Tubajournal_2019_web

wolfram.krumme

Das Tubajournal, die Broschüre rund um Tuba, Euphonium und Co., Verbandszeitschrift des Deutschen Tubaforums. Berichte aus unserer Arbeit, neue Workshops, neue Instrumente, Aufnahmen usw. rund ums tiefe Blech. Auch in der Printausgabe kostenlos erhältlich.

Nr. 29 | 2019 / 2020

Verbands- und Mitgliedszeitschrift

des Deutschen Tubaforums e.V.

Hammelburg 2019

Fortbildungskurs in erweiterter Akademie

Probespielkurs für Studierende

Tiefblech-Einweihungskonzert

Vorschau Workshops & Kurse

Tageskurse · Wochenend-Workshops

Bass-Groove Sousaphon 2020

Portrait

Siegfried Jung

Alexander Wurz

Melton Tuba Quartett

Szene

Woodstock der Blasmusik

Instrumental-Wettbewerbe Tuba

Neue CD´s

British Classics

Tuba & Harfe

El Inmortal

Tour

Blechbläser-Weihnachtstourneen

Jonas Urbat auf Roadtrip


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Wir sind Ihr Partner für professionelle Blasinstrumente und Konzertpercussion. Mit Fachwerkstatt

für den Service rund um Ihr wertvolles Instrument. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in

Gütersloh, Dammstr. 39, oder in unserem neuen Onlineshop mit mehr als 16.000 Artikeln.

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vorwort

3

Hallo liebe Leserinnen und Leser, Tiefblechlerinnen

und - blechler, Begeisterte am tiefen weichen Bassund

Tenorregister sowie Staunende, dass es so etwas

wie eine eigene Tubazeitung gibt,

wenn man, wie es für ein Vorwort üblich ist, rückblickend

auf die Arbeit an dem vorliegenden Tubajournal

schaut, was im vergangenen Jahr war, und was wir in der

nächsten Zeit planen, so fällt einem die immer weiter

wachsende Bandbreite der musikalischen Möglichkeiten

unserer Instrumente ins Auge. Das scheint jedes Jahr zu

wachsen!

Neue Ensembles und Solisten streben auf den Markt mit

neuen Ideen und Projekten. Die noch vor einigen Jahren

vorherrschende Einseitigkeit ist überwunden (auch

wenn es in dunklen Tälern immer noch Reste davon zu

geben scheint.)

Im Konzertbereich, bei den Fortbildungen, U- und E- Musik,

bei Einspielungen und neuer Literatur.

Auch im Unterrichtsbereich werden Euphonium, Bariton

und Tuba immer beliebter. Gerade Kinder im Grundschulalter

können sich zunehmend für die schweren Instrumenten

begeistern.

Woran liegt das? Ist es die Gewissheit, mit den tiefen Tönen

etwas Wichtiges für den Gesamtklang zu tun?

Macht es einfach nur Freude, mit seinem Atem diese

dunklen, tiefen und wichtigen Tönen zu produzieren?

Wahrscheinlich von allem etwas.

Schön wäre es noch, wenn auch jetzt noch mehr Lehrer

diese Freude teilen und fördern. Leider werden allzu oft

junge Tubaspielende fachfremd unterrichtet. Wobei sich

augenscheinlich jeder zum „Lehrer“ berufen fühlt und

auch so nennt, der etwas aus dem normalen musikalischen

Wissensbereich heraussticht. Wie oft bekommt

man junge Tubaspieler, die ihre ersten Stunden bei einem

Holzbläser bekamen, weil das nun mal der Lehrer

für die Großgruppe war.

Dabei sind gerade die ersten Stunden maßgeblich für

das grundlegende Verständnis der Zusammenhänge von

Atmung, Ansatz und Tonbildung.

Wie oft wird Unterricht verwechselt mit einem simplen

„Anlernen“ von Musikstücken, um möglichst schnell mit

den anderen Anfängern mithalten zu können.

Da bleibt schon mal die Sorgfalt auf der Strecke, und

wenn es schlecht läuft, schwindet damit auch die Motivation.

Daher hier noch einmal: für die Anfänger sollten es die

besten Lehrer sein, die „native teachers“, die das Instrument

auch gelernt haben und auch selbst noch im Spielprozess

sind. Alles andere ist Augenwischerei.

Zum Glück wächst die Zahl der Studierenden, die dies

bereits während des Studiums erkennen. Und zum Glück

wächst die Zahl der Musikschulen, die an ihren Instituten

echte Lehrerinnen und Lehrer für das tiefe Blech einstellen.

Denn der Klang eines Orchesters baut nun mal von

unten auf, und die Bandbreite an Instrumenten auch!

Und noch eine Bitte: lasst die Anfänger erst einmal eine

Zeitlang auf Euphonium und Bariton spielen, bevor es

eine Tuba wird.

Denn es ist gut, zunächst einmal z.B. auf einem Bariton

die Zusammenhänge von Luftführung und Obertonreihe

zu erkunden. Der Umstieg auf die Tuba geht dann deutlich

schneller und unproblematischer.

Damit wir auch in Zukunft das haben, was unsere tiefen

weichen Instrumente ausmacht: Viele Möglichkeiten,

Musik erklingen zu lassen.

Viel Spaß beim Lesen

Wolfram Krumme

Foto Titelseite: Lutz Zipser

European Tuba Quartett beim Woodstock der Blasmusik 2018

Fotocredit: © Klaus Mittermayr


4

markt

German Brass

Trip to America

German Brass, das erfolgreichste klassische Blechbläserensemble

Europas, begibt sich mit perfekt abgestimmtem

Sound und gewohnter Virtuosität erstmals auf eine

musikalische Reise nach Amerika. So leicht und verspielt

hat man German Brass dabei noch nie gehört!

Mit im Gepäck: eigens arrangierte Werke von amerikanischen

Großkomponisten wie Leonard Bernstein,

George Gershwin, Aaron Copland, Samuel Barber und

Cole Porter. Auf "Trip to America" interpretiert das ECHO-

Gewinner-Ensemble die schönsten Stücke aus Gershwins

Oper "Porgy and Bess" oder das weltbekannte "Adagio

for Strings" von Barber.

Mit dem Neuarrangement der drei Preludien Gershwins

beleben sie das musikalische Amerika der 1920er Jahre.

Man spürt die typische Charleston-Rhythmik, fühlt sich

zurückversetzt in das pulsierende New York jener Zeit.

Der Ort, an dem einige Jahre später in Manhattan Copland

mit seinem Ballett "Rodeo" ein Stück amerikanische

Musikgeschichte schreibt.

Verspielt und jugendlich ertönt der bekannte Tanz

"Hoe-Down" bei German Brass, und die besondere Atmosphäre

jener Zeit wird beinahe plastisch. Ebenfalls in

New York findet 1957 die Uraufführung von Bernsteins

Musical "West Side Story" statt und mit dem "Prologue"

des ersten Akts eine ganz besondere Neuinterpretation

des Ensembles.

"Trip to America" ist also nicht einfach nur ein Trip über

den großen Teich, sondern auch eine einzigartige musikalische

Zeitreise durch das Amerika des 20. Jahrhunderts.

[www.sonyclassical.de]

British Classics

Sächsische Bläserphilharmonie

Andreas Martin Hofmeir, Tuba

Thomas Clamor, Conductor

William Byrd (1539/40 or 1543–1623)

The Earle of Oxford’s Marche (probably after 1588)

arr. by Elgar Howarth

George Frideric Handel (1685–1759)

Music for the Royal Fireworks, HWV 351

(Suite in six movements) (1749) arr. by Thomas Scheibe

Ouverture

Bourrée

La Paix

La Réjouissance

Menuets I / II

Henry Purcell (1659–1695)

from Suite from The Fairy-Queen (1692/95)

arr. by Thomas Scheibe

Act IV: Symphony

Act I: Overture

Second Music: Air and Rondeau

Act V: Entry Dance and Symphony

Gustav Holst (1874–1934)

First Suite for Military Band, Op. 28, No. 1 (1909)

arr. by Colin Matthews

Chaconne - Intermezzo - March

Ralph Vaughan Williams (1872–1958)

Concerto for Bass Tuba and Orchestra (1953–54)

arr. by Denis Wick

Prelude - Romanza - Finale

Edward Elgar (1857–1934)

from Variations on an Original Theme,

Op. 36, “Enigma Variations” (1899)

arr. by Alfred Reed

Variation IX “Nimrod”

Edward Elgar

Pomp and Circumstance March, Op. 39, No. 1 (1901)

arr. by Gerhard Baumann

[www.genuin.de] GEN 19658 erscheint am 10.1.2020

Besser ohne Worte

Lieder und Arien von Schumann, Schubert,

Wagner, Puccini , Mascagni und Borne

duo tuba & harfe

Andreas Martin Hofmeir, Tuba

Andreas Mildner, Harfe

Alle Werke bearbeitet für Harfe und Tuba von

Andreas Mildner und Andreas Martin Hofmeir

Robert Schumann (1810–1856)

Adagio und Allegro op. 70 (1849)

Der Nussbaum op. 25/3 (1840)

Die Tochter Jephtas op. 95/1 (1849)

Loreley op. 53/2 (1840)

An den Mond op. 95/2 (1849)

Franz Schubert (1797–1828)

Gretchen am Spinnrade, D 118 (1814)

Gretchen am Spinnrade genderpolitisch korrekt

Ständchen, D 957/4 (1828)

Harfenspieler I, D 478 (1816)

Pietro Mascagni (1863–1945)

aus: Cavalleria Rusticana (1890 veröffentlicht)

Intermezzo sinfonico

Richard Wagner (1813–1883)

aus: Tannhäuser (1842–45)

Lied an den Abendstern

Giacomo Puccini (1858–1924)

aus: Tosca (1895–1899)

E lucevan le stelle

Vissi d’arte

François Borne (1840–1920)

Fantaisie brillante sur Carmen

(1880 veröffentlicht)

[www.genuin.de] GEN 19676 8.11.2019


markt

5

»Impressum«

» Herausgeber:

Deutsches Tubaforum e.V. · Johanniterstraße 8 | 49434 Neuenkirchen-Vörden

Telefon: 05493/996041 | Fax: 05493/996042

www.tubaforum.de | info@tubaforum.de

» 1. Vorsitzender: Wolfram Krumme

» 2. Vorsitzender: Dr. Manfred Heidler

» Finanzen: Frank Schroeder

» Layout, Grafik: Wolfram Krumme

» Fotos: Wolfram Krumme, Lutz Zipser, Ludwig Angerhöfer u.a.

Das Deutsche Tubaforum e.V. wurde 1987 als Freundeskreis gegründet mit dem Ziel, alle

Themen rund um die Tuba neu zu überdenken und so weit wie möglich zu fördern. Es

entstand ein Netzwerk von Musikerinnen und Musikern der tiefen Blechblasinstrumente

aus dem Laien- und Profibereich, Instrumentenbauern- und händlern sowie weiteren an

den Instrumenten Tuba, Tenorhorn, Bariton und Euphonium Interessierten.

Das Deutsche Tubaforum e. V. ist eine Interessengemeinschaft, deren Mitglieder im gesamten

europäischen Raum, aber auch in Japan und Amerika zu finden sind.

Der Verband ist selbstlos tätig, er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige

Ziele. [www.tubaforum.de]

E x k l u s i v f ü r u n s e r e

Mitglieder

Als Mitglied haben Sie u.a. exklusiv die

Möglichkeit, sich aus der umfangreichen

„Notenbank“ des Deutschen Tubaforums

e.V. Noten herunterzuladen.

Neben Übungen und Solostücken aus allen

zeitlichen Epochen finden Sie dort auch Ensemblewerke

für mehrere tiefe Instrumente

unter Berücksichtigung der entsprechenden

Transposition.

Bei unseren eigenen Workshops gewähren

wir den Mitgliedern des Deutschen Tubaforums

e.V. einen deutlichen Preisnachlass

auf die Kursgebühr, z.T. auch gratis-Kurse!

Über die anstehenden Fortbildungen informieren wir per Post und im Internet [www.

tubaforum.de] [www.tuba-workshop.de]. Mitgliedern des DTF, die eine eigene Fortbildung

veranstalten, gewähren wir auf Antrag finanziellen Zuschuss. Für das eigene Spiel

im Ensemble stellen wir unser umfangreiches Notenmaterial in gedruckter Form kostenlos

zur Verfügung. Bitte geben Sie uns rechtzeitig Bescheid, welche Arrangements Sie

benötigen. Sollten diese in der genannten Zeit verfügbar sein, senden wir Ihnen diese

gerne zu. Neben den regionalen Workshops, die zumeist am Wochenende mit einem

ausgewählten Dozententeam stattfinden, lädt das DTF alle zwei Jahre zum Internationalen

Fortbildungskurs in die Bayerische Musikakademie Hammelburg ein. Der Unterricht

dort wird von internationalen Konzertsolisten und hochkarätigen Lehrern im Solo- und

Ensemblespiel erteilt.

Unsere exklusive Sammlung „TubaLibre” ist inzwischen in zwölf Bänden erschienen und

umfasst Ensemblestücke und Solowerke für tiefe Blechbläser in allen möglichen Transpositionen.

Diese Hefte erhalten Mitglieder des Deutschen Tubaforums gratis als Unterrichts-

und Fortbildungsmaterial.

Auf der Homepage des Deutschen Tubaforums e.V. finden Sie u.a. eine Instrumentenbörse.

Sie haben hier als Privatperson die Möglichkeit, Ihr Instrument zum Verkauf zu stellen

oder eine Suchanzeige aufzugeben, natürlich gratis.

Neben diesen Angeboten haben Sie auch die Möglichkeit, sich persönlich bei uns Rat zu

holen.

Sie erreichen uns per Mail unter [mail@tubaforum.de] und telefonisch unter

05493/996041.

Wolfram Krumme


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markt

Tubatour bricht alle Rekorde

7 Länder | 9 Städte | 40 Tuben

So lauten die imposanten Zahlen der Buffet Crampon Tubatour. Die komplette Produktpalette

an Tuben der Marken Melton Meinl Weston, B&S und Besson begeisterte Tubisten

in Slowenien, Ungarn, Kroatien, Österreich, Slowakei, Tschechien und Deutschland.

Diese geballte Auswahl lässt die Herzen bei allen Tubisten höher schlagen und ist sonst

lediglich im Buffet Crampon Showroom Geretsried in der Metropolregion München zu

finden. Die gesamte Tour wurde von fachkundigen Mitarbeitern betreut, die mit Rat

und Tat zur Seite standen. Somit stand dem ausgiebigen Testen und Anspielen nichts

im Wege.

Den finalen Abschluss hatte die Tubatour dann auf der Musikmesse „musicpark“ in

Leipzig. Dort öffnete vom 1. bis 3. November 2019 diese Musik-Erlebnismesse erstmals

ihre Tore. Buffet Crampon legte seinen Ausstellungschwerpunkt auf tiefes Blech und

Klarinetten. Zudem wurden den Besuchern die handwerklichen Ausbildungsberufe des

Metallblas- und Holzblasinstrumentenmachers aktiv präsentiert.

Über Buffet Crampon

Buffet Crampon ist der größte Hersteller von Blasinstrumenten in Europa mit Hauptsitz

in Mantes-la-Ville in der Nähe von Paris. Das Unternehmen wurde 1825 gegründet und

verbindet erfolgreich Tradition und Innovation bei der Herstellung von Holz- und Blechblasinstrumenten

mit zwölf unverwechselbaren Marken. Rund 460 der weltweit ca. 900

Mitarbeiter bauen in Deutschland handgemachte Blasinstrumente aller Art.

Renommierte Künstler wie die Berliner, Wiener oder New Yorker Philharmoniker bis hin

zu Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten – Das Original, aber auch viele Hobbymusiker

bauen auf die Erfahrung und die Qualität der Instrumentenmacher von Buffet

Crampon.

Neue Melton F-Tuba „Seni“

Die neue Melton Meinl Weston F-Tuba „Seni“ ist der Einstieg in die Melton-Profiklasse:

Beste Performance, warmer Klang und echte Allround-Qualitäten - jetzt zu einem

besonders attraktiven Preis! Mit der „Seni“ wird Bewährtes nochmal besser und bleibt

trotzdem bezahlbar. Der Klassiker im neuen Look für jedes Budget.

Frisch aus der Heimat von Melton im Seniweg!

TECHNISCHE MERKMALE

• Melton Meinl Weston F-Tuba Sondermodell „Seni“

• 6/4 Größe

• 5 Zylinderventile (4+1)

• Bohrung: 18,5 mm (4. Ventil: 19,5 mm)

• 3BTM-Gelenksystem

• Trigger am 2. Ventilzug

• Schallstück: Ø 38 cm

• Höhe: 99 cm

• Messing

• einteiliges

Goldmessingmundrohr

• klarlackiert

• inkl. Gigbag


workshop

7

S o u S a p h o n e

Peter

Laib

7.-9.

Feb 2020

b a d S ä c k i n g e n

PhiLiPP

Westermann

Jonas

Urbat

m o o p m a m a . c o m j o n a S u r b a t . d e / i n t u b a w i l d m e u t e . e u

» Atmung & KörperwAhrnehmung

» BAsics (sound, techniK etc.)

» groove, timing, ZusAmmenspiel mit drums

» emBodiment & selfteAching

» BAsslines (moop mAmA, meute, intuBAwild)

» effeKte: digitAl - AnAlog - instrumentAl

» sousAphone-BAttle (ensemBlespiel)

» JAm-session

» vorträge rund ums sousAphone

!

Infos & Anmeldung unter [www.tubaforum.de]


8

markt

Neues von Siegfried Jung

Siegfried Jung, tätig im Orchester des Nationaltheaters Mannheim ist mehr

als nur ein Tubist. Als Solist ist er unterwegs, spielt neue Werke ein, erteilt

Aufträge für Kompositionen, entwickelt neue Instrumente sowie seine

eigene Mundstückserie. Ebenso ist er kammermusikalisch unterwegs in

unterschiedlichen Besetzungen.

Mehr dazu unter [www.siegfriedjung.de/shop].

Neue CD

Auftragswerke aus Argentinien, USA, England, Deutschland, Ungarn, Japan

und Rumänien.

Zwei der Werke sind nur im shop [www.siegfriedjung.de/shop] erhältlich.

Mundstücke

Gold - Mouthpiece

Siegfried Jung - Exklusiv F

High-Quality handmade

leather bag included

Bore 8,4 mm

Deep 38,00 mm

Diameter 31,4 mm

Silver - Mouthpiece

Siegfried Jung - Exklusiv F

High-Quality handmade

leather bag included

Bore 8,4 mm

Deep 38,00 mm

Diameter 31,4 mm


workshops

9

Samstag, 29.2.2020

3. Märkischer Workshop

für Tuba, Euphonium, Bariton und Tenorhorn

mit dem Tuba-Euphoniumquartett

"Tiefenwirkung"

Tagesworkshop Tuba

mit Christina Schauer

Am: Samstag, 25.01.2020

Von: 09:30 – 17:00 Uhr

Ort:

musikwerkstatt unisono gUG,

Stockerpointstraße 1,

94560 Offenberg

Kosten: 59,-€

(für Tubaforummitglieder kostenlos)

Anmeldung und Information:

info@musikwerkstatt-unisono.de

oder 0 99 1 / 99 890-44

Städtische Musikschule Lüdenscheid

Workshop 10 - 18 Uhr

Abschlusskonzert 19.30 Uhr

Kosten: 55 €, ermäßigt 35 €

Mitglieder des Deutschen Tubaforums 35€

Kontakt: Joschi_M@gmx.de

6. - 8. November 2020

7. Volkacher Tubaworkshop

für Tuba, Euphonium,

Bariton und Tenorhorn

Schulzentrum Volkach

Beginn Freitag um 18 Uhr,

Ende Sonntag um 12.30

Konzert am Samstag in der

Stadtpfarrkirche Volkach

Veranstalter:

Deutsches Tubaforum e.V.

in Verbindung mit dem Nordbayerischen Musikbund

und der Musikschule Volkacher Mainschleife


„Little Bear“ Bb-Tuba

• kompakte Bauart

• 4 Zylinderventile

• Neusilber Mundrohr

• Neusilber Außenzüge

• verstellbarer Daumenhalter

• Bohrung 1.-3. Ventil: Ø 18,00 mm, 4. Ventil:

Ø19,00mm

• Schallbecher Ø 380 mm, Höhe: 800 mm

• Gewicht: 7,20 kg

• Klarlack lackiert

• inkl. Mundstück und Gigbag

1.798 ,-€

Thomann GmbH I Hans-Thomann-Straße 1 I 96138 Burgebrach I Deutschland I E-Mail: info@thomann.de


portrait

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Andreas Martin Hofmeir

Fotocredit: © Klaus Mittermayr

European Tuba Power

Das absolut ungewöhnliche Ensemble aus vier der besten europäischen Tubisten

ist weiter auf dem Vormarsch: Nach dem umjubelten Auftritt im letzten Jahr

beim Woodstock der Blasmusik gab es jetzt einen spektakulären Abend auf dem

Münchner Oktoberfest (Oide Wiesn, Herzkasperlzelt). Das Zelt hat gekocht, noch

nie war so viel Security notwendig, um die Bühne zu schützen. Das Programm ist

in den letzten Jahren durch neue Arrangements der Bandmitglieder noch tanzbarer

geworden, mittlerweile kann das Publikum zu Hits wie "Sway", "Havanna",

"Despacito" oder "Wake me up" abtanzen - zum Originalsound von vier Tuben!

Mozart zum Kugeln

Im klassischen Bereich stößt Hofmeir auch gerade in neue Sphären vor: Mit der

Philharmonie Salzburg hat er ein Mozartprogramm "Mozart zum Kugeln" entwickelt,

darin liest er Mozartbriefe neu interpretiert und spielt Horn- und Violinkonzerte

von Mozart auf der Tuba.

Das Programm war schon in Wien zu hören, am 21. Dezember kommt die Aufführung

dann in Mozarts Heimatstadt Salzburg, in 2021 dann noch zweimal mit

anderen Orchestern in Chemnitz und Plauen.

Alle Videos, Konzerte, Lesungen unter [https://andreas-martin-hofmeir.com/].

Probe mit dem Komponisten in Bamberg


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markt

Die neue Mundstückserie von Prof. Jörg Wachsmuth

Seit nun mehr als 175 Jahren baut die Firma Werner Chr. Schmidt, bereits in 7. Generation,

als ältester Mundstückhersteller der Welt hochwertigste Mundstücke für alle

Metallblasinstrumente. Dabei folgen sie stets einer seit Jahrhunderten in Sachsen

erfolgreichen Tradition – der Manufakturfertigung, ein Sinnbild für Qualität und

Individualität. Auch im 21. Jahrhundert genießen die in Handarbeit gefertigten Produkte

weltweit große Wertschätzung. Neben dem handwerklichem Geschick sind es

vor allem das Streben nach Perfektion, Individualität und eine unverkennbare Liebe

zum Detail entgegen der herkömmlichen Massenproduktion. Dies schätzen auch

die Kunden, wie Hobby- und Berufsmusiker und Professoren, die auch oft gern den

persönlichen Kontakt im Werkstattatelier suchen, um die Mundstücke und die Instrumente

zu testen und dabei gut beraten zu werden.

Als größte Neuheit im Mundstückbau ist die neue Mundstückserie von Prof. Jörg

Wachsmuth anzusehen. Diese wurden in der Zusammenarbeit von Herrn Wachsmuth

und der Firma Werner Chr. Schmidt entwickelt:

Model Außen Innen Kesseltiefe Bohrung

Loreley (Euphonium) 43,7 28,0 32,5 5,8

Lili Marleen (Euphonium) 43,8 28,2 32,5 6,7

Jessica (Cimbasso) 47,3 31,7 33,0 6,5

Laura (F-Tuba) 47,3 31,5 39,5 8,3

Frauke (F-Tuba) 47,3 31,5 42,5 8,3

Susanne (F-Tuba) 47,3 31,7 37,5 7,8

Friedrich (B-Tuba) 48,0 33,0 42,0 8,0

Julius (B-Tuba) 48,5 33,5 42,0 8,3

Prof. Jörg Wachsmuth:

"Tradition verbunden mit ausgezeichneten

Klangeigenschaften und hervorragender Intonation"

Eigenschaften :

- Weicher, plastischer, hervorragend projizierender Sound durch das

einzigartige Kokillengussverfahren in alter Handwerkstradition

- Aussenform: Modell "Solist"

- Ränder haben eine optimale Breite, sehr angenehm auf den Lippen -

dadurch Wohlgefühl beim Spielen

- in allen Lagen eine hervorragende Ansprache verbunden mit

ausgezeichneter Schwingungsübertragung auf das Instrument

Namensgebung:

Euphonium:

Loreley - "Der Fels in der Brandung"

Lili Marleen – "Die Sonne geht auf"

F – Tuba:

Susanne - "Schön wie eine Lotusblume"

Frauke - "Die den Sieg bringt"

Jessica - "Die über den Klang wacht"

Laura - "Der gebundene Lorbeerkranz"

B – Tuba:

Julius - "Göttlich im Klang"

Friedrich - "Der Mächtige"

Ziel war es, eine überschaubare Mundstückserie zu entwickeln, dessen

Klangeigenschaften mit den Namen eine einzigartige Verbindung eingehen.

Exklusiv erhältlich bei schmidt-brass.de

Falls nun Ihr Interesse nach einem neuen Mundstück oder Instrument geweckt

ist, dann besuchen Sie doch den Mundstück- & Metallblasinstrumentenbau

- Werner Chr. Schmidt auf ihrer Homepage

www.schmidt-brass.de

oder suchen Sie gleich den persönlichen Kontakt unter der Rufnummer:

037422/2871.


Vier Tubisten und ein Kaisersaal

Das MTQ im Kloster Banz

Kloster Banz - Da stand Achim Melzer und flachste: Die Herren, die da kommen werden, die seien "ausgezeichnete

Conferenciers" und daher sei es ihm erlassen, mehr und große Worte zu machen. Also machten andere als der

künstlerische Leiter der Kammerkonzerte auf Kloster Banz Worte, nämlich vier Tubisten im Kaisersaal am Sonntag.

Und nebenher brillierten sie als einziges professionelles Tubaquartett Deutschlands.

Vier Männer, vier Symphoniker, Philharmoniker, Kammermusiker oder Professoren, zusammen das Melton-Tuba-

Quartett. Was Hartmut Müller, Heiko Triebener, Jörg Wachsmuth und Ulrich Haas bei diesem zwieten Konzert der

Banzer Kammermusik-Saison genau trieben, dürfte den Menschen im Kaisersaal auf eine im besten Sinne merkwürdige

Weise im Gedächtnis bleiben.

Denn Tuben können tönen, hallen, einen Raum mit Klang auf eigene Art ausfüllen, gerade so, als ließe sich Musik

in Scheiben schneiden. Die laute Seite der Klassik. Die war auch eine spaßige, denn während Müller, Mitglied des

Symphonieorchesters Wuppertal, zu Beginn noch weiszumachen suchte, dass der Rest des Quartetts irgendwo verloren

gegangen sei, kam der Rest durch die Tür und spielte den berühmten Washington-Post-Marsch. Noch recht

leichte Kost im Vergleich zu Rossinis "La Danza", einem einer neapolitanischen Tarantella nachgestalteten Erlebnis

mit präzisen Läufen, die in einen 6/8-Takt gesetzt wurden.

Aber schon das erfuhr eine glatte Steigerung durch ein Stück, welches wirklich im Original für ein Tuba-Quartett

komponiert wurde. Auf diese Idee kam ein Etienne Crausaz mit Old Legend, einer Art "Stille Post" für Tubaspieler.

Der Grundgedanke: es wird eine schlichte Melodie erzählt, die von einer Legende kündet. So begann Müller, so

rechte er die Melodie an Haas weiter, der an Wachsmuth und der an Triebener von den Bamberger Symphonikern.

Unter dem Staunen der Zuhörer wuchs sich das Ganze zu Nebenmelodien aus, erfuhr hier eine Phrasierung und

dort eine Ausschmückung. Am Ende wurde aus der alten Legende eine vierstimmige Komplexität, aus einer einfachen

Geschichte eine hochmusikalische Übertreibung.

Ein bisschen Instrumentenkunde gab es von den spaßig aufgelegten Männern auch. 1835 wurde das Instrument

Tuba geschaffen, lange nach den Bachs und Mozarts. Aber das Quartett ging mit "gutem Gewissen ein bisschen

klauen", wie es das Umschreiben von Stücken für andere Instrumente nannte. Das nämlich sei zu Zeiten der Mozarts

und Bachs üblich gewesen und so kam es sogar zu Rimski-Korsakows Hummelflug und zu einem erstaunlichen

Bericht.

Wachsmuth nämlich, vielfacher Musikpreisträger und Solotubist der Dresdner Philharmonie, trat in Stefan Raabs

Sendung den Beweis an, dieses berühmt-berüchtigte temporeiche Stück mit seinen 720 Sechzehntelnoten schneller

als der Geiger David Garrett spielen zu können. Den Hummelflug sollte sich das Quartett diesmal teilen und

auch gekonnt gegen andere Instrumente frotzeln. Musiken für Geigen, Flöten oder Oboe klängen "auf der Tuba

viel schöner", so Müller und führte aus, dass Leonard Bernstein das bei seiner West Side Story noch nicht gewusst

habe.

Aber hörte er sie jetzt spielen, so würde er sicher vom Himmel aus geläutert lächeln. Dunkler und durch die Tuben

tiefer gesetzt, kam es zur "Story of the Lower Westside", einem Medley bekannter Bernstein-Melodien. Zwei

Stunden Hochmusikalität zwischen Bekanntem und weitgehend Unbekanntem, eine Entdeckungsreise zu einem

ziemlich unbekannten Instrument.

Das Publikum, äußerst zahlreich erschienen, genoss das sichtlich.

Markus Häggberg

Melton-Tuba-Quartett

Fotos: Ludwig Angerhöfer

Ausblick 2020

27.1.2020 Benefizkonzert in Essen

27.3.2020 Auftritt beim Kongress der

Alexander v. Humboldt-Gesellschaft

in Bamberg

4./5. 42020 Gastauftritt beim Festival

“Printemps de Tuba” in Langon,

Südfrankreich (Nähe Bordeaux)

19.8.2020 im Haus Lörick in Düsseldorf

22.8.2020 Rosengarten-Serenaden in Bamberg

23.8.2020 bei den Wurzer Sommerkonzerten

in Wurz (Oberpfalz)

Weitere Konzerte sind in Planung!

Alle Infos und Neuigkeiten unter

[www.meltontubaquartett.com]


ST.PETERSBURG

NEU! NEU!

Überraschung

Einen runden Geburtstag während eines Tubaworkshops feiern zu können, ist schon eine feine Sache.

Wenn dies dann noch in Hammelburg passiert, umso besser! Erst einmal wegen der liebevoll

tieftönigen Musik aus den großvolumigen Messingtrichtern, andererseits wegen der Glückwünsche

von mehr als 100 Kursteilnehmern, denen man mit der Organisation des Jazzabends eine

besondere Freude bereitet hatte.

Werner Lohr wurde diese Ehre zuteil in diesem Jahr. Und es ist ihm auch fast gelungen, dies geheim

zu halten. Nur das kurseigene Barbershop-Quartett wusste davon sowie die Vorstandsmitglieder

Wolfram Krumme und Frank Schroeder, die die passende Torte überreichten und sich bei Werner

für die jahrelange tolle Arbeit im Vorstand und bei der Planung der Jazzabteilung sowohl in Hammelburg

als auch im Tubaforum bedankten.

Ventile und Ventilmechanik

made in Germany

B-Tuba 202LD/45 „Premium“

Stimmung: Bb, 4 Zyl.ventile,

Messing lackiert, Minibal-Gelenke

Bohrung: 21mm

Mundrohr: Neusilber

Züge: Neusilber

Schallstück: Messing

Schall- Ø: 450mm

Höhe: 950 mm, Gewicht: 9,5 kg

Ausführung: Messing

nur 5.450,- €

Ausführung: Goldmessing

nur 5.990,- €

inkl. 19% MwSt

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Tubatreff Südoldenburg

Ein besonders geselliges und auch feierfreudiges Völkchen sind die Tubisten des Musikerbundes

Südoldenburg. Nicht nur, dass sie beim jährlichen Musiker-Bundesfest einen eigenen „Tubatreff“

eingerichtet haben, nein, sie treffen sich auch einmal im Jahr zu einem Nachmittag mit Ensemblespiel

und Meinungsaustausch. Von den anderen Registern wird dies zunehmend neidisch beobachtet,

konnte aber niemals kopiert werden.

So trafen sich die Tubistinnen und Tubisten Ende Oktober im Vereinsheim des Musikvereins Lutten

(Vechta), um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Musiziert wurde unter Anleitung

von Wolfram Krumme den ganzen Nachmittag lang, um sich anschließend noch etwas auszutauschen.

Und dies „Etwas“ dauerte (auch traditionsgemäß) bis tief in die Nacht.

FMB Fachmarkt Blasinstrumente GmbH

Dammstr. 39 • 33332 Gütersloh


ericht

15

Einweihung des sanierten Klostertrakts an der

Bayerischen Musikakademie Hammelburg

Die Bayerische Musikakademie in Hammelburg - längst

ist sie zum Mekka für alle Tuba- und Euphonium-Spieler

geworden. Umso erfreuter waren wir vom deutschen

Tubaforum, als wir erfuhren, dass das 2014 von den

Franziskanern aufgegebene und damit leerstehende

Kloster Altstadt zukünftig mit zusätzlichen Räumlichkeiten

zur Verfügung stehen würde. Denn 2015 erwarb

die Bayerische Musikakademie Hammelburg die denkmalgeschützte

Klosteranlage, 2017 wurden die Pläne

zur Sanierung der Räumlichkeiten vorgestellt und die

Baumaßnahmen gestartet.

Am 24. Juni 2019 wurde nun der generalsanierte Klostertrakt

der Akademie in Anwesenheit des Landrats und

von Vertretern der Bayerischen Landesregierung feierlich

eingeweiht. Nach Abschluss der Sanierungsmaßnahme,

die zu hundert Prozent vom Freistaat getragen wurde,

stehen der Musikakademie nun mit den neuen Räumlichkeiten

wie beispielsweise einem eigenen Tonstudio

oder neuen Übungs- und Aufführungsräumen vielfältige

neue Möglichkeiten offen.

"Die Musikakademie Hammelburg ist die älteste Landesinstitution

dieser Art in ganz Deutschland und damit eine

bayerische Pioniereinrichtung. Sie ist ein bedeutender

Kristallisationspunkt für Musik, Kunst und Kultur in Unterfranken

und bietet den Besucherinnen und Besuchern

das ideale Umfeld sowohl für Einkehr und Konzentration

als auch für Kreativität und Experiment" so Bernd Sibler,

bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst in

seiner Festrede.

Im Anschluss an den Festakt fand um 19.30 Uhr ein

feierliches Konzert zur Einweihung statt, das vom Symphonischen

Blasorchester der Musikschule Volkach unter

der Leitung von Prof. Ernst Österreicher bestritten wurde.

Wegen der sommerlichen Temperaturen wurde das im

großen Saal geplante Konzert in den Innenhof der Akademie

verlegt - sehr zur Freude der Besucher.

Nach der "African Symphony" von Van McCoy zum Auftakt

und zwei weiteren Stücken konnte Prof. Jörg Wachsmuth,

eigens aus Dresden angereist, zum ersten Mal an

diesem Abend auf seiner F-Tuba mit dem "Tuba Concerto"

von Pavel Stanek brillieren. Nach drei weiteren Stücken

mit dem Symphonischen Blasorchester Volkach, unter

anderem mit dem bekannten "Sunny" von Bobby Hepp

und "Africa", bekannt durch die amerikanische Rockband

Toto kam schließlich der Höhepunkt des Abends - Jörg

Wachsmuth mit der Riesentuba!

In einer sehr launigen Einführung erklärte er dem erstaunten

Publikum zunächst die Entstehung des Instruments

und wartete auch noch mit ein paar Angaben

zum Gewicht und zum Transport des Instruments auf.

Dann war es soweit: es erklang zunächst "Der alte

Brummbär" von Julius Fucik in einem Arrangement von

Hans-Reiner Schmidt und danach der "Hummelflug" von

Rimsky-Korsakow, also sein Weltrekord-Stück. Letzteres

beeindruckte die Zuhörer natürlich total und so musste

er es als Zugabe einfach noch mal spielen - mit leicht

gesteigertem Tempo!

Nach dem Konzert standen viele Zuhörer noch in lockerer

Runde zusammen und ließen den wunderbaren sommerlichen

Abend mit einem Getränk ausklingen.

Werner Lohr


16

szene

DO. 25. BIS SO. 28. JUNI 2020

ORT IM INNKREIS

WOODSTOCK DER BLASMUSIK

Alexander Wurz ist „Woodmaster“ 2020

Wie schon in den vergangenen Jahren gibt es auch heuer

beim Woodstock der Blasmusik einen „Woodmaster of

the Year“.

Jedes Jahr wird ein Künstler besonders hervorgehoben,

der die Vielseitigkeit der Blasmusik repräsentiert. Nach

Thomas Gansch, Christoph Moschberger, Andreas Martin

Hofmeir und Klarinettist Matthias Schorn, reiht sich nun

wieder ein Vertreter des tiefen Blechs in die Reihen der

Woodstock-Hall of Fame. Alexander Wurz

wird mit Tenorhorn, Bariton und Euphonium an allen

Ecken und Enden des Jubiläums-Festivals für einzigartige

Momente sorgen.

Alexander Wurz, geboren am 13. September 1985 im

baden-württembergischen Bühl, ist kein unbeschriebenes

(Noten-)Blatt. Der Profi am Tenorhorn, Bariton und

Euphonium ist stets unterwegs und für (fast) jede Idee

zu haben. Solist in renommierten Orchestern, Musiker

in unterschiedlichsten Ensembles, gefragter Dozent für

tiefes Blech und in diesem Jahr Woodmaster of the Year

beim Woodstock der Blasmusik 2020.

Gelebte Vielseitigkeit

Alexander Wurz studierte an der Robert-Schumann-

Hochschule Düsseldorf in den Hauptfächern Posaune,

Tenorhorn/Bariton, Euphonium und Klavier bei Siegfried

Müller und Professor Eckhard Treichel. Und schon damals

war dem Vollblutmusiker die gelebte Vielseitigkeit ein

Anliegen. Durch sein Engagement wurden schon während

des Studiums professionelle Besetzungen aus dem

In- und Ausland auf ihn aufmerksam und so spielte er

unter anderem bei „Michael Klostermann und seine Musikanten“

auf.

Zwischen 2008 und 2014 war er erster Tenorist im Luftwaffenmusikkorps

2, Karlsruhe und die Liste an Musikgruppen

und Einsatzbereichen sollte sich noch erweitern.

Heute ist Alexander Wurz Posaune-, Tenorhorn-, Baritonund

Euphoniumsolist in verschiedensten Orchestern, wie

etwa den symphonischen Blasorchestern der Bundeswehr

oder Polizei. Er spielt Shows in allen Richtungen, ob

mit der Posaune bei Musicals in Stuttgart, mit dem Tenorhorn

auf der eigenen CD, ob solistisch oder im Orchester,

ob traditionell oder klassisch - von Auftritten mit „Ernst

Hutter und die Egerländer Musikanten - das Original“ bis

zu CD-Produktionen mit dem Salonorchester Baden-Baden.

Egal welches seiner Instrumente Alexander Wurz in

die Hand nimmt: Als breit aufgestellter Instrumentalist

und Solist ist das Allround-Talent in vielen Besetzungen

gefragt und die Liste der Ensembles ist lang:

Unzerblechlich, Five Brass Karlsruhe, die kleine Egerländer

Besetzung - das Original, Golden Trombones,

Original Woodstock Musikanten und noch viele mehr.

Ob böhmisch-mährisch, Klassik, Pop oder Jazz - sein(e)

Instrument(e) weiß Alexander Wurz immer richtig einzusetzen.

Workshops, Wurz und Werke

Alexander Wurz ist aber nicht nur musikalisch aktiv, sondern

auch ganz sicher nicht auf den Mund gefallen. Als

Endorser der Firma „Miraphone“ ist der Musiker auch leidenschaftlicher

Lehrmeister und im In- und Ausland un

terwegs um Workshops für tiefes Blech zu halten. Ob Linz

oder Washington D.C., Bayern oder Baden-Württemberg

- seine Reisen führten ihn stets zu begeisterten Zuhörern.

Nicht umsonst gilt Alexander Wurz als stilprägender Instrumentalist

im Bereich Tenorhorn Bariton / Euphonium.

Auf seiner 2016 veröffentlichten CD „All of Me“ zeigt der

Woodmaster 2020 einmal mehr seine Vielseitigkeit, entführt

in die unterschiedlichsten Genres und schafft es,

seinem Instrument ganz ungeahnte Seiten zu entlocken.

Unbekannte Gefielde betritt Alexander Wurz auch mit

seiner danach erschienen CD. Im Jahr 2018 veröffentlichte

er sein zweites Soloalbum „Neue Wege“ und beschreitet

darauf ganz und gar unbekanntes Terrain. Begleitet

von den Streichern des Salonorchester Baden-Baden,

Klavier, Klarinette und Akkordion wird das Tenorhorn

zum viel seitigen Soloinstrument zwischen Bach und

„Mas que nada“ - mal singend, mal beschwingt, mal in

sonoren Tiefen und mal in hoher Brillanz.

Und genauso bunt und abwechslungsreich wird das

Tenorhorn auch am Woodstock der Blasmusik 2020 im

Mittelpunkt stehen. Als Soloinstrument, als Blasmusik-

Must-Have oder als moderner Begleiter - in mindestens

5 Formationen beweist Woodmaster Alexander Wurz,

wie universell „sein“ Instrument zum Einsatz kommen

kann:

Donnerstag, 25.06.20, Main Stage:

Ernst Hutter & die Egerländer Musikanten - das Original

Freitag 26.06.20, Kraut & Ruabm Arena:

Die kleine Egerländer Besetzung - das Original

Freitag 26.06.20, Main Stage:

Big Band der Bundeswehr feat. Alexander Wurz

Samstag, 27.06.20, Main Stage:

Original Woodstock Musikanten

Samstag, 27.06.20, Leitner Stadel:

Unzerblechlich feat. Alexander Wurz

Fotocredit: © Klaus Mittermayr

Das sagt Alexander Wurz zu seiner Rolle als Woodmaster

2020:

„Ich bin unheimlich stolz und freue mich riesig

„Woodmaster of the Year 2020“ zu sein. Beim

„Woodstock der Blasmusik“ selbst war ich die

letzten Jahre natürlich immer dabei, auch mit den

verschiedensten Formationen. Dieses Mal wird es

ein unvergessenes Erlebnis für mich, gerade auch

als erster Vertreter meiner Instrumentengruppe.

Mit Simon Ertl habe ich ein tolles Programm zusammengestellt

auf welches sich alle Liebhaber der

Blasmusik freuen können.

Ich freue mich sehr darauf, Euch alle zu treffen und

natürlich für Euch."


Horn & Tuba im Mittelpunkt des 55. Internationalen

Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen 2020

(cs) Markneukirchen wird im Mai 2020 erneut zum

Mekka für junge Blechbläser aus aller Welt. Vom 7.

bis zum 16. Mai treffen sich die herausragendsten

jungen Musiker in den Fächern Horn und Tuba zum

Wettbewerb über vier anspruchsvolle Runden. Ihnen

winken erneut attraktive Geldpreise im Gesamtwert

von 31.000 Euro sowie Konzertengagements und

Sonderpreise.

Wie bereits in den Vorjahren hat der Chefdirigent der

Sächsischen Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann,

auch für 2020 wieder die Schirmherrschaft übernommen.

Die Präsidentschaft liegt in den Händen von

Prof. Christian Lampert – selbst Preisträger des Wettbewerbes

1988 - der diese Funktion im Jahr 2018 vom langjährigen

Präsidenten Prof. Peter Damm übernommen

hat und nun erstmalig der hochkarätigen internationalen

Jury vorsteht. Mit Prof. Raimund Zell, Prof. Szabolcz

Zempléni und Prof. Jörg Wachsmuth kehren drei weitere

Preisträger früherer Markneukirchener Wettbewerbe als

Juroren an den Ort ihres Erfolges zurück.

Alle Informationen zum Wettbewerbsablauf, dem

Repertoire beider Fächer und weiteren Bedingungen

können über die Homepage des Wettbewerbes www.

instrumental-competition.de abgerufen werden. An

gleicher Stelle steht auch die Online-Anmeldung bereit.

Die Bewerbungsfrist endet für Tubisten am 31. Januar

2020. Bewerber im Fach Horn müssen ihre Anmeldungen

zusammen mit Tonaufnahmen für die Vorauswahl

bereits bis zum 10. Januar 2020 einreichen.

Preisträger 2019: (von links) Philippe Schwarz, Jonathon Ramsay,

Ross Knight, Lennard Czakaj

Foto: Susanne Diesner

Internationaler

Aeolus Bläserwettbewerb

Ross Knight ist derzeit Solo-Tubist beim Orchestre

de la Suisse Romande. Zuvor war der junge Schotte

Mitglied der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker

und Solotubist des European Union Youth

Orchesters und des Gustav Mahler Jugendorchesters.

Ross gewann 2012 den Radio 2's Young Brass Award.

Derzeit absolviert Knight in Hannover ein Masterstudium

bei Jens Bjørn-Larsen.

Dank großzügiger Unterstützung war es möglich, für

jedes der beiden Fächer ein Auftragswerk zu vergeben.

Roland Szentpali, selbst zweifacher Preisträger des

Markneukirchener Wettbewerbes, schrieb aus diesem

Anlass „HO(ye)RN for solo horn“; aus der Feder von Willi

März stammt „Aubade für Tuba und Klavier“. Beide Werke

sind als Pflichtstücke während der Wettbewerbstage

zu hören und werden künftig das Repertoire beider Fächer

bereichern.

Glanzvoller Höhepunkt und Abschluss des Wettbewerbes

wird auch 2020 wieder das Preisträgerkonzert mit

den Bestplatzierten des Wettbewerbes in den Fächern

Horn und Tuba am Samstag, dem 16. Mai 2020, 19.00

Uhr in der Musikhalle Markneukirchen sein. Die beiden

Bestplatzierten präsentieren sich noch einmal mit dem

Concerto for horn op. 150 von York Bowen sowie dem

Concerto for Tuba and Orchestra von Edward Gregson.

Beide Werke stehen auch in den Finalrunden am 14.

Mai (Tuba) und am 15. Mai (Horn) auf dem Programm.

Die Begleitung wird vom Philharmonischen Orchester

Plauen-Zwickau übernommen. Die weiteren Preisträger

stellen im Preisträgerkonzert ihr Können noch einmal

mit den herausragendsten Interpretationen aus ihrem

Wettbewerbsprogramm unter Beweis.

Internationale Jury – Tuba

Herr Markus Theinert Deutschland

Prof. Øystein Badsvik Norwegen

Prof. Gérard Buquet Frankreich

Prof. Stefan Heimann Deutschland

Prof. Dirk Hirte

Deutschland

Prof. Eiichi Inagawa Japan

Prof. Daniel Perantoni USA

Prof. Josef Steinböck Österreich

Prof. Jörg Wachsmuth Deutschland

Pflichtstück Tuba 2020

Auch bei dem 55. Wettbewerb wird es wieder ein Pflichtstück

für Tuba geben. Es trägt den Titel "Aubade" für Tuba

und Klavier, komponiert wurde es als Auftragswerk von

Willi März und ist erhältlich unter

[www.tubamusic.eu/].

Siegfried Jung hat es bereits eingespielt, im Frühjahr

2020 wird die Aufnahme erscheinen.

Erlebe die Perfektion!

Prof. Dirk Hirthe,

Badische Staatskapelle und

Hochschule für Musik Karlsruhe,

F-Tuba 481 „Elektra“ und B-Tuba „Hagen 497“

Øystein Baadsvik,

Internationaler Tubasolist aus Norwegen,

Es-Tuba 383 „Starlight“

Carsten Ebbinghaus,

Musikkorps der Bundeswehr Siegburg,

Tenorhorn 47WL und Bariton 54L „Edition“

Micaël Cortone d’Amore,

Académie Supérieure de Musique de Strasbourg,

F-Tuba 481 „Elektra“ und C-Tuba 291 „Bruckner“

Daniel Ridder,

Musikkorps der Bundeswehr Siegburg,

B-Tuba „Hagen 497“ und F-Tuba 481 „Elektra“

www.miraphone.de

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O F

2020

WOODMASTER

T H

E

Y E A R

Der Miraphone-Endorser

Alexander Wurz wird

Woodmaster

of the Year

Wir gratulieren ihm herzlich zu dieser

besonderen Ehre und freuen uns auf ein

ereignisreiches und spannendes Jahr.

Miraphone eG · Traunreuter Str. 8 · 84478 Waldkraiburg

Tel. +49 (0) 8638 - 96820 · Fax +49 (0) 8638 - 82863

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Der Bassbelt von

Wir, die Firma LUGO GmbH, haben es uns zur Aufgabe gemacht, Tubisten

ein musizieren im Stehen und Marschieren ohne Last auf Schulter und Rücken

zu ermöglichen. Der ergonomische Tragegurt hat sich bereits mehrfach

bewährt, sei es in diversen Dorfkapellen, der Militärmusik oder auch der Bühne

von Viera Blech. Weitere Informationen unter www.lugo.at oder direkt beim

Fachhändler in deiner Nähe, siehe www.lugo.at/haendler/.

www.lugo.at | info@lugo.at


Tuba - Eine praktische

Anleitung für den Jazzneuling

Inhalt:

• Die Tuba im Traditional Jazz, New Orleans Jazz, Dixieland

und Swing

• Die umfassende Schule für Selbststudium und Unterricht

• Für Tubaspieler/-innen mit Grundkenntnissen, die das

Spielen nach Jazz-Akkordsymbolen

erlernen möchten

• Mit Akkord- und Skalenübungen für Two Beat und

Walking Bass

• Mit Playalongs in verschiedenen Tempi

• Geeignet für alle Tuben und Sousaphone

• Zweisprachig: Deutsch und Englisch

[www.dux-verlag.de/tuba.html]

Welche Tubisten, welcher Tubist hat beim Anblick einer

Jazzband oder Dixieland-Formation nicht schon selbst

den Wunsch gehabt, dort mitzuspielen. Scheinbar mühelos

schiebt die Tuba oder das Sousaphon von hinten

den ganzen Laden an, darf auch mal einen Chorus spielen

und ist nicht nur optisch Mittelpunkt der Band.

Was so spielerisch aussieht, ist

oft der Erfolg jahrelanger Praxis,

beruhend auf einer gewissen

Affinität zur Musik, viel Hören

unterschiedlicher Stilrichtungen,

harmonischen Könnens

und der Fähigkeit, als Groove-

Motor die anderen Instrumente

anzutreiben.

Norbert Weigand, selbst Jazzposaunist

und - tubist hat sich

in seinem Buch „Tuba, eine praktische Anleitung für

den Jazzneuling, Traditional Jazz, New Orleans Jazz,

Dixieland, Swing“ des Themas angenommen und im

Verlag DUX (D 948) ein Buch herausgegeben. 163 Seiten,

zweisprachig (Deutsch/Englisch) inkl. CD. Zielgruppe

sind Musikerinnen und Musiker, die schon Tuba spielen

können, gute Amateure, aber auch Profis der sog. klassischen

Szene, die bis jetzt keine Erfahrung damit haben,

nur mit Akkordsymbolen zu spielen.

Ein Tipp vorweg: das Buch sollte man durcharbeiten,

nicht durchblättern! Denn genau darauf kommt es an,

die Skalen in die „Finger zu bekommen“, um sie später

abrufen zu können.

Nach Tonleiter- und Dreiklangsübungen, bereits im

Swing-Feeling zu spielen, geht es darum, am Two-Beat-

Spiel mit Grundton, Quinte und weiteren Tönen das Erlernte

anzuwenden. Sehr hilfreich dabei ist die CD.

Die Königsdisziplin ist dann der Walking Bass, die fast

durchgehende Spielweise in Viertelnoten auf den Taktschlägen

Eins,Zwei,Drei,Vier. Verschiedene Möglichkeiten

und Modelle kommen zur Sprache und es werden

Möglichkeiten aufgezeigt wie Harmonien sinnvoll verbunden

werden. In vielen Übungen hat der Schüler dann

die Aufgabe, selbst die Töne zu ergänzen. Hier kommt

einem dann das gründliche Durcharbeiten der Tonleiter

und Dreiklänge zugute. Verschiedene Basslinien werden

beispielhaft vorgestellt und auch Spezialfälle wie Turnaround

und Kadenzen kommen zur Sprache.

Ein besonderes Kapitel widmet Weigand den Rhythmischen

Aspekten, ohne rhythmische Variationen wäre

diese Musik kein Jazz. Unterschiedliche Rhythmus-Schemata

werden vorgestellt und sollten mit den Playbacks

verinnerlicht werden.

Sehr praktisch ist auch die Übersicht über die Akkorde,

von einfachen Dur-Dreiklängen über Sext- und Septakkorde,

Moll-Dreiklänge, verminderte Dreiklänge usw..

Falls sich beim Spiel in der Band mit den Harmonieheften

noch Fragen ergeben sollten, wird man hier fündig.

Der zu Beginn angesprochenen Hör-Erfahrung kommt

Weigand mit einer großen Liste von Bands unterschiedlicher

Genres entgegen. Auch hier gilt, Raussuchen,

Anhören, noch einmal Anhören, mitspielen. Nach dem

Durcharbeiten durch Leitern, Akkorde und Phrasierungen

ist die besonders sinnvoll.

Grafisch sehr ansprechend und zeitgemäß gestaltet, wird

das Unterrichtswerk durch die beiliegende Playback-CD

dann erst recht zum Kracher. Eingespielt von echten Musikern

(Christian Tournay, Schlagzeug und Peter Pelzer,

Gitarre), begleiten die beiden den Jazznovizen auf seinem/ihrem

Weg durch die Harmonien und Rhythmen,

vom langsamen Two-Beat bis hin zum flotten Swing im

160er-Tempo.

Die Titel, die man zu Beginn des Buches durchgearbeitet

haben sollte, sind auch noch einmal kompakt als Lead-

Sheet abgedruckt. Gute Idee und eine sinnvolle Erfolgskontrolle.

Fazit:

Es macht Spaß, sich anhand dieses Buches in die Jazz-

Bass-Welt einzugrooven. Sollte man sonst vorsichtig sein

mit dem Hinweis „auch zum Selbststudium geeignet“, ist

es in diesem Fall durchaus angebracht, sofern man die

einzelnen Schritte nacheinander vollzieht. Gute Fähigkeiten

im elementaren Spiel (Anstoss, Ansatz, Atmung

usw.) sind von großem Vorteil, ebenso Grundlagen der

Harmonielehre. Letzteres kann aber auch anhand der

Übungen trainiert werden.

Auch für diejenigen Klassiker geeignet, die (sich) einfach

mal „frei spielen möchten“.

Wolfram Krumme

Miraphone Tuba Quartett,

Euphonium M5000, F-Tuba 1281 „Petruschka“,

F-Tuba 281 „Firebird“ und C-Tuba 12915

Steve Rossé,

Sydney Opera House,

F-Tuba 181 „Belcanto“

Erlebe die Perfektion!

Alexander Wurz,

Tenorhorn-, Bariton- und Euphoniumsolist,

Tenorhorn 47WL und Euphonium M5050

Salvador Tarrasó Aledón,

Conservatory of Music ”Salvador Seguí“ Castellón,

B-Tenorzugposaune M6600

Gérard Buquet ,

Conservatoire National Supérieur de Paris,

F-Tuba 481 „Elektra“

www.miraphone.de

M I R A P H O N E


20 workshop

17. Internationaler Fortbildungskurs | 7.- 11. Juni 2019 |

Bayerische Musikakademie Hammelburg

Es war schon ein besonderes Ereignis, dieser Kurs in

Hammelburg Anfang Juni 2019. Genau genommen

waren es zwei Kurse, zunächst der reguläre allgemeine

Fortbildungskurs, zu dem das Deutsche Tubaforum e.V.

alle zwei Jahre in die Bayerische Musikakademie Hammelburg

einlädt. Und erstmalig fast zeitgleich gab es da

noch den Probespielkurs für Studierende, der alle drei

Jahre von Stefan Heimann (Stuttgart), Stefan Tischler

(München), Anne-Jelle Visser (Zürich) und Willi Brandstifter

(Linz) initiiert wird.

Und knapp war es! Der Estrich war gerade verlegt, da

trafen auch die ersten Kursteilnehmer im neuen Klostergebäude

ein. Nach zwei Jahren Bauzeit waren die neuen

Räumlichkeiten fast fertig.

Bernadette Rossberg und ihr Superteam hatten tatsächlich

noch extra-Nachtschichten eingelegt, um die Akademie

kursfertig zu bekommen.

Zum Glück sind die Tubisten sehr unkompliziert, so dass

auch in Räumen musiziert werden konnte, wo z.B. noch

Vertäfelung fehlte oder die Türen. Die vorgefundenen

neuen Klosterräume lassen aber schon erahnen, welch

wunderbare Möglichkeiten man dann hat, wenn alles

fertig ist.

Auch die Küche hat sich in diesem Jahr mehr als übertroffen.

Ausgelagert in einem Pavillon wurde der Felsenkeller

von dort aus mit den Speisen versorgt, für

die Bayern so bekannt ist. Vielen Dank an den Koch und

seine fleißigen Küchendamen, die inzwischen schon mit

einer neuen Küche und einem neuen großen Speisesaal

belohnt wurden.

Und dann waren da noch die wunderbaren Dozenten,

die wegweisenden Konzerte und die langen Abende.

Das Trio 21m60 (Steffen Schmid, Constantin Hartwig und

Fabian Neckermann) ist seit dem Deutschen Musikwettbewerb

in dieser Formation unterwegs und begeistert

in Konzertreihen Jung und Alt mit seiner Musik. Eigene

Arrangements und pfiffige Ideen zur Performance machten

den Eröffnungsabend zu einem der besten, den die

Teilnehmer in Hammelburg bisher erleben konnten.

Musiziert wurde im großen Konzertsaal der Akademie,

die wieder gefüllt war mit der wohl größten Ausstellung

an Tubainstrumenten und Zubehör, Mundstücken und

Noten.

Im Konzert am Samstag lag der Schwerpunkt dann

endlich mal beim Tenorblech. Begleitet von der phantastischen

Maria Lebed am Klavier zeigten Dominik Schneider

(Bariton) und Daniel Steppeler (Euphonium), was auf

diesen Instrumenten alles so möglich ist. Von „Fnugg““

für Bariton über den „Karneval von Venedig“ bis hin zur

Schilderung eine Einzellers reichte die Palette der Ausdrucksmöglichkeiten,

absolut professionell vorbereitet,

moderiert und vorgetragen von den Solisten.

Da man aufgrund der Bauarbeiten diesmal am Pfingstwochenende

zu Gast in der fränkischen Weinmetrople

war, gab es den legendären Jazzabend in diesem Jahr

am Sonntag. Gemeinsam mit dem Bass Face Swing Trio

jammten Marty Erickson (USA) und Werner Lohr (Frankfurt)

bis spät in die Nacht hinein.

Neben den Konzerten, dem Erfahrungsaustausch mit

den Profis und dem Kennenlernen neuer Instrumente

stand aber der Unterricht im Mittelpunkt. Morgendliches

Warm-Up, themenspezifische Gruppenunterrichte, der

Einzelunterricht, kleine und große Ensembles, die Palette

der Angebote war wie gewohnt sehr groß.

Hier sei einmal Dank an die überaus motivierten und gut

vorbereiteten Dozenten gesagt, die von Literatur und

Methodik hervorragend auf die unterschiedlichen Leistungsstufen

der Teilnehmer einzugehen wussten.

Auch dies ist eine immer wieder von den Kursteilnehmern

geäußerte Stärke des Tubaforum-Angebots: die

„handverlesenen“ Dozenten, nicht nur musikalisch auf

hohem Niveau, sondern auch Unterrichtsprofis durch

und durch.

Das zeigte sich dann auch im Abschlusskonzert in den

vielen Programmbeiträgen. Obwohl dies kürzer ausfiel

als in den vergangenen Jahren, gab es noch eine Menge

nachzubesprechen, im Felsenkeller, der dann auch noch

kurz am späten Abend seine Funktion als Speisesaal erfüllen

sollte.

Der nächste Fortbildungskurs in Hammelburg ist übrigens

dann wieder turnusgemäß in der Woche um Himmelfahrt,

vom Montag, dem 10. bis Freitag, dem 14. Mai

2021.

Wolfram Krumme

Alle Fotos: Lutz Zipser


Erlebe die Perfektion!

Eröffnungskonzert mit dem "Trio 21m60" - Fabian Neckermann, Steffen Schmid, Constantin Hartwig

Tenorblech in Vollendung: Maria Lebed (Klavier), Daniel Steppeler (Euphonium) und Dominik Schneider (Bariton).

Eros Sabbatani,

Tubasolist und Komponist,

F-Tuba 481 „Elektra“ und B-Tuba 98 „Siegfried“

Maximilian Wagner-Shibata,

Staatskapelle Weimar,

F-Tuba 481 „Elektra“ und

B-Tuba „496 Hagen“

Matthias Steffen,

Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz,

Tenorhorn 47WL und Bariton 54L

Stefan Huber,

LaBrassBanda,

F-Tuba 481 „Elektra“, B-Tuba „497 Hagen“

und Miraphone-Helikon

Pablo M. Fernández Garcia,

Barcelona Sym phony Orchestra,

F-Tuba 281 „Firebird” und F-Tuba 481 „Elektra“

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22

workshop

Die Jazzklasse (Ltg. Marty Erickson) probt traditionsgemäß

im Keller. In diesem Jahr war das Interesse an

diesem Angebot besonders groß.

Auch der Jazzabend findet jeden Mittwoch im historischen

Felsenkeller der Akademie statt.

Im Mittelpunkt steht dabei der Jazz auf der Tuba,

sowohl bei der Melodie als auch beim Rhythmus.

Werner Lohr organisiert seit Jahrzehnten diesen auch

im Umland sehr beliebten Jazzabend.

Außerdem moderiert er und musiziert auf Tuba,

Posaune, Euphonium und Geige.

Ab und zu singt er auch!

Nett geweckt zu werden u.a. nach der dann doch langen

Jazznacht ist das Anliegen des Alphorntrios Bieger.

Sanfte alpenländische Weisen tragen zum Wohlbefinden

der Kursteilnehmer bei und sorgen für einen guten

Start in den Tag.


Erlebe die Perfektion!

Ensembleprobe mit Jens Wischmeyer im Kammermusiksaal

Probe in der Klosterkirche Hammelburg

Gute Laune ... auch zwischendurch!

Manfred Häberlein,

Harmonic Brass,

B-Tuba 496 „Hagen“

Florian Wielgosik,

Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo,

F-Tuba 481 „Elektra“ und B-Tuba 496 „Hagen“

Dr. Benjamin Pierce,

Professor an der University of Arkansas,

F-Tuba 481 „Elektra“, F-Tuba 281 „Firebird“

und Euphonium M5050 „Ambassador“

Dominik Misterek,

Michael Klostermann und seine Musikanten,

F-Tuba 181 „Belcanto“

Sylvain Picard,

Orchestre National du Capitole de Toulouse,

F-Tuba 481 „Elektra“

www.miraphone.de

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24

markt | verein

Sam Pilafian - ein Nachruf

Am 6. April 2019 verstarb Sam Pilafian in Phoenix/Arizona

im Alter von 69 Jahren. Mit ihm haben wir einen

der besten und vielseitigsten Tubisten der Welt verloren.

Er war in nahezu allen musikalischen Bereichen aktiv,

Gründungsmitglied des Empire Brass Quintetts und

konzertierte als Orchestermusiker und Solist mit über 50

amerikanischen und europäischen Orchestern.

Mit seinem Ensemble "Travelin' Light", teilweise nur im

Duo mit dem Gitarristen Frank Vignola, hat er der Tuba

im Jazz auf seine Weise ein neues Gesicht gegeben, indem

er auf sehr virtuose Art zeigte, wozu dieses Instrument

solistisch fähig sein kann. Er war darüber hinaus

ein exzellenter Lehrer, ein sehr warmherziger Mensch

und hatte einen großartigen Sinn für Humor.

Dem Deutschen Tubaforum war er stets freundschaftlich

verbunden. Bereits 1990 war er zum ersten Mal als

Dozent beim internationalen Fortbildungskurs in Hammelburg

dabei und 1993 hat er ebenfalls dort den ersten

Jazz Kurs angeboten, der auf Anhieb große Resonanz

fand. Unvergessen sind die Jazz-Abende mit ihm in alten

Klosterkeller der Musikakademie. Unser aufrichtiges

Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und

Freunden. Wir werden ihn vermissen, aber stets in dankbarer

Erinnerung als einen der ganz Großen der Tubawelt

behalten.

Werner Lohr

» Ausgabe Tuba (Bassschlüssel)

» Ausgabe Bariton, Euphonium,

Posaune (Bassschlüssel)

aller anfang ist tief!

Anfängerliteratur für Tuba und Euphonium

Tuba-Liederbuch von Wolfram Krumme

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ericht

25

Jonas Urbat

Ein Roadtrip als Studiengang

Mit Musik, mit Insta-Stories und Podcasts nehme ich

Euch mit auf einen Roadtrip quer durch Europa. Wir fahren

dahin, wo es Musik gibt – mein Van ist dabei Zuhause,

Wohnzimmer und Studio... denn wir treffen Musiker

an ihren Lieblingsorten, wir jammen gemeinsam, um

neue Musikstücke aus der Stille entstehen zu lassen und

wir sprechen über Politik, Gesellschaft, Kunst und das

Leben...

Der erste Impuls, InTubaWild zu starten war, meinen

ganz persönlichen Studiengang zu leben, den es an keiner

Hochschule oder Universität gibt.

Die Vorgeschichte: Ich hatte mich für einen Master Improvisation

in Köln beworben um mein klassisches Tubastudium

mit einem freieren Zugang zur Musik abzurunden.

Der erste Unterricht bei zwei Professoren der Hochschule

war vielversprechend und beide luden mich ein, zur

Aufnahmeprüfung zu kommen und 'etwas vorzustellen,

was ich gerne präsentieren will, was mich musikalisch

beschäftigt'. Meine Idee, ein work-in-progress mit einem

selbst programmierten Effektpatch und präpariertem

Klavier vorzustellen stieß dann allerdings wider Erwarten

auf wenig Gegenliebe: Noch im ICE zurück nach

Hause nach Stuttgart bekam ich einen Anruf mit einer

Absage und der Frage, was ich mir denn dabei gedacht

hatte, sowas vorzuspielen.

Langsam dämmerte mir, dass das, was beide Seiten als

Freiheit bezeichnet hatten, in verschiedenen Räumen

definiert war. Heute bin ich dankbar für diese Erfahrung,

weil ich daraus gelernt hatte, dass ich meinen eigenen

Weg finden muss.

Ich stellte mir die Frage: Wie haben viele MusikerInnen,

die ich für ihren eigenen Sound und Charakter bewundere,

ihre Kunst gelernt und entwickelt? - Meine Antwort:

Sie haben sich auf die Suche gemacht nach Menschen,

von denen sie lernen wollten. Sie haben sich mit Stilen

und Strömungen beschäftigt, zu denen sie sich hingezogen

fühlten.

Daraus wurde Meine Idee vom 'On-The-Road-Studium'...

Das Aufnehmen und Verarbeiten der Begegnungen

bringt einige Vorteile für den Lerneffekt mit sich:

Wenn ich eine Session weiterverarbeite, schneide und

ausproduziere werde ich sie automatisch viele Male

anhören und tief reflektieren. Ich will durch Tun, also

Learning-by-doing herausfinden, was ich auf der Tuba

verbessern will, meine Musikproduktion in verschiedenen

Stilen verfeinern und lernen, Musik und Videos aufzunehmen

und zu schneiden.

Außerdem gibt die Veröffentlichung den nötigen Antrieb,

das Ganze auch durchzuziehen. Das hatte ich bei

einem Freund beobachtet, dem das selbst wahrscheinlich

gar nicht so bewusst war: Eigentlich eher chaotisch

veranlagt, ging er immer wieder Verbindungen ein, gab

Versprechen ab, die ihn auch dann weiterzogen, wenn

die intrinsische Motivation mal flöten ging...

Aber allen anderen guten Gründen voran geht es darum,

zu erleben, wie verschiedene KünstlerInnen arbeiten, wie

sie ihre Umwelt sehen und mit ihr interagieren. Ich will

wissen, wie verschiedene MusikerInnen eine Komposition

oder Improvisation beginnen und weiterentwickeln.

Außerdem will ich mein Instrument, meine Fähigkeiten

und meine künstlerische Persönlichkeit mit immer neuen

Situationen konfrontieren, Grenzen kennenlernen

und Probleme oder Spannungen finden, nutzen, umlenken,

künstlerisch ausdrücken und versuchen zu lösen.

Das sind meine persönlichen Gründe als Musiker, warum

ich dieses Projekt machen will.

In den Jahren der Planung und Konzeption hatte ich viele

Gespräche über die Idee und konnte erfahren, welche

Visionen und Träume andere Menschen in diesem 'Instrument'

InTubaWild sehen.

Besonders beeindruckt hat mich ein Austausch mit einem

Journalisten, der mir die Parallele zwischen einer

gelungenen Improvisation oder überhaupt gemeinsamem

Musizieren aufgezeigt hat.

Nur wenn wir offen und neugierig, vorurteilsfrei und

zugewandt miteinander kommunizieren, haben wir eine

Chance unser gemeinsames Potential zu finden und zu

entfalten.

Wenn du mir einen Klang, ein Motiv, einen Rhythmus

anbietest ist es meine Aufgabe, dieses Angebot anzunehmen

und in mich hineinzuhorchen, was für mich der

nächste Schritt, das nächste Element ist. Es geht immer

um ein 'Ja! Und...' statt um ein 'Ja! Aber...'.

Vorurteile sind für mich das größte Hindernis für das

Zustandekommen von echter Kommunikation oder Improvisation.

Und dennoch bin ich mir dessen bewusst,

dass kein Mensch vorurteilsfrei sein kann. Es geht also in

diesem Spiel auch immer darum, sich dessen bewusst zu

sein, dass man vielleicht niemals voll und ganz im Recht

sein wird, sondern immer nur im Rahmen des eigenen

beschränkten Horizonts verstehen kann. Auch das erlebe

ich in jeder Begegnung mit einem unbekannten Land,

einer unbekannten Person etc... Das Päckchen aus Geschichten,

Ideen, Vorurteilen steht für einen Moment als

Hindernis vor der Begegnung.

Und hier kommt die Musik ins Spiel. Sie hilft, sich zu begegnen

und diese erste Barriere abzubauen und durch

Vertrauen zu ersetzen. Wenn ich mit MusikerInnen ein

Musikstück geschaffen habe, dann wissen wir vielleicht

nicht viel über unsere Herkunft und Geschichte, aber wir

kennen uns doch schon ganz gut.

Auf dieser Ebene führen wir dann ein Gespräch über die

Themen, die uns im Moment wichtig sind. Wir zoomen

aus dem Mikrokosmos der Musik heraus auf gesellschaftliche

Entwicklungen, Nationalismus, Privilegien

und Verantwortung. Und wir überlegen, wie Musik oder

Kunst helfen kann, die Welt ein kleines bisschen besser

zu machen.

Deshalb bin ich mit InTubaWild im kommenden Jahr in

ganz Europa unterwegs, produziere Musik und Podcasts

und berichte auf Social Media und meinem Blog über alles,

was an Erlebnissen, Erfahrungen und Erkenntnissen

entsteht.

Wenn ihr Social Media nutzt folgt bitte @InTubaWild und

schaut auf getnext.to/intubawild vorbei. Hier werdet ihr

die aufwändigeren Inhalte finden und könnt das Projekt

mit einem kleinen Betrag unterstützen.


26

markt

Harmonic Brass

Weihnachtstournee 2019

Koffer packen für vier Wochen, Mützen und Handschuhe

ins Gepäck, Lebkuchen nicht vergessen…Sogar der

Tourbus-Innenraum wird festlich geschmückt, nichts

wird dem Zufall überlassen.

Die Adventsreise von Harmonic Brass ist immer eine Reise

der besonderen Art, auf die sich die vielen Fans des

Ensembles ganz besonders freuen.

Mit einem klug ausgewählten Programm verwandelt

dieses Quintett die Menschen und macht den Advent zu

einer strahlend-festlichen Vorfreude-Zeit.

Musik von J.S. Bach und Georg Friedrich Händel, berührende

Choräle und Weihnachtsüberraschungen aus aller

Welt. Dazu eine charmante Moderation mit herrlichen

Geschichten rund ums Fest. Es gibt viele Gründe, dieses

Konzert zu besuchen! Eines der besten europäischen

Blechbläserquintette gibt sich die Ehre-Weihnachten

kann kommen!

30.11.2019 DE - 04552 Borna

01.12.2019 09456 Annaberg-Buchholz

05.12.2019 CH - 9242 Oberuzwil

06.12.2019 49328 Melle-Buer

07.12.2019 91224 Pommelsbrunn-Eschenbach

08.12.2019 35236 Breidenbach

09.12.2019 10407 Berlin

10.12.201 29690 Schwarmstedt

11.12.2019 21680 Stade

12.12.2019 26789 Leer

13.12.2019 37269 Eschwege

14.12.2019 06712 Zeitz

15.12.2019 25842 Langenhorn

16.12.2019 DK - 6240 Løgumkloster

17.12.2019 38640 Goslar

18.12.2019 26529 Marienhafe

19.12.2019 86316 Friedberg

20.12.2019 79350 Sexau

21.12.2019 65510 Idstein

22.12.2019 61130 Nidderau-Windecken

[www.harmonicbrass.de/de/termine-blechblaeserkonzerte]

German Brass

Weihnachtstournee 2019

30.11.2019 Emmelshausen

01.12.2019 Coesfeld

03.12.2019 Weiden

06.12.2019 Mainz

07.12.2019 Neuhardenberg

11.12.2019 Hamburg St. Michaelis

14.12.2019 Hitzacker

17.12.2019 Würzburg Musikhochschule

18.12.2019 Düsseldorf Tonhalle

26.12.2019 Berlin Dom

27.12.2019 Karlsruhe Konzerthaus

28.12.2019 Stuttgart Liederhalle

[german-brass.de]

Jever 2020

14. - 16. Februar 2020

22. Horn-Tuba-Workshop

Eröffnungskonzert am Freitag, dem

14.2.2020 in Jever-Cleverns mit dem

Tubaquartett "Alchemy" und "Art Brass

Oldenburg"

Mehr zum Konzept, zu den Dozenten, zum

Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung

unter:

[www.horn-tuba-workshop.de]

Luzern:

Les Tubas de Noël 2019

Warme Klänge im Winter -

die letzte Jahreszeit des tiefen Blechs

14. Dezember 2019, 11:00 Uhr,

Franziskanerplatz Luzern

Im Projekt des Schweizerischen Blasmusik Verband (SBV)

'Die vier Jahreszeiten des tiefen Blechs‘ steht die Tuba im

Zentrum des Winters, da sie mit ihrem warmen Klang die

Herzen zu erwärmen vermag.

Damit aber nur das Herz erwärmt wird und nicht noch

Schweissperlen beim Spielen der vierstimmigen Sätze

auf den Stirnen der Tubisten_innen für Glanzlichter sorgen,

treten drei der fünf im Fokus stehenden Instrumente

der Tuba Familie gemeinsam auf.

Neben Tuba, Euphonium und Es Althorn gesellen sich

auch Bariton und Sousaphon dazu. Aber auch andere

Tubavorgänger wie Serpent und Ophikleide sind gern

gesehene Gäste.

Das Projektensemble Les Tubas de Noël trifft sich seit

2001 einmal jährlich zum gemeinsamen Musizieren von

festlicher und weihnachtlicher Musik. Dieser traditionelle

Anlass findet wiederum am Weihnachtsmarkt auf dem

Franziskaner Platz in Luzern statt.

Der Erlös der Kollekte wird der LZ Weihnachtsaktion ‘Hilfe

in der Region für Menschen in Not’ gespendet.

Wenn auch Sie dieses Jahr zum Musizieren mit dabei

sein wollen, so reservieren Sie sich doch den Morgen

vom Samstag, 14. Dezember 2019 und sorgen mit Ihrem

Auftritt für einen tollen Abschluss der vier Jahreszeiten

des tiefen Blechs.

Weitere Auskünfte oder Anmeldung bei Remo Capra:

[capra.music@hispeed.ch]


„KLINGT GUT, STIMMT GUT UND IST PRAKTISCH,

GENIAL GELÖST. DANKE!“

DAS MELTON TUBA QUARTETT IST BEGEISTERT!

JÜRGEN VOIGT · Meisterwerkstatt für Metallblasinstrumentenbau

www.voigt-brass.de · www.facebook.com/voigtbrass · contact@voigt-brass.de

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