EYECOM 01|2020

putschiesdesign

DIE EYEWEARE-COMMUNITY

01 | JANUAR · FEBRUAR · 2020 | 5,- ISSN 2509-4955

CAZAL

4271

MANUFAKTUR

Direkter Draht

MESSE

Opti-male

Vorbereitung

MATHEMATIK

(R)evolution

SPECIAL

made @ home

01

––––

2020


SIE WERDEN

NIE WIEDER

ETWAS ANDERES

TRAGEN WOLLEN.

Unvergleichbar leicht.

Außergewöhnlich komfortabel.

Try it. Wear it. Love it.


#LUNORNEWS

01/2020


RETRO LIVING

Was ist es, was die Menschen

an der Vergangenheit so sehr

fasziniert? Vielleicht die simple

Tatsache, dass sie sich von

der Zeit gelöst hat. Zeit-los.

Die markante A12 gibt sich

dieser Faszination hin. Durch

kleine Formen mit schmalen

Augenrändern und gleichzeitig

starken Bügeln kommt

diese Retrolinie völlig zeitlos

daher. Gedeckte Farben und

tiefergesetzte Backen lassen

zweifellos die Vergangenheit


MINIMALISMUS

Bewusster Verzicht, um Platz für

das Wesentliche zu schaffen.

Ein Minimalist ist dem Über-


modernen Lebens entwachsen.

Funktionalität und Qualität vor

Masse und Austauschbarkeit.

Genauso hält es die M9: aus

einem einzigen Material gefertigt,

unifarben, reduzierte

Formsprache. Kenner schauen

ganz genau hin: sie werden

keine unnötigen Spielereien

entdecken. Filigran, federleichtes

Titan, in vier neuen Farben.


VINTAGE CATEYE

Ikonen wie Grace Kelly,

Audrey Hepburn und Coco

Chanel haben mit ihrem souveränen

Geschmack das Bild

starker Frauen geprägt. Frauen,

die Trends negieren und

stattdessen ihren eigenen Stil

propagieren. Mit den neuen

Formen der A11 bekommen

genau diese Frauen erstmals

feminine Fassungen mit kürzeren

Bügeln aus dem Hause

Lunor. Feine Linien und große

Formen sind jung und modern.

Und doch kein Trend, sondern

ein weibliches Statement.


#OPTI2020

C1 213


INHALT

TITEL

Cazal Eyewear

www.cazal-eyewear.com

EDITORIAL

twenty / twenty 5

NEWSROOM

Kurznachrichten 6

HEADLINER

Direkter Draht – Alles auf Anfang 14

FRAME

Becks Brillen – Vintage-inspirierte Attitüde 18

MESSE

Opti-male Vorbereitung – opti 2020 20

50 Jahre Wachstum – Mido 2020 24

Ruf nach Freiheit – Hong Kong Optical Fair 2019 28

BRANCHE

Mut-Macher – Spectaris-Trendforum 2019/20 30

FRAME

Slow Fashion – Tausend Tage 34

BUSINESS

Richtig Reden – Gefühle und Emotionen 36

Gut zugehört – Wir nehmen Ihre alte in Zahlung! 40

20

42

FRAME

Step by Step(per) – Ein Schwabe in China 42

Szene-Label – Visuelle Statements 46

SHOWROOM

Community-Advertorials 48

OPTICS

(R)evolution – Patentierter Algorithmus 52

FRAME

Die Quadratur des Kreises – Von der Form zur Brille 54

SPECIAL

made @ home – Von Alcon bis Zeiss 56

BRANCHE

Verbinden statt trennen – Mauerfall-Jubiläumsbrillen 68

PORTRAIT

Affenstark – Morten und Mai-Britt Seaton, DK-Kopenhagen 70

BUSINESS

Rück-Meldung – Mitarbeiter- und Feedbackgespräche 74

TEF NEWS

Nicht verpassen! – The Eyewear Forum 76

TERMINE

Terminkalender – Wer macht wann was wo? 78

COMMUNITY

Herstellernachweis – Wen finde ich wo? 81

SCHLUSSLICHT

Diverses – Besonderes, Ungewöhnliches, Impressum 82

56

76

WWW.EYE-COM.NET

3


Weltneuheit

3

...mehr auf der

OPTI C3.407

The lightness - Made in Germany

w w w . f l a i r. d e


EDITORIAL 0

» DIE ZUKUNFT IST EIN ERNSTES GESCHÄFT. WENN DIE KUNDEN DIE ZUKUNFT

VOR IHNEN ERREICHEN, SITZEN SIE IN DER HINTERSTEN REIHE. «

( Faith Popcorn, geb. 1948, US-Zukunftsforscherin )

» PESSIMISTEN SIND LEUTE, DIE MIT DER SONNENBRILLE IN DIE ZUKUNFT SCHAUEN. «

( Heinz Erhardt, deutscher Kabarettist und Schauspieler, 1909-1979 )

TWENTY-TWENTY

Liebe Leser,

vom Namen her muss 2020 eigentlich das Augenoptiker-Jahr schlechthin werden: „20/20“ ist im anglo-amerikanischen Sprachgebrauch

bekanntlich dasselbe wie bei uns „Visus 1,0“ oder „Sehschärfe 100 Prozent.“ Ein gutes Omen?

Wir könnten diese schöne Zahl zum Anlass nehmen, das gerade beginnende Neue Jahr zum Jahr der Augenoptik zu erklären und

uns zum Jahreswechsel vorzunehmen, das in der Branche so beliebte Jammern einfach einmal ein Jahr lang ausfallen zu lassen.

Die rasanten Veränderungen in der Branche werden sich 2020 ohnehin fortsetzen; egal, ob wir sie beklagen oder als Chance

sehen, etwas möglichst Gutes draus zu machen.

Sicher ist: Alle mittelständischen Augenoptiker werden es auch gemeinsam nicht schaffen, Discounter und Online-Brillenhändler

wegzujammern. Sinnvoller wäre es, in unternehmerische Aktivitäten zu investieren. Zum Beispiel in

einen effektiven Messebesuch auf der opti vom 10. bis 12. Januar 2020 (ab Seite 20 dieser Ausgabe)

oder der MIDO in Mailand (ab Seite 22). Kaufen Sie dort im Zeitalter der Nachhaltigkeit verstärkt

Produkte aus dem Inland ein (ab Seite 56). Oder starten Sie mal eine lukrative Brillen-Inzahlungnahme-Aktion

(Seite 40). Besuchen Sie 2020 einen unserer Optiker-Stammtische in Stuttgart, Köln, Berlin

oder Hamburg (Seite 80) – oder noch besser: Richten Sie selbst lokal einen solchen Stammtisch ein,

um sich regelmäßig mit Kollegen Ihres Einzugsgebiets auszutauschen. Die meisten von ihnen beißen

nicht, sondern schätzen einen kollegialen und respektvollen Umgang genau wie Sie.

Es gibt auch 2020 viele Dinge, die man als Unternehmer aus eigener Kraft leisten und bewegen

kann. Vor allem, wenn man dem Drang widerstrebt, sich über Gebühr mit der Konkurrenz zu beschäftigen

und ständig nach links und rechts zu schauen, was „die anderen“ schon wieder falsch machen:

Ihre Mitbewerber – egal, ob analog oder digital - werden sich nicht ändern und auch nicht weniger

werden. Aber Sie selbst können Ihre Einstellung dazu ändern.

Ob und wie viele mittelständische Augenoptiker es in fünf Jahren noch geben wird, entscheiden diese in erster Linie selbst. Der

Konkurrent der nächsten Jahre ist nicht der „Tradi“ ein paar Straßen weiter, sondern die Entwertung augenoptischer Arbeit durch

„Gleitsichtbrillen für 109 EUR“, „3 Einstärkenbrillen für 99 EUR“, „Rabatt in Höhe Ihres Lebensalters“, die „Myopia-Brille mit Minusgläsern

für 12,99 EUR bei Amazon“ oder die „Brillenparty bei der ehemaligen Tupperdosen-Verkäuferin“. Mit all diesen preisaggressiven

Angeboten können Sie nicht konkurrieren – und sollten es auch gar nicht versuchen. Genauso wenig wie Sie Ihr Wissen

und Können, Ihr Personal und Ihren Laden für ein Taschengeld Mister Spex und Co zur Verfügung stellen sollten.

Als mittelständischer Augenoptiker können Sie sich nur mit Dingen profilieren, die sich für (oft fachfremde) Billigheimer nicht

lohnen oder die sie nicht können. Da wäre es im Neuen Jahr möglicherweise eine gute Idee, gemeinsam mit den Kollegen vor

Ort (oder auch von weiter weg) eine Qualitätsoffensive zu starten, in Form kollegialer Gespräche und daraus resultierend vielleicht

auch gemeinsamer Aktionen. Damit es am Jahresende 2020 auch in Ihrer Kasse „twenty-twenty“ gibt. Also 100 Prozent Umsatz,

plus 100 Prozent Freude und Erfolg. Oder vielleicht sogar ein bisschen mehr.

In diesem Sinne herzlichst Ihr

Martin Graf

PS: Für Anregungen, Kommentare und Kritik erreichen Sie mich unter graf@eye-com.net und Tel. 07735-9191957


0 NEWSROOM

Oculus: Weiterbildungsangebot für Augenoptiker online

„Wir orientieren uns an den Wünschen unserer Kunden“ sagt die Leiterin der Oculus Akademie, Amelie

Schultze. „Früher haben wir allen Kunden den neuen Akademie-Kalender per Post zugesendet. Im

digitalen Zeitalter ist das aber nicht mehr zeitgemäß.“

Oculus stellt den neuen Kalender mit allen Veranstaltungsangeboten für Augenoptiker in 2020 gerne

im Papierformat zur Verfügung - aber nur noch auf Wunsch. Wer Papier sparen möchte und trotzdem

in Sachen Weiterbildung ganz vorne mit dabei sein will, lädt sich den neuen Akademie Kalender als

PDF von der Website www.oculus-akademie.de, oder schreibt eine eMail an: akademie@oculus.de. Auch

in EYECOM-Terminkalender sind die Termine zu finden. Im Bild: Das Oculus Akademie Team: Leiterin

Amelie Schultze, Joshua Hamann.

Wagner + Kühner startet neues Vertriebskonzept

Die Wagner + Kühner GmbH aus Bad Kreuznach startet zum 1. Januar 2020 ihr neues Vertriebskonzept

unter der Marke „Sehlounge“. Dieses Konzept ist eine bundesweite Gemeinschaft

von Augenoptikern und W+K zur Stärkung des mittelständischen Augenoptikers.

Zum Start nehmen 65 inhabergeführte Optikerfachgeschäfte mit insgesamt 77 Filialen in

ganz Deutschland teil (Bild). Mit dem Konzept geht Wagner + Kühner einen weiteren konsequenten

Schritt in Richtung Zukunft: Es vereint Augenoptiker unter einer gemeinschaftlichen

Marke, ohne dass sie die Individualität und Eigenständigkeit aufgeben. Man ist gemeinschaftlich

stark und grenzt sich trotzdem von den großen Filialisten ab. Der Slogan „Regional

einkaufen, weil wir mehr als Brille sind!“ beschreibt treffend, wofür die Sehlounge steht.

CooperVision übergibt 20.000 Euro

für Retinoblastom-Forschung

Die KinderAugenKrebsStiftung (KAKS) widmet sich seit ihrer

Gründung im Jahre 2009 der Vorsorge und Früherkennung

von Augenerkrankungen; im Speziellen des Retinoblastoms.

CooperVision pflegt als Förderer bereits seit Stiftungsgründung

einen engen Kontakt. Für die jüngste Spendenaktion wurden eigens

Kontaktlinsen-Aktionsboxen gepackt, aus deren Verkaufserlös

vom 1. August bis 31. Oktober 2019 jeweils 1 € in den Spendentopf

floss. Dank dieser Aktion und der Unterstützung durch

den stationären Kontaktlinsenfachhandel konnte CooperVision

am 26. November 2019 einen Spendenbetrag von 20.000 € an

die Stiftung übergeben.

Julbo – Neustrukturierung des Vertriebsteams

Zu Beginn der Winter-Saison hat Julbo einige Änderungen im deutschen und österreichischen

Vertriebsteam bekanntgegeben. Erhard Kappel (Mitte), bislang Key Account Manager Ger many,

bekleidet künftig die Position des Sales Managers Germany. Neu in seinem Vertriebsteam

begrüßt der französische Traditionshersteller Maria Bloo (li) und David Drösser (re).

Erhard Kappel ist bereits seit 2012 für Julbo tätig, zunächst als Account Manager, seit 2016 als

Key Account Manager Germany. Als Sales Manager Germany kümmert er sich fortan um die

Leitung des deutschen Vertriebsteams sowie um die Steuerung und Ausrichtung der Marke

auf dem deutschen Markt. Darüber hinaus ist der 43-jährige weiterhin für die Key-Accounts

sowie für das Gebiet „Südwesten“ (Rheinland-Pfalz und Saarland) zuständig.

Neu im deutschen Vertriebsteam ist David Drösser. Der 29-jährige ist nach der Umstrukturierung

für das Gebiet „Mitte“ (Hessen und Oberfranken) zuständig. Der leidenschaftliche Sportler

verfügt bereits über einen großen Erfahrungsschatz und blickt auf verschiedene Stationen

im Bereich E-Commerce und Sportmarketing zurück. Auch das österreichische Vertriebsteam

wurde verstärkt. Die 35-jährige, gelernte Optikerin Maria Bloo verantwortet ab sofort die

Gebiete Oberösterreich, Niederösterreich, Wien, Burgenland und Steiermark.

Vision One Optics baut Marktstellung

durch neue Gesellschafter aus

Die in der Nähe von Karlsruhe ansässige Vision One Optics GmbH

(VOO) stärkt durch die Aufnahme von zwei namhaften neuen Gesellschaftern

ihre Marktposition. Mit der Marshal Intergroup Srl.

steigt einer der größten Distributoren Europas in den Gesellschafterring.

„Gerade in Zeiten verstärkter Regularien und gestiegener

Anforderungen durch das Medizinproduktegesetz ist ein Partner

mit diesem Knowhow, eine wichtige Verstärkung“, beschreibt

der geschäftsführende Gesellschafter Detlef Garlipp, der die VOO

2014 gegründet hat, diesen Schritt. Außerdem wird die Unicon

Optical Co. Ltd., Taiwan, mit einer der zurzeit weltweit modernsten

Produktionsanlagen für Kontaktlinsen, dem Gesellschafterkreis

beitreten. Die VOO sieht sich als Partner von Augenoptikern, die

sich vom Sortiment der multinationalen Konzerne abgrenzen

wollen. Ziel der neuen Firmenaufstellung ist es auch, die zunehmende

Digitalisierung in der Branche so zu begleiten, dass der

Fachhandel eingebunden wird. Erstmals wird der neue Auftritt auf

der opti 2020 in Halle C6 am Stand 215 zu sehen sein.

6

EYECOM 01 | 2020


0 NEWSROOM

Essilor von Financial Times

ausgezeichnet

Essilor wurde von der Financial Times im neuen

jährlichen Ranking für Vielfalt und Inklusion

am Arbeitsplatz als „Diversity Leader 2020“ ausgezeichnet.

Unter insgesamt 10.000 bewerteten Unternehmen

belegt die Gruppe Platz 62 von insgesamt

700 im ersten Ranking dieser Art, bei dem der

Erfolg des Unternehmens im Hinblick auf das

Fördern von Vielfalt auf unterschiedlichsten Wegen

bewertet wurde. Diese Auszeichnung ist eine

Würdigung des fortlaufenden Engagements von

Essilor und von konkreten Initiativen für mehr Vielfalt

und Inklusion im Unternehmen. Diese jüngste

Anerkennung der Financial Times knüpft an ein

starkes Ergebnis mit 94 von 100 Punkten im Gender

Equality Index von Essilor an, den das Unternehmen

Anfang dieses Jahres auf der Grundlage

der von der französischen Regierung festgelegten

Methodik ermittelt hat.

Jen-Ophthalmo mit

frischem Erscheinungsbild

Mit neuem Logo, dem Firmenclaim „We eyequip

you.“ und einem Corporate Design für das Firmenerscheinungsbild

verdeutlicht der Hersteller und

Fachhändler Jen-Ophthalmo die Neuaufstellung

des Unternehmens nach außen.

Nach der Firmenübernahme durch Thomas Köhler

im Oktober 2017 vom ehemaligen Inhaber Frank

Sittig und der Erweiterung des Teams im Jahr

2018 bildet das neue, moderne Erscheinungsbild

die Unternehmensziele ab. „Mit neuem Logo und

Claim zeigen wir die zentralen Firmenwerte als Basis

für die weiter Entwicklung von Jen-Ophthalmo“,

so der Inhaber Thomas Köhler. „Unser erfahrenes

Team steht für die Kombination aus Moderne und

Tradition. Wir setzen auf persönliche, innovative

Beratung in Kombination mit einem Rundum-

Service beim Kunden vor Ort.“

Studierendentag: Hochschule Aalen bei Zeiss

Mehr als 100 Studierende der Hochschule Aalen

nutzten am Studierendentag 2019 die Gelegenheit,

einen Blick hinter die Kulissen zu werfen

und aus erster Hand zu erfahren, wie Nachhaltigkeit

und Verantwortung in der Strategie und

im weltweiten Geschäft bei Zeiss Vision Care verankert

sind. „An der Hochschule haben wir vor

KLiiK denmark ab sofort

bei Libuda Optic World

Seit Dezember 2019 ist die Libuda Optic World –

ein seit über 30 Jahren in der optischen Industrie

etablierter Großhandel für Brillenfassungen – der

neue Distributor für die Marke KLiiK denmark und

wird dadurch die Partnerschaft mit WestGroupe

(Kanada) weiter festigen. Gemeinsam mit den

Marken Fysh, Evatik und Superflex kommt mit dem

Neuzugang Kliik denmark die vierte Marke aus der

WestGroupe-Designschmiede unter dem Dach der

Libuda Optic World zusammen.

Bisher wurden die Kliik-Modelle in Deutschland

durch eydentity in Passau vertrieben, die zum

31.10.2019 den Vertrieb eingestellt hat. Die Libuda

Optic World übernimmt auch den Service für

bereits im Markt befindliche Ware. Sofern entsprechende

Ersatzteile vorhanden sind, will Libuda bei

Problemen möglichst kundenorientiert arbeiten.

kurzem das Beratungsstudio mit neuer Zeiss Technologie

einrichten können“, so Prof. Dr. Anna Nagl,

Studiendekanin M.Sc. Vision Science and Business

(Optometry) an der Hochschule Aalen. Die Ausstattung

des Beratungsstudios sei ein aktuelles Beispiel

für die Förderung von Wissenschaft und Lehre

durch Zeiss. Unter den Teilnehmern der Veranstaltung

waren Studierende der Hochschule Aalen aus

allen Fakultäten und vielen Ländern wie Thailand,

Italien, Slowenien, Kroatien, Österreich, Schweiz

und Deutschland. Begleitet wurden sie unter anderem

von Prof. Tony Cavallerano vom New England

College of Optometry in Boston, MA (USA), einem

international führenden Experten auf dem Gebiet

der Glaukomforschung und Dozent im berufsbegleitenden

Optometrie-Masterstudiengang an der

Hochschule Aalen, sowie Ophelie Trache aus Frankreich,

Spezialistin für interkulturelles Management

und Marketing und ebenfalls Dozentin im berufsbegleitenden

Optometrie-Masterstudiengang.

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EYECOM 01 | 2020


The new Eyewear collection Opti 2020 - Marcolin - Hall C1 Stand 603


0 NEWSROOM

KGS: Daniel Hartwich ist

„Brillenträger des Jahres“

Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) hat den TV-Moderator Daniel Hartwich für

seine Vorbildfunktion in puncto Brille ausgezeichnet und zum diesjährigen

„Brillenträger des Jahres“ gekürt. Diese Auszeichnung wurde inzwischen zum

16. Mal an Prominente vergeben, die erkenntlich Spaß am Brillentragen vermitteln,

Sympathie wecken und so möglichst vielen Menschen die Angst vor

Sehtest und Brille nehmen.

Längst ist die Brille zum Markenzeichen des RTL-Moderators geworden und

ein „cooles Must have“. Eine Augenoperation hat der mehrfach ausgezeichnete

TV-Star, der seit Jahren unter anderem für Sendungen wie „Das Supertalent“,

„Let´s dance“ und „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ vor der Kamera

steht, noch nie in Betracht gezogen. Für Hartwich ist die Ehrung nach eigenen

Angaben auch eine Chance, mit einem weit verbreiteten Vorurteil auszuräumen:

„Viele denken, dass ich die Brille nur aus modischen Erwägungen

trage. Dabei bin ich Brillenträger, seitdem ich denken kann“, so Hartwich.

Als Kind habe er unter der einseitig abgeklebten Brille sehr gelitten, die er

damals tragen musste. Inzwischen bekennt sich der zweifache Vater jedoch

seit vielen Jahren zu seiner Fehlsichtigkeit, zumal er weiß, wie wichtig es ist,

Sehschwächen bereits im Kindesalter zu korrigieren.

Charmant und Esprit

verlängern Zusammenarbeit

Pünktlich zur zur diesjährigen „Silberhochzeit“ der Charmant Group und Esprit

geben die beiden Unternehmen die Verlängerung ihrer Zusammenarbeit bekannt.

In den 25 Jahren ihres Bestehens hat diese Kooperation unzählige stylische

und hochwertige Brillen und Sonnenbrillen für Modeliebhaber auf der

ganzen Welt hervorgebracht. Für beide Unternehmen gründen die Dauer und

der Erfolg ihrer Partnerschaft auf gemeinsamen Werten und Zielen.

Masao Miyachi, Präsident und CEO der Charmant Group „Wir sind sehr stolz

auf diese 25-jährige gemeinsame Reise und freuen uns auf viele weitere Jahre.

Der Erfolg unserer Zusammenarbeit basiert auf den jeweiligen Leitprinzipien

der beiden Marken Charmant und Esprit: Für uns stehen die Bedürfnisse

und Anforderungen unserer Kunden sowie eine hohe Produktqualität, erstklassiger

Style und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis an erster Stelle unserer

Unternehmensphilosophien.“

Maria Pambori, SVP Head of Lifestyle bei Esprit: „Wir freuen uns auf die Fortführung

der erfolgreichen Partnerschaft mit Charmant und die Weiterentwicklung

unserer Eyewear-Kollektionen. Wir haben ein gemeinsames Markenverständnis

und schätzen Charmant als zuverlässigen Geschäftspartner mit all

seiner Expertise und seinem fundiertem Know-how.“

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Funktionaloptometrie Lehrgang 2020

Michelin und Essilor arbeiten zusammen

Eine auf zwei Jahre geschlossene Kooperation von Michelin und Essilor soll

in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Bedeutung von gutem Sehen im

Straßenverkehr sowie für die Wichtigkeit von Reifen mit ausreichender Profiltiefe

erhöhen, denn Schlechtes Sehen und Reifen in einem mangelhaften

Zustand sind zwei Hauptrisikofaktoren bei der Verkehrssicherheit.

Michelin und Essilor planen nun Kampagnen auf internationaler und nationaler

Ebene für ein stärkeres Bewusstsein im Straßenverkehr; mit Sehtests und

Reifenüberprüfungen für Mitarbeiter, Kunden und die breite Öffentlichkeit;

Sie stellen Dienstleistungen bereit, um den Verbrauchern den Zugang zu angemessenen

Sehhilfen und Reifen zu erleichtern, bei denen sowohl Michelin

als auch Essilor ihre jeweiligen Fachkenntnisse einbringen werden.

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EYECOM 01 | 2020


HALL C3

STAND 309


0 NEWSROOM

Betty Barclay verlängert

Lizenz mit Visibilia

Sehr gute Partnerschaft zeigt sich in einem klaren

Bekenntnis zur weiteren zukunftsorientierten Zusammenarbeit:

Seit 2014 gehört Betty Barclay zum

Marken-Portfolio der Visibilia GmbH. Im Oktober

2019 wurde die Lizenz um weitere fünf Jahre verlängert.

Ralf Kmoch, Geschäftsführer der Visibilia

GmbH: „Es ist eine große Freude, die Verlängerung

der Lizenzvereinbarung mit einem sehr kompetenten

und aktiven Partner mitzuteilen. Es freut uns

insbesonders, die moderne Handschrift des Betty

Barclay Eyewear Designs weiterentwickeln zu können

und einen erfolgreich beschrittenen Weg fortzuführen.

Schön ist auch, die nächsten fünf Jahre mit

Planungssicherheit und Kreativität dem gemeinsam

Projekt widmen zu können. Wir lieben den Kern der

Marke Betty Barclay, die klare Positionierung und

Ansprache der spannenden, attraktiven Zielgruppe.“

Sehenswerte

Partnerschaft

Optics Network hat eine Kooperation mit Sehenswert,

der führenden deutschen Marketing-Gemeinschaft

im Bereich Kontaktlinsen, vereinbart. Durch

die Bündelung im Einkauf können ON-Partner ihr

Kontaktlinsengeschäft mit dem Sehenswert-Sortiment

auf eine ganz neue Umsatz-Ebene stellen.

Dabei spielen die vier verschiedenen Eigenmarken-Linien

von Alcon, B&L, Cooper und Menicon

eine zentrale Rolle. Ergänzt werden die Linien durch

ein breites Pflegemittel-Sortiment, das ebenfalls

unter Eigenlabel angeboten wird. Eine klare Profilierung

gegenüber Ketten und Online-Händlern

ist damit besser und umsatzstärker möglich als das

bislang der Fall war. Hinzu kommt das Netzwerk der

Kontaktlinsen-Spezialisten der Sehenswert-Gruppe,

die gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen. Im Bild:

Optics Network-Geschäftsführer Ralf Mackensen

(links) mit Sehenswert-Geschäftsführer Jürgen Groß.

Marcolin unterzeichnet

Linzenzvereinbarung mit

der BMW Group

Die Marcolin Group und die BMW Group haben

am 13.11.2019 eine exklusive Lizenz-Vereinbarung

für Design, Produktion und Vertrieb von

Fassungen für Sonnen- und Korrektionsbrillen für

BMW, BMW M und BMW M Motorsport Label bekannt

gegeben.

Ab dem kommenden Jahr werden die Eyewear

Kollektionen weltweit über das Marcolin Group

Vertriebsnetzwerk und den Reiseeinzelhandel zur

Verfügung stehen. Massimo Renon, CEO Marcolin

Group, bekräftigt: „Wir sind stolz darauf, diese

neue Partnerschaft mit BMW einzugehen, einem

der führenden Unternehmen der Auto- und Motorrad-Industrie.

BMW hat großen Einfluss auf die

Mode, mit Produkten, die ein luxusorientiertes

Publikum weltweit anspricht. Wir sind davon überzeugt,

dass die Marke mit ihrer soliden weltweiten

Präsenz und innovativem Fashion-Design perfekt

in unser Portfolio passt und sind zuversichtlich,

dass diese Partnerschaft sehr erfolgreich sein wird“.

Brille & Co. mit vielen Neu-Ausstellern

Die Brille & Co. findet am 18. und 19. Januar 2020 in der Halle 8 der Dortmunder Messe statt. Auf der

für ihre familiäre und offene Atmosphäre geschätzten Messe stellen mehr als 100 Aussteller der Augenoptik-Branche

aus. „Die Brille & Co. verbindet Branchenüberblick mit angenehmem Ambiente und

optimalen Arbeitsbedingungen“, fasst Ingo Lorscheid, Geschäftsführer des Kölner Veranstalters HVVplus

GmbH zusammen. Für eine weiterhin positive Entwicklung der Veranstaltung spricht das große Interesse:

„Bereits Mitte November war klar, dass wir dieses Mal mindestens 13 Neuaussteller aus den Bereichen

Brillenfassungen, Optikmaschinen und Ladenbau haben werden“, weiß Messebereichsleiterin Annemie

Erkelenz zu berichten. Zu ihnen zählen unter anderem das niederländische Unternehmen Heyelander,

der Kontaktlinsen-Spezialist Eyecare sowie Sky Eyewear, Haufschild Optikmaschinen, De Rigo und Zadig &

Voltaire. Um einen reibungslosen Besuch zu gewährleisten, haben die Veranstalter wieder ein Servicepaket

geschnürt, das aus reservierten Parkplätzen in der Tiefgarage der Halle 8 gegen Gebühr sowie kostenlosem

Eintritt, Garderobe und Katalog besteht. Lohnend ist es, im Vorfeld des Besuchs auf die Homepage

www.brille-und-co.com zu schauen, dort finden sich Ausstellerverzeichnis, Fotogalerie, Hallenplan und

Hotelempfehlungen. Anfang Januar 2020 geht allen bis dahin registrierten Besuchern die Eintrittskarte

sowie der Katalog der Brille & Co. zu.

Alcon Vision Care:

Veränderung in Vertriebsorganisation

Zum 1. November 2019 hat Florian Treier die Position des Nationalen Sales Managers im Geschäftsbereich

Vision Care der Alcon Pharma GmbH in Deutschland übernommen.

Florian Treier startete nach einem betriebswirtschaftlichen Studium seine Karriere bei Johnson & Johnson,

wo er zu Beginn in den Bereichen Außendienst und Key Account tätig war und in dieser Zeit wertvolle

Erfahrungen sammeln konnte. Seit 2016 verantwortete er als Area Sales Manager Deutschland West und

Key Account Manager bei Johnson & Johnson Vision das Business im Bereich der Regionalverkaufsleitung.

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EYECOM 01 | 2020


0 HEADLINER

Direkter

Draht

ei Lunor aus Bad Liebenzell im

Nordschwarzwald spielen Umweltschutz

und Nachhaltigkeit seit Jahren

eine tragende Rolle: Die ultramoderne Firmenzentrale

ist energetisch autark; erzeugt also

ihren Strom und ihre Heizenergie selbst. Die

Außendienstflotte wurde Mitte 2018 auf Erdgasfahrzeuge

umgestellt. Ein eigenes Bienenvolk

auf dem Firmengelände ist ein Beitrag gegen

das Bienensterben. Und da, wo sich Emissionen

nicht vermeiden lassen – beispielsweise beim

Besuch von Messen oder dem Versand von Produkten

– kommen Klimazertifikate zum Einsatz,

mit deren Hilfe der Footprint des Unternehmens

klimaneutral gehalten werden kann.

Ein maßgeblicher Faktor in der Umweltbilanz

eines Brillenherstellers ist aber auch seine

Produktion. Schon immer hat Lunor der Versuchung

widerstanden, seine Herstellungskapazitäten

ganz oder teilweise ins kostengünstige

Ausland zu verlagern und dafür große Logistik-,

Reise- und Transportwege in Kauf zu nehmen.

Als „Familien-AG“ kann man sich den Luxus

leisten, auch unternehmerische Entscheidungen

zu treffen, die nicht maximalen Gewinn

mit minimalen Kosten verbinden.

Seit der Gründung des Unternehmens vor

28 Jahren wurden und werden seine Produkte

mit Ausnahme der Massivgoldbrillen im Inland

hergestellt: Von ausgesuchten Manufakturen

und Handwerkern, die die Kunst der Brillenmacherei

noch beherrschen und in vergleichsweise

kleinen Auflagen realisieren können. Aber ein

Netzwerk von Zulieferern ist auch immer eine

Quelle möglicher Fehler und Verzögerungen,

denn man muss diese Dienstleister möglichst

sauber miteinander verzahnen. Und trotzdem

gibt es keine einhundertprozentige Kontrolle

über Qualität und Liefertreue. Abgesehen davon

ist eine eigene Manufaktur irgendwann

auch eine Image-Frage: Ein nobles Autohaus

oder ein exquisiter Uhrenhändler unterhalten

schließlich ebenfalls eigene Werkstätten.

Über die Jahren hat die Lunor-Eigentümerfamilie

Fux die Marke und das Unternehmen

nach und nach perfektioniert. Der fast logische

nächste Schritt war im Mai 2018 daher die

Gründung einer eigenen Manufaktur in Kämpfelbach

in der Nähe von Pforzheim, knapp

30 Kilometer von der Unternehmenszentrale

entfernt. Diese Unternehmenstochter soll

das bisherige Hersteller-Netzwerk zwar nicht

ersetzen, aber sinnvoll ergänzen. Im August

2018 wurde in einem ehemaligen Wohnhaus

mit dem Aufbau der Fertigung begonnen. Die

erste Brille verließ die Manufaktur im Februar

2019 und die erste Kleinserie von 200 Brillen

im August 2019.

14

EYECOM 01 | 2020


ALLES AUF ANFANG

SEIT BEGINN DES

INDUSTRIEZEITALTERS

WAR DIE EIGENE

PRODUKTION DIE SEELE

JEDES FASSUNGS-

HERSTELLERS. FÜHRENDE

UNTERNEHMEN KEHREN

IM INTERESSE VON

PRODUKTQUALITÄT UND

NACHHALTIGKEIT ZUR

IDEE EINER EIGENEN

MANUFAKTUR ZURÜCK.

DIE LUNOR AG HAT SICH

IM MAI 2018 ZU DIESEM

SCHRITT ENTSCHLOSSEN –

UND FESTGESTELLT,

DASS DAS ALLES ANDERE ALS

EIN SPAZIERGANG IST.

WWW.EYE-COM.NET

15


0 HEADLINER

Jeder einzelne Produktionsschritt

wird überlegt, ausprobiert,

nach Möglichkeit verbessert

und vor allem sauber dokumentiert.

Man erkennt: Eine Brillenmanufaktur einzurichten ist erheblich komplizierter

als nur ein paar Maschinen aufzustellen und einzuschalten. Vor allem,

wenn man „from scratch“ beginnt, also sozusagen auf einem weißen

Blatt Papier: Die Lumag-Manufaktur ist wirklich eine komplette Neugründung

und nicht nur die Übernahme einer bestehenden Fertigung.

Das bedeutet aber auch, dass man nicht „von allem ein bisschen“ macht,

sondern mit einer bestimmten Produktgruppe anfängt. Bei der Lumag

GmbH sind das derzeit klassische Metallbrillenmodelle aus Edelstahl.

Die Herstellung der klassischen Lunor-Modelle aus diesem Material

vermeidet die bekannten Allergieprobleme mit nickelhaltigen Metallen.

Allerdings ist das Löten und Weiterbearbeiten von Edelstahl deutlich aufwendiger

als bei klassischen Brillen-Werkstoffen.

Es liegt auf der Hand, dass man auch 2019 nicht alle der oft über 100

Arbeitsschritte zur Fertigung einer First-Class-Brille an einem einzigen

Ort erledigen kann. Eine Galvanik einzurichten ist aufgrund der Umweltschutzauflagen

in Deutschland beispielsweise nahezu unmöglich – und

aufgrund der kleinen Stückzahlen von Lunor auch nicht sinnvoll. Hier

verlässt man sich jetzt und in Zukunft auf bewährte Partner in Bayern

und Österreich, die sich um das komplette Finish der in der Manufaktur

hergestellten Rohfassungen kümmern - bis hin zu einer perfekten

Handpolitur. „Verkaufen ist das Eine, aber herstellen etwas ganz anderes“,

weiß Lumag-Geschäftsführer Simon Dietzfelbinger, der nicht aus

der Brillenbranche, sondern aus dem Prozessmanagement kommt. „Wir

haben hier eine enorme Lernkurve.“

Ein ganz wichtiger Faktor einer solchen Manufaktur ist aber auch,

vorhandenes Wissen und Können zu kultivieren und an die nächste

Generation weiterzugeben. Hierfür hat Lunor sich der Dienste eines echten

Profis versichert: Peter Leoni. Der heute 78-Jährige gelernte Stahlgraveur

arbeitet seit einem halben Jahrhundert in der Brillenbranche und

war lange selbständig, bevor er in den 90er Jahren seine Firma schloss

und nach China ging, um große Firmen beim Aufbau von Produktionsstätten

zu beraten. „Heute ist er bei uns im Boot und findet es spannend,

der ‚Jugend‘ sein immenses Wissen weiterzugeben“, freut sich Simon

Dietzfelbinger. „Was in Fabriken heute per CNC oder im Erodierverfahren

hergestellt wird, hat Peter Leoni früher komplett von Hand gemacht.“

Das bedeutet im Fall von Lunor aber auch eine archaische Arbeitsweise,

an deren Anfang in der Regel kein CAD-Datensatz, sondern wieder eine

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EYECOM 01 | 2020


von Hand angefertigte technische Zeichnung auf Millimeterpapier steht,

sauber bemaßt und eindeutig beschrieben, wie er es vor fast 60 Jahren

einmal gelernt hat und wie es heute kaum noch jemand kann.

Peter Leoni kann eine Brille aber auch blind zusammenbauen; weiß,

worauf es bei den einzelnen Bauteilen ankommt, wie man eine Produktion

sauber gliedert und nicht zuletzt, wie man durch regelmäßige

Tests, bei denen Brillen manchmal bis zur Zerstörung malträtiert werden,

ihre Qualität optimiert. Jeder einzelne Produktionsschritt wird überlegt,

ausprobiert, nach Möglichkeit verbessert und vor allem sauber dokumentiert.

Auch zahlreiche spezielle Werkzeuge – beispielsweise für das

akkurate Einrichten eines bestimmten Inklinationswinkels oder Bügelaufgangs

– wurden dafür entwickelt und angefertigt. Nur so kann man

eine gleichbleibend hohe Produktqualität sicherstellen. Gut möglich,

dass in Kämpfelbach irgendwann noch weitere Produktionsschritte eigelagert

werden, aber das ist derzeit keine drängende Frage.

In zwei Jahren, mit 80, will Peter Leoni aufhören und in Rente gehen.

Bis dahin wird er die kleine, feine, schwäbische Manufaktur an seinem

immensen Wissen und Können teilhaben lassen und dafür sorgen, dass

es für die nächsten Generationen erhalten bleibt. Denn es sieht so aus,

als wäre Brillenmacher wieder ein Beruf mit Zukunft.

www.lunor.com · www.lumag.net

opti ’20 · Halle C1 · Stand 213


0 FRAME

VINTAGE-INSPIRIERTE ATTITÜDE

Becks

Brillen

AM 2. MAI 2020 WIRD DIE BRITISCHE

FUSSBALL-LEGENDE DAVID BECKHAM

45 JAHRE ALT – UND IST DAMIT

IM BESTEN JUNG-PRESBYOPENALTER.

DA IST ES KEINE SCHLECHTE IDEE,

DIE EIGENE PROMINENZ AUCH

IN EINE EIGENE BRILLENKOLLEKTION

EINZUBRINGEN. EIN GLAUBHAFTER

VERTRETER DER ZIEL-GRUPPE

IST „BECKS“ AUF JEDEN FALL.

Angelo Trocchia (links), der CEO der Safilo Group,

mit Fußball-Legende David Beckham.

rillenfassungen und Sonnenbrillen spielen im Hause

Beckham schon länger eine Rolle: Die Sängerin und

Designerin Victoria Beckham steht mit ihrem weltberühmten

Namen bereits seit mehreren Jahren für eine Sonnenbrillenkollektion

mit durchaus beachtlichem Markterfolg. Da lag es beinahe auf der

Hand, dass Ehemann David, der 2013 nach 21 Jahren seine überaus

erfolgreiche Karriere als Profi-Fußballer beendete, sich irgendwann

ebenfalls in der Eyewear-Branche engagiert.

Einen Partner dafür fand „Becks“ jetzt in der Safilo Group aus

Italien, mit der er Mitte 2019 einen 10-Jahres-Vertrag für Sonnenbrillen

und Korrektionsbrillen unterschrieb – noch länger als sein

Vertrag bei Manchester United, wo er von 1994 bis 2002 spielte. Die

erste „DB“-Brillenkollektion wird ab Januar 2020 erhältlich sein und

besteht – wenig verwunderlich – aus sehr maskulinen Produkten.

„Ich trage ständig Sonnenbrillen; deshalb freue ich mich sehr über

diese Kooperation“, erklärte Beckham bei der Vertragsunterzeichnung.

„Mir war es dabei wichtig, mit einer Firma zusammenzuarbeiten,

die genauso viel Wert auf Design, Handwerk und Details legt wie ich.

Es macht mir großen Spaß, mit dem Safilo-Team eine eigene Kollektion

zu entwerfen.“

18

EYECOM 01 | 2020


SABABA

Limited Edition

Präsentiert von makellos

Designed by Merch Mashiah


Exklusives Design, hochwertige Materialien, fühlbare Qualität

„Eine gute Zeit haben“, dafür steht das hebräische Wort SABABA und damit ist genau das

gesagt, was wir mit unserem neuen exklusiven Modell vermitteln wollen: Die Freude am Zusammenspiel

von exklusiver Designqualität und technischer Perfektion auf höchstem Niveau.

Die limited Edition SABABA steht in den drei ausdrucksstarken Farbkombinationen fuchsia

clear / rosé gold, violet clear / light gold und ocean green / turquoise zur Verfügung. Für jede

Farbserie wurden nur 100 Stück gefertigt, die einzeln durchnummeriert sind.

Für die Gestaltung hat makellos. den deutsch-israelischen Couture-Modedesigner Merch

Mashiah gewonnen, der seine Kreationen seit Jahrzehnten erfolgreich auf Fashion Shows

in New York, Paris, London und Tokio präsentiert. Zu seinen Kundinnen in aller Welt zählen

Königinnen, Präsidentengattinnen und international bekannte Schauspielerinnen.

Die Farbbrillanz italienischen Premium-Azetats sowie federleichte Titan-Bügel schaffen bei

SABABA ein perfektes Zusammenspiel von Funktion, Material und Ästhetik. Ein exklusives

Erlebnis, wie die Mode von Merch Mashiah.


Merch Mashiah lebt und arbeitet in Berlin und Tel Aviv. Durch eine Augenerkrankung verlor

der Designer einen Großteil seiner Sehkraft – trotzdem ließ er sich nicht von seiner kreativen

Arbeit abbringen. Er designt heute ausdrucksstärker denn je.


makellos.POTSDAM

www.makellos-potsdam.de

KONTAKT

Tel. +49 (0) 331 979 99 40

Fax + 49 (0) 331 979 99 420

post@makellos-potsdam.de

VERTRIEB

AOYAMA Optical Germany GmbH

Ahornstraße 11

D-14482 Potsdam


Der britische Sportler galt schon zu seiner aktiven Zeit als „Gentleman-Fußballer“,

der sich intensiv mit Mode und Kosmetik befasste und

abseits der Fußball-Arenen mit einer gewissen Extravaganz in Kleidungsund

Stylingfragen zur Fashion-Ikone wurde. Deshalb stellt er für die

Kollektion nicht nur seinen berühmten Namen zur Verfügung, sondern

bringt sich auch selbst ein: Er hat eng mit dem Design-Team von Safilo

zusammengearbeitet, damit in der „DB“-Kollektion auch seine eigenen

Präferenzen eine gebührende Rolle spielen: Lässigkeit, britischer Stil

und eine Vintage-inspirierte Attitüde für Männer, die sich bei ihren Accessoires

zeitloses Design in Kombination mit dem einzigartigen „London

Feeling“ wünschen.

Die Acetat- und Metallmodelle zeichnen sich durch ihr exklusives,

maskulines Design und spezielle Details aus. Dafür braucht es keine

Riesen-Logos – schon gar nicht außen auf der Brille – sondern kleine

Erkennungsmerkmale, die nur Insider bemerken. Eines davon ist der

so genannte „Talisman“: Ein ikonisches Detail, das Backe und Bügel

verbindet, von den Flügeln eines Vogels inspiriert ist und Kraft, Schutz

und Freiheit symbolisieren soll. Ein anderes Merkmal ist das dezente

„DB“-Monogramm, das in die Gläser der Sonnenbrillenmodelle gelasert

wird; ein graviertes Logo auf der Innenseite der Bügelenden und

ein Kern aus ziseliertem Metalldraht im Bügel. Bei einigen Modellen

nehmen außerdem die Ecken der Fassung die Konturen des DB-Monogramms

auf. Die Farben sind eher gedeckt als auffällig.

Für eine herausragende technische und handwerkliche Qualität sorgt

Safilo. Bei den Materialien greift das italienische Unternehmen auf die

hochwertigsten Qualitäten zurück, die bei Acetat, Metall und Gläsern auf

dem Markt zur Verfügung stehen. Mehrere Korrektionsbrillen-Modelle

werden außerdem mit praktischen Clip-Ons ausgestattet; einige Sonnenbrillen

mit phototropen Gläsern, die die Brillen noch universeller

verwendbar machen: Im Londoner Wetter haben Sunshades schließlich

andere Aufgaben als im sonnigen Kalifornien, wo die Familie Beckham

heute die meiste Zeit des Jahres zuhause ist.

„Es ist mir eine große Ehre, diese neue Marke mit dem Namen eines

so berühmten und erfolgreichen Fußballspielers in unser Portfolio aufnehmen

zu dürfen“, freut sich Angelo Trocchia, CEO der Safilo Group. „Die

Kaufkraft von Davids großer Anhängerschaft wird die Präsenz von Safilo

im digitalen Universum weiter stärken. Wir werden damit eine globale

Top-Männermarke im Brillen-Premiumsegment etablieren.“

www.safilogroup.com

opti ’20 · Halle C2 · Stand 503

WWW.EYE-COM.NET

19


0 MESSE

OPTI 2020

Opti-male

Vorbereitung

AUCH DIE OPTI IST MITTLERWEILE ERWACHSEN: WAS 1998

IM MÜNCHNER M,O,C ALS KLEINE ALTERNATIV-VERANSTALTUNG

ZUR ARRIVIERTEN KÖLNER OPTICA BEGANN, IST HEUTE EINE DER GRÖSSTEN

UND RENOMMIERTESTEN AUGENOPTIK-FACHMESSEN DER WELT UND

FINDET DEMNÄCHST ZUM 23. MAL STATT: VOM 10. BIS 12. JANUAR 2020

AUF DEM MÜNCHNER MESSEGELÄNDE.

ie opti hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Die Ausweitung

von vier auf sechs Hallen hat im Januar 2019 nicht alle

Aussteller begeistert: Das Zeitfenster für den Aufbau der

Messestände ist durch eine alle zwei Jahre direkt vor der opti stattfindende

Messe einfach zu klein. Überdies beklagte der eine oder andere

Aussteller, dass man ihn auf der um ein Drittel erweiterten Fläche nur

schwer gefunden habe. Und ein paar Besucher stellten fest, dass „größere

Messe“ bedeutet eben auch „längere Wege“ bedeutet.

Nach vielen Gesprächen und Diskussionen stellte der opti-Veranstalter

GHM im Juni 2019 dann ein neues Konzept vor: Die opti findet bis

mindestens 2025 im jährlichen Wechsel in München (gerade Jahre) und

Stuttgart (ungerade Jahre) statt. Das löst auf jeden Fall das Problem, die

Messestände rechtzeitig fertigzustellen. Ob und welche neuen Probleme

der zusätzliche Standort aufwirft, wird man sehen. Denn ganz generell

gilt auch für Messen: Never touch a running system.

Neuer Eingang

Wie auch 2019 findet die opti wieder in sechs Hallen (C1 bis C6)

statt. Die Besucher gelangen über die Eingänge Nordwest und Nord -

ost in die Hallen. Die Shuttlebusse von den U-Bahnhaltestellen „Messestadt

West“ und „Messestadt Ost“ sowie die Flughafen-Shuttles halten

am Eingang Nordost. Dieser wird durch ein neues Entree, das sich

bis in die Halle C6 erstreckt, mit einem einladenden Bereich deutlich

aufgewertet.

20

EYECOM 01 | 2020


Sechs Hallen

Die Hallen C1 bis C3 „gehören“ den Herstellern von Brillenfassungen

und Sonnenbrillen, während sich die Anbieter von Kontaktlinsen, IT, Refraktion,

Diagnostik und Low Vision in der Halle C6 präsentieren. In der

Halle C5 zeigen Glashersteller und Maschinenproduzenten ihre Angebote;

in Halle C4 stehen das stationäre Augenoptiker-Business und der

Wissenstransfer im Mittelpunkt. Hier dreht sich alles um Ladenbau und

Ladengestaltung, Werkstatteinrichtung und -ausstattung, Handelsware,

Pflege- und Reinigungsprodukte, Vitrinen und Displays sowie alle Angebote

rund um Marketing und Geschäftsausstattung. Ebenfalls in Halle C4

wird der gesamte Bereich Wissenstransfer abgebildet: Das opti FORUM,

der opti SHOWCASE und der opti CAMPUS, auf dem sich die Bildungseinrichtungen

der Augenoptik vorstellen.

Wissen für die Praxis

Damit die Besucher auch Informationen für ihren Berufsalltag von der

opti mitnehmen können, sorgt neben den Ausstellerangeboten zusätzliches

Infotainment für eine spannende Messe. Auf dem opti-Forum

erleben Gäste an drei Tagen eine Vielzahl an themenreichen Vorträgen,

Podiumsdiskussionen und Gesprächsrunden von und mit Experten

aus aller Welt. Alle Vorträge werden simultan ins Deutsche bzw. Englische

übersetzt. Viele von ihnen stehen außerdem nach der Messe zum

Download zur Verfügung.

Am Sonntag, 12. Januar 2020 um 13:45 Uhr wird EYECOM-Verleger

Bodo Meinsen auf dem opti-Forum unter dem Titel „AUGENBLICK

MAL! – Der etwas andere Stammtisch“ eine Diskussionsrunde von

Gästen und dem Publikum moderieren. Das Publikum und interessante

Gäste diskutieren dabei gemeinsam über die naheliegende

Zukunft der Branche, des Handels, der Wirtschaft allgemein und im

Besonderen. Politik und Gesellschaft im Wandel? Digitale Einbahnstraßen?

Lust oder Verlust der Kreativität? German Mut oder German

Angst? Sicher ist: Es wird spannend.

Der opti SHOWCASE, eine interaktive Erlebnisfläche in Halle C4,

findet auf der kommenden opti bereits zum zweiten Mal statt. 2020 dreht

sich dort alles um das Thema Unternehmenspositionierung. Bei einem Quiz

mit Hilfe einer VR-Brille analysiert der Fachbesucher mit Unterstützung

eines digitalen Experten zunächst seine aktuelle Positionierung. Virtuell

durchläuft er dabei reale Geschäfte von drei Kollegen, die in Kurzvideos

vorgestellt und interviewt werden.

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opti 2020

Halle C1/110


0 MESSE

Drei Positionierungs-Typen, die sich charakteristisch in den Kategorien

„Fashionist“, „Medical Chief“ sowie „Traditionalist“ unterscheiden,

stehen dabei im Vordergrund. Experten vor Ort beraten und bieten

Fachvor träge zu den Themen Ladenbau, Marketing und Beratung an.

Digitaler Messemanager

Freuen dürfen sich die Besucher 2020 auf zahlreiche Neuigkeiten. Zum

Beispiel auf den so genannten „Marktplatz“, einen neuen digitalen Ausstellerkatalog.

Unter www.marktplatz.opti.de finden Fachbesucher alle

opti-Aussteller. Das gesamte Messeangebot lässt sich hier nach Firmen,

Marken, Angebotsbereichen und Produkten filtern und sortieren. Außerdem

findet man hier die Websites der Aussteller und ihre Standnummern

auf der opti. So kann man bereits vorab den optimalen Weg über

die Messe planen, Kontakte knüpfen und Termine vereinbaren.

Der bequeme Weg zur opti

Ob mit Flugzeug, Bus, Bahn oder Auto: Die opti ist auf unterschiedlichen

Wegen zu erreichen. Infos zu Anreise, Aufenthalt, Parkmöglichkeiten und

Sonderkonditionen verschiedener opti-Partner gibt es unter www.opti.de/

anreise; zum Beispiel über das Messeticket der Deutschen Bahn, mit dem

man aus allen deutschen Städten für 54,90 Euro zur opti fahren kann;

ebenso über Sonderkonditionen der Lufthansa und den kostenfreien

Baggage Drop Off am Eingang Nordost. Besucher können hier ihre Koffer

schon auf dem Messegelände aufgeben, die dann direkt zum richtigen

Flugzeug gebracht werden. Außerdem erfahren sie dort auch die Servicezeiten

der kostenfreien Shuttle-Busse zwischen Flughafen und Messe.

Tickets

Tickets für die opti sind unter www.opti.de/tickets erhältlich. Besucher

können dort Gutscheine einlösen oder sich ein Ticket (ab 17,00 Euro)

vorab kaufen; auch, um Wartezeiten an den Kassen zu sparen. Mit dem

Online-Ticket können die Drehkreuze an den Messe-Eingängen direkt

passiert werden. Selbstverständlich lassen sich Tickets auch ohne Registrierung

vor Ort an den Kassen auf dem Messegelände kaufen.

Die opti-App

Ein Blick ins Programm oder die Recherche im Ausstellerverzeichnis

funktioniert auch mit der opti-App. Darüber hinaus bietet sie jede

Menge nützliche Features für den Messebesuch. Sie steht unter

www.opti.de/app zum kostenlosen Download bereit.

www.opti.de

Programm opti FORUM: www.opti.de/programm

Anreise, Parken etc.: www.opti.de/anreise

Ticket-Vorverkauf: www.opti.de/tickets

Digitaler Ausstellerkatalog: www.marktplatz.opti.de

opti-App: www.opti.de/app

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EYECOM 01 | 2020


0 MESSE

MIDO 2020

50 Jahre

Wachstum

SIE IST DIE „MUTTER ALLER OPTIK-MESSEN“: DIE MAILÄNDER MIDO IST

ZWAR NICHT DIE ÄLTESTE, ABER DIE MIT ABSTAND GRÖSSTE AUGEN-

OPTIK-FACHMESSE DER WELT. 2020 FEIERT SIE IHR 50-JÄHRIGES BESTEHEN.

ls die MIDO 1970 zum ersten Mal stattfand, geschah das

aus denselben Gründen wie anderswo: Ein paar italienische

Hersteller aus dem Cadore-Tal und den angrenzenden

Regionen hatten sich zusammengetan, um gemeinsam außerhalb ihrer

(damals noch zahlreichen) Fabriken ihre Produkte auszustellen und sie

damit für einen größeren Kreis potenzieller Kunden zu erschließen.

Wenige Jahre zuvor hatte die Staudamm-Katastrophe von Vajont die

kleine Brillen-Stadt Longarone im norditalienischen Cadore-Tal fast komplett

zerstört; etwa 2.000 Einwohner starben. Doch der anschließende

Wiederaufbau mit Hilfe hoher Entschädigungszahlungen aus Rom führte

auch die italienische Brillenindustrie zu neuer und ungeahnter Blüte.

Die Brillenbranche - einst als Ableger der venezianischen Glasindustrie

entstanden - wurde zum milliardenschweren Business. Und die MIDO

war und ist das Schaufenster dafür, das seit Jahrzehnten natürlich auch

Hersteller aus aller Welt als Handelsplatz nutzen.

Für die Jubiläumsveranstaltung vom 29. Februar bis 2. März 2020

rechnen die Veranstalter mit etwa 1.300 Ausstellern und knapp 60.000

Besuchern. Und wie in den Vorjahren wird die Messe wirklich alles umfassen

und zeigen, was in der Augenoptik-Branche hergestellt und gehandelt

wird: Von billigen 1-Dollar- Brillenfassungen unklarer Herkunft

und Zusammensetzung bis hin zu Design, Hochtechnologie und allen

Aspekten der Fertigungstechnik. "Für das Jubiläumsjahr 2020 haben

wir ein umfangreiches Programm erarbeitet, das die gesamte Branche

– Industrieunternehmen, Augenoptiker, Einkäufer, Medien und Institutionen

– einbezieht, um dieses Jubiläum gebührend zu feiern", freut sich

Giovanni Vitaloni, der Präsident der MIDO.

Schon mit der 2019er Ausgabe der MIDO waren die Veranstalter sehr

zufrieden und betrachten die gute Resonanz bei Ausstellern und Besuchern

als Belohnung für jahrelange Kontinuität und Verlässlichkeit. Laut

Giovanni Vitaloni sind die Besucherzahlen

24

EYECOM 01 | 2020


0 MESSE

"Für 2020 haben wir ein

umfangreiches Programm

erarbeitet, das die gesamte

Branche einbezieht,

um dieses Jubiläum

gebührend zu feiern."

in den letzten fünf Jahren um etwa 20 Prozent gestiegen; er sieht auch

keine Anhaltspunkte für Stagnation. Woraus man den Schluss ziehen

kann: Die Augenoptikerbranche hat ihren Zenit noch lange nicht erreicht

oder gar überschritten. Gerade die Herausforderungen des Digital-Zeitalters

inklusive des weltweiten Anstiegs der Myopie werden hier auch

in Zukunft für große Nachfrage nach augenoptischen Produkten und

Services sorgen.

Daneben soll aber auch das Thema „Nachhaltigkeit“ im Mittelpunkt

der MIDO stehen. Das Ziel ist, im Jahr 2022 die ISO20121-Zertifizierung

zu bekommen. Diese definiert die Anforderungen für die Organisation

nachhaltiger Veranstaltungen, um deren ökologischen Fußabdruck

messbar zu verkleinern. Bereits jetzt wird bei der MIDO die Verwendung

von Kunststoffen vermieden oder zumindest eingeschränkt. Gleichzeitig

werden die Mitarbeiter für die schonende Verwendung von Wasser, Papier,

Lebensmitteln und Energie sensibilisiert.

Im Jubiläumsjahr veranstaltet die MIDO erstmals auch einen Wettbewerb

unter dem Titel „Stand up for green“, mit dem besonders umweltfreundliches

Verhalten ausgezeichnet werden soll. Denn tatsächlich sind

Messen oft kein Musterbeispiel für Nachhaltigkeit: Es wird oft mit Einweg-Material

gearbeitet, und vieles von den Messeständen wird nach we-

nigen Tagen Benutzung einfach weggeworfen. Zu diesem Wettbewerb sind

alle Aussteller eingeladen. Der Gewinner erhält eine Auszeichnung auf der

Jubiläumsveranstaltung zum 50-jährigen Bestehen der Messe und wird in

einem großen Kommunikationsprojekt und auf einer speziellen Website

vorgestellt, die diesem Thema gewidmet ist (www.mido.com/sostenibilita).

Natürlich kann man generell darüber streiten, ob es im Zeitalter von

Klimaschutz- und Umwelt-Diskussionen überhaupt sinnvoll ist, für Verkaufs-

und Weiterbildungs-Veranstaltungen um die halbe Welt zu reisen.

Andererseits macht genau das die Qualität von zwischenmenschlichen

Beziehungen aus: Menschen müssen sich persönlich begegnen und

nicht nur über seelenlose Bildschirme miteinander kommunizieren.

Kluge Köpfe wissen sogar: Menschen, die miteinander handeln, führen

keine Kriege gegeneinander. Und dazu leistet die MIDO jedes Jahr einen

wertvollen Beitrag.

www.mido.com

Nachhaltigkeitspreis: www.mido.com/sostenibilita

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EYECOM 01 | 2020


0 MESSE

RUF NACH FREIHEIT

HONG KONG OPTICAL FAIR 2019

DER BESUCH DER 27.

AUSGABE DER HONG

KONG OPTICAL FAIR IM

NOVEMBER 2019 FÜHLTE

SICH EIN BISSCHEN

SELTSAM AN: VON DEN

GERADE AKTUELLEN

UNRUHEN BEKAM MAN

AUSSER ERHÖHTER

POLIZEIPRÄSENZ UND

GRAFFITIS AN WÄNDEN

UND AUF DER STRASSE

ZWAR WENIG MIT.

ABER SPÜRBAR WAR

DIE UNRUHE TROTZDEM

ÜBERALL IN DER STADT.

ei der 27. Ausgabe der Hong Kong

Optical Fair vom 6. bis 8. November

2019 im Hong Kong Convention

and Exhibition Centre (HKCEC) trafen etwa

14.000 Besucher auf gut 800 Aussteller und

Marken. Die bekannten „gut informierten Kreise“

berichteten, dass einige Aussteller und nicht wenige

Besucher die Messe aufgrund der aktuellen

Entwicklung kurzfristig abgesagt hätten; vermutlich

waren es also eher weniger als mehr.

In 13 Themenbereichen und an 12 Gemeinschaftsständen

- unter anderem aus Frankreich,

Italien, Japan und Korea - konnten sich die Besucher

über aktuelle Entwicklungen in der Augenoptik

informieren und natürlich auch ordern. Im

Vergleich mit anderen Veranstaltungen liegen

in Hong Kong die Maßstäbe allerdings anders:

Wer in Europa oder den USA mit großen Messeständen

vertreten ist, findet hier oft nur in Form

eines kleinen Schildes bei einem Importeur statt

- oder auch gar nicht. Umgekehrt sind die relativ

größten Aussteller in Hong Kong oft Firmen,

deren Namen man noch nie gehört hat. Umso

interessanter ist es, auf Messeständen, auf denen

vermutlich die meisten gezeigten Exponate

Kopien eines europäischen oder amerikanischen

Produkts sind, Schilder mit der Aufschrift

„No photo“ zu sehen.

Trotzdem – oder gerade deshalb – ist diese

Messe von großer Bedeutung für die Brillenbranche

weltweit. Denn sie ist die Bühne für

unzählige Produkte, die im dahinter liegenden

„Festlands-China“ für den Weltmarkt hergestellt

werden – längst nicht mehr nur in Form

von Billig-Ramsch, sondern in oft erstaunlicher

Qualität, die sich nicht mehr von europäischen

Herstellern unterscheiden. Das ist auch der

Grund, warum man dort immer wieder vertraute

Firmenvertreter trifft – auch von Unternehmen,

deren Herstellungslogistik man gar nicht

in Asien vermutet.

Angesichts der aktuellen Unruhen weiß derzeit

niemand, wo die Reise hingeht. Sicher ist allerdings:

Die politischen Auswirkungen auf die Stadt

werden auch für die Messe und ihre Bedeutung

nicht ohne Folgen bleiben. Man kann den Beteiligten

nur gute Entscheidungen wünschen.

www.hktdc.com/info/ms/a/de/

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EYECOM 01 | 2020


0 BRANCHE

SPECTARIS-TRENDFORUM 2019/20

MUT-

Macher

DAS SPECTARIS TRENDFORUM 2019/20 IST WIEDER GESCHICHTE.

ABER WAS FÜR EINE! DIE BESUCHER IN DER CLASSIC REMISE IN

BERLIN KONNTEN SICH AM 11.NOVEMBER 2019 ÜBER EIN FEUERWERK

AN IDEEN UND VORTRÄGE DER EXTRAKLASSE FREUEN.

Prof. Dr. Heribert Prantl

ie Regie des letzten Spectaris Trendforum hatte perfekte

Arbeit geleistet; das Thema MUT zog sich exzellent und

wie der sprichwörtliche rote Faden durch den abwechslungsreichen

Tag. Das Fazit der meisten knapp 600 Teilnehmer aus der

deutschsprachigen Augenoptikerbranche war entsprechend positiv: Eines

der besten Trendforen überhaupt! Einer der Gradmesser dafür: Kaum

jemand entfernte sich während der zahlreichen Highlights von seinem

Platz – obwohl „draußen“ in der „Classic Remise“ wie jedes Jahr zahlreiche

Versuchungen in Form automobiler Pretiosen und natürlich auch

Gespräche mit Kollegen und Freunden lockten.

Mit Professor Heribert Prantl, einem der bundesweit bekanntesten

Journalisten und vehementen Europa-Befürworter, hielt die Politik Einzug

in das Branchentreffen. Prantls Einlassungen zu Gesellschaft, Politik

und Zukunft trafen Nerv und Herz des aufmerksam lauschenden Publikums.

„So unberechenbare Zeiten habe ich noch nicht erlebt.

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EYECOM 01 | 2020


G E FAHR M Y O P I E

„Ich werdee

Prinzessin.“

Lotta, 5 Jahre

OCULUS Myopia Master ®

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Weltweit nimmt die Myopie bei Kindern und Jugendlichen immer mehr zu.

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Live auf der opti 2020

oculus.de/opti


0 BRANCHE

Fotocredit: Spectaris / Detlev Schilke

Die Humanität ist massiv bedroht“, stellte Prantl gleich zu Beginn seines

Referats klar. „Was wir brauchen, ist Mut zur Demokratie und Mut zu Europa.“

Mut sei das Gefühl, nicht anders handeln zu können. „Der Mutige

ist der, der die Angst überwindet“, sagte Prantl. „Wir müssen lernen, mit

unserer Angst produktiv umzugehen.“

Ein weiterer Top-Rethoriker entführte dann in das menschliche Gehirn:

Der Psychologe Dr. Volker Busch – bereits zum zweiten Mal bei einem

Trendforum zu Gast – überzeugte mit Entertainment mit Tiefgang.

„Gewohnheit, Perfektionismus und Ängste sind die Mutkiller schlechthin“,

stelle er unter anderem fest. Die Abhängigkeit unserer Neuronen-

Gruppen ließ nicht wenige Besucher staunen: Da wurden sicher zahlreiche

neue Erkenntnisse mit nach Hause genommen und weiter diskutiert.

„Gewohnheit, Perfektionismus und Ängste

sind die Mutkiller schlechthin.“

Laura Dekker und

Moderator Wolfram Kons

MUT machten aber auch praxisnahe Beispiele, wie man den eigenen

Kontaktlinsenumsatz signifikant steigern kann. Man konnte zahlreiche

Besucher dabei beobachten, wie sie dieses Exempel direkt für das eigene

Geschäft im Kopf umsetzten.

Eine mutige Macherin ist auch Laura Dekker. Bereits mit acht Jahren

gewann sie Segelwettbewerbe, und mit 14 umsegelte sie die Welt

– allein. Die heute 24-Jährige mit niederländisch-deutsch-neuseeländischen

Wurzeln ist zwar mit der Seefahrt groß geworden; weiß aber, dass

das allein nicht genügt: „Ohne eine große Portion Mut wäre diese Reise

niemals möglich gewesen; immerhin war ich ganz allein unterwegs.“

Auch heute habe sie noch viele Träume, die sie sich erfüllen möchte:

„Aber neben optimaler Vorbereitung ist der mutige erste Schritt immer

am wichtigsten“, sagte sie.

Ein besonderes Highlight setzten die Kandidaten beim Ideen-Wettbewerb:

Junge Studenten erfanden eine Marke für die 60-Plus-Generation.

Robert Leitl, ein bekannter und erfahrener Experte der Branche, trat

mit einer App zur Potenzialermittlung von Mitarbeitern an. Er gewann

hauchdünn per Online-Abstimmung und stiftete dann sein Preisgeld an

die „jungen Wilden“. Große Freude! EYECOM freute sich mit ihm, denn

wir durften ihm als Pate zur Seite stehen.

„Ohne eine große Portion Mut

wäre diese Reise niemals möglich gewesen.“

Wolfgang Bosbach

Weitere Ideen beschäftigten sich mit umweltpolitischen Einflüssen,

und bei allen Protagonisten spürte man hohe Innovationslust - und MUT.

Den größten Applaus erhielten die Auszubildenden Sophia Bengsch und

Carla Kessler für eine neue Verpackungsidee: Das „Metui“, ein mit dem

Porträt des Brillenträgers gestaltetes, individuelles Brillenetui, in dem die

neue Brille überreicht wird. Kreativ, kostengünstig und auf jeden Fall ein

Hingucker. Das Preisgeld und der Siegerpokal kam in die richtigen Hände.

Mit Wolfgang Bosbach kam dann ein ganz Großer auf die Bühne.

Er verkörpert MUT wie kaum ein Zweiter. Als politisches Urgestein mit

sehr menschlichen Zügen verzauberte er das Publikum. Er machte MUT,

und das tat richtig gut in Zeiten wie diesen. Einhellige Meinung: Solche

Politiker braucht das Land. Keine Schwätzer, keine Zauderer, sondern

mutige Macher.

Mit der Empfehlung „Schmieden Sie gleich heute auf dem Heimweg

drei mutige Ideen!“ beendete Spectaris das Augenoptik-Trendforum.

Man kann seinen Organisatoren nur gratulieren. Die thematische Dramaturgie

überzeugte; es gab nicht eine Minute Langeweile, sondern eine

phantastische Reise, die allen Teilnehmern MUT gemacht hat.

www.spectaris.de

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EYECOM 01 | 2020


Unser Leben ist vernetzt und wir sind ständig in Bewegung. Immer dabei – das Smartphone.

Das stellt ganz neue Herausforderungen an die Augen: häu ge, dynamische Blickwechsel

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EYECOM 01 | 2020


DAS ENDE DES GLEITSICHTGLASES

OPTI 2020

HALLE C5.321

2

The Leica trademarks are used by Novacel Ophtalmique SAS under license from Leica Camera AG.


WIR LADEN SIE ZU UNSEREN MESSEAKTIVITÄTEN RECHT HERZLICH EIN

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Vorstellung des Silmo d’Or 2019 Gewinners VOLTERRA mit „DEM ENDE DES GLEITSICHTGLASES“

Vorstellung der MEDIZINISCHEN KANTENFILTERGLÄSER

SPIEL- UND GEWINNMÖGLICHKEITEN MIT TOLLEN PREISEN IN UNSEREM CASINO ROYAL

Teilnahme am 10.01.2020 (18:00 – 20:00 Uhr) zum Afterwork bei Bier und Brezn

und am 11.01.2020 (18:00 – 22:00 Uhr) zum Champagner Afterwork anlässlich des 25jährigen NOVACEL Bestehens.

Tanz und Spass an beiden Afterwork Veranstaltungen wieder mit der Liveband „TIL“

Ganztägig freie Getränke und unser erstklassiges FLYING BUFFET vom Caterer „ROSE“

Diesen 3 Jeton-Voucher können Sie abtrennen und gegen originale Spieljetons zum Einsatz einlösen.

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Diesen T-Shirt-Voucher können Sie ebenfalls abtrennen und er dient zur Abholung eines speziellen


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ES GIBT FIRMEN, DIE GEFÜHLT SCHON IMMER DA WAREN. BRAUN CLASSICS

AUS MÜNCHEN GEHÖRT DAZU. DIE MARKE STEHT FÜR GEDIEGENE VINTAGE-MODELLE,

DEREN HAUPT-EIGENSCHAFT GLEICHZEITIG EIN FLUCH UND EIN SEGEN SEIN KANN:

SIE ÄNDERN SICH NICHT ALLE PAAR MONATE MIT IRGENDEINER MODE. JETZT GIBT ES

EINEN NEUEN EIGENTÜMER – UND VIELE PLÄNE FÜR DIE NÄCHSTEN 1.000 TAGE.

tefan Kästner ist Vollblut-Augenoptiker. Im norditalienischen

Brescia betreibt er mit der „Ottica Visus Di Stefan Kästner

e C.“ erfolgreich ein mittelständisches Augenoptikergeschäft.

Seit genau einem Jahr ist er außerdem Inhaber der Firma Braun

Classics in München, deren Gründer Reinhold Braun altershalber einen

Nachfolger gesucht hatte.

Braun Classics steht seit über 25 Jahren für „Brillen von gestern“ – im

besten Sinne des Wortes: Die Kollektion besteht aus Modellen, die sich

gängigen Modespezifikationen verweigern. Sie sind nicht heute hip und

in sechs Monaten out, sondern zeitlos-dezent von einer Art, die man von

Levis-Jeans, Burberry-Jacketts oder rahmengenähten Reiter-Halbschuhen

kennt. „Slow Fashion“ beschreibt das Produktportfolio sehr gut.

Das Unternehmen wurde 1993 von Reinhold Braun gegründet, der

zuvor Mitbegründer und Teilhaber der Firma „Kurzenberger & Braun“

gewesen war. Deren Produktportfolio bestand zu großen Teilen aus antiken

Brillenfassungen und Sonnenbrillen, meist ungetragene Altbestände

aus ehemaligen Brillenfabriken. Aber eben auch nur in limitierten Stückzahlen

und oft in unbekannter Qualität. Mit Braun Classics ließ Reinhold

Braun deshalb besonders schöne Vintage-Modelle in modernen und

haltbaren Materialien nachfertigen – und hatte damit Erfolg: Die Marke

„Braun Classics“ war geboren. Heute hat das Unternehmen allein in

Deutschland über 8.000 Kunden. Das bedeutet: Zwei von drei Augenoptikern

in Deutschland haben eine Braun-Kundennummer, woraus man

zumindest schließen kann, dass sie dort irgendwann einmal wenigstens

eine Brille bestellt haben.

Sinnvollerweise hat man eine solche klassische Brille nicht nur, um sie

jahrelang täglich als „Brille für alles“ zu tragen; eine „Braun“ ist auch eine

Bereicherung für jeden gut sortierten „Brillenkleiderschrank“: Wenn es

dort bereits unterschiedliche Modelle von elegant bis sportlich und von

edel bis crazy gibt, für’s Auto, den Sport und die Bildschirmarbeit, ist eine

klassisch-schlichte Brille in rund, panto oder oval eine wunderbare und

stilvolle Ergänzung.

Natürlich hat Stefan Kästner bei der Übernahme auch Dinge vorgefunden,

die ihm nicht so gut gefielen. Immerhin kennt er beide Seiten

des Ladentischs: Die des verkaufenden Brillenherstellers und die des kaufenden

Augenoptikers. Andererseits ist gerade das die Sorte Herausforderung,

die einen Unternehmer von einem Betreiber unterscheidet: Eine

gut laufende Firma einfach weiterlaufen zu lassen ist keine große Kunst;

sie weiterzuentwickeln umso mehr. Genau das hat Stefan Kästner mit seinem

„1.000 Tage-Programm“ vor, das er ab Jahresbeginn 2020 selbst gegeben

hat: Die Werte zu pflegen, die das Unternehmen und seine Produkte

auszeichnen – und dabei das zu optimieren, was verbesserungswürdig

erscheint. Das Ziel: Eine Fassungskollektion vom Optiker für Optiker, die

in Zukunft auch dezent das Thema „Farbe“ berücksichtigen wird.

Eines der Dinge, die der Unternehmer ändern will: Braun Classics

soll den Kunden nicht nur dann als Lieferant einfallen, wenn ein Kunde

unbedingt eine runde Brille in Havanna oder ein Panto-Modell mit Windsorringen

und Gespinstbügeln haben möchte. Das kann er zwar alles liefern,

aber der Aufwand des Einzelbrillenversandes steht oft nicht in einem

Stefan Kästner

vernünftigen Verhältnis zum Ertrag. Deshalb baut Kästner die Kollektion

gerade behutsam um: So, dass der Augenoptiker auch auf einen Schlag

20 oder 30 Modelle einkaufen und diese als eigenständige und wertige

Kollektion präsentieren kann. Zur Erreichung dieses Ziels will der Unternehmer

mit einem guten Außendienst die Bindung zur Firma und ihren

Produkten verbessern: Keine „Brillenzeiger“, sondern Berater, die die Befindlichkeiten,

Wünsche und Sorgen der Augenoptiker kennen und mit

ihnen umgehen können. Auch dabei ist es außerordentlich hilfreich, dass

Kästner beide Seiten der Medaille kennt.

Was ihm bei seinem neuen Konzept ebenfalls hilft, ist die aktuelle

Nachhaltigkeits-Diskussion: Kunden legen zunehmend Wert auf Produkte,

deren Herkunft und Entstehungsgeschichte bekannt ist und die nicht

so konzipiert sind, dass sie automatisch nach kurzer Zeit „unmodisch“

werden oder im Rahmen der „geplanten Obsoleszenz“ irreparabel kaputtgehen.

Dafür sorgen zwei Manufakturen in den Dolomiten, die die Acetatund

Metall-Modelle der Kollektion herstellen sowie ein ausgeklügeltes

Ersatzteil-Konzept. Dabei kommt Stefan Kästner zugute, dass er fließend

Italienisch spricht und sich auf Augenhöhe mit den Brillenmachern unterhalten

kann. Und dass seine „italienische Werkbank“ im Zweifelsfall nur

fünf Autostunden von seinem Schreibtisch in München entfernt ist.

www.braun-classics.de

opti ’20 · Halle C2 · Stand 508

WWW.EYE-COM.NET

35


0 BUSINESS

GEFÜHLE UND EMOTIONEN

RICHTIG REDEN

DIE QUALITÄT ZWISCHENMENSCHLICHER BEZIEHUNGEN HAT IN ERSTER LINIE

DAMIT ZU TUN, WIE MENSCHEN MITEINANDER KOMMUNIZIEREN,

DAS GILT IM BERUFS- WIE IM PRIVATLEBEN GLEICHERMASSEN. AUGENOPTIK-

UNTERNEHMERIN UND EYECOM-AUTORIN SABINE SIEGMUND BEFASST

SICH IN FOLGE 3 UNSERER SERIE ÜBER GEWALTFREIE KOMMUNIKATION

MIT DEM THEMA „GEFÜHLE UND EMOTIONEN“.

Gefühl benennen – keine

Emotionen

Jeder Moment in unserem Leben wird von Gefühlen

begleitet. Das ist auch am Arbeitsplatz so,

denn Gefühle spielen nicht nur bei romantischen

Abendessen oder in Filmen eine Rolle, sondern

auch bei Teambesprechungen, Kundengesprächen

und Verhandlungen mit Lieferanten.

Am Arbeitsplatz beinhaltet das Aussprechen

von Gefühlen keine ausführliche Darstellung

von Befindlichkeiten mit einer anschließenden

Diskussion. Es gibt einen Unterschied zwischen

Gefühlen und Emotionen. Gefühle, die mit

Gedanken gemischt werden, sind Emotionen.

Sie entladen sich ohne Kontrolle, denn sie entstehen

durch unterdrückte Gefühle. Bei einer

Explosion von Gefühlen ist der Mensch nicht

mehr kontrollierbar. Dieser Ausbruch entsteht

teilweise in ganz unbedeutenden Situationen;

er ist oft der berühmte Tropfen, der das Fass

zum Überlaufen bringt.

Verlaufen Gespräche aggressiv und verletzend

– also gewaltvoll - dann nehmen wir unsere

Gefühle eher wahr, denn Menschen wollen Lust

statt Frust. Unsere erlernten Verhaltensmuster

drücken Ärger meistens nur oberflächlich aus.

Wir neigen dazu, die Schuld dafür bei anderen zu

suchen und sie dafür verantwortlich zu machen.

Kommt es zu Störungen bei Gesprächen, ist

das Wahrnehmen und besonders das Benennen

Mit einer empathischen

Kommunikation können

wir unseren Kunden berühren,

ohne dass er genau weiß, weshalb

er sich bei uns so

wohl fühlt und begeistert ist.

von Gefühlen wichtig. Gefühle entstehen als

Reaktion auf etwas, was wir gehört, gesehen

oder auch gerochen haben. Sie sind wichtig,

um uns auf unsere Bedürfnisse hinzuweisen,

denn sie sind Überbringer einer Botschaft. Unterbleibt

die Wahrnehmung der Gefühle, wird

nicht nur das eigene Handeln, sondern auch

das Handeln unseres Geschäftspartners/Arbeitskollegen/Mitarbeiters

dadurch beeinflusst.

Der Verstand ist mit unserem Gefühl gekoppelt;

beide stehen in engen Kontakt zueinander.

Dazu hat Siegmund Freud die 80/20

Regel aufgestellt (siehe Abbildung 1). Dieses

Modell ist auch bekannt als „Pareto- oder Eis-

36

EYECOM 01 | 2020


„Das Eisberg-Modell“ mit seinen sichtbaren und verborgenen Elementen

Die Maslow‘sche Bedürfnispyramide

bergmodell“. Es besagt, dass 20 Prozent der

Kommunikation sichtbar sind, aber 80 Prozent

wie bei einem Eisberg unter Wasser liegen. Die

Kommunikation wird also zu 80 Prozent (Beziehungsebene)

unbewusst beeinflusst; nur

20 Prozent sind für uns bewusst wahrnehmbar

(Sachgehalt). Der Sachgehalt sind die Zahlen,

Fakten und Informationen. Die 80 Prozent

der Beziehungsebene beeinflussen dagegen

unsere Gefühle und Stimmungen. Mit einer

Unser Gesprächspartner kann somit besser ein

„Gesamtbild“ hören und braucht keine Gefühle

zu erraten. Ein Beispiel:

„Ich fühle mich vom Chef nicht ernst genommen“

ist kein Gefühl. Es ist eine Schuldzuweisung und

Interpretation namens „Ich bin verunsichert, da

der Chef mein Anliegen nicht mit mir bespricht“.

Ob es ein echtes Gefühl oder eine Schuldzuweisung

ist, lässt sich an einer Gegenfrage

feststellen: „Ich kann nicht sagen‚ dass ich

Verlaufen Gespräche aggressiv und verletzend –

also gewaltvoll – dann nehmen wir unsere Gefühle eher wahr,

denn Menschen wollen Lust statt Frust.

empathischen Kommunikation können wir diese

80 Prozent beim Kunden berühren, ohne dass er

genau weiß, weshalb er sich bei uns so wohl fühlt

und begeistert ist. Deshalb sind diese vier Fünftel

so wichtig für den Impuls des Kaufentscheids.

Bei Konflikten sollten wir immer versuchen,

auf der Sachebene zu bleiben, die

Gefühle allerdings zulassen und benennen.

nicht ernstgenommen werde.“ Somit ist es kein

Gefühl. „Ich bin verunsichert“ ist dagegen ein

echtes Gefühl.

Als ich mit dem Benennen meiner Gefühle

begonnen habe, fiel es mir sehr schwer, Worte

dafür zu finden. Ich hatte immer einen kleinen

Spickzettel bei mir, auf den ich Gefühlswörter

geschrieben habe.


0 BUSINESS

Beispiele für erfüllte Gefühle:

lebendig

zufrieden

aktiv

erleichtert

Beispiele für Gefühle, die nicht erfüllt sind:

ärgerlich

irritiert

traurig

besorgt

angespannt.

Für unsere Gefühle sind wir selber zuständig

und haben sie anzuerkennen. Andere Menschen

sind der Auslöser, aber nie die Ursache.

Das Benennen von Gefühlen wird aber fälschlicherweise

oft dazu benutzt, um anderen die

Schuld zu geben:

Ich bin traurig, denn nie bringst du mir

Blumen mit.

Meine Chefin macht mich wütend, denn

dauernd hat sie neue Ideen.

Ich bin unglücklich, denn du machst dauernd

so viele Überstunden.

Hinter jedem dieser Gefühle steht aber ein

Bedürfnis:

Ich möchte gerne Aufmerksamkeit (Blumen)

von dir.

Mir ist Ruhe und konstantes, strukturiertes

Arbeiten wichtig.

Ich vermisse dich und wünsche mir, dass du

mehr bei mir bist.

Bei diesen Sätzen handelt es sich um eine

emotionale Verstrickung. Sie können niemanden

für Ihre Gefühle verantwortlich machen; genauso

wenig, wie jemand Sie für seine Gefühle

zur Verantwortung ziehen kann.

Ein weiteres Beispiel: Ihnen ist im Geschäftsalltag

wichtig, dass Kunden zeitnah angerufen

werden, wenn ihre Brillen fertig sind. Das haben

Sie klar formuliert. Nun sehen Sie aber, dass der

verantwortliche Mitarbeiter diese Aufgabe nicht

erledigt hat.

1. Schritt (Beobachtung): „Sie haben mir gesagt,

dass Sie die Kunden bis 15 Uhr anrufen.

Das ist nicht geschehen“.

2. Schritt (Gefühl benennen): „Ich bin irritiert,

weil ich gerne verstehen möchte, warum das

noch nicht erledigt wurde“.

3. Schritt (Bedürfnis): „Mir ist es wichtig, dass

wir gegenüber unseren Kunden Terminabsprachen

einhalten.“

4. Schritt (Bitte): „Bitte sagen Sie mir, wie wir das

in Zukunft verlässlicher organisieren können“.

Ihr Bedürfnis ist Verlässlichkeit gegenüber

Ihren Kunden. Erfolgt dies nicht, sind Sie ärgerlich

(Gefühl), denn Ihr Bedürfnis, termintreu zu

arbeiten, wurde nicht erfüllt.

Dieses Gespräch verdeutlicht, dass wir in der

Arbeitswelt durchaus Gefühle benennen können,

ohne zu viel von uns preiszugeben. Die gewaltfreie

Kommunikation soll nur eine Struktur sein

und keine Formel. Bleiben Sie bitte authentisch

und Sie selbst. Die Schritte sollen eine Hilfestellung

sein, damit eine bereichernde Arbeitsatmosphäre

im Betrieb, sowie mit Lieferanten und

Kunden herrscht. Ziel ist es, diese positive Energie

in Freude und Erfolg zu übersetzen.

Beispielsätze, die meiner Meinung nach Gefühle

im Geschäft zulassen, ohne dass Ansehen

verloren geht:

Ich bin traurig darüber, dass Sie bei der Firmenfeier

nicht dabei waren, denn ich hatte

gehofft, wir könnten unseren Erfolg zusammen

feiern.

Ich bin ärgerlich, wenn ich Ihre Aussage

höre, denn mir ist Respekt wichtig und ich

verstehe Ihre Worte als Beleidigung.

Heute bin ich sehr entmutigt, denn ich hätte

gerne mehr von meiner Arbeit geschafft, als

ich erledigt habe.

Sabine Siegmund ist Augenoptikerin, Betriebswirtin

(HwO), Marketingkauffrau und seit 1995 Inhaberin

eines Fachgeschäft für Augenoptik und Hörakustik in Pattensen

bei Hannover. Auf der Basis ihrer eigenen positiven und

ertragssteigernden Erfahrungen mit moderner Kommunikation

im Business und im Teamsport gründete sie ein eigenes

Beratungsunternehmen, das Business Coaching sowie firmeninterne

Seminare anbietet.

Kontakt: www.bksiegmund.de

In unserem Leben sind Bedürfnisse der Dreh

und Angelpunkt. Die Maslow‘sche Bedürfnispyramide

bildet diese sehr verständlich ab (siehe

Abbildung 2). Alle unsere Bedürfnisse bauen auf

einander auf. Zunächst müssen die Grundbedürfnisse

erfüllt sein; danach beschäftigen Menschen

sich mit den Wachstumsbedürfnissen.

In den unterschiedlichen Ebenen wird dargestellt,

welche Bedürfnisse der Mensch hat. Neben

den Grundbedürfnissen Essen, Trinken und

Schlafen kommt das Sicherheitsbedürfnis. Jeder

Arbeitnehmer wünscht sich ein möglichst sicheres

und hohes Einkommen. Deckt ein Betrieb nur

das Bedürfnis nach Entlohnung ab und vernachlässigt

die aufbauenden, sozialen Bedürfnisse,

sollte dem Inhaber klar sein, dass sein Mitarbeiter

wegen Geld auch schnell wieder geht, sobald

er ein besseres Angebot bekommt. Wer wegen

Geld kommt, geht auch wegen Geld.

Schaffen Sie eine menschliche Stimmung

im Geschäft, denn eine Atmosphäre, die von

Aufrichtigkeit, Vertrauen und Offenheit geprägt

ist, trägt dazu bei, dass die sozialen Bedürfnisse

erfüllt werden. Ein zufriedener Mitarbeiter

kommt gerne zur Arbeit, identifiziert sich mit

seiner Arbeit und schafft zufriedene Kunden.

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einer Konferenz.

Sie sind sehr müde und durstig und

werden der Diskussion schlecht folgen können,

denn Sie kämpfen darum, dass Ihnen nicht die

Augen zufallen. Die Frage, wie Sie an ein Getränk

kommen könnten, ist wichtiger als was der

Referent sagt. Erst wenn das Grundbedürfnis

„Durst“ gestillt ist, ist es Ihnen möglich, wieder

konzentriert zuzuhören. Hinter jedem Gefühl

steckt ein Bedürfnis. Ich bin durstig (Gefühl) –

ich möchte etwas trinken (Bedürfnis). Bedürfnisse

zu benennen ist die dritte Komponente bei

der Struktur der gewaltfreien Kommunikation.

Der Weg zur Erfüllung der eigenen Bedürfnisse

steigt dann, wenn wir über das sprechen,

was wir brauchen, statt darüber, was mit anderen

nicht stimmt. Ein Bedürfnis ist allerdings kein

Wunsch; hier muss man sauber unterscheiden.

Die Forderung nach einer Gehaltserhöhung

ist kein Bedürfnis. Es ist ein Wunsch, denn das

Bedürfnis ist die finanzielle Absicherung und

Anerkennung. Ihr Bedürfnis als Arbeitgeber

kann nun sein, dem Mitarbeiter Anerkennung

und Sicherheit in Form der Gehaltserhöhung zu

geben – oder er bekommt die Gehaltserhöhung

eben nicht, weil Ihnen die wirtschaftliche Absicherung

Ihres Betriebes wichtiger ist.

Je näher wir unsere Gefühle mit unseren

Bedürfnissen koppeln, desto einfacher ist es für

den Gesprächspartner, uns zu verstehen. Deshalb

ist es so wichtig, dass wir unsere Gefühle

wahrnehmen und erkennen. Kritik, Vorwürfe,

Schuldzuweisungen und Urteile lassen auf unerfüllte

Bedürfnisse schließen. Immer wenn wir

meinen, dass jemand etwas falsch oder schlecht

gemacht hat, meinen wir eigentlich, dass er sich

nicht in Übereinstimmung mit unseren Bedürfnissen

verhält.

38

EYECOM 01 | 2020


Morel verbindet Kreativität mit Weiblichkeit

Die Morel Geschichte ist die einer Familie von leidenschaftlichen

Brillenherstellern, die seit 1880 Brillen gestalten und

herstellen. Die französische Marke ist seit jeher bekannt für

ihre sowohl technischen als auch modernen Herrenmodelle.

Doch gerade sticht der unabhängige Brillenhersteller bei den

Damenkollektionen heute hervor. Materialenkombination,

schillernde Farben und einprägsame Formen: Morel ist innovativ,

spielt mit Trends und baut Vorurteile ab. Die Marke

basiert auf Kreativität – und es funktioniert !

Vertrieb durch Emmerich • Telefon: +49 (0) 2330 6062 100

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KEIN WERBEBLÄTTCHEN, SONDERN BEI INTENSIVER NUTZUNG EINE QUELLE UNTER-

SCHIEDLICHSTER INFORMATIONEN FÜR DEN AUGENOPTISCHEN BERUFSALLTAG.

Was mir dabei ebenfalls einleuchtete war die Überlegung, welche

Botschaft wir mit solchen Aktionen gegenüber unseren anspruchsvollen

Kunden verbreiten; sinngemäß etwa: „Wenn wir von Ihnen Geld für

eine Brille haben wollen, reden wir von Zehntelmillimetern und Achteldioptrien

– aber wenn wir armen Menschen alte, abgenudelte Brillen

mit nicht passenden und verkratzten Gläsern schenken, ist das vollkommen

in Ordnung.“ Denn das ist geringschätzig und würdelos.

Am Ende seines Editorials hatte Martin Graf schlicht empfohlen,

alte Brillen einfach in Zahlung zu nehmen, um sie aus dem Verkehr zu

ziehen – und sie dann fachgerecht zu entsorgen. Diese Idee ließ mich

nicht mehr los. Und als meine Heimatstadt im Sommer 2019 einen

Shoppingabend einrichtete, bei dem alle Geschäfte bis 22.00 Uhr geöffnet

haben durften, beschloss ich, einen Versuch zu wagen. Ich entwarf

eine Werbeaktion mit Postkarten, Anzeigen, Aufstellern, Plakaten

im Schaufenster und Bildschirmdateien im Laden, die den Kunden in

Wartezeiten als Diashow präsentiert werden konnten. Auch auf Facebook

wiesen wir auf die Aktion hin.

Der bewusst etwas anzügliche, aber aufmerksamkeitsstarke Slogan

lautete: „Wir nehmen Ihre alte in Zahlung!“; das Angebot waren 100

EUR beim Kauf einer neuen Brille. Über mögliche Schlaumeier, die sich

dann für einen Fünfziger eine 150-EUR-Brille kaufen könnten, dachte

ich nicht nach: Solche Brillen gibt es bei uns nicht, und wenn, hätten wir

schulterzuckend und gerne auch diesen Wunsch erfüllt.

Mit dieser Aktion haben wir an diesem einen, verkaufsoffenen

Abend innerhalb von drei Stunden elf Brillen verkauft und genauso

viele Brillen in Zahlung genommen. In der Zeit danach – der Aktionszeitraum

erstreckte sich über insgesamt sechs Wochen - haben wir weitere

65 Brillen verkauft bzw. in Zahlung genommen – wohlgemerkt: Zusätzlich

zum normalen Geschäft. Damit waren Juli und August 2019 – in

früheren Jahren eigentlich eher Saure-Gurken-Zeit – die erfolgreichsten

sechs Wochen unserer Firmengeschichte.

nter der Headline „Gut gemeint ist nicht gut gemacht“

hatte EYECOM-Chefredakteur und -Mitherausgeber Martin

Graf im Editorial der Ausgabe 3.2019 über die beliebten

Sammlungen gebrauchter Brillen nachgedacht. Er schrieb auch über

den Versand solcher Sammlungen in Entwicklungsländer, wo Fehlsichtige

sich dann nach dem try & error-Prinzip irgendwelche Brillen aus

Pappkartons grabbeln sollen, mit denen sie irgendwie besser sehen als

ohne. Sein Fazit war, dass so etwas eher der Export von Wohlstandsmüll

sei als echte Entwicklungshilfe: Die bestünde viel eher darin, bei Augenoptikern

und der Industrie ungetragene Brillen einzusammeln, einen

Glas-Sponsor zu suchen und aus beidem in Entwicklungsländern vor Ort

für Bedürftige einfache Brillen herzustellen – aber mit Berücksichtigung

der individuellen Fehlsichtigkeit und Zentrierung.

Wir werden das sicher wiederholen.

Gerd Ohren ist selbständiger

Augenoptik-Unternehmer in Kaarst.

Seit 1999 stellt er außerdem mit seiner

Beratungsfirma „Ohrenkonzept“

sein in vielen Jahren erworbenes

Wissen in Seminaren und Coachings

auch Kollegen zur Verfügung.

Kontakt: www.ohrenkonzept.de

40

EYECOM 01 | 2020


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EIN SCHWABE IN CHINA

Step

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Step (per)

MANCHMAL MUSS MAN

WEITE WEGE GEHEN, UM

ALS UNTERNEHMER ER-

FOLGREICH ZU SEIN. HANS

STEPPER IST SEIT 20 JAH-

REN ZWISCHEN SEINER

SCHWÄBISCHEN HEIMAT

UND DEM SÜDOSTEN

CHINAS UNTERWEGS, UM

BRILLEN HERZUSTELLEN,

BEI DENEN KEIN BEKANN-

TER MODENAME, SONDERN

KOMFORT UND PASSFORM

IM MITTELPUNKT STEHEN.

s ist 50 Jahre her, dass Hans

Stepper damit begann, Brillenfassungen

herzustellen. Aber

schon lange zuvor hatte der heute 84-jährige

Unternehmer daran getüftelt, wie man Brillen

besser, leichter, komfortabler und haltbarer

machen könnte. Denn bei der Arbeit im elterlichen

Optikergeschäft in Stuttgart stellte er

immer wieder fest, wie glücklich die Kunden

waren, wenn sie eine bequeme und korrekt

sitzende Brille bekamen. „Zu dieser Zeit kamen

die besten Brillen in unserem Geschäft von der

deutschen Firma Marwitz & Hauser“, erinnert

er sich. „Deren Produkte waren viel teurer als

die meisten anderen, und eigentlich wollte ich

diese teuren Brillen gar nicht verkaufen. Aber

ich bemerkte regelmäßig, dass Kunden, die sie

anprobierten, sofort vom Tragekomfort begeistert

waren und die Brille dann in den meisten

Fällen auch kauften.“ Womit er nebenbei etwas

beschreibt, das es bis heute gibt: Oft ist der

Kunde weiter als der Augenoptiker.

Hans Steppers Leidenschaft für das Design und

die Herstellung von Brillen blieb nicht ohne

Folgen: Die damals ebenfalls sehr bekannte

Firma „Metzler International“ stellte ihn als

Auszubildenden in ihrem Designstudio ein

– und schickte ihn bald nach Finnland, um in

Helsinki ein Studio für handgefertigte Brillen

mit Schmuckapplikationen für ihre wohlhabende

Kundschaft zu eröffnen. Als er 1961

nach Deutschland zurückkam, brachte er viele

neue Erfahrungen mit – und eine finnische

Ehefrau. Zunächst entwarf er weiter Brillen für

Metzler und schloss seine Ausbildung zum

Augen optikermeister ab. Aber in ein Augenoptiker-Geschäft

und den Brillenverkauf wollte

er nicht zurück; die Herstellung besonderer

Brillen fand er viel spannender.

Das damals noch in den Kinderschuhen steckende

Spritzgussverfahren schien dafür

phantastische Perspektiven zu bieten: Dabei

wird eine Brille nicht mehr aus einer massiven

Acetatplatte herausgefräst und anschließend

aufwendig nachbearbeitet, geschliffen und

poliert, sondern entsteht auf der Basis von flüssigem

Kunststoff, der in eine Metallform eingespritzt

wird. So kann man große Stückzahlen

Wolfgang Thelen,

Saskia und Hans Stepper

42

EYECOM 01 | 2020


in kurzer Zeit herstellen, die nur noch minimal

nachbearbeitet werden müssen und aufgrund

der Technologie besonders leicht sind; vor

allem, wenn man moderne Kunststoffe wie

TX5 verwendet. Was 1970 in einer schwäbischen

Garage begann, waren die Anfänge der

Marke Stepper, wie man sie heute kennt. Das

Geschäft florierte bald; die Kollektion mit den

komfortablen und besonders leichten Kunststoffbrillen

wurde weltweit bekannt. Und schon

damals galt Hans Steppers Credo, das sich bis

heute nicht geändert hat und die Basis jeder

seiner Brillen ist: „Komfort entsteht durch das

Verstehen der Anatomie des Gesichts und die

daraus folgende Gestaltung einer Brille, die

mit den Konturen harmoniert.“ Von den Problemen

der Brillenherstellung in Deutschland in

den 80er und 90er Jahren blieb auch die Firma

Stepper nicht verschont. Um das Unternehmen

zu einem echten Weltkonzern zu machen, wurden

vor etwa 20 Jahren in einem Joint Venture

sämtliche Konstruktions-, Werkzeug- und Fertigungsarbeiten

in das Werk von Arts im chinesischen

Shenzhen verlagert. Arts hatte sich dort

unter seinem Gründer Michael Ng zu einem

Weltklasse-Hersteller von Brillen mit enormen

„Komfort entsteht durch das Verstehen der Anatomie

des Gesichts und die daraus folgende

Gestaltung einer Brille, die mit den Konturen harmoniert.“

Produktionskapazitäten entwickelt, inklusive

einer eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

Gemeinsam bauten die beiden

Unternehmer die Marke Stepper neu auf:

Michael Ng brachte seine Produktionskapazitäten

ein; Hans Stepper sein enormes Wissen

über Brillen und Märkte. Arts hatte bereits

1997 begonnen, mit Titan zu arbeiten,


0 FRAME

als dieser besonders leichte, bahnbrechende

Werkstoff den meisten Brillenherstellern noch

vollkommen ungeeignet für die Herstellung

von Brillen erschien. Bereits im Jahr 2000 lieferte

das Unternehmen hochwertige Titanfassungen,

denn das Material passte bestens zu

zwischen zwei Welten: Etwa drei Monate des

Jahres ist er in seiner schwäbischen Heimat;

den Rest des Jahres lebt er in einer Wohnung,

die praktischerweise Teil der Fabrik in Shenzen

ist und wo er es sich nicht nehmen lässt, in

einer eigens eingerichteten Restaurantküche

In den letzten 20 Jahren ist

Stepper zu einem heimlichen Riesen geworden.

Hans Steppers Anspruch an Komfort und Passform.

Der schwäbische Unternehmer lässt es

sich auch heute nicht nehmen, Brillen zu entwerfen,

Materialien und Produktionstechniken

auszuprobieren und Händler und Fachmessen

in aller Welt zu besuchen.

In den letzten 20 Jahren ist Stepper zu einem

heimlichen Riesen geworden; die Marke – eine

der wenigen weltweit, die noch den Namen

ihres Gründers trägt - verkauft aktuell etwa

1,3 Millionen Brillen pro Jahr. Nicht etwa, weil

irgendwelche Pop-Sternchen sie irgendwo

auf der Welt auf einem roten Teppich getragen

haben – dafür sind sie zu unspektakulär.

seine Gäste höchstpersönlich zu bekochen und

zu bewirten. Einen Großteil der administrativen

Aufgaben hat schon vor Jahren seine Tochter

Saskia übernommen, die mit der Brillenherstellung

aufgewachsen ist und sich bis heute

darüber freuen kann, dass im Werk in Shenzen

eine Maschine immer noch jeden Tag Brillen

lackiert, die in den 80er Jahren für Stepper

gebaut wurde und an der sie als Teenager ihr

Taschengeld verdient hat.

Ende 2019 wurde der Verkauf der Stepper-

Kollektion in Deutschland auf neue Füße gestellt:

Nach vielen Jahren, in denen die Brillen

über einen Distributeur vertrieben wurden,

Bis heute ist Hans Stepper

ein Wanderer zwischen zwei Welten.

Sondern weil augenoptische Fachleute in 60

Ländern der Erde erkannt haben, dass die

robusten, leichten Stepper-Modelle meist

„gewinnen“, wenn eines davon bei der Endauswahl

eines Kunden auf dem Tisch liegt. Diese

Qualitäten bleiben nicht unbemerkt: Seit einiger

Zeit stellt Stepper auch Brillen unter der

Marke Zeiss her. Wer die Qualitätsansprüche

des weltbekannten Optik-Konzerns aus Oberkochen

kennt, weiß: Dafür muss man die Feinheiten

der Brillenherstellung wirklich beherrschen.

Bis heute ist Hans Stepper ein Wanderer

haben Saskia Stepper und Wolfgang Thelen,

der auch Geschäftsführer der Firmen IVKO,

Maybach und Hoffmann ist, im rheinlandpfälzischen

Leimbach die Stepper Deutschland

GmbH gegründet. Nach 50 Jahren Innovation

soll die Marke auch im Heimatland ihres

Gründers eine neue Blüte erleben.

www.stepper-deutschland.de

opti ’20 · Halle C3 · Stand 304

44

EYECOM 01 | 2020


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VISUELLE STATEMENTS

Szene-

Label

ili Shani ist Fotograf, Stylist und Trendsetter. Er wohnt in

Berlin-Kreuzberg, aber ist eigentlich überall in der Welt zuhause.

Gemeinsam mit der Designerin Ioana Serbanescu

hat er vor etwa vier Jahren das Label „Kreuzbergkinder“ in den Markt

gestellt. Die Erfahrung und gestalterischen Fähigkeiten der kreativen

Wahl-Berliner sind die Essenz ihrer Brillenkollektion.

Die Brillen zeigen frische, moderne Looks,

die vor allem

das „innere Kind“ zelebrieren.

Ihre Brillen sollen das besondere urbane Lebensgefühl der Kreuzberger

widerspiegeln. Die sehen sich auch 30 Jahre nach dem Mauerfall

nicht als „nur ein Stadtteil von Berlin“, sondern als eigenständig, multikulturell

und besonders. Kreuzbergs lebhafte Kunstszene und die Empathie

der Menschen aus diesem Kiez sind die Hauptinspirationsquelle

der Brillenmacher. „Unsere Brillen stehen für die Persönlichkeit und den

individuellen Stil ihrer Besitzer“, sagt Gili Shani. Sie zeigen frische, moderne

Looks, die das Individuum, den Freak, aber vor allem das „innere

Kind“ zelebrieren. Die Intention war und ist es, diesen authentischen

Lebensentwürfen eine attraktive Bühne zu bieten „Mit unseren Brillenfassungen

und Sonnenbrillen möchten wir unsere Kunden ermutigen,

sich selbst treu zu sein“, sagt er.

Sich selbst beschreibt Gili Shani als Hipster. Seine Definition dieses

Lebensstils und seiner Marke ist unter anderem, zu gängigen Statussymbolen

„Nein“ zu sagen: „Ich weigere mich, nur für irgendeinen Status

Zeug zu kaufen, das ich nicht brauche. Ich weigere mich, gleich zu

sein. Eine Rolex am Handgelenk zu tragen bedeutet für viele Menschen,

sich mächtig und erfolgreich zu fühlen und zu einer Elite zu gehören.

Für mich sagt deine Rolex, dass du ein Sklave des Systems und der

Gesellschaft bist und nur glaubst, du wärest jemand“, sagt Gili Shani.

„Aber wenn ich dir deine Rolex wegnehme und dich aus deinem Benz

heraushole - wird überhaupt jemand dich noch bemerken? Wird das Girl

neben dir bleiben oder gehen?“

Diese Emotionen tragen die Kreuzbergkinder-Kollektion, die den

Anspruch hat, die pulsierenden Stile der Berliner Straßenkultur mit

der Spannung von innovativem Design und Luxus zu verbinden.

Mit Preisen, die zur Zielgruppe passen, aber ohne Kompromisse bei

Qualität und Materialien.

www.kreuzbergkinder.com

opti ’20 · Halle C1 · Stand 332

46

EYECOM 01 | 2020


ECHTE BRILLENMARKEN HABEN

EINE HEIMAT: SIE SIND NICHT

EINFACH DA, SONDERN ENTSTEHEN

AUS EINER IDEE. GILI SHANI UND

IOANA A. SERBANESCU

HABEN EIN SPEZIELLES

LEBENSGEFÜHL IN BRILLEN

ÜBERSETZT, DAS ES SO NUR IN

BERLIN GIBT.

GENAUER: IM STADTTEIL

KREUZBERG.

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Sicht, gefärbte Gläser, REACTIV Selbsttönung und ins Glas eingebetteter

Polarisationsfilter bei gleichzeitig leichten und sehr robusten

Gläsern. Wir liefern Ihnen die besten optischen Sportsonnenbrillen

auf dem Markt.

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IHRE SEHSTÄRKE

HIGH

TECH

SPORTMODELLE

DIE REFERENZ FÜR

SELBSTTÖNENDE GLÄSER

HALLE C3 / 320


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EINE WOLLENWEBER BRILLE –

AUS LIEBE ZUR NATUR.

Das Thema Nachhaltigkeit ist in der heutigen Zeit sehr wichtig und auch in der Firmenphilosophie

der Firma Wollenweber fest verankert.

Naturhorn gehört zu den ältesten Werkstoffen überhaupt. Das Material ist hochwertig

und edel, ist aber ein Nebenprodukt aus der Nutztierhaltung. Somit verliert kein einziges

Tier sein Leben wegen seiner Hörner. Erst nach dem Ableben der Tiere werden die

Hörner genutzt. Aus diesem wunderschönen „Rest-Produkt“ fertigen wir seit über 38

Jahren ein einzigartiges Qualitäts-Produkt und hauchen ihm somit ein zweites Leben

ein. Außerdem können selbst die Hornspäne, die bei der Hornbearbeitung als Abfälle

anfallen, als Naturdünger in der Landwirtschaft eingesetzt werden.

Bereits beim ersten Aufsetzen einer Wollenweber Brille werden Sie den Unterschied

spüren. Brillen aus Naturhorn sind extrem leicht, passen sich der menschlichen Körpertemperatur

an und gewährleisten dadurch einen hohen Tragekomfort. Außerdem sind

sie optimale Alternativen für Menschen mit Hautallergien.

Echte Büffelhornfassungen erkennt man an der wunderschönen Maserung und den

typischen Braun- und Beigetönen. Jedes Horn hat seine ganz eigene Struktur und

Farbgebung. Deshalb ist jede handgefertigte Brille ein unverwechselbares Einzelstück.

Durch die Kombination mit Holz, Seide oder eingefärbten Hornplatten sind aber auch

viele weitere Farbnuancen möglich.

opti ’20 · Halle C1 · Stand 119

www.wollenweber-hornline.de

ABER BITTE MAL ANDERS –

MIT VISIBILIA TITAN

Wenn das für Luft- und Raumfahrt entwickelte Material Titan auf

modische Eleganz trifft. Wenn sich Leichtigkeit mit einer durchaus

schwergewichtigen Designausssage paart. Wenn Matt und Glanz neuartigen

Formen die Highlights aufsetzen. Dann dürfen sich Damen im

Gleitsichtbereich auf wunderschöne Verwandlungen freuen. Bei der

aktuellen Metall-Kollektion (hier Modell 3359-528) gehen VISIBILIAs

Expertise für Titanfassungen und Viktor Kammerers Designhandschrift

eine perfekte Symbiose ein. So interpretiert sich „anders“ – ganz leicht.

Mehr Informationen bei VISIBILIA, Telefon 07173/7140-0.

DIE OPTI 2020 IST DIE GELEGENHEIT,

DAS OPTOCENTRO MAGNET-

ZENTRIERTOOL LIVE ZU ERLEBEN.

Ein Besuch am pluraform-Stand in Halle C6.328 lohnt sich: Jeder, der

sich dort für ein OptocentrO zum Messepreis entscheidet, erhält einen

der praktischen OptocentrO-PD-Stäbe gratis dazu. Dieser erleichtert das

einfache und schnelle Handling des Magnet-Zentriertools zusätzlich.

Und auch die Besitzer eines OptocentrO, die bisher noch ohne den

speziellen PD-Stab arbeiten, können sich freuen. Pluraform hält für

sie auf der Messe ein Exemplar als Dankeschön

bereit - solange der Vorrat reicht.

opti ’20 · Halle C3 · Stand 409

www.visibilia.de

opti ’20 · Halle C6 · Stand 328

www.optocentro.de

48

EYECOM 01 | 2020


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BEAUTY OF THE STYLE

Made in Japan

Die unvermeidliche Form und das feine Aussehen tragen zur Schönheit des Stils bei.

opti ’20 · Halle C1 · Stand 432

www.bachmann-edition.ch

FÜR ERFOLGREICHE GESCHÄFTE:

INDIVIDUELLE LADENBAU-

KONZEPTE VON CONCEPT-S!

Dank durchdachter Einrichtungselemente liegen die Vorteile von concept-s

in kurzen Planungs- und Ausführungszeiten, kostengünstiger

Verwirklichung und Preistransparenz. Design, Qualität und Funktion

halten höchsten Ansprüchen stand. Optimale Voraussetzungen für das

bestmögliche Ergebnis, denn Kundenzufriedenheit hat Priorität! Unsere

individuellen Ladenkonzepte können jeder Anforderung und jedem

Budget angepasst werden - sowohl bei Teil- als auch Komplettumbauten.

Hinzu kommt ein großes Angebot an Individualisierungsmöglichkeiten

mit Farben und Materialien.

Ziel ist es, Ihnen ein optimales Einrichtungskonzept zu erstellen und

Sie bis zur Fertigstellung umfassend zu betreuen. Gerne kümmern wir

uns auch um die Planung und Koordination der notwendigen Nebengewerke

einschließlich Lichtplanung. Dank modularer Bauweise sind

unsere Einrichtungen günstig finanzierbar! Während der gesamten

Bauphase steht Ihnen unser kompetentes Team von Innenarchitekten

und Fachleuten beratend zur Seite und unser erfahrenes Montageteam

unterstützt Sie gerne beim Aufbau. Gerne beraten wir Sie persönlich

auf der opti 2020.

opti ’20 · Halle C4 · Stand 411

www.concept-s-design.com

WWW.EYE-COM.NET

49


0 SHOWROOM

BRILLEN MIT GESCHICHTE,

CHARAKTER UND GEWISSEN

frost steht seit 25 Jahren für intelligentes und herausragendes Fassungsdesign;

so individuell und einzigartig wie jedes Lebensmodell. Heimatlich-handwerklich

gefertigt mit Herzblut, Hingabe und hohem Qualitätsanspruch. Besonderes

Augenmerk gilt dem generellen Nachhaltigkeitskonzept: Angefangen bei der

Gestaltung über die Entwicklung der Produktionsprozesse bis hin zum Vertrieb.

So entstehen Brillen mit Geschichte, Charakter und Gewissen.

Die neue Edelmetallkollektion „froSTYLE“ verbindet eindrucksvoll Design mit

innovativer Technologie und erfüllt gleichzeitig die Ansprüche an GREEN-

DESIGN. Durch eine ausgeklügelte Steckverbindung lassen sich bei jedem Modell

nahezu unendlich viele verschiedene Farb- und Formvariationen kreieren.

Die unterschiedliche Oberflächengestaltung der einzelnen Fassungskomponenten

erzeugt Aufsehen erregende Kontraste und stereoskopische Effekte.

Die „froSTYLE“-Kollektion überzeugte auch unlängst eine internationale Fachjury,

die diese mit dem V.MAGAZINE Technologie-Award auszeichnete.

opti ’20 · YES-Halle C1 · Stand 227

www.pm-frost.de

ECHTES HAND-WERK

BO44, die Brillenmanufaktur in Bochum wurde 2015 von Tanja Wagener und Alexander

Luks gegründet. Beide sind gelernte Goldschmiede und hatten zuvor bei einem

deutschen Hersteller viele Jahre Erfahrung in der Fertigung von Brillenfassungen

gesammelt.

Mit dem Anspruch an hohe Qualität, qualifizierte Handarbeit und der ausschließlichen

Zusammenarbeit mit europäischen Zulieferern starteten beide 2010 mit einem

Kompagnon zwei Einzelfirmen: „LeaLeks“ und „brillenart“. Die ersten Modelle waren

randlos; später kamen Acetat-Modelle hinzu. Alle Arbeiten werden in der eigenen

Werkstatt ausgeführt, vom Fräsen über das Trommeln, Nachpolieren und Montieren.

Bis heute werden nur wenige Arbeitsschritte wie die Galvanik an inländische Zulieferer

vergeben.

2015 erfolgte die Zusammenlegung der beiden Einzelfirmen zu „BO44“ und der

Aufbau eines effektiven Vertriebssystems. Inzwischen sind ganz Deutschland sowie

Benelux, Österreich und die Schweiz mit Außendienstlern besetzt.

Nach wie vor wird jede Brille in echter Handarbeit hergestellt. Es wird nicht auf Lager

produziert; jede Fassung wird individuell erst nach Bestellung gefertigt. Der Kunde

hat eine große Auswahl an Kombinationsmöglichkeiten, sowohl bei Acetat- als auch

bei Bügelfarben; auswählbar aus dem vorhandenen workbook. Bei Bedarf werden

Probemuster im 3D-Drucker erstellt, die dann passgenau in Acetat gefertigt werden.

Neben der opti und der Brille & Co wird es im Herbst noch eine Hausmesse geben, bei

der die Besucher sich alle Arbeitsschritte vor Ort ansehen können.

opti ’20 · Halle C1 · Stand 436

Brille & Co · Halle 8 · Stand C2.04

www.bo44.de

50

EYECOM 01 | 2020


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STILVOLLE DESTRUKTION

Die neue Caliber-Kollektion von Vinylize, die aus gebrauchten Upcycling-Patronenhülsen

hergestellt wird, löste eine starke Resonanz aus, als

sie in Paris und Las Vegas enthüllt wurde. „Ich wollte, dass die Caliber-

Kollektion die beste Brille ist, die meine Kunden jemals kaufen konnten“,

sagt Zack Tipton von Vinylize. „Das bedeutet, dass die Brillen belastbar

sein müssen. Die von uns ausgewählten Metalle werden jahrzehntelang

halten. Da Vinylize in Sachen Stil immer neue Maßstäbe setzt, wollte ich

aus einer sehr grotesken Sache etwas Stilvolles machen. Einige meiner

Kunden sahen sich die Kollektion an und sagten, sie würden jedes Stück

nehmen. Wenn ich eine so starke Emotion auslösen kann, ist das eine

großartige Sache.“

Vinylize ist die allererste Brillenmarke, die gebrauchte Munition kreativ

wiederverwendet. Die Caliber-Kollektion ist von der Philosophie des

Schusswaffendesigns inspiriert: Präzision, Zuverlässigkeit und Ausgewogenheit

stehen im Vordergrund. „Dies ist eine Brille für Individualisten“,

sagt Zack, „das einzigartige Gegengewicht zeichnet die Caliber-Kollektion

aus und spricht diejenigen von uns an, die anders denken.“

Die Geschichte hinter einem wegweisenden Gegengewicht

Die Idee, gebrauchte Patronenhülsen als Gegengewichte für Brillen zu

verwenden, hatte Zack aus heiterem Himmel, als er vor einigen Jahren

gebrauchte 9-Millimeter-Hülsen auf der Straße fand. „Fast alle Brillengläser

sind schwer, was dazu führen kann, dass die Fassung die Nase hinunterrutscht“,

erklärt er. „Ich erkannte, dass das schwere Messing aus den

Gehäusen als Gegengewicht verwendet werden kann, um das Rutschen

zu verhindern.“

• Die superleichte, Halbrand-Front besteht aus Edelstahl und wiegt etwa

6 Gramm.

• Leichte, robuste Beta-Titan-Bügel sorgen mit einer elektrisch gehärteten

Druckfeder für Flexibilität und Komfort.

• die beiden Gegengewichte wiegen 5 Gramm und bestehen aus der

legendären .357 Magnum-Patrone in einer rhodinierten Einfassung

aus Metall.

• Verstellbare Silikon-Nasenpads sorgen dafür, dass die leichten Mittelteile

bequem und rutschfrei sitzen.

opti ’20 · Halle C2 · Stand 623

www.vinylize.com

WWW.EYE-COM.NET

51


0 OPTICS

R ·

EVOLUTION

WENN EIN BRILLENGLASHERSTELLER EIN NEUES PRODUKT

MIT „DAS ENDE DES GLEITSICHTGLASES“ BEWIRBT, HAT ER ENTWEDER

EIN ZIEMLICH SELBSTBEWUSSTES MARKETING – ODER EIN REVOLUTIONÄRES

PRODUKT. DAS NEUE „VARIOVID VOLTERRA“ VON LEICA EYECARE

SCHEINT DIESES ATTRIBUT ZU RECHT ZU TRAGEN.

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EYECOM 01 | 2020


leitsichtgläser sind eigentlich eine physikalische Unmöglichkeit.

Sie funktionieren nur aufgrund von mehr oder weniger großen

Kompromissen. Was aber auch immer bedeutet: Sie sind umso

besser und verträglicher, je kleiner die unvermeidlichen Fehler sind.

Für die Oberflächen aller Progressivgläser gilt seit jeher der so genannte

„Satz von Minkwitz“. Dieser besagt, dass der Flächenastigmatismus eines

Gleitsichtglases von der Mittellinie zur Peripherie hin zunimmt, die Breite

des Progressionsbereichs mit der Höhe der Addition abnimmt und dass

der Progressionsbereich umso breiter wird, je länger der Progressionskanal

ist. Damit beschreibt er die Rahmenbedingungen, innerhalb derer sich die

Konstrukteure von Gleitsichtgläsern in aller Welt die „richtigen“ – also am

wenigsten störendsten - Kompromisse heraussuchen und miteinander kombinieren

müssen. Ein Progressivglas mit „minus 1, Add 1,5“ funktioniert mit

jedem Gleitsichtglas-Design der Welt. Aber je höher Fernwert, Astigmatismus

und vor allem die Addition werden, umso komplizierter wird die Vermeidung

störender Aberrationen und unerwünschter Effekte.

Für ihre Forschung verwendeten die Produktentwickler von Novacel und

Leica Eyecare die so genannten „Volterra-Reihen“, die am Ende auch in die

Namensgebung einflossen. Diese mathematischen Funktionen gehen auf

den italienischen Mathematiker und Physiker Vito Volterra (1860-1940)

zurück und ermöglichen die Linearisierung eines ursprünglich nicht-linearen

Signals. Diese Erkenntnisse wurden bislang vor allem für Schallwellen

in der Akustik verwendet; sie funktionieren aber auch mit Lichtwellen. Mit

„Nicht-Linearität“ bezeichnet man in der Mathematik die Besonderheit des

Nicht-Erfüllens des Überlagerungsprinzips, wenn also ein Ausgangssignal

nicht proportional zum Eingangssignal ist.

Vito Volterra, 1860-1940

Dank der Anwendung der Volterra-Reihen im Rahmen der mehrjährigen Forschung

und Entwicklungsarbeit für „Variovid Volterra“ war es möglich, die

aus dem Satz von Minkwitz resultierenden Aberrationen erheblich zu reduzieren.

Die so genannte „ÉO-tech“-Technologie ist ein patentierter Algorithmus

zur Berechnung progressiver Oberflächen, der ausgehend von einer bestimmten

Geometrie eine Vielzahl von umgekehrten Oberflächen vorschlägt

und schließlich das optische Profil auswählt, das den Bedürfnissen des Brillenträgers

am ehesten entspricht. Dieses Verfahren verringert die störenden

Aberrationen um bis zu 65 Prozent, was die Spontanverträglichkeit und den

Sehkomfort massiv erhört.

Selbstbewusst bezeichnet der Hersteller sein neues Produkt als „das Ende

des Gleitsichtglases“ und als „perfekte Symbiose aus Notwendigkeit und Innovation,

Performance und Genialität“: Variovid Volterra soll seinen Trägern

das Gefühl geben, ein Einstärkenglas zu tragen. Das entspricht auch dem

Anspruch der Kernmarke Leica an all ihre Produkte wie Kameras, Ferngläser,

Mikroskope und Messinstrumente: Sie sollen nicht nur gut verkäuflich sein,

sondern möglichst in jeder Hinsicht die Spitze des jeweiligen Produktsegments

markieren.

Wahrnehmungswerte in 2D: Linearisierung der

Kräfte beim Variovid Volterra = keine optischen Aberrationen

Auf der Pariser SILMO im Herbst 2019 wurde das neue Glas erstmals der

Branchenöffentlichkeit vorgestellt und gewann als herausragende Innovation

auch gleich den begehrten „Silmo d’Or“ in der Kategorie „Brillengläser“.

Auf der Münchner opti im Januar 2020 werden die Augenoptiker in

Deutschland die Gelegenheit haben, die neue Technologie kennenzulernen.

Sie steht nicht nur für ein neues Brillenglas, sondern für eine weitere Möglichkeit,

sich auf einem sich wandelnden Markt nicht mit ruinösen Preiswettbewerben,

sondern mit augenoptischer Fachkompetenz zu profilieren. Denn

wer die Produktpolitik und Fachhandelstreue von Novacel kennt, weiß auch:

Diese Gläser wird es immer nur bei Spitzen-Augenoptikern geben.

www.leica-eyecare.com

opti ’20 · Halle C5 · Stand 321

Wahrnehmungswerte in 3D: Links bei einem konventionellen

Freeform-Gleitsichtglas: Inversion der Sphäre = optische Aberrationen

Rechts bei Variovid Volterra:

Linearisierung der Kräfte = keine optischen Aberrationen

WWW.EYE-COM.NET

53


0 FRAME

Die Quadratur

des Kreises

2019 WAR DAS BAUHAUS-JAHR:

100 JAHRE ZUVOR WAR ES VON

WALTER GROPIUS IN WEIMAR MIT DER

INTENTION GEGRÜNDET WORDEN,

KUNST UND HANDWERK ZUSAMMEN-

ZUBRINGEN: WEG VON DER

DEKORATIVEN SCHNÖRKELIGKEIT

VON JUGENDSTIL UND ART DECO UND

HIN ZU EINER SCHLICHTEN PRODUKT-

AUFFASSUNG, DIE HEUTE NEUDEUTSCH

„FORM FOLLOWS FUNCTION“ HEISST.

VON DER FORM ZUR BRILLE

as Bauhaus existierte nur 14 Jahre lang, bis die Nationalsozialisten

es 1933 zur Auflösung zwangen, aber seine Ideen

prägen unser Denken und Produktverständnis bis in die

Gegenwart. Davon ist auch die Brille nicht ausgenommen. Die Stuttgarter

Schmuck- und Industriedesignerin Barbara Angeletti hat schon Anfang

der 90er Jahre diese Designphilosophie in eine kleine Brillenkollektion

einfließen lassen. Ein paar der damaligen Modelle wurden jetzt in

Zusammenarbeit mit der Brillenmanufaktur Deoma aus dem schwäbischen

Gerlingen neu aufgelegt.

Die Kreationen der Stuttgarter Designerin gehören zu den wenigen

Brillen, die die Bezeichnung „Gestell“ verdienen. Sie sind nicht

gefällig und schon gar nicht unauffällig. Sie sind auch keine kurzlebigen

Fashion-Accessoires, sondern eher gestalterische Monumente. Mit

ihren Entwürfen hat Barbara Angeletti schon vor einem Vierteljahrhundert

die Quadratur des Kreises vollzogen, denn es ist ihr gelungen, ein

hohes Maß an Schönheit und Eleganz mit der konstruktiven Strenge und

Die Brillen sind keine kurzlebigen

Fashion-Accessoires, sondern

eher gestalterische Monumente.

Sachlichkeit geometrischer Grundelemente zu vereinen. So entstanden

Brillen, die hochaktuell sind und sich dennoch keinem saisonalen Modediktat

unterwerfen. Angeletti-Brillen haben das Format von Klassikern.

54

EYECOM 01 | 2020


Fotocredit: © bauhaus movement

Weil die Designerin davon ausgeht, dass eine Brille sowieso immer

einen Fremdkörper im Gesicht darstellt und daher niemals organisch

werden kann, verzichtet sie auf die konventionelle „Kleidsamkeit“ ihrer

Brillen. Vielmehr geht es ihr um den Dialog zwischen den Gestaltungsgesetzen

eines Gesichts und denjenigen eines „guten“, mithin künstlerisch

anspruchsvollen Designs. Deshalb „erschlagen“ ihre Brillen niemals

das Gesicht ihrer Träger; auf pseudobarocke Schnörkel verzichten

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„Wenn man im Bauhaus

Brillen entworfen hätte, dann wäre dabei

vermutlich etwas Ähnliches herausgekommen

wie das Design von Barbara Angeletti.“

sie ohnehin. Stattdessen zeichnet die filigran zurückhaltende und doch

unzweifelhaft selbstbewusste Formgebung der Fassungen oft eine nicht

zu übersehende Portion an Humor aus. Darauf verweisen nicht zuletzt

die Namen der Modelle wie Insekt (1991) oder Baal (1996).

„Wenn man im Bauhaus Brillen entworfen hätte, dann wäre dabei vermutlich

etwas Ähnliches herausgekommen wie das Design von Barbara

Angeletti“, sagte einmal ein bildender Künstler über ihre Brillen. Was

den aufrichtigen Ernst der Formfindung sowie das hohe Niveau der Gesamtgestaltung

anbelangt, trifft diese Äußerung sicher zu. Eine Antwort

auf die Frage, ob in den zwanziger Jahren tatsächlich Brillen von solch

kecker Souveränität und bisweilen selbstironischer Qualität entstanden

wären, bleibt allerdings Spekulation: Zur Hoch-Zeit des Bauhauses

hatten Brillen ihr Leben als Design-Statement noch vor sich.

100% Handmade in Switzerland

Feines unidirektionales Vollkarbon

www.angeletti-design.de

besuchen Sie uns in der YES!-Halle C1.515


0 SPECIAL 01|20

VON ALCON BIS ZEISS

@

made home

LLE JAHRE WIEDER: DIE ERSTE EYECOM-AUS-

GABE DES JAHRES LEGT EINEN BESONDEREN

SCHWERPUNKT AUF PRODUKTE, DIE IN UNSEREM

VERBREITUNGSGEBIET DEUTSCHLAND – ÖSTERREICH

– SCHWEIZ ERDACHT, ENTWICKELT UND HERGESTELLT

WERDEN. DENN NACH VIELEN JAHREN DES „IMMER

BILLIGER“ ERKENNEN PRODUZENTEN ZUNEHMEND

DIE VORTEILE EINER LOKALEN HERSTELLUNGSLOGIS-

TIK - ODER FINDEN WIEDER ZU IHR ZURÜCK.

KURZE WEGE SPIELEN DABEI GENAUSO EINE ROLLE

WIE DIE MÖGLICHKEIT, SCHNELL AUF VERÄNDERUN-

GEN AKTUELLER MARKTGEGEBENHEITEN REAGIEREN

ZU KÖNNEN. HINZU KOMMEN GERINGERE TRANS-

PORTKOSTEN, SCHNELLERE LIEFERZEITEN SOWIE DER

WEGFALL VON WÄHRUNGSRISIKEN UND MISSVER-

STÄNDNISSEN DURCH SPRACHBARRIEREN UND DIE

ZEITVERSCHIEBUNG.

ABER AUCH ANDERE ASPEKTE SPIELEN FÜR VIELE VER-

BRAUCHER HEUTE EINE ZUNEHMEND WICHTIGERE ROL-

LE. IMMER MEHR KONSUMENTEN ERKENNEN, DASS ES

DEM „ÖKOLOGISCHEN FUSSABDRUCK“ NICHTS NÜTZT,

NUR EIN PAAR LEBENSMITTEL IM BIOLADEN EINZU-

KAUFEN ODER MIT DEM RAD ZUR ARBEIT ZU FAHREN,

WENN MAN BEIM SONSTIGEN KONSUM GLEICHZEITIG

BILLIGE WEGWERFPRODUKTE UNKLARER HERKUNFT

UND ZUSAMMENSETZUNG KAUFT. „MADE IN GERMA-

NY“ (UND NATÜRLICH AUCH IN „AUSTRIA“ UND „SWIT-

ZERLAND“) IST IM ZEITALTER DER NACHHALTIGKEIT

DAHER EIN ZUNEHMEND STARKES ENTSCHEIDUNGS-

KRITERIUM FÜR SENSIBLE VERBRAUCHER, DIE NICHT

NUR VON NACHHALTIGKEIT UND UMWELTSCHUTZ

REDEN, SONDERN IHN AUCH PRAKTIZIEREN WOLLEN.

EIN INTERESSANTES THEMA FÜR DAS BERATUNGSGE-

SPRÄCH BEIM AUGENOPTIKER.

KURZ VOR DER OPTI IN MÜNCHEN HAT EYECOM SICH

BEI DER INDUSTRIE WIEDER NACH PRODUKTEN AUS

HEIMISCHER HERSTELLUNG UMGESEHEN - UND DORT

JEDE MENGE INNOVATIONS- UND QUALITÄTSBE-

WUSSTSEIN ENTDECKT.

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0 SPECIAL 01|20

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EYECOM 01 | 2020


09

made

@

home

01 | Alcon

Dailies Total1 Ein-Tages-Kontaktlinsen

wurden in Deutschland entwickelt;

ein Großteil der weltweiten

Produktion erfolgt auch am Standort

Großwallstadt bei Aschaffenburg -

wie auch alle anderen Kontaktlinsen

der Dailies Produkt-Familie. Das ist

Hightech made in Germany. In den

nächsten drei Jahren plant Alcon die

Investition von bis zu 400 Millionen

Euro in den bayerischen Standort

und baut so seine Bedeutung als

einer der führenden Technologie-Experten

in der Kontaktlinsenbranche

weiter aus.

02 | Brillen im Paket

Der Etui-Spezialist BiP aus dem

Schwarzwald hat sich Gedanken

darüber gemacht, wie die Brillenabgabe

eindrucksvoll zelebriert werden

kann. Diese offene Präsentationsbox

„Magic Moment“ kommt zur opti

2020 auf den Markt und ist eine

logische Weiterentwicklung und Ergänzung

der Produktreihe bisheriger

geschlossener Präsentationsboxen.

„Magic Moment“ steht für Qualität

und wird in einer kleinen Manufaktur

im Schwarzwald hergestellt.

opti ’20: Halle C4,

Stand 422/423

03 | Cazal

Die markante, klassische Sonnenbrille

Cazal 991 ist ein Meisterwerk

in Design und Technik. Eine

zusätzlich auf der Kunststoffblende

aufgesetzte Metallblende verstärkt

die maskuline Attitüde des Modells.

Die Logoprägung im Augenring:

Very Cazal. Gefertigt wird die 991

unter höchsten Qualitäts-Standards

„made in Germany“.

opti ’20: Halle C3,

Stand 303

04 | Colibris

Die Herstellung der hochwertigen

Produkte von Colibris erfolgt in

deutschen Traditions-Manufakturen,

wo mit moderner Technik, klassischem

Handwerk und langjähriger

Erfahrung auf höchstem Niveau

gearbeitet wird. Colibris-Brillen

sind umweltverträglich bei der

Herstellung und beim Tragen und

werden in vergleichsweise geringen

Stückzahlen bei fairen Arbeitsbedingungen

in Deutschland produziert.

opti ’20: Halle C2,

Stand 306

05 | concept s

Ablagen zur Brillenpräsentation

sind nach wie vor im Trend beim

Ladenbau. Allerdings bieten sie

meist keine Warensicherung und

geringere Kapazitäten. „Shelf Lock“,

ein neues, revolutionäres und

horizontales Sicherungssystem von

concept s bietet hier die Lösung.

Die zentral verschließbaren Ablagen

sind mit Schlüssel oder elektronischem

Chip erhältlich. Die Ablagen

sind entweder auf einer Seite

oder beidseitig mit Brillenhaltern

bestückt - vor allem die Doppelvariante

bietet eine hohe Fassungskapazität.

opti ’20: Halle C4,

Stand 411

06 | Design Naturell

Bei Design Naturell ist schon lange

Wirklichkeit, was für andere heute noch

ein Ziel ist. Mitten in der wunderschönen

Vulkaneifel werden diese

handgefertigten Naturhornbrillen

produziert, naturbelassen wie die

zahlreichen Wälder der Umgebung.

Jede Brille ist ein Unikat, bedingt

durch einen vollkommen natürlichen

Rohstoff und die typische einzigartige

Maserung. Aus der Natur, im Einklang

mit der Natur und für die Natur.

opti ’20: Halle C1, Stand 431

07 | Eschenbach

Mit seiner Bestseller-Serie „mobilux

LED“ bietet Eschenbach Optik

universelle Leuchtlupen für zuhause

oder unterwegs. In Deutschland entwickelt

und gefertigt, überzeugen

die praktischen Begleiter mit runder

oder eckiger Linse und einer bis zu

12,5-fachen Vergrößerung durch

hochwertige Qualität. Alle Lupen

zeichnen sich durch eine äußerst

widerstandsfähige Leichtlinse sowie

intelligente LED-Technologie mit

geringem Stromverbrauch aus.

opti ’20: Halle C3,

Stand 415

08 | Essilor

Mit „AVA“ präsentiert Essilor auf der

opti ein bahnbrechendes System für

hochpräzises Sehen, basierend auf

zwei technologischen Säulen: Der

subjektiven Refraktion mit einer Genauigkeit

von 0,01 Dioptrien mit dem

revolutionären Phoropter „Vision-R

800“ und der Integration der präzisen

Messwerte in Essilor Premium-Brillengläser

„Made in Germany“. Opti

Besucher können AVA live und interaktiv

am Essilor Stand erleben.

opti ’20: Halle C5, Stand 421

09 | freisicht

freisicht ist eine kleine deutsche

Manufaktur, die auf Nachhaltigkeit

und Qualität setzt, regionale

Hölzer nutzt und ausschließlich

regional fertigt, zum größten Teil

in Handarbeit. Trotzdem ist in Paris

das denkbar Unmögliche passiert:

Die Verleihung des Silmo d’Or, des

wichtigsten Preises der Branche.

Aber eigentlich keine Überraschung,

denn freisicht ermöglicht

Unmögliches: Die erstmals rundum

ergonomische Anpassung von

wunderschön organisch gefertigten

Massivholzfassungen.

opti ’20: Halle C2,

Stand 127

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made

@

home

06

01 | frost

Die neueste frost Titan-Kollektion

verbindet Design mit innovativer

Technologie und erfüllt gleichzeitig

die Ansprüche an „green design“.

Durch den bewussten Verzicht auf

das Verschweißen der Brillenteile

wurde ein Brillenmittelteil

entwickelt, an dem die Teile durch

eine Steckverbindung verbunden

werden können. In Kombination mit

dem von Marion Frost entwickelten

Bügelscharnier, das den sonst

üblichen Schließblock überflüssig

macht, lassen sich so auf einfachste

Art und Weise aus den verfügbaren

Grundformen und -farben nahezu

unendliche viele Kombinationen

kreieren.

opti ’20: Halle C1,

Stand 227

02 | Funk

Funk stellt Brillen der Kollektionen

„Dieter Funk“ und „Sashee Schuster“

mit Leidenschaft, Philosophie und

großer Handwerkskunst im kleinen

Dorf Kinsau, etwa 80 km südwestlich

von München her. 50 Mitarbeiter

gewährleisten mit Können, Sorgfalt

und Erfahrung die hohe Qualität

der Brillen: Bei Funk beträgt der

Weg zwischen Hersteller und Marke

genau eine Treppe.

opti ’20: Halle C2,

Stand 523

03 | Glasklar

Glasklar feiert in diesem Jahr

15-jähriges Firmenjubiläum.

Gründer Jörg Bartsch kann auf

eine einzigartige Erfolgsgeschichte

zurückblicken. Aus der Idee, ein

völlig neuartiges Brillenspray

zu entwickeln, entstand ein

mittelständisches Familienunternehmen,

das heute bei über 3.000

Augenoptikern weltweit zu einer

nachhaltigeren Kundenbindung

beiträgt. Alle Komponenten für

Glasklar optica werden inzwischen

vom Unternehmen selbst in

Deutschland und nach strengen

Qualitäts- und Nachhaltigkeitsregeln

produziert.

opti ’20: Halle C4,

Stand 413

04 | Hoffmann

Hoffmann Natural Eyewear ist für

die Verarbeitung von Naturhorn

bekannt. Darüber hinaus finden

in einigen Modellen auch weitere

spannende Naturmaterialien ihren

Weg in die handgefertigten Brillenfassungen.

So ist zum Beispiel

Schiefer-Gestein ein sehr gefragter

und innovativer Brillen-Werkstoff

– das Ergebnis zeugt von schlichter

Eleganz, Zeitgeist und Naturverbundenheit.

Die Fingerfertigkeit

der Handwerkskünstler aus der

Eifel erlaubt die komplette Fertigung

der edlen Fassungen in der

eigenen Manufaktur.

opti ’20: Halle C2,

Stand 425

05 | IPRO

„Made@home“ ist eine tolle Aktion

von EYECOM. Das sehen wir als

schwäbisches Softwarehaus auch.

Aber made@home lässt sich für

Software kaum belegen. Unsere

Programme sind aus Leonberg,

aber die Systeme kommen

aus Redmont, die Bauteile aus

China und die Fertigung erfolgte

irgendwo. Und man sollte „made@

home“ auch immer durch „Support

your local optician“ ergänzen,

was voraussetzt, dass es ihn noch

gibt, den „local optician“. Dass er

noch Spaß und Erfolg hat und sich

seine eigene Welt mit digitaler

Anbindung erschaffen hat, wie das

ja auch die Internet-Anbieter, die

Ketten und alle anderen Wettbewerber

tun. Fast jeder der vielen

Schritte auf dem Weg zur tollen

Brille oder Kontaktlinse erhält

die Chance, digital einfacher,

besser und schneller – und in

Summe profitabler - zu werden.

Natürlich wünschen wir unserem

Optiker, dass er nicht an der

Aufgabe zerbricht, die Hornbrillen

aus dem Schwarzwald und das

Designerstück aus Düsseldorf zu

verbuchen. Denn digitale Prozesse

leben auch @home von Standards

und Verabredungen, damit die die

Digitalisierungsrendite auch eingefahren

werden kann. „Support

your local optician” fordert deshalb,

dass auch sehr traditionell

verfasste Lieferanten ihre Daten

standardisiert bereitstellen. Und

zwar in Formaten die dann auch zu

Recht das EYECOM-Siegel tragen:

made@home.

opti ’20: Halle C6,

Stand 415

06 | Jen-Ophthalmo

Made in Thüringen mit Anspruch

auf hochwertiges Design und

beste Qualität: Die Refraktionseinheit

„Modula“ von der Firma

Jen-Ophthalmo wird - sowohl

in der Gestaltung als auch bei

den technischen Komponenten

- individuell an die persönlichen

Kundenbedürfnisse angepasst.

Der zentrale Produktionsort mit

hochqualifizierten Mitarbeitern

in Thüringen ermöglicht eine

Kombination aus nachhaltiger,

traditionsorientierter Herstellung

und innovativem Knowhow aus

der Optik-Stadt Jena.

opti ’20: Halle C6,

Stand 521

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01 | Leonardo D.

Exklusivität, verbunden in mehreren

hundert Schichten aus Stahl – das

bietet die Kollektion der „Meisterstücke“

mit einzigartigen Schmuckteilen

aus feinstem Damaststahl

aus der hauseigenen Manufaktur

von Leonardo D. Herausragende

Rohmaterialien kommen hier zum

Einsatz und werden in traditioneller

Schmiedetechnik und aufwändigen,

anspruchsvollen Herstellungs- sowie

Bearbeitungsprozessen zu guter

Letzt in die unverwechselbaren

Meisterstücke eingesetzt.

opti ’20: Halle C3,

Stand 227

02 | Lunor

Filigrane Arbeit und Präzision

definieren die Marke Lunor, die dem

Prinzip „handmade in Germany“ seit

über 25 Jahren treu bleibt. Kürzlich

erweiterte sich die Marke um eine

eigene Produktionsmanufaktur – in

der LUMAG (Lunor Manufaktur

Gesellschaft) werden ab sofort erste

Modelle mit eigens entwickelten

Werkzeugen komplett inhouse

handgefertigt. Aktuell entsteht dort

das Modell Classic Round, ab 2020

wird das Repertoire vergrößert. Die

Classic Round überzeugt durch ihre

Eleganz und Transparenz.

opti ’20: Halle C1, Stand 213

03 | makellos.potsdam

makellos aus Potsdam widmet die

aktuelle Kollektion den Highlights

der japanischen Metropole Asakusa

und setzt diese in unverwechselbare

Brillenfassungen um. In Rathenow

hergestellt verbindet das Modell

„Asakusa“ die Farbbrillanz feinsten

Mazzucchelli-Acetats mit der

charakteristisch zurückhaltenden

Formensprache des Fassungsdesigns.

Dabei wurde die Materialstärke bis

aufs Äußerste reduziert und filigran

verarbeitet. Deutsches Design mit

Charakter - zurückhaltend und zeitgemäß

zugleich.

opti ’20: Halle C3, Stand 325

04 | Manufaktur Spreitz

Das Modell 2101 von BY ME ist eine

Kooperation zwischen Matze Marpe

und Emil Spreitz (By M(atze) und E(-

mil). Gebaut werden die Brillen in der

Manufaktur Spreitz im schwäbischen

Metzingen. Die Brillen werden aus

feinstem Beta Titan handgefertigt und

sind mit einem lötfreien Scharnier

ausgestattet. Die Kollektion umfasst

insgesamt 21 Modelle in je 4 Farben.

opti ’20: Halle C2, Stand 312

05 | Marcus Marienfeld

Unidirektionales Vollkarbon in Kombination

mit 18karätigem Weißgold.

Fein, elegant und doch markant

- pures Understatement. 100%

handmade inmitten der Schweizer

Alpen in der kleinen Manufaktur der

Marcus Marienfeld AG.

opti ’20: Halle C1, Stand 515

06 | Markus T

Markus T steht für Leichtigkeit,

Authentizität und Perfektion. Das

Unternehmen nimmt sich die Freiheit,

seine Leichtigkeit und Leidenschaft

bei dem zu bewahren, was ihm

wichtig ist: Brillendesign, das durch

seine pure Schönheit, Einfachheit

und Ehrlichkeit unverwechselbar

ist. Alle Kollektionen werden selbst

entworfen und produziert. Jede Brille

ist ein Unikat und wird zu 100 % in

der eigenen Brillenmanufaktur in Ostwestfalen

gefertigt. Nur so kann man

dem eigenen Anspruch an höchste

Qualität, Nachhaltigkeit und Präzision

gerecht werden.

opti ’20: Halle C1, Stand 327

07 | Maui Jim

Maui Jim ist für seinen unverwechselbaren

Aloha-Spirit, exzellenten

Kundenservice sowie seine patentierte

Brillenglastechnologie „PolarizedPlus2“

bekannt. Mit eigener Produktion

in Deutschland ab Juni 2018

baut das Unternehmen seine Position

im europäischen Markt weiter aus. In

dem High-Tech-Lab in Braunschweig

stellt Maui Jim Gläser mit Sehstärke

für seine Sonnenbrillen und die neue

Korrektionsbrillen-Serie her.

08 | Maybach

Unlimitierter Luxus in limitierter

Gold-Edition – die Aviatorbrille „Joker“

von Maybach ist ein exklusives

Sammlerstück. Sie besteht aus

massivem 18 karätigem Weißgold,

gepaart mit feinstem Naturhorn und

auffälligen Inlays. Hergestellt in der

eigenen Manufaktur in der Eifel.

opti ’20: Halle C2,

Stand 425

09 | Meyer

Die Meyer-Brillenmanufaktur präsentiert

ihre brandneue Titan-Kollektion

M19 mit patentiertem Konnektor. 12

Modelle in je zwei Größen; handgefertigt

in der eigenen Manufaktur in

Saarbrücken.

opti ’20: Halle C2, Stand 620

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01 | Möbel & Raum

Die Firma Möbel und Raum aus Michelstadt

arbeitet nicht nur mit neuem

Material: Für ein aktuelles Projekt

wurden kürzlich 100 Jahre alte,

massive Eichenbalken aus einem abgebauten

Fachwerkhaus verwendet.

Mit großem Arbeitsaufwand durch

lokale Handwerker wurden die alten

Nägel entfernt und das alte Holz

gehobelt und eingeölt, um sie für die

neuen Aufgaben vorzubereiten. Auch

das Ziegelmauerwerk wurde sichtbar

gemacht und erhalten. Diese Form

von spürbarem Handwerk wirkt auf

die Kunden heimelig, traditionsreich

und einfach so, als wäre der Laden

schon immer hier gewesen.

opti ’20: Halle C4,

Stand 513/515

02 | munic

„Frame your personality“ sind für

munic keine bedeutungslosen Worte,

sondern Maßstab für zeitloses Design

mit harmonischer Formensprache,

welche die eigene Persönlichkeit unterstreicht,

nicht überschattet. In der

Zeit der sorglosen Massenproduktion

suchen Menschen nach Produkten mit

„handgefertigtem Gefühl“ und hingebungsvoller

Verarbeitung. Deshalb

produziert munic seine Acetat-Brillen

in Deutschland und Österreich.

opti ’20: Halle C2, Stand 216

03 | Neubau

„Mit natural3D kann nun erstmalig

ein in Gänze natürliches Material im

3D-Drucker verwendet werden. Gedruckt

wird in unseren eigenen Maschinen

hier in Linz. ‚Made in Austria‘ ist uns

und Silhouette International seit jeher

sehr wichtig“, erklärt Daniel Liktor, Global

Brand Director von neubau eyewear.

„Das Thema Nachhaltigkeit steht immer

im Fokus aller unternehmensinterner

Überlegungen von neubau eyewear.

Auch wenn es einige Entscheidungen

im ersten Moment unbequem erscheinen

lässt, haben wir beschlossen, genau

diesen Weg zu gehen.“

opti ’20: Halle C3, Stand 319

04 | Nika

Eine Einschleifwerkstatt wie die von

Nika Optics in Winningen an der

Mosel bringt klare Vorteile: Die Overnight-Belieferung

durch Transmed

vermeidet lange Lieferzeiten aus dem

Ausland. Durch das hauseigene Glaslager

und den Eingang der Rezeptgläser

ergibt sich keine nennenswerte

Zulieferzeit in die Einschleifwerkstatt.

Nika kann personell von der Arbeitsvorbereitung

bis hin zur Endkontrolle

auf ausgebildete Augenoptiker und

Augenoptikermeister zurückgreifen

und so den hohen deutschen Qualitätsstandard

halten.

opti ’20: Halle C5, Stand 419

05 | Oculus

Die Universal-Messbrille „UB 6“ wird

zu 100 Prozent mitten in Deutschland

gefertigt. In Handarbeit werden

in Wetzlar 166 Teile von speziell

ausgebildeten Mitarbeitern montiert

und feinjustiert – ein Meisterwerk

für die tägliche Arbeit des refraktionierenden

Augenoptikers. Optimale

Bedienelemente, 6 Steckplätze pro

Seite, hautfreundliche Materialien

und ein zeitlos-schickes Design

zeichnen diese Messbrille aus.

opti ’20: Halle C6,

Stand 501

06 | OPA

Die OPA-Ladenkasse ist eine speziell

für Augenoptiker entwickelte

Unterstützung, Absicherung und

Zeitersparnis direkt am Ladentresen.

Anbindungen an OPA, aber auch an

andere Branchensoftware sowie an

EC-Cash-Geräte und die Datev sind

möglich. Für ein so spezielles Produkt

wie die OPA-Ladenkasse kommt etwas

anderes als made@home gar nicht

in Frage. Allein schon wegen der

GoBD-Konformität und der TSE-Anbindung.

Deutscher geht es nicht.

opti ’20: Halle C6,

Stand 326

07 | Pluraform

Das Magnet-Zentriertool OptocentrO von

pluraform ist ein Präzisionsinstrument

mit sehr fein abgestimmten Komponenten.

Es verlangt höchste Sorgfalt bei der

Produktion, um den Qualitätsansprüchen

in der Augenoptik zu genügen

und eine einwandfreie Funktion zu

gewährleisten. Die hohen Anforderungen

werden mit viel Handarbeit in der

eigenen Hausmanufaktur erfüllt.

opti ’20: Halle C6, Stand 328

08 | Robert K

Robert Krewedl designt seine

Brillenfassungen noch „von Hand“.

In kleinen deutschen Manufakturen

entstehen die Brillen anschließend

in aufwendiger Handarbeit. Die

aus Edelstahlplatten gelaserten

Metallteile werden dort aufwendig

lackiert und überzeugen durch Ihre

tolle Haptik. Robert Krewedl hat sich

auf Grund seiner hohen Qualitätsansprüche

für Deutschland als

Produktionsstandort entschieden.

opti ’20: Halle C1,

Stand 611

09 | Rosenberger

In Ludwig Rosenbergers Werkstatt

im fränkischen Karlstadt entstehen

fast täglich neue Brillenmodelle nach

eigenen Entwürfen. Diese werden von

Meisterhand für Kunden des Werkstattladens

oder im Zuge der Brillenbauseminare

von seinen Gastoptikern

hergestellt. Durch moderne Fertigungstechniken

- allerdings mit minimalstem

Aufwand - entstehen so Fassungen aus

Baumwollacetat, Naturhorn oder im 3D

Druck für Individualisten. Keine Brille

gleicht der anderen; auch Kleinserien

sind möglich. Frischere Brillen gibt

es nicht: Am Montag gefräst - am

Mittwoch fertig. Keine Transportwege,

keine Verpackung, keine Vertriebskette.

Regional und nachhaltig. Alles was

Kunden wünschen.

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01 | Schau-Schau

Schau-Schau aus Österreich fertigt

bereits seit Jahren seine Brillen

als Einzelstücke und in Kleinserien

per Hand in der eigenen Werkstatt

in Perchtoldsdorf bei Wien und hat

auf diesem Gebiet ein enormes

Wissen. „Handmade in Austria“.

02 | seeoo

„Fast Reading“ ist ein Konzept,

das dem Presbyopen das schnelle

Lesen unterwegs ermöglicht – als

Zwicker für die Speisekarte oder

als mini-Reader für die Zeitung.

Alle Produkte dieses Konzepts

können auf dem Handy oder jedem

anderen mobilen Gerät angebracht

werden. Lästiges Suchen der

Lesebrille ist damit Geschichte.

„Handmade in Austria“.

03 | SK-X

SK-X aus Österreich, Spezialist für

optisch verglaste Skibrillen, legt

mit neuen Lösungen im Bereich

Motorsport und MTB eindrucksvoll

nach. Die in Wien entwickelten und

gefertigten Brillen werden über ein

Netzwerk von über 350 Augenoptikern

in 11 europäischen Ländern

vertrieben. Der Augenoptiker liefert

die Daten, SK-X die fertige Brille.

opti ’20: Halle C5,

Stand 111

04 | style interior design

Gutes Design steckt im Detail – und

ist oft gar nicht auf den ersten Blick

erkennbar. Der „tricky cash-desk“

beispielsweise löst sich im Raum

nahezu auf und lässt nicht vermuten,

wieviel Platz und Funktion sich in

diesem 3,5 m großen Möbelstück

tatsächlich verbirgt. Die Schwere

weicht einer Leichtigkeit, und der Focus

liegt auf dem Wesentlichen. Die

Liebe zum Detail ist etwas, dass dem

Designbüro STYLE – interior design

vom Bodensee sehr am Herzen liegt

und es auszeichnet. Die individuell

konzipierten Möbelstücke werden

in handwerklich hoher Qualität in

ausgesuchten Handwerksbetrieben

am Bodensee gefertigt.

opti ’20: Halle C4,

Stand 101

05 | Swisslens

Swisslens, Hersteller von individuellen

Kontaktlinsen, stellt auf der opti

2020 zwei neue Materialien vor:

Unisil und Infinite, das seit 10 Jahren

erfolgreiche Myopie-Management

System, sowie das erweitertes

Ortho-K Angebot mit Kontaktlinsen

speziell für Myopie-Management,

für hohe Myopien bis -9 dpt, für

Hyperopie und multifokal. Bereits

seit mehreren Jahren gibt Swisslens

seinen Kunden die Möglichkeit, die

Retouren online gutzuschreiben;

somit ist der Rückversand unnötig.

Das spart für alle Zeit, Geld und

Ressourcen.

opti ’20: Halle C6,

Stand 101

06 | Sziols

Die X-FUSION von Sziols ist eine

robuste und gleichzeitig coole sportliche

Brille, die bequem zu tragen ist.

Mit nur wenigen Handgriffen ist die

Brille zu einer Sportbrille umrüstbar,

die allen gängigen Schutznormen

standhält und auch bei Kontaktsportarten

schützt. Sie ist auch für Kinder

und Jugendliche ab etwa 7 geeignet

und wird ausschließlich über den

Augenoptik Fachhandel in D/ CH/AT

verkauft.

opti ’20: Halle C3, Stand 405

07 | Tinpal

Das Label tinpal konzipiert seit elf

Jahren Brillenfassungen, deren

Entwicklung und Produktion in

deutschen Manufakturen realisiert

wird. Dabei wird einem ganzheitlichen

Designansatz Rechnung

getragen, der den gesamten

Lebenszyklus der Produkte berücksichtigt.

Das Modell „VR 20“

besteht nicht aus Titan, sondern

aus energie-effizientem Edelstahl:

Qualitativ langlebig und recyclebar.

Die Bügel sind aus M49, dem

reinen Zellulose-Baumwoll-Acetat.

opti ’20: Halle C2,

Stand 216

Brille & Co: Stand E2.04

08 | Wollenweber

Das Mod. 3255 in der Farbe C19 ist

eine neue Farbkreation. Sie wurde -

wie jede Brille der Firma Wollenweber

- mit viel Liebe zum Detail in

der Vulkaneifel handgefertigt und

ist ein perfekter Mix aus Tradition

und Moderne. Zuverlässigkeit,

höchste Qualität und Persönlichkeit

machen diese Naturhornfassungen

zu etwas ganz Besonderem.

opti ’20: Halle C1,

Stand 119

09 | Zeiss

Kontinuierlich arbeitet Zeiss daran,

Ressourcen wie Wasser, Kunststoff

und Energie immer sparsamer

einzusetzen und die Recyclingquote

weiter zu erhöhen. Bis 2022 will

das Unternehmen bei der Energiebeschaffung

CO2-neutral werden.

Eine weitere Initiative arbeitet

daran, den Kunststoffverbrauch in

der Rezeptfertigung zu reduzieren.

Experten bei Zeiss ist es gelungen,

das Volumen der Halbfabrikate

für Brillengläser um bis zu 65% zu

reduzieren. Allein dies hilft, jedes

Jahr mehrere hundert Tonnen

Kunststoff einzusparen. Im Bild:

Der „thin puck“ im Vergleich zum

herkömmlichen Halbfabrikat: Die

benötigte Kunststoffmenge für ein

Rezeptglas, hier in der Produktion

in Aalen, konnte Zeiss sichtbar

reduzieren.

opti ’20: Halle C5, Stand

401, 402, 411, 412

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0 BRANCHE

MAUERFALL-JUBILÄUMSBRILLEN

Verbinden

statt trennen

DER „PRAKTISCHE LEISTUNGSWETTBEWERB IN DER AUGENOPTIK“

IST SEIT VIELEN JAHREN EINE ART NATIONALMEISTERSCHAFT

FÜR DEN BERUFSNACHWUCHS. ENDE 2019 MUSSTEN DIE FINALISTEN

IHR HANDWERKLICHES GESCHICK AN EINEM THEMATISCH BESONDERS

PASSENDEN THEMA BEWEISEN: 30 JAHRE MAUERFALL.

Fotocredit: ZVA, Andreas Friedrich

eit 1951 treten junge Handwerker jedes Jahr im gesamten

Bundesgebiet gegeneinander an, um in etwa 120 Wettbewerbsberufen

die jeweils besten Gesellen eines Jahrgangs

zu ermitteln. Die Teilnehmer haben sich vorab durch ihre Gesellenprüfungen

zunächst für die jeweiligen Landes-Leistungswettbewerbe qualifiziert,

unter deren Siegern schließlich der Bundessieger ermittelt wird. Auf Bundesebene

führt der ZVA diesen Leistungswettbewerb für das Augenoptikerhandwerk

durch. Zu einem bestimmten Motto müssen die Teilnehmer eine

Brillenfassung entwerfen und anfertigen, die nicht nur trag-und verglasbar,

sondern auch handwerklich besonders gut ausgeführt sein soll.

Nina Zaika (2. Platz), Pascal Brockmann (3. Platz), Lea Mey (1. Platz)

und Leonie Jaworski („Die gute Form im Handwerk“)

Am 7. und 8. November 2019 stellten sich die besten Nachwuchsaugenoptiker

aus elf teilnehmenden Bundesländern im Aus- und Weiterbildungszentrum

der Augenoptikerinnung Baden-Württemberg in Karlsruhe

der Aufgabe, innerhalb von zwölf Stunden eine Brillenfassung zum

Thema „30 Jahre Mauerfall“ anzufertigen, die ein fiktiver Kunde dann

zur Abschlussveranstaltung am 9. November vor dem Brandenburger

Tor tragen könnte. Neben der kreativen Umsetzung des vorgegebenen

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EYECOM 01 | 2020


Platz 1: Lea Mey, „Wir sind das Volk“-Brille

Die Siegerbrillen auf ihren ANpassköpfen

Mottos mussten die teilnehmenden Landessieger bei der Verglasung

einheitliche Korrektionswerte berücksichtigen und die Brille anatomisch

auf einen so genannten „Anpasskopf“ abstimmen. Bei den vorgegebenen

Materialien galt es, Metallränder und –bügel mit Kunststoffauflagen

für die Nase und einem Acetat-Oberbalken zu verbinden.

Am Ende überzeugte Lea Mey aus Sachsen-Anhalt die Jury mit ihrer

bunten „Wir sind das Volk“-Brille und wurde erste Bundessiegerin. Auf

dem zweiten Platz landete Nina Zaika aus Baden-Württemberg mit einer

Fassung, die das Brandenburger Tor und die Zahl „30“ zeigt. Als dritter

Bundessieger ging Pascal Brockmann aus Niedersachsen mit seiner

„Mauer“-Brille aus dem Wettbewerb hervor. Den Titel für den parallelen

Wettbewerb „Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“

konnte Leonie Jaworski aus Brandenburg mit nach Hause nehmen,

die mit dem Brandenburger Tor und den Jahreszahlen ‘89 und ‘19 das

Jubiläum thematisierte.

Die Jury bestand in diesem Jahr aus Jörg Kranz von Fricken, Mitglied

im Berufsbildungsausschuss des ZVA, Andrea Pflüger, Augenoptikermeisterin

aus Baden-Württemberg und Mitglied der Prüfungskommission

sowie Matthias Müller, Vorstandsmitglied des ZVA und Vorsitzender

des SWAV. „Das Thema stellte hohe Anforderungen an die Teilnehmer,

aber die frischgebackenen Gesellen haben wieder herausragende handwerkliche

Arbeiten präsentiert und gezeigt, dass auch diese Komponente

in unserem Beruf weiterhin eine wichtige Rolle spielt“, fasste Dirk

Schäfermeyer, Abteilungsleiter Aus- und Fortbildung beim ZVA, das

Ergebnis zusammen.

Die Siegerbrillen von Lea Mey und Leonie Jaworski wurden überdies

in Form digitaler Sedcards am 13. Dezember in Wiesbaden gezeigt. Dort

wurden bei der feierlichen Abschlussveranstaltung die ersten Bundessieger

des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks und die ersten

Preisträger des Wettbewerbs "Die gute Form im Handwerk" und die diesjährigen

Bundessieger aller Handwerksberufe geehrt. Denn die haben

bewiesen, dass „PLW“ nicht nur für „Praktischer Leistungswettbewerb“

steht, sondern auch für „Profis leisten was.“

Platz 2: Nina Zaika, „Brandenburger Tor-Brille“

Platz 3: Pascal Brockmann, „Mauer-Brille“

www.zva.de

Sonderpreis „Die gute Form im Handwerk2: Leonie Jaworski, „Jubiläums-Brille“

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0 PORTRAIT

Affen -

stark

WARUM SIND ANDERE AUGENOPTIKER ERFOLGREICH? WAS MACHEN

SIE ANDERS UND VIELLEICHT BESSER ALS MAN SELBST? DIESER UND ANDEREN

FRAGEN FOLGT EYECOM MIT DER RUBRIK PORTRAIT, IN DER BESONDERE

UNTERNEHMERPERSÖNLICHKEITEN VORGESTELLT WERDEN.

DIESES MAL SIND ES MORTEN UND MAI-BRITT SEATON, DK-KOPENHAGEN

orten und Mai-Britt Seaton aus Dänemark bezeichnen sich

selbst als „zwei Highschool-Sweethearts, die irgendwann

geheiratet haben und 30 Jahre später immer noch zusammen

sind.“ Mit ihrem Unternehmen „Monkeyglasses“ haben sie sich vor

etwa zehn Jahren auf die alten Traditionen des Augenoptikerberufs besonnen

und leben damit ein besonderes Nachhaltigkeits-Konzept, das

auch anderen Augenoptikern zur Verfügung steht. Damit schließt sich

ein Kreis, denn vor der Industrialisierung wurden Brillenfassungen meist

in den Werkstätten von Brillenmachern hergestellt und dort auch mit

Gläsern versehen. Rohstoffe waren kostbar, wurden mit Bedacht eingesetzt

und nach Möglichkeit wiederverwendet.

Mai-Britt Seaton ist der kreative Teil des Duos. Die studierte Textildesignerin

setzte schon früh den Computer für ihre Skizzen und

Mustervorlagen ein.

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EYECOM 01 | 2020


Die Idee: Schöne

und ethische Brillen,

fair und vollständig

nachhaltig produziert

und zu fairen

Preisen verkauft.

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0 PORTRAIT

Sie gehörte zur ersten Generation, die schlichte Homepages, die kaum

mehr als Kontaktinformationen mit schlechten Cliparts enthielten, zu

visuell ausgefeilten Websites für große Designfirmen weiterentwickelte.

Die Schnelligkeit des Mediums passte zur Atemlosigkeit der Modewelt.

Ihr Ehemann Morten ist eher Unternehmer und Techniker, der nach seinem

Abschluss als Glastechniker mehrere Brillengeschäfte gründete.

„Ein eigenes Geschäft ist für einen

Brillenhersteller auch eine Art Versuchslabor:

Hier erfährt er unmittelbar,

ob und wie seine Produkte funktionieren.“

Vor etwa 20 Jahren begannen beide, sich in ihren Berufen zunehmend

unwohl zu fühlen: Die Modewelt lief immer schneller und nahm

immer weniger Rücksicht auf Umwelt und die daran beteiligten Menschen.

Unverkäufliche Produkte wurden nicht selten zerstört, um eine

Marke exklusiv zu halten. Als Eltern sahen Mai-Britt und Morten mit

Sorge, dass ihre beiden Kinder in einer zunehmend konsumorientierten

Kultur aufwuchsen - und sie beschlossen, das Tempo zu drosseln.

Also konzentrierten sie sich auf die Brillenindustrie. Denn sie hatten immer

wieder festgestellt, dass die Materialien, Produktionsmethoden und -bedingungen

vieler etablierter Hersteller nicht zu den explodierenden Preisen

ihrer marktbeherrschenden Designerfassungen passten. Daraus entstand

die Idee, schöne und ethische Brillen zu entwickeln, die fair und vollständig

nachhaltig produziert und zu fairen Preisen verkauft werden sollten.

Ein intensiver Forschungsprozess begann, und Bioacetat aus Baumwolle

wurde zum ersten Baustein des Geschäfts. Nachdem die Seatons

zahlreiche Produktionsstätten besucht hatten, fanden sie in Hong Kong

Arbeitsbedingungen, die von der UN zertifiziert waren, neugierige Unternehmer

mit nachhaltiger Denkweise und passenden Materialien sowie

ein Preisniveau, das die Brillen erschwinglich bleiben ließ. Denn die beiden

Unternehmer finden, dass umweltfreundliche Produkte keinen Sinn

haben, wenn nur ein paar Gutverdiener sie sich leisten können.

Die offizielle Markteinführung von Monkeyglasses fand 2009 statt:

Die damals noch kleine Kollektion wurde im Wohnzimmer von Mai-Britt

und Morten entworfen, verpackt und verschickt. Dank des großen Netzwerks

von Morten Seaton war die Kollektion bald in ganz Dänemark und

zahlreichen anderen Ländern vertreten.

Von Anfang an wurden die Brillen als „zero waste“-Produkte konzipiert:

Größere Abfallstücke werden zu Schmuck und Accessoires „ge-upcycled“;

kleinere Teile dienen als Grundstoff für die „Recycled Black“-Brillen.

Und auch, als die Kollektion um Teile und Modelle aus Edelstahl

ergänzt wurde, legten ihre Macher Wert darauf, recyceltes Material dafür

zu verwenden.

Von Anfang an diente der Umweltaspekt der Brillen nicht als Feigenblatt

für Verkäufe; die Seatons engagieren sich auch für zahlreiche Umweltschutzprojekte

in aller Welt. Zum Beispiel für die Aktion „Save the

Orang-Utan“, die von den beiden Unternehmern seit langem mit Spenden

unterstützt wird und schlussendlich auch zur Namensgeberin für die

Kollektion wurde. Natürlich kann man zu Themen wie Nachhaltigkeit und

Umweltschutz unterschiedlicher Meinung sein. Sicher ist allerdings: Sie

bieten unzähligen Ansatzpunkte für Kommunikation und besondere Gespräche,

denn viele Verbraucher reagieren heute sehr sensibel auf diese

Themen und wollen wissen, wo und unter welchen Bedingungen die

Produkte entstehen, die sie kaufen.

Nach zehn Jahren erfüllten sich Morten und Mai-Britt Seaton im Oktober

2019 einen persönlichen Traum: Die Eröffnung eines eigenen Flagship-Stores

in ihrer Heimatstadt Kopenhagen. Dabei half auch der Zufall

ein wenig: Auf der Suche nach neuen Büroräumen stießen sie auf eine

Immobilie, die zuvor einen Installateur beherbergt hatte und zu der deshalb

auch ein Laden gehörte. Das war fast ein Wink des Schicksals, denn

für echte „Brillen-Aficionados“ besteht der Sinn ihrer Arbeit nicht nur im

Morten Seaton und Mai-Britt Seaton

MONKEYGLASSES

Fælledvej 16, 2200 Copenhagen N

Tel. +45-33-111322

service@monkeyglasses.com

www.monkeyglasses.com

www.facebook.com/monkeyglasses

Gegründet: 2019

Team: 3 Meister

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 10 – 17.30 Uhr

Freitag 10 – 18 Uhr, Samstag 10 – 14 Uhr

Kollektionen: Monkeyglasses

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EYECOM 01 | 2020


Entwerfen, Herstellen-Lassen und Verkaufen von Brillen; sie interessiert

auch und vor allem der Prozess, wie ein solches Produkt zu seinem Besitzer

findet und ihn begeistert. Denn der Kauf einer Brille läuft bekanntlich

vollkommen anders ab als der von Alltagsprodukten: Eine Brille zu kaufen

ist im Idealfall ja nicht nur ein Griff in ein Regal, sondern ein kurzer oder

auch langer Weg – und im Idealfall eine Entdeckungsreise, an deren Ende

die ganz persönliche Brille gefunden wird. So gesehen ist ein eigenes

Geschäft für einen Brillenhersteller auch eine Art Versuchslabor: Hier

erfährt er unmittelbar, ob und wie seine Produkte funktionieren.

Das Konzept des Flagship-Stores passt zu seinen Produkten: „Das

Geschäft ist ein ganzes Universum der Nachhaltigkeit“, erklärt Mai-Britt

Seaton mit leuchtenden Augen. „Hier gibt es Brillen, Kontaktlinsen, Zero

Waste-Zubehör und Bio-Brillenseife.“ Unter dem Motto „Reduzieren und

wiederverwenden“ wurde das Geschäft mit recycelten Möbeln, speziellen

Dekorationen und Pflanzen eingerichtet. „Fast jeder Gegenstand hier

hat eine eigene Geschichte, die viel weiter zurückreicht als bis zur Eröffnung

des Ladens“, sagt Morten Seaton. „Zum Beispiel die Palme, die vorher

im Wohnzimmer einer Familie stand, die sorgfältig aufgearbeiteten

Sessel und Regale, oder die Kleiderbügel von einer alten Dame, die auf

der anderen Straßenseite wohnt.“ Das Schrottmetall, aus dem die Theke

gebaut wurde, haben liebe Freunde gestiftet.

Trotzdem ist der Monkeyglasses-Store keine grüne Optiker-Idylle, in

der bei Tee und Räucherstäbchen ein bisschen über Brillen geplaudert

wird; technologisch ist der Flagship-Store absolut auf der Höhe der Zeit.

Dabei ist Morten Seaton ein großer Verfechter so genannte „Mehrbrillen-Konzepte“:

„Früher hatten die meisten Leute eine einzige Brille, die

alle Zwecke abdecken musste“, sagt er, „heute kann ich meinen Kunden

mit der passenden Brille die Arbeit am Computer erleichtern; ich kann

ihnen die richtige Brille für das nächtliche Autofahren oder für die perfekte

Golfrunde anfertigen, aber auch eine spezielle Sonnenbrille, mit

der sie im Garten ein gutes Buch lesen können.“ Doch auch hier sind

Eine Brille zu kaufen ist im Idealfall

eine Entdeckungsreise, an deren Ende die

ganz persönliche Brille gefunden wird.

Produkte nur Mittel zum Zweck: „Wir haben die absolut besten Technologien,

um Refraktionen durchzuführen, aber um am Ende optimale

Lösung für unsere Kunden zu finden, kommt es immer auf die Interaktion

zwischen zwei Menschen an. Nur wenn die Kunden sich sicher

und wohl fühlen, kann daraus eine optimale Lösung werden – egal, ob

am Ende eine Brille, Kontaktlinsen oder beides steht.“ Ein besonderes

Symbol für das Unternehmen ist eine zweiflügelige alte Tür mit Sprossenfenstern,

die früher einmal auf den Hinterhof des Gebäudes führte

und die die beiden dänischen Unternehmer unbedingt erhalten wollten.

Heute trennt sie den Laden vom Büro, und Mai-Britt Seaton freut

sich, dass sie eine jahrzehntealte Geschichte erzählt: „Die wundervolle

Patina dieser Tür erinnert uns jeden Tag daran, dass ein gut gefertigter

Gegenstand viel mehr wert ist als minderwertige Produkte.“

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0 BUSINESS

MITARBEITER- UND FEEDBACKGESPRÄCHE

Meldung

MITARBEITER WÜNSCHEN UND BRAUCHEN REGELMÄSSIGE

RÜCKMELDUNGEN ÜBER IHRE LEISTUNG, UM IHRE FÄHIGKEITEN VOLL

ZU ENTFALTEN. DESHALB SIND FEEDBACKGESPRÄCHE EIN WICHTIGES

FÜHRUNGSINSTRUMENT – WENN MAN SIE RICHTIG EINSETZT.

Rückegelmäßige

Feedbackgespräche zwischen Vorgesetzten

und ihren Mitarbeitern wirken sich positiv auf die Leistung

der Mitarbeiter aus. Das belegen Studien. Sie steigern zudem

– wenn sie richtig geführt werden - die Mitarbeiterzufriedenheit

und -motivation. Trotzdem finden in vielen Unternehmen Feedbackgespräche

eher sporadisch statt. Oder gar nicht.

Ein Praxisbeispiel: Ein Vorgesetzter stellt fest, dass einige seiner

Mitarbeiter die vereinbarten Ziele erneut nicht erreicht haben. Er äußert

seinen Unmut hierüber jedoch nicht. Also wursteln die Mitarbeiter weiter

wie bisher. Denn weil ihre Führungskraft sie nicht auf die unerreichten

Ziele anspricht, sind sie überzeugt: Unser Vorgesetzter ist mit unserer

Leistung zufrieden; die nicht erreichten Ziele sind ihm nicht so wichtig.

Also potenziert sich der Ärger des Vorgesetzten mit der Zeit so sehr, dass

er irgendwann „explodiert“ und sich aufgrund der angestauten Verärgerung

im Ton vergreift. Das verletzt wiederum die Mitarbeiter emotional,

wodurch ein Konflikt entsteht, der kaum noch zu beheben ist.

Eine solche Eskalation lässt sich durch regelmäßige Feedback- und

Mitarbeitergespräche vermeiden – unter anderem, weil die Beteiligten

in diesen Gesprächen ihre wechselseitigen Erwartungen an die (Zusammen-)Arbeit

artikulieren. Deshalb zählen regelmäßige Feedbackgespräche

zum Standard-Führungsrepertoire in den meisten größeren

Unternehmen – und sei es nur im Rahmen der jährlichen Zielvereinbarungsgespräche.

Anders ist dies in kleinen und mittleren Betrieben:

Dort sind regelmäßige Feedbackgespräche eher die Ausnahme.

Über Ziele und Erwartungen kommunizieren

Generell gilt: Die meisten Chefs und Führungskräfte sprechen mit

ihren Mitarbeitern zu wenig über ihre Arbeit sowie die Erwartungen und

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EYECOM 01 | 2020


Ziele, die hiermit verbunden sind. Deshalb fehlt den Mitarbeitern im

Arbeitsalltag oft einfach die nötige Orientierung. Diese sollen ihnen die

Mitarbeiter- und Feedbackgespräche geben. In ihnen können folgende

Themen erörtert werden:

Qualität der (Zusammen-)Arbeit

Zufriedenheit mit der Arbeitssituation

Unternehmens- und Bereichsziele, Strategien und Vorhaben

Aufgaben und Verantwortungsbereiche des Mitarbeiters

Stärken und Schwächen des Mitarbeiters

mögliche Qualifizierungs- und Unterstützungsmaßnahmen

mögliche Verbesserungen

Gesundheitsförderung

Ziel- und Bonusvereinbarung.

Feedback- und Zielvereinbarungsgespräche dienen nicht primär dazu,

aktuelle Probleme zu besprechen. Vielmehr soll das Verhalten des Mitarbeiters

(und seiner Führungskraft) über einen gewissen Zeitraum zusammenfassend

betrachtet werden, um zu klären, wie die (Zusammen-)

Arbeit verbessert werden kann. Deshalb machen Feedbackgespräche

ohne Vorbereitung wenig Sinn.

Die Gespräche aus Überzeugung führen

In vielen größeren Unternehmen sind regelmäßige Mitarbeitergespräche

Pflicht. Das ist an sich gut; zuweilen führt dies jedoch dazu, dass die

Führungskräfte diese Gespräche nur führen, damit sie zum Beispiel der

Personalabteilung „Vollzug“ melden können. Entsprechend ist die Qualität

der Gespräche.

Um ein Mindestniveau der Gespräche zu sichern, ist es sinnvoll, dass

nach jedem Mitarbeitergespräch Führungskraft und Mitarbeiter unabhängig

voneinander einen Fragebogen ausfüllen. Dieser Fragebogen

kann Fragen enthalten wie:

Ein gut strukturiertes Feedback- und Mitarbeitergespräch besteht aus

mehreren Phasen:

Reflektion der vergangenen Zeiteinheit (zum Beispiel das zurückliegende

Quartal),

Einschätzung der aktuellen Situation und

Blick nach vorne.

Von besonderer Bedeutung ist, dass der Mitarbeiter ein ehrliches Feedback

über seine Stärken und Schwächen erhält. Was macht/kann er gut

beziehungsweise weniger gut? Denn ohne Feedback hierüber gibt es

kein Lernen und keine Verbesserung.

Die investierte Zeit lohnt sich

Untersuchungen zeigen, dass regelmäßige Mitarbeiter- und Feedbackgespräche

mehrere Faktoren positiv beeinflussen:

die Beziehung zwischen den Mitarbeitern und dem Vorgesetzten

die Zusammenarbeit und Leistung

das Qualitätsdenken

die Eigenständigkeit und -verantwortlichkeit der Mitarbeiter

die Identifikation mit der Arbeit und den vorgegebenen Zielen.

Deshalb sollten Führungskräfte die Feedback- und Zielvereinbarungsgespräche

mit ihren Mitarbeitern aus innerer Überzeugung führen. Denn

dies lohnt sich – für sie selbst, ihre Mitarbeiter und das Unternehmen.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Gesprächsverlauf?

Wie zufrieden waren Sie mit der Atmosphäre?

Wie lange dauerte das Gespräch?

Wurden auch Entwicklungsthemen und -ziele angesprochen/vereinbart?

Was könnte/sollte sich ändern, damit Sie und Ihr Gesprächspartner

vom nächsten Gespräch noch mehr profitieren?

Sich ausreichend Zeit nehmen

Ein Indikator für die Qualität eines Mitarbeiter- oder Feedbackgesprächs

ist dessen Dauer. Eine Stunde sollten Führungskräfte pro Mitarbeiter

hierfür mindestens einplanen. Denn dafür, dass bei Bedarf auch heikle

Themen angesprochen werden können, ist eine entspannte Atmosphäre

nötig, die man vorher schaffen muss.

Feedbackgespräche sind umso wichtiger, je eigenständiger und -verantwortlicher

Mitarbeiter arbeiten sollen. Denn selbstständiges Arbeiten

erfordert ab und zu eine gewisse Justierung. Das bedeutet, dass Führungskraft

und Mitarbeiter sich unter anderem über die Aufgaben und

die Vorgehensweise, die Qualitätsansprüche und ihre wechselseitigen

Erwartungen verständigen müssen.

Dr. Albrecht Müllerschön ist Inhaber der Müllerschön

Managementberatung im schwäbischen Starzeln.

Der Wirtschaftspsychologe ist außerdem Autor mehrerer

Personal-Fachbücher und war Lehrcoach an der Uni Tübingen.

Kontakt: www.muellerschoen-beratung.de

Führungskraft und

Mitarbeiter müssen sich über

die Aufgaben und die Vorgehensweise,

die Qualitätsansprüche

und ihre wechselseitigen

Erwartungen verständigen.

WWW.EYE-COM.NET

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0 THE EYEWEAR FORUM

Nicht

verpassen!

Der Eyewear-Trendbeobachter und Influencer Maarten Weidema

vom bekannten „The Eyewear Forum“ aus den Niederlanden hat

ein paar Vorschläge, welche Brillenmarken und -trends Sie auf

der opti 2020 nicht verpassen sollten: Von Vintage-inspirierten

Klassikern bis hin zu urbaner Coolness gibt es in diesem Jahr

für jeden viel zu sehen.

EINSTOFFEN

Einstoffen zeigt auf dieser opti die größte Kollektion in der elfjährigen Geschichte

der Marke. Sie heißt „Stand Tall, Run Free” und feiert unabhängige Köpfe und

freie Geister. Die neue Kollektion umfasst einige außergewöhnliche Modelle mit

Mikro-Gravuren unter einer Acetatschicht; ebenso winzige Holzmünzen in den

Metallbügeln. Schauen Sie sich auch die matten, zweifarbigen Titanmodelle an,

sie sind ein echter Hingucker.

Halle C2, Stand 511

EINSTOFFEN

CHARMANT – AD LIB

CHARMANT – AD LIB

Dieses dynamische, neue ad lib-Damenmodell lässt keine Wünsche offen. Das

schicke Panto-Profil überzeugt mit trendigen Farbvariationen und auffälligen

Kontrasten auf Front und Bügeln. Japanische Handwerkskunst und leichtes Titan

sorgen für höchsten Tragekomfort. So wird diese Brille zum perfekten Modeaccessoire

im geschäftigen Stadtleben.

Halle C2, Stand 403

HELDEN OPTICAL

HELDEN OPTICAL

Auf dem dritten opti Adventure von Helden Optical wird die niederländische Marke

mit neuen Designs debütieren. Ihre neue Kollektion besteht aus den schönsten

8-mm-Acetatplatten, aus denen wunderbare Formen herausgearbeitet werden.

Die Farben sind frisch und hell. Seien Sie gespannt darauf, woran die Niederländer

im letzten Jahr so hart gearbeitet haben.

Halle C1, Stand 618

UNIQUE DESIGN MILANO

UDM ist eine Marke, die sich ständig verändert. Ihr Design schaut auf der Suche

nach Gegenwart immer wieder in die Vergangenheit. Bei der Qualität sind ihre

Macher ständig auf der Suche nach Verbesserungen und technischen Lösungen,

die ein völlig neues Produkt schaffen. Die klassischen Regeln helfen auch heute

dabei, eine moderne Vision zum Ausdruck zu bringen.

Halle C2, BOX 15

UNIQUE DESIGN MILANO

LUXOL – NOS

Die 50-jährige Geschichte dieses Unternehmens bringt viel Erfahrung und Weisheit

für die Zukunft. Wenn Ikonen der Vergangenheit neu interpretiert werden,

ist das Konzept der Evolution immer gegenwärtig: Man nimmt einen bekannten

Ausgangspunkt und lenkt ihn auf einen neuen Weg: Das ist der Geist von Neugier

und Evolution, der die Marke NOS so besonders macht.

Halle C1, Stand 618

LUXOL – NOS

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EYECOM 01 | 2020


SAVILE ROW

SAVILE ROW

Retro-Formen bleiben das Fundament der Savile Row-Kollektion und sind nach

wie vor beliebt, nachdem John Lennon eine runde Brille aus der Kollektion in den

sechziger Jahren berühmt gemacht hat. Heute ist Savile Row der einzige Brillenhersteller

in Großbritannien, dessen Werk noch in Betrieb ist. Die Brillen werden

dort auf den Originalmaschinen hergestellt und wurden unter anderem von Harry

Potter, Denzel Washington und Johnny Depp getragen.

Halle C2, Stand 608

NEUBAU

NEUBAU

neubau eyewear präsentiert auf der opti 2020 gleich zwei Kollektionen, die aus

einem innovativen Material gefertigt sind – darunter auch die „Special Edition

2020“. Eine Weltneuheit im Bereich Nachhaltigkeit: Das Label verwendet ein

Verfahren, das Brillen aus einem 100 Prozent bio-basierten Material im 3D-Druck

herstellt.

Halle C3, Stand 319

KWIAT

KWIAT

Die KWIAT 2020 Exclusive Kollektion bietet einen Hauch von Aristokratie. Sie besteht

aus vier Themen: Sassy Glitter für Frauen, denen es nichts ausmacht, aus der

Menge herauszuragen, Passion Red für verführerische freie Geister, Ultra Black

für diejenigen, die den Klassiker neu erfinden, Formen und Götter aus Titan für

jedermann - leicht, modern und schlank.

Halle C3, Stand 530

SPECTACLE EYEWORKS

SPECTACLE EYEWORKS

Spectacle Eyeworks Inc., das kanadische Designhaus, präsentiert in seiner umfangreichen

Spectacle Eyeworks-Kollektion drei atemberaubende neue Mischungen:

Die Kombination aus Edelstahl und Acetat schafft eine Einheit, die Kühnheit

und Aufregung mit einem göttlichen Sinn für harmonische Anmut verbindet.

Halle C1, Stand 125

NIRVAN JAVAN

NIRVAN JAVAN

An der diesjährigen OPTI präsentiert das Schweizer Designerlabel Nirvan Javan

neben der aktuellen Kollektion die ersten exklusiven Modelle von „Premium Eyewear“.

Der Designer spricht von einer ausdrucksstarken und eleganten Facette der

Marke, die den individuellen Charakter gekonnt unterstreicht und ein selbstbewusstes

Auftreten erlaubt.

Halle C2, Stand 327

www.theeyewearforum.com

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0 TERMINE 01 | 2020

Datum Tage KONTAKTLINSENSEMINARE Ort Veranstalter

18.01.20 2 Seminar „Wöhlk Refraktion Grundlagen“ Dresden Wöhlk

03.02.20 1 Seminar „Praxisnahe Kontaktlinsenanpassung – Weichlinsen Anpassung“ Diez Optonia

04.02.20 1 Seminar „Contact individual, Contact individual multi“ Düsseldorf Wöhlk

04.02.20 1 Seminar „Praxisnahe Kontaktlinsenanpassung – formstabile Anpassung“ Diez Optonia

11.02.20 2 Seminar „Fit for Soft 2“ Großostheim Alcon

14.02.20 1 Seminar „Spaltlampe“ Schwarmstedt NDOC

15.02.20 2 Seminar „Kontaktlinse – Die Weichen“ Schwarmstedt NDOC

15.02.20 2 Seminar „Contact weich Grundlagen“ Dresden Wöhlk

18.02.20 2 Seminar „Fit for Soft 1“ Großostheim Alcon

19.02.20 1 Seminar „Myopie-Management“ Aschheim MPG&E

28.02.20 2 Seminar „Contact weich Grundlagen“ Dresden Wöhlk

29.02.20 2 Seminar „Wöhlk formstabil Grundlagen“ Dresden Wöhlk

01.03.20 2 Seminar „Wöhlk formstabil Grundlagen“ Dresden Wöhlk

02.03.20 2 Seminar „hard+easy - Einstieg in die Anpassung formstabiler Kontaktlinsen“ Frankfurt a.M. Menicon

03.03.20 2 Seminar „Fit for Soft 2“ Großostheim Alcon

03.03.20 3 Seminar „Kontaktlinsenanpassung für Einsteiger“ Karlsruhe ifb

05.03.20 1 Seminar „Fit for Multifocal“ Großostheim Alcon

05.03.20 3 Seminar „Assistenz Kontaktlinsenanpassung ( 1+2+Spaltlampe)“ Dortmund AOS

09.03.20 1 Seminar „Orthokeratologie und Myopiemanagement“ München Techlens

10.03.20 1 Seminar „Einstieg in die Kontaktlinsenanpassung Teil 1“ München Techlens

11.03.20 2 Seminar „Wöhlk formstabil“ Wetzlar Wöhlk

12.03.20 1 Seminar „Torische Weichlinsen“ Karlsruhe ifb

16.03.20 2 Seminar „soft+easy – Einstieg in die Anpassung weicher Kontaktlinsen“ Frankfurt a.M. Menicon

16.03.20 1 Seminar „Kontaktlinsenanpassung bei irregulärer Hornhaut“ München Techlens

17.03.20 2 Seminar „Contact individual, Contact individual multi“ Wetzlar Wöhlk

18.03.20 2 Seminar „Fit for Soft 3“ Großostheim Alcon

Datum Tage REFRAKTIONSSEMINARE Ort Veranstalter

11.01.20 2 Seminar „Refraktion - Die Kreuzzylindermethode“ Schwarmstedt NDOC

25.01.20 2 Seminar „Prismenprüfung nach MKHv Schwarmstedt NDOC

26.01.20 2 Seminar „Refraktionsassistenz Grundkurs“ Knechtsteden ZVA-Bildungszentrum

28.01.20 2 Seminar „Refraktion + für Anfänger“ München CLRF Institut

01.02.20 2 Seminar „Refraktion“ Karlsruhe bfw Karlsruhe

05.02.20 4 Seminar „4 – Tage Refraktion“ Diez Optonia

06.02.20 1 Seminar „Spaltlampenpraxis“ Karlsruhe ifb

10.02.20 1 Seminar „Professionelle Refraktion mit dem Vissard 3D“ Jena Oculus

13.02.20 4 Seminar „Assistenz Augenglasbestimmung (1+2) Refraktion-Kombiseminar“ Dortmund AOS

15.02.20 2 Seminar „Die gute Refraktion“ Karlsruhe ifb

16.02.20 2 Seminar „Refraktionsassistenz Aufbaukurs, Teil Av Knechtsteden ZVA-Bildungszentrum

19.02.20 1 Seminar „Refraktion pro für Refra-Profisv München CLRF Institut

21.02.20 2 Seminar „MKH für Anfänger“ München CLRF Institut

22.02.20 2 Seminar „Zylinder-Nebel-Methode“ Schwarmstedt NDOC

27.02.20 2 Seminar „Intensivkurs Praxis (Refraktion / KL) Teil 1“ Diez Optonia

02.03.20 1 Seminar „Spaltlampe 1 – Technik Update“ Wetzlar Oculus

03.03.20 2 Seminar „Spaltlampe 2 – Moderne Vorderabschnitts-Diagnostik“ Wetzlar Oculus

03.03.20 2 Seminar „Refraktion+ für Anfänger“ München CLRF Institut

07.03.20 2 Seminar „Refraktion - Die Kreuzzylindermethode“ Schwarmstedt NDOC

08.03.20 2 Seminar „Refraktionsassistenz Aufbaukurs, Teil B“ Knechtsteden ZVA-Bildungszentrum

18.03.20 2 Seminar „Die gute Refraktion“ Karlsruhe ifb

23.03.20 2 Seminar „Intensivkurs Praxis (Refraktion / KL) Teil 2“ Diez Optonia

24.03.20 3 Seminar „Kontaktlinsenanpassung für Praktiker“ Karlsruhe ifb

26.03.20 2 Seminar „Assistenz Augenglasbestimmung (1) Refraktion-Basisseminar“ Dortmund AOS

30.03.20 4 Seminar „Refraktion für Einsteiger“ Wetzlar Oculus

15.04.20 2 Seminar „Die gute Refraktion“ Karlsruhe ifb

18.04.20 2 Seminar „Refraktion“ Karlsruhe bfw Karlsruhe

20.04.20 4 Seminar „Refraktion – Leistungsseminar“ Karlsruhe ifb

20.04.20 1 Seminar „Spaltlampe 1 – Technik Update“ Wetzlar Oculus

21.04.20 2 Seminar „Spaltlampe 2 – Moderne Vorderabschnitts-Diagnostik“ Wetzlar Oculus

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EYECOM 01 | 2020


Datum Tage UNTERNEHMERSEMINARE Ort Veranstalter

17.02.20 2 Seminar „Führung und Motivation als Erfolgsfaktoren für mittelst. Untern.“ Kassel Valentin Training

21.02.20 1 Seminar „Fortbildung zum Unternehmermodell“ Schwarmstedt NDOC

02.03.20 2 Seminar „Immer im Stress? Optimieren Sie Ihr pers. Zeitmanagement“ Kassel Valentin Training

22.04.20 1 Seminar „Existenzgründung“ Dortmund AOS

24.04.20 3 Unternehmertag Hamburg IGA Optic

17.06.20 1 Seminar „Unternehmensübergabe und -übernahme“ Dortmund AOS

11.12.20 1 Seminar „Fortbildung zum Unternehmermodell“ Schwarmstedt NDOC

Datum Tage SEMINARE FÜR MITARBEITER UND AUSZUBILDENDE Ort Veranstalter

24.01.20 1 Seminar „Anamnese und Funktionsteste“ Schwarmstedt NDOC

25.01.20 1 Basisseminar „Löten“ Dortmund AOS

03.02.20 1 Seminar „Kundenorientiertes aktives Verkaufen“ Stuttgart Valentin Training

07.02.20 1 Seminar „Unternehmermodell Arbeitssicherheit“ Karlsruhe ifb

08.02.20 1 Seminar „Wellenfront“ Schwarmstedt NDOC

08.02.20 1 Seminar „Anatomische und optische Brillenanpassung“ Dortmund AOS

10.02.20 10 Seminar „Optik-Assistent Grundkurs“ Schwarmstedt NDOC

11.02.20 1 Seminar „Kundenorientiertes aktives Verkaufen“ Kassel Valentin Training

12.02.20 1 Seminar „Kundenorientiertes aktives Verkaufen“ Dortmund Valentin Training

13.02.20 1 Seminar „Kundenorientiertes aktives Verkaufenv Bremen Valentin Training

17.02.20 194 Seminar „Meisterkurs Teil I+II (Vollzeit)“ Schwarmstedt NDOC

04.03.20 360 Seminar „Meisterkurs Teil I+II (Teilzeit)“ Schwarmstedt NDOC

09.03.20 10 Seminar „Optik-Assistent Aufbaukurs“ Schwarmstedt NDOC

11.03.20 1 Seminar „Optometrie - Funktionsprüfungen“ Karlsruhe ifb

14.03.20 2 Seminar „Prismatische Korrktionen / MKH“ Karlsruhe ifb

15.03.20 1 Seminar „Vorbereitung zur Gesellenprüfung 2 (Bohrbrille)“ Diez Optonia

23.03.20 2 Azubi-Aufbauseminar Datteln/Castrop Rauxel IGA Optic

28.03.20 2 Seminar „Fundus-Screening“ Schwarmstedt NDOC

18.04.20 2 Seminar „Screening“ Schwarmstedt NDOC

19.04.20 1 Seminar „Sicca – „das trockene Auge“ Schwarmstedt NDOC

28.04.20 10 Seminar „Meisterkurs Teil IV-AEVO“ (Vollzeit) Schwarmstedt NDOC

29.04.20 1 Seminar „Professioneller Auftritt am Kunden“ Dortmund AOS

16.05.20 2 Seminar „Glaukom“ Schwarmstedt NDOC

Datum Tage MESSEN Ort Veranstalter

10.01.20 3 opti 2020 München GHM

18.01.20 2 Brille&Co Dortmund HVV Plus

25.01.20 3 100% optical GB-London Media Ten Ltd

02.02.20 2 Bold NL-Nijkerk Bold Optical Fair

11.02.20 3 SIOF CN-Shanghai Orient International

29.02.20 3 MIDO I-Mailand MIDO

07.03.20 2 Copenhagen Specs DK-Kopenhagen Copenhagen Specs

26.03.20 4 Vision Expo East USA-New York Reed Exhibitions

09.05.20 2 Copenhagen Specs in Barcelona E-Barcelona Copenhagen Specs

Datum Tage WEBINARE Ort Veranstalter

17.01.20 45 m Webinar: Eyezen Start online Essilor

21.01.20 1 Online Seminar 2 „Kontaktlinsen-Gesundheit„ Was mache ich wenn…“ online ifb

22.01.20 1 Online Seminar 1 „Kundenmanagement KL-Verlaufskontrolle“ online ifb

27.01.20 1 Online Seminar 3 „Hilfe, meine Kontaktlinse trocknet ab“ online ifb

28.01.20 1 Online Seminar 4 „Welches Material passt zu meinem Kunden?“ online ifb

30.01.20 1 Online Seminar 5 „Trockenes Auge, was kann ich dagegen tun?“ online ifb

31.01.20 45 m Webinar: Varilux Digitime – erfolgreich korrigieren am BAP online Essilor

06.02.20 1 h Webinar „Dry Eye Management-Tipps und Tricks“ online Alcon

17.02.20 1 Online Seminar 3 „Hilfe, meine Kontaktlinse trocknet ab“ online ifb

20.02.20 1 Online Seminar 2 „Kontaktlinsen-Gesundheit„ Was mache ich wenn…“ online ifb

27.02.20 1 Online Seminar 3 „Hilfe, meine Kontaktlinse trocknet ab“ online ifb

28.02.20 1 Online Seminar 4 „Welches Material passt zu meinem Kunden?“ online ifb

06.03.20 1 Online Seminar 5 „Trockenes Auge, was kann ich dagegen tun?“ online ifb

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0 TERMINE 01 | 2020

Datum Tage KONGRESSE UND TAGUNGEN Ort Veranstalter

09.05.20 2 33. Jahreskongress der IVBS Mainz IVBS

09.05.20 1 OHI Update AT-Wien OHI

Datum Tage OPTIKER-STAMMTISCH Ort Veranstalter

10.03.20 1 Optiker-Stammtisch Treffen Stuttgart Monra Consulting

09.06.20 1 Optiker-Stammtisch Treffen Köln Monra Consulting

08.09.20 1 Optiker-Stammtisch Treffen Berlin Monra Consulting

10.11.20 1 Optiker-Stammtisch Treffen Hamburg Monra Consulting

Datum Tage SONSTIGE VERANSTALTUNGEN Ort Veranstalter

11.01.20 3 Seminar „Funktionaloptometrie Teil 8 - Amblyopie / Strabismus“ Diez Optonia

14.01.20 11 M Start Meisterkurs Vollzeit Diez Optonia

21.01.20 1 Oculus Informationsabend – Zu weit zur Opti? Wir kommen zu Ihnen Leipzig Oculus

21.01.20 1 Seminar „Glaukomscreening in der Optometrie“ Teil 2 Freiburg VDCO e.V.

22.01.20 1 Oculus Informationsabend – Zu weit zur Opti? Wir kommen zu Ihnen Hamburg Oculus

23.01.20 1 Oculus Informationsabend – Zu weit zur Opti? Wir kommen zu Ihnen Köln Oculus

30.01.20 1 Seminar „Wir sprechen kundisch – Wie Sie Ihre Kunden wirklich begeistern“ Neuss Ohrenkonzept

05.02.20 1 Seminar „Training: Wave analyzer Anwendung“ Ulm Essilor

06.02.20 1 Seminar „Training: Fundusbetrachtung mit der Retina 550“ Ulm Essilor

08.02.20 2 Seminar „Wie Sie eine funktionierende Kontaktlinsen-Abteilung aufbauen“ Neuss Ohrenkonzept

17.02.20 2 Seminar „Keratograph 5M Anwender“ Wetzlar Oculus

17.02.20 3 Seminar „Intensivkurs für HF1 Teil 1“ Diez Optonia

19.02.20 1 Seminar „Management Trockenes Auge“ Wetzlar Oculus

26.02.20 1 Seminar „Essilor Inside – Blick in die Produktion mit Workshop“ Braunschweig Essilor

26.02.20 1 Seminar „Professionelle Refraktion mit dem Vissard 3D“ München Oculus

27.02.20 1 Seminar „Vorderer Augenabschnitt mit Keratograph 5M und Pentacam“ Dresden Oculus

29.02.20 2 Seminar „Wie Sie Ihre Gleitsichtkunden mit Kontaktlinsen glücklich machen“ Neuss Ohrenkonzept

02.03.20 3 Seminar „Intensivkurs für HF1 Teil 2“ Diez Optonia

06.03.20 22 M Meisterkurs Augenoptik Teil 1 bis 2 (Blockkurs) Karlsruhe bfw Karlsruhe

07.03.20 2 Seminar „Low Vision Versorgung“ Berlin VDCO e.V.

08.03.20 1 Seminar „Die vollständige optometrische Untersuchung“ Duisburg VDCO e.V.

09.03.20 2 Seminar „Optometrisches Screening“ Wetzlar Oculus

09.03.20 1 Seminar „Erfolgreicher verkaufen, intensives Nutzen von Verkaufs-Chancen“ Stuttgart Valentin Training

09.03.20 1 Jahr Meisterkurs Augenoptik Teil 1 bis 4 Karlsruhe bfw Karlsruhe

10.03.20 2 Seminar „Binokularsehen – Analyse, Verständnis, Korrektion“ Knechtsteden ZVA-Bildungszentrum

KONTAKTE

0 0 Alcon Tel. 06026-941-296, www.de.alcon.com, christine.kraus@alcon.com

0 0 0 0 AOS Augenoptiker-Service, Tel. 0231-5522-170, www.augenoptiker-service.de, weiterbildung@augenoptiker-service.de

0 0 bfw Karlsruhe Tel. 0721-205-990, www.die-meister-macher.de, info@die-meister-macher.de

0 Bold Optical Fair Tel. +31-6-16678376, www.bold-opticalfair.nl, info@bold-opticalfair.nl

0 CLRF-Institut Tel. 089-93930984, Fax 089-93930983, www.clrf.de, info@clrf.de

0 Copenhagen Specs Tel. 0045-25333952, www.copenhagenspecs.dk, morten@copenhagenspecs.dk

0 0 EssilorTrainings www.essilor.de, trainings@essilor.de

0 GHM Tel. 089-94955-230, www.opti-munich.com, opti@ghm.de

0 Hong Kong Trade Development Council Tel. 069-95772-144, www.hktdc.com, christiane.koesling@hktdc.org

0 HVVplus GmbH Tel. 0221-992239-0, www.brille-und-co.de, info@hvvplus.de

0 0 0 0 ifb Tel. 0721-848377, www.ifb-karlsruhe.de, info@ifb-karlsruhe.de

0 IVBS Tel. 06432-920320, www.ivbv.org, ivbvmail@t-online.de

0 Media Ten Ltd. Tel. +44-20-3225-5294, www.100percentoptical.com, richard@media-ten.com

0 Menicon Tel. 060-840008-10, www.menicon.de/pro, info@menicon.de

0 MIDO Tel. 0039-02-32673673, www.mido.com, mido@mido.it

0 Monra Consulting Christoph Engelberg Tel. 0163-2426885, www.monraconsulting.com, c.engelberg@monraconsulting.com

0 MPG&E Tel. 04322-750-500, www.mpge.de, n.heese@mpge.de

0 0 0 0 NDOC Tel.: 05071-510 265, www.ndoc.info, info@ndoc.info

0 0 Oculus Optikgeräte GmbH Tel. 0641-2005-216, www.oculus-akademie.de, veranstaltung@oculus.de

0 OHI Optometrie & Hörakustik Initiative, Tel. +43-2700278, www.ohi.at, sekretariat@ohi.at

0 Ohrenkonzept Tel. 02131-3845 -941, Fax 02131-3845-942, www.ohrenkonzept.de, info@ohrenkonzept.de

0 0 0 0 Optonia Tel. 06432-9366760, www.optonia.de, info@optonia.de

0 Orient International Exhibition Co., Ltd Tel. +852 2789 3220, www.orientexhibition.com.hk, orientex@netvigator.com

0 Tech-Lens Tel. 089-32367000, Web: www.techlens.de, eMail: info@techlens.de

0 Reed Exhibitions Tel. 0211-55628565, www.reedexhibitions.com, anna.reineke@reedexpo.de

0 0 0 Valentin Management- & Verkaufstraining Tel. 06031-92112, info@valentin-training.de

0 VDCO Tel. 0821-2623319, www.optometrie.de, info@vdco.de

0 Wöhlk Tel. 0431-991-1152, www.woehlk.com, seminare@woehlk.com

0 0 ZVA-Bildungszentrum Tel. 02133-978890, www.zva-akademie.de, post@zva-akademie.de

Alle Angaben ohne Gewähr

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EYECOM 01 | 2020


NETZWERK 0

DIE EYECOM-COMMUNITY 01 | 2020

Alcon Pharma GmbH Geschäftsbereich Vision Care

Tel. 06026-941-0, www.cibavision.de

Barbara Angeletti

Tel. 0711-2484050, www.angeletti-design.de

Aoyama Optical Germany GmbH

Tel. 0331-979994-0, www.aoyama-optical.de

Hoffmann Natural Eyewear

Tel. 02656-95262-80, www.hoffmann-eyewear.com

Hong Kong Trade Development Council

Tel 069-95772-0, www.germany.hktdc.com

Oculus Optikgeräte GmbH

Tel. 0641-2005-0, www.oculus.de

OWP Brillen GmbH

Tel. 0851-5901-0, www.owp.de

Bachmann Eyewear

Tel. +41-44-8450309, www.bachmann-edition.ch

BO 44 Brillenmanufaktur Wagener & Luks GbR

Tel. 0234-7929842, www.bo44.de

Bolon Eyewear by 4CARE AG

Tel. 0431-8811-81, www.4care.de

Braun Classics GmbH

Tel. 089-8132472, www.braun-classics.de

BiP GmbH

Tel. 07052-935535 -1, www.bipcw.com

Caroline Abram

Tel. 0172-5179600, www.carolineabram.com

Cazal op Couture Brillen GmbH

Tel. 0851-94980-0, www.cazal-eyewear.com

Charmant GmbH Europe

Tel. 08131-3828-0, www.charmant.de

colibris Opticagentur

Tel. 0451-498-98-50, www.colibris.eu

Concept S. Objektdesign

Tel. 07181-99371-0, www.concept-s-design.com

Design naturell wks Optik GmbH

Tel. 06592-664, www.design-naturell.de

EDV Optik Partner GmbH

Tel. 05321-3355-55, www.opa.de

Eschenbach Sehhilfen

Tel. 0911-3600-0, www.eschenbach-optik.com

Essilor GmbH

Tel. 0180-5377456, www.essilor.de

Karl Fischer GmbH

Tel. 07231-31031, www.fischer-pforzheim.de

Flair-Modellbrillen GmbH

Tel. 02521-8400-0, www.flair.de

Freisicht GmbH

Tel. 0176-43218044, www.freisicht-eyewear.com

PM Frost GmbH

Tel. 07841-6031-0, www.pm-frost.de

Funk international GmbH

Tel. 08869-912-900, www.funk.de

Ipro Optik GmbH

Tel. 07152-9333-0, www.ipro.de

Jen-Ophthalmo

Tel. 03641-6221-75, www.jen-ophthalmo.de

Julbo SARL

Tel. 0800-1811883, www.julbo.fr

Koberg & Tente GmbH & Co KG

Tel. 0251-609510, www.koberg-tente.de

Kreuzbergkinder

Tel. 030-50179484, www.kreuzbergkinder.com

Leica Eyecare by Novacel Germany

Tel. 06441-5668010, www.leica-eyecare.com

Leonardo D.

Tel. 08505-92130, www.leonardo-d.com

Lunor Aktiengesellschaft

Tel. 07052-408960, www.lunor.com

makellos.Postdam OPTIK GmbH

Tel. 0331-97999-40, www.makellos-potsdam.de

Manufaktur Spreitz

Tel. 0712-31611780, www.manufaktur-spreitz.de

Marcolin Deutschland GmbH

Tel. 0221-888796-99, www.marcolin.com

Marcus Marienfeld AG

Tel. +41-27-9239309, www.marienfeld.ch

Markus Temming GmbH

Tel. 05241-74343-0, www.markus-t.com

Maui Jim Germany GmbH

Tel. 0531-12175-0, www.mauijim.com

Maybach Icons of Luxury GmbH

Tel. 02656-95262-88, www.maybach-luxury.com

Meyer Brillenmanufaktur GmbH

Tel. 0681-9686-641, www.meyer-eyewear.com

MIDO

Tel. +39-0232673673, www.mido.com

Möbel und Raum GmbH

Tel. 06061-7018-0, www.moebelundraum.de

Marius Morel France SAS

Tel. +33-3-843416-00, www.morel-france.com

munic

Tel. 089-333680, www.municeyewear.com

Pluraform

Tel. 02191-20944-74, www.pluraform.de

Prisma Computersysteme GmbH

Tel. 06202-57568-10, www.prisma-computer.de

Pro Design Eyewear

Tel. 0461-995-89069, www.prodesigndenmark.com

RK Design Optik GmbH

Tel. 07033-544826, www.rk-design.de

rosenberger brillen

Tel. 09353-909520, www.rosenberger-brillen.de

Safilo Group

Tel. 0800-8661104, www.safilo.com

Schau-Schau Brillen

Tel. +43-1-86906-35, www.schau-schau.at

seeoo/Overal SRL

Tel. +39-06-2270091, www.seeooshop.eu/de

Silhouette Deutschland GmbH

Tel. 0180-5442010, www.silhouette.com

SK-X-Optical Solutions

Tel. +43-1-89043-66, www.sk-x.eu

Industrieverband Spectaris

Tel. 030-414021-0, www.spectaris.de

Stepper Deutschland

Tel. 02691-8837951, www.stepper-eyewear.de

STYLE – interior design

Tel. 030-414021-0, www.spectaris.de

SwissLens SA

Tel. 0180-5666816, www.swisslens.ch

SZIOLS Optic Fashion GmbH

Tel. 089-784730, www.sziols.de

The Eyewear Forum

Tel. +31-6-141-05281, www.theeyewearforum.com

Tinpal

Tel. 0511-270-5990-8, www.tinpal.de

Vinylize

Tel. +36-1-7861080, www.vinylize.com

Visibilia GmbH

Tel. 07173-7140-0, www.visibilia.de

GHM

Tel. 089-189149-0, www.opti.de

Glasklar Joerg Bartsch e.K.

Tel. 0221-922656-0, www.glasklar.com

Götti Switzerland w.g

Tel. 0041-44-78260-47, www.gotti.ch

NIKA Optics GmbH

Tel. 02606-9209-0, www.nika.de

Norddeutsches Optik Colleg NDOC

Tel. 05071-510-265, www.ndoc.info

Novacel Germany

Tel. 06441-5668010, www.novacel-optical.de

Wollenweber Hornline GmbH

Tel. 02692-1527-8111, www.wollenweber-hornline.de

Carl Zeiss

Tel. 07361-591-0, www.vision.zeiss.de

WWW.EYE-COM.NET

81


0 SCHLUSSLICHT

Erneute Warnung

vor Fertig-Fernbrillen

Der ZVA hat kürzlich aus aktuellem Anlass die Publikumspresse

erneut darüber informiert, dass

Fertig-Fernbrillen, die beim Discounter oder online

angeboten werden, zu gesundheitlichen Problemen

führen können und möglicherweise nur eingeschränkt

nutzbar sind. Er verband die Information

mit der Empfehlung, Korrektionsbrillen immer

nur beim Fachmann zu kaufen. Fertigfernbrillen

fallen unter das Medizinproduktegesetz und dürften nach Ansicht des ZVA gar nicht außerhalb von Augenoptikergeschäften

verkauft werden. Auf Hinweis der Landesinnung Niedersachsen und Bremen sowie auf Basis eines vom ZVA

beauftragten Gutachtens hat die Wettbewerbszentrale erwirkt, dass der Online-Anbieter Amazon 282 Angebote von

Fertig-Fernbrillen, vorwiegend von chinesischen Händlern, von der Verkaufsplattform entfernt hat. Auch der Discounter

Action musste seine angebotenen Brillen zumindest mit einem Hinweis zur eingeschränkten Nutzbarkeit versehen.

Brillenverbot für japanische Frauen

Zuerst Unglaube, dann Empörung: Die Nachricht von Brillenverboten für weibliche Angestellte in Japan sorgte für

reichlich Gesprächsstoff, auch wenn diese Verbote in keinem Arbeitsvertrag stehen. Nach entsprechenden Medienberichten

meldeten sich zahlreiche Nutzer sozialer Netzwerke mit persönlichen Erfahrungen. Unter dem Hashtag

#glassesareforbidden schildern japanische Frauen ihre Erfahrungen mit dieser sexistischen Regel. „Nicht traditionell

genug“, „nicht weiblich“, „Brille und Kimono passen nicht zusammen“, „die Brille könnte ins Essen fallen“ oder „Gäste

über den Rand einer Brille zu betrachten ist unhöflich“ lauten

die gängigen Vorurteile. Andere befürchten, eine Brille verdecke

bei Mitarbeiterinnen in Parfümerien das Make-up,

bei Flugbegleiterinnen sei eine Brille ein Sicherheitsrisiko

und bei Rezeptionistinnen würde eine Brille einen „kalten

Blick“ verursachen. Junge Japanerinnen wollen solche

Verbote nicht mehr einfach hinnehmen und bekommen

Unterstützung: Aus der ganzen Welt posten Frauen Selfies

von sich und ihrer Brille mit Kommentaren wie „Lasst Frauen

tragen, was sie wollen, hört auf zu versuchen uns und

unsere Körper zu kontrollieren.“ Das Problem ist übrigens

kein rein japanisches; auch in Südkorea sorgen Brillen am

Arbeitsplatz immer wieder für Diskussionen.

Neuer Branchenreport Augenoptik erhältlich

Der neue, 100-seitige Branchenreport Augenoptik „Deutschland und die

Welt – Märkte, Consumer und Trends 2018/19“ umfasst neben zahlreichen

neuen Grafiken auch eine verfeinerte Aufschlüsselung der Kernwerte und

Produktkategorien für Brille und Kontaktlinse. Die Zusammenstellung der

verfügbaren Branchendaten in 220 Grafiken und Tabellen ist über die Jahre

zum unverzichtbaren Standardwerk der Branche geworden. Mit Unterstützung

des Marktforschungsinstituts GfK und von Euronet Market Research

geben Spectaris und der ZVA einen detaillierten Einblick in die Entwicklung

der Branche, in einigen Fällen sogar über die letzten zehn Jahre.

In diesem Jahr beinhaltet der Report zusätzliche Werte der GfK, wie beispielsweise

die Umsatzentwicklung der Augenoptiker, aufgeschlüsselt

nach Produktgruppen (bis ins erste Tertial 2019), aktuelle Durchschnittspreis

angaben sowie Mengenaufteilungen nach Produktkategorien oder

Produkteigenschaften. Weitere Informationen und eine Bestellmöglichkeit

gibt es auf der Spectaris-Website www.spectaris.de.

BEILAGENHINWEIS: Dieser Ausgabe von EYECOM liegen Beilagen der Firmen Möbel & Raum GmbH, 64720 Michelstadt

und tinpal – fassungsfürsorge, 30449 Hannover (jeweils Teilauflagen) bei. Wir bitten unsere Leser um freundliche Beachtung.

EYECOM ist das neue Unternehmermagazin für alle unabhängigen Augenoptik-Unternehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Sofern Sie zu dieser Gruppe gehören, bekommen Sie das Magazin kostenfrei alle zwei Monate zugeschickt. Wenn Sie ein Geschäft neu eröffnet

oder geschlossen haben oder falls sich Ihre Adresse geändert hat, bitten wir um kurze Nachricht an info@eye-com.net.

I M P R E S S U M

EYECOM

DIE EYEWEAR-COMMUNITY

www.eye-com.net | ISSN 2509-4955

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MMM Medien Marketing Meinsen

Inhaber: Bodo Meinsen

Chiemseering 11, D-85551 Kirchheim bei München

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CHEFREDAKTION + MITHERAUSGEBER

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REDAKTIONSADRESSE

Redaktion EYECOM

Steiner Strasse 31, D-78337 Öhningen

MITARBEIT AN DIESER AUSGABE

Dr. Albrecht Müllerschön, Gerd Ohren,

Sabine Siegmund, Ingo Vogel

ANZEIGEN- UND MARKETING-LEITUNG

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Heinz Putschies, Art Direction

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eMail: grafik@eye-com.net

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Preisliste Nr. 5 vom 1. Oktober 2019

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Jahres-Abo übriges Ausland: 60,00 €

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Nachdruck ist ganz oder auszugsweise nur

mit schriftlicher Genehmigung des Verlages

unter ausführlicher Quellenangabe gestattet.

Autorenbeiträge decken sich nicht unbedingt

mit der Meinung der Redaktion. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte haftet der Verlag

nicht. Im Falle höherer Gewalt oder bei Störung

des Arbeitsfriedens besteht kein Anspruch auf

Lieferung oder Entschädigung. Erfüllungsort

und Gerichtsstand ist Kirchheim bei München.

82

EYECOM 01 | 2020


T

C O M M U N I

Y

EYECOM – die EyewearCommunity

in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Erst war es nur eine Idee. Dann wurde es spannend und konkret. Jetzt startet die EyewearCommunity von EYECOM

und lädt alle Leserinnen und Leser dieses Magazins ein, Teil der Gemeinschaft zu werden.

EYECOM Magazin - die Zeitschrift, die alle zwei Monate für bessere Information und Inspiration sorgt und über 13.300

Augenoptikunternehmern erreicht.

EYECOM Online - das ergänzende Internet-Portal mit aktuellen Infos der

Augenoptik-Branche startet ebenfalls demnächst und lädt zum Mitmachen

ein.

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EYECOM College - Wissen und Weiterbildung aus der Branche für die

Branche. Diese Veranstaltungs-und Seminar-Plattform bringt Kompetenz

und Lernbereitschaft zusammen.

EVENT

ONLINE

EYECOM Events - ob das kurzfristige Treffen am EYECOM Stammtisch in

verschiedenen Regionen oder die Einladung zum großen Get together - die

EYECOM Community kommt zusammen und tauscht sich aus. Wir schaffen

Begegnungen.

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Und nun wünschen wir uns etwas von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser: Machen Sie mit! Nutzen Sie die EYECOM

Community-Möglichkeiten! Lassen Sie uns gemeinsam großartig werden! Herzlich willkommen bei EYECOM - der

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Mobil +49 171 4 63 48 67 · E-Mail: meinsen@eye-com.net


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OPTI 2020

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