LIVE IM OKTOBER - Yorckschlösschen

yorckschloesschen.de

LIVE IM OKTOBER - Yorckschlösschen

Seit 31 Jahren

Nr.10 / 2011 . THE NEVER ENDING FESTIVAL . LOVE IT OR LEAVE IT

YORCKSCHLÖSSCHEN

Live-Konzerte im Herbst und Winter jeden Mi + Do + Fr + Sa + So

Live Jazz . Blues . Boogie . Soul . Funk . Latin . Afro Grooves and more

LIVE IM OKTOBER

Yorckstraße 15 . 10965 Berlin - Kreuzberg . Phone 215 80 70 . www.yorckschloesschen.de

Freitag, 21. Oktober 21:00 Uhr

& Samstag, 22. Oktober 21:00 Uhr

Sugar Pie

& The Candymen

The Sound of the Fourties

Donnerstag, 6. Oktober, 21 Uhr

The Syncopators

Jazz aus Australien

Mittwoch, 19. Oktober, 21 Uhr

Tomi Leino Band

Blues aus Finnland

Täglich ab 17 Uhr - Sonntags ab 10 Uhr Frühstück - Heisse Küche bis 1:00 Uhr


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Hausmitteilungen

Und schon sind wir wieder mitten drin in der Herbst - Winter -

Saison mit dem vollen Programm das keine Wünsche offen lässt.

Sehr gefragt sind dabei wie jedes Jahr wieder die Jam-Sessions

(Blues - Jam jeden 1. Donnerstag im Monat / Hot-Jazz-Jam jeden 1.

Sonntag / Berlin Jazz Jam Night jeden 2. Donnerstag) bei denen

Jan Hirte, Bernd Kuchenbecker und Niels Unbehagen jeweils den

Hut auf haben. Am 26. 10. wird die stolze Reihe der Live-CDs des

Yorckschlösschens um eine neue Einspielung ergänzt: Jan Hirte

Jan’s Blue Ribbon & Nayeli

wird mit seiner Band “Blue Ribbon” und der fantastischen

Sängerin Nayeli ein neues Blues-Live-Album vor Ort aufnehmen. Kommet zuhauf und applaudiert

aufs heftigste! Daneben wirds dann am 6. 10. richtig international: The Syncopators sind aus

Australien zu Gast und die umwerfende Sängerin Sugarpie und ihre Candymen gehen an gleich

zwei Tagen (21. + 22. 10.) mit viel italienischem Temperament zur Sache. Der finnische Blues-Star

Tomi Leino reist mit seiner Band aus dem hohen Norden an und heizt uns am 19. 10. tüchtig ein.

Die Namen Roger Radatz, Mike Russell, EB Davis, Lenard Streicher und Wayne Martin versprechen

jeweils einen Abend der Sonderklasse. Sie gehören seit vielen Jahren zu den beliebtesten Bands

des Hauses. Wobei Roger mit seinen unterschiedlichen Besetzungen exclusiv nur noch hier vor Ort

auftritt! Schon mal notieren: Silvester-Party mit Roger & The Evolution plus Wayne Martin! WR

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Freitag 30. September 21h Samstag 1. Oktober 21 Uhr

Damen-Swing-Band Nr. 1

Les Belles

du Swing

"Die derzeit beste Damen Swing Band

Deutschlands" Les Belles du Swing

kombinieren anspruchsvollen Swing-

Jazz mit Unterhaltung. Die sechs eigenwilligen

und sehr unterschiedlichen

Bühnenpersönlichkeiten spielen rasanten

und lässigen Swing mit deutschen

Texten, dreistimmigen Gesang,

vielen eigenen Kompositionen und

erweisen ihre Referenz an das Lebensgefühl

des Swing, an die Leichtigkeit

und Lebensfreude. Swing-Klassiker der

20er, 30er und 40er Jahre sind zeitgemäß

adaptiert mit Jazzimprovisation

und eigenen, neuen Songtexten in

deutscher Sprache, oft mit einer anderen

Geschichte. Die Geschichten handeln

von heute, von unserem Leben

jetzt. Die Konzerte der Berliner

Swingband sind publikumsnah, voller

Spielfreude, Show-Elemente, Witz und

Poesie. Warum Swing? Swing ist Leichtigkeit

und Lebensfreude. Wir nehmen

leichte Unterhaltung ernst und suchen

die Schönheit und Intensität darin. Der

federnde, fließende Swing-Drive geht

in die Beine, neue wilde Tanzmoden

entwickeln sich und man kann heutzutage

zu akustischer Musik tanzen. In

Berlin ist Swing seit ein paar Jahren en

vogue und wir mögen das Szene-Übergreifende

daran. Wir möchten den

deutsch-französischen Swing der

Clubtradition von einst weiter entwikkeln,

ihn mit Elementen aus Chanson,

Pop und Modernem Jazz kombinieren

und zeitgemäß machen.

Besetzung: Katharina Gade: voc, Doro

Gehr: p, accordeon, voc, Sike Fell: gt, voc,

Maike Scheel: b, Miriam Siebenstädt: sax

Tonträger: Bitte die Musikerinnen fragen

The Fab

Lushes

Rockin’ Blues, Rockabilly from

San Diego, California

Die Legende sagt, dass die Fab

Lushes eines schönen Tages im Jahr

1958 einender verfielen - “when they

were tethered together on the same

chain gang in Louisiana.” Um ihr

Heimweh abzumildern, begannen die

Lushes ihre Lieblingssongs in Blues,

Rockabilly und Swing zu singen - oder

waren die von Devo, den Violent

Femmes und AC/DC? Fragen über

Fragen. Ein paar Songs machten sie

auch selbst. Zeitreise nach San

Diego, 2088: Die Lushes, die bis dato

ihre Songs mangels Knete nur

gesummt hatten, erstanden bei

einem Trödler ein paar gebrauchte

Instrumente und marschierten

schnurstracks in ein Studio. Dort

nahmen sie in nur zwei Sessions ihre

Songs auf - ohne Overdubbing und

ähnlichen Schnickschnack - “stopping

only for beer, beach horseshoes,

beer and occasionally pizza…. but

mostly beer. Here they are in all their

unadorned glory. The Fab Lushes.

Curiously linked together like tonic

and gin. Single take specialists.

Lovers of hats. The most handsome

band in the Universe.” Wir sind

gespannt, was uns da erwartet. Bier

ist in Hülle und Fülle da, wir sind

gewappnet. Es wird sicher lustig und

geht tierisch ab. Let’s get ready to

rumble !!!!

Besetzung: Chris Kelly: gt, voc, Ted

Burgess: dr, voc, Randy Mroczynsky: p,

acc., voc, Christopher Michaels: upright

bass, voc, James Traer: upright bass, voc

Tonträger: Brandneue CDs vor Ort

Sonntag 2. Oktober 14 Uhr

Sir Gusche

Band

50 Jahre Traditional Jazz

"It's a long way" war 2001 der Titel

ihrer CD zum 40jährigen Bandjubiläum.

Nach weiteren fünf Jahren kam

die CD ,,Still walking" heraus - und

nun zum Fünfzigsten eine Jubiläums-

Scheibe unter dem Titel "Running

wild". Wir sehen: Die Sir Gusche Band

war, ist und bleibt heftig in Bewegung

- ihre akustische Trilogie beweist es

deutlich. Doch es gehört darüber hinaus

eine gute Portion Leidenschaft

dazu, über eine solch stattliche

Distanz von Jahren dieser Musik die

Treue zu halten. Diese ihre Musik, der

traditionelle Jazz aus New Orleans,

hatte Ende der 50er Jahre ein Revival

und kam über England zu uns, entfachte

Begeisterungsstürme, füllte

große Hallen und erweckte in sechs

jungen Berliner Männern jene

Leidenschaft, die bis heute anhält.

Längst haben sie die musikalische

Klasse ihrer einstigen Vorbilder -

Chris Barber, Mr. Acker Bilk, Papa

Bue und anderer - erreicht, haben

sich über die Jahre ein unglaublich

vielseitiges und breit gefächertes

Repertoire erarbeitet aus dem sie

schöpfen und immer wieder neue

Programme zusammenstellen. Die

Lücke, die der allzu frühe Tod Lothar

Brendels (bjo) hinterließ, wird seit

2010 durch Oliver Küntzel geschlossen,

der mit seinem virtuosen Banjo-

Spiel schlicht die Idealbesetzung ist.

Besetzung: Klaus “Gusche” Beyersdorff:

cl, voc, Joachim König: tp, voc, Sören

Pehrs: tb, Oliver Küntzel: bjo, voc, Tilo

Wedell: b, voc, Reiner Ahrens: dr

Tonträger: Brandneue CDs vor Ort

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Mittwoch 5. Oktober 21 Uhr

Berlin Blues

Kat Baloun

& the Alleycats

Hier im Hause ist sie eine feste

Institution, ein richtiger Dauerbrenner.

Kat weiß genau, wo der Hammer

hängt! Ihre Auftritte sind Kult, der

Laden brummt und das Publikum ist

aus dem Häuschen. In El Paso geboren,

und in Ohio, USA, aufgewachsen,

kam Kat im Alter von 13 Jahren

zum ersten Mal mit dem Blues in

Kontakt. Ab da wars um sie geschehen.

Sie lernte Mundharmonika,

spielte und sang in San Francisco mit

der Elmer Lee Thomas Blues Revue

und landete schließlich nach einem

längeren Aufenthalt in New Orleans

im Jahre 1994 in Berlin. Hier gründete

sie ihre eigene Band, und spielt

nunmehr im zwölften Jahr regelmäßig

den Berlin Blues. Aber auch im

übrigen Bundesgebiet und den angrenzenden

europäischen Ländern

ist sie mittlerweile bekannt. Im

Yorckschlösschen spielt sie besonders

gerne und überrascht regelmäßig

mit immer wieder neuen Besetzungen.

Dabei ist auch vor einiger

Zeit die wunderschöne Live-CD

,,Berlin Blues’’ mit den Alleycats hier

im Hause entstanden, die äußerst

gefragt ist, nachdrücklichst empfohlen

wird und am Tresen zu haben ist.

Denn was auf ihr (und natürlich

heute live auf der Bühne) zu hören

ist, ist mehr als amtlich. Berlin Blues

at it’s best.

Besetzung: Kat Baloun: voc, harp, Nina T.

Davis: p, voc, Jan Hirte: gt, Tom Blacksmith:

b, Carlos Dalelane: dr

Tonträger: CD “Berlin Blues” live at

Yorckschlösschen + die neue Studio-CD

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Donnerstag 6. Oktober 21 Uhr

All the way from Australia:

The

Syncopators

Jazz, R&B

Auszüge aus der Weltpresse über die

namhafte Band aus “down under”:

“Meine Damen und Herren, ich darf

ohne Übertreibung sagen, dass dies

die beste Jazzgruppe ist, die in den

27 Jahren, in denen ich diesen Club

leite, je hier aufgetreten ist!”

Öffentliche Ansage von Louis Dassens,

Betreiber des renommierten

“Dr. Jazz” Clubs in Düsseldorf

'How does Australian jazz measure

up on the international stage? I have

heard...that Australia has the world's

best jazz musicians. There is some

truth to that as far as traditional jazz

is concerned...the very best traditional

bands and soloists here (Bob and

Len Barnard, Tom Baker...Society

Syncopators...) do compare favourably

with the best anywhere.'

Spezial Feature über Jazz von Adrian

Jackson, Jazzkritiker; für die Zeitung

'Melbourne Age'

Als Trans-Tasmanischer Kultur-Botschafter

war das Jazz-Sextet weitaus

erfolgreicher und unterhaltsamer als

Australiens First XI mit einem tollen

Set aus traditionellem Jazz .... es war

sofort klar, dass sie jeden Stil drauf

haben!”

Konzertbericht von Bruce Stirling,

Jazzkritiker der 'New Zealand Herald'

newspaper.

Besetzung: Chris Ludowyk: tb, voc, Peter

Gandion: tp, voc, Richard Miller: cl, sax,

Jeff Arthur: gt, bjo, James Clark: b, tuba,

Andrew Swann: dr, voc, Steve Grant: p

Tonträger: haben sie bestimmt dabei

Freitag 7. Oktober 21 Uhr

Blue Friday - reloaded

Die definitive

Berlin-Blues-

Jam-Session

Zu einem regelrechten Renner hat

sich diese Reihe entwickelt, die

meist am ersten Donnerstag (heute

mal am Freitag) im Monat den zahllosen

Berliner Blues-Musikern hier im

Hause den adäquaten Rahmen bietet,

sich einem kundigen Publikum in

aller Ausführlichkeit zu präsentieren.

Gunnar Seitz, als einer der versiertesten

Gitarristen dieses Genres, bildet

heute mit Bassist Ulli Wagner und

dem Drummer Sebastian Trupart das

kompetente Rückgrat für Session-

Gäste aller Art. Da die Berliner Blues-

Szene relativ gut bestückt ist, können

wir uns auf höchst interessante Kombinationen

aus Solisten und Rhythmus-Experten

freuen. Gunnar hat an

diesem Abend als Kapellmeister

sozusagen die Lufthoheit und wird

dafür sorgen, dass alle Aspiranten

gebührend zum Zuge kommen. Die

Sessions der letztjährigen Herbst-

Winter-Saison waren richtige Hämmer

mit vielen neuen Gesichtern. Wir

sind sicher, dass diese wunderbare

Reihe künftig noch interessanter

wird. Und natürlich den Ruf des

Schlösschens als Home of Blues and

Jazz weiter mehrt. Blue Friday on the

corner - rock it baby!

Besetzung: Gunnar Seitz: gt & voc, Ulli

Wagner: b & voc, Sebastian Trupart: dr

plus diverse Special Guests

und jede Menge Gäste aus der Berliner

Blues-Szene an diversen Instrumenten


Samstag 8. Oktober 21 Uhr

Ragtime is back

Old Fish

Jazzband

Das hört man sehr gerne: Der Jazz der

frühen Jahre erlebt bei jungen Leuten

eine Renaissance! Aus Mitgliedern

der heissen Truppen “Too dumb to

die”, “Haferflockenswingers” und

“Cyclowncircus” hat sich eine neue

Formation gebildet, die Old Fish

Jazzband. Sie sagen über sich: In der

typischen Instrumentierung der 1910

und 20er Jahre spielen wir den ältesten

Jazz der Welt. Entstanden in New

Orleans aus dem Blues und den

Negro Spirituals in den Zeiten der

Rassentrennung und Diskriminierung.

Heutzutage wird es immer

schwerer, diesen universellen Stil zu

finden, er kann an keinem Konservatorium

und an keiner Schule studiert

werden. Man ist dabei vielmehr ausschließlich

auf alte Aufnahmen,

Bücher und Biografien angewiesen.

Diese Musik passt perfekt in verräucherte

Bars und Honkytonks, auf

Parties, Swing-Dance-Events, Dinnerparties

oder einfach auf die nächste

Ecke! Wobei wir schon beim Ort des

heutigen Geschehens wären. Er

bringt all diese Beispiele auf einen

Nenner, ist der Ort schlechthin für

einen Ragtime-Showdown der besonderen

Art: Das gute alte Yorckschlösschen

- noch älter als dieser Musikstil.

Steigt also mit uns in die Zeitmaschine

und hebt mit uns ab.

Let´s have a ball !!!

Besetzung: Bots W.: trumpet, Laurent

Humeau: clarinet, Mattes Niepenberg:

trombone, Carlos Copperpot: piano, Talis

Mortalis: banjo, Johannes Hagenloch:

tuba

Tonträger: Bei den Ragtimern erfragen

Sonntag 9. Oktober 14 Uhr

Here we go again:

Kuchenbeckers

Sonntagsbraten

Berlins heisseste Jam-Session

Schwerpunkt: Boogie Woogie

So wie sich ein ,,Sonntagsbraten”

deutlich vom restlichen kulinarischen

Angebot der Woche abhebt, so hat

auch diese schöne Reihe an jedem

ersten Sonntag im Monat neue musikalische

Akzente gesetzt. Ein hochkarätiges

Quartett bildet dabei den

Grundstock und legt quasi den roten

Teppich aus für Session-Gäste aus

besten Jazz- und Blues-Kreisen. Berlin

steckt voller unentdeckter Talente,

doch die Anzahl der Spielstätten ist

leider sehr übersichtlich geworden

und stagniert. Mit dieser regelmäßigen

Jam-Session eröffnen sich jedenfalls

für den einen oder die andere

neue Möglichkeiten, sich vor Publikum

zu präsentieren. Wie zum Beispiel

für den feurigen Altsaxophonisten

Reiner Hess und Trompeter

Herbie, die beide regelmäßig mitjammen.

Als harmonisches Rückgrat der

Session-Rumpftruppe fungiert Amy

Zapf als überaus versierte Pianistin

die mit allen stilistischen Wassern

gewaschen ist. Neue Musiker(innen)

wenden sich bitte an Chefkoch

Kuchenbecker, ihm obliegt die

Zusammenstellung der jeweiligen

Session-Besetzungen. Und so wird

der Braten zum Saison-Start wieder

richtig knusprig werden, der rege

Zuspruch des Spektakels während

der letzten Saison hats gezeigt und

wird sich fortsetzen. Bon Appetit!

Grund-Besetzung: Bernd Kuchenbecker:

bass, vocals, mâitre de cuisine, Amy

Zapf: piano & vocals, Reiner Hess: altsax,

Andreas Bock: drums

Mittwoch 12. Oktober 21 Uhr

Blues und mehr

The Moan

Brothers

meinen: Ob sich der Begriff Delta-

Blues nicht nur auf den Mississippi,

sondern auch auf die Spree beziehen

lässt, bleibt noch zu hinterfragen,

das Berliner Blues-Trio "The Moan

Brothers" stellt diese Frage aber

wenigstens in den Raum...

Es spricht deutlich für eine Band,

wenn sie es schafft, durch ihre Musik

eine Atmosphäre zu erzeugen, die

auf ihre eigene Weise Einzigartig und

doch vertraut erscheint. So just

geschehen in einem der zur Zeit raren

Liveauftritte des Blues-Trios "The

Moan Brothers". Aufs wesentliche

reduziert versetzt einen der Sound

des stampfenden Delta-Blues der

Moan Brothers in die Kulisse eines

schwülen Sommerabends am Rande

des Mississippi, während sich düstere

Texte und treibendes Blues-Picking

zu einer stimmigen Einheit verschmelzen.

Während des Livesets,

welches von Abend zu Abend von

einer bis zu drei Stunden Dauer variieren

kann, reihen sich Eigenkompositionen

an beeindruckende Neuinterpretationen

von älteren Bluesstücken.

Das Trio selbst zeugt dabei

von einer einzigartigen sympathischen

Spielfreude und auch Kommunikation

mit dem Publikum wird

nicht gescheut. Na bitte!

Besetzung: Doc Moan: gt, voc, Stefan

Hüwe: b, Christian Stengert: dr

Tonträger: Ist angeblich in Arbeit

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Donnerstag 13. Oktober 21Uhr

Master of Ceremony:

Niels Unbehagen

Berlin Jazz

Jam Night

Kreuzbergs definitive Session

von Swing bis Bop

Dass diese neue Reihe (immer am

zweiten Donnerstag des Monats) derart

einschlagen würde, hatte niemand

wirklich erwartet. Doch offensichtlich

hat die rührige Mundpropaganda

des Chef-Dramaturgen Wirkung

gezeigt. Und da hat schließlich

nicht irgendeiner geladen, Niels

Unbehagen ist eben als Integrationsfigur

eine Institution in Berlin

(und anderswo). Er hat keine musikalischen

Scheuklappen und beherrscht

das Piano ebenso meisterhaft

wie das Tenorsaxophon. Das

Haus brach aus allen Nähten bei den

ersten Sessions zum Thema Swing

und Bebop. Zum Schluss jammten

sage und schreibe 7 hochklassige

Saxophonisten um die Wette. Ein

Genuss! Die beiden anderen Sessions,

die hier im Hause (jeden ersten

Sonntag Boogie / jeden 1. Donnerstag

Blues) schon fest etabliert

sind, zeigen, dass ein großer Bedarf

für Derartiges vorhanden ist. Das

Publikum weiß das natürlich zu

schätzen! Und so wird es mit Sicherheit

auch heute Abend wieder hoch

hergehen! Es empfiehlt sich daher,

früh zu kommen, denn der Platz wird

knapp werden. Swing out !!!

Grund-Besetzung: Niels Unbehagen: p /

Dramaturg, Patrick Braun: ts, Scott White:

b, Tilman Persson: dr

Freitag 14. Oktober 21 Uhr

Jubiläumsparty: 25 Jahre aktiv

Princess

Roger & The

Evolution

Dieses heiße Quartett wurde vor 25

Jahren von Chief Roger Radatz als

Berlins Antwort auf den US-Star

Prince (& The Revolution) ins Rennen

geschickt. In Europa haben sie sich

darauf über die Jahre einen legendären

Ruf erspielt und waren speziell in

Berlin der Hit. Ohne den Vornamen

“Princess” hat Roger darauf eine

neue, erweiterte Evolution gegründet

und hat so bis heute noch nachhaltigere

Spuren in Konzerten und auf

Festivals hinterlassen. Der Entschluss,

das legendäre Quartett nach

langen Jahren wieder auf die Bühne

zu bringen, ist der Auftakt eines

neuen Lebensabschnitts des Meisters,

der beschloss, künftig exclusiv

nur noch im Yorckschlösschen aufzutreten.

Hier ist sein Heimathafen.

Und in diesem schlagen heute die

Wellen zum 25jährigen Bandjubiläum

besonders hoch. Aber gerade bei

schwerem Seegang ist die Band in

ihrem Element. Leichtmatrosen bitte

zurückbleiben - und Leinen los!!!

Besetzung: Roger Radatz: voc, dr, Alfred

Wagner: ts, voc, Otto Hamborg: p, voc,

Bob Culverhouse: b, voc

Tonträger: Jede Menge CDs

Samstag 15. Oktober 21 Uhr

The Bayou

Alligators

Zydeco, Hot Louisiana Music

Die Band formierte sich 2008 aus der

Band „The Zydeco Alligators“ heraus.

Diese tourten sieben Jahre lang

durch Deutschland, Holland,

Schweiz, Tschechien und die Slovakei

und veröffentlichten 2 CDs. Sie

gewannen den Blues Award des

Internationalen Bluesfestivals in

Dresden (2002) sowie den European

Cajun&Zydeco Award (2004). Die

Musiker teilten die Konzertbühnen

mit international renomierten Künstlern

wie John Hammond jr., Popa

Chubby, Ana Popovic, Candy Dulfer

oder der NDR Bigband. Nun sind die

Bayou Alligators zurück aus den

Sümpfen und haben ein neues

Programm aus alten Klassikern und

neuen Stücken zusammengestellt.

Der Unterschied zu den Zydeco

Alligators: Jetzt steht das diatonische

Cajun-Akkordeon als Hauptinstrument

neben dem charakteristischen

Waschbrett im Vordergrund. Dazu

wird besonderer Wert auf die Zusammenarbeit

mit Gastmusikern

gelegt, welche die Musik mit Dobro

oder einer weiteren Mundharmonika

bereichern. Das Programm der Band

umfasst somit eine stilistisch reiche

Mischung aus Stücken von Zydeco-

Größen wie C.J. Chenier oder Buckwheat

Zydeco, als auch vielen eigenen

Kompositionen. Ab gehts!!!

Besetzung: Eggi Gator: voc & accordeon,

Little Stringcleaning Steve: gt, Harald du

Bellier: b, Hardy Castle: dr, Smokey J.

Walker: sax

Tonträger: Jede Menge CDs - u.a. die

Live-CD unter dem alten Namen Zydeco

Alligators aus dem Yorckschloesschen


Sonntag 16. Oktober 14 Uhr

Blues & Boogie à gogo

Ernie’s

Sonntags-

Cocktail

Der Sonntag ist ein guter Tag. Nicht

nur, weil man schön ausschlafen

kann. Sonntags hat man vor allem die

Muße, sich den schönen Dingen des

Lebens bei Tageslicht in aller Ausführlichkeit

zuzuwenden. Wer Ernie

schon mal bei einem seiner legendären

Mittwochscocktails erlebt hat,

weiß, dass dabei richtig Freude aufkommt,

denn der Mann versteht sein

Geschäft. Er hat es von der Pike auf

gelernt - vor Ort, hart am Publikum.

Und so können wir davon ausgehen,

dass er auch im Herbst für seinen

Sonntags-Cocktail jeweils das richtige

Rezept dabei hat. Wie üblichlädt er

dazu einen speziellen musikalischen

Gast und fegt mit diesem durch sämtliche

Stile und Tonarten. Wen er sich

auserkoren hat, bleibt bis zum ersten

Titel des heutigen Nachmittags

Ernies süßes Geheimnis. Doch wer

ihn kennt, weiß, dass er seine Gäste

immer aus der Oberliga der Berliner

Szene rekrutiert und daher der

geneigte Zuhörer immer von einer

höchst erfreulichen vierstündigen

Session ausgehen kann. Und das bei

freiem Eintritt ! Ein wahrhaft goldener

Oktober.

Besetzung: Ernie “White Shark”

Schmiedel: pianoforte, mit jeweils einem

anderen Überraschungsgast

Tonträger: neue CD ,,Third Date” und

andere

Mittwoch 19. Oktober 21 Uhr

Blues aus Finnland

Tomi Leino

Band

Tomi Leino aus Helsinki spielt Harp

und Gitarre und gilt zudem als hervorragender

Bluessänger. Die meiste

Zeit seines Lebens hat er damit verbracht,

entweder Blues zu hören

oder Blues zu spielen. Begleitet wird

er von einer erstklassigen Band mit

exzellenten Musikern. Die Band

spielt den Blues geradeheraus und

direkt - mit seeehr viel Gefühl und

erdigen Grooves. Egal ob großes

Festival oder kleiner, intimer Club -

die Band rockt immer das Haus!!

Tomi Leino ist einer der bekanntesten

und beliebtesten finnischen

Bluesmusiker überhaupt. Seit über

25 Jahre ist er an der Mundharmonika,

an der Gitarre und als Sänger auf

den großen Bühnen Skandinaviens

unterwegs- und nun auch endlich in

Deutschland zu Gast. Sein Stil ist

geprägt vom Chicago und Jump

Blues, klassisch, herb, sympathisch,

einzigartig! Er bringt den Saal zum

kochen! Mit Ronnie Boysen an der

Gitarre kommt ein Däne und Wahlberliner

dazu. Er spielt in der Tradition

eines Junior Watsons oder Buddy

Guys. Jaska Prepula ist der führende

finnische Bluesbassist und am

Schlagzeug sitzt mit Andreas Bock

einer der meistbeschäftigten Bluesdrummer

Deutschland. Blues Pur mit

großer Leidenschaft vorgetragen!

Besetzung: Tomi Leino: voc, harp, gt,

Ronnie Boysen: gt, Jaska Prepula: b,

Andreas Bock: dr

Tonträger: Bei den Nordmännern erfragen

Donnerstag 20. Oktober 21 Uhr

World-Fusion-Jazz

Mike Russell

Band

Mike Russell wurde 1952 in

Washington D.C. geboren und studierte

schon in frühen Jahren klassische

und Flamenco-Gitarre. Seine

Profi-Karriere startete er in den

60igern bei Soul- und Blues-Bands.

Sein eigentliches Interesse galt aber

der Komposition, dem Song Writing.

Dies mündete in Studioarbeit bei

Columbia Recors als Komponist und

Gitarrist. Im Jahr 1970 erschien sein

erstes Album. Der Titel “Black

Woman” wurde von Gloria Taylor aufgenommen

und führte zu einer US-

Tour. 1972 spielte Mike mit seiner

JazzRock Group “Water Forest” für

Andy Warhol im Kennedy Center. Seit

seinem Umzug nach Berlin 1989 hat

er hier mit Stars wie Eddy Harris, Billy

Bang und vielen anderen gespielt. Er

formierte sein Black Heritage

Orchestra mit der Sängerin MFA Kera

und kam mit einer CD in die Top 10

der European World Music Charts.

Daneben kreierte er seinen ureigenen

Jazz-Soul-Funk-Sound, tourte

durch Südafrika, Griechenland, Polen

und Amerika wo er letztlich nach

Washington DC zurückkehrte und im

Blues Alley Jazz Club gastierte. Doch

zuhause ist er nach wie vor in Berlin,

wo er uns nach längerer Pause im

Yorckschlösschen die Ehre gibt.

Sehr erfreuliche Angelegenheit!

Besetzung: Mike Russell: gt, voc, Lionel

Haas: keyb.,Sir Charles Williamson: b, Joe

di Carlo: dr

Tonträger: CD Black Heritage und andere

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Freitag 21. Oktober 21Uhr Samstag 22. Oktober 21Uhr

The Sound of the Fourties

Sugarpie

& The

Candymen

Der Sound der Vierziger Jahre! Was

wäre, wenn Aretha Franklin, Diana

Ross oder Prince in der Swing-Ära

gelebt hätten? Wie hätte Django

Reinhardt dieselben interpretiert?

Könnten die Beatles mit dem Duke

Ellington Orchestra auftreten? Was

hat Queen mit Manush zu tun?

Sugarpie und ihre profilierten Candymen

werden es euch zeigen! Die

Band aus vier Musikern und einer

Sängerin liebt es, Pop-, Rock- und

Discomusic-Klassiker aber auch Top-

40-Hits umzuarrangieren und im Stil

der Swingorchester der 30er und 40er

Jahre zu präsentieren. Dabei entsteht

die typische Club-Atmosphäre der

damaligen Zeit mit ihren abgehangenen

Vokal-Harmonien über den extrem

tanzbaren Rhythmen wie

Charleston, Swing, Mambo und Boogie

Woogie. Während einer einzigen

Nacht erleben Sie nebeneinander

Christina Agiulera und Ray Charles,

The Clash und Frank Sinatra, Led

Zeppelin und Prince, Gloria Gaynor

und Ella Fitzgerald, Guns n’ Roses

und die Beatles ...... Sugarpie

(Georgia Ciavatta) ist 24 Jahre jung

und hat eine beeindruckende, technisch

ausgereifte Stimme und lädt

elegant in glitzerndem Outfit mit

ihren eleganten Candymen zu zwei

Abenden der Extraklasse.

Besetzung: Georgia Ciavatta: voc und ihre

Candymen Jacopo Delfini, Renato Podestà,

Alex Carreri und Roberto Lupo an Piano,

zwei Gitarren und Kontrabass

Tonträger: Haben sie garantiert dabei

The Sound of the Fourties

Sugarpie

& The

Candymen

Sie haben den Publikumspreis beim

Jazz Festival in Ascona gewonnen und

werden quer durch Europa als DIE

Newcomer gefeiert. Ihr außergewöhnliches

Konzept, aktuelle Popmusic im

Sound der Vierziger Jahre zu präsentieren,

hat wie eine Bombe eingeschlagen.

Glück für uns und Grund

genug, ihnen die Bühne des Schlösschens

für zwei Tage zu überlassen!

Die Band (vier Musiker und eine

Sängerin) liebt es, Pop-, Rock- und

Discomusic-Klassiker aber auch Top-

40-Hits umzuarrangieren und im Stil

der Swingorchester der 30er und 40er

Jahre zu präsentieren. Dabei entsteht

die typische Club-Atmosphäre der

damaligen Zeit mit ihren abgehangenen

Vokal-Harmonien über den extrem

tanzbaren Rhythmen wie

Charleston, Swing, Mambo und Boogie

Woogie. Während einer einzigen

Nacht erleben Sie nebeneinander

Christina Agiulera und Ray Charles,

The Clash und Frank Sinatra, Led

Zeppelin und Prince, Gloria Gaynor

und Ella Fitzgerald, Guns n’ Roses

und die Beatles ...... Sugarpie

(Georgia Ciavatta) ist 24 Jahre jung

und hat eine beeindruckende, technisch

ausgereifte Stimme und lädt

elegant in glitzerndem Outfit mit

ihren eleganten Candymen zu zwei

Abenden der Extraklasse.

Besetzung: Georgia Ciavatta: voc und ihre

Candymen Jacopo Delfini, Renato Podestà,

Alex Carreri und Roberto Lupo an Piano,

zwei Gitarren und Kontrabass

Tonträger: Haben sie garantiert dabei

Sonntag 23. Oktober 21Uhr

New Berlin Blues

The New

YORCK

Cats

Neben ihren festen Bands, mit denen

sie jahrein, jahraus zugange sind,

tummeln sich Berlins Blues-Musiker(innen)

zwischendurch auf allen

erdenklichen Bühnen anlässlich von

Jam Sessions und anderen Events.

Manchmal ergeben sich dabei neue

Konstellationen und Besetzungen,

die dabei soviel Spass haben, dass

daraus eine feste Band entsteht. Das

unter dem Namen “The New YORCK

Cats” neu gegründete Quartett besteht

zwar aus - zumindest hier im

Hause - ausschließlich sehr gut

bekannten Strategen, hat aber

gleichwohl in dieser Zusammensetzung

noch nie abendfüllend zusammengespielt.

Wir dürfen also

gespannt sein, wie das neue Repertoire

aussieht, für das sicherlich

die beiden Damen verantwortlich

zeichnen. Kat Baloun mit mächtiger

Stimme und bluesiger Harp, Amy

Zapf als vielseitige Pianistin, Mandolinenspielerin

und Sängerin, Sven

Hoffmann als sensibler Gitarrero und

Böckchen an den Trommeln lassen

einen sehr netten Abend erwarten.

Genau das Richtige für einen Tanz in

einen goldenen Oktober !!

Besetzung: Kat Baloun: voc, harp, Amy

Zapf: p, voc, mandolin, Sven Hoffmann:

gt, voc, Andreas Bock: dr

Tonträger: Haben sie garantiert dabei


RAD

NACH WUNSCH

Yorckstraße 77 - 10965 Berlin

Telefon + Fax 788 99 892

Mo - Fr: 10 - 13 und 14 - 19 Uhr

Sa: 10 - 16 Uhr

Sonntags ab 11 Uhr

Jazz live

Oktober

So 02. 10. Blue Bayou Band

Mo 03. 10. 20 Uhr Jam Session

(Jazz/Rock/und mehr)

Fr 07. 10. 20 Uhr Boogie Radio Band

So 09. 10. Louisiana Hot Jazz Company

So 16. 10. Jazz Makers Berlin

So 23. 10. Papa Binnes Jazzband

So 30. 10. Sir Gusche Band

November

Restaurant

ANZEIGE

So 06. 11. Blue Bayou Band

Fr 11. 11. 20 Uhr: Searchin’ the Roots

So 13. 11. Omega Jazzband Berlin

So 20. 11. Louisiana Hot Jazz Company

So 27. 11. Sir Gusche Band

Kaiserhof

13597 Spandau, Stresowstr. 2

Ecke Freiheit, Tel. 331 60 48

www.kaiserhof-berlin.de

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Blues de luxe

Jan Hirte’s

Blue Ribbon

feat. Nayeli (voc)

Live-CD-Recording

Jan Hirte's Blue Ribbon - darauf

haben viele Bluesfans seit langem

gewartet. Eine neue Band mit

bekannten Gesichtern! Nachdem Jan

Hirte seit den 80er Jahren als

Sideman neben Blueslegenden wie

Luther Allison, Johnny Copeland,

Buddy Ace oder Big Jay Mc Neely

glänzte, mit der First Class Bluesband

Schallplattenpreise absahnte und

mit verschiedensten Künstlern und

Bands rund um den Globus tourte,

kommt nun Jans eigene Band und

setzt der Yorckschlösschen-Reihe mit

Live-CDs ein weiteres Glanzlicht auf

Mit den Aufnahmen des heutigen

Abends nehmen wir euch mit auf eine

abwechslungsreiche Reise durch die

Welt des Blues mit all seinen verschiedenen

Gesichtern und Facetten,

die uns sogar bis zum Mond führt!

Als besonderen Leckerbissen hat Jan

Berlins umwerfendste Bluesstimme

geladen: Nayeli - na, das kann ja heiter

werden! So etwas hört man wahrlich

nicht alle Tage! Herkommen!

Sofort!

Besetzung:

Jan Hirte: gt, voc, Matthias Falkenau:

keyb., Uli Wagner: b, Sebastian Trupart:

dr, Special Guest: Nayeli: voc

Tonträger: CD “Blue Ribbon”

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Mittwoch 26. Oktober 21 Uhr

Donnerstag 27. Oktober 21 h

Good Time Blues Night

EB Davis & the

Superband

Ebylee (EB) Davis wurde 1945 in der

Kleinstadt Elaine im Arkansas Delta

geboren. Sie liegt nicht weit vom

Mississippi entfernt und nur einen

Katzensprung von Downtown Helena

wo einst Musikgeschichte geschrieben

wurde. EB startete seine Sänger-

Karriere in der Kirche und formierte

schon als ganz junger Mann seine

erste eigene Gospel Group. Später

zog es ihn dann nach Memphis, wo er

dem Blues für immer verfiel. Mit ihm

im Gepäck und seiner Superband hat

er mittlerweile die ganze Welt

umtourt. 2008 verlieh EB die “Blues

Hall of Fame” den Ehrentitel “Official

Blues Ambassador to the State of

Arkansas”. Mit dem Yorckschlösschen

ist EB seit vielen Jahren freundschaftlich

verbunden. Zwei großartige

Live-Alben sind hier im Hause eingespielt

worden. Und immer wieder findet

er zwischen seinen vielen Aktivitäten

Zeit, eine seiner legendären

Goodtime-Bluesnights hier zu zelebrieren.

So auch heute Abend, wenn

das Haus mal wieder aus allen

Nähten zu brechen droht.

Besetzung: EB Davis: voc, harp, Nina T.

Davis: p, voc, Willie Pollock: as, voc,

Jürgen Bailey: gt, voc, Tom Blacksmith: b,

voc, Lenjes Robinson: dr

Tonträger: Jede Menge CDs, darunter die

CD The Gospel of the Blues

Freitag 28. Oktober 21 Uhr

Lenard

Streicher’s

Swingin’

Ballroom Band

Swing, Jazz & more

Der Berliner Sänger und Entertainer

Lenard Streicher ist bekannt für

seine einzigartige Mischung aus

bekannten und eigenen Swing-, Jive-

, Boogie- und Rock'n Roll -Titeln und

lockerem Las-Vegas-Entertainment a

la Frank Sinatra, Dean Martin, Louis

Prima, Cab Calloway... Was einst mit

den inzwischen legendären 'Peppermint

Dandies' und der 'Sugar Ray

Lennard Ballroom Show' begann,

führt Lenard Streicher seit 2001 mit

seiner 'Swingin’ Ballroom Band' konsequent

weiter. Mit leichtem

Augenzwinkern und einer gehörigen

Portion Ironie wird die Musik der

40er und 50er Jahre wieder lebendig

und neu interpretiert. In Begleitung

seiner 4-köpfigen, mit hochkarätigen

Musikern besetzen Band, präsentiert

Lenard seine künstlerische Bandbreite:

Gesang, Komik, Conférence

und Tanz. Dass er sein Publikum in

bester Entertainermanier in seine

Darbietung mit einbezieht, versteht

sich dabei fast schon von selbst.

Zuletzt war Lenard Streicher in der

Rolle des Dean Martin im Rat Pack

Musical "Swing Time Las Vegas" wie

auch beim Bundespresseball live zu

erleben. Heute Abend steigt er dafür

in die Niederungen .....

Besetzung: Lenard Streicher: voc, gt,

Toby Schiller: cl, sax, Peter Stojanov: b,

Carsten Gerlitz: p, Stephan Genze: dr

Tonträger: CD Songs in the key of Love


Samstag 29. Oktober 21 Uhr

R & B + Soul

Wayne Martin

Band

Aus New Orleans stammend, kam der

junge Wayne Martin schon früh mit

Gospel, Blues und Soul in Berührung.

Über Kalifornien und Skandinavien,

wo er jeweils längere Zeit als kompetenter

Sänger in diesen Sparten tätig

war, landete er vor vielen Jahren

plötzlich in Berlin. Hier singt er sich

seitdem die Seele aus dem Leib, ist

der personifizierte Blues- und Soul-

Shouter schlechthin. Sein Repertoire

umfasst all die zeitlosen Titel, die

diese Art von Musik unsterblich gemacht

haben, Wayne interpretiert sie

auf seine ureigene signifikante Weise

mit viel Druck und Hingabe. Man

kann ihn von Zingst bis Bregenz zu

allen möglichen Anlässen und in

allen möglichen Besetzungen hören.

Seine größten Erfolge feiert er derzeit

mit der Band Brixton Boogie aus

Hamburg, die den Blues im Sound

von heute mit HipHop mischt. Heute

Abend geht er back to the Roots.

Seine Mitstreiter sind natürlich mit

ebenso großer Begeisterung bei der

Sache, auch ihr roter Faden ist tief

blau: Der New Orleans Blues von Fats

Domino und anderen hats ihnen

angetan. Wayne ist dafür der ideale

Sänger, er liebt jeden einzelnen Titel

und zeigt ganz viel Soul. Do your

thang, Wayne, we love it anyway!

Besetzung:

Wayne Martin: voc, Volkmar Abramowski:

gt, Paul Griesbach: ts, Ernie Schmiedel: p,

Hans Hoffmann: b, Günther Kara: dr

Sonntag 30. Oktober 14 Uhr

Burning the Boogie

K.C. Miller

Boogie Trio

Nein, nicht nur Hamburgs Pianisten

spielen in der Boogie Woogie Oberliga

- auch in Berlin sind etliche

Cracks beheimatet. K. C. Miller macht

als leuchtendes Beispiel schon lange

als solcher von sich reden. Wir freuen

uns, ihn wieder mal innerhalb der

Schlossmauern zu Gast zu haben. Er

schrieb uns: “Das K.C. Miller Trio präsentiert

sich in neuer Besetzung, mit

bekannten Gesichtern: K.C. Miller -

piano, vocals & Andreas Bock -

drums & Volker Halbbauer - Saxophon.

Getroffen haben sie sich bei

Kuchenbecker's Sonntagsbraten und

die Chemie hat sofort gestimmt!

Zusammen spielen sie rasanten

Boogie Woogie, druckvollen Rock'n'-

Roll & gefühlvollen Blues. Alle drei

sind im Yorckschlösschen keine

Unbekannten. K.C. Miller, einer der

besten Berliner Boogie Woogie

Pianisten, wird wieder über die

Tasten fliegen. Andreas Bock, früher

B.B. & The Blues Shacks, gilt als einer

der versiertesten Drummer in Europa.

Volker Halbbauer reißt am Sax alle

von den Stühlen. Da geht die Post ab!

Verpassen Sie nicht unser neues

Programm: "Burning The Boogie". Bis

bald im Yorckschlösschen!” Der

Chronist legt den Stift beiseite, denn

damit ist alles gesagt. Jetzt braucht

ihr nur noch zu kommen, um euch

einen schönen Nachmittag zu

machen. Es ist angerichtet ....

Besetzung: K.C. Miller: p, voc, Volker

Halbbauer: ts voc, , Andreas Bock: dr

Tonträger: Bei K. C. fragen

Kreuzberger

Nächte sind

dunkel und lang

Exclusiv nur hier im Ausschank!

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Vorschau: Live im November 2011

Die Jahre und Krisen kommen und gehen - but the Beat goes on!

Mittwoch 02. 11. 21.00 h Niels von der Leyen Trio Boogie Woogie

Donnerstag 03. 11. 21.00 h Berlin Blues Session Blues-Jam-Session

Freitag 04. 11. 21.00 h The Crazy Hambones Urban Blues

Samstag 05. 11. 21.00 h The Shevettes Soulful rockin’ Folk & Country Blues

Sonntag 06. 11. 14.00 h Kuchenbeckers Sonntagsbraten Hot Jazz Jamsession

Mittwoch 09. 11. 21.00 h Gottfried Boettger meets Roger Radatz Boogie & more

Donnerstag 10. 11. 21.00 h Berlin Jazz Jam Night Ltg.: Niels Unbehagen

Freitag 11. 11. 21.00 h Two Against One A Tribute to Tom Waits

Samstag 12. 11. 21.00 h Casanova Society Orchestra Swing

Sonntag 13. 11. 14.00 h Acki Hoffmann & Friends Swingin’ Jazz

Mittwoch 16. 11. 21.00 h Mi Solar Salsa & Cuban

Donnerstag 17. 11. 21.00 h J. C. Dook Band Blues with a bang

Freitag 18. 11. 21.00 h Roger & The Evolution de luxe N.O. R&B & Jive

Samstag 19. 11. 21.00 h Dancibel Decibels FunkPopRock

Sonntag 20. 11. 14.00 h Ernie’s Sonntagscocktail Blues & Boogie

Mittwoch 23. 11. 21.00 h London Phillips & Friends Blues

Donnerstag 24. 11. 21.00 h Colinda Cajun & Zydeco

Freitag 25. 11. 21.00 h Hanno Bruhn Gang R&B

Samstag 26. 11. 21.00 h Guitar Crusher & The Mellowtones Blues & Soul

Sonntag 27. 11. 14.00 h Kreuzberger Kunstversteigerung Metropol Swing Trio

Mittwoch 30. 11. 21.00 h Tom Blacksmith & the Soulminers R&B

Donnerstag 01. 12. 21.00 h Berlin Blues Jam Session Ltg: Jan Hirte

Alle Konzerttermine Deutschlandweit: www.hooolp.com

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