Manuka Honig

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Manuka. Der gesunde Honig aus Neuseeland. Seine Geschichte, seine Reise und warum er in keinem Haushalt fehlen darf.

Wenn die Sonne frühmorgens um fünf Uhr

aufgeht, sind die Bienen schon fleissig. Sie

fliegen zu tausenden ein und aus und im

Bienenvolk herrscht reger Betrieb. Es ist

Januar und der Manukastrauch steht schneeweiss

in voller Blüte. Die ersten Honigwaben

sind schon voll und schwer. Beim Öffnen

der Deckel steigt der warme und intensive

Duft des frischen Manukahonigs auf und ein

freudiges Lächeln huscht bei diesem Anblick

über unser Gesicht.

Man sieht, dass es den Bienen prächtig geht.

Innerhalb von wenigen Tagen haben sie so

viel Honig zusammengetragen und jede

einzelne Fuge mit Propolis verkittet, dass sie

schnell mehr Platz brauchen. Sie sind emsig,

vital und neugierig. Beobachtet man Bienen

in Neuseeland und vergleicht sie mit unseren

Bienen aus Europa, erkennt man schnell,

wie bedeutsam eine intakte und unbelastete

Umwelt für die Biene ist.

Weit und breit ist alles in saftiges Grün, Weiss

und Rot gehüllt. Es ist Hochsaison und die

Natur blüht in unterschiedlichsten Farben.

Das Terroir ist für die Qualität des Manukas

genau so entscheidend, wie das Geschick

eines guten Imkers. Qualität und Ertrag

hängen vom gewählten Standort des Bienenstockes

ab.

Nun geht es schnell, der Honig muss aus den

Waben, solange er noch warm und flüssig für

die Schleuderung ist. Wir haben Glück, die

verdeckten Waben speichern die Wärme so

lange, bis der Honig mühelos aus den Waben

fliesst. Die Spannung hält an, bis die Ergebnisse

aus dem Labor bekannt geben, wie

kräftig der Manuka Honig am Ende geworden

ist. Die Vorschriften wurden in den letzten

Jahren verschärft. Nicht jeder geerntete

Honig besteht den offiziellen Manuka Test.

Somit ist ein guter und reiner Manuka Honig

«Nur wer den Imker

kennt, kennt den Honig»

Matthew Pettersson (Madhu), Imker

immer etwas Besonderes. Darüber hinaus

können Manuka Honige zwar die neuseeländischen

Bestimmungen erfüllen, aber nicht

immer die Europäischen. Diese Unterschiede

können schnell zu einem Teil unbeabsichtigtem

Etikettenschwindel führen und erklären,

warum mehr Manuka Honig im Umlauf ist,

als tatsächlich produziert wird.

Ein reiner und kräftiger Manuka Honig hat

somit seinen Preis und wird anhand der MGO

(Methylglyoxal) Konzentration festgelegt. Bei

uns wird der MGO Gehalt aller Manuka Honige

von zwei unabhängigen Laboren getestet.

Am Ende können die ganzen Analysen

nicht aufwiegen, was man mit eigenen Augen

sehen kann.

Wie ein Imker arbeitet ist entscheidend, denn

es geht nicht nur um Honig, sondern auch

um die Arterhaltung der Bienen. Deswegen

kennen wir das Land und die Imker persönlich

und vergewissern uns darüber, dass die

Kette genauso stimmig ist, wie das Summen

der Bienen.

Bleiben Sie vital und neugierig wie die Biene.

Matthew Petterssen/Madhu Honey

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