prima! Magazin – Ausgabe Jänner 2019

prima.magazin

An einen Haushalt / Österreichische Post AG P.b.b. / RM 06A036811 K / Verlagspostamt 7400 Oberwart JÄNNER 2020

WWW.PRIMA-MAGAZIN.AT

GESAMTER BEZIRK OBERWART UND

OSTSTEIERMARK MIT GROSSRAUM HARTBERG

BREITER INFORMIERT AUS MEINER REGION

Landtagswahl

Die „Elefantenrunde“

der Spitzenkandidaten

2020

Foto © LEXI

TITELFOTO:

Pinkalandschaft

bei Deutsch Schützen

Jung & Alt

Zusammenhalt

Das Modell einer

Großfamilie in Markt Allhau

Die Judo-Brüder aus Oberwart

Roland und Martin Poiger – ein Leben für den Kampfsport

Bretter, die

die Welt bedeuten

100 Jahre Liebhaberbühne Hartberg


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Heiraten und feiern an einem Ort

Ob Hochzeit, Taufe, Geburtstag oder ein Jubiläum: Feiern Sie mit uns!

Foto: Bernhard Bergmann

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Liste Doskozil

SPÖ Burgenland

www.hanspeterdoskozil.at

Burgenlandpur

Wer Dosko will,

wählt Doskozil.

Herausgeber: SPÖ Burgenland | BIld: Manfred Weis

2 JÄNNER 2020

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Foto © VIEW

INHALTSVERZEICHNIS

Foto © Shutterstock

Editorial

Nicole Mühl, MA

Herausgeberin & Medieninhaberin

Gesichter

Ibiza ist das Wort des Jahres 2019

und hat neben Ausdrücken wie „Zack,

zack, zack“ und einer „b‘soffenen

G‘schicht“ das Land geprägt.

Seit 1999 wird das Wort des Jahres in

Österreich ermittelt, und noch nie hat

ein Begriff so nachhaltig ein Land verändert.

Inzwischen haben wir also einen

neuen Nationalrat gewählt und Blau

wurde von Grün abgelöst. Was für ein

Umbruch! Was für eine Chance!

Wie sich die Entwicklung auf Bundesebene

auf die Länder auswirkt, wurde

mit Spannung in der Steiermark bei

der Landtagswahl im November verfolgt.

Weiß-Grün heißt die Koalition

zwischen ÖVP und SPÖ. Auch wenn

die Roten in der Regierung sind, war

der Verlust an Stimmen doch gewaltig

und spiegelt einen allgemeinen Bundestrend

wider.

Wie dieser im Burgenland zu spüren

sein wird, wird der 26. Jänner zeigen,

wenn hier der Landtag gewählt wird.

Wir haben die Spitzenkandidatin und

die Spitzenkandidaten der wahlwerbenden

Parteien (jene, die bis Redaktionsschluss

bei der Landeswahlleitung ihren

Antritt gemeldet haben) zum Gespräch

gebeten. Sind ihre Antworten Wahlfloskeln

oder stecken ernst gemeinte

Visionen dahinter?

2019 war ein turbulentes, aber auch ein

wichtiges Jahr, das vieles wieder gleichgerückt

hat, das in arger Schieflage war.

Möge das Jahr 2020 für unser Land

ruhiger werden und es von Politikerinnen

und Politikern gelenkt werden, die

auch bei einer b‘soffenen G‘schicht ein

Gesicht zeigen, das dem entspricht, das

sie uns im Alltag erkennen lassen.

Nicole Mühl

www.prima-magazin.at

Foto © LEXI

Landtagswahl, Seite 4

Wie Werbung wirkt, Seite 28 Kastell Schachendorf, Seite 12

Golfsport, Seite 36

IM GESPRÄCH

4 Landtagswahl 2020

Die „Elefantenrunde“ der Spitzenkandidaten

8 Wird Christian Dax Herausforderer von

Georg Rosner?

Vorausblick auf die Gemeinderatswahl 2022

PLANEN-BAUEN-WOHNEN

12 Der Gutshof an der Grenze

Plätze, G‘schichtn und Homestorys

Das Kastell und der Meierhof in

Schachendorf

BAUREPORTAGE

24 „Die Babyboomer lassen sich nicht

wegsperren“

Der Verein JAZ – Jung & Alt: Zusammenhalt

Foto © Nora Schleich

Liebhaberbühne Hartberg, Seite 32

IM FOKUS

30 Heiraten – Der Schritt in ein

gemeinsames Leben

Peter Sitar über den angeblich schönsten Tag

ORTSPORTRAIT

20 Marktgemeinde Markt Allhau

Mit dem Herz am rechten Fleck

REPORTAGE

34 Die Judo-Brüder aus Oberwart

Judoka Roland und Martin Poiger

36 Hole-in-one

Ein Pinkafelder wird zum Golfschläger-

Produzenten

38 Bretter, die die Welt bedeuten

Die Liebhaberbühne Hartberg

Impressum: prima! Magazin, Herausgeber: Nicole Mühl, MA • 0664-4609220, redaktion@prima-magazin.at, www.prima-magazin.at,

Anzeigenleitung: Elke Ifkovits 0664-9198969, anzeigen@prima-magazin.at; Anzeigenberatung: Christina Stefanits, werbung@prima-magazin.at

Redaktionsleitung/Satz: Nicole Mühl; Redaktion: Peter Sitar: p.sitar@prima-magazin.at; Mag. Nora Schleich; Laura Weingrill; Dr. Olga Seus;

Rubrik „Rede & Antwort“: Walter Reiss; Rubrik „Plätze & G‘schichten“: Ing. Wilhelm Hodits; Kolumne „Liebe, Sex & Co.: Silvia Messenlehner;

Rubrik „So geht vegan“: Karin Weingrill, MA; Titelfoto: LEXI • Verlags- und Herstellungsort: 7400 Oberwart • Büro: Röntgengasse 28 Top 1, 7400

Oberwart • Offenlegung §25 Mediengesetz unter www.prima-magazin.at • Grundlayout Print: www.edelweiss-werbeagentur.at • Website:

Rabold und Co. • Druck: Schmidbauer Druck, Nachdrucke nur mit schriftl. Genehmigung des Verlages. Für Manuskripte und Fotos von

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Die Kennzeichnung ist neben dem Foto platziert.

Foto © Willi Hodits

Foto © zVg

JÄNNER 2020

3


IM GESPRÄCH LANDTAGSWAHL BURGENLAND

Landtagswahl 2020 -

Am 26. Jänner wählt das Burgenland seinen Landtag. prima! hat die Spitzenkandidatin und die

Spitzenkandidaten der im Landtag vertretenen Parteien zum Gespräch gebeten und auch die

NEOS dazugeholt (somit alle Parteien, die bis Redaktionsschluss ihren Antritt zur Wahl bekannt gegeben haben).

SPÖ

HANS PETER

DOSKOZIL

Landeshauptmann

Landesparteiobmann

Foto © Manfred Weis

FPÖ

JOHANN

TSCHÜRTZ

Landeshauptmann-

Stellvertreter

Landesparteiobmann

Foto © FPÖ Bgld

ÖVP

THOMAS

STEINER

Landtagsabgeordneter

Landesparteiobmann

Foto © ÖVP Bgld

Was ist Ihr Wahlziel und mit welcher Partei würden Sie bereits im Vorfeld eine gemeinsame Regierung ausschließen?

Mein Wahlziel ist ein Plus gegenüber der letzten

Landtagswahl. Damit wäre gewährleistet,

dass es im Burgenland weiter stabile politische

Verhältnisse gibt. Zu möglichen Regierungspartnern

gelten für mich zwei Faktoren: einerseits

eine möglichst große inhaltliche Übereinstimmung,

andererseits Handschlagqualität. Ich

schließe daher niemand im Vorhinein aus. Aber

entscheidend ist: Zuerst sind die Wähler am

Wort!

Das Burgenland verfügt über ausgesprochen

qualifizierte, tüchtige Facharbeiter. Leider sinkt

die Zahl der ausbildenden Betriebe seit Jahren.

Dem steuern wir durch überbetriebliche Ausbildungseinrichtungen

entgegen – für fast zwanzig

Prozent der Lehrlinge. Wir setzen außerdem

auf Berufsorientierung im Vorfeld, Fördermittel

in der Ausbildungszeit und unterstützen

betroffene Menschen bedarfsgerecht, wenn der

Arbeitsmarkt einen Wechsel erfordert. Mein

Ziel ist eine attraktive Lehre durch faire Löhne

und die Förderung von Zukunftsberufen.

Das Burgenland steht finanziell auf soliden

Beinen. Wir bauen weiter Schulden ab, sind

aber aufgrund eines guten Finanzmanagements

in der Lage, in Zukunftsvorhaben zu investieren.

Ich habe dem Landtag ein Budget für 2020

vorgelegt, das dieser Anforderung gerecht wird

und erstmals einen Finanzierungsbeitrag für den

Neubau des Krankenhauses Oberwart vorsieht.

Ich bekenne mich dazu, dass wir in die Bereiche

investieren, die für die Menschen vorrangig sind

– da gehören Gesundheit, Pflege, Bildung und

faire Einkommen sicher dazu.

Wir wollen stärker werden und und dazu gewinnen.

Wir schließen im Vorfeld keine Partei

bezüglich einer gemeinsamen Regierungsbildung

aus.

Facharbeiter- aber auch der Lehrlingsmangel

sind ein ernst zu nehmendes Thema. Wir im

Burgenland gehen mit gutem Beispiel voran.

Sowohl in der Verwaltung als auch in landesnahen

Betrieben (Baudirektion, Landesthermen

usw..) werden Lehrlinge ausgebildet. Auch die

überbetriebliche Lehrlingsausbildung wird von

Seiten des Landes unterstützt, u.a. durch Förderung

von Schulpraktika wird vielen Schülern ein

leichterer Einstieg in die Berufspraxis ermöglicht.

Wir appellieren an alle Betriebe, Lehrlinge

auszubilden.

Die Finanzierung der Maßnahmen, auch was

das Krankenhaus Oberwart angeht, wurde

schon im Vorfeld sichergestellt. Wir bauen doch

kein Haus ohne Plan, und dabei ist die Frage

der Finanzierung ganz wesentlich.

Wir wollen stärker werden, um damit auch den

Anspruch stellen zu können, im Land mitzuregieren.

Das Land ein bisschen mehr türkiser machen.

Türkis ist dabei mehr wie eine Farbe, es bedeutet

eine enkelgerechte, transparente Politik zu machen

und ist auch eine Frage des Stils. Und heißt, dass

wir auch – genauso wie Sebastian Kurz im Bund –

mit allen reden, die mit uns nachhaltige Lösungen

im Sinne aller Menschen und vor allem unserer

Kinder und Enkelkinder suchen.

Der Facharbeitermangel ist für viele Betriebe existenzbedrohend. Lehrlinge sind schwer zu finden. Wie soll man dem entgegensteuern?

Im Bereich der Gastronomie haben wir ein

eigenes Tourismus-Jobcenter vorgeschlagen.

Damit wollen wir die Position des Burgenlandes

im Wettbewerb um die besten Arbeitskräfte

stärken und die Entwicklung von Qualifizierungsangeboten

unterstützen. Für die immer

wichtiger werdenden Mint-Fächer müssen wir

die nächsten Generationen ebenfalls fit machen.

Nämlich spielerisch mit Wissenschaftsecken in

den Kindergärten. In Eisenstadt haben wir diese

schon mit Erfolg eingeführt.

Anstellung für pflegende Angehörige, Mindestlohn von 1.700 Euro (für landesnahe Betriebe), Gratiskindergarten, neben Oberwart

soll nun auch ein zweites Krankenhaus neu gebaut werden – wie wollen Sie die Finanzierung dieser – von der jetzigen Regierung –

durchgeführten Maßnahmen sicherstellen bzw. was wollen Sie grundlegend ändern?

Politik machen ist immer eine Frage der Prioritätensetzung.

Wo ist das Steuergeld am besten

für die Menschen eingesetzt? Ich halte den

Mindestlohn für Landesbedienstete oder die

verordnete Gemeinnützigkeit in der Pflege für

eine teure Placebo-Politik. Wir müssen Themen

anpacken, die das Leben der Menschen im Südburgenland

besser machen: Jobs, Infrastruktur

und vor allem Mobilität. Wir brauchen praktikable,

rasche Lösungen für unsere Pendler und

flächendeckend schnelles Internet. Dort müssen

wir investieren!

4 JÄNNER 2020

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LANDTAGSWAHL BURGENLAND

IM GESPRÄCH

Die „Elefantenrunde“

Allen Spitzenkandidaten wurden dieselben Fragen gestellt. Alle hatten die gleichen

Vorgaben. Kurz und prägnant war dabei das Ziel. Wer diesen Rahmen am besten

genutzt hat, um Inhalte zu vermitteln – lesen Sie selbst. Nicole Mühl

Mehr dazu

auf unserer

Website!

Rubrik:

Im Gespräch

GRÜNE

REGINA

PETRIK

Landtagsabgeordnete

und Landessprecherin

im Burgenland

Foto © GRÜNE Bgld

BÜNDNIS

LISTE

BURGENLAND

(LBL)

MANFRED KÖLLY

Landtagsabgeordneter

Obmann

Foto © LBL

NEOS

EDUARD

POSCH

Landessprecher

Foto © NEOS Bgld

Was ist Ihr Wahlziel und mit welcher Partei würden Sie bereits im Vorfeld eine gemeinsame Regierung ausschließen?

Unser Ziel ist es, stärker zu werden, damit sich

ein drittes Mandat mit dem damit verbundenen

Klubstatus ausgeht. Daraus ergeben sich dann

mehr parlamentarische Rechte. Darüber hinaus

wollen wir aber so stark werden, dass wir in

Regierungsverhandlungen mit der SPÖ treten

können.

Unser Wahlziel ist, gestärkt aus der Landtagswahl

mit 3 Mandaten hervorzugehen. Eine

gemeinsame Regierung schließen wir mit keiner

Partei aus, weil wir uns wie in der Vergangenheit

mit Vorschlägen und Ideen für die Menschen

im Burgenland einsetzen.

Unser klares Wahlziel ist der Einzug in den

Burgenländischen Landtag. Nach vier erfolgreich

geschlagenen Wahlen – Europawahlen,

Nationalratswahlen und die beiden Landtagswahlen

in Vorarlberg und der Steiermark – mit

den jeweils besten Ergebnissen für eine liberale

Partei sind wir sehr zuversichtlich, dass wir auch

im Burgenland für frischen Wind und vor allem

mehr Transparenz und Kontrolle sorgen werden.

Der Facharbeitermangel ist für viele Betriebe existenzbedrohend. Lehrlinge sind schwer zu finden. Wie soll man dem entgegensteuern?

Die Lehrberufe brauchen ein neues Image, denn

sie sind gleichwertig wie Berufe mit höherer

Ausbildung. Wir brauchen eine Weiterentwicklung

der Lehrausbildung, die eine Kombination

mehrerer Betriebe innerhalb einer Ausbildung

ermöglicht, um Einzeldefizite aus Betrieben aufzufüllen,

ohne dass der Betrieb gewechselt werden

muss. Und es braucht Erhebungen, wo gesetzliche

Regelungen ein Hindernis für eine Lehrlingsaufnahme

sind. Ein wichtiger Beitrag wäre auch die

Etablierung von sogenannten Brückenlehrgängen

für ausländische Jugendliche und Erwachsene.

Die Wertschätzung der Facharbeiter muss

wieder eine höhere werden. Wir wollen die Gehaltsschere

schließen, die die Abwanderung der

Facharbeiter in die Verwaltung zur Folge hat.

Daher ist der von Landeshauptmann Doskozil

eingeschlagene Weg, mit einer Erhöhung der

Entlohnung nur für Landesbeamte, der falsche.

Einerseits müssen wir langfristig die beste

Bildung ins Burgenland bringen, um die Fachkräfte

bestmöglich auszubilden. Andererseits

müssen wir kurzfristig auf bessere Ausbildungsmöglichkeiten

für Arbeitssuchende setzen und

AsylwerberInnen in der Lehre den Lehrabschluss

ermöglichen. Denn die derzeitige

Situation ist vollkommen absurd. Man bestraft

dadurch die, die integrationswillig sind und mit

ihrer Arbeit einen Beitrag für die Allgemeinheit

leisten. In vielen Berufssparten suchen die

Unternehmen händeringend nach Fachkräften.

Anstellung für pflegende Angehörige, Mindestlohn von 1.700 Euro (für landesnahe Betriebe), Gratiskindergarten, neben Oberwart

soll nun auch ein zweites Krankenhaus neu gebaut werden – wie wollen Sie die Finanzierung dieser – von der jetzigen Regierung –

durchgeführten Maßnahmen sicherstellen bzw. was wollen Sie grundlegend ändern?

Das Geld für das Projekt der Anstellung für

pflegende Angehörige wird hier falsch eingesetzt.

Es braucht eine fachliche Unterstützung für

die pflegenden Angehörigen vor Ort. Für ein zusätzliches

neues Krankenhaus fehlen noch fundierte

Analysen der IST-Situation und des Bedarfs.

Was die deutliche Erhöhung des Mindestlohns

im Landesdienst betrifft, schlage ich vor, mit der

Umsetzung noch zu warten und einen Changemanagement-Prozess

zu starten. Die Finanzierung

des Gratiskindergartens geht sich dann mit den

steigenden Ertragsanteilen aus.

Seit Jahren wird über Neu- und Umbau des

Krankenhaus Oberwart diskutiert. Millionen

wurden für Planungen (13,7 Mio. Euro) in den

Sand gesetzt. Bis jetzt wurde noch keine klare

Entscheidung (Neu-, Umbau, …) getroffen und

nun wird ein neues Wahlzuckerl versprochen. In

den letzten Jahren wurden in Kittsee zig Mio.

Euro an Investitionen getätigt. Es gibt keinen

Gratiskindergarten, sondern Zuschüsse des Landes

und der Gemeinden, und auch hier fehlt die

Finanzierung. Daher wurde es erst ganz kurz vor

der Wahl als weiteres Wahlzuckerl beschlossen.

Auf alle Fälle muss besser gewirtschaftet

werden. Es darf in Zukunft kein Planungsdesaster

wie beim Neubau des Krankenhaus

Oberwart geben, wo laut Rechnungshof 10

Millionen Euro Planungskosten zum Fenster

rausgeschmissen wurden. Populistische und

nicht durchdachte Wahlzuckerl auf Kosten der

nächsten Generation wird es mit uns nicht geben.

Daher wollen wir auch im Burgenland eine

Schuldenbremse umsetzen, denn die Schulden

von heute kosten der nächsten Generation nicht

nur Geld, sondern auch Zukunft.

bitte umblättern >>

JÄNNER 2020

5


SPÖ, HANS PETER DOSKOZIL FPÖ, JOHANN TSCHÜRTZ ÖVP, THOMAS STEINER

Nicht leistbar ist aber scheinbar die Reaktivierung der Bahn im Bezirk Oberwart. Die Strecke Friedberg–Oberwart wurde in der SPÖ-

ÖVP Regierung 2011 bekanntlich eingestellt. Konkret gefragt: Unter Regierungsbeteiligung Ihrer Partei – wird es 2025 eine Bahnlinie für

den Personenverkehr im Bezirk Oberwart geben – ja? nein?

Das Land hat die VIB GmbH gegründet, um

den Erhalt der Schieneninfrastruktur sicherzustellen.

Wir reaktivieren die Strecke nach Großpetersdorf

und errichten eine neue Verladestelle

in Rotenturm. Die Versorgung mit öffentlichem

Verkehr ist durch die Buslinie G1 sichergestellt,

eine neue Bus-Verbindung nach Graz wird hinzukommen.

Personenverkehr auf der Bahn wäre

nur attraktiv, wenn die Infrastruktur verbessert

würde. ÖBB und BMVIT waren bisher zur

Finanzierung nicht bereit, das Burgenland alleine

kann das nicht stemmen. Ein völlig neues

Konzept sieht zwei große Verkehrsknotenpunkte

– im Nord- und Südburgenland – vor, über

die PendlerInnen per Bahn nach Wien kommen

könnten. Wir sind da in Gesprächen mit ÖBB

und Ministerium.

Das Land Burgenland hat das EU-geförderte

Projekt „Grenzbahn“ initiiert, in dem die Machbarkeitsstudie

erarbeitet wurde. In Nachfolgeprojekten

werden Finanzierungsmöglichkeiten

untersucht. Brüssel stellt derzeit leider nur

Mittel für transeuropäische Netze zur Verfügung.

Wir werden uns da aber weiter engagieren.

Dieses Bahnprojekt kann zu einer positiven

grenzüberschreitenden Entwicklung beitragen,

wenn es auch wirtschaftlich sinnvoll ausgerichtet

ist – aber da muss auch die EU mitspielen!

Volksbegehren sind ein direktdemokratisches

Instrument, mit dem die Bürger ihre Anliegen

an die Politik artikulieren können. Ich bin daher

skeptisch, wenn sich aktive Politiker zu sehr

für oder gegen Volksbegehren in Szene setzen,

und halte mich auch daran – mit Ausnahme des

Raucherschutz-Volksbegehrens, wo ein persönliches

Interesse dahinter stand.

Ausbau der Schiene (Personen- und Güterverkehr/Schieneninfrastruktur)

ist wichtig und

wird auch weiterhin forciert. Gütertransporte in

Österreich gehören von der Straße auf die klimafreundliche

Schiene. Da sind vermehrte Anstrengungen

notwendig. Wichtig ist dies auch

für die Lebensqualität und den Klimaschutz.

Die Volkspartei hat immer für diese Linie gekämpft

und wird es auch weiter tun. Nicht alles,

was für die Menschen und die Entwicklung

einer Region wichtig ist, ist auch wirtschaftlich

rentabel. Hier muss die öffentliche Hand

Geld in die Hand nehmen und die Strecke

attraktivieren. Das ist also vor allem eine Frage

des politischen Willens – und diesen haben wir,

weil die Menschen und die Unternehmen diese

Strecke brauchen. Dafür habe ich mich auch im

Bund bei den Regierungsverhandlungen stark

gemacht.

Thema Grenzbahn, also die Bahnverbindung des Südburgenlandes mit Ungarn. Seit Jahren wird auf eine Überprüfung verwiesen. Dann

heißt es wieder, es scheitert an Ungarn. Wird die Sache zu halbherzig verfolgt, und für wie wichtig erachten Sie diese Bahnlinie für die

wirtschaftliche Verbindung mit unserem Nachbarn?

Siehe dazu vorige Frage: Ausbau der Schiene

(Personen- und Güterverkehr/Schieneninfrastruktur)

ist wichtig und wird auch weiterhin

forciert. Gütertransporte in Österreich gehören

von der Straße auf die klimafreundliche Schiene.

Da sind vermehrte Anstrengungen notwendig.

Wichtig ist dies auch für Lebensqualität

und Klimaschutz.

Das Burgenland soll Schritt für Schritt zum

Bio-Vorzeigeland in Österreich werden.

Regionalität ist wichtig. Regionale Produkte

müssen vermehrt in den Vordergrund treten.

Die Menschen müssen schon von klein auf

vermehrt für Bio- und regionale Produkte sensibilisiert

werden.

Unser Georg Rosner ist in ständigem Kontakt

mit seinem Kollegen aus Szombathely. Beide

forcieren diese Strecke vehement, weil sie eine

absolute Wirtschaftsader ist. Wir brauchen diese

Linie für die Pendler und um den steigenden

Güterverkehr von der Straße wegzubekommen.

Das ist von entscheidender Bedeutung für die

ganze Region – und auch das habe ich in Wien

deponiert.

Das Burgenland soll zum Bioland Nr. 1 werden. Regionalität ist wichtig. Haben Sie das Klimaschutz- und das Tierschutz-Volksbegehren

unterschrieben?

Ich will einen guten Mix aus Bio und Konventionell.

Für uns ist – im Gegensatz zum

rot-blauen Plan – Regionalität das Schlüsselwort.

Mir ist das normale Hendl vom Nachbarhof

schon alleine wegen dem CO2-Abdruck

lieber wie das Bio-Hendl aus Chile. Tier- und

Klimaschutz sind wichtige Themen. Aber trotz

unterstützenswerter Punkte gibt es in beiden

Volksbegehren Forderungen, die ich nicht

unterschreiben kann. Die CO2-Steuer etwa

würde vor allem die ländliche Bevölkerung und

die Pendler massiv treffen.

Welches Thema ist Ihnen eine Herzensangelegenheit und würde von Ihnen im Falle einer Regierungsbeteiligung vertreten werden?

Mir ist ein Herzensanliegen, dass alle Menschen

im Burgenland – natürlich auch im Südburgenland

– gut und sicher leben können. Daher mein

Einsatz für faire Löhne, kluges Wachstum und

für Sicherheit in einem umfassenden Sinn.

Das Thema Sicherheit – Sicherheit ist ein

Grundbedürfnis.

Das Burgenland muss sicherstes Bundesland

bleiben.

Mobilität bedeutet Lebensqualität und Lebenschancen.

Dabei geht es um ordentliche Verbindungen

in die Ballungszentren, aber auch die

Zubringer und die Mikro-Mobilität. Ich will,

dass sich jeder entscheiden kann, ob er mit dem

Auto oder mit den Öffis zur Arbeit, zur Apotheke

oder zur Oma fährt. Wir wollen mit unseren

Burgenland-Bussen eine echte Mobilitätswende

erreichen. Das sind kleine, gemeindeübergreifende

Regionalbusse, die gut getaktet und leistbar

in und zwischen den Gemeinden und zu den

Verkehrsknotenpunkten unterwegs sind.

6 JÄNNER 2020

www.prima-magazin.at


GRÜNE, REGINA PETRIK LBL, MANFRED KÖLLY NEOS, EDUARD POSCH

Nicht leistbar ist aber scheinbar die Reaktivierung der Bahn im Bezirk Oberwart. Die Strecke Friedberg–Oberwart wurde in der SPÖ-

ÖVP Regierung 2011 bekanntlich eingestellt. Konkret gefragt: Unter Regierungsbeteiligung Ihrer Partei – wird es 2025 eine Bahnlinie für

den Personenverkehr im Bezirk Oberwart geben – ja? nein?

Gemeinsam mit der TU Wien haben die

GRÜNEN einen Klimaschutz-Verkehrsplan

erarbeitet. Das Herzstück ist ein modernes

Schienennetz für das ganze Burgenland, dazu

gehört sowohl der Strecken-Neubau wie auch

die Reaktivierung stillgelegter Strecken. Alle

zentralen Orte des Landes sollen über einen

Bahnhof mit dem Zug erreichbar sein. Von dort

sollen Busse die PendlerInnen zu ihren Wohnorten

bringen. Was finanzierbar ist, ist immer

politische Entscheidung. Daher werde ich mich

darum bemühen, für dieses Anliegen im Landtag

Mehrheiten zustandezubringen.

Jahrzehnte hat man im Süden nur versprochen,

den öffentlichen Verkehr auszubauen. Das

Gegenteil ist unter SPÖ+FPÖ und SPÖ+ÖVP

passiert. Schienen verrosten und werden abgebaut.

Wir haben uns immer dazu verwendet,

den öffentlichen Verkehr in ganz Burgenland

und im Speziellen im Südburgenland auszubauen

und zu attraktivieren. Solche Projekte

bedürfen mehr als 10 Jahre, daher ist eine

Bahnlinie bis 2025 nicht realisierbar. Der erste

Schritt, den wir in der nächsten Periode vorantreiben

würden, ist eine umfassende Verkehrskonzept-Planung.

Ja, natürlich wollen wir, dass die Pinkatalbahn

so schnell wie möglich wieder reaktiviert wird.

Seit Jahren treten wir NEOS dafür ein. Wir fordern

den raschen Ausbau mit Wiederaufnahme

des Personenverkehrs. Der Zug muss endlich

auch wieder im Südburgenland fahren. Wir sind

nach wie vor „Bahnstiefkind“ und am Abstellgleis

der Landespolitik, das ist eine Schande

und unverantwortlich. Generell ist der gesamte

öffentliche Verkehr auszubauen, ohne Auto ist

man im Südburgenland chancenlos.

Thema Grenzbahn, also die Bahnverbindung des Südburgenlandes mit Ungarn. Seit Jahren wird auf eine Überprüfung verwiesen. Dann

heißt es wieder, es scheitert an Ungarn. Wird die Sache zu halbherzig verfolgt, und für wie wichtig erachten Sie diese Bahnlinie für die

wirtschaftliche Verbindung mit unserem Nachbarn?

Wenn wir im Burgenland die Klimaziele

erreichen wollen, müssen wir die Bahnverbindungen

verstärken. Langfristig rechnet sich das

auch, weil sich an den Linien des öffentlichen

Verkehrs Betriebe ansiedeln und damit die

Wirtschaftsregion gestärkt wird.

Dass sich das Burgenland zum Bioland wandelt,

ist ein wichtiger Schritt in Richtung ökologische

Agrarwende, der von den GRÜNEN initiiert

wurde. Wenn die Landwirtschaft weniger

Dünger benötigt und weniger Lebensmittel

importiert werden, ist das auch ein wichtiger

Beitrag zum Klimaschutz. Das trifft natürlich

auch auf artgerechte Tierhaltung zu. Ich habe

selbstverständlich beide Volksbegehren unterschrieben.

Es wird wie der Ausbau der Bahn im Südburgenland

insgesamt halbherzig gearbeitet. Wir

haben einige Betriebsbesuche gemacht (Stipits,

Vossen, …), wo Schienen noch vorhanden

wären. Damit könnten sehr viele Transporte auf

die Schiene verlagert, Arbeitsplätze gesichert

und auch geschaffen werden. Um hier endlich

voranzukommen, bedarf es der Bewegung

Bündnis Liste Burgenland.

Bio und Regionalität darf kein Widerspruch

sein. Jedoch kann und soll man niemanden

zwingen, rein nur Bio zu produzieren oder zu

essen. Am Beispiel des Spitals Oberpullendorf,

wo ein langjährig verlässlicher Lieferant (2 km

Nähe) nicht mehr liefern darf, und ein um 50

km weiter entfernter Lieferant ohne Ausschreibung

zum Zug gekommen ist. Tierschutz

und Klimaschutz sind uns ganz wichtig. Wo

wir Verantwortung tragen, setzen wir auch die

richtigen Maßnahmen für den Klimaschutz

(Windenergie, Photovoltaik, Wasserstoff, …).

Für uns NEOS ist diese Bahnlinie für die wirtschaftliche

Verbindung mit unserem Nachbarn

sehr wichtig. Es ist vollkommen unverständlich,

warum die rot-blaue Landesregierung in

den letzten fünf Jahren sich nicht mehr dafür

eingesetzt hat. Ganz offensichtlich fehlt der

politische Wille dazu, obwohl eine IHS-Studie

sich für den Ausbau der Bahn bis nach Ungarn

ausspricht und dem Projekt eine überdurchschnittliche

Rentabilität und volkswirtschaftlichen

Nutzen bescheinigt. Wir werden uns für

die Grenzbahn einsetzen!

Das Burgenland soll zum Bioland Nr. 1 werden. Regionalität ist wichtig. Haben Sie das Klimaschutz- und das Tierschutz-Volksbegehren

unterschrieben?

Nachhaltigkeit ist einer unserer Kernwerte.

Wir setzen uns für eine Ökologisierung der

landwirtschaftlichen Förderpolitik ein. So

sollen auch Aspekte des Tierschutzes stärker

berücksichtigt werden. Dies würde Fleisch aus

Massentierhaltung verteuern und nachhaltige

Produktion begünstigen. Unser Konzept würde

für eine ökologische Steuerrevolution regionale,

mit hohen Standards produzierte Lebensmittel

aufgrund der kürzeren Transportwege und der

geringeren Emissionen fördern. Ja, das Volksbegehren

habe ich unterschrieben!

Welches Thema ist Ihnen eine Herzensangelegenheit und würde von Ihnen im Falle einer Regierungsbeteiligung vertreten werden?

Für mich steht der Klimaschutz und alle damit

verbundenden Bereiche ganz oben auf meiner

Prioritätenliste. Da der Verkehr im Burgenland

für fast zwei Drittel der CO2-Emissionen verantwortlich

ist, muss hier rasch gegengesteuert

werden. Als Verkehrslandesrätin würde ich

unseren Klimaschutz-Verkehrsentwicklungsplan

schrittweise umsetzen.

Verbesserung der Lebensqualität im Burgenland

(Schließung der sich immer weiter öffnenden

Gehaltsschere zwischen Beamten und den Arbeitern

und Angestellten in der Privatwirtschaft,

Senkung der Kosten für Pendler, Senkung der

Kosten für öffentliche Verkehrsmittel, Ausbau

des öffentlichen Verkehrs).

Mein Herzensanliegen ist ein gutes Leben

auch im Südburgenland. Dafür braucht es

mehr Arbeitsplätze und besseren öffentlichen

Verkehr. Ich werde mich für einen „Masterplan

Südburgenland“ einsetzen, eine integrierte

Gesamtstrategie für das Südburgenland. Noch

immer ist das Burgenland eine Region mit zwei

Geschwindigkeiten. Das Südburgenland hat in

vielen Bereichen nicht die gleichen Entwicklungschancen,

daher braucht es mehr Dynamik

und neue Akzente in der Regionalentwicklung.

Konkrete Taten sind gefragt!

JÄNNER 2020

7


IM GESPRÄCH CHRISTIAN DAX

Foto © zVg

Wird Christian Dax Herausforderer

von Georg Rosner?

Dem jungen Juristen wird eine steile Karriere in der SPÖ Oberwart

vorausgesagt. 2022 könnte er mit Bürgermeister Georg Rosner (ÖVP)

ums Bürgermeisteramt rittern. Peter Sitar

Mag. Christian Dax (SPÖ)

Herr Christian Dax, Sie sind

Landesparteisekretär der SPÖ,

Jurist und dem Vernehmen

nach ein heißer Kandidat für

den Oberwarter Gemeinderat.

Sie werden sogar als Spitzenkandidat

für die Gemeinderatswahl

2022 gehandelt.

Christian Dax: Einen Wechsel

derzeit in den Gemeinderat

kann ich ausschließen. Ich bin

bei der letzten Wahl gar nicht

auf der Liste gestanden, daher

kann ich auch gar nicht einziehen.

Ich unterstütze aber die

Oberwarter Gemeinderatsfraktion

der SPÖ, wo ich nur kann.

Vor allem im organisatorischen

Bereich. Die Ortsgruppe ist gut

aufgestellt, da ist noch viel Potenzial

drinnen. Mit Karl Heinz

Gruber (SP-Ortschef) bin ich

im engen Einvernehmen. Ich

selbst bin inzwischen stolzer

Oberwarter geworden, und werde

mich bei der Landtagswahl

2020 als Kandidat der SPÖ für

den Bezirk stark machen.

Stichwort Landtagswahlen,

was ist Ihr konkretes Ziel?

Christian Dax: Es wird von

meiner Seite einen Vorzugsstimmen-Wahlkampf

geben.

Mein Ziel ist es, mehr Vorzugsstimmen

zu bekommen wie

Bürgermeister und Landtagsabgeordneter

Georg Rosner von

der ÖVP.

Womit wir wieder bei der

Gemeinde Oberwart wären.

Bis wann glauben Sie wird die

SPÖ ihre Liste für die Gemeinderatswahlen

fixieren?

Christian Dax: Ich gehe davon

aus, dass die Gemeinderatswahlen

im Herbst 2022 stattfinden

werden. Die SPÖ wird rechtzeitig

die Liste und ihr Team

präsentieren.

Mit Ihnen als Kandidat?

Bis 2022 ist es noch ein Stück

hin. Wir werden sehen. Jetzt

gilt es einmal, die Landtagswahl

erfolgreich zu schlagen.

g

und

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LANGE

LANGE

Nacht Nacht

DER

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BILDUNG

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Lange Nacht der Bildung

Schul- und Berufsinformationsmesse

Die vier Pinkafelder Schulen HLW, HTL, LBS und

SOB laden am Freitag, 24. Jänner, von 17 bis 20

Uhr zur „Langen Nacht der Bildung“ ein.

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Schul- und Berufsinformationsmesse

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Schul- und Berufsinformationsmesse

für SchülerInnen

und Eltern erhalten alle Interessierten

Auskunft und Einblick

in die vielfältigen Ausbildungs-,

Berufs- und Karrieremöglichkeiten

in Pinkafeld.

Zukunftsorientierte

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Die Ausbildung in Wirtschafts-,

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Versuche und diverse Aktivitäten

interessant und anschaulich dargeboten.

Darüber hinaus machen

spezielle Programmpunkte Lust

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Die veranstaltenden

Schulen:

HLW Pinkafeld

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Das genaue Programm:

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Pannonischer

Showdown

Kommentar

von Peter Sitar

Am 26. Jänner 2020 wird im Burgenland gewählt. Eine Wahl, die diesmal auch bundespolitisch

große Bedeutung hat. Und es ist das erste Antreten von Hans Peter Doskozil, der für die SPÖ die

Kastanien aus dem Feuer holen soll. Doch das wollen die Mitbewerber tunlichst verhindern.

Und es wird schon wieder

passieren. Diesmal im Burgenland.

Am 26. Jänner 2020 sind

die Bewohner des östlichsten

Bundeslandes Österreichs aufgerufen,

einen neuen Landtag

zu wählen. Eine Wahl, die weit

über das Burgenland hinaus

von großer Bedeutung ist.

Stellt sich doch die Frage, ob

die bundespolitischen Trends

der letzten Monate bestätigt

werden oder nicht.

prima! will es ganz genau

wissen. Herausgeberin Nicole

Mühl hat daher die Spitzenkandidaten

der wahlwerbenden

Parteien zu einer „Elefantenrunde“

gebeten und wollte

von ihnen für unsere Leser

die wichtigsten Fragen der

Zukunft beantwortet haben.

Das Ergebnis ist mehr als

aufschlussreich und eine große

Orientierungshilfe für den

Souverän, also die Wähler, also

für uns. Sie finden das Ergebnis

der Runde auf den Seiten 4 – 7.

Starke Verluste für SPÖ

und ÖVP schon 2015

Aussagen über den Wahlausgang

im Burgenland sind

derzeit schwierig. Deshalb

schauen auch die Bundesparteien

in Wien so aufmerksam

auf das Geschehen. Gerade

die SPÖ würde ein pannonisches

Erfolgserlebnis nach

dem desaströsen Abschneiden

bei der Nationalratswahl und

bei der Landtagswahl in der

Steiermark so dringend benötigen

wie ein Verdurstender

einen Schluck Wasser. Einfach

wird das für die Genossen aber

nicht. Bei der burgenländischen

Landtagswahl 2015 verloren

die Sozialdemokraten 6,3 Prozent

und landeten nur noch bei

41,9 Prozent. Der ÖVP ging

es damals auch nicht besser:

minus 5,5 Prozent auf 29,1

Prozent. Nur die FPÖ konnte

damals kräftig zulegen, nämlich

um 6,6 Prozent auf 15 Prozent.

Der Rest ist bekannt, der

damalige Landeshauptmann

Hans Niessl koalierte mit der

FPÖ, die ÖVP war plötzlich

– und für sie sehr ungewohnt –

Opposition.

Für Hans Peter Doskozil ist

es sein erstes Antreten als

Landeshauptmann. Er will

zulegen. Gegen den Bundestrend.

Er hat sich geschickt als

Macher positioniert (Esterházy,

KRAGES). Ob das reicht, wird

man sehen. Bei der SPÖ will

man unbedingt den 4er vor

dem Wahlergebnis schaffen.

Auch die FPÖ will zulegen,

was aber wegen Strache,

Ibiza und Co. wohl mehr als

schwierig werden dürfte. Die

ÖVP wiederum, mit ihrem

Spitzenkandidaten Thomas

Steiner, will unbedingt zurück

in die Regierung und hofft auf

bundespolitischen Rückenwind.

Allein das Verhältnis zwischen

SPÖ und ÖVP ist derzeit so

zerrüttet, dass eine Zusammenarbeit

in der Regierung kaum

vorstellbar ist.

Interessant für die Zeit nach

der Wahl dürfte die Rolle von

Georg Rosner, ÖVP-Bürgermeister

von Oberwart, werden.

Der Landtagsabgeordnete tourt

seit Monaten durch die Region

und wirbt massiv. Ob da wohl

jemand höhere Weihen anstrebt?

Grünen dürfte Zeitgeist

helfen

Die Grünen dürfen auf den

Zeitgeist und den Erfolg bei

der Nationalratswahl setzen.

Sie haben auch ein bemerkenswertes

Verkehrskonzept (Ein

Bahnhof in jedem Bezirksvorort,

auch in Güssing) vorgelegt.

Schwierig dürfte es für das

Bündnis Liste Burgenland werden.

Nach internen Querelen

– ein Abgeordneter wechselte

zur SPÖ – werden sie um den

Wiedereinzug zittern müssen.

Durchaus Chancen auf

einen Einzug in den Landtag

könnten die NEOS haben. So

wie die Grünen müssen aber

auch sie darauf hoffen, dass ihr

Klientel am Wahltag auch zu

den Urnen geht.

Spannend wird es auf jeden

Fall nach der Wahl. Wer mit

wem will oder kann. Dass es

dann statt der bisher sieben

Regierungssitze nur noch fünf

geben wird, macht es noch

interessanter.

Doch am 26. Jänner sind jetzt

einmal Sie – die geschätzte

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Foto © prima!

Oberwart hat ein GOLDINO Schnitzelrestaurant. Beim Turbokreisverkehr (neben dem Billa) befindet

sich das neue Lokal, das vom Kohfidischer Gastronomie-Experten Bernd Stangl bereits als

dritte Filiale geführt wird.

Rund 200 m 2 umfasst das

GOLDINO in Oberwart und bietet

Platz für über 100 Gäste. „Im

Innenbereich haben wir allein für

60 Gäste durch kleinere Tische

und Rundcouches besonderes

Augenmerk auf eine gemütliche

Atmosphäre gelegt“, sagt Inhaber

Bernd Stangl. Im Sommer kommen

auf der Terrasse im Außenbereich

noch weitere 40 bis 50

Plätze dazu.

Der Kohfidischer betreibt bereits

seit Jahren in Hartberg und

Gleisdorf ein GOLDINO-Schnitzelrestaurant.

Über den Ansturm in

Oberwart seit der Eröffnung Ende

November ist er hoch erfreut. Das

Speisenangebot ist in allen drei

GOLDINO-Filialen übrigens ident.

In nur neun Wochen hat er die

Oberwarter Filiale aufgebaut.

„Mein Dank gilt der Familie Sterlinger,

die mir die Möglichkeit

gab, dieses Grundstück zu kaufen

und natürlich den Firmen, die hier

sehr schnell und kompetent gearbeitet

haben. Das verlief präzise

wie ein Schweizer Uhrwerk. Aber

auch bei der Gemeinde – und besonders

bei Bürgermeister Georg

Rosner – möchte ich mich für die

Unterstützung bedanken. Alles

lief hier bürokratisch einwandfrei

ab, sodass ich meinen Zeitplan

einhalten konnte“, so der

Gastronom, der sich als gebürtiger

Oberwarter darüber freut,

dass er mit diesem Standort zu

seinen Wurzeln zurückkehrt.

Wie ein Familienbetrieb

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

sind für Bernd Stangl die

Säulen des Unternehmens. An

Wochenenden werden täglich bis

zu 1.000 Essen zubereitet. „Da

muss ich auf ein kompetentes

Team bauen können und das

funktioniert bei uns einwandfrei“,

freut sich Bernd Stangl.

Anpacken tut hier jeder. Auch der

Chef selbst, denn nichts ist ihm

lieber, als die Gäste persönlich zu

bedienen oder selbst hinter dem

Tresen zu stehen.

Frisch, transparent und

goldbraun

Geöffnet ist das GOLDINO täglich

von 10 Uhr bis 21 Uhr. Alles

wird hier frisch vor dem Kunden

zubereitet. Das Rapsöl wird täglich

gewechselt. „Das schmeckt

der Gast“, weiß Bernd Stangl.

Die Produktpalette ist auf jeden

Geschmack abgestimmt. Auch

vegetarische Gerichte sind zu

finden. Im Burgenland ist aber

das traditionelle Surschnitzel

der Kassenschlager“, lacht der

Gastronom.

Besonders beliebt ist aber auch

der Burger zum Selberbauen.

Kinder & Familien stehen

im Fokus

Kinder werden bei GOLDINO ohnehin

besonders verwöhnt. Dafür

gibt es nicht nur einen eigenen

Spielbereich draußen. Eine

Mitgliedschaft in der GOLDINO

Kinderwelt sorgt für die eine

oder andere kleine Überraschung

unterm Jahr.

Für die Kleinsten gibt es kindergerechte

Menüs mit Dreh & Drink

und einem Überraschungsei.

Vorteile gibt es übrigens für alle

Gäste durch regelmäßige Gewinnspiele

und Aktionen.

Foto © zVg

Georg Rosner (Bgm. Oberwart), Bernd

Stangl (GOLDINO-Inhaber) und Gregor

Hafner (Vize-Bgm. Großpetersdorf)

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Das GOLDINO-Team Oberwart

erweitert um 2 MitarbeiterInnen.

Nähere Infos bei

Bernd Stangl unter

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OBERWART

IM FOKUS

Foto © prima!

Parkgebühren

in Oberwart

Die Ticket-Automaten stehen, ab 3. Februar

2020 sollen in Oberwart rund um das Krankenhaus

Parkgebühren eingeführt werden – ein ausgereiftes

Konzept scheint zu fehlen. Nicole Mühl

Einer der Park Hot Spots in Oberwart ist vor dem GHZ neben dem Krankenhaus

So viel ist fix: In Oberwart

wird es ab 3. Februar erstmals

Parkgebühren geben.

Ticket-Automaten, die um

das Krankenhaus weitläufig

aufgestellt wurden, machen

deutlich, dass jetzt Schluss ist

mit Frei-Parken.

Gültig ist die Parkraumbewirtschaftung

von Montag bis

Freitag, von 8 bis 18 Uhr und

samstags von 8 bis 13 Uhr. Die

ersten 15 Minuten ab Ankunft

sind dabei gratis. Danach zahlt

man 50 Cent für die erste halbe

Stunde und 10 Cent in sechs

Minuten-Schritten. Die maximale

Parkdauer beträgt 180

Minuten.

In ausgewiesenen Straßenzügen

(Ressl-, Kant-, Mitterhofer-,

Kochgasse und Wartweg) sind

keine Gebühren zu zahlen.

Die Parkdauer beträgt hier 90

Minuten. Bürgermeister Georg

Rosner betont dabei, dass die

Situation laufend evaluiert und

gegebenenfalls nachgebessert

werde.

Fakt ist: Wenn Gebühren eingehoben

werden, muss Parkraum

für Dauerparker geschaffen

werden. Dafür könnte auch das

Inform-Areal herangezogen

werden.

Einer der Parkticket-Automaten

ist direkt vor dem Gesundheitszentrum

(GHZ) zu finden.

Die Parksituation ist hier

mitunter durch Besucher des

Krankenhauses besonders problematisch.

Hier (und ebenso in

der Sportlände) soll es für die

Anrainer Ausnahmebewilligungen

geben. „Ob diese auch für

Mitarbeiter des GHZ herangezogen

werden können und

wie viele pro Geschäftslokal es

sein könnten, müssen wir erst

klären“, so Amtsleiter Roland

Poiger. Eine Dauerparklösung

soll aber noch vor Einführung

der Parkgebühren am 3.2. 2020

gefunden werden.

Gespräche finden derzeit auch

mit der OSG als Verwalter des

Gebäudes statt.

Lösung Röntgengasse

OSG-Chef Alfred Kollar dazu:

„Tatsache ist, dass in Summe

für jede Wohnung und jedes

Geschäftslokal bzw. Ordination

zwei Parkplätze zur Verfügung

stehen.“ Die Bestimmungen des

Baugesetzes seien damit mehr

als erfüllt und Kollar appelliert

an die Besitzer einer Tiefgarage,

diese auch zu benutzen und

nicht Parkflächen im Freien zu

verstellen. Die Parksituation

soll zukünftig verstärkt kontrolliert

werden. „Wir werden hier

nicht davor zurückschrecken,

Besitzstörungsklagen einzubringen,

wenn die Plätze durch

Dauerparker verstellt werden“,

so Kollar.

Den Lösungsvorschlag, ein

gegenüberliegendes Grundstück

als Parkfläche heranzuziehen,

lehnt Kollar strikt ab. „Ich wehre

mich dagegen, ein Grundstück

für die Schaffung von

Parkplätzen zuzupflastern.“ Die

Lösung des Parkplatzproblems

sieht Kollar in der Verlängerung

der Röntgengasse, die dann in

die Dornburggasse (neben dem

neuen OSG Gebäude) münden

soll. Hier könnten rechts und

links der Straße neue Parkplätze

geschaffen werden. Baumrodungen

zur Errichtung der

Straße wurden bereits von der

Gemeinde angekündigt.

Über Gratisparker ärgert

sich Kollar auch an anderer

Stelle: „Die Parkplätze beim

STEP-Gästehaus werden

ebenfalls von Besuchern des

Krankenhauses unberechtigt in

Anspruch genommen.“ Hier

will der OSG-Chef durch

Schranken das Problem beseitigen.

Auch sei er dazu bereit,

an einem Parkkonzept mitzuarbeiten.

Die Gespräche laufen,

versichert er.

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Foto © Ing. Wilhelm Hodits

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Oberwarts

von Ing. Wilhelm Hodits

Das Kastell in Schachendorf wird heute von drei Generationen der Familie Berlakovich bewohnt

Der Gutshof an der Grenze

Schachendorf – an der ungarischen Grenze. Es ist eine sehr mystische Gegend und der passende

Rahmen für die Gebäude mit einer bewegten Geschichte: das Kastell und der Meierhof.

Wann das Kastell genau

erbaut wurde, ist heute nicht

feststellbar. Vermutet wird das

Jahr 1760, doch es gibt keine

konkreten Belege dafür.

Was jedoch erwiesen ist,

ist die enge Verbundenheit

dieses Gebäudes mit dem

Güssinger Adelsgeschlecht

Batthyány. Vorerst einmal

bis zum Jahr 1860. Da wurde

das Gut Rechnitz und damit

auch der Besitz in Schachendorf

an die Gutsherren in

Bernstein verkauft.

1870 übernahm dann ein

gewisser Advokat Julius von

Szájbály das Anwesen und

bewirtschaftete es bis 1906. In

diesem Jahr wurde der Besitz

von Baron Heinrich Thyssen-Bornemisza

übernommen,

der bis 1936 im Schloss

Rechnitz lebte.

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Foto © aus der Dorfchronik Schachendorf,

Auflage 2014

Foto © zVg

Eine Ansichtskarte mit dem Kastell aus dem Jahr 1950. Foto re.: Im Speicher des Meierhof wurden während des 2. Weltkrieges rund 500 Gefangene eingepfercht

Die dunklen Jahre

Baron Thyssen-Bornemisza verpachtete

das Anwesen in Schachendorf

mit etwa 600 Hektar

im Jahr 1914 an die jüdische

Familie Ungar. 1938 übernahm

die „Deutsche Ansiedelungsgesellschaft“

unter den Nazis das

Gut und den gesamten Betrieb.

Der neue Verwalter, der von

den Nationalsozialisten eingesetzt

wurde, war ein gewisser

Hugo Holzgethan. Er wurde

für seine Schandtaten und

sadistischen Handlungen gegen

die Juden nach dem Zweiten

Weltkrieg von den Russen verurteilt

und erschossen.

Mit den Nazis begann die dunkelste

Geschichte des Meierhofes

in Schachendorf. In dieser

Zeit wurde das Magazin zu

einem Arbeitslager für Juden,

Kriesgefangene und politisch

Gefangene umfunktioniert.

Nachts wurden sie auf engstem

Raum zusammengepfercht.

Krank oder schwach zu werden,

bedeutete automatisch den Tod.

Laut Zeitzeugenberichten wurden

besonders die ungarischen

Juden von den Nazis grausam

geschlagen und erniedrigt. Sie

bekamen nur wenig zu essen,

sodass viele diese harte Arbeit

am Ostwall nicht überlebten.

Margot, die Tochter von Baron

Thyssen-Bornemisza war mit

Ivan Batthyány verheiratet.

Diese Gräfin ging in die

Geschichte ein. Sie war in den

letzten Kriegstagen Gastgeberin

einer Gruppe von SS-Offizieren

im Schloss Rechnitz.

Es war in der Nacht vom 24.

auf den 25. März 1945, kurz

vor dem Einmarsch der Roten

Armee. In der nahe gelegenen

Scheune Kreuzstadl in Rechnitz

wurden etwa 180 ungarisch-jüdische

Zwangsarbeiter

Mehr dazu

auf unserer

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Rubrik: Plätze &

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JÄNNER 2020

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von Teilnehmern des Festes in

einem Blutrausch ermordet.

Ihre Leichen werden heute

noch gesucht.

Die Befreiung

Besonders grausam war für die

Gefangenen im Arbeitslager die

Zeit im April 1945, während

der Eroberung des Meierhofes

durch die Russen. Die Gefangenen

konnten das versperrte

Lager nicht verlassen und

verhungerten hier elendlich.

500 Zwangsarbeiter waren im

Arbeitslager eingepfercht. Wie

viele tatsächlich überlebt haben,

ist nicht bekannt.

Nachdem die Russen den

Meierhof in den Besitz genommen

hatten, war ein

unangenehm süßlicher Geruch

zu merken. Die Bewohner

des Anwesens öffneten mit

Gewalt das Tor zum Arbeitslager.

Was sie dort sahen, kann

laut Zeitzeugen an unfassbarer

Grausamkeit und Leid nicht in

Worten ausgedrückt werden.

Hinzukam, dass die Leichen

der Zwangsarbeiter nicht alle

sofort bestattet wurden, was zu

einem Ausbruch einer Typhusepidemie

führte.

Das Kastell war nach dem

Auszug der russischen Soldaten

nicht mehr bewohnbar. Es war

stark beschädigt.

Nach den Kriegswirren kehrte

Ferdinand Ungar, der seine Frau

und seine Söhne in Dachau

verloren hatte, als Pächter zurück

und übernahm wieder den

Gutsbetrieb in Schachendorf.

Seine zweite Frau, eine Jüdin

aus Szeged, wollte jedoch in der

Stadt leben, weshalb Ferdinand

Ungar einen Pächter für das

Anwesen suchte.

Die neuen Besitzer

Ein gewisser Robert Berlakovich,

der Offizier in der k.u.k.

Armee war, suchte nach dem

ersten Weltkrieg eine Stelle als

Lehrer. Nachdem keine frei war,

Heute wird nur mehr ein Teil des Meierhofes bewohnt

ging er zum österreichischen

Bundesheer. Nach Abschluss

seines Studiums an der Universität

für Bodenkultur hörte er

davon, den Meierhof in Schachendorf

pachten zu können

und bewarb sich. Er zahlte an

Ferdinand Ungar eine Ablöse

und übernahm 1951 das Anwesen

mit dem Meierhof und

dem Kastell. Nachdem dieses

unbewohnbar war, musste er es

zuerst mit hohem finanziellem

Aufwand sanieren. Damals lebten

am Meierhof 109 Personen.

Sie wurden Deputatisten genannt.

Zum Deputat gehörten

unter anderem kostenlos die

tägliche Milch, Brennholz,

Weizen, Gerste und etwa 5.700

m 2 Acker. Diese Familien

wohnten in einer Art kleinem

Reihenhaus. Jede Familie hatte

einen Gemüsegarten, einen

Schweinestall für zwei Tiere

und einen Stall für Hühner und

Hasen. Auf dem Acker und

dem Gemüsegarten wurde alles

angebaut, was man zur Selbstversorgung

benötigte.

Das Leben, so berichten Zeitzeugen,

war damals am Meierhof

ein gutes. Die Bewohner

der Siedlung waren eine eingeschworene

Gemeinschaft. Es

wurde gemeinsam gefeiert und

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zusammengehalten. Neben den fix Angestellten

gab es auch etwa 20 Saisonarbeiter

und etwa 20 Tagelöhner.

In den 50er und 60er Jahren war die Viehzucht

ein starker Wirtschaftszweig. So waren

damals immer mindestens sechs Pferde,

100 Rinder, Milchkühe, Ochsen und Stiere,

60 Zuchtschweine und 600 Mastschweine

sowie Hühner zur Selbstversorgung am

Meierhof vorhanden.

Eine Sensation war 1952 der Einsatz der

ersten mit einem Lanz Bulldog Traktor

gezogenen Mähdrescher. Die Bauern der

Umgebung konnten es nicht glauben, dass

auf einmal ein Gerät die schweren Feldarbeiten

erledigte.

Im Jahr 1981 kaufte Ivan Berlakovich,

der Sohn von Robert, 242 Hektar des 408

Hektar großen Anwesens von Heinrich

Thyssen-Bornemisza – inklusive Kastell

und Meierhof. Der Rest des Grundstücks

ging an die umliegenden Bauern.

Als 1979 die letzte Deputatistenfamilie

Janzsö aus dem Meierhof auszog, blieb

diese Anlage leer. Später wurde ein Teil

abgetragen. Heute wird eine Wohnung vom

pensionierten katholischen Pfarrer Nikola

Juracec bewohnt. Eine weitere Wohnung

von einer Mieterin. Der südliche Teil wurde

von der Tochter des Hauses als Wochenend-Domizil

ausgebaut. Der Rest der ehemaligen

Wohnanlage wird als Lagerraum

genutzt.

Im sanierten Kastell wohnen heute drei

Generationen. Im nördlichen Teil wohnen

der „Senior-Chef“ Ivan Berlakovich und

seine Frau Monika. Im südlichen Teil der

heutige Eigentümer Stefan Berlakovich

mit seiner Frau Kinga und seinen drei

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Kindern, die dreisprachig aufwachsen.

Das Kastell liegt geschützt in einer Parklandschaft,

sodass das Anwesen von der

Straße aus kaum sichtbar ist. Im Jahr 2008

wurde der Betrieb auf moderne biologische

Landwirtschaft umgestellt.

Heute arbeiten nur mehr drei ständige

Facharbeiter und ein Saisonarbeiter am

Meierhof.

Die Gemeinde Schachendorf und Joe Omischl

haben wichtige Details aus der Chronik für

diesen Artikel zur Verfügung gestellt.

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konnte das Haus aus Ziegel nicht zusammenpusten.“

So steht es in einem bekannten Märchen.

prima! hat bei den Experten Thomas Mühl

und Bernd Berk von der Ziegelhaus Manufaktur

in Markt Allhau nachgefragt, was es mit dieser

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Mein Haus aus Ziegel

Was sind die Vorteile von einem Haus

aus Ziegel?

Thomas Mühl: Häuser aus dem Naturbaustoff

Ziegel sind wohngesund, wertbeständig,

natürlich und nachhaltig, wirtschaftlich

und wärmespeichernd.

Ist ein Ziegelbau kostspieliger im Vergleich

zu anderen Bauweisen?

Thomas Mühl: Ein Einfamilienhaus aus

Ziegel ist natürlich nicht kostspieliger

als ein Haus in einer anderen Bauweise.

Unsere langjährige Erfahrung zeigt nämlich,

dass sich vermeintlich kostenattraktive

Angebote im Nachhinein als doch nicht so

günstig herausstellen, weil oftmals notwendige

Leistungen fehlen. Wir empfehlen

aus diesem Grund zuerst die Leistungspakete

detailliert zu vergleichen und erst im

nächsten Schritt auf den Preis zu blicken.

Dauert es länger, ein Haus aus Ziegel zu

errichten?

Bernd Berk: Die Verwendung von

innovativen Baustoffen wie z.B. dem

Planziegelsystem und eine durchgeplante

Baustellenlogistik ermöglichen kurze

Bauzeiten. Innerhalb von nur einem Jahr

ab Baustart ist das Traumhaus bezugsfertig.

Wie argumentieren Sie diese Bauweise

im Hinblick auf den Klimaschutz?

Bernd Berk: Wir verzichten bei unseren

Häusern bewusst auf die Verwendung von

Wärmedämmplatten an der Außenfassade.

Das ist nicht nur klimaschonend, sondern

auch nachhaltig und sichert den Wert der

Immobilien über Generationen hinweg.

Welchen konkreten Tipp haben Sie für

einen Häuslbauer?

Thomas Mühl: Jedes Hausbauprojekt

beginnt mit einer maßgeschneiderten

Planung, die natürlich den Wünschen und

Vorstellungen des künftigen Hausbesitzers

entsprechen soll und die auch den lokalen

Bebauungsbestimmungen sowie der Bauordnung

entspricht. Hier ist es wichtig, von

Beginn weg einen kompetenten Planungsund

Ausführungspartner zu haben, der die

Bauherren durch den gesamten Bauprozess

begleitet.

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JÄNNER 2020

17


Foto © Foto Iris Milisits ©zVg

REPORTAGE XXX

Tipps für eine gute Darmgesundheit

So geht vegan

Karin Weingrill MA,

Expertin für vegane Ernährung

Die Abwehrkräfte werden geschwächt,

und daraus resultiert

eine erhöhte Infektanfälligkeit.

Um eine gute Darmgesundheit

wiederherzustellen, ist es

wichtig, die kleinen „Helferleins“

in unserer Darmflora

richtig zu versorgen und das

Mikrobiom, also die Ansammlung

von Billionen Mikroorganismen

in unserem Darm, so

schnell wie möglich wieder ins

Gleichgewicht zu bringen. Es

ist aber nicht nur die Ernährung

entscheidend, auch Stress,

Besonders nach den Feiertagen machen sich so manche Beschwerden

bemerkbar. Sodbrennen, Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung

oder Durchfälle sind oftmals die Folgen von den Schlemmereien.

Ist unser Darm außer Balance, leidet darunter nicht nur unser

Wohlbefinden, sondern vor allem auch das Immunsystem.

Schlaf, Bewegung, Alkohol und

Rauchen sowie einige Medikamente

nehmen Einfluss auf

unser Mikrobiom und damit auf

unseren allgemeinen Gesundheitszustand.

Damit sich die unangenehmen

Beschwerden der Festtage bald

wieder verflüchtigen, habe ich

hier einige Tipps zusammengefasst,

die sich einfach in den

Alltag integrieren lassen und

rasch zu mehr Wohlbefinden

und mehr Lebensfreude führen.

• Kräutertees trinken: Wohltuend

wirken Fenchel-, Anis-,

Ingwer- und Pfefferminztee.

• Reichlich stilles Wasser

trinken.

• Kurkuma, das gelbe Gewürz

aus der Kurkumawurzel, für

Müslis, Breie, Suppen und Eintöpfe

verwenden.

• Heidelbeeren essen – in der

Winterzeit tiefgekühlt.

• Naturvergorenen Apfelessig

für die Salate nehmen.

• Haferflocken als Porridge zum

Frühstück oder in Suppen und

Aufläufen genießen.

Rezept

auf unserer

Website!

Rubrik: So geht

vegan

• Quinoa als Beilage

oder in Salaten essen.

• Leinöl oder Hanföl für kalte

Gerichte verwenden.

• Fermentierte Lebensmittel

wie Sauerkraut, Kombucha,

Tempeh oder Sojajoghurt einsetzen.

• Täglich mind. 20 Minuten an

der frischen Luft verbringen.

• Auf genügend Schlaf achten.

• Zeit für sich selbst nehmen.

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Ernährung, Diätologie und

Gesundheit, www.enjoi.at

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Oberwart auf den Säulen von

Kostentransparenz, Qualität

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beschäftigt ausschließlich

qualifiziertes Personal. Die Betreuerinnen

und Betreuer weisen

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verfügen über Erfahrungen im

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auf Förderungen sind für viele

Betroffene kaum bewältigbar.

Diesen Bürokratieaufwand erledigt

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BAUMFREUNDE

LESERBRIEF

Foto © prima!

Mehr Bäume

in Oberwart

Dr. Andrzej Krasnowiecki (3.v.r.) ist einer der Hauptinitiatoren der „Baumfreunde

Oberwart“. Kürzlich war die Bürgerinitiative mit einen Infostand am Oberwarter

Bauernmarkt vertreten mit zahlreichen interessierten Besucherinnen und Besuchern

Mit klaren Forderungen hat sich vor einigen Monaten die Bürgerinitiative „Baumfreunde Oberwart“

in der Bezirkshauptstadt formiert. Die Rodung der Bäume besonders im Wohngebiet

sehen die Mitglieder als besorgniserregend. An prima! erging der nachfolgende Leserbrief der

„Baumfreunde Oberwart“mit der Vorstellung der Bürgerinitiative.

Wir sind ein unabhängiger Zusammenschluss

von Bürgern

(keine politische Organisation,

keine NGO, keine Fanatiker und

keine Esoteriker). Der Schutz

und Erhalt des noch vorhandenen

Baumbestandes in Oberwart

ist uns ein Anliegen. Ein

weiteres Anliegen ist die maximale

Bepflanzung und fachgerechte

Pflege der Bäume. In den

letzten Jahren fand in Oberwart

eine rege Fäll- und Kappungstätigkeit

statt. Eine große Anzahl

wertvoller Stadtbäume und

Sträucher ging verloren. Das

bedeutet auch einen großen

Verlust an Lebensqualität, den

wir nicht länger hinnehmen

wollen.

Bestandsaufnahme März 2019

Anzahl Straßenbäume Stadt Oberwart

933

Anzahl Straßen ohne Bäume

128

Anzahl Straßen mit Bäumen

61

Einwohnerzahl Stadt Oberwart

7.623

Straßenbäume pro Einwohner

0,12

Anzahl der gerodeten Bäume

mind. 457

im Naherholungsgebiet Richtung Riedlingsdorf zusätzlich rund 750

IMPRESSUM: Herausgeber: SPÖ Burgenland | Foto: Suzy Stöckl

Wahlkreisliste

Höchstens drei

Vorzugsstimmen vergeben

MIT VORZUGSSTIMME!

... und so kannst du mir eine

Vorzugsstimme geben.

Liste Doskozil

SPÖ Burgenland

Vorzugsstimme für die Wahlkreisliste

1. Doskozil Hans Peter, Mag.

2. Maczek Kurt, Mag.

3. Prohaska Doris

4. Koller Wolfgang, DI (FH)

5. Habetler Renate

6. Kramelhofer Martin

7. Novosel Isabell

8. Dax Christian, Mag.

Die Forderungen der

„Baumfreunde Oberwart“

• Wertschätzung von Bäumen

als (Mit)Lebewesen

• Sofortige Beendigung sinnloser

Abholzungen in und um

Oberwart – insbesondere der

ökologisch wertvollsten alten

Baumbestände

• Schaffung einer Rechtsgrundlage

zum Schutz der Bäume

• Installierung eines

Baumkatasters

• Fachgerechte und schonende

Baum- und Gehölzpflege durch

qualifizierte Gärtner

• Sofortige und adäquate Ersatzpflanzungen

für Fällungen

von Bäumen in und um Oberwart

und Neupflanzungen mit

ökologisch wertvollen einheimischen

Bäumen und Sträuchern

• Bauprojekte und Verkehrsplanungen

müssen den möglichst

weitgehenden Erhalt von Buschund

Baumbestand mit einbeziehen

und dürfen keine weiteren

unnötigen Baumfällungen auf

Grundstücken der Baugesellschaften

nach sich ziehen.

• Eindämmung von Bodenversiegelungsmaßnahmen

im

Stadtgebiet

• Frühzeitige Einbeziehung von

Anliegern, Umweltverbänden

und den „Baumfreunden Oberwart“

bei Fällabsichten.

Unterzeichnet: Dr. Andrzej Krasnowiecki,

Mag. Rudolf Augustin, Mag.

Brigitte Schodits, Mag. Kathrin

Gabngoly, Dr. Werner Gangoly,

Anton Loaker, Kurt Pieber

baumfreunde-oberwart@gmx.at

JÄNNER 2020

19


REPORTAGE MARKT ALLHAU

Mit dem Herz am rechten Fleck

Marktgemeinde Markt Allhau

Wer durch Markt Allhau auf der B50 von Hartberg nach Oberwart fährt, merkt schon: Dies ist

eine ruhige Gemeinde. Bürgermeister Hermann Pferschy (ÖVP) ist seit 2007 in seinem Amt, der

örtliche Kachelofenhersteller hat gerade 40-jähriges Jubiläum gefeiert, auch sonst geht hier alles

seinen gewohnten Gang. Die Welt wirkt noch in Ordnung im idyllisch an der Lafnitzau gelegenen

„Tor zum Südburgenland“. So lautet die Selbstbezeichnung für die zwei Teilgemeinden Markt

Allhau und Buchschachen. Doch einmal anzuhalten und sich die gut 2.000 Einwohner umfassende

Gemeinde näher anzusehen lohnt sich: Markt Allhau hat einiges zu bieten. Olga Seus

Ein bisschen wirkt es, als sei die Zeit

stehen geblieben. Dabei ist die Moderne

längst angekommen. Der ortsansässige Tierarzt

Christoph Haller hat nicht nur seine

1.500 Tiere umfassende Bullenwirtschaft

mit regionaler Weidehaltung und ohne

Kraftfutterzufuhr nachhaltig aufgestellt,

mit der Biogasanlage verwertet er vorbildlich

alles von seinen Rindern. Gekrönt wird

sein Engagement vom gerade neu erbauten

Bullinarium, das im April Eröffnung haben

wird. Hier werden Infotainment mit gehobener

Gastronomie und mit einem Shop

mit hauseigenen Fleischspezialitäten und

regionalen Produkten verknüpft.

Projekte zum Schutz der Bürger

Der Klimawandel macht auch vor Markt

Allhau nicht Halt: 2016 und 2018 gab

es im gesamten Stögersbachtal Probleme

mit Hochwasser: Überschwemmungen

von Grafenschachen bis Wolfau waren die

Folge. Aus diesem Grund wurde in Markt

Allhau bereits mit einem Hochwasserschutzprogramm

begonnen, 2020 soll

dieses mit der Fertigstellung von innerörtlichen

Hochwasserrückhaltebecken

POLYchem, der Rohstoff-Anbieter

für Verbund-Werkstoffe

Das Unternehmen aus Markt Allhau hat sich mit der Vertretung von

Hexcel, ein internationaler Hersteller von hochwertigen Kohlefaser-

Produkten, zu den Top-Distributeuren im High-End-Bereich von

Verbundwerkstoffen hochgearbeitet.

GF Alfred Fuchs: „Wir sind sehr

stolz auf diese Entwicklung!

Unser Ziel ist es, hochwertige

und technisch anspruchsvolle

Produkte am Markt zu platzieren.

So ist es auch gelungen, uns zu

einem Global Player im Bereich

„High-Advanced Composite-Rohstoffe“

zu entwickeln.“

Kohlefaser-Verbundwerkstoffe

zeichnen sich durch extrem hohe

Festigkeiten bei gleichzeitig sehr

leichtem Gewicht aus. Daher wer-

den diese Bauteile im Fahrzeugund

Flugzeugbau eingesetzt. „Es

ist uns bereits der Einstieg bei

Motorrad-Herstellern geglückt –

ein erster Schritt in einem sehr

breit gefächerten Markt. Mittlerweile

wurde in der Zentrale in

Markt Allhau ein entsprechendes

Labor für die Anwendungstechnik

dieser High-End-Rohstoffe

eingerichtet. Damit haben wir die

Basis für weitere Entwicklungen

gelegt!“, so Fuchs.

Polychem ist ein Vorzeigebetrieb

in der Region. Aufgrund außerordentlicher

Leistungen wurde

das Unternehmen mehrfach

ausgezeichnet und genießt in der

Branche einen ausgezeichneten

Ruf. Fuchs: „Das Wichtigste im

Unternehmen sind die Mitarbeiter!

Unser Team umfasst gut

ausgebildete und hoch motivierte

Mitarbeiter, die mit vielseitigen

und komplexen Aufgaben beschäftigt

sind!“

Alfred Fuchs

Ein wesentlicher nächster Schritt

im Zusammenhang mit dem

Vertrieb von sehr hochwertigen

Rohmaterialien für Verbundwerkstoffe

ist auch die ISO-Zertifizierung.

„Es wurden alle Vorbereitungsarbeiten

abgeschlossen,

sodass die Zertifizierung Anfang

2020 erfolgen wird“, so Alfred

Fuchs abschließend.

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Foto © Hallers

MARKT ALLHAU

REPORTAGE

Tierarzt Christoph Haller setzt auf Nachhaltigkeit und auf regionale Weidehaltung.

Derzeit baut er mitten im Ort das „Bullinarium“

abgeschlossen werden.

Dass der Gemeinde die

Gesundheit ihrer Bürger am

Herzen liegt, beweist sie nicht

nur durch die Anschaffung

eines Defibrillators für Buchschachen.

Auch das Projekt

„Gesund in Markt Allhau und

Buchschachen“ hatte 2019

bereits 10-jähriges Jubiläum

und erfreut sich mit seinen Bewegungsprogrammen

Skigymnastik,

Yoga, Seniorenturnen

und einem Babytreff nach wie

vor großer Beliebtheit.

Soziales Engagement

Soziales Engagement zeigt

sich auch im neu etablierten

Programm „Nachbarschaftshilfe+“,

das bereits in mehreren

burgenländischen Gemeinden

beheimatet ist und 2019 in

Markt Allhau gestartet wurde.

Hier werden ehrenamtliche

Angebote mit dazu passenden

Nachfragen verknüpft.

Die Bandbreite der Dienste

geht von Amtsbesuchen über

Erledigungen von Einkäufen

bis zu Besuchen bei einsamen

älteren Mitbürgerinnen und

Mitbürgern. 34 Ehrenamtliche

konnten bereits gewonnen

werden.

Netzwerk Mittelschule

Für Familien stehen Krippe

und Kindergarten, eine

Volksschule sowie eine Neue

Mittelschule zur Verfügung.

Letztere bezeichnet sich seit

10 Jahren selbst als „Netzwerk

Mittelschule“. Der Name ist

Programm: Angestrebt wird

eine enge Vernetzung mit der

Volksschule und weiterführenden

Schulen der Sekundarstufe

2 bzw. in den Berufsalltag. So

werden gute Übergänge zwischen

den einzelnen Lern- und

Lebensabschnitten und eine

durchgängige Förderung von

Begabungen und Reduktion

von Defiziten geschaffen. Auch

schulintern gibt es Vernetzung:

Die Lehrerschaft wird in einer

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Dr. Martina Koch-Puhr

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„Man muss einem Haus die Freude

ansehen, mit der es gebaut wurde“

Foto © Andi Bruckner

Häuser aus dem Naturbaustoff Ziegel schaffen ideale Voraussetzungen

für gesundes Wohnen und eine behagliche Atmosphäre,

denn die umschließenden Wände bestehen ausschließlich aus

ökologisch unbedenklichen Rohstoffen wie Ton, Lehm und Sand.

Geschäftsführer Bernd Berk und Thomas Mühl

Diese Tatsache bildet die Basis für das

innovative Hauskonzept der ZIEGELHAUS

MANUFAKTUR.

Als Komplettanbieter von der Planung bis hin

zur auf Wunsch bezugsfertigen Ausführung

achten wir darauf, unseren Kunden Wohnhäuser

in erstklassiger Qualität anzubieten. Gebaut

von kompetenten Fachbetrieben aus der

Region und mit modernsten Baumaterialien

schaffen wir mit unseren Häusern Wohlfühloasen

für unsere Kunden.

Individualität wird bei uns groß geschrieben.

Alle Wohnräume sind nach persönlichen

Wünschen und Bedürfnissen geplant und frei

und individuell gestaltbar. Durch die Verwendung

von hochwertigen Baustoffen – und hier

vor allem dem natürlichen Baustoff Ziegel –

garantieren wir ein Zuhause mit wohngesundem

Raumklima das ganze Jahr über.

Denn mit dem Bau eines eigenen Hauses erfüllt

sich für die Bauherrn der wohl größte Lebenstraum.

Das eigene Zuhause im Zentrum

eines glücklichen Familienlebens, als wertvoller

Rückzugsort vom stressigen Alltag.

Weitere Infos finden Sie unter

www.ziegelhaus-manufaktur.at oder gerne

auch in einem persönlichen Beratungsgespräch

nach telefonischer Terminvereinbarung

unter 0664/82 80 943

Die Ziegelhaus Manufaktur GmbH.

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7411 Markt Allhau

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JÄNNER 2020

21


Foto © zVg

REPORTAGE MARKT ALLHAU

Mitglieder der Volkstanzgruppe bei Proben zum Stück „der Diller“, das 2019 zum 70-jährigen Jubiläum aufgeführt wurde.

Bürgermeister Hermann Pferschy (ÖVP) ist stolz auf das rege Vereinsleben in seiner Gemeinde

mittleren Managementebene

durch sogenannte Steuergruppen

in alle Schulprozesse

eingebunden, so z.B. bei der

Schulentwicklung und der

Erstellung von Lernzielen.

Fortbildungen dienen dazu, auf

dem neuesten Stand zu bleiben.

Die Schüler werden ebenfalls

– mithilfe von Klassen- und

Elternsprechabenden – eingebunden.

„Je besser informiert

Foto © Olga Seus

man ist, desto zufriedener

ist man. Probleme entstehen

immer aus Missverständnissen

und mangelnder Information,

durchgängige Information

hingegen schafft Vertrauen“,

so Schuldirektorin Daniela

Hallemann. Kein Wunder, dass

die Netzwerk Mittelschule

Markt Allhau zahlreiche Preise,

darunter 2016 den österreichischen

Schulpreis in der Kategorie

„innovative Lernsettings“,

aufweisen kann.

Reges Vereinsleben

Markt Allhau hat ein reges

Vereinsleben: 28 Vereine sind

hier beheimatet. Darunter befindet

sich der erfolgreiche Eisstocksportverein

ESV Markt

Allhau: Die Damen sind in der

Staatsmeisterschaft im Zielschießen,

die Herren schafften

nach einem Medaillenrang in

der Staatsmeisterschaft den

Aufstieg in die Regionalliga.

So konnte 2019 zu Recht das

50-jährige Jubiläum in der

renovierten Halle groß gefeiert

werden!

Hervorzuheben ist die Volkstanzgruppe,

die 2019 bereits ihr

70-jähriges Bestehen feierte:

Die 27 Aktiven, Tanzpaare und

Musikanten, beherrschen über

50 verschiedene Volkstänze,

vornehmlich aus Österreich.

Die Gruppe verbindet mehr als

nur die Liebe zum Tanz. Man

verreist gerne zusammen, und

zum Jubiläumsjahr wurde sogar

ein Theaterstück eingeübt und

aufgeführt, „der Diller“.

Kein Wunder, dass in Markt

Allhau mehrfach gebaut wird.

„Wir sind als Wohngemeinde

gefragter und attraktiver denn

je zuvor“, so Bürgermeister

Pferschy. Markt Allhau lohnt

eben einen Halt, manche bleiben

gleich ganz da.

Marktgemeinde Markt Allhau - Buchschachen

7411 Markt Allhau, Gemeindestraße 29

T: 03356/202-0, FAX: DW 85, post@markt-allhau.bgld.gv.at

www.marktallhau.at

Blunzngröst’l, Bauernbrot & Sterz:

Feines vom Catering mit Herz

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Pfeffersauce • Selchwürstel • Semmelkren • Serviettenknödel • Tafelspitz Apfelfleck • Apfelkren • Backhenderl

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22 • JÄNNER Landkäse 2020

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MARKT ALLHAU

REPORTAGE

„No Steak Mania” sondern...

Foto © Seier

In Markt Allhau wird an Hallers Bullinarium

eifrig gebaut. Was sich als Steakhouse bereits

jetzt positioniert hat, ist aber viel mehr: Bull

Beef® aus der Region, artgerechte Fütterung,

das Tierwohl im Fokus und komplette Verwertung.

Nachhaltigkeit ist dabei die Leitlinie!

...Bullinarium

Das Bullinarium bietet seinen

Besuchern mit Hallers Bull Beef®

kulinarische Genüsse wie sie sein

sollen, regional und nachhaltig

in der Herkunft, vielfältig und

international in der Zubereitung.

Regional und nachhaltig

Das Bullinarium ist aber kein

Steakhouse. Es steht für die

komplette Verwertung des

Rindes (from Nose-To-Tail) sowie

Regionalität, Transparenz und

Nachhaltigkeit. Denn Hallers Bull

Beef® ist klimapositiv bei uns

aufgewachsen und im eigenen

Haus gereift.

Die Direktvermarktung im

Bullinarium ermöglicht kurze

Wege statt langerTiertransporte.

Die Konsumenten übernehmen

damit soziale Verantwortung für

ihre Kinder und eine enkeltaugliche

Umwelt.

Hallers Bull Beef®

Christoph Haller, ein Bauernsohn

aus dem Bregenzerwald, weiß

sowohl von seiner Herkunft als

auch als Tierarzt, was Wiederkäuern

guttut.

Er lässt seine Bullen – im Gegensatz

zu herkömmlichen Mastbetrieben

– deutlich langsamer

und natürlich wachsen und

versorgt sie mit Heu und Gras

aus dem RAMSAR Schutzgebiet

entlang des Ufers der Lafnitz.

Das Ergebnis: Bull Beef® – wie es

sein soll – langsam und natürlich

gewachsen, optimal in eigenen

Reifekammern im Bullinarium

gereift und daher zart im Verzehr,

ohne übermäßige Fetteinlagerung,

mit natürlicher

Marmorierung.

Eröffnung: April 2020

Infos: www.bullinarium.com

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35 Jahre Verein vamos

im Dienste der Region

Der Verein vamos in Markt Allhau begleitet mehr als 100 Menschen

in seinen Betrieben und ermöglicht damit sinnvolle Beschäftigung.

Fotos © zVg vamos

Die Einbindung in die Produktionsprozesse

erfolgt abgestimmt auf die individuelle

Leistungsfähigkeit und hat zum Ziel, soziale

Teilhabe und damit verbunden Sicherheit

und Wertschätzung für jeden und jede Einzelne/n

sicher zu stellen.

Als soziales Unternehmen sind wir auch

Arbeitgeber und bieten zahlreiche Arbeitsplätze

für betriebliche und pädagogische

Fachkräfte, 15 Transitarbeitsplätze, und wir

bilden mehr als 30 Lehrlinge in fünf unterschiedlichen

Berufen aus.

Die von unseren Betrieben angebotenen

Dienstleistungen und Produkte sind darauf

ausgerichtet, Nutzen für die Region zu

erbringen (z.B. Essen auf Rädern für ältere

Personen, Schulen und Kindergärten). Auch

der Erhalt der Poststelle für die Gemeinde ist

uns ein wichtiges Anliegen.

vamos – Verein zur Integration

7411 Markt Allhau

Gemeindestraße 35

Tel: 03356/7772

office@vereinvamos.at

www.vereinvamos.at

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JÄNNER 2020

23


REPORTAGE XXX

Foto © zVg

„Die Babyboomer

lassen sich nicht wegsperren!“

„Jung und Alt gehört zusammen!“ ist Dr. Ulrike Habeler überzeugt und hat mit ihrem Mann Wolfgang

eine Idee umgesetzt, von der sie seit über 25 Jahren träumt. Das Modell der Großfamilie wird hierbei

neu gedacht. Im Zentrum dieser Vision stehen Synergien zwischen Jung und Alt, die beiden Generationen

Vorteile bescheren. Nun finden sich ihr Wohnhaus, die Arztpraxis und betreubares Wohnen

auf 17.000 Quadratmetern in ihrer Heimatgemeinde Markt Allhau. Und das Projekt soll wachsen.

Nora Schleich

2013 hat man begonnen, die

Pläne aufs Papier zu bringen.

Nach nur einem Jahr Bauphase

waren Wohnhaus und Ordination

fertig gestellt. Zwei Doppelbungalows

sind ebenfalls bereits

am Grundstück entstanden. Der

ältere Doppelbungalow wird seit

2015 von älteren, teils pflegebedürftigen

Menschen bewohnt.

Die Vorteile? „Die Mieter

bekommen Essen auf Rädern.

Je nach Bedarf wird flexibel auf

Bedürfnisse eingegangen und

Pflegebedarf zugekauft,“ erklärt

Ulrike Habeler. Jede Wohneinheit

hat etwa 100 Quadratmeter

und bietet auch ein eigenes

Zimmer mit Bad für eine eventuelle

Pflegekraft. Das große,

Österreichische Gesellschaft

zur Förderung des

intergenerationellen

Zusammenhalts

Dr. Ulrike Christine Habeler

MBA, MSC

Hochstraße 49

7411 Markt Allhau

03356 73 152

verein@jungalt.at

www.jungalt.at

Im ReUse-Shop geht so

manchem ein Licht auf!

Große Auswahl und

lauter tolle Sachen –

gebraucht, bestens

erhalten und

super günstig.

In den ReUse-Shops erwarten

dich Kleidung, Spielzeug,

Sportartikel, Hausrat und

andere Dinge. Stöbern in den

guten alten Sachen macht

sich bezahlt. Und mit ein

bisschen Glück findest du

deinen persönlichen Schatz.

Die ReUse-Shops gibtʹs im

ganzen Burgenland. Und

natürlich auf bmv.at

European Regional Development Fund

www.bmv.at

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Fotos © zVg

Dr. Ulrike Habeler hat mit ihrem Mann Wolfgang zwei Doppelbungalows für ältere Menschen errichtet. Der Steingarten ist besonders im Sommer ein Highlight

zusätzliche Plus: Die Ärztin ist immer vor

Ort. Der zweite, neuere Doppelbungalow

ist noch nicht vermietet. (siehe INFOBOX,

Seite 26) Hier ist die größere Einheit als

Tagesheimstätte geplant, in dem sich die

Bauherren gemeinsames Singen, Gedächtnistraining

und Kochen der Senioren in der

großen, hochwertigen, offenen Küche vorstellen.

Der etwas kleinere Teil könnte von

Psychologen oder Krankenschwestern für

Einzelgespräche, Biografiearbeit sowie für

Behandlungen genutzt werden. Baulich besticht

das neueste Gebäude am Grundstück

durch außergewöhnliche Werte – energetisch

und ökologisch.

Klimaaktiv

Der neueste Doppelbungalow am Anwesen

ist ein Passivhaus und braucht weniger als

einen Euro Energiekosten pro Quadratmeter

Wohnfläche – und das im Jahr. Trotz

der großen Außenflächen und der relativ

geringen Quadratmeteranzahl hat das Gebäude

eine hervorragende Ökobilanz. So gut

sogar, dass es die beste Klimazertifizierung

(„Klimaaktiv-Gold“) vom Ministerium

für Nachhaltigkeit und Tourismus erlangt

hat. Bislang wurden nur neun Gebäude im

Burgenland prämiert. Kriterien wie natürliche

Materialien, Haustechnik und Nachhaltigkeitsfaktoren

wurden dabei in Bezug

zur Lebensdauer eines Hauses gesetzt, und

so wurde der CO2-Ausstoß des Hauses

berechnet. „Normalerweise ist es schwierig,

mit einem Bungalow diese hervorragenden

Werte zu erreichen“, erklärt Johann

Koch, Geschäftsführer der Firma OC

Block. „Der Doppelbungalow mit insgesamt

etwa 200 m 2 hat aber einen Energiebedarf

von nur 115 Teelichtern,“ ergänzt

er weiter. In der angewandten Bauweise

der Firma OC Block werden wie beim

Lego im Blocksystem die Teile zusammengesteckt

und schließlich mit Ökobe-

bitte umblättern >>

JÄNNER 2020

25


Foto © zVg

BAUREPORTAGE JAZ

Die Gebäude von Dr. Ulrike und Wolfgang Habeler wurden mit der höchsten Klimazertifizierung ausgezeichnet.

Foto v.l.: Johann Koch (OC Block) , Dr. Ulrike Habeler, Ministerin Maria Patek , Wolfgang Habeler

BSc, Markus Koch

ton, der österreichweit nur von der Firma

Wopfinger hergestellt wird, ausbetoniert.

Hier wird recycletes Material beigemengt.

„Durch den Beton ergibt sich viel Speichermasse,

und durch das Blocksystem

kann nahezu Wärmebrücken-frei gebaut

werden“, erklärt Herr Koch die gute

Ökobilanz des Hauses. Wolfgang Habeler

fügt an: „Noch im Rohzustand haben wir

gemerkt, dass die Innentemperatur selbst

bei Minusgraden im Winter nicht unter

14 Grad sinkt, auch wenn nicht geheizt

wird. Im Sommer ist es angenehm kühl.

Für die ältere Generation ist das wichtig.“

Gut für die Umwelt ist oft auch gut für

den Menschen. Lebensqualität hängt mit

gutem Raumklima zusammen, was unter

anderem durch die Fußbodenheizung im

Winter gefördert wird. Die Haustechnik

kann im Sommer auch kühlen. Zu dieser

Jahreszeit wird von den Bewohnern vor

allem der kühle Steingarten genutzt. Eine

gemeinsame, westseitig gelegene Terrasse

pro Doppelbungalow und ein überdachter

Platz für alle vier Einheiten laden zum

„gemeinsam Altwerden“ ein.

Zukunftsmusik

Ulrike und Wolfgang Habeler sind noch

nicht fertig. „In einem Haupthaus wollen

wir einmal Jung und Alt zusammenführen.

Wir wollen Kurzzeitpflege für benachteiligte

Kinder und deren Eltern anbieten.“

Die ältere Generation soll dort mit den

Jungen zusammenkommen, aber stets die

Bungalows als ruhigen Rückzugsort zur

Verfügung haben. „Für uns als Einzelpersonen

ist das nicht finanzierbar. Aber das

würde unser Konzept abrunden! Alt und

Jung gehört eben zusammen.“

Wunschziel Seniorengarten

Dr. Ulrike Habeler: „Andere sollen einen

Nutzen haben, auch wenn wir einmal nicht

mehr da sind, darum haben wir die Bungalows

gebaut. In meine Praxis kommen

viele Menschen, die eigentlich nicht krank,

sondern einsam sind. Ein Seniorengarten

wäre die Lösung. Alleine in Markt Allhau

gibt es etwa 60 Personen, die Bedarf

hätten. Es geht hier nicht um Pflegefälle!

Die „Babyboomer-Generation“ wird alt und

hat hohe Ansprüche. Die 68er sind Revoluzzer.

Die gehen nicht gerne in ein Heim.

Hier springen wir ein, denn wir haben die

Ressourcen für die Tagesbetreuung, nicht

nur was das Bauliche betrifft. Mein Mann

ist Psychologe, und ich bin Ärztin. Mit Projekten

wie „Nachbarschaftshilfe Plus“ und

Fahrgemeinschaften könnten die Senioren

gebracht und durch Aktivitäten wie Basteln

oder auch Waldbäder aus ihrem Trott

gerissen werden. Wir haben alles durchdacht.

Der Bedarf ist da, das weiß ich. Das

Haus ist baulich fertig und als Tagesheimstätte

geplant und umgesetzt. Wir warten

noch auf politische Unterstützung, denn

nur so sind die Kosten, die zum Beispiel

für eine verpflichtende Krankenschwester

anfallen, zu tragen. Der gemeinnützige

Verein „JAZ“ tut, was er kann.“

Das Konzept, älteren Menschen ein

selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen,

ist das Ziel des von den Habelers

gegründeten Vereins „JAZ – Jung & Alt:

Zusammenhalt“.

www.oc-block.com

Transportbeton

in Ihrer Nähe!

26 JÄNNER 2020

www.prima-magazin.at


TIPP DES MONATS

MUSIK

Foto © Laura Weingrill

Musikjournalistin Laura

Weingrill stammt aus

Bad Tatzmannsdorf und

lebt derzeit in England

Mit dem neuen Jahr steigen auch die Erwartungen

an eine neue Gruppe von Künstlern und

Bands, die die musikalische Agenda für die

kommenden zwölf Monate festlegen werden.

Genau darum geht es bei der Hotlist – eine

Vorstellung all der musikalischen Genies, von

denen man annehmen darf, dass sie 2020 den

meisten Lärm machen werden.

Die Hotlist 2020

Die gesamte

HOTLIST

auf unserer

Website

Rubrik: Soundnerd

Foto © natalie-perea-

Inhaler

Auf den ersten Blick ist diese

Gruppe irischer Jungs eine

wunderbare Mischung aus

gepflegten Gitarren- und

Synth-Pop-Riffs. Mit einem

berühmten Vater an ihrer Seite

– Frontmann Elijah Hewson’s

Vater ist kein Geringerer als

U2 Star Bono – und einer

schon jetzt treuen Fangemeinde

ist leicht erkennbar, dass

die Rocker aus Dublin für die

oberen Ränge der musikalischen

Hemisphäre bestimmt

sind. Mit vergangenen Hits

wie „Ice Cream Sundae“ und

„It Won’t Always Be Like

This“ und unzähligen, umwerfenden

Festival-Auftritten sowie

ausverkauften Solo-Shows

konnte sich die Band schnell

Respekt in der Indie-Szene

verdienen, und das aus gutem

Grund. Mit guten Aussichten

auf ein kommendes Album

und wachsenden Tour-Abenteuern

darf man auch 2020

Großes von der Gruppe erwarten.

sie schon lange gewöhnt sind.

Das aus Jamie Glass, Ollie

Nunn und den Brüdern James

und Rob Simpson bestehende

Vierer-Team hat sich vor rund

fünf Jahren zum ersten Mal

zusammengetan, damals jedoch

nur aus Spaß. Ein kometenartiges

Album, zahlreiche

ausverkaufte Headline-Shows

und eine Namensänderung

später ist die Band längst

nicht mehr aus der Rängen der

aufkommenden Stars wegzudenken

und denkt erst gar

nicht daran, sich eine Pause zu

gönnen.

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dauerhaften Ernährungs- und Lebensweise, ganz nach Deinem

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JÄNNER 2020

27


IM GESPRÄCH WIE WERBUNG WIRKT

Foto © LEXI

Deine Marke gibt

deinen Weg vor

Sie hat ihn sich geholt. Einen der höchsten Preise in der österreichischen

Werbewirtschaft: den AUSTRIACUS. Eveline Rabold ist

Inhaberin der Oberwarter Agentur RABOLD UND CO. und hat mit

der Werbelinie für das Bernsteiner Unternehmen „Karner Haustechnik“

Gold gewonnen. Für das Buch „Sätzchen“ bekam sie

Bronze. prima! hat mit der Grafikdesignerin über gute Werbung

gesprochen und wie wichtig der Begriff Marke ist. Nicole Mühl

Gold und Bronze für Grafikdesignerin Eveline Rabold

Was bedeutet der AUSTRIACUS für

Sie?

Eveline Rabold: Dieser Preis ist für mich

eine große Ehre. Die Arbeiten werden

nämlich von einer qualifizierten Fachjury

bewertet. Es wird die handwerkliche

28 JÄNNER 2020

Qualität und die Idee der Arbeit beurteilt

und auch gut begründet. Wir Burgenländer

stellen unser Licht immer gerne unter den

Scheffel. Das brauchen wir nicht. In unserem

Land passiert genauso Qualität wie

etwa in Salzburg oder Oberösterreich.

Zwei Welten...

Martin Haselböck dirigiert am

26. Jänner in Oberschützen.

prima! verlost

10 x 2 Karten!

Erstmalig steht mit

Martin Haselböck

einer der führenden

österreichischen

Experten

für historische

Aufführungspraxis

am Pult des Universitätsorchesters

Oberschützen der

Mail bis spätestens

17. Jänner an

redaktion@

prima-magazin.at

Kennwort: Konzert

Kunstuniversität Graz mit rund 100 jungen

Musikerinnen und Musikern.

Neben zwei großen Sinfonien von Haydn und

Bruckner steht Mozarts vor Esprit nur so funkelnde

Ouvertüre zu „Le nozze di Figaro“ auf

dem klassisch-romantischen Programm.

In der Konzerteinführung um 16.15 Uhr geben

Studierende interessante Einblicke in die

Kompositionen.

Werbung

Es gibt aber doch einige landesnahe Betriebe

oder Tourismusbetriebe im Burgenland,

die Agenturen aus anderen Bundesländern

beauftragen. Ärgert Sie das?

Eveline Rabold: Natürlich darf sich jeder

aussuchen, mit wem er zusammenarbeitet.

Ich arbeite ja auch für Firmen in einem

anderen Bundesland. Aber prinzipiell habe

ich schon das Gefühl, dass man uns im

Burgenland wenig zutraut. Umso wichtiger

ist dieser Preis, der auch für die Qualität im

Burgenland steht. Wenn man eine Auszeichnung

erlangt, ist das natürlich auch ein

Image fürs eigene Unternehmen. Für die

Kunden, die man schon hat, aber natürlich

ist es auch ein Signal für neue Kunden.

Ihre Agentur hat sich von einer Full-Service-Agentur

hin zu einer, die sich auf

Marken spezialisiert hat, entwickelt.

Warum?

Eveline Rabold: Früher war das so, dass

man als Full-Service-Agentur alles angeboten

hat, und das wurde auch so kommuniziert:

„Kunde, komm zu uns, und wir machen

alles“. Das ist leider viel zu inflationär

verwendet worden. Wir haben uns gefragt

„Wie können wir unseren Kunden wirklich

die besten Lösungen anbieten?“ Und in

Wahrheit muss man einfach sehr früh ansetzen.

Wenn man wirklich gute Lösungen

für Probleme anbieten will, dann muss man

wissen, wer genau ist dieses Unternehmen?

Wer ist die Marke? Man muss die Marke

und deren Zielgruppe kennen, um richtig

zu kommunizieren. Und eigentlich kann ich

www.prima-magazin.at


WIE WERBUNG WIRKT

IM GESPRÄCH

Mehr dazu

auf unserer

Website!

Rubrik: Im Gespräch

erst dann genau sagen, was der

Kunde braucht. Bekommt der

Kunde Plakate oder macht man

Inserate oder schauen wir uns

alles auf Social Media Plattformen

an. Das alles kann ich

erst dann entscheiden, wenn ich

die Marke und die Zielgruppe

bestimmt habe.

Sollte jedes Unternehmen eine

Marke haben?

Eveline Rabold: Die hat es

sowieso – sie ist immer das

Image. Das, was von außen

wahrgenommen wird. Das kann

man zum Großteil nicht beeinflussen,

weil wir Menschen wie

ein Kulturnetzwerk funktionieren.

Eine Marke gliedert sich in

dieses Netzwerk ein und wirkt

somit. Aber ich kann gezielt auf

dieses Kulturnetzwerk einwirken,

wenn ich weiß, was ich mit

der Marke will. Wir können

dann punktgenau sagen: „Wenn

die Marke so und so tickt, habe

ich eine bestimmte Zielgruppe,

die in einer bestimmten Art

kommuniziert. Dann ist der

maximale Response herauszuholen.

„Werbung für alle“ ist

oft sehr teuer und bringt meist

wenig, weil ich nur zufällig die

richtige Zielgruppe der jeweiligen

Marke erwische.

Sie sind seit 1994 als Grafikdesignerin

selbstständig. Was hat

sich in dieser Zeit verändert?

Eveline Rabold: Es ist sicherlich

schwieriger geworden, zu

kommunizieren, weil es mittlerweile

so viele Möglichkeiten

gibt. Man kann als Unternehmerin

bzw. Unternehmer nicht

mehr den Überblick haben. Das

ist für mich schon schwierig.

Deshalb habe ich ein Team,

das unterschiedliche Talente

und Qualifikationen mitbringt,

damit wir diese Vielschichtigkeit

abdecken können. Für mich

alleine wäre es unmöglich, alle

Kommunikationsmittel, die

man in meiner Branche bedienen

können muss, abzudecken.

Was ist dann also die Marke

RABOLD UND CO.?

Eveline Rabold: Wir sind ein

interdisziplinäres Team. Jeder

hat seine Stärken. Wir arbeiten

mit unterschiedlichsten Menschen

aus unterschiedlichsten

Bereichen zusammen. Deshalb

können wir den verschiedenen

Kunden punktgenaue Lösungen

bieten. Ich hefte mir

auf unsere Fahnen, dass wir

wahnsinnig begeisterungsfähig

für ein Unternehmen und seine

Produkte sind. Wir sind neugierig.

Das gehört bei uns dazu.

Gewissenhaft versteht sich von

selber. Und wir bemühen uns,

so emphatisch wie möglich zu

sein. Die Lösung muss nicht

uns gefallen. Sie muss auch

nicht der Unternehmerin bzw.

dem Unternehmer gefallen. Sie

muss die Marke widerspiegeln,

und das, was wir machen, muss

bei der Zielgruppe ankommen.

Deswegen ist Empathie eine

wichtige Fähigkeit, die wir aufbringen.

10. Jänner 2020 - OPEN DAY an

der BHAK/BHAS Oberwart

Viel Neues an der BHAK/BHAS Oberwart! Die BHAK/BHAS

Oberwart startet mit zwei neuen zusätzlichen Bildungsangeboten

in das kommende Schuljahr 2020/21:

In der Zielsetzung des neuen Zweigs „HAK

ENGLISH PLUS“ steht die zusätzliche Kommunikation

in Englisch in vielen Unterrichtsgegenständen

bzw. die teilweise Erarbeitung

von Lehrinhalten in englischer Sprache im

Vordergrund. Die Schüler/innen werden damit

die Möglichkeit bekommen, die englische

Sprache im Rahmen der Ausbildung praxisnah

zu üben. Teil des Konzeptes ist u. a. auch

die Möglichkeit für Praktika im Ausland im

Rahmen des „ERASMUS+“-Programms der

Europäischen Union.

Die „HAS für Sozialmanagement“ begründet

eine Kooperation der Handelsschule

Oberwart mit der SOB – Schule für Sozialberufe

Pinkafeld. In einem Stufenmodell

können insgesamt 3 Bildungsabschlüsse erworben

werden (Abschluss HAS, Fachsozialbetreuer/in,

Diplomsozialbetreuer/in). Das

neue Bildungsangebot reagiert damit auch

auf die gesellschaftlich relevanten Themen

„Pflege“ und „Sozialarbeit“ und stellt einen

hochwertigen Ausbildungsweg mit ausgezeichneten

Berufschancen in der Region dar,

der in dieser Form in Österreich neuartig ist.

Die Diakonie Südburgenland wird als zusätzlicher

Partner in diesem Ausbildungsmodell

Einblicke in die Praxis ermöglichen.

Das gesamte Bildungsangebot der BHAK/

HAK BUSINESS KOLLEG

für Berufstätige:

Info am „OPEN DAY“

10. Jänner, 13-18 Uhr

16. Jänner, 18 Uhr

bzw. nach individueller

Vereinbarung

www.hak-oberwart.at

BHAS Oberwart wird

als prämierte COOL

(Cooperatives Offenes

Lernen)-Impulsschule

und e-Education-„Expert.

Schule“ pädagogisch zeitgemäß

und erfolgreich vermittelt. Erfolge 2019:

Bundes- und Landessieg IT-Wettbewerb

digi.check, Landessieg Business-Plan-Wettbewerb,

Landessieg Europa-Quiz, Landessieg

Aufsatzwettbewerb Ungarisch.

Im September 2020 startet wieder das

HAK BUSINESS KOLLEG für Berufstätige –

kostenlose berufsbegleitende Ausbildung mit

allen Berechtigungen des HAK-Abschlusses!

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JÄNNER 2020

29


REPORTAGE XXX

Foto © shutterstock

HEIRATEN

Der Schritt in ein

gemeinsames Leben

Die Hochzeit sei der schönste Tag im Leben, sagt man. Ein Himmel voller Geigen, der Beginn eines

gemeinsamen Lebensweges. Ein Weg, bei dem aus dem Ich ein Wir werden soll. Egal, ob die Traumhochzeit

im engsten Kreis stattfindet oder mit einem großen Festakt begangen wird. Peter Sitar

Die Wege zur Hochzeit sind

unterschiedlich. Sie können

spontan sein, sind in der Regel

Hochzeitsausstellung

30 JÄNNER 2020

aber meistens mit umfassenden

Vorbereitungen verbunden.

So werden mitunter

Burg Schlaining

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Brautkleider bereits mehr als

ein Jahr vor dem schönsten

Tag ausgesucht. Das tut die

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und Hochzeitsgesellschaft

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Braut in der Regel nicht allein.

Freundinnen, Verwandte,

Familie stellen sich dabei

meist mit mehr oder weniger

guten Ratschlägen ein. Und es

geht dabei nicht nur um das

Brautkleid, sondern auch um

das Darüber und das Darunter.

Cap, Schleier, Strümpfe,

Strumpfbandhalter, etc. Und

natürlich die Schuhe. Wie

wichtig die sind, weiß man

spätestens nach der Lektüre

des bekannten Märchens

Aschenputtel.

Womit wir beim Prinzen bzw.

dem Traummann wären.

Bekleidungstechnisch tut sich

das männliche Geschlecht bei

der Hochzeit etwas leichter.

Edler Anzug, Stresemann oder

feiner Smoking. Auch mit

der Auswahl von passenden

Schuhen sollten sich Männer

leichter tun.

Damit eine Hochzeit nicht

mit offenen Blasen endet,

sollten Braut und Bräutigam

das edle Schuhwerk rechtzeitig

einlaufen. Hansaplast-Pflaster

sind in der Hochzeitsnacht

eher abtörnend.

www.prima-magazin.at


HOCHZEIT IM FOKUS

Hoppalas

„Kann ich die Jeti-Tant neben

die Mitzerl setzen?“, ist eine

der unzähligen Fragen, die

sich im Zuge der Vorbereitung

auf eine Hochzeit stellen. Und

sie ist nicht zu unterschätzen.

Will man tiefgehende

Zerwürfnisse in der Familie

nachhaltig vermeiden, wollen

solche Fragen sehr gründlich

überlegt sein.

Angehende Brautleute sollten

sich über eines klar sein:

Irgendwas geht bei einer

Hochzeit immer daneben. Das

besagt schon allein Murphys

Gesetz. Die Hoppalas bei

Hochzeiten füllen Bände,

bleiben den meisten aber als

prägende und lustige Erinnerung.

Wenn etwa vergessen

wird, die Omi abzuholen, die

Frau Beistand mit dem Auto

losbraust, obwohl die „Tant“

mit ihrem Kleid noch in der

Autotür hängt, oder schlicht

die Braut nach der traditionellen

Entführung nicht und

nicht gefunden wird.

Tradition

Ein ganz eigenes, wenn

auch regional höchst unterschiedliches

Phänomen, sind

die Bräuche rund um den

schönsten Tag im Leben. Der

Brautvater führt die Braut in

der Regel zum Altar, darf die

Tischrede halten und bekommt

den ersten Brauttanz

nach dem offiziellen Hochzeitstanz

der Jungvermählten.

Meistens darf er auch noch

die ganze Hetz zahlen, aber

das machen sich die Familien

der angehenden Eheleute –

hoffentlich – schon im Voraus

aus. In manchen Regionen

wird der angehende Bräutigam

schon vor der eigentlichen

Hochzeit auf die Probe gestellt:

Da wird ihm zuerst eine

ganz junge und eine ganz alte

Braut offeriert. Erst danach

die richtige. Für die sollte man

sich wohlweislich entscheiden,

sonst platzt die ganze Hochzeit,

noch bevor sie begonnen

hat.

Jedes Brautpaar ist gut damit

beraten, gerade am Hochzeitstag

Zurückhaltung mit

dem Alkohol zu üben. Sonst

sagt man vielleicht Dinge dem

Erbonkel, die man nüchtern

nicht von sich gegeben hätte.

Und mal ehrlich – was wäre

das für eine Hochzeitsnacht,

wenn einer der Partner eine

Schnapsleiche ist.

Über eins sollte sich das

Brautpaar aber auch im Klaren

sein: Es ist ihr Hochzeitstag,

und den sollten sie so gestalten,

wie es für sie passt. Egal,

ob große oder kleine Hochzeit,

kirchlich oder standesamtlich.

Dieser Tag muss für beide passen,

egal welches Gezetere der

familiäre Anhang anstimmt.

Frühstück für 2

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Gültig im Jänner 2020

1 + 1 gratis (zahl‘ 1 - bekomm‘ 2)

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Heißgetränk, Orangensaft, Dinklgebäcke, 1 Brioche-Mandel Rudolfinchen,

Butter, Schinken, Käse, Gemüse, Marmelade, Naturjoghurt mit Müsli und Beeren

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Foto © Elke Ifkovits

Am 11. und 12. Jänner dreht sich auf Burg Schlaining alles ums Heiraten

Ein Paradies für Brautpaare

Heiraten im Paradies: Rund

30 Aussteller präsentieren bei

der paradiesischen Hochzeitsausstellung

am 11. und 12.

Jänner 2020 im wunderschönen

Ambiente der Burg Schlaining

ihr Angebot und zeigen

den Gästen, wie vielseitig sich

der „schönste Tag im Leben“

gestalten lässt. Das Programm

wurde bei „Braut und Bräutigam

by Balaskovics“ präsentiert.

Seit 13 Jahren veranstaltet

der Tourismusverein Zukunft

Schlaining die Hochzeitsausstellungen

im außergewöhnlichen

Rahmen der Burg

Schlaining.

Im Jänner findet die Hochzeitsausstellung

erstmals in

Kooperation mit dem Heiratsparadies

des Vereins „Südburgenland

– Ein Stück vom

Paradies“ statt.

Tipp von Paarberaterin

und Sexualtherapeuten

Silvia Messenlehner:

So erhalten Paare den

Zauber des Gemeinsamen:

Gemeinsame Dinge unternehmen.

Ganz wichtig ist, die Trauring

Trauring – Tage

Kommunikation und bewusst

Erwartungen und Bedürfnisse 01. - Tage

Trauring 29. – Feber Tage 2016

anzusprechen. Dazu kann 1. - 29. Feber 2020

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man sich durchaus Fixpunkte

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kann man woanders.

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JÄNNER 2020

31


Foto © VIEW

Foto © shutterstock

Liebe, Sex & Co.

Silvia Messenlehner,

Klinische Sexologin und

Sexualtherapeutin

Alle Kolumnen

auf unserer

Website!

Rubrik: Liebe,

Sex & Co.

Die Beziehung mit dem Sextoy

Die letzten Kolumnen haben sich mit dem Erregungs-Modus beschäftigt. Dabei geht es um die Art

und Weise, wie wir gelernt haben, die Erregung bis zum Höhepunkt zu steigern. Diesmal beschreibe

ich den vibrationsinduzierten Modus, also wenn Vibrator und Co. mit im Schlafzimmer sind.

Es ist ein Modus, den hauptsächlich

Frauen gerne praktizieren.

Sie spezialisieren sich auf

die Erregung durch Vibration

mit einem Hilfsmittel.

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der Klitoris aus. Dies passiert

durch Streicheln und Reibung

(mechanisch), aber auch durch

Druck und Muskelspannung

(Anspannungsmodus). Diese

Mechanik setzt sich fort durch

Pressen auf einen Gegenstand

(beim Rutschen, Turnen, Radfahren...)

Im Erwachsenenleben wird

dieser Modus bei vielen Frauen

weiter praktiziert, und sie benötigen

die Vibration, um zur

Erregung zu kommen (vibrationsinduzierter

Modus). Das

geht vom Wasserstrahl in der

Dusche bis zu Sextoys.

Sextoy ja, aber nicht ausschließlich!

So wie bei Gerda. Der Partner-Sex

war für sie nie befriedigend.

Sie konnte viele Jahre

keine orgastische Entladung

erreichen. Daher hörte sie

damit auf und ging eine „Beziehung“

mit ihrem Vibrator

ein. Es wurde eine Gewohnheit.

Sie musste sich dabei nicht

selbst berühren – ihr Vibrator

übernahm das. Somit hatte sie

aber auch keinen Zugang zu

ihrem weiblichen Geschlecht.

Für die Paar-Sexualität ist

dieser Vibrations-Modus nicht

kompatibel, da die Frau, wenn

sie sich permanent mit einem

Hilfsmittel selbstbefriedigt,

irgendwann nicht mehr weiß,

welche körperlichen Fähigkeiten

sie einsetzen kann, um zum

Orgasmus zu kommen.

Es besteht die Gefahr, dass

ohne Vibration eine Entladung

nicht mehr möglich ist – wie

bei Gerda.

Sex ist aber auch ein Spiel

miteinander, eine lustvolle

Genuss-Reise, und manche

Paare unterstützen dieses Spiel

mit einem raffinierten Sextoy.

Das ist absolut in Ordnung,

wenn der „Point of no return“

auch mit dem eigenen Körpereinsatz

erreicht wird und die

unterschiedlichsten Formen der

körperlichen Berührung eingebunden

werden.

Gerda kehrte wieder ins Eheschlafzimmer

zurück. Sie lernte,

ihre sexuellen Kompetenzen

zu erweitern, um mit ihrem

Mann gemeinsam ins Land der

sexuellen Erfüllung zu reisen.

Kurs: Eine genussvolle Reise zur

weiblichen Lust – Eine Therapiegruppe

für Frauen, ab März 2020

beratung@silviamessenlehner.at

www.silviamessenlehner.at

www.prima-magazin.at


AUTOHAUS KOHLA-STRAUSS

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Foto: BMW

Das Autohaus für alle

Autonarren und Technikfreaks

Autobegeisterte haben’s gut

im BMW und MINI Autohaus

Kohla-Strauss. Nicht nur die

Kundschaft, auch die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

schätzen die offene und sympathische

Atmosphäre.

Silke Strobl Elisabeth Garger Iris Peter

Wer Abwechslung und die Zusammenarbeit

in einem kommunikativen Team liebt, ist im

Autohaus Kohla-Strauss genau richtig! Mit

seinen zwei Standorten in St. Michael und

Oberpullendorf ist es einer der erfolgreichsten

BMW und MINI Partner in Österreich. Seit

über 36 Jahren bietet Kohla-Strauss seinen

Kunden eine große Auswahl an Neu- und

Gebrauchtwagen und den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern einen der schönsten und

modernsten Arbeitsplätze im Burgenland.

Das erwartet Sie bei Kohla-Strauss

Die beiden Standorte des Autohauses sind

stark mit der Region verbunden und bieten

einen abwechslungsreichen und sicheren

Arbeitsplatz. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

schätzen den offenen und persönlichen

Umgang sowie die Arbeit mit Premium-Produkten.

Respektvolle Kommunikation ist

ebenso wichtig wie eine angenehme Arbeitsatmosphäre.

In dem sympathischen Team

fühlen sich deswegen nicht nur die Kunden,

sondern auch die Mitarbeiter auf Anhieb wohl.

Ein gutes Beispiel dafür sind Silke Strobl (seit

1993), Elisabeth Garger (seit 2005) oder Iris

Peter (seit 2016). Alle drei wohnen in der näheren

Umgebung des Standortes St. Michael

und haben unmittelbar nach ihrem HAK-Abschluss

einen Job bei Kohla-Strauss gefunden.

Neben der täglichen Arbeit kommt auch das

Vergnügen nicht zu kurz. Firmenveranstaltungen

stärken den Teamgeist und machen Spaß.

Das Team ist zu vielen internen Festivitäten eingeladen

– vom Gansl-Essen über interessante

Betriebsausflüge bis hin zum Sommerfest mit

der Familie. Um die Gesundheit und Fitness der

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhalten

bzw. zu stärken, finden gezielte und gemeinsame

Sportaktivitäten und Informationsabende

(z.B. zur gesunden Ernährung) statt. Unterstützt

wird Kohla-Strauss in diesem Bereich von

einem Sportwissenschaftler.

Eine grundsolide Ausbildung ist die Basis

für einen zukunftssicheren Job. Sie haben

Ihr Interesse für Kraftfahrzeuge schon früh

erkannt? Oder haben Sie vielleicht ein besonderes

Verständnis für technische und/oder

kaufmännische Tätigkeiten in der Automobilbranche?

Dann ist eine Lehre im Autohaus

Kohla-Strauss definitiv das Richtige für Sie!

Es sind vor allem die technischen Berufe des Karosseriebauers/-in

und des KFZ-Technikers, die

aktuell sehr gefragt sind. Technisches Interesse,

Flexibilität und Lernbereitschaft sind wichtige

Erfolgsfaktoren, um mit der rasanten technischen

Entwicklung mitzuhalten und langfristig

Spaß und Erfolg an der Arbeit zu haben.

Außerdem profitieren die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter von einem umfangreichen und interessanten

Aus- und Weiterbildungsangebot.

Fotos: Jenny Vass

Unser Verkaufsteam

Die aktuellen Stellenausschreibungen bei Kohla-Strauss finden Sie auf der Website des

Autohauses unter www.kohla-strauss.at/unser-autohaus/karriere/offene-stellen/

Gerne können Sie sich auch telefonisch unter +43 3327 81 61 (St. Michael) oder unter

+43 2612 43 000 (Oberpullendorf) an Kohla-Strauss wenden!

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JÄNNER 2020

33


REPORTAGE JUDO

Die Judo-Brüder

aus Oberwart

Zwei Brüder, zwei Karrieren, eine Leidenschaft

– Judo prägte von Kindesbeinen an das Leben

der beiden Oberwarter Martin und Roland

Poiger. Eine Erfolgsgeschichte. Christian Keglovits

Es ist wohl eine Kuriosität,

die im österreichischen Sport

ihresgleichen sucht. Der eine

Bruder, Roland, ist Präsident

des burgenländischen Judoverbandes,

Obmann des Judo

Clubs Oberwart und zählt zu

den 15 besten Judo-Kampfrichtern

der Welt. Im zivilen

Leben ist er seit ein paar

Monaten der neue Amtsleiter

der Stadtgemeinde Oberwart.

Der andere, Martin, ist seit

wenigen Wochen Präsident des

österreichischen Judoverbandes

und seit 2013 hauptberuflich

im Büro der Europäischen

Judo Union in Wien tätig.

Bei beiden spürt man sofort

jene Begeisterung, die man

hat, wenn man etwas bewegen

und voranbringen möchte. Ihr

Leben besteht aus trainieren,

organisieren, präsentieren,

Links: Martin Poiger

Rechts: Roland Poiger

Die Schule für Pädagogik

Du hast Freude an Musik und Bewegung, bist kreativ und kommunikativ

und interessierst dich für die Arbeit mit Kindern und

für soziale Berufe. Dann bist du in der BAfEP Oberwart richtig!

Die BAfEP Oberwart vermittelt eine fundierte

Allgemeinbildung und berufliche Grundlagen

in den Bereichen Pädagogik, Entwicklungspsychologie,

Musik, Kreativität, Konflikt- und

Projektmanagement, Informatik und Medien.

Reife- und Diplomprüfung

Die erfolgreich abgelegte Reife- und Diplomprüfung

berechtigt zur Berufsausübung

als Kindergartenpädagogin bzw. Kindergartenpädagoge

in Kindergärten, Krippen oder

Tagesheimstätten sowie zu einem Studium

an Universitäten, Akademien, Pädagogischen

Hochschulen und Fachhochschulen. Mit der

Zusatzausbildung zur Horterzieherin bzw. zum

Horterzieher ist auch eine Anstellung in der

Nachmittagsbetreuung möglich.

Die Ausbildung bietet weiters die optimale

Vorbereitung für die Arbeit im Tourismusbereich

(Kinderbetreuung in Hotels, Thermen,

Skikindergärten, Clubanimation) und für

jede Art von höher qualifizierten Berufen in

den Bereichen Psychologie, Mediation und

Sozialpädagogik.

Kolleg für Sozialpädagogik

An der BAfEP Oberwart wird auch ein Kolleg

für Sozialpädagogik geführt. Dieses soll

Studierende zu diplomierten Sozialpädagoginnen

und –pädagogen heranbilden,

die u.a. in der Schulsozialarbeit, in der

Nachmittagsbetreuung von Jugendlichen, in

Internaten und in verschiedenen Krisenzentren

qualifizierte Tätigkeitsbereiche finden.

Pädagogische

Fachassistenz

Tag der

offenen Tür

Freitag,

31. Jänner 2020

9 - 17 Uhr

Dieser Schulzweig wurde 2019 bundesweit

eingeführt. Jugendliche, die zwar gerne mit

Kindern arbeiten, die allerdings nicht die

Matura absolvieren möchten, erhalten durch

diesen neuen Schulzweig eine zertifizierte

Berufsausbildung. Falls man später die

Reife- und Diplomprüfung für Elementarpädagogik

nachholen möchte, kann dies im

Rahmen eines Aufbaulehrganges geschehen.

Bundesbildungsanstalt für

Elementarpädagogik BAfEP Oberwart

Dornburggasse 93, 7400 Oberwart

03352/32 355

www.bafep-oberwart.at

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34 JÄNNER 2020

www.prima-magazin.at


JUDO

REPORTAGE

Foto: Sellner Photography

Mehr dazu

auf unserer

Website!

Rubrik: Reportage

delegieren, reisen – ein Leben,

das geprägt ist von Regeln und

Respekt. Ein Leben für den

Kampfsport Judo.

Der Funke ist

übergesprungen

Mit gerade mal 11 Monaten

Altersunterschied sind Martin

( Jahrgang 1977) und Roland

( Jahrgang 1978) wie Zwillinge

aufgewachsen. Es war

die Mutter, welche die beiden

lebhaften Burschen im Alter

von 6 bzw. 5 Jahren zum Judo

brachte. „Wenn’s schon raufen,

dann g’scheit und mit Regeln.“

Der Funke ist sogleich übergesprungen.

Was folgte, war die

bekannte „Judo-Schule“ des

Prof. Karl Karner in Oberwart,

unzählige Trainingseinheiten

und schließlich Turniererfolge

und Medaillen auf regionaler

und nationaler Ebene. Was

Roland mit Talent erreichte,

gelang Martin mit viel

Training. Schule und Berufsausbildung

führte die beiden

Brüder auf unterschiedliche

Pfade, Judo blieb als Verbindung.

1997, mit gerade mal 20

Jahren, haben die beiden den

Judo Club Pinkafeld übernommen

und innerhalb von drei

Jahren an die 100 Mitglieder

beschert.

Begeisterung bei den

Kindern entfachen

Es ist nach wie vor dieses

Engagement für den Nachwuchs,

das Martin und Roland

antreibt und zu authentischen

Botschaftern für den

Judo-Sport macht – Martin

auf nationaler und Roland auf

Landes- bzw. lokaler Ebene.

Beide sind fest davon überzeugt,

dass es für Kinder keine

geeignetere Sportart gibt als

Judo. Es geht um Körperbeherrschung

und Respekt,

um räumliche Orientierung

und Koordination. Die Kinder

lernen früh, aufeinander aufzupassen,

und sie lernen, wie

man richtig fällt. Das hilft im

Alltag genauso wie beim Schifahren.

Potenzial in Oberwart

heben

Als Präsident des österreichischen

Judoverbandes muss

Martin sowohl den Spitzensport

– Stichwort Olympiamedaille

– als auch den Breitensport

im Auge behalten. Er

möchte vor allem Volksschullehrer

dazu bringen, einfache

Judo-Basics in den Turnunterricht

einzubauen, „weil es

viel mehr gibt als Völkerball

oder Fußball“. Roland ist als

Kaffeehaus im Haydnhof

7400 Oberwart,

Schulgasse 1

Telefon: 03352 32403

Judo-Kampfrichter das ganze

Jahr über weltweit – von Japan

bis Chile – im Einsatz, was

ohne die großartige Unterstützung

seiner Familie und seiner

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

im Oberwarter Stadtamt

gar nicht möglich wäre.

Als Obmann des Judo Clubs

Oberwart hat er sich zum Ziel

gesetzt, das Potenzial an Mitgliedern

zu heben. „Wir haben

zur Zeit um die 30 Mitglieder.

Als Martin und ich im Jahr

1984 begonnen haben, waren

wir 150, da wollen wir wieder

hin – mit Enthusiasmus und

engagierten Trainern.“ Den

Grundstein dafür hat Roland

schon gelegt, denn sein fünfjähriger

Sohn steht bereits auf

der Judo-Matte.

Öffnungszeiten

Mo bis Sa: ab 6.30 Uhr

Sonn- und Feiertag: ab 8.00 Uhr

www.kaffeehaus-im-haydnhof.at

JÄNNER 2020

35


Fotos © Nora Schleich

Oliver Jany aus Pinkafeld und sein „biometrisches Fitting“. Griff, Schaft und Kopf – die drei Komponenten eines Golfschlägers – werden individuell angepasst

Hole-in-one

Mehr dazu

auf unserer

Website!

Rubrik: Reportage

Spielen Sie Golf? Wann konnten Sie zuletzt Ihr Handicap verbessern? Schon lange nicht? Dann

könnten Ihre Schläger der Grund dafür sein und nicht Ihr Unvermögen. Laut Studien und Fachzeitschriften

gehen bereits über 80 Prozent der Hobbygolfer mit einem Set auf die Runde, das eigentlich

nicht passt. Oliver Jany aus Pinkafeld macht es passend – und zwar biometrisch. Nora Schleich

Oliver Jany passt jeden Golfschläger

individuell und genau

an die Körpergeometrie des

jeweiligen Spielers an. Drei

Komponenten werden dabei

bedacht: der Kopf, der Griff

und der Schaft des „Sportgeräts“.

Dabei ist der Golfschläger

komplexer als man

denken mag. Alleine der Schaft

wird durch mehr als zwanzig

Merkmale charakterisiert. Das

Schwunggewicht, ein Ergebnis

aus Gewicht und Schwerpunkt

aller drei zuvor erwähnten

Komponenten, macht dann die

Spieleigenschaft des gesamten

Schlägers aus. So beeinflussen

zum Beispiel nur zwei Gramm

mehr oder weniger Gewicht

am Kopf bereits die Flugkurve

des Balls. Wichtig ist vor

allem aber die richtige Länge

des Schlägers, um den Golfball

DER NEUE MAZDA CX-ḃḀ

ZEIT FÜR VERÄNDERUNG

Verbrauchswerte: 4,4 – 6,0 l/100 km, CO₂-Emissionen: 105 –137 g/km. Symbolfoto.

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36 JÄNNER 2020

www.prima-magazin.at


GOLFSPORT

REPORTAGE

im sogenannten „Sweet-Spot“

optimal zu treffen und eine gewisse

Konstanz zu erreichen.

„Ich weiß, wovon ich

spreche“

Oliver Jany hat über 2.000

Arbeitsstunden in mehr als drei

Jahren investiert. Nun gibt er

sein Wissen an all jene weiter,

die, so wie er es nennt, „auch

vom Golfvirus infiziert sind“

und sich verbessern wollen.

Ab Februar baut er neue Sets

und verkauft diese, aber er

passt auch bestehende Sets mit

seinem Wissen biometrisch

an. „So ein Set kann man dann

auch mehrere Jahre spielen. Das

heißt natürlich, dass der Kunde

wahrscheinlich länger nicht

kommt, aber er wird so zufrieden

sein, dass er Bekannten

davon erzählt“, ist Oliver Jany

überzeugt.

„Die Wahrheit über

Golfschläger“

Das Geschäft boomt. „Wenige

große Firmen machen sich momentan

das große Geschäft in

der Golfschlägerbranche untereinander

aus. Milliarden werden

dabei umgesetzt. Immerhin

sind es alleine in Österreich

etwa 100.000 Hobbygolfer, die

durchschnittlich alle zwei bis

drei Jahre ein neues Set bestellen“,

weiß Jany. „In den Golfshops

müssen sich Kunden auf

die Verkäufer verlassen. Diese

sind zwar vom Fach, können

aber nur in einem sehr begrenzten

Toleranzbereich die Schläger

anpassen, da die Hersteller

aus Kostengründen diesen

kleinen Bereich vorgeben. So

wird der Schläger nur minimal

gekürzt oder verlängert. Dann

wird noch der Kopf gebogen,

um die falsche Länge zu kompensieren.

Dass dann aber der

Winkel nicht mehr stimmen

kann, ist klar. Aber für jeden

Kunden optimale Feinabstimmungen

vorzunehmen,

das wäre den großen Firmen

zu viel Aufwand und somit

zu teuer“, erklärt Oliver Jany

weiter. Europaweit werden

übrigens etwa 10.000 Schläger

industriell gefittet – pro Tag!

Eingelocht

Dass falsche Schlägerlängen

unter Umständen zu Kompensationshaltungen

beim Schlag

führen und somit gesundheitliche

Folgen nach sich ziehen

können, liegt auf der Hand.

Oliver Jany ist überzeugt,

dass „seine“ Schläger schon

so manchen Testkunden von

Rücken-, Arm- und Handgelenksschmerzen

beim Golfen

befreit haben. Nicht nur das.

Er sagt: „Erfahrungsgemäß

verbessert sich die Schlagweite

bei von mir angepassten Eisen

um bis zu fünfzehn Meter und

bei Drivern sogar um bis zu

über dreißig Meter!“ Eine Vorlage,

die ab Februar möglichst

viele Kunden in seinem kleinen

Geschäftslokal, direkt an der

Hauptstraße in Pinkafeld, bestätigen

sollen. Für ehrgeizige

Golfer ist dieses „Tuning“ definitiv

einen Versuch wert. Der

Nachteil ist, dass es sie teuer zu

stehen kommen könnte. Unter

Hobbyspielern ist es nämlich

Brauch, nach einem Hole-inone

eine Runde zu schmeißen.

Na dann, schönes Spiel!

Eine Schule, in der Lernen

und Sport Freude machen

In der Sportmittelschule Oberschützen werden selbstständiges

Denken und Handeln in angenehmer Atmosphäre gefördert.

Unter der Leitung von Schulleiterin Petra

Jelencsits, BEd und ihrem Team bietet die Sportmittelschule

Oberschützen Raum für bis zu 200

SchülerInnen in zehn Klassen, davon derzeit fünf

mit sportlichem Schwerpunkt. Ziel ist es, eine

umfassende Allgemeinbildung zu vermitteln,

leistungsstarke SchülerInnen zu fordern und

schwächere SchülerInnen zu fördern.

sportarten Fußball, Basketball, Handball und

Volleyball besonderes Augenmerk geschenkt

„Die Sportmittelschule Oberschützen liefert

durch ihre sportlichen Ressourcen bzw. die gut

funktionierende schulinterne Koordination die

idealen Voraussetzungen dafür“, meint Sportkoordinator

Otmar Stelzer.

Durch das Angebot einer Nachmittagsbetreuung

inklusive Mittagessen haben einerseits die

SchülerInnen die Möglichkeit, Hausübungen

und gestellte Aufgaben unter kompetenter

Aufsicht erledigen zu können, und andererseits

wissen die Eltern ihre Kinder in bester Obhut.

Ein engagiertes LehrerInnenteam ist stetig bemüht,

in einer angenehmen Lernatmosphäre

Im Sportzweig der Sportmittelschule Oberschützen

werden die Schülerinnen 7 Stunden

pro Woche bewegungsmäßig bestens gefördert

und gefordert! Schwerpunkte bilden

dabei neben dem Geräteturnen die Leichtathletik,

der Cross Country Lauf und der Orientierungslauf.

Des Weiteren wird den Ballselbstständiges

Arbeiten, Denken und Handeln

zu fördern. Digitale Grundbildung wird in

allen Unterrichtsgegenständen einbezogen.

Das Ziel der Sportmittelschule Oberschützen

ist es, eine umfassende Allgemeinbildung zu

vermitteln, damit die SchülerInnen den zukünftigen

Anforderungen ihres Bildungs- und

Lebensweges gerecht werden.

Für Interessierte gibt es am Tag der offenen

Tür am 24. Jänner 2020 zwischen 14.00 Uhr

und 17.30 Uhr die Möglichkeit, die Sportmittelschule

Oberschützen kennenzulernen.

Um Voranmeldung wird gebeten! 03353/7693

www.nms-oberschuetzen.at

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JÄNNER 2020

37


REPORTAGE LIEBHABERBÜHNE

Wenn die Lichter ausgehen und das

Stück beginnt, sind alle gespannt. Das

Publikum freut sich auf das Dargebotene,

aber auch die 15 Mitglieder der Liebhaberbühne

selbst. Diese sind gut durchmischt.

Alle verbindet die Liebe zum Theater und die

Spielfreude. Im Leben außerhalb der Bühne

sind sie Angestellte und Schüler, Pensionisten

und Freiberufler, keine Schauspieler. Nur

für die jeweils vier Vorstellungen pro Jahr

spielen sie vor Publikum, da mischt sich in die

Vorfreude auch etwas Aufregung. Olga Seus

Mehr dazu

auf unserer

Website!

Rubrik: Reportage

Foto oben: Die aktuelle Besetzung der

Liebhaberbühne (2018) – im gelben

Kleid Obfrau Manuela Benc.

Kleines Foto rechts: Ein Archivbild aus

früheren Zeiten: 1949, „s’Mutterl“

Foto © Foto Toth

Foto © Foto zVg

Bretter, die die Welt bedeuten

Vor bereits 100 Jahren wurde

der Verein auf Antreiben des

Lehrers Gustav Panitschek von

namhaften Bürgern Hartbergs

gegründet, darunter

lokale Berühmtheiten wie Dr.

Poleschinski oder Max Rieger.

Anfangs war das Repertoire

sehr gemischt, immerhin wurden

bis zu sechs verschiedene

Stücke pro Jahr gespielt. Das

in der Zeit berühmteste Stück

war „s‘Nullerl“, ein sozialkritisches

Drama. Vier mal – 1923,

1946, 1969 und 1980 – hatte es

die Liebhaberbühne auf dem

Spielplan, insgesamt 25 mal

wurde es hier gespielt. Während

des Zweiten Weltkrieges bzw.

ab 1938 pausierte die Gruppe,

machte aber bereits 1946 wieder

weiter. Von 1950-1969 folgte

eine Vereinspause, in der jedoch

teilweise unter dem Namen

„Heimkehrer-Bühne“ weitergespielt

wurde.

Gespielt wird für den

guten Zweck

In den letzten Jahrzehnten hat

man sich für das nunmehr nur

noch eine Stück pro Jahr auf

Komödien spezialisiert, die

haben einen höheren Zulauf,

und wie Obfrau Manuela Benc

sagt: „Das Leben ist tragisch

genug. Da freut es uns, wenn die

Leute mit lachendem Gesicht

aus unserer Aufführung kommen

und den Alltag vergessen

können.“

Gleichgeblieben ist über all die

Jahre wechselhafter Geschichte

jedoch immer eines: Die Liebhaberbühne

ist gemeinnützig,

spielt ausschließlich für den

guten Zweck. Das sind Projekte

der Region, die von der Gruppe

vor den Aufführungen ausgewählt

werden. Dafür muss gut

gehaushaltet werden. Schließlich

soll eine Saalmiete gezahlt

werden, Requisiten werden von

der Truppe selbst gefertigt, Kostüme

kommen zumeist aus eigenen

Kleiderschränken, und was

viele vielleicht nicht wissen, für

jedes Stück sind Aufführungsrechte

an die jeweiligen Autoren

zu zahlen. Einnahmen kommen

durch Eintrittskarten, einen

Stand am Hartberger Weihnachtsmarkt

und das Buffet zu

den Aufführungen herein. Alles

wird selbst bestückt und selbst

verkauft.

Wie eine Geburt

Gerade ist Probe. Heute ist

der dritte Akt neu hinzugekommen.

Noch ist nicht jede

Geste, jeder Einsatz eingespielt.

Alles muss erarbeitet werden.

Oft auch über das eigentliche

Stück hinaus. Hat jemand eine

gute Idee zur Ergänzung oder

Aktualisierung, so wird dies

gerne eingebaut. Damit kann

man auch Bezug auf Hartberg

nehmen oder Besonderheiten

der Bühne einbauen. Das

ganze Ensemble kann sich hier

einbringen. Schließlich ist das

Stück eine Gemeinschaftsarbeit.

„Das ist ein bißchen

wie eine Geburt“, verrät die

Obfrau. „Am Anfang sind das

nur schwarze Buchstaben auf

einem Stück Papier in einem

Buch, und dann wird das Ganze

immer lebendiger. Und am

Ende ist es immer ein tolles,

lustiges Stück!“

Fünf Monate im Voraus wird

mit den Proben begonnen. Zuerst

müssen die Rollen verteilt

werden. Dann wird das Stück

Szene für Szene durchgegangen.

Zweitbesetzung gibt es keine,

also „Krankwerden zur Aufführung

gibt es bei uns nicht.“

Nur einmal, da lag die männliche

Hauptrolle im Krankenhaus,

da sprang einer aus dem

Hintergrund mit dem Textbuch

ein. „Wir haben das am

Anfang dem Publikum erklärt,

aber ausfallen lassen wollten

wir es auch nicht. Und das Publikum

hat super reagiert. Dass

wir trotzdem weitergemacht

haben, kam bei allen gut an.“

Das Jubiläumsstück

„Wir schauen immer nach Stücken,

die lustig sind, aber einen

unvorhersehbaren Schluss haben,

dass es auch ein bißchen

spannend bleibt“, so Manuela

Benc, die die Auswahl trifft.

Dieses Jahr steht „Reset. Alles

auf Anfang“, ein Stück von

Roman Frankl und Michael

Niavarani auf dem Programm.

Ein Titel wie gemacht für ein

Jubiläum. Zwar mag bei der

Liebhaberbühne nicht alles

auf Anfang sein, doch erfindet

sie sich stets aufs Neue, und

Schluss ist nach 100 Jahren

sicherlich noch lange nicht.

38 JÄNNER 2020

www.prima-magazin.at


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Weiterarbeiten.

Krankenhaus Oberwart auf

Schiene gebracht. Nur mit uns!

Landtagswahl

26. Jänner 2020

Markus Wiesler

Landtagsabgeordneter

Ilse Benkö

3. Landtagspräsidentin

Johann Tschürtz

Landeshauptmann-Stellvertreter

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