Das Theatermagazin des Theaters Rudolstadt und der Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt. In dieser Ausgabe: Shakespeares Tragödie »Hamlet« ‒ die ganze Welt ist eine Bühne // Bilderstark und jung erzählt ‒ der Nordhäuser Choreograf Ivan Alboresi über sein Ballett »Cinderella« // Comeback oder weg?! Die »Sonny Boys« erobern den Schminkkasten! // Tanz der Identitäten ‒ 5. Sinfoniekonzert mit Bumtae Kim, dem 1. Schlagzeuger der Thüringer Symphoniker // Preisrätsel und vieles mehr
aroline
CDAS THEATERMAGAZIN JANUAR / FEBRUAR 2020
GRATIS!
Shakespeares Tragödie »Hamlet«
Die ganze Welt ist eine Bühne
Bilderstark und jung erzählt –
der Nordhäuser Choreograf
Ivan Alboresi über sein Ballett
»Cinderella«
Comeback oder weg?!
Die »Sonny Boys« erobern
den Schminkkasten!
Tanz der Identitäten –
5. Sinfoniekonzert mit Bumtae
Kim, dem 1. Schlagzeuger der
Thüringer Symphoniker als Solist
2
AKTUELLES
Editorial
Liebe Musik- und Theaterfreunde,
die Nasen sind rot, die Schals hermetisch
um die Hälse geschlungen, die
Mützen weit über die Ohren gezogen.
Die frostige Jahreszeit bedeutet für
die Theater Hochsaison. Und so lassen
auch wir uns natürlich nicht lumpen.
Zu Beginn des Jahres steht das wohl
berühmteste Theaterstück der Weltliteratur
bei uns auf dem Programm:
Shakespeares Tragödie um den Dänenprinzen
Hamlet, dessen Vater hinterrücks
ermordet wurde, und der nun
von seinem Onkel um Thron und Mutter
betrogen, auf Rache sinnt.
Um tiefe Abgründe, das Aufsprengen
von Moralvorstellungen geht es auch in
»Don Giovanni«, doch anders als
Hamlet treiben den Lebemann Egoismus
und Gewissenlosigkeit.
Tragik und Komik, zwei Seiten einer
Medaille, die auch in Künstlerseelen oft
streiten. Von den Absonderlichkeiten
des Showbetriebs und der Härte gegenüber
alternden Schauspielern und
sogar Schauspiellegenden erzählt die
Komödie »Sonny Boys«.
Und auch die Thüringer Symphoniker
eröffnen das neue Jahr hochkarätig
und virtuos. Im vierten Sinfoniekonzert
wandeln sie in »Beethovens Schatten«
und wagen im fünften Sinfoniekonzert
den »Aufbruch in die Moderne«.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen
allen einen guten Aufbruch mit
optimistischem Blick in das neue Jahr
2020 mit vielen überraschenden, besonderen
Momenten in Ihrem Theater
Rudolstadt! Denn, wie es in Hamlet
heißt: »Wir wissen wohl, was wir sind,
aber nicht, was wir werden können.«
Ihre Karolin Berg
Schauspieldramaturgin
Neu im Spielplan
»Das letzte Mal«, »Hilfe, die Mauer fällt!« und »Die Tür nebenan«
»Von der ersten Minute an«, schreibt
Ulrike Kern, beschere das Zweipersonen-Stück
»Die Tür nebenan« »den
Zuschauern köstliche Unterhaltung«.
Die Rudolstädter Schauspieler
meistern »das Gefühlschaos ihrer
Figuren bravourös«. »Sie spielen die
beiden neurotischen, aber durchaus
sympathischen Großstadtbewohner
mit viel Herz, Komik und Tiefgang«,
ergänzt die Kritikerin. Regisseur Peter
Bernhardt habe »mit diesem Stück
voll und ganz überzeugt«. Außerdem
sei auch Ausstattungsleiterin Monika
Maria Cleres »ein Meisterstück beim
Bühnenbild gelungen«. Insgesamt ist
das Theaterstück »eine großartige und
sehenswerte Inszenierung«, welche
am Premierenabend zu Recht »mit viel
Applaus gewürdigt wurde«.
Szenenfoto »Die Tür nebenan« mit Marie Luise Stahl und Benjamin Petschke
Als ein »schwarzhumoriges Kammerstück
mit Blick ins ganz Private« bezeichnet
Kritikerin Ulrike Kern (OTZ)
den Liebesthriller »Das letzte Mal« von
Robert-Espalieu. Man erlebt als Beobachter,
wie sich ein Ehepaar ein letztes
Mal liebt, streitet, attackiert, seziert,
manipuliert. »Absurdeste Dialoge
zwischen Liebe und Mordlust« hat der
Autor dem Ehepaar in den Mund gelegt,
aber auch »viel Tiefgründiges«, etwa
die Frage nach dem letzten gemeinsamen
Lachen, Tanz oder wann man
sich das letzte Mal richtig liebte. Das
Stück ist für die beiden Schauspieler
»eine Herausforderung, die sie sehr gut
meistern«, denn es lebt von »Mimik,
Gestik, Gefühlsausbrüchen und verbalem
Schlagabtausch«.
Die Premiere von »Hilfe, die Mauer
fällt!« beschreibt Ulrike Merkel (OTZ)
als »umjubelte Uraufführung«, bei der
das Publikum »begeistert trampelte«.
Karsten Laske und Steffen Mensching
haben »alles richtig gemacht«. Die
Köpfe hinter der Theatersatire erschufen
eine »kühne, wie handlungsreiche
Boulevardkomödie«, betont die Rezensentin.
Diese »neue Grenzlegende«
sei ein »kluges, gagreiches Stück, das
nach verhaltenem Start ungemein fesselt«.
Vor allem die politischen Szenen
»faszinieren, fern jeder ostalgischen
Verklärung«.
Dorothea Arnold und Jochen Ganser
PREMIERE 3
Bilderstark und jung erzählt
Choreograf Ivan Alboresi über seine »Cinderella«
Mit »Cinderella« choreografierst du
nach »Romeo und Julia« das zweite
große Ballett von Sergej Prokofjew.
Hat das einen bestimmten Grund?
Prokofjew schlägt einen wunderbaren
Bogen zwischen moderner und
klassischer Musik, man hat bei ihm
diesen wunderschönen romantischen,
aber auch den etwas schrägen Ton,
etwas andere Rhythmen, es kommt
Traditionelles und Folkloristisches
hinein. Er schafft es, sehr filmisch
zu sein, erzählt immer sehr viel, ist
sehr bildlich. Nach den dramatisch
endenden Balletten »Schwanensee«
und »Romeo und Julia« und dem eher
komödiantischen »Sommernachtstraum«
wollte ich etwas Poetisches,
ein schönes Liebesende. Ich wollte ein
märchenhaftes Handlungsballett.
So bin ich dann ganz schnell auf
Prokofjews »Cinderella« gekommen.
Das Libretto von Prokofjews Ballett
erzählt die Geschichte von Cinderella
ein wenig anders, als du es tust. Als
Choreograf hast du die Freiheit, der
Geschichte andere Schwerpunkte zu
geben. Wie bist du vorgegangen?
Erst einmal soll es ein Ballett für meine
Kompanie sein. Ich habe zwölf Tänzer,
jeder von ihnen ist ein anderer Typ. Ich
fragte mich dann,
wie ich die Geschichte
heutiger,
für junge Leute
interpretieren
kann. Wie können
die Charaktere eine
Entwicklung durchmachen, so dass sie
nicht einseitig sind? Ich habe mehrere
Versionen von Cinderella gelesen und
angeschaut. Ich fand vieles sehr gut
und habe versucht, eine Linie für mich
selbst zu finden.
»Jeder von uns kann im
Grunde Cinderella sein«,
sagt Choreograf
Ivan Alboresi.
Eignet sich die Geschichte von Cinderella
für ein Ballett ganz besonders?
Im Mittelpunkt steht der Ball, der Tanz
von Prinz und Cinderella, in dem sich
die Liebe zwischen beiden artikuliert.
Oder sind für dich andere Aspekte
naheliegender?
Der Ball ist der Teil in dem Märchen,
den jeder kennt. Aber für mich ist anderes
wichtiger. Zum Beispiel, wie die
Menschen sich wandeln, wenn sich die
Situation im Leben in eine positive oder
negative Richtung verändert. Was passiert
zum Beispiel, wenn Kinder alleine
gelassen, sogar misshandelt werden
so wie Cinderella? Sie
fliehen vielleicht in eine
Traumwelt. Man sieht
im Normalfall womöglich
nur das Märchen,
die gute Fee, die hilft.
Aber warum kommt
sie? Was zeigt sie? Sie ist die unsichtbare
Freundin, wenn es dem Kind nicht
gut geht. Am Ende unserer Geschichte
braucht Cinderella den Halt nicht mehr,
sie ist stark geworden. Wir erzählen
auch, wie ein vordergründig böses Kind
einfach so geworden ist, weil die Eltern
es entsprechend erzogen haben, so wie
eine unserer Stiefschwestern, die sich
immer der Mutter angepasst hat und
am Ende aber ihren eigenen Weg und
eben auch im Freund des Prinzen eine
ganz eigene Liebe findet. Nur die Mutter
und eine der Töchter bleiben unverändert,
sie machen keine Entwicklung
mit. Auszug aus einem Interview von Juliane
Hirschmann
CINDERELLA
Ballett in drei Akten von Sergej Prokofjew
Libretto von Nikolai Wolkow nach dem
gleichnamigen Märchen von Charles Perrault
In Kooperation mit dem Theater Nordhausen
Choreografie: Ivan Alboresi
Bühne: Wolfgang Kurima Rauschning
Kostüme: Anja Schulz-Hentrich
Dramaturgie: Juliane Hirschmann
Mit: Dominic Bisson, Otylia Gony, Hannah
Law, Joshua Lowe, Ayako Kikuchi, Urko
Fernandez Marzana, Camilla Matteucci,
Thibaut Lucas Nury, Martina Pedrini,
Eleonora Peperoni, Nils Röhner, Andrea
Giuseppe Zinnato
Premiere
11.01., 19:30 Uhr, Theater im Stadthaus
Nächste Termine: 31.01. / 03.04.,
jeweils 19:30 Uhr sowie
19. / 28.01. / 14.04., jeweils 15 Uhr
4 PREMIERE
Die ganze Welt ist eine
Bühne!
Dieser Satz stand im Elisabethanischen Zeitalter
zur Zeit Shakespeares als Motto über der Bühne
des berühmten Globe Theatre. Er könnte wahrer
nicht sein. Und es gibt kaum ein Stück auf das er
mehr zutrifft als auf Shakespeares Hamlet.
»Etwas ist faul im Staate Dänemark!«,
»Die Zeit ist aus den Fugen.« – die berühmtesten
Zitate des Stückes weisen
uns darauf hin, dass es wichtig ist, hinter
die Kulissen zu blicken. Hamlets Welt ist
die Welt des Spiels und der Spieler, der
politischen Manipulation, des Verrates
und der Intrige, der Verstellung und
des Scheins. Eine Welt, in der die Verhältnisse
verrenkt sind. In der Geister
auf die richtige Fährte führen. Oder?
Und es ist eine diktatorische Welt und
Dänemark ein »kriegerischer Staat«.
Dieser Staat wurde durch den Tod des
Königs zutiefst erschüttert. Und Hamlet
muss als legitimer Thronfolger mit
ansehen, wie sein Onkel Claudius den
Thron besteigt und die Mutter heiratet.
Als der Geist seines toten Vaters
Hamlet den Verdacht bestätigt, dass er
von Claudius ermordet
wurde, soll und will
Hamlet die Rolle des
Rächers übernehmen
und die Verhältnisse
wieder »einrenken«.
Doch vor der entscheidenden
Tat weicht der
Königssohn immer
In der Titelrolle ist Philipp
Haase zu erleben, der von
seinem Festengagement an
der Vorpommerschen
Landesbühne mit Beginn
dieser Spielzeit zu uns ans
Theater wechselte.
wieder zurück. Seine
Zweifel und seine
Verzweiflung wachsen angesichts eines
undurchschaubaren Geflechts aus Lügen
und Intrigen.
Wem kann Hamlet noch trauen? Wenn
er sich noch nicht mal der Aufrichtigkeit
der Gefühle seiner Liebsten
Ophelia sicher sein kann, die sich immer
mehr vor ihm zurückzieht. Hamlet
flüchtet in die Maske des Wahnsinnigen
und verliert zusehends die Kontrolle
über das Geschehen ...
Das wohl berühmteste Theaterstück der
Welt ist Politthriller, Psychodrama und
Familientragödie. Wie kann der Einzelne
heute, wo innere Spaltung und äußere
Konflikte die »westlichen« Gesellschaften
bedrohen, sich selbst gegenüber treu
bleiben und zugleich persönliche und
gesellschaftliche Konsequenzen ziehen?
Ab wann üben wir Verrat an anderen
und an uns selbst? Shakespeares Fragen
sind unsere Fragen. Judith Zieprig
HAMLET
Tragödie von William Shakespeare
Regie: Alejandro Quintana
Bühne und Kostüme: Andrea Eisensee
Choreografische Mitarbeit: Julieta Figueroa
Dramaturgie: Michael Kliefert, Judith Zieprig
Fechtchoreografien: Jakob Köhn
Mit: Johannes Arpe, Verena Blankenburg,
Rayk Gaida, Jochen Ganser, Johannes
Geißer, Philipp Haase, Anne Kies, Jakob
Köhn, Marcus Ostberg, Ute Schmidt,
Manuela Stüßer
Premiere
25.01., 19:30 Uhr, Stadthaus
Nächste Termine: 01.02., 19:30 Uhr,
23.02., 18 Uhr (mit Nachgespräch)
Comeback oder weg?!
Die »Sonny Boys« erobern den Schminkkasten!
PREMIERE 5
Jopie Heesters hatte seinen Zenit
schon lange überschritten und stand,
obwohl er fast komplett erblindet war,
bis zum Schluss immer noch eisern im
Scheinwerferlicht. Der Grandseigneur
des Gesangs und der Schauspielerei
konnte von der Bühne einfach nicht
abtreten, von seiner Leidenschaft zur
Kunst nicht loslassen. Solche Menschen
sind bewundernswert. Und dennoch
merkt man an ihnen, dass nicht nur
die Zeit vergeht, sondern dass sie den
Bühnenkünstler auch überholen kann.
Geschmäcker ändern sich, die Musik,
die man im Teenageralter hörte, lässt
einem heute einen kalten Schauer
über den Rücken laufen, was man vor
40 Jahren witzig fand, bringt nicht
unbedingt heute noch einen Lacher
hervor. Komiker oder Künstler im Allgemeinen,
die vor Jahrzehnten genauso
erfolgreich, begehrt und gewollt waren
wie heute, sind echte Raritäten. Schaut
man sich heute Wiederholungen von
»Sketch-Up« mit Diether Krebs und
Beatrice Richter
aus den 80ern
oder alte
»Wochenshow«-Sendungen mit Ingolf
Lück und Anke Engelke aus den 90ern
an, erscheinen die Dialoge und Themen
in die Jahre gekommen, als wäre die
Pointen-Klinge schartig geworden.
Loriot an dieser Stelle ausgenommen –
der ist allem Anschein nach einzigartig
zeitlos.
Umso schwerer muss es Künstlern fallen,
den richtigen Zeitpunkt zu treffen
um das Rampenlicht zu verlassen. Und
dann doch ein paar Jahre später, wie
Howard Carpendale »Hello again« zu
sagen. Das einfache und schlichte »Ich
geh´ dann mal in Rente«, besonders
bei Menschen, die das Rampenlicht
brauchen, wie die Luft zum Atmen, fällt
anscheinend schwer. Sei es, weil sie ihre
Altersvorsorge versoffen und / oder
verzockt haben oder die Künste eine
eigentümliche Faszination und Anziehung
haben, deren sie sich, einmal mit
dem Theaterfieber angesteckt, nicht
mehr erwehren können.
Neil Simon erzählt in »Sonny
Boys« von dem Komiker-Duo Willie
Clark und Al Lewis, die jahrzehntelang
die Comedyszene
der USA beherrschten, große Bühnenstars,
die ihre glanzvollen Jahre hinter
sich haben und nun nach Auftritten
lechzen. Besonders an Willie nagt
dieses Abgemeldet-Sein. Doch was tun?
Sich mit seinem verfeindeten Bühnenpartner
Al versöhnen, um ein letztes
Comeback zu wagen? Karolin Berg
SONNY BOYS
Komödie in zwei Akten von Neil Simon
In der Übersetzung von Helge Seidel
Regie: Markus Fennert
Bühne und Kostüme: Janine Hoffmann
Dramaturgie: Karolin Berg
Es spielen: Laura Bettinger, Hans Burkia,
Matthias Winde
Premiere
01.02., 20 Uhr, Schminkkasten
Nächste Termine: 02. / 23.02., 18 Uhr
Bilderlust Eine Buchvorstellung mit Volker Pfüller, Alexander Stillmark,
Stephan Dörschel und Schauspielern
Die Bildsprache Volker Pfüllers ist die Sprache
des Theaters: in seiner Vielfalt und in
seiner Expressivität. Er ist anerkannt als
Grafiker, Plakatkünstler, Buchgestalter,
Schriftsteller – und nicht zuletzt als Bühnen-
und Kostümbildner. Seit über fünfzig
Jahren gestaltet er Ausstattungen, meist
sowohl Bühnen- als auch Kostümbild. Legendär
war seine Zusammenarbeit mit dem
Regisseur und Schauspieler Alexander Lang am
Deutschen Theater im Berlin der achtziger Jahre.
Seine unverwechselbare Bildersprache fand
sich auch in den vielen gemeinsamen Inszenierungen
der letzten Jahre mit Alexander Stillmark
in Rudolstadt wieder. Volker Pfüllers »Bilderlust«
ist anlässlich des 80. Geburtstags des Künstlers
erschienen und dokumentiert in großformatigen
Fotografien die Vielseitigkeit seiner Bilderfindun-
EXTRAS
gen anhand seiner Entwürfe für Bühne und Kostüme,
für Theaterplakate und Programmhefte.
Mit Beiträgen u. a. von Friedrich Dieckmann und
Stephan Dörschel.
10.01., 20 Uhr, Schminkkasten,
Eintritt frei
6 MUSIKTHEATER
»Hauptsache sie
trägt einen Rock«
Wie Faust oder Hamlet ist er zu einem
Archetypus der Bühne geworden:
Don Juan, der ewige Frauenverführer
und übermütige Spaßmacher. Doch
weder bei seinen Verführungskünsten
noch bei seinen Späßen weiß man,
ob man lachen oder weinen soll.
Sein Diener wird an seiner Stelle
verprügelt, seine ehemalige Geliebte
von ihm in einem groben Scherz vor
aller Welt bloßgestellt. Don Juan
geht immer bis zum Äußersten, bis
zum Monströsen des Scherzes. Diese
Zwiespältigkeit und Düsternis hat 1787
Wolfgang Amadeus Mozart kongenial
in seiner Oper »Don Giovanni« zum
Klingen gebracht. Das sprachlich und
dramaturgisch exzellente Libretto
Lorenzo da Pontes lieferte ihm die
ideale Grundlage. Im Meininger Hof
kommt das »dramma giocoso« nun in
einer vollszenischen Eigenproduktion
auf die Bühne. Der US-Regisseur und
erfolgreiche Opernbariton Damon Nestor
Ploumis verlegt die Handlung vom
DON GIOVANNI
Dramma giocoso in zwei Akten
von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo Da Ponte
In italienischer Sprache mit
deutschen Übertiteln
Kooperation mit dem
Lyric Opera Studio Weimar
Musikalische Leitung:
Oliver Weder
Inszenierung:
Damon Nestor Ploumis
Bühne und Kostüme:
Monika Maria Cleres
Mit: Solistinnen und Solisten
des Lyric Opera Studio Weimar
Es spielen: Thüringer Symphoniker
Premiere: 15.02., 19:30 Uhr,
Meininger Hof
Nächste Termine:
16. / 18.02., 15 Uhr
21. / 22.02., 19:30 Uhr 9
opulenten Adelspalast des 16. Jahrhunderts
in die nicht weniger opulenten
Goldenen Zwanziger. Don Giovanni und
Leporello bekommen dabei mafiöse
Züge, Vergnügungssucht und Chaos im
Ballsaal einen düsteren Rahmen, der
durch Filmserien wie »Babylon Berlin«
inspiriert ist. Schließlich geschieht
das meiste in der Nacht: der Mord am
Komtur, der Ball im Hause Don Giovannis,
das finale Abendessen mit dem
Geist des ermordeten Komturs. Für
diese Eigenproduktion des Theaters
Rudolstadt und der Thüringer Symphoniker
entwirft die Ausstattungsleiterin
Monika Maria Cleres elegante Kostüme
und ein atmosphärisches und vielseitiges
Bühnenbild. Die hohe Qualität
der Interpretation der anspruchsvollen
Gesangspartien wie jener der Donna
Anna oder des Don Ottavio ist durch
eine Solistenauswahl aus internationalen
Sängern garantiert. Der Chefdirigent
der Thüringer Symphoniker,
Oliver Weder, freut sich auf eine
erneute Zusammenarbeit mit dem
Lyric Opera Studio Weimar. Carlo Mertens
In Beethovens
Schatten
Selbst für Ludwig van Beethoven war es ein
Problem: Wie ließ sich ein formal und inhaltlich
anspruchsvoller erster Satz im Finale einer
Sinfonie noch überbieten? Für die Komponisten
in Beethovens Schatten war diese Frage so
quälend, dass sie lange über sinfonische Projekte
nachdachten oder sie gar nicht beendeten.
Auch Anton Bruckner arbeitete lange an einer
formalen Lösung für seine Sinfonien und deren
Finalsätze. So kommt es, dass von einigen
Sinfonien gleich mehrere Fassungen existieren.
Das Finale seiner letzten Sinfonie, ebenfalls einer
Neunten, blieb aus diesem Grund unvollendet.
Dieses Mammutwerk sprengt formal alles bisher
Dagewesene in der sinfonischen Gattung. Bruckner
monumentalisiert die sinfonische Form durch
ein größeres Orchester und eine Vergrößerung
der Satzformen, er setzt Dissonanzen als Klangfarben
so exponiert ein, dass man schon die
Grenzen der Tonalität um 1900 erahnen kann.
Dabei entwickelte er Wagners Ansatz der harmonischen
Mehrdeutigkeit weiter. Außer Sinfonien
schrieb der tiefreligiöse Bruckner größtenteils
geistliche Werke. Ein Instrumentalkonzert ist von
ihm nicht überliefert. Vielleicht lag auch dies
wieder an Beethoven. Mit seinem Violinkonzert
in D-Dur setzte der Bonner Komponist Maßstäbe,
an dem sich die Komponisten des 19. Jahrhunderts
messen lassen mussten. Violine und
Orchester verschmelzen bei Beethoven zu einer
klanglichen Einheit. Gleichzeitig kann der Solist
in den drei Sätzen alle seine Ausdrucksfacetten
präsentieren. Mit diesem Meilenstein in der Violinliteratur
eröffnen die Thüringer Symphoniker
das große Beethoven-Jubiläumsjahr 2020. Als
Solistin konnte die international gefragte Geigerin
Maria Solozobova gewonnen werden. Sie
konzertiere bereits mit Martha Argerich, Mischa
Maisky, Yuri Bashmet, Maria Joao Pires, Vladimir
Ashkenazy und Sol Gabetta. / Carlo Mertens
4. SINFONIEKONZERT
»In Beethovens Schatten«
Werke von Beethoven und Bruckner
Violine: Maria Solozobova
Musikalische Leitung: Oliver Weder
Es spielen: Thüringer Symphoniker
17. / 18.01., 19:30 Uhr, Meininger Hof 9
KONZERT 7
Tanz der
Identitäten
Welten: jener des Konzertsaals, des
Broadways und der Rock- und Marschmusik.
25 Schlaginstrumente aus den
unterschiedlichsten Kulturen kommen
in Bealls Konzert für Soloschlagzeuger
und Orchester zum Einsatz: von der
Handtrommeln bis zum Marimbaphon
kann der Solist mit virtuosen Figuren
auf den verschiedensten Schlaginstrumenten
glänzen. Jedem der drei Sätze
des Konzerts mit dem Titel »Affirmation«,
also der »Daseins-Bestätigung«,
liegen Erfahrungen im hektischen
Schmelztiegel New York zugrunde.
»Getrieben«, »Traum-Adagio«, »Tanz
der Identitäten« sind die Titel der Sätze.
Der Koreaner Bumtae Kim hat an der
Hochschule für Musik »Franz Liszt« in
Weimar studiert und sich auf die ernste
Musik aus den USA spezialisiert.
Ungewohnt waren die Rhythmen des
Balletts »Der Feuervogel« für das
Pariser Publikum im Jahr 1910. Igor
Strawinskys berühmte Vertonung des
Märchens um den Zaubervogel und den
Prinzen Iwan bietet aber auch lyrische
Bläserpassagen von außergewöhnlicher
Klangschönheit. Carlo Mertens
Die vielen kulturellen Einflüsse, zusammen
mit einem rasanten Wirtschaftswachstum,
führten zu einer großen
Aufbruchsstimmung in den USA nach
1945. Sie bildet den dramaturgischen
Hintergrund für das 5. Sinfoniekonzert
der Thüringer Symphoniker, das den
Titel »Aufbruch in die Moderne« trägt.
Wie im Traum überfliegt der Hörer
Harmonie- und Rhythmuslandschaften.
Denn der US-Amerikaner John
Adams komponierte seine Musik mit
Stilmitteln der Minimal Music, die in
den Sechziger Jahren in den USA entstand
und von indischer und anderer
außereuropäischer Musik inspiriert
war. Den Zustand einer musikalischen
Entrückung zeichnet auch seine Komposition
»Common tones in simple time
for orchestra« aus.
Als Schlagzeuger, Komponist und
Pädagoge bewegt sich Andrew Beall
in New York zwischen verschiedenen
5. SINFONIEKONZERT
»Aufbruch in die Moderne«
Werke John Adams, Andrew Beall und
Igor Strawinsky
Schlagwerk: Bumtae Kim
Musikalische Leitung: Oliver Weder
Es spielen: Thüringer Symphoniker
28. / 29.02., 19:30 Uhr, Meininger Hof 9
5. Festlicher Orchesterball der Thüringer Symphoniker
»Traumschiff ahoi«
»Wir freuen uns auf eine rauschende
Ballnacht mit Ihnen.«
25. April 2020 / 19:00 Uhr / Stadthalle Bad Blankenburg
8 JUNGES THEATER
Unterwegs mit Peter
und dem Wolf
Peter wohnt bei seinem Großvater.
Eines Tages lässt er versehentlich das
Gartentor offen. Dies nutzt die Ente,
um auszubüchsen und wird vom Wolf
überrascht. Doch als Peter das bemerkt,
schmiedet er einen pfiffigen Plan …
Peter und der Wolf ist ein berühmtes
Theaterkonzert von Sergej Prokofjew,
in dem die verschiedenen Instrumente
die einzelnen Figuren der Geschichte
darstellen.
Beschrifte die Instrumente und die
Figuren. Welche Instrumente gehören
bei »Peter und der Wolf« zu welchen
Figuren?
0
5+
PETER UND DER WOLF
Ein Theaterkonzert für Unerschrockene und
Neugierige frei nach Sergej Prokofjew von
Susanne Olbrich und Peter Lutz
In Kooperation mit Peter Lutz und
TheaterFusion Berlin
Regie: Susanne Olbrich
Ausstattung: Peter Lutz
Musikalische Leitung: Thomas Voigt
Mit: Susanne Olbrich, Peter Lutz
Es spielen: Thüringer Symphoniker
Wiederaufnahme
04.03., 9 Uhr, Theater im Stadthaus
Termin für Familien: 15.03., 16 Uhr
Freut euch auf das Eisenacher Jugendstück
»Kabale und Liebe«, in dem
PREMIERE 1 / 2 / 2020 / 19:30
Luise Ferdinand liebt und Ferdinand
KABALE UND LIEBE
Luise. Doch die Liebe der bürgerlichen
VON FRIEDRICH SCHILLER
Musikertochter Luise Miller und dem
landestheater-eisenach.de
Adelssohn Ferdinand von Walter ist
den Eltern ein Dorn im Auge. Ferdinands
Vater erwartet von seinem Sohn
eine politische Ehe, doch Ferdinand
rebelliert. So wird Luise leicht zum
190628_programmflyer_kabale-und-liebe_RZ.indd 1 28.06.19 15:28
Spielball höfischer Machenschaften.
Ferdinand und Luise geraten immer
weiter und tiefer in einen Strudel
aus Lügen, Intrigen und Eifersucht.
Friedrich Schillers Trauerspiel erzählt
die Geschichte zweier junger Menschen,
deren Liebe an den Regeln und
Machtspielen einer Klassengesellschaft
scheitert.
0
14+
KABALE UND LIEBE
von Friedrich Schiller
Gastspiel des Landestheaters Eisenach
Regie: Christine Hofer
Bühne und Kostüme: Dirk Seesemann
Dramaturgie: Isabelle Küster
Mit: Alexander Beisel, Melina Borcherding,
Friederike Fink, Roman Kimmich, Michael
Johannes Mayer, Michael Naroditski,
Christoph Rabeneck
Premiere
19.02. / 11 Uhr, Theater im Stadthaus
Nächste Termine: 20. / 25. / 26.02., 11 Uhr
VORGESTELLT 9
Musik ist
Magie
Seit sie fünf Jahre alt ist, spielt die
in Moskau geborene Flötistin Asia
Safikhanova Blockflöte. Ab dem
Besuch des Gnessin Musikgymnasiums
in Moskau ging es dann Stück für Stück
mit verschiedenen Querflöten weiter.
Seit 2014 wohnen sie und ihre Familie
in Deutschland und ab dieser Saison
ist sie Soloflötistin am Theater.
Weißt du noch, warum du die Flöte
gewählt hast? Was reizt dich heute an
diesem Instrument?
Ich denke mit fünf kann ein Kind sowas
noch gar nicht bewusst entscheiden.
Für mich war aber schon immer klar,
dass Musik Magie ist. Sie wirkt ohne
Worte, ohne Zwang einfach magisch auf
die Psyche der Menschen. Das war eine
unbewusste, intuitive Entscheidung.
Aber später hat sich das nur bestätigt.
Auf welchem Instrument war mir in
dem Alter egal (lacht). Aber Flöte passt
zu mir wirklich gut. Ich mag es, dass sie
sehr nah am Gesang und der menschlichen
Stimme ist. Das fasziniert mich
bis heute.
Welche wichtigen Mentoren hattest du
in deinem Leben?
Jeder gute Musiker ist dein Lehrer. Egal
ob er älter, jünger oder ob er Professor,
Student oder Amateur ist. Also klar,
technische Sachen erklären Flöten-
Professoren, bei mir sind das zurzeit
meine beiden Lehrer in Frankfurt.
Aber Musik an sich kann dir auch ein
Schauspieler erklären. Und dann kann
man dieses Wissen, dieses Verständnis
oder diese Energie, – das alles in seine
Musik einbringen und dem Publikum
zurückgeben.
Was für Musik hörst du in der Freizeit?
Ich habe keine freie Zeit (lacht). Das
ist wirklich sehr selten, denn wenn ich
eine kleine Lücken zwischen meinen
Projekten habe, dann bereite ich mich
für mein nächstes Projekt vor. Zum
Beispiel spiele ich im Dezember mit
Theodor Currentzis die 9. Sinfonie von
Gustav Mahler. Das ist ein sehr großes
Orchesterstück und ich muss erst einmal
hören, wie ich das Stück verstehe
und welche Stimmung es auslöst, wie
es klingen muss. Aber ich mache auch
so 1-2 mal im Jahr eine Woche, in der
ich mal abschalte auf Seminaren, oder
mit meinen Yoga-Freunden meditiere
(lacht). Dann klingt nichts. Dann klingen
nur meine Gedanken.
Ist Musik für dich demnach viel mehr
als nur ein Beruf?
Also ich denke, wenn Musik nur ein
Beruf ist … dann ist das traurig. Ich
nehme die Musik sehr ernst. Es ist
eigentlich ein Wunder, dass man nur
mit einem Klang bestimmte Emotionen
übertragen, Menschen berühren und
Gefühle auslösen kann. Ich denke, es ist
sehr wichtig da eine Balance zu finden,
zwischen dem, was man für andere gibt
und dem, was man sich selbst gibt. Daher
kann ich die Leute schon verstehen,
die sagen, es ist nur ein Beruf. Weil das
bestimmt auch Selbstschutz ist.
Kannst du dich noch an deinen ersten
Auftritt erinnern?
Ich glaube, das war in Moskau, mit meiner
kleinen Blockflöte (lacht), da war
ich erst sieben oder acht. Ich erinnere
mich noch, dass ich keinerlei Angst
hatte. Es hat mir Freude gemacht, das
war schon immer so. Ich hatte nie Lampenfieber,
bis heute.
Hast du irgendwelche Highlights unter
deinen bisherigen Auftritten?
Ich glaube jeder Auftritt kann ein Highlight
sein. Die größte Veranstaltung im
Sommer beispielsweise war ein sehr
wichtiger Auftritt im Orchester von
Theodor Currentzis bei einem Festival
im Wiener Konzerthaus, da habe ich die
2. Flöte gespielt. Das war wirklich beeindruckend.
Aber für mich persönlich
ist es wichtig, dass jedes Konzert ein
Highlight sein kann. Ich spiele mit gleicher
Freude und Mühe in einem Altersheim
wie im Wiener Konzerthaus, im
Altersheim vielleicht sogar noch mehr.
Was war denn dein erster Berufswunsch?
Ich wollte unbedingt Seemann werden!
Besonders Segelschiffe mochte ich sehr,
ich bedauerte richtig ein Mädchen zu
sein, weil das so unpassend erschien.
Mein Vater war Seemann und ich hatte
eine ziemlich romantische Idee davon.
Das Interview führte Maria Seipold.
10 DIES UND DAS
Unser Preisrätsel
Shakespeare – eine
literarische Weltmarke
Obwohl schon über 400 Jahre tot, ist der Bekanntheitsgrad
von William Shakespeare heute
kaum zu überbieten. Sage und schreibe 123 Millionen
Google Treffer finden sich, wie die Zeitung
»Welt« herausfand, zu seinem Namen. Während
über das Leben des englischen Dramatikers,
Lyrikers und Schauspielers (1564-1616) vieles im
Dunkeln blieb, ist sein Werk bis ins letzte Detail
erforscht und lässt dennoch viele Fragen offen.
Der Autor und Shakespeare-Experte Bill Bryson
will sogar herausgefunden haben, dass es 38.198
Kommas, 26.794 Semikolons und 15.785 Fragezeichen
enthält. Shakespeare ist der Dichter der
Superlative und Hamlet« sein bekanntestes Drama,
der Satz darin »Sein oder Nichtsein; das ist
hier die Frage« bis heute ein geflügeltes Wort. Es
ist nicht das einzige. Welcher der nachfolgenden
bekannten Sätze stammt noch aus der Tragödie,
die am 25. Januar in der Regie von Alejandro
Quintana im Stadthaus auf die Bühne kommt?
A
B
C
Denn an sich ist nichts weder gut noch
schlimm; das Denken macht es erst dazu.
Ein tiefer Fall führt oft zu höherm Glück.
Hohle Töpfe haben den lautesten Klang.
Die Lösung senden Sie uns bitte mit Angabe
Ihres Namens und Ihrer Adresse bis zum
10. Februar 2020 per Mail an:
presse@theater-rudolstadt.de
Kantinengespräch
mit Peter Imhof
Wo kommen Sie gerade her?
Ich bin heute aus Berlin, meiner
Wahlheimat, angereist und habe noch
einen Zwischenstopp beim MDR in
Leipzig eingelegt. Wir mussten für
die Sendung »Weihnachten live«
ein paar Trailer aufzeichnen.
Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Nein, in Rudolstadt war ich noch nicht,
jedoch fiel in unseren Redaktionssitzungen
in letzter Zeit oft der Name,
weil der MDR am 25. Dezember vom
Rudolstädter Weihnachtsmarkt aus sendet.
Ich selbst bin aber leider nicht mit
dabei. Ich feiere, wie in den 46 Jahren
davor, das Weihnachtsfest im Kreise
der Familie bei meinen Eltern im Harz.
Was ist Ihnen bei der Ankunft als
Erstes aufgefallen?
Ich empfand die Stadt sofort als wunderschön.
Als ich durch die Altstadt
lief, war mir sofort klar, warum der
MDR sich bei unserer Weihnachtssendung
für Rudolstadt entschieden hat.
Wobei vergessen Sie die Zeit?
Dadurch dass mir meine Arbeit
sehr viel Spaß bereitet, vergesse ich
dabei oft die Zeit. Und natürlich
vergeht sie mit meiner Frau und
unseren Zwillingen viel zu schnell.
Von der Zeit mit der Familie kann
ich gar nicht genug haben.
Wofür würden Sie mitten in der Nacht
aufstehen?
Wenn es nochmal die Möglichkeit
gäbe, würde ich mitten in der Nacht
aufstehen, um ein Grand-Slam-Finale
mit Boris Becker zu schauen. Das habe
ich zu meiner Jugend gemacht, und als
großer Tennisfan vermisse ich das.
Das Gespräch führte René Stoof.
Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir 1
mal 2 Freikarten für einen Besuch in Ihrem
Theater Rudolstadt in der Spielzeit 2019/20. (Gilt
nicht für Gastspiele und Sonderveranstaltungen)
Den Gewinner veröffentlichen wir in der
folgenden Ausgabe der Theaterzeitung mit
Namen sowie Wohnort.
Datenschutzhinweise zum Gewinnspiel:
https://theater-rudolstadt.de/datenschutz
Die Lösung in unserer Oktober-November-
Ausgabe lautet: C) 2 Monate
Gewonnen hat Sabine Dittrich aus Rudolstadt.
Wir wünschen viel Freude beim Theaterbesuch!
Impressum Herausgeber: Thüringer Landestheater
- Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt
GmbH / Intendant und Geschäftsführer: Steffen
Mensching / Spielzeit 2019/2020 Heft Nr. 1-2020 /
Redaktion: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Dramaturgie / Layout: Friederike Lüdde / Technische
Herstellung: wir-machen-druck.de / Satz:
Friederike Lüdde / Fotos: Anke Neugebauer (Titel,
u. a.), Kaupo Kikkas, Marco Kneise, Wolfgang
Köhler, Maria Seipold, René Stoof
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