Quartiersentwicklung Holsteinischer Kamp - D&K drost consult

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Quartiersentwicklung Holsteinischer Kamp - D&K drost consult

PROTOKOLL DER

PREISGERICHTSSITZUNG

am 17. August 2011 um 10:15 Uhr im

Saal 1 des Barmbek Basch, Wohldorfer Straße 30, 22081 Hamburg

Nicht offener, einphasiger städtebaulicher Wettbewerb mit 7 eingeladenen Büros

Quartiersentwicklung Holsteinischer Kamp

in Hamburg Barmbek-Süd

ausgelobt durch die

Grundstücksgesellschaft Holsteinischer Kamp 24 mbH & Co. KG

Archenholzstraße 42

22117 Hamburg

im Einvernehmen mit der

Freien und Hansestadt Hamburg

letztere vertreten durch

das Bezirksamt Hamburg-Nord – Dezernat für Wirtschaft, Bauen und Umwelt

die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation

D&K drost consult GmbH


Hochbaulicher Wettbewerb

Quartiersentwicklung Holsteinischer Kamp

Das Preisgericht tritt um 10:15 Uhr im Saal 1 im Barmbek Basch, Wohldorfer Straße 30 in Hamburg

zusammen.

Im Namen der Ausloberin heißt Herr Peter Niermann, Geschäftsführer der Garbe Wohnbau GmbH, die

Anwesenden herzlich willkommen. Er weist an dieser Stelle auf die besondere, durch den speziellen

Standort in einem Blockinnenbereich gegebene Chance hin, ein qualitätvolles Wohnquartier in verkehrsgünstiger

aber dennoch ruhiger Lage schaffen zu können. Im Planungsraum soll eine ausgewogene

Mischung aus Miet- und Eigentumswohnungen sowie eine angemessener Anteil an sog. Town

Houses realisiert werden.

Herr Andreas Seithe, Geschäftsführer der Wulff Hanseatische Bauträger GmbH, begrüßt die Anwesenden

ebenfalls. Er erklärt kurz, dass die Otto Wulff Bauunternehmung GmbH & Co. KG das Wohnbauprojekt

am Holsteinischen Kamp gemeinsam mit der Garbe Wohnbau GmbH umsetzen wird. Beide

Unternehmen streben nach Aufstellung des erforderlichen neuen B-Plans eine zeitnahe Projektrealisierung

an.

Herr Hans-Peter Boltres, Bezirksamt Hamburg-Nord, Leiter des Fachamts Stadt- und Landschaftsplanung,

hebt zudem positiv die Beteiligung des Stadtteilrats Barmbek-Süd - vertreten von Herrn Frank

Lundbeck - an der Preisgerichtssitzung hervor. Durch die lange Geschichte der Sozialen Stadtteilentwicklung

in Barmbek begleitet besonders hier eine engagierte, informierte und kompetente Öffentlichkeit

die Stadtteilentwicklungsprozesse.

Aus dem Kreis der Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter wird Herr Klaus Petersen für den Vorsitz

der Preisgerichtssitzung vorgeschlagen und einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Er nimmt die Wahl

an und prüft im Folgenden die Vollzähligkeit der stimmberechtigten Preisrichter. Es sind erschienen:

ANWESENDE DES PREISGERICHTS

Preisrichterinnen und Preisrichter

Hans-Peter Boltres Bezirksamt Hamburg-Nord,

Leiter Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung

Frank Birwe freischaffender Architekt, Hamburg

Nicole Stölken freischaffende Architektin, Hamburg

Klaus Petersen freischaffender Architekt und Stadtplaner, Lübeck

Peter Niermann Garbe Wohnbau GmbH

Stefan Wulff Otto Wulff Bauunternehmung GmbH & Co. KG

Dagmar Wiedemann Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss (SPD)

Elisabeth Voet van Vormizeele Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss (CDU)

Stellvertretende Preisrichter

Ole Flemming freischaffender Architekt, Hamburg

Sven Ove Cordsen freischaffender Architekt, Hamburg

Florentin Schön Garbe Wohnbau GmbH

Andreas Seithe Otto Wulff Bauunternehmung GmbH & Co. KG

Neithard Genz Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss (SPD)

Martin Bill Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss (GAL)

Sachverständige

Robert Schreiber Garbe Wohnbau GmbH

Michael Miersch Otto Wulff Bauunternehmung GmbH & Co. KG

Birgit Arndt Bezirksamt Hamburg-Nord, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung

Andreas Mönkemeyer Bezirksamt Hamburg-Nord,

Fachamt Management des öffentlichen Raums, Tiefbau

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Reimer Salinger Bezirksamt Hamburg- Nord, Fachamt Bauprüfung

Hochbaulicher Wettbewerb

Quartiersentwicklung Holsteinischer Kamp

entschuldigt fehlen:

Annegret Benitt Bezirksamt Hamburg-Nord,

Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung, Landschaftsplanung

Julia Gravenhorst Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation,

Amt für Verkehr und Straßenwesen

Gäste

Frank Lundbeck Mitglied im Stadtteilrat Barmbek-Süd

Björn Engelmann Otto Wulff Bauunternehmung GmbH & Co. KG

Wettbewerbskoordination/Organisation

Uwe Drost D&K drost consult GmbH, Hamburg

Cornelia Eggers D&K drost consult GmbH, Hamburg

Christine Holewa D&K drost consult GmbH, Hamburg

Der Vorsitzende bestätigt die Vollzähligkeit der stimmberechtigten Preisrichter.

Die Protokollführung übernehmen Cornelia Eggers und Christine Holewa, D&K drost consult GmbH.

Alle zu der Sitzung des Preisgerichts zugelassenen Personen geben die Versicherung zur vertraulichen

Behandlung der Beratungen. Sie erklären weiterhin, dass sie keinen Meinungsaustausch mit den

Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmern über die Aufgabe hatten.

Der Vorsitzende versichert der Ausloberin, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie der Öffentlichkeit

die größtmögliche Sorgfalt und Objektivität des Preisgerichts in Anlehnung an die „RPW 2010 –

Richtlinien für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg“.

ERGEBNISSE DER VORPRÜFUNG

Die Ergebnisse der Vorprüfung sind in einem Vorprüfbericht zusammengefasst, der Aufschluss über die

formalen Kriterien gibt und einen vergleichbaren Überblick über alle Arbeiten gewährleistet. Für jede

Arbeit werden auf jeweils sechs DIN-A4-Seiten die stichwortartigen Vorprüfungsergebnisse der Sachverständigen,

die faktischen Überprüfungen sowie Ausschnitte der Planzeichnungen dargestellt. Die

Vorprüfung erfolgte anhand der in der Auslobung formulierten Kriterien.

Ferner steht dem Preisgericht ergänzend zum Vorprüfbericht eine zweiseitige Projektübersicht zur

Verfügung, die sowohl die Lagepläne und beispielhafte Perspektiven aller abgegebenen Arbeiten

enthält als auch wichtige Kenngrößen wie BGFa und Anzahl der Wohneinheiten zusammenfasst.

Alle zur Bearbeitung des Wettbewerbs eingeladenen Architekturbüros haben ihre Entwürfe fristgerecht

eingereicht. Zur Wahrung der Anonymität wurden die Kennziffern der Arbeiten mit willkürlich gewählten

Tarnzahlen von 1241 bis 1247 überklebt. Eine Sammelliste mit Kennziffern, Tarnzahlen und Eingangsdaten

wird zusammen mit den Verfassererklärungen aufbewahrt.

Die geforderte Verfahrensleistung wurde im Wesentlichen bei allen Arbeiten erbracht. Aus formalen

Gesichtspunkten besteht kein Anlass für die Vorprüfung, den Ausschluss eines Verfahrensbeitrags

durch das Preisgericht zu empfehlen.

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Hochbaulicher Wettbewerb

Quartiersentwicklung Holsteinischer Kamp

Folgende Vorbemerkungen wurden im Rahmen der Vorprüfung durch das Fachamt Stadt- und

Landschaftsplanung des Bezirks Hamburg-Nord formuliert und gelten für alle Entwürfe gleichermaßen:

Für die Bewertung der Bestandsbäume sind die Straßenbäume an der Marschnerstraße von Bedeutung.

Diese können durch die Anordnung von Zufahrten (Stichstraße, Tiefgaragen- und Feuerwehrzufahrt)

betroffen sein. Der Erhalt bzw. der mögliche Verbleib von Bäumen auf dem Spielplatzgrundstück

ist als Zufall einzuordnen und von nachrangiger Bedeutung.

Die Anordnung von Baumneupflanzungen auf der Tiefgarage wurde als negativ bewertet. Für die

Entwicklung, den langfristigen Bestand und angemessene Endgrößen sind Baumneupflanzungen auf

Standorten mit natürlichem Erdanschluss nachhaltiger. Zur besseren Einbindung des Baugebiets in den

Blockinnenbereich ist eine Anordnung der Tiefgarage unter Erdgleiche positiv.

Folgende Vorbemerkungen wurden im Rahmen der Vorprüfung durch das Amt für Straßenwesen

der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation formuliert und gelten für alle Entwürfe gleichermaßen:

Allgemein ist zu bemerken, dass in vielen Arbeiten eine eindeutige Zuordnung, welche Flächen öffentlicher

Straßenraum (gelbe Fläche) und welche private Verkehrsflächen sind, nicht möglich ist. Auch die

vorgesehene Anbindung an den vorhandenen Straßenraum wurde häufig nicht dargestellt.

Die nach PLAST erforderlichen öffentlichen Fahrradstellplätze 20 pro 100 WE sind meist nicht berücksichtigt

oder nicht erkennbar, ob privat oder öffentlich.

Wie eine Anlieferung für das MI-Gebiet auf Privatgrund erfolgen soll, ist nicht berücksichtigt worden,

kann aber in den meisten Fällen nachgearbeitet werden.

Um 10:35 Uhr beginnt der Informationsrundgang, in dem die Vorprüfung die städtebaulichen, freiraumplanerischen

und funktionalen Grundzüge der Arbeiten ausführlich und wertfrei vorstellt. Insbesondere

wird auf die von den jeweiligen Verfassern hervorgehobenen Aspekte der Arbeiten eingegangen.

Während dieser Vorstellung werden vom Gremium Rückfragen zum Verständnis der Entwurfsidee

und detaillierte Fragen in Bezug auf die Darstellung erörtert. Nach dem Informationsrundgang beginnt

das Preisgericht seine Beratung mit der Besprechung der Wettbewerbsaufgabe und des Bewertungsverfahrens.

BEWERTUNG DER ARBEITEN

Nach einer kurzen Pause beginnt um 11:45 Uhr der erste Wertungsrundgang mit einer kritischen

Beurteilung der Arbeiten und der Feststellung von grundsätzlichen und schwerwiegenden Mängeln.

Dabei wird zunächst jeder der Wettbewerbsbeiträge von einem Fachpreisrichter vorgestellt und dann im

Kreise des Preisgerichts unter Feststellung von Vorzügen, gelungenen Planungsansätzen und schwerwiegenden

Mängeln kurz diskutiert.

In diesem Wertungsrundgang wird keine Arbeit ausgeschlossen.

Der zweite Wertungsrundgang beginnt nach einer halbstündigen Mittagspause um 13:30 Uhr. Die

Arbeiten werden im Kreise des Preisgerichts unter Feststellung von Vorzügen, gelungenen Planungsansätzen

und Defiziten auf konzeptioneller Ebene diskutiert. In die Beurteilung der Arbeiten fließen

unter anderem die Aspekte städtebauliche Gesamtstruktur bzw. städtebauliches Leitbild,

Maßstäblichkeit, Dichte, Raumqualitäten sowie Funktionalität der Außenanlagen und der Erschließung

ein. Dabei werden ebenso die bauordnungs- und brandschutzrechtlichen Belange berücksichtigt.

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Hochbaulicher Wettbewerb

Quartiersentwicklung Holsteinischer Kamp

Folgende Entwürfe werden aufgrund von Defiziten auf konzeptioneller Ebene in den vorgenannten

Kriterien ausgeschlossen:

Tarnzahl für den Ausschluss gegen den Ausschluss

1242 8 0

1243 7 1

1246 8 0

1247 8 0

Somit verbleiben die Arbeiten 1241, 1244 und 1245 in der engeren Wahl des Verfahrens.

Beurteilung der Arbeiten

Für die zur engeren Wahl verbliebenen Arbeiten wird im Anschluss an den zweiten Wertungsrundgang

eine schriftliche Beurteilung unter Berücksichtigung der jeweilig eingereichten Erläuterungsberichte

verfasst.

Arbeit 1241

Die Arbeit überzeugt durch die großzügige Anordnung der solitären Baukörper im Blockinneren. Durch

die alternierende Anordnung entstehen gut belichtete, zur Sonne ausgerichtete Wohnungen in einem

attraktiven Mix. Durch die konsequente Anordnung der Erschließungsachse am östlichen Grundstücksrand

entlang der Garagenrückseiten entstehen nach Westen großzügige Gartenhöfe. Somit wird das

Thema ruhig aber dennoch städtisch zu wohnen hervorragend gelöst. Das Quartier schottet sich nicht

gegen die Umgebung ab, gewinnt jedoch eine Eigenständigkeit.

Die Erschließung ist gut gelöst, funktional angeordnet und bildet gleichzeitig - ausgehend von der

Stichstraße - den Auftakt für die in nördliche Richtung folgenden drei Plätze.

Der Entwurf überzeugt durch seine städtebauliche Ausbildung, womit die Aufgabe gelöst ist; wenngleich

die Gebäudetypologien und Baukörperkonturen noch zu überarbeiten sind, da der östliche Anschluss

des Gewerberiegels nicht überzeugt und der Entwurf zudem keine eindeutige architektonische

Haltung erkennen lässt.

Arbeit 1244

Die Grundidee des Verfassers, zueinander versetzt angeordnete Punkthäuser beidseitig einer eher

informell gestalteten, mittig gelegenen Erschließungszone zu platzieren, überzeugt. Geschickt vor den

Eingangsbereichen der Gebäude angeordnete Aufweitungen zonieren den Erschließungsbereich und

können identitätsstiftend für die individuellen Eingangsbereiche gestaltet werden. Qualitätvolle, private

Außenbereiche umgeben die einzelnen Gebäude im Rhythmus mit gut nutzbaren Spielflächen entlang

der Erschließungszone. Der Gewerberiegel ist angenehm zurückhaltend am Holsteinischen Kamp

eingefügt. Durch eine geschickte Vertiefung des Gebäudes auf der Südost-Seite wird das städtebauliche

Grundthema der versetzten Gebäude gut eingeleitet.

Im südwestlichen Bereich wird das Wettbewerbsgebiet unzulässig durch ein Punkthaus überschritten.

Die an der südlichen Grundstücksgrenze gelegene, öffentliche Stichstraße erschwert die Realteilbarkeit

der Grundstücke. Des Weiteren kann der Abschluss des Quartiers an der Marschnerstraße mit einem

Punkthaus nicht überzeugen.

Insgesamt stellt die Arbeit eine gelungene Lösung für eine qualitätvolle innere Quartiersentwicklung

dar.

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Hochbaulicher Wettbewerb

Quartiersentwicklung Holsteinischer Kamp

Arbeit 1245

Die Arbeit unterteilt den Planungsraum in zwei Blöcke, die an einer zentralen, großzügigen sowie

platzartigen Erschließungsachse liegen und betreibt dabei auf übergeordneter Ebene Stadtreparatur in

einem relativ heterogenen Umfeld.

Die Erschließungsachse wird im Norden mit einer platzartigen Aufweitung betont. Hier wird im rückwärtigen

Bereich des Gewerberiegels am Holsteinischen Kamp ein niedrig geschossiger Baukörper mit

einer gastronomischen Nutzung angeordnet. Dieser lenkt in den zentralen Erschließungsraum um, an

dem sich westlich unvermittelt die L-förmigen Wohngebäude anschließen. Die direkte Lage der erdgeschossigen

Wohnungen an dem zentralen Erschließungselement wird bemängelt.

Östlich sind - leicht erhöht - die sogenannten Schmetterlingshäuser platziert, deren Knick den zentralen

Erschließungsraum modelliert. Zur Marschnerstraße wird das Gebäudeensemble mit einer kraftvollen

aber angemessen proportionierten Blockgeste aus straßenbegleitender Zeile und markantem Winkel

abgeschlossen. Mit dieser räumlichen Qualität gehen allerdings erhebliche Erschließungsmängel

einher, z.B. fehlt der Raum für eine angemessene Wendemöglichkeit.

Gewürdigt wird der differenzierte Umgang mit Gebäudekubaturen und -typologien, der in anschaulichen

Piktogrammen erläutert wird.

Obwohl der Entwurf durch besondere städtebauliche Qualitäten überzeugt, überwiegen in der Diskussion

die Kritikpunkte hinsichtlich Erschließung, Realteilbarkeit und Angemessenheit der Geste des

zentralen Erschließungselements.

Nach erneuter Analyse, Abwägung und Diskussion der Arbeiten der engeren Wahl fasst das Preisgericht

folgenden Beschluss:

1. Preis Arbeit 1241 mit 8:0 Stimmen

2. Preis Arbeit 1244 mit 8:0 Stimmen

3. Preis Arbeit 1245 mit 8:0 Stimmen

Die Preissumme wird gemäß der Auslobung wie folgt vergeben:

1. Preis Arbeit 1224 9.000,- Euro (netto)

2. Preis Arbeit 1222 6.000,- Euro (netto)

3. Preis Arbeit 1221 4.000,- Euro (netto)

Das Bearbeitungshonorar von insgesamt 21.000,- Euro (netto) wird jeweils zu gleichen Teilen auf die

sieben Teilnehmenden verteilt. Dementsprechend erhält jedes Büro ein Bearbeitungshonorar von

3.000,- Euro (netto).

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EMPFEHLUNG DES PREISGERICHTS

Hochbaulicher Wettbewerb

Quartiersentwicklung Holsteinischer Kamp

Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, die Verfasser der mit dem 1. Preis ausgezeichneten Arbeit 1241

mit der Weiterbearbeitung des Funktionsplans als Grundlage für den Bebauungsplan zu beauftragen.

Zudem rät es zur Weiterentwicklung des in dieser Arbeit vorgesehenen Gewerberiegels, insbesondere

zur Überarbeitung der östlichen Anschlusssituation zwischen Neu- und Bestandsbebauung am

Holsteinischen Kamp.

Darüber hinaus werden folgende Empfehlungen für eine Weiterentwicklung des Entwurfs durch das

Preisgericht ausgesprochen:

▪ Eine qualitätvolle architektonische Weiterentwicklung und Ausgestaltung der Baukörper sollte auf

Basis des mit dem 1. Preis ausgezeichneten Entwurfs 1241 erfolgen. Darüber hinaus wäre für die

spätere Hochbauplanung die Beteiligung der Verfasser der mit dem 2. bzw. dem 3. Preis ausgezeichneten

Arbeiten 1244 und 1245 wünschenswert.

▪ Die mit dem Entwurf 1241 vorgesehene oberirdische BGF liegt unter der formulierten Zielvorgabe

und muss dahin gehend überarbeitet werden.

PREISTRÄGER

Nach Öffnung der Umschläge mit den Verfassererklärungen durch die Vorprüfung werden um 14:50

Uhr die Namen der teilnehmenden Architekturbüros festgestellt. Im Ergebnis wird durch das Preisgericht

folgende Preisvergabe festgehalten:

1. Preis Arbeit 1241 – Henke + Partner Dipl.-Ing. Architekten,

Hamburg

2. Preis Arbeit 1244 – LRW Architekten und Stadtplaner - Loosen, Rüschoff + Winkler,

Hamburg

3. Preis Arbeit 1245 – Renner Hainke Wirth Architekten GmbH,

Hamburg

Folgende Architekturbüros werden nicht ausgezeichnet:

Arbeit 1242 – Czerner Göttsch Architekten - Architektur und Stadtplanung,

Hamburg

Arbeit 1243 – Schenk + Waiblinger Architekten,

Hamburg

Arbeit 1246 – Duensing Edye Architekten,

Hamburg

Arbeit 1247 – Wagenknecht Architekten,

Hamburg

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Hochbaulicher Wettbewerb

Quartiersentwicklung Holsteinischer Kamp

Der Vorsitzende zeigt sich erfreut über das gute Ergebnis des Verfahrens. Er gibt seinen Vorsitz an die

Ausloberin zurück und entlässt mit Zustimmung aller Preisgerichtsmitglieder die Vorprüfung.

Im Namen der Ausloberin bedankt sich Herr Niermann beim Preisgericht und allen Beteiligten für die

gute Zusammenarbeit. Er ist erfreut über das gute Wettbewerbsergebnis und dass das Preisgericht in

seinen Empfehlungen die unterschiedlichen positiven Aspekte der drei Preisträger aufnimmt. Grundlage

für eine Realisierung wird somit ein optimiertes Gesamtergebnis.

Anschließend dankt Herr Boltres der Ausloberin für die Durchführung des Wettbewerbs und hebt noch

einmal die Wichtigkeit dieses Verfahrens für die Weiterqualifizierung des Standorts hervor.

Herr Wulff, Geschäftsführer der Otto Wulff Bauunternehmung GmbH & Co. KG, dankt den Teilnehmenden

der Sitzung für die konstruktive Diskussion und professionelle Abwicklung des Verfahrens. Er freut

sich auf eine zeitnahe Aufstellung des Bebauungsplans und Umsetzung des Projekts.

Die Sitzung wird um 15:00 Uhr geschlossen.

Das Protokoll ist mit dem Vorsitzenden des Preisgerichtes abgestimmt.

Hamburg, 17. August 2011

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Anhang zum

PROTOKOLL DER PREISGERICHTSSITZUNG

am 17. August 2011 um 10.15 Uhr

im Saal 1 des Barmbek Basch, Wohldorfer Straße 30, 22081 Hamburg

Nicht offener, einphasiger städtebaulicher Wettbewerb mit 7 eingeladenen Büros

Quartiersentwicklung HolsteiniscHer kamp

in Hamburg Barmbek-Süd

ausgelobt durch die

grundstücksgesellschaft Holsteinischer kamp 24 mbH & co. kg

Archenholzstraße 42

22117 Hamburg

im Einvernehmen mit der

Freien und Hansestadt Hamburg

letztere vertreten durch

das Bezirksamt Hamburg-nord – Dezernat für wirtschaft, Bauen und umwelt

die Behörde für wirtschaft, Verkehr und innovation


Anhang zum Protokoll der Preisgerichtssitzung

235_01

Städtebaulicher Wettbewerb

Quartiersentwicklung Holsteinischer kamp

1. preis tarnzahl: 1241

Kennzahl: 246741

Henke + partner Dipl.-ing. architekten, Hamburg

Michael Droppelmann

Mitwirkende:

Helge Hormann

Fachberatung:

Visualisierungen: Masterbox GmbH, Hamburg

Modell: Thorsten Stenzeleit Modellbau, Hamburg

2. rundgang tarnzahl: 1242

Kennzahl: 752806

czerner göttsch architekten - architektur und stadtplanung,

Hamburg

Alexandra Czerner, Jürgen Göttsch

Mitwirkende:

Sibylle Steitz, Kessy Schnautz

Fachberatung:

Freiraum: Lichtenstein Landschaftsarchitekten, Hamburg

2. rundgang tarnzahl: 1243

Kennzahl: 271106

schenk + waiblinger architekten, Hamburg

Martin Schenk, Georg Waiblinger

Mitwirkende:

Stefan Fleischhaker, Stefan Dölle, Martina Storm, Ralph Mann,

Andre Wellendorf

Fachberatung:

Freiraum: Breimann & Bruun Garten- und Landschaftsarchitekten,

Hamburg

Visualisierungen: bloomimages, Hamburg

02

D&K drost consult GmbH


Anhang zum Protokoll der Preisgerichtssitzung

235_01

Städtebaulicher Wettbewerb

Quartiersentwicklung Holsteinischer kamp

2. preis tarnzahl: 1244

Kennzahl: 689125

lrw architekten und stadtplaner, Hamburg

Karin Loosen, Rudolf Rüschoff, Thomas Winkler

Mitwirkende:

Christoph Barthel

Fachberatung:

Freiraum: Christiane Diehl Landschaftsarchitektin, Hannover

3. preis tarnzahl: 1245

Kennzahl: 427310

renner Hainke wirth architekten gmbH, Hamburg

Karin Renner, Stefan Wirth

Mitwirkende:

Achim Wangler, Martin Abram, Simon Becker, Arne Lösekann,

Katharina Eilers

Fachberatung:

Freiraum: Arbos Landschaftsarchitekten, Hamburg

2. rundgang tarnzahl: 1246

Kennzahl: 071279

Duensing edye architekten, Hamburg

Hartwig Duensing, Andreas Edye

Mitwirkende:

Sabrina Gieron, Folker Paulat, Christina Schreiber,

Jonathan Bilgeshausen

03

D&K drost consult GmbH


Anhang zum Protokoll der Preisgerichtssitzung

235_01

Städtebaulicher Wettbewerb

Quartiersentwicklung Holsteinischer kamp

2. rundgang tarnzahl: 1247

Kennzahl: 042736

wagenknecht architekten, Hamburg

Tillmann Wagenknecht

Mitwirkende:

Marlies Kamleitner, Benjamin Höhn, Mario Pierre Minard

04

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