KÄNGURUplus März 2018

kaenguru

Das Stadtmagazin für Familien mit Teenagern in Köln, Bonn und Region erscheint mit folgenden Themen:

Stadtleben: Die AbenteuerHalle in Kalk
Familienleben: Aufwachsen in einer Regenbogenfamilie
Berufe-Check: Was macht eigentlich ein Strafvollzugsbeamter?

Themen, Tipps und Termine rund um Berufsorientierung, Ausbildung, Studium, Freiwilligendienst

März 2018

FAMILIENLEBEN

Regenbogenfamilien …

BERUFE-CHECK

Arbeiten im Gefängnis

#METOO

Sexuelle Belästigung

Mit großem

Veranstaltungs-

Kalender

März 2018

Mai 2018


Versteckte Gesundheitsprobleme

bei Kindern und Jugendlichen!

Mundatmung

Schnarchen &

Zähneknirschen

Schlechte

Konzentration

schiefe Zähne

schlaf lose Nächte

Kopfschmerzen

Chronische Allergien

& Asthma

schlechte Haltung

Erkennen Sie eines dieser Symptome

bei Ihrem Kind wieder?

Dann erfahren Sie die Ursachen und wie Sie Ihrem Kind helfen können,

bei einem unverbindlichen Termin mit Ihrem Kind in unserer Praxis!

ZÄ Carola Engelberts freut sich auf Sie!

Richmodstraße 31 • 50667 Köln

Mo - Do 7.30 - 20 Uhr • Fr 7.30 - 18 Uhr • Sa 8.30 - 16.30 Uhr

www.richmodent.de www.richmokids.de


INHALT / EDITORIAL

INHALT

NEUES AUS DER REGION

STADTLEBEN

© Mondorf

© Sonja Hoffmann

04 Dein Tag für Afrika

Get loud for tolerance!

kurz notiert

05 DASA: Die Berufungsfabrik

Vortrag: Prüfungsängste

KULTUR

06 Theaterfestival Westwind

Literaturfestival lit.COLOGNE

Musikfestival Acht Brücken

KOLUMNE

07 Das erste Mal ... auf der Profi-Bühne

von Isabella Schmid

ZUKUNFT

08 FSJ in Tansania

10 Mädchenzukunftstag Girls’Day

11 Nach dem Abi ...

Messe: Auf in die Welt

28 BERUFE-CHECK:

ARBEITEN IM GEFÄNGNIS

28

12 Die AbenteuerHallen in Kalk

15 Die Jugendbefragung in Köln

27 Kleiner 5: Projekt gegen

Rechtsextremismus

MEDIEN

14 Was guckst du? Medientipps für

Eltern und Jugendliche

FAMILIENLEBEN

16 REGENBOGENFAMILIEN

22 SEXUELLE BELÄSTIGUNGEN:

NICHT MIT MEINER TOCHTER!

SERVICE

30 Veranstaltungen

39 Veranstalter

Impressum

16

© Birgit Brockerhoff

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

unser Titelthema führt uns

diesmal zu Eltern und Kindern,

die häufig als „Regenbogenfamilien“

bezeichnet werden. Wie ist

das, mit zwei Müttern oder zwei

Vätern groß zu werden? Fragt unsere

Autorin Ursula Katthöfer und

stellt fest: Nicht immer einfach,

aber viel normaler, als erwartet.

Und eine ebenso große Bereicherung

für die Gesellschaft, wie

andere Familien auch.

Unter dem #metoo teilen seit

Oktober 2017 Frauen in sozialen

Netzwerken, dass sie sexuelle

Übergriffe erlebt haben. Ob

in der Filmbranche, der Politik

oder im Büro um die Ecke, auf

der Straße, in der Bahn oder in

der Schule – das Thema ist so

alltäglich, dass es einfach nur weh

tut. KÄNGURUplus-Autorin Anja

Schimanke berichtet über zwei

Kölner Initiativen gegen sexuelle

Gewalt und spricht mit jungen

Mädchen darüber, was sie in

ihrem Alltag erlebt haben.

Die Stadt und die Region haben in

den nächsten Wochen wieder viel

zu bieten für junge Leute und für

Familien mit Teenagern – so viel,

dass wir jetzt schon an Umfang

zugelegt haben: Ab sofort gibt es

im KÄNGURUplus immer vier Seiten

mehr mit regionalen Themen,

Tipps und Terminen für Eltern

mit Teenagern. Und auch bei den

Erscheinungsterminen haben wir

einen draufgelegt. 2018 kommt

das Magazin im März, Juni und

Oktober raus. Wir wünschen

euch viel Spaß beim Lesen!

PETRA HOFFMANN

UND DAS KÄNGURUplus-TEAM

Köln

Ferienangebote für

Kinder, Jugendliche

& Familien

© shutterstock/Vitaliy Mateha

SAMSTAG, 3. MÄRZ 2018 VON 11–18 UHR

FORUM VHS/RAUTENSTRAUCH-JOEST-MUSEUM

www.kaenguru-online.de www.feriencampmesse.de

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NEUES AUS DER REGION

© iStock_recep-bg

DEIN TAG FÜR AFRIKA

GET LOUD FOR TOLERANCE!

Arbeiten statt Schule. Am 19. Juni 2018 findet wieder der große,

bundesweite Aktionstag „Dein Tag für Afrika“ statt. Die Idee

dahinter ist einfach: Schüler gehen einen Tag lang arbeiten anstatt

in die Schule. Sie leisten Hilfsdienste im Freundes- und Familienkreis,

veranstalten Spendenläufe oder organisieren andere

Kreativaktionen wie Kuchenverkäufe oder Theaterstücke. Mit

dem Erlös unterstützen sie Bildungsprojekte in sieben Ländern

Afrikas und setzen sich so für größere Bildungschancen von

Gleichaltrigen ein – also eine Aktion von Schülern für Schüler.

Mitmachen können Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet

von der 1. bis zur 13. Klasse. Höhepunkt der Kampagne

2018 ist zwar der Aktionstag am 19. Juni, jede teilnehmende

Schule kann jedoch auch einen individuellen Ausweichtermin

wählen. Neben Infomaterial auf der Homepage des Vereins

bietet Aktion Tagwerk zusätzlich Schulbesuche mit dem

Infomobil an. Vor Ort gibt es dann interaktive Vorträge über die

Kampagne, die Projekte sowie die zu unterstützenden Projektländer.

[sh]

Gesangswettbewerb im Schulzentrum Buchheim. Aufgerufen

sind alle Kölner Schülerinnen und Schüler von der 5. Klasse bis

zur Q2, sich mit dem Thema „Toleranz” auseinanderzusetzen

und ihren eigenen Song zu kreieren und aufzunehmen. Als

Anregung könnten folgende Fragen dienen: Was bedeutet für

dich „Toleranz“? Regen dich einige Menschen mit ihrem Verhalten

auf? Wurdest du schon einmal unfair behandelt oder

wurdest du Zeuge einer ungerechten Situation? Wie kann man

Menschen dazu bringen, toleranter zu sein? Die Musikrichtung

kann frei gewählt werden. Ob Hiphop, Rap, Pop, Soul, Reggae,

Schlager oder Klassik – alles ist möglich.

Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Videos

oder reine Tonbeiträge hochladen oder per Speicher medium

einreichen. Eine Jury aus ausgewiesenen Musikfach leuten

bestimmt die Preisträger. Geld- und Sachpreise winken den

Gewinnern bei der Preisverleihung am 24. November im

Schulzentrum Buchheim, bei der natürlich die Gewinnerbei

träge möglichst live dargeboten werden sollen. [sh]

Info: Mitmach-Materialien

und weitere Informationen

zur Aktion Tagwerk unter

www.aktion-tagwerk.de

Info: Anmeldeschluss ist der 28. April 2018.

Die Wettbewerbsbeiträge sind bis zum 10. Juli 2018 einzureichen.

www.sz-buchheim.de

KURZ NOTIERT

BERUFSFELDERKUNDUNG

KUNSTLABOR PARALLEL

JUGENDBEGEGNUNG

NEUES AUS

DER REGION

Welche Ausbildung oder welches Studium

passt zu mir? Welchen Beruf

möchte ich später einmal ausüben?

Diese Fragen zu beantworten fällt vielen

Jugendlichen schwer. Dabei ist

die Berufswahl eine der wichtigsten

Entscheidungen im Laufe des Lebens.

Bei der Berufsfelderkundung können

Schülerinnen und Schüler drei Betriebe

aussuchen, bei denen jeweils einen

Tag hinter die Kulissen geschaut werden

darf. Über die Seite www.berufsfelderkundung-koeln.de

können sich

Pädagogen, Schüler und Betriebe zum

Thema schlau machen.

In Bergisch Gladbach im Kunstmuseum

Villa Zanders gibt es eine neue Workshop-Reihe

zur Förderung der Kreativität,

das Kunstlabor Parallel. Es handelt

sich um ein offenes Angebot für junge

Menschen mit und ohne Handicap ab

14 Jahren. Allein, mit Begleitung oder in

der Gruppe können junge Leute jeden

dritten Samstag im Monat ihre künstlerischen

Ideen frei realisieren und finden

dabei jederzeit Unterstützung durch die

künstlerischen und sonderpädagogischen

Mitarbeiter des Hauses.

www.villa-zanders.de

Vom 17. bis 24. Juli 2018 findet in

Thessaloniki eine deutsch-griechische

Jugendbegegnung mit Theaterworkshop

für Menschen ab 16 Jahren statt.

Veranstalter ist die Evangelische Schüler-

und Schülerinnenarbeit im Rheinland

(ESR). Die Kosten für die Teilnahme

betragen 200 Euro (enthalten sind Flug,

Unterbringung, Verpflegung, Workshop,

Material und Reisekosten vor Ort).

Infos und Anmeldebogen unter

www.esr-online.de/programm-id64

und bei Elisabeth Subašić,

Tel. 0221 – 33 82-123,

e.subasic@esr-online.de

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NEUES AUS DER REGION

PRÜFUNGEN

ENTSPANNT entspannt

MEISTERN

Tipps und Tricks bei Prüfungsangst

DIE BERUFUNGSFABRIK

Hat Beruf heute noch mit Berufung zu tun? Spielt der Dienst

am Nächsten in der Arbeitswelt eine Rolle? Und wo finden Menschen

Sinn in ihrem Leben? In der DASA in Dortmund ist vom

9. März bis zum 13. Mai eine Ausstellung zu sehen, die hier nachfragt.

An den sechs Stationen der Ausstellung geht es darum, sich

selber als Teil der Arbeitswelt wiederzufinden, angeregt durch

Fragen wie: Was machst du in deinem Beruf? Wo liegt deine Verantwortung?

Bist du berufen? Darüber hinaus nimmt die Ausstellung

Rahmenbedingungen guter Arbeit und Fragen der Führung

in den Fokus. Aktivitäten und Spiele laden zum Ausprobieren und

Handeln ein.

Wer am 10. März zur DASA kommt, kann nicht nur die Ausstellungen

besuchen, sondern auf der Maker Faire gleich selber

Hand anlegen. Bei diesem Kreativ-Festival der Extraklasse tüfteln

„Maker“ auf der ganzen Welt gemeinsam, um mit Köpfchen und

Fingerfertigkeit ein technisches Problem zu lösen. Sie erfinden

und experimentieren, upcyclen und lernen. Zum dritten Mal

präsentiert die DASA in diesem Jahr das gigantische Spektakel mit

über siebzig Ausstellern zum Mitmachen für Jung und Alt. [sh]

Info: Die Berufungsfabrik 9.3.–13.5.,

Maker Faire Ruhr 10. – 11.3., 10 – 18 Uhr

www.makerfaire-ruhr.com, DASA Arbeitswelt Ausstellung,

Friedrich-Henkel-Weg 1 – 25, 44149 Dortmund

Donnerstag, 12. April 2018

LAMPENFIEBER UND PRÜFUNGSANGST

19 bis 21 Uhr

Vortrag und Diskussion am 12. April im Forum VHS. Ob Klausur,

Abitur, Führerschein – Prüfungen können Ängste und Stress

erzeugen. Viele Schüler und Studierende

EINTRITT

fühlen sich in

FREI

dieser

Situation mit ihren Ängsten allein und wissen nicht, wie sie damit

umgehen können. Warum ist auf einmal all das gelernte Wissen

weg? Was kann man dagegen tun? Und wo gibt es Unterstützungsangebote?

Dr. Daniel Wagner, Psychologischer Psychotherapeut, erklärt

Schülerinnen und Schülern, Studierenden, Eltern und Pädagogen

bei dieser Veranstaltung das Phänomen der Prüfungsangst. Ein

spezielles Training vermittelt zusätzlich praxisnahe Tipps, die sich

sofort anwenden lassen und die dazu beitragen sollen, Prüfungen

zunehmend entspannter zu meistern. Zusätzlich diskutieren die

Teilnehmenden in Kleingruppen über das Thema und tauschen

Erfahrungen aus. Für Eltern und Pädagogen wird die Veranstaltung

ebenfalls empfohlen, wenn sie Unterstützungsangebote für

Kinder und Jugendliche kennenlernen wollen. [ph]

Info: Donnerstag, 12. April 2018, 19 – 21Uhr im

VHS-Forum / Rautenstrauch-Joest-Museum.

Veranstalter ist der Verein junge Stadt Köln e. V.,

www.jungestadt.koeln, Anmeldung erwünscht unter

mitmachen@jungestadt.koeln.de, Eintritt frei

PFLEGENDE JUGENDLICHE

STIPENDIUM

AUSSTELLUNG

FERIEN

Rund 230.000 Kinder und Jugendliche

in Deutschland kümmern sich regelmäßig

um ein erkranktes Familienmitglied.

Unter www.pausentaste.de

finden sie Erfahrungsberichte und Interviews

mit jungen Pflegenden sowie

Videos und Hinweise auf Beratungsangebote.

Auch Informationen zu Erkrankungen

und Leseempfehlungen werden

zur Verfügung gestellt. Damit geht

das erste Unterstützungsangebot ans

Netz, das Fragen rund um die Pflege

beantwortet und Hilfestellung in belastenden

Situationen bietet.

Die Internationale Photoszene Köln

vergibt erstmals gemeinsam mit der

Fotoakademie-Koeln ein Stipendium

für ein zweieinhalbjähriges Studium

im Gesamtwert von rund 7.000 Euro.

Bewerbungen müssen bis zum 4. Mai

2018 bei der Fotoakademie-Koeln eingegangen

sein. Unter allen Bewerbern

werden am 10. Mai 2018 fünf zu einem

persönlichen Gespräch eingeladen,

danach entscheidet eine Jury über die

Vergabe des Stipendiums.

www.fotoakademie-koeln.de/newszur-ausbildung-zum-fotografen/stipendium-2018

Das Projekt 100% MENSCH präsentiert

eine Kunstausstellung zum Beitrag

von LGBTTIQ (Lesbian, Gay, Bisexual,

Transsexual, Transgender, Intersexual

und Queer) an der gesellschaftlichen

Entwicklung Europas: WE ARE PART

OF CULTURE. Gezeigt werden dreißig

Portraits namhafter Künstler von

Persönlichkeiten, die die Gesellschaft

nachhaltig und positiv geprägt haben.

Bis 4. März macht die Ausstellung Station

im Kölner Hauptbahnhof, begleitet

von Infoabenden für Lehrkräfte,

Talkrunden, Vorträgen und Podiumsdiskussionen.

www.wearepartofculture.de

Vom 14. bis 22. Juli bietet die Malteser

Jugend Kerpen für 22 Jugendliche im

Alter von 11 bis 15 Jahren eine Ferienfreizeit

in Desenzano del Garda /

Gardasee an. Die Unterbringung erfolgt

in einem Selbstverpflegungshaus mit

Pool. Der See ist in wenigen Minuten

zu erreichen. Während des Aufenthalts

bleibt der Reisebus vor Ort. Der Reisepreis

beträgt 460 Euro, eine Ermäßigung

ist auf Anfrage möglich.

Info unter

www. malteserjugend-kerpen.de

oder Tel. 02273 – 59 93 40 oder

0171 – 682 68 63

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KULTUR

© iStock_ charles taylor

WEM GEHÖRT DIE WELT?

Unter dieser Frage findet vom 12. bis

18. Mai 2018 im COMEDIA Theater das

Festival WESTWIND statt.

WESTWIND gilt bundesweit als eines

der renommiertesten Theaterfestivals

für junges Publikum. Es wird jedes

Jahr von einem anderen NRW-Theater

ausgerichtet und ist in diesem Jahr

zu Gast in Köln! Neben einer Auswahl

von NRW-Inszenierungen gibt es internationale

Gastspiele und ein umfangreiches

Rahmenprogramm mit

Workshops, Diskussionen und Gesprächen.

Freut euch auf bemerkenswerte

Kinder- u nd Jugendtheaterinszenierungen

aus NRW und internationale

Gastspiele!

Mitmachen!

Neben der professionellen Jury wird es

auch eine Jugendjury geben, die am

Ende einen Preis verleiht. Die Jugendjury

im Festival WESTWIND trifft sich

drei Mal im Vorfeld und sieht sich während

des Festivals alle Theaterstücke an.

In einer kleinen Gruppe tauscht sie sich

über die Inszenierungen aus, entwickelt

gemeinsam Bewertungskriterien und

trifft schließlich eine wohlbegründete

Entscheidung. Und natürlich gehört auch

eine Menge Spaß dazu! Schülerinnen

und Schüler ab 14 Jahren können noch

in der Jury mitmachen.

Liebe Eltern und Lehrer: Sagt das doch

bitte interessierten Söhnen, Töchtern

und Schülern weiter! [ph]

Info: COMEDIA Theater Köln,

Vondelstr. 4 – 8, 50677 Köln

Tel. 0221 – 888 77 333,

www.westwind-festival.de

theaterwerkstatt@comedia-koeln.de

LITERATUR FEIERN

ACHT BRÜCKEN

Bühne frei für die

lit.COLOGNE!

Literaturfans kommen in Köln

zwischen dem 6. und 17. März

voll auf ihre Kosten: Für das

größte Literaturfestival Europas reisen

bekannte Autorinnen und Autoren

aus aller Welt in die Domstadt, um hier vor vollen Häusern

zu lesen. Das Rezept der lit.COLOGNE-Macher geht seit 18

Jahren auf: Sie holen die Literatur aus dem Bücherregal und

zelebrieren sie an ungewöhnlichen, oft magischen Orten

mit Lesungen für die Sinne und für den Verstand. 2018 gibt

es zum ersten Mal das Projekt „Schüler für Schüler“. Hier

haben Jugendliche die Chance, das Berufsfeld Veranstaltungsplanung

und -organisation kennenzulernen und

eigenständig die Lesung eines selbstgewählten Buches im

Rahmen des Festivals umzusetzen. [ph]

Musikfestival. Vom 28.

April bis 11. Mai bringt das

Festival unter dem Titel

„Metamorphosen – Variationen“

wieder frische

musikalische Impulse und

hochkarätige Künstler in

die Stadt. 56 Veranstaltungen,

17 Uraufführungen,

über 77 Stunden neue

Musik, Jazz, Pop und Weltmusik

sorgen für besondere

Klangerfahrungen. Super finden wir die Formate „Lunch“

und „Lounge“, die bei freiem Eintritt wunderbare musikalische

Kostproben servieren. Ein weiteres Highlight des Festivals

ist der ACHT BRÜCKEN Freihafen am 1. Mai – ein ganzer

Tag Musik bei freiem Eintritt. [ph]

Info: www.lit-cologne.de

Info: www.achtbruecken.de

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KOLUMNE

DAS

ERSTE

MAL …

Created by Jonathan Coutiño

from the Noun Project

… AUF DER PROFI-BÜHNE STEHEN

»Ich habe schon als Kind immer

Theater gespielt. Es war meine

Leidenschaft, mein Hobby. Als ich

15 war, bekam ich eine Hauptrolle

in einem Profi-Theater. Mein erstes

bezahltes Engagement! Ich probte als

Jüngste nur mit Profis. Aufregend und

schwer zugleich.

Es gab ein paar Szenen, da wusste ich,

dass mein Papa keine Freude haben

würde. Schon bei den Proben schämte

ich mich immer, weil ich meine Eltern im

Hinterkopf hatte. Was würden sie wohl

sagen, wenn sie das sehen! Der Regisseur

meinte zu mir: „Scheiß drauf, was

andere denken. Das ist ein Beruf, in dem

man sich nicht darum kümmern kann,

was andere Leute denken. Du spielst eine

Rolle. BASTA!“

Es kam die Premiere und natürlich waren

auch meine Eltern anwesend. Ich spielte

die Szenen und ich wusste: Ich muss

mich auf die Rolle konzentrieren, egal ob

es meinen Eltern gefällt oder nicht. Ich

versuchte, die Gedanken an meine Eltern

abzuschalten und gab mich voll der Rolle

hin. Ich war so nervös, ich weiß überhaupt

nicht mehr, wie ich das hinter mich

gebracht habe.

Nach der Created Premiere by Hea Poh war Lindann große Premierenfeier.

from the

Meine

Noun Project

Eltern waren jedoch

schon weg! Für mich war klar: Es hat ihnen

nicht gefallen, es war ihnen zu peinlich.

Ich konnte die Feier nicht genießen,

die Kollegen lobten mich, aber es war

meine erste Premiere in einem professionellen

Haus und meine Eltern waren

nicht da. Ihr Lob wäre mir so wichtig gewesen,

ich wollte nur, dass sie stolz auf

mich sind. Ich hatte richtig Angst, nach

Hause zu gehen.

Als ich dann nachts zu Hause in mein

Zimmer ging, lag ein Brief auf dem Bett.

Mein Papa schrieb, dass er begeistert war

von dem Stück und von der Inszenierung

und wie ich gespielt hätte. „Ich habe nicht

ein einziges Mal Isabella auf der Bühne

gesehen, ich habe nur die Solange gesehen.

Ich glaube, ich darf mit Stolz sagen,

dass Du das Zeug zu einer Schauspielerin

hast. Und ich glaube, dass Du große

Chancen hast. Mami und ich werden

Dich darin unterstützen. Aber erst nach

einer anständigen Ausbildung.“ Es war

mein erstes Mal auf einer großen Bühne

und mein Vater gab mir den Ritterschlag

für die Schauspielerei. Ein schöneres Geschenk

konnte ich mir nicht vorstellen.

Übrigens: Sie sind sofort nach Hause,

weil meine Mama mit einer Darm-Grippe

zu kämpfen hatte.

Isabella Schmid leitet die Schauspielschule

Bellacademia. Zurzeit ist sie in dem Kinderfilm

„Papa Moll und die Entführung des fliegenden

Hundes“ auf der großen Leinwand zu sehen.

www.bellacademia.de

Köln

Ferienangebote für

Kinder, Jugendliche

& Familien

© shutterstock/Vitaliy Mateha

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FORUM VHS/RAUTENSTRAUCH-JOEST-MUSEUM

www.kaenguru-online.de www.feriencampmesse.de

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ZUKUNFT

Text und Fotos Isabella Schrader

Leben und arbeiten

in Tansania

Eine Freiwillige steht Rede und Antwort

WARUM EIN FREIWILLIGEN-

DIENST NACH DEM ABITUR?

Dass junge Menschen nach dem Schulabschluss

ins Ausland gehen oder um die Welt reisen,

ist heute gang und gäbe. Doch warum sich

nicht dabei sozial engagieren? In vielen Einrichtungen

in Entwicklungs- und Schwellenländern

werden Leute gebraucht, die mit anpacken. Von

der Arbeit im Kinderheim, einer Schule oder einem

Krankenhaus bis hin zu Naturschutzprojekten

oder Arbeit auf der Baustelle ist alles dabei.

Somit kann man nach dem Abitur beispielsweise

schon mal ins Lehrerdasein hineinschnuppern,

bevor es mit dem Studium richtig losgeht.

Ein weiterer wichtiger Grund für mich persönlich

war, dass ich durch das gemeinsame Leben

und Arbeiten mit den Einheimischen tief in die

fremde Kultur eintauchen kann.

WARUM GERADE TANSANIA?

Die Frage nach dem „Warum?“ wird einem sofort

gestellt, sobald man erzählt, dass man in

Tansania leben und arbeiten wird. Viele haben

wie auf Knopfdruck Bilder von Elend und Leid

vor Augen. In einigen Regionen in Tansania ist

das auch so, aber die Kultur und die Mentalität

der Menschen ist so faszinierend, dass ich

mich gerne auf die komplett anderen Lebensumstände

eingelassen habe. Aber auch hier hat

zum Beispiel die moderne Technik schon lange

Einzug gehalten, so dass fast jeder hier mindestens

ein Handy hat. Für mich war es einfach

schön, mit den Vorurteilen, die ich auch selbst

zu Tansania hatte, zu brechen.

»Hallo aus

Tansania,

ich bin Isabella, 18

Jahre jung und e echt

kölsch Mädche. Vor

knapp sechs Monaten

führte mich mein Weg

raus aus dem wohlbehüteten

Elternhaus

im Rheinland

hinein ins Tosamaganga

Orphanage &

Children’s Home zu

meinem entwicklungspolitischen

Freiwilligendienst

im Süden

Tansanias. Hier vor

Ort gibt es ein Waisenund

Kinderheim, eine

Schneiderschule sowie

einen Kindergarten.

Darüber hinaus befinden

sich ein kleines

Feld sowie einige Nutztiere

auf dem Gelände.

Für insgesamt zehn

Monate tauche ich in

die Kultur und Gesellschaft

Tansanias ein,

mithilfe des Caritasverbandes

für die Diözese

Hildesheim und über

die Förderung von

„weltwärts“. Ich freue

mich über alle, die

mich auf dieser Reise

begleiten wollen, und

lade euch ein, meine

Berichte auf meinem

Blog unter

https://isiontourblog.

wordpress.com/ zu

lesen! «

WIE WAREN DIE ERSTEN

TAGE?

Aller Anfang ist schwer, heißt es ja so schön. Bei

einem Freiwilligendienst ist das nicht anders.

Sobald man das Flugzeug verlässt, bekommt

man zu spüren, dass man sich nicht mehr auf

europäischem Boden befindet und die Dinge

hier anders laufen. Die andere Hautfarbe und

die fremde Sprache machen die Sache auch

nicht gerade einfacher. Durch die detaillierte

Vorbereitung meiner Organisation war ich allerdings

auf das meiste gefasst und wurde nicht

allzu sehr überrascht.

WO GAB ES PROBLEME?

Zunächst einmal ist da natürlich die Sprache,

um das gravierendste Problem direkt zu nennen.

Weil in unserer Einsatzstelle fast niemand

Englisch spricht, sondern nur Kiswaheli, war

die Verständigung in den ersten paar Wochen

mehr als nur schwierig. Aufgrund dessen ergaben

sich zu Beginn auch nicht gerade selten

üble Fettnäpfchen, über die wir im Nachhinein

noch gerne lachen. Seit wir die Sprache besser

können, wird es natürlich zunehmend leichter,

sich verständlich zu machen, und beide Seiten

werden offener als zu Beginn. So konnten wir

bereits einige Freundschaften knüpfen.

WAS FEHLT DIR HIER AM

MEISTEN?

An kaltes Duschen, tägliche Wasser- und Stromausfälle

sowie dasselbe Essen jeden Tag gewöhnt

man sich schnell. Da man an sich alles

bekommt, was man braucht, und sich auch

schnell auf andere Produkte umstellt, fehlt

einem fast nichts. Das, was uns jedoch in der

Weihnachtszeit sehr gefehlt hat, war Schokolade,

da man die hier in der Gegend leider nicht

bekommt.

WAS WAR DEIN HIGHLIGHT?

Ein absolutes Highlight festzumachen, ist wirklich

schwer, da jeden Tag so viele neue Eindrücke

dazukommen. Eines meiner Highlights

war aber in jedem Fall die Abschlussfeier der

„großen Kinder“ im Kindergarten, die nun auf

die Grundschule gewechselt haben. Auch den

ersten Gottesdienst, den wir hier in Tansania

erlebt haben, zähle ich – trotz der Länge von

8 KÄNGURUplus 03/18


ZUKUNFT

INFOS ZU FREIWILLIGENDIENSTEN

dreieinhalb Stunden – in jedem Fall zu meinen

Highlights, da dort so viel getanzt und gesungen

wurde, wie ich es in Deutschland nie erlebt

habe.

WELCHE EIGENSCHAFTEN

SOLLTE MAN FÜR

EINEN FREIWILLIGENDIENST

MITBRINGEN?

Die einfache Antwort: Flexibilität. Als Freiwilliger

bekommt man nicht immer, was man will, und

muss auch an vielen Stellen Sitten und Bräuche

einer anderen Kultur akzeptieren lernen, selbst

wenn man sie nicht nachvollziehen kann. Zudem

ist Begeisterungsfähigkeit für eine fremde

Kultur und die Menschen wichtig und an vielen

Punkten auch Geduld, da auch hier unter einer

harten Schale oft ein weicher Kern steckt.

AKTION MENSCH

www.freiwilligendatenbank.de

BUNDESFREIWILLIGENDIENST

www.bundesfreiwilligendienst.de

DAS BUNDESMINISTERIUM

FÜR FAMILIE, SENIOREN, FRAUEN

UND JUGEND

www.jugendfreiwilligendienste.de

CARITAS / IN VIA KÖLN E.V.

Tel. 0221 – 93 18 10 36

www.invia-koeln.de

www.caritas.de >> Freiwilligendienste

DIE JOHANNITER

FSJ und BFD in Köln

Tel. 0221 – 890 09-310/-370

www.johanniter.de

DRK

www.drk.de >>

mitwirken >>

Freiwilligendienste

FREIWILLIGENAGENTUR BONN

www.freiwilligenagentur-bonn.de

JUGENDBILDUNGSMESSE JUBI

Messe für Auslandsaufenthalte

www.jugendbildungsmesse.de

KÖLNER FREIWILLIGEN

AGENTUR E.V.

Tel. 0221 – 888 278-0

www.koeln-freiwillig.de

KOLPING JUGEND

www.kolping-jgd.de >>

Freiwilligendienste

WELTWÄRTS

Entwicklungspolitischer

Freiwilligendienst mit großer

Einsatzplatzbörse

www.weltwaerts.de

SONSTIGE INFOS

Das Länder-Informations-

Portal (LIPortal) der GIZ bietet Informationen

zu entwicklungspolitisch

relevanten Themen

für über 75 Länder.

www.liportal.de

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ZUKUNFT

Text: Saskia Craiu und Hannah Süsterhenn

GIRLS’DAY 2018

Wo Mädchen über sich hinauswachsen

© Marc Beckmann / Ostkreuz

Wenn wir mal ehrlich

sind, können die wenigsten

Frauen unter uns einen

Reifen wechseln. Könnt ihr

das vielleicht? Oder verlasst

ihr euch auch auf

den Kfz­ Mechatroniker

eures Vertrauens? Fakt ist:

Es können tatsächlich

weniger als 10 Prozent

der Frauen einen Reifen

wechseln! Das und

einiges mehr möchte der

Girls’Day ändern.

IN TYPISCHE MÄNNER-

BERUFE SCHNUPPERN

Der Girls’Day ist der Mädchenzukunftstag.

Auch in diesem Jahr können alle

Schülerinnen der 5. bis 10. Klasse am

26. April in Berufe hereinschnuppern, in

denen sie immer noch stark unterrepräsentiert

sind. Dazu zählt die oben schon

erwähnte Kfz-Mechatronik ebenso wie

die Informatik und Bereiche wie Bauwesen,

Naturwissenschaften oder Haustechnik.

Ziel des Mädchenzukunftstages

ist es, mehr Frauen für diese Berufe zu

begeistern und sie Bereiche entdecken

zu lassen, die sie aufgrund verankerter

Rollenbilder oft nicht in Betracht ziehen.

10 KÄNGURUplus 03/18

GIRLS’DAY BEI FORD

KÄNGURU-Praktikantin Saskia hat den

Girls’Day bereits drei Mal bei Ford mitgemacht

und ist immer wieder begeistert.

„Nach einem gemütlichen gemeinsamen

Frühstück geht es jedes Mal sofort los“,

erzählt sie über ihre Erfahrungen. „Zuerst

gibt es eine PowerPoint-Präsentation,

in der alle Fragen beantwortet werden.“

Anschließend dann Autoteile lackieren,

Betriebsbesichtigungen mit der Besucherbahn,

Fahren auf der Teststrecke

und eben auch den Reifenwechsel.

„Am Ende des Girls’Day wusste jede von

uns, wie man einen Reifen wechselt“,

berichtet Saskia. „Und wir konnten es

mindestens genauso gut wie die Männer.

Wir müssen uns nur trauen und dürfen

uns nicht von veralteten Rollenbildern

einschüchtern lassen!“

In NRW nahmen 2017

rund 20.000 Mädchen

am Girls’Day teil.

© Marc Beckmann / Ostkreuz

Info:

Der Mädchenzukunftstag

findet am 26. April statt.

Infos und freie Plätze unter

www.girls-day.de

Auch für Jungen

gibt es ein entsprechendes Angebot

am 26. April,

den Boys’Day.

Hier können sie Berufsfelder

kennenlernen, die häufig

von Frauen besetzt werden,

in denen aber durchaus männliche

Fachkräfte und Bezugspersonen

gesucht werden und

sehr erwünscht sind.

www.boys-day.de


ZUKUNFT

Freiwilligendienst in Thailand © Carl Duisberg Centren

cdc.de

ir unterstützen KÄNGURUplus,

das Stadtmagazin für Eltern

mit Teenagern

NACH DEM ABI IN DIE WEITE WELT

AUF IN DIE WELT

© Dt. Stiftung Völkerverständigung

Die Welt entdecken, andere Kulturen

kennenlernen und trotzdem erste Berufserfahrungen

sammeln – diesen Wunsch erfüllen sich viele

Schulabgänger. Während eines Auslandspraktikums lassen sich

bei einem ersten Einblick ins Arbeitsleben die Sprachkenntnisse

verbessern. Steht soziales Engagement im Vordergrund, ist Freiwilligenarbeit

genau das Richtige. Work & Travel bietet die Möglichkeit,

auch mit geringeren finanziellen Mitteln eine längere

Reise zu planen. Wer einen Einblick in ein Studienfach gewinnen

oder ein Wartesemester überbrücken möchte, kann zum Beispiel

ein Kurzstudium in Kanada oder einen Kurs zur Uni vorbereitung

in England absolvieren.

Info: Jetzt informieren bei den Carl Duisberg Centren unter

www.nach-dem-abi.com

Eine Messe am 3. März in Köln zeigt jungen Leuten 50 Länder

und Stipendien. Fernweh? Die AUF IN DIE WELT-Messe gibt Insider-Informationen

zu Schüleraustausch, High School, Internaten,

Privatschulen, Sprachreisen, Au-Pair, Colleges, Ferien- und

Sommercamps, Freiwilligendiensten, Praktika, Studieren im Ausland

und Work & Travel. Außerdem gibt es Tipps zu Austausch-

Stipendien im Wert von über 300.000 Euro.

Info: 3.3.2018, 10 – 16 Uhr,

Königin-Luise-Schule, Alte Wallgasse 10, 50672 Köln.

Der Eintritt ist frei. www.aufindiewelt.de/messen/03032018-koeln

Abhängen oder durchstarten?

Die Schule ist geschafft. Aber wie geht es nun weiter?

ANZEIGE

Doch in welchen Bereichen kann man

ein FSJ bei den Johannitern in Köln absolvieren?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten:

So gehören zum Beispiel

die Mitarbeit im Hausnotrufdienst, im

Sanitätsdienst bei Veranstaltungen und

Konzerten oder in einer Offenen Ganztagsschule

zu den möglichen Aufgaben.

Annika und Laura haben sich

für den Krankentransport entschieden:

Gemeinsam mit einem erfahrenen

Rettungssanitäter sorgen sie

dafür, dass Patienten sicher

von einem Ort zum anderen

kommen.

Dafür nehmen sie dann auch gerne die

ein oder andere Nachtschicht in Kauf.

Mehr Infos zum FSJ:

www.johanniter.de/koeln

Annika und Laura (beide 19) haben sich

für Durchstarten entschieden und ihr

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei den

Johannitern in Köln begonnen. Schon

seit langer Zeit engagieren sich die

beiden ehrenamtlich im Katastrophenschutz,

jetzt haben sie ihr Hobby zum

Beruf gemacht.

Warum sich ein FSJ bei den

Johannitern für sie lohnt,

wissen Annika und Laura genau:

Die Arbeit im Team mit

den Kollegen, von denen

einige bereits zu Freunden

geworden sind, ist für

sie das Wichtigste.

KÄNGURUplus 03/18

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STADTLEBEN

Text: Hannah Süsterhenn

Fotos: AbenteuerHallen Kalk

DIE ABENTEUER-

HALLEN KALK

Ein Schmuckstück, wo man es

vielleicht nicht erwartet

Der Ruf von Kalk ist, ganz diplomatisch

ausgedrückt, nicht der beste. Fast jeder

Kölner hat seine Vorurteile gegenüber

diesem speziellen Stadtteil auf der rechten

Rheinseite. Zu hohe Kriminalitäts rate,

viele Menschen mit Migrationshintergrund,

zu viele Leute ohne Job. Den meisten

reicht das schon als Grund, um sich

fernzuhalten. Doch wer Kalk eine Chance

gibt, der wird bald herausfinden, dass

sich hinter der reichlich angegrauten Fassade

ein Stadtteil voller Leben, Dynamik

und Vielfalt verbirgt. Ein perfektes Beispiel

dafür sind die Abenteuer Hallen. Die zwei

umgebauten Fabrik hallen kommen von

außen relativ unspektakulär daher, doch

sie beherbergen ein Sport- und Bewegungszentrum

für Jugendliche, das so in

Köln nicht noch einmal zu finden ist.

ABENTEUERHALLE

Aufgeteilt sind die Hallen in die Abenteuer-

Halle und die direkt anliegende Halle59.

Die AbenteuerHalle beherbergt nicht nur

die 12 Meter hohe Kletterwand, sondern

auch ausreichend Platz und Material für

Artistik, Trial, eine Stuntschule, Basketball

und im Winter auch mal eine Halfpipe

und eine Miniramp. Außerdem gibt

es hier ein Café für alle müden Sportler

oder deren Eltern. Die Halle verfügt auch

über Büro- und Seminarräume. Wem der

Fabrik-Charme gut gefällt, der kann die

AbenteuerHalle für verschiedene Events

buchen – sei es Firmenfeier, Hochzeit

oder als Foto-Location.

HALLE59

Direkt an die AbenteuerHalle angeschlossen

ist die Halle59. Hier riecht die

Luft förmlich nach Energie und Adrenalin.

Auf rund 1.000 Quadratmetern ist ein

Rampenparcours für Skateboard, BMX,

Blades, WheelchairMX und Stuntscooter

aufgebaut. Jeder, der auf Rollen unterwegs

ist, kann sich hier nach Herzenslust

austoben. Begleitet und betreut wird die

Halle59 von der Akademie59. Sie versteht

sich als Lernplattform für alle und

alles rund um den Sport auf verschiedenen

Rädern. Die Trainer und Coaches

von der Akademie59 stehen für alle

Nutzer ständig zur Verfügung. Wem das

nicht reicht, der kann in Scooter- oder

Skateboard-Camps ganz intensiv sein

Können verbessern. Zusätzlich werden

Themenworkshops und Roadtrips zu

Skateparks- und -hallen außerhalb der

Kölner Grenzen angeboten. Aber auch

Medieninteressierte kommen hier auf

ihre Kosten. Wer schon immer mal wissen

wollte, wie man vernünftige Fotos

macht oder den neuen Skateboard-Trick

richtig filmt, der kann das im Mediateam59

unter professioneller Anleitung

lernen.

SPECIALS

Wer die großen Jungs auf den Rampen

anfangs ein bisschen einschüchternd

findet, der kann auch erstmal ganz entspannt

zu einem der earlybird-Termine

kommen. Einmal im Monat haben die

U12-Skater die Halle nämlich einige Stunden

lang nur für sich. Und ganz egal

welchen Alters: Wenn das Wetter wieder

schöner wird, ist die Zeit der Dirt- und

Mountainbiker, der Motorrad- und Fahrradtrial-Fahrer

gekommen. Das 3.000

Quadratmeter große Außengelände bietet

hierfür reichlich Gelegenheit.

Ganz schön viel, nicht wahr? Aber eben

das zeichnet die AbenteuerHallen aus.

Hier ist jeder willkommen, hier darf und

soll sich jeder ausleben und austoben.

Bewegungskultur für Junge und Junggebliebene.

Vielseitigkeit in Reinform.

Ganz typisch: Kalk.

SERVICE:

ABENTEUERHALLEN KALK

Träger: Jugendzentren Köln gGmbh

Christian-Sünner-Str. 8

51103 Köln

Tel. 0221 – 88 08 408

E-Mail: info@abenteuerhallen.jugz.de

Wer am liebsten alles in den Abenteuer-

Hallen mal ausprobieren möchte, der

kann das an Pfingsten im Camp59 tun.

Anmeldung und Infos gibt’s auf der

Website: www.abenteuerhallenkalk.de

Wem noch das nötige Equipment fehlt:

Der Crow Store befindet sich ebenfalls in

der Halle und hat alles, was man für

Scooter, Skateboard und Co. so braucht.

www.crowstore.de

12 KÄNGURUplus 03/18


PRAKTIKUM

& BFD

PRAKTISCHE

ERFAHRUNGEN

VOR DER

AUSBILDUNG

ODER DEM

STUDIUM

SAMMELN

Natur, Arbeit mit Kindern und

Jugendlichen, Abenteuer

www.ifbe-klassenfahrten.de

oder 0221 9681 9490

PRÜFUNGEN

ENTSPANNT entspannt

MEISTERN

Tipps und Tricks bei Prüfungsangst

Donnerstag, 12. April 2018

19 bis 21 Uhr

panitanphoto/shutterstock.com

EINTRITT FREI

FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt

Cäcilienstraße 29-33 | 50667 Köln | www.jungestadt.koeln

KÄNGURUplus 03/18 13


MEDIEN

FAMILIEN

GESUCHT

Habt ihr Lust, mit euren

Jugendlichen einen Medientipp

für KÄNGURUplus

zu schreiben? Dann

meldet euch bei uns!

redaktion@kaenguruonline.de

WAS GUCKST DU?

Medientipps für Eltern und Jugendliche

Zu welchen Büchern, Filmen, Spielen raten Eltern ihren

Jugendlichen? Und was empfehlen die Jugendlichen ihren

Eltern als gut zu lesen, zu hören oder zu sehen? KÄNGURUplus

hat Familie Hoffmann und Jenter aus Köln gefragt.

DVD

KÖLN – FILMREISE IN DIE

70ER JAHRE

DOKU

COWSPIRACY: THE

SUSTAINABILITY SECRET

FANTASY-KRIMI-REIHE AUS IRLAND

SKULDUGGERY

PLEASANT

Manche Reisen verändern den Blick

auf vertraute Dinge und diese filmische

Zeitreise durch meine Heimatstadt Köln

gehört definitiv dazu. Klar weiß ich, dass

sich Köln verändert hat seit meiner Kindheit.

Und ebenso weiß ich auch, dass

sich Kindheit verändert hat seit damals.

Aber wie sehr sich mein kindlicher Alltag

von dem eines Kindes im Jahr 2018 unterscheidet,

darüber habe ich schon lange

nicht mehr nachgedacht.

Diese Dokumentation von Hermann

Rheindorf hat ein solches Nachdenken

angestoßen und ich freue mich schon auf

den nächsten gemütlichen Sofaabend

mit Käseigel, Bowle und meinen Töchtern.

Wir werden uns ansehen, wie wunderbar

lebendig, jung, bunt und schrill

die 70er Jahre in Köln waren. Wir werden

darüber staunen, was damals alles in der

Stadt angestoßen wurde und heute noch

spürbar ist. Wir werden über die Ambitionen

Kölns reden, zu den ganz großen

Metropolen zu gehören. Und wir werden

uns wahrscheinlich schieflachen bei den

Einblicken in die Alltagssituationen der

„ganz normalen“ Kölnerinnen und Kölner

seinerzeit. Ob beim Schlittschuhlaufen,

beim Familienausflug oder beim Straßenfest

mit Sackhüpfen – irgendwie ist es

einfach lustig anzuschauen, wie wir damals

unterwegs waren.

[Petra, Kölner Kind der 70er Jahre]

Dieser Klimawandel ist mittlerweile ein

geläufiges Wort in unserer Gesellschaft,

doch wenn es um Lösungsansätze geht,

werden „weniger Auto fahren“ und „nicht

fliegen“ oft an erster Stelle genannt. Dies

sind definitiv Maßnahmen, die sinnvoll

und wichtig sind. Sie sind nur eben nicht

so wirkungsvoll, wie auf tierische Produkte

zu verzichten.

Jeder Mensch, der Fleisch isst bzw. sich

insgesamt von tierischen Produkten ernährt,

sollte die Konsequenzen kennen,

denn Fleisch essen bringt mehr mit sich,

als dass Tiere sterben. Die Viehzucht

erzeugt mehr Treibhausgase als alle

Transportmittel – also Flugzeuge, Autos,

Schiffe usw. – zusammen! Und um einen

normalen Hamburger herzustellen, werden

durchschnittlich 2.500 Liter Wasser

verbraucht. Diese und viele weitere Informationen

sind für jeden offen zugänglich.

Die Frage ist, warum die Viehzucht nicht

stärker im Zusammenhang mit dem

Klima wandel öffentlich diskutiert wird?

Regisseur Kip Anderson beschäftigt sich

in Cowspiracy mit genau dieser Frage,

führt Fakten zum Thema Viehzucht und

Klimawandel auf und konfrontiert sowohl

die Verantwortlichen verschiedener Umweltorganisationen

als auch die Machthaber

in der Viehindustrie damit. Die

Antworten sind erschreckend.

[Sophie, 20 Jahre, lebt vegan]

Die Geschichte spielt in unserer heutigen

Welt und zwar in Dublin, Irland. Das erste

Buch handelt von dem mysteriösen Tod

von Stephanies Onkel Gordon, den der

legendäre Skulduggery Pleasant aufklären

will. Dieser ist ein Detektiv der ganz

besonderen Art, denn er ist ein Skelett.

Stephanie wird seine Helferin. Während

in anderen Büchern die Jugendlichen die

Helden sind, ist in diesem Fall also der Jugendliche

nur der Helfer.

Ich finde das Buch sehr empfehlenswert,

weil es sehr anschaulich geschrieben ist

und ich sehr oft über die Wortwechsel

von Stephanie und Skulduggery gelacht

habe. Außerdem kann man sich sehr

gut in die Lage von den Helden und den

Schurken versetzen, da jede Person ihre

eigene Geschichte hat.

Meiner Meinung nach sollte man die anderen

neun Bücher auch lesen, weil eigentlich

alles irgendwie zusammenhängt.

Derek Landy, der Autor dieses Buches, entführt

einen in ein nahezu anderes Universum.

Ein weiterer Unterschied zu anderen

Büchern ist auch der Schreibstil, der nicht

sonderlich normal für Fantasy-Bücher ist.

Aufgrund dieser Tatsachen ist es meine

Lieblingsbücherreihe. Für mich ist klar:

Wenn man auf Fantasy und Humor steht

oder einfach mal Lust auf was anderes hat,

sollte man hier auf jeden Fall zugreifen.

[Max, 12 Jahre, aus Frechen-Buschbell]

Info: www.rheindvd.de, 14,80 Euro

Info: www.cowspiracy.com

Info: www.skulduggery-pleasant.de

14 KÄNGURUplus 03/18


MEDIEN

Text: Petra Hoffmann

Jungen Menschen eine Stimme geben

DIE KÖLNER JUGEND-

BEFRAGUNG 2018

JUGEND

BEFRAGUNG

2018

Vom 9. April bis zum 3. Juni können Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene

unter 21 Jahren an einer Online-Umfrage der Stadt Köln teilnehmen. Sie geben darin

anonym Informationen zu ihrer Lebenssituation, ihren Interessen und ihren Freizeitaktivitäten.

Außerdem können sie mitteilen, was ihnen in Köln fehlt und was sie in der

Stadt besser machen würden.

Rund 70.000 junge Leute könnten theoretisch

teilnehmen und ihre Meinung

sagen, denn so viele Menschen im entsprechenden

Alter leben in Köln. Und

warum sollten sie das tun? Was passiert

mit ihren Antworten? Dr. Florian Sevenig

ist bei der Stadt Köln für das Projekt Jugendbefragung

zuständig. Er erklärt, dass

die Erkenntnisse aus dieser Befragung

einen direkten Einfluss auf die Kinderund

Jugendhilfeplanung der Stadt Köln

haben werden. Jugendliche sollen zukünftig

stärker gehört und eingebunden

werden in die Entwicklung der Stadt, sie

sollen mitgestalten und Verantwortung

übernehmen können.

CHANCE AUF

MITBESTIMMUNG

Die Stadtverwaltung und die Politik

werden im Gegenzug in die Pflicht genommen,

die Meinungen der jungen

Menschen anzuhören und ihre Einschätzungen

zum Leben in Köln, ihre

Verbesserungsvorschläge und ihre Vorstellungen

von einer lebenswerten Stadt

ernst zu nehmen. „Die Ergebnisse der

Jugendbefragung bilden eine wichtige

Informations- und Diskussionsgrundlage

für Politik, Verwaltung und (Fach-)-

Öffentlichkeit“, steht im Konzept für die

Jugendbefragung. „Sie sollen ausführlich

in den politischen Gremien vorgestellt

und veröffentlicht werden.“ Eine echte

Chance also für junge Menschen in Köln,

die Stadt in ihrem Interesse zu bewegen

und zu verändern – immer unter der

Voraussetzung, dass sich genug Teilnehmende

finden. Je mehr Leute dabei sind,

desto größer ist natürlich ihr Gewicht.

BETEILIGUNG VON

ANFANG BIS ENDE

Damit die Jugendbefragung nicht eine

abgehobene Fragerunde von Erwachsenen

an junge Leute wird, hat die Stadt

Köln von Anfang an Jugendliche in die

Planung einbezogen. Sie sitzen mit im

Beirat, der die Befragung mitkonzipiert

und begleitet. Die Bezirksschülervertretung

und der Kölner Jugendring sind

hier ebenso Partner wie der Verein junge

Stadt Köln e. V. Außerdem soll es bei der

reinen Online-Befragung nicht bleiben,

denn die Stadt wünscht sich einen intensiveren

Austausch mit Jugendlichen. Also

wurden zusätzliche Workshops geplant,

die die Themen der Befragung vertiefen

und die Ergebnisse auswerten sollen.

Info:

Teilnehmen können junge Menschen

ab dem 9. April unter

www.Jugendbefragung.koeln

Hier gibt es auch Informationen

zu den Workshops, ebenso wie

unter der Kontaktadresse:

Jugendbefragung2018@stadt-koeln.de

© photocase.de_complize

Köln

Ferienangebote für

Kinder, Jugendliche

& Familien

© shutterstock/Vitaliy Mateha

SAMSTAG, 3. MÄRZ 2018 VON 11–18 UHR

FORUM VHS/RAUTENSTRAUCH-JOEST-MUSEUM

www.kaenguru-online.de www.feriencampmesse.de

KÄNGURUplus 03/18

15


FAMILIENLEBEN

Text: Ursula Katthöfer

REGENBOGEN-

FAMILIEN

MACHEN DAS

LEBEN BUNTER

Vater-Mutter-Kind war gestern. Seit vielen Jahren bereichern Ein-Eltern- und

Patchworkfamilien die Gesellschaft. Noch relativ jung ist das Modell der Regenbogenfamilie

mit homo- oder transsexuellen Eltern. Doch Kinder und Jugendliche mit zwei Müttern

oder zwei Vätern haben es nicht immer leicht.

„Bist du auch schwul?“ Diese Frage müssen

Jugendliche aus Regenbogenfamilien

sich immer wieder gefallen lassen.

„Die beste Antwort ist eine Rückfrage:

Bist du sicher, dass du heterosexuell

bist?“, sagt Michaela Herbertz-Floßdorf.

Sie berät seit zehn Jahren Regenbogenfamilien

und vermittelt Teenagern Strategien,

um auf Diskriminierung zu reagieren.

Dazu gehört ein gezieltes „Stopp, ich

möchte keine Nachfragen mehr.“

Herbertz-Floßdorf empfiehlt Regenbogeneltern,

ihre Kinder für unangenehme

Situationen zu coachen.

„Wir kennen die Bewältigungsstrategien.

Wir hatten selbst ein Coming-out“, sagt

die Mutter von zwei Kindern.

GAYBY-BOOM AM RHEIN

Der Gedanke an homosexuelle Eltern

ist für viele Menschen ungewohnt.

Herbertz-Floßdorf formuliert es anders:

„Die hetero-normative Denkweise hält

sich hartnäckig. Bei jedem Schulwechsel,

in jedem neuen Sportverein müssen

Regenbogenfamilien sich neu erklären.

Das ist anstrengend.“

Die Diskussion spaltet die Gesellschaft,

wie die Debatte um die Ehe für alle

im vergangenen Juni im Deutschen

Bundes tag zeigte. Bundeskanzlerin Angela

Merkel erteilte der rechtlich abgesicherten

Regenbogenfamilie eine Absage.

Sie meinte, „dass der grundgesetzliche

Schutz im Artikel 6 die Ehe von Mann und

Frau beinhaltet.“ Ihr Parteifreund, der

Berliner CDU-Politiker und Jurist Jan-

Marko Luczak, widersprach: „Kein Kind

wird weniger geboren, nur weil es

Schwulen und Lesben auch möglich ist

zu heiraten.“

Es werden sogar mehr Kinder geboren,

Regenbogenfamilien nehmen zu. „Pro

Woche kommen drei bis vier Paare mit

Kinderwunsch in meine Beratung“, sagt

Sarah Dionisius, psychosoziale Beraterin

beim Kölner Verein rubicon e. V. Einen

großen Schub erhielten die Familien

2005, als Lebenspartnern in Deutsch-

land erlaubt wurde, leibliche Kinder

des Partners als Stiefkind zu adoptieren.

Inzwischen berichten Anbieter von

Samenbanken und Geburtsvorbereitungskursen,

dass lesbische Elternpaare

nicht mehr ungewöhnlich sind. Köln,

Bonn und Düsseldorf gelten als Gayby-

Boom-Städte.

VORSICHT VOR

BAGATELLISIERUNG

Sarah Dionisius beobachtet, dass Lesben

und Schwule sich früher outen als

noch vor einigen Jahren. Auch das sei

eine Folge des Kinderwunsches. Zudem

sei Köln für Regenbogenfamilien ein

beliebter Wohnort, da Stadtverwaltung,

Kitas und Schulen bereits mit dem Thema

vertraut sind. Probleme gibt es dennoch.

„Mir berichtete kürzlich ein Paar

auf Wohnungssuche, dass ‚an Leute wie

Sie’ nicht vermietet würde“, sagt Dionisius.

Auch Arbeitsplätze seien in Gefahr.

„Homosexualität muss niemand offen

kommunizieren. Doch wenn ein Kind

unterwegs ist, wenn Kindergeld und

Elternzeit beantragt werden, liegt die

Familiensituation offen.“

16 KÄNGURUplus 03/18


FAMILIENLEBEN

Zahlen

und

Fakten

Beim Zensus 2011 wurden zum ersten

Mal eingetragene Lebenspartnerschaften

erfasst. Damals lebten 5.700 Kinder

in Regenbogen familien. Es dürften inzwischen

deutlich mehr geworden sein.

87 Prozent der Kinder in Regenbogenfamilien

haben zwei Mütter. Denn für

Frauen ist es einfacher, Kinder zu

bekommen. Die Frage: „Will ich Kinder

haben oder lesbisch leben?“ stellt sich

vielen nicht mehr. Beides geht.

Eine Studie aus dem Jahr 2009 zeigt,

dass 44 Prozent der Regenbogenkinder

aus früheren Beziehungen mit einem

heterosexuellen Partner stammen. Ihre

Zahl schrumpft.

ei-

Dionisius wünscht sich

einerseits weniger Diskriminierung.

Andererseits

warnt sie vor einer Bagatellisierung:

„Es reicht nicht,

wenn Eltern, Lehrer und Erzieher

das Thema mit den Worten

‚Ist doch normal, da habe ich

kein Problem mit’ abtun“, sagt

sie. „Sie müssen schon realisieren,

dass die Heterosexualität

in vielen Köpfen

die Norm ist. Wer Diversity

ernst nimmt, muss

sich mit seinem Verhalten

auseinandersetzen.“

BERATUNG

Blick nach Großbritannien: 10 Prozent

der zwischen März 2015 und März 2016

adoptierten Kinder wurden an gleichgeschlechtliche

Paare vermittelt. Von

den 450 Kindern wachsen nun 200

bei lesbischen und 250 bei schwulen

Eltern auf.

Michaela Herbertz-Floßdorf

Pädagogin, Mediatorin, Krankenschwester,

Vorstand bei vielfältig e. V.

Sarah Dionisius

Politikwissenschaftlerin, Psychosoziale

Beratung bei Rubicon e. V. Köln

vielfältig e. V.

Die Website

www.regenbogenfamilien-nrw.de

des in Köln ansässigen Vereins

vielfältig e. V. lädt alle ein, sich über

das Leben von Regenbogenfamilien zu

informieren. Mit vielen Infos

zur Planung einer Regenbogenfamilie,

etwa zu Insemination,

Leihmutterschaft, Adoption und

Pflegekind.

rubicon

„Das rubicon unterstützt lesbische,

schwule, bisexuelle, trans und queer

orientierte Menschen (LSBTQ), ihre

Familien und Wahlfamilien darin,

selbstbewusst und angstfrei zu leben

und zu lieben.“ So lautet die rubicon-

Selbstdarstellung. Der Verein wird

von der Stadt Köln und vom Land NRW

unterstützt. Ziel ist, zu beraten, zu

bilden und zu vernetzen.

www.rubicon-koeln.de

KÄNGURUplus 03/18 17

© 123RF_altanaka


FAMILIENLEBEN

Bist du in eine Regenbogenfamilie

hineingeboren

worden?

Nein, bei mir war es so,

dass meine Mutter Pia ihre

Partnerin Christina kennengelernt

hat, als ich noch

sehr klein war. Ich bin mit

beiden aufgewachsen.

War es für dich seltsam zu

sehen, dass andere Kinder

mit Mutter und Vater aufwachsen?

Darüber habe ich bis zur Pubertät

gar nicht nachgedacht.

Ich hatte nie das Gefühl,

etwas zu vermissen. Allerdings

hat Pia darauf geachtet, dass

ich meinen Vater regelmäßig

sehe.

Aber in der Pubertät fing die

Nachdenklichkeit an?

Im Nachhinein finde ich es

fast lustig, dass ich mir damals

einen Kopf über das Leben

mit zwei Müttern gemacht

habe. Wie sehen das die

anderen? Dabei hatte nie

jemand ein Problem damit.

Ich habe mir selbst Stress gemacht,

der überflüssig war.

Auch keine dummen Bemerkungen

oder schrägen

Blicke?

Meine Freunde haben schon

gewitzelt. Aber so, wie man

über jemanden witzelt, der

eine Brille trägt. Freundschaftlich,

scherzhaft.

INTERVIEW

„MAN SOLLTE

SICH KEINEN

STRESS MACHEN“

Paul* ist mit zwei Müttern aufgewachsen.

Inzwischen ist der 22-jährige Kölner

zuhause ausgezogen und lebt in einer Bonner WG.

Er studiert und schreibt an

seiner Bachelor-Arbeit.

Es ist eher umgekehrt so, dass

ich manchmal das Gefühl

habe, dass viele das Thema

meiden. Sie befürchten

vielleicht, mich zu verletzen

oder etwas falsch zu machen.

Das Beste ist meiner Meinung

nach immer, offen damit

umzugehen. Dann wird in

einigen Jahren ein Interview

wie dieses nicht mehr nötig

sein.

Viele Kinder handeln nach

dem Motto: „Wenn Mama

‚Nein’ sagt, frage ich Papa.“

Gab es bestimmte Dinge, bei

denen du eine bestimmte

deiner beiden Mütter angesprochen

hast?

Es war nicht so, dass ich

mir bei Pia das erste und bei

Christina das zweite Taschengeld

abgeholt habe. Aber sehr

persönliche Dinge bespreche

ich mit meiner leiblichen

Mutter.

Hast du einen Tipp für

lesbische Mütter?

Wenn Ihr einen Tipp braucht,

würde ich sagen: Geht selbstbewusst

und offen mit dem

Thema um. Ihr braucht Euch

keine Sorgen zu machen, dass

uns eine Vaterfigur fehlt. Auch

die erste Freundin läuft nicht

gleich wieder weg, wenn

sie das erste Mal zu Besuch

kommt.

Vielen Dank!

FAMILIEN-

FORSCHUNG

WÜRDIGT

REGENBOGEN-

FAMILIEN

Bereits in den 90er Jahren entdeckte

die Familienforschung die Regenbogenfamilien.

Sie ging typischen Vorurteilen

nach, etwa: „Kinder von homosexuellen

Eltern werden psychisch krank“ oder

„auch homosexuell“. Heute sind die

Kinder der ersten Regenbogenfamilien

junge Erwachsene. Ihre Aussagen widerlegen

diese Vorurteile.

So untersuchten Bamberger Wissenschaftler

2009 im Auftrag des Bundesjustizministeriums,

ob Kindern mit lesbischen

Müttern die Vaterfigur und Kindern

mit schwulen Vätern die Mutterfigur

fehlt. Ergebnis: Homosexuelle Paare

legen großen Wert darauf, dass ihre Kinder

Rollenvorbilder des jeweils anderen

Geschlechts haben. Sie haben sogar häufiger

Kontakt zu ihrem leiblichen Elternteil

– falls dieser bekannt ist – als Kinder

aus heterosexuellen Trennungsfamilien.

Forscher aus Melbourne fanden 2014

heraus, dass Kinder aus Regenbogenfamilien

im Schnitt gesünder sind als andere

Kinder und dass sie einen besseren

familiären Zusammenhalt erleben.

* alle Namen geändert

18 KÄNGURUplus 03/18


Medientipps

AB INS AUSLAND

cdc.de

Während und nach der Schule

• Sprachreisen für Schüler und

Abiturienten

• High School- und Internatsaufenthalte

• Auslandspraktika, Work & Travel,

Freiwilligenarbeit, Kurzstudium

Jetzt informieren: www.sprachenlernen-und-erleben.de

Carl Duisberg Centren • sprachreisen@cdc.de

FILM

GAYBY BABY

Gus, Ebony, Matt und Graham sind Teenager aus

Regenbogenfamilien. Die australische Regisseurin

Maya Newell begleitete sie für ihren Dokumentarfilm.

„Wem nicht Tränen von Glück und Mitgefühl in

die Augen steigen, wenn er diesen Kindern zusieht,

hat Elternschaft nicht begriffen“, schrieb Kino-Zeit.de

kurz nachdem der Film 2016 in die deutschen

Programmkinos gekommen war. Die taz reagierte

weniger euphorisch: „Gus kämpft mit zwei Übermüttern,

die ihm mit geballter Frauenfriedensmoral

seine Leidenschaft für Wrestling abgewöhnen wollen.“

Info: DVD, 1 Stunde 25 Minuten, OmU,

Ausleihen 2,99 Euro, Kaufen 5,99 Euro,

www.vimeo.com, gaybybaby-film.de

BUCH

ALLES FAMILIE – VOM KIND DER

NEUEN FREUNDIN, VOM BRUDER

VON PAPAS FRÜHERER FRAU UND

ANDEREN VERWANDTEN

Familien sind vielfältig. Wie viele Bilderbuchfamilien

es gibt, zeigt „Alles Familie“ von Autorin Alexandra

Maxeiner und Illustratorin Anke Kuhl.

© iStock_Pekic

Info: Ab 5 Jahren. Mit Material auf www.antolin.de

Klett Kinderbuch, 32 Seiten, gebunden, 14 Euro,

ISBN 978-3-95470-029-5

KÄNGURUplus 03/18

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FAMILIENLEBEN

© Birgit Brockerhoff

„WER SEINE GROSS ELTERN-

ROLLE AKTIV AUSFÜLLEN MÖCHTE,

MUSS ZUR REGENBOGEN-

FAMILIE STEHEN“

Birgit Brockerhoff

Eltern früherer Generationen wären

nicht im Traum auf die Idee gekommen,

dass ihre Tochter eine Frau oder

ihr Sohn einen Mann heiratet. Das ist

heute anders. Eltern von heute können

nicht nur mit Schwieger kindern des

gleichen Geschlechts rechnen.

Sie werden möglicherweise auch

Großeltern von Regenbogen enkeln.

Die Kölner Mutter Birgit Brockerhoff,

Initiatorin und Macherin von

www.regenbogenfamilien-koeln.de,

erzählt von ihren Erfahrungen.

Wie haben Ihre Eltern reagiert,

als sie erfuhren, dass sie

Regenbogen-Großeltern

werden?

Meine Schwester hatte bereits

Kinder, mit dem Thema Enkel

hatten meine Eltern eigentlich

abgeschlossen. Deshalb waren

sie vollkommen überrascht,

freuten sich dann aber sehr.

Meine Frau und ich haben es

meinen Eltern erst erzählt, als

ich bereits schwanger war. Mit

unserem Kinderwunsch und der

Samenspendersuche hatten wir

unsere Eltern nicht konfrontiert.

Großeltern erzählen im

Freundeskreis gern stolz von

ihren Enkeln. Fällt das Regenbogen-Großeltern

genauso

leicht wie anderen?

Vom Enkel oder der Enkelin

einer lesbischen Tochter oder

eines schwulen Sohnes zu

sprechen, ist noch einmal ein

größeres Coming-Out. Ein

homosexuelles Kind lässt sich –

notfalls – verschweigen.

Wer jedoch seine Großelternrolle

aktiv ausfüllen möchte,

muss zur Regenbogenfamilie

stehen und darüber reden.

Bei zwei Müttern hat eine

Großelternseite ein leibliches

Enkelkind, die andere nicht.

Macht das einen Unterschied?

Wenn der Fokus auf biologische

Mutterschaft gelegt wird,

tun sich die Eltern der sozialen

Mutter schwer, ihr Enkelkind

zu akzeptieren. Das kann sehr

verletzend sein. Großeltern sind

gefordert, ihr Familienbild zu erweitern.

Nur so hat ein Enkelkind

die Chance, von beiden

Großeltern angenommen zu

werden.

In unserem Fall hat meine Frau

unser zweites Kind bekommen.

So sind beide Großeltern in beiden

Rollen. Sie haben ein leibliches

und ein soziales Enkelkind.

Gibt es typische Fehler, die

vielleicht aus Unwissenheit

entstehen?

Für viele in der Generation

unserer Eltern ist alles, was mit

Sexualität zu tun hat, tabuisiert.

Je weniger offen in einer

Familie über Sexualität gesprochen

wurde, desto größer die

Tabuisierung. Nach der Art der

Zeugung des Enkelkindes zu

fragen, kostet Überwindung und

erfordert Offenheit. Wenn nicht

offen miteinander geredet wird,

entstehen falsche Bilder und unscharfe

Begrifflichkeiten. Offen

zu fragen, wenn mir beispielsweise

nicht klar ist, wie zwei

Frauen ein Kind zeugen können,

ist das beste Mittel gegen Unwissenheit

oder Unsicherheit.

20 KÄNGURUplus 03/18


REGENBOGEN-

VÄTER

Für schwule Männer sind die Wege zur

Vaterschaft vielfältig: zwei, drei oder vier

Eltern, Tagesvater, Spendervater, Vater mit

leiblichem Kind, Adoptiv- oder Pflegekind.

Den Paaren stellen sich Fragen, die sich

Vätern in heterosexuellen Partnerschaften

nicht stellen: Welche Erfahrungen machen

wir mit der Mutter des Kindes? Wie gehen

wir mit schrägen Blicken um?

Antworten gibt die Kölner Gruppe der

Regenbogenväter. Sie wendet sich an

schwule Männer, die bereits Vater in einer

Regenbogenfamilie sind, und an die mit

Kinderwunsch.

Die Treffen finden alle zwei bis drei

Monate statt, Anmeldung unter wmhs@

gmx.de

KÖLNER

STUDIE

„Wir sind Eltern!“, lautet der Titel einer Studie

aus 2011 zur Lebenssituation von Regenbogenfamilien

in Köln. Autor Dominic

Frohn fragte zum Beispiel, wie Regenbogenfamilien

ihre Stadt sehen. Sie gaben

Köln die Note 2,7 und wünschten sich vor

allem eine sicherere rechtliche Position.

Die gibt es seit der „Ehe für alle“, so dass die

Note inzwischen besser ausfallen könnte.

Die rote Karte zeigten die Regenbogenfamilien

Mitarbeitern in Ämtern und Behörden.

Sie fühlten sich häufig diskriminiert.

Auch in einigen Kitas scheint das traditionelle

Vater-Mund-Kind-Bild noch fest verankert zu

sein. Die Studie gibt es zum Nachlesen unter

www.dominicfrohn.de

Unsere Ausbildung

in Köln:

Ergotherapeut/in

Masseur/in und med.

Bademeister/in*

Physiotherapeut/in

Physiotherapeut/in

(Nachqualifizierung*)

* Förderung u. a. durch

Job center oder Arbeitsagentur

möglich

regelmäßige

Infoveranstaltungen

NETZWERK REGEN BOGEN-

FAMILIEN KÖLN

Aktuelle Veranstaltungsinfos rund um das regen bogenbunte Familienleben in Köln und

Um gebung bietet www.regenbogenfamilien-koeln.de. In einer mit Luftballons und Regenbogenfahnen

geschmückten Bimmelbahn nahm das Netzwerk bereits zweimal am Kölner

CSD teil. Wie bunt die Familien sind und was sie beschäftigt, zeigen die Blog-Beiträge.

Schnuppertag nach

Absprache möglich

Im MediaPark 4e

50670 Köln

Tel.: 02 21 / 485 3000

www.ludwig-fresenius.de

34.

theatertreffen nrw

für junges

publikum

© Birgit Brockerhoff

12.–18. mai 2018

comedia

theater

köln

KÄNGURUplus 03/18 21


FAMILIENLEBEN

© iStock_nito100

Text: Anja Schimanke

NICHT MIT MEINER

TOCHTER!

Angrapschen, hinterherpfeifen, anzügliche Bemerkungen – sexuelle Belästigungen

finden nicht nur auf der Besetzungscouch in Hollywood statt und nicht nur in der

Silvesternacht. Sexuelle Belästigung gibt es überall, jeden Tag. Mädchen sind häufiger

Opfer von sexualisierten Übergriffen, aber auch Jungen sind betroffen, fühlen sich

unsicher, bedrängt, ernsthaft bedroht. In der Schule, am Arbeitsplatz, im öffentlichen

Raum und im Internet.

Weil sich Paula beobachtet fühlt, blickt

sie von ihrem Handydisplay hoch und

kann es nicht fassen: Der Mann, der ihr

in der Straßenbahn schräg gegenüber

sitzt, starrt sie unverhohlen an und grinst.

In der zuckenden Hand sein erigierter

Penis! Gerade als die Bahn quietschend

vom Neumarkt in den Mauritiussteinweg

abbiegt, findet seine Masturbation ihren

Höhepunkt. „Alter, ist das ekelhaft!“ Die

16-Jährige ist schockiert und will nur

noch eins: raus aus der Bahn und so weit

weg wie möglich von diesem Typen.

Am Zülpicher Platz steigt er mit ihr aus,

verfolgt sie. Was kann sie tun? Schreien?

Weglaufen? „Ich hatte super Angst“,

erinnert sie sich. „Und dann hat er mich

noch nach meiner Nummer gefragt …!“

Paula ist nicht ihr echter Name.

Den sollen wir nicht veröffentlichen.

Die Story, wie sie es nennt, sei ihr voll

peinlich.

Paula ist kein Einzelfall! Belästigungen

und Übergriffe auf Jugendliche finden

täglich statt, zu jeder Tageszeit, in

der Schule, am Ausbildungsplatz, beim

Feiern. Insgesamt sind Mädchen häufiger

betroffen als Jungen. Mehr als jeder

zweite Jugendliche ist schon einmal

22 KÄNGURUplus 03/18


FAMILIENLEBEN

Hilfe und Unterstützung

Opfer einer verbalen sexuellen Belästigung

geworden. Dass Witze über ihren

Körper gemacht und üble Gerüchte

verbreitet wurden, haben rund 40 Prozent

erlebt, so das Studienergebnis des

Deutschen Jugendinstituts. Die Täter waren

überwiegend Mitschülerinnen und

Mitschüler sowie Jugendliche außerhalb

der Schule. Befragt wurden über 4.000

SchülerInnen der 9. Jahrgangsstufe

aus vier Bundesländern, darunter NRW.

Die meisten Betroffenen schweigen

aus Unsicherheit und Angst, nicht

ernst genommen zu werden oder sich

rechtfertigen zu müssen. Viele verdrängen

Übergriffe, suchen nach Entschuldigungen

oder auch die Schuld bei

sich.

„NICHT MIT MIR!“

Viele Mädchen und auch Jungen, die

Opfer sexueller Belästigung sind, sind

überrumpelt, beschämt, peinlich berührt

und wissen nicht, wie sie sich wehren

können. Das Gefühl von Ohnmacht

und Hilflosigkeit macht sich breit. Wie

soll man sich verhalten? Was kann man

tun? „Sich klar abgrenzen und freundlich,

aber bestimmt sagen: ‚Lassen Sie das!

Ich möchte das nicht!, sagt Präventionstrainerin

Heike Afflerbach-Hintzen (siehe

Interview auf Seite 24). Selbstbewusstes

Auftreten, Stopp sagen, Grenzen aufzeigen,

das bleibt nicht wirkungslos, so die

Expertin. Doch das ist für viele Mädchen

eine Herausforderung, besonders wenn

die Übergriffe am Ausbildungs- oder

Arbeitsplatz passieren. Drei von fünf

Frauen in Deutschland haben seit ihrem

15. Lebensjahr sexuelle Belästigung

erlebt; bei 33 Prozent gab es Grenzverletzungen

im Arbeitsumfeld, oft besteht

ein großes Machtgefälle zwischen Tätern

und ihren Opfern und in unsicheren

Beschäftigungsverhältnissen wie Ausbildung

oder Probezeit.

„Nicht mit mir!“ – so heißt ein

spezielles Selbstbehauptungstraining

für Mädchen und junge

Frauen, das 2017 erstmalig

an einer weiterführenden

Schule angeboten wurde und während

des regulären Unterrichts stattfand. Am

Joseph-DuMont-Berufskolleg hat Heike

Afflerbach-Hintzen neunzig Schülerinnen

in einem vierstündigen Workshop

konkrete Verteidigungsstrategien vermittelt,

sie gestärkt und über ihre Rechte informiert.

Neunzig von insgesamt 3.000,

davon die Hälfte Mädchen – ein Anfang.

Ähnliche Angebote auch für Jungs sollen

folgen. Initiiert wurde das Angebot

vom Bündnis des Amtes für Gleichstellung

von Frauen und Männern der Stadt

Köln, des ZONTA Clubs und der Lobby

für Mädchen e. V.

MEHR SCHUTZ UND

SICHERHEIT IN KÖLN

Damit sich Mädchen und Frauen ohne

Angst im öffentlichen Raum bewegen

können, wie, wo und wann sie es wollen,

wurde Anfang des Jahres EDELGARD ins

Leben gerufen. Mit dem Präventionsprojekt

will die „Kölner Initiative gegen sexualisierte

Gewalt“ zu mehr Schutz und

Sicherheit im öffentlichen Raum beitragen.

„Mädchen sollen feiern und rumlaufen,

wie sie möchten. Nicht sie müssen

sich ändern“, sagt Mit-Initiatorin Frauke

Mahr, „Wir alle sind verantwortlich, etwas

zu ändern, damit es besser wird.“ Mit

„wir“ meint Mahr die Stadtgesellschaft,

insbesondere Kölner Unternehmerinnen

und Unternehmer – von Apotheken über

Buchhandlungen und Restaurants bis hin

zur Zoohandlung. Sie sollen die Initiative

unterstützen, indem sie ihre Räumlichkeiten

als Anlaufstelle (erkennbar an einem

Aufkleber an Tür oder Schaufenster)

bei Belästigungen öffnen. Fühlen sich

Mädchen und Frauen akut bedroht und

bedrängt, finden sie hier einen geschützten

Raum. Kathlen Peter vom Kölner Amt

für Gleichstellung: „Unser Ziel

ist es, ein flächendeckendes

Angebot in ganz

Köln zu schaffen. Wünschenswert

wäre, dass

in jedem Viertel sichere

Orte für Mädchen

und Frauen sind.“

LOBBY FÜR MÄDCHEN e. V.

Mädchenberatung für Mädchen ab

12 Jahren und junge Frauen

Mädchenberatung

linksrheinisch

Fridolinstr. 14, 50823 Köln-Ehrenfeld

Tel. 0221 – 45 35 56 50

rechtsrheinisch

Buchheimer Str. 56

51063 Köln-Mülheim

Tel. 0221 – 890 55 47

www.maedchenberatung-koeln.de

Prävention von

sexualisierter Gewalt

Auf der Suche nach Lösungen greifen

Eltern wie Institutionen häufig

auf Selbstbehauptungskurse zurück.

Qualitätskriterien und Bewertungshilfen

bietet die Broschüre „Trainings für Kinder

und Jugendliche gegen Grenzverletzungen

und sexuelle Übergriffe“.

Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz

Landesstelle NRW e.V.

Poststr. 15–23

50676 Köln

Tel. 0221 – 921 39 20

www.ajs.nrw.de

WenDo – Basistraining

WenDo ist speziell für Mädchen ab 16

Jahren und Frauen konzipiert, die mehr

Selbstsicherheit durch Selbstbehauptung

und Selbstverteidigung gewinnen

wollen. Regelmäßige Termine und Infos

gibt es bei der VHS unter vhs-koeln.de

Nächste Termine: Sa und So 17./18.3.

oder 5./6.5.2018, 11–17 Uhr

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Hilfe und juristische Unterstützung bietet

kostenlos die Antidiskriminierungsstelle

(ADS) des Bundes. Sie vermittelt

bei Bedarf auch an andere Fachstellen

in der Nähe.

Beratungstelefon: 030 - 18 555 1865

(Mo–Fr, 9–12, 13–15 Uhr)

E-Mail: beratung@ads.bund.de

Mehr Infos unter

www.antidiskriminierungsstelle.de

App nach Hause: WayGuard gibt

Sicherheit

Alleine unterwegs und ein unbehagliches

Gefühl? Für diesen Fall hat die

Kölner Polizei zusammen mit Axa die

Begleit-App WayGuard entwickelt. Mit

einem Klick kann sich jede(r) virtuell begleiten

lassen, entweder von Freunden

oder dem Team WayGuard. Die orten

anhand der GPS-Daten die aktuelle

Position und chatten oder telefonieren

auf Wunsch, bis du sicher zu Hause bist.

Ein Notruf ist auch möglich!

WayGuard gibt es im Apple App Store

und im Google Play Store zum Herunterladen.

www.wayguard.de

KÄNGURUplus 03/18 23


FAMILIENLEBEN

INTERVIEW

„ERSCHRECKEND, WAS MÄDCHEN

ALLES ERLEBEN“

Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Frauen – damit hatte

Heike Afflerbach-Hintzen als Kriminalkommissarin oft zu tun.

Sie quittierte den Polizeidienst nach 17 Jahren, um dann auf

selbstän diger Basis als Präventionstrainerin aktiv zu werden.

Heute gibt sie Workshops zur Stärkung der Selbstbehauptung von

Mädchen und Frauen gegen sexuelle Belästigung.

KÄNGURUplus: Sind Mädchen durch die #metoo-

Debatte mutiger oder ängstlicher geworden?

Heike Afflerbach-Hintzen: Durch den öffentlichen

Diskurs ist vielen Mädchen bewusst geworden, was

alles als sexuelle Belästigung empfunden werden

kann. Es gibt Mädchen, die jetzt offener mit dem Thema

umgehen und sich ernst genommen fühlen, bei

anderen ist es genau umgekehrt. Je nach Alter oder

Art der Belästigung denken einige, dass Stars aus Hollywood

ein Standing haben, sie selbst aber nicht. Viele

Teilnehmerinnen haben auf der Arbeit zum Beispiel

nicht gesagt, dass sie den Kurs besuchen. Sie haben

es sich nicht getraut.

Drei von fünf Frauen in Deutschland haben seit

ihrem 15. Lebensjahr sexuelle Belästigung erlebt, bei

33 Prozent gab es Grenzverletzungen im Arbeitsumfeld.

Ja, Mädchen haben Angst, sexuelle Übergriffe zu

erleiden, und das nicht erst, seit das Thema in den

Medien so präsent ist. Es ist erschreckend, was einige

Mädchen schon alles erlebt haben. Im letzten Kurs

waren über dreißig Mädchen, und nur drei gaben an,

dass sie den Mund aufmachen würden, wenn sie sich

sexuell belästigt fühlten. Alle anderen trauen sich das

meist nicht.

Warum fällt es Mädchen oft schwer zu reagieren?

In vielen Situationen fühlen wir uns überrumpelt, weil

wir mit manchen Dingen nicht rechnen oder es von

Personen nicht erwarten. Wird jemand wiederholt

übergriffig, kann man sich innerlich darauf vorbereiten.

Dann fällt es einem oft leichter, entsprechend zu

reagieren und zu sagen: So, jetzt reicht’s mir aber!

Muss das Mädchen tätig werden?

Vielleicht hört es ja von alleine auf?

Nein. Wenn man nichts unternimmt, macht der

Täter weiter. Die Abstände zwischen den Übergriffen

werden kürzer, die Übergriffe heftiger. Die Betroffenen

kriegen oft Schlaf- und Konzentrationsprobleme, verlieren

ihre Arbeitsmotivation, machen Fehler. Am Ende

verliert das Mädchen ihre Stelle und keiner weiß den

wahren Grund. Darum ist es so wichtig, frühzeitig ein

Stoppzeichen zu setzen und Grenzen aufzuzeigen.

Was können Mädchen in so einer Situation zu

dem Jungen, dem Mann, ihrem Chef, Lehrer, Trainer

sagen, wenn dieser übergriffig wird?

Freundlich, aber bestimmt sich klar abgrenzen und

Sätze sagen wie: „Das ist unangebracht! Lassen Sie

das, ich möchte das nicht! Das gehört hier nicht

hin.“ Aber diese Sätze stellen für viele Mädchen meist

schon eine große Hemmschwelle dar. Ich arbeite daran,

dass Mädchen frühzeitig reagieren, Stopp sagen,

damit es gar nicht erst so ein Ausmaß annimmt.

Was bewirken solche Stopp-Sätze?

Männer sind irritiert, dass auf der Gegenseite etwas

passiert. Und die Mädchen merken, dass ihre Worte

Wirkung zeigen. Ein Erfolgserlebnis! Es hilft so auch für

weitere Situationen. Es gibt nicht nur diese eine Möglichkeit,

sondern viele, und manches wirkt zusammen.

Was sollten Jugendliche noch tun?

Ihre Eltern informieren, auch wenn sie möglicherweise

mit der Situation überfordert und verunsichert sind,

da sie befürchten, dass ihr Kind seinen Ausbildungsplatz

verlieren könnte. Die wenigsten wissen, welche

Rechte ihr Kind hat. Sie können sich an die Schule,

die IHK oder auch an die Antidiskriminierungsstelle

des Bundes wenden. Zu guter Letzt kann auch eine

Anzeige bei der Polizei erstattet werden.

Wie können Eltern ihr Kind im Vorfeld stärken?

Indem sie mit ihrem Kind über das Thema offen

sprechen. Dass es zu Übergriffen kommen kann, ist

kein Geheimnis. Berichtet das Kind von Belästigungen,

sollten Eltern das glauben, das Problem ernst nehmen

und zusammen eine Lösung finden. Wichtig ist,

das Kind in seinen eigenen Gefühlen zu bestärken

und zu unterstützen.

Gibt es schon Pläne für 2018?

Wir wollen das Angebot gerne an weiteren Schulen

umsetzen. Förderlich wäre ein flächendeckendes

Angebot wie in Baden-Württemberg, wo es als

Pflichtbaustein in den Unterricht eingebunden werden

soll. Nicht nur für Mädchen. Auch Jungs müssen sich

mit dem Thema beschäftigen. Sie sind verunsichert,

wissen oft gar nicht, was Mädchen okay finden und

was nicht. Und es gibt genug Jungen, die selbst angemacht

oder angegriffen werden und betroffen sind.

Info:

www.selbstbehauptung-und-praevention.de

24 KÄNGURUplus 03/18


„HEY, DU GEILE SAU!“

Hinterherpfeifen, angrapschen, unmissverständliche

Sprüche – wir haben

Mädchen gefragt: Gibt es Situationen

oder Orte, wo so etwas häufiger passiert?

Was hast du erlebt? Und wie ist eine

Welt ohne sexuelle Belästigung? Hier

sind ihre Antworten:

Ich saß in der Bahn und ein älterer Mann

setze sich neben mich und tat so, als

würde er sein Handy herausholen, dabei

fasste er mir an den Hintern. Sowas

passiert häufig, leider. Besonders gerne

im Bus oder in der Bahn. Unwohl fühle ich

mich abends in Straßen ohne Beleuchtung,

die versuche ich zu meiden. Ich wünsche mir härtere

Strafen für die Täter und von den Leuten mehr

Hilfsbereitschaft und Mut, einzugreifen. Eine Welt

ohne sexuelle Belästigung … zerstört keine Menschen

mehr. « Sarah, 16

Definitiv gibt es Situationen und Orte, wo Mädchen

häufiger belästigt werden: bei Veranstaltungen, in der

Innenstadt und in Clubs. Am Wochenende war ein

Junge auf der Mädchentoilette und hat mich und eine

Freundin bedrängt. Ich wünschte, Frauen würden

nicht mehr als Objekt gesehen werden! « Saskia, 17

Unsichere Orte sind U-Bahnen und

Konzerte. Da wird man als Mädchen

nach Herzenslust an Po und Busen

gefasst. Das ist noch harmlos. Im

Tiergarten in Berlin wurde ich und

eine Freundin belästigt. Tagsüber. Zwei

Männer fragten uns, ob wir dort mit ihnen schlafen

wollten. Solche „Belästiger“ sollen härtere Konsequenzen

erfahren. Wie ich mit einer unangenehmen

Situation umgehe und mich daraus befreien kann,

muss ich noch lernen. « Charlotta, 17

Als ich am Wochenende in einem Club war, kam ein

fremder Typ zu mir und hat versucht, mich zu küssen.

Ich kannte ihn nicht, habe ihn noch nie gesehen.

Das war übelst und bislang die schlimmste Erfahrung.

Jungs und Männer müssen wissen, wie wir Frauen

uns fühlen, wenn uns so etwas passiert. Dann gibt

es irgendwann vielleicht keine Belästigung

mehr. Ist es denn so schwer, aufeinander

Rücksicht zu nehmen und

Frauen mehr Respekt entgegenzubringen.

« Selina, 18

Icons © iStock_nanmulti

zum

Samstag

05. Mai

2018

14 - 18 Uhr

Tag der

offenen

Tür

am SAE Institute Köln

Egal ob Music Business, Film, Web, Games,

Animation, Cross Media oder Audio: Erlebe unsere

Fachbereiche zum Anfassen, lege den Grundstein für

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KÄNGURUplus 03/18

25

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FAMILIENLEBEN

In der Innenstadt,

speziell im Sommer,

wenn ich einen Rock trage,

oder am Strand wurde ich

schon oft sexuell belästigt. Und im

Internet, da wird man oft mit üblen

Anmachsprüchen konfrontiert wie

„Hast du 10 Minuten Zeit und 20

Zentimeter Platz?“ Ein 18-Jähriger

hat mich zum Sex genötigt, obwohl

ich mehrfach Nein gesagt habe.

Ich wünschte, ich könnte selbstbewusster

solchen Problemen

entgegentreten. Mehr und bessere

Hilfs angebote wären gut. «

Laura, 16

Sexuelle Belästigungen

gibt es oft an Haltestellen,

in Bussen und

Bahnen. Da werde ich oft

angegafft und begrapscht. Ich will

mir das nicht alles gefallen lassen

und mich sicherer fühlen, wenn ich

durch die Straßen laufe. Von Gesellschaft

und Politik wünsche ich mir

mehr Schutz, zum Beispiel an den

Haltestellen. Eine Welt ohne sexuelle

Belästigung … ist Frieden und

Freiheit.«

Lena, 19

Ja, ich habe mich immer wieder

sexuell belästigt gefühlt, besonders

auf der Straße und auf Partys

durch Sprüche wie „Geile Sau“

und „Sexy Lady“ und hinterherpfeifen.

Wie kann ich in „extremen“

Situationen handeln? Und wie soll ich

mich verhalten, wenn mir oder meinen

Mitmenschen etwas Schlimmeres als Sprüche

passiert? Ich wünsche mir mehr Respekt und Aufklärung,

damit Männer die Grenzen früh erkennen

können. Ich finde, man sollte aufeinander Rücksicht

nehmen.«

Nadja, 17

Ich habe mich schon oft sexuell

belästigt gefühlt, sehr oft, zu oft. Es

passiert eigentlich ständig. An Orten

mit vielen Menschen. Oder wenn

man alleine unterwegs ist. Frauen

sollen nicht als „schwach“ abgestempelt,

sondern endlich angesehen

werden. Ich will keine Angst

haben, alleine rauszugehen! «

Bahar, 20

Schon mehrmals habe ich

richtig üble Kommentare gehört

wie „Wenn ich in deinem Alter

wäre, hätte ich dich längst flach

gelegt“. In der Stadt, auf Feiern und im Urlaub passiert

das häufiger. Diese Männer sollen mich nicht kleinmachen

können. Darum will ich unbedingt handlungsfähiger

werden. Und es sollen auch mehr Leute

handeln, wenn sie etwas Auffälliges bemerken – das

wäre in der Situation hilfreich! «

Laura, 18

Icons © iStock_nanmulti

26 KÄNGURUplus 03/18


STADTLEBEN

Text: Katrin Adler

KLEINER 5

Mit radikaler Höflichkeit

gegen Rechtsextremismus

Sie hatten ein Ziel. Sie wollten, dass

bei der Bundestagswahl 2017 keine

rechtspopulistische Partei über

fünf Prozent der Stimmen oder ein

Direktmandat erhält und somit in

den Bundestag einzieht. Hinsichtlich

der Bundestagswahl ist die Initia tive

„Kleiner 5“ damit gescheitert.

Ein Grund für das Team, aufzu geben?

Jetzt erst recht nicht!

POSITION BEZIEHEN

„Wir wollen deutlich Stellung beziehen,

die bürgerliche Mitte ansprechen und

in den sozialen Medien auffallen“, erklärt

Paulina, Mitbegründerin von Kleiner 5.

Das will sie zusammen mit einem Team

erreichen, das mittlerweile aus rund

hundert Ehrenamtlichen besteht. Mit

umfangreichen Kampagnen, verschiedenen

Workshops und erklärenden Leitfäden

zum Thema Rechtsextremismus

versuchen sie, ihr Netzwerk auszubauen

und noch mehr Menschen für Politik

zu begeistern: „Wir erhoffen uns, als

zivilgesellschaft liche Organisation die zu

sein, die kritische Themen aufwirft und

den Diskurs mitgestaltet“, so Paulina.

JUNGE MENSCHEN

MOBILISIEREN

Dabei will Kleiner 5 besonders die Jugend

für sich gewinnen und setzt deshalb

auf klare Botschaften und moderne

Kommunikationsmittel. Damit wollen sie

junge Menschen mobilisieren, für eine

demokratische und weltoffene Zukunft

zu kämpfen. „Bieten wir partizipative und

verständliche Werkzeuge für junge Menschen,

um mitzumachen, haben wir ein

Ziel erreicht“, erklärt Paulina.

Information

www.kleinerfuenf.de

Wer mehr über Kleiner 5 erfahren

will, kann sich in der 3sat-Mediathek

den Dokumentarfilm

„Ab 18! Egal gibt es nicht“ anschauen.

www.3sat.de

RESPEKT! AUCH WENN

ES SCHWERFÄLLT

Eines möchten Paulina und das Kleiner-

5-Team während ihrer Arbeit nicht verlieren:

den Respekt. Mit radikaler Höflichkeit

akzeptieren sie andere Meinungen, bleiben

sachlich und ernst. Damit verkörpern

sie ihr Ziel einer weltoffenen Gesellschaft

ohne Hass. Doch nicht immer fällt es

Paulina leicht, diesem Grundsatz treu

zu bleiben: „Höflich und dennoch deutlich

zu sein, während mein Gegenüber

ständig die ungeschriebenen Spielregeln

einer guten Diskussion bricht, kann

einen ziemlich auf die Palme bringen“,

berichtet sie. In solchen Fällen helfe es,

tief durchzuatmen, die Ruhe zu bewahren

und auf einen positiven Verlauf des

Gesprächs zu hoffen. „In der Ruhe liegt

die Kraft“, betont Paulina.

NACH DER WAHL

IST VOR DER WAHL

Ruhig wird es um Kleiner 5 dieses Jahr

aber ganz bestimmt nicht. Momentan

arbeiten sie an neuen Projekten und einer

internen Erkenntnissicherung. So

ist beispielsweise die Umwandlung der

Leitfäden in Video-Tutorials sowie die

Etablierung regionaler

Modellstädte

für ehrenamtliches

Engagement in

Planung. Auch die

kommenden Wahlen

behalten sie

natürlich im Blick.

Es bleibt also spannend


KÄNGURUplus 03/18 27


ZUKUNFT

Text: Hanka Meves-Fricke

Fotos: Sonja Hoffmann

CHRISTIAN LUHR:

ARBEIT HINTER

GITTERN

„Nähe zulassen und Distanz

halten können, das ist wichtig

in unserer Arbeit“, erzählt

Christian Luhr, 37 Jahre alt

und Beamter im Vollzugsdienst

der Justizvollzugsanstalt (JVA)

Köln-Ossendorf. Wir, das sind

Sonja Hoffmann, Fotografin,

und Hanka Meves, Journalistin,

dürfen heute mit ihm einen

Tag hinter die Mauern der

JVA schauen und erfahren,

was er in seinem Job so alles

zu tun hat.

Wir schließen unsere persönlichen Wertsachen

im Eingangsbereich der Justizvollzugsanstalt

in ein Fach ein und schalten

unsere Handys aus. Fotoausrüstung, Aufnahmegerät,

Block und Stift dürfen mit in das

Gefängnis. Hinter uns schließt sich die Tür –

für uns für zwei Stunden, für die Inhaftierten

für Wochen, Monate, Jahre.

Lange Gänge, abschließbare Türen auf beiden

Seiten, kleine Fenster, ein Raum mit zwei

Computern, Aktenablagen. „Bei mir läuft

das Wasser in der Toilette“, meldet sich ein

Inhaftierter über die Wechselsprechanlage.

28 KÄNGURUplus 03/18


ZUKUNFT

Der Kollege von Christian Luhr nimmt den

Schlüssel. Er stellt das Wasser in der Zelle

ab und ruft einen Monteur. Wir gehen in die

Küche, führen unser Gespräch weiter und

schauen uns im Raum um. In den nächsten

zehn Jahren wird Köln eine neue Haftanstalt

auf dem gleichen Gelände bauen. Die Justizvollzugsanstalt

ist schon fünfzig Jahre alt

und ihre Gebäude entsprechen schon lange

nicht mehr modernen Standards. Dennoch

sind bis zu 1.126 Gefangene hier untergebracht.

Die meisten sind Männer. Rund fünfhundert

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

betreuen gemeinsam mit Ehrenamtlern die

Inhaftierten.

GEFÜHL FÜR WICHTIGE

ANLIEGEN

Christian Luhr arbeitet seit vier Jahren in der

JVA in Ossendorf. Nach 13 Jahren bei der

Bundeswehr wollte er in den öffentlichen

Dienst und hat sich über Möglichkeiten einer

Ausbildung informiert. „Ich wollte etwas mit

Menschen zu tun haben“, berichtet er. „Abwechslung

in der Arbeit haben, zugleich eine

sichere Arbeitsstelle.“ Von Anfang an arbeitet

er in der Untersuchungshaft. „Viele sind zum

ersten Mal hier, wissen nicht, was sie erwartet,

wie lange sie hierbleiben müssen. Manche

warten ein Jahr auf ihr Gerichtsverfahren“,

so Luhr. Neben den täglichen Aufgaben wie

der Kontrolle der Zellen, dem Verteilen von

Mahlzeiten, Wäsche, Waschzeug sowie der

Bearbeitung von persönlichen Anliegen der

Gefangenen sei es deshalb besonders wichtig,

zuhören zu können. Luhr arbeitet in seiner

Schicht zumeist mit der gleichen Kollegin

zusammen. „Wir sind ein gutes Team“, erklärt

er uns. „Wir haben jeden Tag engen Kontakt

zu den Gefangenen. Wenn sie uns ein

Anliegen vortragen, müssen wir entscheiden,

was Vorrang hat. Nicht alle Anträge

von Inhaftierten können sofort bearbeitet

werden. Doch wenn jemand seine Wohnung

verliert und er über einen Anruf eine schnelle

Lösung finden kann, dann soll er telefonieren.

Oder wenn ein Verfahren ansteht, dann

kann ein kurzes Telefonat mit dem Anwalt

beruhigen.“ Wenn sich ein Konflikt zuspitzt,

können und müssen die Beamten auf Unterstützung

von Psychologen, Ärzten, Sozialpädagogen

und Seel sorgern zurückgreifen.

„Auch hier entscheiden wir, ob es dringend

ist.“

365 TAGE LANG 24/7

Schichtarbeit ist fordernd. Morgenschicht

von 6 bis 14 Uhr, nachmittags von 14 bis

22 Uhr und Nachtarbeit, während die Inhaftierten

in ihren Zellen eingeschlossen

sind. Weihnachten, Silvester und andere

Feiertage werden zu Arbeitstagen. „Wir leisten

auch Überstunden“, erzählt Luhr und

schiebt gleich nach, dass sie auf der anderen

Seite unter der Woche frei hätten und

Ausbildung:

Beamter in

der Justizvollzugsanstalt

Voraussetzungen für

die Ausbildung:

• 20 bis 38 Jahre alt

• Realschulabschluss

oder Hauptschulbildung

plus abgeschlossene

Berufsausbildung

• Sportlichkeit

• Keine Vorstrafen

• Gesetzliche Voraussetzungen

für die Ernennung

zur Beamtin

oder zum Beamten

Ausbildung:

• Duales System mit

9 Monaten theoretischer

plus 15 Monaten

praktischer Ausbildung

in den verschiedenen

Vollzugsformen und

-arten

• Inhalte:

1. Recht und Rechtsgrundlagen

2. Vollzugsaufgaben

3. Delinquenzentwicklung,

Behandlung

sowie

Erziehung und

Förderung

4. Kommunikation

und Konfliktmanagement

5. Gesundheitsförderung

Vergütung

Der allgemeine Vollzugsdienst

gehört zur

Laufbahngruppe 1, 2.

Einstiegsamt (ehemals

mittlerer Dienst). Bereits

die Ausbildungszeit

wird vergütet (Stand Juli

2017: ca. 1.750 Euro

brutto).

www.justiz.nrw.de/

Karriere/Stellen/ausbildung/index.php

die Bereichsleiter versuchten, auf Wünsche

bei der Schichtplanung einzugehen.

24/7, Dreischichtbetrieb über sieben Tage in

der Woche, viele Inhaftierte sind schwierig

im Umgang – und dennoch sieht Christian

Luhr jünger aus, als er ist. Er lächelt: „Als unser

zweites Kind geboren wurde, hat unser

Bereichsleiter mir drei Wochen Urlaub gegeben.

Ich weiß nicht, ob das in der freien

Wirtschaft auch geklappt hätte.“

ZUHÖREN KÖNNEN

IST WICHTIG

Viele Gefangene verbringen alle Tage in ihrer

Zelle; manche arbeiten in der Küche oder

Kammer oder in Handwerksberufen; viele

machen Sport oder holen eine Ausbildung

nach. Hofgang gibt es eine Stunde pro Tag.

In der Untersuchungshaft haben jedoch die

meisten wenig zu tun. „Anfangs bin ich mit

meinen Kollegen von Zelle zu Zelle mitgegangen,

habe zugehört, wie sie mit den

Gefangenen sprachen, wie sie entschieden,

welcher Antrag wichtig, welcher zurückgestellt

werden kann“, erzählt Luhr über seine

zweijährige Ausbildung, in der sich theoretische

Phasen mit praktischer Arbeit abwechselten.

„Ich habe viel von meinen Kollegen

in der Ausbildung gelernt. Zum Beispiel, dass

ich mich nicht von Vorurteilen leiten lassen

darf, nicht von Äußerem ausgehen sollte,

erst zuhören sollte, bevor ich mir ein Urteil

bilde.“ Schichtübergaben, Vollzugskonferenz

und Gespräche mit den anderen Beamten

geben Gelegenheit, Entscheidungen zu besprechen

und zu reflektieren. „Im ersten Jahr

klappt nicht alles“, schließt Christian Luhr.

„Man macht Fehler. Das gehört dazu. Deshalb

ist es so wichtig, dass wir uns über unsere

Entscheidungen austauschen. Und es ist

wichtig, dass wir unsere Erfahrungen an die

Auszubildenden weitergeben. Das mache

ich gern.“

Wenig später verabschieden wir uns, nehmen

unsere persönlichen Gegenstände aus

dem Schließfach. Hinter uns schließt sich das

Tor. Wir sind an der frischen Luft, atmen tief

ein. Christian Luhr bleibt noch einige Stunden

hinter Gittern. Vielleicht kommen wir in

ein paar Jahren wieder und sprechen noch

einmal mit ihm? Könnte sein, dass er dann

die Ausbildung von Beamten leitet. Er jedenfalls

würde sich das wünschen.

KÄNGURUplus 03/18

29


ANZEIGE

„WELCHE AUSBILDUNG ODER KOLUMNE WELCHES

STUDIUM PASST ZU MIR? WELCHEN BERUF

MÖCHTE ICH SPÄTER EINMAL AUSÜBEN?“

Schaut man sich die un zäh ligen Möglichkeiten

von annähernd 350 anerkannten

Ausbildungsberufen und knapp 9.000

Studiengängen an, dann erkennt man

schnell die große Herausforderung, vor

der Du am Ende Deiner Schullaufbahn

stehst.

Was haben die Ergebnisse der Potenzialanalyse

jetzt konkret mit der Berufswelt

zu tun? Das wirst Du nun selber

herausfinden – und zwar vor Ort! In

Deutschland verteilen sich im Moment

ganze 40 Prozent der Azubis

auf nur zehn Ausbildungsberufe

der insgesamt über 350 Ausbildungsgänge.

Das wollen wir

ändern, um Deine Zukunftschancen

zu verbessern! Während eintägiger

Betriebspraktika erkundest Du drei

verschiedene Berufsfelder und hast

die Möglichkeit, bisher unbekannte

Berufe für Dich zu entdecken. Vielleicht

entdeckst Du ja ein für Dich neues,

spannendes und vorher unbekanntes

Berufsfeld?

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Buche Deine Berufsfelderkundung in

Abstimmung mit Deinem Klassenlehrer

über die auf der Internetseite

www.berufsfelderkundung-koeln.de

hinterlegte Datenbank!

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds

WIE GEHT ES NACH DER SCHULE WEITER?

Jetzt auf zur Berufsberatung der Agentur für Arbeit!

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In Deutschland gibt es ungefähr 350 anerkannte

Ausbildungsberufe – und mehr

als 17.000 Studiengänge. Ganz schön

schwierig, da das Richtige zu finden.

Ihre Berufswahl besprechen die meisten

Jugendlichen mit Eltern, Lehrern oder

Freunden. Mehr Überblick über alle Berufe

haben die Berufsberaterinnen und

Berufsberater der Agentur für Arbeit Köln.

Sie unterstützen bei der Entscheidung mit

Infos rund um Ausbildung und Studium.

Austausch und persönliche Beratung

ist bei der Berufswahl das Wichtigste!

Termine in der Berufsberatung können

unter der kostenlosen Telefonnummer

0800 4 55 55 00 oder online unter: dasbringtmichweiter.de

vereinbart werden.

Selbstverständlich dürfen Eltern oder

Freunde zum Beratungsgespräch mitkommen.

Die Agentur für Arbeit und das

Berufsinformationszentrum ist jetzt neu

an der Butzweilerhofallee 1 in 50829 Köln

Ossendorf.

Die Arbeitsagentur hat zusätzlich ein

umfangreiches Online-Angebot,

das bequem von zuhause aus genutzt

werden kann:

• Planet-beruf.de: Die Website gibt

Orientierung für alle mit Hauptschuloder

mittlerem Schulabschluss.

• Berufe.net: 8.000 Berufe von A bis Z.

Hier werden alle Berufe ausführlich

vorgestellt, inklusive Ausbildung und

Verdienstmöglichkeiten.

• Berufe.tv: Das Filmportal über Berufe.

Mit spannenden Einblicken in Berufe

und Studiengänge.

• Abi.de: Wer Abitur hat, kann zwischen

Ausbildung und Studium wählen. Dieses

Portal hilft bei der Entscheidung.

• Die App „AzubiWelt“ vereint alle

Angebote der BA für Ausbildungssuchende

und begleitet während des

gesamten Prozesses mit wichtigen

Hinweisen, von den ersten Schritten

bei der Recherche nach geeigneten

Berufen bis zum Finden einer passenden

Ausbildungsstelle.

PS: Auch die Agentur für Arbeit bietet

Ausbildungen als Fachangestellte/-r für Arbeitsmarktdienstleistungen

sowie ein duales Studium

im Bereich Arbeitsmarktmanagement oder

Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung

an. Nähere Informationen erhalten Sie unter der

Hotline 0221 – 9429-4287 und unter

www.arbeitsagentur.de/karriere.

Auch für 2018 gibt es noch

freie Ausbildungsplätze!

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WASSER, WÄRME, LUFT

Großer Bedarf an SHK-Leistungen

Ein schickes, barrierefreies Bad steht bei

Immobilienbesitzern ganz oben auf der

Modernisierungshitliste – ein Investitionstrend,

der seit Jahren anhält und weiter

anhalten wird. Auch in Sachen effiziente

Energietechnik und Smart Home gilt es

in Deutschland noch deutlich auf zurüsten.

Der Ansprechpartner für all diese

Aufgaben ist der Sanitär-, Heizungs- und

Klima-Handwerksbetrieb mit seinen

Fachkräften. Der dazugehörige Ausbildungsberuf

Anlagenmechaniker/-in SHK

hat sich mit den gesellschaftlichen Ansprüchen

an technische Versorgung,

Wohnkomfort, Gesundheit und Umweltschutz

gewandelt. Heute ist er ein hoch

techno logischer und sehr attraktiver

Handwerksberuf.

Reinschnuppern per Praktikum

Der Anlagenmechaniker für Sanitär-,

Heizungs- und Klimatechnik plant und

installiert komplexe Heiz- und Lüftungssysteme,

er baut komfortable Bäder und

achtet auf technische Feinheiten für den

hygienischen Betrieb von Trinkwasserinstallationen.

Smartphone, Laptop und

Tablet gehören an vielen Stellen zum

Standardwerkzeug. Der Einstieg in die

Branche gelingt am besten mit einem

Praktikum. Fast alle Fachunternehmen

bieten Jugendlichen so die Möglichkeit,

in den Beruf reinzuschnuppern und sich

handwerklich auszuprobieren. Voraussetzungen

für eine spätere Ausbildung

sind Spaß an Technik, ein gutes mathematisches

Verständnis, handwerkliches

Geschick und Freude an Teamarbeit.

Teamgeist, Anpacken und Köpfchen

SHK-Fachbetriebe sind in der Regel

kleine, mittelständische Unternehmen,

die Jugendliche ausbilden und betreuen

– ganz persönlich im eigenen Betrieb.

Die Theorie wird in der Berufsschule vermittelt.

Ergänzend hierzu besuchen die

Auszubildenden auch die Block seminare

der überbetrieblichen Ausbildung. „Eine

duale Ausbildung im Handwerk ist

anspruchsvoll, wir haben ja auch eine

Menge zu bieten“, betont Michael Pohl,

Ehrenobermeister der Innung SHK Köln.

Ist der Ausbildungsvertrag unterzeichnet,

lautet das Motto: Mittendrin statt nur dabei.

Der Arbeitsalltag im SHK-Handwerk

richtet sich nach Aufträgen. Deshalb zieht

sich die Projekt- und Kundenorientierung

wie ein roter Faden durch die gesamte

Ausbildung. Der Azubi lernt hautnah Auftragsabwicklung,

Kundenkommunikation

und Qualitätsmanagement. Schließlich

motiviert nichts mehr, als seine Arbeitserfolge

direkt vor Augen zu haben.

Individuell und zukunftssicher:

Karriere im SHK-Handwerk

„Ein BWL-Absolvent wird länger nach

einem guten Jobangebot suchen als

ein Anlagenmechaniker SHK. In unserer

Branche gibt es heute und in abseh barer

Zukunft beste Chancen für Fach kräfte“,

ver sichert Ehrenobermeister Pohl. Nach

der dreieinhalbjährigen Berufsausbildung

lockt ein breit gefächertes Karriereangebot,

wie die Fortbildungen zum

Techniker oder Meister. Ob später als

Kundendiensttechniker im Einsatz vor

Ort oder als baustellenleitender Monteur

in der Projektabwicklung – der Weiterbildung

und Spezialisierung bis hin zum

Studium oder zur Selbstständigkeit sind

keine Grenzen gesetzt.

Informationen zu Fachbetrieben und der Ausbildung

zum/zur Anlagenmechaniker/-in

SHK gibt es unter www.shk-innung-koeln.de

und www.zeitzustarten.de

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STARTEN

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SERVICE ZUKUNFT

VERANSTALTUNGEN MÄRZ

MÄRZ

DONNERSTAG 01

11.00 Uhr, COMEDIA Theater:

„Play Galilei“ Galilei stellt mit

seinen Entdeckungen das Weltbild

seiner Zeit in Frage. Das Stück lässt

verblüffende Parallelen zu der

heutigen Diskussion von religiösem

Druck auf moderne Weltanschauungen

zu. Der Wert der

Wahrheit. Ein Stück für Jugendliche

ab 13 Jahren.

12.00 bis 17.00 Uhr, Industrieund

Handelskammer IHK:

Cologne Business Day Das

Veranstaltungskonzept ist eine

Mischung aus branchenübergreifender

Messe, Netzwerktreffen

und Vortrags programm. Infos zur

Anmeldung und zum Programm

unter www.businessday.biz.

19.30 bis 21.45 Uhr, Familien-

Forum Südstadt: Wie unterstütze

ich meine Kinder auf dem Weg in

den Beruf? Wie begleiten Eltern

Söhne und Töchter in der Phase

der Berufsorientierung, so dass

sie ihren eigenen Weg finden?

Anmeldung erforderlich. € 8,–

SAMSTAG 03

10.00 bis 16.00 Uhr, Königin-

Luise-Schule: Auf in die Welt Die

Messe für Schüleraustausch, High

School, Gap Year, Sprachreisen,

Freiwilligendienste, Au Pair, Praktika,

Work and Travel und Internationales

Studium. Eintritt frei!

03.03.2018

10 bis 16 Uhr

Königin-Luise-Schule

www.aufindiewelt.de

11.00 bis 18.00 Uhr, Rautenstrauch-Joest-Museum:

4. Kölner

FeriencampMesse Vom Zeltlager

über die Sprachreise bis zum

Segeltörn, vom Museumsworkshop

über die Zirkuswoche bis

zum Klettercamp – Zahlreiche

Veranstalter von betreuten Ferienreisen,

-aktionen und -programmen

präsentieren hier ihr Angebot.

Eltern und Kinder können sich in

persönlichen Gesprächen informieren

und verschiedene Anbieter

einfach mal kennenlernen.

Darüber hinaus ist die Messe für

alle Menschen interessant, die mit

Kindern und Jugendlichen leben

oder arbeiten. Besucher können

außerdem n der Kletterwand oder

auf der Slackline sportlich aktiv

werden, in der Museumswerkstatt

filzen, spannende Touren durchs

Museum unternehmen und an

einem Zeichenworkshop teilnehmen.

Eintritt frei!

15.00 bis 17.00 Uhr, Jugendgästehaus

Nettersheim: Cajon-Workshop

Trommeln ab 12 Jahren. Bei

Interesse könnte daraus auch auf

Dauer eine Band entstehen, die

regelmäßigt probt und eventuell

auch auftritt. Anmeldung bei der

Eifelgemeinde Nettersheim,

Tel. 02486 – 78-95. € 5,–

15.00 oder 19.00 Uhr, ZAK —

Zirkus- und Artistikzentrum Köln:

„Abgehoben” Die junge Luftakrobatik-Compagnie

Flieg werk bietet

eine breite Palette von Luftakrobatik:

Kunststücke am Ring,

Vertikaltuch und Trapez werden

mit schwungvollen Tanzszenen

und theatralischen Elementen

verwoben. € 8,–/6,–

SONNTAG 04

Bürgerzentrum Deutz:

Köln-Rallye im Rahmen der

Jugend-Aktions-Tage.

Anmeldung erforderlich unter

Tel. 0221 – 221-914 53.

14.00 bis 16.00 Uhr, DASA –

Dortmund: Holografie-Workshop

Ein Workshop, in dem es um Laser,

Physik und Kreativität geht, für

Jugendliche ab 14 Jahren – 3D

zum Selbermachen. Anmeldung

erforderlich. € 40,–

14.30 Uhr, ZAK – Zirkus- und

Artistikzentrum Köln: „Abgehoben”

Die junge Luftakrobatik-Compagnie

Fliegwerk bietet eine breite

Palette von Luftakrobatik: Kunststucke

an Ring, Vertikaltuch und

Trapez werden mit schwungvollen

Tanzszenen und theatralischen

Elementen verwoben. € 8,–/6,–

16.00 Uhr, Oper Bonn: „Geisterritter”

Familienoper nach

dem gleichnamigen Roman von

Cornelia Funke über Jon Whitcroft,

der eine abenteurreiche Zeit am

Internat in Salisbury erlebt.

DIENSTAG 06

16.00 bis 17.30 Uhr, : Spieletester

in Kalk Jugendliche von 12

von 16 Jahren treffen sich jeden

Dienstag und testen in Begleitung

von Medienpädagogen Spiele und

bewerten diese. Infos unter

www.stbib-koeln.de/gaming.

Eintritt frei!

Samstag, 3.3., 11 bis 18 Uhr

Rautenstrauch-Joest-Museum:

4. Kölner FeriencampMesse

18.00 Uhr, Hochschule Fresenius,

Bachelor-Infoabend für die

Studiengänge Betriebswirtschaftslehre,

Medien- und Kommunikationsmanagement,

Immobilienwirtschaft und 3D-

Design und Management. Nach

einer ersten grundlegenden Vorstellung

der Hochschule und der

Studiengänge ist Zeit und Raum

für individuelle Fragen. Bitte kurze

Anmeldung per E-Mail unter

jana.schroeter@hs-fresenius.de.

MITTWOCH 07

16.30 bis 18.00 Uhr, Junges

Literaturhaus: Buchklub Du liest

gerne? Du bist immer auf der

Suche nach neuem Lesefutter?

Du möchtest gerne über deine

Lieblingsbücher sprechen? Dann

komm zum Buchklub: Da kannst

du tolle Geschichten und Bücher

lesen & entdecken.

Anmeldung erforderlich unter

dettmann@literaturhaus-koeln.de.

Eintritt frei!

17.00 bis 19.30 Uhr, girlspace:

Medienmix für Mädchen jeweils

mittwochs, außer in den Schulferien.

Die Teilnahme ist kostenlos!

FREITAG 09

8.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Friesenplatz:

Gebraucht-Fahrradmarkt

Veranstalter ist die Mountainbikegruppe

Köln-Bonn. Infos unter

www.fahrradmarkt-koeln.de

10.00 oder 20.00 Uhr, Kölner

Künstler Theater: „UnterFremden”

Ein Stück für Jugendliche ab 12

Jahren. Thematisiert werden die

aktuellen Flüchtlingsströme und

das breite Spektrum an Reaktio nen

– auf der einen Seite Anschläge,

auf der anderen Seite herzliche

Empfänge.

11.00 Uhr, Erholungshaus Leverkusen:

„Und auch so bitterkalt”

Hänsel und Gretel verliefen sich im

Wald. Es war so finster und auch

so bitterkalt … Und auch so bitterkalt

ist nicht nur eine Geschichte

über Magersucht, sondern auch

über den Schmerz und das Unvermögen

erwachsen zu werden.

€ 10,–/5,–

18.00 Uhr, Kulturkirche

Köln-Nippes: lit.kid.COLOGNE

18 „Quichotte – Klingelstreiche

im Niemandsland” Quichotte ist

Autor, Stand-up-Künstler, Slam-

Poet, Musiker und Rapper. In

Klingelstreiche im Niemandsland

erzählt er für Jugendliche ab

14 Jahren von seiner Kindheit und

Jugend auf dem Land.

Tickets bei KölnTicket.

VVK € 14,–/6,50, TK € 19,–/8,–

19.00 Uhr, Schokoladenmuseum:

Nachts im Schokoladenmuseum

Nächtliche Führung für Familien

mit Kinder von 8 bis 12 Jahren

durch das Schokoladenmuseum

mit Verkostung. Treffpunkt ist

am Malakoffturm gegenüber

vom Schokoladenmuseum 10

min vor dem Start der Führung.

Anmeldung auf www.schokoladenmuseum.de.

€ 16,–

SAMSTAG 10

10.00 bis 18.00 Uhr, DASA –

Dortmund: Maker Faire Ruhr

Kreativ-Festival mit Mitmach-

Angeboten. Auf der ganzen Welt

tüfteln „Maker\” gemeinsam, um

durch Grips und Fingerfertigkeit

ein technisches Problem zu lösen.

Sie erfinden und experimentieren,

upcyclen und lernen. Die DASA

verwandelt sich an den beiden

Aktionstagen in ein Laboratorium

mit intelligenten Zeitmaschinen,

Wissenschaftsshows und jede

Menge Mitmach-Angeboten. € 8,–

11.00 bis 14.00 Uhr, ZAK —

Zirkus- und Artistikzentrum Köln:

Vertikaltuch Workshop Workshop

für fortgeschrittene Jugendliche

bis 16 Jahren. Anmeldung

erforderlich. € 18,–

14.00 bis 18.00 Uhr, Kunstmuseum

Villa Zanders Berg. Gladbach:

Reaktiv – Das Kunstlabor

Alle kreativen Köpfe ab 14 Jahren

32 KÄNGURUplus 03/18


ZUKUNFT SERVICE

VERANSTALTUNGEN MÄRZ

können mit verschiedenen Techniken

experimentieren. Anmeldung

erforderlich. Kostenfrei!

15.00 Uhr, Eventschiff/MS

RheinEnergie: lit.kid.COLOGNE

18 „Wunder” Cordula Stratmann

liest für Jugendliche aus dem Buch

von Raquel J. Palacio, das mit dem

Deutschen Jugendliteraturpreis

ausgezeichnet wurde. Tickets bei

KölnTicket. VVK € 14,–/6,50,

TK € 19,–/8,–

18.00 bis 19.00 Uhr, Cassiopeia

Bühne: „Aymineh — Die Freiheit

des Hirtenmädchens” Schauspiel

mit Stelen und Masken für

Erwachsene und Jugendliche ab

13 Jahren. € 17,–/11,–

19.00 Uhr, Oper Bonn: Eine

musikalische Reise Der Kinderund

Jugendchor des Theater

Bonn feiert in dieser Spielzeit

seinen 25. Geburtstag mit einem

Jubiläumskonzert. Begleitet vom

Beethoven Orchester Bonn zeigen

die jungen Sänger nicht nur ihr

Können, sondern auch die musikalische

Vielfalt.

SONNTAG 11

10.00 bis 18.00 Uhr, DASA –

Dortmund: Maker Faire Ruhr

Kreativ-Festival mit Mitmach-Angeboten.

Auf der ganzen Welt

tüfteln „Maker\” gemeinsam, um

durch Grips und Fingerfertigkeit

ein technisches Problem zu lösen.

Sie erfinden und experimentieren,

upcyclen und lernen. Die DASA

verwandelt sich an den beiden

Aktionstagen in ein Laboratorium

mit intelligenten Zeitmaschinen,

Wissenschaftsshows und jede

Menge Mitmach-Angeboten. € 8,–

10.00 bis 17.00 Uhr, Auerbachplatz:

Trödelmarkt auf dem

Auerbachplatz in Köln-Sülz.

11.00 Uhr, Eventschiff/MS

RheinEnergie: lit.kid.COLOGNE

18 „Der kleine Nick” Schauspielerin

Anke Engelke liest aus Nicks

Abenteuern. Tickets bei KölnTicket.

VVK € 14,–/6,50, TK € 19,–/8,–

13.00 bis 19.00 Uhr, Abenteuer-

HallenKALK: Mädelsflohmarkt

Shoppen von Mädels für Mädels.

Hier finden Klamotten, Schmuck,

Accessoires und viele andere

schöne Dinge eine neue glückliche

Besitzerin. € 3,–

14.00 bis 19.00 Uhr, Bürgerhaus

Stollwerck: Repair Café

Südstadt Kostenlose Treffen, bei

denen die Teilnehmer alleine oder

gemeinsam mit anderen Dinge

reparieren. Werkzeug und Material

für alle möglichen Reparaturen ist

vorhanden.

15.00 Uhr, Eventschiff/MS

RheinEnergie: lit.kid.COLOGNE 18

„Die Dschungelbücher”

Der Schauspieler Joachim Król

folgt Mowgli, Bagheera und

Baloo in den Dschungel. Tickets

bei KölnTicket. VVK € 14,–/6,50,

TK € 19,–/8,–

18.00 bis 19.00 Uhr, Cassiopeia

Bühne: „Aymineh — Die Freiheit

des Hirtenmädchens”

Schauspiel mit Stelen und Masken

für Erwachsene und Jugendliche

ab 13 Jahren. € 17,–/11,–

DIENSTAG 13

11.00 Uhr, Oper Bonn, Werkstatt:

„Verschwunden” Das bekannte

Märchen von Hänsel und Gretel

als ein spannender Krimi über zwei

Geschwister, denen das Leben

übel mitspielt. € 12,–/6,–

17.30 Uhr, Volksbühne am

Rudolfplatz: lit.kid.COLOGNE 18

„Aquila” Ein unlösbar scheinendes

Rätsel, ein monströser Verrat und

die geheimnisvollen Symbole des

mittelalterlichen Siena bilden das

Gerüst dieses Psychothrillers von

Ursula Poznanski für Jugendliche

ab 14 Jahren. Tickets bei Köln-

Ticket. VVK € 6,50, TK € 8,–

18.00 Uhr, Hochschule Fresenius,

Bachelor-Infoabend für die

Studiengänge Automotive &

Mobility Management, Sportmanagement

und Tourismus-,

Hotel- und Eventmanagement.

Nach einer ersten grundlegenden

Vorstellung der Hochschule und

der Studiengänge ist Zeit und

Raum für individuelle Fragen. Bitte

kurze Anmeldung per E-Mail unter

judith.hoffmann@hs-fresenius.de.

MITTWOCH 14

11.00 Uhr, Oper Bonn, Werkstatt:

„Verschwunden” Das bekannte

Märchen von Hänsel und Gretel

als ein spannender Krimi über zwei

Geschwister, denen das Leben

übel mitspielt. € 12,–/6,–

17.00 bis 19.00 Uhr, Quartiersmanagement

Lannesdorf/Obermehlem:

Kreativ-Bastel-Treff

Monatlicher Kreativ-Bastel-Treff für

Bastelfreunde.

18.00 Uhr, Lutherkirche Köln-Süd:

lit.kid.COLOGNE 18 „Endland”

und „Der Schuss” Aufkommender

Rechtsextremismus und

Populismus – Christian Linker und

Martin Schäuble rücken in ihren

Jugendromanen für Jugendliche

ab 14 Jahren diese hochaktuellen

Themen in den Mittelpunkt. Tickets

bei KölnTicket. VVK € 14,–/6,50, TK

€ 19,–/8,–

DONNERSTAG 15

10.00 oder 19.30 Uhr, Junges

Theater Bonn: „Löcher” Mit

viel Witz und skurrilem Humor

erzählt Louis Sachar die ebenso

spannende wie berührende

„Coming-of-Age\”-Geschichte des

11-jährigen Pechvogels Stanley

Yelnats, der in einem Straflager

in der texanischen Wüste einem

uralten Familiengeheimnis auf die

Spur kommt, für Jugendliche ab

12 Jahren.

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einem Team – die Notarfachangestellten. Sie unterstützen den Notar

bei

Die

vielfältigen

Ausbildung:

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mit

Klienten

dem Notar

von herausragender

in

einem Team

Bedeutung

– die Notarfachangestellten.

sind – wie dem Kauf

Sie

eines

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Hauses, der

den

Gründung

Notar

eines

bei vielfältigen

Unternehmens,

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dem Abschluss eines

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Errichtung

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Testamentes.

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eines Unternehmens, dem Abschluss eines Ehevertrages oder der Errichtung

Die Ausbildung

eines Testamentes.

wird in den Notariaten als betriebliche Ausbildung mit

begleitendem Besuch der Berufsschule durchgeführt. Nach Abschluss

der

Die Ausbildung

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Ausbildung

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KÄNGURUplus 03/18

33


SERVICE

VERANSTALTUNGEN MÄRZ

16.00 Uhr, Volksbühne am

Rudolfplatz: lit.kid.COLOGNE 18

„Warrior Cats Vision von Schatten.

Zerrissene Wolken” Erin Hunter

stellt das neueste Abenteuer der

Warrior Cats-Serie vor. Tickets bei

KölnTicket. VVK € 6,50, TK € 8,–

18.00 Uhr, COMEDIA Theater: lit.

kid.COLOGNE 18 „Skulduggery

Pleasant – Auferstehung” Die

Kultserie um den skelettierten

Detektiv von Derek Landy für

Jugendliche ab 14 Jahren geht

weiter. Tickets bei KölnTicket.

VVK € 6,50, TK € 8,–

18.00 bis 19.30 Uhr, Carl Duisberg

Centren: High School Info-Abend

Umfassende Infos zu verschiedenen

Möglichkeiten an öffentlichen

und privaten Schulen in den

USA, Kanada, Australien, Neuseeland,

Großbritannien und Irland.

Außerdem werden Fragen zu den

ausländischen Schul systemen, zur

Betreuung vor Ort, dem Leben

in einer Gastfamilie und den

Programmabläufen ausführlich

beantwortet. Bitte anmelden unter

0221 — 16 26-207 oder highschool@cdc.de.

Eintritt frei!

FREITAG 16

10.00 oder 19.30 Uhr, Junges

Theater Bonn: „Löcher” Mit

viel Witz und skurrilem Humor

erzählt Louis Sachar die ebenso

spannende wie berührende

„Coming-of-Age\”-Geschichte des

11-jährigen Pechvogels Stanley

Yelnats, der in einem Straflager

in der texanischen Wüste einem

uralten Familiengeheimnis auf die

Spur kommt, für Jugendliche ab

12 Jahren.

11.00 Uhr, Erholungshaus

Leverkusen: „Und auch so

bitterkalt” Hänsel und Gretel

verliefen sich im Wald. Es war so

finster und auch so bitterkalt …

Und auch so bitterkalt ist nicht nur

eine Geschichte über Magersucht,

sondern auch über den Schmerz

und das Unvermögen erwachsen

zu werden. € 10,–/5,–

20.00 Uhr, Stadthalle Mülheim:

We Rock Queen In einem

großen Konzertevent werden die

bekanntesten Songs von QUEEN,

einer Band, die damals, wie heute

die Musikwelt bewegt und sie bis

heute geprägt hat, live gespielt und

mit einer spektakulären Lightshow

dargeboten. Tickets an allen

bekannten Vorverkaufsstellen.

SAMSTAG 17

8.00 bis 16.00 Uhr, Köln,

Neptunplatz, Venloer Straße:

Gebraucht-Fahrradmarkt

Veranstalter ist die Mountainbikegruppe

Köln-Bonn. Infos unter

www.fahrradmarkt-koeln.de

8.00 bis 18.00 Uhr, Bonner Rheinaue:

Flohmarkt Besucher sollten

möglichst ohne Auto kommen.

11.00 bis 17.00 Uhr, VHS-Studienhaus:

WenDo — Basistraining

Sicher durch den Alltag für Mädchen

und Frauen ab 16 Jahren. In

Gesprächen, Rollenspielen und im

Einüben körperlicher Techniken

werden Lösungen für jede Frau

gesucht. Zweitägiges Angebot

heute und morgen. Anmeldung

bei der VHS Köln. € 74,–

14.00 bis 18.00 Uhr, Jugendzentrum

Brüser Berg: Repair-Café für

Holzgegenstände Hier habt ihr die

Möglichkeit unter Anleitung kleine

Reparaturen an Holzgegenständen

selbständig vorzunehmen.

14.00 bis 18.00 Uhr, Jugendzentrum

Brüser Berg: Drechseln

Kinder und Jugendliche mit ihren

Eltern lernen das Material Holz

kennen und werden es auf unterschiedliche

Weise miteinander

bearbeiten. Bitte Holz mitbringen!

€ 5,–

© Erik Peters

14.00 bis 17.00 Uhr, Kunstmuseum

Villa Zanders Berg.

Gladbach: Kunstlabor Parallel

Offenes Angebot für junge Menschen

mit und ohne Handicap

ab 14 Jahren unter künstlerischer

und heilpädagogischer Leitung.

Anmeldung erwünscht. Kostenfrei!

15.00 Uhr, Eventschiff/

MS RheinEnergie: lit.kid.

COLOGNE 18 „Lockwood & Co.

Das grauenvolle Grab” In ihrem

letzten Abenteuer begeben sich

die jungen Agenten von Lockwood

& Co. auf eine lebensgefährliche

Mission. Lesung mit Jonathan

Stroud für Jugendliche ab

12 Jahren. Tickets bei KölnTicket.

VVK € 14,–/6,50, TK € 19,–/8,–

18.00 Uhr, Eventschiff/ MS

RheinEnergie: lit.kid.COLOGNE

18 „Blutrosen” Monika Feth greift

in ihrem atemberaubenden Finale

der „Romy“-Thriller für Jugendliche

ab 14 Jahren ein wichtiges aktuelles

Thema auf: häusliche Gewalt

und die Bedeutung von Frauenhäusern

als Zufluchtsorte. Tickets

bei KölnTicket. VVK € 14,–/6,50,

TK € 19,–/8,–

19.30 Uhr, Gloria Theater:

Goldener ImproStern Nun schon

im 13. Jahr kommen zu diesem

Impro-Großereignis die zehn

besten ImproKünstler aus dem

gesamten deutschsprachigen

Raum in Köln zusammen. Sie alle

wollen den Goldenen ImproStern®,

doch über den Sieger des

Abends entscheidet wie immer das

Publikum.

SONNTAG 18

10.00 bis 17.00 Uhr, Klettenberggürtel:

Trödelmarkt auf dem Klettenberggürtel

in Köln-Lindenthal.

10.00 bis 18.00 Uhr,

Rautenstrauch-Joest-Museum:

Thementag Asien Ein Tag rund

um den asiatischen Kontinent

für die ganze Familie. Erfahrt

mehr über die vielseitigen

Traditionen und die religiöse

Vielfalt Asiens, über Tai chi, Feng

Shui. Zum Programm zählen

Vorträge, Bastel-Workshops,

Führungen, Lesung und Tänze.

Tickets für Live-Vorträge über

grenzgang.de. € 10,–/

Kinder frei!

10.00 bis 16.00 Uhr, Jugendpark

Köln: Intuitives Bogenschießen

für Anfänger Macht unter fachkundiger

Leitung eure ersten Versuche

mit Pfeil und Bogen. € 75,–

15.00 oder 17.00 Uhr, COMEDIA

Theater: „Krabat — Jede/r

entscheidet selbst“ Jugendliche

ab 10 Jahren begeben sich mit

Krabat auf eine geheimnisvolle

Reise in eine Welt voller Macht

und Abhängigkeiten. Es geht um

Verantwortung und die Stärke des

freien Willens.

DIENSTAG 20

11.00 Uhr, COMEDIA Theater:

„Krabat — Jede/r entscheidet

selbst“ Jugendliche ab 10 Jahren

begeben sich mit Krabat auf eine

geheimnisvolle Reise in eine Welt

voller Macht und Abhängigkeiten.

Es geht um Verantwortung und die

Stärke des freien Willens.

MITTWOCH 21

9.30 oder 14.00 Uhr, BayKomm

Leverkusen: Vorhang auf für

junge Forschertalente Publikumstag

des Landeswettbewerbs

„Jugend forscht“. Eintritt frei!

10.00 Uhr, Junges Theater Bonn

im Kuppelsaal Thalia Metropol:

„Anne Frank – Tagebuch” Anne

Frank ist durch ihre Tagebücher

zum Symbol für die vielen Millionen

Juden geworden, die dem

Holocaust zum Opfer fielen. Ihre

Tagebücher fesseln und berühren

Generationen von Lesern bis heute

und mahnen, das Geschehene nie

zu vergessen. Theaterfassung für

Jugendliche ab 13 Jahren.

10.00 oder 19.30 Uhr, Junges

Theater Bonn: „Geheime Freunde”

New York während des Zweiten

Weltkrieges. Der zwölfjährige,

jüdische Junge Alan soll sich um

das neue Nachbarsmädchen

Naomi kümmern, das mit ihrer

Mutter aus Frankreich vor den

Nazis geflohen ist. Für Jugendliche

ab 12 Jahren. € 5,– bis 12,–

10.30 Uhr, Casamax Theater: „ins

netz gegangen” Im social network

eröffnen sich für Alina andere

Welten und neue „Freunde“. Plötzlich

wird ihr das world wide web

auf verschiedenste Art und Weise

zum Verhängnis. Das satirisch

anmutende Stück zeigt Internetnutzern

von 9 bis 99 Jahren

tragische und komische Seiten

der virtuellen Welt. Vormittags nur

nach Vorbestellung. € 10,–/8,–/

Gruppen € 6,–

19.00 Uhr, COMEDIA Theater:

„JokeBox” Das Publikum entscheidet

uber den Weg, und die Spieler

der TheaterMedienKlasse des

Albertus-Magnus-Gymnasiums

machen sich auf eine Reise, bei

der sie nicht wissen, wo sie landen

werden.

DONNERSTAG 22

10.00 Uhr, Junges Theater Bonn

im Kuppelsaal Thalia Metropol:

„Anne Frank – Tagebuch” Anne

Frank ist durch ihre Tagebücher

zum Symbol für die vielen Millionen

Juden geworden, die dem

Holocaust zum Opfer fielen. Ihre

Tagebücher fesseln und berühren

Generationen von Lesern bis heute

und mahnen, das Geschehene nie

zu vergessen. Theaterfassung für

Jugendliche ab 13 Jahren.

10.30 Uhr, Casamax Theater:

„Echte Träume” Mit Humor und

Nachsicht lässt das Theaterstück

die Erwachsenen- und Teeniewelt

aufeinander prallen und ermutigt

dazu, Träume zu leben. Vormittags

nur nach Vorbestellung. €

10,–/8,–/Gruppen € 6,–

FREITAG 23

10.00 oder 19.30 Uhr, Junges

Theater Bonn im Kuppelsaal

Thalia Metropol: „Anne Frank –

Tagebuch” Anne Frank ist durch

ihre Tagebücher zum Symbol

für die vielen Millionen Juden

geworden, die dem Holocaust

zum Opfer fielen. Ihre Tagebücher

fesseln und berühren Generationen

von Lesern bis heute und

mahnen, das Geschehene nie

zu vergessen. Theaterfassung für

Jugendliche ab 13 Jahren.

10.30 oder 19.30 Uhr, Casamax

Theater: „Hiobs Botschaft” Ein

Stück zur Frage, ob wir existieren

können, ohne an etwas zu

glauben. Eine Glaubensfrage für

Zweifler, Nicht-Wissende und

Überzeugte ab 16 Jahren. Vormittags

nur nach Vorbestellung. €

10,–/8,–/Gruppen € 6,–

34 KÄNGURUplus 03/18


SERVICE

VERANSTALTUNGEN MÄRZ

11.00 Uhr, Alanus Hochschule für

Kunst und Gesellschaft: Augen.

Blick.Mal Tage der offenen Tür an

der Alanus Hochschule mit Kunst

und Wissenschaft. Durch die Ausstellungen

schlendern, sich Szenen

aus Theaterstücken anschauen

oder sich über Weiterbildungs- und

Studienmöglichkeiten informieren.

Eintritt frei!

11.00 Uhr, Erholungshaus

Leverkusen: „Und auch so

bitterkalt” Hänsel und Gretel

verliefen sich im Wald. Es war so

finster und auch so bitterkalt …

Und auch so bitterkalt ist nicht nur

eine Geschichte über Magersucht,

sondern auch über den Schmerz

und das Unvermögen erwachsen

zu werden. € 10,–/5,–

SAMSTAG 24

8.00 bis 16.00 Uhr,

Köln-Südstadt, Severinskirchplatz:

Gebraucht-Fahrradmarkt

Veranstalter ist die Mountainbikegruppe

Köln-Bonn. Infos unter

www.fahrradmarkt-koeln.de

10.00 bis 16.00 Uhr, Rittergut

Orr: Intuitives Bogenschießen

Macht unter fachkundiger Leitung

eure ersten Versuche mit Pfeil

und Bogen. Infos unter

www.bogenschiessen-koeln.com

11.00 Uhr, Alanus Hochschule für

Kunst und Gesellschaft: Augen.

Blick.Mal siehe 23.3.2018

13.30 Uhr, Hänneschen Puppenspiele:

Bleck hinger die Britz!

Wie schwer ist eigentlich so

eine Puppe? Aus welchem Holz

sind diese geschnitzt? Wie eng

ist es denn so hinter der Britz?

Anmeldung erforderlich. € 12,50

14.30 bis 17.30 Uhr, Erholungshaus

Leverkusen: Druckwerkstatt

Kunstatelier für Jugendliche

von 12 bis 17 Jahren.

Anmeldung erforderlich unter

Tel. 0214 — 30-412 89.

19.30 Uhr, ZAK — Zirkus- und

Artistikzentrum Köln: circus KICKS

— Finale Das ZAK lud NachwuchskünstlerInnen

aus NRW ein, um

vor Publikum in einen freundlichen

Wettstreit miteinander zu treten.

Nach drei Vorrunden hat eine

Fachjury entschieden wer heute im

Finale dabei sein wird. Neben den

neuen Talenten runden Auftritte

von Zirkusprofis die Vorstellung ab.

Karten unter 0221 — 99 57 20 46.

€ 8,–/6,–

20.00 Uhr, Casamax Theater:

„Hiobs Botschaft” Ein Stück zur

Frage, ob wir existieren können,

ohne an etwas zu glauben.

Eine Glaubensfrage für Zweifler,

Nicht-Wissende und Überzeugte

ab 16 Jahren. Vormittags nur nach

Vorbestellung. € 10,–/8,–/

Gruppen € 6,–

SONNTAG 25

13.00 Uhr, Stadthalle Mülheim:

Fräulein Klimbim’s Mädchenflohmarkt

Secondhandmode, tolle

Accessoires, gut erhaltene Kostbarkeiten

und kunstvoll Selbstgemachtes.

Für Jungs gibt es neben

gratis Eintritt eine gemütliche

Sofaecke mit Kicker & Co.! € 3,–

14.00 Uhr, Freies Experimentieren

in der Zukunftswerkstatt für

Kinder ab 8 Jahren.

15.00 bis 19.00 Uhr, Brückenforum

Bonn: Mädelsflohmarkt

Shoppen von Mädels für Mädels.

Hier finden Klamotten, Schmuck,

Accessoires und viele andere

schöne Dinge eine neue

glückliche Besitzerin. € 3,–

MITTWOCH 28

13.30 bis 16.30 Uhr, LVR

Industriemuseum Ratingen:

Nadelfilzen Kreativworkshop für

Jugendliche von 12 bis 14 Jahren.

Anmeldung erforderlich bei

kiR — kulturinfo Rheinland.

DONNERSTAG 29

9.00 bis 16.00 Uhr, zdi Zentrum

Köln: Erlebnistag Luft- und Raumfahrt

beim DLR Ferienangebot

für Jugendliche ab 14 Jahren zur

Berufsorientierung. Der Erlebnistag

findet im Deutschen Zentrum

für Luft- und Raumfahrt statt und

beinhaltet unter anderem auch

einen Besuch im europäischen

Astronautenzentrum. Anmeldung

erforderlich. € 9,–

SAMSTAG 31

8.00 bis 16.00 Uhr, Barcelona-

Allee, Rückseite Köln-Arkaden,

Köln-Kalk: Gebraucht-Fahrradmarkt

Veranstalter ist die Mountainbikegruppe

Köln-Bonn. Infos

unter www.fahrradmarkt-koeln.de

19.00 Uhr, Brückenforum Bonn:

Rizoma Equilibrium In dieser

Akrobatik-Show, mit Licht- und

Spezialeffekten, erzahlen die Artisten

eine Geschichte um die Liebe,

die Menschen und die Zeit.

Actioncamps • Kinder- und Jugendreisen • Klassenfahrten

Seid dabei...

Wir sind ein traditionsreicher, international tätiger Logistik-Dienstleister mit Haupsitz in Köln

und Marktführer im Bereich Kunst- und Kulturlogistik. Die Zufriedenheit unserer Kunden ist

unser Anspruch, deren Nutzen die Maxime unseres Handelns.

Zum 01.09.2018 suchen wir für unsere Zentrale in Köln-Frechen eine/n Auszubildende/n

Kaufmann/-frau für Spedition und

Logistikdienstleistung

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung sind Kaufleute des

nationalen und internationalen Güterverkehrs. Sie sind in Unternehmen

tätig, die den Transport von Gütern und sonstige logistische Dienstleistungen

planen, organisieren, steuern, überwachen und abwickeln.

Schulabgänger mit dem Abschluss Abitur oder Fachabitur bewerben

sich mit den üblichen Unterlagen.

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SERVICE

VERANSTALTUNGEN APRIL

APRIL

SONNTAG 01

14.00 bis 16.00 Uhr, DASA —

Dortmund: Holografie-Workshop

Ein Workshop, in dem es um Laser,

Physik und Kreativität geht, für

Jugendliche ab 14 Jahren — 3D

zum Selbermachen. Anmeldung

erforderlich. € 40,–

DIENSTAG 03

9.00 bis 16.00 Uhr, zdi Zentrum

Köln: Praxisprojekt Gentechnik

Dreitägiges MINT-Feriencamp

bei KölnPUB e.V. in Frechen für

Schüler ab Klasse 10 zum Thema

Biologie. Zusätzlich bekommst

du Infos zu Ausbildungsberufen

und Studiengängen. Infos und

Anmeldung unter www.bildung.

koeln.de/praxisprojekt-gentechnik.

€ 29,–

16.00 bis 17.30 Uhr, minibib Wasserturm

Kalk: Spieletester in Kalk

Jugendliche von 12 von 16

Jahren treffen sich jeden Dienstag

und testen in Begleitung von

Medienpädagogen Spiele und

bewerten diese. Infos unter www.

stbib-koeln.de/gaming. Eintritt frei!

SAMSTAG 07

14.00 oder 17.00 Uhr, Kölner

Jugendpark: KunstSpektakel

Heute heißt es Bühne frei für die

Teilnehmer des KunstSpektakels,

die ihr kreatives Programm mit

Musik, Tanz, Theater, Video,

Schwarzlicht, Schatten und

Bühnentechnik der Öffentlichkeit

präsentieren. Anmeldung unter

Tel. 0221 — 81 11 98-0. € 4,–/3,–

14.00 bis 18.00 Uhr, Kunstmuseum

Villa Zanders Berg.

Gladbach: Reaktiv –

Das Kunstlabor Alle kreativen

Köpfe ab 14 Jahren können mit

verschiedenen Techniken experimentieren.

Anmeldung erforderlich.

Kostenfrei!

15.00 Uhr, Arithmeum Bonn: Wie

rechnet ein Computer? Auf der

Entdeckungsreise ins „Herz“ eines

Computers begegnen Jugendliche

ab 10 Jahren den Transistoren,

dem binären Zahlensystem

und logischen Bauelementen.

Anmeldung erforderlich. € 6,–

SONNTAG 08

11.00 bis 17.00 Uhr, Brunosaal

Klettenberg: 3. Tag der Kölner

StadtNatur Entdeckt und erlebt

die Natur vor der Haustüre! Ein

vielfältiges Rahmenprogramm

animiert die ganze Familie zum

Natur erleben. Vogelhäuschen

bauen, Naturfotografie erlernen,

Kieselsteinkunst, Geologische

Stadtrallye, Fledermausexkursion,

Tombola — für jeden ist etwas

dabei. Eintritt frei!

14.00 bis 19.00 Uhr, Bürgerhaus

Stollwerck: Repair Café

Südstadt Kostenlose Treffen, bei

denen die Teilnehmer alleine oder

gemeinsam mit anderen Dinge

reparieren. Werkzeug und Material

für alle möglichen Reparaturen ist

vorhanden.

MITTWOCH 11

17.00 bis 19.30 Uhr, girlspace:

Medienmix für Mädchen jeweils

mittwochs, außer in den Schulferien.

Die Teilnahme ist kostenlos!

17.00 bis 19.00 Uhr, Quartiersmanagement

Lannesdorf/

Obermehlem: Kreativ-Bastel-Treff

Monatlicher Kreativ-Bastel-Treff

für Bastelfreunde.

DONNERSTAG 12

19.00 bis 21.00 Uhr, VHS-Forum

im Rautenstrauch-Joest-

Museum: Lampenfieber und

Prüfungsangst Die Veranstaltung

soll auf das Thema Prüfungsangst

bei Schülern und Studierenden

aufmerksam machen. In der interaktiven

Veranstaltung kommen

die Teilnehmer mit Experten ins

Gespräch und werden viele sofort

anwendbare, praxisnahe Hilfestellungen

kennenlernen.

Anmeldung erwünscht unter

mitmachen@jungestadt.koeln.de.

Eintritt frei!

SAMSTAG 14

8.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Friesenplatz:

Gebraucht-Fahrradmarkt

Veranstalter ist die Mountainbikegruppe

Köln-Bonn. Infos unter

www.fahrradmarkt-koeln.de

9.00 bis 18.00 Uhr, KölnMesse:

FIBO 2018 Das größte Fitnessstudio

der Welt kommt nach Köln:

auf der Internationalen Messe

für Fitness, Wellness & Gesundheit

werden an vier Messetagen

Neuheiten präsentiert. Dabei heißt

es nicht nur Informieren, sondern

vor allem: Erleben, Entdecken und

Einkaufen. Am Wochenende ist die

Messe für Privatbesucher geöffnet.

Infos unter www.fibo.de.

14.00 oder 19.00 Uhr, LANXESS

arena: Apassionata Die neue

Show „Gefährten des Lichts“ macht

an diesem Wochenende in der

LANXESS arena Station mit einer

Mischung aus Trickreiten, Dressurlektionen

und Comedynummern

– in Szene gesetzt durch liebevoll

gestaltete Kostüme, eigens komponierte

Musik und Lichteffekte.

SONNTAG 15

12.00 bis 18.00 Uhr, Balloni: DIY

DesignMarkt Köln Die Messe für

kreative und individuelle Produkte

kommt wieder nach Köln. Zahlreiche

Künstler und Jungdesigner

aus ganz Deutschland bieten

handgefertigte Unikate, individuelle

Kleidung, Accessoires und vieles

mehr an. € 4,–/3,–/bis 14 Jahre frei

© Volker Lannert / Universität Bonn.

20.00 Uhr, Brückenforum Bonn:

Banff Mountain Film Festival

Acht inspirierende Dokumentationen

rund um die Themen

Outdoor, Natur und Abenteuer.

Tickets € 15,50

MITTWOCH 18

20.00 Uhr, Cinedom: Banff Mountain

Film Festival Acht inspirierende

Dokumentationen rund um

die Themen Outdoor, Natur und

Abenteuer. Tickets € 15,50

DONNERSTAG 19

18.00 bis 19.30 Uhr, Carl Duisberg

Centren: High School Info-

Abend Umfassende Infos zu

verschiedenen Möglichkeiten an

öffentlichen und privaten Schulen

in den USA, Kanada, Australien,

Neuseeland, Großbritannien und

Irland. Außerdem werden Fragen

zu den ausländischen Schulsystemen,

zur Betreuung vor Ort, dem

Leben in einer Gastfamilie und den

Programmabläufen ausführlich

beantwortet. Bitte anmelden unter

0221 — 16 26-207 oder highschool@cdc.de.

Eintritt frei!

19.30 Uhr, LANXESS arena: „Star

Wars” in Concert Der erste Teil

der Original-Trilogie, „Star Wars:

Episode IV — Eine neue Hoffnung\”

wird zu einem Konzerterlebnis.

Die Neue Philharmonie Westfalen

bringt die Musik zur Aufführung,

während gleichzeitig der komplette

Film auf einer Großbildleinwand

zu sehen ist. Karten ab €

50,20

SAMSTAG 21

8.00 bis 16.00 Uhr, Köln,

Neptunplatz, Venloer Straße:

Gebraucht-Fahrradmarkt

Veranstalter ist die Mountainbikegruppe

Köln-Bonn. Infos unter

www.fahrradmarkt-koeln.de

8.00 bis 18.00 Uhr, Bonner Rheinaue:

Flohmarkt Besucher sollten

möglichst ohne Auto kommen.

10.00 Uhr, Foyer/Garderobe des

Uni-Hauptgebäudes: Wissenschaftsrallye

rund um den Hofgarten

Interessieren Dich Musik,

antike Sportarten, Freundschaft,

Sprachen, Geschichte, Medien,

Kunstgeschichte und mehr?

Kostenlose akademische Schnitzeljagd

für Jugendliche zwischen

13 und 17 Jahren. Treffpunkt ist die

Garderobenhalle im Universitätshauptgebäude.

14.00 bis 17.00 Uhr, Kunstmuseum

Villa Zanders Berg.

Gladbach: Kunstlabor Parallel

Offenes Angebot für junge

Menschen mit und ohne Handicap

ab 14 Jahren unter künstlerischer

und heilpädagogischer Leitung.

Anmeldung erwünscht. Kostenfrei!

20.00 Uhr, Junges Theater Bonn:

Simsalabonn Im Rahmen der

„Bonner Zauberwochen\” zeigen

renommierte Zauberkünstler,

Illusionisten, Magier und Trickser

in der „Galashow der Meistermagier\”

ihr Können und entführen in

eine Welt, in der das Unmögliche

das Normalste von der Welt wird.

Empfohlen für Jugendliche ab 12

Jahren. Karten über BonnTicket.

36 KÄNGURUplus 03/18


SERVICE

VERANSTALTUNGEN APRIL / MAI

SONNTAG 22

11.00 oder 16.00 Uhr, Junges

Theater Bonn: Simsalabonn Im

Rahmen der „Bonner Zauberwochen\”

zeigen renommierte

Zauberkünstler, Illusionisten,

Magier und Trickser in der „Galashow

der Meistermagier\” ihr

Können und entführen in eine

Welt, in der das Unmögliche das

Normalste von der Welt wird.

Empfohlen für Jugendliche ab 12

Jahren. Karten über BonnTicket.

© Kunstroute Ehrenfeld

13.00 bis 19.00 Uhr, Abenteuer-

HallenKALK: Mädelsflohmarkt

Shoppen von Mädels für Mädels.

Hier finden Klamotten, Schmuck,

Accessoires und viele andere

schöne Dinge eine neue glückliche

Besitzerin. € 3,–

14.00 Uhr, : Freies Experimentieren

in der Zukunftswerkstatt für

Kinder ab 8 Jahren.

DONNERSTAG 26

Girls’ Day Am Girls’ Day können

Schülerinnen Einblick in Berufsfelder

erhalten, die Mädchen im

Prozess der Berufsorientierung

nur selten in Betracht ziehen.

Unternehmen, Betriebe und

Hochschulen in ganz Deutschland

öffnen ihre Türen für Schülerinnen

ab der 5. Klasse. Anhand von

praktischen Beispielen erleben die

Teilnehmerinnen in Laboren, Büros

und Werkstätten, wie interessant

und spannend diese Arbeit sein

kann. Infos unter www.girls-day.de

Boys’ Day Der Boys’ Day –

Jungen-Zukunftstag ist ein

bundesweiter Aktionstag zur

Berufsorientierung und Lebensplanung

für Jungen. Zum Beispiel

auch im sozialen, erzieherischen

oder pflegerischen Bereich – hier

werden viele Nachwuchskräfte

gebraucht und Männer sind in

der Regel sehr willkommen. Infos

unter www.boys-day.de.

9.00 bis 13.00 Uhr, DASA — Dortmund:

Startertag Arbeitswelt Wie

fühlen sich Berufe an? Das lässt

sich schon früh erproben. Daher

lädt die DASA Arbeitswelt Ausstellung

Schulen der Jahrgangsstufen

5 bis 10 zum „Startertag Arbeitswelt\”

ein. Ziel ist es, mit auf die

Jahrgangsstufen abgestimmten

Mitmach-Angeboten eigene

Talente und Stärken zu entdecken

und Interesse für Berufsfelder zu

wecken. Anmeldung unter

0213 — 90 71 26 45 erforderlich.

FREITAG 27

14.00 bis 17.30 Uhr, zdi Zentrum

Köln: Praxisprojekt Lego Mindstorms

Zweitägiges Technik-Projekt

in Köln-Ossendorf bei der lise

GmbH für Schüler der Klasse 8

bis 10. Sa 10 bis 17 Uhr. Infos und

Anmeldung unter www.bildung.

koeln.de/legolise. € 15,– Verpflegungspauschale

SAMSTAG 28

Schulzentrum Buchheim:

Anmeldeschluss für „Get

loud for tolerance” Heute

ist Anmeldeschluss für den

Gesangswettbewerb zum Thema

Toleranz für Schüler der Klasse 5

bis Q2. Es locken tolle Geld- und

Sachpreise, wie z.B. professionelle

Aufnahme deines Songs in einem

Tonstudio oder Gutscheine für

Gesangsunterricht. KÄNGURUplus

ist Medienpartner. Alle Infos unter

www.sz-buchheim.de

8.00 bis 16.00 Uhr, Barcelona-

Allee, Rückseite Köln-Arkaden,

Köln-Kalk: Gebraucht-Fahrradmarkt

Veranstalter ist die Mountainbikegruppe

Köln-Bonn. Infos

unter www.fahrradmarkt-koeln.de

15.00 Uhr, Hänneschen Puppenspiele:

Bleck hinger die Britz!

Wie schwer ist eigentlich so

eine Puppe? Aus welchem Holz

sind diese geschnitzt? Wie eng

ist es denn so hinter der Britz?

Anmeldung erforderlich. € 12,50

SONNTAG 29

11.00 bis 17.00 Uhr, Helios37

Ehrenfeld: Weiberkram

Mädelsflohmarkt Second-Hand

Klamotten, ausgefallene

Designer-Unikate und mit viel

Liebe Selbstgemachtes. Weiberkram-DJs

legen die passenden

Sounds zur Schnäppchenjagd

auf. Außerdem könnt ihr euch in

die Lounges zurückziehen oder

euch zum Tanzen bereitmachen,

für Getränke und Streetfood ist

gesorgt. € 3,–/bis 12 Jahre frei

15.00 bis 19.00 Uhr, Brückenforum

Bonn: Mädelsflohmarkt

Shoppen von Mädels für Mädels.

Hier finden Klamotten, Schmuck,

Accessoires und viele andere

schöne Dinge eine neue glückliche

Besitzerin. € 3,–

MAI

MITTWOCH 02

17.00 bis 19.30 Uhr, girlspace:

Medienmix für Mädchen jeweils

mittwochs, außer in den Schulferien.

Die Teilnahme ist kostenlos!

FREITAG 04

Museum für Angewandte Kunst

Köln: Der Super Markt Handgemachtes,

Schmuck, Mode und

Design – so weit das Auge reicht!

SAMSTAG 05

10.00 Uhr, Schloss Burg a.d.

Wupper: Harry Potter Special Die

komplette Burganlage verwandelt

sich dieses Wochenende in

Hogwarts. Kommt im Kostüm und

bringt eure Eulen und Drachen

mit. Infos zu den Stargästen, dem

Programm und zum Ticketverkauf

unter www.potter.events

10.00 bis 16.00 Uhr, Köln-Nippes:

Hofflohmarkt Bei den

Hofflohmärkten verkaufen die

Hausanwohner im eigenen Hof

oder Garten — und das ganze

Veedel macht mit. Infos unter

www.hofflohmaerkte-koeln.de

11.00 bis 17.00 Uhr, VHS-Studienhaus:

WenDo — Basistraining

Sicher durch den Alltag für Mädchen

und Frauen ab 16 Jahren. In

Gesprächen, Rollenspielen und im

Einüben körperlicher Techniken

werden Lösungen für jede Frau

gesucht. Zweitägiges Angebot

heute und morgen. Anmeldung

bei der VHS Köln. € 74,–

12.00 bis 20.00 Uhr, Köln-

Ehrenfeld: Kunstroute Ehrenfeld

Gemälde in ausgewählten

Galerien betrachten und versteckte

Ateliers in Hinterhöfen bestaunen.

Anlässlich des Events können an

über 60 Veranstaltungsorten Kunstwerke

betrachtet

und erworben werden.

www.kunstroute-ehrenfeld.com

14.00 bis 18 Uhr, SAE Institut

Köln: Tag der offenen Tür In

entspannter Atmosphäre können

Besucherinnen und Besucher

heute die Räumlichkeiten und das

Equipment anschauen. In Workshops

und Vorträgen bekommen

sie einen Einblick in die Arbeit von

Medienschaffenden. Persönliche

Gespräche mit Studenten,

Dozenten, dem Bildungsberater

und dem Schulleiter informieren

über die verschiedenen Kurse und

Studiengänge so wie das

SAE Konzept. Um 14, 15.30 und 17

Uhr gibt es jeweils eine Vorstellung

des Lernkonzepts. Den ganzen

Nachmittag über werden Workshops

in Audio Engeneering,

Digital Film Production,

Cross Media Production, Games

und Music Business angeboten.

Bildungsberater Thomas Lehmann

steht für Fragen zur Verfügung:

Tel. 0221 – 16 88 26 60,

t.lehmann@sae.edu

www.sae.edu

Museum für Angewandte Kunst

Köln: Der Super Markt Handgemachtes,

Schmuck, Mode und

Design – so weit das Auge reicht!

KÄNGURUplus 03/18 37


SERVICE

VERANSTALTUNGEN MAI

IMPRESSUM

SONNTAG 06

Museum für Angewandte Kunst

Köln: Der Super Markt Hand

gemachtes, Schmuck, Mode und

Design – so weit das Auge reicht!

10.00 Uhr, Schloss Burg a.d.

Wupper: Harry Potter Special

Die komplette Burganlage verwandelt

sich dieses Wochenende in

Hogwarts. Kommt im Kostüm und

bringt eure Eulen und Drachen

mit. Infos zu den Stargästen, dem

Programm und zum Ticketverkauf

unter www.potter.events

12.00 bis 18.00 Uhr, Köln-Ehrenfeld:

Kunstroute Ehrenfeld

Gemälde in ausgewählten Galerien

betrachten und versteckte

Ateliers in Hinterhöfen bestaunen.

Anlässlich des Events können an

über 60 Veranstaltungsorten

Kunstwerke betrachtet und

erworben werden.

14.00 bis 16.00 Uhr, DASA —

Dortmund: Holografie-Workshop

Ein Workshop, in dem es um Laser,

Physik und Kreativität geht, für

Jugendliche ab 14 Jahren — 3D

zum Selbermachen. Anmeldung

erforderlich. € 40,–

15.00 Uhr, Pfarrheim St. Josef

Beuel: Kinder- & Jugendgala

Die Nachwuchsmagier von

„simsalabonn\”, die Magic Kids

nehmen euch im Rahmen der

Bonner Zauberwochen mit auf

eine magische Reise. € 5,–

Einzelnachhilfe

zu Hause

Köln

(0221)

9855325

facebook.com/abacus.koeln

MONTAG 07

Berufsfelderkundung in Köln Vom

2. bis 6. Juli können Jugendliche

der 8. Klassen die Arbeitswelt

kennenlernen und drei verschiedene

Berufsfelder in Betrieben

erkunden. Die Berufsorientierung

soll dazu beitragen, Schülerinnen

und Schülern einen ersten Einblick

in die Bandbreite der vorhandenen

Berufszweige zu vermitteln.

Noch bis zum 6. Juni könnt

ihr euch anmelden. Infos und

Anmeldung findet ihr unter www.

berufsfelderkundung-koeln.de

20.00 Uhr, Cinedom: Banff Mountain

Film Festival Acht inspirierende

Dokumentationen rund um

die Themen Outdoor, Natur und

Abenteuer. Tickets € 15,50

werden die bemerkens wertesten

Kinder- und Jugendtheaterinsznierungen

aus NRW und

internationale Gastspiele gezeigt.

Neben der professionellen

Jury wird es auch eine Jugendjury

geben, die am Ende einen

Preisverleiht. Infos unter

www.westwind-festival.de und

www.comedia-koeln.de

8.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Friesenplatz:

Gebraucht-Fahrradmarkt

Veranstalter ist die Mountainbikegruppe

Köln-Bonn. Infos unter

www.fahrradmarkt-koeln.de

10.00 bis 16.00 Uhr, Köln,

Agnesviertel: Hofflohmarkt Bei

den Hofflohmärkten verkaufen

die Hausanwohner im eigenen

Hof oder Garten — und das ganze

Veedel macht mit. Infos unter

www.hofflohmaerkte-koeln.de

DONNERSTAG 17

18.00 bis 19.30 Uhr, Carl Duisberg

Centren: High School Info-

Abend Umfassende Infos zu

verschiedenen Möglichkeiten an

öffentlichen und privaten Schulen

in den USA, Kanada, Australien,

Neuseeland, Großbritannien und

Irland. Außerdem werden Fragen

zu den ausländischen Schulsystemen,

zur Betreuung vor Ort, dem

Leben in einer Gastfamilie und den

Programmabläufen ausführlich

beantwortet. Bitte anmelden unter

0221 — 16 26-207 oder highschool@cdc.de.

Eintritt frei!

FREITAG 18

14.00 bis 17.30 Uhr, zdi Zentrum

Köln: Praxisprojekt Lego Mindstorms

Zweitägiges Technik-Projekt

in Köln-Mülheim für Schüler

der Klasse 8 bis 10. Sa 10 bis 17

Uhr. Infos und Anmeldung unter

www.bildung.koeln.de/lego2.

€ 15,–

SAMSTAG 19

8.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Neptunplatz,

Venloer Straße: Gebraucht-Fahrradmarkt

Veranstalter

ist die Mountainbikegruppe Köln-

Bonn. Infos unter

www.fahrradmarkt-koeln.de

8.00 bis 18.00 Uhr, Bonner Rheinaue:

Flohmarkt Besucher sollten

möglichst ohne Auto kommen.

12.00 Uhr, COMEDIA Theater:

Humanistische Jugendfeier Köln

Die Jugendfeier des Humanistischen

Verbandes (HVD) ist eine

festliche Veranstaltung für nichtreligiöse

Jugendliche zwischen

13 und 15 Jahren, die im Kreise

ihrer Familien den Übergang ins

Erwachsenleben feiern möchten

– als Alternative zur Konfirmation

und mit einer über 150jährigen

Tradition. Informationen unter Tel:

0171 – 830 67 84.

14.00 bis 17.00 Uhr, Kunstmuseum

Villa Zanders Berg. Gladbach:

Kunstlabor Parallel Offenes

Angebot für junge Menschen mit

und ohne Handicap ab 14 Jahren

unter künstlerischer und heilpädagogischer

Leitung. Anmeldung

erwünscht. Kostenfrei!

MONTAG 21

15.00 bis 19.00 Uhr, Eventschiff/

MS RheinEnergie: Sing om Rhing

Björn Heuser sticht Pfingstmontag

in See um singend den Rhein zu

erobern. Kölsches Mitsingkonzert

zwischen Rodenkirchen und

Mülheim. Einlass ab 14 Uhr. Tickets

bei der KD oder über koelnticket.de

SAMSTAG 26

Alanus Hochschule für Kunst

und Gesellschaft: Pädagogik

studieren! Infotag im Fachbereich

Bildungswissenschaft. Infos und

Anmeldung unter www.alanus.

edu/infotage-bildungswissenschaft.

Eintritt frei!

8.00 bis 16.00 Uhr, Barcelona-

Allee, Rückseite Köln-Arkaden,

Köln-Kalk: Gebraucht-Fahrradmarkt

Veranstalter ist die Mountainbikegruppe

Köln-Bonn. Infos

unter www.fahrradmarkt-koeln.de

9.00 bis 20.00 Uhr, Rennbahnpark

Neuss: Equitana 2018 Bis 27. Mai

präsentieren rund 250 Aussteller

der EQUITANA ihre Sortimente,

Innovationen und Dienstleistungen.

Während des Festivals

erwartet die Besucher nonstop

Lehrreiches, Informatives und

Rassepräsentationen. Die Abendveranstaltungen

mit den Shows

laden zum Staunen, Träumen und

Fachsimpeln ein.

Sonderveröffentlichung

Känguru Colonia Verlag GmbH

Hansemannstr. 17–21

50823 Köln

Tel. 0221 – 99 88 21-0

www.kaenguru-online.de

Auflage

35.000

26.000 Teilbeilage im

März 2018 in KÄNGURU Stadtmagazin

für Familien in Köln-

Bonn, 9.000 freie Verteilung

Redaktionsleitung

Petra Hoffmann

Mitarbeit

Anja Schimanke,

Ursula Katthöfer,

Katrin Adler,

Sue Herrmann,

Petra Schulte,

Isabella Schrader,

Hannah Süsterhenn,

Saskia Craiu,

Max Hoffmann,

Sophie Jenter,

Hanka Meves-Fricke,

Sonja Hoffmann

Mediaberatung

Susanne Geiger-Krautmacher

geiger@kaenguru-online.de

Sonja Bouchireb

bouchireb@kaenguru-online.de

Christine David

david@kaenguru-online.de

Petra Priggemeyer

priggemeyer@kaenguru-online.

de

Gestaltung

Bianca Werninghaus,

www.designfee.com

Lektorat

Kirsten Nagel

Titelfoto

© iStockphoto.com / AlexSava

Bildnachweise am Foto

Das nächste

KÄNGURUplus

erscheint im

Juni 2018.

MITTWOCH 09

17.00 bis 19.00 Uhr, Quartiersmanagement

Lannesdorf/

Obermehlem: Kreativ-Bastel-Treff

Monatlicher Kreativ-Bastel-Treff für

Bastelfreunde.

SAMSTAG 12

Comedia Theater: WESTWIND

Vom 12. bis 18. Mai 2018 findet

das Festival WESTWIND statt. Hier

© EQUITANA / Sven Cramer

38 KÄNGURUplus 03/18


SERVICE

VERANSTALTER

A

Abenteuer Lernen Köln

Haus Rath – Hauptstraße

50859 Köln

Tel. 0221 – 30 16 70 65

www.bogenschiessen-koeln.com

AbenteuerHallenKALK

Christian-Sünner-Str. 8

51103 Köln

Tel. 0221 – 880 84 08

www.abenteuer-halle.de

Alanus Hochschule für Kunst und

Gesellschaft

Villestr. 3

53347 Alfter

Tel. 02222 – 93 21-19 04

www.alanus.edu

Arithmeum Bonn

Lennéstr. 2

53113 Bonn

Tel. 0228 – 73 87 90

www.arithmeum.uni-bonn.de

B

Balloni

Ehrenfeldgürtel 88–94

50823 Köln

Tel. 0221 – 510 91- 0

www.balloni.de

BayKomm Leverkusen

Kaiser-Wilhelm-Allee 1b

51373 Leverkusen

Tel. 0214 – 305 01 00

www.baykomm.bayer.de

Bonner Rheinaue

Ludwig-Erhard-Allee

53175 Bonn

www.bonn.de

Brückenforum Bonn

Friedrich-Breuer-Str. 17

53225 Bonn

Tel. 0228 – 400 09-0

www.brueckenforum.de

Brunosaal Klettenberg

Klettenberggürtel 65

50939 Köln

www.brunosaal.de

Bürgerhaus Stollwerck

Dreikönigenstr. 23

50678 Köln

Tel. 0221 – 99 11 08-0

www.buergerhausstollwerck.de

Bürgerzentrum Deutz

Tempelstr. 41–43

50679 Köln

Tel. 0221 – 22 19 14 59

www.buergerzentrum-deutz.de

C

Carl Duisberg Centren

Hansaring 49–51

50670 Köln

Tel. 0221 – 16 26-277

www.cdc.de

Casamax Theater

Berrenrather Str. 177

50937 Köln

Tel. 0221 – 44 76 61

www.casamax-theater.de

Cassiopeia Bühne

Bergisch Gladbacher Str. 499–501

51067 Köln

Tel. 0221 – 937 87 87

www.cassiopeia-buehne.de

COMEDIA Theater

Vondelstr. 4-8

50677 Köln

Tel. 0221 – 88 87 73 33

www.comedia-koeln.de

D

DASA - Dortmund

Friedrich-Henkel-Weg 1–25

44149 Dortmund

Tel. 0231 – 90 71-26 45

www.dasa-dortmund.de

E

Erholungshaus Leverkusen

Nobelstr. 37

51368 Leverkusen

Tel. 0214 – 30-412 83/84

www.kultur.bayer.de

Eventschiff/MS RheinEnergie

Frankenwerft, KD-Anleger

50667 Köln

www.k-d.com

F

FamilienForum Südstadt

Arnold-von-Siegen-Str. 7

50678 Köln

Tel. 0221 – 93 18 40-0

www.bildung.erzbistum-koeln.de

G

girlspace im Kapitelhaus

Kartäusergasse 7a

50678 Köln

Tel. 0221 – 952 67 63

www.girlspace.de

Gloria Theater

Apostelnstr. 13

50667 Köln

Tel. 0221 – 258 17 95

www.gloria-theater.com

H

Hänneschen Puppenspiele

Eisenmarkt 2–4

50667 Köln

Tel. 0221 – 258 12 01

www.haenneschen.de

Hochschule Fresenius

Im MediaPark 4c

50670 Köln

0221 – 97 31 99-12

www.hs-fresenius.de

I

Industrie- und Handelskammer

(IHK)

Unter Sachsenhausen 10–26

50667 Köln

Tel. 0221 – 16 40-0

www.ihk-koeln.de

J

Jugendgästehaus Nettersheim

Schulstr. 22

53947 Nettersheim

www.nettersheim.de

Jugendzentrum Brüser Berg

Fahrenheitstr. 51

53125 Bonn

Tel. 0228 – 29 85 66

www.nachbarschaftszentrum.info

Junges Literaturhaus

Großer Griechenmarkt 39

50676 Köln

Tel. 0221 – 99 55 58 11

www.junges-literaturhaus.de

Junges Theater Bonn

Hermannstr. 50

53225 Bonn-Beuel

Tel. 0228 – 46 36 72

www.jt-bonn.de

K

KoelnMesse

Messeplatz 1

50679 Köln

Tel. 0221 – 821-0

www.koelnmesse.de

Kölner Jugendpark

Sachsenbergstr.

51063 Köln

Tel. 0221 – 81 11 98-0

www.koelner-jugendpark.eu

Kölner Künstler Theater

Grüner Weg 5

50825 Köln

Tel. 0221 – 510 76 86

www.k-k-t.de

Königin-Luise-Schule

Alte Wallgasse 10

50672 Köln

www.koenigin-luise-schule.de

Kulturkirche Köln-Nippes

Siebachstr. 85

50733 Köln-Nippes

Tel. 0221 – 73 37 00

www.kulturkirche-koeln.de

Kunstmuseum Villa Zanders

Berg. Gladbach

Konrad-Adenauer-Platz 8

51465 Bergisch Gladbach

Tel. 02202 – 14 23 34 oder

14 23 56

www.villa-zanders.de

L

LANXESS arena

Willy-Brandt-Platz 1

50679 Köln

Tel. 0221 – 80 20

www.lanxess-arena.de

Lutherkirche Köln-Süd

Martin-Luther-Platz 2–4

50677 Köln

www.lutherkirche-koeln.de

LVR Industriemuseum

Oberhausen

Hansastr. 20

46049 Oberhausen

Tel. 02234 – 992 15 55

www.industriemuseum.lvr.de

LVR Industriemuseum Ratingen

Cromforder Allee 24

40878 Ratingen

Tel. 02234 – 992 15 55

www.industriemuseum.lvr.de

M

minibib Wasserturm Kalk

Kalker Hauptstr. 55

51103 Köln

www.stbib-koeln.de

Mountainbikegruppe Köln-Bonn

Tel. 02685 – 98 81 03

www.fahrradmarkt-koeln.de

O

Oper Bonn

Am Boeselagerhof 1

53111 Bonn

Tel. 0228 – 77 80 00

www.theater-bonn.de

Q

Quartiersmanagement

Lannesdorf /Obermehlem

Ellesdorferstr. 46

53179 Bonn

R

Rautenstrauch-Joest-Museum

Cäcilienstr. 29–33

50667 Köln

Tel. 0221 – 221-313 56

www.museenkoeln.de

S

SAE Institute Köln

Carlswerkstr. 11c

51063 Köln

Tel. 0221 – 954 12 20

www.sae.edu

Schokoladenmuseum

Am Schokoladenmuseum 1a

50678 Köln

Tel. 0221 – 931 88 80

www.schokoladenmuseum.de

Stadthalle Mülheim

Jan-Wellem-Str. 2

51065 Köln

Tel. 0221 – 62 20 96

www.stadthalle-koeln.de

V

VHS-Forum im

Rautenstrauch-Joest-Museum

Cäcilienstr. 29–33

50667 Köln

www.vhs-koeln.de

VHS-Studienhaus

Cäcilienstr. 35

50667 Köln

Tel. 0221 – 221-236 05

www.vhs-koeln.de

Volksbühne am Rudolfplatz

Aachener Str. 5

50674 Köln

www.volksbuehne-rudolfplatz.de

Z

ZAK – Zirkus- und

Artistikzentrum Köln

An der Schanz 6

50735 Köln

Tel. 0221 – 702 16 78

www.tpzak.de

zdi Zentrum Köln

Julius-Bau-Str. 2

51063 Köln

www.zdi-zentrum-koeln.de

KÄNGURUplus 03/18

39


Finanzverwaltung

des Landes Nordrhein-Westfalen

Ausbildung Finanzwirt/in

Beamtin oder Beamter

in der Finanzverwaltung

Ausbildungsbeginn

September 2019

Wir erwarten:

Fachoberschulreife oder

einen vergleichbaren

Schulabschluss

Wir bieten:

eine zweijährige Ausbildung

im Finanzamt kombiniert

mit Unterricht an der

Landesfinanzschule NRW

mtl. Ausbildungsbezüge von

ca. 1.200,- Euro

Ausbildung

oder duales Studium?

Bei uns im Finanzamt

bekommen Sie beides.

Online bewerben unter

www.ausbildung-im-finanzamt.de

Studium Diplom-

Finanzwirt/in (FH)

Beamtin oder Beamter

in der Finanzverwaltung

Studienbeginn

September 2019

Wir erwarten:

Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife

Wir bieten:

ein dreijähriges duales

Studium an der Fachhochschule

für Finanzen NRW

in Nordkirchen, Hamminkeln

oder Herford – mit Praxisteilen

im Finanzamt

mtl. Ausbildungsbezüge

von ca. 1.250,- Euro

auch während der

Studienzeiten

MEHR INFOS:

PLUS VIDEOS

Sie sollten im Zeitpunkt der Einstellung eine Staatsangehörigkeit eines

EU-Staats bzw. eines Staats mit einem EU-Rechtsabkommen besitzen.

Diese Ausschreibung wendet sich ausdrücklich auch an Menschen mit

Migrationshintergrund. Erwünscht sind auch Bewerbungen von geeig neten

Schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten Menschen.

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