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KÄNGURUplus Oktober 2018

Das Stadtmagazin für Familien mit Teenagern in Köln, Bonn und Region erscheint mit folgenden Themen: Zukunft: Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler Familienleben: Influencer - Stars aus dem Internet Berufe-Check: Was macht eigentlich ein Barkeeper? Themen, Tipps und Termine rund um Berufsorientierung, Ausbildung, Studium, Freiwilligendienst

Das Stadtmagazin für Familien mit Teenagern in Köln, Bonn und Region erscheint mit folgenden Themen:

Zukunft: Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler
Familienleben: Influencer - Stars aus dem Internet
Berufe-Check: Was macht eigentlich ein Barkeeper?

Themen, Tipps und Termine rund um Berufsorientierung, Ausbildung, Studium, Freiwilligendienst

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<strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong><br />

DAS ERSTE MAL ...<br />

Stefan Knittler<br />

INFLUENCER<br />

Stars aus dem Internet<br />

BERUFE-CHECK<br />

Arbeiten in Harry’s<br />

New-York Bar<br />

Mit großem<br />

Veranstaltungs-<br />

Kalender<br />

<strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> –<br />

Februar 2019


INHALT / EDITORIAL<br />

INHALT<br />

NEUES AUS DER REGION<br />

04 Festival der Stadtbibliothek: MINTköln<br />

Barbie-Ausstellung in Zons: Busy Girl<br />

kurz notiert<br />

05 Ausstellung im Stadtmuseum: Köln 68!<br />

11. Kölner Alpintag<br />

06 Ausstellung in der Horbach-Stiftung:<br />

Vier Fotografen<br />

Festival für Digitales: Cyber JugZ 2.0<br />

Aktionstag: Wahrheit oder Fake?<br />

ADFC-Fahrradklima-Test <strong>2018</strong><br />

07 Ausstellung im Rautenstrauch-Joest-<br />

Museum: Fast Fashion<br />

ZUKUNFT<br />

08 Wettbewerb: Zeitreisende<br />

Ratgeber: Weltentdecker<br />

Karriere: Neue Wege der Rekrutierung<br />

bei der Arbeitsagentur<br />

09 Elternbriefe: Pubertät<br />

10 Tag der Medienkompetenz<br />

Steuererklärung für Einsteiger<br />

Neu: Internationale Medienakademie<br />

Infoabende: Schulbesuch weltweit<br />

11 Messe: Berufe live Rheinland<br />

22 Schülerwettbewerbe: Themen<br />

entdecken, die nicht auf dem<br />

Lehrplan stehen<br />

28 BERUFE-CHECK: ARBEITEN IN<br />

HARRY’S NEW-YORK BAR<br />

STADTLEBEN<br />

12 Kreativität: Das Bullet Journal<br />

MEDIEN<br />

14 Was guckst du? Empfehlungen von<br />

Eltern und Teenagern<br />

KOLUMNE<br />

14 DAS ERSTE MAL ... FRONTMAN<br />

VON STEFAN KNITTLER<br />

FAMILIENLEBEN<br />

16 INFLUENCER: STARS AUS DEM INTERNET<br />

SERVICE<br />

30 Veranstaltungen<br />

38 Impressum<br />

39 Veranstalter<br />

28<br />

14<br />

Kay-Uwe Paulen Krake<br />

© Sonja Hoffmann<br />

Liebe Leserinnen, liebe Leser,<br />

hängen eure Jungs und Mädels<br />

auch ständig am Handy? Und<br />

habt ihr manchmal das Gefühl,<br />

dass da Personen in eurem<br />

Familienleben mitmischen,<br />

von denen ihr noch nie etwas<br />

gehört habt? Wie unsicht bare<br />

Dritte sitzen sie am Tisch,<br />

gehen mit euren Sprösslingen<br />

ins Bad, zum Sport oder zum<br />

Shoppen. Ihre Meinung ist<br />

wichtig für eure Söhne und<br />

Töchter – und wenn man mal<br />

ganz ehrlich ist: Sie haben euch<br />

als Beraterinnen und Berater<br />

längst den Rang abgelaufen.<br />

Die Rede ist von sogenannten<br />

„Influencern“ – jungen Männern<br />

und Frauen, die ihr vermeintliches<br />

Privatleben offen in Blogs,<br />

Vlogs, auf Instagramm oder<br />

YouTube ausleben und von<br />

dort aus vorgeben, was top und<br />

was Flop ist. Unsere Autorin<br />

Anja Schimanke hat sich mit<br />

diesem Thema beschäftigt.<br />

Wie spannend es sein kann,<br />

sich intensiv und ohne Lehrplan<br />

und Notendruck mit Themen<br />

zu beschäftigen, beschreibt<br />

Ursula Katthöfer in ihrem Text<br />

über Schulwettbewerbe. Egal,<br />

ob im Bereich Wirtschaft,<br />

Kultur, Geschichte oder Gesellschaft<br />

– in den Teams, die sich<br />

an Wettbewerben beteiligen,<br />

können junge Menschen noch<br />

einmal ganz andere Seiten an<br />

sich entdecken und ihre Talente<br />

leben.<br />

Außerdem findet ihr in dieser<br />

Ausgabe Wissenswertes,<br />

Anregendes und Informatives<br />

rund um Ausbildung, Kultur<br />

und Medien.<br />

Wir wünschen euch viel Spaß<br />

beim Lesen!<br />

PETRA HOFFMANN<br />

UND DAS <strong>KÄNGURUplus</strong>-TEAM<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />

3


NEUES AUS DER REGION<br />

MINTköln<br />

BUSY GIRL<br />

Die Stadtbibliothek Köln feiert vom 11. bis 27. <strong>Oktober</strong> ihr<br />

erstes MINT-Festival. Wie begeistert man Jugendliche für<br />

Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und<br />

Technik? Die Stadtbibliothek Köln hat eine Antwort auf diese<br />

Fragen gefunden und geht bei der Vermittlung ganz neue Wege:<br />

Im <strong>Oktober</strong> findet in der Zentralbibliothek am Neumarkt und in<br />

elf Stadtteilbibliotheken ein großes Festival statt, die MINTköln.<br />

Dabei ist der Festivalcharakter bereits die Botschaft. Die Stadtbibliothek<br />

geht bewusst auf Distanz zum schulischen Kontext<br />

und lädt junge Leute ein zum Selbermachen und Ausprobieren.<br />

Rund 90 Veranstaltungen sind geplant – von Workshops über<br />

Come-together-Partys bis zu einem großen MINT-Tag für die<br />

ganze Familie in der Zentralbibliothek. Coding steht dabei ebenso<br />

auf dem Programm wie das Arbeiten mit einem 3D-Drucker<br />

oder einem Laser-Cutter. Auch die Möglichkeiten virtueller<br />

Realität kann man hier im wahrsten Sinne hautnah erleben. [ph]<br />

Info: www.mint-festival.de<br />

Sonderausstellung im Kreismuseum Zons. Seit beinahe<br />

60 Jahren lässt Barbie Mädchenherzen höherschlagen. Die<br />

beliebteste Puppe der Welt ist schön, umschwärmt und stets<br />

topmodisch gekleidet. Doch Barbie steht für mehr als nur<br />

oberflächliche Perfektion: Sie gilt als Vorbild der modernen<br />

Karrierefrau. Die populäre Blondine hat im Laufe der Jahrzehnte<br />

nämlich einen erstaunlichen Wandel durchgemacht:<br />

Während die erste Barbie noch ohne jegliche Funktion war,<br />

schlüpfte die Figur nach und nach in verschiedene Berufs rollen,<br />

die nicht unbedingt typisch für das vorherrschende Frauenbild<br />

waren, und wurde so zum Idol vieler junger Mädchen.<br />

Ob Air-Force-Pilotin, Paläontologin oder Präsidentschaftskandidatin<br />

– Barbie hatte insgesamt schon über 100 Berufe.<br />

Das Kreismuseum Zons widmet sich in der Ausstellung „Busy<br />

Girl – Barbie macht Karriere“ diesem Phänomen und zeigt die<br />

Puppe in diversen beruflichen Szenarien. Somit ist die Ausstellung<br />

nicht nur etwas für eingefleischte Barbie-Fans, sondern<br />

auch für alle, die an der gesellschaftspolitischen Entwicklung<br />

des Frauen bildes seit den 1960er Jahren interessiert sind. [kn]<br />

Info: 12.7.–14.10.,<br />

Kreismuseum Zons, Schloßstraße 1, 41541 Dormagen,<br />

Tel. 02133 – 530 20,<br />

www.rhein-kreis-neuss.de<br />

KURZ NOTIERT<br />

NEUES AUS<br />

DER REGION<br />

JUGENDTREFF<br />

In der neuen GAG-Siedlung am<br />

Grafenmühlenweg im Kölner Stadtteil<br />

Dellbrück wurde ein Jugendtreff<br />

eingerichtet. Im „Dell-Chill“ können<br />

die Kinder und Jugendlichen unter<br />

der Woche gemeinsam kochen, spielen<br />

oder eben chillen. Unter anderem<br />

erwartet sie dort ein Kickertisch, eine<br />

Tischtennisplatte, eine Playstation sowie<br />

Laptops mit Internetzugang. Die<br />

Initiative ist von den Jugendlichen vor<br />

Ort selbst ausgegangen, die sich viele<br />

Jahre für die Einrichtung eines altersgerechten<br />

Treffpunkts in ihrem Veedel<br />

eingesetzt haben. Träger ist die KJA:<br />

www.kja-koeln.de<br />

KUNST-WORKSHOP<br />

Das Kunstmuseum Villa Zanders in<br />

Bergisch Gladbach bietet monatlich<br />

unter dem Namen „Kunstlabor“ einen<br />

integrativen Workshop für junge Menschen<br />

ab 13 Jahren an. Der Kreativität<br />

der Teilnehmer sind bei der Auswahl<br />

von Technik und Thema keine Grenzen<br />

gesetzt. Der Workshop wird von<br />

einem jungen Team angeleitet und<br />

richtet sich an Menschen mit und ohne<br />

Behinderung. Die Teilnahme ist kostenfrei<br />

und ohne Anmeldung möglich.<br />

www.villa-zanders.de/htdocs_de/<br />

treffpunkt-museum/kunstlabor<br />

INTERNET-SICHERHEIT<br />

Die EU-Initiative für mehr Sicherheit<br />

im Netz klicksafe hat bei ihrem Webauftritt<br />

nun auch einen Bereich speziell<br />

für Jugendliche eingerichtet. Dort<br />

können sich die jungen User über<br />

relevante Themen wie Cybermobbing,<br />

Datenschutz, Hate Speech oder<br />

den sicheren Umgang mit geposteten<br />

Fotos informieren oder ihr Wissen bei<br />

verschiedenen Quizfragen testen. Zu<br />

jedem Thema können zudem kostenlos<br />

Materialien heruntergeladen werden.<br />

www.klicksafe.de/jugendbereich/<br />

klicksafe-fuer-jugendliche<br />

4 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18


NEUES AUS DER REGION<br />

Der Umbau Kölns zur autogerechten Stadt<br />

fand Widerhall in Künstlerkreisen. Wolf Vostells<br />

„Ruhender Verkehr“ vor der Galerie „Art<br />

intermedia“. Köln 1969<br />

© Kölnisches Stadtmuseum/Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln<br />

WIE GEHT’S<br />

WEITER NACH<br />

DER SCHULE?!<br />

Wie wäre es mit einem<br />

Auslandsaufenthalt?<br />

IN VIA Köln e.V. bietet Freiwilligendienste<br />

und Au Pair-Aufenthalte in<br />

vielen verschiedenen Ländern.<br />

Seit 1997 erfolgreiche<br />

Vermittlung mit uns<br />

ins Ausland!<br />

IN VIA Köln e.V. | Spielmannsgasse 4–10<br />

50678 Köln | Tel.: 0221/93181018<br />

E-mail: auslandswege@invia-koeln.de<br />

www.invia-koeln.de/international<br />

KÖLN 68!<br />

HOCH HINAUS!<br />

Ausstellung im Kölnischen Stadtmuseum.<br />

Das Jahr 1968 steht für vieles: Studentenproteste,<br />

antiautoritäre Erziehung, Hippies und<br />

Kommunen. Die junge Generation wollte das<br />

eingetrocknete, aus der Naziherrschaft hervorgegangene<br />

System nicht länger akzeptieren.<br />

Politik, Kunst und Kultur, aber auch das alltägliche<br />

Leben generell, wurden hinterfragt und<br />

durch neue Impulse nachhaltig beeinflusst.<br />

Im Jubiläumsjahr dieses epochalen Umbruchs<br />

widmet sich das Kölnische Stadtmuseum in<br />

seiner Ausstellung „Köln 68! Protest. Pop.<br />

Provokation.“ den Kölner Ereignissen rund um<br />

das Jahr 1968.<br />

Gezeigt werden neben Filmausschnitten und<br />

Zeitzeugeninterviews Originalobjekte aus der<br />

damaligen Protestbewegung der Kölner Schüler<br />

und Studenten. Zudem sind einige innovative<br />

Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung<br />

geplant, wie etwa Führungen mit Drinks<br />

oder eine Bustour zu Projekten in Köln, deren<br />

Wurzeln auf 1968 zurückgehen. [kn]<br />

Info: 20.10.<strong>2018</strong> – 24.2.2019,<br />

Kölnisches Stadtmuseum,<br />

Zeughausstraße 1–3, 50667 Köln,<br />

www.koelnisches-stadtmuseum.de<br />

Der 11. Kölner AlpinTag findet am 6. <strong>Oktober</strong><br />

statt. Die erste eigene Klettertour planen,<br />

bekannte Bergsportgrößen treffen oder neuste<br />

Trends aus der Ausrüster-Szene entdecken:<br />

Beim Kölner AlpinTag am 6. <strong>Oktober</strong> im<br />

Forum Leverkusen kommen Bergsportler,<br />

Outdoor-Fans und Reiselustige aller Altersgruppen<br />

auf ihre Kosten. Neben dem großen<br />

Ausstellerbereich mit über 70 Veranstaltern,<br />

Tourismusverbänden, Herstellern und<br />

Ausrüstern gibt es kostenfreie Kurzvorträge<br />

zu verschiedenen Themen sowie spektakuläre<br />

Reisereportagen auf Großbildleinwand.<br />

Schwindelfreie können sich auf den größten<br />

mobilen Kletterturm Europas freuen und<br />

sogar das virtuelle Bergerleben ist möglich:<br />

Beim Mammut-Stand könnt ihr mit 360-Grad-<br />

VR-Brillen mitten in der Stadt eine beeindruckende<br />

Abfahrt durch einen eisigen Steilhang<br />

machen. Außerdem im Angebot: Balancieren<br />

auf Slacklines, ein Outdoor- & Survival-<br />

Training, eine Tombola mit tollen Preisen und<br />

ein alpiner Secondhandmarkt. [ph]<br />

Info: 6.10., 10–19 Uhr, Forum Leverkusen,<br />

Eintritt frei, ausgenommen sind Reisereportagen<br />

und Workshops. www.koelner-alpintag.de<br />

SUPPORT<br />

YOUR<br />

LOCAL<br />

HEROES!<br />

ONLINE-SERVICE<br />

MEDIEN-CAMP<br />

UMFRAGE<br />

Die Familienkasse der Bundesagentur<br />

für Arbeit hat einen Online-Service für<br />

die Weiterbewilligung des Kindergelds<br />

während des Studiums eingerichtet.<br />

Nach Beendigung der Schulausbildung<br />

werden die Eltern nun automatisch<br />

von der Familienkasse angeschrieben<br />

und erhalten einen individuellen<br />

Zugangscode für das Online-Portal,<br />

wo bereits alle relevanten Daten für die<br />

Weiterbewilligung hinterlegt sind. Nur<br />

noch der Studiennachweis muss ganz<br />

unbürokratisch hochgeladen werden.<br />

www.familienkasse.de<br />

Vom 14. bis zum 17. <strong>Oktober</strong> findet im<br />

Kölner Jugendpark das Creative Media<br />

Camp statt. Jugendliche ab zwölf<br />

Jahren haben an diesen vier Tagen<br />

die Möglichkeit, unter Anleitung gemeinsam<br />

Musik- und Fotoaufnahmen<br />

zu erstellen und anschließend<br />

einen Videoclip zu produzieren. Die<br />

Teilnehmer dürfen ihrer Kreativität<br />

freien Lauf lassen und mit unterschiedlichen<br />

Beats, Fototechniken<br />

und Special Effects wie Stop-Motion<br />

oder Greenscreen experimentieren.<br />

www.koelner-jugendpark.eu/herbstferien<br />

Die Kölner Jugendbefragung ist mit<br />

großem Erfolg beendet worden. Die<br />

hohe Teilnehmerzahl von rund 5.000<br />

hat die Erwartungen der Stadt Köln<br />

bei weitem übertroffen. Jugendliche<br />

und junge Erwachsene im Alter von<br />

14 bis 20 Jahren wurden zu stadt -<br />

relevanten Themen wie Perspektiven<br />

für die Stadt, Partizipation oder Freizeitverhalten<br />

befragt. Die Ergebnisse<br />

werden Bestandteil des nächsten<br />

Kinder- und Jugendförderplans sein.<br />

Ein ausführlicher Ergebnisbericht<br />

folgt Anfang des kommenden Jahres.<br />

www.jugendbefragung.koeln<br />

Bestellungen<br />

unter:<br />

www.kaenguruonline.de/<br />

111Orte.html<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />

5


NEUES AUS DER REGION<br />

VIER FOTOGRAFEN<br />

Ausstellung in der Horbach Stiftung. Anlässlich des Photoszene-Festivals<br />

<strong>2018</strong> zeigen die Kunsträume der Michael<br />

Horbach Stiftung in der Südstadt vier Einzelausstellungen.<br />

Jede Foto-Ausstellung beschäftigt sich auf ihre eigene Art<br />

mit menschlichen Schicksalen. Hauptanliegen des Sammlers<br />

Horbach ist es, die kreative und sozialkritische Weltsicht der<br />

Künstler zu vermitteln und den Besuchern einen Einblick in<br />

deren Lebenswelt zu eröffnen. Quer über den Globus geht’s<br />

von den Müllhalden Indiens zu Folter-Opfern der Pinochet-Diktatur<br />

in Chile, Roma in der Slowakei bis hin zu Flüchtlingskindern<br />

im Libanon. [sh]<br />

CYBER JUGZ 2.0<br />

Festival für Digitales in Kalk. Wir leben in einer hoch technologisierten<br />

Welt. Wir sind umgeben von digitaler Kunst, virtuellen<br />

Spielen und Social Media. Doch welche Prozesse stecken<br />

hinter all diesen digitalen Endprodukten? Antworten darauf will<br />

das Festival für Digitales „Cyber JugZ 2.0“ geben. Das Anfang<br />

November stattfindende Event in den Abenteuerhallen Kalk<br />

richtet sich an Digital Natives von 14 bis 20 Jahren. In drei Tagen<br />

und Nächten haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Workshops<br />

zu den Themen Musik, Gaming, Coding und Making oder<br />

Video und Fotografie zu besuchen. Zudem wird es einen Open-<br />

Space- Bereich und eine Eventbühne geben.[kn]<br />

Info: Bis 21.10., Mi und Fr 15.30 bis 18.30 Uhr, So 11 bis 14 Uhr,<br />

Michael Horbach Stiftung, Wormser Str. 23, 50677 Köln,<br />

www.michael-horbach-stiftung.de<br />

Info: 2.–4.11., 90 Euro,<br />

Abenteuerhallen Kalk,Christian-Sünner-Str. 8, 51103 Köln,<br />

https://ahk.abenteuerhallenkalk.de<br />

© istock_kbeis<br />

© „Invisible children“: Mohammad/Foto: Rania Matar<br />

MISSION ZUKUNFT: LEBEN IM WELTALL<br />

Schul-Kunstwettbewerb. Wie könnte ein<br />

Leben im Weltall aussehen? Wie sehen die<br />

Städte dort aus? Wie verbringen die Menschen<br />

ihre Freizeit? Welche Verkehrsmittel<br />

werden genutzt? Diesen und weiteren<br />

Fragen können Schülerinnen und Schüler<br />

aus ganz NRW der Jahrgangsstufen 4 bis 10 in einem Kunstwettbewerb<br />

des Schulzentrums in Buchheim nachgehen.<br />

Ihre Ideen dürfen die Jugendlichen zeichnen, malen oder<br />

als Modell bauen und bis zum 31. März 2019 einreichen. Den<br />

Gewinnern winken tolle Preise. Preisverleihung ist am 15. Juni<br />

2019 im Schulzentrum Buchheim. [ph]<br />

Info: Schulzentrum Buchheim, Arnsberger Str. 11, 51065 Köln,<br />

www.sz-buchheim.de<br />

WIE VIEL FAHRRAD STECKT IN KÖLN?<br />

ADFC-Fahrradklima-Test <strong>2018</strong>. Noch bis 30. November <strong>2018</strong><br />

findet bundesweit der ADFC-Fahrradklima-Test statt. Dabei geht<br />

es auch bei uns in Köln wieder um die Frage: Wie ist es um die<br />

Fahrrad-Infrastruktur in unserer Stadt bestellt? Was wird in Köln<br />

überhaupt zum Thema „Fahrrad“ angeboten? Und was hat sich<br />

seit der letzten Erhebung vor zwei Jahren getan? Es ist die weltweit<br />

größte Befragung zum Thema Radverkehr. Köln hat beim<br />

letzten Fahrradklima-Test einen der letzten Plätze belegt. Unter<br />

den vier deutschen Millionenstädten erzielte unsere Stadt sogar<br />

das schlechteste Ergebnis. Wir sind gespannt auf die neuen<br />

Ergebnisse. [kn]<br />

Info: www.fahrradklima-test.de<br />

6 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18


NEUES AUS DER REGION<br />

FAST FASHION<br />

Die Schattenseiten der Mode<br />

Vom 12. <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> bis 24. Februar 2019 wirft die neue Sonderausstellung im<br />

Rautenstrauch-Joest-Museum einen kritischen Blick hinter die Kulissen der globalisierten<br />

Textilwirtschaft. Die Ausstellungsmacher wollen dazu anregen, sich engagierter mit dem<br />

Thema Mode-Konsum und seinen sozialen und ökologischen Folgen zu beschäftigen.<br />

Wie kann es sein, dass ein T-Shirt heute<br />

weniger kostet als ein großer Kaffee; ein<br />

Kleid so viel wie ein Eisbecher; eine Hose<br />

so viel wie ein Kinoticket? Kann Kleidung<br />

umwelt- und sozialverträglich sein, wenn<br />

sie um die halbe Welt transportiert werden<br />

muss, bevor sie im Laden verkauft<br />

wird? Welche Verantwortung tragen<br />

Konsumenten? Und was können sie tun,<br />

um etwas an Produktionsbedingungen<br />

zu verändern?<br />

In sieben Stationen befasst sich die Ausstellung<br />

„Fast Fashion. Die Schattenseiten<br />

der Mode“ mit Fragen wie diesen.<br />

Sie beleuchtet Produktionsmechanismen<br />

und erklärt wirtschaftliche und soziale<br />

Aspekte. Darüber hinaus beschäftigt<br />

sie sich auch mit Umweltfragen, denn<br />

die Mode-Industrie besitzt eine denkbar<br />

schlechte Umweltbilanz und gehört zu<br />

den Branchen mit teilweise katastrophalen<br />

Arbeitsbedingungen und Löhnen<br />

Foto:<br />

Tim Mitchell<br />

2005<br />

unterhalb des Existenzminimums. Der<br />

Parcours führt die Besucher durch den<br />

gesamten Konsumprozess. Videoinstallationen<br />

und Fotowände, Infografiken und<br />

Schautafeln geben einen ebenso aufklärenden<br />

wie anschaulichen Einblick in<br />

die Schnelllebigkeit des Geschäfts, in die<br />

globale Vernetzung der Branche sowie in<br />

die Lebensverhältnisse der Textilarbeiter<br />

einerseits und die Kaufhaltung der Textilkonsumenten<br />

andererseits.<br />

FAST FASHION VERSUS<br />

SLOW FASHION<br />

Ein zweiter Teil der Ausstellung widmet<br />

sich alternativen Materialien, nachhaltigen<br />

Produktionstechniken und fairem<br />

Handel – also dem Gegenmodell, der<br />

Slow Fashion. Sie ist ein Bewusstsein,<br />

eine Haltung, die sich alle Protagonisten<br />

der Mode-Industrie zu eigen machen<br />

könnten: Designer, die bei ihren Entwürfen<br />

die Nachhaltigkeit mitdenken. Produzenten,<br />

die lokale Manu fakturen mit der<br />

Realisierung beauftragen und dabei die<br />

Arbeitsbedingungen vor Ort im Auge behalten.<br />

Und nicht zuletzt Käufer, die sich<br />

um weniger Konsum und nachhaltige<br />

Alternativen bemühen. Oder aber bereit<br />

sind, für menschenwürdige Arbeitsbedingungen<br />

und faire Löhne entsprechend<br />

höhere Preise zu zahlen.<br />

Begleitet wird die Ausstellung von einem<br />

Veranstaltungsprogramm, das Kölner<br />

Modeschaffende und Händler, Produzenten<br />

und Konsumenten, Künstler,<br />

Schulen und Hochschulen, die sich für<br />

einen fairen Modekonsum engagieren,<br />

einbezieht. Modeschauen stellen Kölner<br />

Fair-Trade-Labels und Designer vor.<br />

Monatliche Thementage widmen sich<br />

insbesondere der Slow Fashion. Geplant<br />

sind außerdem Tauschbörsen für Weihnachtsgeschenke<br />

oder Karnevalskostüme<br />

sowie Vorträge, Filme und Podiumsdiskussionen<br />

zu aktuellen sozialen und<br />

politischen Entwicklungen. [sh]<br />

FAST FASHION<br />

12.8.<strong>2018</strong> bis 24.2.<strong>2018</strong><br />

Rautenstrauch-Joest-Museum<br />

Cäcilienstr. 29–33<br />

50667 Köln,<br />

www.museenkoeln.de/Rjm<br />

Seidenweberin<br />

aus Kukasin, Thailand<br />

Foto: Annabelle<br />

Springer, Köln<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />

7


ZUKUNFT<br />

WELTENTDECKER<br />

Der beliebte Ratgeber in 10. Auflage. Ob als Au-pair, Freiwillige<br />

oder Sprachreisende – als junger Mensch die Welt zu<br />

bereisen, ist in Zeiten der Globalisierung einfacher und gefragter<br />

als je zuvor. Unabhängige Hilfe im Bereich Auslandsaufenthalte<br />

verspricht das „Handbuch Weltentdecker“, das bereits in<br />

der 10. Auflage erscheint. Das Standardwerk erläutert die beliebtesten<br />

Programme fürs Ausland und listet hilfreiche Kontaktadressen<br />

zur weiterführenden Information auf. Zudem stellt es<br />

Austauschorganisationen und Reiseanbieter in übersichtlichen<br />

Preis-Leistungs-Tabellen vor. [kn]<br />

Info: Handbuch Weltentdecker.<br />

Der Ratgeber für Auslandsauf enthalte, weltweiser Verlag,<br />

14,80 Euro, www.handbuchweltentdecker.de<br />

ZEITREISENDE<br />

Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und<br />

Forschung. Im Rahmen des Wissenschaftsjahrs <strong>2018</strong>, das den<br />

vielfältigen Fragen zu den Arbeitswelten der Zukunft nachgeht,<br />

hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Aktion<br />

„Zeitreisende – Entdeckt die Berufe im Wandel“ initiiert. Die<br />

Kampagne mit daran angeschlossenem Wettbewerb richtet<br />

sich an Schulklassen und Jugendgruppen im Alter von 12 bis<br />

18 Jahren.<br />

Die teilnehmenden Teams sind aufgefordert, sich in Eigenregie<br />

Interviewpartner aus dualen Ausbildungsberufen auszusuchen<br />

und diese zum Wandel in ihrem Beruf zu befragen. Ob es um<br />

das Arbeitsumfeld, Ausbildungsinhalte oder andere Aspekte<br />

geht, bleibt den Gruppen selbst überlassen. Über den Austausch<br />

mit ihren Gesprächspartnern erhalten die Jugendlichen Insiderwissen<br />

und können als Zeitreisende erfahren, wie sich das<br />

Berufsbild im Laufe der Jahre verändert hat.<br />

Mit der digitalen Dokumentation ihrer Interviews können die<br />

Teams anschließend am Wettbewerb zur Aktion teilnehmen.<br />

Es gibt eine mehrtägige Gruppenreise, Tagesausflüge und diverse<br />

Sach- und Geldpreise zu gewinnen. Teilnahmeschluss ist der<br />

2. November <strong>2018</strong>. [kn]<br />

Info: www.wissenschaftsjahr.de/jugendaktion<br />

NEUE WEGE IN DER REKRUTIERUNG<br />

Karriere bei der Bundesagentur für Arbeit (BA). Mit einem<br />

Spiel geht die Bundesagentur auf die Suche nach jungen<br />

Talenten und neuen Mitarbeitern. Um ihre Bekanntheit bei Jugendlichen<br />

zu erhöhen, hat die BA ein Rekrutierungsspiel mit<br />

dem Titel „Amtliche Helden“ entwickelt, mit dem sie gezielt junge<br />

Menschen auf sich als attraktive Arbeitgeberin aufmerksam<br />

machen. Rund 1.500 Auszubildende und Studierende stellt die<br />

BA jedes Jahr neu ein. Als sogenanntes „Serious Game“ soll<br />

„Amtliche Helden“ nicht nur Spaß machen, sondern Informationen<br />

und Inhalte über spielerische Elemente vermitteln. Na, habt<br />

ihr das Zeug zum Helden? [sh]<br />

Info: Kostenfrei im App-Store für Android- und Apple-Geräte,<br />

www.arbeitsagentur.de/ba-karriere/ba-amtliche-helden<br />

© istock_FrancescoCorticchia<br />

8 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18


ZUKUNFT<br />

© istock_wundervisuals<br />

ELTERNBRIEFE<br />

Der Arbeitskreis Neue Erziehung e. V. (ANE) hat schon viele<br />

Generationen von Eltern mit dem Wichtigsten zum Thema<br />

Erziehung von Kindern versorgt. Von der Geburt bis zum achten<br />

Geburtstag kommt der Elternbrief regelmäßig per Post ins Haus,<br />

thematisch immer genau auf das Alter des Kindes abgestimmt.<br />

Ergänzt werden die „klassischen“ Elternbriefe von den sogenannten<br />

Extrabriefen. Diese behandeln ein bestimmtes Thema ausführlicher,<br />

wie beispielsweise Vereinbarkeit von Kind und Beruf<br />

oder auch typische Tabu-Themen wie häusliche Gewalt oder<br />

sexueller Missbrauch. Dem Thema Pubertät sind gleich zwei<br />

Extrabriefe gewidmet. Der erste befasst sich mit den wirren<br />

Widersprüchen der 10- bis 13-Jährigen. Der zweite begleitet<br />

Eltern von älteren „Pubertieren“ (13 bis 18 Jahre) auf dem<br />

Weg zum Erwachsenwerden. Hier werden klassische Themen<br />

wie „Chaos im Körper und in der Gefühlswelt“, „Null Bock auf<br />

Schule“, „Liebe, Sex, das erste Mal“, „Medienkonsum“, aber auch<br />

„Grenzerfahrungen“ und „Suchtgefahr“ behandelt – nie mit<br />

belehrendem Zeigefinger, aber immer mit einer guten Portion<br />

Humor und vielen pragmatischen Ratschlägen.<br />

Gegründet wurde der Arbeitskreis von Eltern und Schulreformern<br />

bereits 1951. Er richtet sich seitdem an alle Eltern, unabhängig<br />

von ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft oder ihrer<br />

religiösen Zugehörigkeit.<br />

Leitgedanke des ANE ist<br />

seit jeher, Eltern dabei<br />

zu unterstützen, ihre<br />

Kinder zu selbstbewussten<br />

Mitgliedern einer<br />

demokratischen<br />

Gesellschaft zu<br />

erziehen. [sh]<br />

Info:<br />

Arbeitskreis Neue<br />

Erziehung e. V.,<br />

Tel. 030 – 25 90 06-0,<br />

www.ane.de<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />

9


ZUKUNFT<br />

STEUERERKLÄRUNG FÜR EINSTEIGER<br />

Tipps vom Bund der Steuerzahler. Im Schnitt bekommen Steuerzahler<br />

935 Euro vom Fiskus erstattet, wenn sie eine Einkommensteuererklärung<br />

abgeben. Wer ist aber überhaupt verpflichtet<br />

eine Steuererklärung abzugeben? Und für wen lohnt sich<br />

eine freiwillige Steuererklärung? Bis wann muss die Erklärung<br />

abgegeben sein und welches Finanzamt ist für mich zuständig?<br />

In der neuen Broschüre „Meine erste Steuerer klärung“ erklärt<br />

der Bund der Steuerzahler, was man als Auszubildender,<br />

Student oder Berufseinsteiger so alles zu beachten hat, und<br />

am Ende kann man sich womöglich über eine Erstattung vom<br />

Finanzamt freuen. [sh]<br />

Info: Bund der Steuerzahler Deutschland e. V.,<br />

Service-Hotline 0800 – 883 83 88, info@steuerzahler.de,<br />

www.steuerzahler.de<br />

© istock_MadCircles<br />

© istock_flavijus<br />

© istock_mediaphotos<br />

WAHRHEIT ODER FAKE?<br />

Aktionstag der Landesregierung NRW. Zum siebten Mal findet<br />

am 5. November der Tag der Medienkompetenz im Düsseldorfer<br />

Landtag statt. Unter dem Motto „Was steckt dahinter?<br />

Medienbildung in Zeiten von Fake News, Verschwörungstheorien<br />

und Algorithmen“ will der Aktionstag Projekte und<br />

Aktivitäten im Bereich Medienkompetenzförderung präsentieren<br />

sowie den Diskurs zwischen Landespolitik, Medienbildung<br />

und Bürgern zu aktuellen Herausforderungen der digitalen<br />

Gesellschaft fördern. Angeboten werden eine interaktive Ausstellung,<br />

Arbeits- und Diskussionsgruppen, Vorträge, Präsentationen<br />

und Kurzfilme im „Medienkompetenz-Kino“. [kn]<br />

Info: 5.11., Anmeldung unter www.tagdermedienkompetenz.de<br />

INTERNATIONALE MEDIEN- UND<br />

BUSINESS AKADEMIE<br />

„Lernen bei den Profis!“ lautet der Leitgedanke der privaten<br />

berufsbildenden MiB-Akademie (Internationale Medien- und<br />

Business Akademie) mit Sitz auf dem Gelände der MMC Studios<br />

in Köln-Ossendorf. Für alle, die beruflich „was mit Medien“<br />

machen wollen, sicherlich eine gute Anlaufstelle. Ausgebildet<br />

wird in den Bereichen Mediengestalter, Veranstaltungskaufmann<br />

und Kaufmann für Marketingkommunikation. Das<br />

Besondere an der Ausbildung ist gewiss die Nähe zu den MMC<br />

Studios. Die Schüler profitieren hier von der aktuellsten Produktionstechnik,<br />

können an realen Sets trainieren und die Medienund<br />

Veranstaltungsbranche hautnah erleben. [sh]<br />

Info: MiB-Akademie, Am Coloneum 1, 50829 Köln,<br />

www.mib-akademie.de<br />

SCHULBESUCH WELTWEIT<br />

Infos aus erster Hand. Ob vor oder nach dem Abi – ein Highschool-Aufenthalt<br />

ist ein unvergessliches Erlebnis, das die Weltoffenheit<br />

fördert und das Selbstbewusstsein stärkt. Einen lebendigen<br />

Eindruck vom Besuch einer Highschool oder eines Internats<br />

gibt es im Herbst bei den Ländertagen der Carl Duisberg<br />

Centren. Gemeinsam mit internationalen Schulpartnern und<br />

ehemaligen Teilnehmern informiert das Team der Carl Duisberg<br />

Centren über das Leben in einer Gastfamilie, die Wahl der Schulfächer<br />

und die intensive Betreuung während des Auslandsaufenthalts.<br />

Außerdem besteht die Möglichkeit, mit den von weit<br />

her angereisten Schulvertretern ins Gespräch zu kommen und<br />

nebenbei schon mal die eigenen Englischkenntnisse zu testen.<br />

Info: Carl Duisberg Centren, Hansaring 49–51, 50670 Köln,<br />

Tel. 0221 – 1626-207, highschool@cdc.de,<br />

www.carl-duisberg-highschool.de/infoveranstaltungen<br />

10 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18


MIT<br />

PERSÖNLICHKEIT<br />

ECHT WAS ERREICHEN<br />

Hallo, mein Name ist Murat und ich suche Auszubildende<br />

sowie Nachwuchs- und Führungskräfte,<br />

die ECHT WAS ERREICHEN möchten.<br />

Als Marktmanager spreche ich aus Erfahrung<br />

und kann REWE als Arbeitgeber nur empfehlen.<br />

Jeder Tag ist anders und abwechslungsreich.<br />

Der direkte Kundenkontakt macht einfach Spaß<br />

und man kann seine eigenen Vorstellungen und<br />

seine Persönlichkeit im Markt einbringen. Ganz<br />

selbstverständlich bei uns, denn hier wird<br />

man dazu motiviert, seine Ideen im Team zu<br />

verwirklichen.<br />

Zeig auch du, was in dir steckt!<br />

Bewirb dich:<br />

REWE.DE/karriere<br />

Murat Y.,<br />

REWE Marktmanager<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />

11


STADTLEBEN<br />

Text: Hannah Süsterhenn, Teresa Petruschke und Saskia Craiu<br />

DAS BULLET JOURNAL<br />

Mit Stift und Papier zu neuer Produktivität<br />

Kalender – einmal analog, einmal digital. Dazu dann noch<br />

ein Notizheft für die Arbeit, einen Taschenkalender für die<br />

Familientermine und ein Scrap-Book zum Kritzeln zwischendurch.<br />

Wie soll man denn da den Überblick behalten<br />

über Termine, Geburtstage, Deadlines, Ideen, To-do-Listen<br />

und Feiertage? Richtig. Gar nicht. Diese Erkenntnis hatte<br />

auch Ryder Carroll, ein Produkt-Designer aus Brooklyn, New<br />

York. Genervt von dem ständigen Wechseln der Kalender,<br />

Apps und Notizhefte, entwickelte er das Bullet Journal.<br />

WAS IST EIN<br />

BULLET JOURNAL?<br />

Das Bullet Journal ist eine Mischung aus<br />

Kalender, Tagebuch, Notizblock, Malbuch<br />

und allem, was es sonst noch so<br />

sein soll. Man braucht nur ein Heft und<br />

einen Stift und schon kann es losgehen.<br />

Die Individualität steht dabei absolut im<br />

Vordergrund. Jede kann sich ihr Bullet<br />

Journal so gestalten, wie sie es braucht.<br />

Die Idee kommt an, denn die Anhängerschaft<br />

wächst stetig. Längst gibt es unendlich<br />

viele Blogs und Web seiten, die<br />

sich mit der neuen Methode der Organisation<br />

beschäftigen oder die neuesten<br />

Gestaltungsideen vorstellen. Um euch<br />

einen Einblick in diesen Dschungel der<br />

Möglichkeiten zu verschaffen, haben wir<br />

selbst angefangen ein Bullet Journal zu<br />

führen. Wir haben uns dabei an Ryders<br />

Grundgerüst orientiert und es nur minimal<br />

ausgebaut.<br />

4. Auf die nächsten Seiten kommen eure<br />

täglichen Übersichten. Schreibt dafür<br />

einfach das Datum und den Tag als<br />

Zwischenüberschrift auf. Wie viel Platz<br />

für einen Tag gebraucht wird, hängt<br />

von der Menge der Ereignisse ab. Ihr<br />

könnt auch Felder für To-do-Listen,<br />

Notizen und Sonstiges hinzufügen.<br />

5. Um die Einträge zu organisieren und<br />

übersichtlich zu gestalten, könnt ihr<br />

verschiedene Zeichen und Symbole<br />

verwenden. Für unser Selbstexperiment<br />

haben wir uns auch hier an die<br />

Vorgaben von Carroll gehalten, die<br />

auf seiner Webseite nachzulesen sind.<br />

Doch auch hier gilt: alles kann, nichts<br />

muss!<br />

6. Selber verzieren, organisieren,<br />

strukturieren!<br />

ERSTE SCHRITTE MIT<br />

RYDERS GRUNDGERÜST<br />

1. Legt einen Index an, indem ihr die Seiten<br />

eures Buches nummeriert und die<br />

erste davon mit „Index“ betitelt. Dies ist<br />

euer Inhaltsverzeichnis, in das ihr alle<br />

weiteren Kapitel eintragt.<br />

2. Die nächsten freien Seiten sind euer<br />

„Future Log“, mit dem ihr euch einen<br />

Überblick verschafft über Urlaube, Veranstaltungen,<br />

Geburtstage und andere<br />

Events, die im nächsten Jahr anstehen.<br />

3. Auf die nächste Doppelseite kommt<br />

eure monatliche Übersicht. Hier gibt<br />

es viele Möglichkeiten zur Gestaltung.<br />

Eine Option wäre, alle Daten und Tage<br />

des Monats aufzuschreiben und eine<br />

Liste mit allen Erledigungen und Ereignissen<br />

des Monats zu machen.<br />

AUSBAUMÖGLICHKEITEN<br />

Wenn ihr die ersten Schritte getan habt,<br />

ergibt sich eine Art Grundversion, mit der<br />

ihr euch in diese Art der Organisa tion<br />

einarbeiten könnt. Das Bullet Journal ist<br />

allerdings mehr als ein schwarzweißer<br />

Terminplaner. Im Gegenteil – es dient<br />

auch dazu, sich kreativ auszuleben und<br />

Ideen, Gedanken oder Projekte aller Art<br />

festzuhalten. Im Internet findet ihr als<br />

Inspiration die schönsten To-do- und<br />

Wunschlisten. Von „Bücher, die ich lesen<br />

möchte“ über „Meine Reiseziele“ bis<br />

„Neujahrsvorsätze“ ist alles dabei. Auch<br />

beliebt: Habit- oder Mood-Tracker, in die<br />

ihr jeden Tag eintragt, was ihr gemacht<br />

oder wie ihr euch gefühlt habt. Und ein<br />

letzter Tipp: Wer sich am Anfang noch<br />

etwas schwertut mit dem Zeichnen oder<br />

besonderen Wert auf eine einheitliche<br />

Optik legt, findet im Zeichenbedarf eine<br />

Vielfalt an Mal- und Zeichenschablonen.<br />

12<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18


STADTLEBEN<br />

Messe für<br />

Ausbildung<br />

& Studium<br />

Koelnmesse<br />

16. & 17.<br />

November<br />

Fr 9–14 Uhr<br />

Sa 9–16 Uhr<br />

Rund 130 Aussteller<br />

Online-Test zur Vorbereitung<br />

Kostenlose Bewerbungsfotos<br />

Berufe live ausprobieren<br />

Eintritt frei<br />

Powered by<br />

einstieg.com/berufelive<br />

Neugierig geworden?<br />

Dann findet ihr hier viele weitere<br />

Ideen und Anregungen:<br />

Das original Bullet Journal von Ryder<br />

http://bulletjournal.com<br />

Das Blog Boho-Berry<br />

www.bohoberry.com/category/<br />

bullet-journal<br />

Einen unerschöpflichen Pool<br />

an Bildern bietet Pinterest.<br />

www.pinterest.de<br />

KÄNGURU-Illustratorin Frau<br />

Sonnenberg bietet auf ihrer Seite<br />

schön gestaltete Planervorlagen<br />

zum Selberausdrucken – für alle,<br />

die nicht mit einem leeren<br />

Blatt anfangen wollen:<br />

www.frausonnenberg.de/planb<br />

DU WILLST<br />

GEHÖRT WERDEN?<br />

Dann mach eine Ausbildung zum Hörakustiker. Erlerne einen<br />

spannenden Beruf mit Zukunft und verbessere die Klangwelt<br />

hörgeschädigter Menschen. Bewirb dich jetzt:<br />

koettgen-hoerrevolution.de/azubis<br />

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MEDIEN<br />

FAMILIEN<br />

GESUCHT<br />

Habt ihr Lust, mit euren<br />

Jugendlichen einen Medientipp<br />

für <strong>KÄNGURUplus</strong><br />

zu schreiben? Dann<br />

meldet euch bei uns!<br />

redaktion@kaenguruonline.de<br />

WAS GUCKST DU?<br />

Medientipps für Eltern und Jugendliche<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong> hat Holger,<br />

Lizzi und Ella aus Köln gefragt.<br />

VERSTÖRENDE FERNSEHSERIE<br />

AUS BELGIEN AUF DVD<br />

DIE LIEBEN NACHBARN<br />

La Trêve – die Pause oder die Rast. The<br />

Break, der internationale Titel der belgischen<br />

Serie, lässt mehr Assoziationen zu.<br />

Von der Pause bis zum Zerbrechen oder<br />

dem totalen Zusammenbruch – Letzterer<br />

ist das Thema. Projiziert auf Inspektor<br />

Peeters, der mitsamt Tochter aus Brüssel<br />

kommend, mitschuldig am Tod von Ehefrau<br />

und Kollegen, eine ruhige Dienststelle<br />

in den Wäldern antritt. Gerade<br />

dort, wo er bei seiner letzten Flucht eine<br />

Schwangere zurückließ und sein Vater ob<br />

der Dunkelheit verrückt wurde. Diese Hypothek,<br />

gepaart mit Medikamentensucht,<br />

einem rigorosen Ermittlerinstinkt und<br />

einer unbeugsamen Suche nach Recht<br />

und Gerechtigkeit, trifft auf eine mäßig<br />

kooperative Landbevölkerung. Alle kennen<br />

sich, doch viele schmutzige, verstörende<br />

Geheimnisse machen die Suche<br />

nach dem Mörder eines Migranten zu<br />

einer Achterbahnfahrt durch die Schattenseiten<br />

des beschaulichen Kleinbürgertums.<br />

Ohne Schuld – geht nicht.<br />

Die Akteure in La Trêve bewegen sich,<br />

großartig fotografiert in distanzierten und<br />

ungestelzten Bildern, zielsicher auf den<br />

Abgrund zu. Unterlegt ist das Ganze mit<br />

Countrymusik – ja, das passt, und allein<br />

die Band Balthazar, die den Titelsong beigesteuert<br />

hat, ist es wert reinzuschauen<br />

und zuhören.<br />

Belgien weiß, wie es geht! [Holger, 49,<br />

mochte früher Tatort]<br />

Info: mehrteilige belgische Fernsehserie,<br />

auf DVD und Blue-ray erhältlich<br />

KRIMISERIE<br />

DIE BRÜCKE – TRANSIT IN<br />

DEN TOD<br />

Der Fund einer zerteilten Frauenleiche auf<br />

der Öresundbrücke zwischen Schweden<br />

und Dänemark zwingt die Polizeibehörden<br />

der beiden Länder zu gemeinsamen<br />

Ermittlungen an dem Fall. Zunächst widerwillig<br />

beginnt die schwedische Kriminalkommissarin<br />

Saga Norén ihre Zusammenarbeit<br />

mit dem Kopenhagener Kollegen<br />

Martin Rohde. Sofia Helin spielt die Rolle<br />

der Saga brillant – ihre kühle und doch<br />

verletzliche Art, ihre autistischen Züge und<br />

sozialen Schwierigkeiten und nicht zuletzt<br />

die Glaubhaftigkeit ihrer herausragenden<br />

Polizeiarbeit. Kim Bodnia als Martin Rohde<br />

sorgt dafür, dass die menschliche Facette<br />

im Verlauf der Serie immer häufiger zum<br />

Vorschein kommt. So oszilliert der Handlungsstrang<br />

zwischen den persönlichen<br />

Beziehungen der Charaktere und der alles<br />

verbindenden Kriminalarbeit. Obwohl<br />

Die Brücke keine explizit politische Serie<br />

ist, verweisen fast alle Taten auf soziale<br />

oder politische Missstände: Ungleichheit,<br />

Klimawandel und Massentierhaltung,<br />

EU-Gipfel, die abgeschottet von der Außenwelt<br />

abgehalten werden, Leihmutterschaft<br />

und Kindesmisshandlung. Neben<br />

der Spannung, die diese komplexen Fälle<br />

mit sich bringen, werden immer auch<br />

Denkanstöße geliefert und die Frage gestellt,<br />

was moralisch vertretbar ist – im<br />

globalen Kontext, im Verbrechen und als<br />

Repräsentant der exekutiven Staatsmacht.<br />

[Lizzi, 23, las früher immer und überall,<br />

schaut heute gerne Krimis]<br />

Info: dänisch-schwedisch-deutsche<br />

Krimireihe, Staffeln auf DVD und<br />

Blue-ray erhältlich<br />

BUCH<br />

PRINZESSIN UNDERCOVER –<br />

EIN VERHÄNGNISVOLLER<br />

ROLLENTAUSCH<br />

Rosewood Hall. Seit Jahren träumt Lottie<br />

von nichts anderem mehr als diesem<br />

exklusiven Internat. Als sie schließlich<br />

ein Stipendium bekommt, ist sie ganz<br />

aus dem Häuschen. Sie will, dass ihre<br />

Zeit dort perfekt wird, und hat alles genau<br />

durchgeplant. Vom Lernen bis zum<br />

Einrichten ihres Zimmers. Doch sie hatte<br />

nicht damit gerechnet, dass ihre Zimmernachbarin<br />

Eli eine Chaotin ist. Trotz<br />

anfänglicher Schwierigkeiten freunden<br />

die zwei Mädchen sich doch schnell an.<br />

Und als Lottie auch noch erfährt, dass Eli<br />

eigentlich Eleonore Wolfson heißt, eine<br />

Prinzessin ist und die Alleinerbin von<br />

Maradova, kann sie ihr Glück kaum fassen.<br />

Und da Lottie schon immer nichts<br />

lieber wollte, als eine waschechte Prinzessin<br />

zu sein, und Eli sich eigentlich<br />

ein ganz normales Leben wünscht, entschließen<br />

die beiden sich, ganz einfach<br />

die Rollen zu tauschen. Doch die Freude<br />

währt nicht lange, denn eine geheime<br />

Organisation macht Jagd auf die Prinzessin,<br />

ohne zu wissen, wer jetzt die echte<br />

ist.<br />

Prinzessin undercover ist ein wunderbares<br />

Buch über Freundschaft und Mut.<br />

Ich wollte es gar nicht mehr aus der<br />

Hand legen. Sehr empfehlenswert für<br />

Mädchen ab 10 Jahren und ein absolutes<br />

Muss in jedem Bücherregal. [Ella, fast 12,<br />

liest immer und überall]<br />

Info: Fischerverlag / KJB, 18 Euro<br />

14 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18


Stefan Knittler<br />

DAS<br />

ERSTE<br />

MAL …<br />

Created by Jonathan Coutiño<br />

from the Noun Project<br />

... „FRONTMANN“<br />

»Musik habe ich eigentlich schon<br />

immer gemacht.<br />

Fotos: © Kay-Uwe Paulen Krake<br />

Angefangen im Kinderchor von St. Barbara,<br />

dann im Kölner Domchor, später im<br />

Kölner Kinderchor. Mit 16, 17 dann die<br />

erste Band! Ich als Schlagzeuger, und<br />

mit 18 dann plötzlich die ersten Auftritte<br />

in irgendwelchen runtergerockten<br />

Kellern, dann in Clubs, später vor tausenden<br />

Leuten im E-Werk und bei Festivals!<br />

Eine wahnsinnig wilde und spannende<br />

Zeit, mit unzähligen „ersten Malen“, aber<br />

immer im Schutz der anderen. Versteckt<br />

in einer Masse von anderen Chorsängern<br />

oder später hinter den Trommeln<br />

meiner „Schießbude“.<br />

Das wirkliche „erste Mal“ sollte dann<br />

etliche Jahre später erst noch auf mich<br />

warten! Nach einer wirklich langen<br />

musikalischen Pause bin ich mehr oder<br />

weniger durch Zufall zur kölschen Musik<br />

gekommen. Ich habe aus Jux und unter<br />

falschem Namen zuhause einen Song<br />

komponiert und zu meinen Freunden<br />

von „Loss mer singe“ geschickt, die ein<br />

Casting für eine Sitzung veranstaltet<br />

hatten. Tja, und dann ging’s irgendwie<br />

rasend schnell: Ich wurde „enttarnt“,<br />

zu der Sitzung eingeladen und bekam<br />

einen Anruf von einer Plattenfirma, ob<br />

ich den Song nicht bitte professionell<br />

aufnehmen möchte und als „Künstler“<br />

unter meinem eigenen Namen auftreten<br />

will.<br />

Ich musste mir das wirklich überlegen,<br />

denn: Als Sänger oder „Frontmann“<br />

hatte ich tatsächlich noch nie auf der<br />

Bühne gestanden. Aber schließlich hat<br />

die Lust auf Musik und die Chance auf<br />

was ganz Eigenes dazu geführt, dass ich<br />

dann irgendwann unter eigenem Namen<br />

beziehungsweise dem Bandnamen<br />

„KNITTLER“ aufgetreten bin.<br />

Vor dem ersten Auftritt, nämlich bei besagtem<br />

Casting, war ich so nervös, dass<br />

ich wie wahnsinnig gezittert habe und<br />

mich tatsächlich nicht mehr erinnern<br />

kann, wie ich es geschafft habe, zwei<br />

Songs lang Gitarre zu spielen und gleichzeitig<br />

zu singen! So viele Blicke, die voller<br />

Erwartung auf einen gerichtet sind, können<br />

einen schon mächtig einschüchtern!<br />

So etwas ist mir eigentlich erst vor ein<br />

paar Monaten wieder passiert, als ich<br />

am 23. Dezember alleine mit Gitarre im<br />

Mittelkreis des Stadions stand und mit<br />

40.000 (vierzigtausend!!!) Menschen zusammen<br />

„Halleluja“ gesungen habe! Das<br />

war natürlich auf eine besondere Weise<br />

aufregend und einzigartig. Lieber sind mir<br />

aber die Bühnenmomente, in denen ich<br />

zwar gespannt und aufgeregt bin, aber<br />

locker genug bleiben kann, um selbst<br />

den Auftritt und das Publikum zu erleben<br />

und zu genießen.<br />

Der Kölner Musiker Stefan Knittler ist Mitglied bei „Loss mer singe“<br />

und komponierte deren Hymne „Kumm, loss mer singe“.<br />

Er singt außerdem Welthits op Kölsch und mit eigenen Texten.<br />

Konzerttermine findet ihr am besten über seine Facebookseite:<br />

www.facebook.com/knittlermusik<br />

www.stefan-knittler.de<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />

15


FAMILIENLEBEN<br />

Text: Anja Schimanke<br />

STARS<br />

AUS DEM<br />

INTER-<br />

NET<br />

Sie posten Selfies, sprechen über Mode und Mobbing, Fashion<br />

und ihre Freizeit, testen Games und andere Produkte, geben Tipps<br />

und ihre Meinung zum Besten: Influencer, die Stars aus dem Internet!<br />

Influ-was? Influencer, nicht zu verwechseln mit Influenza, der Grippe. Influencer<br />

sind Meinungsführer und Millionen von Menschen folgen ihnen auf YouTube,<br />

Instagram & Co., die meisten davon Jugendliche. Sie schauen sich die Videos, Tutorials<br />

und Vlogs ihrer Idole an, bewundern auf Instagram deren Fotos – und oft auch die<br />

Produkte, die sie präsentieren. Für ein Drittel der 10- bis 18-Jährigen ist der Lieblingsstar<br />

ein YouTuber! Und, welche Influencer beeinflussen dein Kind?<br />

16 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18


FAMILIENLEBEN<br />

INFOS<br />

KLICKSAFE – DIE EU-INITIATIVE<br />

FÜR MEHR SICHERHEIT IM NETZ<br />

Selfies, Sexting, Spiele, Selbstdarstellung,<br />

Cybermobbing und neue<br />

Datenschutzverordnung – auf<br />

klick safe.de finden sowohl Jugendliche<br />

als auch Eltern Infos rund ums<br />

Thema Soziale Medien und Unterstützung<br />

in Sachen Internetkompetenz.<br />

Die Erklärvideos, Wissens-Quiz,<br />

Info broschüren und mehr stammen<br />

von der Landeszen trale für Medien<br />

und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz<br />

und der Landesanstalt für<br />

Medien NRW.<br />

www.klicksafe.de<br />

SCHAU HIN ...<br />

… was dein Kind mit Medien macht.<br />

Der Medienratgeber für Familien<br />

informiert Eltern und Erziehende über<br />

aktuelle Entwicklungen der digitalen<br />

Medienwelt, bietet Orientierung und<br />

gibt konkrete, alltagstaugliche Tipps,<br />

wie Sie den Medienkonsum Ihrer<br />

Kinder kompetent begleiten können.<br />

www.schau-hin.info<br />

HANDYSEKTOR<br />

Fit und kompetent werden im sicheren<br />

Umgang mit digitalen Medien?<br />

Der Handysektor liefert viele Tipps,<br />

Informationen und auch kreative<br />

Ideen rund um Smartphones, Tablets<br />

und Apps. Im digitalen Erste-Hilfe-<br />

Kasten findet man zu allen wichtigen<br />

Themen Tipps und Rat.<br />

www.handysektor.de/startseite<br />

KOMPASS<br />

Der kompass-social.media bietet<br />

Orientierung und hilft beim Navigieren<br />

durch beliebte Online-Dienste<br />

von Facebook über Snapchat bis<br />

Tumblr. Mithilfe einer Ampel für<br />

Einstellungen, Meldesystem und<br />

Datenschutz wird das Risiko sichtbar.<br />

Dazu gibt es Sicherheits-Tipps.<br />

www.kompass-social.media/android<br />

© istock_kate_sept2004<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18 17


FAMILIENLEBEN<br />

Beliebte<br />

Influencer<br />

LISA UND LENA<br />

Die Zwillinge aus Stuttgart sind mit<br />

13,7 Millionen Followern zurzeit die<br />

beliebtesten Influencer. 30.000 neue<br />

Abonnenten kommen täglich dazu,<br />

hauptsächlich, um sich ihre<br />

Lip-Sync-Videos anzusehen.<br />

BIBIS BEAUTY PALACE<br />

Bianca „Bibi“ Heinicke macht<br />

seit 2012 Videos über Mode,<br />

Shoppen und natürlich Beauty.<br />

Mit 5,2 Millionen Followern<br />

ist BibisBeautyPalace der<br />

bekannteste deutsche<br />

YouTube-Kanal! Mittlerweile ist<br />

sie 25 und verlobt mit dem ebenfalls<br />

bekannten Influencer Julienco<br />

(alias Julian Pawel Claßen<br />

aus Köln). Das Influencer-Traumpaar<br />

bekommt ein Baby.<br />

DAGI BEE<br />

Dagi alias Dagmar Ochmanczyk<br />

ist die „virtuelle“ beste Freundin für<br />

12- bis 17-Jährige. 3,8 Millionen<br />

Abonnenten sehen sich<br />

ihre Videos an. <strong>2018</strong> ist sie<br />

mit Fashion- und<br />

Make-up-Produkten auf Tour.<br />

FELIX VON DER LADEN<br />

AKA SPIELKIND<br />

Auf seinen Youtube-Kanälen zeigt<br />

er sogenannte Vlogs – mit der Kamera festgehaltene<br />

Eindrücke von Racings,<br />

Reisen und mehr. 2017 gab es mit ihm zur<br />

Bundestagswahl „Felix fragt“ im ZDF.<br />

Auf seinem Zweitchannel<br />

erscheinen täglich Let‘s Plays.<br />

Beide Kanäle zusammen haben über<br />

3,5 Millionen Abonnenten.<br />

© Fotonachweise im Impressum<br />

Welchen Song Lisa und Lena wohl heute<br />

performen? Wie geht es GNTM-Gewinnerin<br />

Stefanie Giesinger nach ihrer OP? Und was<br />

gibt‘s Neues von Bibi? Ein Klick und schon<br />

ist man mittendrin im mehr oder weniger<br />

aufregenden Leben der angesagten Internet-<br />

Berühmtheiten. Per Smartphone und App<br />

können Jugendliche ihre Idole im Web auf<br />

Schritt und Tritt verfolgen und an dem teilhaben,<br />

was sie den lieben langen Tag so<br />

machen: Die 16-jährigen Zwillinge Lisa und<br />

Lena aus Stuttgart performen Popsongs, singen<br />

Playback und veröffentlichen ihre Videos<br />

auf der Lip-Sync-App musical.ly (seit August<br />

Tik Tok). Auf ihrem Instagram-Account posten<br />

sie private Schnappschüsse und Storys:<br />

Lisa und Lena beim Shooting, im Urlaub,<br />

am Strand, beim Beachvolleyballspielen …<br />

eine Art Daily Soap oder digitales Tagebuch,<br />

das mit Freunden geteilt wird. Passiert zwar<br />

nicht viel, ist aber trotzdem spannend. Und<br />

wer will schon was verpassen? Eben. Darum<br />

haben Lisa und Lena 13,7 Millionen Follower<br />

und sind damit die absoluten Stars im Internet.<br />

Darum sind Instagram, YouTube und<br />

Snapchat so beliebt bei den 12- bis 19-Jährigen<br />

(JIM-Studie). Social Media sei Dank<br />

können sie ständig mit ihren Freunden in<br />

Kontakt sein, mit ihnen kommunizieren und<br />

über deren Aktivitäten informiert bleiben, ob<br />

echte Freunde oder virtuelle aus dem Web.<br />

Ein Grund, warum Bianca „Bibi“ Heinicke so<br />

erfolgreich ist. Die Kölnerin startete 2012 mit<br />

ihrem YouTube-Kanal BibisBeautyPalace und<br />

hat über 5,2 Millionen überwiegend junge<br />

Abonnenten. Indem Bibi wie eine Freundin<br />

oder große Schwester Beauty-Tipps gibt,<br />

über Alltägliches, Banales oder Spektakuläres<br />

vor laufender Kamera spricht, ist sie nicht nur<br />

eine der ersten, sondern bis heute eine der<br />

erfolgreichsten Influencer Deutschlands.<br />

WAS MACHT INFLUENCER<br />

SO ERFOLGREICH?<br />

Influencer (engl. to influence: beeinflussen)<br />

sind Menschen, die aufgrund ihrer starken<br />

Präsenz in den sozialen Medien hohes<br />

Ansehen haben. Übrigens: Nicht nur bei<br />

Jugendlichen. „Das zieht sich durch die<br />

ganze Gesellschaft, durch alle Altersschichten<br />

und Interessengebiete“, weiß Dr. Amelie<br />

Duckwitz, Professorin für Medien- und Webwissenschaften<br />

an der TH Köln, die sich mit<br />

Social-Media-Kommunikation und Influencer<br />

Marketing beschäftigt (siehe Interview). Sie<br />

sagt: „Für jede Nische gibt es einen Influencer!“<br />

Nicht überall sei es so professionalisiert<br />

und kommerzialisiert wie im Bereich Fashion,<br />

Beauty, Lifestyle. Eine neue Werbemasche?<br />

Ein Hype? Nein, nur ein neuer Begriff für ein<br />

Phänomen, das es schon lange gibt. „Das sind<br />

Meinungsführer, Menschen, die als Experten<br />

gelten und in der Lage sind, andere Menschen<br />

zu beeinflussen.“ Manche Meinungsführer<br />

hätten ein Fachwissen, andere würden<br />

dazu gemacht, weil sie über Persönlichkeitsstärke,<br />

Extrovertiertheit, soziale Vernetzung<br />

und hohe Mediennutzung verfügen.“<br />

INFLUENCER – NAHBARE<br />

STARS VON NEBENAN<br />

Stars, Fashion, Trends und Fragen zur Pille<br />

oder Tipps gegen Pickel und dazu wie<br />

man ein Kondom benutzt – dafür hatten<br />

wir früher die Bravo. Heute sehen sich Mädchen<br />

und Jungs Videos oder Tutorials an.<br />

„Auf YouTube können Jugendliche sehen,<br />

was sie wollen, und zwar wann, wo und<br />

auch solange sie wollen“, weiß Dr. Amelie<br />

Duckwitz, das sei ein Riesenvorteil. Um jederzeit<br />

auf dem Laufenden zu bleiben, haben<br />

viele Jugendliche die entsprechenden<br />

Kanäle ihrer Stars abonniert oder folgen<br />

ihnen auf anderen Social-Media-Communitys.<br />

78 Prozent der Mädchen und 66 Prozent<br />

der Jungen zwischen 10 und 19 Jahren haben<br />

mindestens zwei Apps auf dem Handy<br />

installiert, jedes vierte Mädchen sogar mehr<br />

als vier, so das Ergebnis der aktuellen Bravo-<br />

Studie. An der Spitze: WhatsApp (91 Prozent)<br />

vor YouTube (56) und dicht gefolgt von<br />

Instagram (52). Wen wundert’s, dass der<br />

Lieblingsstar von mehr als einem Drittel der<br />

10- bis 18-Jährigen ein YouTuber ist. Wobei<br />

Jungs etwas mehr auf die Internet-Stars abfahren<br />

als Mädchen. Das Geheimnis ihres<br />

Erfolges? Amelia Duckwitz sagt: „Influencer<br />

sind nah dran und viel nahbarer als Idole, die<br />

wir früher hatten.“ Sie haben dasselbe Alter,<br />

sprechen ihre Sprache, kennen die The men<br />

– mit Influencern können sich Jugendliche<br />

vergleichen und identifizieren. Bei der Suche<br />

nach ihrer Identität, nach ihrem Platz in der<br />

Gesellschaft, orientieren sie ssich stark an<br />

der Peergroup. Und im Web, so die Wissenschaftlerin,<br />

bekämen Jugendliche Feedback<br />

und stellten fest, dass es auch andere gibt,<br />

die das gut finden oder ähnliche Probleme<br />

haben wie sie. „Jugendliche erfahren so<br />

eine Bestätigung und werden in ihrer Identitätssuche<br />

unterstützt.“ Ähnlich sieht es<br />

auch die Erziehungswissenschaftlerin und<br />

Medien pädagogin Dr. Claudia Lampert:<br />

„Soziale Medien erfüllen drei Bedürfnisse, die<br />

Jugendliche schon immer hatten: Sie helfen,<br />

Beziehungen zu pflegen, sich zu informieren<br />

und herauszufinden, wer man ist.“ Instagram<br />

funktioniere wie ein Spiegel, mit dem<br />

Jugendliche Facetten ihrer eigenen Identität<br />

herausstellen und bearbeiten können.<br />

Influencer, so Lampert, kann man bewundern<br />

und imitieren – so wie junge Menschen<br />

schon immer Stars brauchten, um zu erkennen,<br />

wer sie selber sind.“<br />

18 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18


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schaut er aber dann, als du lässig dein<br />

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Funktion, mit der du gerade 2,60 Euro von<br />

deinem Handy zu seinem gesendet hast.<br />

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FAMILIENLEBEN<br />

Beliebte<br />

Influencer<br />

STATEMENTS VON<br />

DREI JUGENDLICHEN:<br />

JULIEN BAM<br />

Julien Bams Videos drehen sich<br />

um Fotografie, Musik, Tanz und Comedy.<br />

Mit mehr als 4 Millionen Abonnenten<br />

zählt er zu den erfolgreichsten<br />

deutschen YouTubern. Seit 2016 ist<br />

Bam Testimonial für eine<br />

Werbekampagne von Fanta.<br />

Er lebt in Köln.<br />

LEFLOID<br />

Zweimal in der Woche gibt es von<br />

LeFloid das News-Format „LeNews“,<br />

wo er aktuelle Ereignisse aus Nachrichten<br />

und Alltag aufgreift und diskutiert<br />

und das schon seit 2007.<br />

Angela Merkel gab ihm ein Interview!<br />

Florian Diedrich aus Berlin ist ein<br />

alter Influencer-Hase mit über<br />

3 Millionen Abonnenten.<br />

STEFANIE GIESINGER<br />

Seit ihrem Sieg bei der neunten Staffel<br />

von „Germany‘s Next Topmodel“<br />

gehört die 21-Jährige zu den<br />

beliebtesten Influencern. Fashion?<br />

Beauty? Magerwahn? Nö, sie zeigt<br />

ihren 3,3 Millionen Followern,<br />

dass sie nicht so perfekt ist,<br />

wie alle immer denken.<br />

FRESHTORGE<br />

Mit seinem YouTube-Kanal<br />

freshhaltefolie erreicht Torge Oelrich<br />

über 2,8 Millionen. Er spielte die<br />

Hauptrolle in „Kartoffelsalat –<br />

Nicht fragen!“ 2017 wurde er mit<br />

dem Goldenen Kamera Digital Award<br />

in der Kategorie „Comedy“<br />

ausgezeichnet.<br />

Ich kenne<br />

Instagram und<br />

Snapchat von<br />

anderen, ich<br />

selber habe nur<br />

WhatsApp.<br />

Auf YouTube<br />

habe ich mir<br />

schon mal Videos angesehen, wie<br />

Leute Bilder malen, über Buchempfehlungen<br />

und Weihnachtsgeschenk-Ideen.<br />

Das ist aber sehr<br />

Ich<br />

unregelmäßig. In der Klasse gibt<br />

es welche, die oft auf ihr Handy<br />

schauen und auch Lieblings-<br />

YouTuber haben, Bibi zum Beispiel.<br />

Sie war mal YouTuberin des Jahres<br />

und hat noch viele Fans, war aber<br />

mal beliebter. Sie verdient ziemlich<br />

viel als YouTuberin und schmeißt<br />

das Geld zum Fenster raus, fliegt<br />

nach Dubai und so … Damit können<br />

sich viele nicht mehr identifizieren<br />

und jetzt hat sie Hater gegen sich.<br />

YouTuber sollen ja nahbar sein und<br />

können sich auch schnell unbeliebt<br />

machen. « Léa, 14<br />

Es ist kein<br />

Geheimnis,<br />

dass YouTuber<br />

dadurch Geld<br />

verdienen, dass<br />

sie Werbung<br />

machen. Wenn<br />

jemand auf<br />

YouTube ein Idol hat und das dann<br />

sagt: ‚Der Lippenstift ist super und<br />

ganz toll‘, glaube ich schon, dass sich<br />

Leute dadurch beeinflussen lassen.<br />

Ich würde das Produkt nicht nur<br />

kaufen, weil das ein YouTuber sagt,<br />

sondern weil ich das eh kaufen<br />

wollte. « Mila, 14<br />

habe<br />

seit Kurzem<br />

Instagram.<br />

Als ich mir die<br />

App heruntergeladen<br />

hatte,<br />

wusste ich gar<br />

nicht, wozu ich<br />

die nutzen soll. Bei Snapchat ging es<br />

mir ähnlich. Eine Freundin hat‘s mir<br />

dann gezeigt. Ich zeichne schon sehr<br />

lange und mache legal Graffitis –<br />

dafür nutze ich Instagram und um<br />

Künstlerinnen und Künstler zu<br />

supporten. Für Schönes und Kunstvolles<br />

und um mich auch selbst<br />

darzustellen, ohne mein Gesicht zu<br />

zeigen. Ich muss zugeben, dass es<br />

ein schönes Gefühl ist, wenn jemand<br />

unter einem meiner Bilder einen<br />

netten Kommentar hinterlässt.<br />

Negative Kommentare hatte ich<br />

nicht, was am Inhalt liegt – da wird<br />

man nicht so für gehatet. Instagram<br />

hat den Vorteil, dass Menschen<br />

aus aller Welt zeigen können, was<br />

ihre Passion ist. Das ist eine tolle<br />

Inspiration für mich. « Linda, 17<br />

© Fotonachweise im Impressum<br />

20 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />

© istock_George Peters


FAMILIENLEBEN<br />

Da sie selbst gerne Medien konsumiert, hat Dr. Amelie Duckwitz Medienwissenschaften<br />

studiert. Als sie im ersten Semester zum ersten Mal das Internet<br />

genutzt hat, war sie gleich fasziniert. Mittlerweile ist sie Professorin für Medienund<br />

Webwissenschaft an der TH Köln. In Forschung und Lehre beschäftigt sich<br />

die 40-Jährige unter anderem mit Social-Media-Kommunikation und<br />

Influencer Marketing. Mit unserer Autorin Anja Schimanke sprach sie darüber,<br />

warum die sozialen Medien bei Jugendlichen so beliebt sind und welche<br />

Gefahren und Chancen es gibt.<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong>: Hallo Frau<br />

Dr. Duckwitz, ich gucke mir Videos von<br />

Bibi oder Dagi Bee an und denke: Wie<br />

kann man sich das nur anschauen …<br />

Dr. Amelie Duckwitz: Ja, und das geht<br />

auch noch 20 Minuten so weiter.<br />

Auch, wenn es Eltern nicht fassen<br />

können: Für die Jugendlichen ist<br />

das interessant! Influencer bedienen<br />

Themen, die für Erwachsene sehr weit<br />

weg sind. Auch mit Snapchat können<br />

alle über 25 wenig anfangen und<br />

fragen sich: Was ist daran lustig, einen<br />

Regenbogen zu kotzen? Jugendliche<br />

haben andere Kommunikations- und<br />

Informationsbedürfnisse.<br />

Was kommt am besten bei<br />

Jugendlichen an?<br />

Der Unterhaltungsaspekt ist ganz<br />

weit oben – sie lieben Comedy-<br />

Formate und Tutorials. Dazu eignet<br />

sich YouTube als Medium, da man gut<br />

Dinge erzählen kann, die Jugendliche<br />

interessieren. Das ist auf Instagram<br />

schwieriger.<br />

Früher las man Bravo, heute sieht<br />

man sich Videos oder Tutorials an?<br />

Genau. Wenn ich mir vorstelle, dass<br />

es das zu meiner Zeit schon gegeben<br />

hätte … super, das ist doch genau das,<br />

was wir auch wollten. Außerdem:<br />

Wo finden Jugendliche heute etwas in<br />

dieser Richtung? Die klassischen<br />

Medien, das Fernsehen, gibt nichts<br />

mehr her. Auf YouTube können<br />

Jugendliche sehen, was sie wollen,<br />

und zwar wann, wo und solange sie<br />

wollen.<br />

Und Eltern kriegen die Krise, weil<br />

ihr Kind ständig online ist.<br />

(lacht) Das zieht sich durch die Mediengeschichte,<br />

dass Jugendlichen<br />

permanent vorgeworfen wird, zu viel<br />

„ES GIBT NICHT<br />

NUR RISIKEN UND<br />

GEFAHREN, SONDERN<br />

AUCH SEHR VIELE<br />

POSITIVE EFFEKTE.“<br />

Dr. Amelie Duckwitz<br />

Zeit mit Medien zu verbringen und<br />

dadurch negativ beeinflusst zu werden.<br />

Und, ist das so?<br />

Das Smartphone lenkt extrem von<br />

allem anderen ab. Eltern sind da häufig<br />

schlechte Vorbilder, da sie ihr Smartphone<br />

ebenso intensiv nutzen, das ist<br />

inkonsistent. Ich höre oft von Jugendlichen,<br />

dass ihre Eltern etwas verboten<br />

haben, ohne zu erklären, warum. Das<br />

ist meistens dann der Fall, wenn Eltern<br />

nicht genau wissen, womit sich ihr<br />

Kind beschäftigt, und sie nicht die Zeit<br />

haben, sich das in Ruhe anzusehen<br />

und einzuordnen.<br />

Worüber sollten Eltern mit ihren<br />

Kindern sprechen und sie hinweisen<br />

Das Wichtigste ist, dass sich Eltern<br />

wirklich dafür interessieren, was ihr<br />

Kind im Web tut. Sich mal zusammen<br />

einen Beauty-Blogger oder Let’s<br />

Player ansehen, mitlachen, Fragen<br />

stellen, auch hinterfragen und darüber<br />

sprechen, statt eine negative<br />

Haltung einzunehmen und es als<br />

Quatsch zu deklarieren.<br />

Es dreht sich viel um Mode,<br />

Beauty und Lifestyle. Gibt es auch<br />

Influencer für Politik und News?<br />

Es gibt sie, aber sehr wenige wie<br />

„Jung und Naiv“ oder MrWissen2go,<br />

die von vielen Followern frequentiert<br />

werden, oder Datteltäter, ein<br />

politisch-komödiantisches Format.<br />

LeFloid wurde dadurch bekannt, dass<br />

er aktuelles Tagesgeschehen<br />

kommentiert hat.<br />

Sind alle politischen Meinungsführer<br />

im Web harmlos?<br />

Nein, unter anderem gibt es auch<br />

Salafisten, die sehr aktiv sind, und<br />

auch die rechte Szene macht sich<br />

das Phänomen zunutze und verbreitet<br />

mit typischen YouTube-Formaten<br />

und -Rubriken rechtes Gedankengut.<br />

Da präsentieren junge, sympathische<br />

Typen richtige Propagandavideos.<br />

Erschreckend.<br />

Welche Gefahren gibt es<br />

außerdem?<br />

Eltern sollten ihren Kindern klarmachen:<br />

Das Netz vergisst nichts! Es<br />

kann potenziell überall weiterverbreitet<br />

werden und auffindbar bleiben.<br />

Darum ist es wichtig, Jugendlichen<br />

bewusst zu machen: Wie viele private<br />

Informationen gebe ich von mir<br />

preis? Am besten schaut man sich<br />

zusammen die Privatsphäre-Einstellungen<br />

an. Wer kann die Bilder und<br />

Kommentare sehen, wo liegen die<br />

Daten und was könnte damit passieren?<br />

Und wie sieht das in zwei oder<br />

fünf Jahren aus? Der Tochter, dem<br />

Sohn sollte klar sein, dass man keine<br />

Nacktaufnahmen verschickt. Die<br />

größte Gefahr, wie ich finde, geht von<br />

Live-Streaming-Formaten aus, wo<br />

man sich vor eine Kamera setzt und<br />

etwas über sich erzählen kann. Das<br />

ist ein Einfallstor für Pädophile und es<br />

kommt leicht zu Situationen, die man<br />

so nicht gewollt hat. Ist etwas okay<br />

oder nicht? Das muss man schnell<br />

entscheiden. Nicht alle können das.<br />

Viele Jugendliche glauben,<br />

dass ihre Fotos und Kommentare<br />

gelöscht werden.<br />

Das ist falsch! Es wird nicht gelöscht,<br />

es bleibt für immer auf dem Server.<br />

Wenn Jugendlichen bewusst ist, was<br />

die Folgen sind, dann können sie<br />

selbst entscheiden, wie weit sie gehen<br />

wollen. Und diese Entscheidungen<br />

sind in der Regel sehr vernünftig.<br />

Es gibt Gefahren, ja, aber Eltern<br />

sollten das Phänomen vor allem respektieren<br />

und sich dafür interessieren<br />

und nicht unterschätzen, positiv wie<br />

negativ. Es gibt nicht nur Risiken, sondern<br />

auch sehr viele positive Effekte.<br />

Zum Beispiel?<br />

Heute kann jeder ohne große technische<br />

Vorkenntnisse Content erstellen.<br />

Das ist unglaublich spannend,<br />

auch um sich auszudrücken und<br />

kreativ zu sein. In der sozialen Arbeit<br />

mit Jugendlichen wird Social Media<br />

erfolgreich als Instrument eingesetzt,<br />

indem Jugendliche zum Beispiel<br />

Videos produzieren oder anders ihre<br />

Kreativität ausleben.<br />

Danke für das Gespräch!<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18 21


ZUKUNFT<br />

Die Schülerinnen und Schüler der<br />

Gruppe GrassWipe gewinnen den<br />

Wettbewerb business@school.<br />

Ihre Idee: Toilettenpapier aus Gras.<br />

Text: Ursula Katthöfer<br />

SCHÜLER-<br />

WETTBEWERBE<br />

Themen entdecken,<br />

die nicht auf dem Lehrplan stehen<br />

© istock_Thomas Vogel<br />

Die Deutschen verbrauchen pro Jahr 3.720.000.000 Rollen Toilettenpapier.<br />

Für alle, die jetzt die Nullen zählen: Ja, es sind fast vier Milliarden.<br />

Das schafft kein deutscher Wald. Der Zellstoff wird importiert,<br />

Bäume in Brasilien und Russland fallen unserer Hygiene zum Opfer.<br />

Aus diesen Bäumen weiches Frischfaser-Toilettenpapier zu machen,<br />

kostet viel Energie und Wasser. Dann lieber recyceltes Klopapier?<br />

Keine optimale Lösung, denn auch das herzustellen kostet Ressourcen.<br />

Außerdem werden gesundheitsschädliche Chemikalien<br />

und Mineralöle eingesetzt.<br />

22 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18


ZUKUNFT<br />

„Schluss damit“, dachten sich Rebekka,<br />

Joana, Tim, Helene und Julius aus der<br />

jetzigen Q2 des Städtischen Siebengebirgsgymnasiums<br />

Bad Honnef. Sie entwickelten<br />

GrasSwipe, ein Toilettenpapier<br />

aus Gras. „Gras wächst schnell nach und<br />

wird regional angebaut. Um daraus ein<br />

Kilo Toilettenpapier herzustellen, braucht<br />

man nur 2 Liter Wasser. Bei Frischfaserpapier<br />

sind es 50 Liter“, erläutert Tim, der<br />

für Vertrieb und Werbung zuständig ist.<br />

MEGATREND<br />

NACHHALTIGKEIT<br />

Der Siegeszug des ökologisch unbedenklichen<br />

Toilettenpapiers war angesichts<br />

des Megatrends Nachhaltigkeit<br />

nicht aufzuhalten: Bio-Handelsketten<br />

boten das Produkt zuerst an. Es folgten<br />

Großhandel, Drogerien und Supermärkte.<br />

Auch Kommunen kaufen GrasSwipe<br />

für Schulen, Rathäuser und Stadthallen.<br />

Der Markt und die Nachfrage sind riesig.<br />

Bald sollen Taschentücher, Servietten<br />

und Haushaltstücher aus Gras folgen.<br />

Bäume sind nicht mehr nötig, Regenwälder<br />

können wieder aufgeforstet werden.<br />

Wahnsinn, oder?<br />

1. PLATZ FÜR NACHHAL-<br />

TIGES TOILETTENPAPIER<br />

„Wahnsinn“, dachten sich<br />

auch die Jury-Mitglieder<br />

beim Deutschlandfinale<br />

von business@school in<br />

München. Da präsentierten<br />

fünf 17-jährige aus dem Siebengebirge<br />

sich und ihr Unternehmen wie abgezockte<br />

Wirtschaftsbosse: konzentriert,<br />

analytisch, zielorientiert. Das hätte ein<br />

DAX-Vorstand nicht besser hinbekommen.<br />

Die Teenager aus Bad Honnef machten<br />

mit ihrer Idee zu GrasSwipe den 1. Platz<br />

bei business@school, einer Bildungsinitiative<br />

der Unternehmensberatung Boston<br />

Consulting Group.<br />

NUR EINE GUTE IDEE<br />

Doch dabei ist es bisher geblieben: bei<br />

einer Idee. GrasSwipe existiert als Power-<br />

Point-Präsentation. Das Unternehmen<br />

gibt es gar nicht. „Wir wollen jetzt erstmal<br />

Abi machen“, sagt Joana. „GrasSwipe<br />

war im vergangenen Schuljahr sehr zeitaufwendig.<br />

Ein Unternehmen neben der<br />

Schule ist uns zu viel.“<br />

Rebekka, Joana, Tim, Helene und Julius<br />

gehören zu Tausenden von Jugendlichen,<br />

die ihre Talente in Wettbewerben<br />

testen. In ihrer Schul- und Freizeit messen<br />

sie sich in den unterschiedlichsten<br />

Disziplinen: Kunst, Musik, Wirtschaft,<br />

Sport, Umweltschutz, Fremdsprachen,<br />

Mathe und Informatik – um nur einige<br />

zu nennen. Für die Initiatoren der Wettbewerbe<br />

rechnet sich das Ausschreiben<br />

eines Preises aus zwei Gründen: Sie können<br />

Talente entdecken und Werbung für<br />

sich machen.<br />

Für junge Menschen ist ein Wettbewerb<br />

viel mehr. Sie entdecken Themen, die<br />

nicht auf dem Lehrplan stehen, und trainieren<br />

ganz nebenbei die Soft Skills, die<br />

spätere Arbeitgeber sich so gerne wünschen:<br />

Ausdauer, Teamfähigkeit, Kommunikation<br />

und die Kunst, sich von Rückschlägen<br />

nicht unterkriegen zu lassen.<br />

DIE APP FIEL DURCH<br />

Ein frühes Aus erlebten<br />

Lotta, Charlotte, Julia, Lara,<br />

Markus und Nik aus der jetzigen<br />

Q2 der Kölner Liebfrauenschule.<br />

Sie hatten<br />

bei business@school eine ganz andere<br />

Unternehmensidee. Als Team contrast<br />

entwickelten sie die Ernährungs-App<br />

tastelized, eine Wortschöpfung aus den<br />

englischen Begriffen taste (Geschmack)<br />

und personalized (individuell angepasst).<br />

„Viele Familien sitzen beim Abendessen<br />

zusammen und den Kindern schmeckt<br />

es nicht“, sagt Charlotte. „Wenn die<br />

Eltern fragen, was die Kids essen wollen,<br />

haben sie keine Idee. Für dieses Problem<br />

wollten wir eine Lösung anbieten.“<br />

Julia und Lara machten Marktumfragen,<br />

Markus kümmerte sich um Werbekunden,<br />

Charlotte organisierte das Marketing,<br />

Lotta regelte die Finanzen und Nik<br />

baute alle Ergebnisse zu einer Präsentation<br />

zusammen. „Das Besondere an unserer<br />

App ist, dass sie nicht nur Rezepte<br />

liefert, sondern auch Restaurants in der<br />

Umgebung nennt“, sagt Lotta. „Außerdem<br />

kann jeder individuell eingeben, ob<br />

er Allergien hat, was er gerne isst und<br />

was nicht.“<br />

Doch die App fiel durch. Schon beim<br />

Schulentscheid an der Liebfrauenschule<br />

schied das Team contrast aus. Es gewann<br />

ein Team, das einen Scanner entwickelt<br />

hatte, um Risse in Fahrradhelmen<br />

aufzuspüren. Für Markus kein Grund,<br />

sich unterkriegen zu lassen: „Wir haben<br />

viel Arbeit und Herzblut reingesteckt. Wir<br />

würden es jederzeit wieder machen.“<br />

business@school<br />

Bewerbungsschluss:<br />

1. Februar 2019<br />

Zielgruppe:<br />

Schülerinnen und Schüler der<br />

gymnasialen Oberstufe<br />

Preis:<br />

Unternehmensbesuche, z. B. bei der<br />

Deutschen Lufthansa, Pro Sieben, Sat.1,<br />

Borussia Dortmund, bezahltes Praktikum<br />

bei der Unternehmensberatung<br />

Boston Consulting<br />

AB INS AUSLAND<br />

cdc.de<br />

Während und nach der Schule<br />

• Sprachreisen für Schüler und<br />

Abiturienten<br />

• High School- und Internatsaufenthalte<br />

• Auslandspraktika, Work & Travel,<br />

Freiwilligenarbeit, Kurzstudium<br />

Jetzt informieren: www.sprachenlernen-und-erleben.de<br />

Carl Duisberg Centren • sprachreisen@cdc.de<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18 23


ZUKUNFT<br />

TECHNIK, TESTS, THEATER –<br />

FÜR JEDEN ETWAS<br />

Talent. Kreativität. Motivation. Wettbewerbe kitzeln aus Jugendlichen das heraus, was<br />

während der Pubertät oft vermisst wird. Sie brennen für eine Idee, sind ziel strebig, stecken<br />

Niederlagen ein und freuen sich über das Weiterkommen in die nächste Runde. Es gibt<br />

für jeden etwas. Die meisten Wettbewerbe beginnen in der eigenen Stadt und führen über<br />

eine Landesausscheidung bis zum Bundessieger. Känguru plus stellt nur einige vor.<br />

Wer damit nicht genug hat, findet mehr unter www.abi.unicum.de<br />

Beim Theatertreffen der Jugend <strong>2018</strong><br />

zeigte das c.t.201 freie Theater Köln<br />

in Kooperation mit dem theaterkohlenpott<br />

Herne und dem COMEDIA Theater<br />

„Beeing Peer Gynt“nach Henrik Ibsen<br />

© Dave Großmann<br />

MACHT DOCH MAL THEATER<br />

„Das Phantom von Uruk“,<br />

„Einige Nachrichten aus<br />

dem All“ und „Erste letzte<br />

Menschen“ hießen nur<br />

drei Produktionen von<br />

Schülern, Theater-AGs und freien Jugendgruppen,<br />

die <strong>2018</strong> zum Theatertreffen<br />

der Jugend nach Berlin eingeladen<br />

wurden. Sie waren aus zahlreichen<br />

Inszenierungen ausgesucht worden, die<br />

Jugendliche aufgezeichnet und nach<br />

Berlin an den Bundeswettbewerb Theatertreffen<br />

der Jugend gesandt hatten.<br />

Das Theatertreffen der Jugend ist seit<br />

1980 Teil der Berliner Festspiele. Ein<br />

Tanztreffen der Jugend gibt es auch. Eingeladen<br />

werden die sechs Ensembles im<br />

zeitgenössischen Tanz, die die Jury besonders<br />

beeindruckt haben.<br />

www.berlinerfestspiele.de<br />

Theatertreffen der Jugend<br />

Anmeldeschluss: 31. Januar 2019<br />

Zielgruppe: jugendliche<br />

Theatergruppen<br />

Preis: einwöchiges Theaterfestival<br />

in Berlin<br />

24 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18


ZUKUNFT<br />

© Stiftung Warentest / Edgar Zippel © Rainer Keuenhof © Rainer Keuenhof<br />

GOLD, SILBER UND BRONZE FÜR DIE MATHEMATIK<br />

Wer schreibt freiwillig zwei viereinhalbstünde<br />

Matheklausuren außerhalb<br />

der Schule? Die 197 Teilnehmer der<br />

Bundes runde der Mathematik-Olympiade<br />

DEN GROOVE FINDEN<br />

JUGEND TESTET<br />

Ein Coaching zu Songwriting,<br />

Performance und<br />

Groove bietet der Musik-<br />

Wettbewerb Toys2Masters.<br />

Das Coaching startet<br />

Frank, Konrad und Cedric fanden heraus,<br />

dass viele Sandkästen mit Fäkalbakterien<br />

verunreinigt sind. Alle Sandkästen? Nein!<br />

Einer der getesteten Sandkästen wurde<br />

über Nacht mit einer luftdichten Plane<br />

abgedeckt. Darin war kein Hundehaufen.<br />

Statt dessen fanden die drei Tester Pilze.<br />

machen das. Sie zeigen,<br />

was sie an logischem<br />

Denken und Kombinationsfähigkeit<br />

drauf haben.<br />

Zur Bundesrunde<br />

schaffen es Mathe-Asse, die Wettbewerbe<br />

auf Schul-, Regional- und Länderebene<br />

bereits für sich entschieden<br />

haben. Bonn ist traditionell stark vertreten.<br />

Im Beethoven-Jahr 2020 findet<br />

die Bundesrunde dort statt. Archivierte<br />

Aufgaben zum Üben gibt es unter<br />

www.mathematik-olympiaden.de<br />

gleich nach dem ersten Auftritt der Teilnehmer.<br />

„Wir schauen uns die Videoanalyse<br />

etwa eine Woche nach dem Konzert<br />

an, wenn der Adrenalinpegel wieder<br />

normal ist“, sagt Cyrus Valentine von Das<br />

Musiknetzwerk aus Bonn. Es veranstaltet<br />

Toys2Masters, unterstützt vom Kulturamt<br />

der Stadt Bonn. Das kommende Finale,<br />

bei dem sechs Bands gegeneinander antreten,<br />

findet am 1. Dezember im Bonner<br />

Brückenforum statt. Im kommenden<br />

Jahr geht es mit dem Jubiläums-Contest<br />

in die 25. Runde.<br />

www.toys2masters.com<br />

Mit ihrem Sandspielflächen-Test<br />

gewannen<br />

die 13-jährigen den 1.<br />

Preis bei Jugend testet in<br />

der Kategorie Dienstleistungstest.<br />

Der 1. Preis in der Kategorie<br />

Produkttests ging an die 15-jährige Stella.<br />

Sie hatte Flüssigseifen unter die Lupe genommen.<br />

Ihr ging es nicht nur um Hautverträglichkeit,<br />

Inhaltsstoffe und die Verpackung.<br />

Stella wollte auch wissen, wie<br />

gut die Seifen Zwiebel- und Knoblauch-<br />

Geruch abwaschen.<br />

Ein Wettbewerb der Stiftung Warentest.<br />

www.jugend-testet.de<br />

Mathematik-Olympiade<br />

Anmeldeschluss: ab Schuljahresbeginn<br />

Zielgruppe: Schülerinnen und Schule<br />

von Klasse 3 bis 13<br />

Preis: je nach Runde Urkunden,<br />

Sach- und Geldpreise<br />

Toys2Masters<br />

Anmeldeschluss: 31. Januar 2019<br />

Zielgruppe: Solokünstler und Bands<br />

aller Musikrichtungen, die das Durchschnittsalter<br />

von 25 Jahren nicht<br />

überschreiten<br />

Preis: Preispaket im Wert<br />

von 40.000 Euro<br />

Jugend testet<br />

Anmeldeschluss: 30. November <strong>2018</strong><br />

Zielgruppe: 12- bis 19-jährige<br />

Preis: Reise nach Berlin,<br />

Sach- und Geldpreise, 2.500 Euro<br />

für den Sieger<br />

POLITISCH DENKEN UND HANDELN<br />

Welche Verantwortung<br />

hat ein Influencer, der<br />

über Instagram oder Youtube<br />

Jugendliche beeinflusst?<br />

Was haben die<br />

Olympischen Spiele 2016 den Menschen<br />

in Rio de Janeiro gebracht? Und lässt die<br />

alte Genossenschaftsidee sich entstauben<br />

und neu beleben? Dies sind Fragen<br />

aus dem Schülerwettbewerb zur politischen<br />

Bildung, der von der Bundeszentrale<br />

für politische Bildung ausgerichtet<br />

wird. Die Wettbewerbsbeiträge sind ganz<br />

unterschiedlich: vom Radiofeature über<br />

eine Multimedia-Präsentation bis zur<br />

Doku auf Papier. Den Wettbewerb gibt es<br />

seit 1971, die Organisatoren nennen ihn<br />

einen „Klassiker in der Schullandschaft“.<br />

Schülerwettbewerb zur<br />

politischen Bildung<br />

Einsendeschluss: 10. Dezember <strong>2018</strong><br />

Zielgruppe: Schüler der Stufen 4 bis 12<br />

Preis: Klassenfahrten, z.B. nach<br />

Mainz und München, Prag und Paris,<br />

Geldpreise<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18 25


ZUKUNFT<br />

INTERVIEW<br />

IST DAVID SCHLAUER<br />

ALS GOLIATH?<br />

Dieser Wettbewerb schafft es bis in die Tagesschau. Zu<br />

den Preisstiftern gehören der Bundespräsident, der zudem<br />

seit 1977 Schirmherr ist, und die Bundeskanzlerin. Jugend<br />

forscht fördert Talente in den MINT-Fächern Mathematik,<br />

Informatik, Naturwissenschaften und Technik.<br />

Jugend forscht Plakat 1976<br />

© istock_Thomas Vogel<br />

1965 rief Henri Nannen, Chefredakteur<br />

und Herausgeber der Zeitschrift „Stern“,<br />

den Wettbewerb ins Leben. Damals<br />

war in der noch jungen Bundesrepublik<br />

das Thema „Bildungs notstand“ in aller<br />

Munde, Fachkräfte wurden dringend<br />

gesucht. Nannens Motto damals: „Wir<br />

suchen die Forscher von morgen!“<br />

Seitdem nahmen über 270.000 junge<br />

Menschen am Wettbewerb teil.<br />

Dr. Daniel Giese ist Pressesprecher der<br />

Stiftung Jugend forscht. Er sprach mit<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong>.<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong>: Sind aus den Preisträgern<br />

von damals die Forscher von<br />

heute geworden?<br />

Dr. Daniel Giese: Nannen sprach<br />

angesichts des Bildungsnotstands von<br />

Forschern, wir gehen heute breiter<br />

an das Thema heran und reden von<br />

Talenten. Unser Ziel ist, junge Menschen<br />

schon zu Schulzeiten in ihrem<br />

Interesse zu bestärken und frühzeitig<br />

für die MINT-Fächer zu begeistern.<br />

Dafür ist ein Schülerwettbewerb wie<br />

Jugend forscht sehr wichtig, denn das<br />

Angebot ist in Naturwissenschaften<br />

Die Deutschen verbrauchen Wieso? pro Jahr 3.720.000.000 Rollen Toilettenpapier.<br />

Jugend forscht<br />

Für alle, die jetzt die Über Nullen alle Wettbewerbsebenen zählen: Ja, es sind gerechnet<br />

bilden<br />

fast vier Milliarden.<br />

Das schafft kein deutscher Wald.<br />

Mädchen<br />

Der Zellstoff<br />

in den Anmeldeschluss:<br />

wird importiert,<br />

vergangenen Jahren rund 38 Prozent 30. November <strong>2018</strong><br />

Bäume in Brasilien und Russland fallen unserer Hygiene zum Opfer.<br />

der Teilnehmer. Das entspricht in etwa<br />

Aus diesen Bäumen der weiches Zahl der Absolventinnen Frischfaser-Toilettenpapier in den mathematisch-naturwissenschaft<br />

und Wasser. Dann lieber recyceltes Klopapier?<br />

zu machen,<br />

kostet viel Energie<br />

lichen Studienfächern. In Metropolen von mehr als einer Million Euro,<br />

Keine optimale Lösung, denn auch das herzustellen - kostet Ressourcen.<br />

ist der Mädchenanteil bei Jugendforscht<br />

oftmals gesundheitsschädliche deutlich höher. Chemikalien<br />

darunter Forschungsaufenthalte,<br />

Außerdem werden<br />

und Mineralöle eingesetzt.<br />

und Technik noch immer nicht so breit<br />

wie bei Sport und Musik.<br />

Neun von zehn erfolgreichen<br />

Jugend forscht Teilnehmern bleiben<br />

in den MINT-Fächern. Die Mehrheit<br />

der Bundes sieger ist als Forscher an<br />

Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen<br />

oder in Unternehmen<br />

tätig. Wir sind wirksam,<br />

in dem was wir tun. Dafür nehmen<br />

unsere Partner aus Wirtschaft,<br />

Wissenschaft und Politik pro Jahr über<br />

neun Millionen Euro in die Hand.<br />

Die jungen Menschen entwickeln<br />

in Chemieräumen, Jugendzimmern<br />

oder Garagen Dinge, die aus den<br />

Laboren der Universitäten kommen<br />

könnten. Ist David schlauer als<br />

Goliath?<br />

Auch in Universitäten und Unternehmen<br />

wird hierzulande ohne Zweifel<br />

sehr erfolgreich geforscht. Doch<br />

oftmals steht diese Forschung nicht<br />

so sehr im Mittelpunkt der Öffentlichkeit.<br />

Henri Nannens Idee war nicht nur,<br />

junge Menschen zu fördern. Er wollte<br />

als Chefredakteur des Stern auch<br />

spannende Geschichten erzählen.<br />

Jugend forscht fördert daher nicht<br />

nur das Experimentieren, sondern<br />

auch das Präsentieren der Ideen.<br />

Die jungen Forscher sind heute<br />

kommunikativ sehr fit, wenn sie Jury<br />

und Medien ihre Projekte präsentieren.<br />

Auch dafür steht die bekannte und starke<br />

Marke Jugend forscht.<br />

Die Teilnehmer des Wettbewerbs<br />

sind zu knapp zwei Dritteln Jungen.<br />

Vielen Dank!<br />

Jugend forscht Plakat 1994<br />

Jugend forscht Plakat <strong>2018</strong><br />

Plakate © Stiftung Jugend forscht e. V.<br />

Zielgruppe: junge Menschen bis 21<br />

Preis: Geld- und Sachpreise im Wert<br />

Praktika und die Teilnahme an<br />

internationalen Schülerwettbewerbe<br />

26 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18


ZUKUNFT<br />

Kaum Wett bewerbe<br />

für Auszubildende<br />

Masken, Hüte, Getränkehalter, Klapphocker – das<br />

sind Fanartikel, für die der Hauptverband Papierund<br />

Kunststoffverarbeitung Ideen sucht. Dazu<br />

hat der Verband einen Azubi-Wettbewerb ausgeschrieben,<br />

um das Interesse am Ausbildungsberuf<br />

Packmitteltechnologie zu wecken.<br />

Nach diesem Muster versuchen viele Verbände und<br />

Unternehmen, für ihre Ausbildungsberufe zu werben<br />

oder die eigenen Auszubildenden zu fördern. Edeka<br />

lädt zur Mega-Challenge ein, bei der Quizfragen zu<br />

beantworten sind. Der Bundesverband Farbe sucht<br />

kreative Fahrzeuglackierer. Und die Berufsgenossenschaft<br />

der Chemieindustrie möchte die besten Ideen<br />

gegen Unfälle am Arbeitsplatz bekommen.<br />

Breit angelegte Wettbewerbe, an denen Auszubildende<br />

aller Branchen teilnehmen können, sind rar.<br />

Hier ist einer:<br />

© istock_mixmike<br />

EIN BISSCHEN HOLLYWOOD<br />

„Film ab!“ für Auszubildende. Beim Bundeswettbewerb<br />

Fremdsprachen können Azubis Regie führen,<br />

ein Storyboard schreiben, Requisiten aussuchen, als<br />

Schauspieler auftreten oder Technik ausprobieren.<br />

Der Film soll eine Geschichte aus der Berufswelt<br />

erzählen. Witzig, tragisch, spannend oder dokumentarisch.<br />

Perfektion ist nicht gefragt. Hauptsache<br />

selbstgemacht. Wichtigstes Kriterium: Der Film wird<br />

in einer Fremdsprache gedreht. Denn dieser Wettbewerb<br />

fördert das internationale Business. Mehr<br />

unter www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de,<br />

Team Beruf.<br />

Bundeswettbewerb<br />

Fremdsprachen<br />

Anmeldeschluss: 28. Februar 2019<br />

Zielgruppe: Auszubildende, maximal 27 Jahre alt<br />

Preis: Geld und Teilnahme am Azubiturnier<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18 27


ZUKUNFT<br />

Text: Hanka Meves-Fricke,<br />

Fotos: Sonja Hoffmann<br />

MARCEL KURYLO:<br />

WIR ARBEITEN,<br />

WENN ANDERE<br />

FREI HABEN<br />

28 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18


ZUKUNFT<br />

Marcel Kurylo steht hinter dem Tresen der Bar des<br />

Dorint Hotels in der Kölner Innenstadt. Er zieht die Handschuhe<br />

an und nimmt einen Korb mit Plastikformen aus<br />

dem Eisschrank. Ruhig löst er eine handgroße Eiskugel<br />

nach der anderen aus der Form. Überstehendes Eis kratzt<br />

er mit einem Messer ab. „Wenn das Wasser in Köln nicht<br />

so kalkreich wäre, dann würden die Kugeln klar sein.<br />

Wir könnten darin Früchte einfrieren.“ Doch das Wasser in<br />

Köln ist voller Kalk und die Eiskugeln wirken matt. Den -<br />

noch läuft unserer Fotografin Sonja Hoffmann und mir<br />

sofort das Wasser im Mund zusammen. Es ist ein schöner<br />

Sommerabend und was gibt es Besseres als einen<br />

kühlen Cocktail am Abend?<br />

„Möchten Sie einen?“, fragt unser Interviewpartner.<br />

Es macht ihm sichtlich Spaß, uns zu<br />

bewirten. „Was ich an meinem Beruf liebe?“<br />

Ein Lächeln erscheint auf seinem Gesicht.<br />

„Kein Arbeitstag ist wie der andere. Jeden<br />

Tag kann etwas Unvorhergesehenes geschehen:<br />

unerwartet viele oder bekannte Gäste,<br />

mal ein Stromausfall, ... Vor allem jedoch<br />

mag ich den Umgang mit unseren Kunden.“<br />

Als der Strom ausgefallen war, hat Marcel<br />

Kerzen in der Bar aufgestellt. „Die Hotelgäste<br />

dachten, wir hätten das wegen der schönen<br />

Atmosphäre gemacht.“ Dann stellt er einen<br />

„Berry“ vor uns auf die Theke. Himbeeren<br />

und Brombeeren mit Eis. „Dirty serviert“,<br />

das heißt, dass die Beeren im Glas sind.<br />

Wir bekommen eine kleine Ahnung davon,<br />

dass es in der Bar viele Namen und<br />

Rezepte zu lernen gibt. „300 Cocktails<br />

kann ich aus dem Kopf zaubern.“ 140<br />

Drinks sind in der Karte verzeichnet.<br />

Ausbildung:<br />

Hotelfachmann/-frau<br />

Voraussetzungen:<br />

• Haupt- oder Realschulabschluss<br />

oder Abitur<br />

• Kontaktfreudigkeit<br />

• Körperliche Fitness<br />

• Grundkenntnisse über Nahrungsmittel<br />

und Getränke hilfreich<br />

• Bereitschaft zu Schichtdienst<br />

Ausbildung:<br />

In der Berufsschule werden schulische<br />

Grundkenntnisse in Mathematik, Deutsch,<br />

Englisch aufgefrischt und vertieft. Zu den<br />

spezifischen Fächern für das Hotelfach<br />

gehören Service-, Speisen-, Getränkeund<br />

Gläser- sowie Rohstoffkunde und<br />

Ernährungs- und Betriebswirtschaftslehre.<br />

hat er Grundlagen in Deutsch und Mathe<br />

wiederholt. Besonders wichtig sind Kopfrechnen<br />

und Dreisatz. Hotelmitarbeiter<br />

sollten sicher bei Abrechnungen sein.<br />

Während für viele seiner Mitauszubildenden<br />

die Schulung zum Thema Nahrungsmittel<br />

wichtig war, brachte er das Wissen<br />

von zu Hause mit. Seine Mutter hatte<br />

ihm zum 16. Geburtstag einen Kochkurs<br />

geschenkt und seitdem kocht er gern.<br />

Außerdem steht Englisch im Lehrprogramm.<br />

ÜBERSTUNDEN<br />

GEHÖREN DAZU<br />

„Wir arbeiten, wenn andere frei haben.“<br />

Marcels Arbeitstag geht von 18 Uhr bis<br />

2:30 Uhr in der Nacht. Gut, dass seine<br />

Freundin selbst eine anspruchsvolle Arbeit<br />

und Verständnis für diese Arbeitszeiten<br />

hat. Sonst ist es schwierig, Familie und<br />

Arbeit in einer Bar in Einklang zu bringen.<br />

„Wir müssen flexibel sein“, ergänzt Marcel.<br />

„Unsere Dienstpläne kommen immer<br />

donnerstags heraus. Natürlich können<br />

wir Wünsche angeben, wann wir arbeiten<br />

wollen. Aber wenn eine Tagung ist oder<br />

Karneval, gehören Überstunden dazu.“<br />

Marcel hat sich für die Arbeit bei Dorint<br />

entschieden, weil hier Arbeitszeiten und<br />

Überstunden tariflich geregelt sind und<br />

durch Freizeit oder Auszahlungen ausgeglichen<br />

werden. „Diese Karnevalssaison<br />

wird besonders spannend“, erzählt Marcel<br />

begeistert. Zum ersten Mal wird das<br />

Kölner Dreigestirn im Dorint wohnen.<br />

Jeden zweiten Tag sind Feiern angesetzt.<br />

„Ich freu mich schon drauf. Die Arbeit an<br />

der Bar macht besonders viel Spaß, wenn<br />

wir viele Gäste haben. Dann verfliegt die<br />

Arbeitszeit.“<br />

HARRY‘S NEW-YORK<br />

BAR: EIN WUNSCH-<br />

ARBEITSPLATZ<br />

Das Dorint im Kölner Zentrum, in dem<br />

Marcel Kurylo arbeitet, gehört zu der<br />

Hotelkette, die an über 40 Standorten<br />

mit 3.300 Mitarbeitern in Deutschland<br />

vertreten ist. Das Hotel hat 245 Zimmer<br />

und 17 Suiten, zehn Konferenzräume, einen<br />

Ballsaal sowie die legendäre „Harry‘s<br />

New-York Bar“. Genau hier hat Marcel Kurylo<br />

seinen Wunscharbeitsplatz gefunden.<br />

Den schulischen Teil der Ausbildung hat<br />

er im Berufskolleg in Ehrenfeld absolviert.<br />

„Es war toll, gemeinsam mit Auszubildenden<br />

aus verschiedenen Hotels zur Schule<br />

zu gehen. Manche wollten in den Service,<br />

manche später studieren. Einige hatten den<br />

Hauptschulabschluss, andere wie ich Abitur.<br />

Unter uns waren einige, die gerade von der<br />

Schule kamen, und andere, die bereits Mitte<br />

30 waren.“<br />

Vergütung<br />

• Im ersten Ausbildungsjahr zwischen<br />

650 und 750 Euro, im zweiten und<br />

dritten jeweils circa 100 Euro mehr<br />

bis zu 950 Euro brutto im Monat.<br />

• Das Einstiegsgehalt bei der Arbeit<br />

beträgt circa 1.900 Euro.<br />

Infos<br />

www.berufenet.arbeitsagentur.de<br />

www.bke-koeln.de/Ausbildungsgaenge/<br />

Hotelfachmann/-frau<br />

Während der praktischen Ausbildung durchlaufen<br />

die Auszubildenden verschiedene<br />

Stationen: Restaurant, Bankett, Empfang,<br />

Housekeeping und Bar sowie administrative<br />

Abteilungen wie Veranstaltungsorganisation<br />

und Reservierung. Auch Marcel hat diese<br />

Stationen durchlaufen und sich dann für<br />

die Bar entschieden. In der Berufsschule<br />

ARBEITEN AUF DER<br />

GANZEN WELT<br />

„Das Gute an unserem Beruf ist auch,<br />

dass wir überall arbeiten können“, fügt<br />

Marcel hinzu. „In verschiedenen Städten,<br />

Ländern, im Hotel oder im Veranstaltungsmanagement.<br />

Ein Kollege von mir<br />

war gerade vier Wochen auf Sylt und hat<br />

dort im Dorint gearbeitet. Auch das ist<br />

möglich in einem großen Hotel.“<br />

Und später? „Unsere Arbeitszeiten sind<br />

nicht einfach, wenn man Familie haben<br />

möchte. Einige Jahre möchte ich noch in<br />

der Bar arbeiten, doch danach vielleicht<br />

ein Fernstudium Hotelmanagement machen.<br />

Außerdem gibt es in Rostock eine<br />

Barschule. Sie bietet eine professionelle<br />

Barkeeper-Ausbildung an.“ Vielleicht sollten<br />

wir in ein paar Jahren noch einmal<br />

beim Dorint-Hotel vorbeischauen. Dann<br />

erfahren wir, welche Option die bessere<br />

war.<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18 29


SERVICE<br />

VERANSTALTUNGEN OKTOBER<br />

OKTOBER<br />

MONTAG 01<br />

10.00 Uhr, Junges Theater Bonn<br />

im Kuppelsaal Thalia Metropol:<br />

„Anne Frank – Tagebuch” Anne<br />

Frank ist durch ihre Tagebücher<br />

zum Symbol für die vielen Millionen<br />

Juden geworden, die dem<br />

Holocaust zum Opfer fielen. Ihre<br />

Tagebücher fesseln und berühren<br />

Generationen von Lesern bis heute<br />

und mahnen, das Geschehene nie<br />

zu vergessen. Theaterfassung für<br />

Jugendliche ab 13 Jahren.<br />

10.00 Uhr, Horizont Theater:<br />

„Die Physiker” Komödie von<br />

Friedrich Dürrenmatt für Jugendliche<br />

ab 12 Jahren.<br />

11.00 Uhr, COMEDIA Theater:<br />

„Values // Värde // Werte” Unsere<br />

westlichen Werte werden angegriffen<br />

und wir mussen sie verteidigen.<br />

Drei Spieler/-innen treten an,<br />

um ihre Werte zu verteidigen. Sie<br />

kämpfen mit und gegeneinander,<br />

tanzen, sprechen, bewegen sich<br />

und andere. Sie bewaffnen sich<br />

fur den Kampf gegen die Angriffe<br />

auf unsere Werte. Die Zuschauer<br />

befinden sich mit ihnen in einer<br />

Arena: Daumen hoch oder runter<br />

entscheidet uber Leben und Tod,<br />

uber Aufenthaltsgenehmigung<br />

oder Abschiebung, uber mediale<br />

Hinrichtung oder abertausende<br />

Likes. Ein Stück für Jugendliche<br />

ab 13 Jahren.<br />

DIENSTAG 02<br />

10.00 Uhr, Junges Theater Bonn<br />

im Kuppelsaal Thalia Metropol:<br />

„Anne Frank – Tagebuch”<br />

siehe 1.10.<strong>2018</strong><br />

11.00 Uhr, Horizont Theater:<br />

„Faust” Die Protagonisten des<br />

meistzitierten deutschen Klassikers<br />

werden zu musikalischen Widersachern<br />

im Ringen um Macht,<br />

Erkenntnis und Glück.<br />

16.00 bis 17.30 Uhr, minibib<br />

Wasserturm Kalk: Spieletester in<br />

Kalk Jugendliche von 12 von 16<br />

Jahren treffen sich jeden Dienstag<br />

und testen in Begleitung von Medienpädagogen<br />

Spiele und bewerten<br />

diese. Infos unter www.stbib-koeln.<br />

de/gaming. Eintritt frei!<br />

17.00 bis 19.00 Uhr,<br />

Kunstmuseum Bonn: Große<br />

Meister zeichner Begabtenförderung<br />

dienstags für Menschen ab<br />

11 Jahren. Kostenfrei, Teilnahmekarten<br />

an der Museumskasse.<br />

16.00 oder 19.00 Uhr, Köln:<br />

Theaternacht Weit über<br />

50 Theater und Gruppen zaubern<br />

in über 200 Vorstellungen DIE<br />

Nacht des Theaters auf die Bretter<br />

der Welt. Es gibt geführte Touren,<br />

die die Auswahl erleichtern.<br />

Tickets bei KönTicket.<br />

www.theaternacht.de<br />

MITTWOCH 03<br />

Köln-Ehrenfeld: Zigeunerwagen<br />

Tour 1.3 in Köln-Ehrenfeld bis<br />

7. <strong>Oktober</strong> mit viel Gypsy-Musik,<br />

Filmen, Infos, Ausstellung und<br />

Maro Drom Café! Programm unter<br />

www.zigeunerfestival.de.<br />

Eintritt frei!<br />

18.00 Uhr, COMEDIA Theater:<br />

„Values // Värde // Werte”<br />

siehe 1.10.<strong>2018</strong><br />

DONNERSTAG 04<br />

10.00 Uhr, Junges Theater Bonn<br />

im Kuppelsaal Thalia Metropol:<br />

„Anne Frank – Tagebuch” siehe<br />

1.10.<strong>2018</strong><br />

16.00 oder 17.30 Uhr, Akademie<br />

artig: Kunstprojekt für Kinder und<br />

Jugendliche aus Familien in Trennung<br />

immer mittwochs und donnerstags.<br />

Während andauernder<br />

familiärer Krisen fördern Zeichnen,<br />

Malen, Tonen, Drucken, plastisches<br />

Gestalten, Filmen, etc. die Freude<br />

am eigenen Tun und stärken<br />

die Kinder und Jugendlichen<br />

positiv. Neben der Gestaltung von<br />

kunstlerischen Werken erfahren sie<br />

Entlastung. Anmeldung erforderlich.<br />

Kostenfrei!<br />

19.30 Uhr, Theater Marabu Bonn:<br />

„Into outer space” Kosmo- und<br />

Astronautenhaben die Erde<br />

verlassen, um den Orbit oder<br />

den Mond zu erkunden. In ihren<br />

Tagebuch Aufzeichnungen<br />

und Gesprächsprotokollen, die<br />

während ihrer Reisen entstanden,<br />

finden wir verblüffende, erhellende<br />

und berührende Einsichten. Das<br />

Junge Ensemble Marabu spielt für<br />

Jugendliche ab 14 Jahren.<br />

20.00 Uhr, Balloni: GuitarCologne<br />

Gitarren-Festival in den<br />

Balloni Hallen bis 6. <strong>Oktober</strong>.<br />

Den Konzertauftakt bildet José<br />

Fernández Bardesio – Musik aus<br />

Sudamerika mit bravourösen<br />

Stucken von Piazzolla, Ginastera<br />

und seine eigenen Kompositionen.<br />

AK € 20,–/14,–<br />

FREITAG 05<br />

10.00 oder 19.30 Uhr, Junges<br />

Theater Bonn: „You are the<br />

Reason” Wie inszenieren Jugendliche<br />

sich selbst in den Sozialen<br />

Netzwerken und in virtuellen<br />

Welten, wo jeder scheinbar alles<br />

sein kann, was er will? Welche<br />

Beziehungen entstehen dabei, und<br />

wie verändern sich dabei die realen<br />

Beziehungen der Jugendlichen<br />

und ihr Verhalten untereinander?<br />

Diese Fragen standen am Anfang<br />

der Entwicklung des Theaterstucks<br />

für Jugendliche ab 13 Jahren.<br />

14.30 bis 17.30 Uhr, Uni Bonn<br />

Hauptgebäude: Abitur und was<br />

dann? Workshop für Schüler der<br />

Oberstufe. Zweitägige Veranstaltung<br />

zur Studien- und Berufsorientierung.<br />

Teilnehmer können sich<br />

unter Anleitung mit ihren Interessen,<br />

Fähigkeiten und Wünschen<br />

auseinandersetzen, einen Test zur<br />

Selbsterkundung durchführen und<br />

Informationsquellen zur Studienund<br />

Berufswahl kennenlernen. Der<br />

Folgetermin findet am 12. <strong>Oktober</strong><br />

zur gleichen Zeit statt. Anmeldung<br />

unter zsb@uni-bonn.de erforderlich.<br />

€ 20,–<br />

18.00 Uhr, Haus Wasserburg:<br />

What’s up – Ich bin online Snapchat,<br />

Instagram, Facebook …<br />

Unzählige Soziale Netzwerke<br />

bieten uns die einzigartige<br />

Möglichkeit, unsere Anonymität<br />

zu wahren und uns auf diversen<br />

sozialen Plattformen so zu präsentieren,<br />

wie wir das gerne möchten.<br />

Wochenende bis 7. <strong>Oktober</strong> zu<br />

Sozialen Netzwerken für junge<br />

Menschen von 13 bis 16 Jahren.<br />

Anmeldung erforderlich. € 30,–<br />

www.haus-wasserburg.de<br />

18.00 bis 00.00 Uhr: 14. Leverkusener<br />

Kunstnacht An 50 Standorten<br />

im gesamten Stadtgebiet<br />

wird es wieder Bildende Kunst<br />

in Verbindung mit Musik, tollen<br />

Gesprächen mit den Künstlerinnen<br />

und Künstlern, mit Lesungen<br />

und Comedy geben. Kostenlose<br />

Bus-Shuttles bringen die Gäste der<br />

Kunstnacht von Station zu Station.<br />

Infos unter kunstnacht-lev.de.<br />

Eintritt frei!<br />

19.30 Uhr, Junges Theater Bonn<br />

im Kuppelsaal Thalia Metropol:<br />

„Anne Frank – Tagebuch”<br />

siehe 1.10.<strong>2018</strong><br />

19.30 Uhr, Theater Marabu Bonn:<br />

„Into outer space” siehe 4.10.<strong>2018</strong><br />

20.00 Uhr, Balloni:<br />

GuitarCologne Gitarren-Festival in<br />

den Balloni Hallen bis 6. <strong>Oktober</strong>.<br />

Das Duo Prof. Hubert Käppel<br />

und der Violinist Michael Dauth<br />

spielt Musik von Paganini bis John<br />

Williams auf eine Art, die neue<br />

Maßstäbe setzt. AK € 20,–/14,–<br />

Einblicke in Medienberufe<br />

Ein Wochenende - ein Beruf<br />

www.jobtester.de<br />

Praxis-Workshops<br />

für 15- bis 21-Jährige<br />

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30 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18


ANZEIGEN<br />

BERUFE LIVE RHEINLAND<br />

130 Aussteller beraten in der Koelnmesse. Die größte Ausbildungs-,<br />

Studien- und Gap-Year-Messe im Rheinland findet am 16.<br />

und 17. November wieder in Köln statt. Dort können sich Eltern<br />

und Schüler mit 130 Unternehmen, Hochschulen und privaten<br />

Bildungsanbietern über die berufliche Zukunft austauschen. Die<br />

Experten geben Orientierung für die vielseitigen beruflichen<br />

Wege und jede Menge Tipps, worauf<br />

die jungen Leute bei ihrer Berufswahl<br />

achten sollten. Neben den<br />

zahlreichen Gesprächen und<br />

Bühnenvorträgen können Schüler<br />

auch an vielen Mitmachaktionen<br />

teilnehmen, verschiedene Berufsbilder<br />

testen und praxisnahe Erfahrungen<br />

sammeln. Im Bewerbungsforum<br />

können sie ihre mitgebrachten<br />

Bewerbungsmappen von Experten checken<br />

lassen. Und wer noch gar nicht weiß, in welche Richtung er sich<br />

beruflich entwickeln möchte, dem hilft der Interessencheck mit<br />

Ausstellermatching und Terminservice weiter. Der Berufswahltest<br />

ermittelt online die ausgeprägten Interessen, Fähigkeiten<br />

und Stärken. Zum individuellen Profil erhalten die Jugendlichen<br />

einen Vorschlag mit passenden Ausstellern und Programmpunkten.<br />

Info:<br />

16./17.11., Fr 9 bis 14 Uhr, Sa 9 bis 16 Uhr,<br />

Koelnmesse, Halle 10.1, Eintritt frei,<br />

www.einstieg.com/berufe-live-rheinland<br />

WIE GEHT ES NACH DER SCHULE WEITER?<br />

Jetzt auf zur Berufsberatung der Agentur für Arbeit!<br />

© istock_sturti<br />

In Deutschland gibt es ungefähr 350 anerkannte<br />

Ausbildungsberufe – und mehr<br />

als 17.000 Studiengänge. Ganz schön<br />

schwierig da das Richtige zu finden. Ihre<br />

Berufswahl besprechen die meisten<br />

Jugendlichen mit Eltern, Lehrern oder<br />

Freunden. Mehr Überblick über alle Berufe<br />

haben die Berufsberaterinnen und<br />

Berufsberater der Agentur für Arbeit Köln.<br />

Sie unterstützen bei der Entscheidung mit<br />

Infos rund um Ausbildung und Studium.<br />

Austausch und persönliche Beratung ist<br />

bei der Berufswahl das Wichtigste! Termine<br />

in der Berufsberatung können unter<br />

der kostenlosen Telefonnummer 0800 4<br />

55 55 00 oder online unter: Dasbringtmichweiter.de<br />

vereinbart werden. Selbstverständlich<br />

dürfen Eltern oder Freunde<br />

zum Beratungsgespräch mitkommen. Sie<br />

haben sehr kurzfristigen Beratungsbedarf?<br />

Gerne können Sie auch unser Angebot<br />

der Sofortberatung (ohne Terminierung)<br />

während unserer Öffnungszeiten in der<br />

Agentur für Arbeit wahrnehmen. Die<br />

Agentur für Arbeit und das Berufsinformationszentrum<br />

ist jetzt neu an der Butzweilerhofallee<br />

1 in 50829 Köln-Ossendorf.<br />

Die Arbeitsagentur hat zusätzlich ein<br />

umfangreiches Online-Angebot, das<br />

bequem von zuhause genutzt werden<br />

kann:<br />

• Planet-beruf.de: Die Webseite gibt<br />

Orientierung für alle mit Hauptschuloder<br />

mittlerem Schulabschluss.<br />

• Berufe.net: 8.000 Berufe von A bis Z.<br />

Hier werden alle Berufe ausführlich<br />

vorgestellt, inklusive Ausbildung und<br />

Verdienstmöglichkeiten.<br />

• Berufe.tv: Das Filmportal über Berufe.<br />

Mit spannenden Einblicken in Berufe<br />

und Studiengänge.<br />

• Abi.de: Wer Abitur hat, kann zwischen<br />

Ausbildung und Studium wählen. Dieses<br />

Portal hilft bei der Entscheidung.<br />

• Die App „AzubiWelt“ vereint alle Angebote<br />

der BA für Ausbildungssuchende<br />

und begleitet während des gesamten<br />

Prozesses mit wichtigen Hinweisen,<br />

von den ersten Schritten bei der Recherche<br />

nach geeigneten Berufen bis<br />

zum Finden einer passenden Ausbildungsstelle.<br />

.<br />

PS: Auch die Agentur für Arbeit bietet<br />

Ausbildungen als Fachangestellte/-r für<br />

Arbeitsmarktdienstleistungen sowie ein<br />

duales Studium im Bereich Arbeitsmarktmanagement<br />

oder Beratung für Bildung,<br />

Beruf und Beschäftigung an. Nähere<br />

Informationen erhalten Sie unter der<br />

Hotline 0221 – 9429-4287 und unter<br />

www.arbeitsagentur.de/karriere.<br />

Auch für <strong>2018</strong> gibt es noch<br />

freie Ausbildungsplätze!<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18 31


ZUKUNFT SERVICE<br />

VERANSTALTUNGEN OKTOBER<br />

SAMSTAG 06<br />

JFC Medienzentrum Köln:<br />

Fotorun NRW Rasante Motivjagd<br />

bei der KameraKinder Fotoaktion<br />

des jfc Medienzentrums für alle<br />

von 6 bis 16 Jahren. Alle Infos<br />

unter www.kamerakinder.de.<br />

Preisverleihung und Ausstellung<br />

aller Fotos beim Jugendfotofest<br />

am 18.11.<strong>2018</strong> im Alten Pfandhaus<br />

in Köln.<br />

8.00 bis 16.00 Uhr, Vorplatz der<br />

Agneskirche, Neusser Platz, Köln-<br />

Nippes: Gebraucht-Fahrradmarkt<br />

Infos unter www.fahrradmarktkoeln.de<br />

10.00 bis 19.00 Uhr, Forum<br />

Leverkusen: 11. Kölner AlpinTag<br />

Das Event für Bergsport, Reisen<br />

und Outdoor. Neben spannenden<br />

Reisereportagen, Workshops &<br />

Kurz-Vorträgen begeistert ein<br />

buntes Abenteuerprogramm<br />

die ganze Familie. Ob Slackline,<br />

Hüfburg und Kletterpyramide,<br />

hier findet jeder Bergliebhaber<br />

was für seinen Geschmack. Über<br />

70 Fachaussteller sowie Tombola<br />

und eine Rallye und ein Alpinflohmarkt<br />

warten auf euch. Eintritt frei,<br />

Tickets für Reportagen/Workshops<br />

unter www.koelner-alpintag.de.<br />

KÄNGURU ist Medienpartner der<br />

Kölner Alpintags.<br />

11.00 bis 13.00 Uhr, Kunstmuseum<br />

Bonn: Open Space<br />

Foto-Shooting vor Kunstwerken,<br />

Zeichnen im eigenen Skizzenbuch<br />

oder als großformatige<br />

Pflastermalerei im Außenbereich<br />

des Museum. Samstags-Treff<br />

für Jugendliche ab 12 Jahren.<br />

Kostenfrei!<br />

19.00 Uhr, Bonn: Bonn Festival<br />

<strong>2018</strong> Festival für Nachtschwärmer<br />

der Stadt, mit einem Ticket in die<br />

angesagtesten und buntesten<br />

Locations der Stadt. 10 Stunden<br />

Programm Konzerte, Lesungen,<br />

Comedy, Kurzfilm, Party und noch<br />

mehr haben Bonner Veranstalter,<br />

Locations, Non-Profit Organisationen<br />

sowie Kulturschaffende und<br />

Kunstler auf die Beine gestellt.<br />

Infos unter www.bonnfestival.de.<br />

€ 9,90 Festivalticket und Fahrschein<br />

im VRS<br />

19.00 bis 22.00 Uhr, Lentpark<br />

– Eisarena und Schwimmbad:<br />

EisParty jeden Samstag mit coolen<br />

DJ-Sounds. € 11,–/7,50<br />

20.00 Uhr, Balloni: GuitarCologne<br />

Gitarren-Festival in den Balloni<br />

Hallen bis 6. <strong>Oktober</strong>. Der junge<br />

bulgarische Virtuose David Dyakov<br />

vollbringt mit seinem großartigen<br />

Temperament fast Unmögliches<br />

auf der Gitarre. AK € 20,–/14,–<br />

Intuitives Bogenschießen Theoretische<br />

und praktische Einführung<br />

in die Handhabung von Pfeil und<br />

Bogen. Anmeldung erforderlich<br />

unter www.bogenlust.de<br />

14.00 bis 17.00 Uhr, Kunst- und<br />

Ausstellungshalle der BRD:<br />

Pixilation. Spielen in Stop-<br />

Motion Ausstellungsrundgang<br />

mit anschließendem künstlerischpraktischen<br />

Arbeiten für Jugendliche<br />

von 12 bis 18 Jahren. Heute:<br />

Spielerische Trickfilme mit dem<br />

Smartphone. Anmeldung erforderlich.<br />

€ 12,–<br />

14.00 bis 17.00 Uhr, Naturzentrum<br />

Eifel: Hochseilklettergarten<br />

im Naturwald Schnupperkurs<br />

im Hochseilgarten. Anmeldung<br />

erforderlich. € 32,–/21,–<br />

16.00 Uhr, Sachensucherin:<br />

Unterirdisch Spurensuche in der<br />

U-Bahn Passage am Appellhofplatz.<br />

Stadtführung zum kreativen<br />

Mitmachen für Teilehmer ab 12<br />

Jahren. Treffpunkt Vor dem Kölnischen<br />

Stadtmuseum, Zeughausstr.<br />

1-3, 50667 Köln. Bitte Kamera, Zeichensachen<br />

und Musikinstrumente<br />

mitbringen. Anmeldung über die<br />

VHS Köln.<br />

© istock_piola666<br />

nica, Post-Rock, Maschinen Folk<br />

und Field Recording.<br />

www.blauesrauschen.de<br />

16.00 oder 17.30 Uhr, Akademie<br />

artig: Kunstprojekt für Kinder<br />

und Jugendliche aus Familien in<br />

Trennung immer mittwochs und<br />

donnerstags. siehe 9.10.<strong>2018</strong><br />

17.00 bis 18.00 Uhr, Junges<br />

Literaturhaus: Buchklub Du liest<br />

gerne? Du bist immer auf der<br />

Suche nach neuem Lesefutter?<br />

Hier kannst du tolle Geschichten<br />

und Bücher lesen & entdecken.<br />

Anmeldung erforderlich unter<br />

dettmann@literaturhaus-koeln.de.<br />

Eintritt frei!<br />

19.30 Uhr, Theater Marabu Bonn:<br />

„Und auch so bitterkalt” Die<br />

Romanvorlage schildert Lucindas<br />

Lebenshunger in einer Welt<br />

zwischen Selbstoptimierungswahn<br />

und Sinnsuche. Sichtbares<br />

Zeichen von Lucindas Versuch,<br />

aus bestehenden Normen und<br />

Konventionen auszubrechen, ist<br />

ihre Magersucht. Vormittags bitte<br />

anmelden. Für Jugendliche<br />

ab 14 Jahren.<br />

DONNERSTAG 11<br />

16.00 Uhr, Sachensucherin: Street<br />

Art Foto Tour im Belgischen<br />

Viertel Im kreativen Szeneviertel<br />

entlang der Maastrichter und<br />

Brüsseler Straße gibt es spannende<br />

Straßenkunst zu entdecken und zu<br />

knipsen: hintergründiges, offensichtliches,<br />

skurriles oder künstlerisches.<br />

Die Tour endet mit einer<br />

kleinen Kaffeepause in der Streetart<br />

Galerie/Restaurant Kunstbruder<br />

in der Händelstraße. Treffpunkt:<br />

Brüsseler Platz, Ecke Maastrichter<br />

Straße. Infos und Anmeldung an<br />

info@kunstbruder.de. Kostenfrei!<br />

10.00 bis 16.00 Uhr, Köln,<br />

Lindenthal & Braunsfeld:<br />

Hofflohmärkte Bei den Hofflohmärkten<br />

verkaufen die Hausanwohner<br />

im eigenen Hof oder<br />

Garten – und das ganze Veedel<br />

macht mit. Infos unter<br />

www.hofflohmaerkte-koeln.de<br />

10.00 bis 16.00 Uhr,<br />

Bonn, Tannenbusch:<br />

Hofflohmärkte Infos unter<br />

www.hofflohmaerkte-bonn.de<br />

SONNTAG 07<br />

10.00 bis 17.00 Uhr, Auerbachplatz:<br />

Trödelmarkt auf dem<br />

Auerbachplatz.<br />

11.00 bis 17.00 Uhr, Bürgerzentrum<br />

Engelshof: Buchbinder-<br />

Messe Köln mit Workshop<br />

Buchbinden für alle ab 6-99<br />

Jahren. Anmeldung unter thekla.<br />

ahrens@adm.amsterdam oder<br />

vor Ort.<br />

12.30 bis 15.30 Uhr, Schloss<br />

Türnich, Kerpen: Kompaktkurs<br />

MITTWOCH 10<br />

Blaues Rauschen Das Festival<br />

bringt elektronische Soundexperimente<br />

auf die Bühnen des Ruhrgebiets.<br />

In Gelsenkirchen, Essen,<br />

Herne, Dortmund und Bochum<br />

präsentiert BLAUES RAUSCHEN<br />

vom 10.–14. <strong>Oktober</strong> eine internationale<br />

Mischung aus etablierten<br />

Namen und Neuentdeckungen aus<br />

acht Ländern. Die Soundkünstler<br />

bewegen sich zwischen Electro-<br />

19.00 Uhr, Hansa-Gymnasium:<br />

„Mama Earth” KCC – Eine solidarische,<br />

unterstützende und kreative<br />

Welt ohne Armut – diese Vision vor<br />

Augen gründeten Festo, Rashid,<br />

Nassoro und George 2007 ein<br />

Gemeindezentrum in Kigamboni,<br />

einem Stadtteil von Dar es Salaam<br />

in Tansania. Mit dem Ziel, Armut<br />

durch soziale und wirtschaftliche<br />

Entwicklung zu bekämpfen, bietet<br />

das Kigamboni Community Centre<br />

(KCC) kostenlose Schulbildung an<br />

und fördert Kinder und Jugendliche<br />

in künstlerischen Disziplinen.<br />

Dar es Salaam ist mit über vier<br />

Millionen Einwohnern Tansanias<br />

größte und reichste Stadt. Im<br />

beliebten Stadtteil Kigamboni lebt<br />

eine sozial gemischte Bevölkerung.<br />

Das KCC aus Tansania zeigt (teils<br />

zusammen mit Schüler/-innen des<br />

Hansa Gymnasiums) ein Theaterstück<br />

mit viel Tanz und Akrobatik<br />

zum Thema Umgang mit der Natur<br />

und Folgen des Klimawandels.<br />

Eintritt frei – Spenden erbeten!<br />

32 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18


ZUKUNFT SERVICE<br />

VERANSTALTUNGEN OKTOBER<br />

19.30 Uhr, Zentralbibliothek<br />

Köln: Großes MINT-Festival Die<br />

Stadtbibliothek hat für Kinder<br />

und Jugendliche ein Technik-<br />

Programm zusammengestellt, das<br />

Spaß macht für alle, die neugierig<br />

sind, Spaß daran haben, etwas<br />

auszuprobieren und die wissen<br />

wollen, was all diese Themen<br />

eigentlich mit ihrem Alltag zu tun<br />

haben. Die Auftaktveranstaltung<br />

ist das erste große Highlight<br />

des Festivals. Ranga Yogeshwar,<br />

engagierter MINT-Botschafter, hält<br />

einen MINT-Impuls und spricht<br />

mit Gästen. Infos zum Programm<br />

vom 12. bis 27. <strong>Oktober</strong> und zur<br />

Anmeldung findet ihr online unter<br />

mint-festival.de. Tickets über<br />

KölnTicket € 8,–/6,–<br />

FREITAG 12<br />

20.00 Uhr, Volkssternwarte<br />

(Schiller-Gymnasium): Der Sternenhimmel<br />

über Köln im Herbst<br />

Vortrag und Beobachtung im<br />

Observatorium für Menschen ab<br />

10 Jahren.<br />

20.00 bis 21.30 Uhr, Naturzentrum<br />

Eifel: Mit dem Nachtwächter<br />

durch Nettersheim Führung<br />

zurück in das Leben der Menschen<br />

der Eifel im Mittelalter.<br />

Anmeldung erforderlich.<br />

€ 5,50/3,50, Familien 15,–<br />

SAMSTAG 13<br />

8.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Friesenplatz:<br />

Gebraucht-Fahrradmarkt<br />

Infos unter www.fahrradmarktkoeln.de<br />

10.30 bis 16.30 Uhr, Bogenlust,<br />

Schloss Türnich: Tageskurs<br />

Bogenschießen in Kerpen Theoretische<br />

und praktische Einführung<br />

in die Handhabung von Pfeil und<br />

Bogen. Anmeldung erforderlich<br />

unter www.bogenlust.de<br />

11.00 bis 12.00 Uhr, Volkssternwarte<br />

(Schiller-Gymnasium):<br />

Sonnenbeobachtung mit dem<br />

Teleskop Diese Veranstaltung<br />

findet nur bei klarem Himmel statt!<br />

Beobachtung im Observatorium<br />

für Menschen ab 10 Jahren.<br />

13.00 bis 16.00 Uhr, LVR Industriemuseum<br />

Euskirchen: Fototag<br />

in der Tuchfabrik Um 11 findet<br />

eine öffentlichen Führung durch<br />

die Tuchfabrik statt. Von 13 bis<br />

16 Uhr kann in der Tuchfabrik in<br />

der Gruppe fotografiert werden.<br />

Info und Anmeldung über kiR –<br />

kulturinfo Rheinland. Führung und<br />

Fotografieren € 15,–, nur Fotografieren<br />

€ 12,–<br />

14.00 bis 17.30 Uhr, Kunstmuseum<br />

Villa Zanders Berg. Gladbach:<br />

Kunstlabor Das offene und<br />

integrative Angebot und richtet<br />

sich an Menschen ab 13 Jahren,<br />

ob mit oder ohne Behinderung.<br />

Ohne Anmeldung. Teilnahme<br />

kostenlos!<br />

15.00 Uhr, Bürgerzentrum Deutz:<br />

Retronom On Tour Ladung<br />

großartiger Hardware aus den<br />

70er/80er/90er Jahren und den<br />

dazugehörigen Spielen. € 5,–<br />

19.00 bis 22.00 Uhr, Lentpark –<br />

Eisarena und Schwimmbad:<br />

EisParty jeden Samstag mit coolen<br />

DJ-Sounds. € 11,–/7,50<br />

SONNTAG 14<br />

8.00 bis 17.00 Uhr, Alte Feuerwache:<br />

Flohmarkt im Innenhof.<br />

10.00 bis 17.00 Uhr, Klettenberggürtel:<br />

Trödelmarkt auf dem<br />

Klettenberggürtel.<br />

11.00 bis 12.00 Uhr, Volkssternwarte<br />

(Schiller-Gymnasium):<br />

Sonnenbeobachtung mit dem<br />

Teleskop Diese Veranstaltung<br />

findet nur bei klarem Himmel statt!<br />

11.00 Uhr, Forum Volkshochschule<br />

im Museum am Neumarkt:<br />

Der Skandal als vorlauter Bote<br />

© Kcc<br />

Sonntags-Matinee im Forum<br />

Volkshochschule im Museum am<br />

Neumarkt: Vortrag, Film & Diskussion.<br />

Die Veranstaltungsreihe<br />

mit Hannes Heer trägt den Titel<br />

„Der Skandal als vorlauter Bote“<br />

und umfasst acht Vorträge bei<br />

denen es um die Geschichte der<br />

Verbrechen des NS-Staates und die<br />

dadurch entstandene Schuld geht.<br />

Infos und Termine unter<br />

www.nsdok.de. € 10,–<br />

15.30 Uhr, Bürgerhaus Stollwerck:<br />

Abenteuer Regenwald Der neue<br />

Family-Reisekatalog von world<br />

inside ist vollgepackt mit spannenden<br />

Reisen für Familien, die gerne<br />

zusammen mit anderen auf Tour<br />

gehen. Im Anschluss wartet das<br />

„Abenteuer Regenwald“ auf euch:<br />

der Dschungelabenteurer Dieter<br />

Schonlau erzählt von seinen spannenden<br />

Erlebnissen im Regenwald.<br />

Anmeldung erforderlich unter<br />

www.world-insight.de/events.<br />

Eintritt frei!<br />

16.00 bis 18.00 Uhr, Carl Duisberg<br />

Centren: New Zealand Day Vertreter<br />

neuseeländischer High Schools<br />

informieren über das Leben bei<br />

einer Gastfamilie, die Betreuung<br />

vor Ort und das Schulsystem<br />

„Down Under“. Ehemalige Teilnehmer<br />

berichten von ihrer Zeit in<br />

Neuseeland. Veranstaltungsort ist<br />

die Jugendherberge Köln-Riehl, An<br />

der Schanz 14, 50735 Köln. Anmeldung<br />

unter 0221 – 16 26-207 oder<br />

highschool@cdc.de. Eintritt frei!<br />

MONTAG 15<br />

zdi Zentrum Köln: Try-Ing bei<br />

Ford Ferienprogramm bis 19.<br />

<strong>Oktober</strong> zum Reinschnuppern<br />

ins Duale Studium bei Ford für<br />

Schüler ab Klasse 10. Sa 10 bis<br />

17 Uhr. Infos und Anmeldung<br />

unter www.bildung.koeln.de/<br />

try-ingherbst oder 0221 – 99 08 29<br />

239. Kostenfreies Angebot inklusive<br />

Verpflegung<br />

17.00 bis 20.00 Uhr, FiB e.V. im<br />

Leskanpark, Haus 31: Entspannt<br />

in Schule, Ausbildung & Beruf<br />

Kurzvortrag mit Übungen. Bitte<br />

anmelden.<br />

DIENSTAG 16<br />

10.00 bis 13.00 Uhr, Beethovendenkmal<br />

Bonn: Das Stadtspiel<br />

Bei dieser Stadtrallye können<br />

Jugendliche die Stadt selber<br />

erkunden. Anmeldung erforderlich<br />

bei StattReisen Bonn. € 10,–/8,–<br />

11.00 bis 16.00 Uhr, Max Ernst<br />

Museum Brühl: Strange! Ferienwerkstatt.<br />

Kinder ab 10 Jahren<br />

und Jugendliche gehen mit dem<br />

Smartphone auf Motivsuche und<br />

erstellen am PC digitale Fotocollagen.<br />

Bitte Verpflegung für die Mittagspause<br />

mitbringen. Anmeldung<br />

erforderlich. € 50,–<br />

15.00 bis 16.00 Uhr, NS-<br />

Dokumentationszentrum<br />

(EL-DE-Haus): Was geschah im<br />

EL-DE-Haus? Familienführung für<br />

Teilnehmer ab 10 Jahren.<br />

Nur Eintritt!<br />

MITTWOCH 17<br />

9.00 bis 16.00 Uhr, zdi Zentrum<br />

Köln: Erlebnistag Luft- und Raumfahrt<br />

beim DLR Ferienangebot<br />

für Jugendliche ab 14 Jahren zur<br />

Berufsorientierung. Der Erlebnistag<br />

findet im Deutschen Zentrum<br />

für Luft- und Raumfahrt statt und<br />

beinhaltet unter anderem auch<br />

einen Besuch im europäischen<br />

Astronautenzentrum. Anmeldung<br />

erforderlich. € 9,– Verpflegungspauschale<br />

11.00 bis 16.00 Uhr, Max Ernst<br />

Museum Brühl: Strange! siehe<br />

16.10.<strong>2018</strong><br />

DONNERSTAG 18<br />

11.00 bis 16.00 Uhr, Max Ernst<br />

Museum Brühl: Strange! siehe<br />

16.10.<strong>2018</strong><br />

FREITAG 19<br />

18.00 bis 20.00 Uhr, Zentralbibliothek<br />

Köln: Gaming-Zockerabend<br />

mit Sarazar Mit seiner Community<br />

teilt er regelmäßig seine Gamingund<br />

Reisevideos sowie seine<br />

Musik. Heute könnt ihr ihn live<br />

erleben. Welche Games gespielt<br />

werden, erfahrt ihr auf<br />

www.mint-festival.de vorbei.<br />

19.00 Uhr, Stadtgarten: Night<br />

Of Surprise Das Festival präsentiert<br />

eine vielschichtige und<br />

bunte musikalische Landschaft<br />

zwischen zeitgenössischen Folk-<br />

Interpretationen, afrofuturistischen<br />

Dancefloor-Experimenten oder gar<br />

avantgardistischer Dudelsackmusik<br />

und Mahgrebinischem Trance-<br />

Rave. Info unter stadtgarten.de<br />

20.00 Uhr, Volkssternwarte<br />

(Schiller-Gymnasium): Die Mondlandung<br />

Abenteuer Raumfahrt.<br />

Vortrag und Beobachtung im<br />

Observatorium für Menschen<br />

ab 10 Jahren.<br />

SAMSTAG 20<br />

Rautenstrauch-Joest-Museum:<br />

stARTcamp Köln-Bonn ein<br />

BarCamp für Kunst und Kultur<br />

im Social Web. Es richtet sich<br />

vornehmlich an Kulturschaffende,<br />

Künstler, Kultureinrichtungen und<br />

Vertreter aus der Kulturwirtschaft<br />

sowie an Experten aus dem Social-<br />

Media-Bereich. Info und Anmeldung<br />

unter startcamp-kb.de<br />

8.00 bis 16.00 Uhr, Köln,<br />

Neptunplatz, Venloer Straße:<br />

Gebraucht-Fahrradmarkt Infos<br />

unter www.fahrradmarkt-koeln.de<br />

8.00 bis 18.00 Uhr, Bonner<br />

Rheinaue: Flohmarkt Besucher<br />

sollten möglichst ohne Auto<br />

kommen.<br />

10.30 bis 16.30 Uhr, Bogenlust,<br />

Binzenbach: Tageskurs Bogenschießen<br />

in der Eifel Theoretische<br />

und praktische Einführung in die<br />

Handhabung von Pfeil und Bogen.<br />

Anmeldung erforderlich unter<br />

www.bogenlust.de<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />

33


SERVICE<br />

VERANSTALTUNGEN OKTOBER<br />

16.30 Uhr, Krewelshof Lohmar:<br />

Krewelshofer Geisternächte Der<br />

Gruselspaß für die ganze Familie<br />

mit Geisternacht im Maislabyrinth.<br />

Kleine und große Geister mit<br />

festen Schuhen, Laternen oder<br />

Lichtern sind herzlich willkommen!<br />

Abgerundet wird der Gruselspaß<br />

mit einem Stockbrot am offenen<br />

Feuer.<br />

19.00 bis 22.00 Uhr, Lentpark –<br />

Eisarena und Schwimmbad:<br />

EisParty jeden Samstag mit coolen<br />

DJ-Sounds. € 11,–/7,50<br />

SONNTAG 21<br />

11.00 bis 17.00 Uhr, Bürgerzentrum<br />

Engelshof: Trödelmarkt<br />

innen und außen!<br />

16.00 Uhr, Sachensucherin: Street<br />

Art Foto Tour im Belgischen<br />

Viertel Im kreativen Szeneviertel<br />

entlang der Maastrichter und<br />

Brüsseler Straße gibt es spannende<br />

Straßenkunst zu entdecken und zu<br />

knipsen: hintergründiges, offensichtliches,<br />

skurriles oder künstlerisches.<br />

Die Tour endet mit einer<br />

kleinen Kaffeepause in der Streetart<br />

Galerie/Restaurant Kunstbruder<br />

in der Händelstraße. Treffpunkt:<br />

Brüsseler Platz, Ecke Maastrichter<br />

Straße. Infos und Anmeldung an<br />

info@kunstbruder.de. Kostenfrei!<br />

MONTAG 22<br />

9.00 bis 16.00 Uhr, zdi Zentrum<br />

Köln: Praxisprojekt Bioreaktor<br />

Biologie trifft Technik. MINT-<br />

Feriencamp bis 25. <strong>Oktober</strong><br />

bei KölnPUB e.V. in Frechen für<br />

Schüler ab Klasse 10 zum Thema<br />

Biologie. Zusätzlich bekommst<br />

du Infos zu Berufsperspektiven<br />

und Ausbildungsmöglichkeiten<br />

im Bereich Biologie. Infos und<br />

Anmeldung unter www.bildung.<br />

koeln.de/praxisprojekt-bioreaktor.<br />

€ 39,– Verpflegungspauschale<br />

10.00 bis 13.00 Uhr, Treffpunkt:<br />

Beethovendenkmal, Münsterplatz,<br />

Bonn: Das WeltStadtSpiel Stadtrallye<br />

für Jugendliche. Anmeldung<br />

erforderlich bei StattReisen Bonn.<br />

€ 10,–/8,–<br />

11.00 bis 14.00 Uhr, Käthe Kollwitz<br />

Museum Köln: Voll Retro!<br />

Dreitägiger Ferien-Workshop<br />

Analoge Photographie für Menschen<br />

ab 10 Jahren. Anmeldung<br />

erforderlich. € 95,–<br />

19.30 Uhr, Theater Marabu Bonn:<br />

„Und auch so bitterkalt” siehe<br />

10.10.<strong>2018</strong><br />

ANZEIGE<br />

MITTWOCH 24<br />

18.00 Uhr, Oper Bonn: Lohengrin<br />

Probenbesuch für Familien<br />

mit Jugendlichen ab 14 Jahren.<br />

Anmeldung unter portal@bonn.de.<br />

20.00 Uhr, LANXESS arena: Cirque<br />

du Soleil „Toruk” Inspiriert von<br />

dem Film „Avatar” präsentiert<br />

Cirque du Soleil seine neue show<br />

„Toruk – Der erste Flug“. Mit einer<br />

Fusion aus Akrobatik, cineastischen<br />

Projektionen, Puppenspiel und<br />

Bühnendramaturgie wird das Publikum<br />

in einen imaginären Kosmos<br />

entführt.<br />

DONNERSTAG 25<br />

10.00 bis 19.00 Uhr, Messe Essen:<br />

Internationale Spieltage Spiel ‘18<br />

Bis 28. <strong>Oktober</strong> verwandelt sich die<br />

Essener Messe wieder in ein Mekka<br />

für Spielefans. Tausende Spiele,<br />

darunter Hunderte Neuheiten, die<br />

noch nicht auf dem Markt sind,<br />

warten bei den Internationalen<br />

Spieltagen auf leidenschaftliche<br />

Zocker.<br />

20.00 Uhr, LANXESS arena: Cirque<br />

du Soleil „Toruk” siehe 24.10.<strong>2018</strong><br />

FREITAG 26<br />

10.00 bis 15.00 Uhr, SK Stiftung<br />

Kultur / Photographische<br />

Sammlung: Menschen des 21.<br />

Jahrhunderts Zweitägiger Photo-<br />

Workshop für Jugendliche von 13<br />

bis 16 Jahren heute und morgen,<br />

in dem sich alles um das photographische<br />

Porträt dreht. Infos und<br />

Anmeldung unter info@sk-jugend.<br />

de. € 30,–<br />

20.00 Uhr, LANXESS arena: Cirque<br />

du Soleil „Toruk” siehe 24.10.<strong>2018</strong><br />

SAMSTAG 27<br />

8.00 bis 16.00 Uhr, Barcelona-<br />

Allee, Rückseite Köln-Arkaden,<br />

Köln-Kalk: Gebraucht-Fahrradmarkt<br />

Infos unter www.<br />

fahrradmarkt-koeln.de<br />

10.00 bis 15.00 Uhr, Zentralbibliothek<br />

Köln: MINT-Aktionstag – die<br />

große Experimentierschau und der<br />

krönende Abschluss der MINTköln.<br />

Heute stellen zukunftsweisende<br />

Unternehmen, Vereine und<br />

prominente Forschungsinstitute<br />

ihre Produkte und Ergebnisse vor<br />

und das in den unterschiedlichsten<br />

Bereichen: Naturwissenschaft,<br />

Robotik, Gaming, 3D-Druck, Virtuelle<br />

Realität und viele mehr. Ihr<br />

seid eingeladen, an verschiedenen<br />

Ständen selbst zu forschen, Dinge<br />

auszuprobieren und euch mit<br />

MINT-Experten auszutauschen.<br />

10.30 bis 16.30 Uhr, Bogenlust,<br />

Schloss Türnich: Tageskurs<br />

Bogenschießen in Kerpen Theoretische<br />

und praktische Einführung<br />

in die Handhabung von Pfeil und<br />

Bogen. Anmeldung erforderlich<br />

unter www.bogenlust.de<br />

14.00 bis 18.00 Uhr, NH Hotel<br />

Köln-MediaPark: Canada Day<br />

Vertreter kanadischer Partnerschulen<br />

informieren über das Leben bei<br />

einer Gastfamilie, die Betreuung<br />

vor Ort und das kanadische<br />

Schulsystem. Außerdem berichten<br />

ehemalige Teilnehmer von ihrer<br />

Zeit in Kanada. Veranstaltungsort<br />

ist das NH Hotel Köln-MediaPark,<br />

Im MediaPark 8b, 50670 Köln.<br />

Anmeldung unter 0221 – 16<br />

26-207 oder highschool@cdc.de.<br />

Eintritt frei!<br />

15.30 Uhr, Schokoladenmuseum:<br />

Junge Schokoladenmeister Mit<br />

dem Maître Chocolatier entwickeln<br />

Jugendliche ab 14 Jahren eigenen<br />

fantasievollen Schokoladenkunstwerke.<br />

Anmeldung erforderlich<br />

über koeln-geniessen.de. € 39,–<br />

16.00 oder 20.00 Uhr, LANXESS<br />

arena: Cirque du Soleil „Toruk”<br />

siehe 24.10.<strong>2018</strong><br />

16.30 Uhr, Krewelshof Lohmar:<br />

Krewelshofer Geisternächte Der<br />

Gruselspaß für die ganze Familie<br />

mit Geisternacht im Maislabyrinth.<br />

Kleine und große Geister mit<br />

festen Schuhen, Laternen oder<br />

Lichtern sind herzlich willkommen!<br />

Abgerundet wird der Gruselspaß<br />

mit einem Stockbrot am offenen<br />

Feuer.<br />

18.00 Uhr, Burg Satzvey: Halloween<br />

auf Burg Satzvey Heute<br />

verwandelt sich die Burg in ein<br />

schauriges Gruselkabinett, einen<br />

wahren Ort des Schreckens. Der<br />

düstere Fährmann begrüßt stumm<br />

die Gäste vom Burgweiher aus.<br />

Von überall her auftauchende<br />

geisterhafte Gestalten versetzen<br />

jeden, der sich nähert, in Angst<br />

und Schrecken. Auf dem gesamten<br />

Gelände, an jeder Ecke, werden<br />

die Besucher von geisterhaften<br />

Wesen heimgesucht. Besonderes<br />

Highlight ist das große Labyrinth<br />

des Schreckens im dunklen<br />

Burgpark. Verkleidung ist herzlich<br />

willkommen!<br />

19.00 bis 22.00 Uhr, Lentpark<br />

– Eisarena und Schwimmbad:<br />

Halloween-EisParty MottoParty<br />

mit coolen DJ-Sounds. € 11,–/7,50<br />

SONNTAG 28<br />

13.00 oder 17.00 Uhr, LANXESS<br />

arena: Cirque du Soleil „Toruk”<br />

siehe 24.10.<strong>2018</strong><br />

15.00 bis 18.00 Uhr, Jugendherberge<br />

Köln-Riehl: USA Day Vertreter<br />

amerikanischer Partnerschulen<br />

informieren über das Leben bei<br />

einer Gastfamilie, die Betreuung<br />

vor Ort und das Schulsystem im<br />

Land der unbegrenzten Möglichkeiten.<br />

Außerdem berichten<br />

ehemalige Teilnehmer von<br />

ihren Erfahrungen während des<br />

Auslandsaufenthaltes. Veranstaltungsort<br />

ist die Jugendherberge<br />

Köln-Riehl, An der Schanz 14,<br />

50735 Köln. Anmeldung unter<br />

0221 – 16 26-207 oder highschool@cdc.de.<br />

Eintritt frei!<br />

MONTAG 29<br />

11.00 Uhr, Horizont Theater:<br />

„Leben des Galilei” Berthold<br />

Brechts politische und moralische<br />

Brocken leicht gemacht für<br />

Jugendliche ab 13 Jahren.<br />

DIENSTAG 30<br />

Heute ist Weltspartag! Heute<br />

begehen die deutschen Sparkasse<br />

den Weltspartag. Infos unter www.<br />

sparkasse.de/weltspartag.html<br />

12.00 Uhr, Horizont Theater: „Der<br />

Besuch der alten Dame” Tragische<br />

Komödie von Friedrich Dürrenmatt<br />

für Jugendliche ab 12 Jahren.<br />

17.00 bis 19.00 Uhr, Kunstmuseum<br />

Bonn: Große Meisterzeichner<br />

siehe 2.10.<strong>2018</strong><br />

MITTWOCH 31<br />

9.00 bis 00.00 Uhr, Bubenheimer<br />

Spieleland: Halloween Es spukt<br />

und gruselt im Spieleland. Spektakuläre<br />

Feuerartistik und faszinierende<br />

Lichteffekte begeistern die<br />

Besucher. Artisten der ZIRKUSfabrik<br />

Kulturarena verzaubern mit ihren<br />

künstlerischen Darbietungen. Das<br />

gesamte Spielareal mit Abenteuerspielplatz<br />

und Indoorbereiche<br />

sowie das Maislabyrinth sind bis<br />

zur Geisterstunde geöffnet.<br />

11.00 Uhr, Horizont Theater:<br />

„Biedermann und die Brandstifter”<br />

In diesem Lehrstück von<br />

Max Frisch für Jugendliche ab<br />

12 Jahren für die Unbelehrbaren<br />

nimmt Frisch die Mitschuld des<br />

unpolitischen, stets anpassungswilligen<br />

Kleinbürgers am Aufkommen<br />

des Faschismus satirisch aufs Korn.<br />

16.30 Uhr, Krewelshof Lohmar:<br />

Krewelshofer Geisternächte Der<br />

Gruselspaß für die ganze Familie<br />

mit Geisternacht im Maislabyrinth.<br />

Kleine und große Geister mit<br />

festen Schuhen, Laternen oder<br />

Lichtern sind herzlich willkommen!<br />

Abgerundet wird der Gruselspaß<br />

mit einem Stockbrot am offenen<br />

Feuer.<br />

18.00 Uhr, Burg Satzvey: Halloween<br />

auf Burg Satzvey Heute<br />

verwandelt sich die Burg in ein<br />

schauriges Gruselkabinett, einen<br />

wahren Ort des Schreckens. Der<br />

düstere Fährmann begrüßt stumm<br />

die Gäste vom Burgweiher aus.<br />

Von überall her auftauchende<br />

geisterhafte Gestalten versetzen<br />

jeden, der sich nähert, in Angst<br />

und Schrecken. Auf dem gesamten<br />

Gelände, an jeder Ecke, werden<br />

die Besucher von geisterhaften<br />

Wesen heimgesucht. Besonderes<br />

Highlight ist das große Labyrinth<br />

des Schreckens im dunklen<br />

Burgpark. Verkleidung ist herzlich<br />

willkommen!<br />

18.00 bis 22.00 Uhr, Kölner Zoo:<br />

Halloween im Zoo Feuerspucker,<br />

Hexen und anderen Fabelwesen<br />

34 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18


ZUKUNFT SERVICE<br />

VERANSTALTUNGEN OKTOBER/NOVEMBER<br />

treiben an Halloween im Zoo ihr<br />

Unwesen. Gruselige Walkings Acts<br />

lauern hinter den Gebüschen, ein<br />

Labyrinth lädt zum Verirren ein.<br />

Es gibt eine Gruselrutsche, Feuerund<br />

Lichtshow und im Aquarium<br />

warten Kriech- und Krabbeltiere.<br />

Es gelten keine Jahreskarten! Frühbucherrabatt<br />

bis 28. <strong>Oktober</strong><br />

€ 21,–/10,50, AK 25,–/13,50<br />

NOVEMBER<br />

FREITAG 02<br />

AbenteuerHallenKALK: Cyber<br />

JugZ 2.0 In drei Tagen und<br />

Nächten bis 4. November habt<br />

ihr die Möglichkeit Workshops zu<br />

den Themen Musik // Gaming //<br />

Coding und Making // Video und<br />

Fotografie zu besuchen. Absolute<br />

Experten aus den jeweiligen Gebieten<br />

geben ihr Wissen an euch<br />

weiter! In einem großen Open<br />

Space Bereich stehen euch Material<br />

und Mitarbeiter zur Verfügung,<br />

um an euren eigenen Projekten zu<br />

arbeiten oder einfach mal ungewöhnliche<br />

digitale Möglichkeiten<br />

auszuprobieren. Auf einer Bühne<br />

finden kleine und größere Events<br />

statt. Infos und Anmeldung unter<br />

ahk.abenteuerhallenkalk.de/cyberjugz2-0.<br />

€ 90,– inkl. Übernachtung<br />

und Vollverpflegung<br />

10.00 oder 19.30 Uhr, Junges<br />

Theater Bonn: „Geheime Freunde”<br />

New York während des Zweiten<br />

Weltkrieges. Der zwölfjährige, jüdische<br />

Junge Alan soll sich um das<br />

neue Nachbarsmädchen Naomi<br />

kümmern, das mit ihrer Mutter aus<br />

Frankreich vor den Nazis geflohen<br />

ist. Für Jugendliche ab 12 Jahren.<br />

€ 5,– bis 12,–<br />

14.00 bis 17.30 Uhr, zdi Zentrum<br />

Köln: Praxisprojekt Lego Mindstorms<br />

Zweitägiges Technik-Projekt<br />

in Köln-Mülheim für Schüler<br />

der Klasse 8 bis 10. Sa 10 bis 17<br />

Uhr. Infos und Anmeldung unter<br />

www.bildung.koeln.de/lego4.<br />

€ 15,– Verpflegungspauschale<br />

19.30 Uhr, Theater Marabu Bonn:<br />

„In meinem Hals steckt eine<br />

Weltkugel” (Engl. Aufführung)<br />

Unvorstellbarer Reichtum auf der<br />

einen, unerträgliche Armut auf<br />

der anderen Seite. Hunderttausende<br />

auf der Flucht vor Krieg<br />

und Hunger. Das Junge Ensemble<br />

Marabu spielt für Jugendliche ab<br />

14 Jahren.<br />

SAMSTAG 03<br />

8.00 bis 16.00 Uhr, Vorplatz der<br />

Agneskirche, Neusser Platz, Köln-<br />

Nippes: Gebraucht-Fahrradmarkt<br />

Infos unter www.fahrradmarktkoeln.de<br />

11.00 bis 13.00 Uhr, Kunstmuseum<br />

Bonn: Open Space<br />

Foto-Shooting vor Kunstwerken,<br />

Zeichnen im eigenen Skizzenbuch<br />

oder als großformatige<br />

Pflastermalerei im Außenbereich<br />

des Museum. Samstags-Treff<br />

für Jugendliche ab 12 Jahren.<br />

Kostenfrei!<br />

16.00 oder 20.00 Uhr, E-Werk<br />

Köln: European Outdoor Film<br />

Tour 18/19 Die besten Outdoorsport<br />

– und Abenteuerfilme.<br />

Tickets, Termine und Trailer unter<br />

www.eoft.eu.<br />

17.00 Uhr, Casamax Theater: „We<br />

are …VR?” Erfahrungs- und Entspannungsräume<br />

im VR schießen<br />

in Einkaufsstraßen aus dem Boden,<br />

historische Stadtviertel lassen sich<br />

im virtuellen Raum erkunden,<br />

Videospiele, die wir mit VR-Brille<br />

spielen, vermitteln den Eindruck<br />

einer abgeschlossenen, perfekten<br />

Realität. Was macht die Existenz<br />

von virtueller Realität mit unserem<br />

in der Welt sein, was fehlt uns in<br />

unserer „Heimat“, dass wir uns<br />

eine zweite suchen? Für reale und<br />

virtuelle Menschen ab 11 Jahren.<br />

Vormittags nur nach Vorbestellung.<br />

Heute ist PREMIERE! € 8,–/6,–/<br />

Gruppen € 5,–<br />

19.00 bis 22.00 Uhr, Lentpark –<br />

Eisarena und Schwimmbad:<br />

Retro-EisParty MottoParty mit<br />

coolen DJ-Sounds. € 11,–/7,50<br />

19.00 Uhr, 40 Museen, Kunsthäuser,<br />

private Sammlungen,<br />

Köln: Museumsnacht Köln <strong>2018</strong><br />

Herausragende Ausstellungen<br />

bei Nacht bestaunen, spannende<br />

Kunstorte entdecken und Live-Acts<br />

an ungewöhnlichen Orten erleben.<br />

Speed-Dating mit großen Meistern,<br />

Urban Art in Offspaces und Animéund<br />

Karaokenacht im Kunstverein.<br />

Infos unter www.museumsnachtkoeln.de.<br />

AK € 19,–/Jugendliche<br />

bis 15 J. Eintritt frei!<br />

SONNTAG 04<br />

15.00 Uhr, ZAK – Zirkus- und<br />

Artistikzentrum Köln: circus<br />

KICKS Die funfte Staffel – Jubiläum<br />

fur einen außergewöhnlichen<br />

Zirkuswettbewerb. Das ZAK lädt<br />

alle NachwuchskünstlerInnen<br />

aus NRW ein, um vor Publikum<br />

in einen freundlichen Wettstreit<br />

miteinander zu treten. Eingebettet<br />

in das Zirkusfestival circusKICKS<br />

findet heute eine Vorrunde des<br />

Zirkuswettbewerbs für jugendliche<br />

Nachwuchskünster in Form<br />

einer Zirkusshow statt. Neben den<br />

neuen Talenten runden Auftritte<br />

von Zirkusprofis die Vorstellung ab.<br />

Karten unter 0221 – 99 57 20 46.<br />

€ 8,–/6,–<br />

16.00 oder 20.00 Uhr, E-Werk<br />

Köln: European Outdoor Film<br />

Tour 18/19 Die besten Outdoorsport<br />

– und Abenteuerfilme.<br />

Tickets und Trailer unter<br />

www.eoft.eu.<br />

17.00 Uhr, Casamax Theater:<br />

„We are …VR?” siehe 3.11.<strong>2018</strong><br />

MONTAG 05<br />

10.30 Uhr, Casamax Theater:<br />

„We are …VR?” siehe 3.11.<strong>2018</strong><br />

DIENSTAG 06<br />

16.00 bis 17.30 Uhr, minibib<br />

Wasserturm Kalk: Spieletester in<br />

Kalk Jugendliche von 12 von 16<br />

Jahren treffen sich jeden Dienstag<br />

und testen in Begleitung von Medienpädagogen<br />

Spiele und bewerten<br />

diese. Infos unter www.stbib-koeln.<br />

de/gaming. Eintritt frei!<br />

17.00 bis 19.00 Uhr, Kunst- und<br />

Ausstellungshalle der BRD: Malerfursten<br />

In diesem kostenlosen<br />

Fortbildungsangebot für Lehrer<br />

werden die Workshop-Räume und<br />

die kreativ-praktischen Angebote<br />

zur Ausstellung kurz vorgestellt.<br />

Der zweite Teil der Fortbildung<br />

beinhaltet einen Besuch der<br />

Ausstellung mit einer historischkunsthistorischen<br />

Einführung.<br />

Anmeldung erforderlich!<br />

MITTWOCH 07<br />

SPIELARTEN 18<br />

Der <strong>Oktober</strong> steht noch bis zum<br />

12. ganz im Zeichen des Festivals<br />

„Spielarten“, das mit seinen mal lustigen,<br />

mal musikalischen Stücken<br />

ein junges Publikum anspricht und<br />

das Repertoire des Jugendtheaters<br />

um besondere Stücke erweitert.<br />

Das komplette Programm mit Infos<br />

zu Workshops und Projekten gibt<br />

es unter www.spielarten-nrw.de.<br />

Karten beim jeweiligen Veranstalter<br />

vorbestellen.<br />

10.00 Uhr, Erholungshaus Leverkusen:<br />

„Das schaurige Haus” In<br />

dem Haus geschehen mysteriöse<br />

Dinge. Das Schaurige Haus ist Gruselgeschichte,<br />

Krimi und soziale<br />

Studie in einem. Aufführung nach<br />

dem Roman von Martina Wildner<br />

für alle ab 10 Jahren vom Echtzeit<br />

Theater.<br />

10.00 oder 19.30 Uhr, Junges<br />

Theater Bonn: „Löcher” Mit<br />

viel Witz und skurrilem Humor<br />

erzählt Louis Sachar die ebenso<br />

spannende wie berührende<br />

„Coming-of-Age”-Geschichte des<br />

11-jährigen Pechvogels Stanley<br />

Yelnats, der in einem Straflager<br />

in der texanischen Wüste einem<br />

uralten Familiengeheimnis auf die<br />

Spur kommt, für Jugendliche ab<br />

12 Jahren.<br />

10.30 Uhr, Casamax Theater:<br />

„We are …VR?” siehe 3.11.<strong>2018</strong><br />

16.00 oder 17.30 Uhr, Akademie<br />

artig: Kunstprojekt für Kinder<br />

und Jugendliche aus Familien in<br />

Trennung immer mittwochs und<br />

donnerstags. Anmeldung erforderlich.<br />

Kostenfrei!<br />

DONNERSTAG 08<br />

11.00 Uhr, Kultur- und Medienzentrum<br />

Pulheim: „Krabat” Krabat<br />

entflieht einer kalten Gesellschaft,<br />

in der er bettelnd durch die Dörfer<br />

ziehen muss und betritt eine neue,<br />

glitzernde Welt: die dunkle Mühle<br />

im Koselbruch. Dort wird nicht<br />

nur Korn gemahlen, sondern die<br />

faszinierende Magie gelehrt. Ein<br />

Stück für Menschen ab 10 Jahren<br />

und Erwachsene.<br />

10.00 Uhr, Junges Theater Bonn:<br />

„Löcher” siehe 7.11.<strong>2018</strong><br />

19.30 Uhr, Theater Marabu Bonn:<br />

„Into outer space” siehe 4.10.<strong>2018</strong><br />

FREITAG 09<br />

11.00 Uhr, Kultur- und Medienzentrum<br />

Pulheim: „Play Galilei”<br />

Galilei kennt die Wahrheit. Mit<br />

seinen Entdeckungen stellt er das<br />

Weltbild seiner Zeit in Frage. Der<br />

Wert der Wahrheit für alle ab<br />

13 Jahren vom Comedia Theater<br />

28.03.19 · LANXESS arena Köln<br />

Neue Philharmonie Westfalen | Tickets: 0221 - 8020 · www.bb-promotion.com<br />

PART OF THE HARRY POTTER<br />

<br />

FILM CONCERT SERIES · BROUGHT TO YOU BY CINECONCERTS<br />

HARRY POTTER characters, names and related indicia are © & Warner Bros. Entertainment Inc. J.K. ROWLING’S WIZARDING WORLD J.K. Rowling and Warner Bros. Entertainment Inc. Publishing Rights © JKR. (s18)<br />

ANZEIGE<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />

35


ZUKUNFT<br />

SERVICE<br />

VERANSTALTUNGEN NOVEMBER<br />

10.00 oder 19.30 Uhr, Theater<br />

Marabu Bonn: „Into outer space”<br />

siehe 4.10.<strong>2018</strong><br />

10.30 Uhr, Casamax Theater:<br />

„We are …VR?” siehe 3.11.<strong>2018</strong><br />

16.00 bis 18.00 Uhr, Kunst- und<br />

Ausstellungshalle der BRD: Malerfursten<br />

In diesem kostenlosen<br />

Fortbildungsangebot für Lehrer<br />

werden die Workshop-Räume und<br />

die kreativ-praktischen Angebote<br />

zur Ausstellung kurz vorgestellt.<br />

Der zweite Teil der Fortbildung<br />

beinhaltet einen Besuch der<br />

Ausstellung mit einer historischkunsthistorischen<br />

Einführung.<br />

Anmeldung erforderlich!<br />

SAMSTAG 10<br />

8.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Friesenplatz:<br />

Gebraucht-Fahrradmarkt<br />

Infos unter www.fahrradmarktkoeln.de<br />

12.30 Uhr, Bogenlust, Maigler-<br />

Wiese: Kompaktkurs Intuitives<br />

Bogenschießen Theoretische<br />

und praktische Einführung in die<br />

Handhabung von Pfeil und Bogen.<br />

Anmeldung erforderlich unter<br />

www.bogenlust.de<br />

14.00 bis 17.30 Uhr, Kunstmuseum<br />

Villa Zanders Berg. Gladbach:<br />

Kunstlabor Das offene und<br />

integrative Angebot und richtet<br />

sich an Menschen ab 13 Jahren,<br />

ob mit oder ohne Behinderung.<br />

Ohne Anmeldung. Teilnahme<br />

kostenlos!<br />

17.00 Uhr, Casamax Theater:<br />

„We are …VR?” siehe 3.11.<strong>2018</strong><br />

19.00 bis 22.00 Uhr, Lentpark<br />

– Eisarena und Schwimmbad:<br />

EisParty jeden Samstag mit coolen<br />

DJ-Sounds. € 11,–/7,50<br />

MONTAG 12<br />

15.00 Uhr, Erholungshaus Leverkusen:<br />

„SEINS.fiction” Ein trügerisch<br />

blauer Himmel. Ein Brief mit<br />

unleserlicher Anschrift. Ein Haus,<br />

das plötzlich im Nichts verschwindet.<br />

Ein Stück für Jugendliche ab<br />

14 Jahren von Toboso.<br />

DIENSTAG 13<br />

11.00 oder 19.00 Uhr, COMEDIA<br />

Theater: „Taksi to Istanbul“ ist ein<br />

Recherchestück für Jugendliche<br />

ab 10 Jahren über das, was uns<br />

trennt und das, was uns gemeinsam<br />

ist. Über uns und die anderen.<br />

Über das Hier und das Dort. Über<br />

das Jetzt und das Damals. Über<br />

das Erlebte und Erträumte.<br />

17.00 bis 19.00 Uhr, Kunstmuseum<br />

Bonn: Große Meisterzeichner<br />

siehe 3.11.<strong>2018</strong><br />

MITTWOCH 14<br />

10.00 bis 19.00 Uhr, Schokoladenmuseum:<br />

Markt der<br />

Chocolatiers Anlässlich des<br />

25-jährigen Jubiläums des Schokoladenmuseums<br />

Köln findet vom<br />

14. – 18. November <strong>2018</strong> als<br />

Highlight und zum Abschluss des<br />

Jubiläumsjahres einen „Markt<br />

der Chocolatiers“ direkt vor dem<br />

Schokoladenmuseum statt. Über<br />

50 exklusive Chocolatiers und<br />

Manufakturen, auf eine schokoladige<br />

Entdeckungsreise zu gehen.<br />

Die hohe Kunst der Kakaomalerei<br />

wird zu bestaunen sein und es<br />

wird vermittelt wie Schoko-Konfekt<br />

Zuhause ganz einfach selbst herzustellen<br />

ist. Eintritt zum Markt frei!<br />

www.markt-der-chocolatiers.de<br />

10.30 Uhr, Casamax Theater:<br />

„Heimat A.T.” Azmi ist angekommen.<br />

Das hatte er zumindest<br />

gehofft, nach einer langen einsamen<br />

Flucht, die ihn nicht nur über<br />

Landesgrenzen, sondern immer<br />

wieder auch weit über seine<br />

eigenen Grenzen hinaus getrieben<br />

hat. Jetzt ist er in Sicherheit. Doch<br />

in Azmis Klasse ist Enno. Und<br />

Enno beschützt seine Heimat vor<br />

solchen wie Azmi. Enno beschützt<br />

seine Heimat vor dem Fremden.<br />

Ein Solo für heimatverbundene<br />

Menschen für Menschen<br />

ab 10 Jahren. Vormittags nur<br />

nach Vorbestellung. € 8,–/6,–/<br />

Gruppen € 5,–<br />

11.00 Uhr, COMEDIA Theater:<br />

„Taksi to Istanbul“ siehe<br />

13.11.<strong>2018</strong><br />

18.00 bis 19.30 Uhr, Carl Duisberg<br />

Centren: High School Info-<br />

Abend Umfassende Infos zu<br />

verschiedenen Möglichkeiten an<br />

öffentlichen und privaten Schulen<br />

in den USA, Kanada, Australien,<br />

Neuseeland, Großbritannien und<br />

Irland. Außerdem werden Fragen<br />

zu den ausländischen Schulsystemen,<br />

zur Betreuung vor Ort, dem<br />

Leben in einer Gastfamilie und den<br />

Programmabläufen ausführlich<br />

beantwortet. Bitte anmelden unter<br />

0221 – 16 26-207 oder highschool@cdc.de.<br />

Keine Kosten<br />

DONNERSTAG 15<br />

10.00 bis 19.00 Uhr, Schokoladenmuseum:<br />

Markt der<br />

Chocolatiers siehe 14.11.<strong>2018</strong><br />

FREITAG 16<br />

9.00 bis 14.00 Uhr, Kölnmesse<br />

Halle 4.1, Eingang West: Berufe<br />

Live Rheinland Die Messe für<br />

Ausbildung, Studium und Beruf in<br />

Köln. Unternehmen, Hochschulen<br />

und Bildungsanbiete informieren<br />

heute und morgen über die Möglichkeiten<br />

nach dem Schulabschluss.<br />

Eintritt frei!<br />

www.einstieg.com<br />

10.00 bis 19.00 Uhr, Schokoladenmuseum:<br />

Markt der Chocolatiers<br />

siehe 14.11.<strong>2018</strong><br />

Freiwilligendienste, Au Pair,<br />

Praktika, Work and Travel und<br />

Internationales Studium. Eintritt<br />

frei!<br />

10.00 bis 16.00 Uhr, Schulzentrum<br />

Hardtberg: JUBi – Die<br />

Jugendbildungsmesse Beratung<br />

zu Themen wie Schüleraustausch,<br />

High School-Aufenthalte,<br />

Gastfamilie werden, Sprachreisen,<br />

Au-Pair, Work & Travel,<br />

Freiwilligendienste sowie Praktika<br />

im Ausland. Eintritt frei! www.<br />

weltweiser.de<br />

19.00 bis 22.00 Uhr, Lentpark<br />

– Eisarena und Schwimmbad:<br />

EisParty jeden Samstag mit coolen<br />

DJ-Sounds. € 11,–/7,50<br />

SONNTAG 18<br />

Altes Pfandhaus: Jugendfotofest<br />

Blicktricks mit Pfiff! In Zeiten von<br />

Fake-News lud das fotopädagogische<br />

Projekt KameraKinder<br />

zum Fotomarathon rund um das<br />

Thema „Ich mach’ mir die Welt,<br />

wie sie mir gefällt!”. Mit Fantasie,<br />

Experimentierfreude und ein paar<br />

Kameratricks lösten über 300<br />

junge Fotofans in vielen Städten<br />

NRWs 10 spannende fotografische<br />

Aufgaben. Tolle Fotos entstanden<br />

zu Aufgaben wie „Ausgetrickst“,<br />

„Hübsch Hässlich” oder „Wie im<br />

Krimi“. Heute werden alle Fotoserien<br />

zu sehen sein und die besten<br />

prämiert. Doch nicht nur die<br />

Gewinner des Wettbewerbs sollten<br />

sich den Termin merken: Alle<br />

jungen Fotofans sind ab 14.30 Uhr<br />

zu spannenden Fotoaktionen zum<br />

Mitmachen eingeladen, bevor um<br />

16 Uhr die Preisverleihung startet.<br />

11.00 bis 19.00 Uhr, Schokoladenmuseum:<br />

Markt der Chocolatiers<br />

siehe 14.11.<strong>2018</strong><br />

12.00 bis 18.00 Uhr, Balloni: DIY<br />

DesignMarkt Köln Die Messe für<br />

kreative und individuelle Produkte<br />

kommt wieder nach Köln. Zahlreiche<br />

Künstler und Jungdesigner<br />

aus ganz Deutschland bieten<br />

handgefertigte Unikate, individuelle<br />

Kleidung, Accessoires und vieles<br />

mehr an. € 4,–/3,–/bis 14 Jahre frei<br />

MONTAG 19<br />

© istock_Illya Vinogradov<br />

SAMSTAG 17<br />

8.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Neptunplatz,<br />

Venloer Straße: Gebraucht-<br />

Fahrradmarkt Infos unter<br />

www.fahrradmarkt-koeln.de<br />

9.00 bis 16.00 Uhr, Kölnmesse<br />

Halle 4.1, Eingang West: Berufe<br />

Live Rheinland siehe 16.11.<strong>2018</strong><br />

10.00 bis 19.00 Uhr, Schokoladenmuseum:<br />

Markt der<br />

Chocolatiers siehe 14.11.<strong>2018</strong><br />

10.00 bis 17.00 Uhr, : Bogenbauen<br />

und schießen Jugendliche ab 10<br />

Jahren und Erwachsene bauen<br />

einen Bogen und lernen damit<br />

umzugehen. Anmeldung erforderlich<br />

unter www.bogenschiessenkoeln.com.<br />

10.00 bis 16.00 Uhr, Bürgerhaus<br />

Stollwerck: Auf in die Welt Die<br />

Messe für Schüleraustausch, High<br />

School, Gap Year, Sprachreisen,<br />

9.30 bis 13.00 Uhr, nimm! Köln-<br />

Porz: Coaching für Fachkräfte<br />

Kostenlose Einführung in die<br />

inklusive Medienarbeit mit<br />

Jugendlichen vom netzwerk<br />

inklusion mit medien. Infos und<br />

Anmeldung unter www.inklusivemedienarbeit.de<br />

DIENSTAG 20<br />

17.00 bis 19.00 Uhr, Kunstmuseum<br />

Bonn: Große Meisterzeichner<br />

siehe 3.11.<strong>2018</strong><br />

19.30 Uhr, Theater Marabu Bonn:<br />

„Und auch so bitterkalt” Die<br />

Romanvorlage schildert Lucindas<br />

Lebenshunger in einer Welt<br />

zwischen Selbstoptimierungswahn<br />

und Sinnsuche. Sichtbares<br />

Zeichen von Lucindas Versuch,<br />

aus bestehenden Normen und<br />

Konventionen auszubrechen, ist<br />

ihre Magersucht. Vormittags bitte<br />

anmelden. Für Jugendliche ab 14<br />

Jahren.<br />

36 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18


SERVICE<br />

VERANSTALTUNGEN NOVEMBER/ DEZEMBER<br />

MITTWOCH 21<br />

10.00 Uhr, Theater Marabu Bonn:<br />

„Und auch so bitterkalt” siehe<br />

20.11.<strong>2018</strong><br />

DONNERSTAG 22<br />

10.00 oder 19.30 Uhr, Junges Theater<br />

Bonn: „You are the Reason”<br />

Wie inszenieren Jugendliche sich<br />

selbst in den Sozialen Netzwerken<br />

und in virtuellen Welten, wo jeder<br />

scheinbar alles sein kann, was er<br />

will? Welche Beziehungen entstehen<br />

dabei, und wie verändern sich<br />

dabei die realen Beziehungen der<br />

Jugendlichen und ihr Verhalten<br />

untereinander? Diese Fragen standen<br />

am Anfang der Entwicklung<br />

des Theaterstücks für Jugendliche<br />

ab 13 Jahren.<br />

FREITAG 23<br />

Alte Feuerwache: SHAKE IT!<br />

Tanz / Körperpolitik / Empowerment<br />

– Der Fach- und Aktionstag<br />

lädt Mädchen und Frauen,<br />

Tanzschaffende, Pädagogen<br />

und Studierende verschiedener<br />

Fachrichtungen zum Erfahrungsaustausch<br />

ein. In Impulsvorträgen,<br />

Lectures, Workshops, Gesprächsrunden<br />

und einer Performance<br />

werden unterschiedliche Perspektiven<br />

auf das Empowerment-Potential<br />

von Tanz sichtbar. Infos und<br />

Anmeldung an henrike.kollmar@<br />

landesbuerotanz.de<br />

11.00 Uhr, COMEDIA Theater:<br />

„Tigermilch“ Nini und Jameelah<br />

sind unzertrennlich und mit<br />

ihren vierzehn Jahren eigentlich<br />

erwachsen, finden sie. Sie mischen<br />

Milch, Mariacron und Maracujasaft,<br />

nennen das Tigermilch und<br />

streifen durch den Sommer, der ihr<br />

letzter gemeinsamer sein könnte.<br />

Für Jugendliche ab 15 Jahren.<br />

SAMSTAG 24<br />

Theaterhaus Köln: Catan- Das Spiel<br />

WM <strong>2018</strong> Die besten Catan-Spieler<br />

der Welt kämpfen heute und<br />

morgen um den Weltmeistertitel.<br />

www.catan.de<br />

8.00 bis 16.00 Uhr, Barcelona-<br />

Allee, Rückseite Köln-Arkaden,<br />

Köln-Kalk: Gebraucht-Fahrradmarkt<br />

Infos unter<br />

www.fahrradmarkt-koeln.de<br />

10.30 bis 16.30 Uhr, Bogenlust,<br />

Schloss Türnich: Tageskurs Bogenschießen<br />

in Kerpen Theoretische<br />

und praktische Einführung in die<br />

Handhabung von Pfeil und Bogen.<br />

Anmeldung erforderlich unter<br />

www.bogenlust.de<br />

19.00 Uhr, COMEDIA Theater:<br />

„Tigermilch“ siehe 23.11.<strong>2018</strong><br />

19.00 bis 22.00 Uhr, Lentpark –<br />

Eisarena und Schwimmbad:<br />

EisParty jeden Samstag mit coolen<br />

DJ-Sounds. € 11,–/7,50<br />

SONNTAG 25<br />

9.00 bis 16.00 Uhr, Palladium:<br />

Bachelor and More Messe Köln<br />

Die Messe bietet Orientierung im<br />

Infodschungel und unterstützt mit<br />

zahlreichen Ausstellern und einem<br />

begleitenden Vortragsprogramm<br />

bei der Studienwahl. Infos unter<br />

www.bachelor-and-more.de<br />

€ 5,–/Online-Anmeldung € 3,–<br />

Theaterhaus Köln: Catan- Das<br />

Spiel WM <strong>2018</strong> Die besten Catan-<br />

Spieler der Welt kämpfen heute<br />

und morgen um den Weltmeistertitel.<br />

www.catan.de<br />

18.00 Uhr, COMEDIA Theater:<br />

„Krabat – Jede/-r entscheidet<br />

selbst“ siehe 25.11.<strong>2018</strong><br />

18.00 Uhr, ZAK – Zirkus- und<br />

Artistikzentrum Köln: circus<br />

KICKS Die funfte Staffel – Jubiläum<br />

fur einen außergewöhnlichen Zirkuswettbewerb.<br />

siehe 4.11.<strong>2018</strong><br />

MONTAG 26<br />

11.00 oder 19.00 Uhr, COMEDIA<br />

Theater: „Krabat – Jede/-r entscheidet<br />

selbst“ siehe 25.11.<strong>2018</strong><br />

DIENSTAG 27<br />

10.00 Uhr, COMEDIA Theater:<br />

„Krabat – Jede/-r entscheidet<br />

selbst“ siehe 25.11.<strong>2018</strong><br />

17.00 bis 19.00 Uhr, Kunstmuseum<br />

Bonn: Große Meisterzeichner<br />

siehe 3.11.<strong>2018</strong><br />

DEZEMBER<br />

SAMSTAG 01<br />

8.00 bis 16.00 Uhr, Vorplatz der<br />

Agneskirche, Neusser Platz, Köln-<br />

Nippes: Gebraucht-Fahrradmarkt.<br />

Infos unter www.fahrradmarktkoeln.de<br />

10.30 bis 16.30 Uhr, Bogenlust,<br />

Binzenbach: Tageskurs Bogenschießen<br />

in der Eifel Theoretische<br />

und praktische Einführung in die<br />

Handhabung von Pfeil und Bogen.<br />

Anmeldung erforderlich unter<br />

www.bogenlust.de<br />

11.00 bis 13.00 Uhr, Kunstmuseum<br />

Bonn: Open Space<br />

Foto-Shooting vor Kunstwerken,<br />

Zeichnen im eigenen Skizzenbuch<br />

oder als großformatige<br />

Pflastermalerei im Außenbereich<br />

des Museum. Samstags-Treff<br />

für Jugendliche ab 12 Jahren.<br />

Kostenfrei!<br />

14.00 bis 18.00 Uhr, SAE Institute<br />

Köln: Tag der offenen Tür Ausführliche<br />

Informationen über die<br />

Ausbildungen und Studiengänge<br />

beim SAE Institute. Workshops und<br />

Vorträgen geben einen Einblick in<br />

die Arbeit von Medienschaffenden.<br />

www.sae.edu<br />

SONNTAG 02<br />

15.00 bis 17.00 Uhr, Carl Duisberg<br />

Centren: England und Ireland<br />

Day Vertreter einer englischen<br />

und irischen Partnerorganisation<br />

stehen Rede und Antwort zum<br />

Thema „Schulbesuch in England<br />

und Irland“. Interessierte erfahren<br />

alles über das englische und<br />

irische Schulsystem, das Leben<br />

in der Gastfamilie sowie über<br />

die Vorbereitung und Betreuung<br />

während des Auslandsaufenthaltes.<br />

Veranstaltungsort ist die Jugendherberge<br />

Köln-Deutz, Siegesstr. 5,<br />

50679 Köln. Anmeldung unter<br />

0221 – 16 26-207 oder<br />

highschool@cdc.de. Eintritt frei!<br />

© istockphoto.com/omgimages<br />

Köln<br />

COLONIA VERLAG<br />

23. März 2019<br />

SAMSTAG, 23. MÄRZ 2019 VON 11–18 UHR<br />

FORUM VHS/RAUTENSTRAUCH-JOEST-MUSEUM<br />

www.kaenguru-online.de www.feriencampmesse.de<br />

ich bin kein berliner!<br />

ampeljeck • c/o Känguru Colonia Verlag • ampeljeck@koeln.de • www.ampeljeck.de<br />

kölsche lichtgestalt<br />

ampeljeck ®<br />

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ich bin kein berliner!<br />

ampeljeck • c/o Känguru Colonia Verlag • ampeljeck@koeln.de • www.ampeljeck.de<br />

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<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />

37


SERVICE<br />

VERANSTALTUNGEN DEZEMBER/JANUAR/FEBRUAR<br />

IMPRESSUM<br />

18.30 Uhr, COMEDIA Theater:<br />

„Values // Värde // Werte”<br />

siehe 1.10.<strong>2018</strong><br />

DIENSTAG 04<br />

20.00 Uhr, LANXESS arena:<br />

Hatsune Miku Der virtuelle Popstar<br />

im Live-Konzert. Hatsune Miku<br />

ist eine japanische Pop-Ikone.<br />

Das Geheimnis ihres unglaublichen<br />

Erfolges: Sie performt dank<br />

modernster 3D-Projektion und<br />

synthetischer Stimme rein virtuell.<br />

MITTWOCH 05<br />

10.00 und 19.00 Uhr, Freies Werkstatt<br />

Theater Köln: Trollwut<br />

Das preisgekrönte Theaterkollektiv<br />

pulk fiktion bringt ein glitzerndes,<br />

lautes, trashiges Lecture-Musical<br />

auf die Bühne, das im digitalen<br />

Wirbelsturm von Meinungsblasen<br />

und Internet-Trollen nach Klartext<br />

sucht. Den Ausgangspunkt bilden<br />

Interviews mit Jugendlichen<br />

sowie eine intensive Recherche zu<br />

sozialen Medien und ihrer Wirkung.<br />

www.pulk-fiktion.de<br />

DONNERSTAG 06<br />

10.00 Uhr, Freies Werkstatt Theater<br />

Köln: Trollwut<br />

Siehe 5.12.<strong>2018</strong><br />

SAMSTAG 08<br />

8.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Friesenplatz:<br />

Gebraucht-Fahrradmarkt<br />

Infos unter www.fahrradmarktkoeln.de<br />

14.00 bis 17.30 Uhr, Kunstmuseum<br />

Villa Zanders Berg. Gladbach:<br />

Kunstlabor Das offene und<br />

integrative Angebot und richtet<br />

sich an Menschen ab 13 Jahren,<br />

ob mit oder ohne Behinderung.<br />

Ohne Anmeldung. Teilnahme<br />

kostenlos!<br />

SONNTAG 09<br />

11.00 Uhr, Forum Volkshochschule<br />

im Museum am Neumarkt:<br />

Der Skandal als vorlauter Bote<br />

Sonntags-Matinee im Forum<br />

Volkshochschule im Museum<br />

am Neumarkt: Vortrag, Film &<br />

Diskussion. Die Veranstaltungsreihe<br />

mit Hannes Heer trägt den Titel<br />

„Der Skandal als vorlauter Bote“<br />

und umfasst acht Vorträge bei<br />

denen es um die Geschichte der<br />

Verbrechen des NS-Staates und die<br />

dadurch entstandene Schuld geht.<br />

Infos unter www.nsdok.de. € 10,–<br />

18.00 Uhr, COMEDIA Theater:<br />

„Krabat – Jede/-r entscheidet<br />

selbst“ siehe 25.11.<strong>2018</strong><br />

MONTAG 10<br />

10.00 Uhr, Junges Theater Bonn<br />

im Kuppelsaal Thalia Metropol:<br />

„Anne Frank – Tagebuch” Anne<br />

Frank ist durch ihre Tagebücher<br />

zum Symbol für die vielen Millionen<br />

Juden geworden, die dem<br />

Holocaust zum Opfer fielen. Ihre<br />

Tagebücher fesseln und berühren<br />

Generationen von Lesern bis heute<br />

und mahnen, das Geschehene nie<br />

zu vergessen. Theaterfassung für<br />

Jugendliche ab 13 Jahren.<br />

DIENSTAG 11<br />

10.00 Uhr, Junges Theater Bonn<br />

im Kuppelsaal Thalia Metropol:<br />

„Anne Frank – Tagebuch” siehe<br />

10.12.<strong>2018</strong><br />

10.00 oder 19.00 Uhr, COMEDIA<br />

Theater: „Krabat – Jede/-r entscheidet<br />

selbst“ siehe 25.11.<strong>2018</strong><br />

17.00 bis 19.00 Uhr, Kunstmuseum<br />

Bonn: Große Meisterzeichner<br />

siehe 2.10.<strong>2018</strong> / siehe<br />

3.11.<strong>2018</strong> Begabtenförderung<br />

dienstags für Kinder ab 11 Jahren.<br />

Kostenfrei, Teilnahmekarten an der<br />

Museumskasse.<br />

MITTWOCH 12<br />

11.00 Uhr, COMEDIA Theater:<br />

„Krabat – Jede/-r entscheidet<br />

selbst“ siehe 25.11.<strong>2018</strong><br />

.<br />

19.30 Uhr, Theater Marabu Bonn:<br />

„Into outer space” Kosmo- und<br />

Astronautenhaben die Erde<br />

verlassen, um den Orbit oder<br />

den Mond zu erkunden. In ihren<br />

Tagebuch Aufzeichnungen<br />

und Gesprächsprotokollen, die<br />

während ihrer Reisen entstanden,<br />

finden wir verblüffende, erhellende<br />

und berührende Einsichten. Das<br />

Junge Ensemble Marabu spielt für<br />

Jugendliche ab 14 Jahren.<br />

SAMSTAG 15<br />

8.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Neptunplatz,<br />

Venloer Straße: Gebraucht-<br />

Fahrradmarkt Infos unter<br />

www.fahrradmarkt-koeln.de<br />

10.30 bis 16.30 Uhr, Bogenlust,<br />

Binzenbach: Tageskurs Bogenschießen<br />

in der Eifel Theoretische<br />

und praktische Einführung in die<br />

Handhabung von Pfeil und Bogen.<br />

Anmeldung erforderlich unter<br />

www.bogenlust.de<br />

19.00 bis 22.00 Uhr, Lentpark –<br />

Eisarena und Schwimmbad:<br />

EisParty jeden Samstag mit coolen<br />

DJ-Sounds. € 11,–/7,50<br />

SONNTAG 16<br />

15.00 Uhr, ZAK – Zirkus- und<br />

Artistikzentrum Köln: circus KICKS<br />

Die funfte Staffel – Jubiläum fur<br />

einen außergewöhnlichen Zirkuswettbewerb.<br />

siehe 4.11.<strong>2018</strong><br />

DIENSTAG 18<br />

17.00 bis 19.00 Uhr, Kunstmuseum<br />

Bonn: Große Meisterzeichner<br />

siehe 3.11.<strong>2018</strong><br />

MITTWOCH 19<br />

10.00 Uhr, Filmforum NRW im<br />

Museum Ludwig: Cinepoint<br />

– Schule des Sehens „Das 1.<br />

Evangelium – Matthäus” Schulkino-Reihe<br />

zum Thema „Rache<br />

– Schuld – Vergebung“ vom jfc<br />

Medienzentrum Köln. Gezeigt wird<br />

heute „Das 1. Evangelium – Matthäus“,<br />

geeignet fur die Oberstufe<br />

fur die Themen Sozialkunde, Philosophie,<br />

Psychologie, Geschichte<br />

und Religion. Anmeldung beim<br />

JFC Medienzentrum ist dringend<br />

erforderlich unter<br />

0221 – 13 05 61 50. € 3,–<br />

SAMSTAG 22<br />

8.00 bis 16.00 Uhr, Köln-Südstadt,<br />

Severinskirchplatz: Gebraucht-<br />

Fahrradmarkt Infos unter<br />

www.fahrradmarkt-koeln.de<br />

10.30 bis 16.30 Uhr, Bogenlust,<br />

Schloss Türnich: Tageskurs<br />

Bogenschießen in KerpenTheoretische<br />

und praktische Einführung<br />

in die Handhabung von Pfeil und<br />

Bogen. Anmeldung erforderlich<br />

unter www.bogenlust.de<br />

JANUAR<br />

SAMSTAG 12<br />

10.00 bis 16.00 Uhr, Historisches<br />

Rathaus Köln: Auf in die Welt Die<br />

Messe für Schüleraustausch, High<br />

School, Gap Year, Sprachreisen,<br />

Freiwilligendienste, Au Pair, Praktika,<br />

Work and Travel und Internationales<br />

Studium. Eintritt frei!<br />

www.schueleraustausch-portal.de<br />

10.00 bis 16.00 Uhr, Humboldt-Gymnasium:<br />

JUBi – Die<br />

Jugendbildungsmesse Beratung<br />

zu Themen wie Schüleraustausch,<br />

High School-Aufenthalte,<br />

Gastfamilie werden, Sprachreisen,<br />

Au-Pair, Work [&] Travel, Freiwilligendienste<br />

sowie Praktika im<br />

Ausland. Eintritt frei!<br />

FEBRUAR<br />

SONNTAG 03<br />

15.00 Uhr, ZAK – Zirkus- und<br />

Artistikzentrum Köln: circus KICKS<br />

Die funfte Staffel – Jubiläum fur<br />

einen außergewöhnlichen<br />

Zirkuswettbewerb. siehe 4.11.<strong>2018</strong><br />

FREITAG 08<br />

9.00 bis 16.00 Uhr, Congress-<br />

Centrum Nord Kölnmesse:<br />

Einstieg Köln – Studien- und<br />

Berufswahl live! In Halle 7 der<br />

Koelnmesse können sich Jugendliche<br />

der Jahrgangsstufen 8 bis 13<br />

sowie Lehrer und Eltern heute und<br />

morgen kostenlos bei rund 300<br />

Ausstellern über Berufsbranchen,<br />

Ausbildungsgänge und Studienmöglichkeiten<br />

informieren.<br />

Eintritt frei!<br />

Sonderveröffentlichung<br />

Känguru Colonia Verlag GmbH<br />

Hansemannstr. 17–21<br />

50823 Köln<br />

Tel. 0221 – 99 88 21-0<br />

www.kaenguru-online.de<br />

Auflage<br />

35.000<br />

26.000 Teilbeilage im<br />

<strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> in KÄNGURU<br />

Stadtmagazin für Familien<br />

in KölnBonn, 9.000 freie<br />

Verteilung<br />

Redaktionsleitung<br />

Petra Hoffmann<br />

Mitarbeit<br />

Saskia Craiu,<br />

Sue Herrmann,<br />

Sonja Hoffmann,<br />

Ursula Katthöfer,<br />

Stefan Knittler,<br />

Hanka Meves-Fricke,<br />

Karo Nowak,<br />

Teresa Petruschke,<br />

Anja Schimanke,<br />

Petra Schulte,<br />

Hannah Süsterhenn<br />

Mediaberatung<br />

Sonja Bouchireb<br />

bouchireb@kaenguru-online.de<br />

Christine David<br />

david@kaenguru-online.de<br />

Susanne Geiger-Krautmacher<br />

geiger@kaenguru-online.de<br />

Petra Priggemeyer<br />

priggemeyer@kaenguru-online.de<br />

Gestaltung<br />

Bianca Werninghaus,<br />

www.designfee.com<br />

Lektorat<br />

Kirsten Nagel<br />

Titelfoto<br />

© iStockphoto.com/svetikd<br />

Foto Stefan Knittler:<br />

© Kay-Uwe Paulen Krake<br />

Influencerfotos<br />

Lisa und Lena, Bibi:<br />

© 9EkieraM1/CC BY-SA 3.0<br />

Dagi Bee, Felix von der Laden,<br />

Bam: © Raimond Spekking/<br />

CC BY-SA 4.0<br />

LeFloid: © Superbass/<br />

CC BY-SA 4.0<br />

Stefanie Giesinger: © Carlos<br />

Delgado/CC BY-SA 4.0,<br />

Freshtorge:<br />

© Frank Schwichtenberg/<br />

CC BY-SA 3.0<br />

Bildnachweise am Foto<br />

Das nächste<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong><br />

erscheint im<br />

März 2019.<br />

38 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18


SERVICE<br />

VERANSTALTER<br />

A<br />

Abenteuer in Köln<br />

Xantener Str. 135, 50735 Köln<br />

www.facebook.com/abenteuerinkoeln<br />

AbenteuerHallenKALK<br />

Christian-Sünner-Str. 8, 51103 Köln<br />

Tel. 0221 – 880 84 08<br />

www.abenteuer-halle.de<br />

Akademie artig<br />

Beethovenstr. 27, 50674 Köln<br />

Tel. 0221 – 47 67 08 55<br />

www.akademie-artig.de<br />

Alte Feuerwache<br />

Melchiorstr. 3, 50670 Köln<br />

Tel. 0221 – 973 15 50<br />

www.altefeuerwachekoeln.de<br />

Altes Pfandhaus<br />

Kartäuser Wall 20, 50678 Köln<br />

Tel. 0221 – 278 36 85<br />

www.altes-pfandhaus.de<br />

B<br />

Balloni<br />

Ehrenfeldgürtel 88-94<br />

50823 Köln<br />

Tel. 0221-510 91- 0<br />

www.balloni.de<br />

Bogenlust<br />

Tel. 02236 – 336 36 41<br />

www.bogenlust.de<br />

Bonner Rheinaue<br />

Ludwig-Erhard-Allee, 53175 Bonn<br />

www.bonn.de<br />

Bubenheimer Spieleland<br />

Burg Bubenheim 1, 52388 Nörvenich<br />

Tel. 02421 – 711 94<br />

www.bubenheimer-spieleland.de<br />

Burg Satzvey<br />

An der Burg 3, 53894 Mechernich<br />

Tel. 02256 – 95 83 11<br />

www.burgsatzvey.de<br />

Bürgerhaus Stollwerck<br />

Dreikönigenstr. 23, 50678 Köln<br />

Tel. 0221 – 99 11 08-0<br />

www.buergerhausstollwerck.de<br />

Bürgerzentrum Deutz<br />

Tempelstr. 41-43, 50679 Köln<br />

Tel. 0221 – 22 19 14 59<br />

www.buergerzentrum-deutz.de<br />

Bürgerzentrum Engelshof<br />

Oberstr. 96, 51149 Köln<br />

Tel. 02203 – 160 08<br />

www.buergerzentrum-engelshof.<br />

de<br />

C<br />

Carl Duisberg Centren<br />

Hansaring 49-51, 50670 Köln<br />

Tel. 0221 – 16 26-277<br />

www.cdc.de<br />

Casamax Theater<br />

Berrenrather Str. 177, 0937 Köln<br />

Tel. 0221 – 44 76 61<br />

www.casamax-theater.de<br />

Cassiopeia Bühne<br />

Bergisch Gladbacher Str. 499-501<br />

51067 Köln<br />

Tel. 0221 – 937 87 87<br />

www.cassiopeia-buehne.de<br />

Cinenova<br />

Herbrandstr. 11, 50825 Köln<br />

Tel. 0221 – 99 57 83 10<br />

www.cinenova.de<br />

COMEDIA Theater<br />

Vondelstr. 4-8, 50677 Köln<br />

Tel. 0221 – 88 87 73 33<br />

www.comedia-koeln.de<br />

E<br />

E-Werk Köln<br />

Schanzenstr. 36, 51063 Köln<br />

Tel. 0221 – 967 90<br />

www.palladium-koeln.de/<br />

e-werk.de<br />

Einstieg Studien- und Berufsberatung<br />

Tel. 0221 – 398 09-30<br />

www.einstieg.com<br />

Erholungshaus Leverkusen<br />

Nobelstr. 37, 51368 Leverkusen<br />

Tel. 0214 – 30-412 83/84<br />

www.kultur.bayer.de<br />

F<br />

FamilienForum Südstadt<br />

Arnold-von-Siegen-Str. 7,<br />

50678 Köln<br />

Tel. 0221 – 93 18 40-0<br />

www.familienbildung-koeln.de<br />

FiB e.V. im Leskanpark, Haus 31<br />

Waltherstr. 49-51, 51069 Köln<br />

Tel. 0221 – 97 77 46 90<br />

www.fibev.de<br />

Filmforum NRW im Museum<br />

Ludwig<br />

Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln<br />

www.filmforumnrw.de<br />

Forum Leverkusen<br />

Am Büchelter Hof 9,<br />

51373 Leverkusen<br />

www.leverkusen.com<br />

Freies Werkstatt Theater Köln<br />

Zugweg 10, 50677 Köln<br />

Tel. 0221 – 32 78 17<br />

www.fwtkoeln.de<br />

H<br />

Hansa-Gymnasium<br />

Gereonsmühlengasse 4,<br />

50670 Köln<br />

www.hansa-gymnasium-koeln.de<br />

Haus Wasserburg<br />

Pallottistr. 2, 56179 Vallendar<br />

www.haus-wasserburg.de<br />

Historisches Rathaus Köln<br />

Rathausplatz, 50667 Köln<br />

Horizont Theater<br />

Thürmchenswall 25, 50668 Köln<br />

Tel. 0221 – 13 16 04<br />

www.horizont-theater.de<br />

Humboldt-Gymnasium<br />

Kartäuserwall 40, 50676 Köln<br />

JFC Medienzentrum Köln<br />

Hansaring 84-86, 50670 Köln<br />

Tel. 0221- 130 56 150<br />

www.jfc.info<br />

J<br />

Junges Literaturhaus<br />

Großer Griechenmarkt 39,<br />

50676 Köln<br />

Tel. 0221 – 99 55 58 11<br />

www.junges-literaturhaus.de<br />

Junges Theater Bonn<br />

Hermannstr. 50, 53225 Bonn-Beuel<br />

Tel. 0228 – 46 36 72<br />

www.jt-bonn.de<br />

K<br />

Käthe Kollwitz Museum Köln<br />

Neumarkt 18-24, 50667 Köln<br />

Tel. 0221 – 227 28 99<br />

www.kollwitz.de<br />

KKT Kölner Künstler Theater<br />

Grüner Weg 5, 50825 Köln<br />

Tel. 0221 – 510 76 86<br />

www.k-k-t.de<br />

Kölner Zoo<br />

Riehler Str. 173, 50735 Köln<br />

www.koelnerzoo.de<br />

Krewelshof Lohmar<br />

Krewelshof 1, 53797 Lohmar<br />

Tel. 02205 – 89 77 05<br />

www.krewelshof.de<br />

Kultur- und Medienzentrum<br />

Pulheim<br />

Steinstr. 13-17, 50259 Pulheim<br />

Tel. 02238 – 80 81 16<br />

Kunst- und Ausstellungshalle der<br />

BRD<br />

Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113<br />

Bonn<br />

Tel. 0228 – 917 12 92<br />

www.bundeskunsthalle.de<br />

Kunstmuseum Bonn<br />

Friedrich-Ebert-Allee 2, 53113<br />

Bonn<br />

Tel. 0228 – 77 62 60<br />

www.kunstmuseum-bonn.de<br />

Kunstmuseum Villa Zanders Berg.<br />

Gladbach<br />

Konrad-Adenauer-Platz 8<br />

51465 Bergisch Gladbach<br />

Tel. 02202 – 14 23 34 oder 14<br />

23 56<br />

www.villa-zanders.de<br />

L<br />

LANXESS arena<br />

Willy-Brandt-Platz 1, 50679 Köln<br />

Tel. 0221 – 80 20<br />

www.lanxess-arena.de<br />

Lentpark – Eisarena und<br />

Schwimmbad<br />

Lentstr. 30, 50668 Köln<br />

Tel. 0221 – 27 91 80 10<br />

www.lentpark.de<br />

LVR Industriemuseum Euskirchen<br />

Carl-Koenen-Straße, 53881<br />

Euskirchen<br />

Tel. 02234 – 992 15 55<br />

www.industriemuseum.lvr.de<br />

M<br />

Max Ernst Museum Brühl<br />

Max-Ernst-Allee 1, 50321 Brühl<br />

www.maxernstmuseum.de<br />

Messe Essen<br />

Norbertstr. 2, 45131 Essen<br />

Tel. 0201 – 72 44-0<br />

www.messe-essen.de<br />

Metropol Theater<br />

Eifelstr. 33, 50677 Köln<br />

Tel. 0221 – 32 17 92<br />

www.metropol-theater-koeln.de<br />

minibib Wasserturm Kalk<br />

Kalker Hauptstr. 55, 51103 Köln<br />

www.stbib-koeln.de<br />

N<br />

Naturzentrum Eifel<br />

Urftstr. 2-4, 53947 Nettersheim<br />

Tel. 02486 – 12 46<br />

www.naturzentrum-eifel.de<br />

NS-Dokumentationszentrum<br />

(EL-DE-Haus)<br />

Appellhofplatz 23-25<br />

50667 Köln<br />

Tel. 0221 – 221-263 32<br />

www.nsdok.de<br />

O<br />

Oper Bonn<br />

Am Boeselagerhof 1, 53111 Bonn<br />

Tel. 0228 – 77 80 00<br />

www.theater-bonn.de<br />

P<br />

Palladium<br />

Schanzenstr. 40, 51063 Köln<br />

www.palladium-koeln.de<br />

R<br />

Rautenstrauch-Joest-Museum<br />

Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln<br />

Tel. 0221 – 221-313 56<br />

www.museenkoeln.de/Rjm<br />

S<br />

Sachensucherin<br />

Tel. 0178 – 824 62 83<br />

www.auf-koelner-spuren.de<br />

SAE Institute Köln<br />

Carlswerkstr. 11c, 51063 Köln<br />

koeln.sae.edu/de/home<br />

Schokoladenmuseum<br />

Am Schokoladenmuseum 1a<br />

50678 Köln<br />

Tel. 0221 – 931 88 80<br />

www.schokoladenmuseum.de<br />

Schulzentrum Hardtberg<br />

Gaußstr. 2, 53125 Bonn<br />

Stadtgarten<br />

Venloer Str. 40, 50672 Köln<br />

www.stadtgarten.de<br />

StattReisen Bonn<br />

Tel. 0228 – 65 45 53<br />

www.stattreisen-bonn.de<br />

T<br />

Theater Marabu Bonn<br />

Kreuzstr. 16, 53225 Bonn<br />

Tel. 0228 – 433 97 59<br />

www.theater-marabu.de<br />

Theaterhaus Köln<br />

Stammstr. 38, 50823 Köln<br />

Tel. 0221 – 261 11 50<br />

www.theaterhaus-koeln.de<br />

U<br />

Uni Bonn Hauptgebäude<br />

Am Hof 1, 53113 Bonn<br />

V<br />

Volkssternwarte (Schiller-Gymnasium)<br />

Nikolausstr. 55, 50937 Köln<br />

Tel. 0221 – 41 54 67<br />

www.volkssternwarte-koeln.de<br />

Z<br />

ZAK – Zirkus- und Artistikzentrum<br />

Köln<br />

An der Schanz 6, 50735 Köln<br />

Tel. 0221 – 702 16 78<br />

www.zak-koeln.com<br />

zdi Zentrum Köln<br />

Julius-Bau-Str. 2, 51063 Köln<br />

Zentralbibliothek Köln<br />

Josef-Haubrich-Hof 1, 50676 Köln<br />

Tel. 0221 – 221-238 22<br />

www.stbib-koeln.de<br />

<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />

39


Erstes<br />

Mal Pickel<br />

haben<br />

Es gibt für Jugendliche ganz viele „erste Male“...<br />

Welche Fragen habt ihr?<br />

Wo bekommt ihr verlässliche Antworten?<br />

FRAGEN<br />

AUCH ANDREA MAIS UND<br />

DR. HEIKE KRAMER SIND ALS<br />

ÄRZTINNEN FÜR DIE ÄGGF<br />

AN SCHULEN IM EINSATZ<br />

Sie sprechen also in Ihren<br />

Informationsstunden mit den<br />

Jugendlichen nicht nur über<br />

„DAS“ erste Mal?<br />

AM: Genau, Viele meinen, dass dieses eine<br />

„erste Mal“ das wichtigste Thema in der<br />

Sexualaufklärung sei. Dabei gibt es so viele<br />

andere „erste Male“ auf dem Weg zum<br />

Erwachsen werden. Darüber in vertrauter<br />

Umgebung mit ExpertInnen zu reden ist hilfreich,<br />

damit dann das erste Mal Sex nicht<br />

nur ein Schönes, sondern auch ein „sicheres“<br />

Ereignis ist.<br />

In welchen Altersklassen<br />

sprechen Sie denn darüber?<br />

AM: Umfang und Inhalte zu den verschiedenen<br />

Themen sind abhängig vom Alter und<br />

Entwicklungsstand der SchülerInnen. Nicht<br />

jedes Mädchen oder jeder Junge in der<br />

7. Klasse interessiert sich zum Beispiel schon<br />

für Sex. Wenn doch, muss natürlich auch<br />

über Verhütung von ungeplanten Schwangerschaften<br />

und auch sexuell übertragbaren<br />

Infektionen (STI) gesprochen werden.<br />

Das gemeinsame Präventionsprojekt an Schulen<br />

Erstes<br />

Mal Akohol<br />

trinken<br />

Erstes<br />

Mal die Pille<br />

nehmen<br />

Erstes<br />

Mal Pornos<br />

sehen<br />

Erstes<br />

Mal Sex<br />

haben<br />

Erstes<br />

Mal Samenerguss<br />

Erstes<br />

Mal Liebeskummer<br />

Erstes Mal bei<br />

Frauenarzt/-ärztin.<br />

Gegen Gebärmutterhalskrebs<br />

geimpft<br />

werden<br />

Erstes<br />

Mal bei<br />

Urologe/-in<br />

www.ich-bin-wichtig.org<br />

Was interessiert Jugendliche<br />

am meisten, wenn es um<br />

„DIESES“ erste Mal geht?<br />

HK: Meistens möchten die Mädchen<br />

wissen, ob das „erste Mal“ weh tut oder<br />

„Muss es beim ersten Mal bluten?“, aber<br />

auch, ab wann man denn Sex haben dürfte<br />

oder sogar sollte. Viele Jungen haben Sorge<br />

, dass sie etwas falsch machen könnten,<br />

dass der Samenerguss zu schnell kommt<br />

oder ob ihr Penis auch lang genug ist.<br />

Pornokonsum hilft dabei auch nicht weiter.<br />

Die Jugendlichen lesen und hören viel in<br />

den Medien, wissen aber häufig nicht, welche<br />

Antworten verlässlich sind. Wenn zum<br />

Beispiel ihre Lieblingsbloggerin ein Statement<br />

zu diesem Thema abgibt, wird das<br />

sehr gerne übernommen und nicht hinterfragt.<br />

Ganz schön gefährlich!<br />

In unseren Informationsstunden können<br />

die SchülerInnen ihre Fragen auch schriftlich<br />

stellen, also völlig anonym.<br />

www.knappschaft.de<br />

www.äggf.de<br />

Erstes<br />

Mal die Pille<br />

danach<br />

benötigen<br />

Erstes<br />

Mal Regelblutung<br />

Erstes<br />

Mal Verhütungspanne<br />

haben<br />

Wann sollten Eltern mit ihren<br />

Kindern über Sexualität und<br />

Verhütung sprechen?<br />

Erstes<br />

Mal verliebt<br />

sein<br />

Erstes Mal<br />

Kondome<br />

probieren<br />

AM: Auf jeden Fall immer, wenn ihr Kind sie<br />

danach fragt – und rechtzeitig! Natürlich dem<br />

Alter angepasst. Sexualerziehung ist eine<br />

wichtige Aufgabe von Eltern und sollte entwicklungsbegleitend<br />

stattfinden. Spätestens<br />

wenn in der Schule darüber gesprochen wird,<br />

sollten Eltern das Thema auch zu Hause aufgreifen.<br />

Auch Verhütung! Es ist enorm wichtig,<br />

dass die Jugendlichen wissen, dass sie sich<br />

bei Fragen an die Eltern wenden können.<br />

Aber nicht jedes Elternteil fühlt sich wohl damit.<br />

Auf unseren Elternabenden, die wir ebenfalls<br />

an den Schulen anbieten, greifen wir genau<br />

diese Fragen auf und geben so den Eltern<br />

Hilfestellungen und vermitteln Handlungskompetenz.<br />

Was müssen die Schulen tun,<br />

damit Sie oder eine Ihrer<br />

KollegInnen von der ÄGGF<br />

zu ihnen kommen?<br />

ANZEIGE<br />

Ärztinnen und Ärzte der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung<br />

e.V. (ÄGGF) kommen in eure Schulklasse, sprechen mit euch in<br />

geschlechtsgleichen Mädchen-/Jungengruppen und beantworten eure Fragen.<br />

Interessiert? Dann sagt es euren Lehrerinnen und Lehrern weiter!<br />

Hier findet ihr alle Infos, damit das Projekt auch an eurer Schule starten kann:<br />

HK: Auf www.ich-bin-wichtig.org<br />

finden die Schulen alle wichtigen Informationen<br />

rund um das gemeinsame Präventionsprojekt<br />

der ÄGGF und der Krankenkasse<br />

KNAPPSCHAFT. Eine Bewerbung ist ganz unkompliziert.<br />

Die nötigen Dokumente hierfür finden<br />

sie ebenfalls dort. Das Projekt ist für alle<br />

Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 aufwärts<br />

in geschlechtsgetrenntem Klassenverband<br />

konzipiert und für die Schulen kostenfrei. ^

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