KÄNGURUplus Oktober 2018
Das Stadtmagazin für Familien mit Teenagern in Köln, Bonn und Region erscheint mit folgenden Themen: Zukunft: Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler Familienleben: Influencer - Stars aus dem Internet Berufe-Check: Was macht eigentlich ein Barkeeper? Themen, Tipps und Termine rund um Berufsorientierung, Ausbildung, Studium, Freiwilligendienst
Das Stadtmagazin für Familien mit Teenagern in Köln, Bonn und Region erscheint mit folgenden Themen:
Zukunft: Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler
Familienleben: Influencer - Stars aus dem Internet
Berufe-Check: Was macht eigentlich ein Barkeeper?
Themen, Tipps und Termine rund um Berufsorientierung, Ausbildung, Studium, Freiwilligendienst
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<strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong><br />
DAS ERSTE MAL ...<br />
Stefan Knittler<br />
INFLUENCER<br />
Stars aus dem Internet<br />
BERUFE-CHECK<br />
Arbeiten in Harry’s<br />
New-York Bar<br />
Mit großem<br />
Veranstaltungs-<br />
Kalender<br />
<strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> –<br />
Februar 2019
INHALT / EDITORIAL<br />
INHALT<br />
NEUES AUS DER REGION<br />
04 Festival der Stadtbibliothek: MINTköln<br />
Barbie-Ausstellung in Zons: Busy Girl<br />
kurz notiert<br />
05 Ausstellung im Stadtmuseum: Köln 68!<br />
11. Kölner Alpintag<br />
06 Ausstellung in der Horbach-Stiftung:<br />
Vier Fotografen<br />
Festival für Digitales: Cyber JugZ 2.0<br />
Aktionstag: Wahrheit oder Fake?<br />
ADFC-Fahrradklima-Test <strong>2018</strong><br />
07 Ausstellung im Rautenstrauch-Joest-<br />
Museum: Fast Fashion<br />
ZUKUNFT<br />
08 Wettbewerb: Zeitreisende<br />
Ratgeber: Weltentdecker<br />
Karriere: Neue Wege der Rekrutierung<br />
bei der Arbeitsagentur<br />
09 Elternbriefe: Pubertät<br />
10 Tag der Medienkompetenz<br />
Steuererklärung für Einsteiger<br />
Neu: Internationale Medienakademie<br />
Infoabende: Schulbesuch weltweit<br />
11 Messe: Berufe live Rheinland<br />
22 Schülerwettbewerbe: Themen<br />
entdecken, die nicht auf dem<br />
Lehrplan stehen<br />
28 BERUFE-CHECK: ARBEITEN IN<br />
HARRY’S NEW-YORK BAR<br />
STADTLEBEN<br />
12 Kreativität: Das Bullet Journal<br />
MEDIEN<br />
14 Was guckst du? Empfehlungen von<br />
Eltern und Teenagern<br />
KOLUMNE<br />
14 DAS ERSTE MAL ... FRONTMAN<br />
VON STEFAN KNITTLER<br />
FAMILIENLEBEN<br />
16 INFLUENCER: STARS AUS DEM INTERNET<br />
SERVICE<br />
30 Veranstaltungen<br />
38 Impressum<br />
39 Veranstalter<br />
28<br />
14<br />
Kay-Uwe Paulen Krake<br />
© Sonja Hoffmann<br />
Liebe Leserinnen, liebe Leser,<br />
hängen eure Jungs und Mädels<br />
auch ständig am Handy? Und<br />
habt ihr manchmal das Gefühl,<br />
dass da Personen in eurem<br />
Familienleben mitmischen,<br />
von denen ihr noch nie etwas<br />
gehört habt? Wie unsicht bare<br />
Dritte sitzen sie am Tisch,<br />
gehen mit euren Sprösslingen<br />
ins Bad, zum Sport oder zum<br />
Shoppen. Ihre Meinung ist<br />
wichtig für eure Söhne und<br />
Töchter – und wenn man mal<br />
ganz ehrlich ist: Sie haben euch<br />
als Beraterinnen und Berater<br />
längst den Rang abgelaufen.<br />
Die Rede ist von sogenannten<br />
„Influencern“ – jungen Männern<br />
und Frauen, die ihr vermeintliches<br />
Privatleben offen in Blogs,<br />
Vlogs, auf Instagramm oder<br />
YouTube ausleben und von<br />
dort aus vorgeben, was top und<br />
was Flop ist. Unsere Autorin<br />
Anja Schimanke hat sich mit<br />
diesem Thema beschäftigt.<br />
Wie spannend es sein kann,<br />
sich intensiv und ohne Lehrplan<br />
und Notendruck mit Themen<br />
zu beschäftigen, beschreibt<br />
Ursula Katthöfer in ihrem Text<br />
über Schulwettbewerbe. Egal,<br />
ob im Bereich Wirtschaft,<br />
Kultur, Geschichte oder Gesellschaft<br />
– in den Teams, die sich<br />
an Wettbewerben beteiligen,<br />
können junge Menschen noch<br />
einmal ganz andere Seiten an<br />
sich entdecken und ihre Talente<br />
leben.<br />
Außerdem findet ihr in dieser<br />
Ausgabe Wissenswertes,<br />
Anregendes und Informatives<br />
rund um Ausbildung, Kultur<br />
und Medien.<br />
Wir wünschen euch viel Spaß<br />
beim Lesen!<br />
PETRA HOFFMANN<br />
UND DAS <strong>KÄNGURUplus</strong>-TEAM<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />
3
NEUES AUS DER REGION<br />
MINTköln<br />
BUSY GIRL<br />
Die Stadtbibliothek Köln feiert vom 11. bis 27. <strong>Oktober</strong> ihr<br />
erstes MINT-Festival. Wie begeistert man Jugendliche für<br />
Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und<br />
Technik? Die Stadtbibliothek Köln hat eine Antwort auf diese<br />
Fragen gefunden und geht bei der Vermittlung ganz neue Wege:<br />
Im <strong>Oktober</strong> findet in der Zentralbibliothek am Neumarkt und in<br />
elf Stadtteilbibliotheken ein großes Festival statt, die MINTköln.<br />
Dabei ist der Festivalcharakter bereits die Botschaft. Die Stadtbibliothek<br />
geht bewusst auf Distanz zum schulischen Kontext<br />
und lädt junge Leute ein zum Selbermachen und Ausprobieren.<br />
Rund 90 Veranstaltungen sind geplant – von Workshops über<br />
Come-together-Partys bis zu einem großen MINT-Tag für die<br />
ganze Familie in der Zentralbibliothek. Coding steht dabei ebenso<br />
auf dem Programm wie das Arbeiten mit einem 3D-Drucker<br />
oder einem Laser-Cutter. Auch die Möglichkeiten virtueller<br />
Realität kann man hier im wahrsten Sinne hautnah erleben. [ph]<br />
Info: www.mint-festival.de<br />
Sonderausstellung im Kreismuseum Zons. Seit beinahe<br />
60 Jahren lässt Barbie Mädchenherzen höherschlagen. Die<br />
beliebteste Puppe der Welt ist schön, umschwärmt und stets<br />
topmodisch gekleidet. Doch Barbie steht für mehr als nur<br />
oberflächliche Perfektion: Sie gilt als Vorbild der modernen<br />
Karrierefrau. Die populäre Blondine hat im Laufe der Jahrzehnte<br />
nämlich einen erstaunlichen Wandel durchgemacht:<br />
Während die erste Barbie noch ohne jegliche Funktion war,<br />
schlüpfte die Figur nach und nach in verschiedene Berufs rollen,<br />
die nicht unbedingt typisch für das vorherrschende Frauenbild<br />
waren, und wurde so zum Idol vieler junger Mädchen.<br />
Ob Air-Force-Pilotin, Paläontologin oder Präsidentschaftskandidatin<br />
– Barbie hatte insgesamt schon über 100 Berufe.<br />
Das Kreismuseum Zons widmet sich in der Ausstellung „Busy<br />
Girl – Barbie macht Karriere“ diesem Phänomen und zeigt die<br />
Puppe in diversen beruflichen Szenarien. Somit ist die Ausstellung<br />
nicht nur etwas für eingefleischte Barbie-Fans, sondern<br />
auch für alle, die an der gesellschaftspolitischen Entwicklung<br />
des Frauen bildes seit den 1960er Jahren interessiert sind. [kn]<br />
Info: 12.7.–14.10.,<br />
Kreismuseum Zons, Schloßstraße 1, 41541 Dormagen,<br />
Tel. 02133 – 530 20,<br />
www.rhein-kreis-neuss.de<br />
KURZ NOTIERT<br />
NEUES AUS<br />
DER REGION<br />
JUGENDTREFF<br />
In der neuen GAG-Siedlung am<br />
Grafenmühlenweg im Kölner Stadtteil<br />
Dellbrück wurde ein Jugendtreff<br />
eingerichtet. Im „Dell-Chill“ können<br />
die Kinder und Jugendlichen unter<br />
der Woche gemeinsam kochen, spielen<br />
oder eben chillen. Unter anderem<br />
erwartet sie dort ein Kickertisch, eine<br />
Tischtennisplatte, eine Playstation sowie<br />
Laptops mit Internetzugang. Die<br />
Initiative ist von den Jugendlichen vor<br />
Ort selbst ausgegangen, die sich viele<br />
Jahre für die Einrichtung eines altersgerechten<br />
Treffpunkts in ihrem Veedel<br />
eingesetzt haben. Träger ist die KJA:<br />
www.kja-koeln.de<br />
KUNST-WORKSHOP<br />
Das Kunstmuseum Villa Zanders in<br />
Bergisch Gladbach bietet monatlich<br />
unter dem Namen „Kunstlabor“ einen<br />
integrativen Workshop für junge Menschen<br />
ab 13 Jahren an. Der Kreativität<br />
der Teilnehmer sind bei der Auswahl<br />
von Technik und Thema keine Grenzen<br />
gesetzt. Der Workshop wird von<br />
einem jungen Team angeleitet und<br />
richtet sich an Menschen mit und ohne<br />
Behinderung. Die Teilnahme ist kostenfrei<br />
und ohne Anmeldung möglich.<br />
www.villa-zanders.de/htdocs_de/<br />
treffpunkt-museum/kunstlabor<br />
INTERNET-SICHERHEIT<br />
Die EU-Initiative für mehr Sicherheit<br />
im Netz klicksafe hat bei ihrem Webauftritt<br />
nun auch einen Bereich speziell<br />
für Jugendliche eingerichtet. Dort<br />
können sich die jungen User über<br />
relevante Themen wie Cybermobbing,<br />
Datenschutz, Hate Speech oder<br />
den sicheren Umgang mit geposteten<br />
Fotos informieren oder ihr Wissen bei<br />
verschiedenen Quizfragen testen. Zu<br />
jedem Thema können zudem kostenlos<br />
Materialien heruntergeladen werden.<br />
www.klicksafe.de/jugendbereich/<br />
klicksafe-fuer-jugendliche<br />
4 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18
NEUES AUS DER REGION<br />
Der Umbau Kölns zur autogerechten Stadt<br />
fand Widerhall in Künstlerkreisen. Wolf Vostells<br />
„Ruhender Verkehr“ vor der Galerie „Art<br />
intermedia“. Köln 1969<br />
© Kölnisches Stadtmuseum/Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln<br />
WIE GEHT’S<br />
WEITER NACH<br />
DER SCHULE?!<br />
Wie wäre es mit einem<br />
Auslandsaufenthalt?<br />
IN VIA Köln e.V. bietet Freiwilligendienste<br />
und Au Pair-Aufenthalte in<br />
vielen verschiedenen Ländern.<br />
Seit 1997 erfolgreiche<br />
Vermittlung mit uns<br />
ins Ausland!<br />
IN VIA Köln e.V. | Spielmannsgasse 4–10<br />
50678 Köln | Tel.: 0221/93181018<br />
E-mail: auslandswege@invia-koeln.de<br />
www.invia-koeln.de/international<br />
KÖLN 68!<br />
HOCH HINAUS!<br />
Ausstellung im Kölnischen Stadtmuseum.<br />
Das Jahr 1968 steht für vieles: Studentenproteste,<br />
antiautoritäre Erziehung, Hippies und<br />
Kommunen. Die junge Generation wollte das<br />
eingetrocknete, aus der Naziherrschaft hervorgegangene<br />
System nicht länger akzeptieren.<br />
Politik, Kunst und Kultur, aber auch das alltägliche<br />
Leben generell, wurden hinterfragt und<br />
durch neue Impulse nachhaltig beeinflusst.<br />
Im Jubiläumsjahr dieses epochalen Umbruchs<br />
widmet sich das Kölnische Stadtmuseum in<br />
seiner Ausstellung „Köln 68! Protest. Pop.<br />
Provokation.“ den Kölner Ereignissen rund um<br />
das Jahr 1968.<br />
Gezeigt werden neben Filmausschnitten und<br />
Zeitzeugeninterviews Originalobjekte aus der<br />
damaligen Protestbewegung der Kölner Schüler<br />
und Studenten. Zudem sind einige innovative<br />
Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung<br />
geplant, wie etwa Führungen mit Drinks<br />
oder eine Bustour zu Projekten in Köln, deren<br />
Wurzeln auf 1968 zurückgehen. [kn]<br />
Info: 20.10.<strong>2018</strong> – 24.2.2019,<br />
Kölnisches Stadtmuseum,<br />
Zeughausstraße 1–3, 50667 Köln,<br />
www.koelnisches-stadtmuseum.de<br />
Der 11. Kölner AlpinTag findet am 6. <strong>Oktober</strong><br />
statt. Die erste eigene Klettertour planen,<br />
bekannte Bergsportgrößen treffen oder neuste<br />
Trends aus der Ausrüster-Szene entdecken:<br />
Beim Kölner AlpinTag am 6. <strong>Oktober</strong> im<br />
Forum Leverkusen kommen Bergsportler,<br />
Outdoor-Fans und Reiselustige aller Altersgruppen<br />
auf ihre Kosten. Neben dem großen<br />
Ausstellerbereich mit über 70 Veranstaltern,<br />
Tourismusverbänden, Herstellern und<br />
Ausrüstern gibt es kostenfreie Kurzvorträge<br />
zu verschiedenen Themen sowie spektakuläre<br />
Reisereportagen auf Großbildleinwand.<br />
Schwindelfreie können sich auf den größten<br />
mobilen Kletterturm Europas freuen und<br />
sogar das virtuelle Bergerleben ist möglich:<br />
Beim Mammut-Stand könnt ihr mit 360-Grad-<br />
VR-Brillen mitten in der Stadt eine beeindruckende<br />
Abfahrt durch einen eisigen Steilhang<br />
machen. Außerdem im Angebot: Balancieren<br />
auf Slacklines, ein Outdoor- & Survival-<br />
Training, eine Tombola mit tollen Preisen und<br />
ein alpiner Secondhandmarkt. [ph]<br />
Info: 6.10., 10–19 Uhr, Forum Leverkusen,<br />
Eintritt frei, ausgenommen sind Reisereportagen<br />
und Workshops. www.koelner-alpintag.de<br />
SUPPORT<br />
YOUR<br />
LOCAL<br />
HEROES!<br />
ONLINE-SERVICE<br />
MEDIEN-CAMP<br />
UMFRAGE<br />
Die Familienkasse der Bundesagentur<br />
für Arbeit hat einen Online-Service für<br />
die Weiterbewilligung des Kindergelds<br />
während des Studiums eingerichtet.<br />
Nach Beendigung der Schulausbildung<br />
werden die Eltern nun automatisch<br />
von der Familienkasse angeschrieben<br />
und erhalten einen individuellen<br />
Zugangscode für das Online-Portal,<br />
wo bereits alle relevanten Daten für die<br />
Weiterbewilligung hinterlegt sind. Nur<br />
noch der Studiennachweis muss ganz<br />
unbürokratisch hochgeladen werden.<br />
www.familienkasse.de<br />
Vom 14. bis zum 17. <strong>Oktober</strong> findet im<br />
Kölner Jugendpark das Creative Media<br />
Camp statt. Jugendliche ab zwölf<br />
Jahren haben an diesen vier Tagen<br />
die Möglichkeit, unter Anleitung gemeinsam<br />
Musik- und Fotoaufnahmen<br />
zu erstellen und anschließend<br />
einen Videoclip zu produzieren. Die<br />
Teilnehmer dürfen ihrer Kreativität<br />
freien Lauf lassen und mit unterschiedlichen<br />
Beats, Fototechniken<br />
und Special Effects wie Stop-Motion<br />
oder Greenscreen experimentieren.<br />
www.koelner-jugendpark.eu/herbstferien<br />
Die Kölner Jugendbefragung ist mit<br />
großem Erfolg beendet worden. Die<br />
hohe Teilnehmerzahl von rund 5.000<br />
hat die Erwartungen der Stadt Köln<br />
bei weitem übertroffen. Jugendliche<br />
und junge Erwachsene im Alter von<br />
14 bis 20 Jahren wurden zu stadt -<br />
relevanten Themen wie Perspektiven<br />
für die Stadt, Partizipation oder Freizeitverhalten<br />
befragt. Die Ergebnisse<br />
werden Bestandteil des nächsten<br />
Kinder- und Jugendförderplans sein.<br />
Ein ausführlicher Ergebnisbericht<br />
folgt Anfang des kommenden Jahres.<br />
www.jugendbefragung.koeln<br />
Bestellungen<br />
unter:<br />
www.kaenguruonline.de/<br />
111Orte.html<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />
5
NEUES AUS DER REGION<br />
VIER FOTOGRAFEN<br />
Ausstellung in der Horbach Stiftung. Anlässlich des Photoszene-Festivals<br />
<strong>2018</strong> zeigen die Kunsträume der Michael<br />
Horbach Stiftung in der Südstadt vier Einzelausstellungen.<br />
Jede Foto-Ausstellung beschäftigt sich auf ihre eigene Art<br />
mit menschlichen Schicksalen. Hauptanliegen des Sammlers<br />
Horbach ist es, die kreative und sozialkritische Weltsicht der<br />
Künstler zu vermitteln und den Besuchern einen Einblick in<br />
deren Lebenswelt zu eröffnen. Quer über den Globus geht’s<br />
von den Müllhalden Indiens zu Folter-Opfern der Pinochet-Diktatur<br />
in Chile, Roma in der Slowakei bis hin zu Flüchtlingskindern<br />
im Libanon. [sh]<br />
CYBER JUGZ 2.0<br />
Festival für Digitales in Kalk. Wir leben in einer hoch technologisierten<br />
Welt. Wir sind umgeben von digitaler Kunst, virtuellen<br />
Spielen und Social Media. Doch welche Prozesse stecken<br />
hinter all diesen digitalen Endprodukten? Antworten darauf will<br />
das Festival für Digitales „Cyber JugZ 2.0“ geben. Das Anfang<br />
November stattfindende Event in den Abenteuerhallen Kalk<br />
richtet sich an Digital Natives von 14 bis 20 Jahren. In drei Tagen<br />
und Nächten haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Workshops<br />
zu den Themen Musik, Gaming, Coding und Making oder<br />
Video und Fotografie zu besuchen. Zudem wird es einen Open-<br />
Space- Bereich und eine Eventbühne geben.[kn]<br />
Info: Bis 21.10., Mi und Fr 15.30 bis 18.30 Uhr, So 11 bis 14 Uhr,<br />
Michael Horbach Stiftung, Wormser Str. 23, 50677 Köln,<br />
www.michael-horbach-stiftung.de<br />
Info: 2.–4.11., 90 Euro,<br />
Abenteuerhallen Kalk,Christian-Sünner-Str. 8, 51103 Köln,<br />
https://ahk.abenteuerhallenkalk.de<br />
© istock_kbeis<br />
© „Invisible children“: Mohammad/Foto: Rania Matar<br />
MISSION ZUKUNFT: LEBEN IM WELTALL<br />
Schul-Kunstwettbewerb. Wie könnte ein<br />
Leben im Weltall aussehen? Wie sehen die<br />
Städte dort aus? Wie verbringen die Menschen<br />
ihre Freizeit? Welche Verkehrsmittel<br />
werden genutzt? Diesen und weiteren<br />
Fragen können Schülerinnen und Schüler<br />
aus ganz NRW der Jahrgangsstufen 4 bis 10 in einem Kunstwettbewerb<br />
des Schulzentrums in Buchheim nachgehen.<br />
Ihre Ideen dürfen die Jugendlichen zeichnen, malen oder<br />
als Modell bauen und bis zum 31. März 2019 einreichen. Den<br />
Gewinnern winken tolle Preise. Preisverleihung ist am 15. Juni<br />
2019 im Schulzentrum Buchheim. [ph]<br />
Info: Schulzentrum Buchheim, Arnsberger Str. 11, 51065 Köln,<br />
www.sz-buchheim.de<br />
WIE VIEL FAHRRAD STECKT IN KÖLN?<br />
ADFC-Fahrradklima-Test <strong>2018</strong>. Noch bis 30. November <strong>2018</strong><br />
findet bundesweit der ADFC-Fahrradklima-Test statt. Dabei geht<br />
es auch bei uns in Köln wieder um die Frage: Wie ist es um die<br />
Fahrrad-Infrastruktur in unserer Stadt bestellt? Was wird in Köln<br />
überhaupt zum Thema „Fahrrad“ angeboten? Und was hat sich<br />
seit der letzten Erhebung vor zwei Jahren getan? Es ist die weltweit<br />
größte Befragung zum Thema Radverkehr. Köln hat beim<br />
letzten Fahrradklima-Test einen der letzten Plätze belegt. Unter<br />
den vier deutschen Millionenstädten erzielte unsere Stadt sogar<br />
das schlechteste Ergebnis. Wir sind gespannt auf die neuen<br />
Ergebnisse. [kn]<br />
Info: www.fahrradklima-test.de<br />
6 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18
NEUES AUS DER REGION<br />
FAST FASHION<br />
Die Schattenseiten der Mode<br />
Vom 12. <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> bis 24. Februar 2019 wirft die neue Sonderausstellung im<br />
Rautenstrauch-Joest-Museum einen kritischen Blick hinter die Kulissen der globalisierten<br />
Textilwirtschaft. Die Ausstellungsmacher wollen dazu anregen, sich engagierter mit dem<br />
Thema Mode-Konsum und seinen sozialen und ökologischen Folgen zu beschäftigen.<br />
Wie kann es sein, dass ein T-Shirt heute<br />
weniger kostet als ein großer Kaffee; ein<br />
Kleid so viel wie ein Eisbecher; eine Hose<br />
so viel wie ein Kinoticket? Kann Kleidung<br />
umwelt- und sozialverträglich sein, wenn<br />
sie um die halbe Welt transportiert werden<br />
muss, bevor sie im Laden verkauft<br />
wird? Welche Verantwortung tragen<br />
Konsumenten? Und was können sie tun,<br />
um etwas an Produktionsbedingungen<br />
zu verändern?<br />
In sieben Stationen befasst sich die Ausstellung<br />
„Fast Fashion. Die Schattenseiten<br />
der Mode“ mit Fragen wie diesen.<br />
Sie beleuchtet Produktionsmechanismen<br />
und erklärt wirtschaftliche und soziale<br />
Aspekte. Darüber hinaus beschäftigt<br />
sie sich auch mit Umweltfragen, denn<br />
die Mode-Industrie besitzt eine denkbar<br />
schlechte Umweltbilanz und gehört zu<br />
den Branchen mit teilweise katastrophalen<br />
Arbeitsbedingungen und Löhnen<br />
Foto:<br />
Tim Mitchell<br />
2005<br />
unterhalb des Existenzminimums. Der<br />
Parcours führt die Besucher durch den<br />
gesamten Konsumprozess. Videoinstallationen<br />
und Fotowände, Infografiken und<br />
Schautafeln geben einen ebenso aufklärenden<br />
wie anschaulichen Einblick in<br />
die Schnelllebigkeit des Geschäfts, in die<br />
globale Vernetzung der Branche sowie in<br />
die Lebensverhältnisse der Textilarbeiter<br />
einerseits und die Kaufhaltung der Textilkonsumenten<br />
andererseits.<br />
FAST FASHION VERSUS<br />
SLOW FASHION<br />
Ein zweiter Teil der Ausstellung widmet<br />
sich alternativen Materialien, nachhaltigen<br />
Produktionstechniken und fairem<br />
Handel – also dem Gegenmodell, der<br />
Slow Fashion. Sie ist ein Bewusstsein,<br />
eine Haltung, die sich alle Protagonisten<br />
der Mode-Industrie zu eigen machen<br />
könnten: Designer, die bei ihren Entwürfen<br />
die Nachhaltigkeit mitdenken. Produzenten,<br />
die lokale Manu fakturen mit der<br />
Realisierung beauftragen und dabei die<br />
Arbeitsbedingungen vor Ort im Auge behalten.<br />
Und nicht zuletzt Käufer, die sich<br />
um weniger Konsum und nachhaltige<br />
Alternativen bemühen. Oder aber bereit<br />
sind, für menschenwürdige Arbeitsbedingungen<br />
und faire Löhne entsprechend<br />
höhere Preise zu zahlen.<br />
Begleitet wird die Ausstellung von einem<br />
Veranstaltungsprogramm, das Kölner<br />
Modeschaffende und Händler, Produzenten<br />
und Konsumenten, Künstler,<br />
Schulen und Hochschulen, die sich für<br />
einen fairen Modekonsum engagieren,<br />
einbezieht. Modeschauen stellen Kölner<br />
Fair-Trade-Labels und Designer vor.<br />
Monatliche Thementage widmen sich<br />
insbesondere der Slow Fashion. Geplant<br />
sind außerdem Tauschbörsen für Weihnachtsgeschenke<br />
oder Karnevalskostüme<br />
sowie Vorträge, Filme und Podiumsdiskussionen<br />
zu aktuellen sozialen und<br />
politischen Entwicklungen. [sh]<br />
FAST FASHION<br />
12.8.<strong>2018</strong> bis 24.2.<strong>2018</strong><br />
Rautenstrauch-Joest-Museum<br />
Cäcilienstr. 29–33<br />
50667 Köln,<br />
www.museenkoeln.de/Rjm<br />
Seidenweberin<br />
aus Kukasin, Thailand<br />
Foto: Annabelle<br />
Springer, Köln<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />
7
ZUKUNFT<br />
WELTENTDECKER<br />
Der beliebte Ratgeber in 10. Auflage. Ob als Au-pair, Freiwillige<br />
oder Sprachreisende – als junger Mensch die Welt zu<br />
bereisen, ist in Zeiten der Globalisierung einfacher und gefragter<br />
als je zuvor. Unabhängige Hilfe im Bereich Auslandsaufenthalte<br />
verspricht das „Handbuch Weltentdecker“, das bereits in<br />
der 10. Auflage erscheint. Das Standardwerk erläutert die beliebtesten<br />
Programme fürs Ausland und listet hilfreiche Kontaktadressen<br />
zur weiterführenden Information auf. Zudem stellt es<br />
Austauschorganisationen und Reiseanbieter in übersichtlichen<br />
Preis-Leistungs-Tabellen vor. [kn]<br />
Info: Handbuch Weltentdecker.<br />
Der Ratgeber für Auslandsauf enthalte, weltweiser Verlag,<br />
14,80 Euro, www.handbuchweltentdecker.de<br />
ZEITREISENDE<br />
Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und<br />
Forschung. Im Rahmen des Wissenschaftsjahrs <strong>2018</strong>, das den<br />
vielfältigen Fragen zu den Arbeitswelten der Zukunft nachgeht,<br />
hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Aktion<br />
„Zeitreisende – Entdeckt die Berufe im Wandel“ initiiert. Die<br />
Kampagne mit daran angeschlossenem Wettbewerb richtet<br />
sich an Schulklassen und Jugendgruppen im Alter von 12 bis<br />
18 Jahren.<br />
Die teilnehmenden Teams sind aufgefordert, sich in Eigenregie<br />
Interviewpartner aus dualen Ausbildungsberufen auszusuchen<br />
und diese zum Wandel in ihrem Beruf zu befragen. Ob es um<br />
das Arbeitsumfeld, Ausbildungsinhalte oder andere Aspekte<br />
geht, bleibt den Gruppen selbst überlassen. Über den Austausch<br />
mit ihren Gesprächspartnern erhalten die Jugendlichen Insiderwissen<br />
und können als Zeitreisende erfahren, wie sich das<br />
Berufsbild im Laufe der Jahre verändert hat.<br />
Mit der digitalen Dokumentation ihrer Interviews können die<br />
Teams anschließend am Wettbewerb zur Aktion teilnehmen.<br />
Es gibt eine mehrtägige Gruppenreise, Tagesausflüge und diverse<br />
Sach- und Geldpreise zu gewinnen. Teilnahmeschluss ist der<br />
2. November <strong>2018</strong>. [kn]<br />
Info: www.wissenschaftsjahr.de/jugendaktion<br />
NEUE WEGE IN DER REKRUTIERUNG<br />
Karriere bei der Bundesagentur für Arbeit (BA). Mit einem<br />
Spiel geht die Bundesagentur auf die Suche nach jungen<br />
Talenten und neuen Mitarbeitern. Um ihre Bekanntheit bei Jugendlichen<br />
zu erhöhen, hat die BA ein Rekrutierungsspiel mit<br />
dem Titel „Amtliche Helden“ entwickelt, mit dem sie gezielt junge<br />
Menschen auf sich als attraktive Arbeitgeberin aufmerksam<br />
machen. Rund 1.500 Auszubildende und Studierende stellt die<br />
BA jedes Jahr neu ein. Als sogenanntes „Serious Game“ soll<br />
„Amtliche Helden“ nicht nur Spaß machen, sondern Informationen<br />
und Inhalte über spielerische Elemente vermitteln. Na, habt<br />
ihr das Zeug zum Helden? [sh]<br />
Info: Kostenfrei im App-Store für Android- und Apple-Geräte,<br />
www.arbeitsagentur.de/ba-karriere/ba-amtliche-helden<br />
© istock_FrancescoCorticchia<br />
8 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18
ZUKUNFT<br />
© istock_wundervisuals<br />
ELTERNBRIEFE<br />
Der Arbeitskreis Neue Erziehung e. V. (ANE) hat schon viele<br />
Generationen von Eltern mit dem Wichtigsten zum Thema<br />
Erziehung von Kindern versorgt. Von der Geburt bis zum achten<br />
Geburtstag kommt der Elternbrief regelmäßig per Post ins Haus,<br />
thematisch immer genau auf das Alter des Kindes abgestimmt.<br />
Ergänzt werden die „klassischen“ Elternbriefe von den sogenannten<br />
Extrabriefen. Diese behandeln ein bestimmtes Thema ausführlicher,<br />
wie beispielsweise Vereinbarkeit von Kind und Beruf<br />
oder auch typische Tabu-Themen wie häusliche Gewalt oder<br />
sexueller Missbrauch. Dem Thema Pubertät sind gleich zwei<br />
Extrabriefe gewidmet. Der erste befasst sich mit den wirren<br />
Widersprüchen der 10- bis 13-Jährigen. Der zweite begleitet<br />
Eltern von älteren „Pubertieren“ (13 bis 18 Jahre) auf dem<br />
Weg zum Erwachsenwerden. Hier werden klassische Themen<br />
wie „Chaos im Körper und in der Gefühlswelt“, „Null Bock auf<br />
Schule“, „Liebe, Sex, das erste Mal“, „Medienkonsum“, aber auch<br />
„Grenzerfahrungen“ und „Suchtgefahr“ behandelt – nie mit<br />
belehrendem Zeigefinger, aber immer mit einer guten Portion<br />
Humor und vielen pragmatischen Ratschlägen.<br />
Gegründet wurde der Arbeitskreis von Eltern und Schulreformern<br />
bereits 1951. Er richtet sich seitdem an alle Eltern, unabhängig<br />
von ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft oder ihrer<br />
religiösen Zugehörigkeit.<br />
Leitgedanke des ANE ist<br />
seit jeher, Eltern dabei<br />
zu unterstützen, ihre<br />
Kinder zu selbstbewussten<br />
Mitgliedern einer<br />
demokratischen<br />
Gesellschaft zu<br />
erziehen. [sh]<br />
Info:<br />
Arbeitskreis Neue<br />
Erziehung e. V.,<br />
Tel. 030 – 25 90 06-0,<br />
www.ane.de<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />
9
ZUKUNFT<br />
STEUERERKLÄRUNG FÜR EINSTEIGER<br />
Tipps vom Bund der Steuerzahler. Im Schnitt bekommen Steuerzahler<br />
935 Euro vom Fiskus erstattet, wenn sie eine Einkommensteuererklärung<br />
abgeben. Wer ist aber überhaupt verpflichtet<br />
eine Steuererklärung abzugeben? Und für wen lohnt sich<br />
eine freiwillige Steuererklärung? Bis wann muss die Erklärung<br />
abgegeben sein und welches Finanzamt ist für mich zuständig?<br />
In der neuen Broschüre „Meine erste Steuerer klärung“ erklärt<br />
der Bund der Steuerzahler, was man als Auszubildender,<br />
Student oder Berufseinsteiger so alles zu beachten hat, und<br />
am Ende kann man sich womöglich über eine Erstattung vom<br />
Finanzamt freuen. [sh]<br />
Info: Bund der Steuerzahler Deutschland e. V.,<br />
Service-Hotline 0800 – 883 83 88, info@steuerzahler.de,<br />
www.steuerzahler.de<br />
© istock_MadCircles<br />
© istock_flavijus<br />
© istock_mediaphotos<br />
WAHRHEIT ODER FAKE?<br />
Aktionstag der Landesregierung NRW. Zum siebten Mal findet<br />
am 5. November der Tag der Medienkompetenz im Düsseldorfer<br />
Landtag statt. Unter dem Motto „Was steckt dahinter?<br />
Medienbildung in Zeiten von Fake News, Verschwörungstheorien<br />
und Algorithmen“ will der Aktionstag Projekte und<br />
Aktivitäten im Bereich Medienkompetenzförderung präsentieren<br />
sowie den Diskurs zwischen Landespolitik, Medienbildung<br />
und Bürgern zu aktuellen Herausforderungen der digitalen<br />
Gesellschaft fördern. Angeboten werden eine interaktive Ausstellung,<br />
Arbeits- und Diskussionsgruppen, Vorträge, Präsentationen<br />
und Kurzfilme im „Medienkompetenz-Kino“. [kn]<br />
Info: 5.11., Anmeldung unter www.tagdermedienkompetenz.de<br />
INTERNATIONALE MEDIEN- UND<br />
BUSINESS AKADEMIE<br />
„Lernen bei den Profis!“ lautet der Leitgedanke der privaten<br />
berufsbildenden MiB-Akademie (Internationale Medien- und<br />
Business Akademie) mit Sitz auf dem Gelände der MMC Studios<br />
in Köln-Ossendorf. Für alle, die beruflich „was mit Medien“<br />
machen wollen, sicherlich eine gute Anlaufstelle. Ausgebildet<br />
wird in den Bereichen Mediengestalter, Veranstaltungskaufmann<br />
und Kaufmann für Marketingkommunikation. Das<br />
Besondere an der Ausbildung ist gewiss die Nähe zu den MMC<br />
Studios. Die Schüler profitieren hier von der aktuellsten Produktionstechnik,<br />
können an realen Sets trainieren und die Medienund<br />
Veranstaltungsbranche hautnah erleben. [sh]<br />
Info: MiB-Akademie, Am Coloneum 1, 50829 Köln,<br />
www.mib-akademie.de<br />
SCHULBESUCH WELTWEIT<br />
Infos aus erster Hand. Ob vor oder nach dem Abi – ein Highschool-Aufenthalt<br />
ist ein unvergessliches Erlebnis, das die Weltoffenheit<br />
fördert und das Selbstbewusstsein stärkt. Einen lebendigen<br />
Eindruck vom Besuch einer Highschool oder eines Internats<br />
gibt es im Herbst bei den Ländertagen der Carl Duisberg<br />
Centren. Gemeinsam mit internationalen Schulpartnern und<br />
ehemaligen Teilnehmern informiert das Team der Carl Duisberg<br />
Centren über das Leben in einer Gastfamilie, die Wahl der Schulfächer<br />
und die intensive Betreuung während des Auslandsaufenthalts.<br />
Außerdem besteht die Möglichkeit, mit den von weit<br />
her angereisten Schulvertretern ins Gespräch zu kommen und<br />
nebenbei schon mal die eigenen Englischkenntnisse zu testen.<br />
Info: Carl Duisberg Centren, Hansaring 49–51, 50670 Köln,<br />
Tel. 0221 – 1626-207, highschool@cdc.de,<br />
www.carl-duisberg-highschool.de/infoveranstaltungen<br />
10 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18
MIT<br />
PERSÖNLICHKEIT<br />
ECHT WAS ERREICHEN<br />
Hallo, mein Name ist Murat und ich suche Auszubildende<br />
sowie Nachwuchs- und Führungskräfte,<br />
die ECHT WAS ERREICHEN möchten.<br />
Als Marktmanager spreche ich aus Erfahrung<br />
und kann REWE als Arbeitgeber nur empfehlen.<br />
Jeder Tag ist anders und abwechslungsreich.<br />
Der direkte Kundenkontakt macht einfach Spaß<br />
und man kann seine eigenen Vorstellungen und<br />
seine Persönlichkeit im Markt einbringen. Ganz<br />
selbstverständlich bei uns, denn hier wird<br />
man dazu motiviert, seine Ideen im Team zu<br />
verwirklichen.<br />
Zeig auch du, was in dir steckt!<br />
Bewirb dich:<br />
REWE.DE/karriere<br />
Murat Y.,<br />
REWE Marktmanager<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />
11
STADTLEBEN<br />
Text: Hannah Süsterhenn, Teresa Petruschke und Saskia Craiu<br />
DAS BULLET JOURNAL<br />
Mit Stift und Papier zu neuer Produktivität<br />
Kalender – einmal analog, einmal digital. Dazu dann noch<br />
ein Notizheft für die Arbeit, einen Taschenkalender für die<br />
Familientermine und ein Scrap-Book zum Kritzeln zwischendurch.<br />
Wie soll man denn da den Überblick behalten<br />
über Termine, Geburtstage, Deadlines, Ideen, To-do-Listen<br />
und Feiertage? Richtig. Gar nicht. Diese Erkenntnis hatte<br />
auch Ryder Carroll, ein Produkt-Designer aus Brooklyn, New<br />
York. Genervt von dem ständigen Wechseln der Kalender,<br />
Apps und Notizhefte, entwickelte er das Bullet Journal.<br />
WAS IST EIN<br />
BULLET JOURNAL?<br />
Das Bullet Journal ist eine Mischung aus<br />
Kalender, Tagebuch, Notizblock, Malbuch<br />
und allem, was es sonst noch so<br />
sein soll. Man braucht nur ein Heft und<br />
einen Stift und schon kann es losgehen.<br />
Die Individualität steht dabei absolut im<br />
Vordergrund. Jede kann sich ihr Bullet<br />
Journal so gestalten, wie sie es braucht.<br />
Die Idee kommt an, denn die Anhängerschaft<br />
wächst stetig. Längst gibt es unendlich<br />
viele Blogs und Web seiten, die<br />
sich mit der neuen Methode der Organisation<br />
beschäftigen oder die neuesten<br />
Gestaltungsideen vorstellen. Um euch<br />
einen Einblick in diesen Dschungel der<br />
Möglichkeiten zu verschaffen, haben wir<br />
selbst angefangen ein Bullet Journal zu<br />
führen. Wir haben uns dabei an Ryders<br />
Grundgerüst orientiert und es nur minimal<br />
ausgebaut.<br />
4. Auf die nächsten Seiten kommen eure<br />
täglichen Übersichten. Schreibt dafür<br />
einfach das Datum und den Tag als<br />
Zwischenüberschrift auf. Wie viel Platz<br />
für einen Tag gebraucht wird, hängt<br />
von der Menge der Ereignisse ab. Ihr<br />
könnt auch Felder für To-do-Listen,<br />
Notizen und Sonstiges hinzufügen.<br />
5. Um die Einträge zu organisieren und<br />
übersichtlich zu gestalten, könnt ihr<br />
verschiedene Zeichen und Symbole<br />
verwenden. Für unser Selbstexperiment<br />
haben wir uns auch hier an die<br />
Vorgaben von Carroll gehalten, die<br />
auf seiner Webseite nachzulesen sind.<br />
Doch auch hier gilt: alles kann, nichts<br />
muss!<br />
6. Selber verzieren, organisieren,<br />
strukturieren!<br />
ERSTE SCHRITTE MIT<br />
RYDERS GRUNDGERÜST<br />
1. Legt einen Index an, indem ihr die Seiten<br />
eures Buches nummeriert und die<br />
erste davon mit „Index“ betitelt. Dies ist<br />
euer Inhaltsverzeichnis, in das ihr alle<br />
weiteren Kapitel eintragt.<br />
2. Die nächsten freien Seiten sind euer<br />
„Future Log“, mit dem ihr euch einen<br />
Überblick verschafft über Urlaube, Veranstaltungen,<br />
Geburtstage und andere<br />
Events, die im nächsten Jahr anstehen.<br />
3. Auf die nächste Doppelseite kommt<br />
eure monatliche Übersicht. Hier gibt<br />
es viele Möglichkeiten zur Gestaltung.<br />
Eine Option wäre, alle Daten und Tage<br />
des Monats aufzuschreiben und eine<br />
Liste mit allen Erledigungen und Ereignissen<br />
des Monats zu machen.<br />
AUSBAUMÖGLICHKEITEN<br />
Wenn ihr die ersten Schritte getan habt,<br />
ergibt sich eine Art Grundversion, mit der<br />
ihr euch in diese Art der Organisa tion<br />
einarbeiten könnt. Das Bullet Journal ist<br />
allerdings mehr als ein schwarzweißer<br />
Terminplaner. Im Gegenteil – es dient<br />
auch dazu, sich kreativ auszuleben und<br />
Ideen, Gedanken oder Projekte aller Art<br />
festzuhalten. Im Internet findet ihr als<br />
Inspiration die schönsten To-do- und<br />
Wunschlisten. Von „Bücher, die ich lesen<br />
möchte“ über „Meine Reiseziele“ bis<br />
„Neujahrsvorsätze“ ist alles dabei. Auch<br />
beliebt: Habit- oder Mood-Tracker, in die<br />
ihr jeden Tag eintragt, was ihr gemacht<br />
oder wie ihr euch gefühlt habt. Und ein<br />
letzter Tipp: Wer sich am Anfang noch<br />
etwas schwertut mit dem Zeichnen oder<br />
besonderen Wert auf eine einheitliche<br />
Optik legt, findet im Zeichenbedarf eine<br />
Vielfalt an Mal- und Zeichenschablonen.<br />
12<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18
STADTLEBEN<br />
Messe für<br />
Ausbildung<br />
& Studium<br />
Koelnmesse<br />
16. & 17.<br />
November<br />
Fr 9–14 Uhr<br />
Sa 9–16 Uhr<br />
Rund 130 Aussteller<br />
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Eintritt frei<br />
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Neugierig geworden?<br />
Dann findet ihr hier viele weitere<br />
Ideen und Anregungen:<br />
Das original Bullet Journal von Ryder<br />
http://bulletjournal.com<br />
Das Blog Boho-Berry<br />
www.bohoberry.com/category/<br />
bullet-journal<br />
Einen unerschöpflichen Pool<br />
an Bildern bietet Pinterest.<br />
www.pinterest.de<br />
KÄNGURU-Illustratorin Frau<br />
Sonnenberg bietet auf ihrer Seite<br />
schön gestaltete Planervorlagen<br />
zum Selberausdrucken – für alle,<br />
die nicht mit einem leeren<br />
Blatt anfangen wollen:<br />
www.frausonnenberg.de/planb<br />
DU WILLST<br />
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spannenden Beruf mit Zukunft und verbessere die Klangwelt<br />
hörgeschädigter Menschen. Bewirb dich jetzt:<br />
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<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18 13<br />
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MEDIEN<br />
FAMILIEN<br />
GESUCHT<br />
Habt ihr Lust, mit euren<br />
Jugendlichen einen Medientipp<br />
für <strong>KÄNGURUplus</strong><br />
zu schreiben? Dann<br />
meldet euch bei uns!<br />
redaktion@kaenguruonline.de<br />
WAS GUCKST DU?<br />
Medientipps für Eltern und Jugendliche<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong> hat Holger,<br />
Lizzi und Ella aus Köln gefragt.<br />
VERSTÖRENDE FERNSEHSERIE<br />
AUS BELGIEN AUF DVD<br />
DIE LIEBEN NACHBARN<br />
La Trêve – die Pause oder die Rast. The<br />
Break, der internationale Titel der belgischen<br />
Serie, lässt mehr Assoziationen zu.<br />
Von der Pause bis zum Zerbrechen oder<br />
dem totalen Zusammenbruch – Letzterer<br />
ist das Thema. Projiziert auf Inspektor<br />
Peeters, der mitsamt Tochter aus Brüssel<br />
kommend, mitschuldig am Tod von Ehefrau<br />
und Kollegen, eine ruhige Dienststelle<br />
in den Wäldern antritt. Gerade<br />
dort, wo er bei seiner letzten Flucht eine<br />
Schwangere zurückließ und sein Vater ob<br />
der Dunkelheit verrückt wurde. Diese Hypothek,<br />
gepaart mit Medikamentensucht,<br />
einem rigorosen Ermittlerinstinkt und<br />
einer unbeugsamen Suche nach Recht<br />
und Gerechtigkeit, trifft auf eine mäßig<br />
kooperative Landbevölkerung. Alle kennen<br />
sich, doch viele schmutzige, verstörende<br />
Geheimnisse machen die Suche<br />
nach dem Mörder eines Migranten zu<br />
einer Achterbahnfahrt durch die Schattenseiten<br />
des beschaulichen Kleinbürgertums.<br />
Ohne Schuld – geht nicht.<br />
Die Akteure in La Trêve bewegen sich,<br />
großartig fotografiert in distanzierten und<br />
ungestelzten Bildern, zielsicher auf den<br />
Abgrund zu. Unterlegt ist das Ganze mit<br />
Countrymusik – ja, das passt, und allein<br />
die Band Balthazar, die den Titelsong beigesteuert<br />
hat, ist es wert reinzuschauen<br />
und zuhören.<br />
Belgien weiß, wie es geht! [Holger, 49,<br />
mochte früher Tatort]<br />
Info: mehrteilige belgische Fernsehserie,<br />
auf DVD und Blue-ray erhältlich<br />
KRIMISERIE<br />
DIE BRÜCKE – TRANSIT IN<br />
DEN TOD<br />
Der Fund einer zerteilten Frauenleiche auf<br />
der Öresundbrücke zwischen Schweden<br />
und Dänemark zwingt die Polizeibehörden<br />
der beiden Länder zu gemeinsamen<br />
Ermittlungen an dem Fall. Zunächst widerwillig<br />
beginnt die schwedische Kriminalkommissarin<br />
Saga Norén ihre Zusammenarbeit<br />
mit dem Kopenhagener Kollegen<br />
Martin Rohde. Sofia Helin spielt die Rolle<br />
der Saga brillant – ihre kühle und doch<br />
verletzliche Art, ihre autistischen Züge und<br />
sozialen Schwierigkeiten und nicht zuletzt<br />
die Glaubhaftigkeit ihrer herausragenden<br />
Polizeiarbeit. Kim Bodnia als Martin Rohde<br />
sorgt dafür, dass die menschliche Facette<br />
im Verlauf der Serie immer häufiger zum<br />
Vorschein kommt. So oszilliert der Handlungsstrang<br />
zwischen den persönlichen<br />
Beziehungen der Charaktere und der alles<br />
verbindenden Kriminalarbeit. Obwohl<br />
Die Brücke keine explizit politische Serie<br />
ist, verweisen fast alle Taten auf soziale<br />
oder politische Missstände: Ungleichheit,<br />
Klimawandel und Massentierhaltung,<br />
EU-Gipfel, die abgeschottet von der Außenwelt<br />
abgehalten werden, Leihmutterschaft<br />
und Kindesmisshandlung. Neben<br />
der Spannung, die diese komplexen Fälle<br />
mit sich bringen, werden immer auch<br />
Denkanstöße geliefert und die Frage gestellt,<br />
was moralisch vertretbar ist – im<br />
globalen Kontext, im Verbrechen und als<br />
Repräsentant der exekutiven Staatsmacht.<br />
[Lizzi, 23, las früher immer und überall,<br />
schaut heute gerne Krimis]<br />
Info: dänisch-schwedisch-deutsche<br />
Krimireihe, Staffeln auf DVD und<br />
Blue-ray erhältlich<br />
BUCH<br />
PRINZESSIN UNDERCOVER –<br />
EIN VERHÄNGNISVOLLER<br />
ROLLENTAUSCH<br />
Rosewood Hall. Seit Jahren träumt Lottie<br />
von nichts anderem mehr als diesem<br />
exklusiven Internat. Als sie schließlich<br />
ein Stipendium bekommt, ist sie ganz<br />
aus dem Häuschen. Sie will, dass ihre<br />
Zeit dort perfekt wird, und hat alles genau<br />
durchgeplant. Vom Lernen bis zum<br />
Einrichten ihres Zimmers. Doch sie hatte<br />
nicht damit gerechnet, dass ihre Zimmernachbarin<br />
Eli eine Chaotin ist. Trotz<br />
anfänglicher Schwierigkeiten freunden<br />
die zwei Mädchen sich doch schnell an.<br />
Und als Lottie auch noch erfährt, dass Eli<br />
eigentlich Eleonore Wolfson heißt, eine<br />
Prinzessin ist und die Alleinerbin von<br />
Maradova, kann sie ihr Glück kaum fassen.<br />
Und da Lottie schon immer nichts<br />
lieber wollte, als eine waschechte Prinzessin<br />
zu sein, und Eli sich eigentlich<br />
ein ganz normales Leben wünscht, entschließen<br />
die beiden sich, ganz einfach<br />
die Rollen zu tauschen. Doch die Freude<br />
währt nicht lange, denn eine geheime<br />
Organisation macht Jagd auf die Prinzessin,<br />
ohne zu wissen, wer jetzt die echte<br />
ist.<br />
Prinzessin undercover ist ein wunderbares<br />
Buch über Freundschaft und Mut.<br />
Ich wollte es gar nicht mehr aus der<br />
Hand legen. Sehr empfehlenswert für<br />
Mädchen ab 10 Jahren und ein absolutes<br />
Muss in jedem Bücherregal. [Ella, fast 12,<br />
liest immer und überall]<br />
Info: Fischerverlag / KJB, 18 Euro<br />
14 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18
Stefan Knittler<br />
DAS<br />
ERSTE<br />
MAL …<br />
Created by Jonathan Coutiño<br />
from the Noun Project<br />
... „FRONTMANN“<br />
»Musik habe ich eigentlich schon<br />
immer gemacht.<br />
Fotos: © Kay-Uwe Paulen Krake<br />
Angefangen im Kinderchor von St. Barbara,<br />
dann im Kölner Domchor, später im<br />
Kölner Kinderchor. Mit 16, 17 dann die<br />
erste Band! Ich als Schlagzeuger, und<br />
mit 18 dann plötzlich die ersten Auftritte<br />
in irgendwelchen runtergerockten<br />
Kellern, dann in Clubs, später vor tausenden<br />
Leuten im E-Werk und bei Festivals!<br />
Eine wahnsinnig wilde und spannende<br />
Zeit, mit unzähligen „ersten Malen“, aber<br />
immer im Schutz der anderen. Versteckt<br />
in einer Masse von anderen Chorsängern<br />
oder später hinter den Trommeln<br />
meiner „Schießbude“.<br />
Das wirkliche „erste Mal“ sollte dann<br />
etliche Jahre später erst noch auf mich<br />
warten! Nach einer wirklich langen<br />
musikalischen Pause bin ich mehr oder<br />
weniger durch Zufall zur kölschen Musik<br />
gekommen. Ich habe aus Jux und unter<br />
falschem Namen zuhause einen Song<br />
komponiert und zu meinen Freunden<br />
von „Loss mer singe“ geschickt, die ein<br />
Casting für eine Sitzung veranstaltet<br />
hatten. Tja, und dann ging’s irgendwie<br />
rasend schnell: Ich wurde „enttarnt“,<br />
zu der Sitzung eingeladen und bekam<br />
einen Anruf von einer Plattenfirma, ob<br />
ich den Song nicht bitte professionell<br />
aufnehmen möchte und als „Künstler“<br />
unter meinem eigenen Namen auftreten<br />
will.<br />
Ich musste mir das wirklich überlegen,<br />
denn: Als Sänger oder „Frontmann“<br />
hatte ich tatsächlich noch nie auf der<br />
Bühne gestanden. Aber schließlich hat<br />
die Lust auf Musik und die Chance auf<br />
was ganz Eigenes dazu geführt, dass ich<br />
dann irgendwann unter eigenem Namen<br />
beziehungsweise dem Bandnamen<br />
„KNITTLER“ aufgetreten bin.<br />
Vor dem ersten Auftritt, nämlich bei besagtem<br />
Casting, war ich so nervös, dass<br />
ich wie wahnsinnig gezittert habe und<br />
mich tatsächlich nicht mehr erinnern<br />
kann, wie ich es geschafft habe, zwei<br />
Songs lang Gitarre zu spielen und gleichzeitig<br />
zu singen! So viele Blicke, die voller<br />
Erwartung auf einen gerichtet sind, können<br />
einen schon mächtig einschüchtern!<br />
So etwas ist mir eigentlich erst vor ein<br />
paar Monaten wieder passiert, als ich<br />
am 23. Dezember alleine mit Gitarre im<br />
Mittelkreis des Stadions stand und mit<br />
40.000 (vierzigtausend!!!) Menschen zusammen<br />
„Halleluja“ gesungen habe! Das<br />
war natürlich auf eine besondere Weise<br />
aufregend und einzigartig. Lieber sind mir<br />
aber die Bühnenmomente, in denen ich<br />
zwar gespannt und aufgeregt bin, aber<br />
locker genug bleiben kann, um selbst<br />
den Auftritt und das Publikum zu erleben<br />
und zu genießen.<br />
Der Kölner Musiker Stefan Knittler ist Mitglied bei „Loss mer singe“<br />
und komponierte deren Hymne „Kumm, loss mer singe“.<br />
Er singt außerdem Welthits op Kölsch und mit eigenen Texten.<br />
Konzerttermine findet ihr am besten über seine Facebookseite:<br />
www.facebook.com/knittlermusik<br />
www.stefan-knittler.de<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />
15
FAMILIENLEBEN<br />
Text: Anja Schimanke<br />
STARS<br />
AUS DEM<br />
INTER-<br />
NET<br />
Sie posten Selfies, sprechen über Mode und Mobbing, Fashion<br />
und ihre Freizeit, testen Games und andere Produkte, geben Tipps<br />
und ihre Meinung zum Besten: Influencer, die Stars aus dem Internet!<br />
Influ-was? Influencer, nicht zu verwechseln mit Influenza, der Grippe. Influencer<br />
sind Meinungsführer und Millionen von Menschen folgen ihnen auf YouTube,<br />
Instagram & Co., die meisten davon Jugendliche. Sie schauen sich die Videos, Tutorials<br />
und Vlogs ihrer Idole an, bewundern auf Instagram deren Fotos – und oft auch die<br />
Produkte, die sie präsentieren. Für ein Drittel der 10- bis 18-Jährigen ist der Lieblingsstar<br />
ein YouTuber! Und, welche Influencer beeinflussen dein Kind?<br />
16 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18
FAMILIENLEBEN<br />
INFOS<br />
KLICKSAFE – DIE EU-INITIATIVE<br />
FÜR MEHR SICHERHEIT IM NETZ<br />
Selfies, Sexting, Spiele, Selbstdarstellung,<br />
Cybermobbing und neue<br />
Datenschutzverordnung – auf<br />
klick safe.de finden sowohl Jugendliche<br />
als auch Eltern Infos rund ums<br />
Thema Soziale Medien und Unterstützung<br />
in Sachen Internetkompetenz.<br />
Die Erklärvideos, Wissens-Quiz,<br />
Info broschüren und mehr stammen<br />
von der Landeszen trale für Medien<br />
und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz<br />
und der Landesanstalt für<br />
Medien NRW.<br />
www.klicksafe.de<br />
SCHAU HIN ...<br />
… was dein Kind mit Medien macht.<br />
Der Medienratgeber für Familien<br />
informiert Eltern und Erziehende über<br />
aktuelle Entwicklungen der digitalen<br />
Medienwelt, bietet Orientierung und<br />
gibt konkrete, alltagstaugliche Tipps,<br />
wie Sie den Medienkonsum Ihrer<br />
Kinder kompetent begleiten können.<br />
www.schau-hin.info<br />
HANDYSEKTOR<br />
Fit und kompetent werden im sicheren<br />
Umgang mit digitalen Medien?<br />
Der Handysektor liefert viele Tipps,<br />
Informationen und auch kreative<br />
Ideen rund um Smartphones, Tablets<br />
und Apps. Im digitalen Erste-Hilfe-<br />
Kasten findet man zu allen wichtigen<br />
Themen Tipps und Rat.<br />
www.handysektor.de/startseite<br />
KOMPASS<br />
Der kompass-social.media bietet<br />
Orientierung und hilft beim Navigieren<br />
durch beliebte Online-Dienste<br />
von Facebook über Snapchat bis<br />
Tumblr. Mithilfe einer Ampel für<br />
Einstellungen, Meldesystem und<br />
Datenschutz wird das Risiko sichtbar.<br />
Dazu gibt es Sicherheits-Tipps.<br />
www.kompass-social.media/android<br />
© istock_kate_sept2004<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18 17
FAMILIENLEBEN<br />
Beliebte<br />
Influencer<br />
LISA UND LENA<br />
Die Zwillinge aus Stuttgart sind mit<br />
13,7 Millionen Followern zurzeit die<br />
beliebtesten Influencer. 30.000 neue<br />
Abonnenten kommen täglich dazu,<br />
hauptsächlich, um sich ihre<br />
Lip-Sync-Videos anzusehen.<br />
BIBIS BEAUTY PALACE<br />
Bianca „Bibi“ Heinicke macht<br />
seit 2012 Videos über Mode,<br />
Shoppen und natürlich Beauty.<br />
Mit 5,2 Millionen Followern<br />
ist BibisBeautyPalace der<br />
bekannteste deutsche<br />
YouTube-Kanal! Mittlerweile ist<br />
sie 25 und verlobt mit dem ebenfalls<br />
bekannten Influencer Julienco<br />
(alias Julian Pawel Claßen<br />
aus Köln). Das Influencer-Traumpaar<br />
bekommt ein Baby.<br />
DAGI BEE<br />
Dagi alias Dagmar Ochmanczyk<br />
ist die „virtuelle“ beste Freundin für<br />
12- bis 17-Jährige. 3,8 Millionen<br />
Abonnenten sehen sich<br />
ihre Videos an. <strong>2018</strong> ist sie<br />
mit Fashion- und<br />
Make-up-Produkten auf Tour.<br />
FELIX VON DER LADEN<br />
AKA SPIELKIND<br />
Auf seinen Youtube-Kanälen zeigt<br />
er sogenannte Vlogs – mit der Kamera festgehaltene<br />
Eindrücke von Racings,<br />
Reisen und mehr. 2017 gab es mit ihm zur<br />
Bundestagswahl „Felix fragt“ im ZDF.<br />
Auf seinem Zweitchannel<br />
erscheinen täglich Let‘s Plays.<br />
Beide Kanäle zusammen haben über<br />
3,5 Millionen Abonnenten.<br />
© Fotonachweise im Impressum<br />
Welchen Song Lisa und Lena wohl heute<br />
performen? Wie geht es GNTM-Gewinnerin<br />
Stefanie Giesinger nach ihrer OP? Und was<br />
gibt‘s Neues von Bibi? Ein Klick und schon<br />
ist man mittendrin im mehr oder weniger<br />
aufregenden Leben der angesagten Internet-<br />
Berühmtheiten. Per Smartphone und App<br />
können Jugendliche ihre Idole im Web auf<br />
Schritt und Tritt verfolgen und an dem teilhaben,<br />
was sie den lieben langen Tag so<br />
machen: Die 16-jährigen Zwillinge Lisa und<br />
Lena aus Stuttgart performen Popsongs, singen<br />
Playback und veröffentlichen ihre Videos<br />
auf der Lip-Sync-App musical.ly (seit August<br />
Tik Tok). Auf ihrem Instagram-Account posten<br />
sie private Schnappschüsse und Storys:<br />
Lisa und Lena beim Shooting, im Urlaub,<br />
am Strand, beim Beachvolleyballspielen …<br />
eine Art Daily Soap oder digitales Tagebuch,<br />
das mit Freunden geteilt wird. Passiert zwar<br />
nicht viel, ist aber trotzdem spannend. Und<br />
wer will schon was verpassen? Eben. Darum<br />
haben Lisa und Lena 13,7 Millionen Follower<br />
und sind damit die absoluten Stars im Internet.<br />
Darum sind Instagram, YouTube und<br />
Snapchat so beliebt bei den 12- bis 19-Jährigen<br />
(JIM-Studie). Social Media sei Dank<br />
können sie ständig mit ihren Freunden in<br />
Kontakt sein, mit ihnen kommunizieren und<br />
über deren Aktivitäten informiert bleiben, ob<br />
echte Freunde oder virtuelle aus dem Web.<br />
Ein Grund, warum Bianca „Bibi“ Heinicke so<br />
erfolgreich ist. Die Kölnerin startete 2012 mit<br />
ihrem YouTube-Kanal BibisBeautyPalace und<br />
hat über 5,2 Millionen überwiegend junge<br />
Abonnenten. Indem Bibi wie eine Freundin<br />
oder große Schwester Beauty-Tipps gibt,<br />
über Alltägliches, Banales oder Spektakuläres<br />
vor laufender Kamera spricht, ist sie nicht nur<br />
eine der ersten, sondern bis heute eine der<br />
erfolgreichsten Influencer Deutschlands.<br />
WAS MACHT INFLUENCER<br />
SO ERFOLGREICH?<br />
Influencer (engl. to influence: beeinflussen)<br />
sind Menschen, die aufgrund ihrer starken<br />
Präsenz in den sozialen Medien hohes<br />
Ansehen haben. Übrigens: Nicht nur bei<br />
Jugendlichen. „Das zieht sich durch die<br />
ganze Gesellschaft, durch alle Altersschichten<br />
und Interessengebiete“, weiß Dr. Amelie<br />
Duckwitz, Professorin für Medien- und Webwissenschaften<br />
an der TH Köln, die sich mit<br />
Social-Media-Kommunikation und Influencer<br />
Marketing beschäftigt (siehe Interview). Sie<br />
sagt: „Für jede Nische gibt es einen Influencer!“<br />
Nicht überall sei es so professionalisiert<br />
und kommerzialisiert wie im Bereich Fashion,<br />
Beauty, Lifestyle. Eine neue Werbemasche?<br />
Ein Hype? Nein, nur ein neuer Begriff für ein<br />
Phänomen, das es schon lange gibt. „Das sind<br />
Meinungsführer, Menschen, die als Experten<br />
gelten und in der Lage sind, andere Menschen<br />
zu beeinflussen.“ Manche Meinungsführer<br />
hätten ein Fachwissen, andere würden<br />
dazu gemacht, weil sie über Persönlichkeitsstärke,<br />
Extrovertiertheit, soziale Vernetzung<br />
und hohe Mediennutzung verfügen.“<br />
INFLUENCER – NAHBARE<br />
STARS VON NEBENAN<br />
Stars, Fashion, Trends und Fragen zur Pille<br />
oder Tipps gegen Pickel und dazu wie<br />
man ein Kondom benutzt – dafür hatten<br />
wir früher die Bravo. Heute sehen sich Mädchen<br />
und Jungs Videos oder Tutorials an.<br />
„Auf YouTube können Jugendliche sehen,<br />
was sie wollen, und zwar wann, wo und<br />
auch solange sie wollen“, weiß Dr. Amelie<br />
Duckwitz, das sei ein Riesenvorteil. Um jederzeit<br />
auf dem Laufenden zu bleiben, haben<br />
viele Jugendliche die entsprechenden<br />
Kanäle ihrer Stars abonniert oder folgen<br />
ihnen auf anderen Social-Media-Communitys.<br />
78 Prozent der Mädchen und 66 Prozent<br />
der Jungen zwischen 10 und 19 Jahren haben<br />
mindestens zwei Apps auf dem Handy<br />
installiert, jedes vierte Mädchen sogar mehr<br />
als vier, so das Ergebnis der aktuellen Bravo-<br />
Studie. An der Spitze: WhatsApp (91 Prozent)<br />
vor YouTube (56) und dicht gefolgt von<br />
Instagram (52). Wen wundert’s, dass der<br />
Lieblingsstar von mehr als einem Drittel der<br />
10- bis 18-Jährigen ein YouTuber ist. Wobei<br />
Jungs etwas mehr auf die Internet-Stars abfahren<br />
als Mädchen. Das Geheimnis ihres<br />
Erfolges? Amelia Duckwitz sagt: „Influencer<br />
sind nah dran und viel nahbarer als Idole, die<br />
wir früher hatten.“ Sie haben dasselbe Alter,<br />
sprechen ihre Sprache, kennen die The men<br />
– mit Influencern können sich Jugendliche<br />
vergleichen und identifizieren. Bei der Suche<br />
nach ihrer Identität, nach ihrem Platz in der<br />
Gesellschaft, orientieren sie ssich stark an<br />
der Peergroup. Und im Web, so die Wissenschaftlerin,<br />
bekämen Jugendliche Feedback<br />
und stellten fest, dass es auch andere gibt,<br />
die das gut finden oder ähnliche Probleme<br />
haben wie sie. „Jugendliche erfahren so<br />
eine Bestätigung und werden in ihrer Identitätssuche<br />
unterstützt.“ Ähnlich sieht es<br />
auch die Erziehungswissenschaftlerin und<br />
Medien pädagogin Dr. Claudia Lampert:<br />
„Soziale Medien erfüllen drei Bedürfnisse, die<br />
Jugendliche schon immer hatten: Sie helfen,<br />
Beziehungen zu pflegen, sich zu informieren<br />
und herauszufinden, wer man ist.“ Instagram<br />
funktioniere wie ein Spiegel, mit dem<br />
Jugendliche Facetten ihrer eigenen Identität<br />
herausstellen und bearbeiten können.<br />
Influencer, so Lampert, kann man bewundern<br />
und imitieren – so wie junge Menschen<br />
schon immer Stars brauchten, um zu erkennen,<br />
wer sie selber sind.“<br />
18 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18
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am Kiosk am Skatepark abhängen und sich einen Snack gönnen. Schnell noch bezahlen<br />
und … oh, nein! Portemonnaie vergessen – was nun?<br />
Na klar, du leihst dir kurzerhand ein paar<br />
Euro von deinem besten Freund. Überrascht<br />
schaut er aber dann, als du lässig dein<br />
Handy zückst und mit einem Klick ruckzuck<br />
deine Schulden begleichst. „Kwitt“ heißt die<br />
Funktion, mit der du gerade 2,60 Euro von<br />
deinem Handy zu seinem gesendet hast.<br />
Statt später lästig nach Kleingeld zu kramen,<br />
stellst du deinen Kumpel in Sachen<br />
Coolness-Faktor ganz schön in den Schatten.<br />
Na, hast du den App-Store schon geöffnet?<br />
Dann such gleich nach der Sparkassen-App.<br />
Die ermöglicht dir, dein<br />
Girokonto ganz bequem über das Smartphone<br />
zu verwalten und praktische Funk-<br />
tionen wie „Kwitt“ zu nutzen. Wie, du<br />
hast noch gar kein eigenes Konto? Dann<br />
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gibt‘s das Konto für Schülerinnen und<br />
Schüler, Studierende, Azubis oder Wehrdienstleistende<br />
zum Beispiel bis zum<br />
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Damit kannst du Überweisungen tätigen,<br />
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in Köln und Bonn Geld abheben.<br />
Apropos Karte: Die gibt es in vielen coolen<br />
Looks! Als FC-Fan schlägt dein Herz sicher<br />
für die FC-Card mit Maskottchen Hennes.<br />
Hält sich deine Fußballleidenschaft eher in<br />
Grenzen, kommen vielleicht das Design der<br />
Telekom Baskets Bonn oder der Klassiker mit<br />
Kölner Dom und Bonner Rathaus in Frage.<br />
Tolles Goodie: Über ihre Facebook- Seite<br />
verlost die Sparkasse in regelmäßigen<br />
Abständen Tickets für angesagte Events<br />
in der Region. Mit etwas Glück sicherst<br />
du dir beispielsweise Karten für das<br />
Panama Open Air oder ein Saisonspiel des<br />
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das alles kann:<br />
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bis zum Mobile Banking unterwegs.
FAMILIENLEBEN<br />
Beliebte<br />
Influencer<br />
STATEMENTS VON<br />
DREI JUGENDLICHEN:<br />
JULIEN BAM<br />
Julien Bams Videos drehen sich<br />
um Fotografie, Musik, Tanz und Comedy.<br />
Mit mehr als 4 Millionen Abonnenten<br />
zählt er zu den erfolgreichsten<br />
deutschen YouTubern. Seit 2016 ist<br />
Bam Testimonial für eine<br />
Werbekampagne von Fanta.<br />
Er lebt in Köln.<br />
LEFLOID<br />
Zweimal in der Woche gibt es von<br />
LeFloid das News-Format „LeNews“,<br />
wo er aktuelle Ereignisse aus Nachrichten<br />
und Alltag aufgreift und diskutiert<br />
und das schon seit 2007.<br />
Angela Merkel gab ihm ein Interview!<br />
Florian Diedrich aus Berlin ist ein<br />
alter Influencer-Hase mit über<br />
3 Millionen Abonnenten.<br />
STEFANIE GIESINGER<br />
Seit ihrem Sieg bei der neunten Staffel<br />
von „Germany‘s Next Topmodel“<br />
gehört die 21-Jährige zu den<br />
beliebtesten Influencern. Fashion?<br />
Beauty? Magerwahn? Nö, sie zeigt<br />
ihren 3,3 Millionen Followern,<br />
dass sie nicht so perfekt ist,<br />
wie alle immer denken.<br />
FRESHTORGE<br />
Mit seinem YouTube-Kanal<br />
freshhaltefolie erreicht Torge Oelrich<br />
über 2,8 Millionen. Er spielte die<br />
Hauptrolle in „Kartoffelsalat –<br />
Nicht fragen!“ 2017 wurde er mit<br />
dem Goldenen Kamera Digital Award<br />
in der Kategorie „Comedy“<br />
ausgezeichnet.<br />
Ich kenne<br />
Instagram und<br />
Snapchat von<br />
anderen, ich<br />
selber habe nur<br />
WhatsApp.<br />
Auf YouTube<br />
habe ich mir<br />
schon mal Videos angesehen, wie<br />
Leute Bilder malen, über Buchempfehlungen<br />
und Weihnachtsgeschenk-Ideen.<br />
Das ist aber sehr<br />
Ich<br />
unregelmäßig. In der Klasse gibt<br />
es welche, die oft auf ihr Handy<br />
schauen und auch Lieblings-<br />
YouTuber haben, Bibi zum Beispiel.<br />
Sie war mal YouTuberin des Jahres<br />
und hat noch viele Fans, war aber<br />
mal beliebter. Sie verdient ziemlich<br />
viel als YouTuberin und schmeißt<br />
das Geld zum Fenster raus, fliegt<br />
nach Dubai und so … Damit können<br />
sich viele nicht mehr identifizieren<br />
und jetzt hat sie Hater gegen sich.<br />
YouTuber sollen ja nahbar sein und<br />
können sich auch schnell unbeliebt<br />
machen. « Léa, 14<br />
Es ist kein<br />
Geheimnis,<br />
dass YouTuber<br />
dadurch Geld<br />
verdienen, dass<br />
sie Werbung<br />
machen. Wenn<br />
jemand auf<br />
YouTube ein Idol hat und das dann<br />
sagt: ‚Der Lippenstift ist super und<br />
ganz toll‘, glaube ich schon, dass sich<br />
Leute dadurch beeinflussen lassen.<br />
Ich würde das Produkt nicht nur<br />
kaufen, weil das ein YouTuber sagt,<br />
sondern weil ich das eh kaufen<br />
wollte. « Mila, 14<br />
habe<br />
seit Kurzem<br />
Instagram.<br />
Als ich mir die<br />
App heruntergeladen<br />
hatte,<br />
wusste ich gar<br />
nicht, wozu ich<br />
die nutzen soll. Bei Snapchat ging es<br />
mir ähnlich. Eine Freundin hat‘s mir<br />
dann gezeigt. Ich zeichne schon sehr<br />
lange und mache legal Graffitis –<br />
dafür nutze ich Instagram und um<br />
Künstlerinnen und Künstler zu<br />
supporten. Für Schönes und Kunstvolles<br />
und um mich auch selbst<br />
darzustellen, ohne mein Gesicht zu<br />
zeigen. Ich muss zugeben, dass es<br />
ein schönes Gefühl ist, wenn jemand<br />
unter einem meiner Bilder einen<br />
netten Kommentar hinterlässt.<br />
Negative Kommentare hatte ich<br />
nicht, was am Inhalt liegt – da wird<br />
man nicht so für gehatet. Instagram<br />
hat den Vorteil, dass Menschen<br />
aus aller Welt zeigen können, was<br />
ihre Passion ist. Das ist eine tolle<br />
Inspiration für mich. « Linda, 17<br />
© Fotonachweise im Impressum<br />
20 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />
© istock_George Peters
FAMILIENLEBEN<br />
Da sie selbst gerne Medien konsumiert, hat Dr. Amelie Duckwitz Medienwissenschaften<br />
studiert. Als sie im ersten Semester zum ersten Mal das Internet<br />
genutzt hat, war sie gleich fasziniert. Mittlerweile ist sie Professorin für Medienund<br />
Webwissenschaft an der TH Köln. In Forschung und Lehre beschäftigt sich<br />
die 40-Jährige unter anderem mit Social-Media-Kommunikation und<br />
Influencer Marketing. Mit unserer Autorin Anja Schimanke sprach sie darüber,<br />
warum die sozialen Medien bei Jugendlichen so beliebt sind und welche<br />
Gefahren und Chancen es gibt.<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong>: Hallo Frau<br />
Dr. Duckwitz, ich gucke mir Videos von<br />
Bibi oder Dagi Bee an und denke: Wie<br />
kann man sich das nur anschauen …<br />
Dr. Amelie Duckwitz: Ja, und das geht<br />
auch noch 20 Minuten so weiter.<br />
Auch, wenn es Eltern nicht fassen<br />
können: Für die Jugendlichen ist<br />
das interessant! Influencer bedienen<br />
Themen, die für Erwachsene sehr weit<br />
weg sind. Auch mit Snapchat können<br />
alle über 25 wenig anfangen und<br />
fragen sich: Was ist daran lustig, einen<br />
Regenbogen zu kotzen? Jugendliche<br />
haben andere Kommunikations- und<br />
Informationsbedürfnisse.<br />
Was kommt am besten bei<br />
Jugendlichen an?<br />
Der Unterhaltungsaspekt ist ganz<br />
weit oben – sie lieben Comedy-<br />
Formate und Tutorials. Dazu eignet<br />
sich YouTube als Medium, da man gut<br />
Dinge erzählen kann, die Jugendliche<br />
interessieren. Das ist auf Instagram<br />
schwieriger.<br />
Früher las man Bravo, heute sieht<br />
man sich Videos oder Tutorials an?<br />
Genau. Wenn ich mir vorstelle, dass<br />
es das zu meiner Zeit schon gegeben<br />
hätte … super, das ist doch genau das,<br />
was wir auch wollten. Außerdem:<br />
Wo finden Jugendliche heute etwas in<br />
dieser Richtung? Die klassischen<br />
Medien, das Fernsehen, gibt nichts<br />
mehr her. Auf YouTube können<br />
Jugendliche sehen, was sie wollen,<br />
und zwar wann, wo und solange sie<br />
wollen.<br />
Und Eltern kriegen die Krise, weil<br />
ihr Kind ständig online ist.<br />
(lacht) Das zieht sich durch die Mediengeschichte,<br />
dass Jugendlichen<br />
permanent vorgeworfen wird, zu viel<br />
„ES GIBT NICHT<br />
NUR RISIKEN UND<br />
GEFAHREN, SONDERN<br />
AUCH SEHR VIELE<br />
POSITIVE EFFEKTE.“<br />
Dr. Amelie Duckwitz<br />
Zeit mit Medien zu verbringen und<br />
dadurch negativ beeinflusst zu werden.<br />
Und, ist das so?<br />
Das Smartphone lenkt extrem von<br />
allem anderen ab. Eltern sind da häufig<br />
schlechte Vorbilder, da sie ihr Smartphone<br />
ebenso intensiv nutzen, das ist<br />
inkonsistent. Ich höre oft von Jugendlichen,<br />
dass ihre Eltern etwas verboten<br />
haben, ohne zu erklären, warum. Das<br />
ist meistens dann der Fall, wenn Eltern<br />
nicht genau wissen, womit sich ihr<br />
Kind beschäftigt, und sie nicht die Zeit<br />
haben, sich das in Ruhe anzusehen<br />
und einzuordnen.<br />
Worüber sollten Eltern mit ihren<br />
Kindern sprechen und sie hinweisen<br />
Das Wichtigste ist, dass sich Eltern<br />
wirklich dafür interessieren, was ihr<br />
Kind im Web tut. Sich mal zusammen<br />
einen Beauty-Blogger oder Let’s<br />
Player ansehen, mitlachen, Fragen<br />
stellen, auch hinterfragen und darüber<br />
sprechen, statt eine negative<br />
Haltung einzunehmen und es als<br />
Quatsch zu deklarieren.<br />
Es dreht sich viel um Mode,<br />
Beauty und Lifestyle. Gibt es auch<br />
Influencer für Politik und News?<br />
Es gibt sie, aber sehr wenige wie<br />
„Jung und Naiv“ oder MrWissen2go,<br />
die von vielen Followern frequentiert<br />
werden, oder Datteltäter, ein<br />
politisch-komödiantisches Format.<br />
LeFloid wurde dadurch bekannt, dass<br />
er aktuelles Tagesgeschehen<br />
kommentiert hat.<br />
Sind alle politischen Meinungsführer<br />
im Web harmlos?<br />
Nein, unter anderem gibt es auch<br />
Salafisten, die sehr aktiv sind, und<br />
auch die rechte Szene macht sich<br />
das Phänomen zunutze und verbreitet<br />
mit typischen YouTube-Formaten<br />
und -Rubriken rechtes Gedankengut.<br />
Da präsentieren junge, sympathische<br />
Typen richtige Propagandavideos.<br />
Erschreckend.<br />
Welche Gefahren gibt es<br />
außerdem?<br />
Eltern sollten ihren Kindern klarmachen:<br />
Das Netz vergisst nichts! Es<br />
kann potenziell überall weiterverbreitet<br />
werden und auffindbar bleiben.<br />
Darum ist es wichtig, Jugendlichen<br />
bewusst zu machen: Wie viele private<br />
Informationen gebe ich von mir<br />
preis? Am besten schaut man sich<br />
zusammen die Privatsphäre-Einstellungen<br />
an. Wer kann die Bilder und<br />
Kommentare sehen, wo liegen die<br />
Daten und was könnte damit passieren?<br />
Und wie sieht das in zwei oder<br />
fünf Jahren aus? Der Tochter, dem<br />
Sohn sollte klar sein, dass man keine<br />
Nacktaufnahmen verschickt. Die<br />
größte Gefahr, wie ich finde, geht von<br />
Live-Streaming-Formaten aus, wo<br />
man sich vor eine Kamera setzt und<br />
etwas über sich erzählen kann. Das<br />
ist ein Einfallstor für Pädophile und es<br />
kommt leicht zu Situationen, die man<br />
so nicht gewollt hat. Ist etwas okay<br />
oder nicht? Das muss man schnell<br />
entscheiden. Nicht alle können das.<br />
Viele Jugendliche glauben,<br />
dass ihre Fotos und Kommentare<br />
gelöscht werden.<br />
Das ist falsch! Es wird nicht gelöscht,<br />
es bleibt für immer auf dem Server.<br />
Wenn Jugendlichen bewusst ist, was<br />
die Folgen sind, dann können sie<br />
selbst entscheiden, wie weit sie gehen<br />
wollen. Und diese Entscheidungen<br />
sind in der Regel sehr vernünftig.<br />
Es gibt Gefahren, ja, aber Eltern<br />
sollten das Phänomen vor allem respektieren<br />
und sich dafür interessieren<br />
und nicht unterschätzen, positiv wie<br />
negativ. Es gibt nicht nur Risiken, sondern<br />
auch sehr viele positive Effekte.<br />
Zum Beispiel?<br />
Heute kann jeder ohne große technische<br />
Vorkenntnisse Content erstellen.<br />
Das ist unglaublich spannend,<br />
auch um sich auszudrücken und<br />
kreativ zu sein. In der sozialen Arbeit<br />
mit Jugendlichen wird Social Media<br />
erfolgreich als Instrument eingesetzt,<br />
indem Jugendliche zum Beispiel<br />
Videos produzieren oder anders ihre<br />
Kreativität ausleben.<br />
Danke für das Gespräch!<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18 21
ZUKUNFT<br />
Die Schülerinnen und Schüler der<br />
Gruppe GrassWipe gewinnen den<br />
Wettbewerb business@school.<br />
Ihre Idee: Toilettenpapier aus Gras.<br />
Text: Ursula Katthöfer<br />
SCHÜLER-<br />
WETTBEWERBE<br />
Themen entdecken,<br />
die nicht auf dem Lehrplan stehen<br />
© istock_Thomas Vogel<br />
Die Deutschen verbrauchen pro Jahr 3.720.000.000 Rollen Toilettenpapier.<br />
Für alle, die jetzt die Nullen zählen: Ja, es sind fast vier Milliarden.<br />
Das schafft kein deutscher Wald. Der Zellstoff wird importiert,<br />
Bäume in Brasilien und Russland fallen unserer Hygiene zum Opfer.<br />
Aus diesen Bäumen weiches Frischfaser-Toilettenpapier zu machen,<br />
kostet viel Energie und Wasser. Dann lieber recyceltes Klopapier?<br />
Keine optimale Lösung, denn auch das herzustellen kostet Ressourcen.<br />
Außerdem werden gesundheitsschädliche Chemikalien<br />
und Mineralöle eingesetzt.<br />
22 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18
ZUKUNFT<br />
„Schluss damit“, dachten sich Rebekka,<br />
Joana, Tim, Helene und Julius aus der<br />
jetzigen Q2 des Städtischen Siebengebirgsgymnasiums<br />
Bad Honnef. Sie entwickelten<br />
GrasSwipe, ein Toilettenpapier<br />
aus Gras. „Gras wächst schnell nach und<br />
wird regional angebaut. Um daraus ein<br />
Kilo Toilettenpapier herzustellen, braucht<br />
man nur 2 Liter Wasser. Bei Frischfaserpapier<br />
sind es 50 Liter“, erläutert Tim, der<br />
für Vertrieb und Werbung zuständig ist.<br />
MEGATREND<br />
NACHHALTIGKEIT<br />
Der Siegeszug des ökologisch unbedenklichen<br />
Toilettenpapiers war angesichts<br />
des Megatrends Nachhaltigkeit<br />
nicht aufzuhalten: Bio-Handelsketten<br />
boten das Produkt zuerst an. Es folgten<br />
Großhandel, Drogerien und Supermärkte.<br />
Auch Kommunen kaufen GrasSwipe<br />
für Schulen, Rathäuser und Stadthallen.<br />
Der Markt und die Nachfrage sind riesig.<br />
Bald sollen Taschentücher, Servietten<br />
und Haushaltstücher aus Gras folgen.<br />
Bäume sind nicht mehr nötig, Regenwälder<br />
können wieder aufgeforstet werden.<br />
Wahnsinn, oder?<br />
1. PLATZ FÜR NACHHAL-<br />
TIGES TOILETTENPAPIER<br />
„Wahnsinn“, dachten sich<br />
auch die Jury-Mitglieder<br />
beim Deutschlandfinale<br />
von business@school in<br />
München. Da präsentierten<br />
fünf 17-jährige aus dem Siebengebirge<br />
sich und ihr Unternehmen wie abgezockte<br />
Wirtschaftsbosse: konzentriert,<br />
analytisch, zielorientiert. Das hätte ein<br />
DAX-Vorstand nicht besser hinbekommen.<br />
Die Teenager aus Bad Honnef machten<br />
mit ihrer Idee zu GrasSwipe den 1. Platz<br />
bei business@school, einer Bildungsinitiative<br />
der Unternehmensberatung Boston<br />
Consulting Group.<br />
NUR EINE GUTE IDEE<br />
Doch dabei ist es bisher geblieben: bei<br />
einer Idee. GrasSwipe existiert als Power-<br />
Point-Präsentation. Das Unternehmen<br />
gibt es gar nicht. „Wir wollen jetzt erstmal<br />
Abi machen“, sagt Joana. „GrasSwipe<br />
war im vergangenen Schuljahr sehr zeitaufwendig.<br />
Ein Unternehmen neben der<br />
Schule ist uns zu viel.“<br />
Rebekka, Joana, Tim, Helene und Julius<br />
gehören zu Tausenden von Jugendlichen,<br />
die ihre Talente in Wettbewerben<br />
testen. In ihrer Schul- und Freizeit messen<br />
sie sich in den unterschiedlichsten<br />
Disziplinen: Kunst, Musik, Wirtschaft,<br />
Sport, Umweltschutz, Fremdsprachen,<br />
Mathe und Informatik – um nur einige<br />
zu nennen. Für die Initiatoren der Wettbewerbe<br />
rechnet sich das Ausschreiben<br />
eines Preises aus zwei Gründen: Sie können<br />
Talente entdecken und Werbung für<br />
sich machen.<br />
Für junge Menschen ist ein Wettbewerb<br />
viel mehr. Sie entdecken Themen, die<br />
nicht auf dem Lehrplan stehen, und trainieren<br />
ganz nebenbei die Soft Skills, die<br />
spätere Arbeitgeber sich so gerne wünschen:<br />
Ausdauer, Teamfähigkeit, Kommunikation<br />
und die Kunst, sich von Rückschlägen<br />
nicht unterkriegen zu lassen.<br />
DIE APP FIEL DURCH<br />
Ein frühes Aus erlebten<br />
Lotta, Charlotte, Julia, Lara,<br />
Markus und Nik aus der jetzigen<br />
Q2 der Kölner Liebfrauenschule.<br />
Sie hatten<br />
bei business@school eine ganz andere<br />
Unternehmensidee. Als Team contrast<br />
entwickelten sie die Ernährungs-App<br />
tastelized, eine Wortschöpfung aus den<br />
englischen Begriffen taste (Geschmack)<br />
und personalized (individuell angepasst).<br />
„Viele Familien sitzen beim Abendessen<br />
zusammen und den Kindern schmeckt<br />
es nicht“, sagt Charlotte. „Wenn die<br />
Eltern fragen, was die Kids essen wollen,<br />
haben sie keine Idee. Für dieses Problem<br />
wollten wir eine Lösung anbieten.“<br />
Julia und Lara machten Marktumfragen,<br />
Markus kümmerte sich um Werbekunden,<br />
Charlotte organisierte das Marketing,<br />
Lotta regelte die Finanzen und Nik<br />
baute alle Ergebnisse zu einer Präsentation<br />
zusammen. „Das Besondere an unserer<br />
App ist, dass sie nicht nur Rezepte<br />
liefert, sondern auch Restaurants in der<br />
Umgebung nennt“, sagt Lotta. „Außerdem<br />
kann jeder individuell eingeben, ob<br />
er Allergien hat, was er gerne isst und<br />
was nicht.“<br />
Doch die App fiel durch. Schon beim<br />
Schulentscheid an der Liebfrauenschule<br />
schied das Team contrast aus. Es gewann<br />
ein Team, das einen Scanner entwickelt<br />
hatte, um Risse in Fahrradhelmen<br />
aufzuspüren. Für Markus kein Grund,<br />
sich unterkriegen zu lassen: „Wir haben<br />
viel Arbeit und Herzblut reingesteckt. Wir<br />
würden es jederzeit wieder machen.“<br />
business@school<br />
Bewerbungsschluss:<br />
1. Februar 2019<br />
Zielgruppe:<br />
Schülerinnen und Schüler der<br />
gymnasialen Oberstufe<br />
Preis:<br />
Unternehmensbesuche, z. B. bei der<br />
Deutschen Lufthansa, Pro Sieben, Sat.1,<br />
Borussia Dortmund, bezahltes Praktikum<br />
bei der Unternehmensberatung<br />
Boston Consulting<br />
AB INS AUSLAND<br />
cdc.de<br />
Während und nach der Schule<br />
• Sprachreisen für Schüler und<br />
Abiturienten<br />
• High School- und Internatsaufenthalte<br />
• Auslandspraktika, Work & Travel,<br />
Freiwilligenarbeit, Kurzstudium<br />
Jetzt informieren: www.sprachenlernen-und-erleben.de<br />
Carl Duisberg Centren • sprachreisen@cdc.de<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18 23
ZUKUNFT<br />
TECHNIK, TESTS, THEATER –<br />
FÜR JEDEN ETWAS<br />
Talent. Kreativität. Motivation. Wettbewerbe kitzeln aus Jugendlichen das heraus, was<br />
während der Pubertät oft vermisst wird. Sie brennen für eine Idee, sind ziel strebig, stecken<br />
Niederlagen ein und freuen sich über das Weiterkommen in die nächste Runde. Es gibt<br />
für jeden etwas. Die meisten Wettbewerbe beginnen in der eigenen Stadt und führen über<br />
eine Landesausscheidung bis zum Bundessieger. Känguru plus stellt nur einige vor.<br />
Wer damit nicht genug hat, findet mehr unter www.abi.unicum.de<br />
Beim Theatertreffen der Jugend <strong>2018</strong><br />
zeigte das c.t.201 freie Theater Köln<br />
in Kooperation mit dem theaterkohlenpott<br />
Herne und dem COMEDIA Theater<br />
„Beeing Peer Gynt“nach Henrik Ibsen<br />
© Dave Großmann<br />
MACHT DOCH MAL THEATER<br />
„Das Phantom von Uruk“,<br />
„Einige Nachrichten aus<br />
dem All“ und „Erste letzte<br />
Menschen“ hießen nur<br />
drei Produktionen von<br />
Schülern, Theater-AGs und freien Jugendgruppen,<br />
die <strong>2018</strong> zum Theatertreffen<br />
der Jugend nach Berlin eingeladen<br />
wurden. Sie waren aus zahlreichen<br />
Inszenierungen ausgesucht worden, die<br />
Jugendliche aufgezeichnet und nach<br />
Berlin an den Bundeswettbewerb Theatertreffen<br />
der Jugend gesandt hatten.<br />
Das Theatertreffen der Jugend ist seit<br />
1980 Teil der Berliner Festspiele. Ein<br />
Tanztreffen der Jugend gibt es auch. Eingeladen<br />
werden die sechs Ensembles im<br />
zeitgenössischen Tanz, die die Jury besonders<br />
beeindruckt haben.<br />
www.berlinerfestspiele.de<br />
Theatertreffen der Jugend<br />
Anmeldeschluss: 31. Januar 2019<br />
Zielgruppe: jugendliche<br />
Theatergruppen<br />
Preis: einwöchiges Theaterfestival<br />
in Berlin<br />
24 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18
ZUKUNFT<br />
© Stiftung Warentest / Edgar Zippel © Rainer Keuenhof © Rainer Keuenhof<br />
GOLD, SILBER UND BRONZE FÜR DIE MATHEMATIK<br />
Wer schreibt freiwillig zwei viereinhalbstünde<br />
Matheklausuren außerhalb<br />
der Schule? Die 197 Teilnehmer der<br />
Bundes runde der Mathematik-Olympiade<br />
DEN GROOVE FINDEN<br />
JUGEND TESTET<br />
Ein Coaching zu Songwriting,<br />
Performance und<br />
Groove bietet der Musik-<br />
Wettbewerb Toys2Masters.<br />
Das Coaching startet<br />
Frank, Konrad und Cedric fanden heraus,<br />
dass viele Sandkästen mit Fäkalbakterien<br />
verunreinigt sind. Alle Sandkästen? Nein!<br />
Einer der getesteten Sandkästen wurde<br />
über Nacht mit einer luftdichten Plane<br />
abgedeckt. Darin war kein Hundehaufen.<br />
Statt dessen fanden die drei Tester Pilze.<br />
machen das. Sie zeigen,<br />
was sie an logischem<br />
Denken und Kombinationsfähigkeit<br />
drauf haben.<br />
Zur Bundesrunde<br />
schaffen es Mathe-Asse, die Wettbewerbe<br />
auf Schul-, Regional- und Länderebene<br />
bereits für sich entschieden<br />
haben. Bonn ist traditionell stark vertreten.<br />
Im Beethoven-Jahr 2020 findet<br />
die Bundesrunde dort statt. Archivierte<br />
Aufgaben zum Üben gibt es unter<br />
www.mathematik-olympiaden.de<br />
gleich nach dem ersten Auftritt der Teilnehmer.<br />
„Wir schauen uns die Videoanalyse<br />
etwa eine Woche nach dem Konzert<br />
an, wenn der Adrenalinpegel wieder<br />
normal ist“, sagt Cyrus Valentine von Das<br />
Musiknetzwerk aus Bonn. Es veranstaltet<br />
Toys2Masters, unterstützt vom Kulturamt<br />
der Stadt Bonn. Das kommende Finale,<br />
bei dem sechs Bands gegeneinander antreten,<br />
findet am 1. Dezember im Bonner<br />
Brückenforum statt. Im kommenden<br />
Jahr geht es mit dem Jubiläums-Contest<br />
in die 25. Runde.<br />
www.toys2masters.com<br />
Mit ihrem Sandspielflächen-Test<br />
gewannen<br />
die 13-jährigen den 1.<br />
Preis bei Jugend testet in<br />
der Kategorie Dienstleistungstest.<br />
Der 1. Preis in der Kategorie<br />
Produkttests ging an die 15-jährige Stella.<br />
Sie hatte Flüssigseifen unter die Lupe genommen.<br />
Ihr ging es nicht nur um Hautverträglichkeit,<br />
Inhaltsstoffe und die Verpackung.<br />
Stella wollte auch wissen, wie<br />
gut die Seifen Zwiebel- und Knoblauch-<br />
Geruch abwaschen.<br />
Ein Wettbewerb der Stiftung Warentest.<br />
www.jugend-testet.de<br />
Mathematik-Olympiade<br />
Anmeldeschluss: ab Schuljahresbeginn<br />
Zielgruppe: Schülerinnen und Schule<br />
von Klasse 3 bis 13<br />
Preis: je nach Runde Urkunden,<br />
Sach- und Geldpreise<br />
Toys2Masters<br />
Anmeldeschluss: 31. Januar 2019<br />
Zielgruppe: Solokünstler und Bands<br />
aller Musikrichtungen, die das Durchschnittsalter<br />
von 25 Jahren nicht<br />
überschreiten<br />
Preis: Preispaket im Wert<br />
von 40.000 Euro<br />
Jugend testet<br />
Anmeldeschluss: 30. November <strong>2018</strong><br />
Zielgruppe: 12- bis 19-jährige<br />
Preis: Reise nach Berlin,<br />
Sach- und Geldpreise, 2.500 Euro<br />
für den Sieger<br />
POLITISCH DENKEN UND HANDELN<br />
Welche Verantwortung<br />
hat ein Influencer, der<br />
über Instagram oder Youtube<br />
Jugendliche beeinflusst?<br />
Was haben die<br />
Olympischen Spiele 2016 den Menschen<br />
in Rio de Janeiro gebracht? Und lässt die<br />
alte Genossenschaftsidee sich entstauben<br />
und neu beleben? Dies sind Fragen<br />
aus dem Schülerwettbewerb zur politischen<br />
Bildung, der von der Bundeszentrale<br />
für politische Bildung ausgerichtet<br />
wird. Die Wettbewerbsbeiträge sind ganz<br />
unterschiedlich: vom Radiofeature über<br />
eine Multimedia-Präsentation bis zur<br />
Doku auf Papier. Den Wettbewerb gibt es<br />
seit 1971, die Organisatoren nennen ihn<br />
einen „Klassiker in der Schullandschaft“.<br />
Schülerwettbewerb zur<br />
politischen Bildung<br />
Einsendeschluss: 10. Dezember <strong>2018</strong><br />
Zielgruppe: Schüler der Stufen 4 bis 12<br />
Preis: Klassenfahrten, z.B. nach<br />
Mainz und München, Prag und Paris,<br />
Geldpreise<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18 25
ZUKUNFT<br />
INTERVIEW<br />
IST DAVID SCHLAUER<br />
ALS GOLIATH?<br />
Dieser Wettbewerb schafft es bis in die Tagesschau. Zu<br />
den Preisstiftern gehören der Bundespräsident, der zudem<br />
seit 1977 Schirmherr ist, und die Bundeskanzlerin. Jugend<br />
forscht fördert Talente in den MINT-Fächern Mathematik,<br />
Informatik, Naturwissenschaften und Technik.<br />
Jugend forscht Plakat 1976<br />
© istock_Thomas Vogel<br />
1965 rief Henri Nannen, Chefredakteur<br />
und Herausgeber der Zeitschrift „Stern“,<br />
den Wettbewerb ins Leben. Damals<br />
war in der noch jungen Bundesrepublik<br />
das Thema „Bildungs notstand“ in aller<br />
Munde, Fachkräfte wurden dringend<br />
gesucht. Nannens Motto damals: „Wir<br />
suchen die Forscher von morgen!“<br />
Seitdem nahmen über 270.000 junge<br />
Menschen am Wettbewerb teil.<br />
Dr. Daniel Giese ist Pressesprecher der<br />
Stiftung Jugend forscht. Er sprach mit<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong>.<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong>: Sind aus den Preisträgern<br />
von damals die Forscher von<br />
heute geworden?<br />
Dr. Daniel Giese: Nannen sprach<br />
angesichts des Bildungsnotstands von<br />
Forschern, wir gehen heute breiter<br />
an das Thema heran und reden von<br />
Talenten. Unser Ziel ist, junge Menschen<br />
schon zu Schulzeiten in ihrem<br />
Interesse zu bestärken und frühzeitig<br />
für die MINT-Fächer zu begeistern.<br />
Dafür ist ein Schülerwettbewerb wie<br />
Jugend forscht sehr wichtig, denn das<br />
Angebot ist in Naturwissenschaften<br />
Die Deutschen verbrauchen Wieso? pro Jahr 3.720.000.000 Rollen Toilettenpapier.<br />
Jugend forscht<br />
Für alle, die jetzt die Über Nullen alle Wettbewerbsebenen zählen: Ja, es sind gerechnet<br />
bilden<br />
fast vier Milliarden.<br />
Das schafft kein deutscher Wald.<br />
Mädchen<br />
Der Zellstoff<br />
in den Anmeldeschluss:<br />
wird importiert,<br />
vergangenen Jahren rund 38 Prozent 30. November <strong>2018</strong><br />
Bäume in Brasilien und Russland fallen unserer Hygiene zum Opfer.<br />
der Teilnehmer. Das entspricht in etwa<br />
Aus diesen Bäumen der weiches Zahl der Absolventinnen Frischfaser-Toilettenpapier in den mathematisch-naturwissenschaft<br />
und Wasser. Dann lieber recyceltes Klopapier?<br />
zu machen,<br />
kostet viel Energie<br />
lichen Studienfächern. In Metropolen von mehr als einer Million Euro,<br />
Keine optimale Lösung, denn auch das herzustellen - kostet Ressourcen.<br />
ist der Mädchenanteil bei Jugendforscht<br />
oftmals gesundheitsschädliche deutlich höher. Chemikalien<br />
darunter Forschungsaufenthalte,<br />
Außerdem werden<br />
und Mineralöle eingesetzt.<br />
und Technik noch immer nicht so breit<br />
wie bei Sport und Musik.<br />
Neun von zehn erfolgreichen<br />
Jugend forscht Teilnehmern bleiben<br />
in den MINT-Fächern. Die Mehrheit<br />
der Bundes sieger ist als Forscher an<br />
Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen<br />
oder in Unternehmen<br />
tätig. Wir sind wirksam,<br />
in dem was wir tun. Dafür nehmen<br />
unsere Partner aus Wirtschaft,<br />
Wissenschaft und Politik pro Jahr über<br />
neun Millionen Euro in die Hand.<br />
Die jungen Menschen entwickeln<br />
in Chemieräumen, Jugendzimmern<br />
oder Garagen Dinge, die aus den<br />
Laboren der Universitäten kommen<br />
könnten. Ist David schlauer als<br />
Goliath?<br />
Auch in Universitäten und Unternehmen<br />
wird hierzulande ohne Zweifel<br />
sehr erfolgreich geforscht. Doch<br />
oftmals steht diese Forschung nicht<br />
so sehr im Mittelpunkt der Öffentlichkeit.<br />
Henri Nannens Idee war nicht nur,<br />
junge Menschen zu fördern. Er wollte<br />
als Chefredakteur des Stern auch<br />
spannende Geschichten erzählen.<br />
Jugend forscht fördert daher nicht<br />
nur das Experimentieren, sondern<br />
auch das Präsentieren der Ideen.<br />
Die jungen Forscher sind heute<br />
kommunikativ sehr fit, wenn sie Jury<br />
und Medien ihre Projekte präsentieren.<br />
Auch dafür steht die bekannte und starke<br />
Marke Jugend forscht.<br />
Die Teilnehmer des Wettbewerbs<br />
sind zu knapp zwei Dritteln Jungen.<br />
Vielen Dank!<br />
Jugend forscht Plakat 1994<br />
Jugend forscht Plakat <strong>2018</strong><br />
Plakate © Stiftung Jugend forscht e. V.<br />
Zielgruppe: junge Menschen bis 21<br />
Preis: Geld- und Sachpreise im Wert<br />
Praktika und die Teilnahme an<br />
internationalen Schülerwettbewerbe<br />
26 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18
ZUKUNFT<br />
Kaum Wett bewerbe<br />
für Auszubildende<br />
Masken, Hüte, Getränkehalter, Klapphocker – das<br />
sind Fanartikel, für die der Hauptverband Papierund<br />
Kunststoffverarbeitung Ideen sucht. Dazu<br />
hat der Verband einen Azubi-Wettbewerb ausgeschrieben,<br />
um das Interesse am Ausbildungsberuf<br />
Packmitteltechnologie zu wecken.<br />
Nach diesem Muster versuchen viele Verbände und<br />
Unternehmen, für ihre Ausbildungsberufe zu werben<br />
oder die eigenen Auszubildenden zu fördern. Edeka<br />
lädt zur Mega-Challenge ein, bei der Quizfragen zu<br />
beantworten sind. Der Bundesverband Farbe sucht<br />
kreative Fahrzeuglackierer. Und die Berufsgenossenschaft<br />
der Chemieindustrie möchte die besten Ideen<br />
gegen Unfälle am Arbeitsplatz bekommen.<br />
Breit angelegte Wettbewerbe, an denen Auszubildende<br />
aller Branchen teilnehmen können, sind rar.<br />
Hier ist einer:<br />
© istock_mixmike<br />
EIN BISSCHEN HOLLYWOOD<br />
„Film ab!“ für Auszubildende. Beim Bundeswettbewerb<br />
Fremdsprachen können Azubis Regie führen,<br />
ein Storyboard schreiben, Requisiten aussuchen, als<br />
Schauspieler auftreten oder Technik ausprobieren.<br />
Der Film soll eine Geschichte aus der Berufswelt<br />
erzählen. Witzig, tragisch, spannend oder dokumentarisch.<br />
Perfektion ist nicht gefragt. Hauptsache<br />
selbstgemacht. Wichtigstes Kriterium: Der Film wird<br />
in einer Fremdsprache gedreht. Denn dieser Wettbewerb<br />
fördert das internationale Business. Mehr<br />
unter www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de,<br />
Team Beruf.<br />
Bundeswettbewerb<br />
Fremdsprachen<br />
Anmeldeschluss: 28. Februar 2019<br />
Zielgruppe: Auszubildende, maximal 27 Jahre alt<br />
Preis: Geld und Teilnahme am Azubiturnier<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18 27
ZUKUNFT<br />
Text: Hanka Meves-Fricke,<br />
Fotos: Sonja Hoffmann<br />
MARCEL KURYLO:<br />
WIR ARBEITEN,<br />
WENN ANDERE<br />
FREI HABEN<br />
28 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18
ZUKUNFT<br />
Marcel Kurylo steht hinter dem Tresen der Bar des<br />
Dorint Hotels in der Kölner Innenstadt. Er zieht die Handschuhe<br />
an und nimmt einen Korb mit Plastikformen aus<br />
dem Eisschrank. Ruhig löst er eine handgroße Eiskugel<br />
nach der anderen aus der Form. Überstehendes Eis kratzt<br />
er mit einem Messer ab. „Wenn das Wasser in Köln nicht<br />
so kalkreich wäre, dann würden die Kugeln klar sein.<br />
Wir könnten darin Früchte einfrieren.“ Doch das Wasser in<br />
Köln ist voller Kalk und die Eiskugeln wirken matt. Den -<br />
noch läuft unserer Fotografin Sonja Hoffmann und mir<br />
sofort das Wasser im Mund zusammen. Es ist ein schöner<br />
Sommerabend und was gibt es Besseres als einen<br />
kühlen Cocktail am Abend?<br />
„Möchten Sie einen?“, fragt unser Interviewpartner.<br />
Es macht ihm sichtlich Spaß, uns zu<br />
bewirten. „Was ich an meinem Beruf liebe?“<br />
Ein Lächeln erscheint auf seinem Gesicht.<br />
„Kein Arbeitstag ist wie der andere. Jeden<br />
Tag kann etwas Unvorhergesehenes geschehen:<br />
unerwartet viele oder bekannte Gäste,<br />
mal ein Stromausfall, ... Vor allem jedoch<br />
mag ich den Umgang mit unseren Kunden.“<br />
Als der Strom ausgefallen war, hat Marcel<br />
Kerzen in der Bar aufgestellt. „Die Hotelgäste<br />
dachten, wir hätten das wegen der schönen<br />
Atmosphäre gemacht.“ Dann stellt er einen<br />
„Berry“ vor uns auf die Theke. Himbeeren<br />
und Brombeeren mit Eis. „Dirty serviert“,<br />
das heißt, dass die Beeren im Glas sind.<br />
Wir bekommen eine kleine Ahnung davon,<br />
dass es in der Bar viele Namen und<br />
Rezepte zu lernen gibt. „300 Cocktails<br />
kann ich aus dem Kopf zaubern.“ 140<br />
Drinks sind in der Karte verzeichnet.<br />
Ausbildung:<br />
Hotelfachmann/-frau<br />
Voraussetzungen:<br />
• Haupt- oder Realschulabschluss<br />
oder Abitur<br />
• Kontaktfreudigkeit<br />
• Körperliche Fitness<br />
• Grundkenntnisse über Nahrungsmittel<br />
und Getränke hilfreich<br />
• Bereitschaft zu Schichtdienst<br />
Ausbildung:<br />
In der Berufsschule werden schulische<br />
Grundkenntnisse in Mathematik, Deutsch,<br />
Englisch aufgefrischt und vertieft. Zu den<br />
spezifischen Fächern für das Hotelfach<br />
gehören Service-, Speisen-, Getränkeund<br />
Gläser- sowie Rohstoffkunde und<br />
Ernährungs- und Betriebswirtschaftslehre.<br />
hat er Grundlagen in Deutsch und Mathe<br />
wiederholt. Besonders wichtig sind Kopfrechnen<br />
und Dreisatz. Hotelmitarbeiter<br />
sollten sicher bei Abrechnungen sein.<br />
Während für viele seiner Mitauszubildenden<br />
die Schulung zum Thema Nahrungsmittel<br />
wichtig war, brachte er das Wissen<br />
von zu Hause mit. Seine Mutter hatte<br />
ihm zum 16. Geburtstag einen Kochkurs<br />
geschenkt und seitdem kocht er gern.<br />
Außerdem steht Englisch im Lehrprogramm.<br />
ÜBERSTUNDEN<br />
GEHÖREN DAZU<br />
„Wir arbeiten, wenn andere frei haben.“<br />
Marcels Arbeitstag geht von 18 Uhr bis<br />
2:30 Uhr in der Nacht. Gut, dass seine<br />
Freundin selbst eine anspruchsvolle Arbeit<br />
und Verständnis für diese Arbeitszeiten<br />
hat. Sonst ist es schwierig, Familie und<br />
Arbeit in einer Bar in Einklang zu bringen.<br />
„Wir müssen flexibel sein“, ergänzt Marcel.<br />
„Unsere Dienstpläne kommen immer<br />
donnerstags heraus. Natürlich können<br />
wir Wünsche angeben, wann wir arbeiten<br />
wollen. Aber wenn eine Tagung ist oder<br />
Karneval, gehören Überstunden dazu.“<br />
Marcel hat sich für die Arbeit bei Dorint<br />
entschieden, weil hier Arbeitszeiten und<br />
Überstunden tariflich geregelt sind und<br />
durch Freizeit oder Auszahlungen ausgeglichen<br />
werden. „Diese Karnevalssaison<br />
wird besonders spannend“, erzählt Marcel<br />
begeistert. Zum ersten Mal wird das<br />
Kölner Dreigestirn im Dorint wohnen.<br />
Jeden zweiten Tag sind Feiern angesetzt.<br />
„Ich freu mich schon drauf. Die Arbeit an<br />
der Bar macht besonders viel Spaß, wenn<br />
wir viele Gäste haben. Dann verfliegt die<br />
Arbeitszeit.“<br />
HARRY‘S NEW-YORK<br />
BAR: EIN WUNSCH-<br />
ARBEITSPLATZ<br />
Das Dorint im Kölner Zentrum, in dem<br />
Marcel Kurylo arbeitet, gehört zu der<br />
Hotelkette, die an über 40 Standorten<br />
mit 3.300 Mitarbeitern in Deutschland<br />
vertreten ist. Das Hotel hat 245 Zimmer<br />
und 17 Suiten, zehn Konferenzräume, einen<br />
Ballsaal sowie die legendäre „Harry‘s<br />
New-York Bar“. Genau hier hat Marcel Kurylo<br />
seinen Wunscharbeitsplatz gefunden.<br />
Den schulischen Teil der Ausbildung hat<br />
er im Berufskolleg in Ehrenfeld absolviert.<br />
„Es war toll, gemeinsam mit Auszubildenden<br />
aus verschiedenen Hotels zur Schule<br />
zu gehen. Manche wollten in den Service,<br />
manche später studieren. Einige hatten den<br />
Hauptschulabschluss, andere wie ich Abitur.<br />
Unter uns waren einige, die gerade von der<br />
Schule kamen, und andere, die bereits Mitte<br />
30 waren.“<br />
Vergütung<br />
• Im ersten Ausbildungsjahr zwischen<br />
650 und 750 Euro, im zweiten und<br />
dritten jeweils circa 100 Euro mehr<br />
bis zu 950 Euro brutto im Monat.<br />
• Das Einstiegsgehalt bei der Arbeit<br />
beträgt circa 1.900 Euro.<br />
Infos<br />
www.berufenet.arbeitsagentur.de<br />
www.bke-koeln.de/Ausbildungsgaenge/<br />
Hotelfachmann/-frau<br />
Während der praktischen Ausbildung durchlaufen<br />
die Auszubildenden verschiedene<br />
Stationen: Restaurant, Bankett, Empfang,<br />
Housekeeping und Bar sowie administrative<br />
Abteilungen wie Veranstaltungsorganisation<br />
und Reservierung. Auch Marcel hat diese<br />
Stationen durchlaufen und sich dann für<br />
die Bar entschieden. In der Berufsschule<br />
ARBEITEN AUF DER<br />
GANZEN WELT<br />
„Das Gute an unserem Beruf ist auch,<br />
dass wir überall arbeiten können“, fügt<br />
Marcel hinzu. „In verschiedenen Städten,<br />
Ländern, im Hotel oder im Veranstaltungsmanagement.<br />
Ein Kollege von mir<br />
war gerade vier Wochen auf Sylt und hat<br />
dort im Dorint gearbeitet. Auch das ist<br />
möglich in einem großen Hotel.“<br />
Und später? „Unsere Arbeitszeiten sind<br />
nicht einfach, wenn man Familie haben<br />
möchte. Einige Jahre möchte ich noch in<br />
der Bar arbeiten, doch danach vielleicht<br />
ein Fernstudium Hotelmanagement machen.<br />
Außerdem gibt es in Rostock eine<br />
Barschule. Sie bietet eine professionelle<br />
Barkeeper-Ausbildung an.“ Vielleicht sollten<br />
wir in ein paar Jahren noch einmal<br />
beim Dorint-Hotel vorbeischauen. Dann<br />
erfahren wir, welche Option die bessere<br />
war.<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18 29
SERVICE<br />
VERANSTALTUNGEN OKTOBER<br />
OKTOBER<br />
MONTAG 01<br />
10.00 Uhr, Junges Theater Bonn<br />
im Kuppelsaal Thalia Metropol:<br />
„Anne Frank – Tagebuch” Anne<br />
Frank ist durch ihre Tagebücher<br />
zum Symbol für die vielen Millionen<br />
Juden geworden, die dem<br />
Holocaust zum Opfer fielen. Ihre<br />
Tagebücher fesseln und berühren<br />
Generationen von Lesern bis heute<br />
und mahnen, das Geschehene nie<br />
zu vergessen. Theaterfassung für<br />
Jugendliche ab 13 Jahren.<br />
10.00 Uhr, Horizont Theater:<br />
„Die Physiker” Komödie von<br />
Friedrich Dürrenmatt für Jugendliche<br />
ab 12 Jahren.<br />
11.00 Uhr, COMEDIA Theater:<br />
„Values // Värde // Werte” Unsere<br />
westlichen Werte werden angegriffen<br />
und wir mussen sie verteidigen.<br />
Drei Spieler/-innen treten an,<br />
um ihre Werte zu verteidigen. Sie<br />
kämpfen mit und gegeneinander,<br />
tanzen, sprechen, bewegen sich<br />
und andere. Sie bewaffnen sich<br />
fur den Kampf gegen die Angriffe<br />
auf unsere Werte. Die Zuschauer<br />
befinden sich mit ihnen in einer<br />
Arena: Daumen hoch oder runter<br />
entscheidet uber Leben und Tod,<br />
uber Aufenthaltsgenehmigung<br />
oder Abschiebung, uber mediale<br />
Hinrichtung oder abertausende<br />
Likes. Ein Stück für Jugendliche<br />
ab 13 Jahren.<br />
DIENSTAG 02<br />
10.00 Uhr, Junges Theater Bonn<br />
im Kuppelsaal Thalia Metropol:<br />
„Anne Frank – Tagebuch”<br />
siehe 1.10.<strong>2018</strong><br />
11.00 Uhr, Horizont Theater:<br />
„Faust” Die Protagonisten des<br />
meistzitierten deutschen Klassikers<br />
werden zu musikalischen Widersachern<br />
im Ringen um Macht,<br />
Erkenntnis und Glück.<br />
16.00 bis 17.30 Uhr, minibib<br />
Wasserturm Kalk: Spieletester in<br />
Kalk Jugendliche von 12 von 16<br />
Jahren treffen sich jeden Dienstag<br />
und testen in Begleitung von Medienpädagogen<br />
Spiele und bewerten<br />
diese. Infos unter www.stbib-koeln.<br />
de/gaming. Eintritt frei!<br />
17.00 bis 19.00 Uhr,<br />
Kunstmuseum Bonn: Große<br />
Meister zeichner Begabtenförderung<br />
dienstags für Menschen ab<br />
11 Jahren. Kostenfrei, Teilnahmekarten<br />
an der Museumskasse.<br />
16.00 oder 19.00 Uhr, Köln:<br />
Theaternacht Weit über<br />
50 Theater und Gruppen zaubern<br />
in über 200 Vorstellungen DIE<br />
Nacht des Theaters auf die Bretter<br />
der Welt. Es gibt geführte Touren,<br />
die die Auswahl erleichtern.<br />
Tickets bei KönTicket.<br />
www.theaternacht.de<br />
MITTWOCH 03<br />
Köln-Ehrenfeld: Zigeunerwagen<br />
Tour 1.3 in Köln-Ehrenfeld bis<br />
7. <strong>Oktober</strong> mit viel Gypsy-Musik,<br />
Filmen, Infos, Ausstellung und<br />
Maro Drom Café! Programm unter<br />
www.zigeunerfestival.de.<br />
Eintritt frei!<br />
18.00 Uhr, COMEDIA Theater:<br />
„Values // Värde // Werte”<br />
siehe 1.10.<strong>2018</strong><br />
DONNERSTAG 04<br />
10.00 Uhr, Junges Theater Bonn<br />
im Kuppelsaal Thalia Metropol:<br />
„Anne Frank – Tagebuch” siehe<br />
1.10.<strong>2018</strong><br />
16.00 oder 17.30 Uhr, Akademie<br />
artig: Kunstprojekt für Kinder und<br />
Jugendliche aus Familien in Trennung<br />
immer mittwochs und donnerstags.<br />
Während andauernder<br />
familiärer Krisen fördern Zeichnen,<br />
Malen, Tonen, Drucken, plastisches<br />
Gestalten, Filmen, etc. die Freude<br />
am eigenen Tun und stärken<br />
die Kinder und Jugendlichen<br />
positiv. Neben der Gestaltung von<br />
kunstlerischen Werken erfahren sie<br />
Entlastung. Anmeldung erforderlich.<br />
Kostenfrei!<br />
19.30 Uhr, Theater Marabu Bonn:<br />
„Into outer space” Kosmo- und<br />
Astronautenhaben die Erde<br />
verlassen, um den Orbit oder<br />
den Mond zu erkunden. In ihren<br />
Tagebuch Aufzeichnungen<br />
und Gesprächsprotokollen, die<br />
während ihrer Reisen entstanden,<br />
finden wir verblüffende, erhellende<br />
und berührende Einsichten. Das<br />
Junge Ensemble Marabu spielt für<br />
Jugendliche ab 14 Jahren.<br />
20.00 Uhr, Balloni: GuitarCologne<br />
Gitarren-Festival in den<br />
Balloni Hallen bis 6. <strong>Oktober</strong>.<br />
Den Konzertauftakt bildet José<br />
Fernández Bardesio – Musik aus<br />
Sudamerika mit bravourösen<br />
Stucken von Piazzolla, Ginastera<br />
und seine eigenen Kompositionen.<br />
AK € 20,–/14,–<br />
FREITAG 05<br />
10.00 oder 19.30 Uhr, Junges<br />
Theater Bonn: „You are the<br />
Reason” Wie inszenieren Jugendliche<br />
sich selbst in den Sozialen<br />
Netzwerken und in virtuellen<br />
Welten, wo jeder scheinbar alles<br />
sein kann, was er will? Welche<br />
Beziehungen entstehen dabei, und<br />
wie verändern sich dabei die realen<br />
Beziehungen der Jugendlichen<br />
und ihr Verhalten untereinander?<br />
Diese Fragen standen am Anfang<br />
der Entwicklung des Theaterstucks<br />
für Jugendliche ab 13 Jahren.<br />
14.30 bis 17.30 Uhr, Uni Bonn<br />
Hauptgebäude: Abitur und was<br />
dann? Workshop für Schüler der<br />
Oberstufe. Zweitägige Veranstaltung<br />
zur Studien- und Berufsorientierung.<br />
Teilnehmer können sich<br />
unter Anleitung mit ihren Interessen,<br />
Fähigkeiten und Wünschen<br />
auseinandersetzen, einen Test zur<br />
Selbsterkundung durchführen und<br />
Informationsquellen zur Studienund<br />
Berufswahl kennenlernen. Der<br />
Folgetermin findet am 12. <strong>Oktober</strong><br />
zur gleichen Zeit statt. Anmeldung<br />
unter zsb@uni-bonn.de erforderlich.<br />
€ 20,–<br />
18.00 Uhr, Haus Wasserburg:<br />
What’s up – Ich bin online Snapchat,<br />
Instagram, Facebook …<br />
Unzählige Soziale Netzwerke<br />
bieten uns die einzigartige<br />
Möglichkeit, unsere Anonymität<br />
zu wahren und uns auf diversen<br />
sozialen Plattformen so zu präsentieren,<br />
wie wir das gerne möchten.<br />
Wochenende bis 7. <strong>Oktober</strong> zu<br />
Sozialen Netzwerken für junge<br />
Menschen von 13 bis 16 Jahren.<br />
Anmeldung erforderlich. € 30,–<br />
www.haus-wasserburg.de<br />
18.00 bis 00.00 Uhr: 14. Leverkusener<br />
Kunstnacht An 50 Standorten<br />
im gesamten Stadtgebiet<br />
wird es wieder Bildende Kunst<br />
in Verbindung mit Musik, tollen<br />
Gesprächen mit den Künstlerinnen<br />
und Künstlern, mit Lesungen<br />
und Comedy geben. Kostenlose<br />
Bus-Shuttles bringen die Gäste der<br />
Kunstnacht von Station zu Station.<br />
Infos unter kunstnacht-lev.de.<br />
Eintritt frei!<br />
19.30 Uhr, Junges Theater Bonn<br />
im Kuppelsaal Thalia Metropol:<br />
„Anne Frank – Tagebuch”<br />
siehe 1.10.<strong>2018</strong><br />
19.30 Uhr, Theater Marabu Bonn:<br />
„Into outer space” siehe 4.10.<strong>2018</strong><br />
20.00 Uhr, Balloni:<br />
GuitarCologne Gitarren-Festival in<br />
den Balloni Hallen bis 6. <strong>Oktober</strong>.<br />
Das Duo Prof. Hubert Käppel<br />
und der Violinist Michael Dauth<br />
spielt Musik von Paganini bis John<br />
Williams auf eine Art, die neue<br />
Maßstäbe setzt. AK € 20,–/14,–<br />
Einblicke in Medienberufe<br />
Ein Wochenende - ein Beruf<br />
www.jobtester.de<br />
Praxis-Workshops<br />
für 15- bis 21-Jährige<br />
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130 Aussteller beraten in der Koelnmesse. Die größte Ausbildungs-,<br />
Studien- und Gap-Year-Messe im Rheinland findet am 16.<br />
und 17. November wieder in Köln statt. Dort können sich Eltern<br />
und Schüler mit 130 Unternehmen, Hochschulen und privaten<br />
Bildungsanbietern über die berufliche Zukunft austauschen. Die<br />
Experten geben Orientierung für die vielseitigen beruflichen<br />
Wege und jede Menge Tipps, worauf<br />
die jungen Leute bei ihrer Berufswahl<br />
achten sollten. Neben den<br />
zahlreichen Gesprächen und<br />
Bühnenvorträgen können Schüler<br />
auch an vielen Mitmachaktionen<br />
teilnehmen, verschiedene Berufsbilder<br />
testen und praxisnahe Erfahrungen<br />
sammeln. Im Bewerbungsforum<br />
können sie ihre mitgebrachten<br />
Bewerbungsmappen von Experten checken<br />
lassen. Und wer noch gar nicht weiß, in welche Richtung er sich<br />
beruflich entwickeln möchte, dem hilft der Interessencheck mit<br />
Ausstellermatching und Terminservice weiter. Der Berufswahltest<br />
ermittelt online die ausgeprägten Interessen, Fähigkeiten<br />
und Stärken. Zum individuellen Profil erhalten die Jugendlichen<br />
einen Vorschlag mit passenden Ausstellern und Programmpunkten.<br />
Info:<br />
16./17.11., Fr 9 bis 14 Uhr, Sa 9 bis 16 Uhr,<br />
Koelnmesse, Halle 10.1, Eintritt frei,<br />
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Ausbildungsberufe – und mehr<br />
als 17.000 Studiengänge. Ganz schön<br />
schwierig da das Richtige zu finden. Ihre<br />
Berufswahl besprechen die meisten<br />
Jugendlichen mit Eltern, Lehrern oder<br />
Freunden. Mehr Überblick über alle Berufe<br />
haben die Berufsberaterinnen und<br />
Berufsberater der Agentur für Arbeit Köln.<br />
Sie unterstützen bei der Entscheidung mit<br />
Infos rund um Ausbildung und Studium.<br />
Austausch und persönliche Beratung ist<br />
bei der Berufswahl das Wichtigste! Termine<br />
in der Berufsberatung können unter<br />
der kostenlosen Telefonnummer 0800 4<br />
55 55 00 oder online unter: Dasbringtmichweiter.de<br />
vereinbart werden. Selbstverständlich<br />
dürfen Eltern oder Freunde<br />
zum Beratungsgespräch mitkommen. Sie<br />
haben sehr kurzfristigen Beratungsbedarf?<br />
Gerne können Sie auch unser Angebot<br />
der Sofortberatung (ohne Terminierung)<br />
während unserer Öffnungszeiten in der<br />
Agentur für Arbeit wahrnehmen. Die<br />
Agentur für Arbeit und das Berufsinformationszentrum<br />
ist jetzt neu an der Butzweilerhofallee<br />
1 in 50829 Köln-Ossendorf.<br />
Die Arbeitsagentur hat zusätzlich ein<br />
umfangreiches Online-Angebot, das<br />
bequem von zuhause genutzt werden<br />
kann:<br />
• Planet-beruf.de: Die Webseite gibt<br />
Orientierung für alle mit Hauptschuloder<br />
mittlerem Schulabschluss.<br />
• Berufe.net: 8.000 Berufe von A bis Z.<br />
Hier werden alle Berufe ausführlich<br />
vorgestellt, inklusive Ausbildung und<br />
Verdienstmöglichkeiten.<br />
• Berufe.tv: Das Filmportal über Berufe.<br />
Mit spannenden Einblicken in Berufe<br />
und Studiengänge.<br />
• Abi.de: Wer Abitur hat, kann zwischen<br />
Ausbildung und Studium wählen. Dieses<br />
Portal hilft bei der Entscheidung.<br />
• Die App „AzubiWelt“ vereint alle Angebote<br />
der BA für Ausbildungssuchende<br />
und begleitet während des gesamten<br />
Prozesses mit wichtigen Hinweisen,<br />
von den ersten Schritten bei der Recherche<br />
nach geeigneten Berufen bis<br />
zum Finden einer passenden Ausbildungsstelle.<br />
.<br />
PS: Auch die Agentur für Arbeit bietet<br />
Ausbildungen als Fachangestellte/-r für<br />
Arbeitsmarktdienstleistungen sowie ein<br />
duales Studium im Bereich Arbeitsmarktmanagement<br />
oder Beratung für Bildung,<br />
Beruf und Beschäftigung an. Nähere<br />
Informationen erhalten Sie unter der<br />
Hotline 0221 – 9429-4287 und unter<br />
www.arbeitsagentur.de/karriere.<br />
Auch für <strong>2018</strong> gibt es noch<br />
freie Ausbildungsplätze!<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18 31
ZUKUNFT SERVICE<br />
VERANSTALTUNGEN OKTOBER<br />
SAMSTAG 06<br />
JFC Medienzentrum Köln:<br />
Fotorun NRW Rasante Motivjagd<br />
bei der KameraKinder Fotoaktion<br />
des jfc Medienzentrums für alle<br />
von 6 bis 16 Jahren. Alle Infos<br />
unter www.kamerakinder.de.<br />
Preisverleihung und Ausstellung<br />
aller Fotos beim Jugendfotofest<br />
am 18.11.<strong>2018</strong> im Alten Pfandhaus<br />
in Köln.<br />
8.00 bis 16.00 Uhr, Vorplatz der<br />
Agneskirche, Neusser Platz, Köln-<br />
Nippes: Gebraucht-Fahrradmarkt<br />
Infos unter www.fahrradmarktkoeln.de<br />
10.00 bis 19.00 Uhr, Forum<br />
Leverkusen: 11. Kölner AlpinTag<br />
Das Event für Bergsport, Reisen<br />
und Outdoor. Neben spannenden<br />
Reisereportagen, Workshops &<br />
Kurz-Vorträgen begeistert ein<br />
buntes Abenteuerprogramm<br />
die ganze Familie. Ob Slackline,<br />
Hüfburg und Kletterpyramide,<br />
hier findet jeder Bergliebhaber<br />
was für seinen Geschmack. Über<br />
70 Fachaussteller sowie Tombola<br />
und eine Rallye und ein Alpinflohmarkt<br />
warten auf euch. Eintritt frei,<br />
Tickets für Reportagen/Workshops<br />
unter www.koelner-alpintag.de.<br />
KÄNGURU ist Medienpartner der<br />
Kölner Alpintags.<br />
11.00 bis 13.00 Uhr, Kunstmuseum<br />
Bonn: Open Space<br />
Foto-Shooting vor Kunstwerken,<br />
Zeichnen im eigenen Skizzenbuch<br />
oder als großformatige<br />
Pflastermalerei im Außenbereich<br />
des Museum. Samstags-Treff<br />
für Jugendliche ab 12 Jahren.<br />
Kostenfrei!<br />
19.00 Uhr, Bonn: Bonn Festival<br />
<strong>2018</strong> Festival für Nachtschwärmer<br />
der Stadt, mit einem Ticket in die<br />
angesagtesten und buntesten<br />
Locations der Stadt. 10 Stunden<br />
Programm Konzerte, Lesungen,<br />
Comedy, Kurzfilm, Party und noch<br />
mehr haben Bonner Veranstalter,<br />
Locations, Non-Profit Organisationen<br />
sowie Kulturschaffende und<br />
Kunstler auf die Beine gestellt.<br />
Infos unter www.bonnfestival.de.<br />
€ 9,90 Festivalticket und Fahrschein<br />
im VRS<br />
19.00 bis 22.00 Uhr, Lentpark<br />
– Eisarena und Schwimmbad:<br />
EisParty jeden Samstag mit coolen<br />
DJ-Sounds. € 11,–/7,50<br />
20.00 Uhr, Balloni: GuitarCologne<br />
Gitarren-Festival in den Balloni<br />
Hallen bis 6. <strong>Oktober</strong>. Der junge<br />
bulgarische Virtuose David Dyakov<br />
vollbringt mit seinem großartigen<br />
Temperament fast Unmögliches<br />
auf der Gitarre. AK € 20,–/14,–<br />
Intuitives Bogenschießen Theoretische<br />
und praktische Einführung<br />
in die Handhabung von Pfeil und<br />
Bogen. Anmeldung erforderlich<br />
unter www.bogenlust.de<br />
14.00 bis 17.00 Uhr, Kunst- und<br />
Ausstellungshalle der BRD:<br />
Pixilation. Spielen in Stop-<br />
Motion Ausstellungsrundgang<br />
mit anschließendem künstlerischpraktischen<br />
Arbeiten für Jugendliche<br />
von 12 bis 18 Jahren. Heute:<br />
Spielerische Trickfilme mit dem<br />
Smartphone. Anmeldung erforderlich.<br />
€ 12,–<br />
14.00 bis 17.00 Uhr, Naturzentrum<br />
Eifel: Hochseilklettergarten<br />
im Naturwald Schnupperkurs<br />
im Hochseilgarten. Anmeldung<br />
erforderlich. € 32,–/21,–<br />
16.00 Uhr, Sachensucherin:<br />
Unterirdisch Spurensuche in der<br />
U-Bahn Passage am Appellhofplatz.<br />
Stadtführung zum kreativen<br />
Mitmachen für Teilehmer ab 12<br />
Jahren. Treffpunkt Vor dem Kölnischen<br />
Stadtmuseum, Zeughausstr.<br />
1-3, 50667 Köln. Bitte Kamera, Zeichensachen<br />
und Musikinstrumente<br />
mitbringen. Anmeldung über die<br />
VHS Köln.<br />
© istock_piola666<br />
nica, Post-Rock, Maschinen Folk<br />
und Field Recording.<br />
www.blauesrauschen.de<br />
16.00 oder 17.30 Uhr, Akademie<br />
artig: Kunstprojekt für Kinder<br />
und Jugendliche aus Familien in<br />
Trennung immer mittwochs und<br />
donnerstags. siehe 9.10.<strong>2018</strong><br />
17.00 bis 18.00 Uhr, Junges<br />
Literaturhaus: Buchklub Du liest<br />
gerne? Du bist immer auf der<br />
Suche nach neuem Lesefutter?<br />
Hier kannst du tolle Geschichten<br />
und Bücher lesen & entdecken.<br />
Anmeldung erforderlich unter<br />
dettmann@literaturhaus-koeln.de.<br />
Eintritt frei!<br />
19.30 Uhr, Theater Marabu Bonn:<br />
„Und auch so bitterkalt” Die<br />
Romanvorlage schildert Lucindas<br />
Lebenshunger in einer Welt<br />
zwischen Selbstoptimierungswahn<br />
und Sinnsuche. Sichtbares<br />
Zeichen von Lucindas Versuch,<br />
aus bestehenden Normen und<br />
Konventionen auszubrechen, ist<br />
ihre Magersucht. Vormittags bitte<br />
anmelden. Für Jugendliche<br />
ab 14 Jahren.<br />
DONNERSTAG 11<br />
16.00 Uhr, Sachensucherin: Street<br />
Art Foto Tour im Belgischen<br />
Viertel Im kreativen Szeneviertel<br />
entlang der Maastrichter und<br />
Brüsseler Straße gibt es spannende<br />
Straßenkunst zu entdecken und zu<br />
knipsen: hintergründiges, offensichtliches,<br />
skurriles oder künstlerisches.<br />
Die Tour endet mit einer<br />
kleinen Kaffeepause in der Streetart<br />
Galerie/Restaurant Kunstbruder<br />
in der Händelstraße. Treffpunkt:<br />
Brüsseler Platz, Ecke Maastrichter<br />
Straße. Infos und Anmeldung an<br />
info@kunstbruder.de. Kostenfrei!<br />
10.00 bis 16.00 Uhr, Köln,<br />
Lindenthal & Braunsfeld:<br />
Hofflohmärkte Bei den Hofflohmärkten<br />
verkaufen die Hausanwohner<br />
im eigenen Hof oder<br />
Garten – und das ganze Veedel<br />
macht mit. Infos unter<br />
www.hofflohmaerkte-koeln.de<br />
10.00 bis 16.00 Uhr,<br />
Bonn, Tannenbusch:<br />
Hofflohmärkte Infos unter<br />
www.hofflohmaerkte-bonn.de<br />
SONNTAG 07<br />
10.00 bis 17.00 Uhr, Auerbachplatz:<br />
Trödelmarkt auf dem<br />
Auerbachplatz.<br />
11.00 bis 17.00 Uhr, Bürgerzentrum<br />
Engelshof: Buchbinder-<br />
Messe Köln mit Workshop<br />
Buchbinden für alle ab 6-99<br />
Jahren. Anmeldung unter thekla.<br />
ahrens@adm.amsterdam oder<br />
vor Ort.<br />
12.30 bis 15.30 Uhr, Schloss<br />
Türnich, Kerpen: Kompaktkurs<br />
MITTWOCH 10<br />
Blaues Rauschen Das Festival<br />
bringt elektronische Soundexperimente<br />
auf die Bühnen des Ruhrgebiets.<br />
In Gelsenkirchen, Essen,<br />
Herne, Dortmund und Bochum<br />
präsentiert BLAUES RAUSCHEN<br />
vom 10.–14. <strong>Oktober</strong> eine internationale<br />
Mischung aus etablierten<br />
Namen und Neuentdeckungen aus<br />
acht Ländern. Die Soundkünstler<br />
bewegen sich zwischen Electro-<br />
19.00 Uhr, Hansa-Gymnasium:<br />
„Mama Earth” KCC – Eine solidarische,<br />
unterstützende und kreative<br />
Welt ohne Armut – diese Vision vor<br />
Augen gründeten Festo, Rashid,<br />
Nassoro und George 2007 ein<br />
Gemeindezentrum in Kigamboni,<br />
einem Stadtteil von Dar es Salaam<br />
in Tansania. Mit dem Ziel, Armut<br />
durch soziale und wirtschaftliche<br />
Entwicklung zu bekämpfen, bietet<br />
das Kigamboni Community Centre<br />
(KCC) kostenlose Schulbildung an<br />
und fördert Kinder und Jugendliche<br />
in künstlerischen Disziplinen.<br />
Dar es Salaam ist mit über vier<br />
Millionen Einwohnern Tansanias<br />
größte und reichste Stadt. Im<br />
beliebten Stadtteil Kigamboni lebt<br />
eine sozial gemischte Bevölkerung.<br />
Das KCC aus Tansania zeigt (teils<br />
zusammen mit Schüler/-innen des<br />
Hansa Gymnasiums) ein Theaterstück<br />
mit viel Tanz und Akrobatik<br />
zum Thema Umgang mit der Natur<br />
und Folgen des Klimawandels.<br />
Eintritt frei – Spenden erbeten!<br />
32 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18
ZUKUNFT SERVICE<br />
VERANSTALTUNGEN OKTOBER<br />
19.30 Uhr, Zentralbibliothek<br />
Köln: Großes MINT-Festival Die<br />
Stadtbibliothek hat für Kinder<br />
und Jugendliche ein Technik-<br />
Programm zusammengestellt, das<br />
Spaß macht für alle, die neugierig<br />
sind, Spaß daran haben, etwas<br />
auszuprobieren und die wissen<br />
wollen, was all diese Themen<br />
eigentlich mit ihrem Alltag zu tun<br />
haben. Die Auftaktveranstaltung<br />
ist das erste große Highlight<br />
des Festivals. Ranga Yogeshwar,<br />
engagierter MINT-Botschafter, hält<br />
einen MINT-Impuls und spricht<br />
mit Gästen. Infos zum Programm<br />
vom 12. bis 27. <strong>Oktober</strong> und zur<br />
Anmeldung findet ihr online unter<br />
mint-festival.de. Tickets über<br />
KölnTicket € 8,–/6,–<br />
FREITAG 12<br />
20.00 Uhr, Volkssternwarte<br />
(Schiller-Gymnasium): Der Sternenhimmel<br />
über Köln im Herbst<br />
Vortrag und Beobachtung im<br />
Observatorium für Menschen ab<br />
10 Jahren.<br />
20.00 bis 21.30 Uhr, Naturzentrum<br />
Eifel: Mit dem Nachtwächter<br />
durch Nettersheim Führung<br />
zurück in das Leben der Menschen<br />
der Eifel im Mittelalter.<br />
Anmeldung erforderlich.<br />
€ 5,50/3,50, Familien 15,–<br />
SAMSTAG 13<br />
8.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Friesenplatz:<br />
Gebraucht-Fahrradmarkt<br />
Infos unter www.fahrradmarktkoeln.de<br />
10.30 bis 16.30 Uhr, Bogenlust,<br />
Schloss Türnich: Tageskurs<br />
Bogenschießen in Kerpen Theoretische<br />
und praktische Einführung<br />
in die Handhabung von Pfeil und<br />
Bogen. Anmeldung erforderlich<br />
unter www.bogenlust.de<br />
11.00 bis 12.00 Uhr, Volkssternwarte<br />
(Schiller-Gymnasium):<br />
Sonnenbeobachtung mit dem<br />
Teleskop Diese Veranstaltung<br />
findet nur bei klarem Himmel statt!<br />
Beobachtung im Observatorium<br />
für Menschen ab 10 Jahren.<br />
13.00 bis 16.00 Uhr, LVR Industriemuseum<br />
Euskirchen: Fototag<br />
in der Tuchfabrik Um 11 findet<br />
eine öffentlichen Führung durch<br />
die Tuchfabrik statt. Von 13 bis<br />
16 Uhr kann in der Tuchfabrik in<br />
der Gruppe fotografiert werden.<br />
Info und Anmeldung über kiR –<br />
kulturinfo Rheinland. Führung und<br />
Fotografieren € 15,–, nur Fotografieren<br />
€ 12,–<br />
14.00 bis 17.30 Uhr, Kunstmuseum<br />
Villa Zanders Berg. Gladbach:<br />
Kunstlabor Das offene und<br />
integrative Angebot und richtet<br />
sich an Menschen ab 13 Jahren,<br />
ob mit oder ohne Behinderung.<br />
Ohne Anmeldung. Teilnahme<br />
kostenlos!<br />
15.00 Uhr, Bürgerzentrum Deutz:<br />
Retronom On Tour Ladung<br />
großartiger Hardware aus den<br />
70er/80er/90er Jahren und den<br />
dazugehörigen Spielen. € 5,–<br />
19.00 bis 22.00 Uhr, Lentpark –<br />
Eisarena und Schwimmbad:<br />
EisParty jeden Samstag mit coolen<br />
DJ-Sounds. € 11,–/7,50<br />
SONNTAG 14<br />
8.00 bis 17.00 Uhr, Alte Feuerwache:<br />
Flohmarkt im Innenhof.<br />
10.00 bis 17.00 Uhr, Klettenberggürtel:<br />
Trödelmarkt auf dem<br />
Klettenberggürtel.<br />
11.00 bis 12.00 Uhr, Volkssternwarte<br />
(Schiller-Gymnasium):<br />
Sonnenbeobachtung mit dem<br />
Teleskop Diese Veranstaltung<br />
findet nur bei klarem Himmel statt!<br />
11.00 Uhr, Forum Volkshochschule<br />
im Museum am Neumarkt:<br />
Der Skandal als vorlauter Bote<br />
© Kcc<br />
Sonntags-Matinee im Forum<br />
Volkshochschule im Museum am<br />
Neumarkt: Vortrag, Film & Diskussion.<br />
Die Veranstaltungsreihe<br />
mit Hannes Heer trägt den Titel<br />
„Der Skandal als vorlauter Bote“<br />
und umfasst acht Vorträge bei<br />
denen es um die Geschichte der<br />
Verbrechen des NS-Staates und die<br />
dadurch entstandene Schuld geht.<br />
Infos und Termine unter<br />
www.nsdok.de. € 10,–<br />
15.30 Uhr, Bürgerhaus Stollwerck:<br />
Abenteuer Regenwald Der neue<br />
Family-Reisekatalog von world<br />
inside ist vollgepackt mit spannenden<br />
Reisen für Familien, die gerne<br />
zusammen mit anderen auf Tour<br />
gehen. Im Anschluss wartet das<br />
„Abenteuer Regenwald“ auf euch:<br />
der Dschungelabenteurer Dieter<br />
Schonlau erzählt von seinen spannenden<br />
Erlebnissen im Regenwald.<br />
Anmeldung erforderlich unter<br />
www.world-insight.de/events.<br />
Eintritt frei!<br />
16.00 bis 18.00 Uhr, Carl Duisberg<br />
Centren: New Zealand Day Vertreter<br />
neuseeländischer High Schools<br />
informieren über das Leben bei<br />
einer Gastfamilie, die Betreuung<br />
vor Ort und das Schulsystem<br />
„Down Under“. Ehemalige Teilnehmer<br />
berichten von ihrer Zeit in<br />
Neuseeland. Veranstaltungsort ist<br />
die Jugendherberge Köln-Riehl, An<br />
der Schanz 14, 50735 Köln. Anmeldung<br />
unter 0221 – 16 26-207 oder<br />
highschool@cdc.de. Eintritt frei!<br />
MONTAG 15<br />
zdi Zentrum Köln: Try-Ing bei<br />
Ford Ferienprogramm bis 19.<br />
<strong>Oktober</strong> zum Reinschnuppern<br />
ins Duale Studium bei Ford für<br />
Schüler ab Klasse 10. Sa 10 bis<br />
17 Uhr. Infos und Anmeldung<br />
unter www.bildung.koeln.de/<br />
try-ingherbst oder 0221 – 99 08 29<br />
239. Kostenfreies Angebot inklusive<br />
Verpflegung<br />
17.00 bis 20.00 Uhr, FiB e.V. im<br />
Leskanpark, Haus 31: Entspannt<br />
in Schule, Ausbildung & Beruf<br />
Kurzvortrag mit Übungen. Bitte<br />
anmelden.<br />
DIENSTAG 16<br />
10.00 bis 13.00 Uhr, Beethovendenkmal<br />
Bonn: Das Stadtspiel<br />
Bei dieser Stadtrallye können<br />
Jugendliche die Stadt selber<br />
erkunden. Anmeldung erforderlich<br />
bei StattReisen Bonn. € 10,–/8,–<br />
11.00 bis 16.00 Uhr, Max Ernst<br />
Museum Brühl: Strange! Ferienwerkstatt.<br />
Kinder ab 10 Jahren<br />
und Jugendliche gehen mit dem<br />
Smartphone auf Motivsuche und<br />
erstellen am PC digitale Fotocollagen.<br />
Bitte Verpflegung für die Mittagspause<br />
mitbringen. Anmeldung<br />
erforderlich. € 50,–<br />
15.00 bis 16.00 Uhr, NS-<br />
Dokumentationszentrum<br />
(EL-DE-Haus): Was geschah im<br />
EL-DE-Haus? Familienführung für<br />
Teilnehmer ab 10 Jahren.<br />
Nur Eintritt!<br />
MITTWOCH 17<br />
9.00 bis 16.00 Uhr, zdi Zentrum<br />
Köln: Erlebnistag Luft- und Raumfahrt<br />
beim DLR Ferienangebot<br />
für Jugendliche ab 14 Jahren zur<br />
Berufsorientierung. Der Erlebnistag<br />
findet im Deutschen Zentrum<br />
für Luft- und Raumfahrt statt und<br />
beinhaltet unter anderem auch<br />
einen Besuch im europäischen<br />
Astronautenzentrum. Anmeldung<br />
erforderlich. € 9,– Verpflegungspauschale<br />
11.00 bis 16.00 Uhr, Max Ernst<br />
Museum Brühl: Strange! siehe<br />
16.10.<strong>2018</strong><br />
DONNERSTAG 18<br />
11.00 bis 16.00 Uhr, Max Ernst<br />
Museum Brühl: Strange! siehe<br />
16.10.<strong>2018</strong><br />
FREITAG 19<br />
18.00 bis 20.00 Uhr, Zentralbibliothek<br />
Köln: Gaming-Zockerabend<br />
mit Sarazar Mit seiner Community<br />
teilt er regelmäßig seine Gamingund<br />
Reisevideos sowie seine<br />
Musik. Heute könnt ihr ihn live<br />
erleben. Welche Games gespielt<br />
werden, erfahrt ihr auf<br />
www.mint-festival.de vorbei.<br />
19.00 Uhr, Stadtgarten: Night<br />
Of Surprise Das Festival präsentiert<br />
eine vielschichtige und<br />
bunte musikalische Landschaft<br />
zwischen zeitgenössischen Folk-<br />
Interpretationen, afrofuturistischen<br />
Dancefloor-Experimenten oder gar<br />
avantgardistischer Dudelsackmusik<br />
und Mahgrebinischem Trance-<br />
Rave. Info unter stadtgarten.de<br />
20.00 Uhr, Volkssternwarte<br />
(Schiller-Gymnasium): Die Mondlandung<br />
Abenteuer Raumfahrt.<br />
Vortrag und Beobachtung im<br />
Observatorium für Menschen<br />
ab 10 Jahren.<br />
SAMSTAG 20<br />
Rautenstrauch-Joest-Museum:<br />
stARTcamp Köln-Bonn ein<br />
BarCamp für Kunst und Kultur<br />
im Social Web. Es richtet sich<br />
vornehmlich an Kulturschaffende,<br />
Künstler, Kultureinrichtungen und<br />
Vertreter aus der Kulturwirtschaft<br />
sowie an Experten aus dem Social-<br />
Media-Bereich. Info und Anmeldung<br />
unter startcamp-kb.de<br />
8.00 bis 16.00 Uhr, Köln,<br />
Neptunplatz, Venloer Straße:<br />
Gebraucht-Fahrradmarkt Infos<br />
unter www.fahrradmarkt-koeln.de<br />
8.00 bis 18.00 Uhr, Bonner<br />
Rheinaue: Flohmarkt Besucher<br />
sollten möglichst ohne Auto<br />
kommen.<br />
10.30 bis 16.30 Uhr, Bogenlust,<br />
Binzenbach: Tageskurs Bogenschießen<br />
in der Eifel Theoretische<br />
und praktische Einführung in die<br />
Handhabung von Pfeil und Bogen.<br />
Anmeldung erforderlich unter<br />
www.bogenlust.de<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />
33
SERVICE<br />
VERANSTALTUNGEN OKTOBER<br />
16.30 Uhr, Krewelshof Lohmar:<br />
Krewelshofer Geisternächte Der<br />
Gruselspaß für die ganze Familie<br />
mit Geisternacht im Maislabyrinth.<br />
Kleine und große Geister mit<br />
festen Schuhen, Laternen oder<br />
Lichtern sind herzlich willkommen!<br />
Abgerundet wird der Gruselspaß<br />
mit einem Stockbrot am offenen<br />
Feuer.<br />
19.00 bis 22.00 Uhr, Lentpark –<br />
Eisarena und Schwimmbad:<br />
EisParty jeden Samstag mit coolen<br />
DJ-Sounds. € 11,–/7,50<br />
SONNTAG 21<br />
11.00 bis 17.00 Uhr, Bürgerzentrum<br />
Engelshof: Trödelmarkt<br />
innen und außen!<br />
16.00 Uhr, Sachensucherin: Street<br />
Art Foto Tour im Belgischen<br />
Viertel Im kreativen Szeneviertel<br />
entlang der Maastrichter und<br />
Brüsseler Straße gibt es spannende<br />
Straßenkunst zu entdecken und zu<br />
knipsen: hintergründiges, offensichtliches,<br />
skurriles oder künstlerisches.<br />
Die Tour endet mit einer<br />
kleinen Kaffeepause in der Streetart<br />
Galerie/Restaurant Kunstbruder<br />
in der Händelstraße. Treffpunkt:<br />
Brüsseler Platz, Ecke Maastrichter<br />
Straße. Infos und Anmeldung an<br />
info@kunstbruder.de. Kostenfrei!<br />
MONTAG 22<br />
9.00 bis 16.00 Uhr, zdi Zentrum<br />
Köln: Praxisprojekt Bioreaktor<br />
Biologie trifft Technik. MINT-<br />
Feriencamp bis 25. <strong>Oktober</strong><br />
bei KölnPUB e.V. in Frechen für<br />
Schüler ab Klasse 10 zum Thema<br />
Biologie. Zusätzlich bekommst<br />
du Infos zu Berufsperspektiven<br />
und Ausbildungsmöglichkeiten<br />
im Bereich Biologie. Infos und<br />
Anmeldung unter www.bildung.<br />
koeln.de/praxisprojekt-bioreaktor.<br />
€ 39,– Verpflegungspauschale<br />
10.00 bis 13.00 Uhr, Treffpunkt:<br />
Beethovendenkmal, Münsterplatz,<br />
Bonn: Das WeltStadtSpiel Stadtrallye<br />
für Jugendliche. Anmeldung<br />
erforderlich bei StattReisen Bonn.<br />
€ 10,–/8,–<br />
11.00 bis 14.00 Uhr, Käthe Kollwitz<br />
Museum Köln: Voll Retro!<br />
Dreitägiger Ferien-Workshop<br />
Analoge Photographie für Menschen<br />
ab 10 Jahren. Anmeldung<br />
erforderlich. € 95,–<br />
19.30 Uhr, Theater Marabu Bonn:<br />
„Und auch so bitterkalt” siehe<br />
10.10.<strong>2018</strong><br />
ANZEIGE<br />
MITTWOCH 24<br />
18.00 Uhr, Oper Bonn: Lohengrin<br />
Probenbesuch für Familien<br />
mit Jugendlichen ab 14 Jahren.<br />
Anmeldung unter portal@bonn.de.<br />
20.00 Uhr, LANXESS arena: Cirque<br />
du Soleil „Toruk” Inspiriert von<br />
dem Film „Avatar” präsentiert<br />
Cirque du Soleil seine neue show<br />
„Toruk – Der erste Flug“. Mit einer<br />
Fusion aus Akrobatik, cineastischen<br />
Projektionen, Puppenspiel und<br />
Bühnendramaturgie wird das Publikum<br />
in einen imaginären Kosmos<br />
entführt.<br />
DONNERSTAG 25<br />
10.00 bis 19.00 Uhr, Messe Essen:<br />
Internationale Spieltage Spiel ‘18<br />
Bis 28. <strong>Oktober</strong> verwandelt sich die<br />
Essener Messe wieder in ein Mekka<br />
für Spielefans. Tausende Spiele,<br />
darunter Hunderte Neuheiten, die<br />
noch nicht auf dem Markt sind,<br />
warten bei den Internationalen<br />
Spieltagen auf leidenschaftliche<br />
Zocker.<br />
20.00 Uhr, LANXESS arena: Cirque<br />
du Soleil „Toruk” siehe 24.10.<strong>2018</strong><br />
FREITAG 26<br />
10.00 bis 15.00 Uhr, SK Stiftung<br />
Kultur / Photographische<br />
Sammlung: Menschen des 21.<br />
Jahrhunderts Zweitägiger Photo-<br />
Workshop für Jugendliche von 13<br />
bis 16 Jahren heute und morgen,<br />
in dem sich alles um das photographische<br />
Porträt dreht. Infos und<br />
Anmeldung unter info@sk-jugend.<br />
de. € 30,–<br />
20.00 Uhr, LANXESS arena: Cirque<br />
du Soleil „Toruk” siehe 24.10.<strong>2018</strong><br />
SAMSTAG 27<br />
8.00 bis 16.00 Uhr, Barcelona-<br />
Allee, Rückseite Köln-Arkaden,<br />
Köln-Kalk: Gebraucht-Fahrradmarkt<br />
Infos unter www.<br />
fahrradmarkt-koeln.de<br />
10.00 bis 15.00 Uhr, Zentralbibliothek<br />
Köln: MINT-Aktionstag – die<br />
große Experimentierschau und der<br />
krönende Abschluss der MINTköln.<br />
Heute stellen zukunftsweisende<br />
Unternehmen, Vereine und<br />
prominente Forschungsinstitute<br />
ihre Produkte und Ergebnisse vor<br />
und das in den unterschiedlichsten<br />
Bereichen: Naturwissenschaft,<br />
Robotik, Gaming, 3D-Druck, Virtuelle<br />
Realität und viele mehr. Ihr<br />
seid eingeladen, an verschiedenen<br />
Ständen selbst zu forschen, Dinge<br />
auszuprobieren und euch mit<br />
MINT-Experten auszutauschen.<br />
10.30 bis 16.30 Uhr, Bogenlust,<br />
Schloss Türnich: Tageskurs<br />
Bogenschießen in Kerpen Theoretische<br />
und praktische Einführung<br />
in die Handhabung von Pfeil und<br />
Bogen. Anmeldung erforderlich<br />
unter www.bogenlust.de<br />
14.00 bis 18.00 Uhr, NH Hotel<br />
Köln-MediaPark: Canada Day<br />
Vertreter kanadischer Partnerschulen<br />
informieren über das Leben bei<br />
einer Gastfamilie, die Betreuung<br />
vor Ort und das kanadische<br />
Schulsystem. Außerdem berichten<br />
ehemalige Teilnehmer von ihrer<br />
Zeit in Kanada. Veranstaltungsort<br />
ist das NH Hotel Köln-MediaPark,<br />
Im MediaPark 8b, 50670 Köln.<br />
Anmeldung unter 0221 – 16<br />
26-207 oder highschool@cdc.de.<br />
Eintritt frei!<br />
15.30 Uhr, Schokoladenmuseum:<br />
Junge Schokoladenmeister Mit<br />
dem Maître Chocolatier entwickeln<br />
Jugendliche ab 14 Jahren eigenen<br />
fantasievollen Schokoladenkunstwerke.<br />
Anmeldung erforderlich<br />
über koeln-geniessen.de. € 39,–<br />
16.00 oder 20.00 Uhr, LANXESS<br />
arena: Cirque du Soleil „Toruk”<br />
siehe 24.10.<strong>2018</strong><br />
16.30 Uhr, Krewelshof Lohmar:<br />
Krewelshofer Geisternächte Der<br />
Gruselspaß für die ganze Familie<br />
mit Geisternacht im Maislabyrinth.<br />
Kleine und große Geister mit<br />
festen Schuhen, Laternen oder<br />
Lichtern sind herzlich willkommen!<br />
Abgerundet wird der Gruselspaß<br />
mit einem Stockbrot am offenen<br />
Feuer.<br />
18.00 Uhr, Burg Satzvey: Halloween<br />
auf Burg Satzvey Heute<br />
verwandelt sich die Burg in ein<br />
schauriges Gruselkabinett, einen<br />
wahren Ort des Schreckens. Der<br />
düstere Fährmann begrüßt stumm<br />
die Gäste vom Burgweiher aus.<br />
Von überall her auftauchende<br />
geisterhafte Gestalten versetzen<br />
jeden, der sich nähert, in Angst<br />
und Schrecken. Auf dem gesamten<br />
Gelände, an jeder Ecke, werden<br />
die Besucher von geisterhaften<br />
Wesen heimgesucht. Besonderes<br />
Highlight ist das große Labyrinth<br />
des Schreckens im dunklen<br />
Burgpark. Verkleidung ist herzlich<br />
willkommen!<br />
19.00 bis 22.00 Uhr, Lentpark<br />
– Eisarena und Schwimmbad:<br />
Halloween-EisParty MottoParty<br />
mit coolen DJ-Sounds. € 11,–/7,50<br />
SONNTAG 28<br />
13.00 oder 17.00 Uhr, LANXESS<br />
arena: Cirque du Soleil „Toruk”<br />
siehe 24.10.<strong>2018</strong><br />
15.00 bis 18.00 Uhr, Jugendherberge<br />
Köln-Riehl: USA Day Vertreter<br />
amerikanischer Partnerschulen<br />
informieren über das Leben bei<br />
einer Gastfamilie, die Betreuung<br />
vor Ort und das Schulsystem im<br />
Land der unbegrenzten Möglichkeiten.<br />
Außerdem berichten<br />
ehemalige Teilnehmer von<br />
ihren Erfahrungen während des<br />
Auslandsaufenthaltes. Veranstaltungsort<br />
ist die Jugendherberge<br />
Köln-Riehl, An der Schanz 14,<br />
50735 Köln. Anmeldung unter<br />
0221 – 16 26-207 oder highschool@cdc.de.<br />
Eintritt frei!<br />
MONTAG 29<br />
11.00 Uhr, Horizont Theater:<br />
„Leben des Galilei” Berthold<br />
Brechts politische und moralische<br />
Brocken leicht gemacht für<br />
Jugendliche ab 13 Jahren.<br />
DIENSTAG 30<br />
Heute ist Weltspartag! Heute<br />
begehen die deutschen Sparkasse<br />
den Weltspartag. Infos unter www.<br />
sparkasse.de/weltspartag.html<br />
12.00 Uhr, Horizont Theater: „Der<br />
Besuch der alten Dame” Tragische<br />
Komödie von Friedrich Dürrenmatt<br />
für Jugendliche ab 12 Jahren.<br />
17.00 bis 19.00 Uhr, Kunstmuseum<br />
Bonn: Große Meisterzeichner<br />
siehe 2.10.<strong>2018</strong><br />
MITTWOCH 31<br />
9.00 bis 00.00 Uhr, Bubenheimer<br />
Spieleland: Halloween Es spukt<br />
und gruselt im Spieleland. Spektakuläre<br />
Feuerartistik und faszinierende<br />
Lichteffekte begeistern die<br />
Besucher. Artisten der ZIRKUSfabrik<br />
Kulturarena verzaubern mit ihren<br />
künstlerischen Darbietungen. Das<br />
gesamte Spielareal mit Abenteuerspielplatz<br />
und Indoorbereiche<br />
sowie das Maislabyrinth sind bis<br />
zur Geisterstunde geöffnet.<br />
11.00 Uhr, Horizont Theater:<br />
„Biedermann und die Brandstifter”<br />
In diesem Lehrstück von<br />
Max Frisch für Jugendliche ab<br />
12 Jahren für die Unbelehrbaren<br />
nimmt Frisch die Mitschuld des<br />
unpolitischen, stets anpassungswilligen<br />
Kleinbürgers am Aufkommen<br />
des Faschismus satirisch aufs Korn.<br />
16.30 Uhr, Krewelshof Lohmar:<br />
Krewelshofer Geisternächte Der<br />
Gruselspaß für die ganze Familie<br />
mit Geisternacht im Maislabyrinth.<br />
Kleine und große Geister mit<br />
festen Schuhen, Laternen oder<br />
Lichtern sind herzlich willkommen!<br />
Abgerundet wird der Gruselspaß<br />
mit einem Stockbrot am offenen<br />
Feuer.<br />
18.00 Uhr, Burg Satzvey: Halloween<br />
auf Burg Satzvey Heute<br />
verwandelt sich die Burg in ein<br />
schauriges Gruselkabinett, einen<br />
wahren Ort des Schreckens. Der<br />
düstere Fährmann begrüßt stumm<br />
die Gäste vom Burgweiher aus.<br />
Von überall her auftauchende<br />
geisterhafte Gestalten versetzen<br />
jeden, der sich nähert, in Angst<br />
und Schrecken. Auf dem gesamten<br />
Gelände, an jeder Ecke, werden<br />
die Besucher von geisterhaften<br />
Wesen heimgesucht. Besonderes<br />
Highlight ist das große Labyrinth<br />
des Schreckens im dunklen<br />
Burgpark. Verkleidung ist herzlich<br />
willkommen!<br />
18.00 bis 22.00 Uhr, Kölner Zoo:<br />
Halloween im Zoo Feuerspucker,<br />
Hexen und anderen Fabelwesen<br />
34 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18
ZUKUNFT SERVICE<br />
VERANSTALTUNGEN OKTOBER/NOVEMBER<br />
treiben an Halloween im Zoo ihr<br />
Unwesen. Gruselige Walkings Acts<br />
lauern hinter den Gebüschen, ein<br />
Labyrinth lädt zum Verirren ein.<br />
Es gibt eine Gruselrutsche, Feuerund<br />
Lichtshow und im Aquarium<br />
warten Kriech- und Krabbeltiere.<br />
Es gelten keine Jahreskarten! Frühbucherrabatt<br />
bis 28. <strong>Oktober</strong><br />
€ 21,–/10,50, AK 25,–/13,50<br />
NOVEMBER<br />
FREITAG 02<br />
AbenteuerHallenKALK: Cyber<br />
JugZ 2.0 In drei Tagen und<br />
Nächten bis 4. November habt<br />
ihr die Möglichkeit Workshops zu<br />
den Themen Musik // Gaming //<br />
Coding und Making // Video und<br />
Fotografie zu besuchen. Absolute<br />
Experten aus den jeweiligen Gebieten<br />
geben ihr Wissen an euch<br />
weiter! In einem großen Open<br />
Space Bereich stehen euch Material<br />
und Mitarbeiter zur Verfügung,<br />
um an euren eigenen Projekten zu<br />
arbeiten oder einfach mal ungewöhnliche<br />
digitale Möglichkeiten<br />
auszuprobieren. Auf einer Bühne<br />
finden kleine und größere Events<br />
statt. Infos und Anmeldung unter<br />
ahk.abenteuerhallenkalk.de/cyberjugz2-0.<br />
€ 90,– inkl. Übernachtung<br />
und Vollverpflegung<br />
10.00 oder 19.30 Uhr, Junges<br />
Theater Bonn: „Geheime Freunde”<br />
New York während des Zweiten<br />
Weltkrieges. Der zwölfjährige, jüdische<br />
Junge Alan soll sich um das<br />
neue Nachbarsmädchen Naomi<br />
kümmern, das mit ihrer Mutter aus<br />
Frankreich vor den Nazis geflohen<br />
ist. Für Jugendliche ab 12 Jahren.<br />
€ 5,– bis 12,–<br />
14.00 bis 17.30 Uhr, zdi Zentrum<br />
Köln: Praxisprojekt Lego Mindstorms<br />
Zweitägiges Technik-Projekt<br />
in Köln-Mülheim für Schüler<br />
der Klasse 8 bis 10. Sa 10 bis 17<br />
Uhr. Infos und Anmeldung unter<br />
www.bildung.koeln.de/lego4.<br />
€ 15,– Verpflegungspauschale<br />
19.30 Uhr, Theater Marabu Bonn:<br />
„In meinem Hals steckt eine<br />
Weltkugel” (Engl. Aufführung)<br />
Unvorstellbarer Reichtum auf der<br />
einen, unerträgliche Armut auf<br />
der anderen Seite. Hunderttausende<br />
auf der Flucht vor Krieg<br />
und Hunger. Das Junge Ensemble<br />
Marabu spielt für Jugendliche ab<br />
14 Jahren.<br />
SAMSTAG 03<br />
8.00 bis 16.00 Uhr, Vorplatz der<br />
Agneskirche, Neusser Platz, Köln-<br />
Nippes: Gebraucht-Fahrradmarkt<br />
Infos unter www.fahrradmarktkoeln.de<br />
11.00 bis 13.00 Uhr, Kunstmuseum<br />
Bonn: Open Space<br />
Foto-Shooting vor Kunstwerken,<br />
Zeichnen im eigenen Skizzenbuch<br />
oder als großformatige<br />
Pflastermalerei im Außenbereich<br />
des Museum. Samstags-Treff<br />
für Jugendliche ab 12 Jahren.<br />
Kostenfrei!<br />
16.00 oder 20.00 Uhr, E-Werk<br />
Köln: European Outdoor Film<br />
Tour 18/19 Die besten Outdoorsport<br />
– und Abenteuerfilme.<br />
Tickets, Termine und Trailer unter<br />
www.eoft.eu.<br />
17.00 Uhr, Casamax Theater: „We<br />
are …VR?” Erfahrungs- und Entspannungsräume<br />
im VR schießen<br />
in Einkaufsstraßen aus dem Boden,<br />
historische Stadtviertel lassen sich<br />
im virtuellen Raum erkunden,<br />
Videospiele, die wir mit VR-Brille<br />
spielen, vermitteln den Eindruck<br />
einer abgeschlossenen, perfekten<br />
Realität. Was macht die Existenz<br />
von virtueller Realität mit unserem<br />
in der Welt sein, was fehlt uns in<br />
unserer „Heimat“, dass wir uns<br />
eine zweite suchen? Für reale und<br />
virtuelle Menschen ab 11 Jahren.<br />
Vormittags nur nach Vorbestellung.<br />
Heute ist PREMIERE! € 8,–/6,–/<br />
Gruppen € 5,–<br />
19.00 bis 22.00 Uhr, Lentpark –<br />
Eisarena und Schwimmbad:<br />
Retro-EisParty MottoParty mit<br />
coolen DJ-Sounds. € 11,–/7,50<br />
19.00 Uhr, 40 Museen, Kunsthäuser,<br />
private Sammlungen,<br />
Köln: Museumsnacht Köln <strong>2018</strong><br />
Herausragende Ausstellungen<br />
bei Nacht bestaunen, spannende<br />
Kunstorte entdecken und Live-Acts<br />
an ungewöhnlichen Orten erleben.<br />
Speed-Dating mit großen Meistern,<br />
Urban Art in Offspaces und Animéund<br />
Karaokenacht im Kunstverein.<br />
Infos unter www.museumsnachtkoeln.de.<br />
AK € 19,–/Jugendliche<br />
bis 15 J. Eintritt frei!<br />
SONNTAG 04<br />
15.00 Uhr, ZAK – Zirkus- und<br />
Artistikzentrum Köln: circus<br />
KICKS Die funfte Staffel – Jubiläum<br />
fur einen außergewöhnlichen<br />
Zirkuswettbewerb. Das ZAK lädt<br />
alle NachwuchskünstlerInnen<br />
aus NRW ein, um vor Publikum<br />
in einen freundlichen Wettstreit<br />
miteinander zu treten. Eingebettet<br />
in das Zirkusfestival circusKICKS<br />
findet heute eine Vorrunde des<br />
Zirkuswettbewerbs für jugendliche<br />
Nachwuchskünster in Form<br />
einer Zirkusshow statt. Neben den<br />
neuen Talenten runden Auftritte<br />
von Zirkusprofis die Vorstellung ab.<br />
Karten unter 0221 – 99 57 20 46.<br />
€ 8,–/6,–<br />
16.00 oder 20.00 Uhr, E-Werk<br />
Köln: European Outdoor Film<br />
Tour 18/19 Die besten Outdoorsport<br />
– und Abenteuerfilme.<br />
Tickets und Trailer unter<br />
www.eoft.eu.<br />
17.00 Uhr, Casamax Theater:<br />
„We are …VR?” siehe 3.11.<strong>2018</strong><br />
MONTAG 05<br />
10.30 Uhr, Casamax Theater:<br />
„We are …VR?” siehe 3.11.<strong>2018</strong><br />
DIENSTAG 06<br />
16.00 bis 17.30 Uhr, minibib<br />
Wasserturm Kalk: Spieletester in<br />
Kalk Jugendliche von 12 von 16<br />
Jahren treffen sich jeden Dienstag<br />
und testen in Begleitung von Medienpädagogen<br />
Spiele und bewerten<br />
diese. Infos unter www.stbib-koeln.<br />
de/gaming. Eintritt frei!<br />
17.00 bis 19.00 Uhr, Kunst- und<br />
Ausstellungshalle der BRD: Malerfursten<br />
In diesem kostenlosen<br />
Fortbildungsangebot für Lehrer<br />
werden die Workshop-Räume und<br />
die kreativ-praktischen Angebote<br />
zur Ausstellung kurz vorgestellt.<br />
Der zweite Teil der Fortbildung<br />
beinhaltet einen Besuch der<br />
Ausstellung mit einer historischkunsthistorischen<br />
Einführung.<br />
Anmeldung erforderlich!<br />
MITTWOCH 07<br />
SPIELARTEN 18<br />
Der <strong>Oktober</strong> steht noch bis zum<br />
12. ganz im Zeichen des Festivals<br />
„Spielarten“, das mit seinen mal lustigen,<br />
mal musikalischen Stücken<br />
ein junges Publikum anspricht und<br />
das Repertoire des Jugendtheaters<br />
um besondere Stücke erweitert.<br />
Das komplette Programm mit Infos<br />
zu Workshops und Projekten gibt<br />
es unter www.spielarten-nrw.de.<br />
Karten beim jeweiligen Veranstalter<br />
vorbestellen.<br />
10.00 Uhr, Erholungshaus Leverkusen:<br />
„Das schaurige Haus” In<br />
dem Haus geschehen mysteriöse<br />
Dinge. Das Schaurige Haus ist Gruselgeschichte,<br />
Krimi und soziale<br />
Studie in einem. Aufführung nach<br />
dem Roman von Martina Wildner<br />
für alle ab 10 Jahren vom Echtzeit<br />
Theater.<br />
10.00 oder 19.30 Uhr, Junges<br />
Theater Bonn: „Löcher” Mit<br />
viel Witz und skurrilem Humor<br />
erzählt Louis Sachar die ebenso<br />
spannende wie berührende<br />
„Coming-of-Age”-Geschichte des<br />
11-jährigen Pechvogels Stanley<br />
Yelnats, der in einem Straflager<br />
in der texanischen Wüste einem<br />
uralten Familiengeheimnis auf die<br />
Spur kommt, für Jugendliche ab<br />
12 Jahren.<br />
10.30 Uhr, Casamax Theater:<br />
„We are …VR?” siehe 3.11.<strong>2018</strong><br />
16.00 oder 17.30 Uhr, Akademie<br />
artig: Kunstprojekt für Kinder<br />
und Jugendliche aus Familien in<br />
Trennung immer mittwochs und<br />
donnerstags. Anmeldung erforderlich.<br />
Kostenfrei!<br />
DONNERSTAG 08<br />
11.00 Uhr, Kultur- und Medienzentrum<br />
Pulheim: „Krabat” Krabat<br />
entflieht einer kalten Gesellschaft,<br />
in der er bettelnd durch die Dörfer<br />
ziehen muss und betritt eine neue,<br />
glitzernde Welt: die dunkle Mühle<br />
im Koselbruch. Dort wird nicht<br />
nur Korn gemahlen, sondern die<br />
faszinierende Magie gelehrt. Ein<br />
Stück für Menschen ab 10 Jahren<br />
und Erwachsene.<br />
10.00 Uhr, Junges Theater Bonn:<br />
„Löcher” siehe 7.11.<strong>2018</strong><br />
19.30 Uhr, Theater Marabu Bonn:<br />
„Into outer space” siehe 4.10.<strong>2018</strong><br />
FREITAG 09<br />
11.00 Uhr, Kultur- und Medienzentrum<br />
Pulheim: „Play Galilei”<br />
Galilei kennt die Wahrheit. Mit<br />
seinen Entdeckungen stellt er das<br />
Weltbild seiner Zeit in Frage. Der<br />
Wert der Wahrheit für alle ab<br />
13 Jahren vom Comedia Theater<br />
28.03.19 · LANXESS arena Köln<br />
Neue Philharmonie Westfalen | Tickets: 0221 - 8020 · www.bb-promotion.com<br />
PART OF THE HARRY POTTER<br />
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HARRY POTTER characters, names and related indicia are © & Warner Bros. Entertainment Inc. J.K. ROWLING’S WIZARDING WORLD J.K. Rowling and Warner Bros. Entertainment Inc. Publishing Rights © JKR. (s18)<br />
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<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />
35
ZUKUNFT<br />
SERVICE<br />
VERANSTALTUNGEN NOVEMBER<br />
10.00 oder 19.30 Uhr, Theater<br />
Marabu Bonn: „Into outer space”<br />
siehe 4.10.<strong>2018</strong><br />
10.30 Uhr, Casamax Theater:<br />
„We are …VR?” siehe 3.11.<strong>2018</strong><br />
16.00 bis 18.00 Uhr, Kunst- und<br />
Ausstellungshalle der BRD: Malerfursten<br />
In diesem kostenlosen<br />
Fortbildungsangebot für Lehrer<br />
werden die Workshop-Räume und<br />
die kreativ-praktischen Angebote<br />
zur Ausstellung kurz vorgestellt.<br />
Der zweite Teil der Fortbildung<br />
beinhaltet einen Besuch der<br />
Ausstellung mit einer historischkunsthistorischen<br />
Einführung.<br />
Anmeldung erforderlich!<br />
SAMSTAG 10<br />
8.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Friesenplatz:<br />
Gebraucht-Fahrradmarkt<br />
Infos unter www.fahrradmarktkoeln.de<br />
12.30 Uhr, Bogenlust, Maigler-<br />
Wiese: Kompaktkurs Intuitives<br />
Bogenschießen Theoretische<br />
und praktische Einführung in die<br />
Handhabung von Pfeil und Bogen.<br />
Anmeldung erforderlich unter<br />
www.bogenlust.de<br />
14.00 bis 17.30 Uhr, Kunstmuseum<br />
Villa Zanders Berg. Gladbach:<br />
Kunstlabor Das offene und<br />
integrative Angebot und richtet<br />
sich an Menschen ab 13 Jahren,<br />
ob mit oder ohne Behinderung.<br />
Ohne Anmeldung. Teilnahme<br />
kostenlos!<br />
17.00 Uhr, Casamax Theater:<br />
„We are …VR?” siehe 3.11.<strong>2018</strong><br />
19.00 bis 22.00 Uhr, Lentpark<br />
– Eisarena und Schwimmbad:<br />
EisParty jeden Samstag mit coolen<br />
DJ-Sounds. € 11,–/7,50<br />
MONTAG 12<br />
15.00 Uhr, Erholungshaus Leverkusen:<br />
„SEINS.fiction” Ein trügerisch<br />
blauer Himmel. Ein Brief mit<br />
unleserlicher Anschrift. Ein Haus,<br />
das plötzlich im Nichts verschwindet.<br />
Ein Stück für Jugendliche ab<br />
14 Jahren von Toboso.<br />
DIENSTAG 13<br />
11.00 oder 19.00 Uhr, COMEDIA<br />
Theater: „Taksi to Istanbul“ ist ein<br />
Recherchestück für Jugendliche<br />
ab 10 Jahren über das, was uns<br />
trennt und das, was uns gemeinsam<br />
ist. Über uns und die anderen.<br />
Über das Hier und das Dort. Über<br />
das Jetzt und das Damals. Über<br />
das Erlebte und Erträumte.<br />
17.00 bis 19.00 Uhr, Kunstmuseum<br />
Bonn: Große Meisterzeichner<br />
siehe 3.11.<strong>2018</strong><br />
MITTWOCH 14<br />
10.00 bis 19.00 Uhr, Schokoladenmuseum:<br />
Markt der<br />
Chocolatiers Anlässlich des<br />
25-jährigen Jubiläums des Schokoladenmuseums<br />
Köln findet vom<br />
14. – 18. November <strong>2018</strong> als<br />
Highlight und zum Abschluss des<br />
Jubiläumsjahres einen „Markt<br />
der Chocolatiers“ direkt vor dem<br />
Schokoladenmuseum statt. Über<br />
50 exklusive Chocolatiers und<br />
Manufakturen, auf eine schokoladige<br />
Entdeckungsreise zu gehen.<br />
Die hohe Kunst der Kakaomalerei<br />
wird zu bestaunen sein und es<br />
wird vermittelt wie Schoko-Konfekt<br />
Zuhause ganz einfach selbst herzustellen<br />
ist. Eintritt zum Markt frei!<br />
www.markt-der-chocolatiers.de<br />
10.30 Uhr, Casamax Theater:<br />
„Heimat A.T.” Azmi ist angekommen.<br />
Das hatte er zumindest<br />
gehofft, nach einer langen einsamen<br />
Flucht, die ihn nicht nur über<br />
Landesgrenzen, sondern immer<br />
wieder auch weit über seine<br />
eigenen Grenzen hinaus getrieben<br />
hat. Jetzt ist er in Sicherheit. Doch<br />
in Azmis Klasse ist Enno. Und<br />
Enno beschützt seine Heimat vor<br />
solchen wie Azmi. Enno beschützt<br />
seine Heimat vor dem Fremden.<br />
Ein Solo für heimatverbundene<br />
Menschen für Menschen<br />
ab 10 Jahren. Vormittags nur<br />
nach Vorbestellung. € 8,–/6,–/<br />
Gruppen € 5,–<br />
11.00 Uhr, COMEDIA Theater:<br />
„Taksi to Istanbul“ siehe<br />
13.11.<strong>2018</strong><br />
18.00 bis 19.30 Uhr, Carl Duisberg<br />
Centren: High School Info-<br />
Abend Umfassende Infos zu<br />
verschiedenen Möglichkeiten an<br />
öffentlichen und privaten Schulen<br />
in den USA, Kanada, Australien,<br />
Neuseeland, Großbritannien und<br />
Irland. Außerdem werden Fragen<br />
zu den ausländischen Schulsystemen,<br />
zur Betreuung vor Ort, dem<br />
Leben in einer Gastfamilie und den<br />
Programmabläufen ausführlich<br />
beantwortet. Bitte anmelden unter<br />
0221 – 16 26-207 oder highschool@cdc.de.<br />
Keine Kosten<br />
DONNERSTAG 15<br />
10.00 bis 19.00 Uhr, Schokoladenmuseum:<br />
Markt der<br />
Chocolatiers siehe 14.11.<strong>2018</strong><br />
FREITAG 16<br />
9.00 bis 14.00 Uhr, Kölnmesse<br />
Halle 4.1, Eingang West: Berufe<br />
Live Rheinland Die Messe für<br />
Ausbildung, Studium und Beruf in<br />
Köln. Unternehmen, Hochschulen<br />
und Bildungsanbiete informieren<br />
heute und morgen über die Möglichkeiten<br />
nach dem Schulabschluss.<br />
Eintritt frei!<br />
www.einstieg.com<br />
10.00 bis 19.00 Uhr, Schokoladenmuseum:<br />
Markt der Chocolatiers<br />
siehe 14.11.<strong>2018</strong><br />
Freiwilligendienste, Au Pair,<br />
Praktika, Work and Travel und<br />
Internationales Studium. Eintritt<br />
frei!<br />
10.00 bis 16.00 Uhr, Schulzentrum<br />
Hardtberg: JUBi – Die<br />
Jugendbildungsmesse Beratung<br />
zu Themen wie Schüleraustausch,<br />
High School-Aufenthalte,<br />
Gastfamilie werden, Sprachreisen,<br />
Au-Pair, Work & Travel,<br />
Freiwilligendienste sowie Praktika<br />
im Ausland. Eintritt frei! www.<br />
weltweiser.de<br />
19.00 bis 22.00 Uhr, Lentpark<br />
– Eisarena und Schwimmbad:<br />
EisParty jeden Samstag mit coolen<br />
DJ-Sounds. € 11,–/7,50<br />
SONNTAG 18<br />
Altes Pfandhaus: Jugendfotofest<br />
Blicktricks mit Pfiff! In Zeiten von<br />
Fake-News lud das fotopädagogische<br />
Projekt KameraKinder<br />
zum Fotomarathon rund um das<br />
Thema „Ich mach’ mir die Welt,<br />
wie sie mir gefällt!”. Mit Fantasie,<br />
Experimentierfreude und ein paar<br />
Kameratricks lösten über 300<br />
junge Fotofans in vielen Städten<br />
NRWs 10 spannende fotografische<br />
Aufgaben. Tolle Fotos entstanden<br />
zu Aufgaben wie „Ausgetrickst“,<br />
„Hübsch Hässlich” oder „Wie im<br />
Krimi“. Heute werden alle Fotoserien<br />
zu sehen sein und die besten<br />
prämiert. Doch nicht nur die<br />
Gewinner des Wettbewerbs sollten<br />
sich den Termin merken: Alle<br />
jungen Fotofans sind ab 14.30 Uhr<br />
zu spannenden Fotoaktionen zum<br />
Mitmachen eingeladen, bevor um<br />
16 Uhr die Preisverleihung startet.<br />
11.00 bis 19.00 Uhr, Schokoladenmuseum:<br />
Markt der Chocolatiers<br />
siehe 14.11.<strong>2018</strong><br />
12.00 bis 18.00 Uhr, Balloni: DIY<br />
DesignMarkt Köln Die Messe für<br />
kreative und individuelle Produkte<br />
kommt wieder nach Köln. Zahlreiche<br />
Künstler und Jungdesigner<br />
aus ganz Deutschland bieten<br />
handgefertigte Unikate, individuelle<br />
Kleidung, Accessoires und vieles<br />
mehr an. € 4,–/3,–/bis 14 Jahre frei<br />
MONTAG 19<br />
© istock_Illya Vinogradov<br />
SAMSTAG 17<br />
8.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Neptunplatz,<br />
Venloer Straße: Gebraucht-<br />
Fahrradmarkt Infos unter<br />
www.fahrradmarkt-koeln.de<br />
9.00 bis 16.00 Uhr, Kölnmesse<br />
Halle 4.1, Eingang West: Berufe<br />
Live Rheinland siehe 16.11.<strong>2018</strong><br />
10.00 bis 19.00 Uhr, Schokoladenmuseum:<br />
Markt der<br />
Chocolatiers siehe 14.11.<strong>2018</strong><br />
10.00 bis 17.00 Uhr, : Bogenbauen<br />
und schießen Jugendliche ab 10<br />
Jahren und Erwachsene bauen<br />
einen Bogen und lernen damit<br />
umzugehen. Anmeldung erforderlich<br />
unter www.bogenschiessenkoeln.com.<br />
10.00 bis 16.00 Uhr, Bürgerhaus<br />
Stollwerck: Auf in die Welt Die<br />
Messe für Schüleraustausch, High<br />
School, Gap Year, Sprachreisen,<br />
9.30 bis 13.00 Uhr, nimm! Köln-<br />
Porz: Coaching für Fachkräfte<br />
Kostenlose Einführung in die<br />
inklusive Medienarbeit mit<br />
Jugendlichen vom netzwerk<br />
inklusion mit medien. Infos und<br />
Anmeldung unter www.inklusivemedienarbeit.de<br />
DIENSTAG 20<br />
17.00 bis 19.00 Uhr, Kunstmuseum<br />
Bonn: Große Meisterzeichner<br />
siehe 3.11.<strong>2018</strong><br />
19.30 Uhr, Theater Marabu Bonn:<br />
„Und auch so bitterkalt” Die<br />
Romanvorlage schildert Lucindas<br />
Lebenshunger in einer Welt<br />
zwischen Selbstoptimierungswahn<br />
und Sinnsuche. Sichtbares<br />
Zeichen von Lucindas Versuch,<br />
aus bestehenden Normen und<br />
Konventionen auszubrechen, ist<br />
ihre Magersucht. Vormittags bitte<br />
anmelden. Für Jugendliche ab 14<br />
Jahren.<br />
36 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18
SERVICE<br />
VERANSTALTUNGEN NOVEMBER/ DEZEMBER<br />
MITTWOCH 21<br />
10.00 Uhr, Theater Marabu Bonn:<br />
„Und auch so bitterkalt” siehe<br />
20.11.<strong>2018</strong><br />
DONNERSTAG 22<br />
10.00 oder 19.30 Uhr, Junges Theater<br />
Bonn: „You are the Reason”<br />
Wie inszenieren Jugendliche sich<br />
selbst in den Sozialen Netzwerken<br />
und in virtuellen Welten, wo jeder<br />
scheinbar alles sein kann, was er<br />
will? Welche Beziehungen entstehen<br />
dabei, und wie verändern sich<br />
dabei die realen Beziehungen der<br />
Jugendlichen und ihr Verhalten<br />
untereinander? Diese Fragen standen<br />
am Anfang der Entwicklung<br />
des Theaterstücks für Jugendliche<br />
ab 13 Jahren.<br />
FREITAG 23<br />
Alte Feuerwache: SHAKE IT!<br />
Tanz / Körperpolitik / Empowerment<br />
– Der Fach- und Aktionstag<br />
lädt Mädchen und Frauen,<br />
Tanzschaffende, Pädagogen<br />
und Studierende verschiedener<br />
Fachrichtungen zum Erfahrungsaustausch<br />
ein. In Impulsvorträgen,<br />
Lectures, Workshops, Gesprächsrunden<br />
und einer Performance<br />
werden unterschiedliche Perspektiven<br />
auf das Empowerment-Potential<br />
von Tanz sichtbar. Infos und<br />
Anmeldung an henrike.kollmar@<br />
landesbuerotanz.de<br />
11.00 Uhr, COMEDIA Theater:<br />
„Tigermilch“ Nini und Jameelah<br />
sind unzertrennlich und mit<br />
ihren vierzehn Jahren eigentlich<br />
erwachsen, finden sie. Sie mischen<br />
Milch, Mariacron und Maracujasaft,<br />
nennen das Tigermilch und<br />
streifen durch den Sommer, der ihr<br />
letzter gemeinsamer sein könnte.<br />
Für Jugendliche ab 15 Jahren.<br />
SAMSTAG 24<br />
Theaterhaus Köln: Catan- Das Spiel<br />
WM <strong>2018</strong> Die besten Catan-Spieler<br />
der Welt kämpfen heute und<br />
morgen um den Weltmeistertitel.<br />
www.catan.de<br />
8.00 bis 16.00 Uhr, Barcelona-<br />
Allee, Rückseite Köln-Arkaden,<br />
Köln-Kalk: Gebraucht-Fahrradmarkt<br />
Infos unter<br />
www.fahrradmarkt-koeln.de<br />
10.30 bis 16.30 Uhr, Bogenlust,<br />
Schloss Türnich: Tageskurs Bogenschießen<br />
in Kerpen Theoretische<br />
und praktische Einführung in die<br />
Handhabung von Pfeil und Bogen.<br />
Anmeldung erforderlich unter<br />
www.bogenlust.de<br />
19.00 Uhr, COMEDIA Theater:<br />
„Tigermilch“ siehe 23.11.<strong>2018</strong><br />
19.00 bis 22.00 Uhr, Lentpark –<br />
Eisarena und Schwimmbad:<br />
EisParty jeden Samstag mit coolen<br />
DJ-Sounds. € 11,–/7,50<br />
SONNTAG 25<br />
9.00 bis 16.00 Uhr, Palladium:<br />
Bachelor and More Messe Köln<br />
Die Messe bietet Orientierung im<br />
Infodschungel und unterstützt mit<br />
zahlreichen Ausstellern und einem<br />
begleitenden Vortragsprogramm<br />
bei der Studienwahl. Infos unter<br />
www.bachelor-and-more.de<br />
€ 5,–/Online-Anmeldung € 3,–<br />
Theaterhaus Köln: Catan- Das<br />
Spiel WM <strong>2018</strong> Die besten Catan-<br />
Spieler der Welt kämpfen heute<br />
und morgen um den Weltmeistertitel.<br />
www.catan.de<br />
18.00 Uhr, COMEDIA Theater:<br />
„Krabat – Jede/-r entscheidet<br />
selbst“ siehe 25.11.<strong>2018</strong><br />
18.00 Uhr, ZAK – Zirkus- und<br />
Artistikzentrum Köln: circus<br />
KICKS Die funfte Staffel – Jubiläum<br />
fur einen außergewöhnlichen Zirkuswettbewerb.<br />
siehe 4.11.<strong>2018</strong><br />
MONTAG 26<br />
11.00 oder 19.00 Uhr, COMEDIA<br />
Theater: „Krabat – Jede/-r entscheidet<br />
selbst“ siehe 25.11.<strong>2018</strong><br />
DIENSTAG 27<br />
10.00 Uhr, COMEDIA Theater:<br />
„Krabat – Jede/-r entscheidet<br />
selbst“ siehe 25.11.<strong>2018</strong><br />
17.00 bis 19.00 Uhr, Kunstmuseum<br />
Bonn: Große Meisterzeichner<br />
siehe 3.11.<strong>2018</strong><br />
DEZEMBER<br />
SAMSTAG 01<br />
8.00 bis 16.00 Uhr, Vorplatz der<br />
Agneskirche, Neusser Platz, Köln-<br />
Nippes: Gebraucht-Fahrradmarkt.<br />
Infos unter www.fahrradmarktkoeln.de<br />
10.30 bis 16.30 Uhr, Bogenlust,<br />
Binzenbach: Tageskurs Bogenschießen<br />
in der Eifel Theoretische<br />
und praktische Einführung in die<br />
Handhabung von Pfeil und Bogen.<br />
Anmeldung erforderlich unter<br />
www.bogenlust.de<br />
11.00 bis 13.00 Uhr, Kunstmuseum<br />
Bonn: Open Space<br />
Foto-Shooting vor Kunstwerken,<br />
Zeichnen im eigenen Skizzenbuch<br />
oder als großformatige<br />
Pflastermalerei im Außenbereich<br />
des Museum. Samstags-Treff<br />
für Jugendliche ab 12 Jahren.<br />
Kostenfrei!<br />
14.00 bis 18.00 Uhr, SAE Institute<br />
Köln: Tag der offenen Tür Ausführliche<br />
Informationen über die<br />
Ausbildungen und Studiengänge<br />
beim SAE Institute. Workshops und<br />
Vorträgen geben einen Einblick in<br />
die Arbeit von Medienschaffenden.<br />
www.sae.edu<br />
SONNTAG 02<br />
15.00 bis 17.00 Uhr, Carl Duisberg<br />
Centren: England und Ireland<br />
Day Vertreter einer englischen<br />
und irischen Partnerorganisation<br />
stehen Rede und Antwort zum<br />
Thema „Schulbesuch in England<br />
und Irland“. Interessierte erfahren<br />
alles über das englische und<br />
irische Schulsystem, das Leben<br />
in der Gastfamilie sowie über<br />
die Vorbereitung und Betreuung<br />
während des Auslandsaufenthaltes.<br />
Veranstaltungsort ist die Jugendherberge<br />
Köln-Deutz, Siegesstr. 5,<br />
50679 Köln. Anmeldung unter<br />
0221 – 16 26-207 oder<br />
highschool@cdc.de. Eintritt frei!<br />
© istockphoto.com/omgimages<br />
Köln<br />
COLONIA VERLAG<br />
23. März 2019<br />
SAMSTAG, 23. MÄRZ 2019 VON 11–18 UHR<br />
FORUM VHS/RAUTENSTRAUCH-JOEST-MUSEUM<br />
www.kaenguru-online.de www.feriencampmesse.de<br />
ich bin kein berliner!<br />
ampeljeck • c/o Känguru Colonia Verlag • ampeljeck@koeln.de • www.ampeljeck.de<br />
kölsche lichtgestalt<br />
ampeljeck ®<br />
ampeljeck ®<br />
kölsche<br />
kölsche<br />
lichtgestalt<br />
lichtgestalt<br />
ich bin kein berliner!<br />
ampeljeck • c/o Känguru Colonia Verlag • ampeljeck@koeln.de • www.ampeljeck.de<br />
ampeljeck • c/o Känguru Colonia Verlag • ampeljeck@koeln.de • www.ampeljeck.de<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />
37
SERVICE<br />
VERANSTALTUNGEN DEZEMBER/JANUAR/FEBRUAR<br />
IMPRESSUM<br />
18.30 Uhr, COMEDIA Theater:<br />
„Values // Värde // Werte”<br />
siehe 1.10.<strong>2018</strong><br />
DIENSTAG 04<br />
20.00 Uhr, LANXESS arena:<br />
Hatsune Miku Der virtuelle Popstar<br />
im Live-Konzert. Hatsune Miku<br />
ist eine japanische Pop-Ikone.<br />
Das Geheimnis ihres unglaublichen<br />
Erfolges: Sie performt dank<br />
modernster 3D-Projektion und<br />
synthetischer Stimme rein virtuell.<br />
MITTWOCH 05<br />
10.00 und 19.00 Uhr, Freies Werkstatt<br />
Theater Köln: Trollwut<br />
Das preisgekrönte Theaterkollektiv<br />
pulk fiktion bringt ein glitzerndes,<br />
lautes, trashiges Lecture-Musical<br />
auf die Bühne, das im digitalen<br />
Wirbelsturm von Meinungsblasen<br />
und Internet-Trollen nach Klartext<br />
sucht. Den Ausgangspunkt bilden<br />
Interviews mit Jugendlichen<br />
sowie eine intensive Recherche zu<br />
sozialen Medien und ihrer Wirkung.<br />
www.pulk-fiktion.de<br />
DONNERSTAG 06<br />
10.00 Uhr, Freies Werkstatt Theater<br />
Köln: Trollwut<br />
Siehe 5.12.<strong>2018</strong><br />
SAMSTAG 08<br />
8.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Friesenplatz:<br />
Gebraucht-Fahrradmarkt<br />
Infos unter www.fahrradmarktkoeln.de<br />
14.00 bis 17.30 Uhr, Kunstmuseum<br />
Villa Zanders Berg. Gladbach:<br />
Kunstlabor Das offene und<br />
integrative Angebot und richtet<br />
sich an Menschen ab 13 Jahren,<br />
ob mit oder ohne Behinderung.<br />
Ohne Anmeldung. Teilnahme<br />
kostenlos!<br />
SONNTAG 09<br />
11.00 Uhr, Forum Volkshochschule<br />
im Museum am Neumarkt:<br />
Der Skandal als vorlauter Bote<br />
Sonntags-Matinee im Forum<br />
Volkshochschule im Museum<br />
am Neumarkt: Vortrag, Film &<br />
Diskussion. Die Veranstaltungsreihe<br />
mit Hannes Heer trägt den Titel<br />
„Der Skandal als vorlauter Bote“<br />
und umfasst acht Vorträge bei<br />
denen es um die Geschichte der<br />
Verbrechen des NS-Staates und die<br />
dadurch entstandene Schuld geht.<br />
Infos unter www.nsdok.de. € 10,–<br />
18.00 Uhr, COMEDIA Theater:<br />
„Krabat – Jede/-r entscheidet<br />
selbst“ siehe 25.11.<strong>2018</strong><br />
MONTAG 10<br />
10.00 Uhr, Junges Theater Bonn<br />
im Kuppelsaal Thalia Metropol:<br />
„Anne Frank – Tagebuch” Anne<br />
Frank ist durch ihre Tagebücher<br />
zum Symbol für die vielen Millionen<br />
Juden geworden, die dem<br />
Holocaust zum Opfer fielen. Ihre<br />
Tagebücher fesseln und berühren<br />
Generationen von Lesern bis heute<br />
und mahnen, das Geschehene nie<br />
zu vergessen. Theaterfassung für<br />
Jugendliche ab 13 Jahren.<br />
DIENSTAG 11<br />
10.00 Uhr, Junges Theater Bonn<br />
im Kuppelsaal Thalia Metropol:<br />
„Anne Frank – Tagebuch” siehe<br />
10.12.<strong>2018</strong><br />
10.00 oder 19.00 Uhr, COMEDIA<br />
Theater: „Krabat – Jede/-r entscheidet<br />
selbst“ siehe 25.11.<strong>2018</strong><br />
17.00 bis 19.00 Uhr, Kunstmuseum<br />
Bonn: Große Meisterzeichner<br />
siehe 2.10.<strong>2018</strong> / siehe<br />
3.11.<strong>2018</strong> Begabtenförderung<br />
dienstags für Kinder ab 11 Jahren.<br />
Kostenfrei, Teilnahmekarten an der<br />
Museumskasse.<br />
MITTWOCH 12<br />
11.00 Uhr, COMEDIA Theater:<br />
„Krabat – Jede/-r entscheidet<br />
selbst“ siehe 25.11.<strong>2018</strong><br />
.<br />
19.30 Uhr, Theater Marabu Bonn:<br />
„Into outer space” Kosmo- und<br />
Astronautenhaben die Erde<br />
verlassen, um den Orbit oder<br />
den Mond zu erkunden. In ihren<br />
Tagebuch Aufzeichnungen<br />
und Gesprächsprotokollen, die<br />
während ihrer Reisen entstanden,<br />
finden wir verblüffende, erhellende<br />
und berührende Einsichten. Das<br />
Junge Ensemble Marabu spielt für<br />
Jugendliche ab 14 Jahren.<br />
SAMSTAG 15<br />
8.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Neptunplatz,<br />
Venloer Straße: Gebraucht-<br />
Fahrradmarkt Infos unter<br />
www.fahrradmarkt-koeln.de<br />
10.30 bis 16.30 Uhr, Bogenlust,<br />
Binzenbach: Tageskurs Bogenschießen<br />
in der Eifel Theoretische<br />
und praktische Einführung in die<br />
Handhabung von Pfeil und Bogen.<br />
Anmeldung erforderlich unter<br />
www.bogenlust.de<br />
19.00 bis 22.00 Uhr, Lentpark –<br />
Eisarena und Schwimmbad:<br />
EisParty jeden Samstag mit coolen<br />
DJ-Sounds. € 11,–/7,50<br />
SONNTAG 16<br />
15.00 Uhr, ZAK – Zirkus- und<br />
Artistikzentrum Köln: circus KICKS<br />
Die funfte Staffel – Jubiläum fur<br />
einen außergewöhnlichen Zirkuswettbewerb.<br />
siehe 4.11.<strong>2018</strong><br />
DIENSTAG 18<br />
17.00 bis 19.00 Uhr, Kunstmuseum<br />
Bonn: Große Meisterzeichner<br />
siehe 3.11.<strong>2018</strong><br />
MITTWOCH 19<br />
10.00 Uhr, Filmforum NRW im<br />
Museum Ludwig: Cinepoint<br />
– Schule des Sehens „Das 1.<br />
Evangelium – Matthäus” Schulkino-Reihe<br />
zum Thema „Rache<br />
– Schuld – Vergebung“ vom jfc<br />
Medienzentrum Köln. Gezeigt wird<br />
heute „Das 1. Evangelium – Matthäus“,<br />
geeignet fur die Oberstufe<br />
fur die Themen Sozialkunde, Philosophie,<br />
Psychologie, Geschichte<br />
und Religion. Anmeldung beim<br />
JFC Medienzentrum ist dringend<br />
erforderlich unter<br />
0221 – 13 05 61 50. € 3,–<br />
SAMSTAG 22<br />
8.00 bis 16.00 Uhr, Köln-Südstadt,<br />
Severinskirchplatz: Gebraucht-<br />
Fahrradmarkt Infos unter<br />
www.fahrradmarkt-koeln.de<br />
10.30 bis 16.30 Uhr, Bogenlust,<br />
Schloss Türnich: Tageskurs<br />
Bogenschießen in KerpenTheoretische<br />
und praktische Einführung<br />
in die Handhabung von Pfeil und<br />
Bogen. Anmeldung erforderlich<br />
unter www.bogenlust.de<br />
JANUAR<br />
SAMSTAG 12<br />
10.00 bis 16.00 Uhr, Historisches<br />
Rathaus Köln: Auf in die Welt Die<br />
Messe für Schüleraustausch, High<br />
School, Gap Year, Sprachreisen,<br />
Freiwilligendienste, Au Pair, Praktika,<br />
Work and Travel und Internationales<br />
Studium. Eintritt frei!<br />
www.schueleraustausch-portal.de<br />
10.00 bis 16.00 Uhr, Humboldt-Gymnasium:<br />
JUBi – Die<br />
Jugendbildungsmesse Beratung<br />
zu Themen wie Schüleraustausch,<br />
High School-Aufenthalte,<br />
Gastfamilie werden, Sprachreisen,<br />
Au-Pair, Work [&] Travel, Freiwilligendienste<br />
sowie Praktika im<br />
Ausland. Eintritt frei!<br />
FEBRUAR<br />
SONNTAG 03<br />
15.00 Uhr, ZAK – Zirkus- und<br />
Artistikzentrum Köln: circus KICKS<br />
Die funfte Staffel – Jubiläum fur<br />
einen außergewöhnlichen<br />
Zirkuswettbewerb. siehe 4.11.<strong>2018</strong><br />
FREITAG 08<br />
9.00 bis 16.00 Uhr, Congress-<br />
Centrum Nord Kölnmesse:<br />
Einstieg Köln – Studien- und<br />
Berufswahl live! In Halle 7 der<br />
Koelnmesse können sich Jugendliche<br />
der Jahrgangsstufen 8 bis 13<br />
sowie Lehrer und Eltern heute und<br />
morgen kostenlos bei rund 300<br />
Ausstellern über Berufsbranchen,<br />
Ausbildungsgänge und Studienmöglichkeiten<br />
informieren.<br />
Eintritt frei!<br />
Sonderveröffentlichung<br />
Känguru Colonia Verlag GmbH<br />
Hansemannstr. 17–21<br />
50823 Köln<br />
Tel. 0221 – 99 88 21-0<br />
www.kaenguru-online.de<br />
Auflage<br />
35.000<br />
26.000 Teilbeilage im<br />
<strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> in KÄNGURU<br />
Stadtmagazin für Familien<br />
in KölnBonn, 9.000 freie<br />
Verteilung<br />
Redaktionsleitung<br />
Petra Hoffmann<br />
Mitarbeit<br />
Saskia Craiu,<br />
Sue Herrmann,<br />
Sonja Hoffmann,<br />
Ursula Katthöfer,<br />
Stefan Knittler,<br />
Hanka Meves-Fricke,<br />
Karo Nowak,<br />
Teresa Petruschke,<br />
Anja Schimanke,<br />
Petra Schulte,<br />
Hannah Süsterhenn<br />
Mediaberatung<br />
Sonja Bouchireb<br />
bouchireb@kaenguru-online.de<br />
Christine David<br />
david@kaenguru-online.de<br />
Susanne Geiger-Krautmacher<br />
geiger@kaenguru-online.de<br />
Petra Priggemeyer<br />
priggemeyer@kaenguru-online.de<br />
Gestaltung<br />
Bianca Werninghaus,<br />
www.designfee.com<br />
Lektorat<br />
Kirsten Nagel<br />
Titelfoto<br />
© iStockphoto.com/svetikd<br />
Foto Stefan Knittler:<br />
© Kay-Uwe Paulen Krake<br />
Influencerfotos<br />
Lisa und Lena, Bibi:<br />
© 9EkieraM1/CC BY-SA 3.0<br />
Dagi Bee, Felix von der Laden,<br />
Bam: © Raimond Spekking/<br />
CC BY-SA 4.0<br />
LeFloid: © Superbass/<br />
CC BY-SA 4.0<br />
Stefanie Giesinger: © Carlos<br />
Delgado/CC BY-SA 4.0,<br />
Freshtorge:<br />
© Frank Schwichtenberg/<br />
CC BY-SA 3.0<br />
Bildnachweise am Foto<br />
Das nächste<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong><br />
erscheint im<br />
März 2019.<br />
38 <strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18
SERVICE<br />
VERANSTALTER<br />
A<br />
Abenteuer in Köln<br />
Xantener Str. 135, 50735 Köln<br />
www.facebook.com/abenteuerinkoeln<br />
AbenteuerHallenKALK<br />
Christian-Sünner-Str. 8, 51103 Köln<br />
Tel. 0221 – 880 84 08<br />
www.abenteuer-halle.de<br />
Akademie artig<br />
Beethovenstr. 27, 50674 Köln<br />
Tel. 0221 – 47 67 08 55<br />
www.akademie-artig.de<br />
Alte Feuerwache<br />
Melchiorstr. 3, 50670 Köln<br />
Tel. 0221 – 973 15 50<br />
www.altefeuerwachekoeln.de<br />
Altes Pfandhaus<br />
Kartäuser Wall 20, 50678 Köln<br />
Tel. 0221 – 278 36 85<br />
www.altes-pfandhaus.de<br />
B<br />
Balloni<br />
Ehrenfeldgürtel 88-94<br />
50823 Köln<br />
Tel. 0221-510 91- 0<br />
www.balloni.de<br />
Bogenlust<br />
Tel. 02236 – 336 36 41<br />
www.bogenlust.de<br />
Bonner Rheinaue<br />
Ludwig-Erhard-Allee, 53175 Bonn<br />
www.bonn.de<br />
Bubenheimer Spieleland<br />
Burg Bubenheim 1, 52388 Nörvenich<br />
Tel. 02421 – 711 94<br />
www.bubenheimer-spieleland.de<br />
Burg Satzvey<br />
An der Burg 3, 53894 Mechernich<br />
Tel. 02256 – 95 83 11<br />
www.burgsatzvey.de<br />
Bürgerhaus Stollwerck<br />
Dreikönigenstr. 23, 50678 Köln<br />
Tel. 0221 – 99 11 08-0<br />
www.buergerhausstollwerck.de<br />
Bürgerzentrum Deutz<br />
Tempelstr. 41-43, 50679 Köln<br />
Tel. 0221 – 22 19 14 59<br />
www.buergerzentrum-deutz.de<br />
Bürgerzentrum Engelshof<br />
Oberstr. 96, 51149 Köln<br />
Tel. 02203 – 160 08<br />
www.buergerzentrum-engelshof.<br />
de<br />
C<br />
Carl Duisberg Centren<br />
Hansaring 49-51, 50670 Köln<br />
Tel. 0221 – 16 26-277<br />
www.cdc.de<br />
Casamax Theater<br />
Berrenrather Str. 177, 0937 Köln<br />
Tel. 0221 – 44 76 61<br />
www.casamax-theater.de<br />
Cassiopeia Bühne<br />
Bergisch Gladbacher Str. 499-501<br />
51067 Köln<br />
Tel. 0221 – 937 87 87<br />
www.cassiopeia-buehne.de<br />
Cinenova<br />
Herbrandstr. 11, 50825 Köln<br />
Tel. 0221 – 99 57 83 10<br />
www.cinenova.de<br />
COMEDIA Theater<br />
Vondelstr. 4-8, 50677 Köln<br />
Tel. 0221 – 88 87 73 33<br />
www.comedia-koeln.de<br />
E<br />
E-Werk Köln<br />
Schanzenstr. 36, 51063 Köln<br />
Tel. 0221 – 967 90<br />
www.palladium-koeln.de/<br />
e-werk.de<br />
Einstieg Studien- und Berufsberatung<br />
Tel. 0221 – 398 09-30<br />
www.einstieg.com<br />
Erholungshaus Leverkusen<br />
Nobelstr. 37, 51368 Leverkusen<br />
Tel. 0214 – 30-412 83/84<br />
www.kultur.bayer.de<br />
F<br />
FamilienForum Südstadt<br />
Arnold-von-Siegen-Str. 7,<br />
50678 Köln<br />
Tel. 0221 – 93 18 40-0<br />
www.familienbildung-koeln.de<br />
FiB e.V. im Leskanpark, Haus 31<br />
Waltherstr. 49-51, 51069 Köln<br />
Tel. 0221 – 97 77 46 90<br />
www.fibev.de<br />
Filmforum NRW im Museum<br />
Ludwig<br />
Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln<br />
www.filmforumnrw.de<br />
Forum Leverkusen<br />
Am Büchelter Hof 9,<br />
51373 Leverkusen<br />
www.leverkusen.com<br />
Freies Werkstatt Theater Köln<br />
Zugweg 10, 50677 Köln<br />
Tel. 0221 – 32 78 17<br />
www.fwtkoeln.de<br />
H<br />
Hansa-Gymnasium<br />
Gereonsmühlengasse 4,<br />
50670 Köln<br />
www.hansa-gymnasium-koeln.de<br />
Haus Wasserburg<br />
Pallottistr. 2, 56179 Vallendar<br />
www.haus-wasserburg.de<br />
Historisches Rathaus Köln<br />
Rathausplatz, 50667 Köln<br />
Horizont Theater<br />
Thürmchenswall 25, 50668 Köln<br />
Tel. 0221 – 13 16 04<br />
www.horizont-theater.de<br />
Humboldt-Gymnasium<br />
Kartäuserwall 40, 50676 Köln<br />
JFC Medienzentrum Köln<br />
Hansaring 84-86, 50670 Köln<br />
Tel. 0221- 130 56 150<br />
www.jfc.info<br />
J<br />
Junges Literaturhaus<br />
Großer Griechenmarkt 39,<br />
50676 Köln<br />
Tel. 0221 – 99 55 58 11<br />
www.junges-literaturhaus.de<br />
Junges Theater Bonn<br />
Hermannstr. 50, 53225 Bonn-Beuel<br />
Tel. 0228 – 46 36 72<br />
www.jt-bonn.de<br />
K<br />
Käthe Kollwitz Museum Köln<br />
Neumarkt 18-24, 50667 Köln<br />
Tel. 0221 – 227 28 99<br />
www.kollwitz.de<br />
KKT Kölner Künstler Theater<br />
Grüner Weg 5, 50825 Köln<br />
Tel. 0221 – 510 76 86<br />
www.k-k-t.de<br />
Kölner Zoo<br />
Riehler Str. 173, 50735 Köln<br />
www.koelnerzoo.de<br />
Krewelshof Lohmar<br />
Krewelshof 1, 53797 Lohmar<br />
Tel. 02205 – 89 77 05<br />
www.krewelshof.de<br />
Kultur- und Medienzentrum<br />
Pulheim<br />
Steinstr. 13-17, 50259 Pulheim<br />
Tel. 02238 – 80 81 16<br />
Kunst- und Ausstellungshalle der<br />
BRD<br />
Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113<br />
Bonn<br />
Tel. 0228 – 917 12 92<br />
www.bundeskunsthalle.de<br />
Kunstmuseum Bonn<br />
Friedrich-Ebert-Allee 2, 53113<br />
Bonn<br />
Tel. 0228 – 77 62 60<br />
www.kunstmuseum-bonn.de<br />
Kunstmuseum Villa Zanders Berg.<br />
Gladbach<br />
Konrad-Adenauer-Platz 8<br />
51465 Bergisch Gladbach<br />
Tel. 02202 – 14 23 34 oder 14<br />
23 56<br />
www.villa-zanders.de<br />
L<br />
LANXESS arena<br />
Willy-Brandt-Platz 1, 50679 Köln<br />
Tel. 0221 – 80 20<br />
www.lanxess-arena.de<br />
Lentpark – Eisarena und<br />
Schwimmbad<br />
Lentstr. 30, 50668 Köln<br />
Tel. 0221 – 27 91 80 10<br />
www.lentpark.de<br />
LVR Industriemuseum Euskirchen<br />
Carl-Koenen-Straße, 53881<br />
Euskirchen<br />
Tel. 02234 – 992 15 55<br />
www.industriemuseum.lvr.de<br />
M<br />
Max Ernst Museum Brühl<br />
Max-Ernst-Allee 1, 50321 Brühl<br />
www.maxernstmuseum.de<br />
Messe Essen<br />
Norbertstr. 2, 45131 Essen<br />
Tel. 0201 – 72 44-0<br />
www.messe-essen.de<br />
Metropol Theater<br />
Eifelstr. 33, 50677 Köln<br />
Tel. 0221 – 32 17 92<br />
www.metropol-theater-koeln.de<br />
minibib Wasserturm Kalk<br />
Kalker Hauptstr. 55, 51103 Köln<br />
www.stbib-koeln.de<br />
N<br />
Naturzentrum Eifel<br />
Urftstr. 2-4, 53947 Nettersheim<br />
Tel. 02486 – 12 46<br />
www.naturzentrum-eifel.de<br />
NS-Dokumentationszentrum<br />
(EL-DE-Haus)<br />
Appellhofplatz 23-25<br />
50667 Köln<br />
Tel. 0221 – 221-263 32<br />
www.nsdok.de<br />
O<br />
Oper Bonn<br />
Am Boeselagerhof 1, 53111 Bonn<br />
Tel. 0228 – 77 80 00<br />
www.theater-bonn.de<br />
P<br />
Palladium<br />
Schanzenstr. 40, 51063 Köln<br />
www.palladium-koeln.de<br />
R<br />
Rautenstrauch-Joest-Museum<br />
Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln<br />
Tel. 0221 – 221-313 56<br />
www.museenkoeln.de/Rjm<br />
S<br />
Sachensucherin<br />
Tel. 0178 – 824 62 83<br />
www.auf-koelner-spuren.de<br />
SAE Institute Köln<br />
Carlswerkstr. 11c, 51063 Köln<br />
koeln.sae.edu/de/home<br />
Schokoladenmuseum<br />
Am Schokoladenmuseum 1a<br />
50678 Köln<br />
Tel. 0221 – 931 88 80<br />
www.schokoladenmuseum.de<br />
Schulzentrum Hardtberg<br />
Gaußstr. 2, 53125 Bonn<br />
Stadtgarten<br />
Venloer Str. 40, 50672 Köln<br />
www.stadtgarten.de<br />
StattReisen Bonn<br />
Tel. 0228 – 65 45 53<br />
www.stattreisen-bonn.de<br />
T<br />
Theater Marabu Bonn<br />
Kreuzstr. 16, 53225 Bonn<br />
Tel. 0228 – 433 97 59<br />
www.theater-marabu.de<br />
Theaterhaus Köln<br />
Stammstr. 38, 50823 Köln<br />
Tel. 0221 – 261 11 50<br />
www.theaterhaus-koeln.de<br />
U<br />
Uni Bonn Hauptgebäude<br />
Am Hof 1, 53113 Bonn<br />
V<br />
Volkssternwarte (Schiller-Gymnasium)<br />
Nikolausstr. 55, 50937 Köln<br />
Tel. 0221 – 41 54 67<br />
www.volkssternwarte-koeln.de<br />
Z<br />
ZAK – Zirkus- und Artistikzentrum<br />
Köln<br />
An der Schanz 6, 50735 Köln<br />
Tel. 0221 – 702 16 78<br />
www.zak-koeln.com<br />
zdi Zentrum Köln<br />
Julius-Bau-Str. 2, 51063 Köln<br />
Zentralbibliothek Köln<br />
Josef-Haubrich-Hof 1, 50676 Köln<br />
Tel. 0221 – 221-238 22<br />
www.stbib-koeln.de<br />
<strong>KÄNGURUplus</strong> 10/18<br />
39
Erstes<br />
Mal Pickel<br />
haben<br />
Es gibt für Jugendliche ganz viele „erste Male“...<br />
Welche Fragen habt ihr?<br />
Wo bekommt ihr verlässliche Antworten?<br />
FRAGEN<br />
AUCH ANDREA MAIS UND<br />
DR. HEIKE KRAMER SIND ALS<br />
ÄRZTINNEN FÜR DIE ÄGGF<br />
AN SCHULEN IM EINSATZ<br />
Sie sprechen also in Ihren<br />
Informationsstunden mit den<br />
Jugendlichen nicht nur über<br />
„DAS“ erste Mal?<br />
AM: Genau, Viele meinen, dass dieses eine<br />
„erste Mal“ das wichtigste Thema in der<br />
Sexualaufklärung sei. Dabei gibt es so viele<br />
andere „erste Male“ auf dem Weg zum<br />
Erwachsen werden. Darüber in vertrauter<br />
Umgebung mit ExpertInnen zu reden ist hilfreich,<br />
damit dann das erste Mal Sex nicht<br />
nur ein Schönes, sondern auch ein „sicheres“<br />
Ereignis ist.<br />
In welchen Altersklassen<br />
sprechen Sie denn darüber?<br />
AM: Umfang und Inhalte zu den verschiedenen<br />
Themen sind abhängig vom Alter und<br />
Entwicklungsstand der SchülerInnen. Nicht<br />
jedes Mädchen oder jeder Junge in der<br />
7. Klasse interessiert sich zum Beispiel schon<br />
für Sex. Wenn doch, muss natürlich auch<br />
über Verhütung von ungeplanten Schwangerschaften<br />
und auch sexuell übertragbaren<br />
Infektionen (STI) gesprochen werden.<br />
Das gemeinsame Präventionsprojekt an Schulen<br />
Erstes<br />
Mal Akohol<br />
trinken<br />
Erstes<br />
Mal die Pille<br />
nehmen<br />
Erstes<br />
Mal Pornos<br />
sehen<br />
Erstes<br />
Mal Sex<br />
haben<br />
Erstes<br />
Mal Samenerguss<br />
Erstes<br />
Mal Liebeskummer<br />
Erstes Mal bei<br />
Frauenarzt/-ärztin.<br />
Gegen Gebärmutterhalskrebs<br />
geimpft<br />
werden<br />
Erstes<br />
Mal bei<br />
Urologe/-in<br />
www.ich-bin-wichtig.org<br />
Was interessiert Jugendliche<br />
am meisten, wenn es um<br />
„DIESES“ erste Mal geht?<br />
HK: Meistens möchten die Mädchen<br />
wissen, ob das „erste Mal“ weh tut oder<br />
„Muss es beim ersten Mal bluten?“, aber<br />
auch, ab wann man denn Sex haben dürfte<br />
oder sogar sollte. Viele Jungen haben Sorge<br />
, dass sie etwas falsch machen könnten,<br />
dass der Samenerguss zu schnell kommt<br />
oder ob ihr Penis auch lang genug ist.<br />
Pornokonsum hilft dabei auch nicht weiter.<br />
Die Jugendlichen lesen und hören viel in<br />
den Medien, wissen aber häufig nicht, welche<br />
Antworten verlässlich sind. Wenn zum<br />
Beispiel ihre Lieblingsbloggerin ein Statement<br />
zu diesem Thema abgibt, wird das<br />
sehr gerne übernommen und nicht hinterfragt.<br />
Ganz schön gefährlich!<br />
In unseren Informationsstunden können<br />
die SchülerInnen ihre Fragen auch schriftlich<br />
stellen, also völlig anonym.<br />
www.knappschaft.de<br />
www.äggf.de<br />
Erstes<br />
Mal die Pille<br />
danach<br />
benötigen<br />
Erstes<br />
Mal Regelblutung<br />
Erstes<br />
Mal Verhütungspanne<br />
haben<br />
Wann sollten Eltern mit ihren<br />
Kindern über Sexualität und<br />
Verhütung sprechen?<br />
Erstes<br />
Mal verliebt<br />
sein<br />
Erstes Mal<br />
Kondome<br />
probieren<br />
AM: Auf jeden Fall immer, wenn ihr Kind sie<br />
danach fragt – und rechtzeitig! Natürlich dem<br />
Alter angepasst. Sexualerziehung ist eine<br />
wichtige Aufgabe von Eltern und sollte entwicklungsbegleitend<br />
stattfinden. Spätestens<br />
wenn in der Schule darüber gesprochen wird,<br />
sollten Eltern das Thema auch zu Hause aufgreifen.<br />
Auch Verhütung! Es ist enorm wichtig,<br />
dass die Jugendlichen wissen, dass sie sich<br />
bei Fragen an die Eltern wenden können.<br />
Aber nicht jedes Elternteil fühlt sich wohl damit.<br />
Auf unseren Elternabenden, die wir ebenfalls<br />
an den Schulen anbieten, greifen wir genau<br />
diese Fragen auf und geben so den Eltern<br />
Hilfestellungen und vermitteln Handlungskompetenz.<br />
Was müssen die Schulen tun,<br />
damit Sie oder eine Ihrer<br />
KollegInnen von der ÄGGF<br />
zu ihnen kommen?<br />
ANZEIGE<br />
Ärztinnen und Ärzte der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung<br />
e.V. (ÄGGF) kommen in eure Schulklasse, sprechen mit euch in<br />
geschlechtsgleichen Mädchen-/Jungengruppen und beantworten eure Fragen.<br />
Interessiert? Dann sagt es euren Lehrerinnen und Lehrern weiter!<br />
Hier findet ihr alle Infos, damit das Projekt auch an eurer Schule starten kann:<br />
HK: Auf www.ich-bin-wichtig.org<br />
finden die Schulen alle wichtigen Informationen<br />
rund um das gemeinsame Präventionsprojekt<br />
der ÄGGF und der Krankenkasse<br />
KNAPPSCHAFT. Eine Bewerbung ist ganz unkompliziert.<br />
Die nötigen Dokumente hierfür finden<br />
sie ebenfalls dort. Das Projekt ist für alle<br />
Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 aufwärts<br />
in geschlechtsgetrenntem Klassenverband<br />
konzipiert und für die Schulen kostenfrei. ^