FINDORFF Magazin | Januar-Februar 2020

vogelmediabremen

ISSN 2567-2061 JANUAR | FEBRUAR 2020

FINDORFF

NEU! Jetzt mit

Rundum

GESUND

Die Gesundheits-Tipps

RESTEFEST MIT KATARZYNA SWENDROWSKI

Second Plant: Essen aus der Tonne

ALTES PUMPWERK

Kulturangebote vor besonderer Kulisse

VORLESETAG DER STIFTUNG LESEN

Dichterin Anna Ribeau liest in der Schule Am Weidedamm

WWW.MAGAZINEFUERBREMEN.DE


EDITORIAL

Liebe Findorfferinnen,

liebe Findorffer!

und im Laufe des Schuljahres wechseln durchaus

auch mal die Rollen.

Immer wieder schön ist es für mich als

Deutschlehrerin, den entscheidenden Moment

miterleben zu dürfen, wenn “der Groschen gefallen

ist“, wenn die erste Synthese der Buchstaben

geschieht. Die Buchstaben werden

zusammengezogen, erste Worte werden erlesen

und die Kinder erkennen: „Ich kann jetzt

lesen!“

Auch der von der Stiftung Lesen initiierte

deutschlandweite Vorlesetag hat mittlerweile

Tradition an der Schule Am Weidedamm. So

gelang es in den letzten Jahren, immer mit Hilfe

zahlreicher engagierter Eltern, das Märchen der

Bremer Stadtmusikanten in diversen Sprachen

vorlesen zu lassen.

Wiebke Holzapfel

Klassenlehrerin 4a

Schule Am Weidedamm

für mich gehört es zu dieser manchmal ungemütlichen

Jahreszeit einfach dazu: Lesen. Ein

gutes Buch, ein heißer Tee, beides auf dem Sofa

genießen.

Genauso genießen es die Kinder der Schule Am

Weidedamm, wenn ihre Lehrerinnen ihnen in

den Frühstückspausen etwas vorlesen. Jedes

Kind packt sein Frühstück aus, richtet seinen

Platz ein und dann wird gemeinsam gegessen

und gelauscht. Die Kolleginnen lesen altersgerechte

Kinderbücher vor, das Angebot reicht

dabei vom Astrid-Lindgren-Klassiker bis hin zur

zeitgenössischen Kinderliteratur. Es ist für uns

Kolleginnen interessant zu beobachten, wie

Kinder sich auf die Geschichten einlassen.

Schließlich zeigt das Vorlesen viel schönere Bilder

als das Fernsehen! Manch ein Kind vergisst

vor lauter konzentriertem Zuhören das Essen,

dann heißt es: „Essen nicht vergessen!“

Lesen gehört zum Schulalltag. So verabreden

sich beispielsweise die Patenklassen, jeweils

eine erste und eine vierte Klasse, zu einer gemeinsamen

Lesestunde, Groß liest Klein vor,

Bezaubernd war auch unser literarischer Spaziergang

durch den Bürgerpark. An zahlreichen

Stationen konnten die Kinder den vorlesenden

Eltern und Freiwilligen lauschen. Da wurden

Gedichte inszeniert, kleine Szenen aus Bilderbüchern

dargestellt, die herbstliche Natur des

Bürgerparks war Bühne für Kinderliteratur und

wurde von den Vorlesenden mit einbezogen.

Ein tolles Erlebnis für die Kinder.

Gelungen war auch unser diesjähriger Vorlesetag,

an dem sich alle Klassen in der Turnhalle

versammelten und der Dichterin Anna Ribeau

lauschten. Im Anschluss durften zwei Klassen

Frau Ribeau in ihr Atelier Geh-dicht begleiten,

um dort kreativ mit der geschriebenen Sprache

umzugehen. Dabei entstanden Buchstabenbilder

und Wortspiele, die auch jetzt noch in den

Schaufenstern in der Dresdener Straße zu bewundern

sind.

Ich wünsche Ihnen, nicht nur in der dunklen

Jahreszeit, immer ein gutes Buch an Ihrer Seite,

das es Ihnen ermöglicht, den Alltag hinter sich

zu lassen und ganz neue Welten kennenzulernen

- genau wie unsere Schulkinder es immer

wieder erleben, wenn sie in der (Vor-)Lesezeit

in ihren Büchern versinken.

Ihre

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Jalousien

Insektenschutz

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FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 3


INHALTSVERZEICHNIS

32

HOHER BESUCH IM TURM

Heimat der Begegnungsstätte der

Martin-Luther-Gemeinde im Erdgeschoss

sowie der von Dorothea,

Albertus und Johann in luftiger Höhe

KULTUR TRIFFT TECHNIK

Altes Pumpwerk wurde vom Verein

Altes Pumpwerk e.V. in ein Museum

verwandelt und bietet vielfältige

kulturelle Veranstaltungen

14

RESSOURCEN NUTZEN

Katarzyna Swendrowski aus

Findorff bietet Erlebnis-Workshops

von Second Plant und regelmäßige

Restefeste mit weggeworfenen

Lebensmitteln

18

FRISCH GEMISCHTES

06 Aktuell, informativ, menschlich:

unser buntes Stadtteilleben

VEREIN ALTES PUMPWERK E.V.

14 Technik-Denkmal bietet dank

engagierten Vereins viele kulturelle

Highlights mit oft ausverkauften

Veranstaltungen und

ein Museum

SECOND PLANT

18 Essen aus der Tonne: Lebensmittel

müssen nicht im Müll

landen, meint Katarzyna Swendrowski

und feiert regelmäßig

Restefeste

FINDORFFER GESCHÄFTSLEUTE

24 Auch in diesem Jahr werden die

Findorffer Geschäftsleute wieder

viele Aktionen und Events im

Stadtteil auf die Beine stellen

AN DIE BÜCHER, FERTIG, LOS!

26 Für Lesestimmung pur sorgte

die Dichterin Anna Ribeau, als

sie vor über 200 Schülern an

der Grundschule Am Weidedamm

vorlas

WICHTIGE ADRESSEN

30 Die Ärztetafel für Findorff

BEGEGNUNGSSTÄTTE

32 In der Martin-Luther-Gemeinde ist

die Begegnungsstätte im Erdgeschoss

des Glockenturms Zuhause

RUNDUM GESUND

36 Gesund ins neue Jahr starten:

NEUE

SERIE

Tipps für gute Vorsätze in Sachen

Ernährung sind in unserem neuen

Gesundheits-Special zu finden

4

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


INHALTSVERZEICHNIS

VORLESETAG

Dichterin Anna Ribeau

liest vor über 200

Schülern der Grundschule

Am Weidedamm

anlässlich des bundesweiten

Vorlesetages

26

RUNDUM

GESUND

Gute Vorsätze voraus:

Wer gesund in das

neue Jahr starten

möchte, sollte bei

seiner Ernährung als

gute Grundlage für

den Körper beginnen

Rundum

GESUND

Die Gesundheits-Tipps

40

FAMILIE & CO.

40 Die Bremer Kinder-Uni 2020 geht

wieder an den Start und lädt kleine

Nachwuchsforscher herzlich ein,

neugierig zu sein

SPORT IM STADTTEIL

46 SG Findorff

IMPRESSIONEN

48 Menschen aus Findorff

IMPRESSUM

50 Wer, was und wann


FRISCH GEMISCHTES FÜR FINDORFF

Verlosung!

3 x 2 Karten

Das Team von „Made in Bremen“ ist startklar:

Stevie Schulze, Julia Schulze-Windhoff und Florian Wolff

Staunen, shoppen, schlemmen

Einfach eine E-Mail bis

zum 29.Februar an:

gewinnen@horner-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die neue Werkschau-Messe „MADE IN BREMEN“

Was haben der Arzneimittelhersteller ROHA und die Union Brauerei gemeinsam?

Was hat Gin mit Kunst zu tun? Eigentlich gar nichts. Dennoch gibt es einen gemeinsamen

Nenner, der alle vereint, und das ist schlicht und einfach die Herkunft

der Produkte. „Made in Bremen“ lautet das Motto der neuen Messe, die die regionale

Vielfalt unter einem Dach vereint.

Vom 21. bis zum 22. März findet im BLG Forum in der Überseestadt zum ersten Mal

die Leistungsschau der gesamten Region statt. Nichts ist zu groß und nichts ist zu

schnöde, alle Ausstellerinnen und Aussteller sind auf Augenhöhe vereint – das ist

definitiv etwas Besonderes. Insgesamt werden es um die 90 Austellerinnen und

Aussteller sein, die sich und ihre Produkte zeigen. Viele von den hier hergestellten

Dingen dürften auch überregional bereits bekannt sein, andere dagegen finden ein

Forum, um ihre Kunst, ihre Spezialitäten oder Ideen einem großen Publikum erstmals

persönlich vorzustellen. So gesellen sich beispielsweise Modedesignerinnen

zu Farben und Lacken, der Upcycling-Nähladen zum Online-Supermarkt, der Teppichdesigner

zur Gurken-Produzentin. Alles zwar völlig unterschiedlich, aber unter

einem Dach und mit einem entscheidenden, gemeinsamen Nenner: Bremen.

Dass auch die bildenden Künstlerinnen und Künstler aus der Region ein großes

Leistungsspektrum zu bieten haben, zeigt eine die Messe flankierende Ausstellung.

Die Generatorenhalle wird von Kurator Frederich Niederberghaus für dieses

Wochenende in eine Galerie verwandelt, in der die Objekte besichtigt und erworben

werden können.

Insgesamt bietet „Made in Bremen“ einen geballten Auftritt, der Bewohnern und

Besuchern vor Augen führt, wie viel Herzblut, Know-how, Mut und Ideenreichtum die

Menschen aus unserer Region auszeichnet.

Tagesticket: 9,- Euro, ermäßigt 7,- Euro. Kinder bis 14 Jahre sind kostenlos!

Samstag 21.März, von 10 bis 20 Uhr

Sonntag 22.März, von 10 bis 18 Uhr

Energieleitzentrale/Blg-Forum in der Überseestadt Bremen

»»» madeinbremen2020.de

6

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


FRISCH GEMISCHTES FÜR FINDORFF

Beste Stiefel

von El Naturalista

Warm & schön durch die kalten Tage

Charmant und kurzweilig gestaltet Bremenlotsin Katharina Rosen und ihr Team

die verschiedensten Führungen durch Bremen

Hemmstraße 192, 28215 Bremen, Tel. (0421) 37 94 990

Zwischen

Torfhafen und

Eisenbahn

Authentische Führungen

durch Findorff

Wir ziehen los, die Geschichte Findorffs zu entdecken und spazieren von der Bürgerweide

über den Torfhafen bis in die Hemmstraße: Warum wollte ursprünglich keiner

vor den Mauern Bremens leben und wieso wurde das sumpfige Gebiet im

19.Jahrhundert plötzlich doch attraktiv? Welchen Anteil hatte die Erfindung der Eisenbahn

an der Entstehung Findorffs und wie sah Bremens Tor zum Moor damals

aus? Warum strömten 1890 über eine Million Menschen in den Bürgerpark und

warum lebten zeitweise Tausende Auswanderer im Herzen Findorffs? Was hat der

Name des Stadtteils mit Hannover zu tun und wie ging es zu, wenn Freimarktbesucher

mal wieder die Waggons der Jan-Reiners-Bahn abkoppelten? Führungen

sonntags, 19.1., 29.3., 28.6., 27.9. und 29.11.2020, jeweils um 11.30 Uhr. Um Voranmeldung

wird unter Telefon (0421) 40899505 oder unter info@bremenlotsen.de

gebeten.

»»» bremenlotsen.de

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 7


Till Raether:

FRISCH GEDRUCKT

Ich werd dann mal...

Nachrichten aus der Mitte des Lebens

Ich werd dann mal... ja, aber

was eigentlich? Aufbrechen,

abhauen, richtig loslegen

oder demnächst ins Bett

gehen? Ich werd dann mal

älter, erwachsener, seltsamer

oder ganz anders?

In 86 Kolumnen, Essays und

ganz neuen Texten schreibt

Till Raether liebevoll, unerschrocken

und sehr witzig

über die Herausforderungen

und Tröstungen des

Lebens, wenn man schon

mittendrin und nicht mehr

ganz am Anfang ist. Und

wenn es sich trotzdem

anfühlt, als müsste man

jetzt aber dringend aufbrechen,

weil einem zu

warm ist, man noch so

viel vor hat, und einem jede Ausrede

recht ist, und sei es: Ich muss los, ich

hab noch Hack im Auto.

Verlag: rororo

352 Seiten

ISBN: 978-3-499-27605-7

Originalausgabe

Taschenbuch

Preis: 12,00 Euro

E-Book

Preis: 9,99 Euro

»»» rowohlt.de

Verlosung!

2 x

„Ich werd dann mal...“

Einfach eine E-Mail bis

zum 30. Januar an:

gewinnen@

findorff-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Exponate aus dem ehemaligen Lüderitz-Museum kann man in der Ausstellung

„Spurensuche“ im Übersee-Museum entdecken

Das Kolonialmuseum

des Ludwig Roselius

Vortrag im

Übersee-Museum

„Das Kolonialmuseum des Ludwig Roselius“ heißt der Vortrag mit der Provenienzforscherin

Bettina von Briskorn, der am 21. Januar um 19 Uhr im Übersee-Museum

stattfindet. Im Jahre 1940 eröffnete Unternehmer Ludwig Roselius (Kaffee HAG)

das Lüderitz-Museum in der Böttcherstraße. Der Namengebende Adolf Lüderitz galt

als Begründer des "Schutzgebiets" Deutsch-Südwestafrika. Nach dem Zweiten

Weltkrieg gelangte der Bestand an völker-und naturkundlichen Objekten in die

Sammlungen des Übersee-Museums. Bettina von Briskorn ist in einem Forschungsprojekt

den Spuren der Geschichte dieser Einrichtung sowie der Herkunft

ihrer Objekte gefolgt. Der Vortrag kostet 4,- Euro und ermäßigt 3,- Euro.

»»» uebersee-museum.de

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FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


FRISCH GEMISCHTES FÜR FINDORFF

Regina Sommer hat sich mit „Amorgós Wanderreisen“ einen beruflichen Traum erfüllt. Sie kündigte ihre Festanstellung als Architektin im öffentlichen Dienst, um

endlich das tun, was sie wirklich liebt: Reisen für Wanderliebhaber auf ‚ihrer’ Insel anzubieten.

Wandern auf der Insel Amorgós befreit den Kopf

Unterwegs auf alten Postwegen und Eselspfaden

Der intensiv-würzige Duft von Thymian und die salzhaltige Luft umschmeicheln

die Nase. Tiefblau und scheinbar unendlich umspielt das Meer die Buchten. Auf der

griechischen Kykladeninsel Amorgós erwartet die Besucher jenseits ausgetretener

Pfade eine einzigartige, besondere Landschaft: Schroffe Berge und steile Felsformationen

wechseln sich ab mit spektakulären Aussichten auf das ägäische Meer

und die vielen Nachbarinseln wie Naxos, Santorini, Ios oder Ikaria.

Amorgós hat das Herz von Regina Sommer bereits vor 14 Jahren erobert und möchte

noch mehr Menschen für dieses wenig bekannte Kleinod begeistern. Deshalb bietet

sie seit kurzem Gruppen-Wanderreisen auf die Insel der besonderen Ausblicke

und Gerüche an. Wandern hat etwas Meditatives, gerade in der beschaulichen Welt

von Amorgós außerhalb der Hauptsaison. „Auf den Wanderungen begegnen wir oft

nur frei laufenden Ziegen und mal einem Bauern auf seinem Esel“, erzählt die Reiseleiterin.

Regina Sommer wohnt mit den maximal 12-Köpfe zählenden Gruppen in

dem malerischen Hauptort Chora. Die für die Kykladen so typischen weißen Würfelhäuschen

schmiegen sich hier dicht an dicht den Hang hinab, kaum sichtbar unterbrochen

von schmalen Gassen. „Gehen schützt nicht nur vor Bluthochdruck und

Burn-out, es hilft auch beim Denken“, sagt Regina Sommer und bekräftigt: „Den

Kopf frei bekommen, das geht nirgends besser als auf Amorgós.“ Abseits der

Hauptsaison Juli und August verläuft das Leben hier eher ruhig und beschaulich.

Gute Voraussetzung für alle, die sich neue Orte in ihrem eigenen Tempo erobern

wollen.

»»» amorgos-wanderreise.com

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 9


FRISCH GEMISCHTES FÜR FINDORFF

Zusammenhalt für Bremens Herzstück: Durch den Loskauf werden die Erhaltung des Bürgerparks und anderer Grünanlagen unterstützt (Foto: Martin Rospek)

Bürgerpark-Tombola 2020 startet

Losverkauf in der Bremer Innenstadt und

den Einkaufscentren Bremens

Die 66. Bürgerpark Tombola wird am 5. Februar um 10.30 Uhr auf dem Hanseatenhof

durch Neubürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte unter der Moderation

von Axel Pusitzky und mit musikalischer Untermalung des Capstan Shanty-

Chors Bremen eröffnet.

Wieder warten tolle Gewinne auf die BremerInnen und Besucher der Hansestadt.

Bis zum 10. Mai können die bunten Losbriefe in den „Glücksdörfern“ erstanden

werden. Durch den Loskauf unterstützt man die Erhaltung des Bürgerparks und

anderer Grünanlagen der Stadt. In der abgelaufenen 65.Tombola-Saison wurde

ein Jahresüberschuss in Höhe von über 420.000 Euro erzielt - der Vorjahresertrag

wurde damit um mehr als 40.000 Euro gesteigert. Dieses ist das beste Ergebnis

seit Euro-Einführung und verbessert den erst 2017 aufgestellten Rekord erneut.

Im Rahmen der symbolischen Scheckübergabe im Bremer Rathaus gratulierte

Neubürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte Bürgerpark-Tombola-Chef Dietmar

Hoppe zu seinem großartigen Ergebnis. Auch die Vorsitzenden aller am Tombola-

Erlös partizipierenden Vereine schlossen sich diesem Dank an und betonten

dabei, von welch existenzieller Bedeutung dieses Geld für die Pflege und den

Fortbestand der jeweiligen Parkanlagen sei. Vom erzielten Reingewinn profitieren

neben dem Bürgerparkverein der Park links der Weser und Wätjens Park. Das

Bürgerpark-Tombola-Team dankt allen Buten- und Binnen-Bremern und freut

sich schon auf die neue Tombola-Saison.

»»» buergerpark-tombola.de

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FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


FRISCH GEMISCHTES FÜR FINDORFF

KORZUS

und

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RECHTSANWÄLTE UND NOTARE

Notarinnen

Denise Fromme & Nicole Gronemeyer

„Brauchen Sie rechtliche oder notarielle Hilfe rund um Ihre

Immobilie? Oder in persönlichen Angelegenheiten, wie

beispielsweise Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen

und Testamente? Wir stehen Ihnen gerne zur Seite.“

Die Afterwork-Konzertreihe „5nachsechs“ ermöglicht regelmäßig entspannende

Abende bei klassischer Musik im Konzerthaus Glocke

Afterwork-Konzerte der

Bremer Philharmoniker

Klassische Musikerlebnisse

in der Glocke

Im Rahmen der Konzertreihe „5nachsechs“ finden auch in 2020 wieder einige spannende

Musikabende im Konzerthaus Glocke an der Domsheide statt. Alle, die den

Abend um 18.05 Uhr mit einer guten Stunde klassischer Musik, großem Orchester

und renommierten Solisten beginnen möchten, sollten sich diese Termine vormerken:

Hemmstraße 165, 28215 Bremen

Telefon: (0421) 37 77 90 | Telefax: (0421) 376 00 86

E-Mail: rae@korzus-partner.de

www.korzus-partner.de

Mittwoch, 12. Februar

„Radio Years“, Werke von Ludwig van Beethoven, Dmitrij Schostakowitsch u.a.

Mittwoch, 25. März

„Applaus fürs Publikum“, Nicola Campogrande: Konzert für Publikum und Orchester

Mittwoch, 20. Mai

„Ein Klavier, das Gitarre spielt“, Werke von Ravel, Rameau und Poulenc

Mittwoch, 10. Juni

„Schwarz auf Weiß“, Werke von Anton Webern u.a.

Die vom Freundeskreis prophil geförderten kurzweiligen Afterwork-Konzerte, bieten

mit einer Konzertdauer von einer guten Stunde und der freien Platzwahl eine ideale

Gelegenheit für klassische Musikerlebnisse in lockerer Atmosphäre. Der frühe Konzertbeginn

und die attraktiven Eintrittspreise von nur 20 Euro für Erwachsene und

9,50 Euro für Schüler, Azubis und Studenten, machen „5nachsechs“ auch für Familien,

Jugendliche und junge Erwachsene zu einer beliebten Veranstaltung.

»»» bremer-philharmoniker.de

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 11


FRISCH GEMISCHTES FÜR FINDORFF

Sanaz Afzali ist Solistin aus den Reihen des Chores der Universität und

am 1. Februar mit auf der Bühne (Fotograf ist Wolfgang Everding)

Oratorium auf der

Konzertbühne

Not The Messiah:

He’s A Very Naughty Boy

Beinahe wäre der Film „Life of Brian“ von der Komikergruppe Monty Python nie gedreht

worden, weil EMI kurzfristig aus der Finanzierung ausgestiegen war, da deren

Vorstandsvorsitzenden das Thema zu heiß wurde. Der (Ex-)Beatle George Harrison

sprang mit seinem Privatvermögen ein, belieh sein Haus und ermöglichte damit den

Film. Er sollte es nicht bereuen - der Film wurde nach seiner Premiere 1979 ein

Welterfolg und gilt noch heute als einer der besten britischen Filme aller Zeiten. Eric

Idle, eines der sechs Python-Mitglieder, hatte für den Schluss des Films den Song

„Always Look on the Bright Side of Life“ komponiert, der als Auskopplung auch

selbständig schnell zum Hit avancierte.

2007 dann brachte Eric Idle „Life of Brian“ unter dem Titel „Not The Messiah: He’s

A Very Naughty Boy“ auf die Konzertbühne. Sein Partner dabei war der Komponist

und virtuose Trompeter John du Prez. Als dem geistlichen Gegenstand angemessene

Form wählten die beiden das barocke Oratorium und schufen so das wahrscheinlich

erste komische Oratorium der Musikgeschichte. Orchester & Chor der Universität

bringen das Werk in Bremen unter der Leitung von Susanne Gläß am

Sonnabend, den 1. Februar um 20 Uhr in der Glocke zur deutschen Erstaufführung.

Der Eintritt beträgt 30/24/18/12 €, ermäßigt 15/12/9/6 €. Zum Konzert findet am

Sonnabend, den 18. Januar von 11 bis 11.30 Uhr ein öffentlicher Einführungsvortrag

im Haus der Wissenschaft/Sandstraße statt. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

»»» uni-bremen.de/konzerte

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 13


Dieter Voigt und Dieter Hasloop vom Verein Altes Pumpwerk e.V. kümmern

sich um den Erhalt und den Betrieb des unter Denkmalschutz stehenden

Gebäudes der Industriearchitektur

Kultur

trifft

Technik

Altes Pumpwerk

TEXT | IRA SCHEIDIG

FOTOS | IRA SCHEIDIG, ANTHOLZ, VON HOLLEN, HORNUNG

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FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 15


ALTES PUMPWERK

Ob Oper, Konzert oder Kleinkunst – im Alten Pumpwerk finden vor einmaliger historischer Kulisse kulturelle Veranstaltungen statt

Altes mit Neuem verbinden

Die große Maschinenhalle ist beeindruckend. Riesige schwarze historische

Pumpen dominieren den Raum und ich kann mir ein „Wow“ nicht

verkneifen. Alles ist sauber, es riecht nicht - was beim Thema Abwasser

und Hinterlassenschaften ja nicht selbstverständlich ist -, handelt es sich

doch um ein Museum von Schiet und Dreck, wie es auf einem Flyer heißt.

Dass hier Veranstaltungen vor einmaliger Kulisse der Industriearchitektur

und in ganz besonderem Ambiente stattfinden, kann ich nun nachvollziehen.

Ein Verein hält dieses unter Denkmalschutz stehende Relikt aus

vergangenen Zeiten in Stand und hat hier Beeindruckendes geschaffen.

Ich treffe mich vor Ort mit Dieter Voigt, dem ehemaligen langjährigen

Vorsitzenden des Vereins, und Dieter Hasloop, der den Vorsitz übernommen

hat. Ich staune über die mächtigen Pumpen, laufe geduckt durch

Abwasserkanäle - Ratten inklusive, zum Glück nur als Attrappe -, versuche

mit vollem Körpereinsatz einen großen Hebel zu bewegen, um das

Geräusch der Pumpen zu simulieren und lasse mich in der Unterwelt in

die damalige Arbeitswelt einweisen. Das alles und noch viel mehr ist hier

möglich. Führungen werden regelmäßig angeboten.

Paukenschlag in der Abwasserentsorgung

Das alte Pumpwerk nahm 1915 seinen Betrieb auf und war das größte

Pumpwerk Bremens. Es war geradezu ein Paukenschlag beim Fortschritt

der Abwasserentsorgung, heißt es im Museum, denn aus dem tief liegenden

Stadtgebiet konnte nun das Abwasser aus der Stadt herausgepumpt

werden und weit unterhalb der Stadt in die Weser geleitet werden. 1995

entstand ein neues Pumpwerk und der Betrieb des alten wurde eingestellt.

„Da gab es nur zwei Möglichkeiten, entweder umnutzen oder abreißen“,

so Voigt, der damals Geschäftsführer von hanseWasser war und

sich mit vielen anderen für den Erhalt einsetzte und ein Konzept erarbeitete,

es in ein Museum zu verwandeln. Solch ein Monument der Abwassergeschichte

sollte nicht einfach verschwinden. „Der Wille war bei den

Entscheidungsträgern des Unternehmens da“, berichtet Voigt. hanse-

Wasser unterstützt die Arbeit finanziell von Anfang an und bis heute.

Verein Altes Pumpwerk e.V.

Am 17. Juni 1997 gründeten damalige Mitarbeiter von hanseWasser, damals

noch unter einem anderen Unternehmensnamen, den Verein, um

das Pumpwerk als Denkmal der Technik zu erhalten und eine ständige

Ausstellung über die Abwasserentsorgung zu unterhalten. „Ziel war die

Vermittlung der Kulturgeschichte der Stadthygiene und Abwasserentsorgung,

der Geschichte der Technik, Information über die aktuelle Situation

der Abwasserentsorgung den Umgang mit Wasser heute sowie die

Förderung von Kunst und Kultur“, erzählen die beiden Gründungsmitglieder

Voigt und Hasloop, die nach wie vor im Einsatz sind, ehrenamtlich

versteht sich. „Etwa 20 Stunden die Woche bin ich wohl mit Vereinsarbeit

beschäftigt. Wir machen es mit viel Herzblut und möchten, dass unser

Anliegen rüberkommt“, so Hasloop. Heute kann übrigens jeder, der die

Vereinsziele unterstützt, Mitglied werden. 100 Mitglieder sind mittlerweile

im Verein ehrenamtlich dabei. „Alle aus dem Verein haben damals

mitgeholfen und angepackt, um es in ein Museum zu verwandeln. Wir

hatten Handwerker wie Elektriker und Maler dabei“, erzählt Voigt. Im

Laufe der Jahre baute der Verein das Museum auf und stellte Exponate

auf. „2003/2004 ging es dann so richtig los mit Veranstaltungen.“ Heute

ist das Pumpwerk Museum, das die Geschichte und die Arbeitswelt der

Abwasserentsorgung lebendig werden lässt und Veranstaltungsraum für

16

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


ALTES PUMPWERK

Konzerte, Oper und Kleinkunst zugleich. Die Eintrittspreise von 17 Euro

für den Besuch einer Veranstaltung und 3 Euro für den Museumseintritt

sind ganz bewusst moderat gehalten. „Eine finanzielle Hemmschwelle

soll vermieden werden“, so Hasloop. Unter 18-Jährige können kostenlos

an den Führungen teilnehmen.

Kulturangebot vor besonderer Kulisse

Der Verein stellt ein buntes kulturelles Programm zusammen. „Wir haben

ein Überangebot und können auswählen“, erzählen meine Gesprächspartner,

die auch selbst gerne bei den Veranstaltungen dabei sind. „Die

Akustik der Halle ist sehr gut“, erzählen sie. Von Beginn an wurde sehr

gut mit der Hochschule für Künste kooperiert, berichten die beiden. Einmal

im Jahr wird eine stimmungsvolle Oper von Studenten aufgeführt,

die beeindruckenden historischen Pumpen werden in das Bühnenbild integriert.

„Viele unserer Veranstaltungsbesucher sind Wiederholungstäter.

Wir bekommen eigentlich nur positives Feedback für das Programm und

die schöne Atmosphäre. Sehr oft sind die Veranstaltungen ausverkauft“,

erzählt Hasloop, der in Findorff groß geworden ist und noch heute im

Stadtteil lebt.

einem hervorragenden Kultur- und Musikprogramm. Der Besuch lohnt

sich! Das Museum ist jeden ersten Sonntag im Monat von 15 bis 18 Uhr

geöffnet. Um 16 Uhr wird jeweils eine Führung angeboten. Anmeldungen

für Gruppenführungen sind auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten

von Montag bis Freitag möglich.

Altes Pumpwerk, Salzburger Straße 12. Parkplätze sind ausreichend vorhanden.

Barrierefrei bis auf das Kellergeschoss des Museums.

www.altespumpwerk.de

Veranstaltungen im ersten Halbjahr

Das abwechslungsreiche Programm in diesem Jahr startet Anfang Februar,

wenn das musikalische Multitalent Stephan Schrader sein Cello zum Klingen

bringt und swingende Rhythmik und satter Celloklang ertönt. Im

März widmet sich das Quartett SIEMBRA dem Meer und nimmt die Besucher

im hohen Norden mit auf eine Hör- und Seereise durch die maritimen

Welten Mittel- und Südamerikas. Ebenfalls im März verspricht das

Konzert „Natürlich Blech!“ mit Musikerin der Hochschule für Künste für

die Freunde alter Musik ein ganz besonderes Klangerlebnis auf historischen

Instrumenten. Im Rahmen der „jazzahead! Clubnight“ spielt das

Olaf Rodt Qu4rtet Modern Jazz Ende April in der Maschinenhalle. Die

außergewöhnliche Bremer Band Klezgoyim mischt traditionelle Klezmerthemen

in scheinbar fremde Klänge und verbindet verschiedene Stile

zu einer eigenen Mischung und vermittelt so pures Lebensgefühl. Das

Hamburger Trio VERTIKO bietet Swing und Stories von Erich Kästner.

Die eindrucksvollen Vertonungen geben seinen Gedichten ein ganz eigenes

Leben. Im Juni kann jeder Interessierte das Alte Pumpwerk in der

„Langen Nacht der Bremer Museen“ besuchen und sich durch den unterirdischen

Kanal und die Maschinenhalle führen lassen. Sehr beliebt

sind weiterhin die satirischen Führungen „Shit happens“ mit dem Kabarettisten

Pago Balke, die mehrmals im Jahr stattfinden. Ein Programmheft

liegt an zahlreichen Verteilerstellen aus. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf

bei Nordwest Ticket.

Dieses Museum ist in seiner Art ziemlich einmalig, lockt zusätzlich mit

Die Geschichte der Bremer Abwasserentsorgung und der Stadt wird hier lebendig.

In der Unterwelt kann man durch einen Kanal streifen und sich in die damalige

Arbeitswelt versetzen lassen

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 17


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FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


SECOND PLANT

Ressourcen nutzen

Katarzyna Swendrowski

öffnet ihr Wohnzimmer für

Erlebnis-Workshops von

Second Plant

TEXT | ANNA RIBEAU

FOTOS | KATARZYNA SWENDROWSKI & VERA DÖPCKE

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 19


SECOND PLANT

Katarzyna Swendrowski versteht sich als Ressourcenmanagerin und holt Lebensmittel, die nicht in den Verkauf gehen, von den Märkten

Mit dem Blick auf den Findorffmarkt

Direkt am Findorffmarkt mit Blick auf das bunte Treiben wohnt sie. Das

passt. Sie gehört irgendwie genau dort hin. Dabei hat Katarzyna Swendrowski

die Wohnung gar nicht gesucht, sondern eher zufällig gefunden.

Schon seit vielen Jahren hat die junge Frau einen Blick für etwas an dem

andere vorübergehen, es sogar wegwerfen oder aussortieren. Tagein tagaus

wird etliches weggeschmissen. Auch Nahrungsmittel wie Obst und

Gemüse.

Es geht darum Vorhandenes zu nutzen

Katarzyna holt Lebensmittel -die nicht in den Verkauf gehen- von den

Märkten. Sie vermeidet den Kauf von Neuem und Verpacktem und versucht

ihr Leben so plastikfrei wie möglich, sowie vegan zu leben. Für manche

klingt das kompliziert und fast unmöglich. Doch die junge Frau sagt,

dass sie so leichter und unkomplizierter als je zuvor lebe. Sie müsse sich

dadurch nicht täglich mit der Frage befassen, was sie sich kauft: „Da ist

es leichter all den Kram einfach zu lassen. Man spart sich nicht nur den

physischen Müll, sondern auch innere Konflikte“. Vorhandenes zu nutzen

bedürfe einer Fokussierung und einer gewissen freiwilligen Disziplin. In

diesem Sinne nennt sie das was sie macht meditativ.

In der Welt zu Hause

Da sitze ich nun in ihrem Wohnzimmer, mit dem Blick auf den Platz, wo

dreimal die Woche in Findorff das Markttreiben stattfindet. Dann ist Katarzyna

Swendrowski auch oft dort. „Ich finde es wichtig sich der Lebensmittel

anzunehmen. Noch wichtiger erscheint mir aber der Umgang

mit der Thematik und den Menschen hinter den Supermärkten.“ Ihre Erfahrung

mit den Händlern sei überwiegend positiv, auch wenn nicht alle

ihre Reste abgeben mögen. Das findet sie in Ordnung, da es freiwillig sein

soll. „Mir geht es bei dem was ich mache tatsächlich nicht darum den

Menschen irgendetwas zu zeigen oder vorzumachen.“ Sie möchte lediglich

Impulse setzen. Viele Menschen würden Lebensmittel ungern entsorgen.

Aber es sei viel Arbeit sich dieser dann anzunehmen. „Die

Verantwortung dafür sollte nicht alleine bei den Händlern liegen.“ Vor

mir steht ein bunter Teller mit Obst und Gemüse und dazu zwei feine

leckere Dips in leuchtendem Rot und hellem Grün. Die hat sie spontan zubereitet

ohne Rezept - eben einfach das genutzt was gerade da war. Und

es schmeckt sehr gut.

Was ist ein Abfallprodukt?!

Wir würden den Apfel, nur weil er vom Baum abfällt, auch nicht als Abfallprodukt

bezeichnen. Frau Swendrowski nennt das Obst und Gemüse,

das sie entdeckt, was ihr ins Auge fällt und was vom Kaufgeschäft abfällt,

auch nicht Abfall. Es klingt zu abfällig, es sei denn, wir würden uns selbst

20

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


SECOND PLANT

Wunscherfüller!

„Wenn es um Immobilien geht, bin

ich Ihr Ansprechpartner! Unabhängig,

persönlich & immer für Sie da.

Gerne auch 7 Tage die Woche ...“

Christian Noltenius

Kaufmann in der Grundstücks-

& Wohnungswirtschaft

NOLTENIUS IMMOBILIEN | Wachmannstraße 31 | 28209 Bremen

Telefon: 0421 - 16 13 64 49 www.noltenius.de

Gute Vorsätze anwenden und einfach handeln ist ein wesentlicher Impuls von

Second Plant

und den Apfel, der vom Baum fällt, dann konsequenter Weise auch als Abfall

bezeichnen, da unser Körper auch irgendwann mal von uns abfällt.

„Wenn ich morgens in den Spiegel schaue, sehe ich doch auch nicht frisch

aus, sondern manchmal ungenießbar.“ Was sie auf den Märkten findet,

sieht auf den ersten Blick für einige Augen auch nicht immer einladend

aus. Aber dann auf den zweiten Blick, und vor allem nachdem sie sich dessen

angenommen hat, sieht es nicht nur fein hergerichtet und schmackhaft

aus, sondern es schmeckt auch.

Workshops von Second Plant

Die junge Frau versteht sich als Ressourcenmanagerin und hat es sich zur

Aufgabe gemacht, Menschen die Idee von Second Plant in Workshops

nahezubringen. Wenn sie ihr Wohnzimmer für ihre Erlebnisworkshops

öffnet, sind diese vegan, plastikfrei, regional und alltagstauglich. Sie

möchte zeigen, dass es nicht aufwendig und teuer sein muss, gesund und

bewusst zu leben. Sie bringt nahe, dass es auch nicht langweilig ist, sondern

lecker und abwechslungsreich sein kann und außerdem Spaß macht.

Es gehe ihr um einen intuitiven Umgang mit den Lebensmitteln. Gute

Vorsätze anzuwenden, indem wir tatsächlich ins Handeln kommen, sei

ein wesentlicher Impuls. Das Vermitteln von Rezepten stehe dabei nicht

im Fokus. „Auf diese Art zu Kochen ist wie ein Mantra.“ Innerlich würden

wir mental beweglicher, wenn wir bemerken, dass es gar nicht so

kompliziert ist etwas im Leben zu ändern und Ideale umzusetzen. „Es

muss nicht anstrengend sein, sondern kann natürlich und befreiend sein

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 21


SECOND PLANT

Vegan und plastikfrei zu leben ist für Katarzyna Swendrowski wichtig und

klappt, wenn man sich auf das Vorhandene fokussiert

aus steifen Mustern auszutreten.“ Sie gibt in ihren Kochworkshops und

den Restefesten Impulse, um Nahrungsmittel als Second Plant zu zelebrieren.

Hier kann gelernt werden, wie ein Menu aussieht, das all die

Aspekte berücksichtigt. Im Herbst gab es ein Restefest zum Thema Apfel,

weil diese überall anfielen. Welche Vielfalt die junge Frau darin aufzeigt!

Dressings, Chutneys, Salate, Kompott, Kuchen und Aufstriche weiß sie

daraus zu zaubern. „Es ist natürlich fein, wenn die Leute beim Restefest

von dem klimafreundlichen Buffet probieren, aber das ist nicht ausreichend.“

Ein Erfolg wäre es, wenn ihre Arbeit letztlich überflüssig würde,

sagt sie und Ressourcen selbstverständlicher genutzt würden. Bei den veganen

Potlucks*, zu denen sie einlädt, bringt jeder etwas Veganes mit.

Auch veganer Wein ist gern gesehen. Diese Zusammentreffen gehen bis

in die Abendstunden und dort lebt oft eine achtsame Stimmung unter den

Teilnehmenden, hat Katarzyna mit der Zeit freudig festgestellt.

Klimafreundlicher Fußabdruck

In den Erlebnis-Workshops von Second Plant geht es um den intuitiven Umgang

und das Zubereiten von gesunden Speisen

Das Treffen mit Katarzyna Swendrowski hat Spuren bei mir hinterlassen.

Irgendwie bin ich etwas nachdenklicher geworden. Aber auch etwas

dankbarer und demütiger dem gegenüber was da ist. Wir leben in so

einem Überfluss und bemerken das mitunter nicht. Wie viel kostbare Lebenszeit

vergeuden wir, Geld zu verdienen, um Sachen kaufen zu können,

die wir zu brauchen meinen? Katarzynas Blick hat mir etwas die Augen

dafür geöffnet, was es bedeuten kann, die Welt als unser zu Hause zu betrachten.

Sie öffnet in ihren Workshops tatsächlich ihr Wohnzimmer, so

wie es die Welt für uns tagtäglich tut. Das sei symbolisch, sagte sie, um

daran zu erinnern, dass wir hier auf diesem Planeten zusammen zu Hause

sind. Infos zu Workshops von Second Plant sind in den sozialen Netzwerken

zu finden: Bei Instagram unter second_plant und bei Facebook

unter Restefest - Essen aus der Tonne

*Ein sogenanntes Potluck ist eine verbreitete Art von Zusammenkunft,

bei der Teilnehmende ohne Absprache eine Speise mitbringen

22

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


Findorffer Geschäftsleute e.V.

Ein schönes neues Jahr!

Und wieder liegt ein aufregendes und mit vielen Highlights begangenes Jahr hinter uns. Das nun einige Wochen

alte neue Jahr 2020 verspricht mit ebenfalls vielen Plänen und Events seitens der Findorffer Geschäftsleute wieder

ein besonderes zu werden. Den Auftakt machen Zusammenkünfte des Social Club sowie des Evening Talk

und auch etablierte größere Events wie das Sommerfest sind bereits in Planung. Eins steht fest: Es wird wieder

bunt und lebhaft in Findorff – herzlich willkommen im Stadtteil!

24

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


Hemmstraße

Münchener Straße

Utbremer Ring

TEXT & FOTOS | IRA SCHEIDIG

Hemmstraße

Herbststraße

Neukirchstraße

Admiralstraße

1

Bürgerpark

Plantage

Findorffstraße

1

ULC Fitness Company

Admiralstraße 54, 28215 Bremen

Tel. (0421) 69 69 98 810

www.ulc-fitness.de

Mehr Sport treiben - ein klassischer guter Vorsatz

für das neue Jahr. Die Fitnessstudios sind

am Jahresbeginn gut besucht. Hat man doch

über die Feiertage genug gesündigt und sich

meist viel zu wenig bewegt. Also runter vom

Sofa und sportlich ins neue Jahr starten. Das

kann man in Wohlfühlatmosphäre bei der Fitness

Company in der Admiralstrasse. Schon seit

vielen Jahren am Standort, gehört das Studio

seit 2011 zur ULC-Gruppe. Möchte man die

Figur formen, Muskeln aufbauen, den Rücken

stabilisieren, die Vitalität steigern oder die Ausdauer

optimieren – hier ist alles möglich. Rund

3500 Mitglieder jeden Alters von 16 bis 80 Jahren

wissen das Angebot bereits zu schätzen.

Auf drei Etagen und über 3000 Quadratmetern

findet sich hier eine Sportwelt mit Angeboten

aller Art und viel Licht und Platz. Ein gemütlicher

Barbereich schafft Raum für Gespräche

und Entspannung bei heißen und kalten Getränken.

Von Functionell Training, Fitness- und Ausdauertraining,

Gesundheitsport, EMS, Vibrationstraining

bis zu zahlreichen vielfältigen Kursen

wie Zumba, Bodypump, Step, Rückenfit,

Dance, Cycling, Pilates, Tabata sowie LesMills-

Angeboten ist alles dabei. Ergänzt wird es durch

Yoga sowie einen Wellnessbereich mit finnischer,

Aroma- und Dampfsauna sowie zusätzlicher

Damensauna, außerdem Lichttherapie mit

Solarium und Massageliege. Auch virtuelle

Kurse über eine große LED-Leinwand sind möglich

zu bestimmten Zeiten. Vier Kursräume sorgen

für reichlich Platz. Das 2017 neu dazu

gekommene Penthouse über den Dächern von

Findorff beeindruckt mit besonderer ruhiger

Loungeatmosphäre und echtem Wohlfühlflair.

Es steht als Yoga Loft und Kursevent Loft zur

Verfügung.

Die Clubmanagerin Carmen Korth (links) und ihre Mitarbeiter stehen allen Mitgliedern mit viel

Engagement bei ihren sportlichen Zielen zur Seite

„Wir legen ganz besonders Wert auf kompetente

Betreuung. Wir überlassen unsere Mitglieder

nicht sich selbst, sondern unsere lizensierten

Trainer begleiten sie, um ihre Ziele zu

erreichen“, so die Clubmanagerin Carmen

Korth. „Neben Trainern in persönlichen Terminen

mit einzelnen Mitgliedern sind reine

Coaches ständig auf der Fläche unterwegs und

stehen mit Rat zur Seite.“ So steht immer ein

Ansprechpartner zur Verfügung, verspricht

Korth. Rund 60 Mitarbeiter kümmern sich um

alle Belange. „Wir betreuen unsere Mitglieder

mit viel Leidenschaft und Herzlichkeit“, so

Korth. „Wir sind innovativ und möchten immer

am Ball bleiben, bieten immer wieder neue Sachen

an.“ Neu im Spinningbereich ist THE

TRIP, ein Workout, bei dem man sich mit Leinwand

und Soundsystem auf eine Reise durch

virtuelle Erlebniswelten begibt.

Kurze Laufzeiten, monatlich kündbar – das ist

hier als Besonderheit möglich. Eine Mitgliedschaft

beginnt bereits bei 39,90 Euro.

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 25


Vorlesetag an der

Grundschule Am Weidedamm

IM LAND DER VERWU

TEXT & FOTOS | ANNA RIBEAU

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FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


NSCHENEN TRÄUME

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 27


VORLESETAG MIT ANNA RIBEAU

Buchstabensalat in der Turnhalle – die Kinder haben sich viel Mühe gemacht und ihre Lieblingsbuchstaben auf ein Blatt Papier gebracht

Eine Idee wird zum Ereignis

Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages zum Thema Bewegung hatte

das Findorff-Magazin die schöne Idee, sich mit einem Beitrag daran zu

beteiligen. Da sich ganz dicht in unmittelbarer Nähe zu meinem WOrt

(WortOrt) an der Dresdener Straße die Grundschule Am Weidedamm befindet,

habe ich dort sogleich angefragt, ob Interesse bestehe, dass ich als

Dichterin vorbeikomme, um etwas zum Vorlesetag beizusteuern. Da die

Idee gleich auf Resonanz stieß, habe ich mich dann tatsächlich dorthin

auf den Weg gemacht, um etwas aus einer meiner Schriften vorzulesen.

Mein Märchenroman „Das Land der verwunschenen Träume“ schien mir

dafür geeignet. Denn in der Geschichte, die für Kinder ebenso gedacht

ist wie für Erwachsene, setzt sich die Hauptperson Prinzessin Odilie Odelia

von der Ode auch in Bewegung: Übermütig lässt sie das heimische

Schloss hinter sich, um ins Neuland zu spazieren. Wie es dazu kam, sollten

die Kinder durch die Lesung erfahren. Ich machte mich also mit den

Anfangskapiteln des Buches, die ich für den Anlass nochmal etwas zusammengekürzt

hatte, auf den Weg und wurde in der Turnhalle der

Schule von etwa 200 Schülerinnen und Schülern freundlich begrüßt.

Ein Salat aus Buchstaben

Im Vorfeld hatte ich die Kinder gebeten, sich selbst auch in Bewegung zu

setzen und mir doch bitte Buchstaben mitzubringen. Das hatte ich ihnen

in einem Schreiben ausrichten lassen. Diese Zeichen durften gebastelt,

gemalt oder einfach gefunden werden, etwa bei Spaziergängen in Ästen

oder als Maserungen auf Steinen. Ich war gespannt, ob die Kinder tatsächlich

etwas mitbringen würden. Vor Ort stieß ich dann zu meiner großen

Freude auf ein buntes Meer aus Buchstaben. Ja, ein rechter

Buchstabensalat war zu Stande gekommen. Die Schülerinnen und Schüler

hatten sich die Mühe gemacht teilweise aufwendig verziert ihre Lieblingsbuchstaben

aufs Blatt zu bringen. Sie saßen nun in der Turnhalle in

U-Form auf Bänken und in der Mitte lagen die Buchstabenzettel, als seien

es Herbstblätter die vom Baum gefallen waren. Denn nach der Lesung

durften zwei Klassen mit in den WortOrt kommen, um aus diesem Buchstabensalat

der vielen einzelnen Zeichen dann Worte, Wortwandlungen

und Wortspiele zu legen und zu kreieren. Zunächst aber erzählte ich den

Kindern von meiner großen Liebe zur Sprache und dass ich als Dichterin

schon immer gerne mit Worten gespielt habe. Schon bevor ich selbst

28

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


VORLESETAG MIT ANNA RIBEAU

Emsiges Treiben am Boden: Die Kinder genießen den Vormittag

unter dem Motto „Sprache und Bewegung“

schreiben konnte, hatte ich nämlich mein erstes Buch fabriziert, berichtete

ich ihnen. Ich hatte in ein Heft Bilder gemalt und jeweils eine Seite

frei gelassen, damit meine Mutter auf die andere Seite die Geschichte nieder

schreiben konnte, die ich ihr Wort für Wort diktierte.

Ist die Dichterin noch ganz dichter oder schon dichter?!

Was ich heute als Dichterin mit Sprache so mache, brachte ich den Kindern

nahe, indem ich zur Anschauung und besserem Verständnis eines

meiner Ausstellungsstücke zeigte, ein GehDicht von mir: eine ganz einfache

Wortmetamorphose auf Leinwand gedruckt, die wir uns nun zusammen

anschauten: „edel lebe“. Nur eine schlichte Wortspiegelung, die

verdeutlicht, was für Bewegungen im Wort stecken, oder was passiert,

wenn man Worte bewegt, zerlegt und neu zusammensetzt. Die Kinder

brachten sich mit Beiträgen und Antworten ein, bevor dann die eigentliche

Lesung begann. Aufmerksam lauschten die Kindern, wie die Prinzessin

eines Morgens aufwachte und plötzlich alles anders war, obgleich

sich doch gar nichts geändert hatte. Die Prinzessin stellte mit einem Male

fest: „Das Schloss war verhext, verputzt, verdreckt, verwunschen und

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 29


VORLESETAG MIT ANNA RIBEAU

Was für Bewegungen in Wörtern stecken und was passiert, wenn man sie zerlegt, zeigte Dichterin Anna Ribeau plakativ und anschaulich den Kinder der Schule am

Weidedamm beim Vorlesetag

verträumt. Keiner kümmerte sich anscheinend darum oder fühlte sich

verantwortlich sich zu kümmern. Aber warum hielt man es zum Scheine

aufrecht?“ Da sie die einzige war, der diese Unordnung im Schloss gegen

den Strich ging, ließ sie das elterliche Anwesen schließlich hinter sich.

Obgleich der Roman schon vor einigen Jahren verfasst worden war, stellte

ich für mich plötzlich fest, dass das Thema doch ziemlich aktuell ist, da

mich das aufmüpfige junge Mädchen, dass die Eltern mit Dingen konfrontiert,

vor denen sie die Augen schließen und wofür irgendwie keiner

so richtig Verantwortung übernehmen wollte, mich an ein anderes junges

Mädchen erinnerte, die sich derzeit in Bewegung setzt und für viel Bewegung

und Diskussionen sorgt. Auch die kleine Prinzessin legt in der

Geschichte den Finger in eine Wunde, indem sie selbst sich über Zustände

wunderte. Diesen Aspekt diskutierte ich allerdings nicht mit den Kindern,

da es hier einfach um Sprache und Bewegung gehen sollte.

Gemeinsam im WOrt

Nach der Lesung machten wir uns dann auf den Weg zum WortOrt, meinem

vorübergehenden Atelier in der Nähe der Schule. Dort zeigte ich

weitere meiner GehDichte und WortWandLungen und ermutigte die

Schülerinnen und Schüler schließlich selbst tätig zu werden und die

Wände, die Fensterbänke, die Fensterscheiben und den Boden mit Buchstabenkonstruktionen

zu füllen. Sogleich entdeckten sie, was sich alles

machen lässt. So wurde beispielsweise von einer Schülergruppe aus l-o-b

(Lob) in einer Spiegelung und mit nur einer kleinen Drehung der p-o-l

(Pol) gezaubert. Die Kinder hatten viel Freude und ich war begeistert, mit

wie viel Eifer, Leidenschaft, Ernst und Spielfreude die Kindern sich ans

Werk machten. Es fielen zauberhafte Feststellungen wie: „Das „E“ ist der

größte Königsbuchstabe, denn den braucht man am meisten!“ Oder eine

Schülerin rief aus, „Ha, ich bin auch eine Künstlerin.“, nachdem sie eine

Metamorphose entknobelt hatte, in der ich die Worte Mut und Wut ineinander

versteckt hatte.

Ausblick

Während meiner letzten Ausstellungseröffnung hatte sich eine 94- jährige

Dame an mich gewendet, die Lehrerin in Jena gewesen war. Die alte

Dame hatte mir eindringlich ans Herz gelegt, meine Sprachspiele an Schulen

zu bringen. Ich habe mir ihre Worte zu Herzen genommen und hiermit

einen Anfang gemacht.

30

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


ENTDECKERZENTRUM IN DER BOTANIKA

ÄRZTE & APOTHEKEN IN FINDORFF

Carmen Groninga

Winterstraße 54

28215 Bremen

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Regina Lüers

Hemmstraße 157

28215 Bremen

(0421) 35 55 45

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KIEFER-CHIRURGIE

Prof. Dr. Dr. Andreas Bremerich

Innsbrucker Straße 96

28215 Bremen

(0421) 37 17 77

Izedin Fejzullahu

Hemmstraße 233

28215 Bremen

(0421) 37 61 000

UROLOGIE

Alle Angaben sind ohne Gewähr

Dr. Gabriele Hartlap

Augsburger Straße 8

28215 Bremen

(0421) 354647

Hausärztliche Gemeinschaftspraxis

Dr. Maya Trapp und Elke Sennholz

Hemmstraße 214

28215 Bremen

(0421) 35 10 10

Dr. Jörg Janssen

Admiralstraße 157

28215 Bremen

(0421) 35 43 66

Dr. Spatz & Partner

Gemeinschaftspraxis

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 35 35 35

Dr. Michael Schlenz

Admiralstraße 157

28215 Bremen

(0421) 35 41 31

AUGENHEILKUNDE

HEILPRAKTIKER

Dr. Regine von Gerkan

Lohmannstraße 98

28215 Bremen

(0421) 37 58 21

Kathleen Giersch

Falkenberger Straße 66

28215 Bremen

(0421) 390 90 50

Naturheilpraxis Schwanenberg

Andrea Hella Schwanenberg

Geibelstraße 4

28215 Bremen

(0421) 4 91 99 81

INNERE MEDIZIN

Dr. Sigrid Geerken-Gröticke

Am Weidedamm 4

28215 Bremen

(0421) 35 18 18

Dr. Stephanie Schulz

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 35 35 35

Schumann & Rolfsen

Praxis für chirurgische Zahn-, Mundund

Kieferheilkunde

Hemmstraße 157

28215 Bremen

(0421) 37 81 78 0

NEUROLOGIE

Dr. Forssmann & Lübbert

Hemmstraße 233

28215 Bremen

(0421) 35 46 82

ORTHOPÄDIE

Orthopädische Gemeinschaftspraxis

Regina Langhammer, Stefan Balkausky

und Dr. Ares Akbar

Hemmstraße 233

28215 Bremen

(0421) 35 20 95

PSYCHOTHERAPIE

Dipl.-Psych. Ursula Drees

Freiberger Straße 21

28215 Bremen

(0179) 848 72 98

ZAHNMEDIZIN

Silke Aner

Halberstädter Straße 17

28215 Bremen

(0421) 35 22 66

Zahnärzte Findorff

Innsbrucker Straße 96

28215 Bremen

(0421) 37 17 77

Die Zahnärzte

Dr. Edzard Fink & Peter Knor

Hemmstraße 214

28215 Bremen

(0421) 35 85 85

Dr. Anke Charlotte Krüger

Hemmstraße 202

28215 Bremen

(0421) 35 60 67

Dr. Thomas Reschka

Heinrich-Böll-Straße 1

28215 Bremen

(0421) 37 35 20

HALS-NASEN-OHREN

Dr. Karsten Jacob

Hemmstraße 133

28215 Bremen

(0421) 35 42 42

FRAUENHEILKUNDE

Frank Davidsmeyer, Dr. Marion Jagdt

und Martina Bolte

Hemmstraße 157

28215 Bremen

(0421) 354 14 14

Dr. Astrid Kania. Dr. Julia Dehmel,

Katja Hitzegrad

Hemmstraße 212 – 240

28215 Bremen

(0421) 35 04 744

Dr. Klaus Zimmermann

Brandtstraße 54

28215 Bremen

(0421) 35 57 67

KINDERHEILKUNDE

Dr. Wolfgang Soldan,

Elke Brecher-Müller

und Anne Stadler

Hemmstraße 212

28215 Bremen

(0421) 350 90 50

Psychotherapeutische Praxis

Ute Kampen

Dresdener Straße 15

28215 Bremen

(0421) 35 74 43

SPRACHHEILKUNDE

Atemschulung, Sprechtechnik,

Stimmtraining

Elisabeth Frintrop

Frielinger Straße 44

28215 Bremen

(0178) 59 17 533

Findorffer Logopädiehaus

Dorothea Hunke

Karlshafener Straße 36

28215 Bremen

(0421) 378 14 11

Praxis für Logopädie und PäPKi

Andreas Pohl

Plantage 13

28215 Bremen

(0421) 37 62 822

Findorff-Apotheke

Admiralstraße 159

28215 Bremen

(0421) 37 78 78

APOTHEKEN

Jan-Reiners-Apotheke

Hemnmstraße 214

28215 Bremen

Telefon: 0421-351935

Roland Apotheke

Hemmstraße 231

28215 Bremen

(0421) 35 19 55

Vitalis-Apotheke

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 38 18 14


Hoher

Besuch imTurm

Ich möchte es an die große Glocke hängen: In der Begegnungsstätte im Turm hatte

ich eine unverhoffte und nachhaltige Begegnung mit Dorothea, Albertus und Johanna.

Aber dafür musste ich erst einmal hoch hinaus und meine Angst überwinden.

TEXT & FOTOS | ANNA RIBEAU

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FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 33


BEGEGNUNGSSTÄTTE IM TURM

Begegnungsstättenleiterin Erdmuthe Sprondel-Sieg hält die Tür auf für alle Gäste und Interessierten, die Lust auf Austausch von Angesicht zu Angesicht haben

Im Erdgeschoss des Turmes der Martin-Luther-Kirche in Bremen-Findorff,

ist die „Begegnungsstätte im Turm“ beheimatet. An diesen Ort können Senioren

gut, weil der Weg barrierefrei ist, hingelangen. Denn gerade ältere

Menschen der Umgebung, die noch recht mobil sind und allein leben

können, nutzen die Angebote der Begegnungsstätte der Gemeinde gerne.

So berichtet die freundliche Begegnungsstättenleiterin Frau Sprondel-Sieg.

„Wir sind offen für alle. Und wir freuen uns immer über neue Gesichter.“

Ein buntes Programm für Begegnungen in den Räumlichkeiten des Turms

hält sie für Besucher bereit. Sie selbst bietet verschiedene Kurse an, wie

beispielsweise „Literatur am Vormittag“, das „Gedächtnistraining“ oder

„Gemeinsam kochen - gemeinsam Essen“, sowie das gemeinsame Musizieren.

Neben einer Singgruppe, gibt es auch eine Instrumentalgruppe.

Ein kleiner aber feiner Kreis von Menschen, die selbst mal ein Instrument

gespielt haben und ihr Können wieder erklingen lassen wollen. Auch Sprachen

wie Englisch und Französisch lassen sich hier wieder auffrischen.

Der Turm scheint ein durch und durch musikalischer Ort zu sein. Von

Kirchenmusik über die Kantorei und die Bläsergruppen erklingt im Turm

viel Musik. Wo genau diese hier ihren Platz finden, hat Frau Sprongel-

Sieg mir gezeigt, als sie mir Einblick in die oberen Turmräume gegeben hat

und mich hat schauen lassen, was sich über dem Begegnungsraum im

Erdgeschoss noch erstreckt.

Als wir im Erdgeschoss des Turmes saßen, hatte ich mich neugierig erkundigt,

was der Turm über uns noch bereit hält. Um zu sehen, was sich

also über dem Begegnungsraum noch abspielt, stiegen wir in die höheren

Gefilde. Dort befindet sich im ersten Stock des Turmes ein großer Musikraum.

Im zweiten Stock ist ein Chorraum, der mit bunten Glasfenstern

und den kirchlichen Bildern an der Wand atmosphärisch erahnen lässt,

wie hier die feierlichen Kirchengesänge erklingen. Je mehr ich vom Turm

zu sehen bekam, um so gespannter war ich zu sehen, was er noch alles

in sich barg. Obgleich ich mich meiner Höhenangst stellen musste, folgte

ich der Turmwärterin also noch weiter hinauf, die beschwingt höher stieg.

Mein Interesse überwog die Angst. Stufe für Stufe ging es also höher. Eine

Treppe folgte der nächsten, vorbei an großen Transparenten, die die Pfadfinder

in der Nähe des Dachbodens hier als Spuren hinterlassen hatten.

Es wurde kälter und karger und wir gelangten schließlich die letzten Treppen

hinauf ganz nach oben bis unter das Turmdach. Als Dichterin nehme

ich meine Arbeit ernst und gehe wortwörtlich ganz dicht heran, an das,

was mir begegnet. Der Begegnungsstätte Turm, wollte ich also auch ganz

begegnen und mir hier nichts entgehen lassen. Und so fand ich mich plötzlich

unverhofft ganz dicht oben im Glockenturm bei der mächtigen Dorothea,

dem mittelgroßen Albertus und der kleineren Johanna wieder.

Sofern man bei dem schwerwiegenden Anblick überhaupt von „klein“

reden kann. Ich versuchte sogleich zu entziffern, was für Schriftzüge

neben den individuellen Namen noch in die mächtigen Glocken hineingraviert

waren, die hier oben ruhig thronten. Drei, die nur besucht werden

können, wenn sie schweigen und sich nicht regen, traf ich hier an.

Und wenn sie sich in Bewegung setzen, weit über den Turm und die Martin-Luther-Gemeinde

hinaus zu hören sind. Anders ist es unten im Erdgeschoss.

Dort ist Bewegung und reger Austausch von Angesicht zu

Angesicht erwünscht. Im Oktober fand beispielsweise parallel zum Freimarkt

eine Freimarktsfeier statt, wo für Tanzmusik gesorgt wurde. Dafür

wurde der Gemeindesaal extra geschmückt. Denn neben den regelmäßigen

fortlaufenden Veranstaltungen, gibt es auch immer wieder diese einmaligen

Angebote. Einige davon sind dann auch kostenpflichtig. Für

Neuankömmlinge ist es interessant sich zuerst die regelmäßigen und offenen

Angebote dienstag,- und donnerstagsnachmittags anzuschauen, um

das Eis zu brechen und den Weg in die Begegnungsstätte zu finden. An

den beiden Nachmittagen kann man sich hier ganz ungezwungen begeg-

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FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


BEGEGNUNGSSTÄTTE IM TURM

nen, nett unterhalten und zusammen Kaffeetrinken. Das Ganze ist ausdrücklich

nicht nur für Gemeindemitglieder gedacht, sondern jedem zugänglich:

„Hier fragt keiner nach einer Konfessionszugehörigkeit“, so Frau

Sprondel-Sieg. Obgleich das Programm eher an Senioren ausgerichtet ist,

gibt es hier eigentlich auch keine Altersbeschränkung und mitunter verliert

sich auch mal ein jüngerer Gast zu der ein oder anderen Veranstaltung.

Jeden Monat gibt es ein Monatsprogramm, in dem nicht nur die

Veranstaltungen ausgeschrieben sind, sondern dem auch zu entnehmen

ist, wo in den Gemeinderäumen, welche Veranstaltungen stattfinden.

Denn nicht alle finden im ebenerdigen Turmraum statt, sondern verteilen

sich auch auf andere Räume des Gemeindezentrums. Das Monatsprogramm

liegt in der Gemeinde aus und kann mitgenommen werden.

Ein Motto der Begegnungsstätte, das auf dem aktuellen Programmheft

steht, lautet: „Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert

machen.“ (Guy de Maupassant). Und so möchte ich es an die

große Glocke hängen, am Sonntag beim Glockenläuten mal an Dorothea,

Albertus und Johanna im Turm zu denken. Wenn sie es auch nicht sind,

denen unten in der Begegnungsstätte begegnet werden kann, da sie ganz

oben im Turm ruhen, gibt es doch vielfältige Begegnungsmöglichkeiten

mit Leuten in den vielfältigen Angeboten. Sei es in der „Bastelrunde“,

dem „Stricktreff“, während der „Computerkurse“, einem „Qi Gong“-Kurs

oder dem angebotenen gemeinsamen „Herbstspaziergang“. Es ist übrigens

auch möglich, Förderer der Begegnungsstätte zu werden. Für einen

Jahresbeitrag von 6,-Euro, erhält man bei vielen Veranstaltungen und Kursen

einen kleinen Rabatt. Kurse laufen in der Regel über einen Zeitraum

von 10 Wochen. Bei Interesse und weiteren Fragen steht Frau Sprondel-

Sieg für weitere Auskünfte gerne bereit.

Zum Glück gerade nicht im Dienst: Die drei Glocken Dorothea, Albertus und

Johanna, die hoch über der Begegnungsstätte thronen

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 35


Rundum

GESUND

Die Gesundheits-Tipps

36

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


Gesund ins neueJahr starten

10 Tipps für die guten Vorsätze

Kaum ein Zeitpunkt ist für gute Vorsätze und eine gesündere Lebensweise

besser geeignet als der Jahreswechsel! Wer den Motivationsschub

zum neuen Jahr nutzen möchte, um seine Ernäh -

rung dauerhaft erfolgreich umzustellen kann mit ein paar nützlichen

Tipps viel Positives für sich und seine Gesundheit bewirken.

Eine gesunde Ernährung ist die Grundlage für das körperliche

Wohlbefinden sowie gute Fitness und macht zudem glücklich

und zufrieden. Doch wie ernährt man sich gesund? Die

Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat auf Basis aktueller wissenschaftlicher

Erkenntnisse zehn Regeln formuliert wie man

sich mit vollwertigem Essen und trinken gesund hält sowie Leistung

und Wohlbefinden fördert.

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 37


Rundum

GESUND

Die Gesundheits-Tipps

Ernährungstipps für

die Gesundheit

1.

Lebensmittelvielfalt genießen

Nutzen Sie die Lebensmittelvielfalt und essen Sie abwechslungsreich.

Wählen Sie überwiegend pflanzliche Lebensmittel. Kein Lebensmittel allein

enthält alle Nährstoffe. Je abwechslungsreicher Sie essen, desto geringer

ist das Risiko einer einseitigen Ernährung.

2.

Gemüse und Obst – nimm „5 am Tag“

Genießen Sie mindestens 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst am

Tag. Zur bunten Auswahl gehören auch Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen

und Bohnen sowie (ungesalzene) Nüsse. Gemüse und Obst

versorgen Sie reichlich mit Nährstoffen, Ballaststoffen sowie sekundären

Pflanzenstoffen und tragen zur Sättigung bei. Gemüse und Obst zu essen,

senkt das Risiko für Herz-Kreislauf- und andere Erkrankungen.

3.

Vollkorn wählen

Bei Getreideprodukten wie Brot, Nudeln, Reis und Mehl ist die Vollkornvariante

die beste Wahl für Ihre Gesundheit. Lebensmittel aus Vollkorn

sättigen länger und enthalten mehr Nährstoffe als

Weißmehlprodukte. Ballaststoffe aus Voll- korn senken das Risiko für Diabetes

mellitus Typ 2, Fettstoffwechselstörungen, Dickdarm- krebs und

Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

4.

Mit tierischen Lebensmitteln die Auswahl ergänzen

Essen Sie Milch und Milchprodukte wie Joghurt und Käse täglich, Fisch

ein- bis zweimal pro Woche. Wenn Sie Fleisch essen, dann nicht mehr als

300 bis 600 g pro Woche.

Milch und Milchprodukte liefern gut verfügbares Protein, Vitamin B2 und

Calcium. Seefisch versorgt Sie mit Jod und fetter Fisch mit wichtigen

Omega-3-Fettsäuren. Fleisch enthält gut verfügbares Eisen sowie Selen

und Zink. Fleisch und insbesondere Wurst enthalten aber auch ungünstige

Inhaltsstoffe.

5.

Gesundheitsfördernde Fette nutzen

Bevorzugen Sie pflanzliche Öle wie Rapsöl und daraus hergestellte Streichfette.

Vermeiden Sie versteckte Fette. Fett steckt oft „unsichtbar“ in verarbeiteten

Lebensmitteln wie Wurst, Gebäck, Süßwaren, Fast-Food und

Fertigprodukten.

Pflanzliche Öle liefern, wie alle Fette, viele Kalorien. Sie liefern aber auch

lebensnotwendige Fettsäuren und Vitamin E.

38

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


6.

Zucker und Salz einsparen

Mit Zucker gesüßte Lebensmittel und Getränke sind nicht empfehlenswert.

Vermeiden Sie diese möglichst und setzen Sie Zucker sparsam ein.

Sparen Sie Salz und reduzieren Sie den Anteil salzreicher Lebensmittel.

Würzen Sie kreativ mit Kräutern und Gewürzen.

Zuckergesüßte Lebensmittel und Getränke sind meist nährstoffarm und

enthalten unnötige Kalorien. Zudem erhöht Zucker das Kariesrisiko. Zu

viel Salz im Essen kann den Blutdruck erhöhen. Mehr als 6 g am Tag sollten

es nicht sein. Wenn Sie Salz verwenden, dann angereichert mit Jod

und Fluorid.

7.

Am besten Wasser trinken

Trinken Sie rund 1,5 Liter jeden Tag. Am besten Wasser oder andere kalorienfreie

Getränke wie ungesüßten Tee. Zuckergesüßte und alkoholische

Getränke sind nicht empfehlenswert.

Ihr Körper braucht Flüssigkeit in Form von Wasser. Zuckergesüßte Getränke

liefern unnötige Kalorien und kaum wichtige Nährstoffe. Der Konsum

kann die Entstehung von Übergewicht und Diabetes mellitus Typ 2

fördern. Alkoholische Getränke sind ebenfalls kalorienreich. Außerdem

fördert Alkohol die Entstehung von Krebs und ist mit weiteren gesundheitlichen

Risiken verbunden.

8.

Schonend zubereiten

Garen Sie Lebensmittel so lange wie nötig und so kurz wie möglich, mit

wenig Wasser und wenig Fett. Vermeiden Sie beim Braten, Grillen, Bakken

und Frittieren das Verbrennen von Lebensmitteln.

Eine schonende Zubereitung erhält den natürlichen Geschmack und

schont die Nährstoffe. Verbrannte Stellen enthalten schädliche Stoffe.

9.

Achtsam essen und genießen

Gönnen Sie sich eine Pause für Ihre Mahlzeiten und lassen Sie sich Zeit

beim Essen. Langsames, bewusstes Essen fördert den Genuss und das Sättigungsempfinden.

10.

Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben

Vollwertige Ernährung und körper- liche Aktivität gehören zusammen.

Dabei ist nicht nur regelmäßiger Sport hilfreich, sondern auch ein aktiver

Alltag, in dem Sie z. B. öfter zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren. Pro Tag

30 bis 60 Minuten moderate körperliche Aktivität fördern Ihre Gesundheit

und helfen Ihnen dabei, Ihr Gewicht zu regulieren.

Mehr Informationen unter www.dge.de/10regeln

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V., Bonn

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 39


„Familie & Co“

Grafik by sketchnotes-by-diana.com


Die Bremer

Kinder-Uni 2020

NachwuchsforscherInnen sind herzlich eingeladen

TEXT & FOTOS | UNIVERSITÄT BREMEN

40

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


Unsere

Wenn die Großen in den Semesterferien

sind, kommen die Kleinen:

Auch im Frühjahr 2020 veranstaltet

die Universität Bremen vor und in

den Osterferien wieder die Bremer

Kinder-Uni. Zwischen dem 23. März

und dem 02. April finden zahlreiche

Vorlesungen und Workshops für Kinder

zwischen acht und zwölf Jahren auf dem

Campus statt. In dieser Zeit beschäftigen sich

die Kinder gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und

Wissenschaftlern mit zahlreichen spannenden Forschungsfragen. Eine

Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen ist ab 3. Februar über

diese Website möglich: www.uni-bremen.de/kinderuni.

„Familie & Co“

Seiten

Seit über zehn Jahren bietet die Kinder-Uni Mädchen und Jungs die Möglichkeit,

selbst in die Haut einer Wissenschaftlerin oder eines Wissenschaftlers

zu schlüpfen und hautnah Forschung mitzuerleben. Auch

diesmal werden sie sich wieder mit spannenden Fragen beschäftigen: Was

passiert, wenn der Zucker im Blut steigt? Wie wirken Zahlen und Verschlüsselungen

zusammen? Welche Bedeutung hat der Mond für die

Erde? Antworten auf diese Fragen und viele mehr können die Kinder dieses

Jahr an der Uni finden.

Forschergeist fördern

„Familie & Co“


„Die Kinder-Uni ist eine tolle Gelegenheit für Kids der dritten bis sechsten

Klasse Wissenschaft kennenzulernen, ihr Wissen zu erweitern und

vor allem ihrem eigenen Forschergeist nachzugehen und selbst zu experimentieren“,

sagt Isabell Harder, Transferkoordinatorin Universität &

Schule der Universität Bremen. Sie organisiert gemeinsam mit ihrem Team

aus Studentischen Mitarbeitenden die Kinder-Uni. „Uns geht es dabei vor

allem darum, den Spaß und das Interesse an Forschung und Wissenschaft

schon frühzeitig zu fördern“, sagt Harder. Das ist Isabell Harder auch über

die Kinder-Uni hinaus ein großes Anliegen. Deswegen hat sie auch das

Kinderbuch „Finja forscht! Das geheimnisvolle Pulver“ geschrieben, das

Kindern ab der dritten Klasse Materialforschung in Bremen näherbringt.

Einblicke in viele Wissenschaftsbereiche

An der Universität Bremen wird spannende Forschung in den Natur- und

Ingenieurwissenschaften sowie in den Geistes- und Sozialwissenschaften

betrieben. Diese Vielfalt spiegelt sich auch im Programm der Kinder-Uni

wider. Die Forscherinnen und Forscher erklären auf anschauliche Art, was

sie an ihrem Fachgebiet so begeistert. In den Vorlesungen, zu denen sich

Lehrkräfte mit ihren Schulklassen anmelden können, stellen Wissenschaftlerinnen

und Wissenschaftler ihre Forschungsgebiete auf lebendig

SchülerInnen experimentieren bei ihrem ersten Chemiepraktikum

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 41


„Familie & Co“


Wissenschaft und Forschende hautnah miterleben: Das geht in den Vorlesungen der Kinder-Un

Art und Weise vor. Die Workshops ermöglichen, dass die Kinder selbst zu

Nachwuchsforschenden werden und versuchen können, wissenschaftliche

Fragen selbstständig zu lösen. Tickets für das Workshopprogramm in

den Osterferien können Eltern online über die Website der Kinder-Uni reservieren.

Das gesamte Programm für die Kinder-Uni 2020 wird erst im Laufe des Januars

feststehen. Das Programm des vergangenen Jahres gibt aber schon

einen guten Überblick über das, was die Kinder auch dieses Mal erwartet.

So konnten die Kinder 2019 zum Beispiel ein erstes Chemiepraktikum

absolvieren. Hier stellten sie selbstständig ein Duschgel her und experimentierten

mit Rotkohlsaft. Bei einem Workshop im Robotik-Labor des

Instituts für Künstliche Intelligenz erlebten die Kinder, wie Roboter funktionieren,

wie sie programmiert werden und wie sie im Alltag helfen können.

Erste praktische Erfahrungen im Programmieren konnten die Kinder

auch bei einem Workshop zum Smart Home sammeln. Hier waren sie

dazu angehalten, zu überlegen, wie das eigene Zimmer oder Haus „intelligent“

werden kann. Im nächsten Schritt dann setzten sie ihre Ideen

mit einem Baukasten um.

des Landes Bremen. Die Kinder-Uni wird von der Transferstelle organisiert,

die einzelnen Vorlesungen und Workshops werden jedoch von zahlreichen

engagierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der

Universität und der Institute im Technologiepark beigesteuert.

Neben der Kinder-Uni gibt es an der Uni und im Technologiepark viele

weitere spannende Angebote, bei denen Schule auf Wissenschaft trifft.

Diese Angebote reichen von Schülerlaboren über Infotage bis hin zum

Frühstudium. Einen guten Überblick über regelmäßige Angebote und aktuelle

Veranstaltungen gibt die Website: www.uni-bremen.de/schule.


Neben Einblicken in die Natur- und Ingenieurwissenschaften stellten sich

die Kinder auch geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen. Im Rahmen

einer Demokratiewerkstatt wurde die Frage behandelt, wie eine gerechte

Gesellschaft aussieht und wie diese gestaltet werden kann.

Zusätzlich wurde in einer interaktiven Mitmach-Vorlesung die Rolle von

Englisch als Weltsprache untersucht. Die Kinder stellten sich unter anderem

die Fragen, inwiefern es sinnvoll ist, Englisch zu lernen und was eine

Weltsprache überhaupt ist. Eine andere Vorlesung beschäftigte sich mit

dem Thema der Nachhaltigkeit von Schokolade: Woraus besteht Schokolade,

wie hängen die Zutaten mit dem Regenwald zusammen und welche

Fragen der Nachhaltigkeit ergeben sich daraus?

Wissenschaftstransfer für Kinder als zentrales Anliegen

Die Transferstelle Universität & Schule unterstützt Wissenschaftlerinnen

und Wissenschaftler bei ihren Kooperationsaktivitäten mit den Schulen

In zahlreichen Workshops bekommen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit,

selbst zu forschen. Hier wird an mathematischen Aufgaben geknobelt

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FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


„Familie & Co“





Anke Bär ist Botschafterin der Lesezeit und Autorin der Bilderbücher Wilhelms

Reise – Eine Auswanderergeschichte (2012), Endres, der Kaufmannssohn: Vom

Leben in einer mittelalterlichen Hansestadt (2014) und Kirschendiebe oder Als

der Krieg vorbei war (2018) (Foto: Sandra Lachmann)

Bremer Kinderbuchautorin

Anke Bär wird Botschafterin

der Lesezeit


Im Programm der Freiwilligen-

Agentur unterstützen rund 350

Freiwillige an Bremer Schulen

Kinder beim Lesenlernen

Im Rahmen der Lesezeit gehen Freiwillige einmal in der Woche in Bremer

Grundschulen und unterstützen die Kinder in den Klassen individuell beim

Lesenlernen. „Die Lesehelferinnen und Lesehelfer schenken Zeit, hören zu, ermutigen,

korrigieren, loben und motivieren“, sagt Frank Mayer, Koordinator der Lesezeit

in der Freiwilligen-Agentur Bremen. Jährlich leisten sie über 40.000

ehrenamtliche Schulstunden, in denen sie die Lehrkräfte unterstützen.

Anke Bär wird die Lesezeit dabei von nun an als Botschafterin unterstützen. Für die

bereits zweimal für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominierte Kinderbuchautorin

und -illustratorin aus Bremen bedeutet Lesen mehr als nur das Verstehen von

Texten: „Lesen eröffnet Welten. Jedes Buch ist wie eine Tür, ein Weg zu anderen

Perspektiven. Texte können einen verstören oder aufrütteln. Gleichzeitig kann das

Lesen und vor allem das Vorlesen eine unheimlich große Geborgenheit spenden.“

Das Programm Lesezeit wurde 2005 als Reaktion auf die erste internationale PISA-

Studie ins Leben gerufen, bei der die deutschen Schulen katastrophal abgeschnitten

hatten. Handlungsbedarf ist – die letzte PISA-Studie zeigt es klar – nach

wie vor gegeben: „Ich bin seit bald zehn Jahren mehrere Wochen im Jahr auf Lesereise,

und ich nehme in Gesprächen mit den Kindern eine Entwicklung wahr, die

mich besorgt: Die Bereitschaft sinkt, sich auf längere, auch kompliziertere Texte

einzulassen“, begründet Bär ihre Entscheidung, Lesezeit-Botschafterin zu werden.

„Auch deswegen ist es essenziell wichtig, dass wir unseren Zugang zu Geschichten

mit Kindern teilen und ihnen begreifbar machen, wie wir in diese Geschichten

eintauchen und sie dabei mitnehmen.“

Cosima Breidenstein:

Abenteuer Klassik:

Mozart


Spannend: Klassische

Musik für Kinder

Die Musikerin, Klassikexpertin und Autorin Cosima Breidenstein erzählt unterhaltsam

und kindgerecht aus Wolfgang Amadeus Mozarts Leben und illustriert

ihre Geschichten mit wunderschönen Musikeinlagen. Dabei erfahren die

kleinen (und großen) Zuhörer nicht nur viel über einen der wichtigsten Komponisten

aller Zeiten, sondern auch, dass Klassik durchaus Spaß machen kann.

Sprecherin: Cosima Breidenstein

Laufzeit 59 Minuten

1 CD im Digipac

Art: Autorinnenlesung

ISBN 978-3-8398-4621-6

Preis 12,95 Euro

www.argon-verlag.de


Verlosung!

2 x „Abenteure Klassik:

Mozart“

Einfach eine E-Mail bis

zum 31. Januar an:

gewinnen@

findorff-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 43


„Familie & Co“



Die Clowns Kurt und Wilma haben Großes vor – sie wollen verreisen! Wie und wohin

wird am 9. Februar im Kulturzentrum Schlachthof verraten (Foto: T. Casper)

Kurt und Wilma

gehen an Bord

Peter Brown:

Das Wunder

der wilden Insel


Fernweh in Sicht! Kurt und Wilma wollen verreisen. Sie wissen nicht wohin

und vor allem auch nicht womit sie sich auf den Weg machen können. Zum

Glück entdecken sie ein großes Papierboot. Mit Fantasie, Neugier und Unternehmungslust

gelangen sie immerhin an Bord. Mal schauen, wohin die Reise geht....

Im Kulturzentrum Schlachthof findet die Vorführung am 9. Februar um 11 Uhr für

Kinder ab vier Jahren statt.


www.schlachthof-bremen.de


Als das Robotermädchen Roz erstmals die Augen öffnet, findet sie sich auf

einer wilden, einsamen Insel wieder. Wie sie dorthin gekommen ist und

warum, weiß sie nicht. Das Wetter und ein wilder Bär setzen ihr übel zu, und Roz

begreift, dass sie sich ihrer Umgebung anpassen muss, wenn sie überleben will.

Also beobachtet sie, erlernt die Sprache der Tiere und entdeckt, dass Freundlichkeit

und Hilfsbereitschaft sie weiterbringen. Viele würden das Blechmonster zwar

am liebsten verjagen, aber Roz gibt nicht auf. Sie zieht ein Gänseküken auf, und

endlich fassen die Tiere Vertrauen. Als Roz dann in großer Gefahr schwebt, stehen

sie ihr als Freunde bei.

Originaltitel: The Wild Robot

Originalverlag: Little Brown, US

Aus dem Amerikanischen von

Uwe-Michael Gutzschhahn

Mit Illustrationen von Peter Brown

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Ab 10 Jahren

Hardcover, Pappband, 288 Seiten,

13,5 x 20,6 cm

Mit s/w Illustrationen

ISBN: 978-3-570-16483-9

Preis: 14,99 Euro

Verlag: cbj Kinderbücher

www.randomhouse.de

Verlosung!

2 x „Das Wunder der

wilden Insel“

Einfach eine E-Mail bis

zum 31. Januar an:

gewinnen@

findorff-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Einfach mal nach Herzenslust die verschiedensten Instrumente ausprobieren

und eigene Vorlieben und Talente entdecken – das geht bei einem Kindergeburtstag

in der Musikwerkstatt (Foto: Bremer Philharmoniker)

Klingender Kindergeburtstag


Das hört sich wunderbar an: Beim Kindergeburtstag in der Musikwerkstatt

der Bremer Philharmoniker darf das Geburtstagskind mit seinen Gästen Instrumente

ausprobieren, in die Rolle eines Dirigenten schlüpfen, Streich- und Blasensembles

bilden, singen, musizieren, spielen und ganz viel Spaß haben.

Mitmachen können bis zu zehn Kinder ab sechs Jahren, die Kosten belaufen sich

auf 80 Euro pro Gruppe. Die Veranstaltung findet in der Musikwerkstatt Findorff &

Grohn statt.

www.bremer-philharmoniker.de

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FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


„Familie & Co“



Spielend

schwimmen lernen

Stadtmusikantenkurse

bei den Bremer Bädern

Im Stadtmusikantenkurs für Anfänger und Fortgeschrittene haben Kinder ab

drei Jahren die Möglichkeit, spielend das Element Wasser kennenzulernen und

erste kleine Erfolge zu erzielen (Foto: Marcus Meyer Photography)

Der Stadtmusikantenkurs der Bremer Bäder ist der erste Kurs für kleine Bremer, an

dem die Kinder ohne Eltern teilnehmen. Ab welchem Alter das sinnvoll ist, muss

daher ganz individuell entschieden werden. Die Stadtmusikantenkurse sind eingeteilt

in Anfänger (absolut ohne Vorkenntnisse) und Fortgeschrittene. Im Kurs

Stadtmusikanten Anfänger steht die Wassergewöhnung im Vordergrund. Aber auch

grundlegende Fertigkeiten wie Schweben, Gleiten und Auftreiben werden hier spielerisch

erarbeitet sowie Ängste in Bezug auf Tauchen und Springen abgebaut.

Im Kurs Stadtmusikanten Fortgeschrittene steht das Erlernen der Schwimmbewegung

im Vordergrund. Hier kann auch abschließend das Stadtmusikanten-Abzeichen

erlangt werden. Kinder mit einem Stadtmusikanten-Abzeichen können im

Anschluss direkt in den Seepferdchen-Kurs für Fortgeschrittene gehen. Folgende

Prüfungsleistungen müssen dazu erfüllt werden: Acht Meter schwimmen ohne Hilfsmittel,

Sprung vom Beckenrand in schultertiefes Wasser ohne Hilfsmittel sowie

kurz mit dem Kopf vollständig unter Wasser bleiben. Die Bremer Bäder freuen sich

auf wasserbegeisterte kleine Teilnehmer!

www.bremer-baeder.de

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 45


Angelika Pieper gewinnt die Klima-Aktion „Fit mit dem Rad – Auf zur SG Findorff“

„Fit mit dem Rad- Auf zur SG Findorff“

Gewinnerin Angelika Pieper

Im letzten Halbjahr waren die Mitglieder der SG Findorff aufgerufen mit

dem Rad zum Sport zu fahren. Fleißig sollten sie die gefahrenen Kilometer

notieren, um am Ende an der Verlosung des gespendeten Rades der

Firma „Conrad Fahrräder“ teilzunehmen. Die Aktion wurde zusammen

mit dem Klimazone Findorff und dem BUND gestartet. So sollten die SGF

Mitglieder das Auto einmal stehen lassen, um sich mit dem Fahrrad auf

den Weg zu Ihrer Sport- und Trainingsstunde zu machen. Denn auch

schon kurze Strecken mit dem Fahrrad zu fahren ist gesund. Ganz nebenbei

absolviert man so den ersten Teil des Aufwärmprogrammes gleich

auf dem Weg zum Sport, und fürs Klima ist es auch noch gut.

So fuhr Angelika Pieper jede Woche mit dem Rad zu Ihrer Gymnastikgruppe

in die Innsbrucker Straße. Im Laufe des Sommers kamen da einige

Kilometer zusammen. Dann war ihr bei der Verlosung unter den

eingesendeten Aktionskarten die Glücksfee ganz hold und ihre Karte

wurde gezogen.

Jetzt fährt sie mit dem neuen weißen Fahrrad nicht nur zu ihrem Vereinssport,

sondern auch zur Arbeit, Einkauf und, und, und. Wir gratulieren.

SG FINDORFF

Hemmstraße 357-359

28215 Bremen

Tel. (0421) 35 27 35

www.sg-findorff.de

46

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


Die Bewegungsabenteurer treffen sich jeden Montag zu Sport & Spiel in der Augsburger Schulturnhalle

Kinderturnen – die Basis für eine

nachhaltige Bewegungsförderung

„Fische schwimmen, Vögel fliegen, Kinder turnen“, das Zitat vom Präsident

des Deutschen Turnerbundes Alfons Hölzl zeigt, dass Kinderturnen

eigentlich selbstverständlich zum Alltag eines jeden Kindes dazu gehören

sollte. Denn in keiner anderen Sportart werden die wichtigen motorischen

Grundfertigkeiten und -fähigkeiten wie Laufen, Springen, Werfen, Klettern,

Hüpfen und Balancieren so vielseitig und umfassend gefördert wie

im Kinderturnen. Das Kinderturnen legt den Grundstock für alle Sportarten.

Außerdem lernen die Gleichaltrigen beim gemeinsamen Turnen und

Spielen Teambuilding, Hilfsbereitschaft und vieles mehr.

Die SG Findorff bietet ein umfangreiches und vielfältiges Angebot im Bereich

Kinderturnen an. Als anerkannter DTB Kinderturn-Club erfüllt der

Verein die hohen Anforderungen des Verbandes an Qualität, Engagement

und Zukunftsorientierung im Bereich Kinderturnen. So werden alle

Übungsstunden von lizenzierten Kinderturn-Übungsleiterinnen geleitet.

Die jüngsten TurnerInnen der SG Findorff starten bereits mit 10 Monaten

bei den „Turnbambinis“. Eltern-Kind-Turnen, altersübergreifende Familienangebote,

Kleinkinderturnen, Kinderturnen, Sport & Spiel, Psychomotorik,

Geräteturnen, Wettkampfturnen, Ballgewöhnung, Zirkusgruppen,

Kindertanz oder Parkour. Es gibt Angebote für jedes Alter und Interesse.

Zu dem bietet die SG Findorff mit dem Angebot Kinderturnen Inklusiv

auch Gruppen für Kinder mit Handicap an. In diesen Stunden können

ALLE Kinder ihre Fähigkeiten testen, dürfen Neues wagen, können einander

helfen. Die Nachfrage an Plätze in diesen Stunden ist so gewaltig,

dass einige Gruppen leider eine Warteliste haben.

Alle Kinderturnen-Angebote sind auf der Homepage der SG Findorff zu finden.

Kommt vorbei, probiert aus und macht mit!

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 47


WIR, DIE MENSCHEN AUS FINDORFF

Regina Röw und Edith Wirth von der Findorffer Reinigungsund

Bügelstube sorgen für rundum frische und saubere

Textilien – vom Hemd bis zum Brautkleid

Gertrud Kindervater ist seit 1956

begeisterte Findorfferin und

genießt die Nähe der Geschäfte

und Angebote im Stadtteil:

„Alles schön nah beieinander!“

„Ich hole gleich meinen Hund vom Tierarzt ab“, erzählt

Sabine und schwingt sich aufs Fahrrad

Erika Schleisiek ist auf dem Weg zum Reha-Sport –

sportlich mit dem Fahrrad

„Ich lebe seit über 80 Jahren in

Findorff und liebe meinen Stadtteil“,

strahlt Helga Eßmann

Ein Teil des Teams von Zweirad Bindhammer kümmert sich heute um die

Reparatur und den Verkauf von Fahrrädern sowie um Beratung und Service

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FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020


WIR, DIE MENSCHEN AUS FINDORFF

Stephanie Lange und Laura

Ferrera sind ein Teil des

Teams von Reha Findorff und

betreuen ihre Kunden im

Reha Sport beim Fitness

Training und in vielen

weiteren Bereichen

Anneliese ist auf dem Weg zum

Arzt – in Findorff ist alles gut zu

Fuß zu erreichen

„Gerade war ich zur jährlichen

Kontrolle beim Zahnarzt und

mache nun noch ein, zwei

Erledigungen“, verrät Katharina

Viele Messe-Neuheiten wird es bei Optik Hofmann in der

Münchener Straße 113 ab Anfang Februar geben

Edith Hillmann von Blumen & anderes an der Hemmstraße

sagt: „Schöne Rosen sind das ganze Jahr über gefragt.“

Ernährungs-, Diät- und Allergieberaterin Almut

Marris vom Reformhaus Marris an der Hemmstraße 265

empfiehlt, im Winter das Immunsystem zu stärken und

steht ihren Kunden gerne beratend zur Seite

FINDORFF Magazin | Januar - Februar 2020 49


WIR, DIE MENSCHEN AUS FINDORFF

IMPRESSUM

Herausgeber

Lars Hendrik Vogel

Verlag

VOGEL MEDIA

Mühlenweg 9, 28355 Bremen

Tel. +49 (421) 200 75 90

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Chefredakteur

Lars Hendrik Vogel [LHV] V.i.S.d.P.

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Es gilt die Anzeigenpreisliste

Nr. 01/2020

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Das nächste FINDORFF Magazin

erscheint ab 12. März 2020

Made with in Bremen

50

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