2020-01-26 Bayreuther Sonntagszeitung

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Bayreuther Sonntagszeitung

Aktuell 26. Januar 2020 7

Sauberer Wahlkampf –Fehlanzeige

Kein feiner Zug: BG und Oberbürgermeisterin üben hinter den Kulissen Druck ausw

Gelungener Auftritt: Der A-Capella-Chor der Hochschule für evangelische Kirchenmusik.

BAYREUTH. Beim diesjährigen

Neujahrsempfang der

Bayreuther SPD auf dem Herzogkeller

umrahmte der A-

Capella-Chor der Hochschule

für evangelische Kirchenmusik

die Veranstaltung. Publikum

und Organisatoren freuten sich

über den gelungenen gesanglichen

Beitrag –nur eine nicht:

Nachhaltigkeit

Diskusion um ein besseres Leben

BAYREUTH. Der Verein „Kino

ist Programm“ präsentierte

im Iwalewahaus den Dokumentarfilm

„2040: Wir retten

die Welt“.

Der Film zeigt Lösungen für

eine nachhaltige Zukunft, vom

selbstfahrenden Elektrobus,

der als Konferenzraum auf der

Straße genutzt werden kann,

bis zum Solardorf in Bangladesch.

Im anschließenden Filmgespräch,

moderiert von Sebastian

Norck, stellten sich verschiedene

Nachhaltigkeitsinitiativen

aus Bayreuth vor. Mitglieder

von Fridays for Future, Students

for Future und Extinction

Rebellion, der Initiator des Radentscheids

Bayreuth und Vertreter

des Unverpacktladens

Hamsterbacke diskutierten,

was wir vor Ort gegen Klimakrise,

Artenrückgang und Armut

in der Welt tun können. „Die

Diskussion hat gezeigt: Nachhaltigkeit

besteht nicht nur in

technischen Lösungen. Es

geht auch um die große Frage,

was ein gutes Leben ausmacht

–und zwar für alle und nicht

auf Kosten anderer“, resümiert

Sebastian Norck. „Diese Frage

bietet genug Gelegenheit für

weitere Diskussionen. Und sie

kann Anlass sein, selbst aktiv

zu werden“, so Norck.

Brigitte Merk-Erbe. Als Kuratoriumsmitglied

der Hochschule,

machte sie ihren Einfluss geltend

und beschwerte sich beim

Rektor der Hochschule.

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Zippel darf nicht mitsingen

Die Faschingsgesellschaft Bayreuther

Mohrenwäscher wollte

einen Stadtratschor anlässlich

der Prunksitzung am 01. Februar

im Zentrum auftreten lassen.

Sämtliche Stadträte und

Oberbürgermeisterkandidaten

waren eingeladen, mitzuwirken.

SPD-Kandidat Andreas

Zippel war bei der ersten Probe

dabei. Intervention der Bayreuther

Gemeinschaft: Zippel

darf nicht mehr mit auftreten.

„Diese Entwicklung der absoluten

Kontrolle und Einflussnahme

stimmt traurig und

passt so gar nicht zum Motto

der sogenannten Bayreuther

Gemeinschaft: Miteinander für

Bayreuth! Es ist doch Aufgabe

von uns Kommunalpolitikern,

an der Seite unserer Vereine zu

stehen, und nicht, ihnen Steine

in den Weg zulegen“, so SPD-

Fraktionsvorsitzender Thomas

Bauske.

Traumjob gefunden

Stadtrat Siegfried Zerrenner hütet seine Enkel

BAYREUTH. Nach mehr als

dreieinhalb Jahrzehnten als

Sportredakteur fand SPD-

Stadtrat Siegfried Zerrenner

erneut einen Traumjob als

Großvater.

„Es macht Spaß und Freude

meine Enkel aufwachsen zu

sehen. Ein Kinderlachen für die

Betreuung ist der höchste

Lohn“, betont der 67-Jährige.

Als früherer Sportredakteur war

er beruflich stark eingebunden

und hatte für die eigenen Kinder

wenig Zeit. „Enkel hüten –

mit Vergnügen –sobin ich jetzt

auch für meine Kinder da.“

Wenn nicht Stadtratstermine

anstehen, ist er zusammen

mit seiner Frau und bis zu drei

Enkeln häufig auf den Spielplätzen

in seinem Stadtteil St.

Georgen und natürlich in der

Wilhelminenaue anzutreffen.

Die naturnahe Konzeption mit

den großen Wiesen im ehemaligen

Gartenschau-Gelände

fasziniert Zerrenner schon seit

mehr als drei Jahren. Dort

hatte er sich auch als Helfer

im letzten Frühjahr bei einer

Baumpflanzaktion zahlreicher

Schüler im Rahmen des Volksbegehrens

„Rettet die Bienen“

mit Freude beteiligt. „Auch im

Stadtrat sollten wir mit dem

Thema Natur und Umwelt sensibler

als in der Vergangenheit

umgehen. Ich bemühe mich

jedenfalls.“

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Galasitzung der Faschingsgesellschaft

Schwarz-Weiß

Die älteste Bayreuther Faschingsgesellschaft hat bei ihrer Galaprunksitzung

ein abwechslungsreiches Programm und einen

kurzweiligen Abend geboten. Unter den Zuschauern befanden

sich auch einige begeisterte SPD-Stadtratskandidaten:

Andreas Zippel (M.): Wer

selbst begnadeter Tänzer

ist, kann von den Auftritten

und Garden der Faschingsgesellschaften

nur

begeistert sein! Mit meiner

Teilnahme an den Veranstaltungen

möchte ich

vor allem die tolle Jugend

arbeit honorieren. Hier wird

Kindern und Jugendlichen

Disziplin, Gemeinschaftsgefühl,

Selbstwert und

Freude am Vereinsleben

beigebracht –das gilt es zu

unterstützen.

Thomas Bauske (r.): Den

Termin halte ich mir in meinem

Kalender immer frei

und komme Jahr für Jahr

sehr gerne wieder! Über

die Jahre hat sich daraus

ein freundschaftliches Verhältnis

entwickelt und ich

unterstütze den Verein, wo

ich kann. Die hohe tänzerische

Professionalität bei

Schwarz-Weiß überzeugt.

Sebastian Norck (l.): Eigentlich

bin ich Faschingsmuffel. Aber ich war neugierig, denn

Fasching ist Tradition und Brauchtum. Ich war wirklich begeistert

und es war ein sehr unterhaltsamer und kurzweiliger Abend.

Jörg Grieshammer(l.):

Seit meiner Kindheit bin

ich ein Faschings-Fan.

Die Ausgelassenheit

mit der bei dieser Galasitzung

gefeiert wird,

empfinde ich als schöne

Abwechslung in dieser

grauen Jahreszeit.

Außerdem bewundere

ich die Perfektion mit

der sich hier die Garden

und die Tanz-Mariechen

präsentieren.

Sandro Kolb (r.): Auf der Galasitzung war ich dieses Jahr zum

ersten Mal. Meine Verlobte trainiert eine Kindergarde und so

kam ich dieses Jahr in den Genuss. Super, was hier auf die Beine

gestellt wird. Es ist klasse, dass sich so viele Ehrenamtliche

einbringen. Was mir sehr gut gefallen hat, waren die vielen Kinder

und Jugendlichen, die hier Sport treiben und teilweise auch

schon selbst eine Garde trainieren. Die Zukunft der Vereine liegt

in den Händen der Ehrenamtlichen, die sich bei den Vereinen

engagieren und diese sollen auch einen Stellenwert haben.

In der Unteren Rotmainaue hat die GEWOG ein neues Wohnquartier errichtet. Vorgabe für die Überlassung des Grundstücks durch die Stadt war

die Errichtung von Wohnungen mit bezahlbaren Mieten –eine alte Forderung der Bayreuther SPD. Nun sind fünf farbenfroh gestaltete Mehrfamilienhäuser

fertig gestellt und eingeweiht worden. Das sechste wird indiesem Jahr errichtet. Es ist ein attraktives Wohngebiet mit Blick über

die Mainauen entstanden –bezahlbar, naturnah und prädestiniert für junge Familien. V.l.: Die SPD-Stadträte Dr. Christoph Rabenstein, Halil

Tasdelen, Elisabeth Zagel, Siegfried Zerrenner, Dr. Beate Kuhn, Thomas Bauske.

V.i.S.d.P: SPD-Stadtratsfraktion, Luitpoldplatz 12, 95444 Bayreuth

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