Das Stadtgespräch Rheda-Wiedenbrück Ausgabe Februar 2020

meinrhwd

Viel Spaß beim digitalen Lesen der Februar-Ausgabe vom Stadtgespräch.

FEBRUAR

2020

KARNEVAL IN RHEDA-WIEDENBRÜCK

BAUMESSE

A2 FORUM RHEDA

31.01. bis 02.02.2020

KARNEVAL 2020

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2 Das Stadtgespräch


E

Einfach Karneval

Saal- und Straßenkarneval in Rheda-Wiedenbrück

(Kem) Prunksitzungen, Galas, Parties und vieles mehr – dass Rheda-Wiedenbrück

zu den Karnevalshochburgen Ostwestfalens gehört,

zeigt auch der vielseitige Veranstaltungskalender. Er steht unter dem

Motto der Session 2019/2020 »Einfach Karneval«. Nicht dabei ist in

dieser Session trotz »der hohen Nachfrage« der CVR. Als Ursache nennt

er personelle Gründe.

Kostümparty

Bereits ausverkauft ist die Kostümparty der KG Helü am 31. Januar im

Piushaus. Die Roten Funken freuen sich bei der um 19.11 Uhr beginnenden

Veranstaltung auf viele verrückte, lustige, coole, fetzig kostümierte

Besucher. Erstmalig wird den Gästen ein Alleinunterhalter ordentlich

einheizen. Einlass: 18.30 Uhr. q

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Vorfreude auf die neue

Stadthalle

Das Stadtgespräch

3


1 Rosenmontag feiern alle Jecken mit. 1 Herrlich anzuschauen sind die fantastischen Fußgruppen.

Premiere: Karneval in der neuen Stadthalle – Prunksitzung

des WCV Grüne Funken

Bei der am Samstag, dem 8. Februar, um 19.33 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr),

startenden Sitzung entspricht das Programm genau dem Motto des

Stadtprinzenpaares Thorsten I. und Doris I. Hvala: »Es lacht das Herz, es

tobt der Saal, ja das ist Rheda-Wiedenbrücker Karneval«. In der Bütt wird

Hubert Meiwes aus Delbrück als Bauer Böllkenkötter mit seiner frechen

Schnauze über diverse Würden- und Amtsträger aus Rheda-Wiedenbrück

für manch einen Lacher sorgen. Lachsalven wird ebenfalls der schon

wiederholt beim WCV aufgetretene Verwandlungskünstler Kay Scheffel

erzeugen – egal, ob als durchgeknallter Superheld »Käpt’n Kayro« oder

als auferstandener King of Rock’n Roll.

Den Saal zum Kochen bringen wird der rheinische Musikverein »Vallerer

Tröteköpp e. V.«, u. a. mit ihrer wilden und mitreißenden Guggenmusik.

Eine Augenweide sind die Kinder- und Jugendgarden sowie die

Damengarde und die Solomariechen Charlotte Brauner und Annalena

Lucarelli des WCV Grüne Funken. Die Altweiber und die Grünen Bengel

werden ebenfalls für Stimmung sorgen. Zur Krönung des Abends hat

sich der WCV eine Überraschung für die Gäste und zur Einweihung der

neuen Stadthalle einfallen lassen. Danach geht es mit karnevalistischer

Musik bis in frühe Morgenstunden weiter.

Die Eintrittskarten für 17,– € sind bei Heike Paß, Tel. 05242/54625

zu erwerben.

Freunde und Familiennachmittag des WCV Grüne Funken

Am Sonntag, dem 9. Februar, um 14.11 Uhr, geht es in der neuen Stadthalle

mit dem Freunde- und Familiennachmittag des WCV Grüne Funken

weiter. Zusätzlich zu den WCV Aktiven sowie bei der Prunksitzung bieten

die Grünen Funken eine kurzweilige Unterhaltung mit dem Künstler

herrH, alias Simon Horn. Er ist ein Familiensoundtrack auf zwei Beinen,

ausgestattet mit einem Mikro, dicken Boxen, den richtigen Tanzschuhen

und so einigen Tierchen aus dem herrH-Zoo, wie z. B. Emma, die Ente

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LIEFERN – REPARIEREN – BERATEN

4 Das Stadtgespräch


Galaabend der KG Helü

Die Gäste erwartet zum Galaabend am 15. Februar, ab 19.30 Uhr (Einlass:

18.15 Uhr), in der Stadthalle ein Programm mit vielen Höhepunkten.

In der Bütt begeistert Kai Kramosta mit den Waffen eines Komikers:

Spontanität, Selbstironie & Vielseitigkeit – einfach lusdick, Die Eifelaner

Comedykugel serviert 130 Kilo Spaß und Comedy in XXL.

Musikalisch dabei ist Palaver, eine Kölner Musikband, die gerade

richtig durchstartet. Mit ihrer Musik reißen sie die Menge von den Stühlen

und bringen den Saal zum Kochen.

Fünf westfälische Jungs und Musiker, die sich der Kölnerszene verschrieben

haben, bringen als Kölsche Coverband (Hausband) mit Witz

und Humor ein Stück »Kölsches Lebensgefühl« auf die Bühne.

Freuen Sie sich ebenfalls auf die eigenen Garden: Minigarde, Jugendgarde,

Emsmatrosen, Tanzpaar, RWU, Damengarde – und auf Till

Eulenspiegel in der Bütt.

Mit dabei ist ebenfalls das vom WCV gestellte Stadtprinzenpaar Prinz

Thorsten I. und Prinzessin Doris I. Hvala.

Die Rietberger Jäger begleiten musikalisch während des Programms.

Im Anschluss an das Programm startet die Aftershow-Party mit DJ Denis

bis in die frühen Morgenstunden. Kartenpreis 18,– €. Karten können bei

Annette Johannpaschedag erworben werden.

Per Telefon unter Tel. 05242/37635 oder per Mail karten@kg-helue.de

1 Die heimischen Tanzgarden sind eine Augenweide. Hier eine Garde der KG Helü.

oder dem Pinguin. Karten gibt es nur an der Tageskasse. Der Eintritt

beträgt 5,– €. Einlass ist ab 13.00 Uhr.

Kinderkarneval der KG Helü

Die KG Helü freut sich am 16. Februar, um 14.30 Uhr (Einlass 13.30 Uhr) die

kleinen und großen Karnevalsfreunde der Doppelstadt in der Stadthalle

begrüßen zu können. Die Roten Funken stellen in diesem Jahr das 43.

Kinderprinzenpaar. Calli I. (Frisch) und Hanna II. (Ströker) danken ab und

machen Platz für ihre Nachfolger. Für eine kurzweilige Unterhaltung

sorgen Clown August & Clown Pippy, kurz die ClownsBrothers mit einer

lustigen und verzaubernden Unterhaltungsshow, bei der die kleinen

und großen Zuschauer die originellsten Ballonfiguren, Zaubertricks und

Gestiken zu sehen bekommen. Der Event wird garantiert für alle unvergesslich

bleiben. Kartenpreis 3,– €. Karten können in der Buchhandlung

Güth erworben werden.

Frauenkarneval der kfd

Die Katholische Frauengemeinschaft St. Aegidius lädt am Montag, dem

17. Februar, um 16.33 Uhr sowie am Dienstag, dem 18. Februar um 19.11

Uhr, zum Frauenkarneval der kfd im Aegidiushaus ein: »Feiern Sie mit

der kfd die »Goldenen 20er« und »111 Jahre kfd St. Aegidius.«

Die fünf tollen Tage des RMK

Das Rosenmontagskomitee lädt ab Altweiber alle karnevalsbegeisterten

Menschen in das Festzelt auf der Schanze ein. Der ultimative Höhepunkt

des Straßenkarnevals ist der Rosenmontagsumzug.

Donnerstag, 20. Februar 2020 – Altweiber

Den Startschuss gibt das RMK am Donnerstag, dem 20. Februar mit

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Das Stadtgespräch

5


1 Das Rosenmontagskomitee lädt ein zu den tollen fünf Tagen, (v. l.) Alexander Westermann,

Guido Lütkewitte, Sven Grabau

1 Internationales Flair mit der Gruppe »Weltreise durch Wohnzimmer«

von Catrin Geldmacher

der »Altweiberparty«. Um 18.00 Uhr öffnet das Festzelt auf der Schanze

seine Pforten und jeder Gast wird, bis 19.00 Uhr, mit einem Freigetränk

begrüßt. Nach dem Empfang des Stadt-Prinzenpaares Thorsten I. und

Doris I. (Hvala) wird Prinzessin Doris I. mit ihrer Ansprache an die jecken

Weiber und den Fassbier-Anstich den Beginn der Narrenzeit einläuten.

Das RWU-Männerballett wird auch in diesem Jahr wieder die Showbühne

rocken und »DJ Denis« (Kleinelümern) und die Mundart-Band »Die Imis«

werden Gästen ordentlich einheizen.

Für einen Eintrittspreis von 5,– € dürfen alle karnevalsbegeisterten

Menschen, ab 16 Jahren, bis in die frühen Morgenstunden mitfeiern.

Freitag, 21.Februar 2020 – Kinderkarneval

Bei Kaffee und Kuchen können Jung und Alt am Freitag ab 15.00 Uhr

eine tolle Kinder-Karnevals-Veranstaltung miterleben. Auf der Bühne

wird wieder einiges los sein. Die Garden der heimischen Karnevalsvereine

werden ihre Tänze darbieten und Heiner Rusche wird ordentlich

Stimmung in das Festzelt bringen.

Eingebettet in dieses tolle Mitmach-Programm wird der Auftritt des

Kinder-Prinzenpaares erwartet. Zum Abschluss gibt es für jedes Kind

eine kleine Überraschung. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 22.Februar 2020 – »Einfach Karneval«-Kostümparty

Getreu dem Sessions-Motto »Einfach Karneval« veranstaltet das RMK

am Samstag ab 20.00 Uhr eine große Kostümparty. Gemeinsam mit

den Karnevalisten der Stadt und allen karnevalsbegeisterten Menschen

wird das RMK bis in die frühen Morgenstunden auf der Schanze feiern.

»DJ Schniddi« und die »Kölsche-Cover-Band« werden das Festzelt zum

Kochen bringen und so den Gästen und dem Stadtprinzenpaar Thorsten

I. und Doris I. (Hvala) einige schöne Stunden bereiten. Mitfeiern darf

jeder ab 16 Jahren für einen Eintrittspreis von 6.– €.

Sonntag, 23.Februar 2020

Der Sonntag startet für die Karnevalisten um 10.30 Uhr mit dem karnevalistischen

Gottesdienst in der Aegidius-Kirche.

Um 13.00 Uhr starten die Jecken zu der traditionellen Seniorenheimund

Krankenhaus-Tour. Sie freuen sich auf ein paar karnevalistisch besinnliche

Stunden mit den Bewohnern und Patienten. Das Festzelt auf

der Schanze öffnet an diesem Tag um 15.00 Uhr seine Pforten.

Bei Kaffee und Kuchen können sich alle Karnevalsfreunde auf die

traditionelle Schlüsselübergabe einstimmen. Um 16.11 Uhr wird der

Bürgermeister Theo Mettenborg das Stadtprinzenpaar und das Kinderprinzenpaar

auf der Bühne erwarten. Mit der Übergabe zweier goldener

Schlüssel werden die Narren bis Aschermittwoch die Macht über unser

schönes Rheda-Wiedenbrück übernehmen. Der Eintritt ist frei.

Montag, 24.Februar 2020 – Rosenmontags-Umzug

Der Höhepunkt des Straßenkarnevals beginnt für alle Aktiven ab 11.00

Uhr mit der Aufstellung des Rosenmontagszuges auf der Ringstraße.

6 Das Stadtgespräch


Die Spitze des närrischen Lindwurmes wird gegen 13.00 Uhr die Oelder

Straße überqueren und sich über Ringstraße, Fontainestraße, Widumstraße,

Berliner Straße, Hauptstraße, Lange Straße, Mönchstraße und

Wasserstraße seinen Weg durch die Stadt bahnen.

Willy Baumhus wird den Rosenmontagszug in Rheda in diesem Jahr

wegen der Baustelle auf dem Doktorplatz im Bereich des Rathauses kommentieren

– in Wiedenbrück wie gewohnt am Hohenfelder Brauhaus.

Ohne Alkohol und Zigaretten kann in den so genannten »Familienfreundlichen

Zonen« gefeiert werden; in Rheda in Höhe des Rathauses

und in Wiedenbrück bei Krane.

Anmeldungen nimmt das Rosenmontagskomitee bis zum 10. Februar

über die Internetseite www.rosenmontagskomitee.de entgegen.

Rosenmontagsparty

Ab 15.00 Uhr beginnt die große Rosenmontagsparty im Festzelt. Hier

können alle Jecken noch einige Stunden ausgelassen feiern. Einlass ist

ab 16 Jahre. Der Eintrittspreis beträgt 7,– €.

WCV lädt zum Närrischen Wochenmarkt ein

Zum Karnevalstreiben und Start ins närrische Wochenende erwartet

der WCV Grüne Funken am Samstag, dem 22. Februar, um 10.33 Uhr auf

dem Marktplatz das Stadtprinzenpaares Thorsten I. und Doris I. Hvala

sowie das neue amtierende Kinderprinzenpaar der KG Helü. Die Tanzgarden

unterhalten mit schmissigen Gardetänzen und tollen Showtänzen.

Ebenso treten die Grünen Bengel und die Altweiber des WCV auf. Ein DJ

animiert zum Singen, Schunkeln und Tanzen.

Karneval in Lintel: Karnevalsfest

Das Schützenkönigspaar des Vereins »Ecke Sagemüller«, Nico Hollenbeck

und Lisa Hofmeister finden zur Karnevalszeit in die Rolle des Prinzen und

der Prinzessin. Das Karnevalsfest beginnt um 19.11 Uhr, in der Festhalle

auf dem Hof Voltmann, Varenseller Straße 220. Die Sitzungspräsidenten

Christian Stiens und Alex Eickhoff führen durch das Programm. Das

Linteler Prinzenpaar samt Throngefolge freut sich Gäste aus Lintel und

Umgebung sowie das Rheda-Wiedenbrücker Stadtprinzenpaar Thorsten

I. und Doris I. Hvala begrüßen zu können.

Das mehr als dreistündige Bühnenprogramm der Karnevalssitzung

auf dem Hof Voltmann wird zum überwiegenden Teil von traditionellen

Akteuren aus den eigenen Reihen sowie von befreundeten Vereinen

gestaltet.

Schlüsselübergabe

Bei der Schlüsselübergabe reicht Ortsvorsteher Gerhard Stiens den

symbolischen Dorfschlüssel an das Prinzenpaar weiter. Die Übergabe

erfolgt im Rahmen der Besichtigung der Linteler Karnevalswagen für

den Rosenmontagszug um 15.00 Uhr.

Familienkarneval

Nach dem Umzug am Montag treffen sich die Linteler Jecken gegen

16.00 Uhr zum Familienkarneval in der Voltmann-Halle. Der Eintritt ist

für jedermann und frei.

Rosenmontagstreff im Domhof

Nach dem Umzug lädt der Heimatverein Rheda in den Domhof ein.

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Das Stadtgespräch

7


R

Rheda-Wiedenbrück

ist nicht Stuttgart

Wir sind Stadthalle

(Kem) Am 25. Februar 2020 kommt der Abrissbagger, kündigte Bürgermeister

Theo Mettenborg auf dem Winterball der Stadtschützen den

Rückbau des alten Reethuses an. »Welches Provisorium hat je so lange

gehalten«, fragte der Bürgermeister rhetorisch. Nach der Beseitigung

des zur Landesgartenschau in Betrieb genommenen Gebäudes beginnt

die Erweiterung des Flora-Parks auf dem dann freien Gelände. Es wird

eine Grünfläche zum Verweilen entstehen. Nach einem kleinen offiziellen

Festakt zur Einweihung am 8. Februar feiert die neue Stadthalle

Premiere am Abend desselben Tages mit der Prunksitzung des WCV.

Tag der offenen Tür

Am Samstag, dem 29. Februar, sind dann alle Bürgerinnen und Bürger

herzlich eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und so

»ihre« Stadthalle ein wenig kennenzulernen. Dazu werden über den Tag

verteilt von 11 – 17 Uhr Führungen angeboten.

In einem kleinen Unterhaltungsprogramm dürfen sich die Jüngsten

auf den Clown und Jongleur Tasso freuen oder lassen sich schminken.

Der Pianist Thomas Großekathöfer sorgt am Klavier für »gute« Töne und

auch ein kleines Comedy-Programm ist geplant. Vor der Halle stehen

einige Foodtrucks und Getränkewagen.

Name

Die Begeisterung für den Neubau der Stadthalle wächst. Er ist ein Meilenstein

für Rheda-Wiedenbrück. An der Hauptstraße zwischen den beiden

Stadtteilen gelegen und in direkter Anbindung an den Flora-Westfalica-Park

ist mit ihr ein modernes kulturelles Zentrum entstanden.

Die Flora Westfalica hat den Begriff »Stadthalle« gewählt, weil dieser

»ja viele Funktionalitäten umfasst und auch sämtliche Nutzergruppen

anspricht. Aktuell wird nicht aktiv nach einer anderen Begrifflichkeit

gesucht«, erfuhren wir auf Anfrage von der Pressestelle der Flora Westfalica.

Im Vorfeld waren ebenfalls die Bezeichnungen »Neues Reethus«

und »Bürgerhalle« sowie die Suche nach einem ganz neuen Namen im

Gespräch.

Kosten

Der Bürgermeister sagte auf dem Winterball zudem mit berechtigtem

Stolz, dass die tatsächliche Investitionssumme in Höhe von 13,2 bis 13,4

Mio. € erheblich unter dem veranschlagten Betrag von 14,7 Mio. € bleibe.

»Weil wir gut vorgeplant haben«, drückte er seine Freude über dieses tolle

Ergebnis aus. Und verschiedentlich konnte man hören, dass Rheda-Wiedenbrück

eben nicht Berlin, Hamburg oder Stuttgart sei, Städte, die als

Synonym für öffentliche Großprojekte stehen, die nicht im kalkulierten

Kostenrahmen geblieben sind.

Miete für Vereine

Für die Vereine hielt der Bürgermeister noch eine gute Nachricht bereit:

»Der Mietpreis für die Nutzung der neuen Veranstaltungshalle liegt für

die Vereine auf demselben Niveau wie bislang die Anmietung des Reethuses«.

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8 Das Stadtgespräch


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Licht wird gedimmt

Grelle Leuchten auf dem Konrad-Adenauer-Platz

1 Die Rats- und Verwaltungsmitglieder diskutierten vor Ort Abblendvarianten.

(Kem) Der Bau-, Stadtplanungs-, Umwelt- und Verkehrsausschuss (BSUV)

wird nach einem Ortstermin von Mitgliedern des Rates und der Stadtverwaltung

die Entscheidung über die Art der Dimmung des grellen

LED-Lichts der drei Stableuchten auf dem Konrad-Adenauer-Platz treffen.

Licht-Experte Reinhold Börger hatte für die Zusammenkunft zwei

Varianten vorbereitet. An der zur Brücke stehenden Leuchte demonstrierte

er die Abblendwirkung mit einem satinierten Schutzglas. Den

Zylinder des Leuchtmastes am Gitarrenspieler hatte er alternativ mit

einer speziellen Folie abgeklebt. Auf jeden Fall muss die Stadtverwaltung

überprüfen, ob die verringerte Strahlkraft der Leuchten um bis zu

15/20 % die Verkehrssicherungspflicht der Stadt auf öffentlichen Plätzen

beeinträchtigt, sagte der Technische Beigeordnete Stephan Pfeffer. Gegebenenfalls

müsse ein Lichtkonzept in Auftrag gegeben und eine vierte

Lampe auf dem Platz installiert werden, so der Ausschussvorsitzende

Georg Effertz (CDU).

Konsequenz für den Doktorplatz

Den Anstoß zu dem Ortstermin hatte das SPD-Ratsmitglied Martina

Mester-Grunewald gegeben. Sie berichtete von einer starken Blendwirkung

der insgesamt drei Lampen. Ursprünglich sollten die in Wiedenbrück

installierten Stableuchten ebenfalls auf dem Doktorplatz in

Rheda zum Einsatz kommen. Nach dem Lichttest empfahl sie hier nun

ein weniger blendendes Modell zu verwenden. Der Vorschlag fand einmütige

Zustimmung. Auf der nächsten BSUV-Sitzung will die Stadtverwaltung

mehrere Varianten präsentieren, kündigte der Technische

Beigeordnete an.

Bei der Diskussion über die Möblierung des Doktorplatzes im BSUV

schlug zudem Peter Berenbrinck (SPD) ebenfalls Bänke mit Rückenlehnen

vor. Diese Anregung wird aufgenommen, so die Pressestelle. Der

sachverständige Bürger Dr. Wolfgang Lewe gab zu bedenken, die zur

Schloss- und der Berliner Straße aus Verkehrssicherheitsgründen geplanten

bis zu 90 cm hohen Poller durch weniger auffällige Varianten zu

ersetzen. Die Form und genaue Position der Poller wird nach Auskunft

der Pressestelle noch einmal politisch beraten.

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Das Stadtgespräch

9


S

1 Exponierte Bebauung am geplanten Verkehrskreisel

Schöne Aussichten für Rheda-Wiedenbrück

Attraktives Wohnquartier mit hohem Wiedererkennungswert

(Kem) Top-Ergebnis: Der vom Architekturbüro DBCO Münster erstellte

Siegerentwurf aus dem Realisierungswettbewerb »Neubau eines

Wohn- und Dienstleistungsquartiers Ecke Hauptstraße/Nordring«

hat die Jury überzeugt und alle, die ihn in einer Ausstellung im Rathausfoyer

in Augenschein nahmen. Bei der Bekanntgabe der drei am

besten platzierten Entwürfe durch das Preisgericht konnte der Auslober

Burckhard Kramer mit den Preisträgern die vielen anerkennenden

Worte in vollen Zügen genießen. Für ihn gab es aber noch weitere

Gründe zur Freude: Auf der Grundlage des prämierten Entwurfs gelingt

es ihm dem im Volksmund vielfach »Kramer-Viertel« genannten

südlichen Bereich der Hauptstraße eine neue architektonische

Meisterleistung mit hohem Wiedererkennungswert beizufügen, ohne

selber als Bauherr in Erscheinung zu treten. Er beabsichtigt, die 1,3

Hektar große Fläche an einen Investor zu veräußern. Zudem wertet























WSV

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% V

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WSV WSV

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%









10 Das Stadtgespräch


das neue Quartier die Hauptstraße und damit zugleich die wichtigste

Verbindungsachse zwischen Wiedenbrück und Rheda nachhaltig auf.

So schwärmte denn auch Bürgermeister Theo Mettenborg: »Dieses

Quartier ist von unermesslicher Bedeutung für unsere Stadt.« Der

Technische Beigeordnete Stephan Johannes Pfeffer rechnet mit dem

Baubeginn des ca. 90 Wohnungen umfassenden Viertels zwischen

Haupt- und Mellagestraße in der ersten Hälfte des kommenden Jahres.

Bis dahin stehen das noch bewohnte Zweifamilienhaus und das

vom Dänischen Bettenlager angemietete Gebäude auf dem Areal zur

Verfügung. Es lassen sich drei und mehr Bauabschnitte bilden.

Dem DBCO-Beitrag gelinge es in souveräner Weise, städtebaulich

in fast jeder Hinsicht die richtigen Antworten zu finden, lautete das

Kompliment des Vorsitzenden der Jury, Architekt Professor Dr. Volker

Droste aus Oldenburg. Der Experte sagte weiter: »Zur Hauptstraße

wird das zirka 13 ha große Quartier konsequent geschlossen. Die

dreigeschossigen Baukörper mit zurückgeneigten Dachgeschossen

dienen zugleich als Lärmschutzschilde. Zur Mellagestraße haben die

Häuser zwei bis drei Geschosse. Die Fassaden erhalten eine wertige

keramische Hülle in unterschiedlichen rot-bräunlichen Nuancen.

Im Innern des Ensembles finden sich vier gut dimensionierte und

überwiegend grüne Höfe mit Spielangeboten für Kinder. Zugleich erschließen

es optimal liegende Wege für Fußgänger und Radfahrer. Am

geplanten Verkehrskreisel wird die Ecksituation spannungsvoll durch

ein erhöhtes Gebäude akzentuiert. Die Ecksituation an dem durch

den Siegerentwurf ausgewiesenen Verkehrskreisel wird durch zwei

erhöhte Gebäude akzentuiert. Eindrucksvoll sind die hier geplanten

großen verglasten Flächen.

Neben Geschosswohnungen in unterschiedlichen Größe bietet das

geplante Quartier Pent-house- und Studio-Wohnungen, frei stehende

und integrierte Rei-henhäuser, Maisonette-Wohnungen, 20 % Sozial -

Wohnungen sowie Wohngemeinschaften für betreutes Wohnen, beziehungsweise

Mehrgenerationenwoh-nen nebst Kindertagespflegegruppen,

Turnraum, Arztpraxen, Pflegebüro und Mehrgenerationentreff. Alle

Wohnungen haben Aufenthaltsräume und Freisitze zum Innenbereich.

Im Erdgeschoss entlang der Hauptstraße und dem Nordring werden

Gewerbe- bzw. Dienstleistungsflächen angeboten.

1 Bei der Präsentation des Siegerentwurfs: (V. l.) Jury-Vorsitzender Architekt Professor

Dr. Volker Droste, Frauke Nannen (DBCO), Auslober Burckhard Kramer, Architektin

Stephanie Bücker (DBCO), Bürgermeister Theo Mettenborg, Architekt Philipp Söhnel

(DBCO), Technischer Beigeordneter Stephan Johannes Pfeffer, Städtische Projektkoordinatorin

Dr. Sandra Maier, Bauausschussvorsitzender Georg Effertz

1 Modellansicht des geplanten Quartiers

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ORIGINALGRÖSSE

Das Stadtgespräch

11


D

Dritte

Halbzeit im

»Rothaus«

Neues Vereinsheim der WTV-Rugger

(Kem) »Auf ins Rothaus«, heißt es seit knapp

einem halben Jahr bei den Ruggers des WTV in

Anspielung auf das frühere Wiedenbrücker Roadhouse

und die roten Vereinsfarben. Die Mitglieder

meinen damit scherzhaft ihr neues Vereinshaus,

berichten uns die beiden Abteilungsleiter Klaus

Niewöhner und Jürgen Rubbel. Der Treffpunkt

schließt direkt an die vorhandenen Gebäude der

städtischen Sportanlage auf der Burg an. Hier treffen

sich die Spielerinnen und Spieler mit ihren

Gästen nach den Ligaspielen zur gemeinsamen

dritten Halbzeit bei Flüssigem und Schmackhaftem.

Ebenfalls so einige Feiern der Rugby-Abteilung

oder einer der insgesamt 10 Mannschaften

hat das »Rothaus« schon erlebt. Lehrgangsteilnehmer

treffen sich hier zur Ausbildung für den

1 Das neue Vereinsheim

Foto: Foto Zeidler

C-Trainerschein und das erste Herren-Team

zur Video-Analyse ihrer Begegnungen in der

zweiten Bundesliga Nord. Bei Turnieren ist es

für die Gäste definitiv eine willkommene Anlaufstelle.

Die Älteren schauen bei schlechtem

Wetter durch die Panorama-Verglasung des

100 qm großen Clubraums den Spielen zu.

Sein Blickfang ist die vom Pius-Theater gesponserte

Theke vor einer riesigen Foto-Wand

mit Ruggers aus der ersten Stunde der Abteilung.

Man kann sich kaum noch vorstellen,

dass es 50 Jahre lang ohne diesen Treffpunkt

gegangen ist. Sicher wird er ebenfalls am 29.

August 2020 zum Höhepunkt der Feier des

goldenen Abteilungsjubiläums eine ganz zentrale

Rolle spielen.

Geschäftsaufgabe zum 29.02.2020

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12 Das Stadtgespräch


Ambiente

Die Vereinsfarbe ist aber auch in dem Ambiente des von Spielervater

und Architekt Frank Hurlbrink ehrenamtlich konzipierten und in der

Bauphase begleiteten Rugby-Zentrums allgegenwärtig. Sie wechselt mit

weißen sowie warmen Grau- und Dunkeltönen harmonisch ab. Alles ist

zum Wohlfühlen bestens geschaffen. Eine hohe Funktionalität für das

Equipment-Lager, Büro und die Küche prägt die speziell für diese Zwecke

geschaffenen Räume in dem insgesamt 200 qm großen Gebäude.

Für die Umkleide nutzt die Rugby-Abteilung weiterhin das Angebot der

benachbarten Burg-Sportanlage.

Viele Helfer

In der achtzehn-monatigen Bauphase brachten sich jeden Samstag zehn

bis fünfzehn ehrenamtliche Helfer aus einem Pool von über 50 Leuten

mit dem ein, was jeder am besten konnte – bis hin zu Installations-,

Elektro- und Elektronikarbeiten. Drei rugbyfreundliche Familien haben

die komplette Finanzierung übernommen. Verschiedene Lieferanten

sponserten dringend benötigte Materialien oder gewährten Preisnachlässe.

Sehr wohlwollend begleitete die Stadtverwaltung das Projekt. Bis

zum letztjährigen Gedächtnisturnier zu Ehren von Gründervater Horst

Lück Anfang September waren alle Arbeiten abgeschlossen. Einige noch

fehlende Gegenstände des Inventars schafft die Abteilung nun noch

nach und nach an.

Den Anstoß zu dem Bau hatten maßgeblich Klaus Niewöhner und

Carsten Aust (Projektleiter) gegeben. Sie bedanken sich gemeinsam bei

Jürgen Peterburs und Klaus Winkler aus dem Vorstand vom Förderverein

für die selbstlose Unterstützung. q

1 Blick in den Versammlungsraum

1 Einige der WTV-Rugby Macher: (v. l.) Klaus Niewöhner,

Jürgen Peterburs, Klaus Winkler und Carsten Aust

Foto: Foto Zeidler

Foto: Foto Zeidler

Auf die ersten

50 Besucher

wartet ein kleiner

Frühlingsgruß!

Frühlingserwachen

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Das Stadtgespräch

13


Fairness

Rugby ist eine physische Herausforderung.

Aber es gilt als sehr

fair. Es gibt sehr viel weniger Verletzungen

als etwa beim Fuß- oder

Handball. Fouls gibt es kaum. Die

Spielerinnen und Spieler gehen

fair miteinander um. Sieger und

Verlierer sitzen gemütlich zusammen.

Dieser Geist gilt ebenfalls

für die Zuschauer. Das neue Vereinshaus

führt sie alle zusammen.

Mannschaften

Die Rugby-Abteilung zählt 270

Mitglieder – davon 130 Kinder. Sie

ist damit die drittgrößte Abteilung

des WTV. Zu den Teams für die Erwachsenen

zählt neben der ersten

Herrenmannschaft die zweite Herrenmannschaft.

Sie spielt in der

Verbandsliga NRW. Die Damenmannschaft

tritt in einer Spielgemeinschaft

mit Dortmund in der

Regionalliga NRW an. Die von Jürgen

Rubbel initiierte Oldie-Mannschaft

ist der sportliche Treff für

Senioren ab 35. Das Old Lady-Team

befindet sich im Aufbau. Bis U 14

spielen Mädchen und Jungen gemeinsam.

Sechs Mannschaften

stehen den Kindern und Jugend-

lichen von U 8 bis U 18 zur Verfügung

– dabei sind jeweils zwei

Jahrgänge zusammengefasst.

Spielereltern

Viele Spielereltern unterstützen

den Übungs- und Spielbetrieb als

Trainer, Teammanager oder Fahrer.

Ebenfalls der Förderverein ist

eine tragende Säule. Sonst wären

die immensen Fahrtkosten zu den

in ganz NRW liegenden Austragungsorten

und die Übungsleiter

gar nicht finanzierbar. So aber ist

die Rugbyabteilung in der Lage in

ihrer Bilanz eine schwarze Zahl zu

schreiben. Verständlich, dass man

darauf besonders stolz ist.

1 Fairness ist das oberste Gebot

1 Es gibt trotz der physischen Herausforderung erheblich weniger Verletzungen als beim Fuß- oder Handball.

D

Die Tage der Kreisfeuerwehrzentrale

in St. Vit

sind gezählt

Planung eines Bevölkerungsschutzzentrums

(Kem) Der Kreistag hat am 25.11.19 beschlossen, ein zentrales Bevölkerungsschutzzentrum

im Kreis Gütersloh mit den Komponenten Brandund

Katastrophenschutz, Logistikzentrum Tierseuchenbekämpfung und

einzelnen Komponenten für den Rettungsdienst (Desinfektionseinheit,

Zentrallager, Schulungsräume, Reservefahrzeuge, etc.) zu errichten und

damit die Kreisfeuerwehrzentrale in St. Vit dauerhaft aufzugeben. Das

benötigte Grundstück soll eine Größe von ca. 2 Hektar haben und möglichst

zentral gelegen sein. Die Verwaltung wurde vom Kreistag einstimmig

beauftragt, einen geeigneten zentralen Standort zu finden. (Anm.

d. Red.: Im Gespräch ist ein Areal in Gütersloh.)

Der Bau des Bevölkerungsschutzzentrums hätte zur Folge, dass die

derzeit bestehende dezentrale Vorhaltung von Reserve-RTW’s, von Desinfektionshallen

und Lager für Medizin, Verbrauchsmaterialien und Medizinprodukte

und Arzneimittel in den Kreisrettungswachen sich erübrigen

würde und auf anstehende bauliche Erweiterung der bestehenden

Wachen verzichtet werden könnte, meldet die Pressestelle des Kreises.

14 Das Stadtgespräch


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Das Stadtgespräch

15


G

»Vielleicht kann meine Geschichte anderen helfen«

Geboren im

falschen Körper

(bew) Franka ist weg. Sie ist gegangen. Für immer. Vielleicht hat es sie nie

richtig gegeben. Auch wenn sie körperlich anwesend war – in ihrer Familie

und bei Freunden, im Kindergarten, in der Schule oder sogar überaus erfolgreich

beim Fußball. U17-Bundesliga, im Tor für den FSV Gütersloh, das war

Frankas Position. Und trotzdem hat sie sich mit 15 Jahren verabschiedet aus

ihrem Leben, um endlich etwas Grundlegendes richtig zu stellen. Etwas, das

sie immer schon in sich trug aber dennoch nie greifen, geschweige denn

begreifen konnte. Bis zu diesem Abend in den Herbstferien 2017.

»Hi, komm rein«, sagt Max Leweling mit angenehm rauer Stimme und

läuft schon mal vor in die gemütliche Wohnküche seines Elternhauses in

Rheda-Wiedenbrück. Kein Zweifel, das ist ein Junge, ein Jugendlicher, ein

junger Mann – wie man das bei einem gerade eben 18-Jährigen eben so

definiert. Niemand, der seine Lebensgeschichte nicht kennt, würde je auf

den Gedanken kommen, dass dieser sportliche Typ einst als Mädchens

auf die Welt gekommen ist.

Anzug statt Kleid – schon immer

Schon im Kindergarten trug das Kind die Haare kurz und ausschließlich Jungenkleidung.

»Der angekündigte Kauf eines Badeanzugs für den Schwimmunterricht

in der Schule löste einen riesigen Wutanfall aus. Da war nichts

zu machen. Wir haben dann eine Badehose gekauft«, erinnert sich Mutter

Diethild Leweling. Zur Kommunion geht das Kind bereits völlig selbstverständlich

im Anzug und nicht im weißen Kleid. Die Eltern tolerieren diese

Eigenarten von Anfang an und ahnen dennoch nicht, dass im Leben ihres

Kindes nichts selbstverständlich ist. »Ich dachte, wir haben eben ein sehr

burschikoses Mädchen und habe das akzeptiert. Auch, weil ich als Kind

selbst oft sehr jungenhaft war, war mir das Verhalten gar nicht so fremd«,

erzählt die Mutter.

Max schaut seine Eltern nachdenklich an und sagt: »Ich habe euch

nie gesagt, was in mir vorgeht. Ich dachte immer, ich bin völlig verrückt.

Irgendetwas stimmt nicht mit mir. Schon mit etwa fünf Jahren fing das

an. Natürlich konnte ich überhaupt nicht verstehen, was an mir falsch ist«.

Dieser Zustand des Falschseins hält für Max weitere zehn Jahre an. In

dieser Zeit versucht er seine Grübeleien zu verdrängen und steckt all seine

Energie ins Fußballtraining. Zunächst beim SC Wiedenbrück, dann bei RW

St. Vit und schließlich landet das Torwart-Talent bei den Mädchen des FSV

Gütersloh. Vater Reiner Leweling, selbst Torwarttrainer, teilt die Leidenschaft

seines Kindes und fördert die Begabung von Beginn an. Für Franka

gibt es nicht anderes als Fußball. In einem früheren Stadtgespräch-Artikel

über den erfolgreichen sportlichen Werdegang äußert sie: »Wenn ich mit

Fußball aufhören würde, wüsste ich nicht, was ich machen sollte«.

Erkenntnis trifft wie ein Schlag

Das ist im Sommer 2017 – im darauf folgenden Herbst wird plötzlich alles

anders. Bereits einige Monate zuvor lief abends eine TV-Dokumentation über

Menschen mit Transidentität, deren erlebtes Geschlecht nicht mit ihrem

angeborenen tatsächlichen Geschlecht übereinstimmt. Die Erkenntnis trifft

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16 Das Stadtgespräch


Den männlichen Namen sucht Max sich selbst aus. »Auf einmal lag

ein Zettel auf dem Küchentisch«, erinnert sich die Mutter schmunzelnd.

Weder für sie noch für den Vater wäre es jemals in Frage gekommen,

Max die Unterstützung zu versagen. Als nächstes weiht Max, noch in den

Herbstferien, die Mädchen aus seiner Klasse ein. »Sie haben super reagiert.

Für die war das zum Glück keine große Sache und sie haben meine wirkliche

Identität sofort akzeptiert«, erzählt Max. Nach den Ferien werden die

übrige Klasse und natürlich auch die Lehrer in Kenntnis gesetzt.

1Max Leweling aus Rheda-Wiedenbrück möchte mit seiner Geschichte auf das Thema

Transidentität aufmerksam machen.

wie ein Schlag. »Alles bekam auf einmal einen Sinn. Ich verstand endlich,

was mit mir los ist«, erinnert sich Max an diesen Schlüsselmoment. An diesem

Zeitpunkt ist das Leben von Franka vorbei. Max sagt klar und deutlich:

»Ich bin kein neuer Mensch geworden. Franka gab es für mich einfach nie«.

Dennoch dauert es bis zu den Herbstferien, bis er seine Eltern und

den Bruder einweiht. »Als er sich uns anvertraut hat, war das im ersten

Moment natürlich ein Schock. Wir hatten einfach nicht damit gerechnet,

dass dieses burschikose Auftreten so gravierend und grundlegend die

gesamte Identität unseres Kindes bestimmt«, sind sich Diethild und Reiner

Leweling einig. Ab diesem Zeitpunkt fokussiert sich in der Familie alles

auf die bestmögliche Unterstützung für Max und seinen zukünftigen Weg

als Mann. Es werden alle Informationen zur Thematik gesammelt und

Beratungsangebote in Anspruch genommen.

Fußball-Karriere ist jäh beendet

Was sich so leicht dahin sagt, ist manches Mal ein schwerer Gang. »Offen

in Frage gestellt oder angegriffen hat mich zwar niemand, aber ich weiß,

dass hinter meinem Rücken geredet wird. Davon versuche ich mich frei

zu machen. Die Meinung anderer muss mir egal sein«, äußert Max sehr

reflektiert. Viele Freunde verliert er in dieser ersten Zeit, aber es kommen

auch zahlreiche neue hinzu. Heute besteht sein Freundeskreis ziemlich

ausgeglichen aus Mädchen und Jungen.

Die Thematik der Transidentität ist für geschlechtssichere erwachsene

Menschen schon schwer greifbar und für die meisten Jugendlichen

vermutlich völlig abstrakt. In einem Alter, in dem alle ihren Platz im Leben

noch suchen, sich austesten und vergleichen oder einfach nur dazugehören

wollen, ist es schwer verständlich, wenn einer kommt und das

bestehende Gefüge auf den Kopf stellt.

Besonders bitter ist für ihn, dass er sein geliebtes Fußballspiel aufgeben

muss. Mit dem Zeitpunkt des Coming-Outs beendet er seine Karriere

beim FSV Gütersloh. Als Junge in einer Mädchenmannschaft, das ist nicht

erlaubt. Zumal Max das Hormon Testosteron erhält – dieses gilt im Sport

als Dopingmittel. q

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Das Stadtgespräch

17


Neue Geburtsurkunde macht es offiziell

Die Eltern beschäftigen sich unterdessen viel mit der bürokratischen Seite

einer Transidentität. »Allein für die Akteneröffnung beim Amtsgericht Dortmund

wurden direkt 1500 Euro fällig. Zahlreiche Dokumente müssen beantragt

und eingereicht werden. Danach werden einem zwei unabhängige

psychologische Gutachter zugewiesen, die man ebenfalls privat bezahlen

muss. Insgesamt haben wir etwa 2700 Euro dafür bezahlt. Das ist für viele

Betroffene sicher eine zu große finanzielle Hürde«, erzählt Diethild Leweling

von dem zähen Procedere. Auch die Tatsache, dass bei den Anhörungen

von Minderjährigen immer beide Elternteile anwesend sein und Formulare

ebenfalls stets doppelt unterschrieben werden müssten, stelle für manche

ein unüberwindbares Hindernis da. Die Akte ist dicker als jedes Buch.

So mühsam der Weg auch ist, mit vereinten Kräften gelingt es der

Familie, die Anträge und Gutachten in nur einem halben Jahr abzuarbeiten.

Keiner der Fachleute, die während dieser Zeit konsultiert werden, äußert

irgendeinen Zweifel an der Transidentität von Max – lückenlos passen

Lebenslauf und emotionale Entwicklung zu den psychologischen Kriterien.

Am 24. Juli 2018 wird der Name Max ganz offiziell – in der Geburtsurkunde

und auch allen sonstigen wichtigen Dokumenten – geändert.

Angleichende Operationen folgen

Nach dem ganzen bürokratischen Aufwand, folgt der umfangreiche medizinische

Aspekt für Max. Seit einem Jahr wird dem Jungen einmal im

Monat Testosteron gespritzt, damit der Körper auch äußerlich männliche

Züge annimmt. Das geht schneller als gedacht. Die Stimme verändert

sich, das Gesicht ist hagerer geworden, auch Bartwuchs setzt ein. Im vergangenen

Oktober erfolgt dann die erste Operation. In einer Spezial-Klinik

in Düsseldorf unterzieht sich Max einer Brust-OP, bei der weibliche

1 Einschulung mit kurzen Haaren, Hemd

und Piratenschultüte. »Ich war immer

schon ein Junge – ein Junge, der lange

mit einem Mädchennamen leben musste«,

erklärt Max.

Körpermerkmale entfernt werden.

»Es fühlt sich jetzt einfach richtig

an«, beschreibt er das erleichterte

Gefühl danach.

Zur Kontrolle seiner männlichen

Entwicklung, besucht er einmal

im Monat die Transgender-Ambulanz

des Universitätsklinikums

Münster. Diese Spezialsprechstunde

können Kinder, Jugendliche und

deren Eltern nutzen, die Fragen zu

ihrer geschlechtlichen und sexuellen

Identität haben. Vor allem

psychische Beeinträchtigungen

sollen mit diesem Hilfsangebot

frühzeitig erkannt und behandelt

werden. In den kommenden zwei

bis drei Jahren stehen bei Max

weitere geschlechtsangleichende

Operationen an. Auch wenn er sich auf das Ergebnis freut, auf die leichte

Schulter nimmt er den Eingriff nicht. Dennoch ist es ein weiterer notwendiger

Schritt auf dem Weg, der ihn näher an sein Ziel bringt.

Unterstützung ist das Wichtigste

»Ich mache meine Geschichte öffentlich, weil ich anderen helfen möchte,

die in der gleichen Situation sind. Vielleicht kann ich so manchen Jugendlichen

frühzeitig die Augen öffnen. Transidentität ist nicht so selten, wie

man meinen könnte und nicht jedes Kind oder jeder Jugendliche bekommt

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18 Das Stadtgespräch


dabei die notwendige Unterstützung von zuhause«, erklärt Max Leweling

seine Intention. Er weiß einfach, welche enorme psychische Belastung diese

ungelöste Situation darstellt und auch wie sehr die Vorstellung, irgendwie

anormal oder gar geisteskrank zu sein, an jedem Betroffenen zehrt. »Es

fühlt sich einfach alles falsch an. Mein ganzes Leben war falsch«, fasst der

18-Jährige seinen Gemütszustand vor dem Outing drastisch zusammen.

Je nach Quelle und Studienlage schwankt die Anzahl von transidentitären

Menschen in der Gesamtbevölkerung zwischen 0,1 und 0,2 Prozent. Damit

betrifft die Thematik eine nicht unerhebliche Personengruppe.

Kürzlich war Max das erste Mal seit zwei Jahren wieder mit seinen

Freunden schwimmen. Nicht mit dem Neoprenanzug, der einst den Körper

kaschierte, sondern nur mit Badeshorts bekleidet. Endlich den einengenden

Anzug ablegen zu können, war für Max eine doppelte Befreiung.

Definition Transidentität

Die internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter

Gesundheitsprobleme, 11. Revision (ICD-11) klassifiziert die

Transidentität (auch Transsexualität oder Geschlechtsinkongruenz)

unter dem Punkt HA60 als geschlechtsspezifische Inkongruenz in der

Adoleszenz oder im Erwachsenenalter. Die Geschlechtsinkongruenz

ist durch eine ausgeprägte und anhaltende Nichtübereinstimmung

zwischen dem erlebten Geschlecht und dem zugewiesenen Geschlecht

gekennzeichnet, die sich in mindestens zwei der folgenden Fälle manifestiert:

1. starke Abneigung oder Unannehmlichkeit gegenüber den primären

oder sekundären Geschlechtsmerkmalen aufgrund ihrer

Nichtübereinstimmung mit dem erlebten Geschlecht

2. starkes Verlangen, einige oder alle der primären und/oder sekundären

Geschlechtsmerkmale aufgrund ihrer Inkongruenz

mit dem erlebten Geschlecht zu beseitigen

3. starker Wunsch, die primären und/oder sekundären Geschlechtsmerkmale

des erlebten Geschlechts zu haben

Die erlebte geschlechtsspezifische Nichtübereinstimmung muss seit

mehreren Monaten ununterbrochen vorhanden sein. Die Diagnose

kann nicht vor Beginn der Pubertät zugeordnet werden. Verhalten

und Präferenzen der Geschlechtsvariante allein sind keine Grundlage

für die Zuordnung der Diagnose.

Transidentität ist keine Krankheit, kann jedoch krank machen,

wenn sie nicht behandelt wird. Aus diesem Grund ist auch eine Leistungspflicht

der Krankenkassen gegeben. Kommt ein entsprechender

Leidensdruck hinzu, spricht man nicht mehr von Geschlechtsinkongruenz,

sondern von Geschlechtsdysphorie.

(Quelle: Selbsthilfeorganisation trans-ident.de)

Caritas Rheda-Wiedenbrück

Beratungsangebot und Austausch für Jugendliche mit Transidentität.

Zur Zeit werden die Gruppentermine individuell mit den Teilnehmern

vereinbart. Interessierte Jugendliche und auch Eltern können sich jederzeit

melden. Die Elterngruppe trifft sich stets gesondert. Ansprechpartner:

Bastian Ahrens und Sandra Fuhrmann · Caritas-Beratungszentrum ·

Bergstraße 8 · 33378 Rheda-Wiedenbrück · Telefon: 05242/40820

Universitätsklinikum Münster

Spezialsprechstunde für Variationen der geschlechtlichen Entwicklung

und Geschlechtsdysphorie · Leiterin: Priv.-Doz. Dr. phil. Dipl.-Psych. Birgit

Möller · Anmeldung (Sekretariat): Telefon 0251/83-56673 · www.ukm.de

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19


B

Bürgerantrag auf Ausrufung

des Klimanotstandes wird

erneut gestellt

Lokale Agenda 21

1 Die Karikatur thematisiert das Vorgaukeln einer vermeintlichen Sicherheit.

Karikatur: Gerhard Mester

(Kem) Die Lokale Agenda 21 (LA 21) wird nach Ablauf der Wartefrist entsprechend

der § 25, Absatz 5, der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen

einen gleichlautenden Bürgerantrag auf Ausrufung des

Klimanotstandes erneut stellen. Dann werden der Menschheit noch 7

Jahre und etwas weniger als 1 Monat für die Senkung der CO2 Emissionen

auf Nettonull bleiben«, schreibt die LA 21 zum Beschluss des Stadtrats und

der vorhergehenden Empfehlung des BSUV-Ausschusses. Rat und BSUV

hatten den Antrag der LA 21 auf Ausrufung des Klimanotstandes mit der

Stimmenmehrheit der CDU abgelehnt. Die Sprecher der SPD und Bündnisgrünen

hatten sich nachdrücklich für die Ausrufung ausgesprochen.

Kritik

Nach Einschätzung der Antragsteller der LA 21, haben die Rats- und

BSUV-Mehrheit den Antrag unzureichend behandelt: »Es wurden zwei

Maßnahmen vermischt. Natürlich wünschen wir uns auch ein gutes

Klimaschutzkonzept und die Umsetzung konkreter Maßnahmen vor

Ort – wie beispielsweise von der

CDU gefordert. Daran arbeitet die

LA 21 schon seit dem Jahr 2000 in

dieser Stadt. Aber die Benennung

der Sachlage ist davon unabhängig!

Wir haben beantragt den

Klimanotstand auszurufen, um

den Bürgern die Situation vor Augen

zu führen. Es ging nicht um

einen symbolischen Begriff, eine

Symbolpolitik oder Panikmache.

Es ging um eine Informierung der

Öffentlichkeit. Dass der Begriff

selbst »Bauchschmerzen bereiten

kann«, streiten wir nicht ab. Aber

ist es nicht auch die Pflicht der

Politiker, Gefährdungslagen zu

1 Die Menschen haben es in der Hand

Illustration: Gerd Altmann – Pixabay

benennen? Man könnte hier die

Frage in den Raum stellen, ob es nicht verantwortungslos ist, die Bürger

nicht auf die bestehenden Umstände hinzuweisen«, so die Sprecherin.

In einer Stellungnahme der LA 21 heißt es: »Das Argument der CDU,

der Notstandsbegriff wecke ungute Assoziationen, ist für uns angesichts

der größten Bedrohung der Menschheit nicht nachvollziehbar.«

Ignoranz

Das Thema »Klimaschutz« ist seit den 1960er/70er Jahren bekannt. 1980

wurde US-Präsident Jimmy Carter der über 1400 Seiten starke »Global

2000 – Der Bericht an den Präsidenten« vorgelegt. Erschreckend und

überraschend zugleich ist der Inhalt der von Carter Mitte 1977 in Auftrag

gegebenen Untersuchung: »Es könnte eine entscheidende Veränderung

in der Struktur der Niederschläge auf der ganzen Erde und einen Temperaturanstieg

um zwei bis drei Grad in den mittleren Breiten der Erde

eintreten.« Bis zum Jahr 2050, so die Schätzung, werde sich das Klima

entscheidend ändern – als Folge des Kohlendioxidanstiegs und ozonabbauender

Chemikalien in der Atmosphäre. »Ein Anstieg der Polartemperaturen

um fünf bis zehn Grad Celsius könnte am Ende zum Abschmelzen

der grönländischen und antarktischen Eiskappen und damit zu einem

schrittweisen Anstieg des Meeresspiegels führen. Zählreiche Küstenstädte

müssten dann aufgegeben werden.« 1981 erschien der Zusatzband »Zeit

zum Handeln«. Jimmy Carters Nachfolger (Ausnahme Obama) ignorieren

die Berichte. Ebenfalls in Europa und in Deutschland unternahm die

Politik keine entscheidenden Weichenstellungen für den Klimaschutz.

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20 Das Stadtgespräch


Appell

Die Botschaft der LA 21: »Ja, ein Klimawandel, der das Leben der Menschheit

bedroht, darf ungute Vorstellungen wecken! Man kann nicht nachdrücklich

genug darauf hinweisen! Deshalb haben die Politiker die Verantwortung

jetzt zu handeln und ihre Verantwortung beginnt damit, die

Sachlage beim Namen zu nennen. Unser Argument, nur die Wahrheit

könne bei den Bürgern die notwendige Akzeptanz für anstehende gesellschaftliche

Änderungen fördern, ist scheinbar wirkungslos verhallt.

Auch den Hinweis, man sei ja für Klimaschutzmaßnahmen und belege

dies mit dem eigens von der CDU beantragten Antrag zur klimagerechten

Stadtentwicklung, finden wir nicht schlüssig. In diesem Antrag räumt

man dem Klimaschutz zwar hohe, jedoch nicht höchste, Priorität ein.

Mut zur Änderung

Unsere Art zu handeln und zu wirtschaften wird sich selbstverständlich

ändern müssen. Aber ein Jobkiller ist der Klimawandel nicht. Im Gegenteil:

Konsequente Anpassung der Wirtschaft auf die Gegebenheiten sichert

langfristig Arbeitsplätze. Ein Festhalten an überkommenen Wirtschaftsformen

hat keine Zukunft.

Eine Minute vor Zwölf

Wissenschaftler errechneten, der Menschheit blieben noch 8 Jahre und 1

Monat (Stand 6. Dezember 2019), um unsere heutigen CO2 Emissionen auf

0 zu reduzieren, ansonsten erreichen wir bei ungeminderten CO2 Emissionen,

Konzentrationen dieses Gases in der Luft, die unwiderruflich das

Erdklima in einen lebensfeindlichen Zustand bringen. Und das innerhalb

weniger Jahrzehnte. Und ja, das macht Angst – aber zu Recht! Es gibt

Lösungsansätze; noch können wir unser Verhalten ändern. Es gibt technologische

Verfahren, CO2 der Atmosphäre zu entziehen und zu binden. Man

muss es nur tun. Dafür braucht es politische Beschlüsse, hinter denen die

die Bevölkerung stehen muss. Diese Zustimmung erreicht man nur durch

das Verständnis der Situation« so das Statement der LA 21.

L

LISA: Leben mit Selbstständigkeit

im Alter

Caritasverband startet Veranstaltungsreihe am 26. Februar

Vor dem Älterwerden kann niemand davonlaufen. Wir alle wissen, dass

das Leben darauf hinsteuert. Aber bereiten wir uns auch darauf vor?

Genau dabei möchte das Projekt helfen. »LISA« steht für ein Kombinationstraining

aus Gedächtnistraining, Bewegung und Themen zum Älter

werden. Die achtteilige Reihe beginnt am Mittwoch, 26 Februar, jeweils

von 9.00 – 11.30 Uhr im Bauernhaus Spexard. Für die acht Treffen sollen

sich alle Menschen ab 55 Jahren aus dem gesamten Kreis Gütersloh

angesprochen fühlen. Die Teilnahme am Seminar kostet kostet 60 Euro.

Karin Gehle und Elisabeth Gierecker leiten die Gruppe an. Ziel ist es,

etwas für die Gesundheit an Körper, Geist und Seele zu tun. Gedächtnistraining,

Bewegung, aber vor allem Gespräche über Lebensfragen im

Alter gehören zu den Inhalten. Nach Worten von Mechtild Reker, die das

Projekt 2002 für den Caritasverband konzipiert hat und nun koordiniert,

belegen Studien, dass Menschen länger fit blieben, wenn sie Bewegung

und Gedächtnistraining in Kombination ausüben. Wer Lust hat mitzumachen,

erreicht Mechtild Reker beim Caritasverband des Kreises

Gütersloh unter Tel. 05241/9883-15 oder reker@caritas-guetersloh.de.

Das Stadtgespräch

21


C

Christdemokraten wollen

bei den Kommunalwahlen

Chancen nutzen

CDU präsentiert starke Leistungsbilanz

beim 33. Neujahrsempfang der Landgemeinden

(Kem) Optimistisch, offensiv und mit offenem Herzen starteten die Christdemokraten

beim 33. Neujahrsempfang der beiden Ortsunionen St. Vit/

Batenhorst und Lintel auf dem Hof Becker in Lintel in das Wahljahr. Vor

über 100 Gästen dieser beliebten von Franz Schnusenberg gegründeten

Traditionsveranstaltung blickte Bürgermeister Theo Mettenborg in die Zukunft.

Mit viel Humor äußerte er sich überzeugt, dass die Menschen die

vielfach kritisierten Emsstufen in ihre Herzen schließen werden. Sie würden

anerkennen, dass es der Stadtverwaltung gelungen ist, die Errichtungskosten

für die neue Stadthalle erheblich unter der kalkulierten Bausumme zu

halten. Rheda-Wiedenbrück sei eben nicht Berlin, Hamburg oder Stuttgart.

Infrastruktur

Geduld aber werde bei allen Verkehrsteilnehmern zu der in diesem Jahr

beginnenden Kanalerneuerung am »Nordring« gefragt sein. Es werden

2021 die Erneuerung der Landesstraße »Am Sandberg« und 2022 der

»Pixeler Straße« folgen. 2022 beginne ebenfalls der Ausbau der »Hauptstraße«

durch den Kreis mit einem Kreisverkehr am Feldhüser Weg bis

zunächst zur Kreuzung »Nordring/Hauptstraße«. Das Land baue diese

wiederum 2023 aus. Der Kreis habe zudem zugesagt, diese wichtige

Verbindungsachse dann abschnittsweise bis zur »Wilhelmstraße« und

bis zur »Wasserstraße« in Angriff zu nehmen.

Bildung, Digitalisierung

Die Stadt investiere in diesem Jahr wiederum erheblich in die flächendeckende

Breitbandversorgung und die Digitalisierung der Verwaltung, so

Mettenborg. Die Stärkung der Medienkompetenz in den Schulen sei auf

einem guten Weg. Erhebliche Finanzmittel werde die Stadt auch in den

nächsten Jahren in die Modernisierung der Schulen und in den Ausbau der

Betreuungsplätze in den Kitas investieren, kündigte der Bürgermeister an.

Entwicklungskonzepte

Im Mai werde der Doktorplatz in einem neuen Kleid erstrahlen. Ein Rheda-ergänzendes

Stadtentwicklungskonzept werde zurzeit für Wiedenbrück

erstellt. Für Batenhorst, Lintel und St. Vit sei ein vergleichbarer Weg geplant.

Wohnungsbau

Als größte Herausforderung bezeichnete Theo Mettenborg die Schaffung

eines bezahlbaren, barrierefreien Wohnraums. »Wir weisen in allen

Stadtteilen intensiv neue Wohnbauflächen aus«, fügte er an. Beim Blick

in die Runde fügte er launig an: Wer Baugrund veräußern möchte, könne

sich direkt nach der Veranstaltung bei ihm melden. Als immensen

Kraftakt bezeichnete er die Planung von über 700 neuen Wohneinheiten

im Verlauf von drei Jahren ab 2020.

Dank

Sein Dank galt den Stadträten für ihr ehrenamtliches Wirken und dem

gesamten Team der Stadtverwaltung. Ausdrücklich schloss er darin alle

Ehrenamtlichen in der Doppelstadt ein. Sie seien ein großartiges und

unverzichtbares Glück für Rheda-Wiedenbrück.

Landgemeinden

Gastgeber Johannes Deitert von der Linteler Ortsunion sprach den Baulandmangel

in den drei Dorfgemeinden der Doppelstadt an. Der Orts-

22 Das Stadtgespräch


1 Einmal mehr hat der Neujahrsempfang der CDU in den Landgemeinden seinen Ruf als Treffpunkt der Politik alle Ehre gemacht.

unionsvorsitzende nannte zudem die Weiterentwicklung der Dorfkerne

als Chance die Dörfer lebenswert zu halten. Er betonte die Bedeutung

der Mitwirkung der Dorfbewohner in »Dorf aktiv« (St. Vit), »Wir in Batenhorst«

und »Lintel Energieautark«. Für Lintel meldete er einen öffentlichen

Veranstaltungssaal und einen Radweg entlang der Kornstraße als

weitere Wünsche für die Zukunft an.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus,

dankte ausdrücklich Bürgermeister Theo Mettenborg für seine

unglaubliche Begeisterung, Rheda-Wiedenbrück nach Vorn zu bringen

sowie der CDU-Fraktion im Rat. »Sie haben es verdient, dass das bei

den Kommunalwahlen am 13. September gewürdigt wird«, machte er

seinen Wunsch deutlich.

Große Politik

Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten und CDU-Kreisvorsitzenden

Raphael Tigges und dem früheren Europaabgeordneten Elmar Brok

stellte er die Erfolge der christdemokratischen Arbeit auf Landes-, Bundes-

und Europa-Ebene heraus.

Das Stadtgespräch

23


K

Kein Misstrauensvotum

Ortsheimatpfleger

Es sind zwei Namen für die Nachfolge auf dem Ortsheimatpfleger-Posten

in Wiedenbrück im Gespräch, erfuhren wir auf Nachfrage von dem

Vorsitzenden des Heimatvereins (HV) in Wiedenbrück, Dr. Wilhelm

Sprang. Der Vorstand des HV befinde sich dazu in Abstimmungsgesprächen.

Die Stelle ist seit Anfang 2016 vakant.

Sachverständiger Bürger

Christoph Beilmann hatte seinerzeit das Ehrenamt auf eigenen Wunsch

niedergelegt. Die Aufgaben des Sachverständigen Bürgers im Bau-,

Stadtplanungs-, Umwelt- und Verkehrsausschuss nimmt er weiter

wahr. Ȇber diese Position ist also vom Rat bis auf weiteres nicht

zu beraten«, heißt es in einer am 10. Januar auf Anfrage erhaltenen

Stellungnahme der Stadtverwaltung. Bisher wurden die Stelle des

Ortsheimatpflegers und die des Sachverständigen Bürgers traditionell

gleichzeitig und in Personalunion geführt.

Ortsheimatpfleger

Ursprünglich hatte der HV den früheren Technischen Beigeordneten der

Stadtverwaltung, Gerhard Serges, als kompetenten und interessierten

Fachmann für das Amt des Wiedenbrücker Ortsheimatpflegers vorgesehen.

Gegenüber der Tageszeitung »Glocke« erklärte der 66-jährige

Pensionär, dass er die Aufgabe gerne wahrgenommen hätte und keine

Interessenkonflikte zwischen seiner beruflichen Tätigkeit als Baudezernent

und seiner neuen Tätigkeit gesehen habe.

Zwei Verfahren

»Vor der Sommerpause des letzten Jahres hat es ein Gespräch mit

dem Vorstand des Heimatvereins Wiedenbrück-Reckenberg, vertreten

durch den Vorsitzenden Dr. Wilhelm Sprang, Herrn Andreas Kirschner

und Herrn Gerhard Serges, zur Besetzung der Stelle des Ortsheimatpflegers

gegeben«, heißt es in der bereits zitierten Stellungnahme der

Stadtverwaltung. Sie schreibt weiter: »In dem Gespräch ging es um

die inhaltliche Bewertung von Rechts- und Ratsfragen. Das Gespräch

unter Moderation des Bürgermeisters Theo Mettenborg diente der

Darstellung der Rechts- und Sachlage durch den Fachbereichsleiter

Zentrale Organisation Martin Beckmann und Herrn Daniel Wildin von

der Stabstelle Recht.

Aufgezeigt wurde dabei, dass zwischen zwei Funktionen zu unterscheiden

ist. Der Ortsheimatpfleger wird gemäß der Richtlinien des

Heimatbundes vom Kreisheimatpfleger benannt, wozu der Rat sein

Einvernehmen ausdrücken kann – quasi eine Kenntnisnahme.

Der Sachverständige Bürger, der im Bauausschuss zu Denkmalfragen

Stellung nehmen kann, ist gemäß der Vorgaben des Denkmalschutzgesetzes

vom Rat zu berufen – also eine rechtlich bindende

Wahl.

24 Das Stadtgespräch


Gerhard Serges (l.) nahm seine Bereitschaft zur Ausübung des Ortsheimatpflegers

zurück. Christoph Beilmann (Mitte) ist weiterhin Sachverständigen-Bürger im Bauausschuss.

Bürgermeister Theo Mettenborg moderierte ein Gespräch über Rechts- und

Ratsfragen mit dem Heimatverein. Das Foto entstand bei der Verabschiedung von

Christoph Beilmann als Ortsheimatpfleger.

Befangen

In dem Gespräch haben Juristen der Stadt auch mögliche Befangenheitsaspekte

angesprochen. Das würde insbesondere Aspekte der Denkmalpflege

betreffen, mit denen der Technische Beigeordnete a. D. in seiner

aktiven Zeit befasst war (Anm. d. Red.: Beispiel Markt 13).

Der Vorstand des Heimatvereins hat die Erkenntnisse aus dem Gespräch

zur weiteren Beratung im Verein mitgenommen. Diese Beratungen

waren auch nach der Sommerpause noch nicht abgeschlossen.

Darüber wurde der Rat im September per E-Mail durch die Leiterin

des Geschäftsbereichs I informiert. Eine Beratung des Themas hat

weder stattgefunden noch auf der Tagesordnung gestanden. Fakt ist,

dass Herr Beilmann die Funktion des Sachverständigen Bürgers weiter

wahrnimmt und eine Neubesetzung der Stelle daher nicht möglich ist.

Anmerkung: Anscheinend wird die Differenzierung nicht von allen

Beteiligten wahrgenommen. Das führt zu Missverständnissen«

(Zitat-Ende).

Zum Monatswechsel Oktober/November teilte Gerhard Serges dem

HV mit, dass er für das Ehrenamt des Ortsheimatpflegers nicht mehr

zur Verfügung stehe. Ihm sei zwischenzeitlich vom DRK-Kreisverband

das ebenfalls unbezahlte Amt des Kreisverbandspräsidenten angetragen

worden.

Dr. Wilhelm Sprang erklärte auf unsere Anfrage, dass er die Arbeit

des Bürgermeisters schätze. Es sei ihm nicht bekannt gewesen, dass

die Aufgaben des Ortsheimatpflegers und Sachverständigen Bürgers

zwei voneinander unabhängige Ehrenämter mit getrennten Nominierungsverfahren

seien. Zudem habe der HV die Situation falsch

eingeschätzt: Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass die Stadtverwaltung

nach der Sommerpause auf das Ergebnis der Gespräche im HV

gewartet habe.

Raimund Kemper

Das Stadtgespräch

25


B

Beste Stimmung im Reethus

Bauernschützen feierten Winterball

(Kem) Ein festliches Ambiente und tolle Stimmung: Beim traditionellen

Winterball der Bauernschützen kamen einmal mehr überaus viele Gäste

– zum letzten Mal im Reethus – zusammen. Es war dort das zehnte

Winterfest, nachdem sich die Schützen vorher, bei geringerer Mitgliederzahl,

50 Jahre lang im Saal der Gaststätte Neuhaus und anfangs bei

Nigges getroffen hatten.

Besonders freute sich Königin Steffi II. Merschmann: Sie feierte an

diesem Abend ihren 40. Geburtstag, zu dem ihr natürlich nicht nur König

Nico I. Hille, der Hofstaat und der Vorsitzende Reinhard Bänisch gratulier-

1 (V. l.) Oberst Reinhard Bänisch, Lothar Bänisch, Königin Steffi II. Merschmann, Titelträger Ralf Merschmann, König Niko I. Hille, Tim Isenbort, Schießmeister Bastian

Schönknecht, Vize-Vorsitzender Guido Westermann

ten. Klar, dass die gesamte Festgesellschaft das Geburtstagskind hochleben

ließ. Und so mancher nutzte die Chance, diesen unvergesslichen

Moment kurzerhand per Selfie für die Ewigkeit festzuhalten mit dem

von König-Bruder Timo überraschend präsentierten Königin-Double in

Lebensgröße aus der digitalen Fotowelt.

In einem weiteren Höhepunkt überreichte der Vorsitzende begleitet

vom Jubel der großen Schar der großen Schützenfamilie den Ehrenpokal

für den Vereinsmeister im Kleinkaliberschießen 2019 an Ralf Merschmann

für 198,2 Ringe. Reinhard Bänisch freute sich natürlich besonders,

dass damit zugleich sein Stellvertreter die höchste Auszeichnung im

Schießsport der Bauernschützen nach 2010 erneut errungen hatte. Auf

den weiteren Treppchenplätzen folgten Franz Moselage (197,3 Ringe) und

knapp dahinter Lothar Bänisch (196,9). Die beiden Prämienplätze belegten

Hans Dieter Ventur (193) und Tim Isenbort (192,7).

Dass diese Festnacht lang werden würde, war dem Thron sowie den

Schützenschwestern und -brüdern natürlich von vornherein bewusst.

Und daran hatten auch die mit Leidenschaft spielenden Musiker von

»Just 4 Fun« ihren Anteil.

26 Das Stadtgespräch


N

Neue Stadthalle für

Rheda-Wiedenbrück

Es ist soweit: Am 8. Februar 2020 wird die

neue Stadthalle eröffnet. An der Hauptstraße

zwischen Rheda und Wiedenbrück

gelegen und in direkter Anbindung an den

Flora-Westfalica-Park ist ein modernes,

kulturelles Zentrum entstanden. Neugierig?

Am Tag der offenen Tür, am Samstag,

29. Februar, sind zwischen 11 und 17 Uhr

alle interessierten Bürgerinnen und Bürger

eingeladen, mit der Flora Westfalica zu

feiern und hinter die Kulissen zu schauen.

Die neue Stadthalle ist ein echter Meilenstein.

Der moderne Veranstaltungssaal

ist flexibel nutzbar und eignet sich

für Hochzeiten und Feiern ebenso wie für

Kongresse und Kulturveranstaltungen.

Dank der Größe können nun Veranstaltungen

stattfinden, die vorher undenkbar

gewesen wären.

Die ersten Shows sind bereits im Vorverkauf,

und es sind echte Highlights.

Im Rahmen seiner Deutschland-Tournee

kommt Milow (18. Dezember 2020)

in die neue Stadthalle. Schlager-Star

Beatrice Egli wird am 16. Oktober

2020 gemeinsam mit ihrer Band für

Stimmung sorgen, und kurz vor Jahresschluss

wird »Das Phantom der

Oper« (30. Dezember 2020) erwartet.

Comedy-Fans freuen sich auf die

neuen Programme von Markus Krebs

(3. April 2020), Bastian Bielendorfer

(29. Mai 2020), Kurt Krömer (24. Juni

2020) und Paul Panzer (12. November

2020).

Auch an das junge Publikum

ist mit zwei tollen Musical-Produktionen

gedacht: Nach dem Weihnachtsklassiker

»Drei Haselnüsse für

Aschenbrödel« (13. Dezember 2020)

landet Bibi Blocksberg mit ihrem Besen

Kartoffelbrei am 5. Dezember 2021

in der Stadthalle Rheda-Wiedenbrück.

Kontakt | Tickets

Flora Westfalica | Tel. 05242 9301-0

www.flora-westfalica.de

www.stadthalle-rheda-wiedenbrueck.de

1Beatrice Egli Foto: Hailey Bartholomew

1Milow Foto: Kevin Zacher

Das Stadtgespräch

27


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B

21. Baumesse

Rheda-Wiedenbrück

A2-Forum bietet alle Informationen rund um

Bauen und Wohnen

Es ist wieder Baumesse-Zeit im A2-Forum: 2020 öffnet die Messe

vom 31. Januar bis zum 2. Februar ihre Tore. An den drei Tagen

bietet die Baumesse zusammen mit ihrem Premiumpartner, der

Kreishandwerkerschaft Gütersloh, Informationen und Trends rund

um die Themen Bauen, Wohnen, Sanieren und Energiesparen. Als

besondere Messeschwerpunkte gelten 2020 beispielsweise die

Dach- und Fassadenbegrünung oder der Einbruchschutz.

Quelle: BaumesseE GmbH

Ihr Dach

ist unsere

Leidenschaft!

Besuchen Sie uns auf der Baumesse

vom 31.01.- 02.02.2020 im A2-Forum.



Dass die Baumesse auch im 21. Jahr noch ein Magnet für tausende

Besucher ist, steht außer Frage. Auch 2020 wird das A2-Forum drei

Tage lang zum Schauplatz für persönliche Gespräche und spannende

Inspirationen an hunderten Ständen. Die Experten aus der Region

bieten dabei umfassende Informationen und stehen bei allen Fragen

Rede und Antwort.

Grüne Dächer und Fassaden gestalten

Ein Höhepunkt ist dabei das Thema Dach- und Fassadenbegrünung.

Diese sind nicht nur ein echter Hingucker, sondern haben auch großen

Nutzen. Sie senken die Instandhaltungs- und Betriebskosten

durch den Schutz der Dachabdichtung und geben der Natur ein Stück

weit bebaute Fläche zurück. Eine verbesserte Wärmedämmung hilft

Energie zu sparen.

Ein gutes Gefühl mit dem richtigen Einbruchschutz

In der dunkleren Jahreszeit wird immer wieder das Problem Einbruch

thematisiert. Hier können verschiedene Systeme in allen Preisklassen

Abhilfe schaffen. Sichere Türen und Fenster sind die Grundlage, aber

moderne und digitale Alarmsysteme bietet ein zusätzliches Plus an

Sicherheit. Was der Markt aktuell bietet, erfahren Gäste der Baumesse

Rheda-Wiedenbrück von verschiedenen Ausstellern.

Aus der Region für die Region

Fast alle Aussteller kommen aus der Region und sind im Kreis fest

verankert. Sie sind damit der optimale Partner, um die besprochenen

28 Das Stadtgespräch


Projekte auch nach der Messe umzusetzen. Wer Fragen zum Handwerk

hat, der ist bei der Kreishandwerkerschaft richtig aufgehoben. Was diese

zu bieten hat, erklären die Ansprechpartner vor Ort gerne an einem

eigenen Stand in aller Ruhe und Ausführlichkeit. »Bei der Baumesse

können Besucher die Industrie und das Handwerk direkt erreichen. Kein

Klicken oder Telefonieren, sondern persönliche Gespräche«, erklärt Udo

Erlei, der Geschäftsführer der BaumesseE GmbH. Darauf komme es dem

Veranstalter an und dafür seien auch die Handwerksbestriebe da.

Fachvorträge

Wie in allen Jahren können auch diesmal zusätzlich zahlreiche kostenlose

Fachvorträge besucht werden. Die Themen sind neben den Messeschwerpunkten

Dachbegrünung und Einbruchschutz unter anderem

energieeffizientes Bauen und Heizen oder auch Photovoltaik und Artenschutz

beim Bau. Alle Vorträge finden im Konferenzraum des A2 Forums

(Eingangshalle, 1. OG) statt.

Samstag, 1.2.2020 | 14.00 bis 15.00 Uhr

Dachbegrünung fachgerecht planen und durchführen

Was bringt eine Dachbegrünung? Ist mein Dach dafür geeignet? Worauf ist

bei der Planung und Umsetzung einer Dachbegrünung zu achten? Welche

Kosten, Fördermittel und welcher Pflegeaufwand sind zu erwarten?

Referenten: Holger Zwirner, Bundesverband GebäudeGrün e. V., Berlin sowie

Jürgen Gerbens, GfW-Dach GmbH, Eslohe

15.15 bis 16.15 Uhr

Kriminaltechnische Empfehlungen zum Einbruchschutz

Wohnungs- und Hauseinbrüche richten großen Schaden an. Es werden

Verhaltensweisen und Tricks vorgestellt, die es dem Täter erschweren,

schnelle Beute zu machen. Außerdem wird erörtert, welche Maßnahmen

aus aktueller technischer Kriminalprävention sinnvoll erscheinen.

Referent: Guido Baratella, Kreispolizeibehörde Gütersloh

16.30 bis 17.30 Uhr

Entscheidungshilfen für energieeffizientes Bauen

Wer ein Haus bauen will, kann zwischen zahlreichen Energiestandards

wählen. Wo liegen die Unterschiede? Welcher Energiestandard ist der

richtige für mich und was kostet er?

Referent: Klaus Michael, Niedrig-Energie-Institut, Detmold q

Quelle: BaumesseE GmbH

www.baumesse.de

DIE MESSE RUND UM

BAUEN

WOHNEN

RENOVIEREN

ENERGIESPAREN

31.01.-02.02.

RHEDA-WIEDENBRÜCK

A2-Forum

Täglich 10 - 18 Uhr

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Gewinnermittlung: April 2020. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wert der Freikarte: 5 €

Der Verkauf dieser Karte

ist strengstens verboten.

Das Stadtgespräch

29


31. Jan. - 02. Feb. 2020

BAUMESSE: A2-FORUM

Stand: 1.034

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unser

Handwerk!

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Innenausbauten nach

individuellen Wünschen.

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Tel. 44172

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Sonntag, 2.2.2020 | 11.30 bis 12.30 Uhr

Welche Heizung ist die richtige für mein Haus?

Eine neue Heizung lohnt sich früher als man denkt!

Es werden Entscheidungshilfen für die Wahl eines

energieeffizienten und klimaschonenden Heizsystems

im Altbau gegeben. Aussagen zu Kosten und

Fördermitteln runden den Vortrag ab.

Referentin: Ines Perschke, Energieberatungsstelle Verl

der Verbraucher zentrale NRW

13.00 bis 14.00 Uhr

Artenschutz bei der Gebäudesanierung

Gebäude werden oftmals nicht nur von uns Menschen

genutzt, sondern auch von einigen Vogelund

Fledermausarten. Worauf bei Gebäudeumbauten

zu achten ist und wie diesen Tieren geholfen

werden kann, wird an Beispielen dargestellt.

Referent: Martin Starrach, AG BiotopKartierung,

Herford

14.30 bis 15.30 Uhr

Photovoltaik, Batteriespeicher und E-Mobilität

Für den Betrieb neuer Photovoltaikanlagen gilt:

Eigenverbrauch optimieren – Unabhängigkeit erhöhen.

Wie dies mit Batteriespeichern und Elektromobilität

gelingen kann, welche Kosten entstehen

und welche Förderungen verfügbar sind, erfahren

Sie hier. Es wird dabei auch die Klimabilanz des

Elektroautos thematisiert.

Referent: Oliver Geissler, EnergieAgentur.NRW,

Düsseldorf

16.00 bis 17.00 Uhr

Dachdämmung fachgerecht durchführen

Ein gut gedämmtes Dach kann viel Geld sparen.

Rechtliche, technische und wirtschaftliche Aspekte

für eine erfolgreiche Dachsanierung werden erläutert.

Referenten: Peter Jöns und Frank Werner, Handwerksbildungszentrum

Brackwede, Bielefeld

Kurz & knapp

Zeiten: 31. Januar bis 2. Februar, jeweils 10–18 Uhr |

Ort: A2 Forum | Eintritt: 5 € pro Person, bis 16 Jahre

frei | kostenlose Kinderbetreuung mit Spielmöglichkeiten

| leckeres Catering | weitere Infos: www.

baumesse.de/rheda-wiedenbrueck

Lebenstraum


Lebensraum

Foto: www.baumesse.de

Wir sind Aussteller auf der

Bauen, Wohnen, Renovieren

31. Januar - 02. Februar 2020

im A2-Forum

in Rheda-Wiedenbrück

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Der Umbau

gelingt mit der

Badgalerie

Zufriedene Kunden bestätigen seit

30 Jahren das einmalige Konzept –

alles aus einer Hand zum Festpreis

»Jeder Handgriff saß perfekt! Unsere Erwartungen

wurden weit übertroffen!« schreiben begeisterte

Kunden über die Arbeit der Badgalerie. »Wir haben

jetzt drei Bäder von der Badgalerie renovieren lassen!

Gleichbleibend gute Qualität, die sich total bewährt

hat!«, lassen sich andere Kunden zum Jahresbeginn

2020 zitieren. Einen größeren Beweis der guten Qualität

gibt es nicht. Die Badgalerie Blome aus Schloß

Neuhaus setzt sich mit ihrem seit über 30 Jahren

bewährten Konzept der Baderenovierung immer

noch durch. Wer erleben will, wie das funktioniert,

der kann das Team der Badgalerie beim A2 Bauforum

erleben. Wie in jedem Jahr am Eckstand 060 in Halle 1

präsentieren Geschäftsführer Marcus Kaiser und seine

erfahrenen Badplaner, wie Qualität zum Festpreis

umgesetzt werden kann.

Langweilig wird es auch nach vielen tausend Kundenbädern

nicht, versichert Marcus Kaiser. Jedes Bad

ist eine eigene Herausforderung für die Badplaner.

Gemeinsam mit den Bauherren gilt es aufzuspüren,

30

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Das Stadtgespräch


Fotos: Fotostudio Externest / www.foto-externest.de

1 Beratung am Messestand beim Bauforum für Bäder, die Menschen begeistern, das

bietet die Badgalerie in Halle 1, Eckstand 060.

1 Manche Lösungen können auch klein sein, so wie bei diesem Gäste-WC. Begeistern

werden sie in ihrer formschönen Funktionalität trotzdem.

welche Voraussetzungen der Raum bietet und welche Erwartungen

das neue Bad erfüllen soll. Dann kommen noch die vielen kleinen und

großen Wünsche, von der Form der Badewanne bis zu Einbauschränken,

Spiegeln oder Heizelementen, dazu. Als ob das noch nicht genug

wäre, bringen die Planer aber auch noch Anregungen aus der eigenen

Erfahrung mit ein. Denn so ein Badezimmer soll die nächsten 20 Jahre

fit bleiben und jede Entwicklung locker mitmachen können. Ob nun

familiengerecht oder für das Alter gerüstet lassen sich viele gute Lösungen

bereits beim Umbau beachten.

Der Dreiklang aus verbindlicher Planung, Umbau aus einer Hand

mit kurzer Bauzeit sowie zum Schluß einem fest verabredeten Festpreis

der alle Qualitätsmaterialien mit einschließt, begründen den

Erfolg und die begeisterten Reaktionen der Kunden. Denn Bäder umzubauen

ist eine Sache, die ganz sinnliche Ergebnisse hervorbringt.

Die Ergebnisse sind vielfältig: kuschelige Atmosphäre, Wohlfühlstunden

im neuen Bad, Ort zum Ausspannen und Fallenlassen, Badezimmer

aus Schloß Neuhaus sind mehr, als nur funktionale Räume.

»Die freistehenden, schönen Waschtische bilden eine Einheit und

sind ein toller Hingucker in unserem Traumbad!«, lautet der jüngste

Kommentar vieler Bauherren. Traumbäder – ja, das ist das Ziel der

Badgalerie. Und wer sich einen Termin dafür sichern will, der ist auf

dem A2 Bauforum genau richtig.

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Das Stadtgespräch

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31


S

Stadtrat verordnet

strenge Diät bei den

städtischen Ausgaben

Haushaltskonsolidierung

Der Haushaltsplan 2020 weist noch ein gutes Plus von 1,2 Millionen

€ aus. Ab 2022 werden die geplanten Jahresgewinne deutlich

schwieriger. Die Christdemokraten im Stadtrat haben den

dringenden Spar-Appell der früheren Stadtkämmerin Christine

Zeller aufgegriffen: Ihre Fraktion bat die Stadtverwaltung bis zur

kommenden Sommerpause »ein Konsolidierungsziel von 3 Mio. €

aufzuzeigen!«, so die finanzpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion,

Sabine Hornberg, in ihrer Haushaltsrede. Diese ambitionierte

Haushalts-Diät ist erforderlich, um die roten Zahlen vor allem der

Jahresabschlüsse ab 2022 abwenden zu können. Eine Projektgruppe

um den Leiter Finanzen Torsten Fischer wird nun einen Vorschlag

für die erforderlichen Sparmaßnahmen erarbeiten – begleitet von

der AG »Haushalt« aus dem Stadtrat. Widerspruch zu der CDU-Initiative

gab es nicht.

Sachausgaben und Investitionen auf dem Prüfstand

Die Krux aber ist, dass der Gürtel vor allem nur bei den städtischen

Sachausgaben (beispielsweise Instandhaltung, Bewirtschaftung)

enger geschnürt werden kann. Es ist nicht auszuschließen,

dass die Streichungen auch vor dem »Eingemachten« nicht

Halt machen werden können.

Zwei Mal fanden bereits sogenannte

Haushaltskonsolidierungen

statt: 2010 konnten

rund 5,0 Mio. € realisiert

werden, 2017 waren es 2,7 Mio.

€. Auch bereits geplante Investitionen

sollen auf spätere

Zeitpunkte gestreckt werden.

Mit Bedacht müsse das

Aufgabenspektrum bewertet

werden, machte Bürgermeister

Theo Mettenborg in einem

Pressegespräch deutlich. Die

Schließung städtischer Einrichtungen

sei nicht geplant.

1Sabine Hornberg, Finanzpolitische Sprecherin

der CDU, fordert das Sparpaket.

Einsparungen beim Personal nicht einfach möglich

Schon jetzt benötigt der Stadtrat für die Umsetzung neuer Projekte

zusätzliche Arbeitsposten: Für die Betreuung der Werkvertragsarbeiter

(u. a. Clearingstelle) werden vier Planstellen benötigt, beim städtischen

Ordnungsdienst und zur Verbesserung des Klimaschutzes

zusätzlich jeweils zwei Dienstposten. Auf ausdrücklichen Wunsch

des Stadtrats, der den Bedarf an zusätzlichen Personalstellen bemerkt

hat, wurden die Stellen genehmigt.

Ursachen für das Haushaltsloch

Hierfür gibt es Gründe, die nicht im Verantwortungsbereich der

Stadtverwaltung und des Rats liegen: Beispielsweise der Wegfall

Foto: Ute Ziemke

32 Das Stadtgespräch


1CDU-Sprecher Uwe Henkenjohann widerlegt FDP-Attacke.

der Integrationspauschale vom Land NRW in Höhe von 750.000 € sowie

die sinkenden Erträge im Bereich der Gewerbesteuer. Hinzu kommt der

Paradigmenwechsel bei der Ausschüttung des Eigenbetriebs Abwassers

an den Kernhaushalt: Der Betrag wird um 1,2 Mio. € gekürzt. Nicht unerheblich

sind ebenfalls die Aufwendungen, die sich aus dem Wachstum

der Stadt Rheda-Wiedenbrück ergeben: u. a. bei den KITAs und in den

Schulen. Ebenfalls die vom Rat selber beschlossenen zusätzlichen Personalkosten

(Ordnungsdienst, Wohnraumkontrollen, Clearing-Stelle,

Klimaschutz, Fachangestellte im tech. Bereich) mindern den Ertrag um

ca. 1,0 Mio. €.

Die FDP startet in den Wahlkampf

Die FDP-Fraktion beklagt die Folgekosten durch die Investitionen. Ebenfalls

der Abwärtstrend bei den Ergebnissen und die mangelnde Schwerpunktsetzung

seien nicht die Zukunftsvision, die die FDP für Rheda-Wiedenbrück

habe. Der Haushalt weise keine Perspektiven für die Zukunft

(Klimawandel, Digitalisierung, Wohnungsnot) aus. FDP-Sprecher Patrick

Büker bezeichnete dieses durch den Haushalt festgehaltene Ergebnis als

»ein Stück weit persönliche Visitenkarte des Bürgermeisters und auch

der CDU«, und weiter: »Wir fordern mehr Investitionen in Bildung und

Digitalisierung, statt in Schulfassaden oder Emstreppen.«

Uwe Henkenjohann kontert für die CDU: Wenn es die FDP zu sagen

gehabt hätte, gäbe es keine neue Stadthalle, sondern nur eine Mitnutzung

des A2-Forums, es gäbe keine – allgemein begrüßte – Umgestaltung

des Flora-Park-Geländes. Ebenfalls sei die FDP bei den hohen

Investitionen für die Gesamtschule und die daraus sich ergebenden

Folgekosten selber mit dabei. Für die Digitalisierung der Stadtverwaltung

sowie der Schulen habe die FDP kein eigenes, weitergehendes Konzept

vorgelegt. Weiter argumentierte er: Die Emstreppen seien ein Gewinn für

Rheda-Wiedenbrück, die Nachbesserungen an der Gesamtschule seien

schwierig aber geboten gewesen, die FDP aber wolle für drei Fahrgäste

zusätzlichen Busverkehr. »Was will die FDP denn nun für die Stadt?«,

fragte Uwe Henkenjohann. Zudem wurden gerade zur Bekämpfung der

Wohnungsnot und mit Blick auf den Klimawandel in den Haushaltsberatungen

wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.

Grundsätzlich gilt: Nicht der Bürgermeister, sondern der Rat der

Stadt, die Politik, fasst die Beschlüsse. Zudem zeigt ein Rückblick auf

die vergangenen Jahre, dass nur ganz wenige Beschlüsse alleine mit q

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der Kursgebühr durch die Krankenkassen möglich)

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18 Uhr • Support: Hello Emerson (USA)

11.02. BLACK SEA DAHU (CH)

20 Uhr • Folk / Indie

14.02. TOUR OF TOURS

20 Uhr • Indie / Folk / Rock

15.02. RANDALE (D)

15 Uhr • Kinderkarneval

21.02. SUZAN KÖCHER‘S SUPRAFON (D)

20 Uhr • psychodelic Folk

Lesungen

Comedy

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01.03. SCOTCH & WATER (D)

18 Uhr • Indie-Pop

Lesungen

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Das Stadtgespräch

33


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den Stimmen der CDU gefasst

wurden. Dazu gehören aber

nicht die Beschlüsse zu den

von der FDP angesprochenen

Themen.Entsprechend dieses

Sachverhalts ungewohnt vehement

wehrte der Bürgermeister

sich ebenfalls gegen den Angriff

der FDP: »Lieber Herr Büker,

ich bitte mein Schweigen

zu Ihren Ausführungen nicht

als Zustimmung zu sehen. Ich

bitte um Verständnis. Das ist

für mich die größte Zusammenfassung

von Schwachsinn

der letzten 10 Jahre, die ich hier

1Bürgermeister Theo Mettenborg ist für

eine qualifizierte Auseinandersetzung.

gehört habe.« Er verwies darauf, dass der Rat u. a. wichtige Weichenstellungen

im Bereich der Digitalisierung vorgenommen habe.

Foto: Konzepte Gerda Herrmann

CDU und Bündnisgrüne stimmen für den Haushalt 2020

Die CDU-Fraktion hat sich zudem die Forcierung des Klimaschutzmanagements

auf die Fahnen geschrieben. Sie hat deshalb für diese

Aufgabe 150.000 € für 2020 ins Auge gefasst. Die CDU erklärte sich

bereit, das Budget in die beiden von den Bündnisgrünen beantragten

Stellen fließen zu lassen. »Wie und was wirksam und schnell ans Laufen

gebracht wird«, müsse noch geklärt werden, so Sabine Hornberg.

Zur Zustimmung der Bündnisgrünen zu dem Haushalt sagte ihr

Sprecher Volker Brüggenjürgen: »Es freut uns, dass die grüne Mitwirkung

im Haushalt sichtbar

wird: Mit zukünftig drei Vollzeitfachkraftstellen

wird die

Implementierung einer Fachstelle

für Klimaschutzmanagement

möglich.« Es machen ihm

ebenfalls stolz die »großen Investitionen

im Bereich Schule

und Bildung, z. B. die Digitalisierung.«

Und nicht zuletzt die

1Der Bündnisgrünen-Sprecher Volker

Brüggenjürgen sieht grüne Ziele verwirklicht.

Fertigstellung der Stadthalle,

»die wir immer wollten.« Es

freue ihn darüberhinaus, dass

auf Anregung der Bündnisgrünen die Ratsmitglieder die Arbeit in

der AG »Haushalt« wieder aufgenommen haben, um die städtischen

Finanzen krisensicher zu entwickeln.

Marco Sänger begründete die ablehnende Haltung der Sozialdemokraten

mit der unterbliebenen Bereitstellung von 5,0 Mio. € für die

Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft. Stattdessen

fand die einhellige Zustimmung eine CDU-Initiative zur Erarbeitung

eines Konzepts für die Förderung preiswerten Wohnens und sozialen

Wohnungsbaus ohne Einrichtung einer Wohnungsbau-Gesellschaft –

bis zu den Sommerferien. Die FDP stimmte entsprechend ihrer bereits

dargestellten Argumentation gegen den Haushalt 2020. Die UWG

enthielt sich der Stimme, weil es weder Rat noch Stadtverwaltung

gelungen ist, »bei der über viele Jahre exzellenten Einnahmesituation

eine angemessene Ausgleichsrücklage zu bilden. Ferner kritisierte

ihr Sprecher Dirk Kamin die Ablehnung der von den Unabhängigen

geforderten Senkung der Grundsteuer.

Raimund Kemper

34 Das Stadtgespräch


D

Daniela Bentrup

übernimmt Kanzlei von

Andreas Chalupa

Erfolgreiche Unternehmensübergabe

Wann ist der richtige Zeitpunkt, sein Unternehmen zu veräußern oder zu

übertragen? Ab wann gibt man Verantwortung ab und tritt selbst etwas

kürzer? »Den richtigen Zeitpunkt gibt es eigentlich nie«, erklärt Diplom-Kaufmann

und Steuerberater Andreas Chalupa. »Jedoch sollte man die Chance,

die sich einem bietet, auch nicht tatenlos vorüber streichen lassen, denn

vielleicht kommt sie nicht wieder«, verrät Chalupa, der auch den Titel Fachberater

für Unternehmensnachfolge trägt, mit einem Schmunzeln. Aus diesem

Grund hat er sich entschieden, seine Kanzlei zum 1. Januar 2020 in die Hände

von Steuerberaterin Daniela Bentrup zu legen.

In Daniela Bentrup, die bereits seit 2005 in der Steuerberatungskanzlei

von Andreas Chalupa beschäftigt ist, hat der bisherige Chef eine passende

Nachfolgerin gefunden, wie sie sich wohl manch ein Unternehmer wünscht

– jemanden aus den eigenen Reihen, bei dem sowohl die fachliche Qualifikation

als auch das Vertrauen in die Führungsqualitäten voll gegeben sind.

So ist Bentrup von Beginn an mit dem Büro vertraut, hat die Übernahme des

Steuerbüros Busche im Jahr 2010 mitgemacht und somit die Entwicklung

der Kanzlei, vom Ein-Mann-Büro bis zur heutigen Angestelltenzahl von zehn

Mitarbeitern, begleitet. Etwa seit April des vergangenen Jahres wurde die

Übergabe der etablierten Kanzlei an der Rietberger Straße 2 akribisch vorbereitet,

um nun passend zum Jahreswechsel mit neuem Namen zu starten.

Name ändert sich, das Team bleibt

»Es gibt viele Vorteile bei solch einer Übernahme aus den eigenen Reihen«,

sind sich Andreas Chalupa und Daniela Bentrup einig. So kenne

beispielsweise die Nachfolgerin bereits Mitarbeiter und Mandanten und

umgekehrt seien die Mitarbeiter und Mandanten bestens mit Daniela

Bentrup vertraut. Bis auf den Namen des Steuerbüros ändert sich also für

die Mandanten nicht viel. Auch die Adresse bleibt dieselbe.

2 Über eine gelungene Unternehmensübergabe

freuen sich Andreas Chalupa

und seine Nachfolgerin Daniela Bentrup.

Seit dem 1. Januar firmiert die Steuerberatung

Chalupa nun unter dem Namen

Daniela Bentrup Steuerberatung.

»Herr Chalupa bleibt mir und unseren Mandanten glücklicherweise

ja weiterhin erhalten. Ich bin froh, dass ich ihn ab Januar nun in meinem

Mitarbeiter-Team begrüßen darf«, sagt die neue Chefin lachend und fügt

hinzu: »Er hat ja doch einige Jahre mehr Erfahrung, auf die ich natürlich

gerne zurückgreife. Wir waren immer ein eingespieltes Team in allen Bereichen

und ich bin sicher, dass es in der neuen Reihenfolge auch so bleibt.«

Die bisherigen Mitarbeiter und Ansprechpartner bleiben den Mandanten

erhalten. So stehen nach wie vor die Lohnsachbearbeiterinnen Maria

Rasche und Katharina Nienaber zur Verfügung, Gaby Druben, Walburga

Kretschmer und Silke Brinkemper unterstützen mit Rat und Tat in Sachen

Steuererklärung, Buchhaltung und Jahresabschlüsse. Seit August 2019

verstärken auch noch Tamina Tacke und Lisanne Schmertmann als Auszubildende

mit dualem Studiengang das eingespielte Team der Kanzlei.

Außerdem bietet Steuerberaterin Daniela Bentrup mit Fachfrau Nikola

Falkenhagen zukünftig auch Unternehmensberatung im Bereich Personalmanagement

als Dienstleistung an.

Nachfolge als Chance verstehen

»Ich bin sehr stolz darauf, dass ich das geschafft habe, was vielen Unternehmern,

die vor der Frage der Unternehmensnachfolge stehen, als

Problem erscheint«, so Andreas Chalupa. »Ich sehe in Frau Bentrup die

Nachfolgerin, die das Büro mit geballter Fachkompetenz und Freude an der

vielfältigen Arbeit so weiterführt, wie ich es mir vorstelle. Zudem kann ich

auf diese Weise die Kanzlei, die ich zu dem gemacht habe, was sie heute

ist, weiterhin unterstützen. Für die Zukunft wünsche ich besonders meiner

langjährigen Mitarbeiterin nun als Chefin viel Erfolg«.

Daniela Bentrup vertraut weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit

mit den Mandanten und wünscht allen Mandanten, Mitarbeitern und

Geschäftspartnern ein erfolgreiches Jahr 2020.

Kontakt: Daniela Bentrup Steuerberatung · Rietberger Straße 2

33378 Rheda-Wiedenbrück · www.stb-bentrup.de

Aus

wird

Das Stadtgespräch Anzeige 35


R

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Bis heute verfügt die ca. 400 Mitglieder zählende Rheda-Wiedenbrücker

Energiegenossenschaft e. G. noch nicht über eine PV-Anlage, berichtet

Vorstand Hubert Leiwes. »Unsere Genossenschaft würde sich freuen, wenn

die Inhaber entsprechend großer Dächer sich bei uns zur Nutzung dieser

Flächen für die Stromerzeugung aus Sonnenenergie melden würden«, sagt

er weiter. Interessenten können sich gerne unter Ruf 05242-5788802 (AB)

bzw. per E-Mail info@rhewie-eg.de melden.

Gegenwind bei der Windenergienutzung in Langenberg

Die heimische Energiegenossenschaft bemüht sich ebenfalls um einen

Standort für die Erzeugung von Ökostrom aus Windenergie im Südosten

von Langenberg. Das Projekt bietet eine Kapazität für die Versorgung von

rund 2000 Haushalten mit regenerativer Energie.

Eine zügige Realisierung scheitert aber bisher am Widerstand der

Windkraftgegner, die selbst ein einziges zusätzliches Windrad verhindern.

Der Rat der Gemeinde hat deshalb seine Zustimmung zur Genehmigung

verweigert, obwohl es in Langenberg nur zwei Windräder gibt. Damit verstößt

die Gemeinde gegen die gesetzliche Verpflichtung der Windenergie

»hinreichend Raum« zu verschaffen, weshalb die Energiegenossenschaft

jetzt diese Genehmigung vor dem Verwaltungsgericht Minden einklagt.

In Herzebrock-Clarholz Planverfahren ohne Hindernisse

Das Flächennutzungsplan-Verfahren in Herzebrock-Clarholz verläuft

hingegen ganz normal: »Wir führen dort erste Gespräche über die Nutzung

von Potenzialflächen für die Windenergie-Erzeugung während der

Erstellung des Flächennutzungsplanes. Starke regieführende Hände von

Windkraftgegnern gibt es hier nicht«, freut sich der Vorstand der Energiegenossenschaft.

Ökostrom aus Rheda-Wiedenbrück

Bekanntlich betreibt die Energiegenossenschaft in der Marburg zwei

Windkraftanlagen. Die Genossenschaft fand in den politischen Gremien

der Doppelstadt stets ein offenes Ohr für ihre Anliegen. Was

auch daran sichtbar wird, dass sich hier der Bürgermeister für die

Nutzung der Windenergie selber einsetzt und sein Engagement durch

die Übernahme des ehrenamtlichen Amts als Aufsichtsratsvorsitzender

36 Das Stadtgespräch


1 Die Energiegenossenschaft plant weitere Windkraftanlagen in Herzebrock-Clarholz

und Langenberg. Das Foto zeigt den symbolischen ersten Spatenstich in der Marburg

Anfang Juli 2015.

1 Die Genossenschafts-Vorstände Peter Rentrup, Hubert Leiwes, Rainer Wennemar, der

frühere NRW-Umweltminister Johannes Remmel, Aufsichtsrat Theo Mettenborg

in der Energiegenossenschaft unterstreicht. Für die Errichtung weiterer

Windkraftanlagen sind in der Doppelstadt aber keine Potenzialflächen

mehr vorhanden.

Ziele

Die Energiegenossenschaft will die klima- und umweltfreundliche Energieversorgung

rund um Rheda-Wiedenbrück fördern. Der regionale Ökostrom

hilft bei der Unabhängigkeit von Atomstrom oder fossilen Brennstoffen.

Die Vision der Energiegenossenschaft ist eine erneuerbare, regionale und

unabhängige Energiezukunft in Bürgerhand. Sie strebt keinen Gewinn an

und arbeiten zu Selbstkosten. Damit verbleibt die gesamte Wertschöpfung

bei der Energiegenossenschaft. Sie kann damit weitere Erneuerbare-Energien-Anlagen

bauen, bzw. neue Energiewende-Projekte umsetzen.

Land und Bund bremsen Ökostrom aus der Region aus

Die Förderung der PV-Anlagen ist mit 52 Gigawatt vom Bund im EGG gedeckelt.

Derzeit erzeugen die in Deutschland vorhandenen Anlage 50 Gigawatt.

Wenn nicht bald die Deckelung für die Förderung aufgehoben wird,

bleibt die Zukunft für die Infrastruktur zur Herstellung von PV-Anlagen

ungewiss. Das zum Jahresende von Minister Pinkwart vorgelegte fünfte

Entfesselungspaket für erneuerbare Energien kann dieses Szenarium nicht

grundsätzlich verbessern. Es fördert zwar die Installation von PV-Anlagen

auf Dächern durch die Überarbeitung des Denkmalschutzgesetzes und

die Freiflächen-Photovoltaik durch eine verbesserte Ausnutzung von Autobahn-Randstreifen

sowie die Floating-PV im Rheinischen Revier. Aber eben

nur in NRW. Zudem hält das Entfesselungspaket an dem 1500 m-Abstand

der Windkrafträder zu Siedlungen ab fünf Häusern fest. Hierzu Hubert

Leiwes: »Die Regelung des Abstands ist zwar rechtlich unverbindlich. Sie

hat sich aber trotzdem in den Köpfen festgesetzt und erzeugt damit Widerstand

und Unsicherheit.« Das von der Landesregierung NRW selbstgesteckte

Ziel der Verdoppelung der Windleistung bis 2030 bleibt so schlicht Makulatur.

Hinzu kommt die unselige 1000 m-Abstand-Vorgabe von der Bundesregierung.

Diese Initiative aus dem Wirtschaftsministerium verursacht

natürlich ebenfalls eine große Unsicherheit: Die Kommunen stellen

ihre Pläne für die Nutzung der Windenergie zurück. Monat um Monat

gehen damit bei der Umsetzung von Windenergie-Projekten verloren.

Der Infrastruktur für die Produktion von Windenergieanlagen droht damit

dasselbe Schicksal wie der Solarindustrie.Es drängt sich der Verdacht

auf, dass Land und Bund die regionale Ökostrom-Erzeugung ausbremsen

und stattdessen die Stromerzeugung durch die bestehenden Energie-Konzerne

fördern wollen. Wie das bei dem Verzicht auf Atomstrom

bis 2030 und fossile Brennstoffe ab 2038 funktionieren soll, bleibt ein

Rätsel. Die Politik konterkariert ihr Reden durch ihr eigenes Handeln.

Raimund Kemper

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Das Stadtgespräch

37


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Termin nach Vereinbarung

Tel.: 0175 58 41 327

S

Schütze des

Jahres 2019

Stadtschützen

(Kem) Über die Auszeichnung »Schütze des Jahres

2019« konnte sich auf dem Winterball der Stadtschützen

Manfred Henrichfreise freuen. Der von seinen

Schützenschwestern und -brüdern kurz »Fred« genannte

Schützenleutnant hat sich seit gut elf Jahren

um die verantwortliche Gestaltung des Schützenfestes

auf dem Werlplatz verdient gemacht. In dieser

Eigenschaft ist der ebenfalls als Führer der Gruppe

»Phase II« aktive Schütze für alle organisatorischen

Fragen rund um das Schützenfest verantwortlich. Der

Geehrte nehme seine Aufgabe als Festoffizier mit

B

Bäume für ein

gesundes Klima

Baugebiet »Hof Oldemeyer«

(Kem) Zahlreiche Anlieger haben bereits die im Baugebiet

»Hof Oldemeyer« geforderten Bäume gepflanzt.

Dazu gehören die Firmen Protte & Kellner, Art of Color,

BMS, winklerswurst, Happe und seit Jahresende

Euroschliff. Mit dieser klimafreundlichen Initiative

1(V. l.) Bürgermeister Theo Mettenborg, der »Schütze des Jahres«

Fred Henrichfreise, das Königspaar Jeanette und René Mühle,

Oberstleutnant Alexander Himmelspach, Oberst Detlef Klott

Herz und Leidenschaft wahr, lobte Oberst Detlef Klott

den in jeder Beziehung vorbildlichen Schützenbruder

bei der Überreichung des Ehren-Pokals im Reethus. In

den Dank für dieses Engagement reihten sich ebenfalls

das Königspaar Jeanette und René Muhle sowie

Bürgermeister Theo Mettenborg und Oberstleutnant

Alexander Himmelspach ein.

Detlef Klott dankte allen die zum Gelingen des

festlichen Ereignisses in dem ausverkauften Reethus

beigetragen hatten. Eigentlich war als Veranstaltungsort

schon die neue Stadthalle angedacht.

Als mundendes »Trostpflaster« kündigte der Bürgermeister,

begleitet vom Jubel der Festgesellschaft, die

Übernahme der Kosten für das Begrüßungsgetränk

beim Winterball 2021 auf Kosten der Stadtkasse an.

Das gelte ebenfalls für den Winterball der Bauernschützen,

versprach er.

leisten sie einen wesentlichen Beitrag zum Heranwachsen

eines »grünen« Gewerbegebiets rund um

die Daimlerstraße und Heinrich-Heineke-Straße. Die

Firmen beteiligen sich gerne an der Initiative aus

dem Gewerbegebiet einen Stadtraum mit nachhaltiger

Zukunft zu gestalten. Damit unterstützen sie

zugleich die Bemühungen der Doppelstadt, der von

Klimawandel und Flächenkonkurrenz ausgehenden

immer stärkeren Dynamik mit zukunftsgerechten Lösungen

Rechnung zu tragen. Wir bedauern es, dass

wir in unserer Berichterstattung über dieses Thema

in der Januar-Ausgabe nur eine teilnehmende Firma

genannt haben.

38 Das Stadtgespräch


N

Nachhaltig investieren und

zugleich den heimischen Wald fördern

Geburtstagsaktion der Volksbank

Die Volksbank Bielefeld-Gütersloh

hat allen Grund zu feiern: Bereits

2009 hatte die Genossenschaftsbank

mit ihrem Partner Union

Investment einen nachhaltigen

Mischfonds für Privatanleger in

Deutschland aufgelegt, den heutigen

»Volksbank Bielefeld-Gütersloh

NachhaltigkeitsInvest«. Das Fondsvermögen

hat mittlerweile 128 Mio.

€ 1 erreicht. Die heimische Genossenschaftsbank

bedankt sich für

diesen Erfolg mit einer besonderen

Geburtstagsaktion: Für jeden

Neuanleger des Mischfonds bis

zum 16.3.2020 fördert die Bank 10

qm heimischen Wald.

»Wir müssen nicht auf den

Trend nachhaltige Geldanlage aufspringen,

denn wir waren schon

sehr früh und sehr intensiv dabei«,

erklärt Werner Schönfeld, Leiter des

Bereichs Vermögensmanagement

bei der Volksbank Bielefeld-Gütersloh.

Die Zusammensetzung

des Fonds bestand schon damals

nur aus solchen Wertpapieren, die

strenge ökologische, soziale und

ethische Auflagen erfüllen. Einmal

im Jahr stellt die Volksbank ihre

Nachhaltigkeitskriterien auf den

Prüfstand. »Sie werden dann eher

strenger als weicher«, so Schönfeld.

Eine zentrale Herausforderung bestehe

darin, Nachhaltigkeit und

langfristig stabile Erträge unter einen

Hut zu bringen. Denn Anleger

erwarten in Nullzins-Zeiten auch

eine Rendite für ihre nachhaltige

Geldanlage.

Wer sein Geld umweltbewusst,

sozial und moralisch korrekt anlegen

möchte, wird mittlerweile von

Angeboten überrollt. Denn heute

fragen immer mehr Kunden gezielt

nach Anlagen, die einen Beitrag

zur Energiewende und zum Klimaschutz

leisten. Doch die Gefahr

des »Greenwashing« – der Schönfärberei

durch die Anbieter – ist

groß. Mit der Geburtstagsaktion

will die Volksbank Bielefeld-Gütersloh

die Wälder in unserer Region

unterstützen, denn Stürme,

Trockenheit und Käferbefall haben

starke Schäden verursacht. Eine

wirksame Maßnahme dagegen

Nachhaltig

investieren

und so 10 m 2

Wald fördern!

„Helfen Sie

mit uns dem

heimischen

Wald.“

Wir feiern den 10. Geburtstag unseres Mischfonds

Volksbank Bielefeld-Gütersloh NachhaltigkeitsInvest

und fördern für jeden neuen Anleger 10 m 2 heimischen Wald.

Sie erreichen uns in den Geschäftsstellen vor Ort oder ganz

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ist die Aufforstung mit jungen

Bäumen. Für jeden neuen Anleger

des Misch fonds spendet die Bank

daher 10 qm Neuanpflanzung.

Weitere Infos: www.volksbankbi-gt.de/nachhaltigkeit

1Der langjährige Bereichsleiter Vermögensmanagement

der Volksbank

Bielefeld-Gütersloh, Werner Schönfeld







Die Aktion läuft bis zum 16.03.2019.

Foto: k.zwo Katrin Biller

1

Stand: 31.12.2019

Das Stadtgespräch

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39


E

Exodus aufs Land

Wohnungsnot in Rheda-Wiedenbrück

Die Mieten und Grundstückspreise explodieren in

Rheda-Wiedenbrück. Bei der Höhe von Mieten ist

die Doppelstadt vor Bielefeld und Gütersloh seit

2014 gar Spitzenreiter. Den dritten Platz hinter diesen

beiden Städten belegt sie bei den Kaufpreisen

für Eigentumswohnungen (Wohnindex Deutschland).

Das hat Folgen: Junge Erwachsene verlassen

reihenweise Rheda-Wiedenbrück. Ihr Ziel sind die

»Dörfer« im Umland. Die Gründe: Sie finden auf

dem freien Miet- und Immobilienmarkt nichts für

sie Finanzierbares.

Wohnungssuche

Bürgermeister Theo Mettenborg berichtete in der

jüngsten Ratssitzung: »Zu mir kommt jede Woche

ein Bürger, der keinen Wohnraum findet.« Die von

der Stadtverwaltung 2017 in Auftrag gegebene Wohnraumstudie

weist einen Bedarf von über 3300 Wohnungen

in den nächsten Jahren aus. Zudem fallen

in den nächsten drei Jahren 167 Wohnungen aus der

Sozialbindung. Kurzum: Es besteht ein eklatanter

Mangel an Wohnraum, insbesondere für Menschen,

die bezahlbaren Wohnraum und Wohnungen mit

Wohnberechtigungsschein suchen – seit Jahren bekannte

Missstände, so Marco Sänger (SPD) in seiner

Haushaltsrede.

Zu wenig neue Wohnungen

Entsprechend der Wohnraumstudie müssten jährlich

mindestens 180 Wohnungen in Rheda-Wiedenbrück

neu entstehen. Dem gegenüber stehen 204 neue

Wohnungen in 2017, 2018/2019 nach den Angaben der

Pressestelle 63 Wohneinheiten. Selbst wenn die von

Bürgermeister Theo Mettenborg in seinem Neujahrsgruß

angekündigten 700 neuen Wohneinheiten bis

voraussichtlich Ende 2022 entstehen sollten, »kämen

wir ziemlich genau auf den benötigten Schnitt von

180 Wohnungen pro Jahr für den Zeitraum von 2017 –

2022. Das aus den Vorjahren vorhandene Wohnungsbaudefizit

ist damit nicht ausgeglichen«, so Dirk Kursim,

SPD-Sprecher der Ratsfraktion. Deprimierend

ist der öffentlich geförderte und als bezahlbar verstandene

(günstige) Wohnungsbau. Es entstanden

2018 im Stadtteil Rheda ›In der Schiffheide 23‹ ganze

8 Wohnungen. Die Bilanz für das Jahr 2019: Stadtteil

Rheda: Am Bahndamm 7–9, insgesamt 40 Wohneinheiten

(davon 12 Plätze in einer Pflegewohngruppe).

Im Stadtteil Wiedenbrück: 10 Wohnungen An der

Landwehr 24 und 26 sowie 5 Wohnungen am Kaiserforst

59, so ebenfalls die Pressestelle. Bei einer Quote

von 20 % wie bisher für Sozialwohnungen werden

bei 700 neuen Wohnungen nur 213 Sozialwohnungen

kommen. Es werden aber für diesen Zeitraum

360 Sozialwohnungen benötigt, zuzüglich der zirka

170, die wegfallen. Also insgesamt 530 Wohnungen

mit Wohnberechtigungsschein. »Wir hätten also ein

Defizit von 320 Sozialwohnungen bis 2022«, rechnet

Marco Sänger. Er fragt sich im Übrigen wo die 700

Wohneinheiten entstehen sollen. Der Technische

Beigeordnete sprach bislang von 230 Wohnungen

(Am Rondell, Varenseller Straße), zuzüglich 40 – 50

Am Galkenknapp, sowie weitere am Postdamm und

ab 2021 an der Hauptstraße. Auf dem freien Wohnungsmarkt

entstandene günstige Wohnungen hat

die Pressestelle nicht genannt. »Notwendig wären

60 Wohnungen mit Sozialbindung (Wohnberechtigungsschein)

pro Jahr«, so Dirk Kursim weiter: »Die

bisherigen zögerlichen politischen Maßnahmen, wie

ein Anteil von 20 % an »Sozialwohnungen« in Neubaugebieten,

haben nicht die Entlastung gebracht,

die notwendig ist um den vorhandenen Bedarf decken.«

Die SPD hatte bereits in der Vergangenheit

einen Anteil von mindestens 30 % gefordert, um dem

Bedarf halbwegs gerecht zu werden. Das war CDU

und FDP allerdings zu viel, berichtet Marco Sänger.

40

Das Stadtgespräch


Inh. Björn Noethen

Schau, Björn steigt schon wieder

jemandem aufs Dach

Steildach

Flachdach

Bauklempnerei

Fassadenbau

Balkonsanierung

Innenausbau

Dachfenster

Holzbau

Altbausanierungen

Energieberatung

Sturmschadenreparatur

1 Marco Sänger 1 Dirk Kursim

Kommunale Wohnungsbaugesellschaft (KWG)

Nach Auffassung der Sozialdemokraten kann die vorhandene Nachfolgegesellschaft

der Kreisheimstätte, die Kommunale Haus und Wohnen GmbH

(KHW), auf Grund ihrer Struktur nicht die entscheidende Entlastung für den

heimischen Wohnungsmarkt liefern. Die privatwirtschaftlichen Vertreter im

Aufsichtsrat dieses Unternehmens haben schon des Öfteren eine höhere

Dividende eingefordert. Angesichts dieser Situation »ist eine preisliche Bevorzugung

der KHW bei Bodenpreisen kritisch zu sehen. Darüber hinaus

haben die Vertreter anderer Kommunen im Aufsichtsrat schon des Öfteren

bemängelt, dass der Wohnungsbestand der KHW ungleich zu Gunsten der

Stadt RWD verteilt ist. Dieses Szenarium lässt kein stärkeres Engagement

der Gesellschaft in unserer Stadt zu erwarten, das uns quantitativ deutlich

weiterhilft«, so Marco Sänger. Vor diesem Hintergrund fordert die SPD die

Einrichtung einer KWG mit einer 5 Mio. € hohen Kapitalausstattung. Nur

die Bündnisgrünen stimmten von den Ratsfraktionen diesem Antrag zu.

Sozialgerechte Bodennutzung (Münsteraner Modell)

Es ist paradox, dass die Ratsmitglieder nicht den zweiten Part des SPD-Antrages

diskutiert haben: Die Stadtverwaltung möge prüfen, inwieweit sich

das Modell der Stadt Münster auf RWD adaptieren lässt. Das sich auf den

Wohnungsmarkt der über 300.000 Einwohner zählenden Westfalenhauptstadt

positiv wirkende Bodenkonzept beinhaltet u.a.: Erstens: Baulandentwicklung/Bebauungsplan

(und damit attraktive, hohe Preise für den Boden)

nur, wenn mind. 50 % der Flächen der Stadt gehören bzw. vorher (und damit

nicht zu den hohen Endpreisen) an diese verkauft werden. Zweitens: Auf

ihrem Anteil 60 % geförderter Wohnungsbau bei Mehrfamilienhäusern, bei

Einfamilienhäusern 70 % der Grundstücke an Menschen, die max. 30 % über

der Einkommensgrenze für den geförderten Wohnungsbau liegen. Adaption

und KWG machen aber nur zusammen ein Sinn.

Minimalismus

Eine Ratsmehrheit von CDU, FDP und UWG lehnte die SPD-Initiative ab.

Nachdem die SPD-Initiative keine Mehrheit gefunden hat, einigte der Rat

sich einstimmig auf den von der CDU spontan formulierten Minimal-Arbeitsbeschluss:

Danach sollen sich die Fraktionen Anfang 2020 mit der

Stadtverwaltung beraten, welche Wege gesehen werden, um mit so genannten

Bordmitteln etwas am Wohnungsmarkt auszurichten. Dazu Dirk

Kursim: »Die SPD stimmt zu, in der Hoffnung, dass es endlich vorangeht.«

Zum Zuge kam damit ebenfalls nicht der FDP-Antrag als Reaktion auf die

SPD-Initiative, der dem Münsteraner Modell sehr ähnlich ist.

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Das Stadtgespräch

41


M

Mein Stück Stadthalle

Portrait-Serie

1Ob Elbphilharmonie, Stadtschloss Berlin oder wie hier die Stadthalle Rheda-Wiedenbrück, Uwe Ettrich kennt sich aus, wenn es um

Parkett, große Flächen und Perfektion geht.

1Er ist mit Leidenschaft Parkettlegermeister.

Uwe Ettrich’s besonderes Faible

sind die komplzierten Anfertigungen.

Von Andreas Kirschner Rheda-

Wiedenbrück bekommt eine

neue Stadthalle und an dieser

Stelle kommen Menschen zu

Wort, die an ihrem Entstehen beteiligt

sind. Jeder von ihnen präsentiert

sein »Stück« Stadthalle.

Der Eröffnungstermin ist schon

in Sicht, als Uwe Ettrich Anfang

Januar für mich seinen langen Arbeitstag

unterbricht. Sein Arbeitgeber

Bodentechnik Kretzschmar

ist spezialisiert auf Parkettböden

in öffentlichen Räumen und er erzählt

mir, wie er Eichenparkett in

der Stadthalle verlegt.

Andreas Kirschner: Was ist Ihre

Funktion beim Bau der Stadthalle?

Uwe Ettrich: Ich bin als Vorarbeiter

für das Parkett auf der Baustelle

verantwortlich. Ich habe letztes

Jahr meinen Parkettlegermeister

gemacht und bin seit meiner Ausbildung

mittlerweile 20 Jahren in

dem Beruf tätig. Von den Vorarbeiten,

dem Verlegen, Schleifen

bis zum Versiegeln decken wir

das komplette Programm ab. Hier

verlegen wir eine Hochkantlamelle

aus Eiche, die sehr strapazierfähig

ist. Bei der Lebensdauer von

einem solchen massiven Parkett

sind wir ungefähr bei 100 Jahren.

Mit 22 mm Stärke kann man das

mindestens 10 mal abschleifen.

Das langt.

Andreas Kirschner: Was ist Ihr

1Rundungen und Dehnungsfuge aus Kork sind sauber angearbeitet. Bei genauer

Betrachtung fasziniert das Zusammenspiel aus Präzision, metallischem Glanz und

Wärme des Eichenholzes.

persönliches Lieblingsstück beim

Bau der Stadthalle?

Uwe Ettrich: Mein Lieblingsstück,

das sind eigentlich die Anfertigungen,

die ich hier mache. Z. B. die

runden Bodentanks. Also nicht

nur das Legen der großen Flächen,

sondern die Spielereien, wie runde

Säulen anarbeiten, Nachschneiden

von Dehnungsfugen und das

Abfugen. Mein Faible sind die

komplizierten Sachen. Das wird

alles akurat mit 1 cm Fuge angearbeitet

und dann wird ein Korkstreifen

eingesetzt, damit das

Holz arbeiten kann. Super gefällt

mir auf der Baustelle auch, dass

sich alle gut verstehen und man

sich auf Absprachen mit anderen

Handwerkern verlassen kann. Wir

wurden schon am zweiten Tag

eigeladen die Kaffeepausen gemeinsam

zu machen. Das ist wirklich

sehr selten auf Baustellen.

Andreas Kirschner: Was wünschen

Sie sich für die Zukunft der

Stadthalle?

Uwe Ettrich: Da ich aus dem Raum

Dresden komme, kenne ich hier

niemanden. Daher hoffe ich, dass

alles so gut funktioniert, wie geplant.

Unserem Parkett wünsche

ich, dass es viel genutzt, viel betanzt,

aber auch sorfältig gepflegt

wird. Das ist das A und O für eine

lange Lebensdauer. Mein Appell

ist es dem Fussboden ein bisschen

Respekt entgegen zu bringen. Da

wird aus Unachtsamkeit schnell

mal ein Kaugummi festgetreten

oder eine Zigarette ausgetreten.

Das tut dem Boden natürlich

nicht gut. Aber mit etwas Respekt

und gewissenhafter Pflege

kann man wirklich lange Freude

an einem solchen Boden haben.

Mir würde es in der Seele weh

tun, wenn ich in 5 Jahren wiederkäme

und der Boden ramponiert

wäre. Wenn man weiß, wie viel

Arbeit hier drinsteckt, wie lange

wir bis abends arbeiten, damit es

rechtzeitig fertig wird und schön

wird, dann sieht man das Parkett

vielleicht mit anderen Augen. Es

steckt schießlich auch ein wenig

Herzblut drin und man macht es

aus Leidenschaft für den Beruf.

42 Das Stadtgespräch


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Die reinste Freude

Das Stadtgespräch

43


1Die Bauernschützen feiern Sdie Stadtmeisterschaft

Schützen der Landgemeinde

in der Einzel- und

Mannschaftwertung spitze

40. Stadtmeisterschaft in der Auflage mit Luftgewehr

(Kem) Mit 2046,5 Ringen gewannen die Bauernschützen den traditionsreichen

Wettbewerb vor der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Batenhorst

(2037,6), dem Vorjahressieger St. Sebastian Wiedenbrück (2036,6)

und dem gastgebenden Schützenverein zu Rheda von 1833 (2031,1). Jeder

Schützenverein trat mit 15 Aktiven aller Altersgruppen im Schießstand

auf dem Werl an. Sie gaben bei dem von Gabi Belke geleiteten Wettbewerb

jeweils 20 Schuss ab. Die 10 besten Schießergebnisse gingen in die

Mannschaftswertung. Ebenfalls in der Einzelwertung überzeugten die

Bauernschützen: Von den 218 möglichen Ringen holten Hans Dieter Ventur

207,5 und sein Vereinskamerad Lars Witte 206,6, gefolgt von dem Sebastianer

Alfons Sudbrock (206,5) auf dem dritten Platz. Bürgermeister Theo

Mettenborg würdigte bei der Siegerehrung ausdrücklich den geselligen

Geist der Veranstaltung, die Fairness der Teilnehmer sowie die Pflege des

sportlichen Schießens und die vorbildliche Jugendarbeit als Markenzeichen

der vier Schützenvereine. Gemeinsam mit Oberst Detlef Klott von

den Stadtschützen übergab er die prächtigen Pokale an die Stadtmeister

in der Mannschafts- und Einzelwertung. Zudem hatten sie sich abermals

einen kleinen privaten Zweikampf auf der Schießanlage geliefert.

44 Das Stadtgespräch


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Hörbuchti

Sehnsucht Frankreich

Es gibt so Spinner, die meinen, man könne gar nicht oft genug in Frankreich

sein. Ich bin übrigens einer davon. Doch es gibt auch diejenigen

Leute aus meinem Bekanntenkreis, die überhaupt nicht nach Frankreich

wollen. Daran ist wohl vor allem die Sprache schuld, genauer gesagt

die Unfähigkeit oder das mangelnde Wollen mancher Franzosen, sich

in einer anderen Sprache als ihrer eigenen auszudrücken. Gut, das habe

ich auch schon beobachtet, finde aber, dass die jüngere Generation sich

schon Mühe mit Englisch gibt, wenn der Besucher ihrer wunderschönen

Muttersprache nicht mächtig ist.

Vielleicht sollten sich die Frankreichskeptiker einmal in aller Ruhe das

Hörbuch »Sehnsucht Frankreich«, das im hörverlag erschienen und für 18

Euro zu haben ist, zu Gemüte führen. Dort gibt es für sie und auch für

absolute Frankreich-Fans wie mich einiges in zahlreichen Reportagen in

sechseinhalb Stunden zu entdecken. Wussten Sie beispielsweise schon,

dass Leonardo da Vinci seinen Lebensabend auf einem Königsschloss an

der Loire verbrachte? Kennen Sie Monets Lieblingsorte an der Küste der

Normandie? Waren Sie schon einmal bei den Sch'ties? Oder in Cannes

während der Filmfestspiele?

Insgesamt 28 unterhaltsame Reisereportagen führen auf unentdeckten

Pfaden zu den interessantesten und bekanntesten Orten in Frankreich.

Es gibt viel zu entdecken auf dieser akustischen Reise kreuz und

quer von der Bretagne bis Korsika, von Rouen bis Nizza, von Strasburg bis

zum Canal du Midi durch das Sehnsuchtsland Frankreich. Unter anderem

sind das Reiseeindrücke aus der Dordogne, dem Skigebiet La Grave oder

von einer Hausboot-Tour durch die Camargue. Vorgestellt werden zudem

die UNESCO-Welterbestätten Mont St. Michel, Le Havre, Chartre, Arles

und Nancy, der Canal du Midi und das Loire-Tal mit seinen berühmten

Schlössern. In O-Tönen begegnet man den Sch'tis, den Trödlern vom

Pariser Flohmarkt Les Puces de Saint-Ouen oder bretonischen Musikern.

Die kulinarische Tour de France besucht Fischmärkte der Bretagne,

Weinbaugebiete in Burgund, eine Cognac-Kellerei, Imker auf Korsika

und Paul Bocuse in Lyon. Historisches erfährt man zum Pariser Varieté

Moulin Rouge, dem Friedhof Père Lachaise, der Brücke von Avignon oder

über das Leben der Gallier im keltischen Bibracte. Wissenswertes und

Anekdoten über Leonardo und Katharina von Medici, über Claude Monet,

Vincent van Gogh und Le Corbussier runden den Besuch ab. Zur

Orientierung enthält die Retro-Geschenkausstattung eine touristische

Frankreichkarte, auf der sich die verschiedenen Stationen der Reportagen

des Bayerischen Rundfunks wiederfinden.

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Das Stadtgespräch

45


Buchtis

Neue Krimis ohne

Superhelden

Im Grunde weiß ich gar nicht, warum ich so fasziniert von Krimis bin.

Die Verkaufszahlen und die Zuschauerzahlen beim Fernsehen zeigen,

dass ich weit davon entfernt bin, das alleine so zu empfinden. Tatsächlich

erleben möchte man solche Situationen natürlich nicht, aber das

Gruseln gehört natürlich zu einem Krimi dazu. Und vielleicht geht es

auch darum, die eigenen Alpträume wieder zu finden und beim Lesen

irgendwie zu verarbeiten. Doch genug mit der Küchenpsychologie. Im

Folgenden stellen wir neue Kriminalromane vor, die anders als Erfolgsromane,

in denen nahezu übermenschliche Helden wie Jack Reacher

Fälle lösen, von normalen Situationen ausgehen, die dann von ganz

normalen Menschen gelöst werden.

Cafe &Restaurant

Jeden Mittwoch im Februar

Kalbstafelspitz an Meerrettichrahmsauce

mit Karotten-Lauchgemüse und Apfel-Kartoffelpürée

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Am 14. Februar ist Valentinstag!

Wir begrüßen Sie mit einem prickelnden Apéritif. Unsere Live-Musik

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Montag und Dienstag Ruhetag oder nach Vereinbarung.

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Torkil Damhaug

»Der Kreis aller Sünden«

Man könnte tatsächlich meinen, das Düstere skandinavischer Krimis kann

nur mit den langen Wintermonaten zusammenhängen, an denen zumindest

im Norden selbst mittags das

Licht nicht reicht, um eine Zeitung

lesen zu können. Aber ich denke,

dass heutzutage noch ein zweiter

Faktor hinzu kommt: Den Skandinaviern

geht es zu gut!

Denn die materielle Unbekümmertheit

einer Wohlstandsgesellschaft

läuft Gefahr, die menschlichen

Abgründe zu ignorieren. Der

Romanautor Torkil Damhaug, eigentlich

studierter Mediziner und

Psychiater, weiß die Untiefen der

menschlichen Seele auszuloten.

Auch in seinem neuen Roman, der

den Rivertonprisen, den renommiertesten norwegischen Krimi-Preis erhielt,

schafft es Damhaug wieder, einen vielschichtigen psychologisch

schlüssigen Thriller aufs Papier zu bringen.

Zur Story: 1978 kommt im norwegischen Hammerdal ein Arbeiter einer

Fabrik für Dachpappe auf tragische Weise zu Tode. 38 Jahre später wird

der Ort erneut zum Schauplatz des Grauens, denn Ausgerechnet im Keller

jener längst stillgelegten Fabrik schließen vier Jugendliche über Nacht einen

Klassenkameraden ein, der ihnen auf die Nerven geht. Morten Nitter,

den alle nur Streuner nennen, sollte eigentlich nur ein paar Stunden eingesperrt

sein, weil er seine Klassenkameraden belauscht hat. Doch durch

eine Verwechslung gehen die davon aus, dass sich Morten selbst befreien

konnte. Dem ist jedoch nicht so, er bleibt die ganze Nacht weggeschlossen.

Und die frostigen Temperaturen sorgen dafür, dass der ohnehin labile

und schwache Morten beinahe ums Leben kommt. Wie es der Zufall will,

wurde Mortens Vater, ein verurteilter Ritualmörder, eben auf Bewährung

entlassen. Kurz darauf sind zwei der Jugendlichen tot, von einem Mädchen

fehlt jede Spur. Das sieht zunächst nach einem klaren Fall aus, wobei

die Betonung auf zunächst liegt, wie der ermittelnde Kommissar Björn

Lindbekk einsehen muss, der eigentlich einem großen Drogentransport

auf der Spur ist. Erschienen bei Knaur, 591 Seiten, 14,99 Euro.

46 Das Stadtgespräch


Fiona Barton

»Der Trip«

Die gelernte englische Journalistin

Fiona Barton trifft den Alptraum

aller Eltern gerade erwachsenen

gewordener Kinder voll auf den

Punkt. Es geht um das, was heute

gap year, also Jahr in der Lücke

zwischen Schule oder Uni und

Beruf, genannt wird. Bevor sich

die jungen Leute ins Arbeitsleben

stürzen, gönnen sie sich erstmal

eine Auszeit.

So auch die beiden Freundinnen

Alex und Rosie. Die jungen

Engländerinnen, die nicht so gut befreundet sind, wie es zunächst

den Anschein hatte, reisen nach ihrem Abitur nach Bangkok. Dort verschwinden

spurlos. Die Polizei scheint machtlos. In ihrer Verzweiflung

benachrichtigen die Eltern der Mädchen die Reporterin Kate Waters, die

ausgesprochen erfolgreich immer auf der Jagd nach einer guten Story ist.

In diesen Fall schaltet sie sich allerdings aus ganz persönlichen Gründen

ein. Denn auch ihr eigener Sohn ist seit zwei Jahren in Thailand unterwegs,

lässt aber kaum von sich hören – trotz all der modernen Kommunikationsmöglichkeiten.

Als man nach dem Brand in einem Hostel

in Bangkok zwei Frauenleichen findet, gibt es bald traurige Gewissheit.

Bei den Toten handelt es sich um die Vermissten Alex und Rosie. Doch

damit nicht genug. Kate muss auch noch erfahren, dass beide schon

vor dem Brand ums Leben gekommen sind. Und das, obwohl die beiden

Achtzehnjährigen kerngesund waren und auch mit Drogen nichts zu tun

hatten. Der einzige Zeuge des Brandes liegt mit schweren Brandwunden

im Krankenhaus, ein junger Mann, der im selben Hostel gewohnt hatte:

Kates Sohn. Irgendwie scheint die thailändische Polizei, in deren Fänge

man übrigens tatsächlich nicht geraten möchte, davon auszugehen,

dass auch der Sohn etwas mit dem gewaltsamen Tod der Mädchen zu

tun hat. Erschienen ist der spannende Roman, der so manche Überraschung

bereithält, vor wenigen Tagen bei Rowohlt, 512 Seiten, 16 Euro.

Luca D’Andrea

»Der Wanderer«

Die Bergidylle ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Nicht einmal

in Nord-Italien, das doch für uns Urlauber das Beste aus zwei Welten vereinigt:

die Ordnung der deutschsprachigen Länder und die Leichtigkeit

Italiens. Doch auch Südtirol ist eine Gegend, in der durchaus auch Konflikte

schwelen. Mit wenig Verständnis und Wohlwollen beobachten die

italienischsprachigen Bewohner etwa die Maturafeiern, bei uns würde

man das Abi-Feten nennen. Schließlich haben die jungen Leute ihr Abitur

zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht in der Tasche und außerdem geht es

bei den Maturafeiern ausgesprochen

exzessiv zu. Speziell diese

eine allerdings, die vor zwanzig

Jahren im idyllischen Kreuzwirt

stattgefunden hat, ist im kollektiven

Gedächtnis geblieben.

Denn die junge schöne Erika,

die einige stets die narrische Erika

nannten, kam dabei zu Tode.

Angeblich durch Selbstmord.

Das kann ihre mittlerweile

zwanzigjährige Tochter Sib,

für Sibylle, die die Flippigkeit

von ihrer Mutter geerbt hat,

nicht so recht glauben. Sie q

Rechtsanwalt und Notar

Alexander Gromann

ist von der Rechtsanwaltskammer Hamm die

Berechtigung zuerkannt worden, neben der

Berufsbezeichnung Rechtsanwalt und der

Bezeichnung Fachanwalt für Arbeitsrecht auch

die Bezeichnung

Fachanwalt für Handels- und

Gesellschaftsrecht zu führen.

Rechtsanwalt Gromann berät und vertritt im

Handels- und Gesellschaftsrecht u.a. bei Fragestellungen

und Streitigkeiten folgender Themenbereiche:

• Gründung von Kapitalgesellschaften

(GmbH, AG) und Personengesellschaften

(GbR, OHG, KG)

• Umstrukturierung von Gesellschaften

einschließlich arbeitsrechtlicher Bezüge

• Gesellschafterstreitigkeiten

• Gestaltung und Änderung von Gesellschaftsverträgen

und Geschäftsführeranstellungsverträgen

• Streitigkeiten zwischen Geschäftsführern

und Gesellschaften (z.B. bei Aufhebungsverträgen

und Kündigungen)

• Forderungen bzw. Streitigkeiten aus

Handelsgeschäft

• Handelsvertreterrecht

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Das Stadtgespräch 47


nimmt Kontakt zu dem erfolgreichen

Schriftsteller Tony auf. Der

war nämlich damals als Greenhorn-Reporter

am Fundort, einem

abgelegenen Bergsee. Bald stellt

sich heraus, dass Tony als junger

Lokalreporter diesen aufsehenerregenden

Bericht nicht zufällig statt

einer erfahrenen Kollegin zugeteilt

bekam. Gemeinsam mit Tony

macht sich Sib auf die Suche nach

der Wahrheit. Dabei stoßen sie

schnell auf ein dunkles Geflecht

aus Lügen, Eifersucht und Verrat,

Drogen, Okkultismus und Wahnsinn

– und stellen mit Entsetzen fest, dass Erika nicht das einzige Opfer

war. Auch sie selbst schweben bald in Lebensgefahr. Erschienen ist »Der

Wanderer« als Penguin Paperback, 375 Seiten, 15 Euro.

Nicci French

»Was sie nicht wusste«

Und dann ist da noch der neueste Krimi des britischen Autorenduos

Nicci French. Dessen Psychothriller verkauften sich weltweit nicht weniger

als acht Millionen mal und wer »Was sie nicht wusste« gelesen

hat, erschienen bei C.Bertelsmann, 445 Seiten, 16 Euro, der weiß warum.

Nicht dass das nicht zuvor schon klar war, denn alle acht Bände

um die Geschichte der Psychologin Frieda Klein wurden mit Ungeduld

erwartet. Wie in den Frieda-Klein-Krimis ist auch in dem neuesten Roman

der Schauplatz des Geschehens London. Allerdings ist das Leben

der Neve Conolly eher durchschnittlich. Ihre Arbeit verfolgt die Mitvierzigerin

auf sehr zuverlässige Art und Weise. Als Mutter kümmert

sie sich um die Sorgen und Nöte ihrer drei Kinder, notfalls auch gegen

deren Willen, wie das gute Mütter halt so machen. Und ihre Ehe mit

Fletcher läuft zwar nicht besonders glatt, was nach 20 Jahren Beziehung

dann auch nicht so erstaunlich ist. Aber immerhin ist die Luft

keineswegs raus. Auch herrscht tiefe Vertrautheit zwischen den beiden.

Dennoch setzt sie ihr Familienleben aufs Spiel, als sie sich mit Saul

einlässt. In aller Heimlichkeit trifft sie sich mit ihm in seinem kleinen

Apartment, das er, der Familienvater und erfolgreiche Unternehmer,

in London angemietet hat. Für den Fall, dass er mal länger arbeiten

muss und der lange Weg ins große Haus im Vorort nicht mehr lohnt.

Oder wenn er sich eine kurze Eheauszeit nimmt. Doch als Neve eines

Morgens zu ihm radelt, ja London ist in den letzten Jahren zur Radler-Metropole

geworden, findet sie ihn erschlagen in seiner Wohnung.

Und Neve entscheidet spontan, dass sie ohnehin nichts mehr für ihn

tun kann. Warum dann ihre und auch Sauls Familie kaputt machen?

Kurzentschlossen zieht sie Spülhandschuhe über und beseitigt alle

Spuren ihrer Anwesenheit, von der Bettwäsche der Nacht zuvor, über

das Geschirr und sämtliche Bad-Utensilien, die sie in Gebrauch hatte.

Auch die wenigen Kleidungsstücke, die sie dort deponiert hatte, nimmt

sie in dem großen Plastiksack mit, als sie wieder verschwindet. Doch

noch bevor die Polizei sich einschaltet, versucht Neve herauszubekommen,

wer Saul ermordet hat. Daran hat auch der erfahrene und kluge

Ermittler Detective Inspector Alastair Hitching ein lebhaftes Interesse.

Nach und nach ergeben sich für Neve, Hitching und die Leser jede

Menge Aha-Momente.

48

Das Stadtgespräch


DVD-Tis

Game of Thrones

Finale Staffel (8)

Als es nur ARD und ZDF gab – und vielleicht noch RTL,

da war es relativ einfach, Serien zu finden, die wirklich

so gut wie jeder kannte. Abzulesen war das oftmals

daran, dass alle die Erkennungsmelodie erkannten

und nachsummen konnten. Sowas wird heute schnell

als Kult bezeichnet und ist logischer Weise bei dem

überwältigenden Angebot an Sendern, Sendungen und

entsprechender Serien ziemlich selten geworden. Aber

immer mal wieder gibt es Kultserien und die erfolgreichste

ist wohl Game of Thrones. Allein schon auf

dem amerikanischen Markt. Insgesamt erhielt sie 161

Emmy Nominierungen. Der Beginn der fünften Staffel

wurde in 170 Länder ausgestrahlt, wenn auch nicht

überall in der freizügigen Originalfassung, wobei die

Brutalität mancher Szenen offenbar weniger gestört

hat als die Sexszenen.

Nach sieben Staffeln und ebenso vielen Jahren ging

die Serie, die für den amerikanischen Pay-TV Sender

HBO mit einem Budget gedreht wurde, das Kritiker von

Verhältnissen wie im Alten Rom sprechen ließ, 2019 ins

achte Jahr mit der achten Staffel. Die Macher des Fantasy

Epos’, das auf den Romanen »Das Lied von Eis und

Feuer« von George R. R. Martin basiert, hatten mit dem

überwältigenden Erfolg nicht gerechnet. Doch offenbar

hat die ans Mittelalter angelehnte Welt den Nerv der

Zeit getroffen mit seinen unterschiedlichen Völkern,

die neben allen möglichen Sitten und Gebräuchen

sogar eigens für die Serie erfundene Kunstsprachen

gebrauchten. Auch überzeugten die zum Teil überraschend

vielschichtigen Figuren, die Intrigen, Kampfszenen,

die Sexszenen und wohl auch die diversen Grausamkeiten

sowie die übersinnlichen Elemente. Und

auch wenn die achte Staffel von eingefleischten Fans

als enttäuschend empfunden wurde, schließt sie doch

ein beachtliches Projekt ab. Insgesamt gibt es noch

sechs Folgen zu sehen, wobei eine davon so gut wie

ausschließlich aus einer großen Schlacht besteht. Das

muss man nicht mögen, wohl aber die Überraschungen,

die auch diese Staffel wieder bereit hält.

Line of Duty

Keinen Kultstatus hat »Line of Duty« und wird ihn

wohl auch niemals erreichen. Was aber keineswegs

bedeutet, dass diese Serie nicht sehenswert wäre. Jedenfalls

für Liebhaber gut gemachter Krimis. Und die

wissen es zu schätzen, wenn die Trennung zwischen

Gut und Böse nicht auf den ersten Blick zu erkennen

ist. Außerdem gibt es natürlich in der britischen Serie

keine fliegenden Drachen. Dafür aber durchaus

auch Intrigen, wie sie wohl in jeder Firma und jeder

Behörde vorkommen.

Konfliktpotential gibt es von Beginn an jede

Menge, denn es geht um die Anti Corruption Unit

12, kurz AC 12, die sich, der Name sagt es bereits, gegen

die Korruption wendet. Allerdings nicht gegen

die Korruption im Allgemeinen, sondern gegen die

innerhalb der Polizei. Ted Hastings ist der Boss der

Einheit, die bei uns wohl die interne Ermittlung darstellt.

Es liegt in der Natur der Sache, dass die AC 12

keineswegs beliebt ist, denn die Verbrecher hassen

sie natürlich. Aber auch die Polizeikollegen beäugen

sie mindestens mit Misstrauen. Und so sind nicht alle

Mitarbeiter der AC 12 freiwillig im Team. Steve Arnott

ist regelrecht strafversetzt, weil er sich geweigert hat,

einen fehlgeschlagenen Anti-Terror-Einsatz zu vertuschen.

Doch die Helden der AC 12 sind selbst nicht

allein good cops, nicht selten haben auch sie keine

blütenreine Weste, vor allem weil die Leute, die sie

unter die Lupe nehmen, ebenfalls vom Fach sind. Als

solche wissen sie, wie man sich schützt und wie man

eigene Missetaten vertuscht, ohne ins Visier der Ermittler

zu geraten. Einziger Kritikpunkt der einzelnen

Folgen der erfolgreichsten Serie, die die BBC produziert

hat, seit es Konkurrenz von den Privatsendern

gibt, ist die Kürze der Folgen und die Tatsache, dass

man auf die nächste Folge eine Woche warten muss.

Doch das kann man ja ganz schnell umgehen, wenn

man sich die DVDs besorgt, die es mittlerweile für die

Staffeln 1 bis 4 in einer Box gibt. Staffel 5 ist ebenfalls

auf DVD erhältlich und die BBC produzierte gerade

die Staffel 6. Dem Line of Duty-Marathon steht also

nichts mehr im Wege – sogar bei Bedarf im Originalton,

wodurch das Ganze noch englischer wirkt, als

sowieso schon.

10.1.20: Kater Trüffel in Rheda, Nähe

Bahnhof, entlaufen/vermisst. 4 weiße

Pfoten, weißer Latz, weißer Fleck am

Bauch. Tel. 0177-4294401 od. Tasso,

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Das Stadtgespräch

49


Dr. Hugo

empfiehlt

Für Eure nächste Karnevalsparty habe ich

ein tolles Ballonspiel. Außerdem zeige

ich Euch, wie man aus einer einfachen

Klopapierrolle schnell eine tolle Krone

zum Verkleiden basteln kann. Könnt Ihr

auch mein Kreuzworträtsel lösen?

Euer Dr. Hugo

Ihr braucht dazu:

• zwei Luftballons

• zwei große Jogginghosen

• zwei längere Mäntel oder Jacken

Regeln

Zwei Spieler beginnen das Spiel.

Sie stellen sich, mit etwas Abstand zwischen

sich, nebeneinander auf.

Jeder erhält einen aufgepusteten Luftballon,

sowie eine der Hosen und eine

der Jacken.

Auf ein Kommando müssen die Spieler

ihren Luftballon leicht in die Luft werfen

und beginnen sich Hose und Jacke

anzuziehen.

Während des gesamten Ankleidens

müssen sie ihren Ballon immer wieder

in die Luft stoßen.

Er darf nicht den Boden berühren, sonst

scheidet der Spieler aus.

Es gewinnt der Spieler, der sich der sich

als erster anziehen kann.

Im Anschluss spielt ein neues Mitspielerpaar

gegeneinander.

Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr mit den

Siegern noch ein Finale machen.

Ein witziges Partyspiel um Schnelligkeit

und Geschick.

Ihr braucht dazu:

• Klopapierrollen

• Wasserfarben

• Dekoband und Schnur

• Glitzer und Dekosteine

So gehts:

Sammelt einige leere Klopapierrollen

und malt sie mit Wasserfarben bunt an.

Als nächstes werden die Zacken gleichmäßig

in die Rolle geschnitten.

Anschließend könnt Ihr Eure Krone mit

Stickern, Glitzer oder einem Dekoband

bekleben und verschönern bis jeder

mit seiner Krone zufrieden ist. Zu guter

letzt befestigt Ihr die Schnur mit zwei

kleinen Löchern unten an der Krone, damit

diese dann auch auf Euren Köpfen

hält. Viel Spaß beim Nachbasteln!

50 Das Stadtgespräch


Ä

Änderungen für

Existenzgründer ab

dem 1. Januar 2020

Zum Jahresbeginn sorgt das dritte Bürokratieentlastungsgesetz für zahlreiche

steuerrechtliche Änderungen. Betroffen davon sind auch Existenzgründer,

die einen Betrieb eröffnen oder eine freiberufliche Tätigkeit neu

aufnehmen. Die Gründer sind seit Jahresbeginn dazu verpflichtet, von

sich aus den »Fragebogen zur steuerlichen Erfassung« beim Finanzamt

einzureichen. Die Frist zur Einreichung des Fragebogens beträgt einen

Monat nach Aufnahme der Tätigkeit. Eine vorherige Aufforderung zur

Abgabe des Fragebogens gibt es künftig nicht mehr. In dem Fragebogen

sind unter anderem Angaben zu persönlichen Verhältnissen, zum

Unternehmen und zu den erwarteten Umsätzen zu machen. Das Finanzamt

erteilt danach eine neue Steuernummer. Diese ist unter anderem

erforderlich, um sie auf Ausgangsrechnungen oder auf dem Kassenbon

anzugeben.

Neuerdings ist auch die elektronische Einreichung des Fragebogens

möglich. Über das Online-Portal »Mein ELSTER« (www.elster.de) werden

die eingetragenen Daten elektronisch direkt an das Finanzamt übermittelt.

Im Übrigen können die Formulare für fast alle gängigen Rechtsformen

auf der Internetseite des Bundesfinanzministeriums aufgerufen,

1 Christoph Werner ist Steuerberater

in der Kanzlei Wortmann & Partner &

Co. KG, Rheda-Wiedenbrück

online ausgefüllt und zur Weiterleitung

an das Finanzamt ausgedruckt

werden. Weitere Neuerungen

betreffen die Umsatzsteuer,

von denen im Wesentlichen auch

Existenzgründer profitieren. Die

Grenze für die umsatzsteuerliche

Kleinunternehmerregelung ist von

17.500 € auf 22.000 € angehoben

worden. Kleinunternehmer, deren

Umsätze im vergangenen Jahr

22.000 € nicht überstiegen haben

und im laufenden Kalenderjahr

50.000 € voraussichtlich nicht

übersteigen werden, können sich

in diesem Jahr auf die Kleinunternehmerregelung

berufen und müssen keine Umsatzsteuer abführen.

Die Anhebung der Grenze soll der seit der letzten Anpassung erfolgten

allgemeinen Preisentwicklung Rechnung tragen.

Existenzgründer, die die Kleinunternehmerregelung nicht wählen

konnten oder wollten, sind bislang dazu verpflichtet, im laufenden und

folgenden Kalenderjahr der Gründung monatliche Umsatzsteuer-Voranmeldungen

einzureichen. Diese bürokratische Verpflichtung wird zum

1. Januar 2021 gelockert. Ab dann sind nur noch vierteljährliche Voranmeldungen

zu übermitteln, sofern die anzumeldende Umsatzsteuer im vorangegangen

Jahr nicht mehr als EUR 7.500 im Kalenderjahr betragen hat.

Von dieser Bürokratieentlastung profitieren dann ab dem kommenden

Jahr die Existenzgründer, die in diesem Jahr ihr Unternehmen gründen.

Foto: Jan Düfelsiek

Wir suchen Pflegefamilien

Im Auftrag der Jugendämter vermitteln wir Kinder aller Altersstufen

in Pflegefamilien.

Wir suchen Menschen in unterschiedlichen familiären Zusammensetzungen,

mit oder ohne pädagogische Ausbildung

- (Ehe-) Paare mit oder ohne Kinder

- Alleinerziehende oder Einzelpersonen

Sie nehmen ein Kind in Ihre Familie auf und ermöglichen ihm im familiären

Miteinander eine seinen individuellen Bedürfnissen entsprechende Förderung

und Begleitung.

Der Fachdienst Pflegekinder ist ein Angebot der Jugendhilfe Bethel Gütersloh.

Sie erhalten eine umfassende Qualifizierung rund um das Thema

„Leben mit einem Pflegekind“. Sie werden unterstützt und kontinuierlich

begleitet von einer/einem Berater*in aus unserem Fachteam mit

Zusatzausbildung in systemischer Beratung.

Gemeinsame Veranstaltungen (z.B. Fortbildungen und Feste) sind Bestandteil

unseres Angebotes.

Für Ihre Tätigkeit erhalten sie ein monatliches Pflegegeld.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns über Ihre Rückmeldung:

Büro Fachdienst Pflegekinder, Tel. 05201/9713940

Fachdienst-Pflegekinder@bethel.de

Bereichsleitung Michael Eskau, Tel. 05241/902747 und 0170/2107258

michaeleskau@bethel.de

Das Stadtgespräch

51


Schwedenrätsel

einerlei;

gleichartig

Ärger,

Wut

Tierlippe

Wunddesinfektionsmittel

Brauch,

Sitte

(lateinisch)

Fahrradsitz

Insel der

Kleinen

Antillen

wirklich

Gespenst

sprödes

Metall

junges

Rind

Lösungswort:

Sudoku

leicht

Asiat,

Kaukasier

Pflanzenkrankheit

Saiteninstrument

Spion,

Spitzel

mit der

Hand

greifen,

fassen

bevor

8

5

ganz,

vollständig

jap.

Blumensteckkunst

deutsche

Filmdiva

(Hildegard)

Sinnlichkeit

russische

Stadt an

der Oka

kleines

Klappfenster

ein

Marder

grob,

ungehobelt

Schreitvogel,

Sichler

gänzlich,

unvermindert

kurze

Unterhose

(engl.)

franz.

Autor

(Marquis

de ...)

Kosmetikfarbe

für die

Augen

Affe,

Weißhandgibbon

mechan.

Getriebe

in Zeitmessern

Teilgebiet

des Bauwesens

Nadelbaum

Ruhepause

chem.

Element,

Seltenerdmetall

Gauner,

Spitzbube

bestimmender

Grund,

Umstand

Kfz-

Zeichen

Oldenburg

Schulabschlussprüfung

(Kzw.)

span.

Eroberer

(Hernando)

mittel

1

Name

Gottes

im Islam

Monatsname

2 6

großer

Behälter,

Fass

7 (griech.)

3

schwed.

Poplegende

Blutgefäß

Zufluchtsort

Lastenheber

vordringlich

Manuskriptprüfer

1 2 3 4 5 6 7 8

4

Bruder

d. Mutter

oder des

Vaters

Raumfahrtbehörde

der USA

Technik:

Verbindungsstück

nachhallender

Ton,

Klang

heiter,

vergnügt

Wachszellenbau

der

Bienen

edle

Blume

griechische

Göttin

ugs. für

nein

Mensch,

der

etwas

stiehlt

auf

diese

Weise

zarte,

anmutige

Märchengestalt

Haushaltsplan

Absonderung,

Getrennthaltung

Gebirgsmulde

Grieche

Kartenorakel

Unser Lösungswort vom letzten Mal: Adventskrämchen

Tragen Sie in die leeren Felder die Ziffern 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem 3-x-3-Gebiet jede der

Ziffern 1 bis 9 genau einmal vorkommt.

52 Das Stadtgespräch


R

Redensarten auf den

Grund gegangen

Das hat doch Hand und Fuß!

Wenn etwas Hand und Fuß hat, dann ist es so, wie es sein sollte. Aber

warum werden diese Körperteile genannt? Eigentlich hat doch jeder

Hand und Fuß. Wenn der ganze Ausspruch verneint wird, dann kommen

wir dem Ursprung der Redensart auf die Spur: das hat doch weder Hand

noch Fuß. Wie so viele Redensarten, die für sich genommen heute gar

keinen Sinn mehr ergeben, stammt diese Redensart aus vergangenen

Zeiten. In diesem Fall aus dem Mittelalter, um es genauer zu sagen.

Die mittelalterliche Gerichtsbarkeit war nicht wirklich fein differenzierend.

Mildernde Umstände, Bewährungsstrafen oder Pflichtverteidiger

waren unbekannt. Die Strafen für Verbrechen waren deutlich und

bestanden vor allem aus Körperstrafen, also Züchtigungen aller Art, oder

Leibesstrafen, sprich den gerichtlich angeordneten Verstümmelungen

oder gar dem Tod. Vor einem heutigen europäischen Hintergrund gesehen,

waren diese Strafen natürlich unfassbar brutal – in Saudi Arabien

und anderen Ländern wird das leider noch immer anders gesehen. Vor

dem mittelalterlichen Hintergrund gesehen, waren manche Strafen

jedoch ausgesprochen human, denn schließlich verlor der Verbrecher

nicht gleich sein Leben, sondern »nur« einen Körperteil. Und welchen

Körperteil das betraf, war damals keineswegs willkürlich, sondern mit

Bedacht gewählt. Dabei war das Rechtsverständnis zwar nicht überall

gleich, was aber eine deutliche Sprache sprach, war das Abschlagen einer

Hand und eines Fußes. Bei Rechtshändern waren es die rechte Hand

und der linke Fuß. Das war wiederum kein Zufall, denn ein so Bestrafter

konnte kein Pferd auf die herkömmliche Art und Weise besteigen, nämlich

mit dem linken Fuß im linken Steigbügel. Schon gar nicht konnte

er mit rechts eine Waffe führen, wie es ein Mann von Ehre und Stand

können musste. Er hatte also dadurch,

dass er weder Hand noch

Fuß hatte, seine Wehrhaftigkeit

eingebüßt. Warum sich der Ausdruck

über so viele Jahrhunderte

bewahrt hat, mag an der Paarformel

»Hand und Fuß« liegen,

die sich auch bei außer Rand und

Band, Hals über Kopf oder dem

nicht mehr so geläufigen Acht und

Bann findet.

Dafür lege ich meine Hand

ins Feuer

Wo wir schon mal bei der Hand 1Bald ohne Hand und Fuß

sind: Für den lege ich meine Hand ins Feuer. Diese Redensart, die besagt,

dass ich für die Redlichkeit eines anderen bürge, ist zum Glück heute nicht

mehr wörtlich zu nehmen. Auch diese Redensart hat ihren Ursprung in der

mittelalterlichen Rechtsprechung. In der gab es nämlich das sogenannte

Gottesurteil, das wir aus den Ritterfilmen kennen. Bereits im Hohen Mittelalter

so gut wie gar nicht mehr praktiziert, ging es doch darum, dass zwei

Ritter ihre Ehre, und damit oftmals ihr Leben, denn schließlich ging es bei

diesen Streitigkeiten ebenfalls um Verbrechen, durch den Zweikampf wiederherstellen

konnten. Wer den Zweikampf überlebte, war offenbar von

Gott als Sieger anerkannt und daher unschuldig. Etwas weniger dramatisch,

aber immer noch unangenehm genug und äußerst schmerzhaft, war

die sogenannte Feuerprobe. Dabei wurde die Hand buchstäblich ins Feuer

gehalten. Wenn sie nicht verbrannte, war man unschuldig. Manchmal

wurde jedoch auch geschaut, wie schnell die Wunde verheilte. Schwache

Verbrennungen und schnelles Verheilen war natürlich der Beweis für göttliche

Gnade, bei schweren Verbrennungen und langsamem Heilprozess

war die Schuld eindeutig. Angesichts solcher Praktiken vermindert sich

bei vielen vielleicht die Mittelalter-Begeisterung, obwohl ich dafür meine

Hand nicht ins Feuer legen würde!

Das Stadtgespräch

53


S

Standesamtliche Nachrichten

Vom 02.12.2019 – 15.01.2020

Standesamtsbezirk Rheda-Wiedenbrück

Eheschließungen:

Melissa Mansuroglu & Leon Christian

Engel, Lohgerberstr. 37; Mona

Dango, Am Bahndamm 1 & Mohammad

Alan Arify, Petristr. 42, Bielefeld;

Irina Kahl geb. Andriiouk

& Andreas Rudolf Fritsch, Ostenbergstr.

108.

Breite Straße 9

33378 Rheda-Wiedenbrück

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Sterbefälle:

Christine Selma Beyer geb. Herden,

Hans-Thoma-Straße 15; Helga Renate

Dammann geb. Heinze, Heidbrinkstraße

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Sudhölter, Joseph-Wichmann-Straße

4; Joseph Lewike,

Biberstraße 16; Franz-Josef Tautz,

Stromberger Straße 184; Karin Silvia

Ehrhardt geb. Lasrich, Wartenbergstraße

23; Margret Anna Braun

geb. Hülswedde, Fuldastr. 18; Walter

Friedrich Wilhelm Niemann,

Schwalbenweg 9; Eilert Uken, Freiherr-vom-Stein-Allee

18; Karl Ewald

Kirschner, Mönchstr. 14 a; Christine

Kleinelümern geb. Aulbur, Kleestr.

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Hellmut Wilhelm Friedrich, Drostenweg

15; Gerhard Hermann Erwin

Lüpke, Ringstr. 11; Helene Maria

Stracke geb. Peterburs, Sandweg

12; Gerhard Josef Wand, Walrawenweg

41; Josef Bernhard Peitzmann,

Wasserstr. 17; Anneliese Heck geb.

Rodejohann, Luise-Hensel-Str. 7;

Agnes Katharina Strier geb. Niewöhner,

Sieboldstr. 2; Werner Georg

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Martin Schmitz, Heinrich-Püts-

Str. 16; Hermine Ingeborg Zahn

geb. Sasse, Langenbrücker Torwall

6; Rita Renate Gertrud Schlüter,

geb. Karkos, Siechenstr. 24; Adeline

Elise Kreienbaum geb. Strothenke,

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54 Das Stadtgespräch


V

Vor Ort Gutes tun

10 Jahre Burckhard Kramer Stiftung

1 Das Bild zeigt (v.l.) Margot Kramer, Dörte Sonnabend, Dr. Georg Robra (Stiftungsvorstand),

Stefanie Döhring, Bürgermeister Theo Mettenborg, Dietlind Andrae,

Burckhard Kramer und Birgit Potthoff (Volkshochschule).

»Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es«, mit diesem treffenden Zitat

von Erich Kästner brachte Bürgermeister Theo Mettenborg das große

soziale Engagement der Burckhard Kramer Stiftung auf den Punkt. Seit

zehn Jahren unterstützen der Unternehmer Burckhard Kramer (3C) und

seine Ehefrau Margot in Rheda-Wiedenbrück die Kinder- und Jugendarbeit

in all ihren Facetten. Für Chancengleichheit und Teilhabe setzen

sie sich besonders ein. Bei einer Feierstunde zum runden Stiftungsgeburtstag

kamen nun zahlreiche Kooperationspartner, Mitarbeiter und

natürlich Unterstützer zusammen.

Unter dem Leitsatz »Fördern und Fordern« und mit dem Anspruch,

Kinder und Jugendliche vom Kindergarten über die Schule bis in die

Berufsausbildung zu begleiten, hat die Stiftung in der vergangenen Dekade

zahlreiche Angebote ins Leben gerufen, gefördert und umgesetzt.

Das gesunde Frühstück für die 97 Kinder der AWO-Kita »Am Emssee«

ist ebenso eine feste Größe wie die musikalische Früherziehung

oder die tiergestützte Erlebnispädagogik in Zusammenarbeit mit dem

Pferdeschutzhof »Four Seasons«. Die Brüder-Grimm-Schule kann dank

der Kooperation individuelle sozialpädagogische Begleitung sowie diverse

Pausenangebote und AGs anbieten. Neun Lern- und Entwicklungsbegleiter,

alles pädagogische Fachkräfte, wurden dafür von der

Burckhard Kramer Stiftung angestellt.

Um Familien ganz gezielt auch über die Mütter zu stärken, bietet

die Stiftung seit geraumer Zeit auch Sprach- und Alphabetisierungskurse

für Frauen an und entwickelt und ermöglicht, gemeinsam mit

allen Teilnehmerinnen, immer wieder neue Aktio-nen und Angebote.

Welchen Stellenwert Burck-hard Kramer der umfassenden Arbeit der

Stiftung beimisst, merkte man auch in seiner emotionalen Rede, in

der er seinen Mitar-beitern und Unterstützern für deren großes Engagement

dankte. Die zahlreichen Kinder der AWO-Kita wiederum bedankten

sich beim Stifterehepaar Kramer mit einer Videobotschaft,

die von Herzen kam.

IMPRESSUM:

Verlag/Herausgeber:

M.E. Verlag GmbH & Co. KG

Michael Ebeling

Anschrift für Redaktion und Verlag:

Hauptstraße 21, 33378 Rheda-Wiedenbrück,

Tel. 05242 / 40810, Fax 05242 / 408150

info@meverlag.de · www.das-stadtgespraech.de

Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Birgit Ebeling,

Eva Lange, Thomas Beller, Sarina Schiller,

Joachim Küker-Bünermann, Eileen Schmidt

Anzeigenleitung: Birgit Ebeling & Sarina Schiller

Titelbild: KarepaStock – shutterstock.com

Druck: Bonifatius GmbH, Karl-Schurz-Str. 26,

33100 Paderborn

Verteilung: durch Boten

Verbreitete Auflage: 22.500 an die Haushalte

in Rheda-Wiedenbrück (einschl. der Ortsteile),

kostenlos

Druckauflage: 22.750 Exemplare

Erscheinungsweise: monatlich

Es gilt die Preisliste 02/2017

Preise unverändert seit 07/2011

Das Stadtgespräch wird als Monatsmagazin mit großer Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bearbeitet. Eine Gewähr

für Richtigkeit und Vollständigkeit wird nicht übernommen. Jegliche Ansprüche müssen abgelehnt werden. Namentlich

gekennzeichnete Artikel stimmen nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers überein. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte, Fotos und Druckvorlagen wird keine Haftung übernommen. Die Veröffentlichung

und Kürzung derselben behalten wir uns vor. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur

mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Dies gilt insbesondere für Anzeigen.

Für eventuelle Schäden durch fehlerhafte oder nicht geschaltete Anzeigen oder Beilagen wird Haftung nur bis zur

Höhe des entsprechenden Anzeigen- bzw. Beilagenpreises übernommen. Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser

Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigt oder verbreitet werden. Unter dieses

Verbot fällt insbesondere die gewerbliche Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken

und die Vervielfältigung auf CD-Rom.

Die Lösung von Dr. Hugos Kinderseite (Seite 50)

Kreuzworträtsel

Lösungswort: Kanone

Das Stadtgespräch

55


Die Spur der Hinkelsteine

Mit der Megalithkultur durch Europa

Niemand, der je vor den Pyramiden in Gizeh

bei Kairo gestanden hat, war unbeeindruckt.

Natürlich gibt es auch moderne Bauten, vor

denen man staunend steht, doch wie wir wissen,

ist heutzutage die Technik ganz anders

entwickelt. Unvorstellbar, was die Menschen

hier vor viereinhalb Tausend Jahren zustande

bekommen haben, und das Ganze ohne

Fahrzeuge mit Rädern. Die Cheops-Pyramide

mit ihren über 140 Metern Höhe hat einen

Neigungswinkel von exakt 51°50'40" und besteht

dabei aus drei Millionen Steinblöcken,

von denen jeder zweieinhalb Tonnen wiegt.

Unfassbar. Und währenddessen haben unsere

zotteligen Vorfahren im Norden in Höhlen

gehaust und mit der Keule wilde Tiere und

wahlweise Familienmitglieder bearbeitet.

Richtig? Nicht ganz.

Höhlenmenschen oder Architekten?

Das wird spätestens dann klar, wenn man den

hohen Nordwesten Europas besucht. Genauer

gesagt Irland, denn dort findet sich nur wenige

Kilometer nördlich von Dublin die Anlage von

Newgrange. Zugegebener Maßen verschlägt

es dem Besucher nicht sofort die Stimme,

wenn er sich dem Bau nähert. Zunächst einmal

sieht der nur aus wie ein Hügel. Als solcher

war er auch über Jahrhunderte, wenn

nicht Jahrtausende angesehen worden. Die

Bauern der Nachbarschaft ließen ihr Vieh auf

der baumbestandenen Anhöhe weiden. Ein

Glücksfall der Geschichte war es dann, dass

der Großgrundbesitzer Charles Campbell ein

paar Steine wegräumen ließ und dabei eine

Grabkammer entdeckte. Das war im Jahr 1699.

Zufällig war ein Gelehrter der Universität Oxford

ganz in der Nähe unterwegs, der sofort

erkannte, dass es sich bei dem Hügelgrab

1 Den Wohnhäusern nachgebaut

um etwas ganz Besonderes handelte. Schon

im 18. anschließend auch im 19. Jahrhundert

untersuchten Wissenschaftler Newgrange,

das schließlich 1882 zusammen mit einigen

Entdeckungen in der Nachbarschaft unter

staatlichen Schutz gestellt wurde. Heute steht

längst fest, dass die Anlage um 3150 v. Chr. erbaut

wurde, also gut ein halbes Jahrtausend

vor den ägyptischen Pyramiden. Newgrange

56 Das Stadtgespräch


hat einen Durchmesser von gut 90 Metern

und wird durch einen fixierenden Steinring

eingefasst. Ein 22 Meter langer Gang führt ins

Innere der Anlage. Dort findet sich ein sieben

Meter hohes Kraggewölbe, das auch nach mehr

fünftausend Jahren wasserdicht ist. Aber das

ist nicht das eigentlich Erstaunliche, denn der

normalerweise stockfinstere Gang wird einmal

im Jahr, nämlich zur Wintersonnenwende im

Dezember, bis in den letzten Winkel erleuchtet.

Beziehungsweise fast bis in den letzten Winkel,

ein Meter fehlt, weil die Erdachse in den letzten

fünf Jahrtausenden etwas geruckelt hat.

Irgendwie mag man die Menschen, die über

solche astronomischen Kenntnisse verfügten

und zudem auch künstlerisch versiert waren,

wie die wunderschönen Verzierungen der großen

runden Megalithen zeigen, die den Eingang

zur Grabkammer bewachen, nicht Steinzeitmenschen

nennen.

Große-Stein-Kultur

Die Verwendung von Megalithen, wörtlich

großen Steinen, war in prähistorischer Zeit

weit verbreitet, vom Gebiet des heutigen Irlands

oder Schottlands über Skandinavien und

Deutschland bis hin nach Portugal und Spanien.

Vor allem Frankreich ist hervorzuheben,

zeigt es doch besonders viele beeindruckende

Standorte. Die großen Steine finden sich

aber auch in Nordafrika, Malta, in Palästina,

der östlichen Türkei und sogar an den Küsten

des östlichen Schwarzen Meeres. Und da sich

die Anlagen ähnelten, ging die Forschung des

frühen 20. Jahrhunderts davon aus, dass es

eine zusammenhängende Megalith-Kultur

gegeben hätte. Es gab zwar verschiedene regionale

Baustile, so wurden im Westen runde

Erdhügel errichtet, in unserer Region eher die

sogenannten Hünengräber, die länglich waren.

Aber dennoch wurden überall Materialien sorgsam

ausgewählt, Farbe und Struktur der Steine

war niemals zufällig, sondern immer mit gestalterischem

Willen verwendet. Auch wurden

die Gräber als Behausungen der Toten offenbar

nach den Behausungen der Lebenden errichtet.

In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts

verbesserten sich die Forschungsmethoden,

vor allem die der Datierung. Da die Fundorte

zudem so weit auseinander lagen, konnte man

sich offenbar nur schwer vorstellen, dass es

sich bei den Großsteingräbern um eine Kultur

handelte, die sie erschaffen hatte. Man ging

von parallelen Entwicklungen aus. Allerneueste

Forschungen haben herausgefunden, dass

tatsächlich zwischen den T-förmigen Steinsäulen

aus Göbekli, Türkei, die aus dem zehnten

vorchristlichen Jahrtausend stammen, und q

1 Der Eingang zur Grabkammer

1 Noch lange ist nicht alles ausgegraben

1 Mittelalterlicher Sündenfall auf Megalith

Das Stadtgespräch

57


den jüngsten Megalithen von Carnac in der Bretagne siebentausend

Jahre liegen. Heute geht die Wissenschaft von einer allmählichen

Ausbreitung aus, hauptsächlich vom europäischen Nordwesten aus,

also von Newgrange. Das zählt zu den Anlagen, die am meisten

beeindrucken. Man es heute einschließlich der Grabkammer besichtigen,

allerdings immer nur in kleinen Gruppen. Für die Anwesenheit

bei der Wintersonnenwende gibt es eine jährliche Lotterie für den

22. Dezember. Wer gewinnt, darf auf die buchstäbliche Erleuchtung

warten. Wenn das Wetter allerdings bedeckt ist, dann muss bis zum

nächsten Jahr gewartet werden. Für alle Besuche außerhalb der Wintersonnenwende

muss man sich den Effekt mit der Taschenlampe

des Guides vorstellen.

Was bleibt?

Wissenschaftler, die sich mit der Vorgeschichte beschäftigen, müssten

eigentlich fasziniert und frustriert zugleich sein. Die astronomischen

Kenntnisse der Jungsteinzeit, die sich etwa auch im englischen

Stonehenge dokumentiert, oder auch das architektonische Wissen

sind für uns heute doch kaum zu begreifen. Gleichzeitig haben wir

tatsächlich Jahrtausende gebraucht, um wieder auf den Wissensstand

der Megalithkultur zu kommen. Die Kelten, als Vorfahren der

heutigen Bewohner, sind recht pragmatisch mit den Zeugnissen der

Vergangenheit umgegangen, etwa indem sie die geschichteten Mauern

nachgebaut haben, die heute noch als Windschutz für das Vieh

genutzt werden. Auch haben sowohl in Irland als auch in Frankreich

die Christen des Mittelalters die großen Steine genutzt, um sie mit

christlichen Symbolen oder Darstellungen aus der Bibel zu verzieren

und so zu christlichen Objekten zu machen. In der nächsten Ausgabe

nehmen wir die Menhire, also die Hinkelsteine des Asterix, und die

Steinreihen in den Blick.

1 Die spezielle Schafstalltür à la Newgrange

T

Toller Entwurf für das

Quartier Bleichstraße

Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)

1 (V. l.) Bürgermeister Theo Mettenborg, Stephan Pfeffer, Martin Claus und Oliver

Giebels vom Siegerbüro »Steinweg Claus«, Carsten Lang, Georg Effertz, Ina Hoischen

(Stadtplanung Rheda-Wiedenbrück) präsentieren den Siegerentwurf für die Bleichstraße.

(Kem) Das Münsteraner Architekturbüro »Steinweg Claus« hat zur Weiterentwicklung

des »Quartiers Bleichstraße« ein Konzept mit hoher

Lebensqualität entwickelt, das sich sanft in die bestehende Struktur

einpasst, Wohnraum für verschiedene Generationen berücksichtigt, Geschäftsbebauung

und bestehende Baumbepflanzung mit einbezieht,

unterstreicht Bürgermeister Theo Mettenborg. Der Entwurf für die Fläche

zwischen Schulte-Mönting-Straße, Berliner Straße und Rathausplatz ist

nun ein Orientierungsrahmen für die Zukunft. Die Umgestaltung des

rund 2,8 Hektar umfassenden Areals ist am Ende ein weiteres Puzzleteil

des Gesamtprojektes ISEK Rheda. Es handelt sich bei dem Entwurf

um ein langfristiges Konzept, dessen Umsetzung vielleicht sogar 10, 15

oder gar 20 Jahre dauern könnte. Wichtig ist, dass die »Bausünden« aus

den 1970er Jahren nach und nach verschwinden. Das Architekturbüro

erhielt in einem städtebaulichen Wettbewerb mit acht Planungsbüros

für seinen Vorschlag den ersten Preis. Die Eigentümer und Anwohner

des Quartiers müssen keine Angst haben, dass ihnen ihre Häuser genommen

werden oder Entscheidungen über ihren Kopf hinweg fallen

werden, versicherte der Bürgermeister.

Zur Parksituation teilt die städtische Pressestelle auf Anfrage mit:

»Öffentliche Stellplätze werden im Straßenraum maßvoll eingestreut.

Alle weiteren notwendigen Stellplätze werden in Tiefgaragen unterhalb

der jeweiligen Bauabschnitte nachgewiesen. Die Stellplätze für die Hotels

bleiben in den Bauabschnitten eins, zwei und drei oberirdisch erhalten

und in die Stadtgestaltung integriert. Bei der vierten Ausbauphase

bekommen die Hotels Stellplätze in Tiefgaragen.«

58 Das Stadtgespräch


D

Der Kampf

um Neukunden

Was ist eigentlich ein Lead?

Im Wesentlichen handelt es sich um die Frage:

Wie schaffen es Unternehmen heutzutage

neue Kunden zu gewinnen? Im Zeitalter der Digitalisierung

geschieht die Kontaktaufnahme

mit potenziellen Kunden zunehmend online.

Welche Rolle spielen dabei Leads? Einfach erklärt

sammeln Unternehmen Ihre persönlichen

Daten, um diese an Firmen weiterzuverkaufen.

Auch in der Immobilienvermittlung wird

dieses Verfahren vermehrt angewandt. Und das

funktioniert so:

Der Erstkontakt entsteht häufig über eine

kostenfreie Werteinschätzung Ihrer Immobilie.

Dabei kann jedoch keine individuelle Anpassung

des Wertes an die jeweiligen Marktgegebenheiten

erfolgen. Denn um eine Immobilie

realistisch zu bewerten, muss ein Fachmann

vor Ort gewesen sein. Diese Aufgabe wird nun

quasi von dem Zwischenhändler an den Makler

»verkauft«. Letzterer erwirbt Ihre Kontaktdaten

gegen eine Gebühr. Erst dann kann er Ihnen

seine Dienstleistung anbieten. Das Generieren

und Weiterverkaufen von Ihren persönlichen

Daten stellt in Zeiten hoher Nachfrage angesichts

des anhaltenden Niedrigzinsniveaus ein

lukratives Geschäftsmodell dar.

Wir nutzen die Digitalisierung, um Ihnen

die Kontaktaufnahme mit uns zu erleichtern.

Wir verkaufen Ihre Adresse nicht weiter. Sie

spielen mit dem Gedanken Ihre Immobilie zu

verkaufen? Auf der Internetseite der SKW Haus

& Grund Immobilien GmbH www.skw.immobilien

finden Sie die kostenlose Möglichkeit eine

erste Werteinschätzung für Ihre Immobilie zu

bekommen. Für alle weiteren Schritte steht

Ihnen das Team der SKW Haus & Grund gern

persönlich zur Verfügung. Als Immobilientochter

der Sparkasse Gütersloh-Rietberg und der

Kreissparkasse Wiedenbrück nutzen wir unser

Bewertungsprogramm für das gesamte Geschäftsgebiet

beider Sparkassen.

1 Manuela Dreier, Immobilienberaterin der SKW Haus &

Grund Immobilen

T

Tönnies revolutioniert Fleischverpackung

Bis zu 70 % Plastik- und 60 % CO 2 -Ersparnis durch Flow-Pack

Deutschlands führendstes Fleischunternehmen macht in seiner Nachhaltigkeitsstrategie

ernst und revolutioniert die Frischfleischverpackung.

Ab sofort vermarktet Tönnies einen Teil seiner SB-Ware in der

sogenannten Flow-Pack-Verpackung. Damit werden pro Verpackungseinheit

bis zu 70% Plastik und bis zu 60 % CO2 eingespart. Zudem

besteht die neue Verpackung zu 100 % aus recyclefähiger Folie.

»Die Flow-Pack-Verpackung ist nicht weniger als die Verpackungsrevolution

für die Fleischwelt«, sagt Clemens Tönnies, geschäftsführender

Gesellschafter des Unternehmens. »Der Umstieg auf dieses neue System

ist zwar aufwendig, aber wir sind bereit diesen zweistelligen Millionenbetrag

zu investieren, um die Frischfleisch-Verpackung in den Handel

zu bringen.«

Im Vergleich zur herkömmlichen MAP-Schale besteht die Verpackung

aus einer lediglich auf 4,6 g taxierten Folie. Trotzdem bietet das Material

besten Lebensmittelschutz. Für den Einsatz des neuen Verpackungsmaterials

hat Tönnies bereits ein Teil der Produktionslinien umgestellt.

»Wir freuen uns, dass Kunden die neue Verpackung bereits seit dieser

Woche bei verschiedenen Gesellschaften von ALDI SÜD erwerben können«,

erläutert Jörn Evers, Vertriebsvorstand von Tönnies. Evers sucht

seit Jahren nach einer Lösung zur Plastikreduzierung. Mit der Lösung

der Herstellers Fuji ist nun die Lösung für die Verpackung der Fleischwelt

gefunden worden. »Wir fordern den Handel nun dazu auf diese Nachhaltigkeitslösung

umzusetzen. Wir sind bereit, denn wir haben die Lösung.«

Ein weiterer Vorteil der recyclefähigen Folie ist ihre Reduzierung des

Transportvolumens. Bis zu 80 % weniger Platz auf dem LKW ermögliche

eine Reduzierung von rüber 60 % CO2-Ausstoß bei den Transportkilometern.

»Wir zeigen, dass nachhaltiges Wirtschaften möglich ist«, sagt

Clemens Tönnies. »Wenn die Nachfrage im Handel da ist, werden wir

weitere Linien umstellen und damit einen Teil zur Lösung der Nachhaltigkeitsfragen

beisteuern.«

Das Stadtgespräch

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59


F

5000 € von der

Kreissparkassenstiftung

Deelentor des Küsterhauses St. Vit

1(V. l.) Geschäftsstellenleiter Marcel Knüwer, Dorf aktiv-Vorstandsmitglied Hans-Martin

Leskovsek, Dorf aktiv-Vorstand Ludger Vollenkemper, Sparkassenvorstandsvorsitzender

Johannes Hüser, Dorf aktiv-Vorstandmitglied Hermann-Josef Budde

(Kem) Ende des vergangenen Jahres

ließ der Verein »Dorf aktiv e. V.«

das renovierte Deelentor wieder

in das Küsterhaus einbauen. »Die

Stiftung der Kreissparkasse Wiedenbrück

unterstützt das Projekt

sehr gern mit 5000 €«, sagte der

Vorstandsvorsitzende des Geldinstituts,

Johannes Hüser, bei

der Übergabe des symbolischen

Spendenschecks an den Vorsitzenden

Ludger Vollenkemper.

Spenden bleiben gefragt

Die Kosten für die Renovierung

des Küsterhauses sind durch erforderliche

Mehrarbeiten und die

überdurchschnittlich steigenden

Baupreise gestiegen. »Dorf aktiv«

konnte weitere Zuschüsse für das

Dorfgemeinschaftshaus generieren.

Es besteht noch eine Finanzierungslücke

von rund 50.000 €.

Für die Fertigstellung des Projekts

bleiben weitere Spenden gefragt.

D

Der neue Ford Puma

Jetzt bei Ford Lückenotto

Attraktiv, sportlich, begehrenswert, PUMA: Das neueste Modell der Marke

Ford steht in den Startlöchern und trägt einen altbekannten Namen bei

Ford-Freunden. Der neue Ford Puma, der ab sofort die Modellpallette bei

Ford Lückenotto erweitert, ist aber nicht wie sein Namensvetter ein kleiner

Sportwagen, sondern er kommt als »Crossover SUV« daher. Es handelt

sich hierbei um eine komplett neu entwickelte Baureihe mit charismatischen

Detaillösungen, wie den hoch auf den Kotflügeln positionierten

Scheinwerfern und ebenso athletischen wir aerodynamischen Linien.

Ein guter Rundumblick über das Verkehrsgeschehen durch eine erhöhte

Sitzposition, sowie 456 l Kofferraumvolumen bei 5 Insassen (Klassenbestwert

im B-Segment) gehören zum Gesamtpaket, wie auch moderne

Motorentechnik. Hier wird es einen 1,0 l – 125 PS EcoBoost-Benzinmotor,

zwei Hybrid-Varianten, sowie einen 1,5 l – EcoBlue-Diesel mit 125 PS geben.

12 Ultraschallsensoren, drei Radarsysteme und zwei Kameras sorgen

im Ford Puma für größtmögliche Sicherheit. »Unsere Assistenzsysteme wie

die intelligente und adaptive Geschwindigkeits-Regelanlage, die Verkehrsschild-Erkennung,

der Stau-Assistent oder die digitale Instrumententafel

machen den Puma zum perfekten Begleiter im Straßenverkehr!«, meint

Ferdi Kleinesudeik, Verkaufsberater bei Ford Lückenotto. Mit sensorgesteuerter

Hecklappe und Sitzen mit Massagefunktion, kommt aber auch

der Komfort nicht zu kurz.

Praktisch ist der neue Ford Puma übrigens auch! Ein völlig neu konzipierter

Kofferraum macht den Puma zum Spitzenreiter in Puncto Kofferraumvolumen.

Unterhalb des eigentlichen Kofferraumes versteckt sich

serienmäßig die Ford MegaBox, ein flexibel nutzbares Fach mit einem

zusätzlichen Volumen von 80 l. Die MegaBox ist vollständig mit Kunststoff

ausgekleidet und besitzt eine Ablaufschraube. Dadurch lässt sich die MegaBox

sehr leicht mit Wasser reinigen und für z.B. schmutzige Sport- oder

Gartengeräte nutzen.

Das serienmäßig verbaute Modem, dass den Puma zum mobilen

WLan-Hotspot macht, eine induktive Ladestation zum kabellosen Aufladen

für Smartphones, sowie das SYNC 3 Audio- und Entertainmentsystem,

dass sich mit Apple CarPlay oder Android Auto verbinden lässt, sorgen

für eine ideale Vernetzung im Fahrzeug! Freunde des guten Klangs sind

im neuen Ford Puma übrigens auch bestens aufgehoben. Eine Bang&Olufsen-Soundanlage

sorgt für ein Premium-Klangerlebnis.

»Der neue Ford Puma bietet alles, was man sich in der Kompaktklasse

nur wünschen kann. Wir haben nun ein weiteres fortschrittliches, attraktives

und zugleich sehr flexibles Fahrzeug, das perfekt in unsere Produktfamilie

passt!«, fügt Geschäftsführer Hans Carree noch hinzu und lädt

Interessierte ab sofort zur Probefahrt ein!

7 Außen hui ... 1 innen oho!

60

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Das Stadtgespräch


E

Erfolgreich Abnehmen

mit persönlicher Beratung

Neue Weight-Watchers-Gruppe in Wiedenbrück

(bew) Der Start ins neue Jahr beginnt bei zahlreichen Menschen mit guten

Vorsätzen. Ganz oben auf der Liste steht bei vielen, etwas für die Gesundheit

zu tun, mehr Sport zu treiben oder endlich ein paar Kilos weniger auf

die Waage zu bringen. Eine tolle Motivation zur Gewichtsabnahme, viele

nützliche Informationen rund um Ernährung und Bewegung sowie viel Spaß

in der Gruppe bietet Weight-Watchers-Coach Michaela Nagel seit Januar in

Rheda-Wiedenbrück an. Das bekannte Punkte-System von Weight Watchers

(WW) gilt als eines der erfolgreichsten und alltagstauglichsten Abnehmprogramme

weltweit und bekommt auch beim Preis-Leistungs-Verhältnis

regelmäßig Bestnoten bei Vergleichstests. Mit Michaela Nagel kommt nun

eine erfahrene Beraterin in die Doppelstadt. Die IHK-zertifizierte Kauffrau

für Ernährung und Gewichtsmanagement führt bereits seit 15 Jahren Kurse

durch. Lange war sie mit einem eigenen WW-Studio in Soest vertreten und

betreibt dieses seit einiger Zeit erfolgreich in Oelde weiter. Mit der neuen

Gruppe in Rheda-Wiedenbrück schließt sie nun eine große Lücke, denn seit

etwa eineinhalb Jahren gab es hier keine Treffen der Weight Watchers mehr.

Unverbindlich reinschauen

»Interessierte können einfach mal ganz unverbindlich reinschauen und so

testen, ob das Abnehmprogramm für sie in Frage kommt. Niemand muss

sich bei uns auf Anhieb verpflichtet fühlen«, betont Coach Michaela Nagel.

I

Initiative Tierwohl

erzielt Meilenstein

Die Initiative Tierwohl (ITW) hat im Rahmen der Grünen Woche eine kleine

Fleisch-Revolution verkündet. Der teilnehmende Lebensmitteleinzelhandel

(LEH) hat zugesagt, ab 2021 das komplette Grundsortiment bei unverarbeitetem

Schweinefleisch auf Haltungsstufe zwei zu heben. Die Tierwohlware

wird damit zukünftig bei Kunden aller Käuferschichten in der Breite präsent

sein. »Wir erreichen einen Tierwohl-Meilenstein«, sagt Clemens Tönnies als

unterstützender Partner der Initiative Tierwohl. »Mit der Anhebung des gesamten

Schweinefleisch-Grundsortiments auf Haltungsform zwei wird die

Tierwohl-Ware massentauglich«. Verbraucher werden zukünftig im gesamten

teilnehmenden LEH die Ware der Initiative Tierwohl Haltungsform zwei

finden. »Unser Anspruch und die Anforderungen der Verbraucher haben sich

in den vergangenen Jahren verändert. Daher ist es notwendig, nicht nur Ware

aller Haltungsformen anzubieten, sondern Schweinefleisch in der Breite auf

ein höheres Niveau zu heben«. Jetzt gilt es zusammen mit unseren Partnern

aus der Landwirtschaft, das erforderliche Angebot zielgerichtet auszubauen.

Mit diesem Meilenstein zeigt die Branche: Wir sind offen für Veränderungen

und treiben sie aktiv voran. »Nun wird die Infrastruktur geschaffen, um

die Anschlussfähigkeit an das staatliche Tierwohlkennzeichen zu ermöglichen«,

sagt Clemens Tönnies. »Wir sehen diesen Schritt der Initiative Tierwohl

als weiteren Erfolg hin zur Verwirklichung eines staatlichen Kennzei-

1 Michaela Nagel ist IHK-zertifizierte Kauffrau für Ernährung und Gewichtsmanagement

und bietet seit Januar wöchentliche Workshops der Weight Watchers im Pius-

Haus in Wiedenbrück an.

Es gebe aber gerade zum Jahresanfang immer attraktive Angebote bei den

Weight Watchers. Für Kurzentschlossene oder besonders Motivierte lohne

sich der Einstieg zum jetzigen Zeitpunkt, so die Ernährungsberaterin. Je nach

Abo sind dann die wöchentlichen Treffen mit Wiegetermin und Vorträgen

zu verschiedenen Ernährungsthemen enthalten oder auch der digitale Zugang

zum WW-Programm und die App fürs Handy. Auf diese Weise kann

die Ernährungsumstellung voll in den Alltag integriert werden.

Die Treffen, die so genannten WW-Workshops, finden immer mittwochs

um 10 Uhr, 16.30 Uhr und 18.30 Uhr im Konferenzraum K2 des Pius-Hauses

in Wiedenbrück statt. Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Interessierte

können sich aber auch vorab bei Michaela Nagel unter 0172/7475564

oder per E-Mail unter mnagel@wwcoach.de nach dem Abnehmprogramm,

Preisen und Konditionen erkundigen.

chens und letztendlich einer verpflichtenden Haltungskennzeichnung, Dafür

sind wir offen und bereit«. Die heutige ITW-Entscheidung ist für Tönnies eine

Marktlösung, die Deutschland im internationalen Wettbewerb hält. Tönnies

freut sich über die rege Diskussion zur Finanzierung eines weitergehenden

Umbaus der Nutztierhaltung. Denn die Landwirte benötigen Unterstützung,

die gesellschaftlichen Forderungen sinnvoll umzusetzen und gleichzeitig

wettbewerbsfähig zu bleiben.

»Selbst Greenpeace, die SPD und viele Andere versammeln sich mehr

und mehr hinter den Ansätzen der Expertenkommission um das von Julia

Klöckner ins Leben gerufene Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung«. Diese

fordert eine zweckgebundene Tierwohlabgabe. »D ie Zeit ist reif für einen

nationalen Tierwohl-Konsens. Lasst ihn uns in diesem Jahr schmieden«,

fordert Clemens Tönnies. Für einen solchen gesellschaftlichen Konsens,

der den Umbau der Schweineställe ermöglicht, fordert Tönnies ein Investitionsprogramm.

»Wir sind offen für diese Diskussion, wenn eine Abgabe,

wie auch immer sie heißt, direkt in die Landwirtschaft fließt«.

Das Stadtgespräch

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61


S

1 Die Vertreter der Sportvereine nehmen die Unterstützung durch die Kreissparkasse Wiedenbrück dankbar entgegen.

Spendenaktion

für die Sportvereine

in der Doppelstadt

Kreissparkasse Wiedenbrück

(Kem) »Die außerordentliche Bedeutung von Sportvereinen haben wir

zum Anlass genommen, die Sportvereine in unserem Geschäftsgebiet

in diesem Jahr im besonderen Maße – nämlich mit einer Spende von

insgesamt 100.000 € – zu unterstützen«, sagt der Vorstandsvorsitzende

der Kreissparkasse, Johannes Hüser, bei dem Pressetermin in dem Veranstaltungssaal

der Kreissparkasse. Alleine die Sportvereine der Stadt

Rheda-Wiedenbrück werden in diesem Zusammenhang mit sehr beachtlichen

29.000 € gefördert.

Es erhalten Vereine mit einer Mitgliederzahl zwischen 50 und 99

200 €, ab 100 Mitgliedern fließt eine Spende von 500 € und ab 300 Personen

800 €. Vereine, die mindestens 500 Mitglieder haben, werden mit

1500 € unterstützt. Die Grenze für die Spendensumme von 3000 € liegt

bei 700 Mitgliedern. Vereine mit mindestens 1000 Mitgliedern bekommen

den Maximalbetrag von 5000 €. Der Vorstandsvorsitzende über-

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reichte den Vertretern der Vereine Urkunden mit der jeweiligen Spende.

Diese wurde bereits vorweg auf die Konten der Vereine gutgeschrieben.

Es erhalten 200 € der Rhedaer Schachverein, Flugsportverein Rheda,

Angelsportclub Lintel, Aramäischer Kulturverein Rheda-Wiedenbrück und

die Reitsportgemeinschaft Marburg-St. Vit. Über 500 € freuen sich die Surfund

Segelgilde Rheda-Wiedenbrück, LG Burg Wiedenbrück, der ländliche

Zucht-, Reit- und Fahrverein Reckenberg-Wiedenbrück, Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda,

Tennis-Club am Schloss, TC Emspark Rheda-Wiedenbrück

sowie Laufen-und-Gutes-tun und Asahi Rheda-Wiedenbrück. 800 € haben

bekommen die DJK Grün-Weiß Rheda, der Cor Tennis-Club Rheda, FSC Rheda,

Sportfischerverein Wiedenbrück und Rot-Weiß St. Vit. 1500 € hoch sind die

Spenden für die Skigemeinschaft Wiedenbrück-Rheda und der TSG Schwarz-

Gelb Rheda. Jeweils 3000 € entfallen auf den Sportfischereiverein Rheda-Gütersloh,

VfL Rheda, SC Wiedenbrück und die DLRG OG Rheda-Wiedenbrück.

Die Höchstsumme von 5000 € geht an den Wiedenbrücker Turnverein.

Zu den Gratulanten gehörten Bürgermeister Theo Mettenborg, Hans

Feuß, Vorsitzender des Vorstands des Kreissportbunds Gütersloh sowie

Marcel Knüwer, Geschäftsstellenleiter Wiedenbrück, und Rainer Hagemeister,

Leiter der Geschäftsstelle Rheda. Insgesamt hat die Kreissparkasse

Wiedenbrück eine Vielzahl von Vereinen, Kindergärten und Schulen

in ihrem Geschäftsgebiet, die Jugendarbeit, den Sport, Natur- und Umweltprojekte

sowie Kunst und Kultur mit insgesamt 860.000 € gefördert.

D

Das Ergebnis

der Päckchen-Aktion

Freundeskreis Matiši zog Bilanz

Auch in 2019 konnten sich Menschen in Matiši in der Region Valmiera in

Lettland wieder über zahlreiche Weihnachtspäckchen aus Rheda-Wiedenbrück

freuen: Dank vieler fleißiger Helfer und Spender konnten 190

Schuhkartons für Kinder und 150 für Senioren vom Freundeskreis Matiši

gesammelt werden. Nei der Sammlung von Kleidung, Schuhen, Bettwäsche,

Spielsachen, Mal- und Schreibutensilien sowie Hygieneartikeln

kamen rund 800 Kartons mit Spenden zusammen.

Birgit Strothenke, die die Sammlung ehrenamtlich organisiert, und

Vitauts Stana, der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Valmiera bedanken

sich im Namen aller Beschenkten sehr herzlich. Weitere Infos:

Birgit Strot henke, Tel. 05242/931587.

62

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Das Stadtgespräch


V

Verjüngungskur

für Möbel

mit Geschichte

50 Jahre Polsterei Karl Dannenbaum

1 Anke Dannenbaum beim Stoffzuschnitt

in ihrer Werkstatt

(bew) Ob ein neuer Bezug für Omas

Lieblingssessel, das elegante Biedermeiersofa

oder die Lederausstattung

für den gehegten und gepflegten

Oldtimer, es gibt nahezu nichts

aus Stoff, Leder oder Plane was die

Polsterei Karl Dannenbaum nicht

neu beziehen, aufpolstern oder

reparieren könnte. In diesem Jahr

feiert der Betrieb mit Sitz in Rheda

Oliver Frankrone

sein 50-jähriges Bestehen und blickt

mit Stolz zurück auf das Geleistete

der vergangenen Jahrzehnte und

mit Freude und Liebe zum Beruf in

die Zukunft. 1970 von Karl Dannenbaum

gegründet, erwarb sich das

Unternehmen schnell einen guten

Ruf über die Grenzen der Doppelstadt

hinaus. »Zahlreiche Aufträge

kamen von renommierten Möbelherstellern

in jener Zeit. Zu Hochzeiten

arbeiteten 14 Angestellte bei

uns«, erzählt Anke Dannenbaum,

heutige Inhaberin und Tochter des

Firmengründers, die den Betrieb

2006 vom Vater übernahm. Natürlich

habe man nach und nach auch

den Rückgang der Möbelindustrie

zu spüren bekommen, aber dennoch

seinen Platz als Polsterei im

Privatkundenbereich, mit heute

noch drei Angestellten, behauptet,

so Dannenbaum. Beschäftigt ist

neben Ehemann Rainer, der gemeinsam

mit Volker Beller vor allem als

E

»Einen alten Baum

verpflanzt man nicht«

– zuverlässige 24 h Betreuung

Die Betreuung 24 organisiert

seit über sieben Jahren liebe, zuverlässige

und erfahrene Rundum-die-Uhr-Betreuungen

aus der

Ost-EU für Senioren und pflegebedürftige

Personen, die dort

bleiben wollen, wo man sich am

wohlsten fühlt: in den eigenen

vier Wänden. Denn nicht nur im

Alter wird eine umsorgende Hand

immer wichtiger. Auch ungeahnte

1 Ein eingespieltes und familiäres Team: Rainer Dannenbaum, Benjamin Dannenbaum,

Anke Dannenbaum, Volker Beller und Astrid Pohlmann (v.l.)

Polsterer tätig ist, auch die Näherin

Astrid Pohlmann. Anke Dannenbaum

selbst hat ihr Handwerk bei

Cor als Industriepolsterin erlernt und

2004, innerhalb eines Jahres und

neben der Vollzeittätigkeit in der eigenen

Werkstatt, ihren Meister als

Raumausstatterin gemacht.

Positiver Trend zur

Nachhaltigkeit

Neben dem klassischen Handwerk

der Polsterei und Sattlerei, bietet

Dannenbaum auch Maßanfertigungen

für Objektausstattungen,

Schallschutzinstallationen, das

Nähen von Hussen, Markisen sowie

Abdeckplanen und Bootspersennings

an. Die Freude an der Arbeit in

diesem sehr abwechslungsreichen

Handwerk ist Anke Dannenbaum

anzusehen: »Ich bin ja sozusagen

im Betrieb aufwachsen und habe

Schicksalsschläge können eine Unterstützung

notwendig machen.

Die Mitarbeiter wohnen hierbei in

den Räumlichkeiten der Kunden

und kümmern sich um den Haushalt,

helfen bei der Grundpflege

und sind eine hilfreiche Stütze bei

Alltagsangelegenheiten (Arztbesuche,

Behördengänge, Ausübung

von Hobbies etc.). Um einen hohen

Betreuungsstandard gewährleisten

meinem Vater schon früh über die

Schulter geschaut. Dieser hat dennoch

nie vorausgesetzt, dass ich

den Betrieb einmal übernehme,

aber ich habe meine Entscheidung

nie bereut«. Mit ihrem Vater hat sie

bis zu dessen plötzlichen Tod 2016

immer gern zusammengearbeitet.

Ob ihr Sohn Benjamin (12) auch

einmal denselben beruflichen Weg

einschlägt, überlässt Anke Dannenbaum,

wie einst ihr eigener Vater,

ganz der Entscheidung ihres Filius.

Derzeit beobachtet die Raumaustattermeisterin

einen gewissen

Trend hin zur Nachhaltigkeit

auch bei Möbeln. »Die Leute überlegen

wieder stärker, ob es wirklich

die neue Sitzgarnitur sein muss

oder ob man die alte vielleicht

auch erneuern kann. Dabei sind wir

natürlich sehr gerne behilflich«, so

Dannenbaum abschließend.

zu können, zählt seit Kurzem eine

examinierte Altenpflegerin zum

Team, die regelmäßig oder auch

auf Zuruf die Familien besucht,

die Mitarbeiter in Praxisfragen

unterstützt und die Einarbeitung

begleitet. Wenn die Angehörigen

mit den Kräften an ihre Grenzen

stoßen, fängt die Arbeit von der

Betreuung 24 an. Inwieweit das Betreuungsmodell

zu der familiären

Situation passt, kann gerne in einer

kostenlosen und unverbindlichen

Beratung mit dem Geschäftsführer

Herrn Oliver Frankrone im Haushalt

der Familie vor Ort oder in den neuen

Büroräumlichkeiten in Westkirchen

besprochen werden.

Das Stadtgespräch

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63


D

Die Auto-Zentrale

Thiel kann ab sofort

auch spanisch

Ihr kompetenter SEAT-Ansprechpartner

für den Kreis Gütersloh und Oelde

Die Thiel Gruppe setzt ihre langfristig ausgerichtete Wachstums- und

Investitionsstrategie konsequent fort. Seit dem 1. Januar 2020 integriert

das Familienunternehmen mit über 90-jähriger Tradition die Marke SEAT

neben Schloß Neuhaus nun auch in Rheda-Wiedenbrück in ihre Händlergruppe.

SEAT und CUPRA Neuwagen, SEAT und CUPRA Gebrauchtwagen

und SEAT Service stehen den Kunden des Unternehmens ab sofort zur

Verfügung. Die Thiel Gruppe bildet nun auch in Rheda-Wiedenbrück das

komplette Leistungsspektrum für die dynamisch wachsende, emotionale

Marke aus Spanien ab.

Die Entscheidung für die Marke

SEAT an einem weiteren Standort

fiel Ulrich Hofmann, Geschäftsführer

die thiel gruppe, und Jürgen

Macke, Geschäftsleiter Auto-Zentrale

Thiel, leicht. »Die Investition

in einen weiteren SEAT-Standort

bedeutet für uns einen wichtigen

Schritt für die Zukunft der Firmengeschichte«.

Jürgen Macke freut

sich über die neue Herausforderung

an seinem Standort. In Kürze

starten in Rheda-Wiedenbrück die

vielfältigen Umbaumaßnahmen zur

Präsentation der Corporate Identity

1 Jürgen Macke, Geschäftsleiter der

Auto-Zentrale Thiel

der Marken SEAT und CUPRA. Hier ist man im regen Austausch mit der

SEAT-Zentrale in Weiterstadt.

SEAT und CUPRA in Rheda-Wiedenbrück

für den Kreis Gütersloh und Oelde

Kunden und Interessenten finden in dem bereits bestehenden Betrieb an

der Karl-Thiel-Str. nun auch die aktuelle und vollständige Modellpalette

von SEAT und CUPRA. Damit ist der Rhedaer Standort der einzige SEAT

Vertriebs- und Servicepartner im gesamten Kreis Gütersloh, zusätzlich

wird aus Rheda der Bereich Oelde und Stromberg abgedeckt. Volkswagen,

Volkswagen Nutzfahrzeuge, Westfalia sowie Audi und Skoda-Service sind

wie gewohnt an diesem Standort zu finden.

Dynamische Fahrzeuge – attraktive Preise

SEAT bietet das perfekte Auto in jeder Preiskategorie und in jeder Lebenslage

– vom praktischen Stadt-Flitzer SEAT Mii über die Erfolgsmodelle

SEAT Ibiza und SEAT Leon, den Familien-Van SEAT Alhambra und die SEAT

SUV-Modelle Arona, Ateca und Tarraco. Auch alternative Antriebe wie CNG

und Elektromobilität finden sich im Angebot von SEAT. Freuen Sie sich in

diesem Jahr auf viele Modellneuheiten. Alle Neuigkeiten werden zu Beginn

in Rheda-Wiedenbrück zu bewundern sein. Ansprechpartner ist Sascha

Mirbach, Tel. 05242-5905-670, Email. Sascha.mirbach@thiel-gruppe.de.

SEAT-Service auf Volkswagen Standard

Unser SEAT Service wird dem gewohnt hohen Qualitätsstandard des

Volkswagen-Konzerns entsprechen. Die SEAT Service-Techniker bei der

Auto-Zentrale Thiel in Rheda-Wiedenbrück werden dafür sorgen, dass

alle fahrzeugspezifischen Reparaturen schnell, unkompliziert und stets

einwandfrei durchgeführt werden. Die Thiel Gruppe beschäftigt an ihren 6

Standorten mehr als 380 Mitarbeiter, allein in Rheda-Wiedenbrück sind es

mittlerweile mehr als 90. »Für uns

stehen die Wünsche der Kunden,

Mitarbeiter und Geschäftspartner

stets im Mittelpunkt unseres täglichen

Handelns. Wir sind eng mit

der Tradition des Autohauses und

der Region verwurzelt«, sagt Jürgen

Macke, der seit nun mehr als 20 Jahren

die Entwicklung in Rheda-Wiedenbrück

verantwortet.

Die thiel gruppe freut sich auf ihren

Zuwachs!

1 Sascha Mirbach, Verkaufsberater SEAT

H

Hilfe für Bedürftige

Spendenübergabe in der Kreissparkasse

(Kem) Dankbar nahm Emmy Sander für die Caritas-Ost die Geldspende

von 550 € in den Räumen der Geschäftsstelle Wiedenbrück der

Kreissparkasse entgegen. Heinz Schulte hatte für die Unterstützung

von Bedürftigen in Rheda-Wiedenbrück in einer selbstlosen Aktion

250 € gesammelt. Geschäftsstellenleiter Marcel Knüwer hatte

den Betrag um 300 € aufgestockt. Emmy Sander berichtete bei der

Übergabe, dass sie von der Spende je nach Bedarf Kleidungsstücke,

Schuhe oder Lebensmittel für Menschen in Not besorge. Sehr glücklich

war sie ebenfalls über mehrere von Heinz Schulte zusammen

getragene prall gefüllte Tragetaschen mit Süßigkeiten. Sie freue

sich schon auf die strahlenden Kinderaugen beim Überreichen der

kleinen Köstlichkeiten, berichtete sie.

1Heinz Schulte und für die Kreissparkasse der Geschäftsstellenleiter Marcel

Knüwer freuen sich die Arbeit der Caritas für Bedürftige unterstützen zu können.

64

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Das Stadtgespräch


G

Glückliche Preisträger

Gewerbeverein Wiedenbrück

(Kem) »Ich habe noch nie etwas gewonnen«, strahlten gleich mehrere

Preisträger der Glückhäuschen-Aktion 2019 bei der Gewinnübergabe

durch den Gewerbeverein im Ratskeller. Der Rheda-Wiedenbrücker

Stefan Räcke konnte sich gleich über den 1000-€-Hauptgewinn freuen.

Ebenfalls aus der Doppelstadt kamen die beiden Gewinner der

500 €-Prämien Burkhard Finke und Sophie Tönsfeuerborn. Nicole Kirschner

und Mirko Liekenbrock vom Gewerbeverein freuten sich besonders,

dass sie unter den Hauptpreisträgern ebenfalls Auswärtige mit Maritta

Sandbaumhüter aus Rietberg sowie Andre Wölm (Versmold) und Ivonne

Panreck (Wadersloh) zu ihrem Gewinn gratulieren konnten. Sie erhielten

100-€-Einkaufsgutscheine wie auch Elisabeth Pfeiffer, Hildegard Große-Aschhoff

sowie Martin Großerohde, Ingeborg Dukat, Tanja Mika,

Susanne Siefert und Barbara Wapelhorst aus der Doppelstadt.

Hundertmal gab es 25 Euro und 150 mal 10 Euro. Die dafür ausgestellten

Einkaufsgutscheine sandte der Gewerbeverein den Gewinnern

per Post zu. Insgesamt wurden rund 15.000 Glückhäuschenhefte von

Anmeldestart für das

neue Semester

Volkshochschule Reckenberg-Ems

(Kem) Interessenten können sich ab dem 29. Januar 2020 für die von ihnen

ausgewählten Veranstaltungen, Kurse, Reisen oder Touren anmelden über

die Hotline 05242/9030900, bzw. per E-Mail briefkasten@vhs-re.de / www.

vhs-re.de oder in der Geschäftsstelle der VHS am Kirchplatz 2.

Highlights

Mit ausgewählten Highlights aus den verschiedenen Fachbereichen möchten

wir auf das neue Semester neugierig machen. Es startet gleich mit einem

Knüller: In einer Blues- und Boogie-Woogie-Night tauchen die beiden

Vollblutmusiker Axel Zwingenberger und Henning Pertiet am 28. Februar

mit »brennenden Tasten« ganz tief in die Seele dieser Musik ein – mit

Stücken von Fats Domino, Sugar Chile Robinson, Meade Lux Lewis u. v. a.

Im Rahmen eines Kulturabends zur Verabschiedung des langjährigen

VHS-Leiters, als homo culturaris und Literat wirkenden Dr. Rüdiger

Krüger, führt das Collegium Musicum gemeinsam mit dem

VHS-Orchester Verl und den Gütersloher Sinfonikern die

den Teilnehmern des Gewinnspiels abgegeben, aus denen die Darstellerin

des »Wiedenbrücker Engelchens«, Lia Meiwes, die Gewinner gezogen

hatte. Die große und gleichbleibende Resonanz bestätige, dass sich die

Menschen in der Vorweihnachtszeit gerne in Wiedenbrück aufhalten,

freuten sich die Vertreter des Gewerbevereins. Sie dankten den an dem

Gewinnspiel teilnehmenden Geschäften und Kunden. Den Gewinnern

aber wünschten sie viel Spaß beim Einkaufsbummel in Wiedenbrück.

1 Nicole Kirschner und Mirko Liekenbrock (vorne r.) vom Gewerbeverein sowie das

Wiedenbrücker Engelchen Lia Meiwes (vorne 2. v. l.) gratulierten den Preisträgern des

Glückshäuschen-Gewinnspiels 2019.

Egmont-Ouvertüre op. 84 und die Sinfonie Nr. 2 in D-Dur op. 36 von Ludwig

van Beethoven am 21. Juni auf. Die VHS-Schauspieltruppe »Theater-Theater«

lädt ab 6. März zum Mitmachen ein – sei es, um eine Rolle zu übernehmen

oder um bei der Technik und Requisitenorganisation sowie in der

Maske mitzumachen: »Alles steht Dir offen. Und nicht zu vergessen: Das

Gruppenmiteinander«.Zum Einradeln geht es in einer Tagesetappe am 25.

April bis zu 50 km u. a. über ein flaches Teilstück des recht unbekannten

Rur-Radweges vom Rand der Eifel bis in die Niederlande. Auf den Spuren

von van Gogh führt ab 6. Juni eine Reise nach Paris und Südfrankreich, bei

der die Teilnehmer die wichtigsten Stationen des Künstlers kennenlernen.

Hoch aktuell sind in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Verunsicherung

die beiden Veranstaltungen »Der Geist der Freiheit« zum

250. Geburtstag von Friedrich Hegel (Dienstag, 28.4.) sowie »Zivilcourage

– Mut zum Widerspruch und Widerstand« (Donnerstag, 14. 5.).

Weitere Acts: So, 26.4.: Ausstellungseröffnung: »Heimat-Scheck« –

Wiedenbrücker Zeitzeugen. Zu einem Töpfer-Wochenende für Erwachsene

mit/ohne Handicap lädt die VHS am Sa, 18.4. ein. Sa, 9.5., 9.30–10.30 Uhr:

Der Dichter Hölderlin und die Liebe mit Dr. Rüdiger Krüger. Um 10.45–

17.00 Uhr geht es mit Karin Puce künstlerisch-praktisch weiter. Di, 28.4.:

Fit bleiben – mit Bewegung und Musik. Sa, 28.3.: Menü für die Herzensdame.

Sa, 25. 4.: Kursbeginn: Rumänisch für den Arbeitsalltag. Am Di, 3.3.,

startet der Lehrgang Finanzbuchführung 1 (Webinar). Ein am Di, den 3.3.

beginnender Kurs richtet sich an Einsteiger in computerunterstütztes

Zeichnen (CAD).

7 Die Herren Hölderlin,

Beethoven und Hegel

zieren das neue Cover

des Bildungskatalogs für

das Sommersemester.

Das Stadtgespräch

65


1 Die beförderten und geehrten SFeuerwehrleute mit Ehrengästen

Sturmbö forderte

tagelangen Einsatz

Löschzug Lintel

(Kem) Im vergangenen Juni zog nach einem Gewitter eine heftige Sturmbö

durch den Ortsteil Lintel. An insgesamt 13 Einsatzpunkten musste

der Löschzug des Dorfes große Äste oder ganze Bäume wegräumen.

Die Neuenkirchener Landstraße konnte die Feuerwehr nach drei Stunden

wieder freigeben. An der Winkelstraße blockierten gleich etliche

Bäume die Fahrbahn. Die Straße blieb bis zur endgültigen Räumung für

mehrere Tage gesperrt. Die Aufräumarbeiten im Wald sind immer noch

nicht abgeschlossen. Auch in anderen Kommunen hatte die Sturmbö

starke Schäden angerichtet. Insgesamt wurde der Löschzug Lintel zu

46 Einsätzen alarmiert.

Turnusmäßige Übungen, Pflegedienste sowie eine qualifizierte Ausund

Fortbildung fördern die Schlagkraft der Aktiven bei den vielfältigen

Herausforderungen der Einsätze. Speziell die zunehmende Anzahl an

E-Autos macht zusätzliches Fachwissen für einen Einsatz bei einem

Unfall erforderlich. Das theoretische Wissen haben die Mitglieder des

Löschzuges bereits erhalten. Ein E-Auto für eine praktische Übung steht

bislang noch nicht zur Verfügung.

Personalien

Von den 47 »Blauröcken« des Löschzugs wurden zum Feuerwehrmann befördert:

Jakob Enk, Moritz Münstermann, Oberfeuerwehrmann: Klemens

Köllner, Johann Laukötter. Hauptfeuerwehrmann: Ralf Jan Schöppner, Stefan

Vogelsang. Unterbrandmeister: Christian Stiens. Brandmeister: Denis

Feldmann, Henrik Johannkemper, Hendrik Strathaus. Neuaufnahmen:

Stephan Brentrup, Christian Frenser, Philipp Lieto. Feuerwehrjubiläen –

10 Jahre: Henrik Johannkemper und Stefan Vogelsang. 25 Jahre: Christian

Stiens. 50 Jahre: Karl-Heinz Möller, Alfons Westergerling, Bernhard

Schürmann.

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68 Das Stadtgespräch


Januar

MI 29

8.00 »Alles ist Schwingung« –

Gemälde von Andrea Lattorf

Ausstellung auf der Empore des Rathauses

bis 30. April zu den üblichen

Öffnungszeiten.

14.00 Aliens Welcome! Science-Fiction-

Literatur aus Westfalen 1904–2018

Ausstellungsin stallation auf dem Kulturgut

Nottbeck von Jeremias H. Vondrlik.

Bis 8. März. Eintritt: frei – Spende

nach eigenem Ermessen. Öffnungszeiten:

Di–Fr: 14–18 Uhr, Sa, So, Feiertag:

11–18 Uhr. Infos: www.kulturgutnottbeck.de,

Tel. 02529/945590.

14.00 Fundstück:

Science-Fiction aus Westfalen

Ausstellung mit Funden von Germanistik-Studierenden

der Ruhr-Uni Bochum

im Gartenhaus des Kulturguts Nottbeck.

Bis 8. März. Öffnungszeiten: Di–

Fr: 14–18 Uhr, Sa, So, Feiertag: 11–18 Uhr.

Infos: www.kulturgut -nottbeck.de, Tel.

02529/945590.

14.00 »First Contact« –

Außerirdische im Verhör

An der Uni Paderborn entstandene

Video-Clips zu Texten von Perry-Rhodan-Autor

Hartmut Kasper werden bis

zum 8. März im Gartenhaus des Kulturguts

Nottbeck gezeigt. Auch dabei:

der Kurzspielfilm »VU003« nach

dem Text »First Contact« von Hartmut

Kasper. Öffnungszeiten: Di–Fr: 14–18

Uhr, Sa, So, Feiertag: 11–18 Uhr. Infos:

www.kulturgut-nottbeck.de, Tel.

02529/945590.

15.00 Farbenrausch im Gotteshaus

Ausstellung mit großformatigen Kohlezeichnungen

und farbigen Kirchenmalereientwürfen

von Heinrich Repke

im Museum Wiedenbrücker Schule.

Bis 2. Februar. Zeiten: Mi 15–18 Uhr,

Do, Sa, So 15–17 Uhr sowie nach Vereinb.

Eintritt: Erw. 2,50 €, Kinder 1 €,

Fam. 5 €, Gruppen-Ermäßigung.

19.00–20.30 Treffpunkt Meditation

Mit Pfarrer Rainer Moritz im Gemeindehaus

Rheda. Auch am 26. Februar.

20.00 »Das kranke Bein«:

Das geschwollene Bein

Dr. Rainer Schnippe referiert im Luise-Hensel-Saal

im Stadthaus über das

Symptom, das harmlose oder auch

schwerwiegende Ursachen haben

kann. Eintritt: frei. Infos: vhs-re.de

FR 31

10.00–18.00 Baumesse

Bis 2. Februar. Ort: A2 Forum. Eintritt:

5 € p.P. (Freikarte in dieser Ausgabe),

bis 16 Jahre frei. Infos vorn.

19.00–21.30 Jahreshauptversammlung

Förderverein Flora Westfalica

Für Mitglieder und die, die es werden

wollen. Mit Imbiss und Unterhaltung.

Ort: Reet hus. Infos: Flora Westfalica,

Rathausplatz 8-10, Tel. 05242/9301-0.

Februar

SO 2

11.00 Öffentliche Führung

durch Wiedenbrück. Ohne Anmeldung.

Start: Adenauerplatz. Kosten: 3 €.

MO 3

14.00–16.00 Schlichter statt Richter

Termine der Schiedsleute Kappelhoff

und Niestadtkötter: 3., 10., 17. Februar

(K), 2. u. 9. März (N), 16. März (K). Ort:

Rathaus Rheda, Raum 156. Terminanfrage:

Tel. 05242/963302.

DI 4

15.30 Rheuma-Café

der Arbeitsgemeinschaft Rheda-Wiedenbrück

im Café Rose des Seniorenheims

St. Elisabeth.

MI 5

18.00–18.30 Wachet und betet

Taizé-Gebet in der Stadtkirche mit

Dorothea Großmann und Pfarrer

Rainer Moritz. Auch am 4. März.

20.00 »Das kranke Bein«: Arterielle

und venöse Durchblutungsstörungen

Dr. Werner Grebe referiert im Luise-

Hensel-Saal im Stadthaus. Eintritt:

frei. Infos: vhs-re.de

DO 6

20.00–21.30 Eltern im Heim –

Wer kommt für die Kosten auf?

Dorothee Maiwald, Fachanwältin für

Familienrecht, informiert im Haus der

Kreativität über die Grundlagen und

die Höhe einer Inanspruchnahme von

Ansprüchen durch das Sozialamt. Eintritt:

AK 3 €. Infos: vhs-re.de

SA 8

14.00–17.00 Repair Café

Experten helfen im Foyer der Osterrath-Realschule

beim Beseitigen von

Defekten mitgebrachter Gegenstände.

Spende nach eigenem Ermessen.

19.30 Science Fiction in Westfalen

Drei westfälische Science-Fiction-Autoren

tragen auf dem Kulturgut Haus

Nottbeck aus ihren Werken vor und

geben interessante Hintergrundinfos:

Werner Zillig liest aus »Mein Sonntag

in Münster«, »Die Parzelle«, »Der neue

Duft« und erklärt, warum Schluss

mit dem Schluss vom Schreiben von

Science-Fiction ist. Karl-Ulrich Burgdorf

ist in allen Spielarten der phantastischen

Literatur zu Hause. Hartmut

Kasper gibt einen Überblick über

die große »Perry Rhodan«-Saga, zitiert

aus den spannendsten Leserbriefen,

erklärt die schönsten Titelbilder

u.v.m. Karten: 12 € / 10 € im VVK unter

www.reservix.de, Tel. 0180/6050400,

Tel. 02529/9497900, AK: 14 € / 12 €.

Infos: www.kulturgut-nottbeck.de

19.33 Prunksitzung der Grünen Funken

Ort: Stadthalle. Eintr.: VVK 17 € bei Heike

Paß, Tel. 05242/54625. Infos vorn.

SO 9

9.00–15.00 Volksflohmarkt

in Batenhorst (Hubertushalle). Info:

www.volksflohmarkt.de

14.11 Familiennachmittag

der Grünen Funken

Eintritt: TK 5 €. Einlass: 13.00 Uhr. Ort:

Neue Stadthalle. Infos vorn.

15.30 Fidolino: Tonbilder

Kaum beginnt Malerin Franziska ihre

Arbeit an der Staffelei, spielen die

Musiker höchst fremdartige Klänge

zu ungewohnt aussehenden Bildern.

1

1 Kleiderglück mit dem Inner Wheel Club Rheda-Wiedenbrück

Und dann ist auch noch der Farbkasten

verschwunden! Doch dann helfen

sie ihr weiter, spielen Töne zu den Farben

Rot und Grün und lassen Melodien

in Gelb und Blau erklingen. Ltg,

Konzept und Moderation: Claudia

Runde. Ort: Stadthaus Wiedenbrück.

Eintritt: TK 1 Erw. + 1 Kind: 15 € | weiteres

Kind: 5 € | weiterer Erw. 9 €.

MI 12

15.00–16.30 Zeit für die Seele

Geschichten, Gedichte, Lieder und

Musik, Nachdenkliches und Humorvolles,

Stille und Gespräch zum Thema

»Alter« mit Pfarrer Rainer Moritz

im Seniorenpark »Carpe diem«.

DO 13

13.30 Seniorenwanderung

im Raum Hühnermoor mit dem SGV,

Abteilung Gütersloh. Gäste sind herzlich

willkommen. Treff für Fahrgemeinschaften:

Marktplatz Gütersloh.

Anmeldung: Monika und Friedhelm

Molitor, Tel. 0170/2807984.

19.30 Es muss nicht immer

Fernsehen sein

Lesung mit Uli Jörg Lotter in der Buchhandlung

Lesart. Eintritt: VVK 5 €.

20.00 musica da camera: Vier Schwestern

und ein Cellist im Quintett

Klaviertrio Walachowsky & Klavierduo

Würzburg spielen in der Orangerie

Werke von Wolfgang A. Mozart, Antonín

Dvo ák und Felix Mendelssohn.

Eintritt: Erw. 22 € | Kinder/Jugendliche:

11 €. VVK bei der Flora Westfalica, Rathausplatz

8–10, Tel. 05242/9301-0.

Termine

2

1 Marina Baranova Foto: Markus Poguntke-Rauer

FR 14

19.00 Schwingende Herzen

Helga Gosau präsentiert in der Stadtkirche

aus ihrem neuen Band Gedichte

rund um die Liebe. Lesung mit

romantischer Klaviermusik (Rainer

Moritz) – nicht nur für Paare und Verliebte.

Eintritt: frei – Türkollekte zugunsten

der Ak tion »Herzenssache«.

19.30–21.00 Offenes Singen

Für alle Interessierten. Moderne

christliche Lieder mit Kantorin

Angelika Riegel in der Kreuzkirche.

SA 15

10.00–16.00 Kleiderglück 1

Ausgewählte und hochwertige Kleidungsstücke

aus zweiter Hand günstig

erwerben und damit gleichzeitig

Hilfe für gute Zwecke leisten – das ermöglicht

wieder der Inner Wheel Club

Rheda-Wiedenbrück. Unter den Kleidern,

Kostümen, Blusen, Pullovern,

Tüchern, Schuhen und weiteren Modestücken

aus den Kleiderschränken

der 26 Inner Wheeler Damen befinden

sich auch liebgewonne Stücke. Ort:

Luise Hensel Saal im Stadthaus. Auch

am 16. Februar, 11.30 Uhr bis 17.00 Uhr.

11.00 Eine kleine Marktmusik

Jan Silz spielt in der Stadtkirche

Klavierwerke von J.S. Bach, Frederic

Chopin und Keith Jarret. Eintritt: frei.

19.30 Galaabend der KG Helü

In der Stadthalle. Einlass: 18.15 Uhr.

Karten: VVK 18 € bei Annette Johannpaschedag,

Tel. 05242/37635 oder

karten@kg-helue.de . Infos vorn.

Das Stadtgespräch

69


Termine

3

1 Habbe & Meik Foto: privat

20.00 Pianeo – Festival 2

für Neoklassik

Das akustische Instrument trifft auf

Synthesizer, elektronische Beats und

Experimentierfreude zwischen Klassik,

Jazz und Pop. Das Philipp Rumsch

Ensemble eröffnet neue Klangwelten,

die scheinbar widersprüchliche

Assoziationen miteinander verbinden.

Auch die mehrfach ausgezeichnete

ukrainische Pianistin Marina

Baranova überwindet Stilgrenzen in

ihren leidenschaftlichen Interpretationen

klassischer Kompositionen.

Karten: 15 € / 13 € im VVK unter www.

reservix.de, Tel. 0180/6050400, Tel.

02529/9497900, AK: 20 € / 18 €. Infos:

www.kulturgut-nottbeck.de

SO 16

14.30 Kinderkarneval der KG Helü

in der Stadthalle. Einlass: 13.30 Uhr.

Karten: VVK 3 € bei Bücher Güth.

Infos vorn.

15.00 Vom Hankenüll zum Mount

Everest – ein Aufstieg in 14 Bildern

Kostenlose Führung durch die Fotoausstellung

von Jost Kobusch im Wiedenbrücker

Schule Museum. Eintritt:

Erw. 2,50 €, Kinder 1 €, Fam. 5 €.

MO 17

16.33 Frauenkarneval der kfd

Im Aegidiushaus. Auch Dienstag,

18. Februar um 19.11 Uhr. Infos vorn.

DI 18

18.00–19.30 Öffentl. Sammlertreffen

Die Münzfreunde Bielefeld und Interessierte

treffen sich im »Begegnungszentrum«,

Kreuzstr. 19a, Bielefeld.

20.00 KleinKunst-SixPack: 3

Habbe & Meik

Diese Clowns sprechen nicht, aber

sie haben eine Menge mitzuteilen.

Mit meisterhafter Dramaturgie und

schier unglaublicher Körperbeherrschung

hauchen Habbe & Meik den

Figuren Leben ein. Und so lachen die

Zuschauer aus voller Seele Tränen...

Karten: 23,50 € p.P. im VVK bei der

Flora Westfalica, Rathausplatz 8-10,

Tel. 05242/9301-0.

MI 19

19.15–21.30 Erotische Lyrik

im Deutschen Kaiserreich

Dr. Rüdiger Krüger widmet sich im

Rahmen der Litterarischen Mittwochsgesellschaft

Werken von Karl

Theodor Müller und Rainer Maria Rilke.

Ort: Lesecafé der Stadtbibliothek

Wiedenbrück. Eintritt: Erw. 10 €. Infos:

vhs-re.de

DO 20

18.00 Vorgärten werden

zu Steinwüsten

Etwa einstündiger Vortrag von Gartenberater

Philippe Dahlmann vom

Verband Wohneigentum NRW e.V. im

Pfarrheim St. Johannes.

Anmeldung: Tel. 05242/42614 oder

über den Veranstaltungskalender unter

www.seminar. wohneigentum.nrw

18.00 Die fünf tollen Tage des

Rosenmontagskomitees

Der Karneval-Endspurt beginnend mit

der »Altweiberparty« im Festzelt auf

der Schanze. Infos vorn.

SA 22

16.00–18.00 Der Sternenhimmel über

Rheda-Wiedenbrück

Mitmach-Vortrag für Klein und Groß

mit Arnold Hoppe (Planetariumsgesellschaft

OWL) im Haus der Kreativität.

Eintritt: 3 €.

SO 23

8.10 Von Porta Westflica n. Bad Eilsen

Tageswanderung mit dem Sauerländischen

Gebirgsverein, Abt. Gütersloh,

gerne auch mit Gästen. Bushalt:

Getränkemarkt, Bielefelder Str. 139.

Anmeldung und Info: Günter Böning,

Tel. 0175/2198392.

11.00 Büttenpredigt »GottesGarten«

Gottesdienst in der Kreuzkirche mit

Pfarrer Marco Beuermann auf der Bütten-Kanzel

sowie Presbyterin Gundi

Nuphaus. Der Kirchenchorwird das

Stück »Schau auf die Welt« von John

Rutter singen. Wer mag, kann verkleidet

in die Kirche kommen.

15.00–18.00 Tanztee in der Stadthalle

Die Flora Westfalica lädt zu Live-Musik,

Kaffee und Kuchen. Eintritt: 3 €.

18.00 Nichts soll dich ängstigen

Taizé-Gottesdienst mit Pfarrer Rainer

Moritz, Kantorin Angelika Riegel und

einem Instrumentenensemble.

70 Das Stadtgespräch


Termine

19.33 Pius-Maskenball

Gemeindekarneval mit dem Schwerpunkt

Feiern sowie gezapftem Bier,

Longdrinks, Snacks und einem erfahrenen

DJ. Kostüme und Masken

sind keine Pflicht, werden aber gerne

gesehen. Karten: 3 € im VVK im Jugendhaus

St. Pius oder bei Hildegard

Baumhus Tel. 05242/36980, AK 5 €.

MO 24

13.00 Rosenmontagszug

Von Rheda nach Wiedenbrück. Danach:

Party im Festzelt etc. Infos vorn.

DI 25

20.00 Die großen Sieben – Kunst

Marc zweifelt am Verstand seines

Freundes Serge. Der hat sich ein Ölgemälde

gekauft – ganz in Weiß. Ein

echter Antrios für 200.000 Francs! Als

Verbündeten sucht er den gemeinsamen

Freund Yvan, doch bald geht

es nicht mehr um die grundsätzliche

Frage, was Kunst sei, sondern um das

Bild, das jeder der drei Freunde sich

von den anderen gemacht hat ... Komödie

von Yasmina Reza mit der Konzertdirektion

Landgraf im Ratsgymnasium.

Restkarten: AK 20 € p.P. Infos:

Flora Westfalica, Tel. 05242-9301-0.

MI 26

Der Spur der Sehnsucht folgen

Email-Exerzitien-Projekt bis zum 12.

April mit einem Impulsbrief für jede

der sieben Wochen. Projektgruppe:

Rainer Gertzen, Jürgen Fobel, Wolfgang

Lenk, Eva Manderla, Rüdiger Maschwitz,

Rainer Moritz, Juliane Opiolla,

Karin Thomas, Joachim Schick.

Kosten: keine. Anmeldung: projekt@

wege-der-stille.de

DO 27

19.00–20.30 Der Medicus – Die Historie

hinter der Erfolgsgeschichte

Dr. Rainer Schnippe entführt in die

mittelalterliche Welt der Klostermedizin

und der reisenden Baderchirurgen

in Mitteleuropa sowie in die Welt der

arabischen Medizin des Ostens, insbesondere

der Schule des Universalgelehrten

Ibn Sina. Ort: Haus der Kreativität.

Eintritt: frei. Infos: vhs-re.de

SA 29

10.00-15.00 Tag der Ausbildung

Heimische Unternehmen stellen sich

vor. Infos: https://t1p.de/6fez

11.00–17.00 Tag der offenen Tür

Stadthalle, Hauptstr. 120. Infos vorn.

19.30 »Das letzte Land« 4

Zwei Geflohene begeben sich in einem

kleinen Raumschiff auf eine ungewisse

Reise zu einem besseren Ort durch das

All. Der abendfüllende Film aus NRW

ist ans Sci-Fi-Kino der späten 70er und

frühen 80er Jahre angelehnt, verzichtet

bewusst auf Computeranimationen

und arbeitet mit rein praktischen

Effekten. Er hatte Januar 2019 Weltpremiere

beim »Filmfestival Max Ophüls

Preis«, wurde bisher dreimal international

ausgezeichnet und macht nun

im Kulturgut Nottbeck Station. Infos:

www.dasletzteland.de. Produktion:

4

1 Das letzte Land

Johannes Bade, Marcel Barion, Philipp

Bojahr, Massimo Müller. Regie: Marcel

Barion. Tickets: 8 € / 6 € im VVK unter

www.reservix.de, Tel. 0180/6050400,

Tel. 02529/9497900, AK: 10 € / 8 €.

Infos: www.kulturgut-nottbeck.de

20.00 Filmmusik auf dem Flügel

Fachmagazine überschütten ihn mit

Lob, das Publikum ist fasziniert davon,

wie gefühlvoll, nachdenklich

und virtuos er sein Piano spielt. Nun

präsentiert Marius Furche bei Familie

Post, Kleestraße 13c die schönsten

Melodien der neueren Filmgeschichte,

wie »Ziemlich beste Freunde«,

»Wie im Himmel« oder »Gottes Werk

und Teufels Beitrag«. Eintritt (inkl.

Snacks): 15 €. Karten-VVK: Wiedenbrücker

Kaffeekontor, Buchhandlung

Lesart, oder Vorbestellungen unter

info@vitart.de . Infos: www.vitart.de

März

FR 5

20.00 Benefizkonzert mit dem

Luftwaffenmusikkorps Münster

Über 60 Musikerinnen und Musiker

mit Pauken und Trompeten auf der

Bühne der neuen Stadthalle – da ist

Stimmung angesagt. Freuen Sie sich

auf eine mitreißende Mischung aus

Märschen und Big-Band-Sound. Karten:

Erw. 10 € bei der Flora Westfalica,

Rathausplatz 8-10, Tel. 05242/9301-0.

Ein anderes Wort

Caritas!











Caritas-Sozialstation Rheda | Ringstraße 1c | 33378 Rheda-Wd. | Tel.: 05242/4049376 | cs.rheda@caritas-guetersloh.de

Caritas-Sozialstation Wiedenbrück | St.-Vinzenz-Straße 1 | 33378 Rheda-Wd. | Tel.: 05242/591555 | cs.wiedenbrueck@caritas-guetersloh.de


Das Stadtgespräch

71


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