Die Welt ist bunt_Hannah_Julia_Lara_Anna

j.scheiblauer

DIE WELT IST BUNT

Anna, Hannah, Julia, Lara

Outing

Empfehlung

Leben

SAM SMITH -

Porträt


Vorwort

Inhaltsverzeichnis

Jeder Mensch ist anders............................................................. 4

Outing.................................................................................. 5

Eine bunte Veranstaltung für

bunte Persönlichkeiten........................................................... 6-7

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Wir sind vier Schülerinnen der HLW Amstetten und gehen zurzeit in

die 3A Klasse.

Aufgrund eines STKM Projektes haben wir uns sehr mit dem Thema

Sexualitäten auseinandergesetzt und freuen uns, Ihnen unsere

erlangten Informationen in diesem Magazin präsentieren zu dürfen.

Wenn Sie wie wir interessiert an einer Umfrage von den unterschiedlichen

Generationen zu dem Thema Homosexualität sind, dann sind Sie

hier genau richtig! Viele weitere spannende Themen wie zum Beispiel

Toleranz in fremden Ländern warten auf Sie. Wir hoffen, Ihnen gefällt

unsere selbskreierte Zeitschrift und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Hiermit wollen wir auch unseren Professorinnen, Frau Prof. Mandl und

Frau Prof. Labenbacher, für Ihre Hilfe an der Arbeit danken!

So geht es Kindern, die in

Regenbogenfamilien aufgewachsen sind........................................ 8

Ist Homosexualität genetisch bedingt?.......................................... 9

Leben und leben lassen.........................................................10-11

Interview mit einem Homosexuellen........................................12-13

Portrait: Sam Smith.............................................................14-15

Acceptance of homosexual people...........................................16-17

Where do the most homosexual people live?..............................18-19

Con estos confrontaciones personas

homosexual tienen que vivir.................................................. 20-21

Recomendación - Modern Family............................................... 22

¿Qué piensan las generaciones diferentes

sobre ser homosexual?............................................................. 23

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DEUTSCH

DEUTSCH

Jeder Mensch ist anders

Jeder Mensch hat Bedürfnisse. Egal on Ernährung, Lebensstil oder sexuelle Orientierung, sind sie

meistens verschieden. Gerade die Partnerwahl spielt eine große Rolle im Leben, da, wie viele

Leute sagen, die Liebe der Sinn des Lebens sei. Um den richtigen Partner zu finden, muss man

sich zuerst seiner Sexualität bewusst sein. Aufgrund der unzähligen sexuellen

Orientierungen möchte ich mit diesem Text etwas Klarheit schaffen und die verschiedenen

Arten vorstellen.

Die meist verbreitete Art von Sexualität ist die Beziehung zwischen Mann und Frau, die

sogenannte Heterosexualität. Die meisten Menschen sehen diese sexuelle Orientierung als

„normal“ und die einzig wahre Sexualität an, doch wie wir in den anderen Texten erwähnen,

sind diese Aussagen nicht richtig, auch wenn der Großteil der Bevölkerung zu dieser Sexualität

tendiert.

Als nächstes möchte ich Auskunft über die Homosexualität geben. Bei der Homosexualität

fühlen sich gleichgeschlechtliche Person zueinander hingezogen. Eine Frau, welche eine andere

Frau liebt, wird als lesbisch und ein Mann, welcher einen anderen Mann liebt, als schwul

bezeichnet. Das Wort „schwul“ wird heutzutage nicht nur im Bezug zur Homosexualität benutzt,

man findet es auch oft in der Jugendsprache und bedeutet dort „langweilig“ oder „weichlich“.

Die Homosexualität wurde in verschiedenen Epochen und Kulturen ganz

unterschiedlich behandelt. Aufgrund der Abrahamitischen Weltreligion wurde bestimmt, ob

Leute, welche das gleiche Geschlecht lieben, einerseits befürwortet und toleriert werden oder

andererseits untersagt und verfolgt werden.

Bei der Bisexualität variiert eine Person zwischen Heterosexualität und Homosexualität. Wennman

bisexuell ist, fühlt man sich emotional wie sexuell von beiden Geschlechtern angezogen.

Nicht nur bei den Menschen kann man diese sexuelle Orientierung finden, auch im Tierreich ist

die Bisexualität zu beobachten.

Als transsexuelle Menschen werden jene Menschen bezeichnet, welche ihr Geschlecht

ändern wollen. Sie haben das Gefühl, im falschen Körper gelandet zu sein. Manche

Menschen entscheiden sich daher zu einer Geschlechtsumwandlung per Homotherapie und

Operation. Die Entwicklung beginnt oft mit dem Kleiden. Transsexuelle Männer bevorzugen

den Kleidungsstil der Frau und transsexuelle Frauen den der Männer.

Asexuelle Menschen verspüren keine oder nur sehr geringe sexuelle Anziehung zu anderen

Menschen. Trotzdem können sie sich natürlich verlieben und emotional binden. Diesen Typ

findet man nicht oft auf der Welt. Eine Studie belegt, dass die Asexualtität sehr selten ist und

höchstens ein Prozent der Bevölkerung ausmacht.

Es gibt noch viele weitere Sexualitäten wie zum Beispiel die Objektsexualität. Menschen mit

dieser sexuellen Orientierung fühlen sich zu unbelebten Objekten hingezogen. Dann gibt es

noch die Ökosexualität, welche die Lieb zu der Natur beschreibt, oder die Autosexualität, bei

welcher man sich selbst liebt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Mit großem Interesse habe ich den Artikel „Von Selbstleugnung zu Selbstliebe“,

der von Michael Haller verfasst wurde, in der Zeitschrift „Vangardist“

gelesen. Der Artikel befasst sich mit den Themen Outing, Selbstakzeptanz und

wie der homosexuelle Autor lernte sich selbst zu lieben.

Haller beschreibt seine Jugend als noch nicht geouteter Homosexueller in

seinem kleinen Heimatort. Obwohl er sich seinen Gefühlen zu anderen Jungen

bereits klar war, hatte er zu wenig Selbstbewusstsein, es anderen Leuten

mitzuteilen. Laut Haller war der Grund dafür, dass es in seinem Umfeld noch

keine geouteten homosexuellen Freunde oder Bekannte gab, wodurch er

keinen Bezug zu diesem Thema herstellen konnte. Nach dem Umzug in die

Großstadt Wien, konnte er sich endlich selbst entfalten und akzeptieren und

so sein wie er wirklich ist.

Ich finde, dass dieses Thema in der heutigen Zeit sehr aktuell ist und sich alle

betroffenen Menschen damit auseinandersetzen müssen. Das Problem, das

Michael Haller angeführt hat, sich in einem kleinen Dorf nicht so ausleben zu

können wie in der Stadt, kann ich vollkommen nachvollziehen. In einer kleinen

Gemeinde kennt man sich gegenseitig und wenn man, wie in Hallers

Fall, einer von wenigen Homosexuellen in seinem Heimatort ist, könnte man

die Befürchtung haben, mit anderen Augen angesehen zu werden. In einer

Großstadt hingegen ist man „anonym“ und kann daher nicht so leicht verurteilt

werden.

Michael Haller berichtet über sein Outing, dass zu seiner Verwunderung seine

Familie und seine Freunde nicht allzu überrascht wirkten und sich für sie nichts

änderte. Meiner Meinung nach sollte man auf solch eine Mitteilung gelassen

reagieren, es ändert sich schließlich nichts. Der Charakter der Person bleibt

der gleiche und ich sehe keinen Grund, ihn aufgrund seiner Sexualität zu verurteilen

oder anders zu behandeln.

Ich hoffe, dass dieser Leserbrief einige von Ihnen zum Nachdenken anregt

und Sie vielleicht Ihr Handeln gegenüber Schwulen und Lesben verändern.

Immerhin durchleben diese selbst eine schwere Zeit, sich selbst zu finden und

zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Anna Riedl

Auf der Welt gibt es eine große Menge an unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und ich

denke, dass für jeden die richtige Sexualität vorhanden ist. Man muss sie nur noch finden.

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DEUTSCH

DEUTSCH

Eine bunte Veranstaltung für bunte Persönlichkeiten

Die Regenbogenparade, eine der berühmtesten Veranstaltungen für homo-, biund

transsexuelle, steht für Gleichberechtigung aller Sexualitäten. Die bunt gekleideten

Leute aus ganz Europa, welche durch die Straßen Wiens ziehen, protestieren

gegen abwertende Blicke und Vorurteile auf Grund ihrer Bedürfnisse.

Am 15. Juni 2019 fand die zahlreich besuchte

Regenbogenparade zum zweiten Mal in

Wien in der Ringstraße statt. Rund 500.000

aufsehenerregende Menschen fuhren protestierend

auf buntgeschmückte Umzugswägen

durch Wien. Sie wurden von Dudelsäcken

begleitet und erweckten sehr viel

Aufsehen durch den Krach, welcher in den

Straßen Wiens zu hören war.

Schon früher haben sich die Leute für die

Rechte anders geschlechtlich orientierter

Menschen eingesetzt. Die Parade stammt

von dem Demonstrationstag „Christopher

Street Day“. Er wurde 1996 zum ersten Mal

unter dem Namen „Regenbogenparade“

in Österreich durchgeführt. Zuvor fanden

schon einige andere Veranstaltungen statt,

welche für dieses Thema stehen, zum Beispiel

1982 eine Fackelparade am Marien-

Theresien-Platz oder ein Demonstrationszug

1984.

Die Veranstalterin der diesjährigen Regenbogenparade

Katharina Kacerovsky berichtete

über die Unterstützung von politischer

Seite. Die SPÖ, die Grünen und die Neos

setzen sich für die Gleichberechtigung der

sexuell anders orientierten Menschen ein.

Klubobfrau der SPÖ Pamela Rendi-Wagner

und ehemaliger Bundespräsident

Heinz Fischer äußerten sich auf der Bühne

zu dem bis jetzt bestrittenen Thema Sexualitäten.

Heinz Fischer erläuterte, dass

alle Menschen gleich an Rechten und

Würde geboren wurden und man jedem

freundlich und aufgeschlossen begegnen

solle.

Natürlich wurde die diesjährige Regenbogenparade

von ihrem Stammgast Hermes

Phettberg (ein österreichischer Schauspieler,

Schriftsteller und Talkshow-Moderator)

besucht. Auch Song-Contest-Gewinnerin

von 2014, Conchita Wurst, nahm an der

farbenfrohen Parade teil.

Ende der Veranstaltung war um 15:00 Uhr.

Der gesamte Paradenzug stand still und

die Leute gedachte der Lesben, Schwulen,

Transgender usw., welche nicht an

der Veranstaltung teilnehmen konnten

und Opfer von Hassverbrechen waren.

Um 19:00 Uhr versammelten sich alle Teilnehmer,

unter anderem Conchita Wurst,

Bundespräsident Alexander Van der Bellen,

Bürgermeister Michael Ludwig, usw.,

für eine Aussprache am Wiener Rathausplatz.

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DEUTSCH

So geht es Kindern, die in Regenbogenfamilien

aufgewachsen sind

Kinder gleichgeschlechtlicher Eltern hätten soziale Nachteile, würden diskriminiert

werden, seien unterentwickelt und würden sich bei ihren Eltern nicht

wohlfühlen. Das ist die Meinung unserer heutigen Gesellschaft. Doch auch

Kinder homosexueller Eltern können wie alle anderen ein schönes Leben

führen. Die sogenannten Regenbogeneltern sind aufgrund des gleichen Geschlechts

keine schlechteren Eltern.

Die Liebe zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Menschen sollte in unserer Zeit

schon normal sein. Doch noch immer gibt es viele Menschen, die dies nicht

einsehen wollen und das ist auch der Grund, wieso Kinder einer Regenbogenfamilie

oft ausgeschlossen und diskriminiert werden. Es ist kein Verbrechen

sich zu jemandem hingezogen zu fühlen, der

das gleiche Geschlecht hat. Und das sollten

alle akzeptieren, denn immerhin sucht man

sich nicht aus, wen man liebt. Homosexuelle

sollten die gleichen Rechte wie wir alle haben

und deshalb auch Kinder haben dürfen,

wenn sie welche wollen. Denn obwohl bei der

Erziehung ein Geschlecht fehlt, sind die Kinder

trotzdem nicht mehr unterentwickelt als alle

anderen. Eine Studie, bei der Kinder aus Regenbogenfamilien

zu diesem Thema befragt

wurden, besagt, dass sich Kinder mit gleichgeschlechtliche

Eltern gleich entwickeln wie

Kinder von heterosexuellen Eltern. Wenn es

Entwicklungsunterschiede zu beobachten gäbe, dann wären diese nur positiv

wie zum Beispiel ein höheres Selbstwertgefühl und eine offene und tolerante

Persönlichkeit. Denn auch in Hinsicht auf die physische Entwicklung besteht

kein höheres Risiko für Depressionen oder für eine Neigung zu Aggressivität.

Trotz all dieser positiven Aspekte, leiden viele dieser Kinder an Diskriminierung

wie Beschimpfungen und dem Gefühl ausgeschlossen zu werden. Auch Erpressungen

und Sachbeschädigungen gehören nicht selten dazu. Wegen der

offenen Persönlichkeit der Kinder, sprechen sie darüber mit ihren Eltern und

dies verhindert eine negative Auswirkung auf die Entwicklung.

Doch wo führt das alles hin? Wieso werden Kinder aufgrund ihren Eltern gemobbt?

Es ist völlig sinnlos solche Kinder zu beschimpfen und zu beleidigen. Sie

können nichts dafür, wo sie aufgewachsen sind. Wie die Studie zeigt, gibt es

keine Nachteile für ein Kind einer Regenbogenfamilie.

Ist Homosexualität genetisch bedingt?

Eine eindeutige Klärung dieser Frage gibt es noch nicht, jedoch glaubt man,

dass Homosexualität zwar angeboren sei, aber trotzdem nicht vererbt wird.

Zunächst kann man sagen, dass das Interesse an einer gleichgeschlechtlichen

Person nicht durch Erziehung, Sozialisierung oder durch Verführung entsteht.

Das bedeutet, dass das Verlangen nach dem gleichen Geschlecht nicht durch

das Sehen Schwuler oder Lesben hervorgerufen werden kann. Auch durch

die Thematisierung dieses Themas im Unterricht, wird man nicht homosexuell.

Nach jahrelanger Suche nach einem

„Schwulen-Gen“ fand man heraus, dass

tatsächlich keines existiert. Momentan

suchen Forscher nach einem anderen

Auslöser, nämlich nicht bei den Genen

der Eltern, sondern in der Schwangerschaft

selbst. Das heißt, unter verschiedenen

Umständen werden bestimmte

genetische Schalter ein- oder ausgeschaltet.

Hiernach sagen die Wissenschaftler,

dass die Homosexualität nicht

genetisch, sondern epigenetisch – wie

Gene aktiviert oder deaktiviert werdenbedingt

sei. Zu dieser Erkenntnis gibt es

zahlreiche Vermutungen wie man sich

das vorstellen kann. Exemplarisch dafür

ist, dass viele schwule Menschen

einen älteren Bruder haben. Natürlich

ist es logisch, dass dies nicht die einzige

Erklärung für diesen Mechanismus

sein kann. Deswegen muss es auch

noch andere Erläuterungen geben.

Weiteres steht auch die ebenfalls epigenetische

Vermutung im Raum, dass

die Aktivitätszustände von Genen

unter bestimmten Umständen vererbt

werden können. Sozusagen wäre es

denkbar, dass wenn die sexuelle Bevorzugung

für Menschen eine epigenetisch

bedingte Eigenschaft ist, diese

genetisch vererbt werden kann. In

bestimmten Fällen könnte es einen

Mechanismus geben, der dafür sorgt,

dass Väter ihre sexuellen Präferenzen

für Frauen, an ihre werdenden Töchter

weitergeben, sodass diese lesbisch

werden. Wissenschaftler haben eine

Theorie aufgestellt und dabei mehrere

Erkenntnisbausteine zusammengesetzt,

zum Beispiel, dass das, was wir

als „Geschlecht“ bezeichnen, sich aus mehreren Komponenten zusammensetzt.

Dabei gibt es die rein körperlichen Geschlechtsmerkmale, das soziale Geschlecht

– welches sich im Verhalten ausdrückt – und es gibt die sexuelle Präferenz.

Zusammengefasst sagt die aufgestellte Theorie, dass Homosexualität dann

entsteht, wenn ein heterosexueller Vater seiner Tochter genau den Schalterzustand

vererbt, der im Gehirn des Embryos eine sexuelle Vorliebe für Frauen anlegt. In

seltenen Fällen kann auch die Mutter ihrem Sohn ihre sexuelle Vorliebe für Männer

mitgeben. Derzeit gibt es also mehrere Erklärungssätze, die auf verschiedene Weisen

davon ausgehen, dass die Sexualität in der Schwangerschaft entwickelt wird.

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DEUTSCH

DEUTSCH

Leben und leben lassen

Wir befinden uns im Jahr 1913 - am 26. Juni wird Rudolf Brazda im heutigen Thüringen,

Deutschland, geboren. Am 4. August wird Ilse Totzke in Strassburg, Frankreich, geboren. Die

beiden begegnen sich nie, kommen aus unterschiedlichen Verhältnissen und teilen trotzdem

das gleiche Schicksal. Beide entdecken ihre Homosexualität während der Nazi-Zeit.

Die Nazis ergreifen gerade die Macht, Rudolf ist 20 Jahre alt und entdeckt seine sexuelle Neigung

zu Männern. Er lebt in Leipzig, geht gerne aus, tanzt gerne und lebt sein Leben in vollen

Zügen. Er lernt einen Mann kennen, mit dem er eine romantische Beziehung eingeht und die

beiden ziehen zusammen.

Ilse studiert währenddessen Violine, Klavier und Dirigieren in Würzburg. Ein Motorradunfall

wirft sie im Studium zurück. Das, und auch ihre Vorliebe für Männerkleidung und ihre lesbische

Orientierung, machen sie zur Einzelgängerin und ihr Umfeld grenzt sie dadurch zunehmend

aus. Die Welt der beiden ändert sich jedoch abrupt im Jahr 1933/34 durch Heinrich

Himmler, Reichsführer der SS, der die Jagd auf Homosexuelle beginnt. Homosexualität wird

unter Hitler als entartetes Verhalten angesehen, schwule Männer werden unter anderem als

„Volksfeinde“ denunziert.

Ihren ersten Fluchtversuch nimmt Ilse 1942 in Angriff, dieser scheitert aber kläglich und die

Schweizer Grenzbehörden weisen sie prompt zurück. Mit ihrer Freundin Ruth Basinski unternimmt

sie ein Jahr später erneut einen illegalen Grenzübertritt in die Schweiz. Beide werden

inhaftiert, Ilse kommt ins Konzentrationslager Ravensbrück. Ende 1945 haben ihre Zwangsarbeit

und somit auch ihr Leiden, ein Ende, denn das Schwedische Rote Kreuz befreit sie und

andere Inhaftierte und bringt sie nach Schweden. Sie überlebt.

Ilse findet in Würzburg ihre neue Heimat, wo sie 1987 auch stirbt. Ihr Mut und ihr Einsatz für

Homosexuelle und andere Minderheiten, machen sie für viele zu einem Vorbild, weshalb

auch eine Straße in Würzburg, 2013, nach ihr benannt wird.

Rudolf lebte bis zu seinem Tod 2011 mit seinem Lebenspartner, Edouard Mayer, im Elsass. Er

konnte die Einweihung des Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen

2008 noch miterleben. Mit 98 war er der letzte Homosexuelle, der den Holocaust überlebte.

Wir befinden uns im Jahr 2020 – selbst heute noch gibt es viel zu viele Vorurteile gegenüber

Homosexuellen. Unsere Gesellschaft ist immer noch nicht bereit, anders Denkende zu akzeptieren

und sie so leben zu lassen wie sie wollen.

Auch Rudolf spürt diese schrecklichen Maßnahmen, denn er wird 1935 angeklagt. Blauäugig

erzählt er über seine Partnerschaft und zeigt keine Scham, woraufhin er zu sechs Monaten

Gefängnis verurteilt wird und danach als „vorgestrafter Ausländer“ in die damalige Tschechoslowakei

abgeschoben wird. Er zieht ins sudetendeutsche Karlsbad, bleibt sich selbst treu

und lernt seinen neuen Lebensgefährten kennen, mit dem er in einem Theater Ensemble als

Schauspieler und Tänzer durch das Sudetenland tourt.

Bei Ilse läuft alles anders. Sie zeigt ihren Widerwillen gegen das NS-Regime und verweigert

den Hitlergruß. Ihr Freundeskreis besteht aus vielen jüdischen Frauen, deshalb gerät sie 1936

ins Visier der Gestapo und wird überwacht. Wiederholt wird sie von Nachbarn und von einem

Professor der Universität denunziert und sogar 1939 vom Studium ausgeschlossen. Aufgrund

ihrer Homosexualität können Frauen nicht verhaftet werden, deshalb werden Ilse ihre

jüdischen Bekanntschaften zum Verhängnis. Sie wird mehrmals von der Gestapo vorgeladen

und verhört, aber zu einer Festnahme kommt es glücklicherweise nie.

Die grausame Geschichte des NS-Regimes nimmt seinen Lauf und tausende Schwule werden

in Konzentrationslager verfrachtet, unter jenen auch Rudolf Brazda, der 1942 ins KZ

Buchenwald transportiert wird. Um seine sexuelle Vorliebe öffentlich zur Schau zu tragen,

ist er verpflichtet den sogenannten „Rosa Winkel“ zu

tragen. Es entwickelt sich eine Liebesbeziehung zu

einem auch inhaftierten Aufseher. Zum ersten Mal

hilft ihm seine Homosexualität in dieser diskriminierenden

Nazi-Zeit, denn diese Affäre rettet sein Leben.

1945 soll das Lager „evakuiert“ werden, das heißt,

alle würden umgebracht werden. Sein Liebhaber

versteckt ihn daraufhin in einem Schweinestall, bis

das Lager im selben Jahr von den Amerikanern befreit

wird. Er überlebt.

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DEUTSCH

DEUTSCH

Interview mit einem Homosexuellen

Im folgenden Text wurde Christian Awhan Hermann zu seiner Homosexualität befragt. Er ist ein

Imam und offen schwul. Damit ist er in Deutschland der Erste. Mittlerweile hat er schon eine

Organisation für diskriminierte Muslime gegründet, die Seelsorge für die betroffenen Menschen

anbietet. „Puls“ hat mit ihm darüber geredet.

Ihm wurde die Frage gestellt, wieso er sich als schwuler Mann für den Islam entscheidet,

obwohl in weltweit sieben Ländern, die stark muslimisch geprägt sind, die Todesstrafe wegen

Homosexualität gilt. Darauf antwortet er ganz klar, dass die Entscheidung homosexuell im Islam

zu sein nicht von der Todesstrafe in den jeweiligen Ländern abhänge, die von irgendwelchen

Staatsoberhäuptern in einer Rechtsprechung bestimmt werden würde, sondern allein davon,

welches religiöse Empfinden ein Muslim besitze.

Darauf wollte „Puls“ wissen, ob Christian Awhan Hermann der Meinung ist, dass der Islam und

die Homosexualität zusammenpassen. Er ist der überzeugten Meinung, dass dies wunderbar

zusammenpassen würde, denn eigentlich sei der Islam gar keine homophobe, sondern eher

eine hoch humanistische Religion. Es wären nur Menschen, die die islamischen Inhalte

missbrauchen, um ihre eigenen Ansichten zu vertreten.

Der Gründer des Vereins „Kalima“ wurde außerdem gefragt was der Koran über die

Homosexualität sagt. Darauf meinte er, dass es an zwei oder drei Stellen, Hinweise auf

Homo- bzw. Bisexualität gäbe. Jedoch verdamme der Koran Homosexualität nicht.

Da der Muslime einige Jahre lang mal „German Mr. Leather“ war, interessierte sich „Puls“ dafür,

ob er als Imam durch die Offenheit zu seiner Sexualität schon Anfeindungen erlebt habe.

Christian Awhan Hermann erzählte, dass man gerade in den sozialen Medien gerne mal

beschimpft werde. Und er habe auch schon Nachrichten von verschiedenen Leuten bekommen,

die sagten, er solle doch heiraten und Kinder bekommen. Jedoch habe er noch keine Gewalt erfahren

oder Todesdrohungen bekommen.

Schlussendlich wurde er noch dazu befragt, wie er über die Weiterentwicklung des Islams in

Deutschland denkt. „Der Islam in Deutschland hat noch eine Menge Potenzial. Er muss

letztendlich von den deutschen Muslimen gestaltet werden, aber momentan wächst die

islamische Community schon ein ganzes Stück zusammen.“ So erzählte er es in dem Interview

mit Puls.

Wie bereits erwähnt, hat der Imam eine Organisation namens „Kalima“ gegründet. Er erklärte,

dass bei dem Verein diskriminierte Personengruppen innerhalb der islamischen Community

unterstützt werden würden. Es würde Koranunterricht angeboten werden und es solle eine

Einrichtung sein, in der gebetet und beraten werde. Herr Hermann selbst beratet dort auch als

Seelsorger. Die Sorgen, mit denen die Schwulen zu ihm kommen, sind meist das Coming-Out

gegenüber den Eltern. Für manche ist das unmöglich, weil die homophobe Grundstimmung

sehr stark ist. Diese Leute müssen meist damit rechnen, von der Familie verstoßen zu werden

oder teilweise werden sie sogar bedroht, umgebracht zu werden.

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DEUTSCH

DEUTSCH

SAM SMITH

Sänger

Samuel “Sam” Frederick Smith ist ein britischer

Sänger, Songwriter und Oscar-Preisträger,

welcher am 19. Mai 1992 in London

geboren wurde. Er wuchs in einem kleinen

Dorf namens Linton mit seinen Eltern und

seinen beiden Schwestern auf. Im Alter von

acht Jahren bemerkten seine Eltern sein

unglaubliches Talent und förderten dieses

sogleich. Der erste Kontakt zu einem Manager

bekam Smith auf einem Konzert von

Adele, bei dem er im Vorprogramm war.

Leider schaffte es der damals 16-Jährige

nicht, sich mit dem Manager in Verbindung

zu bringen. Nach drei Jahren trafen sie wieder

aufeinander und seitdem arbeiten sie

zusammen. Ihm ist es auch zu verdanken,

dass Sam den Songwriter Jimmy Napes traf.

Daraufhin kam Smith zu Disclosure, mit denen

er überregionale Erfolge feiern konnte.

Sams endgültigen internationalen Durchbruch

feierte er im Mai 2013 mit Naughty

Boys Song „La La La“. Bei diesem Song trat

er nicht nur singend in Erscheinung, sondern

war auch für den Songtext verantwortlich.

Nach diesem großen Erfolg veröffentlichte

Samuel Anfang Oktober 2013 die EP „Nirvana“,

auf dem sich vier Songs befinden.

Mitte Februar schaffte Smith es mit „Money

on My Mind“ in die internationalen Charts,

während „Lay me Down“ noch fast keine

Beachtung erhielt. Erst durch eine bessere

Vermarktung kam das Lied in die UK-Charts.

Im Mai 2014 bekannte Sam Smith sich dazu,

dass das am 26. Mai 2014 veröffentlichte

Debütalbum „In the Lonely Hour“ von seiner

Liebe zu einem Mann handelt, die nicht erwidert

wurde. Damals war er mit dem Model

Jonathan Zeizel liiert. Smith war bei den

Grammy Awards 2015 sehr erfolgreich denn

er gewann vier Auszeichnungen, darunter

die drei Hauptkategorien. Bei der Auszeichnung

bedankte er sich bei seinem Ex-Freund,

von dem das Album handelte mit dem Satz:

„I would like to thank the man that I fell in

love with last year – the man who this album

is about. Thank you so much for breaking my

heart, because you got me four Grammys!”

Sam musste sich im Mai 2015 einer Stimmband-OP

unterziehen, welche erfolgreich

verlief. Im September darauf wurde dann

bekannt, dass er den Titelsong „Writing’s

on the wall“ des 24. James Bond-Films singen

würde. Mit diesem Song gewann Smith

den Oscar in der Kategorie „Bester Song“,

welchen er der LGBT-Community widmete.

Nun ist der 27-jährige ein weltweit berühmter

Sänger. Der vollbärtige junge Mann mit

den blauen Augen, der sich am Anfang

dieses Jahres als non-binär outete, gab am

13. September 2019 bekannt, dass er ab

sofort die Geschlechtspronomen „Them/

They“ für ihn verwendet sehen möchte.

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ENGLISH

ENGLISH

Acceptance

of homosexual

people

All of these states are known to be intolerant and homophobic about gay people.

All of the inhabitants and tourists who are homosexual are victims of discrimination.

They have to deal with abuses and harassments and they get treated less

favorably than straight people. Today there are 72 countries in the whole world,

which do not except people who have a different sexual orientation due to this

fact they created the anti-gay law.

Which horriffic consequences do homosexual people suffer from?

In order to inform you about this topic we did some research and found three

types of punishments, which are carried out in different parts of the world. In parts

of south Asia, gay people get sentenced to death and another way to punish

homosexual people is the imprisonment. This kind of penalization is mostly spreaded

in Africa and also in some countries in southern Asia. The third way to punish

gay people is to not show them in advertisments. This law is used in Lithuania and

Indonesia but the best known country in which it is used is Russia. It is forbidden to

show gay people in the media, except for little supporting roles in movies or series.

What is the Gay Travel Index?

This overview was created by a german group, which is called Spartacus-travel

portal and it informs gay people in which country they can travel to safely. Based

on 14 criteria, which are marriage, discrimination, travel restrictions, religious influences,

tracking, death penalty, etc..

How does the church feel about homosexual people?

Due to statements of the old and the new testament the practiced homosexuality

gets declined from many churches. It is claimed that loving people with

the same sexuality is against the will of god. Some protestant churches, mainly

in western countries, have accepted homosexuality because it is not seen as a

sin. Partially relationships of gay people and relationships of hetero people are

perceived as the same and if that is not the case they have the right of getting a

blessing ceremony.

What do Jamaica and Iran, United Arab Emirates and Uganda, Tanzania and Qatar

have in common?

Before you act, listen.

Before you react, think.

Before you spend, earn.

Before you criticize, wait.

Before you pray, forgive.

Before you quit, try.

- by Ernest Hemingway

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ENGLISH

ENGLISH

„YOU DON‘T HAVE TO BE WHO THEY

WANT YOU TO BE“

Where do the most homosexual people live?

Nowadays many homosexual people live in big cities. But in which cities do

most of them live? This question will be answered in the following.

Firstly, we want to tell you some important and interesting facts about this topic.

Berlin is the gay-friendliest city in Europe and a magnet for many gay

societies. Nearly 300,000 homosexuals inhabit Germany’s capital city and that’s

why there are so many possibilities for flirting with others. Munich was one of the

most important cities for gay people in the 70s, which is still noticeable today.

Moreover, in Hamburg there even exists a district for homosexuals. In this district

are many bars which have different topics and because of that there is a bar

for everyone.

Now we are going to talk about ten cities that accommodate the biggest gay

scenes. The first town is, as mentioned above, Berlin. Homosexuals were held in

concentration camps in the second world war but after that hiatus, the city

recovered very well and now Berlin is one of the gay friendliest cities in the

world.

The next city we want to elaborate on is Cologne. 10 percent of the inhabitants

are of different sexual orientation. In Cologne there are special bars for gay

people, which all revolve around different topics catering for all tastes.

Hamburg also has many of these cafes and bars which are as different as the

colors of the rainbow. That’s why Hamburg is designated as North Germany’s

capital city of homosexuals.

In New York there is a very interesting background story. During a police raid

in the Christopher Street in Greenwich Village a group of homosexuals bravely

resisted a discriminatory state power.

In addition, San Francisco is also traditionally ranked among the friendliest

homosexual places in the world. It is a place, where being gay is more

common than being heterosexual.

The next city we want to examine/shed light on is Amsterdam. In general,

Amsterdam is one of the most tolerant cities in the world. Right at the beginning

of the 19th century the Netherlands legalized homosexuality. Furthermore, it

was the first country that legalized marriage of homosexual couples.

For sure, these aren’t the only places, which have legalized the love between

two people of the same sex. Hopefully soon there won’t be any countries

which despise this kind of love.

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ESPAÑOL

ESPAÑOL

Con estos confrontaciones personas

homosexual tienen que vivir

En este artículo vamos a mostrar cómo las personas con una sexualidad

diferente están confrontadas. Por eso hemos investigado en internet y hemos

encontrado muchas informaciones que vamos a demonstrar. Entre

comentarios de odio contamos sobre una confrontación entre dos chicas,

una de estas es homosexual y a la otra no le encantaría el amo de gente con

una sexualidad diferente.

Primero, hablamos sobre los comentarios de odio que están publicados en la

plataforma Facebook. Hemos visto estos comentarios en línea de un periódico

alemán que se llama “Der Tagesspiegel”. Uno de estos mensajes en internet

es:

“Los homosexueles deberán morir. Eso es asqueroso.”

La gente que usa Facebook reaccionó contra este mensaje y informó al

central de Facebook para borrar el comentario de odio. Otro comentario que

hemos encontrado es:

“Mantengo un registo de mis asesinatos cuando sería Adolf Hitler, golpeé a

niños y gays y no me importa que pensáis de mí.”

Para ganar más informaciones vimos un vídeo sobre una chica que es

homosexual y una chica que no acepta estas personas con una sexualidad

diferente. Los mujeres no se conocieron y se encontraron por primera vez. Se

llevaron bien y cuando recogieron cómo piensa la otra chica sobre personas

homosexuales empezaron a discutar. La opinión de la una es que se trata

toda la gente igual y la otra no cree lo mismo porque dice que a dios no le

encantaría ser homosexual. Mencionó que le gusta la persona pero no el amo

de personas con el mismo sexo. La conversación fue tranquila pero no se

hicieron amigas.

En resúmen hay muchas opiniones diferentes sobre este tema. No importa si

uno es homosexual o no, todas las personas tienen el derecho de ser tratadas

iguales.

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ESPAÑOL

ESPAÑOL

¿Qué piensan las generaciones diferentes

sobre ser homosexual?

nuestra recomendación

En este texo nos gustaría contar sobre la serie “Modern Family”. Es una

comedia de los Estados Unidos de América y fue escrito de Christopher

Lloyd y Steven Levitan. La serie ha sido presente desde el año 2009 y

además consiste de once temporadas. Entre otros cosas, se trata de

una pareja amorosa , mejor dicho dos personas homosexuales, por

eso hemos elegido esta serie.

Uno de los autores, Christopher Lloyd, es de América y es un guionista

y productor. En 2009 ganó el premio para “Writers Guild of America”

para esta serie. El otro autor, Steven Levitan es un director para

películas, guionista y productor.

Con más detalle está representada la vida de una familia. Un hombre,

llamado Jay, tiene dos hijos que son Mitchell, que es homosexual, y

Claire. Ellos ya tienen su propia familia y se aprende de estas vidas. El

novio de Mitchell es Cameron y los dos han adoptado una chica de

Vietnam, que se llama Lily.

Nos encanta mucha la serie, porque es muy divertida pero también

muestra muy bien la vida de los homosexuales. Creemos que la serie

representa la vida de la pareja amorosa de los homosexuales más fácil

que en la vida real. Es un entretenimiento para toda la familia y quizás

se puede identificar con una de estas familias.

Hemos hecho una encuesta sobre el tema de la homosexualidad. Comparamos las

opiniones de dos generaciones. Hemos recibido cuarenta respuestas de los alumnos

de las clases terceras y veintiuno respuestas de los padres de nuestra clase. Hemos

enviado un cuestionario con nueve preguntas y ahora presentamos los resultados.

Primero, hemos preguntado si hay

personas con sexualidades diferentes entre

sus familiares o amigos. La mayoría de

los encuestados tanto estudiantes como

adultos conocen a esta gente. Pero es

penetrante que ochenta por ciento de la

genaración joven tienen amigos o

personas de la familia que tienen una

sexualidad diferente.

Después queríamos saber si la gente ya

una vez ha tenido la sensación que son

heterosexual. De forma sorprendente, casi

la mitad de los jóvenes ha contestado que

han pensado amar a las personas con el

mismo sexo. La mayoría de los padres ya

no han sentado esta situación.

La próxima pregunta fue sobre el tema de

las organizados públicos. Casi todos de los

estudiantes y de los adultos los conocen.

Solo un poco de los jóvenes nunca han

oído de estos organizados.

Si alguien ya ha participado en uno de los

organizados fue una pregunta también.

Sorprendentemente más padres que

alumnos fueron participantes aunque

menos adultos han encuestado.

Entonces, hemos preguntado si la gente

cree que los personas con sexualidades

diferentes tienen una vida más difícil.

Además los encuestados tienen que

escribir una causa.

En esta ha resultado que todas las

generaciones están de opinión igual. En

respuesta a esta pregunta las personas

escribieron que la gente con

sexualidades diferentes no está aceptada

y discriminada.

Nos interesó que los jóvenes y los padres

piensan sobre el matrimonio de las

personas homosexualidades. Por eso hicimos

una pregunta sobre este tema. El

resultado muestra que todos los alumnos

no tenían nada en contra con el matrimonio

de estas personas. Por el contrario

casi 20 % de los adultos no encantarían

el matrimonio de los homosexuales.

Cuando hemos preguntado cómo

reacionarían cuando alguien cuenta

que esta persona es homosexual, ha

contestado como sigue: Un cuarto de

los estudiantes y casi la mitad de los

padres, serían sorprendidos sobre la información,

pero lo aceptarían. A la otra

parte de los jóvenes y de los adultos les

encantaría la información y ayudarían a

las personas en la situación de la vida.

La última pregunta fue si los encuestados

tienen miedo que uno de sus amigos

con una sexualidad diferente tiene

interés en él. La mayoría de las personas

preguntadas no cree que este amigo

tiene interés.

En resumen se puede decir que los encuestados tanto alumnos como padres tienen la

opinión igual, pero a veces los puntos de vista son diferentes.

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HLW Amstetten

Stefan-Fadingerstraße 36

3300 Amstetten

Schuljahr 2019/2020

Autoren: Anna Riedl, Hannah Röska,

Julia Scheiblauer, Lara Kraus

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