ESS-ZETT KRAFT AUSGABE

romana
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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Januar 2020

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Januar 2020

Impressum

Verlag

ESS-­‐ZETT

Schloss-­‐Schule Gräfenhausen

Schlossgasse 13

64331 Weiterstadt

Redaktion und Anzeigen

KrisDan Bach, Luna Breuksch, Larissa

Coutandin, Ema Donlic, Sofia Gschnitzer,

Jil Körner, Juan David Linne, Janek und

Simon Lüßmann, Dina Nasaruk, Shokran

Osmani, Max Radovic, Phil Tjarks, Elias

Wöhl, Lara Yalcin

Redaktionsassistenz

AnneZe Ahmad, Barbara Grolman-­‐Roth,

Ingeborg Stroh

Chef vom Dienst

V.i.S.d.P.: Gerhard Kra6 (Schulleiter)

Spendenkonto

Förderverein Schloss-­‐Schule Gräfenhausen

Frankfurter Volksbank

BLZ 501 900 00

Kto 11 77 826

Druck

citycopies Inh. A. Burghardt

Holzstraße 5

64283 Darmstadt

www.citycopies.de

Auflage: 580 Stück

E-­‐Mail

briekasten@schloss-­‐schule-­graefenhausen.de

Seit Mai 1995 regelmäßig erscheinend.

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Januar 2020

Die RedakDon sagt Tschüss!

Inhalt

Was die Großen zu Herrn Kra6 meinen 4-­‐25

Was den Kindern zu Herrn Kra6 eingefallen ist 26-­‐35

Die Klassen verabschieden sich

35-­‐48

Impressum 2

!

Titelbild: Dorothea Fuchs

Scherzfragen: Shokran Osmani

Witze: Juan David Linne, Sofia Gschnitzer, Maximilian Radovic

Fotos: RedakDon, Autoren, ChrisDna Kleine

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Große

Ein AuHören – wirklich? Warum denn?

Januar 2020

Ja, sie waren da. Und sie waren unerbiZlich. Aber der Reihe nach. Vor kurzem, es

war an einem Freitag im Schulleiter-­‐Büro …

Höflich schauen drei Kinderköpfe, Viertklässlerinnen, ins Büro: „Haben Sie Zeit für

ein Interview?“ Meine Verteidigungslinie, bestehend aus drei Schichten Unterlagen

auf dem SchreibDsch, einem großen Monitor, Tastatur, Telefonanlage und einem

nachdenklich-­‐entrücktem, zur Seite gewendeten Blick, ist gut aufgestellt. Diese

verstärke ich mit: „Gerade will ich noch was ferDg machen …. “ „Kein Problem, wir

holen schon mal die Stühle.“ Die Linie wackelt und ist schon zerbröselt. Schnell die

Mail ferDg geschrieben und auf Senden gedrückt. … Ja, so sind sie, die Reporterin-­nen

der EssZeZ, der Schulzeitung. Und dann wird es knallhart. Die vorbereitenden

Fragen prasseln nur so auf mich ein.

„Warum hören Sie Ende Januar mit Ihrer Arbeit als Schulleiter auf? Müssen Sie

ausören? Oder wollen Sie ausören?“ So fragen Kinder. Kein Entkommen. Erwach-­sene

fügen dann meist noch hinzu „BesDmmt haben Sie was Neues!“.

Das war schon hart. Was kann ich 10-­‐jährigen sagen, die für die Sonderausgabe der

EssZeZ ein Interview führen. Auch lesen dies Eltern und Kolleginnen. Bevor das ei-­gene

Denken soweit ist, werde ich von drei Seiten überschüZet mit Möglichkeiten:

„BesDmmt können Sie sich nicht mehr so gut konzentrieren…. Die Arbeit ist zu an-­strengend…

Sie sind ein guter Schulleiter – machen Sie doch weiter! … Aber, ich

glaube, die Kinder ärgern Sie zu viel. ...“ STOPP

Moment mal. Ja, klar. Über sechzig. Da darf schon mal das ein oder andere Weh-­wehchen

da sein und eine gelegentliche „Worvindungsschwäche“ ist nicht unge-­wöhnlich.

Weder fühle ich mich schwach, noch ist Lustlosigkeit da. „Es läu6 gut!“ In

14 Jahren konnte sich Einiges entwickeln. In einem bis 14.30 Uhr verlängerten Schul-­tag

ist „Mehr Zeit für Kinder“. Das war ein Wunsch von Lehrer/innen und Eltern aus

dem Jahr 2010. Dies ist seit Jahren realisiert. Und offensichtlich ganz gut gelungen.

Verbessern und Ändern ist immer möglich. WichDg für mich ist, dass mit den aktuel-­len

Möglichkeiten der Schloss-­‐Schule wir Pädagog/innen das Verbessern und Ändern

überhaupt durchführen können. Ein Unterschied zu vielen Schulen. Denn wir haben

mehr Zeit, mehr Personalstunden. Das ist eine hohe Verantwortung. Das bedeutet

viel an Klärung, an Auseinandersetzung und auch an Mut. Das ist zum Einen schön,

zum Anderen wirklich anstrengend. Eine Herausforderung für Alle. Aber wie das

Viertklässlerinnen erklären?

„Ja, ich wollte auHören!“, ist meine zutreffende Antwort. „Warum?“, wird sofort

gebohrt. Ja, warum? Einen wirklichen kompleZen Plan habe ich nicht. Muss ich auch

nicht haben. Es hat schon seinen Reiz, nicht mehr in der Verantwortung stehen zu

müssen. Um dies nach meiner Ansicht gut zu machen, sind besDmmte Qualitäten

nöDg. Und bevor ich die nicht mehr so habe, gebe ich den Posten lieber ab. Schullei-­tung

sein zu dürfen ist ein super Arbeitsfeld, das schreibe ich mit voller Überzeu-­gung.

Reizvolle Gestaltungsmöglichkeiten. Sicherlich werde ich das gute Gefühl ver-­missen,

wenn am Ende des Tages was geklärt und auf den Weg gebracht ist. Aber

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Januar 2020

ich gestehe auch, dass ich zunehmend schwerer damit umgehen kann, wenn genau

diese „Tageserfolge“ sich nicht einstellen. Liegt es am Alter? An den zunehmenden

Vorschri6en und Auflagen? Am sich in immer Defer und in mehr Bereichen ausbrei-­tendem

„elektronischen Regieren“ – dem „Big-­‐Brother-­‐Algorithmus“? An dem auch

in Gräfenhausen spürbaren gesellscha6lichen Wandel? Nein, amtsmüde fühle ich

mich trotzdem nicht. Die nöDge sporDve Haltung einzunehmen – dazu fehlt mir, ge-­legentlich,

inzwischen die LeichDgkeit.

Eine neue ArgumentaDonsli-­nie

ist geboren: „Ich nehme

eine Auszeit, ein Sabbatjahr.“

Wenn sich das die jungen Leu-­te

nach ihrer Schulzeit neh-­men,

warum nicht die Alten

auch? Ist nur gerecht! Vers-­chiedenes

Ausprobieren, eine

Veranstaltung im Mai beim

Ganztagsschulverband wahr-­nehmen,

mal sehen, was

sonst noch ist. Wissenscha6-­‐

lich gesprochen hier meine

These: „Mit zunehmenden Al-­ter

nimmt die Resilienz-­‐Fähig-­keit

ab.“ Zuschri6en zu dieser

These, das verspreche ich,

werde ich sorgfälDg lesen!

Ach so, ich bin ja noch eine

Antwort schuldig auf: „War-­um?“

Ich versuche es mit:

„Jetzt geht es mir gut, ich bin

gesund und es macht Spaß

mit euch. Und bevor das nicht

mehr so ist, höre ich lieber

auf.“ Ob es verstanden wur-­de?

Das haben wir nicht ge-­klärt.

Ein Zweitklässler fragte mich Ähnliches letzte Woche. Der hat auf meine Nach-­frage

behauptet, ja, das könne er verstehen. Dem haZe ich aber auch noch erklärt,

dass es doch komisch ist, wenn ein alter Opa eine Schule für Kinder leitet. Vielleicht

war das das für ihn eingängige Argument.

Das muss ich noch loswerden: Gehört in die Rubrik „Kinder und ihre Weltsicht, bzw.

wie sie im Leben stehen“.

a. Kommt ein Erstklässler: „Dir gehört doch die Schule. Wenn du gehst, verkaufst

du dann die Schule? Wer kau6 die Schule?“ Es wird richDg schwierig für mich. Schul-­träger

ist der Landkreis Darmstadt-­‐Dieburg und überträgt mir u.a. das Hausrecht.

Aber das Land Hessen schickt Lehrer und Schulleiter. Ich gebe mein Bestes. …. Nach

einer Weile dreht sich mein Zuhörer um und geht. Ich höre auf zu reden.

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Große


ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Große

Januar 2020

b. Neulich vor meiner Fahrradbox. Fünf Kinder aus Klasse 1 bis 3: „Warum stellst du

dein Rad in die Fahrrad-­‐Garage?“ „Schau, wenn dieses Rad mit dem Holzrahmen

(Hinweis: Ich fahre seit 3 Jahren ein Rad mit Bambusrahmen) im Regen steht, dann

fangen da grüne Zweige an zu wachsen und es nervt, die dann immer abzuschnei-­den!“

Zwei DriZklässler gehen hochzufrieden mit dieser Antwort um die Ecke und

Kicken weiter. Eine Erstklässlerin und ein Zweitklässler grinsen sich was und sagen

zum irriDert dreinblickenden, verbliebenen Zweitklässler: „Komm, wir erklären dir

das jetzt mal, wie das wirklich ist!“

„Aber besSmmt werden Sie oT geärgert.“ Das verneine ich überzeugend. Die We-­nigen,

die sich manchmal daneben benehmen, das gehört zum Beruf. Die drei ak-­zepDeren

den Hinweis. Gehören sie doch zu den NeZen und Pfiffigen. Nun, insge-­samt

wird mir freundlich begegnet. O6 treffe ich noch früh im Dunkeln auf den 1.

Drachenreiter Luis und wir unterhalten uns über den Schloss-­‐Drachen. Manchmal ist

Freund Marvin noch dabei und erzählt was über einen nächtlichen Angriff und wie

groß die Gefahr für den Schloss-­‐Schatz war. Der Tag kann beginnen. An der Kaffee-­‐

Maschine empörte Anmerkungen über irriDerende Aussagen des Schulleiters in der

gestrigen Schulkonferenz oder Schulelternbeiratssitzung. Vielleicht noch ein Hinweis

auf ein zeitgemäßeres Ouvit. Einmal bekam ich noch einen Hut verpasst. Müsse un-­bedingt

sein, es gäbe keinen besseren Kopf dafür. Da frage ich dann lieber nicht

nach. Man(n) muss nicht alles verstehen.

Ganz wichDge Frage: „Was macht Ihnen Spaß?“ Solche Begegnungen, wie oben ge-­schrieben.

Und dann: Das, was erreicht ist! Dass es akDve LehrerInnen und akDve

Eltern gibt. Dass es ganz viele angenehme und neugierige Kinder gibt. Wir o6 Besu-­chergruppen

haben und diese auch ein Stück Anerkennung zurückgeben. Die

Schloss-­‐Schule steht gut da. Herausforderungen kommen, sind schon da. Die Welt

dreht schneller und anders. Kinder wachsen anders auf. Eltern agieren anders. Da

wünsche ich mir mehr Langsamkeit und Achtsamkeit. Insgesamt bin ich zuversicht-­lich:

Egal, wer die Schule leitet, hier können „Ahnungsräume“ geschaffen und Neues

erprobt werden. Es sind die Menschen, die kleinen und großen, die diese Räume fül-­len.

Und dann ist so ein Schüler-­‐Interview letztlich ein Vergnügen und ein Anstoß. Sol-­che

Begegnungen werde ich vermissen. Ja, auch das kurze Gespräch und die

wohlwollend-­‐sSchelnde Bemerkung an der Kaffeemaschine hat was. Das hält ir-­gendwie

jung und aufrecht.

Scherzfrage

F: Warum heißen manche Schulleiter „Direktor“?

A: Weil sie alles direkt erklären müssen.

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Joachim Ackermann

Hallo Gerhard,

du bist einer, der immer engagiert für seine Sache Ganztagsschule eingetreten ist,

bis zum Ende deiner Dienstzeit. Die Presse hat darüber berichtet und so habe ich

dich über den Bildungsbeirat und bei anderen Gelegenheiten kennengelernt. Einer,

der Ganztagsschule nicht nur gelebt, sondern auch kommuniziert hat. Der zugehört,

vermiZelt und Leute mitgenommen hat, als Beweger und Brückenbauer. Und dabei

immer auf Augenhöhe, auch wenn wir mal nicht einer Meinung waren. Danke dafür.

Einer wie du gestaltet immer auch unsere Gesellscha6 und unsere DemokraDe mit.

Und ich bin sicher, dafür bist du auch weiterhin gut. Pension heißt nämlich nicht,

dass Schluss ist mit Leben. Vieles wird anders, daran wirst du dich gewöhnen müs-­sen.

Aber vieles Andere wird auch neu möglich. Das ist das PosiDve daran, es gibt ein

Weiterleben danach und eine neue Freiheit. Es eröffnen sich neue Möglichkeiten,

egal ob als Senior Consultant oder im Ehrenamt, und ich bin sicher, du als Gestalter

wirst den richDgen Weg finden.

So einer wie du, einer, der Fahrrad fährt, wird keine Langeweile haben, denn wenn

sich die Räder drehen, drehen sich die Gedanken, kommen neu Ideen und Visionen.

Der Blick bei Radfahrern ist in der Regel nach vorne gerichtet (das akDve Drehen fällt

bei den Älteren ohnehin etwas schwerer). Gesellscha6liche TransformaDon, grund-­legende

Veränderungen braucht Typen wie dich, Querdenker und ihre Ideen und Vi-­sionen.

Typen die Texte wie „Im Geist der Zeit“ auf vergoldete BleisD6e schreiben

lassen.

Und apropos Fahrradfahren. Danke für deine Unterstützung unseres ADS-­‐Schulra-­delteams

"Dürer fährt Rad". Auch hier warst du einer der Verlässlichen, einer von

denen, die verstanden und klaglos ihre Kilometer unserem Schulteam geschenkt ha-­ben.

Danke auch dafür, und insgeheim hoffe ich natürlich, das bleibt auch zukün6ig

dabei.

Bleibe unserer Sache als Veränderer, als Transformator treu. Bleibe gesund, unfall-­frei

(vor Unfällen ist man auch auf einem Bambusrad nicht gefeit) und behalte dei-­nen

Humor.

Gruß Joachim

Witz

Große

Januar 2020

Anna pupst im Unterricht. Ihr Lehrer schickt sie vor die Tür. Da kommt der Direktor

und fragt: „Warum lachst du denn so???“. Anna erwidert: „Ich habe im Klassenzim-­mer

gepupst, und die müssen jetzt in dem Gestank sitzen.“.

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Dieter Assel

Was ich (über) Gerhard KraT schon immer mal sagen wollte……….

Zu diesem Thema soll ich einen Beitrag anlässlich der Verabschiedung von Gerhardt

Kra6 in den Ruhestand schreiben. Dermaßen aufgefordert, sitze ich nun da und

überlege.

Was schreibt man denn über einen Menschen, der so unbeschreiblich ist wie Ger-­hard?

Wie beschreibt man ihn? Mir fallen tausende von Bildern aus langjähriger Zu-­sammenarbeit

ein. Aber werden diese Bilder seiner Person und vor allem seiner Per-­sönlichkeit

gerecht? Und während ich noch sinniere, fange ich einfach mal an, Ger-­hardt

Kra6 in kurze Worte zu fassen.

Er ist sehr verlässlich-­‐ auf alle Fälle.

Sehr zielorienSert in seinem Handeln – nicht immer, aber meistens.

Engagiert für die Dinge die ihn begeistern – ja, natürlich.

Er kann Menschen mitnehmen – ja, immer ö6er.

Verliebt in Details – unbedingt.

Fachlich kompetent – ja, absolut.

Ein Gewinn für die Weiterstädter Bildungslandscha6 – auf alle Fälle.

Mit einer Neigung zur nachfragenden Penetranz, wenn er etwas verstehen möchte

– ja, auch das.

Liebenswerter Chaot – mit Sicherheit.

Nervensäge, wenn ihm was nicht gefällt – ja, ja, ja.

KriSscher Geist – in jeder Faser seines Denkens.

InnovaSver Veränderer – ja, siehe die Entwicklung der Schloßschule.

Ein guter Chef – ich glaube schon.

Vor allem aber:

Ein liebenswerter Kollege, mit dem es unendlich Spaß gemacht hat, gemeinsam so

lange Jahre die Weiterstädter und andere . BildungslandschaTen aufzumischen,

voran zu bringen und die Dinge zum Guten zu entwickeln.

Lieber Gerd,

dafür meinen herzlichen Dank. Wir haben so manchen Strauß ausgefochten, man-­ches

Streitgespräch geführt und Schulter an Schulter auch mal gemeinsam „Prügel“

bezogen. Ich haZe nie den Eindruck, dass dies unserer Zusammenarbeit schadet. Es

hat Spaß gemacht, und deshalb hoffe ich, dass Du Deinen kriDschen Geist vielleicht

an der einen oder anderen Stelle noch weiter mit einbringst. Auf alle Fälle wünsche

ich Dir aber viel Gesundheit und Muße für all die Dinge, die Dir Spaß bereiten.

Alles Gute lieber Kollege, Dein Dieter Assel

Große

Januar 2020

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Große

Januar 2020

KersSn Bohn

Herzlichen Dank, lieber Gerhard Kra6, dass es unter Ihrer Leitung möglich wurde,

FUTURE FOR CHILDREN e.V. zum KooperaDonspartner der Schloss-­‐Schule-­‐Gräfen-­hausen

zu machen.

In vielen Gesprächen und mit der Unterstützung einzelner Lehrerinnen (ganz beson-­ders

Renate Brand und Maike Erler) wurde ein „Roter Faden“ gesponnen, der es er-­möglicht

hat, dass jeder Schüler in seiner Grundschulzeit irgendwann einmal mit

dem Wirken des Vereins in Berührung kommt und so eine Erinnerung bleibt.

Gerne haben wir immer wieder Unterrichtssequenzen begleitet und von Neuigkei-­ten

im Projekt Waisenhaus und Schule in Ukunda/Kenia berichtet.

Herzlichen Dank auch dafür, dass Sie auf Abschiedsgeschenke verzichten und staZ-­dessen

FUTURE in Ihren Spendenwunsch aufgenommen haben. Dies zeigt sehr deut-­lich,

wie sehr auch Sie unser Projekt wertschätzen.

Wir alle von FUTURE – auch die Kinder und Mitarbeiter im Waisenhaus und der

Schule in Kenia -­‐ wünschen Ihnen für Ihren neuen „LebensabschniZ“ ohne die tägli-­che

Fahrradfahrt nach Gräfenhausen alles erdenklich Gute – vor allem Gesundheit!

Dankeschön – Asante Sana! (KersDn Bohn – Vorsitzende)

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Michael Eberle

Lieber Herr Kra6,

es freut mich, dass ich 3 Jahre lang die Entwicklung des Ganztags an der Schloss-­‐

Schule akDv begleiten dur6e. Wenn Sie mich nicht an einem ganz besDmmten El-­ternabend

so eindringlich überredet häZen, den Posten des Klassenelternbeirats zur

Häl6e zu besetzen, dann häZe ich eine Menge versäumt. Ich danke Ihnen außeror-­dentlich

für Ihr Engagement und was Sie damit für die Schloss-­‐Schule erreicht ha-­ben.

Gerne habe ich Sie dabei nach Leibeskrä6en unterstützt. Sie sind übrigens auch

Schuld daran, dass ich jetzt den Förderverein der Hessenwaldschule leiten darf -­‐ da-­rauf

wäre ich ohne die Elternarbeit an der Schlossschule nie gekommen. Durch den

guten Kontakt und die Ermunterung von Ihrer Seite hat die Schulleitung jetzt den

Ganztag für die 5ten Klassen installiert und ist auf dem besten Weg, das auch für die

6ten zu verwirklichen.

Ich wünsche Ihnen nach der sehr akDven Zeit als Schulleiter eine tolle und lange Zeit

als Pensionist. Sie werden besDmmt nicht unter Langeweile leiden. Die Schloss-­‐

Schule und viele ihrer Eltern und Schüler(innen) werden Sie in allerbester Erinne-­rung

behalten.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Eberle

Holger Gehbauer

Lieber Herr Kra6,

Sie haben uns schon ganz schön auf Trab gehalten: Seit 12 Jahren bauen wir an Ihrer

Schule! Nach dem Neubau 2009 kam die Sanierung des Altbaus, dann die MobiSkul,

dann die Erweiterung des Neubaus, und jetzt schon wieder ein Container dazu! Das

ist ganz schön viel für eine kleine Grundschule!! Manchmal wollte ich es nicht glau-­ben:

Wie biZe, schon wieder fehlen Räume? Bei genauer Betrachtung ist die Ursa-­che

für die viele Arbeit aber schnell gefunden: Ein Schulleiter mit einem klaren Plan

zum Ganztag und der Fähigkeit, sich Gehör zu verschaffen! Sie haben für Ihre Schule

so viel erreicht, dazu möchte ich Ihnen gratulieren! Und ich wünsche Ihnen einen

schönen und erfüllten Ruhestand!

Mit freundlichen Grüßen

H. Gehbauer

Betriebsleiter

Große

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Peter Gooß

Was ich Gerhard KraT immer schon mal sagen wollte!

Chapeau lieber Gerhard, ich zieh den Hut vor dir.

Was du für die Schule, Schülerinnen und Schüler und die Kollegen geleistet hast, da-­für

gibt es heute sicher Worte in Hülle und Fülle.

Ich danke dir ganz persönlich für den guten Kollegen und die menschlichen Kontak-­te,

die meist aus deinen IniDaDven gewachsen sind.

Mir hast du mehrfach zu und bei Aufgaben geholfen, die mir unseren Beruf liebens-­wert

und doch auch ein wenig erfolgversprechend gemacht haben.

Im reinen Unterricht waren wir wohl beide besonders mit Projekten erfolgreich. Vor

allem die scheinbar "unschulischen" Übungen haben uns gelegen.

Unser Schwimmunterricht z.B. war nicht olympiaorienDert, aber erfolgreich und

meist heiter. Ich konnte damals wirklich so ganz nebenbei 2 Kinder reZen, die dann

bald gute Schwimmer waren.

Der Einsatz von Rollern im Verkehrsunterricht war deine Idee, die ich gerne über-­nommen

habe. Mit einer Klasse bin ich durch ganz Darmstadt mit nur einer beglei-­tenden

MuZer gefahren. Viele Grundschulen Darmstadts haben von deinem Impuls

profiDert.

In vielen Turnhallen habe ich Roller-­‐ und später auch RollbreZ-­‐Parcours aufgebaut

und mit Klassen befahren -­‐ Aufmnerksamkeit, Regeln, Rücksicht, Geschicklichkeit ...

Dein Einsatz für Computer in den Grundschulen hat mich verstärkt zu diesem heute

selbstverständlichen Instrumentarium geführt.

Für die Kids war und ist es sicher immer wieder einfach toll.

Spielplatzgestaltung auf Schulhöfen -­‐ Ich haZe schon in Wangerooge die Pausenhöfe

zu Bewegungslandscha6en verwandelt.

Wir haben zusammen damit die Brüder-­‐Grimm-­‐Schule in Arheilgen "beglückt." Du

danach die Astrid-­‐Lindgren Schule sogar mit einem Backofen.

Wir haZen ziemlich viele ähnliche Vorstellungen vom Lernen und Leben in der Schu-­le,

glaube ich, ohne uns je darüber -­‐ außer in Konferenzen -­‐ wirklich unterhalten zu

haben.

In Gräfenhausen hast du zunächst deine StandfesDgkeit weiter entwickeln müssen.

Dein Kollegium ging daraus für Veränderungen aufgeschlossen hervor.

Und die hast du mit vollem Einsatz weit über den Rahmen einer Kleinstadtschule hi-­nauswirkend

erfolgreich ermöglicht. Das wissen andere genauer. Ich erwähne sie

nur, weil ich diese Bereitscha6, weiter zu denken und Ziele hartnäckig zu verfolgen,

an dir bewundere.

Und wohin jetzt mit deinen Fähigkeiten und deiner Power? Ich bin neugierig und

freue mich, wenn unser Kontakt auch als Rentner nicht abreißt.

Peter

Große

Januar 2020

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Große

Januar 2020

Barbara Grolman-­‐Roth

Wieso ich Gerhard KraT duzen darf

An der Schloss-­‐Schule bin ich seit Februar 2006. Mein Sohn Max ging das letzte Jahr

in den Kindergarten, als mich Damaris Adam fragte, ob ich nicht mit ihr gemeinsam

die AG Schulgarten machen wolle. Klar wollte ich! Wir haben Beete angelegt, Brenn-­esselsuppe

gekocht und die wilderen Kinder Gänge in die Brombeerhecken schnei-­den

lassen.

Als Gerhard Kra6 als neuer Schulleiter kam, fragte ich ihn einmal, ob wir uns nicht

duzen wollten. „Wenn es Ihnen ein Bedürfnis ist!“, war die Antwort. Natürlich war

es mir ein Bedürfnis, sonst häZe ich ja kaum gefragt. Aber seiner Vorstellung ent-­sprach

das offensichtlich nicht im geringsten, war mir jetzt klar.

War es im April oder Mai 2007, dass Marianne Seban, Gerhard und ich zu einer

Fortbildung auf den Heiligenberg fuhren? Marianne war die Klassenlehrerin von

Max, in der Fortbildung von Gerhard Regenthal sollten wir das erste Mal etwas von

Leitsätzen und Leitzielen hören.

Wir quetschten uns in ein ziemlich kleines Auto, und schon bald nach dem Start

meinte Marianne sehr entschieden, wenn wir schon gemeinsam auf eine Fortbil-­dung

führen, sollten wir uns auch duzen. Und irgendwie saß Gerhard damit in die-­sem

kleinen Auto in der Falle.

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Barbara Grolman-­‐Roth


ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Große

Januar 2020

Knut Hahn

Was ich über Gerhard KraT immer schon mal sagen wollte!

Es soll ja tatsächlich Schulleiterinnen und Schulleiter geben, die ihre eigene Schule

nur verwalten und spätestens mit dem 59. Geburtstag damit beginnen, den eigenen

Ruhestand sorgfälDg zu planen!

Zu dieser Gruppe der Schulleiterinnen und Schulleiter ist Gerhard Kra6 mit großer

Sicherheit nicht zu zählen! -­‐ Nein, er hat es gescha~, bis zum Ende seiner TäDgkeit

die Interessen seiner Schule und der Grundschulen nachhalDg zu vertreten. Viel-­mehr

eigentlich noch, denn er hat bis zum Ende seiner TäDgkeit versucht, begonne-­ne

Entwicklungen mit seinem Kollegium und in der Vorarbeit weiter zu befördern

und sich parallel dazu noch für eine schnelle Nachfolgelösung eingesetzt.

Bei seiner Arbeit hat er sich nicht damit zufrieden gegeben, Dinge nur an der eige-­nen

Schule anzustoßen und umzusetzen. Ihm war das Ganze wichDg! Er hat diese

Entwicklungen nicht nur auf Ebene der Stadt Weiterstadt weitergetragen, sondern

auch in den Landkreis, ins Land Hessen, gelegentlich bundesweit nach außen beför-­dert.

Vielerorts mit äußerst posiDver Resonanz bei Schulleitungen, Bildungsplanern

und Ministerien.

Auf dem Weg sich und die Schule neu zu orienDeren, hat er sich stets im Austausch

mit Menschen befunden. Entscheidungen dann lange und sorgfälDg abgewogen.

Wenn er sich aber dann für eine besDmmte Entwicklung oder einen Prozess ent-­schieden

haZe (was ihm manchmal aufgrund seiner Sorgfalt schwer gefallen ist),

verfolgte er diese Zielsetzungen systemaDsch im Team, bezog er alle Beteiligten ein,

ging den eingeschlagenen Weg dann mit großem Nachdruck und großer Ausdauer.

Ihm sei deshalb nachzusehen, dass ihn seine Abschlussfeier bereits im Vorfeld so be-­schä6igt

hat, dass er an der letzten Sitzung der Geschä6sführung des Bildungsbei-­rats

während seiner Amtszeit nicht mehr teilnehmen konnte.

Leider verlieren wir mit ihm einen Mitstreiter im System Schule und natürlich auch

in der Bildungslandscha6, der mit sehr viel Herzblut agierte, stets über den eigenen

Tellerrand der Schule hinaus dachte, entwickelte und v.a. auch immer tatkrä6ig

handelte!

Ihm und seiner Frau MarDna, die ihm offensichtlich immer sehr große berufliche

Freiräume zugestanden hat, alles Gute für die nächste Etappe, viele kreaDve Ideen

und immer Zeit für das Wesentliche!

Weiterstadt, 19.01.2020

Knut Hahn, Schulleiter

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Heike Hofmann

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Lehrerinnen und Lehrer,

liebe Eltern der Schloss-­‐Schule in Gräfenhausen,

nach fast 14 Jahren verlässt Gerhard Kra6 als Schulleiter die

Schloss-­‐Schule in Gräfenhausen in den verdienten Ruhe-­stand.

Dies stellt eine Zäsur dar.

Ich selbst habe Herrn Kra6 als sehr engagierten, sehr kompe-­tenten

und streitbaren Schulleiter kennengelernt, der stets die Weiterentwicklung

der Schloßschule nicht nur in beruflicher Hinsicht, sondern vor allem in konzepDo-­neller

Hinsicht im Blick hat.

Sein Engagement und seine bildungskonzepDonelle Arbeit reicht jedoch weit über

die Schloss-­‐Schule hinaus und hat Maßstäbe gesetzt.

Gemeinsam mit weiteren Verantwortlichen, dem Bildungsbeirat der Stadt Weiter-­stadt,

dem Landkreis und Dank der ganzen Schulgemeinde ist die Schloss-­‐Schule

Gräfenhausen als eine der ersten, teilgebundenen rhythmischen Ganztagsschule

Modellschule und Vorbild für viele andere Schulen.

In der Schloss-­‐Schule als teilgebundene Ganztagsschule, die auch meine beiden Kin-­der

besucht haben und die ich auch weiterhin als Fördervereinsmitglied unterstütze,

gibt es mehr Zeit für gemeinsame KommunikaDon und KooperaDon, genug Zeit zum

Lernen aber auch für Spiel und Freizeit etwa in den AGs.

Ich bin mir sicher: Die Schulgemeinde der Schloss-­‐Schule Gräfenhausen und viele,

die in den letzten Jahren mit Herrn Kra6 zusammengearbeitet haben, sind ihm für

seine Arbeit sehr dankbar.

Ich werde den bildungspoliDschen und konzepDonellen Austausch mit ihm sehr

vermissen.

Ich freue mich allerdings auf jede weitere Begegnung mit ihm und wünsche ihm für

den neuen LebensabschniZ alles erdenkliche Gute, vor allem Gesundheit und sehr

viel Lebensfreude bei all den Dingen, die noch vor ihm liegen.

Herzliche Grüße

Ihre

Große

Januar 2020

Heike Hofmann, MdL

LandtagsvizepräsidenDn

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Anissa Kharrat

Lieber Herr Kra6,

das, was ich an Ihnen bewundere und schätze, ist, dass Sie aus jedem Men-­schen

das „Gute und das Beste“ rausholen möchten.

Ich danke Ihnen für jede Unterstützung.

Ich habe gerne mit Ihnen gearbeitet.

Meine Kinder und ich werden Sie vermissen.

Liebe Grüße

Anissa Kharrat

Große

Januar 2020

ChrisSna Kleine

Aus der freitags-­‐mail nr 196 -­‐ seiner vorletzten,

Rubrik „Frau Kleine sagt“: Das ist ja wohl das

Letzte!

Nee, schadiger, es ist eher das letzte Mal, Dinge zu

erleben, die man nie so wirklich gutheißen wollte,

aber sie innerlich dann doch ganz knorke fand.

Wie zum Beispiel, dass jemand das Wort "knorke"

mal freiwillig benutzt hat.

Was war für uns manchmal 'das Letzte', das, ge-­schähe

es danach nicht mehr, als letztes Mal aber

plötzlich mit einem Heiligenschein, einem Mäntel-­chen

aus Glanz und Gloria umhangen wird?

Die RedakDon hat zwar sowohl Kosten als auch jegliche Mühen gescheut, aber

trotzdem viel herausgefunden. Die Leute -­‐ Menschen wie du und die -­‐ haben der

RedakDon ihr blutendes, wehmüDges Herz geöffnet und geplaudert: was war es, das

wir nie vermissten und nun doch vermissen könnten?

-­‐ Socken in Sandalen im Sommer.

All Dme classic und leider unvermeidlich, sei es uff de Gass, in der Schule oder gar

Richtung Strand. Hören wir da einen Stoßseufzer, ein Raunen im Hintergrund, das

durch die Menge geht, ein leichtes Erschauern, als sich die Erinnerung an den An-­blick

von Socken in Sandalen im Sommer vor dem inneren Auge formt, dieses sich

leider von ebendiesem Bildnis nicht abwenden kann? Ja! Es ist eine modische Drei-­sDgkeit

und besDcht durch eine auf großem Fuß [haha] entleerte Sinnha6igkeit.

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Trotzdem hat der Anblick etwas vertrautes, fast heimeliges gar [schauer]. So ganz

verbieten würden wir es also doch nicht -­‐ sondern für einen letzten Anblick in Kauf

nehmen, dass unser inneres Auge um ein Haar erblindet.

-­‐ eine Kaffeemaschine, die selber den Kaffee mahlt und dafür ständig gelobt wird.

Das ist eine tolle Art der Kaffeemaschine, keine Frage. Aber muss man wie stolze El-­tern

ständig auf den schon von allein sichtbaren Vorteilen herumhacken? Alle Gäste

dorthin führen, um mit einer Hand auf der Maschine wie auf dem Kopf des eigenen

Kindes stolz über dessen Errungenscha6en in Sachen (hier:) Modernität zu philoso-­phieren?

Nein, das muss man nicht. Aber es kann ein bisschen rührend sein.

-­‐ ein SchreibSsch, der nicht ex-­‐, sondern implodiert, weil er wie ein perfekt ge-­sprengtes

Hochhaus eines Tages wegen Überlastung in sich selbst zusammen fal-­len

wird.

Vielleicht ärgert man sich, wenn dann ein besDmmtes dringliches Papier gesucht

werden muss ("Frau Wurst, Moment, wo habe ich nur Ihren Antrag auf Reduzierung

der LärmbeläsDgung während der Pausenzeiten, hier könnte er sein...") oder findet

die Person nicht, mit der man sprechen will, da sie sich hinter dem Papierberg ver-­steckt

(vielleicht auch aus gutem Grund). Da hat so wirklich eigentlich nur ein Ord-­nungsfan

was dagegen und mal ganz ehrlich: echte Ordnungsfans kennen wir doch

gar nicht.

-­‐ blöde selbstgemachte Plakate im Flur. Die finden ja nur die Besucher interessant.

Denken wir! Und stehen dann selbst fast staunend davor und glotzen.

-­‐ wirr vorgetragene, verworren, schnoddrig hingeworfene Gedankengänge in jegli-­chen

Lebenslagen durch einen hippiesken Erzähler .

Mag anfangs verwirren, ist aber wie ein roter Faden, an dem man lang genug zieht,

irgendwas kommt dann doch bei rum und seien es amüsierte innere Lacher, plötzli-­ches

Hellwachsein in einer Konferenz mit großem Aha-­‐Effekt, der Sauerstoff zurück

ins Hirn treibt, denn endlich versteht man, worauf der Vortragende hinauswill, oder

eine recht interessante 'out-­‐of-­‐body experience', da man vor Langeweile abzunip-­peln

droht. Mit einem Augenzwinkern betrachtet eigentlich immer der beste Teil

jeglicher KonversaDon -­‐ zumindest ab dann, wenn der Zuhörer versteht: er muss gar

nicht verstehen. Nur mal zuhören.

-­‐ Bambus als der einzig wahre Rohstoff

Große

Januar 2020

Tja. Bambus, das Geschenk GoZes, dem Panda ohne Rücksicht auf sein Abendmahl

jäh aus den Pfoten gerissen, in Japan berühmte bambusgesäumte Wege abgeholzt

und nun dafür Betonmauern gepflanzt, all das nur, damit man selbst darauf herum-­klöppeln

kann. Doch halt. Wir übertreiben. Hart. Wie Bambus. Bambus ist nämlich

echt hart. Und Bambus ist so wachstumsfreudig, dass man ihn kompleZ konträr zu

den Sparzinsen betrachten kann, er wächst 100% nach. Ist relaDv gut für die Um-­welt,

da verwertbar. Bambus staZ PlasDk! Haben wir ja inzwischen auch verstanden

16


ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Große

Januar 2020

und wehren uns nicht mehr. Nehmen ihn an, verwenden ihn, lassen ihn nachwach-­sen.

Und das Schlimmste: würden ihn vermissen, wäre er weg.

Anmerkung: Traurigkeit über den Weggang realer Personen ausgeschlossen. Alles

fikSv.

Anke Knoblauch

Lieber Gerhard,

mit Kra6!, Empathie und Verstand , mit Kopf, Herz und Hand, immer das Wohl der

Kinder im Blick, hast du mit einem Team Gleichgesinnter eine Schule geleitet und

entwickelt, die „sich sehen lassen kann“. Chapeau!!

Viel Energie und Zeit hast du eingesetzt, Probleme gelöst, manchen Konflikt ausge-­tragen.

Das war nicht immer ganz einfach…, häZe es aber sein können und zwar mit

dem „Zauberspruch für alle Fälle“:

Ohne ZiZern, ohne Zagen

dreimal „Hokuspokus“ sagen,

dreimal mit dem Kopfe nicken,

dreimal um die Ecke blicken,

dreimal trocken runterschlucken,

dreimal mit der Nase zucken,

dreimal mit dem Fuße wippen,

dreimal mit dem Finger schnippen,

dreimal fest die Daumen drücken -­‐

diesmal soll mir alles glücken!

(von Ute Andresen) aus „ Gefunden“, Gedichte für die GS, Diesterweg

Kanntest du nicht, oder? Oder doch!? Hast ihn vielleicht gar manchmal angewen-­det???

Ach ja Gerhard, was ich dir noch sagen wollte: Ruhestand ist erstens anders und

zweitens als man denkt.

Dafür wünsche ich dir alles erdenklich Gute.

Anke

Scherzfrage

F:Warum können Schulleiter nicht schwimmen?

A:Weil sie allem auf den Grund gehen müssen.

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Cornelia Lehr

Große

Januar 2020

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Heidy Linne

Vergiss es nie

1.Vergiss es nie: Dass du lebst, war keine eigene Idee,

und dass du atmest, kein Entschluss von dir.

Vergiss es nie: Dass du lebst, war eines anderen Idee,

und dass du atmest, sein Geschenk an dich.

Refrain:

Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur,

ganz egal ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.

Du bist ein Gedanke GoZes, ein genialer noch dazu.

Du bist du… Das ist der Clou, ja der Clou: Ja, du bist du.

2.Vergiss es nie: Niemand denkt und fühlt und handelt so wie du,

und niemand lächelt so, wie du´s grad tust.

Vergiss es nie: Niemand sieht den Himmel ganz genau wie du,

und niemand hat je, was du weißt, gewusst.

Refrain

Große

3.Vergiss es nie: Dein Gesicht hat niemand sonst auf dieser Welt,

und solche Augen hast alleine du.

Vergiss es nie: Du bist reich, egal ob mit, ob ohne Geld,

denn du kannst leben! Niemand lebt wie du.

Januar 2020

Ich danke GoZ, dass Er uns die Möglichkeit gegeben hat, gemeinsame Ziele zu ver-­folgen.

Ich habe viel von Ihnen lernen können. Sie sind ein Chef und Freund gewe-­sen.

Immer mit einem offenen Ohr für alle Kollegen. Vielen Dank für alles, was Sie

uns während der Zusammenarbeit gegeben haben.

Genießen Sie jetzt die Freiheit, Ihre Zeit so zu gestalten, wie Sie möchten. Genießen

Sie Ihre Gesundheit und die Familie, die GoZ Ihnen gegeben hat, und zeigen sie,

dass Sie zurückgekehrt sind, um nicht mehr zu gehen. Herr Kra6: Ein Chef und

Freund. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg!

Heidy Linne

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Ralf Möller

hallo herr kraft, das permanente ignorieren der großschreibung

einiger wörter ist für mich ein zeichen für

fortschritt und das gehen neuer wege oder es vereinfacht

einfach nur die botschaft. In diesen sinne wünsche

ich sie wären dichter geworden…

Beste Grüße

Ralf Möller

Große

Januar 2020

Astrid Pons

Im Herbst 2008 nahm ich zum ersten Mal an einer Jahreshauptversammlung des

Fördervereins der Schloss-­‐Schule Gräfenhausen e.V. teil. Mein erstes Kind war gera-­de

eingeschult worden, das zweite besuchte den Kindergarten und das driZe war

bereits unterwegs. Ich wusste also, dass mir einige Jahre als Grundschul-­‐Mama be-­vorstehen

würden und ging aus Neugier zu dieser Versammlung. Mir war nämlich

nicht so richDg klar, was ein Förderverein eigentlich macht.

In den nächsten Jahren stellte ich fest: beim FöVe ist es eine TradiDon, dass alle

Teilnehmer, die per Zufall, aus Neugier, aus Versehen oder einfach nur aus Lange-­weile

zu einer Sitzung erschienen, sofort beschlagnahmt und dem Vorstand einver-­leibt

oder zumindest als Helfer in Form eines Kassenprüfers einkassiert werden. Lei-­der

gab und gibt es viel zu wenige Eltern, die sich dieser tollen ehrenamtlichen Ar-­beit

widmen und bis heute lautet das MoZo: wir brauchen Personal!

Das Ehrenamt im FöVe ist nicht allzu anstrengend und die Treffen finden in ent-­spannter

Atmosphäre drei-­‐ bis viermal jährlich in der Schloss-­‐Schule staZ. Was den

Zeitaufwand angeht, ist das also auch für eine in Teilzeit berufstäDge MuZer gut zu

schultern.

Lange Rede – kurzer Sinn – schon war ich engagiert und für die folgenden zwei Jahre

als Kassenprüfer dingfest gemacht. Als ich nach diesen 2 Jahren als Kassenprüfer auf

der Jahreshauptversammlung war um den Bericht abzugeben, wurden wieder Ämter

frei und so ging ich an diesem Abend als neue Schri6führerin nach Hause. Dieses

Hobby sollte mich die nächsten acht Jahre begleiten, noch ein weiteres Jahr als Bei-­sitzer

folgte. Ich kann an dieser Stelle allen interessierten und engagierten Eltern nur

raten: kommen Sie zum Schnuppern zu einer Vorstandssitzung oder der Jahres-­hauptversammlung.

Hier sitzen neZe Menschen in angenehmer Atmosphäre zu-­sammen,

jeder kann seine Begabungen ganz individuell einbringen. Ob als Ideenge-­ber,

Vernetzer, kreaDver Medien-­‐Kopf oder fleißiger Helfer bei einer schulischen

Veranstaltung!

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Große

Januar 2020

Sinn und Zweck des FöVe ist folgender: Spenden werden gesammelt – dies ge-­schieht

über Mitgliedsbeiträge und AkDonen wie das Schulfest oder den Sponsoren-­lauf,

der jedes Jahr am Kerb-­‐Samstag rund um die Kirche sta„indet. Diese Spenden

werden verwaltet und für wirklich sinnvolle Dinge ausgegeben: Bücher für die

Schulbücherei, Zuschüsse für die ersten Klassen, Spielgeräte auf dem Schulhof, Klet-­tergerüste

oder Sitzbänke. Hier sind zum Beispiel die tollen Fahrzeuge, Roller und

Spielgeräte für unsere bewegte MiZagspause hervorzuheben. Sie wurden und wer-­den

alle vom FöVe angescha~ und auch die Kosten für immer wieder benöDgte Er-­satzteile

werden übernommen. Kindliches Spiel, Bewegungsfreude und Motorik

werden gefördert – alle Kinder der Schloss-­‐Schule profiDeren davon!

Ein weiteres Highlight halten Sie als Sonder-­‐EdiDon in der Hand: unsere Schülerzei-­tung

‚EsszeZ‘, die seit 1995 mehrfach im Jahr erscheint. Die Kinder der RedakDon

können sich journalisDsch und kreaDv betäDgen. Das WichDgste ist natürlich, dass es

großen Spaß macht, im Team an der Entstehung der Zeitung mitzuarbeiten!

Nun ist seit Dezember 2019 Schluss für mich, da meine Kinder weiterführende Schu-­len

besuchen. Ich kann an dieser Stelle die Schloss-­‐Schule nur immer wieder loben:

die Gräfenhäuser Grundschüler werden dort ganz hervorragend auf den Übergang

und die weitere schulische Lau‡ahn vorbereitet. Ganz nebenbei werden sie durch

die teilweise eigenverantwortliche Strukturierung des Schul-­‐Alltages noch selbst-­ständig

und fit für‘s Leben gemacht. Über die 11 Jahre, ich ich als MuZer, als Ehren-­amtlerin

und zwischendurch auch noch als Mitarbeiterin die Entwicklung der

21


ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Schloss-­‐Schule begleiten dur6e, hat sich natürlich einiges getan. Viele Veränderun-­gen

und FortschriZe regelten den Schulalltag meiner Kinder immer wieder neu, und

rückblickend kann ich sagen, dass diese durchweg posiDv waren. Wir haben in Grä-­fenhausen

eine tolle Grundschule mit einem starken Team!

Wem wir diese neuen Wege und FortschriZe zu verdanken haben? Ja, ganz klar sehe

ich das so: 2006 wurde Gerhard Kra6 Schulleiter der Schloss-­‐Schule. Seine Persön-­lichkeit

und eigenwillige Art, die Fähigkeit ‚dranzubleiben‘ und seinen ‚Kopf durchzu-­setzen‘

prägten die letzten Jahre hier an unserer schönen Schule. Über die Zeit kann

man sagen: er hat sich nicht unterkriegen lassen und ist trotz steDg wachsender

Schülerzahl, einem Neubau, mehreren Umzügen ganzer Jahrgänge von der ‚alten

Schule‘ ins neue Gebäude und ständig wachsender Anforderungen an ihn und das

ganze Team immer seiner Linie treu geblieben. Auch hat er sich über die ganze

Dienstzeit hinweg ehrenamtlich im Vorstand des FöVe engagiert. Samstags eine

neue HüZe für Pausenspielgeräte au‡auen? Herr Kra6 war dabei! Kuchenverkauf

der Schule am Kerb-­‐Sonntag? Man konnte mit seiner Anwesenheit und Unterstüt-­zung

rechnen!

Er hat jede Menge tolle Ideen eingebracht und er sagt immer seine Meinung! Das

mag nicht Jedem gefallen, aber authenDsch und ehrlich zu sein, sich selbst treu zu

bleiben … das ist eine gute Sache. Aus Elternsicht kann ich ebenfalls bestäDgen: Herr

Kra6 ist noch dazu ein guter und beliebter Lehrer. Als Schulleiter, Bezugsperson und

Fachlehrer mochten ihn meine Kinder jedenfalls sehr und das sollte ja auch von Be-­deutung

sein. Die menschliche Seite ist trotz eines manchmal stressigen Schulallta-­ges

in der pädagogischen Arbeit sehr wichDg, und ich denke, er hinterlässt einen

großen Fußabdruck, den es auszufüllen gilt.

Lieber Herr Kra6,

der Vorstand und die Mitglieder des Fördervereins der Schloss-­‐Schule Gräfenhausen

e.V. werden Sie vermissen.

Es war eine tolle Zeit! Wir wünschen Ihnen alles erdenklich Gute für Ihren Ruhe-­stand.

Natürlich wäre es schön, wenn Sie die Schloss-­‐Schule ab und zu mal besuchen und

uns nicht ganz vergessen.

Astrid Pons

Große

Januar 2020

Tim Schöneberger

Sehr geehrter Herr Kra6,

auch fast fünf Jahre nach meinem Freiwilligen Sozialen Jahr an der Schloss-­‐Schule

bin ich Ihnen noch immer unglaublich dankbar. Sie haben es mir ermöglicht, ein Jahr

lang tolle und wichDge Erfahrungen fürs Leben zu sammeln.

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Große

Januar 2020

Ich haZe jeden Tag Spaß an der Arbeit mit Ihnen, den Kindern, dem Kollegium und

allen anderen Mitarbeitern. Dabei haZen Sie stets neue, spannende Aufgaben parat

und mir damit die Möglichkeit gegeben, mich einzubringen – das ist bei den meisten

anderen FSJ-­‐Stellen sicherlich nicht in diesem Maße möglich bzw. gewünscht.

Außerdem haZen Sie es mir ermöglicht, einen Jahrgang auf seiner Klassenfahrt als

Betreuer zu begleiten, was auch nicht selbstverständlich ist. Generell war es unter

anderem mit dem Einzug in das neue Gebäude ein sehr bewegendes Jahr, an das ich

noch immer o6 und gerne zurückdenke.

Genießen Sie die Zeit in Ihrem neuen LebensabschniZ!

Ihr Tim Schöneberger (FSJler 2014/15)

Werner Scholz

Was ich über Gerhard KraT immer schon mal sagen wollte

Wo bin ich Gerhard Kra6 begegnet?

Im Fachlichen

In der Fortbildung

In der GEW und

persönlich

Deshalb verbindet mich mit Gerhard vieles. Ein paar Punkte will ich hervorheben.

‣ Gerhard Kra6 ist ein Kollege, der die Entwicklung, Gleichbehandlung und För-­derung

aller Kinder in den MiZelpunkt seines pädagogischen Handelns gestellt hat.

Dabei war er Suchender, Lernender und Akteur zugleich.

‣ Die Grundschule ist für ihn kein abgeschlossenes System, sondern Teil des le-­bendigen

Gemeinwesens, in dem die Schülerinnen und Schüler leben.

‣ Ihm war klar, dass er Kollege in der Schule ist, ohne seine Vorgesetztenrolle zu

leugnen. Kollegialität ist ein Grundpfeiler seines Handelns.

‣ Das führte dazu, dass er zwar loyal gegenüber der Bildungsverwaltung war,

aber, wenn es um „seine Schule“ und deren Entwicklung ging, stand für ihn fachlich

begründete Verantwortung vor Anpassung, was vom heuDgen Ministerium selten

respekDert wird.

‣ Gerhard vertriZ in der GEW nicht nur die spezifischen Anliegen von Schulleitun-­gen,

er vertriZ immer auch die Lehrerinnen und Lehrer, weil er das Schulsystem als

Ganzes sieht. Das macht er nicht verbissen; mit ihm eigenen lockeren Äußerungen

nimmt er andere mit.

Werner Scholz

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Dr. Walter Schnitzspan

Der ideale Schulleiter

Konflikvähig sollte er sein

Er entscheidet nie allein,

Alle Betroffenen werden gehört

So bleibt der Schulfrieden ungestört.

Hat die Fähigkeit zur KooperaDon

Führt Gespräche stets im rechten Ton;

Ist menschlich, drückt sich dennoch nicht

Um seine Vorgesetztenpflicht.

Ist selbstverständlich visionär,

Beurteilt kompetent und fair;

Ist fürsorglich und transparent

Und allerorten stets präsent.

Mit mikropoliDscher Kompetenz

Und mit allen Gremien im Konsens

Wird Qualität ganz großgeschrieben,

Entscheidungsfähig vorangetrieben.

Er moDviert mit LeichDgkeit

Das Kollegium zur Mitarbeit

An jedem größeren Projekt

Das er mal wieder ausgeheckt.

Respekt und hohe Akzeptanz-­‐

Das ist vom Schloss-­‐Geist die Bilanz!

Sagt mal wo kommt der denn her?

Aus Erzhausen – biZe sehr -­‐

Und macht das mit viel Leidenscha6?

Natürlich unser Gerhard KraT!

Witz

Große

Januar 2020

Dr. Walter Schnitzspan, Kommunales Kompetezzentrum für BildungsinnovaAon.

„Herr Direktor, darf ich heute früher nach Hause gehen?“ „Warum?“ „Ich muss mei-­ner

Frau beim Frühjahrsputz helfen.“ „Kommt gar nicht in Frage!“ „Danke Herr Di-­rektor,

ich wusste, Sie lassen mich nicht im SDch.“

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Guido Seelmann-­‐Eggebert

Lieber Gerhard,

Zu deinem "Unruhestand" möchte ich Dir im Namen

des Ganztagsschulverbandes recht herzlich gratulieren.

Du hast gemeinsam mit deinen Kolleg*innen an deiner

Schule ein erstaunliches und zielführendes Konzept

entwickelt, das weit über die Region von Darmstadt-­‐

Dieburg einen großen Bekanntheitsgrad erlangt hat.

Für dieses Engagement möchten wir Dir danken und dir

auch weiterhin ein kämpferisches Entwickeln von Konzepten wünschen. Aber du

sollst natürlich den Ruhestand auch genießen mit deinen Lieben. Sicher wird

Schloss-­‐Schule mal in Gerhard-­‐Kra6-­‐Schule umbenannt.

Guido Seelmann-­‐Eggebert, Landesvorsitzender des Ganztagsschulverbandes

Gunilda Wörner

Lieber Gerhard,

von 2001-­‐2004 waren wir beide im Leitungsteam des Fördervereins „Grundschule

Astrid-­‐Lindgren“ e.V. in Darmstadt-­‐Arheilgen. Ich erinnere mich gern an drei interes-­sante

Jahre zurück, in denen Au‡auarbeit gefragt war, denn zu den bekannten Auf-­gaben

wie die Ergänzung des schulischen Angebots für die Kinder kam die Organisa-­‐

Don einer Betreuungseinrichtung, die der Förderverein in privater Trägerscha6 ü-­bernommen

haZe, dazu.

Nun haZen wir so etwas wie ein Unternehmen zu führen mit Verantwortung für die

eingenommenen Gelder, mit Bewerbungsgesprächen, mit der gerechten Vergabe

von Betreuungsplätzen, mit der Auslegung der strengen Hygienevorschri6en für das

Personal beim MiZagsDsch und einer ganzen Menge mehr… Ich sehe uns noch ein

eigenes Auswahlverfahren für die Einstellungen des Betreuungspersonals entwi-­ckeln

– es hat funkDoniert.

Mit viel Engagement sind wir die Sache angegangen, wohl aus der Überzeugung he-­raus,

dass Schule sich öffnen muss, um ihren pädagogischen Au6rag in der heuDgen

Zeit zu erfüllen. An dieser Stelle möchte ich herzlich danken für eine konstrukDve,

verständnisvolle und lockere Zusammenarbeit.

Für den neuen LebensabschniZ, der jetzt kommt, gibt es viele gute Wünsche, viel-­leicht

passt der eine oder andere:

EINFACH LEBEN -­‐ DAS GLÜCK ERKENNEN – GENIEßEN WAS MAN HAT – LOSLASSEN

KÖNNEN – SEINE STÄRKEN SPÜREN – ZEIT, EIN WUNDERBARES GESCHENK

Mit besten Grüßen, Gunni

Große

Januar 2020

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Der Schulleiter

Es war einmal ein Lehrer namens Herr La6. Er haZe eine 4. Klasse zu unterrichten.

Als am 16 .Juli 1986 Schulschluss war, ging Herr La6 ins Lehrerzimmer, als plötzlich

der Schulleiter kam und sagte: „Herr La6, Sie sind jetzt der neue Schulleiter!“. Bevor

Herr La6 etwas sagen konnte, war der damalige Schulleiter schon gegangen. Herr

La6 ging in das Lehrerzimmer und verkündete die Neuigkeit. Die anderen Lehrer

sagten, sie wussten es schon und wollten es ihm erst heute sagen. Sie sagten: „Ihr

neues Büro ist gleich um die Ecke!“. Er sagte „Danke!“ und ging in sein neues Büro.

Am nächsten Tag ging Herr La6 in seine Klasse und erklärte, dass er der neue Schul-­leiter

ist. Seine Klasse gratulierte ihm und wünschte ihm viel Glück in seinem neuen

Job. Das schmeichelte ihm so sehr, dass er den Test im Fach Deutsch ausfallen ließ.

Er freute sich und die Klasse freute sich.

Nach Schulschluss ging er in das Lehrerzimmer anstaZ in sein Büro und sagte zu den

Lehrern, dass die Schule jeden Tag um 11:20 Uhr vorbei sei. Nachdem er dies gesagt

haZe, ging er in sein Büro und überlegte, wann der nächste Elternabend sein sollte.

Er kam zu einer guten Entscheidung.

Zwei Wochen später ging er mit seiner Klasse auf Klassenfahrt und haZe sehr viel

Spaß mit seinen Schülern und vergaß dieses Erlebnis nicht. Als er wieder zurückkam,

sagte er den anderen Lehrern: „Ich liebe meinen Job!“.

Doch dann merkte er, dass er auch noch arbeiten und Zeugnisse vergeben muss.

Dass ein Job nicht immer leicht, sondern o6 anstrengend ist. Am nächsten Tag ging

er in sein Büro und guckte auf seinen Terminkalender. Er sah, dass morgen die

Zeugnisse vergeben werden. Er saß den ganzen Tag in seinem Büro und schrieb die

Zeugnisse seiner Schüler. Als er ferDg war, ging er nach Hause. Am nächsten Tag ver-­teilte

er die Zeugnisse. Dann waren Ferien. 14 Jahre später ging Herr La6 in Rente.

Scherzfragen

Kinder

KrisAan Bach, 4a

F:Warum öffnet ein Schulleiter immer das Fenster, wenn er ins Büro reinkommt?

A:Weil es sehr gesund ist mit offenen Fenster zu schlafen.

Januar 2020

F: Wie nennt man einen Schulleiter, der ein Tor direkt geschossen hat?

A: Direktor!

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Herr KraTs Rente

Einen Tag, nachdem Herr Kra6 die Schule verlassen haZe, wachte er um 6:45 Uhr

auf und zog sich schnell an. Er sauste mit seinem Fahrrad um die Ecke und sDeß fast

mit dem Musiklehrer Herr Wiesner zusammen. Herr Wiesner verwundert: „Na,

schon so früh auf den Beinen?“ Herr Kra6 meinte: „Tut mir leid, ich muss leider

schnell weiter!“ Herr Wiesner verdutzt: „Wohin denn?“ Doch das hörte Herr Kra6

schon gar nicht mehr.

Und auch Herr Wiesner dachte nicht mehr darüber nach, denn er war schon spät

dran und wollte noch etwas für seine Klasse vorbereiten. Er wollte nämlich gerade

seine Klasse abholen, um dann mit ihnen am Steinrodsee zu picknicken.

Eine Viertelstunde später saß die ganze Klasse auf ihren Fahrrädern, unterwegs zum

Steinrodsee. Es gab viele Leckereien und die Kinder stürzten sich auf das Buffet. Auf

einmal hörten sie lautes Gepfeife. Die Kinder schauten sich um -­‐ da kam auf einmal

Herr Kra6 pfeifend mit seinem Fahrrad um die Ecke gebogen auf dem Weg zur Schu-­le!

Herr Kra6 bemerkte sie fast gar nicht und fuhr weiter, doch die Kinder sprangen auf,

weil sie fragen wollten, warum er zur Schule fuhr. Lara schrie: „Herr Kra6 weiß doch

noch gar nichts von unserem neuen Teich für die für die Poolparty bei der Ab-­schiedsfeier!

Kommt, wir müssen ihn warnen!“. Die ganze Klasse rannte los.

Herr Wiesner schrie verzweifelt: „Wartet, was ist mit unserem Picknick?“ Denn noch

niemand wusste von dem Teich außer den Kindern der Klasse 4a -­‐ noch nicht mal

Herr Wiesner, der Klassenlehrer wusste was davon.

Die Kinder hörten ihn schon gar nicht mehr, denn die meisten waren schon um die

nächste Ecke verschwunden. Als Herr Wiesner ein paar Minuten später ankam, la-­gen

alle klitschnass im Wasser. Und Lara fragte Herr Kra6, warum er auf dem Weg

zur Schule war. Er antwortete: „Achsoooooo, ich binnnnnn jaaaaa gesterrrrn

schoooon innnn Rennnnte gegangeeeeeeen!“.

Witz

Kinder

Januar 2020

Luna Breuksch , Jil Körner 4a

„Zieh dich endlich an, sonst kommst du zu spät zur Schule.“ „Ich will aber nicht! Die

Schüler hassen mich, der Hausmeister mag mich nicht leiden und der Busfahrer

kann mich nicht ausstehen.“ „Jetzt reiß dich zusammen. Du bist jetzt schon 62 Jahre

alt, und der Direktor. Du musst jetzt in die Schule!!!“

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Ein Brief an Herrn KraT

Lieber Herr Kra6,

Kinder

Januar 2020

wir schreiben Ihnen heute auf diesem Wege und hoffen, diese Zeilen erreichen Sie.

Ich (Ema) erinnere mich wie wir das erste Mal mit Ihnen Sport haZen. Wir haben

etwas sehr Cooles gespielt. Es gab drei Teams, drei MaZen und jede Menge Spiel-­karten

vor den MaZen. Wir mussten zu den Karten rennen und zwei ziehen. Wenn

es zwei gleiche waren, haZe man einen Punkt. Ich werde diese coolen Sachen sehr

vermissen.

Es ist schade, dass Sie nicht länger unser Schuldirektor bleiben können. Als ich (Lara)

Sie zum ersten Mal gesehen haZe, dachte ich mir: ,,Das ist besDmmt ein sehr neZer

und lusDger Schuldirektor!“. Und wir beide wollen uns mit diesen Worten ganz herz-­lich

bedanken, dass Sie uns auch noch 4 Jahre lang unterstützt haben. Wir denken,

nicht nur wir werden Sie vermissen, sondern die ganze Schule.

Und immer, wenn sie in unsere Klasse kommen, finden wir und auch die Frau Erler

es sehr witzig, weil sie meistens im falschen Moment kommen, denn wir haben da

meistens Klassenrat. Die Schwester von Ema findet es auch sehr traurig, dass sie ge-­hen

weil sie immer mal wieder Sport mit ihnen hat . Sie kann es sich gar nicht vor-­stellen,

dass Sie gehen.

Haben sie herzlichen Dank dafür, dass Sie die wichDgen Jahre unseres Lebens auf Ih-­re

persönliche Art und Weise geprägt haben. Durch Sie hat die Schule sogar mehr

Spaß gemacht! Es ist traurig, dass sie die Schule verlassen müssen. Zum Abschied

möchten wir Ihnen Danke sagen. Sie sind immer ein toller Schuldirektor für uns ge-­wesen.

Und zum Abschluss wünschen wir Ihnen alles Gute für die Zukun6.

Ema Donlic, Lara Yalcin, 4a

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Von einem, der ziemlich oT bei Herrn KraT saß

Ich war in der Grundschule ein ziemlich wilder

Kerl, haZe o6 Streit mit anderen Kindern und

war deswegen o6 bei Herrn Kra6. Manchmal

wurde ich hingeschickt, manchmal bin ich auch

selber zu ihm gegangen. Wenn ich geschickt

wurde, dachte ich o6 „Schon wieder zu Herrn

Kra6. Was wird jetzt passieren?“ Natürlich gab es

Ärger, aber nicht so viel.

Wenn ich Streit haZe, habe ich ihm davon erzählt

und dann haben wir darüber geredet. O6 war

auch der dabei, mit dem ich Streit haZe. Jeder

haZe dann seine eigene Version davon, was pas-­siert

ist. Wenn wir ferDg waren, war ich erleich-­tert

und dann war o6 schon Pausenende. Dann

bin ich zu meinen Freunden gegangen und habe

ihnen erzählt, was Herr Kra6 gesagt hat und ob

ich was abschreiben oder ich abgeholt werden

muss. Das Abholen war, als ich in der Bücherei

rumgesprungen bin, also nur einmal. Wenn ich

Hilfe brauchte, bin ich auch von alleine zu ihm

gegangen. Zum Beispiel, wenn mich jemand ge-­schubst

hat.

Ich mag Herrn Kra6, weil er ziemlich neZ ist.

Man kann mit ihm gut Streit schlichten und re-­den.

Manchmal wünsche ich, ich wäre noch an der

Schloss-­‐Schule. Die Pausen sind länger, der Un-­terricht

ist kürzer, die Schule kleiner, hier kenne

ich mehr Kinder. Ich finde es an der Schloss-­‐Schule generell cool. An der Hessen-­wald-­‐Schule

ist die Bücherei ganz toll. Einige Lehrer sind auch cool. Am besten

finde ich Herrn Nicolai aus Australien, aber der geht leider bald wieder zurück.

Jonah Fernandez, 5a Hessenwaldschule

Danke, dass du für deinen Beitrag extra noch mal in die Schloss-­‐Schule gekommen bist, Jonah!

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Kinder

Januar 2020


ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Interview mit Herrn KraT

Wann haben sie angefangen an der Schloss-­‐

Schule Direktor zu sein?

Ich kann mich noch genau daran erinnern

das war im Februar 2006.

Was machen sie wenn sie in Rente gegan-­gen

sind?

Ich habe noch keinen kompleZen Plan. Aber

dem Förderverein habe ich zugesagt, im

Vorstand etwas mitzuhelfen.

Müssen oder wollen sie in Rente gehen?

Es war meine Entscheidung, es macht mir

auch immer noch viel Spaß.

Kinder

Januar 2020

Was ist das Beste an der Schule für sie?

Ich bin richDg stolz darauf dass die Schule für

alle Kinder bis 14:30 einen spannenden Tag bekommen.

Hajen sie vor dem Beruf als Schulleiter auch schon einen Job oder einen anderen

Beruf?

Im Weltladen Darmstadt habe ich für zwei Jahre gearbeitet. In dem Laden werden

Produkte wie Kaffee oder Kleider aus selbsthilfe-­‐projekten aus Entwicklungsländern

verkau6.

Luna Breuksch, Larissa Coutandin, Jil Körner 4a

Interview mit der Frau von Herrn KraT

Hallo Frau Gaul, Sie sind die Ehefrau unseres Schulleiters Herr Kra6, der im Januar zu

arbeiten ausört und die Schule verlässt.

Wie ist es eigentlich, mit einem Schuleiter verheiratet zu sein?

Ich kann sagen, das ist interessant und echt abwechslungsreich. Es ist schön,

so ein bisschen mitzukriegen, was in der Schule läu6: die lange MiZagspause,

die vielen Wahlmöglichkeiten, Kurse, Feste, Baumaßnahmen, HospitaDonen...

Nervt es Sie manchmal, wenn Sie zusammen unterwegs sind und immer Ihr

Mann als Schulleiter angesprochen wird?

Ich freue mich immer, wenn ich mit Gerhard in Gräfenhausen unterwegs bin

und von vielen Seiten ein „Hallo, Herr Kra6“ ertönt. Das kommt ganz o6 von

Kindern aus der Schlossschule, aber auch von Eltern und sogar Großeltern.

Manchmal werden daraus auch kleinere und größere Gespräche…

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Kinder

Januar 2020

Haben Sie auch noch ein Privatleben?

Oh weh -­‐ egal, ob bei uns ein Ausflug in den Odenwald oder der Besuch des

Weihnachtsmarkts ansteht – immer wird von Gerhard die Gelegenheit genutzt

und noch was für die Schule geregelt oder abgecheckt. Es kann sein, wir müs-­sen

ganz schnell noch eine Jugendherberge am Rande der Route anschauen,

weil die für die nächste Klassenfahrt infrage kommt. Oder er tri~ sich am

Weihnachtsmarkt noch mit jemandem, um die letzten Fragen für den pädago-­gischen

Tag zu klären. Da habe ich schon manchmal ganz schön lange warten

müssen.

Einmal, ich kann mich noch erinnern, hat der Hausmeister der Schule an einem

Sonntagabend bei uns zuhause angerufen. Er meinte, es seien Bäume auf den

Schulhof gestürzt. Vielleicht müsste die Schule am nächsten Tag ausfallen. Herr

Kra6 war bereits unterwegs zu einer Fortbildung und ich musste erstmal se-­hen,

wie ich ihn schnell erreiche.

Manchmal gibt es auch was für mich zu tun: Mal ist Post zum Staatlichen

Schulamt zu bringen oder abzuholen, mal eine Schwarzwälder Kirschtorte in

der Schule abzugeben. Und: ich musste auch am Braunshardter Weihnachts-­markt

beim Eisstockschießen in der Mannscha6 der Schloss-­‐Schule aushelfen.

Wie wird das wohl, wenn er jetzt nicht mehr jeden Tag in die Schule geht?

Das alles wird mir besDmmt manchmal fehlen, wenn Gerhard nicht mehr zur

Schlossschule geht.

Au#au der Pausenhü.e 2013

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Kinder

Januar 2020

Schulquiz

1. Was ist Herrn Kra6s Lieblingsgetränk?

2. Wann wurde der Holzpavillon gebaut? (Tipp: schaut auf die Homepage)

3. Wann gab es die erste EssZeZ?

4. Wie viele Kinder gibt es an der Schule?

5. Welche Raumnummer hat der PC/Musikraum?

6. Welche zwei Farben haben die Kopsörer im PC-­‐Raum?

7. Aus welchem Material besteht Herrn Kra6s Fahrrad?

8. Wie viele Computer gibt es im PC-­‐Raum?

9. Was ist Herrn Kra6s Lieblingsbuch?

10. Wie viele Säulen gibt es an der Jungen und Mädchen ToileZe?

Jil Körner(4a) Dina Nasaruk (4b)

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Wo ist Herr KraT?

In einer kalten Winternacht war Herr Kra6 auf dem Schulhof. Er sah einen dunklen

SchaZen an sich vorbei huschen. Doch da war ein Geräusch kurz darauf rannte Herr

Kra6 wieder in sein Büro. Da kam der SchaZen zurück. Eine kalte dunkle Hand pack-­te

ihn und zog ihn in eine geheime Welt. 5 Minuten später erholte er sich wieder

von seinem Schock und rappelte sich wieder auf. Doch was sah er da tausende Ak-­tenberge

und der Computer quoll über vor E-­‐Mails. Da war ein großes Gespenst es

sagte zu ihm sorDere alles in 60 Minuten dann kommst du aus diesem Albtraum

raus. Aber das ist doch unmöglich. Ich weiß und genau deswegen wirst du hier blei-­ben!

Aber da erschien der SchaZen wieder er berührte die Stapel. Kurz darauf war

alles verschwunden und Herr Kra6 fand sich zu Hause in seinem BeZ wieder.

Herr KraT als Kind

Kinder

Januar 2020

Phil Tjarks 4b,Janek Lüßmann 4b

Wir Kinder kennen Herrn Kra6 nur als Erwachsenen, aber stellt euch mal vor, wie er

als Kind war. Also besDmmt war er so einer, der die Lehrer nur so mit Fragen gelö-­chert

hat, der ein Klassenclown war, der jeden zum Lachen gebracht hat. Der aber

auch einem Streiche gespielt hat, über die Kinder gelacht haben aber Lehrer wütend

wurden.

Vielleicht wollte Herr Kra6 gar nicht Lehrer und dann Direktor werden, sondern Pilot

oder Zoodirektor. Wie lusDg wäre es, wenn er derjenige war, der seiner Lehrerin ein

Furzkissen auf den Stuhl geschmuggelt hat... BesDmmt war er nicht gerade der, der

sDll an seinem Platz saß, sondern nur so mit seinem Nachbarn geschwätzt hat.

Elias Wöhl, 4b

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Gijerrätsel

Finde die 13 versteckten Wörter. Es geht um Herrn Kra6!

Kinder

Januar 2020

Zu suchende Wörter:

Gerhard, Wollsocken, Büro, Schulleiter, Sportlehrer, Bambusfahrrad, Holzbrille, Feb-­ruar,

Sonderausgabe, NeZ, Witzig, PC-­‐Lehrer und Becher

Lara Yalcin, Ema Donlic 4a

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ESSZETT-­‐Sonderausgabe für Gerhard Kra6

Auflösung Schulquiz

1. Schloss-­‐Geist (Schnaps aus Mirabellen vom

Schulhof); 2. 2014; 3. Mai 1995; 4. 264; 5.

23-­‐03-­‐004-­‐009.008; 6. lila und grün; 7. aus Bam-­bus;

8. 24; 9. Vom kleinen Maulwurf, der wissen

wollte der wissen wollte wer ihm auf den Kopf

gemacht hat. 10. An jeder ToileZe 4

Kinder

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Klassen

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Klassen

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Klassen

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Klassen

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Klassen

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