Tuxer Prattinge, Ausgabe Weihnachten 2019

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Inhalt:

Editoral .................................... Seite 2

Gemeinde ................................ Seite 3

Tourismusverband ................. Seite 13

Pfarre ..................................... Seite 18

Schulen / Kindergarten .......... Seite 25

Vereine .................................. Seite 30

Diverses ................................. Seite 34

Seinerzeit ............................... Seite 43

Impressum ............................. Seite 40

Redaktionsschluss für Frühjahrsausgabe:

16.03.2020

Liebe Leserin, lieber Leser!

In der Weihnachtsausgabe liegen wie jedes Jahr wieder 2 Zahlscheine bei: einmal für den Tuxer Vorsorgefonds und

einmal der Druckkostenbeitrag für die Tuxer Prattinge. Der Jahresbericht des Vorsorgefonds ist unter „Diverses“

abgedruckt und zeigt die Wichtigkeit dieser Einrichtung. Wenn eine Familie Hilfe braucht – der Tuxer Vorsorgefonds

ist da und hilft.

Allen, die einen Druckkostenbeitrag für die Prattinge einzahlen, darf ich schon jetzt Vielen Dank dafür sagen. Wir

sehen diese Unterstützung als Anerkennung für unsere Arbeit. An dieser Stelle möchte ich allen Helferinnen und

Helfern danken, die im vergangenen Jahr mitgeholfen haben, dass die Tuxer Prattinge in dieser Art erscheinen kann.

Es gibt viele Personen, die hier einen Beitrag leisten – Danke dafür.

Eine Information noch für alle Eltern, die Kinder in der Volks- oder Mittelschule in Tux haben: die Ferien um

Pfingsten werden aller Voraussicht nach in diesem Schuljahr zum letzten Mal möglich sein. Durch die Einführung

der generellen Herbstferien ab dem kommenden Schuljahr 2020/21 werden durch die Bildungsdirektion Tirol keine

autonomen Ferien mit früherem Schulbeginn (kürzere Sommerferien) mehr genehmigt. Dies ist der derzeitige Stand

an Informationen in diesem Zusammenhang. Ich denke allerdings, dass hier unter Umständen noch nicht das letzte

Wort gesprochen ist, da auch andere Tiroler Schulstandorte wie z.B. St. Anton am Arlberg ähnliche Ferienregelungen

wie Tux hatten und sehr gut damit gefahren sind. Hier zeigt auch die Erfahrung, dass Eltern viel bewegen

können, wenn sie hier direkt aktiv werden und ihren Standpunkt den Entscheidungsträgern im Land mitteilen und

geschlossen auftreten.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute für das Neue Jahr

2020.

Herzlichst, Ihr

Hannes Schuster

Seite 2


Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Gemeinde Tux

Liebe Tuxerinnen! Liebe Tuxer!

Am Ende eines Jahres macht

man gerne einen Abgleich,

ob die gesteckten Ziele auch

erreicht wurden. Heuer kann ich mit

einem gewissen Stolz sagen, dass

alle geplanten Projekte realisiert

wurden. Das Jahr 2019 war sehr turbulent

und gleichzeitig auch sehr

spannend. Für mich selbst werde ich

2019 in der Rückschau immer mit

dem neuen Kindergarten und dem

neuen Auenweg in Hintertux in Verbindung

bringen.

Das zu Ende gehende Jahr war aber

auch im zwischenmenschlichen Bereich

ein sehr erfülltes. In vielfältigen

Aktivitäten hat sich gezeigt, dass

wir eine äußerst lebendige Gemeinde

sind. Ob in der Pfarre, in

den Vereinen oder auch an vielen anderen

Stellen in der Gemeinde, Orte

zum regelmäßigen Zusammenkommen

sind wichtig. Ich bin glücklich,

dass so viele Tuxerinnen und Tuxer

Freude daran haben, sich einzubringen

um so einen Austausch entstehen

zu lassen.

Wie wird aus einer Gemeinde mit

vielen unterschiedlichen Menschen

eine Gemeinschaft? Ich denke dazu

braucht es Bürgerinnen und Bürger

mit zwei ausgeprägten Eigenschaften.

Erstens braucht es Menschen,

die sich auch einbringen, die also

Initiative ergreifen. Und zweitens

müssen diese Menschen eine wertvolle

Geisteshaltung mitbringen: sie

müssen das WIR vor das ICH stellen.

Ein großes „Vergelt‘s Gott“ an

alle, die sich in den Dienst für unsere

Gemeinschaft stellen!

Stellvertretend für viele wurden am

13. Oktober drei Ehrenzeichen an

verdiente Persönlichkeiten verliehen.

Voraussetzung für die Vergabe

eines Ehrenzeichens ist, dass man

sich über einen langen Zeitraum hindurch

in den Dienst der Allgemeinheit

gestellt und dabei besondere

Verdienste erworben hat.

Das Sportehrenzeichen wurde an

Frau Helene Wechselberger verliehen.

Durch ihre jahrzehntelange Tätigkeit

in der Frauenrunde hat sie einen

wesentlichen Anteil zur Gesundheit

der Frauen und zur Förderung

der sportlichen Betätigung geleistet.

Das Kulturehrenzeichen wurde an

Herrn Franz Erler "Zeggal" verliehen.

In seiner unnachahmlichen Art

hat er sich durch jahrzehntelangen

treuen und verlässlichen Dienst in

vielen Vereinen bleibende Verdienste

erworben. Um nur einige

Beispiele zu nennen: FC Tux, Bundesmusikkapelle,

Kirchenchor, Freiwillige

Feuerwehr und Wintersportverein.

Weiters wurde das Kulturehrenzeichen

an Gerold Wisiol verliehen.

Unter seiner 20-

jährigen Leitung hat er die Hauptschule/Neue

Mittelschule Tux zu einem

auch außerhalb unserer Region

angesehenen Bildungszentrum entwickelt.

Auch hat er durch sein langjähriges

Engagement als Obmann

des Tennisvereins, des Kulturvereins

Schwindelfrei, als Trainer beim FC

Tux und als Mitglied des Kirchenchors

große Leistungen für die Gemeinde

erbracht.

Ich denke es ist wichtig, wenn Menschen

für ihren langjährigen ehrenamtlichen

Einsatz auch einmal vor

den Vorhang gebracht werden.

Nochmaligen Dank und große Anerkennung

an alle Geehrten!

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten

und alles Gute für das Jahr

2020!

Bgm. Simon Grubauer

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Geburtstage und Jubiläen

Den 90. Geburtstag feierte am 30. September

Ignaz Erler, Tux 706

Den 85. Geburtstag feierte am 30. Oktober

Magdalena Tipotsch, Tux 507

Den 85. Geburtstag feierte am 31. Oktober

Josef Scheurer, Tux 183

Den 85. Geburtstag feierte am 19. November

Maria Gredler, Tux 581

Den 80. Geburtstag feierte am 27. September

Ingeborg Kurz, Tux 322

Den 80. Geburtstag feierte am 29. September

Erich Fankhauser, Tux 784

Die Gemeinde gratuliert bei dieser Gelegenheit dazu nochmals aufs herzlichste und wünscht

den Jubilaren und ihren Familien weiterhin alles Gute.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Geboren wurden

Jana Rahm, Juns

Felix Geisler, Vorderlanersbach

Emma Erler, Juns

Leni Theresia Wechselberger, Vorderlanersbach

Unsere Verstorbenen

Scheffauer Paul: 24.9.2019 Rahm Erwin: 2.10.2019

Wechselberger Maria: 16.11.2019 Schösser Hans: 29.11.2019

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Neuigkeiten vom Mehlerhaus

Der Adventmåcht im Mehlerhaus

am Samstag, den 23. November war

wieder ein Treffpunkt zum weihnachtlichen

Einstimmen. Das angenehme

Harfenspiel von Michael

Troppmair klang durch das ganze

Haus, der Duft von frischen Tannen

lag in der Luft und es war für alle etwas

für Augen, Ohren und Bauch dabei.

Vielen Dank für die vielen Besucher

an diesem Nachmittag. Vielen Dank

auch an die Vermieter, die unsere

Gäste auf das Mehlerhaus aufmerksam

machen. Das erste Mal ist das

Museum im Winter wieder ab 27.

Dezember von 13.00 bis 18.00 immer

am Freitag geöffnet. An diesem

Tag findet auch ein Tuxer Måcht von

15.00 bis 17.00 Uhr statt.

Das Team vom Mehlerhaus

Tirol radelt …

Besuch bekamen wir dieses

Jahr von Herrn Othmar Peer

aus Mutters (nicht verwandt

mit unserem Doktor aber auch begeisterter

Radler), der sich zur Aufgabe

gesetzt hatte, alle Tiroler Gemeinden

mit dem Rad zu besuchen.

So wurde er von einer ganzen Reihe

prominenter Unterstützer begleitet.

LHStv. Josef Geisler, Gewichtheber

Legende Vinzenz Hörtnagl und der

Sieger des Ötztal-Marathons Stefan

Kirchmair um nur einige zu nennen.

„Visit Tyrolian Villages (VTV)“ unter

diesem Motto legte Peer 3150 Kilometer

und 42 150 Höhenmeter

durch ganz Tirol zurück. Nach der

Ankunft in Hintertux gab es noch

eine kleine Stärkung im Gemeindeamt,

bevor seine Reise weiter ging.

Mit dem Erreichen von Hintertux hat

Othmar Peer alle 279 Gemeinden Tirols

mit dem Rennrad abgefahren!

… und Tuxer radln

mit!

Etwas für die Umwelt tun, öfters mal

das Auto stehen lassen und zu Fuß

gehen, mit dem Rad oder den öffentlichen

Verkehrsmitteln fahren. Auch

Bürgermeister Simon Grubauer (ganz links); dritter von links Vinzenz

Hörtnagl, daneben Alois Rathgeb von GEMNOVA und Othmar Peer

(Bildmitte) sowie Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler (zweiter

von rechts), vorne links Sabrina Fankhauser

dieses Jahr wurde in Tux wieder fleißig

geradelt.

Herzliche Gratulation den folgenden

Gewinnern, die von einer Jury des

Sportausschusses gezogen wurden:

Egger Emma, Tipotsch Rosa und Tipotsch

Lena bei den Schülern; Bidner

Alfred, Mader Andreas (Madseit)

und Kreidl Franz bei den Erwachsenen.

Die Übergabe der Tux Gutscheine

erfolgte beim Tuxer Advent, wo

auch zeitgleich im Gemeindehaus

die Nummer 1 von den Advent-

Fenstern eröffnet wurde.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Auszeichnungen - die Gemeinde gratuliert herzlich

Franz-Josef Fankhauser

Lukas Geisler

zum goldenen Leistungsabzeichen

Abschluss: Zimmerer

Beim Galaabend der Meister am 31.10.2019 wurde

Franz-Josef Fankhauser der Meisterbrief für das

Handwerk Heizungstechnik überreicht.

Copyright Foto: "Die Fotografen, Innsbruck"

Essen auf Rädern

Neun Betriebe aus Vorder-,

Lanersbach und Juns haben

sich bereit erklärt, für unsere

älteren Tuxer jedes Monat im Wechsel

zu kochen. Immer von Montag

bis Freitag werden die 8 Fahrer das

Essen um die Mittagszeit ausliefern.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön

an Markus Kirchler mit seinem

Team für die Verpflegung im

letzten Jahr und vielen Dank an die

Gastwirte/Innen, Köche und Hotels

vom Hotel Central, Lanersbacherhof,

Grillkuchl, Bergfried, Hotel

Kirchler V-Lanersbach, Sporthotel

Kirchler, Alpenfriede, Tuxerhof und

Tuxertal für eure kulinarische Unterstützung.

Es ist zugleich eine Anerkennung

an unsere älteren Einwohner

– denn ohne ihre geleistete Arbeit

hätten wir heute nicht diesen

Wohlstand und gute Grundlage.

Ein weiterer Dank an unsere 8 Fahrer,

die mit ihrer guten Laune einen

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

so wertvollen sozialen Dienst erfüllen.

Vielen Dank auch an den Vorsorgefonds

mit Obfrau Anneliese Erler,

für die Bezahlung der neu angeschaffenen

Essensboxen. Dieses

wirklich robuste und stilvolle Geschirr

wertet diese nicht-mehr-wegzudenkende

Einrichtung zusätzlich

auf.

Vielen Dank auch an die Gemeinde

Tux für die Unterstützung und Einladung

der Fahrer zum Essen - und

danke an unseren Kassier Erwin für

die zuverlässliche Abwicklung der

Finanzen.

Sollte jemand Lust, Zeit und Laune

haben ca. 2x im Monat, um die Mittagszeit

eine kleine Runde von Vorderlanersbach

bis nach Hinterux zu

unternehmen, uns beim „Essen auf

Rädern“ zu unterstützen, so gib uns

bitte Bescheid – wir freuen uns immer

auf Zuwachs in unserer Runde.

Dieses Jahr wurden die Christbäume für die Plätze

Lanersbach – Kirchplatz von Franz Geisler, Himmen

Vorderlanersbach von Martin Tipotsch, Reutten

Mehlerhaus von AG Hintertuxer Wald

gespendet.

Die Gemeinde bedankt sich herzlich bei allen Spendern.

Christbaumspenden 2019

Umstellung der Biomüllsammlung

wegen unbefriedigender Ablage von Biomüllsäcken

Trotz vielfachen Hinweisen und Belehrungen funktioniert

die Abfuhr der Biomüllsäcke nicht wirklich. Immer

wieder werden Säcke ohne Kübel auf den Sammelplätzen

hingestellt. Eklatant krass ist die Situation in Vorderlanersbach.

Fast alle Säcke werden ohne die Behälter hingestellt. Von

Vögeln und Hunden werden dieselben zerfetzt oder frieren

am Boden an. Eine sehr unbefriedigende Situation!

Auch wird immer wieder Restmüll in Säcken beim Biomüll

deponiert!

Nach eingehender Beratung beschließt der Ausschuss

bzw. der Gemeinderat deshalb, dass

ab 1.1.2020 nur noch Behältnisse mit Chip (25, 80 und 120

Liter) an den Sammelstellen abgestellt werden dürfen. Für

Kleinmengen gibt es eine 25-Liter-Tonne inkl. Chip zum Preis

von € 21,00 im Gemeindeamt zu kaufen. Alte 25-Liter Behälter

können, abhängig vom Alter der Tonne, im Gemeindeamt nachbechipt

werden. Ansonsten muss ein neuer Behälter gekauft

werden. Beim Verwiege System entfällt die Vorschreibung der

Biomüll-Mindestmenge. Die 10-Liter-Kübel und vor allem lose

Säcke dürfen NICHT mehr an den Sammelstellen abgestellt werden. Diese Behältnisse

- mit den Biomüllsäcken, die ausschließlich in der Gemeinde zu beziehen sind –

müssen an den 3 Öffnungstagen im AWZ abgegeben werden!

Öffnungszeiten Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) Tux:

jeden Montag (14:00 – 19:00 Uhr), Mittwoch (08:00 – 13:00 Uhr) und Freitag (14:00 – 19:00 Uhr)

außer an Feiertagen

Diese Verordnung wird kontrolliert und Übertretungen nach dem Abfallwirtschaftsgesetz zur Anzeige gebracht.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Information zu den Schneeräumarbeiten

In dieser Aussendung möchten wir alle betroffenen

Grundeigentümer darauf aufmerksam machen, dass

jeder in seinem Bereich verpflichtet ist, Gehsteige

und Straßen von Schnee, Eis und Verunreinigung zu befreien.

Leider verhalten sich einige Anrainer genau gegenteilig,

wie es die Gesetzgebung vorsieht. Und leider sind diesbezüglich

wieder Beschwerden eingegangen. Das Ausbringen

von Schnee auf Gehsteige, sowie auf die Landes-

und Gemeindestraßen ist strengstens verboten. Aus

rechtlichen Gründen, und aus Gründen der Sicherheit ist

die Gemeinde Tux verpflichtet, Verstöße und Verfehlungen

zu melden und zur Anzeige zu bringen. Damit es

nicht soweit kommt, appellieren wir an alle Betroffenen,

die Gesetzgebung zu respektieren und einzuhalten. Zur

weiteren Information übersenden wir euch den Auszug

aus dem GR Protokoll vom 01. Juli, in welchem dieses

Thema behandelt wurde.

Gemeinderat Sitzung vom 01.07.2019, Punkt 4:

Ausschuss für Straßen, Wege und Verkehr: Vorlage

des Sitzungsprotokolls vom 24.05.2019, Punkt 3, Besprechung

mit den Schneeräum-Dienstleistern:

Die Dienstleister und Mitarbeiter der Gemeinde berichten

von einem sehr intensiven Winter und einem grundsätzlich

guten Ablauf im gesamten Gemeindegebiet.

Folgenden Probleme sind aufgetreten:

Anrainerbeschwerden wegen Räumarbeiten in Nachtstunden:

Hierzu erklären die Anwesenden, dass es keine Alternative

gibt. Der Räumdienst ist schon aus Sicherheitsgründen

dazu verpflichtet. Jeder Gemeindebürger erwartet

geräumte Straßen am Morgen. Es ist nicht möglich, alle

Straßen, Gehsteige und Plätze gleichzeitig zu räumen.

Jedem Bürger sollte klar sein, dass ein so umfangreicher

Service, nicht in allen Gemeinden selbstverständlich ist.

Die Leistungen in den

vergangenen Jahren wurden stetig ausgeweitet und verbessert.

Der Ausschuss bedankt sich bei den Fahrern für den

großartigen Einsatz in diesem starken Winter und für die

Bereitschaft, in den Nachtstunden zu arbeiten. Eine Beeinträchtigung

in den Nachstunden lässt sich leider nicht

vermeiden, ist aber in Anbetracht der Vorteile zumutbar.

Gehsteige werden von Anrainern nach erfolgter Räumung

mit Schnee überhäuft:

Die Vorgangsweise einiger Anrainer stellt nicht nur eine

Mehrarbeit für die Mitarbeiter und Dienstleister dar,

sondern verursacht zusätzliche Kosten für die Gemeinde.

Die Straßenverkehrsordnung sieht unter § 93

vor, dass ein Gehsteig von Schnee und Verunreinigungen

gesäubert sowie bei Schnee und Glatteis bestreut

werden muss. Ist ein Gehsteig (Gehweg) nicht vorhanden,

so ist der Straßenrand in der Breite von 1 m zu säubern

und zu bestreuen. Eine Regelung sieht zudem vor,

dass jeder Grundbesitzer den Schnee auf eigenem Grund

lagern, oder selbstständig entsorgen, bzw. entsorgen lassen

muss. Das Ablagern oder Hinausbringen von Schnee

auf den Gehsteig ist unzulässig, sowie moralisch und sicherheitstechnisch

bedenklich.

Der Ausschuss schlägt vor, dass Verfehlungen dieser

Art unverzüglich zu melden und zu dokumentieren sind.

Die Gemeinde wird gegebenenfalls Schritte gegen die

betreffenden Grundeigentümer einleiten.

Wunschräumungen zu bestimmten Zeiten:

Der Ausschuss schlägt vor, dass Schneeräumungen verrechnet

werden, wenn sich der Grundeigentümer bestimmte

Zeiten zur Schneeräumung wünscht.

Für allfällige Fragen und Anregungen stehe ich gerne

zur Verfügung.

Euer Bürgermeister Simon Grubauer

Rufhilfe Tirol: 24h Hilfe im Bezirk

Soforthilfe in allen Lebenslagen

auf Knopfdruck

Unabhängig leben und wohnen zu

können ist für Menschen mit Handicap

oder in hohem Alter ein sehr

wichtiges Privileg, welches sie nicht

aufgeben möchten. Mit dem kombinierten

Mobil- und Hausnotruf des

Roten Kreuzes, der sogenannten

Rufhilfe Tirol, kann sowohl den betroffenen

Menschen, wie auch ihren

Angehörigen, ein Gefühl von Sicherheit

geboten werden: per Knopfdruck

und 24 Stunden täglich ist

Hilfe im Notfall gewährleistet.

In Zusammenarbeit der Bezirksstellen

des Roten Kreuz Kitzbühel, Kufstein

und Schwaz wurde die Rufhilfe

Tirol ins Leben gerufen. Sie besteht

aus einem Mobilgerät, einem wasserdichten

Funkarmband und einer

aktiven Ladestation. Unterwegs benötigen

Teilnehmer das Mobilgerät

sowie den Sender, welcher wahlweise

als Armbanduhr oder Halskette

verwendet werden kann. Im

Notfall genügt ein Knopfdruck auf

die SOS-Taste und es wird eine Verbindung

mit dem Roten Kreuz aufgebaut.

Die Spezialisten nehmen

über das Mobilgerät mit der Person

Kontakt auf und leiten alle notwendigen

Schritte ein.

Zu Hause & unterwegs

„Dieser Hausnotruf steht natürlich

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

nicht nur Menschen mit Einschränkungen

zur Verfügung. Wer heute

beruflich wie auch privat viel Zeit in

der Natur verbringt, hat über die

Rufhilfe Tirol einen 'Schutzengel' an

seiner Seite“, weiß Bernhard

Gschnaller vom Roten Kreuz.

Darüber hinaus stellt der Hausnotruf

eine wichtige Ergänzung im Hinblick

auf alternative Wohnformen,

wie beispielsweise betreutes oder

betreubares Wohnen, dar.

Wer sich jetzt für die Rufhilfe Tirol

entscheidet, spart zusätzlich die Anschlussgebühr

in Höhe von € 15,-

pro Haushalt bis Jahresende. Gerne

beraten die Bezirksstellen des Roten

Kreuzes Kitzbühel, Kufstein und

Schwaz Interessenten kostenlos und

unverbindlich. Ein Anruf unter 0800

808 144 genügt und ein Mitarbeiter

des Roten Kreuzes meldet sich bei

Ihnen. Kompakt und informativ zusammengefasst

sind alle Details zur

Rufhilfe Tirol auch online unter

www.rufhilfe.tirol abrufbar.

Buch Tipp: "Tuxer Guggelöcher" von Leopold Ortner

Heitere Begebenheiten (Ticke und Missgeschicke) aus dem Tuxer Dorfleben

der 50ger und 60ger Jahre, von Josef Stock vulgo "Hüttn Sepp"

im Tuxer Dialekt in Gedichtform gebracht.

Leopold (Enkel von Hüttn Sepp) hat in diesem Buch seine verbliebenen

Guggelöcher, sowie Artikel aus der Heimatstimme, Radioerzählungen

und Hochzeitsgedichte zusammengefasst.

Ebenso ist dem Buch eine CD beigeschlossen, auf welcher Hüttn Sepp

einige Gedichte vorträgt und zusammen mit Spitaler Sepp (Boar Sepp)

Lieder aus alten Zeiten singt. z.B. das Tuxer Lied (ich kenn ein enges

schmales Tal...), do drent im Wåld..., der Floh.... u viele mehr.

Viel Spaß beim Lesen! (Garantiert)

Das Buch gibt`s um 25.- € bei der Gemeinde Tux, TVB Tux,

im Staudenhäusl und bei der Tyrolia.

Josef STOCK vulgo "Hüttn Sepp" (1908 - 1970)

wurde als ältestes von sechs Kindern der Bauersleute

Johann und Anna Stock, am 28.01.1908 zu "Obernaustein"

in Tux geboren.

Schon in jungen Jahren entdeckte Sepp auch sein dichterisches

Talent und den Hang zum Schreiben.

Er verfasste neben vielen Artikeln für die "Zillertaler

Heimatstimme" viele Jahre hindurch laufend ironischlustige

Verse und Reime für das Guggeloch, die er bei

verschiedenen Bällen in der Faschingszeit als Mundartgedichte

- lebendig und hintergründig-witzig - selbst

vortrug.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Zwei Kostproben aus dem Buch:

Zu den Wahlen am 1. März 1970

Schun a pââr Wöchn lång tüa i mi quäln

und frâg umanånder wem söllt i denn wähln.

Für a Partei hoaßts, söll i mich entscheidn,

åber dâ hent jå dreie, dâs ischt jå dâs Leidn.

Jå mei håmt se gsoat, dâs hent uafåche Såchn,

dü müascht hålt der Beschtn dei Stimme vermåchn.

Awoß, hun i gsoat, dâs ischt jå der Mischt,

wenn die uana wia die åndra nö bessar ischt.

Roat söll jå gånz güat sei und schwâchz kam zu

schlâgn

und die Blauen einmalig, heacht me se sâgn.

Verspröchn weacht viel, dâs ischt amol klâr,

åber åft nâch der Wâhl, ischt fåscht nicht mehr wâhr.

Åber Leutlang, mir weang dâs Kindl mehr wiagn

und mir weang gånz sicher a Regierung mehr kriagn.

Ein Guggeloch aus dem Jahr 1963

Wia ålle Jâhr, sö hetn ach hoier,

die Tüxar Jager, Hubertusfeier.

Ban Tâg wâr groaßes Hâsenjâgn,

a zwanzg - dreißg Jager tent sich plâgn,

åber leider håmt se kuan derwischt,

weil an Tüx grâd uar nöch ischt.

Und der uazige het nicht zu låchn,

sie tent ihms Lebm sauer måchn.

Der Hâse soat, dâs ischt Gewålt,

wenn ich dâs überleb, åft wear ich ålt.

Er hâts überlebt und tüats begriaßn,

iatz weacht´r an Åltersschwäche sterbm miaßn.

....und wenns wissen weltets wia de Jagerfeier ausgången

isch,

jå dâ miassts an Biachl nochschaun.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Schluss mit dicker Luft

L

üften? Das ist doch einfach: Fenster aufmachen

und das war‘s. Aber hinter richtigem Lüften

steckt mehr, als oft angenommen.

Wie oft und wie lange soll gelüftet werden, und warum

ist richtiges Lüften überhaupt so wichtig? Energie Tirol

gibt Tipps und Hinweise, wie Sie für frische Luft in den

eigenen vier Wänden sorgen.

Warum lüften?

Lüften hat den Zweck, verbrauchte Raumluft gegen frische

Außenluft auszutauschen. Die frische Luft wirkt

sich auf mehrere Bereiche positiv aus:

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Ich will mich wohlfühlen

Alle kennen es: Wenn Fenster länger geschlossen bleiben,

entsteht „dicke Luft“. Das kann viele Gründe haben,

beispielsweise den CO2-Ausstoß der beim Atmen

entsteht, Schweiß, Kochgerüche oder Ausdünstungen

aus Möbeln. Diese schlechte Luft führt zu Unwohlsein,

Konzentrationsstörungen und Müdigkeit. Frische Luft

hingegen sorgt für gute Stimmung!

Ich will keinen Schimmel

Falsches Lüften kann zu Schimmel führen oder Schimmelbefall

verstärken. Durch das Lüften wird die Feuchtigkeit

in der Raumluft verringert, was insofern wichtig

ist, als dass sich eine zu hohe Luftfeuchtigkeit an kühleren

Bauteilen absetzt und dort die Grundlage für Schimmel

bilden kann. Darum hilft richtiges Lüften, Schimmel

zu vermeiden.

Wie oft und wie lange muss ich in der kalten Jahreszeit

lüften?

Mindestens drei- bis viermal pro Tag: morgens nach

dem Aufstehen, zweimal tagsüber und abends vor dem

Schlafengehen. Zusätzlich gilt es, erhöhte Feuchtigkeit

durch Kochen oder Duschen immer sofort ab zu lüften.

Beschlagene Fensterscheiben sind ein Alarmzeichen –

dann heißt es: Fenster auf! Meist reichen fünf bis zehn

Minuten Stoßlüften, um ausgiebig zu lüften und dennoch

Heizkosten gering zu halten. Kippen gilt es zu vermeiden,

weil dabei kein effektiver Luftaustausch erfolgt.

Die dadurch stark ausgekühlten Fensterlaibungen

begünstigen sogar eher die Schimmelbildung und erhöhen

zudem den Energieverlust. Bei gegenüberliegenden

Fenstern kann durch Querlüften die Lüftungszeit auf

eine bis fünf Minuten verkürzt werden.

Was passiert bei falschem Lüften?

Wenn zu wenig gelüftet oder das Fenster nur gekippt

wird, erhöht sich die Luftfeuchtigkeit immer weiter und

dies begünstigt Schimmelwachstum. Besonders betroffen

sind z.B. wenig gedämmte Außenwände, Außenecken

oder Fensterlaibungen, wo sich Feuchtigkeit bevorzugt

absetzt.

Woher kommt die Feuchtigkeit in unserer Raumluft?

Jeder Mensch gibt etwa 1 bis 1,5 Liter Wasser pro Tag

an seine Umgebung ab. Dazu kommt die Feuchtigkeit

durch Kochen, Baden, Duschen, Wäschetrocknen usw.

Bei einem Haushalt mit vier Personen werden auf diese

Weise schnell einmal 10 bis 12 Liter Wasser in die

Raumluft eingebracht. Entgegen weitverbreiteter Mythen

von „atmende“ Wänden ist jede verputzte Wand,

egal ob im Neu- oder Altbau luftdicht und macht das

Lüften unabdinglich. Lediglich feuchtigkeitsspeichernde

Oberflächen, wie etwa Lehmputze, können das

Raumklima geringfügig stabilisieren.

Tipp: In schimmelgefährdeten Räumen möglichst keine

Wäsche aufhängen – das Schimmelrisiko steigt dabei

umso mehr. Wenn vorhanden, unbedingt Trockenräume,

Dachböden etc. nutzen.

Bequem lüften

Mit einer Komfortlüftung kann aufs Fensterlüften verzichtet

werden, denn die Lüftungsanlage versorgt die

Wohnräume beständig mit Frischluft. Mehr Infos dazu

finden Sie auf www.energie-tirol.at/komfortlueftung.

Tourismusverband Tux-Finkenberg

Winter-BERGWELTen in Tux-Finkenberg!

Der markante Gipfel des Olperers

am Hintertuxer

Gletscher macht das Tuxertal

zu einem besonderen Alpenhochtal

Tirols. Durch die optimale Höhenlage

von 850 bis 3.250 m ist hier

100% Schneesicherheit von Oktober

bis Mai garantiert! Gönnen Sie sich

eine Auszeit und tanken Sie pures

Winterglück in den Tuxer Alpen!

Alpine Abenteuer und weiße Gipfel

erwarten Sie!

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Pistenvielfalt soweit das Auge

reicht

Die Ski- & Gletscherwelt Zillertal

3000 ist unbestritten eine Skiregion

der Superlative. 202 Kilometer Pisten

und 66 modernste Liftanlagen

in 5 Skigebieten mit nur einem Skipass

wollen erkundet werden. Insider

empfehlen die Gletscherrunde

vom Penkenjoch-Finkenberg über

das Skigebiet Rastkogel zur Eggalm

bis hin zum Hintertuxer Gletscher

mit 15.000 Höhenmeter und

60 Abfahrtskilometern an einem

Tag. Die beschneiten Talabfahrten

nach Tux-Vorderlanersbach, Tux-

Lanersbach und Hintertux ergänzen

das Angebot.

100 % Schneegarantie

Beste Schneeverhältnisse und unbegrenztes

Pistenvergnügen sind das

Aushängeschild von Österreichs

einzigem Ganzjahresskigebiet,

dem Hintertuxer Gletscher. Erleben

Sie hier 60 Kilometer bestens

präparierte Pulverschneepisten,

topmoderne Seilbahnanlagen und

ausgezeichnete Gastronomie. Die

atemberaubende Aussicht von der

Panoramaterrasse auf 3.250 m auf

die umliegenden Dreitausender und

den markanten Gipfel des Olperers

machen den Hintertuxer Gletscher

zu einem weltweit ausgezeichneten

Gletscherskigebiet. Bei der

Funslope und Kidsslope Hintertux

am Sommerberg steht Spaß absolut

im Vordergrund. Einzigartige Parcours

mit speziell entwickelten Elementen

können vom Anfänger bis

hin zum Profi befahren werden.

Mit Schwung durch die Winter-

Bergwelt

Abseits der Pisten hat die Urlaubsregion

Tux-Finkenberg noch so einiges

zu bieten: Insgesamt 28 km gespurten

Langlaufloipen und der

Natureislaufplatz mit Eisstockbahnen

zählen dazu. Drei beleuchtete

Naturrodelbahnen mit urigen

Einkehrmöglichkeiten bringen eine

extra Portion Geselligkeit mit in den

Urlaub. Die Energie der frischen und

klaren Winterluft bei einem gemütlichen

Spaziergang in der verschneiten

Winterlandschaft auf 68 km geräumten

Winterwanderwegen

spüren und den Alltag mit jedem

Schritt weiter hinter sich zu lassen –

auch das ist pures Winterglück in

Tux-Finkenberg.

Genusswelt in den Bergen

„Vorfreude ist die schönste Freude“

– dieses Sprichwort trifft es wohl genau!

Wo, wenn nicht im Winterurlaub

auf einer Skihütte mit grandiosem

Bergpanorama schmeckt der

Kaiserschmarren am besten? Gemütlich

in einem Liegestuhl auf der

Terrasse einer der über 30 Skihütten

und Restaurants in den Skigebieten

der Ski- & Gletscherwelt Zillertal

3000 den Tag genießen und den

Gaumen verwöhnen! Von „urig und

echt“ über „stylish und trendy“ findet

hier jeder das Richtige. Und nach

Firn und Fun am Gletscher wird in

den Après Ski- und Partylokalen bis

in die Nacht hinein ausgelassen gefeiert!

Ein abwechslungsreiches

Veranstaltungsprogramm findet

man im Tux-Center oder man kann

bei den Skishows die akrobatischen

Leistungen der örtlichen Skischulen

bestaunen. Der Nightliner bringt zudem

alle Partytiger sicher und bequem

zwischen Hintertux und Finkenberg

durch die Nacht.

Winter-Auszeit für die ganze Familie

Auf die Plätze, fertig, los! Der Winter

ist die perfekte Zeit für einen Familienurlaub

im Tuxertal. Pepis

Kinderland am Penkenjoch ist der

ideale Platz für Skianfänger, um

spielerisch die ersten Versuche auf

Skiern zu wagen. Pepis Kinderklub

mit professioneller Betreuung in der

Granatalm mit Kletterwand, Hockeytisch,

Lego Soft und eine Spielanlage

mit Rutschen runden das Angebot

ab. In allen 5 Kinderskischulen

werden Kurse für alle Altersgruppe

und Lernniveaus angeboten.

Der Eggalm-Kinderpark mit Ski-

Karussell, Zauberteppich, Babylift

und Snow Tubing sorgen für jede

Menge Spass im Schnee. Mit Gletscherfloh

Luis geht es auf die Kids-

Funslope und Funslope in Hintertux.

In den Parcours befinden sich

zwei große Tunnel aus Schnee, eine

Wellenbahn und natürlich der Gletscherfloh

Luis. Mit der Playarena,

einem Indoorspielpark der Spitzenklasse

auf 1.000 m², wurde ein weiteres

Highlight geschaffen. Es wird

aber auch sonst ein cooles und buntes

Fun- und Animationsprogramm

für Kids und Teenies geboten. Keine

Spur von Langeweile – Abwechslung

und Familienspaß in Tux-Finkenberg!

Das ist Tux-Finkenberg:

# Kostenloser Sportbus

# Nightliner € 2,00

# 202 km Pisten – 615 ha Pistenfläche

# 66 Lifte – Liftkapazität 123.645 Pers./h

# Pulverschnee von Oktober bis Mai

# 100%ige Schneesicherheit das ganze Jahr

# 365 Tage im Jahr Skibetrieb

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Nächtigungen nach Monaten – Sommer 2019

Monat Ankünfte +/- z. VJ Nächtigungen +/- z. VJ

Mai 19 5.824 -26,6 % 23.327 -29,2 %

Juni 19 11.340 42,5 % 46.986 34,4 %

Juli 19 21.742 3,3 % 113.617 3,8 %

Aug. 19 22.834 6,6 % 119.789 5,3 %

Sept. 19 15.037 -3,1% 66.792 -1,0 %

Okt. 19 26.591 8,9% 114.420 5,7 %

Sommer 19 103.368 5,2 % 484.931 3,9 %

Nächtigungen nach Ortsteilen – Sommer 2019

Ankünfte +/- z. VJ Nächtigungen +/- z. VJ Aufenthalts-dauer

Hintertux 29.074 -1,6 % 128.478 -5,1 % 4,4 Tage

Tux 41.905 19,3 % 206.084 17,0 % 4,9 Tage

Finkenberg 32.389 -3,7 % 150.369 -3,3 % 4,6 Tage

Gesamt 103.368 5,2 % 484.931 3,9 % 4,7 Tage

Nächtigungen nach Ortsteilen – Jahr 2018/19

Ankünfte +/- z. VJ Nächtigungen +/- z. VJ Auslastung

Hintertux 77.105 -2,8% 362.057 -5,3 % 198 Tage

Tux 124.838 9,7 % 633.230 7,8 % 168 Tage

Finkenberg 80.815 -0,1 % 381.243 -1,6 % 168 Tage

Gesamt 282.758 3,2 % 1.376.530 1,4 % 175 Tage

Veranstaltungen im Winter 2019/20 in der Region Tux-Finkenberg

Dezember 2019

07.12. Tuxer Bauernweihnachtsmarkt 16:00 UHR Hotel Klausnerhof

09.12. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux in Tux-Lanersbach

12.12. Bergadvent im Tuxertal 20:30 UHR Tux-Center in Tux-Lanersbach

14.12.-15.12. Goodboards Ski und Snowboard Test 10:00 UHR Hintertuxer Gletscher

16.12. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux-Lanersbach

17.12 Adventstunde der LMS Zillertal- Expositur Tux 18:00 UHR Tux- Center in Tux-Lanersbach

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

20.12. Schwindelfrei präsentiert: Norisha- Soul, Jazz und Gospel 20:30 UHR Tux-Center

21.12. Tuxer Bauernweihnachtsmarkt 16:00 UHR Hotel Klausnerhof

23.12. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux-Lanersbach

27.12. Tuxer Mocht im Mehlerhaus 15:00 UHR Mehlrehaus im Madseit

30.12. Vorsilverster Party für Kinder 13:00 UHR Eislaufplatz in Tux-Lanersbach

30.12. Vorsilverster-Fackellauf 17:00 UHR Finkenberg Almbahnen/Festgelände Dornau Finkenberg

30.12. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux-Lanersbach

Jänner 2019

Weihnachts- und Neujahrskonzert der Wiltener Sängerknaben 20:30 UHR Tux-Center in Tux-

02.01. Lanersbach

03.01. Tuxer Mocht 15:00 UHR im Mehlerhaus in Madseit

06.01. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux in Tux-Lanersbach

13.01. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux in Tux-Lanersbach

13.01. Wintershow 21:15 UHR Arena Hinterranger in Tux-Lanersbach

14.01. Tuxer Mocht 15:00 UHR im Mehlerhaus in Madseit

20.01. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux in Tux-Lanersbach

23.01. 90’s Party 19:30 UHR Dorfzentrum Tux-Lanersbach

27.01. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux in Tux-Lanersbach

27.01. Wintershow 21:15 UHR Arena Hinterranger in Tux-Lanersbach

31.01. Tuxer Mocht 15:00 UHR im Mehlerhaus in Madseit

Februar 2019

03.02. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux-Lanersbach

03.02. Wintershow 21:15 UHR Arena Hinterranger in Tux-Lanersbach

11.02. Luis aus Südtirol -Best of(f) m20:30 UHR Tux-Center in Tux-Lanersbach

07.02. Tuxer Mocht 15:00 UHR im Mehlerhaus in Madseit

07.02. Volksmusikabend der LMS Zillertal- Expositur Tux 18:00 UHR Tux-Center in Tux-Lanersbach

10.02. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux in Tux-Lanersbach

10.02. Wintershow 21:15 UHR Arena Hinterranger in Tux-Lanersbach

13.02. Winterparty 19:30 Finkenberg

14.02. Klassischer Klavierabend von Dr. Sonya Suhnhee Kim im Tux-Center

17.02. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux in Tux-Lanersbach

17.02. Wintershow 21:15 UHR Arena Hinterranger in Tux-Lanersbach

21.02. Tuxer Mocht 15:00 UHR im Mehlerhaus in Madseit

24.02. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux in Tux-Lanersbach

24.02. Wintershow 21:15 UHR Arena Hinterranger in Tux-Lanersbach

25.02 Kinderfaschingsparty 15:30 UHR Tux-Center in Tux-Lanersbach

März 2019

02.03. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux-Lanersbach

02.03. Wintershow 21:15 UHR Arena Hinteranger in Tux-Lanersbach

05.03 Tuxer Mocht im Mehlerhaus 15:00 UHR in Madseit

09.03. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux-Lanersbach

09.03. Wintershow 21:15 UHR Arena Hinteranger in Tux-Lanersbach

16.03. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux-Lanersbach

20.03. Tuxer Mocht im Mehlerhaus 15:00 UHR in Madseit

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

21.03.-28.03. Düsseldorfer Woche 10:00 UHR Hintertux

23.03. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux-Lanersbach

25.03. Early Bird Skiing 07:45 UHR Hintertuxer Gletscher

26.03. DJ Ötzi-Gipfeltour 20:00 UHR Hintertux Parkplatz

28.03-31.03. Kölsche Winterwoche 17:00 UHR Hintertux

30.03. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux-Lanersbach

April 2019

01.04. Early Bird Skiing 07:45 UHR Hintertuxer Gletscher

01.04.-19.04. Kölsche Winterwoche

03.04. Hintertuxer Gletscher Open Air 13:00 UHR Hintertuxer Gletscher

03.04. Tuxer Mocht im Mehlerhaus 15:00 UHR in Madseit

06.04. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux in Tux-Lanersbach

07.04. Kinder-Osterfest mit Kasperl 15:30 UHR Tux-Center in Tux-Lanersbach

13.04.-19.04. Kölsche Ostertage 12:00 UHR Hintertux

13.04. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux in Tux-Lanersbach

15.04. Early Bird Skiing 07:45 UHR Hintertuxer Glestcher

17.04. Tuxer Mocht im Mehlerhaus 15:00 UHR Mehlerhaus in Madseit

20.04. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux in Tux-Lanersbach

22.04. Early Bird Skiing 07:45 UHR Hintertuxer Gletscher

25.04. Välley Rälly 08:00 UHR Hintertuxer Gletscher

25.04. DJ Party in the fridge 15:00 UHR Sommerberg Arena Tux

26.04. Välly Rälly 08:00 UHR Hintertuxer Gletscher

27.04. Sportschießen 19:00 UHR Volksschule Tux-Lanersbach

29.04. Early Bird Skiing 07:45 UHR Hintertuxer Gletscher

Täglich: Aprés Ski-Party mit Live-Musik in den Lokalen von Tux-Finkenberg

Detailliertes Winterprogramm: www.tux.at und www.tux-center.at

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Pfarre Tux

Liebe Leserschaft der Prattinge!

Wir haben in diesem Moment, wo

ich euch schreibe, schon noch einen

Monat auf Weihnachten hin, aber in

meinem Herzen „adventl’s“ schon.

Der reiche Schneefall hebt deutlich

die Stimmung. Weltweit feiert man

ja Weihnacht im Grünen oder in der

heißen Wüstenlandschaft. Ich habe

bereits mit der liturgischen Vorbereitung

dieser Gnadenzeit begonnen

und in meinem Herzen wird’s

„warm“.

„So sehr hast du die Welt geliebt,

heiliger Vater, dass du deinen eingeborenen

Sohn als Retter gesandt

hast, nachdem die Fülle der Zeiten

gekommen war“, heißt es im vierten

Hochgebet der hl. Messe. Die

„Fülle“: was bedeutet das für dich

persönlich, für deine Familie, für unsere

Gemeinschaften, für die Kirche,

für die Völker. Lebst du nicht aus der

„Fülle“, hast du nicht sozusagen “alles“?

Was fehlt dir? Hemmt sie nicht

das innere Wachstum, das geistliche;

verkrümmt sie nicht die Seele? Wie

viel Zwänge, wie viel Getriebensein,

wie viel Müdigkeit ständig am

Leistungslimit entlang zu hanteln,

jeden Tag neu. Der vermeintlichen

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

„Fülle“ hinterher. Und dennoch eine

große innere Leere da. Häufen sich

nicht auch aus diesen Gründen die

seelischen Krisen und Krankheiten

bis hin zu einer Zunahme an Suiziden?

Hört man je, dass ein Mensch

im Rollstuhl – lebenslang schwer gehandikapt

– sich vor ein Auto

schubst, obwohl es ein Leichtes für

ihn wäre? Ein Mitschüler von mir,

praktischer Arzt in Lienz, erhielt die

fatale Diagnose Gaumengrundkrebs.

Er wusste als „Fachmann“, was ihm

droht. Er hätte sicher ein passendes

Medikament in der Ordination gehabt

den Leidensweg zu beenden.

Doch er bekannte als Christ: „Wenn

Gott mir so ein schweres Kreuz auferlegt,

will ich es in Würde tragen.“

Dreizehn Monate später war ich auf

seiner Beerdigung.

„ … dass du deinen eingeborenen

Sohn als Retter gesandt hast.“ Ja, der

Retter, der SOTÉR in Griechisch.

Soteriologie lautet eine Teildisziplin

der Theologie. Die Lehre vom göttlichen

Heil. Zu unserem Heil ist ER

herabgestiegen. „Die Völker harren

lange schon“. Das Heil(ung) lässt

sich nicht verhandeln wie ein Pachtvertrag,

nicht erzwingen wie ein

sportlicher Erfolg, nicht kaufen wie

eine Wohnung. Es ist und bleibt ein

freies Geschenk Gottes. Du kannst

dich nur dafür offen halten und den

Boden dafür bereiten durch treues

Gebet, regelmäßige Feier der hl.

Messe und den Empfang der Sakramente.

Jede Sorglosigkeit und

Laxheit wirft dich neu zurück in deinem

Streben nach Heil in Gott. Wirft

dich auf dich selbst zurück in all deinen

Grenzen und Unzulänglichkeiten,

die dir die Hände binden und die

Scharniere der Herzenstür blockieren.

Das (zu)Warten kann lange dauern.

Der Advent lehrt uns warten,

bei jedem Arztbesuch üben wir das

Warten „bis endlich …“, die Verwirklichung

großer Pläne und Projekte

lässt manchmal einige Jahre

warten, und manchmal gehen sie gar

nicht in Erfüllung.

WEIHNACHTEN bedeutet: der

Herr hat das Flehen gehört. „Voll

Erbarmen hört das Flehen auf dem

hohen Himmelsthron“ … haben wir

in der 2. Strophe von „Tauet Himmel“

gesungen.“ Ebenso im Schlussteil

der Haydnmesse: „Herr, du hast

mein Fleh’n vernommen, selig

pocht’s in meiner Brust“. Ich wünsche

euch sehr, dass ihr in der Adventszeit

euer Herz bereitet habt für

die Ankunft des Erlösers, des Heilands

aller Welt. Er schenkt sich allen

aus freien Stücken, weil ER die

LIEBE in Vollkommenheit ist. Ihr

braucht ihm nichts zurückgeben, ihr

könnt es sowieso nicht. Zu übergroß

ist SEINE Liebe. „Groß, groß, die

Liab ist übergroß.“ Schenkt ihm ein

Herz voller Wehmut, voller Sehnsucht,

voller Bangen und Hoffen.

Mit allen Freuden und mit allen Sorgen

beladen. Nichts anderes will ER,

denn „Gott hat es sich unendlich viel

kosten lassen, damit er uns sein Heil

umsonst anbieten kann.“

JA – CHRISTUS DER RETTER

IST DA.

Ein „seliges Pochen“ wünscht der

Pfarrgemeinde und allen Gästen.

Euer Pfarrer

Darf

ich eigentlich

mich

nicht auf Weihnachten

freuen?

Auf das Fest der Liebe und des

Friedens?

Darf ich eigentlich auch zu Weihnachten

unglücklich sein

über all die Kriege, all den Hunger, all die Verzweiflung

auf der Welt?

Doch!

und gerade deshalb

freu ich mich auf Weihnachten.

Gerade, weil ich

das Leben nicht ausklammern

muß. Weil Weihnachten heißt, daß

Gott unser Leben nicht ausklammern -

sondern mit uns leben will auch dann, wenn

es nichts gibt, worüber wir uns freuen können.

Gerade dann.

Ich wünsche Ihnen ein Weihnachten mit Leben, mit Liebe und Frieden

und ohne Verdrängung, ohne Verstellung, ohne Theater, mit Gott.

(Bremer)

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Das genügt, du bist auf dem Weg

E

in junger Jude kommt zu einem

Rabbi und sagt: "Ich

möchte gern zu dir kommen

und dein Jünger werden." Da antwortete

der Rabbi: "Gut, das kannst

Du, aber ich habe eine Bedingung.

Du musst mir eine Frage beantworten.

Liebst Du Gott?" Da wurde der

Schüler traurig und nachdenklich.

Dann sagte er: "Eigentlich lieben,

das kann ich nicht behaupten." Der

Rabbi sagte freundlich: "Wenn du

Gott nicht liebst, hast du Sehnsucht

danach, ihn zu lieben?" Der Schüler

überlegte eine Weile und erklärte

dann: "Manchmal spüre ich die

Sehnsucht danach, ihn zu lieben,

recht deutlich, aber meistens habe

ich so viel zu tun, dass diese Sehnsucht

im Alltag untergeht." Da zögerte

der Rabbi und sagte dann:

"Wenn du die Sehnsucht, Gott zu lieben,

nicht so deutlich verspürst, hast

du dann Sehnsucht danach Sehnsucht

zu haben, Gott zu lieben?“ Da

hellte sich das Gesicht des Schülers

auf und er sagte: "Genau das habe

ich. Ich sehne mich danach, diese

Sehnsucht zu haben, Gott zu lieben."

Der Rabbi entgegnete: "Das genügt.

Du bist auf dem Weg."

(Autor oder Autorin unbekannt)

Die „Heiligen Drei Könige",

so nennen wir jene Weisen

aus dem Morgenland, von

denen das Matthäusevangelium (Mt

2,11) berichtet: Magier, Inhaber von

geheimem astrologischem Wissen

kamen aus dem Osten (Mesopotamien?)

nach Jerusalem, um dem vor

kurzem geborenen König der Juden

zu huldigen.

Aus der Zahl der Gaben Myrrhe,

Gold und Weihrauch schloss man im

3. Jhdt auf die Dreizahl der Magier.

Seit dem 8. Jhdt heißen sie „Caspar,

Melchior und Balthasar", zugleich

wurden sie endgültig in den Stand

der Könige erhoben.

Verschieden wurden im Schrifttum

des Mittelalters die Namen und Geschenke

gedeutet. Das Gold bezeichnet

den einem König gebührenden

Weisheitsschatz, der Weihrauch

das ergebungsvolle Opfer und

Gebet, die Myrrhe die reinhaltende

Kraft der Selbstbeherrschung.

Außer der Unterscheidung in drei

Lebensalter, die sich im 12. Jhdt.

einbürgerte: der jugendliche, erwachsene

und greise Mann, trat ab

dem 14. Jhdt der jüngste als Mohr

auf. Die Drei Könige wurden somit

als Vertreter der damals bekannten

drei Weltteile Asien, Europa und Afrika

angesehen.

Angebliche Reliquien der Drei Weisen

aus dem Morgenland bewahrte

man ursprünglich in Mailand auf,

Die Heiligen Drei Könige

nach der Unterwerfung

dieser

Stadt brachte der

Kanzler Kaiser

Friedrich Barbarossas

die Gebeine

1164 als Geschenk

nach

Köln. Bis heute

wird im Kölner

Dom der äußerst

wertvolle Dreikönigsschrein

des

Nikolaus von Verdun

(1198 – 1206) am Hochaltar aufbewahrt

und verehrt.

Wegen ihrer Reise zum neugeborenen

Jesuskind wurden die Drei Könige

zu Patronen der Pilger und Reisenden,

dadurch auch besonders zu

Fürbittern für die "Letzte Reise", den

Tod. Die Namen vieler Gaststätten

haben hier ihre Wurzel: „Gasthaus

zum Stern", „Hotel zu den Drei Kronen",

„Gasthaus zum Mohr", „Gasthof

Goldene Krone“ u.a.

Noch heute weit verbreitet ist der

Brauch der Sternsinger, die um eine

Gabe für die Mission bitten und das

Haus segnen, wobei die jeweilige

Jahreszahl und die Initialen C + M +

B an die Haustür geschrieben werden:

„Christus Mansionem Benedicat",

„Christus segne dieses Heim".

Namensdeutung:

Caspar: „Der Schatzmeister"

(verkörpert Afrika)

Melchior: „König des

Lichts" (Europa)

Balthasar: „Gott schütze

sein Leben" (Asien)

Attribute: Könige mit Geschenken,

Krone und Stern, bei der Krippe

Patronate: der Stadt und Erzdiözese

Köln; der Pilger und Reisenden, der

Spielkartenhersteller, des Gastgewerbes;

gegen Zauberei, Epilepsie,

Gewitter und Hagel

Bauernregel: „Heiligdreikönig sonnig

und still, der Winter vor Ostern

nicht weichen will."

„Heilig Drei König ohne Eis, da wird

Pankratius (Eisheiliger) sicher

weiß."

Wir ziehen am 2. & 3. Jänner 2020

von Haus zu Haus und bitten

herzlich um Einlass und eine Spende

für die Mission.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Herzlich wird eingeladen zum SAMSTAG VORABEND-

GOTTESDIENST NEU um 17.30 Uhr

Nach langer Beratung hat der PGR im Oktober einhellig beschlossen,

diesen Versuch zu tun und die Beginnzeit deutlich von früher 19.00

Uhr vorzuverlegen, um

auch für Familien ein weiteres zeitlich gutes Angebot zu haben

den Urlaubsgästen einen zeitlich günstigen Gottesdienst anbieten zu

können

BITTE UNBEDINGT BEWERBEN UND INFORMIEREN!!!

v.a. den älteren Menschen einen früheren Kirchgang zu ermöglichen

endlich den Samstagabend als Ruhepol zu erleben …

„AUFATMEN – ‚s‘ ist Feierabend“

Kinderschutz im Internet: Technologie-Konzerne regen Runden

Tisch an

Vatican News 14/11/2019

Der Internet-Konzern Google

hat einen runden Tisch von

Technologieunternehmen

angeregt, um gegen Kindesmissbrauch

im Internet vorzugehen. Vertreter

von Amazon, Microsoft, Facebook

und Apple hießen den Vorschlag

auf einer Konferenz im Vatikan

willkommen, wie der Veranstalter

am Freitag mitteilte.

Der Leiter für Strategische Partnerschaften

von Google in Europa,

Nahost und Afrika, Carlo d'Asaro

Biondo, sagte demnach, die Online-

Unternehmen könnten gemeinsam

mit Religionsvertretern und anderen

Akteuren über Fortschritte und Kriterien

für einen besseren Kinderschutz

im Netz beraten. Konkret

schlug er Treffen alle ein oder zwei

Jahre im Vatikan vor.

Anlässlich der Verabschiedung der

UN-Kinderrechtskonvention vor 30

Jahren fand am Donnerstag und Freitag

am Sitz der Päpstlichen Akademie

für Sozialwissenschaften eine

internationale und interreligiöse

Konferenz zur Kindeswürde im Internet

statt. An der zweitägigen Veranstaltung

nahmen rund 80 Vertreter

von internationalen Organisationen

und Schutzverbänden, Technologiekonzernen

sowie Politiker und Religionsführer

teil.

Papst Franziskus nahm in seinen

Eröffnungsworten bei der Konferenz

die Internetkonzerne für den Kampf

gegen Kinderpornografie in die

Pflicht. Die Unternehmen könnten

nicht so tun, als seien sie für die Instrumente

nicht verantwortlich, die

sie ihren Kunden in die Hände legten,

sagte er. Dass Kinder-Studien

zufolge durchschnittlich im Alter

von elf Jahren erstmals Zugang zu

pornografischen Inhalten hätten, sei

unter keinen Umständen hinnehmbar.

Man müsse „Gewalt und jede

Form von Missbrauch gegenüber

Minderjährigen vom Angesicht der

Erde verbannen“, so der Papst.

Ritual des Weihrauch-Segens in der Familie

In vielen Häusern und Familien

gibt es den Brauch, am Heiligen

Abend, am Silvesterabend und

am Abend vor dem "Dreikönigstag"

mit Weihrauch durch die Häuser,

Wohnungen und Wirtschaftsgebäude

zu gehen und zu segnen.

Weihrauch, der aus der glühenden

Kohle emporsteigt, ist Sinnbild für

alle Gebete, die aus dem menschlichen

Herzen zu Gott steigen.

Der Rauch soll auch einen Schutz

und eine Abwehr des Bösen bilden.

So ist der Weihrauch in den Gottesdiensten

der Kirche des Ostens und

des Westens ein Teil der Liturgie,

aber auch im Brauchtum des Volkes

bekannt.

Weihrauchsegen in der Familie

Eine Familienfeier mit "Weihrauchsegen"

könnte so gestaltet werden:

Wenn die Familie versammelt ist,

legt ein erwachsenes Familienmitglied

die glühende Kohle in ein feuerfestes

Gefäß (z.B. Räucherpfanne)

und streut einige Körner Weihrauch

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

darauf (oder lässt Kinder die Körner

auflegen). Sobald es zu duften beginnt,

betet ein Familienmitglied

laut vor:

Im Namen des Vaters und des Sohnes

und des Heiligen Geistes. Amen.

Guter Gott, wir danken dir, dass wir

ein Dach über dem Kopf haben.

Segne unser Haus (unsere Wohnung

/ Hotel …) und verbanne alles Böse

aus unserer Mitte. Schenke uns deinen

Heiligen Geist, damit wir in

Frieden miteinander leben können,

wie dein Sohn Jesus Christus es uns

vorgelebt hat. Durch ihn bitten wir

dich voll Vertrauen heute und alle

Tage unseres Lebens. Amen.

Dann wird das duftende Rauchgefäß

durch die Räume getragen. Alle gehen

mit. Man kann dies schweigend

tun, man kann aber auch ein Gebet

sprechen (zB das Rosenkranzgesätz:

„Den du, o Jungfrau, zu Bethlehem

geboren hast.“ oder ein Weihnachtslied

singen.

Einzelsegen für die Kinder

Nachdem man durch die Räume gegangen

und sie mit Weihrauch gesegnet

hat, können noch alle Kinder

(und auch die Erwachsenen) in der

Familie einzeln gesegnet werden.

Der Vater / die Mutter geht zu jedem

Kind einzeln: „N., Gott segne dich;

er beschütze dich im Namen des Vaters

und des Sohnes und des Heiligen

Geistes.“ Ebenso können die Erwachsenen

einander persönlich segnen.

Am Schluss beten alle gemeinsam

das Vaterunser.

In manchen Familien ist es üblich,

dass ein Kind oder ein anderes Familienmitglied

zugleich jeden Raum

mit Weihwasser besprengt. Als letzter

Raum wird die Stube betreten, in

der der Christbaum steht oder alle

treten vor die Krippe hin und ein

Kind legt das „Jesulein“ hinein.

Dann wird das Weihnachts-evangelium

verlesen, evtl Fürbitten vorgetragen

und das schönste aller Lieder

gesungen: STILLE NACHT HEI-

LIGE NACHT.

Reinhold Ettel SJ (KFW Kärnten)

mit Anregungen von Karl Veitschegger

(Diözese Graz-Seckau)

Über den großen Wert der KRANKENSALBUNG

Wandel der Geschichte, theologische

Kurzdarlegung,

Anlässe zur Spendung …

Vor dem 2. Vatikanischen Konzil

und der folgenden liturgisch-sakramentalen

Erneuerung wurde sie als

„unctio ultima“ („letzte Ölung“) gespendet.

Der Priester kam nur zu einem

Sterbenden oder schon Verstorbenen.

Oft mussten gerade von den

weit entlegenen Bergbauernhöfen

die Angehörigen einen langen Weg

auf sich nehmen (zu Fuß oder mit

Fuhrwerk) um den Pfarrer zu rufen

(Telefon gab es keines) und zum

Sterbenden zu bringen. Inzwischen

konnten gut drei Stunden vergehen

und der Kranke schon verstorben

sein. Auch hatte man oft buchstäblich

auf die „letzte Sekunde“ zugewartet,

um dem Kranken den

„Schrecken des nahenden Todes“ in

Gestalt des Pfarrers zu ersparen.

Weil man aber den guten Willen

zum Empfang des Sakramentes sah,

wurde auch noch gesalbt, „solange

der Leib noch warm“ war. Die

„Letzte Ölung“ brachte sozusagen

die „Eintrittskarte“ in den Himmel.

Man konnte auf der Parte lesen: „mit

den Tröstungen der Kirche versehen.“

Diese „Tröstungen“ bedeuteten

und bedeuten heute noch den

Empfang dreier Sakramente, weil

man dem Schwerkranken oder Sterbenden

alles an Gutem angedeihen

lässt: Sakrament der Versöhnung

(Beichte) – die Krankensalbung –

und die „heilige Wegzehr“ sprich

Kommunion. Das ist eigentlich der

Regelfall, der dann eintritt, wenn

frühzeitig der Seelsorger verständigt

und gerufen wird und nicht erst in

der Todesstunde, die manchmal

keine menschliche Kommunikation

mehr zulässt. Die Entscheidung zum

Empfang der Krankensalbung

sollte/muss vom Kranken selber in

Freiheit getroffen werden und nicht

über ihn verfügt. Das kann man nur

im äußersten Fall tun, wenn der/die

Betreffende ein Leben aus dem

Glauben und mit der Kirchengemeinschaft

geführt hat, sich das sicher

gewünscht hätte und nicht mehr

gefragt werden kann. Aber dann

frage mich, weshalb man den Pfarrer

nicht schon viel früher gerufen hat?

Das 2. Vatikanum hat die Bedeutung

der „heiligen Ölung“ noch einmal

besonders betont und die „unctio ultima“

zu einer „unctio extrema“ vertieft

und ihr somit ein viel breiteres

Spektrum verliehen. Durch schwere

Krankheitsprozesse (leiblich wie

geistig) wird der Mensch ganz auf

sich zurück geworfen auf den Grund

seiner Existenz. „Ist GOTT der

Grund meiner Existenz, auf den ich

baue, aus dem heraus ich mein Leben

gestalte und in dem ich gleichsam

ruhe? Bedarf meine Lebensgestalt

vielleicht gar einer radikalen

Umkehr und Erneuerung? Kann ich

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

einwilligen in den Plan Gottes?“

Diese Fragen bekommen eine Antwort

in der Krankensalbung, durch

die ich mich mit dem „Gesalbten“ (=

Christus) ganz verbinde und im Bußsakrament,

durch dessen Empfang

ich JA sage zu einer neuen Lebensordnung

nach Gottes Gebot und Verheißung.

Für diesen meist sehr

schweren Weg, der auch „Aufstieg

auf den Berg Golgotha“ bedeuten

kann, brauche ich „Wegzehr“ in Gestalt

des Leibes Christi (Kommunion).

Die KRANKENSALBUNG wird

also jedem ans Herz gelegt, der in einen

„extrem lebensfeindlichen“ Prozess

geraten ist, sei es durch schwere

leibliche Erkrankung, durch schwere

psychische Krise und Erkrankung,

oder auch durch nicht mehr bewältigbare

zwischenmenschliche Probleme.

Sie kann auch empfangen werden

vor einer lebensbedrohlichen OP

von Erwachsenen wie auch vom

Kind. Beim Kinde geht man von einem

Mindestalter von 5 Jahren aus,

das erkennen kann, dass Salbung

(Salbe) etwas mit Heilen zu tun hat.

Die Krankenölung kann bei jeder

neu auftretenden schweren Krankheit

empfangen werden.

Eins bleibt wesentlich: CHRISTEN

STERBEN IM ZEICHEN DES

KREUZES, durch das uns der Herr

erlöst hat, durch das er „schon im

Voraus alle Krankheiten und Leiden

auf sich genommen hat“. Ich habe in

meinem Priesterleben immer wieder

erlebt, dass dieses Sakrament der

Krankensalbung verbunden mit

Beichte und Kommunion den Empfänger

wie auch die Angehörigen

von Furcht befreit, getröstet und gestärkt

hat.

Ich bitte euch, die Krankensalbung

als „Lebens- und Stärkungssakrament“

und nicht als „Todessakrament“

zu empfangen, ja anzu“fordern“.

Als „Eintrittskarte“ in letzter

Sekunde geht sie an ihrem Wesen

vorbei.

Euer Pfarrer

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019


Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Schulen - Kindergarten

Kindergarten Tux

Im Kindergarten war zu Beginn

dieses Jahres eine Menge los.

Nicht nur ein neues Kindergartenjahr

hat gestartet - nein auch die

Türen des neu erbauten Kindergartens

neben der Schule haben sich für

uns geöffnet.

Eine Woche lang haben sich die Pädagoginnen

und Assistentinnen des

Tuxer Kindergartens größte Mühe

gegeben, den Kindergarten einzuräumen

und soweit vorzubereiten,

um dann die Kinder im neuen Kindergarten

willkommen zu heißen.

Unser Ziel war es also, einen Ort für

die Tuxer Kinder zu schaffen an dem

man spürt, dass jedes einzelne willkommen

ist und in seiner Individualität

gefördert und respektiert wird.

Auch die ersten Wochen im neuen

Haus waren eine sehr spannende Zeit

für uns alle. Die Umgebung war neu

und es musste sich das Personal, wie

aber auch die Kinder im Kindergarten

erst richtig eingewöhnen. Eines

kann man aber sagen – die Kinder

lieben unseren neuen Kindergarten.

„Boah schauts do herinnen cool

aus“, „I will nie mehr an olten Kindergorten“,

„Do is iats viel schiana

als do inne“, … Solche Worte bekam

wir schon in den ersten Wochen,

aber auch jetzt noch regelmäßig von

den Kindern zu hören. Ich glaube jeder

einzelne, der an dem Bau bis hin

zum Einrichten beteiligt war, hat für

die Tuxer Kinder einen Ort geschaffen,

an dem jeder so sein darf wie er

ist und sich zu Hause fühlen kann.

Die ersten Wochen vergingen wie im

Flug und der Alltag ist auch im

neuen Kindergarten eingekehrt. Wie

jedes Jahr begannen wir dann auch

schon für unseren Martinsumzug zu

proben und uns über diesen beeindruckenden

Mann zu informieren.

Was auf keinen Fall vergessen werden

darf, ist es die selbstgebastelten

Laternen der Kinder zu erwähnen –

jede einzelne ist auf ihre Weise besonders

geworden und durfte dann

am 11.11.2019 die Straße vom Kindergarten

bis hin zur Schule erleuchten.

Dort feierten wir gemeinsam mit

der Kinderkrippe und der Volksschule

ein wunderschönes Martinsfest

mit sehr vielen Besuchern. Wir

bedanken uns bei der freiwilligen

Feuerwehr für das wärmende Feuer

in unserer Kreismitte und jedem einzelnen

für sein Kommen.

Auch möchten wir der Erwachsenenschule

Tux unseren Dank aussprechen

– unsere Schlaufüchse

durften schon einige großartige

Turnstunden erleben und sind sehr

begeistert.

Jetzt freuen wir uns alle auf die etwas

ruhigere Zeit und wünschen allen

eine besinnliche und friedliche

Advents- und Weihnachtszeit.

Gemeinsamer Wandertag der VS Tux

Bei strahlendem Sonnenschein

wanderten wir dieses

Jahr von Finkenberg über

den Moorlehrpfad nach Tux.

Mit dem Bus fuhren wir bis zur Finkenberger

Almbahn. Nach einer aufregenden

Gondelfahrt bis zur Mittelstation

ging es zu Fuß weiter. Wir

genossen das herrliche Herbstpanorama

und kehrten müde aber glücklich

zurück. Besonders bedanken

möchten wir uns bei Familie Dengg,

für die kostenlose Gondelfahrt mit

der Finkenberger Almbahn.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Die Tuxer Bäuerinnen besuchten

anlässlich des Welternährungstages

die

1.Klasse der VS Tux. Nach einer informativen

Einheit über regionale

Produkte und bewusste Ernährung,

wurde mit den Kindern ein leckeres

Frühstück für alle Schülerinnen und

Schüler der Volksschule zubereitet.

Die Kinder und Lehrerinnen der

VS Tux möchten sich an dieser Stelle

recht herzlich für den lehrreichen

Vormittag und die tollen Produkte

bedanken.

Bäuerinnen zu Besuch in der VS Tux

Die Bläserklassewurde in Zusammenarbeit

zwischen der Landesmusikschule Zillertal,

der Bundesmusikkapelle Tux und der

Volksschule Tux bereits 2017/18 ins Leben gerufen

und den Kindern der 3. Klasse als „Unverbindliche

Übung“ angeboten.

Dabei handelt es sich um ein Unterrichtsmodell,

dem ein Erfolgsrezept zugrunde liegt: „In der Gemeinschaft

der Klasse erlernen die Kinder ihre Instrumente

unter der Anleitung erfahrener Musikpädagogen.“

In der Bläserklasse übernimmt jedes

Kind die Verantwortung für sein Instrument,

dadurch wird ein Klima des Zusammenhalts und

der sozialen Toleranz geschaffen.

Bläserklasse 2.0

So wird aus einer Erfahrung, die man sonst alleine

macht ein Gemeinschaftsgefühl bei dem der Spaß auf keinen Fall zu kurz kommt. So freuen sich auch die diesjährigen

3tler über ihre Instrumente und spielen nun schon seit einigen Wochen gemeinsam in der Bläserklasse.

Tiroler Vorlesetag als Höhepunkt der Lesewoche

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

E

inen besonderen Märchenschatz

sammelten alle Schülerinnen

und Schüler der VS

Tux am Tiroler Vorlesetag. Besonders

erfreulich waren heuer die vielen

männlichen Vorlesestimmen, denen

wir an diesem Tag lauschen

durften. So konnten wir gemeinsam

eine aufregende Reise durch das

Märchenland wagen. Die Lehrerinnen,

Schülerinnen und Schüler bedanken

sich herzlich für den spannenden

Vorlesetag. Die ganze Woche

stand unser Schwerpunkt auf

dem Lesen. So arbeiteten die Kinder

klassenübergreifend und konnten

den Vorlesetexten der anderen Kinder

lauschen. Besonders erfreulich

war es, dass sich die Kinder gegenseitig

so viel Aufmerksamkeit

schenkten.

Ein voller Erfolg war sie, die „Lesewoche“

der Volksschule Tux.

Nikolausfeier der VS Tux

Dieses Jahr veranstaltete die

Volksschule Tux am 6. Dezember

eine Nikolausfeier.

Stimmungsvolle Lieder, spannende

Texte und wunderbare Gedichte

wurden von den einzelnen Schulstufen

gemeinsam mit ihren Lehrerinnen

einstudiert, um sie dann bei der

Nikolausfeier im Tux Center den Eltern,

Verwandten und Freunden vorzutragen.

Zur Überraschung aller,

besuchte uns der Heilige Nikolaus.

Er hatte sogar für jedes Kind ein

kleines Geschenk dabei. Die Kinder

und Lehrpersonen möchten sich bei

allen bedanken, die zum Gelingen

dieser Feier beigetragen haben und

wünschen allen noch eine schöne

und besinnliche Weihnachtszeit.

Tiroler Vorlesetage an der NMS Tux

esen macht Spaß – und

L

Vorlesen noch viel mehr!

Ganz in diesem Sinne stand

der diesjährige Vorlese-Vormittag

in unserer Schule. Gemeinsam

lesen verbindet und schafft unvergessliche

Erinnerungen – egal in

welchem Alter.

So organisierten wir gemeinsam mit

dem Kindergarten einen tollen Vormittag,

in dem bekannte und auch

weniger bekannte Bilderbücher im

Mittelpunkt standen.

In Kleingruppen lasen immer zwei

Schülerinnen und/oder Schüler der

Mittelschule zwei Kindergartenkindern

aus einem Bilderbuch vor. War

das Buch fertiggelesen, wurden die

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Gruppen gewechselt, bis allen Kindergartenkindern

aus drei verschiedenen

Büchern vorgelesen wurde.

Gelesen wurde insgesamt zwei

Schulstunden lang in allen Räumlichkeiten

der NMS und des Kindergartens.

Sowohl die Kindergartenkinder als

auch die Jugendlichen der NMS waren

mit viel Spaß und Energie bei der

Sache und machten diesen Vorlesetag

zu einem tollen Erlebnis!

Naturparktage – die Glocke, Finkenberg

Am Dienstag, dem

15.10.2019, und Donnerstag,

dem 17.10.2019, genossen

die 1. und 2. Klasse einen Naturparktag

im Gebiet der Glocke in Finkenberg.

Begonnen wurde der Tag mit einer

genauen Beobachtung der Umgebung.

Es wurden viele verschiedene

Baumarten entdeckt und erkannt,

aber vor allem ein Blick von der Brücke

in die Schlucht begeisterte die

Schülerinnen und Schüler.

Danach mussten wir in mehreren

Gruppen einen Arbeitsauftrag mit

insgesamt neun Aufgaben lösen. Die

Gruppen stellten ihre Ergebnisse anschließend

vor.

Nach einer kurzen Pause wanderten

wir auf den Waldwegen durch das

Gebiet der Glocke. Im Wald spielten

wir dann ein Spiel, das uns die wichtige

Rolle der Pilze und vor allem

das Zusammenspiel zwischen ihnen

und den Bäumen näherbringen

sollte. Wir hatten dabei alle sehr viel

Spaß! Auf dem Rückweg zur Bushaltestelle

kamen wir dann noch an

der Marmorwand vorbei. Dort durften

wir noch einen Anhänger aus

Fimomasse herstellen. Unsere Ranger

hatten Ammoniten dabei, das

sind inzwischen ausgestorbene

Kopffüßer. Diese haben wir in die

Masse gedrückt und es entstanden

tolle Anhänger für eine Halskette.

Am Ende des tollen Vormittages

machten wir noch eine kurze Feedbackrunde

und fuhren danach wieder

mit dem Bus zurück nach Tux.

FLIP 2 GO – der Geldbus des Erste Financial Life Park

Anlässlich des 200-jährigen

Jubiläums der Sparkassengruppe

wurde unter der

Schirmherrschaft der Erste Bank und

Sparkasse mit FLiP2Go ein nachhaltiger

Beitrag zur finanziellen Bildung

in Österreich geleistet.

Schülerinnen und Schüler im Alter

von 10 – 14 Jahren lernen in einem

umgebauten Doppeldeckerbus an

sieben Stationen, die jeweils mit einem

großen Tablet ausgestattet sind,

den sinnvollen Umgang mit Geld.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Die SchülerInnen aller vier Klassen

der NMS Tux hatten am 12.11.2019

trotz des starken Schneefalls die

Möglichkeit, in Hippach den

Flip2go-Bus mit seinen sieben Stationen

in einer 100-minütigen Tour zu

erkunden. Spielerisch haben die

Schüler/innen den sinnvollen Umgang

mit Geld vertieft und sich mit

großer Begeisterung mit der Thematik

auseinandergesetzt. Ein Feedback

am Ende des Stationenbetriebs

hat noch einmal gezeigt, dass die

Schüler/innen einiges von diesem

Vormittag mitgenommen und sehr

viel Spaß hatten.

Jedes Jahr touren die Schauspieler

des „Vienna´s English Theatre“

durch Österreich. Erstmalig

besuchten auch Tuxer Schüler (4.

Klasse) eine dieser Aufführungen.

Dieses Jahr stand das Stück

„Spooked!“ auf dem Programm.

Eine Abwandlung des bekannten

Werkes „Canterville Ghost“ von Oscar

Wilde. Der Geist von Sir Simon

de Canterville spukt durch das alte

Haus und zwei amerikanische Jugendliche

erlösen ihn am Ende von

seinem Fluch. Das Stück wurde mit

viel Schwung aufgeführt – den

SchauspielerInnen gelang es ausgezeichnet,

das junge Publikum ins

Geschehen einzubinden und (fast

alle) zu begeistern. Vielen Dank

den Eltern, die uns mit Fahrgemeinschaften

unterstützt haben.

Vienna’s English Theatre

Klettern in der Wilden Zemm

S

pannende Stunden erlebten die

Schüler der NMS Tux vom

Freifach Klettern an zwei

Nachmittagen im Oktober in der

Wilden Zemm. Ängste überwinden,

Teamgeist, klettern in verschiedenen

Höhen, abseilen, Vertrauen, Kraft,

an die eigenen Grenzen gehen – all

diese Eigenschaften lernten die

Schüler beim Klettern und Abseilen

kennen. Vielen Dank an dieser

Stelle an Kristina Graf, geprüfte Tiroler

Sportkletterlehrerin, die uns

diese abwechslungsreichen und tollen

Nachmittage ermöglichte. Ein

weiterer Dank an Angelika Reiter

und Franz Stock für die Fahrgemeinschaften.

Alexandra Peer

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Vereine

Die Bundesmusikkapelle Tux gratuliert

Am 10. Oktober 2019 feierte unser

aktiver Musikant Toni van Drunen seinen

60. Geburtstag

Am 18. Oktober 2019 feierte unser aktiver Musikant und Ehrenmitglied

Josef Erler seinen 70. Geburtstag

Die Bundesmusikkapelle Tux gratuliert auf diesem Wege noch einmal aufs herzlichste und wünscht den beiden

Jubilaren weiterhin Gottes Segen und noch viele gesunde Jahre im Kreise eurer Familien.

Cäcilia – Jahreshauptversammlung 2019

Anlässlich der Jahreshauptversammlung,

am 24. November

2019, gestaltete die

Bundesmusikkapelle Tux gemeinsam

mit dem Kirchenchor Tux eine

feierliche Messe zu Ehren der Patronin

Cäcilia. Anschließend trafen sich

alle Mitglieder und Ehrenmitglieder

der Bundesmusikkapelle Tux, sowie

alle geladenen Gäste im Gasthof „Jäger“.

Nach einem köstlichen Mittagessen

eröffnete Obmann Martin Geisler

die Vollversammlung mit der Begrüßung

aller anwesenden aktiven Mitglieder

und deren Begleitung, aller

Ehrenmitglieder und Ehrengäste.

Nach dem Totengedenken der verstorbenen

Mitglieder und Ehrenmitglieder

folgten die nächsten Punkte

der Versammlung. Obmann Martin

Geisler nutzte den Rahmen der Jahreshauptversammlung

um vielen

Personen „Vergelt’s Gott“ zu sagen,

die sich für unseren Verein stark engagieren.

Ein besonderer Dank ging

an die Gemeinde Tux und den TVB

Tux-Finkenberg für die gute Zusammenarbeit,

an Pfarrer Dekan Edi

Niederwieser für die Messgestaltung,

an die Schützenkompanie Tux

für die Bewirtung beim Frühjahrskonzert,

an die Feuerwehr Tux fürs

Absperren und an den Kirchenchor

Tux, vor allem Rainer Hans für die

gute Zusammenarbeit und seiner

Funktion als Alt-Kapellmeister.

Auch wurde den eifrigen „Kropfenbacherinnen“

und unserem Kellner

Milan, sowie unserem Trommelzieher

Patrik und unseren Marketenderinnen

gedankt. Ganz besonders

wurde den Partnern und den Eltern

der Musikanten gedankt, sowie allen

Ehrenmitgliedern, Aushilfen und der

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

gesamten Bevölkerung für die Unterstützung

der BMK Tux während

des ganzen Jahres.

Über die finanziellen Ein- und Ausgaben

wurden wir von unserem Kassier-Stellvertreter

Lukas Tipotsch

ausführlich informiert. Es wurde

eine ordentliche Kassaführung von

Kassaprüfer Robert Erler bestätigt

und es folgte die Entlastung des Kassiers.

Mit großem Stolz können wir mit

dem ausführlich erfassten Jahresbericht

von Schriftführerin Stefanie

Truéb auf das vergangene Vereinsjahr

zurückblicken.

Maria Wechselberger informierte

die Vollversammlung über die Tätigkeiten

unseres Nachwuchses, welche

mit viel Fleiß, vollem Einsatz

und viel Freude ein Instrument erlernen

und in der JUNGmusik Tux und

der Bläserklasse der Volkschule ihr

Talent zeigen. Hut ab aber vor allem

an die Jungen, die bereits bei der

Bundesmusikkapelle Tux tätig sind

und nebenbei auch noch die Jungmusik

tatkräftig unterstützen.

Es folgten die Worte unsers Kapellmeisters

Florian Hellbert, der sich

ebenfalls bei allen bedankt. Vor allem

freut ihn die große Probenbeteiligung

des vergangenen Jahres und

er wünscht allen ein erfolgreiches

Musikjahr 2020.

Anschließend folgte der Punkt der

Neuwahlen des Obmanns, des Kassiers-Stellvertreters

und des Notenwartes.

Als neue Vereinsführung

wurde Lukas Tipotsch gewählt, Kassierstellvertreterin

wurde Barbara

Trummer und das Amt des Notenwartes

übernehmen Julia und Katharina

Fankhauser.

Unser Neuobmann richtete noch

kurz ein paar Worte an uns und freut

sich auf das kommende Vereinsjahr.

Nach dem Punkt Allfälliges beendete

Alt-Obmann Martin Geisler die

Jahreshauptversammlung und es

ging zum gemütlichen Teil über.

FC Tux Herbstbericht

Nach einer schwierigen Saison

2018/19 fand unsere

Kampfmannschaft im vergangenen

Herbst wieder in die Erfolgsspur

zurück. Nachdem man in

den vergangenen zwei Jahren vor allem

personell arge Probleme hatte,

wurde der Kader in dieser Saison

deutlich aufgestockt und somit kann

Neo Coach Rausch Andi auf einen

breiten Kader zurückgreifen. Hervorzuheben

ist sicherlich auch die

spielerische und körperliche Entwicklung

unserer jungen Mannschaft

in den letzten zwei Saisonen

unter Ex-Trainer Gerhard Raderer,

die diesen Herbst wiederum nochmal

vorangetrieben werden konnte.

Mit ein Grund für diesen Leistungsschub

ist die lange Sommervorbereitung,

die dieses Jahr aufgrund einer

Umstrukturierung im Tiroler Fußballverband

um drei Wochen länger

als gewöhnlich war. Somit spielt unsere

Kampfmannschaft zwar weiterhin

in der 2. Klasse Zillertal, allerdings

nur mehr in einer Gruppe mit

10 Teams. Einerseits zwar für die

Entwicklung förderlich, allerdings

bestreiten unsere Jungs damit nur 18

Saisonspiele. Um einiges weniger

als in den Vorjahren, als man immer

22 bis 26 Saisonpartien zu absolvieren

hatte. Positiv ist allerdings aufgrund

der Höhenlage von Tux und

der damit verbundenen Schneesituation

der späte Beginn der Frühjahrsmeisterschaft

(Mitte April), allerdings

wird im Sommer von Mitte

Juni bis Ende August kein Bewerbsspiel

ausgetragen, somit waren heuer

viele Vorbereitungsmatches nötig,

um das neue Spielsystem unter Neo-

Trainer Andi Rausch den Spielern

einzuimpfen.

Nach einer gelungenen Sommervorbereitung

mit ungewohnt hoher Trainingsbeteiligung

und guten Leistungen

und Ergebnissen in den Vorbereitungsspielen

ging es Ende August

endlich mit dem Meisterschaftsbetrieb

los. Gleich zu Beginn empfing

unser junges Team (Altersschnitt ca.

20 Jahre) den Vorjahres Vizemeister

aus Fügen, gegen den man im letzten

Match der vergangenen Saison noch

mit 0:13 verloren hatte. Und man bot

eine ansprechende Leistung, brachte

Fügen an den Rand einer Niederlage,

verlor aber schlussendlich mit 2:4.

Fügen präsentierte sich an diesem

Tag sehr effizient und ausgefuchst.

Auch im zweiten Spiel hatte man

"kein Leiberl", ging mit einer schwachen

Vorstellung in Stans mit 0:6

unter. Aber am dritten Spieltag, zur

40-Jahr Feier des FC Tux, schlug

man den bisherigen Tabellenführer

Mayrhofen II mit einer grandiosen

Leistung deutlich mit 4:0! Und man

konnte am vierten Spieltag mit einem

knappen 2:1 Auswärtserfolg in

Münster den schlechten Saisonstart

egalisieren und den zweiten Saisonsieg

einfahren. Am Oktoberfestwochenende

wurde dann Stumm II mit

9:3 aus dem Tuxer Alpenstadion geschossen

und man hatte zu diesem

Zeitpunkt schon mehr Punkte auf

dem Konto als das gesamte letzte

Jahr! Im Oktober folgten dann zwei

auf dem Papier hohe Niederlagen gegen

Uderns (2:5) und gegen Kundl II

(3:5), wobei die Leistung in beiden

Spielen das Ergebnis nicht unbedingt

widerspiegelt. In beiden Spielen

war man nahe am Punktgewinn,

machte aber in den entscheidenden

Momenten einfach zu viele Fehler.

Im vierten Heimspiel des Herbstes

konnte Hippach II nach hartem

Kampf mit 3:1 besiegt werden, und

auch im letzten Spiel des Jahres

2019 wurde im Auswärtsspiel in

Buch ein Punktgewinn verzeichnet

(3:3), wobei man den Ausgleichstreffer

mit dem Schlusspfiff in der

93. Minute kassierte.

Insgesamt aber ein gelungener

Herbst, nicht nur was die Tabellensituation

betrifft (aktuell liegt Tux in

der 2.Klasse Zillertal auf Platz 5 unter

10 Teams, mit 13 erreichten

Punkten aus 9 Spielen und einem

Torverhältnis von 28:28), auch spielerisch

und körperlich konnte sich

unsere junge Mannschaft deutlich

verbessern.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Unser Trainer Andi Rausch hofft auf

eine gute Wintervorbereitung und einer

Bestätigung des gelungen Herbstes

in der kommenden Frühjahrssaison.

Im Nachwuchssektor bildet man

auch heuer wieder eine große Spielgemeinschaft

mit Hippach und Finkenberg.

Nach der Umstrukturierung

im Vorjahr ging man in die zweite

Saison als SPG Hippach/Finkenberg/Tux.

Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit

und der positiven Entwicklung

konnten auch diesen Herbst den fußballbegeisterten

Kindern aus Tux

optimale Rahmenbedingungen zur

Ausübung des Fußballsports geschaffen

werden. Die Trainings der

U12, U13 & U16 Mannschaften

werden vorwiegend in Hippach abgehalten,

was zu sehr hohen Transportkosten

führt, die für uns als kleiner

Verein nur sehr schwer zu stemmen

sind. Allerdings ist unser Vorstand

stets bemüht, die jedes Jahr

steigenden Kosten irgendwie zu

kompensieren, was nicht immer einfach

ist. Hierbei einmal ein großes

Dankeschön an alle Sponsoren

und Gönner, denn ohne euch wäre

Fußball als sinnvolle Freizeitbeschäftigung

unserer Kinder und

Jugend in Tux nicht mehr möglich!

Die Heimspiele allerdings finden abwechselnd

in den drei Gemeinden

statt, was stets zu großem Zuschauerinteresse

am Tuxer Sportplatz

führt!

Auf Grund der kleineren Anzahl an

Spielen, wird das „Lotto Toto Gewinnspiel“

auch auf die ersten 3

Frühjahrspartien ausgedehnt. Die

Gewinner werden in der Frühjahrsprattinge

bekannt gegeben.

Weiters dürfen wir noch von ganzem

Herzen unserem Alt-Obmann und

guten Seele des FC Tux Stock Franz

(Soge) zu seinem 60sten Geburtstag

gratulieren, welchen er im Kreis seiner

Familie und Freunde ausgiebig

gefeiert hat. Alles Gute lieber Franz

und weiterhin viel Gesundheit…

Folgende Mannschaften mit Tuxer Spielern nehmen am Meisterschaftsbetrieb teil:

U16 - 5 Tuxer Spieler

Trainer: Rudi Schweinberger (Tux) und Innerbichler

Lukas (Hippach)

Meister mit 22 Punkten aus 10 Spielen und damit

Aufstieg ins Meister Play Off um den Tiroler U16

Meister im Frühjahr 2020!

U13 - 5 Tuxer Spieler

Trainer: Richard Zsebe (Hippach) und Reini Klotz

(Tux)

6 Punkte aus 8 Spielen und Tabellenplatz 5 unter 5

Teams

U10 - 8 Tuxer Spieler

Trainer: Christian Pfister (Finkenberg)

Keine Tabellen im Kinderfußball

U10 Mädels - 1 Tuxer Spielerin

Trainer: Gerhard Böhmer (Aschau) und Britta Pertl

(Tux)

U08 - 14 Tuxer Spieler

Trainer: Mario Gastl (Tux) und Mike Kröll (Tux)

Turnierform

Kindergarten Tux - 15 Tuxer Kinder

Trainer: Andi Rausch

keine Bewerbsspiele, zweimal wöchentlich Training

U12 - 5 Tuxer Spieler

Trainer: Jose Edwin Tapia Fernandez (Pepe/Tux)

und Rogerio (Tux)

Keine Tabellen im Kinderfußball

Ein herzliches Dankeschön an Pleier Sepp vom

Testerhof, für die Einladung unseres Fußballkindergartens

in die PlayArena zum Saisonabschluss!

Jahreshauptversammlung am 3. November 2019

Die Tuxer Schützen rückten

am 03. November zum Seelensonntag

mit anschließender

Jahreshauptversammlung aus.

Nach der Messe, zelebriert von Dekan

Edi Niederwiser, wurde am örtlichen

Friedhof ein Kranz niedergelegt.

Im Anschluss wurde für die

Fahnenpatin Anneliese und Ehrenkranzträgerinnen

Maria und Bettina

eine Ehrensalve abgefeuert. Danach

fanden sich die Schützen zum Mittagessen

beim Jägerwirt ein und um

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

im Anschluss die Jahreshauptversammlung

abzuhalten. Obmann

Christian Tomann ließ das Schützenjahr

Revue passieren, unter Anwesenheit

sämtlicher Ehrengäste darunter

auch Bataillons Kommandant

Fritz Sandhofer. Nach etlichen traditionellen

Ausrückungen, rückte man

auch zum Regimentstreffen nach

Kaltenbach aus, wo unser Hauptmann

Willi Schneeberger das Verdienstzeichen

des Bundes der Tiroler

Schützenkompanien für 20jährige

Kommandantschaft verliehen bekam.

Weiters ergriff auch Willi

Schneeberger das Wort, und hat darauf

hingewiesen, dass die Schützenkompanie

unbedingt junge Leute

(neue Mitglieder) brauchen würde.

Nach dem Kassabericht durften auch

noch Ehrungen vorgenommen werden.

Zum Punkt Allfälliges kamen

noch einige Wortmeldungen und

zum guten Schluss bedankte sich

Obmann Christian Tomann noch bei

allen Helfern und Gönnern des

Schützenwesens.

Mit einem Schützen Heil,

Obmann Christian Tomann

Ehrungen 2018

Für 15 Jahre Mitgliedschaft Michael Scheurer

und Siegfried Erler

Für 50 Jahre Mitgliedschaft Josef Mader, Hubert Erler

und Franz Hochmuth, entschuldigt war Karl Stock

Für 40 Jahre Mitgliedschaft Bernhard Stöckl

Für 60 Jahre Mitgliedschaft Gerhard Stock

Für 65 Jahre Mitgliedschaft Josef Anfang

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Ehrungen 2019

Für 15 Jahre Stefan Erler

Für 40 Jahre Martin Sporer und Paul Geisler

Für 55 Jahre Alois Mader und Willi Schneeberger

Gerhard Stock wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Hauptmann Willi Schneeberger durfte noch Steiner

Andrea, Stock Andreas und Erler Josef angeloben.

Diverses

Adventfenster im Tuxertal

1. Gemeindeamt TUX – Eröffnung während des Tuxer Advents um 17 Uhr

2. Marina Kurz

3. Tankstelle

4. Barbara TAG: Komm vorbei und lass Dich von 8-12 und 14-17 Uhr in der Raiffeisenbank überraschen!

Und um 20.30 im Tuxcenter: Buchvorstellung „das alte TUX“ von Erika+ Irmtraud

Hubatschek

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

5. Maria Geisler und Daniela Geisler (HNR 320) – die Familien Geisler

freuen sich über Besucher um ca. 17 Uhr!

6. Sportgeschäft Insider – ab 17 Uhr Weihnachtswürfelspiel, Glühwein

und Kinderpunsch!

7. Regina und Hans Erler freuen sich über Euer Kommen um ca. 17 Uhr

8. Kerstin Fritsch - in Juns bereitet um 16 Uhr etwas vor!

9. Kindergarten

10. Kinderkrippe

11. Musikschule – 19 Uhr im Musikraum mit Musik/Punsch und Nüsse –

die Musikanten freuen sich auf euer Dabeisein!

12. Volksschule

13. Neue Mittelschule

14. Helga Schweiberer - Gemais

15. Ilse Wechselberger - Oberjuns

16. Sparkasse

17. Christina Erler + Britta Pertl - Widum: „a Rastl tua“ ab 17 Uhr

18. Zufahrt Tuxer Schafer Andrea Fankhauser

19. Maria Tipotsch - Madseit

20. Hotel Alpenhof Hintertux - freuen sich über euer Kommen ab 17 Uhr

21. Jasmin Wechselberger - Brandegg

22. Uschi Kreidl Kellnerhäusl

23. Leni Wechselberger + Julia (Grieshaus)

24. Pfarrkirche – 6 Uhr Rorate; danach Ausklang bei Tee und Zelten; weiters werden in der Kirche

bis 15 Uhr 3 Impulse zur Adventzeit aufgehängt – nehmt euch die Zeit zum Lesen und Stille halten!

Jahresrückblick der Raiffeisenbank Tux

E

in arbeits- und ereignisreiches

Jahr neigt sich wieder

einmal viel zu schnell dem

Ende zu. Als regionale Bank durften

wir heuer wieder viele Vereine und

zahlreiche Projekte unterstützen sowie

zahlreiche Wünsche und

Träume unserer Kunden erfüllen.

Das Jahr startete mit dem 49. Internationalen

Raiffeisen - Jugendwettbewerb

unter dem Motto „Musik bewegt“.

Viele Kunstwerke fanden

Platz in unserer Bank und wurden

von allen Seiten bestaunt. Der Phantasie

waren keine Grenzen gesetzt

und es ist erstaunlich, wie viele Talente

das Thema Musik geweckt hat.

Zur Schlussveranstaltung fuhr die 4.

Klasse Volksschule nach Innsbruck

ins Metropol Kino und sah sich den

Film „Aladdin“ an.

Im April stand wieder der alljährliche

Raiffeisen Clubausflug ins Gardaland

auf dem Programm. Die Erfahrung

zeigt, dass eine schnelle Anmeldung

einen der begehrten Plätze

sichert.

Die Schüler der 4. Klasse Volksschule

absolvierten im Juli die Fahrradprüfung

in Mayrhofen, die vom

Land Tirol und der Polizei durchgeführt

und vom Raiffeisen Club mit

Rat und Tat sowie Jause und Getränken,

unterstützt wurde. Alle Kinder

bestanden die Fahrradprüfung und

erhielten von uns ein Fahrradschloss.

Die Abschlussklasse der NMS Tux

besuchte uns auch dieses Jahr zur

Bankbesichtigung. Die Schüler erhielten

einen kurzen Einblick in das

Bankgeschäft und durften einen

Blick in den Tresorraum werfen. Zur

Erinnerung an ihr letztes Schuljahr

in Tux bekamen die Schüler ein

Klassenfoto von uns.

Aufgrund neuer gesetzlicher Vorschriften

auf EU-Ebene gibt es seit

September ein neues Signaturverfahren.

Die pushTAN wurde als

neues Autorisierungsverfahren in

unsere ELBA-Produkte eingebaut.

Sie ist eine kundenfreundliche und

sichere Lösung für den Login und

zum Signieren von Transaktionen in

Mein ELBA und in der Mein ELBA-

App.

Bauen, kaufen oder mieten? Beim

Thema Wohnen ist man mit vielen

Fragen konfrontiert. Deshalb fand

am 02. Oktober der Infoabend

„Check-out im Hotel Mama – rein

ins All-inclusive-Eigenheim“ im

„Feuerwerk“ in Fügen statt. Ein

Team aus Fachexperten gab Informationen

und stand für Fragen zur

Verfügung.

In der diesjährigen Raiffeisen Sparwoche

mit dem Weltspartag am

31.10.19, war die Nachfrage an Alternativen

zu den derzeit nicht allzu

attraktiven Sparzinsen sehr groß.

Mit verschiedenen Garantiezertifikaten,

Versicherungen usw. haben

wir ein breites Angebot und finden

bestimmt für jeden die passende

Geldanlage. Die Kinder waren auch

in diesem Jahr wieder besonders fleißige

Sparer und bekamen als Belohnung

tolle Geschenke.

Das alljährliche Sumsi-Event Ende

November im Planetarium Schwaz

für unsere Kleinen mit kostenlosem

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Eintritt, Popcorn und einem Getränk

war wieder sehr begehrt. Selbst

Sumsi ließ sich dieses Event nicht

entgehen und mischte sich unter die

zahlreichen Besucher.

Für die gute Zusammenarbeit und

das entgegengebrachte Vertrauen

bedankt sich das Team der Raiffeisenbank

Tux und wünscht allen eine

schöne Weihnachtszeit sowie einen

guten Start ins neue Jahr!

Liebe Tuxerinnen und Tuxer!

Bald ist auch das Jahr 2019

schon wieder zu Ende, das heißt, es

ist Zeit für mich als Obfrau des

Tuxer Vorsorgefonds, Bilanz über

das abgelaufene Jahr zu ziehen und

vor allem Zeit zu danken!

Nachdem unser Verein von Spenden

lebt, sind wir sehr dankbar, dass wir

auch heuer wieder zahlreiche Zuwendungen

erhalten haben. Ich bedanke

mich ganz herzlich für alle

Weihnachtsspenden des letzten Jahres,

für alle Trauerspenden und für

jede einzelne kleine und großzügige

Spende. Ganz herzlich Vergelt`s

Tuxer Vorsorgefonds

Gott nochmals an die Tuxer

Bräuchlachn mit ihrem Obmann Josef

Geisler, die uns auch heuer wieder

anlässlich des Grasausläutens

ihre Geschenke in Höhe von € 601,-

- zur Verfügung gestellt haben.

Und ein ganz großes Dankeschön

der Neuen Mittelschule Tux, die

mit ihrer Laufaktion im Frühjahr

dieses Jahres mit Hilfe privater

Sponsoren den großartigen Betrag

von € 3.430,-- für uns erlaufen haben.

Aus diesem Erlös haben wir ein

neues Pflegebett angekauft, das wir

den Schülern gerne einmal vorstellen

möchten, vielleicht findet sich

einmal die Zeit dazu. Unsere zahlreichen

Pflegebetten, Rollmobile, Toilettenstühle,

Badelifte, Rollstühle

und vieles mehr werden sehr gut in

Anspruch genommen, was ein Zeichen

dafür ist, dass nicht wenige

Mitbürger zu Hause gepflegt werden.

Es ist lang nicht in jeder Gemeinde

selbstverständlich so wie bei

uns in Tux, dass diese Geräte ohne

Gebühr verliehen und sogar noch

kostenlos zugestellt werden. Daher

das große Dankeschön an alle Spender

des Tuxer Vorsorgefonds – nur

dadurch sind wir in der Lage, Geräte

und diverse Hilfsmittel zu kaufen

und Menschen auch direkt zu unterstützen.

Danke auch an den

Obm.Stellvertreter Stefan Wechselberger

und seinen Mitarbeitern vom

Bauhof, die immer bereit sind, benötigte

Betten u.a. Geräte direkt zu liefern.

Doppelter Dank an Stefan für

das umsichtige Pflegen, Warten und

Erneuern all dieser Dinge! Danke

auch an die Ausschussmitglieder

Maria Wechselberger und Elisabeth

Geisler und ganz besonders Erwin

Erler und Stefan Schösser fürs Kassaprüfen.

Wie jedes Jahr liegt auch

dieser Weihnachtsprattinge wieder

ein Zahlschein bei, wir bitten um

eure Unterstützung, damit wir auch

weiterhin in der Lage sind, das Leben

einiger Mitmenschen, die unsere

Hilfe brauchen, ein bisschen zu erleichtern.

Ich wünsche euch allen eine gesegnete

Advents- und Weihnachtszeit,

viel Gesundheit fürs Neue Jahr und

Vergelt`s Gott für alles!

Anneliese Erler, Obfrau des Tuxer

Vorsorgefonds

Zither gesucht

Ich bin auf der Suche, nach der Zither meiner verstorbenen

Schwester Renate Wenzel. Sie war

lange Zeit am Tuxerfernerhaus Köchin. Sie hat

ihre Zither in Tux verliehen. Leider ist Renate im Juni

verstorben. Es ist mir ein großes Anliegen, diese Zither

wieder zurück zu bekommen.

Meine Adresse:

Inge Klausner

Dornauberg 25

6295 – Ginzling

Tel. 0664 5730203

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Daniel TOMANN, ein Tuxer auf großer Bühne in Hamburg

L

iebe Tuxerinnen und

Tuxer, es freut mich

wahnsinnig, dass ich

nach meinem Konzert im

Tux Center im Juni 2019

vom Redaktionsteam der Prattinge

gefragt wurde, ob ich Euch ein paar

Zeilen darüberschreiben könnte, was

ich als gebürtiger Tuxer, der ausgewandert

ist, mit der „alten Heimat“

verbinde.

Dazu möchte ich als erstes sagen,

dass das Tuxertal für mich nie die

„alte Heimat“ war, sondern es ist

nach wie vor meine Heimat. Ich

trage stets ein Stück davon mit mir

herum, auch wenn ich mit meiner

Familie mittlerweile im weit entfernten

Lübeck wohne.

Nach meiner Kindheit in Tux kam

ich im Alter von 10 Jahren ins Internat

vom Paulinum in Schwaz. Das

war eine sehr kluge und zukunftsweisende

Weichenstellung meiner

Eltern, ohne die ich nie da wäre, wo

ich jetzt stehe. Mir wurde damit,

bildlich gesprochen, das Tor zur

Welt aufgeschlossen, vom Paulinum

wurde das Tor dann aufgestossen

und ich musste nur noch hindurch

gehen. Allerdings durften sich meine

Eltern für diese Entscheidung auch

einiges anhören. Zu ungewohnt war

es Ende der 80er noch, dass Kinder

in so jungen Jahren von zuhause weg

gehen. Heute würde sich darüber

vermutlich kaum jemand mehr aufregen.

Gleichzeitig aber durfte ich

dadurch schon damals lernen, dass

diese Art von Reibungspunkten und

Meinungsverschiedenheiten durchaus

in etwas Fruchtbarem enden

können, sofern man es schafft, diese

Widerstände zu überwinden und sein

Ding durchzieht - eine wichtige Erkenntnis,

um im Musikbusiness zu

überleben. Insofern bin ich den Kritikern

von damals heute sogar sehr

dankbar.

Nun bin ich beruflich im NDR

Elbphilharmonie Orchester gelandet

- einem international renommierten

Orchester, das sehr viel reist. Was

bei jeder Reise definitiv immer mitfährt,

ist ein Stück vom Tuxertal -

wobei es eigentlich nicht die Ortschaft

an sich ist, sondern tatsächlich

seid es ihr Tuxerinnen und Tuxer,

die ich tief im Herzen mit mir trage.

Sehr oft denke ich von unterwegs an

zuhause.

Die Tuxer Lebensweise ist in bei mir

aber sowieso stets present: ein Holzknechtkrapfen,

ein Melcher Muas

und Speckknödel gehören mittlerweile

zur Standardküche meiner Familie.

Neben den kulinarischen

Feinheiten aus dem Zillertal halte ich

mir aber auch das Miteinander im

Dorfleben gern vor Augen. Für mich

gehört ehrenamtliches Engagement

und Zusammenhelfen zum Leben

einfach dazu. Ebenso versuche ich

weitere dörfliche Umgangsformen in

der Großstadt Hamburg zu pflegen.

Zum Beispiel wenn unter dem Deckmantel

der vermeintlichen Anonymität

ein scharfer Ton angeschlagen

wird nach dem Motto: „ist mir doch

egal was mein Gegenüber von mir

denkt, den Menschen treffe ich sowieso

nie wieder im Leben!“

Würde jemand im Tuxer Zusammenleben

so denken und handeln,

dann wäre der/ diejenige wohl sehr

bald (entschuldigt bitte die Ausdrucksweise)

eine arme Sau und sehr

einsam. Das mache ich mir dann

gern bewusst und versuche, eben wie

es die gepflegte Tuxer Art ist, entsprechend

zu reagieren. Denn die

Sau kann ja nichts für ihren Ruf, ich

für meinen jedoch schon.

Auch wenn ich 1000 Kilometer weg

bin, das Tuxertal ist tief in mir drin

und wird es auch immer bleiben. Ich

freue mich jetzt schon darauf, dass

ich beim nächsten Heimaturlaub

wieder viele von Euch treffen darf!

Viele Grüße aus der Ferne!

Euer Daniel

PS: das Team der Prattinge gratuliert

Daniel und seiner Familie zur Geburt

seiner Tochter Luisa.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Green Events aus dem Bezirk Schwaz geehrt

Vermeidung von Abfall, regionale

Verpflegung oder

umweltfreundliche Anreise.

Immer mehr Veranstaltungen

in Tirol achten auf Umweltund

Klimaschutz. Aus dem Bezirk

Schwaz wurden zehn Events ausgezeichnet,

darunter das Steudltenn

Theaterfestival als Star des

Jahres.

Die Initiative Green Events Tirol

von Klimabündnis Tirol und Umwelt

Verein hat im vergangenen Jahr

250 Events zertifiziert, fast doppelt

so viele wie im Vorjahr. Ob Sportveranstaltung,

Kongress oder Dorffest

– jede Art von Veranstaltung

kann ein Green Event werden. Die

Nachfrage steigt stetig: Seit dem

Projektstart vor sechs Jahren haben

sich die Anfragen mehr als verdreifacht.

Im Jahr 2019 zählte die Initiative

372 Veranstaltungsberatungen –

davon wurden 250 als Going Green

oder Green Event zertifiziert. 2018

waren es noch 130 zertifizierte

Events.

„Das Bewusstsein für einen nachhaltigen

Lebensstil steigt spürbar in Tirol

und das schlägt sich auch in einer

umwelt- und sozialverträglichen

Veranstaltungskultur nieder“, freut

sich LHStv in Ingrid Felipe. Für die

Jahre 2020 und 2021 hat das Land

Tirol deshalb Förderungen für Green

Events Tirol in Höhe von über

120.000 Euro bereitgestellt. Die

Klimabündnis-Obfrau übergab am

Montag gemeinsam Geschäftsführer

Andrä Stigger und Michael Kneisl,

Obmann des Umwelt Verein Tirol,

die Urkunden an die Green Events

Veranstalterinnen und Veranstalter

des letzten Jahres.

Ein Star im Zillertal

Der Green Events Tirol Star geht in

diesem Jahr ins Zillertal zum Steudltenn

Theaterfestival. Die hochkarätige

Kulturveranstaltung erhält zum

dritten Mal eine Auszeichnung und

setzt in diesem Jahr, zusätzlich zu

den Standardkriterien von Green

Events Tirol, zahlreiche innovative

Maßnahmen um. „Wir hoffen, dass

wir mit unseren Ideen und Anregungen

unsere Besucher und Zuschauer

für einen bewussteren Umgang mit

der Umwelt und unseren Ressourcen

gewinnen können“, so die Festivalleiterin

Bernadette Abendstein.

Aus dem Bezirk Schwaz wurden zudem

folgende Veranstaltungen ausgezeichnet:

Essen Macht Wissen in

Rotholz, Kochkurs "Küche des

Trentino", JU-Ki aktiv 2019 und der

TIWAG Familienradtag, go-shred

PENKEN Bingo, Fest der Begegnung,

Kaleidio, YA! Young Acting

Kinder- und Jugendfestival, Repair

Cafe Schwaz.

Tirol ist Vorreiter

Green Events Tirol gelten österreichweit

als wegweisend. Durch ein

dreistufiges Zertifizierungsmodell

ist der Einstieg in eine nachhaltige

Organisation für Veranstalterinnen

und Veranstalter leicht zu meistern.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Bewertet werden Kriterien, wie eine

regionale und fleischreduzierte Verpflegung,

die Vermeidung von Abfall

durch Mehrweggeschirr oder die

Möglichkeit einer umweltfreundlichen

Anreise. Für die zweite Stufe

als Green Event Tirol werden soziale

Kriterien wie Barrierefreiheit sowie

die Bereiche Energie und Wasser berücksichtigt.

Veranstaltungen, die

sich besonders hervorheben, haben

die Chance auf den Green Event

Star.

Ein starkes Netzwerk

Durch die Unterstützung des Landes

Tirol können die Vereine

Klimabündnis Tirol und Umwelt

Verein sowohl Beratung als auch

Auszeichnung für Green Events Tirol

kostenlos anbieten. Teil des Service-Pakets

ist auch ein starkes Netzwerk

von PartnerInnen aus den Bereichen

Catering, Werbemittel, Bildungseinrichtungen,

Initiativen und

Veranstaltungsorten. Sie alle halten

für zertifizierte Green Events ein

spezielles Angebot bereit. Am Montag

wurden acht neue PartnerInnen

im Netzwerk begrüßt: Das BFI Tirol,

die Innsbrucker Kräuterschule,

Holzdesign North-West, die Lebenshilfe

Arbeit Wipptal und Stubaital,

die Initiative Tirol2050 sowie die

Caterings Schulz Partyservice,

feld:schafft und Futterkutter. Interessierte

können sich auf der Website

www.greenevents-tirol.at nützliche

Tipps und Kontakte holen.

Dialekt + SMS

Vielen Dank für die Aufstellung und Übersetzung der Tuxer Dialekt Wörter an unsere Lieferantin aus Vorderlanersbach.

Straucke – Schnupfen

dieslig/Diesel – krank sein

u´sichtig – launisch

fatschn – bandagieren

mürfln – undeutlich sprechen

wenn es kleckt – es könnte zu wenig sein

Türnar – Donner

Glosse – Lücke/Spalt

Sosse – kleine Vertiefung

gedengge – linkshändig

liednen – Holzscheiter aufstapeln

zwognen – Gesicht waschen

Trüpfkedl – Traufe

Neggn – Nancken

mausatholten – etwas verheimlichen

tirmig – schwindlig

schietr – wenig Haare; spärlich

4ever – für immer

miss U – ich vermisse dich

DD – drück dich

DAD – denk an dich

EDV – Ende der Vernunft

cola–(come later)= komme später

FANTA – fahre noch tanken

HEGL – herzlichen Glückwunsch

BBB – bis bald, baby!

BIGBEDI - bin gleich bei dir

BSE – bin so einsam!

DD – drück dich

IKD – ich küsse dich

RUMIAN – ruf mich an

STIMST – steh im Stau

WZTWD–wo zum Teufel warst du

t+ - think positive = denke positiv

MAMIMA – mail mir mal

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

NEU: Nachrichtengruppe für Nachbarschaftshilfe

(© halloliebenachbar.de)

Wer fährt heute von Mayrhofen nach Tux und könnte mich mitnehmen?

Wer hätte Lust morgen Abend eine Runde Karten zu spielen?

Wer hätte Lust heute Nachmittag mit mir einen Spaziergang zu machen?

Ich bräuchte aus Mayrhofen etwas vom „Eisenbacher“ – kommt dort jmd. vorbei?

Ich müsste am 24.1.2020 am Vormittag nach Innsbruck – fährt jemand hinaus?

Ich suche für Freitag Abend eine verlässliche „Oma oder Opa“ um auf meinen Sohn (5

Jahre) aufzupassen?

Wer könnte meiner Tochter (8 Jahre) Nachhilfe in Mathe geben?

S

o oder ähnliche Fragen könnten

auf dieser Gruppen-App

stehen und diejenigen, die sich

anmelden – helfen/unterstützen/tun

Gutes – auch für die Umwelt/sparen

Zeit und Geld/fördern die Nachbarschaftshilfe

...

Natürlich mit einem bestimmten

Verhaltenskodex: nur informative

sinnvolle Inhalte und Fragen, nur

antworten wenn die Frage zutrifft o-

der erfüllt werden kann; die Formulierungen

sollten höflich gehalten

werden!

Was braucht Mann/Frau: ein Handy

mit Internet Zugang und eine bestimmte

App (= leicht installierbares

kostenloses Internet Programm, das

wir noch bekannt geben werden)

Wie funktioniert´s:

Unter meiner Nummer 0676

6806503 (Alexandra Peer) bitte über

SMS bei mir direkt mit Namen und

Tuxer Adresse anmelden: Kennwort:

Nachbarschaftshilfe Tux

und schon kann es los gehen!

Dieser Vorschlag wurde bei der Sitzung

zu einer familienfreundlichen

Gemeinde und von mehreren Bürgern

gemacht - wir probieren es einfach

mal aus!


Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Durch den Jahreskreis bei RadA

Es ist nicht zu glauben, doch „2019“ neigt sich schon wieder dem Ende zu. Wo bleibt die Zeit, fragt sich jeder!

Ich möchte mir daher „die Zeit“ nehmen und Euch an RadA im Jahr 2019 teilnehmen lassen.

RadA? Warum geht ihr zu RadA?, fragten wir unsere Gäste.

„Ja mei, miar gfrei´n ins schon die ganze Woche auf RadA. Kartenspielen, Mensch ärgere Dich nicht, dann an guten

Kaffee mit a guten Jause. Zuhause sind wir alleine,

und hier? Hier treffen wir am Freitagnachmittag

mit anderen zusammen! Haben

viel zu erzählen, von jetzt und früher. Und das

tolle an RadA ist, es gibt an schian Ausflug im

Sommer, heuer auf den Ahorn.

Das große Erlebnis in diesem Jahr war der Besuch

des Bischofs. Für an´ jeden hatte er einen

Händedruck, und a bissal ´ Zeit für Kaffee,

Kuchen und an´ kurzen Huagacht blieb auch.

Zur Faschingsfeier wurden wir ins Tux Center

eingeladen, und das Oktoberfest dürfen wir

nicht vergessen – da gibt es immer Weißwürste

und Brezen.

Der Nikolaus kommt zu uns und zum Abschluss

des Jahres haben wir eine Weihnachtsfeier.

Da spielt Ilse und die Bläser von der Musikkapelle

kommen auch. Kommt doch vorbei,

wenn ihr alleine seid!

Jeden Freitag von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr.“

Die besonderen Geburtstage aus unserem Kreis

möchte ich nun nicht vergessen:

70 Jahre Lisi Tipotsch Reuten (Freiwillige)

80 Jahre Gitta Pertl

85 Jahre Leni Tipotsch Enterwald

91 Jahre Gretl Abraham

91 Jahre Anna Kreidl Bacher

92 Jahre Gretl Erler Nösslau

93 Jahre Moidal Steindl

96 Jahre Zenzel Klausner Grünwald

„Die Jahre lehren viel,

was die Tage

niemals wissen!“

(Ralph Waldo Emerson)

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Nicht nur die vielen Freiwilligen betreuen unsere RadA Gäste, auch der Gesundheits- und Sozialsprengel Mayrhofen

ist jeden Freitag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr zu unserer Unterstützung und Hilfe bei RadA dabei.

Und nun, möchten wir wieder DANKE sagen, an Alle, die RadA unterstützen:

der Gemeinde Tux,

Christian Kofler für die Übernahme der Taxikosten,

unserem Herrn Pfarrer Edi Niederwieser und Mader Lois für die Krankenkommunion,

denTuxer Bäurinnen,

den Geldspendern, denn nur davon kann RadA Ausflüge machen und seinen Gästen kleine Geschenke zum

Geburtstag und Weihnachten zukommen lassen,

den Gemeindearbeitern,

Hans Geisler,

den Höllenstoanern und natürlich den „jungen Höllenstoanern“,

für die vielen Kuchenspenden übers Jahr,

dem Tourismusverband Tux für die tollen Plakate beim Tuxer Advent,

und unseren Freiwilligen, ohne die RadA nicht sein kann.

Ich hoffe, Niemanden vergessen zu haben!

Es bleibt mir nun nur noch „pfiat Enk“ zu sagen, ein besinnliches Weihnachten zu wünschen und ein gesundes Neues

Jahr!

Advent feiern heißt, warten zu können! (Dietrich Boenhoeffer)

Maria Geisler

(Schriftführerin RadA)

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Weihnachten 2019

Seinerzeit

zusammengestellt von der Tuxer Ortschronistin Ilse Wechselberger

Zur letzten Ausgabe:

Bild 1: 2 Kinder beim Kreuz in Hintertux – keine Rückmeldung

Bild 2: Brentner Hanne mit den Grünwalddirndln, eine davon Zenzl. Danke Zenzl für deinen Anruf.

Bild 1: 4 Tuxerinnen am Berg- wer ist dabei und wann und wo?

Bild 2: Lanersbach, wie es einmal war, ca.1920?

Bild 3: So sah Schifahren 1914 aus, ist jemand Bekannter dabei?

Viel Spaß weiterhin, schöne Weihnachten – bis zur nächsten Ausgabe. Liebe Grüße von der Chronistin.

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Schöne Feiertage

und einen guten Start ins neue Jahr

Wir bedanken uns bei allen Kundinnen und Kunden für das Vertrauen

und wünschen ein erfolgreiches neues Jahr.

Foto: Reinhard Troger

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