Arena ÖSD B2/J Lehrerausgabe

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Arena ÖSD B2/J

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Aufgabe 2

Blatt 2

1 Überschrift: B

2

Überschrift:

C

Kritisch sieht die EU-Kommission die niedrige Beteiligung

von Frauen in Regierungen und Parlamenten.

Laut Bericht wird lediglich in sechs von 28 Staaten

die Regierung von einer Frau geleitet, im November

2018 waren 65 Prozent der Abgeordneten in nationalen

Parlamenten männlich. Nur in Finnland unterscheide

sich die Situation: Im finnischen Parlament

ment zählten die Autoren der Erhebung 77 Prozent

weibliche Abgeordnete. Auch in der Wirtschaft sind

Frauen nach Angaben der EU-Kommission unterrepräsentiert:

Den großen börsennotierten Firmen

der EU stünde nur in 6,3 Prozent der Unternehmen

eine Frau vor. Grundsätzlich sähen sich Frauen im

Αrbeitsalltag weiterhin zahlreichen Problemen

ausgesetzt.

Oft werden Radler beim Abbiegen übersehen und

von PKWs, LKWs oder Bussen angefahren. Vor allem

schwere Kopfverletzungen treten dann auf. „Über

70 Prozent der in Lebensgefahr schwebenden

Fahrradfahrer sind schwer am Kopf verletzt“, so die

Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).

60 bis 70 Prozent der tödlichen Hirnverletzungen

könnten laut DGU vermieden werden, wenn alle

Radfahrer grundsätzlich einen Helm tragen würden.

Was sind die Gründe, warum Menschen gegen alle

Vernunft keinen Helm aufsetzen? Fast 40 Prozent

der Radfahrer finden einen Helm unbequem oder

unästhetisch, davon 7 Prozent, weil er die Frisur

zerzaust. 17 Prozent tragen aus Gewohnheit keinen

und 15 Prozent haben Zweifel, ob ein Helm überhaupt

notwendig ist.

3 Überschrift: I

4

Überschrift:

F

Die Anschnallpflicht in PKWs gilt auch auf der

Rückbank. Deshalb muss jeder, der bei einem Unfall

verletzt wird und nicht angeschnallt war, auch mit

finanziellen Folgen rechnen. Der Sicherheitsgurt

ist Lebensretter Nummer eins im Auto, Anschnallen

im Auto ist Pflicht: Was auf den vorderen Plätzen

eines PKW als Selbstverständlichkeit gilt, nehmen

auf den hinteren Plätzen einige immer noch zu

locker. Jeder zehnte Deutsche nutzt den Sicherheitsgurt

auf dem Rücksitz selten oder nie. Das ergab

eine aktuelle Umfrage. Auch wenn es sich bei den

Anschnall-Muffeln um eine Minderheit handelt,

kann schon der Einzelfall weitreichende Folgen

haben.

Laut einer Umfrage, die Ende März beim Deutschen

Kita-Leitungskongress, einem Treffen von Kita-Leiterinnen

und -leitern, in Düsseldorf vorgestellt wurde,

führt personelle Unterbesetzung in Kitas zu immer

mehr Einschränkungen, sowohl beim Betreuungsangebot

als auch bei den Öffnungszeiten. An der

Umfrage haben 2628 Kitaleiterinnen und -leiter

teilgenommen. 90 Prozent von ihnen gaben an,

in den vergangenen zwölf Monaten mit zu wenig

Personal gearbeitet zu haben. Die Folgen sind

gravierend. Kita-Leitungen sind über die Politik enttäuscht,

denn sie fühlen sich nicht ernst genommen.

Eine kurzfristige Lösung für das Problem gibt es

wohl kaum, weil in der Vergangenheit viel versäumt

worden ist.

5

Überschrift:

E

Oft gehört, gesehen und gelesen: Mädchen und Frauen sind in technischen Berufen rar gesät, die Technik ist

nach wie vor männerdominiert. Doch: Was ist eigentlich mit den Burschen? In sozialen und pädagogischen

Berufen fehlen nämlich Männer. Im Klartext: Soziale und pädagogische Berufe gelten als „männeruntypische“

Jobs und sind noch immer frauendominiert. Krankenpfleger, Kindergartenpädagoge und Grundschullehrer

bieten scheinbar oft wenig Anreiz für Männer, um Teil dieses Berufsstands zu werden. Dem soll der „Bubentag“

des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz entgegenwirken und den

Jungs Jobs zeigen, für die sie dringend gebraucht werden. Erst kürzlich ist der „Boys’ Day“ zum elften Mal über

die Bühne gegangen.

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