06.02.2020 Aufrufe

HOLZFORM - Formvollendet — Ausgabe 1

Im Magazin Formvollendet präsentiert die Firma HOLZFORM (www.holzform.net) Ihre aktuellen Projekte und gewährt einen Einblick in deren Umsetzung sowie das Unternehmen selbst.

Im Magazin Formvollendet präsentiert die Firma HOLZFORM (www.holzform.net) Ihre aktuellen Projekte und gewährt einen Einblick in deren Umsetzung sowie das Unternehmen selbst.

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

EIN DOMIZIL<br />

ÜBER DEN<br />

BAUMWIPFELN<br />

Eigentlich wollte Toni ein Baumhaus.<br />

Schon als Kind hat er davon geträumt,<br />

einmal hoch oben über den Dächern<br />

zu wohnen – luftig und frei. Mit Holzform<br />

2<br />

ist sein Traum Wirklichkeit geworden.<br />

N° 1


1<br />

LIEBE LESERIN,<br />

LIEBER LESER,<br />

editorial<br />

Holz lebt. Es dehnt sich aus oder<br />

zieht sich zusammen – Holz entwickelt<br />

sich. Genauso wie unser<br />

Werkstoff Holz entwickeln auch wir<br />

uns stetig weiter. Mit unserem neuen<br />

Holzform-Magazin „formvollendet“<br />

möchten wir Ihnen einen Einblick<br />

in unser Tun geben. In dieser<br />

ersten <strong>Ausgabe</strong> dürfen wir Ihnen<br />

drei unserer Kunden vorstellen,<br />

die wir bei ihren baulichen Träumen<br />

holzkräftig unterstützt haben.<br />

Vielleicht finden Sie darunter auch<br />

ein Projekt, das Ihren persönlichen<br />

Wünschen nahekommt.<br />

Lassen Sie sich inspirieren!<br />

GESTERN: den Anfang machen<br />

Auf dem Grundstück, auf dem sich heute die Firma <strong>HOLZFORM</strong><br />

befindet, war früher eine Schlosserei. „Die Schlosserei gehörte dem<br />

Halbbruder meines Vaters“, erklärt Matthias. „Mein Vater hat dort seit<br />

seiner Lehre als Schmied gearbeitet, über 30 Jahre lang. Nachdem<br />

der Betrieb verkauft wurde, hat er begonnen als Zimmerer zu arbeiten.<br />

Deshalb bin ich auch Zimmerer geworden.“ Den Grundstein für<br />

seine berufliche Zukunft legte Matthias bei der Zimmerei Appesbacher<br />

– dort begann er 1985 seine Lehre. Nach der Meisterprüfung und<br />

rund 20 Jahren im Betrieb war der Wunsch nach etwas Neuem,<br />

etwas Eigenem, da. Gemeinsam mit Johann Weissenbacher gründete<br />

Matthias 2005 das Unternehmen <strong>HOLZFORM</strong> – in einer Garage.<br />

„Zu Beginn waren wir ein Zweimann-Betrieb, die Garage haben wir<br />

zur Werkstatt umfunktioniert“, erinnert sich Matthias und lächelt.


Sich der Verantwortung stellen<br />

Bereits ein Jahr später ergab sich die Gelegenheit, das Grundstück<br />

am heutigen Standort zu mieten, 2015 konnten die beiden<br />

schließlich die gesamte Liegenschaft kaufen. Da musste Matthias<br />

einfach zugreifen. „Das war schon ein großer Wunsch von mir,<br />

das Grundstück, auf dem schon meine Oma gelebt und später<br />

mein Vater gearbeitet hat, zurück in die Familie zu holen.“ Als<br />

der ehemalige Geschäftspartner Johann Weissenbacher im<br />

November 2018 auf eigenen Wunsch hin aus dem Unternehmen<br />

ausschied, ergriff Matthias die Gelegenheit beim Schopf. „Dort<br />

hinten“, sagt Matthias, „ist meine Oma immer auf der Bank gesessen.<br />

Zu diesem Standort ist einfach eine starke Bindung<br />

da.“ Auch der Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern wollte<br />

er sich stellen. „Ich kenne alle meine Mitarbeiter gut, wir arbeiten<br />

wunderbar zusammen. Da kann man nicht einfach sagen: So,<br />

ich höre jetzt auf. Ich wollte das auch nicht. Und tatsächlich sind<br />

alle Mitarbeiter geblieben, nachdem ich den Betrieb gekauft<br />

habe. Das freut uns schon besonders.“<br />

HEUTE: mit Herz, Holz und Hand<br />

Kompetenz, Termintreue und absolute Verlässlichkeit in allen<br />

Belangen – das sind die Schlagworte, die Matthias und sein<br />

Team heute auszeichnen. Diese Werte machten den ehemaligen<br />

Zweimann-Betrieb zu einem der gefragtesten Holzbauspezialisten<br />

der Region – und darüber hinaus. Von kleinen Boots- oder<br />

Ferienhäusern über Einfamilienhäuser, öffentliche Einrichtungen<br />

und Kirchen bis hin zu Firmengebäuden – <strong>HOLZFORM</strong> ist so<br />

gut wie allen Bereichen aktiv, in denen qualitativ hochwertiger<br />

Holzbau gefragt ist.


herzblut<br />

Kompetente Beratung, persönliche Betreuung<br />

Erstgespräch, Angebot erstellen, Planzeichnen – der Job von Matthias ist abwechslungsreich, und das macht im großen Spaß.<br />

Wenn Not am Mann ist, packt der Chef auch selbst an der Baustelle an. „Der persönliche Kontakt zu unseren Kunden ist uns sehr<br />

wichtig“, unterstreicht Matthias. „Ein Haus zu bauen, bedeutet, neben Geld auch Herzblut hineinzustecken. Da will man doch,<br />

dass der Chef persönlich nach dem rechten schaut. Das ist bei uns selbstverständlich. Auch eine eingehende Beratung im Vorfeld<br />

– der Kunde muss sich einfach in den besten Händen wissen.“ Dabei ist das Team rund um Matthias, das aus langjährigen<br />

Mitarbeitern besteht, mit Herz und Hand bei der Sache. Das sehen auch unabhängige Fachjurys so. Zuletzt wurde <strong>HOLZFORM</strong><br />

mit dem Salzburger Holzbaupreis in der Kategorie „Weiterbauen“ für das Objekt „LFS Winklhof“ ausgezeichnet.<br />

Landwirtschaftliche Fachschule Winklhof, Oberalm<br />

Salzburger Holzbaupreis 2019


Kirche und<br />

Gemeindezentrum<br />

Rif, Hallein<br />

Salzburger<br />

Holzbaupreis 2015<br />

MORGEN: ein Blick voraus<br />

Mit seiner Frau Andrea bildet er nicht nur privat, sondern auch<br />

beruflich ein perfektes Team. Andrea hält ihrem Mann seit drei<br />

Jahren im Büro den Rücken frei, organisiert die Abläufe im Hintergrund<br />

und richtet die Firmenräume auch schon mal für Feierlichkeiten<br />

her. Auch die gelernte Konditorin stand voll und ganz hinter<br />

der Entscheidung, den Betrieb zu kaufen und an diesem Standort<br />

weiterzuführen. „Wir wollten nicht irgendwohin gehen, weil das hier<br />

einmal Matthias Papa gehört hat“, erinnert sich Andrea. „Matthias<br />

hat hier auf dem Gelände gespielt, dort drüben sind sie unter den<br />

Obstbäumen gesessen. Sowas gibt man einfach nicht her.“<br />

Handwerk in Generationen<br />

„Ich bin froh darüber, dass ich mich getraut hab, die Verantwortung<br />

für das alles zu übernehmen“, sagt Matthias. „Es hängt ja doch viel<br />

dran. Aber wir haben selbst vier Kinder und möchten, dass das hier<br />

in der Familie bleibt. Unser Wunsch wäre, dass eines der Kinder<br />

einmal weitermacht.“ Sein Vater hat Metall geformt, Matthias formt<br />

heute am selben Standort Holz. So schließt sich der Kreis – und<br />

doch ist das letzte Kapitel der <strong>HOLZFORM</strong>-Geschichte noch lange<br />

nicht geschrieben.


2<br />

EIN DOMIZIL ÜBER<br />

DEN BAUMWIPFELN<br />

Eigentlich wollte Toni ein Baumhaus. Schon als Kind hat er davon geträumt,<br />

einmal hoch oben über den Dächern zu wohnen – luftig und frei.<br />

Mit Holzform ist sein Traum Wirklichkeit geworden.<br />

„Ich bin am Berg aufgewachsen“, sagt Toni. „Vielleicht kommt<br />

der Wunsch nach einem Baumhaus da her. Ich habe bei der<br />

Planung diese Idee jedenfalls aufgegriffen und weitergesponnen.<br />

Das Haus sollte naturverbunden sein, mit viel Glas.<br />

Und natürlich mit viel Holz.“ Auf Empfehlung seiner Architektin<br />

hat Toni Holzform kontaktiert. „Mit Matthias und seinem<br />

Team hat das alles von Anfang an wunderbar geklappt“,<br />

unterstreicht Toni, und fügt schmunzelnd hinzu:<br />

„Obwohl das Grundstück steil und eng ist und<br />

die Bauarbeiten dadurch kein Kinderspiel waren.“<br />

Holzschindeln sind wie<br />

ein Kleid fürs Haus


Millimeterarbeit beim Bauteile-Transport<br />

Die Herausforderung war, alle für den Bau nötigen Materialien über die<br />

schmale Privatstraße bis zum Baugrund am Salzburger Stadtrand zu<br />

transportieren. „Das längste Bauteil war über 13 Meter lang“, erinnert sich<br />

Toni. „Die Mitarbeiter von Holzform mussten den Sattelzug unten an einer<br />

größeren Kreuzung stehen lassen und alles auf kleinere LKWs umladen.<br />

Der Weg hinauf war dann Millimeterarbeit“, Toni hält kurz inne und lacht.<br />

„Das war wirklich nicht einfach! Aber das Team von Holzform hat das super<br />

gemacht, die haben die Herausforderung angenommen. Matthias hat<br />

wirklich tolle Mitarbeiter. Da weiß der eine, was der andere macht und sie<br />

arbeiten perfekt Hand in Hand. Das war direkt ein Genuss, ihnen zuzuschauen.“<br />

Die Stadt Salzburg zu Füßen<br />

Von der Planungsphase bis zum Einzug sind knapp zwei Jahre vergangen.<br />

„Ich hatte einen Nussbaum am Grundstück“, erinnert sich Toni. „Bevor die<br />

Bauarbeiten begonnen haben, bin ich immer wie ein kleiner Bub darauf<br />

herumgekraxelt und hab mich umgeschaut“, schmunzelt Toni. „Ich habe<br />

versucht mir vorzustellen, was wohin kommen wird. Wo wird der Esstisch<br />

stehen, wo ist die Küche. Das war mir wichtig. Und schon damals habe ich<br />

den Ausblick genossen – der ist einfach einmalig.“ Durch die rahmenlosen<br />

Ganzglasfassade im Wohnzimmer genießt man einen Blick, der schöner<br />

kaum sein könnte: der Watzmann und die Schönfeldspitze am Horizont, die<br />

Stadt Salzburg zu Füßen.<br />

„Holzschindeln sind wie ein Kleid fürs Haus“<br />

Aufgrund der besonderen Lage des Grundstücks wurde das Haus dem<br />

Grund angepasst und nach vorne hin schmäler gebaut. Viel Licht zeichnet<br />

die Wohnräume aus, große Terrassen und eine Dachterrasse runden das<br />

Konzept ab. Im Inneren des modernen Baumhauses dominieren Holz, Glas<br />

und Sichtbeton. Geheizt werden die drei Geschoße, die auf rund 185 m2<br />

Wohnfläche verteilt sind, mit einer Erdwärmepumpe. Auch außen wurde der<br />

Naturaspekt konsequent umgesetzt – mit Holzschindeln. „Meine Architektin<br />

hat zu mir gesagt: Holzschindeln sind wie ein Kleid für ein Gebäude“,<br />

sagt Toni und lächelt. „Diese Vorstellung hat mir sehr gut gefallen. Und bei<br />

einem Holzbau sind Schindeln einfach sehr schön. Mir war aber wichtig,<br />

dass die Schindeln genau zur Hausgröße passen. Auch da hat mich Matthias<br />

perfekt beraten.“<br />

Wohngenuss im Baumhaus<br />

Holzfaserdämmung, Holzschindelfassade, Photovoltaik-Anlage auf dem<br />

Dach: das Haus von Toni passt sich ideal in die Umgebung ein. „Das Haus<br />

ist Großteils mit natürlichen Materialien gebaut, das war mir wichtig. Vor<br />

allem, dass es viel Holz beinhaltet. Ich mag dieses Gefühl einfach. Und<br />

wenn ich dann zu Hause durch die Tür gehe, habe ich die größte Freude.“<br />

Toni lacht und schaut aus dem Fenster. Manchmal sieht er unten Rehe stehen,<br />

die durch den Garten streifen. Und von seinem modernen Baumhaus<br />

aus kann er sie in aller Ruhe betrachten.


3<br />

MEHR PLATZ FÜR<br />

DIE GANZE FAMILIE<br />

Mit dem Um- und Zubau des ehemaligen Einfamilienhauses<br />

haben sich Julia und Thomas<br />

zwei Wünsche auf einmal erfüllt: Das junge<br />

Paar lebt gemeinsam mit Julias Eltern unter<br />

einem Dach und konnte sich trotzdem eine<br />

moderne, großzügige Wohnung schaffen.<br />

Wo sich früher die Kinderzimmer von Julia und<br />

ihrem Bruder befanden, öffnet sich heute ein<br />

weitläufiger Wohn-Essbereich; am anderen<br />

Ende des hellen Raumes befindet sich die<br />

moderne Küche des jungen Ehepaars Julia<br />

und Thomas. Bis auf drei Zimmer im Erdgeschoß<br />

wurde das gesamte Haus nahe des<br />

Wolfgangsees verändert. „Wir sind ein Mehrgenerationenhaus.<br />

Meine Eltern haben jetzt<br />

eine barrierefreie Wohnung im Erdgeschoß, die<br />

ebenfalls erweitert wurde“, erklärt Julia, und<br />

Thomas ergänzt: „Bei uns im Obergeschoß ist<br />

nichts geblieben wie es war.“ Das junge Paar<br />

verfügt jetzt über etwa 150m² Wohnfläche auf<br />

einer Ebene.<br />

Wir konnten all unsere<br />

Wünsche umsetzen<br />

Um den Anforderungen gerecht zu werden, musste die<br />

Form des ursprünglichen Hauses an die neuen Gegebenheiten<br />

angepasst werden. „Wir haben mit Matthias<br />

besprochen, welche Räume und Raumaufteilungen wir in<br />

etwa haben möchten. Er war sehr bemüht, all diese Ideen<br />

in die Planung miteinzuarbeiten“, erinnert sich Julia. „Wir<br />

selbst waren auch aktiv im Planungsprozess involviert.“<br />

„Und obwohl wir so viele Wünsche und Vorstellungen hatten,<br />

konnten wir die schlussendlich alle umsetzen“, freut<br />

sich Thomas.


Gut beraten ist halb (um-)gebaut<br />

Die Entscheidung für einen Holzbau war für die beiden<br />

goldrichtig. „Das ist alles echt schnell gegangen“<br />

erinnert sich Thomas. Das Team von Holzform und<br />

Matthias selbst haben das junge Paar tatkräftig<br />

unterstützt: „Sogar für spontane Hilfseinsätze war die<br />

Firma Holzform immer bereit“, sagt Julia. „Aber auch<br />

das Wetter hat gut mitgespielt, das ist für einen Umbau<br />

natürlich perfekt.“ Baubeginn war im April 2018,<br />

im Mai 2018 hat Holzform mit den Arbeiten begonnen<br />

und bereits im Oktober 2018 konnten die beiden ihr<br />

neues Heim beziehen, in dem sie sich sichtlich wohlfühlen.<br />

Aus alt mach neu<br />

Herausforderungen gab es dennoch – etwa, was den<br />

neuen Eingangsbereich von Julia und Thomas betraf.<br />

„Wir wollten, dass die bestehende Holzstiege bleibt,<br />

wir aber trotzdem einen eigenen Eingang und somit<br />

eine separate Garderobe haben – das hat uns Matthias<br />

so empfohlen“, erklärt Julia. „Wir bereuen diese<br />

Entscheidung nicht – so haben wir ausreichend Platz<br />

für unsere Schuhe und Jacken“, sagt Julia und lacht.<br />

Außerdem war es den Bauleuten ein Anliegen,<br />

dass beide Wohnungen und der Keller durch das<br />

gemeinsame Stiegenhaus erreichbar bleiben. Eine<br />

weitere Herausforderung stellten die tragenden Bestandswände<br />

dar – diese konnten bei der Planung der<br />

neuen Räume dann aber gut integriert werden.<br />

familie<br />

Nicht die Nerven verlieren<br />

„Für mich der beeindruckendste Moment war, als<br />

das Haus gekommen ist“, sagt Julia und ihre Augen<br />

strahlen. „Da war vorher nur das kleine Bestandshaus<br />

und dann kommt da so ein großes neues Haus drum<br />

herum. Das war der Wahnsinn.“ Und Thomas ergänzt:<br />

„Für mich war es ein tolles Gefühl, als der schöne<br />

Holzboden drinnen war. Da hab ich mir gedacht:<br />

Jetzt wird`s!“ Und welchen Tipp kann das junge Paar<br />

allen zukünftigen (Um-)Bauherren geben? Da müssen<br />

die beiden nicht lange überlegen: „Frühzeitig mit der<br />

Planung beginnen und nicht die Nerven verlieren“,<br />

lacht Julia.“ „Und ein starker, verlässlicher Partner“,<br />

ergänzt Thomas, „der ist besonders wichtig.“


4<br />

DAS<br />

BESTE<br />

AUS<br />

JEDER<br />

ZEIT<br />

Mit ihrem „Haus am See“ haben sich<br />

Sigrid und Hans Gründbichler vor<br />

einigen Jahren einen Lebenstraum<br />

erfüllt. Heute kommen Menschen aus<br />

aller Welt hierher, um das Haus im<br />

traditionellen Stil des Salzkammergutes<br />

aus der Nähe zu sehen.<br />

Wahrscheinlich ist es eines der<br />

meistfotografierten Häuser der<br />

Region. Mit Sicherheit ist es eines der<br />

detailreichsten Häuser im traditionellen<br />

Baustil des Salzkammergutes.<br />

Fast 30 Jahre lang hat Hans nach<br />

dem perfekten Grundstück in Ried<br />

am Wolfgangsee gesucht, bis er es<br />

schließlich gefunden hat. Über fünf<br />

Jahre haben Sigrid und Hans Details<br />

aus allen Ecken des Salzkammerguts<br />

zusammengetragen –von kleinsten<br />

Ausschnitten bis zu originalen geschmiedeten<br />

Außenlampen mit Butzenscheiben<br />

aus der Jahrhundertwende.<br />

„Matthias hat von uns zwei<br />

CDs voll mit verschiedenen Details<br />

bekommen“, sagt Sigrid und lacht.<br />

„Da war a bisserl was zu tun“.


tradition<br />

Alt und neu kombiniert<br />

Die reine Bauzeit für das Projekt betrug schließlich 15 Monate.<br />

„Wir wollten kein Gehudle“, betont Sigrid. „Alle sollten Zeit<br />

haben, um das gut umzusetzen.“ 2011 war das Haus schließlich<br />

fertig und die ersten Mieter durften einziehen. Die ca. 500m²<br />

Wohnfläche verteilen sich auf sechs Wohneinheiten. „Natürlich<br />

hätten wir das alles nur für uns bauen können“, sagt Hans,<br />

„aber wir wollten auch andere daran teilhaben lassen.“ Ein<br />

Lift wurde ebenfalls eingebaut und das gesamte Haus ist von<br />

der Tiefgarage bis zu den Wohnungen barrierefrei konzipiert.<br />

„Wir sagen nicht, nur was alt ist, ist gut“, unterstreicht Sigrid,<br />

„vielmehr wollten wir eine Kombination des Besten aus jeder<br />

Zeit.“ Wichtig war den beiden auch, dass das Haus optisch als<br />

Ensemble in die Gegend passt, gleichzeitig sollten aber die<br />

Technik und der Komfort nicht zu kurz kommen.<br />

Übung macht den (Handwerks-) Meister<br />

„Uns beide verbindet auch die Liebe zum Handwerk“, sagt<br />

Sigrid lächelnd und wirft ihrem Ehemann einen liebevollen<br />

Blick zu. „Ich möchte als gelernte Schneiderin zukünftig auch<br />

eine Handwerksschule ins Leben rufen. Leider ist über die<br />

Jahrzehnte viel vom echten Handwerk des Salzkammergutes<br />

verlorengegangen – gerade auch, was das Bauen betrifft. Wir<br />

wollen das wiederbeleben. Die Handwerker müssen wieder<br />

mehr Übung bekommen, die müssen das spüren und leben<br />

können.“ Sigrid unterbricht sich und Hans nimmt den Faden<br />

auf. „Ganz wichtig bei so einem Haus sind beispielsweise die<br />

Proportionen. Um die erkennen zu können, muss man sich viel<br />

damit beschäftigen. Diese Möglichkeit haben die Handwerker<br />

aber seit der Jahrhundertwende kaum noch. Wir haben ihnen<br />

mit unserem Haus die Möglichkeit gegeben, sich handwerklich<br />

zu entfalten.“<br />

Mit Holzform hatten die Beiden den perfekten Partner an der<br />

Seite. „Das Wichtigste bei so einem Projekt ist eine Firma, auf<br />

die man sich verlassen kann – menschlich, und auch, was die<br />

Qualität betrifft“, unterstreicht Sigrid. „Die Mitarbeiter von<br />

Matthias waren sehr verlässlich. Es gab jede Woche eine Baubesprechung,<br />

das ist bei so einem Herzensprojekt sehr wichtig.<br />

Auch vom Kostenvoranschlag bis zur Umsetzung konnten wir<br />

uns zu hundert Prozent auf Holzform verlassen.“<br />

Alt und neu kombiniert<br />

Als i-Tüpfelchen haben sich Sigrid und Hans dann sogar noch<br />

etwas Besonderes überlegt. „Wir haben von Holzform ein Vogelhaus<br />

machen lassen – maßstabsgetreu, so wie unser Haus“,<br />

sagt Hans und Sigrid fügt schmunzelnd hinzu: „Ich glaub, der<br />

Matthias hat am Anfang nicht gedacht, dass ich das wirklich<br />

ernst meine.“ Aber das hat sie, und so steht das kleine Vogelhaus<br />

heute einträchtig neben dem prächtigen Salzkammergut-Haus<br />

am Wolfgangsee. Bestimmt ist schon eine glückliche<br />

Vogelfamilie eingezogen.<br />

Mit Holzform<br />

hatten wir eine<br />

Punktlandung


Zinkenbacherstrasse 4<br />

5342 Abersee<br />

+43 6227 3075<br />

mail@holzform.net

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!