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GEDDERT, SABINE (DE)

„Die erste Dimension ist ein Punkt, die zweite ein Strich, so dass sich bei einen Quadrat in einer

Ecke zwei Linien begegnen. In der dritten Dimension treffen sich in einer Ecke schon drei Linien

und bilden einen Raum. In der vierten Dimension begegnen sich in jeder Ecke vier Linien und bilden

damit ein unendliches Netz durch Zeit und Raum … vielleicht vorstellbar wie das neuronale Netzwerk

unseres Gehirns.

Alles ist mit Allem verbunden!

Wenn an irgendeiner Stelle das Netzwerk beschädigt wird, hat das Auswirkungen auf alles (beim

Menschen z.B. Demenz).Wir befinden uns in einer Zeit des dreidimensionalen Bewusstseins, wobei

die Auswirkungen des individuellen Verhaltens bis zur Wirtschaft ganzer Staaten nicht die weitreichenden

Folgen bedenkt.

So werden seit Jahren die Lebensgrundlagen vieler Arten sowohl von Tieren als auch von Pflanzen

zerstört. Logischerweise ist der Mensch am Ende davon betroffen. Es wird vermutet, dass das

Leben auf unserem Planeten durch Staub aus dem All entstanden ist (Kohlenstoffe) - quasi durch

Sternenstaub. Seitdem in der Quantenphysik bekannt ist, dass die Gedanken des Beobachters die

kleinsten, für uns abbildbaren Teilchen bewegen können, ist für mich vorstellbar, dass auch unsere

Gedanken die stoffliche Präsenz unseres Umfeldes beeinflussen.

Jeder von uns lebt in seiner eigenen Welt, die gedacht und gestaltet wird. So entstehen unendlich

viele Parallelwelten, die aber dennoch miteinander verbunden sind. Es wäre schön, wenn ich durch

die vielen Lebensformen in meinen Bildern die Wahrnehmung auf diese Verbindung allen Lebens

stärken könnte. Eine Welt, in der das Bewusstsein der vierten Dimension verbreitet wäre, hätte

eine Chance.“

Parallelwelten | Acryl, Relief, Mixed Media auf Leinwand | 120 x 80 cm | 2018

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