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65. Internationaler Springertag & 26. FINA Diving Grand Prix

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Sie bringt immer gute Laune aufs Brett - Jette Müller

Alle Trainer, die bisher mit Jette

trainiert haben, können bestätigen,

dass es mit ihr im Training immer

Spaß macht und Jette immer für

Spaß sorgt. Ihre ungezwungene

Art hilft ihr, das Trainingspensum,

das Erlernen neuer Sprünge und

den einen oder anderen

Fehlversuch zu verkraften.

Das Wasserspringen in Rostock

hat viele hervorragende

Springerinnen hervorgebracht und

Jette könnte diese Tradition

fortsetzen. Doch bis dahin ist es

noch ein weiter Weg, den Jette

jedoch schon mit Erfolgen gespickt

hat:

- mehrfache Medaillengewinnerin

bei Deutschen Meisterschaften

- erfolgreiche Teilnahme an drei

Jugendeuropameisterschaften

(2017-5. Pl. 3m; 2018-4. Pl. 1m;

2019-7. Pl. 3m)

- 2018 Teilnahme an den

Jugendweltmeisterschaften

- 2019 3. Platz beim

Internationalen Springertag im

Synchronspringen gemeinsam mit Thalea Paschel vom

WSC Rostock

Jette ist sowohl vom Brett als auch vom Turm eine ernst

zu nehmende Gegnerin. Gegenwärtig liegt ihr Fokus im

Kunstspringen. Sie springt als Jugendliche bereits das

Programm der Erwachsenen. Jetzt kommt es darauf an,

die Sprünge stabil auf ein hohes Niveau zu bringen.

Zusammen mit ihrem Trainer Michail Sachiasvili arbeitet

sie daran.

Für das Synchronspringen vom Dreier ist Jette eine

gefragte Kandidatin. Weil sie viel kann, unkompliziert und

zielstrebig ist, findet man im WSC Rostock und darüber

hinaus immer eine Partnerin für sie.

Jettes sportliche Vorzüge sind ihre burschikos elegante

Ausführung der Sprünge, ihre Fähigkeit sehr schnell zu

drehen, ihre spritzerlosen Endphasen und ihre positive

Ausstrahlung auf das Kampfgericht. Sie zeigt das

Schwere im Wasserspringen mit ansteckender

Leichtigkeit und doch erfordert gerade dies größte

Anstrengungen von ihr. Da fließt auch mal eine Träne und

der Trost durch ihre Eltern, Freunde, den Trainer,

manchmal sogar per Handy, ist nötig.

Auch Jette war mal eine kleine Springerin, die mit

Fußsprüngen vom Beckenrand begonnen hat. Jetzt ist sie

ein ganz normaler Teenager, der das Wasserspringen in

sein tägliches Leben erfolgreich integriert hat und wie

alle jungen Mädchen die aktuellen Trends in der Mode und

der Musik nicht verpassen möchte.

20 Stunden trainiert sie in der Woche und 30

Schulstunden hat sie zu bewältigen. Ein Programm, das

noch durch Prophylaxezeiten und Hausaufgaben ergänzt

wird. Ein Tagesprogramm, das umfangreicher ist als das

mancher Erwachsener. Ein Programm, das man nur mit

Liebe zum Sport bewältigen kann.

Und Jette liebt das Wasserspringen!

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