Patchwork Professional 02/2020

partnermedienverlag

Ab 15. Februar im Handel!

Seit nun schon mehr 10 Jahren befasst sich das Patchwork Professional intensiv mit den Themen Quilt & Textilkunst. Das Heft erscheint ab 2019 6x im Jahr. Wir möchten unseren Lesern nicht nur weiterführende Informationen zur vielseitigen Textilkunstbranche bieten sondern auch inspirieren und Anregungen zum Experimentieren geben. Außerdem stellen wir neue Techniken sowie Materialien vor und präsentieren Werke von ausgesuchten Künstlern. Das Patchwork Professional ist sowohl für Fortgeschrittene als auch für Profis geeignet. Zahlreiche Workshops und Projekte laden zum Nacharbeiten ein. Hier werden nicht nur neue Techniken Schritt-für-Schritt erklärt, sondern auch ein Mystery Quilt aus mehreren Teilen gemeinsam von Ausgabe zu Ausgabe genäht.

PARTNER Medien Verlag

PATCHWORK PROFESSIONAL

kreative Projekte & Workshops Interessante Techniken zum Experimentieren

A: 10,90 € · CH: 15,90 SFr · BeNeLux: 11,50 €

F/E/I/SK: 13,50 € · FIN: 13,90 € · DK:105 DKr

S: 120 SKr

Quilt- & Textilkunst

PATCHWORK

PROFESSIONAL 02/2020

81

Quilts

Beeindruckend &

spektakulär

Aktuelle Informationen rund

um das Thema Patchwork

und Quilten

TRUDY

KLEINSTEIN

Quilts, die die

Seele berühren

CLOTH IN

COMMON

Die internationale

Quiltgruppe stellt

sich vor

Amy Meissner und das

„Inheritance Project“

Susan Polansky Quilts,

die Geschichten erzählen

Deutschland 9,90 €

Susie Koren Malen und

Färben mit Erdpigmenten

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PARTNER Medien Verlag

Aktuelle Informationen rund

um das Thema Patchwork

und Quilten

die Geschichten erzählen

Färben mit Erdpigmenten

INHALT

22

INTERVIEWS & PORTRÄTS

6 Amy Meissner

Verhilft unvollendeten Handarbeiten zu neuem Glanz

14 Trudy Kleinstein

Quilts, die die Seele berühren

22 Susan Polansky

Die „Magie“ der Kunst sind Inhalte und Emotionen

30 Mein Lieblingsquilt

„Feathers“ von Tilleke Schwarz

32 Susie Koren

Malen und Färben mit Erdpigmenten

38 Cloth in Common

Die internationale Textilkunstgruppe stellt sich vor

44 Christina Cameli

Mit Stoffresten frei arbeiten

52 Kit Vincent

Wenn man es malen kann, kann man es auch quilten?

52

64 Den eigenen Weg finden

Vorbericht zur Ausstellung von Haus 18

Die Masterclass von Britta Ankenbauer

76 Kathy Kinsella

Textile Kunst aus dem Garten

PROJEKTE, TIPPS &

WORKSHOPS

20 Shape up Teil-03

Sew Along von Anke Wechsung

60 Dancing Piñatas

Von Sandra Zavaleta

RUBRIKEN

Titelthema in Rot

Titelbild: Trudy Kleinstein, Farbenspiel

3 Editorial

49 Neues von der NADELWELT

50 Leserforum

58 Das Fachgeschäft in Ihrer Nähe

69 Impressum

70 Termine

72 News

83 Vorschau

Quilt- & Textilkunst

PATCHWORK

PROFESSIONAL 02/2020

PATCHWORK PROFESSIONAL

Quilts

Beeindruckend &

spektakulär

kreative Projekte & Workshops Interessante Techniken zum Experimentieren

81

TRUDY

KLEINSTEIN

Quilts, die die

Seele berühren

CLOTH IN

COMMON

Die internationale

Quiltgruppe stellt

sich vor

Amy Meissner und das

„Inheritance Project“

Susan Polansky Quilts,

Susie Koren Malen und

NEU 6 AUsgAbEN +

hochwErtigE PrämiE

Bestellen Sie das Patchwork Professional

im Abonnement – inklusive Sparvorteil!

Mehr Infos dazu auf Seite 79.

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Porträt Amy meissner

Künstlerporträt:

Amy Meissner

Die in Alaska lebende Künstlerin verwendet unvollendete Handarbeiten für ihre beeindruckenden textilen

Arbeiten. Wir haben uns mit ihr zum Interview verabredet, um mehr darüber zu erfahren.

hysteria, ca. 95 x 85 Inch

Alte Topflappen und Deckchen, bestickte Haushaltswäsche aus

Leinen, Teile von unvollendeten Quilts mit der Hand und der

Maschine zusammengenäht.

materfamilias, Detail

Kannst Du uns bitte etwas über Dein „inheritance Project“

(inheritance = Erbe, Nachlass, hinterlassenschaft) erzählen?

Alles fing mit einer Schachtel voll mit alten Stoffen an, teils schon

versehen mit angefangenen, aber nicht vollendeten Handarbeiten,

die mir eine Dame im Jahr 2015 zur freien Weiterverarbeitung nach

Wunsch geschickt hatte. Ich stamme aus einer Familie von sehr

produktiven skandinavischen Frauen, die man selten ohne irgendeine

Nadel in der Hand sah. Zeit meines Lebens haben mir die Frauen aus

meiner Familie immer irgendeine Art von Handarbeit geschickt. Aber

das jemand Fremdes mir ein Paket voll mit Stoff zum Handarbeiten

schickt, war der Auslöser für mich, nicht mehr benutzte, unvollendete

oder unerwünschte alte Stoffe und Bettwäsche zu sammeln. Bevor ich

die gespendeten Textilien weiterverarbeite, versuche ich immer, etwas

über ihren Ursprung, ihre Geschichte zu erfahren oder wenigstens das

Alter zu bestimmen. Das ist nicht immer einfach. Ich weiß nur, dass

die mittlerweile 650 Spenden von 70 verschiedenen Spendern aus 20

verschiedenen Ländern kamen. Aus all diesen gespendeten Sachen

sind die Modelle für eine Einzelausstellung entstanden, die erstmals

im Sommer 2018 im Anchorage Museum und anschließend im Alaska

State Museum in Juneau in den USA gezeigt wurden.

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Porträt Amy meissner

Fatigue threshold, 54 x 79 Inch

Angefangene Quilts, Vintage-Deckchen, Polsterstoffe, Bettwäsche, Wolle und Seidenorganza.

Maschinengenäht, mit der Hand appliziert, gestickt und gequiltet.

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INTERVIEW TRUDY KLEINSTEIN

Quilts, die die Seele berühren

Die Schweizer Textilkünstlerin Trudy Kleinstein aus den Bündner Bergen strahlt mit ihren fast ausschließlich

von Hand genähten, gequilteten und bestickten textilen Kunstwerken ein wunderbares Gefühl innerer Ruhe

und Harmonie aus, das sich spürbar auf den Betrachter überträgt. Unserer Redakteurin Anke Calzada gab sie

einige sehr persönliche Einblicke in ihr Leben und ihre Arbeit.

Fotos: Trudy Kleinstein

gelb, Farbe der sonne, 2016 - 2019, 122 x 215 cm

Ich liebe die ruhigen Erdtöne, die Harmonie in der Komposition der Farben und Formen. Dazu hat die Farbe Gelb nie gehört. Doch beim Hausbau

änderte sich dies auf einmal und ich habe in einem Badezimmer die Farbe Gelb für die Wände ausgewählt. Niemand hat es verstanden, aber ich war

begeistert. Wie es manchmal so ist, freundet man sich mit einer Farbe neu an. So habe ich diese handgefärbten Stoffe gekauft und ich war mit diesem

Quilt drei Jahre lang beschäftigt. Alles ist handgenäht und bestickt. Bis zur Fertigstellung des Quilts waren es über 20 verschiedene Arbeitsschritte.

trudy, wie haben sie vor 20 Jahren ihren weg in die textile

Kunst gefunden? gab es ein bestimmtes Ereignis? wie wurde

aus einem Hobby schließlich ein Beruf?

Schritte im Leben machen wir meist erst dann, wenn gewisse

Lebensumstände es uns abverlangen. Geht es uns gut, haben wir ja

keinen Grund, unser Tun zu hinterfragen oder uns neu zu orientieren.

In meinem Leben waren stets die schwierigen Situationen die Auslöser

dafür, dass ich etwas Neues wagte – und so habe ich auch zum

Quilten gefunden.

Vor mehr als 20 Jahren war ich längere Zeit krank gewesen, und

ich konnte neben meiner Familie nicht mehr in meinem Beruf

als Psychiatrieschwester mit suchtkranken Menschen arbeiten. Da

schon damals Handarbeiten eines meiner liebsten Hobbys war,

hatte ich mich mit Hilfe einer Nähzeitschrift an meinen ersten

Quilt gewagt. Es war eine ganz schlechte Anleitung, und den Quilt

entsorgte ich bald danach. Aber die Faszination ist geblieben. Beim

Nähen, beim Experimentieren mit Farben und beim Spielen mit

geometrischen Mustern kann ich mich künstlerisch ausdrücken. Das

ist meins. Tief im Inneren habe ich gespürt, dass ich beim Quilten

bei mir selbst ankomme. In den darauffolgenden drei Jahren nähte

ich Quilts alleine für mich, bis ich entdeckte, dass es eine Quiltszene

gibt.

Dann kam die Scheidung von meinem ersten Mann, eine sehr

schwere Zeit in meinem Leben. Die Kinder gingen noch zur Schule, wir

waren kurz davor im neu gebauten Haus eingezogen und ich hatte

durch die Scheidung auch noch meinen Arbeitsplatz verloren. Eine

neue Anstellung in meinem Beruf konnte ich nicht mehr finden. Also

stand ich da und fragte mich: Was nun? Im Nachhinein betrachtet

war ich damals sehr mutig, als ich mit der Unterstützung von meiner

Familie alles auf eine Karte setzte. Ich besuchte Kurse bei namhaften

Textilkünstlern aus Amerika und Europa, erweiterte mein Wissen

und erlernte neue Techniken. Von jedem Lehrer konnte ich neue

Impulse für meine Arbeiten aufnehmen, aber für mich war es

immer wichtig, meinen eigenen Weg zu gehen. So richtete ich mir in

meinem Haus ein kleines Patchworkgeschäft ein und begann, selbst

Kurse zu geben. Dieses Geschäft gab ich allerdings nach wenigen

Jahren wieder auf, denn mir wurde immer mehr bewusst, dass das

Entwerfen und Gestalten von Quilts das ist, was mir am meisten

Spaß macht.

wie würden sie ihre Arbeiten und ihre künstlerische Entwicklung

beschreiben?

Über die Jahre hinweg haben sich meine Quilts natürlich weiterentwickelt.

Am Anfang nähte ich ganz traditionelle Quilts und arbeitete

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Mystery

Mystery „shape up!“

teil 3: Circle up! Kreise und Bögen

Sie sind sicher schon gespannt, wie es weitergeht in unserem aktuellen Mystery-Projekt, das sich Anke

Wechsung von www.patch-yard.de für uns ausgedacht hat. Wer noch nicht seine Quadrat- und Linienblöcke

vorliegen hat, sollte dies schleunigst nachholen. Die Angaben dazu finden Sie in unseren Ausgaben PP-06-2019

und PP-01-2020. Doch begleiten Sie uns nun zum dritten Teil, diesmal geht es rund, denn wir beschäftigen

uns mit Kreisen und Bögen.

Fotos: Mirjam Anselm, Zeichnungen Anke Wechsung

Was brauchen Sie für Ihren Quilt insgesamt?

Der vorgestellte Quilt wird am Ende eine

Größe von ca. 80 x 110 cm haben.

Bei diesem Projekt werden die Stoffe in neun

Farbgruppen aus je fünf Stoffen von unterschiedlichem

Farbwert aufgeteilt.

In unserem Quilt finden sich die Gruppen:

Rot, Gelb/Orange, Grün, Blau, Lila, Pink, Türkis,

Braun und Grau.

Exklusiv für unseren Mystery „Shape up“ hat

die Firma Benartex ein Stoffpaket (45 Quadrate

je 10 x 10 Inch, ca. 25 x 25 cm) zusammengestellt.

Die Bezugsadresse finden Sie

am Ende des Beitrags. Statt Farbgruppen

können Sie auch Mustergruppen bilden:

Streifen, Karos, Blümchen, Punkte etc.

Zusätzlich werden noch zwei aufeinander

abgestimmte Hintergrundstoffe benötigt:

50 x 150 cm für die Blöcke und ca. 180 x 150

cm für die Rahmen- und Randgestaltung.

Außerdem Karopapier, Butterbrotpapier, ein

weicher Bleistift, Buntstifte und ein Taschenrechner.

Alle Blöcke haben wir bereits genäht und

darauf die angegebenen Zuschnittgrößen

angepasst. Die Nahtzugaben von 1/4 Inch

sind in den Angaben enthalten.

Kurven und Kreise nähen

Bevor Ihnen ein verzweifeltes „Oh nein!“

entfährt, weil Kreise und Bögen beim Nähen

grundsätzlich eine große Herausforderung

darstellen, lassen Sie uns zunächst einmal

gemeinsam über das Thema Kreise und

Bögen nachdenken. Wir nähen für gewöhnlich

gerne Muster mit geraden Kanten, grafische,

klare Formen, saubere spitze Winkel.

Auch das kann eine Herausforderung sein.

Aber oft fehlt uns darin dann etwas Organisches

und Weiches. Ich gebe zu, dass ich das

organische Element gerne mit geschwungenen

Quiltlinien in ein Projekt bringe. Manchmal

jedoch muss es auch etwas Rundes sein.

Davon gibt es viele Arten: perfekte Kreise

oder Ringe, geschlossene ovale Formen, die

Kieselsteinen ähneln, Kurven, offenen ovalen

Formen wie z.B. Hyperbeln oder auch

gebogene Linien oder Wellen.

Im großen Maßstab sind Bögen mit der Nähmaschine

leicht zu bewältigen. Je kleiner die

Blöcke und je kleiner die gewünschten Krümmungen

allerdings werden, umso schwerer

tun wir uns mit dem passgenauen Nähen der

einzelnen Komponenten. An welcher Stelle

Sie statt Rundungen lieber Kreise und Bögen

applizieren, überlassen wir ganz Ihnen.

Die richtige Nahtzugabe

Zum Nähen von Rundungen sei angemerkt,

dass es unerlässlich ist, sehr akkurat auf die

richtigen Zuschnitte zu achten. Planen Sie

beispielsweise einen Viertelkreis in einer

Blockecke, so legen Sie zunächst den gewünschten

fertigen Radius im Block fest.

Ein Beispiel:

Der fertige Radius soll 4 Inch betragen. Die

zugeschnittenen Stoffteile müssen die Nahtzugabe

berücksichtigen. Das bedeutet, dass

Ihre Stoffzuschnitte eine Nahtzugabe größer

oder kleiner sein müssen als das fertig

genähte Maß. Der Zuschnitt des Viertelkreises

wird eine Nahtzugabe größer bemessen

– mit einem Radius von 4 1/4 Inch. Der

Zuschnitt des Hintergrundstoffes wird mit

einer Nahtzugabe kleiner bemessen – mit

einem Radius von 3 3/4 Inch. Nur so können

Sie beide Teile zu einem perfekten Radius

von 4 Inch zusammenfügen. Verwenden Sie

mehrere Bögen in Ihrem Block, so gilt dies

für jeden Radius, den Sie nähen.

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Porträt SuSan PolanSky

Die „Magie“ der Kunst

sind Inhalte und Emotionen

Die amerikanische Quilterin Susan Polansky versucht stets, Persönliches in ihre Quilts miteinzubeziehen.

Hier erzählt Sie uns die spannenden Geschichten die sie zu ihren Arbeiten bewogen haben.

Foto: Boston Photo Imaging

No one but You, 49 x 65 Inch

Gerne fange ich meine Geschichte mit „Es war einmal“ an. Also es war einmal ein kleines

Mädchen, das nichts lieber machte, als in einem großen Gewächshaus zu spielen. Ich bin

in New Jersey aufgewachsen und meine Familie hatte dort einen Blumengroßhandel. So

war ich den ganzen Tag umgeben von Blumen. Oft frage ich mich, was aus mir geworden

wäre, wenn ich nicht die Fülle an Farben und Formen, die unterschiedlichen Düfte erlebt

hätte – ein Buchhalterin vielleicht? Jeden Tag wurden alle meine Sinne aufs Neue gereizt,

und ich erinnere mich auch heute noch gut daran, wie fasziniert ich von der sich ändernden

Lichteinstrahlung im Gewächshaus war. Je nachdem welches Wetter wir hatten, änderte

sich das Licht im Tagesverlauf, wenn es durch die weiß getünchten Scheiben fiel und beeindruckende

Muster entstanden.

Irgendwann kam dann die Zeit, in der ich meine geliebten Gewächshäuser verlassen musste.

Ich wollte eine Künstlerin werden. Meine Eltern hielten den Künstlerberuf nicht für die geeignete

Wahl für eine junge Frau, und so machte ich neben meinem Bachelor in Kunst auch

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Mein LiebLingsquiLt

Meine Lieblingsstickerei

Vor ihrem Besuch auf der NADELWELT in Karlsruhe (8. -10. Mai 2020) haben wir die niederländische

Textilkünstlerin Tilleke Schwarz nach ihrem Favoriten befragt. Ihre auf Leinen gestickten Arbeiten, kombiniert

oft mit einem Schuss Mixed Textile Media, laden zum Betrachten ein. Jeder Zuschauer kann sich aus der

Ansammlung der gestickten Motive seine eigene Geschichte zusammenstellen. Und ohne die Katze ist

keine ihrer Arbeiten komplett. Sticken könne sie überall, alles was sie dafür brauche, sei eine bequeme

Sitzgelegenheit.

Foto: Rob Mostert

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Porträt SuSie Koren

Malen und Färben mit Erdpigmenten

Für ihre Arbeiten verwendet die britische Textilkünstlerin und Innenarchitektin Susie Koren ausschließlich

selbst hergestellte Farben aus Erdpigmenten. Wir durften ihr dabei über die Schulter schauen.

Meine ersten textilen Arbeiten dürften die Puppenkleider aus den Stoffresten

gewesen sein, die mir meine Großmutter überlassen hatte. Es folgten kleine

Projekte mit Hexagonen, und da meine Mutter nie ohne irgendeine Stickerei

anzutreffen war, war es geradezu zwangsläufig, dass sie mir diese Technik

nahebrachte. Allerdings mangelte es mir damals an der nötigen Geduld und

Sorgfalt, und so gab ich das Sticken bald wieder auf.

Foto: Katie Vandyck

Nachdem ich die Schule beendet hatte, arbeitete ich als Sekretärin, merkte

jedoch schnell, dass ich etwas Kreativeres tun wollte. Ich hatte und habe ein

gutes Gespür für Farben und Design, also entschloss ich mich, mich an der

Chelsea School of Art für Innenarchitektur einzuschreiben. Seit nunmehr

über 30 Jahren arbeite ich erfolgreich als Innenarchitektin. Genauso lange

habe ich schon das Vergnügen, mich mit den tollsten Stoffen zu umgeben

und mit ihnen arbeiten zu dürfen. Doch genäht hatte ich seit Kindertagen

nicht mehr. Wäre meine aus Norwegen stammende Schwiegermutter nicht

gewesen, hätte ich wohl nie mehr eine Nadel in die Hand genommen. Sie

hatte in Paris eine Ausbildung zur Malerin absolviert und fing in den frühen

Sechziger Jahren damit an, große textile Kunstwerke zu schaffen, die mit

allen bekannten Regeln brachen. Die ausdrucksstarken Stiche, die sie in

sea Defences, 28 x 36 cm mit Rahmen

Gefärbt mit Pigmenten und weißem Kalk von Birling Gap Beach

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EinE QuiltgruppE stEllt sich vor

Cloth in Common

Vor genau einem Jahr haben wir in unserer Ausgabe PP-02-2019 über Dörte-Ina Liebing und ihre Arbeiten

berichtet. Aufgrund dieses Artikels wurde sie von der Textilkunstgruppe „Cloth in Common“ entdeckt und

eingeladen, Mitglied der Gruppe zu werden. Wir haben uns sehr darüber gefreut und nehmen dies zum

Anlass, Ihnen die Künstlergruppe „Cloth in Common“ einmal näher vorzustellen.

Fotos: Mit freundlicher Genehmigung von Cloth in Common

Deb Cashatt, hashtag selfie (Community-Identity)

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Porträt Christina Cameli

Mit Stoffresten frei arbeiten

und sich dabei nicht zu ernst nehmen

Mit dieser Devise lässt sich die Arbeitsweise der amerikanischen Quilterin Christina Cameli treffend

beschreiben. Hier gewährt sie uns einen Einblick in ihre Arbeit.

sacred heart, 58 x 58 Inch

Ich bin eine Ü40-Quilterin, aber ich quilte, seit ich etwa zwanzig bin,

also mein halbes Leben schon. Ich mag alles am Quilten, vor allem

aber, dass ich damit anderen Menschen dazu verhelfen kann, sich

ebenfalls in diese Materie zu verlieben.

Ich bin teilzeitarbeitende Designerin und Quiltlehrerin, nicht zu

vergessen Mutter, schreibe nebenbei Bücher und arbeite außerdem

zwanzig Stunden in der Woche als Hebamme in einer Klinik

hier in Portland, Oregon. Zu Hause habe ich mir ein kleines Studio

eingerichtet, in das ich mich zurückziehen kann. Hier finde ich

die nötige Ruhe, um entweder an einem Buch zu arbeiten oder ein

Schnitt muster zu schreiben, das ich veröffentlichen möchte. Bei

Büchern und Schnittmustern sowie bei gewissen anderen Tätigkeiten

muss ich die Schritte im Vorfeld exakt planen, um mich nicht

zu verzetteln, zumal es da auch Termine zu beachten gibt. Wenn

ich hingegen einfach etwas ausprobieren möchte oder für mich

selbst nähe, plane ich so gut wie nie, ich lege meist einfach los und

bin in jedem Schritt ganz frei. Ich mag das Gefühl, im Arbeitsprozess

Neues zu entdecken und nicht vorher schon genau zu wissen,

wohin die Reise geht.

Tatsächlich ist mein erstes Buch auch auf diese Weise zustande

gekommen. Ich hatte nämlich festgestellt, dass es noch kein Buch

gibt, das sich speziell an Free-Motion-Quilter richtet, und ich hatte

mich dabei von meinem Bauchgefühl und meinen Interessen

leiten lassen. Mein Gedanke war: Da gibt es eine Lücke auf dem

Patchwork-/Quiltgebiet, also schließe ich sie im Interesse vieler

Gleichgesinnter. Nachdem mir das erste Buch gelungen war, hatte

ich Antrieb und Einfälle für weitere. Mittlerweile habe ich mein

viertes Buch vollendet.

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Bald ist es wieder

Mai

so weit ...

08. - 10.

Was Sie erwartet:

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Händlern aus dem In- und Ausland.

Spannende Workshops für Handarbeitsbegeisterte

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Karlsruhe

ADELWELT

Die internationale Veranstaltung für HANDARBEITEN

The international Event for NEEDLECRAFT

2020

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Quilt- und Textilkunstbereich mit tollen Mitmachaktionen.

Erleben Sie die unerschöpfliche Vielfalt textiler Kreativität

und kommen Sie mit nationalen und internationalen

Künstlern und Gruppen ins Gespräch.

viElsEitigEs kursangEbot erfahrener Kursleiterinnen,

mit denen Sie in die Welt der textilen

Techniken eintauchen können.

Es gibt Kurse für Anfänger und Könner, für Eilige und

Akribische.

Kurse sind bis zum 19. April buchbar unter:

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vom Hauptbahnhof Karlsruhe zum Messegelände

und zurück.

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Porträt Kit Vincent

Wenn man es malen kann,

kann man es dann auch quilten?

Dieser Frage erforscht die amerikanische Art-Quiltern Kit Vincent in ihren Arbeiten.

Fotos: mit freundlicher Genehmigung von Kit Vincent

Fast water 2, 45 x 45 Inch

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Dancing Piñatas von sanDra Zavaleta

Dancing Piñatas

Die amerikanische Quilterin Sandra Zavaleta hat diesen wunderschönen Quilt in Gute-Laune-Farben

entworfen. Inspiriert wurde sie durch eine „Piñata“, einen bunt verzierten Behälter aus Papier und Pappe,

gefüllt mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken. In Lateinamerika wird eine solche „Piñata“ in einen

Baum gehängt, und die Kinder dürfen mit einer Stange so lange darauf schlagen, bis er zerbricht und die

Süßigkeiten zu Boden fallen. Eine nostalgische Anspielung auf ihre hispanischen Wurzeln.

Foto: Mirjam Anselm / Stepbilder Sandra Zavaleta

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Vorbericht zur Ausstellung

Den eigenen Weg finden

Dieses Jahr wird es auf der NADELWELT in Karlsruhe wieder eine Ausstellung von Haus 18, der Masterclass von

Britta Ankenbauer, geben. Wir durften schon jetzt einen Blick auf die Vorbereitungen werfen und haben uns

über die Anfänge der Masterclass und deren Inhalt informiert.

Der Gruppenname Haus 18 geht zurück auf die Idee, den Teilnehmerinnen der Masterclasses (MC) ein

Ausstellungsforum zu bieten. Damals wurden die Ausstellungen noch unter „Masterclass Britta Ankenbauer“

veröffentlicht, aber über die Jahre machte es Sinn, auch die Werke und die Ausstellungen als ein eigenständiges

Ausstellungskonzept zu benennen, um damit die Eigenständigkeit der kuratierten Werke hervorzuheben.

Fotos: Britta Ankenbauer

Detail aus dem Jahresprojekt von Barbara Boos (MC Surface Design).

„Es häufte sich, dass Besucher mich darauf ansprachen, dass

‚meine‘ Werke so unterschiedlich seien. Viele Leute dachten, es

wären meine Werke, weil sie meinen Namen lasen. So lag es nahe,

meine künstlerische Arbeit auch namentlich vom Begriff der Masterclass

zu trennen. So änderten wir den Ausstellungsnamen.“

Vor nunmehr 12 Jahren hat Britta Ankenbauer das langfristige

Fortbildungskonzept ins Leben gerufen, um eine Lücke in der deutschen

künstlerischen Quilt- und Textilkunstlandschaft zu schließen.

„Für mich selbst hätte ich mir das auch gewünscht, aber es gab

damals keine längerfristigen und qualitativ guten Fortbildungen

fürs Art-Quilting oder für textilkünstlerische Ansätze. Ich wollte

immer gerne mein mir selbst angeeignetes Textilkunst-Wissen

vertiefen, kam immer wieder an Grenzen und hätte mich über ein

Angebot wie die MC damals sehr gefreut“ – so formuliert sie es im

Rückblick. Da sie Erwachsenenbildung studiert und später noch ein

Textilkunststudium als Fernstudium absolviert hatte, machte sie

sich daran, ein entsprechendes Konzept auszuarbeiten.

„Mir war es damals wichtig, andere Textil-Interessierte mit ins

Boot zu holen. Ich wollte eine Plattform bieten, um Inhalte mit

anderen zu teilen, denen es genauso ging wie mir damals. Als ich

2007/2008 damit anfing, hätte ich nie gedacht, dass es nach zwölf

Jahren 14 MC-Gruppen geben würde. Ich dachte damals: Fang

halt mal an, dann haben andere ein Angebot, das du selbst gerne

gehabt hättest.“

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Porträt Dr. Nora Baum uND markus uhlig, PattariNa

Schnittmuster übertragen 2.0

Die Schnittmuster-App Pattarina erspart Ihnen viel Zeit und Mühe beim Kopieren von Vorlagen auf Stoff.

im Handy müssen ein Kompass und ein Gyroskop

eingebaut sein). In der App sind einige

kostenlose Schnitt muster zum Ausprobieren.

Weitere Schnittmuster im Pattarina-fähigen

Format können bei Kooperationspartnern gekauft

werden. Dazu gehören namhafte Verlage

und Schnittmusterdesigner; die Palette

an Designern und Schnittmustern wird ständig

erweitert.

Foto: Pattarina

wie bekommt man denn ein schnittmuster

in die App?

Die Schnittmuster kommen in die App per

QR-Code. Den kauft man bei den Designern,

mit denen wir zusammenarbeiten. Den Code

scannt man ein, und dann kann man gleich

mit der Übertragung loslegen. Wer es vorher

erst mal probieren möchte: In der App sind

drei kostenlose Testschnittmuster enthalten.

ist das Abzeichnen der Linien nicht ganz

schön umständlich? was passiert etwa,

wenn man zittert?

Wer kennt es nicht, das zeitaufwendige Übertragen des Schnittmusters

auf den Stoff. Seit kurzem gibt es eine praktische App

dafür, mit der man ganz bequem ein Schnittmuster auf den Stoff

projizieren kann. Die App Pattarina wurde und wird von Dr. Nora

Baum und Markus Uhlig entwickelt. Im September 2019 wurde sie

mit einem Hauptpreis des BMWi beim Gründerwettbewerb Digitale

Innovationen prämiert, und sie war im Oktober 2019 in der „Die

Höhle der Löwen“-Sendung zu Gast. Wir haben die App getestet

und durften Nora Baum einige Fragen dazu stellen.

mit welchen Funktionen ist Pattarina ausgestattet?

Mit Pattarina kann man ein Schnittmuster direkt vom Handy auf

den Stoff übertragen. Die Technologie, die dafür verwendet wird,

ist Augmented Reality – das kennt man vielleicht von Pokemon Go.

Bei uns werden aber keine Pokemons angezeigt, sondern eben

Schnittteile. Und die kann man dann direkt auf den Stoff zeichnen.

Das heißt: keine Schnittmuster mehr ausdrucken, zusammenkleben,

oder aufwendig abpausen. Das Schnittmuster liegt in allen

gradierten Größen übersichtlich in der App.

wie seid ihr auf diese idee gekommen?

Ich selbst nähe schon lange, und immer war ich von der Vorbereitung

der Schnittmuster genervt. Eines Nachts, nach einer Silvesterparty,

kam mir der Gedanke, dass man Schnittmuster mit Licht auf

Stoff darstellen könnte – mit einer Art Schnittmuster-Beamer. Ein

halbes Jahr bin ich mit dieser Idee durch die Welt gelaufen. Dann

lernte ich meinen späteren Mitgründer Markus Uhlig und unseren

Mentor Prof. Lewerentz von der BTU Cottbus kennen. Zusammen

entschieden wir uns dazu, es mal mit Augmented Reality auszuprobieren.

Und es hatte geklappt!

ist die App kostenpflichtig und funktioniert sie mit allen geräten?

Die Pattarina-App gibt es kostenlos zum Download für iOS und

Android. Die App funktioniert ab iOS 9 beziehungsweise ab Android

7 für alle Handys, die Augmented-Reality-fähig sind (das bedeutet:

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Porträt Kathy Kinsella

Textile Kunst

aus dem Garten

Die Arbeiten der im Westen Kanadas lebenden

Textilkünstlerin Kathy Kinsella zeigen deren Vorliebe

für Texturen in ihren vielfältigen Formen.

Viele ihrer Stoffe und Garne sind handbemalt,

handgefärbt, bedruckt oder mittels Schichtoder

Wärmetechniken manipuliert worden. Ihre

gegenwärtige Leidenschaft für das Eco-Printing

von Blättern auf Naturfasertextilien hat einzigartige

Art-Quilts hervorgebracht. Sie liebt es,

mit verschiedenen Oberflächenbehandlungen

wie etwa dem Nadelfilzen zu experimentieren,

aber auch unregelmäßige Handstiche und Perlen

in ihre Arbeiten einzusetzen, um aufsehenerregende

Texturen zu erzeugen. Wir haben uns

zu einem Interview mit ihr getroffen.

Kathy, wann hast Du mit der textilen Kunst angefangen?

In jungen Jahren lernte ich bereits nähen. Und viele Jahre

hatte ich Spaß daran, Kleidung für andere und mich selbst

herzustellen. Vor ungefähr 25 Jahren ging es dann mit den

Patchwork-Quilts los, und in der Folge setzte ich mich auch

mit Art-Quilts und anderen Formen der Textilkunst auseinander.

Die Art-Quilts entdeckte ich für mich, als meine Kirchengemeinde

eine Reihe von wunderschönen Wandbehängen in

Auftrag gab. Es war faszinierend zu verfolgen, wie sie vom

Entwurf zum fertigen Stück wurden. Und es dauerte nicht

lange, bis mir klar wurde, dass ich das selbst ausprobieren

wollte. Ungefähr 20 Jahre ist das nun her, dass ich meine

ersten liturgischen Art-Quilts machte.

In den letzten Jahren habe ich viel Eco-Printing mit den

Blättern von Bäumen aus meinem Garten gemacht. Die

freie Natur war für mich schon immer ein Ort des Zur-

Ruhe-Kommens, des Durchatmens, und dementsprechend

gibt mir der kreative Umgang mit solchen Materialien aus

der Natur ein durch und durch positives Gefühl.

Foto: Jerre Paquette

welche techniken und materialien benutzt Du in Deinen

Arbeiten?

Ich arbeite hauptsächlich mit Rohseide und Wollstoff, aber

ich verwende auch andere Stoffe aus Naturfasern. Zurzeit

kreiere ich einige Wohnaccessoires wie Tischläufer, Kissen,

Art-Quilts, aber auch Schals und anderes.

Ich mag Texturen aller Art in meinen Werken, sowohl

solche, die man mit den Händen erfühlen kann, als auch

solche, denen man mit den Augen nachspüren kann.

Die Beschaffenheit von textilen Oberflächen – je nachdem,

wie sie erzeugt wurden – kann zu unterschiedlichen

sinnlichen Erfahrungen einladen. Das ist das Spannende

für mich daran. Ich verwende gefilzte Teile, kombiniere

gefärbte Wolle mit Seide ebenso wie das maschinelle

Quilten mit den Eigenschaften des Handnähens, um

mit diesen Mitteln neuartige und die Sinne anregende

Strukturen zu kreieren, Akzente zu setzen, Farbpartien

hervorzuheben. Die traditionellen Stiche, die ich verwhispers

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Ich ermächtige die ZENIT Pressevertrieb GmbH, 70523 Stuttgart, Zahlungen von meinem

Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die von der

ZENIT Pressevertrieb GmbH, 70523 Stuttgart, auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen.

Hinweis: Ich kann innerhalb 8 Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des

belasteten Betrags verlangen. Es gelten die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.

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widerrufen.

Widerrufsrecht: Dies ist ein Angebot der PARTNER Medien Verlags- und Beteiligungs GmbH, Geschäftsführer Uwe Reynartz, Werner Hirschberger, Julius-Hölder-Straße 47, 70597 Stuttgart, Sitz und Registergericht:

Stuttgart HRB 10413. Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein

von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die erste Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns ZENIT Pressevertrieb GmbH, Postfach 810640,

70523 Stuttgart, Tel.: 0711/7252-269, E-Mail: partner@zenit-presse.de mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder per E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu

widerrufen, informieren. Sie können dafür das Muster-Widerrufsformular unter www.partnermedienverlag.de verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch, so

werden wir Ihnen unverzüglich (z. B. per E-Mail) eine Bestätigung über den Eingang eines solchen Widerrufs übermitteln. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung

des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs und Allgemeine Geschäftsbedingungen siehe www.partnermedienverlag.de.

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Vorschau

Ausgabe 03/2020 erscheint am 18. April 2020

1 2

1 Denise Snell

Steinformationen, Felslandschaften und Ruinen

sind die Themen ihrer Arbeiten.

2 DAMSS ART

Großformatige textile Installationen sind das Markenzeichen

von Daniela Arnoldi und Marco Sarzi-Sartori.

3 Shea Wilkinson

Zu Besuch im Studio der jungen amerikanischen Künstlerin.

3

4 Penny Mateer

Verwendet traditionelle Stick- und Quilttechniken,

um aktuelle Ereignisse in Szene zu setzten.

4

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