Motocross Enduro Ausgabe 03/2020

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Neue Leute ...

Der Frühling und damit die Outdoorsaison steht vor der Tür. Marko Barthel gibt euch ab Seite 32 wertvolle Tipps für die Saisonvorbereitung, damit der Start in die neue Saison gelingt.
Unsere Testcrew hat keine Mühen gescheut und die KTM 250 EXC-F auf Herz und Nieren geprüft. Die kleinste Viertakt-Sportenduro aus dem Hause KTM hat einige Updates erfahren. Wie sie im Test abschneidet, erfahrt ihr ab Seite 12...

Fotos: R. Schedl

husqvarna-motorcycles.com

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

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Deutschland und solange der Vorrat reicht.


Neue Leute

Der Frühling und damit die Outdoorsaison

steht vor der Tür. Marko Barthel gibt euch ab

Seite 32 wertvolle Tipps für die Saisonvorbereitung,

damit der Start in die neue Saison

gelingt.

Unsere Testcrew hat keine Mühen gescheut

und die KTM 250 EXC-F auf Herz und Nieren

geprüft. Die kleinste Viertakt-Sportenduro aus

dem Hause KTM hat einige Updates erfahren.

Wie sie im Test abschneidet, erfahrt ihr

ab Seite 12.

Mit der Husqvarna EE 5 wurde ein E-Bike entwickelt,

das mitwächst. Unser Testfahrer Lenny

Reimer war damit auf einer waschechten Offroadstrecke

unterwegs und hat Fahreindrücke

gesammelt. Außerdem wurde auch die anpassbare

Motorradgröße unter die Lupe genommen.

Bericht ab Seite 20.

Im fünften Teil unseres Dauertests geht es weniger

um technische als vielmehr um optische

Veränderungen. Ab Seite 28 möchten wir unsere

Erfahrungen beim „Aufhübschen“ mit euch

teilen.

In der SuperEnduro-WM gibt Husqvarnafahrer

Billy Bolt (Foto) zurzeit alles. Beim dritten Lauf

im spanischen La Coruna dominierte er mit

dem Gewinn der Superpole und drei Finalsiegen

das Geschehen ganz klar und verwies seine

schärfsten Kontrahenten Jonny Walker und

Taddy Blazusiak auf die Plätze. Bei der Fortsetzung

in Budapest hatte Bolt weniger leichtes

Spiel, konnte aber letztlich doch den Gesamtsieg

für sich verbuchen. Toll in Form präsentierte

sich bei den Junioren unsere deutsche

Hoffnung Leon Hentschel. In Spanien eroberte

EDITORIAL

er das Red Plate und auch wenn er dieses in

Ungarn wieder abgeben musste, bestehen

doch berechtigte Hoffnungen auf den Titel.

Berichte ab Seite 36.

In unserer Rubrik „Kolumnen“ können wir in

dieser Ausgabe neben Marcel Teucher und Lenny

Reimer gleich zwei Neuzugänge begrüßen.

Die Rede ist „von unserer Hoffnung in der Junioren-SuperEnduro-WM“

Leon Hentschel und

dem deutschen Enduro-Juniorenmeister Luca

Fischeder. Beide werden uns künftig hinter die

Kulissen blicken lassen.

Ab Seite 64 geben wir euch einen Rückblick auf

die hochdramatische Dakar 2020, die erstmals

in Saudi Arabien gastierte. Aber lest selbst.

Unsere Testcrew hat den bisher milden Winter

genutzt und freut sich schon jetzt, euch in den

nächsten Ausgaben ihre Ausbeute präsentieren

zu dürfen. Bis dahin wünschen wir euch

viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe.

Foto: good-shoot.com/Patrick Bosvert

Auf dem Titel: Toby Price • Foto: KTM/Rally Zone

KTM 250 EXC-F • Foto: KTM

Husqvarna EE 5 • Foto: Husqvarna

MOTOCROSS ENDURO 3


SCHNAPPSCHUSS

Superenduro Budapest

Fahrerbesprechung

• Foto: good-shoot.com/Patrick Boisvert


INHALT

3/2020

TEST

12 KTM 250 EXC-F

20 Husqvarna EE 5

DAUERTEST

28 Husqvarna FE 350 - Teil 5

TIPPS & TRICKS

32 Saisonvorbereitung

SUPERENDURO

36 WM La Coruna/Spanien

44 WM Budapest/Ungarn

MOTOCROSS

50 Saisonvorschau

ADAC Nordbayern MX Cup

GERMAN CROSS COUNTRY

52 Saisonvorschau

KOLUMNEN

56 Leon Hentschel

58 Luca Fischeder

60 Marcel Teucher

62 Lenny Reimer

RALLYE

64 Dakar

RUBRIKEN

3 Editorial

4 Schnappschuss

8 People & Facts

42 Poster Billy Bolt

54 Kiedrowski Racing Team

74 Warenkorb

76 Notizen

80 Events

82 Vorschau 04/2020

6 MOTOCROSS ENDURO


SEITE 12

TEST: KTM 250 EXC-F

Diesmal hatten wir die kleinste Viertakt-Sportenduro von

KTM im Test. Die KTM 250 EXC-F erhielt im Modelljahr

2020 einige Updates • Foto: Denis Günther

MOTOCROSS ENDURO 7


PEOPLE & FACTS

Eli Tomac in Anaheim nicht zu schlagen

• Foto: Kawasaki USA/Vanessa O’Brien

SX-WM Anaheim2:

Tomac siegt, Roczen wird Zweiter

Nach seinem Sieg beim zweiten Lauf zur SX-WM/AMA-

Meisterschaft in St. Louis eroberte Ken Roczen in Anaheim

hinter Eli Tomac den 2. Treppchenplatz. Dritter

wurde der amtierende Champion Cooper Webb.

Roczen ließ bereits im Zeittraining und in seinem Vorlauf

aufhorchen. Im Finale sicherte er sich den Holeshot

vor Blake Baggett, Aaron Plessinger, Dean Wilson

und Cooper Webb. Tomac folgte unter „ferner liefern“

auf Position 16. Er startete seine Aufholjagd und lag

nach vier Runden hinter Webb auf Rang 3, überholte

eine Runde später auch diesen und übernahm nur drei

Umläufe später die Führung von Roczen. Mit über fünf

Sekunden Vorsprung sicherte er sich schließlich den

Sieg.

In der 250er Klasse zeigten sich bis Halbzeit Christian

Craig und Jett Lawrence in bestechender Form. Nach

dem Start führte Craig, verlor aber die Poleposition in

Runde 2 an Lawrence, der die Führung noch ausbauen

konnte. Champion Dylan Ferrandis und sein Teamkollege

Justin Cooper waren weniger gut gestartet, arbeiteten

sich nach vorne und beendeten das Rennen

schließlich auf den Plätzen 2 und 3 vor Brandon Hartranft.

Bei Ferrandis’ Überholmanöver kollidierte dieser

mit Craig, der Letzteren aufgrund eines verbogenen

Lenkers zur Aufgabe zwang. Ferrandis erhielt aufgrund

seiner „aggressiven Fahrweise“ von den Rennkommissaren

eine zwölfmonatige Bewährungsstrafe verpasst.

Ergebnisse - SX-WM - AMA SX - 3. Lauf - Anaheim2 - 18.1. - 450 SX - Finale:

1. Eli Tomac, Kawasaki; 2. Ken Roczen, Honda; 3. Cooper Webb, KTM; 4. Zach

Osborne, Husqvarna; 5. Jason Anderson, Husqvarna; 6. Adam Cianciarulo,

Kawasaki; 7. Justin Brayton, Honda; 8. Malcolm Stewart, Honda; 9. Justin

Barcia, Yamaha; 10. Dean Wilson, Husqvarna.

250SX West - Finale: 1. Dylan Ferrandis, Yamaha; 2. Justin Cooper, Yamaha;

3. Brandon Hartranft, KTM; 4. Michael Mosiman, Husqvarna; 5. Alex Martin,

Suzuki; 6. Luke Clout, Honda; 7. Mitchell Oldenburg, Honda; 8. Jacob Hayes,

Husqvarna; 9. Jett Lawrence, Honda; 10. Killian Auberson, KTM.

SX-WM Glendale:

Roczen baut Führung aus

Ken Roczen

Ken Roczen zeigte sich auch in Glendale in bestechender Form. Bei dem im Triple-

Format ausgetragenen Rennen überquerte er dreimal als Erster die Ziellinie und

konnte seinen Vorsprung in der Meisterschaft weiter ausbauen.

In Lauf 1 machte Eli Tomac Ken das Leben schwer und dessen Sieg war nicht so

deutlich wie in den weiteren beiden Rennen. Im zweiten 12 Minuten + 1 Runde dauernden

Lauf fiel der Vorsprung auf Tomac weitaus größer aus. In Rennen 3 musste

Tomac nicht nur Roczen, sondern auch Exweltmeister Jason Anderson den Vortritt

lassen.

In der 250er-Westküstenmeisterschaft konnte Austin Forkner mit den Plätzen 1/1/3

seinen Erfolg von St. Louis wiederholen. Gesamtrang 2 ging an Dylan Ferrandis, der

dreimal als Zweiter durchs Ziel fuhr, vor Husqvarna-Rider Michael Mosiman.

Ergebnisse - SX-WM - AMA SX - 4. Lauf - Anaheim2 - 18.1. - 450 SX - Finale: 1. Ken Roczen, Honda (1/1/1); 2. Eli Tomac,

Kawasaki (2/2/3); 3. Jason Anderson, Husqvarna (5/3/2); 4. Cooper Webb, KTM (8/5/4); 5. Justin Barcia, Yamaha

(6/8/7); 6. Justin Brayton, Honda (7/7/9); 7. Malcolm Stewart, Honda (4/14/6); 8. Adam Cianciarulo, Kawasaki

(3/6/17); 9. Aaron Plessinger, Yamaha (11/9/8); 10. Blake Baggett, KTM (12/4/14).

250SX West - Finale: 1. Austin Forkner, Kawasaki (1/1/3); 2. Dylan Ferrandis, Yamaha (2/2/2); 3. Michael Mosiman,

Husqvarna (4/4/6); 4. Brandon Hartranft, KTM (5/6/4); 5. Jacob Hayes, Husqvarna (6/5/5); 6. Mitchell Oldenburg,

Honda (7/7/7); 7. Alex Martin, Suzuki (8/8/9); 8. Derek Drake, KTM (10/3/13); 9. Justin Cooper, Yamaha (17/9/1);

10. Luke Clout, Honda (13/12/8).

Ken Roczen biegt als Erster in die Startkurve ein

• Porträt- u. Actionfoto: hondaracingcorporation

8 MOTOCROSS ENDURO


Ken Roczen landete hinter Eli

Tomac und Cooper Webb auf Platz 3

• Foto: hondaracingcorporation

Dylan Ferrandis Führt nach

sechs Veranstaltungen die

Westküstenmeisterschaft an

• Foto: yamaha-racing.com

Cooper Webb hat das Siegen

nicht verlernt

• Fotos: KTM/Rich Shepherd

SX-WM Oakland:

Tomac souverän

Eli Tomac • Foto: Kawa USA/

Vanessa O’Brien

Eli Tomac fuhr in Oakland seinen zweiten Saisonsieg ein.

Ken Roczen kletterte zum vierten Mal bei bisher fünf

ausgetragenen Rennen aufs Podest.

Roczen konnte seinen Vorlauf gewinnen und lag auch

nach dem Start zum Finale in Front. Nach zehn Runden

aber fand Tomac einen Weg an ihm vorbei. Damit war die

Sache aber noch nicht erledigt. Nach einem Fehler Tomacs

in Runde 15 übernahm Roczen erneut die Spitze,

bis er von einem souverän agierenden Tomac überholt

wurde. Kurz vor Schluss zog Cooper Webb mit einem harten

Manöver noch an Roczen vorbei. Dabei traf er diesen

hart am rechten Fuß. Ken musste den Weg aufs Podest

somit humpelnd antreten.

In der 250er Westküstenmeisterschaft sicherte sich Dylan

Ferrandis seinen zweiten Gesamtsieg vor Hauptkontrahent

Austin Forkner und seinem Teamkollegen Justin

Cooper.

Ergebnisse - SX-WM - AMA SX - 5. Lauf - Oakland - 1.2. - 450 SX - Finale: 1. Eli

Tomac, Kawasaki; 2. Cooper Webb, KTM; 3. Ken Roczen, Honda; 4. Adam Cianciarulo,

Kawasaki; 5. Jason Anderson, Husqvarna; 6. Justin Barcia, Yamaha;

7. Dean Wilson, Husqvarna; 8. Justin Hill, Honda; 9. Blake Baggett, KTM;

10. Malcolm Stewart, Honda.

250SX West - Finale: 1. Dylan Ferrandis, Yamaha; 2. Austin Forkner, Kawasaki;

3. Justin Cooper, Yamaha; 4. Alex Martin, Suzuki; 5. Luke Clout, Honda; 6. Mitchell

Oldenburg, Honda; 7. Derek Drake, KTM; 8. Brandon Hartranft, KTM;

9. Aaron Tanti, Yamaha; 10. Martin Castelo, Husqvarna.

SX-WM San Diego:

Webb hat das Siegen nicht verlernt

Titelverteidiger Cooper Webb sicherte sich den Sieg beim sechsten Lauf zur diesjährigen

SX-WM/AMA-SX-Meisterschaft. Damit konnte er den Abstand zu den

bisher dominierenden Ken Roczen und Eli Tomac im Klassement deutlich verkürzen.

Zuerst sah alles nach einem deutlichen Sieg von Rookie Adam Cianciarulo aus,

der das Finale knapp 20 Runden anführte und Webbs Angriffe abwehren konnte.

Doch letztlich konnte Webb eine kleine Unaufmerksamkeit Cianciarulos ausnutzen,

zog vorbei und siegte letztlich mit 27 Sekunden Vorsprung. Dritter wurde

Blake Baggett. Weniger gut lief es in San Diego für Ken Roczen, der nach einem

schlechten Start nur Sechster werden konnte, das Klassement aber mit einem

Pünktchen Vorsprung vor Tomac weiter anführt.

In der 250er Klasse setzte Dylan Ferrandis seine Siegesserie fort und verwies

Austin Forkner auf Rang 2. Dritter wurde erneut Justin Cooper.

Ergebnisse - SX-WM - AMA SX - 6. Lauf - San Diego - 8.2. - 450 SX - Finale: 1. Cooper Webb, KTM; 2. Adam Cianciarulo,

Kawasaki; 3. Blake Baggett, KTM; 4. Eli Tomac, Kawasaki; 5. Justin Barcia, Yamaha; 6. Ken Roczen,

Honda; 7. Justin Brayton, Honda; 8. Malcolm Stewart, Honda; 9. Justin Hill, Honda; 10. Aaron Plessinger, Yamaha.

Stand (nach 6 von 17 Veranstaltungen): 1. Roczen, 130 Punkte; 2. Tomac, 129; 3. Webb, 121; 4. Barcia, 116;

5. Cianciarulo, 113; 6. Jason Anderson, Husqvarna, 105; 7. Baggett, 90; 8. Stewart, 90; 9. Brayton, 89;

10. Zach Osborne, Husqvarna, 75.

250SX West - Finale: 1. Dylan Ferrandis, Yamaha; 2. Austin Forkner, Kawasaki; 3. Justin Cooper, Yamaha;

4. Michael Mosiman, Husqvarna; 5. Brandon Hartranft, KTM; 6. Luke Clout, Honda; 7. Jacob Hayes, Husqvarna;

8. Carson Brown, Husqvarna; 9. Derek Drake, KTM; 10. Alex Martin, Suzuki.

Stand (nach 6 von 10 Veranstaltungen): 1. Ferrandis, 135 Punkte; 2. Cooper, 128; 3. Forkner, 122; 4. Hartranft,

110; 5. Martin, 98; 6. Hayes, 89; 7. Cluth, 83; 8. Mosiman, 82; 9. Drake, 78; 10. Mitchell Oldenburg,

72.

MOTOCROSS ENDURO 9


PEOPLE & FACTS

Dennis Schröter (Saison 2011)

ADAC bringt neue Struktur

in den deutschen Endurosport

Der neu geschaffene „Arbeitskreis ADAC Enduro“ wurde mit

dem gemeinsamen Ziel eingesetzt, den Endurosport in

Deutschland, der vom Kinder- und Jugend-Bereich über den

Clubsport bis hin zum Profi-Sport reicht, eine einheitliche

Struktur zu geben und diese stetig zu verbessern. Dabei wird

angestrebt, allen Aktiven eine einheitliche Plattform, getreu

dem Motto „einfach – sicher – organisiert“ zu bieten. In diesem

Zusammenhang übernahm die ADAC-Kooperationsgemeinschaft

mit den Regionalclubs ADAC Pfalz, ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt,

ADAC Ostwestfalen-Lippe und ADAC

Sachsen, zum 1. Januar 2020 die Rechte zur Organisation, Vermarktung

und Durchführung der Internationalen Deutschen Enduro

Meisterschaft. Der bereits existierende und bei Amateurfahrern

äußerst beliebte ADAC Enduro Cup erhält eine Frischzellenkur.

Die Veranstaltungen werden ab 2020 nur noch im

klassischen Modus ausgetragen. Mehrstunden-Enduros finden

ihr neues Zuhause im neu aufgestellten ADAC CC Enduro Cup,

unterteilt in die Regionen Nord, Ost, Süd und West. Des Weiteren

wird der ADAC Enduro Jugend Cup für Nachwuchsfahrer von

6 bis 16 Jahren deutschlandweit weiter etabliert und ausgebaut.

Termine (alle Termine ohne Gewähr) - ADAC Enduro Cup (AEC):

4.4. Vellahn; 15.8. Teterow; 23.8. Kaltenkirchen; 12.9. Rehna;

26.9. Tucheim; 3./4.10. Burg; 31.10./1.11. Woltersdorf.

ADAC CC Enduro Cup (ACCEC) - Nord: 15.3. Wolgast; 25.4. Melsungen;

10.5. Paderborn 1; 20./21.6. Paderborn 2; 25.7. Oelde;

29.8. Itterbeck; 5.9. Oschersleben.

Weitere Infos ab Ende Februar unter: adac-enduro.de, endurocup.de

und accec-nord.de.

• Text u. Fotos: Peter Teichmann/ADAC Enduro

DEM 2020 mit Enduro-Sprint

Es dauert nicht mehr lange, bis die DEM mit dem Auftaktrennen im sächsischen

Dahlen in die neue Saison startet. Nahtlos geht es dann nur eine Woche

später mit einer Doppelveranstaltung im erzgebirgischen Venusberg weiter.

Dort wird nach neun Jahren der Abstinenz erstmals wieder ein Enduro-

Sprint zur Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft ausgerichtet.

Dieses spezielle Rennformat hatte bereits einige Jahre zuvor in der Meisterschaft

Einzug gehalten, konnte sich aber damals nicht wirklich durchsetzen.

Nun, fast ein Jahrzehnt später, feiert der Enduro-Sprint sein Comeback.

„Es war uns ein großes Anliegen, dem äußerst kompakten Terminkalender im

Herbst und dem schmalen Angebot im Frühjahr etwas entgegenzuwirken. Somit

entstand die Idee, den Enduro-Sprint, der bereits 2011 erfolgreich in Venusberg

durchgeführt wurde, wiederzubeleben“, umreißt André Rudolph,

Mitglied im Fachausschuss Enduro die Beweggründe. Der 34-Jährige, der allen

auch als Fahrtleiter von „Rund um Zschopau“ bekannt sein dürfte, wird

diese Funktion auch beim „2. ADAC Erzgebirgs-Enduro-Sprint“ übernehmen.

„Als Ausrichter fungiert der MSC Rund um Zschopau e.V. im ADAC, der dabei

eng mit dem ortsansässigen MC Mittleres Erzgebirge e.V. im ADAC zusammenarbeitet

und dabei dessen Logistik sowie das Streckenareal am Steinbruch

nutzen wird“, informiert Rudolph über die Veranstaltung, die am

28. und 29. März 2020 ausgetragen wird.

Wie 2011 wird es auch im kommenden Jahr eine lange Sonderprüfung mit einer

angegliederten Etappe geben, die mehrmals pro Fahrtag absolviert werden

müssen. Der geplante Start am Samstag wird um die Mittagszeit sein,

während sonntags bereits am Morgen gestartet wird. Der Lauf ist ausschließlich

für die DEM-Klassen E1, E2, E3 und Junioren ausgeschrieben. Zudem wird

es am Samstag-Morgen einen Lauf zum ADAC Sachsen Enduro-Jugend-Cup

für die Fahrer der Klassen 85 ccm A und 125 ccm geben, die damit die großartige

Chance erhalten, ihr Talent und Können direkt vor den Augen der DEM-

Teams unter Beweis stellen zu können.

Ein Blick zurück: Bei der Enduro-Sprint-Premiere im Erzgebirge sicherte sich

damals Dennis Schröter seinen allerersten Championatssieg überhaupt,

während am zweiten Tag Lokalmatador Andreas Beier ganz oben stand. Nach

wie vor geben diese beiden Akteure auch maßgeblich den Ton in der Internationalen

Deutschen Enduro Meisterschaft an und sind zudem unter den Aktiven

die Fahrer, welche die meisten DEM-Titel gewonnen haben. Ob weitere

hinzukommen? Sicherlich wird der Enduro-Sprint in Venusberg einen ersten

Aufschluss über den weiteren Verlauf der DEM-Saison 2020 bringen.

• Text u. Fotos: Peter Teichmann/ADAC Enduro

Enduro-Sprint-Gelände in Venusberg

10 MOTOCROSS ENDURO


Reparatur- und Teileservice

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Burkhard Sarholz

feierte 70.

MOTOCROSS ENDURO gratuliert nachträglich

MX-Meistermacher Burkhard

Sarholz zu seinem 70. Geburtstag am

2. Februar. Burkhard war immer und

ist noch ein großer Förderer und Gönner

des MX-Sports. Er und seine Gattin

Edith haben fast ihr ganzes Leben dem

Motorsport gewidmet.

Seit über 40 Jahren ist Burkhard Sarholz

in der Motorradbranche tätig. Er

war erster offizieller Importeur für ATVs und Quads in Deutschland. Aber

auch in der MX-Szene ist Burkhard eine feste Größe und wird nicht umsonst

der „Meistermacher“ genannt.

Seine Fahrer konnten zahlreiche vordere Plätze in der WM und viele internationale

und nationale Titel erringen. Wir wünschen Burkhard noch

viele Jahre an der Rennstrecke. • Foto: Pirelli

Ort für MXGP in Spanien steht fest

Der Austragungsort für den fünften MXGP in Spanien steht mit Intu

Xanadú-Arroyomolinos fest. Die Strecke befindet sich nur 30 Kilometer

von Madrid entfernt. Serienpromoter Youthstream hat mit dem Veranstalter

einen Drei-Jahres-Vertrag abgeschlossen.

Nachstehend nochmals alle MXGP/MX2/WMX + EMX-Termine: 1.3. Matterley Basin/GB

(+ EMX125, WMX); 8.3. Valkenswaard/NL (+ EMX250, WMX); 22.3. Neuquen/ARG;

5.4. Pietramurata/I (+ EMX 250, EMX 2T); 19.4. Intu Xanadú-Arroyomolinos/E

(+ EMX125, WMX); 26.4. Agueda/P (+ EMX125, EMX250); 10.5. St. Jean

d’Angély/F (+EMX 125, EMX Open); 17.5. Maggiora/I (EMX Open, WMX); 24.5. Teutschenthal/D

(EMX 250, EMX Open); 7.6. Orlyonok/RUS (+ EMX250, EMX Open);

14.6. Kegums/LV (+ EMX250, EMX Open); 28.6. Jakarta/IDN; 5.7. Palembang/IDN;

26.7. Loket/CZ (+ EMX65, EMX85, EMX 2T); 2.8. Lommel/B (+ EMX125, EMX250);

16.8. Uddevalla/S (EMX125, EMX250); 23.8. Iitti-Kymi-Ring/FIN (EMX125, EMX250,

EMX 2T); 6.9. Afyonkarahisar/TR (EMX Open, WMX); 13.9. noch offen/CHN; 20.9.

Imola/I (+ EMX125, WMX). MXON: 27.9. Ernée/F.

Support-Days bei Kiedrowski Racing

Ab sofort könnt Ihr bei der Firma Kiedrowski Racing in Hetendorf jeden

Samstag die Mehrwertsteuer auf lagernde Bekleidung und Zubehör

sparen! Die Jungs dort bieten eine riesige Auswahl auf zwei

Etagen. Außerdem findet ihr dort eine große Auswahl an neuen und

gebrauchten MX- und Enduro-Motorrädern.

Zu ihren Stärken zählt besonders die professionelle und kompetente

Beratung rund um unseren Sport. Schaut vorbei!

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TERMINE MÄRZ

13.-15.3. Int. Motorradausstellung (IMA) Wiesbaden

www.ima-hessen.de

RheinMain CongressCenter, Friedrich-Ebert-Allee,

65185 Wiesbaden, www.rmcc.de

23./29.3. ADAC MX Masters Fürstlich Drehna

www.adac-mx-masters.de

MOTOCROSS ENDURO 11


TEST: KTM 250 EXC-F

12 MOTOCROSS ENDURO


Wieder

einen

Schritt

besser

Diesmal hatten wir die kleinste

Viertakt-Sportenduro von KTM

im Test. Die KTM 250 EXC-F erhielt

im Modelljahr 2020 einige

Updates. Dazu gehört unter anderem

ein neuer Rahmen, ein

neuer Luftfilterkasten, ein neues

Kühlsystem sowie ein neues

WP-Fahrwerk. Speziell die 250

EXC-F hat einen neuen überarbeiteten

Motor bekommen,

der es in sich hat.

• Fotos: Denis Günther;

Testfahrer: Marko Barthel

MOTOCROSS ENDURO 13


TEST: KTM 250 EXC-F

Im Detail

Das neue Bodywork

für die KTM

250 EXC-F schaut

nicht nur optisch

elegant aus, sondern

wurde in Sachen

Führbarkeit

verbessert

Der neue DOHC-

Motor inklusive

neuem Zylinder

kommt gerade

einmal auf ein

Gewicht von

27,9 kg

Als Reifen

kommen serienmäßig

vorn

und hinten die

Maxxis „Maxx

EndurPro“ zum

Einsatz

Der Lenker im Zusammenhang

mit

der Gabelbrücke

bietet insgesamt

vier verschiedene

Verstellmöglichkeiten.

Hier im

Bild links zu sehen

der optional erhältliche

Mappingschalter

inklusive Traktionskontrolle

14 MOTOCROSS ENDURO


Aktuelle Brembo-

Bremssysteme

kommen zum Einsatz

und sorgen

für eine gute

Bremsleistung

Ein neuer zweigeteilter

Krümmer,

der sich

nun leichter

entfernen lässt,

und der Endschalldämpfermantel

aus Aluminium

ist nun

etwas größer

und kommt mit

einer neuen

Endkappe

daher. Im Vergleich

zum Vorgänger

ist er

jedoch etwas

kürzer und

kompakter

Nochmal überarbeitet

wurde der

PDS-Stoßdämpfer

aus dem Hause

WP. Für 2020 wurde

der zweite Kolben

überarbeitet

und auch die Form

und Abdichtung

der Buchse wurde

verbessert. Er ist

voll einstellbar,

inklusive Highund

Lowspeed-

Druckstufe

Ein neuer leichter

Polyethylen-

Kraftstofftank,

der die Ergonomie

verbessert,

kommt zum Einsatz.

Für besseren

Schutz ist

jetzt die Kraftstoffleitung

über eine

90-Grad-Verbindung

am

Tank angebracht

Auch die 48-mm-

WP-XPLOR Upsidedown-Gabel

bekam ein Update.

Die linke Gabelseite

ist für die

Druckstufendämpfung

zuständig,

während die Zugstufendämpfung

von der rechten

übernommen

wird. Die Gabelkappen

sowie Clicker-Räder

wurden

neu entworfen

und im Innenleben

wurde der

mittlere Kolben

für eine konstantere

Dämpfung

überarbeitet

Der montierte

Motorschutz ist

optional erhältlich

und ein Hitzeschutz

für den

Auspuffkrümmer

wäre

wünschenswert

MOTOCROSS ENDURO 15


TEST: KTM 250 EXC-F

Im Einsatz

Und ab geht es aufs Endurogelände

nach Langensteinbach, wo es nur so

von waschechten Enduro-Passagen

wimmelt. Im Vorfeld waren wir schon

während der Präsentation in Spanien

von der KTM 250 EXC-F begeistert.

Sie bot uns ein sehr gutes Handling

gepaart mit einer kräftigen Motorleistung.

Jetzt wollten wir es aber noch

einmal genau wissen und haben das

Modell über unsere bekannten

Gefilde gejagt.

Da wo sie hingehört … typische

Enduropassagen in Langensteinbach

Startverhalten

Der Kickstarter ist mit der neuen Generation

komplett weggefallen. Es

gibt somit auch nicht mehr die Möglichkeit,

einen Kickstarter nachträglich

einzubauen. Aber wozu auch? Wir

hatten weder im kalten noch im warmen

Zustand Probleme, das Motorrad

mit dem elektrischen Anlasser zu

starten. Die 2Ah-Lithium-Ionen-Batterie

sorgte immer für einen schnellen

und zuverlässigen Start. Dem alteingesessenen

Enduristen ist das wohl

ein Dorn im Auge, aber wir können

diese Bedenken nicht bestätigen und

selbst nach vielen Startvorgängen

gab es keine Verzögerungen oder Anzeichen

von Schwäche der Batterie.

In der neuen Generation kommt die

KTM 250 EXC-F mit einem kräftigeren

Motor daher

Und wie ist die Handlichkeit?

Vorteil 250 EXC-F. Kein anderer Viertakter

aus dem Hause KTM kommt an

diese Handlichkeit heran, auch wenn

alle Viertaktmodelle in der Fahrcharakteristik

immer weiter zusammenwachsen.

Das Modell fühlt sich am

handlichsten an und gerade wenn es,

wie hier in Langensteinbach, durch

enge Pfade geht, lässt es sich sehr

einfach manövrieren. Selbst über

höhere Hindernisse oder in gar extremen

Enduropassagen macht die Kleine

mächtig Spaß und zeigt, was in ihr

steckt.

Der Motor

In Sachen Motorleistung fühlen sich

die 249,91 ccm kräftiger an, als die

Generation davor. Das spiegelt sich in

mehr Drehmoment und einer noch

besseren Fahrbarkeit wieder. Dank

ausreichender Leistung im unteren

Drehzahlbereich klettert das Modell

fast jede Auffahrt hinauf. Auf der Sonderprüfung

bzw. auf schnellen Passagen

bringt der Motor genug brauchbare

Leistung aufs Hinterrad.

Die beiden Mappingstufen (Mappingschalter

inklusive Traktionskontrolle

optional erhältlich) unterscheiden

sich nur minimal. Stufe 1 in Zusammenhang

mit der aktiveren Traktionskontrolle

unterstützt die Fahrbarkeit

und bietet weniger forcierten Fahrern

mehr Sicherheit. Minimal kräftiger ist

Stufe 2, die dem Motor in allen Bereichen

etwas mehr Bums verleiht.

16 MOTOCROSS ENDURO


Sehr gutes Ansprechverhalten,

glänzt mit ausreichend

Bodenfreiheit dank

PDS-System

Das Fahrwerk

Für meine 80 kg Körpergewicht

gelangt das Fahrwerk

im Standard-Setting

an seine Grenzen, sobald

ich zügig unterwegs bin.

Dennoch bietet der Stoßdämpfer

in Zusammenhang

mit der Gabel ein

sehr gutes Ansprechverhalten,

das gerade im

waschechten Endurogelände

sehr nützlich ist.

Hilfreich ist das PDS-System

(Stoßdämpfer sitzt

direkt auf der Schwinge

ohne Umlenkung), sobald

es über Hindernisse geht.

Damit hat man einfach

mehr Bodenfreiheit und

kommt leichter über die

Passagen hinweg.

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M7332F/M7324

Die neue MAXXIS

Enduro-Kombination aus der

Enduro Weltmeisterschaft

Entwickelt mit dem Gesamtsieger der

EnduroGP Brad Freeman

Erfolgreich bei den Sixdays in

Portugal eingesetzt

Entspricht dem F.I.M. Reglement

WWW.MAXXIS.DE

Fahrer: Maik Schubert - Team KTM Sturm


TEST: KTM 250 EXC-F

Technische Daten

MOTOR

Hubraum

Bauart

Bohrung

Hub

Starter

Getriebe

Kupplung

EMS

249,91 ccm

1-Zylinder, 4-Takt

78 mm

52,3 mm

Elektrostarter

6 Gänge

DDS-Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

Brembo-Hydraulik

Keihin EMS

CO2-Emission

Kraftstoffverbrauch

80,4 g/km

3,47 l/100 km

Federweg hinten

Bremse vorne

Bremse hinten

CHASSIS

Rahmen - Bauart Zentralrohrrahmen

mit Doppelschleifen

Federung vorne WP-USD Xplor 48

Federung hinten WP Xplor, PDS-

Federbein

Federweg vorne 300 mm

310 mm

Brembo-Zweikolben-

Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Brembo-Einkolben-

Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Kette X-Ring 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,5 °

Bodenfreiheit

Sitzhöhe

Tankinhalt (ca.)

Gewicht

(ohne Kraftstoff)

PREIS*

355 mm

960 mm

9,2 l

103 kg

10.295 Euro

*) UVP inkl. 19 % MwSt., zzgl. Nebenkosten

Mein erste Eindruck wurde bestätigt!

Marko – mein Fazit

Ich kann den ersten Eindruck bezüglich

der Präsentation in Spanien bestätigen.

Die KTM 250 EXC-F ist das

KTMs handlichstes Viertaktmodell

und bietet einen kräftigeren Motor im

Vergleich zu vorherigen Generationen.

Das Fahrwerk besitzt ein breites

Spektrum, kommt jedoch bei meinem

Fahrergewicht und bei hohem Tempo

an seine Grenzen. Insgesamt ist die

2020er wieder einen Schritt besser

geworden, aber leider ist auch der

Preis nach oben gewandert.

BEWERTUNG

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis

18 MOTOCROSS ENDURO


Ready,

Foto: R. Schedl

Steady,

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ab 125 ccm sowie für alle EXC Six Days Modelle des Modelljahres 2020. Bei allen teilnehmenden KTM-Händlern in Deutschland, solange Vorrat reicht.

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.


TEST: HUSQVARNA EE 5

20 MOTOCROSS ENDURO


Ein E-Bike,

das mitwächst

Parallel zur KTM SX-E 5 wurde die Husqvarna EE 5

vor Kurzem vorgestellt. So ziemlich baugleich,

bis auf ein paar optische Änderungen, ist die

Husqvarna genauso beliebt bei unserem Testfahrer

Lenny. Mit der EE 5 waren wir diesmal auf einer

waschechten Offroadstrecke unterwegs und

haben neben dem Fahreindruck auch die anpassbare

Motorradgröße unter die Lupe genommen.

Vielen Dank an den Verein „Quad-Point Schwepnitz

e.V.“ für das Bereitstellen der Strecke.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Uwe Laurisch;

Testfahrer: Lenny Reimer

MOTOCROSS ENDURO 21


TEST: HUSQVARNA EE 5

Die EE 5 repräsentiert Husqvarna Motorcycles’

ersten Schritt in Richtung E-Mobilität. So kompakt

ihre Abmessungen auch sind, so groß ist

ihr Potenzial. Mit ihr beginnt eine völlig neue

Ära des Offroad-Motorradfahrens.

Als vollwertiges Rennmotorrad entwickelt, ist

dieses Bike mit der neuesten Technik, hochwertigen

Komponenten und einem drehmomentstarken

5-kW-Akku ausgestattet. Mit seiner

schier unerschöpflichen Anpassungsfähigkeit

und den unzähligen Einstellungsmöglichkeiten

wächst dieses einfach zu fahrende Motorrad mit

dem Fahrer in Sachen Können und Leistung mit.

Dank seiner geringen Geräuschentwicklung

wirkt das Bike weniger einschüchternd auf die

jüngsten Fahrer und ermöglicht es ihnen, das

Motorradfahren in einer gewohnten Umgebung

wie dem eigenen Zuhause zu erlernen.

22 MOTOCROSS ENDURO


Optisch genau wie die großen Modelle,

dafür aber der erste elektrische Antrieb

für Husqvarna Motorcycles

Neuentwickeltes WP XACT-Federbein

Im Detail

Motor: Hochmoderner Elektromotor mit

5 kW Höchstleistung

Fahrmodi: 6 verschiedene, einfach zu

wählende Modi

Batterie: 907-Wh-Lithium-Ionen-Batterie

mit Schnelllademöglichkeit

Fahrwerk: Premium-Fahrwerk mit bewährtem

Rahmen, Heckrahmen und Aluminium-

Schwinge

Design: Modernes, schwedisch inspiriertes

Design

Ergonomie: Ergonomisches Bodywork,

einstellbare Sitzhöhe

WP-Federung: Neueste 35-mm-Luftfedergabel

vom Typ XACT und WP XACT-Federbein

Husqvarna EE 5

vs. Verbrennungsmotor

Die EE 5 bietet unter anderem sechs verschiedene

Leistungsvarianten (Anfänger bis Pro)

VORTEILE

• 6 verschiedene Leistungsstufen

• variable Sitzhöhe (56 bis 66 cm)

• keine Motorgeräusche/

keinen Ärger mit dem Nachbar

• kein Benzin

(außer für das Notstromaggregat)

• keine Vergaserabstimmung mehr

• keine Kupplung

• kein Kickstarter

• kein Kolben/keine Zündkerze

• kein Ölwechsel

• kein Luftfilterwechsel

• Transport ohne Benzingeruch

NACHTEILE

• Fahrzeit kann je nach Fahrstufe geringer

sein als mit einer Tankfüllung

• zusätzliches Stromaggregat mitführen

zum Wiederaufladen an der Strecke

• Ladezeiten zwischen 35 bis 70 Minuten

(Zwangspause)

• hoher Anschaffungspreis

MOTOCROSS ENDURO 23


TEST: HUSQVARNA EE 5

Variable Sitzhöhe – der Umbau

Wir haben uns das Anpassen der Sitzhöhe einmal

näher angeschaut. Husqvarna verspricht eine

variable Sitzhöhe zwischen 61 und 66 cm. Wer es

noch niedriger haben möchte, der kann mit Hilfe

des optional erhältlichen Tieferlegungskits die

Sitzhöhe auf 56 cm reduzieren. Damit ist die Sitzhöhe

mit über 10 cm doch recht variabel und bietet

jüngeren Fahrern deutlich mehr Sicherheit und

einen sicheren Stand.

Wir zeigen euch den Umbau auf eine niedrigere

Sitzhöhe. Man benötigt als Werkzeug einen 13er-

Maulschlüssel, einen 8er-Steckschlüssel sowie

einen Torx Steckschlüssel.

Als erstes wird die Sitzbank mit Hilfe des Karabinerverschlusses entfernt

Nun wird mit Hilfe des Steckschlüssels die Schraube des „Tank Dummys“ entfernt

Als nächstes entfernen wir den Spritzschutz für den Stoßdämpfer

Und nun noch die beiden Schrauben, die den Kotflügel halten, entfernen

Anschließend kann das gesamte Plastikteil nach hinten abgenommen werden

Die Tieferlegung kann in zwei Stufen erfolgen, zum einem kann der Tank Dummy mit

Hilfe des Adapters um ca. 2 cm tiefer gelegt werden. Damit wird die Sitzhöhe um

ca. 2 cm niedriger. Dazu einfach mit einem 13er-Maulschlüssel den Adapter entfernen

24 MOTOCROSS ENDURO


Außerdem kann der Heckrahmen weiter unten montiert werden, womit nochmal

ca. 3 cm an Sitzhöhe eingespart werden können

Dazu beide Torx-Schrauben oben sowie unten am Heckrahmen lösen

Anschließend den gesamten Heckrahmen in der unteren Position befestigen. Und nicht

vergessen, die vier Schrauben mit einer Schraubensicherung (Loctite) einzukleben

Mit dem kompletten Umbau reduziert sich die Sitzhöhe um immerhin 5 cm und man

braucht nicht einmal 15 Minuten dafür

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TEST: HUSQVARNA EE 5

Gute Fahrsicherheit auch

bei zügigem Tempo

dank hochwertigen

Fahrwerkskomponenten

Im Einsatz

Nachdem Lenny seine ersten Erfahrungen in der MX-Halle gesammelt hatte, war es nun soweit

und er konnte auf der Offroadstrecke „Altes Tanklager Schwepnitz“ seine Runden drehen.

Die Offroadstrecke bietet einige Steilkurven mit Sprüngen sowie ein paar Auf- und Abfahrten.

Der sandige Boden in Zusammenhang mit der Außertemperatur von knapp 0 °C verlangte

einiges an Leistung und somit fuhr Lenny hauptsächlich in der Stufe 4. Die Leistungsstufe

ist ausreichend und bietet den besten Kompromiss zwischen Fahrbarkeit und

Akkuverbrauch. Lenny war 30 Minuten mit dieser Fahrstufe in Renntempo unterwegs. Anschließend

musste die EE 5 für zirka 60 Minuten aufgeladen werden. Damit war der Akku

zwar nicht voll, aber Lenny konnte nochmal zirka 20 Minuten fahren. Für eine komplette

Aufladung bei zirka 0 °C benötigten wir mehr als 80 Minuten.

Bemerkenswert sind die Fahreigenschaften, denn die EE 5 besitzt eine hohe Fahrstabilität,

besonders auch bei hohen Geschwindigkeiten. Das liegt an den hochwertigen Fahrwerkskomponenten

und erfüllt damit auch den Einsatz unter Rennbedingungen.

Zwangspause für Lenny, er wartet bis die EE 5 wieder aufgeladen ist

Fazit

Die großen Vorteile sind klar und bestätigen sich auch während unsers Tests. Die individuellen

Leistungsstufen sind eine große Bereicherung und begeistern Anfänger sowie Erfahrene

gleichermaßen. Besonders hervorzuheben ist die variable Sitzhöhe und somit könnte

man Kids ab zirka drei bis vier Jahren damit fahren lassen, also sobald ein sicherer Stand

möglich und die Balance zum Fahren vorhanden ist. Das maximale Alter liegt zwischen acht

bis zirka zehn Jahren, je nachdem wie groß das Kind ist. Damit deckt man theoretisch drei

Modellgrößen ab. Dennoch ist der Einstiegspreis beachtlich, wenn man bedenkt, dass es

sich hier um ein Einstiegsmodell, auch wenn es hochwertig ist, handelt.

TECHNISCHE DETAILS

MOTOR

Typ

Nennleistung

Spitzenleistung

Drehmoment

Kühlung

Traktionsbatterie

Energieinhalt

Batteriekapazität

Ladespannung

Ladeleistung

Ladezeit 80 %

Ladezeit 100 %

Ladestrom

Max. Drehzahl

CHASSIS

Rahmen - Bauart

Federung vorne

Elektrischer Motor

48 V – BLDC-Motor

mit Außenläufer

2 kW/3.200 rpm

5 kW/3.900 rpm

13.8 Nm

Luftgekühlt

Lithium-Ionen

0.907 kWh

21 Ah

80-240 V/50-60 Hz

900 W

45 min.

70 min.

Quick charging 5 A

@ 230 V (AC)

6000 rpm

Zentralrohrrahmen

mit Doppelschleifen

XACT 35 WP Upsidedown

fork, Ø 35 mm

XACT WP mono shock

205 mm

185 mm

Scheibenbremse

Scheibenbremse

160 mm

Federung hinten

Federweg vorne

Federweg hinten

Bremse vorne

Bremse hinten

Ø Bremsscheibe vorne

Ø Bremsscheibe hinten 160 mm

Kette 1/2 x 3/16“

Steuerkopfwinkel 66 °

Bodenfreiheit

Sitzhöhe

PREIS*

Fahrzeugpreis

inkl. PowerPack

Ladegerät

EU-Ladekabel

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*) inkl. MwSt.

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252 mm

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26 MOTOCROSS ENDURO


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DAUERTEST: HUSQVARNA FE 350 - TEIL 5

Die FE 350 im neuen Kleid

Veränderte

Optik

In dieser Ausgabe geht es weniger um technische

Änderungen, dafür haben wir aber einiges an der Optik

verändert. Im Vergleich zur Serienversion sind die gelben

Plastikteile inklusive Factory-Dekor in Verbindung mit

dem Radsatz ein echter Hingucker. Wir möchten euch hier

unsere Erfahrung in puncto Umbau mitteilen.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Uwe Laurisch

28 MOTOCROSS ENDURO


Die Umbau-Details

Der D.I.D-Felgensatz ist optisch deutlich aufgewertet

und besitzt blaue Speichennippel :-)

Der gelbe Plastiksatz ist direkt aus dem Husqvarna-Zubehör und

beinhaltet Lampenmaske, Gabelschoner, Kühlerverkleidung,

Heckkotflügel und seitliche Nummerntafeln. Der vordere Kotflügel

ist weiß geblieben

Mit dem Umbau auf den neuen Felgensatz haben

wir auch eine neue Bremsscheibe montiert.

Achtet darauf, dass die Schrauben mit einer

Schraubensicherung eingeklebt werden müssen.

Der Vorteil an dieser Bremsscheibe ist,

dass diese schwimmend gelagert ist

Die neue Lampenmaske ist relativ einfach zu wechseln und passt

gut zu den schon vorher vorhandenen gelben Gabelbrückenschonern

Für die Heckpartie brauchten wir

die längste Umbauzeit. Der Kotflügel

ist zwar mit ein paar

Schrauben zu lösen, er ist

jedoch sehr straff geklemmt

Die hintere Felge haben wir mit einem

Stahl/Aluminium-Kettenrad von

Supersprox ergänzt. Auch hier werden

die Schrauben mit „Schraubensicherung“

eingeklebt. Der äußere schwarze

Zahnkranz ist aus Stahl und erhöht die

Lebensdauer deutlich

Vorderradnabe und Steckachsenhebel ergänzen

sich prima in puncto Optik

MOTOCROSS ENDURO 29


DAUERTEST: HUSQVARNA FE 350 - TEIL 5

Der Umbau

und der

erste

Eindruck

Vor dem Umbau des Plastiksatzes haben wir

das Factory-Dekor bei warmen Raumtemperaturen

auf den neuen Satz aufgebracht.

Das Dekor ist ziemlich strapazierfähig und

lässt sich aufgrund des dicken Materials

auch recht unkompliziert aufkleben. Selbst

eine Nachkorrektur (abziehen und neu aufbringen)

war ohne Klebeverluste möglich.

Etwas länger hat dagegen der Umbau der

einzelnen Plastikteile gedauert. Gabelschoner,

Lampenmaske, Kühlerverkleidungen

sowie die beiden Luftfilterkastendeckel

waren schnell gewechselt. Dagegen

haben wir mehr Zeit für den Heckkotflügel

sowie für die beiden unteren Teile der Nummerntafeln

gebraucht. Diese Teile sind relativ

stabil und straff aufgeschoben bzw. aufgesteckt.

Die unteren Nummerntafeln etwas

drandrücken und nach hinten wegschieben.

Sehr wichtig ist dabei eine vorherige gründliche

Reinigung der Plastikteile, ansonsten

tut man sich sehr schwer mit dem Nachhintenschieben.

Beim Umbau vom Radsatz sind auch ein

paar Dinge zu beachten. Da der Radsatz ohne

Bremsscheiben, ohne Kettenrad sowie

ohne Reifenhalter und ohne Felgenband

ausgeliefert wird, solltet ihr diese Teile von

den Serienfelgen verwenden. Wir haben,

wie oben in den Details zu sehen, ein anderes

Kettenblatt sowie eine andere Bremsscheibe

für das Vorderrad verwendet. Ansonsten

benutzten wir die Serienkomponenten.

Vorsicht ist beim Reifenwechsel angesagt,

da die schwarzen Felgen durch die

Reifenmontage zerkratzt werden können.

Lieber etwas mehr Zeit einplanen, als sich

später darüber ärgern. Der wichtigste Punkt

ist jedoch bei beiden Rädern, die Schrauben

für die Bremsscheiben sowie für das

Kettenrad ausreichend mit einer „Schraubensicherung“

einzukleben und am besten

mit einem Drehmomentschlüssel anzuziehen

(Schraubensicherung „mittelfest“, Anzugsdrehmoment

14 Nm für Bremsscheibenschrauben/Schraubensicherung

„hochfest“,

Anzugsdrehmoment 35 Nm für Kettenradmutter).

Insgesamt betrachtet, ist die optische Aufwertung

gelungen und da Handschützer,

der vordere Kotflügel sowie das Dekor noch

ausreichend weiß sind, wirkt das Gelb auch

nicht zu aufdringlich.

Bei der Bremsperformance der schwimmend

gelagerten Bremsscheibe ist so gut

wie kein Unterschied zur Standardbremsscheibe

zu spüren. Wir werden bei den kommenden

Betriebsstunden verstärkt darauf

achten und Veränderungen mitteilen.

Motorschutz

„SKID PLATE“

30 MOTOCROSS ENDURO


Leider besitzt die Husqvarna serienmäßig keinen

Schutz für die Umlenkung. Mittlerweile

gibt es immer mehr Strecken mit künstlichen

Hindernissen und da kann es schnell passieren,

dass nicht nur die Rahmenunterzüge sondern

auch die Umlenkung unsanft einschlagen.

Wir haben uns für den Acerbis-

Motorschutz „SKID PLATE“ entschieden. Dieser

passt an die Originalschrauben zur Befestigung

des Motorschutzes, bietet eine gute

Passform und schützt die Gehäusedeckel von

unten vor Schäden.

Das Besondere daran ist aber der integrierte

Umlenkschutz, der direkt am Motorschutz befestigt

und stabil genug ist, um grobe Einschläge

an der Umlenkung zu minimieren. Das

Material ist äußerst strapazierfähig und der

Preis liegt bei zirka 75,- Euro.

Ihr habt Fragen?

Wir halten euch in den nächsten Ausgaben,

über unsere Erfahrungen mit

der Husqvarna FE 350, auf dem Laufenden.

Falls ihr Fragen zum Dauertester habt,

dann sendet uns doch einfach eine

Mail an: fragt.mce.online@gmail.com




TIPPS & TRICKS

SAISON


Der eine oder andere möchte sich für die

kommende Saison sicher vorbereiten und

dazu liefern wir ein paar Tipps, was man tun

sollte, damit der Start in die neue Saison

gut gelingt.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Uwe Laurisch

VORB

32 MOTOCROSS ENDURO


WARUM TRAINIEREN?

Wer regelmäßiges Training betreibt, erhöht

seine Leistungsfähigkeit und kann außerdem

Verletzungen vermeiden. Damit ist Training

essenziell wichtig und wir empfehlen, nachfolgende

Trainingsarten in der Vorbereitungszeit

zu realisieren.




• •


EREITUNG

MOTOCROSS ENDURO 33


TIPPS & TRICKS

TRAININGSARTEN

In Vorbereitung auf die kommende Saison sind

diese Trainingsarten besonders wichtig und

sollten vorrangig trainiert werden. Dazu gehört

die Ausdauer, die Kraft sowie die Fahrtechnik

auf dem Motorrad.

Das Rudergerät

sollte bei keinem

Training fehlen, denn es

bietet ein abwechslungsreiches

Training, das Kraftund

Ausdauer auf optimale

Weise verbindet, nicht nur,

weil es überdurchschnittlich

viele Muskeln

beansprucht

AUSDAUER

Ausdauer ist die Fähigkeit,

eine vorhandene Leistung

über einen möglichst langen

Zeitraum durchzuhalten.

Motocross ist eine Mittel-

bis Langzeitausdauersportart

und der Endurosport

verlangt eine Belastungsdauer

von mehreren

Stunden und gehört somit

zu den Langzeitausdauersportarten.

Geeignete Ausdauersportarten

sind Laufen/Laufband,

Rad/Fahrradergometer,

Rudern/Ruderergometer,

Schwimmen oder im

Winter auch Ski-Langlauf.

Ein Ausdauertraining sollte

daher in der leichten Intensität

erfolgen. Im Durchschnitt

sollte unser Ausdauertraining

im niedrigen

Pulsbereich erfolgen. Am

besten ist es, man kann

noch ohne Probleme reden

und das Atmen ist gleichbleibend

und ruhig. Insgesamt

sollten 70 bis 80 Prozent

des jährlichen Trainingsumfangs

in diesem

Bereich absolviert werden.

FAHRTECHNIK

Bei der Fahrtechnik wird allgemein die Technik beim Fahren des Motorrades verbessert und optimiert.

Je besser deine Fahrtechnik ist, desto weniger Kraft und Kondition musst du beim Fahren

aufwenden.

Beim Techniktraining geht es darum, eure Fahrtechnik auf dem Motorrad zu verbessern. Wer nicht

weiß was er an seiner Technik optimieren kann, dem empfehlen wir, ein Gruppen- oder Einzeltraining

bei einem lizenzierten Trainer zu absolvieren. Die richtige Technik spart Kraft und Ausdauer.

34 MOTOCROSS ENDURO


KRAFT

Da der Motorrad-Geländesport den ganzen Körper beansprucht, sollte das

Krafttraining auch auf eine allgemein Stabilisierung und Kraftverbesserung

der gesamten Muskulatur ausgerichtet sein → Trainingsziel ist eine

gute Kraft- und Schnellkraftausdauer und nicht, eine reine Muskelmassenzunahmen

wie z. B. beim Bodybuilding. Achtet darauf, dass bei den

einzelnen Übungen ein mittlerer bis hoher Krafteinsatz mit vielen Wiederholungszahlen

umzusetzen ist.

WAS GEHÖRT NOCH DAZU?

Die allgemeine Beweglichkeit ist für den Motorrad-Geländesport wichtig.

Dazu sollte auf einen guten Dehnzustand der Muskulatur geachtet werden,

was die Erholungsfähigkeit, den Kraft- und Bewegungseinsatz positiv

beeinflusst. Somit sollte das Stretching ein regelmäßiger Bestandteil des

Trainings sein. Zur Beweglichkeit gehört auch die Aufwärmung dazu. Prinzipiell

sollte beim Stretching eine entspannte Position eingenommen sowie

auf eine ruhige Atmung geachtet werden. Eine Dehnzeit (am besten

nach dem eigentlichen Training) pro Übung von 20 bis 30 Sekunden einhalten.

TRAININGSPLAN

Erstellt euch am besten einen eigenen Trainingsplan, damit das Training

ein fester Bestandteil im Wochenablauf ist. Ein minimaler Trainingsaufwand

von zwei Tagen pro Woche sollte im Hinblick auf die hohen Anforderungen

im Motorrad-Geländesport gewährleistet sein.

Die Trainingsplanung erfolgt immer individuell nach Trainingsziel, athletischem

Grundzustand, gesundheitlichen Gegebenheiten sowie zeitlichen

Möglichkeiten. Im allgemeinen ist ein Training für den Hobbyfahrer von

zwei bis drei Trainingseinheiten in der Woche hilfreich und drei bis fünf

oder mehr Einheiten für den ambitionierten Sportfahrer notwendig.

BEISPIEL:

WÖCHENTLICHER

TRAININGSPLAN

Hobbyfahrer

• zweimal 30 bis 90 Minuten Ausdauer

• einmal 30 bis 60 Minuten Kraft

• einmal 60 Minuten Technik

Sportfahrer

• dreimal 45 bis 90 Minuten Ausdauer

• zweimal 30 bis 60 Minuten Kraft

• ein- bis zweimal 60 bis 90 Minuten Technik


SUPERENDURO-WM: LA CORUNA/SPANIEN

100 Prozent Billy Bolt

Red Plate bei den Junioren geht an Leon Hentschel

In Riesa lehrte Taddy Blazusiak die Konkurrenz das Fürchten

und Billy Bolt kam nicht zum Zug. Beim dritten Rennen der Saison

nahm Bolt Revanche, fuhr die schnellste Zeit in der SuperPole,

gewann die drei Finalrennen und holte sich damit die maximale

Punktzahl von 63!

36 MOTOCROSS ENDURO


Die Führung bei den junioren übernahm in

Spanien trotz seines Verletzungspechs im

Training Leon Hentschel, was seine sportliche

Entwicklung nochmals unterstreicht

MOTOCROSS ENDURO 37


SUPERENDURO-WM: LA CORUNA/SPANIEN

PRESTIGE

Im ersten Finale heftete Billy Bolt sich gleich

an Holeshotwinner Taddy Blazusiaks Fersen.

Die sehr glatte Strecke schien wie für Bolt

gemacht. Ab der zweiten Runde führte er das

Feld vor Blazusiak und Jonny Walker an.

Blazusiak kam nicht an dem jungen Briten aus

Newcastle vorbei und musste sich schließlich

mit Rang 2 begnügen. Dritter wurde Walker.

Gut in Szene setzte sich Tim Apolle, der hinter

Alfredo Gomez Fünfter wurde. Weniger gut lief

es für Kevin Gallas, der mit Rang 14 den

letzten Platz belegte.

Im zweiten Rennen fuhren die Fahrer in umgekehrter

Startaufstellung. Aber auch diesmal

verschwendete Bolt nicht viel Zeit und überholte

die führenden Pol Tarres und Diogo Vieira.

Während Bolt dem Feld auf und davon fuhr,

steckten Blazusiak und Walker fest. Obwohl

Bolt stürzte, konnte er sich den Sieg sichern.

Drei Runden vor Laufende lag Blazusiak auf

dem 8. Platz, startete eine sensationelle Aufholjagd

und wurde noch Vierter. Walker fuhr

als Zweiter vor Alfredo Gomez über die Ziellinie.

Die Top Five vervollständigte der Juniorenweltmeister

von 2019 William Hoare. Gallas

konnte sich steigern und wurde Neunter vor

Apolle.

Blazusiak und Walker waren entschlossen, es

Bolt im dritten Lauf nicht zu leicht zu machen

und legten Topstarts hin. Blazusiak führte vor

Walker, während Bolt eine Aufholjagd starten

musste. In Runde 2 ging Blazusiak zu Boden

und Walker zog vorbei. Alles sah nach einem

Sieg von Walker aus, aber gegen Bolt war kein

Kraut gewachsen. Er übernahm die Führung

und gewann vor Walker und Blazusiak. Damit

konnte sich Bolt auch als Gesamtsieger vor

Walker und Blazusiak feiern lassen. Gallas

und Apolle schafften mit Rang 8 und 9 erneut

Top-Ten-Platzierungen.

Holeshotwinner im ersten

und dritten Lauf:

Taddy Blazusiak

JUNIOREN

Ty Cullins, der nach Riesa die Junior-Kategorie

anführte, erlebte den schlimmsten Abend seit

Beginn seiner SuperEnduro-WM-Laufbahn.

Der TM-Fahrer fuhr bei keinem der drei Finals

unter die ersten drei. Der Kalifornier hatte mit

der schwierigen Strecke enorme Probleme und

stürzte mehrfach.Der bulgarische KTM-Fahrer

Teodor Kabakchiev war der große Gewinner

des Abends. Nach zwei 2. Plätzen in Finale 1

und 3 und dem Sieg in Finale 2 holte er sich in

Spanien den Gesamtsieg. Super wussten sich

auch die deutschen Junioren in Spanien in

Szene zu setzen. Leon Hentschel wurde mit

den Plätzen 3/3/5 Gesamtzweiter und Milan

Schmüser landete mit den Positionen 14/2/1

auf Gesamtrang 5. Den 3. Platz auf dem Podest

belegte der Franzose Adrien Jacon. Die

Führung im Klassement übernahm damit Leon

Hentschel. Seine Leistung ist noch höher zu

bewerten, da er sich im Training an der Leiste

verletzt hatte und die Beweglichkeit seines

Beines damit eingeschränkt war.

• Fotos: good-shoot.com/David Reygondeau

Ty Cullins hatte zu

viele Probleme mit

der Strecke

38 MOTOCROSS ENDURO


Bei der Superpole

Platz 2 für den

Russen

David Leonov

Kevin Gallas

mit Rang 8

in den Top Ten

Jonny Walker hielt

nach dem 3.Lauf

Platz 2 in der WM

Tim Apolle mit

Rang 9 ebenfalls

in den Top Ten

Teodor Kabakchiev

hatte an diesem

Abend seine

Gegner im Griff

Adrien Jacon liegt

nach dem Lauf in

Spanien in der

Gesamtwertung

auf Platz 3

MOTOCROSS ENDURO 39


SUPERENDURO-WM: LA CORUNA/SPANIEN

Stimmen

nach dem Rennen

Billy Bolt: Taddy legte in Riesa die Latte sehr

hoch und ich habe viele Fehler gemacht. Deshalb

wollte ich mich hier in Spanien unbedingt

revanchieren und Punkte aufholen. Ich bin

selbst überrascht, wie gut mir diese Strecke

lag. Ich kam mit den rutschigen Bedingungen

sehr gut zurecht und bin überglücklich über

meinen Sieg.

Jonny Walker: Heute lief es gut für mich. Ich

hatte gute Starts. Ein paarmal habe ich den

Motor zwar abgewürgt, aber ich verlor nicht

die Nerven und fand wirklich gute Linien zum

Fahren. Ich bin Zweiter geworden und das

hinter einem heute unschlagbaren Billy Bolt.

Taddy Blazusiak: Bei dieser Strecke war die

Fahrtechnik gefragt. Du konntest nicht einfach

fahren, sondern musstest darauf achten, keine

Fehler zu machen. Im zweiten Rennen gelang

mir das einfach nicht und ich musste kämpfen,

um nach vorne zu kommen. Letztendlich bin

ich aber glücklich, trotz der vielen Probleme

Dritter geworden zu sein. Billy präsentierte

sich heute in Topverfassung, aber ich bin

bereit für Budapest.

Walker vs. Blazusiak

40 MOTOCROSS ENDURO


Die Arena

im spanischen La Coruna

SuperEnduro-WM - 3. Lauf - La Coruna/ESP - 18.1.2020

Ergebnisse:

Prestige - Superpole: 1. Billy Bolt, GBR, Husqvarna; 2. David

Leonov, RUS, Husqvarna; 3. Taddy Blazusiak, POL, KTM; 4. Jonny

Walker, GBR, KTM; 5. Blake Gutzeit, ZAF, Husqvarna; 6. Alfredo

Gomez, ESP, Husqvarna; 7. Emil Juszczak, POL, Beta.

1. Finale: 1. Billy Bolt, GBR, Husqvarna; 2. Taddy Blazusiak,

POL, KTM; 3. Jonny Walker, GBR, KTM; 4. Alfredo Gomez, ESP,

Husqvarna; 5. Tim Apolle, GER, Sherco; 6. Emil Juszczak, POL,

Beta; 7. Blake Gutzeit, ZAF, Husqvarna; 8. Will Hoare, GBR,

KTM; 9. Xavi Leon Sole, ESP, Husqvarna; 10. Pol Tarres, ESP,

Husqvarna; 11. David Leonov, RUS, Husqvarna; 12. Andris Grinfelds,

LVA, Beta; 13. Diogo Vieira, POR, Yamaha; 14. Kevin Gallas,

GER, Husqvarna.

2. Finale: 1. Bolt; 2. Walker; 3. Gomez; 4. Blazusiak; 5. Hoare;

6. Vieira; 7. Gutzeit; 8. Tarres; 9. Gallas; 10. Apolle; 11. Juszczak;

12. Leon Sole; 13. Grinfelds; 14. Leonov.

3. Finale: 1. Bolt; 2. Walker; 3. Blazusiak; 4. Gutzeit; 5. Gomez;

6. Hoare; 7. Tarres; 8. Gallas; 9. Apolle; 10. Vieira; 11. Leonov;

12. Juszczak; 13. Grinfelds; 14. Leon Sole.

Gesamt: 1. Bolt; 2. Walker; 3. Blazusiak; 4. Gomez; 5. Gutzeit;

6. Hoare; 7. Apolle; 8. Tarres; 9. Vieira; 10. Juszczak; 11. Gallas;

12. Leonov; 13. Leon Sole; 14. Grinfelds.

Junior - 1. Finale: 1. Dominik Olszowy, POL, KTM; 2. Teodor Kabakchiev,

BGR, KTM; 3. Leon Hentschel, GER, Husqvarna;

4. Raul Guimera, ESP, Sherco; 5. Adrien Jacon, FRA, KTM; 6. Ty

Cullins, USA, TM; 7. Isaac Devoulx, FRA, Husqvarna; 8. Alessandro

Azzalini, ITA, Husqvarna; 9. Sebastian Enöckl, AUT,

Husqvarna; 10. Thomas Widd, GBR, Sherco; 11. Tom Knight,

GBR, Sherco; 12. 14. Milan Schmüser, GER, Sherco; 13. Per

Kristian Svensrud, NOR, GasGas; 14. Maciej Wickowski, POL,

Husqvarna.

2. Finale: 1. Kabakchiev; 2. Schmüser; 3. Hentschel; 4. Jacon;

5. Olszowy; 6. Guimera; 7. Cullins; 8. Azzalini; 9. Enöckl;

10. Wickowski; 11. Knight; 12. Devoulx; 13. Svensrud.

3. Finale: 1. Schmüser; 2. Kabakchiev; 3. Jacon; 4. Azzalini;

5. Hentschel; 6. Guimera; 7. Wickowski; 8. Olszowy; 9. Enöckl;

10. Knight; 11. Cullins; 12. Devoulx; 13. Svensrud; 14. Widd.

Gesamt: 1. Kabakchiev; 2. Hentschel; 3. Jacon; 4. Olszowy;

5. Schmüser; 6. Guimera; 7. Azzalini; 8. Cullins; 9. Enöckl;

10. Wickowski; 11. Devoulx; 12. Knight; 13. Svensrud; 14. Widd.

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Gegen Billy Bolt war beim dritten Lauf der SuperEnduro-WM

im spanischen La Coruna kein Kraut gewachsen

Fotos: good-shoot.com/David Reygondeau


SUPERENDURO-WM: BUDAPEST/UNGARN

44 MOTOCROSS ENDURO


Billy

Bolt

on top

Billy Bolt und Jonny Walker im Fight,

dahinter Kevin Gallas (71)

Leicht wurde es dem jungen Briten

aber nicht gemacht. Das erste Rennen

des Abends verlief mit Sicherheit

nicht nach Plan. Einige Fahrfehler und

ein heftiger Sturz führten dazu, dass

Billy Bolt nicht mit Taddy Blazusiak

und Jonny Walker mithalten konnte.

MOTOCROSS ENDURO 45


SUPERENDURO-WM: BUDAPEST/UNGARN

PRESTIGE

Tatsächlich dominierte Jonny Walker das erste

Finale eindrucksvoll. Taddy Blazusiak sicherte

sich den 2. Platz. Rang 3 ging trotz aller

Schwierigkeiten an Bolt, der damit wichtige

Punkte schrieb.

Im zweiten Finale ging Bolt kein Risiko ein.

Nach dem Start in umgekehrter Reihenfolge

war er blitzschnell im Vorderfeld zu finden.

Blazusiak hatte da schon mehr Probleme,

nach vorne zu gelangen, da er zusätzlich mit

dem Set-up seines Bikes zu kämpfen hatte.

Letztlich landete er aber noch auf Rang 3. Bolt

baute zwischenzeitlich seine in der dritten

Runde erlangte Führungsposition aus und gewann

das zweite Rennen vor Walker, Blazusiak

und Pol Tarres.

Im dritten und letzten Lauf wollte Walker es

noch einmal wissen, konnte aber letztlich Bolt

nicht aufhalten. Walker unterlief im direkten

Duell ein kleiner Fehler und Bolt war vorbei.

Der zuerst führende Blazusiak hatte erneut

Probleme mit der Abstimmung. Bolt setzte ihn

unter Druck und Taddy machte einen Fehler,

der es dem Husqvarnafahrer ermöglichte, die

Führung zu übernehmen. Letztlich musste Blazusiak

auch noch Walker und Gomez ziehen

lassen und wurde „nur“ Vierter.

Kevin Gallas landete mit den Plätzen 7/11/11

noch auf Gesamtrang 8, nachdem er zu Beginn

des Tages noch Probleme mit dem Fahrwerk

hatte. Tim Apolle hatte schon bessere Renntage.

Mit den Rängen 9/9/13 wurde er

Gesamtelfter.

Vor dem letzten WM-Lauf in Lodz führt Bolt

das Klassement mit 16 Punkten Vorsprung vor

Blazusiak an. Auf Rang 3 folgt Walker.

Für Tim Apolle war in Ungarn

nur Gesamtrang 11 drin

JUNIOREN

Der Bulgare Teodor Kabakchiev war der große

Gewinner in Budapest. Er siegte in allen drei

Finals und holte sich somit den Gesamtsieg

vor Leon Hentschel (4/2/3) und dem Polen

Dominik Olszowy (3/3/4), der sich in Ungarn

super in Szene zu setzen wusste. Die drei

Youngster lieferten sich spannende Fights.

Kabakchiev und Hentschel wechselten sich

mehrfach an der Spitze ab. Ty Cullins konnte

seine hervorragende Leistung von Krakau und

Riesa nicht wiederholen und wurde hinter

Fabien Poirot Gesamtfünfter.

Kabakchiev führt vor dem letzten Lauf in Lodz

das Klassement mit nur 2 Punkten vor Hentschel

an. Spannung ist also vorprogrammiert.

Teodor Kabakchiev

Leon Hentschel

EUROPACUP

In der EM fiel in Budapest bereits die Entscheidung

über den Titel. Neuer Meister ist

der Schwede Magnus Thor. Nur 3 Punkte trennen

ihn vom Zweitplatzierten Italiener Sonny

Goggia. Rang 3 ging mit Gesamtplatz 4 an

Beta-Rider Pascal Springmann.

• Fotos: good-shoot.com/Patrick Boisvert

Sonny Goggia

46 MOTOCROSS ENDURO


Dem Südafrikaner Blake Gutzeit

vom Grenzgänger-Team fehlt

immer das Quäntchen Glück,

um einmal nach einem Lauf auf

dem Treppchen zu stehen

Los geht’s

bei den Junioren

Start im Europacup

Magnus Thor

MOTOCROSS ENDURO 47


SUPERENDURO-WM: BUDAPEST/UNGARN

Rad an Rad:

Billy Bolt vor Jonny Walker

48 MOTOCROSS ENDURO


Stimmen

nach dem Rennen

Taddy Blazusiak: Es war ein schwieriges

Rennen für mich. Zugegebenermaßen habe

ich die falsche Abstimmung für mein Bike

gewählt. Ich habe die Strecke komplett

falsch eingeschätzt und hatte somit während

des ganzen Abends Probleme. Ich

habe mein Bestes gegeben und kann es

kaum erwarten, in Lodz vor meinen Fans

zu fahren.

Billy Bolt: Ich bin sehr zufrieden. Im ersten

Rennen machte ich viele Fehler und änderte

deshalb meine Herangehensweise für

die folgenden Läufe. Mein Team hat mich

super gecoacht und mir geraten, entspannter

an die Sache ranzugehen. Mit 16 Punkten

Vorsprung in den letzten WM-Lauf zu

gehen, hört sich viel an, aber das heißt

nicht, dass man auch Weltmeister wird.

Die Meisterschaft ist erst mit dem letzten

Rennen vorbei und SuperEnduro ist unberechenbar.

Es kann noch viel passieren.

Jonny Walker: Der erste Laufsieg in dieser

Saison fühlt sich gut an. Ich bin mit einem

guten Gefühl an den Start gegangen, da

mir die Strecke liegt und mein Bike top lief.

Natürlich machte ich auch Fehler, aber insgesamt

gesehen, bin ich zufrieden. Mein

nächstes Ziel ist der Gesamtsieg.

SuperEnduro-WM - 4. Lauf - Budapest/H - 1.2.2020

Ergebnisse:

Prestige - Superpole: 1. Billy Bolt, GBR, Husqvarna; 2. Jonny

Walker, GBR, KTM; 3. Taddy Blazusiak, POL, KTM; 4. Alfredo

Gomez, ESP, Husqvarna; 5. Blake Gutzeit, ZAF, Husqvarna;

6. Diogo Vieira, POR, Yamaha; 7. Will Hoare, GBR, KTM.

1. Finale: 1. Jonny Walker, GBR, KTM; 2. Taddy Blazusiak, POL,

KTM; 3. Billy Bolt, GBR, Husqvarna; 4. Will Hoare, GBR, KTM;

5. Alfredo Gomez, ESP, Husqvarna; 6. Pol Tarres, ESP, Husqvarna;

7. Kevin Gallas, GER, Husqvarna; 8. Emil Juszczak, POL, Beta;

9. Tim Apolle, GER, Sherco; 10. Diogo Vieira, POR, Yamaha;

11. David Leonov, RUS, Husqvarna; 12. Xavi Leon Sole, ESP,

Husqvarna; 13. Andris Grinfelds, LVA, Beta; 14. Blake Gutzeit,

ZAF, Husqvarna.

2. Finale: 1. Bolt; 2. Walker; 3. Gomez; 4. Blazusiak; 5. Gutzeit;

6. Hoare; 7. Juszczak; 8. Tarres; 9. Leon Sole; 10. Leonov;

11. Gallas; 12. Vieira; 13. Apolle; 14. Grinfelds.

3. Finale: 1. Bolt; 2. Walker; 3. Gomez; 4. Blazusiak; 5. Gutzeit;

6. Hoare; 7. Juszczak; 8. Tarres; 9. Leon Sole; 10. Leonov;

11. Gallas; 12. Vieira; 13. Apolle; 14. Grinfelds.

Gesamt: 1. Bolt; 2. Walker; 3. Blazusiak; 4. Gomez; 5. Tarres;

6. Hoare; 7. Gutzeit; 8. Gallas; 9. Juszczak; 10. Leonov;

11. Apolle; 12. Leon Sole; 13. Vieira; 14. Grinfelds.

Stand (nach 4 von 5 Veranstaltungen): 1. Bolt, 227 Punkte;

2. Blazusiak, 209; 3. Walker, 192; 4. Gomez, 161; 5. Gutzeit,

112; 6. Tarres, 107; 7. Hoare, 82; 8. Gallas, 79; 9. Apolle, 73;

10. Juszczak, 63.

Junior - 1. Finale: 1. Teodor Kabakchiev, BGR, KTM; 2. Ty Cullins,

USA, TM; 3. Dominik Olszowy, POL, KTM; 4. Leon Hentschel,

GER, Husqvarna; 5. Adrien Jacon, FRA, KTM; 6. Fabien Poirot, F,

Husqvarna; 7. Maciej Wieckowski, POL, Husqvarna; 8. Oskar

Kaczmarczyk, POL, KTM; 9. Isaac Devoulx, FRA, Husqvarna;

10. Sebastian Enöckl, AUT, Husqvarna; 11. Raul Guimera, ESP,

Sherco; 12. Matthias Buchinger, AUT, Husqvarna; 13. Ramon

Bregoli, ITA, KTM; 14. Davide Paganoni, ITA, KTM.

2. Finale: 1. Kabakchiev; 2. Hentschel; 3. Olszowy; 4. Devoulx;

5. Kaczmarczyk; 6. Guimera; 7. Poirot; 8. Cullins; 9. Jacon;

10. Enöckl; 11. Wieckowski; 12. Paganoni; 13. Buchinger;

14. Bregoli.

3. Finale: 1. Kabakchiev; 2. Poirot; 3. Hentschel; 4. Olszowy;

5. Jacon; 6. Guimera; 7. Cullins; 8. Wieckowski; 9. Devoulx;

10. Kaczmarczyk; 11. Buchinger; 12. Paganoni; 13. Bregoli.

Gesamt: 1. Kabakchiev; 2. Hentschel; 3. Olszowy; 4. Poirot;

5. Cullins; 6. Jacon; 7. Devoulx; 8. Kaczmarczyk; 9. Guimera;

10. Wieckowski; 11. Enöckl; 12. Buchinger; 13. Paganoni;

14. Bregoli.

Stand (nach 4 von 5 Veranstaltungen): 1. Kabakchiev, 185

Punkte; 2. Hentschel, 183; 3. Cullins, 165; 4. Jacon, 149; 5. Olszowy,

107; 6. Devoulx, 84; 7. Guimera, 79; 8. Milan Schmüser,

GER, Sherco, 76; 9. Poirot, 75; 10. Kaczmarczyk, 65.

Ferner: 12. Enöckl, 46; 20. Buchinger, 9.

EM - 1. Finale: 1. Norbert Zsigovits, HUN, KTM; 2. Sonny Goggia,

ITA, Beta; 3. Marco Pfeifer, GER, KTM; 4. Magnus Thor,

SWE, Husqvarna; 5. Pascal Springmann, GER, Beta; 6. Mirko

Fabera, GER, GasGas; 7. Miha Spindler, SLO, KTM; 8. Szymon

Kus, POL, KTM; 9. Marco Messner, AUT, KTM; 10. Kacper Baklarz,

POL, KTM; 11. Kacper Dudzic, POL, Husqvarna; 12. Alessandro

Azzalini, I, Husqvarna; 13. Gerard Sala Gracia, ESP,

Husqvarna; 14. Thomas Schley, GER, KTM.

2. Finale: 1. Thor; 2. Goggia; 3. Springmann; 4. Pfeifer; 5. Sala

Gracia; 6. Baklarz; 7. Dudzic; 8. Kus; 9. Fabera; 10. Spindler;

11. Zsigovits; 12. Azzalini; 13. Messner; 14. Schley.

Gesamt: 1. Goggia; 2. Thor; 3. Pfeifer; 4. Springmann; 5. Zsigovits;

6. Fabera; 7. Baklarz; 8. Kus; 9. Sala Gracia; 10. Spindler;

11. Dudzic; 12. Messner; 13. Azzalini; 14. Schley.

Endstand (nach 3 Veranstaltungen): 1. Thor, 102 Punkte;

2. Goggia, 99; 3. Springmann, 76; 4. Spindler, 64; 5. Pfeiffer,

58; 6. Zsigovits, 46; 7. Azzalini, 43; 8. Baklarz, 35; 9. Fabera,

34; 10. Kus, 31.

Ferner: 11. Schley, 30; 13. Marcel Teucher, GER, KTM, 23;

Messner, 17; 16. Louis Richter, GER, KTM, 9.

MOTOCROSS ENDURO 49


MOTOCROSS ADAC NORDBAYERN MX CUP

ADRENALIN

auf 2 Rädern

ADAC Nordbayern MX Cup

geht in die sechste Saison

Am Wochenende 2./3. Mai 2020 startet die

neue Saison des ADAC Nordbayern MX Cup

mit einer ersten Kooperationsveranstaltung

der Thüringer Motocross Meisterschaft

beim MC Moorgrund. Auch dieses

Jahr bietet die aufstrebende nordbayerische

Nachwuchsserie sowohl Hobbyfahrern

als auch ambitionierten Motorradsportlern

eine Plattform für den

Motocrosssport.

Neue Veranstaltungen

und neue Klassen:

Die Motocross-Clubsport-Serie wartet in

diesem Jahr mit fünf nordbayerischen Veranstaltungen

sowie zwei Kooperationsveranstaltungen

mit der Thüringer

Motocross Meisterschaft auf.

Dieses Jahr gibt es gleich zwei Premieren,

neben dem AMC Cham e.V. als neuer Veranstalter

feiert auch die neu ins Leben gerufene

Beginner/Hobby-Klasse ihr Debüt.

Werde Teil des

ADAC Nordbayern MX Cup:

Die Einschreibung und Nennung zur Serie

erfolgt online unter www.vorstart.de. Zusätzlich

besteht die Möglichkeit für Kurzentschlossene,

als Gaststarter bei den jeweiligen

Veranstaltungen an den Start zu

gehen. Die Nennung hierfür ist bis zum jeweils

ersten Veranstaltungstag möglich.

Alle weiteren Informationen sind wie immer

brandaktuell auf

mx-cup.adac-nordbayern.de

sowie Facebook und Instagram zu finden.

50 MOTOCROSS ENDURO


ENGINEERED FOR

TRUE ENDURO

Los geht’s im noch dunklen Morgen, zu Mittag herrlicher Sonnenschein und Rückkehr in

den späten Abendstunden. Dazwischen liegen enge Forstwege, schnelle Etappen neben

weiten Feldern und Auf- und Abfahrten, die unser ganzes Können fordern. Damit solche

intensiven Enduro-Abenteuer zum ungetrübten Erlebnis werden hat KLIM die DAKAR-Serie

entwickelt: Jacke, Jersey und Hosen. Kontrollierbare Ventilation, flexible, widerstandsfähige

Materialien und Taschen, dort wo sie tatsächlich gebraucht werden. Trust KLIM.

#KLIMLIFE


MAXXIS CROSS COUNTRY MEISTERSCHAFT

G

C

C

Neben den zahlreichen Motorrad- und Quadklassen sind in dieser

Saison auch wieder die Wild Childs mit dabei. Die jungen Nachin

den Startlöchern

Die Vorbereitungen für die neue Saison der Maxxis Cross Country

Meisterschaft laufen auf Hochtouren. Schon etliche Wochen vor der

Saisoneröffnung in Venusberg, am Wochenende 4./5. April 2020, ist

die Einschreibung in den ersten Klassen bereits geschlossen.

Die teilnehmerstärkste Offroadserie Europas erfreut sich auch in

diesem Jahr wieder großen Interesses aus dem Breiten- und Spitzensportbereich.

Insgesamt stehen für die Teilnehmer 23 (!) Wertungsklassen

zur Auswahl. Je nach Alter und Erfahrung findet hier jeder

eine geeignete Plattform, um sich mit gleichgesinnten Offroadern

auf tollen Cross-Country-Strecken zu messen.

wuchspilotinnen und -piloten werden auf ihren 65- und 85-ccm-Maschinen

wieder eines der Highlights an den Rennwochenenden der

GCC sein. In insgesamt acht Rennläufen, verteilt jeweils auf das

ganze Wochenende, werden die Pokale und Preisgelder vergeben.

Teilnahme auch für Gäste möglich

Die Nennung und somit die Anmeldemöglichkeit für die einzelnen

Rennen der Saison 2020 läuft seit dem Jahresbeginn.

Neben den zahlreichen Serienstarterklassen gibt es bei der GCC

wie immer auch einige Klassen, in denen lokale Gästestarter

ans Gatter rollen können.

Alle Informationen zur Maxxis Cross Country Meisterschaft und die

Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der offiziellen Homepage:

www.gcc.xcc-racing.com

52 MOTOCROSS ENDURO


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Ziegler Verlags OHG • Röntgenstraße 4 • 63755 Alzenau • Tel. 06023 9178286


P.O.W. KIEDROWSKI RACING TEAM

Sommercamp –

das bedeutet auch

immer viel gute Zeit mit

deinen Team-Buddys

GET BETTER

54 MOTOCROSS ENDURO


LEHRGÄNGE +

TRAININGSSTUNDEN1:1

Auf zum Saisonstart-Event

in Wesendorf

Bei den Lehrgängen könnt ihr

eure Technik verbessern

Mit den Werkstattaktionen könnt ihr die

Technik eures Bikes verbessern

Neben den Gruppen-Lehrgängen (maximal

zwölf Personen – nur 79 Euro pro Tag/Person)

an verschiedenen Wochenenden von März bis

Oktober bietet Kiedrowski Racing ab sofort

von Montag bis Freitag Einzeltrainingsstunden

an.

Kiedrowski Racing passt sich zeitlich an eure

Wünsche an!

Für 59,- Euro pro Stunde könnt ihr von Kiedrowski

Racings Knowhow profitieren und

euch trainieren lassen (bis zu 5 Teilnehmer –

die Kosten pro Stunde bleiben gleich)

.

3-Stunden-Special: nur 165 Euro!

In den Trainings bekommt ihr alles rund um

MX- und Endurofahrtechniken vermittelt.

Egal, ob Einsteiger oder Sportfahrer – hier

bekommt ihr optimales, auf euch zugeschnittenes

Training!

Leihmotorräder können tageweise optional

dazugebucht werden. Nur 99,- Euro pro Tag!

Fragt einfach nach!

Der Frühling steht vor der Tür und für die folgenden

Events solltet ihr schon mal Platz im

Kalender freihalten:

Los geht es bereits am Sonntag, 1. März 2020,

beim Enduro-Saisonstart „Raus aus dem Winterschlaf“

im Offroadpark Südheide in Wesendorf

(www.offroadpark-heide.de).

Im Sommer wird es wieder ein Sommercamp

für die Teamfahrer geben. Termin und Infos

folgen in Kürze!

Ein Jahreshighlight solltet ihr euch bereits

jetzt ganz fett in den Kalender schreiben ...

SAVE THE DATE:

3. Oktober 2020 – Offroadscramble Gröningen

AREA39.

Aber auch in der Meister-Werkstatt gibt es tolle

Aktionen für die Kunden – vom Fahrwerksservice

über Zylinderinstandsetzungen bis hin

zum Saisoncheck gibt es viele tolle Aktionen,

die ihr alle auf der Homepage nachlesen

könnt!

Kommt ins Team Kiedrowski Racing und holt

euch den besten Support für 2020!

Mehr Infos zum Team findet ihr hier:

www.kiedrowski-racing.com

Thanks for supporting:

• BEL RAY Öle

• P.O.W. Reiniger

• MICHELIN Reifen

• SOS Wheels

• HGT Greifer

• ZAP Technix

• BELL Helmets

• ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt

• MSC MUNSTER e.V. im ADAC


KOLUMNE: Leon Hentschel

Start

Triebwerk läuft

Hi Leute,

ich bin Leon Hentschel, bin 20 Jahre alt und komme aus der

Nähe von Hamburg. Ich fahre seit 2016 aktiv Enduro und

mein Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Hardendurosport,

in dem ich schon einige Erfolge wie z. B. den Sieg in

der HardEnduroSeries Germany 2019 verbuchen konnte.

Meine Trainingstage und die Wettkämpfe bestreite ich gemeinsam

mit meinem Vater, der bei Andreas Lettenbichler

als Mechaniker im Team war, und sich nicht zuletzt deshalb,

gerade im Hardendurosport, sehr gut auskennt. Er ist nicht nur mein Trainer,

sondern auch mein Mechaniker, Berater und wichtigster Unterstützer in einer

Person.

Die SuperEndurosaison 2019/2020 begann für mich am 7. Dezember im

polnischen Krakau. Die Rennen liefen alle nach Plan und ich konnte sogar

den letzten Heat gewinnen. Am Ende des Tages hatte ich alles richtig

gemacht und belegte in der Gesamtwertung den 2. Platz.

Am 4. Januar startete ich beim Heimrennen im sächsische Riesa. Dort hatte

ich im Training leider einen üblen Sturz, der mir mein Rahmenheck völlig

deformierte. Das mussten wir dann komplett tauschen, was ein wenig Aktion

bedeutete, da die Pausen nicht allzu lang waren. Die Rennen vor heimischer

Kulisse liefen dann eigentlich fast fehlerfrei, nur bei den Starts habe ich

gepatzt und bin deshalb zweimal als Letzter in die erste Runde gestartet.

Trotzdem konnte ich während der Läufe immer wieder auf Position 2 vorfahren.

Das bedeutete am Ende des Tages Gesamtrang 2, was für mich

natürlich vor meinen deutschen Fans sensationell war.

Als nächstes stand der lange Ritt nach La Coruña in Spanien zum dritten Lauf

in der SuperEnduro-WM auf dem Plan. Die neue Strecke war durch den

feuchten Boden sehr anspruchsvoll, weil der Belag sich auf die Hindernisse

übertrug – echt schwierig zu fahren. Ich wurde in den Wertungsläufen zweimal

Dritter und einmal Fünfter. Mit meiner Leistung war ich alles andere als

zufrieden, weil ich einfach zu viele Fahrfehler machte. Rückblickend landete

ich am Ende wieder auf Platz 2 und im Klassement belegte ich trotzdem Platz

1. Meine Konkurrenten hatten nämlich mit den gleichen Schwierigkeiten auf

der Strecke zu kämpfen.

Es folgte Runde 4 der Weltmeisterschaft im ungarischem Budapest. Dort lief

es für mich recht gut, ich kam mit meinem Bike und der dort gesteckten Strecke

super zurecht und führte im ersten Rennen das Feld an, bis ich durch

einen blöden Fahrfehler auf Platz 4 zurückfiel. Im zweiten Lauf, aus der zweiten

Reihe startend, ging ich als Letzter in die erste Runde, fuhr aber sauber

durch, machte keine Fehler und konnte so Zweiter werden. Der letzte Heat

war sehr spannend. Der Bulgare Teodor Kabakchiev und ich wechselten uns

ständig auf der Poleposition ab. Wir hatten super viele spannende Battles,

bis ich im Steinfeld zu Boden ging. Dort kam ich, da ich unter meinem Motorrad

lag, nicht sofort wieder aufs Bike und so konnte Teodor mir einige entscheidende

Meter abnehmen. Mir blieb dann leider „nur“ der 3. Rang –

that’s racing.

Am 14. März geht es für mich zum letzten SuperEnduro-WM-Lauf wieder

Richtung Polen, und zwar in die Atlas Arena in Lodz. Von dort werde ich euch

dann in meiner nächsten Kolumne berichten.

Bis dahin bin ich relativ oft bei meinem Sponsor Athletik Uelzen im Gym,

um an meiner Fitness zu arbeiten, viel auf dem Mountainbike unterwegs und

sitze auch ein- bis dreimal in der Woche auf meinem Bike zum Fahrtrainig.

Gerade plane ich meine Outdoorsaison 2020. Diese Jahr möchte ich mein

Hauptaugenmerk auf die World Enduro Super Series (WESS) Rennen legen,

um auch sportlich weiterzukommen. Fest in meinem Rennkalender steht jetzt

schon das Knörpelschenken Enduro vor den Toren Hannovers. Einige Rennen,

die bei mir in der Nähe stattfinden, plane ich auch zu bestreiten und

werde euch auf dem Laufenden halten.

Na dann, bis zur nächsten Kolumne, euer Leon

• Fotos: good-shoot.com/David Reygondeau

56 MOTOCROSS ENDURO


KOLUMNE: Luca Fischeder

58 MOTOCROSS ENDURO


Einblicke

Hallo MCE-Leser,

ich freue mich natürlich riesig über

die Möglichkeit, ab dieser Ausgabe

in Form einer eigenen Kolumne,

aus meiner Sicht einen Einblick in

den Endurosport geben zu dürfen.

Mit meinen 21 Jahren kann ich mit dem

Deutschen Junioren-Enduro-Titel und dem

9. Platz in der 125er-Weltmeisterschaft auf eine sehr

gelungenen Saison 2019 zurückblicken. Und so machte

ich voll motiviert von der letzten Saison ohne große

Pause mit dem Training weiter.

Leider wurde ich im Dezember durch einen Sturz beim

Training ausgebremst und musste eine Zwangspause

einlegen, was mich sehr ärgerte. Die Diagnose lautete

Mittelfingerbruch und das hieß acht Wochen Zwangspause.

Und so habe ich in den zurückliegenden Wochen

versucht, mich trotz Schmerzen im Finger weiter

fit zu halten, um keinen zu großen Trainingsrückstand

in Kauf nehmen zu müssen. Mehrmals in der Woche

standen Trainingseinheiten wie Joggen, mit dem Rad

auf der Rolle fahren und natürlich Physiotherapie, um

meine Hand schnell wieder fit zu bekommen, auf dem

Plan. Denn eine Verletzung ist für mich kein Grund, die

Beine hochzulegen.

Derzeit wird mein Bike vorbereitet. Es werden einige

Änderungen am Standardbike vorgenommen. Darüber

werde ich in meiner nächsten Kolumne genauer berichten.

Aber eins schon mal vorweg: In diesem Jahr werde

ich nicht wie gewohnt auf einer 125er starten, sondern

eine 250er-Zweitakt-Sherco mit Unterstützung der Sherco

Academy Deutschland an den Start bringen. Das bedeutet

natürlich auch, dass ich in der Deutschen Enduro

Meisterschaft in die E2 Klasse aufsteige, worauf ich

mich schon sehr freue.

Außerdem hat die Enduroweltmeisterschaft in meinem

Kalender einen festen Platz. Dort werde ich in der sehr

stark besetzten Juniorenklasse an den Start gehen. Dafür

habe ich mir hohe Ziele gesteckt. Das wichtigste ist

aber, verletzungsfrei durch die Saison zu kommen,

denn nur so kann ich versuchen, konstant gute Ergebnisse

einzufahren.

Im Moment kann ich es kaum erwarten, im Februar endlich

auf meinem neuen Bike zu trainieren. Das geht sicherlich

nur mit anfänglichen Schmerzen, was aber

nach einer Verletzung mit Operation ja auch fast normal

ist. Geplant ist ein spezielles Training in südlichen Gefilden,

um mich auf die steinigen Strecken in der Enduro-WM

bestmöglich vorzubereiten.

Allerdings ist eine internationale Saison sehr teuer. Sie

verschlingt eine beachtliche finanzielle Summe. Deshalb

möchte ich mich jetzt schon bei meinen Sponsoren

und allen Leuten, die mich, egal in welcher Form, unterstützen,

ganz herzlich bedanken.

Ich würde mich freuen wenn ich weitere Unterstützer für

meine sportlichen Vorhaben in der neuen Saison finden

würde. Dann hätte ich den Kopf fürs Fahren freier. Denn

um alle gesteckten Ziele zu erreichen, sind die finanziellen

Hürden gerade noch sehr hoch.

• Fotos: Uwe Laurisch

MOTOCROSS ENDURO 59


KOLUMNE: Marcel Teucher

60 MOTOCROSS ENDURO


Jürgen (Boxer) Uhlig (Bildmitte) sorgt bei uns Grenzgängern

immer dafür, dass die Bikes pünklich vor Ort sind ...

Ideal

geht anders

In meiner letzten Kolumne, in der ich

über das SuperEnduro in Riesa berichtete,

erwähnte ich, dass ich

mich am Finger verletzt hatte. Da

ich zunächst dachte, dass das keine

große Sache wäre, wollte ich

weiter normal für Budapest trainieren.

Doch nach ein paar Tagen entzündete

sich mein Finger, sodass ich doch

meinem Doc einen Besuch abstattete.

Unter großen Schmerzen wurde mir dort ein Stück Nagel

gezogen mit der Aussage, dass die Heilung schnell

vonstatten gehen sollte. Doch nach ein paar Tagen bekam

ich eine Lymphangitis (Blutvergiftung). Glücklicherweise

habe ich das aber schnell bemerkt und somit

konnte die doch sehr gefährliche Erkrankung, wenn

man zu spät eingreift, schnell mit Antibiotika behandelt

werden. Das aber bedeutete wieder eine Trainingspause.

Zum Glück war ich rechtzeitig wieder fit und

verbrachte drei schöne Tage auf der SachsenKrad-

Messe in Dresden. Erneut betreuten wir den Stand von

Enduro.de mit einer kleinen Enduroshow auf der

Freeride KTM-E von KTM Deutschland.

Bis zum Rennen in Budapest vergingen dann noch zwei

Wochen, in denen mir mein Finger weitere Probleme

bereitete. Sogar eine Absage des Rennens geisterte im

Hinterkopf herum. Ich entschied mich aber dann doch

für den Start in der ungarischen Hauptstadt. Ohne viel

Training hatte ich aber meine Ambitionen schon etwas

zurückgefahren. Der Spaß stand somit mehr oder

weniger im Vordergrund.

Es sollte aber nicht sein, irgendwie kam ich durch die

Schmerzen im Finger mit der Strecke nicht zurecht. Ich

konnte einfach nicht fest genug den Lenker greifen. Mit

einem guten Last-Chance-Rennen verabschiedete ich

mich somit aus den Hallen in dieser Wintersaison und

konnte den Cracks am Abend zuschauen, was wie

immer eine Augenweide war.

Am Montag nach dem Rennen ging mein Weg direkt

wieder zum Arzt, wo noch einmal der Finger versorgt

wurde, der nun eine etwas längere Pause braucht, bis

ich wieder den Lenker in die Hand nehmen kann.

Aber genug lamentiert, der Blick geht jetzt nach vorn

auf die Outdoorsaison, in der mein Fokus wieder auf

der Maxxis HardEnduroSeries Germany und einigen

ausgewählten Extremenduros im Ausland liegt.

Bis bald. Euer Marcel #25

• Fotos: Denis Günther


KOLUMNE: Lenny Reimer

62 MOTOCROSS ENDURO


Mit meinen Kumpels Max und Paul war ich auf der Bühne bei der

SachsenKrad und uns wurden Löcher in den Bauch gefragt ... ;-)

Highlights

vor der Saison

Hallo MCE-Leser,

die letzen Wochen hielten für mich

einige Highlights parat. So ging

es am 18. und 19. Januar 2020 für

mich nach Dresden zur Sachsen-

Krad, wo wir mit einigen den Jungs

von Enduro.de und der MCE-Testcrew

die neue KTM SX E 5, Husqvarna EE 5 und

HVR-Modelle den Messebesuchern vorstellen durften.

Unser Messestand war echt super besucht. Es hat mir

und meinen Kumpels Max und Paul Richter echt Spaß

gemacht, den Besuchern am Stand und außerhalb der

Halle zu zeigen, wie einfach, sich doch die „neue E-

Mobilität“ bewegen lässt.

Ich hatte auch das Glück, am Ende der Messetage die

beiden Bikes zur Vorbereitung auf den Husqvarna-EE-

5-Test mit nach Hause nehmen zu dürfen und konnte

somit eine Woche lang damit noch etwas „spielen“

und Erfahrungen sammeln.

Am 25.01.2020 hieß es dann ab nach Schwepnitz zum

Test der Husqvarna mit der MCE-Test-Crew. Am wunderschönen

Testgelände angekommen, hieß es erstmal

warm machen, denn die Temperatur lag gerade mal bei

ein Grad Celsius.

Gegen 10:00 Uhr rollte ich dann los und schaute mir

erstmal die Runde an. Da einige Passagen ganz schön

gefroren waren, konnte ich die Husqvarna EE 5 am Anfang

nicht ganz so fahren wie ich gern wollte. Aber es

war ein sehr schöner Tag, mit all den Test-, Foto- und

Videorunden, der leider viel zu schnell zu Ende ging.

Jetzt geht’s natürlich weiter mit dem Training in Vorbereitung

auf die neue Saison, mit und ohne Motorrad,

und ich hoffe, dass mein neuer Verein, der MC Flöha,

für den ich dieses Jahr an den Start gehe, bald wieder

seine Tore zum Trainieren öffnet.

Bis bald, euer Lenny

• Fotos: Uwe Laurisch


RALLYE: DAKAR

Der Rückblick - Rallye Dakar 2020

Ricky Brabec

schreibt Geschichte

Die 42. Auflage der Rallye Dakar führte die Teilnehmer von den

Stränden des Roten Meeres bei Jeddah über Canyons, Berge und

Dünen bis hin zum Qiddiya Sport und Kulturzentrum nahe der

Hauptstadt Riyadh. 234 der 342 angetreten Fahrzeuge schafften es

schlussendlich ins Ziel. 96 Motorräder, 12 Quads, 57 Autos,

29 SSVs und 40 Trucks.

Am Ende setzte sich bei den Motorrädern der Amerikaner Ricky

Brabec durch und beendete damit Hondas 31-jährige Dürreperiode.

Bei den Autos triumphierte Carlos Sainz. Casey Currie gab den

Amerikanern in der SSV-Klasse einen weiteren Grund zum Jubeln.

Ignacio Casale holte sich die Krone bei den Quads zurück und

Andrey Karginov feierte den Sieg bei den Trucks.

Fotos: hondaracingcorporation

64 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 65


RALLYE: DAKAR

1

2

3

Foto: hondaracingcorporation

Foto: KTM/Rally Zone

Foto: Dakar.com

Vor 31 Jahren hatte Honda die Dakar zum letzten

Mal gewonnen und kein Amerikaner konnte

den Sieg bislang in der Geschichte der Rallye

einfahren. Ricky Brabec (Foto 1) schrieb

mit seiner Honda 450 CRF also doppelt Geschichte.

Der Kalifornier hatte sich nach dem

dritten Special an die Spitze gesetzt und diese

Position auch nicht wieder hergegeben.

Letztes Jahr noch hatte seine Maschine drei

Etappen vor dem Ziel aufgegeben – dieses

Mal lief alles wie am Schnürchen.

Es ist ein wohlverdienter Sieg für den Motorradfahrer,

der die Rennen immer voller Elan

anging und auch für Honda: Die Geduld und

Ausdauer seit der offiziellen Rückkehr zur

Dakar im Jahr 2013 haben sich ausgezahlt.

Jahr für Jahr blieb das HRC-Team trotz widriger

Umstände standhaft und schaffte es schlussendlich,

ein zuverlässiges Motorrad zu entwickeln,

die Struktur zu überarbeiten und die

magische Erfolgsformel zu entwickeln, die

KTMs seit 2001 andauernde Siegesserie

unterbrach.

Niemand anderer heftete sich so aggressiv an

Brabecs Sohlen wie Pablo Quintanilla. Der

Chilene holte sich mit seiner Husqvarna den

hervorragenden 2. Platz, nachdem er ein Jahr

aussetzen musste, um sich von den Verletzungen

der Dakar in Peru zu erholen. Vorjahres-

Champion Toby Price (2) schaffte es als Dritter

aufs Podium. Der Österreicher Matthias Walkner

(KTM) belegte nach drei Jahren in Folge

auf dem Podest dieses Mal den 5. Rang hinter

Brabecs Teamkollege Jose Ignacio Cornejo

Florimo.

Der deutsche Youngster Sebastian Bühler, der

ja bei seiner zweiten Dakar direkt von einem

Werksteam entdeckt wurde, war für den indischen

Motorradsteller Hero am Start. Nach einem

Drittel der Rallye und auf Platz 18 stoppte

ihn ein Motorschaden. Zu diesem Zeitpunkt

war er gerade dabei, auf Stage 6 mit Rang 13

sein bestes Tagesergebnis zu holen. Eigentlich

sollte Sebastian Bühler in der „Dakar Experience“-Klasse

weiterfahren, aber nachdem

sein Teamkollege Paulo Gonçalves (3) auf

Stage 7 tödlich verunglückte, zog sich das

gesamte Hero-Team aus der Dakar zurück.

66 MOTOCROSS ENDURO


Der Chilene Pablo Quintanilla

holte sich mit seiner Husqvarna

den 2. Platz, nachdem er ein

Jahr aussetzen musste.

Foto: Husqvarna/Rally Zone

MOTOCROSS ENDURO 67


RALLYE: DAKAR

Etappe 1 (Jedddah - Al Wajh, 752 km): Titelverteidiger

Toby Price präsentierte sich in Topform

und gewann die erste Etappe vor Ricky

Brabec und Matthias Walkner. Starke Leistungen

zeigten auch Laia Sanz auf Position 20

und der einzige deutsche Pilot Sebastian

Bühler auf Rang 31.

Ergebnis: 1. Toby Price, AUS, KTM, 3:21:33 h; 2. Ricky

Brabec, USA, Honda, 00:05 min.; 3. Matthias Walkner,

AUT, KTM +00:40; 4. Kevin Benavides, ARG, Honda,

+02:31; 5. Sam Sunderland, GBR, KTM, +03:15;

6. Pablo Quintanilla, RCH, Husqvarna, +03:36; 7. Joan

Barreda Bort, ESP, Honda, +05:51; 8. Luciano Benavides,

ARG, KTM, +06:56; 9. Andrew Short, USA,

Husqvarna, +07:03; 10. Adrien van Beveren, NED,

Yamaha, +07:52.

Ferner: 31. Sebastian Bühler, GER, Hero, +33:13.

Etappe 2 (Al Wajh - Neom, 393 km): Überraschungssieg

für Ross Branch aus Botswana.

Branch ließ große Namen wie Sam Sunderland

und Pablo Quintanilla hinter sich. Vorjahressieger

Toby Price landete auf Platz 17 unter ferner

liefen. Sebastian Bühler konnte sich steigern

und wurde Dreiundzwanzigster. Laia

Sanz verlor aufgrund eines Sturzes viel Zeit

und beendete die Etappe auf Platz 37.

Ergebnis: 1. Ross Branch, BWA, KTM, 3:39:10 h; 2. Sam

Sunderland, GBR, KTM, +1:24 min; 3. Pablo Quintanilla,

RCH, Husqvarna, +2:21; 4. Kevin Benavides, ARG, Honda,

+3:40; 5. Luciano Benavides, ARG, KTM, +3:44;

6. Joan Barreda Bort, ESP, Honda, +4:57; 7. Jose Ignacio

Cornejo Florimo, RCH, Honda, +5:58; 8. Matthias Walkner,

A, KTM, +5:59; 9. Xavier de Soultrait, FRA, Yamaha,

+6:08; 10. Andrew Short, USA, Husqvarna, +7:00.

Ferner: 23. Sebastian Bühler, GER, Hero, +20:03.

Etappe 3 (Neom - Neom, 504 km): Dritte Etappe,

dritter Sieger. Nach Toby Price und Ross Branch

konnte sich Ricky Brabec durchsetzen. Brabec

gewann vor seinen Teamkollegen Jose Cornejo

und Kevin Benavides. Platz 4 belegte Matthias

Walkner vor Price. Yamaha-Rider Adrien van Beveren

brach sich bei einem Sturz das Schlüsselbein

und musste abbrechen. Sebastian Bühler

beendete die Etappe auf Platz 20.

Ergebnis: 1. Ricky Brabec, USA, Honda, 3:29:31 h; 2. Jose

Ignacio Cornejo Florimo, RCH, Honda, + 5:56 min.;

3. Kevin Benavides, ARG, Honda, +7:22; 4. Matthias Walkner,

AUT, KTM, +8:13; 5. Toby Price, AUS, KTM, +8:35;

6. Joan Barreda Bort, ESP, Honda, +9:04; 7. Luciano Benavides,

ARG, KTM, +12:30; 8. Xavier de Soultrait, FRA, Yamaha,

+13:55; 9. Pablo Quintanilla, RCH, Husqvarna,

+15:30; 10. Skyler Howes, USA, Husqvarna, 15:43.

Ferner: 20. Sebastian Bühler, GER, Hero, +27:41.

68 MOTOCROSS ENDURO


Toby Price gewann standesgemäß

als Sieger der Dakar

2019 die erste Etappe

Foto: KTM/Rally Zone

MOTOCROSS ENDURO 69


RALLYE: DAKAR

Fotos: KTM/Rally Zone

Der erst 23-jährige Matthias

Walkner lag nach Etappe 6

auf Rang 6.

Etappe 4 (Neom - Al-’Ula, 672 km): Große

Freude beim Chilenen Jose Ignacio Cornejo

Florimo, der seine erste Dakar-Etappe überhaupt

gewinnen konnte. Auf Platz 2 folgte sein

Teamkollege Kevin Benavides vor Ross Branch.

Atmeister Paulo Goncalves wurde vor Ricky

Brabec Vierter. Brabec konnte damit seine

Führung im Klassement behaupten. Auch

Sebastian Bühler demonstrierte weiterhin

Konstanz und wurde Einundzwanzigster.

Ergebnis: 1. Jose Ignacio Cornejo Florimo, RCH, Honda,

4:24:51 h; 2. Kevin Benavides, ARG, Honda, +0:35

min.; 3. Ross Branch, BWA, KTM, +0:55; 4. Paulo Goncalves,

POR, Hero, +2:11; 5. Ricky Brabec, USA, Honda,

+2:48; 6. Toby Price, AUS, KTM, +2:59; 7. Johnny

Aubert, FRA, Sherco, +3:52; 8. Sam Sunderland, GBR,

KTM, +4:49; 9. Skyler Howes, USA, Husqvarna, +4:52;

10. Lorenzo Santolino, ESP, Sherco, +6:24.

Ferner: 21. Sebastian Bühler, GER, Hero, 15:08.

Etappe 5 (Al-’Ula - Ha’il, 564 km): Zweiter

Etappensieg für Toby Price, der damit im Klassement

auf Position 2 hinter Ricky Brabec lag.

Platz 2 belegte Pablo Quintanilla vor seinem

Teamkollegen Andrew Short und Ricky Brabec.

Sebastian Bühler wurde erneut Einundzwanzigster.

Ergebnis: 1. Toby Price, AUS, KTM, 3:57:33 h; 2. Pablo

Quintanilla, RCH, Husqvarna, +1:12 min.; 3. Andrew

Short, USA, Husqvarna, +2:31; 4. Ricky Brabec, USA,

Honda, +3:03; 5. Matthias Walkner, AUT, KTM, +6:54;

6. Joan Barreda Bort, ESP, Honda, +9:07; 7. Ross

Branch, BWA, KTM, +9:42; 8. Luciano Benavides,

ARG, KTM, +10:33; 9. Kevin Benavides, ARG, Honda,

+12:05; 10. Paulo Goncalves, POR, Hero, +13:15.

Ferner: 21. Sebastian Bühler, GER, Hero, 23:33.

Etappe 6 (Ha’il - Riyadh, 830 km): Nach sechs

Etappen hatte die erste Ausgabe der Dakar in

Saudi-Arabien die Hauptstadt Riad erreicht.

262 Fahrzeuge (108 Motorräder, 15 Quads,

65 Autos, 34 SSVs und 40 Trucks) waren noch

im Rennen, was 77 Prozent der Teilnehmer entsprach,

die eine Woche zuvor aus Jeddah aufgebrochen

waren. 39 der 80 Teilnehmer, die

bereits ausgeschieden waren, beschlossen,

ihr Abenteuer fortzusetzen und außerhalb der

Wertung die verbleibenden Etappen nach den

Regeln von Dakar Experience in Angriff zu nehmen.

Ricky Brabec lag vor Pablo Quintanilla in

Führung und machte damit seinen Anspruch

auf den ersten amerikanischen Sieger im Motorradbereich

geltend. Titelträger Toby Price

lag bei Halbzeit auf dem 3. Rang. Allerdings

hatte auch Matthias Walkner, der die Dakar in

den vergangenen drei Jahren jeweils in den

Topdrei beendet hatte, weiterhin große Chancen

auf seinen zweiten Dakar-Sieg. Der 23-Jährige

lag nach Etappe 6 auf Rang 6 mit 33 Minuten

Rückstand. Einen starken Eindruck hinterließ

erneut Neuling Sebastian Bühler. Der junge

Duisburger wurde erst drei Wochen vor der

Dakar von Hero, dem größten Motorradhersteller

Indiens und zum dritten Mal als Werksteam

bei der Dakar am Start, für den verletzten

Oriol Mena verpflichtet und lag kurz vor

dem Ruhetag auf dem sensationellen 18. Gesamtrang,

als ihn ein Motorschaden aus dem

Rennen warf. Der Deutsche, der in Portugal

aufgewachsen ist, hat sich damit innerhalb

kürzester Zeit in die Elite der Offroader gefahren.

Sein stark beschädigtes Bike kam am Ende

des Ruhetags aus der Stage in Riad zurück.

Ergebnis: 1. Ricky Brabec, USA, Honda, 4:36:28 h; 2.

Joan Barreda Bort, ESP, Honda, +1:34 min.; 3. Matthias

Walkner, AUT, KTM, +2:45; 4. Pablo Quintanilla,

RCH, Husqvarna, +4:55; 5. Luciano Benavides, ARG,

KTM, +5:02; 6. Jose Ignacio Cornejo Florimo, RCH,

Honda, +5:16; 7. Franco Caimi, ARG, Yamaha, +8:13;

8. Paulo Goncalves, POR, Hero, +8:16; 9. Stefan Svitko,

SVK, KTM, +10:56; 10. Skyler Howes, USA,

Husqvarna, +15:03.

70 MOTOCROSS ENDURO


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RALLYE: DAKAR

Foto: MCH Photography/Jan Starek

Der Deutsche Sebastian Bühler sollte

in der „Dakar Experience“-Klasse

fahren, aber nachdem Paulo Gonçalves

tödlich verunglückte, zog sich

das gesamte Hero-Team zurück.

Motul bei der Dakar

Bei der Kategorie „Original by Motul“ der diesjährigen Rallye

Dakar handelte es sich um die Klasse, in der die Teilnehmer

ohne Hilfe auskommen und bei der die Fahrer ihre Motorräder

und Quads selbst warten und reparieren müssen.

Sie haben einen eigenen Bereich im Biwak und können ihr

Equipment in einem gemeinsamen Truck deponieren, zu dem

sie am Ende jeder Etappe Zugang haben. Die Fahrer müssen

stets mit fehlender Vorbereitung, fehlendem Schlaf, fehlender

Wartung ihrer Maschinen leben und darauf hoffen, dass

nicht einer dieser Aspekte sie zum Aufgeben zwingt.

Diese Gladiatoren symbolisieren die Basis der Dakar und teilen

Motuls Werte von Erfindungsgeist. Motul unterstützt die

Fahrer der ehemals „Malles Moto“ genannten Klasse seit

2018.

Foto: Motul

Fotos: redbullcontentpool

Laia Sanz: beste Dame

mit Gesamtrang 14 auf

GASGAS Factory

Racing – RC 450F.

Etappe 7 (Riyadh - Wadi Al Dawasir, 741 km):

Tragischer Unfall bei der siebten Etappe. Bei

Kilometer 276 kam es zu einem Sturz von Paulo

Goncalves. Innerhalb weniger Minuten war

ein Rettungsteam mit Hubschrauber vor Ort

und versuchte den bewusstlosen Goncalves zu

reanimieren. Im Anschluss wurde er ins Layla-

Krankenhaus geflogen, wo leider nur noch

sein Tod festgestellt werden konnte.

Im Gedenken an Paulo wurde die 8. Etappe

abgesagt.

Ergebnis: 1. Kevin Benavides, ARG, Honda, 4:36:22 h;

2. Joan Barreda Bort, ESP, Honda, +1:23 min.; 3. Matthias

Walkner, AUT, KTM, +4:17; 4. Luciano Benavides,

ARG, KTM, +4:48; 5. Ricky Brabec, USA, Honda,

+4:52; 6. Jose Ignacio Cornejo Florimo, RCH, Honda,

+6:12; 7. Toby Price, AUS, KTM, +7:57; 8. Pablo Quintanilla,

RCH, Husqvarna, +8:44; 9. Andrew Short,

USA, Husqvarna, +9:02; 10. Franco Caimi, ARG, Yamaha,

+9:59.

Etappe 9 (Wadi Al Dawasir - Haradh, 886 km):

Pablo Quintanilla konnte trotz trüber Gedanken

die Etappe gewinnen. Den Sieg widmete

er dem verstorbenen Paulo Goncalves. Toby

Price belegte Rang 2 vor Joan Barreda Bort

und dem Klassementführenden Ricky Brabec.

Ergebnis: 1. Pablo Quintanilla, RCH, Husqvarna,

3:30:33 h; 2. Toby Price, AUS, KTM, +1:54 min.; 3. Joan

Barreda Bort, ESP, Honda, +2:42; 4. Ricky Brabec,

USA, Honda, +3:55; 5. Ross Branch, BWA, KTM, +5:30;

6. Kevin Benavides, ARG, Honda, +5:50; 7. Luciano

Benavides, ARG, KTM, +6:08; 8. Jose Ignacio Cornejo

Florimo, RCH, Honda, +6:23; 9. Andrew Short, USA,

Husqvarna, +6:57; 10. Matthias Walkner, A, KTM,

+8:07.

Etappe 10 (Haradh - Shubaytah, 608 km): Mit

seinem 2. Platz konnte Ricky Brabec die Führung

bei der Dakar festigen. Der Sieg bei der

wegen schwerer Sandstürmen gekürzten Etappe

ging an Brabecs Teamkollege Joan Barreda

Bort. Kevin Benavides wurde Dritter.

Ergebnis: 1. Joan Barreda Bort, ESP, Honda, 2:11:42 h;

2. Ricky Brabec, USA, Honda, +1:07 min.; 3. Kevin Benavides,

ARG, Honda, +2:31; 4. Toby Price, AUS, KTM,

+2:57; 5. Luciano Benavides, ARG, KTM, +4:14; 6.

Rodney Faggotter, AUS, Yamaha, +4:20; 7. Jamie

McCanney, GBR, +4:30; 8. Matthias Walkner, AUT,

KTM, +5:23; 9. Pablo Quintanilla, RCH, Husqvarna,

+5:58; 10. Ross Branch, BWA, KTM, +8:45.

Etappe 11 (Shubaytah - Haradh, 744 km): Pablo

Quintanilla gab alles und gewann Etappe

11 der Rallye Dakar. Damit konnte er den Rückstand

auf Brabec fast auf die Hälfte reduzieren.

Richtig gut in Szene konnte sich auf Rang

2 Matthias Walkner vor seinem Teamkollegen

Luciano Benavides setzen.

Ergebnis: 1. Pablo Quintanilla, RCH, Husqvarna,

4:09:22; 2. Matthias Walkner, AUT, KTM, +0:09 min.;

3. Luciano Benavides, ARG, KTM, +2:48; 4. Jose Ignacio

Cornejo Florimo, RCH, Honda, +2:53; 5. Toby Price,

AUS, KTM, +5:49; 6. Jamie McCanney, GBR, Yamaha,

+6:22; 7. Franco Caimi, ARG, Yamaha, +7:05; 8. Andrew

Short, USA, Husqvarna, +8:11; 9. Kevin Benavides,

ARG, Honda, 8:48; 10. Ricky Brabeck, USA, Honda,

+11:48.

Etappe 12 (Haradh - Quiddiya, 429 km): Geschafft!

Ricky Brabec heißt der Sieger des

diesjährigen Rallye Dakar. Nach 18 Jahren unterbrach

Honda KTMs Siegesserie bei der Dakar.

Den Tagessieg sicherte sich Jose Ignacio

Cornejo Florimo vor seinem Teamkollegen Brabec

und Toby Price. Ebenfalls zufrieden war

Laia Sanz mit ihrem Abschneiden bei der Dakar.

Sie belegte Gesamtrang 14 und wurde damit

beste Frau im Feld.

Ergebnis: 1. Jose Ignacio Cornejo Florimo, RCH, Honda,

1:28:15 h; 2. Ricky Brabec, USA, Honda, +0:53

min.; 3. Toby Price, AUS, KTM, +2:25; 4. Luciano Benavides,

ARG, KTM, +3:09; 5. Pablo Quintanilla,

Husqvarna, +3:23; 6. Kevin Benavides, ARG, Honda,

+3:53; 7. Adrien Metge, FRA, Sherco, +3:53; 8. Franco

Caimi, ARG, Yamaha, +4:14; 9. Maciej Giemza, POL,

Husqvarna, +4:33; 10. Andrew Short, USA, Husqvarna,

+4:57.

Gesamtwertung: 1. Brabec, 40:02:36 h; 2. Quintanilla,

+16:26 min.; 3. Price, +24:06; 4. Florimo, +31:43;

5. Walkner, +35:00; 6. Benavides, +37:34; 7. Bort,

+50:57; 8. Caimi, +1:42:35; 9. Howes, +2:04:01;

10. Short, +2:10:40.

72 MOTOCROSS ENDURO


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Teil 1 Grundeinstellungen am Motorrad

Teil 2 Grundlagen auf dem Motorrad

Teil 3 Grundlagen Kurventechnik

Teil 4 Grundlagen Sprungtechnik

Teil 5 Grundeinstellungen (Stoßdämpfer)

Teil 6 Grundeinstellungen (Telegabel)

Teil 7 Bergab mit dem Motorrad

Teil 8 Bergauf mit dem Motorrad

Teil 9 Wenden auf der Stelle oder die „Jägerwende“

Teil 10 Wenden auf der Stelle oder die „Donutspur“

Teil 11 Vorderrad anheben

Teil 12 Hindernisse überqueren

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TEIL 1 BIS 12

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74 MOTOCROSS ENDURO


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Preis: Artemis-Jacke 800,- Euro/Artemis-Hose 655,- (Reg.)

bzw. 635,- Euro (Tall)

TECHNISCHE MERKMALE

• Gore-Tex-2-Lagen-Performance-Shell

• Guaranteed to keep you dry

• Karbonite Ripstop Overlayer an Schultern, Ellenbogen und Knien

• Maximale Ventilation durch 14 Belüftungsöffnungen

• D30-Protektoren, CE Lever 2 (Komplettausstattung)

• Kühlende Klimatek-Mesh-Protektorentaschen

• 3M-Scotchlite-Reflektoren

www.KLIM.com/Dealer-Locator.html

MOTOCROSS ENDURO

Sportliches Motocross-Enduro-Kurzarm-Hemd mit vier gestickten Logos

Neu aufgelegt

Retrohemd

Wenn der Frühling kommt, sorgen unsere neu aufgelegten Kurzarmhemden für

die nötige Abkühlung. Das Motocross-Enduro-Kurzarm-Hemd ist dein perfekter

Begleiter in deiner Freizeit.

Ergänzt wird der erstklassige Look mit seinen gestickten Logos, durch ein gutes

Tragegefühl und die Pfegeleichtigkeit der Baumwolle. Das erstklassige Material,

sorgt zusätzlich für eine lange Haltbarkeit, ohne zu verblassen.

Lieferbare Größen: S, M, L

Preis: 27,90 Euro inkl. Porto

Merkmale:

• Material: 100 % Baumwolle

• Farbe: Schwarz/Rot/Weiß

• Ärmellänge: Kurzarm

• Passform: Regular

• Verschluss: verdeckte Knöpfe

Bezugsadresse:

Ziegler Verlags OHG

Röntgenstraße 4

63755 Alzenau

Nicole Bauer, Tel. 06023 91782–86

E-Mail: abo@ziegler-verlag.de

MOTOCROSS ENDURO 75


NOTIZEN

KTM Motorsportförderung 2020

KTM bietet auch für das Jahr 2020 eine detaillierte

und umfangreiche Motorsportförderung

an.

DIE PRÄMIEN - DMSB Enduro-Pokal • Deutscher

Enduro Junioren Pokal • DMSB Jugend

Cup (alle Klassen): 1. Platz 2000,- Euro Nachlass

auf Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit

im Wert bis maximal 500,- Euro kostenlos;

2. Platz 1500,- Euro Nachlass auf Motorrad

(Listenpreis), Ersatzteile-Kit im Wert bis maximal

400,- Euro kostenlos; 3. Platz 1000,- Euro

Nachlass auf Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit

im Wert bis maximal 300,- Euro kostenlos.

Hardenduro Germany Meisterschaft: 1. Platz

2000,- Euro Nachlass auf Motorrad (Listenpreis),

Ersatzteile-Kit im Wert bis maximal

500,- Euro kostenlos; 2. Platz 1500,- Euro

Nachlass auf Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit

im Wert bis maximal 400,- Euro kostenlos;

3. Platz 1000,- Euro Nachlass auf Motorrad

(Listenpreis), Ersatzteile-Kit im Wert bis

maximal 300,- Euro kostenlos.

Tagesprämien - DMSB Enduro-Pokal (alle

Klassen) + Hardenduro Germany: 1. Platz 50,-

Euro; 2. Platz 40,- Euro; 3. Platz 30,- Euro;

4. Platz 20,- Euro; 5. Platz 15,- Euro.

DIE PRÄMIEN - German Cross Country - XC

Youngsters, XC Juniors, XC Sport 1, XC Sport 2,

XC Sport 3: Klassensieger 1500,- Euro Nachlass

auf Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit

im Wert bis maximal 400,- Euro kostenlos

Yamaha Motor Europe lässt das Startgatter zu

den 2020er YZ 125-, YZ 85- und YZ 65-bLU cRU-

FIM-Europe-Cup-Anmeldeseiten fallen! Seit

2015 ist der YZ 125 bLU cRU FIM Europe Cup

die beste Gelegenheit für junge MX-Fahrer,

sich in der Welt des professionellen Rennsports

zu beweisen. 2019 hat Yamaha Motor

Europe den Cup um die Modelle YZ 85 und

• 2. Platz 1000,- Euro Nachlass auf Motorrad

(Listenpreis), Ersatzteile-Kit im Wert bis maximal

300,- Euro kostenlos • 3. Platz 500,- Euro

Nachlass auf Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit

im Wert bis maximal 200,- Euro kostenlos.

XC Pro, XC Supersprint: Klassensieger 3000,-

Euro Nachlass auf Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit

im Wert bis maximal 1000,- Euro

kostenlos • 2. Platz 2500,- Euro Nachlass auf

Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit im Wert

bis maximal 750,- Euro kostenlos • 3. Platz

2000,- Euro Nachlass auf Motorrad (Listenpreis),

Ersatzteile-Kit im Wert bis maximal

600,- Euro kostenlos • 4. Platz 1500,- Euro

Nachlass auf Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit

im Wert bis maximal 400,- Euro kostenlos

• 5. Platz 1000,- Euro Nachlass auf Motorrad

(Listenpreis), Ersatzteile-Kit im Wert bis

maximal 300,- Euro kostenlos.

Laufprämien - XC Youngsters, XC Juniors, XC

Sport 1, XC Sport 2, XC Sport 3: 1. Platz 30,-

Euro; 2. Platz 25,- Euro; 3. Platz 20,- Euro;

4. Platz 15,- Euro; 5. Platz 10,- Euro.

XC Pro, XC Supersprint: 1. Platz 150,- Euro;

2. Platz 100,- Euro; 3. Platz 80,- Euro; 4. Platz

60,- Euro; 5. Platz 40,- Euro.

Und so geht’s: Die KTM-Motorsportförderung

erhalten KTM-Händler, die aktive Fahrer unterstützen.

Die Fahrer müssen sich in der jeweiligen

Klasse angemeldet haben. Der Wert der

kostenlosen Ersatzteilekits entspricht den Listenpreisen

inklusive Mehrwertsteuer. Die Prämien

des jeweiligen Fahrers werden am

Jahresende durch Ersatzteilegutscheine/Neumotorradrabatte

für den weiteren Sporteinsatz

über den betreuenden KTM-Händler abgerechnet.

Alle Gutscheine/Rabatte sind

personenbezogen und nicht übertragbar;

sie gelten nur, wenn in der folgenden Saison

wieder auf KTM gestartet wird.

Abgabetermin der Anmeldung zur Sportförderung

bis spätestens 31. März 2020

(per E-Mail oder Postweg).

Die KTM Motorsportförderung 2020 kann nur

gewährt werden, wenn die offiziellen Ergebnisse

bis spätestens 15. November 2020 vorliegen

(per E-Mail oder Postweg). Später eingereichte

Anträge können nicht mehr berücksichtigt

werden. Alle angegebenen Preise sind

Verkaufspreise in Euro inklusive Mehrwertsteuer.

• Text u. Foto: KTM

Information und Anmeldeformular bei KTM

Sportmotorcycle Deutschland GmbH,

Hohenburger Straße 55, 92289 Ursensollen

Fax 09628 9211-88,

E-Mail: sabine.dengler@ktm.com

Die Anmeldeseiten für den Yamaha

YZ125-, YZ85- und YZ65 blu cru FIM Europe Cup 2020 sind online

YZ 65 erweitert. Diese drei Klassen werden für

die Saison 2020 beibehalten.

Junge Motocrosser, die 2020 in der Deutschen

Meisterschaft (DMSJ Deutsche Jugend Motocross

Meisterschaft 65 ccm, 85 ccm, 125 ccm

oder dem ADAC MX Masters Junior Cup 85

oder 125) eine YZ 125, YZ 85 oder YZ 65 fahren

und die Altersbedingungen erfüllen, sind be-

rechtigt, der bLU cRU-Gemeinschaft beizutreten.

Die Online-Registrierung zur Teilnahme ist

bis zum 28. Februar 2020 möglich.

Nach der Bestätigung der erfolgreichen Registrierung

zum Cup nehmen die registrierten Yamaha-Cup-Teilnehmer

aktiv an ihrer jeweiligen

Deutschen Meisterschaft (siehe oben) teil, wobei

mindestens 50 % der Läufe gefahren werden

müssen. Zum Stichtag 1. September 2020

qualifizieren sich europaweit unter allen Cup-

Teilnehmern die besten Fahrer je Klasse und

Land zur Teilnahme am Yamaha YZ bLU cRU

FIM Europe Cup SuperFinale 2020 beim Monster

Energy FIM Motocross of Nations in Ernée,

Frankreich (24. bis 27. September 2020) und

werden entsprechend benachrichtigt.

Die Anzahl der zur Teilnahme am SuperFinale

zugelassenen Fahrer je Land und Klasse wird

erst nach dem Ende des Registrierungszeitraums

definiert. Die besten zugelassenen Fahrer

der drei Cups in Deutschland werden dann

zum SuperFinale, wo sie in ihrer jeweiligen

Klasse gegen die anderen besten Yamahafahrer

aus ganz Europa antreten, eingeladen. Pro

Klasse treten insgesamt 40 Fahrer aus ganz

Europa im SuperFinale gegeneinander an.

Die jeweils besten drei Fahrer je Klasse des

SuperFinales und je zwei zusätzliche Wildcard-Fahrer

je Klasse kommen dann einen großen

Schritt weiter: Sie werden zur voraussichtlich

im Oktober/November 2020 stattfindenden

bLU cRU Masterclass eingeladen.

Die bLU cRU Masterclass ist eine Yamaha-Veranstaltung,

die speziell darauf ausgerichtet

ist, jungen Fahrern einen Vorgeschmack darauf

zu geben, was die große Racing-Welt ihnen

alles zu bieten hat. Hier erhalten sie fachkundige

Anleitung von Yamaha Racing Stars,

um bLU cRU Botschafter zu werden. Sie werden

an drei Tagen in intensiven Trainings und

Wettkämpfen gegeneinander antreten, lernen,

wachsen und sich weiterentwickeln.

Am Ende der drei Tage wird ein YZ-125-Fahrer

für die Saison 2021 für ein von Yamaha Motor

Europe N.V. unterstütztes Team ausgewählt.

Der beste YZ-65- und YZ-85-Fahrer werden für

die nächste Saison konkrete Unterstützung

von Yamaha Motor N.V. erhalten.

Unter dem folgenden Link können sich Interessenten

anmelden und in die bLU cRU Welt einsteigen:

https://www.yamaha-racing.com/

yz-blucru-cup/register

• Text u. Foto: yamaha-racing.com

76 MOTOCROSS ENDURO


UNSER MCE-JAHRESABO

JETZT SICHERN UND VORTEILE NUTZEN

Prämie: Sidi Crossfire3 SRS

Den Sidi Crossfire3 SRS gibt es in Verbindung mit einem MCE-Jahresabo als Prämie für 329,-

Euro (Ausland 349,- Euro) statt dem Verkaufspreis von 509,- Euro.

Die uneingeschränkte Nutzung des Onlinemagazins ist im Abo enthalten.

Die Prämie ist im Aboangebot eingerechnet.

Lieferbare Größe:

40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47

Lieferbare Farben:

Crossfire 3 SRS Light Blue-Ash • Crossfire SRS

Weiß-Blau-Rot Fluo • Crossfire 3 SRS Yellow

Fluo-Blue • Crossfire 3 SRS Weiß-Weiß • Crossfire

3 SRS Weiß-Schwarz-Gelb • Crossfire 3 SRS

TC222 • Crossfire 3 SRS TC222-2018 • Crossfire

3 SRS Schwarz-Ash-Gelb Fl • Crossfire 3 SRS

TC222 Black-Yellow • Crossfire 3 SRS Schwarz-

Schwarz • Crossfire 3 SRS Rot Fluo-Ash • Crossfire

3 SRS Black-Ash • Crossfire 3 SRS Black-

White • Crossfire 3 SRS Black-White

JA, ICH MÖCHTE EIN MCE-JAHRESABO BESTELLEN

Abo - Sidi Crossfire3 SRS

Den Sidi Crossfire3 SRS gibt es in Verbindung mit einem MCE-Jahresabo als Prämie für

329,- Euro (Ausland 349,- Euro) statt dem Verkaufspreis von 509,- Euro.

Adresse (bitte in Blockschrift)

Farbe bitte eintragen

Größe bitte eintragen

Name, .........................................................................................

Vorname

Straße, .........................................................................................

Nummer, Postfach

PLZ .........................................................................................

/ Ort - evtl. Land

Telefon .........................................................................................

Datum,

.........................................................................................

Unterschrift

Datum,

...................................................................

Unterschrift

Mit meiner 2. Unterschrift nehme ich zur Kenntnis, dass ich meine

Bestellung innerhalb von 14 Tagen widerrufen kann. Ein Zeitschriftenabonnement

kommt jeweils für die Dauer eines Jahres zustande.

Es verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn ich es

nicht drei Monate vor Ablauf des Bezugsjahres schriftlich per Einschreiben

oder E-Mail (PDF mit Unterschrift) kündige.

Weitere Prämien und Infos zum abo unter:

www.mce-online.de

Motocross Enduro

Röntgenstraße 4

D-63755 Alzenau

Info-Hotline: 06023 9178286

Alle Prämien erhältlich nur solange Vorrat reicht

MOTOCROSS ENDURO 76

• Foto: Marco Campelli

Weitere Infos unter www.mce-online.de


NOTIZEN

HUSQVARNA Motorsportförderung

GCC - Enduro

2020

Auch Husqvarna Motorcycles unterstützt 2020

Sportfahrer in verschiedenen Offroad-Disziplinen

wie Enduro, HardEnduro und Cross Country

durch die hauseigene Motorsportförderung.

Hierbei profitieren autorisierte

Husqvarnahändler, die Fahrer und Teams aktiv

unterstützen, von satten Prämien. Für entsprechende

Platzierungen stehen Rabatte auf Neufahrzeuge

und Teilegutscheine von bis zu

30.000,- Euro zur Verfügung.

DIE PRÄMIEN - Deutsche Enduro-Meisterschaft

(alle Klassen): 1. Platz Motorrad leihweise

kostenlos, E-Teile-Kit bis maximal 1500,- Euro;

2. Platz 2500,- Euro Nachlass auf Motorrad,

E-Teile-Kit bis maximal 500,- Euro; 3. Platz

1750,- Euro Nachlass auf Motorrad, E-Teile-Kit

bis maximal 300,- Euro; 4. Platz 900,- Euro

Nachlass auf Motorrad, E-Teile-Kit bis maximal

150,- Euro. Prämien pro Lauf (DEM): 1. Platz

100,- Euro; 2. Platz 75,- Euro; 3. Platz 50,-

Euro; 4. Platz 40,- Euro; 5. Platz 30,- Euro.

Enduro-Pokal • Enduro-Junioren-Pokal

• Jugend Cup (alle Klassen):

1. Platz 2000,- Euro Nachlass auf Motorrad,

E-Teile-Kit bis maximal 500,- Euro; 2. Platz

1500,- Euro Nachlass auf Motorrad, E-Teile-Kit

bis maximal 400,- Euro; 3. Platz 1000,- Euro

Nachlass auf Motorrad, E-Teile-Kit bis maximal

300,- Euro. Prämien pro Lauf (Enduro-Pokal):

1. Platz 50, Euro; 2. Platz 40,- Euro; 3. Platz

30,- Euro; 4. Platz 20,- Euro; 5. Platz 15,- Euro.

MEISTERTITEL-PRÄMIEN: E1 4000,- Euro; E2

4000,- Euro; E3 4000 Euro.

Tagesprämien - DMSB Enduro-Pokal (alle

Klassen) + Hardenduro Germany: 1. Platz 50,-

Euro; 2. Platz 40,- Euro; 3. Platz 30,- Euro; 4.

Platz 20,- Euro; 5. Platz 15,- Euro.

DIE PRÄMIEN - German Cross Country - XC

Youngsters, XC Juniors, XC Sport 1, XC Sport 2,

XC Sport 3: Klassensieger 1500,- Euro Nachlass

auf Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit

im Wert bis maximal 400,- Euro • 2. Platz

1000,- Euro Nachlass auf Motorrad (Listenpreis),

Ersatzteile-Kit im Wert bis maximal

300,- Euro • 3. Platz 500,- Euro Nachlass auf

Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit im Wert

bis maximal 200,- Euro. Prämien pro Lauf:

1. Platz 30,- Euro; 2. Platz 25,- Euro, 3. Platz

20,- Euro, 4. Platz 15,- Euro, 5. Platz 10,- Euro.

XC Pro, XC Supersprint: Klassensieger 3000,-

Euro Nachlass auf Motorrad, Ersatzteile-Kit im

Wert bis maximal 1000,- Euro • 2. Platz

2500,- Euro Nachlass auf Motorrad, Ersatz-

teile-Kit im Wert bis maximal 750,- Euro

• 3. Platz 2000,- Euro Nachlass auf Motorrad

(Listenpreis), Ersatzteile-Kit im Wert bis maximal

600,- Euro • 4. Platz 1500,- Euro Nachlass

auf Motorrad, Ersatzteile-Kit im Wert bis

maximal 400,- Euro • 5. Platz 1000,- Euro

Nachlass auf Motorrad, Ersatzteile-Kit im Wert

bis maximal 300,- Euro.

Laufprämien - XC Youngsters, XC Juniors, XC

Sport 1, XC Sport 2, XC Sport 3: 1. Platz 30,-

Euro; 2. Platz 25,- Euro; 3. Platz 20,- Euro;

4. Platz 15,- Euro; 5. Platz 10,- Euro.

XC Pro, XC Supersprint: 1. Platz 150,- Euro;

2. Platz 100,- Euro; 3. Platz 80,- Euro; 4. Platz

60,- Euro; 5. Platz 40,- Euro.

Und so geht’s: Die Husqvarna-Motorsportförderung

erhalten nur Husqvarna-Händler, die

aktive Lizenzfahrer* (Soloklassen) unterstützen

und bei Rennen vor Ort betreuen.

Die angegebenen Rabatte auf den Listenpreis

schließen den Händlerrabatt ein. Der Wert der

kostenlosen Ersatzteilekits entspricht den

Listenpreisen inklusive Mehrwertsteuer.

Die Prämien des jeweiligen Fahrers werden

am Jahresende durch Ersatzteilegutscheine/

Neumotorradrabatte für den weiteren Sporteinsatz

über den betreuenden Husqvarna-

Händler abgerechnet. Alle Gutscheine/

Rabatte sind personenbezogen und nicht

übertragbar. Sie gelten nur, wenn in der folgenden

Saison wieder auf Husqvarna gestartet

wird.

Abgabetermin der Anmeldebögen

zur Sportförderung bis spätestens

31. März 2020 (Datum Poststempel)!

Die Husqvarna Motorsportförderung 2020

kann nur gewährt werden, wenn die offiziellen

Ergebnisse bis spätestens 31. Oktober

2020 vorliegen (Datum des Poststempels).

Später eingereichte Anträge können nicht

mehr berücksichtigt werden. Alle angegebenen

Preise sind Verkaufspreise in Euro

inkl. MwSt. • Text u. Foto: Husqvarna

Weitere Infos:

Husqvarna Motorcycles Deutschland GmbH,

Hohenburger Straße 57, 92289 Ursensollen,

Fax: 09628 9211-88,

Email: joerg.steenbock

@husqvarna-motorcycles.com

*) auf Husqvarna-Sportmotorrädern ab Modelljahr

2020

Geschäftsgründer

von Motul

Deutschland

Anton Schoenebeck

verstorben

Der Gründer der Motul Deutschland

GmbH Anton Schoenebeck ist tot. Er

verstarb am 8. Januar 2020 im Alter

von 78 Jahren. Schoenebeck leitete

die Motul Deutschland GmbH als Geschäftsführer

von 1980 bis 2005 und

prägte den Schmierstoffspezialisten

während dieser Zeit maßgeblich.

Viele seiner Innovationen und Geschäftsideen

sind auch heute noch

fester Bestandteil der Ausrichtung

von Motul Deutschland. Hier ist beispielsweise

der Beginn der Kooperation

mit den damaligen Bosch-Großhändlern

zu nennen, aber auch die

Gründung des Grünen Daches (vormals

„Der Grüne Pakt“), einer Entsorgungsdienstleistung

von

Schmierstoffen für Werkstätten. Diese

Dienstleistung kann bis heute in

Anspruch genommen werden und ist

fester Teil des Motul-Programms.

„Toni Schoenebeck verlieh Motul in

Deutschland eine eigene Dynamik.

Er galt schon Ende der 1980er-Jahre

als Visionär, der futuristisches Produktdesign,

starke und außergewöhnliche

Werbeanzeigen und das

damals einmalige Umweltkonzept

‚Das Grüne Dach‘ bei Motul etablierte.

Ohne diesen Weitblick wären wir

mit Motul vermutlich nicht dort, wo

wir jetzt sind“, blickt Armin Bolch,

Geschäftsführer von Motul Deutschland,

zurück.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Motul Deutschland GmbH

nehmen in tiefer Verbundenheit

Abschied von Anton „Toni“

Schoenebeck und werden sein

Andenken in Ehren halten.

78 MOTOCROSS ENDURO


Hier findet ihr

euren Offroad-

Spezialisten

TERMINE 2020

MÄRZ

13.-14. Sportfahrertraining Kronach

21. Endurotraining Pflückuff

22. Hardendurotraining Pflückuff

APRIL

03.-05. 61. EnduroPROjekt Langensteinb.

11. Endurotraining in Langensteinbach

12. Hardendurotraining in Langensteinb.

18.-19. Kids & Jugend Camp

MAI

08.-09. Endurotraining Kronach

16. Endurotraining Pflückuff

JUNI

12.-14. 62. EnduroPROjekt Langensteinb.

mit Leihmotorrad / Leihbekleidung

16./17./18. Enduro / MX Schnupperkurs

mit Leihmotorrad / Leihbekleidung

mce10

JUNI

20.-21. Endurotraining Gerstungen

mit Leihmotorrad / Leihbekleidung

23./24./25. Enduro / MX Schnupperkurs

mit Leihmotorrad / Leihbekleidung

JULI

11. Kids & Jugend Kurs Schwepnitz

AUGUST

03.-06. Kids & Jugend Sommer Camp

29.-30. Endurotraining Viernau

SEPTEMBER

11.-12. Endurotraining (Ort offen)

25.-27. 63. EnduroPROjekt Hohenm.

OKTOBER

03. Endurotraining (Ort offen)

04. Hardendurotraining Pflückuff

Separate Trainings mit individuellen Terminen

für Gruppen ab 4 Personen möglich!

KONTAKT

web: www.enduropro.de

mail: info@enduropro.de

tel: 037206 568881

MOTOCROSS ENDURO 79


EVENTS

IMA

im RMCC Wiesbaden vom 13.-15. März

Nach dem großen Erfolg der ersten IMA

Hessen 2019 in Wiesbaden, folgt nun die

zweite Auflage der Motorradmesse für das

Rhein-/Main-Gebiet.

Alle Motorradfahrer und Begeisterte der

Szene können sich auf eine anspruchsvolle

Veranstaltung mit nochmals stärkerer

Industriebeteiligung freuen. Auf der Motorradmesse

im Herzen Wiesbadens wird

alles geboten, was das Fahrerherz höher

schlagen lässt: Die aktuellen Modelle großer

Motorrad-Hersteller und umfangreiches

Zubehör sowie Bekleidung und Helme

für alle Anforderungen. Die IMA Hessen

bietet eine gute Gelegenheit, sich bei

den zahlreichen Händlern mit allem auszustatten,

was das Motorradfahren angenehmer

und sicherer macht. Dabei auch

das eine oder andere Schnäppchen zu finden,

ist nicht ausgeschlossen, denn alles,

was hier ausgestellt wird, kann auch an

Ort und Stelle gekauft werden.

Ob Chopper-, Sportster-, Roller-, Tourenoder

Endurofahrer, in den Hallen des schicken

RheinMainCongressCenters, kommen

alle auf ihre Kosten!

Und für den perfekten Motorradurlaub

gibt es ein vielfältiges Angebot an Motorradreisen

und geführten Touren.

Im Custom-Show-Bereich laden die Individualisten

der Motorradszene mit ihren

ausgestellten Schönheiten zum Staunen

und Fachsimpeln ein.

Engagierten Motorrad-Clubs bietet die

Messe eine Plattform, den zahlreichen Besuchern

ihre Projekte vorzustellen.

Wer den Nervenkitzel liebt, der wird bei

einer der spektakulären Stuntshows im

Außenbereich bestens unterhalten und

den IMA-Besuch so schnell nicht vergessen.

Einfach auch ein schönes Erlebnis für

die ganze Familie!

Weitere hochwertige Motorradmessen der

DiCoNgroup findet man mit den Berliner

Motorrad Tagen und den Hamburger Motorrad

Tagen.

Die IMA bei Facebook: https://www.face

book.com/IMAHessen/

Termin: 13.-15.03.2020

Ort: RheinMain CongressCenter,

Friedrich-Ebert-Allee, Wiesbaden

www.rmcc.de

Tickets: Tickets gibt es im Vorverkauf bereits

ab 9,90 Euro im Ticketshop

Preise Tageskasse: Erwachsene 15,- Euro;

Schüler und Studenten ab 16 Jahre, körperlich

beeinträchtigte Personen 12 Euro;

Kinder und Jugendliche (unter 16 Jahren)

erhalten freien Eintritt in Begleitung eines

Erwachsenen.

Für alle Besucher, die mit dem Motorrad

anreisen, wird ein kostenloser Motorradplarkplatz

direkt gegenüber dem RMCC

bereitgehalten.

80 MOTOCROSS ENDURO


UNSER JAHRESABO

JETZT SICHERN UND VORTEILE NUTZEN

• Lieferung erfolgt versandkostenfrei

• Liefergarantie – keine Ausgabe mehr verpassen

• Spare gegenüber dem Einzelkauf am Kiosk

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• Viele News der Offroadszene aus eurer Region

MOTOCROSS ENDURO-ABO

PRÄMIE: POW REINIGUNGSET 2TLG

Das POW-Reinigungset 2tlg. gibt es in Verbindung mit einem MCE-Jahresabo als

Prämie inkl. Abo-Preis für 53,- Euro (Ausland für 67,- Euro) dazu.

Die uneingeschränkte Nutzung des Onlinemagazins ist im Abo enthalten.

Die Prämie ist im Aboangebot eingerechnet.

P.O.W. ist das hochwirksame Reinigungsmittel und der Cleaner für Offroadfahrzeuge aller Art.

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Downhillbikes, BMX, ATVs, Quads und selbst Geländewagen und SUVs.

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WÄHLE DEINE PRÄMIE! (Bitte die gewählte Prämie ankreuzen)

ABO - 15 für 12

Ihr bekommt im ersten Bezugsjahr 15 Ausgaben Motocross Enduro

und müsst nur 12 bezahlen, 53,- Euro (Ausland 67,- Euro).

Danach erhaltet ihr pro Jahr 12 Ausgaben.

ABO - POW

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Adresse (bitte in Blockschrift)

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Hausnummer, Postfach

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MOTOCROSS ENDURO-ABO

PRÄMIE:15 FÜR 12

Ihr bekommt im ersten Bezugsjahr

15 Ausgaben Motocross

Enduro und müsst nur

12 bezahlen. 53,- Euro (Ausland

67,- Euro).

Danach erhaltet ihr pro Jahr

12 Ausgaben.

Telefon .........................................................................................

Datum,

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Unterschrift

Datum,

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Unterschrift

Mit meiner 2. Unterschrift nehme ich zur Kenntnis, dass ich meine Bestellung innerhalb von

14 Tagen widerrufen kann. Ein Zeitschriftenabonnement kommt jeweils für die Dauer eines

Jahres zustande. Es verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn ich es nicht drei Monate

vor Ablauf des Bezugsjahres schriftlich per Einschreiben oder E-Mail (PDF mit Unterschrift)

kündige.

COUPON AUSSCHNEIDEN UND SENDEN AN:

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Alle Prämien erhältlich nur solange Vorrat reicht.


VORSCHAU

4/2020

IMPRESSUM

Ziegler Verlags OHG

Motocross Enduro

Röntgenstraße 4

D-63755 Alzenau

Telefon: 06023 9178286

E-Mail: info@ziegler-verlag.de

redaktion@ziegler-verlag.de

Homepage: www.ziegler-verlag.de

Herausgeber:

Ziegler Verlags OHG

USt.-Ident-Nr. DE 309 964 605

Gerichtsstand Hanau

Geschäftsführer: Stefan Ziegler

Gesamtanzeigenleitung: Dieter Ziegler

Anzeigenverkaufsleitung: Ralf Ziegler

Akquisition: Nadine Pfeiffer, U.Laurisch

Anzeigenpreisliste Nr. 50/20

Bei Anzeigenaufträgen aus dem

Ausland Vorkasse

Redaktion: Gaby Gasche

Layout: Uwe Laurisch

Aboservice: Nicole Bauer

Tel. 06023 9178286

abo@ziegler-verlag.de

Berichterstatter und Fotografen:

Marko Barthel, Denis Günther,

Uwe Laurisch, Alexander Stephan,

Daniel Hänel, Patrick Strelow

Foto: Denis Günther

Racebike

TM 250 EN FI

Foto: Uwe Laurisch

MOTOCROSS ENDURO 4/2020

erscheint am 19.03. an eurem Kiosk

82 MOTOCROSS ENDURO

Test

Husqvarna TE 250i

Dauertest Teil 6

Husqvarna FE 350

(Lenkungsdämpfer + Gabelbrücke)

Motocross:

WM - MXGP/MX2 Matterley

Basin/GBR + Valkenswaard/NED

Kolumnen:

Leon Hentschel + Marcel Teucher

+ Luca Fischeder + Lenny Reimer

Test & Technik/Online-Redaktion:

Uwe Laurisch

09661 Rossau

Hauptstraße 56

Telefon: 0176 45861498

E-Mail: uwe.mce.online@gmail.com

Druck und Verarbeitung:

Brühlsche Universitätsdruckerei

GmbH & Co KG, Gießen

Vertrieb:

IPS Pressevertrieb GmbH, Meckenheim.

Nachdruck nur mit ausdrücklicher

Genehmigung des Verlages

unter voller Quellenangabe. Unverlangte

Manuskripte werden nur zurückgesandt,

wenn Rückporto beigefügt wurde.

Magazin € 5,50 inkl. MwSt.

Abonnement jährlich € 53,-

Auslandsabonnement

jährlich € 67,- inkl. Porto

Kündigung nur unter Einhaltung

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