TRAVEL INSIDE 2020-070

abouttravel

Der Stellenmarkt

der Reisebranche

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NR. 7 | 13. FEBRUAR 2020 | www.travelinside.ch

DESTINATION REPORT

Karibik 9

Türkei 10

FOCUS

Segel-, Yacht- und

Tauchreisen 11

TRAVEL TOP JOBS

Aktuelle

Jobangebote 12–13

SCHIFFS-

REISEN

Counter Inside

www.travelinside.ch

Wechsel bei TUI Suisse: Was der

Chef über seinen Nachfolger sagt

Am 1. März übernimmt Philipp von Czapiewski von Martin Wittwer.

Im grossen Interview zieht der abtretende TUI-Suisse-Chef Bilanz.

Ende Monat ist für Martin Wittwer Schluss bei TUI Suisse,

die er 20 Jahre lang als CEO geführt hat. Am 1. März tritt

Philipp von Czapiewski als Managing Director Wittwers

Nachfolge an. Mit 35 Jahren ist er noch jünger als Wittwer

es war, als er mit 38 Jahren seinen Chefposten angetreten

hatte.

DER NEUE TUI-SUISSE-CHEF ist ein astreines TUI-Gewächs.

Seine ganze Berufskarriere inklusive Studium hat er bei

dem mittlerweile grössten Reisekonzern der Welt absolviert.

Angefangen hat er 2004, absolvierte Stationen im Controlling,

in den Finanzen, im HR und bei TUIfly, die letzten

Jahre war er als Strategic Director der TUI Group für die

Zukunft des Unternehmens zuständig.

DAS SCHWEIZER TUI-URGESTEIN WITTWER kennt seinen

Nachfolger persönlich. «Ich habe bereits in Projekten mit

ihm zusammengearbeitet», so Wittwer zu TRAVEL INSIDE.

Mit seinem neuen Wirkungsfeld sei von Czapiewski vertraut:

«Er kennt die Schweiz von Projekten mit mir.» Trotzdem

Martin Wittwer

Philipp von Czapiewski

werde er ihm in den nächsten drei Wochen noch viel Input

mit auf den Weg geben. «Auch viel Zuspruch, um mal was

zu wagen, so wie ich es immer gemacht habe.» Dass in

Zukunft ein Deutscher den Schweizer TUI-Ableger führt,

ist für ihn kein Problem. «Der Tourismus ist international

und ich bin froh, haben wir die beste Lösung als Nachfolger

gefunden.» AH/CM Interview Seiten 4 und 5

Cruises: Grosses

Umdisponieren

Aus Angst vor dem Coronavirus planen

die Reedereien derzeit fieberhaft ihre

Routen um. Asiatische Häfen werden

kaum noch angelaufen. Gleichwertige

Alternativen anbieten zu können, ist

derzeit die grösste Herausforderung.

Da nicht jeder Kunde mit den Alternativ-Angeboten

einverstanden ist, kam

es bei Cruisetour zu Annullierungen.

Die Stornos oder Umbuchungen für

Asien liegen laut Geschäftsführer Roman

Pfister «im tiefen dreistelligen

Pax-Bereich». Dafür würden andere

Zielgebiete zulegen. Am liebsten weichen

Kunden in die Emirate und die

Karibik oder nach Nord- und Südamerika

und in die Südsee aus.

Der Onlineanbieter Onlinetours

blieb bisher vor Annullationen verschont.

Geschäftsführer Andi Hiltl ist

jedoch überzeugt, dass die aktuelle

Situation den Neubuchungseingang

hemmt – und dies ausgerechnet in der

Hauptbuchungszeit. Ganz unvorbereitet

ist die Industrie indes nicht. Kaum

eine Branche ist so sensibilisiert auf

Krankheitserreger wie die Kreuzfahrtindustrie.

ET / Bericht Seite 2

CORONAVIRUS – DIE UMFRAGE

80 Prozent der Teilnehmer aus den Reisebüros

spüren die Auswirkungen der Epidemie.

In der Online-Umfrage von TRAVEL INSIDE zeigt sich die Schweizer

Reisebranche sehr besorgt über die Auswirkungen des Coronavirus:

Rund 80 % der Teilnehmer spüren die Folgen der Epidemie

in unterschiedlichem Ausmass. Etwa die Hälfte davon ist der

Meinung, dass sich die Epidemie hauptsächlich auf asiatische

Länder auswirke, jeder Zehnte hat aber das Gefühl, dass das Virus

die Reiselust sehr stark beeinflusse und Schweizer momentan generell

weniger auf Reisen gehen. Nur jeder Fünfte der über 200

Umfrage-Teilnehmer spürt gar keine Auswirkungen bei den Kunden.

Nach der Basis-Befragung hat TRAVEL INSIDE bei den G3 des

Schweizer Retails nachgefragt. YS / Bericht Seite 3

20,4 %

42,2 %

10,2 %

27,2 %

• Sehr stark – die Schweizer

reisen generell weniger.

Keiner möchte jetzt ein Risiko

eingehen.

• Die Kunden halten sich

kurzzeitig zurück – sobald

die mediale Aufmerksamkeit

nachlässt, werden die

Buchungen aber rasch wieder

zunehmen.

• Das wirkt sich hauptsächlich

auf Fernreisen aus, vor allem

in asiatische Länder.

• Wir spüren aktuell keine

Auswirkungen.

Tauchen Sie mit uns ab.

Foto: TRAVEL INSIDE, TUI Suisse Grafik: TRAVEL INSIDE

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TOP STORIES

TRAVEL INSIDE

7 | 13. Februar 2020

Besonders verwundbar

Keine andere Branche geht so routiniert mit Krankheitserregern um wie die Cruise-Industrie.

Edita Truninger

Dutzende neuer Fälle von Coronavirus-Kranken an

nur einem Tag: Was sich derzeit an Bord der Diamond

Princess im Hafen von Yokohama südlich von

Tokio abspielt, ist das Schreckszenario jeder

Kreuzfahrtreederei: Ihr bleibt nichts anderes übrig,

als das Schiff unter Quarantäne zu stellen. Deren

Dauer bemisst sich an der vermuteten Inkubationszeit

der Krankheit, im Falle des Coronavirus mindestens

14 Tage. Die erkrankten Passagiere selber

werden an Land in umliegende Spitäler gebracht

und dort isoliert behandelt.

WIE SENSIBEL IN DER KREUZFAHRTINDUSTRIE mit dem

Thema Gesundheit umgegangen wird, zeigen die

standardisierten Abläufe bei den meisten Reedereien,

zum Beispiel mit Fragen zum Gesundheitszustand

der Passagiere beim Einchecken oder die

Desinfektionsmittel-Dispenser, die überall bereitstehen.

Besonders auf Hygienemassnahmen geschult

ist auch die Crew. Schiffe können eigentliche

Virenherde werden – viele Menschen auf kleinstem

Raum, das birgt grosse Gesundheitsrisiken. Aber:

«Die Kreuzfahrtindustrie ist eine der erfahrensten

Branchen, wenn es darum geht, Gesundheitsbedingungen

zu überwachen», schreibt der internationale

Kreuzfahrtverband CLIA. Jedes Schiff verfüge

über medizinische Einrichtungen, die durchgehend

Wärmekameras spüren

Passagiere mit erhöhter

Temperatur auf.

mit Fachpersonal besetzt seien. Darüber hinaus

stünden Verfahren zur Verfügung, um Verdachtsfälle

frühzeitig zu erkennen und einem Ausbruch

von Krankheiten vorzubeugen.

Trotz aller Vorsichtsmassnahmen hat die CLIA

seit dem Ausbruch der Coronavirus-Epidemie

weitere Richtlinien erlassen, die für alle Mitgliedsreedereien

gelten: Nicht befördert werden Personen,

die innert von 14 Tagen vor der Einschiffung aus

oder über China (einschliesslich Hongkong oder

Macau) angereist sind oder sich in diesen Flughäfen

im Transit befanden. Zudem verpflichten sich alle

Mitgliedsreedereien, bei der Einschiffung Gesundheitschecks

durchzuführen. Bei MSC Cruises sowie

Norwegian Cruise Line beträgt die Sperre sogar 30

Tage. Und Royal Caribbean nimmt keine Passagiere

mit China-Pässen mehr an Bord.

NCL IST BESONDERS VORSICHTIG und hat präventiv

das gesamte Asien-Programm annulliert. Das

Routing der Norwegian Spirit für die aktuelle Saison

führt neu von Kapstadt aus nach Piräus statt nach

Singapur. Das Schiff befindet sich im Moment für

eine Rundum-Erneuerung im Trockendock in

Marseille. «Es ist zwar immer unsere Absicht, die

ursprünglichen Reiserouten beizubehalten», heisst

es in einem Statement, aber manchmal erforderten

unvorhergesehene Umstände Änderungen. Die

Reisen der Spirit Asia vom 15. April bis 7. Dezember

2020 wurden gar komplett storniert. Gäste, die auf

diesen Fahrten gebucht haben, erhalten eine volle

Rückerstattung sowie eine 10%ige Gutschrift für

zukünftige Kreuzfahrten. Auch die MSC Splendida

legt neu in Singapur statt in Shanghai ab.

SPOTLIGHT

«Airbnb ist einer unserer Vertriebspartner»

ROGER MÜLLER, CCO INTERHOME (HOLIDAY HOME DIVISION / HOTELPLAN GROUP)

Bei Interhome, einem der ersten Ferienwohnungsanbieter, funktioniert der Vertrieb fast nur über Retail.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit

mit den Reisebüros? Mit welchen

Reise büros arbeiten Sie zusammen?

Unser gesamtes Portfolio kann über jedes

Reisebüro in der Schweiz gebucht werden.

Wir arbeiten unter anderem sehr gut

mit den Reisebüros unserer Schwesterfirma

Hotelplan Suisse zusammen. Die

Digitalisierung bietet unter anderem

mehrere Formen der elektronischen

Zusammenarbeit. Wir decken fast alle

Anbindungsmöglichkeiten ab, die ohne

Aufwand und auf Anfrage Real-Time-

Reservierungen von Ferienwohnungen

und -häusern aus unseren über 50 000

Einheiten ermöglichen. Mit unserem Callcenter

sind wir auch für Fragen ausserhalb

der normalen Büroöffnungszeiten

jederzeit erreichbar.

Wie viel Prozent macht bei Ihnen Retail

und wie viel der Direktverkauf aus?

Der grösste Anteil, über zwei Drittel, liegt

klar im Retail. Unsere Produkte werden

über grosse und bekannte Vertriebsportale

sowie auch über unabhängige

Reise büros und Reisebüroketten angeboten.

Wir setzen klar auf den Drittvertrieb.

Die direkte B2C-Bearbeitung – sei

dies über unsere Website oder unser

Callcenter – gehört aber weiterhin zu unserem

Vertriebsmix.

Welchen Einfluss hat Airbnb auf

Ihr Geschäft?

Airbnb ist einer unserer Vertriebspartner.

Wir pflegen mit ihnen eine sehr gute Partnerschaft

und einen professionellen Austausch.

Es ist unbestritten, Airbnb hat

«Ferien im Ferienhaus» stark gepuscht

und Ferien in einer Ferienwohnung liegen

auch dank Airbnb wieder im Trend.

Interhome gehörte zu den ersten Ferien-Wohnung

bzw. -Haus-Vermietern.

Wie hat sich die Konkurrenz in all diesen

Jahren entwickelt?

Die Mitbewerber haben sich sehr stark

entwickelt. Das Internet und die Digitalisierung

brachten Transparenz, Geschwindigkeit

und fordern Innovationen.

Unsere Stärke liegt nicht nur im nachhaltigen

Vertrieb über den Retail, sondern

auch im Betreuen und Pflegen der einzelnen

Ferienobjekte. Gegenüber unseren

Hauseigen tümern den bestmöglichen

Service «am Produkt» zu garantieren, ist

der Schlüssel zum Bestehen in einer hart

umkämpften Industrie.

Welche Art von Ferienwohnungen sind

bei Ihnen am meisten gebucht? Sind es

eher hochpreisige oder günstigere

Wohnungen bzw. Häuser?

Das kann nicht pauschal beantwortet

werden. Wir sind ein Generalist und in unserem

breiten Portfolio decken wir viele

Bedürfnisse ab. Sicherlich ist auch die

Reisezeit ein Treiber der Produktewahl. Im

Winter ist eine Wohnung in der Nähe des

Skizentrums ideal und im Sommer wählt

man gerne ein Haus mit Pool im Süden.

Wir stellen eine wachsende Nachfrage für

grössere Objekte fest, denn mehr Platz

bietet mehr Ferienqualität.

Welche Destinationen sind bei Ihnen

am meisten gefragt?

Die Destination Schweiz, vor allem im

Winter, ist immer noch die beliebteste

Wahl der Schweizerinnen und Schweizer.

Frankreich, Italien und Spanien sind im

Sommer sehr gefragt. Kroatien wird seit

einigen Jahren immer beliebter und wir

sehen einen grossen Trend in den Norden,

speziell nach Finnland, aber auch Schweden

und Norwegen.

Haben die Ansprüche Ihrer Kunden in

den letzten Jahren eher zugenommen

oder gibt es da keine Veränderung?

Die Aufrechterhaltung und der Ausbau der

Qualität sowie unserer Services fordern

uns jeden Tag. Es gibt kein Pardon. Das

gewählte Produkt muss dem Preis-/Leistungs-Verhältnis

entsprechen. Der Mindestanspruch

reicht nicht mehr aus, er

muss übertroffen werden. Wir arbeiten

jeden Tag daran, dass sich unsere Gäste

in ihrer Ferienwohnung resp. ihrem Ferienhaus

wie zuhause fühlen. DOE

Fotos: iStock.com/genkur (1), zVg (2)


TRAVEL INSIDE

7 | 13. Februar 2020 TOP STORIES

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Was sagen die G3 zum Coronavirus?

TRAVEL INSIDE hat den drei grössten Schweizer Reisebüroketten fünf Fragen zum Coronavirus gestellt.

Yannick Suter

Welche Destinationen sind am meisten

betroffen, abgesehen von China?

DANIEL BÜHLMANN (COO Hotelplan Suisse): Abgesehen

von China ist kein Land stark vom Coronavirus betroffen.

ANNETTE KRECZY (Managing Director Distribution DER

Touristik Suisse): Wir stellen generell eine gewisse

Zurückhaltung gegenüber allen Destinationen in

Asien fest.

JOHANNA KÜHNE (Krisenmanagerin TUI Suisse): Das

Coronavirus betrifft diverse Regionen und wir informieren

in allen unseren Destinationen über die aktuelle

Situation. Vor allem unsere Reiseleiter/-innen,

welche sich permanent in den Destinationen befinden,

haben Aufklärungsbedarf. Bei unseren Gästen

ist dies weniger ein Thema.

Hat das Virus einen Negativeffekt auf die

generelle Nachfrage nach Ferien?

BÜHLMANN: Generell verspürt Hotelplan Suisse keine

negative Nachfrage nach Ferien. Reisen nach Asien

werden zurückhaltender gebucht.

KRECZY: Direkt nach der WHO-Ankündigung haben

wir einen Rückgang bei der Nachfrage festgestellt.

KÜHNE: Nein, wir spüren keinerlei Auswirkungen auf

das Buchungsverhalten.

Wird sich dieser Effekt in der

nächsten Zeit noch verstärken?

BÜHLMANN: Dies können wir zum jetzigen Zeitpunkt

nicht sagen. Es kommt darauf an, wie sich die Verbreitung

des Virus entwickelt.

Daniel Bühlmann Annette Kreczy Johanna Kühne

KRECZY: Sofern wie gemeldet ein Mittel zur Behandlung

des Virus gefunden wurde und sich das entsprechende

Medikament schnell produzieren und in die

betroffenen Regionen bringen lässt, dürfte sich die

Situation relativ schnell entschärfen. Sollte sich das

Virus jedoch weiter ausbreiten, wird es einen weiteren

Buchungsrückgang geben. Fraglich ist auch, wie

stark sich das Virus auf die Wirtschaft in der Schweiz

auswirkt und es dadurch mittelfristig zu einem

Nachfragerückgang kommt.

KÜHNE: Wie bei allen Krankheiten oder auch geopolitischen

Situationen ist es wichtig, dass Kunden,

Partner und Mitarbeitende informiert werden und

Bescheid wissen. Wir erwarten, dass der Peak bereits

erreicht wurde.

Weichen Kunden nun mehr auf

Kurzstreckenangebote aus?

BÜHLMANN: Bis jetzt können wir keinen solchen

Trend feststellen, denn Langstreckenangebote werden

tendenziell weiter im Voraus und somit nicht

kurzfristig gebucht.

KRECZY: Das lässt sich so nicht unbedingt feststellen.

Wir sehen eher einen Trend für Buchungen ins

südliche Afrika und nach Südamerika. Da Annullationen

vorerst nur Reisen im Februar/März betreffen,

sind Kurzstreckenangebote häufig temperaturtechnisch

noch keine Alternative.

KÜHNE: Wir sehen keinerlei Änderung im Buchungsverhalten.

Da der Sommer bevorsteht, bucht der

Grossteil unserer Kunden Kurzstrecke.

Sind Ihre Kunden verunsichert –

wenn ja, was sagen Sie ihnen?

BÜHLMANN: Wir stellen fest, dass Kunden vermehrt

nachfragen, wie die Situation im Land ist, welches

sie bereisen wollen. Allfällige Unsicherheiten können

im Gespräch jedoch relativiert werden.

KRECZY: Die Verunsicherung bewegt sich im gleichen

Rahmen wie bei Krisen in der Vergangenheit. Auch

nach dem Nuklearunfall in Fukushima gab es Kunden,

die deswegen nicht mehr nach Thailand reisen

wollten und während der Ebolakrise gab es Kunden,

die nicht mehr nach Südafrika fliegen wollten (auch

wenn das Risiko, dort an Ebola zu erkranken, statistisch

gesehen vermutlich genauso tief war wie in der

Schweiz).

KÜHNE: Wir spüren keine grosse Verunsicherung bei

Kunden, Partnern und Mitarbeitenden. Wir weisen

auf die Reisehinweise des EDA hin und empfehlen,

den Anweisungen von Ärzten Folge zu leisten.

Fotos: Hotelplan Suisse, zVg (1), DER Touristik Suisse, zVg (2), TUI Suisse, zVg (3)

OPINION

Coronavirus

Totgeschwiegene Tatsachen

Das Thema Coronavirus beschäftigt alle. Die Tourismusbranche

erst recht. Auch wenn das

anscheinend einige anders sehen. Liest

man die Antworten der drei grössten

Reisebüroketten der Schweiz, fällt auf,

dass die Auswirkungen des Virus auf

die Nachfrage nach Ferien und den

Yannick Suter

Tourismus generell zwar angedeutet werden. Aber dem

Thema, den dazu gestellten Fragen wie auch der Hysterie

wird routiniert aus dem Weg gegangen, indem nicht

der Vertrieb zu Wort kommt und man sich auf Aussagen

des EDA oder aus dem Krisenmanagement stützt.

Vergleicht man die offiziellen Stellungnahmen aus den

Chefetagen mit der Onlineumfrage von TRAVEL INSIDE,

gemäss der 80 Prozent der krisenerprobten Reisebüroagenten

klare Auswirkungen des Coronavirus spüren,

wird ersichtlich, dass die Geschäftsleitung nur die Spitze

des Eisbergs sieht und abwiegelt. Das Coronavirus hat

seine Spuren hinterlassen und solch phraseologische

Reaktionen sind ein weiteres Zeichen dafür, dass in der

Branche eine allgemeine Verunsicherung herrscht.

Natürlich möchten die führenden Reiseunternehmen

der Schweiz den Teufel nicht an die Wand malen. Natürlich

will man gegen aussen die Kirche im Dorf lassen und

einen gelassenen Eindruck erwecken. Es ist aber davon

auszugehen, dass es intern angespannter zur Sache geht

und das Virus auch ganz oben für rauchende Köpfe sorgt.


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MARTIN WITTWER

TRAVEL INSIDE

7 | 13. Februar 2020

«Auf dem ‹Heissen Stuhl› am TTW hatte

ich den Rücktritt schon im Hinterkopf»

TUI-Suisse-CEO Martin Wittwer über die Hintergründe seines schnellen Abgangs nach 20 Jahren,

seine Zukunftspläne und den Zustand der Reisebranche.

Angelo Heuberger / Christian Maurer

Martin Wittwer, bis Ende Februar sind

Sie noch im Amt als CEO von TUI

Suisse. Wo sind Sie am 1. März zu

finden?

Nicht hier im Büro, das ist sicher der

grösste Challenge. Ich werde zu Hause

sein. Dann werde ich im März und April

sicher Ferien machen.

Ihr Rücktritt nach 20 Jahren TUI Suisse

kam überraschend. Wann ist bei Ihnen

der Entscheid gereift, aufzuhören?

Es ist, wie Sie sagen: So ein Entscheid

reift wirklich über eine längere Zeit.

Richtig mit der Frage auseinandergesetzt

habe ich im vergangenen halben

Jahr.

Auf dem «Heissen Stuhl» am Swiss

Travel Day/TTW (24.10.19; Red.)

wussten Sie bereits, dass Sie abtreten

werden?

Ja, als ich auf dem «Heissen Stuhl» sass,

war das sicher schon ein Thema, mit

dem ich mich im Hinterkopf auseinandersetzte.

Der ‹Heisse Stuhl› selber

war ein Element für meine Überlegungen.

Bei der Vorbereitung auf diesen

Auftritt habe ich natürlich zurück- und

vorwärtsgeschaut. Da wird einem so

richtig bewusst, was 20 Jahre heisst –

zwei Jahrzehnte!

Was denn?

Ich glaube, wenn man einmal 20 Jahre

in einem Unternehmen gewesen ist,

muss man sich die Zeit nehmen, nicht

nur zurückzuschauen, sondern auch

nach vorn. Und sich fragen: Was will

ich jetzt? Wohin gehts? Wie viel Zeit

habe ich noch?

Sie gehen in vollem Bewusstsein und

bei bester Gesundheit?

Beides, ja. (lacht)

Finanziell können Sie sich das mit 58

Jahren erlauben?

Ich will weiterarbeiten. Mein Thema

ist nicht, aufzuhören. Ich will noch

etwas prägen, etwas verändern. Ich

gehe nicht in Pension.

Lässt sich bei TUI Suisse nichts mehr

verändern?

Doch natürlich, und die Veränderung

wird TUI Suisse auch weiter begleiten.

Aber wenn man ein Mensch ist, der

Noch-CEO Martin Wittwer am neu renovierten Hauptsitz von TUI Suisse am Zürcher Friesenberg.

verändern will, muss man auch seine

eigene Veränderung reflektieren.

Haben Sie mit Ihrem überraschenden

Rücktritt und schnellen Abgang kein

schlechtes Gewissen Ihren Mitarbeitern

und den Markt-Partnern gegenüber?

Ein schlechtes Gewissen nicht. Aber

Wehmut schon. Ich muss das Richtige

tun für mich und das Unternehmen. Das

verstehen meine Mitarbeiter und auch

meine Partner. Etwas anderes habe ich

nicht gehört. Ich war 20 Jahre dem Unternehmen

treu, das zeigt meine Loyalität.

Und Loyalität zeichnet mich aus.

Ich habe nie gehört, dass man meinen

Schritt nicht nachvollziehen könnte.

Natürlich gibt es Mitarbeiter und Partner,

die mir sagen, es sei schade, dass ich

gehe. Das ist logisch, ich hatte immer

ein gutes Verhältnis. Und wenn man sich

zurücklehnt: TUI bleibt TUI, ich bin ein

Teil von TUI, aber jedes Unternehmen

funktioniert weiter, wenn der Chef geht.

Man würde sich ein bisschen zu wichtig

nehmen, wenn man annähme, dass alles

in sich zusammenfalle.

Das Echo in der Branche war ein grosses

Bedauern: so überraschend und

kurzfristig. Und viel Sorge um die Zukunft,

wie es mit TUI Suisse weitergehen

soll. Können Sie das nachvollziehen?

Dass geredet wird, kann ich verstehen.

Wenn ich vorwärtsschaue, sehe ich,

«Ich will weiterarbeiten.

Ich gehe

nicht in Pension»

dass ein Nachfolger kommt. Ich hinterlasse

ein gutes Team, und TUI ist eine

Supermarke.

Sie spüren keine Verunsicherung im

Markt?

Ein Abgang gibt eine momentane

Verunsicherung. Das ist immer so. Aber

gewisse Verunsicherungen sind auch

schön, weil es wieder Veränderung

gibt. Veränderung ist nicht immer

Harmonie, aber sie tut dem Unternehmen

gut, und mir auch.

Werden Sie im Vorstand des Schweizer

Reise-Verbands (SRV) bleiben, wo Sie

heute TUI Suisse vertreten?

Im Grundsatz gehört der Geschäftsführer

in den SRV-Vorstand. Das wird mein

Nachfolger sein. In welchem Zeitraum

der Übergang stattfinden wird, werden

wir mit dem SRV und meinem Nachfolger

noch anschauen. Sicher ist, dass

ich dieses Amt noch höchstens bis Ende

dieses Jahres ausüben werde.

Wäre ein SRV-Präsidium ein Thema?

Ich habe ein weisses Blatt vor mir und

Ideen im Kopf. Ich will weiterhin arbeiten

und im Bereich Freizeit und Tourismus

bleiben. Das ist für mich keine

Frage des Alters, sondern ob ich Lust

Fotos: TRAVEL INSIDE, Armin Grässl


TRAVEL INSIDE

7 | 13. Februar 2020 MARTIN WITTWER

5

habe, nochmals irgendwo Kraft und

Feuer reinzubringen. Das habe ich.

Haben Sie konkrete Projekte und Jobangebote?

Nein. Wie gesagt, es ist ein weisses Blatt,

aber ich habe Ideen. Ich bin für alles offen.

Sehen Sie sich eher als Angestellten

oder als selbständigen Unternehmer?

Beides. Wenn ich als Angestellter so

führen kann wie als Unternehmer. Ich

brauche unternehmerische Freiheit.

Ob ich sie in einem Angestelltenverhältnis

oder selbständig will, habe ich

nicht entschieden. Das muss ich mir

überlegen und ich schaue, was auf

mich zukommt.

Sie sind noch Vizepräsident beim Garantiefonds.

Da ist das Bild ganz leicht anders als

beim SRV. Ich werde das mit meinen

Kollegen im Garantiefonds und Präsident

André Dosé besprechen. Das

weisse Blatt ist für alles offen. Wenn

ich meinen Input und mein Wissen im

Garantiefonds einbringen kann, werde

ich das natürlich weiter machen.

Warum ist Ihr Abgang eigentlich so

schnell: Ende Dezember die Kündigung,

Ende Februar schon weg?

Wenn ich meinen Abgang kommuniziere,

muss man auch die Konsequenz

haben und gehen. Ich kann nicht sagen,

ich wolle mich verändern und den Job

einfach weitermachen. Wir haben uns

gesagt, zwei Monate reichen, um einen

Nachfolger zu finden und ihn einzuführen.

Mehr braucht es nicht. Das ist

für mich der richtige Zeitraum.

Hat man Ihnen von der Konzernleitung

in Deutschland her die Kündigung nahegelegt

oder ist sie 100%ig ein eigener

Entscheid?

Es ist allein mein Entscheid, den ich

zusammen mit meinen Vorgesetzten

besprochen habe. Ich habe übrigens

nicht gekündigt, das Unternehmen

auch nicht. Wir haben gemeinsam

meinen Vertrag aufgelöst, das ist nicht

genau das Gleiche wie eine Kündigung.

War Ihr Entscheid überraschend für

den Hauptsitz in Hannover?

Ich denke, in einer solchen Position

stellt man die Vorgesetzten nicht vor

vollendete Tatsachen, sondern bespricht

das mit ihnen sehr konstruktiv.

Zeitpunkt muss man finden, das ist

wie bei einem Sportler. Und gut übergeben

und eine Chance geben, dass es

auch in Zukunft gut läuft. Schliesslich

ist das mein Baby.

Was hinterlassen Sie Ihrem Nachfolger,

wo steht TUI Suisse heute?

TUI ist heute die grösste und erfolgreichste

Veranstaltermarke in der

Schweiz. Wir schreiben jedes Jahr

deutlich schwarze Zahlen seit 2004. Es

ist mir mit meinem Team gelungen,

aus dem Sanierungsfall ITV, an das

niemand geglaubt hatte, und der Vision,

wie sich der Markt öffnen werde,

einen festen Bestandteil im Schweizer

Markt zu machen. Im Bekanntheitsgrad

ist TUI heute eine der führenden

Marken der Schweiz. Und auch von

TRAVEL INSIDE werden wir immer

wieder prämiert.

Es ist Ihnen aber nicht gelungen, die

beiden Mitbewerber zu überholen.

Wir sind umsatzmässig sehr nahe

beieinander. Auf der Ertragsseite sind

wir wir unbestritten seit Jahren die

Nummer eins. Im Übrigen habe ich

immer gesagt, dass ich mich nicht über

meine Mitbewerber definiere. Die

Herausforderung liegt nicht in der

Konkurrenz aus der alten Welt, sondern

in jener aus der neuen digitalen

Welt. Ich schaue nicht nach links oder

rechts, sondern vorwärts.

Unter Ihrer Ägide gabs auch immer

wieder Entlassungen, auch von Kadermitarbeitern.

Ein Unternehmen zu führen, ist kein

Ponyhof. Ich achtete immer auf eine

konstante Führung, TUI Suisse zeichnet

sich sicher durch die höchste

Konstanz aus. Aber in einem Changeprozess

gibt es immer auch Veränderungen

bei den Leuten. Manchmal

muss man harte Entscheidungen im

Sinne des Unternehmens treffen, die

mir nie leicht gefallen sind.

Welches ist die grösste Baustelle, die

Sie hinterlassen?

Ich hinterlasse keine Baustelle, aber es

wird immer weitergebaut werden. Das

Geschäftsmodell im Tourismus verändert

sich ständig und man muss versuchen,

immer auf der Höhe zu bleiben.

Wo liegen die Herausforderungen in

den nächsten Jahren für TUI Suisse?

Die sind für alle gleich. Dem veränderten

Marktumfeld Rechnung tragen

und Produkte und Vertrieb so machen,

wie der Kunde sie will. Nachhaltigkeit

ist dabei ein grosses Thema, das die

Ausgangslage massiv verändert. Und

auch mit der Digitalisierung und

künstlicher Intelligenz muss man sich

«TUI ist die grösste

und erfolgreichste

Veranstaltermarke»

befassen. Ausserdem müssen wir als

Arbeitgeber auch für die nächste Generation

attraktiv sein und daran arbeiten.

Das betrifft den Umgang mit

den Mitarbeitern und die Transparenz

im Unternehmen. Und schliesslich

wird sich der stationäre Vertrieb

weiter nachhaltig verändern. Der

Challenge wird sein, sich so aufzustellen,

das Kunden einen Mehrwert erkennen.

Gute Leute kosten Geld – wie soll es

bessere Löhne geben bei den dünnen

Margen?

Der Retail hat ein Volumenproblem,

nicht ein Margenproblem. Mit grösseren

Volumen verteilen sich die Kosten

besser und es ist auch mehr Geld für

höhere Löhne da.

Wie kommt ein Retailer zu mehr Volumen,

mit weniger Konkurrenz, gibts

immer noch zu viele Reisebüros?

Es werden weniger werden, da muss

man kein grosser Prophet sein. Die

Guten werden noch besser und überleben,

die anderen verschwinden.

Welchen Mehrwert muss man bieten?

Was der Kunde als solchen ansieht. Das

ist sehr subjektiv. Wir arbeiten in einer

Dienstleistungsbranche – es geht also

um Dienst und Leistung am Kunden.

Wo steht TUI Suisse bei dieser

Entwicklung im Vergleich?

Technologisch und in der Veränderung

war TUI immer führend. Unser Marketing

ist heute auf online ausgerichtet,

unsere Points of Sale neu gestaltet, wir

verknüpfen online und offline und es

gibt nicht mehr diesen Unterschied

zwischen Retail und Hauptsitz, sondern

eine gemeinsame Marketing- und

Vertriebsplattform. Aber noch einmal:

Es nützt mir nichts, wenn ich schaue,

was andere machen. Ich muss es selber

gut machen.

TUI hat eigene Hotels, Schiffe und

Flugzeuge – ist also stark integriert,

wie Thomas Cook, der damit unterging.

Welche Learnings zieht TUI daraus?

Das sind komplett unterschiedliche

Geschäftsmodelle. Thomas Cook blieb

Veranstalter, und der klassische Veranstalter

kommt unter Druck. TUI baut

seine Strategie mit Hotels, Schiffen und

Zielgebietsagenturen konsequent aus

und hat ein anderes Geschäftsmodell

und ist Veranstalter unter anderem.

Was Thomas Cook passierte, kann TUI

nicht passieren.

Sie prognostizieren praktisch den Tod

des klassischen Tour Operator. Wann

wird er eintreten?

Ich sage nicht, er stirbt. Nur ist der

klassische Reiseveranstalter unter

Druck gekommen. Er muss sich verändern,

indem er vielleicht Spezialist

wird oder eine gewisse Grösse erreicht.

Es gibt kein Patentrezept für alle.

Es kommt doch keinem in den Sinn,

eine Asienreise bei TUI zu buchen,

wenn es Spezialisten gibt, die Asien im

Namen haben.

Diese Wahrnehmung stimmt nicht.

TUI verkauft viele Asienreisen. Wir

haben das Produkt. Unsere Leute

draussen sind alles Spezialisten, die

jeden Tag mit unseren Komponenten

ein hervorragendes massgeschneidertes

Asienprodukt zusammenstellen.

Apropos Asien: Ihre Einschätzung zum

Coronavirus?

Es ist nicht die erste Grippewelle, und

es wird nicht die letzte sein. Wir

müssen achtsam mit dem Thema

umgehen, es wird unser Geschäft

beeinflussen. Derzeit können wir die

Auswirkungen noch nicht abschätzen

und informieren unsere Kunden

und Mitarbeitenden so oft und gut

es geht.

Sie haben TUI Suisse erfolgreich gemacht.

Hat Ihr Entscheid etwas zu tun

mit dem Flop TUI Italia, für die Sie auch

zuständig waren und deren Schliessung

im Januar angekündigt wurde?

Nein, mit TUI Italia hat das nichts zu

tun. TUI Suisse ist auch dieses Jahr

wieder sehr erfolgreich gestartet. Persönlich

finde ich, man sollte gehen,

wenn es am schönsten ist. Den richtigen

Auf dem «Heissen Stuhl» dachte Martin Wittwer schon über seinen Rücktritt nach.

Und der Ruf nach Nachhaltigkeit?

Das hingegen ist nicht nur ein Trend,

der kommt und geht. Es wird zum

Mehrwert gehören, Lösungen und

Angebote zur Nachhaltigkeit zu finden,

die für den Kunden stimmen. Der Ruf

nach Nachhaltigkeit ist ein Ruf der

Gesellschaft. Wenn wir keine guten

Antworten geben können, ist das nicht

gut für das Geschäft.


6

PRIME NEWS

›› FLYBAIR wechselt vor dem ersten

Abflug den Flugpartner: Alle neun Ziele

im Sommer 2020 werden neu von

Helvetic Airways als Vollcharter für die

virtuelle Airline angesteuert. Geflogen

wird mit einer Embraer E190-E1, der

in Bern stationiert wird.

›› CLUB MED eröffnet ein Eco-Chic-

Resort auf der Seychelleninsel Saint

Anne. In dem 220 Hektar grossen

Areal in einem geschützten Meeresreservat

gibt es nur ökofreundliche

Angebote wie elektrische Buggys und

ausschliesslich nichtmotorisierten

Wassersport wie Segeln, Stand-up-

Paddling und Glasbodenkajaking.

›› TUI integriert zusammen mit ihrem

Partner Royal Caribbean die TUI-Tochter

Hapag-Lloyd Cruises im Joint Venture

TUI Cruises. Damit sollen neue

Kundensegmente im Luxusbereich

angesprochen werden.

›› SWISS streicht den Flugmodus bei

Mobiltelefonen auf allen Flügen, ausser

in die USA. Seit dem 1. Februar

dürfen Handy und Tablett während

des gesamten Fluges eingeschaltet

und empfangsbereit sein.

›› MALTA hat bei den Schweizer Touristen

erneut kräftig zugelegt. 2019

haben 48 954 Schweizer die Insel besucht

– was ein Zuwachs von 7,4 %

im Vergleich zu 2018 ist. Das Jahreswachstum

2018 belief sich auf 3,4 %.

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TRAVEL MARKET

Dominique Sudan macht seit 30 Jahren TRAVEL INSIDE (français)

Drei Jahrzehnte auf dem Markt!

Im Februar dieses Jahres werden zwei wichtige Jahrestage

begangen: Dominique Sudan und TRAVEL INSIDE (français) blicken

auf 30 Jahre Erfolg zurück.

Fünf Jahre nach der Gründung von TRAVEL INSIDE in deutscher

Sprache hatte Primus Publishing beschlossen, eine französischsprachige

Ausgabe zu erstellen. TRAVEL INSIDE wurde

dann zur einzigen Wochenzeitung in der Reisebranche und im

Outgoing-Segment, die eine nationale Berichterstattung genoss,

wobei das Tessin gelegentlich auch auf Italienisch erschien. Das

war im Februar 1990, vor genau 30 Jahren.

Obwohl TRAVEL INSIDE (français) zu Beginn des Abenteuers

nicht in einer separaten Ausgabe erschien, sondern sich auf

wenige Seiten am Ende der deutschsprachigen Zeitung beschränkte,

war die Philosophie immer dieselbe: dem französischsprachigen

Markt ein Qualitätsprodukt anzubieten, der Branche

sehr nahe zu bleiben und wöchentlich umfassend über die vielen

Entwicklungen in einem sich ständig wandelnden Sektor zu informieren.

Und die strukturellen Veränderungen waren während

dieser drei Jahrzehnte alles andere als selten. Erst im September

1992 löste sich die französische Ausgabe von TRAVEL INSIDE

(français) einvernehmlich von der deutschen Ausgabe und wurde

zu einer eigenständigen Ausgabe, die ihren deutschsprachigen

grossen Bruder perfekt ergänzt.

Zu Beginn der 1990er Jahre befand sich der

französischsprachige Markt in einem völlig anderen

Ausmass als heute. Lokale Schwergewichte

operierten unabhängig und erfolgreich;

mehrere unabhängige TOs von respektabler

Grösse kontrollierten einen interessanten Teil

des Strandurlaubssektors. Die Swissair spielte

in Genf eine sehr wichtige Rolle und bot immer

mehrere Langstreckenziele an; allianzfrei waren

die meisten ausländischen Fluggesellschaften

in Genf ansässig; nach dem Auslaufen der SATA

dominierte das französischsprachige Unternehmen

CTA das Kurz- und Mittelstrecken-Chartersegment;

mehrere

grosse ausländische Fremdenverkehrsbüros

hatten eine Vertretung

in Genf (Frankreich, Spanien, Italien,

Marokko, Ägypten usw.).

TRAVEL INSIDE

7 | 13. Februar 2020

Im Laufe der Jahre, durch Fusionen, Übernahmen, Konkurse

und den unvermeidlichen Konzentrationsprozess, der die Reiseveranstalter,

den Vertrieb und den Flugverkehr betrifft, hat der

französischsprachige Reiseverkehr in der Schweiz tiefgreifende

Veränderungen erfahren. Während die beiden «Majors» auf nationaler

Ebene nach wie vor ein bedeutendes Geschäftsvolumen

generieren, ist die heutige Westschweiz durch eine ausgeprägte

Struktur gekennzeichnet, in der unabhängige TOs weiterhin eine

wichtige Rolle im Vertrieb spielen und seriöse und hoch spezialisierte

Anbieter die tiefgreifenden Veränderungen in der Branche

überlebt haben und weiterhin aktiv sind.

Im Rückblick repräsentieren diese 30 Jahre fast ein Jahrhundert.

Trotz vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger Veränderungen

hat TRAVEL INSIDE immer einen aufmerksamen

Dialog gepflegt, die einzige Möglichkeit, der Branche wirklich

zuzuhören. Dies ist der Grundgedanke beider Ausgaben, der

deutschen und der französischen. Abgesehen von den Mentalitätsunterschieden

in unserem Land bleibt die Herangehensweise

an die französische Ausgabe auf beiden Seiten der Sarine

gleich: Der «Röstigraben», der manchen leidvollen Gemütern lieb

ist, existiert in der Reisebranche nicht. Wie kann dies der Fall

sein, wenn 80 Prozent der Entscheidungszentren in Zürich angesiedelt

sind? Im Gegenteil, die in 30 Jahren gebauten Brücken

haben es TRAVEL INSIDE (français) wahrscheinlich

ermöglicht, alle Stürme zu überstehen, der Krise der

Industrie und der Medien zu widerstehen und seinen

Weg fortzusetzen.

Neben dem TTW war auch die Entwicklung verschiedener

Veranstaltungen in der jüngsten

Geschichte unserer Aktivitäten in der Westschweiz

entscheidend: das STMF Genf (Swiss Travel

Management Forum) sowie die freundschaftlichen

IAWA-Aperos gehören dazu.

Der Primus Verlag möchte diese Gelegenheit

auch nutzen, um Dominique

Sudan für seine Loyalität und

seinen engagierten Einsatz

in den letzten 30 Jahren

Dominique Sudan,

zu danken.

TRAVEL INSIDE

Angelo Heuberger

HOTELPLAN ERÖFFNET SEINE ERSTE FILIALE IN LOCARNO

Elisa Zorzin.

Davide Nettuno.

RETAILERS «Neue Filiale» – wann

konnte man das in der Reisebranche

zuletzt lesen? Es ist Jahre her, seit die Eröffnung

einer neuen Filiale vermeldet

werden konnte, die nicht bloss ein Ersatz

für ein bestehendes Reisebüro war, sondern

an einem komplett neuen Ort. Umso

interessanter die Meldung, die Hotelplan

diese Woche verschickte: «Neue Hotelplan-Filiale

in Locarno». Hier, in der

Touristenstadt an der Tessiner Riviera, eröffnet

der grösste Schweizer Reiseveranstalter

am kommenden 26. März

seine erste eigene Filiale. «Mit der neuen

Filiale decken wir einen der wenigen weissen

Flecken auf der Landkarte ab», erklärt

Olivier Eck, seit letztem Jahr

Direktor Retail Hotelplan Suisse. Geleitet

wird die neue Hotelplan-Filiale an der

Piazza Stazione von der Tessinerin Elisa

Zorzin, die nach fünf Jahren als stellvertretende

Filialleiterin in Marin-Epagnier

am Nordufer des Neuenburgersees in

ihre Heimat zurückkehrt. Einen Wermutstropfen

vergiesst Hotelplan Suisse dennoch

im Tessin, denn über alles gesehen

wird seine Präsenz im ganzen Kanton

nicht grösser. Die Filiale in der Hauptstadt

Bellinzona bleibt zwar bestehen und wird

in den nächsten Monaten sogar aufgehübscht.

Aber die beiden bisherigen Filialen

in Lugano, an der Via Emilio Bossi und

an der Via Pietro Peri, werden an einem

einzigen Standort zusammengelegt. An

der Via Ferruccio Pelli wird am 20. März

eine neue Filiale eröffnet unter der Leitung

von Davide Nettuno, der nach über

30 Jahren bei Kuoni und DER Touristik zur

Migros-Tochter wechselt. CM

Fotos: zVg (1), Hotelplan (2, 3)


2 0 1 9

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8

TRAVEL MARKET

TRAVEL INSIDE

7 | 13. Februar 2020

Die Ferienmessen müssen sich umstellen

TRADE FAIRS Im nächsten Jahr finden die Ferienmessen zum Teil an neuen Daten statt.

Für die Veranstalter und die Aussteller ist das eine Herausforderung.

Daniela Oegerli

Die Ferienmessen sind Geschichte,

und fürs nächste Jahr stehen einige

Veränderungen an. Die augenscheinlichste

Neuerung sind die anderen

Daten, an denen die Messen stattfinden

werden. Weil die CMT in Stuttgart

2021 nicht wie dieses Jahr in der

zweiten, sondern erst in der vierten

Januarwoche stattfindet, haben die

Schweizer Ferienmessen ihre Daten

ebenfalls angepasst.

Über die Verschiebung in Stuttgart

wurden die Schweizer Messeveranstalter

nicht informiert, sagt Stephan

Amstad, Messeleiter der Fespo. «Wir

haben den neuen Termin der CMT Ende

August 2019 per Zufall entdeckt. Wir

kritisieren, dass die Verantwortlichen

der CMT das neue Datum nicht kommuniziert

haben», erklärt Mario Kovacevic,

Messeleiter Ferienmesse Bern.

Zuvor sei von der CMT ein anderer

Termin kommuniziert worden. Die

Messe in Stuttgart findet vom 23. bis

31. Januar 2021 statt.

Attraktionen für das Messepublikum: Zigarrenrollen am Stand der Dominikanischen Republik.

IN ERSTER LINIE WÜRDEN DIE DATEN der

drei Ferienmessen in der Schweiz, die

Berner Ferienmesse, die Zürcher Fespo

sowie die Grenzenlos in St. Gallen

nach bestem Wissen und unter Berücksichtigung

sämtlicher relevanter

Faktoren untereinander abgestimmt,

betont Kovacevic. Überschneidungen

gelte es zu vermeiden, da dies weder

zielführend noch gesund für den

Markt wäre. Einschränkungen ergeben

sich aus den Belegungsplänen der

jeweiligen Messeplätze.

Weiter werde so weit wie möglich

versucht, Terminüberschneidungen

mit den grossen europäischen Touristikmessen

im B2C-Segment zu vermeiden,

namentlich mit der CMT Stuttgart,

die als Leitmesse gilt. Wichtigster

Grund dafür ist, dass zahlreiche potenzielle

und vor allem bestehende Aussteller

für die Schweizer Messen auch

dort präsent sind.

DIE VERLEGUNG der Schweizer Messedaten

hat Folgen für die Aussteller. So

müssen die Katalogproduktion sowie

die Messevorbereitungen vor den

Festtagen abgeschlossen sein. Denn

die Ferienmesse Bern wird als erste

im Jahr 2021 schon eine Woche nach

Neujahr stattfinden, vom 7. bis 10. Januar.

Die Fespo in Zürich folgt vom

14. bis 17. Januar 2021.

«Dies ist für uns sicher nicht optimal,

da zeitgleich die Ferienmessen in

Wien und Utrecht stattfinden und es

Aussteller gibt, welche nur eine der

drei Leitmessen berücksichtigen. Umso

mehr spornt uns dies an, auch die

31. Ausgabe erfolgreich zu gestalten»,

sagt der Zürcher Messeleiter Amstad.

Einzig die Grenzenlos in St. Gallen

bleibt wie bisher in der dritten Januarwoche

vom 22. bis zum 24. Januar 2021.

DIE DATEN 2021 SEIEN für die Messeverantwortlichen

in Bern und Zürich

nicht ideal, räumt Kovacevic ein, aber

die einzigen realistischen Optionen.

Er sehe vor allem in Bern auch Chancen.

Vor allem seitens der Veranstalter

sei es nie früh genug, die neuen Kataloge

und Angebote zu lancieren.

«Schliesslich bin ich überzeugt, dass

alle Beteiligten, ungeachtet des Datums,

das Beste geben werden, um die

Ausgabe im kommenden Jahr erfolgreich

zu absolvieren», erklärt der

Messeleiter der Ferienmesse Bern.

TROTZ UNGLÜCKLICHER TERMINE glaubt

Stephanie Müggler, die neue Chefin

der Grenzenlos, fest an die Zukunft

der Ferienmessen. Ferien, Reisen und

Freizeitgestaltung seien Zukunftsthemen.

Trotz der Verlagerung in die

digitale Welt seien Individualreisen

und die persönliche Verwirklichung

in den wenigen Wochen Ferien pro

Jahr nach wie vor beratungsrelevant.

Der persönliche Kontakt zum Reiseanbieter,

dem man vertraut und der

die Bedürfnisse seines Kunden lesen

und verstehen kann, werde ihres Erachtens

wieder vermehrt im Zentrum

stehen.

«Es ist uns klar, dass Messen ein

bedeutender Kostenfaktor im Budget

unserer Aussteller und eine Belastung

für deren Mitarbeitende sind. Ein erfolgreicher

Messeauftritt, wie ihn

viele Aussteller an der Grenzenlos 2020

erlebt haben, ist aber eine äusserst effiziente

Marketingmassnahme, deren

Erfolg auch messbar ist», ist die Messeleiterin

der Grenzenlos St. Gallen

überzeugt. Die Grenzenlos habe treue

und kaufkräftige Besuchende, welche

die Messe schätzen und gerne kämen.

Die Voraussetzungen für eine positive

Zukunft der Grenzenlos seien also

vorhanden.

BEI DER FERIENMESSE BERN stellt man

fest, dass viele Kunden wieder vermehrt

das persönliche und fundierte

Beratungsgespräch suchen, statt im

Internet zu buchen. «Emotionen, Inspirationen,

Erlebnisse oder Tipps

kann keine digitale Quelle glaubhaft,

authentisch und ehrlich vermitteln,

das können nur Menschen», ist Messeleiter

Mario Kovacevic überzeugt.

Solange das noch funktioniere und

Menschen dieses Erlebnis suchen,

solange werde es Messen geben, auch

in Bern. Selbstverständlich seien sie

bestrebt, auf zukünftige Veränderungen

der Bedürfnisse der Besucher und

Aussteller rechtzeitig zu reagieren.

Foto: FESPO Zürich


Fotos: zVg/tropical consult (1), iStock.com/hopsalka (2), Pixabay.com (3)

TRAVEL INSIDE

7 | 13. Februar 2020 DESTINATION REPORT

9

Feiern auf dem Karneval

in Guadeloupe

Die karibische Insel bietet üppige Vegetation,

Sonne, Meer und viel Spass am Karneval.

Der Karneval in Rio ist weltbekannt,

doch auch die Karibik

hat in dieser Hinsicht etwas

zu bieten. Der Karneval auf

Guadeloupe ist ein Mitbringsel

katholischer Siedler

aus Europa, die im 17. Jahrhundert

auf die Insel kamen.

Über die Jahre verbündete

sich der europäische Brauch

mit der herrschenden Inselkultur

und so entstand ein

lebhaftes, rauschendes Fest,

das auf Guadeloupe heute

nicht mehr wegzudenken ist.

SCHON IM JANUAR trifft man

in den Strassen Karnevalsgruppen,

die Umzüge proben,

singen und tanzen. Doch der

Höhepunkt des Karnevals auf

Guadeloupe beginnt am Faschingssonntag

und dauert

bis zum Aschermittwoch,

dann wird durchgefeiert und

der jeweilige Karnevalssong

läuft quasi nonstop. Die Wahl

des Titelsongs wird in jedem

Jahr zelebriert und beginnt

schon im Januar. Meist handelt

es sich um einen bekannten

Titel, dessen Text abgeändert

wird und so die richtige

Würze erhält. Nachdem der

perfekte Song auserkoren

wurde, fehlt nur noch das

«Maskottchen» für die Fünfte

Jahreszeit. Auf dem Karneval

in Guadeloupe wird die «Miss

Carnaval», die schönste Frau

des Karnevals, gewählt.

Die Tänzerinnen auf dem Karnevals-Fest.

Sie wird in aufwändigen

Wettbewerben gewählt und

bleibt ein Jahr im Amt.

SO IST DIE «MISS CARNAVAL»

das Juwel der traditionellen

Themenumzüge, die am

Sonntag vor Aschermittwoch

stattfinden. Standesgemäss

wird sie auf einem eigenen

Wagen durch die Menge kutschiert.

Wer sich mit Guadeloupes

Bräuchen auskennt,

findet auch traditionelle, inseltypische

Kostümierungen

in den Umzügen wieder. Dabei

handelt es sich um einen mit

Talk und Zuckersirup bestrichenen

Mann, der an die Befreiung

der Sklaven erinnern

soll.

Der Karnevalsdienstag

beginnt mit von Trommeln,

Pfeifen und Bands begleiteten

Umzügen – und in Pyjamas.

Danach wird ausgelassen auf

den grossen Paraden in bunten

Kostümen weitergefeiert.

Am Grand Vidé, dem Aschermittwoch,

wird die «Vaval»-Figur,

der Karnevalskönig, unter

grossem Klagen und Zurufen

der Menge verbrannt. Die

riesige Puppe aus Stoff und

Papier soll dabei den Geist des

Karnevals symbolisieren, der

im nächsten Jahr wiederbelebt

werden soll. Ein Besuch

lohnt sich daher. Nur schon,

um die karibische Insel besser

kennenzulernen. TI

Santo Domingo und Punta Cana sind eine Reise wert, doch wer Ruhe, aber auch ein bisschen Spass sucht, der

sollte einen Abstecher nach Samaná machen. Samaná ist eine Provinz im Nordosten der Dominikanischen Republik

und umfasst die gleichnamige Halbinsel. Provinzhauptstadt ist die ebenfalls gleichnamige Stadt Samaná

(Santa Barbara de Samaná) mit rund 40 000 Einwohnern. Dichte Vegetation, doch auch perlweisse Strände sind

Markenzeichen der Region. Insbesondere die Bucht von Samaná. Von Januar bis März kann man hier Buckelwale

beobachten. Für ganz Mutige steht eine Zip-Line bereit, um den Adrenalin-Pegel anzukurbeln.

Neben Boutique-Hotels findet man in der Region auch Eco- und Jungle-Lodges. Eine weitere Besonderheit sind

AI-Hotels. Eine Auswahl an Unterkünften bieten ITS Coop, TUI Suisse und Hotelplan Suisse. Kuoni ist in der dominikanischen

Region ebenfalls vertreten und bietet Reisen in die Region an.

Mit dem E-Bike durch Havanna

Die Altstadt von Havanna ist als UNESCO-Weltkulturerbe bekannt. Die Stadt

lässt sich mit dem E-Bike erkunden.

Havanna ist für seine vielfältige Kultur, bunte

Oldtimer und als UNESCO-Weltkulturerbe

(Altstadt) bekannt. Die wunderschöne Insel mit

atemberaubender Natur und Architektur kann

man auch mit dem E-Bike gut erkunden. Cubyke,

die erste auf E-Bike-Trips spezialisierte

Agentur auf der Insel, bietet Reisenden und

Touristen diverse Halb-, Ganz- und Mehrtagestouren.

Mit den Touren «Havana by Night» oder

«Die Bucht von Havana by Night» hat man die

Gelegenheit, die Stadt in der Nacht kennenzulernen.

Daneben werden auch Halb- sowie

Ganztagestouren angeboten.

FÜR DIE NACHTTOUREN werden ausschliesslich

Bikes mit starker Beleuchtung eingesetzt.

Weitere Touren sind die «Ruta Hemingway» und

«Vamos a la Playa», die auch zur Auswahl stehen.

Des Weiteren werden auch die Städte Trinidad

und Cienfuegeos angesteuert. Zudem stehen

die Bioreservate Kubas wie Viñales, Las Terrazas,

El Nicho, Topes de Collantes, Las Escaleras de

Jaruco, die Isla de la Juventud auf einzelnen

Touren zur Auswahl.

KARIBIK

Wie wär’s mit

Entspannung

in Samaná?

Die E-Bikes entsprechen den europäischen

Standards und haben eine Motorenunterstützung

von bis zu 25 km/h. «Mach dich bereit

für Geschichte, Kultur, Salsa, Musik, Sonne,

Cocktails, Zigarren und den realexistierenden

Sozialismus in seiner einzigartigen kubanischen

Art», schreibt der Veranstalter. Nach den

Touren kann man sich dann ins kubanische

Nachtleben stürzen.

TI

Mit den Touren von Cubyke lässt sich die Insel bestens

erkunden. Bei Tag oder Nacht.


10

DESTINATION REPORT

TÜRKEI

TRAVEL INSIDE

7 | 13. Februar 2020

Städtetrip nach Istanbul

Istanbul ist eine bedeutende türkische Stadt am Bosporus, die

an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien liegt. Sie ist die

einzige Stadt der Welt, die auf zwei Kontinenten errichtet wurde,

ein Teil der Stadt gehört zu Europa und der andere Teil zu Asien.

Die Geschichte dieser Metropole ist eng mit ihrer strategischen

Lage verbunden. Über 1500 Jahre lang war sie die Hauptstadt

zweier Reiche, zunächst des Byzantinischen, dann des Osmanischen.

Die Altstadt spiegelt die kulturellen Einflüsse dieser Reiche

wider, die im Lauf der Zeit über die Stadt geherrscht haben.

Eine vielbesuchte Sehenswürdigkeit aus dieser Zeit ist die berühmte

byzantinische Hagia Sophia, sie weist eine hohe Kuppel

aus dem 6. Jh. und seltene christliche Mosaike auf. Neben der

eindrücklichen Kultur lässt es sich in Istanbul ausgezeichnet

einkaufen. Es bieten nicht nur moderne Einkaufszentren ihre

Waren feil. Viel spannender sind die diversen Basare, in denen

es fast alles zu kaufen gibt. Der Überdachte Basar und der Gewürzbasar

oder der Ägyptische Basar sind die meistbesuchten

Orte in Istanbul. Oder der Grosse Basar hat sich innerhalb von

250 Jahren entwickelt und umfasst über 3000 Geschäfte, die

alles Mögliche anbieten. Neben den Basaren beherbergt die

Stadt am Bosporus auch zahlreiche Baudenkmäler aus den verschiedenen

Reichen. Die prächtigsten Bauten befinden sich auf

der keilförmigen historischen Halbinsel, dem Dreieck mit dem

Marmarameer im Süden und Osten, dem Goldenen Horn im

Norden und der alten Stadtmauer im Westen.

DOE

Sinterterrassen von Pamukkale

Die Sinterterrassen von Pamukkale gehören zu den

Orten, die man einmal im Leben besucht haben muss.

Die weissen Sinterterrassen faszinieren

jährlich Millionen von Türkei-Besuchern.

Dieses Naturschauspiel gehört

zu den Orten, die man einmal in seinem

Leben besucht haben muss. Pamukkale

ist eine Stadt im Westen der Türkei.

Sie ist für das mineralhaltige Thermalwasser

bekannt, das über die weissen

Sinterterrassen eines nahe gelegenen

Hügels herabfliesst. Die Stadt liegt

neben der antiken römischen Bäderstadt

Hierapolis, die um 190 v. Chr.

gegründet wurde.

IN DIESER STADT SIND eine ausgedehnte

Nekropole mit verschiedenen Gräbertypen,

der Apollotempel, eine nach

Pluton «Plutonium» genannte Höhle

erhalten, die als Eingang zur Unterwelt

galt. Der antike Pool ist für seine durch

ein Erdbeben im Wasser versunkenen

römischen Säulen berühmt. DOE

KAPPADOKIEN – EINE EINZIGARTIGE HÖHLENARCHITEKTUR

Einer der bekanntesten Orte

in Kappadokien in der Zentraltürkei

und gleichzeitig ein

Nationalpark ist Göreme – ein

Ort, der von einer einzigartigen

Höhlenarchitektur geprägt

ist. In der Nähe befinden

sich die unterirdischen Städte

Kaymakli und Derinkuyu, die

erst vor wenigen Jahrzehnten

von Archäologen freigelegt

wurden. In Göreme gibt es ein

Open-Air-Museum. In diesem

Open-Air-Museum befinden

sich rund 150 Höhlenkirchen

mit Fresken sowie die in die

Felsen gebetteten «Wohnräume».

Man sieht, wie bis vor

kurzem noch Menschen in

diesen Höhlen gelebt haben.

Neben dem Nationalpark Göreme

gibt es noch ein weiteres

Open-Air-Museum in Zelve.

Zelve besteht fast nur aus

Höhlen. Nahe des Nationalparks

Göreme liegt das Gebiet

Rose Valley. Den Namen erhielt

dieser Ort aufgrund der

vielen rosaroten Felsformationen,

die hier auftreten. DOE

Baden am Schwarzen Meer

Wer sich in der Südtürkei nicht zwischen

Tausender anderer Touristen an

den Strand legen möchte, kann seine

Badeferien auch an der Türkischen

Schwarzmeerküste verbringen. Zum

Beispiel in Sile, einem Badeort am

Schwarzen Meer etwa 65 km von

Istanbul entfernt auf der asiatischen

Seite des Bosporus.

SILE IST BEKANNT FÜR seinen breiten

Strand, auf dem sogar Dünen wandern.

Dort kann man sich im glasklaren

Wasser erfrischen. Beim Schwimmen

sollte man allerdings auf die Warnungen

vor der starken Strömung achten.

EBENFALLS AN DER Schwarzmeerküste,

fünf Kilometer von Amasra entfernt,

finden sich im Fischerdorf Çakraz

erstklassige Badestrände, ausserdem

auch gute Unterkünfte und zahlreiche

Restaurants. Ganz in der Nähe von Cide

An der Türkischen Schwarzmeerküste geht

es gemächlich zu und her.

liegt die Gideros-Bucht. Ihre Strände,

Unterkünfte und Lokale machen sie

zum populären Ferienort. Sinop hat

einen bezaubernden Naturhafen und

mehrere lange Strände. DOE

Die Gegend ist für seine Tuffsteinformationen, die «Feenkamine», bekannt.

Fotos: Shutterstock.com/Achim Baque (1), Miltiadis Fragkidis on Unsplash (2), Shutterstock.com/Mikael Damkier (3), Yang Jing on Unsplash (4)


TRAVEL INSIDE

7 | 13. Februar 2020 FOCUS

11

SEGEL/YACHT- UND TAUCHREISEN

Der Viermast-Schoner Santa Maria Manuela ist ein historischer portugiesischer

Grosssegler und wurde 1937 zum Kabeljau-Fischen erbaut.

Zwischen 2007 und 2010 wurde das Schiff komplett restauriert

und umgebaut und ist nun, gemessen an den Standards für

Grosssegler, an heutige Komfortansprüche angepasst. Bis zu 50

Passagiere können in 16 Doppelkabinen sowie drei 4er- und einer

6er-Kabine (ideal für Familien und Gruppen) untergebracht werden.

Jede Kabine ist mit Bad/Toilette und Klimaanlage ausgestattet. Die

22-köpfige professionelle Crew versteht ihr Handwerk und integriert

die Gäste in den Segelbetrieb, sofern diese Hand anlegen möchten.

Selbst völlig Segel-Unerfahrene können lernen, auf einem der grössten

Schoner der Welt Crew zu werden. Die riesigen Gaffelsegel werden

traditionell von Hand geführt, und es erfordert Teamwork, um

alle Segel auf ihren vier Masten zu setzen. Der Heimathafen der

Santa Maria Manuela ist Lissabon, von wo Trips zu Portugals Küstenstädten

wie auch Mini-Ozean-Passagen von Portugal zu den Inselgruppen

Madeira und Azoren angeboten werden. Das Schiff verfügt

über Beiboote für zwölf Gäste, um sie an Land zu bringen und auf Erkundungstour

zu gehen. Das Schiff segelt auch zu den Kapverden

(Cabo Verde), sowohl für Inselhüpfen als auch für Tauchferien.

Segeln mit der Santa

Maria Manuela

Neue Tauchparadiese von Manta Reisen

GOZO

Karge Landschaften mit hohen Klippen

am Meer, Barrockkirchen und alte

Stein-Bauernhöfe an Land, spannende

Höhlen und Wracks in Kombination

mit tollen Sichtweiten unter Wasser.

Gozo – die kleine Schwesterninsel von

Malta – ist ruhiger, aber doch weit

entfernt von langweilig. Radfahren,

Wandern, Baden, Klettern, Reiten,

Kayak und natürlich Tauchen.

Der Tipp des Spezialisten: Unterkommen

in den Bellavista Farmhouses

und die Erkundung von Gozo individuell

mit dem Mietwagen. Spannende

Abstiege ins Mittelmeer garantiert die

Tauchbasis von Extra Divers in Mgarr.

DOMINICA

Dominica, ein Inselstaat der Kleinen

Antillen, liegt im östlichen Teil des

karibischen Meers. Im 17. und 18.

Jahrhundert kämpften die Briten mit

den Franzosen um die Vorherrschaft

über das kleine Eiland. Dieser Einfluss

ist auch heute noch auf der Insel in

Form von kolonialen Bauten zu sehen.

Den englischen Beinamen «the nature

island» trägt sie zu Recht aufgrund der

üppigen und artenreichen Tier- und

Pflanzenwelt. Naturliebhaber und

Taucher fühlen sich gleichermassen

wohl auf Dominica. Der Tipp des

Spezia listen: abwechslungsreiche

Tauchgänge mit Nature Island Dive. In

jeder Spalte verstecken sich Krebse,

Muränen oder Oktopoden. Die farbigen

Schwämme, die Seepferdchen, die

riesigen Schildkröten und das glasklare,

lauwarme karibische Meer begeistern

alle Aquanauten. Der Nachmittag

gehört dann der Entspannung im

hauseigenen Spa von Jungle Bay Dominica,

einem Ausflug in den Dschungel

oder dem Schnorcheln mit Pottwalen.

FRANZÖSISCH-POLYNESIEN

Das französische Laisser-faire in Kombination

mit einer Prise Südseeromantik

zieht Besucher leicht in ihren Bann.

Nicht nur für Honeymooner, auch für

Hailiebhaber steht der Inselstaat ganz

oben auf der To-do-Liste. Auf rasante

Strömungen, wahre Wände von pelagischen

Jägern jeglicher Couleur und

Schulen von Zackenbarschen, Barrakudas

und Schnappern trifft man auf den

Smile all

the stay

in the

Maldives.

Abstiegen. Der Tipp des Spezialisten:

Die Hotels Kia Ora auf Rangiroa, die

Havaiki Lodge auf Fakarava und das

Tikehau Pearl Beach Resort auf Tikehau

lassen sich gut kombinieren. ET

Fotos: Swiss Classic Sailing, Manta Reisen

Tauchen in Französisch-Polynesien:

Eine Prise Südseeromantik.

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der Korrespondenz

• Sowohl selbständige Leitung als auch Mithilfe bei

diversen Projekten

• Planung und Durchführung von Event-Marketing

Aktivitäten (E-Mailings, Drucksachen, etc.)

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• Mitarbeit vor Ort bei der Durchführung der Events

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mit praktischer Erfahrung im Event-Marketing mit. Der

Abschluss als eidg.-dipl. Tourismusfachfrau/-mann HF ist

von Vorteil, jedoch nicht Bedingung. Die Kontakte

erfordern sehr gute mündliche und schriftliche E- und F-

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Sehr gute Anwenderkenntnisse in Word, Excel

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14 PEOPLE & EVENTS

VUSA Seminar erstmals mit Gästen aus Utah

50 Aussteller und 335 Besucher haben

sich dieses Jahr am VUSA Seminar über

das Neuste aus den USA informieren lassen.

Erstmals dabei war Utah als Featured

Destination. «Viele gute Gespräche, die

Schweizer sind sehr interessiert», freute

sich Rachel Bremer, Development Manager

TRAVEL INSIDE

7 | 13. Februar 2020

für Tourismus im State Governor’s Office.

Sie ist mit einer Delegation aus acht Destinationen

im ganzen Bundesstaat angereist.

Mit 5 Nationalparks, 8 Nationalen

Monumenten, 15 Skigebieten, 15 zertifizierten

Dark Sky Parks, 44 State Parks,

über 2000 Steinbögen und tausenden Meilen

so genannter «Scenic Highways» gehöre

Utah zu den beliebtesten US-Reisezielen

der Schweizer. Ein voller Erfolg sei das

VUSA Seminar gewesen, findet auch VUSA-

Committee-Chairman Heinz Zimmermann,

obwohl etwas weniger Aussteller und Besucher

am Mittwoch im Mövenpick Regensdorf

waren. Die Retailer schätzten die

Plattform für den direkten Austausch mit

den Destinationen, von denen die meisten

– ausser am Seminar – kaum je in der

Schweiz auftreten. Nächstes Jahr wird

Alaska als Featured Destination ans VUSA

Seminar kommen.

CM

VUSA-Committee-Chairman Heinz Zimmermann und Vize Reto Schneider

(v. l.).

Werner Wiedmer, Ehrenpräsident des

VUSA-Committees.

Erstmals als Featured Destination am VUSA dabei: Utah Office of Tourism

(v. l.): Sarah Harwardt, Rachel Bremer, Claudia Seidel.

SWISS MICE AWARD – DAS SIND DIE GEWINNER

1 2 3

4 5

1. Manuela Nicoletti, Marketing

Director, Ticino Tourismo.

2. Michael Hentschel, Chef de

Réception, Hotel Schweizerhof,

Lenzerheide (im Bild mit Moderatorin

Claudia Lässer).

3. Annick Barbezat, Kommunikation,

Chaplin’s World Vevey.

4. Rémy Crégut, CEO, 2m2c,

Montreux Music & Convention

Centre, Montreux

5. Judith Wernli, Eventmoderatorin

Am Donnerstagabend, 6. Februar 2020 wurden im Rahmen der

ConferenceArena im Stage One in Zürich-Oerlikon die Swiss MICE

Awards 2020 verliehen. Zum sechsten Mal zeichnete das Magazin

«MICE-tip – Tagungen & Events organisieren» in fünf Kategorien

spezielle Locations und Destinationen aus. Der Anlass wurde durch

Caliente unterstützt. «Wir fühlen uns geehrt, diesen Preis entgegennehmen

zu dürfen», sagte Annick Barbezat-Perrin, Leiterin Kommunikation

der Chaplin’s World. Im Tessin ist man überzeugt, dass der

kürzere Weg in die Südschweiz zum Erfolg beigetragen hat: «Die

bessere Erreichbarkeit des Tessins seit der Eröffnung des

Gotthard-Basistunnels in 2016 ist nur ein Argument von vielen, welche

die italienische Schweiz für den MICE-Sektor ein grosses Stück

interessanter gemacht haben», erklärt Manuela Nicoletti, Marketingdirektorin

von Ticino Turismo. Claudia Lässer führte auf sympathische

Art durch den Abend.

DOE

Die Preisträger sind:

Kategorie TAGUNGSHOTELS: Hotel Schweizerhof, Lenzerheide

Kategorie KONGRESSZENTREN:

2m2c Montreux Music & Convention Centre, Montreux

Kategorie SPECIAL LOCATIONS: Chaplin’s World, Vevey

Kategorie DESTINATIONEN: Tessin

Kategorie EVENTMODERATOREN: Judith Wernli

IMPRESSUM TRAVEL INSIDE

TRAVEL INSIDE | Hammerstrasse 81 | Postfach | CH-8032 Zürich | Telefon +41 (0)44 387 57 57 | Fax +41 (0)44 387 57 07 | E-Mail: info@travelinside.ch

Auflage: 5500

Auflage WEMF/SW-beglaubigt (Basis 2018/19):

> 5075 Exemplare

Gründungsjahr: 1986

TRAVEL INSIDE erscheint wöchentlich, donners tags,

und ist nur im Abonnement zu beziehen.

Abo-Preise 12 Monate: CHF 89.–

(inkl. MwSt.), Auslandtarife auf Anfrage

ISSN: 1420-5580

Internet: www.travelinside.ch

Herausgeber: Angelo Heuberger

Redaktion: Angelo Heuberger (AH), Chefredaktor;

Christian Maurer (CM), stv. Chefredaktor; Daniela

Oegerli (DOE), Yannick Suter (YS), Nicole Trinkler

Jander (NTJ), Edita Truninger (ET), Marijana Zeko (MAZ)

Verlag: Primus Verlag AG, Zürich

Cornelia Brunschwiler (Leitung), Natalie Ischi

(Vertrieb/Abo-Service), Fabienne Fröhlich (IT, Web &

Facility Manager), Stefania Zingg (Buchhaltung),

Selina Frommer, Bruno Indelicato (Event &

Marketing)

Layout/DTP: Christoph Fontanive (Leitung),

Angela Kaiser, Nastasia Kluzniok

Anzeigenverkauf: Muriel Bassin (Leitung),

Bianca Mayer, Sandro Paschini, Dimitri Kistler

(Sales Support)

Anzeigenproduktion und

Stelleninserate: Stephan Giuliani

Druck/Herstellung:

AVD GOLDACH AG,

Sulzstrasse 10–12, 9403 Goldach

TRAVEL INSIDE (français)

14–16 Place Cornavin,

Case postale 1582,

1211 Genève 1

Tél. +41 (0)22 908 69 00

Fax +41 (0)22 908 69 09

E-mail: ti-gva@travelinside.ch

Gedruckt

in der Schweiz

Fotos: TRAVEL INSIDE (1–3), Andrei Boroseanu, Altius Media (4–8)

Gedruckt

in der Schweiz


TRAVEL INSIDE

7 | 13. Februar 2020 PEOPLE & EVENTS

15

PETER BAUMGARTNER VERLÄSST ETIHAD

Der Ex-Etihad-CEO PETER BAUMGARTNER verlässt die Airline und Abu Dhabi nach

15 Jahren und kehrt in die Schweiz zurück. Der 50-jährige Zürcher war von 2016 bis

2018 CEO der Golf-Airline, anschliessend wurde er Senior Strategic Advisor.

Er werde mit seiner Familie in die Schweiz zurückkehren und Beratermandate übernehmen,

schreibt Baumgartner in seinem Profil auf Linkedin. Eines davon bei der PA

Consulting, einer internationalen Unternehmensberatung, wo er ein Aviation Advisory

Board aufbauen soll, wie das Center for Aviation auf seiner Website schreibt.

Bei Etihad legte der ehemalige Swissair- und Swiss-Manager Baumgartner

eine steile Karriere hin. Jetzt will er seine internationale

Erfahrung Schweizer Start-ups zur Verfügung stellen, für einige

Mandate habe er sich schon verpflichtet. Damit, so Baumgartner,

wolle er «dem Land, dem ich mich so verbunden fühle,

etwas zurückgeben».

Mit ein Grund für seinen Abschied vom Golf sei sein vierjähriger

Sohn Jaxon, der in der Schweiz zur Schule gehen soll. Mit seiner

Familie werde er sich in Meilen am Zürichsee niederlassen,

wo er ein Haus gekauft habe. «Tief in mir drinnen war ich

immer ein Seebueb geblieben», schreibt Baumgartner.

Und er wolle sich «mehr um meine Familie und damit

um mich selber kümmern».

American-Vertrieb neu aufgestellt

Peter

Baumgartner

American Airlines befördert CHRISTIAN WEISS zum Regional

Sales Manager Central & Eastern Europe. Er wird an

CRISTIAN LIZANA berichten, der Ende letzten Jahres zum

Regional Director Europe Sales berufen wurde.

Weiss ist seit 2003 bei American Airlines im Vertrieb tätig. In

seiner neuen Rolle übernimmt er die Verantwortung für den

Vertrieb des touristischen und Geschäftsreisangebot in den

Märkten Deutschland, Schweiz, Österreich, Osteuropa und

Skandinavien.

«Eine der Hauptaufgaben von Christian Weiss wird die Leitung

der Vertriebsteams in Frankfurt und Zürich sein. Auch

Christian Weiss

wird ihm der Vertrieb der American-Produkte wie Premium

Economy und Flagship Business Class sowie unserer neuen Strecken unterstehen»,

sagt Lizana.

American expandiert derzeit unter anderem in Osteuropa und bietet erste Verbindungen

zwischen Krakau und Chicago. Dort soll Weiss den Verkauf ankurbeln, zudem soll er die

Zusammenarbeit mit den Joint-Venture-Partnern British Airways, Iberia und Finnair intensivieren.

Weiss hat die Fachhochschule Worms absolviert und verfügt über einen Abschluss als

Diplom-Betriebswirt für Touristik (FH). Er ist verheiratet und Vater eines Sohns.

Andreas Nüssel geht zu Silversea zurück

Silversea Cruises gab gestern die Rückkehr von

ANDREAS NÜSSEL als Managing Director Europa

bekannt. Er folgt auf ALFREDO SPADON. Nüssel arbeitete

die letzten drei Jahre für Regent Seven Seas Cruises und

hatte dort die Funktion als Head of Sales für den DACH-

Markt inne. Bis 2017 war er als Head of Field

Sales für Silversea tätig und verfügt über mehr als 20

Jahre Erfahrung in der Kreuzfahrtbranche sowie fundierte

Kenntnisse im Ultra-Luxus-Segment. «Wir freuen uns,

Andreas wieder bei Silversea Cruises begrüssen zu können»,

sagt ROBERTO MARTINOLI, President und CEO von

Silversea. «Ich vertraue darauf, dass seine Führungsqualitäten,

sein umfassendes Wissen und seine Erfahrung zum

weiteren Wachstum von Silversea beitragen werden.»

Andreas Nüssel

Ex-Hotelplan-Sprecherin bei Skyguide

Nach einer kurzen Auszeit meldet sich die ehemalige Hotelplan-Sprecherin zurück:

PRISCA HUGUENIN-DIT-LENOIR, bis September 2019 Kommunikationsleiterin der

Hotelplan-Gruppe, stösst am 15. März 2020 zu Skyguide. Sie folgt auf TOBIAS

VILLIGER, der das Unternehmen Ende März verlässt, um eine neue Aufgabe als Head

of Airport Steering beim Flughafen Zürich zu übernehmen. In ihrer neuen Rolle als

Leiterin des Visitor and Media Relations-Teams von Skyguide übernimmt Prisca

Huguenin-dit-Lenoir die Verantwortung für die Besucher- und Medienbeziehungen

des Unternehmens, Skyguides Präsenz in Museen und an Messen

sowie für eine Reihe von Kunden-Veranstaltungen und Projekten.

VLADI BARROSA bleibt weiterhin verantwortlich für die Medienbeziehungen

und wird zusätzlich zum stellvertretenden

Teamleiter des Visitor and Media Relations-Teams befördert.

Die 47-jährige Prisca Huguenin-dit-Lenoir übernahm die

Leitung der Kommunikationsabteilung der Hotelplan-Gruppe

im Oktober 2007. Während zwölf Jahren war sie auch Sprecherin

des Unternehmens. Bevor Prisca Huguenin-dit-Lenoir

zur Hotelplan-Gruppe kam, arbeitete

sie als Beraterin für verschiedene

PR-Agenturen in Zürich und Genf sowie als Presseattachée

bei Chopard & Cie SA in

Prisca Huguenin-dit-Lenoir

Genf.

NACHFOLGE VON ZÖCHLING GEREGELT

GOSSIP

Fotos: zVg (1,4), Silversea Cruises (2), American Airlines (3), TRAVEL INSIDE (5), Flughafen Zürich AG (6)

›› Anlässlich eines Interview-Termins kam es zu diesem Schnappschuss: Im neu

gestalteten Aufenthalts- und Pausenraum von TUI Suisse an der Zürcher Friesenbergstrasse

lieferten sich NOCH-CEO MARTIN WITTWER (links) und CHRISTIAN

MAURER, stellvertretender Chefredaktor von TRAVEL INSIDE, ein kurzes, aber

toughes Duell am Töggeli-Kasten. Der Journalist lag im Verlauf des Spiels schnell

weit zurück, auch die Unterstützung von Pressesprecherin BIANCA SCHMIDT half

nicht mehr gegen den Hausherrn und Freizeit-Sport-Crack. Bleibt noch die Frage,

wann Martin Wittwer während seiner zwei Dekaden als CEO bei TUI Suisse noch

Zeit fand, seine Töggeli-Fertigkeiten zu perfektionieren.

V. l. Martin Wittwer

(CEO TUI Suisse)

Christian Maurer

(TRAVEL INSIDE),

Bianca Schmidt

(TUI Suisse).

V. l.: Bettina

Kunz, Raffaela

Stelzer, Manuela

Staub, Jasmin

Bodmer.

MANUELA STAUB, übernimmt die Leitung

der Kommunikationsabteilung der Flughafen

Zürich AG per 15. März 2020. Die

langjährige Leiterin Unternehmenskommunikation

der Flughafen Zürich AG,

SONJA ZÖCHLING, wird per Ende März

2020 pensioniert. Neue Mediensprecherin

per 1. April 2020 wird BETTINA KUNZ.

Die langjährige Leiterin Sonja Zöchling ist

seit Januar 1986 bei der Flughafenbetreiberin

tätig, seit Mitte 1988 in der Kommunikationsabteilung,

deren Leitung sie im

Mai 2008 übernahm. Manuela Staub hat

ihre Stelle bei der Flughafen Zürich AG am

1. Februar 2020 angetreten. Die letzten

17 Jahre leitete sie die interne und externe

Kommunikation verschiedener Geschäftsbereiche

bei der Swisscom. Manuela

Staub besitzt einen Master of Science in

Communications Management. Somit ist

die Kommunikationsabteilung der Flughafen

Zürich AG ab 1. April 2020 wieder

komplett. Nebst der neuen Leiterin

Manuela Staub und der neuen Senior

Mediensprecherin Bettina Kunz gehören

die beiden Senior Mediensprecherinnen

JASMIN BODMER und RAFFAELA

STELZER weiterhin zum Medienteam.


Zielgruppe: Business Travel

Profis & Traveller

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Nächste Ausgabe: März 2020


Schiffsreisen

counter inside

Beilage zu TRAVEL INSIDE

Nr. 7 | 13. Februar 2020

Das Schiffsreisen-ABC Tarifmodelle Neue Schiffe

Basics und News von der Front Die Änderungen in der Übersicht Sea Cloud Spirit


pro Person

ab CHF 799

in Innenkabine

inkl. Getränkepaket

und Internet

Welcome

on board der

Energy Cruise

25. – 29. Mai 2020

1

Zum zweiten Mal sticht die Energy Crew in See und du

kannst dabei sein. Dich erwarten fünf Tage mit dem Kreuzfahrtschiff

Costa Mediterranea auf dem Adriatischen Meer:

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tanze abends zu Live-Konzerten und erkunde Venedig,

Dubrovnik, Kotor und Split.

Mach Party mit der Energy Crew!

Weitere Informationen & Buchung auf energy.ch/cruise

oder in deinem TUI Reisebüro.


Schiffsreisen

counter inside | februar 2020 PROFIL 3

Wer passt auf welches Schiff?

1

Der Actionheld

Spass und Action rund um die Uhr, das

braucht der Actionheld wie die Luft zum

Atmen. Er liebt Freizeitparks und Achterbahnen,

ist süchtig nach Adrenalin

und neuen Erfahrungen. Das Schiff soll

also über ein aufregendes Sport- und

Aktivitäten-Angebot verfügen, einmalige

Features wie ein Surf-Simulator oder ein

Escape Room dürfen dabei nicht fehlen.

Geeignete Reedereien: Carnival Cruise

Line, Norwegian Cruise Line, MSC

Cruises, Royal Caribbean International

Der Natur-Freak

Der Entdecker-Typ, der völlig in der Einsamkeit

einer unberührten Landschaft

versinken kann, liebt es, unbekannte

Reiseziele anzusteuern und mit dem

Zodiac an neuen Ufern anzulanden.

Unterwegs möchte er mehr über die

Landschaft erfahren und Gespräche mit

spannenden Menschen führen. Auf den

Betrieb eines grossen Kreuzfahrtschiffes

kann er verzichten. Im Vordergrund

stehen kleinere Schiffe und aussergewöhnliche

Routen.

Geeignete Reedereien: Hapag-Lloyd

Cruises, Hurtigruten, Ponant, Regent

Seven Seas Cruises, Silversea Cruises,

Star Clippers

2

3

Der Familientiger

Für ihn steht die Familie über allem.

Wenn es den Kindern gut geht, fühlt

auch er sich wohl. Passend ist da ein

Kreuzfahrtschiff, das vom Standard her

dem eines guten Resorts an Land entspricht

und gleichzeitig das Budget nicht

sprengt. Eine Pool-Landschaft, Sport und

Unterhaltung mit Aktivitäten für Kinder

und Jugendliche sind ein «Must». Auch

Mehrgenerationenferien mit vielfältigem

Angebot sollten möglich sein.

Geeignete Reedereien: Aida Cruises,

Costa Kreuzfahrten, MSC Cruises,

Royal Caribbean International

Fotos: iStock.com / exithamster (1) / yanik88 (2) / eclipse_images (3) / Jacob Wackerhausen (4) / porpeller (6), Pixabay.com (5)

5

Der Kultivierte

Die gepflegte Atmosphäre eines schwimmenden

Hotels im internationalen Stil

ist ihm wichtig. Er ist ein Geniesser,

deshalb sind eine schöne Spa-, Wellnessund

Fitness-Infrastruktur oder exquisite

Spezialitäten-Restaurants unverzichtbar.

Die Freude an der Entdeckung neuer

Der Luxus-Mensch

Das Leben auskosten und geniessen und

sich von Kopf bis Fuss verwöhnen lassen:

So lautet das Motto des Luxus-Menschen.

Für einen Top-Service bezahlt er gern

etwas mehr, in einem unaufdringlichen

5-Sterne-Luxus-Ambiente fühlt er sich

pudelwohl. Er ist Perfektionist und legt

Wert auf spannende Destinationen an

Reiseziele kommt dabei nicht zu kurz. An

Deck verzichtet er gern auf Rambazamba,

gute Unterhaltung gehört aber dazu.

Geeignete Reedereien: Azamara,

Celebrity Cruises, Holland America

Line, Oceania Cruises, Princess

Cruises, Ponant

Der Lifestyler

Der Lifestyler braucht Stoff für seine

Insta-Storys! Schickes Design und gute

Mucke sind ihm wichtig, er ist ein geselliger

Mensch und entspannt sich am

liebsten in trendigen Bars, Lounges und

Clubs. Gleichzeitig achtet er sehr auf gesunde

Ernährung, das Schiff sollte daher

über ein entsprechendes Kulinarik- und

Sportangebot verfügen. Und natürlich:

Ein gutes WLAN ist unverzichtbar.

Geeignete Reedereien: Aida Cruises,

Azamara, TUI Cruises

Orten, wo keine Massen anzutreffen

sind.

Geeignete Reedereien: Hapag-Lloyd

Cruises, Regent Seven Seas Cruises,

Seabourn Cruise Line, Seadream

Yacht Club Cruises, Sea Cloud,

Silversea Cruises


n Edita Truninger

6

4


Der Diamant ist

das Kernstück der

Mein Schiff 2.

TUI Cruises: Bei Schweizern beliebt.

Tarife auf dem Prüfstand

Alles inklusiv oder Leistungen dazubuchen? Die wichtigsten Änderungen im Überblick.

Plus-Tarif

Der Plus-Tarif wird nur nach Verfügbarkeit

angeboten. Mit der Buchung

des Plus-Tarifs erhalten die Gäste die

Leistungen, die bisher im Flex-Preis

enthalten waren – wie Premium

All Inclusive oder die freie Wahl

der Kabinenkategorie Innenkabine,

Aussenkabine, Balkonkabine oder

Balkonkabine Plus je nach Verfügbarkeit.

Zudem stehen jedem Gast

100 MB Datenvolumen pro Person

und Reise zur Verfügung und bei

der Reservierung von Landausflügen

erhält er einen 10%-Vorteil. Auch im

Plus-Tarif kann umgebucht werden,

allerdings nur innerhalb des Reisetermins

und gegen Gebühr.

Der beliebte Wohlfühlpreis und der

Flex-Preis gehören der Vergangenheit

an: TUI Cruises hat ihr Preismodell

angepasst. Das einfache Premium-

Alles-Inklusive-Konzept bleibt jedoch

bestehen. Hier die Tarife im Detail:

Pro-Tarif

Die erste Wahl bei der Buchung

einer Mein-Schiff-Kreuzfahrt heisst

ab sofort Pro-Tarif. Mit der Buchung

Norwegian Cruise Line setzt wieder auf Pakete

Entspannung pur ...

Rund drei Jahre nach Einführung hat

Norwegian Cruise Line «Premium

All Inclusive» wieder abgeschafft.

Bei «Free at Sea» lassen sich optional

zwei Leistungspakete hinzubuchen.

«Premium All Inclusive» umfasste

insbesondere die Trinkgelder sowie

ein Getränkepaket und einige weitere

Leistungen. Gegenüber dem Cruise-

des Pro-Tarifs stehen jedem Gast

350 MB Datenvolumen pro Person

und Reise zur Verfügung und bei

der Reservierung von Landausflügen

erhält er einen 20%-Vorteil. Die

bewährten Leistungen, die bisher

im Wohlfühlpreis enthalten waren

– wie Premium All Inclusive freie

Kabinenwahl oder die Möglichkeit,

eine Suite zu buchen –, geniesst man

jetzt mit dem Pro-Tarif. Ausserdem

... oder etwas Action gefällig?

Portal «Cruisetricks.de» erklärt Europa-Chef

Kevin Bubolz den Konzept-

Wechsel wie folgt: «Als wir mit All

Inclusive begonnen haben, waren wir

die einzige internationale Reederei,

die das angeboten hat. Es war ein

Alleinstellungsmerkmal und hat die

Sache vereinfacht. Mittlerweile gibt

es so viele, die etwas mit ‹inclusive›

erhalten Frühbucher mit dem Pro-

Tarif die Chance auf weitere Vorteile:

eine VIP-Tarifoption mit exklusiven

Extras, etwa der Möglichkeit, als

Erster seine Wunsch-Landausflüge

zu buchen oder vor dem offiziellen

Check-in an Bord zu gehen. Und sollte

mal etwas dazwischenkommen,

sind Umbuchungen flexibel möglich,

sogar eine einmalige Änderung des

Reisedatums.

Leckeres Essen zur Belohnung.

oder ‹all-inclusive› verkaufen, dass es

jetzt eher kompliziert ist herauszufinden,

was genau da jeweils inklusiv

ist. Der Gedanke der Einfachheit ist

also eigentlich nicht mehr erfüllt.»

Als kleinerer Player wolle sich NCL

wieder auf ihre Stärken konzentrieren,

die da seien: Freiheit, Flexibilität,

Freestyle Cruising.

n ET

Pur-Tarif

Ebenfalls nur nach Verfügbarkeit

angeboten, richtet sich dieser Tarif

an Kurzentschlossene, denen ein

attraktiver Preis wichtig ist. Landausflüge

und weitere Leistungen

können, wie bei den anderen Tarifen

auch, dazugebucht werden. Eine

Umbuchung ist im Pur-Tarif nicht

vorgesehen. Die Reise kann aber

storniert (kostenpflichtig) und neu

gebucht werden. n Edita Truninger

Jeder Zweite bucht eine

Balkonkabine

Im Massenmarkt mögen es die

Schweizer gern hochwertig: Bei

Norwegian Cruise Line (NCL) buchen

57 % der Schweizer Gäste eine

Balkonkabine, mit 14 % landet die

Mini-Suite bereits auf Platz zwei, 12 %

wählen eine Aussenkabine. Nur 8 % der

Schweizer buchen die preisgünstige

Innenkabine. Bei MSC Cruises sieht das

Bild ähnlich aus, dort schafft es der

kleine Schweizer Markt beim Yacht Club

unter die Top 5. Der Yacht Club bietet

mehr Privatsphäre und mehr Services.

Zudem ist den Schweizern Planungssicherheit

wichtig: Laut NCL planen

Eidgenossen ihre Kreuzfahrt weit im

Voraus: 52 % buchen ihre Reise bei NCL

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der Reisenden aus der Schweiz, wo die

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Fotos: Ulrich Schaarschmidt, TUI Cruises (1), Ulrich Schaarschmidt, TUI Cruises (2), Norwegian Cruise Line (3), Reto E. Wild/TRAVEL INSIDE (4, 5)


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6 NEWS

Schiffsreisen

counter inside | februar 2020

Flaschenpost zur Saison

Frauenförderung und

Diversity bei Celebrity

Neue Angebote der Reedereien und Schiffsreiseanbieter.

Die Innovationskraft der Kreuzfahrtindustrie

kennt kaum Grenzen.

Neben Um- oder Neubauten tüfteln

Ingenieure bereits an Antrieben, die

die CO2-Emmissionen minimieren

sollen. Gleichzeitig diversifiziert

sich das Angebot. Feste Tischzeiten

und Smoking gehören bei vielen

TUI Cruises: Facelift für die Mein Schiff 4

Die Gäste der Mein Schiff 4 können

sich künftig über noch mehr

Wohlfühl-Ambiente freuen: Das

Kreuzfahrtschiff befindet sich derzeit

im Trockendock in Marseille.

Am 14. Februar werden die ersten

Gäste nach dem Umbau in Palma de

Mallorca wieder an Bord willkommen

geheissen.

Das Restaurant La Spezia, die Café

Lounge und die Diamant Bar erhalten

ein Facelift. Darüber hinaus werden

der Rezeptions- und Landausflugsbereich

sowie die Teens Lounge neugestaltet.

Für den Vitaminkick zwischendurch

sorgt die Rauch Juice Bar,

bereits eingeführt auf der Mein Schiff

1 und Mein Schiff 2, auf Deck 3. Ein

komplett neues Gesicht erhält das

exklusive Restaurant Hanami by Tim

Raue auf Deck 5. In Zusammenarbeit

mit dem deutschen Star-Architekten

Werner Aisslinger und Sternekoch

Tim Raue erhält die Sushi-Bar ein

neues Design.

Die Gäste schätzen die vielen

Rückzugsorte und Ruheoasen auf

der Mein-Schiff-Flotte, in denen sie

ausspannen und den Blick auf das

Meer geniessen können. Daher wird

es auf der Mein Schiff 4 in Zukunft

noch mehr Plätze zum Relaxen geben:

zum Beispiel am neu gestalteten

Indoor-Pool auf Deck 12, auf Deck 15

Costa Kreuzfahrten baut Fly & Cruise-

Angebot ab Basel und Genf aus

Costa-Kunden können ihre Kreuzfahrten

als Gesamtpaket inklusive

Direktflug buchen – ab Zürich und

neu auch ab Basel und Genf. Die

Reederei arbeitet mit verschiedenen

Airlines zusammen. Ab Zürich geht

es nach Dubai und von dort mit der

Costa Diadema durch die Vereinigten

Arabischen Emirate; von Zürich

fliegen Kunden direkt nach Singapur

und reisen auf der Costa Fortuna

durch Südostasien; zudem geht es

ab Zürich via Frankfurt in die Karibik

und dann auf grosse Fahrt mit der

Costa Magica.

Zwischen dem 26. April und dem

26. Dezember 2020 stehen vier- bis

fünfmal monatlich Abfahrten zur

Reise «Intensives Blau» mit der Costa

Deliziosa auf dem Programm. Von

Venedig führt die Route auf die griechischen

Inseln Kefalonia, Santorini

und Mykonos sowie nach Katakolon

und zum antiken Olympia auf der

Peloponnes. Via Bari cruist man

zurück nach Venedig. Zwischen dem

2. Mai und dem 13. Juni 2020 lässt

sich dank reservierten Sitzplatzkontingenten

bei Costa ein Direktflug ab

Basel nach Venedig inkl. Transfer zur

Reise dazubuchen.

Bei Fly & Cruise sind Flughafentaxen

und Gebühren jeweils inklusive,

ebenso enthalten sind die gebuchte

Kabinenkategorie und der Transfer

vom Airport zum Hafen und zurück.

Auch für Rundumgenuss mit vielen

kulinarischen Highlights ist gesorgt,

denn die Vollpension mit Getränkepaket

und Trinkgeld an Bord ist

bei den «All Inclu-Schiff»-Abfahrten

ebenso im Paket inbegriffen. n ET

Reedereien inzwischen der Vergangenheit

an. Auch eine Männerbastion

ist die Welt der Seebären

längst nicht mehr. n Edita Truninger

Die Rundumerneuerung der Mein

Schiff 4 ist bald abgeschlossen.

in den Relax-Inseln oder dem Suite-

Sonnendeck.

Bei der Umgestaltung setzen die

Innenarchitekten den Akzent auf viel

Holz und verstärken mit einem harmonischen

Design-Upgrade das gemütliche

Wohlfühl-Ambiente. Dem

ungezwungenen Bord-Erlebnis steht

nichts mehr im Weg.

n ET

Die Förderung von Frauen nimmt bei

Celebrity Cruises einen hohen Stellenwert

ein: Als erste US-Amerikanerin, die

ein grosses Kreuzfahrtschiff führte, ist

Kapitänin Kate McCue nun für die Celebrity

Edge verantwortlich. Als selbstbewusste

und moderne Kapitänin lebt Kate

McCue an Bord die Frauendynamik der

Kreuzfahrtmarke. Als Vorbild fördert Kate

McCue den Zusammenhalt der Crew und

versprüht zugleich einen charismatischen

Glamour, welchen sie auf ihrem

Instagramaccount mit über 68 000 Anhängern

teilt. Immer an ihrer Seite ist

die Sphynx-Katze namens Bug Naked,

die bereits einen Social Media Account

auf Instagram hat.

Zur Philosophie von Celebrity Cruises

gehört zudem die bunte Vielfalt und

Gleichstellung der Geschlechter. Gleichgeschlechtliche

Ehen, die der Kapitän

an Bord der Flotte von Celebrity Cruises

schliesst, sind rechtlich anerkannt. Die

erste Trauung fand im Januar 2018 an

Bord von Celebrity Equinox statt. So

können Paare an Bord heiraten und

gleichzeitig ihre Hochzeitsreise verbringen.

Darüber hinaus wird Celebrity

Cruises am 22. Juni

2020 zu Ehren des

Pride-Monats

eine grosse

Pride-Party

auf hoher See

veranstalten.


n ET

Kate McCue

In den Costa-Paketen sind

auch Transfers inbegriffen.

Fotos: TUI Cruises (1), Celebrity Cruises (2), Shutterstock.com/Ververidis Vasilis (3), TRAVEL INSIDE/BE (4), obs/Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten (5)


Schiffsreisen

counter inside | februar 2020 NEWS 7

Scenic-Katalog neu auf Deutsch

Während die Discovery Yacht Scenic Eclipse aktuell durch die Antarktis

kreuzt, hat Scenic Luxury Cruises & Tours die erste deutschsprachige

Broschüre zur Saison 2020/21 und 2021/22 fertiggestellt. Sie steht unter

sceniceclipse.eu zum Download bereit. Der deutschsprachige Katalog ist

sowohl in digitaler als auch in gedruckter Form erhältlich. «Die Broschüre

beschreibt sechs neue Reiseverläufe mit insgesamt 47 Abfahrten in 38 Ländern.

Dabei legen wir in 68 Häfen an und ermöglichen unseren Gästen so

den Besuch von UNESCO-Weltstätten sowie einzigartigen Erfahrungen in

Destinationen auf der ganzen Welt», erklärt Anna Wolfsteiner, Chief Sales

and Marketing Officer der Scenic Group. Scenic Luxury Cruises & Tours ist

ein Familienunternehmen mit Sitz in Australien. Gegründet 1986, hat das

Unternehmen zunächst geführte Touren durch Australien angeboten. Von

Anfang an fokussierte sich Inhaber Glen Moroney auf «Once in a lifetime»-

Erlebnisse für seine Gäste. 2004 expandierte das Unternehmen ins Flussgeschäft

und baut seit 2008 eigene Schiffe, die den Ansprüchen von Scenic

gerecht wurden. Eine Erfolgsgeschichte, die 2019 mit der Inbetriebnahme

der ersten eigenen Hochsee-Discovery-Yacht gekrönt wurde.

n ET

Reisebüro Mittelthurgau erweitert

Themenreisenangebot

Der Flussreiseanbieter der Twerenbold-Gruppe hat für das Jahr 2020 das

Angebot an Themenflussreisen auf den unternehmenseigenen Excellence-

Flussschiffen nochmals deutlich erweitert. Es zeige sich, dass man mit

nur einem Reisekonzept längst nicht mehr alle Bedürfnisse und Wünsche

der Gäste erfüllen könne, sagt Geschäftsleiter Stephan Frei. «Unsere Gäste

suchen einerseits Entspannung, andererseits Erlebnisse, die nachhallen.

Dafür entwickeln wir neue, attraktive Reiseideen.» Die Gäste werden von

einer fachkundigen Begleitung betreut: Experten und Kulturführer, die ihr

Wissen und Können gern teilen und sicherstellen, dass vom ersten bis zum

letzten Reisetag alles rund läuft. Im Angebot finden sich beispielsweise der

Comedy-Oktober mit Birgit Steinegger alias «Frau Iseli» oder eine Lesung mit

Autor Thomas Bornhauser und Kabarettist Bänz Friedli. Musikfans kommen

an einem Abend zu Ehren von Frank Sinatra auf ihre Kosten. Den Swing des

Meisters präsentiert die Schweizer Small Big Band. Dazu: Eleganz an Bord,

Belle Époque in Baden-Baden.

n ET

Brandneu:

die Scenic Eclipse

Four-Hands-Dinner

mit Christian Kuchler

und Stefan Heilemann.

Erstes LNG-Kreuzfahrtschiff der Welt

AIDAnova wird zu 100 % mit umweltfreund

lichem Flüssigerdgas betrieben.

Die Emissionen von Feinstaub und

Schwefel oxiden werden nahezu vollständig

vermieden. Der Ausstoss von

Stickoxiden und die CO ²

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verringern sich nachhaltig.

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Modernste Antriebe, hydrodynamische

Linienführung und

reibungsarmer Unterwasseranstrich

sparen Energie.

Systematisches Wassermanagement

Der durchschnittliche Wasserverbrauch

pro Person an Bord wird dank moderns ter

Technik weiter reduziert.

Optimiertes Lichtmanagement

Durch die erhöhte Nutzung von energiesparenden

Leuchtmitteln reduziert sich

der Stromverbrauch pro Person an Bord.

Nachhaltige Landausflüge

AIDA Gäste erleben Ausflüge aus einer anderen

Perspektive und tragen zum Schutz

der Umwelt und des kulturellen Erbes bei.

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Modernstes Abfallmanagement

Senkung des Abfallaufkommens und

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Produkten. Wo immer möglich, wird

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ADVERTORIAL

Heimatgefühle auf hoher See

Auf sechs Boutique-Schiffen der Reederei Oceania Cruises können Gäste

aus der Schweiz Fragen schnell und einfach in ihrer Muttersprache klären.

1 2

3 4

1. Das Boutique-Schiff Sirena bietet Platz für 684 Passagiere.

2. Der krönende Abschluss der Route «Aegean Awakening» heisst Istanbul.

3. Die Route «Ultimate Asia Odyssey» startet in Bangkok.

4. Die Märkte in Indien leuchten in allen Farben.

© Oceania Cruises, Pixabay.com, Shutterstock.com/Andre Klaassen/SAHACHATZ

Freie Fahrt voraus und fremde Länder und

Kulturen kennenlernen – mit der Sicherheit

der Muttersprache im Rücken: Auf

sechs ausgewählten Kreuzfahrten garantiert die

internationale Reederei Oceania Cruises ihren

Gästen aus der Schweiz neu einen deutschsprachigen

Ansprechpartner an Bord. Diese Gästebetreuung

trägt zur besseren Verständigung

bei, vor allem wenn sprachliche Unsicherheiten

auftauchen.

Keine Sprachbarrieren

zwischen Crew und Mitreisenden

Die Bordsprache ist weiterhin Englisch. «Viele

unserer Gäste schätzen das internationale Ambiente

an Bord unserer Schiffe und freuen sich

auf den Austausch mit der Crew und den Mitreisenden

in englischer Sprache. Andere fühlen

sich wohler, Fragen in ihrer Muttersprache klären

zu können», erklärt Maik A. Schlüter, Business

Development Director für Deutschland,

Österreich und die Schweiz. Auch die Auswahl

der Kreuzfahrten-Routen entspricht den Wünschen

der deutschsprachigen Gästeschar. Die

Touren führen zu aussergewöhnlichen Häfen,

die wenige Schiffe anlaufen.

Grandiose Landschaften und Städte Südamerikas

entdecken die Reiselustigen beispielsweise

mit der Marina ab 28. Januar 2021

auf ihrer Fahrt um das Kap Hoorn in die peruanische

Hauptstadt Lima am Pazifik. Auftakt

ist die argentinische Hauptstadt Buenos Aires.

Weitere Stationen sind Montevideo, Uruguay,

Port Stanley auf den Falklandinseln, Ushuaia,

Argentinien, Punta Arenas, Laguna San Rafael,

Puerto Chacabuco, Puerto Montt, Santiago de

Chile und Coquimbo in Chile sowie Pisco, Peru.

Exklusive Go Local-Ausflüge

Darüber hinaus bietet die Kreuzfahrtmarke,

bekannt für die «Feinste Küche auf See» und

ihre besonderen Reiseziele, exklusive Go Local-Ausflüge.

«Bei unseren neuen Go Local-Touren

gibt es keine Highlights oder Wahrzeichen

zu sehen. Auf diesen Ausflügen lernen unsere

Gäste Handwerker kennen, kaufen auf lokalen

Märkten ein und tauchen in traditionelle Lebensformen

ein. Sie begleiten Einheimische bei

ihren alltäglichen Arbeiten und werden so Teil

einer ortsansässigen Familie», erklärt Bob Binder,

Präsident und Chief Executive Officer von

Oceania Cruises.

Bei einer der Touren ist man mit den Fischern

von Portofino (Italien) unterwegs und

erlebt, wie die Netze ausgeworfen und der Fang

eingeholt wird. Dagegen kann man sich in Waterford

(Irland) von der Künstlerin Brigid Shelly

inspirieren lassen. Zum Programm gehören ein

Galerie-Besuch sowie eine Art-Session, bei der

die Gäste animiert werden ihrer Fantasie freien

Lauf zu lassen. Zum Schluss nehmen die Besucher

ihr selbstgeschaffenes Werk mit.

Unter der Rubrik «Erkundungen an Land»

finden sich auf oceaniacruises.com detaillierte

Beschreibungen zu den weltweit 120 Ausflügen.

Aquamar Spa + Vitality Center

Oceania Cruises präsentiert mit ihrem neuen

Aquamar Spa + Vitality Center ein ganzheitliches

Spa- und Wellness-Programm an Bord.

Seit Dezember 2019 wird dieses sukzessive auf

allen sechs Schiffen der internationalen Reederei

eingeführt.

Buchbar bei den Schiffsreisespezialisten

von Kuoni Cruises: www.kuonicruises.ch

oder Tel. 044 277 41 20 oder per E-Mail an

reservation@kuoni-cruises.ch.


Mehr entdecken

mit Oceania Cruises

Auf den deutschsprachig begleiteten Kreuzfahrten reisen die Gäste noch entspannter.

Der erfahrene Reisebegleiter heisst die Gäste bei einem exklusiven Begrüssungscocktail

willkommen, und sie lernen die anderen deutschsprachigen Gäste kennen. Er steht

täglich für Informationen zur Verfügung und bei Bedarf auch mit sprachlicher Unterstützung.

Die feinste Küche auf See, der herzliche Service und das massgeschneiderte

OLife Choice Paket vervollkommnen den Feriengenuss.

hOLife Choice* mit frei

wählbarer Zusatzleistung

hZusätzlicher Bordkredit*

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*pro Kabine

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REISEBEGLEITUNG

HERAUSRAGENDE

ROUTEN

ALASKA & JAPAN / 25 TAGE

INDISCHER OZEAN / 30 TAGE

RUND UM SÜDAMERIKA / 20 TAGE

REISEDATUM: 30.9. – 26.10.2020 AB/BIS ZÜRICH

IHR SCHIFF: REGATTA s s s s s

PREISE PRO PERSON IN CHF

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Verandakabine B2 ab 14 430.– 11 070.–

Concierge Level Veranda A2 ab 15 430.– 12 050.–

Penthouse Suite PH2 ab 18 920.– 15 500.–

OLife Choice*: 8 Landausflüge, Getränkepaket oder USD 800

Bordguthaben pro Kabine

Vancouver, Seattle und Tokio sind der pulsierende

Gegensatz zur stillen Weite Alaskas. Pfade führen

durch grüne Täler mit Wildblüten, aus denen die

Vulkangipfel der Aleuten zum Himmel ragen. Das

Tor zum Russisch Fernost liegt in Petropawlowsk;

eine vergessene Welt. Japans Kultur und reizvolle

Vulkanlandschaft führen zurück in die Zivilisation.

REISEDATUM: 6.12.2020 – 5.1.2021 AB/BIS ZÜRICH

IHR SCHIFF: NAUTICA s s s s s

PREISE PRO PERSON IN CHF

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Aussenkabine Deluxe C1 ab 14 750.– 10 950.–

Verandakabine B1 ab 16 700.– 12 860.–

Penthouse Suite PH3 ab 21 100.– 17 180.–

OLife Choice*: 8 Landausflüge, Getränkepaket oder USD 800

Bordguthaben pro Kabine

Die Emirate und Oman öffnen die Pforten in die

Welt von Tausendundeine Nacht. Malediven, Seychellen,

Sansibar – klingende Namen, die die Sehnsucht

nach weissen Stränden wecken. Bewundern

Sie schliesslich die Tierwelt Südafrikas und erkunden

Sie Kapstadt am Fusse des Tafelbergs sowie die

nahe gelegenen Weinregionen von Weltruf.

REISEDATUM: 28.1.–17.2.2021 AB/BIS ZÜRICH

IHR SCHIFF: MARINA s s s s s

PREISE PRO PERSON IN CHF

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PREIS

Aussenkabine Deluxe C ab 11 356.– 8 060.–

Verandakabine B2 ab 12 152.– 8 850.–

Concierge Level Veranda A1 ab 12 950.– 9 640.–

OLife Choice*: 8 Landausflüge, Getränkepaket oder USD 800

Bordguthaben pro Kabine

Der südamerikanische Kontinent ist eine wahre

Schatztruhe mit kulturellen und landschaftlichen

Kostbarkeiten. Sie entdecken farbenfrohe Viertel

in Buenos Aires, halten Ausschau nach Magellan

Pinguinen, Schafen und Guanakos am südlichsten

Ende, bewundern mächtige Gletscher sowie den

bunten Mix aus Barock und Moderne in Santiago.

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INSIDE PASSAGE

Vancouver

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Los Angeles

from/to Zurich

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Dubai

Abu Dhabi

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Goa

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Cape Town

Richard’s Bay

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Mossel Bay

Mahé/La Digue

Malé

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Lima

Pisco

MACHU PICCHU

PERU

CHILE

Coquimbo

Santiago

de Chile

Puerto Montt

Laguna San Rafael

STRAIT OF MAGELLAN

Punta Arenas

Buenos

Aires

URUGUAY

Montevideo

ARGENTINA

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Zurich

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nicht alkoholische Getränke, Spezialitätenrestaurants, Crew-Trinkgelder.

*OLife Choice: Internet und zusätzlich eine Leistung Ihrer Wahl aus Landausflügen, Getränkepaket «House Select» (Wein, Bier

und Champagner pro Glas zum Mittag- und Abendessen) oder Bordgut haben; diese Zusatzleistung versteht sich pro Kabine.

NICHT INBEGRIFFEN: Transfer Flughafen-Schiff-Flughafen,

alkoholische Getränke, persönliche Ausgaben, Versicherung.

INFORMATION: Umrechnungskurs EUR-CHF: 1.14,

Stand 1. November 2019.

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Schiffsreisen

counter inside | februar 2020

Das zweite Schiff der Edge-Serie: die Celebrity Apex

Das Schiffsreisen-ABC

Interessante Evergreens aus der Hochsee- und Flussschifffahrt gespickt mit News –

das grosse Schiffsreisen-ABC von A wie Aida Cruises bis Z wie Zahlen.

Awie Aida Cruises

Nach der Einführung des emissionsarmen

LNG-Betriebes in der

Kreuzschifffahrt steigt Aida Cruises

nun auch in die praktische Nutzung

elektrischer Energie aus Batteriespeichersystemen

an Bord grosser

Kreuzfahrtschiffe ein und ist eine

Partnerschaft mit dem maritimen

Batteriehersteller Corvus Energy aus

Norwegen eingegangen. Ende 2020

werden zudem 12 von 14 Aida-Schiffen,

wo verfügbar, Landstrom beziehen

können. Seit 2017 nutzt die Aida

Sol die Landstromanlage in Hamburg-Altona

im regulären Betrieb.

Bwie barrierefrei

MSC Cruises hat das Programm

für barrierefreie Landausflüge erweitert

– um sechs zusätzliche Häfen im

Winter 2020 und drei zusätzliche

im Sommer 2020. Die barrierefreien

Touren sind dann in insgesamt

20 Destinationen in der Karibik und

der Mittelmeerregion verfügbar.

Damit die Reiseziele von allen Gästen

komfortabel erkundet werden

können, gibt es auf den Ausflügen

keine Treppen, alle Sehenswürdigkeiten

sind auch für Rollstuhlfahrer

zugänglich, es werden nur kurze

Strecken zurückgelegt und auch

barrierefreie Toiletten mit breitem

Türrahmen stehen auf der Tour zur

Verfügung.

Cwie Celebrity Apex

Mit der Schiffstaufe der Celebrity

Apex am 30. März 2020 erhält

Celebrity Cruises das zweite

Kreuzfahrtschiff der Edge-Serie. Als

Schwesterschiff der Celebrity Edge

sind auch bei der Celebrity Apex

charakteristische Merkmale der

Edge-Reihe wie der Magic Carpet

zu finden. Die Apex ist ein eigentliches

Trend- und Fitnessschiff mit

vielen neuen Kulinarik-, Spa- und

Wellness-Angeboten. Nach der ersten

Kurzsaison der Celebrity Apex in

Nordeuropa verbringt das Schiff die

Sommermonate 2020 mit Aufenthalten

von sieben bis zwölf Nächten

im Mittelmeer mit den Reisezielen

Lissabon, Istanbul, Monte Carlo und

Cannes, bevor es im November für

die Wintersaison für einwöchige

Karibikfahrten nach Fort Lauderdale

zurückkehrt. Auch die Celebrity

Edge wird von April bis Oktober

2020 das Mittelmeer befahren und

ab November 2020 bis April 2021 die

Karibik ansteuern.

Dwie Dialyse

Wie funktioniert eine Dialyse

auf einem Kreuzfahrtschiff? Im

Prinzip genau gleich wie in einem

Hämolysezentrum. Es gibt mehrere,

ganz normale Kabinen unten im

Bauch des Schiffes, die zu einem Dialysezentrum

umfunktioniert worden

sind. Da steht neben den Betten

je eine Hämodialysemaschine, die

bei Bedarf mehrschichtig gebraucht

wird. Eine oder mehrere spezialisierte

– meist deutschsprachige – Dialyse-Pflegefachpersonen

sowie ein

Nierenarzt sind auf jenen Schiffen

zugegen, die für Hämodialyse-Patienten

besonders eingerichtet sind.

Die genauen Zeiten der Dialysebehandlungen

werden zu Beginn der

Reise abgesprochen, jeweils so gut es

geht, in Berücksichtigung der individuellen

Wünsche des Kreuzfahrtgastes

hinsichtlich Ausflügen und

Kreuzfahrt-Fahrplan etc. So können

pro Kreuzfahrt mehrere Gäste dialysiert

werden; wie viele das genau

sind, hängt stark vom Schiff ab,

das können bis zu zehn, zwölf oder

mehr Personen sein. Knecht Reisen

ist auf Dialyse-Reisen spezialisiert.

Ewie Escape Room

Mit der «Phantom of the Bridge»

bietet Princess Cruises sowohl auf der

neuen Einheit Sky Princess als auch

auf der Enchanted Princess (Einführung

Juni 2020) erstmals ein Escape-

Room-Spiel für Passagiere aller Altersklassen.

Bei dem interaktiven, rund

25 Minuten dauernden Erlebnis müssen

Teams aus bis zu sechs Personen

versuchen, ein digitales Schiff erfolgreich

durch vergangene und künftige

Zeiten zu manövrieren. Dabei sind

intellektuelle Aufgaben ebenso zu

meistern wie physische. Nur unter

Einsatz von Geduld, Geschicklichkeit

und logischem Denken erreicht man

das Ziel: den Schlüssel zu finden, der

die Tür von der Brücke zurück in

die «Freiheit» öffnet. Das Spiel bietet

eine Reihe unterschiedlicher Levels

und Zeiträume und damit über 700

mögliche Varianten. So sind auch bei

mehrmaliger Wiederholung Unterhaltung

und Spannung garantiert.

Fwie Food Waste

Die italienische Reederei Costa

Cruises spendet überschüssige Mahlzeiten,

die an Bord des Schiffes nicht

serviert werden, an gemeinnützige

Organisationen, um Menschen in

Not zu unterstützen. Regelmässig


Schiffsreisen

counter inside | februar 2020 NEWS 11

Ganz grosses Kino:

Die Expo in Dubai startet

im Oktober 2020.

werden am Ende des Abendessens

alle Gerichte, die in den Cateringbereichen

zubereitet und den Gästen

nicht serviert werden, in Aluminiumbehälter

abgefüllt, versiegelt und

beschriftet und dann in den Kühlschränken

des Schiffes gelagert. Am

nächsten Tag nach der Ankunft wird

das Essen an die Partner übergeben,

zum Beispiel die italienische Lebensmittel-Spendenbank

Fondazione

Banco Alimentare ONLUS, die Slow

Food Foundation for Biodiversity,

die Universität für Gastronomische

Wissenschaften von Pollenzo sowie

das britische Technologie-Unternehmen

Winnow. So konnte Costa

die Lebensmittelreste an Bord seiner

Schiffe um über 35 % senken.

Gwie Galapagos

Die Silver Origin, Silverseas erstes

destinationsspezifisches Schiff,

debütiert im Juli 2020 mit einer Kapazität

von bis zu hundert Gästen an

Bord. Das elegante Schiff, das extra

für die Galapagos-Inseln entwickelt

wurde, führt eine ganz spezielle

Technik an Bord: Um die Umwelt zu

schützen, verfügt die Silver Origin

über ein dynamisches Positionierungssystem,

das verwendet wird,

wenn das Schiff über den empfindlichen

Meeresboden fährt. Somit wird

verhindert, dass der Anker Schaden

anrichtet.

Hwie Haustiere

Was mache ich mit meinem

Vierbeiner, wenn ich eine Kreuzfahrt

plane? Eine der Reedereien,

die Kreuzfahrten mit dem Hund traditionell

möglich macht, ist Cunard.

An Bord der Queen Mary 2 können

Hunde auf den Transatlantik-Passagen

mitreisen. In einem speziellen

Bereich an Bord umsorgen die sogenannten

«Dog Master» die Vierbeiner

während der gesamten Reise. Den

Gästebereich dürfen die Haustiere

hingegen nicht betreten. Die Hunde

werden verwöhnt – unter anderem

mit frisch gebackenen Hundekeksen,

qualitativ hochwertigem Futter,

gemütlichen Fleecedecken und auch

Spielzeug. Es gibt sogar eine Strassenlaterne

und einen Hydranten, wo

sich die Tiere erleichtern können.

Iwie Indien

Der Ganges ist die Lebensader Indiens.

Auf einer Flussfahrt ist das unverfälschte

Leben in indischen Dörfern

hautnah erlebbar – etwa beim

Einkauf von Lebensmitteln. Mit der

Absicht, den lokalen Tourismus zu

fördern, baut der Flussfahrtenspezialist

Thurgau Travel zusammen mit

Partnern die RV Thurgau Ganga Vilas

mit einer Kapazität für 36 Gäste.

Die Route führt in 21 Tagen von Kalkutta

nach Varanasi, früher ging die

Reise nur bis Patna. Das Bijou ist ab

September 2020 einsatzbereit und

wird mit Wasseraufbereitungsanlagen

zur Entsalzung, Sterilisation

und Süsswassererzeugung aus dem

Fluss ausgestattet.

Jwie Jaffa

In der Hafenstadt Ashdod südlich

von Tel Aviv legen nur sporadisch

Kreuzfahrtschiffe an. Von dort aus

stehen Ausflüge nach Jerusalem ...

Die polare Schönheit ist seit jeher den wenigsten vorbehalten. Mit Silversea Expeditions reisen Ihre Kunden

begleitet von einem Team aus Welt klasse-Experten bis ans Ende der Welt, ohne dabei auf all den

Komfort verzichten zu müssen, den sie so lieben. Unsere kleinen Luxusschiffe sind wahre Juwelen modernen

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GEFÜHRTE ZODIACFAHRTEN

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12 NEWS

Schiffsreisen

counter inside | februar 2020

... oder Bethlehem zur Auswahl.

Sehr beliebt ist auch ein Abstecher

ins nahe Jaffa – der südlichste Stadtteil

von Tel Aviv. Dort finden Besucher

eine der ältesten Hafenstädte

der Welt. Verwinkelte Gassen und

arabische Märkte laden zum Bummeln

ein, die hippen Restaurants,

Clubs und angesagten Boutiquen

ziehen ein junges, urbanes Publikum

an.

Kwie Korallen

Die MSC-Privatinsel Ocean Cay

gehört zu den Bahamas und liegt

rund 105 Kilometer von Miami

entfernt. Einst ein Standort industrieller

Sandgewinnung, wurde

Ocean Cay von MSC Cruises in eine

Privatinsel mit einer reichen Unterwasserwelt

verwandelt. Die MSC

Foundation identifiziert in Zusammenarbeit

mit einem Team von Wissenschaftlern

und Umweltexperten

robuste Korallenarten, sogenannte

«Superkorallen» (Super Coral), die

selbst extreme Temperaturen in den

Gewässern nahe der Insel überlebt

haben. Eine Vermehrung solcher

Korallenarten könnte die Riffe wiederherstellen

und sie gleichzeitig

widerstandsfähiger gegenüber zukünftigen

Umweltveränderungen

machen. Wissenschaftler gehen davon

aus, dass bis zu 90 Prozent der

Korallen in den nächsten zwei Jahrzehnten

aussterben könnten.

Lwie Luxus

Mit einer Kunstsammlung im

Wert von fünf Millionen Dollar an

Bord, über 500 Kristallkronleuchtern

und insgesamt mehr als einem

Hektar verarbeitetem italienischem

Marmor verkörpert die Seven Seas

Splendor von Regent Seven Seas

Cruises den Luxus schlechthin.

Soeben in Dienst gestellt, bietet

die neue Einheit 375 elegant ausgestattete

Suiten mit einer Fläche

von 29 bis zu 413 Quadratmetern.

Auf dem Schiff gibt es fünf Restaurants

sowie drei elegante Bars und

Lounges.

Unter dem Kommando von Kapitänin

Serena Melani hat die Seven Seas

Splendor am 6. Februar 2020 ihre

erste offizielle Reise von Barcelona

über Spanien nach Miami angetreten.

Das Schiff wird am 21. Februar

2020 von seiner Taufpatin, dem bekannten

Supermodel und Schauspielerin

Christie Brinkley, im Hafen von

Miami getauft.

Mwie Mittelmeer

Das Mittelmeer ist nach wie

vor das beliebteste Fahrgebiet von

Herr und Frau Schweizer. Im Cruise-

Sektor gibt es die Unterteilung in

östliches und westliches Mittelmeer.

Auf besonders viel Kultur stösst man

auf einer Route im östlichen Mittelmeer,

zum Beispiel mit Celestyal

Cruises in der Ägäis.

Von Piräus aus, dem grössten Passagierhafen

Europas, geht es auf die

Kykladen – Mykonos, die griechische

Partyinsel. Zu ihren Wahrzeichen

gehören die weltbekannten Windmühlen

aus dem 16. Jahrhundert,

die auf einem Hügel oberhalb von

Mykonos-Stadt aufgereiht sind. Fünf

sind noch erhalten, bei der sechsten

fehlen Dach und Windrad. Nach

einem Abstecher in den türkischen

Badeort Kusadasi, von wo aus ein

Besuch der antiken Stadt Ephesos

auf dem Programm steht, macht

man auf Patmos Halt. Mit der Johannesgrotte,

dem Johanneskloster und

der burgähnlichen Inselhauptstadt

Chora lassen sich auf Patmos gleich

drei zum UNESCO-Weltkulturerbe

gehörende Orte finden. Rhodos, Kreta

und Santorini sind weitere Stationen

der Kreuzfahrt, die wieder in

Piräus endet.

Nwie Nassersee

FTI hat vier Nassersee-Kreuzfahrten

im Katalogprogramm ausgeschrieben.

Dabei ist man vier, fünf oder acht

Tage ab Assuan auf der Mövenpick

M/S Prince Abbas oder der M/S Steigenberger

Omar El Khayam unterwegs.

Highlight ist dabei die Anfahrt

auf den Felsentempel von Ramses II.

in Abu Simbel.

Gerade bei einer Nassersee-Kreuzfahrt

geniesst man den Vorteil, Abu

Simbel bei Sonnenaufgang oder

auch abends besuchen zu können,

was für Tagesausflügler über Land

nur mit erheblichem Aufwand oder

gar nicht zu machen wäre. Vor und

nach den grösseren Touristenströmen

tagsüber wirkt die gesamte

Anlage dann noch einmal eindrücklicher

auf die Reisenden.

Owie Overtourismus

Viele Hafenstädte ächzen unter

dem Overtourismus – verursacht

auch durch Kreuzfahrtschiffe. Nun

haben der internationale Kreuzfahrtverband

Cruise Lines International

Association (CLIA) und die Stadt

Dubrovnik eine Willenserklärung

zur Zusammenarbeit abgegeben.

Gemeinsam möchten sie mithilfe

eines nachhaltigen Tourismusmanagements

das Weltkulturerbe

Dubrovniks erhalten und die Stadt

zu einem Vorbild für nachhaltigen

Tourismus in der Adria-Region und

darüber hinaus entwickeln. Unter

anderem soll eine Informationskampagne

für Besucher unter dem

Namen «Respect the City» lanciert

werden, welche ein Verkehrslenkungssystem

gegen übermässige

Touristenströme enthält. Eine App

zeigt den Besuchern Sightseeing-

Alternativen an, sollte es an den

Hot-Spots zu eng werden.

Escape Rooms befinden sich sowohl auf der

Sky Princess als auch auf der Enchanted Princess.

Pwie Panamakanal

Ende März 2020 und 2021 reist

das Expeditionsschiff Hanseatic Nature

von Hapag-Lloyd Cruises von

Callao nach Belem und durchquert

dabei tagsüber den Panamakanal.

Während der circa dreiwöchigen

Reisen hält das kleine, wendige

Expeditionsschiff an Küsten und

Inseln wie dem Utria-Nationalpark,

San-Blas-Inseln, Cartagena, Islas los

Roques, Tobago und Ile Royale. Hier

treffen Reisende auf eine Kombination

aus karibischen Stränden und

sattem Grün der Mangroven- und

Regenwälder. Nach der Tagespassage

durch den Panamakanal werden

die Gäste auf den San-Blas-Inseln mit

weissen Stränden und türkisblauem

Meer begrüsst.


Schiffsreisen

counter inside | februar 2020 NEWS 13

Qwie Quantum-Klasse

Mit der Odyssey of the Seas

stellt Royal Caribbean International

das zweite Schiff der Quantum-

Ultra-Klasse in Betrieb, welches im

Herbst 2020 von der Meyer Werft in

Papenburg ausgeliefert wird und ab

November 2020 in die erste Kreuzfahrtsaison

in der Karibik startet. Zu

den Highlights von Odyssey gehören

der Indoor-Freizeitbereich Sea Plex,

der multifunktional nutzbar ist und

beispielsweise als Fahrfläche für Autoscooter

oder zum Basketballspielen

den Passagieren zur Verfügung

steht. Der neu gestaltete Adventure-

Ocean-Bereich bietet mit interaktiven

Räumen einen grossen Abenteuerspielplatz

für jüngere Kinder,

während sich Teenager über ihren

eigenen Rückzugsort mit neuesten

Spielkonsolen, Musik und Filmen

sowie einem privaten Aussenbereich

freuen dürfen.

Rwie Rekord

17 Tage ohne Motor: Bei der

letzten Atlantiküberquerung hat

der Windjammer Sea Cloud der

Hamburger Reederei Sea Cloud obachten, wie sich die Sonne verdunkeln

15:08 wird. Uhr Das Seite Hybrid-Expedi-

1

TI_Nr7_HollandAmericaLine Cruises 2300 Seemeilen (ca. 07.02.2020 4260

Kilometer) nur unter Segeln zurücktionsschiff

Roald Amundsen und

gelegt. Erst rund 100 Meilen vor

dem Ziel Santo Domingo mussten

zur Unterstützung die Motoren angelassen

werden. Selbst für einen

Grossssegler wie die Sea Cloud sind

solche Distanzen (96 % unter Segeln)

allein vom Passat getrieben keine

Routine. Erst im letzten Jahr hatte

der Kapitän der Sea Cloud II bei der

Überquerung 85 % der Zeit die Segel

gesetzt und zwischenzeitlich so die

Messlatte gesetzt. Die Passatzone

zwischen dem Äquator und dem

30. nördlichen Längengrad war einst

die bevorzugte Route der segelnden

Handelsschiffe auf dem Weg von

Europa nach Amerika. Die stetigen

Nordostwinde heissen deswegen

auch Trade Winds.

Swie Sonnenfinsternis

Die Sonnenfinsternis am 4. Dezember

2021 wird nur aus der Antarktis

zu sehen sein. Eine weitere

Gelegenheit wird sich dort erst wieder

in 75 Jahren bieten. Im Dezember

2021 haben Abenteuerreisende

in der Antarktis auf zwei Schiffen

von Hurtigruten die Chance zu be-

das Expeditionsschiff Fram steuern

zur Sonnenfinsternis die Südlichen

Orkneyinseln an. Die Gewässer rund

um die Inselgruppe bieten die optimale

Position, um das spektakuläre

Naturschauspiel bei guten Wetterbedingungen

zu beobachten. Experten

unterstützen auf diesen Reisen das

Expeditions-Team an Bord der Hurtigruten-Schiffe

und liefern fundierte

und spannende Hintergrundinformationen

zu dem astronomischen

Ereignis.

Twie Taufpatin

Von vielen als «Königin des Barbaresco»

bezeichnet, ist Gaia Gaja,

die Tochter von Angelo Gaja, die

Taufpatin des neuen Luxusschiffes

Silver Moon von Silversea Cruises.

Gaja besitzt und führt in fünfter Generation

das renommierte Weingut

Gaja in der italienischen Kleinstadt

Barbaresco, das seit 1859 als Familienunternehmen

und Produzent

feiner italienischer Weine gilt. Als

Taufpatin wird Gaja der Silver Moon

am 5. August 2020 in Triest offiziell

ihren Namen verleihen. Schon früh

interessierte sich Gaja für das Thema

Weinherstellung und noch bevor sie

laufen lernte, wurde sogar ein Wein

– Gaia & Rey Chardonnay – zu ihren

Ehren benannt. Heute führt Gaja zusammen

mit ihren beiden Geschwistern

das Erbe ihrer Familie fort.

Uwie U-Boot

Die Reederei Scenic Luxury Cruises

& Tours mit Sitz in Australien

stach am 15. August 2019 zu ihrer

Jungfernfahrt in See und führt ein

U-Boot namens Scenic Neptune für

Unterwassererkundungen mit an

Bord. Es bietet Platz für sechs Gäste

plus Kapitän und ist bis zu einer

Tiefe von 300 Metern zugelassen. Pro

Tag kann die Scenic Neptune bis zu

acht Tauchgänge durchführen, 20

Minuten kosten USD 250. Die Sitze

sind auf einer schwenkbaren Plattform

montiert und ermöglichen

eine 360-Grad-Rundumsicht. Durch

die starke Aussenbeleuchtung erkennen

Gäste alle Farben und Details

und – wer weiss – vielleicht

wartet sogar ein lang verschollenes

Geheimnis auf dem Meeresgrund.

V

wie Viva One

Die Einflottung der Viva Tiara ist

noch nicht offiziell abgeschlossen,

da kündigt der junge Flussreise- ...

TRAUMHAFTE KREUZFAHRTEN

AB/BIS AMSTERDAM

NORDKAP-KREUZFAHRT

14 Nächte Vollpension ab/bis Amsterdam

(Niederlande) mit dem neuen

Schiff Nieuw Statendam am 05.07.2020

*

CHF1.899 p.P. ab

Balkonkabine p.P. ab CHF 2.599*

BALTISCHE JUWELEN

14 Nächte Vollpension ab/bis Amsterdam

(Niederlande) mit dem neuen

Schiff Nieuw Statendam am 30.08.2020

*

CHF2.479 p.P. ab

Balkonkabine p.P. ab CHF 3.499*

MITTERNACHTSSONNE & MOLDE

REISETERMINE 2020:

07.06., 05.07.*

2 TAGE ST. PETERSBURG

REISETERMINE 2020:

10.05., 30.08.*

Weitere Informationen unter www.hollandamerica.com oder kontaktieren Sie unsere deutschsprachige

Reservierung unter: 00800 1873 1873 (Mo. bis Fr. 9– 18 Uhr, Sa. 9–16 Uhr)

*Der angegebene Preis in CHF ist ein Referenzpreis und beruht auf dem aktuellen Wechselkurs von 1 EUR = CHF 1,07 Der tatsächlich zu bezahlende Preis in CHF hängt vom jeweiligen

Tageswechselkurs der Banken ab. Preise basieren auf Doppelbelegung, sind inkl. Hafengelder und Steuern, und können sich ohne Vorankündigung ändern. Das Angebot mit Getränkepaket

hat einen Wert von 52 US$ p.P./Tag und gilt bis Buchung zum 15.03.2020. Bitte finden Sie die gültigen AGB auf hollandamerica.com. Stand 10.02.2020


14 NEWS

Schiffsreisen

counter inside | februar 2020

... veranstalter Viva Cruises bereits

einen Neubau an. Die Viva One wird

im Juni 2021 fertiggestellt und tritt

am 26. Juni des kommenden Jahres

seine Jungfernfahrt von Frankfurt

nach Passau an. Der Name «One»

deutet unmissverständlich auf eine

Fortsetzung hin. Das Schiff bietet

eine Auswahl Wellnessoasen an

Bord, zum Beispiel einen Spa-Bereich

mit Dampfbad und Sauna oder

einen Pool. Wer es sportlicher mag,

nutzt das moderne Fitnessstudio.

Auch zwei Restaurants stehen den

Gästen zur Verfügung sowie ein Bistro.

Die Motoren werden mit einer

Hybridtechnologie angetrieben, die

die CO2-Emmissionen senken.

1

Wwie Weltausstellung

Mit 192 teilnehmenden Ländern

wird die Expo 2020 in Dubai

vom 20. Oktober 2020 bis 10. April

2021 ganz grosses Kino. Gäste, die zu

dieser Zeit mit der MSC Lirica oder

der MSC Seaview eine Kreuzfahrt in

der Golfregion unternehmen, können

die Ausstellung fest in ihre Reise

einplanen. Die MSC Lirica wird für

den Winter 2020/21 in Dubai positioniert

sein. Ab hier fährt sie dann

auf 7-Nächte-Kreuzfahrten nach Abu

Dhabi, zu der Strandoase Sir Bani

Yas Island und Muscat im Oman, bevor

sie nach Dubai zurückkehrt. Für

die Passagiere wird das Ticket für

die Expo 2020 bereits im Kreuzfahrtpreis

inbegriffen sein. Gäste haben

zudem Anspruch auf einen kostenlosen

Transfer zwischen Hafen und

dem Expo-Gelände sowie auf einen

«Smart Queue»-Gutschein, der einen

schnelleren Einlass in bis zu drei

Länder-Pavillons gewährt.

Xwie X-Fahrtgebiete

Neben den typischen Fahrtgebieten

wie das östliche oder westliche

Mittelmeer oder die Karibik hat sich

insbesondere Australien stark als

Cruise-Destination entwickelt. Auch

die Südsee mit Tahiti hat zugelegt,

hinzu kommen Fahrten nach Fernost

in Metropolen wie Singapur oder

Bangkok. Auch im Indischen Ozean

(z. B. in den Seychellen) sind Fahrten

mit kleineren Schiffen möglich. Man

unterscheidet zwischen Turnusfahrten,

die den gleichen Start- und Zielpunkt

haben, und Rundreisen, bei

denen man nicht an den Ausgangsort

zurückkehrt. Überstellfahrten –

also wenn das Schiff in ein anderes

Zielgebiet überführt wird – sind besonders

preisgünstig.

Ywie Yachting

Das Schweizer Start-up Boataf-

2

1. Die Seychellen: Inselparadies im Indischen Ozean.

2. Goldige Armaturen im Badezimmer des neuen Luxusschiffes Seven Seas Splendor.

3. Die Party-Insel Mykonos auf den Kykladen ist ein beliebtes Ziel im östlichen Mittelmeer.

fair hat ein interessantes Geschäftsmodell

entwickelt: Als Broker von

Yachten bringt die Plattform Yachtbesitzer

und Mietinteressenten zusammen.

So können auch Familien

oder Freundegruppen Yachtferien

machen, die es sich unter normalen

Umständen nicht leisten könnten.

Das Unternehmen wurde 2017 vom

Ehepaar Adrian und Natalya Walker

gegründet und ist seitdem in 60 Ländern

operativ. Zu den Kunden von

Boataffair gehören Paare, Familien,

Profisportler und Unternehmen.

Die Gründer initiierten das Projekt,

nachdem sie festgestellt hatten, wie

wenig sie ihr eigenes Boot benutzten

und wie viele Probleme es auf dem

Chartermarkt gibt, wenn es um die

Qualität geht.

3

Zwie Zahlen

Die Kreuzfahrtbranche verzeichnete

im Jahr 2018 weltweit Zuwächse.

Die Zahl der Kreuzfahrtpassagiere

in Deutschland und in Europa

stieg um 3 Prozent bzw. 3,3 Prozent.

Weltweit verzeichnete die Branche

2018 ein Wachstum in Höhe von 6,7

Prozent. Dazu beigetragen hat vor

allem das Wachstum in Nordamerika.

Im weltweit grössten Quellmarkt

für Kreuzfahrten legte die Passagierzahl

im vergangenen Jahr um 9

Prozent auf 14,2 Millionen zu. Das

ist das Ergebnis der Marktstudien,

die der internationale Kreuzfahrtverband

Cruise Lines International

Association (CLIA) veröffentlicht

hat. Der Schweizer Markt jedoch

stagniert laut Branchenkennern,

während andere Quellmärkte (zum

Beispiel Deutschland mit +17 % im

ersten Halbjahr 2019) volumenmässig

durch die Decke gehen. Offiziell

werden keine Zahlen publiziert.


n Edita Truninger

Fotos: Press Center Celebrity Cruises (1), MSC Cruises (2), Princess Cruises (3), iStock.com/shotum (4), Regent Seven Seas Cruises (5), Celestyal Cruises (6)


16 NEWS

Schiffsreisen

counter inside | februar 2020

Grosse Ehre für

Steve McCurry

Der Fotograf wurde in die Hall of Fame aufgenommen.

Er ist das Aushängeschild von Silversea Cruises.

Steve McCurry, Partner von Silversea

und weltberühmter Fotograf, ist in

die renommierte International Photography

Hall of Fame aufgenommen

worden. Die Auszeichnung zählt

zu den bedeutendsten Referenzen

unter Fotografen und würdigt sein

Lebenswerk mit den herausragenden

Leistungen des Künstlers. Silversea

Cruises gratuliert McCurry zu dieser

besonderen Würdigung, denn seit

dem Start der Zusammenarbeit im

Jahr 2017 hat der Fotograf nicht

weniger als 25 Reisen mit Silversea

unternommen und insgesamt mehr

als 500 Bilder von faszinierenden Kulturen,

atemberaubenden Landschaften

und einzigartigen Momenten

auf der ganzen Welt veröffentlicht.

Unter den vielen Orten, die McCurry

mit Silversea entdeckt hat, zählt er

die Galapagos-Kreuzfahrt zu seinen

Favoriten und beschreibt den abgelegenen

Archipel als «eine Zeitkapsel

und einen inspirierenden Ort». Es

war sein Kindheitstraum, die Galapagosinseln

wie Darwin auf einem

Schiff zu erkunden. Weitere Ziele, die

McCurry mit Silversea besuchte, sind

unter anderem die Mongolei, Spitzbergen,

Papua-Neuguinea, Bhutan,

Kalkutta, Russland, Jordanien und

Vietnam.

Meilenstein seiner Karriere

«Wir freuen uns sehr über Steves

Aufnahme in die International Photography

Hall of Fame und gratulieren

ihm zu diesem herausragenden

Meilenstein seiner Karriere», so Barbara

Muckermann, Chief Marketing

Officer von Silversea. «Steve McCurry

ist ein neugieriger Reisender mit

einer unerlässlichen Leidenschaft,

die natürliche Schönheit der Welt

zu entdecken – der perfekte Botschafter

für unsere Kreuzfahrtlinie.

Unsere Gäste teilen Steves Wunsch

nach authentischen Momenten und

Erlebnissen. Die Ergebnisse unserer

Zusammenarbeit sind einmalig: Seine

Bilder nehmen Gäste nicht nur

mit auf eine Reise, sie prägen uns für

immer.» Silversea Cruises gratuliert

auch den sieben weiteren Fotografen,

die 2019 in die International Photography

Hall of Fame aufgenommen

wurden: Bruce Davidson, Elliott Erwitt,

Ralph Gibson, Mary Ellen Mark,

Paul Nicklen, Olivia Parker und Tony

Vaccaro.

n Edita Truninger

Ponant arbeitet mit dem

Louvre zusammen

Vertiefte Einblicke in Kultur und Kunst der

bereisten Länder gibt es 2020 bei Ponant.

Die französische Kreuzfahrtreederei und

das weltberühmte Louvre-Museum haben

sich zusammengeschlossen und zwei

exklusive Kreuzfahrten aufgestellt. Die

Kultur-Cruises finden im Herzen der Adria

und im Persischen Golf statt. Mit an Bord

werden Kuratoren und Abteilungsleiter des

Louvre sein und Vorträge zu den besuchten

Regionen halten, sodass die Gäste an

Bord während der Fahrt über die Meere

einzigartige Momente unter Kulturliebhabern

und Lektoren geniessen können.

Während der Kultur-Kreuzfahrt im Persischen

Golf besteht zudem die Möglichkeit,

den Louvre in Abu Dhabi zu besuchen. In

Partnerschaft mit dem Louvre entdecken

Ponant-Gäste beispielsweise im August

2020 die Kunstschätze der Adria. Auf

dieser neuen zehntägigen Kreuzfahrt mit

der Le Lyrial geht es durch vier südeuropäische

Länder. Vom Louvre selbst werden

Jannic Durand, Generalkonservator des

Kulturerbes und Direktor der Abteilung

für Kunstobjekte, und Ludovic Laugier,

Kurator der Abteilung für griechische,

etruskische und römische Antiquitäten,

an Bord sein. Im November 2020 bringt

die zweite Kreuzfahrt dieser Partnerschaft

die Gäste der Le Jacques-Cartier

zu dem kulturellen und künstlerischen

Reichtum des Persischen Golfs. Von

Maskat über Katar nach Dubai können

die Gäste uralte maritime Traditionen

sowie aussergewöhnliche Naturstätten

kennenlernen.

n ET

Das Louvre-Museum in Paris.

Hapag-Gourmet-Festival

Die Sterne leuchten am Abend des 14. August

2020 besonders hell über dem Hamburger

Hafen, denn das beliebte Gourmet-Event

«Europas Beste» findet auch in diesem Jahr

im Heimathafen von Hapag-Lloyd Cruises

statt – als Auftakt der neu aufgelegten

viertägigen Kurzreise der Europa von Hamburg

nach Travemünde. Dann verwandelt

sich das Pooldeck in eine Flaniermeile des

Genusses, auf der bekannte Namen ebenso

wie Neuentdeckungen am Gourmethorizont

die Gäste der Kurzreise verwöhnen. So wird

MS-Europa-Küchenchef Tillman Fischer an

Bord der Europa begrüssen, Cornelia Poletto

wird die Veranstaltung moderieren. n ET

Feinschmecker treffen sich auf der Europa.

Kulinarik-Kreuzfahrten mit Relais & Châteaux

Ponant und die Marke Relais & Châteaux

haben sich zusammengetan. Die Kreuzfahrtreederei

und die Hotelvereinigung bieten

neu drei Reiserouten an, die Luxus und die

Leidenschaft für Gastronomie kombinieren.

Das 1954 gegründete Relais & Châteaux ist

eine Vereinigung von über 590 einzigartigen

und unabhängigen Hotels und Restaurants.

Die kulinarischen Kreuzfahrten finden 2020

statt und werden die Gelegenheit bieten,

die talentierten Küchenchefs von Relais &

Châteaux kennenzulernen.

Dazu gehören zwei Galadinner, die vom

begleitenden Chefkoch zubereitet werden,

Kochvorführungen sowie Kochworkshops

und eine Vielzahl weitere Aktivitäten. Dieses

Jahr führen die Kreuzfahrten in die Bretagne,

auf die Kanarischen Inseln und die

Kapverden sowie nach China und Vietnam.

Für 2021 sind weitere gemeinsame Reisen

geplant.

n ET

Küchenchef Federico Lopez Arcay.


Schiffsreisen

counter inside | februar 2020 NEWS 17

Stefanie Heinzmann und Pur am Stars

del Mar an Bord der Mein Schiff 5

Wer kommt mit ins Abenteuerland?

Von Italien über Kroatien und Montenegro

geht es bei Stars del Mar

2020 auf der Mein Schiff 5 über die

Adria. Sie startet am 14. Oktober in

Triest und führt über Split und Kotor

wieder zurück zum Ausgangspunkt,

wo die Reise nach einem Seetag am

18. Oktober endet. Mit dabei ist Pur,

eine der erfolgreichsten deutschen

Bands, die in diesem Jahr auch mit

einer grossen MTV-Unplugged-Tour

durchstartet. Neben den Baden-Württembergern,

deren Album «Abenteuerland»

sich 1995 beachtliche 72 Wochen

auf Platz 1 der deutschen Charts

halten konnte, gehören auch Max

Mutzke und Stefanie Heinzmann

zu den Acts der vierten Auflage der

Eventkreuzfahrt.

Mutzke belegte 2004 als Newcomer

den achten Platz beim Eurovision

Songcontest und landete mit

dem Song «Can’t Wait Until Tonight»

direkt auf Platz eins der deutschen

Charts. Stefanie Heinzmann gewann

2008 die Talentshow von TV-Entertainer

Stefan Raab, räumte Preise

wie den Echo oder den MTV Europe

Music Award ab. Die Schweizer Pop-

und Soulsängerin stach schon mit

Udo Lindenberg in See und ging mit

dem britischen Sänger James Blunt

für die weltweit bekannte Show «Art

on Ice» auf Tour.

Ebenfalls bekannt durch Stefan

Raab und sein «TV Total»: Die Heavytones,

die 2500 Late-Night-Shows

begleiteten und so zur wohl bekanntesten

Showband Deutschlands

avancierten. Ihr aktuelles Programm

«50 Years – Tribute to Earth, Wind &

Fire» zollt Tribut an die 1969 gegründete

Funk & Soul-Instanz um

die Brüder Clarence und den 2016

verstorbenen Maurice White. n ET

Seit Jahren erfolgreich: die Band Pur.

Stars hautnah erleben: Cruisen und

Wellnessen mit Gwyneth Paltrow

Celebrity Cruises macht ihrem Namen

alle Ehre und holt eine Berühmtheit

an Bord: die US-amerikanische

Schauspielerin Gwyneth Paltrow. Die

von ihr gegründete Lifestylemarke

Goop lanciert an Bord des Neubaus

Celebrity Apex das Wellnesserlebnis

«Goop at Sea». Vom 26. August

2020 bis zum 6. September 2020

findet eine elftägige Wellnesskreuzfahrt

durchs Mittelmeer statt, an

der sowohl Gwyneth Paltrow als

auch Goop’s Chief Content Officer

Elise Loehnen teilnehmen und Passagieren

das besondere Wohlfühlprogramm

vorstellen.

Während der erstmaligen Präsentation

des Wellnesserlebnisses an

Bord haben Gäste die Möglichkeit,

Paltrow und Loehnen kennenzulernen

und sich mit ihnen auszutauschen

sowie an drei von Experten

geleiteten Gruppenkursen zu Körper,

Geist und Seele teilzunehmen. Die

Lifestylemarke Goop arbeitet hierfür

mit Ärzten, Praktikern und Vordenkern

zusammen.

Goop-at-Sea-Tickets sind ab sofort

für Passagiere erhältlich, die eine

Unterkunft in der Suitenklasse an

Bord der Celebrity Apex für die Mittelmeerkreuzfahrt

buchen, die am

26. August 2020 von Barcelona beginnt.

Das neue Kreuzfahrtschiff

startet in April in die erste Saison.

Als Schwesterschiff der Celebrity

Edge sind auch bei der Celebrity

Apex charakteristische Merkmale

der Edge-Reihe zu finden, wie zum

Beispiel der Magic Carpet. n ET

Viel Lifestyle auf der neuen Celebrity Apex.

Fotos: Silversea Cruises (1), Olivier Ouadah (2), Hapag-Lloyd Cruises (3), joseramonlorenzo (4), Carsten Klick (5), Shutterstock.com/Ersler Dmitry (6), MSC Cruises (7)

Cirque du Soleil auf den Schiffen der Meraviglia-Klasse

MSC Cruises baut weiterhin auf die

Kooperation mit der kanadischen

Akrobatik-Truppe Cirque du Soleil.

Sie umfasst insgesamt acht für MSC

konzipierte Shows, die ausschliesslich

an Bord der Schiffe der Meraviglia-

Klasse zu sehen sind. Jedes Element

– ob Charaktere, Kostüme, Makeup

oder Musik – wurde individuell

kreiert. Die kreative Entwicklung

der Aufführungen fand im internationalen

Hauptsitz des Cirque du

Soleil im kanadischen Montreal statt.

Bereits beim Bau hat die Kreuzfahrtgesellschaft

auf die Bedürfnisse der

Artisten Rücksicht genommen: Die

Carousel-Lounge ist ein eigens für

den Cirque du Soleil erbautes Theater

mit viel freier Fläche für artistisches

Spektakel.

Aktuell gibt es sechs Shows des

Cirque du Soleil at Sea, je zwei an Bord

der MSC Meraviglia, der MSC Bellissima

und der MSC Grandiosa. Auf der

MSC Bellissima beispielsweise werden

die Shows Syma und Valéria gezeigt,

auf der MSC Grandiosa heissen die

Shows Exentricks und Cosmos, Sonor

und Viaggio auf der MSC Meraviglia.

Syma ist eine fantastische Odyssee in

das Herz einer imaginären Welt, die

Suche nach einer geheimnisvollen Insel,

die von Traumgestalten bewohnt

wird. Die Gäste der MSC Bellissima

begeben sich auf eine Entdeckungsreise,

genau wie der Hauptcharakter

der Show. Eindrucksvolle Videoinstallationen,

ein unkonventionelles Set-

Design, biolumineszierende Details

Die Show Exentricks wird

auf der Grandiosa gezeigt.

und akrobatische Meisterleistungen

machen Syma zu einer unvergesslichen

Show. Valéria hingegen ist eine

Rittersaga mit komödiantischer Note

und futuristischem Twist, in dem

Liebe und Mut über die grössten Hindernisse

siegen. Die Show folgt einer

klassischen Märchenhandlung, die in

eine cartoonartige Welt transportiert

wird. Akrobatische Kunststücke sowie

eine Lasershow runden das Vergnügen

ab.

n ET


18 DESTINATIONS

TSCHECHIEN

POLEN

Schiffsreisen

counter inside | februar 2020

Highlights

an der Donau

Passau

Krems

Wien

SLOWAKEI

SLOWAKEI

Bratislava

Budapest

Die Donau durchfliesst zehn Länder – so viele wie

kein anderer Fluss der Welt.

Die alten Griechen nannten die Donau

bewundernd Istros – «Sonnentrotzer»,

weil sie dem Sonnenaufgang

entgegen nach Osten fliesst. In Europa

ist die Donau der absolute Klassiker

unter den Fahrtgebieten für Flussreisen.

Von der Quelle im Schwarzwald

bis zum Schwarzen Meer zieht

sie sich über 2857 Kilometer hin

und durchfliesst dabei zehn Länder:

Deutschland, Österreich, Slowakei,

Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien,

Rumänien, Repu blik Moldau

und die Ukraine – so viele wie kein

anderer Fluss auf der Welt. Unter den

unzähligen malerischen möglichen

Anlegeorten befinden sich auch vier

Hauptstädte: Wien, Bratislava, Budapest

und Belgrad. Schon immer

hat die Donau verschiedene Völker

und Kulturen verbunden, schliesslich

leben in ihrem Einzugsgebiet

100 Millionen Menschen. COUNTER

INSIDE stellt die Highlights einer

Donaureise vor.

Passau

Drei Flüsse aus drei Himmelsrichtungen

– aus dem Westen die Donau,

dem Süden der Inn und dem Norden

Flusskreuzfahrten

neu erleben

VIVA All-Inclusive

• Legerer Lifestyle mit internationalen Gästen

• Perfektes Crew/Gäste-Verhältnis

• Lichtdurchflutete Kabinen mit elegantem

Interieur und stets gefüllter Mini-Bar

• Gourmet-Restaurants mit

exquisiten Speisen und

hochwertigen Getränken

• Exklusive Beauty-Produkte

von Rituals

• Trinkgelder inklusive

• WLAN

viva-cruises.com

Mittelmeer

ÖSTERREICH

SLOWENIEN

die Ilz – machen die Landschaft am

Dreiflüsseeck einzigartig. Darüber hinaus

verzaubert die barocke Altstadt,

die von italienischen Meistern im

17. Jahrhundert geschaffen wurde

und in deren Zentrum sich majestätisch

der Dom St. Stephan mit der

grössten Domorgel der Welt erhebt.

Wien

Geschichtsträchtige Bauwerke, paradiesische

Gärten und Grünanlagen

sowie eine Vielzahl von Museen machen

die österreichische Hauptstadt

zu einem wunderbaren Reiseziel. Die

traditionelle Kaffeekultur lädt am

Nachmittag zu einer Wiener Melange

mit einer süssen Sachertorte ein. Am

Abend speisen Besucher im Wiener

Riesenrad bei einem romantischen

Candle-Light-Dinner über den Dächern

der Metropole oder geniessen

klassische Musik in der Staatsoper. Ein

facettenreiches kulturelles Angebot

ist in Wien garantiert.

Bratislava

Lediglich eine Stunde von Wien entfernt,

lädt das mediterrane Flair von

Bratislava zu unterschiedlichen Freizeitaktivitäten.

Wie wär’s mit einem

weitläufigen Panoramablick von der

Pressburg aus? Auch ein Spaziergang

durch die idyllische Gartenanlage vor

dem Palais Grassalkovich ist einen

Besuch wert. Das Wahrzeichen der

grössten Stadt der Slowakei ist die

viertürmige Burg Bratislava.

UNGARN

KROATIEN

Mohács

BOSNIEN UND

BOSNIEN

HERZEGOWINA

UND

HERZEGOWINA

Kalocsa

Donau

Budapest

Buda besticht durch seine hügelige

Landschaft und zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

Pest und Óbuda

hingegen präsentieren sich etwas

flacher, bieten aber ebenfalls eine

Vielzahl an sehenswerten Ausflugszielen.

Budapest ist eine Stadt mit

diversen Kulturkreisen, die sich zu

einer bunten und lebhaften Metropole

zusammenfügen. Wer nach einem

Erkundungstrip Erholung nötig hat,

findet sie im Széchenyi-Heilbad.

Belgrad

Die imposante Belgrader Festung am

Zusammenfluss von Donau und Save

bildet den Kern der Altstadt Stari

Grad. Imposant ist auch der Dom

des heiligen Sava, eines der grössten

orthodoxen Gotteshäuser der Welt.

Schlendern lässt es sich wunderbar in

der Fussgängerzone Knez Mihailova

ulica oder im Park Kalemegdan.

Eisernes Tor

Wer bei den südlichen Karpaten den

Blick über die Reling schweifen lässt,

fühlt sich ein wenig an die Fjorde

Norwegens erinnert. Links und

rechts ragen steile, grün bewachsene

Felswände empor, drei Schluchten

und drei Seen wechseln sich ab und

ermöglichen immer wieder neue Perspektiven.

Das Eiserne Tor ist einer

der imposantesten Taldurchbrüche

Europas und bildet die Grenze zwischen

Serbien auf der rechten und

Rumänien auf der linken Donauseite.

Früher galt es als der gefährlichste

Flussabschnitt und durfte nur mit

ortskundigen Lotsen durchfahren

werden. Highlight ist Dakerkönig

Decebalus in Form einer 43 Meter

hohen Statue. n Edita Truninger

Novi

Belgra

RZ_VIVA_Image AZ_103x137.indd 1 05.02.20 10:18


Sad

d

Schiffsreisen

counter inside | februar 2020

SERBIEN

SERBIEN

UKRAINE

RUMÄNIEN

Eisernes Tor

Donau

Viva Tiara:

MOLDAWIEN

Jungfernfahrt im März

Die Tiara schmückt normalerweise die

Häupter schöner Frauen oder mächtiger

Herrscher. Oder dient einem Schiff als

Namen: Die Viva Tiara wird komplett

modernisiert und ganz in die Flotte

von Viva Cruises aufgenommen. Das

neue Flaggschiff ist das erste eigene

Schiff, das ganzjährig für den jungen

Flussreiseveranstalter unterwegs ist

und daher auch das Viva im Namen

trägt. Im März 2020 bricht die Viva Tiara

ab Düsseldorf zu ihren ersten beiden

Fahrten auf. So führt die Premierenfahrt

vom 15. bis zum 20. März nach

Amsterdam. Auf der Donau ist die Viva

Tiara ab dem Bukarest 4.7.2020 unterwegs und

wird dort bis einschliesslich der Silvesterfahrt

Kurzreisen (im November),

vorrangig einwöchige Oltenita Touren ab/bis

Passau Giurgiu (Weihnachtsmärkte, Weihnachten,

Silvester), aber auch zwei lange

Rousse

Donaurouten mit 16 Nächten bis ins

Delta durchführen.

n ET

BULGARIEN

Donaudelta: Bedrohtes Ökosystem

Das Donaudelta ist eine wahre Natur-

Wunderwelt, das grösste Schilfgebiet

der Erde und Lebensraum unzähliger

Pflanzen und Tiere. Dieser wurde in

den letzten Jahrzehnten jedoch stark

eingeschränkt.

Die markantesten Eingriffe in

den Naturkreislauf erlitt das Delta

unter der Herrschaft Ceaucescus bis

1989 durch Entwässerung, Kanalisation

und Dammbau. 1991 stellte die

UNESCO das Gebiet als Weltnaturerbe

unter Schutz. Derzeit wird ein

5-Jahres-Schutz- und Förderprojekt

verschiedener Anrainer-Staaten aufgegleist.

Als Reiseveranstalter trage

man in dieser sensiblen Zone eine

Verantwortung, so Stephan Frei,

Schützenswert:

das Donau-Delta.

DESTINATIONS 19

Geschäftsleiter von Reisebüro Mittelthurgau.

Mit der Excellence Empress

nimmt der Schweizer Veranstalter

Mitte Jahr das erste Fluss-Passagierschiff

namens Excellence Empress

mit drastischer Emissions-Reduktion

in die Flotte auf: Der Neubau wird am

12. Juni in seinem Heimathafen Basel

festlich getauft und im Anschluss

zum ersten Mal mit Gästen Fahrt

zum Schwarzen Meer aufnehmen.

Der Spezialist will sich aber auch

vor Ort engagieren. Mögliche Themen

für ein Engagement sind der

Ausbau von Schutzzonen, die Renaturierung

von Flächen oder Sozialprojekte

für die Deltadörfer. n ET

Tulcea

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20 DESTINATIONS

Schiffsreisen

counter inside | februar 2020

Land in Sicht für Fortgeschrittene

Es gibt Reedereien, die das Bedürfnis von Reisenden nach Slow Travelling erkannt haben.

Aida-Selection: mittelgrosse Schiffe, aussergewöhnliche Routen, lange Liegezeiten.

Ausgedehnte Landgänge sind eine Oceania-Spezialität. Das Schiff Marina im Hafen von Sidney. Eine Owner’s Suite auf den Einheiten der O-Klasse.

«Ab Venedig einmal links rum, einmal

rechts rum», so nennt es Maik

A. Schlüter gern, wenn er über die

Massenprodukte auf dem Mittelmeer

spricht. Schlüter ist Business

Development Director für den DACH-

Markt von Oceania Cruises. Sein Produkt

ist anders, nämlich anspruchsvoller,

obschon er gleich einräumt:

«Wir leben von kreuzfahrterfahrenen

Personen.» Die junge amerikanische

Kreuzfahrtreederei Oceania verfügt

über mittelgrosse Schiffe, auf denen

eine gehobene und dennoch ungezwungene

Atmosphäre herrscht. Bei

der Marke von Norwegian Cruise

Line Holding legt man Wert auf intensive

Landerlebnisse und längere

Liegezeiten. Da erstaunt es kaum,

dass sich das Routing durch längere

Reisen in Ferndestinationen

auszeichnet. Nicht selten dauert

eine Reise drei Wochen oder länger

und enthält meistens mindestens

zwei Kontinente. Neu im Angebot

sind zum Beispiel die Kombinationen

Neuseeland–Australien–Südsee

oder Südsee – Los Angeles. In den

grossen Metropolen wie Kapstadt,

St. Petersburg oder Hongkong sind

immer jeweils so genannte Overnight

stays von mindestens zwei Nächten

eingeplant, um die Städte auch ausgiebig

erkunden zu können. «Junge

Pensionisten» seien sehr häufig an

Bord anzutreffen, sagt Schlüter, und

was kaum jemand weiss: Bei Oceania

gibt es die Möglichkeit, einen Tag vor

der Abfahrt einzuschiffen. Der Vorteil:

Man macht sich mit dem Schiff

vertraut und hat gleichzeitig genug

Zeit, sich den Ausgangsort in Ruhe

anzusehen, bevor das Schiff dann am

Tag darauf in See sticht.

Oceania spricht auch Deutsch

Dem deutschsprachigen Markt zollt

Oceania Cruises auch mit deutschsprachigen

Ansprechpartnern an

Bord Tribut. Auf sechs ausgewählten

Kreuzfahrten garantiert Oceania

Cruises ihren Gästen aus der

Deutschschweiz einen deutschsprachigen

Ansprechpartner an Bord.

Diese Gästebetreuung unterstützt,

wenn beispielsweise sprachliche Unsicherheiten

auftauchen.

Südafrika ist top

Bordsprache der sechs Boutique-

Schiffe ist weiterhin Englisch. Maik

A. Schlüter: «Viele unserer Gäste

schätzen das internationale Ambiente

an Bord unserer Schiffe und

freuen sich auf den Austausch mit

der Crew und den Mitreisenden in

englischer Sprache. Andere fühlen

sich wohler, Fragen in ihrer Muttersprache

klären zu können.» Und was

ist die Lieblingsdestination von Herr

und Frau Schweizer? Schlüter weiss

darauf eine Antwort: «Die Nachfrage

nach Kreuzfahrten in Südafrika

ist stark gestiegen. Die Route führt

von Kapstadt nach Kapstadt. Nach

Wunsch kann die Reise mit anderen

Landerlebnissen kombiniert werden.

«Das Schiff gibt die nötige Sicherheit»,

stellt Schlüter im Gespräch mit

Kunden immer wieder fest.

Auch die deutsche Reederei Aida

Cruises hat das Bedürfnis der Kunden

nach der langsamen Art der Fortbewegung

schon länger erkannt und

rief vor über vier Jahren das Aida-

Selection-Programm ins Leben. Vier

mittelgrosse Schiffe sind auf aussergewöhnlichen

Routen in besondere

Regionen mit langen Liegezeiten

unterwegs und ermöglichen damit

authentische Reiseerlebnisse. Auf

eine familiäre Atmosphäre, einen

persönlichen Service sowie regionale

Köstlichkeiten wird besonders viel

Wert gelegt. Der neuste Zugang der

Selection-Flotte ist die Aida Mira,

welche die Aida Aura, die Aida Cara

und die Aida Vita ergänzt. Bei der Aida

Mira handelt es sich um die ehemalige

Costa Neo Riviera, die umgebaut

und neu gestaltet wurde. Sie kreuzt

derzeit im südlichen Afrika ab/bis

Kapstadt. Denn auch bei Aida gilt:

Südafrika ist top. n Edita Truninger

Fotos: Aida Cruises (1), Oceania (2 – 4)


Scenic Eclipse

Erleben Sie das Staunen neu

An Bord der World’s First Discovery Yacht trifft 6-Sterne-Luxus auf Entdeckerlust. Denn das Zuhause von Abenteurern, Pionieren

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22 SCHIFFE

Schiffsreisen

counter inside | februar 2020

Die Sea-Cloud-Produkte verbinden die Annehmlichkeiten

eines modernen Kreuzfahrtschiffes mit der Einzigartigkeit

eines Grossseglers.

Abenteuer

Windjammer

Windjammer beherrschten in vergangenen Zeiten die

Weltmeere. Im Design der 20er Jahre bringt Sea Cloud

Cruises einen modernen Grosssegler auf den Markt.

Diesen Sommer wird die Hamburger Kleinreederei

Sea Cloud Cruises ihren dritten Windjammer

in Dienst stellen. «Die Arbeiten liegen gut im

Zeitplan», versicherte das Team anlässlich einer

Roadshow in Zürich. Der neue Grosssegler wird

am 29. August 2020 von Lissabon aus zur Jungfernfahrt

starten. Wie auf ihren Schwestern Sea

Cloud und Sea Cloud II wird an Bord des grossen

Wurfes von Hand gesegelt, und dies wann immer

möglich. Bei einer Flaute lässt der Kapitän ganz

einfach die Badeplattform runter. Der 138 Meter

lange Dreimaster bietet Platz für 136 Passagiere

und bewegt sich wie die beiden anderen Schiffe

in einer besonderen Nische. «Auch mit unserem

Neubau werden wir zeigen, dass sanfter Tourismus

im wachsenden Markt für Seereisen möglich ist»,

sagt Geschäftsführer Daniel Schäfer.

Marinediesel statt Schweröl

Die neue Einheit ist als Dreimast-Vollschiff konzipiert.

Mit rund 4100 Quadratmetern trägt sie mehr

als doppelt so viel Segelfläche wie beispielsweise das

Segelschulschiff Gorch Fock. Der höchste der drei

Masten ist 57 Meter hoch. Der Neubau ist mit zwei

dieselelektrischen Antrieben mit einer Leistung von

jeweils 1700 kW ausgestattet. Für Sea Cloud Cruises

war es von Anfang an selbstverständlich, alle Schiffe

mit schwefelarmem Marinediesel zu betreiben. «Der

Verbrauch von Schweröl war nie eine Option für uns.

Wir bieten ein nachhaltiges Erlebnis im Einklang

mit der Natur und den Menschen, deren Länder

wir besuchen», verdeutlicht Schäfer das Konzept.

Neu mit Wellnessbereich

Auf der Werft Metalships & Docks im spanischen

Vigo hat bereits der Innenausbau begonnen und

die Arbeiten an Deck schreiten planmässig voran.

Erstmalig auf einem Segelschiff wird die Sea Cloud

Spirit auch über einen Wellness-Bereich verfügen.

Von den 69 Aussenkabinen sind 25 mit Balkonen

versehen, darüber hinaus entsteht ein zusätzliches

Bistro, das es den Gästen ermöglicht, zeitlich

flexibel auf dem Lidodeck zu essen. Mit diesem

Schritt passt sich die Reederei den veränderten

Anforderungen des Marktes an. Mit der Jungfernfahrt

Ende August geht ein mehr als zehnjähriger

Planungs- und Bauprozess zu Ende. Auch die Sea

Cloud II soll nächstes Jahr in bestimmten Bereichen

modernisiert werden, zudem wird gleichfalls das

Bistrokonzept eingeführt.

Seit Kurzem feste Buchungen

Seit Jahresbeginn können Gäste die Spirit fest

buchen. Bis Ende Oktober bleibt das Schiff im

westlichen Mittelmeer und setzt dann zu den Kanarischen

Inseln über. Nach der Atlantiküberquerung

fährt die Spirit bis Anfang 2021 in der Karibik und

durch den Panamakanal. Neu im Programm der

Sea Cloud Spirit sind geplante Anläufe auf den

US-Virgin Islands und Puerto Rico.

Abendlicher Besuch der National Gallery

Die Reederei führt 2020 auch einige Themenreisen

durch. So wird die Sea Cloud erstmalig zum «Grand

Prix Historique» vor Anker gehen. Hier trifft die

gelassene Eleganz des Segelns auf den Rausch der

Geschwindigkeit, wenn sich die Oldtimer mit röhrenden

Motoren in den berühmten Rundkurs legen.

Die Gäste der Sea Cloud geniessen das Spektakel

von der Terrasse des mondänen Automobile Club

de Monaco.

Auch Lektoren setzt Sea Cloud Cruises vermehrt

ein: Die Reise von Portsmouth nach Hamburg mit

der Sea Cloud II führt in vier kontrastreiche Kulturstädte.

Sie wird von der Lektorin Dr. Karen Michels

und der Künstlerin Ulla Schmidt-Pesch begleitet,

deren Experten-Wissen den Gästen neue Perspektiven

eröffnen. Highlight ist die Öffnung der National

Gallery in London am Abend exklusiv für Gäste

der Sea Cloud II. Darüber hinaus findet auch 2020

wieder eine Themenreise in enger Kooperation mit

Steinway statt. Nachwuchspianisten begleiten die

Reise zu den Fjorden Südnorwegens und begeistern

mit ihrem Können.

n Edita Truninger


Schiffsreisen

counter inside | februar 2020

SCHIFFE 23

Sea Cloud Cruises

Zwei weitere Grosssegler gehören zur Flotte

der Hamburger Reederei Sea Cloud Cruises:

Die Sea Cloud und die Sea Cloud II. Die

Sea Cloud als Flaggschiff der Reederei ist

sowohl für Nostalgiker als auch für Historiker

interessant, wurde die 89-jährige

Viermastbark doch 1931 im Auftrag eines

Wall-Street-Brokers in Kiel erbaut und kam

in seiner wechselvollen Geschichte unter

anderem als Kriegsschiff zum Einsatz. Die

Sea Cloud II steht seit über zehn Jahren

im Dienst der Reederei und verbindet die

Annehmlichkeiten eines modernen Kreuzfahrtschiffes

mit der Einzigartigkeit eines

romantischen Grossseglers. Beide Segler

laufen seit mehreren Jahren praktisch unter

Vollauslastung. Die aktuelle Passagierkapazität

liegt bei der Sea Cloud bei 64 Betten

und auf der Sea Cloud II bei 94 Betten. Die

Sea Cloud Spirit hat 136 Betten. Gemessen

an der Zahl von ca. 350 Kreuzfahrtschiffen

weltweit decken die relevanten Anbieter

von Segelkreuzfahrten heute zusammen

einen Marktanteil von lediglich 2 Prozent

ab. Das Durchschnittsalter der Passagiere

liegt derzeit bei 59 Jahren. n ET

Fotos: Sea Cloud Cruises


24 SCHIFFE

Schiffsreisen

counter inside | februar 2020

Unaufdringlich luxuriös

Gelebte Tradition wahren und dennoch gesellschaftliche Trends aufnehmen: Mit der Renovation der

Europa setzt Hapag-Lloyd Cruises neue Massstäbe in der Luxuskreuzfahrtindustrie.

In ihrer 20-jährigen Geschichte

wurde die Europa vom «Berlitz»-

Kreuzfahrtenführer durchwegs als

bestes Kreuzfahrtschiff der Welt

ausgezeichnet und mit der Top-Bewertung

5-Sterne-Plus geadelt. Wie

schafft es die knapp 200 Meter lange

«Luxusyacht» immer wieder, im

internationalen Ranking absolute

Spitzenplätze zu erzielen?

Die Begeisterung und die Bereitschaft,

die gelebte Tradition zu

wahren und doch immer wieder

mit Innovationskraft und Fingerspitzengefühl

gesellschaftliche Trends

aufzunehmen, sind offensichtlich

tragfähige Erfolgsfaktoren. Jüngstes

Beispiel: Die umfassenden Renovationsarbeiten

letzten Oktober.

Das legendäre und insbesondere im

deutschsprachigen Raum äusserst

beliebte Luxuskreuzfahrtschiff wurde

während seines Werftbesuchs

grundlegend modernisiert und erneuert.

Angefangen bei einem frischen

Innendesign in zahlreichen

öffentlichen Bereichen über noch

grössere kulinarische Vielfalt bis hin

zu mehr Raum für Achtsamkeit und

Gesundheit.

Die Europa erstrahlt

nach ihrem Umbau in

neuem Glanz.

Flair für hochstehende Trends

Der Luxusmarkt spürt die sich stetig

verändernden Bedürfnisse seiner

Gäste und zeigt sich offen für Anpassungen.

Auf der Europa sind neu

eine legerere Kleiderordnung und

die freie Tischwahl angesagt. Zentral

für das allgemeine Wohlbefinden ist

natürlich das kulinarische Angebot.

Hier setzt das zu Hapag-Lloyd Cruises

gehörende Flaggschiff neue Massstäbe.

Drei-Sterne Koch Kevin Fehling

aus Hamburg hat mit dem Gourmet-

Restaurant «The Globe by Kevin Fehling»,

seiner Kreativität und seinem

Feingespür für gastronomisch international

vernetzte Kulturen eine

eigene, inspirierende Genusswelt

geschaffen. Und mit dem «Pearls»

am Heck von Deck 7 beweist Michael

Hoffmann sein Flair für hochstehende

Trendforschung. Der weitgereiste

Chef aller Hapag-Lloyd-Köche hat hier

die perfekten Rahmenbedingungen

für innovative Kaviar-Gerichte in

edelster Form konzipiert.

Eine weitere Bereicherung für

den Luxusliner ist zudem das neue,

ganzheitliche Wellbeing-Konzept

«Europa Refresh». Hier bilden Fitness,

Geist und Entspannung eine

wohltuende Symbiose. Abgerundet

wird das «Rund um die Uhr Genuss»-

Paket mit Vorträgen, Showeinlagen,

Gesprächsrunden und Exkursionen.

Keine Hektik, kein Anstehen

Die Europa verfügt über 204 geschmackvoll

eingerichtete und

grosszügig gestaltete Suiten. Auf dem

Schiff finden maximal 400 Gäste und

285 deutschsprachige Crewmitglieder

Raum und Platz. Die Europa ist

im Gegensatz zu den heute vielfach

gebauten Riesendampfern deutlich

kleiner. Dank ihrer wendigen Grösse

können auch kleinere, unbekanntere

Destinationen angelaufen werden.

An Bord herrscht «noble Lässigkeit»,

wie es Michael Hoffmann treffend

formuliert. Keine Hektik am Buffet,

kein Anstehen an der Bar, kein Gedränge

bei den Ausflügen. Rundum

eine Wohlfühlqualität, die Berlitz

zum Qualitätslabel «bestes Kreuzfahrterlebnis

der Welt» motiviert hat. Die

Top-Bewertung steht ihr auch deshalb

zu, weil sie sich für Neues öffnet.


n Silvio Weilenmann

Hapag-Lloyd will

neue Kundengruppen

gewinnen

Die TUI will das Luxus-, Expeditions- und

Premium-Segment bei Kreuzfahrten zusammen

mit ihrem langjährigen Partner

Royal Caribbean ausbauen und neue

Kundengruppen für Luxus-Kreuzfahrten

gewinnen. Kern der Wachstumsstrategie

ist die Expansion der Marke Hapag-Lloyd

Cruises. Dafür wird die bislang hundertprozentige

Konzerngesellschaft in das

Joint Venture TUI Cruises eingebracht,

welches TUI und Royal Caribbean 2008

gegründet und seitdem erfolgreich ausgebaut

haben. TUI bleibt künftig mit 50

Prozent am Ergebnis der Hapag-Lloyd

Cruises beteiligt und erhält von der

Kreuzfahrtlinie TUI Cruises rund EUR

700 Mio.. Der Verkauf soll im Sommer

abgeschlossen werden. n ET

Fotos: Hapag-Lloyd Cruises (1), Hapag-Lloyd Cruises/Richard Hübner (2)


SERVICE 25

Werden Kreuzfahrtschiffe

einst so aussehen?

Gehört wohl bald der Vergangenheit an:

Rauchende Kamine

Kreuzfahrten und das Thema

Umweltschutz: ein Widerspruch?

Neukunden sind wissbegierig und manchmal anspruchsvoll. COUNTER INSIDE hat potenzielle Fragen

zum Thema Umweltschutz zusammengetragen und gibt mögliche Antworten darauf.

Fotos: Chantiers Atlantique (1), iStock.com/repinanatoly (2)

Fahren Schiffe noch mit Schweröl?

Ja und nein. Seit dem 1. Januar 2020 gilt für die

gesamte Schifffahrt ein neues Gesetz: Schiffe

generell (Cargo- und Passagierschiffe) dürfen nur

noch mit reduziertem Schwefelgehalt (neu 0,5 %,

früher 3,5 %) im Treibstoff unterwegs sein, was

faktisch einem Schweröl-Verbot gleichkommt.

Wenn die Reedereien ihre Schiffe weiterhin mit

Schweröl betanken, müssen sie es mit Hilfe eines

Abgasreinigungssystems vom Schwefel befreien.

Die teurere Variante ist es, einen Treibstoff zu

tanken, der bereits einen geringeren Schwefelgehalt

aufweist, wie zum Beispiel Marinediesel

oder Flüssigerdgas (LNG). Verstösse können mit

Geldbussen belegt werden, in einigen Staaten ist es

sogar möglich, Haftstrafen gegenüber Kapitänen

auszusprechen. In sensiblen Zonen (zum Beispiel

in der Nord- oder in der Ostsee oder in den Polarregionen)

muss der Schwefelgehalt noch tiefer

liegen (bei 0,1 %). Flusskreuzfahrtschiffe fahren

ausschliesslich mit Diesel.

Wird meine CO2-Bilanz mit

LNG-Schiffen verbessert?

Ja, und zwar um rund 20 %. Dank LNG gehören

auch die Zeiten von russgeschwärzten Kleidern der

Vergangenheit an: Schwefeldioxidemissionen und

Partikel werden zu 95 bis 100 % eliminiert, Stickoxide

bis zu 85 %. Das verbessert die Luftqualität

erheblich. Derzeit gibt es allerdings weltweit erst

sechs Häfen mit einem LNG-Terminal und nur zwei

davon liegen in Europa. Dies schränkt das Routing

für die Reedereien stark ein. Dennoch kann man

davon ausgehen, dass LNG in den nächsten Jahren

zum Standard wird. Bereits wird an Entwicklungen

im Bereich synthetisches LNG gearbeitet, analog

zum synthetischen Kerosin in der Airline-Branche.

Was ist das eigentlich: LNG?

LNG ist verflüssigtes Erdgas, das an Bord ständig

auf minus 161 Grad Celsius heruntergekühlt wird.

Vor dem Gebrauch wird es durch Veränderung

der Temperatur in Flüssigkeit umgewandelt.

Dafür müssen grosse Tanks mitgeführt werden.

LNG ist keine neue Technologie, sondern hat

bereits eine 60-jährige Entwicklung hinter sich.

Wegen der bescheidenen Platzverhältnisse im

Motorenraum galt es lange als zu aufwändig, auf

LNG umzustellen. Alte Schiffe nachzurüsten, ist

oft nicht möglich. Von Experten wird LNG als

Zwischenlösung für die nächsten zwanzig bis

dreissig Jahre angesehen.

Kann man eine Kreuzfahrt mit

Myclimate kompensieren?

Ja, das kann man. Die Schweizer Kompensationsagentur

Myclimate bietet einen Klimarechner

für Kreuzfahrten an, momentan spricht man von

einem Prozent aller getätigter Kompensationen,

die in die Kategorie Kreuzfahrt fallen. Einen

kleinen Skandal ausgelöst hat letztes Jahr die

nach Myclimate zweitwichtigste Kompensationsagentur

Atmosfair: Sie stellte die Kompensation

von Kreuzfahrten ein, mit der Begründung, die

Branche tue zu wenig dafür, die Ziele des Pariser

Abkommens umzusetzen.

Welche Reedereien sind umweltfreundlich?

Grundsätzlich müssen alle Reedereien die neuen

IMO-Vorschriften einhalten, sollten also umweltfreundlicher

sein als zuvor. Eine Hitparade

aufzustellen, ist sehr schwierig. Eine der innovativsten

Reedereien in Bezug auf Umweltschutz ist

wahrscheinlich die norwegische Reederei Hurtigruten.

Sie testet den Einsatz von Biodiesel, nutzt

bereits seit zehn Jahren kein Schweröl mehr und

fordert ein weltweites Schweröl-Verbot. Letzten

Sommer hat ihr erstes hybridbetriebenes Schiff,

die Roald Amundsen, Fahrt aufgenommen. Die

Batteriepacks an Bord unterstützen den Motor

und reduzieren die Emissionen um rund 20 %.

Auch Aida Cruises gilt in der Branche als Vorreiter

und hat vor rund einem Jahr das weltweit

erste LNG-Schiff Aida Nova auf den Markt gebracht.

TUI Cruises steht in Sachen Abgasreinigung

(Scrubber und Katalysator) oder Landstrom deswegen

jedoch nicht unbedingt schlechter da und

MSC Cruises will in Zusammenarbeit mit der

französischen Werft Chantiers de l’Atlantique die

Entwicklung eines Prototyps vorantreiben, der

mithilfe von Windenergie betrieben wird.

Auch Costa Cruises setzt auf Flüssigerdgas. Das

erste mit LNG betriebene Schiff der Flotte – die

Costa Smeralda – wurde letztes Jahr in Dienst gestellt,

ein weiteres, die Costa Toscana, folgt 2021

mit einwöchigen Touren durchs westliche Mittelmeer.

Hapag-Lloyd Cruises hat das Schweröl aus

dem gesamten Expeditionsprogramm verbannt.

Wissenschaftler forschen bereits an synthetisch

hergestelltem LNG.

n Edita Truninger


26 SERVICE

Schiffsreisen

counter inside | februar 2020

Die neuen Kreuzfahrtschiffe 2020

JAHR / QUARTAL SCHIFF REEDEREI BRZ / PAX WERFT KOSTEN CHARAKTERISTIK

2020 / 1.Q Seven Seas Splendor Regent Seven Seas 54 000 / 750 Fincantieri / I USD 480 Mio. 2. Einheit Explorer-Klasse

2020 / 1.Q Scarlet Lady Virgin Voyages 110 000 / 2800 Fincantieri / I USD 700 Mio. Neuentwicklung Virgin-Klasse

2020 / 1.Q Silver Origin Silversea 5740 / 100 De Hoop / NL USD 75 Mio. Neuentwicklung Galapagos

2020 / 1.Q Crystal Endeavor Crystal Cruises 20 000 / 200 MV Werften / D USD 200 Mio. Neuentwicklung Endeavor-Klasse

2020 / 1.Q Fritjof Nansen Hurtigruten 22 000 / 530 Kleven / N USD 220 Mio. 2. Einheit Amundsen-Klasse

2020 / 2.Q Evrima Ritz-Carlton 25 000 / 298 Barreras / P USD 220 Mio. Neuentwicklung Ritz-Carlton

2020 / 2.Q Nat. Geo. Endurance Lindblad 12 000 / 126 Ulstein / N USD 135 Mio. Neuentwicklung Expedition

2020 / 2.Q Le Bellot Ponant 10 000 / 180 Vard / N USD 120 Mio. 5. Einheit Explorer-Klasse

2020 / 2.Q Celebrity Apex Celebrity 130 000 / 2900 Chantiers / F USD 900 Mio. 2. Einheit Edge-Klasse

2020 / 2.Q Iona P&O Cruises 180 000 / 5200 Meyer Werft / D USD 970 Mio. Neuentwicklung LNG-Klasse P&O

2020 / 2.Q Silver Moon Silversea 40 700 / 596 Fincantieri / I USD 370 Mio. 2. Einheit Muse-Klasse

2020 / 2.Q Enchanted Princess Princess Cruises 143 000 / 3660 Fincantieri / I USD 800 Mio. 5. Einheit Royal-Klasse

2020 / 2.Q Le Jacques Cartier Ponant 10 000 / 184 Vard / N USD 120 Mio. 6. Einheit Explorer-Klasse

2020 / 2.Q Mardi Gras Carnival 180 000 / 5200 Meyer Turku / FIN USD 1,1 Mrd. Neuentwicklung LNG-Klasse CCL

2020 / 3.Q Spirit of Adventure Saga Cruises 58 250 / 1000 Meyer / D USD 350 Mio. 2. Einheit Saga-Klasse

2020 / 3.Q Ocean Victory Sun Stone / Victory 8000 / 160 China Mer. USD 100 Mio. 2. Einheit Infinity-Klasse

2020 / 3.Q MSC Virtuosa MSC Cruises 177 100 / 4880 Chantiers / F USD 900 Mio. 4. Einheit Meraviglia-Klasse (plus)

2020 / 3.Q Sea Cloud Spirit Sea Cloud 6000 / 139 Vigo / ESP USD 100 Mio. Neuentw. (ex-Hussar)

2020 / 4.Q Costa Firenze Costa Asia 135 00 / 4230 Fincantieri / I USD 780 Mio. 3. Einheit Diadema-Klasse

2020 / 4.Q Odyssey of the Seas Royal Caribbean Int. 168 000 / 4180 Meyer Werft / D USD 970 Mio. 5. Einheit Quantum-Klasse (plus)

2020 / 4.Q Coral Geographer Coral Expedition 5500 / 120 Vard / N USD 75 Mio. 2. Einheit Adventurer-Klasse

2020 / 4.Q (tba) Dream Cruises 200 000 / 5000 MV Werften / D USD 1,0 Mrd. Neuentwicklung Global-Klasse

2020 / 4.Q Ultramarine Quark Expedition 13 000 / 200 Brodosplit / HRV USD 150 Mio. Neuentwicklung Expedition

2020 / tba Scenic Eclipse II Scenic 16 500 / 228 Uljanik / HR USD 185 Mio. 2. Einheit Eclipse-Klasse

2020 / tba World Voyager Mystic / Nicko 9400 / 200 West Sea / P USD 100 Mio. 2. Einheit Mystic-Klasse

Quelle: Cruisetip (19-020)

IMPRESSUM COUNTER INSIDE «SCHIFFSREISEN»

Redaktion:

Edita Truninger,

Silvio Weilenmann

Frontbild:

Unsplash.com

Verlag: Primus Verlag AG, Zürich, Cornelia Brunschwiler

(Leitung), Natalie Ischi (Vertrieb), Fabienne Fröhlich (IT, Web &

Facility Manager), Stefania Zingg (Buchhaltung), Selina

Frommer, Bruno Indelicato (Event & Marketing)

Anzeigenverkauf: Muriel Bassin (Leitung), Bianca Mayer, Sandro Paschini,

Dimitri Kistler (Sales Support)

Layout/DTP: Angela Kaiser, Christoph Fontanive (Leitung),

Nastasia Kluzniok

Primus Verlag AG | Hammerstrasse 81 | Postfach | CH-8032 Zürich

Anzeigenproduktion: Stephan Giuliani

Satz/Druck/Herstellung:

AVD GOLDACH AG, Sulzstrasse 10–12,

9403 Goldach

Fotos: Regent / Seas (1), Costa (2), Carnival (3)


Rooftop Garden

Design-Innovation:

DIE CELEBRITY EDGE-KLASSE

FÜR ANSPRUCHSVOLLE GENIESSER

Die neue Edge-Klasse setzt mit aussergewöhnlichem Design den neuen Massstab

für moderne Premium-Kreuzfahrten. Der Rooftop Garden ist nur eines ihrer Design-

Highlights. Diese extravagante Open-Air Parklandschaft auf hoher See ermöglicht

Spiel und Spass am Tag, Live-Musik und Lichterglanz bei Nacht.

Warum Sie Ihre Kunden mit der Celebrity Edge ® und Apex SM begeistern werden:

• Wellness & Entspannung auf höchstem Niveau

• Lifestyle-Marke mit internationalem Publikum

• Grosszügige Suiten mit exklusivem Zugang zum separaten Pooldeck,

Lounge und Restaurant

• Flexible Dinner-Zeiten mit dem kostenlosen „Select Dining“

• Flugpakete – sorgenfreie Anreise, pauschal oder individuell

• Traumhafte 5-12 Nächte Routen im Mittelmeer und in der Karibik

ANREISEPAKETE

VERFÜGBAR

BUCHEN SIE FÜR IHRE KUNDEN KREUZFAHRT-FERIEN DER EXTRAKLASSE

Für Rückfragen und Unterstützung bei Buchungen rufen Sie uns gerne über unsere kostenlose Telefonnummer aus der Schweiz an: 0800 200 905.

RCL Cruises Ltd. Zweigniederlassung Bremen | Hillmannplatz 11 | D-28195 Bremen | Reiseveranstalter der beworbenen Schiffe ist entweder (a) Royal Caribbean Cruises Ltd. in Miami, Florida oder (b) ihre

Tochtergesellschaften RCL Cruises Ltd. oder RCL (UK) Ltd. im Vereinigten Königreich.


Flussgenuss durch Qualität –

auf den kleinen Schweizer «Grandhotels»

NEU – Das Umweltschiff

Ab Juni 2020 kreuzt die Excellence Empress auf der Donau

Die Excellence Empress geht voran für deutlich bessere Luft in den Flussregionen. Mit Clean Air

Technology verringert sich der Schadstoff-Ausstoss drastisch. Mindestens 75% der Stickoxide und

über 90% des Feinstaubs gelangen nicht mehr in die Atmosphäre. Technologie für die Zukunft.

Luxus, Kulinarik und Gastlichkeit für das Hier und Jetzt.

1. Fluss-

Passagierschiff

der Welt mit

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten

Oberfeldstrasse 19, CH-8570 Weinfelden

Beratung und Buchung +41 71 626 85 85

info@mittelthurgau.ch, mittelthurgau.ch

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