Stiftungsfamilie - Ausgabe 01/2020

stiftungsfamilie

01|2020

STIFTUNGSFAMILIE

DAS MAGAZIN DER STIFTUNGEN BSW & EWH

Im Fokus:

Wandel.

Wirksamkeit.

Digitalisierung.

STIFTUNGSFAMILIE

BSW & EWH


Auftakt

Margarete Zavoral

Vorsitzende des

Geschäftsführenden

Vorstands

Liebe Leserinnen und Leser,

wundern Sie sich gelegentlich beim Blick auf Ihren Kalender

ebenfalls darüber, wie schnell das Jahr voranschreitet?

Genauso schnell wie das Jahr schreitet die digitale Transformation

voran. Auch wir als Stiftungsfamilie beteiligen uns aktiv daran

und haben uns auch für dieses Jahr viel vorgenommen. Wir passen

uns den Bedürfnissen unserer Förderer und Spender an und

entwickeln uns stetig weiter. Aber keine Sorge, wir bleiben weiterhin

persönlich mit Ihnen im Dialog und gestalten miteinander

die Ausrichtung der Stiftungsfamilie. Wir möchten dies besonders

im Hinblick auf ältere Förderer und Spender betonen; wobei man

sich hier oft verschätzt: Auch ältere Menschen sind mittlerweile

gut mit dem Internet vertraut und nutzen digitale Technologien

genauso gern wie jüngere. Wir binden durch zielgruppenspezifische

Angebote auch Menschen ein, für die die digitale Welt noch

keine Selbstverständlichkeit ist.

Was ändert sich konkret? Wir präsentieren Ihnen eine vollkommen

neue Website, die sowohl im Layout neu und modern gestaltet

wurde als auch attraktive neue Funktionen für Sie bereithält.

Die Angebote und Leistungen sind nun noch übersichtlicher präsentiert.

In Ihrem persönlichen Log-in-Bereich informieren wir

Sie zum Beispiel über Veranstaltungen in Ihrer Nähe. Mehr dazu

lesen Sie in unserer Titelstory ab Seite 4 in diesem Heft.

Was unsere Gemeinschaft trotz aller digitalen Neuerungen so einzigartig

macht, ist der persönliche Kontakt – nicht nur zwischen

den Tausenden Ehrenamtlichen und Gruppenmitgliedern, sondern

auch beim Austausch von Eisenbahnern und deren Familien

untereinander. Nutzen Sie den neuen Veranstaltungskalender

und besuchen Sie die Veranstaltungen, Seminare, Workshops und

regelmäßigen Treffen in Ihrer Nähe, getreu unserem Motto „Miteinander

– Füreinander“.

Herzlichst

Ihre Margarete Zavoral

Impressum

Rund um die Stiftungsfamilie BSW & EWH

(Adressänderungen z. B. wegen Umzugs etc.): Servicezentrum,

Bleicher ufer 11, 19053 Schwerin, Telefon: 0800 2651367 (gebührenfrei),

Fax: 0385 7788933, E-Mail: info@stiftungsfamilie.de

Reiseangebote und für Reisebuchungen:

BSW-Hotel & Fewo und BSW- Touristik, Telefon: 0821 2427-300

Brennstoffe BHbv (Bahn-Hausbrandversorgung):

Telefon: 069 809076-333, E-Mail: infobhbv@stiftungsfamilie.de

Redaktionelle Inhalte: Adrienne Hinze, Telefon: 069 809076-140,

E-Mail: adrienne.hinze@stiftungsfamilie.de

Marktplatz und Menschen verbinden: Werbeagentur Zimmermann

GmbH, Stichwort „…“, Telefon: 069 951152-33, Fax: 069 951152-99

Mehr Infos zu der Stiftungsfamilie BSW & EWH:

www.stiftungsfamilie.de

Herausgeber: Stiftungsfamilie BSW & EWH, Stiftung BSW, Münchener

Straße 49, 60329 Frankfurt am Main, Margarete Zavoral (v. i. S. d. P.)

Redaktion: Tanja Braun, Michael Buyer, Adrienne Hinze und Christina

Seidl

Gestaltung: Werbeagentur Zimmermann GmbH (www.zplusz.de)

Fotos: Stiftungsfamilie BSW & EWH, zplusz, iStockphoto, privat,

stock.adobe, Roberto Nickson – @rpnickson

Erscheinungsweise fünfmal jährlich

Druck: Dierichs Druck + Media GmbH & Co. KG

Hinweis: Nachdruck, auch auszugsweise,

nur mit Genehmigung

Nächste Ausgabe: April 2020

2 Miteinander – Füreinander 01|2020


Auftakt

Im Fokus

Wandel. Wirksamkeit.

Digitalisierung.

Seiten 4 bis 7

Soziales

Nachsorge für ein suchtfreies

Leben

Von Betroffenen für Betroffene

Umfangreiche Hilfe in der Pflege

Freizeit

Willkommen im Kunstjahr

Alles dreht sich um Kunst

Ehrenamt | Familie und Gesellschaft

Ohne Erfahrung geht es nicht

Nachgehakt: Welche Rechtsformen

haben die Stiftungen BSW und EWH?

Wünscherfüller-Aktion

Seiten 8 bis 9 Seiten 10 bis 11 Seiten 12 bis 13

BSW-Exklusiv-Reise | Reise

Exklusiv-Reisen: Da müssen Sie mit!

Unsere besonderen Angebote –

Frühjahr 2020

Mit uns barrierefrei Urlaub machen

Reise

Urlaub ohne Eltern: warum nicht?

Gesundheit

Entspannungsübungen für

zwischendurch

Seiten 14 bis 15 Seite 16 Seite 17

Unterwegs

Marcel Kilz, Auszubildender zum

Kaufmann für Verkehrsservice bei

der DB Vertrieb GmbH

Marktplatz

Suche/Biete

Menschen verbinden

Kontakte

Seiten 18 bis 19 Seite 20 Seite 21

Aus den Regionen

Unsere Ehrenamtlichen nehmen

Sie mit auf Reisen

Aus den Regionen

Parken für den guten Zweck

Reisetipp: Freizeithäuser

Über hundert und kein bisschen alt

Projekt SUKI beim Global Refugee

Forum der UNO

Seiten 22 bis 23 Seiten 24 bis 26 Seite 27

Beitrittserklärung

Miteinander – Füreinander

Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten

Festbeträge für Arzneimittel

Aktuelles

Sie sind unsere Superhelden!

Download Magazin

www.stiftungsfamilie.de/

allgemeines/ veroeffentlichungen/

Seiten 28 bis 30 Seite 31

Stiftungsfamilie BSW & EWH 01|2020 3


Im Fokus


DIESE ERFINDUNG

HAT UNSER LEBEN

REVOLUTIONIERT!

Der 29. Oktober 1969

gilt als Geburtstag

des Internets. An diesem

Tag sendete ein

Rechner an der University

of California in

Los Angeles folgende

Nachricht an einen

Computer in Stanford:

„LOG“ – es sollte

eigentlich „LOGIN“

werden, aber nach den

ersten drei Buchstaben

stürzte der Rechner ab.


4 Miteinander – Füreinander 01|2020


Wandel.

Im Fokus

Wirksamkeit.

Digitalisierung.

Die digitale Transformation verändert die Gesellschaft so umfassend, wie es bisher nur die Erfindung

des Buchdrucks schaffte. Doch während die Folgen des letzten großen Medienwandels

500 Jahre später relativ gut beschreibbar sind, lässt sich auch im 51. Jahr des Internets nicht

final beurteilen, welche Chancen und Herausforderungen die Digitalisierung für Politik, Wirtschaft

oder Bildung, aber auch für jeden Einzelnen mit sich bringen wird. Dass wir uns mitten in diesem

gesellschaftlichen Prozess befinden, heißt aber nicht, dass wir stille Beobachter sind: Ganz

im Gegenteil sind wir Teil der Veränderung. Die digitale Gesellschaft muss von allen Beteiligten

mitgestaltet werden – die Stiftungsfamilie leistet ihren aktiven Beitrag dazu. Wir haben Markus

J. Kuhn, Bereichsleiter Vertrieb & Marketing sowie Soziales & Gesellschaft, zum Thema befragt.

© oatawa – iStockphoto

Welche Ziele verfolgt die Stiftungsfamilie mit der digitalen Transformation?

Wir stellen mit unseren Stiftungen BSW und EWH seit jeher den

Menschen mit seinen Bedürfnissen ins Zentrum unseres Handelns.

Nach dem Motto „Miteinander – Füreinander“ unterstützen

die Förderer und Spender Menschen, denen es gerade nicht

gut geht. Oder sie nutzen die vielfältigen Freizeit- und Urlaubsangebote

bzw. engagieren sich aktiv im Ehrenamt. Ganz gleich,

in welcher Rolle sie agieren: Die Lebensrealitäten und Kommunikationskanäle

verändern sich derzeit enorm. Mit der digitalen

Transformation bauen wir eine Relevanz – eine weitere Verbindung

– auf. Unser Anspruch ist es, sowohl in analogen Bereichen

als auch über digitale Kanäle ein Höchstmaß an persönlicher

Greifbarkeit, Vertrauen und Zuverlässigkeit zu bieten. Der große

Fortschritt liegt darin, sich als Förderer oder Spender auch – oder

ganz besonders – im digitalen Bereich schnell und unkompliziert

ohne große Barrieren direkt einbringen zu können. Es geht uns

also um ein ganzheitliches Verständnis digitaler Transformation:

Daten für unsere Zielgruppen sinnvoll und positiv zu nutzen,

von geführter Begleitung mit zeitgemäßer und bedarfsgerechter

Ansprache bis hin zu einem mehrwertstiftenden Angebot auf

digitalen Kanälen. Außerdem wollen wir technologisch vernetzt

kommunizieren und den individuellen Kontakt verstärken – kurzum:

Wir gestalten Digitalisierung menschlich.

Markus J. Kuhn


Im Fokus

Haben Sie dabei auch ältere Menschen im Kopf?

Mir begegnet häufiger die Vorstellung, die Digitalisierung sei nur

etwas für junge Leute. Weit gefehlt! 84 Prozent der deutschen

Bevölkerung sind mittlerweile online – große Zuwächse sind besonders

bei den über 60-Jährigen zu verzeichnen (vgl. die Gesellschaftsstudie

D21-Digital-Index 2018/2019). Senioren, die

das Internet nutzen, erleben dies meist als Gewinn. Was allerdings

nach wie vor problematisch ist, ist die Zugangshürde. Die

Nutzung digitaler Technologien stellt sich für ältere Menschen

oft zunächst als „Buch mit sieben Siegeln“ dar. Die Erfahrung

zeigt uns jedoch, dass es wie bei vielen anderen ungewohnten

Dingen im Leben ist: „Learning by Doing“ ist das Gebot der

Stunde – oder auf gut Deutsch: „Einfach machen!“ Und die Bedeutung

der digitalen Angebote steigt täglich, weil Senioren, mit

Augenzwinkern wegen ihrer Haarfarbe oft auch „Silver Surfer“

genannt, nicht nur telefonieren wollen, sondern wie alle Altersgruppen

mailen, spielen, digitale Fotos austauschen und Kurznachrichten

versenden.

Und genau hier setzt die Stiftungsfamilie als Brückenbauer an.

Wir stärken die digitale Souveränität und machen die Senioren

fit für Bit und Byte. Wir tragen aktiv dazu bei, die Kompetenzen

für ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu stärken. Denn in der

Nutzung der digitalen Mehrwerte und Kanäle liegen aufgrund

der geringeren Barrieren gerade für Senioren oftmals große

Chancen, selbst bei z. B. eingeschränkter Mobilität den kommunikativen

Anschluss und die impulsstiftende Vernetzung nicht

zu verlieren. Wir binden deshalb die ältere Zielgruppe direkt in

unsere Überlegungen ein. Gemeinsam mit dem Seniorenbeirat

werden derzeit Ideen entwickelt, ein Multiplikatorennetzwerk

aufzubauen, das Förderern, Spendern und Ehrenamtlichen hilft,

digitale Angebote sicher und versiert nutzen zu können, und ihren

Kompetenzaufbau unterstützt.

Warum ist die Digitalisierung überhaupt wichtig für die Stiftungen?

Weil wir den Stiftungszweck auch in Zukunft

umfänglich erfüllen werden und sich die

Lebensrealitäten und -gewohnheiten

immer mehr im digitalen Raum

abspielen: Wir müssen da

sein, wo unsere Zielgruppen

sind. Das

heißt, die

digitale

Transformation ist kein Selbstzweck, weil es schick ist und wir

als Stiftungsfamilie modern dastehen wollen, sondern sie sichert

unseren Anspruch, die Bedürfnisse auch zukünftig umfassend

bedienen zu können. Ein schönes Beispiel für die Verknüpfung

eines sehr analogen Hilfsangebots, insbesondere für ältere Menschen,

das über eine digitale Plattform organisiert und gesteuert

wird, ist Pflegix: Wir haben das Potenzial dafür erkannt und

bieten bereits seit einiger Zeit über diese Vermittlungsplattform

Unterstützung für die alltäglichen Herausforderungen.

Und ganz offen gesagt: Selbstverständlich gewinnen wir mit

digitaler Präsenz und Professionalität auch neue Förderer und

Spender und sichern damit den Fortbestand unseres „Miteinander

– Füreinander“. Unsere sozialen Leistungen sind für die

aktiven Mitarbeiter im Bahnbereich ein echter Mehrwert mit hoher

Attraktivität im Kontext ihres Berufslebens, das spiegeln uns

häufig insbesondere die neuen Bahnbeschäftigten. Auch diese

Zielgruppen sind ebenfalls immer digitaler unterwegs, was wir

sowohl in der Ansprache über die relevanten Kanäle als auch

in der Entwicklung entsprechender Angebote im Mix aus digital

und analog bedienen.

© oatawa – iStockphoto


Im Fokus

Was wollen Sie digitalisieren bzw. optimieren?

Ganz wichtig: Nach wie vor sind wir selbstverständlich auch analog

erreichbar – wie die meisten unserer Produkte ganz haptisch

„zum Anfassen“ zur Verfügung stehen! Mit dem Magazin, das wir

nun fünfmal im Jahr versenden, decken wir auch zukünftig die

Bedürfnisse der Leser, die eine Zeitungslektüre bevorzugen, ab.

Das Magazin gibt es aber selbstverständlich auch als blätterbare

Datei auf unserer neuen Website www.stiftungsfamilie.de. Man

hat also die Wahl: analog oder digital. Das Gleiche gilt für sämtliche

Broschüren und Infomaterialien und ebenso für die Beitrittserklärung

– doch auch online beizutreten, ist ganz einfach.

Die Servicekarte wird zukünftig digital genutzt werden können,

aber die haptische Karte, die nun aus dem umweltfreundlichen

Material Bio-PVC besteht, wird es selbstverständlich weiterhin

auf Wunsch geben. Wir haben den Veranstaltungskalender vollständig

überarbeitet und direkt in unsere Internetseiten eingebunden.

Er bietet nun sehr individuell bedürfnisorientierte oder

geografisch angepasste Angebote für eingeloggte Besucher.

Worauf wir besonders stolz sind: der neue Unterstützungsrechner!

Er hilft unkompliziert und schnell bei der Antwort auf die

Frage, ob grundsätzlich eine wirtschaftliche Hilfeberechtigung

vorliegt. Interessenten berechnen ab sofort unverbindlich ihre

persönliche Einkommensgrenze, indem sie anonym wenige Fragen

zu ihrer Lebenssituation beantworten. So erhalten sie für

sich bereits eine erste Orientierung, ob ein Antrag zur Unterstützung

Aussicht auf Bewilligung hat. Ob und in welcher Höhe wir

diese unterstützen können, prüfen wir, nachdem der konkrete

Antrag bei uns eingetroffen ist.

Die zum Einsatz kommende Technik wurde dafür erheblich

weiterentwickelt: Ein neues Content-Management-System (CMS)

wurde installiert, das die Website durch die Möglichkeit der direkten

Eingabe von Informationen durch den Verfasser lebendig

und aktuell hält. Hierdurch ist zudem eine nutzerzentrierte

Darstellung der Inhalte möglich. Die direkte Interaktion mit dem

Nutzer wird ebenfalls durch das neue CMS unterstützt. Wir haben

sämtliche Funktionen, etwa die Online-Beitrittserklärung,

neu erstellt, in die Hauptseite eingebettet und dabei auch optisch

und funktional neu gestaltet. Die App der Stiftungsfamilie geht

ab März online – sie wird bewusst terminlich nachgelagert: Zunächst

schalten wir die neue Website aktiv und schauen mit den

Förderern und Spendern gemeinsam, ob noch Anpassungen notwendig

sind. Denn die Erfahrung zeigt: Kleinere Unzulänglichkeiten

schleichen sich bei einem Neuaufsatz in einem solch großen

Umfang fast immer ein. Da bleiben wir realistisch und fehlertolerant,

denn anders können auch wir nicht lernen.

Neugierig?

www.stiftungsfamilie.de!

Oder auf unseren Social-Media-Kanälen mitreden:

facebook.com/stiftungsfamilie und instagram.com/

stiftungsfamilie

Und was ist mit der Website?

Die Seite der Stiftungsfamilie ist – inhaltlich wie im Layout – vollständig

neu und bietet jetzt alles aus einer Hand: eine Stiftungsfamilie

– eine Website! Es gibt einen persönlichen Log-in-Bereich

und das System leitet den Nutzer durch die Eingabe der Förderernummer

direkt weiter: Wer z. B. bereits ehrenamtlich tätig ist,

kommt automatisch zu den individuellen Seiten mit Materialien

speziell fürs Ehrenamt. Hier können persönliche Daten verwaltet,

außerdem kann die Servicekarte auch digital angezeigt und

genutzt oder eine direkte Spendenfunktion ausgewählt werden.

Darüber hinaus gibt es einen integrierten Veranstaltungskalender,

bei dem man sich im persönlichen Profil Wunschveranstaltungen

„merken“, direkt Kontakt mit dem Veranstaltenden aufnehmen

bzw. Veranstaltungen einstellen kann. Er zeigt auch die

relevanten Veranstaltungen in einer bestimmten Region an.

© Adyna – iStockphoto

Stiftungsfamilie BSW & EWH 01|2020 7


Soziales

Nachsorge für ein suchtfreies Leben

Rund 7,8 Millionen Menschen in Deutschland trinken zu

viel Alkohol und gefährden damit ihre Gesundheit. Spannungen

in der Familie, finanzielle Probleme und erhebliche

Sicherheitsrisiken sind weitere Folgen des missbräuchlichen

Konsums.

Die Nachsorge ist ein wichtiger Bestandteil der Unterstützung

ehemals Abhängiger. Sie bedeutet, sich immer wieder

mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen und

darüber hinaus an einer nachhaltigen Abstinenz zu arbeiten.

Im September des letzten Jahres fand das Nachsorgeseminar

der Stiftungsfamilie unter Leitung von Marina

Kyewski (Sozialarbeiterin Hannover) und Frauke Heinemeyer

(Sozialarbeiterin Hamburg) in Bad Salzuflen statt.

Durch die kleine Gruppe war eine intensive Arbeit möglich,

bei der individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen

eingegangen werden konnte. „Das Seminar finde ich wichtig,

um gesund zu bleiben, Rückfälle zu verhindern und die

Trockenheit zu festigen“, resümiert einer der Teilnehmer.

Die Nachsorgeseminare sind für die Betroffenen fester

Bestandteil des lebenslangen Heilungsprozesses bei einer

lebenslangen Abstinenz und somit der Erhaltung ihrer

Arbeitskraft. Deshalb ist es ein wertvolles und wichtiges

Zeichen für sie, wenn sie durch den Arbeitgeber dafür

freigestellt werden – wie es beim Seminar 2019 der Fall

war. Dafür von den Teilnehmern an dieser Stelle nochmals

herzlichen Dank an die jeweiligen Geschäftsfelder

der Deutschen Bahn!

Im kommenden Jahr findet das Nachsorgeseminar vom

21. bis zum 24. September in Bad Salzuflen statt. Weitere

Infos finden Sie auf www.stiftungsfamilie.de

Von Betroffenen für Betroffene

Die kollegiale Depressionsbegleitung „Peers at work“ hat

den Antistigma-Preis 2019 der Deutschen Gesellschaft

für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und

Nerven heilkunde (DGPPN) erhalten. Die Auszeichnung

würdigt Projekte und Initiativen, die sich für eine nachhaltige

Integration von Menschen mit psychischen Erkrankungen

in die Gesellschaft einsetzen. Im Rahmen des

ausgezeichneten Pilotprojektes bieten Deutsche-Bahn-

Mitarbeiter mit Depressionserfahrung niederschwellige

Beratungen für Kollegen an – vertraulich und außerhalb

des Betriebs. Das Projekt wird in Kooperation mit der Stiftung

Deutsche Depressionshilfe umgesetzt. Gefördert

wird das Projekt vom Fonds soziale Sicherung.

Das Pilotprojekt „Peers at work“ startete im Januar 2018

im DB-Konzern und ist in Deutschland einzigartig. Das erfolgreiche

Konzept von Peer-Beratungen im Umfeld von

Praxen und Kliniken wurde auf den betrieblichen Kontext

übertragen. Aktuell sind zehn kollegiale Depressionsbegleiter

in Geschäftsfeldern der Deutschen Bahn an den

Pilotstandorten Berlin und Frankfurt am Main im Einsatz.

Sie zeigen Gesicht zur Kontaktaufnahme im eigenen Geschäftsfeld

und haben selbst erfahren, welche Hürden

sich im Unternehmen bei einer Depressionserkrankung

ergeben können. Sie stehen somit „auf Augenhöhe“ beratend

zur Seite. Die kollegialen Depressionsbegleiter

wurden von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und

der Stiftungsfamilie fachlich geschult, um Orientierung

und Entlastung zu bieten und ins Hilfesystem zu lotsen.

Ihnen steht Fachpersonal für kontinuierliche Betreuung

und Supervision durch die Stiftungsfamilie zur Verfügung.

8 Miteinander – Füreinander 01|2020


Soziales

Umfangreiche Hilfe in

der Pflege

Was tun, wenn Sie unerwartet die Pflege eines nahestehenden Menschen organisieren

müssen? Im Verbund mit der compass private pflegeberatung GmbH und der BAHN-

BKK bietet die Stiftungsfamilie für Förderer und Beschäftigte der DB AG umfangreiche

Hilfe aus einer Hand. Die Leistungen umfassen neben telefonischer Fachberatung und

Sprechstunden in den Servicebüros auch Onlineschulungen und Pflegekurse. Als Premiumleistung

begleiten wir Förderer persönlich in der Pflegesituation zu Hause. Alle

Informationen dazu finden Sie auf www.stiftungsfamilie.de

Wir haben Nicole Reinhardt, Abteilungsleiterin Pflegeberatung

bei compass, zum Thema befragt.

Ist es wichtig, dass der Arbeitgeber Unterstützungsangebote

für seine Mitarbeiter bereitstellt?

Unbedingt! Häufig tritt die Konfrontation mit der Pflegebedürftigkeit

einer nahestehenden Person plötzlich auf.

Die Pflegeberatung schafft Orientierung und erleichtert

die Planung der individuellen Pflegesituation – damit ist

der Mitarbeiter weniger emotional und zeitlich belastet,

was sich natürlich auch positiv auf die Arbeitskraft auswirkt.

Was kann ein pflegender Angehöriger selbst leisten und ab

wann sollte professionelle Hilfe herangezogen werden?

Das ist von der persönlichen Situation und den vorhandenen

Netzwerken abhängig. Deshalb empfiehlt sich in jedem

Fall eine frühzeitige Beratung, um Klarheit über die

Möglichkeiten im Rahmen der Pflegeversicherung und die

jeweiligen Wünsche der beteiligten Personen zu erlangen.

Welche Themenschwerpunkte haben Sie in Ihrer Beratung?

Alle Inhalte des Sozialgesetzbuches XI, das die Ansprüche

aus der Pflegeversicherung regelt, aber auch Aspekte

der angrenzenden Sozialgesetzbücher – z. B. die Eingliederungs-

oder die Kinder- und Jugendhilfe. Zunehmend

rücken auch Fragen zur Prävention für pflegende Angehörige

sowie zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmachten

in den Fokus.

Geht es in der Pflegeberatung ausschließlich um Leistungsfragen?

Nein, sehr wichtig sind auch Aspekte der psychosozialen

Entlastung. Pflegende Angehörige erleben die Möglichkeit,

mit einer außenstehenden Person die eigene Situation

zu erörtern, als entlastend. Zudem werden sie darin

bestärkt, dass sie eine wichtige Aufgabe übernehmen.

Diese Form der Anerkennung erfahren sie häufig nicht.

Hier ergänzen wir uns ideal mit der Stiftungsfamilie, die

sich ja auch im Bereich der Selbsthilfe stark engagiert.

Worin liegt die Besonderheit Ihrer Pflegeberatung?

Wir sind die einzige bundesweit einheitlich arbeitende

Pflegeberatung in Deutschland. Unsere Pflegeberater

sind in Großstädten genauso unterwegs wie auf dem Land.

Diese regionalen Kenntnisse fließen in alle Beratungsprozesse

ein. Die zunehmende Mobilität der Arbeitnehmer

führt vielfach zu Situationen, in denen die Unterstützung

bei der Pflege lediglich aus der Distanz möglich ist. Hier

kann unsere Erfahrung genutzt werden, und wir können

bei Bedarf die Angehörigen an ihrem und den Pflegebedürftigen

an seinem Wohnort beraten.

Nicole Reinhardt, Abteilungsleiterin Pflegeberatung bei compass

Stiftungsfamilie BSW & EWH 01|2020 9


Freizeit

Willkommen im Kunstjahr

2020 ist ein ganz besonderes Jahr innerhalb der Stiftungsfamilie: Zum ersten Mal finden

Bundeskunstausstellung und Bundesfotoausstellung gemeinsam statt.

So langsam kann man die Aufregung spüren: Am 11. Januar

begann das Kunstjahr in der Stiftungsfamilie mit der

von der Vorstandsvorsitzenden Margarete Zavoral eröffneten

Vernissage in Ludwigshafen. Im Rahmen dieser

Veranstaltung wurden 40 Exponate ausgewählt, die auch

bei der Bundeskunstausstellung (BUKU) in Karlsruhe zu

sehen sein werden. Diese wird am 25. April eröffnet und

findet zum ersten Mal gemeinsam mit der Bundesfotoausstellung

(BUFO) statt. Bis zum 20. Mai haben Sie die

Gelegenheit, die BUKU/BUFO im Regierungspräsidium in

Karls ruhe zu besuchen.

Tiere, Landschaften und Abstraktes

Zwei Werke, die zur BUKU fahren werden, hat die 13-jährige

Anna-Elsa Lüdtke gemalt. Die Schülerin ist kein „unbeschriebenes

Blatt“, wenn es um Ausstellungen geht: Bereits

im letzten Jahr hat sie mit zwei Exponaten aus Ton

an der Bundeskunsthandwerkausstellung in Halle an der

Saale teilgenommen. Sie malt gern mit Pastellkreiden:

„Ich habe diese Technik in einem Malkurs ausprobiert

und fand dabei sehr interessant, mal nicht mit dem Pinsel,

sondern mit den Fingern durch Wischtechnik ein Bild

entstehen zu lassen. Man ist damit recht flexibel“, erklärt

Anna-Elsa Lüdtke. Ihr Stillleben „Apfel“ (2019) wurde für

die BUKU nominiert, ebenso wie ihr Landschaftsbild „Am

Meer“, das sie 2017 gemalt hat. „Der Apfel ist allerdings

mein einziges Stillleben, ansonsten male ich auch Tiere,

Landschaften und Abstraktes“, erzählt die Dresdener

Schülerin, deren Lieblingsfächer Latein, Kunst, Physik

und Sport sind.

Anna-Elsa Lüdtke aus Dresden

Bilder, Skulpturen, Fotos – alles ist in diesem Jahr dabei

Ihre Kreativität lebt sie nicht nur beim Malen aus, sie hat

die Rolle des „Prometheus“ im Jugendtheater gespielt

und 2014 bei der Uraufführung des Kindermusicals „Hiob“

mitgewirkt. Seit mehr als acht Jahren ist sie außerdem an

einer Tanzschule aktiv, fährt Ski und spielt Basketball im

Verein. Ein wirklich beeindruckendes junges Talent, das

sehr neugierig auf die anderen Werke bei der Bundeskunstausstellung

macht. Wir wünschen selbstverständlich

allen Teilnehmern viel Erfolg bei der BUKU/BUFO und

sind auf die ausgestellten Bilder, Skulpturen und Fotos

gespannt.

Die BUKU/BUFO findet vom 25. April

bis 20. Mai 2020 im Regierungspräsidium

Karlsruhe statt.

Weitere Informationen finden Sie unter

www.stiftungsfamilie.de

Das Pastellbild „Apfel“ wurde für die BUKU nominiert

Film zur Vernissage in Ludwigshafen:

10 Miteinander – Füreinander 01|2020


Fotografie beim Symposium Bildende Kunst

Ein Bild von Sieglinde Putze

Freizeit

Alles dreht sich um Kunst

Mit der Bundeskunst- und der Bundesfotoausstellung beginnt

das große Kunstjahr 2020 bei der Stiftungsfamilie.

Nach diesen beiden Highlights im Frühjahr bietet die Stiftungsfamilie

mit dem Symposium Bildende Kunst eine

neue und einzigartige Veranstaltung.

Für Kunstinteressierte ist das Wochenende vom 23. bis

25. Oktober ein Pflichttermin: Im BSW-Hotel Isarwinkel

in Bad Tölz findet dann ein Symposium statt, in dessen

Rahmen wir Ihnen die bunte Vielfalt und die unterschiedlichen

Facetten bildender Kunst nahebringen möchten.

Die Teilnehmer beschäftigen sich mit Fotografie, Bildbearbeitung,

Malen, Zeichnen und Bildhauen. Verschiedene

Dozenten halten Vorträge zu ihren jeweiligen Fachgebieten

und geben in Workshops fachkundige Anleitung, damit

Sie selbst in Ihrem Wunschgebiet tätig werden können. An

diesem Wochenende werden Sie Gelegenheit haben, sich

in Ruhe mit erfahrenen Künstlern und Fachgruppenleitern

in der Stiftungsfamilie über bildende Kunst auszutauschen,

selbst zu malen, zu gestalten und Ihre Kunstleidenschaft

auszuleben.

Die Experten

Künstler aus verschiedenen Bereichen zeigen Ihnen in ihren

Workshops, wie Sie sich der bildenden Kunst nähern

können. Wir möchten Ihnen diese einzeln vorstellen.

Phil Hubbe wird den Workshop „Einführung in das Zeichnen

von Cartoons“ an diesem Wochenende leiten. Seit

1992 zeichnet er hauptberuflich und befasst sich dabei oft

humorvoll mit dem Thema Behinderung. Seit 2001 nimmt

Hubbe an Ausstellungen teil. 2002 belegte er beim Deutschen

Preis für die politische Karikatur den dritten Platz.

Er arbeitet für über 20 verschiedene Tageszeitungen und

Zeitschriften, gestaltet Postkarten, den „Handicap-Kalender“

der Deutschen Bahn und hat bereits eigene Cartoonbände

veröffentlicht.

Klaus Klein ist Mitglied des Kunstspektrums Bingen und Organisator

der Bundeskunstausstellung der Stiftungs familie.

Er wird beim Symposium für Acrylmalerei zuständig sein.

Der gelernte Bildhauer Kurt Grimm wird den Workshop

„Steinbildhauerei“ leiten. Seit 35 Jahren arbeitet er als

freischaffender Bildhauer und ist Dozent an der Hochschule

für Gestaltung Offenbach.

Marco Paulos Exponate werden auf der ganzen Welt ausgestellt.

Er ist Künstler, Maler, Bildhauer und Autor und

betreut den Workshop „Landart“ beim Symposium der

Stiftungsfamilie. Paulo interessiert und engagiert sich

besonders für alte Handwerkstechniken und hat Kulissen

für Film und Theater gestaltet.

Für seine Skulpturen und Bilder verwendet er alles, was

er im Wald, auf dem Schrottplatz und an anderen Orten

findet. Daher wird Philipp Herwig den Workshop „Upcycling“

leiten. Aus verschiedensten Materialien entstehen

dort Plastiken und Bilder in unterschiedlichen Größen.

Für den Workshop „Lettering“ ist Annette Wagner-

Netthorn zuständig. Die ausgebildete Kartografin hat

ein Studium der Innenarchitektur absolviert, das sie als

Di plom-Ingenieurin abgeschlossen hat. Sie besitzt große

Unterrichtserfahrung und hat ihre zeichnerische Fertigkeit

durch den Unterricht verschiedener Maler verfeinert.

In der Fotokunst werden Ihnen namhafte Fotografen

Motivsuche, Bildgestaltung, Aufnahmetechnik, Bildauswahl

und Anwendung verschiedener Softwareprodukte

vorstellen und all Ihre Fragen rund um das Thema Fotografie

beantworten.

Kosten für 2 Übernachtungen inklusive Vollpension im

BSW-Hotel Isarwinkel und die Teilnahme an allen Programmpunkten

Ihrer Wahl: 210 Euro/Person für Förderer,

250 Euro/Person für Nichtförderer

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie gern an

diesem Symposium teilnehmen möchten, dann buchen

Sie per E-Mail an info.kunst@stiftungsfamilie.de. Weitere

Informationen finden Sie im Veranstaltungskalender unter

www.stiftungsfamilie.de

Stiftungsfamilie BSW & EWH 01|2020 11


Ehrenamt | In eigener Sache

Ohne Erfahrung geht es nicht

Digitale Kompetenzen zu entwickeln und die daraus entstehenden Mehrwerte sinnvoll zu

nutzen, ist eine der derzeit vordringlichsten Aufgaben der Stiftungsfamilie – wir werden

diese mit der wertvollen Erfahrung unserer Ehrenamtlichen angehen.

Der Seniorenbeirat steht dem Vorstand in Angelegenheiten

zur Seite, die insbesondere die älteren Förderer und

Spender betreffen. So wurde er beispielsweise bereits

vor der Kooperation mit der Vermittlungsplattform Pflegix

zurate gezogen und in alle Prozesse eingebunden.

Im Dialog wird ermittelt, wie die Produkte an der Basis

angenommen werden, wie praxistauglich sie sind und wo

gegebenenfalls nachgesteuert werden sollte.

Auch bei der Digitalisierung ist der Austausch mit dem

Seniorenbeirat unabdingbar; so werden derzeit Ideen

entwickelt, ein Multiplikatorennetzwerk aufzubauen, das

Förderern, Spendern und Ehrenamtlichen hilft, digitale

Angebote sicher und versiert nutzen zu können, wie bereits

in der Titelgeschichte erwähnt.

Der Beirat besteht aus elf Personen und trifft sich regelmäßig

gemeinsam mit Vertretern der Stiftungsfamilie.

Im Dezember 2019 ging es bei der Sitzung insbesondere

darum, folgende Schwerpunktthemen festzulegen: die

Brücke zwischen Stiftungsleistungen und den digitalen

Antragsstrecken zu schlagen, ohne analoge Prozesse

dabei auszuschließen, sowie die Weiterentwicklung des

Ehrenamts in der Stiftungsfamilie.

STIFTUNGSFAMILIE

BSW & EWH

Nachgehakt: Welche Rechtsformen haben die

Stiftungen BSW und EWH?

Uns wird immer wieder die Frage gestellt, welche Rechtsformen

die Stiftung BSW und die Stiftung EWH eigentlich

haben. Deshalb möchten wir dies hier einmal erklären.

Sowohl die Stiftung BSW als auch die Stiftung EWH

sind jeweils eigene juristische Personen. Seit 1. Juli

2018 ist zwar die sogenannte gemeinsame Dachmarke

STIFTUNGSFAMILIE BSW & EWH gebildet worden; beide

Stiftungen sind jedoch weiterhin rechtlich selbstständig.

Die Unterscheidung der steuerlichen Behandlung der jeweiligen

Beiträge (Regelspende EWH und Förderbeitrag

BSW) erklärt sich durch die unterschiedlichen Rechtsformen

der beiden Stiftungen:

Die Stiftung EWH ist mildtätig, das heißt, sie unterstützt

aus rechtlicher Sicht ausschließlich hilfebedürftige Menschen.

Daher sind alle Spenden (sowohl Regelspende als

auch Einzelspende) an die Stiftung EWH steuerlich absetzbar

und es kann im Bedarfsfall bzw. auf Wunsch eine

Spendenbescheinigung ausgestellt werden.

Die Stiftung BSW ist dagegen weder mildtätig, da sie nicht

ausschließlich im rechtlichen Sinne hilfebedürftige Menschen

unterstützt, noch gemeinnützig, da sie ihre Angebote

und Leistungen nicht der Allgemeinheit, sondern nur Menschen

im Bahnbereich zur Verfügung stellt. Daher gelten

Zahlungen an die Stiftung BSW nicht als klassische Spende.

12 Miteinander – Füreinander 01|2020


Familie und Gesellschaft

Kinderaugen leuchten – Wunscherfüller-Aktion

Viele Familien müssen jeden Cent zweimal umdrehen, auch im Bahnbereich. Deshalb

hatten wir im Winter letzten Jahres Herzenswünsche von Bahnerkindern erfüllt, deren

Familien es nicht leicht haben: Von Spielzeugautos über Puppenzubehör bis zu Malstiften

und Büchern war alles dabei. Meist sind es schon die kleinen Dinge, die ein Kinderherz

höherschlagen lassen. Über unseren virtuellen Weihnachtsbaum haben wir die Möglichkeit

geschaffen, Familien Geschenke zu spenden.

Sie haben Kinderaugen zum Leuchten gebracht: In nur

wenigen Tagen haben Sie die über 500 Wünsche der kleinen

Bahner erfüllt – mit Ihrer Unterstützung haben Sie

ein kleines bisschen Glück in viele Familien gebracht.

Dafür bedanken sich diese sehr, beispielsweise Familie

Weber (siehe Bild): Ihre vier Kinder haben alle etwas zum

Spielen bekommen und freuen sich sehr.

Exemplarische Reaktionen:

„WIR

FREUEN UNS

RIESIG ÜBER IHRE

WEIHNACHTS -

AKTION.“

„DIE AKTION

WEIHNACHTLICHER

WUNSCHBAUM WAR FÜR

UNSERE KINDER

EINE TOLLE ÜBER -

RASCHUNG.“

„VIELEN

LIEBEN DANK

FÜR DIESE TOLLE

AKTION!“

© creative studio – stock.adobe.com

„VIELEN

DANK FÜR EURE

UNTER STÜTZUNG.

IHR SEID ECHT

KLASSE.“

„VIELEN HERZ-

LICHEN DANK VON

MEINEN KINDERN UND

MIR FÜR DIE ERFÜLLUNG

DER WEIHNACHTS-

WÜNSCHE!“

Familie Weber

Stiftungsfamilie BSW & EWH 01|2020 13


BSW-Exklusiv-Reise

Neues Jahr – neue Exklusiv-Reisen: Da müssen Sie mit!

2020 – 15 – 15.000 – 12: Das sind die Zahlen rund um unsere Exklusiv-Reisen. Sie

fragen sich, was sich dahinter verbirgt? Dann lesen Sie einfach weiter. BSW-Touristik-

Chef Michael Buyer gibt uns Einblicke in die Welt der Exklusiv-Reisen und verrät uns

im folgenden Gespräch seinen persönlichen Reisetipp. Dann erzählen Sie doch mal,

Michael Buyer!

Im Jahr 2020 feiern wir bereits 15 Jahre Exklusiv-Reisen.

Da rauf sind wir sehr stolz. Rund 15.000 Gäste haben wir

bisher mit den schönsten Reiseerlebnissen vom Nordkap

bis Südafrika und von Rio de Janeiro bis nach Peking

begeistert – ob per Flugzeug, Bus, Bahn oder Kreuzfahrtschiff.

In Deutschland punkten wir mit ausgesuchten

Reiseprogrammen in unseren BSW-eigenen Hotels.

12 Exklusiv-Reisen haben wir in diesem Jahr im Gepäck,

davon zwei in unsere Häuser und zwei Familien-Exklusiv-

Reisen. Über letztere haben wir ausführlich in der Dezemberausgabe

des Magazins berichtet.

Bei den Exklusiv-Reisen garantieren wir für eine gründliche

und gewissenhafte Reisevorbereitung: Nichts wird

dem Zufall überlassen, Kooperationspartner wie Hotels,

Agenturen und Transportunternehmen suchen wir sorgfältig

aus. Elementarer Bestandteil sind unsere Reisebegleiter;

2018 wurde der Stamm um ausgesuchte Kollegen

erweitert. Sie unterstützen, betreuen und umsorgen die

Gäste vom Anfang bis zum Ende und sind immer präsent.

Zu allen Reisen gehören ein Begrüßungscocktail,

Tischgetränke zu den Abendessen und der obligatorische

Dankeschönabend mit Tombola.

In diesem Jahr geht es u. a. zu Sardiniens Smaragdküste

und auf die Königin der Nordsee, zu einer Flusskreuzfahrt

auf der Seine und – dies mein besonderer Tipp – nach

Israel. Dieses faszinierende Land, in dem jeder Stein tausendjährige

Geschichte atmet, ist Sehnsuchtsziel für viele

Menschen: Einmal die heiligen Stätten und kulturellen

Highlights wie Jerusalem mit dem Tempelberg und der

Klagemauer besuchen! Wir sehen Galiläa und die Gegend

um den See Genezareth, Nazareth und Bethlehem, außerdem

das moderne und junge Tel Aviv und wir fahren optional

zum Toten Meer. Dazu kommt, dass die Reise sehr bequem

ist: Per Lufthansa (Zubringerflüge deutschlandweit

möglich) geht es nach Tel Aviv und es muss nur einmal

das Hotel gewechselt werden.

Ich war im März letzten Jahres selbst dort, habe mit der

örtlichen Agentur und dem Veranstalterpartner DER Touristik

die Hotels ausgewählt, den Reiseverlauf und das

Programm abgestimmt. Auch im September werde ich

dabei sein und die Gäste schon am Flughafen in Frankfurt

am Main begrüßen. Greifen Sie schnell zu und buchen Sie:

Noch haben wir einige Plätze für die Reise frei. Ich freue

mich auf Sie!

Nähere Infos zu allen Exklusiv-Reisen finden Sie auf

www.bsw-touristik.de und in unseren ausführlichen

Flyern. Oder Sie rufen uns einfach an: 0821 2427-300

(Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr).

14 Miteinander – Füreinander 01|2020


Unsere besonderen Angebote – Frühjahr 2020

Reise

FAMILIEN-SPECIAL 2020 – 15 %-RABATTGUTSCHEIN FÜR FAMILIEN

• Für alle Aufenthalte ab 14 Tagen von Familien mit bis

zu zwei Erwachse nen und mindestens einem Kind bis

15 Jahre bis zum 4. Januar 2021

• Der Gutschein wird nach dem Aufenthalt versandt und

ist nicht über tragbar

• Einlösbar für bereits gebuchte Aufenthalte oder Ihre

neue Reisebu chung in allen BSW-Hotels und -Ferienwohnungen

• Bestehende Buchungen mit kürzerer Dauer können

verlängert werden

Alle genannten Angebote sind nicht kombinierbar mit

anderen Aktionen oder Angeboten.

UPGRADE-DANKESCHÖN – 1. QUARTAL 2020

• Nachträgliches Upgrade Ihres BSW-Hotelzimmers

oder Ihrer BSW-Ferienwohnung, die Sie bereits bis

zum 16.01.2020 gebucht haben

• Nur nach Verfügbarkeit und ohne Gewähr. Anmeldung

der Upgrade-Anfrage bis 14 Tage vor Urlaubsbeginn

in der Zentralen Reservierung telefonisch unter

0821 2427-300 oder per E-Mail an

reservierung@stif tungsfamilie.de

• Das Upgrade ist nur einmal pro Aufenthalt um eine

Kategorie möglich. Bei Buchung der teuersten Kategorie

ist pro Person ein Freigetränk nach Wahl inklusive

• Das Angebot ist nicht verfügbar im BSW-Hotel

Hubertus-Park sowie in den BSW-Ferien wohnungen

Schönau am Königssee, Garmisch, Feldberg-Bärental

und Hiddensee – Ostsee

ZEHN FÜR ZEHN – 10 % RABATT FÜR ALLE BUCHUNGEN

AB 10 TAGEN AUFENTHALT

• Preisnachlass gilt für alle Buchungen ab 10 Tagen

Aufenthalt in der Neben- und Zwischensaison 2020 bis

31. März 2020 – nicht rückwirkend gültig

• In folgenden Häusern gelten abweichende Angebotszeiträume:

• BSW-Erlebnishotel Festenburg: ab sofort

bis 29.03. und vom 21.10. bis 28.11.2020

• BSW-Hotel Villa Dürkopp:

vom 01.06. bis 31.08.2020

• BSW-Ferienwohnungen Brockenblick –

Oberharz: ab sofort bis 29.03. und

vom 27.11. bis 19.12.2020

• BSW-Ferienwohnungen Feldberg-

Bärental: ab sofort bis 04.04. und

vom 17.10. bis 19.12.2020

Mit uns barrierefrei Urlaub machen

© Bild 1: pololia – stock.adobe.com; Bild 2: MicroStockHub – iStockphoto

Nachhaltige Erholung zu fördern, ist eine der Kernaufgaben der Stiftungsfamilie – dazu

gehören auch Urlaubsangebote für Menschen mit Behinderungen.

Das Seehotel Rheinsberg ist Deutschlands größtes barrierefreies

Hotel. Es liegt in einem der erholsamsten Orte

zwischen Hamburg und Berlin am Ufer des Grienericksees

inmitten der märkischen Landschaft. Alle Zimmer

und Appartements, die Bereiche für Sport- und Freizeitaktivitäten

und das Restaurant mit Seeterrasse sind großzügig,

komfortabel und natürlich barrierefrei ausgestattet.

Die Stiftungsfamilie bezuschusst einen Erholungsurlaub

von bis zu einer Woche im Seehotel Rheinsberg (www.

seehotel-rheinsberg.de) für aktive oder ehemalige Bahnbeschäftigte

mit Behinderung (auf Wunsch mit einer Begleitperson)

und bei Vorliegen einer Berechtigung nach

§ 53 der Abgabenordnung – bei Bedarf sogar zusätzlich

die Kosten für den Abholservice.

Buchen Sie jetzt Ihren barrierefreien Urlaub direkt im

Seehotel Rheinsberg telefonisch unter 033931 344-0! Den

Zuschuss gewährt Ihnen die Stiftungsfamilie nach Ihrem

Urlaub.

Stiftungsfamilie BSW & EWH 01|2020 15


Reise

Urlaub ohne Eltern: warum nicht?

Die Stiftungsfamilie bietet in Kooperation mit „Jugendtours Jugendreisen“ ein umfangreiches

Ferienprogramm – mit bis zu 50 Prozent Ermäßigung für Kinder von Förderern.

Wir haben mit den Reiseprofis gesprochen.

Ab welchem Alter kann man Ihre Angebote nutzen?

Das geht ab 6 Jahren. Für Kinder, die das erste Mal ohne

Eltern unterwegs sind, haben wir spezielle Angebote im

Repertoire – die Beginner-Wochen. Unsere Betreuer werden

speziell vorbereitet und nehmen im Zweijahresrhythmus

an einer mehrtägigen, firmeneigenen Schulung teil,

im Rahmen derer sie im medizinisch-psychologischen Bereich

ebenso geschult werden wie in den Bereichen Rechte

und Pflichten sowie Animation. Daneben wird jedes Teammitglied

über die ortsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen

Destinationen unterrichtet, sodass alle bestens

auf die Bedürfnisse der Grundschüler eingestellt sind.

Wie erfolgt die Betreuung vor Ort?

Ein Betreuer kümmert sich um acht Kinder. Bei der Anreise

haben die Eltern die Möglichkeit, ihn persönlich

kennenzulernen und alle wichtigen Infos an ihn weiterzugeben.

Selbstverständlich bleibt genügend Zeit, um sich

selbst ein Bild davon zu machen, dass es den Kindern an

nichts fehlt. Unsere Reiseleiter haben zudem einen ausgeglichenen

Wochenplan erarbeitet, der einen guten Mix

aus Ausflügen, Animationen und Wettbewerben bildet.

Für alle aktiven Kinder bieten einige Reiseleiter zusätzliche

fakultative Kurse an, die vor Ort gebucht werden können.

Wir haben für fast alle Reiseziele eine Facebook-Seite

angelegt, auf der unsere Reiseleiter ein „Elterntagebuch“

führen. Für Notfälle gibt es unsere 24-Stunden-Hotline.

Was geschieht, wenn mein Kind krank wird?

Unsere Betreuer wissen, dass ein krankes Kind immer ein

erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit benötigt. Bei notwendigen

Arztbesuchen werden die Eltern stets im Vorfeld informiert

und das weitere Vorgehen wird mit der Campleitung

abgesprochen. Die Kinder werden auch hier liebevoll

durch den zuständigen Betreuer umsorgt.

Mein Kind hat Heimweh – was nun?

Wir nehmen alle Sorgen und Ängste der Kinder ernst. Sie

werden getröstet, abgelenkt und verstärkt in Gruppenaktivitäten

eingebunden. Sollte das nicht genügen, nimmt die

Reiseleitung Kontakt zu den Eltern auf und bespricht das

weitere Vorgehen. Falls dies die vorzeitige Abreise zur

Folge hat, haben wir die Heimweh-Geld-zurück-Garantie:

Wir erstatten fair und anteilig den gezahlten Reisepreis

für noch nicht in Anspruch genommene Leistungen.

Wie finde ich das richtige Ferienlager für mein Kind?

Auf www.stiftungsfamilie.de finden sich im Urlaubsbereich

alle Infos zu unseren Reisen; neben den Beginner-

Wochen haben wir ja auch ein umfangreiches Programm

für die älteren Kinder und für Jugendliche. Wir empfehlen,

die Seite gemeinsam mit Ihren Kindern durchzu stöbern.

Meistens wissen sie ohnehin am besten, wie sie ihren ersten

eigenen Urlaub verbringen wollen.

16 Miteinander – Füreinander 01|2020


Gesundheit

Entspannungsübungen für zwischendurch

Kleine Entspannungsübungen für zwischendurch helfen dabei, neue Energie zu tanken

und kurz abzuschalten. Auch in Stresssituationen können Sie sie einsetzen, um durchzuatmen

und die Stressreaktion etwas zu mildern.

©Wayhome Studio – stock.adobe.com

Schärfen Sie Ihren Gehörsinn

Begeben Sie sich für diese Übung an einen ruhigeren Ort

(Pausenraum, den Park um die Ecke, Lieblingscafé) oder

nutzen Sie diese Übung auch zwischendurch – in ruhigen

Minuten während der Arbeit. Sie eignet sich nicht nur, um

den Gehörsinn zu trainieren, sondern ist auch eine ausgezeichnete

Konzentrationsübung.

Setzen Sie sich bequem hin. Sitzen Sie auf einer Bank

oder einem Stuhl, dann beugen Sie Ihren Kopf leicht nach

hinten und lassen die Arme über die Rückenlehne baumeln.

Sitzen Sie ganz locker und schließen Sie die Augen.

Zählen Sie die unterschiedlichen Geräusche und Töne, die

an Ihr Ohr dringen. Das sind in der Regel auch Geräusche,

die wir in der Hektik des Alltags gar nicht bewusst wahrnehmen.

Hören Sie genau hin. Was hören Sie?

Zählen Sie Ihre Atemzüge

Am besten funktionieren Atemübungen im Stehen – aber

auch beim aufrechten Sitzen kann man relativ gut durchatmen.

Das Schöne an dieser Übung ist: Niemand bemerkt,

wenn man sie macht.

Zählen Sie beim Ein- und Ausatmen, beispielsweise fünf

Sekunden lang ein- und fünf Sekunden lang ausatmen.

Hier geht es nicht darum, einen Rekord aufzustellen. Vielmehr

geht es um das gleichmäßige rhythmische Atmen.

Atmen Sie durch die Nase ein und durch den Mund aus.

Stellen Sie sich beim Einatmen vor, dass Sie einen wohltuenden

Geruch aufsaugen, der dann Ihren ganzen Körper

durchströmt. Legen Sie eine Hand auf Ihren Bauch, atmen

Sie tief in den Bauch hinein und nehmen Sie diese Atmung

wahr. Beim Ausatmen stellen Sie sich vor, wie Sie eine

Kerze ausblasen.

Versuchen Sie, sich langsam zu steigern, von Mal zu Mal.

Aber achten Sie immer darauf, dass es zu keiner Anstrengung

führt, denn Sie wollen ja nicht An-, sondern

Entspannung erreichen.

Lernen Sie eine Entspannungsmethode

Sie möchten mehr davon erlernen? In unserer Kursdatenbank

unter www.bahn-bkk.de/gesundheitskurse

finden Sie Entspannungskurse in Ihrer Nähe. Wir übernehmen

für zwei Kurse pro Jahr 80 % der Kurskosten,

das heißt bis zu 150 Euro pro Kurs. Oder machen Sie mit

beim Stress Frei- Training. Dieser Kurs ist für BAHN-BKK-

Versicherte kostenfrei.

Weitere Informationen

finden Sie unter

www.bahn-bkk.de/

stressfrei

Stiftungsfamilie BSW & EWH 01|2020 17


Unterwegs

„Macht einfach

weiter so, liebe

Stiftungsfamilie!“

Ich bin Marcel Kilz, 20 Jahre alt und Auszubildender zum Kaufmann für Verkehrsservice

bei der DB Vertrieb GmbH. Ich freue mich sehr, dass ich von der Stiftungsfamilie

BSW & EWH interviewt werde.

Ich arbeite seit dem 1. September 2017 bei der Deutschen

Bahn AG. Nach erfolgreichem Abschluss meiner Lehre

werde ich Reiseberater im Reisezentrum sein. Dort

ver mittle ich unseren Kunden Bahnfahrten, Ameropa-

Reisen, BahnCards, ERGO-Reiseversicherungen und

viele weitere Zusatzangebote der Bahn.

„Ich erlebe immer etwas Neues.“

So etwas wie Langeweile gibt es bei uns im Reisezentrum

eigentlich nicht. Die Anzahl der Kunden ist täglich sehr

hoch und so erlebt man immer mal wieder etwas Neues.

Viele Kunden zu betreuen, ist mir allerdings auch immer

wesentlich lieber, als wenn nichts los ist, denn so kommt

garantiert nie Langeweile auf.

„Mein Job macht mir superviel Spaß.“

Das Arbeiten mit den Menschen macht mir in meinem Job

besonders viel Spaß. Am liebsten habe ich Kunden, denen

ich Reisen zum Beispiel nach London, Budapest oder gar

nach Thessaloniki verkaufen kann. Ich mag die Herausforderung

der Beratung und des Verkaufs bei Auslandsreisen.

18 Miteinander – Füreinander 01|2020


Unterwegs

Was mir auch sehr viel Spaß macht, ist, wenn

ich im Zuge meiner Ausbildung selbst verreisen

kann – in andere Städte oder zu

Veranstaltungen, zum Beispiel im vorletzten

Jahr zur Abschlussveranstaltung des

jährlich stattfindenden Projektes „Bahn-

Azubis gegen Hass und Gewalt“ in Berlin.

Dank meiner ehemaligen Azubi-Fachkoordinatorin

hatte ich sogar die Möglichkeit,

mit dem DB-Vorstandsvorsitzenden

Dr. Richard Lutz zu sprechen, und ich durfte

sogar ein Selfie mit ihm machen. Toll

war auch, als wir mit dem Railjet Xpress

von München nach Salzburg gefahren sind

und die Stadt erkunden konnten. Der Railjet

der Österreichischen Bundes bahnen ist

der modernste Hochgeschwindig keitszug der

Flotte und verbindet mit einer Höchstgeschwindigkeit

von 230 Kilometern pro Stunde Österreich

mit Ländern wie Deutschland, Italien, Ungarn, Tschechien

und der Schweiz. Kurzum: Mein Job macht mir

wirklich superviel Spaß.

„Die Stiftungsfamilie ist für mich einzigartig.“

Bei der Stiftungsfamilie bin ich, um ehrlich zu sein, noch

gar nicht so lange. Zwei meiner Kollegen hatten mir von

den Angeboten und Leistungen erzählt und mich dann

auch relativ schnell überzeugt. Ich war sehr überrascht,

als ich gesehen habe, wie umfangreich das Angebot der

Stiftungsfamilie wirklich ist. Als Förderer habe ich das

gute Gefühl, dass ich mit meinem Beitrag etwas Positives

bewirke und für andere Menschen etwas Gutes tue.

Wenn man sich andere Unternehmen anschaut, stellt

man schnell fest, dass nicht viele so eine tolle Unterstützung

haben, wie die Stiftungsfamilie für die Bahn.

„Ich bin von der Arbeit der Stiftungen überzeugt.“

Als ich mir die App der Stiftungsfamilie installiert hatte,

habe ich gelesen, dass Botschafter gesucht werden,

die für ihre Kollegen als Ansprechpartner zur Verfügung

stehen und Angebote an sie weitergeben. Da habe

ich gar nicht lange gezögert und bin sofort Botschafter

geworden. Warum? Ich will meinen Kollegen die Leistungen

der Stiftungen näherbringen, ihnen zeigen, was

alles angeboten wird und warum man unbedingt dabei

sein sollte. Ich bin von der Arbeit der Stiftungen einfach

überzeugt.

Ich selbst habe auch schon z. B. das Angebot für die

Therme Erding genutzt. Die Therme ist einfach der

Wahnsinn und so konnte ich zu einem günstigeren Eintrittspreis

einen Tag Wellness genießen. Mein Partner

und ich überlegen auch schon, in welches BSW-Hotel

wir einmal fahren könnten.

„Soziale Medien sind schnell und unkompliziert.“

Ich finde die sozialen Medien einfach super, um sich auszutauschen

und um mit anderen in Kontakt zu bleiben.

Wenn ich mit einem Bekannten oder auch einem Unternehmen

etwas Wichtiges zu klären habe, greife ich nach

wie vor zum Telefon; für Dinge, die nicht eilen, nutze ich

zur Kontaktaufnahme aber gern Kanäle wie Facebook

und Instagram. Auch die Stiftungsfamilie habe ich auf

diesem Weg schon kontaktiert, das ging schnell und unkompliziert.

Mein Partner und ich wohnen in einem Dorf, das zur

Stadt Selb gehört. Selb liegt im Fichtelgebirge, direkt

an der tschechischen Grenze, und ist als Porzellanstadt

bekannt – eine eher ländliche Kleinstadt, das gefällt mir

sehr. Dort kann man gut Fotos machen; ich fotografiere

nämlich gern, reise unheimlich gern und treffe mich

so oft es geht mit meinen Freunden. Seit einigen Jahren

schon bin ich deshalb auf Instagram aktiv. Inzwischen

habe ich bereits knapp 2.000 Beiträge veröffentlicht.

„Das ist es, was zählt.“

Wenn ich euch einen Rat geben darf: Macht einfach weiter

so, liebe Stiftungsfamilie, und haltet euch an euer

Motto „Miteinander – Füreinander“, denn das ist es, was

zählt. Ich bin mit euch und euren Leistungen superzufrieden

und hoffe, dass in Zukunft noch mehr Eisenbahner

überzeugt werden können, mitzumachen.

Stiftungsfamilie BSW & EWH 01|2020 19


Marktplatz

Kontakt:

Werbeagentur Zimmermann GmbH

Stichwort „Suche/Biete“

Heddernheimer Landstraße 144

60439 Frankfurt am Main

redaktion-marktplatz@zplusz.de

Kostenfreier Service

Suche

Große Lokmodelle der Firma Sieck, wie sie früher

z. B. in Fahrkartenausgaben, Messeständen der DB

oder auch Reisebüros zu sehen waren (Maßstab 1 : 20),

Tel.: 04183 778844

Eisenbahner und Lokschildersammler sucht für seine

Sammlung Lokschilder aller Art und Betriebsbuch

für die Lokomotive gegen sehr gute Bezahlung. Auch

eine komplette Übernahme Ihrer Sammlung ist möglich.

Freue mich über Ihre Zuschriften. Mail bitte an:

wyhlen@t-online.de oder Tel.: 0175 2611721

Biete

Modellbahn

Seilbahn mit Drehgondeln mit Tal- und Bergstation

sowie einem Mast (Länge ca. 222 cm, Breite ca. 35 cm,

Höhe ca. 125 cm) und Waschanlage für Züge und

Waggons (Länge ca. 43 cm, Breite ca. 13,5 cm); maßstabsgetreuer

Nachbau (H0), feinste Handarbeit und

voll funktionsfähig: Gondeln drehen sich beim Hochund

Runterfahren, Seitenbürsten fahren an den Zug

und drehen sich; Dachbürsten fahren hoch, runter und

drehen sich, usw; Elektromotore 8–16 Volt; zum Einlassen

in eine Arbeitsplatte (mit Vertiefung für Schienen)

geeignet; Preis VB, Tel.: 05069 965059

Im Aufbau befindliche H0-Anlage (DC), ca. 3 x 5 m,

zahlr. Einzelheiten u. a. 50 analoge Loks u. v. m.

Nähere Informationen unter: mobakr1940@gmail.com

Bücher, Bilder etc.

Ich habe gegen Erstattung der Portokosten folgende

Bücher abzugeben: Vom Reiz der Eisenbahn, R. Rossberg,

1979; Geschichte der Eisenbahn, R. Rossberg

1977; Die Eisenbahntechnik – Entwicklung und Ausblick,

1982; Eisenbahnknotenpunkt Ruhrgebiet, 1979;

Die Technik von den Anfängen bis zur Gegenwart, 1982;

Streifzüge durch das historische Deutschland, ADAC

1990; Meilensteine der Geschichte – vom Pharaonenstaat

zur Mondlandung, 1980. Tel.: 0571 33444

Für meine Tätigkeit als ehrenamtlicher Schaffner im

historischen Dampfzug suche ich eine alte DB-Zugführermütze

(Größe 57), möglichst mit Kordel.

M. Weiß, Göppingen, voralbblitz@t-online.de

Suche aus dem Fachbuchverlag, Leipzig: Die Anwendung

von Stachanowmethoden bei Baggerarbeiten;

Ladearbeiten ohne Aussetzen der Wagen; Gleichmäßigkeit

im Güter- und Zugverkehr; martin.bremer@gmx.de

Lokführer sucht Originallokbeschilderungen auch aus

den Führerständen sowie Siebdruckschilder (ab 1968).

K. Kreußel, Tel.: 0175 5739648 (MB: rufe gerne zurück)

DB-Kursbücher (Gesamtausgabe): 1978–2008 (nicht

alle Ausg.), DR-Kursbücher: 1968–1990 (nicht alle

Ausg.), DB-Eisenbahn-Jahrbücher: 1956–1980, 1983,

DR-Eisenbahn-Jahrbücher: 1963–1985, DB-Kursbuchkarten:

ab 1974, Eisenbahndias: Triebfahrzeuge, Bahnhöfe

(In- und Ausland), Eisenbahnpostkarten, Zuglaufschilder:

IC 71/-, 524/544, 526/527, 530/531, 544/545,

570/Wiesbaden, 600/501, 614/615, 616/665, 618/619,

626/629, 638/639. Tel.: 0661 3803376

Fachzeitschrift „Deine Bahn“ Jahrgänge: 1973–1993,

die meisten Jahrgänge komplett. VHB: 50 Euro.

Kontakt: rudolf.knurr@web.de

Historische Bahnhöfe und Lokomotiven der DR als

Bildersammlung. Herausgeber war das Ministerium

für Verkehrswesen der DDR Anfang der 80er-Jahre!

LOKOMOTIV-CHRONIK aus der Geschichte des Lokomotivbaus

(6 Drucke in Hochglanz, mit Beschreibung

und techn. Daten); HISTORISCHE BAHNHÖFE (8 Drucke

auf Kartonpapier, Stärke ca. 300 g/m 2 , mit Beschreibung

der jeweiligen Bahnhöfe); SCHMALSPURBAHNEN

der DR (8 Drucke auf Kartonpapier, Stärke ca. 300 g/

m 2 , mit der jeweiligen Streckenbeschreibung). Die

Bilder sind jeweils 42 x 29 cm groß. Ich sende einzelne

Bilder dann gerne zu. Preis 50 Euro. Anfragen per

E-Mail ematthh@web.de

Sonstiges

Briefmarken: Bundesrepublik Deutschland, Berlin,

DDR, Schweiz. Tel.: 0661 3803376.

© Bild 1: whitelook – stock.adobe.com; Bild 2: Gaia – stock.adobe.com

20 Miteinander – Füreinander 01|2020


Menschen verbinden

Kontakt:

Werbeagentur Zimmermann GmbH

Stichwort „…“

Heddernheimer Landstraße 144

60439 Frankfurt am Main

redaktion-menschen@zplusz.de

Kostenfreier Service

Menschen verbinden

Ich (weiblich) suche eine offene, sympathische und

aktive Begleiterin (NR) für gemeinsame BSW-Reisen. Ich

bin verwitwet, 72 Jahre jung und liebe es, Erholung und

Kultur im Urlaub zu verbinden. Geht es Ihnen genauso?

Dann freue ich mich, wenn Sie mit mir in Kontakt treten.

Stichwort: Reisebegleiterin/01

Witwe, 79 J., gesund und schön, möchte einen

ver ant wortungsvollen und smarten Witwer finden, um

mit ihm die nächsten Lebensjahre genießen zu dürfen.

Selbstverständlich ist nichts – möglich aber alles!

Stichwort: FfM/01

Neues Jahr, ein neues Glück! Bin weiblich, 67 Jahre

alt, treu und ehrlich. Suche einen liebevollen Partner,

Nichtraucher, dem Treue wichtig ist sowie Ehrlichkeit.

Wohne in Alzey, wenn er ein Auto hätte, wäre schön.

Altersgrenze bis 75 Jahre. Über eine Antwort würde ich

mich freuen!

Stichwort: Glück/01

Witwe wünscht sich einen liebevollen Partner, 80–85

Jahre alt. Zum Reisen, Spazierengehen usw. Im Raum

Bruchsal, Karlsruhe und Bretten.

Stichwort: Kreis KA/01

Sie möchten eine Anzeige schalten oder auf ein

Inserat antworten?

Annonce unter „Menschen verbinden“ veröffentlichen

Schritt 1:

Schicken Sie Ihren Inseratstext per Brief an die

Werbe agentur Zimmermann GmbH, Heddernheimer

Land straße 144, 60439 Frankfurt am Main

oder per E-Mail an redaktion-menschen@zplusz.de

Schritt 2:

Das Inserat wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt

veröffentlicht. Alle Rückmeldungen von

Interessenten senden wir unge öffnet an Sie weiter.

© Bild 1: meteo021 – stock.adobe.com; Bild 2: oneinchpunch – stock.adobe.com

Auf Inserat unter „Menschen verbinden“ antworten

Schritt 1:

Sie möchten auf ein Inserat unter „Menschen

verbinden“ antworten? Dann schreiben Sie einen

Brief an die Werbeagentur Zimmermann GmbH,

Stichwort „…“, Heddern heimer Landstraße 144,

60439 Frankfurt am Main.

Wichtig: Damit wir Ihren Brief an die richtige

Adresse weiterleiten können, müssen Sie das Stichwort

des betreffenden Inserats deutlich auf dem

Umschlag vermerken.

Schritt 2:

Wir leiten den Brief ungeöffnet an die jeweilige

Person weiter. Diese kann dann Kontakt mit Ihnen

aufnehmen.

Stiftungsfamilie BSW & EWH 01|2020 21


Aus den Regionen

Ausblick vom Schiff

auf die Donau

Bad Tölz in Oberbayern

Das Fahrgastschiff

Regina Danubia

Unsere Ehrenamtlichen nehmen Sie mit auf Reisen

Auch 2020 sind die Ehrenamtlichen der

Stiftungsfamilie wieder fleißig unterwegs.

Hier zwei besondere Reiseangebote unserer

Ortsstellen.

Der Jahresanfang ist die beste Zeit, sich Gedanken zu machen,

ob man sich dieses Jahr eine Auszeit gönnt und wohin

diese Reise gehen soll. Die Ortsstellen der Stiftungsfamilie

bieten auch in diesem Jahr tolle Reiseangebote

an – zwei von diesen stellen wir Ihnen hier vor.

Gruppenreise nach Bad Tölz

Vom 27. Juni bis 4. Juli erwartet Sie ein abwechslungsreicher

Aufenthalt im BSW-Hotel Isarwinkel. Sie reisen

dabei individuell an, werden um 15 Uhr mit Kaffee und

Kuchen begrüßt und flanieren im Anschluss durch die

Stadt. In den folgenden Tagen fahren Sie mit dem Sessellift

auf den Blomberg, wandern an der Isar entlang nach

Lenggries, machen eine Tegernseerundfahrt mit dem Bus

und erleben eine Altstadtführung in Bad Tölz mit Besuch

des Wochenmarkts. Schließlich lernen Sie das Gebiet um

den Walchensee kennen und fahren mit der Seilbahn auf

den Herzogstand. Außerdem steht eine Wanderung zum

Kalvarienberg auf dem Programm. Die Kosten belaufen

sich auf 390 Euro pro Teilnehmer im Doppelzimmer mit

Halbpension (circa 25 Euro kommen als Programmkosten

hinzu). Weitere Informationen erhalten Sie bei Rupert

Bunk unter der Telefonnummer 0171 3385681 oder per

E-Mail an: Rupert.Bunk@evg-mail.org

Eintägige Donauschifffahrt

Die Ortsstelle Passau/Plattling bietet am 8. Oktober 2020

ihre traditionsreiche Donauschifffahrt auf dem Galaschiff

Regina Danubia an. Vormittags geht es von Passau aus

Richtung Schlögener Schlinge los: Während der Fahrt

genießen Sie das stilvolle Ambiente und die musikalische

Begleitung an Bord des Schiffs. Ein herrlicher Ausblick

auf die Donau und die prachtvolle Umgebung sind garantiert.

Nachmittags legen sie wieder in Passau an. Die

Fahrt kostet für Förderer der Stiftungsfamilie und Gäste

je 15 Euro. Für die Anmeldung kontaktieren Sie bitte Peter

Boot unter der Handynummer: 01511 16614306.

Das sind nur zwei Beispiele für die zahlreichen Reisemöglichkeiten,

die die Stiftungsfamilie über die ehrenamtlichen

Organisationsstellen bietet. Einfach in den

Ortsstellen nachfragen oder in den Veranstaltungskalender

auf www.stiftungsfamilie.de schauen – es ist sicher

auch etwas Interessantes für Sie dabei.

© Markus Grün

22 Miteinander – Füreinander 01|2020


Aus den Regionen

Über hundert und kein bisschen alt

Das Bahn-Orchester Altenbeken hat eine über hundertjährige Tradition: Vom schlichten

Musikverein mauserte es sich im Laufe seiner Geschichte zur BSW-Kapelle und schließlich

1999 zum offiziellen Bahn-Orchester.

Altenbeken zählt über 9.000 Einwohner und liegt im Kreis

Paderborn in Nordrhein-Westfalen. Besonders stolz ist

man hier auf seine Bedeutung als Eisenbahnknotenpunkt

und auf seine zahlreichen Musikvereine, darunter

das Bahn-Orchester, das in der Jugendarbeit sehr aktiv

ist. Kinder und Jugendliche können mit Musikunterricht

für ein Instrument ihrer Wahl beim Bahn-Orchester

beginnen und erhalten zunächst Einzelunterricht. Der

Musikverein stellt die Instrumente erst einmal zur Verfügung,

bis sich der Interessierte endgültig entschieden

hat. Da das Zusammenspiel mit anderen aber noch weiterer

Fähigkeiten bedarf, ist das gemeinsame Spielen

sehr wichtig und wird im Jugendorchester eingeübt. Das

besteht aus insgesamt zehn Jugendlichen, die Querflöte,

Klarinette, Trompete oder Tuba spielen.

Zum Ausgleich Rap und Pop

Die 16-jährige Alina Dunsche ist im Jugendorchester dabei:

„Meine Familie spielt im Orchester, so bin ich auch

dazu gekommen“, erklärt Alina. „Ich war von klein auf

bei Schützenfesten und Konzerten dabei, da war das für

mich ganz selbstverständlich!“ Alina spielt wie ihre Mutter

Klarinette und geht in die zehnte Klasse des Gymnasiums

in Bad Driburg. Sie hat auch den Instagram-Account

des Orchesters ins Leben gerufen. Jonas Drewes ist einer

der Trompeter beim Orchester: „Mein Vater und meine

Mutter spielen Trompete im Orchester, meine Schwester

Klarinette – da war es nur naheliegend, dass ich auch ein

Instrument spiele. Und ich habe mich für die Trompete

entschieden.“ Der 14-Jährige hört gern Rap und Pop,

spielt in seiner Freizeit außerdem noch Handball und

fährt gern Rad.

Musikalisch erfüllt, menschlich beeindruckt

Bei der Orchesterprobe, die jeden Freitag stattfindet,

merkt man, dass den Jugendlichen das Zusammenspiel

sichtlich Spaß macht. Weiß einer mal nicht, welche Note er

spielen soll, helfen die anderen bereitwillig aus, sodass

der Dirigent gar nicht einspringen muss. Kleine Neckereien

gibt es selbstverständlich hin und wieder, aber immer

auf freundschaftlicher Ebene mit einem Lachen, das von

gegenseitiger Sympathie zeugt. Im Jugendorchester werden

moderne Stücke gespielt, zum Beispiel Disney-Filmmusik

wie aus „Der König der Löwen“ oder Songs aus den

1960ern wie „California Dreamin‘“ oder „Let The Sunshine

In“ aus dem Musical „Hair“. Ein- oder zweimal im Jahr tritt

das Jugendorchester allein auf, ansonsten spielen die

meisten Jugendlichen im „großen“ Orchester mit. Schön,

dass sich das Bahn-Orchester so gut um den Nachwuchs

kümmert – damit dürfte dessen Zukunft gesichert sein.

Jonas Drewes

Alina Dunsche

Stiftungsfamilie BSW & EWH 01|2020 23


Aus den Regionen

Parken für den guten Zweck

Seit sechs Jahren vermieten ehrenamtliche Helfer der DB in der Adventszeit einen Parkplatz

in der Karlsruher Innenstadt. So lebensnah kann Gutes tun nämlich sein.

„Lasst uns gemeinsam etwas Gutes tun“, so die Idee von

Susanne Laub von der Deutschen Bahn, der seit 2014 bereits

über hundert ehrenamtliche Helfer gefolgt sind, um

die alljährliche Parkplatzspendenaktion in Karlsruhe zu

etwas ganz Besonderem zu machen. Über 25.000 Euro

wurden im Lauf der Jahre für die Stiftungsfamilie von allen

Menschen gespendet, die an den Adventssamstagen

die Parkmöglichkeiten in der Lammstraße nutzen wollten

und für den guten Zweck auch gern mal aufrundeten.

2019 kam dadurch zum ersten Mal die stolze Summe von

über 5.000 Euro zusammen. „Einfach nur toll“, schwärmt

Susanne Laub in der WhatsApp-Gruppe. Sie kann zu Recht

stolz sein, was aus ihrer Idee geworden ist.

Schöne Geste in der Weihnachtszeit

Wie erfolgreich diese Aktion lief, kann man auch daran sehen,

dass Prominente wie Sky Du Mont auch schon mal

vorbeischauten. 2019 war der Parkplatz nach sagenhaften

37 Minuten bereits komplett belegt – und das, obwohl die

Parkgebühren auf dem Parkplatz höher als im Parkhaus

sind, das direkt nebenan liegt. Die Leute kommen einfach

gern, um für den guten Zweck zu spenden. Welch schöne

Geste in der Weihnachtszeit! 133 ehrenamtliche Helfer

aus acht verschiedenen Geschäftsfeldern plus Helfer aus

dem Freundes- und Bekanntenkreis machten es möglich.

Mit dem Erlös soll nun der Sport-und-Fitness-Raum des

Möwennests renoviert werden. Das auf Usedom gelegene

Haus gehört zur Stiftung EWH und bietet die sehr gut

gebuchten Mutter-Vater-Kind-Kuren für Bahnbeschäftigte

und ihre Kinder an. So wird die Spende wieder der Eisenbahnerfamilie

zurückgegeben – nach dem Motto „Miteinander

– Füreinander“ auf jeden Fall eine gute und sinnvolle

Art, sich einzusetzen. Wir danken ausdrücklich noch

einmal allen, die mit angepackt haben!

Mehr Informationen zum Haus Möwennest unter

www.stiftungsfamilie.de

Halfen bei der Aktion: Gisela Rachele, Rainer Hörner und Jürgen Mallon

Haus Möwennest

auf

Usedom

© www.fotograefinnen.de, mandy knuth

24 Miteinander – Füreinander 01|2020


Kinder beim

Malen im

Freizeithaus

Rehberg

Aus den Regionen

Familie

Mechler mit

Freunden

Das Freizeithaus Rehberg

Reisetipp: Freizeithäuser

17 Freizeithäuser bietet die Stiftungsfamilie in ganz Deutschland an – reichlich Platz zum

Toben, Spielen, Ausspannen, Wandern und einfach Urlauben.

„Unser Aufenthalt war wirklich super, es gab gar nichts

auszusetzen“, schwärmt Wilfried Mechler. Der 61-Jährige

war mit Familie und Freunden für ein paar Tage im Freizeithaus

Rehberg bei Weiden in der Oberpfalz zu Gast und

ist von dieser Art der Unterbringung sehr angetan. Das

Freizeithaus ist ungefähr 25 Kilometer von der Stadt Weiden

entfernt und liegt zwischen den Orten Neuenhammer

und Georgenberg, dicht an der Grenze zur Tschechischen

Republik.

Wilfried Mechler ist Schwerbehindertenvertreter und Personalrat

beim Bundeseisenbahnvermögen und hat mit

seiner Familie schon mehrmals Freizeithäuser besucht.

Aber das Freizeithaus Rehberg hat ihn besonders beeindruckt:

„Alles war sehr sauber, die Betten und Duschen

dazu nagelneu!“

Kochen für die ganze Familie

Zudem komme, dass der Hüttenwart Gerhard Wenzl einen

wirklich tollen Job mache – er stellt zum Beispiel die Getränke

bereit, die die Gäste dann nach Bedarf nehmen und

auf einer Liste eintragen können. Auf diese Weise muss

man als Gast keine Getränke schleppen. „Auch die Ausstattung

ist top, wir haben in der Küche einige Mahlzeiten

für uns alle zubereitet – auch wenn eine Dunstabzugshaube

nicht schlecht wäre“, wirft Wilfried Mechler lachend ein.

So ist das eben, wenn man für die ganze Familie kocht.

Günstige Alternative zu Ferienwohnungen

Familie Mechler hat ihren Aufenthalt jedenfalls sehr genossen:

An einem Tag nutzte sie den Grillplatz, am anderen

stand Wandern auf dem Programm, dann besichtigten

sie Prag und zu guter Letzt die Stadt Pilsen. Man hat

also die Wahl, die Ruhe im Freizeithaus zu genießen oder,

wenn man möchte, in den Trubel tschechischer Metropolen

einzutauchen. Ein Freizeithaus ist eine noch günstigere

Alternative zu Ferienwohnungen oder anderen Übernachtungsmöglichkeiten:

Förderer der Stiftungsfamilie zahlen

im Freizeithaus Rehberg zehn Euro pro Tag und Übernachtung,

Gäste zwölf Euro und Kinder erhalten selbstverständlich

Ermäßigung.

Alle Informationen zu den Freizeithäusern unter

www.stiftungsfamilie.de

Stiftungsfamilie BSW & EWH 01|2020 25


Aus den Regionen

Projekt SUKI beim Global Refugee

Forum der UNO

Als Anerkennung für ihr nachhaltiges Engagement wurde die Deutsche Bahn vom Flüchtlingshilfswerk

der Vereinten Nationen (UNHCR) zum ersten Global Refugee Forum der

Vereinten Nationen (UNHCR) eingeladen, das Mitte Dezember 2019 in Genf stattfand. Das

Projekt „Soziale und kulturelle Integration“ (SUKI) der Stiftungsfamilie war als Kooperationspartner

ebenfalls dabei.

Mit ihrem Integrationskonzept verfolgt die DB einen

zweiseitigen Ansatz: „Wir setzen zum einen auf etablierte

und zertifizierte Qualifizierungswege, um Geflüchtete

dauerhaft in den deutschen Arbeitsmarkt zu

integrieren“, so Personalvorstand Martin Seiler. „Zum

anderen unterstützen wir sie – zusammen mit Sozialpartnern

wie der EVG, der Stiftungsfamilie und dem ZukunftPlus

e.V. – in ihrem Alltag in Deutschland.“ Die soziale

und kulturelle Integration durch das Projekt SUKI

umfasst beispielsweise sozialpädagogische Betreuung,

Deutschunterricht, Rechtsberatung sowie ehrenamtliche

Soziallotsenprogramme.

Berufsvorbereitung für Geflüchtete

Aktuell ist zudem ein Programm in Vorbereitung, das in

Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit speziell für

geflüchtete Frauen konzipiert wird. Die ersten Maßnahmen

zur Integration bei der DB starteten 2015/16. So läuft

die Einstiegsqualifizierung „Chance plus für Geflüchtete“

bereits im fünften Jahr. Zum 1. Dezember 2019 sind wiederum

deutschlandweit 40 junge Geflüchtete in die Berufsvorbereitung

bei der DB gestartet.

Infos zum Projekt SUKI unter www.stiftungsfamilie.de

Alexandra Winckler, HR Kommunikation DB AG, Natja Berg, ZukunftPlus-Geschäftsführerin, Martin Seiler, Bahn-Personalvorstand,

Ulrike Stodt, Grundsätze Nachwuchskräfte und strategische Personalentwicklung DB AG und Inge Henningsen, SUKI-Projektleiterin

beim Global Refugee Forum (v. l. n. r.)

26 Miteinander – Füreinander 01|2020


JETZT TEIL DER

STIFTUNGSFAMILIE WERDEN

DIE STIFTUNGSFAMILIE BSW & EWH

unterstütze ich ab (Datum) —— . —— . ————

ANGABEN ZUR PERSON (Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen)

Herr Frau Titel Name Vorname

Telefon E-Mail Straße PLZ Ort

Geburtsdatum —— . —— . ———— Arbeitgeber/Unternehmensbereich

Ich bin berufstätig Rentner/Versorgungsempfänger Hinterbliebener Kind/Enkelkind

Auszubildender/Studierender —— . —— . ———— (Ende der Ausbildung/des Studiums)

STIFTUNG BSW - MONATLICHER BEITRAG

EUR 3,00 (Mindestbetrag) EUR 5,00 EUR 10,00 anderer Betrag: EUR 1,50 (Auszubildender/Studierender)

STIFTUNG EWH - MONATLICHE SPENDE

EUR 0,50 (Mindestbetrag) EUR 2,00 EUR 5,00 anderer Betrag:

SEPA-LASTSCHRIFTMANDAT

Hiermit ermächtige ich die Stiftungsfamilie BSW & EWH, Stiftung BSW, bis auf Widerruf, die von mir angegebenen Beträge mittels Lastschrift einzuziehen.

Bankeinzug am 12. des Monats am 25. des Monats vierteljährlich halbjährlich jährlich

vom Konto des Kontoinhabers:

Name

Vorname

IBAN —————————————————————— Name des Kreditinstituts

Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die von der Stiftungsfamilie BSW & EWH, Stiftung BSW, auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen.

Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei

die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.

Ort, Datum

Unterschrift des Kontoinhabers

Gläubiger-ID: DE78ZZZ00000082179

Mandatsreferenznummer: entspricht der Servicekartennummer

DATENSCHUTZHINWEIS UND EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG

Ihre personenbezogenen Daten werden von der Stiftungsfamilie BSW & EWH, Stiftung BSW, für den Beitritt, Ihre Betreuung als Förderer und/oder Spender sowie an Sie gerichtete

postalische Werbung verarbeitet. Der werblichen Verwendung Ihrer Daten können Sie jederzeit widersprechen.

Ich bin damit einverstanden, von der Stiftungsfamilie BSW & EWH zu Zwecken der Werbung kontaktiert zu werden,

per Telefon per E-Mail

Diese Einverständniserklärung ist gegenüber der Stiftungsfamilie BSW & EWH, Stiftung BSW, jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufbar. Ihren Widerruf richten Sie bitte

schriftlich an folgende Adresse: Stiftungsfamilie BSW & EWH, Stiftung BSW, Servicezentrum, Bleicherufer 11, 19053 Schwerin, E-Mail: info@stiftungsfamilie.de

Die Daten werden von uns gemäß Datenschutzgrundverordnung verarbeitet und nur zu den oben genannten Zwecken (SEPA-Lastschriftmandat) und zur Erfüllung der

allgemeinen Stiftungsaufgaben (Versand Magazin etc.) genutzt. Eine darüber hinausgehende Weitergabe an Dritte findet nicht statt. Sie haben der Stiftungsfamilie

BSW & EWH, Stiftung BSW, gegenüber folgende Rechte auf Widerspruch gegen die Verarbeitung: Recht auf Auskunft, Recht auf Berichtigung, Recht auf

Einschränkung der Verarbeitung, Recht auf Datenübertragbarkeit, Recht sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen

Daten durch die Stiftungsfamilie BSW & EWH, Stiftung BSW, zu beschweren. Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung

des Zwecks der Verarbeitung nicht mehr erforderlich sind.

Für Fragen und Anregungen zum Datenschutz wenden Sie sich bitte an folgende Adresse: Stiftungsfamilie BSW & EWH, Stiftung BSW,

Datenschutzbeauftragte, Münchener Str. 49, 60329 Frankfurt am Main.

Ort, Datum

Unterschrift

092018

BITTE AUSFÜLLEN UND ZURÜCKSENDEN AN:

Stiftungsfamilie BSW & EWH - Servicezentrum - Bleicherufer 11 - 19053 Schwerin

Telefon: 0800 2651367 - Fax: 0385 7788933 - E-Mail: info@stiftungsfamilie.de


Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB)

Festbeträge

für Arzneimittel

Auf dem deutschen Arzneimittelmarkt gibt es eine Vielzahl von Arzneimitteln in vergleichbarer

Qualität, mit vergleichbarer Wirkung und zum Teil auch identischer Zusammensetzung,

deren Preise aber sehr unterschiedlich sind.

Die zuständigen politischen Gremien sind der Auffassung,

dass es unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten

nicht vertretbar ist, die Versichertengemeinschaft mit

den Kosten teurer Arzneimittel zu belasten, wenn auf der

anderen Seite preisgünstige und qualitativ gleichwertige

Präparate zur Verfügung stehen.

Deshalb wurde mit dem Gesundheitsreformgesetz (GRG)

im Jahr 1988 das Festbetragssystem für Arzneimittel eingeführt,

um dem Anstieg der Arzneimittelausgaben nachhaltig

zu begegnen.

Festbeträge sind Obergrenzen für die Erstattung von

Arzneimitteln. Verordnete Präparate, die einen Festbetrag

haben, können dann nur bis zur Höhe des Festbetrags

bezuschusst werden.

Ein Festbetrag wird für Gruppen vergleichbarer Wirkstoffe

festgesetzt. Zu jedem Wirkstoff gibt es mehrere

Präparate unterschiedlicher Hersteller. So hat der Arzt,

der ein Medikament verschreiben will, die Wahl zwischen

mehreren therapeutisch gleichwertigen Präparaten, die

er dem Patienten auf Kosten der Krankenkasse verschreiben

kann.

28 Miteinander – Füreinander 01|2020


Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB)

© Maksym Yemelyanov – stock.adobe.com

Stiftungsfamilie BSW & EWH 01|2020 29


Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB)

Ist ein bestimmtes Medikament, z. B. wegen Lieferengpässen,

nicht mehr zum Festbetrag erhältlich, kommt

möglicherweise ein anderes Präparat derselben Festbetragsgruppe

als Alternative in Betracht. Setzen Sie

sich in diesem Fall mit Ihrem Arzt in Verbindung, um

zu klären, ob ein anderes Arzneimittel zur Behandlung

infrage kommt.

Verordnet Ihr Arzt ein Arzneimittel, dessen Preis über

dem Festbetrag liegt, so müssen Sie nach den Tarifbestimmungen

der KVB (Tarifstelle 4.1) den Differenzbetrag

zwischen Apothekenabgabepreis und Festbetrag selbst

tragen. Das gilt auch, wenn sie vom Abzug der nicht zuschussfähigen

Eigenanteile befreit sind.

Festbeträge können sich jederzeit ändern oder neu eingeführt

werden. Dies kann auch Mittel betreffen, die Ihnen

bereits seit längerer Zeit verordnet werden.

Unsere Empfehlung für Ihren Umgang mit dem Thema Festbeträge

Informieren Sie Ihren Arzt und Apotheker, dass die KVB

die Regelungen der gesetzlichen Krankenversicherung

(GKV) zu Arzneimitteln mit Festbetrag in ihren Tarif übernommen

hat.

Fragen Sie immer Ihren Arzt oder Apotheker, ob das

Arzneimittel der Festbetragsregelung unterliegt.

Informieren Sie sich unter diesem offiziellen Internetlink

www.dimdi.de/static/de/amg/festbetraege-zuzahlung/

festbetraege/index.htm regelmäßig über die Festbeträge

Ihrer Arzneimittel.

Grundsätzlich besteht darüber hinaus bei Verordnung eines

teuren Originalpräparates die Möglichkeit, den Apotheker

um den Ersatz durch ein günstigeres Präparat

zu bitten. Sollte ein Ersatz aus arzneimittelrechtlichen

oder medizinischen Gründen nicht zugelassen sein, darf

der Apotheker nur das verordnete Arzneimittel abgeben.

Auch in diesen Fällen wird die Bezuschussung weiterhin

durch den Festbetrag begrenzt.

Hinweis

Die KVB-Info im Magazin auf den Seiten 28–30

wird von vielen Lesern aufmerksam gelesen. Diese

Seiten informieren die Mitglieder über die Krankenversorgung

der Bundesbahnbeamten (KVB).

Die Inhalte werden von der KVB verfasst. Auskünfte

erteilen Ihnen gern die Mitarbeiter innen und Mitarbeiter

der KVB unter der Rufnummer 069 24703-0

oder per E-Mail an info@kvb.bund.de. Weitere

Informationen finden Sie unter www.kvb.bund.de

© peterschreiber.media – stock.adobe.com

30 Miteinander – Füreinander 01|2020


Am Schluss

Sie sind unsere Superhelden!

Was Ihre Unterstützung alles möglich macht und wie sehr wir damit

im letzten Jahr wieder helfen konnten, zeigen Zahlen meistens

am besten – über die Stiftung EWH haben Sie mit Ihrer Spende im

letzten Jahr 1.797 Menschen allein durch Windelabos, Spiele- und

Schulranzenpakete, gesunde Zuschüsse, praktische Alltagshilfen

und Pflegix-Leistungen ein bisschen glücklicher gemacht. Eigentlich

wollten wir dafür in unserem ersten Facebook-Post in diesem

Jahr einfach nur Danke sagen – mit Ihrem tollen Feedback hatten

wir nun wirklich nicht gerechnet: Einen Auszug sehen Sie rechts.

Wir freuen uns sehr über die vielen Nachrichten, die uns in unserer

Arbeit bestärken. Das macht die Stiftungsfamilie aus: gegenseitige

Unterstützung, Dankbarkeit und einfach füreinander da zu sein –

eine echte Gemeinschaft eben! An dieser Stelle auch ein großes

Dankeschön allen, die unsere Superheldenaktion mit Spendenbeträgen

von bis zu 50 Euro pro Tasse unterstützt haben und mit ihrer

Superheldentasse ein klares Statement für Solidarität und Gemeinschaft

setzen! Lassen Sie uns auch weiterhin den Gedanken

„Mit einander – Füreinander“ leben und diejenigen unterstützen, die

unsere Hilfe brauchen.

Stiftungsfamilie BSW & EWH 01|2020 31


Den Gardasee im

Spätherbst genießen!

BSW-Exklusiv-Reise ab 844 €

Termin:

26.10.2020 – 02.11.2020 (Mo – Mo)

Einfach zurücklehnen und genießen? Dann kommen Sie

mit uns im Herbst zum Gardasee: Direkt hinter den Alpen,

wo das Sehnsuchtsziel Italien auf Sie wartet, erkunden

Sie mit uns die schönsten Ecken rund um den größten

italie nischen See.

• 7 Nächte mit Halbpension im 4-Sterne-Parkhotel

Casimiro nahe Salò

• An- und Abreise im modernen 5-Sterne-Reisebus

• Tischgetränke zum Abendessen

• Umfangreiches Ausflugsprogramm mit Mantua,

Verona u. v. m.

• BSW-Reisebegleitung durch Herrn Hans Dieter Müller

Preis pro Person:

DZ: 844 € EZ: 999 €

Fordern Sie gleich den ausführlichen Flyer an.

BSW-Reiseberatung | Telefon: 0821 2427-450 |

E-Mail: bsw-touristik@stiftungsfamilie.de | www.bsw-touristik.de

© Yevgeni Kacnelson – stock.adobe.com

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