KÄNGURUplus März 2020

kaenguru

Das Stadtmagazin für Familien mit Teenagern in Köln, Bonn und Region erscheint mit folgenden Themen:

Familienleben: Let's dance! Tanzkurse sind der Renner
Zukunft: Elternabende in Hochschulen und Ausbildungsbetrieben
Berufe-Check: Was macht eigentlich ein Gärtner?
Schreibprojekt: Gönn.dir.Geschichten.

Themen, Tipps und Termine rund um Berufsorientierung, Ausbildung, Studium, Freiwilligendienst

Frühjahr 2020

Mit großem

Veranstaltungs-

Kalender

März 2020

Mai 2020

ZUKUNFT

Elternabende & Co.

FAMILIENLEBEN

Tanzen lernen

BERUFE-CHECK

Was soll ich werden?


Eltern und Unternehmen

kommen ins Gespräch über:

• Ausbildung

• Berufsorientierung

• Bewerbungen

• Praktika

• Berufsberatung

• Jobcoaching

29. April 2020

18. bis 21 Uhr

Pattenhalle / Köln-Ehrenfeld

Eintritt frei

Impulsvortrag:

Josef Albers

Psychologe und Systemischer Berater

www.kernfinder.de

Ihre Ansprechpartner vor Ort:

Infos und Anmeldung unter info@kaenguru-online.de

Eine Veranstaltung von


INHALT / EDITORIAL

INHALT

© Stiftung Zollverein

STADTLEBEN

04 Freedom Sounds Festival

Projekt: Eine Stimme

kurz notiert

05 Girls’Day und Boys’Day

Ferienprogramm 2020

06 Theater: Das letzte Aufgebot

AUSSTELLUNG: SURVIVORS

Stipendium: Fotografie

Festival: Acht Brücken

07 Theater: Danke Merkel

Vermittlung: Neue Fachstelle am

NS-DOK

08 Projekt: Schreibwerkstatt

09 Festival: lit.COLOGNE

Gewinnspiel: Tickets für Lesungen

FAMILIENLEBEN

10 Interview: NeuseeSohnland

12 Let’s dance! Tanzkurse sind in

06

28

ZUKUNFT

18 Bildung: Gute Nachrichten

Noten: Hilfe für Schüler

Ausbildung: Azubi-Kampagne

der Uniklinik

Ausland: Nach dem Abi in die Welt

20 Elternabende in Hochschulen und

Ausbildungsbetrieben

23 KÄNGURUplus Elternabend

26 Projekt: Arabischsprachige Eltern stärken

Wirtschaftsjunioren der IHK: JobFestival

27 Berufe-Check: Pflegefachfrau/

Pflegefachmann

28 BERUFE-CHECK: GÄRTNER

SERVICE

30 Termine

38 Impressum

39 Veranstalter

© Sonja Hoffmann

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auch wenn es sich aus unserer

Perspektive manchmal etwas aus

der Zeit gefallen anfühlt – bei

Jugendlichen haben ganz klassische

Tanzkurse gerade Hochkonjunktur

und gehören zum

Erwachsenwerden dazu. Was

gefällt den jungen Leuten daran?

Anja Schimanke hat einige von

ihnen für KÄNGURUplus befragt.

g Let’s dance! / Seite 12

Eltern kommt bei der Berufsorientierung

ihrer Söhne und

Töchter eine wichtige Rolle zu.

Sie sind Vorbilder und Berater,

Unterstützer und Ideengeber.

Das erkennen auch immer mehr

Hochschulen und Ausbildungsbetriebe

und entwickeln spezielle

Informationsformate für Mütter

und Väter. Ursula Katthöfer hat

für KÄNGURUplus mit Eltern,

Jugendlichen und Unternehmen

darüber gesprochen.

g Elternabende / Seite 20

Außerdem findet ihr in dieser

Ausgabe wieder viele Infos zu

Ausbildung, Medien, Kultur, Projekten

und tollen Veranstaltungen.

Viel Spaß beim Lesen und

Erleben!

PETRA HOFFMANN

UND DAS KÄNGURUplus-TEAM

Viel einfacher als du denkst:

Jetzt deinen

BAföG-Antrag

stellen.

AB INS AUSLAND

Während und nach der Schule

• Sprachreisen für Schüler und

Abiturienten

• High School- und Internatsaufenthalte

cdc.de

• Auslandspraktika, Work & Travel,

Freiwilligenarbeit, Kurzstudium

kstw.de

Jetzt informieren: www.sprachenlernen-und-erleben.de

Carl Duisberg Centren • sprachreisen@cdc.de

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STADTLEBEN

FREEDOM SOUNDS FESTIVAL

PROJEKT: EINE STIMME

Ska und Reggae in der Essigfabrik. Vielfalt, Nächstenliebe und

Zusammenhalt – unter diesem Festivalmotto findet am 24.

und 25. April bereits zum achten Mal „Freedom Sounds“

statt, ein international bekanntes, nichtkommerzielles Musikfestival.

Wie kein anderes Festival widmet es sich dem Ska

und Reggae in allen Facetten und ermöglicht musikalische

Entdeckungsreisen in Richtung Soul, Afrobeat, Jazz,

World Music, Rock ’n’ Roll, Punk und Beat. Das Festival steht

für ein friedliches und respektvolles Miteinander von Menschen

verschiedener Altersgruppen, Herkunft und Kulturen.

Mit „The Skatalites“ tritt dieses Jahr eine Band auf, die den Ska

mitbegründet hat. Außerdem dabei Reggaelegende Horace

Andy, bekannt auch als Sänger von Massive Attack, sowie

knapp zwanzig weitere Bands und Künstler aus den USA, Jamaika,

Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden und

Deutschland. Neben etablierten Musikerinnen und Musikern ist

auch eine Gruppe von etwa dreißig Jugendlichen am Start, die

je zur Hälfte aus London und Köln stammen. Sie treten nach

einer Workshop-Phase beim Festival als „Youthsayers Outernational

Orchestra“ auf und zeigen, was internationale Zusammenarbeit

alles kann. [sh]

Info: 24.–25.4.,

Essigfabrik, Siegburger Str. 110, 50679 Köln,

www.freedomsoundsfestival.de,

50 % Rabatt für Schüler bis 18 Jahre!

Am Anfang liegt ein weißes Blatt. Am Ende steht ein Song.

Hiphop ist traditionell ein Sprachrohr der Jugend. In den Songs

drücken Jugendliche Emotionen aus und singen und rappen

über aktuelle private oder politische Lebensthemen. Gemeinsam

mit dem Kölner Produzenten und Musiker David Floyd hat

der Verein „junge Stadt Köln“ nun das Projekt „Eine Stimme“ entwickelt,

bei dem Jugendliche Hiphop-Songs texten und komponieren.

Sie arbeiten dabei mit einem echten Profi zusammen,

denn neben seinen eigenen musikalischen Projekten schrieb

David schon Musik und Texte für Yvonne Catterfeld und Tim

Benzko. Er produzierte verschiedene Hiphop-Künstler und trat

mit Raf Camora, Kool Savas und Azad auf.

David hat selbst als Jugendlicher erfahren, wie Musik dabei

helfen kann, schwierige Situationen zu meistern. Jungen Menschen

zu vermitteln, wie sie ihre Emotionen in Worte und Musik

verpacken, ist seine große Motivation in diesem Projekt. Er freut

sich deshalb auf Anfragen von Jugendgruppen in Köln und der

näheren Umgebung, die Lust haben, an insgesamt vier Tagen

mit ihm zu arbeiten – in einer

Ferienwoche oder über

einen längeren Zeitraum

während der Schulzeit. [ph]

Info: www.einestimme.info

„Eine Stimme“ wird gefördert von der Kämpgen-Stiftung und der

Hans-Günther-Adels-Stiftung.

KURZ NOTIERT

NEUES AUS

DER REGION

TRAUERBOX

Traueranlässe bei Jugendlichen sind

sehr individuell und verschieden. Um

sie in ihrer Trauer nicht alleine zu

lassen, hat die Katholische Jugendagentur

Köln eine Trauerbox entwickelt.

Die Methodenbox mit vielfältigen

Materialien hilft Mitarbeitern in der

Schulsozialarbeit dabei, mit trauernden

Jugendlichen in Kontakt zu treten

und Situationen, die von Trauer und

Abschiednehmen geprägt sind, aufzuarbeiten.

Das Begleitheft zur Trauerbox

ist kostenfrei auf der Webseite der

KJA Köln abrufbar. www.kja-koeln.de

STAMMTISCH

Ab März trifft sich jeden ersten Montag

der „PsychEd-Stammtisch“ im InSide

Café von 18 bis 20 Uhr. Interessierte

können sich hier über das Thema

psychische Gesundheit austauschen.

Dabei kann es sowohl um die eigene

mentale Gesundheit als auch um den

Umgang mit psychisch kranken Menschen

gehen – frei nach dem Motto

„Nichts muss, alles geht“. Der Stammtisch

findet in einem unverbindlichen,

offenen und vertraulichen Rahmen

statt. Zur Kontaktaufnahme schreibt

eine Mail an mitmachen@jungestadt.

koeln.

VIRTUAL REALITY

Mit der kostenlosen Virtual-Reality-App

„Der Klimawandel“ können Lehrkräfte

den Klimawandel in ihr Klassenzimmer

bringen. Schülerinnen und Schüler

ab der 5. Klasse reisen mit Hilfe einer

Cardboard-Brille und eines Smartphones

oder Tablets in Gebiete, in denen

der Klimawandel bereits deutlich

sichtbar ist. Auch ein 3D-Klimamodell

und interaktive Weltkarten bringen die

Ursachen, Zusammenhänge und Auswirkungen

des Klimawandels nahe. Die

App ist im Google Play Store und auf

www.cornelsen.de erhältlich.

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STADTLEBEN

GIRLS’DAY UND BOYS’DAY

FERIENPROGRAMM 2020

Entdecke deine Talente! Dazu fordern auch

in diesem Frühjahr die Aktionstage Girls‘Day

und Boys‘Day auf, die am 26. März stattfinden.

Mädchen und Jungen ab Klasse 5 sind eingeladen,

in der Praxis Berufe zu erkunden, die

sie typischerweise aufgrund ihres Geschlechts

nicht ergreifen würden. Mädchen gehen also in

Technik, Handwerk, Industrie oder IT, Jungen

ins Soziale, in Gesundheit und Pflege sowie

Kita, Grundschule oder Verwaltung.

Neben dem Beitrag, den der Aktionstag für

die Chancengleichheit leisten soll, will er vor

allem auch dem Informationsmangel und der

Orientierungslosigkeit von Schülerinnen und

Schülern entgegenwirken. Mädchen und Jungen

eröffnen sich hier neue Perspektiven, bei

der Berufswahl wird die Eigeninitiative gestärkt.

Auch Unternehmen und Institutionen profitieren

nachhaltig davon, den Aktionstag anzubieten:

Das Interesse der Schülerinnen und Schüler,

sich nach dem Girls‘Day und Boys‘Day um

ein Praktikum oder einen Ausbildungsplatz zu

bewerben, ist groß. [ph]

Info: 26.3., www.girls-day.de, www.boys-day.de

Mehr als hundert kreative Medien-Workshops

für 10- bis 16-Jährige enthält das aktuelle Ferienprogramm

der sk stiftung jugend und medien.

Die Themen palette reicht von Windows,

Internet und Smartphone über Roboter oder

Spiele programmieren, Musik produzieren und

Filme drehen bis hin zu Augmented Reality

oder 3D-Animationen. Für die 13- bis 16-Jährigen

wurde dieses Jahr „3D-Level Design mit

Unreal“ neu ins Programm aufgenommen.

Während der Schulzeit werden auch immer

wieder 10-Finger-Schreibkurse am PC angeboten

– sowohl in Köln als auch in Bonn.

Zentral in allen Workshops der Stiftung sind

das kreative Ausprobieren und der spielerische

Erwerb von Medienkompetenz. Für junge

Erwachsene von 15 bis 21 Jahre gibt es neben

den Medien-Workshops sogenannte Job tester-

Workshops. Hier bekommen die Teilnehmenden

Einblicke in verschiedene Medienberufe:

Vom Tontechniker bis zum Game-Designer

werden Infos über den Arbeitsalltag sowie über

Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten ver -

mittelt. [sh]

Info: sk stiftung jugend und medien,

Im Mediapark 7, 50670 Köln,

Tel. 0221 – 88 89 54 80, www.sk-jugend.de

KÖLN-WEST

COLONIA VERLAG

Gesang-, Tanz- und

Schauspielunterricht

für 4 - 18 Jährige

0152 / 33569253

stagecoach.de/koelnwest

koelnwest@stagecoach.de

Stagecoach Performing Arts Schulen werden unter Franchise betrieben und sind unabhängig im Besitz der Schulleiter.

Stagecoach ist eine geschützte Marke der Stagecoach Theatre Arts Ltd.

SEX UND RECHT

Die Broschüre „Sex und Recht – Dinge,

die du wissen solltest“ klärt Jugendliche

und junge Erwachsene über die

verschiedenen gesetzlichen Regelungen

auf, die sie in Bezug auf Sexualität

beachten müssen. Sie finden hier Informationen

zu verschiedenen Fragestellungen

und die rechtlichen Rahmenbedingungen,

zum Beispiel zu „Wer

darf wann mit wem?“ oder Sexting. Die

Broschüre ist neben Deutsch auch auf

Englisch, Französisch oder Arabisch erhältlich.

www.nrw-donumvitae.de

AZUBI-STUDIE

Wie kann die duale Ausbildung für

Auszubildende und die ausbildenden

Betriebe besser gestaltet werden? Darauf

sucht die Studie „Azubi-Recruiting

Trends 2020“ Antworten. Dazu untersucht

sie Wünsche und Erwartungen

von Schülern, Azubis und Ausbildern

an die duale Ausbildung. Diese können

bis zum 31. März bei der Online-Umfrage

mitmachen. Jugendliche und junge

Erwachsene nehmen unter www.ausbildungsstudie.de

teil, Ausbilder und

Ausbildungsverantwortliche gehen auf

www.testsysteme.de/studie.

FSJ-KULTUR

Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck

hat eine Stelle für ein Freiwilliges Soziales

Jahr im Bereich Kultur ausgeschrieben.

Interessierte können in diesem

Jahr hinter die Kulissen des Museums

schauen und verschiedene Arbeitsbereiche

wie zum Beispiel Vermittlung

oder Ausstellungstechnik kennenlernen.

Außerdem soll ein eigenes Projekt

entwickelt und präsentiert werden. Das

Freiwillige Soziale Jahr beginnt im September

2020. Interessierte können sich

noch bis zum 15. März online bewerben.

www.arpmuseum.org

7. März 2020

Köln

www.kaenguru-online.de

www.feriencampmesse.de

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STADTLEBEN

© Junges Theater Bonn

© Jochen Tack: Stiftung Zollverein

DAS LETZTE AUFGEBOT

Theaterstück für Jugendliche ab 13 Jahren. Im Spätsommer

1944 scheint der Krieg das kleine Dorf in der Eifel noch nicht

erreicht zu haben. Trotzdem müssen die älteren Jungen des

Dorfes mehrmals in der Woche zu den Wehrsportübungen der

Hitlerjugend antreten, anstatt auf den Feldern zu helfen. Auch

der 15-jährige Jakob zählt dazu. Dabei zeigt er immer weniger

Interesse am Kriegsgeschehen und der Politik und umso mehr

an Maria. Als eines Tages SS-Offiziere ins Dorf kommen und die

Jungen zur Teilnahme am Volkssturm aufrufen, muss Jakob

sich entscheiden – daheim bleiben oder den Dienst als Soldat

antreten. [id]

SURVIVORS

Ausstellung in der Zeche Zollverein. 75 Jahre nach der Befreiung

des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau

wird die Ausstellung „SURVIVORS. Faces of Life after the

Holocaust“ gezeigt. Zu sehen sind 75 eindringliche Portraits von

Überlebenden des Holocaust, fotografiert von Martin Schoeller.

Entstanden sind die Bilder in Jerusalem, in Yad Vashem, wo

Schoeller die Portraitierten getroffen hat. Diese Fotografien

sind von besonderer Bedeutung, denn die Menschen darauf

gehören zu den letzten Augenzeugen. Herbert Rubinstein ist

Zeitzeuge und steht an einigen Terminen in der Ausstellung als

Gesprächspartner zur Verfügung. [ph]

Info: 6.3. und 3.4., jeweils 10 Uhr und 19.30 Uhr,

Junges Theater Bonn, Hermannstr. 50, 53225 Bonn,

Tel. 0228 – 46 36 72, www.jt-bonn.de

Info: bis 26.4., UNESCO-Welterbe Zollverein/Mischanlage,

Kokereiallee 71, 45141 Essen, Tel. 0201 – 24 68 10,

www.zollverein.de

© nasa

FOTOGRAFIE-STUDIUM

Fotoakademie-Koeln vergibt Stipendium. Wer sich für Fotografie

begeistert, kann sich noch bis zum 3. April für ein Stipendium

bewerben, das die Fotoakademie-Koeln gemeinsam mit

der Internationalen Photoszene Köln vergibt. Das Stipendium

im Wert von rund 7.000 Euro gilt für ein zweieinhalbjähriges

Studium. In fünf Semestern beschäftigen sich die Studierenden

mit praxisorientierten Themen wie Materialkunde, Lichtsetzung

und Kreativitätstechniken sowie mit der Geschichte der

Fotografie. Die Ausbildung beginnt Ende August zum Start des

Wintersemesters 2020/21. [id]

Info: Bewerbungsschluss 3.4.,

Fotoakademie-Koeln, Im Mediapark 8a, 50670 Köln,

www.photoszene.de, www.fotoakademie-koeln.de

FESTIVAL: ACHT BRÜCKEN

Musik für Köln. Unter dem Titel „Musik und Kosmos“ findet vom

30. April bis 10. Mai 2020 zum zehnten Mal das Festival statt

und lädt euch ein zu einer Reise durch Zeit und Raum. An elf

Festivaltagen sind rund fünfzig Veranstaltungen mit Musik aus

den Bereichen neue Musik, elektronische Musik, Jazz, Weltmusik

und vieles mehr geplant. Performances, Ausstellungen und

Filme stellen eine Verbindung zu anderen Künsten her. Darüber

hinaus gibt es kostenlose Konzerte, öffentliche Proben, Vorträge

und spezielle Angebote für junge Menschen. Vierzehn verschiedene

Spielorte in der Stadt gilt es zu entdecken und zu erleben –

von der Philharmonie über das Gewölbe bis zum RheinEnergie-

Stadion. [ph]

Info: 30.4.–10.5.,

www.achtbruecken.de

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STADTLEBEN

© Christoph Stec

„DANKE MERKEL“

Eine Stückentwicklung des neuen Jungen Ensembles Theater

der Keller. Eine ganze Generation ist seit Angela Merkels

Amtsantritt 2005 herangewachsen. Diese Generation ist in den

letzten Monaten immer lauter geworden. Sie wehrt sich gegen

die alten Werte und Normen und stellt neue Forderungen an

die Gesellschaft. Was bewegt die heutige Jugend? Wie wurde

sie geprägt? Und wie stellt sie sich die Zukunft vor? Mit diesen

Fragen beschäftigt sich das Theater der Keller im neuen Stück

„Danke Merkel“. Es wurde zusammen mit zehn jungen Menschen

entwickelt, die alle mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel

groß geworden sind.

Appell der Jugend „Danke Merkel“ ist kein klassisches Theaterstück,

sondern eher ein Appell der Jugend an die Elterngenera-

tion und die Politik, der zum Nachdenken anregt. Hier spricht

die junge Generation vor allem über ihr zentrales Thema des

letzten Jahres: den Klimawandel. Sie teilen ihre Gefühle und

üben Kritik, besonders an Frau Merkel und ihrer Politik. Sie hinterfragen

aber auch sich selbst und ihr Handeln. Dabei bleibt das

Stück nicht nur ernst und anspruchsvoll, sondern wird immer

wieder von Tanzeinlagen und humorvollen Szenen unterbrochen,

wie zum Beispiel der umwerfenden Krishnas Klima Show.

Spielfreude und Engagement der Darsteller und Darstellerinnen

sind einfach mitreißend. [mb]

Info: 1. und 2.3., 9. und 27.4.,

Theater der Keller, Siegburger Str. 233w, 50679 Köln,

www.theater-der-keller.de, Instagram: @jungestheaterderkeller

© Raimond Spekking

Patrick Fels und Dr. Stefan E. Hößl von [m²]

NEUE FACHSTELLE AM NS-DOK

Workshops gegen Antisemitismus. Antisemitismus geht uns

alle an und es ist wichtig, dagegen Stellung zu beziehen. Bevor

aber eine Haltung entwickelt werden kann, braucht es Bildung.

Und genau hier kommt die neue Fachstelle des NS-Dokumentationszentrums

ins Spiel. Sie nennt sich „[m²]: miteinander

mittendrin. Für Demokratie – Gegen Antisemitismus und Rassismus“

und wird von dem Politikwissenschaftler Patrick Fels und

dem Erziehungswissenschaftler Dr. Stefan Hößl besetzt.

[m²] entwickelt interaktive Bildungsformate für Jugendliche und

junge Erwachsene sowie für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Ziel ist es, unterschiedliche Facetten von Antisemitismus

in den Blick zu nehmen und mit möglichst vielen Menschen

darüber ins Gespräch zu kommen – unabhängig von Alter, Herkunft

und gesellschaftlicher Positionierung. Besonders wichtig

ist [m²] dabei, jüdische Perspektiven einzubeziehen und zu zeigen,

wie sich von Antisemitismus betroffene Personen fühlen.

So werden zum Beispiel Ausschnitte aus Interviews und anderen

Selbstzeugnissen von Kölner Jüdinnen und Juden einbezogen,

um diese mit ihren Wahrnehmungen und Erfahrungen zu

Wort kommen zu lassen. Patrick Fels und Stefan Hößl verstehen

sich dabei nicht als Lehrer, sondern wollen individuell und

auf Augenhöhe mit den Teilnehmenden kommunizieren. Alle

Angebote sind komplett kostenfrei und dauerhaft angelegt.

[mb und fg]

Info: NS-Dokumentationszentrum,

Appellhofplatz 23–25, 50667 Köln,

Tel. 0221 – 221-263 32,

Infos zu den Workshops: www.nsdok.de/mhochzwei

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STADTLEBEN

Text: Sienna Schreiner und Mia Brähler

GÖNN.DIR.GESCHICHTEN.

Mithilfe der RheinEnergie Stiftung Kultur und des Vereins INSPIRE e. V.

starten die Kölner Schriftstellerinnen Christina Bacher und Gerlis Zillgens

ihr Herzensprojekt GÖNN.DIR.GESCHICHTEN.

„Wir freuen uns sehr, dass das Angebot

dank der Förderung durch die Rhein-

Energie Stiftung Kultur für alle kostenfrei

sein wird“, sagt Zillgens mit Blick auf die

nächsten Monate im Café 362. Besonders

gespannt sind die Autorinnen auf die

Geschichten, Gedichte und Roman ideen,

die dabei entstehen werden. „Anders als

in der Schule geht es hier nicht darum,

dass man die Rechtschreibung gut beherrscht

oder die deutsche Sprache perfekt

spricht“, erklärt Christina Bacher. Das

Angebot richtet sich selbstverständlich

auch an Jugendliche, die aus einem anderen

Sprachraum kommen.

ZWISCHEN SESSELN UND

TISCHKICKERN

Ab März können Kölner Jugendliche

zwischen 12 und 18 Jahren in einer offenen

Schreibwerkstatt unter fachkundiger

Anleitung ihrem Hobby, dem Schreiben,

nachgehen und fertige Texte in kleiner

Runde präsentieren. Das alles ist vollkommen

freiwillig und ohne Voranmeldung

möglich – ein Novum für Köln.

„Wenn du in Köln gerne Fußball spielst,

hast du die Wahl zwischen unzähligen

Vereinen. Doch bislang gibt es kaum

Angebote für Jugendliche, die gerne

schreiben“, erzählt Gerlis Zillgens,

die seit vielen Jahren Schreibworkshops

an Schulen und in Bibliotheken

durchführt. Dort habe sie auch immer

wieder die Erfahrung gemacht, dass

viele Kinder danach unbedingt weiterlernen

wollen, es dafür aber keine

Möglichkeiten gebe. „Die jungen Leute

haben oft super Ideen. Das Einzige,

was ihnen fehlt, ist das Handwerk“, hat

auch Christina Bacher im Rahmen ihrer

Tätigkeit als Schreibcoach festgestellt.

Gemeinsam wollen die Kollegin -

nen das Schreiben für Jugendliche auch

im Alltag möglich machen.

WAS EUCH IN DER

SCHREIBWERKSTATT

ERWARTET

GÖNN.DIR.GESCHICHTEN. findet in dem

Jugendcafé 362 in Nippes an insgesamt

sieben Terminen von 14 bis 17.30 Uhr

statt. Anschließend wird es noch einen

Abend geben, an dem die ganz Mutigen

die Chance haben werden, ihre Texte

vor größerem Publikum zu präsentieren.

Eine Anmeldung ist ganz bewusst nicht

nötig, nur pünktlich sollte man sein, um

ein konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen.

Wie erzeugt man Spannung? Welche

Probleme hat die Hauptfigur? Wie

schreibt man einen guten Dialog? Wie

kann man einen Text sprachlich besser

machen? Das Besondere: Die Tipps und

Tricks rund ums Schreiben gibt es für alle

gratis!

»Was das Ziel einer

offenen Schreibwerkstatt

sei? „Wir brauchen dringend

neue Nachwuchs-Kolleginnen

und -Kollegen!“, antwortet

Gerlis Zillgens lachend.

Dass auch die besten Schriftsteller*innen

nicht pausenlos schreiben können, ist

den Profis klar. Deswegen sei es auch mal

wichtig, „das Gehirn zu lüften“. Der ideale

Ort zum Arbeiten und Chillen ist zum

Glück gefunden: Im Jugendcafé 362 in

Nippes gibt es gemütliche Sessel und ein

Sofa, einen Tischkicker und einen Billardtisch.

Sogar eine Theke mit alkoholfreien

Getränken steht den Schreiberlingen zur

Verfügung. „Nur Essen wird es nicht geben.

Da gehen wir davon aus, dass man

entweder satt kommt oder sich einen

Snack mitbringt“, sagt Gerlis Zillgens,

die eigens aus Raderberg anreisen wird,

während Christina Bacher in Nippes zu

Hause ist.

INFO

Adresse:

Café 362, Neusser Straße 362,

50733 Köln-Nippes

Termine:

14.3, 9.5, 6.6., 29.8., 26.9., 31.10.,1.11.

Uhrzeit: 14 bis 17.30 Uhr

(bitte pünktlich sein!)

Ihr benötigt:

Papier, Kugelschreiber oder Laptop

Bei Fragen:

schreibwerkstatt@inspire-koeln.de

8 KÄNGURUplus 03/20


STADTLEBEN

20 JAHRE LIT.COLOGNE

© AdobeStock.com_Bruxelle

Die lit.COLOGNE lädt bekannte Autorinnen und Autoren

nach Köln ein, um kleinen und großen Geschichten eine

Bühne zu geben. Das größte Literatur festival Europas bietet

vom 10. bis 21. März auch ein spannendes Programm für Kinder

und Jugendliche. Insgesamt neunzig Veranstaltungen sind

geplant, davon 59 sogenannte Klasse- Buch-Lesungen, die

sich speziell an Schülerinnen und Schüler der 1. bis 11. Klasse

richten. Das Programm findet ihr unter www.litcologne.de.

Besonders interessant finden wir dieses neue Format: Erstmalig

bereitet eine Jugendprogrammredaktion eine Veranstaltung

speziell für Jugendliche vor. Unter dem Namen lit.Coming OfAge

beschäftigt sich die Redaktion mit der Frage „Wie wollen wir zusammenleben?

– Von LGBTQ+ bis XYZ“ und lädt am 13. März

in den Club Bahnhof Ehrenfeld zur Genderdebatte ein. Gerade

Jugendliche setzen sich angesichts der Gendervielfalt intensiv

ROBERT MUCHAMORE

TOP SECRET –

DIE ENTSCHEIDUNG

In der Top-Secret-Reihe dreht sich alles

um CHERUB, eine Unterorganisation

des britischen Geheimdienstes MI5. Statt

Erwachsenen werden hier Kinder zu Undercover-Agenten

ausgebildet, da sie unauffälliger

ermitteln können und niemand

damit rechnet, von einem Kind ausspioniert

zu werden. Der Held der Buchreihe

ist James Adams. Nachdem seine Mutter

gestorben ist, muss er ins Kinderheim, wo er wenig später

von CHERUB rekrutiert wird. Als ausgebildeter Agent erlebt

er viele spannende Missionen.

Betreff „Top Secret“

Lesung ab 13 Jahren: Samstag, 14.3. um 15.30 Uhr,

Brunosaal in Köln-Klettenberg

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mit Fragen rund um ihre sexuelle Identität und die Definition von

Geschlecht auseinander. Wer bin ich? Was macht mich aus? Und

wie soll ich mich zwischen all den unterschiedlichen Geschlechtern

bewegen? Was ist der queeren Community wichtig? Über

Antworten soll mit verschiedenen Gästen diskutiert werden.

Zusammen mit dem Moderator Tarik Tesfu werden Profex

Drex für Gender Studies Lann Hornscheidt, Trans-Autor

Jayrôme C. Robinet und Rapperin sookee ihre Erfahrungen

teilen und neue Impulse geben. [mb]

Das müsst ihr wissen: Freitag, 13.3., 19 Uhr,

Club Bahnhof Ehrenfeld,

Bartholomäus-Schink-Str. 65/67 in Köln-Ehrenfeld,

Karten: VVK/AK 5 Euro.

Instagram: @lit.ComingOfAge

CHRISTELLE DABOS

DIE SPIEGELREISENDE –

DAS GEDÄCHTNIS VON BABEL

Betreff „Spiegelreisende“

„Das Gedächtnis von Babel“ ist der dritte

Teil der Tetralogie „Die Spiegelreisende“.

Ihr taucht hier in ein magisches Universum

ein, in dem so vieles anders ist, als

wir es gewohnt sind. Es ist eine einzigartige,

verrückte Welt mit eigenen Regeln

und Gesetzmäßigkeiten, denn die

Erde, wie wir sie kennen, existiert nicht

mehr. Stattdessen leben die Menschen

auf verschiedenen Archen, die von

Familiengeistern beherrscht werden ...

Lesung ab 14 Jahren: Montag, 16.3., 18 Uhr

Volksbühne am Rudolfplatz in Köln

KÄNGURUplus

GEWINNSPIEL

Wer 2 x 4 Gästelistenplätze für diese Lesungen gewinnen möchte, geht auf www.kaenguru-online.de

oder schickt bis zum 5. März eine E-Mail mit dem jeweiligen Betreff an: gewinnspiel@kaenguru-online.de.

TOP SECRET –

DIE ENTSCHEIDUNG

Viel Glück!

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FAMILIENLEBEN

INTERVIEW: CLAUDIA BERLINGER

NEUSEESOHNLAND

Andreas Seltmann ist erfolgreicher Ingenieur und Marketingleiter,

als sein Sohn Tim mit 17 Jahren seine weiterführende Schule

ohne Abschluss verlassen muss. Er fasst einen ungewöhnlichen

Entschluss: Er nimmt eine Auszeit von seinem Job, um mit seinem Sohn

eine gemeinsame Vater-Sohn-Zeit in Neuseeland zu verbringen.

Dreißig Tage erkunden die beiden mit dem Camperbus dieses

atemberaubende Land am anderen Ende der Welt.

»Es gibt viele Väter,

die Kinder haben,

aber nur wenige Kinder,

die Väter haben.«

Francis De Croisset,

1877–1937

Kontakt hält Seltmann in berührenden

Briefen an die daheim gebliebene Familie,

Freunde und fiktive Personen und verarbeitet

so ihre zahlreichen Erlebnisse,

Abenteuer und Geh-Spräche, die zeigen,

wie wichtig Männer im Leben von Söhnen

sind. Das daraus entstandene Buch

ist die Geschichte einer inneren und

äußeren Reise zweier Männer auf dem

Weg zueinander – und zu sich selbst.

Claudia Berlinger für KÄNGURUplus:

Als Mutter war ich sehr berührt davon,

Aufzeichnungen eines Vaters zu lesen,

der seinen Sohn auf ungewöhnliche

Weise ins Mann-Sein begleitet. Was

bedeutet das gemeinsame Reisen für

Sie und wie kam es zu dem Reiseziel?

Seltmann: Ich habe mir Tims Scheitern

am Schulsystem sehr zu Herzen

genommen und gespürt, dass auch

„NEUSEESOHNLAND“

Sorriso Verlag 2019

26,90 EUR

mein Vatersein sich veränderte. Dass

man gemeinsam etwas macht, das einen

verbindet und das beiden Freude macht,

ist wichtig. Wohin genau die Reise geht,

ist ja eigentlich zweitrangig. Ich war lange

Zeit im Round Table, einmal im Jahr verbrachten

wir Vater-Kind-Wochenenden

im Schwarzwald mit dem Credo

„Waschen nur, wer will“ – es war wildes

Waldleben ohne Strom, dafür mit Lagerfeuer

und Stockbrot. Die Jungs sprechen

heute noch davon. Neuseeland war für

uns beide ein Sehnsuchtsland, seit ich

zehn Jahre zuvor einmal dort gewesen

war und viel von meinen Eindrücken erzählt

hatte. Das hat die Keimzelle gelegt.

Es war klar, dass Tim irgendwann auch

dorthin wollte.

Warum liegt der Fokus Ihrer Überlegungen

auf der Beziehung zum

gleichgeschlechtlichen Elternteil?

So gerne ich mit meiner Tochter auf

Reisen bin, finde ich doch auch ihre

10 KÄNGURUplus 03/20


FAMILIENLEBEN

Reisen mit dem Vater sehr wichtig.

Könnten Sie sich vorstellen, auch mit

Ihrer Tochter eine solche Reise zu

begehen?

Meine Tochter ist jetzt in dem Alter von

Tim damals. Ich könnte mir eine Reise in

jedem Fall auch mit ihr vorstellen, aber

ich würde meiner Frau dieses besondere

Erlebnis zwischen Mutter und Tochter

nicht wegnehmen wollen. Unsere Kinder

brauchen männliche UND weibliche Angebote,

um herauszufinden: „Wie will ich

später als Mann oder als Frau sein?“ Mädchen

brauchen männliche Angebote,

um für sich zu klären: „Wie stelle ich mir

meinen späteren Partner vor?“ Ich sehe

Väter hier als Impulsgeber. Ich habe für

mich gemerkt, dass unsere Jungs viele

weibliche Angebote haben: tolle Mütter,

Erzieherinnen und Lehrerinnen. Aber wo

sind eigentlich die Väter?

Ihr Buch NeuseeSohnland ist ein

Plädoyer an Väter, mehr Lebenszeit mit

ihren Kindern zu verbringen. Warum

liegt Ihnen dieses Thema so am Herzen?

Ich habe mich vor unserer Reise sehr

mit dem Erwachsenwerden beschäftigt.

Beeindruckt hat mich das Buch „Männer

auf der Suche“. Bevor Männer im

Zuge der Industrialisierung in die Fabriken

gingen, hatten Jungs mehr Kontakt

zu männlichen Vorbildern. Ich sehe,

dass sich viele von uns vornehmlich im

Bereich Karriere engagieren – sie sind

abwesende Väter. Kinder brauchen aber

anwesende Väter, die sie begleiten. Es

fehlen oft wichtige Initiationsriten in

Übergangsphasen, wie zum Beispiel bei

einem Schulwechsel oder dem Beginn

einer Ausbildung oder eines Studiums,

die einen Sohn ins Mannsein begleiten.

Für mich bedeutet Erwachsenwerden,

dass sich eine Tür in den nächsten Raum

öffnet. Doch dafür muss sich erst einmal

eine andere Tür schließen. Es sind

Übergänge, die sehr wertschätzend und

bewusst begangen werden können. Tim

hat im September seine Ausbildung begonnen.

Am Tag zuvor haben wir ein

Familienessen gemacht und ihm einen

Schuhkarton mit Erinnerungen aus der

Kinder- und Jugendzeit überreicht. Wir

haben früher Vereinbarungshefte geführt.

Die kamen in den Karton. Jeder in der

Familie hat Tim in einem Brief geschrieben,

was wir ihm wünschen und wofür

wir ihm danken. Es war sehr bewegend

und bereichernd für uns alle.

Was hat sich an Ihrem Verhältnis zu

Ihrem Vatersein verändert durch Ihre

Reise?

Die Lebensphasen wandeln sich ja. Ins

Thema Zeit ist mehr Qualität hereingekommen.

Die Reise ist da ein Puzzlestück

gewesen. In unserer Familie gibt

es – diese Idee ist auf der Reise entstanden

– einen festen Vater-Sohn-Tag und

einen Vater-Tochter-Tag im Jahr. Ich

habe in Neuseeland den Beschützer abgegeben

und bin jetzt mehr Ratgeber

meiner Kinder. Das nutzen beide deutlich

mehr als früher. Heute frage ich: „Möchtest

du einen Rat oder ein Feedback von

mir?“ Inzwischen kommen jetzt auch Angebote

von Tim. Letzte Woche fragte er,

ob ich mit ihm und Freunden zusammen

zur Whiskeymesse gehe. Da hat sich definitiv

etwas geändert.

Was war die größte Überraschung

auf dieser Reise? War es die Veränderung,

die Sie selbst durchlaufen haben

und die Sie dazu führte, Ihren Job

zu kündigen?

Es gab einen ganz speziellen Moment

auf der Reise, an dem ich mir die Frage

stellte: Was will ich in meinem Leben

wirklich noch tun, sehen und erreichen?

Es war eine besondere Begegnung, bei

der ich spürte: Ich werde in meinem

Leben etwas ändern. Ich hatte einen

tollen Chef. Als ich ihm sagte: „Ich möchte

noch etwas anderes mit meinem

Leben tun“, überlegten wir gemeinsam,

was das innerhalb der Firma sein könnte.

Schließlich fragte er: „Was wäre, wenn

ich die guten Dinge, die ich an dir schätze,

von dir kaufen könnte?“ Ich bin gerne

mit Menschen zusammen und liebe es,

Ideen zu kreieren, die Menschen berühren.

Nun arbeite ich als selbstständiger

Business-Moderator und leite Workshops,

Strategieklausuren und begleite Veränderungsprozesse.

Meine Mutter sagte dazu:

„Ich habe schon immer gewusst, dass du

so etwas machen würdest.“

Und Mütter haben ja bekanntlich

immer Recht (lacht). Zum Abschluss

noch die Frage, was wir Eltern von

unseren Kindern lernen können und

sollten?

Die jugendliche Leichtigkeit des Seins. Im

Hier sein. Und definitiv das Zuhören!! Ich

möchte ja als Vater alles Schlechte von

meinen Kindern fernhalten. Alle Eltern

wollen Sicherheit für ihre Kinder. Erfahrung

schützt, aber mal mit Leichtigkeit

und Experimentiergeist an Dinge heranzugehen

und einfach auszuprobieren,

ohne viel nachzudenken, das lehren uns

unsere Kinder, wenn wir sie lassen.

Vielen Dank für dieses schöne

Gespräch!

Ich danke auch. Es hat mir viel Freude gemacht,

mit Ihnen zu sprechen.

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KÄNGURUplus 03/20

11


FAMILIENLEBEN

Text: Anja Schimanke

LET’S

DANCE!

© AdobeStock.com_Lakov Filimonov

12 KÄNGURUplus 03/20


FAMILIENLEBEN

Standardtanz gilt als cool, besonders unter Jugendlichen.

Statt Saturday Night Fever in der Disco gibt es Discofox

und Cha-Cha-Cha in der Tanzschule. Eins, zwei,

W-i-e-g-e-schritt. Ganz klassisch. So ein Tanzkurs, bei

dem man die Grundschritte lernt, gehört heute immer

noch für viele Mädchen, aber auch Jungen, zum

Erwachsenwerden dazu.

Step by Step bis zum krönenden Abschluss:

dem Ball. Danach ist für einige

Schluss. Andere tanzen weiter und kriegen

einfach nicht genug. Denn beim

Paartanz lernt man weit mehr als nur

Schrittfolgen und Taktgefühl. Sich mit

anderen gemeinsam im Rhythmus zu

bewegen, dient als sozialer Klebstoff,

schafft Nähe und Verbundenheit – und

neue Freundschaften.

Köln-Rodenkirchen, Tanzschule van Hasselt,

an einem Samstagabend. Rhythmische

Latinoklänge wummern aus den

Boxen und beschallen die Tanzfläche,

auf der Jugendliche zwischen 14 und 16

Jahren paarweise tanzen: zur Seite, nach

rechts, vor, zurück – Cha-Cha-Cha …

vor, Platz, W-i-e-g-e-schritt … Anton (15),

der eigentlich mehr auf Hiphop steht

und Fußball spielt, schwingt gerade sein

rechtes Bein locker nach vorn, wiegt die

Hüfte und hat die neue Schrittkombi der

Promenade schon drauf. Der Cha-Cha-

Cha macht ihm am meisten Spaß. „Die

Schritte sind einfach, der Tanz cool und

durch die Promenade ist da auch mehr

Abwechslung als bei den anderen Grundschritten,

die wir gelernt haben!“ Andere

aus dem Anfängerkurs tun sich noch etwas

schwer. Ihre Füße wollen nicht so

richtig. Manche kichern. Alle sind konzentriert

und haben offensichtlich sehr

viel Spaß beim Tanzen.

TANZ! ABER NICHT AUS

DER REIHE

„Es ist gut, wenn man Standardtänze

draufhat. Das kann man im Leben immer

gut gebrauchen“, ist sich Anton sicher.

Neben Cha-Cha-Cha lernt er auch alle

anderen Grundschritte der bekanntesten

Standardtänze: Discosamba, Rumba,

Discofox, Langsamer Walzer, Wiener

Walzer – das ganze Programm. Am Ende

des Kurses, als krönenden Abschluss, gibt

es einen Ball, nicht irgendeinen, sondern

den Kölner Debütanten Ball. Den gibt es

schon seit 1957. Damals wie heute gilt

Abendgarderobe im festlichen Ambiente.

Seit einigen Jahren findet er im Historischen

Festsaal des Gürzenich statt. Anton

freut sich schon drauf.

Anderer Ort, anderer Tanzkurs: Hier

schwingen Noah und Hugo, beide 15

Tanzen

WUNDERMITTEL: TANZ

Darum ist Tanzen so gut!

fördert Konzentration, Beweglichkeit und

Reaktionsgeschwindigkeit

pusht die Leistungsfähigkeit

baut Stress ab, am besten in Gesellschaft,

egal ob Cheerleader, Standard- oder

Stepptanz

trainiert Konzentration und Koordination

lockert die Muskulatur und löst Verspannung

selbst bei chronischen Schmerzen

senkt das Risiko für einen Tod durch Herzerkrankungen

lockert die Muskulatur und löst Verspannung

selbst bei chronischen Schmerzen

senkt das Risiko für einen Tod durch Herzerkrankungen

Beim Tanzen schüttet

der Körper die Glückshormone Dopamin

und Endorphin aus.

Das Gehirn wird durch die Vielzahl der

Reize auf ganz verschiedenen Ebenen

stimuliert.

Komplizierte Choreografien fördern die Bildung

von Synapsen, so dass das Gehirn in

einigen Bereichen an Volumen zunimmt.

Jugendliche, die viel tanzen, entwickeln

ein gutes räumliches Verständnis und kommen

besser mit mathematischen Aufgaben

zurecht.

Tänzer*innen sind glücklicher.

und Freunde, ebenfalls ihr Tanzbein.

Noah – groß, lange blonde Haare, breites

Grinsen, spielt Rugby, fühlt sich aber auf

dem Parkett offensichtlich so wohl wie

auf dem Spielfeld. Er macht gerade den

Bronze-Kurs. „Den Grundkurs habe ich

gemacht, weil meine Eltern gesagt haben,

dass ich den machen soll, weil man

Wiener Walzer und so als Erwachsener

tanzen können sollte.“ Am Anfang habe

er keinen Bock gehabt. Aber die Aussicht

auf den Debütanten Ball, wo angeblich

die größte Discokugel Europas hängt, hat

ihn gereizt. Überredet hat ihn sein Freund

Hugo.

TEIL VON ETWAS

GRÖSSEREM

Hugo tanzt seit der Grundschule und

sagt: Tanzen gehört zur Allgemeinbildung.

Man sollte als gebildeter junger

Mann die Grundschritte der Standardtänze

kennen.“ Hugo redet viel und

manchmal etwas geschwollen, hat aber

auch echt was auf dem Kasten: HipHop,

Breakdance, Ballett – alles hat er ausprobiert.

Mittlerweile tanzt er mehrmals die

Woche, ist Mitglied im Karnevalstanzkorps

Bürgergarde Blau-Gold 1904 e.V.

und hat bereits sein Bronzeabzeichen im

Standardtanz. Ehrensache, dass er in den

Tanzkursen und auf den Bällen hospitiert,

wenn buchstäblich Not am Mann ist und

zu wenig Jungen am Start sind. Tanzen,

in der Gruppe, mit anderen – das gefällt

ihm. „Besonders, wenn so ein Gemeinschaftsgefühl

entsteht!“, sagt Hugo. Dieses

Gefühl, Teil von etwas Größerem zu

sein, nennt der französische Soziologe

Émile Durkheim „kollektives Aufwallen“.

Denn das Schöne am Tanzen ist: Es kann

jede*r für sich allein. Aber erst zusammen

mit anderen, besonders beim Paartanz,

entfaltet es sein Potenzial als sozialer

Klebstoff. Egal ob kubanischer Cha-Cha-

Cha oder Wiener Walzer: Rhythmus und

Tanz sind tiefgreifende soziale Erfahrungen,

bei denen die Tanzenden Nähe und

Verbundenheit erleben.

KEINE*R TANZT FÜR

SICH ALLEIN

Getanzt wurde schon immer. In allen

Kulturen. Für Regen, mehr Sonne,

Fruchtbarkeit, um die Götter gnädig

zu stimmen, dem anderen Geschlecht

näher zukommen oder ganz einfach aus

Freude. Noch bevor wir Menschen das

Sprechen lernten, haben wir getanzt,

sind sich Wissenschaftler*innen einig.

Die Bewegung zur Musik aktiviert dieselben

Hirnregionen, die für das Verarbeiten

von Sprache zuständig sind, und trainiert

das Gehirn wie kaum etwas anderes

(siehe Info-Kasten Wundermittel: Tanz).

Vermutlich ist Tanzen ein Nebenprodukt

des aufrechten Gangs. Musikkognitionsforscher

Gunter Kreutz von der Universität

Oldenburg geht noch einen Schritt

weiter. Er sagt: „Wahrscheinlich ist es in

der Evolution so erfolgreich gewesen,

weil Tanzen geholfen hat, die kognitiven

Funktionen zu verbessern. Vielleicht

hat sich die Menschheit nur durch den

Tanz so weit entwickelt.“ Ob bereits alle

diesen Evolutionsschritt gemeistert haben?

Dazu gibt es keine Daten. Was wir

wissen: Aktuell tanzen in Deutschland

51 Prozent der Bevölkerung – jede*r

Zweite! Die meisten tanzen am liebsten

ohne vorgegebene Schrittkombis (44 %).

Auf klassische Standardtänze steht immerhin

jede*r Dritte (33 %). Sich formvollendet

zur Musik auf dem Parkett bewegen

zu können, ist – Let’s Dance und

andere TV-Tanzshows sei Dank – angesagt.

Auch bei Jugendlichen.

KÄNGURUplus 03/20

13


FAMILIENLEBEN

DARF ICH BITTEN?

Jedes Jahr machen unzählige Schülerinnen

und Schüler aus Köln in einer

Tanzschule einen oder gleich mehrere

Tanzkurse im sogenannten Welttanzprogramm

(kurz: WTP). Viele starten zusammen

mit Freunden, manche auch allein.

Andere melden sich als Klassenverband

an, manchmal auch nur einige interessierte

Schülerinnen und Schüler. So wie

Kara, 17, von der Ursulinenschule. Sie hat

vor einem Jahr mit fünf Schulfreundinnen

angefangen zu tanzen. Zwar habe jede

ein Hobby, aber Tanzen sei perfekt, um

auch mal etwas zusammen zu machen.

Das war auch für Anton der ausschlaggebende

Grund für den Tanzkurs. Bei ihm

hat die Hälfte seiner Stufe den Grundkurs

besucht. Bei Hugo waren es zwanzig

Mitschüler*innen. An ihrer Schule

habe der Besuch des Tanzkurses Tradition,

sagen beide und führen diese gern

weiter. Altmodisch? Spießig? „Viele erwarten

einen trockenen Unterricht, weil

die Eltern es von früher so kennen“, weiß

Andreas van Hasselt. Seit dreißig Jahren

leitet er in 3. Generation die Tanzschule,

in der er selbst mit 14 Jahren einen Tanzkurs

besucht hat. „Früher, bei meinem

Vater, saßen die Damen von den Herren

getrennt und die Herren mussten zu

Beginn der Tanzstunde die Damen auffordern“,

so van Hasselt. Das war vor 75

Jahren. Seitdem hat sich viel verändert.

Alles ist lockerer geworden. In Sonntagskleidung

zur Tanzschule? Völlig out. Mit

einer Ausnahme: dem Abschlussball.

TANZEN, ABER WIE

Michael Ferber ist derselben Meinung.

Ferber ist Tanzlehrer und leitet die Tanzschule

Breuer, die seit der Eröffnung vor

vierzig Jahren für Jugendliche Tanzkurse

anbietet. Nicht nur, weil Tanzen zum guten

Ton gehört. „Die Tanzschule ist auch

eine wunderbare Begegnungsstätte für

Jugendliche aus den verschiedensten

Stadtteilen.“ Doch etwas sei noch immer

so wie eh und je: „Die Scheu vor

dem anderen Geschlecht ist anfänglich

immer noch genauso groß.“ Macht man

einen Tanzkurs im Paartanz nicht gerade

auch wegen der Nähe zum anderen Geschlecht?

Noah und Hugo schütteln mit

den Köpfen. Was, Mädchen, wir? Nein!

Eine Freundin suchen sie beide nicht im

Tanzkurs. „Wenn wir irgendwann aber

mal eine Freundin haben, können wir

© AdobeStock.com_Lakov Filimonov

damit bestimmt punkten“, sind sie überzeugt.

Auch für Anton haben beim Tanzkurs

andere Dinge Priorität, Tanzschritte

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14 KÄNGURUplus 03/20


FAMILIENLEBEN

zum Beispiel und seine Jungs, mit denen

er hier einfach eine coole Zeit haben

will. Von denen hätte sich aber mancher

schon erhofft, mit der einen oder der anderen

auf dem Ball zu tanzen …

Trotz aller Lockerheit: Auf gutes Benehmen

und einen respektvollen Umgang

miteinander legen beide Tanzschulen

großen Wert. Im Rahmen eines Tanzschuljahres

gibt es deshalb ein Anti-Blamier-Seminar.

Neben den Tanzschritten

lernt man nebenbei zum Beispiel auch,

wie man die Krawatte bindet oder auf

Absatzschuhen läuft. Auch Begrüßung,

Körpersprache, Bewerbungstraining und

der Besuch eines Balls sind Teil der Ausbildung.

Das Ziel: Die Tanzschüler*innen

fit machen fürs gesellschaftliche Leben.

Am Ende des Kurses gibt es dann das

Gesellschaftszertifikat des Allgemeinen

Deutschen Tanzlehrerverbandes (ADTV).

Das macht sich gut in der Bewerbungsmappe.

4

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2

5

L L R

6

1 1

© AdobeStock.com_ lesniewski

Anton, 15, spielt Fußball

im Verein, hört Hiphop

und hat mit einigen aus

der Stufe den Grundkurs

gemacht.

»Der Besuch eines Tanzkurses

hat Tradition am FWG,

da geht man seit Generationen

hin. Ich habe das mitgemacht,

weil ich Standardtänze lernen wollte.

Das ist einfach gut, wenn man

die Grundschritte draufhat. Und ich

wollte mit Freunden etwas haben,

was wir zusammen machen können.

Bereits in der 8. Klasse war das bei

uns Thema, weil man sich anmelden

muss. Nicht alle aus meiner Klasse

haben mitgemacht, aber die Hälfte

– mehr Jungen als Mädchen. Die

Tänze zu lernen hat Spaß gemacht,

am meisten der Cha-Cha-Cha. Die

Schritte sind einfach, der Tanz cool.

Ich habe überlegt, noch den Bronze-

Kurs zu machen, aber aus zeitlichen

Gründen habe ich es nicht geschafft

und die Kurse waren ausgebucht.

BALL-OUTFIT: Jeder will, dass es perfekt ist –

von Kopf bis Fuß, nicht nur die Tänze, auch

das Äußere. Das ist nicht nur Thema bei Mädchen,

auch bei den Jungs. Ich habe einen

dunkelblauen Anzug angehabt, dazu eine

dunkelblaue Fliege mit weißen Punkten, dazu

passend das Einstecktuch. Der Kragenspiegel

war identisch mit dem Muster der Fliege,

das war Zufall, aber perfekt! Cognacfarbene

Schuhe und cognacfarbener Gürtel – die beiden

müssen gleich sein, das ist eine Regel,

die ich in der Tanzschule gelernt habe. Ich

habe mich wirklich elegant gefühlt, es hat mir

gestanden, besonders die Fliege saß und der

Anzug machte mich älter, als ich bin.

ABSCHLUSSBALL: Den Gürzenich habe ich

mir prächtiger vorgestellt, mehr wie einen

Palast. War aber toll und hat richtig Spaß

gemacht. Am nächsten Abend gab es noch

einen Debütanten 6 Ball. Ich den Anzug wieder

an und gleich noch einmal getanzt, diesmal

als Hospitant.

L L R

COOL AM TANZKURS: Am Anfang waren die

meisten verkrampft, haben sich nicht getraut

oder es noch nicht 2 gekonnt. In den letzten

Stunden waren dann viele im Flow, hatten

das Gefühl

5

dafür und sich mehr getraut – das

war schön anzusehen! Ich habe viel Spaß gehabt,

neue Kontakte geknüpft, ein paar neue

Freunde gefunden und sehr sehr viel gelernt.

L R R

3

Kara, 17, tanzt seit einem

Jahr, einmal die Woche,

hat schon ihr Silber-

Abzeichen und macht

Gold

»Ich habe letztes Jahr mit

fünf Freundinnen aus der

Schule angefangen. Jede

hat so ihr Hobby, aber wir wollten

mal etwas haben, was wir zusammen

machen können. Tanzen macht total

viel Spaß! Das ist meine Freizeit. Ich

kann dadurch Stress abbauen, denke

an nichts anderes mehr, wenn ich

auf der Tanzfläche bin, freue mich

auf den Kurs, auf die Leute, die Tänze

und auch auf die Tanzlehrer, die sind

alle nett. Ich habe schon das Silber-

Abzeichen und mache Gold. Und ich

tanze auf dem nächsten Ball als Hospitantin.

Dafür habe ich auch schon

ein Kleid. Das habe ich mir im letzten

Sommer gekauft. Gesehen und

gleich: „Wow!“. Es ist altrosa und hat

Glitzer.

BALL-OUTFIT: Mein Kleid war bordeauxrot,

ging bis über das Knie, an der Brust etwas gerafft

und unten schwingend. Es war mir ein

bisschen zu groß, aber besser als zu klein.

Nicht das perfekte Kleid und im Vergleich

zu den anderen schlicht – nicht mit Glitzer,

Rückenausschnitt und dünnen Spaghettiträgern.

Ich trage nicht viel Schmuck, hatte aber wie

alle Mädchen ein Krönchen auf und einen

Fächer. Das finde ich ein bisschen übertrieben,

besonders den Fächer, obwohl es gut

aussieht, wenn zweihundert Mädchen die

Fächer gleichzeitig aufklappen.

ABSCHLUSSBALL: Der Ball ist festlich- feierlich

und etwas Besonderes. Da kann man zeigen,

was man gelernt hat. Wir waren auf

der einen Seite – die Eltern auf der anderen.

Meine Eltern sind getrennt. Beide waren da.

Das war schön. Ich habe bei der Fledermaus-

Quadrille in der ersten Reihe getanzt, wo man

mich gut sehen konnte. Um das zu üben, haben

meine Freundinnen und ich uns vorher

getroffen und zusammen geübt. Trotzdem

war es dann doch stressiger als gedacht, so

viele Leute, ein anderer Raum und wer sich

wo mit wem aufstellt. Trotzdem hat es viel

Spaß gemacht.

COOL AM TANZKURS: Man bekommt Kontakt

zu anderen, lernt neue Leute kennen,

macht mal was Neues.

L R

L R

KÄNGURUplus 03/20 15


FAMILIENLEBEN

Hugo, 15, tanzt seit der

Grundschule, am liebsten

als Gruppe, und ist Mitglied

im Karnevalstanzverein

Bürgergarde Blau-Gold

1904 e. V.

»In einem Karnevalstanzkorps

zu tanzen, ist in Köln okay,

Standard auch, Ballett nicht.

Dass ich tanze, finden Mädchen cool

und manche Jungen eben nicht. Blöde

Kommentare gab es schon, aber die

gibt es immer, egal für was. Dann muss

man beweisen, dass man ein Junge ist,

obwohl man tanzt. Tanzen gehört für

mich zur Allgemeinbildung. Man sollte

die Grundschritte kennen von Wiener

Walzer, Langsamer Walzer, Cha-Cha-

Cha … Mädchen haben es beim Tanzen

schwerer, da sie mehr Schritte und

Drehungen haben. Jungen haben es

auch nicht leicht, weil sie führen müssen.

Wenn Mädchen führen – das machen

manche –, ist das nervig.

BALL-OUTFIT: Das muss schon alles passen

und sitzen, egal ob es 60 oder 500 Euro gekostet

hat, Hauptsache, es sitzt gut und sieht gut

aus. Ich hatte einen Boss-Anzug an, gebraucht

aus dem Internet.

ABSCHLUSSBALL: Der Debütanten Ball ist sehr

festlich und etepetete – Glitzer hier, Firlefanz

da – manche Mädchen trugen Ballkleider für

bis zu 500 Euro wie in Hochzeitsfilmen. Wenn

man dann aber zur Fledermaus-Quadrille in

den Gürzenich geht, ist das schon toll. Danach

kann sich ein Junge ein Mädchen schnappen

und einfach zur Musik tanzen.

COOL AM TANZKURS: Ich finde es schön,

wenn man in der Gruppe tanzt, wenn so ein

Gemeinschaftsgefühl entsteht.

Finja, 16, surft, macht

Wakeboard und tanzt seit

1,5 Jahren.

»Ich habe den Tanzkurs angefangen,

weil mein älterer

Bruder vor mir auch einen

gemacht hat. Ich wollte andere Leute

kennenlernen und tanzen lernen. Es

kommt gut, wenn man auf Hochzeiten,

Geburtstagen oder bei anderen Anlässen

tanzen kann oder auch einfach so

zum Partymachen. Tango mache ich

gar nicht, da gefällt mir die Musik nicht.

Den Discofox finde ich aber cool. Ich

habe schon das Bronze-Abzeichen

gemacht, das hat mich gereizt: noch

mehr Spaß, noch mehr Tänze kennenzulernen.

Ich mache auch noch Gold.

BALL-OUTFIT: Drei Wochen vor dem Ball habe

ich mir ein Kleid besorgt und noch ändern lassen

müssen. Eine Woche vorher war es dann

fertig: ein blaues, langes Kleid, dazu Ballerinas,

da ich auf hohen Absätzen nicht tanzen kann.

Aufgeregt war ich nicht so krass, hatte eher keine

Lust, weil ich nicht gerne Kleider trage.

ABSCHLUSSBALL: Die Balleröffnung habe ich

mitgemacht, die muss man mitmachen. Danach

kann man tanzen, wenn man will. Der

Ball war festlich und etwas Besonderes. Es gab

Show-Acts und Live-Musik. Ab Mitternacht startet

die After Show Party. Die fand ich super, besonders

weil meine Eltern auch da waren.

COOL AM TANZKURS: Standardtanz ist ein

ganz anderer Sport als Fußball oder Hockey,

ungewöhnlicher als klassische Sportarten.

Noah, 15, spielt

Rugby und macht gerade

seinen Bronze-Kurs.

»Ich habe einen Tanzkurs gemacht,

weil meine Eltern

gesagt haben, dass ich den

machen soll, weil man Wiener Walzer

und so als Erwachsener tanzen können

sollte. Am Anfang hatte ich keinen

Bock, aber ich finde es sehr cool,

dass ich die Tänze tanzen kann. Es gibt

Mädchen, mit denen kann man gut

tanzen, und mit anderen nicht so.

Aufpassen muss ich, dass ich die Tänze

nicht durcheinanderbringe, und auch,

wenn etwas erklärt wird, sonst weiß ich

nicht, was ich machen soll.

BALL-OUTFIT: Anzüge finde ich nicht cool, die

engen mich ein, und ich habe lieber lockere

Schuhe, Sneakers, die sind nicht so fest. Wenn

es nach mir gegangen wäre, hätte ich lieber

ein Jackett und weiße Sneakers angezogen.

Bei den Mädchen, finde ich, sollten die Kleider

nicht über den Boden schleifen, damit man da

nicht drauftritt. Beim letzten Debütanten Ball

hatten manche Mädchen so lange Schleppen,

dass sie von den Jungs hochgehalten werden

mussten. Mir ist lieber, ich kann gut mit ihr

tanzen und sie sieht mittel aus und ist nicht

total geschminkt. Was bringt mir das, wenn sie

supergut aussieht, aber nicht tanzen kann?!

ABSCHLUSSBALL: Ich war im Gürzenich und

den hatte ich mir anders vorgestellt. Pompöser.

Mit toller Schmuckdecke in Gold und mit Kronleuchtern.

Wie in den Sissi-Filmen. Und mir

wurde gesagt, da hängt die größte Discokugel

Europas. Das war alles viel schlichter. Trotzdem

cool.

COOL AM TANZKURS: Ich habe neue Leute

kennengelernt und mit anderen Schulen zu tun

gehabt.

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16. Mai 2020 | 11 bis 18 Uhr

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16 KÄNGURUplus 03/20


FAMILIENLEBEN

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KÄNGURUplus 03/20 17


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Uniklinik Köln sucht Nachwuchs. Auf der Suche nach neuen

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Uniklinik Köln ihr Kommunikationskonzept auf. Mit der neuen

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möchte Kölns größte Klinik den Nerv der Azubis treffen. Mit

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Schülern Lust auf die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten

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Die Welt entdecken, andere Kulturen kennenlernen und trotzdem

erste Berufserfahrungen sammeln – diesen Wunsch erfüllen

sich viele Schulabgänger. Während eines Auslandspraktikums

lassen sich bei einem ersten Einblick ins Arbeitsleben die

Sprachkenntnisse verbessern. Steht soziales Engagement im

Vordergrund, ist Freiwilligenarbeit genau das Richtige. Work &

Travel bietet die Möglichkeit, auch eine längere Reise mit geringeren

finanziellen Mitteln zu planen. Wer einen Einblick in ein

Studienfach gewinnen oder ein Wartesemester überbrücken

möchte, kann zum Beispiel ein Kurzstudium in Kanada oder

einen Kurs zur Univorbereitung in England absolvieren. [ph]

Info: Carl Duisberg Centren, www.nach-dem-abi.com

18 KÄNGURUplus 03/20


ANZEIGEN

WIE GEHT ES NACH DER

SCHULE WEITER?

Jetzt auf zur Berufsberatung der Agentur für Arbeit!

Die Arbeitsagentur hat zusätzlich ein

umfangreiches Online-Angebot, das

bequem von zuhause genutzt werden

kann:

• Planet-beruf.de: Die Webseite gibt

Orientierung für alle mit Hauptschuloder

mittlerem Schulabschluss.

© AdobeStock.com_Kzenon

• Berufe.net: 8.000 Berufe von A bis Z.

Hier werden alle Berufe ausführlich

vorgestellt, inklusive Ausbildung und

Verdienstmöglichkeiten.

• Berufe.tv: Das Filmportal über Berufe.

Mit spannenden Einblicken in Berufe

und Studiengänge.

In Deutschland gibt es ungefähr 350 anerkannte

Ausbildungsberufe – und mehr

als 17.000 Studiengänge. Ganz schön

schwierig, da das Richtige zu finden.

Ihre Berufswahl besprechen die meisten

Jugendlichen mit Eltern, Lehrern oder

Freunden. Mehr Überblick über alle Berufe

haben die Berufsberaterinnen und

Berufsberater der Agentur für Arbeit Köln.

Sie unterstützen bei der Entscheidung mit

Infos rund um Ausbildung und Studium.

Austausch und persönliche Beratung

ist bei der Berufswahl das Wichtigste!

Termine in der Berufsberatung können

unter der kostenlosen Telefonnummer

0800 4 55 55 00 oder online unter:

www.Dasbringtmichweiter.de vereinbart

werden. Eine Kurzberatung ist zu

den Öffnungszeiten auch ohne Termin

immer möglich. Selbstverständlich dürfen

Eltern oder Freunde zum Beratungsgespräch

mitkommen. Die Agentur für

Arbeit und das Berufsinformationszentrum

finden Sie in der Butzweilerhofallee 1,

in 50829 Köln-Ossendorf.

• Abi.de: Wer Abitur hat, kann zwischen

Ausbildung und Studium wählen. Dieses

Portal hilft bei der Entscheidung.

• Die App „AzubiWelt" vereint alle

Angebote der BA für Ausbildungssuchende

und begleitet während des

gesamten Prozesses mit wichtigen

Hinweisen, von den ersten Schritten

bei der Recherche nach geeigneten

Berufen bis zum Finden einer passenden

Ausbildungsstelle.

.

PS: Auch die Agentur für Arbeit bietet

Ausbildungen als Fachangestellte/-r für

Arbeitsmarktdienstleistungen sowie ein

duales Studium im Bereich Arbeitsmarktmanagement

oder Beratung für Bildung,

Beruf und Beschäftigung an. Nähere

Informationen erhalten Sie unter der

Hotline 0221 – 9429-4287 und unter

www.arbeitsagentur.de/karriere.

Auch für 2020 gibt es noch freie Ausbildungs-

und Studienplätze!

„SCHIFFE SIND AM SICHERSTEN IM HAFEN,

ABER DAFÜR WURDEN SIE NICHT GEBAUT!“

(J. W. Fulbright)

J. William Fulbright, US-Senator

nach dem Zweiten Weltkrieg,

hat Studenten aus dem

zerbombten Europa zum

Studium in die USA eingeladen

und wurde so zu einem

wesentlichen Begründer und

Pionier des internatio nalen

Schüleraustausches.

Bis heute folgen Tausende

von Schülerinnen und

Schülern dieser Vision und

machen sich auf den mutigen

Weg in die USA, nach

Australien, Kanada, Südafrika,

Argentinien – um nur einige

Ziele zu nennen – und verbringen

ein halbes oder ein

ganzes Schuljahr in einem anderen

Kulturkreis.

International EXPERIENCE e.V.,

gegründet im Jahr 2000 mit

Hauptsitz in Lohmar, tritt seit

18 Jahren an, jungen Menschen

diesen Weg zu bereiten

und alle notwendigen Rahmenbedingungen

zu schaffen,

damit das Auslandsjahr

nicht nur ein Weg ins Abenteuerland

wird, sondern mit

der richtigen Vorbereitung

ein Meilenstein in der persönlichen

Entwicklung.

Ein motiviertes Team mit viel

eigener Auslandserfahrung

steht Ihnen mit Rat und Tat

zur Seite – wir freuen uns auf

Ihre Kontakt aufnahme!

Info:

international EXPERIENCE e. V.

Amselweg 20, 53797 Lohmar

Tel. 02246 – 915 49-10

info@international-experience.net

www.international-experience.net

KÄNGURUplus 03/20 19


ZUKUNFT

Text: Ursula Katthöfer und Elena Bünger

ELTERN-

ABENDE

in Hochschulen und

Ausbildungsbetrieben

© AdobeStock.com_pololia

20 KÄNGURUplus 03/20


ZUKUNFT

Einstellungstests, Bewerbungsgespräche, Numerus

clausus – der Weg in Ausbildung und Studium

verlangt Jugendlichen einiges ab. Eltern möchten

dabei gern unterstützen. Das haben Ausbildungsbetriebe

und Hochschulen längst erkannt. Sie bieten spezielle

Beratungen für Eltern an.

Michael Salmann machte nach dem Abitur

eine Ausbildung. Sein ältester Sohn wusste

schon lange vor dem Abi, dass er in

Aachen Physik studieren wollte. Also

musste der Vater von drei Kindern sich

nie mit dem Thema Studium beschäftigen.

Doch bald ist seine Tochter Hannah

mit der Schule fertig. Zeit, sich über Studium,

Zulassungsvoraussetzungen und

BAföG zu informieren. „Hannah möchte

Deutsch und Geographie auf Lehramt

studieren“, erzählt Salmann. „Doch

obwohl unser Land dringend Lehrer

braucht, gibt es bei Geographie einen

Numerus clausus.“ Hannah meint selbst:

„Das könnte knapp werden.“

Vater und Tochter sind aus Jüchen bei

Mönchengladbach nach Bonn gekommen.

In Hörsaal 10 der Universität Bonn

besuchen sie eine Elterninformationsveranstaltung

der Bonner Hochschultage.

Dort, wo sonst Vorlesungen zu Strafrecht,

Moralphilosophie und Anatomie

der Tiere gehalten werden, sitzen nun

ältere Semester mit ihren Kindern. Sie

hören Dr. Lena Ruwoldt, Studienberaterin

bei der Zentralen Studienberatung, zu.

Die bewertet das Engagement der Eltern

positiv: „Eltern sind Mutmacher, wenn etwas

nicht klappt. Sie sind der Fels in der

Brandung. Und manchmal helfen sie mit

ihrem Realismus, wenn zum Beispiel der

Numerus clausus in Psychologie für ihr

Kind zu hoch ist.“

FÜR ELTERN SCHWER

AUSZUHALTEN

Wer Medizin studiert, wird Arzt oder

Ärztin. Wer auf Lehramt studiert, will irgendwann

vor einer Klasse stehen. Aber

welchen Beruf werden Philosophie-,

Biologie- oder Politikstudenten einmal

ausüben? „Am Ende eines Studiums wartet

nicht immer ein fertiger Beruf“, gibt

Ruwoldt den Eltern mit. Die Frage „Was

willst du denn mal werden“ sei deshalb

falsch gestellt. Viele Studienanfänger

wüssten nicht, wohin das Studium sie

führen wird.

Das ist für viele Eltern schwer auszuhalten.

Sie möchten nicht, dass ihre Kinder

zur Generation Praktikum gehören, sondern

wünschen sich sichere Arbeitsplätze

und gute Karrierechancen. Das geht

nicht immer ohne Tricks: „Mein Sohn

schafft den NC für Betriebswirtschaftslehre

nicht. Kann er sich in Bonn für

Volkswirtschaftslehre einschreiben und

dann nach Köln zu BWL wechseln?“,

fragt ein Vater. Nein, so leicht lassen Unis

sich nicht austricksen. „Meine Tochter

will Medizin studieren, hat den NC aber

nicht. Kann sie eine Ausbildung zur Krankenpflegerin

als Wartezeit anrechnen

lassen?“, will eine Mutter wissen. Auch

da verneint Ruwoldt: „Die Wartezeit wird

voraussichtlich zum Wintersemester

2021/2022 abgeschafft.“

Es sind die Eltern, die an diesem Samstagnachmittag

die Fragen stellen. Ihre

Kinder schweigen. „Wir haben uns immer

für die Bildung unserer Tochter interessiert,

schon seit der Grundschule.“ So das

Ehepaar Bräder aus Overath.

Jan Wonhöfer, 16 Jahre

Foto: Ursula Katthöfer

Der 16-jährige Jan Wonhöfer ist ohne

Eltern gekommen. Er war bereits für ein

Auslandsjahr in Kansas, ist Schülersprecher

an seinem Gymnasium und will

Politik studieren. Im Hauptgebäude der

Uni Bonn bewegt er sich während der

Bonner Hochschultage bereits wie ein

Fisch im Wasser. Auf dem Weg zur Vorlesung

„Make Scotland great again?“ überlegt

er kurz, ob es Helikopter-Eltern sind,

die da in Hörsaal 10 sitzen. „Nein“, meint

Jan. „Wenn Eltern nur ein einziges Mal

dabei sind, ist das nicht so schlimm. Ist

doch gut, wenn die Uni ihnen die Sorgen

nimmt.“

© AdobeStock.com

STUDIUM

LINKS

In Köln und Bonn gibt es zahlreiche

staatliche, private und kirchliche

Hochschulen und Fachhochschulen.

Einen Überblick sowie einen

Studium-Interessentest bietet:

www.hochschulkompass.de

Alles zu Bewerbungen und Vergabeverfahren

an deutschen Unis:

www.hochschulstart.de

Zentrale Studienberatung

der Uni Köln:

www.zsb.uni-koeln.de

Zentrale Studienberatung der

Uni Bonn:

www.zsb.uni-bonn.de

FINANZEN

Der Klassiker: www.bafög.de.

Der Höchstsatz liegt inzwischen

bei 853 Euro pro Monat, der Kinderbetreuungszuschlag

bei 140 Euro

monatlich.

Parteien, Kirchen, Universitäten,

Unternehmen und Verbände

bieten Stipendien an. Über die Vielfalt

informiert www.stipendienlotse.de.

Nebenjobs werfen viele

Fragen auf. Alles zu Steuern,

Sozial versicherungspflicht, Werkstudenten

und Kindergeld unter

www.studis-online.de.

Dort gibt es auch den BAföG-

Rechner.

KÄNGURUplus 03/20 21


ZUKUNFT

UNTERNEHMEN

LADEN ELTERN EIN

Unternehmen wenden sich aus guten Gründen direkt an die Eltern. Denn viele

Betriebe suchen händeringend Auszubildende. Einige Branchen leiden bereits stark unter

dem Fachkräftemangel, darunter Pflege, Transport, Hotels und Gaststätten.

Alexandra Remmel,

Beraterin im Geschäftsbereich

Aus- und Weiterbildung,

IHK Köln

© Lanxess

Ursula Weißhaupt, Ausbildungskoordinatorin Lanxess

karriere.lanxess.de

© IHK Köln

ORIENTIERUNG FÜR ELTERN

AUFSTIEGSCHANCEN

Für Eltern liegt die eigene Ausbildung schon lange zurück.

Seitdem hat sich vieles geändert. Mit unseren Elternabenden

möchten wir Orientierung geben: Wie bewirbt man sich online?

Wie läuft ein Einstellungstest ab? Zu unseren Veranstaltungen

im Lanxess Tower in Köln kommen etwa 150 Eltern bzw.

Familien. Ihnen zeigen wir, welche Perspektiven eine duale

Ausbildung bietet. Jugendliche mit einem Hauptschulabschluss

bilden wir zum Beispiel zum Industriemechaniker oder Chemikanten

aus. Abiturienten können bei uns ein

duales Studium im naturwissenschaftlichen,

technischen oder betriebswirtschaftlichen

Bereich machen.

An den Bewerbungen sehen wir, dass

die Elternabende angenommen werden.

Manche Bewerber schreiben, dass ihre

Eltern bei uns waren. Wir bekommen

auch Bewerbungen, bei denen die Eltern

eindeutig mitgetextet haben. Dafür haben

wir einen Blick. Auf unsere Auswahl hat

das aber keinen Einfluss. Entscheidend

ist, ob jemand im Bewerbungsgespräch

gut begründen kann, warum er diesen

Beruf machen möchte. Wir suchen Fachkräfte,

die auch nach der Ausbildung bei

uns bleiben.

Info: karriere.lanxess.de

LINKS

AUSBILDUNG

Aus- und Weiterbildungsportal

der Bundesagentur für Arbeit und

der Jobcenter:

http://dasbringtmichweiter.de

Jobbörse mit über

300.000 Ausbildungsstellen der

Bundesagentur für Arbeit:

www.jobboerse.arbeitsagentur.de

Ein ausführliches

Informationsangebot für Eltern hat

www.planet-beruf.de.

Wie kann mein Kind in seinem Beruf glücklich werden? Welche

Aufstiegschancen hat es? Und wie reagiere ich, wenn

Sohn oder Tochter nicht zu einem Vorstellungsgespräch gehen

wollen? Das sind Fragen, die Eltern uns IHK-Beraterinnen

bei unseren Elternabenden stellen. Wir informieren über berufliche

Entwicklungsmöglichkeiten. Wer zum Beispiel nach

dem Realschulabschluss eine Ausbildung zur Kauffrau für

Büromanagement macht, schließt mit einer Doppelqualifikation

ab: Berufsabschluss und Fachhochschulreife.

Absolventen können

sofort studieren – auch berufsbegleitend.

Oder sie schließen die Weiterbildung

zum Fachwirt IHK an. Der Fachwirt ist mit

dem Bachelor gleichwertig.

Wir beraten Eltern auch pädagogisch. Nur

wer ein Vorstellungsgespräch besucht,

kann sich ein Bild vom Betrieb machen.

Wir ermutigen deshalb dazu, den Unternehmen

eine Chance zu geben, sich zu

präsentieren. Nur wenn Teenager das

erleben, können sie sich eine Meinung

bilden.

Der nächste Elternabend findet am 18.

März 2020 um 19 Uhr im IHK-Bildungszentrum

in der Eupener Str. 157 in Köln-

Braunsfeld statt.

Das Videoportal

www.berufe.tv

hat den Schwerpunkt

„Grüne Arbeitswelt – Berufe mit

nachhaltiger Wirkung“.

Info: www.ihk-koeln.de

22 KÄNGURUplus 03/20


ZUKUNFT

ELTERN UND UNTERNEHMEN

KOMMEN INS GESPRÄCH

Eltern kommt bei der Berufsorientierung

ihrer Söhne und Töchter

eine wichtige Rolle zu. Sie sind Vorbilder

und Berater, Unterstützer

und Ideengeber. Eine echte Aufgabe,

denn nur knapp ein Drittel

der Schülerinnen und Schüler weiß,

was sie nach dem Schulabschluss

machen wollen. Jede/-r Fünfte hat

noch gar keine Ahnung, welcher

Beruf für sie oder ihn geeignet ist.

Auf dem Sprung in den Job – unter

diesem Motto dreht sich deshalb

am 29. April 2020 beim ersten

KÄNGURUplus-Elternabend in der

Pattenhalle in Köln-Ehrenfeld alles

29. April 2020

18 bis 21 Uhr

Pattenhalle

Christianstr. 82, 50825 Köln

Haltestellen

Leyendeckerstraße oder

Venloer Straße/Gürtel

Linien 3, 4, 13 und 18

Parkplätze vorhanden

Der Eintritt für Besucher ist frei.

Fingerfood und Getränke

stehen bereit.

rund um die Themen Ausbildung

und Berufsorientierung. Unternehmen

aus verschiedenen Branchen

stellen sich vor und informieren

im Rahmen einer locker moderierten

Podiumsrunde über ihre Ausbildungsaktivitäten.

Den Impulsvortrag übernimmt der

Psychologe und systemische Berater

Josef Albers, der seit Jahren

mit Jugendlichen Begabungsanalysen

und Jobcoachings durchführt.

Im Anschluss an die Podiumsrunde

können Eltern Fragen stellen oder

im persönlichen Gespräch direkt mit

den Anwesenden in Kontakt treten.

Ihre Ansprechpartner vor Ort:

Infos und Anmeldung unter info@kaenguru-online.de

Eine Veranstaltung von

KÄNGURUplus 03/20

23


ZUKUNFT

Foto: Agentur für Arbeit

INTERVIEW MIT JULIAN DUPONT

„SCHÜLERINNEN UND

SCHÜLER MÜSSEN

SICH FREI ENTFALTEN

KÖNNEN“

Julian Dupont ist Berufs- und Studienberater der

Agentur für Arbeit Köln. An drei Tagen in der

Woche berät er in Schulen, an zwei Tagen in

seinem Büro. Während des Interviews sitzt er

im Studien- und Berufsorientierungsraum

des Gymnasiums an der Kreuzgasse in der

Kölner Nordstadt.

KÄNGURUplus:

Welche Frage wird Ihnen

am häufigstengestellt?

Julian Dupont: „Wie schaffe ich es, in

ein Psychologie-Studium zu kommen?“

Das wollen viele wissen, weil

der NC so hoch ist. Es gibt Wege, in

den Niederlanden Psycho logie zu studieren.

Doch auch dort ist das Studienfach

sehr beliebt. Meist wird gelost,

nicht jeder bekommt einen Platz.

Wie oft kommen Eltern mit

in die Beratung?

Das passiert bei etwa 20 bis 25 Prozent

der Beratungen. Manchmal kommt

auch der Bruder mit – allerdings nicht

als Unterstützung, sondern weil er

selbst eine Beratung braucht. Auch

Großeltern können mitkommen, sofern

das für den Schüler okay ist. Es

sind genug Stühle da.

Wie sollten Eltern oder andere

Begleitpersonen sich während

der Beratung verhalten?

Sie sollten dem Schüler oder der Schülerin

nicht reinreden. Wichtig ist, dass

die jungen Menschen sich in ihre Richtung

entwickeln und sich frei entfalten

können. Eltern meinen es ja nur gut.

Doch wenn sie ihr Kind in Richtung

Lehramt drängen, obwohl es lieber in

die Entwicklungshilfe möchte, muss

ich sanft eingreifen. Denn die falsche

Berufsentscheidung führt nur zu Frust.

Es wurde aber noch nie die rote Linie

überschritten, ich musste noch nie jemanden

hinausbitten.

Können Eltern auch zu Rettern

in der Not werden?

Ich hatte kürzlich einen sehr zurückhaltenden

Schüler. Seine Mutter ermunterte

ihn und gab Stichworte. Sie

vermittelte ihm Sicherheit, ohne das

Gespräch zu lenken oder gar an sich

zu reißen.

Wie finden es Arbeitgeber,

dass Eltern sich bei der Berufswahl

engagieren?

Grundsätzlich sehen sie es sehr gern,

wenn die Schülerinnen und Schüler

selbstständig sind und Eigeninitiative

zeigen. Denn sie wollen ja die jungen

Menschen einstellen, nicht ihre Eltern.

Andererseits zeigen interessierte Eltern,

dass es in der Familie einen Rückhalt

gibt, wenn etwas nicht klappt.

Wie kann man bei Ihnen einen

Termin vereinbaren?

Es reicht ein Anruf im Servicecenter.

Die Kollegen dort haben Zugriff auf

meinen Kalender und buchen die Termine

ein.

Vielen Dank!

Info:

Servicecenter der

Agentur für Arbeit:

0800 4 55 55 00

(gebührenfrei)

24 KÄNGURUplus 03/20


ZUKUNFT

Benjamin,

19 Jahre

Foto: Elena Bünger

Der einzige Abiturient

»Ich möchte Eventmanagement und

Eventtechnik studieren und später

kirchliche Großveranstaltungen für Jugendliche

organisieren. Vielleicht werde

ich danach Theologie studieren. Gerade

beim theologisch-kirchlichen Berufsfeld

bekommt man oft nachgesagt, dass dieser

Berufswunsch rein auf elterliche Wünsche

und Erziehung zurückgeht. Doch

das ist vollkommen meine Entscheidung.

Aus meinem Ausbildungsweg und meiner

Schule halten meine Eltern sich

komplett heraus. Sie wissen sogar nicht,

was ich für Noten schreibe oder welche

Fächer ich überhaupt gewählt habe. Um

ehrlich zu sein, finde ich das sogar ganz

gut, weil ich so weder unter Druck stehe

noch jemandem etwas beweisen muss.

Trotzdem gibt es leider oft Streit, weil ich

der Einzige in meiner Familie bin, der Abitur

macht, und meine Eltern den Stress,

der sehr oft dahintersteht, nicht nachvollziehen

können.«

L.,

18 Jahre

Foto: Elena Bünger

Traumjob Fluglotse

»Ich wusste lange nicht, was ich

später einmal machen sollte. Bis

ein Mann in die Schule kam, der uns den

Beruf des Fluglotsen vorstellte. Er hat

mich so für diesen Beruf begeistern können,

dass es nun mein Traumjob ist. Obwohl

der Aufnahmetest zur Ausbildung

als Fluglotse sehr hart ist, unterstützen

meine Eltern mich bei diesem Vorhaben.

Sie wollen, dass ich etwas erreiche und

viele Möglichkeiten habe. Ich weiß selber,

dass ich, was die Schule angeht, ein

bisschen faul sein kann … Daher finde ich

es sehr gut, dass meine Eltern mir immer

wieder Starthilfen und Tipps geben.«

Marta Conti,

15 Jahre

Foto: privat

Medizinstudium mit 16

»Mit 16 Jahren werde ich nächstes

Jahr mein Abitur machen. Anschließend

habe ich vor, direkt Medizin

zu studieren. Meine Eltern unterstützen

mich bei dieser Idee schon relativ lange.

Bei der Vorbereitung für den Test für

Medizinische Studiengänge helfen sie

mir. Sie unterstützen mich also weitestgehend,

aber sie wissen auch, dass ich

die Entscheidung für ein Studienfach selber

treffen soll. Für diese Einstellung bin

ich ihnen sehr dankbar. Diese Sicht ist

nicht selbstverständlich.«

Elena Bünger,

18 Jahre

Foto: privat

Interesse und Respekt

»„Was möchtest du denn später mal

machen?“ Eine der am häufigsten

gestellten und nervtötendsten Fragen.

Hilft mir das Engagement meiner Eltern

bei dieser Frage oder sollten sie sich lieber

gar nicht einmischen?

Meine Eltern lassen mir vergleichsweise

viel Spielraum. Sie besuchen keine

Elternabende von Unternehmen oder

Hochschulen. Sie setzen mich nicht unter

Druck, direkt mit einem Studium zu

beginnen. Und sie versuchen nicht, mir

die Entscheidung meines weiteren Werdegangs

abzunehmen. Darüber bin ich

sehr dankbar, denn das ist überhaupt

nicht ihre Aufgabe! Mit meiner Berufswahl

gestalte ich schließlich den größten

Teil meines Lebens. Als ich entschied, ein

Jahr nach dem Abitur zur Orientierung

zu nutzen, waren meine Eltern zunächst

zwar nicht begeistert, aber sie unterstützten

mich bei meiner Wahl. Das richtige

Maß an Interesse, Respekt und Beratung

seitens meiner Eltern war und ist für mich

am wertvollsten.«

Zahlen

und

Fakten

2018 verließen in NRW

189.198

Schülerinnen und Schüler die

Schule.

11.522

hatten keinen Abschluss, 75.001

machten Abitur.

(Quelle: Schulministerium NRW)

78 %

der Jugendlichen sagen, dass ihre

Eltern sie zum Studienwunsch

beraten haben.

85 %

der Jugendlichen fühlen sich von

den Eltern bei ihrer Studienwahl

unterstützt.

14 %

der Jugendlichen sollten, wenn

es nach den Eltern geht, lieber ein

anderes Studienfach wählen.

(Quelle: Respondi, April 2019)

Nur knapp ein Drittel

der Schülerinnen und Schüler

weiß, was sie nach dem

Schulabschluss machen

wollen.

20 %

haben keine Ahnung, welcher

Beruf für sie geeignet ist.

81 %

der Schüler möchten eine andere

berufliche Richtung einschlagen

als ihre Eltern.

(Quelle: Allensbach-Institut)

KÄNGURUplus 03/20 25


ZUKUNFT

© AdobeStock.com_ Art_Photo

© AdobeStock.com_BillionPhotos

ARABISCHSPRACHIGE ELTERN STÄRKEN

Integrationsprojekt der AWO. Das Projekt „Arab_El“ hat es sich

zur Aufgabe gemacht, die Bildungschancen arabischsprachiger

Kinder in Köln zu verbessern. Zu diesem Zweck unterstützt die

AWO die Eltern dieser Kinder bei der Selbstorganisation und

bietet ihnen Faktenwissen und Orientierung zu den Themen

Bildung, Schule und Ausbildung. In Vorträgen, Workshops oder

Einzelgesprächen können arabischsprachige Mütter und Väter

sich beraten lassen sowie in Info-Cafés oder Seminaren mit anderen

Eltern oder Fachleuten vernetzen und austauschen. [id]

Info: AWO Bezirksverband Mittelrhein e. V.,

Amsterdamer Str. 232, 50735 Köln, Tel. 0221 – 84 64 27-05,

www.awo-mittelrhein.de

JOB FESTIVAL

Job-Event für Jugendliche. Die Wirtschaftsjunioren der IHK

Köln stellen am 16. Mai eine etwas andere Ausbildungsmesse

auf die Beine. Das Job Festival bietet den Rahmen eines – wie

der Name schon verrät – Festivals mit Musik, Spaß und Erlebnissen.

Jugendliche können sich bei zwanzig Ausstellern über

ihre Job- und Ausbildungsangebote informieren, sich kleine

Vorträge anhören und an verschiedenen Workshops teilnehmen.

Auf der Bühne gibt es ein buntes Programm und Unterhaltung.

Mehr Infos findet ihr auf der Website. Das Job-Event findet

im Kölner Jugendpark statt und der Eintritt für Jugendliche ist

kostenlos.

Info: 16.5., Kölner Jugendpark, Sachsenbergerstraße, 51063 Köln,

www.jobfestival.koeln

Infotag

für Studieninteressierte,

Schüler*innen und Eltern

28.3.2020

9 – 15 Uhr, Campus Deutz

Ready.

Study.

Go!

Sie haben Fragen rund ums Studium?

Sie möchten mehr erfahren über das Studienangebot?

Wir informieren und beraten zu über 100 Bachelor- und

Masterstudiengängen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

www.th-koeln.de/studieninfos

Technology

Arts Sciences

TH Köln

26 KÄNGURUplus 03/20


ZUKUNFT

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BERUFE-CHECK

PFLEGEFACHFRAU/PFLEGEFACHMANN

PROFIL: Mit der neuen Ausbildung

in der Pflege kannst du ab 2020

drei Berufe auf einmal erlernen:

Krankenpflege, Kinderkrankenpflege

und Altenpflege. Und nach deinem

Abschluss in ganz Europa arbeiten.

Du planst in enger Abstimmung mit

Ärzten, Therapeuten und deinen

Kollegen die individuelle Versorgung

pflegebedürftiger Menschen. Dabei

wirst du zu ihrer wichtigsten Bezugsperson

und hilfst ihnen, ihre körperliche

und psychische Gesundheit

wiederzuerlangen, zu verbessern,

zu erhalten und zu fördern.

VORAUSSETZUNGEN:

Offen und einfühlsam mit Menschen

aller Altersgruppen umgehen, verantwortungsbewusst

handeln, strukturiert

denken und arbeiten, gelassen

mit herausfordernden Situationen

umgehen, sicheres Ausdrucksvermögen

in der deutschen Sprache

SCHULABSCHLUSS:

Mittlerer Schulabschluss oder

Hauptschulabschluss mit einer

Berufsausbildung

LÄNGE DER AUSBILDUNG:

3 Jahre

VERGÜTUNG NACH LEHRJAHREN:

1. Ausbildungsjahr: 1.160,70 €

2. Ausbildungsjahr: 1.226,70 €

3. Ausbildungsjahr: 1.333,00 €

PERSPEKTIVEN:

Deine Zukunftsaussichten in der

Pflege sind sehr gut. Nach erfolgreichem

Abschluss übernehmen wir

dich an der Uniklinik Köln garantiert.

Du kannst in allen Fachbereichen

eingesetzt werden – von der Kinderkrankenpflege

über die Allgemeinund

Intensivpflege bis hin zu

Funktionsbereichen (z. B. OP).

MÖGLICHKEITEN DER

WEITERENTWICKLUNG:

Zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten

und Spezialisierungen, z. B.

im Bereich Intensiv- oder OP- und

Anästhesiepflege.

KONTAKT:

Jürgen Egenter

Lindenburg Akademie –

Schule für Pflegefachberufe

Telefon: 0221 – 478-89640

E-Mail: schule-pflegefachberufe@

uk-koeln.de

www.uk-koeln.de/ausbildung-pflege

Termine:

Infoveranstaltung zur neuen

Pflegeausbildung:

19. Mai, 17–19 Uhr;

Uniklinik Köln, Forum

Gebäude 42

Joseph-Stelzmann-Str. 20

Elternabend KÄNGURUplus:

29. April, 18–21 Uhr,

Pattenhalle Ehrenfeld

ÜBER UNS

Wir sind eine Uniklinik. Unser Anspruch

ist Spitzenmedizin. Mit über

10.000 Beschäftigten aus neunzig

Nationen gehört die Uniklinik Köln

zu den größten Arbeitgebern in Köln.

Wir übernehmen wichtige gesellschaftliche

Aufgaben in Forschung,

Lehre und Krankenversorgung.

Wir bieten eine Vielzahl an Ausbildungsberufen

und derzeit einen

dualen Studiengang. Eines haben

alle Ausbildungsprogramme gemeinsam:

Sie sind tiefgehend, umfassend,

auf hohem theoretischen und praktischen

Niveau. Eine Ausbildung an

der Uniklinik macht Sinn. Das spürst

du jeden Tag. Und du wirst schnell

merken: Kein Tag ist wie der

andere.

www.uk-koeln.de/ausbildung

KÄNGURUplus 03/20 27


ZUKUNFT

Text: Hanka Meves-Fricke,

Fotos: Sonja Hoffmann

UWE AUSSEM: GÄRTNER

VON BLUZIS,

GRUFTIS UND

STAUDIS

28 KÄNGURUplus 03/20


ZUKUNFT

„Kopfrechnen ist wichtig. Noch wichtiger ist es, Spaß

am Verkaufen zu haben“, sagt Uwe Außem, Gärtner im

Familien betrieb Blumen-Außem in Hürth bei Köln. Als ich

ihn auf dem Markt am Hermeskeiler Platz kurz sprechen

möchte, ist er gut beschäftigt. „Moment, ich muss nur

schnell die Blumen für eine Kundin zusammenstellen.“

„Haben Sie noch Dahlien?“, fragt eine andere Kundin.

Uwe Außem antwortet ruhig, packt ein und um und wendet

sich dem nächsten Kunden zu. Dann hat er Zeit für mich.

Freundlich antwortet er: „Klar können Sie zu uns in die

Gärtnerei kommen.“

Uhr morgens mit dem Vater zur Blumenauktion

in Straelen, kurz vor Holland.

Dennoch begrüßt er uns bei unserem

Termin an einem Montagnachmittag um

halb fünf gut gelaunt. „Ich mach mittags

mal ein halbes Stündchen die Augen zu

und dann habe ich wieder Energie für

den Nachmittag“, lacht er. Er liebt es,

selbstständig zu arbeiten und sich seine

Arbeit einteilen zu können, ist gern an der

frischen Luft und kann zwischendurch

mit seinem Hund eine Runde spazieren

gehen.

GUT KOPFRECHNEN

KÖNNEN IST EIN MUSS

REICHT ES, SPASS AN

PFLANZEN ZU HABEN?

Auf dem Weg freue ich mich mit Fotografin

Sonja Hoffmann bereits auf die

Blumen. Auch wir gärtnern gern, ich in

unserem kleinen Garten, Sonja auf ihrem

Balkon. Aber Gärtnern als Beruf? Reicht

es, Spaß an Pflanzen zu haben? Doch der

Duft der Blumen und die Fülle der Farben

lassen mich meine Fragen fast vergessen.

„Als ich in der 9. Klasse war, habe ich ein

Praktikum in einem IT-Unternehmen gemacht,“

erzählt Uwe etwas später. „Ich

durfte alles ausprobieren, sogar am Server

arbeiten. Dabei hab ich herausgefunden,

dass reine Büroarbeit nichts für mich ist.“

Seine Ausbildung hat er nach der Realschule

absolviert: ein Jahr in Sechtem in

einem Staudenbetrieb, das zweite und

dritte Jahr in Pulheim in der Gärtnerei Engels.

Dort habe er gelernt, wie die Produktion

in einem großen Gartenbaubetrieb

abläuft: „Acht Hektar Gewächshaus- und

sieben Hektar Freifläche bedeuten viel Arbeit“,

erklärt er. Zum Vergleich: Das Rhein-

EnergieStadion in Köln hat eine Rasenfläche

von 0,7 Hektar, Blumen Engels nutzt

also mehr als zwanzig Mal so viel Platz für

seine Pflanzen. „In modernen Gewächshäusern

gibt es hohe Decken, dadurch

weniger Schädlinge und man topft zum

Teil mit Maschinen um“, ergänzt Uwe. Zu

diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, ob

der Sohn einmal in die Familiengärtnerei

einsteigen würde. Sein Großvater Johann

hat das Unternehmen 1955 gegründet,

sein Vater Theo vor dreißig Jahren die

Glashäuser neu- und umgebaut.

„SICHERHEITSHALBER“

MEISTER

In seiner Ausbildung hat Uwe dann alles

über Pflanzen im Fachbereich Zierblumen

– auch Bluzis genannt – gelernt.

Doch es gibt auch die Gruftis, die Friedhofsgärtner,

und die Staudis, die Staudengärtner.

Er hat gelernt, wann eine

Pflanze vermehrt und umgetopft wird,

welche Schädlinge auftreten können,

was ein Gärtner dagegen tun kann und

ab wann Pflanzen verkauft werden können.

Nach erster Berufserfahrung hat

der damals 27-Jährige „sicherheitshalber“

die Meister ausbildung gemacht. In

Heidel berg geht das in einer sogenannten

Kurzzeitklasse in einer Kombination

aus Kursen vor Ort und Onlineschulungen.

Danach konnte er im Seeberger

Pflanzen hof weitere Berufserfahrung

sammeln. Als sein Vater Theo vor zwei

Jahren eine Operation hatte, waren alle

Hände im Familienbetrieb gefragt. Seitdem

arbeitet Uwe Außem in Hürth, gemeinsam

mit seinem Vater und seiner

Schwester, die Floristin gelernt hat.

LANGE ARBEITSZEITEN

IN DER SAISON

Der Arbeitstag eines Gärtners kann lang

sein. In der Saison gehören Überstunden

dazu. Außerhalb dieser Zeit kann Uwe

diese abfeiern und gut Urlaub nehmen.

Als ich ihn an einem Freitag auf dem

Markt am Hermeskeiler Platz in Köln besuche,

ist Uwe seit sechs Uhr auf den

Beinen. Am Tag zuvor ging es um drei

Als Uwe seine Vorklausur zur Meisterprüfung

schrieb, bemängelte sein Prüfer,

dass er den Lösungsweg nicht aufzeigte.

„Er hat mir nicht geglaubt, dass ich so gut

Kopfrechnen kann, auch Prozentrechnung“,

erzählt der junge Gärtner lachend.

„Aber das hab ich schon als Kind auf dem

Markt gelernt. Mein Grundschullehrer hat

mich auch immer rausgeschickt, wenn

es ums Kopfrechnen ging, weil meine

Mitschüler keine Chance hätten.“ Rechnen

können ist eben wichtig, wenn man

verkaufen will. Aber vor allem Spaß an der

Arbeit. Das sehen wir Uwe an, egal ob er

morgens um fünf Uhr bei der Versteigerung

ist, um zehn Uhr auf dem Markt verkauft

oder um 17 Uhr im Gewächshaus

Blumen umtopft.

Ausbildung:

Gärtnerin/Gärtner

Voraussetzungen für die Ausbildung:

• Interesse am Umgang mit Pflanzen und

Pflanzenkunde

• Bereitschaft, auch schwere und

schmutzige Arbeit zu leisten

• Real- oder Hauptschulabschluss

Einsatzorte:

Garten und Landschaftsbau, Baumschule,

Friedhofsgärtnerei, Obstbau, Gemüsebau,

Staudengärtnerei, Zierpflanzenbau

Weiterbildungsmöglichkeiten:

Spezialisierung auf ein bestimmtes Gebiet

und die Meisterausbildung

Inhalte:

Pflanzen vermehren und kultivieren,

ernten und lagern, Pflanzen verkaufen,

Material beschaffen

Vergütung:

1. Ausbildungsjahr 745 €

2. Ausbildungsjahr 833 €

3. Ausbildungsjahr 930 €

KÄNGURUplus 03/20 29


SERVICE

VERANSTALTUNGEN MÄRZ 2020

12.

MÄR.

10.00 Uhr, KKT Kölner Künstler

Theater: „Tribute von Burgina”

Drei junge Menschen treffen

sich im Hambacher Forst (einem

der ältesten Wälder Europas,

das ehemals „Burgina” genannt

wurde). Der Großteil des Waldes

musste dem Braunkohlerevier

der RWE weichen. Ein Stück für

Jugendliche ab 12 Jahren, das

die Herausforderungen rund um

den Klimawandel aufzeigt und

Mut macht, selbstwirksam aktiv

zu werden.

© KKT

MÄRZ

SONNTAG 01

Messe Essen: Reise + Camping

2020 Nur noch bis heute dreht

sich auf der Urlaubsmesse wieder

alles rund um die schönste Zeit

des Jahres. Ob Fernreise, Städtetrip,

Camping-Abenteuer oder

Pauschalurlaub – hierzulande oder

in weiter Ferne – das Angebot ist

vielseitig. Parallel findet außerdem

die Fahrrad Essen, NRWs größte

Fahrradmesse, statt. Infos unter

www.reise-camping.de

14.00 Uhr, Uni Bonn Hauptgebäude:

Physikshow-Musical

Studierende besingen, was

unseren Planeten einzigartig

macht. In einer humorvollen Schau

mit Vorführ experimenten und

Live-Musik erklärt die studentische

Gruppe, was das Leben auf

der Erde aus physikalischer Sicht

ermöglicht und schützt.Veranstaltungsort

ist der Wolfgang-Paul-

Hörsaal, Kreuzbergweg 28, 53115

Bonn. Infos und Anmeldung unter

www.physikshow.uni-bonn.de.

Eintritt frei!

18.00 Uhr, Theater der Keller in

der TanzFaktur: „Danke Merkel”

Die Welt steckt in der Krise –

zumindest darüber sind sich alle

einig. Aber in welcher Krise genau?

Unseren Regierenden jedenfalls

scheint die Dieselkrise mehr

Kopfzerbrechen zu bereiten als

die Krise, vor der uns praktisch die

gesamte Wissenschaft warnt. Also

was tun? Vorsorglich „Lernen bis

zum Umfallen” oder „Freitags auf

die Straße gehen”? Eine Stückentwicklung

des neuen Jungen

gWeitere Infos auf Seite 7.

MONTAG 02

9.00 bis 16.00 Uhr, Uni Bonn,

Campus Poppelsdorf: Schüler-

Krypto Verschlüsselungs-Workshop

der Uni Bonn für Schüler der

Klassen 10 bis 13. Anmeldungen

unter sky.bit.uni-bonn.de. € 8,–

18.00 Uhr, Café InSide: PsychED

Stammtisch Alles zum Thema

„psychische Gesundheit”. Stammtisch,

bei dem man gemütlich

zusammen sitzen und offen über

alles sprechen, Erfahrungen austauschen

und Neues lernen kann.

DIENSTAG 03

17.00 bis 19.00 Uhr, Kunstmuseum

Bonn: Große Meisterzeichner

Jugendliche ab 11

Jahren lernen das „Handwerkszeug“

des Zeichnens von Grund

auf. Teilnahmekarten an der

Museumskasse. € 3,50 plus

Material € 1,–

MITTWOCH 04

10.00 oder 18.00 Uhr, Theater

Bonn Werkstatt: „Mädchen wie

die” Mädchen. Eng befreundet seit

ihrer Einschulung. Eine nach der

anderen 16 Jahre alt geworden.

Unzertrennlich. Und unerbittlich,

als plötzlich in den sozialen Netzwerken

ein Nacktfoto von Scarlett

kursiert. Blitzschnell kennt es die

ganze Schule. Ein Stück über

Cybermobbing für Jugendliche ab

13 Jahren.

DONNERSTAG 05

16.30 bis 18.30 Uhr, Abenteuer-

HallenKALK: Chalkys Teens

Du lernst Kletter- und Sicherungsgrundlagen

und vertiefst dein

Wissen Rund ums Klettern.

Kletterevent für Jugendliche von

14 bis 16 Jahren. € 17,–/Monat

19.30 bis 21.30 Uhr, Medienschule

Köln: #insta, zocken, chatten

Infoabend für Eltern. Die Auseinandersetzung

mit den aktuellen

Medien hilft die eigenen Kinder

in der digitalen Welt zu unterstützen.

Anmeldung unter

www.medienschule.online. € 15,–

19.40 Uhr, Timeride Köln: Tour

op Kölsch Tauche ein in das alte

Köln zur Kaiserzeit und erlebe mit

Virtual Reality das damalige Leben

und Treiben hautnah. Während

eines 45-minütigen Aufenthalts

begibst du dich auf eine Zeitreise.

Heute findet die Zeitreise durch

die Domstadt zur Kaiserzeit auf

Kölsch statt. Tickets online unter

www.timeride.de

FREITAG 06

10.00 oder 19.30 Uhr, Junges

Theater Bonn: „Das letzte Aufgebot”

Spätsommer 1944 – das

‚Dritte Reich‘ steht kurz vor dem

Zusammenbruch. Der 15-jährige

Jakob, den Politik eigentlich wenig

interessiert, wird von seinem

Freund Franz dazu überredet sich

freiwillig dem Volkssturm anzuschließen

– entgegen der Bitten

seiner Familie und seiner heimlichen

Freundin Maria. In der Nacht

bevor er in den Kampf ziehen soll

findet Martin heraus, dass Marias

Familie seit Monaten ein jüdisches

Mädchen vor den Nazis bei sich

versteckt. Aufführung für Jugendliche

ab 13 Jahren.

gWeitere Infos auf Seite 6.

14.00 bis 18.00 Uhr, Neanderthal

Museum: Doggy Day Hunde an

der Leine mit gut erzogenen Haltern

können die Dauerausstellung

erkunden. Eintritt plus Hund € 2,–

20.00 Uhr, Theater der Keller

in der TanzFaktur: „Tschick”

Maik ist 14 und in der Klasse so

ziemlich der Uncoolste. Wenn die

„superporno“ aussehende Tatjana

zu ihren Parties einlädt, ist er sicher

nicht dabei. Tschick auch nicht.

Aber Tschick ist cool. Eine Roadstory,

die um Freundschaft,

Liebe und das Leben geht und –

je nachdem, von welcher Seite

man es sieht – um das Erwachsenwerden

oder Jungsein.

www.theater-der-keller.de

20.00 Uhr, Cinedom: International

Ocean Film Tour Filmevent für alle,

die das Meer lieben. Karten unter

www.oceanfilmtour.com ab € 13,–

20.00 Uhr, Volkssternwarte (Schiller-Gymnasium):

Die Entstehung

des Sonnensystems Vortrag und

Beobachtung im Observatorium.

SAMSTAG 07

8.00 bis 16.00 Uhr, Vorplatz der

Agneskirche, Neusser Platz, Köln-

Nippes: Gebraucht-Fahrradmarkt

Infos unter www.fahrradmarktkoeln.de

11.00 bis 18.00 Uhr, Rautenstrauch-Joest-Museum:

Kölner

FeriencampMesse 2020 Vom

Zeltlager über die Sprachreise bis

zum Segeltörn, vom Museumsworkshop

über die Zirkuswoche

bis zum Klettercamp. Bei den

betreuten Ferienaktionen sind

nicht nur Gruppenreisen mit Übernachtung

dabei, sondern gerade

für die jüngeren Kinder auch viele

Tagesangebote in Köln, Bonn

und der Region. Darüber hinaus

ist die Messe für alle Menschen

interessant, die mit Kindern und

Jugendlichen leben oder arbeiten.

Besucher können außerdem An

der Kletterwand oder auf der

Slackline sportlich aktiv werden,

in der spannende Touren durchs

Museum unternehmen und an

einem Zeichenworkshop teilnehmen.

Eintritt zur Messe frei!

13.00 oder 16.00 Uhr, MMC Film

& TV Studios: TV Backstage Tour

Täglich TV-Führungen durch die

MMC Studios Köln. Tickets unter

helikon-events.de.

14.00 bis 16.00 Uhr, Abenteuer

Lernen Köln: Intuitives Bogenschießen

Jugendliche werden auf

spielerische Art und Weise in das

Thema intuitives Bogenschießen

eingeführt. Anmeldung erforderlich

unter www.bogenschiessen-koeln.

com. € 24,–

30 KÄNGURUplus 03/20


SERVICE

VERANSTALTUNGEN MÄRZ 2020

MITTWOCH 11

20.00 Uhr, Theater der Keller

in der TanzFaktur: „Nichts. Was

im Leben wichtig ist” Warum

brauchen Menschen Sinn? Wo

und wie suchen sie ihn? Ist Sinn

etwas Reales? Mit Janne Tellers

kontroversem Romanerfolg ist eine

moderne Parabel Grundlage der

Inszenierung.

FREITAG 13

10.00 oder 19.30 Uhr, Junges

Theater Bonn: „Geheime Freunde”

New York während des Zweiten

Weltkrieges. Der zwölfjährige, jüdische

Junge Alan soll sich um das

neue Nachbarsmädchen Naomi

kümmern, das mit ihrer Mutter aus

Frankreich vor den Nazis geflohen

ist. Für Jugendliche ab 12 Jahren.

€ 5,– bis 12,–

lit.kid.COLOGNE 20

18.00 Uhr, Friedrich-Wilhelm

Gymnasium: „Schluss mit

„Pillepalle“ im Klimaschutz” Luisa

Neubauer steht auf den Demos

an der Seite von Greta Thunberg,

diskutiert mit Emmanuel Macron

und Barack Obama ebenso wie

mit dem hessischen Bauern,

dessen Felder infolge des Hitzesommers

verdorrt sind. Tickets

bei KölnTicket. VVK € 6,50, TK € 8,–

lit.kid.COLOGNE 20

19.00 Uhr, Club Bahnhof

Ehrenfeld: „Wie wollen wir

zusammenleben?” Von

LGBTQ+ bis XYZ – eine Genderdebatte.

lit.ComingOfAge ist die

Jugendprogrammredaktion der

lit.COLOGNE! Sie wollen die

Generation erreichen, spannende

Diskussionen führen und

Jugendliche wie Erwachsene dazu

anregen, sich mit den brennenden

Themen unserer Zeit auseinander

setzen. Tickets bei KölnTicket. € 5,–

gWeitere Infos auf Seite 9.

20.00 Uhr, Volkssternwarte

(Schiller-Gymnasium): Was ist

Zeit? Vortrag und Beobachtung

im Observatorium.

SAMSTAG 14

8.00 bis 16.00 Uhr, Köln,

Friesenplatz: Gebraucht-

Fahrradmarkt Infos unter

www.fahrradmarkt-koeln.de

9.30 bis 13.15 Uhr, Familienzentrum

Kartause: Fit für

Kinderbetreuung und Babysitting

Qualifizierungskurs für Jugendliche

ab 14 Jahren. In diesem Kurs

erhaltet ihr alle nötigen Informationen

und Kenntnisse, um zukünftig

als Babysitter tätig zu sein. In der

heutigen Einheit gibt es pädagogische

Inhalte. Am 21. März von

10 bis 13 Uhr gibt es einen zweiten

Teil der Veranstaltung mit einer

Erste-Hilfe-Einheit. Die Teilnahme

muss zu beiden Terminen erfolgen.

Anmeldung erforderlich. €

15,–

10.00 bis 16.00 Uhr, Konrad-

Adenauer-Gymnasium Bonn:

JUBi – Die Jugendbildungsmesse

Beratung zu Themen wie

Schüleraustausch, High School-

Aufenthalte, Gastfamilie werden,

Sprachreisen, Au-Pair, Work &

Travel, Freiwilligendienste sowie

Praktika im Ausland. Eintritt frei!

10.00 bis 17.00 Uhr, sk stiftung

jugend und medien Köln: Vom

Profi lernen: Das bessere Portrait

Gelungene Fotos mit Spiegelreflexkamera

und Smartphone –

Workshop für Jugendliche ab

15 Jahren. Anmeldung unter

www.sk-jugend.de. € 35,–

11.00 bis 18.00 Uhr, Carlswerk:

StijlMarkt Markt für junges

Design, Fashion und guten

Geschmack heute und morgen.

€ 5,– ab 12 Jahre

14.00 bis 17.30 Uhr, Café 362

Nippes: Gönn.Dir. Geschichten

Offene Schreibwerkstatt für

Jugendliche. Egal, ob du lieber

Kurzgeschichten schreibst oder

an einem Roman arbeitest, ob du

Gedichte magst oder eher Poetry

Slam, oder ob du mehr darüber

lernen willst, was einen guten Text

ausmacht, komm einfach vorbei.

Bring Stift, Papier oder Laptop

und viel Freude am Schreiben mit.

Werkstatteiterinnen sind Christina

Bacher und Gerlis Zillgens. Infos

unter www.inspire-koeln.de

lit.kid.COLOGNE 20

15.30 Uhr, Brunosaal Klettenberg:

„Top Secret” James Adams ist Mitglied

der Spezialeinheit CHERUB

des britischen Geheimdienstes

MI5. Das Geheimnis von CHERUBS

Erfolg sind – mutige Kids. Jannik

Schumann liest aus der Bestseller-

Reihe für Jugendliche ab 13

Jahren. Tickets bei KölnTicket.

VVK € 6,50, TK € 8,–

19.00 Uhr, Ebertplatz Köln:

Flickers – Das Spiel mit dem Licht

Beim kostenlosen Urban Game

„Flickers“ ziehen zwei Spielteams à

maximal 8 Personen ab 16 Jahren,

in die benachbarten Viertel rund

um den Ebertplatz, um verschiedene

kreative Missionen rund um

das Thema Licht zu erfüllen. Zum

Mitmachen wird ein Smartphone

oder eine Digitalkamera benötigt.

Anmeldung unter play.flickers@

gmail.com. Infos unter www.

unser-ebertplatz.koeln/flickers

SONNTAG 15

lit.kid.COLOGNE 20

15.00 Uhr, Schokoladenmuseum:

„Julibraut” James Adams

ist Mitglied der Spezialeinheit

CHERUB des britischen Geheimdienstes

MI5. Abschluss der

Erdbeerpflücker- Reihe für Jugendliche

ab 13 Jahren von Monika

Feth. Tickets bei KölnTicket.

VVK € 6,50, TK € 8,–

16.00 Uhr, Schauspielhaus Bonn:

„Ein Sommernachtstraum” Im

Zauberwald ist viel los. Helena liebt

Demetrius. Hermia liebt Lysander

und Lysander liebt Hermia. In

dieser Fassung wird die Geschichte

aus einer einfachen Perspektive

erzählt. Puck und die Elfen sind in

dieser Version selbst wie neugierige

Kinder. Komödie nach William

Shakespeare.

ZEIT ZU

STARTEN

„DEINE AUSBILDUNG ZUM/ZUR

ANLAGENMECHANIKER/IN SHK“

DIE BUNDESWEITE

AUSBILDUNGS-INITIATIVE

FÜR DAS SHK-HANDWERK

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KÄNGURUplus 03/20

31


ZUKUNFT SERVICE

VERANSTALTUNGEN MÄRZ 2020

Weitere Infos unter:

0221 – 94 65 53 35

www.kernfinder.de

AZUBI-

SPEED-

DATING

2020

Eintritt nur mit ausgefüllter Postkarte

und vollständigen

Bewerbungsunterlagen!

Es werden 5x2 Eintrittskarten für ein

Bundesligaspiel des 1.FC Köln verlost.

MONTAG 16

14.00 bis 16.00 Uhr, Timeride

Köln: Eine besondere Kostümführung

Nach eurer Virtual-Reality

Zeitreise im TimeRide, geht es

im Anschluss auf Kostümführung

der kölschen Art. Der Ur-Kölner

Matthias Schmitz führt Euch „op

kölsch“ oder auf hochdeutsch, als

Schutzmann verkleidet, durch eine

Zeit, als Cöln noch preußische

Provinzstadt war. Tickets online

unter www.timeride.de

lit.kid.COLOGNE 20

18.00 Uhr, Volksbühne am

Rudolfplatz: „Die Spiegelreisende”

Das Gedächtnis von Babel. Lesung

mit Christelle Dabos auf französisch

und deutsch für Jugendliche

ab 14 Jahren. Tickets bei

KölnTicket. VVK € 6,50, TK € 8,–

DIENSTAG 17

13.00 bis 17.00 Uhr,

RheinEnergieStadion: Azubi

Speeddating Köln 2020 Finde

deinen Traumberuf im Handwerk

und lerne im 10 Minutentakt

Ausbildungsbetriebe kennen.

Infos unter www.hwk-koeln.de

18.00 Uhr, Polizeipräsidium Köln:

Infoabend Alles rund um Praktikum,

Bewerbung und Beruf.

Hier erfährst du was du brauchst,

was du wissen musst über die

Arbeit bei der Polizei. Infos unter

www.genau-mein-fall.de

MITTWOCH 18

17.00 bis 18.00 Uhr, Junges

Literaturhaus: Buchklub Du liest

gerne? Du bist immer auf der

Suche nach neuem Lesefutter?

Hier kannst du tolle Geschichten

und Bücher lesen & entdecken.

Anmeldung erforderlich unter

dettmann@literaturhaus-koeln.de.

Eintritt frei!

18.00 bis 19.30 Uhr, Carl Duisberg

Centren: High School Info-Abend

Umfassende Infos zu verschiedenen

Möglichkeiten an öffentlichen

und privaten Schulen in den USA,

Kanada, Australien, Neuseeland,

Großbritannien und Irland.

Außerdem werden Fragen zu den

ausländischen Schulsystemen, zur

Betreuung vor Ort, dem Leben

in einer Gastfamilie und den

Programmabläufen ausführlich

beantwortet. Bitte anmelden

unter 0221 – 16 26-207 oder

highschool@cdc.de. Keine Kosten

19.00 bis 21.30 Uhr, Bildungs

zentrum der IHK Köln: Elterninfoabend

Eltern von ausbildungsinteressierten

Jugendlichen

bekommen hier unter anderem

Antworten auf die Fragen „Welche

Berufe kommen für mein Kind in

Frage? Wo und wie kann man in

den unterschiedlichen Berufen

Karriere machen? Und wie finden

wir den richtigen Ausbildungsbetrieb?“

Veranstaltungsort ist das

Bildungszentrum der IHK Köln,

Eupener Str. 157, 50933 Köln.

Anmeldung über ihk-koeln.de.

Kostenfrei!

DONNERSTAGRSTAG 19

10.00 oder 18.30 Uhr, Junges

Theater Bonn: „Krabat” Der

14jährige Krabat schlägt sich

elternlos durch die Lande. Immer

wieder hört er in seinen Träumen

eine unheimliche Stimme, die ihn

zu einer Mühle am Koselbruch

ruft. Als die Rufe immer deutlicher

werden, folgt Krabat ihnen und

schlägt sich zu der Mühle durch.

Merkwürdige Dinge gehen nachts

auf der Mühle vor, aber Krabat

wagt es nicht, seine Zweifel zu

äußern.

19.00 Uhr, Uni Bonn, Hörsaalgebäude

der Mathematik:

WhatsApp, Fortenite, Tablet-

Klassen Chancen und Risiken für

unsere Kinder. Was suchen Kinder

in virtuellen Welten? Was sind

Gefahren exzessiver Bildschirmmediennutzung?

Wie lässt sich

Medienmündigkeit erreichen?

Wie lässt sich Medienkompetenz

fördern? Wie können Eltern und

Fachkkräfte die Kinder sinnvoll

dabei begleiten? Vortrag und

Publikumsgespräch. Infos unter

www.eltern-fuer-eine-gute-schule.

de

FREITAG 20

18.00 bis 19.00 Uhr, Panarbora

Naturerlebnispark & Jugendherberge:

Den Sonnenuntergang

erleben dann, wenn Tag

und Nacht gleich lang sind. Ein

un vergeßliches Erlebnis hoch über

den Wipfeln des Nutscheid, hoch

über den Dächern Waldbröls.

€ 10,40/6,90

19.00 bis 21.00 Uhr, NaturGut

Ophoven: Lange Nacht der

Amphibien Jugendliche ab 10

Jahren sind live bei der Krötenwanderung

dabei und machen sich

auf, um verschiedene Amphibien

zu entdecken, zu bestimmen und

ihnen eine sichere Wanderung zu

ermöglichen. Anmeldung erforderlich.

€ 6,–

20.00 Uhr, Theater der Keller in

der TanzFaktur: „Der Zauberer

von Oz” Ihr habt uns eine Zukunft

versprochen! Warum will Dorothy

zurück nach Kansas? Wir würden

jederzeit mit ihr tauschen und in

Oz bleiben. Zwischen Musik, Tanz

und Theater reisen wir in eine

Welt, in der uns die sogenannten

Erwachsenen nicht länger den

Weg versperren. Und suchen nach

etwas, für das es sich zu leben und

zu kämpfen lohnt.

20.00 Uhr, Volkssternwarte

(Schiller-Gymnasium): Astronomie

im Alltag Jahreszeiten bei

uns und anderswo. Vortrag und

Beobachtung im Observatorium.

32 KÄNGURUplus 03/20


ZUKUNFT SERVICE

VERANSTALTUNGEN MÄRZ 2020

© The Music of Harry Potter

26.

MÄR.

20.00 Uhr, Palladium: The Music

of Harry Potter Das Ensemble

der Cinema Festival Symphonics

nimmt Harry Potter Fans mit auf

eine musikalische Reise durch

alle 8 Harry Potter Filme. Solisten,

Chor und Orchester zelebrieren

eine Klangwucht, die in die Welt

der Magie eintauchen lässt und

für viele Gänsehautmomente

sorgt.

SAMSTAG 21

8.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Neptunplatz,

Venloer Straße: Gebraucht-

Fahrradmarkt Infos unter

www.fahrradmarkt-koeln.de

lit.kid.COLOGNE 20

15.00 Uhr, Brunosaal Klettenberg:

„Sophiechen und der

Riese” Annette Frier liest aus dem

zeit losen Kinderbuchklassiker von

Roald Dahl für Jugendliche ab 10

Jahren. Tickets bei KölnTicket.

VVK € 6,50, TK € 8,–

SONNTAG 22

11.00 oder 16.00 Uhr, Junges

Theater Bonn: Simsalabonn Im

Rahmen der „Bonner Zauberwochen”

zeigen renommierte

Zauberkünstler, Illusionisten,

Magier und Trickser in der

„Galashow der Meistermagier” ihr

Können und entführen in eine

Welt, in der das Unmögliche das

Normalste von der Welt wird.

Empfohlen für Jugendliche ab 10

Jahren. Karten über BonnTicket.

15.00 bis 17.00 Uhr, Bundeskunsthalle

Bonn: Fidelio als

Salonoper Papiertheater gestalten

für Jugendliche von 10 bis 16

Jahren. Ausstellungsrundgang mit

anschließenden praktischen Arbeiten

zur Ausstellung „Beethoven.

Welt.Bürger.Musik”. € 8,–

MONTAG 23

20.00 Uhr, Brückenforum

Bonn: International Ocean Film

Tour Filmevent für alle, die das

Meer lieben. Karten unter

www.oceanfilmtour.com ab € 13,–

MITTWOCH 25

13.00 bis 17.30 Uhr, Stadthalle

Bad Godesberg: Ausbildungsbörse

Berufsstart 2019/2020

Ausbildungsbörse/-messe zur

beruflichen Orientierung für

Ausbildungssuchende, Schüler

in der beruflichen Orientierung

sowie Eltern, Lehrer und

andere Interessierte. Infos unter

www.berufsinfo.org

18.00 Uhr, Theater Bonn

Werkstatt: „Mädchen wie die”

Mädchen. Eng befreundet seit

ihrer Einschulung. Eine nach der

anderen 16 Jahre alt geworden.

Unzertrennlich. Und unerbittlich,

als plötzlich in den sozialen

Netzwerken ein Nacktfoto von

Scarlett kursiert. Blitzschnell kennt

es die ganze Schule. Ein Stück

über Cybermobbing für Jugendliche

ab 13 Jahren.

DONNERSTAG 26

Boys’Day Der Boys’Day – Jungen-

Zukunftstag ist ein bundesweiter

Aktionstag zur Berufsorientierung

und Lebens planung für Jungen.

Zum Beispiel im sozialen,

erzieherischen oder pflegerischen

Bereich – hier werden

viele Nachwuchskräfte gebraucht

und Männer sind in der Regel sehr

willkommen. Infos unter

www.boys-day.de.

gWeitere Infos auf Seite 5.

Girls’Day 2020 Am Girls’Day

können Schülerinnen Einblick in

Berufsfelder erhalten, die Mädchen

im Prozess der Berufsorientierung

nur selten in Betracht ziehen.

Unternehmen, Betriebe und

Hochschulen in ganz Deutschland

öffnen ihre Türen für Schülerinnen

ab der 5. Klasse. Anhand von

praktischen Beispielen erleben die

Teilnehmerinnen in Laboren, Büros

und Werkstätten, wie interessant

und spannend diese Arbeit sein

kann. Infos unter www.girls-day.de

10.00 Uhr, KKT Kölner Künstler

Theater: „UnterFremden” Ein

Stück für Jugendliche ab

12 Jahren. Thematisiert werden

die aktuellen Flüchtlingsströme

und das breite Spektrum an

Reaktionen – auf der einen Seite

Anschläge, auf der anderen

Seite herzliche Empfänge.

Abitur – und was daNN?

Studium oder Ausbildung? Welcher Beruf passt zu mir?

Gemeinsam mit Dir entwerfen wir Zukunftspläne!

Lust, mehr dazu zu erfahren? Dann melde Dich gerne

bei Susan Leinen …

Susan Leinen

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SchülerInnen und StudentInnen

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SERVICE

VERANSTALTUNGEN MÄRZ 2020

© MEYER ORIGINALS

© Helios und Selene

28.

MÄR.

20.00 Uhr, Freies Werkstatt Theater: „Werther” Wenn die Welt sich

verändert, wandeln die menschlichen Gefühle sich mit ihr, doch mit

anderer Geschwindigkeit. Wehe, wenn Welt und Gefühle nicht mehr

zusammenpassen. Goethes „Leiden des jungen Werther“ ist ein Buch

über die Macht der Gefühle. € 18,–/12,–

29.

MÄR.

12.00 bis 19.00 Uhr, Rufffactory: Helios & Selene – Markt für gutes

Leben Aussteller mit nachhaltigen Designprodukten, fair produzierter

Mode, selbstgemachten Delikatessen, Flohmarktperlen, hübschen

Kindersachen und verwöhnenden Dienstleistungen verwandeln Helios

& Selene in einen Basar mit entspannter Atmosphäre und vielen

Mitmach-Aktionen.

FREITAG 27

Bildungszentrum der IHK

Köln: IHK Recruiting Day Freie

Ausbildungsplätze für den

Ausbildungsberuf „Kaufleute für

Büromanagement” werden im

Bildungszentrum der IHK Köln in

der Eupener Straße angeboten.

Das Team der IHK Ausbildungsstellenvermittlung

bringt interessierte

Ausbildungsunternehmen und

Bewerber/innen an einem Tag

zusammen. Veranstaltungsort ist

das Bildungszentrum der IHK Köln,

Eupener Str. 157, 50933 Köln.

Infos und Anmeldung über

ihk-koeln.de. Kostenfrei!

11.00 Uhr, Alanus Hochschule

für Kunst und Gesellschaft:

Augen.Blick.Mal Tage der offenen

Tür heute und morgen an der

Alanus Hochschule mit Kunst

und Wissenschaft für Eltern und

Jugendliche. Während die Großen

durch die Ausstellungen schlendern,

sich Szenen aus Theaterstücken

anschauen oder sich über

Weiterbildungs- und Studienmöglichkeiten

informieren, können die

kleinen Besucher mit angehenden

Kunstlehrern im Atelier basteln und

malen. Eintritt frei!

20.00 Uhr, Volkssternwarte

(Schiller-Gymnasium):

Der Mensch im Universum

Vortrag und Beobachtung

im Observatorium.

SAMSTAG 28

8.00 bis 16.00 Uhr, Barcelona-

Allee, Rückseite Köln-Arkaden,

Köln-Kalk: Gebraucht-

Fahrradmarkt Infos unter

www.fahrradmarkt-koeln.de

9.00 bis 13.00 Uhr, Hochschule

Bonn-Rhein-Sieg Campus Rheinbach:

Studieninfotag Studieninteressierte

können den Campus

Rheinbach kennen lernen und

sich über die dort angebotenen

Bachelorstudiengänge

der Fachbereiche Angewandte

Naturwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften

informieren.

Die Veranstaltung steht allen

Interessierten offen. Eintritt frei!

www.h-brs.de

9.00 bis 15.00 Uhr, TH Köln

Campus Deutz: Infotag: Studieren

an der TH Köln Heute könnt ihr

euch über das gesamte Studienangebot

der TH Köln informieren.

Es gibt Einblicke in das Studienangebot

der TH Köln durch Vorträge,

Vorlesungen und Führungen. Es

gibt eine individuelle Beratungsmöglichkeiten

zu Studiengängen,

Berufsfeldern, Möglichkeiten

eines Auslandsstudiums sowie zur

Bewerbung um einen Studienplatz.

Neben allen Fakultäten der TH

Köln werden auch Vertreter der

Uni zu Köln, des ASTA, des Sprachlernzentrums

etc. vertreten sein.

10.00 bis 15.00 Uhr, sk stiftung

jugend und medien Köln: How to

DJ – die Basics Du träumst schon

lange davon, auf Parties aufzulegen?

– Workshop für Jugendliche

ab 16 Jahren Anmeldung

unter www.sk-jugend.de. € 45,–

14.00 bis 17.00 Uhr, Bundeskunsthalle

Bonn: Trash_Up – Offene

Werkstatt für ALLE Entdeckt

die aktuellen Ausstellungen und

gestaltet im Anschluss Neues aus

alten Objekten zur Ausstellung „Wir

Kapitalisten. Von Anfang bis Turbo”.

Anmeldung erforderlich. € 10,–/6,–

16.00 bis 22.00 Uhr, Volkssternwarte

(Schiller-Gymnasium): Astronomietag

2020 Tag der offenen

Tür anlässlich des bundesweiten

Tags der Astronomie unter dem

diesjährigen Motto „Venus, Mond

und die sieben Schwestern”.

Eintritt frei!

20.00 Uhr, Studiobühne Siegburg:

„Jugend ohne Gott” Das Stück

zeigt die Geburt des Faschismus

als Jugenddrama und Gerichtskrimi.

SONNTAG 29

11.00 bis 12.00 Uhr, Volkssternwarte

(Schiller-Gymnasium):

Sonnenbeobachtung mit dem

Teleskop Diese Veranstaltung

findet nur bei klarem Himmel statt!

Beobachtung im Observatorium.

11.00 bis 14.30 Uhr, Haus

Wasserburg: Ostermarkt der

schönen Dinge Zahlreiche

HobbykünstlerInnen warten vor

der Pallottikirche mit Kunstfertigem

und Kunstvollem zur Jahreszeit

auf. Der Erlös ist für die Ruandapartnerschaftsarbeit

von Inshuti

e.V. bestimmt.

12.00 bis 19.00 Uhr, Balloni: DIY

DesignMarkt Köln Die Messe für

kreative und individuelle Produkte

kommt wieder nach Köln. Zahlreiche

Künstler und Jungdesigner

aus ganz Deutschland bieten

handgefertigte Unikate, individuelle

Kleidung, Accessoires und vieles

mehr an. € 4,–/3,–/bis 14 Jahre frei

18.00 Uhr, Theater der Keller

in der TanzFaktur: „Nichts. Was

im Leben wichtig ist” Warum

brauchen Menschen Sinn? Wo

und wie suchen sie ihn? Ist Sinn

etwas Reales? Mit Janne Tellers

kontroversem Romanerfolg ist eine

moderne Parabel Grundlage der

Inszenierung.

MONTAG 30

20.00 Uhr, Cinedom: International

Ocean Film Tour Filmevent für alle,

die das Meer lieben. Karten unter

www.oceanfilmtour.com ab € 13,–

DIENSTAG 31

19.00 Uhr, COMEDIA Theater:

„Werther in Love” „Er ernährt sich

vegan. Er hasst bestimmte Musik.

Er verabscheut Leute seines Alters.

Er liest. Einen Joint raucht er ab

und zu, Sport treibt er nicht. Er

hat moralische Grundsätze, die er

aber selber nicht definieren kann.“

Daniel Ratthei erzählt in seiner

Werther-Fassung von heutigen

jungen Menschen und schafft

damit eine Projektionsfläche für

ein Publikum, das in den sozialen

Medien genauso zu Hause ist, wie

in der analogen Welt. Einer Welt, in

der unerfüllte Liebe noch genauso

schmerzt, wie vor 250 Jahren.

34 KÄNGURUplus 03/20


SERVICE

VERANSTALTUNGEN APRIL 2020

APRIL

DONNERSTAG 02

10.00 bis 18.00 Uhr, KölnMesse:

FIBO 2020 Das größte Fitnessstudio

der Welt kommt bis 5. April

nach Köln: auf der Internationalen

Messe für Fitness, Wellness &

Gesundheit werden an vier Messetagen

Neuheiten präsentiert.

Dabei heißt es nicht nur Informieren,

sondern vor allem: Erleben,

Entdecken und Einkaufen. Am

Wochenende ist die Messe für

Privatbesucher geöffnet.

Infos unter www.fibo.de

© 2017 Timeride GmbH

16.30 bis 18.30 Uhr, Abenteuer-

HallenKALK: Chalkys Teens Du

lernst Kletter- und Sicherungsgrundlagen

und vertiefst dein

Wissen Rund ums Klettern. Kletterevent

für Jugendliche von 14 bis

16 Jahren. € 17,–/Monat

19.30 bis 21.30 Uhr, Medienschule

Köln: Kinder & Smartphone-

Nutzung Infoabend für Eltern.

Die Auseinandersetzung mit den

aktuellen Medien hilft die eigenen

Kinder in der digitalen Welt zu

unterstützen. Anmeldung unter

www.medienschule.online. € 15,–

20.00 Uhr, Theater der Keller in

der TanzFaktur: „Der Zauberer

von Oz” Ihr habt uns eine Zukunft

versprochen! Warum will Dorothy

zurück nach Kansas? Wir würden

jederzeit mit ihr tauschen und in

Oz bleiben. Zwischen Musik, Tanz

und Theater reisen wir in eine

Welt, in der uns die sogenannten

Erwachsenen nicht länger den

Weg versperren. Und suchen nach

etwas, für das es sich zu leben und

zu kämpfen lohnt.

FREITAG 03

10.00 oder 19.30 Uhr, Junges

Theater Bonn: „Das letzte Aufgebot”

Spätsommer 1944 – das

‚Dritte Reich‘ steht kurz vor dem

Zusammenbruch. Der 15-jährige

Jakob, den Politik eigentlich wenig

interessiert, wird von seinem

Freund Franz dazu überredet sich

freiwillig dem Volkssturm anzuschließen

– entgegen der Bitten

seiner Familie und seiner heimlichen

Freundin Maria. In der Nacht

bevor er in den Kampf ziehen soll

findet Martin heraus, dass Marias

Familie seit Monaten ein jüdisches

Mädchen vor den Nazis bei sich

versteckt. Aufführung für Jugendliche

ab 13 Jahren.

SAMSTAG 04

8.00 bis 16.00 Uhr, Vorplatz der

Agneskirche, Neusser Platz, Köln-

Nippes: Gebraucht-Fahrradmarkt

Infos unter www.fahrradmarktkoeln.de

13.00 oder 16.00 Uhr, MMC Film

& TV Studios: TV Backstage Tour

Täglich TV-Führungen durch die

MMC Studios Köln. Tickets unter

helikon-events.de.

19.30 Uhr, Oper Bonn: „Wie im

Himmel” Nur wenige Theaterstücke

setzen sich so intensiv mit

Musik, künstlerischer Leidenschaft

und deren positiven Auswirkungen

auf den einzelnen Menschen und

ein soziales Gefüge auseinander,

wie das von Kay Pollak nach

seinem gleichnamigen, oscarnominierten

Film geschriebene

Theaterstück „Wie im Himmel”.

Das Stück ist eine Kooperation des

Jungen Theaters Bonn mit dem

Theater Bonn, alle Vorstellungen

dieses Stücks finden im Opernhaus

Bonn statt. Heute ist PREMIERE!

www.jt-bonn.de

MONTAG 06

18.00 Uhr, Café InSide: PsychED

Stammtisch Alles zum Thema

„psychische Gesundheit”. Stammtisch,

bei dem man gemütlich

zusammen sitzen und offen

über alles sprechen, Erfahrungen

austauschen und Neues lernen

kann. Es besteht die Möglichkeit,

sich in einer vertraulichen Runde

auszutauschen.

MITTWOCH 08

20.00 Uhr, Theater der Keller

in der TanzFaktur: „Tschick”

Maik ist 14 und in der Klasse so

ziemlich der Uncoolste. Wenn die

„superporno“ aussehende Tatjana

zu ihren Parties einlädt, ist er

sicher nicht dabei. Tschick auch

nicht. Aber Tschick ist cool. Eine

Roadstory, die um Freundschaft,

Liebe und das Leben geht und –

je nachdem, von welcher Seite

man es sieht – um das Erwachsenwerden

oder Jungsein.

www.theater-der-keller.de

Ich vermittle

drinnen Regeln

für draußen.

JETZT BEWERBEN!

02.

APR.

© 2017 Timeride GmbH

19.40 Uhr, Timeride

Köln: Tour op Kölsch

Tauche ein in das alte

Köln zur Kaiserzeit und

erlebe mit Virtual Reality

das damalige Leben und

Treiben hautnah. Während

eines 45-minütigen

Aufenthalts begibst du

dich auf eine Zeitreise.

Heute findet die Zeitreise

durch die Domstadt zur

Kaiserzeit auf Kölsch

statt. Tickets online unter

www.timeride.de

Ausbildung: Beamtin / Beamter im

Allgemeinen Vollzugsdienst (AVD)

Justizvollzugsanstalt Köln

www.menschen-im-sinn.justiz.nrw

Bewerberinfos: 0221 5973-206

DUALES STUDIUM MÖGLICH ZUM

Diplom-Verwaltungswirt (FH) (m/w/d)

Arbeiten bei der Justiz.NRW

Den Menschen im Sinn.

KÄNGURUplus 03/20

35


ZUKUNFT

SERVICE

VERANSTALTUNGEN APRIL 2020

SAMSTAG 11

8.00 bis 16.00 Uhr, Köln,

Friesenplatz: Gebraucht-

Fahrradmarkt Infos unter

www.fahrradmarkt-koeln.de

MONTAG 13

11.00 bis 13.00 Uhr, Timeride

Köln: Eine besondere Kostümführung

Nach eurer Virtual-Reality

Zeitreise im TimeRide, geht es

im Anschluss auf Kostümführung

der kölschen Art. Der Ur-Kölner

Matthias Schmitz führt Euch „op

kölsch“ oder auf hochdeutsch, als

Schutzmann verkleidet, durch eine

Zeit, als Cöln noch preußische

Provinzstadt war. Tickets online

unter www.timeride.de

MITTWOCH 15

9.30 bis 15.30 Uhr, Livezeiten.

Musikmarketing: Beats4kids 2020

In dem Tonstudio kannst Du richtig

kreativ werden und die Beats &

Loops Deiner Helden in einem

professionellen Tonstudio produzieren,

eigene Texte schreiben und

Deine eigenen Songs später ins

Netz stellen. 2-tägiger Osterferien-

Workshop heute und morgen für

Jugendliche. Anmeldung erforderlich

unter koeln@beatsforkids.

de. € 149,–

SAMSTAG 18

8.00 bis 16.00 Uhr, Köln,

Neptunplatz, Venloer Straße:

Gebraucht-Fahrradmarkt Infos

unter www.fahrradmarkt-koeln.de

18.00 Uhr, COMEDIA Theater:

„Satelliten am Nachthimmel” Joni

ist in eine normale Welt geboren

mit Eltern und kleinem Bruder.

Aber da gibt es noch eine andere

Welt. In ihrem Bauch. Ein ganzes

Universum, das seinen eigenen

Gesetzen folgt und in dem alle

Jonis Sprache sprechen. Eine

poetisch-skurrile Geschichte vom

Anderssein und eine kleine Liebeserklärung

an das Fremde, das

scheinbar Unverständliche. Heute

ist PREMIERE!

DIENSTAG 21

18.00 Uhr, Polizeipräsidium Köln:

Infoabend Alles rund um Praktikum,

Bewerbung und Beruf.

Hier erfährst du was du brauchst,

was du wissen musst über die

Arbeit bei der Polizei. Infos unter

www.genau-mein-fall.de

18.00 bis 19.30 Uhr, Carl Duisberg

Centren: High School Info-Abend

Umfassende Infos zu verschiedenen

Möglichkeiten an öffentlichen

und privaten Schulen in den USA,

Kanada, Australien, Neuseeland,

Großbritannien und Irland.

Außerdem werden Fragen zu den

ausländischen Schulsystemen, zur

Betreuung vor Ort, dem Leben in

einer Gastfamilie und den

Programmabläufen ausführlich

beantwortet. Bitte anmelden

unter 0221 – 16 26-207 oder

highschool@cdc.de. Keine Kosten

© AdobeStock.com_Delphotostock

08.

APR.

MITTWOCH 22

10.00 Uhr, Junges Theater Bonn:

„Krabat” Der 14jährige Krabat

schlägt sich elternlos durch die

Lande. Immer wieder hört er in

seinen Träumen eine unheimliche

Stimme, die ihn zu einer Mühle

am Koselbruch ruft. Als die Rufe

immer deutlicher werden, folgt

Krabat ihnen und schlägt sich zu

der Mühle durch. Merkwürdige

Dinge gehen nachts auf der Mühle

vor, aber Krabat wagt es nicht,

seine Zweifel zu äußern.

FREITAG 24

Essigfabrik im Deutzer Hafen:

Freedom Sounds Festival

Diversity Love and Unity – Vielfalt,

Nächstenliebe und Zusammenhalt.

So lautet das Festivalmotto.

Das zweitägige Freedom Sounds

Festival steht für ein friedliches

und respektvolles Miteinander von

Menschen verschiedener Herkunft

und Kultur. Wie kein anderes

Festival widmet es sich dem

Reggae in allen Facetten, geht

den historischen Wurzeln auf die

Spur und ermöglicht spannende

musikalische Entdeckungsreisen

in Richtung Soul, Afrobeat, Punk

und Beat. Infos und Karten unter

www.freedomsoundsfestival.de.

gWeitere Infos auf Seite 4.

SAMSTAG 25

8.00 bis 16.00 Uhr, Barcelona-

Allee, Rückseite Köln-Arkaden,

Köln-Kalk: Gebraucht-

Fahrradmarkt Infos unter

www.fahrradmarkt-koeln.de

SONNTAG 26

20.00 Uhr, E-Werk Köln: International

Ocean Film Tour Filmevent

für alle, die das Meer lieben. Karten

unter www.oceanfilmtour.com

ab € 13,–

MONTAG 27

20.00 Uhr, Theater der Keller in

der TanzFaktur: „Danke Merkel”

Die Welt steckt in der Krise –

zumindest darüber sind sich alle

einig. Aber in welcher Krise genau?

Unseren Regierenden jedenfalls

scheint die Dieselkrise mehr

Kopfzerbrechen zu bereiten als

die Krise, vor der uns praktisch die

gesamte Wissenschaft warnt. Also

was tun? Vorsorglich „Lernen bis

zum Umfallen” oder „Freitags auf

die Straße gehen”? Eine Stückentwicklung

des neuen Jungen

Ensembles Theater der Keller.

DIENSTAG 28

11.00 Uhr, COMEDIA Theater:

„Krabat – Jede*r entscheidet

selbst“ Jugendliche ab 10 Jahren

begeben sich mit Krabat auf eine

geheimnisvolle Reise in eine Welt

voller Macht und Abhängigkeiten.

Es geht um Verantwortung und die

Stärke des freien Willens.

20.00 Uhr, Theater der Keller

in der TanzFaktur: „Nichts. Was

im Leben wichtig ist” Warum

brauchen Menschen Sinn? Wo

und wie suchen sie ihn? Ist Sinn

etwas Reales? Mit Janne Tellers

kontroversem Romanerfolg ist eine

moderne Parabel Grundlage der

Inszenierung.

MITTWOCH 29

18.00 bis 21.00 Uhr, Pattenhalle

Ehrenfeld: KÄNGURUplus

Elternabend „Auf dem Sprung in

den Job” – unter diesem Motto

dreht sich heute beim ersten

KÄNGURUplus-Elternabend alles

rund um die Themen Ausbildung

9.00 bis 16.00 Uhr,

Deutsches Zentrum

für Luft- und Raumfahrt:

Erlebnistag

Luft- und Raumfahrt

bei DLR Du erlebst

am MINT-Tag spannende

Experimente,

praktische Übungen,

wissenschaftliche

Laborversuche und

Berufsorientierung. Info

und Anmeldung unter

www.zdi-zentrumkoeln.de.

€ 9,–

und Berufsorientierung. Unternehmen

aus verschiedenen Branchen

stellen sich vor und informieren

über ihre Ausbildungsaktivitäten im

Rahmen einer locker moderierten

Podiumsrunde. Die Moderation

übernimmt der Psychologe und

systemische Berater Josef Albers,

der seit Jahren mit Jugendlichen

Begabungsanalysen und Jobcoachings

durchführt. Im Anschluss an

die Podiumsrunde können Eltern

Fragen stellen oder im persönlichen

Gespräch direkt mit den

Anwesenden in Kontakt treten.

Eintritt frei!

20.00 Uhr, Theater der Keller in

der TanzFaktur: „Der Zauberer

von Oz” Ihr habt uns eine Zukunft

versprochen! Warum will Dorothy

zurück nach Kansas? Wir würden

jederzeit mit ihr tauschen und in

Oz bleiben. Zwischen Musik, Tanz

und Theater reisen wir in eine

Welt, in der uns die sogenannten

Erwachsenen nicht länger den

Weg versperren. Und suchen nach

etwas, für das es sich zu leben und

zu kämpfen lohnt.

20.00 Uhr, Theater der Keller

in der TanzFaktur: „Tschick”

Maik ist 14 und in der Klasse so

ziemlich der Uncoolste. Wenn die

„superporno“ aussehende Tatjana

zu ihren Parties einlädt, ist er

sicher nicht dabei. Tschick auch

nicht. Aber Tschick ist cool. Eine

Roadstory, die um Freundschaft,

Liebe und das Leben geht und – je

nachdem, von welcher Seite man

es sieht – um das Erwachsenwerden

oder Jungsein.

www.theater-der-keller.de

36 KÄNGURUplus 03/20


VERANSTALTUNGEN MAI 2020

MAI

FREITAG 01

11.00 Uhr: ACHT BRÜCKEN –

Musik für Köln Freihafen Unter

dem Titel „Musik und Kosmos”

begibt sich das Festival für die

Musik von heute vom 30. April bis

10. Mai 2020 auf eine Reise durch

Zeit und Raum. Kompositionen

von Künstlern wie Karlheinz Stockhausen,

John Cage oder Gérard

Grisey nehmen die Zuhörer mit

in klingende Sphären, kosmische

Welten und galaktische Räume.

Heute finden verschiedene

Aufführungen in der Kölner Altstadt

und rund um die Philharmonie

und am Tanzbrunnen statt.

Infos zum Programm unter

www.achtbruecken.de.

gWeitere Infos auf Seite 6.

SAMSTAG 02

8.00 bis 16.00 Uhr, Vorplatz

der Agneskirche, Neusser

Platz, Köln-Nippes: Gebraucht-

Fahrradmarkt Infos unter

www.fahrradmarkt-koeln.de

13.00 oder 16.00 Uhr, MMC Film

& TV Studios: TV Backstage Tour

Täglich TV-Führungen durch die

MMC Studios Köln. Tickets unter

helikon-events.de.

SONNTAG 03

10.00 bis 17.00 Uhr,

Bogenbauen und schießen

Jugendliche bauen einen Bogen

und lernen damit umzugehen.

Anmeldung erforderlich unter

www.bogenschiessen-koeln.com.

€ 159,–/138,–

MONTAG 04

18.00 Uhr, Café InSide: PsychED

Stammtisch Alles zum Thema

„psychische Gesundheit”. Stammtisch,

bei dem man gemütlich

zusammen sitzen und offen

über alles sprechen, Erfahrungen

austauschen und Neues lernen

kann. Es besteht die Möglichkeit,

sich in einer vertraulichen Runde

auszutauschen.

DIENSTAG 05

8.30 bis 14.45 Uhr, Stadthalle

Bad Godesberg: vocatium Bonn/

Rhein-Sieg Messe zur Berufsund

Studienwahl vom Institut

für Talententwicklung. Schüler

haben die Möglickeit, sich bei

Unternehmen, Berufsfachschulen,

Hochschulen und Instituten zu

Berufsbildern, Ausbildungsplätzen,

Studien gängen sowie rund um

das Thema Bewerbung beraten

zu lassen. Abgerundet wird der

Tag durch ein Vortragsprogramm.

Infos unter www.erfolg-im-beruf.de.

Eintritt frei!

10.00 Uhr, Junges Theater Bonn:

„Geheime Freunde” New York

während des Zweiten Weltkrieges.

Der zwölfjährige, jüdische Junge

Alan soll sich um das neue Nachbarsmädchen

Naomi kümmern,

das mit ihrer Mutter aus Frankreich

vor den Nazis geflohen ist.

Für Jugendliche ab 12 Jahren.

€ 5,– bis 12,–

DONNERSTAG 07

16.30 bis 18.30 Uhr, Abenteuer-

HallenKALK: Chalkys Teens

Du lernst Kletter- und Sicherungsgrundlagen

und vertiefst dein

Wissen Rund ums Klettern.

Kletterevent für Jugendliche von

14 bis 16 Jahren. € 17,–/Monat

19.30 bis 21.30 Uhr, Medienschule

Köln: Technik Workshop – alles

sicher Infoabend für Eltern.

Die Auseinandersetzung mit den

aktuellen Medien hilft die eigenen

Kinder in der digitalen Welt zu

unterstützen. Anmeldung unter

www.medienschule.online.

€ 15,–

FREITAG 08

Sommerblut 2020 Das Kulturfestival

findet statt vom 8. Mai bis

24. Mai 2020. Der Schwerpunkt

in diesem Jahr ist „Zukunft”.

Sommerblut ist das „Festival der

Multipolarkultur“. Es versteht sich

als inklusives Kulturfestival, welches

die unterschiedlichen gesellschaftlichen,

sozialen und politischen

Standpunkte und Identitäten miteinander

verbindet. Im Programm

finden sich Veranstaltungen aus

den Bereichen Theater, Tanz,

Musik, Comedy, Ausstellungen.

Infos zum Programm unter

www.sommerblut.de

SAMSTAG 09

8.00 bis 16.00 Uhr, Köln, Friesenplatz:

Gebraucht-Fahrradmarkt

Infos unter www.fahrradmarktkoeln.de

9.00 bis 13.00 Uhr, Hochschule

Bonn-Rhein-Sieg Campus

Sankt Augustin: Studieninfotag

Studieninteressierte können den

Campus Sankt Augustin kennen

lernen und sich über alle Bachelorstudiengänge

der Hochschule

Bonn-Rhein-Sieg informieren.

Die Veranstaltung steht allen

Interessierten offen. Eintritt frei!

www.h-brs.de

14.00 bis 17.30 Uhr, Café 362

Nippes: Gönn.Dir.Geschichten

Offene Schreibwerkstatt für

Jugendliche. Egal, ob du lieber

Kurzgeschichten schreibst oder

an einem Roman arbeitest, ob du

Gedichte magst oder eher Poetry

Slam, oder ob du mehr darüber

lernen willst, was einen guten Text

ausmacht, komm einfach vorbei.

Bring Stift, Papier oder Laptop

und viel Freude am Schreiben mit.

Werkstatteiterinnen sind Christina

Bacher und Gerlis Zillgens.

Infos unter www.inspire-koeln.de

gWeitere Infos auf Seite 8.

14.00 bis 16.00 Uhr, Abenteuer

Lernen Köln: Intuitives Bogenschießen

Jugendliche werden

auf spielerische Art und

Weise in das Thema intuitives

Bogenschießen eingeführt.

Anmeldung erforderlich unter

www.bogenschiessen-koeln.com.

€ 24,–

SONNTAG 10

12.00 bis 20.00 Uhr, Odonien:

Helios & Selene – Markt für gutes

Leben Aussteller mit nachhaltigen

Designprodukten, fair produzierter

Mode, selbstgemachten Delikatessen,

Flohmarktperlen, hübschen

Kindersachen und verwöhnenden

Dienstleistungen verwandeln

Helios & Selene in einen Basar

mit enstpannter Atmosphäre und

vielen Mitmach-Aktionen.

16.00 Uhr, COMEDIA Theater:

„Satelliten am Nachthimmel” Joni

ist in eine normale Welt geboren

mit Eltern und kleinem Bruder.

Aber da gibt es noch eine andere

Welt. In ihrem Bauch. Ein ganzes

Universum, das seinen eigenen

Gesetzen folgt und in dem alle

Jonis Sprache sprechen. Eine

poetisch-skurrile Geschichte vom

Anderssein und eine kleine Liebeserklärung

an das Fremde, das

scheinbar Unverständliche.

DIENSTAG 12

20.00 Uhr, Cinedom: International

Ocean Film Tour Filmevent für alle,

die das Meer lieben. Karten

unter www.oceanfilmtour.com

ab € 13,–

koeln.polizei.nrw

bürgerorientiert · professionell · rechtsstaatlich

POLIZEI Beruf

Genau mein Fall!

Informationen zum Polizeiberuf unter 0221 229 3434 oder genaumeinfall.de

KÄNGURUplus 03/20

37


SERVICE

VERANSTALTUNGEN MAI 2020

IMPRESSUM

MITTWOCH 13

11.00 bis 16.00 Uhr, Schauplatz

Langenfeld: BOB – Berufsorientierungsbörse

Auf der Börse

präsentieren sich Arbeitgeber

aus der Region. Zusätlich gibt es

Vorträge zum Kennenlernen eines

Unternehmens, der Ausbildungsberufe

und rund um das Thema

Bewerbung. www.bobplus.de

DONNERSTAG 14

18.00 bis 19.30 Uhr, Carl Duisberg

Centren: High School Info-Abend

Umfassende Infos zu verschiedenen

Möglichkeiten an öffentlichen

und privaten Schulen in den USA,

Kanada, Australien, Neuseeland,

Großbritannien und Irland.

Außerdem werden Fragen zu den

ausländischen Schulsystemen, zur

Betreuung vor Ort, dem Leben

in einer Gastfamilie und den Programmabläufen

ausführlich beantwortet.

Bitte anmelden unter 0221

– 16 26-207 oder highschool@cdc.

de. Keine Kosten

19.40 Uhr, Timeride Köln: Tour

op Kölsch Tauche ein in das alte

Köln zur Kaiserzeit und erlebe mit

Virtual Reality das damalige Leben

und Treiben hautnah. Während

eines 45-minütigen Aufenthalts

begibst du dich auf eine Zeitreise.

Heute findet die Zeitreise durch die

Domstadt zur Kaiserzeit auf Kölsch

statt. Tickets online unter www.

timeride.de

SAMSTAG 16

8.00 bis 16.00 Uhr, Köln,

Neptunplatz, Venloer Straße:

Gebraucht-Fahrradmarkt Infos

unter www.fahrradmarkt-koeln.de

11.00 bis 18.00 Uhr, ifs internationale

filmschule köln: Tag der offenen

Tür Heute können Besucher

lebendige Einblicke in das Programmangebot

der ifs gewinnen:

durch Arbeits beispiele aus den

unterschiedlichen Fachschwerpunkten

des Bachelorstudiengangs

Film sowie der Masterstudiengänge

Serial Storytelling, Digital Narratives

und 3D Animation for Film &

Games, durch Präsentationen der

Weiterbildungen und in Screenings

zahlreicher Filme. Darüber hinaus

informieren Professoren, Mitarbeiter

und Studierende umfassend

über die ifs, ihre Studiengänge und

Weiterbildungen.

12.00 bis 17.00 Uhr, Kölner

Jugendpark: Job Festival Köln

Du bist zwischen 16 und 23 Jahre

alt und hast noch keinen Plan,

was du nach der Schule machen

willst? Das Jobfestival kann dir

helfen, Antworten auf diese Frage

zu finden. Hier kannst Du Dich vor

Ort direkt und unkompliziert bei

Ausbildungsbetrieben informieren,

welche Ausbildungsmöglichkeiten

es gibt und wie cool der Alltag im

Beruf wirklich ist. Infos und Anmeldung

unter jobfestival.koeln

MONTAG 18

14.00 bis 16.00 Uhr, Timeride

Köln: Eine besondere Kostümführung

Nach eurer Virtual-Reality

Zeitreise im TimeRide, geht es

im Anschluss auf Kostümführung

der kölschen Art. Der Ur-Kölner

Matthias Schmitz führt Euch „op

kölsch“ oder auf hochdeutsch, als

Schutzmann verkleidet, durch eine

Zeit, als Cöln noch preußische

Provinzstadt war. Tickets online

unter www.timeride.de

DIENSTAG 19

18.00 Uhr, Polizeipräsidium Köln:

Infoabend Alles rund um Praktikum,

Bewerbung und Beruf.

Hier erfährst du was du brauchst,

was du wissen musst über die

Arbeit bei der Polizei. Infos unter

www.genau-mein-fall.de

MITTWOCH 20

10.00 Uhr, Junges Theater

Bonn: „Das letzte Aufgebot” Spätsommer

1944 – das ‚Dritte Reich‘

steht kurz vor dem Zusammenbruch.

Der 15-jährige Jakob, den

Politik eigentlich wenig interessiert,

wird von seinem Freund Franz

dazu überredet sich freiwillig

dem Volkssturm anzuschließen –

entgegen der Bitten seiner Familie

und seiner heim lichen Freundin

Maria. In der Nacht bevor er in den

Kampf ziehen soll findet Martin

heraus, dass Marias Familie seit

Monaten ein jüdisches Mädchen

vor den Nazis bei sich versteckt.

Aufführung für Jugendliche ab 13

Jahren.

18.00 Uhr, COMEDIA Theater:

„Werther in Love” „Er ernährt sich

vegan. Er hasst bestimmte Musik.

Er verabscheut Leute seines Alters.

Er liest. Einen Joint raucht er ab

und zu, Sport treibt er nicht. Er

hat moralische Grundsätze, die er

aber selber nicht definieren kann.“

Daniel Ratthei erzählt in seiner

Werther-Fassung von heutigen

jungen Menschen und schafft

damit eine Projektionsfläche für

ein Publikum, das in den sozialen

Medien genauso zu Hause ist, wie

in der analogen Welt. Einer Welt, in

der unerfüllte Liebe noch genauso

schmerzt, wie vor 250 Jahren.

SAMSTAG 23

8.00 bis 16.00 Uhr,

Barcelona-Allee, Rückseite

Köln-Arkaden, Köln-Kalk:

Gebraucht-Fahrradmarkt Infos

unter www.fahrradmarkt-koeln.de

DONNERSTAG 28

8.30 bis 14.00 Uhr, XPOST Köln:

Traumberuf IT & Technik

Über 100 Unis, Unternehmen und

Behörden stellen Dir zukunftssichere

Ausbildungsplätze und

Studiengänge vor. Experten helfen

Dir, Deine Zukunft zu planen. Egal

ob Ausbildung, duales Studium,

Uni-Studium, FH-Studium oder

Praktikum. Infos und Anmeldung

unter koeln.traumberuf-technik.de.

Eintritt frei!

FREITAG 29

10.00 Uhr, Junges Theater

Bonn: „Löcher” Mit viel Witz und

skurrilem Humor erzählt Louis

Sachar die ebenso spannende

wie berührende „Coming-of-

Age”-Geschichte des 11-jährigen

Pechvogels Stanley Yelnats, der in

einem Straflager in der texanischen

Wüste einem uralten

Familiengeheimnis auf die Spur

kommt, für Jugendliche ab

12 Jahren.

SAMSTAG 30

8.00 bis 16.00 Uhr, Köln-Südstadt,

Severinskirchplatz: Gebraucht-

Fahrradmarkt Infos unter

www.fahrradmarkt-koeln.de

Sonderveröffentlichung

Känguru Colonia Verlag GmbH

Hansemannstr. 17–21

50823 Köln

Tel. 0221 – 99 88 21-0

www.kaenguru-online.de

Auflage

35.000

26.000 Teilbeilage im

März 2020 in KÄNGURU

Stadtmagazin für Familien

in KölnBonn, 9.000 freie

Verteilung

Redaktionsleitung

Petra Hoffmann

Mitarbeit

Mia Brähler

Inga Drews

Faye Gräning

Sue Herrmann

Sonja Hoffmann

Ursula Katthöfer

Hanka Meves-Fricke

Anja Schimanke

Sienna Schreiner

Petra Schulte

Mediaberatung

Sonja Bouchireb

bouchireb@kaenguru-online.de

Christine David

david@kaenguru-online.de

Susanne Geiger-Krautmacher

geiger@kaenguru-online.de

Petra Priggemeyer

priggemeyer@kaenguru-online.de

Gestaltung

Bianca Werninghaus,

www.designfee.com

Lektorat

Kirsten Nagel

Titelfoto

© AdobeStock.com_JackF

Bildnachweise am Foto

Das nächste

KÄNGURUplus

erscheint im

Juni 2020.

© AdobeStock.com_Jirakit

15.

MAI

19.30 Uhr, Oper Bonn: „Wie im

Himmel” Nur wenige Theaterstücke

setzen sich so intensiv

mit Musik, künstlerischer

Leidenschaft und deren positiven

Auswirkungen auf den einzelnen

Menschen und ein soziales

Gefüge auseinander, wie das von

Kay Pollak nach seinem gleichnamigen,

oscarnominierten Film

geschriebene Theaterstück „Wie

im Himmel”. Das Stück ist eine

Kooperation des Jungen Theaters

Bonn mit dem Theater Bonn,

alle Vorstellungen dieses Stücks

finden im Opernhaus Bonn statt.

www.jt-bonn.de

38 KÄNGURUplus 03/20


SERVICE

VERANSTALTER

A

Abenteuer Lernen

Haus Rath – Hauptstraße

50859 Köln

Tel. 0221 – 30 16 70 65

www.bogenschiessen-koeln.com

AbenteuerHallenKALK

Christian-Sünner-Str. 8, 51103 Köln

Tel. 0221 – 880 84 08

www.abenteuer-halle.de

Alanus Hochschule für Kunst und

Gesellschaft

Villestr. 3, 53347 Alfter

Tel. 02222 – 93 21-19 04

www.alanus.edu

B

Balloni

Ehrenfeldgürtel 88-94, 50823 Köln

Tel. 0221 – 510 91-0

www.balloni.de

Brückenforum Bonn

Friedrich-Breuer-Str. 17

53225 Bonn

Tel. 0228 – 400 09-0

www.brueckenforum.de

Brunosaal Klettenberg

Klettenberggürtel 65

50939 Köln

Bundeskunsthalle Bonn

Helmut-Kohl-Allee 4

53113 Bonn

0228 – 917 12 92

www.bundeskunsthalle.de

C

Café 362 Nippes

Neusser Str. 362

50733 Köln

Café InSide

Am Rinkenpfuhl 46

50676 Köln

0221 – 34 66 18 54

www.inside-cafe.com

Carl Duisberg Centren

Hansaring 49-51, 50670 Köln

0221 – 16 26-277

www.cdc.de

Carlswerk

Schanzenstr. 6–20, 51063 Köln

Cinedom

Im MediaPark 1, 50670 Köln

Tel. 0221 – 95 19 51 07

www.cinedom.de

Club Bahnhof Ehrenfeld

Bartholomäus-Schink-Str. 67

50825 Köln

www.cbe-cologne.de

COMEDIA Theater

Vondelstraße 4-8, 50677 Köln

Tel. 0221 – 88 87 72 22

www.comedia-koeln.de

D

Deutsches Zentrum für

Luft- und Raumfahrt

Linder Höhe, 51147 Köln

www.dlr.de

E

E-Werk Köln

Schanzenstr. 36, 51063 Köln

Tel. 0221 – 967 90

www.palladium-koeln.de/e-werk.de

Essigfabrik im Deutzer Hafen

Siegburger Str. 110, 50679 Köln

0221 – 997 42 72

www.essig-fabrik.de

F

Familienzentrum Kartause

Kartäusergasse 7b, 50678 Köln

0221 – 78 81 39 50

www.familienzentrum-kartause.de

Freies Werkstatt Theater

Zugweg 10, 50677 Köln

Tel. 0221 – 32 78 17

www.fwtkoeln.de

Friedrich-Wilhelm Gymnasium

Severinstr. 241, 50676 Köln

H

Haus Wasserburg

Pallottistr. 2

56179 Vallendar (bei Koblenz)

Tel. 0261 – 640 81 13

www.haus-wasserburg.de

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Campus Rheinbach

Von-Liebig-Str. 20

53359 Rheinbach

02241 – 86 50

www.h-brs.de

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Campus Sankt Augustin

Grantham-Allee 20

53757 Sankt Augustin

02241 – 86 50

www.h-brs.de

I

ifs internationale filmschule köln

Schanzenstr. 28

51063 Köln

www.filmschule.de

Industrie- und Handelskammer

(IHK)

Unter Sachsenhausen 10-26

50667 Köln

0221 – 16 40-0

www.ihk-koeln.de

J

Junges Literaturhaus

Großer Griechenmarkt 39

50676 Köln

0221 – 99 55 58-0

www.junges-literaturhaus.de

Junges Theater Bonn

Hermannstr. 50, 53225 Bonn-Beuel

Tel. 0228 – 46 36 72

www.jt-bonn.de

K

Känguru Colonia Verlag

Hansemannstr. 17–21

50823 Köln

0221 – 99 88 21-0

www.kaenguru-online.de

KKT Kölner Künstler Theater

Grüner Weg 5, 50825 Köln

Tel. 0221 – 510 76 86

www.k-k-t.de

KoelnMesse

Messeplatz 1, 50679 Köln

0221 – 821-0

www.koelnmesse.de

Kölner Gebraucht-Fahrradmärkte

Tel. 02685 – 98 81 03

www.fahrradmarkt-koeln.de

Kölner Jugendpark

Sachsenbergstraße

51063 Köln

0221 – 81 11 98-0

www.koelner-jugendpark.de

Konrad-Adenauer-Gymnasium

Bonn

Max-Planck-Str. 24–36

53177 Bonn

Kunstmuseum Bonn

Helmut-Kohl-Allee 2

53113 Bonn

Tel. 0228 – 77 62 60

www.kunstmuseum-bonn.de

L

Livezeiten.Musikmarketing

Zeissstr. 3, 50859 Köln

www.beatsforkids.de

LVR Industriemuseum Ratingen

Cromforder Allee 24

40878 Ratingen

02234 – 992 15 55

www.industriemuseum.lvr.de

M

Medienschule Köln

Adamstr. 1a, 51063 Köln

0221 –96 81 94 90

www.medienschule.online

Messe Essen

Norbertstr. 2, 45131 Essen

0201 – 72 44-0

www.messe-essen.de

MMC Film & TV Studios

Am Coloneum 1, 50829 Köln

0221 – 94 69 66 16

www.mmc.de

N

NaturGut Ophoven

Talstr. 4, 51379 Leverkusen

02171 – 73 49 90

www.naturgut-ophoven.de

Neanderthal Museum

Talstr. 300, 40822 Mettmann

02104 – 97 97- 77

www.neanderthal.de

O

Odonien

Hornstr. 85, 50825 Köln

www.odonien.de

P

Palladium

Schanzenstr. 40, 51063 Köln

www.palladium-koeln.de

Panarbora Naturerlebnispark &

Jugendherberge

Nutscheidstr. 1, 51545 Waldbröl

02291 – 908 65-0

panarbora.de

Polizeipräsidium Köln

Walter-Pauli-Ring 2–4

51103 Köln

www.koeln.polizei.nrw.de

R

RheinEnergieStadion

Aachener Str. 999

50933 Köln

www.rheinenergiestadion.de

Rheinische Friedrich-

Wilhelms-Universität Bonn

Endenicher Allee 19C

53115 Bonn

www.uni-bonn.de

Rufffactory

Marienstr. 71–73, 50825 Köln

S

Schauplatz Langenfeld

Hauptstr. 129, 40764 Langenfeld

02251 – 772 46 12

www.schauplatz.de

Schauspielhaus Bonn

Am Michaelshof 9

53177 Bonn

Tel. 0228 – 77 80 01

www.theater-bonn.de

Schokoladenmuseum

Am Schokoladenmuseum 1a

50678 Köln

0221 – 931 88 80

www.schokoladenmuseum.de

sk stiftung jugend und medien

Im Mediapark 7, 50670 Köln

0221 – 88 89 54 80

www.sk-jugend.de

Stadthalle Bad Godesberg

Koblenzer Str. 80

53177 Bonn

Studiobühne Siegburg

Humperdinckstr. 27

53721 Siegburg

02241 – 59 15 11

www.theaterseite.de

T

TH Köln Campus Deutz

Betzdorfer Str. 2, 50679 Köln

www.th-koeln.de

Theater Bonn Werkstatt

Rheingasse 1, 53111 Bonn

www.theater-bonn.de

Theater der Keller in der

TanzFaktur

Siegburger Str. 233w, 50679 Köln

0221 – 272 20 99-12

www.theater-der-keller.de

Timeride Köln

Alter Markt 36–42, 50667 Köln

0221 – 98 86 63 30

www.timeride.de

U

Uncites.de

Breibergstr. 4, 50939 Köln

Tel. 0221 – 860 90 15

www.uncites.de

Uni Bonn Hauptgebäude

Am Hof 1, 53113 Bonn

Uni Bonn, Hörsaalgebäude der

Mathematik

Wegelerstr. 10, 53115 Bonn

V

VHS-Studienhaus

Cäcilienstr. 35, 50667 Köln

0221 – 221-236 05

Volksbühne am Rudolfplatz

Aachener Str. 5, 50674 Köln

www.volksbuehne-rudolfplatz.de

Volkssternwarte

(Schiller-Gymnasium)

Nikolausstr. 55, 50937 Köln

Tel. 0221 – 41 54 67

www.volkssternwarte-koeln.de

X

XPOST Köln

Gladbacher Wall 5

50670 Köln

KÄNGURUplus 03/20

39


COLONIA VERLAG

7. März 2020

© istockphoto.com/portishead1

Köln

Was macht dein Kind in den Ferien?

SAMSTAG, 7. MÄRZ 2020 VON 11–18 UHR

FORUM VHS/RAUTENSTRAUCH-JOEST-MUSEUM

www.kaenguru-online.de www.feriencampmesse.de

Mit freundlicher Unterstützung

der Stadt Köln

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