26.02.2020 Aufrufe

Journal Frühjahr 2020

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EUROGAST

01

FRÜHLING

2020

Stefanie Rieser

Tiroler Haubenköchin mit

peruanischen Inspirationen.

Karriere in der Gastronomie

Vom Lehrling zum Hotelmanager.

Tiroler Spezialitäten

Tradition trifft Moderne.

Fachmagazin von Eurogast für

Gastronomie & Kulinarik


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Impressum

MEDIENINHABER, HERAUSGEBER

UND VERLEGER:

Eurogast Österreich,

Innsbrucker Straße 66,

A-6382 Kirchdorf

Telefon +43 (0)5352 63955,

zentrale@eurogast.at

CHEFREDAKTION:

Susanna Berner

REDAKTION:

Reichl und Partner PR GmbH,

Daniela Strasser und

Julia Kaindlstorfer

ART DIRECTION & GESTALTUNG:

BAZZOKA Creative

www.bazzoka-creative.com

UMSETZUNG:

Reichl und Partner

Werbeagentur GmbH,

Silvia Haunschmied,

Carmen Klopf und Christina König

www.reichlundpartner.com

TITELBILD:

© Gregor Hartl

DRUCK:

Walstead NP Druck GmbH

Work

with

joy

around the

world ... Gastronomiejobs

sind

besser als ihr

Ruf. In dieser

Ausgabe des

Eurogast Journals

möchten wir den

jungen Leuten

zeigen, was Hoteliers

und Gastronomen

an ihren

Jobs begeistert: dass es unheimlich viel

Vergnügen bereitet, anderen eine Freude

zu machen, dass man in keinem anderen

Beruf so viele interessante Menschen

kennenlernt, dass man überall auf der

Welt arbeiten kann ... Diese Begeisterung

empfinden auch die drei erfolgreichen

Manager, die wir zum Exklusiv-Interview

gebeten haben. Außerdem lassen wir

unseren Experten und Co-Autor Philipp

Braun zum brisanten Thema des Fachkräftemangels

Stellung nehmen und

werfen einen Blick auf all jene Köche,

die bereits ausgezeichnet sind und im

Rampenlicht stehen.

Speckbacher

Grissemann

Riedhart

Lassen Sie sich in dieser Ausgabe auch

von der Tiroler Powerfrau und Haubenköchin

Stefanie Rieser inspirieren, die die

Gastroszene am Achensee mit peruanischer

Energie und Tiroler Bodenständigkeit

ordentlich aufgewirbelt hat.

Zu guter Letzt feiern wir uns auch selbst

ein wenig – nicht nur wegen unseres

55-Jahre-Jubiläums, sondern auch aufgrund

unserer zahlreichen Innovationen,

die uns doch ein wenig stolz machen.

Welche Innovationen? Blättern Sie einfach

weiter ...

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel

Motivation, einen guten Start in die

neue Saison und einzigartige Genuss-

Momente – zu Tisch, im Leben und beim

Lesen dieses Journals!

Ihre

Sinnesberger

Zuegg

Geschäftsführung Eurogast Österreich,

Management Board

Almauer

Landmarkt

Pilz & Kiennast

Kärntner Legro

Kiennast

Kiennast

Landmarkt

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gespeichert haben. Sie haben jederzeit ein Recht auf kostenlose Auskunft, Berichtigung, Sperrung und Löschung Ihrer gespeicherten Daten.

Sie können uns in dieser Angelegenheit gerne per E-Mail unter datenverwaltung@eurogast.at oder postalisch an dem im Impressum angegebenen Firmenstandort kontaktieren.

Falls Sie dieses Werbemedium in Zukunft nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie, uns per E-Mail unter datenverwaltung@eurogast.at in Kenntnis zu setzen.

Interex


4

Inhalt

06

Frisch vom Markt

Über den Tellerrand

06 WHO’S THE BOSS?

Was es braucht, um erfolgreich ein

Hotel zu leiten.

12 SAISONGEMÜSEKALENDER.

Grün, grün und immer wieder grün.

15 NATIONALER AUSBLICK.

55 Jahre Eurogast Österreich.

16 BRANCHEN-NEWS.

Über Kult-Köche und deren Image.

18 TIROLER SPEZIALITÄTEN.

Was den Urlaub in Tirol kulinarisch

so besonders macht.

22 EUROGAST-NEWS.

Eurogast Grissemann beweist

erneut Innovationsgeist.

Sinnesberger’s Markthalle

feierlich eröffnet.


STARTER

5

18

24

Bilder © Dolomitengolf Suites/Martin Lugger (1), Gregor Hartl (1), Hohe Salve/Angelika Kieachl (1), Archiv Marcati (1)

Gourmet-Portrait

24 HOME STORY.

Die Tiroler Haubenköchin Stefanie

Rieser rockt den Achensee.

Gruß aus der Küche

31 DAS FRÜHLINGSMENÜ VON

STEFANIE RIESER.

Kräuteraufguss.

Bock im Bergheu.

Candle-Light-Dinner.

Fangfrisch aus dem Netz

36 DIE WELT DER STERNE,

PUNKTE UND HAUBEN.

Gault&Millau 2020.

39 EVENTS AUS DER REGION.

Wohin die Massen wandern, um zu

feiern und zu genießen.

Event-Cocktail

43 SEITENBLICKE.

36


6

Ü b e r d e n T e l l e r r a n d

Weil es der schönste Job

der Welt sein kann ...

Who’s

the Boss?

Wie schafft man es, ein erfolgreiches Hotel zu leiten? Was sind die Herausforderungen

im täglichen Betrieb? Und was muss getan werden, um die Branche wieder

attraktiv für den Nachwuchs zu machen? Diese Fragen und viele mehr haben

dem Eurogast Journal drei erfolgreiche Hoteliers und Gastronomen beantwortet,

die selbst den Weg die Karriereleiter hinauf geschafft haben.


ÜBER DEN TELLERRAND 7

info

Günther Hlebaina

Vom Skilehrer zum Hotelier

Günther Hlebaina begann seine

Karriere in der Gastronomie als

Quereinsteiger: In den 1980ern

arbeitete der junge Steirer als

Skilehrer im damaligen „Aparthotel

Bilder © iStock.com/Natle (1), Familienparadies Sporthotel Achensee (1), DAS KRONTHALER (2)

Gästekontakt – das Herzstück

der Gastronomie

Nicht jeder der drei Hoteliers wusste

von Anfang an, wohin ihn sein beruflicher

Weg verschlagen würde. Früher

oder später haben sich aber alle drei aus

den gleichen Gründen fürs Hotelleben

entschieden.

"Ich bin in einem landwirtschaftlichen Betrieb

aufgewachsen, merkte aber schnell,

dass ich einen abwechslungsreichen Beruf

erlernen wollte, der mit Menschen zu tun

hat. Hier war die Gastronomie ideal für

mich und ich bereue meine Berufswahl

bis heute nicht“, erklärt Florian Steiner.

Ingo Gasser hingegen ist durch die Privatzimmervermietung

im Elternhaus ein

netter, lockerer, ehrlicher Umgang mit

Gästen quasi in die Wiege gelegt worden:

"Die größte Freude ist der gemeinsame Erfolg.

Als Team in einem tollen Hotel eine

Top-Qualität zu liefern und dabei auch

noch Spaß zu haben, das ist für mich die

größte Freude.“

Günther Hlebaina musste als Quereinsteiger

mit etwas Gegenwind kämpfen, als er

seinen Weg in die Gastro einschlug: "Mein

erstes Projekt wurde des Öfteren belächelt

und auch beim Bau meines zweiten Hotels

musste ich einen starken Willen beweisen,

da wir zu der Zeit gerade die Banken-Finanzkrise

durchliefen. Doch mein späterer

Achensee“. Nach der Gründung seiner

eigenen Skischule mit integriertem

Sportshop und Skiverleih stieg

er dann in die Hotellerie ein. Heute

ist er Hoteleigentümer vom Kinder-

& Familienparadies „Sporthotel

Achensee“ und dem Erwachsenenhotel

„DAS KRONTHALER“.

....

DAS KRONTHALER

Am Waldweg 105a

6215 Achenkirch

Familienparadies Sporthotel

Achensee

Achenkirch 114

6215 Achenkirch


info

Austria goes

international

Christof Pignet

Der 33-jährige Kärntner ist seit

Februar 2014 Direktor des Luxushotels

„Acqualina Resort & Spa

on the Beach“ in Miami und hatte

bereits Präsident Barack Obama

und Nancy Reagan zu Gast.

Ingrid Köck

Als Quereinsteigerin tauschte

die steirische Journalistin die

UN-Berichterstattung gegen die

Leitung des „Torel Avantgarde“

in Porto. Angefangen hat dieser

Berufswechsel übrigens mit einem

spontanen Trip nach Portugal.

Manfred Weber

Nach einigen Stationen in Korea

und Saudi-Arabien leitet der Steirer

nun das „Portman Ritz-Carlton“

in Shanghai. Zu seinen Gästen

zählen Berühmtheiten wie Tiger

Woods, Meryl Streep, Quincy

Jones, Arnold Schwarzenegger

und Präsident Barack Obama.

// Die Lehre alleine reicht

heutzutage nicht mehr aus. //

Florian Steiner

Werner Peterseil

Der Oberösterreicher eröffnete in

Port Elizabeth in Südafrika das

„Paxton Hotel“ mit vier Sternen.

Dort traf er Nelson Mandela und

beherbergte als Hotelchef die

deutsche Fußball-Nationalelf.

Wolfgang Neumann

Der Salzburger ist Aufsichtsrat der

Rezidor-Gruppe, zu der unter anderem

die Radisson Hotels gehören.

Davor führte er den Hotelkonzern

als Vorstandsvorsitzender und war

für über 480 Hotels in mehr als 80

Ländern verantwortlich.

Elmar Derkitsch

Seit 20 Jahren reist der Salzburger

durch Europa und eröffnet und leitet

Hotels für „Marriott International“.

Aktuell arbeitet er im "Sheraton

Cascais Resort" in Portugal. Er hat

schon vier Hotels in Europa gegründet.

Erfolg hat die Skeptiker schließlich überzeugt

– es gilt also dranzubleiben und das

eigene Ziel zu verfolgen.“

Überzeugung ist alles

Dass der Sprung zum Hotelmanager

nicht immer einfach ist, wussten alle drei,

doch mit der richtigen Einstellung fiel

vieles leichter: "Ich habe meinen Beruf

immer gerne gemacht, daher habe ich ihn

nie als schwer empfunden. Ich habe mich

auf meinen Job stets zu 100 Prozent konzentriert

und wusste, was ich erreichen

will“, so Florian Steiner. Auch Ingo Gasser

bestätigt: "Ich denke, dass sich viele Dinge

durch den Einsatz ergeben. Man braucht

Mut, Verantwortung zu übernehmen und

seine Ideen mit bestem Wissen umzusetzen.

Wenn man diese Leidenschaft den

Mitarbeitern vorlebt, kann man ein tolles

Team um sich bilden.“

Miteinander als Erfolgskonzept

Nichtsdestotrotz ist die Gastronomie

ein hartes Pflaster. Wie schaffen es also

unsere drei Hoteliers jeden Tag aufs Neue,

ihren Erfolg zu halten? "Gäste kommen

mit Wünschen, Kollegen mit Fragen.

Wichtig ist es, präsent zu sein und auch

immer ein offenes Ohr zu haben, das Gespräch

zu suchen, die Gäste gut zu beraten

und für die Mitarbeiter da zu sein. Kein

Tag ist wie der andere – die große Challenge

ist, auf alles vorbereitet zu sein und

mit Ruhe Probleme zu lösen“, verrät Ingo

Gasser. Auch gegenüber neuen Ideen sollte


ÜBER DEN TELLERRAND

9

info

Florian Steiner

Vom Lehrling zum Hotelmanager

Angefangen hat der gebürtige Lienzer

mit einer Lehre zum Restaurantfachmann.

Seine ersten Stopps

waren im „Stanglwirt“ und im

„Hotel Astoria“ in Seefeld, bevor

er wieder nach Lienz zurückkehrte.

Im „Dolomitengolf Hotel & Spa“

begann er 2005 als Chef de Rang,

Bilder © iStock.com/Natle (1), Dolomitengolf Suites/Martin Lugger (3)

man sich als Führungskraft stets aufgeschlossen

zeigen, wie Günther Hlebaina

findet. Für Florian Steiner ist eine ausgelassene

Stimmung ein weiterer wesentlicher

Erfolgsfaktor: "Mein Ziel ist es, den

Betrieb auf hohem Niveau zu führen und

dabei stets den Spaß für mich und meine

Mitarbeiter zu behalten.“

Neue Challenge – Mitarbeiterakquise

Obwohl die drei Hotelmanager großen

Erfolg verzeichnen, merken aber auch sie,

dass die Branche zurzeit eine kleine Krise

durchlebt. "Die Herausforderung wird es in

Zukunft sein, gute Mitarbeiter auszubilden

und diese im Betrieb zu halten“, so Florian

Steiner. Laut ihm ist jeder Betrieb selbst

gefordert, seinen Nachwuchs auszubilden

und ihn im Hinblick auf Weiterbildungen

mehr zu fördern. Ingo Gasser sieht das

ähnlich: "Den jungen Menschen muss

man näherbringen, wie abwechslungsreich

diese Branche ist. Auch die Aufstiegsmöglichkeiten

sind selten so groß wie hier. Als

Arbeitgeber muss man flexibler sein und

den Mitarbeitern auch mal während der

Saison einen Urlaub gönnen.“ Für Günther

Hlebaina geht es dabei um Wertschätzung:

"Die Führung ist gefordert, faire Rahmenbedingungen

im Betrieb zu schaffen – dazu

gehören eine angemessene Unterkunft

ehe er den Posten des Restaurantleiters

übernahm. Seit mittlerweile

acht Jahren ist er Hotelmanager

des „Dolomitengolf Suites“.

....

Dolomitengolf Suites

Am Golfplatz 2

9906 Lavant


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ÜBER DEN TELLERRAND 11

info

Ingo Gasser

Vom Praktikanten zum Hotelmanager

Seine ersten touristischen

Erfahrungen machte der gebür-

Anzeige Seite 10 | Bilder © Defereggental Hotel/Martin Lugger (1), Defereggental Hotel (1), iStock.com/Natle (1)

und Verpflegung, eine gute Kommunikationsbasis

und eine flexible Arbeitszeitgestaltung

im Sinne beider Parteien.“

Für ansprechendere Arbeitszeiten schlägt

Steiner eine 5-Tage-Woche vor. Doch auch

die Politik muss ihren Teil dazu beitragen,

um den Beruf wieder attraktiver zu gestalten,

findet Gasser. "Besonders wichtig ist

eine fundierte und zeitgemäße Ausbildung,

nicht nur für Jugendliche, sondern auch

für Quereinsteiger“, stimmt Hlebaina zu.

Allen Interessierten kann Ingo Gasser nur

raten: "Wer gerne unter Menschen ist und

die Herausforderung mag, ist im Tourismus

genau richtig. Ich kann nur jedem empfehlen,

mal einen Sommerjob in der Gastro zu

machen. Wer sich dafür begeistert, wird

sich in dieser Branche wohlfühlen und

auch die Vorzüge zu schätzen wissen.“ Und

das tun unsere drei Erfolgskandidaten auf

alle Fälle, denn eines steht fest: Den Job

eintauschen möchte keiner von ihnen!

tige Osttiroler als Praktikant im

„Defereggental Hotel und Resort“

im Zuge seiner Ausbildung an der

Tourismusschule in St. Johann.

Nach seinem Abschluss sammelte

er Erfahrungen beim „Stanglwirt“

und der „Tenne“, bis er nach

Osttirol ins „Defereggental Hotel

und Resort“ zurückkehrte. Dort

kletterte er die Karriereleiter ganz

nach oben und beschäftigte sich in

verschiedensten Bereichen, unter

anderem als Barkeeper. Seit 2011

ist der gerade einmal 34-Jährige

Manager des Hotels.

....

Defereggental Hotel & Resort

Bruggen 84

9962 St. Veit i. D.


S a i s o n - R a r i t ä t e n

In ist,

was

grün

ist

Neuestes

aus dem

Fresh-

Convenience-

Bereich


ÜBER DEN TELLERRAND

13

Die absolute Trendfarbe diesen Frühling ist Grün. Nach den

trüben und kalten Tagen freuen sich nicht nur die Pflanzen

wieder auf die ersten Sonnenstrahlen. Und mit den wärmeren

Monaten steigt auch wieder die Nachfrage nach frischem,

knackigem Gemüse. Was eignet sich also besser für den Klecks

Farbe auf dem Teller als ein saftiges Grün?

info

// Gebt uns alles, was grün ist! //

Saisonkalender

MÄRZ

Gemüse aus den Lagern der

Bilder © iStock.com/LEOcrafts (1), iStock.com/Elenathewise (1)

Eines der beliebtesten Produkte im

Fresh-Convenience-Bereich ist und

bleibt Salat. Doch neben normalem

Blattsalat finden zurzeit immer kreativere

Zutaten den Weg in die Salatschüssel –

wie beispielsweise Brokkoli, Karfiol, Erbsen

oder seit Neuestem auch Rosenkohl

und Spinat. Zusammengefasst also alles,

was grün ist.

Grünes Gemüse ist in – und zwar nicht einfach

als Beilage am Tellerrand, sondern es

spielt mittlerweile immer öfter die Hauptrolle

im Salat. Das bestätigt auch Andreas

Wiegert von Wiegert Obst Gemüse Convenience:

"Grüne Gemüsesorten für den Salat

haben sich bei uns mittlerweile etabliert.

Immer mehr unserer Kunden nehmen

kleingeschnittenes, grünes Gemüse in ihre

Bestellungen mit auf und machen daraus

leckere und gesunde Salatgerichte. Viele

werten das Ganze dann noch mit Superfood

wie Quinoa auf.“

Die grünen Fresh-Convenience-Produkte

werden bereits gewaschen und kleingeschnitten

an die Gastronomie und den

Handel weitergegeben. Besonders für die

Gastronomen bedeutet dies eine enorme

Zeiteinsparung. Und dabei ist das Gemüse

nicht nur gesund, es ist auch absolut

regional: Bei Wiegert wird stets darauf

geachtet, dass es aus heimischem Anbau

stammt, wann immer das möglich ist.

Schon gewusst?

Grünes Blattgemüse enthält deutlich

mehr Eisen als Fleisch. So stecken in

Spinat etwa 4 Milligramm Eisen pro

100 Gramm. Bei Fleisch sind es

durchschnittlich 1,2 Milligramm.

Region: Karotten, Kartoffeln,

Knoblauch, Kürbis, Lauch,

Pastinaken, Rote Rüben,

Sellerie, Zwiebeln

Obst aus den Lagern der

Region: Äpfel, Birnen

Blätter: Bärlauch, Gänseblümchen,

Hirtentäschel, Löwenzahn,

Vogelmiere, Walderdbeere

Blüten: Ehrenpreis, Gefleckte

Taubnessel, Märzveilchen

APRIL

Erntefrisch: Spargel, Spinat

Blätter: Birkenblätter, Brennnessel,

Giersch, Gundermann,

Knoblauchsrauke, Lindenblätter,

Spitzwegerich, Weißer

Gänsefuß

Blüten: Wildes Stiefmütterchen,

Vergissmeinnicht

MAI

Erntefrisch: Blumenkohl,

Kohlrabi, Kopfsalat, Lollo Rosso,

Mangold, Radieschen,

Zwiebeln, Erdbeeren

Blätter: Franzosenkraut

Blüten: Holunder, Klatschmohn,

Rotklee, Margerite, Schafgarbe


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ÜBER DEN TELLERRAND 15

55 Jahre Eurogast

Österreichischer Gastronomie-Großhändler mit Erfolgsrezept

info

Erfolgsreise

1965: Fulminanter Start: Gründung

von Eurogast durch Almauer

und Sinnesberger

1968: Beitritt von Eurogast Pilz

1972: Beitritt von Eurogast

Grissemann und Riedhart

1976: Beitritt von Eurogast

Speckbacher und Zuegg

1978: Eurogast zählt

20.000 Kunden

1979: Beitritt von Kärntner Legro

1984: Umzug des Firmensitzes

nach Salzburg

Anzeige Seite 14 | Bilder © Eurogast Speckbacher (1), Eurogast Österreich (1)

Die Reise begann 1965 mit drei

Gastronomiegroßhändlern, die

beschlossen hatten, eine Einkaufsgemeinschaft

zu bilden. "Das damalige

Ziel war es, unsere Einkäufe gemeinsam

bei der Industrie abzuwickeln und

Eigenimporte durchzuführen, um wirtschaftlicher

agieren zu können“, erzählt

Franz Sinnesberger senior. Anfänglich

bestand das Produktsortiment lediglich

aus mehreren tausend Stück, erinnert sich

der Mitbegründer: "Grundnahrungsmittel,

Trockensortiment, Wasch- und Putzmittel

sowie Konserven – viel mehr gab es

damals nicht.“

Ansteckender Erfolg

Über die Jahre hinweg haben sich immer

mehr regionale Gastronomiegroßhändler

dem Erfolgsrezept Eurogast verschrieben.

Mittlerweile gehören elf Betriebe

in ganz Österreich zur Eurogast Gruppe.

"Überzeugt hat uns damals die für uns

so wichtige Handschlagqualität“, erklärt

Alexander Kiennast, Geschäftsführer von

Eurogast Kiennast. Er sieht den wesentlichen

Vorteil der Eurogast Gruppe in

der Kombination aus starker regionaler

Verankerung und dem vereinten Auftritt

am österreichischen Markt.

Innovationsführerschaft

Seit 1965 hat sich einiges geändert:

Eurogast zählt heute zu den führenden

österreichischen Gastronomiegroßhändlern.

Die Produktpalette reicht von lokalen

Schmankerln bis hin zu ausgefallenen

internationalen Spezialitäten – vor allem

der Frischebereich ist bei Eurogast zu

einem unverkennbaren Merkmal geworden,

genauso wie der Online-Shop, den

Eurogast im Jahr 2000 als Erster in der

Branche einführte. Zehn Jahre danach

folgte das mobile Bestellsystem "Best.

Friend“. Mittlerweile werden täglich über

500 Bestellungen online abgewickelt.

Viele Pläne im Jubiläumsjahr

Mit 55 erfolgreichen Jahren kann Eurogast

der Zukunft erwartungsvoll und standfest

entgegenblicken. "Wir sind immer auf der

Suche nach neuen Produkten, Trends und

Technologien – daher sind wir auch sehr gespannt,

was die Zukunft für uns bereithält“,

so Susanna Berner, uPM, Geschäftsführerin

von Eurogast Österreich.

1991: Einführung der

Eurogast Eigenmarke, Eurogast

wird Mitglied der ECD

1992: Beitritt von Eurogast

Landmarkt

1998: Eurogast hat mehr als

1.000 MitarbeiterInnen

2000: Einführung des Online-Shops

2002: Mitgliedschaft bei MARKANT

2007: Erstmals 40.000 Kunden

2010: Einführung von Best.Friend

2011: Beitritt von Eurogast Kiennast

2012: Relaunch und Verdoppelung

des Eigenmarkensortiments

2013: Themenschwerpunkt

„Frischheiten“

2014: Beitritt von Eurogast Interex

2015: Einführung des

„Genuss 360“-Sortiments

2016: Erste Markthalle wird in Wörgl

bei Eurogast Riedhart eröffnet

2017: Relaunch des

Eurogast Journals, Einführung des

neuen Online-Shops, 25 Jahre ECD

2018: Eröffnung der

Gmünder Markthalle

2019: Start Sinnesberger’s

Markthalle in Kirchdorf in Tirol


16

Branchen

NEWS

Die Köche auf dem

richtigen Posten

Analysiert von

Philipp Braun

Ein Kfz-Mechaniker hat es heutzutage

leicht, einen Job zu finden; ein Fliesenleger

wird sich wohl auch keine Gedanken

über seine Zukunft machen. Genauso wenig

wie ein Bautischler, Lohnverrechner oder ein

Gaststättenkoch. Sie alle haben einen Job, der im

gesamten Bundesgebiet zu den Mangelberufen

zählt – insgesamt spricht die Wirtschaftskammer

von 45 betroffenen Berufen. Je nach Bundesland

gibt es zusätzlich eine stärkere Nachfrage nach

ausgebildeten Fachkräften.

Während sich Köche freuen – immerhin ist ihre

Leistung begehrt –, sind die Gastronomen und

die Hoteliers weniger glücklich. Viele Wirte

betreiben bereits jetzt Selbstausbeutung und

versuchen mit knapp kalkulierten Speisekarten

die Quadratur des Kreises. 30 bis 35 % Wareneinsatz

plus 30 bis 35 % Personalkosten plus 30

bis 35 % Ausgaben für Infrastruktur, Rücklagen

und Betriebskosten ergeben in Summe oft ein

Minus. Eine dünne Personaldecke torpediert das

Geschäft. Würde vieles richtig bepreist, also ein

Schnitzel um 30 statt um zehn Euro verkauft

werden, fürchten viele Wirte einen Besucherschwund.

Die Alternative ist, zuzusperren oder

sich der Verlockung von Convenience hinzugeben.

Aber das kommt für viele nicht infrage: "Das

Besondere an einem Wirtshaus ist, dass es eben

nicht überall gleich schmeckt, gleich gekocht

wird und standardisiert ist. Bei uns kennt auch

die Vielfalt der Sonderwünsche keine Grenzen“,

bricht Thomas Stockinger, Wirtesprecher aus

Oberösterreich, eine Lanze für seine Zunft.

Tatsächlich scheint die Talsohle erreicht. Auf dem

Land ist die gastronomische Versorgung bereits

sehr ausgedünnt. "Personalsuche ist ein großes

Problem. Wir müssen auch immer über Kollektivvertrag

zahlen, was wir gerne machen. Aber

qualifizierte Arbeitskräfte zu finden, ist so oder so

schwierig“, sagt Stockinger.


FRISCH VOM MARKT

17

Bilder © iStock.com/cyano66 (1), Streitfelder (1), iStock.com/Le_Mon

Die Chancen stehen dennoch gut, wenn der

Arbeitgeber ein positives Arbeitsumfeld bietet.

Ein rauer Umgangston in der Küche gehört in

vielen Wirtshäusern der Vergangenheit an. Das

Schreckgespenst der Arbeitszeiten am Abend

und an Feiertagen löst sich in Luft auf, wenn

man sich ansieht, wann Polizisten, Busfahrer

oder Journalisten ihren Dienst verrichten. Immer

mehr Hoteliers und Gastronomen sind vorbildlich

und üben eine positive Sogwirkung aus. Sie

predigen nicht nur eine durchdachte Work-Life-

Balance, sondern setzen diese auch erfolgreich

um – wohl wissend um die Gefahr, dass ihre Mitarbeiter

als wichtige Stütze des Betriebes nicht

ausbrennen dürfen.

Während die Rahmenbedingungen wie Arbeitszeiten,

betriebliches Umfeld oder gerechte

Entlohnung inzwischen für einen Einsatz in der

Hotellerie und Gastronomie sprechen, wird auch

das Image dieser Berufe auf Hochglanz poliert:

Spitzen-Köche erreichen beinah den Status eines

Popstars, werden verehrt und kopiert. Der Einsatz

von innovativen Techniken hilft ihnen, neue

Geschmackserlebnisse zu kreieren, wenngleich

dabei das gelernte Handwerk nicht vernachlässigt

werden darf – es muss stets wie ein japanisches

Santoku-Messer geschliffen werden.

Thomas Frebel, zehn Jahre lang Sous-Chef bei

René Redzepi (Noma), ist heute Sternekoch in

Japan (INUA) und weltbester Aufsteiger des

Jahres 2019. Frebel wollte ursprünglich Fußballprofi

werden und spielt heute in der Champions

League der Kulinarik. Er sieht die Zukunft des

Kochs positiv, ist sich aber der Herausforderung

bewusst, die das neue Image des Berufs schafft.

"Es ist schön zu sehen, dass Köche mittlerweile

in einen höheren gesellschaftlichen Rang aufgestiegen

sind und einen gewissen Status erreicht

haben. Damit einher geht aber auch eine Portion

Verantwortung – wir müssen darauf achten, wie

wir uns in der Öffentlichkeit präsentieren. Wir

sind zu Köchen ausgebildet worden und nicht zu

'public figures’. Dazu fehlt uns der entsprechende

Bildungsweg.“

Veranstaltungskalender

für das

1. Halbjahr

2020

Eurogast Riedhart

Frühjahrsmesse

10. – 12. März 2020

Eurogast Kiennast

Frühjahrsmesse

17. März 2020

Eurogast Interex

Frühjahrsmesse

17. – 18. März 2020

Eurogast Sinnesberger

Frühjahrsmesse

17. – 19. März 2020

Eurogast Grissemann

Frühjahrsmesse

15. – 16. April 2020


In Tirol hat jeder

sein eigenes Rezept. //


FRISCH VOM MARKT 19

TELLERWEISE TRADITION für die Gäste

TOP TASTE

FROM TYROL

Bilder © iStock.com/DavidZydd (1), iStock.com/cmfotoworks (1), Tirol Werbung/Aichner Bernhard (1)

Gröstl, Fleischknödel, Kasspatzn, Schlipfkrapfen, Moosbeernocken ...

Wem schon bei diesen Namen das Wasser im Munde zusammenläuft,

der wird die Tiroler Küche lieben. Freunde von authentischen Gerichten

mit Geschichte und Tradition sind in den Tiroler Alpen genau richtig. Die

atemberaubende Natur und die spektakuläre Bergkulisse verleihen den

Speisen zusätzlich Geschmack. Das Eurogast Journal hat einen Blick auf

Tiroler Gerichte und ihre Geschichte geworfen und sich angesehen, was

sie für die Gäste so besonders macht.

Was früher ein "Arme-Leute-

Essen“ war, gilt heute oft

als Spezialität. Besonders in

Tirol erfreuen sich traditionelle Gerichte

seit einigen Jahren hoher Beliebtheit –

bei den Einheimischen genauso wie bei

den vielen internationalen Gästen, die

hier ihren Urlaub verbringen. Was viele

Tiroler Gerichte zu Spezialitäten macht,

ist die Tatsache, dass in authentischer Art

und Weise regionale Produkte verarbeitet

werden. Die geografische Nähe der

Zulieferer ist ein weiteres Plus. Gelebte

Nachhaltigkeit spiegelt sich beispielsweise

bei Thomas Glanzer wider: Der (Küchen-)

Chef vom Gasthof Marinelli in Dölsach

verkocht ausschließlich Zutaten, die aus

einem Umkreis von nicht mehr als 20

Kilometern kommen.

Speziell für die Schlipfkrapfen a la Glanzer

kommen Gäste auch von weit her. Das

uralte Rezept hat der Chef wie so oft in der

Traditionsküche von einer Bäuerin aus der


20

rezept

SCHLIPFKRAPFEN

Zutaten für den Teig

200 g Weizenmehl

200 g Roggenmehl

200 g Dinkelmehl

Salz, Wasser, 1 Schuss Öl

Zutaten für die Fülle

4 große Erdäpfel

50 g Frischkäse

Schnittlauch

Salz

Nussbutter zum Übergießen

Zubereitung

Für den Teig alle Zutaten vermengen,

glatt kneten und zugedeckt

rasten lassen.

Für die Fülle die Erdäpfel

kochen, schälen, passieren

und mit Frischkäse, Schnittlauch

und Salz vermengen.

Teig ca. 3 mm dünn ausrollen,

kleine, runde Scheiben ausstechen,

etwas Fülle daraufsetzen, zusammenklappen

und Teigränder gut

zusammendrücken (pitschen).

Krapfen in reichlich Salzwasser ca.

5 Min. köcheln, abschrecken und

abtropfen lassen.

Auf Tellern anrichten, mit Nussbutter

übergießen und mit Schnittlauch

bestreuen.

Gegend, genauer aus Oberlienz, überliefert

bekommen. "Schlipfkrapfen, das Tiroler

Gröstl und die Tiroler Knödel sollte jeder

Besucher in Tirol einmal probiert haben“,

so Thomas Glanzer. "Früher waren die

Schlipfkrapfen ein Essen der armen Leute.

Mittlerweile haben sie in Osttirol Kultstatus

– und jeder hat schon sein eigenes Rezept

dafür.“ Diese Rezepte werden oft weitergegeben

von Generation zu Generation.

Wer übrigens bei Schlipfkrapfen an

Faschingskrapfen denkt, ist auf dem Holzweg:

Schlutzer – so heißen die Köstlichkeiten

im Dialekt – sind auf der pikanten Seite

angesiedelt; die Teigtaschen haben eine

würzige Kartoffelfüllung. Je nachdem, wo

man sie isst, heißen sie dann Schlutzkrapfen,

Schlierkrapfen oder Schlickkrapfen.

In punkto Aussehen gibt es ähnliche

Speisen übrigens in Italien, im Friaul, in

Schwaben und in Polen, aber auch im

Nachbarbundesland: Auch die Kärntner

Nudeln haben eine gewisse Ähnlichkeit

mit den Tiroler Schlipfkrapfen.

Geschmackliche Höhepunkte

am Gipfel

Rund 100 Kilometer weiter nördlich trifft

man bei der Familie Ager auf ein weiteres

Schmankerl der Alpenküche: Oben

am Gipfel der Hohen Salve betreibt die

Familie Ager das gleichnamige Restaurant.

Abgesehen von der spektakulären

Aussicht auf die Kitzbüheler Alpen

bekommt man bei Chef Martin Ager auch

geschmackliche Höhepunkte serviert: Mit

viel Liebe werden auf traditionelle Weise

Kiachl hergestellt – Hefeteigfladen, die


FRISCH VOM MARKT 21

info

Bilder © Hohe Salve (1), Marinelli (2), Hohe Salve/Angelika Kieachl (1), H Tirol Werbung/assos Elias (1), Tirol Werbung/TVB Pitztal (1), Tirol Werbung/hall.wattens.at (1),

Tirol Werbung/Hörterer Lisa (1), Tirol Werbung/Bauer Frank (1)

schwimmend in Fett goldbraun herausgebacken

werden. "Kiachl sind deshalb so

besonders, weil man dieses Gericht süß

oder sauer, mit Preiselbeeren oder mit

Sauerkraut, essen kann und beides hervorragend

harmoniert.“ Martin Ager verrät

auch das Geheimnis hinter jedem guten

Kiachl-Rezept: Zeit. "Der Teig muss sehr

langsam aufgehen und auch das 'Aussabackn‘

braucht etwas Geduld. Idealerweise

platziert man den Topf auf einem alten

Bauernherd, der funktioniert am besten.“

Familie Ager schwört bei ihren Zutaten

auf Qualitätsprodukte aus biologischer

Landwirtschaft.

Klassiker in modernem Gewand

Wer Tiroler Knödel liebt, der ist bei

Guido Degasperi genau richtig. In seinem

Gasthaus "Zur Geierwally“ in Elbigenalp

serviert man Klassiker wie Rohnenknödel,

Spinatknödel oder Lechtaler Krautkrapfen.

Die Alpenküche beschreibt Herr Degasperi

als "regional, saisonal und natürlich.“

Hausgemachte Produkte und Speisen, die

liebevoll zubereitet werden, stehen auf

der Speisekarte.

Auch hier zeigt sich bei der Geschichte von

so manchem Gericht der Wandel der kulinarischen

Wahrnehmung. Die Lechtaler

Erdäpfelnudeln beispielsweise waren früher

ein "Werktagsessen“, das mit Granta

(Preiselbeeren) oder Sauerkraut gegessen

wurde. Früher also ein günstiges Essen für

arbeitende Menschen, finden die Nudeln

heutzutage neben den feinsten Wildgerichten

Platz am Teller.

EINE KURZE

KULINARIK-GESCHICHTE

TIROLS

Die Tiroler Küche und Esskultur

hat ihre Einflüsse sowohl aus dem

Süden als auch aus dem Norden:

Aus Südtirol und Italien kamen viele

landwirtschaftliche Erzeugnisse,

die in der Gebirgsregion Tirol nicht

angebaut wurden, und durch die

Hochzeiten der Habsburger im

15. und 16. Jahrhundert fanden

zusätzlich flandrische Einflüsse

ihren Weg in die Küche der Alpenregion.

Außerdem war das Land Tirol

auch in frühen Zeiten schon ein

Durchzugsland: Von den Etruskern

und Langobarden bis hin zu den

Römern bewegte sich eine Vielzahl

an Völkern durch die Alpenregion

und beeinflusste die Esskultur.

Viele regionale Rezepte sind also

ein kulinarisches und historisches

Abbild der Geschichte, der Berufe,

der Zutatenverfügbarkeit und des

ländlichen Lebenszyklus. Wie bei

vielen Gerichten aus Österreich

steckt eben auch in der Tiroler

Küche jede Menge Geschichte.


22

News

INTERN

info

- Hochwertige Gerichte frisch

zubereitet in 4-Sterne-Qualität

- Handgemacht von qualifizierten

Köchen von Eurogast Grissemann

- Schnelle und einfache Zubereitung

ohne lange Vorbereitungszeit

- Zubereitungsanleitung

per Systine App

- Über 100 Komponenten: Suppen,

Saucen, Knödel, Beilagen u.v.m.

Systine – Kochen mit System!

Einzigartig und neu bei Grissemann

info

Ansprechpartner

Thomas Baldauf, Leitung Systine

Tel.: 05442 69999 680

Mail: systine@grissemann.at

Liefergebiet: Innsbruck - Vorarlberg

https://www.grissemann.at/

page/systine

Fehlende Köche und Personalmangel

in der Gastronomie machen

vielen Betrieben die optimale

Bewirtung ihrer Gäste unmöglich.

Eurogast Grissemann hat es sich

mit Systine zur Aufgabe gemacht,

diesem Problem entgegenzuwirken.

Qualifizierte Köche von Eurogast

Grissemann haben unter Einhaltung

höchster Qualitätsstandards Zutaten

und Gerichte entwickelt, die nicht

nur geschmacklich überzeugen, sondern

auch mit einer unkomplizierten

Weiterverarbeitung punkten.

Der Gastronom kann je nach Speisekarte

oder Menü aus einer beträchtlichen

Menge an Bestandteilen

wählen. Die Produkte von Systine werden

frisch zubereitet, in verschiedene Einheiten

und Größen verpackt und zum Kunden transportiert.

Lange Vorbereitungszeiten werden

so verhindert: Waschen, Schneiden oder

das aufwändige Aufsetzen von Fonds, Suppen,

Saucen etc. übernehmen die Köche von

Eurogast Grissemann. So können dem Gast in

kurzer Zeit und mit wenigen Arbeitsschritten

hochwertige und geschmackvolle Gerichte

präsentiert werden – ohne auf ein großes

Küchenteam angewiesen zu sein.

Mit Systine können Köche auch ganze Menüs

zubereiten. Die speziell dafür entwickelte

Systine App liefert die notwendigen Infos zur

schnellen Weiterverarbeitung und zeigt mit

einer Fotostrecke, wie die Gerichte auf dem

Teller angerichtet werden können.


FRISCH VOM MARKT

Sinnesberger’s Markthalle – die große Eröffnung

Neues Einkaufserlebnis in Kirchdorf

Bilder © Eurogast Grissemann (1), Eurogast Sinnesberger (3)

In der letzten Winterausgabe haben wir

bereits über den Umbau von Sinnesberger’s

Markthalle berichtet. Nun hat der beeindruckende

C+C Markt endlich seine Tore geöffnet

und läutet damit eine neue Ära des Kirchdorfer

Familienunternehmens ein.

Am 6. und 7. Dezember war es so weit:

An diesem festlichen Eröffnungswochenende

wurde die neue Markthalle eingeweiht, die ab

jetzt allen Gästen ein 360-Grad-Einkaufserlebnis

bietet. Vorbeischauen und mitfeiern lautete die

Devise, denn vor Ort warteten allerhand Überraschungen

und Innovationen auf die Besucher:

Neben einem vielfältigen Rahmenprogramm gab

es zahlreiche Angebote sowie kostenlose Tastings

und Workshops.

Einkaufen „markt“ Freude

So lautet der Slogan der Sinnesberger’s Markthalle,

die nach acht Monaten Bauzeit in völlig

neuem Glanz erstrahlt. Um den Markthallen-Charakter

entsprechend zur Geltung zu bringen, wurde

das gesamte Farb- und Einrichtungskonzept

adaptiert. "Angefangen bei der Frische-Abteilung

über die Fleisch- und Fischtheke, vorbei an der

Vinothek und der Nonfood-Abteilung bis hin zum

Deko- und Gastrobereich – jeder Winkel bietet

neue Inspirationen und für unsere Kunden ein

einzigartiges Einkaufserlebnis“, zeigt sich Franz

Sinnesberger stolz. Ein besonderes Highlight ist

die Gestaltung der Abteilungen, die ein Gefühl

entstehen lassen, als ob man in den bekanntesten

Städten der Welt durch die Märkte schlendert.

"Mit einem Markt verbindet man Frische und Regionalität

– unsere Schwerpunkte. Und das sollen

die Kunden auch atmosphärisch spüren!“, erklärt

Sinnesberger das Konzept.

Regionales und Ausgefallenes

Mit über 25.000 Artikeln bietet Sinnesberger’s

Markthalle eine große Sortimentsbreite. Gleichzeitig

findet man hier aber auch ausgefallene Spezialitäten,

die sonst nur schwer erhältlich sind. Ein

besonderer Fokus liegt auf dem Thema Regionalität,

wie Franz Sinnesberger versichert: "Wir legen

großen Wert auf möglichst kurze Transportwege,

besonders bei unserer Frischware. Und das nicht

nur aus Gründen der Nachhaltigkeit – vielmehr

sehen wir auch, dass die Qualität der Produkte

unserer Region einfach unschlagbar ist."

Coffee to stay

Ein besonderes Highlight ist das neue Marktcafé,

das mit seiner gemütlichen Atmosphäre zum

Bleiben einlädt. Spezielle Kaffees, Getränke und

diverse Snacks überzeugen auch anspruchsvolle

Gaumen. Das ausgebildete Barista-Team lebt und

lehrt die Kaffee-Kultur – und diese Leidenschaft

spüren auch die Kunden in Sinnesberger’s Marktcafé.

Für die kleinen Gäste gibt es eine gemütliche

Mal- und Spielecke zum Austoben.


24

Rieser

Stefanie

Von der Kebap-Bude zum Haubenrestaurant

Mit Blick auf den wunderbaren

Achensee und das Karwendelgebirge

präsentiert sich das

4-Sterne-Superior-Hotel Karwendel in

Pertisau, Heimat und Arbeitsplatz der

31-jährigen Stefanie Rieser, die 2020 mit

14,5 Punkten und zwei Hauben von Gault

Millau ausgezeichnet wurde. Von Achensee

nach Wien, weiter nach Peru und

zurück an den Achensee – das sind die wesentlichen

Stationen im Leben der Tirolerin,

die von den Gästen wegen ihrer kreativen

Küche geliebt wird. Die sympathische

Spitzenköchin, die sogar einen Sommer

lang in Wien Kebaps zubereitet hat, liebt

ihren Job, ruht sich auf ihren Lorbeeren

aber nie aus: Gemeinsam mit ihrer zweiten

Küchenchefin Bettina Klausner lässt sie

sich jeden Tag etwas Neues einfallen, um

die Gäste zu überraschen. Denn das ist für

die beiden Power-Frauen das Wichtigste:

zufriedene und glückliche Gäste, die gerne

wiederkommen!

Frau Rieser, warum bzw. wie sind Sie zur

Köchin geworden?

Ich wurde quasi in den Betrieb hineingeboren:

Meine Großeltern und meine Eltern

haben das Hotel aufgebaut und zu dem

gemacht, was es heute ist – von einem

Wiener Kaffeehaus mit einer kleinen Landwirtschaft

zu einem 4-Sterne-Wellness-Betrieb.

Ich war immer schon der schräge

Vogel in der Familie, aber sehr bald hat

sich meine große Leidenschaft für das

Kochen gezeigt. Daher habe ich mich auch

für diesen Beruf entschieden.

Wer oder was hat Sie auf diesem Weg am

meisten beeinflusst?

Alle Stationen in meinem Leben waren

wichtig für meine Entwicklung: das

Lernen zu Hause im eigenen Betrieb, wo

man immer weiß, man wird von allen

genau begutachtet, die Zeit in Wien, wo

ich im Le Meredien meine ersten Erfahrungen

machen konnte, und auch später das

Adventure Catering, wo ich jeden Tag aufs

Neue gefordert wurde. Bei mir ist es immer

gefährlich, wenn mir langweilig wird –

solange ich das Gefühl habe, es wartet

noch die eine oder andere Überraschung

auf mich, kann ich mich voll entfalten und

mein Bestes geben.


GOURMET-PORTRAIT

25

info

Hotel Karwendel

Karwendelstraße 1, 6213 Pertisau

Tel. +43 5243 5284

info@karwendel-achensee.com

www.karwendel-achensee.com

Bilder © iStock.com/Tetiana Lazunova (1), Gregor Hartl (1)

// Die Küche ist meine Bühne. //


26

Ist es für einen Koch wichtig, viele Stationen

durchgemacht zu haben?

Ich denke, das hängt von der Persönlichkeit

ab. Ich wollte immer in die große weite

Welt, habe es zunächst nur vom Achensee

nach Wien geschafft, dann aber doch ganz

spontan und unerwartet ein Ticket für Peru

gekauft, dort die peruanische Kochschule

D’Gallia besucht und mich auf die Spuren

von Ceviches und Limetten gemacht. Das

ist mir übrigens bis heute geblieben: Ohne

Limetten kann ich nicht kochen.

Peru ist doch nicht das klassische Land, in

das Köche unbedingt gehen wollen?

Vielleicht war es gerade deshalb für mich

der richtige Ort. In Peru lernt man zu schätzen,

was hier bei uns selbstverständlich

ist, und man lernt, wie man mit wenigen

Zutaten und viel Kreativität etwas Tolles

auf die Teller zaubern kann. Was ich aber

noch mitgenommen habe, ist die Mentalität

der Peruaner, die Herzlichkeit, die sich dort

in jeder Facette spiegelt. Genau das wünsche

ich mir auch bei uns, vor allem in den

Küchen des Landes.

Das bringt uns zu einem wichtigen Punkt.

Wie schätzen Sie persönlich die Stimmung

in Österreichs Küchen ein – ist die Gastronomie

wirklich so ein schlechter Arbeitsplatz?

Also für mich ist es der schönste Arbeitsplatz

der Welt: Du kannst den Beruf theoretisch

auf der ganzen Welt ausüben, du

kannst unendlich kreativ sein und du hast

die Chance, jeden Tag jemanden glücklich

zu machen. Wenn ich daran denke, wie ich

mit 26 Jahren zurück nach Hause gekommen

bin und mich selbst zur Küchenchefin

ernannt habe - ich bin nur auf Widerstände

gestoßen. Eine Brigade von Männern hat

jeden meiner Schritte überwacht und meine

Entscheidungen nicht immer gutgeheißen.

Ich hatte das große Glück, dass ich mich

mit viel Ehrgeiz und fachlicher Kompetenz

schließlich doch durchsetzen konnte. Aber

ohne Teamwork geht natürlich gar nichts!

Das ist wie bei einem Uhrwerk, wo jedes

noch so kleine Zahnrad einwandfrei funktionieren

muss, um einen reibungslosen

Ablauf zu garantieren. Außerdem macht die

Arbeit mit einem tollen Team einfach noch

mehr Spaß. Und ja, zusammenfassend würde

ich sagen, die Gastronomie ist ein toller

Arbeitsplatz und die Küche der beste.


GOURMET-PORTRAIT

27

// Ohne Limetten geht gar nichts. //

Bilder © Gregor Hartl (4), iStock.com/Tetiana Lazunova (1)

Beschreiben Sie Ihre Küche. Was ist das

Besondere daran?

Vielseitig und weltoffen, aber auf den

Punkt gebracht. Für mich steht Gourmetküche

nicht nur für die Qualität der Produkte

und der Zubereitung, sondern auch

für das Rundherum-Erlebnis, das, was dem

Gast nach dem Essen in Erinnerung bleibt.

Und nachdem ich aus einer Jägerfamilie

stamme und selbst auch leidenschaftlich

gern jage, nimmt Wild natürlich einen

großen Stellenwert in unserer Küche ein.

Essen ist heute zum Lifestyle geworden –

daher werden auch die gesundheitlichen

Aspekte von Lebensmitteln immer wichtiger.

Inwiefern findet sich dieser Trend auf

Ihrer Speisekarte wieder?

Wenn der Wunsch vom Gast da ist, dann

bereiten wir jeden Tag ein individuelles

Menü – egal ob vegetarisch, vegan oder

glutenfrei. Bettina hat auch die Ausbildung

zur diplomierten Diätköchin gemacht und

verfügt in diesem Bereich über enormes

Wissen und Expertise.

Vor allem Ihre Desserts sind ja sehr bekannt

und beliebt ...

Ja, das ist mein persönliches Steckenpferd.

Bettina ist bei uns vor allem für die

Hauptgänge verantwortlich und ich widme

mich mit Hingabe den Desserts. Unser

Candle-Light-Dinner, das wir auf einem

sich drehenden Plattenspieler live vor dem

Gast anrichten, ist nach wie vor eines der

Highlights – viele unserer Gäste kommen zu

bestimmten Anlässen nur deswegen zu uns.


GOURMET-PORTRAIT

29

Anzeige Seite 28 | Bilder © Gregor Hartl (2), iStock.com/Tetiana Lazunova (1), Hotel Karwendel (1)

Welche Eigenschaften sind es, die Sie zu

einer Spitzenköchin machen?

Ich mach es einfach unheimlich gern – und

das jeden Tag. Ich will eigentlich jeden

Tag ein bisschen besser werden. Wir

haben eine sehr gute Stimmung bei uns

in der Küche – und die versprühen meine

gesamte Crew und ich auch im ganzen

Haus. Mein Bruder und seine Frau machen

Management und Marketing, meine jüngere

Schwester ist Sommeliere, der Papa

macht die Landwirtschaft, die zu unserem

Betrieb dazugehört, und die Mama macht

und kann eigentlich alles: Sie dekoriert,

sie springt überall ein, ich weiß gar nicht,

wann sie überhaupt schläft.

Was ist das Rezept Ihrer Kindheit, was Ihr

Lieblingsessen?

Ganz eindeutig Filet Wellington, wenn es

die Mama kocht. Wenn wir geschlossen

haben, kocht immer die Mama für uns

alle, und das genieße ich besonders. Aber

natürlich ist mein Kaiserschmarrn auch

unschlagbar.

'

// Ich will unseren Gästen

unvergessliche Erlebnisse

bieten. Gut kochen können

viele – es gehört aber

auch eine Show dazu. //


Als Beilage fast zu schade.

Macht die Beilage zur Hauptsache: beim Zwetschkenröster von Darbo ist das

kein Wunder. Denn nur die feinsten Zwetschken kommen in die Darbo-Dose.

www.darbo.at


GRUSS AUS DER KÜCHE

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KRÄUTERAUFGUSS

(Zutaten für 4 Personen)

Essenz

2 l Rindssuppe

300 g Kalbfleisch

300 g Putenfleisch

4 Stk. Eiklar

100 g Karotten (geschält)

100 g Sellerie (geschält)

100 g Lauch (gewaschen)

Frische Kräuter

(Rosmarin, Thymian,

Liebstöckel)

Salz, Pfefferkörner,

Lorbeer, Wacholder,

Fenchelsamen, Senfkörner

Kalbfleisch, Pute, Wurzelgemüse

und Kräuter zusammen faschieren.

Zu dieser Masse Eiweiß beifügen und

würzen. (Salz sparsam verwenden, da

die Rindssuppe auch schon gesalzen

ist – weniger ist mehr!) Alles gut miteinander

vermengen. Dann das Klärfleisch

in die kalte Rindssuppe geben

und unter vorsichtigem Rühren bei

mittlerer Hitze zum Sieden bringen.

Wenn der Klärkuchen (Klärfleisch)

stockt und oben auf schwimmt, nicht

mehr umrühren – sonst wird die

Essenz trüb. Ca. 2 Stunden ziehen

lassen. Nach Belieben frische Kräuter

beifügen. Vorsichtig durch ein Passiertuch

abseihen und abschmecken.

Wenn nötig mit einem Schuss Sherry

abrunden.

Anzeige Seite 30 | Bilder © Gregor Hartl (2), iStock.com/Tetiana Lazunova (1)

Rezept von

Stefanie

Rieser

Genuss-Tipp: Servieren Sie diese

Essenz mit Ravioli, gefüllt mit einer

köstlichen Selleriecreme! Das Rezept

dafür finden Sie auf blog.eurogast.at.

Direkt vor dem Gast mit dem

Under Pressure Coffee Syphon

zubereiten!


32

BOCK IM BERGHEU

(Zutaten für 4 Personen)

Rehrücken

1 Stk. Rehrücken im Ganzen

1 Handvoll frisches Bergblumenheu

Madeira

Rezept von

Stefanie

Rieser

Den Rehrücken aus den Knochen

lösen (Filets auf der Unterseite nicht

vergessen – diese können zum Gruß

aus der Küche oder zu einer Vorspeise

werden). Den Rehrücken mit dem

frischen Bergheu portionsweise für

2 Tage vakuumieren und im Kühlschrank

ziehen lassen, damit das

Reh die Aromen aufnehmen kann.

Den Rehrücken kurz von allen

Seiten scharf anbraten und

dann auf einem Blech in

das Heu einbetten – nicht

am Heu sparen.

Reh und Bergheu sollten

wie folgt am Blech platziert

werden: Das Heu mit einem

feuchten Etamin abdecken, den Rehrücken

darauf platzieren, wieder ein

feuchtes Etamin daraufgeben und mit

Heu zudecken. Mit etwas Madeira

beträufeln. Bei 89 Grad Celsius in

den Ofen geben, bis das Reh 48 Grad

Kerntemperatur hat.

5 – 10 Min. rasten lassen und vor dem

Anrichten noch durch eine Nussbutterpfanne

ziehen. Aus den übrigen

Knochen und Parüren eine klassische

Wildjus ansetzen.

Kirschrosinen

100 g gefrorene Sauerkirschen

50 ml hausgemachter

Holunderblütensirup

25 ml Madeira

10 ml Holunderblütenessig

1 TL Honig

Vanilleschote

Sauerkirschen auf einem Sieb auftauen

lassen und dann im Dehydrator bei

55 Grad Celsius 2 Tage trocknen lassen.

Holunderblütensirup, Essig und

Vanilleschote erwärmen und über die

Kirschen gießen. Kirschen in einem

Einweckglas 12 Stunden verschlossen

einweichen. Anschließend die Kirschen

mit Saft, Honig und Madeira

sirupartig einkochen.


GRUSS AUS DER KÜCHE

33

Mandelbällchen

200 g mehlige Kartoffeln

30 g griffiges Mehl

30 g Maizena

1 Dotter

50 g gehobelte Mandeln

Salz, Pfeffer, Muskat

Die Hälfte der Mandeln anrösten und

mit den anderen Zutaten zu einem

kompakten Teig vermengen. Den Teig

in der gewünschten Größe zu Knödeln

abformen und zumindest anfrieren,

damit die Knödel beim Panieren

nicht die Form verlieren. Die andere

Hälfte der Mandeln grob hacken bzw.

klopfen und unter das Paniermehl

mischen. Die Knödel frittieren.

Bilder © Gregor Hartl (1), iStock.com/Tetiana Lazunova (1)

Latschenkiefer

200 ml Mineralwasser

125 g gezupfte,

gewaschene

und geschleuderte

Fichtensprossen

(hellgrüne Wipfel oder

Triebe von Fichtensprossen

im späten

Frühjahr)

75 g Vanillezucker

60 g frische Holunderblüten

1 Zitrone (Saft und Abrieb)

Mineralwasser, Vanillezucker, Zitronensaft

und -abrieb aufkochen, bis die

Flüssigkeit klar ist. Etwas abkühlen

lassen und die Holunderblüten dazugeben

– alles zusammen 24 Stunden

im Kühlhaus ziehen lassen. Die Fichtensprossen

in einen Pacojet-Becher

geben (fest hineindrücken) und mit

dem kalten, passierten Holundersud

bedeckt einfrieren. Die durchgefrorenen

Fichtensprossen mehrmals pacossieren

und dazwischen immer wieder

durchfrieren, bis sie die gewünschte

püreeartige Konsistenz erreicht haben.

Dann kann man das Püree portionsweise

im Vakuumbeutel einfrieren.


GRUSS AUS DER KÜCHE

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CANDLE-LIGHT-DINNER

(Zutaten für 4 Personen)

Kerze

200 g weiße Schokolade

Tortenrandfolie

Weißes

Sckokoladenmousse

40 g Eigelb (pasteurisiert)

30 g Eiweiß (pasteurisiert)

20 g Kristallzucker

220 g weiße Schokolade

(Callebaut)

360 ml Obers

2 Bl. Gelatine

Galliano

Schokolade nach Beschreibung temperieren und die zugeschnittenen Tortenrandfolien

damit bestreichen. In Form bringen und die Hohlkörper aushärten lassen.

Nicht im Kühlhaus.

Gelatine im kalten Wasser einweichen und Obers halbsteif schlagen. Schokolade in

der Mikrowelle oder über dem Wasserbad schmelzen. Anschließend Eigelb, Eiweiß und

Kristallzucker in der Rührmaschine schaumig schlagen, temperierte Schokolade per Hand

in die Eiermasse einarbeiten, aufgeweichte Gelatine ausdrücken und mit etwas Galliano

(Vanillelikör) schmelzen. Gelatine mit 1 EL halb geschlagenem Obers temperieren und in

die Masse einarbeiten; am Ende das geschlagene Obers vorsichtig unterheben und damit

die Schokoladenhohlkörper füllen. Je nach Belieben kann man die Kerze in verschiedenen

Farben airbrushen. (1:1 Schokolade/Kakaobutter)

Anzeige Seite 34 | Bilder © Gregor Hartl (1), iStock.com/Tetiana Lazunova (1)

Sorbet vom grünen Apfel

280 g Granny-Smith-Äpfel

(geschält und entkernt)

240 ml naturtrüber Apfelsaft

100 g Kristallzucker

16 ml Zitronensaft

(frisch gepresst)

Limonengel

100 g Limonensaft

(frisch gepresst)

100 g Läuterzucker (1:1)

50 g Wasser

2,75 g Gelificant Vegetal

(Sosa)

3,25 g Agar (Texturas)

Auch kann man die Kerze mit einem Gelee abschließen, eine Zimtstange in

Dochtform brechen und in 80 % Rum tränken.

Alles zusammen mixen, bis sich der Kristallzucker aufgelöst hat, und in einen Pacojet-

Becher abfüllen. 24 Stunden durchfrieren lassen vor dem Pacossieren!

Alle Zutaten miteinander

aufkochen

und anschließend

2 Stunden kühl

stellen. Im

Thermomix

mixen,

durch

ein Sieb

streichen

und in eine

Spritzflasche

Rezept von

Stefanie

Rieser


36

Die Welt der Sterne, Punkte und Hauben

Das sind

die neuen

Haubenlokale

info

Gault&Millau 2020

3 Hauben, 15,5 Punkte

- Gourmetstube Hochfirst,

Obergurgl

- Herzig, Wien

- Rau, Großraming

Mit dem Start ins neue Jahrzehnt läutet Gault&Millau in Österreich ebenfalls

eine neue Ära ein. Nach vierzig Jahren haben österreichische Lokale nun

erstmals die Möglichkeit, fünf statt wie bisher nur vier Hauben zu erkochen.

Mit dem neuen Bewertungssystem folgt Gault&Millau Österreich dem

französischen Vorbild und erhofft sich damit bessere Wettbewerbschancen

für unsere heimischen Spitzenköche. So manches neue Lokal hat nun den

Sprung in die Welt der Hauben geschafft.

- Weyerhof, Bramberg

am Wildkogel

info

3 Hauben, 15 Punkte

- Gesundheitsrestaurant Tenzo,

Achenkirch

- Innovation Cooking, St. Gilgen

- Ludwig Van, Wien

- Severin*s – The Alpine Retreat,

Lech am Arlberg

Österreich will hoch hinaus

Der Einstieg in die Haubenküche ist

durch die fünfte Haube zwar nicht leichter

geworden, allerdings lässt sich die österreichische

Leistung so international besser

vergleichen. Einer der Hauptgründe für

die Umstellung war, dass die Restaurants

zu knapp beieinanderlagen und nur mehr

wenig unterschieden werden konnten.

Daher können ab jetzt auch halbe Punkte

vergeben werden. Zusätzlich sei die neue

Bewertung auch eine notwendige Wertschätzung

den besten Restaurants des

Landes gegenüber, so Martina Hohenlohe:

"Im internationalen Vergleich waren

unsere besten Haubenrestaurants in den

letzten Jahren benachteiligt, weil sie eine

Bewertung mit fünf Hauben gar nicht

erreichen konnten.“

Die neue

Bewertungsskala

auf

einen Blick:

5 Hauben – 19 und 19,5 Punkte

4 Hauben – 17 bis 18,5 Punkte

3 Hauben – 15 bis 16,5 Punkte

2 Hauben – 13 bis 14,5 Punkte

1 Haube – 11 bis 12,5 Punkte

Bewertung ohne Haube –

10 bis 10,5 Punkte


FANGFRISCH AUS DEM NETZ 37

info

3 Hauben, 16 Punkte

Im Casino Seefeld kann man

ab jetzt alpine Gourmetküche

genießen, die zum Dahinträumen

einlädt.

Küchenchef Armin Leitgeb begeistert

mit Feinheiten wie Foie

Gras "Haeberlin“, geräuchertem

Aal oder im Ganzen gebratenem

Waldhennenpilz.

Bilder © iStock.com/studiocasper (1), iStock.com/ioanmasay (1), iStock.com/Morrison1977 (1),

Archiv Marcati (3), Neumeister (3)

info

3 Hauben, 16 Punkte

SAZIANI G'WÖLB

Neben dem prämierten Restaurant

Saziani Stub'n gibt es ab

sofort auch das Saziani G'wölb.

Küchenchef Harald Irka hat

sich auf Fisch und Meeresfrüchte

spezialisiert, gepaart

mit einer etwas legereren

Küchenlinie.


info

Surfen zum Event

www.narzissenfest.at

www.salzkammergut.at

www.badaussee.at

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#ausseerland

#narzissenfest

#salzkammergut

#dieseer

#badaussee

www.facebook.com/Narzissenfest

5.300 Fans/Follower

FANGFRISCH AUS DEM NETZ

Narzissenfest

im Ausseerland

Das Narzissenfest gehört zu den

größten touristischen Attraktionen

Österreichs, wenn nicht zu den

prächtigsten Blumenfestivals Mitteleuropas.

Es findet heuer von 21. bis 24. Mai

statt – bereits zum 61. Mal und zu einer

Zeit, in der wildwachsende Narzissen

die Blumenwiesen der Region Ausseerland-Salzkammergut

schmücken. Das Konzert

der SEER am 21. Mai als Startschuss

für die Veranstaltung gehört dieses Jahr

zu den Höhepunkten – die österreichische

Mundartband feiert mit ihrem Auftritt

beim Narzissenfest in ihrer Heimat eine

Premiere. Pflichttermin für Blumenliebhaber

ist allerdings der berühmte Stadtkorso

in Bad Aussee, wo die Gäste die Möglichkeit

bekommen, gemütlich von einer Narzissenfigur

zur nächsten zu spazieren.

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Coole Sounds am Berg

Anzeige Seite 38 | Bilder © iStock.com/Vasilyevalara (1), Martin Huber (1), Hauser Kaibling (2)

Von 27. bis 29. März 2020 wird

beim Sound Everest Winterfestival

wieder der Berg gerockt – genauer

gesagt der Hauser Kaibling. Drei Tage lang

geben sich die Stars auf sechs Bühnen

das Mikro in die Hand – als Headliner mit

von der Partie sind Seiler und Speer, Josh,

Matakustix, PENDL und DJ Rudy MC.

Unter dem Motto "Zu Haus und doch fort!“

wird für die mehr als 5.000 erwarteten

Gäste ein vielseitiges Programm geboten:

Eines der Highlights ist die Woodstock

Winteralm, die Ö3 After Show Party stellt

einen weiteren Fixpunkt für Partyfans

dar. Zum Abschluss des Festivals wird am

Samstag nach der letzten Mainstage-Band

in der AlmArenA bis in die Morgenstunden

gefeiert.

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#soundeverestwinterfestival

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4.200 Fans/Follower


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DJ Ötzi Gipfeltour

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#AlmArenA

#apreski

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405.000 Fans/Follower

www.instagram.com/dj_oetzi

70.200 Abonnenten

'

Eine Apres-Ski-Party der Extraklasse

geht am 14. März 2020 bereits zum

zweiten Mal an der Hauser-Kaibling-Talstation

über die Bühne. Hochstimmung

ist garantiert, wenn niemand

Geringerer als DJ Ötzi seine Hits zum Bes-

ten gibt. Der österreichische Schlager-Star

der Superlative wird im Rahmen seiner

"DJ Ötzi Gipfeltour“ den rund 3.000 Fans

vor den Toren der AlmArenA einheizen –

publikumsnah und authentisch, wie man

ihn kennt.

Anzeige Seite 40 | Bilder © iStock.com/Vasilyevalara (1), Hauser Kaibling (1), Harald Steiner (1), Dominik Steiner (1)

Internationale Ski-WM

der Musikanten

Über 40 Musikgruppen aus Österreich,

Deutschland, Slowenien,

der Schweiz und Südtirol geben

sich bei der Musikanten-Ski-WM die Ehre.

Diese WM der etwas anderen Art findet

mittlerweile seit fast drei Jahrzehnten

statt – dieses Jahr von 1. bis 5. April in

Schladming.

Das größte Oberkrainer-Festival startet

auch dieses Jahr mit dem beliebten Eröffnungs-Open-Air

bei Stockers Erlebniswelt

in Rohrmoos. Musikalische Unterstützung

wird auf den Skihütten Planai, Hochwur-

zen und Reiteralm geboten. Von Freitag

bis Sonntag wird das große Festzelt im

WM-Park Planai bespielt. Und die spannenden

Wettkämpfe um den Titel des

Musikanten-Ski-Weltmeisters, bei denen

der Spaß nie zu kurz kommt, werden wie

jedes Jahr auf der 32er-Piste der Hochwurzen

ausgetragen.

Das Festival bietet eine gelungene Mischung

aus all dem, was die Herzen der

Ski- und Musikfans höher schlagen lässt:

optimale Pistenverhältnisse und beste

musikalische Unterhaltung.

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#hochwurzen

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Das gewisse

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EVENT-COCKTAIL 43

Event

Unterdechler

Herzlich willkommen!

Wir begrüßen sehr herzlich unseren neuen

Kunden, die Lodge am Krippenstein. Das

Restaurant besticht mit Genuss und einer

unvergleichlichen Aussicht auf 2.063 Metern.

Wir freuen uns auf gute Zusammenarbeit und

wünschen Clemens und Monika Unterdechler

ein erfolgreiches Geschäftsjahr!

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Neuer Lieferwagen für Almauer

Um unseren zuverlässigen Lieferservice gewährleisten

zu können, wird unser Fuhrpark

immer auf dem neuesten Stand gehalten.

Faris Kalac freut sich, die Kunden pünktlich

mit dem neuen Fahrzeug beliefern zu können.

Frau Sylvia Almauer und die Belegschaft

von Eurogast Almauer wünschen ihm

alles Gute und eine sichere Fahrt!

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den Kulissen

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Der Grissemann

EVENT-COCKTAIL 45

Staatspreis „Beste Lehrbetriebe –

Fit for Future“

Alle zwei Jahre zeichnet der Staatspreis

"Beste Lehrbetriebe – Fit for Future“ Lehrbetriebe

aus, die für eine qualitätsvolle, innovative

und nachhaltige Lehrlingsausbildung

stehen. 2019 hat sich die Firma Grissemann

zum ersten Mal für den Staatspreis beworben.

Neben der ausführlichen Beschreibung der

Lehrlingsausbildung bei Grissemann – vom

Recruiting bis hin zur Karriereplanung nach

der Lehrzeit – wurde auch ein Good-Practice-

Beispiel eingereicht. Außerdem wurde in

einem kurzen Film das Lehrlingsprojekt "Tag

der offenen Tür“ vorgestellt. Die Bewerbung

überzeugte auf ganzer Linie: Unter über 145

Einreichungen konnte die Firma Grissemann

eine Top-4-Platzierung erreichen.

Unternehmenstreff der Volksbank Tirol

Am 21. November 2019 lud die Volksbank Tirol AG

zum Unternehmenstreff bei Grissemann – und sehr

viele renommierte Unternehmen aus der Region

nahmen die Einladung an. Nach einem Vortrag von

Vorstandsdirektor Mag. Martin Holzer über gesunde

Finanzen konnten die Unternehmen einen Blick

hinter die Kulissen bei Grissemann werfen. Außerdem

durften sich die Besucher über kulinarische

Köstlichkeiten der Marke "Unsere Kostbarkeiten“

und einen gemütlichen Ausklang freuen.

Der Grissemann

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Eurogast Interex

„Beim Borckenstein“ wird ein Jahr alt

Mit einem sehr individuellen Konzept hat

sich Georg Borckenstein seinen Traum erfüllt

und in Fürstenfeld eine "Styrian Style Tapas

Bar“ mit Getränkeschwerpunkt Gin und Wein

eröffnet. Im April wird das erste volle Jahr

feierlich zelebriert. Besonders stolz auf diese

Partnerschaft zeigt sich Eurogast Interex –

auch weil "Beim Borckenstein“ ein neuer

Hotspot für Villa Sandi Prosecco geworden ist.


46

2020 noch mehr Eurogast Tiefkühl-Produkte

Aufgrund der großen Nachfrage im TK-Bereich

war es notwendig, noch eine TK-Zelle zu bauen.

Gerald Sabotnik, unser "Mann im Eis“, bietet hier

den Kunden ein noch größeres Sortiment mit vielen

neuen Eurogast Produkten an. Beste Qualität

und immer frisch – jetzt in der Fastenzeit besonders

wichtig!

Kärntner Legro, Andrea Koch

Eurogast Kärntner Legro

Neue Mitarbeiterinnen bei Kärntner Legro

Seit Neuestem haben wir noch mehr weibliche Unterstützung

bei der Kärntner Legro. Wir freuen uns auf eine gute

Zusammenarbeit mit unseren neuen Mitarbeiterinnen

– von links nach rechts: Lehrlinge Katharina Makig und

Jasmin Wassermann, Mota-Silvestre Esthefany in der

Mopro-Abteilung, Marion Rud an der Kassa und Tina

Späth in der Obstabteilung.

Eurogast Landmarkt

„Die Tauplitzerin“ eröffnet

Silvia und Roland Kolb führten von 2009 bis

2019 erfolgreich das Restaurant Dopolavoro

in Stainach, bis sie im November 2019 direkt

an der Talstation in Tauplitz das Restaurant

"Die Tauplitzerin“ eröffneten. Die Qualität der

Speisen sowie das Service der Familie Kolb

und ihres Teams werden von den Gästen als

exzellent bezeichnet. Kurz gesagt: Top-Gastronomie

zum Wohlfühlen. Eurogast Landmarkt

Liezen und AD Leopold Winkler gratulieren

zur Eröffnung!


EVENT-COCKTAIL 47

Eröffnung „Schlossgastronomie“

Am 14. Oktober 2019 haben

Belinda Leiter und ihr Team den

Schlossgasthof Grimmingblick

wiedereröffnet. Das Motto der

Betreiberin: "Bei uns kommt nur

das auf den Teller, was wir auch

selber essen.“ Bezogen werden

die Lebensmittel so gut es geht

aus der unmittelbaren Nähe –

das kommt auch der regionalen

Wirtschaft zugute. Eurogast

Landmarkt Liezen und AD Rupert

Stöllinger sind stolz, mit einem

so vorbildhaften Unternehmen

zusammenzuarbeiten!

Eurogast Landmarkt

PetzDer größte

Schneemann der Welt

Auf der Riesneralm im Donnersbachwald dürfen

sich Gerhard Peer und sein Team im wahrsten

Sinne des Wortes riesig freuen: Gemeinsam haben

sie am 1. Februar den größten Schneemann

der Welt fertiggebaut – trotz Sturmböen, die

das Team ganz schön in Atem gehalten haben.

Stolze 38,04 Meter misst ihr "Riesi“, der schicke

Schneemann, der es nun ins Guinness-Buch der

Rekorde schafft. Gefeiert wurde mit einer Open-

Air-Party in der Talstation der Riesneralm.

"Die jungen Südsteirer“ und ein fulminantes

Feuerwerk durften natürlich auch nicht fehlen!

Eurogast Landmarkt gratuliert recht herzlich!

Bilder © iStock.com/nattaponsukjit (1)

Neues Boutiquehotel im Alpbachtal

Unter dem Slogan "Zu Hause bei Freunden,

daheim bei der ALPBACHERIN“ möchte die

Inhaberfamilie dazu einladen, sich zwanglos

bei modernem, aber sehr gemütlichem Interieur,

regionalen Hölzern und einem gewissen

Luxus wohlzufühlen. Das I-Tüpfelchen

einiger Zimmer ist die Option, unter freiem

Sternenhimmel zu nächtigen. Alle Gäste

haben außerdem Zugang zum ALPBACHERIN

Infinity Pool, den Saunen und weiteren Extras

im Haus. Die erlesene Küche auf höchstem

Niveau rundet einen perfekten Ski-, Wander-

oder Erholungstag in der ALPBACHERIN

genussvoll ab. Eurogast Riedhart und Außendienstmitarbeiter

Johann Hechenblaikner

freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit!

Die Alpbacherin


IHR WEGWEISER ZUR

PROFESSIONELLEN REINIGUNG

Ein gelungener erster Eindruck ist unerlässlich, um ein

perfektes Gourmet-Erlebnis zu schaffen. Pro Formula

ist eine komplette Produktlinie von gebrauchsfertigen

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EVENT-COCKTAIL 49

Restaurant und Weinbar im neuen Look

Das Brixx Restaurant & Weinbar in Hopfgarten

im Brixental erstrahlt in neuem Glanz und lädt

zum gemütlichen Beisammensein ein. Verwöhnt

werden die Gäste mit ausgewählten österreichischen

und internationalen Tropfen. Als Begleitung

werden lokale Köstlichkeiten in Form von

Tapas und zahlreichen Flammkuchenspezialitäten

serviert. Außendienstmitarbeiter Andrä

Mayr und Eurogast Riedhart gratulieren zum

gelungenen Umbau!

Das Brixx

Eurogast Riedhart

Sinnesberger

Die Bergwelt von oben

Wer würde nicht gerne unsere

wunderschöne Heimat aus luftiger

Höhe betrachten? Bei Eurogast

Sinnesberger wurde unter den

Besuchern der Herbstmesse und

den Mitarbeitern ein Hubschrauberflug

verlost. Am Dienstag, dem

14. Jänner war es dann so weit: Der

Flug startete bei schönstem Wetter

am Flugplatz St. Johann i. T. und

führte bis zur Toni Alm in Mittersill,

wo ein leckeres Mittagessen

und gemütliches Beisammensein

auf die Gewinner warteten.

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Sinnesberger

Die Weihnachtsspende

Bereits zum vierten Mal verzichtete die Firma

Sinnesberger auf Weihnachtsgeschenke

für ihre Kunden und spendete stattdessen

das Geld für einen guten Zweck – und zwar

an die kleine Felicitas aus Niederndorf, die

ohne linken Unterarm zur Welt kam. Kaum

zu glauben, aber in solchen Fällen übernimmt

die Krankenkasse keinerlei Kosten.

Deswegen bezahlten die Firma Sinnesberger

mit € 8.500 und der VST Kitzbühel mit

€ 15.500 für die neue Prothese des Mädchens.

Am Freitag, dem 8. November 2019,

fand die große Spendenübergabe statt.


Ihre größten Herausforderungen

beim Geschirrspülen – GELÖST!

Was wäre, wenn Ihre Spülmaschine …

… erzählen könnte, welche Verfahren nicht

korrekt durchgeführt werden?

… Ihnen Informationen geben könnte zur

Kostenoptimierung bei gleichbleibenden

Reinigungsergebnissen?

Mit Apex spart ein

Restaurant im Schnitt

7.288

Körbe pro Jahr*

… Geschirrspülen einfacher und sicherer

für Sie und Ihr Team machen könnte?

*basierend auf 200 Körben pro Tag und eine Reduzierung um 10%


EVENT-COCKTAIL

Ehrung der langjährigen Mitarbeiter

bei Sinnesberger

Für ihre langjährige Mitarbeit bedankten sich

Eurogast Sinnesberger und Eurotank Sinnesberger

in diesem Jahr bei insgesamt 15 Mitarbeitern.

Geehrt wurden Manfred Stuefer mit 40 Jahren

Betriebszugehörigkeit, Maria Prantl mit 30 Jahren,

Adolf Gold, Robert Schweinester und Erika Bichler

mit 25 Jahren, Christa Grassauer, Christian Mayer,

Josef Seeber und Gertrud Wilhelmstätter mit 20 Jahren,

Alexander Lettenbichler, Hans-Peter Baumann,

Anton Simonini, Loretta Thalmann, Dagmar Baumann

sowie Regine Bader mit 15 Jahren im Betrieb.

51

Eurogast Sinnesberger

stehend v.l.n.r.: Mag. (FH) Franz Sinnesberger, Christian Mayer,

Manfred Stuefer, Maria Prantl, Anton Simonini, Hans-Peter Baumann,

Mag. Veronika Sinnesberger, Alexander Lettenbichler, Adolf Gold,

Josef Seeber, Robert Schweinester, Franz Sinnesberger sen.

sitzend v.l.n.r.: Christa Grassauer, Erika Bichler, Regine Bader,

Loretta Thalmann, Dagmar Baumann

Zuegg am Zug

Beim achten Mannschaftsturnier

der Osttiroler Sportkegler war

Eurogast Zuegg wie jedes Jahr voll

motiviert mit einem eigenen Team

dabei. Gekegelt wurde im Hotel

Sunshine in Berg im Drautal – und

das Eurogast Team wurde durch

den mitgereisten "Zuegg Fanclub“

zu Höchstleistungen gepusht!

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Eurogast Zuegg

Privat

Happy Birthday!

Unsere Außendienstmitarbeiter

Hannes Draxl, Reinhard Gutwenger,

Arno Rapatz, Andy Herzog und Einkaufsleiter

Günter Seeber gratulieren

unserem Verkaufsleiter Adi Ganeider

zum 60er!

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