unternehmen spezial März 2020 - Architektur

suedwest.presse

Architekten, Planer, Bauträger, Ingenieure und Unternehmen aus der Region stellen Ihre Arbeiten vor.

Das Wirtschaftsmagazin

im Südwesten

spezial

März 2020

Architektur

Hochbau – Innenarchitektur –

Landschaftsarchitektur – Stadtplanung


Architekten, Planer, Bauträger, Ingenieure und Unternehmen

aus der Region stellen Ihre Arbeiten vor.

1


phase 01

Der Bauherr:

"Nachhaltiges Bauen –

was steckt dahinter?"

02

wissen, was möglich ist.

die Architekten.

03

04

Nachhaltig bauen heißt, Umweltaspekte gleichberechtigt mit

sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen,

um späteren Generationen ein intaktes ökologisches, kulturelles

und ökonomisches Gefüge zu hinterlassen. Dabei sind Nachhaltigkeit

und architektonische Qualität kein Widerspruch. Die

Kernkompetenz von Architektinnen und Architekten ist es, beide

Aspekte in Einklang zu bringen. Architekten in Ihrer Nähe finden

Sie unter: www.architektenprofile.de

www.architektenprofile.de

Informationen für Bauherrinnen und Bauherren finden

sich unter www.akbw.de/service/fuer-bauherrinnen-und-bauherren.html

Architektenkammer Baden-Württemberg

Kammergruppe Alb-Donau-Kreis/Ulm

Philipp Seidel, Architekt

Loherstraße 14 89081 Ulm

Telefon 0731/968020 kg-adu@akbw.de

www.akbw.de


unternehmen [!] spezial | März 2020

Architektur

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,

denke ich an die Bedeutung des Wortes

Planung, fallen mir Begriffe wie

Neues, Kreativität, mutige Schritte

und Projekte ein. So steht das sicher

auch in der Stellenbeschreibung für

das Amt des Baubürgermeisters, allerdings

ergänzt um einen „Master in

Konfliktbewältigung“. Der sprichwörtliche

lange Atem, der Ausgleich von

widerstrebenden Interessen fokussieren

sich im Amt des jeweiligen Protagonisten

und ihren Teams. Anlass genug,

mit dem Ulmer Baubürgermeister

Tim von Winning und seinem Vorgänger

Alexander Wetzig zu sprechen.

Viel Mut für Neues zeigen regionale

Architekten, Planer und Bauunternehmen

in ihren Objekt- und Unternehmensporträts.

Egal ob für die

private Wohlfühloase, die gewerbliche

Nutzung oder öffentliche Räume,

lassen Sie sich von der kreativen

Leistungsschau inspirieren.

Ihr Tobias Lehmann

Objektleitung unternehmen [!]

[planen]

4 „Planen heißt, Konflikte bewältigen“ Ein Gespräch mit

Alexander Wetzig, Baubürgermeister a.D., und seinem Nachfolger

Tim von Winning über Ulms architektonische Entwicklung

[unternehmen im porträt]

10 Stemshorn Kopp Architekten Stadtplaner, Ulm

11 Kling Consult GmbH, Krumbach

12 Architektur Keller, Süßen

13 Glöckler/ Frei ARCHITEKTUR.FREIRAUM, Ehingen

14 Seidel Architekten und Generalplaner GmbH, Ulm

16 Scherr + Klimke AG, Neu-Ulm

18 campus GmbH, Reutlingen

19 Braunger Wörtz Architekten, Blaustein

20 Casa Nova, Ulm

22 Peco Ladeneinrichtungen, Bad Urach

23 Kneer GmbH, Westerheim

24 Heinzel Einrichtungsstudio GmbH | Ps.Planungsstudio |

mintroom.de, Biberach

26 müllerblaustein Holzbau GmbH, Blaustein

[impressum]

Architektur

ist ein Anzeigen-Spezial von

unternehmen [!]

Alle Porträts sind im Auftrag der

Unternehmen erstellte

Advertorials.

Auflage: 15 000 Exemplare

Verlag/Herausgeber

Neue Pressegesellschaft

mbH & Co. KG

Frauenstraße 77, 89073 Ulm

Redaktion

Alexander Bögelein (verantw.)

Anzeigen

Stefan Schaumburg

(verantwortlich)

Titelfotos Lars Schwerdtfeger,

Porträtfotos der Inserenten

Gestaltung

Alen Pahic (Art Director)

mediaservice ulm

Druck

Druckerei R. le Roux GmbH

Daimlerstr 4-6

89155 Erbach

Den Datenschutzbeauftragten

erreichen Sie unter:

datenschutz@swp.de

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Architektur spezial | März 2020 unternehmen [!]

Städtebauliche Lösungen aus Ulm haben mitunter Vorbildcharakter für andere Kommunen: Baubürgermeister Tim von

Zur Person

Bürgermeister Tim

von Winning leitet

seit Juni 2015 den

Fachbereich Stadtentwicklung,

Bau

und Umwelt. Dazu

zählen die Hauptabteilungen

Stadtplanung,

Umwelt und

Baurecht, Zentrales

Gebäudemanagement,

Verkehrsplanung,

Straßenbau,

Grünflächen und Vermessung.

Der gebürtige

Münchner studierte

Architektur

und Stadtplanung in

Stuttgart. Der

49-Jährige war von

2002 bis 2005 in Ulm

bereits als Sachgebietsleiter

für Projektsteuerung

in der

Bauverwaltung tätig.

Planen heißt,

Konflikte bewältigen

Neue Mitte, Sedelhöfe und Bahnhofsvorplatz: Die Stadt Ulm verändert ihr

Gesicht. Ein Gespräch mit Alexander Wetzig, Baubürgermeister a. D., und

seinem Nachfolger Tim von Winning über Sünden der Nachkriegsarchitektur,

neue Nachbarschaften, ein smartes Modell und Kritikfähigkeit.

Herr Wetzig, Sie sagten einmal, das Amt des Baubürgermeisters

lebe – wie die Stadt – vom Wandel.

Wie sehr haben sich die Aufgaben in den 24 Jahren

ihrer Amtszeit verändert?

Alexander Wetzig: Der Wandel Ulms in dem knappen

Vierteljahrhundert meiner Amtszeit war sowohl geprägt

von speziellen Ulmer Themen wie von allgemeinen

bundesweiten Trends in der Entwicklung der Städte.

Die Ulmer Entwicklung umfasst eine große

Stadtmodernisierung und einen Stadtumbau. Es ist die

dritte große Phase der Stadtentwicklung Ulms nach

1945. Die zwei ersten Phasen waren zunächst der Wiederaufbau

der kriegszerstörten Stadt bis Ende der 60er

Jahre, danach die Besinnung auf das historische bauliche

Erbe und die einsetzende umfassende Stadterneuerung

und -sanierung.

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unternehmen [!] spezial | März 2020

Architektur

Winning (li.) und sein Vorgänger Alexander Wetzig schildern ihre Ansätze zur Rückeroberung des öffentlichen Raumes.

Fotos: Lars Schwerdtfeger

Dabei ging es vor allem um die autogerechte Stadt.

Wetzig: Ja, den öffentlichen Raum kannte man nicht.

Straßen und Plätzen wurden ausschließlich als Verkehrsflächen

genutzt. Von Mitte der 80er Jahre an setzte

eine Auseinandersetzung mit den Strukturen der

Nachkriegsentwicklung ein, die die Stadt nicht zukunftsfähig

gemacht haben. Ulm hat sich wie kaum

eine andere Kommune mit den Folgen des Wiederaufbaus

beschäftigt. Jetzt ging es nicht mehr um Erneuerung

und Verbesserung der bestehenden Zustände in

den historischen Quartieren, sondern darum, städtebaulich

neu zu denken.

Wann geschah das?

Wetzig: Mitte der 80er Jahre entstand eine neue Wertschätzung

für die Wiedergewinnung des Stadtraumes

mit seiner vielfältigen Funktionalität. Diese neue

Stadtverdichtung war in Ulm ausgeprägt. Auch hat der

Ausbau der kleinen Halb-Uni der 70er Jahre hin zur

Wissenschaftsstadt als großer Bildungs-, Forschungsund

Entwicklungsstandort von Hochschulen und Industrie

die Stadt nachhaltig verändert! Das war ein bestimmender

Faktor der Stadtentwicklung. Heute ist der

Obere Eselsberg der größte Arbeitgeber in der Stadt.

Welche Herausforderungen prägen die Arbeit des

Baubürgermeisters heute?

Tim von Winning: Das Amt des Baubürgermeisters hat

viele Konstanten, wenn es darum geht, die in unserer

sektoral aufgebauten Verwaltungseinheit unterschiedlichen

Ideen und Ströme zusammenzuführen. Ich habe

den Eindruck, dass die Komplexität und die Geschwindigkeit

der Lösungsfindung zugenommen haben. Das

Denken, dass eine Stadt nur aus nebeneinander liegenden

und voneinander getrennten Wohn-, Einkaufsund

Arbeitszentren besteht, gilt es aufzubrechen.

Was ist das große Thema der nächsten Jahre?

von Winning: Das wird die Sanierung unserer städtischen

Infrastruktur darstellen – von Schulen, Brücken

und Gebäuden, die nach fast 80 Jahren Bestand an das

Ende ihrer Lebensdauer gekommen sind. Das ist eine

große Herausforderung, die auch viel Geld verschlingen

wird. Es bedeutet viel Aufwand ohne großen Gewinn

für die Stadtgesellschaft. Bei Straßen haben wir

den Vorteil, dass wir im Zuge einer notwendigen

Grundsanierung auch die Möglichkeiten haben, dem

öffentlichen Raum wieder ein neues Gewicht zu geben.

Die Karlstraße ist hier ein gutes Beispiel.

Was bedeutet die Vielzahl der Sanierungen?

von Winning: Angesichts der anstehenden Kosten werden

wir finanziell und personell weniger Spielraum für

andere Dinge haben. Zudem spüren wir die Vollbe-

Zur Person

Alexander Wetzig

kam 1985 als Stadtplaner

nach Ulm.

1991 wurde er erstmals

vom Gemeinderat

als Bürgermeister

gewählt – zwei Wiederwahlen

folgten. In

die 24-jährige Amtszeit

des leidenschaftlichen

Tangotänzers

fiel unter anderem

die Gestaltung der

Neuen Mitte und der

Bau der gläsernen Bibliothekspyramide

hinter dem Rathaus.

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Architektur spezial | März 2020 unternehmen [!]

„Wir benötigen Partner, deren

Geschäftserfolg nicht auf der

Erzielung von Renditen fußt”,

sagt Baubürgermeister Tim

von Winning mit Blick auf

den Wohnungsbau.

schäftigung in der Bauwirtschaft. Es fehlt allerorten an

Arbeitskräften und im Zuge des demografischen Wandels

auch an Fachpersonal.

Herr Wetzig, die Neue Mitte war nach Ihren Worten

Ihr größtes Projekt. Alles richtig gemacht?

Wetzig: Die Neue Mitte war ein großes Gemeinschaftswerk

von Gemeinderat, Stadtverwaltung und Bürgerschaft

– letztlich der ganzen Stadtgesellschaft, deren

Akteure in unterschiedlicher Weise zum Gelingen dieses

großartigen Projektes beigetragen haben. Der Baubürgermeister

entwickelt Zielvorgaben, steuert den

Planungsprozess und sorgt für die Umsetzung. Das Ergebnis

ist keine Einzelleistung. Im Rückblick auf die

rund dreizehn Jahre Planungs- und Bauzeit sage ich:

Wir haben alles richtig gemacht! Keiner anderen deutschen

Stadt ist gelungen, was wir in Ulm wegen unserer

Planungskommunikation erreicht haben: den

stadtverträglichen Rückbau einer innerstädtischen

Hauptverkehrsstraße mitten im Zentrum.

Das klingt sehr selbstbewusst. Würden Sie heute

Dinge nicht anders planen?

Wetzig: Ich würde räumlich weiterdenken und den Planungsumgriff

des Gesamtprojektes im Westen bis zum

Ehinger Tor ausweiten. Zudem würde ich von Anfang

an auch die Verknüpfung Neue Straße/Friedrich-Ebert-Straße

als weiteren Baustein der Neugestaltung

mit einbeziehen. Dieser Bereich mit der Unterführung

der Neuen Straße harrt noch dringend einer

städtebaulichen Aufwertung und Attraktivitätssteigerung.

Aber dafür war damals die Zeit noch nicht reif.

Ulms Bevölkerung wächst laut Statistischem Landesamt

bis 2035 um 5,8 Prozent. Doch bereits heute

ist Wohnraum knapp und die Mieten steigen.

von Winning: Oftmals wird der Entwicklungsdruck

überwiegend als Belastung für eine Stadt gesehen.

Doch er ist auch eine riesige Chance, weil er Spielräume

schafft für die Stadtentwicklung. Zudem muss man

den Begriff Wohnraummangel differenziert betrachten.

In meiner Jugendzeit standen jedem Einwohner

etwa 25 Quadratmeter zur Verfügung, zum Teil ohne

Bad in den eigenen vier Wänden. Damals wie heute

musste man für die Miete etwa ein Drittel des Nettoeinkommens

aufbringen. Heute haben wir alle im Schnitt

45 Quadratmeter, plus Bäder, Zentralheizung und Dreischeiben-Verglasung.

So gesehen ist Wohnen im Vergleich

zu 1970 eher günstig geworden.

Das Mehr an Wohnfläche hat aber auch Nachteile.

von Winning: Natürlich, damit rücken wir in den Wohngebieten

auseinander. Der Aufwand für Infrastruktur,

Straßenbau und Breitbandverlegung wird teurer – pro

Person. Doch keiner möchte auf unseren aktuellen

Standard verzichten. Ein Beispiel: Als das Baugebiet

„Am Türmle“ fertiggestellt wurde, wohnten dort etwa

2800 Leute. Heute – nach der städtebaulichen Entwicklung

– sind es gerade einmal 1700. Trotz Verdichtung

haben wir auf gleichem Wohnraum lange nicht die

Bevölkerungszahl von 1970 erreicht.

Und es gibt Engpässe.

von Winning: Ja, da es zunehmend Menschen gibt, die

sich selbst minimale Wohnbedürfnisse in der Stadt

nicht mehr leisten können. Um diese Menschen müssen

wir uns besonders kümmern. Die wirtschaftlichen

Rahmenbedingungen des Bauens, verbunden mit der

großen Nachfrage, ziehen leider oftmals hohe Mieten

nach sich. Wir benötigen deshalb Partner, deren Geschäftserfolg

nicht auf der Erzielung von Renditen

fußt. Das sind kommunale Wohnungsbaugesellschaften,

wie die UWS, Genossenschaften und mit Einschränkungen

auch Baugemeinschaften, die Menschen

mit niedrigerem Einkommen zu Wohnraum

bringen können. Hohe Mieten ermöglichen aber auch

Stadtreparatur wie beispielsweise im Wengenviertel.

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unternehmen [!] spezial | März 2020

Architektur

Ohne entsprechende Mieteinnahmen wäre diese Entwicklung

nicht denkbar.

Als Architekt und Stadtentwickler prägt man die

Stadt. Welches Projekt wollen Sie verwirklichen?

von Winning: Ulm hat in den vergangenen Jahren viele

sehr gute Projekte auf den Weg gebracht. Die gilt es für

mich abzuarbeiten. Es erscheint mir vermessen, etwas

ganz Neues aufs Tablett zu bringen. Die städtischen

Entwicklungslinien sind so vorbildlich aufgebaut, dass

ich mich hier sehr gut wiederfinde. Vor allem die Entscheidung

sich in den nächsten Jahren auf die Entwicklung

rund um den Hauptbahnhof

zu konzentrieren, waren richtig

und sind Herausforderungen für eine

mögliche zweite Amtszeit. Das

heißt nicht, dass ich keine Ideen

einbringe. So haben wir uns erneut

mit der Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes

auseinandergesetzt. Ich

spüre in der Verwaltung große Leidenschaft,

ihn zu einem Empfangsort

zu machen.

Ist Ulm eine grüne Stadt?

von Winning: Es gibt in Ulm einige grüne Flächen, die

engagiert gestaltet wurden – zum Beispiel der Alte

Friedhof oder der Karlsplatz. Dennoch gibt es in diesem

Bereich noch viel Potenzial, gerade in der Kernstadt.

Das Thema Grün in der Stadt beschäftigt mich auch

persönlich sehr stark, deshalb freue ich mich, dass wir

mit der Landesgartenschau 2030 ein Projekt haben, das

hier Rückenwind bringen wird.

Eines Ihrer erklärten Ziele ist es, aus Quartieren

Nachbarschaften zu machen. Wie gelingt das?

Beim Thema

grüne Stadt

hat Ulm

noch viel

Potenzial.

von Winning: Zum Beispiel durch die Organisation von

Treffpunkten und sozialen Angeboten für die Gemeinschaft.

Um dies zu erreichen, müssen die Menschen

enger zusammenwohnen. Neben dieser Dichte ist auch

eine Mischung von Wohn-, Gewerbe- und Freizeitbereichen

wichtig, die sich niemals von selbst entwickelt.

Und auch die Vielfalt unterschiedlicher Lebensentwürfe

auf engem Raum hilft, Gemeinschaft und gegenseitige

Verantwortung entstehen zu lassen. Das kann und

muss man steuern. Für die Innenstadt gibt es schon seit

vielen Jahren Beschlüsse, die besagen, dass man hier

nicht ausschließlich für Dienstleistung, Gewerbe und

Handel bauen darf, sondern zur Belebung

immer auch Wohneinheiten

vorsehen muss.

Welche weiteren wichtige

Aspek te gibt es?

von Winning: Wir müssen uns intensiv

mit den Freiflächen in der

Stadt beschäftigen. Diese nachträglich

umzubauen, ist enorm

aufwendig und führt oft zu Widerständen,

da gewohnte Flächennutzungen aufgegeben

werden müssen. Im Unterschied dazu haben wir in den

Neubaugebieten alle Freiheiten, diese von Anfang an

so zu gestalten, dass sie Orte der Zusammenkunft sein

können – von privaten Balkonen über gemeinschaftlich

genutzte Innenhöfe bis hin zu öffentlichen Flächen,

die eben nicht nur Parkplätze sind.

Kann man da von einer Rückeroberung des öffentlichen

Raumes sprechen?

Wetzig: Auf die Idee, dass öffentlicher Raum auch ein

sozialer Raum sein kann, kam man früher nicht. Die

Rückeroberung des Stadtraumes wie ich es immer ge-

„Keiner anderen deutschen

Stadt ist es gelungen, eine

innerstädtische Hauptverkehrsstraße

mitten im Zentrum

stadtverträglich zurückzubauen”,

sagt Alexander

Wetzig.

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Architektur spezial | März 2020 unternehmen [!]

Zwei, die das Stadtbild Ulms

nachhaltig prägen: Baubürgermeister

Tim von Winning

und sein Vorgänger Alexander

Wetzig.

nannt hatte, war eines meiner Schwerpunktthemen in

der Innenstadt. Hier haben wir zum Teil richtige Gefechte

austragen müssen. Denn nichts wird gnadenloser

verteidigt wie die Ansprüche des motorisierten Individualverkehrs.

Wer gibt schon freiwillig etwas her?

Es ging vordergründig um das Zurückdrängen der Flächenansprüche

des Autoverkehrs zugunsten einer ausgewogeneren

Flächennutzung mit den anderen stadtverträglicheren

Verkehrsarten. Insbesondere des

Fußgänger- und des Radverkehrs.

Welcher Gedankenansatz steckt dahinter?

Wetzig: Im Kern handelt es sich um

ein grundlegend geändertes Verständnis

von der Funktionalität des

öffentlichen Raumes, der nicht primär

als Verkehrsraum, sondern als

multifunktionaler Bereich betrachtet

wird.

Wo gibt es konkreten Bedarf in

der Stadt, öffentlichen Raum neu

zu gestalten?

Wetzig: Defizite und Handlungsbedarf sehe ich, abgesehen

von dem einen oder anderen Straßenabschnitt, in

der Innenstadt und den älteren Quartieren nur noch

partiell an einzelnen Stellen. Dazu gehört der Theodor-

Heuss-Platz in der Weststadt, das Dichterviertel, wo

man aber schon umfassend dran ist, oder aber die Ortsdurchfahrt

der B 28 im Bereich des Hindenburgrings.

Hier haben

wir zum Teil

richtige

Gefechte

ausgetragen.

Das Ulmer Liegenschaftsmodell ist mittlerweile

deutschlandweit vorbildliches Beispiel für Baulandentwicklung.

Warum ist das so?

Wetzig: Das traditionelle Ulmer Liegenschaftsmodell

ist einer der ganz großen, entscheidenden Schlüsselfaktoren

der erfolgreichen Ulmer Stadtentwicklung. Im

Zuge dieser langfristigen Bodenbevorratung kauft die

Stadt bereits seit der Jahrhundertwende Grundstücke

auf, um damit Flächen für einen möglichen späteren

Wohnungsbau bereitzustellen. Andere Städte haben

dies im Gegensatz zu Ulm über einen langen Zeitraum

hinweg nicht gemacht und fangen heute an mit teils

knappen Kassen wichtige Grundstücke

zu erwerben. Gekaufte

Grundstücke können auch als

Tauschflächen für Landwirte dienen,

deren Felder zum Beispiel in

einem geplanten Baugebiet liegen

und einen Ausgleich suchen. Siehe

Kohlplatte: Seit den 50er-Jahren

kauft die Stadt Ulm in diesem Bereich

konsequent Grundstücke

auf.

von Winning: Mit dem Liegenschaftsmodell können wir

auch die Bauwirtschaft herausfordern, kreativ zu sein.

Denn wir verknüpfen den Verkauf von Grundstücken

mit der Realisierung von Qualitäten für das entstehende

Stadtquartier. Da geht es zum Beispiel um ökologische

Aspekte, Ressourcenthemen wie Holzbauweise,

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unternehmen [!] spezial | März 2020

Architektur

den Einsatz von recyclebaren Baustoffen sowie soziale

Themen wie geförderter oder genossenschaftlicher

Wohnungsbau. Wer die meisten Aspekte erfüllt, bekommt

den Zuschlag. Das schreiben wir aber nicht vor,

vielmehr verlangen wir von den Bewerbern, dass sie

Ideen einbringen, die sie selbst erarbeitet haben. Wir

vergeben also Grundstücke nicht nach dem höchstgebotenen

Preis, sondern nach einem Konzeptwettbewerb

der Ideen.

Eine Stadt neu zu gestalten, funktioniert nicht immer

reibungslos. Aktuell trifft der Unmut über die

sich weiterverzögernde Bahnhofplatzgestaltung

auch die Person des Baubürgermeisters. Wie gehen

Sie damit um?

von Winning: Ein schöner Satz lautet: Planung ist die

Suche nach Lösungen bei einem nicht zu erwartenden

Konsens. Das ist tatsächlich die Aufgabe. Kritik ist

nichts Negatives, wenn man mit sich selbst im Reinen

ist und das Projektteam die Aufgaben so gut bearbeitet

hat, wie es eben möglich war.

Hemmt denn Kritik an der Arbeit nicht die eigene

Kreativität?

Wetzig: Wenn dem so wäre, hätte man eine falsche Berufswahl

getroffen. Planung heißt Konfliktbewältigung.

Planungsergebnisse entstehen im kritischen und

immer auch kontrovers geführten Diskurs in einer

Stadtgesellschaft. Harmoniesüchtige sollten sich nicht

um das Amt des Baubürgermeisters bewerben. Sachliche

Kritik befeuert und motiviert, unsachliche oder gar

verletzende Kritik lässt man abprallen. Das muss man

können.

Wagen Sie einen Blick in die Glaskugel? Wie sieht

Ulm im Jahr 2050 aus?

Wetzig: Das weiß ich ebenso wenig wie ich 1990 gewusst

habe, wie Ulm im Jahr 2020 aussehen wird. Planer

sind keine Propheten, sondern überlegen Zukunftsentwürfe,

die sich im gesellschaftlichen Prozess

bewähren müssen. Wir alle wissen heute nicht, welche

Bedürfnisse die Bürgerinnen und Bürger in 30 Jahren

haben werden.

Riskieren Sie eine Prognose?

von Winning: Ich kann kein genaues Bild zeichnen, mir

eher Szenarien vorstellen. Ich denke jedoch, dass der

Umgang mit dem Verkehr weiterhin eines der relevanten

Themen für die Stadt sein wird. Auch die demografische

Entwicklung ist schwer vorauszusehen. Doch

sie ist entscheidend. Wir wissen zwar alle, dass die Bevölkerungszahl

voraussichtlich abnehmen wird, das

nehmen wir in Ulm jedoch derzeit noch nicht wahr.

Unsere Stadt wächst weiter. Doch wissen wir wie der

weitere dauerhafte Zuzug auch aus anderen europäischen

Ländern aussehen wird und wie wir damit umgehen?

Ihn in den Griff zu bekommen, damit keine allzu

großen sozialen Konflikte in der Stadt entstehen, wird

wohl die wichtigste Aufgabe in den kommenden Jahren

sein.

DAS INTERVIEW FÜHRTE

STEFAN LOEFFLER,

UNTERNEHMEN [!]

FOTOS:

LARS SCHWERDTFEGER

9


Ulm

Stemshorn Kopp Architekten Stadtplaner

Stadt planen und bauen – Synergien

aus Architektur und Stadtplanung

Stemshorn Kopp

Architekten Stadtplaner

PartGmbB

Gartenstraße 20

89077 Ulm

T +49 731 8807110

kontakt@stemshorn­kopp.de

www.stemshorn­kopp.de

Unsere Städte befinden sich im stetigen Wandel.

Die gegenwärtige Stadtentwicklung findet

überwiegend im Siedlungsbestand statt und ist

geprägt durch die optimierende Neuordnung und

Umnutzung bereits bebauter Grundstücke. Die Anforderungen

an Architektur und Stadtplanung werden deshalb

zunehmend vielschichtiger, individueller und

komplexer. Das Büro Stemshorn Kopp Architekten und

Stadtplaner hat sich auf die maßstabsübergreifende Entwicklung

von Projekten spezialisiert. Hierbei gilt es Orte

städtebaulich weiterzudenken, planungsrechtlich zu

sichern und architektonisch zu verwirklichen. Städtebauliche

Entwicklungskonzepte, rechtliche Bebauungspläne,

sowie die architektonische Planung und Umsetzung

werden dabei ganzheitlich angegangen, wodurch

sich erhebliche Synergieeffekte ergeben.

Aktuelles Beispiel für eine maßstabsübergreifende Entwicklung

stellt der Stadtbaustein in der Gartenstraße 20

im Ulmer Dichterviertel dar. Aufgabe war es das vollständig

überbaute Grundstück neu zu ordnen und der

zentralen Lage angemessen zu entwickeln. Anstelle von

Baracken und Nebengebäuden der ehemaligen Kofferfabrik

„Eckhart“ wurde hier eine neue Wohn- und

Bürobebauung entwickelt. Die städtebauliche Konzeption

sah als Abschluss der vorhandenen Blockrandbe

bauung einen schlanken 7-geschossigen Wohnturm

sowie die Ergänzung einer älteren Grenzbebauung im

Hof vor. Dadurch erhielt der Blockinnenbereich plötzlich

eine visuelle und räumliche Verbindung zu den

baumbestandenen Uferzonen der Blau. In unmittelbarer

Nähe zum Bahnhof und direkt am Wasser der Blau ist

eine elegante Wohnarchitektur entstanden, die in ihren

Formen an der italienischen Moderne der 1930er Jahre

anknüpft.

Möglich wurde die Entwicklung durch ein anspruchsvolles

städtebauliches Verfahren samt vorhabenbezogenem

Bebauungsplan. Die Gartenstraße 20 ist mittlerweile

die neue Heimat unseres Büros.

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Kling Consult GmbH

Krumbach

Nachhaltige

Raumentwicklung

mit

Kling Consult

Unser Land und unsere Flächen sind endlich, weshalb

wir trotz des anhaltenden Baubooms eines nie aus den

Augen verlieren dürfen: Die nachhaltige Sicherung und

Entwicklung unseres Lebensraumes.

Die Raumordnungsexperten von Kling Consult setzen

dieses Ziel in den Mittelpunkt ihrer Arbeit und berücksichtigen

neben den Wünschen des Bauherrn auch gesellschaftliche

und wirtschaftliche Interessen, politische

Vorgaben sowie die soziale und ökologische

Verantwortung gegenüber der Umwelt. So ist es den

Geographen, Landschaftsarchitekten, Landespflegern,

Raumplanern sowie Biologen des Teams möglich, für die

unterschiedlichen Anforderungen in ihren Flächenplanungen,

Bauleitplanverfahren und Freianlagenplanungen

eine zukunftsfähige Lösung zu entwickeln.

Neubau der Kindertagesstätte in Buch: Durch die enge Zusammenarbeit zwischen den Architekten

und Landschaftsarchitekten von Kling Consult entstand ein stimmiges Gesamtkonzept.

ARCHITEKTUR, RAUM UND NATUR IN

EINKLANG BRINGEN

Entscheidend ist auch, freie Räume so zu gestalten, dass

diese den Lebensraum der Menschen bereichern und

bleibende Werte schaffen. Bei dem Neubau der Kindertagesstätte

im Markt Buch haben die Landschaftsarchitekten

eng mit den Architekten von Kling Consult

zusammengearbeitet, um eine ganzheitlich abgerundete

und zugleich nachhaltige Lösung zu entwickeln. So

ist z.B. das Farbkonzept der Innenräume mit den Außenspielgeräten

abgestimmt und die raumhohen Fenster

schaffen den direkten Bezug zum Außenraum. Bei den

Freianlagen ist eine vielfältige Gartenanlage entstanden,

welche neben den Möglichkeiten zum Spielen auch

Raum für Außenveranstaltungen bietet. Der Krippenbereich

wird durch einen Spielhügel und einen geschwungen

verlaufenden Holzzaun vom Kindergartenbereich

separiert. Die für die Planung nicht einfache

Hanglage konnte so vorteilhaft genutzt und gestalterisch

eingebunden werden.

VIELFALT VON KLING CONSULT BIETET

ENTSCHEIDENDEN VORTEIL

Neben der Raumordnungsplanung und der Architektur

vereinen sich weitere Kompetenzen bei Kling Consult

unter einem Dach: insgesamt zehn Fachbereiche verfügen

über eine breite Expertise in der Beratung und Pla-

Mit dem Standort im Ulmer Dichterviertel kann Kling Consult neben der Kundennähe auch

einen attraktiven Arbeitsstandort direkt am Blaubeurer Tor bieten.

nung, die durch kurze Kommunikations- und Abstimmungswege

glänzt. Gerade dies erleichtert die

Projektarbeit und ermöglicht einen reibungslosen Projektablauf.

Schon seit 1954 begleitet der Planungs- und

Ingenieurdienstleister seine Kunden von der ersten Idee

bis zur Fertigstellung ihres Bauvorhabens - egal ob es die

Freianlagenplanung einer Kindertagesstätte, der Radweg

um die Ecke oder die Generalplanung eines Produktionsstandortes

ist. Mit rund 150 Mitarbeitern am

Hauptsitz in Krumbach sowie den Niederlassungen in

Augsburg, Ulm und München ist Kling Consult ein starker,

verlässlicher Partner für Kunden sowie ein attraktiver

Arbeitgeber für Bewerber in der Ingenieurs- und

Baubranche.

AUGSBURG | KRUMBACH

MÜNCHEN | ULM

Kling Consult GmbH

Burgauer Straße 30

86381 Krumbach

T +49 8282 994­0

kc@klingconsult.de

www.klingconsult.de

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Süßen

Architektur Keller

1926 –2020: 94 Jahre

Architektur Keller in Süßen

Bilder oben nach Renovierung

Bild unten vor Renovierung

Fotos: Studio Tümmers

Architektur Keller

Dipl.­Ing. Michael Keller –

freier Architekt

Richthofenstr. 6

73079 Süßen

Tel. 07162­7291

info@freie­architekten.de

Generationsübergreifend ist das Architekturbüro

Keller seit 1926 im Entwerfen und Planen

von Wohnungsbauten, Gewerbebauten, öffentliche

Bauten für Kommunen und Kirchen tätig.

Eine ganz besondere Herausforderung unter den vielen

Bauaufgaben stellt die Innenrenovierung einer Kirche

dar, da der Kircheninnenraum ein besonderer Raum ist,

der verschiedenste Anforderungen erfüllen soll:

· ein Raum offen und einladend

· ein Raum der Ruhe, Besinnung und Sammlung

· ein Raum für Gottesdienste, kirchliche Feste und Feiern

· ein Raum wo der Mensch Gott begegnen und Gott dem

Menschen begegnen kann

Mit diesem Wissen wurde von Mai 2018 bis März 2019

der Innenraum der Pankratiuskirche in Möglingen

(Landkreis Ludwigsburg) renoviert.

Durch die neue Innenraumgestaltung wird nun mit

wenigen aber gezielten Maßnahmen das Kirchenschiff

von einer durchgehend weißgetönten Decke überspannt

und der gesamte Innenraum durch neue Lichtbänder

erhellt. Das Kirchenschiff gewinnt an Höhe und

Leichtigkeit, die Motive und Farben der restaurierten

Wandmalereien kommen durch die neue Beleuchtung

wieder voll zu Geltung.

Schlichte, weiße Emporengeländer bringen durch ihre

senkrechten Stäbe eine vertikale Bewegung in den

Kirchen raum, welche in der Kanzelgestaltung fortgesetzt

wird. Neue Bankpodeste mit überarbeiten Bänken

und ein neuer Natursteinbodenbelag nehmen die bisher

vorhandene Materialität auf.

Das Ergebnis ist ein ausgewogenes harmonisches Zusammenspiel

von alt und neu.

Freier Architekt Michael Keller Dipl.-Ing.

12


glöckler I frei ARCHITEKTUR.FREIRAUM

Ehingen

Gleich hinter dem Saumarkt in Ulm Richtung

Donau befindet sich rechts die Vaterunsergasse.

Diesen Namen erhielt der ehemalige

Durchgang zur Donau weil das Durchschreiten der

Gasse ‚ein Vaterunser‘ lang dauert.

glöckler I frei

ARCHITEKTUR.FREIRAUM

glöckler I frei

Auf dem Hausgrund des Abbruchgebäudes Vaterunsergasse

2 entsteht ein Neubau mit vier Wohneinheiten.

Das Grundstück befindet sich im historisch wertvollen

Fischerviertel im Süd-Westen der Innenstadt, unmittelbar

an der Stadtmauer. Die Kubatur des Baukörpers

sowie die Südfassade prägen das Stadtbild entlang der

Donau.

Steffen Glöckler & Bettina Frei

Foto: Herbert Geiger

ARCHITEKTUR.FREIRAUM

gbr

Lindenstrasse 29

89584 Ehingen

T +49 7391 7050800

archraum@gloeckler­frei.de

www.gloeckler­frei.de

13


Seidel Architekten und Generalplaner

Kreativität

Effizienz

Qualität

Diese vier Kriterien bilden die Fundamente unserer

Philosophie und die Grundlage unseres Schaffens seit 1983.

Unser Portfolio umfasst fast alle Bereiche des Bauens – von

Industrie- und Gewerbebauten, öffentlichen Ge bäuden,

Wohngebäuden bis hin zu Sonderbauten.

Im Fokus stehen dabei immer der Ort und die Menschen

mit deren Bedürfnissen und Anforderungen.

Im Mittelpunkt der Entwicklung, Planung und Umsetzung

steht hierbei die Zielsetzung der Bauherrschaft. Auf dieser

Grundlage schaffen wir Atmosphäre und Raum.

Am Anfang dieses Entwicklungsprozesses steht die Idee,

die Vision. Die Kunst dabei ist, diese in eine machbare Realität

umzusetzen. So entstehen durch Leidenschaft, Engagement

und Teamarbeit identitätsstiftende Bau werke von

hoher gestalterischer und technischer Qualität.

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Ulm

Als familiengeführtes Umzugs- und Transportunternehmen bietet Ihnen Hagmann Umzüge

alles: Vom Einbringen tonnenschwerer Maschinen inklusive Montage, über den Relocation

Service bis zum Seniorenumzug. Unser Erfolgsrezept? Über 40 Jahre Erfahrung.

Langjährige Mitarbeiterzugehörigkeit. Modernstes Umzugs- und Transportequipment.

Ein umfangreicher Fuhrpark auf dem neuesten Stand. Und nicht zuletzt: Firmeninhaber,

die immer den persönlichen Kundenkontakt im Auge behalten und seit Unternehmensgründung

viele Aufgaben vor Ort selbst übernehmen, wie zum Beispiel die Besichtigung

beim Auftraggeber. www.hagmann-umzug.com – www.containerlagerhalle.com

Zielstrebigkeit

Das neue Containerlager der Hagmann Umzüge GmbH

befindet sich im Ulmer Donautal und geht im Frühjahr

2020 in Betrieb.

Die etwa 75m lange, 30m breite und 24m hohe Halle, mit

einem Fassungsvermögen von über 450 Containern bildet

den ersten von insgesamt drei Bauabschnitten. Herzstück

des vollautomatisierten Lagers ist ein 32-Tonnen Kran,

welcher die Container selbstständig sortiert und einlagert.

Die Fassade präsentiert sich im Corporate Design der Firma

Hagmann Umzüge GmbH. Sie zeigt in abstrahierter Form

die Nutzung im Inneren und orientiert sich am Bild gestapelter

Container.

Die Außenanlagen des Betriebsgeländes wurden im Zuge

dieser Baumaßnahme ebenfalls neu gestaltet.

S AG

Seidel Architekten und

Generalplaner GmbH

Loherstraße 14

89081 Ulm

T +49 731 96 80 2­0

F +49 731 96 80 2­10

info@seidel­architekten.de

www.seidel­architekten.de

15


Scherr+Klimke AG

Smart geplant.

Perfekt gebaut.

SMART PLANEN

Architekten Ingenieure

Scherr+Klimke AG

Ulm | Neu­Ulm | Ingolstadt | Leipzig

Edisonallee 19 | 89231 Neu­Ulm

Tel. 0731 92250 | info@scherr­klimke.de

www.scherr­klimke.de

Ist „Smart Planen“ nur ein Schlagwort oder eine inhaltslose Floskel? Bei

vielen – ja, beim Generalplaner Scherr+Klimke – nein.

Smart Planen bedeutet bei uns nicht nur „Form Follows Function“ sondern

kluges und kostenbewusstes Entwerfen, kreatives Gestalten und

integrales Konstruieren von Bauwerken. Mit Building Information Modeling

(BIM) schaffen wir dabei eine intelligente Datenplattform, auf der

unser Planungsprozess transparent, vorausschauend und unter Einbezug

des Wissens aller Projektbeteiligten erfolgt. Das dient nicht nur dem

Architekten selbst, sondern den anderen Planungspartnern, den ausführenden

Firmen und dem Bauherrn gleichermaßen. We make it work.

16


Ulm

PERFEKT BAUEN

Bei SCHMID betrachten wir jedes Bauwerk als Unikat. Wir lieben das Einzigartige

und Unverwechselbare. Massenware war noch nie unsere Sache.

Für jede Baumaßnahme entwickeln wir ein individuelles Konzept. Dabei

denken wir nicht nur mit unserem Kopf, sondern immer auch mit dem

Kopf unserer Auftraggeber und Geschäftspartner.

Das von Scherr+Klimke erstellte 3D-Modell wurde von uns weiterentwickelt

und codiert. Damit konnten wir die Kalkulation in einem

GMP-Partnerschaftsmodell für unseren Auftraggeber BBU‘01 transparent

darstellen. Eine starke Partnerschaft – vom Anfang bis zum Ende. So

garantieren wir als Generalunternehmer einen optimalen Projektablauf.

Matthäus Schmid

Bauunternehmen GmbH & Co. KG

Hornberg 8 | 88487 Mietingen­Baltringen

Tel. 07356 / 301­0 | info@perfekt­bauen.de

www.perfekt­bauen.de

17


Reutlingen

campus GmbH

campus

Architektur für Bildung und Sport

Bilder v.l.n.r.: Neubau Sportund

Kulturhalle mit Mensa

Herbrechtingen, Generalsanierung

Hallenbad Dornstadt

mit Umbau und Erweiterung,

Neubau Sportvereinszentrum

mit Außenkabinen Jungingen

Fotos:

Andreas Keller Fotografie

campus GmbH

Bauten für Bildung und

Sport

Am Echazufer 24

72764 Reutlingen

T 07121 927­260

F 07121 927­266

info@campus­architektur.de

www.campus­architektur.de

campus ist ein Architekturbüro, das sich mit Beratung,

Planung und Realisierung von Bildungsbauten

und Sportstätten befasst. Der Einklang von Nutzung,

Kosten und Gestaltung steht im Vordergrund.

campus ist ein Team aus erfahrenen und jungen Architekten,

das sich seit Jahrzehnten den Lebensräumen für

Bildung und Sport widmet.

campus bündelt Kompetenz und Know-how erfolgreicher,

langjähriger Partner im Bereich Bildung und Sport

und bietet alle für den Neu, Um- und Ausbau von Bildungsbauten

und Sportstätten notwendigen Beratungsund

Planungsleistungen.

campus arbeitet für Kommunen, Vereine, Verbände, Unternehmen,

bei allen Fragen rund um Bildungsbauten

und Sportstätten von der Analyse bis zum Betrieb.

campus hat ein spezialisiertes Team aus Experten. Wir

hören zu, erfragen Bedürfnisse, formulieren Ziele, finden

Lösungen.

campus zeigt gemeinsam mit seinen Partnern Wege auf,

wie Herausforderungen gesellschaftlicher und demographischer

Entwicklungen im Bereich Bildung und

Sport zukünftig zu meistern sind.

BERATUNG ANALYSE ENTWICKLUNG

UMSETZUNG

Bestands- und Standortanalyse - Wir untersuchen, bewerten

ihre Bestandsbauten technisch und funktional.

Wir prüfen vorhandene und neue Standorte auf Vorund

Nachteile.

Bedarfsermittlung – Sie geben uns Schülerzahlen und

Mitgliederzahlen von Vereinen, benennen schulische

und sportliche Schwerpunkte und Entwicklungen – wir

ermitteln aus diesen Daten Bedarfe für die nächsten Jahrzehnte.

Projektentwicklung – in Konzeptstudien entwickeln

wir in Varianten bauliche und organisatorische Lösungen

für ihre individuelle Situation.

Moderation und Mediation – Ausgebildete Fachleute

begleiten Sie. In Workshops werden sensible Bereiche

gemeinsam betrachtet und nutzbar gemacht.

Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten – Wir helfen

Ihnen beim Finden finanzieller Quellen zur Unterstützung

ihres Projekts und bei der Erstellung von Förderanträgen.

Energiekonzepte – Gemeinsam mit unseren Haustechnikern

entwickeln wir unter Nutzung örtlicher Ressourcen

das richtige Energiekonzept für ihr Projekt.

Wirtschaftlichkeitsberechnungen – Die Varianten der

Konzeptstudien sind mit Kosten unterlegt.

Investitions- und Betriebskosten – Wir berechnen im

Voraus die gegenüber den Investitionskosten höheren

Unterhaltskosten.

Planung – Erfahrene und junge Architekten arbeiten in

allen Leistungsphasen für Ihre Wünsche.

Generalplanung – Architekten erarbeiten mit langjährigen

Partnern aus verschiedenen Fachbereichen im eigenen

Haus auf kurzen Wegen ihre Gesamtlösung.

Projektumsetzung – Wir begleiten Sie von der Erarbeitung

der Grundlagen bis zum Betrieb der baulichen Anlage.

18


Braunger Wörtz Architekten

Blaustein

BISCHOF-SPROLL-HAUS IN ULM

Bei der Sanierung und Neustrukturierung des Gebäudes

des ehemaligen Bischof-Ketteler-Hauses aus dem Erbauungsjahr

1902 waren die Leitgedanken der behutsame

Umgang mit der erhaltenswerten Substanz und die

Schaffung einer wertigen Anmut. Der Dialog von historischen

und neuen Materialien, die über die reine, nüchterne

Nutzung als Verwaltungsbau hinausgeht und für

diesen Begegnungsgort von Helfenden und Hilfesuchenden

einen angemessenen Raum bildet, stand bei der

Planung im Fokus.

Im Lautertal 1

89134 Blaustein

T. 07304.437990

info@bw­architekten.com

www.bw­architekten.com

Architektur für die Region

Architektur, die sich angemessen in unsere Baukultur, Umwelt und Heimat einfügt.

Architektur, die einfach, klar und beständig ist.

Architektur, die eine Seele in sich trägt.

Verlässlichkeit, Klarheit, Konsequenz –

wir arbeiten respekt- und vertrauensvoll mit allen am Bau Beteiligten zusammen.

SCHULERWEITERUNG IN INGERKINGEN

Bei der Erweiterung der Schule für behinderte Kinder

und Jugendliche in Ingerkingen stand eine freundliche

und warme Atmosphäre an oberster Stelle. So wurde der

Erweiterungsbau als Holzbau in Holzkonstruktion und

mit natürlich belassenen, haptischen Oberflächen geplant

und umgesetzt. Nachweislich entsteht dabei ein

nachhaltig gutes Raumklima, welches sich positiv beruhigend

auf die Nutzer auswirkt und somit ein optimales

Lernumfeld schafft.

Bei der Fassadengestaltung war der Schutzgedanke für

die Schüler vorrangig. Daher werden die Räume über

niedrige Brüstungen gefasst und trotzdem gut belichtet.

Eine vertikale Fassadenstruktur aus sägerauen Kanthölzer

legt sich wie eine zweite Haut vor die großzügigen

Fensteröffnungen gleichsam eines Schutzfilters für die

Kinder.

19


Casa Nova

Entwurfsvisualisierung

Alles aus einer Hand

Zukunftsweisende Bauprojekte – dafür

steht Casa Nova seit mehr als 30 Jahren.

KONTAKT

Casa Nova

Planungs­ und Wohnbaugesellschaft

mbH

Wielandstr. 25, 89073 Ulm

T 0731 9 20 12 ­ 0

www.casa­nova.com

Schon der Name macht Lust, hier ein neues Zuhause

zu finden. In Oberelchingen entsteht derzeit der

Holunderweg – in unmittelbarer Nähe zum Rosen-,

Nelken und Fliederweg. Mitte Juni wird das Neubaugebiet

„Thalfinger Straße II“ nach zweijähriger Vorplanung

erschlossen und die ersten Häuser werden bis

Ende des Jahres bezugsfertig sein. Die komplette Konzeption,

die Erschließungsplanung der entsprechenden

Infrastruktur sowie die Umsetzung liegt in der alleinigen

Hand der Casa Nova Planungs- und Wohnbaugesellschaft

mbH. Sehr zur Freude der Gemeinde, die sich auf

diese Weise bei der sehr komplexen Planung eines neuen

Wohngebiets auf eine erfahrene und kompetente

Baugesellschaft verlassen kann. Die öffentlichen Straßen

des Gebiets gehen nach der Fertigstellung in den

Besitz von Oberelchingen über.

Die Ulmer Wohnbauexperten, die das 16.000 Quadratmeter

große Grundstück nahe der Ulmer Straße aus privater

Hand erworben hatten, betreten mit dem angebotenen

Gesamtpaket keineswegs Neuland. „Bereits vor

zehn Jahren hatten wir in Thalfingen ein ähnliches Projekt

hochgezogen, wenn auch nicht in dieser Größe“, so

Geschäftsführer Rolf Loser, der dieses allumfassende

Konzept in Zukunft noch weiter vorantreiben und ausbauen

möchte. „Wir sind sicher, dass das aktuelle Projekt

auch ein Impuls für andere Kommunen und Gemeinden

sein wird“, ergänzt Geschäftsführer Tobias Bosch.

66 Wohneinheiten wird es hier in bester Lage geben,

denn nach Ulm und Neu-Ulm ist es nicht weit, ebenso

wie zu den Autobahnen A7 und A8. Und auch in die freie

Natur der nahegelegenen Donaulandschaft ist es nur ein

Katzensprung.

20


Ulm

ENTWURFSVISUALISIERUNG

Bei der Planung der Einfamilien-, Doppel-, Reihen- und

Mehrfamilienhäuser war den Casa Nova Architekten

und Planern eine optisch harmonische Einbettung in

die bestehende Nachbarschaft wichtig. Die Gebäude

zeichnen sich durch einen offenen Architekturstil mit

klaren Formen, Flachdächern und hohem Glasanteil

aus. „Im Geschosswohnungsbau können die Grundrisse

individuell gestaltet werden,“ erklärt Architekt und

Geschäftsführer Bruno Baumeister.

Dies gehört ebenso zum Konzept der innovativen Baugesellschaft,

wie der hohe Anspruch des Teams seit

über 30 Jahren modernste Energiespartechnik und

Wärmedämmung mit Nachhaltigkeit und damit

Verant wortung für die Umwelt zu verknüpfen. Dafür

steht der Name Casa Nova. Und nun eben auch der

Holunderweg.

Geschäftsführer der Casa Nova (v.l.): Rolf Loser, Tobias Bosch, Bruno Baumeister

21


Bad Urach

Peco Ladeneinrichtungen

Alle Bilder:

www.fotografie-krause.de

PecoGmbH - Starker

Projektpartner mit Know-How

Ladeneinrichtungen

GmbH

Am Hochberg 41

72574 Bad Urach

T + 49 71 25 / 968 89 ­0

F + 49 71 25 / 968 89 ­99

info@pecogmbh.de

www.pecogmbh.de

Aus Ihrem Entwurf heraus erarbeiten wir eine

intelligente Lösung unter Berü cksichtigung aller

technischer und optischer Aspekte. Klar und

strukturiert. Alle Bauteile und Oberflächen machen wir

durch grafisch detaillierte Zeichnungen und Visualisierungen

lebendig.

Unsere Mitarbeiter in der Planung sind Holztechniker,

Schreinermeister und Architekten, alle mit langjähriger

praktischer Erfahrung, alle versiert in den aktuellen Zeichenprogrammen.

PLANUNG ABGESCHLOSSEN –

UMSETZUNG FOLGT

Als Dienstleister bieten wir Entwurf, Planung, Werkplanung,

Produktion und Montage ü bergreifend, aber auch

in den einzelnen Leistungsphasen an. Wir kennen die

Vergabeschritte und Vorschriften fü r die öffentlichen

Ausschreibungen Ihrer Projekte aus dem Effeff.

Unsere Zusammenarbeit mit Herstellungsbetrieben –

regional und international – ist ü ber 20 Jahre stetig gewachsen

und hat sich in vielen Projekten zu intensiven

und vertrauten Partnerschaften entwickelt.

VERLÄSSLICHKEIT BIS ZUR ABNAHME

Mit Teams aus bis zu 70 Monteuren und Handwerkern

aus verschiedenen Gewerken schließen wir den Kreis.

Damit stellen wir sicher, dass Vorgaben genau eingehalten

werden. Außerdem können unsere Mitarbeiter dank

Ihrer Erfahrung auch noch individuell vor Ort Lösungen

fü r Änderungen entwickeln und umsetzen.

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Kneer GmbH

Westerheim

Die neue Offenheit

Große Fenster und

Glasfassaden für mehr

Licht, Luft und Wärme.

Fotos: Kneer-Südfenster

Die meisten Bauherren wünschen sich große Fenster

und Glasfassaden, die die Sonnenstrahlen ins Haus lassen

und die Räume mit Licht und Helligkeit fluten.

Großzügige Glasflächen sind fester Bestandteil moderner

Architektur und verbinden das Haus und seine Räume

mit der Natur. Maximale Offenheit erhöht außerdem

den Wohnkomfort, denn sie erlaubt neue gestalterische

Freiräume und scheint die Grenze nach draußen aufzuheben

– dabei trägt das Tageslicht zum Wohlbefinden

und zur Gesundheit entscheidend bei. Denn kaum etwas

beeinflusst den Biorhythmus so sehr wie das Tageslicht.

Moderne Fenster mit Zwei- oder Dreifachisolierverglasung

und gut gedämmten Rahmen sorgen dafür, dass

möglichst wenig Wärme nach draußen abgegeben wird.

Und umgekehrt sind die Fenster auch in der Lage, Energiegewinne

zu erzielen. Bei großen Fensterfronten besonders

wichtig ist ein guter Sicht- und Sonnenschutz.

Nach Süden ausgerichtete Glasflächen holen an sonnigen

Tagen viel Wärme ins Haus, so dass sich der Heizenergiebedarf

im Winter deutlich verringert. Im Hochsommer

ist dagegen eine außen liegende Verschattung

zu empfehlen. Bei führenden Fensterherstellern wie

Kneer-Südfenster haben Bauherren die Auswahl zwischen

vorgesetzten Rollläden, Raffstores oder Textilscreens,

die das Unternehmen passend zum Fenster und

zur Fassade anbietet. Auch ein guter Sichtschutz ist

möglich, ohne das Tageslicht auszusperren, beispielsweise

durch Jalousien mit Tageslichtlenkung.

Fenster müssen darüber hinaus vielen Anforderungen

an Design, Witterungs- und Lärmschutz, komfortable

Bedienung und Sicherheit gerecht werden. Deshalb sollte

bei der Wahl des Fensters nicht an der Qualität gespart

werden – denn das kann später teuer werden. Der Mehrpreis

von hochwertigen Produkten hat seinen guten

Grund. Schließlich handelt es sich um hochkomplexe

Bauteile, die enormes technisches Know-how erfordern.

Fensterspezialisten mit jahrzehntelanger Erfahrung wie

Kneer-Südfenster beraten in allen wichtigen Fragen – so

dass der Bauherr die optimale, weil maßgeschneiderte

Lösung für sein individuelles Bauvorhaben erhält.

www.kneer-suedfenster.de

Kneer GmbH

Fenster und Türen

Horst­Kneer­Straße 1

D­72589 Westerheim

Tel. 07333/83­0

info@kneer.de

www.kneer­suedfenster.de

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Heinzel Einrichtungsstudio GmbH | Ps.Planungsstudio | mintroom.de

Firmenhistorie Rosenthal

Enoteca Parkhotel Jordanbad

Saunalandschaft Jordanbad

„Wir gestalten Lebensräume,

Arbeitswelten und Kulturstätten“

50 Jahre Erfahrung,

2 Generationen und

unzählig viele Ideen

in einem Haus.

Heinzel Einrichtungsstudio

GmbH,

Ps. Planungsstudio

und Onlineshop

MINTROOM.de

Zeughausgasse 3

88400 Biberach

Eine Raumkultur schaffen, in der sich die Individualität

des Menschen widerspiegelt, darum geht es Christina

und Achim Heinzel. Was vor 70 Jahren mit der Schreinerei

des Großvaters begann, begeistert Kunden mit dem

Heinzel Einrichtungsstudio bis heute überregional.

Im Showroom finden Sie eine feine Auswahl an exklusiven

Designermöbeln, Leuchten und Materialien von

namhaften Marken.

Die dritte Generation, Tochter Anja Heinzel und Ehemann

Sebastian Schröter, bereichern als Innenarchitekten

und Szenografen mit Ihrem Team seit 2009 das Haus

mit dem Ps.Planungsstudio.

Mit der Expertise aus zwei Generationen möchten Sie

gemeinsam einen Schritt weiterdenken und über den

Onlineshop mintroom.de Empfehlungen von nachhaltigen

Produkten zum direkten Verkauf anbieten.

Wie arbeitet ihr? Als eingespieltes Team arbeiten wir

mit kreativem Erkundungsdrang in den Bereichen Innenarchitektur,

Architektur, Szenografie und Grafik Design.

Gute Gestaltung liegt uns am Herzen, wir stehen

für ganzheitliche Konzepte mit Sinn für Qualität.

Was macht ihr? Neben maßgeschneiderten Raumkonzepten

entwickeln wir aussagekräftige Erlebnisarchitekturen.

Wir gestalten, planen und realisieren Lebensräume,

Arbeitswelten und Kulturstätten. Dazu zählen

Verkaufsorte, Messen und Bühnen, Großraumbüros,

24


Biberach

Restaurant Gästehaus St. Theresia

Corporate Identity BayernLab

Arztpraxen, Kanzleien, Hotels und Restaurants, Umweltbildungsstätten,

Museen und Ausstellungen. Unsere

Expertise umfasst alle Leistungsphasen.

Wer sind eure Kunden? Menschen die Wert darauf legen

womit sie sich umgeben und wie Ihre Geschichte

erzählt wird. Persönlichkeiten mit Vision, anspruchsvolle

Menschen mit einem Bewusstsein für Qualität und ihr

Umfeld.

Wir möchten unsere Kunden überraschen und uns stets

selbst übertreffen, bei kleinen wie bei großen Aufgaben.

Einfach anrufen – wir freuen uns auf Sie.

Heinzel Einrichtungsstudio

T +49 (0)7351 18828 80

info@heinzel­einrichtungsstudio.de

www.heinzel­einrichtungsstudio.de

Ps. Planungsstudio

T +49 (0)7351 18828 70

info@ps­planungsstudio.de

www.ps­planungsstudio.de

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Blaustein

müllerblaustein Holzbau GmbH

Fotos: Conné van d’Grachten

Eine Produktionshalle für

Holzbauwerke der Zukunft

müllerblaustein Holzbau

GmbH

Pappelauer Strasse 51

89134 Blaustein

Tel +49 73 04 96 16­0

Fax +49 73 04 96 16­16

info@muellerblaustein.de

www.muellerblaustein.de

Ein mittelständisches Holzbauunternehmen

wächst ständig. Deshalb wurde bei müllerblaustein

in Blaustein-Dietingen das als Vision 2008

geborene und über die Jahre in vielen Varianten entwickelte

Projekt „Zukunftswerkstatt“ im Jahre 2018 fertiggestellt.

Die neu gebaute Produktionshalle ist ein multifunktionaler

Ort, der für die im Unternehmen gesetzten

Geschäftsbereiche Schlüsselfertigbau, Ingenieurholzbau,

Modulbau und Elementbau flexibel nutzbar ist. Von

klassischen Holz-Abbund-Arbeiten, die Elementfertigung

für Wand-, Decken- oder Dachelemente oder die

Modulproduktion bis zu Robotik-Projekten im Holzbau

mit der Universität Stuttgart, werden die Werke unter

einem Dach geschaffen. Das Gebäude gliedert sich in eine

große Halle, die auf 24 m x 120 m frei gespannt und

umlaufend mit einem großzügigen Vordach versehen ist

und einem Anbau für die Verwaltungs- und Sozialräume.

Das Vordach gliedert das hohe Gebäude in zwei Teile, wobei

im oberen Bereich die in unterschiedlich breiten Abständen

montierten Holzdielen eine sog. Strich-Code-Fassade

ergeben. Die Flächen unter dem Vordach wurden

komplett dunkel gehalten. Konsequent ist das Gebäude

in Holzbauweise errichtet worden, lediglich die eingespannten

Stützen und die Bodenplatte wurden in Stahlbeton

ausgeführt. Der komplette Hallenraum wird natürlich

über großzügige Oberlichter belichtet. Das

Tragwerk der Kranbahn wurde ebenfalls aus Holz mit

unterspannten Baubucheträgern realisiert – eine gute

Alternative zu Stahl. Sowohl das Vordach, als auch die

Fassade des Anbaus aus Aluminiumverbundplatten wurden

nach dem ‚Cradle to Cradle‘-Prinzip aus recycelten

Materialien hergestellt. Die Nebengebäude wurden mit

verschiedenen Brettsperrholzarten ausgeführt. Fichte,

Zirbelkiefer, Weißtanne oder Birke prägen die Innenräume.

Außerdem wurde das ‚m-Element‘ als innovatives

und wirtschaftliches Dachelement für den Industriebau

entwickelt und umgesetzt, inkl. Monitoringsystem zur

Kontrolle der bauphysikalischen Eigenschaften.

BEISPIELHAFTES BAUEN

Damit sind die müllerblaustein HolzBauWerke optimal

aufgestellt, um wie in den vergangenen Jahren wegweisende

Projekte zu realisieren. Dazu gehören neben dem

in Modulbauweise erstellten Hotel Klingenstein die vier

bis zu 7 Geschoße zählenden Wohnbauten in einer der

größten ökologischen Mustersiedlungen im Prinz-Eugen-Park

in München oder die Sporthalle in Stuttgart

Waldau mit 30 m langen Fachwerkbindern. Erst kürzlich

wurde die Zukunftswerkstatt von der Architektenkammer

Baden-Württemberg mit dem Preis ‚Beispielhaftes

Bauen‘ des Alb-Donau-Kreises und Ulm im Bereich Gewerbebauten

ausgezeichnet.

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