AUTOINSIDE Ausgabe 3 – März 2020

autoinside

AUSGABE 3 MÄRZ 2020

Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS)

AUTO

INSIDE

Das Fachmagazin für die Schweizer Garagisten

Reifen & Räder

SUV-Sommerreifen-Test im Tirol

Seiten 12 14

Auto-Salon

Die GIMS startet mit

neuen Formaten in eine

neue Ära.

Seiten 36 58

Auto-Salon

Der neue Opel-Chef

Andreas Bückmann im

exklusiven Gespräch.

Seiten 40 43

Bildung

Die wichtigsten

Ände rungen in der Ausund

Grundbildung.

Seiten 68 71


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Auto-Salon

Die GIMS startet mit

neuen Formaten in eine

neue Ära.

Seiten 36 58

Auto-Salon

Der neue Opel-Chef

Andreas Bückmann im

exklusiven Gespräch.

Seiten 40 43

Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS)

Bildung

Die wichtigsten Ände rungen

in der Aus- und Grundbildung.

Seiten 68 71

INHALT

März 2020

5 Editorial

6 Kurz notiert

Reifen & Räder

8 Zu Besuch im Porsche Zentrum

Oberer Zürichsee

12 AUTOINSIDE testet Sommerreifen

für SUV

16 Reifen sind wichtige Umsatzträger

für die ESA

18 Das Potenzial von Allseason-Reifen

20 Reifenhersteller tüfteln an

«grünen» Reifen

22 Die Reifenhotels der Amag

24 Das bieten Reifenkonzepte

26 Das Rad aus dem Drucker

28 Reifenwechseln leicht gemacht

30 Der grosse TCS-Sommerreifen-Test

34 Produktepräsentationen

Auto-Salon

36 90 Jahre GIMS ein Rückblick

40 Der neue Opel-Chef im Interview

44 «GIMS Discovery»: Das passiert

neu in Halle 7

47 Südo zieht in Halle 6 um

48 Das ist die «GIMS Tech»

52 CNG im Fokus

54 So präsentiert sich die ESA

56 Der neue AGVS-Stand

58 Maurice Turrettini hat das Wort

Auto-Frühling

60 Der Auto-Frühling beginnt hier

Bildung

68 Die Entscheidungen der

BBK-Sitzung

72 Erfolgreicher Berufsnachwuchs

76 Business Academy

78 Regionale Weiterbildungskurse

Technik & Umwelt

80 Moderne Lichtsysteme im Fokus

82 Darum müssen sich

Automobilhersteller neu ausrichten

Fokus Technik

84 Alles über Fahrdynamik und

Fahrerassistenz

Produkte & Dienstleistungen

87 Die Werkstattkonzepte von

Hostettler

90 So profitieren Garagisten von

Auto-Abos

94 Bezugsquellenregister

97 Garagenwelt

98 Grafik des Monats,

Vorschau & Impressum

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AUSGABE 3 MÄRZ 2020

AUTO

INSIDE

Das Fachmagazin für die Schweizer Garagisten

Reifen & Räder

SUV-Sommerreifen-Test im Tirol

Seiten 12 14

Titelbild: SUV-

Sommerreifentest

im Tirol. Bild:

Nokian Tyres.

AUTOINSIDE | März 2020

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EDITORIAL

Es lebe die Mobilität!

Liebe Leserin, lieber Leser

Das erste Quartal 2020 geht dem Ende

zu und wir fahren schon bald in den

automobilen Frühling. Frühling bedeutet:

Alles spriesst und wächst. So hoffe

ich, dass auch unsere Branche prosperiert

und in diesem Frühling einen

ordentlichen Wachstumsschub erfährt.

Der Auto-Salon in Genf wird unser

Geschäft mit Sicherheit positiv beeinflussen,

und ich hoffe, viele Branchenkolleginnen

und -kollegen in Genf

anzutreffen. Der Salon ist in den letzten

Jahren etwas durchgeschüttelt worden;

trotzdem ist es für mich besonders

wichtig, dass sich alle Branchenvertreter

in Genf informieren und aktiv teilnehmen.

Getreu dem Zitat des ehemaligen

Deutschen Bundeskanzlers Helmut

Kohl: «Wer die Vergangenheit nicht

kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen

und die Zukunft nicht gestalten».

So sind wir aufgefordert, die Zukunft

mitzugestalten zumindest alle, die die

Vergangenheit miterlebt haben.

Es ist mir ein grosses Anliegen, dass

wir unsere Branche nicht unbeeinflusst

dem Zufall überlassen. Es liegt nicht

nur an uns, was künftig geschehen wird

aber es liegt auch an uns. Deshalb

bin ich der festen Überzeugung, dass

wir unsere Branche stärken und somit

unsere Betriebe festigen, wenn wir aktiv

am wirtschaftlichen und politischen

Umbruch teilnehmen.

Ein grosser und wichtiger Teil davon

findet Anfang März in Genf am Salon

statt. Eine der beliebtesten und schönsten

Automessen sollte in Genf erhalten

bleiben nicht nur für die Wirtschaft

in der Romandie. Die Strahlkraft der

Geneva International Motor Show

(GIMS) geht über Genf, die Romandie,

die Schweiz hinaus. Die Möglichkeit,

die neuesten Modelle verbunden mit

den neuesten Technologien zu sehen,

der wichtige Austausch zwischen Importeur

und Garagenbetrieb sowie die

Pflege der Beziehungen zur Politik und

zu den Lieferanten in einem solchen

Umfeld ist einmalig. Es trägt zum Bild

bei, das unsere Branche nach aussen

abgibt.

Der AGVS weiss um die Bedeutung

der GIMS für die Branche. Wir werden

deshalb mit unserem neu gestalteten

Stand in Halle 2 präsent sein und den

Salon unterstützen heute und in

kommenden Zeiten!

Das Automobil hat und ist Zukunft,

unabhängig von der Antriebsform. Ich

bin überzeugt, dass der Mensch sein

Grundbedürfnis nach Mobilität nicht

ändern möchte. Auch kann eine Wirtschaft,

so wie sie heute funktioniert,

auf keine Art und Weise auf den motorisierten

Verkehr verzichten. Deshalb

braucht es den Salon Genf, deshalb

braucht es eine starke zukunftsorientierte

Branche und deshalb braucht es

Sie als Garagist!

Ich freue mich auf Genf und auf viele

interessante Kontakte.

Herzliche Grüsse

Markus Hesse

AGVS-Zentralvorstand,

Bereich Handel

Technische Berichte

Videosequenzen

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Fachwörterverzeichnis

Produktneuheiten

Veranstaltungen


KURZ NOTIERT

Roger Martegani.

Roger Martegani ist neuer

AGVS-Kundenberater

Am 3. Februar 2020 hat Roger

Martegani seine Stelle als

Kundenberater im Aussendienst

für die Kantone GR, UR, TI und

Oberwallis beim AGVS angetreten.

Er löst Gaetano Gentile

ab, welcher Mitte April in

Pension gehen wird. Der AGVS

heisst Roger Martegani herzlich

willkommen und wünscht ihm

viel Erfolg und Freude in seinem

neuen Tätigkeitsgebiet.

Luca de Meo wird neuer

Renault-Chef

Luca de Meo, der Anfang Jahr

überraschend seinen Sessel bei

Luca de Meo.

Seat geräumt hatte, wechselt

zum 1. Juli 2020 hin zu Renault.

Der 52-jährige Italiener wird

dort neuer Vorstandsvorsitzender

der Renault S.A. und

Präsident der Renault S.A.S. Das

hat der Renault-Verwaltungsrat

Mitte Januar beschlossen.

Bis zum Amtsantritt von Luca

de Meo wird Clotilde Delbos

weiter als Interim-Vorstandsvorsitzende

des Unternehmens

tätig sein und anschliessend

die Position der Deputy Chief

Executive Officer einnehmen.

Diverse Wechsel bei der

Renault Suisse SA

Nicht nur der Renault-Konzern

selbst, bei dem Ex-Seat-Chef

Luca de Meo das Zepter

Claude Gregorini.

übernimmt, erhält eine neue

Führung, auch bei Renault

Schweiz kommt es zu diversen

personellen Änderungen.

Claude Gregorini übernahm

per 1. Januar 2020 die Leitung

des operativen Geschäfts der

Renault Suisse SA. Als Country

Operations Director ist der

51-Jährige verantwortlich

für den Vertrieb der Marken

Renault, Dacia und Alpine

in der Schweiz. Er folgt auf

Olivier Wittmann, der andere

Funktionen innerhalb der

Renault Gruppe übernimmt.

Neu in der Geschäftsleitung der

Renault Suisse SA sind Philippe

Mörgeli, Vertriebsdirektor,

Yannick Lagger, Marketingdirektor,

sowie Reinhold Turati,

Direktor Renault Fleet Division.

Die Verantwortlichkeiten der

Vertriebsdirektion wurden

zudem neu aufgeteilt. Philippe

Mörgeli (38), bisher Gebietsleiter

Zürich, Winterthur,

St. Gallen, Graubünden folgte

per 1. Januar auf Claude

Gregorini als Vertriebsdirektor

von Renault Suisse SA.

Hyundai verstärkt das Flotten-

Team in der Schweiz

Hyundai baut die Dienstleistungen

und Unterstützungen

für Flottenkunden in der

Schweiz aus. Ab Februar 2020

leitet Beate Martin als Head

of Fleet Business den Flottenbereich.

Mit Beate Martin

konnte Hyundai Suisse eine

Spezialistin gewinnen, die das

Flottengeschäft aus dem Effeff

kennt. Ihr beruflicher Weg

führte sie in mehr als 20 Jahren

im Automobil- und Flottensektor

vom Fuhrpark- und Brand

Management bis zur Direktion

im Flotten- und Retail-Geschäft,

von Österreich über Frankreich

und die Schweiz bis nach

Deutschland und wieder in die

Schweiz. Die zweite Kraft in der

neu formierten Flottenabteilung

heisst Mirko Prosdocimi, Key

Account Manager Fleet bei

Hyundai Suisse.

ESA eröffnet neues Abhol- und

Auslieferlager in Reiden

Die ESA hat Anfang Februar in

Reiden (LU) ein neues Auslieferund

Abhollager eröffnet. Nach

Reinach und Tagelswangen

rief die ESA neben ihren sechs

Geschäftsstellen damit ihr

drittes Ausliefer- und Abhollager

ins Leben. Reiden eignet

sich verkehrstechnisch ideal,

um Kunden im Grenzgebiet

zwischen den Geschäftsstellen

Burgdorf, Honau und

Regensdorf zukünftig noch

rascher bedienen zu können.

«Mit Reiden sind wir noch näher

an unseren Mitinhabern und

Kunden. Die Lieferzeiten für

unsere Kundinnen und Kunden

in der Region Reiden verkürzen

sich dadurch erheblich», so

Giorgio Feitknecht, CEO der

ESA.

Seit 80 Jahren: Goodyear in der

Schweiz

Der Goodyear Dunlop Standort

in der Schweiz feierte am

31. Januar sein 80-jähriges

Jubiläum. Derzeit sind rund 30

Mit Beate Martin und Mirko Prosdocimi verstärkt Hyundai Suisse die Betreuung

und Beratung der Flottenkunden.

Unternehmerische Freiheit

... einer von vielen Vorteilen als le GARAGE-Partner!


KURZ NOTIERT

Das neue Abhol- und Auslieferlager der ESA in Reiden.

Mitarbeiter in den Bereichen

Vertrieb, Marketing, Finanz und

Retail in Volketswil beschäftigt.

Von hier aus werden die Verwaltung

und der Vertrieb sämtlicher

Produktgruppen für die

Schweiz koordiniert. In Bülach

befindet sich der Logistikstandort

für die kontinuierliche

Versorgung des Schweizer

Marktes mit Goodyear Dunlop

Reifen. «Unsere Schweizer

Niederlassung hat sich in den

vergangenen Jahren in einem

sich stark verändernden und

umkämpften Markt behauptet»,

sagt Michael Locher, Standortleiter

und Director Sales

Consumer Switzerland. «Wir

sind Schweizer mit einem

eigenen Team vor Ort und einer

schweizerischen Attitude

Der Standort Volketswil von

Goodyear.

Swissness ist für uns und

unsere Kunden sehr wichtig.»

Autopapst Dudenhöffer

wechselt nach St. Gallen

Professor Ferdinand

Dudenhöffer wird seinen

Lehrstuhl für Betriebs- und

Automobilwirtschaft an der

Universität Duisburg-Essen

aus Altersgründen per Ende

Februar abgeben. Das gab er

Ferdinand Dudenhöffer wird

«Schweizer».

laut dem deutschen «Handelsblatt»

Anfang Februar am

«Car Symposium» in Bochum

bekannt. Da er sich mit seiner

alten Universität nicht auf

eine neue Beschäftigung verständigen

konnte, wechselt er

per 1. März an die Universität St.

Gallen. «Ich freue mich darauf»,

sagte er gegenüber dem

«Handelsblatt». In St. Gallen

werde er nicht «aufs Altenteil

geschoben» und könne einfach

weiter arbeiten. Zwar bekomme

er keinen eigenen Lehrstuhl,

werde aber festangestellter

Mitarbeiter eines renommierten

Instituts. In St. Gallen will er

weiter in Sachen Auto forschen

und arbeiten, Studien schreiben

und wissenschaftliche

Symposien organisieren.

Formel-1-Mann Lawrence Stroll

soll Aston Martin retten

Der kanadische Milliardär

und Formel-1-Rennstallbesitzer

(ehemals Force India, neu

Racing Point) Lawrence Stroll

kauft sich beim Luxusautobauer

Aston Martin ein, der in Finanznöte

geraten ist. Er übernimmt

einen Anteil von etwa 20 Prozent

für ungefähr 200 Millionen

Pfund, umgerechnet rund 237

Millionen Euro. Das teilte der

britische Sportwagenbauer mit.

Aston Martin hat zu spät auf den

Trend zu lukrativen SUV gesetzt

und kämpft mit sinkenden

Verkaufszahlen. Daher fiel der

Lawrence Stroll soll helfen, die

Finanzierung des Aston-Martin-SUV

DBX zu stemmen.

Aktienkurs in den vergangenen

zwölf Monaten um rund 66

Prozent. Investor Stroll soll nun

den Verwaltungsratsvorsitz von

Aston Martin übernehmen. Er

ersetzt damit die bisherige Aufsichtsratschefin

Penny Hughes.

Opel beruft neuen

Deutschlandchef

Opel/Vauxhall stellt sich auf

wichtigen Posten in Vertrieb

und Marketing personell neu

auf. Andreas Marx wurde per

1. Februar neuer Deutschlandchef

von Opel. Der 49-Jährige leitete

davor das internationale Produktund

Preismanagement der

Rüsselsheimer Traditionsmarke.

Marx folgt auf Ulrich Selzer

(55), der strategische Aufgaben

bei der Internationalisierung

von Opel übernehmen wird. Die

Nachfolge von Marx als Head of

Opel/Vauxhall Product & Pricing

übernimmt Tobias A. Gubitz (45),

bislang Head of Brand Marketing

& Strategy.

K + L-Reparaturen: Amag

passt Arbeitsprozesse an

Die Amag Automobil und

Motoren AG, die Retail-

Amag verstärkt die Zusammenarbeit

mit der André Koch AG.

Organisation der AMAG-

Gruppe, vereinheitlicht in allen

ihren eigenen K&L-Betrieben

die Arbeitsprozesse, die Ausrüstung

der Verarbeitungsgeräte

und die Lackmaterialien.

Dabei verstärkt sie die Zusammenarbeit

mit der André

Koch AG, Urdorf und setzt

neu auf das Lackmaterial von

Lesonal.

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das partnerschaftliche

Garagenkonzept Ihrer ESA

Die Marke Ihrer Wahl


REIFEN & RÄDER

Garagistenzmorge Porsche Zentrum Oberer Zürichsee, Feusisberg SZ

Das Reifengeschäft wird

komplexer und wichtiger

Die Räder werden grösser und schwerer, die Felgen und die Autos empfindlicher, die Winter kürzer. Das Reifengeschäft

bietet zahlreiche Herausforderungen, die die Garagen zu ihrem Vorteil nutzen können. Sascha Rhyner

Als AUTOINSIDE zum Interviewtermin auf

den Parkplatz des Porsche Zentrums Oberer

Zürichsee fährt, macht sich der Winter erstmals

in dieser Saison auch in tieferen Regionen

bemerkbar. Die Autos und sogar der Parkplatz

werden zumindest kurzfristig weiss

eingezuckert. Dafür hängt die Wolkendecke

tief hinab bis fast zum Zürichsee. Im Herbst

würde ein solcher Wetterumbruch die Autofahrer

massenweise in die

Garage treiben. Nun nehmen es die meisten

gelassen: Sie fahren schon auf Winterreifen

und werden das voraussichtlich noch bis an

Ostern tun.

Entsprechend ruhig ist das Reifengeschäft

auch im Porsche Zentrum. Rund 3500 Reifen

und Räder der Kunden sind im Reifenhotel

eingelagert. Respektive den Reifenhotels, um

präzis zu sein. «Unser Reifenhotel hier in Feusisberg

war eigentlich auf 3000 Räder ausgelegt»,

erklärt Peter Sternig, Leiter After Sales

im Porsche Zentrum Oberer Zürichsee, das

2016 eröffnet worden ist.

«Weil die Räder in den letzten Jahren stetig

grösser wurden, passen nun nur noch rund

2500 Räder in unser Lager.» Die weiteren Reifen

und Räder werden dank der Zusammenarbeit

mit der Technomag in Altendorf SZ und

Dietlikon ZH gelagert. «Wir können eine Zustellung

innert 24 Stunden garantieren», erläutert

Martin Strähl, Verkaufsleiter Region

Nord der Technomag AG.

Der Transport und die Lagerung der Räder

ausserhalb der Garage hat Konsequenzen auf

die Infrastruktur im Porsche Zentrum: Neben

Reifenmontier- und Auswuchtmaschine steht

in der Werkstatt eine Verpackungsmaschine.

Damit werden die teuren Felgen der Premiumfahrzeuge

effizient geschützt.

8

März 2020 | AUTOINSIDE


REIFEN & RÄDER

Die grösseren Dimensionen brauchen aber

nicht nur mehr Platz im Reifenhotel. Es

braucht wegen des grösseren Gewichts eine

Reifenhebevorrichtung und auch die Montierund

die Auswuchtmaschine muss mit den

grösseren Dimensionen zurechtkommen. Und

es gilt die Gesundheit der Mitarbeitenden zu

schützen. «Vielleicht geht es etwas schneller,

wenn man die Räder von Hand hochhebt

und ansteckt», sagt Kurt Wyssbrod, Markenchef

von Technomag. «Mit der Zeit geht das

jedoch in den Rücken und spätestens in der

Hochsaison ist es effizienter, mit einer Reifenhebemaschine

zu arbeiten. Denn nach einem

Pneuwechseltag ist der ‹Mech› sowieso ‹nudelfertig›.»

Sternig gibt ihm recht und betont,

dass sich die Investition lohne: «Der Ausfall

von Personal kostet in jedem Fall mehr.» Und

es erleichtere die Arbeit: «Es geht ja nicht nur

ums Heben, sondern auch ums Ausrichten des

Rades und natürlich auch um das sorgfältige

Herunternehmen.»

Um den hohen Ansprüchen der Kundschaft

gerecht zu werden, verfügt das Porsche Zentrum

überdies über eine Auswuchtmaschine

mit einer Walze, die über ein Vibrationskontrollsystem

verfügt und so das Auswuchten

noch präziser erledigt. «Wir stellten ausserdem

fest, dass unsere Reifenmontiermaschine

unseren Ansprüchen nicht genügte, weil sie

direkten Kontakt mit der Felge hatte und so

Kratzübertragungen vorkommen konnten»,

erzählt Peter Sternig. Gemeinsam mit dem Zulieferer

fand man eine Maschine, die berührungslos

Reifen montiert. «Das Modell hat

sich bewährt, auch wenn es eine unerwartete

Investition war.»

Gerade in diesem Bereich zahle sich eine gute

Zusammenarbeit mit dem Zulieferer aus. «Natürlich

sieht man an den Messen die Neuheiten»,

so Sternig. «Die Beratung durch den Zulieferer

ist aber immer sehr hilfreich und sie

wissen auch, was von den Herstellern verlangt

wird und welche Maschinen für welche Marke

homologiert sind.» Immerhin: Im Bereich

Räder und Reifen halten sich die Vorgaben

(noch) in Grenzen.

Weil die Investitionen in die Maschinen

schnell im sechsstelligen Bereich liegen können,

gibt es verschiedene Investitionsmodelle:

von Kaufen über Leasen bis zu speziellen Modellen

wie dem CMS-Vertrag bei der Technomag.

«Das ist auch eine Frage der Firmenphilosophie»,

erklärt Sternig. «Wir haben unsere

Anlagen und Maschinen gekauft. Im Bereich

Reifen/Räder belaufen sich die Investitionen

mit Montier-, Auswucht- sowie Verpackungsmaschine,

Stapler und das Gestell im Reifenhotel

auf rund eine Viertelmillion.» Die Kosten

seien von Kunde zu Kunde verschieden,

weil auch die Ansprüche verschieden seien,

ergänzt Martin Strähl. «Wenn ein Garagist das

Reifengeschäft professionell betreiben möchte

und das ist mehr als empfehlenswert ,

dann sind Investition in dieser Grössenordnung

sinnvoll», so der SAG-Fachmann.

Und sinnvoll ist für alle die intensive Pflege

des Reifengeschäfts. «Es ist extrem wichtig,

denn es ist die beste Kundenbindung», ist

Sternig überzeugt. «Speziell bei Porsche sind

die spezifischen Freigaben, ohne die eine Anschlussgarantie

beispielsweise gar nicht möglich

ist.» Den meisten Kunden kann er dies

mit einfachen Beispielen aus der Praxis plausibel

erklären. «Ein Porsche-Fahrer hatte in Spanien

wegen eines Nagels eine Reifenpanne»,

erzählt er. Der Reifen sei mit einem anderen

in der gleichen Dimension ersetzt worden. «Er

hatte aber ein komisches Fahrgefühl, vor allem

beim Bremsen bei hoher Geschwindigkeit

zog das Fahrzeug auf eine Seite», so Sternig

weiter. «Es stellte sich dann heraus, dass der

neue Reifen trotz identischer Dimensionsangaben

1,5 cm in der tatsächlichen Abmessung

abwich.» Martin Strähl ergänzt: «Im

Extremfall beeinträchtigen die Reifen die

Funktion der Assistenzsysteme oder können

den Allrad beschädigen.»

Fortsetzung Seite 10

Von links: Peter Sternig, Leiter Aftersales im Porsche Zentrum

Oberer Zürichsee, Martin Strähl, Verkaufsleiter Region Nord

der Technomag, und Kurt Wyssbrod, Markenchef Technomag.

AUTOINSIDE | März 20209


REIFEN & RÄDER

Die Reifenhebemaschine ist ein wertvoller Helfer in der Werkstatt und rückenschonend.

«Bei Sportwagen ist die Toleranz sicher geringer»,

bestätigt Kurt Wyssbrod. Weil die Reifenhersteller

schon bei der Entwicklung der

Fahrzeuge eng eingebunden würden, sei die

Verwendung von homologierten Reifen auf dem

entsprechenden Fahrzeug sicherheitsrelevant.

«Nicht selten sind Reifen mit gleichen Dimensionsangaben

verschieden konstruiert. Dies

kann zur Folge haben, dass die Reifen an der

Karosserie streifen», sagt Sternig. Ein für BMW

homologierter Reifen passt selten auf einen Porsche

und umgekehrt. «Deshalb müssen die

Garagen nicht nur auf die Dimensionen, sondern

auch auf die Marken-Kennzeichnung auf

den Reifen achten», betont Wyssbrod.

einer grösseren Empfindlichkeit, deshalb ist

gerade bei teuren Fahrzeugen und Sportwagen

eine Auswuchtmaschine mit Diagnosefunktion

zu empfehlen. Auch das Werkzeug

Überhaupt sei die Kompetenz des Garagisten

beim Reifenwechsel in den letzten Jahren immer

wichtiger geworden; einer Privatperson

sei es kaum mehr möglich, die Räder selbst zu

wechseln. «Das Auswuchten ist anspruchsvoller

geworden», erklärt Martin Strähl. «Dank

der Qualität der Maschinen kann heute mit

möglichst wenig Gewicht gearbeitet werden

und die Gewichte werden auch schöner versteckt

nicht nur bei Premiumfahrzeugen.»

Die tiefen Querschnitte führten überdies zu

Reinigung, Montage und Auswuchten modernste Maschinen auf engem Raum.

ist wichtig. «Wir überprüfen unsere Drehmomentschlüssel

alle sechs Monate und stellen

sie richtig ein», sagt Sternig. «Wenn man ein

Rad zu fest anzieht, kann sonst schnell eine

Felge Schaden nehmen.»

Grössere Räder mit tieferen Querschnitten und

das RDKS sind nicht die einzigen Gründe, die

es Privatpersonen zunehmend erschweren,

den Radwechsel selbst vorzunehmen. «Die Zeiten

von Wagenheber und Felgenkreuz sind

vorbei», sagt Martin Strähl lachend. Um die

Autos fachgerecht anzuheben, braucht es heute

Hebebühnen und Lifte mit den entsprechenden

Homologationen, ansonsten kann

ein Fahrgestell verzogen werden. «Die heutigen

Chassis sind aufs Fahren ausgerichtet

und nicht aufs Heben», schiebt Kurt Wyssbrod

nach. Werde das Fahrzeug unsachgemäss

gehoben, könne es durchaus passieren, dass

sich beispielsweise die Türe nicht mehr öffnen

lässt. Strähl stellte fest, dass auch Pneuhäuser

in letzter Zeit einige Bahnen mit neuen

Hebebühnen ausrüsteten aus eben diesem

Grund. «Wir prüfen mit jeder Garage, ob das

Produkt für die Fahrzeuge passt.» Kurt Wyssbrod

ergänzt: «Es gibt neu auch Lifte mit Waagen

in den einzelnen Armen, damit die Gewichtsverteilung

überprüft werden kann.»

Peter Sternig bestätigt: «Es ist heikel geworden

mit den Hebebühnen. Porsche prüft diese

jeweils mit den Herstellern in einer Testwerkstatt,

damit die Garagen wissen, dass dieses

Produkt einwandfrei funktioniert.»

Peter Sternig zeigt Kurt Wyssbrod das Reifenhotel mit Platz für rund 2500 Räder.

Während uns Sternig das Reifenhotel und

den Maschinenpark für den Reifenwechsel

im Untergeschoss des Porsche Zentrums

zeigt, ist draussen das Grau dem Blau gewichen.

Die Sonne hat den Schnee wieder zum

Verschwinden und das Panorama mit dem Zürichsee

und den verschneiten Hügeln des Zürcher

Oberlands zum Vorschein gebracht. «Wir

spüren im Reifengeschäft schon, wie der letzte

Winter gewesen ist», erklärt Sternig. Dennoch

erwartet er nicht, dass die Kunden nun

vermehrt nach Allseason-Pneus fragen wer-

10

März 2020 | AUTOINSIDE


REIFEN & RÄDER

Zum Schutz der Felgen werden die Räder für den

Transport eingepackt.

Ebenso wichtig: Die richtige Hebebühne schützt vor Schäden am Fahrwerk.

den. «Diese sind weder im Sommer noch im

Winter richtig gut, weil sie immer ein Kompromiss

sind.» Autofahrer würden oft vergessen,

dass Winterreifen ja nicht wegen schneebedeckter

Strassen wichtig seien. «Es geht um

die Temperatur», betont Martin Strähl. «Tests

zeigen, dass sich der Bremsweg um mehrere

Meter verlängern kann das kann beim

Aufprallpunkt einen Geschwindigkeitsunterschied

von bis zu 20 km/h ausmachen.» Gerade

bei leistungsstarken Fahrzeugen wie Porsche

seien Kompromisse gefährlich.

Und, so betont Sternig abermals, das Reifengeschäft

sei die «beste Kundenbindungsmassnahme».

Dank des Reifengeschäfts könne

man mit den Kunden in Kontakt bleiben und

habe ihn idealerweise zweimal pro Jahr in der

Garage. Die hohe Bedeutung des Reifenwechselgeschäfts

unterstreicht das Porsche Zentrum

mit der Beschäftigung eines Reifenpraktikers.

«In der Nebensaison arbeitet er jeweils

etwas weniger, um Minusstunden aufzubauen,

die dann in den Spitzenzeiten wieder

kompensiert werden», sagt Sternig. «Reifenwechsel

sind ideale Ausgangspunkte für Zusatzgeschäfte»,

weiss Martin Strähl. «Man

sieht das Fahrwerk und die Bremsen; eventuell

erwähnt auch der Kunde, dass ihn etwas

im Fahrzeug stört. Oder man kann Öl oder

Scheibenwischerwasser nachfüllen.» Und das

Reifengeschäft dürfte in Zukunft für die Garagisten

noch wichtiger werden, ist Kurt Wyssbrod

überzeugt: «Das hohe Drehmoment vor allem

bei der Elektromobilität fordert den Reifen

mehr und der Verschleiss wird grösser sein.»

Und vor allem: So sehr Assistenzsysteme die

Fahrsicherheit erhöhen, am Ende sind die Reifen

weiterhin der einzige Kontakt zwischen Maschine

und Strasse und damit für Sicherheit und

Fahrkomfort das wichtigste Element. <

Winter für ein paar Momente: Aprilwetter während des Besuchs im Porsche Zentrum Oberer Zürichsee. Das Wetter ist unberechenbarer geworden, auch deshalb ist

die richtige Wahl der Reifen wichtiger geworden.

AUTOINSIDE | März 202011


REIFEN & RÄDER

Mit dem Nokian Powerproof SUV und dem Nokian Wetproof SUV hat der

skandinavische Hersteller seit 2020 zwei neue, speziell auf SUV- und Crossover-

Modelle zugeschnittene Sommerreifen in seiner Palette.

SUV-Reifen von Nokian im Härtetest

Speziell auf SUV zugeschnitten

SUV- und Crossover-Modelle werden immer beliebter. Dadurch steigt auch die Nachfrage nach Premium-SUV-

Reifen. Der finnische Hersteller Nokian Tyres lanciert in diesem Segment mit dem Wetproof SUV und dem

Powerproof SUV für 2020 zwei neue Sommerreifen. AUTOINSIDE konnte ihnen auf kurvigen Bergstrassen im

Tirol bereits auf den Zahn fühlen. Jürg A. Stettler

Schwarz, weiss, schwarz, weiss feinsäuberlich

aufgereiht stehen die Mercedes-SUV bereit

für den ersten Test. Doch für welche Farbe

sollen wir uns entscheiden? Welchen über

die langgezogenen Kurven vom Kur- und Wintersportort

Seefeld im Tirol auf 1180 m ü. M.

hoch nach Küthai auf über 2000 m ü. M. jagen?

Den weissen mit den neuen Wetproof

SUV- oder den schwarzen mit den Powerproof

SUV-Sommerreifen von Nokian Tyres?

Ein Blick in den bewölkten Himmel gibt noch

keinen Aufschluss. Also noch kurz die Wetter-App

checken die zeigt, dass die Chancen

auf etwas Regen im Laufe des Tages steigen.

Der Entscheid ist gefällt. Kurze Zeit später

cruisen wir mit den Nokian Powerproof

für SUV- und Crossover-Modelle Richtung

Sellrain. Abrollkomfort und Abrollgeräusche

überzeugen auf den ersten paar Kilometern

schon mal, doch der Härtetest für die neuen

Gummis aus Skandinavien wartet ja noch.

Hoch zum Küthaisattel, einem der nördlichsten

Alpenpässe. Hier müssen die Sommerreifen

beweisen, was sie bezüglich Stabilität und

präzisem Handling auf trockenen Strassen

auf dem Kasten haben. Zügig nehmen wir die

nächsten Kurven und dann plötzlich der Härtetest!

Seelenruhig überquert hinter der Kurve

eine Kuh die Strasse, der Grip-Aufbau funktioniert.

Der schwarze SUV kommt kurz vor

der Kuh zum Stehen, die für unser abruptes

Bremsmanöver nur einen gelangweilten Seitenblick

übrig hat. Mit erhöhter Bremsbereitschaft

geht der Reifentest nun weiter ohne

besondere Vorkommnisse oder Kuhquerungen.

Wir schliessen die Testrunde mit den Nokian

Powerproof SUV ab, der in 29 Varianten

in den Grössen 17 bis 21 Zoll mit Geschwindigkeitsindizes

V (240 km/h), W (270 km/h)

und Y (300 km/h) erhältlich ist, und steigen

auf den weissen Mercedes mit den Nokian

Wetproof SUV um.

Der neue Sommerreifen für kleine und mittelgrosse

SUV soll ein exzellentes Nassbremsverhalten

und guten Aquaplaning-Schutz bieten.

Doch auch wenn die Wolken am Tiroler

Himmel immer dunkler werden, auf der Strecke

hoch nach Küthai bleibt der Asphalt

noch trocken. Und auch die Kühe grasen inzwischen

friedlich neben der Strasse. Auf dem

letzten Stück des Weges beginnt es noch leicht

zu nieseln, aber um einen Regenreifen, der mit

den Geschwindigkeitsindizes H (210 km/h), V

(240 km/h) und W (270 km/h) sowie in 27 Varianten

in den Grössen 16 bis 19 Zoll erhältlich

ist, wirklich zu beurteilen, reicht das natürlich

nicht. Aber nachdem der Powerproof auf

der ersten Runde zu gefallen wusste, wollen

wir nun von den Spezialisten wissen, welche

Entwicklungsarbeit und welche Details in den

SUV-Sommerreifen stecken, die man nicht auf

den ersten Blick sieht.

Dass der Winterreifenspezialist Nokian Tyres

jetzt auch Sommerreifen im Angebot hat,

ist für viele noch neu. Dabei produziert das

finnische Unternehmen bereits seit über 120

Jahren Reifen für Autos, Transporter, Nutzfahrzeuge

und Fahrräder. Nun will es jedoch

deutlich wachsen. Und da man sich bislang

mehrheitlich auf den Winterreifensektor beschränkte,

sich dort mit guter Qualität, top

Technologie und nachhaltiger Produktion

einen guten Ruf schuf, will man jetzt bei den

Sommerreifen durchstarten. Bahri Kurter, seit

Juli 2019 bei Nokian Tyres und dort Senior

Vice President für Mitteleuropa, machte die

durchaus ambitiösen Ziele der Skandinavier

klar: «In den nächsten fünf Jahren wollen wir

12

März 2020 | AUTOINSIDE


REIFEN & RÄDER

in Europa die Verkäufe um 50 Prozent steigern.

In den USA planen wir gar eine Verdoppelung

der Verkäufe.» Darum wurde für 330

Millionen Franken in Dayton, Tennessee, eine

neue Fabrik gebaut, in der ab diesem Jahr vier

Millionen Reifen jährlich für Kunden in den

USA und Kanada produziert werden.

Auch in Europa geben die Finnen im wahrsten

Sinne des Wortes Gummi. Nahe der Stadt

Santa Cruz de la Zarza südlich von Madrid

entstand in den letzten Jahren für über 17 Millionen

Franken auf einer Fläche von rund 300

Hektaren ein hochmodernes Test- und Technologiezentrum.

Auf einer sieben Kilometer

langen, ovalen Teststrecke samt Steilwandkurven

kann Nokian Tyres hier Sommer- und

Winterreifen bei Geschwindigkeiten bis zu

300 km/h testen. Auf dem Gelände wird aber

nicht nur getestet und entwickelt, sondern

auch die ursprünglich mexikanische Gummipflanze

Guayule angebaut und untersucht, ob

sie sich als Quelle für hochwertigen Naturkautschuk

eignet. «Die Sommerreifen sind entscheidend

für unsere Wachstumspläne. Viele

kennen Nokian Tyres als Winterreifenspezialisten.

Mit unserem Vorstoss in den Markt

von Sommer- und Ganzjahresreifen erhöhen

wir unser Absatzpotenzial massiv», erläutert

Jarno Röytiö, Manager Produktentwicklung, erläutert die wichtigsten Unterschiede der zwei neuen SUV-Reifen.

Bahri Kurter. «Mit dem hochmodernen Testzentrum

in Spanien, wo das Klima ideal für

Sommerreifentests ist, legen wir dazu eine solide

Grundlage.» Und das Technologiezentrum

bietet zudem perfekte Bedingungen, um die in

Zentraleuropa und Nordamerika aktuell besonders

gefragten Hochgeschwindigkeitsreifen

weiterzuentwickeln.

Doch zurück zu den zwei neusten Produkten

für SUV und Crossover aus dem Hause Nokian

Tyres, welche die erfolgreiche Produktfamilie

Nokian Powerproof und Nokian Wetproof für

Personenwagen erweitern. «Die Reifen müs-

Fortsetzung Seite 14

Die langgezogenen Kurven und die kaum befahrenen Strassen rund um Küthai im Tirol eigneten sich hervorragend für die erste Testfahrt der neuen Nokian-Reifen.

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REIFEN & RÄDER

Bei den Testfahrten in den österreichischen Alpen stellten freilaufende Kühe die Brems- und Stabilitätseigenschaften der neuen SUV-Reifen zusätzlich auf die Probe.

sen vom ersten Frühlingstag an bis hin zum

Spätherbst jederzeit sicher und verlässlich reagieren.

Bei der Entwicklung haben wir daher

den Fokus auf die Funktionalität bei jeder

Wettersituation und unter den verschiedensten

Umständen gelegt», erklärt Jarno Röytiö,

Manager Produktentwicklung. Die neuen

SUV-Reifen verfügen über eine verstärkte

sowie verbesserte SUV-Struktur und sind mit

der einzigarten Seitenwandtechnologie aus

Aramid versehen. Aramid kennt man normalerweise

von Polizeischutzwesten, bei denen

es Kugeln stoppen soll. «Die mit Aramidfasern

verstärkten Seitenwände bieten hervorragenden

Schutz vor Schlaglöchern und Einschnitten,

die den Reifen sonst ernsthaft

beschädigen könnten», ergänzt Jarno Röytiö.

schwindigkeiten und für das höhere Gewicht

der SUV optimiert.

«Europäer legen besonderen Wert auf guten

Grip auf nassen und trockenen Strassen.

Mit dem Wetproof SUV bieten wir ihnen die

bestmögliche Kombination aus Trocken- und

Nasseigenschaften», ergänzt Jarno Röytiö.

«Mitteleuropäische Strassen können phasenweise

stark von Spurrillen durchzogen sein.

Dann kann ein plötzlicher Regen das Fahrzeug

in Aquaplaning-Gefahr bringen. Daher

muss der Reifen in der Lage sein, das Wasser

über die Seiten wegzuleiten.» Seine Gummimischung

mit fortschrittlichen Polymer-

Arten und verbesserter Silica-Struktur hilft

dem Wetproof SUV dabei genauso wie das

Konzept der doppelten Sicherheitszone. Eine

zusätzliche Verbesserung der Handling- und

Nässe-Eigenschaften erfolgt durch ein reaktives

Sperrkonzept, das Wasser noch leichter

abfliessen lässt. Sogenannte Trompetenrillen

speichern das Wasser zwischen Reifen und

Strasse und beschleunigen den Abfluss aus

den Haupt- in die Querrillen. Hinzu kommt

noch das Leise-Rillen-Design mit golfballförmiger

Oberfläche an den Seitenwänden,

das den Luftstrom kontrolliert und die Entstehung

von unangenehm heulenden Geräuschen

verhindert. Viele innovative Ideen in

schwarzen Gummi gepackt. <

Und so unterscheiden sich die beiden SUV-

Gummis. «Der Powerproof SUV ist ein

Sommerreifen der UHP-Kategorie, der für

SUV-Autofahrten auf mitteleuropäischen

Autobahnen entwickelt wurde», erläutert der

finnische Experte. Der Reifen verfügt über

eine doppelte Sicherheitszone: Eine Powerzone

an der Aussenschulter sorgt mit robusten

Profilblöcken zusammen mit einem Schrägrillendesign

für ein präzises Handling auf trockenem

Asphalt auch bei hohen Tempi.

Eine Nasssicherheitszone an der Reifeninnenseite

sorgt für effektiven Aquaplaning-Schutz

und dank des geschwungenen Designs des

Rillengrunds für gute Wasserverdrängung.

Das Laufflächenprofil und die neue Dynamic-

Grip-Gummimischung wurden für hohe Ge-

AUTOINSIDE-Redaktor Jürg A. Stettler nahm die neuen Nokian-Sommerreifen beim Test auf den kurvigen Bergstrecken

in Österreich genauer unter die Lupe.

14

März 2020 | AUTOINSIDE


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REIFEN & RÄDER

Interview mit Martin Schütz, Category Manager Reifen und Verbrauchsgüter ESA

Der «Lieblingsreifen»

soll den Erfolg fortführen

Reifen sind einer der wichtigsten Umsatzträger der ESA, die neben zahlreichen Premiummarken mit

dem ESA Tecar auch eine Eigenmarke führt. «Unser Lieblingsreifen», sagt Category Manager Martin Schütz

im Interview. André Bissegger

Herr Schütz, welche News und Trends

können wir bezüglich Sommerreifen in

diesem Jahr erwarten?

Martin Schütz, Category Manager Reifen

und Verbrauchsgüter ESA: Die ESA konnte

letzten Frühling die neueste Generation des

exklusiven Garagistenreifens von ESA Tecar,

nämlich den Spirit Pro, lancieren. Die Lancierung

einer komplett neuen Reifengeneration

sind für uns jeweils sehr bedeutende News.

In diesem Jahr wollen wir an den Erfolg des

Vorjahres nahtlos anknüpfen. Ganz allgemein

bleibt der Trend zu breiteren Reifen bestehen.

Viele Reifenhersteller setzen den Entwicklungsschwerpunkt

zudem auf die Reduktion

des Rollwiderstandes, das heisst die Energieeffizienzklasse

wird grundsätzlich verbessert.

Welche Entwicklung überrascht

Sie besonders?

Das Reifengeschäft ist immer wieder überraschend.

Noch bleiben die Überraschungen für

den Sommer 2020 aus vielleicht gibt es an der

GIMS etwas völlig Neues. Auffallend ist seit einigen

Saisons die Zunahme der spezifischen

Erstausrüstungsreifen: Es gibt inzwischen für

viele Fahrzeughersteller OE-Reifen. Wir versuchen

im Sinne unserer Mitinhaber und Kunden,

ein möglichst breites Portfolio in unseren

Lagern zu haben. Als Beispiel: In der Standarddimension

225/50 R 17 gibt es bei der ESA 127

Ausführungen knapp die Hälfte sind für einzelne

Fahrzeuge homologiert.

Sie bieten mit dem ESA Tecar-Reifen

einen eigenen Sommer- und Winterreifen

an. Wie hat sich die Eigenmarke

entwickelt?

Wir führen die exklusive Garagistenmarke

ESA Tecar bereits seit 40 Jahren mit grossem

Engagement und viel Freude. Diese Begeisterung

ist auch bei unseren Mitinhabern

und Kunden sehr gut angekommen zuletzt

bei der neuesten Generation der Sommer- und

auch der Winterreifen von ESA Tecar. Die

Nachfrage wächst nach wie vor, denn der Reifen

bietet nebst seiner Exklusivität auch ein

hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wo sehen Sie noch Potenzial?

Wir decken mit dem ESA Tecar die wichtigsten

Dimensionen ab. Das heisst, wir wachsen

mit dem Markt. Gerade bei den eingangs erwähnten

breiten Reifen sehen wir noch Potenzial

und werden zukünftig gezielt solche Produkte

lancieren.

Wartet die ESA bald auch mit einem eigenen

Alljahresreifen auf?

Nein, das ist nicht beabsichtigt. In der Schweiz

sind Alljahresreifen heute noch kaum verbreitet.

Die Sicherheit steht für viele Automobilisten

im Vordergrund. Bei vereisten oder kaltnassen

Strassen, wie wir sie in vielen Teilen

der Schweiz insbesondere in den Wintermonaten

kennen, bieten klassische Winterreifen

die nötigen Sicherheitsreserven. Für die Marke

ESA Tecar stehen also Alljahresreifen nicht

im Fokus.

Die ESA Tecar-Reifen werden von einem

Premium-Hersteller produziert. Wie stark

kann die ESA auf die Entwicklung Einfluss

nehmen? Kann die ESA beispielsweise für

die Schweiz spezifische Anforderungen

vorgeben?

Ja, die ESA nimmt starken Einfluss und hat klare

Vorgaben gemacht, die vom Hersteller auch

hervorragend umgesetzt werden. Für uns ist

etwa der Qualitätsaspekt sehr entscheidend.

Das heisst, wir setzen auf sichere Fahrt ob

im Sommer oder im Winter. Um diese gewollte

Qualität zu erreichen, sind Profil und Laufflächenmischung

auf dem aktuellen Stand der

Forschung notwendig. Als typisch schweizerisch

für das Sommerreifenprofil sind etwa die

umlaufenden Profilrillen zu erwähnen, die bei

Gewittern oder starkem Regen helfen, Aquaplaning

zu verhindern. Das steht wohl in südlichen

Ländern weniger im Fokus.

Welche Rolle spielt die Eigenmarke im

Portfolio der ESA? Und welche Rolle soll

sie allenfalls in Zukunft einnehmen?

ESA Tecar-Reifen sind unsere «Lieblingsreifen»

und werden es auch bleiben. Daneben ist

die ESA als grösste Reifenvermarkterin unter

anderem auch mit den Premiummarken, etwa

Bridgestone oder Continental, breit aufgestellt.

Die gute Mischung und die hervorragende Verfügbarkeit

sind für unsere Kunden wichtig

sowohl heute als auch in Zukunft.

Sie versprechen den Garagisten durch den

ESA Tecar-Reifen als eigenen «Garagistenreifen»

einen Wettbewerbsvorteil. Wie

können sie profitieren?

Die ESA Tecar-Reifen werden nicht auf irgendeinem

Onlineshop angeboten sie sind

nur beim Garagisten verfügbar. Damit bieten

wir dem Garagisten ein Alleinstellungsmerkmal.

Wir sehen unseren Kunden als Profi rund

ums Auto, der auch die passenden Produkte

anbieten soll.

In den Garagen herrscht durch die anstehenden

Reifenwechsel bald wieder Hochkonjunktur.

Die ESA bietet den Garagisten mit

«Garagino» eine umfassende Onlineplattform

an. Wie kann «Garagino» die Garagisten

gerade auch in dieser hektischen Zeit

unterstützen?

Dank garagino.ch können Garagisten ihre

freien Termine online abbilden und so ihren

Kunden die Möglichkeit geben, auch am Wochenende

oder am Abend ihren Reifenwechsel

16

März 2020 | AUTOINSIDE


REIFEN & RÄDER

anzumelden. Der Garagist kann seine Werkstattplätze

und die verfügbaren Zeiten pflegen,

der Automobilist sieht beim Besuch der Site

die freien Zeitfenster und kann einfach und

schnell seinen Wunschtermin buchen.

Wie hat sich «Garagino» entwickelt?

Die Entwicklung von garagino.ch läuft kontinuierlich

weiter, gewisse Dienstleistungen

werden heute online erwartet, während der

Online-Kauf von Reifen in den letzten beiden

Jahren nicht mehr so stark gewachsen ist.

Wo sehen Sie diesbezüglich noch Potenzial?

Die Möglichkeiten für Onlineplattformen sind

riesig. Für Automobilisten sind möglichst einfache

und nachvollziehbare Buchungsmöglichkeiten

wichtig. Interessant wäre zum Beispiel,

wenn ich bei der Buchung eines Jahresservices

mein Ersatzauto gleich mitbuchen könnte

vielleicht gleich das grössere Fahrzeug für das

verlängerte Wochenende. <

Weitere Infos unter:

esa.ch

«Wir wollen mit dem ESA

Tecar an den Erfolg von

2019 anknüpfen»: Martin

Schütz leitet das Reifengeschäft

der ESA.

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Dank unseres skandinavischen Know-hows

können Sie mit unseren neuen SUV-Sommerreifen

Nokian Powerproof SUV und Nokian Wetproof SUV

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REIFEN & RÄDER

Allseason-Reifen

«Wichtig ist, dass man den

Kunden ehrlich und fair berät»

Der Markt für Allseason-Reifen wächst auch in der Schweiz. Für den Kunden sind sie ein bequemer Kompromiss,

für den Garagisten oft ein Ärgernis. Markus Brunner, Country Manager von Apollo Vredestein, appelliert trotz

Vorbehalten für eine ehrliche und faire Beratung. Sandro Compagno

Herr Brunner, vor einem Jahr am Auto-

Salon Genf haben Sie uns erzählt, dass

der Markt für Ganzjahresreifen auch in

der Schweiz wächst. Ist das nach wie vor

korrekt?

Markus Brunner, Country Manager Apollo

Vredestein: Insgesamt sehen wir bei Vredestein

in diesem Bereich ein deutliches Wachstum.

In der Schweiz wächst das Segment prozentual

stark, aber auf tiefem Niveau. Der

Konsument macht sich vermehrt Gedanken,

ob er wirklich zwei Reifensätze benötigt. Wer

sich nur im urbanen Bereich bewegt, für den

ist ein Ganzjahresreifen sicher eine gute Wahl.

Allerdings wird die Schweiz meines Erachtens

nie ein Land für Allseason-Reifen werden.

Wo spüren Sie das stärkste Wachstum?

Es gibt verschiedene wachsende Märkte.

Deutschland, nördlich von Frankfurt, beispielsweise

ist sehr viel mit Ganzjahresreifen

unterwegs. Viele dieser Reifen und alle

von Vredestein verfügen über das Winterreifensymbol

mit den drei Bergspitzen und der

Schneeflocke. Das ist gerade in Deutschland

wichtig, wo ein Winterreifenobligatorium bei

winterlichen Verhältnissen herrscht.

«Die Schweiz wird nie ein Land für Allseason-Reifen»: Markus Brunner Country Manager Apollo Vredestein.

Für den Garagisten sind Ganzjahresreifen

wenig interessant. Er verliert den Kontakt

zum Kunden.

Der Handel sträubt sich gegen Ganzjahresreifen,

was ich gut verstehen kann. Ihm fehlt eine

Montage und er verliert die Möglichkeit, mit

einem Reifenhotel einen Zusatzservice anzubieten.

Wichtig ist, dass man den Kunden ehrlich

und fair berät. Und wenn der Kunde unbedingt

einen Ganzjahresreifen will, weil er ihn

für seine Einsatzzwecke für die richtige Wahl

hält, dann soll ihm der Garagist einen Ganzjahresreifen

verkaufen, statt ihn vom Hof zu

schicken. Wenn der Kunde aber jederzeit den

idealen Reifen mit den höchsten Sicherheitsanforderungen

will, dann sind Sommer- und

Winterreifen nach wie vor die beste Wahl.

Der TCS hat 2016 und 2018 jeweils Ganzjahresreifen

verschiedener Hersteller getestet.

2016 waren zwei von sieben getesteten Reifen

«nicht empfehlenswert», 2018 waren von

neun getesteten Reifen vier «empfehlenswert»

und fünf «bedingt empfehlenswert».

Offenbar werden Allseason-Reifen immer

besser. Warum?

Das ist so. Die Reifen werden immer besser.

Entscheidend bei solchen Tests ist aber auch,

auf welche Eigenschaften mehr Gewicht gelegt

wird: Es gibt Mitbewerber, die einen Sommerreifen

mit Wintereigenschaften anbieten. Andere

gehen den umgekehrten Weg. Ob man nun

eher Sommer- oder eher Wintereigenschaften

testet, hat in diesem Fall natürlich Auswirkungen

auf die Resultate. Vredestein hat bald dreissig

Jahre Erfahrung in diesem Segment. Wir

bieten unter allen Reifenherstellern auch das

grösste Sortiment an Ganzjahresreifen an.

Was heisst das in Zahlen?

Wir haben 133 verschiedene Grössen bei den

Ganzjahresreifen, davon 72 im UHP- und

UUHP-Bereich, also 17 Zoll und grösser. 61

Dimensionen bieten wir im Standardbereich

an. Seit 1993 produzieren wir mit dem Quatrac

Ganzjahresreifen. Wir sind also sicher sehr

kompetent in diesem Bereich.

Die Reifen werden immer besser und die

Entwicklung geht weiter: Ist es absehbar,

dass wir in 20 Jahren nur noch mit Allseason-Reifen

fahren?

Schwierig zu sagen. Die Frage ist, was die Erstausrüstung

macht. Im Grunde genommen,

wäre es für alle am einfachsten. Ein Problem

damit hätte sicher der Handel. Die Frage ist

auch, wie sich unser Klima verändern wird.

Aber letztlich bleibt ein Allseason-Reifen immer

ein Kompromiss. <

Weitere Infos unter:

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18

März 2020 | AUTOINSIDE


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REIFEN & RÄDER

Die Guayule-Pflanze gedeiht im trockenen Klima

Spaniens ausgezeichnet und soll künftig die ökologisch

problematischen Kautschuk-Plantagen in Südostasien

ersetzen: Nokian Tyres hat deshalb im neuen Technologiezentrum

in Spanien eine eigene Plantage angelegt.

Grüne Reifen

Ernsthafte Alternative

oder Marketing-Gag?

Der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen und das Verringern von CO 2

-Emissionen werden auch für

die Reifenhersteller mehr und mehr zum Thema. Geforscht wird in verschiedene Richtungen. Sandro Compagno

Es ist kein Zufall, dass die Wörter «Reifen» und

«Gummi» für viele Autobesitzer Synonyme

sind. Noch immer besteht ein Reifen zu rund

40 Prozent aus Kautschuk natürlich wie auch

künstlich hergestellt. Natürlicher Kautschuk

wird in riesigen Plantagen vor allem in Südostasien

angebaut. Weltweit grösster Produzent ist

Thailand, gefolgt von Indonesien und Malaysia.

Was den Menschen in der Region Arbeit und

ein Auskommen beschert, bedroht auf der anderen

Seite den Urwaldbestand und die Artenvielfalt

im Regenwald.

Daher bemüht sich eine zunehmende Zahl von

Reifenherstellern um ökologische Alternativen

zur «Hevea brasiliensis», so der wissenschaftliche

Name der Kautschukpflanze. Der finnische

Hersteller Nokian Tyres und die Japaner

von Bridgestone beispielsweise tüfteln mit Latex

aus dem Wüstenstrauch Guayule. Nokian

hat dafür im neuen Technologiezentrum in

Spanien eigens eine Plantage angelegt. Wissenschaftler

des deutschen Fraunhofer-Instituts für

Molekularbiologie und Angewandte Ökologie

gelang es gemeinsam mit Chemikern und Ingenieuren

von Continental, aus der Wurzel des

Russischen Löwenzahns (Lat.: Taraxacum) Latex

zu gewinnen. «Erste Versuche sind vielversprechend»,

sagt Daniel Freund, CEO Continental

Suisse. «Wir haben bereits eine Kleinserie

Fahrradreifen mit diesem Naturkautschuk hergestellt.»

Diese beiden natürlichen Alternativen sind keineswegs

brandneu: Schon zu Zeiten des Zweiten

Weltkriegs wurde nach Ersatz für den Naturkautschuk

gesucht: die Sowjets mit ihrem

Löwenzahn, die Amerikaner mit dem Wüstenstrauch.

Nur standen damals nicht ökologische

Gesichtspunkte am Ursprung der Versuche,

sondern der Umstand, dass der Krieg diese

wichtigen Produkte verknappt hatte.

Die Laufstreifenmischung ist das bestgehütete

Geheimnis in der Produktion von Reifen. Sie besteht

im Wesentlichen aus Natur- und Synthetikkautschuk,

Füllmaterialien wie Russ, Silica,

Ölen und Schwefel sowie Verstärkungsmaterialien

(Stahl, Polyester etc.). Durch Vulkanisation

(Erhitzen auf 170 bis 200 Grad) bilden die Makromoleküle

beider Kautschukarten langkettige

Polymere, die durch Schwefelbrücken miteinander

verbunden werden Gummi entsteht. Der

Vorteil des Naturkautschuks gegenüber dem

20

März 2020 | AUTOINSIDE


synthetischen Kautschuk: Er bleibt bei tiefen

Temperaturen flexibler. Dies sorgt vor allem bei

Winterreifen für mehr Grip auf Schnee und Eis.

Doch nicht nur an Alternativen für Kautschuk

wird geforscht. Auch der Ersatz des für die Reifenherstellung

nach wie vor benötigten Erdöls

ist ein Thema. «Die Erschöpfung dieser Ressourcen

verlangt den Einsatz alternativer Rohstoffe»,

sagt Hee Jong Lee, Chief of Nexen Europe

Technology Center. Die Koreaner forschen

mit Raps-, Soja- oder Palmöl und verwenden rezyklierte

Rohstoffe für die Reifenproduktion.

Auch der Füllstoff Silika (Kieselsäure, chemisch

SiO2), der in den letzten Jahren den Russ mehr

und mehr als Füllstoff abgelöst hat, ist ein Thema

für die Ingenieure. «Hankook Tire forscht

daran, wie sich aus den Abfallprodukten, die

bei der Ernte von Nutzpflanzen anfallen, nachhaltigere

Alternativen für die Silika-Gewinnung

ergeben können», erklärt Andreas Wirth, Country

Manager Switzerland des koreanischen Herstellers,

der ebenfalls rezyklierte Rohstoffe in

seine Produktion einfliessen lässt.

Die Bemühungen der Hersteller um mehr Nachhaltigkeit

treiben mitunter skurrile Blüten. So

präsentierte Goodyear am Auto-Salon 2018 eine

Konzeptstudie namens «Oxygene». Der Prototyp

aus dem 3D-Drucker bestand nicht nur aus

Recycling-Material, sondern war auf der Felgenseite

mit echtem Moos bepflanzt. Dieses sollte

die Umgebungsluft filtern und gleichzeitig

durch Photosynthese frische Atemluft produzieren


Ein stetes Thema bleibt für sämtliche Hersteller

von Premiumreifen der Rollwiderstand und

damit verbunden der CO 2

-Ausstoss. Hier ist der

bis dato wohl grösste Hebel der Hersteller, umweltschonendere

Reifen zu produzieren. Die EU

kennt ein siebenstufiges Reifenlabel von A bis

G. Ein Reifen der Kategorie A beim Rollwiderstand

spart gegenüber einem Reifen der Kategorie

G rund 0,5 bis 0,7 Liter Treibstoff auf 100 Kilometer.

Das sind bei einem Mittelklassewagen

gut und gerne 10 Prozent Treibstoff und CO 2

-

Ausstoss!

Wie sieht der Reifen von 2030 aus? «Er wird

weiterhin schwarz und rund sein», sagt Daniel

Freund von Continental mit einem Lächeln.

«Aber er wird im Vergleich mit heutigen Produkten

noch sicherer sein, weniger Rollwiderstand

und voraussichtlich eine höhere Laufleistung

haben.»

«Reifen ‹grün› zu machen, ist relativ schwierig»,

sagt Markus Brunner, Country Manager Switzerland

von Apollo Vredestein. «Am Ende ist es

der Autohersteller, der die Anforderungen vorgibt

und wir Reifenproduzenten strecken uns

nach der Decke.» Leichter, langlebiger, effizienter,

ohne Abstriche bei Performance und Sicherheit,

so lautet der Auftrag für die Premiumhersteller

bei der Erstausrüstung. Brunner: «Und

natürlich bemühen wir uns alle, unsere Reifen

nachhaltiger zu produzieren.»

Klare Worte zu den Bemühungen zahlreicher

Hersteller, den Naturkautschuk durch umweltschonendere

Rohstoffe zu ersetzen, findet der

Vertreter eines Reifenherstellers, der seinen

Namen nicht in AUTOINSIDE lesen will: «Aus

heutiger Sicht sind das in erster Linie Marketing-Gags.»

<

Sei eins mit Deinen

Reifen. Und die Strasse

wird eins mit Dir.

EINS MIT HANKOOK

Continental setzt auf die Wurzel des Russischen Löwenzahns.

AUTOINSIDE | März 2020

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REIFEN & RÄDER

Die Amag lagert auch Reifen und Pneus von

Nicht-Amag-Partnern ein.

Räderhotel

Amag lässt Garagisten

beim Kunden punkten

Die Amag betreibt in der ganzen Schweiz sechs Räderhotels mit einer Kapazität von rund 330 000 Reifen

und Räder. Die Lagermöglichkeiten können auch von Nicht-Amag-Partnern genutzt werden. André Bissegger

«Räderhotels sind ein wichtiges Instrument

zur Kundenbindung», erklärt Fabio Cavallucci,

Manager Tyre Hotel bei der Amag Import AG.

«Ein Satz Reifen oder Räder generiert jährlich

zwei Kundentermine. Die Garagisten können

den Kunden einen Mehrwert bieten und sie

an sich binden.» Allerdings sei eine gesetzeskonforme

Radeinlagerung aufgrund der vielen

Auflagen beispielsweise Brandschutz nicht

ohne finanziellen Aufwand umsetzbar. Ausserdem

verfügen die Garagisten oft nicht über genügend

Platz, um die Pneus selbst zu lagern.

Die Amag erkannte das Bedürfnis nach Lagerkapazität,

den Mehrwert für den Kunden sowie

das Potenzial der Kundenbindung und eröffnete

2009 in Wohlen AG das erste Räderhotel.

Seither kamen die Standorte Bioggio TI, Niederbipp

BE, Penthalaz VD, Schwarzenbach SG

und im Oktober 2019 Buchrain LU dazu. Mit

dem neuen Lager, das auf rund 2000 Quadratmetern

Fläche auf sechs Stockwerken Platz für

80 000 Reifen und Räder bietet, konnte Amag

die Übergangslösung Brunegg schliessen.

«Die primäre Idee beim Aufbau der Räderhotels

der Amag Import AG war die Schaffung

von Kapazitäten für die eigenen Amag Retail-

Betriebe», sagt Cavallucci. «Mit der Zeit hat

sich jedoch herausgestellt, dass der Bedarf

auch bei den anderen Garagen ausserhalb

unseres Partnernetzes besteht.» Das Unternehmen

entschied sich daher, den Service

grundsätzlich allen Garagen in der Schweiz

anzubieten, die ein Volumen von mindestens

1000 Räder und Reifen haben. Heute liegt der

Anteil von Nicht-Amag-Partnern bei circa 2,2

Prozent.

Wie gross das Bedürfnis tatsächlich ist, zeigt

sich an der aktuellen Auslastung. Laut Cavallucci

haben die Standorte Schwarzenbach und

Buchrain zwar noch freie Kapazitäten im Umfang

von mehreren tausend Reifen und Rädern,

in Niederbipp, in der Westschweiz und

im Tessin sind die Hotels hingegen voll ausgelastet.

In Niederbipp ist eine Erweiterung

bereits in Planung und im Tessin wurde eine

flexible Erweiterungsmöglichkeit gefunden.

Anders sieht es in der Westschweiz aus: «Trotz

intensiver Suche konnten wir bis heute, insbesondere

im Raum Genf, keine geeignete Lösung

finden.»

Die Bedingungen für die Lagerung der Pneus

sind in den Amag-Räderhotels ideal: Die Temperaturen

bewegen sich konstant zwischen 5

und 20 Grad und es gelangt kein Sonnenlicht

22

März 2020 | AUTOINSIDE


REIFEN & RÄDER

in die Hallen. Dadurch verlieren die Reifen keine

Weichmacher und behalten ihre Haftung.

Ausserdem sind die Reifen und Räder versichert

und die Amag garantiert den Garagisten die

Auslieferung am nächsten Werktag unabhängig

vom Bestell-Volumen. Dazu kommen laut

Cavallucci die hohe Verfügbarkeit, die Prozess-

Sicherheit sowie die hohe Wirtschaftlichkeit.

«Die Preise setzen wir pro Garagist je nach eingelagerter

Menge fest», erklärt Cavallucci. «Das

Waschen des Radsatzes und der Transport der

Reifen und Räder sind im Preis inbegriffen.»

Ebenfalls inbegriffen sind der Systemzugang

sowie die nötigen Hilfsmittel zur Sicherstellung

des reibungslosen Ablaufs. Das Auswuchten

der Räder-Sätze erfolgt gegen einen Aufpreis.

Interessierte Garagisten können sich

beim Team Räderhotel oder beim Aftersales-

Aussendienst der Amag Import AG melden. <

Weitere Infos unter:

amag-import.ch

Will ein Betrieb Pneus einlagern, kann er im

System einen Transportwagen bestellen, der

innerhalb von 24 Stunden geliefert wird. Die

einzelnen Reifen werden zur Identifikation mit

von der Amag gelieferten Barcodes versehen

und dann verladen. Im Hotel angekommen, erfolgt

die Räderreinigung und falls gewünscht

das Auswuchten. Das Waschen übernimmt

eine Reinigungsmaschine, die bei voller Belastung

alle 30 Sekunden ein Rad reinigen kann,

also bis zu 120 Räder pro Stunde.

Das neue Lager in Buchrain

wurde im Oktober 2019 eröffnet

und bietet Platz für rund 80 000

Reifen und Räder.

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REIFEN & RÄDER

Konzepte für Reifenspezialisten

Reifenkonzept als Chance

Auch bei den Reifenhäusern geht der Trend in Richtung Konzentration. Kleinere Reifenspezialisten und Garagisten

suchen daher vermehrt die Zusammenarbeit mit Konzepten. AUTOINSIDE hat sich bei den Anbietern umgehört.

André Bissegger

Contitrade Schweiz

Herr Müller, welche Bedürfnisse haben die

Garagen und Reifenspezialisten, die sich Ihrem

Konzept anschliessen?

Simon Müller, Head of Marketing und Procurement:

Die Marktsituation in der Schweiz verlangt

je länger je mehr nationale Partner. Einzel-

Simon Müller.

unternehmen haben bei Ausschreibungen und/

oder Grossaufträgen meistens das Nachsehen. Unsere Partner haben das

Bedürfnis, sich einem nationalen/internationalen Partner anzuschliessen,

an zusätzliche Aufträge zu gelangen und so die eigene Auslastung

zu erhöhen und einen Zugang zu neuen Kundensegmenten zu erhalten.

Welche Vorteile können Sie ihnen bieten?

Contitrade Schweiz mit den Marken Adam Touring und Pneu Egger bietet

ihren Fleetpartnern eine Vielzahl von Vorteilen. Dazu zählen eine

professionelle Zusammenarbeit mit dem Marktleader im Reifenmarkt

und markenunabhängigen Autoservice, eine zentrale Betreuung mit nur

einem Ansprechpartner, die Anbindung an ein professionelles und zeitgemässes

Online-Tool, den Zugang zu neuen Kunden oder Providern über

Vertragspartner, die Optimierung der eigenen Einkaufssituation und die

Chance auf höhere Renditen. Ausserdem steigt der eigene Bekanntheitsgrad

durch die Aufnahme im Netzwerk und unsere Partner erhalten Marketingunterstützung

sowie Support, beispielsweise durch Schulungen.

Zu was verpflichtet sich der Garagist oder Reifenspezialist, wenn er

sich Ihnen anschliesst? Und was muss er mitbringen?

Wir bieten unseren Partnern zwei verschiedene Systeme an, die sie frei

wählen können. Die Partner müssen gewisse Standards erfüllen wie die

Qualität bei den Prozessen, der Ausführung der Arbeit und der Kundenbetreuung.

Auch der Auftritt Sauberkeit und Ökologie gehören dazu

und die Infrastruktur wie Maschinenpark, Ersatzwagenlösung oder Gebäude.

In den meisten Fällen entstehen für den Partner aber keine zusätzlichen

Kosten oder Investitionen.

Diese Reifenmarken werden im Konzept angeboten: Continental,

Bridgestone, Michelin, Pirelli, Goodyear, Uniroyal, Barum, Semperit.

Weitere Infos unter:

adam-touring.ch / pneu-egger.ch

First Stop

Herr Suter, welche Bedürfnisse haben die

Garagen und Reifenspezialisten, die sich

Ihrem Konzept anschliessen?

Walter Suter, Countrymanager First Stop

Schweiz: Sie suchen Lösungen für Flottenabrechnungen

bis Leasing, für den Zugang zur

Walter Suter.

Online-Welt und Lösungsansätze für die neuen

Mobilitätskonzepte, marktgerechte und zeitnahe Bezugsquellen. Ausserdem

möchten sie Zugang zu technischen Daten.

Welche Vorteile können Sie ihnen bieten?

Die Vorteile sind zahlreich: Der Inhaber bleibt selbstständiger Unternehmer,

bekommt Zugriff auf ein Zentralabrechnungssystem für Leasing

und eine B2B-Einkaufsplattform für Reifen und Autoteile und

zwar von Herstellern und Grosshändlern und auf eine technische

Datenbank zum Thema Autoservice. Ausserdem profitiert er von einer

Online-Plattform mit Online-Terminvereinbarung und Bezahlfunktion

und er bekommt Zugang zu zentralen Projekten zum Thema Mobilitätslösungen.

Zudem wird er persönlich betreut durch unsere Konzeptberater.

Weitere Vorteile: Basierend auf den getätigten Umsätzen bei unseren

Partner-Lieferanten erhält er einen Jahresendbonus und er wird

bevorzugt durch unseren Mutterkonzern Bridgestone beliefert.

Zu was verpflichtet sich der Garagist oder Reifenspezialist, wenn er

sich Ihnen anschliesst? Und was muss er mitbringen?

Er muss am Gebäude die Signalisation gemäss der First Stop Corporate

Identity anbringen. Auch muss er sich bereit erklären, die gemeinsamen

Systeme zu nutzen und seine Erfahrung und sein Wissen nach

dem «Best Practice»-Ansatz zu teilen. Ausserdem erwarten wir ein entsprechendes

Einkaufsvolumen von Reifen der Marken Bridgestone und

Firestone. Nicht zuletzt sind jährliche Gebühren entsprechend der jeweils

genutzten Online-Systeme zu entrichten.

Diese Reifenmarken werden im Konzept angeboten: Schwerpunkt

Bridgestone, Firestone und Dayton sowie alle namhaften Marken.

Weitere Infos unter:

firststop.ch

ABARTH - ALFA ROMEO - BANNER - BRIDGESTONE - CASTROL - CHRYSLER - CONTINENTAL - DAIHATSU - DODGE - DUNLOP - FALKEN - FIAT - FIAT PROFESSIONAL - FORD - GOODYEA

Sie haben die Autos, wir die Sommerreifen dazu.

Bei uns erhalten Sie Qualitäts-Sommerreifen von zehn Marken Herstellern aus einer Hand. Qualitätsprodukte zu fairen

Preisen - geliefert in der ganzen Schweiz bis zu 3 Mal pro Tag.

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FOKUS REIFEN & RÄDER

Driver

Herr Cangero, welche Bedürfnisse haben

die Garagen und Reifenspezialisten, die sich

Ihrem Konzept anschliessen?

Iginio Cangero, Sales Manager PKW und LT

Schweiz, Pirelli: Heutzutage haben es «Einzelkämpfer»

auf dem Markt schwer. Mit Pirelli

Iginio Cangero.

bindet sich der Reifenhändler an einen starken

Partner in der Schweiz, ohne seine Freiheiten zu verlieren. Er gewinnt

einen Partner, der ihn in allen Belangen professionell unterstützt. Pirelli

bietet regelmässige Trainings, Zugang zu Netzwerken, aktuelle Systeme

und natürlich marktgerechte Einkaufs- und Servicekonditionen.

Zudem achten wir sehr darauf, dass wir mit unseren Partnern eine gute

regionale Abdeckung erreichen, was dem Partner Exklusivität in seiner

Region garantiert und uns ein schweizweites Netz an hochwertigen

Partnern ermöglicht.

Welche Vorteile können Sie ihnen bieten?

Der Reifenhändler gewinnt mit Pirelli als Partner in jeglichen Belangen.

Wir können dank unserem Team und unserer Infrastruktur auf

dem Schweizer Markt schnell und individuell auf Bedürfnisse eingehen.

Wir spüren, dass das Bedürfnis an Beratung wächst, da die Reifenprodukterange

immer breiter und komplexer wird. Pirelli ist führend

in diesem Bereich und kann wertvoll unterstützen. Neben den bereits

erwähnten Vorteilen haben wir zum Ziel, dem Kunden Neukunden in

seinen POS zu bringen und ihn weiterzuentwickeln, denn heute geht es

lange nicht mehr nur um den Reifen, sondern um das komplette Rad.

Zu was verpflichtet sich der Garagist oder Reifenspezialist, wenn er

sich Ihnen anschliesst? Und was muss er mitbringen?

Natürlich erwarten wir von unseren Partnern einen gewissen Standard

hinsichtlich Lokalität, Standort, Ausbildungsgrad der Mitarbeiter

und Servicequalität. Diese Eigenschaften müssen mit unseren Ansprüchen

einhergehen, um sich gemeinsam weiterzuentwickeln. Natürlich

ist Pirelli daran interessiert, mit dem Partner zu wachsen und seinen

Marktanteil zu erhöhen. Dazu bieten wir die richtigen Werkzeuge, um

gemeinsam dieses Ziel zu erreichen. In einem weiteren Schritt wird der

POS auch visuell ausgestattet, dass er als Pirelli-Partner erkennbar ist.

Entsprechend erwarten wir vom Partner eine Identifikation mit unserer

Marke und den Werten, die damit verbunden sind.

Diese Reifenmarken werden im Konzept angeboten: Pirelli.

Weitere Infos unter:

drivercenter.eu

Premio

Herr Fabbro, welche Bedürfnisse haben

die Garagen und Reifenspezialisten, die sich

Ihrem Konzept anschliessen?

Marco Fabbro, Manager Retail Switzerland:

Partner, die sich unserem Konzept anschliessen,

Marco Fabbro. wollen sich den täglichen Herausforderungen,

die ein stark umkämpfter Markt wie der unsere

mitsichbringt, nicht länger alleine stellen und vertrauen auf den Leitsatz

«gemeinsam sind wir stark». Oft wünschen sie sich Unterstützung

im Einkauf, in der Kundenansprache mit einheitlichem Markenauftritt

und eine professionelle Begleitung durch Experten im Online- und Offline-Vertrieb.

Welche Vorteile können Sie ihnen bieten?

Unsere Partner profitieren vom Know-how unserer Expertenteams aus

den verschiedenen Bereichen wie Marketing, IT oder E-Commerce ein

Bereich, der im Zeitalter der Digitalisierung von grosser Bedeutung ist.

Wir helfen bei der Prozessoptimierung in ihren Betrieben und bieten

mit «Tiresoft 3» eine eigene Warenwirtschaft als Herzstück aller integrierten

Schnittstellen an. Die Premio-Partner können auf ein über die

Jahre gewachsenes Netzwerk zurückgreifen, für das Gemeinschaft kein

leeres Wort ist, sondern sich in einer gelebten, intensiven Partnerschaft

widerspiegelt. Daher ist es wichtig, dass wir uns regelmässig bei Tagungen

in den Regionen austauschen und die Unterstützungsmöglichkeiten

von uns als Systemgeber und der Goodyear-Kollegen vor Ort vorstellen.

Zu was verpflichtet sich der Garagist oder Reifenspezialist, wenn er

sich Ihnen anschliesst? Und was muss er mitbringen?

Der Garagist oder Reifenspezialist verpflichtet sich, den Markenauftritt

von Premio sowohl im Partnerkonzept «Premio Partner» als auch im

Konzept «Premio Reifen + Autoservice» nach den Vorgaben am Gebäude,

in den Verkaufsräumen und bei sämtlichen Auftritten nach aussen

umzusetzen. Ausserdem gibt es unterschiedliche Standards für die beiden

Konzepte. Volle Unterstützung durch die Premio-Zentrale erhalten

vor allem die «Premio Reifen + Autoservice»-Betriebe mit dem Premio-

Tuning-Konzept, der Flottenzuführung über die 4Fleet Group, einer nationalen

Marketingkampagne und weiteren Einkaufsvorteilen für Reifen,

Felgen und Zubehör über die Einkaufsgesellschaft FRI. Ausserdem

können sie das eigens für sie entwickelte Warenwirtschaftssystem «Tiresoft

3» nutzen. «Premio Reifen + Autoservice»-Partner bieten vor allem

neben dem Reifenhandel und -service zusätzlich noch Autoservice

wie Batterie, Auspuff, Fahrwerk, Stossdämpfer, Lenkgeometrie, Bremsen

und Ölwechsel mit an.

Diese Reifenmarken werden im Konzept angeboten: Die Hauptmarken

Goodyear, Dunlop, Fulda, Sava und Debica «aber auch alle

anderen Marken». <

Weitere Infos unter:

premio.ch

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REIFEN & RÄDER

Ronal Group

Das Rad aus dem Drucker

Es scheint lediglich eine Frage der Zeit, bis die additive Fertigung, im Volksmund auch 3D-Druck genannt,

in der Automobiltechnik Einzug hält. Die Ronal Group tüftelt bereits an Verfahren, um Aluminiumräder mittels

3D-Druck herzustellen.

sco./pd. Einen ersten Erfolg darf das Härkinger

Unternehmen für sich beanspruchen: An

der IAA in Frankfurt präsentierte die Ronal

Group im September das erste einteilige, additiv

gefertigte Rad aus dem 3D-Drucker, das

über eine Strassenzulassung verfügt. Entwickelt

und umgesetzt wurde der Prototyp

im Ronal-Innovationszentrum in Forst (De).

Die Zulassung für den Strassenverkehr unterstreicht

die Zukunftsfähigkeit der Räderherstellung

durch das «Selective Laser Melting»-

Verfahren. Dabei wird das zu verarbeitende

Material in diesem Falle Aluminium in

Pulverform in einer dünnen Schicht auf einer

Grundplatte aufgebracht. Mittels Laserstrahlung

wird dieses Pulver lokal vollständig umgeschmolzen

und bildet nach der Erstarrung

eine feste Materialschicht.

darunter liegenden Schicht wird viele Tausend

Mal wiederholt.

In Serie wird das rund 5 Kilo schwere «SLM

Concept Wheel» mit der Grösse von 7 x 13 Zoll

so schnell nicht gehen. «Es ging vielmehr darum,

zu zeigen, was technisch bereits möglich

ist», erklärt Claudia Geissmann, Marketingund

Kommunikationschefin der Ronal Group.

Mit dem «SLM Concept Wheel» zeigte die Ronal

Group die technische Machbarkeit des 3D-

Drucks für Räder auf und generierte gleichzeitig

weiteres Know-how in diesem Bereich. <

Weitere Infos unter:

ronalgroup.com

Die additive Fertigung kommt ohne Werkzeuge

und Formen aus und macht Designs

möglich, die sich durch herkömmliche Produktionsverfahren

wie Giessen oder Schmieden

nicht fertigen lassen. Diese grosse Designfreiheit

soll in Zukunft die Produktion

von hochgradig individualisierbaren Rädern

nach Kundenwunsch ermöglichen. Nachteil

des SLM-Verfahrens ist die lange Bearbeitungszeit.

Der Arbeitsschritt des Auftragens

des Pulvers und des Verschmelzens mit der

Vom Drucker ans Auto: das «SLM Concept Wheel» der Ronal Group.

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26

März 2020 | AUTOINSIDE


YOKOHAMA (Suisse) SA • Route de la Maladaire 16 • 1562 Corcelles-près-Payerne • Tel. 026 662 40 00 • Fax 026 662 40 01 • info@yokohama.ch


REIFEN & RÄDER

Reifenwechsel

Die unersetzlichen Helfer

der Garagisten

Bei der Reifendemontage und -montage kommen neben fachlichem Know-how auch spezielle Maschinen zum

Einsatz. Doch welche Tools sind gefragt und wie sehen diesbezüglich die aktuellen Trends aus? Carla Stampfli

Schon bald werden Kundinnen und Kunden

die Garagisten aufsuchen, um mit den Sommerreifen

ihr Auto fit für die wärmere Jahreszeit

zu machen. Die Reifen-Demontage beziehungsweise

die Reifen-Montage erfordert

nicht nur fachliches Know-how, sondern auch

spezielle Maschinen. Diese sind für Garagisten

unersetzliche Helfer und tragen zu einem

fachgerechten Reifenwechsel bei. AUTOIN-

SIDE hat sich bei Thomas Küderli, Inhaber

und Geschäftsführer Gassner AG, erkundigt,

welche Produkte gefragt sind und was die aktuellen

Trends sind.

Thomas Küderli, Inhaber

und Geschäftsführer

Gassner AG.

Die Reifenwechselsaison steht bald vor der

Tür. Tools wie zum Beispiel Reifenmontageoder

Wuchtmaschinen sind für Garagisten

unersetzliche Helfer. Welches sind diesbezüglich

die neusten Entwicklungen?

Thomas Küderli, Inhaber und Geschäftsführer

Gassner AG: Der Trend geht klar

zu grösseren Reifenmontier-Maschinen,

die mit den verschiedensten Reifendimensionen

klarkommen. UHP und Runflat

sind kaum mehr wegzudenken. Was sicher

heute nicht mehr fehlen darf, ist ein Radlift

für die schweren SUV-Räder. Bei den Wuchtmaschinen

gilt es, schnell, einfach und präzise

zum Resultat zu kommen. Hier haben

sich Radlifte nicht durchgesetzt, jedoch die

pneumatische Spannung des Rades. Höhenschlag-

oder Profiltiefenmessung etc. sind als

Messeschlager zu gebrauchen, jedoch kaum

in der Werkstatt.

Sind für das Benutzen der Maschine neue

Kenntnisse nötig? Beziehungsweise müssen

sich Garagisten neues Know-how aneignen?

Das Prinzip des Reifendemontierens und

-montierens hat sich nicht verändert, jedoch

ist es wichtiger denn je, dieses Prinzip richtig

anzuwenden und es zu verstehen. Wer heute

noch auf Schmierpaste verzichtet und nicht

weiss, was der Spring- oder Setzdruck ist,

sollte sich vielleicht die Kenntnisse wieder

einmal aneignen.

Wie bietet die Gassner AG den

Garagisten Hand?

Wir legen sehr grossen Wert darauf, dass

unsere Techniker die Maschinen sorgfältig

einweisen und bereits viel Wissen weitergeben.

Des Weiteren bietet Gassner AG seit

vielen Jahren Schulungen im Bereich Wuchten

und Montieren an. Die Kurse sind in

einen theoretischen und einen praktischen

Teil aufgeteilt und machen aus den Kursteilnehmer

Reifenprofis.

Welche neuen Produkte hält die Gassner AG

für Garagisten bereit, die sich bald mit dem

Reifenwechsel beschäftigen müssen?

Gassner AG bietet nebst der Wuchtmaschine

und der Reifenmontier-Maschine zusätzliche

Geräte an, die den Reifenservice erst zur

Vollendung bringen. Das Profiltiefenmessgerät

Easy Tread misst innert Sekunden

beim Überfahren alle Profiltiefen und gibt der

Werkstatt raschmöglichst eine Bewertung

des Reifenprofils und des Schräglaufs. Die

Ultraschall-Radreinigungsmaschine Tiresonic

wäscht alle Kundenräder auf Hochglanz und

für den Superprofi bietet Gassner AG einen

Ofen an, der die Reifen vor dem Demontieren

auf 24 Grad erwärmt, um die Kundenräder

geschmeidiger zu machen und somit das Optimum

für den Reifen zu erzielen. Für schief

abgelaufene Reifen sollte dem Kunden spätestens

beim Reifenwechsel eine Fahrwerksvermessung

empfohlen werden. Auch hier bietet

Gassner AG als Marktleader das richtige Gerät,

das zur Werkstatt passt.

Was bieten die Maschinen, was andere

Maschinen nicht können?

Ich glaube, dass es bei jeder Marke gute Reifenmontier-Maschinen

und Wuchtmaschinen

gibt. Hier gilt es, sich über den Kundendienst

von anderen abzuheben, damit das Reifengeschäft

das wird, was es sein soll: ein Geschäft. <

Weitere Infos unter:

gassnerag.ch

28

März 2020 | AUTOINSIDE


SPONSORED CONTENT

ESA

ESA+TECAR SPIRIT PRO der

exklusive Sommerreifen

pd. Vor gut einem Jahr hat die ESA die neue

Generation des exklusiven Garagistenreifens

ESA+TECAR eingeführt, den SPIRIT PRO. Ob

für kleinere Fahrzeuge oder für Modelle mit

breiterem Profil der SPIRIT PRO ist die optimale

Wahl und überzeugt mit attraktivem

Design. Mit rund 40 verschiedenen Ausführungen

decken die neuen Sommerreifen nahezu

zwei Drittel des Sommerreifenbedarfes

in der Schweiz ab.

«Das erste Jahr der neuen Generation war ein

grosser Erfolg», meint Giorgio Feitknecht, CEO

der ESA, mit Freude. «ESA+TECAR-Sommerund

Winterreifen sind bei den Schweizer Garagisten

sehr beliebt. Die exklusiven Reifen

tragen dazu bei, dass der Garagist als Profi

rund ums Auto ideal mit seiner Kompetenz

auftrumpfen kann.» Oliver Spuler, Mitglied

der Geschäftsleitung der ESA und verantwortlich

für Einkauf, Marketing und Vertrieb, ergänzt

dazu: «Die Rückmeldungen der Garagisten

waren durchwegs positiv. Im Frühling

2020 werden wir auch die Einschätzung der

neutralen Tester des TCS erhalten. Wir sind

gespannt auf das Resultat und hoffen natürlich

auf die Bestätigung der langjährigen guten

Tests.»

«Die neue Kampagne mit dem Slogan ‹stark

und bissig› hat unsere Kunden überzeugt und

die Exklusivität des ESA+TECAR-Sommerreifens

unterstrichen», meint Martin Schütz,

Category Manager Reifen und Verbrauchsgüter

bei der ESA. Beim Reifenkauf vertrauen

Automobilisten auf die Empfehlung des

Profis, das heisst auf seinen Garagisten. Mit

dem ESA+TECAR-Reifen bietet der Garagist

ein hervorragendes Produkt zu einem attraktiven

Preis an. Für diejenigen Automobilisten,

die sich für technische Eigenschaften des SPI-

RIT PRO interessieren, hat die ESA die Website

meinpneu.ch überarbeitet und ergänzt. <

Weitere Infos unter:

meinpneu.ch

| SPIRIT PRO

STARK UND

BISSIG


REIFEN & RÄDER

Die Reifendimension 233/55 R17 für Vans und Mittelklasse-SUV

konnte positiv überraschen.

TCS-Sommerreifentest 2020

Von zwei Reifen wird

abgeraten

Im Rahmen des TCS-Sommerreifentests 2020 wurden 28 Reifen in zwei Dimensionen getestet. Mit

Ausnahme von zwei Reifen kann der TCS alle getesteten Reifenmodelle zum Kauf empfehlen. Im Vergleich

zum Vorjahr konnten vor allem die getesteten Reifen der Dimension (235/55 R17 103W) für Van und

Mittelklasse-SUV positiv überraschen. Reto Blättler, TCS

Die Sommerreifen der Dimension 225/40 R18 92Y und der Dimension

235/55 R17 103W wurden auf 13 verschiedene Kriterien überprüft.

Dazu zählen Fahrversuche auf trockener und nasser Fahrbahn sowie

Verschleiss, Geräuschentwicklung und Treibstoffverbrauch.

Reifendimension für Mittelklassewagen (225/40 R18 92Y)

In der Reifendimension 225/40 R18 92Y wurden insgesamt 16 Reifen

getestet. Die Reifendimension eignet sich für Mittelklassewagen

wie zum Beispiel Audi A3, VW Golf, Renault Megan, Mazda 3 oder

Peugeot 308. Alle vier mit «sehr empfehlenswert» bewerteten Reifen

(Continental, Michelin, Goodyear und Maxxis) können als Allrounder

betrachtet werden. Sie zeigen in allen Sicherheits- und Umweltkriterien

sowohl auf nasser als auch trockener Strasse durchwegs gute

Resultate. Der in der Schweiz nur im Onlinehandel erhältliche Budgetreifen

Rotalla Setulla S-Pace RU01 erhielt aufgrund seines schlechten

Abschneidens auf nasser Fahrbahn lediglich die Bewertung «bedingt

empfehlenswert».

Reifendimension für Vans und Mittelklasse-SUV

(235/55 R17 103W)

In der Reifendimension 235/55 R17 103W wurden insgesamt zwölf

Reifen getestet. Die Reifendimension eignet sich für Vans und Mittelklasse-SUV

wie beispielsweise Audi Q3, VW Tiguan und T6, Ford

Galaxy oder Mercedes V-Klasse. Vier Reifen dieser Dimension wurden

mit «sehr empfehlenswert» bewertet (Michelin, Bridgestone, Maxxis

und Pirelli), sieben mit «empfehlenswert» und lediglich ein Reifen mit

«nicht empfehlenswert».

Aufgrund der schlechten Ergebnisse auf nasser Fahrbahn rät der TCS

vom Kauf des Reifens Laufenn S-Fit EQ ab. Insgesamt konnte die

Reifendimension 235/55 R17 positiv überraschen. Insbesondere bei

den Nass-Eigenschaften schnitt die Mehrzahl der getesteten Reifen

deutlich besser ab, als die im Vorjahr durchweg schlecht bewerteten

C-Reifen für Vans und Transporter (215/65 R16C). Der TCS empfiehlt

deshalb für Vans, die geschäftlich oder auch im privaten Bereich als

Familienfahrzeuge genutzt werden, die serienmässigen C-Reifen durch

die sicherere Dimension 235/55 R17 zu ersetzen. <

30

März 2020 | AUTOINSIDE


FOKUS REIFEN & RÄDER

TCS-Sommerreifenratgeber

Im neuen Ratgeber «Sommerreifen 2020»,

der seit Ende Februar in einer gedruckten

und einer elek tronischen Ausgabe zur

Verfügung steht, werden die aktuellen

Produktetests sowie praktische Hintergrundinfor

ma tionen veröffentlicht.

Der gedruckte Sommerreifenratgeber kann

in allen Kontaktstellen des TCS bezogen

oder via reifen.tcs.ch bestellt werden.

Für Mitglieder ist der Ratgeber kostenlos,

Nicht-Mitglieder bezahlen zehn Franken.

Weitere Infos unter:

reifen.tcs.ch

Reto Blättler, Projektleiter Reifen beim TCS.

Geprüft wurde das Fahrverhalten von 28 Sommerreifen

in zwei Dimensionen.

Der TCS rät, die serienmässigen C-Reifen bei vielen Vans und Transportern durch die sicherere Dimension

235/55 R17 zu ersetzen.

Nur zwei der 28 getesteten Reifen werden vom

TCS nicht zum Kauf empfohlen.

AUTOINSIDE | März 202031


REIFEN & RÄDER

Sommerreifentest 2020:

225/40 R18 92Y

Reifenmarke

Continental

Michelin Michelin Goodyear Goodyear Maxxis Maxxis Nexen Nexen Sava Sava Vredestein Vredestein Fal

Typ Typ

Premium Premium Pilot Pilot Sport Sport 4 4 Eagle Eagle F1 F1 Victra Victra Sport Sport 5 5N'Fera N'Fera Sport Sport

Reifenmarke

Continental Michelin Goodyear Maxxis Nexen

Intensa Intensa UHP

Sava

UHP 2 2Ultrac Ultrac Vorti VortiAzenis

A

Vredestein

Contact Contact 6 6

Asym Asym 5 5

Typ

Premium Pilot Sport 4 Eagle F1 Victra Sport 5 N'Fera Sport Intensa UHP 2 Ultrac Vorti A

Europäisches Europäisches Reifenlabel Reifenlabel C/A/72 Contact C/A/726

C/A/71 C/A/71 E/A/71 Asym E/A/715

E/A/72 E/A/72 E/A/71 E/A/71 C/A/67 C/A/67 E/B/70 E/B/70 E/A

Trockene Trockene Europäisches Fahrbahn Fahrbahn Reifenlabel 62% C/A/72 62% 72% C/A/71 72% 76% E/A/71 76% 70% E/A/72 70% 66% E/A/71 66% 74% C/A/67 74% 60% E/B/70 60% 52

Nasse Nasse Trockene Fahrbahn Fahrbahn Fahrbahn 76% 76% 62% 70% 70% 72% 64% 64% 76% 66% 66% 70% 58% 66% 58% 56% 56% 74% 56% 60% 56% 6

Komfort/Geräusche Nasse Fahrbahn 38% 38% 76% 52% 70% 52% 48% 48% 64% 54% 54% 66% 48% 48% 58% 48% 48% 56% 52% 56% 52% 50

Treibstoffverbrauch Komfort/Geräusche 68% 38% 68% 72% 52% 72% 72% 48% 72% 62% 54% 62% 72% 48% 72% 78% 78% 48% 62% 62% 52% 70

Verschleiss Treibstoffverbrauch Verschleiss 1) 70% 70% 68% 70% 70% 72% 70% 70% 72% 70% 70% 62% 70% 70% 72% 70% 70% 78% 70% 70% 62% 70

Reifenmarke

Schnelllauf Schnelllauf Verschleiss

Continental

best. best. 70% best. best. 70%

Michelin Goodyear Maxxis

best. best. 70%

Nexen

best. best. 70%

Sava

best. best. 70% best. best. 70%

Vredestein Falken

best. best. 70% be

Bridgestone

Typ

Gesamtnote Premium

SchnelllaufPilot Sport 468% best. 68% Eagle F1 68% Victra best. 68% Sport 566% N'Fera best. 66% Sport 66% Intensa best. 66% UHP 258% Ultrac best. 58% Vorti 56% Azenis best. 56% FK510 56% Potenza best. 56% S001 52

Contact 6

Sternbewertung

Gesamtnote

Asym 5

H H H H 68% H H H H H H 68% H H H H H H 66% H H H H H H 66% H H H H H

58% H H H H H

56% H H H H H

56% H H H H

Europäisches Reifenlabel TCS C/A/72 Beurteilung TCS Beurteilung C/A/71 E/A/71 E/A/72 E/A/71 C/A/67 E/B/70 E/A/69 E/A/72

Sternbewertung

sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr empfehlenswerwerwerwerwert

w

empfehlens-

empfehlens-

empfee

H H H H H H H H H H H H H H H H H H H

H H H

H H H

empfehlenswert

empfehlenswert

empfehlenswert

empfehlenswert

wert

Trockene Fahrbahn 62% TCS Beurteilung 72% 2) sehr 76% sehr 70% sehr 66% sehr 74% empfehlenswert

im im + Bestnote + Bestnote wert im im + Bestnote + Bestnote wert im im + Best +

60% empfehlens-

52% empfehlens-

76% e

+ Stärken + Stärken + Sehr empfehlenswert

+ Sehr ausgewogenegewogenegewogenegewogenegewogenegewogenegewogenegewogener

aus-+ Sehr empfehlenswert

+ Sehr aus-

aus-+ Sehr empfehlenswert

+ Sehr aus-

aus-+ Sehr empfehlenswert

+ Sehr aus-

aus-+ Bestnote + Bestnote

Verschleiss Verschleiss Verschleiss Verschleiss Verschleiss Verschleiss Vers

Nasse Fahrbahn 76% 70% 64% 66% 58% 56% 56% 62% 50%

Schwächen + Stärken

+ Sehr ausgewogener

48% gewogener 54% gewogener 48% gewogener 48% + Gut + auf Verschleiss

Gut auf 52% + Bestnote + Verschleiss

Bestnote im 50% im + Gut + auf Verschleiss

Gut auf 40% + Gut + a

+ Sehr aus-

+ Sehr aus-

+ Sehr aus-

+ Bestnote im + Bestnote im + Bestnote im +

Reifen Reifen Reifen Reifen Reifen Reifen Reifen Reifen

Komfort/Geräusche 38% 52%

Schwächen

+ Bestnote + Reifen Bestnote + Bestnote + Reifen Bestnote im im + Bestnote + Reifen Bestnote im im + Bestnote + Reifen Bestnote im im trockener trockener Treibstoffverbraucverbrauch

Fahrbahn Fahrbahn Fahr

Treibstoff-

trockener trockener nass

Treibstoffverbrauch 1) 68% 72% 72% 62% 72% 78% + Gut auf 62% + Bestnote 70% im + Gut auf 68% +

auf nasser auf nasser Verschleiss Verschleiss Verschleiss Verschleiss Verschleiss Verschleiss Fahrbahn Fahrbahn

+ Bestnote + Bestnote im + Bestnote im + Bestnote im trockener Treibstoffverbrauch

Gut auf 70% + Gut + im Fahrbahn Gut im 60% + Gut + i

trockener

Fahrbahn Fahrbahn

Verschleiss 70% 70% auf nasser 70% + Gut + auf Verschleiss

Gut auf 70% + Gut + auf Verschleiss

Gut auf 70% + Bestnote + Verschleiss

Bestnote bei 70% bei + Gut + im Fahrbahn Gut im 70% + Gut + auf

+ Bestnote + Fahrbahn Bestnote im im trockener trockener trockener trockener Geräusch Geräusch Treibstoffverbraucverbrauch

Fahrbahn Fahrbahn verbrauch verbrauch verb

Treibstoff-

trockener trockener Treibstoff-

Treibstoff-

Treib

Schnelllauf best. best. best. + Gut auf best. + Gut auf best. + Bestnote best. bei + Gut im best. + Gut auf best. + Gut im best. +

Verschleiss Verschleiss und nasser und nasser und nasser und nasser

+ Bestnote im trockener trockener + Gut + auf Geräusch Gut auf Treibstoffverbrauch

56% Leichte Leichte Fahrbahn 52% Leichte Leichte verbrauch 50% Leich

trockener Treibstoff-

Gesamtnote 68% 68% + Gut + auf Verschleiss

Gut auf 66%

Fahrbahn Fahrbahn

und nasser 66%

Fahrbahn Fahrbahn

und nasser 58% trockener trockener 56% Leichte Leichte

+ Gut auf

trockener trockener + Gut + im

Sternbewertung

H H H H H H H H + Gut auf H H H H

Fahrbahn Gut im + Gut + im

H H H H

Fahrbahn Gut im und nasser und nasser Schwächen Schwächen Schwächen Schwächen Schwächen Schwächen Schw

H H H trockener H H H Leichte H H H Leichte H H H Leichte H H H

Fahrbahn Fahrbahn Treibstoffverbraucverbraucverbraucverbrauch

Fahrbahn Fahrbahn

Treibstoff-

Treibstoff-

Treibstoff-

Fahrbahn Fahrbahn auf nasser auf nasser auf nasser auf nasser auf nasser auf nasser auf

TCS Beurteilung 2) sehr

sehr trockener sehr + Gut im sehr + Gut empfehlenswert

Fahrbahn wert auf nasser

wert

Fahrbahn Fahrbahn

im und empfehlens-

nasser Schwächen empfehlens-

Schwächen empfehlenswert

Fahrbahn Fahrbahn

Schwächen empfehlenswert

trock

und im und im

empfehlenswert empfehlenswert Fahrbahn empfehlenswert Treibstoffverbraucverbrauch

Fahrbahn 3) Fahrbahn 3) Fahrbahn

empfehlenswert Treibstoff-

auf nasser

auf nasser

Treibstoffverbrauch

Treibstoff-

Fahr

und im

+ 3) Stärken

+ Sehr ausgewogenegewogener

+ Sehr aus-verbrauch

Treibstoffverbrauch

+ Sehr ausgewogenegewogener

Verschleiss Verschleiss Verschleiss Verschleiss trockener

+ Sehr aus-

+ Bestnote im + Bestnote im + Bestnote im + Bestnote im + Gut auf

Schwächen

Reifen Reifen Reifen Reifen

+ Gut auf + Bestnote im + Gut auf + Gut auf

Fahrbahn

+ Bestnote + Bestnote im + Bestnote im + Bestnote im trockener Treibstoffverbrauch

trockener nasser + Gut im

auf nasser Verschleiss Verschleiss Verschleiss Fahrbahn

Fahrbahn

Fahrbahn

Treibstoffverbrauch

Fahrbahn

+ Gut auf + Gut auf + Bestnote bei + Gut im + Gut auf + Gut im + Gut im

1) 1) 4) 4)

+ Bestnote Rollwiderstand im trockener beeinflusst trockener den den Treibstoffverbrauch

Geräusch Treibstoffverbrauch

(Schriftfarbe Fahrbahn Beste Note schwarz, in verbrauch schwarz, diesem fett Kriterium fett und verbrauch und unterstrichen)

Verschleiss

Beste trockener Beste Note Note in diesem in Treibstoff-

diesem Kriterium Kriterium Treibstoff-

+ Gut im

2) 2)

Verschleiss siehe 1) 4)

Rollwiderstand siehe Anforderungsgrenzen

und nasser beeinflusst und nasser den Treibstoffverbrauch

+ Gut auf

3) 3)

+ Gut 2) auf

Fahrbahn Fahrbahn

5) 5)

führt siehe führt zur Abwertung

zur Anforderungsgrenzen

trockener Leichte Schlechteste Leichte

(Schriftfarbe Note Leichte schwarz, Note in diesem in diesem fett Leichte Kriterium und Kriterium unterstrichen) Leichte

trockener 3) 5)

führt zur + Gut Abwertung im + Gut im und nasser Schwächen (Schriftfarbe Schwächen Schlechteste rot, Schwächen rot, fett) Note fett) in diesem Schwächen Kriterium Schwächen

Fahrbahn Treibstoffverbraucverbrauch

Fahrbahn 3) Fahrbahn 3) Fahrbahn 3) trockener Fahrbahn 3)

Treibstoff-

Fahrbahn auf nasser auf nasser auf nasser auf

auf nasser

(Schriftfarbe rot, fett)

und im

TCS Treibstoffverbrauch

TCS Bewertung

Fahrbahn 3)

Reifenmarke

• «hervorragend»: TCS • Reifenmarke

BewertungReifen Michelin Reifen zeichnen Michelin

sich Bridgestone sich in allen in Bridgestone allen ständiger Maxxis

Test Maxxis Test zu betrachten, zu Pirelli Pirelli da die da Beurtei die Hankook Beurtei - Hankook - Semp

Sommerreifentest Typ Kriterien • Typ «hervorragend»: Kriterien 2020: überdurchschnittlich Primacy Reifen 4Primacy zeichnen gut 4Turanza gut aus. sich aus. T005 Turanza in allen

T005 lungsmassstäbe 7) Premitra ständiger 5Premitra Test und 5 zu Cinturato und Anforderungsprofile betrachten, Cinturato P7 7)

da P7 Ventus 7)

die Beurtei Prime ändern Ventus ändern 3-

Prime Speed-Life 3 S

235/55 R17 Europäisches 103W

• «sehr • Europäisches Kriterien «sehr Reifenlabel empfehlenswert»: überdurchschnittlich ReifenlabelB/A/70Reifen B/A/70 Reifen erfüllen gut erfüllen A/A/72 aus. alle alle A/A/72 können. B/A/70 lungsmassstäbe können. B/A/70 und C/A/71 Anforderungsprofile C/A/71 C/A/72 ändern C/A/72 C/C

Kriterien, • «sehr die empfehlenswert»: für die Sicherheit für und Reifen und Umwelt Umwelt erfüllen entscheidend

Reifenmarke Kriterien, sind. die sind. für Sicherheit Michelin und Umwelt Bridgestone ent-

Gesamtnote Maxxis bei bei Abwertung

Pirelli

Hankook

ent-

alle können.

Trockene Trockene Fahrbahn Fahrbahn 70% 70% 72% 72% 72% 72% 76% 76% 56% 56% 60

1) 4)

Typ

Primacy 4 Turanza T005

scheidend sind.

Premitra 5 Cinturato P7

Gesamtnote bei Abwertung

6)

Rollwiderstand beeinflusst Nasse den Treibstoffverbrauch

Beste Note in diesem Kriterium

Ventus Buchstabe Prime 31: No

• S

2) «empfehlenswert»: Fahrbahn • Nasse Fahrbahn Reifen 66% Reifen können 66% können bei 64% einzelnen

Komfort/Geräusche nen Kriterien Kriterien leichte leichte Schwächen 64% Reifen B/A/70 64% können aufweisen.

5) 58% bei Schlechteste einzel-

A/A/72 58% empfehlenswert» Note Bei 56% in den diesem B/A/70 Urteilen 56% Kriterium und «empfehlenswert», und 56% «nicht «nicht C/A/71 empfehlenswert»

56% 58% «bedingt Zahl: C/A/72 58% Aussengerä 58

bei einzel-

64% Bei Bei den 62% den Urteilen Urteilen 62% «empfehlenswert», 62% 62% «bedingt 62% «bedingt 62% 56

siehe Anforderungsgrenzen

(Schriftfarbe schwarz, fett und unterstrichen)

Buchstabe 2: No

3) • Europäisches «empfehlenswert»: Reifenlabel

führt zur Abwertung Komfort/Geräusche

• «bedingt •

Trockene nen «bedingt Kriterien empfehlenswert»: Fahrbahn leichte Schwächen Reifen Reifen haben aufweisen. haben (Schriftfarbe bei bei wird

72% rot, empfehlenswert» wird fett) die Gesamtnote die ab

72% und 2012 ab «nicht 2012 nicht

76% empfehlenswert»

nicht mehr mehr über über

Treibstoffverbrauch Treibstoffverbrauch 56%

• «bedingt empfehlenswert»: Reifen haben bei wird die Gesamtnote ab 2012 nicht

Sommer

70% 70% 82% 82% 64% 64% 64% 64% 70% 70% 72

einzelnen Kriterien Kriterien deutliche Schwächen.

die Gewichtung die berechnet. Ausschlaggebend

mehr über

Verschleiss

• •

Verschleiss Nasse Fahrbahn 90% 90% 66% 70% 64% 70% 70% 62% 70% 60% 60% 62% 70% 62% 70% 90

TCS Bewertung

«nicht einzelnen «nicht empfehlenswert»: Kriterien deutliche Reifen Reifen weisen Schwächen. weisen für das die für das Gewichtung Urteil Urteil ist die ist schlechteste die berechnet. Ausschlaggebend

Note Note (ausgenommen

best. Komfort/Geräusche). best.

(ausge-

Schnelllauf • Komfort/Geräusche «nicht empfehlenswert»: 64% Reifen weisen 58% für das Urteil 56% ist die schlechteste 56% Note (ausgenommen

Komfort/Geräusche). Diese schlägt TCS Empfehlun

58%

• «hervorragend»: Reifen

insgesamt Schnelllauf zeichnen

grosse grosse

sich

Schwächen best.

in allen

best. auf.

ständiger

auf. best. best.

Test zu betrachten, da die best. best.

Beurtei -

Diese Diese schlägt best. schlägt best. Anforderungen bes

Treibstoffverbrauch insgesamt grosse Schwächen 70% auf. 82% Kriterien überdurchschnittlich

Die Die Testresultate gut

können

aus.

können in der in der Regel

lungsmassstäbe

Regel auf auf

und

durch

Anforderungsprofile

durch und und wird wird als Gesamtnote als

ändern

verwendet. Bei 70% Bei

Gesamtnote Gesamtnote 72% 72% 68% 68% 64% 64% 64% 64% 56% 56% 56

• «sehr empfehlenswert»:

benachbarte Die Testresultate können in Regel auf

durch und wird als Gesamtnote verwendet. hervorragend Bei

Verschleiss Reifen

Dimensionen

erfüllen alle

derselben 90% können.

Serie Serie übertragen

benachbarte tragen werden.

über-

gleicher gleicher Gesamtnote wird wird alphabetisch nach nach

Sternbewertung Sternbewertung H H H H H H H H H H H H H 70% H H H H H H H H 70% H H H H H H H H 60% H H H H H H H 70% H H H H

Kriterien, die für Sicherheit und

werden.

Umwelt

Jeder Dimensionen Jeder Reifentest

ent-

derselben ist als ist eigen- als Serie eigen- übertragen

werden. empfehlenswert

Jeder Reifentest empfehlenswert Gesamtnote ist empfehlenswert als eigen- empfehlenswert bei Abwertung

empfehlenswert Herstellernamen empfehlenswert empfehlenswert sortiert. empfehlenswert wert wert we

Herstellernamen gleicher Gesamtnote sortiert. sortiert.

TCS Beurteilung TCS Beurteilung wird alphabetisch nach

sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr empfehlens- empfehlens- sehr empfehlen

Schnelllauf best. best. best. best. best.

scheidend sind.

empfehlenswert

• Reifenmarke

«empfehlenswert»: Reifen

Michelin Gesamtnote können bei

Bridgestone

einzelnen

Kriterien leichte Schwächen Schwächen Sternbewertung

Schwächen aufweisen. ner Reifener Reifen H H H empfehlenswert» H ner Reifener Reifen H H H H und ner Reifen «nicht ner empfehlenswert»

Reifen H H H H ner Reifener Reifen H H H H Fahrbahn Fahrbahn H H H Verschle

72% Bei den

Maxxis

Urteilen 68% «empfehlenswert»,

Pirelli 64% «bedingt

Hankook 64% Semperit 56% Yokoham

Typ

+ Stärken

Primacy + Stärken

4 + Sehr

Turanza

ausgewoge-

+ T005

Sehr ausgewoge-

+ 7) Sehr

Premitra

ausgewoge-

+ Sehr

5

ausgewoge-

+ Cinturato

Sehr ausgewoge-

+ Sehr

P7 7) ausgewoge-

+ Ventus

Sehr ausgewoge-

Prime + Sehr

3

ausgewoge-

Speed-Life + Gut auf + 2

nasser Gut

SUV

auf 7) bedingt nasser

BluEarth + Bestnote empfeh RV +

Europäisches Reifenlabel B/A/70 TCS Beurteilung 2) A/A/72 sehr B/A/70 sehr C/A/71 sehr C/A/72 sehr C/C/72 nicht empfehlen

• «bedingt empfehlenswert»: Reifen + haben Bestnote + bei Bestnote auf auf wird + Sehr die gut + Gesamtnote im Sehr Treibstoffverbrauch

gut im + Treibstoffverbrauch

Gut ab auf 2012 + trockener Gut nicht auf trockener + mehr Bestnote über + Bestnote auf trockener

auf + Gut tro-ickener + Treibstoff-

Gut empfehlens- im Treibstoffverbrauch

+ Gut

C/A/70

auf + t

Gewichtung 72%

berechnet. und nasser

Fahrbahn verbrauch

Fahrbahn

empfehlenswert empfehlenswert empfehlenswert empfehlenswert

wert

Trockene einzelnen Fahrbahn Kriterien deutliche 70% Schwächen. nasser

72%

Fahrbahn nasser Fahrbahn die 76%

und Ausschlaggebend

nasser

56%

Fahrbahn

60% 58%

* Die Reifen sind

• «nicht empfehlenswert»:

Nasse Fahrbahn + 66% Stärken Reifen weisen + Bestnote

64% + Sehr Bestnote im ausgewogener

Verschleiss Reifen und nasser

im für + Gut das auf Urteil

62% + trockener Sehr Gut auf ausgewogener

und

ist trockener

Fahrbahn Fahrbahn

die schlechteste

62% Sehr ausgewogener

Gut Reifen im Treibstoff-

Fahrbahn

Note + Gut (ausgenommen

auf

62% + nasser Sehr Gut auf ausgewogener

Fahrbahn Reifen Leichte Leichte Schwä-

Fahrbahn

nasser + Gut im

56% + Verschleiss

Gut im auf Verschleiss

wird nasser + Gut im

alphabeti 56%

+ Tr

Verschleiss

insgesamt grosse Schwächen Schwächen auf.

Komfort/Geräusche). Reifen nasser + Gut im + Treibstoffverbraucverbrauch

Diese schlägt

** mit

Schwächen

im auf Treibstoff-

trockener Leichte + S

verbrauc

Einschränk

Komfort/Geräusche 64% 58% 56% 56% 58% 58% 68%

Die Testresultate können in der Regel + Gut auf auf + trockener Bestnote Gut auf trockener

Fahrbahn Fahrbahn

auf durch und Sehr wird gut als im Treibstoffverbrauch

Gut im Verschleiss + Gut im + Verschleiss

Gesamtnote Gut auf verwendet. trockener + Gut im + Treibstoffverbraucverbrauch

Bei Bestnote Gut im Treibstoff-

auf chen trockener

Fahrbahn Fahrbahn

auf + trockener Gut

Fahrbahn

benachbarte Treibstoffverbrauch Dimensionen 1) 70% derselben Serie 82% übertragen

Verschleiss werden. Jeder Reifentest 90% ist als brauch eigen- 70% brauch Herstellernamen 70% sortiert. 60% 70%

nasser Fahrbahn und Fahrbahn und + Gut im + Verschleiss

gleicher 64% Gesamtnote wird 64% alphabetisch und Gut im nasser Verschleiss

nach 70% 72% verbrauch Fahrbahn 3) chen auf

58%

im Treibstoffver-

im Treibstoffver-

+ Bestnote im + Gut auf trockener

Fahrbahn

Fahrbahn

+ Gut auf nasser

90%

+ Gut im Verschleiss

70%

+

Verschleiss und nasser + Gut im Treibstoffverbrauch

best. + Gut im Treibstoff-

Fahrbahn

Leichte Schwächen

auf trockener

Schnelllauf best. best. + Gut auf trockener

best. Fahrbahn best. best. best.

Gesamtnote 72%

Fahrbahn und + Gut im Verschleiss + Gut im Verschleiss verbrauch

Fahrbahn

68% 64% 64% 56% 56% 3) 56%

im Treibstoffverbrauch

Sternbewertung

H

H H H

TCS Beurteilung 2)

H H H H

sehr

empfehlenswert

sehr

empfehlenswert

H H H H

sehr

empfehlenswert

H H H H

sehr

empfehlenswert

H H H

empfehlenswert

H H H

empfehlenswert

Somme

S

H H H

empfehlen

wert

+ Stärken

Schwächen

1) + Sehr ausgewogener

Reifen 2) ner Reifen

ner Reifen

ner Reifen

Fahrbahn

Verschleiss Geräusch

1) + Sehr ausgewoge-

+ Sehr ausgewoge-

+ Sehr ausgewoge-

4) + 4)

Rollwiderstand Rollwiderstand beeinflusst beeinflusst den Treibstoffverbrauch

den Beste Note Gut Beste auf in Note nasser diesem in diesem Kriterium + Bestnote Kriterium im + Bestnote be

2)

siehe Anforderungsgrenzen

siehe (Schriftfarbe (Schriftfarbe schwarz, schwarz, fett und fett unterstrichen)

und unterstrichen)

3) + Bestnote 3) auf + Sehr gut im Treibstoffverbrauch

und nasser ckener Fahrbahn verbrauch

Fahrbahn

+ Gut auf trockener + Bestnote auf 5) tro-

+ 5)

führt zur führt Abwertung zur Abwertung

Schlechteste Schlechteste Gut im Note Treibstoff-

in Note diesem + Gut in diesem auf Kriterium trockener Kriterium + Gut im Versc

nasser Fahrbahn

(Schriftfarbe (Schriftfarbe rot, fett) rot, fett)

Leichte Schw

+ Bestnote im + Gut auf trockener

Fahrbahn

+ Gut auf nasser + Gut im Verschleiss + Gut im Treibstoffverbrauch

Fahrbahn

chen auf troc

1) 4)

Verschleiss Rollwiderstand und nasser beeinflusst den + Gut Treibstoffverbrauch

im Treibstoffverbrauch

Fahrbahn Beste Note in diesem Kriterium

2) Leichte Schwächen

auf trockener Leichte Schwä-

Höchster Tre

TCS +

siehe Anforderungsgrenzen

(Schriftfarbe schwarz, fett und unterstrichen)

Gut Bewertung

auf TCS trockener Bewertung Fahrbahn

+ Gut im Treibstoffverbrauch

Schlechteste Fahrbahn 3) Note chen in diesem auf nasser Kriterium

3) 5)

• Fahrbahn • führt und zur Abwertung

+ Gut im Verschleiss + Gut im Verschleiss

stoffverbrau


Sommerreifentest 2020: 225/40 R18 92Y

Sommerreifentest 2020: 225/40 R18 92Y

REIFEN & RÄDER

Falken

Bridgestone

Kumho

Nokian Pirelli Pirelli Toyo Toyo

Hankook

Cooper

Rotalla

Azenis FK510

Potenza S001 S001 Ecsta Ecsta PS71 PS71

Powerproof P Zero P Zero

Proxes Sport Sport

Ventus S1 S1 Zeon Zeon

Setulla S-Pace

Falken Bridgestone Kumho Nokian Pirelli

Toyo Hankook Cooper Rotalla

evo3 evo3

Azenis FK510 Potenza S001 Ecsta PS71 Powerproof P Zero Proxes Sport Ventus 8) 8)

CS-Sport

S1 Zeon

7) 7) RU01 RU01

Setulla S-Pace

E/A/69 E/A/72 E/A/72 C/A/69 E/A/72 E/A/71 C/A/72 evo3 8)

E/A/70 CS-Sport 7)

C/B/69 RU01

52% 52% E/A/69 76% 76% E/A/72 62% 62% E/A/72 62% 62% C/A/69 84% 84% E/A/72 70% 70% E/A/71 70% 70% C/A/72 70% 70% E/A/70 52% 52% C/B/69

62% 62% 52% 50% 50% 76% 64% 64% 62% 62% 62% 62% 74% 74% 84% 54% 54% 70% 48% 48% 70% 44% 44% 70% 38% 38% 52%

50% 50% 62% 40% 40% 50% 44% 44% 64% 54% 54% 62% 52% 52% 74% 52% 52% 54% 42% 42% 48% 46% 46% 44% 54% 54% 38%

70% 70% 50% 68% 68% 40% 70% 70% 44% 70% 70% 54% 56% 56% 52% 70% 70% 52% 74% 74% 42% 60% 60% 46% 78% 78% 54%

70% 70% 70% 60% 60% 68% 50% 50% 70% 50% 50% 70% 50% 50% 56% 50% 50% 70% 60% 60% 74% 70% 70% 60% 70% 70% 78%

best. best. 70% best. best. 60% best. best. 50% best. best. 50% best. best. 50% best. best. 50% best. best. 60% best. best. 70% best. best. 70%

52% 52% best. 50% 50% best. 50% 50% best. 50% 50% best. 50% 50% best. 50% 50% best. 48% 48% best. 44% 44% best. 38% 38% best.

H H H 52% H H H H 50% H H H H 50% H H H H 50% H H H H 50% H H H H 50% H H H H 48% H H H H 44% H H H H 38%

wert wert wert wert wert wert wert wert wert wert wert wert wert wert wert wert

fehlenswert

empfehlens-

empfehlens-

empfehlens-

empfehlens-

empfehlens-

empfehlens-

empfehlens-

empfehlens-

bedingt emp-

emp-

H H H

H H H

H H H

H H H

H H H

H H H

H H H

H H H

H H

empfehlenswert

im im + Gut + Gut auf auf wert + Gut + Gut auf auf wert + Gut + Gut auf auf wert + Sehr + Sehr gut gut wert auf auf + Gut + Gut auf auf wert + Gut + Gut auf auf wert + Gut + Gut auf auf wert + + Bestnote fehlenswert

Verschleiss

trockener

trockener

trockener

trockener

trockener

trockener

trockener beim beim

empfehlens-

empfehlens-

empfehlens-

empfehlens-

empfehlens-

empfehlens-

empfehlens-

bedingt emp-

+ Bestnote

+ Bestnote im + Gut auf + Gut auf + Gut auf + Sehr gut auf + Gut auf + Gut auf + Gut auf + Bestnote

Gut + Gut auf Verschleiss auf

Fahrbahn

Fahrbahn

Fahrbahn

Fahrbahn

Fahrbahn

Fahrbahn

Fahrbahn

Treibstoffverbrauch

trockener trockener trockener trockener trockener trockener trockener beim

nasser + Gut + Gut im

+ Gut auf

Fahrbahn im + Gut + Gut auf Fahrbahn auf + Gut + Gut auf Fahrbahn auf + + Bestnote Fahrbahn auf auf + Gut + Gut im Fahrbahn im + Gut + Gut im Fahrbahn im + Gut + Gut im Fahrbahn im

Treibstoff-

Fahrbahn

Treibstoff-

nasser

nasser

trockener

Treibstoff-

Treibstoff-

Treibstoffverbrauch

Verschleiss

+ + Bestnote

nasser + Gut im + Gut auf + Gut auf + Bestnote auf + Gut im + Gut im + Gut im

verbrauch im im

Gut + Gut im

Fahrbahn im

verbrauch Fahrbahn Fahrbahn Fahrbahn

verbrauch

verbrauch

Treibstoffverbrauch

im + Gut + Gut im Fahrbahn im + Gut + Gut im Fahrbahn im + Gut + Gut auf Fahrbahn auf

Leichte verbrauch+ Gut + Gut im verbrauch im + Gut + Gut im verbrauch im + + Bestnote Verschleiss bei bei

verbrauch

Verschleiss

Treibstoff-

Treibstoff-

nasser

Schwächen

Verschleiss

Verschleiss

Geräusch

nasser nasser trockener Treibstoff-

Treibstoff-

Treibstoff-

+ Bestnote im

Treibstoff-

+ Gut + Gut im

+ Gut im

Treibstoffverbrauch

Leichte

verbrauch

verbrauch

Fahrbahn auf auf nasser

+ Gut im + Gut im + Gut im + Gut auf Leichte + Gut im + Gut im + Bestnote bei

Leichte

Verschleiss Treibstoffverbrauch+

+ Bestnote verbrauch bei bei

Geringste

Fahrbahn

Treibstoff-

nasser Schwächen

Leichte Verschleiss

Leichte Verschleiss

Leichte Geräusch

Schwächen

Schwächen

Geringste

Leichte Leichte

Fahrbahn auf nasser

Schwächen

Schwächen

Schwächen

Leichte Leichte Leichte

auf auf

auf auf nasser

Laufleistung

Geräusch

Laufleistung

Geringste

Schwächen Schwächen Geringste + Bestnote bei Geringste

Fahrbahn auf auf nasser auf auf nasser auf auf

Schwächen Schwächen Schwächen

auf

auf nasser

3) 3)

3)

trockener Fahrbahn 3) 3)

3)

Laufleistung

Geringste

Laufleistung

Fahrbahn

Geräusch Laufleistung Geringste auf nasser

3) 3)

Fahrbahn

auf nasser

3) 3)

trockener

auf

trockener

3)

3)

Fahrbahn 3)

3)

Fahrbahn 3) 3)

Laufleistung

Fahrbahn

3)

Geringste

Laufleistung Fahrbahn 3) Fahrbahn 3) trockener

Fahrbahn 3)

3) 3)

3)

Schwächen

Laufleistung

Fahrbahn

auf auf nasser

3)

Schwächen

Fahrbahn

auf nasser

3) 3)

Fahrbahn 3)

ommerreifentest 2020: 235/55 R17 103W

6) 6) 7) 7) Buchstabe 1: 1: Note Note von von A A G G im im Treibstoffverbrauch

Nachfolger Cooper CS8 CS8 verfügbar

8) 8) Buchstabe 6) 7)

Buchstabe 2: 2: Note Note 1: Note von von A von A G A G bei bei G im Bremsen Treibstoffverbrauch

nass nass

Geändert Nachfolger ab ab DOT DOT Cooper 4319 4319CS8 verfügbar

Zahl: Zahl: Buchstabe Aussengeräusch 2: Note in von in Dezibel A G bei (dB) (dB) Bremsen nass

8)

Sommerreifentest 2020:

Geändert ab

235/55

DOT 4319

R17 103W

Zahl: Aussengeräusch in Dezibel (dB)

perit

Anforderungen

Yokohama

für für

Continental

Trockene

Esa+Tecar

Nasse

Treibstoff-

Kumho

Verschleiss

Kleber

Gesamtnote Laufenn

Schnelllauf

ife 2 SUV 7) 7) TCS

BluEarth TCS Empfehlungen

Anforderungen RV-02

* *

für Eco Contact Fahr Fahr bahn bahn

Trockene 6 7) 7)

Fahrbahn

Spirit Nasse Pro

verbrauch

Treibstoff- Ecsta HS51

Verschleiss Dynaxer HP Gesamtnote 3 8) 8) S-Fit Schnelllauf EQ 9) 9)

C/72 hervorragend TCS Empfehlungen * Fahr bahn

C/A/70 A/A/72 80% 80% 80% 80% Fahrbahn

C/B/72 80% 80% verbrauch

C/C/69 80% 80%

C/B/72 80% 80% C/B/72

bestanden

sehr sehr hervorragend empfehlenswert 60% 60% 80% 60% 60% 80% 60% 60% 80% 60% 60% 80% 60% 60% 80% bestanden

0% % 58% 70% 62% 50% 62% 68%

Semperit

empfehlenswert sehr empfehlenswert Yokohama 40% 40% 60% Continental 40% 40% 60% Esa+Tecar 40% 40% 60% 40% 40% Kumho 60% 40% 40% 60% Kleber

bestanden

Laufenn

6% % Speed-Life 2 SUV 56% 7) BluEarth RV-0254% Eco Contact 6 7) 54% Spirit Pro 66% Ecsta HS51 44% Dynaxer HP 3 8) 10%

S-Fit EQ 9)

bedingt empfehlenswert 20% 20% 40% 20% 20% 40% 20% 20% 40% 20% 20% 40% 20% 20% 40% m. m. E. E. bestanden best.**

8% % C/C/72 68% C/A/70 64% A/A/72 60% nicht nicht bedingt empfehlenswert 0% 0% 20% 0% 0% 20%

C/B/72 60% 0% 0% 20%

C/C/69

0% 0% 20%

44% C/B/72 64%

C/B/72

0% 0% 20% nicht nicht m. best. E. best. best.**

2% % 60% 58% 58%

nicht empfehlenswert

86% 0%

70% 68% 0%

62% 60% 0%

50%

0%

74% 62%

0%

60%

68%

nicht best.

0% % * * 56% Die Die Reifen 70% sind sind 56% in den den jeweiligen 90% Beurteilungsgruppen 54% 90% nach 54% nach Empfehlung 60% 66% geordnet. 70% Bei Bei gleicher 44% Gesamtnote 70%

10%

est. 6% %

wird

58%

* wird Die alphabetisch Reifen sind nach

68%

in nach den Herstellernamen jeweiligen

64%

Beurteilungsgruppen sortiert. Produkteänderungen

60%

nach Empfehlung bleiben

60%

geordnet. vorbehalten.

best. best. best. best. best. Bei gleicher

44%

Gesamtnote

best.

** ** mit mit 64%

wird Einschränkungen alphabetisch nach bestanden Herstellernamen sortiert. Produkteänderungen bleiben vorbehalten.

72% ** mit 56% Einschränkungen 58% 54% bestanden 86% 54% 68% 50% 60% © TCS © TCS 44% Mobilitätsberatung, 74% Emmen 10%

60%

Doctech: 5452 5452 RBL RBL

© TCS Mobilitätsberatung, Emmen

H H

90% H H H

70% H H H

90% H H H

90% H H H

60% Index: Index: H H 05 H

05 70% H

70%

Aktuelle Doctech: Nr.: Nr.: 5452de Datum: 06.02.2020RBL

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Datum: 06.02.2020

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Nachfolger HP4 verfügbar

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Nachfolger S-Fit EQ+ verfügbar

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REIFEN & RÄDER

Abt Sportsline

abt-sportsline.de

> Abt präsentiert HR «dark smoke» in 22 und 23 Zoll

Mit ihren zehn filigranen Speichenpaaren,

gestuftem Flankenaufbau,

dezentem Nabenbereich

und weit ins Felgenhorn gezogenen

Doppelstreben wirkt das

High Performance HR ungeachtet

seiner gewaltigen Dimensionen

filigran und durchtrainiert.

pd. 2019 war es eines der neuen

Highlights im Programm von

ABT Sportsline: das Flowforming-Leichtmetallrad

High

Performance HR. Im April 2020

zündet der weltgrösste Veredler

für Fahrzeuge aus dem VW- und

Audi-Konzern die nächste Stufe.

Denn dann wird die begehrenswerte

Felge auch im Farbton

«dark smoke» erhältlich sein.

Das 22-Zoll-Format deckt dabei

die Fahrzeuge Q5/SQ5, Q7/SQ7

sowie Q8, A8/S8, RS 6 und RS

7 ab. Exklusiv für das SUV der

Superlative Q8 und die davon

abgeleiteten Sportmodelle SQ8

und RS Q8 ist zudem die besonders

exklusive 23-Zoll-Dimension

vorgesehen.

Dank des innovativen Flowforming-Produktionsverfahrens,

das

ähnliche Vorteile wie die Schmiedetechnik

bietet, konnte das Abt

High Performance HR aber auch

besonders leicht konstruiert werden.

Eine spürbare Materialverdichtung

ermöglicht besonders

schlanke Strukturen und geringe

Wandstärken. So konnte das

Volumen des Felgenbetts um bis

zu 50 Prozent reduziert werden,

was unter anderem das schlanke

Horn ermöglicht.

Gleichzeitig macht das Rad

seinem Zusatz «High Performance»

im Fahrbetrieb alle Ehre,

denn es läuft extrem laufstabil. <

HR gibt es neu auch in «dark smoke».

Nokian Tyres

nokiantyres.ch

> Neue SUV-Sommerreifen von Nokian Tyres basieren auf preisgekrönter Technologie

pd. Der skandinavische Premium-Reifenhersteller

präsentiert

zwei neue Sommerreifen

für SUV und Crossover-Modelle.

Der neue Nokian Powerproof

SUV garantiert eine sorgenfreie

Fahrt bei schnellen Spurwechseln

und plötzlichen Bremsmanövern.

Der neue Nokian

Wetproof SUV bietet ein hervorragendes

Nassbremsverhalten

und starken Aquaplaning-Schutz.

Beide neuen Reifen verfügen

über das Konzept der doppelten

Sicherheitszone, das bereits von

den erfolgreich getesteten PW-

Reifenmodellen bekannt ist.

«Wir wissen, dass Sommerreifen

vom ersten Frühlingstag

bis hin zum Spätherbst jederzeit

sicher und verlässlich sein müssen.

Bei der Entwicklung unserer

neuen SUV-Reifen haben wir

den Fokus auf die Funktionalität

bei jeder Wettersituation und

unter den verschiedensten

Umständen gelegt», sagt Jarno

Röytiö, Entwicklungsmanager

bei Nokian Tyres.

Beide Reifen verfügen über

die einzigartige Aramid-Seitenwandtechnologie

von Nokian

Tyres. Die Seitenwand

beinhaltet besonders starke

Aramidfasern, die den Reifen

widerstandsfähiger gegenüber

plötzlich auftretenden Stössen

und Einschnitten machen, die

den Reifen sonst ernsthaft beschädigen

könnten.

Mit den neuen SUV-Reifen baut

Nokian Tyres sein Sommerreifensortiment

für den mitteleuropäischen

Markt kontinuierlich

aus. Als ein Zeichen ihrer herausragenden

Leistungen haben

der Nokian Powerproof SUV

und der Nokian Wetproof SUV

beide die TÜV SÜD Prüfzeichen

erhalten. <

Neuer Sommerreifen aus dem hohen Norden: der Nokian Wetproof SUV.

Daumen hoch: Mika Häkkinen

präsentiert den Nokian Powerproof SUV.

34

März 2020 | AUTOINSIDE


REIFEN & RÄDER

ESA

esa.ch

> ESA Tecar Spirit Pro der exklusive Sommerreifen für Profis

pd. Das Profil des exklusiven Mit rund 40 verschiedenen

Garagistenreifens ESA Tecar Spirit

Ausführungen decken die neuen

Pro beinhaltet verschiedene Sommerreifen nahezu zwei

Highlights: Die Längsrillen sorgen

Drittel des Sommerreifenbedarfs

für eine schnelle Wasser-

in der Schweiz ab. Ob für einen

verteilung bei nasser Fahrbahn kleineren Personenwagen oder

und helfen damit, Aquaplaning aktuelle Mittelklassewagen

zu verhindern. Für das optimale ESA-Tecar-Sommerreifen sind

Handling sind die steifen Blöcke die richtige Wahl für den Garagisten

im Schulterbereich verantwortlich.

als Profi rund ums Auto.

Diese sorgen in der Kurve

für Stabilität. Die Aussenschulter

Wie profitiert der Garagist vom

ist geschlossen, die wahr-

ESA-Tecar-Reifen?

genommenen Abrollgeräusche

werden damit reduziert.

Dank den erfahrenen Entwicklern

des Herstellers bleibt der

ESA Tecar Spirit Pro am Puls und

gewährleistet damit dem Automobilisten

auch zukünftig sichere

Fahrt auf Schweizer Strassen.

• Seit über 40 Jahren exklusiver

«Garagisten-Reifen»:

ESA-Tecar-Reifen sind nur

beim Schweizer Garagisten

erhältlich.

• Qualitätsprodukt durch

marktführende Herstellung

für optimales Preis-Leistungs-

Verhältnis.

• Wiederkehrende Bestnoten

bei TCS-Tests belegen die

Qualität.

• Kundenbindung durch individuelle

Empfehlung an eigene

Kunden

• Wettbewerbsvorteil durch

einen eigenen «Garagistenreifen».

Zusätzlich zu den ESA-Tecar-

Reifen führt die ESA auch

weitere wichtige Premiummarken

in ihrem Sortiment etwa

Continental und Bridgestone.

Damit bietet die ESA für jeden

Bedarf das passende Produkt.

Nebst dem breiten Reifensortiment

umfasst das Angebot der

ESA viele weitere Produkte für

den täglichen Gebrauch in der

Garage. <

Der ESA Tecar Spirit Pro.

Pirelli Tyre (Suisse) SA

pirelli.com

> Pirelli rüstet ihre Produktepalette nachhaltig auf

pd. Pirelli überzeugt auch diesen

Sommer mit einem vollständigen

Sommerreifensortiment. Dieses

wird optimiert mit der neusten

Version des Cinturato P7. Der

neue Cinturato P7 (P7-CNT) ist

ein OE-getriebenes Produkt, um

den heutigen Anforderungen

der besten Automobilhersteller

zu entsprechen mit Fokus auf

Nachhaltigkeit, Laufleistung,

Rollwiderstand und Leistung bei

Nässe.

Mit der Cinturato-Produktefamilie

reagiert Pirelli auf die

steigende Nachfrage nach

ökologischen Reifen, welche

Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz,

Komfort und Sicherheit

vereinen. Mit weltweit mehr als

3300 Sommer-Homologationen

verfolgt Pirelli zudem weiterhin

ihre erfolgreiche Erstausrüstungsstrategie

und deckt damit

die Nachfrage der Fahrzeughersteller

ab.

Pirellis Engagement für den

Umweltschutz wird auch durch

den Leistungsnachweis von CDP

bewiesen. Pirelli & C. S.p.A.

wurde zum zweiten Mal als ein

weltweit führendes Unternehmen

im Kampf gegen den

Klimawandel bestätigt. Pirelli

erlangte einen Platz auf der Climate-A-Liste

des CDP (ehemals

Carbon Disclosure Project),

einer internationalen Non-Profit-Organisation,

die Informationen

zu Umweltthemen eruiert,

verteilt und fördert.

Zudem wurde Pirelli als ESG-

Sektorleader in der FTSE4Good-

Indexfamilie für sein Engagement

in den Bereichen Umwelt,

Soziales und Unternehmensführung

(Englisch Environment,

Social Affairs und Governance =

ESG) anerkannt.

Auch S&P Global bestätigt

Pirelli als einziges Unternehmen

im Segment Autokomponenten

erneut als «Gold Class» im Bereich

Nachhaltigkeit.

Die hohe Anerkennung der verschiedenen

Organisationen ist

ein Beleg für das kontinuierliche

Engagement von Pirelli in allen

Bereichen der Nachhaltigkeit.

Auch im Ranking der Indizes

Dow Jones World und Dow Jones

Europe ist Pirelli im Segment

Automobilkomponenten im Bereich

Nachhaltigkeit führend. <

Der neue Cinturato P7 von Pirelli.

AUTOINSIDE | März 202035


AUTO-SALON

90. Ausgabe

Von der Verkaufs veranstaltung

zur interaktiven Mobilitätsmesse

Im März wird Genf erneut zum Epizentrum der Schweizer Automobilbranche. Zum 90. Mal findet der Auto-Salon

statt. Im Jahr 1905 als nationale Verkaufsmesse für Autos und Motorräder gegründet, will die «Geneva International

Motor Show» (GIMS) heute eine interaktive Erlebnisplattform rund um die individuelle Mobilität werden.

Sandro Compagno

36

März 2020 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

Digitaler, interaktiver, vielseitiger: GIMS-

Direktor Olivier Rihs wird Genf zwar nach

nur einer Austragung in Richtung TX Group

(früher Tamedia) verlassen. Zuerst jedoch

hat er dem Auto-Salon einen neuen Anzug

verpasst. Rihs und der GIMS-Stiftungsrat

reagieren damit auf den schleichenden Verlust

an Ausstellern und Publikum. Gespannt

sein dürfen die Besucher auf drei Neuerungen:

«GIMS Tech», «GIMS Discovery» und «GIMS

VIP Day».

Die «GIMS Discovery» in Halle 7 wird sich

ganz den alternativen Antriebstechnologien

widmen mit Fokus auf der Elektromobilität.

Wo früher die Zulieferer ihre Produkte

und Dienstleistungen präsentierten, steht

2020 eine 456 Meter lange Teststrecke, auf

der 48 Fahrzeuge mehrheitlich Elektro, aber

auch CNG getestet werden können. Die

Reservierung erfolgt über eine App, die Mitte

Dezember neu lanciert wurde.

Am «GIMS VIP Day», am 4. März, diskutieren

namhafte Persönlichkeiten aus den Bereichen

Automobil, Sport und Technologie Themen

rund um die Zukunft der Mobilität: Elektrifizierung,

autonomes Fahren und digitale

Transformation.

An der «GIMS Tech» in Halle 6 schliesslich

sollen Start-ups aus der Autoindustrie,

Anbieter neuer Mobilitätsdienstleistungen

und innovative Technologieunternehmen

im Zentrum stehen. Der Elektro-Scooter «E-

Twow», Ladestationen von «C-Tek» und

«Plug’n Roll» werden zu sehen sein. Ausserdem

präsentieren sich die CNG-Mobilität und

das «Amag Innovation und Venture Lab»,

das mit verschiedenen Mobilitätsformen

experimentiert.

Start-ups standen auch bei der allerersten

Austragung der Salon d’ Automobiles im Zentrum,

obgleich das Wort «Start-up» damals

noch gar nicht existierte. Vom 29. April bis 5.

Mai 1905 stellten 59 Aussteller ihre damals

technisch sensationellen Autos und Motorräder

im Palais du Conseil Général im Genfer

Quartier Plainpalais aus. 17 000 Besucherinnen

und Besucher bescherten der «Nationalen

Automobil- und Fahrradausstellung» einen

grossen Erfolg.

1907 fand der Auto-Salon nicht in Genf,

sondern in Zürich statt. Der «Benzingestank»,

die «Mordsmaschinen, die das gute Volk wie

Strassenköter überfahren» sowie unverhüllte

Andere Zeiten, andere Sitten: ein Plakat aus dem Jahr 1906.

Brüste auf dem Werbeplakat des Salons 1906

hatten die prüden Genfer verärgert. Später

sorgte der Erste Weltkrieg für eine Zwangspause.

Erst 1923 fand der vierte «Salon suisse

de l’automobile» wieder in Genf statt, erstmals

auch mit ausländischen Herstellern und

erstmals im Genfer Bâtiment électoral. Bereits

ein Jahr später wurde dieses zu eng: Angesichts

der zahlreichen Aussteller wurden für

die Autos provisorische Hallen auf der nur

einen Steinwurf entfernten Wiese des Plainpalais

errichtet dort, wo noch heute jedes

Jahr der Zirkus Knie sein provisorisches Zelt

aufstellt. Die Zweiräder blieben im Bâtiment

électoral. 68 000 Besucher kamen vom 14. bis

23. März 1924 zum 1. Internationalen Automobil-,

Motor- und Fahrradsalon. Der Salon

verlieh der Branche einen derartigen Auftrieb,

dass die Zahl der Motorfahrzeuge in der

Schweiz von 33 000 auf 39 000 anstieg. 1926

wurde im Plainpalais für den Auto-Salon der

Palais des Expositions gebaut.

Bis 1939 erhöhte sich die Anzahl der Aussteller

auf rund 200, ehe der Zweite Weltkrieg erneut

für eine Zäsur sorgte. Erst 1947 gab es wieder

einen Auto-Salon mit 305 Ausstellern. Nach

dem Krieg folgte das «Wirtschaftswunder», das

in Europa einen zunehmend kaufkräftigeren

Mittelstand entstehen liess. Die Menschen

wurden immer mobiler und das Auto zum

Symbol für Wohlstand und Freiheit. Gleichzeitig

entwickelte sich der Genfer Salon zur

weltweit beachteten Automobil-Ausstellung:

Fortsetzung Seite 38

AUTOINSIDE | März 202037


AUTO-SALON

So ändern sich die Zeiten: Autopräsentation am Auto-Salon im Jahr 1970 und knapp 50 Jahre später.

1948 zählte man erstmals mehr als 200 000

Besucher, 1960 wurde die Marke von 300 000

überschritten und 1967 kamen mehr als eine

halbe Million Interessierte. Als Antwort auf

das Wachstum entschied das Genfer Stimmvolk,

in Grand-Saconnex, unmittelbar beim

Flughafen, ein neues, modernes Ausstellungsund

Kongresszentrum zu bauen. Am 18.

Dezember 1981 wurden die ersten vier Hallen

der heutigen Palexpo eröffnet.

Derweil ging das Wachstum ungebremst

weiter: Auch die aufkommenden Umweltdiskussionen

namentlich um das Waldsterben,

das dann doch nicht so stattfand, wie von

vielen Untergangspropheten herbeigeredet

konnten der Faszination Automobil nichts

anhaben. 1988 wurden erstmals 600 000 Besucherinnen

und Besucher registriert, im Jahr

2000 waren es 700 000. Der bis heute gültige

Rekord wurde 2005 mit 747 700 Eintritten

registriert; die damalige 75. Ausgabe des Auto-

Salons bedeutete gleichzeitig das 100-Jahr-

Jubiläum.

Weder Wirtschaftskrisen noch Umwelt- oder

Klimadiskussionen konnten der «Geneva

International Motor Show» in ihrer über

100-jährigen Geschichte etwas anhaben. Erst

die Digitalisierung, namentlich der unvergleichliche

Siegeszug des Internets, führte zu

einem Abschwung. So passierten 2019 noch

602 000 Interessierte die Drehkreuze der

Palexpo.

Damit ist Genf nicht allein: Auch andere Automobil-Leitmessen

wie die IAA, die 2021 zum

ersten Mal nicht mehr in Frankfurt stattfinden

wird, der Pariser Auto-Salon, die Detroit Motor

Show oder die Tokyo Motor Show stecken in

der Krise. Die Digitalisierung eröffnet den

Herstellern neue Plattformen, um ihre Entwicklungen

und Neuheiten zu präsentieren

und das ohne störende Konkurrenz auf der

anderen Seite des Gangs. Ein weiterer Faktor

sind die horrenden Kosten, die eine Messepräsenz

mit sich bringt. Die Automobilhersteller

investieren Milliarden in die Transformation

vom Verbrennungsmotor hin zur

politisch gewünschten Elektromobilität sowie

andere CO 2

-arme Technologien und drehen

daher jeden Euro zweimal um.

Diese beiden Faktoren, in Kombination mit

verändertem Verhalten der Autobesitzer, sind

eine Herausforderung, auf die viele Automessen

noch keine Antwort gefunden haben.

«Die Messen haben die Entwicklung ein

wenig verschlafen und verkaufen immer noch

Quadratmeter statt Events», analysierte GIMS-

38

März 2020 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

Während 1926 genug Platz blieb, um durch die Gänge zu schlendern, wurde das Gedränge 1991 grösser. (Bild Keystone-SDA)

Direktor Olivier Rihs im Januar 2019 im Interview

mit AUTOINSIDE.

Rihs’ Antworten heissen Digitalisierung und

Interaktion. Die «Geneva International Motor

Show» soll nicht mehr nur Auto-Ausstellung sein,

sondern ein Forum, an dem neue Technologien

präsentiert und ausprobiert werden. Ein Event

mit Referaten und Panels, der ein fachkundiges

Publikum anspricht und mehr bieten will als

glänzendes Blech und poliertes Leder. Symbol

dieser neuen Ausrichtung ist auch das Ende der

Zuliefermesse in Halle 7. Dort, wo sich Garagisten

aus erster Hand bei ihren Zulieferern über neue

Produkte und Dienstleistungen informierten, wo

sie Werkzeuge und Preise direkt verglichen und

auch Zeit fanden, das Netzwerk zu pflegen, surren

am 90. Auto-Salon vornehmlich elektrische

Autos über eine Teststrecke. Die Garagisten auch

dieses Jahr nach Genf zu locken, wird daher eine

zusätzliche Herausforderung für Olivier Rihs und

sein Team.

Der scheidende Direktor rechnet auch 2020

mit rund 600 000 Besucherinnen und Besuchern

in den Hallen der Palexpo. Gleichzeitig

will er auch neue Technologien nutzen

und Interessierte auf digitalen Kanälen ansprechen.

Die 90. Austragung der «Geneva

International Motor Show» vom 5. bis 15. März

wird zeigen, ob Olivier Rihs die Weichen in

Richtung einer glänzenden Zukunft gestellt

hat oder in Richtung Holzweg. <

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AUTO-SALON

Interview mit Andreas Bückmann, Managing Director AO Automobile Schweiz AG

«Vertrauen und Zuverlässigkeit

stehen nicht einfach auf einem

Zettel das ist in unserer DNA»

Seit dem 1. November 2019 läuft der Import der Marke Opel in der Schweiz über die Emil Frey Gruppe.

Die deutsche Traditionsmarke gehört seit 2017 zum französischen PSA-Konzern. AUTOINSIDE traf Andreas

Bückmann, den neuen Opel-Chef in der Schweiz, zum Exklusivinterview und sprach mit ihm über seine Ziele

mit Opel, über die Werte von Emil Frey und über die Zukunft der Opel-Händler. Sandro Compagno und Jürg A. Stettler

Seit Februar 2020 verantwortet Andreas Bückmann hier mit dem neuen Opel Corsa die

Geschicke der Marke Opel innerhalb der Emil Frey Gruppe in der Schweiz.

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März 2020 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

Am 1. November 2019 startete für Opel mit dem Wechsel zur Emil Frey

Gruppe eine neue Ära in der Schweiz. Welche Ziele verfolgen Sie?

Andreas Bückmann, Managing Director AO Automobile Schweiz AG:

Grundsätzlich wollen wir langfristig, solide und stabil wachsen. Womit

ich schon bei den Emil Frey Grundwerten bin. Emil Frey steht

für Konstanz und solides Wachstum. Genau das wollen wir mit der

Marke Opel erreichen. Die letzten Jahre waren für Opel ziemlich turbulent.

Und zwar global gesehen mit der Krise beim amerikanischen

Mutterhaus GM und später mit dem Wechsel der Marke zum französischen

PSA-Konzern. All dies hatte natürlich seinen Einfluss auf Opel

in der Schweiz.

Das heisst, nun geht’s wieder aufwärts mit Opel?

Opel hat in der Schweiz eine gute Chance, wieder erfolgreich zu sein

und Vertrauen zu schaffen. Und zwar im Markt, beim Händler und natürlich

auch beim Kunden.

Sie streben mit Opel Wachstum an. Wie gross ist dabei der Spielraum

als Importeur? Sie bekommen ja einfach die Produkte vom

Hersteller vorgesetzt und müssen sie verkaufen.

Es gibt zwei Säulen fürs Wachstum: zum einen das Produkt und zum

anderen den Handel. Beim Produkt sehen wir bei der PSA-Gruppe eine

klare Struktur und auch eine klare Abgrenzung für die Marke Opel

beim Design innen wie aussen.

Also nicht einfach ein Peugeot oder ein Citroën mit Opel-Logo

vorne drauf?

Nein. Wenn Sie unsere Produkte anschauen, etwa den neuen Corsa,

dann erkennt man ganz klar eine eigene Design- und Formensprache,

welche die Werte der Marke Opel verkörpern.

Die da wären?

(Lacht) Gute Frage. Wir sind bei Opel bei der Wortwahl immer noch Englisch

geprägt. Die Werte fassen wir mit dem Slogan «pure & bold» zusammen.

Wir meinen damit ein klares, pragmatisches und gleichzeitig sehr

ansprechendes Design. Darin sind deutsche Hersteller stark, und genau

diese Eigenschaften werden nun auch unter PSA-Einfluss bei Opel gestärkt.

Alles, was man sieht und fühlt, ist Opel. Jeder Opel wird mit einer

eindeutigen Opel-DNA in Rüsselsheim entwickelt. Ich durfte mir schon

ansehen, was in den nächsten Jahren in die Showrooms kommt. Daher

kann ich sagen, dass wir auf der Produkteseite sehr solide aufgestellt sind.

Persönlich: Andreas Bückmann

Seit dem 1. Februar ist Andreas Bückmann bei

der Emil Frey Gruppe für die Traditionsmarke

Opel verantwortlich. Der neue Opel-Chef der

Schweiz ist hierzulande kein Unbekannter.

Der diplomierte Betriebswirt, der an der

Fachhochschule Dortmund, der Universität

in Cádiz und der Universität in Plymouth

studierte, arbeitete von 2009 bis 2016 als Verkaufsdirektor

bei Mercedes-Benz Schweiz.

Nach einem Abstecher in den letzten 3 Jahren

als Vice President sowie Verkaufs- und

Marketingchef bei Mercedes-Benz Middle

East in Dubai kehrt er nun mit seiner Familie

zurück in die Schweiz. Hier hat er die Aufgabe,

die Marke Opel in die Emil Frey Gruppe

zu integrieren und zu alter Stärke zu führen.

Der berühmte Brief von Firmengründer Emil Frey gilt seit der Integration der Marke

Opel in die Emil Frey Gruppe auch als Grundlage für die Schweizer Opel-Händler.

Was bedeutet dieser Plattform- und Technologiewechsel von GM

zu PSA für den Handel? Sind grosse Änderungen zu erwarten?

Der Handel ist neben den Produkten die zweite Säule für unser Wachstum.

Wir haben in der Schweiz ein extrem starkes Händlernetz. Bei

einem Kick-off-Meeting Ende Januar in Safenwil durften wir Partner ehren,

die die Marke Opel seit 50, 60 und 80 Jahren vertreten! Das ist unglaublich

und zeigt, wie stark und loyal unser Händlernetz nach wie vor

ist. Das ist nach den turbulenten letzten Jahren keine Selbstverständlichkeit.

Wir sind also sehr breit aufgestellt, und gleichzeitig legen wir

viel Wert auf Training, um die Veränderungen zu bewältigen. Bei diesen

Trainings werden wir künftig noch mehr Wert auf die Umstellung der

Technologien und die Elektrifizierung legen. Das wird nun bei der Groupe

PSA rasch vorwärts gehen. Wir achten auch darauf, dass die Händler

mit der nötigen Infrastruktur und E-Ladesäulen ausgestattet sind. Der

Weg ist eingeschlagen und wir werden ihn konsequent weitergehen.

Wie sieht dieser Weg konkret aus?

Bis 2024 wird jedes Opel-Modell elektrifiziert sein, ob über eine Hybridvariante

oder mit einer rein elektrischen Version. Den rein elektrischen

Opel Corsa haben wir ja bereits auf dem Markt. Im Laufe des

Jahres wird noch der elektrische Vivaro kommen. Von diesem Modell

erhoffe ich mir viel. Der Lieferverkehr ist im Rahmen des Onlinehandels

und der Paketservices merklich angestiegen. Und da hat ein Elektrotransporter

in dieser Grösse und mit dieser Reichweite für mich absolut

Potenzial. Zudem haben wir bereits den Opel Grandland X Hybrid

4 lanciert. Mit 300 PS und Allradantrieb bei gleichzeitig sehr tiefen

CO 2

-Werten ist er perfekt auf die Schweizer Kundenbedürfnisse zuge-

Fortsetzung auf Seite 42

AUTOINSIDE | März 202041


AUTO-SALON

Der neue Chef der Marke Opel, Andreas Bückmann, erläutert im AUTOINSIDE ...

... exklusiv, wie er die deutsche Marke innerhalb der Emil Frey Gruppe wieder ...

schnitten. Die gute Produktsubstanz, die eigenständige Markenpositionierung

beim Design und die Technologieplattformen der PSA-Gruppe

haben der Marke Opel sicherlich geholfen, zum ersten Mal seit fast 20

Jahren wieder schwarze Zahlen zu schreiben.

Sie sprechen von Elektro und Hybrid. Was ist mit den «klassischen»

Technologien Benzin und Diesel?

Die Strategie ist ganz klar: Wir wollen dem Kunden weiter die Auswahl

zwischen Benzinern, Dieseln und elektrifizierten Modellen geben.

Und bei der letzten Kategorie kann es vollelektrisch oder auch

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eine Hybridvariante sein. Es ist nicht so, dass man bei Opel sagt, wir

machen nur Elektro.

Also anders als beispielsweise andere Marken, die voll auf

Elektro setzen?

Ja, Opel schlägt nicht den Weg nur Richtung Elektro ein. Das halte ich

auch für richtig. Jede Antriebsart hat ihre Berechtigung und wird uns

noch eine ganze Weile begleiten. So sind wir weiterhin in der Lage, die

unterschiedlichsten Kundenbedürfnisse abzudecken. Wir stellen zudem

sicher, dass wir das Fachwissen bei neuen Technologien sukzessive

und stetig aufbauen. Wir werden nicht einfach den Schalter umlegen

und alles ad acta legen, was wir gelernt haben, gut können und die

Kunden weiterhin verlangen. Wir lassen dem Kunden die Freiheit, zuerst

das Auto zu wählen, das zu ihm passt, und dann erst den Antrieb.

Herr und Frau Schweizer lieben leistungsstarke und schwere SUV.

Gleichzeitig sollen die CO 2

-Emissionen runter. Ist man als Importeur

und Händler durch die drohenden CO 2

-Sanktionen nicht fast dazu

verdonnert, dem Kunden Autos zu verkaufen, die dieser eigentlich

gar nicht sucht?

Da kommen wir wieder auf den Opel Grandland X Hybrid4 zu sprechen.

Ein von der Grösse her familientauglicher SUV, aber trotzdem nicht zu gross

für den Stadtverkehr. Trotz 300 PS und Allrad stösst er nur 37 Gramm

CO 2

pro Kilometer aus. Die elektrische Reichweite beträgt 59 Kilometer.

Ich habe als Schweizer Opel-Chef bis zu einem gewissen Grad das Glück,

dass ich meinen Job antrete, wenn diese Produkte auf den Markt kommen.

(Lacht) Darüber bin ich natürlich nicht böse. Mit dem Opel Grandland X

Hybrid 4 treffen wir in der Schweiz den Nerv. Auch viele Verbrenner liegen

dank der modernen Motorenentwicklung bei den CO 2

-Emissionen im

Umfeld von 100 g/km. Wenn ich unser Portfolio betrachte, dann sind wir

sogar bedeutend weiter als andere Hersteller. Wir haben Produkte, die der

Kunde will und die uns helfen, die CO 2

-Sanktionen zu verhindern.

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In Deutschland haben die Händler klare Vorgaben erhalten, um

möglichst CO 2

-arme Fahrzeugvarianten zu verkaufen.

Bei Opel in der Schweiz gibt’s das nicht. Ich zähle zum einen auf die attraktiven

Produkte und zum anderen auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit

mit dem Handel. Das Autogeschäft ist ein sehr vernetztes

Geschäft mit unterschiedlichen Vertriebsstufen. Ich bin der absoluten

Überzeugung, dass es nur partnerschaftlich funktioniert. Ich sehe hier

grosse Chancen für Opel als Marke innerhalb der Emil Frey Gruppe.

42

März 2020 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

Es gibt auch kleinere Markenhändler, die mit der grösser werdenden

Technologievielfalt vielleicht zu kämpfen haben. Wie können Sie

denen helfen?

Wir haben ein eigenes Schulungszentrum für Opel. Wir müssen und

können sicherstellen, dass unsere Leute auf dem neusten Stand sind.

Die Elektrifizierung beispielsweise ist gar nicht so kompliziert. Ein Verbrenner

ist deutlich komplexer als ein Elektromotor. Gut ausgebildete

Mitarbeiter in einer kleinen Garage, die sich heute um Benziner und

Diesel kümmern, sind durchaus in der Lage, zu lernen, wie man ein

Elektroauto repariert. Zumal die Batterien selbst in der Werkstatt ja

nicht angefasst werden. Bei Opel haben wir ausserdem einen weiteren

Vorteil: Die Elektro-Ära beginnt für den Händler nicht erst jetzt. Wir

haben vor acht Jahren den Opel Ampera auf den Markt gebracht. Für

unsere Garagisten ist die E-Mobilität nichts Neues.

... auf Wachstum trimmen will und welche Bedeutung die loyalen Händler dabei haben.

Vertrauen und Zuverlässigkeit sind wichtige Teile in der DNA der Emil

Frey Gruppe und stehen nicht einfach irgendwo auf einem Zettel. Man

versucht, partnerschaftlich und gemeinsam die Ziele zu erreichen. Dies

gilt bei Absatzzielen, CO 2

-Zielen und Profitabilitätszielen.

Unrealistische Absatzziele waren einer der Vorwürfe der deutschen

Opel-Händler an den Hersteller. Wie sieht das in der Schweiz aus?

Das ist der Unterschied zwischen einem Herstellerimporteur wie in

Deutschland, der europäische Vorgaben umsetzen muss, und einem

privaten Importeur wie der Emil Frey Gruppe. Wir haben da andere

Vorstellungen. Und obwohl wir noch in einer Übergangsphase sind,

haben wir schon gewisse Sachen geändert.

Wird es somit für den Schweizer Opel-Händler leichter?

Nein, leichter wird’s nicht! Das sage ich ganz ehrlich: Ob leicht oder

schwierig, hängt nicht vom Importeur ab, sondern vom Markt. Der

Schweizer Markt ist grundsätzlich gesättigt. Er pendelt seit Jahren bei

rund 300 000 Personenwagen im Jahr, plus etwa 35 000 Nutzfahrzeugen.

Wir müssen uns auf den Markt fokussieren. Eine Partnerschaft, sei

sie geschäftlich oder privat, bedeutet immer ein Geben und Nehmen.

Eine Partnerschaft ist daher nie etwas Leichtes. An einer Partnerschaft

müssen beide Seiten arbeiten, damit sie funktioniert. Was sich für die

Schweizer Händler klar verbessern wird basierend auf den Werten

der Emil Frey Gruppe sind Konstanz und Beständigkeit. Das ist die

Basis, um Opel gemeinsam am Markt wieder erfolgreich zu machen.

Was hat Opel neben Elektro aktuell noch zu bieten?

Opel hat inhaltlich und als Marke klar mehr zu bieten, als vielen Leuten

bewusst ist. Mein Anliegen ist es, dies wieder transparenter zu machen.

Ich fahre einen neuen Opel Insignia als Dienstwagen. Ich habe

das Auto übernommen, bin eingestiegen und kam auf Anhieb zurecht.

Er ist einfach und pragmatisch, ohne dass man auf Komfort verzichten

muss. Es gibt heute nicht mehr viele Autos, die das leisten können.

Opel hat viele Innovationen mit einem extrem hohen Nutzwert zu bieten,

was den Kunden aber kaum bewusst ist. Ich bin ganz ehrlich: Das

ging mir genau gleich.

Das wird sich aber nun wieder ändern?

Wir wollen und müssen wachsen. Das ist mit enormem Engagement

verbunden, aber wir werden uns gemeinsam mit dem Handel anstrengen.

Jeder muss für die Marke Opel alles geben. Dabei ist uns durchaus

bewusst, dass das nicht von heute auf morgen geht, sondern dass

wir Zeit brauchen.

Wie sieht es punkto Onlinehandel aus: ein Thema bei Opel?

Wir setzen auf unsere Garagisten. Das schliesst nicht aus, dass Online

ein Kanal für den Autoverkauf für gewisse Kundensegmente sein

kann, aber es wird sicherlich nicht der Hauptabsatzkanal werden. Wir

sind der Überzeugung, dass das Zwischenmenschliche und der direkte

Kundenkontakt auch in Zukunft eine grosse Rolle spielen werden. Der

Kauf eines Autos ist eine Vertrauensfrage, und daher bleibt für uns der

Handel auch in Zukunft wichtig. <

Sie sprachen von einer sehr loyalen Händlerbasis. Wie wird sich

dieses Händlernetz in den nächsten fünf Jahren entwickeln? Kommt

es zu einer Konzentration?

Man muss hier zwei Dinge trennen. Unsere Intention ist es, Vielfalt

und Abdeckung des Netzes mindestens beizubehalten. Das ist eine

unserer Stärken. Wir werden also keine Strategie der Konzentration

verfolgen. Das haben schon viele Hersteller in der Schweiz versucht; es

funktionierte nicht. Der zweite Aspekt ist das grundsätzliche Problem

der Nachfolgeregelungen im KMU-Bereich. Wir sind daran interessiert,

dass es Nachfolgeregelungen bei den Opel-Garagen gibt. Wir werden sicherlich

nicht einfach dasitzen und zuschauen, wie unser Händlernetz

schrumpft. Das ist Teil unserer Verantwortung.

Opel und der Autosalon 2020

Die Emil Frey Gruppe ist der Geneva

International Motor Show (GIMS) eng

verbunden. Wie in den letzten beiden Jahren

wird aber die Marke Opel auch 2020 nicht in

Genf vertreten sein. Genf ist eine klassische

Herstellermesse. Nicht der Importeur, sondern

der Hersteller entscheidet über die Teilnahme.

Der Verzicht auf Genf sei keineswegs in Stein

gemeisselt: «Die Marke Opel entscheidet

jedes Jahr neu, ob sie in Genf vertreten ist

oder nicht. Wir selbst sind natürlich grundsätzlich

daran interessiert, dass unsere Marke

in Genf präsent ist und das Schaufenster

nutzt», sagt Andreas Bückmann.

AUTOINSIDE | März 202043


AUTO-SALON

Mit dem neuen Format und den

Entdeckungsfahrten im Rahmen der

«GIMS Discovery» startet der Auto-

Salon in eine neue Ära.

«GIMS Discovery» in Halle 7

Testfahrten statt Zubehör

Mit der «GIMS Discovery» startet der Auto-Salon 2020 ein neues Format. Auf einem rund 450 Meter langen

Rundkurs können Interessierte nun eine Entdeckungsfahrt mit einem Automodell mit alternativem Antrieb

absolvieren. Die vom TCS betreute Teststrecke füllt die Halle 7, in der sich bislang die Zubehör- und Zulieferer-

Spezialisten befanden. Jürg A. Stettler

Schon 2017 musste die Fachmesse der Zulieferbranche

in Halle 7 während des Genfer Autosalons

einen ersten Dämpfer hinnehmen. Sie

wurde in eine kurze Fachmesse und eine normal

lange Ausstellung unterteilt. Die Anzahl

der Aussteller aus dem Bereich Werkstattausstattung

und Zubehör schrumpfte jedoch

kontinuierlich weiter. Für 2020 setzte sich Salon-Direktor

Olivier Rihs daher das Ziel, 70

Aussteller für die Halle 7 zu verpflichten. «Ich

habe mit allen Verbänden und den wichtigsten

Akteuren versucht, eine Lösung zu finden», erläutert

Rihs dazu, «das war meine erste Priorität

und ist mir leider nicht gelungen. Die Gründe

dafür sind vielfältig. Einer ist sicher, dass

das Format mit einem 13-tägigen Auto-Salon

für eine B2B-Messe nicht mehr geeignet ist.»

Der Salon-Direktor zog die Konsequenzen daraus

und nutzte gleichzeitig die Chance, um die

Fläche in der Halle 7 für die Neupositionierung

der 90. Ausgabe der Geneva International Motor

Show (GIMS) einzusetzen. Denn die GIMS soll

zu einer einzigartigen Plattform für Automobil

und Mobilität in Europa werden. Rihs versuchte

daher, die Automesse hin zu einem Event zu

transformieren und so neue Aussteller, Medien

und Besucher zu gewinnen. Wichtigster Teil dieser

Transformation sind die drei neuen Formate

«GIMS Tech», «GIMS VIP Day» und eben die sogenannte

«GIMS Discovery» in Halle 7.

Statt einer Fachmesse in einem kleineren Rahmen

mit rund 40 Ausstellern surren nun neue

Automodelle mit einem alternativen Antrieb

durch die Halle. Auf einer 456 Meter langen Indoor-Piste

mit engen und weiten Kurven können

Besucherinnen und Besucher der GIMS

einen ersten Eindruck von 48 Fahrzeugen mit

alternativen Antrieben hauptsächlich Elektro

gewinnen. «Wir verstehen die ‹GIMS Discovery›

als Degustation und weniger als Test»,

hält Olivier Rihs fest. Verkaufsgespräche oder

längere Erklärungen gibt es in Halle 7 keine:

Diese können nach einer zehnminütigen Fahrt

dann in den Hallen 1 bis 6 am Stand der jeweiligen

Hersteller geführt werden.

Zu Tests angeboten werden Fahrzeuge mit Alternativantrieben

von Elektro über Hybrid bis

zu Wasserstoff und Erdgas/CNG. 15 verschiedene

Marken stellen ihre Modelle für eine erste

Entdeckungsfahrt zur Verfügung, darunter

neben bekannten Grössen wie VW, Mercedes,

BMW, Toyota und Renault auch der chinesi-

44

März 2020 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

sche Hersteller Aiways, der seinen Elektro-SUV

U5 Ion mit 190 PS und einer Reichweite von bis

zu 460 Kilometer nach Genf bringt. Prominenter

Abwesender bei den Testfahrten ist der US-

Elektropionier Tesla. Das hat aber gute Gründe.

«Es war eine Bedingung, dass nur Hersteller an

der ‹GIMS Discovery› teilnehmen können, die

auch einen Stand in Genf haben», verrät Olivier

Rihs. Die Hersteller sind mit diesem Konzept

sehr zufrieden und der Salon-Direktor hatte

keine Mühe, die 48 Plätze in den Paddocks der

Indoor-Strecke zu füllen. Nun haben die GIMS-

Besucherinnen und -Besucher, von denen letztes

Jahr noch 97 Prozent sagten, dass sie noch

nie in einem Elektro-Auto sassen, die Chance,

dies zu ändern. Und das Ganze soll ganz einfach

funktionieren: Innert zehn Minuten werden

die Testfahrerinnen und Testfahrer eingecheckt,

erhalten eine Erklärung zum jeweiligen

Auto und den Lade- sowie Tankmöglichkeiten

und können danach drei Runden absolvieren.

Damit auf der 456 Meter langen Rundstrecke

kein Unfug getrieben wird und alles in geregelten

Bahnen abläuft, stehen die Entdeckungsfahrten

unter der Aufsicht des Touring-Club-

Suisse-Teams. Drei Streckenverantwortliche

sorgen für den reibungslosen Ablauf vor Ort.

Für Seminare und Businessmeetings wird es in der Halle 7 auch VIP-Lounges mit Blick auf die «GIMS Discovery»

geben, aus denen die Entdeckungsfahrten entspannt beobachtet werden können.

Da man an der GIMS vom 5. bis 15. März mit

rund 600 000 Besucherinnen und Besuchern

rechnet, mussten sich die Verantwortlichen

aber auch überlegen, wie sie die eingeschränkte

Anzahl an Testfahrten ohne riesige Warteschlangen

sicherstellen wollten. Denn rein

logistisch sind während des ganzen Salons

höchstens 15 000 Testfahrten mit den Fahrzeugen

in der Halle 7 realisierbar. Daher haben

Kurzentschlossene und Spontane das Nachse-

Fortsetzung auf Seite 46

Einführungsaktion

am Auto-Salon 2020

in Genf!

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AUTO-SALON

So stellen sich die Verantwortlichen die Teststrecke in Halle 7 vor. Mit dem Paddock und den 48 Boxen in der Mitte für die einzelnen Modelle, ...

hen. Denn der gesamte Anmeldeprozess für die

Fahrten läuft bereits im Vorfeld über die neue

GIMS-App. Dort können Interessierte kostenlos

an der Verlosung für einen Platz am Steuer

eines Testwagens teilnehmen. Sie müssen nur

kurz den Hersteller und das gewünschte Modell

auswählen. Dann teilen sie noch mit, an

welchem Datum sie in Genf sind und ob sie lieber

am Vormittag oder am Nachmittag über die

456 Meter lange Piste flitzen wollen. Mit etwas

Glück ergattern sie sich so einen Platz für eine

der Entdeckungsfahrten und erhalten nach der

nächsten Verlosung eine Bestätigung für den

persönlichen «Discovery Drive». Die Bestätigung

wird gleich in der GIMS-App gespeichert.

Die neue App ist übrigens auch sonst sehr praktisch

und hilft schon im Vorfeld der GIMS,

stets über das Programm in Genf aktuell informiert

zu sein. Man hat etwa die Möglichkeit,

sich wichtige Termine oder spannende Vorträ-

... die auf dem kurzen Rundkurs während zehn Minuten ein erstes Mal gefahren werden können.

ge im Rahmen der «GIMS Tech» als Favoriten

zu merken. Und über die Karte zur GIMS findet

man rasch heraus, wo ein Aussteller, der

zuvor vielleicht immer in Halle 7 beheimatet

war, nun im grossen Palexpo-Hallengeflecht zu

finden ist. Oder ob er 2020 überhaupt in Genf

vertreten ist. Die kostenlose App ist für Android-

und Apple-Geräte erhältlich und soll auch

nach dem Salon über Neuigkeiten aus der Branche

informieren. <

Weitere Infos unter:

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AUTO-SALON

Südo AG

Weniger Garagisten, dafür

mehr Endkunden

Von Halle 7 in Halle 6: Die Südo AG gehört zu den wenigen Ausstellern aus dem Zulieferbereich, die dem

Auto-Salon auch 2020 die Treue halten. Geschäftsführer Georg Huber erklärt die Gründe. Sandro Compagno

Ergeben sich allenfalls sogar Chancen

durch die grössere Nähe zum Endkunden

am neuen Standort?

Ich bin überzeugt, dass wir durch den neuen

Standort eine wesentlich grössere Besucherkadenz

verzeichnen werden. Das bedeutet für

uns ein anderes Standkonzept. Gerade mit der

E-Mobility ist der Kontakt zum Endkunden

für uns wichtig. Unser Ziel ist es, viele neue

Kunden zu gewinnen.

Sie sind sowohl im B2B- wie im

B2C-Bereich tätig. Was haben Sie dem

Garagisten in Genf zu bieten?

Die neue mobile Ladestation für Elektrofahrzeuge

und Plug-in-Hybrids, «Njord go» sowie

die stationäre Ladestation «Chargestorm Connected»

in 24 verschiedenen Varianten. Beides

sind Spitzenprodukte aus dem Hause CTEK

aus Schweden. Aber auch die zwei fortschrittlichsten

Batterielade- und Stromversorgungsgeräte

«Pro 60» und «Pro 120» mit bis zu 120

Ampère Dauerstrom sind heute in der Werkstatt

unverzichtbar.

Georg Huber.

Herr Huber, Südo ist als einer der wenigen

verbliebenen Zulieferern der Autobranche

am Auto-Salon dabei. Warum?

Georg Huber, Geschäftsführer Südo AG:

Die neue Ausrichtung des Auto-Salons befasst

sich mit den alternativen Antrieben. CTEK E-

Mobility bietet den Endkunden und dem Gewerbe

hochstehende, effiziente Ladestationen

für elektrisch betriebene sowie für Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge.

Bei den konventionellen Batterieladegeräten

ist CTEK Marktführer. Endkunden

wie auch Garagisten erwarten CTEK

am Auto-Salon in Genf!

Wird sich die Ausrichtung Ihres Stands

nach dem Umzug in Halle 6 verändern?

Ja. Die Gegebenheiten der Standgrösse, Standhöhe

und die Ausrichtung der auszustellenden

Objekte in der Halle 6 sind anders und haben

uns gezwungen, entsprechend aufzutreten.

Stichwort Werkstatt: Rechnen Sie mit vielen

Garagisten oder denken Sie, dass durch den

Wegfall der Zulieferermesse eher weniger

Profis nach Genf reisen?

Ich rechne mit klar weniger Garagisten, dafür

umso mehr mit Aufmerksamkeit der Endkunden.

Welche Bedeutung hat der Auto-Salon für

Sie persönlich?

Der Salon ist für mich der Ort, um Endkunden

anzusprechen. Vor allem auch die Kunden aus

der französischsprachigen Schweiz. Und er ist

für uns der Ort, wo wir Innovationen suchen

und unser Netzwerk pflegen. <

Weitere Infos unter:

suedo.ch

AUTOINSIDE | März 202047


AUTO-SALON

«GIMS Tech»

Ein Treffpunkt der Pioniere

für die Mobilität von morgen

An der Spezialausstellung «GIMS Tech» in Halle 6 steht die Zukunft der Mobilität im Fokus. Die Besucherinnen

und Besucher haben die Möglichkeit, die neusten Technologien und Dienstleistungen von

Start-ups und Mobilitätsdienstleistern zu entdecken. André Bissegger

48

März 2020 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

«Die GIMS wird für alle Zielgruppen zu

einem unvergesslichen Event. Der Besucher

der GIMS soll individuelle Mobilität in all

ihren Formen erleben», sagt GIMS-Generaldirektor

Olivier Rihs. Dazu beitragen soll auch

die neue Spezialausstellung «GIMS Tech».

Rihs: «An der GIMS-Tech können die Besucher

entdecken, wo Hersteller und Technologiefirmen

ihre Akzente setzen und damit

auch einen Blick in die Zukunft werfen.»

An der «GIMS Tech» treffen die Besucher

des Auto-Salons auf Start-ups aus der Automobilindustrie,

auf Anbieter neuester Mobilitätsdienstleistungen

und auf innovative

Technologieunternehmen. Die «GIMS

Tech» ist damit der Treffpunkt der Pioniere

von Tech- und Infrastrukturunternehmen

im Bereich der Mobilität. Das neue Modul

wendet sich ausdrücklich an alle Mobilitätsanbieter.

Entsprechend finden sich in Halle

6 neben der auf dem bewährten Ottomotor

basierenden CNG-Mobilität auch Aussteller

aus den Bereichen Ladeinfrastruktur oder

Hersteller von Elektro-Scootern.

«Wir wollen zeigen, dass Mobilität ein Ökosystem

und multimodal ist», sagt Olivier

Rihs. «Die letzte Meile kann man beispielsweise

auch gut mit einem E-Trottinett absolvieren.

Wir werden unter anderem die

Alternativen für Kurzstrecken zeigen sowie

verschiedene Mobilitätsplattformen und

-dienstleistungen präsentieren.» Sein Ziel:

«Wir zeigen an der ‹GIMS Tech› die vernetzte

Mobilität von heute und in welche Richtung

sie sich bewegen wird.»

Gerade diese letzte Meile soll nicht nur

theoretisch, sondern auch praktisch erlebt

werden können: Deshalb wird es eine Teststrecke

für Micromobility geben. Ein grosses

Forum mit Fachvorträgen rundet die

«GIMS Tech» ab: Die Bühne soll für Diskussionen

über die Mobilität von heute und

morgen offen sein. <

Weitere Infos unter:

gims.swiss/de/gims-tech

Wichtige Informationen

zur 90. Geneva International

Motor Show

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag

Samstag und Sonntag

10 bis 20 Uhr

9 bis 19 Uhr

Anreise mit dem Auto

Die Parkplätze im Parkhaus von Palexpo sind

ausschliesslich für Aussteller reserviert. Den

GIMS-Besuchern stehen unter der Woche

jedoch über 5600 und am Wochenende 10 000

Parkplätze in mehreren Parkhäusern im

Umkreis von 5 km von Palexpo zur Verfügung

(Pauschalpreis: CHF 25.-/Fahrzeug). Die

Genfer Strassenpolizei regelt den Verkehrsfluss

im «Real Time»-Verfahren. Das heisst,

die Parkings werden je nach Belegungsgrad

und Verkehrsaufkommen geöffnet. Der Beschilderung

«P GIMS» folgen. Kostenlose

Pendelbusse sorgen während der GIMS für

die Verbindung zwischen den Aussenparkplätzen

und dem Haupteingang.

Anreise mit der Bahn

Wer keine Lust auf Stress und Stau hat, reist

mit dem Zug an den Auto-Salon. Vom Bahnhof

Genève-Aéroport sind es drei Gehminuten

bis zur Palexpo-Halle 7. Während der GIMS

fahren für die Besucher mehrere Extrazüge

nach und ab Genève-Aéroport. Bahnreisende

profitieren mit dem SBB RailAway-Kombi

von 25 Prozent Ermässigung auf den Eintritt.

Das RailAway-Angebot ist am Bahnhof oder

online unter sbb.ch/gims erhältlich.

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einem bestimmten Fahrzeug gesucht

wird, wie viele Suchaufträge zu einem

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März 2020 | AUTOINSIDE


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AUTOINSIDE | März 202051


AUTO-SALON

CNG im Fokus

Hochkarätige Referenten und

echte Motorengeräusche

Die GIMS ist eine Glitzerwelt: Poliertes Blech, glänzendes Chrom, schimmerndes Karbon alljährlich erfreuen

die automobilen Neuheiten das Auge des Betrachters. Was sie nicht erfreuen dürfen, ist das Ohr. Das Reglement

in Genf ist restriktiv. Sogenannte «Fire-ups», das Aufheulenlassen der mächtigen Motoren zahlreicher Sportwagen,

sind nicht erlaubt. Trotzdem gibt es dieses Jahr erstmals wieder Motorengeräusche. Jürg A. Stettler und Sandro Compagno

Zugegeben, es sind keine V12-Aggregate aus

Sant’Agata Bolognese und auch keine 1500 PS

aus Molsheim, die an der Geneva International

Motor Show für kernigen Motorensound sorgen

werden. Es sind die drei Zylinder des Seat

Arona TGI, die an der «GIMS Discovery» mit

interessierten Besuchern und Medienschaffenden

durch die Halle 7 schnurren werden. Die

«GIMS Discovery» ist neben der «GIMS Tech»

und dem «GIMS VIP Day» eines von drei neuen

Messeelementen, die Direktor Olivier Rihs

für 2020 lanciert hat. Ziel: Die 90. Ausgabe des

Genfer Auto-Salons soll dadurch moderner, digitaler

und interaktiver werden.

An der «GIMS Discovery» stehen alternative

Antriebstechnologien im Fokus (siehe Seite

44). Neben dem Seat Arona TGI sind dies

47 weitere Fahrzeuge mit Elektro-, Hybridund

Wasserstoffantrieb. Epizentrum des Auftritts

der Schweizer Gasbranche in Genf ist

jedoch nicht die Halle 7, sondern die «GIMS

Tech» in Halle 6. Diese Spezialausstellung

widmet sich der Mobilität der Zukunft, neuen

Technologien und deren Einfluss auf das

Automobil.

In diese Diskussionen schaltet sich auch die

Schweizer Gasbranche ein. Noch immer generiert

sie 75 Prozent ihres Umsatzes im Bereich

Haushalt und Industrie. Die Mobilität

trägt lediglich 1,2 Prozent bei. Doch «Gazenergie»

sieht im Zuge der Klimadiskussionen

ihre Chance, diesen Bereich deutlich auszubauen.

Ein Auto, das mit CNG betrieben wird,

stösst mindestens 25 Prozent weniger CO 2

aus

als ein Benziner oder Diesel. Russ, Feinstaub

und Stickoxide sind praktisch vernachlässigbar.

Im Durchschnitt war dem CNG, das an

den rund 150 Schweizer CNG-Zapfsäulen getankt

werden kann, im letzten Jahr 22,4 Prozent

Biogas beigemischt.

So präsentiert sich Gazenergie am Auto-Salon.

Mit Biogas, das in der Schweiz aus Reststoffen

hergestellt wird, verfügt die Gasindustrie

über einen interessanten Treibstoff, der unter

dem Strich nahezu CO 2

-neutrale Mobilität erlaubt.

Noch liegt der Marktanteil von CNG-

Fahrzeugen in der Schweiz bei 0,8 Prozent.

Seit dem 1. Januar 2020 rechnet der Bund 20

Prozent Biogas in die klimarelevanten CO 2

-

Emissionen eines CNG-Fahrzeugs ein. Damit

dürfte CNG auch für die Importeure im Ringen

um das Vermeiden von CO 2

-Sanktionen

zu einer durchaus ernsthaften Alternative werden.

Verschiedene Modelle unterbieten in der

Berechnung der klimarelevanten Emissionen

von CO 2

den Zielwert von 95 Gramm pro Kilometer,

die meisten liegen nur knapp darüber.

In Genf werden im Rahmen der «GIMS Tech»

verschiedene namhafte Referenten auftreten

und ihre Sicht der Dinge zur Mobilität

der Zukunft darlegen. Zusätzlich werden am

Stand von «Gazenergie» (Tech 6120) in Halle

6 drei sogenannte «Quick Learnings» zu

den Themen «Welchen Antrieb soll ich für

mein nächstes Auto wählen?», «Was ist CNG

und Biogas genau?» sowie «Was sind die

wichtigsten Punkte bezüglich Energie in der

Schweiz?» angeboten. <

52

März 2020 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

Interview mit André Räss, Mobilitätskoordinator des Gasversorgungsunternehmens Gaznat

«Helfen, die richtige

Entscheidung zu treffen»

André Räss.

Herr Räss, an der «GIMS Discovery» kann

ein Seat Arona TGI getestet werden.

Warum haben Sie sich gerade für dieses

Modell entschieden?

André Räss, Organisator des Salon-Auftritts

von «Gazenergie»: Ganz einfach: Der

Seat Arona TGI ist ein tolles Auto, das den Bedürfnissen

vieler Schweizerinnen und Schweizer

entspricht. Das Segment der kleinen, kompakten

SUV wächst stetig mit dem Arona

TGI hat Seat hier eine umweltschonende Alternative

im Angebot.

Welche Ziele verfolgt «Gazenergie» am

Stand an der «GIMS Tech»?

Wir wollen in der Debatte um klimaschonende

Mobilität eine Rolle spielen und aufzeigen,

warum CNG und Biogas eine sinnvolle Lösung

für die Mobilität darstellen. Daneben geht es

uns darum, unser Netzwerk auszubauen und

Kontakte zu knüpfen. Wir suchen zudem das

Gespräch mit Flottenmanagern: Im Bereich

B2B sehen wir gute Chancen für die CNG-Mobilität

wie die Beispiele Salt, Coca-Cola oder

jüngst L’Oréal zeigen. Alle drei Unternehmen

setzen bei ihren Firmenflotten auf Mobilität

mit CNG und Biogas.

Und welche Fahrzeuge präsentieren

Sie am Stand?

Keines! Wir haben dieses Jahr bewusst darauf

verzichtet. Im Zentrum des Auftritts stehen

drei rund 15-minütige «Quick Mobility Learning»,

mit denen wir über Antriebstechnologien,

über unseren Treibstoff und über Energie

ganz allgemein informieren. Wir wollen Fakten

liefern und den Leuten helfen, die für sie

richtige Entscheidung zu treffen. Viele Autobesitzer

sind verunsichert und wissen nicht,

für welche Technologie sie sich beim nächsten

Autokauf entscheiden sollen. Hier wollen wir

ansetzen und Orientierung bieten.

Das heisst, dass Sie neben den Flottenkunden

auch auf die Autokäufer abzielen?

Das ist korrekt. Und dazu kommen ganz allgemein

wichtige Player mit Einfluss rund um

das Thema Mobilität. Wozu natürlich auch die

einzelnen Garagisten zählen. <

CNG-Programm

an der «GIMS Tech»

Donnerstag, 5. März 2020, 13.15 bis 14 Uhr

Dr. Jens Andersen

Der ehemalige Leiter der CNG-Mobilität bei

Volkswagen spricht über aktuelle Fragen

zur nachhaltigen Antriebstechnologie aus der

Sicht der Hersteller und des Handels.

Dienstag, 10. März 2020, 11.30 bis 12.15 Uhr

Christian Bach

Der Antriebsforscher an der Empa zeigt auf,

mit welchen Antriebskonzepten das Ziel der

CO 2

-Neutralität erreicht werden kann.

Mittwoch, 11. März 2020, 11.30 bis 12.15 Uhr

Stefan Reiser

Der Geschäftsbereichsleiter des Link-Instituts

erlaubt auf Basis einer repräsentativen

Marktforschung einen Einblick in die Kaufkriterien

für Autos und verrät, auf welche

Antriebe die Käufer künftig setzen.

Donnerstag, 12. März 2020, 11.30 bis 12.15 Uhr

Patrick Wittweiler

Der Country Sustainability Manager von

Coca-Cola Schweiz erläutert, wie man heute

eine Fahrzeugflotte unter anderem dank

CNG auf Nachhaltigkeit trimmen kann.

Weitere Infos unter:

cng-mobility.ch


AUTO-SALON

Swissness an der «ESA-Piazzalpina»: Der Blick in die

Bergwelt soll den Weitblick der ESA vermitteln.

Neuer Auftritt in Halle 1

Die ESA empfängt ihre Gäste

auf der «ESA-Piazzalpina»

Die «ESA-Piazza» in Halle 7 ist Geschichte. An der Geneva International Motor Show (GIMS) 2020 empfangen

CEO Giorgio Feitknecht und sein Team ihre Mitinhaber, Kunden und Gäste auf der «ESA-Piazzalpina» in Halle 1.

Man darf gespannt sein. Sandro Compagno

Lange war unklar, wie es an der Geneva International

Motor Show (GIMS) mit der Halle 7

weitergehen soll. Kurzmesse? Langmesse? Kurz

und lang parallel? Über kurz oder lang musste

das Salon-Komitee eine Entscheidung fällen.

Die Haltung der ESA war dabei stets klar:

Um ihre über 7000 Genossenschafter in Genf

empfangen zu können, war die Umstellung auf

eine Kurzmesse für sie nicht verhandelbar.

Erst im September wurde publik, dass es an

der GIMS 2020 keine Fachmesse für die Zulieferer

des Schweizer Autogewerbes mehr geben

würde. Für die ESA, die seit Jahrzehnten

in Halle 7 ausgestellt hatte, war das eine grosse

Herausforderung, wie CEO Giorgio Feitknecht

zugibt: «Wir mussten innert kürzester Zeit ein

neues Standkonzept realisieren und umsetzen.»

Das neue Konzept nennt sich «ESA-Piazzalpina»,

soll an die erfolgreiche «ESA-Piazza»

anknüpfen «oder die Gäste noch mehr begeistern»,

so Giorgio Feitknecht.

Zeitnot, ein erfolgreiches Vorgängerkonzept

und Budgetgrenzen: Eine Herausforderung,

welche die ESA dank einem erfahrenen und

eingespielten Projektteam unter der Leitung

von Gérard Georges meistern konnte.

Wie die «ESA-Piazzalpina» genau aussehen

wird, darüber schweigt sich die ESA eisern

aus. Klar ist der neue Standort in Halle 1,

direkt neben der Rolltreppe und ideal gelegen

als erste Station für Schweizer Garagisten,

die den Salon besuchen. Klar ist auch,

dass der Stand etwas kleiner sein wird als

die alte «Piazza». Feitknecht: «Der Kunde

wird davon kaum etwas merken.» Und

bekannt ist mittlerweile auch, dass visuell

ein Alpenmotiv im Zentrum steht. Giorgio

Feitknecht erklärt: «Mit dem Blick in die

Bergwelt unterstreichen wir unseren Weitblick

und bringen Schweizer Werte mit ein.

Schliesslich sind wir die Genossenschaft für

das Schweizer Auto- und Motorfahrzeuggewerbe.

Wir sind schweizweit vernetzt und

tätig. Und ganz einfach zusammengefasst:

Unsere Gäste sollen sich bei uns willkommen

und zu Hause fühlen dazu passt das

neue Standkleid ganz gut.»

Was sich im Vergleich zu 2019 nicht ändert:

Erneut tritt die ESA mit verschiedenen strategischen

Partnern auf. Neben Bridgestone

und Continental im Bereich Reifen wird

auch die Eigenmarke ESA Tecar ihren Platz

finden. Weiter sollen der ESA-Partner Stahlgruber

und viele Marken aus dem Bereich

Service- und Verschleissteile die Garagisten

zum Besuch der «ESA-Piazzalpina» motivieren.

Hier konnte die ESA ihren neuen Stand

offenbar so gestalten, dass er dem strengen

Reglement der GIMS entspricht.

Die «ESA-Piazzalpina» wird ein Branchentreffpunkt

sein, wo sich die Garagisten

wohlfühlen sollen. Aber auch das Business

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März 2020 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

hat seinen Platz, wie Giorgio Feitknecht verrät:

«Selbstverständlich werden wir in Genf

auch Geschäfte tätigen. Wir sind wie gewohnt

rundum für unsere Mitinhaber und

Kunden da. Von der Garderobe, über Verpflegung

bis hin zu lukrativen Angeboten,

attraktiven Wettbewerben und einem neuen

Prämienkonzept ist alles dabei! Unsere

Kunden sollen sich bei uns wohlfühlen und

interessante Geschäfte tätigen können.»

Auch der Nachwuchs wird seinen Auftritt

im alpinen ESA-Ambiente haben. Traditionell

bildet der MechaniXclub den Start und

den Abschluss des technischen Rundgangs

für die Lernenden, die mit den Berufsschulen

in Genf sind. Daran hält die ESA auch

am neuen Standort fest. Die MechaniXclub-

Member erhalten eine VIP-Karte, mit der

sie von Verpflegungsmöglichkeiten und attraktiven

Wettbewerben profitieren sowie

gleichzeitig ihr persönliches Netzwerk pflegen

und erweitern können.

Dass der neue Standort in Halle 1 vermehrt

Privatpersonen und Schaulustige anzieht,

fürchtet Giorgio Feitknecht nicht. Sowohl

Konzept wie Angebote würden gezielt Fachleute

aus den Bereichen Garage und Carrosserie

ansprechen. Zudem wird der Zutritt

auch dieses Jahr wieder nur mit der VIP-Karte

der ESA oder des MechaniXclubs möglich

sein: «Das war für die Endkonsumenten nie

ein Problem und wird es auch heuer nicht

sein, zumal wir keine Produkte und Dienstleistungen

präsentieren, die für Endkunden

attraktiv sind.» <

Weitere Infos unter:

esa.ch

Uns bewegt

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AUTO-SALON

Lounge

Wissen und Wohlfühlen

am AGVS-Stand

Neben der Geselligkeit erwarten die Gäste in der Lounge des AGVS am Auto-Salon spannende Themen rund

um das Autogewerbe. Auf interaktive und spielerische Weise können sie sich Wissen aneignen und sich über die

Vielfalt der Branche informieren. Zudem wartet ein Social-Media-Wettbewerb auf das Publikum. Carla Stampfli

Die Visualisierung zeigt das neue Standkonzept des AGVS am Auto-Salon. Die Lounge ist neu in vier Themenbereiche gegliedert: Autoberufe, Energie, Sicherheit und Mobilität.

Zum Ausspannen und Austauschen stehen in der Mitte des Stands bequeme Sessel zur Verfügung. Eine Bar sorgt für das leibliche Wohl der Gäste.

Mit einem neuen Konzept begrüsst der AGVS am diesjährigen Auto-

Salon seine Gäste. Ob interaktive Lernplattformen, Augmented-Reality-Erlebnisse,

Social-Media-Wettbewerbe, Erklärvideos oder Elektro-

Racer: Am AGVS-Stand gibt es allerlei Spannendes zu entdecken. In

vier Themenbereiche gegliedert, soll das Interesse aller Besucherinnen

und Besucher der GIMS für das Autogewerbe geweckt werden.

Im Gegensatz zu den Vorjahren, bei dem insbesondere der Austausch

zwischen den Mitgliedern im Vordergrund stand, steht nun das Informieren

im Fokus. «Am AGVS-Stand können die Gäste zum einen Wissenswertes

über unsere Branche erfahren. Zum anderen haben sie wie

gehabt die Möglichkeit, sich im Lounge-Bereich zu entspannen und

gegenseitig auszutauschen», wie Anina Zimmerli, verantwortlich für

Kommunikation und digitale Projekte beim AGVS, sagt.

Folgendes erwartet die Gäste am Stand 2141 in der Halle 2 in Genf:

Ein Themenbereich widmet sich den Autoberufen: Mittels verschiedener

Touchscreens können die Besucherinnen und Besucher durch

die Grundbildungen und Weiterbildungen des Autogewerbes navigieren,

während sie von den Stellwänden weitere Informationen entnehmen

können. Speziell für Lernende gibt es einen interaktiven Wettbewerb.

Dafür sind Fragen rund um den Beruf zu beantworten und die

Antworten dann per Foto oder Video auf dem persönlichen Instagram-Account

zu teilen. Vor Ort ist auch ein elektrischer Rennwagen

ausgestellt, zu dem die Studenten der ETH Zürich Fragen beantworten.

Ein Werkstatt-Erlebnis in Augmented-Reality rundet den Bereich

Autoberufe ab.

56

März 2020 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

Bundesrat Ignazio Cassis begrüsste im vergangenen Jahr am AGVS-Stand den Berufsnachwuchs.

Auch wer sich für Energie interessiert, ist beim AGVS-Stand richtig.

In diesem Bereich, der in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für

Energie (BFE) durchgeführt wird, werden den Gästen die verschiedenen

alternativen Antriebe vorgestellt, ebenso wie die neue Energieetikette,

die seit dem 1. Januar 2020 in Kraft ist. In einem Video werden

die wichtigsten Änderungen erklärt, wobei sich auch Garagisten und

Kunden zur Energieetikette äussern. Ein Platz gebührt auch dem AutoEnergieCheck

AEC, mit dem Autofahrerinnen und Autofahrer bis zu

20 Prozent Energie und Geld sparen können.

Weiter wird am AGVS-Stand die Sicherheit thematisiert und die Branchenlösung

BAZ auf spielerische Weise präsentiert. So können die Besucherinnen

und Besucher etwa anhand eines Memorys ihr Wissen

testen und bei einem Quiz gegeneinander antreten. Der letzte der vier

Themenbereiche widmet sich der Zukunft der Mobilität, die anhand

von einem Animationsfilm vorgestellt wird.

Im Austausch mit den

Vertreterinnen und Vertretern

des AGVS

In der Lounge des AGVS werden auch die

Vertreterinnen und Vertreter des Garagistenverbands

für die Gäste da sein. Wer wann in

der Lounge präsent ist, wird online auf agvsupsa.ch

einsehbar sein.

Weitere Infos unter:

agvs-upsa.ch

Neben dem geistigen Futter wird auch für das leibliche Wohl gesorgt:

Es wird ein spezielles AGVS-Stand-Bier einer lokalen Berner Brauerei

serviert, dazu passend ein kleines Apéro. Ein Sitzbereich in der Mitte

des AGVS-Stands lädt zum Geniessen, Verweilen und Diskutieren

ein. «Wir freuen uns, die Gäste bei uns begrüssen zu dürfen, sie über

interessante Themen zu informieren und auf einen regen Austausch

mit ihnen», sagt Anina Zimmerli. <

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AUTOINSIDE | März 202057

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AUTO-SALON

Geneva International Motor Show: Gastbeitrag von Maurice Turrettini

Individuelle Mobilität

erleben und entdecken

nur mit der Entwicklung der Elektromobilität

erreicht werden. Dazu muss eine breite Palette

von Fahrzeugen mit alternativen Systemen

auf den Markt gebracht werden. Die überwiegende

Mehrheit der 150 diesjährigen Aussteller

haben fortschrittliche und klimafreundliche

Modelle angekündigt. Aber auch die

Messewelt wandelt sich. Immer mehr suchen

Besucher Erlebnisse, das Besondere. Die Show

steht im Vordergrund. Die GIMS hat auf diese

Entwicklungen reagiert. «GIMS Discovery»

hat zum Ziel, die Akzeptanz von Fahrzeugen

mit alternativem Antrieb zu fördern. Denn

obwohl diese Fahrzeuge an Beliebtheit gewinnen,

ist die Mehrzahl der Autofahrer noch nie

am Steuer von einem Auto mit alternativem

Antrieb gesessen. Mit mehr als einer halben

Million Besuchern bietet die GIMS eine ideale

Plattform, um die spannende Zukunft der

Mobilität und die Chancen und Herausforderungen

in dieser neuen Welt zu erkunden.

Aber auch der Erlebnisfaktor kommt nicht zu

kurz: 48 Fahrzeuge der GIMS-Aussteller stehen

für Discovery Drives zur Verfügung und

erlauben, mehr über die Elektromobilität zu

erfahren. Besucher werden an der GIMS Autos

bewundern, entdecken und auch fahren können

alles unter einem Dach. In der Sonderausstellung

«GIMS Tech» wiederum werden

neue Technologien und deren Einfluss auf

das Automobil vorgestellt. Dabei sind Startups

aus der Automobilindustrie, Anbieter von

fortschrittlichen Mobilitätsdienstleistungen

und innovative Technologieunternehmen vor

Ort. Fragen zur Elektromobilität, zum Beispiel

Reichweite, Ladeinfrastruktur oder Batterieproduktion

und -recycling werden diskutiert

und aufgezeigt. Auf einem Parcours der letzten

Meile kann der Besucher auch diesen Aspekt

der individuellen Mobilität erleben.

Maurice Turrettini, Präsident der Geneva International Motor Show.

Die 90. Ausgabe der Geneva International Motor

Show (GIMS) vom 5. bis 15. März 2020 lädt

Sie ein, in die Welt der Automobilindustrie

und ihrer Neuerungen einzutauchen. GIMS

steht für Tradition, Leidenschaft und Innovation:

Sie finden bei uns an der GIMS die ganze

Bandbreite von der Mobilität von heute bis

zu den Lösungen für die Zukunft. Die renommiertesten

Hersteller der Welt zeigen ihre

neuesten Modelle, vom effizienten Stadtauto

bis zum Traum-Hypercar. Trotz alldem darf

man nicht vergessen, dass sich die Autowelt

verändert: Neue Technologien erschüttern den

Mobilitätsmarkt gewaltig, Marken konsolidieren

sich, neue Player treten auf. Der Respekt

für die Umwelt steht zunehmend im Mittelpunkt.

Die in der Schweiz und der EU festgelegten

Klimaziele der CO 2

-Emissionen können

An einem ganz exklusiven Event werden diese

Themen am 4. März diskutiert, dem GIMS

VIP Day. Führungskräfte und inspirierende

Persönlichkeiten aus den Bereichen Automobil

und Technik diskutieren dort die Themen,

welche die Zukunft der Mobilität prägen: von

der Elektrifizierung zum autonomen Fahren,

von der digitalen Transformation bis zu Innovationen

aus der Welt des Motorsports.

Mit diesen neuen Konzepten verbinden wir

Staunen, Erlebnis und Information rund ums

Automobil. Unsere Aussteller versprechen

uns grossartige Standkonzepte. Ich bin sehr

gespannt auf diese Ausgabe der GIMS und auf

die Zukunft der Automobil- und der Messeindustrie.

Es würde mich freuen, wenn auch Sie

sich selbst davon überzeugen lassen.

Ihr, Maurice Turrettini

Weitere Infos unter:

gims.swiss

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März 2020 | AUTOINSIDE


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von Leistung

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Auto-Frühling

Der Auto-Frühling beginnt

in den AGVS-Medien

Der Auto-Salon bildet traditionell den Auftakt in den Auto-Frühling. In Genf lancieren die Hersteller die Saison.

Für die Garagisten sind die Tage vom 5. bis 15. März der Startschuss für ihr Frühlingsgeschäft und für die

Zulieferer der Branche gilt es, Präsenz zu markieren.

Die «Geneva International Motor Show»

ist die grösste Messe der Schweiz und nach

wie vor eine der weltweiten Leitmessen der

Autoindustrie. Neben der klassischen Ausstellung

von Neuheiten soll die GIMS dank

neuen Angeboten zu einem Forum für Mobilitätsfragen

werden.

Ohne Zulieferer kein Autogewerbe. Aus diesem

Grund bieten die AGVS-Medien den

bedeutendsten Playern im Automotive Aftermarket

eine crossmediale Plattform während

des Auto-Salons, eine virtuelle Halle 7. Auf den

folgenden Seiten präsentieren verschiedene

Zulieferer im Autogewerbe sich und ihre Angebote

für die startende Saison. <

Zusätzliche Informationen

und Videos finden Sie unter:

agvs-upsa.ch/de/auto-fruehling-2020

Bridgestone

DriveGuard Run Flat-Technologie im

Bridgestone Turanza T005

pd. Autofahrer möchten vor allem eines: Lösungen

für alltägliche Herausforderungen im Strassenverkehr.

Denn plötzliche Reifenschäden oder

-pannen führen nicht nur zu zeitlichen Verzögerungen

oder zum Abbruch der Fahrt, sondern

können auch gefährlich werden. Um diesem

Problem entgegenzuwirken, integrierte Bridgestone

seine DriveGuard Run Flat-Technologie

(RFT) auch in 25 besonders gängigen Dimensionen

des Turanza T005 Sommerreifes. Die Technologie

ermöglicht es, trotz Reifenpanne bis zu

80 km bei max. 80 km/h weiterzufahren. Somit

wird Fahrern im Alltag noch mehr Komfort

und erhöhte Sicherheit angeboten. Reifen mit

Bridgestone DriveGuard RFT können an jedem

PKW oder SUV mit Reifendruckkontrollsystem

(RDKS) montiert werden.

Während der Entwicklung des Turanza T005 hat

Bridgestone tausende Endverbraucher in ganz

Der Bridgestone Turanza T005 ist jetzt auch mit integrierter DriveGuard Run Flat-Technologie verfügbar.

Europa nach ihren Anforderungen an einen Touring-Reifen

befragt sowie nach den Herausforderungen,

die sie im täglichen Gebrauch meistern

müssen. Die Erkenntnisse waren eindeutig: Sie

erwarten einen Reifen, der Fahrspass und sicheres

Fahrgefühl kombiniert. Sie möchten die optimale

Kontrolle sowohl in alltäglichen als auch

anspruchsvollen Situationen, vor allem auf nasser

Fahrbahn. Zudem muss der Reifen einen

Details und Video

Weitere Infos unter:

bridgestone.ch

niedrigen Spritverbrauch bzw. beste Reifenlabelwerte

sowie eine hohe Laufleistung liefern. «Der

Bridgestone Turanza T005 Touring-Reifen erfüllt

all diese Anforderungen. Er ermöglicht ein hohes

Mass an Kontrolle auch unter widrigen Bedingungen

auf nasser Fahrbahn, egal ob auf der

Autobahn oder beim unerwarteten Bremsen in

der Stadt», erklärt Urs Lüchinger, Country Manager

Bridgestone Schweiz. <

60

März 2020 | AUTOINSIDE


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Technomag AG

Die Welt der Technomag

ist die Welt der Mobilität

Mit über 370 000 Artikeln der besten Produzenten, einem ausgebauten Service an Fachschulungen, Diagnostik

sowie ausgereiften und erfolgreichen Werkstattkonzepten ist die Technomag der Leader für die Bereiche

Personenwagen, leichte Nutzfahrzeuge und Motorräder. Die Welt der Technomag ist die Welt der Mobilität.

Details und Video

pd. Alles aus einer Hand ein Ziel, das die

Technomag lebt. So bietet sie zusätzlich zu

Autoersatzteilen, Zubehör und Reifen ein umfassendes

Sortiment an Schmierstoffen, chemischen

Produkten, Werkstatteinrichtungen,

Werkzeugen und Werkstattverbrauchsmaterial

an. Diese attraktiven Leistungen werden

mit kompetenter Beratung verbunden: Technomag

beschäftigt rund 400 Mitarbeitende

und Auszubildende verschiedenster Berufe

an 32 Standorten in der ganzen Schweiz. Die

Fachleute stammen mehrheitlich aus Berufen

des Autogewerbes ob im Einkauf oder im

Verkauf, in der Diagnostik oder in der Werkstattplanung.

Damit stellt die Technomag sicher,

dass die Kunden immer auf Augenhöhe,

professionell und zuverlässig beraten werden.

Diese Kunden, das sind Auto-, leichte Nutzfahrzeug-

und Motorradwerkstätten, Fachbetriebe

für Fahrzeugelektrik, Carosseriewerkstätten,

Werkhöfe von Gemeinden und natürlich Betriebe

des öffentlichen Verkehrs. Kurz: Die Technomag

steht im Dienst des grössten Arbeitgebers

der Schweiz, der Mobilität. Diese Kunden

sorgen dafür, dass sich die Räder sicher drehen.

Und der Lieferservice der Technomag stellt sicher,

dass die Kunden die Räder zum Drehen

bringen können dank einer vorbildlichen Produktverfügbarkeit

sowie einer schnellen und

unkomplizierten Auslieferung. Fünf regionale

Verteilzentren beliefern die 32 Filialen bis zu

viermal täglich. 400 Lieferfahrzeuge sorgen für

die schnelle Zulieferung an die Kunden. Damit

stellt das Unternehmen sicher, dass die Kunden

schnell alles aus einer Hand bekommen,

um den grossen Herausforderungen im Bereich

der Automobiltechnik und des Reparaturmarktes

gerecht zu werden.

Wer Ersatz- oder Verschleissteile, Reifen oder

Autozubehör, Werkstatteinrichtungen, Werkzeuge

oder Verbrauchsmaterial, Beratung oder

Schulung auf höchstem Niveau benötigt, wird

bei der Technomag fündig. <

Weitere Infos unter:

technomag.ch

AUTOINSIDE | März 202061


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Hella Gutmann Solutions GmbH

Aus der Werkstatt für

die Werkstatt

Die Nähe zur Werkstatt und das Verständnis für deren Anforderungen sind für Hella Gutmann Solutions seit

jeher besonders wichtig. Ihre Mission: Die Garagisten sollen die Kundenfahrzeuge schneller wieder auf die

Strasse bekommen und damit mehr Umsatz für ihre Kasse generieren.

In den 1980er-Jahren wurde Gutmann

Messtechnik gegründet. 1995 folgte ein Höhepunkt:

Das Unternehmen brachte den

«mega macs 55» auf den Markt einen grünen

Metallkasten, der zwar keine Designpreise

abräumte, aber voller praktischer

Funktionen steckte und so die Welt der

Multimarken-Diagnose auf den Kopf stellte.

Der Lohn: Der «mega macs 55» gewann im

Jahr 1996 den Innovationspreis der Automechanika!

Seither steht der Name Gutmann

in der Welt der Werkstätten für durchdachte

Technik und praxisnahe Unterstützung

von Profis.

pd. Workshops Solutions von Hella Gutmann

haben nur ein Ziel: Das Leben der Garagisten

und Werkstätten so einfach und profitabel wie

möglich zu machen. Dazu bietet das Unternehmen

seinen Kunden ein perfekt aufeinander

abgestimmtes Gesamtprogramm an, das aus

Technik, Daten, Training, persönlicher Betreuung

und vielen professionellen Werkzeugen besteht.

Die Kunden erhalten Diagnosekompetenz

vom Marktführer, Werkstattausrüstung

und Daten aus einer Hand und das alles perfekt

vernetzt und aufeinander abgestimmt.

Diagnose: Fehlersuche in Echtzeit

Reparieren in Bestzeit

Zuverlässige Kommunikation mit allen relevanten

Fahrzeugsystemen und blitzschnelle

Interpretation sämtlicher Daten und Fehlercodes

das ist es, worauf es heute ankommt.

Dazu hat Hella Gutmann Solutions das Echtzeit-Reparaturkonzept

entwickelt. Dieses ist

so wertvoll, wie ein zusätzlicher Kollege in der

Werkstatt. Hella Gutmann unterstützt damit

täglich Profis auf der ganzen Welt und hält ihnen

so den Rücken frei.

Scheinwerfer prüfen, Kameras kalibrieren,

Druck messen oder Systeme einstellen: Die

intelligenten Lösungen von Hella Gutmann

praxisnah entwickelt schenken den Garagen

kostbare Zeit egal, vor welchen Herausforderungen

sie bei einem Fahrzeug stehen.

Die Familie der nützlichen Helfer für die

Arbeit an allen möglichen Fahrzeugmodellen

wird stetig weiterentwickelt. Für die Garagisten

bedeutet dies: weniger schlaflose Nächte,

mehr zufriedene Kunden.

Hella Gutmann Solutions eine

Erfolgsgeschichte

Begonnen hat alles im Jahr 1968, als Kurt

Gutmann seine erste eigene Werkstatt eröffnete.

Neben Kundenservice ging es dort

vor allem um jede Menge Tuning und Rennsport.

Daher tüftelte man in der Garage

schon früh an eigenen Turbos, Abgasreduktionssystemen,

AU-Testern und Diagnosegeräten.

Im Jahr 2008 folgte dann der Zusammenschluss

von Gutmann Messtechnik mit dem

Familienunternehmen HELLA KGaA die

logische Konsequenz zur Ergänzung der beiden

Kompetenzfelder. Das so entstandene

Joint Venture ist heute bekannt als Hella

Gutmann Solutions. Mit mehr als 400 Mitarbeitenden

werden über 40 000 Werkstätten

in 24 Ländern mit Werkstattausrüstung,

Technik, Ersatzteilen und technischen Serviceleistungen

erfolgreich gemacht. <

Weitere Infos unter:

hella-gutmann.ch

Details und Video

62

März 2020 | AUTOINSIDE


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Derendinger AG

Für starke Garagen jetzt

und in Zukunft

Das Familienunternehmen Derendinger ist mit seinen 33 Filialen und über 30 000 Kunden einer der bedeutendsten

freien Anbieter von Autoersatzteilen in der Schweiz. Dank dem grossen Know-how und langjähriger

Erfahrung bietet Derendinger überdies ein breites Spektrum an Dienstleistungen.

Details und Video

pd. Über 370 000 Produkte für rund 15 000

Fahrzeugtypen und eine ganze Palette an

Dienstleistungen: Das Angebot von Derendinger

umfasst Service- und Verschleissteile aller

gängigen im Markt befindlichen Fahrzeugmarken

und -typen, darüber hinaus Schmierstoffe

und Werkstatteinrichtungen. Alle Produkte

stammen von renommierten Lieferanten

der Serienproduktion, die Derendinger zu den

empfohlenen Verkaufspreisen ausliefert. Ein

breites Spektrum an Dienstleistungen, die auf

langjähriger Erfahrung und grossem Knowhow

fundieren, runden das vielseitige Angebot

von Derendinger ab.

Für seine über 30 000 Kunden hält Derendinger

folgende Produkte bereit: Erhältlich sind

Elektronik-, Service- und Verschleissteile für

alle Personenwagen, Nutzfahrzeuge und Motorräder.

Reifen für Personenwagen, leichte

Nutzfahrzeuge und Motorräder, Carosserieteile,

Beleuchtung, Frontscheiben und Aussenspiegel

für Personenwagen sowie leichte Nutzfahrzeuge.

Zum Angebot gehören überdies

Werkstatteinrichtungen, Spezialwerkzeuge,

Prüfungstechnik mit Diagnosesoftware und

technischen Daten, Verbrauchsmaterial sowie

Schmiermittel.

Das 1930 in Zürich gegründete Familienunternehmen

bietet seinen Kunden auch zahlreiche

Dienstleistungen: Die 500 Mitarbeitenden,

33 Filialen und 400 Chauffeure von Derendinger

garantieren den schnellsten Lieferservice

der Schweiz. So erhalten die Kunden 96

Prozent der Bestellungen innerhalb von zwei

Stunden geliefert. Der Derendinger-Online-

Shop ist einfach zu bedienen und umfasst das

grösste Ersatzteillager der Schweiz. 40 Aussendienstmitarbeiter,

Fachspezialisten für Werkstatteinrichtungen

und Prüftechnik sowie

Servicemonteure sorgen dafür, dass der Kundendienst

stets vor Ort ist. Technischen Support

bietet überdies die Hotline 0848 771 771

sowie das Derendinger Servicecenter, bei dem

Servicetechniker Elektro- und Elektronikgeräte

konfigurieren beziehungsweise reparieren.

Und: Damit Garagisten stets auf dem neuesten

Stand der Technik bleiben, bietet Derendinger

mit seiner Academy zahlreiche Kurse an.

Derendinger, einer der bedeutendsten freien

Anbieter von Autoersatzteilen in der Schweiz,

freut sich, die Kunden fachkundig zu beraten

und zu bedienen. Damit sie professionell und

effizient arbeiten können, wird das Sortiment

laufend angepasst: für starke Garagen, jetzt

und in Zukunft. <

Weitere Infos unter:

derendinger.ch

AUTOINSIDE | März 202063


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hostettler autotechnik ag

Der professionelle Service

mit der persönlichen Note

Pünktlich auf den Autofrühling präsentiert die hostettler autotechnik ag mit Sitz in Sursee (LU) verschiedene

Höhepunkte. Dazu gehören unter anderem die Passthru-Diagnoselösung «EuroDFT», die erste Reifenmontiermaschine

mit Diagnose-Funktion «Artiglio Uniformity» und das erste Werkstattkonzept für die

Elektromobilität «eGarage».

pd. Seit bald 50 Jahren versorgt die hostettler

autotechnik ag Schweizer Garagisten mit

Autoersatz-, Service- und Verschleissteilen.

Nun, pünktlich auf den Autofrühling

2020, präsentiert das traditionsreiche Familienunternehmen

zahlreiche Höhepunkte

ihrer Produkte- und Dienstleistungspalette.

Dazu gehört zum Beispiel die Passthru-Diagnoselösung

der Adis Technology GmbH.

«EuroDFT» ist ein Universalwerkzeug

zur Diagnose und Programmierung von

Euro 5/6-Fahrzeugen mit Original-Software

des Herstellers (OEM). Das System wurde

an den «autotechnik days» exklusiv von

der hostettler autotechnik ag präsentiert

und öffnet auch freien Garagen das Tor zur

Herstellerwelt. Einen Platz im Schaufenster

nimmt auch die erste Reifenmontiermaschine

mit Diagnose-Funktion der Abt AG ein.

«Artiglio Uniformity» ermöglicht es erstmals,

ein Rad zu analysieren und gleichzeitig

zu matchen. Ausserdem für freie Garagen

und Markenvertreter interessant: das

erste Werkstattkonzept für die Elektromobilität

«eGarage». Die umfassenden Leistungsbausteine

erlauben es der «eGarage»,

sich als innovativer und kompetenter Partner

für Fahrer von Elektro- und Hybridfahrzeugen

zu positionieren.

Kundenbedürfnisse im Vordergrund

Die Orientierung auf die Bedürfnisse der

Kundschaft und eine enge Bindung stehen bei

Hostettler seit je im Vordergrund. Bei der hostettler

autotechnik ag heisst es, dass jeder Vertrag

nur so viel Wert sei, wie die Menschen,

mit denen er abgeschlossen werde. Der Erfolg

basiert auf einer Kombination aus Manpower,

Logistik und Vertriebsstruktur. Die rund 300

Mitarbeitenden kümmern sich rasch und lösungsorientiert

um die Kundenbedürfnisse.

Zudem stellen sie sicher, dass die Prozesse professionell

abgewickelt werden. Mit zwölf Filialen

in der ganzen Schweiz, einem Zentrallager

in Sursee, einem Reifenlager in Buttisholz,

einem Verteilzentrum für die Romandie in

Boussens sowie 120 eigenen Lieferfahrzeugen

sorgt das Familienunternehmen dafür, dass

die Garagisten mehrmals täglich mit den benötigten

Teilen versorgt werden schneller Lieferservice

inklusive: Die letzten Artikel können

15 Minuten vor Abfahrt der Lastwagen

bestellt werden.

Details und Video

Jetzt aktuell: Yuasa und Akrapovic

Neben beständigen Merkmalen wie Bodenständigkeit,

gesunden Menschenverstand,

Qualität und eine hohe Zuverlässigkeit legt

die hostettler autotechnik ag Wert auf Fortschritt.

So bietet sie ihren Kundinnen und

Kunden nicht nur vielfältige Trainingsprogramme

an, die zeitnah der technischen Entwicklung

der Fahrzeug- und Teileindustrie

folgen und gemeinsam mit Experten auf die

Bedürfnisse der Garagisten ausgerichtet werden.

Der Ersatzteillieferant baut auch laufend

sein umfangreiches Sortiment aus. Neu umfasst

dieses beispielsweise Batterien des japanischen

Herstellers Yuasa, einer der weltweit

führenden Produzenten von Auto- und

Motorradbatterien. Im Hostettler-Sortiment

finden die Garagisten auch die aktuellsten

Produkte des renommierten slowenischen

Herstellers von Auspuffanlagen Akrapovic. <

Weitere Infos unter:

autotechnik.ch

64

März 2020 | AUTOINSIDE


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KSU A-Technik AG

100 Jahre Snap-on Tools KSU

lädt ein!

Was mit der Erfindung der Stecknuss im Jahr 1920 begann, ist wohl die Erfolgsgeschichte im

Werkzeugbau schlechthin.

pd. Wie so oft war die Unzufriedenheit mit

Vorhandenem in Verbindung mit der menschlichen

Bequemlichkeit die Triebfeder für eine

bahnbrechende Entwicklung: Joseph Johnson,

ein Ingenieur aus Milwaukee, Wisconsin,

nervte es, dass es für jeden Schraubenkopf,

den die aufstrebende Automobilindustrie hervorbrachte,

eines separaten Schlüssels bedurfte.

Mit seinem Mitarbeiter William Seidemann

tüftelte er an einem Satz aus fünf verschiedenen

Griffen und zehn Aufsätzen, mit denen

die meisten Befestigungsarbeiten zu bewerkstelligen

waren nach dem Motto «five do the

work of fifty». Die Stecknuss war erfunden.

Mit ihrem Demo-Set und Broschüren dazu

klapperten sie die Werkstätten ab und erhielten

innerhalb von sechs Monaten 500 Aufträge.

Daraufhin gründeten sie die Snap-on

Wrench Company. Heute bietet Snap-on nahezu

das gesamte Portfolio von Hand-, Spezialund

Elektrowerkzeugen für alle Handwerksbranchen

an, beschäftigt weltweit 12 000

Mitarbeitende und hält rund 1100 Patente.

Gutes Werkzeug ist entscheidend

Was ist Qualität? Flavio Helfenstein,

Geschäftsführer von Helftec Engineering,

beantwortet diese Frage wie folgt: «Ein

Qualitätsmerkmal ist, wenn der Hersteller

wie auch Importeur auf seine Produkte

lebenslange Garantie geben. Dieser Ansatz

schafft vertrauen. Dieses Vertrauen wird

aber noch intensiviert, in dem der Service

und die Dienstleistung um das Produkt das

Angebot abrunden.» Diese Prämisse ist es

auch, die Flavio Helfenstein als Geschäftsführer

von Helftec Engineering an der KSU

A-Technik AG, seinem Verkaufsberater Thomas

Sidler und Snap-on schätzt und herausstreicht.

Mehr noch ist für Flavio Helfenstein

klar, dass Snap-on Produkte im Rennsport,

aber auch im regulären Werkstattalltag zum

Pflichtwerkzeug gehören müssen. Auch

heute noch hat er seinen ersten Snap-on

Werkzeugwagen im Einsatz, weitere zwei

hat er für seine Crew angeschafft. Snap-on

definiert und hält den Qualitätsanspruch,

den Flavio Helfenstein an sich und an seine

Lieferanten stellt. Die Snap-on Werkzeuge

haben die perfekte Passform, Stabilitätsinnovation

und für jede Anwendung die

richtige Lösung.

In der Schweiz wird Snap-on exklusiv von

der KSU A-Technik AG vertreten. Die KSU A-

Technik AG ist führender Schweizer Gesamtanbieter

von Werkstatteinrichtungen, Waschanlagen

und Werkzeugen. Die Stärke der KSU

A-Technik AG liegt in den Premiumprodukten

von Snap-on, MAHA Hebe- und Prüftechnik,

HUNTER Engineering, MOOG Car Wash

by KSU, Istobal und weiteren hochwertigen

Vertretungen.

Zertifiziert aber unkompliziert

Effizienz und schnelle Reaktionswege zeichnen

die KSU A-Technik AG seit jeher aus.

Diese Werte spiegeln sich denn auch in der

auf die Umwelt angepassten Prozesse, der

seriösen Herstellproduktion und der eigenen

Vorgehensweise im Alltag wider. Frühzeitige

Details und Video

Nachfolgeregelungen in personeller und technischer

Hinsicht, internen Schulungen und

Fördermassnahmen bilden nur einige der vielfältigen

und gezielten Massnahmen. Mit der

im vergangenen Jahr erlangten ISO-Zertifizierung

nach der Qualitätsmanagementnorm

ISO 9001 festigt die KSU A-Technik AG ihre

Position als umfassendes Kompetenzzentrum.

KSU on Tour

100 Jahre Snap-on das muss gefeiert werden,

KSU A-Technik AG wird diesen runden

Geburtstag mit ihren Kunden, Partnern und

dem Hersteller im Juni 2020 feiern. <

Weitere Infos unter:

ksu.ch

AUTOINSIDE | März 202065


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auto-i-dat ag

Wie Daten dem Bauch helfen,

besser zu entscheiden

Die Verunsicherung über die Wahl des nächsten Fahrzeugs ist bei Kunden teilweise mit den Händen greifbar.

Rein gefühlsmässig dreht alles in Richtung alternative Antriebe, doch die Marktzahlen relativieren vieles. Der Bedarf

an verlässlichen Marktdaten ist gerade in Zeiten wie diesen die nötige Grundlage für Geschäftsentscheide.

Details und Video

Das zeigt, wie sehr man sich von äusseren

Eindrücken (ver-)leiten lassen kann: «Gefühlsmässig

boomen alternative Antriebe,

zusammengezählt kamen sie im Jahr 2019

aber exakt auf die Hälfte der verkauften

Stückzahlen beim Diesel», stellt Mitteregger

fest. Wer sich gerade in solchen Zeiten

auf valide, seriöse und zuverlässige Marktdaten

abstützt, fällt die besseren Entscheide.

Auto-i-dat veröffentlicht regelmässig

Zahlen und Reports über einzelne Marken,

Markengruppen und Segmente. Haben Sie

Fragen oder brauchen Informationen zum

Thema Restwerte oder Marktzahlen rufen

Sie uns an. Denn für Händler, Importeure,

Leasingunternehmen, ist entscheidend zu

wissen, was geht und was steht. <

pd. Intuition oder rationale Analyse? Die

Frage, was zu besseren Entscheiden führt,

ist ungelöst und im Grunde auch unerheblich,

solange das Fundament für intuitive

Entscheide aus Verstand, Erfahrung und zuverlässigen

Information gebildet ist. Zu diesem

Fundament gehören valide Marktdaten.

Schauen wir uns das an einem konkreten

Beispiel an: Fahrzeuge mit einem Dieselantrieb

gehörten bis 2015 zu einem boomenden

Segment. Lag die Zahl an neu verkauften

Diesel 2005 noch bei 72 832 Stück und

einem Marktanteil von 28 Prozent, stieg

sie bis ins Jahr 2015 auf 125 892 Stück

und einem Marktanteil von 38,9 Prozent.

«Das war der Peak», sagt René Mitteregger,

Datenspezialist bei auto-i-dat ag, dem neutralen

Kompetenzzentrum für Daten der

automotiven Ökonomie. Dann explodierte

der Diesel-Skandal und alle Welt liess den

Diesel fallen. Gefühlsmässig sofort.

Tatsächlich? «Wer sich in dieser Situation

statt nur auf seinen Bauch auch auf seinen

Kopf verliess und Marktdaten studierte

statt Medienschlagzeilen, erkannte, dass

der Markt zwar zurückging teilweise deutlich

sich aber nicht im freien Fall befand»,

beobachtete Mitteregger. Ende 2018 lagen

die Verkaufszahlen über das Jahr bei 90 055

Stück und damit so hoch wie in den guten

Jahren vor dem Peak und nur leicht weniger

als die führenden deutschen Hersteller

Audi, BMW, Mercedes, Porsche und Volkswagen

insgesamt an Fahrzeugen in diesem

Jahr in der Schweiz verkauften. «Gefühlsmässig

war kein Markt mehr da», sagt Mitteregger,

«rational aber sehr wohl.» Wer seinen

Kopf eingeschaltet behielt, machte nach

wie vor Geschäfte. Ende 2019, ein Jahr später,

war der Diesel gefühlsmässig überhaupt

kein Thema mehr. Die Realität? «Der Rückgang

war noch immer da, hatte sich aber

mit -12 Prozent deutlich verlangsamt. Noch

immer wurden knapp 80 000 Fahrzeuge mit

einem Diesel-Antrieb abgesetzt jedes vierte

neu verkaufte Fahrzeug», konstatiert der

Datenspezialist. Tatsächlich kein Thema

mehr? Im Januar 2020 wurden knapp 5000

Dieselfahrzeuge neu verkauft ein Drittel

mehr als alle alternativen Antriebe zusammen

(inkl. Hybrid).

Weitere Infos unter:

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66

März 2020 | AUTOINSIDE


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BILDUNG

Das AGVS-Berufsbildungsjahr

Berufsbildungskommission

stellt Weichen für die Zukunft

An der jährlichen Sitzung der Berufsbildungskommission (BBK) wurde über die strategische Ausrichtung der

AGVS-Berufsbildung 2030 informiert. Darüber hinaus hiessen die Delegierten das neue Qualifikationsprofil

sowie die neue Berufsbezeichnung der Prüfungsordnung «Automobil-Serviceberater/in mit eidgenössischem

Fachausweis» gut. Carla Stampfli

Der AGVS-Berufsbildung stehen interessante

Jahre bevor. Hintergrund ist die gesamtschweizerische

und verbundpartnerschaftlich

getragene Initiative «Berufsbildung 2030», welche

die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt

und in der Gesellschaft antizipiert und die Berufsbildung

fit für die Zukunft macht. «Aufgrund

der technologischen Entwicklung sind

neue Kompetenzen nötig», sagte BBK-Präsident

Charles-Albert Hediger zu Beginn der jährlichen

Sitzung, an der sich die Kommissionmitglieder,

nahe Interessensverbände, Vertreter

von Bund und Kanton sowie die Delegierten

aller Sektionen treffen. «Ob Antriebsvielfalt

oder Digitalisierung: Neue Tätigkeitsbereiche

müssen erschlossen, neue Kompetenzen in bestehende

Berufsprofile integriert und bei Bedarf

neue Ausbildungen geschaffen werden»,

erklärte Charles-Albert Hediger.

Dass sich der AGVS für die «Berufsbildung

2030» rüstet und die Arbeiten bereits fortgeschritten

sind, zeigte sich an der BBK-Sitzung.

Olivier Maeder, AGVS-Geschäftsleitungsmitglied

und BBK-Geschäftsführer: «Wir müssen

vorausschauend denken und die Vernetzung

untereinander sowie mit anderen Verbänden

und Importeuren weiter fördern.» Aufgrund

verschiedener Einflussfaktoren wie Politik, Gesetzgebung

und Technologieentwicklung sei

das Autogewerbe auf Fachkräfte mit Kompetenzen

im Bereich Mobilitätsberatung angewiesen.

Dem wird ab 2022 mit einer Grundbildung

im Mobilitäts- und Automobilverkauf

(Detailhandelsfachleute Branche Automobil

Sales) Rechnung getragen. «Der AGVS hat im

Rahmen der strategischen Ausrichtung der

AGVS-Berufsbildung 2030 die ersten Grundlagen

entwickelt. So soll den jungen Auszubildenden

und Berufsleuten die beste Bildung

garantiert werden», erläuterte Charles-Albert

Hediger weiter.

Neu nennt sich der/die künftige Kundendienstberater/in

im Automobilgewerbe mit eidgenös-

68

März 2020 | AUTOINSIDE


BILDUNG

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der jährlichen Sitzung der Berufsbildungskommission BBK in der Mobilcity in

Bern. Die Stimmberechtigten haben unter anderem der Namensänderung der künftigen Kundendienstberater/innen

im Automobilgewerbe in «Automobil-Serviceberater/in mit eidgenössischem Fachausweis» zugestimmt.

sischem Fachausweis «Automobil-Serviceberater/in».

Die Delegierten aller Sektionen haben

die Änderung der Namensgebung genehmigt.

Gleichzeitig wurde im Rahmen der Totalrevision

der bestehenden Prüfungsordnung der

höheren Berufsbildung auch dem neuen Qualifikationsprofil

zugestimmt. «Ziel der Revisionsarbeiten

ist es, eine Ausbildung für junge

Berufsleute zu schaffen, die Anreize schafft

und eine breite Akzeptanz geniesst sei es im

Autogewerbe selbst oder aber auch bei Herstellern

und Importeuren», sagte Peter Linder, Präsident

der Qualitätssicherungs-Kommission

Kundendienstberater (QSK-KDB). Aus diesem

Grund habe man im Projektteam auch Verantwortliche

vonseiten Hersteller und Importeure

mit an Bord.

«Die Rückmeldungen sind positiv», so Peter

Linder. Mit der neuen Namensgebung «Automobil-Serviceberater/in»

wolle man dem wichtigen

Berufsprofil als Drehscheibe zwischen

Kundenbedürfnissen und Garagentätigkeiten

im After-Sales Rechnung tragen. «Damit wird

der Titel der breit gefächerten Funktion des

Kundendienstberaters im Automobilgewerbe

gerecht.» Wie Peter Linder sagte, sollen bis

Ende 2020 die revidierte Prüfungsordnung und

Wegleitung der höheren Berufsbildung erstellt

sein. «Es liegt noch einiges vor uns. Wir sind

Wechsel in den Kommissionen

In der Lounge des AGVS werden auch die

An der jährlichen Sitzung der Berufsbildungskommission

wurden verschiedene

Personalmutationen bekannt gegeben.

Berufsbildungskommission: Christoph Keller

wurde als BBK-Präsident der Sektion

Zentralschweiz verabschiedet, genauso

wie Christian Leu, BBK-Präsident der

Sektion Schaffhausen. An ihre Stelle treten

Hubert Frei beziehungsweise Ralph Zuber.

Kommission Detailhandel: Alain Piller hat

das Amt des Vizepräsidenten abgegeben.

Mit Christine Schmoll wurde zum ersten

Mal eine Frau als Vizepräsidentin gewählt.

Demissioniert hat auch Kommissionsmitglied

Patrick Aregger; an seine Stelle tritt Stefan

Krempel. Kommission höhere Fachprüfung:

Urs Burger hat sich zur Verfügung gestellt

und arbeitet in der Kommission mit. Qualitätssicherungs-Kommission

RoadRanger:

Fredi Schneider wurde als Ersatz für Markus

Erni zum neuen Präsidenten gewählt.

Arbeitsgruppe Frauenseminar: Da die zwei

langjährigen Vorstandsmitglieder Madeleine

Maier und Susanne Leirer kürzertreten

möchten, ist der Vorstand auf der Suche

nach neuen engagierten Frauen.

AUTOINSIDE | März 202069


BILDUNG

AGVS-Geschäftsleitungsmitglied und BBK-Geschäftsführer Olivier Maeder unterstreicht, wie wichtig es ist, vorausschauend zu denken und die Vernetzung untereinander

sowie mit anderen Verbänden und Importeuern weiter zu fördern.

überzeugt, dass wir mit der Totalrevision eine

sehr gute Sache in Arbeit haben, die für junge

Berufsleute attraktiv ist», betonte der Präsident

der QSK-KDB.

Auch bei der beruflichen Grundbildung werden

die Berufsbilder aktualisiert. Andreas Billeter,

Präsident der Kommission Detailhandel

(K-DH), verkündete, dass man ja künftig

zwei Branchen haben werde Detailhandelsfachleute

«Automobil Sales» und «Automobil

After-Sales». Die Überlegung dahinter: Die

Automobilbranche erfülle zwar alle Voraussetzungen

für einen spannenden Verkaufsberuf

im Detailhandel. «Allerdings stellt die neue

Ausrichtung des Detailhandels eine Herausforderung

für die After-Sales Branche dar, da das

Verkaufen von Ersatzteilen oft nicht mit einem

wirklichen Kundenberatungsgespräch verbunden

ist», erläuterte Andreas Billeter.

Beim Berufsbildungs-Reformprojekt «Kaufleute

2022» laufen die Arbeiten ebenfalls auf Hochtouren,

wie Brigitte Hostettler, beim AGVS zuständig

für die kaufmännische Grundbildung

& Detailhandel, sagte: «Der Reformprozess

läuft planmässig. Das Qualifikationsprofil ist

beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung

und Innovation SBFI eingereicht, die branchenspezifischen

Leistungsziele sind formuliert

und das üK-Rahmenprogramm ist erarbeitet.»

Weiterentwickelt werden auch die Weiterbildungen

«Strassenhelfer/-in» und «Automobildiagnostiker».

Werner Bieli, Präsident der

Qualitätssicherungs-Kommission Automobildiagnostiker

und Automobil-Werkstattkoordinator

(QSK AD/AWK), informierte, dass die

Ausbildung alternativer Antriebe bei den Auto-

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70

März 2020 | AUTOINSIDE


BILDUNG

mobildiagnostikern integriert werde. «Die Alternativantriebe

sind omnipräsent und keine

Träumerei mehr.» Daher dürfe man nicht

mehr lange zuwarten. Werner Bieli betonte

dabei, dass der Integrationsprozess übergreifend

vonstattengehe. Ziel ist, die AD-Ausbildung

anzupassen, ohne die Dauer zu erhöhen

und möglichst ohne die Prüfungsordnung zu

erneuern.

Charles-Albert Hediger dankte am Ende der

Sitzung den Teilnehmenden für den Einsatz

zugunsten der Aus- und Weiterbildung. «Es

warten grosse Herausforderungen. Zeigen wir,

wozu wir fähig sind!», motivierte der BBK-Präsident.

Die nächste Sitzung findet am Mittwoch,

27. Januar 2021, statt. <

BBK-Präsident Charles-Albert Hediger informierte die Sitzungsteilnehmenden, dass der AGVS im Rahmen der

strategischen Ausrichtung der AGVS-Berufsbildung 2030 die ersten Grundlagen gelegt hat.

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BILDUNG

Fachausweisübergabe 2020

Die Wege führen bis in die

Formel 1

Im feierlichen Rahmen erhielten 137 erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen der Berufsprüfung

Automobildiagnostiker und Automobil-Werkstattkoordinatoren Ende Januar ihren Fachausweis. Spannend

ist vor allem, wohin der weitere berufliche Weg die jungen Fachkräfte jeweils führt.

jas. Werner Bieli, der Präsident der Qualitätssicherungskommission

Automobildiagnostiker

und Automobil-Werkstattkoordinatoren

(QSK AD/AWK) beim AGVS, begrüsste die

137 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen

der Berufsprüfung Automobildiagnostiker

und Automobil-Werkstattkoordinatoren

mit ihren Angehörigen im Event-Center der

Emil Frey Classics AG in Safenwil. Er machte

dabei gleichzeitig klar, dass für den beruflichen

Erfolg drei Punkte entscheidend seien:

harte Arbeit, Durchhaltevermögen und scharfer

Menschenverstand. «Sachkompetenz mit

Menschenkompetenz gepaart ist der Schlüssel

zum Erfolg», erläuterte Bieli und ergänzte,

dass am bereits erworbenen Fachwissen aber

weiter gefeilt werden müsse. Er verdeutlichte

dies mit einem Spruch des amerikanischen Erfinders

Thomas Edison, der einst gesagt habe:

«Ich habe nicht versagt. Ich habe nur 10’000

Wege gefunden, die nicht funktionieren.» An

die Absolventinnen und Absolventen gewandt

erklärte Werner Bieli: «Geben Sie also nicht

auf, wenn nicht alles sofort funktioniert, sondern

bleiben sie hartnäckig. Seien Sie hart und

hartnäckig auch zu sich selbst. Seien Sie aber

gleichzeitig ein Mensch und keine Maschine.»

Anschliessend überbrachte Charles-Albert Hediger,

Mitglied des AGVS-Zentralvorstands

und dort für den Bereich Berufsbildung verantwortlich,

die Glückwünsche und die Grüsse

des Zentralvorstands. Er erinnerte die jungen

Fachkräfte daran, dass es für sie auch eine

grosse Chance und nicht nur eine Herausforderung

sei, in einer Zeit des Wandels zu leben:

«Nicht nur bei Autos wird Leihen bedeutender

als Besitzen. Die heutigen Jugendlichen haben

neben einem Bahn-Abo meist auch noch

eines fürs Carsharing. Unser Beruf muss sich

also ebenfalls weiterentwickeln. Wir müssen

zu Mobilitätsexperten werden.» Mit dem Wissen,

dass die zwei Absolventinnen und 135 Absolventen

in ihrer zweijährigen Ausbildung erworben

hätten, hätten sie die Basis dafür gelegt

und Leidenschaft fürs Autogewerbe bewiesen.

Daher erklärt das Mitglied des AGVS-Zentralvorstands

auch: «Ich hoffe, Sie behalten diese

Leidenschaft und bleiben in unserer Branche.»

Auf den Wandel in der Branche wies auch Matthias

Krummen, Leiter Management Services

und Kommunikation bei der ESA, hin: «Die

Mobilität nimmt weiter zu. Das ist trotz Klimawandel

und Digitalisierung sicher. Sie können

mit Ihrem Wissen in einer spannenden Branche

tätig sein. Sie sind die Botschafter für Ihre

Industrie und können mit Ihrem Abschluss

und Ihrer Erfahrung ein Zeichen setzen.» Ein

Zeichen setzte Krummen auch im Namen der

72

März 2020 | AUTOINSIDE


BILDUNG

Die Liste aller Diplomanden gibt es auf

den Seiten 74 und 75.

ESA. Die Einkaufsgenossenschaft ist statutarisch

verpflichtet, die Berufsbildung im Autogewerbe

zu unterstützen, und überreichte dem

AGVS-Geschäftsleitungsmitglied Olivier Maeder

einen Check über 20’000 Franken, um die

Ausbildung von jungen Fachkräften auch in Zukunft

zu fördern.

Während die erfolgreichen Automobildiagnostiker

und Automobil-Werkstattkoordinatoren

danach nach und nach ihren Fachausweis entgegennehmen

durften, wurden sie von der Moderatorin

Nina Havel auch zu ihren Zukunftsplänen

befragt. Darunter auch die beiden

einzigen Absolventinnen Joëlle Kelhofer aus

Root LU und Orianne Alter aus Fionnay VS.

Die Walliserin erklärte: «Ich fühle mich sehr

wohl in der Branche. Ich verstehe es aber auch

nicht, wieso wir nicht mehr Frauen unter den

Absolventinnen haben.» Besonderen Grund

zur Freude unter den 137 erfolgreichen Fachkräften

hatten danach die mit einem Spezialpreis

bedachten Notenbesten. Es waren dies bei

den Automobil-Werkstattkoordinatoren Nathanael

Baumgartner aus Thierachern BE und Jeremias

Kern aus Lyss BE mit der Note 5,0. Bei

den Automobildiagnostikern in der Fachrichtung

Personenwagen André Vaz Mendes aus

La Tour-de-Peilz VD mit der Note 5,0. Er sagte:

«Man muss jeden Tag Vollgas geben, ein gutes

Diplom allein reicht nicht.» Dem pflichte auch

sein Deutschschweizer Kollege Roman Giger

aus Richenthal LU bei, der sogar die Note 5,5

erreichte. Und der frischgebackene Automobildiagnostiker

machte zudem klar, dass die

zweijährige Weiterbildung viel Potenzial für

eine berufliche Karriere bietet: «Ich bin nun in

der Formel 1 gelandet und konnte im Januar bei

der Sauber Group in Hinwil starten. In nächster

Zeit werde ich daher wohl weltweit unterwegs

sein und ich freue mich sehr auf die neue

Saison mit dem Team von Alfa Romeo Racing.»

Im Nutzfahrzeugbereich schlossen Florian Berger

aus Matten bei Interlaken BE mit der Note

5,3 und Jean Trotti aus Noréaz FR mit der Note

5,4 am besten ab. Der Freiburger Automobildiagnostiker

hatte schon 2015 bei den World-

Skills in Sao Paulo mit einem neunten Platz geglänzt.

«Die Berufsweltmeisterschaften damals

waren eine super Erfahrung. Ich freue mich daher

sehr, dass ich als Experte zusammen mit

Damian Schmid im September nach Graz zu

den EuroSkills fahren darf.» Bis dahin ist Trotti

noch recht beschäftigt: «Ich bin nach der Fachrichtung

Nutzfahrzeuge nun noch daran, die

Fachrichtung Personenwagen abzuschliessen.

Mein Ziel ist irgendwann Werkstattchef zu

werden, und ich freue mich enorm, dass ich

mich schon in die Weiterbildung der Nachwuchskräfte

einbringen kann.»

AUTOINSIDE | März 202073


BILDUNG

Die erfolgreichen Absolventen

Philip Fragogiannis, Oensingen SO

Philipp Kohler, Bern BE

Kim Rohrbach, Rüeggisberg BE

Automobildiagnostiker -

Marco Frei, Amlikon-Bissegg TG

Julian Kojic, Wabern BE

Joël Ryavec, Seuzach ZH

Fachrichtung Personenwagen

Michael Fuhrer, Bönigen BE

Ueli Kurt, Spiez BE

Pascal Scheidegger, Neuenegg BE

Nick Aebischer, Ipsach BE

Claude Gamboni, Basel BS

Thomas Lang, Neuenkirch LU

Lukas Schleiss, Hagendorn ZG

Benjamin Aeschlimann, Oberbipp BE

Roman Giger, Richenthal LU

Remo Largo, Schwanden GL

Philip Schmidli, Adligenswil LU

Kilian Affentranger, Altbüron LU

Manuel Gisler, Altdorf UR

Pascal Ledermann, Bätterkinden BE

Philippe Schneider, Liestal BL

Tobias Bär, Mattwil TG

Stefan Graf, Fahrwangen AG

Dominik Lichtsteiner, Hägendorf SO

Martin Schuch, Niederösch BE

Cyrill Barbier, Pfäffikon ZH

Sandro Guallini, Root LU

Marco Lorenz, Lenzerheide/Lai GR

André Schuler, Schattdorf UR

Bekim Berisha, Herzogenbuchsee BE

Jonas Herzog, Hottwil AG

Christian Lörtscher, Grosshöchstetten BE

Fabian Schuler, Muotathal SZ

Raphael Bettler, Grosshöchstetten BE

Stefan Hilti, Schaanwald FL

Daniel Lörtscher, Oberwil i. S. BE

Michael Schweizer, Brunnadern SG

Dennis Borer, Wangen an der Aare BE

Philip Hoffmann, Grabs SG

Remo Luchsinger, Sennwald SG

Daniel Peter Speich, Obstalden GL

Markus Buchser, Rickenbach b. Wil TG

Remo Höhener, Büriswilen AI

Patrick Mächler, Grüt (Gossau ZH)

Andreas Spiller, Dübendorf ZH

Reto Buff, Andwil SG

Lukas Hostettler, Murten FR

Dominic Mäder, Port BE

Ivan Stadler, Appenzell AI

Marcel Bühler, Frutigen BE

Flavio Hürlimann, Eschenbach SG

Josef Mathis, Ennetbürgen NW

Silvan Stuber, Seedorf BE

Manuel Buschauer, Mels SG

Adrian Hürst, Wünnewil FR

Sebastian Messerschmidt, Binzen D

Samuel Studer, Kestenholz SO

Sebastiano Castellani, Starrkirch-Wil SO

Raphael Imhof, Laufen BL

Martin Möri, Ammerzwil BE

Goce Tomov, Zürich ZH

Marjan Dedaj, Kaltbach LU

Pascal Kägi, Zeiningen AG

Reto Niederberger, Wolfenschiessen NW

Marcel Tschannen, Thun BE

Fausto Del Sordo, Schüpfen BE

Roger Kaufmann, Hinwil ZH

Kilian Raschle, Ennetbühl SG

Marc Wagner, Gipf-Oberfrick AG

Florian Dosot, Feutersoey BE

Joëlle Kelhofer, Root LU

Matthias Reber, Riggisberg BE

Marc Walther, Algetshausen SG

Martin Eichenberger, Bärau BE

Stefan Kessler, Degersheim SG

Adrian Riechsteiner, Kappel SO

Marc Weber, Wangen SZ

David Fankhauser, Erlinsbach SO

Kevin Koch, Balzers FL

Marco Ritter, Buus BL

René Martin Wey, Jona SG

74

März 2020 | AUTOINSIDE


BILDUNG

Daniel Widmer, Dietikon ZH

Automobildiagnostiker -

Manuel Wetter, Bichwil SG

Automobil-Werkstattkoordinator

Daniel Wirth, Rickenbach b. Wil TG

Fachrichtung Nutzfahrzeuge

Tobias Wyss, Balsthal SO

Nathanael Baumgartner, Thierachern BE

Lars Witschi, Täuffelen BE

Marco Boschung, Wabern BE

Jeremias Kern, Lyss BE

Elias Zehnder, Suhr AG

Florian Berger, Matten b. Interlaken BE

Orianne Alter, Fionnay VS

Marcel Müller, Wildberg ZH

Nicola Zinnà, Amriswil TG

Philippe Bürgi, Henggart ZH

Jérémie Bento, Morges VD

Daniel Oschounig, Bern BE

Josip Zubak, Basel BS

Christoph Dobler, Balsthal SO

Sébastien Bornoz, Bottens VD

Thomas Peter, Steg im Tösstal ZH

Lukas Züger, Seewen SZ

Lars Erb, Uesslingen TG

Julien Deriaz, Baulmes VD

Mario Schilling, Bauma ZH

Marco Hofer, Dagmersellen LU

Christian Eltschinger, Villars-sur-Glâne FR

Marc Schönenberger, Wilen b. Wil TG

Nicolas Badan, Crassier VD

David Honegger, Herrliberg ZH

Frédéric Löffel, Lignières NE

Hansueli Stauffer, Aeschau BE

Igino D’Auria, Martigny VS

Fabian Jäggi, Rehetobel AR

Aurélien Roche-Meredith, Le Locle NE

Danny Del Don, Thônex GE

Kilian Liechti, Ersigen BE

Basile Ruppen, St-Maurice VS

David Alberton, Apples VD

Olivier Duboux, Vevey VD

Sandro Nardin, Wangen b. Olten SO

Jean Trotti, Noréaz FR

Jérémy Grünig, Fontainemelon NE

Stefan Oswald, Burgistein BE

Colin Ischi, Pully VD

Roman Platz, Stettfurt TG

Alexandre Martins Fernandes, Sion VS

Justin Renold, Ohringen ZH

Vincent Ory, Courtételle JU

Marcel Schlatter, Bäretswil ZH

Julien Sordet, Begnins VD

Roger Schuler, Bassersdorf ZH

André Vaz Mendes, La Tour-de-Peilz, VD

Markus Stalder, Niederbuchsiten SO

Marcel Stolz, Niederbüren SG

Jan Vöhringer, Thalheim AG

Patrick Weber, Arbon TG

AUTOINSIDE | März 202075


BILDUNG

AGVS Business Academy

AGVS DIDAKTIKMODULE

«Lernende selektieren»

> > 18. März 2020, Horw

> > 15. Mai 2020, St. Gallen

«Instrumente der neuen BiVo 2018

einsetzen»

> > 30. März 2020, St. Gallen

> > 20. April 2020, Bern

> > 21. April 2020, Horw

> > 5. Juni 2020, Winterthur

«Junge Erwachsene führen und Krisen

überwinden»

> > 20. März 2020, Mülenen

Weitere Daten und Orte werden laufend

online ergänzt.

MÄRZ

Lehrgang DAB+

In Zusammenarbeit mit der Schweizer-

Radiobranche, DAB+-Experten der SRG

sowie DAB+-Fahrzeug-Spezialisten wurde

ein DAB+ Lehrgang mit AGVS Kompetenzausweis

entwickelt.

> > 11. März 2020, St. Gallen

> > 16. April 2020, Bern

> > 20. August 2020, Lenzburg

Tageskurs Databus, Aktive Sensoren und

Infotainment-Systeme

> > 16. März 2020, Bildungszentrum Autogewerbe

Kanton Bern

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TBZ

HF

Technische Berufsschule Zürich

Höhere Fachschule HF

Sihlquai 101, 8005 Zürich

Tel. 044 446 95 11

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25. März ´20

18.00h

76

März 2020 | AUTOINSIDE


BILDUNG

Berufs- und Praxisbildnerschulung

Kaufmann/-frau EFZ (BiVo 2012)

> > 12. März 2020, Winterthur

> > 19. März 2020, Bern

APRIL

Elektro-Instruktion für Hochvolt-Systeme

in Elektro- und Hybridfahrzeugen

> > 21./22. April 2020, AGVS St. Gallen

> > 13./14. Mai 2020, Bildungszentrum

Autogewerbe Kanton Bern

> > 6./7. November 2020, ibW Chur

Weitere Ausbildungspartner online: www.

agvs-upsa.ch/de/berufsbildung/hochvoltzertifizierung

Social Media im Autohaus. Facebook,

Instagram und Youtube. Keine Likes,

sondern Leads

Von den Grundregeln der Kommunikation

über Ihre Rolle als Führungsperson. Aktuelle

Führungssituationen werden im Seminar besprochen

und Sie erhalten so die Gelegenheit,

gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

> > 6. April 2020, St. Gallen

> > 28. September 2020, Horw

Das Google Basics Training für

den Autohandel

Sie lernen, wie Sie Ihr Unternehmen

dort optimal präsentieren und mögliche

Marketingangebote wie Google Adwords

selbst steuern können.

> > 27. April 2020, Horw

> > 22. Juni 2020, Bern

Cours DAB+

> > 7 avril 2020, Yverdon

UPSA MODULES DIDACTIQUES

« Sélectionner les personnes en

formation »

> > 24 avril 2020, Yverdon

« Utiliser avec compétence les

instruments des nouvelles ordonnances

de formation »

> > 25 juin 2020, Yverdon

MAI

Bildungsangebot von SANU:

Fit für Elektromobilität Wie begegne ich

E-Fahrzeug-Kunden auf Augenhöhe?

> > 15. Mai 2020 oder 26. Juni 2020, Biel

www.sanu.ch/20SMEM

MwST-Grundkurs

> > 26. Mai 2020, Bern

> > 23. September 2020, Horw

JUNI

Occasionsmanagement

Die Teilnehmer lernen, wie sie ihre

Occasionsfahrzeuge richtig bewirtschaften.

Dazu gehören unter anderem die

Präsentation, der Eintauschprozess und die

dynamische Preisstrategie.

> > 3. Juni 2020, St. Gallen

> > 9. September 2020, Bern

MwST-Fortsetzungs- und Vertiefungskurs

> > 3. Juni 2020, Bern

> > 29 September 2020, Horw

Die Kurse sind in der Kurssprache ausgeschrieben.

Les cours sont proposés dans

la langue correspondante. D’autres cours

seront proposés ultérieurement. Mise à jour

sur agvs-upsa.ch.

JULI

Facebook, Xing, Twitter et WhatsApp

dans la vente automobile

L’atelier montre de nouvelles possibilités

pour utiliser ces différentes plateformes afin

de vendre encore plus efficacement.

> > 6 juillet 2020, Yverdon

SEPTEMBER

Séminaire de gestion des occasions

Les participants apprennent comment

bien gérer leurs véhicules d’occasion. La

présentation, le processus de reprise et la

stratégie dynamique de prix en font partie.

> > 10 septembre 2020, Paudex

Cours d’introduction « Orfo 2012 employées

de commerce »

> > 8 septembre 2020, Yverdon

> > 18 septembre 2020, Yverdon

Automobil-Verkaufsberater/in

mit eidg. Fachausweis

Der Lehrgang umfasst acht Module, die

einzeln abgeschlossen werden. Sind alle

erfolgreich bestanden, steht der Weg zum

eidgenössischen Fachausweis offen.

> > Start Lehrgang: 26. August 2020 in Bern,

Dauer: drei Semester, berufsbegleitend

Diese und weitere interessante Themen

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AUTOINSIDE | März 202077


BILDUNG

Aktuelle regionale Veranstaltungen zur

Aus- und Weiterbildung im Automobilgewerbe

AARGAU

Automobildiagnostiker/in

Informationsabend:

Donnerstag, 5. März, 2020, 18 Uhr

Mittwoch, 6. Mai 2020, 18 Uhr

Dienstag, 16. Juni 2020, 18 Uhr

Start Lehrgang:

Mittwoch, 9. September 2020

Ort : Weiterbildungszentrum, Lenzburg

> > wbzlenzburg.ch

BERN

Automobil-Verkaufsberater/in

Ort: Mobilcity, Bern

> > agvs-upsa.ch

Automobildiagnostiker/in BP

Anmeldeschluss: 29. Mai 2020

Nächster Studienbeginn:

Mittwoch, 12. August 2020

Ort: GIBB

> > gibb.ch

Betriebswirt/in im Automobilgewerbe HFP

Anmeldeschluss: 28. Mai 2021

Nächster Studienbeginn:

Im August 2021

Ort: GIBB

> > gibb.ch

Werkstattkoordinator/in im

Automobilgewerbe

Nächster Studienbeginn:

Freitag, 14. August 2020

Ort: GIBB

> > gibb.ch

Kundendienstberater/in im

Automobilgewerbe

Nächster Studienbeginn:

Mittwoch, 3. Februar 2021

Ort: GIBB

> > gibb.ch


BILDUNG

Höhere Berufsbildung im Automobilgewerbe

HFP, BP und Zertifikat

Informationsanlass mit Dozierenden und

Vertretern des AGVS:

Dienstag, 10. März 2020, 19 bis 20.30 Uhr

Ort: GIBB

Anmeldung: regula.saegesser@gibb.ch

CHUR / ZIEGELBRÜCKE

Automobildiagnostiker/in

Start Lehrgang: August 2020

ibW Höhere Fachschule Südostschweiz, Chur

> > ibw.ch

ST. GALLEN

Automobildiagnostiker/in

Neu mit Einführungstagen

Informationsabend: 20. Mai 2020, 19 Uhr

Start Lehrgang: August 2020

Ort: AGVS Ausbildungszentrum, St. Gallen

> > agvs-abz.ch

WINTERTHUR

Kundendienstberater/in

im Automobilgewerbe

Informationsabend:

14. April 2020, 19 bis 20.30 Uhr

11. Juni 2020, 19 bis 20.30 Uhr

27. Oktober 2020, 19 bis 20.30 Uhr

Start Lehrgang: 8. Januar 2021

Ort: STFW

> > stfw.ch/akb

Automobil-Verkaufsberater/in

Informationsabend:

14. April 2020, 19 bis 20.30 Uhr

11. Juni 2020, 19 bis 20.30 Uhr

Start Lehrgang: 18. August 2020

Ort: STFW

> > stfw.ch/aavb

Betriebswirt/in im Automobilgewerbe

Start Lehrgang: 25. August 2021

Ort: STFW

> > stfw.ch/abwa

Automobildiagnostiker/in

Automobil-Werkstattkoordinator/in

Informationsabende:

Dienstag, 14. April 2020, 19 bis 20.30 Uhr

Donnerstag, 11. Juni 2020, 19 bis 20.30 Uhr

Nächster Studienbeginn:

2./3. September 2020 (entweder Mittwoch

ganzer Tag oder Donnerstag ganzer Tag)

Ort: STFW

> > stfw.ch/ad und stfw.ch/adwo

ZÜRICH

Weiterbildung im Automobilgewerbe

Informationsabend:

Mittwoch, 25. März 2020, 18 Uhr

Mittwoch, 6. Mai 2020, 18 Uhr

Ort: TBZ Zürich

> > tbz.ch

Betriebswirt/in im Automobilgewerbe

jeweils freitags

Ort: TBZ

> > tbz.ch

Automobil-Werkstattkoordinator/in

mit Zertifikat AGVS

Donnerstagabend

Ort: TBZ, Zürich

> > tbz.ch

PAUDEX

Diplôme fédéral de gestionnaire

d’entreprise de la branche automobile

Séance d’information

Lieu : Centre Patronal de Paudex

> > romandieformation.ch

Coordinateur d’atelier automobile

Lieu : Centre Patronal de Paudex

> > romandieformation.ch

YVERDON

Diagnosticien d’automobiles

Prochaine session : janvier 2021

Cours du soir, les mardi, jeudi et

samedi matin

Lieu : Centre de formation UPSA-VAUD,

Yverdon-les-Bains

> > formation.upsa-vd.ch

Aus den Sektionen

Für eine Publikation im AUTOINSIDE melden

Sie uns bitte Ihre Daten zu den aktuellen Infoveranstaltungen

und Lehrgängen im Automobilgewerbe

an myfuture@agvs-upsa.ch.

Informationen zu allen Weiterbildungen

erhalten Sie unterautoberufe.ch/de/taxonomy/

term/2887.

Kompetent dank

Weiterbildung

Für die kommende Prüfung wünschen wir den Absolventen der Weiterbildung «BP Kundendienstberater/in im Automobilgewerbe» viel Erfolg.

Von links nach rechts:

Pascal Rosser, Bernardo Capitani, Dennis Rösner, Michel Ritter, Roy Weber, Ronya Allemann, Guerino Baumgartner, Marc Meerstetter

Wir bringen auch Ihre Karriere in Schwung, unter www.gibb.ch finden Sie Informationen zu unseren Kursangeboten.

AUTOINSIDE | März 202079


TECHNIK & UMWELT

Künftig sollen dank Beamerlicht-Technologie Hinweise auf die Fahrbahn projiziert werden.

Erste Anwendungen sind auf dem Markt, weitere werden auch in diesem Jahr erwartet. (Bild: Audi)

Moderne Lichtsysteme

Von der Kerze bis zum Laser-,

Aktivmatrix- oder Beamerlicht

Eine optimale Fahrbahnausleuchtung gehört zu den wichtigsten, aktiven Sicherheitssystemen bei Dunkelheit.

Die ersten Automobile versuchten mit Kerzen Licht ins Dunkle zu bringen. Die aktuelle Beleuchtungstechnik hat

Quantensprünge erfahren. Im Fokus die aktuelle Technik und Entwicklungstendenzen. Andreas Senger

Beim Verkauf in der Garage ist die Lichttechnik

bei der Neuwagenkonfiguration ein grosses

Thema. Die Palette reicht von der Standardbeleuchtung

bis zum hochkomplexen

Lichtsystem. Happige Aufpreise hindern die

Neuwagenkäufer oft, die High-End-Beleuchtung

zu wählen. Hier hilft nur eines: Der Kunde

muss auch nachts mit der oft teuren High-

End-Beleuchtung eine Probefahrt durchführen

und vergleichen können. Der Entscheid ist oft

rasch gefällt. Anwendungen wie Kurvenausleuchtung

mit Navi-Vernetzung, Abbiegelicht

und kamerabasierte Aktivmatrixbeleuchtung

sind längst Stand der Technik.

Allerdings funktionieren Aktivmatrixbeleuchtungen

nicht in allen Fahrsituationen

optimal: Grundsätzlich sind die einzelnen

LED-Segmente in den beiden Scheinwerfern

eingeschaltet. Es wird mit Fernlicht oder maximaler

Ausleuchtung gefahren. Wird über die

Innenkamera hinter der Frontscheibe ein anderer

Verkehrsteilnehmer identifiziert, werden

einzelne LED-Arrays oder Segmente herabgedimmt

oder gänzlich ausgeschaltet, um

eine Blendwirkung zu vermeiden. Vor allem

bei nasser Fahrbahn funktioniert dies aber

aufgrund von Lichtreflexionen auf der Strasse

häufig unzureichend. Der Gegenverkehr oder

vorausfahrende Verkehrsteilnehmer können

trotzdem geblendet werden.

Die nächsten Schritte sind je nach Hersteller

die Optimierung der Aktivmatrix-Scheinwerfer

durch bessere Abstimmung der Hard- und

Software, das Laserfernlicht für Ausleuchtung

bis 600 m oder das Beamerlicht. Dabei werden

Millionen von Mikrospiegeln, die beweglich

und einzeln schwenkbar auf einem Chip

aufgebracht sind, von einem Leuchtmittel bestrahlt.

Durch die Verstellung der einzelnen

Spiegelwinkel lässt sich der Lichtstrom kanalisieren.

Auch sind die Zulieferer daran, wie

beim Beamer LCD-Displays mit leistungsstarker

Hintergrundbeleuchtung zu entwickeln,

die einen hohen Lichtstrom erzeugen.

Mit dieser Technik lassen sich nicht nur eine

blendfreie Maximalausleuchtung erzielen,

sondern gezielt auch Hinweise auf die Strasse

projizieren. Mercedes-Benz hat 2018 diese

Technologie «Digital Light» in einer S-Klasse-

Maybach-Flotte auf der Strasse zu Versuchszwecken

eingesetzt. Jetzt präsentiert auch Audi

diese Lichttechnik als «Digitales Matrix-LED».

1,3 Millionen Mikrospiegel reflektieren via

Optik die Lichtstrahlen auf die Fahrbahn. Abbiegepfeile

für die Navigation, Abstandshinweise

im ACC-Modus oder auch virtuelle Fahrspuren

im Baustellenbereich sind damit Realität. <

80

März 2020 | AUTOINSIDE


Das TechTeam empfiehlt:

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TECHNIK & UMWELT

Für VW-Konzernchef Herbert Diess ist klar: «Das Automobil wird in Zukunft

das komplexeste, wertvollste, massentaugliche Internet-Device.»

Neuausrichtung

«Der Sturm geht erst jetzt los»

Am Beispiel von Volkswagen zeigt sich anschaulich, warum sich die Automobilhersteller neu ausrichten müssen

und weshalb dafür kaum Zeit bleibt. Und es zeigt auch, worauf sich die Garagisten einstellen müssen.

Reinhard Kronenberg

Es kam für manchen Zuhörer am vergangenen

«Tag der Schweizer Garagisten» etwas überraschend.

Und wenn nicht überraschend, dann

immerhin überraschend deutlich: Die Konsequenz,

mit der Volkswagen in die Zukunft

steuert. Und wer ausser CEO Herbert Diess

hätte diesen neuen Kurs glaubwürdiger vermitteln

können als der Leiter Strategie, Michael

Jost. Zentrales Element ist eine nachhaltige

Ausrichtung des weltgrössten Herstellers

von Personenwagen mit weltweit 640 000 Beschäftigten:

«Der Volkswagenkonzern ist sich

seiner globalen Verantwortung bewusst und

verpflichtet sich zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens»,

sagte Jost. In der Konsequenz

heisst das: VW wird spätestens 2050 vollständig

klimaneutral produzieren. Was auch Jost

selbst weiss: Das wird ein harter Ritt.

Zuerst einmal geht es Volkswagen darum,

nach der Diesel-Thematik Glaubwürdigkeit

und Vertrauen zurückzugewinnen und

gleichzeitig genügend Kredit zu bekommen für

die neue Strategie; Kredit von der Öffentlichkeit,

von der Politik, von Mitarbeitenden, von

Händlern und nicht zuletzt natürlich von den

Kunden. Als Unternehmen, an dem der Staat

im Fall von Volkswagen das Bundesland

Niedersachsen mitbeteiligt ist (11 %), ist das

besonders wichtig. Dass sich Volkswagen in

diesem Rahmen nicht darauf beschränkt, die

jeweils nächsten Ziele des CO 2

-Absenkpfades

zu erreichen, sondern einen in seiner Radikalität

einzigartigen neuen Weg geht, spricht für

das Unternehmen.

Faktisch hat VW bereits damit begonnen, den

Abschied vom Verbrenner einzuleiten. 2026,

so rechnete Jost vor, wird die letzte Phase des

Verbrenners beginnen. Dies auch deshalb,

weil VW damit rechnet, dass in Europa, einem

der wichtigsten Märkte für VW, voraussichtlich

bereits ab 2040 keine Neuwagen mit Verbrennungsmotor

mehr zugelassen werden

in einzelnen Ländern der EU zum Teil sogar

noch früher.

Das Beispiel VW illustriert, warum sich die

Hersteller neu ausrichten. Bei VW und damit

auch bei allen anderen Herstellern stehen

drei Treiber im Vordergrund: die digitale

Transformation, die elektrische Transformation

und das Bestreben, den Unternehmenswert

zu steigern. Jeder der drei Faktoren ist

für das Unternehmen von sehr hoher Relevanz;

in ihrer Kombination sogar überlebenswichtig.

Kommt dazu: Für den Wandel bleibt

kaum Zeit.

Zwei Tage nach dem Besuch von Michael Jost

am «Tag der Schweizer Garagisten» veröffentlichte

die «Automobilwoche» eine Rede von

VW-Konzernchef Herbert Diess, die er vor VW-

Führungskräften gehalten hat und die einen

tiefen Einblick erlaubt, wie ernst, um nicht zu

sagen dramatisch, die Situation ist. Denn, so

Diess: «Der Sturm geht erst jetzt los.» Mit dem

Sturm meint Diess den Kampf um die Vorherrschaft

beim Automobil der Zukunft, die den

traditionellen Autoherstellern zunehmend

82

März 2020 | AUTOINSIDE


TECHNIK & UMWELT

Digitalisierung: Sie führt einerseits dazu,

dass die Fahrzeuge technologisch immer komplexer

und die Anforderungen im Bereich Software

und damit die Arbeit am Fahrzeug immer

anspruchsvoller werden. Andererseits

führt die Digitalisierung des Autos dazu, dass

der Hersteller immer direkter auf das Fahrzeug

zugreifen wird einerseits, um all die vorhandenen

Daten zu erheben, andererseits um Updates

aufzuschalten.

Michael Jost, Leiter Strategie bei VW, erklärte am «Tag der Schweizer Garagisten» 2020 unter anderem, weshalb der

Unternehmenswert der dritte Treiber für den Wandel so enorm wichtig ist.

Elektrische Transformation: Das Beispiel

VW macht deutlich, wie schnell es plötzlich

gehen kann. In den nächsten zwei Jahren explodiert

die Angebotspalette bei VW förmlich.

Weil der Hersteller drückt und die Kunden zunehmend

nachfragen, steht der Händler als

Schnittstelle in der Verpflichtung, Elektromobilität

in all ihren Facetten so profund zu verstehen

wie den Verbrennungsmotor.

von innovativen Tech-Unternehmen streitig

gemacht wird. Für Diess ist klar: «Das Automobil

wird in Zukunft das komplexeste, wertvollste,

massentaugliche Internet-Device.» Im

Kern geht es damit um die Frage: Werden die

Tech-Unternehmen Zulieferer der Autoindustrie,

weil das Auto künftig die Funktionen

eines Smartphones hat, aber ein Auto bleibt

oder wird die Autoindustrie Zulieferer der

Tech-Unternehmen, weil das Auto zum fahrenden

Smartphone wird?

«Wir verbringen im Automobil der Zukunft

mehr Zeit als heute, vielleicht zwei Stunden

statt einer» rechnet Diess vor. Im Auto werde

man kontinuierlich online sein, weit mehr

Daten verschicken als bisher mit Smartphones,

aber auch mehr Informationen, Dienste,

Sicherheit und Komfort aus dem Internet

beziehen. Wenn man sich das vor Augen halte,

verstehe man auch, weshalb Tesla als Tech-

Unternehmen und nicht als Autohersteller betrachtet

werde und aus Sicht der Analysten

deshalb so wertvoll sei. Der Börsenwert von

Tesla hat diese Tage die Grenze von 100 Milliarden

Dollar überschritten und ist mehr wert

als jener von VW mit knapp 90 Milliarden

Euro. Deshalb will Herbert Diess «auch genau

dorthin». Die Frage aber laute, ob man schnell

genug sei. Diess gibt die Antwort gleich selber:

«Vielleicht, aber es wird immer kritischer.»

Mache man mit dem bisherigen Tempo so weiter,

werde es sogar «sehr eng».

Der VW-Chef vergleicht die aktuelle Situation

der Automobilindustrie mit jener von Nokia,

einem einstmals sehr erfolgreichen Hersteller

von Mobiltelefonen. Apple-Gründer Steve Jobs

habe damals verstanden, dass sich die Funktion

des Mobiltelefons grundlegend ändere

und der Zugang zum Internet wichtiger werde

als das Telefon selbst. Wenige Jahre später

war Nokia Geschichte. «Das», sagt Diess,

«ist exakt die Situation, die sich in der Automobilindustrie

wiederholt.» Das Auto sei nicht

länger nur Transportmittel. «Und das bedeutet

auch: Die Zeit klassischer Automobilhersteller

ist vorbei.» Deshalb liege für Volkswagen die

Zukunft im digitalen Tech-Konzern, ist Diess

überzeugt «und nur da». In diesem Rahmen

verabschiedet sich VW auch von der Volumenorientierung

hin zur Ergebnisqualität: Weniger

Stückzahlen, dafür aber eine höhere Rendite.

Für den Garagisten hat jeder der drei Treiber

für diesen Wandel Konsequenzen:

Unternehmenswert: Michael Jost hat am

«Tag der Schweizer Garagisten» erklärt, warum

auch der dritte Treiber des Wandels so

enorm wichtig ist weil er die Währung für

notwendige Kooperationen ist. Wenn sich

zwei Partner zu einem Projekt zusammentun

und es darum geht, wer führt, dann gewinnt

jener mit dem grösseren Unternehmenswert.

Würde VW jetzt mit Tesla kooperieren, sässen

die Wolfsburger am kürzeren Hebel. Das

ist zwar Irrsinn, aber Realität. Die Hersteller

werden also alles daransetzen, ihren Unternehmenswert

zu steigern. Das heisst unter

anderem auch, dass Renditeziele noch konsequenter

verfolgt werden. Und das wiederum

heisst: Der Druck auf Umsatz und Ertrag wird

noch zunehmen.

Weder Michael Jost noch Herbert Diess lassen

an ihrer Überzeugung zweifeln. Auch, weil sie

wissen, dass sie vor einer der grössten Herausforderungen

in der Geschichte ihres Unternehmens

stehen. Und weil sie wissen, dass sie

dazu alle an Bord haben müssen: «Wir brauchen

die gemeinsame Einsicht in die Radikalität

des Wandels, in die Grösse unserer Aufgabe

und in die Kürze der Zeit», sagt Herbert Diess.

«Sie gibt uns genau einen einzigen Versuch,

Volkswagen für die Zukunft zu sichern.» <

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AUTOINSIDE | März 202083


FOKUS TECHNIK

Fahrwerksregelsysteme erfordern viel Entwicklungsund

Feinarbeit. Im Bild der Prototyp des Pagani

Huayra BC bei µ-Split-Bedingungen (unterschiedliche

Reibwerte links und rechts), die höchste Ansprüche

an die Fahrwerksregelsysteme beim Bremsen und Beschleunigen

stellen. (Bild: Bosch)

Fahrdynamik und Fahrerassistenz

Längs- und Querdynamik

digital im Griff

Fahrzeuge werden immer schwerer und leistungsfähiger. Die Verkehrsdichte nimmt zu und die Unterstützung

durch elektronische Helferlein an Bord ebenfalls. Die Unfallzahlen sinken trotz mehr Verkehr kontinuierlich. Was

können modernste Fahrdynamik- und Assistenzsysteme, welche physikalischen Limiten werden gesetzt und wo

geht die Reise hin? Andreas Senger

«Die guten Fahrer haben Fliegenreste auf den

Seitenscheiben», witzelte einst Walter Röhrl,

Rallyelegende und passionierter Sportwagenfahrer.

Kurz: Wer sich quer um die Kurven

bewegt, erntet statt auf der Front- auf den Seitenscheiben

allerlei tote Insekten. Die heutigen

Verkehrsgesetze und -dichte lassen diesen

Fahrstil nicht mehr zu. Nebst der Tatsache,

dass die Strassen seit Jahrzehnten gleich breit

sind, die Fahrzeuge von einer Modellgeneration

zur nächsten aber immer breiter werden,

fehlt ohnehin der Platz für Quertreiberei.

Auch die Fahrzeugmasse nimmt aufgrund der

Komfort- und Sicherheitsansprüche stetig zu.

Hybrid-, Plug-in-Hybrid und auch BEV sind

deutlich schwerer als Verbrennerfahrzeuge.

Entsprechend erwarten die Kunden höhere

Antriebsleistungen, um bei Beschleunigungsmanövern

identische Fahrerlebnisse oder

bessere Werte in der Elastizität generieren zu

können. Beliebteste Fahrzeugkategorie sind

aktuell SUV, die nebst hoher Masse auch über

einen hohen Schwerpunkt verfügen. Auch an

der Geneva International Motor Show (GIMS)

feiern wieder diverse SUV Welt- und Europapremieren.

Unter dem Strich: Alle Zutaten für

den Faktor Fahrspass werden physikalisch

vom Fahrzeugkonzept her eingebremst. Da

muss die Elektronik zünftig unterstützen.

Umso erstaunlicher, wie heute 2,3-Tonnen-

SUV der Premiummarken um die Kurve gewuchtet

werden. Während bei sportlicher

Fahrweise leichtere Klein- und Mittelklassewagen

untersteuernd, mit wimmernden

Reifen sowie früh einsetzenden ESP-Bremseingriffen

den Fahrspass in die Schranken

weisen, sind die reich motorisierten und

mit allen Hightech-Systemen ausgestatteten

SUV flott unterwegs.

Je schwerer ein Fahrzeug, desto höher sind

die Fliehkräfte (Seitenkräfte) bei Kurvenfahrt.

Je höher der Schwerpunkt, desto

mehr neigt sich dadurch die Karosserie zur

Seite (Wanken). Die Voraussetzungen punkto

Querdynamik sind denkbar ungünstig.

Um bei der Längsdynamik (für adäquate

Verzögerungs- und Beschleunigungswerte)

sportlichen Ansprüchen zu genügen, müssen

leistungsfähige Bremsanlagen verbaut

und viel Antriebspower installiert sein. Das

Nicken, die Bewegung um die y-Achse/Querachse,

sind bei beiden Fahrmanövern wieder

wegen dem hohen Schwerpunkt Tatsache. Dafür

hilft die höhere Radlast, mehr Kraft auf die

Fahrbahn zu bringen. Die übertragbaren Kräfte

am Reifen sind höher, je mehr Radlast vorhanden

und je höher der Reibwert µ zwischen

Reifen und Fahrbahn ist.

Modernste Fahrwerkzutaten lösen das Problem

souverän: Von den aktiven Wankstabilisatoren

(heute mit 48-Volt-E-Motoren, früher

mit Hydraulikaktuatoren) über die rasch

reagierende Luftfederung mit Mehrkammersystemen

bis zu den adaptiven Schwingungsdämpfersystemen

lässt sich die Karosserie wie

von Zauberhand bei allen Fahrmanövern quasi

horizontal halten. Auch die adaptiven, elektromechanischen

Lenkhilfeunterstützungen

oder sogar Überlagerungslenkungen an der

Vorderachse und clevere Hinterachslenkungssysteme

sorgen dafür, dass der Fahrer sich

wie ein Rennwagenfahrer fühlt, da die Technik

innerhalb der physikalischen Limiten das

Manko an Fahrkönnen und physikalisch herausfordernden

Zwängen souverän ausbügelt.

Eine Brigade von Fahrdynamiksensoren, unglaubliche

Rechenpower, ultraschnelle Daten-

84

März 2020 | AUTOINSIDE


FOKUS TECHNIK

übertragung und vor allem Höchstleistung in

Entwicklung und Abstimmung machen sportliches

Fahren auch mit schweren SUV heute

zur Selbstverständlichkeit.

Sogar Ausweichmanöver verlieren zunehmend

ihren Schrecken. Der Elchtest wird von

heutigen Hightech-Fahrzeugen mit Bravour

gemeistert. Und sollte die Karosserie wegen

dem hohen Schwerpunkt zum Überschlag ansetzen,

wirkt ein gezielter, heftiger Bremseingriff

via ESP-Hydroaggregat am kurvenäusseren

Vorderrad Wunder: Der Reifen wechselt

von Haft- zu Gleitreibung, stützt die Karosserie

nicht mehr ab und ein Überschlag ist

Schnee von gestern.

Stichwort «Schnee»: ein Feld, das grosse Herausforderungen

für die Entwickler bringt.

Von aktuellen Fahrwerksregelsystemen wird

erwartet, dass bei allen Fahrmanövern höchste

Sicherheit gewährt ist, das Fahrzeug jederzeit

und bei allen Fahrbahnbedingungen beherrschbar

und trotz hoher Masse und hohem

Schwerpunkt «easy» im Handling ist. Bremsmanöver

auf µ-Split-Bedingungen, Kurvenbremsen

bei widrigen Reibwertverhältnissen

und Ausweichmanöver mit ständig wechselnden

Haftverhältnissen sind nach wie vor äusserst

schwierig zu beherrschen. Der Wechsel

von trockenem Asphalt auf nasse Fahrbahn

bis zu schneebedeckter Strasse oder Eis ist delikat.

Warum? Weil zwischen Reifen und Fahrbahn

kein Sensor meldet, wie sich die Kräfte

aktuell über die postkartengrosse Auflagefläche

auf die Fahrbahn übertragen lassen.

Bremseingriffe und Antriebsregelung halten Fahrzeuge auch am physikalischen Limit auf Kurs. Möglich macht’s die

hohe Rechenleistung und Vernetzung der Systeme. (Bild: Audi)

Will ein Steuergerät ein modernes Fahrzeug

innerhalb der physikalischen Limiten (Kammscher

Kreis) sicher bewegen lassen, ist es auf

die Sensorsignale von Lenkwinkel, Raddrehzahl-,

Beschleunigungs- und Gierratensensoren

angewiesen. Im Fahrdynamiksteuergerät

berechnet das System das maximal erlaubte

Antriebsdrehmoment (Antriebsschlupfregelung),

den maximal umsetzbaren Schlupf

beim Bremsen (ABS) und die Champions

League der Fahrdynamik beim Wechsel von

stabilen zu drohenden instabilen Fahrzuständen,

dass das Fahrzeug mittels Bremseingriff

Insbesondere bei BEV ist die Regelung der E-Maschinen für den Antrieb und die Aufteilung der Verzögerung auf

Rekuperation durch die E-Motoren und die Radbremsen aufwendig. (Bild: Audi)

an einzelnen Rädern auf der gewünschten

Fahrspur gehalten wird (ESP).

Welche Fortschritte die Automobilhersteller

und -zulieferer in der letztgenannten Disziplin

erreicht haben, lässt sich nur erahnen, sprich

erfahren. Immer bessere Entwicklungstools,

Fahrsimulationen und fachübergreifende Zusammenarbeit

innerhalb der Ingenieursabteilungen

sind Garant für höhere Sicherheit.

Physikalisch betrachtet, sind die Systeme immer

besser in der Lage, die übertragbaren

Kräfte an den vier Rädern vorauszuberechnen

und die Längs- und Querkräfte entsprechend

zu dosieren. Dank Vernetzung mit der

digitalen Strassenkarte des Navigationssys-

Fortsetzung Seite 86

MIDLAND, GEPRÄGT DURCH ÜBER

140 JAHRE ERFAHRUNG. MIDLAND.CH


FOKUS TECHNIK

Wenn das Auto den Regen

hört Wet Mode im aktuellen

Porsche 911

ESP-Eingriffe sind passiv und wandeln kinetische Energie einzig in Wärme um. Das Active-Torque-Vectoring, also die

Zuteilung der Antriebskraft radindividuell, sorgt für deutlich mehr Fahrspass und Sicherheit.

Der aktuelle Porsche 911 erkennt dank zwei

Mikrofonen je in den vorderen Radkästen,

dass der Reibwert durch Nässe geringer wird

und konditioniert die Fahrwerksregelsysteme

präventiv.

tems weiss das Fahrzeug im Voraus, wie eng

die nächste Kurve ist, und bestimmt die maximale

Kurvengeschwindigkeit. Bei modernsten

ACC-Systemen reduziert die Software die

Geschwindigkeit, um sicher um die Kurve zu

fahren. Selbstverständlich rechnet das System

immer eine Reserve ein: wechselnde Reibwerte

durch Blätter im Herbst, Pfützen nach dem

Regen oder Schnee und Eis können die Systeme

noch nicht voraussehen. Dank Regensensor

unter der Windschutzscheibe wird zwar

der Regen auch systemtechnisch erkannt. Wie

hoch der Regenwasserstand auf der Fahrbahn

ist, dazu gibt es keine genauen Infos. Dank

Mikrofonen in den vorderen Radkästen will

Porsche im neuen 911er diese Information verbessern

(siehe Technikbox).

Droht ein Fahrzeug bei einem Fahrmanöver

instabil zu werden, muss die Fahrdynamikregelung

immer reagieren und kann nicht agieren.

Wenn die Umfangsgeschwindigkeit der

Räder nicht mehr der Fahrzeuggeschwindigkeit

entspricht (Schlupf), dann wird eingegriffen.

Viel eleganter wäre, vorausschauend zu

wissen, wie sich der Reibwert entwickelt, wie

viel Kraftreserve an den Reifen noch vorhanden

ist, um das Optimum herauszuholen. Daran

wird bei OEM und Zulieferer gearbeitet.

Um den Spieltrieb der zahlungskräftigen

Kundschaft zu befriedigen, stehen den Automobilherstellern

schon heute diverse Möglichkeiten

offen: Der Sportwagen lässt sich auf

der Rennstrecke trotz durchgetretenem Gaspedal

mit einem definierten Schwimmwinkel

(Driften) um die Kurven bewegen. Dank

Zuteilung der Antriebskräfte mittels Überlagerungsachsgetriebe

oder elektronisch gesteuerten

Lamellenkupplungen können die

Antriebskräfte an einer Achse situativ angepasst

werden. Am kurvenäusseren Antriebsrad

wird mehr Kraft auf die Strasse gebracht,

das Auto fährt wie auf Schienen.

Für hochmotorisierte BEV oder Sportwagen

mit Hybridantrieb ist das die Spielwiese, um

noch höhere Kurvengeschwindigkeiten zu

realisieren. Und wo bleibt der Fahrspass? Für

Walter Röhrl und andere sportlich ambitionierte

Fahrer ist klar: Nur ein geeichtes «Popometer»

und trainierte Reflexe sorgen auch

ohne Fahrdynamiksysteme für Fahrspass

und auf der Rennstrecke für schnelle Rundenzeiten.

Die Elektronik unterstützt heute

und in Zukunft aber maximal. Damit dürfen

sich sportlich orientierte Fahrer auch auf die

schweren BEV und Sporthybride freuen. Auch

Walter Röhrl, ein Kritiker erster Stunde betreffend

BEV, zeigte sich bei Abstimmungsfahrten

des Porsche Taycan begeistert. Eine so hohe

Masse derart dynamisch bewegen zu können,

hätte der Experte dem Taycan nicht zugetraut.

Die Elektronik macht‘s möglich. <

Es gibt keinen Sensor, der den Reibwert µ

zwischen Reifen und Fahrbahn messen kann.

Entsprechend wird das Geräusch der Gischt

im Radkasten mittels Piezomikrofonen gemessen,

um eine Information über die Höhe

des Wasserstandes auf der Fahrbahn zu

erhalten.

se. Zwei Piezokristallmikrofone in den Radkästen

vorne sind das äusserliche Herzstück

des neuen Fahrwerksystems von Porsche.

Bevor der 992 durch den rapide sinkenden

Reibwertabfall bei Nässe instabil wird, erkennt

das Fahrdynamiksteuergerät durch die

Gischt im Radkasten das Wasser auf der Fahrbahn.

Je mehr Wasser auf der Fahrbahn liegt,

desto höher, lauter wird’s im Radkasten und

auch die Geräuschfrequenzen ändern sich.

Das Steuergerät konditioniert das Stabilitätssystem

ESP (bei Porsche PTM) und das

Antriebsschlupfregelsystem ASR (PTM). In

einer zweiten Stufe warnt es den Fahrer, dass

die Haftgrenze tiefer ist, und empfiehlt dem

Fahrer das Einschalten des «Wet-Modes» per

Tastendruck. Wird dieser aktiviert, werden

ESP, ASR aber auch die Aerodynamik mit

Anstellen des Heckspoilers für mehr Anpressdruck

auf die Hinterachse und die Zuteilung

der Antriebskraft insbesondere bei Allrad-

911ern angepasst. Durch das aktive Regeln

der Antriebsleistung bleibt das Fahrzeug im

stabilen Fahrzustand und ein Umwandeln der

kinetischen Energie (Bewegung) in Wärmeenergie

an den Radbremsen durch Bremseingriffe

wird verhindert. Höhere Kurvengeschwindigkeiten

können so auch bei Nässe

oder Schneematsch realisiert werden.


PRODUKTE & DIENSTLEISTUNGEN

Die Werkstattkonzepte der Hostettler Autotechnik AG

Für jeden Garagisten das

Passende dabei

Werkstattkonzepte sind hoch im Kurs auch an den «Autotechnik Days» von Ende Februar in Luzern.

Die Hostettler Autotechnik AG hat dort seine vier Werkstattkonzepte präsentiert. AUTOINSIDE fragte bei

Michelle Herzog, Leiterin Werkstattkonzepte, nach und verschafft einen Überblick. André Bissegger

Es gibt auf dem Markt viele Anbieter von Werkstattkonzepten. Auf

was wird bei denjenigen von Hostettler besonders Wert gelegt?

Wir legen grossen Wert darauf, unsere Konzepte konsequent aus der

Sicht der Partner zu erdenken. So können wir unsere Partner mit echtem

Mehrwert überzeugen und gleichzeitig auf einengende Vorschriften

verzichten. Im Konzept-Verbund schaffen wir es, Themen professionell

und trotzdem kostengünstig anzugehen. Dabei hilft uns, dass

wir mittlerweile über 600 Partner in unseren Konzepten betreuen dürfen,

wodurch wir Lösungen entwickeln und Partnerschaften eingehen

können, die für eine einzelne Garage nicht möglich wären.

Wie viele Garagisten vertrauen bereits auf ein Konzept aus dem

Hause Hostettler?

Aktuell sind dies 600 Konzeptpartner: 290 Autofit-Partner, 195 Autopro-Partner

und 115 beim ATE Bremsen Center. Beim eben erst lancierten

E-Garage-Konzept führen wir erste vielversprechende Gespräche

mit potenziellen Partnern.

Michelle Herzog.

Frau Herzog, welches Bedürfnis sehen Sie bei den Garagisten, sich

einem Werkstattkonzept anzuschliessen?

Michelle Herzog, Leiterin Werkstattkonzepte Hostettler Autotechnik

AG: Die Bedürfnisse der Garagisten sind so unterschiedlich

wie unsere Konzepte. Eine Gemeinsamkeit ist aber, dass die Garagen

Unterstützung suchen und finden , um technisch kompetent und

administrativ effizient zu bleiben. Denn die Herausforderungen an Garagen

in diesen Bereichen werden immer anspruchsvoller und vielfältiger.

Gerade für KMU-Garagen ist es fast nicht mehr möglich, all diese

Aufgaben komplett in Eigenregie zu lösen. Darüber hinaus schätzen

viele Konzept-Partner den professionellen Auftritt, ohne ihre Selbständigkeit

aufgeben zu müssen.

Ganz neu auf dem Markt ist die E-Garage. Wie viele Garagisten sollen

teilnehmen? Und sind Sie mit diesem Konzept der Zeit nicht noch

etwas zu sehr voraus? Viele Händlergarantien sind bei den jungen

und erst jetzt aufkommenden E-Autos noch länger am Laufen.

Besser zu früh als zu spät! Wir sind uns bewusst, dass das Potenzial

noch «überschaubar» ist. Doch wir haben uns zum Ziel gesetzt, diesen

Markt aktiv mitzugestalten. Deshalb wollen wir die kommende Zeit

nutzen, um gemeinsam mit innovativen und motivierten Partnern zu

lernen und neue Geschäftsmodelle im Bereich der Elektromobilität zu

entwickeln. Und solche Partner gibt es mehr als man vielleicht denkt:

So ist unser Hochvolt-Kurs schon seit mehreren Jahren einer der meistbesuchten.

Gewisse Leistungsbausteine können zudem auch für Markenvertreter

interessant sein, beispielsweise das Beratungskonzept für

die Ladeinfrastruktur oder der Vertrieb der Kick-Scooter von Segway

by Ninebot.

Mit Autofit, Autopro, ATE Bremsen Center und neu E-Garage bietet

Hostettler vier Werkstattkonzepte an, die ein breites Spektrum

abdecken. Sehen Sie Potenzial für ein weiteres Werkstattkonzept?

Gibt es allenfalls bereits Pläne?

Mit Autopro und E-Garage haben wir eben erst zwei neue Konzepte

lanciert. Diese gilt es nun zu etablieren. Parallel haben wir für alle

vier Konzepte noch weitere Ideen in petto, um diese spezifisch weiterzuentwickeln.

Ein weiteres, eigenständiges Werkstattkonzept ist aktuell

nicht geplant. Aber wenn wir ein Potenzial entdecken, sind wir

schnell: E-Garage haben wir auch innerhalb von weniger als einem

Jahr entwickelt. <

Fortsetzung Seite 88

AUTOINSIDE | März 202087


PRODUKTE & DIENSTLEISTUNGEN

Autofit

Für jeden Bereich des Alltags

Autofit ist «die Markengarage für jedes Auto». Die Leistungen des

Werkstattkonzepts decken alle Bereiche des Garagenalltags ab. So gelangen

Garagisten beispielsweise dank den Werkstattinformationssystemen

H-Base und H-Technik auch bei der täglichen Arbeit schnell an

die richtigen Informationen. Praxisbezogene, technische und kommerzielle

Schulungen gehören ebenfalls zum Angebot genauso wie die

technische Hotline. Ausserdem unterstützt Autofit seine Partner mit

einem umfangreichen Sortiment an Kommunikations- und Werbemitteln

sowie bei den administrativen Tätigkeiten. «Autofit ist für diejenigen

gedacht, die das komplette Paket an Multimarken-Kompetenz

wollen: Technik, Logistik, kommerziellen Support und eine nationale

Marke», sagt Michelle Herzog. <

Weitere Infos unter:

autofit.ch

Autofit deckt alle Bereiche des Garagenalltags ab.

Autopro

Den Inhalt selber zusammenstellen

Bei Autopro kann sich der Garagist den Inhalt seines Leistungspakets

selber zusammenstellen. Er kombiniert dazu drei umfangreiche Leistungspakete

Technik, Marketing und Kommerzielles mit weiteren

Optionen wie einem Diagnose-Sorglos-Paket oder einem Betriebscoach.

Das Konzept punktet unter anderem mit technischen Aus- und

Weiterbildungen sowie kommerziellen Schulungen «à discretion», Zugang

zum Informationssystem H-Technik und der technischen Hotline,

pfannenfertigen Marketing-Konzepten und Bonitätsprüfungen sowie

Inkasso-Lösungen. Michelle Herzog: «Autopro ist das flexible Konzept

für alle Garagen, die sich den Inhalt ihres Werkstattkonzepts selber zusammenstellen

wollen.» <

Weitere Infos unter:

autotechnik.ch/company-brand/autopro

Bei Autopro stellt der Garagenbetrieb sein Leistungspaket selber zusammen.

88

März 2020 | AUTOINSIDE


PRODUKTE & DIENSTLEISTUNGEN

ATE Bremsen Center

Alles über Bremssysteme

Die heutigen Bremssysteme stecken voller Elektronik und können ohne

entsprechendes Know-how nicht professionell gewartet werden. Genau

hier setzt das ATE Bremsen Center an: Es garantiert den Garagisten

dank einem umfassenden Support eine Teilspezialisierung auf dem

Gebiet des Bremssystems. Hostettler hat das Continental Werkstatt-

Modul extra für den Schweizer Markt angepasst und optimiert. «Alle

Garagen, die direkt an die Kompetenz und das Know-how des Continental-Konzerns

andocken wollen, sind beim ATE Bremsen Center

richtig aufgehoben», sagt Michelle Herzog. <

Weitere Infos unter:

autotechnik.ch/company-brand/ate-bremsencenter

Mit dem ATE Bremsen Center werden Garagisten zu Bremsspezialisten.

E-Garage

Der neuste Wurf

Die E-Garage ist das erste Werkstattkonzept für Elektromobilität und

der neuste Wurf aus dem Hause Hostettler. Das Konzept füllt ein Vakuum:

Denn noch sind viele Themen in den Garagen ungelöst obwohl

die Hersteller die Elektromobilität vorantreiben. Die E-Garage richtet

sich an freie Garagen und an Markenvertreter. Neben den Bereichen

Technik und Training wird auch die Beratungskompetenz gestärkt. Michelle

Herzog: «Dieses Konzept richtet sich an innovative Garagen, die

mit uns gemeinsam den E-Mobilitätsmarkt entwickeln und neue Geschäftsmodelle

finden wollen.» <

Weitere Infos unter:

autotechnik.ch/company-brand/egarage

Bieri Carport

eleganter Unterstand

für Autos, Motorräder,

Velos und Container

Schutz gegen Regen,

Hagel, Schnee und

Sonne, unbegrenzt

erweiterbar vom

Einzelplatz zur Grossüberdachung.

E-Garage ist das erste Werkstattkonzept für Elektromobilität.

AUTOINSIDE | März 202089


PRODUKTE & DIENSTLEISTUNGEN

Interview mit Olivier Kofler, CEO Carvolution

«Auto-Abos sind ein stark

datengetriebenes Modell»

Vom beschaulichen Bannwil BE aus will das Start-up Carvolution den Schweizer Mobilitätsmarkt umkrempeln.

Die Idee dahinter: «Mobilität als Service». Seit Oktober 2017 hat diese Fahrt aufgenommen und immer mehr

Kunden setzen auf ein Auto-Abo von Carvolution. AUTOINSIDE sprach mit CEO Olivier Kofler. Jürg A. Stettler

Das Gründerteam des Start-ups und Auto-Abo-Anbieters Carvolution: (v.l.) Luis Wittwer (COO), Adrian Boss (Head of Fleet Management), Bernhard Drüner (CFO), Olivier Kofler

(CEO), Léa Miggiano (CMO) und Christian Räber (CTO).

Was ist der Vorteil, wenn man ein Auto im Abo nutzt, statt eines

zu leasen oder nur sporadisch zu mieten?

Olivier Kofler, CEO Carvolution: Ein Auto-Abo bringt unterschiedliche

Vorteile. Vielbeschäftigte Leute schätzen die Zeitersparnis und

den Stress, welche Carvolution ihnen mit dem Auto-Abo abnimmt. Im

Gegensatz zum Leasing ist beim Auto-Abo alles von der Vollkaskoversicherung

über die Strassensteuer, Zulassung, Wartung und Service

bis zu Vignette und Reifen inbegriffen. Der Carvolution-Service ist einfach

online buchbar, und unsere Kunden haben ihr neues Wunschauto

nach nur wenigen Klicks bei sich vor der Haustür. Weiterer Vorteil: der

Preisvorteil des Auto-Abos. Wir beziehen Fahrzeuge, Reifen und Versicherung

in grossen Stückzahlen. So erzielen wir Preisvorteile, die wir

unseren Kunden weitergeben können. Aus einer Comparis-Studie wird

ersichtlich: Ein Auto-Abo ist oft günstiger als Leasing. Nebst dem absoluten

Preis, der beim Abo tiefer ist, schätzen die Leute, dass sie bei

uns ihre Ausgaben einfach und zuverlässig einplanen können. Sporadische

Mieten eignen sich dagegen für den Umzug, während der Ferien

oder Situationen, in denen man ein bestimmtes Auto stunden- oder tageweise

braucht. Für Menschen, die im Alltag kein Auto brauchen, ist

die sporadische Miete ideal. Das Auto-Abo ist für den Alltagsgebrauch.

Wie gross ist die Auswahl der Fahrzeuge bei Carvolution?

Unsere Fahrzeugflotte ist sehr vielfältig. Derzeit bieten wir 46 Modelle

an. Die Auswahl deckt vom Kleinwagen über Kombis bis hin zum SUV

alle Fahrzeugtypen ab. Nebst dieser Vielfalt bietet unser Fahrzeug-Portfolio

für jedes Budget ein passendes Auto.

Woher kommen dies Fahrzeuge?

Alle unsere Autos sind Schweizer Fahrzeuge. Wir beziehen diese von

renommierten Importeuren oder von kleineren, lokalen Garagen.

Wer kümmert sich bei einem Problem um den Garagenbesuch?

Kleinere Probleme mit den Autos gibt es auch bei uns. Allerdings prüfen

wir die Fahrzeuge vor der Auslieferung sorgfältig, sodass bei den

Kunden selten Probleme entstehen. Da unsere Fahrzeuge alle neuwertig

sind, haben wir kaum unerwartete Probleme. Sollte es dennoch zu

einem Garagenbesuch kommen, lösen wir die Situation so, dass der

Kunde möglichst wenig Aufwand hat. Wir ersetzen in der Regel das

Fahrzeug und kümmern uns um den Garagenbesuch.

Zu welcher Garage geht man mit einem Carvolution-Fahrzeug.

Haben Sie da einen Servicepartner?

Die Wahl der Garage ist sehr situationsabhängig und richtet sich nach

den Kundenbedürfnissen. Aktuell arbeiten wir daran, unsere Service-

Partnerschaften, bedingt durch unser starkes Wachstum, schweizweit

auszubauen. Uns ist es sehr wichtig, langfristige Servicepartner

an unserer Seite zu haben, die unsere Vorstellungen von Qualität und

Kundenerlebnis teilen.

Wie sieht dies bezüglich Sommer-/Winterreifenwechsel aus?

Bis anhin haben wir die Reifen selbst direkt bei unseren Kunden zu

Hause gewechselt. Das war für die Kunden ein einmaliges Erlebnis, da

sie die Reifen weder lagern noch selbst zum Wechsel bringen mussten.

90

März 2020 | AUTOINSIDE


PRODUKTE & DIENSTLEISTUNGEN

Wir fuhren mit einem mobilen Reifen-Truck vor und wechselten die

Reifen vor Ort. Bei ca. 1000 Fahrzeugen müssen wir den Prozess nun

weiterentwickeln. Wir sind gerade daran, ein Netzwerk aus Reifenpartnern

zusammenzustellen, bei denen unsere Kunden ihre Reifen lagern

und wechseln können. Für Kunden, die nach wie vor einen Wechsel vor

Ort wünschen, bieten wir den Service auch in Zukunft an.

Was passiert bei einem Unfall? Läuft das Abo weiter?

Unfälle sind immer unerfreulich und erfordern von uns besondere Aufmerksamkeit.

Das Abo läuft weiter und die Kunden erhalten einen

Fahrzeugersatz, der besser oder gleichwertig ist, als das bestehende

Auto. Wenn das Auto noch fahrtüchtig ist, kümmern wir uns um den

Termin und schauen gemeinsam mit dem Kunden, wann der Fahrzeugwechsel

am geeignetsten ist. Zu Fuss muss bei Carvolution auf jeden

Fall niemand unterwegs sein.

Kann ich beim Auto-Abo auch ein Upgrade machen oder den Wagen

wechseln, wenn ich merke, dass mir das Modell nicht passt?

Korrekt, das ist einer der grossen Vorteile des Auto-Abos. Unsere Kunden

können problemlos nach einer gewissen Mindestlaufzeit ihr Fahrzeug

wechseln. Insbesondere bei Kunden, die den Umstieg in die Elektromobilität

wagen wollen, kommt dieser Service sehr gut an.

Gibt es Mindestlaufzeiten oder wie komme ich wieder raus aus

einem laufenden Abo?

Die Mindestlaufzeit beträgt aktuell 6 Monate. Danach kann problemlos

monatlich gekündigt werden. Ein kleiner Blick in die Zukunft: Wir

werden unseren Kunden bald noch mehr Flexibilität anbieten. Je nach

Modell sind dann auch kürzere Laufzeiten möglich. Die Nachfrage nach

kürzeren Laufzeiten ist aktuell aber noch überschaubar.

Die Vision von Carvolution ist eine nachhaltige Lösung für Mobilität.

Unter den angebotenen Fahrzeugen fungieren aber nur rund 10 Prozent

E- und Hybridfahrzeuge. Ist das schon genügend nachhaltig?

Für uns ist Nachhaltigkeit eine Herzensangelegenheit und sehr wichtig.

Nebst dem Fahrzeugportfolio ist auch das Bewusstsein der Leute,

wie sie Autos nutzen, sehr wichtig. Durch das Abo-Modell können wir

beispielsweise die Standzeiten von Autos reduzieren. Beim Abo gibt

es Leute, die zum Beispiel im Sommer komplett aufs Auto verzichten

und lieber das Velo nehmen. Wir wollen uns selbstverständlich nicht

auf den 10 Prozent E- und Hybridfahrzeugen ausruhen. Ginge es nach

uns, wäre der Mix bereits bei 50 Prozent. Aktuell sind aber vor allem

die tiefen Restwerte auf E- und Hybridfahrzeugen eine grosse Herausforderung

für uns.

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Wie sehen Ihre Pläne aus? Wie wollen Sie gegen Hersteller und

Importeure bestehen, die immer mehr Auto-Abos anbieten?

Wir freuen uns über jeden weiteren Mitbewerber, der hilft, das Auto-

Abo in der Schweiz bekannt zu machen. Unsere grösste Herausforderung

sind nicht Hersteller und Importeure, die in den Markt eintreten.

Vielmehr ist es die fehlende Bekanntheit und Akzeptanz des Auto-

Abo-Services. Wir glauben, dass das Auto-Abo-Geschäft ein sehr stark

datengetriebenes Business-Model ist und wir diesbezüglich einen grossen

Vorsprung haben. Man muss verstehen, wie sich die Nachfrage

entwickelt und wie zukünftige Kunden effizient angesprochen werden

können. Dafür braucht es viele verschiedene Datenpunkte über einen

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AUTOINSIDE | März 2020


PRODUKTE & DIENSTLEISTUNGEN

Drei Fragen an weitere Schweizer Auto-Abo-Anbieter

Roberto Delvecchio,

Director of Sales

and Marketing,

Hertz Minilease

Woher stammen die

angebotenen Fahrzeuge?

Die Fahrzeuge werden alle über den

jeweiligen offiziellen Schweizer Importeur

konfiguriert und bestellt.

Zu welcher Garage geht man bei einem

Unfall oder Problem? Haben Sie einen fixen

Servicepartner?

Der Autovermieter Hertz ist operativ für die

Auto-Abos verantwortlich und stellt die gewohnten

Dienstleistungen bereit. Dazu gehört

der 24-Stunden-Notfall-Service für Pannen oder

Unfälle. Hertz-Pannenhelfer können schweizweit

24/7 auf unsere Fahrzeuge zugreifen und

die Kunden sofort mobilisieren. Die Hertz-

Station, in der das abonnierte Auto abgeholt

wurde, ist erste Anlaufstelle und kümmert

sich um die Einhaltung aller Wartungsintervalle

sowie die jahreszeitgerechte Bereifung.

Welche Chancen bieten Auto-Abos für

Garagisten?

Besonders Garagisten, die eine Marke mit einem

Abo-Angebot (zum Beispiel Volvo, Toyota und

Lexus) vertreten, können profitieren. Auto-Abos

beziehungsweise Langzeitmieten funktionieren

als zusätzliches Kunden bindungsinstru ment.

Sie können für einen längeren Alltagstest eingesetzt

werden, wenn ein potenzieller Käufer

noch unentschlossen ist. Beim späteren Kauf

werden hier sogar Abo-Kosten für einen Monat

an den Kaufpreis angerechnet. Zudem lassen

sich lange Lieferfristen von neuen Modellen mit

einem Auto-Abo überbrücken. Viele Garagisten

ersetzen eigene Ersatzwagen für Service- oder

Carrosseriearbeiten vermehrt durch Autos im

Abo. Vorteil: Die Fahrzeuge sind permanent

ausgelastet und überschüssige Fahrzeuge

können jederzeit retourniert werden. Somit

optimieren sich auch die Einnahmen für die

Garagen, die beim Thema Ersatzmoblilität

stets mit Margen zu kämpfen haben. Bei Hertz

gibt es für diese Kundengruppe ein massgeschneidertes

Programm.

Sergio Studer,

Gründer Carify

Woher stammen die angebotenen

Fahrzeuge?

Die angebotenen Fahrzeuge

auf der Plattform von

Carify stammen von verschiedenen Partnergaragen

aus der ganzen Schweiz. Carify bietet

sämtlichen Garagisten die Möglichkeit, ihre

Fahrzeuge ohne grossen Aufwand im Abo

anzubieten und so vom wachsenden Trend

zu profitieren.

Zu welcher Garage geht man bei einem

Unfall oder Problem? Haben Sie einen fixen

Servicepartner?

Bei einem Problem oder Unfall kümmert sich

Carify mit seinen Versicherungs- und Garagenpartnern

um sämtliche Prozesse. Die Fahrzeuge

werden von der jeweiligen Garage, von

René Kunz,

CEO Auto Kunz AG

Woher stammen

die angebotenen

Fahrzeuge?

Die Fahrzeuge im «Auto

Abo & ÖV»-Angebot stammen aus unserem

grossen Neuwagenpark mit über 500 Fahrzeugen

aus der Schweiz, Europa und Übersee.

Vom Kleinwagen über SUV und grossen

siebensitzigen Van bis hin zum Pick-up ist

alles dabei.

Zu welcher Garage geht man bei einem

Unfall oder Problem? Haben Sie einen fixen

Servicepartner?

Grundsätzlich kümmert sich die Auto Kunz

AG während der Geschäftszeiten um die

Abwicklung im Schadenfall. Ausserhalb

der Öffnungszeiten wendet sich der Fahrer

direkt an den TCS. Im «Auto Abo & ÖV» ist

alles enthalten, neben Versicherung und

Pneu eben auch der Gratis-Service.

Welche Chancen bieten Auto-Abos für

Garagisten?

Für die Garagisten ist es ein Schritt in die

richtige Richtung hin zu modernen Mobilitätslösungen

für die Kunden, die ein

zeitgemässes Nutzungsverhalten eines

Fahrzeuges wünschen also «nutzen

statt besitzen». Damit spricht man ein

breiteres Zielpublikum als bei herkömmlichen

Kaufoptionen an. Immer mehr, vor

allem junge, Menschen interessieren sich

für solche innovativen Konsummuster. Als

eine der ersten Garagen, die eine Langzeitmiete

anbieten, haben wir schon länger

Erfahrungen gemacht. Daher wissen wir

auch, welche Hürden und Hindernisse

auftauchen können, um eine komplexe

Dienstleistung wie ein Auto-Abo einzuführen.

Interessierte Garagen können sich

gerne mit uns in Verbindung setzen und

unserem «Auto Abo & ÖV» folgen. Mit einer

attraktiven Provisionsregelung kann jeder

Garagist seinen Kunden nun den Wunsch

der Langzeitmiete erfüllen indem er unser

Auto Abo anbietet.

der das Fahrzeug stammt, selbst repariert und

gewartet. So werden unsachgemässe Arbeiten

vermieden und der Garagist behält die volle

Kontrolle über seine Fahrzeuge. Carify kümmert

sich auf Wunsch des Kunden um Lieferung und

Rücklieferung der Fahrzeuge.

Welche Chancen bieten Auto-Abos für

Garagisten?

Das Auto-Abo bietet Garagisten die Chance,

sich zum Mobilitätsanbieter der Zukunft zu

entwickeln und den Kunden eine flexible

Mobilitätslösung anzubieten. Dabei setzt Carify

auf das grosse Know-how und die langjährige

Erfahrung seiner Partnergaragen, um den

Kunden ein optimales Erlebnis zu garantieren.

Die Garagisten profitieren von wiederkehrenden

Umsätzen auf ihrem stehenden Kapital. Dadurch

entsteht eine Win-win-Situation für alle Beteiligten

und im Optimalfall kann der Garagist

das Fahrzeug am Ende der Abolaufzeit dem

Kunden verkaufen.

Hans-Jakob Gfeller,

Leiter Produktentwicklung

SBB

Green Class

Woher stammen die

Fahrzeuge?

Die E-Autos im Mobilitäts-Abo stammen von

unserem Partner Arval Schweiz.

Zu welcher Garage geht man bei einem Unfall

oder Problem? Haben Sie fixe Servicepartner?

Unsere Kunden erhalten direkte Hilfe bei SBB

Green Class oder unserem Fahrzeugpartner.

Die Terminkoordination für einen Service- oder

Reparaturtermin wird direkt durch die App

von Arval unterstützt. Reparaturen sowie

der regelmässige Service sind bei SBB Green

Class inklusive. Die Kunden können die für sie

passenden Servicepartner auswählen. Entweder

in der Nähe ihres aktuellen Standorts oder

ihres Wohnorts. Dabei haben wir keinen fixen

Servicepartner, profitieren aber vom breiten

Netz der Vertragsgaragen der Autoimporteure.

Welche Chancen bieten Auto-Abos für

Garagisten?

Bei unseren Auto-Abos übernehmen die

Garagisten Auslieferung, Service und

Reparatur. Wir können uns durchaus Modelle

vorstellen, bei denen Garagisten unser Abo

vertreiben und entsprechend provisioniert

würden. Für die Garagisten bieten solche

Modelle eine Möglichkeit, ihr Geschäftsfeld

zu erweitern und zu entwickeln. Mit unserem

Mobilitäts-Abo gehen wir gar einen Schritt

weiter, indem wir E-Auto und ÖV in einem Abo

verbinden. Das Ziel ist eine sinnvolle Mobilitätslösung

anzubieten, welche zusätzlich einen

positiven Effekt auf unsere Umwelt hat.

Bastian Gerhard,

Leiter Juicar

Woher stammen die angebotenen

Fahrzeuge?

Juicar arbeitet mit Arval

zusammen, einem führenden

Flottenbetreiber in Europa.

Zu welcher Garage geht man bei einem

Unfall oder Problem? Haben Sie einen fixen

Servicepartner?

Nach einer Meldung an unsere 24/7-Notfall-Hotline

entscheiden unsere Experten

gemeinsam mit dem Fahrzeughalter über die

beste Vorgehensweise. Standardmässige

Garagenbesuche, beispielsweise zum

Reifenwechsel, werden von Juicar zwischen

Kunden und der nächstgelegenen Vertragsgarage

vereinbart. Als «Stammgarage»

fungiert die dem Kunden nächstgelegene

Vertragsgarage.

Welche Chancen bieten Auto-Abos für

Garagisten?

Standen noch vor zwei Jahren viele

Garagisten Auto-Abos kritisch gegenüber,

hat sich dieses Bild unserer Erfahrung nach

geändert. Auto-Abos bieten Garagisten viele

Möglichkeiten, ihr bestehendes Angebot zu

erweitern oder neue Geschäftsmodelle

einzusetzen.

92

März 2020 | AUTOINSIDE


PRODUKTE & DIENSTLEISTUNGEN

Mensur Jasari,

CEO von Axa

Mobility

Services AG/

Upto

Woher stammen die Fahrzeuge?

Die Axa Mobility Services AG bezieht die

Fahrzeuge ausschliesslich über offizielle

Schweizer Vertriebskanäle wie Importeure

oder Markenhändler.

Zu welcher Garage geht man bei einem Unfall

oder Problem? Haben Sie fixe Servicepartner?

Kunden haben mit Axa Mobility Services AG

(AMS) einen Ansprechpartner für alle Anliegen

rund ums Fahrzeug. Die AMS verwaltet

die ganze Wertschöpfungskette der Fahrzeugnutzung.

Bei sämtlichen Anliegen, Pannen,

Reifenwechsel und Schadenreparaturen übernimmt

sie die Koordination. Kunden können

bequem zur nächstgelegenen Partnergarage

gehen und sorglos wieder weiterfahren.

Dies alles digital unterstützt und mit der Hilfe

modernster Software-Lösungen. Dabei achten

wir besonders darauf, dass unsere Kunden

maximal 15 bis 20 km zur nächsten Partnergaragen

fahren müssen. Wir suchen unsere

Partner sehr gezielt aus, um ein exzellentes

Kundenerlebnis zu ermöglichen. Durch unsere

Muttergesellschaft Axa Schweiz können wir

bereits auf ein eingespieltes und schweizweites

Netzwerk zurückgreifen.

Welche Chancen bieten Auto-Abos für

Garagisten?

Mit dem Entstehen neuer Ökosysteme rund

um die Mobilität bieten sich generell viele

Chance. Hat man früher noch alleine versucht,

Kunden von seiner Dienstleistung zu überzeugen,

so ist das Credo heute das Arbeiten

im Verbund und das Blicken über den eigenen

Tellerrand hinweg. Axa Mobility Services

bietet allen Garagisten Chancen, die mit uns

gemeinsam umfassende Kundenprobleme

lösen wollen. Neben dem Auto-Abo bietet die

Axa Mobility Services AG vor allem modulare

Mobilitätslösungen für KMUs an. Wir wollen

gemeinsam mit unseren Partnern KMUs das

Leben vereinfachen und ihnen Zeit schenken,

sich um ihr Kerngeschäft zu kümmern.

Matthias

Eggenschwiler,

Flatdrive

(Swissbility AG)

Woher stammen die

angebotenen Fahrzeuge?

Grösstenteils stammen die Fahrzeuge von

unserem Partner, der Garage Gautschi AG.

Dank grosser Flexibilität können wir so auf ein

grosses Angebot aktuellster Neuwagen der

VW-Gruppe zugreifen und unseren Kunden eine

grosse Auswahl zur Verfügung stellen.

Zu welcher Garage geht man bei einem Unfall

oder Problem? Haben Sie fixe Servicepartner?

Wir kümmern uns um alles! Der Kunde meldet uns

den Schaden und wir koordinieren zusammen mit

der Versicherung und dem Reparaturbetrieb die

Urs Jaschke,

Head of Innovation

Lab, Amag Innovation

& Ventures

Lab / Clyde

Woher stammen die angebotenen Fahrzeuge?

Aktuell bietet Clyde junge Gebrauchtfahrzeuge

an, die bei der Amag aus diversen Quellen von

kurzzeitigen Einsätzen zurückkommen. Die

Fahrzeuge sind im Schnitt nicht älter als neun

Monate. Bei Clyde ist jedes Fahrzeug einzigartig.

Ganz nach dem Motto «You get what you

see!» ist bei den Angeboten auf unserer Plattform

genau das spezifische Fahrzeug zu sehen,

das der Kunde auswählt. So sieht der Kunde

auf eine transparente und faire Weise sein

Fahrzeug mit Angabe von Alter, Kilometerstand,

Farbe und Ausstattung.

Zu welcher Garage geht man bei einem

Unfall oder Problem? Haben Sie einen fixen

Servicepartner?

Im Fall eines «Liegenbleibens» ist der Kunde

über die Totalmobil versichert. Sie hilft dem

Kunden rund um die Uhr und kümmert sich im

In- und Ausland um die Rückreise oder Ersatzmobilität.

Im Falle eines Unfalles ist das Fahrzeug

Vollkasko versichert. Der Unfallhergang

kann vom Kunden online erfasst werden. Clyde

unterstützt den Kunden in diesem Prozess und

sorgt für einen «stressfreien» Ablauf. Nach

Erfassung des Schadens kann der Kunde die

Reparatur bei seinem Wunschpartner ausführen

lassen. Einzige Vorgabe ist, dass es sich

um einen offiziellen Markenpartner handelt.

Welche Chancen bieten Auto-Abos für

Garagisten?

Im Falle von Clyde profitieren die Markenpartner

davon, dass der Kunde die Services

und Unterhaltsarbeiten bei ihnen ausführen

lässt. Somit bleibt diese Wertschöpfung im

Netz bestehen. Allgemein bieten die Auto-Abos

für den Garagisten einen weiteren Absatzkanal,

in dem Fahrzeuge einer Zwischennutzung zugeführt

werden können und Kundenbedürfnisse

nach flexibler Mobilität erfüllt werden.

Instandstellung des Fahrzeuges. FlatDrive bietet

dem Kunden ein Rundum-Sorglos-Paket und

verhindert somit jegliche unnötigen Umtriebe.

Unser bevorzugter Partner ist die Garage

Gautschi AG. Wenn der Kunde aber im Wallis

wohnt und der Weg nach Langenthal zu weit ist,

koordinieren wir den Termin mit dem nächstgelegenen

Markenvertreter der Region. Wir

arbeiten stets daran, unser Netzwerk an Partnerbetrieben

in der ganzen Schweiz auszubauen.

Welche Chancen bieten Auto-Abos für

Garagisten?

In einer Zusammenarbeit zwischen Garagist und

Auto-Abo-Anbieter sehen wir für beide Parteien

viele Vorteile. Als Teil des Auto-Abo-Netzwerkes

von Flatdrive bietet sich dem Garagisten als unser

Partner einerseits eine Plattform, seine Garage zu

präsentieren, andererseits auch mit Reparatur-,

Service- und Instandstellungsarbeiten seitens

Aftersales Arbeit zu generieren.

Martin Siegenthaler,

Head of Marketing

Communication

Book by Cadillac

Woher stammen die

angebotenen Fahrzeuge?

Book by Cadillac ist ein Premium-Mobilitätsservice,

der gemeinsam von der Senag

Automobile AG und Cadillac Europe GmbH

betrieben wird. Sämtliche im Programm

eingesetzten Cadillac und Chevrolet Performance

Fahrzeuge sind über die regulären

Cadillac Europe Kanäle importiert worden.

Zu welcher Garage geht man bei einem

Unfall oder Problem? Haben Sie einen fixen

Servicepartner?

Sämtliche Book by Cadillac Fahrzeuge sind

mit OnStar ausgestattet. Per Knopfdruck

werden die Fahrzeuginsassen mit einem

qualifizierten Berater verbunden und das

rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr und

praktisch überall in Europa. Zudem stehen

mit OnStar erstklassige Funktionen wie die

automatische Unfallhilfe, 24-Stunden-Notrufdienst,

Pannendienst und Diebstahl-Notfallservice

zur Verfügung. Was Book by Cadillac

so besonders macht, ist der persönliche

Concierge-Service. Während den Betriebszeiten

können sich unsere Kunden an ihren

persönlichen Concierge wenden, welcher

ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung steht

und unter anderem auch den Wagentausch

im Umkreis von 35 km rund um den Zürcher

Hauptbahnhof organisiert. Kunden können ihr

Fahrzeug beliebig oft wechseln und mit jedem

unbegrenzt Kilometer fahren. Zusammen

mit der Senag Automobile AG sorgt Cadillac

Europe GmbH dafür, dass die Fahrzeuge

jederzeit optimal gewartet sind.

Welche Chancen bieten Auto-Abos für

Garagisten?

Mit Book by Cadillac verfügt die Senag

Automobile AG über ein hervorragendes

Kundenbindungstool. Der Kunde kann flexibel

und angepasst an seine Bedürfnisse verschiedene

Modelle fahren und ausprobieren.

Er kommt so mit der gesamten Modellpalette

in Kontakt. So kann er die Vorzüge jedes

einzelnen Modells bestens kennenlernen,

bevor er sich allenfalls für den Kauf seines

Lieblingsmodells entscheidet. Die enorme

Flexibilität, die Book by Cadillac bei Produktwahl,

Anzahl Wechseln, unbeschränkten Kilometern

und Vertragslaufzeit bietet, erlaubt

jedem Kunden zu jedem Zeitpunkt das für ihn

optimal passende Fahrzeug zu nutzen.

AUTOINSIDE | März 202093


PRODUKTE & DIENSTLEISTUNGEN ANZEIGEN

Bezugsquellen für das

Autogewerbe

Im AVGS-Bezugsquellenverzeichnis empfehlen sich führende Zulieferbetriebe des Schweizer Autogewerbes und

präsentieren ihre Dienstleistungen und Produkte. Crossmedial und übersichtlich nach Produktkategorien gegliedert.

Elfmal im Jahr im AUTOINSIDE sowie parallel während des ganzen Jahres auf agvs-upsa.ch finden Garagen und

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März 2020 | AUTOINSIDE


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März 2020 | AUTOINSIDE


GARAGENWELT

Bieri Tenta AG

bieri.ch

> Ausziehbare Hallen und Tunnels für mobilen und flexiblen Raum

pd. Die zusammenschiebbaren

Strukturen sind eine zuverlässige

Alternative zu festen Bauten,

um Werkstatteinrichtungen,

Flächen oder Gerätschaften

zu schützen. Sie sind sowohl

für einen vorübergehenden als

auch einen dauerhaften Einsatz

geeignet.

Ohne benötigtes Fundament sind

die beweglichen Unterstände

flexibel einsetzbar und können

mit ein paar Handgriffen mittels

arretierbarem Scherensystem

verstellt werden. Sollte sich der

Einsatzgrund ändern, können die

ausziehbaren Hallen und Tunnels

dank vielseitigen Varianten

einfach umgenutzt werden.

Die schwerentflammbaren

Materialien können individuell

an die jeweiligen Bedürfnisse

angepasst werden. Es gibt sie

lichtdurchlässig oder mit transparenten

Fenstereinsätzen für

ein angenehmes Raumklima,

aber auch Membranen für den

optimalen Lichtschutz kommen

zum Einsatz. Diese können nach

Vorgaben bedruckt werden, für

die interne Signalisation oder als

zusätzlicher Werbenutzen.

Die Anwendung findet auch

ihren Platz um Lagermaterial,

den Fuhr- oder den Maschinenpark

zu schützen. Der Tunnel

kann ganz einfach verschoben

werden, so dass die Durchfahrt

auf dem Areal jederzeit gewährleistet

ist. Auch kann die

ausziehbare Halle als Vordach

oder Laderampe verwendet

werden. <

Auch der Einsatz als Vordach ist möglich.

Carex Autozubehör AG

carex.ch

> Tesla 3 Schutz und Design

pd. Nicht mehr nur schwarz

oder weiss: Dank moderner

Lasertechnik lassen sich die

Sitze mit einem Mass-Sitzbezug

von Individual Auto Design in

vielen Farben und Materialien

konfigurieren.

Zum Beispiel mit einem modernen

Steppmuster in Alcantara

perforiert, passgenau wie ab

Werk, schützt, gibt ein angenehmes

Sitzgefühl und wertet den

Innenraum enorm auf.

Auf alle Individual Auto Design

Mass-Sitzbezüge gewährt die

Carex drei Jahre Garantie.

Je nach Ausführung und Design

ist ein Set (vorne und hinten)

bereits ab 490 Franken

erhältlich. <

Das Design «Exclusive Alcantara perfo reflex dark gray 2» für das Tesla 3-Modell ist im Set ab 1600 Franken erhältlich.

AUTOINSIDE | März 202097


UMFRAGE DES MONATS

WELCHE CHANCEN SEHEN SIE

ZUKÜNFTIG FÜR DEN DIESEL?

Das Jahr 2020 bringt für die Automobilimporteure

eine herausfordernde

Challenge: Wer nicht genügend sparsame

Verbrenner, Hybride, Plug-in-Hybride und

batterieelektrische Fahrzeuge verkaufen

kann, bezahlt eine hohe CO 2

-Abgabe.

Dabei spielt auch der Diesel eine wichtige

Rolle, wie auch die Teilnehmer der

aktuellen Umfrage bestätigen. Sie sind sich

praktisch einig, wenn es um die Zukunft

des Dieselmotors geht: 94 Prozent sind

davon überzeugt, dass auch in Zukunft

kein Weg am Diesel vorbei führt. Lediglich

sechs Prozent glauben, dass der Diesel ein

Auslaufmodell ist.

(Stand: 14. Februar 2020)

6%

DIESEL IST EIN

AUSLAUFMODELL.

94%

AM DIESEL FÜHRT

KEIN WEG VORBEI!

VORSCHAU AUTOINSIDE-AUSGABE 4 APRIL 2020

Die nächste Ausgabe erscheint am 3. April 2020 mit folgenden Schwerpunktthemen:

So war die 90. Ausgabe der Geneva

International Motor Show GIMS

Die 90. Ausgabe der GIMS ist bereits wieder

Geschichte: AUTOINSIDE blickt zurück auf den

Auto-Salon, zeigt die Höhepunkte und erklärt,

wie das neue Konzept funktioniert hat.

Dieses Potenzial steckt in der

Brennstoffzelle

AUTOINSIDE wirft einen Blick auf verschiedene

Technologien und Antriebe wie die

Brennstoffzelle und zeigt, welches Potenzial

dahinter steckt.

Die Herausforderungen für die

Zuliefererbranche

Die Trends gehen in Richtung Parallelität der

Antriebssysteme. AUTOINSIDE erkundigt

sich bei den Zulieferern, was das für sie bedeutet.

Das auflagenstärkste Fachmagazin für die Schweizer Garagisten

93. Jahrgang. 11 Ausgaben in deutscher und französischer Sprache.

WEMF-beglaubigte Auflage per September 2019: 12760 Exemplare, davon 9664 in Deutsch, 3096 in Französisch.

Herausgeber

Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS)

www.agvs-upsa.ch

Verlag

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Wölflistrasse 5, Postfach 64, CH-3000 Bern 22

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Korrespondent Westschweiz), Andreas

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März 2020 | AUTOINSIDE


André Koch AG

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