Gemeinde Insider März 2020

winamagazin

die

MÄRZ 2020 | Adar / Nissan 5780 | Nr. 802 | € 2,– | www.ikg-wien.at

GEMEINDE

OFFIZIELLES ORGAN DER ISRAELITISCHEN GEMEINDE

insider

WIEN

Israelitische Kultusgemeinde Wien, Seitenstetten 4, 1010 Wien, P.b.b., DVR 0112305; 2,–


Inhalt

Präsidentensprechstunde 2

Ombudsleute der IKG 2

Präsidium und IKG 3–5

JBBZ 6–7

ZPC-Schule 8

Young Ambassadors 9

ESRA 10

MZ 11

Club SchelAnu 12

AKFT 13

Jüdisches Institut 14

Misrachi 15

Bitachon 15

Freunde v. Yad Vashem 16

IKG Kultur 17

Veranstaltungskalender 18–19

Rabbinat & Friedhof 20–21

Stadttempel 22–23

Jüd. Gemeinde Graz 24

Jüd. Gemeinde Baden 25

WIZO 26

Or Chadasch 27

Hillel/BBYO 28

JUKO 29

JöH 30

Bnei Akiva 30

Haschomer Hatzair 31

Keren Hajessod 31

IKG Tirol & Vbg. 32

Lauder Chabad Campus 33

IKG-Intern 34

JBBZ 35

Cover:

Foto: flash90

SPRECHSTUNDEN

PRÄSIDENT OSKAR DEUTSCH

Ich stehe Ihnen persönlich für

Gespräche in der Kultusgemeinde zur Verfügung.

Sie sind herzlich eingeladen, dieses Angebot

diesmal am Dienstag, dem 03. März,

von 10.00 bis 12.00 Uhr, sowie am Dienstag, dem

31. März, von 14.00 bis 16.00 Uhr zu nützen.

Anmeldung bei Doris Zimmermann

unter E-Mail d.zimmermann@ikg-wien.at

Einmal im Monat halte ich auch in den anderen

Institutionen der Kultusgemeinde – im Maimonideszentrum

(MZ), in der ZPC-Schule, ESRA und JBBZ –

eine Sprechstunde ab (ohne Anmeldung).

Nächster Termin: Mittwoch, 25. März 2020

ZPC

MZ

ESRA

JBBZ

09.00–10.00 Uhr

10.00–11.00 Uhr

11.30–12.30 Uhr

13.00–14.00 Uhr

OMBUDSLEUTE DER IKG

Wir sind

für Sie da!

insider

Impressum

Medieninhaber (Ver le ger), He raus geber:

Israelitische Kul tus ge mein de Wien.

Chefredaktion: Julia Kaldori

Redaktion & Layout: Julia Kaldori, Karin Fasching

Sitz: 1010 Wien, Seitenstetten gas se 4, Pf 145

Tel. Redaktion/Sekretariat: 01/53 104–271, Fax: –279,

An zei genannahme: 01/53 104–272

E-mail: redaktion@ikg-wien.at

Zweck: In for ma tion der Mitglie der der IKG Wien in

kulturellen, politischen und or ga ni sa to ri schen Be langen.

Stärkung des demokratischen Bewusst seins in der

ös ter reichischen Be völ kerung.

Druck: Print Alliance HAV Produktions GmbH.

Alle signierten Artikel geben die per sönliche Meinung

des Au tors wieder, die sich nicht immer mit

der Meinung der Redak ti on deckt. Für die Kaschrut

der in der GEMEINDE angezeigten Produkte übernehmen

Herausgeber und Redaktion ausdrücklich

keine Ver ant wor tung. Nicht alle Artikel, die in der

Re dak tion ein langen, müs sen zur

Verö f ent li chung ge lan gen.

Uri Gilkarov

0676/843 333 200 itc@chello.at

Alexander Mandelbaum

0664/432 28 80

alexandermandelbaum@hotmail.com

Dr. Wjaczeslaw Pinchasov

0676/844 287 200 dr.pin@chello.at

Dr. Arlette Leupold-Löwenthal

0676 / 518 00 77

Ilan Yaakobishvili

0650/543 53 84

handyland1@chello.at

2 insider März 2020


Präsidium

BRIEF DES PRÄSIDENTEN

Sehr geehrte Gemeindemitglieder!

In den vergangenen sieben Monaten habe ich ein überdurchschnittlich

langes Wort schätzen gelernt: Rabbinerfindungskommission. Natürlich

schmunzle ich auch heute noch darüber, aber tatsächlich hat

diese im Juli 2019 eingesetzte Kommission sehr professionelle Arbeit

im Interesse unserer Gemeinde geleistet. Alle sieben Fraktionen des

Kultusvorstands sowie der Tempelvorstand des Stadttempels waren

mit Sitz und Stimme in der Kommission vertreten.

Gemeinsam wurden die Ausschreibungskriterien definiert und der

Text für die Ausschreibung formuliert, gemeinsam die sechs Bewerbungen,

die bis 30. November 2019 eingelangt waren, gesichtet und

besprochen, und gemeinsam wurden drei Bewerber auf eine „Short

offiziell Oberrabbiner sein. Sobald Rabbiner

Engelmayer in Wien angekommen ist, wird die

IKG Kontaktmöglichkeiten bekanntgeben. Auf www.ikg-wien.at/

rabbinerfindung finden Sie einen ausführlichen Bericht über die Bestellung

und das Hearing.

Seit jeher steht allen Mitgliedern das IKG-Rabbinat und Gemeinderabbiner

Schlomo Hofmeister mit Rat und Tat zur Verfügung:

www.ikg-wien.at/rabbinat/ und Tel. 01/531 04–112. Danken

möchte ich auch Oberkantor Shmuel Barzilai, Kantor Alexander Lerner,

Tommy Grosz für das Thoralesen, den Mitgliedern des Tempelvorstands

und den Gastrednern, die die Schabbatot im Stadttempel

gestalten.

Dass sich neben Rabbiner Engelmayer weitere fünf angesehene

rabbinische Persönlichkeiten für die religiöse Leitung unserer Gemeinde

beworben haben, zeichnet die IKG aus – darauf kann jedes

Mitglied durchaus stolz sein!

Newsletter per E-Mail erhalten

Sollten Sie den Newsletter der IKG abboniert haben, kennen Sie einige

der Informationen aus meinem vorliegenden Bericht schon. Ich

kann Ihnen nur empfehlen, sich für den Newsletter anzumelden, es

verschaft Ihnen nicht nur einen Informationsvorsprung sondern wir

können Ihnen auch in etwaigen Krisenfällen Sicherheitshinweise

und Zusatzinformationen zukommen lassen: www.ikg-wien.at/

newsletteranmeldung/

Fotos: Daniel Shaked, IKG

List“ genommen und zu Hearings nach Wien eingeladen. Nach Abschluss

der Hearings Ende Jänner hat sich die Kommission einstimmig

für Rabbiner Jaron Engelmayer ausgesprochen und dem Kultusvorstand

für das Amt des Oberrabbiners vorgeschlagen.

Der designierte Oberrabbiner von Wien

Am 24. Februar 2020 wurde Rabbiner Engelmayer zu einem Hearing

im Kultusvorstand geladen. Das Publikumsinteresse war so groß, dass

wir die Zahl der Sitzplätze für Hörerinnen und Hörer verdoppelten.

Der 43-jährige Rabbiner der Gemeinde Karmiel in Israel beantwortete

jede Frage, auch aus dem Publikum, und wurde schließlich auch

vom Kultusvorstand einstimmig zum Oberrabbiner Wiens bestellt.

Das „Mazal tov!“ gilt ihm, aber auch unserer Gemeinde.

Beim Hearing kündigte Rabbiner Engelmayer an, so bald wie

möglich nach Dienstantritt im Sommer 2020 in Koordination mit

dem Tempelvorstand des Stadttempels zu einem Bürgerparlament

einzuladen, wo er Fragen beantworten und vielleicht auch welche

stellen kann. Der Oberrabbiner von Wien ist ja auch der Rabbiner

des Stadttempels. Beim Hearing machte er mehrfach deutlich, im besonderen

Maße unsere Gepflogenheiten in Wien kennenlernen und

respektieren zu wollen. Im Sommer wird er als Gemeinderabbiner

seinen Dienst in Wien beginnen und rechtzeitig vor den Feiertagen

Purim am 09. März

Eben erst ist ein großartiges „Festival der jüdischen Kultur“, organisiert

von der Kulturkommission unter der Leitung von Vizepräsidentin

Claudia Prutscher und dem Team von Abteilungsleiter Benni

Gilkarov, zu Ende gegangenen, schon steht eine nächste Großveranstaltung

an: Das große Familienfest zu Purim im Stadttempel am

09. März ab 17.30 Uhr. Das Programm finden Sie in dieser Zeitung.

Ich würde mich freuen, Sie dort persönlich zu begrüßen!

Seien Sie gesund,

Ihr Oskar Deutsch

www.ikg-wien.at

3


IKG

„WIR ALLE SIND DIE EU!“

EU-VIZEPRÄSIDENT SCHINAS MIT BUNDES-

MINISTERIN EDTSTADLER ZUM GESPRÄCH

BEI DER JÜDISCHEN GEMEINDE

Text: Alexia Weiss, Fotos: Daniel Shaked

Hoher Besuch in der Wiener jüdischen Gemeinde:

EU-Vizekommissionspräsident Margaritis

Schinas und EU-Ministerin Karoline

Edtstadler trafen am Donnerstag zu einem

Gespräch mit dem Präsidium der IKG zusammen.

Im Anschluss besichtigte der griechische

EU-Kommissar, der in den kommenden fünf

Jahren für den European Way of Life – dieser

Bereich umfasst Migration und Diversität und

dabei auch den Kampf gegen Antisemitismus

– verantwortlich zeigte, den Stadttempel.

IKG-Präsident Oskar Deutsch bedankte

sich nach der Unterredung für den „ofenen

und guten Gedankenaustausch“. Jüdisches

Leben sei Teil des „European Way of Life“ –

ob Atheisten oder Angehörige einer Religionsgemeinschaft,

„wir alle sind die EU“. Leider

müsse in Österreich viel in die Sicherheit der

jüdischen Gemeinde investiert werden – andererseits

sei die IKG durch die gute Kooperation

mit Polizei und Innenministerium diesbezüglich

ein „Role Model“. Lieber spreche er

aber über jüdisches Leben – auch hier sei die

Wiener jüdische Gemeinde in Europa mit ihrer

umfangreichen Infrastruktur einzigartig.

Antisemitismus sei jedoch europaweit

ständiges Thema, so Deutsch. Man habe in

den vergangenen Jahren „viele, viele Worte

gehört – aber es gab keine Taten“. Es könne

nicht angehen, dass sich nur die jüdischen

Gemeinden dem Kampf gegen Antisemitismus

verschreiben – „wir sind die ersten Betrofenen“,

so Deutsch, „aber gegen den Antisemitismus

müssen alle

Bürger auftreten, nicht

nur die Betrofenen und

die zuständigen Politiker.“

Schinas und Edtstadler

bekräftigten in ihren

Statements den Willen

Europas, sich dem Kampf

gegen Antisemitismus zu

stellen. 2018 gab es einen

diesbezüglichen Beschluss,

dieser soll heuer mit konkreten

Aktionsplänen in

den Mitgliedstaaten mit

Leben erfüllt werden.

Der EU-Vizekommissionspräsident

stellte dabei

das Thema Sicherheit an

erste Stelle, und betonte:

„Eure Sicherheit ist unsere

Sicherheit.“ Das müsse

spätestens nach den Anschlägen

von Brüssel und

Halle klar sein. Die Kommission

wolle einerseits

als Schild fungieren, also

die jüdischen Gemeinden

beschützen, andererseits

aber auch jüdisches Leben

ermöglichen und das Selbstbewusstsein der

Gemeinden fördern.

„Es ist Zeit zu handeln“, betonte auch

Edtstadler, „wenn nicht jetzt, wann dann?“.

Sie selbst koordiniert in der österreichischen

Bundesregierung die Erarbeitung einer Strategie

gegen Antisemitismus, welche in die

Agenden verschiedenster Ministerien vom

Innen- über das Bildungs- bis zum Justizministerium

hineinspielt. Auch die Bekämpfung

von Antisemitismus im Internet werde Thema

sein, hier müsse man sich auch konkrete

Sanktionsmöglichkeiten überlegen, betonte

sie auf Anfrage.

Margaritis Schinas, griechischer Politiker und

Vertreter der Europäischen Volkspartei ist Vizepräsident

der EU-Kommission. Der gebürtige

Grieche ist als Kommissar für die Förderung des

europäischen Lebensstils zuständig für Migration,

Gleichheit und Diversität. Als Von der Leyens

Vize ist er verantwortlich für Bildung und Migration

und koordiniert auch den Dialog mit Kirchen

und Religionsgemeinschaften. Bei ihm angesiedelt

ist auch die EU-Antisemitismusbeauftragte

Katharina von Schnurbein, die sich mit ihrem

Team seit 2015 intensiv um die Thematik des

wachsenden Antisemitismus kümmert.

Karoline Edtstadler war von Juli 2019 bis

Jänner 2020 Mitglied des Europäischen Parlaments,

sowie ebendort ÖVP-Delegationsleiterin.

Seit Jänner 2020 ist sie Bundesministerin für

EU und Verfassung im Bundeskanzleramt der

Republik Österreich.

4 insider März 2020


IKG

TMICHA MISCHLOACH-MANOT AKTION 2020

Wir helfen Ihnen, zwei der wichtigsten Bräuche von Purim zu erfüllen!

Sie fragen sich WIE? Ganz einfach!

SPENDEN SIE EINE MISCHLOACH-MANA ODER MEHRERE

MISCHLOACH-MANOT UND SCHENKEN SIE FREUDE ZU PURIM!

Der Reinerlös der „Mischloach-Manot“ dient der

Unterstützung bedürftiger Familien!

Verein zur Unterstützung Hilfsbedürftiger:

IBAN AT 43 6000 0005 1001 0051

BLEIBENDES

HINTER LASSEN –

ERBSCHAFTEN & LEGATE

Mit einem Testament zu Gunsten der IKG ermöglichen

Sie es uns, in die Zukunft unserer Gemeinde zu

investieren. Sie tragen dazu bei, dass jüdisches Leben

auch für künftige Generationen in Wien gesichert ist.

Erbschaften und Legate sind ganz

besondere Spenden und Zeichen

einer tiefen Verbundenheit.

Alle Auskünfte und Kontakte sind vertraulich – das ist für

uns selbstverständlich. Ein Testament zu verfassen ist

ganz einfach, und es ist auch keine Altersfrage.

Ich nehme mir Zeit und werde Sie gerne in einem

persönlichen Gespräch eingehend über alle

Möglichkeiten informieren.

Rufen Sie mich an unter +43 1 53104–100

oder per E-Mail: o.deutsch@ikg-wien.at

www.ikg-wien.at

5


Am JBBZ kann man mit praxisnahen Ausbildungen

JBBZ kann beruflich man durchstarten!

mit praxisnahen Aus-

Am

Das

bildungen

JBBZ

beruflich

bietet neben

durchstarten!

einem Ausbildungsschwerpunkt

Das JBBZ bietet im Bürobereich neben einem auch Ausbildungs-

einen Technikschwerpunkt

im an. Bürobereich Die IT-Systemtechnik auch einen ist Technikschwerpunkt

mit Zukunft, an. Die bei IT-Systemtechnik dem nicht nur techni-

ist ein

ein

Bereich

sches Bereich Wissen, mit Zukunft, sondern bei auch dem soziale nicht Kompetenzesches

gefordert Wissen, sind! sondern auch soziale Kompeten-

nur techni-

IT-SystemtechnikerInnen

zen gefordert sind!

müssen einerseits

technisch IT-SystemtechnikerInnen sehr begabt und müssen interessiert einerseits sein.

Die technisch Planung sehr und begabt Konfiguration und interessiert von EDV-Systemen

Die Planung gehört genauso und Konfiguration zum Berufsbild von EDV-Syste-

wie das

sein.

Einbauen men gehört und genauso Austauschen zum von Berufsbild Computerteilen wie das

und Einbauen Peripheriegeräten. und Austauschen Zusätzlich von Computerteilen

braucht man

Kenntnisse und Peripheriegeräten. im Bereich Zusätzlich Projektmanagement

sowie im Bereich im Umgang Projektma-

mit

braucht man

Kenntnisse

nagement sowie im Umgang mit

Die Lehre am JBBZ,

dein Die Lehre Weg zum am JBBZ, Erfolg!

dein Weg zum Erfolg!

Die Lehre am JBBZ bereitet

dich Die Lehre praxisorientiert am JBBZ auf bereitet den österreichischen

praxisorientiert Arbeitsmarkt auf den vor! öster-

Mit bestan-

dich

dener reichischen Berufsreifeprüfung Arbeitsmarkt kannst vor! Mit du bestan-

allen Universitäten

und dener Fachhochschulen Berufsreifeprüfung in Österreich kannst du studieren. an allen Universitäten

und Fachhochschulen in Österreich studieren.

Die Ausbildung am JBBZ bietet dir viele Vorteile:

/ Die praxisorientierte Ausbildung am JBBZ Ausbildung bietet dir viele Vorteile:

/ individuelle praxisorientierte Betreuung Ausbildung und Förderung

/ kostenloser individuelle Betreuung Erwerb von und anerkannten FörderungZertifikaten:

/ ECDL, kostenloser OCG-Typing Erwerb Certificate, von anerkannten CISCO, etc. Zertifikaten:

/ finanzielle ECDL, OCG-Typing Unterstützung Certificate, während CISCO, etc. der Ausbildung:

/ Ausbildungsbeihilfe finanzielle Unterstützung und Familienbeihilfe während der Ausbildung:

Ausbildungsbeihilfe und Familienbeihilfe

Beruflich durchstarten mit der IT-Lehre

Beruflich durchstarten mit der IT-Lehre

KundInnen, mit denen man eng zusammenarbeitet.

KundInnen, Die perfekte mit denen Kombination man eng aus zusammenarbeitet.

Die perfekte und sozialen Kombination Fähigkeiten! aus technischem

technischem

Know-How

Am

Know-How

JBBZ

und

ist die

sozialen

Ausbildung

Fähigkeiten!

von Anfang an

sehr Am JBBZ praxisnah ist die gestaltet. Ausbildung Zahlreiche von Anfang Praktika an

in sehr Firmen praxisnah werden gestaltet. während Zahlreiche der Ausbildung Praktika

absolviert in Firmen und werden natürlich während ist auch der der Ausbildung Einsatz in

der absolviert hauseigenen und natürlich Übungsfirma ist auch selbstverständlich.

der hauseigenen Projektwochen Übungsfirma zu Spezialthemen selbstverständ-

wie z.B.

der Einsatz in

dem lich. Projektwochen Programmieren zu von Spezialthemen Datenbanken wie runden z.B.

die dem Ausbildung Programmieren noch ab. von Technik-Bereichsleiter

Datenbanken runden

Ing. die Ausbildung Peter Schmalholz noch ab. und Technik-Bereichsleiter

sein Team stehen

für Ing. Anfragen Peter Schmalholz sehr gerne zur und Verfügung! sein Team stehen

für Anfragen sehr gerne zur

Ihre

Verfügung!

Rebecca Janker

Pädagogische Ihre Rebecca Leitung Janker JBBZ

Direktorin Berufsorientierungslehrgang

Pädagogische Leitung JBBZ

Direktorin Berufsorientierungslehrgang

&

1. Lehrausbildung

LEHRE

LEHRE

MATURA

MATURA

1. / Lehrausbildung

Bürokaufmann/frau 3 Jahre

/ IT-Systemtechnik Bürokaufmann/frau 43 Jahre

/ OrthopädietechnikerIn IT-Systemtechnik 3 ½ 4 Jahre

/ OrthopädietechnikerIn 3 ½ Jahre

2. Matura am JBBZ

2. / Matura Eventmanagement am JBBZ + Matura 1 Jahr

/ Netzwerktechnik Eventmanagement + + Matura 1 Jahr

/ Netzwerktechnik + Matura 1 Jahr

3. Karrierestart

3. Karrierestart

...nach 4 bis 5 Jahren am JBBZ mit

...nach Lehre & 4 Matura bis 5 Jahren bereit am für JBBZ Studium mit und Job!

Lehre & Matura bereit für Studium und Job!

Ende des WiSe Start ins SoSe 2020 mit neuen Maßnahmen

Ende des WiSe & Start ins SoSe 2020 mit neuen Maßnahmen

Am 31. Januar endete das Wintersemester

19/20. 31. Januar Einige endete AbsolventInnen das Wintersemes-

verwenden

Am

ter ihr 19/20. erworbenes Einige Wissen AbsolventInnen in der Praxis verwenden und

starten ihr erworbenes direkt ins Wissen Berufsleben! in der Andere Praxis setzen und

ihren starten Weg direkt am JBBZ ins Berufsleben! seit 10. Februar Andere im setzen Somihren

Weg am JBBZ seit 10. Februar im Som-

mersemester fort. Neu gibt es ein modulares

mersemester Jobcoaching fort. speziell Neu gibt für es Frauen, ein modulares

den Jobcoaching Wiedereinstieg speziell ist Berufsleben für Frauen, angehen die

die

wollen den Wiedereinstieg und einen Lehrgang, ist Berufsleben der Jugendliche

FIT und für einen das Lehrgang, Berufsleben der Jugend-

macht.

angehen

wollen

liche FIT für das Berufsleben macht.

Wir wünschen viel Glück für den Start in

Beruf Wir wünschen oder Lehrgang viel Glück und für freuen den Start uns auf in

ein Beruf produktives oder Lehrgang und ereignisreiches und freuen uns Sommersemester

produktives 2020 und ereignisreiches mit allen bestehen-

Som-

auf

ein

den mersemester und neuen 2020 KundInnen! mit allen bestehenden

und neuen KundInnen!

6 insider März 2020


Berufs

Orientierungs

Lehr Gang

Wir begleiten

von Schule über

Berufsausbildung

bis bis zum Arbeitsmarkt

BOLG 2020

Platz sichern

Schulabschluss machen

durchstarten

Vereinbare einen Termin

01/33 106-500 | | boi@jbbz.at

Wir freuen uns auf dich!

9. 9. Schulstufe am JBBZ -- innovativ, lebendig und praxisorientiert

zum Schulabschluss

Zusätzlich zu zu den allgemeinbildenden Fächern wird ein Grundlagenwissen

in in den den Bereichen Technik und Büromanagement erarbeitet und Berufs-

orientierung gegeben, um um die die Wahl einer weiteren Ausbildung zu erleichtern

und und optimal auf auf diese bedeutende Entscheidung vorzubereiten.

Ausbildungsdauer: 1 Schuljahr, Beginn im September

Es Es gelten die Wiener Schulferien.

Ausbildungszeiten: Mo Mo -- Fr Fr ganztägiger Unterricht

Voraussetzungen:

Besuch von von 8 Pflichtschuljahren

Berufspraktische Tage des BerufsOrientierungsLehrGangs

Unser

Unser

BOLG

BOLG

hat

hat

zum

zum

Ziel,

Ziel,

dass

dass

unsere

unsere

Schülerinnen

Schülerinnen

und

und

Schüler

Schüler

einen

einen

genauen

genauen

Blick

Blick

dafür

dafür

entwickeln,

entwickeln,

wo

wo

ihre

ihre

Stärken

Stärken

und Interessen liegen.

und Interessen liegen.

Wir stärken und fördern genau diese Ressourcen

und helfen so bei der weiteren Planung des

Wir stärken und fördern genau diese Ressourcen

und helfen so bei der weiteren Planung des

Ausbildungs- und Berufsweges. Ein wichtiger

Ausbildungs- und Berufsweges. Ein wichtiger

Teil unseres BOLG-Jahres sind die berufsprakti-

Teil unseres BOLG-Jahres sind die berufsprakti-

Erfahrungen. Nun starten wir gespannt und

Erfahrungen. Nun starten wir gespannt und

motiviert in das 2. Semester, wo sich unsere

motiviert in das 2. Semester, wo sich unsere

SchülerInnen nun in den Bereichen „Handel-Büro“

sowie „Elektro“ noch weiter vertiefen.

SchülerInnen nun in den Bereichen „Handel-Büro“

sowie „Elektro“ noch weiter vertiefen.

Schaufensterprojekt „

Schaufensterprojekt

des

des

BOLG

BOLG

Wir waren unterwegs auf der Klosterneuburger-

Wir straße waren und unterwegs begutachteten auf der die Klosterneuburgerstraße

Geschäfte. und begutachteten Wir achteten die sehr Schaufenster die Sauber-

der

Schaufenster der

Geschäfte. keit der Schaufenster. Wir achteten Ich sehr fand auf dieses Sauberkeit

sehr der spannend, Schaufenster. da wir Ich lernten, fand dieses wie wir Projekt selber

Projekt

sehr Schaufenster spannend, dekorieren da wir lernten, können. wie Ich wir bin selber sehr

Schaufenster glücklich, dass dekorieren wir dieses können. Projekt Ich als bin Gruppe sehr

glücklich, zusammen dass absolviert wir dieses haben Projekt und ich als freue Gruppe mich

zusammen auf weitere absolviert spannende haben Projekte. und ich freue Yoav mich

auf weitere spannende Projekte. Yoav

Es war sehr spannend, in der eisigen Kälte die

Es Schaufenster war sehr spannend, zu begutachten. in der eisigen Wir haben Kälte die das

Schaufenster Aussehen bewertet zu begutachten. und die Wir Farben haben beurteilt. das

Aussehen bewertet und die Farben beurteilt.

schen Tage, die mindestens zweimal im Schuljahr

stattfinden. Der erste Termin war von 20.

schen Tage, die mindestens zweimal im Schuljahr

stattfinden. Der erste Termin war von 20.

bis 24. Jänner. Unsere Schülerinnen und Schüler

waren u.a. im Maimonides-Zentrum, im Büro

bis 24. Jänner. Unsere Schülerinnen und Schüler

waren u.a. im Maimonides-Zentrum, im Büro

André Heller und in einer Confiserie tätig und

André Heller und in einer Confiserie tätig und

konnten so verschiedenste Berufe erproben

konnten so verschiedenste Berufe erproben

und das Arbeitsleben kennenlernen. Es war

und

eine

das

aufregende

Arbeitsleben

Woche

kennenlernen.

mit vielen wichtigen

Es war

eine aufregende Woche mit vielen wichtigen

Mir hat das Projekt gefallen und ich würde mich

Mir ur hat freuen, das Projekt wenn wir gefallen das nochmal und ich würde im Sommer mich

ur machen. freuen, wenn Ofir wir das nochmal im Sommer

machen. Ofir

Durch diesen Ausflug habe ich gelernt, wie man

Durch Schaufenster diesen Ausflug schön gestalten habe ich kann. gelernt, Für wie mich man persönlich

sind schön Sauberkeit gestalten und Schaufensterpuppen

kann. Für mich per-

Schaufenster

sönlich das Wichtigste. sind Sauberkeit Mir hat und der Ausflug Schaufensterpuppen

sehr gut gefallen

Wichtigste. – gerne wieder! Mir hat der Alain Ausflug sehr gut gefal-

das

len – gerne wieder! Alain

Das Schaufensterprojekt war eine sehr tolle

Das Erkundungstour, Schaufensterprojekt ich habe war daraus eine gelernt, sehr tolle wie

Erkundungstour, man ein Schaufenster ich habe richtig daraus dekoriert: gelernt, sauber, wie

man ein Schaufenster richtig dekoriert: sauber,

korrekte Preise und modern. Ich habe auch

korrekte sehr viel Preise daraus und gelernt modern. und Ich außerdem habe auch war

sehr es besser, viel daraus als den gelernt ganzen und Tag außerdem in der Klasse war

es zu besser, sitzen. als Ich den bin froh, ganzen dass Tag meine der Lehrerin Klasse

zu mit sitzen. uns Erkundungen Ich bin froh, macht. dass meine Joel Lehrerin

mit uns Erkundungen macht. Joel

www.ikg-wien.at

7


ZPC-Schule

A STAR IS BORN

ERFOLGREICH BEIM

BOLAYI-MATHEMATIK-

TEAMWETTBEWERB 2020

Der Bolayi-Teamwettbewerb wurde vor 15 Jahren an einem

Budapester Gymnasium ins Leben gerufen. Die SchülerInnen

lernen, Denkaufgaben gemeinsam in konstruktiver

Zusammenarbeit zu lösen. Wir haben auch heuer, am 14.

Jänner 2020, wieder an diesem internationalen Wettbewerb

teilgenommen. Zwei Teams unseres Realgymnasiums konnten

dabei sehr gute Platzierungen erreichen.

Emanuel, Sami, David und Gilad aus unserer 2. Klasse bildeten

das Team Genies 2.0 und belegten den großartigen 9.

Platz bei 144 Teilnehmerteams österreichweit in ihrer Altersstufe.

Die WÖLFS, bestehend aus Gabriel, Ruth, Yael

und Michael aus der 4. Klasse, belegten den beachtlichen

21. von 110 Plätzen österreichweit. Herzliche Gratulation!

(hh, db)

Alle zwei Jahre veranstalten wir die ZPC-Talenteshow „A Star Is

Born“. Am 31. Jänner war es wieder soweit: 18 Kinder nutzten die

Chance, ihre besonderen Talente zu zeigen.

Drei Monate vorher war die Ausschreibung.

Alle Kinder, die dazu Lust hatten, konnten sich

zum ersten Casting anmelden und dort präsentieren,

was sie am Tag der Show auführen wollten:

Tanz, Gesang, Zauberei, alles ist möglich!

Wesentliche Bestandteile der Zulassung waren

die selbstständige Vorbereitung außerhalb der

Unterrichtszeiten, die Selbstorganisation, das Zusammenfinden

von Gruppen, das Bereitstellen der

Begleitmusik etc. Manchen Kindern konnte man

ab Oktober zusehen, wie sie bei jeder Gelegenheit

probten – in der Aula, im Garten, in der Klasse,

im Gang … Es wurden eigenständig Choreographien erarbeitet,

Musikstücke gesucht, bearbeitet und geschnitten, es fanden sich

klassenübergreifende Gruppen zusammen – die zukünftigen „Stars“

formten sich! Und das alles, ohne den Unterricht zu beeinträchtigen,

immer nur in der Freizeit, auch an Wochenenden und Ferien!

Und schließlich am 31. Jänner der fulminante Auftritt: Alle

waren erstklassig vorbereitet, das Publikum tobte vor Begeisterung

und bettelte um Zugaben! Es gab eine grandiose Zaubernummer,

einige sehr berührende Lieder und viel mitreißenden Tanz – the

stars were born!

(hus)

KONTAKTINFO:

ZWI PEREZ CHAJES-SCHULE

DER IKG WIEN

1020 Wien, Simon-Wiesenthal-G. 3

T. 01/216 40 46, F. 01/216 40 46–115

www.zpc.at

ZPC – SAVE THE DATE

05. 03. 2020

Purim-Mischloach-Manot-Aktion

21. 04. 2020

Jom HaSchoa

29. 04. 2020

Jom Haazmaut

8 insider März 2020


IKG

JUNGE BOTSCHAFTER ISRAELS

Mitte Februar besuchte eine Gruppe von 24 Jugendlichen

aus Ramat Gan und Telmond Wien. Sie

sind Teil des „Young Ambassadors-Programms“

des Israeli Center for Young Leadership. Hier sollen

Schüler und Schülerinnen ermuntert werden,

künftig Führungspersönlichkeiten zu sein. Die Jugendlichen

lernen aber auch, Israel nach außen zu

repräsentieren.

In Wien besuchten die 16- bis 18-Jährigen das Parlament und trafen

dabei auch Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka. Sie hatten

Termine bei den Grünen und der ÖVP – und konnten auch ein

kurzes Gespräch mit Bundeskanzler Sebastian Kurz führen. Sie sahen

sich zudem in der UNO um und besuchten die jüdische Gemeinde.

Am Judenplatz gedachten sie der Opfer des Holocaust. In

der ZPC-Schule trafen sie mit Gleichaltrigen zusammen.

Seit 2011 gibt es das

„Young Ambassadors-Programm“,

das

bisher 70 Gruppen

durchliefen, erklärte

Snir Dolev, der Leiter

des Israeli Center

for Young Leadership.

Drei Jahre dauert es,

dabei werden den

Teilnehmern sowohl

Mehr über das „Young

Ambassadors“-Programm

erfahren Sie unter:

www.icyoungleaders.org

Facebook: @YouthForIL

Instagram: @YouthForIsrael

Führungs- als auch Social Skills vermittelt. Sie lernen, wie man

eine Rede hält, wie man sich in einer Debatte mit Argumenten

durchsetzt, aber auch, wie man sich in welcher Situation benimmt.

Ausgewählt werden die Jugendlichen, die sich für das Programm

interessieren, mittels eines mehrstufigen Verfahrens. Die Gruppen

werden dann jeweils für eine Region Israels zusammengestellt.

Zwei Jahre werden die Schüler unterrichtet, bis sie dann Teil einer

Delegation werden, die ins Ausland reist, wie jene, die nun Wien

besuchte.

Ihr gehörte auch Shira Itach

an. Die 16-Jährige kommt aus

Telmond, für das Programm

hat sie sich interessiert, „weil

ich die andere Seite Israels

zeigen möchte“. Die andere

Seite? „Viele Menschen kennen

Israel nur aus den Nachrichten,

diese Berichte sind

oft negativ konnotiert.“ Doch

wie könne sie das tun? Im

Programm bekämen sie hier

viele nützliche Skills vermittelt,

sagt Shira. Sie bemühe

sich inzwischen vor allem auf

Social Media, das Israelbild in

eine etwas andere Richtung zu

bringen. „Wenn ich auf Instagram ein Video sehe mit einschlägigen

Kommentaren darunter, dann bringe ich mich in die Diskussion

ein“, erzählt die Schülerin. Das Programm habe sie zudem auf den

Geschmack gebracht, entweder „Internationale Beziehungen“ oder

„Kommunikation“ zu studieren und eines Tages vielleicht sogar in

die Diplomatie einzusteigen. Zuvor muss sie aber noch die Matura

ablegen und ihren Armeedienst leisten. In welche Einheit sie es dort

zieht? „Ich will jedenfalls nicht in einem Büro sitzen. Ich will dort

etwas wirklich Aktives machen.“ wea

www.ikg-wien.at

9


ESRA

Psychosoziales Zentrum ESRA

Tel.: (+43-1) 214 90 14 | www.esra.at

Herzliche Einladung:

EUGENIE SCHWARZWALD, WOHLTÄTERIN

Ein literarisches Lebensbild von Helmut Korherr

Szenische Lesung mit Musik

Mittwoch, 25. März 2020, 19.30 Uhr

ESRA, 1020 Wien, Tempelgasse 5

Mit Andrea Spatzek, Rezitation, und Petra Pawlik, Klavier. Wir bitten

um Anmeldung: online auf www.esra.at oder Tel. 01/214 90 14 oder an

info@esra.at. Bitte bringen Sie einen amtlichen LICHTBILDAUSWEIS mit!

Eugenie Schwarzwald am Schreibtisch im

Direktorenzimmer, Adolf Loos im

Hintergrund, 1915.

Foto: © WStLA, Fotosammlung allgemein, FC 12495.79

Vor 80 Jahren starb Eugenie Schwarzwald, eine unermüdliche Vorkämpferin

für Mädchenbildung und Initiatorin zahlreicher Sozialprojekte.

Sie wurde 1872 als Eugenie Nussbaum in einer jüdischen Familie

in Polupanowka in Galizien geboren und besuchte die Schule in

Czernowitz. Sie studierte in Zürich an der damals einzigen Hochschule

in Europa, die Frauen zum Studium zuließ, und promovierte 1900

zum Doktor der Philosophie. Im selben Jahr zog sie nach Wien und

heiratete ihren Jugendfreund Hermann Schwarzwald. 1901 übernahm

sie ein privates Mädchenlyzeum am Franziskanerplatz. Dort verwirklichte

sie ihre Vision einer Schule, die es Mädchen ermöglichen sollte,

zu maturieren und ein Studium aufzunehmen.

Nach jahrelangen Auseinandersetzungen mit den Schulbehörden

führte sie ab 1911 die Schule als achtklassiges Mädchenrealgymnasium

mit Matura. Ihr Talent, hervorragende Lehrkräfte wie Egon Wellesz,

Adolf Loos oder Oskar Kokoschka zu engagieren, trugen ebenso

zum Erfolg der Schule bei, wie ihre pädagogischen Grundsätze von

angstfreiem Lernen, Förderung der Kreativität, Persönlichkeitsbildung

und Selbstbewusstsein. Die Schülerinnen blieben ihrer Schule oft jahrzehntelang

verbunden. Viele von ihnen, darunter Hilde Spiel, Vicky

Baum, Helene Weigel und Else Pappenheim, beschrieben die Zeit in

der Schwarzwaldschule als die glücklichsten Jahre ihres Lebens.

Während des Ersten Weltkriegs und in den Nachkriegsjahren widmete

sich Eugenie Schwarzwald auch zahlreichen karitativen Aufgaben.

Sie schuf u. a. Gemeinschaftsküchen und leitete Ferienkolonien

für notleidende Stadtkinder. Sie war ständig um Spenden für ihre

Projekte bemüht, was ihr auch immer wieder Hohn und Spott in der

Presse eintrug.

Eugenie Schwarzwald war eine begabte Netzwerkerin. Ihre Wiener

Wohnung sowie ihr Haus am Grundlsee waren Trefpunkt für zahlreiche

Gäste, darunter Egon Friedell, Bert Brecht, Carl Zuckmayer,

Arnold Schönberg, Rudolf Serkin, Hans Kelsen und Helmuth James

Graf von Moltke. Nach dem „Anschluss“ im März 1938 wurde ihr

Lebenswerk durch die Nationalsozialisten mit einem Schlag vernichtet.

Eugenie Schwarzwald befand sich gerade auf einer Vortragsreise in

Dänemark. Sie kehrte nicht mehr nach Wien zurück und starb am 07.

August 1940 in der Schweiz.

Andrea Spatzek, geb. in Salzburg, studierte Schauspiel am Mozarteum.

Engagements u. a. am Wiener Volkstheater sowie Fernsehrollen

im ORF. Von Anfang an (1985) spielte sie bei der TV-Serie „Lindenstraße“.

Petra Pawlik, geb. in Wien, Diplomstudium im Konzertfach Klavier

sowie Abschluss in Instrumental- und Gesangspädagogik. Zahlreiche

Auftritte als Solistin, Liedbegleiterin und Kammermusikerin.

Helmut Korherr, geb. in Wien. Seine dramatischen Werke wurden

u. a. an folgenden Stätten aufgeführt: Volkstheater, Metropol, Stadttheater

Walfischgasse, 3RaumTheater, Festspielhaus St. Pölten, Carinthischer

Sommer, Fest in Hellbrunn, Tiroler Landestheater sowie in

Deutschland und der Tschechischen Republik. Seit 1976 Mitglied des

P.E.N.-Club; 2013 Ernennung zum Professor.

ESRA HOTLINE

GEGEN GEWALT

IN DER FAMILIE

TEL. 01/212 55 18

WAS: Telefonische Beratung –

vertraulich und anonym

WANN:

Mo, Di & Do, 10.00–12.00 Uhr

Mittwoch 15.00–17.00 Uhr

ANGEBOT – HILFE FÜR:

- Frauen, die familiäre Gewalt erleben/erlebt

haben und deren Kinder.

- Bezugspersonen aus dem privaten und sozialen

Umfeld betroffener Frauen, die helfen möchten.

TERMINE BEI DER

ESRA SOZIALBERATUNG:

Wir ersuchen für alle Termine bei der

ESRA Sozialberatung um vorherige

telefonische Terminvereinbarung!

10 insider März 2020


MZ

AKTUELLES AUS DEM MAIMONIDES-ZENTRUM

Veranstaltungen im Jänner

Am 12. Jänner konnten wir vier Solisten aus den

Reihen der Wiener Philharmoniker zusammen

mit dem Ausnahmepianisten Christopher Hinterhuber begrüßen.

An diesem Nachmittag durften wir von den Philharmonic

Five – so der Name der Gruppe – eine Klangästhetik und Virtuosität

mit einer modernen,

kraftvollen

Ausdrucksdynamik

erleben. Bei diesen

Ausnahmekünstlern

kann man ruhig sagen,

es wurde die

klassische Musik neu

erfunden.

Am Sonntag, dem 26. Jänner, spielte Paul Gulda auf unserem

renovierten Flügel Werke von Mozart, Beethoven, Mendelssohn

und Ullmann. Auch hier konnten wir einem besonderen Musikgenuss

lauschen. Auf der einen Seite der begnadete Pianist Paul

Gulda und auf der anderen Seite unser, dank der Unterstützung

durch den Nationalfonds, wieder wundervoll klingender Flügel.

Auch hier kann man nur sagen, wer nicht dabei war hat wirklich

etwas ganz Wundervolles versäumt.

Angehörigen-Stammtisch

Der erste Stammtisch für Angehörige der Bewohnenden der Demenzstation

fand am 14. Jänner 2020 unter sehr großer Beteiligung

der Eingeladenen statt. In sehr angenehmer Atmosphäre

entstand ein interessanter und anregender Dialog zwischen den

Teilnehmern und den Mitarbeitern des Maimonides-Zentrums.

Um diesen wichtigen Austausch auch weiterhin aufrechtzuerhalten

wurden bereits die nächsten Termine für den Demenzstammtisch

festgelegt.

Tu Bischwat-Feier

Am 10. 02. feierten wir mit unseren lieben Bewohnerinnen und

Bewohnern, und natürlich auch vielen Gästen, eine wundervolles

MZ – SAVE THE DATE

Sonntag, 22. März 2020, um 16.00 Uhr

Universelle Themen, bekannte Gesichter &

neue Geschichten: Hemingways Liebeshöllen

Es lesen: Sona MacDonald und Johannes Krisch

Am Klavier: Christian Frank

Dramaturgie: Angelika Hager

Sonntag, 19. April 2020, um 16.00 Uhr

„und ...“: ein Programm von Alfred Dorfer

Wenn nicht anders angegeben, finden die

Veranstaltungen im Festsaal des MZ statt!

Simon-Wiesenthal-G. 5, 1020 Wien,

Tel.: 01/725 75–0

Tu Bischwat. Herr Carlos

Günther erläuterte

und erklärte den Tag

und die Feier. Schüler

der ZPC-Schule sangen

für uns schöne israelische

Lieder unter der

Klavierbegleitung unserer

lieben Hana Rozen.

Klavierkonzert

Am 16. Februar spielte die Pianistin Sophie

Druml aus der Meisterklasse der Wiener-Musik

Universität unter dem Motto „250 Jahre Ludwig

van Beethoven / 210 Jahre Frederic Chopin“

Werke dieser beiden begnadeten Komponisten.

Auch diesen Nachmittag werden unsere

Bewohnerinnen und Bewohner, und alle die

dabei waren, sicher nicht so schnell vergessen.

Micha Kaufman

www.maimonides.at

Pessach ohne Kochen!

Mit Hilfe der größten

Glatt-koscheren

Küche Wiens.

Die Speisen sind traditionell und geschmackvoll zubereitet.

Wir liefern die vorgekochten Speisen.

Sie selber richten an und genießen.

Seder inklusive

Sederteller, Mazzot

und Wein, anschließend

ein komplettes 4-Gang-

Menü

1. und 2. Seder inkl.

Sederteller und Menüs

Menüs für 2 Sederabende

und Mittagsowie

Abendessen für

die ganze Pessach-Woche

Schriftliche Bestellungen bis 1. April 2020 möglich.

Details entnehmen Sie unserer Homepage www.maimonides.at

oder telefonisch bei Frau Klara Karp - Tel.: 01-72575-6111

www.ikg-wien.at

11


Club SchelAnu

UNSER PROGRAMM IM MÄRZ 2020

Der koschere Mittagstisch findet Montag bis Freitag von

12.00 bis 13.30 Uhr statt, außer am 10. März aufgrund unserer

Purim-Feier.

Offenes Café

Unser Kaffeehaus findet jeden Dienstag von 15.00 bis 18.00 Uhr

statt, außer am 10. März aufgrund unserer Purim-Feier. Wir laden

Sie herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen!

Qigong

Qigong ist ein Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin

(TCM). Langsame, fließende Bewegungsübungen stärken

den Körper und wirken ausgleichend. Durch die

Konzentration auf Atmung und Vorstellung wird die

Wirkung der Übungen erhöht. Bitte lockere Kleidung

und leichte Gymnastikschuhe mitbringen!

Mittwoch, 04., 11., 18., 25. März, 10.30 bis 12.00 Uhr

Bewegung und Gesundheit

Hier werden gezielt Dehn- und Kräftigungsgymnastik und

Konditionsübungen durchgeführt. Unsere Trainerin passt

den Übungsablauf Ihren Bedürfnissen an. Es erwartet Sie

ein vergnügliches Workout.

Montag, 02., 16., 23., 30. März, 15.00–16.00 Uhr

Donnerstag, 05., 12., 19., 26. März, 17.00–18.00 Uhr

Konversationsgruppen für SeniorInnen

in den Sprachen Hebräisch und Englisch:

English Conversation

Freitag, 06., 13., 20., 27. März, 12.30–14.00 Uhr

Hebräisch

Mittwoch, 04., 11., 18., 25. März, 14.00–16.00 Uhr

Computer-Sprechstunde

Kommen Sie mit Ihren Fragen rund um Ihren Computer, das

Handy, Smartphone, Tablet, Internet-Nutzung oder lernen Sie

die Anwendungen von Grund auf kennen.

Dienstag, 03. und 17. März, 15.30–17.00 Uhr

Monatliche Diskussionsrunde

Bei diesem Angebot stehen das gemeinsame

Philosophieren und Diskutieren über verschiedenste

Themen auf dem Programm.

Donnerstag, 19. März, 14.15–15.45 Uhr

Filmnachmittag bei Club SchelAnu

Ob Komödie oder spannender Spielfilm, es ist für jeden Geschmack

etwas dabei und Sie können vergnügliche Stunden bei

uns verbringen.

Diesmal sehen Sie den Film „Das doppelte Lottchen“!

Donnerstag, 12. März, 14.00–16.00 Uhr

Club SchelAnu-Singgruppe

In unserer Singgruppe werden ältere oder zeitgenössische Lieder

auf Deutsch, Englisch und Hebräisch gesungen. Wichtig ist

dabei, dass alle Freude daran haben, nach dem Motto „JedeR

kann singen“. Bringen Sie Ihre Lieblingslieder mit und erleben Sie

mit unserer Gruppenleiterin, die auf der Gitarre begleitet, eine

anregende Singstunde!

Donnerstag, 05., 12., 19., 26. März, 16.00–17.00 Uhr

Einladung zur Club SchelAnu-Purimparty

Dienstag, 10. März 2020, 15.00–18.00 Uhr, in ESRA

Wir laden Sie herzlich zu einem lustigen Nachmittag mit Purim-

Jause und Tanz ein! Für Tanzmusik und Stimmung wird gesorgt

sein! Wir freuen uns, wenn Sie in Verkleidung kommen!

Termine kurzfristig organisierter Veranstaltungen,

Museums- oder Kinobesuche erfahren Sie direkt bei uns.

Fragen Sie uns gerne danach oder rufen Sie uns an!

Das Club SchelAnu-Team lädt herzlich ein.

Wir freuen uns auf Sie!

Kontakt: Tel. 01/214 90 14, 1020 Wien, Tempelgasse 5

FÜHRUNGEN IM WIENER STADTTEMPEL

Montag bis Donnerstag um 11.30 Uhr

Ausgenommen jüdische, christ liche oder staatliche Feiertage, in Englisch, Hebräisch und Deutsch.

Keine Anmeldung erforderlich! Max. 35 Personen.

Die Touristenführungen werden von Seiten der IKG betreut und von

Mally Shaked (Fremden führerin) durchgeführt.

E-Mail: mally.shaked@gmx.at Gruppen: +43 676 603 66 97

12 insider März 2020


AKFT

UNSERE AKTIVITÄTEN

IM WINTER

Winter ist in der Tagesstätte jene Jahreszeit, die wir dazu nützen,

manche Indoor-Vorhaben umzusetzen, zu denen in den sonnigen

Monaten nie die Zeit und auch nicht die Lust vorhanden sind. So

haben wir im Jänner auf Wunsch unserer TagesstättenbesucherInnen

endlich, von langer Hand geplant, einen Nachmittagsausflug in das

nahegelegene Restaurant eines ehemaligen Zivildieners gemacht. Fast

alle nahmen daran teil und verbrachten miteinander ein paar gesellige

Stunden bei kleinen Snacks und Soft Drinks – zur Abwechslung

einmal in einer anderen Atmosphäre als den gewohnten Tagesstättenräumen.

Winter ist auch immer die Zeit für Kinonachmittage, bei denen

auf unserem großen Flachbildschirm ausgewählte Wunschfilme oder

Dokumentationen bei Chips und Popcorn gezeigt oder Schirennen

und neuerdings auch Tennis-Matches gemeinsam verfolgt werden.

Besonders großer Beliebtheit erfreuen

sich derzeit die Kunsttherapieund

Arts & Crafts-Gruppen. Das

Mosaizieren, das wir im vergangenen

Jahr für uns entdeckt haben,

ist nach wie vor hoch im Kurs bei

den Seniorinnen und Senioren, auch das freie

Malen, das einige bemerkenswerte Kunstwerke hervorbrachte, sowie

das Bemalen von Mandala-ähnlichen Meditationsbildern. Letzteres

fördert besonders die Feinmotorik, Augen-Hand-Koordination und

innere Ruhe.

Ein Sonnenschein im Winter war das Chorprojekt mit Kindern

der 3B-Volksschulklasse der ZPC-Schule, das seinen Höhepunkt

Ende Februar in einem gemeinsamen A-cappella-Auftritt vor Eltern

und HeimbewohnerInnen fand.

Trotz all dieser abwechslungsreichen Aktivitäten sehnen sich die

meisten TagesstättenbesucherInnen schon nach dem Frühjahr, wo

sich das Leben und alle Aktivitäten wieder mehr hinaus verlagern

und das Gartenprojekt „Unser kleiner Kibbuz“ – wie jedes Jahr –

nach dem Winterschlaf mit neuen ehrgeizigen Pflanzversuchen revitalisiert

werden kann.

Dr. Susanne Ogris

www.ikg-wien.at

13


Jüdisches Insitut für Erwachsenenbildung

1020 WIEN, PRATERSTERN 1

T. 01/891 74–153 000

www.vhs.at/jife

E-Mail: office.jife@vhs.at

PROGRAMM IM MÄRZ 2020

01. März, 16.00 Uhr – Maschi Mermelstein

Kochkurs: Backen 1x1: Rugalech & Cheesecake

03. März, 18.30 Uhr – Dr. med. Wilhelm Margula

Vortrag: Selbstbestimmt statt fremdbestimmt –

Patientenverfügung neu denken

05. März, 17.30 Uhr – Maschi Mermelstein

Kochkurs: Mordechai und Esther bei Tisch

05. März, 18.30 Uhr – Dr. Christoph Lind

Vortrag: „Psychiatrie im . Wiener Rothschild-Spital

(1873–1945)“

08. März, 17.00 Uhr – Purimspiel für die ganze Familie

„Ve Nahafoch Hu – Auf den Kopf gestellt“

Tickets unter jife@vhs.at

10. März, 18.30 Uhr – Dr. med. Wilhelm Margula

Vortrag: Von der Einreichung bis zur Einstufung –

Wissenswertes zum Pflegegeld

12. März, 17.30 Uhr – Maschi Mermelstein

Kochkurs: From Yemen with Love – Orientalische Gewürze

16. März, 19.00 Uhr – Mag. Arik Shoihtman

Vortrag: Jüdische Studentenverbindungen in der

österreichisch-ungarischen Monarchie 1882–1938

17. März, 17.30 Uhr – Raphael Kahan

Hebräisch Spezialangebot: Shirim, Shirim –

mit israelischen Songs Hebräisch lernen

17. März, 18.30 Uhr –

Mag. Dr. Johannes Preiser-Kapeller

Vortrag: Auf der Suche nach der Arche Noah? –

Biblische Geschichten und

fantastische Theorien zur Sintflut

18. März, 15.30 Uhr – Prof. Kurt Rosenkranz

Exkursion: Führung durch den Wiener Stadttempel

19. März, 18.30 Uhr – Dr. in Claudia Spring

Vortrag: „Erbitterter Widerstand gegen die

Zwangssterilisation: Elisabeth S. und ihre

Erfahrungen mit der NS-Bürokratie“

23. März, 19.00 Uhr – Dr. Thomas Soxberger

Jiddisch-Lesekreis: Von Lemberg bis Wien und weiter:

Jiddische Literatur

24. März, 18.30 Uhr – Yuval Katz/Ferenc Simon

Workshop: „Du darfst … essen?“

26. März, 18.30 Uhr – Dr. in Hemma Mayrhofer

Vortrag: Zwischen umfassender Deprivation und

„liebevoller Verwahrung“: Kinder mit Behinderungen

in der Wiener Psychiatrie nach 1945

T

31. März, 18.30 Uhr – Dr. in Barbara Serloth

Buchpräsentation: Nach der Schoah –

Politik und Antisemitismus in Österreich nach 1945

Anmeldung und Bezahlung für alle Veranstaltungen

im Jüdischen Institut! E-Mail: jife@vhs.at

Prof. (FH) Mag. Julius Dem, MBA

Seit 1959 stets zu Ihren Diensten

Hausverwalter

Dkfm. Viktor & Dr. Peter Maier

Ges.m.b.H.

Ankauf und Verkauf von Immobilien jeder Art

A-1030 Wien, Fasangasse 18

Tel.: 798 44 99 Fax: 798 44 99-22

www.hausverwalter.at

Dolmetscher für Hebräisch

יוליוס דם

מתורגמן מוסמך לשפה העברית

ÜBERSETZUNGEN - DOLMETSCHUNGEN

DOKUMENTE, VERTRÄGE, BEGLAUBIGUNGEN, ETC.

DEUTSCH – HEBRÄISCH / HEBRÄISCH – DEUTSCH

תרגומים

תעודות,‏ חוזים,‏ אימותים,‏ וכו‘‏

גרמנית – עברית / עברית – גרמנית

Mobil: +43 699 11788119

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Kaffee – Restaurant

Stadtzentrum – Garagenplätze,

Telefon, Radio, Modem-Stecker, SAT-TV

1010 Wien, Fleischmarkt 24

Tel. 01/515 83–0, Fax 01/515 83–808

14 insider März 2020


Misrachi / Bitachon

PURIM IM

JAHR 2020

www.misrachi.at

Mischloach Manot und Machazit Haschekel

Wie schon in den vergangenen Jahren, organisieren Misrachi und

Bnei Akiva wieder die Aktion Mischloach Manot für israelische Soldaten.

Mit 15 Euro pro Paket wird israelischen Soldaten das Gefühl

unserer Solidarität vermittelt. Bitte schicken Sie bis spätestens

Donnerstag, 05. März, eine E-Mail an info@misrachi.at mit

der Anzahl an Päckchen, mit der Sie sich an der Aktion

beteiligen wollen!

Ein wichtiger Teil des Machazit Haschekel, welcher zu Purim in unserem

Bet Knesset gespendet wird, kommt der Wiener Organisation

Ohel Rahel zugute, die hier in Wien bedürftige Familien betreut.

Misrachi Österreich

Jüdisches Wissen – Jüdische Erziehung – Service und

Engagement für die jüdische Gemeinde

ESRA HOTLINE

GEGEN GEWALT

IN DER FAMILIE

TEL. 01/212 55 18

WAS: Telefon. Beratung – vertraulich und anonym

WANN: Mo, Di & Do, 10.00–12.00 Uhr

Mittwoch 15.00–17.00 Uhr

Foto: © CC BY-NC-SA 2.0 Alan Denney

Nicht der erste, aber vielleicht einer der bekanntesten Antisemiten

und Verschwörungstheoretiker der jüdischen Geschichte war Haman,

Sohn Hamdatas, der Agagite und Abkömmling Amaleks. Was

wie eine Genealogie aus „Herr der Ringe“ oder „Game of Thrones“

klingen mag, ist tatsächlich der Protagonist eines klassischen

Beispiels jüdischer Tragik und Erlösung aus einer Krise, allerdings

innerhalb einer überschaubaren Zeitspanne. Das Überleben beziehungsweise

das erfolgreiche Zurückschlagen des Persischen Mobs

an jenen Tagen, die als „Purim“ Einzug in den jüdischen Festtagskalender

finden sollten, sind zentrale Motive der Freude, die auch

die Brücke im ersten Exil – also zwischen der Zerstörung des Ersten

und des Baus des Zweiten Heiligen Tempels in Jerusalem – schlagen.

Vor wenigen Wochen noch hallte die Mahnung des „Nie mehr

wieder!“ von Auschwitz durch die ganze Welt. Angesichts gewisser

Entwicklungen in der Welt, wird man aber vorsichtig skeptisch.

Auch 75 Jahre nach der Befreiung des KZ Auschwitz liest und hört

man weltweit von „wieder aufkeimendem Antisemitismus“, von

Übergrifen, von rechts-nationalen Parteien und von einer Relativierung

der Schoah. Von links und rechts meint man wiederkehrend

die Absicht des alten Wesirs zu vernehmen: das jüdische Volk

zu vernichten.

Im Königreich Achaschweroschs wurde nach Verlautbarung

des königlichen Dekrets zur Auslöschung der Juden ein Wehklagen

laut, es wurde getrauert, gefastet und Buße getan. Die zündende

Idee, mit G’ttes Hilfe doch noch den Lauf der Geschichte

(abermals) für sich zu entscheiden, hatten Mordechai und Ester,

in dem sie die königliche Gunst doch noch für sich gewannen und

ein zweites (eigentlich drittes) Dekret der jüdischen Bevölkerung

erlaubte, sich gegen die Feinde zur Wehr zu setzen – unter Duldung

des Königs! Dies geschah dann auch und es war ein großes Wunder

für alle jüdischen Bürger des Königreichs.

Auch heute belassen wir es nicht nur beim Gebet und bei der

schieren Hofnung, es würde „schon nichts bei uns geschehen“ und

„man habe ja aus der Geschichte gelernt“. Geschichte lehrt uns

höchstens, dass die Menschheit oft eben keine Lehren aus dieser

zieht. Daher hat es sich der Verein BITACHON zum Ziel gesetzt,

Jüdinnen und Juden soweit zu unterstützen, dass sie möglichst sicher

leben können und auch wissen, wie sich notfalls zu verteidigen.

Selbstverteidigungskurse, Vorträge in Sachen Präventivschutz

und selbstverständlich das Heranbilden von

Sicherheitsfachkräften, die Schutzaufträge für

die jüdische Gemeinschaft übernehmen – und

all das ehrenamtlich! – sind eine Auswahl der

Maßnahmen, die wir setzen, damit unser Gemeindeleben

auch ungestört von statten gehen

kann.

Der Verein BITACHON hat es sich mit

seinen ehrenamtlichen Mitgliedern zum Ziel

gesetzt, eine sichere Gemeinde von deren Mitgliedern

und für deren Mitglieder zu schafen

und steht für Fragen und Beratung kostenlos

zu Verfügung. Kontaktieren Sie uns, wenn

auch Sie Teil unseres Vereins werden wollen

oder Sie sich für unsere Angebote interessieren,

unter office@bitachon.at

www.ikg-wien.at

15


Österreichische Freunde von Yad Vashem

GEDENKSTUNDE IN LINZ

ZUM INTERNATIONALEN

HOLOCAUSTGEDENKTAG

Der renommierte Psychiater und Begründer

der systemischen Familientherapie

in Österreich, Dr. Harry Merl, sprach

am 27. Jänner 2020 im Alten Linzer Rathaus

über seine Kindheit als jüdisches

„U-Boot“ während der NS-Zeit. Auf Einladung

der Österreichischen Freunde von

Yad Vashem und der Stadt Linz waren

135 Gäste zur Gedenkstunde ins Pressezentrum

gekommen, wo Harry Merl seinem

Enkel Pascal ein bewegendes Interview

gab. Der weitum bekannte Experte

scheute sich nicht, das Publikum in sein

Herz blicken zu lassen. Seine Schilderungen

des erlebten Grauens hinterließen bei

seinen Zuhörern bleibenden Eindruck.

Nach der Begrüßung zahlreicher Ehrengäste

– unter ihnen Landtags-Präsidentin

Weichsler-Hauer, die Bischöfe Dr. Scheuer

und Dr. Aichern, die Vertreterin der IKG,

Dr. Mitgutsch, mehrere Politiker, Bildungsexperten

und Vertreter von Wirtschaft,

Kunst und Kultur – hob der Vorsitzende

des Freundeskreises, Günther Schuster, hervor,

dass dieser Tag der Erinnerung Anlass

sei, Wahrheit und Gerechtigkeit im eigenen

Handeln zu überprüfen und eine entsprechende

Haltung einzunehmen. Die Lebensgeschichten

von Überlebenden der Nazidiktatur

würden dabei helfen, den richtigen

Blick zu wahren.

Die Linzer Vizebürgermeisterin, Mag. a

Karin Hörzing, bezeichnete es als unverständlich,

dass es immer noch Menschen

gebe, die die Gräuel des Holocaust und die

Menschenvernichtung der Nationalsozialisten

leugnen. Sie zitierte eine junge Deutsche,

die bei einer Befragung meinte, sie

sehe sich nicht als Schuldige am Holocaust,

aber sie würde sich in Zukunft als Täterin

fühlen, wenn sie nicht beständig mahnen

würde, dass so etwas nie wieder passieren

dürfe.

Im anschließenden Interview mit seinem

Enkel Pascal berichtete Dr. Merl zunächst

über seine Kindheit in Wien. Nach dem

„Anschluss“ mussten seine jüdischen Eltern

Zwangsarbeit verrichten. Er habe als

Vierjähriger tagsüber oft bis zu 14 Stunden

lang alleine in der Wohnung bleiben müssen.

Sichtlich bewegt sprach er von Bildern,

die er nie vergessen könne: von seinem weinenden

Vater, als die Großeltern deportiert

wurden; von einer Kindheitsfreundin, die

plötzlich nicht mehr wiederkehrte,

weil sie in den Tod geschickt

worden war. Später, als er das

Schulalter erreicht hatte, habe er

als jüdisches Kind keinen Unterricht

besuchen dürfen. Ein Halt

in jener Zeit sei das Buch „Dr.

Dolittle und seine Tiere“ gewesen

– sein bestes Lehrbuch, wie Dr.

Merl heute sagt. Es habe in ihm

den tiefen Wunsch geweckt, ebenso

ein Helfer ohne Vorbehalte zu

werden, wie der Protagonist des

Buches.

Doch noch waren die Schrecken der NS-

Herrschaft nicht ausgestanden. Die Familie

erfuhr, dass die SS sie abholen und deportieren

wollte, konnte sich aber rechtzeitig

absetzten und monatelang in einem Kohlenkeller

verstecken. Schließlich wurden

die Merls von der Roten Armee befreit. Die

Körper ermordeter Juden auf den Straßen,

die zu einem Haufen aufgetürmt waren,

brannten sich tief in die Erinnerung des

Elfjährigen ein. Dr. Merls weiterer Lebensweg

war geprägt von seinem Motto, dass es

auch eine Auferstehung in diesem Leben

gebe: ein Aufstehen und Weitergehen auch

Liebe Freunde von Yad Vashem,

sehr geehrte Damen und Herren!

Wir möchten Ihnen unsere nächsten

Veranstaltungen ankündigen, zu denen

wir Sie sehr herzlich einladen:

nach schlimmsten Schicksalsschlägen. Bis

heute steht der renommierte Psychiater und

Therapeut im Dienst der Menschen. Er, der

mit knapper Not überlebte, hilft als 85-Jähriger

auch heute noch schwer traumatisierten

Opfern zurück in ein selbstbestimmtes

Leben.

Die Gedenkstunde wurde musikalisch

virtuos umrahmt von Mirjam Vesthi-Arthofer

an der Querflöte und ihrem Mann

Besmir Veshti am Piano. Der Abend fand

bei vielen nachdenklichen und angeregten

Gesprächen einen späten Ausklang.

• Unsere Generalversammlung findet am Montag,

dem 30. März 2020, um 16.00 Uhr wieder im Festsaal

des Wiener Rathauses statt.

• Unsere Ausstellung „Die Gerechten – Courage ist eine

Frage der Entscheidung“ wird bis 24. Mai 2020 im Linzer

Schlossmuseum gezeigt.

Für unsere Veranstaltungen senden wir Ihnen auch

Einladungen zu und freuen uns auf Ihr Kommen!

16 insider März 2020


chtnisanzeige 90,5x128mm.indd 1 04.12.19 14:10

IKG Kultur

ZIVILDIENSTSTELLE

ab Juli 2020

in der Abteilung für

Restitutionsangelegenheiten

der IKG Wien

Die Abteilung für Restitutionsangelegenheiten

der Israelitischen Kultusgemeinde Wien

(www.restitution.or.at) sucht einen Zivildiener für

den Zuweisungstermin Juli 2020.

Qualifikation:

historische Kenntnisse willkommen,

aber keine Voraussetzung;

wichtig sind Neugier und Engagement.

IKG.KULTUR

lädt zur Filmvorführung

„DEM BUCHENWALD-HÄFTLING

ROBERT BÖHMER AUF DER SPUR“

Mittwoch, 25. März 2020

Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 19.00 Uhr

Gemeindezentrum der IKG Wien

Interessierte können sich bis 17. April 2020

per E-Mail an Rainer Hackauf (r.hackauf@ikg-wien.at)

oder telefonisch an das Sekretariat der Abteilung für

Restitutionsangelegenheiten (+43-1-531 04–201) wenden.

Für eine Bewerbung benötigen wir ein kurzes

Motivationsschreiben und einen Lebenslauf.

Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich

in der letzten Aprilwoche (ab 27. 04.) statt.​

Ein Testament für Israel

Ihr Vermächtnis für die Zukunft

unseres Volkes

Keren Hajessod Österreich

Desider Friedmann Platz 1/7

A - 1010 Wien

Fon: +43 (1)533 19 55

info@kerenhajessod.at

Setzen Sie ein Testament auf

und das jüdische Volk wird Ihrer

auf ewig gedenken.

Gerne werde ich Ihnen in einem persönlichen,

vertrauensvollen Gespräch die vielen

verschiedenen Möglichkeiten unterbreiten,

wie Sie auf die Zukunft und Sicherheit des

jüdischen Volkes und des Staates Israel Einfluss

nehmen und auch Ihre Verwandten

mit einbeziehen können.

Miki Pluznik

Delegierter für Testamente

Wenden Sie sich an mich

oder rufen Sie im

KH-Österreich Büro an.

Fon: +43 (1)533 19 55

pluznik@kerenhajessod.at

Lia Böhmer, A 2019, Dokumentarfilm, 35 Min., dt. OF

Film über die Zeit vor, während und nach seiner Haft

im KZ Buchenwald. Nach dem Film (35 min.) gibt es

ein Gespräch mit Lia und Ronny Böhmer.

Moderation: Christian Schüller, ORF

Sein Sohn Ronaldo (Ronny) Böhmer präsentiert

Dokumente, in denen die Nazis penibel festhielten,

mit welchen Habseligkeiten Robert Böhmer im KZ

ankam, welches seine Baracke war und über welche

Geldmittel (in Form einer Art „Bankkonto“!) er dort

verfügte, mit denen er u. a. den Privat-Zoo der SS

mitzufinanzieren hatte. Ronny erzählt, wie sein Vater

zum „Aktionsjuden“ wurde, wieso er als „reich“

galt, wie Typhus seine ursprüngliche Entlassung verhinderte,

wohin ihn sein erster Weg nach der tatsächlichen

Entlassung aus dem KZ führte und wie

er dann auf Adolf Eichmann traf. Schließlich wurde

Robert Böhmer in Frankreich noch als „feindlicher

Ausländer“ interniert.

www.ikg-wien.at

17


Thema~Kurztitel

VERANSTALTUNGSHIGHLIGHTS

Ausführliche Veranstaltungs-Infos auf www.ikg-wien.at

MÄRZ 2020

01 16.00 Konzert: „Musikalische Reise von Israel nach Wien“ Maimonides-Zentrum, Simon-Wiesenthal-

Gasse 5, 1020 Wien

01 16.00 Kochkurs mit Maschi Mermelstein: Backen 1×1: – Rugalech & Cheesecake JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

03 14.00 Buchpräsentation: Katharina Janoska, „KriegsROMAn.

Die Geschichte einer Familie“

03 18.30 Vortrag von Wilhelm Margula: Selbstbestimmt statt fremdbestimmt –

Patientenverfügung neu denken

Für die Vollständigkeit der Angaben übernimmt die Redaktion keine Gewähr. Farbig hinterlegte Veranstaltungen sind Events der IKG.

Landhaus – Archivsaal, Europapl. 1,

7000 Eisenstadt

JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

04 17.30 Filmvorführung: „Eine eiserne Kassette“, Dokumentarfilm über die NS-Täterschaft Haus für Gesellschaftswissenschaften, Rudolfskai

42, HS 380, 5020 Salzburg

04 19.30 Standup-History: „Hitler – wie alles begann“, mit Florian Graf und Christian Rapp Ateliertheater, Burggasse 71, 1070 Wien

05 17.30 Kochkurs mit Maschi Mermelstein: Mordechai und Esther bei Tisch JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

05 18.00 Filmvorführung: „Alles ist erleuchtet“ VHS Eisenstadt, Pfarrgasse 10, Eisenstadt

05 18.30 Vortrag von Christoph Lind: „Psychiatrie im Wiener Rothschild-Spital (1873–1945)“ JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

05 19.00 Gespräch: „Jüdische Familiengeschichten vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart“ Rep. Club, Rockhgasse 1, 1010 Wien

05 15.00 WIZO-Purimparty ZPC-Schule, Simon-Wiesenthalg. 3, 1020 Wien

08 17.00 Purimspiel: „Ve Nahafoch Hu – Auf den Kopf gestellt“ JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

09 17.30 Purim im Stadttempel Seitenstettengasse 2, 1010 Wien

09 18.30 Filmvorführung & Podiumsdiskussion: „Murer – Anatomie eines Prozesses“ Metro Kinokulturh., Johannesg. 4, 1010 Wien

10 15.00 Club SchelAnu Purimparty ESRA, Tempelgasse 5, 1020 Wien

10 18.30 Diskussion: „Erzählte Geschichte“ über den Österreicher Hitler

Martin Haidinger diskutiert mit Hannes Leidinger und Christian Rapp

10 18.30 Vortrag von Wilhelm Margula: Von der Einreichung bis zur Einstufung –

Wissenswertes zum Pflegegeld

Haus der Geschichte im Museum NÖ, Kulturbezirk

5, 3100 St. Pölten

JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

10 18.30 Buchpräsentation: Fritz Werner, „Modernhebräische Grammatik“ Institut für Judaistik, Campus AKH,

Hof 7.3, Spitalgasse 2-4, 1090 Wien

10 19.30 Uraufführung: „Hanni“, Monolog mit Musik über die Zeitzeugin Johanna Rittenschober,

gespielt von Maxi Blaha. Den Text schrieb Franzobel, die Musik Gerald Resch.

Brucknerhaus, Untere Donaulände 7,

4010 Linz

11 18.00 Filmvorführung: „Nebel im August“ Frauenkirchen – VHS/ Amtshausgasse 9

11 19.00 Filmvorführung: „Sterne“ Güssing – VHS/ Schulstr. 6

12 13.00 Vortrag: Von Wutbürgern und Gutmenschen. Rechtspopulismus als

Herausforderung für die (politische) Bildung

KPH Wien/Krems, Campus Krems-Mitterau,

Doktor-Gschmeidler-Straße 22,

3500 Krems an der Donau

12 17.30 Kochkurs mit Maschi Mermelstein: From Yemen with Love – Orientalische Gewürze JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

12 18.30 KINO.IM.ZIB: „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ ZiB Baden, Infos unter www.zib.or.at

12 19.00 Obersalzberger Gespräch: Kardinal Faulhaber auf dem Obersalzberg AlpenCongress Berchtesgaden, Maximilianstraße

9, 83471 Berchtesgaden

12 20.00 Filmpräsentation & Publikumsgespräch: „Die Rattenlinie“ –

Nazis auf der Flucht durch Südtirol

Metrokino Bregenz, Rheinstraße 25,

6900 Bregenz

15 18.30 Keren Hajessod Magbit Benefizgala im Hotel InterContinental Infos unter info@kerenhajessod.at

16 14.00 Fortbildungsseminar: „über-leben“: Österreichische ZeitzeugInnen der NS-Zeit

erzählen für den Geschichtsunterricht

16 19.00 Vortrag von Arik Shoihtman: Jüdische Studentenverbindungen in der

österreichisch-ungarischen Monarchie 1882–1938

Campus Melk, Abt-Karl-Straße 23,

Seminarraum 110, Melk

JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

17 14.30 Fortbildungsseminar: Zeitgeschichte aktuell unterrichten KPH Wien/Krems, Campus Krems-Mitterau,

Doktor-Gschmeidler-Straße 22, 3500 Krems

an der Donau

17 17.30 Hebräisch-Spezialangebot mit Raphael Kahan: Shirim, Shirim – mit israelischen

Songs Hebräisch lernen

JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

17 18.30 Vortrag: Zum Dilemma von Häftlingsärztinnen und –pflegerinnen Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte der

Universität Wien, Spitalgasse 2-4,

1090 Wien

18 insider März 2020


17 18.30 Vortrag von Johannes Preiser-Kapeller: Auf der Suche nach der Arche Noah? –

Biblische Geschichten und fantastische Theorien zur Sintflut

17 19.30 Kabarett mit Tania Golden, Shlomit Butbul, Eduard Wildner und Wolfgang Schmidt

am Klavier: „Hauptsache Koscher!“

18 18.00 Vortrag: Unbewusste Zeitgeschichte. Wie wirkt die Sprache aus der Vergangenheit

nach?

JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

Amtshaus Margareten, Schönbrunner Str. 54

1050 Wien

VHS Eisenstadt, Pfarrgasse 10, Eisenstadt

18 15.30 Exkursion mit Prof. Kurt Rosenkranz: Führung durch den Wiener Stadttempel JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

19 18.00 Buchpräsentation: Hannes Leidinger / Christian Rapp, „Hitler – prägende Jahre.

Kindheit und Jugend 1889–1914“

19 18.30 Vortrag von Claudia Spring: „Erbitterter Widerstand gegen die

Zwangssterilisation: Elisabeth S. und ihre Erfahrungen mit der NS-Bürokratie“

DÖW, Wipplingerstraße 6, 1010 Wien

JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

19 19.30 Lesung von Erika Deutinger & Kurt Hexmann: „Jüdischer Witz – Jüdische Weisheit“ Theater Akzent, Theresianumg. 18, 1040 Wien

21 20.00 Konzert: Lena Rothstein, „Chansons a la carte – meine Lebenslieder“ Kleinkunstbühne „Zur Kulisse“,

Rosensteingasse 39, 1170 Wien

22 16.00 Lesung im MZ: „Hemingways Liebeshöllen“, es lesen Sona MacDonald und Johannes

Krisch, Christian Frank am Klavier, Dramaturgie von Angelika Hager

23 19.00 Jiddisch-Lesekreis mit Thomas Soxberger: Von Lemberg bis Wien und weiter:

Jiddische Literatur

Maimonides-Zentrum, Simon-Wiesenthal-

Gasse 5, 1020 Wien

JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

24 18.30 Workshop mit Yuval Katz und Ferenc Simon: „Du darfst … essen?“ JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

25 09.30 Diskussionsrunde: Ausgrenzung und Vorurteile um 1900

Es diskutieren Wolfgang Gasser und Axel Schacht

25 19.00 Filmvorführung von IKG Kultur: „Dem Buchenwald-Häftling

Robert Böhmer auf der Spur“

Haus der Geschichte im Museum NÖ,

Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten

Gemeindezentrum der IKG,

Seitenstettengasse 4, 1010 Wien

25 19.30 Szenische Lesung mit Musik: Eugenie Schwarzwald, Wohltäterin ESRA, Tempelgasse 5, 1020 Wien

26 18.30 Vortrag von Hemma Mayrhofer: Zwischen umfassender Deprivation und „liebevoller

Verwahrung“: Kinder mit Behinderungen in der Wiener Psychiatrie nach 1945

JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

26 19.00 Steine der Erinnerung: Veranstaltung in der Kuffner Sternwarte Kuffner Sternwarte, Johann Staud-Straße 10,

1160 Wien

29 14.00 Gedenkfeier für alle Opfer des Südostwallbaus Gedenken beim Mahnmal Kreuzstadl

Rechnitz, 7471 Rechnitz

29 18.00 „Schalom – extended“ – Benefiz-Veranstaltung zu Gunsten des jüdischen

Fußballklubs SC Maccabi Wien

30 08.00 Busexkursion: 20 Jahre Gedenkfahrt nach Engerau

(Anmeldung bis 25. März 2020)

Metropol, Hernalser Hauptstraße 55,

1170 Wien

JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

30 16.00 Generalversammlung d. Österr. Freunde von Yad Vashem Festaal des Wiener Rathauses

31 18.30 Buchpräsentation: Barbara Serlot, „Nach der Schoah“ JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

LAUFENDE VERANSTALTUNGEN

Ausstellungen

bis 20. 03.

„… unmöglich, diesen Schrecken aufzuhalten“. Die medizinische Versorgung

durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück

Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte, Campus der

Universität Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1, 1090 Wien

bis 13. 04. Ende der Zeitzeugenschaft? Salomon Sulzer Saal, Schweizer Str. 21,

6845 Hohenems

bis 13. 04. Die Ephrussis. Eine Zeitreise JMW, Dorotheergasse 12, 1010 Wien

bis 19. 04.

Nicht mehr verschüttet. Jüdisch-österreichische Geschichte in der

Wiener Malzgasse

Haus der Geschichte Österreich, Österreichische Nationalbibliothek,

Neue Burg, Heldenplatz, Wien

bis 10. 05. Lady Bluetooth. Hedy Lamarr Museum Judenplatz, Judenplatz 1, 1010 Wien

bis 24. 05. Die Gerechten – Courage ist eine Frage der Entscheidung Schlossmuseum Linz, Schlossberg 1, 4020 Linz

bis 29. 05. Letzte Orte vor der Deportation Amtshaus des Bezirks Leopoldstadt,

Karmelitergasse 9, 1020 Wien

bis 01. 06. Wir bitten zum Tanz. Der Wiener Cafetier Otto Pollak JMW, Dorotheergasse 12, 1010 Wien

bis 09. 08. Der junge Hitler Museum NÖ, Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten

Sonstige Veranstaltungen

20.–22. 03. Jewrovision Vienna Infos unter worldbneiakiva.org/jewro2020

www.ikg-wien.at

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Rabbinat / Friedhof

GEBETSZEITEN IM WIENER STADTTEMPEL

MÄRZ 2020

Schacharit,

Morgengebet

INFORMATION ZUR

RESERVIERUNG VON KIDDUSCHIM

IM IKG-GEMEINDEZENTRUM

Nach dem G’ttesdienst im Stadttempel findet

jeden Schabbat ein Kiddusch im Gemeindezentrum

statt. Die Räumlichkeiten stehen daher

ausnahmslos erst nachher (zirka 12.30

Uhr) für private Reservierungen von Kidduschim

für Gäste aus anderen Bethäusern (z. B.

zur Bar Mitzwa) zur Verfügung.

IKG-Generalsekretariat

Mincha,

Abend

Sonntag 01. 03. 05. Adar 08.00 17.30

Montag 02. 03. 06. Adar 07.00 17.30

Dienstag 03. 03. 07. Adar 07.00 17.30

Mittwoch 04. 03. 08. Adar 07.00 17.30

Donnerst. 05. 03. 09. Adar 07.00 17.30

Schabbat

Ein/Aus

Freitag 06. 03. 10. Adar 07.00 17.30 17.36

Samstag 07. 03. 11. Adar 09.00 Tezawe 17.30 18.40

Sonntag 08. 03. 12. Adar 08.00 17.45

Montag 09. 03. 13. Adar 07.00 Fasttag Esther 17.45

Dienstag 10. 03. 14. Adar 07.00 Purim 17.45

Mittwoch 11. 03. 15. Adar 07.00 Schuschan

Purim

17.45

Donnerst. 12. 03. 16. Adar 07.00 17.45

Freitag 13. 03. 17. Adar 07.00 17.45 17.47

Samstag 14. 03. 18. Adar 09.00 Ki Tisa 17.45 18.50

Sonntag 15. 03. 19. Adar 08.00 18.00

Montag 16. 03. 20. Adar 07.00 18.00

Dienstag 17. 03. 21. Adar 07.00 18.00

Mittwoch 18. 03. 22. Adar 07.00 18.00

Donnerst. 19. 03. 23. Adar 07.00 18.00

Freitag 20. 03. 24. Adar 07.00 18.00 17.57

Samstag 21. 03. 25. Adar 09.00 Wajakhel-

Pekudei

Sonntag 22. 03. 26. Adar 08.00 18.10

Montag 23. 03. 27. Adar 07.00 18.10

Dienstag 24. 03. 28. Adar 07.00 18.10

Mittwoch 25. 03. 29. Adar 07.00 18.10

Donnerst. 26. 03. 01. Nissan 07.00 18.10

17.55 19.01

Freitag 27. 03. 02. Nissan 07.00 18.10 18.08

Samstag 28. 03. 03. Nissan 09.00 Wajikra 18.05 19.12

Sonntag 29. 03. 04. Nissan 08.00 19.00

Montag 30. 03. 05. Nissan 07.00 19.00

Dienstag 31. 03. 06. Nissan 07.00 19.00

VORSCHAU GEBETSZEITEN

APRIL 2020

Schacharit,

Morgengebet

Kinderbetreuung während der

Gebetszeiten im Stadttempel

Seit dem vergangenen Jahr gibt es in den Räumlichkeiten des

Klubraums wieder Kinderbetreuung. An jedem Schabbat und

auch zu den Hohen Feiertagen von 10.00 bis zum Kiddusch.

Religiöses, fachlich kompetentes Personal wird sich um die

Kinder kümmern. Voraussetzung sind die im MUKI-Pass vorgeschriebenen

Impfungen. Über die weiteren Voraussetzungen

liegen Formulare bei der Betreuung auf.

FRIEDHOFS-

BESUCHSZEITEN

Mincha,

Abend

Mittwoch 01. 04. 07. Nissan 07.00 19.00

Donnerst. 02. 04. 08. Nissan 07.00 19.00

Sonntag bis Donnerstag 08.00–16.00 Uhr

Freitag 08.00–14.00 Uhr

Verwaltung:

Montag bis Donnerstag 08.00–16.00 Uhr

Freitag 08.00–12.00 Uhr

Samstags & an jüdischen Feiertagen geschlossen!

Schabbat

Ein/Aus

Freitag 03. 04. 09. Nissan 07.00 19.00 19.18

Samstag 04. 04. 10. Nissan 09.00 Zaw 19.15 20.23

Sonntag 05. 04. 11. Nissan 08.00 19.00

Montag 06. 04. 12. Nissan 07.00 19.00

Dienstag 07. 04. 13. Nissan 07.00 19.00

Mittwoch 08. 04. 14. Nissan 07.00 Erev Pessach 19.00

Donnerst. 09. 04. 15. Nissan 09.00 Pessah 1. Tag 19.30

Freitag 10. 04. 16. Nissan 09.00 Pessah 2. Tag 19.00 19.28

Samstag 11. 04. 17. Nissan 09.00 Schabbat Chol

HaMoed

Sonntag 12. 04. 18. Nissan 08.00 Chol HaMoed 19.00

Montag 13. 04. 19. Nissan 08.00 Chol Hamoed,

Gesetzl. Feiertag

Dienstag 14. 04. 20. Nissan 07.00 Erev Schewii

schel Pessah

19.00 20.34

19.00

19.00

Mittwoch 15. 04. 21. Nissan 09.00 Pessah 7. Tag 19.45

Donnerst. 16. 04. 22. Nissan 09.00 Pessah 8. Tag,

Jiskor ca. 11.00h

19.45

Freitag 17. 04. 23. Nissan 07.00 19.00 19.38

Samstag 18. 04. 24. Nissan 09.00 Schemini 19.40 20.46

Sonntag 19. 04. 25. Nissan 08.00 19.00

Montag 20. 04. 26. Nissan 07.00 19.00

20 insider März 2020


Rabbinat

Das Judentum hat viele Facetten. Entscheiden

Sie sich, heuer Ihr jüdisches Wissen zu vertiefen...

mit den Schiurim & Vorträgen des Rabbinats

RABBINER SCHLOMO HOFMEISTER

Schiur für Jugendliche und StudentInnen:

Wann: Mittwoch, 17.00–18.30 Uhr

SPRECHZEITEN VON

RABBINER SCHLOMO HOFMEISTER

SPRECHZEITEN

(mit der Bitte um telefonische Anmeldung):

Montag bis Donnerstag 08.00–19.00 Uhr

Freitag 08.00–14.00 Uhr

Sonntag und Feiertag sowie an Wochentagen

ab 20.00 Uhr, jeweils nach individueller Vereinbarung.

SPRECHSTUNDEN AM CAMPUS (ZPC UND MZ)

Montag & Mittwoch 13.30–16.00 Uhr

nach Vereinbarung.

AKH UND DONAUSPITAL:

Sonntag & Mittwoch, in anderen Spitälern nach Vereinbarung;

in dringenden Fällen Sonntag–Freitag rund um die Uhr.

KONTAKT:

Tel.: (01) 531 04-112

E-Mail: s.hofmeister@ikg-wien.at

GALA-SEDER

mit Rabbiner Schlomo Hofmeister

im Hotel Kempinski

(Palais Hansen, Schottenring 24, 1010 Wien)

am 1. Abend Pessach,

Mittwoch, 08. April 2020

Beginn (Mincha): 19.30 Uhr

Tefila mit dem weltberühmten

Kantor Yisrael Ehrlich

Catering: DIE SCHABBESKITCHEN

Haschgacha speziell für diesen Abend:

Rabbiner Schlomo Hofmeister

Erwachsene: € 49,–

Kinder: 7–12 Jahre € 21,– 12–18 Jahre € 29,–

€ 42,– (statt € 49,–) für Anmeldung und

Zahlung bis zum 18. März 2020

Anmeldungen: rabbinat@ikg-wien.at

oder unter +43 (1) 53 104–111

Für den Bildungscampus der Israelitischen Kultusgemeinde Wien mit Kindergarten,

Volksschule samt Hort und AHS mit Nachmittagsbetreuung suchen wir eine neue

JÜDISCHE LEITUNG MIT LEHRBEFÄHIGUNG

FÜR DAS REALGYMNASIUM

zum Eintritt ab September 2020.

Unsere neue Leitung erfüllt folgende Voraussetzungen:

• Sehr gute Deutschkenntnisse (C1)

• Gute Hebräisch- und Englischkenntnisse

• Schomer Schabbat

• Unterrichtsqualifikation und -erfahrung für das

(Real-)Gymnasium in den Fächern Religion und/oder

Hebräisch und/oder Jüdische Geschichte

Wir wünschen uns von unserer neuen Leitung:

• (Projekt-)Management- und Leitungskompetenz

• Selbstbewusstes Auftreten und Kommunikationsfreude

• Selbstständige und strukturierte Arbeitsweise

• Organisation und Begleitung von Schulveranstaltungen

(Feiern, Reisen)

Das Gehalt richtet sich für die Lehrtätigkeit nach der Einstufung durch die Bildungsdirektion Wien

und für die Leitungstätigkeit nach der entsprechenden Qualifikation. Supervision, Unterstützung in der

pädagogischen Arbeit durch externe ExpertInnen und eine gute Zusammenarbeit zeichnen unsere Institution aus.

Wenn Ihnen die Arbeit mit Kindern in einem kompetenten und engagierten Team Freude macht, dann schicken Sie

Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Lebenslauf und Zeugnissen bis 10. März 2020 an:

Verein zur Erhaltung der ZPC-Schule

z.Hd. Mag. Daniel Brandel

Simon-Wiesenthal-Gasse 3, 1020 Wien

oder per E-Mail an: db@zpc.at

www.ikg-wien.at

21


IKG

EIN PLÄDOYER FÜR

DEN STADTTEMPEL

von MMag. Tommy Gross

Viele brauchen den Stadttempel gelegentlich; sei es für Familienfeiern,

gemeinschaftliche Anlässe, weil sie Freunde oder Bekannte treffen

wollen oder leider auch für traurige Anlässe. Natürlich auch für die

Hohen Feiertage. Manchmal ensteht der Eindruck, dass die Existenz des

Stadttempels und seiner lebendigen Strukturen als Selbstverständlichkeit

betrachtet wird. Es funktioniert ja zweimal täglich an jedem Tag im Jahr.

Ist es wirklich unvorstellbar, dass der Stadttempel irgendwann einmal

periodenmäßig geschlossen sein wird, weil er keinen mehr interessiert?

Nicht ganz; schließlich kommen Menschen

freiwillig in den Stadttempel. Aber das

kann sich ändern. Und was dann? Soll der

Stadttempel dann nur noch künstlich am

Leben erhalten werden? Ist es wirklich das,

was wir uns vorstellen?

Wie hofnungsvoll ist es daher festzustellen,

dass zurzeit für Viele das Kommen in

den Stadttempel eine tägliche oder wöchentliche

Routine geworden ist. Die Erfahrung

zeigt, je intensiver der Stadttempel von einer

Person besetzt wird, umso mehr Freude

schaft der Tempelaufenthalt der Person

selbst und allen anderen, und umgekehrt. Es

sind gerade diese regelmäßigen Besucher, die

die lebendigen Strukturen im Stadttempel

auf täglicher bzw. wöchentlicher Basis aufrechterhalten

und erst damit die Voraussetzungen

schafen, dass der Stadttempel von

allen Mitgliedern der Gemeinde, auf welcher

Basis auch immer, genutzt werden kann.

An dieser Stelle sei die Frage erlaubt,

wieso ganz ofensichtlich die Vorzüge des

Stadttempels nicht geeignet sind, weitaus

mehr Menschen anzusprechen, den

Stadttempel regelmäßig, und sei es nur auf

wöchentlicher Basis, am Schabbat, zu besuchen?

Die gegebenen Strukturen würden es

ja erlauben, ja sich geradezu anbieten.

Welche Vorzüge?

• Viele Menschen, Mitglieder der Gemeinde

und Gäste, erleben das Freitagabend-Gebet

(Kabbalat Schabbat), vorgebetet und gesungen

vom Oberkantor und dem Tempelchor,

als spirituelle Verabschiedung von den säkularen

Aufgaben des Wochenalltags (heute

auch Stress genannt) und als spirituelle Begrüßung

des Heiligen Ruhetags, Schabbat;

als bewusste Drosselung des menschlichen

Motors, die vorübergehende Beseitigung der

ständigen Erreichbarkeit. Man spürt direkt

wie sich die innere Ruhe entwickelt. Man

findet mit Eintritt des Schabbat endlich Zeit,

22 insider März 2020

Viele Menschen erleben das

Freitagabend-Gebet als spirituelle

Verabschiedung von

den säkularen Aufgaben des

Wochenalltags.

während des gemeinsamen Gebets ein wenig

in sich zu gehen, Freunde und Bekannte zu

trefen und für ein gemeinsames Abendessen

in familiärer Atmosphäre. Es ist genau jener

Zeitpunkt bei Kabbalat Schabbat am Freitagabend

(es ist schade, ihn zu verpassen!),

an dem die Möglichkeit der Transformation

des Bewusstseins entsteht, sich völlig von allen

alltäglichen Ablenkungen abzuwenden

und sich ohne Störungen der Spiritualität

des Schabbat zu widmen. All das kann man

jeden Freitagabend zu Kabbalat Schabbat im

gemeinsamen Gebet mit allen anwesenden

Menschen im Stadttempel erbeten, ersingen

und erleben. Das Verlassen des Stadtempels

am Freitagabend erfolgt dann mit einer völlig

anderen inneren Einstellung als das Betreten

des Stadtempels vor dem Schabbat-Eingang.

• Gleiches kann man am Samstagmorgen

beim Morgengebet erleben. Das gemeinsame

Beten und Singen sind dazu geeignet,

den Schabbat in seiner einzigartigen spirituellen

Ruhe in besonderer Art und Form spüren

zu lassen. Der fantastische Kinderchor,

als fester Bestandteil des Morgengebets, singt

gemeinsam mit dem Oberkantor beim Mussafgebet

und das Schlussgebet.

• Zurzeit läuft im Stadttempel auch eine

Art „Hydepark“-Aktion. Alle sind eingeladen,

sich auf einen Gedanken aus einem

jeweiligen Wochenabschnitt vorzubereiten

und (nach Absprache mit dem Oberkantor)

diesen entweder am Freitagabend während

des Gebetes oder am Schabbatmorgen beim

Kiddusch vor der Gemeinschaft vorzutragen.

Zugegeben, es bedarf etwas Vorbereitung

und Mut, aber viele Menschen, Junge und

Junggebliebene, haben diese Chance schon

wahrgenommen. So etwas schaft sicher eine

große innere Befriedigung.

• Am Schabbatmorgen wird auch der jeweilige

Wochenabschnitt aus der Thora vorgelesen,

wozu einer Anzahl von mindestens 7

Personen die Ehre zuteil wird, einen Segen

über die Thora zu sprechen.

• Aus jeweils gegebenem Anlass feiern wir im

Stadttempel gemeinsam mit den Familien

Bar oder Bat Mitzwa, Aufrufe für Bräutigame,

Geburtstage und vieles mehr.

• Wir sprechen auch ein Krankengebet für all

jene, die Genesung brauchen, und es besteht

in aller Regel die Möglichkeit, bei dieser Gelegenheit

Namen von Kranken zu nennen,

damit auch sie im Krankengebet namentlich

erwähnt werden.

• Einer der Höhepunkte ist der gemeinsame

wöchentliche Kiddusch nach dem Morgengebet,

wo wir das Gebet gesellig bei Kigel,

Kuchen und Getränken, wie auch mit Gesang

und vorgetragenen Gedanken zum Wochenabschnitt

abrunden.

• An jedem Wochentag findet in der Früh

und am Abend ein Gebet statt, an dem alle

teilnehmen können, vor allem jene, die

das Kaddisch-Gebet sagen müssen. Bei

Bedarf wird beim Gebet auch Unterstützung

angeboten.

Soweit nur einige der Vorzüge, die wir in

unserem Stadttempel jahrein, jahraus zur

Verfügung haben. Um all diese Strukturen

aufrechtzuerhalten, setzen sich viele

Personen, zum Teil auch ehrenamtlich, ein,

wie etwa der Tempelvorstand, das Rabbinat,

Kantoren, Tempelchor, Tempeldiener,

Sicherheit, Garderobe, MitarbeiterInnen

der IKG und viele mehr. Wer also all jenen

Personen, die sich für den Stadttempel

einsetzen, den ihnen zustehenden Respekt

erweisen will, und wem es wichtig ist, einen

höchstpersönlichen Beitrag dafür zu

leisten, dass die lebendigen Strukturen im

Stadttempel auch weiterhin, vor allem für

unsere Kinder, aufrecht bleiben, damit

auch sie alle Vorzüge genießen werden

können, sollte sich, auch im höchsten eigenen

Interesse, überlegen ob er/sie nicht


IKG

Liebe Gemeindemitglieder!

Bewahren Sie das Andenken Ihrer lieben Verstorbenen

durch den Kauf einer Gedenktafel in der Synagoge! Dadurch bleiben

Ihre Angehörigen unvergessen in ewiger Erinnerung.

Das Rabbinat steht Ihnen bei Fragen zur Anfertigung,

der Inschrift und der Platzierung sehr gerne zur Seite.

Bitte kontaktieren Sie Frau Sabine Schwitz unter

s.schwitz@ikg-wien.at oder per Telefon unter 01/531 04–111

auch einen Jour fixe, vielleicht auf wöchentlicher

oder zumindest monatlicher Basis, im

Stadttempel einplanen will.

Das Betreiben des Stadttempels lediglich auf

Basis eines Dienstleistungsbetriebes („Ich komme,

wenn ich es brauche, und dann erwarte ich

mir, dass alles funktioniert.“) sollte nicht unser

finales Ziel sein, mag es auch statutenmäßig

die Aufgabe der Israelitischen Kultusgemeinde

sein, einen funktionierenden Stadttempel zu

gewährleisten. So etwas kann ernsthaft nur als

Minimalanspruch betrachtet werden.

Vielmehr verdient es der Stadttempel, dass

er durch proaktiven regelmäßigen Besuch zu

dem wird, was ein Tempel eigentlich sein sollte,

nämlich eines der Hauptzentren einer Gemeinde.

So war es im Laufe der über 3.000 Jahre

alten Geschichte des Volkes Israel, und davon

sollten wir nicht abweichen. Von da an sind den

Entwicklungsmöglichkeiten des Stadttempels

und weiteren gemeinsam zu organisierenden

Veranstaltungen keine Grenzen mehr gesetzt.

Es sind alle herzlich eingeladen, am Freitagabend

und/oder Schabbatvormittag, und zu

den Feiertagen (Beginnzeiten können der

Homepage der IKG entnommen werden) in

den Stadttempel zu kommen! Dort kann man

bei den Ansprachen und/oder durch das gemeinsame

Lernen Zusammenhänge zwischen

den wöchentlich aktuellen Abschnitten der

Thora und tagesaktuelle Themen erarbeiten –

denn auch für das gemeinsame Lernen steht der

Stadttempel... Auf ein häufiges Wiedersehen

im Stadttempel!

20 JAHRE GEDENKFAHRT

NACH ENGERAU

30. März 2020, Abfahrt 08.00 Uhr

Treffpunkt: 1020 Wien, Praterstern 1, vor dem Jüdischen Institut

für Erwachsenenbildung (U1, Aufgang Heine Straße)

Rückkehr: ca. 18 Uhr

Anmeldung bis 25. März 2020 unter:

Mail: claudia.kuretsidis@doew.at Telefon: (01) 22 89 469 / 315

Unkostenbeitrag: EUR 20,–

Ende November/Anfang Dezember 1944 wurde in Engerau (Petržalka,

Bratislava) ein Arbeitslager für ungarische Juden eingerichtet. Circa 2000

Zwangsarbeiter mussten beim Bau des sogenannten Südostwalles Sklavenarbeit

leisten. Viele starben an den Folgen von Hunger, Kälte und Misshandlungen

oder wurden von Wiener SA-Männern oder Politischen Leitern

ermordet. Mehr als 100 Männer kamen Ende März 1945 im Zuge des „Todesmarsches“

von Engerau nach Bad Deutsch-Altenburg ums Leben.

Seit dem Jahr 2000 führt die Zentrale österreichische Forschungsstelle

Nachkriegsjustiz am DÖW jedes Jahr Ende März rund um den Jahrestag

der Räumung des Lagers Engerau (am 29. März 1945) und der darauffolgenden

Massaker eine „Gedenkfahrt“ zu den Gedächtnisorten in Bratislava-Petržalka,

Wolfsthal, Hainburg und Bad Deutsch-Altenburg durch.

Erstmals werden heuer länderübergreifend Schulklassen an der Gedenkfahrt

teilnehmen und sich interaktiv an der Gestal tung der Veranstaltungen

an den verschiedenen Gedächtnisorten beteiligen: aus Bratislava-

Petržalka eine Klasse der Obchodná akadémia Imricha Karvaša sowie

aus Wien SchülerInnen des History Clubs der Sir-Karl-Popper-Schule und

SchülerInnen der HTL Wien 10 Ettenreichgasse.

www.ikg-wien.at

23


Jüdische Gemeinde Graz

NEUIGKEITEN

AUS DER JÜDISCHEN GEMEINDE GRAZ

Mögliche Formen der Zusammenarbeit

auf dem

Gebiet der Bildung und

der einhergehenden Antisemitismusprävention

standen am 23. Jänner

2020 auf der Tagesordnung

beim Antrittsbesuch und

ersten Arbeitstrefen von

Bundesministerin a.D.

Landesrätin Prof. in Dr. in

Juliane Bogner-Strauß

mit dem Präsidenten der

Jüdischen Gemeinde Graz,

KV MMag. Elie Rosen. Auf der Agenda stand vor allem das Thema

Antisemitismusprävention im Hinblick auf das pädagogische Programm

„Synagoge erleben“ der Jüdischen Gemeinde Graz, das sich

in starkem Maße an Kinder und Jugendliche richtet.

Landesrätin Bogner-Strauß zeichnet innerhalb der steiermärkischen

Landesregierung u.a. für den Bereich Bildung verantwortlich

und sagte der jüdischen Gemeinde im Rahmen ihres Ressorts Unterstützung

bei der Realisierung einschlägiger Vorhaben zu.

Im Dezember 2019 hat die Jüdische Gemeinde Graz unter dem

Titel „Frag den Rabbi“ mit einer Schiurim-Reihe von Landesrabbiner

Mag. Schlomo Hofmeister begonnen. In regelmäßigen

Abständen setzt sich unser Landesrabbiner in der Grazer Synagoge

nunmehr mit unterschiedlichen

religiösen Fragen und Themen

auseinander. Beim Schiur am 18.

Februar stand das Thema „CAR-

PE DIEM – SCHABBAT UND

DIE VERBINDUNG ZWEIER

WELTEN“ im Mittelpunkt. Landesrabbiner

Hofmeister hob dabei

hervor, Prioritäten im Leben richtig

zu setzen, das Materielle nicht

über das Spirituelle zu positionieren

und dieses im Leben ständig

vor Augen zu haben. Eben dazu

diene der Schabbat.

Am 27. Februar 2020 findet im Rahmen der Jüdischen Filmbar die

Vorführung des Filmes „Tel Aviv on Fire“ statt. Die absurde und

bissige Komödie über die Sucht nach Fernseh-Seifenopern von Israelis

und Palästinensern zeigt uns fiktive TV-Heldinnen und Helden

auf beiden Seiten der Grenze, die allerdings auch in der Realität nicht

voneinander lassen können. Ein israelischer Grenzoffizier und ein

junger palästinensischer Drehbuchautor verwickeln sich in Egomanie,

Liebe, Intrigen und absolut unkorrekte politische Korrektheit.

Der Straßenfeger wird zum Grenzfall irrwitziger Kooperation, die

schwarze Komödie so unglaublich, dass sie wahr sein könnte. Aber

können Seifenopern den israelisch-palästinensischen Konflikt lösen?

Das Drehbuch wurde 2019 mit einem Ophir, dem israelischen Oscar,

ausgezeichnet und der Hauptdarsteller erhielt in Venedig einen

Preis als bester Darsteller. Der Film war ein Hit auf vielen Filmfestspielen,

denn befreiendes Lachen kann auch Brücken schlagen.

Am 19. Februar 2020 kam es zu einem Arbeitstrefen zwischen Mag. a

Antonia Nitsch und Dr. Alois Puntigam vom Oststeirischen Verein

für Heimatkunde mit Präsident Rosen in den Amtsräumlichkeiten

am David-Herzog-Platz. Gegenstand bildete die Errichtung eines

Mahnmales für die ermordeten jüdischen Zwangsarbeiter beim

Bahnhof Feldbach. Im Rahmen der fortgeführten Gespräche von

letztem Jahr wurden letzte Gestaltungsfragen besprochen. Mit der

Eröfnung des Mahnmales wird im Mai oder Juni dieses Jahres gerechnet.

SAVE THE DATE!

UNSERE NÄCHSTEN

VERANSTALTUNGEN

Am 03. März 2020 nimmt der jüdische Chor in Graz wieder

seine Proben auf. Wir ersuchen um Anmeldung über unser

Portal (https://www.juedischegemeinde-graz.at).

Die diesjährige Purimfeier findet nach Kriat Megillath Esther

am 10. März 2019 statt. Alle Gemeindemitglieder sind hierzu

recht herzlich eingeladen!

Anfang Februar 2020 präsentierte die Gesellschaft der Freunde

der Jüdischen Gemeinde Graz ihr Jahresprogramm. Die

Saison beginnt am 29. März 2020 mit einer Ausfahrt nach

Wien. Dabei wird der jüdische Friedhof Wien Währing ebenso

besucht, wie der Wiener Stadttempel und andere Einrichtungen

der Wiener jüdischen Gemeinde. Auf der Rückfahrt steht

eine Führung durch die Synagoge in Baden bei Wien auf dem

Programm. Highlights bilden in diesem Jahr weiters eine

gemeinsame Exkursion nach Triest und Gorica, eine Reise

nach Israel oder die Talk-Veranstaltungen mit prominenten

Personen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Den Höhepunkt

bildet der Empfang zu Rosch Haschana.

„Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ mit Natalie

Portman steht bei der Jüdischen Filmbar am 26. März 2020

auf dem Programm (Infos zum Film siehe nächste Seite).

31. März 2020: Schiur mit Landesrabbiner Hofmeister.

Fotos: © JG Graz

24 insider März 2020


Jüdische Gemeinde Baden

KINO.IM.ZIB: EINE GESCHICHTE

VON LIEBE UND FINSTERNIS

Donnerstag, 12. März 2020, um 18.30 Uhr

IL/USA 2015, 95 min, Hebräisch mit deutschen Untertiteln

Regie: Natalie Portman, Buch: Amos Oz, Natalie Portman

Mit: Natalie Portman, Makram Khoury, Shira Haas, u. a.

Wir freuen uns über Ihren Besuch zum

Gebet in der Synagoge Baden!

Anmeldung & Information über die Termine:

Jüdische Gemeinde Baden,

02252/ 25 25 300 oder

office@juedischegemeinde.at

VORTRAG.IM.ZIB: DIE JÜDISCHE

GESCHICHTE DER COMICS

Donnerstag, 02. April 2020, 18.30 Uhr

Natalie Portman, in Jerusalem geboren und in den USA aufgewachsen,

verfilmte die Erinnerungen des israelischen Schriftstellers

Amos Oz an seine Kindheit im Jerusalem der 1940er-Jahre

als große Hommage an die Literatur. Oz selbst nannte „Eine Geschichte

von Liebe und Finsternis“ einen „autobiographischen

Roman“. Und ums Fabulieren und die verbindende Kraft des

Erzählens geht es auch: Portman spielt in der von ihr adaptierten

Filmversion großartig und sehr berührend Oz’ Mutter Fania,

die ihrem kleinen Sohn Geschichten erzählt, aber zunehmend

an Depressionen leidet. Ein zutiefst menschlicher, kluger und

vielschichtiger Film über die unruhigen Gründungsjahre des

Staates Israel, über Mutterliebe, Verlust und den Zusammenhalt

einer Familie. Portman setzt das Israel des Unabhängigkeitskrieges

in soghafte Bilder um, die so gar nichts mit den vertrauten

„Exodus“-Szenen gemein haben. Sie erweckt mit gedeckten,

dunklen Farben den Eindruck eines osteuropäischen Schtetls,

das man unfreiwillig in den Orient verpflanzt hat. Großartige

Schauspieler geben der Geschichte Wärme und Tiefe, die über

den Roman hinausgehen.

Auch dieser Film wird wieder vorgestellt durch Prof. Dr. Frank

Stern vom Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien.

Für Fragen und Diskussion ist breiter Raum gelassen!

Diese Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Jüdischen

Filmclub Wien: www.juedischer-filmclub.at

Nähere Informationen und Kartenreservierung zum Film beim ZIB

Veranstaltungsservice: +43 2252 25 25 30-0 oder www.zib.or.at.

Karten zu € 10,–; Schüler/Studenten € 5,–; ermäßigt € 8,– für

ZIB/Ö1Club-Mitglieder

Die lange Geschichte der modernen Comics ist reich an jüdischen

Themen. So fanden etwa jüdische Lebenswelten auch in

künstlerischer Betrachtung als Comic beziehungsweise Graphic

Novel ihren Niederschlag. Besonders bedeutend und bekannt in

diesem Zusammenhang ist „Maus“ von Art Spiegelman. Aber

es gibt noch mehr interessante Auseinandersetzungen zu diesem

Thema in Comicform, wie auch ein Blick auf die Propaganda-

Comics der Zwischenkriegszeit und auf beiden Seiten der Gegner

des Zweiten Weltkriegs zeigen wird.

Weniger bekannt ist folgende Tatsache: Viele der bekanntesten

Comics und Comicfiguren der Geschichte des Mediums

stammen von jüdischen Künstlern und Autoren. Das gilt für

Superman, so gut wie alle Helden des Marvel-Universums, wie

auch für Europas Comic-Held Nummer eins Asterix. Es lohnt

sich, diese jüdischen Comic-Künstler und ihre Figuren näher zu

betrachten und sich auch die Frage zu stellen, ob und inwiefern

sich ihre Schöpfungen auf das Judentum und jüdische Mythen

oder Traditionen zurückführen lassen.

Harald Havas lebt als Autor von

Büchern, Comics, Spielen und

Drehbüchern in seiner Heimatstadt

Wien. Er hat auch bereits zum Spezialthema

Comics geforscht und

publiziert, hält dazu Vorträge und

Workshops und ist auch einer der

Schöpfer der österreichischen Superhelden

Serie „Austrian Superheroes“.

Anmeldung unter bit.ly/vortrag_comics

Nähere Informationen und Kartenreservierung zum Film beim ZIB

Veranstaltungsservice: +43 2252 25 25 30-0 oder www.zib.or.at.

Karten zu € 10,–; Schüler/Studenten € 5,–; ermäßigt € 8,– für

ZIB/Ö1Club-Mitglieder

www.ikg-wien.at

25


WIZO

100 JAHRE WIZO

In der vorletzten Jännerwoche fand das

Enlarged General Meeting der WIZO im

Hotel Hilton Tel Aviv statt. Die Engländerin

Rebecca Sieff hatte 1920 die heute

weltweit größte jüdische Frauenorganisation

Women‘s International Zionist Organization

gegründet. Sie konnte wohl

kaum erahnen, dass 100 Jahre später

800 Frauen aus aller Welt gemeinsam die

Errungenschaften dieser unglaublichen

Frauenpower im Rahmen einer großen

Centennial-Veranstaltung feiern würden.

WIZO Austria war mit einer Delegation

von neun Frauen vertreten.

Dem intensiven israelischen Winter zum

Trotz haben wir WIZO-Einrichtungen

bereist, gelernt und gestaunt. Allen voran

unsere beiden WIZO-Kindertagesstätten

in Rechovot und Modi‘in, die von WIZO

Austria betreut und finanziert werden.

In der Kindertagesstätte in Rechovot

werden großteils Kinder äthiopischer Herkunft

im Alter von sechs Monaten bis drei

Jahren betreut. Sie sprechen sowohl Amharisch,

die Sprache Äthiopiens, als auch

Iwrit, was ihnen Wurzeln als auch Zukunft

sichert, weil Sprache ein wesentlicher Pfeiler

für Integration bedeutet. Das staatliche

Betreuungssystem beginnt mit 3 Jahren, die

Karenz der Mütter endet mit sechs Monaten.

Die Zeitspanne dazwischen übernimmt

unsere pädagogisch modernste Tagesstätte,

sie ermöglicht Frauen mit geringen finanziellen

Möglichkeiten, Familie und Beruf

zu vereinbaren, und bietet den kleinen Kindern

ein stabiles, sicheres Umfeld.

Wir hatten die Ehre, von Ihrer Exzellenz,

der Botschafterin der Staates Österreich in

Israel, Dr. Hannah Liko, begleitet zu werden

und ihr unser wunderbares Projekt näher

zu bringen. Knapp vor Tu Bischwat haben

wir Zitrusbäume im Garten gepflanzt

und damit die Basispflanzung für den Wiener

Obstgarten gemacht.

Auf Einladung von Familie Falic durften

wir eine unvergessliche Eröfnungsfeier in

der Hebrew University Jerusalem erleben.

Wir wurden mit sehr gutem Essen und einem

besonderen Unterhaltungsprogramm

verwöhnt, The Shalva Band spielte für uns,

der gefeierte Yehoram Gaon sang seine berühmtesten

Songs für ein begeistertes Publikum.

Nach dem Besuch der Kotel haben

wir mit dem Oberrabbiner gemeinsam die

Hatikwa gesungen – ein wahrhaft erhebendes

und bewegendes Erlebnis!

Einen besonders prägenden Eindruck während

unserer Reise hinterließ die WIZO-

Einrichtung Nir HaEmek im Norden Israels,

die unter der

Schirmherrschaft

Australiens und der

USA steht. Neben

einem Internat und

einer landwirtschaftlichen

Schule gibt es

dort auch eine Oberstufe,

wo man für den

Polizeidienst ausgebildet

werden kann.

Das Besondere liegt

allerdings im inklusiven

Schwerpunkt

der Schule. Kindern

und Jugendlichen

mit besonderen Bedürfnissen stehen dort

Therapiehunde und Pferde zur Reittherapie

zur Verfügung, und schwer Sehbehinderte

trainieren den olympischen Sport Goal Ball.

Im Rahmen der Tagung im Hotel Hilton

durften wir besondere Reden hören. Major

General Elyezer Shkedy, Israeli Air Force

15th Commander und ehemaliger CEO

der El Al Airline, hat uns vom Tiefflug der

Israeli Air Force über das KZ Auschwitz erzählt,

und auch darüber, was das in vielen

und nicht zuletzt in seinem Vater, einem

Schoah-Überlebenden aus Ungarn, bewirkt

hat. Eine Rede voller Charme, die so manche

zu Tränen rührte.

Daniel Birnbaum, CEO von SodaStream,

lehrte uns, wie man negative Publicity

– wie sie SodaStream von BDS erleben

musste – in positive wandeln kann. Wie

man die weltweite Aufmerksamkeit nutzen

kann, um die Wahrheit zu transportieren

und so einen Gewinn daraus zu ziehen.

Im Rahmen der Tagung fanden auch

Wahlen statt: Anita Veinberg-Friedman

wurde zur neuen Chairperson gewählt,

Esther Mor für weitere vier Jahre als Präsidentin

der World WIZO bestätigt. WIZO

Austria gratuliert!

Das EGM Centennial ist ein einschneidendes

Erlebnis, von dem frau so einiges

mitnehmen kann und das klar gezeigt hat:

WIZO ist großartig, macht Sinn, verändert

und wird tausende Leben zum Besseren verändern,

gibt jungen Menschen Perspektiven

und Möglichkeiten, vermittelt Skills, Glück

zu finden und selbstbestimmte Leben zu

führen.

Unterstützt uns weiterhin auf unserem

Weg, nehmt an unseren vielen Veranstaltungen

teil und werdet Teil dieser wunderbaren

Bewegung. Gemeinsam sind

wir groß und stark! Rebecca Sieff kann

stolz auf uns sein. Auf die nächsten hundert

Jahre.

Mag. Cathy Heller

SAVE THE DATE

Mesibah – Jom Haatzmaut

29. 04. 2020

im Aux Gazelles

26 insider März 2020


Or Chadasch

JÜDISCHES LERNEN

BEI OR CHADASCH

1020 Wien, Robertgasse 2 – Tel./Fax (01)9671329 – Email: office@orchadasch.at

www.facebook.com/orchadasch/ www.orchadasch.at/programm/

GOTTESDIENSTE:

Kabbalat Schabbat jeden Freitag um 19.00 Uhr

Schabbat Schacharit jeden Samstag um 10.30 Uhr

Nach dem Gottesdienst bitten wir zum Kiddusch. Gäste

sind herzlich willkommen! Aus Sicherheitsgründen bitten

wir Sie, stets einen Lichtbildausweis mitzubringen!

PURIM: Montag, 09. März, 18.00 Uhr

Erew Purim, Lesung der Megilla und Purim-Party.

Kostüme sind erwünscht!

PESSACH: Mittwoch, 08. April

Informationen zu unserem Gemeinde-Seder finden

Sie auf unserer Website www.orchadasch.at

KIDS-WORKSHOPS

Sonntag, 08. März, 14.00–16.00 Uhr:·

Kinder-Purim-Workshop

Samstag, 28. März, 10.00–11.00 Uhr:

Kinder-Schabbat-Workshop

LERNSONNTAG

Sonntag, 22. März, 11.00 bis 17.00 – Lebenszyklus

KURSE:

• Bar und Bat Mizwa-Vorbereitung

(Kontakt: Rabbiner Lior Bar-Ami,

rabbiner@orchadasch.at)

• Hebräischkurse für Anfänger und Fortgeschrittene

(Kontakt: members@orchadasch.at)

• Einführung ins Judentum (Kontakt: Rabbiner

Lior Bar-Ami, rabbiner@orchadasch.at)

SERVICES:

• Britot Mila, Simchat Bat, Bar und Bat Mizwa

• Chuppa

• Beratung und Hilfe bei Todesfällen und Beerdigungen

(Kontakt: 0677/635 287 06)

INFORMATIONEN:

• Kurse und Services: office@orchadasch.at,

Tel.: 0677/635 287 02

• Fragen an den Rabbiner: rabbiner@orchadasch.at

Ist die Thora im Himmel? Oder ist sie ganz nahe? Wie können wir

Judentum und religiöse Praxis in unser modernes Leben integrieren?

Wie versteht das liberale Judentum die jüdische Lehre und das

jüdische Gesetz?

Um diese und ähnliche Fragen zu beantworten, hatte jüdisches

Lernen bei Or Chadasch stets einen hohen Stellenwert. In diesem

Jahr haben wir das Angebot erweitert. Rabbiner Lior Bar-Ami führt

jeden Samstag im Anschluss an die Thoralesung einen Schiur zum

Wochenabschnitt durch, wo sich alle TeilnehmerInnen aktiv mit

dessen Bedeutung befassen. Außerdem bietet Rabbiner Lior Bar-

Ami eine „Einführung ins Judentum“ an. Interessierte Menschen,

egal ob sie nun jüdisch oder nichtjüdisch, Gemeindemitglieder

oder Gäste sind, werden hier in die Bedeutung der Mitzvot und in

die moralischen Lehren des Judentums eingeführt. Im Lauf eines

Jahres lernen sie die wichtigsten Inhalte des Judentums und die

religiöse Praxis kennen.

Das „Jüdische Lehrhaus“, eine schon länger bestehende Vortragsreihe,

befasst sich in diesem Jahr mit den „Pirke Awot“. Hier

steht das Textstudium im Mittelpunkt. Zu unserer Freude finden

die Kurse und Vorträge so viel Anklang, dass bisweilen die Bibliothek

für das Publikum zu klein wird und die Veranstaltung im

Betraum abgehalten werden muss.

Um allen Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, aktiv am Gottesdienst

teilnehmen zu können, bieten wir einen Siddur-Lesekurs

an. Interessierte jeden Alters können sich hier mit dem Aufbau des

Gottesdienstes und der Bedeutung der Gebete vertraut machen.

Denn im liberalen Judentum ist ein Verständnis des Gebets die

Voraussetzung für die Annäherung an Gott. Obwohl unsere Gottesdienste

größtenteils auf Hebräisch sind, sollen unsere Mitglieder

mit Verständnis und Kawwana beten.

Jüdisches Lernen bedeutet auch die Befassung mit jüdischer Kultur.

Unser Kulturprogramm hat am 02. Februar einen ersten Höhepunkt

in diesem Jahr erreicht. Wir besuchten die Ausstellung „Die

Ephrussis“ im Jüdischen Museum Wien. Hannah Landsmann

nahm uns auf eine Zeitreise durch die Ausstellung mit und führte

uns auf sachkundige und unterhaltsame Weise in die Welt der

weitverzweigten Familie Ephrussi ein. Im Anschluss an die inspirierende

Führung diskutierten die BesucherInnen das Gesehene und

Gehörte bei einem Glas Wein im Café Eskeles.

Dürfen wir Ihnen gratulieren?

Sie sind Gemeindemitglied der IKG Wien und haben sich verlobt,

geheiratet, ein Kind bekommen oder Ihre Tochter / Ihr Sohn hat Bat

/ Bar Mitzwa gefeiert? Oder eines Ihrer Familienmitglieder hat sein

Studium erfolgreich abgeschlossen?

Dann teilen Sie uns dies bitte unter redaktion@ikg-wien.at mit!

Gerne geben wir für Sie eine kostenlose Gratulation in den

„Gemeinde Insider“, auf Wunsch auch mit Foto.

www.ikg-wien.at

27


27.01.2020 02:32:35

BBYO / Hillel

Liebe LeserInnen, liebe FreundInnen!

Im Februar durfte BBYO Austria bei vielen

verschiedenen Veranstaltungen erscheinen,

die unsere TeilnehmerInnen noch sehr lange

prägen werden: Anfang Februar ging es für

die 5-köpfige Delegation, bestehend aus Noa,

Alix, Mathew, Daniel und Lara, nach Dallas,

Texas! Auf der diesjährigen Internationalen

BBYO-Konferenz International Convention,

verbrachten wir zwei Wochen mit mehr

als 3.000 Jugendlichen aus aller Welt! Die

TeilnehmerInnen kamen aus Europa und

Süd- und Nordamerika, und gemeinsam

durften wir über unsere Identität, Werte und

Lebensarten diskutieren. Im Rahmen diverser

Workshops und Sessions mit verschiedensten

Gästen aus aller Welt, wie zum Beispiel Youtuber

David Dobrik, oder Politiker wie Ted

Cruz, wurden wir dazu inspiriert, die Welt

aus einer anderen Perspektive anzusehen, die

Dinge in die Hand zu nehmen – und die Welt

zu verändern!

In der ersten Woche der Konferenz fand

die Global Ambassadors Week statt, bei der

alle internationalen TeilnehmerInnen (Ambassadors)

dabei waren, um sich kennenzulernen,

ein Netzwerk zu knüpfen, und vor allem,

um sich auf die kommenden aufregenden

Tage vorzubereiten.

In der zweiten Woche ging es dann mit der

großen Konferenz los, bei der mehr als 4.000

TeilnehmerInnen anwesend waren. Die Tage

verbrachten wir damit, über unsere Bewegung

und Leadership zu lernen, sowie ein weltweites

Netzwerk zu knüpfen. An den Abenden

gab es verschiedenste Events, wie zum Beispiel

einen Oneg Schabbat am Freitagabend,

Hawdala am Samstagabend oder eine unvergessliche

Eröfnungszeremonie der größten

jüdischen Jugendorganisation und Konferenz

weltweit. Während der zwei Wochen in den

USA konnten sich die TeilnehmerInnen auch

HILLEL/BBYO:

GEMEINSAM

INTERNATIONAL

viel mit dem Judentum und der Ausübung

des Judentums auseinandersetzen. Für uns

ist es notwendig, dass jeder das Judentum auf

seine eigene Art und Weise auslebt, indem er

selbst entscheidet, wie, wo und wann er es

ausüben möchte. Dazu kommen natürlich

auch unvergessliche Erlebnisse in der Stadt:

Sightseeing war Teil der Reise – sei es der Dallas

Wasserpark, der Botanische Garten oder

das Dallas Holocaust Museum – wir konnten

das wunderschöne Dallas oft genug besichtigen

und freuen uns schon auf die kommende

Reise! Wohin geht es denn als nächstes…?!

Doch war es nicht nur in Dallas ein erfolgreicher

Monat! In Wien konnten wir die Delegation

des Projektes Young Ambassadors

begrüßen – eine Gruppe Jugendlicher aus Israel,

die sich für Politik und Aktivismus interessieren

und engagieren. Die vielen jüdischen

Organisationen aus Wien konnten die jungen

AktivistInnen kennenlernen und sich mit ihnen

unterhalten. Mehr als 100 Leute waren

am Mittwoch im Jad Bejad-Headquarter zu

einem netten und entspannten Nachmittag.

Bis bald!

Am 16. 02. durften wir ebenfalls unsere Mitglieder

bei einem Chapter Meeting begrüßen

– diesmal durften wir viele neue Gesichter

sehen und kennenlernen, und darüber freuen

wir uns unglaublich! Unsere Bewegung ist

eine ofene und inklusive Bewegung, die sich

unglaublich über neue Mitglieder freut, die

Teil unseres Erlebnisses werden möchten.

Das Thema des Chapter Meetings war

Strategien, Kriege, Politik, gemischt mit ein

paar Strategien zum Thema Schule und

Schulstress! Jeder kennt den Frühlingsstress in

der Schule, und wir versuchen, unseren Mitgliedern

dabei zu helfen, damit klar zu kommen,

damit wir alle in allem, was wir machen,

erfolgreich sind.

Die aufgezählten Veranstaltungen des Monats

wiederspiegeln wieder die Stärke und Verbundenheit

des Judentums: Es trefen sich 4.000

jüdische Jugendliche in Dallas, parallel besuchen

engagierte Teenager unsere Bewegung

in Wien und man trift sich für Peulot. All

das in einem Monat. Es ist wunderschön zu

sehen, wie vernetzt wir sind, und wie schnell

man neue Freundschaften knüpfen kann! Am

Israel Chai!

Für Updates könnt ihr jederzeit auf unseren

Social Media Seiten vorbeischauen:

@BBYO Austria auf Facebook und

@bbyoaustria auf Instagram

Lesespaß neu im Abo-Shop

www.wina-magazin.at

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und Lifestyle - auch im Kombi-Abo

die

GEMEINDE

FEBRUAR 2020 | Schwat / Adar 5780 | Nr. 801 | € 2,– | www.ikg-wien.at

OFFIZIELLES ORGAN DER ISRAELITISCHEN GEMEINDE WIEN

insider

Israelitische Kultusgemeinde Wien, Seitenste ten 4, 1010 Wien, P.b.b., DVR 0112305; 2,–

+

die

GEMEINDE

801 Insider Februar 2020.in d 1 27.01.2020 02:32:35

28 insider März 2020


JUKO

09. 03.

Purim

im Stadttempel

06.-09.03.: Jewrovision

Deutschland

in Berlin

Für Anregungen, Ideen

und persönliche An-

liegen stehen wir Euch

jederzeit gerne zur

Verfügung und hoffen,

dass ihr weiterhin mit

dabei seid!

Eure Betty Kricheli

b.kricheli@ikg-wien.at

DAS WAR UNSER

DIESJÄHRIGES

LIKRATSEMINAR

22.03.:

Jewrovision

Bnei Akiva

Europe in Wien

HABEN SIE SCHON IHR

PESSACH-GLÜCKWUNSCH-INSERAT BESTELLT?

Noch können Sie Ihrer Familie, Ihren Freunden und den

Menschen, die Ihnen wichtig sind, Glückwünsche bestellen:

Gleich anrufen oder mailen!

Tel: 01/53 104–272 E-Mail: m.glamm@ikg-wien.at

PREIS* PRO EINSCHALTUNG:

€ 80,– (Größe: 59 x 30 mm)

€ 135,– (Größe: 59 x 50 mm)

€ 260,– (Größe: 59 x 100 mm)

Andere Größe lt. Preisliste

* zzgl. 5 % Werbeabgabe und 10 % MWSt. Für Privatanzeigen

ohne Werbeabsicht wird keine Werbeabgabe verrechnet.

insider

www.ikg-wien.at

29


JöH / Bnei Akiva

NEUES VON DEN JÖH

Die letzten Wochen war es rund um die

JöH relativ ruhig. Da das gesamte Board

stetig mit der Planung des Bal Paré wie auch des großen Schabbatons

beschäftigt ist, kommen etwaige weitere Events leider zu

kurz. Dennoch haben wir ein sehr erfolgreiches mexikanisches

Schabbes-Dinner Ende Jänner auf die Beine gestellt. Trotz der

daraufolgenden Prüfungswoche, haben wir es geschaft, viele

AktivistInnen zu mobilisieren, bei den Vorbereitungen zu helfen,

und schlussendlich ist ein sehr großes und gut besuchtes Schabbes-Dinner

zustande gekommen. Das nächste Essen war für Ende

Februar geplant, ganz nach dem Motto „New York Street Food“,

gleich in Verbindung mit einer Semester-Opening-Party. Zusätzlich

dazu werden wir auch heuer wieder eine große Purim-

Feier veranstalten, sowie Anfang März eine Veranstaltung zum

Film „Murer – Anatomie eines Prozesses“ in Zusammenarbeit

mit dem Bund Jüdischer Verfolgter des Naziregimes.

Ende März steht dann endlich unsere große „Bucharian Awareness

Week“ inklusive Podiumsdiskussion, Kochabend, Musik-

Event und vielem mehr an. Außerdem werden wir Mitte des Monats

zwei engagierte AktivistInnen zum „Activism Seminar“ der

European Union of Jewish Students (EUJS) nach Brüssel schicken.

Bei diesem Seminar werden die TeilnehmerInnen wichtige

Tipps und Ratschläge zum Thema jüdischer Aktivismus lernen,

sowie die Chance bekommen, die großen Europäischen Organisationen

zu besuchen. Außerdem werden sie mit Persönlichkeiten

aus sowohl europäischer Politik, wie auch dem jüdischen Aktivismus

sprechen können.

Ansonsten wird der Schwerpunkt des Vorstandes weiterhin auf

dem Bal Paré liegen, der auch heuer wieder in den Sofien-Sälen

stattfinden wird. Wir sind sehr stolz darauf, mitteilen zu können,

dass wir bereits den Ehrenschutz unseres Bundespräsidenten

Dr. Alexander Van der Bellen für den Ball ausgestellt bekommen

haben. Um eines der größten Events der Wiener jüdischen Gemeinde

auf die Beine stellen zu können, sowie den Schabbaton

mit circa 150 jüdischen

Studenten aus

ganz Europa, sind

wir auch in diesem

Jahr dankbar über

jegliche finanzielle

Unterstützung sowie

Spenden in Form

von Tombola-Preisen.

Informationen und

Tickets für den Ball

gibt es unter:

tickets.joeh.at;

Kontaktieren

können Sie uns

jederzeit unter:

ball@joeh.at

TU BISCHWAT

MIT DER BNEI

AKIVA

Chodesch Tov! Im Februar feierten wir Tu Bischwat, den Feiertag

der Bäume. Dieser wird nicht im Frühling gefeiert, wenn alles

blüht, sondern im Winter, wenn man die Ergebnisse des Regens

und die harte Arbeit, die man für die Pflanzen geleistet hat, nicht

sehen kann. Ein Blick in die Natur zu Tu Bischwat erinnert uns

daran, dass es einige Dinge im Leben gibt, die wir nicht beschleunigen

können, und wir müssen geduldig sein, um die Ergebnisse

zu genießen. Das ist wahr für fast alles in unserem Leben: Bildung,

Studien, Parität usw. (Sivan

Rahav Meir, Shlicha der Mizrahi

in New York)

In unserem Snif feierten

wir Tu Bischwat mit einem

Obstworkshop. Mit Früchten

entwarfen wir Tiere und

Bäume, um uns daran zu

erinnern, die Natur um uns

herum zu schätzen.

Außerdem nahmen unsere Bnot Scherut Benyamin und Moriya an

einem Bnei Akiva-Leadership-Seminar teil. In Paris trafen sich

Snifim aus ganz Europa, um zusammen zu singen, zu tanzen und

zu lernen. Wir hatten die Freude, mit Kollegen aus der Schweiz,

den Niederlanden, Frankreich, Schweden, Italien, England und

Deutschland einen Schabbat voller Energie und Motivation zu

verbringen. Jedes Land hat seinen Snif mit enormem Willen und

Ehrgeiz repräsentiert. Das „Dream Team“ hat uns viele Leadership-

Skills mithilfe von zahlreichen Methoden, Liedern, Geschichten

und Diskussionen beigebracht.

Ein entscheidender Augenblick für uns

war der Kabbalat Schabbat, wo wir gemeinsam

Schabbat-Lieder gesungen und

am Schabbat-Tisch Slogans von jedem

Snif gemeinsam und mit ganzer Kraft

gejubelt haben. Am Ende des Schabbats

fühlten wir uns wie eine große Einheit.

Wir waren alle begeistert und mit noch

mehr Motivation erfüllt, unseren Snif

und die Welt zu ändern.

Am Sonntag machten wir uns

schließlich zu einer Tour durch Paris

auf. Nicht in Gruppen, sondern als

ein gemeinsames, vereintes und starkes

Team mit einer gemeinsamen Sprache.

30 insider März 2020


Haschomer Hatzair / Keren Hajessod

DIE WERTE DES

SCHOMER

Liebe Gemeinde, wir würden Sie gerne über

uns, die jüdische Jugendorganisation Haschomer

Hatzair, informieren. Womöglich kursieren bereits Eindrücke von uns,

jedoch sind wir der Meinung, dass die Essenz unserer Organisation nur

mithilfe des geschichtlichen Hintergrunds erfasst werden kann.

Feiern Sie mit uns

1867 gründete der bulgarische Doktor Ruben Bierer den jüdischpolitischen

Verein „Schomer Israel“ in Galizien, übersetzt bedeutet Keren dies Hajessod feiert kommendes Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anla

Save the Date!

das 100-jährige Jubiläum

„Wächter Israels“. Der Schomer Israel blieb die einzige Organisation laden wir Sie herzlich am von Sonntag, Keren den 15. Hajessod!

März 2020 um 18.30 Uhr zu unserer

seiner Art für eine lange Zeit, in der junge Menschen ihre sozialistischen

Bestrebungen und zionistischen Ideen miteinander teilen Hotel konn-

InterContinental Wien,

alljährlichen Magbit Benefizgala, die zu Gunsten sozialer Projekte in Israel stattfindet,

Keren

ein.

Hajessod

Für dieses

feiert

besondere

dieses

Ereignis

Jahr

konnten wir die ehem

ten. Es war die Stadt Wien, die 1913 die Mitglieder des „Schomer Außenministerin Israels, Tzipi sein Livni, 100-jähriges als Gastrednerin Bestehen. gewinnen.

Israel“ und „Zeirei Zion“ zusammenbrachte, um den Haschomer

Persönliche Einladungen

Aus diesem

werden

Anlass

verschickt.

laden

Für

wir

etwaige

Sie herzlich

Fragen stehen wir Ihnen unt

Hatzair zu gründen, und bis heute befindet sich in Wien das info@kerenhajessod.at älteste

sowie 0676/ 44 600 62 stets zur Verfügung.

Ken („Nest“) der Welt.

am Sonntag, dem 15. März 2020,

Mittlerweile gibt es

um 18.30 Uhr

Kenim in mehr als 21

Ländern, sowie weitere

in Gemeinschaften

Magbit Benefizgala,

zu unserer alljährlichen

weltweit. Ein Ken bietet

ein erzieherisches

und ideologisches

Zuhause für dessen

Mitglieder, welche

meistens aus diversen

jüdischen Hintergründen entstammen. Die Werte des Schomer

basieren auf drei Säulen: Sozialismus, Zionismus und Judentum.

Grundlegend bedeuten diese Säulen, dass wir alle gleich sind, ungeachtet

unserer Herkunft, Israel eine tiefgehende Bedeutung für uns hat

und dass wir gemeinsam über jüdische Traditionen lernen und diese

gemeinsam ausleben.

Je nach Alter werden Kinder und Jugendliche in Gruppen,

„Kvutzot“, geteilt, in denen sie über neue aktuelle Themen spielerisch

lernen oder auch über Grundlegende Inhalte des Lebens diskutieren

und diese hinterfragen können. Es gibt kein unerlaubtes Thema, keine

verbotene Meinung und keine Ausgrenzung. Der Schomer ist ein Ort

für freie Meinungen und freie Gedanken. Innerhalb der Kvutzot entstehen

über die Jahre unbeschreibliche Gemeinschaften, denn Zusammenhalt

einer Gruppe ist die wahrhaftige Auszeichnung einer Kvutza.

Im Schomer werden Freundschaften fürs Leben gefunden.

Die nach Alter getrennten Kvutzot lernen und erhalten Programme,

die für ihr Alter angemessen sind. Bei den jüngeren Gruppen bestehen

diese größtenteils aus Spielen und lustigen Aktivitäten, während sie bei

den älteren Gruppen zunehmend auf Diskussionen und Aktivismus

beruhen. Gemeinsam begeben wir uns jedes Jahr auf unvergessliche

Reisen, bei denen wir alles unternehmen, vom Skifahren im Winter

oder Wassersport im Sommer, bis zu idyllischen Wanderungen sowie

lustigen und lehrreichen Programmen für jedes Alter.

Jeden Samstag treffen wir uns von 15.00–19.00 Uhr in unserem

Ken, am Desider-Friedmann-Platz 1. Kinder und Jugendliche von

7 bis 15 sind herzlichst eingeladen, an unseren unvergesslichen

Aktivitäten teilzunehmen. Jeden Samstag erwartet Euch ein spannendes,

lehrreiches und lustiges Programm, welches den Teamgeist

fördert. Wir freuen uns auf Euer kommen!

Chasak we´emaz! Sei stark und mutig!

die zu Gunsten sozialer Projekte in Israel stattfindet,

ins Hotel InterContinental Wien ein. Für dieses

besondere Ereignis konnten wir die ehemalige

Außenministerin Israels, Tzipi Livni, als Gastrednerin

gewinnen, und die einzigartige A-Capella-Beatbox-

Band Beatdos wird uns musikalisch unterhalten.

B.J.V.N

Bund jüdischer Verfolgter

des Naziregimes

Anmeldung unter info@kerenhajessod.at

oder 0676/44 600 62

18:30 Filmvorführung mit

Metro Kino

anschließender

Johannesgasse 4,

Podiumsdiskussion

1010 Wien Ilse Reiter-Zatloukal

Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte

Kartenverkauf unter:

reservierung@filmarchiv.at

Anmeldung für

begrenzte Freikarten:

events@joeh.at

MONTAG,

09. MÄRZ 2020

Organisiert von:

an der Universität Wien

Michaela Vocelka

ehemalige enge Mitarbeiterin von Simon Wiesenthal

Christian Frosch

Regisseur und Drehbuchautor von MURER

Doron Rabinovici

Schriftsteller und Historiker

Oliver Scheiber

Richter und Buchautor

Moderation:

Simone Dinah

Hartmann

Unterstützt von:

www.ikg-wien.at

31


IKG für Tirol & Vorarlberg

für Tirol

und Vorarlberg

Israelitische Kultus-Gemeinde

NEUIGKEITEN AUS DER IKG

FÜR TIROL UND VORARLBERG

Am Internationalen

Holocaustgedenktag

(27. Jänner) gedachte

die IKG für Tirol und

Vorarlberg wie jedes Jahr der sechs Millionen

ermordeten europäischen Jüdinnen

und Juden. Zum Kaddisch und El Male

Rachamim versammelten sich rund 80

Menschen bei der Menora am Landhausplatz

in Innsbruck.

Salomon Sulzer

Kantor

• Hohenems 1804

- 1890

IKG-Präsident Günter

Lieder uva. bei der

Gedenkveranstaltung

am Landhausplatz

Raimund Fastenbauer

Esther Fritsch

Am Mittwoch, dem 29. Jänner, hielt Dr.

Raimund Fastenbauer im Gemeindezentrum

der IKG in Innsbruck einen Vortrag

zum Thema: „Die jüdische Gemeinde

im Zeichen eines steigenden Antisemitismus“.

Der Vortrag war sehr interessant,

aber leider – vermutlich aufgrund des Wintereinbruchs

– nur sehr spärlich besucht!

Gleichzeitig wurde am 29. Jänner im

Innsbrucker Gemeinderat eine Resolution

gegen Judenfeindlichkeit verabschiedet.

Organisationen und Vereine, die sich gegen

Jüdinnen und Juden richten, werden darin

verurteilt. „Wir unterstützen die frühzeitige

Prävention gegen Antisemitismus, Antijudaismus,

Antizionismus sowie jegliche

andere Formen von Rassismen und Diskriminierungen“,

heißt es in der Erklärung.

Städtische Räumlichkeiten und Einrichtungen

dürfen demnach nicht Organisationen

zur Verfügung gestellt werden, die antisemitisch,

antijudaistisch oder antizionistisch

sind. Auch dürfen städtische Dienststellen

keine solchen Organisationen unterstützen.

Damit richtet man sich auch gegen Bewegungen,

die „zum Boykott von israelischen

Produkten, Unternehmen, Künstlerinnen

und Künstlern sowie Sportlerinnen und

Sportlern aufrufen.“

Eingebracht wurde die Erklärung von

den Parteien der Regierungskoalition (Innsbrucker

Grüne, Liste „Für Innsbruck“, Innsbrucker

Volkspartei und SPÖ Innsbruck),

unterstützt vom Tiroler Seniorenbund. Den

Erklärungstext verlas IKG-Präsident Günter

Lieder in der Gemeinderatssitzung.

Am Dienstag, dem 04. Februar,

fand im Gemeindezentrum

der IKG Innsbruck

ein Abend zur Erinnerung

an den vor 15 Jahren verstorbenen

Tiroler Kabarettisten,

Volksschauspieler und

Spendenaufruf zur Restaurierung einer

TORAROLLE der Innsbrucker Synagoge

Günter Lieder, Martin Sailer

Schriftsteller Otto Grünmandl statt. Unter

dem Motto „MENSCH OTTO“ erzählten

seine Weggefährten Martin Sailer und Günter

Lieder über den Menschen Otto Grünmandl

und ihre Arbeit mit ihm, lasen aus

der Korrespondenz der Jahre 1938 bis 1945

und stießen mit 100 begeisterten Gästen

und einem Glas koscheren Wein auf Otto

an.

Otto Grünmandl (1924–2000) war eine

der wichtigsten Künstlerpersönlichkeiten

aus Tirol. Er wurde mit seinen Arbeiten für

Film, Rundfunk und Theater,

aber auch mit seinen

absurd-komischen Kabarettprogrammen

international

bekannt.

Otto Grünmandl

Eine der Torarollen in der Innsbrucker Synagoge ist inzwischen rund 100 Jahre alt und

weist starke Abnützungsspuren auf. Seit 1945 ist diese Rolle, deren Herkunft nicht

ganz geklärt ist, nachweislich in Innsbruck. Im jetzigen Zustand kann und darf sie

nun nicht mehr im Gottesdienst verwendet werden und muss deshalb dringend restauriert

werden. In den nächsten Wochen wird ein Sofer die Schäden der Rolle begutachten

und einen Kostenvoranschlag erstellen. Zu erwarten sind Kosten um

15.000,– Euro. Wir erlauben uns daher, einen Spendenaufruf zu starten, um das aufwendige

Verfahren der Restaurierung in Angriff nehmen zu können.

Spenden bitte an: Israelitische Kultusgemeinde Innsbruck (Kennwort: Tora)

IBAN: AT50 4239 0009 0002 0806

BIC: VBOEATWWINN

Es wäre schön, wenn die Torarolle in einem Jahr (so lange dauert die Restaurierung

etwa) nach Innsbruck zurückkehren und feierlich aufgerollt werden könnte!

Zur großen Freude der Gemeinde haben inzwischen auch die christlichen Kirchen Tirols

ihre Unterstützung zugesagt. Die Diözese Innsbruck, die evangelische Superintendenz

Salzburg und Tirol und der Bischof Stecher-Gedächtnisverein haben ihrerseits

eine ökumenische Spendenaktion ins Leben gerufen. Denn – so die Erklärung von Bischof

Hermann Glettler und Superintendent Olivier Dantine – auch für Christen habe

die Tora große Bedeutung. Die Tora sei auch ein Geschenk des Judentums an das

Christentum. Und es sei ein Zeichen der Dankbarkeit, dass Tiroler Christen zu einer

Spende für eine Torarolle der Innsbrucker Synagoge aufrufen.

Fotos: © IKG Innsbruck / Christian Niederwolfsgruber / Familie Grünmandl / Florian Lechner

32 insider März 2020


Lauder Chabad Campus

DAS THEATERENSEMBLE

DER VS LAUDER CHABAD

Seit dem Herbst probte die, aus Schülerinnen und Schülern

der Volksschule Lauder Chabad bestehende, Theatergruppe,

um sich auf die nächste Auführung vorzubereiten. Als Stück

dafür wurde diesmal Antoine de Saint-Exupérys Klassiker

„Der kleine Prinz“ auserkoren. Die Auseinandersetzung mit

dem – bei Kindern wie Erwachsenen beliebten – modernen

Märchen über Sehnsucht und Freundschaft bot auch den

Kindern die Möglichkeit, sich mit diesen Werten und Phänomenen

auseinanderzusetzen. Die Texte wurden gelernt,

Kostüme entwickelt und die Requisiten und das Bühnenbild

wurde größtenteils von den Kindern selbst entworfen und

gebastelt.

Und wie das so ist, brach das Lampenfieber unter den jungen

Schauspielerinnen und Schauspieler vor der Auführung

aus, und die Aufregung lag in der Luft. Dies hielt die musischen

Nachwuchstalente aber keinesfalls davon ab, eine

ausgezeichnete Darbietung hinzulegen. Das Publikum war

begeistert und sichtlich beeindruckt. Wer die Auführung

verpasst hat, dem sei gesagt, dass das Ensemble, das allen

interessierten Kindern in der Volksschule ofen steht, bereits

mit Hochdruck am nächsten Stück arbeitet. Denn dieses

wird im Juni aufgeführt.

ORG LAUDER CHABAD

IM ARNOLD

SCHÖNBERG CENTER

Im Rahmen des Projekts „Jüdische Komponisten und Interpreten“

besuchten die SchülerInnen des 2. ORG Lauder Chabad

das Arnold Schönberg Center. Das öfentliche Kulturzentrum

beherbergt den Nachlass des in Wien geborenen jüdischen

Komponisten. Neben einem Einblick in Schönbergs musikalisches

und bildnerisches Schafen, sind auch eine Ausstellung

zum Leben des Künstlers sowie Originalmanuskripte zu sehen.

Als die Schülerinnen und Schüler des 2. ORG die Ausstellung

besuchten, wurde schnell klar, dass der in die USA emigrierte

Schönberg neben seinem musikalischen Schafen auch wichtige

Beiträge in den Bereichen der bildenden Kunst und Technik

leistete, sowie als Erfinder tätig war. Das Projekt erfreut sich

großer Beliebtheit unter den Schülerinnen und Schülern, die

sich schon auf den nächsten Schwerpunkt freuen.

www.ikg-wien.at

33


Intern

Wir GRATULIEREN

Wir gratulieren

Mark Elias NAPADENSKI

zum Studienabschluss

in Kunstgeschichte

und dem Erhalt des Titels

Bachelor of Arts ( BA)!

Die Steinstellung

für unsere geliebte Mutter

ISABELLA BERNATH, s.A.

findet, s. G. w.,

am Sonntag, dem 08. März 2020,

um 11.30 Uhr, am Zentralfriedhof,

IV. Tor statt.

Edit Katcz

Martha Rosenkranz

Vivian Duxler

Bei TODESFÄLLEN bitte sofort die

FRIEDHOFSVERWALTUNG

kontaktieren: 01/767 62 52 (Büro

Friedhofsverwaltung) oder

0676/844 512 451

(Hr. Mordechai Hammer, 24 Std.)!

Bitte speichern Sie diese

Nummern in Ihrem Handy!

Bei Todesfällen am Schabbat sowie

an jüdischen Feiertagen

schicken Sie eine SMS od.

WhatsApp-Nachricht an eine der o.g.

Nummern. Bitte vergessen Sie nicht, den

genauen Namen des Verstorbenen sowie

den Sterbeort mitzuteilen!

VORGANGSWEISE BEI

GRABRESERVIERUNGEN

Bei Grabreservierungen ersuchen wir

Sie, sich bezüglich der Platzwahl ausschließlich

mit dem Friedhofsamt

am IV. Tor (Tel. 01/767 62 52), Herrn

Hammer oder Frau Josipovic

in Verbindung zu setzen! Die Bezahlung

bzw. der Abschluss einer Teilzahlungsvereinbarung

erfolgt beim Mitgliederservice

der IKG, Seitenstettengasse 4,

1010 Wien, Tel.: 01/531 04–171.

Wir TRAUERN um

FEBRUAR 2019 (bis 24. 02.)

BANGIEW David •

11.02. • 58 Jahre

NACHTRAG JÄNNER 2020

BANKIER Dr. Ilse

27.01. • 86 Jahre

Den Angehörigen der dahingeschiedenen

Gemeinde mit glie der

sprechen wir unser tief

empfundenes Beileid aus.

Sollten Sie an Mitteilungen per

E-Mail über aktuelle Sterbefälle

Interesse haben, schreiben Sie bitte

an service@ikg-wien.at

DIE CHEWRA

KADISCHA HILFT

Wenn es Ihnen ein Bedürfnis ist, persönliche

Dinge zu regeln und Sie Beratung brauchen,

kontaktieren Sie bitte 0664/125 05 65!

34 insider März 2020


Willkommen im neuen Semester

Ich freue mich sehr, nach einem

erfolgreichen Abschluss alle unsere

Kundinnen und Kunden wieder im

JBBZ-GREDLERSTRASSE begrüßen

zu dürfen.

Wir haben auch in diesem Semester wieder

ein berufsnahes und praxisorientiertes

Maßnahmenprogramm anzubieten,

welches eine solide Basis für den Einstieg

in das Arbeitsleben darstellt.

Es freut mich besonders, dass wir mit

dem neuen Job-Coaching den Wiedereinstieg

von Frauen in das Berufsleben konkret

fördern. Diese Maßnahme forciert

Praktika und legt das Hauptaugenmerk

auf die Vermittlung von Präsentationsfähigkeiten

im Zuge einer Bewerbung

von Frauen und Müttern. Voraussetzung

dafür sind sehr gute Deutschkenntnisse,

die unsere Teilnehmerinnen bei uns

schon erworben haben.

Ich wünsche allen viel Glück und

Erfolg und freue mich, Ihnen in einer

der nächsten Ausgaben von konkreten

Ergebnissen berichten zu können.

Ihr Rabbiner Yaacov Frenkel

Gründer und Leiter

JBBZ-GREDLERSTRASSE

Ihre wichtigste Ressource sind Sie!

Die zweitwichtigste ist Ihr Netzwerk!

Sie haben Ihre Berufstätigkeit wegen Karenz oder Pflege

von Angehörigen unterbrochen, wissen genau, was

Sie wollen und in welchen Beruf Sie (wieder-)einsteigen

möchten? Dann nutzen Sie unser Angebot und

optimieren Sie mit unserer Hilfe und vielen Tipps Ihre

Bewerbungsunterlagen und Jobsuche!

Der Lehrgang wird als individuell kombinierbarer

Modulmix angeboten. Bei Bedarf werden auch Einzelcoachings

vereinbart.

Dauer 10 Wochen

(auf max. 20 Wochen verlängerbar)

Ausbildungszeiten

Praxis

Mo - Do 8:45 - 13:00 Uhr

Informationen

Arbeitserprobung / Arbeitstraining

JOB-COACHING

WIEDEREINSTIEG FÜR

FRAUEN

Voraussetzungen

FACHLICH

/ Grundlegende EDV-Kenntnisse

/ Deutschniveau B2

/ Abgeschlossene Berufsausbildung

PERSÖNLICH

/ vollendetes 18. Lebensjahr

/ Geregelte Kinderbetreuung

/ Genehmigung durch das AMS

Wir freuen uns auf Sie!

01/33 106-700

gredlerstrasse@jbbz.at

Bitte bringen Sie mit:

/ gültiger Reisepass bzw. gültiger Personalausweis

/ Meldezettel

/ e-card

/ Zeugnisse

/ Aufenthaltstitel bzw. Anmeldebescheinigung für

nicht-österreichische StaatsbürgerInnen

www.ikg-wien.at

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