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werner.pfeifer

MAGAZIN DES ALPENVEREINS VILLACH | 01/2020

150 Jahre Alpenverein Villach

Wir feiern, wer feiert mit?!

JAHRGANG 41

JUBILÄUM

6

Aktivitäten für dieses

besondere Jahr

Ein Überblick, der Lust

„auf mehr“ machen soll …

GEMEINSAM

12

30. Karstfahrt

mit dem CAI Gorizia

Bericht des internationalen

Drei-Ländertreffs

TRAINING

23 Kondition –

Ausdauer!

Bewegung ist Leben und

wir sollten „lebendig“ bleiben.


EDITORIAL | Christine Lastin, Redaktionsleitung

150 Jahre Alpenverein Villach –

wir feiern, wer feiert mit?!

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Weihnachtsrummel ist noch nicht lange vorbei; ich

sitze hier, sehe dem Tanz der Schneelocken zu und in

dieser Stille denke ich darüber nach, wie schnell doch

die Zeit vergeht – eine Woche, ein Monat, ein Jahr, die

Jahre . . .

Auch die Alpenvereinsfamilie spürt den Lauf der Zeit und

die damit verbundenen, immer schneller werdenden

und häuig nicht positiven Veränderungen. Eine zentrale

Aufgabe des Alpenvereins

ist der

Umweltschutz; wir

müssen nicht nur

immer wieder für

dieses Thema sensibilisieren,

sondern

zudem auch

als Vorbild wirken.

Konlikte im Zusammenhang

mit

Plänen für Seilbahnen oder Windräder sorgen vielfach

für negative Schlagzeilen. Dasselbe gilt für die aktuelle

Diskussion um die Tourismusabgabe der „Schutzhütten“.

Der Alpenverein steht immer im Brennpunkt der Auseinandersetzung

zwischen der Vertretung seiner Ziele

und den wirtschaftlichen Interessen Dritter.

Weil der Bezug zur Natur in dieser schnelllebigen und

durch die neuen Medien stark beeinlussten Zeit nicht

verloren gehen darf, werden wir uns in den nächsten

Ausgaben unserer Mitgliederzeitschrift verstärkt den

Themen Naturschutz und Artenvielfalt widmen. Mit

Franz Kohlhuber, unserem seit dem Vorjahr neuen Naturschutzreferenten,

haben wir einen ausgewiesenen

Fachmann gefunden, der sich mit viel Hingabe und Interesse

diesen Themen widmet.

Das Schöne am Alpenverein ist, dass sehr viel an großartiger

Entwicklung stattinden darf. Und in diesem Jahr

haben wir sogar einen Grund zum Feiern: Die Sektion

Villach des Österreichischen Alpenvereins feiert ihr

150-jähriges Bestehen! Vieles hat sich im Laufe dieser

langen Zeit verändern dürfen, können oder müssen. Was

und wie viel sich

getan hat, haben

wir in einem gesonderten

Teil über

unsere Geschichte

zusammengefasst,

der dieser Ausgabe

beiliegt.

Für dieses besondere

Jahr haben wir uns

noch viele Überraschungen für euch ausgedacht und alles

in einen eigenen Veranstaltungskalender aufgenommen,

damit ihr nicht den Überblick verliert. Doch psst,

mehr wird an dieser Stelle nicht verraten – nur so viel,

dass ihr euch auf ein besonderes (Alpenvereins-)Jahr

freuen dürft.

Viel Freude beim Entdecken,

beim Schmökern & beim Feiern!

Herzlichst

Christine Lastin und das Redaktionsteam

Impressum: Medieninhaber/Herausgeber: ÖAV Zweig Villach | Redaktion: ÖAV Villach, Schanzgasse 3,9500 Villach | Für d. Inhalt verantwortlich:

Dr. Klaus Dalmatiner u. Christine Lastin, beide Villach | Gedruckt n. d. Richtlinie „Druckerzeugnisse“ d. Österreichischen Umweltzeichens, Kreiner

Druck- u. Verlagsgesellschaft m.b.H. & Co, UW-Nr. 933, Villach | Grafik: Michael Kravanja | Offenlegung: Medieninhaber ausschließlich Österreichischer

Alpenverein Zweig Villach. Unternehmensgegenstand: Information d. Mitglieder d. ÖAV über alpines Geschehen.

2 ALPENVEREIN SEKTION VILLACH 2020|01

DRUCKLAND

e

KA RNTEN

PER FECT PRI NT


Notfall Lawine – und der bewusste Umgang mit dem Risiko

S. 14

© Tomaž Druml

© Jörg Groschacher © Peter Polak © Daniel Gross

Klettern 50–99

GANZHEITLICHES TRAINING

S. 11

S. 21

5 Minuten Geologie & Mineralogie

MAGMATISCHE GESTEINE

BERG & LEUTE: Blitzlichter .......................................... S. 4

150 JAHRE AV-VILLACH ............................................... S. 6

EINLADUNG ZU 150. JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG ........................ S. 7

VURFERTEN: Aus dem Vereinsleben .................................. S. 8

HERZLICHEN DANK FÜR IHRE SPENDE! .................................. S. 9

KLETTERN 50–99 .................................................. S. 11

TOURENBERICHTE: 30. Karstfahrt .................................... S. 12

RÜCKBLICK AUF DAS LAWINEN UPDATE 2019/20 ......................... S. 13

TOURENBERICHTE: Notfall Lawine u. d. bewusste Umgang m. d. Risiko. . S. 14

HANDY APPS ...................................................... S. 15

NEUES BEWERTUNGSSCHEMA FÜR UNSERE TOUREN ........................ S. 16

TOUREN-PROGRAMM: März – Juni 2020 .............................. S. 17

NEWS AUS DER KLETTERHALLE: Klettern geht durch den Magen?! ..... S. 21

5 MINUTEN GEOLOGIE & MINERALOGIE ................................. S. 21

KLETTERN & BOULDERN ............................................. S. 22

TRAININGSLEHRE: Kondition – Ausdauer! ........................... S. 23

10 WEGE - 10 GIPFEL – UNSERE VILLACHER HAUSBERGE: Der Kahlkogel .... S. 24

NATURSCHUTZ: Die raue Welt der Raufußhühner ................... S. 26

KLIMA: Die Berge als Wetterscheide .............................. S. 28

FÜR LESE-MURMELTIERE: Alpenvereins-Bücherei................. S. 29

Korak

DIE FEINE BOULDER-ARENA!

S. 33

ORTSGRUPPE UNTERES DRAUTAL...................................... S. 30

GRUPPE KUNTERBUNT .............................................. S. 31

POWER CARD WANDERN | MOUNTAINBIKE .............................. S. 32

SPORTKLETTER-/WETTKAMPFTEAM.................................... S. 33

NEWS & ACTION: Alpenvereins-Jugend ............................. S. 34

...ZU GUTER LETZT: Veranstaltungen & Ausblick ...................... S. 36

3


MEER ODER MOOR?

16.11.2019, Bleistätter Moor

Man muss nicht Moses sein,

um das Wasser zu teilen ...

es reichen auch viele Wanderstöcke.

© DIETHARD RAUTER

WANN DIE KAN SCHNEE HAM ...

18.01.2020, Hundsmarhof Wann kommt denn endlich der Bus?© DIETHARD RAUTER

LVS-TAG – ERST KALT KRIEGEN 14.12.2019, Dobratsch

AV-Kurse sind auch wie Baustellen: Einer arbeitet und

alle anderen schauen zu … © HARALD DULLER

Vier Bier für den Verschütteten, bitte! © TOMAŽ DRUML

LAWINEN UPDATE 17.12.2019, CCV

Michael und die Schlümpfe vom Alpinteam. © TOMAŽ DRUML

LVS-TAG – DANN AUFWÄRMEN 12.01.2020, Dobratsch

Orientierungslauf …und Intervalltraining, Winter-Edition.

© TOMAŽ DRUML

4 ALPENVEREIN SEKTION VILLACH 2020|01

Genauso

anspruchsvoll

und individuell

wie ich Will!roider.

Das Meisterhaus.


BERG & LEUTE

Blitz-Lichter

Lawinen sind ein stets präsentes Thema bei nahezu

allen alpinen Wintersport-Aktivitäten. So auch bei uns

im Alpenverein. So auch in dieser Ausgabe bei den

Blitzlichtern. Es gibt aber auch andere Schnappschüsse,

die wir Euch nicht vorenthalten wollen ...

FAMILIE HOLLE

14.12.2019, Schönwipfel

Hauptsache, es fällt Schnee!

© STEFAN HEHN

EIN HERZ FÜR …

22.12.2019, Flattnitz

…schöne Fotos. © MICHAEL IBOVNIK

DIE GOTTES– äh...

SONNENANBETERIN

06.01.2020, Innerkrems

... hat ganze Arbeit geleistet:

Super Schnee & super Wetter!

© GEORG UNTERLECHNER

BILDERRÄTSEL

05.01.2020, Wöllaner Nock

2 oder 3 Schneemänner? © GERD IMHOF

VIELEN DANK!

16.11.2019, Bleistätter Moor

Schön, dass wir auf unseren Touren

immer wieder so herzlich aufgenommen

werden. © DIETHARD RAUTER

DREI (WEIHNACHTS-)MÄNNER

IM SCHNEE

22.12.2019, Flattnitz

Ob Erich Kästner wohl auch schon

Schneeschuhe hatte? © MICHAEL IBOVNIK

EISKLETTERN – HO-RUCK UMI,

HO-RUCK AUFI

25.01.2020, Heiligenblut © GERHARD PRESSER

Eisklettern ist wie Sportklettern –

es kommt auf die bunten Griffe an.

5


150 Jahre Alpenverein Villach

Ein Grund zum Feiern

Liebe Mitglieder des Villacher Alpenvereins,

das Jahr 2020 ist für die Sektion Villach des Österreichischen Alpenvereins ein

ganz besonderes Jahr, denn unser Verein feiert sein 150-jähriges Bestehen.

Unsere Sektion – damals und bis heute

oft auch „Zweig“ genannt – wurde im

Jahr 1870 gegründet und sie ist somit

die älteste Alpenvereinssektion in

Kärnten! In diesem Jahr sind wir auch

als eine von 24 Gründungssektionen

dem Deutschen Alpenverein beigetreten.

Eine Erfolgsgeschichte

Im Gründungsjahr 1870 zählte der Villacher

Alpenverein 60 Mitglieder.

Heute, nach 150-jährigem Bestehen,

haben wir mehr als 8.600 Mitglieder!

Im vergangenen Jahr zeichnete uns

der Landesverband im Hinblick auf

den Zuwachs an Mitgliedern sogar als

erfolgreichste Kärntner Alpenvereinssektion

aus.

Viele Hände tragen zum Gelingen bei

und wir danken unseren ehrenamtlichen

Funktionären für ihren unermüdlichen

Einsatz. Ohne sie wäre

diese Entwicklung nicht möglich gewesen.

Auch Ihnen, liebe Mitglieder,

gilt ein herzlicher Dank für das Vertrauen,

für die Unterstützung und für

Ihre Treue.

Wir feiern, wer feiert mit?

Ein Jubiläum bietet immer einen

Anlass, inne zu halten, zurück

zu schauen und zu feiern.

Dies wollen wir im Jubiläumsjahr

2020 ausreichend

und gemeinsam mit unseren

Mitgliedern sowie Funktionären

tun. Dabei spannt sich der Bogen

mit unterschiedlichen Jubiläumsveranstaltungen

unserer Teams

und der Sektion über das ganze Jahr.

Den Startschuss geben wir in unserer

Jahreshauptversammlung am 24. April

d. J. im Volkshaus Völkendorf mit einem

kleinen Festakt, zu dem wir unsere

Mitglieder herzlich einladen.

Die Freude an unserem Jubiläum wird

sich auch in der Villacher Innenstadt

zeigen. In freien Schaufensterlächen

können Sie historische und aktuelle

Fotos unserer Veranstaltungen bewundern.

Drei Länder – drei Sprachen – drei Kulturen.

Geprägt von Jahrzehnte langer

Partnerschaft und Tradition, feiern

wir mit unseren Freunden des CAI

Gorizia und des CAI Tarvisio das Jubiläumsjahr

im Rahmen gemeinsamer

Wanderungen.

Als besonderes Angebot unseres Naturschutzteams

zeigt der Workshop „Vogelsprache

– Nachrichten der Vögel

verstehen lernen“ unsere Verbundenheit

mit der Natur und der Umwelt.

Als Nachschlagewerk über die spannende

Geschichte unserer Sektion – von

ihrer Gründung bis heute – entstand

eine Jubiläumsausgabe, welche die-

sem Magazin beiliegt.

Damit Sie unsere Jubiläumsangebote

jederzeit grifbereit haben, haben wir

einen Jubiläumskalender erstellt, der

ebenfalls dieser Ausgabe beiliegt.

Das Wegeteam der Sektion Villach betreut

77 Wanderwege mit einer Länge

von über 550 Kilometern. Über unser

„Arbeitsgebiet“ im Bereich der Karawanken,

Karnischen Alpen, Gailtaler

Alpen, Nockberge und der Hochalmspitze

mit seinen Wegen, Hütten und

Gipfeln geben wir einen Jubiläumswanderführer

heraus. Diesen Wanderführer

erhalten Sie als unser

Geschenk mit der nächsten Ausgabe

unseres Magazins.

Wir halten Sie auf dem Laufenden und

berichten über alle unsere Jubiläumsveranstaltungen

ausführlich in unserem

Magazin „Auf Tour“.

Es gibt einen Grund zum Feiern und wir

laden Sie herzlich ein, mit uns zu feiern!

Mit Bergsteigergrüßen

Dr. Klaus Dalmatiner

(1. Vorsitzender)

6 ALPENVEREIN SEKTION VILLACH 2020|01


EINLADUNG ZUR

Jubilare

150.

Jahreshauptversammlung

80 Jahre

80 JAHRE Adolf Petritsch

70 Jahre

70 JAHRE Gertraud Eggarter, DI Alfred Eisenhut, DI Kurt Hoffelner,

Trude Miggitsch

60 Jahre

60 JAHRE Peter Brodegger, Mag. a Helga Gfreiner, Hans Glabischnig,

Dr. Gert Hundegger, Margarete Illmayer, DI Erhard Kargel, Willi Kriegl,

Hans Kubesch, Dr. Dieter Neumann, Hilbert Pirker, Günter Pöschl,

Herbert Spannraft, Fritz Werner, Sieglinde Wolf, Ing. Björn Zedrosser

Freitag, 24.04.2020 | 18.00 Uhr

Volkshaus Völkendorf, Neubaugasse 9

Tagesordnung:

50 Jahre

50 JAHRE Karl Friedrich Dünsing, Ulrike Dünsing, Walter Egger,

Günter Fleissner, Dr. in Renate Franke, Hildegard Krall,

Gerhard Krippner, Mag. Michael Kummerer, DI Diethard Lang,

Rosemarie Rothmayr, Agathe Schneider, Michael Strauss,

Dr. Markus Tilly, Josef Unterluggauer, Goetz von Hohnhorst

© Alois Goller

1. Begrüßung und Genehmigung

der Tagesordnung

2. Feststellung der Beschlussfähigkeit

3. Gedenken an die im Vereinsjahr

verstorbenen Mitglieder

4. Geschäftsbericht des Vorstandes

5. Kassenbericht

6. Bericht der Rechnungsprüfer

7. Entlastung des Vorstandes

8. Jahresvoranschlag 2020

9. Ehrung langjähriger Mitglieder

10. Anträge aus dem Mitgliederkreis **

und Allfälliges

Wir laden alle Mitglieder des Alpenvereins Villach,

ganz besonders die Jubilare, herzlich zur Jubiläums-Hauptversammlung

ein.

Im Anschluss bittet der Vorstand zu einem kleinen

Festakt „150 Jahre Alpenverein Villach“ und zum

gemütlichen Beisammensein bei Speis und Trank.

Bei Teilnahme am Festakt bitten wir aus organisatorischen

Gründen um Anmeldung im AV-Büro.

Dr. Klaus Dalmatiner

(1. Vorsitzender)

**) Entsprechend der Vereinssatzung § 11 (5) sind Anträge

zur Hauptversammlung mindestens 8 Tage vor

dem Termin der Hauptversammlung beim Vorstand

schriftlich einzureichen. Zusatzanträge zu Tagesordnungspunkten

können auch noch mündlich in der

Hauptversammlung gestellt werden.

40 Jahre

40 JAHRE Hugo Anderwald, Konrad Bürger, Susanne Dengg,

Helga Fiedler, Brigitte Filippitsch, Irma Fischer, DI Martin Fischer,

Paul Fischer, Waltraud Lilg, Michael Michelz, Bernhard Müller,

DI Arnold Muschet, Karl Obermann, Harald Pehr, Renate Rauter,

Dr. Peter Scheibner, Erika Schweinzer, Johann Schweinzer, Ing.

Helmuth Stadlbauer, Mag. Walter Stadtschreiber, Waltraud Tarmann,

Günther Wallisch, Mag. a Elisabeth Wassermann, Dr. Helmut Wassermann,

Arnulf Wurmbrand, Johann Zeber, Mag. a Reinhild Zeipper

25 Jahre

25 JAHRE Ing. Harald Anthofer, Anna-Maria Bacher, Dr. Georg

Bacher, MMag. Dr. Peter Bacher, Walter Basch, Günther Böhm,

Johann Böhm, Gaby Brandstätter, Georg Brandstätter jun.,

Georg Brandstätter sen., DI in Margarete Breymesser, Dipl.Phys. Michael

Buchweitz-Mönke, Mag. a Silvia Bugelnig-Kindermann, Roberto de

Martin Topranin, Brigitte Drabosenig, Rudolf Drabosenig, Wolfgang

Ebner, Claus Eder, Manfred Eder, Rosemarie Eder, Dr. in Barbara

Eichwalder, Siegfried Eichwalder, Brigitte Fleissner, Klaus Fleissner,

DDr. Arthur Frank, Robert Fritz, DI Robert Gasser, Rudi Gerzer, Johann

Grander, Werner Granitzer, DI in Elisabeth Gutschi, Erwin Haas,

Dr. Wolfgang Hafner, Gernot Hoja, Brigitte Hopfgartner, Michael

Ibovnik, Daniel Jonach, Heidelinde Jonach, Johann Jonach, Olt.

Clemens Kahler, Mag. Alexander Kaiser, Joachim Kanzler, DI Helmut

Klaus Kempf, Evelyn Kerschbaumer, Erika Kiechl, DI in Barbara Kircher,

Werner Kircher, Erhard Kleinsasser, Franz Josef Knobling, Lukas

Krautzer, Sebastian Krautzer, Sibylle Krautzer-Hanschur, Erika

Kubesch, Waltraud Leitner, Theresia Lepuschitz, Bernhard Letter,

Waltraud Lexe, Mag. Manfred Maier, Thusnelda Maier, Wilhelm Maier,

Walter Moritz, Anke Berit Mühlberg, Hans Nadrag, Sophie Nelhiebel,

Gertrud Nemec, Mag. Alfred Petritz, Claudia Petritz, Hannelore

Petschar, Ing. Johannes Pichler, Theresia Pirker, Josef Pliessnig,

Robert Possegger, Ingo Premitzer, Irene Premitzer, Elisabeth Rauter,

DI Christoph Sandner, Michael Satlow, Roland Satlow, Mag. a Patrizia

Saurer, Birgit Schawarz, Johann Schleicher, Dr. in Christa Sedlatschek,

Dr. Falko Sellner, Johann Smole, MMag. a Eva Stadtschreiber, Franz

Stanovnik, Irmgard Steiner, Hermann Stöckl, Linde Stöckl, Sonja

Stöckl, Dr. in Heidi Taxenbacher, Magdalena Taxenbacher, Annemarie

Thoman, Kerstin Thoman, Markus Thoman, Ida Tomaschitz, Andreas

Tortschanoff, Karl Tortschanoff, Dr. Matthias Tortschanoff, Helga

Tripp, Hermine Tschemerniak, Filipp Tschurwald, Erika Tumpold,

Maria Unterköfler, Gloria Wald, Annette Warum, Ing. Josef Warum,

Renate Zechner, Ernst Zeichen, Dr. in Antonia Zernatto, Gerald

Zernatto, Jutta Zernatto, Dr. Thomas Zernatto, Agnes Zrelski

7


Vurferten

Geschichten

aus der verklärten Erinnerung über

das Villacher Vereinsleben – frei nacherzählt von

WALTER LACKNER und WOLFGANG GABRIEL

Aus dem Vereinsleben

Nach dem Krieg war Karl

Kuchar eine prägende und

weitsichtige Persönlichkeit

und er legte den Grundstein

für die Grenzen überschreitende

Öffnung des Vereins.

Textil Kuchar am Beginn der

Klagenfurter Straße war die

Schaltzentrale für Alpenverein

und Bergrettungsdienst.

Man konnte sich dort zum

Verein anmelden, Material

ausborgen wie Lawinenschnur,

Ersatzschispitzen,

Schiverschraubungen zur

Kameradenrettung oder Wärmebeutel

und sich gleichzeitig

eine Knickerbocker aus festem Lodenstoff

anmessen lassen.

Kuchar organisierte auch den Materialtransport

zum Neubau der Bertahütte.

An mehreren Wochenenden

trugen hunderte von Leuten Material

wie Ziegel an der Seufzerquelle vorbei

zum Bauplatz. Ich war schwer beleidigt,

dass mein Bruder bereits drei

und ich nur zwei Ziegel tragen durfte.

Hüttenwart Helmut Grall trug den

80 kg schweren Küchenherd hinauf.

Bei diesen Aktionstagen traten viele

wie auch Walter dem Verein bei.

Die Vereinsvorsitzenden waren immer

honorige Personen wie der

Sparkassendirekter Hermann Wiegele.

Nach der Vorstandssitzung ging es

dann zum Gasthaus Rainer zur Nachbesprechung,

wo es eine große Schüssel

Wurstsalat für alle und für sich selbst

ein Glas und eine Flasche Wein gab.

Volkstanzgruppe

Die Volkstanzgruppe war für den geselligen

Teil des Vereinslebens zuständig.

Gerald und Hildegard Krall

leiteten die Gruppe. Valte und Andrea

Meschnigg, Helga Pader und Armin

Gabriel bildeten die Spielmusik. Professor

Grall übernahm in der Anfangszeit

die Proben in der Friedensschule.

Anschließend ging es zumeist in

die Moonlight oder Austria Bar zum

freien Training. Es kam

schon vor, dass Valte mit

der falschen Melodie begann

oder wir bei einem

Wechseltanz wie der

Topporzer

Kreuzpolka

plötzlich unpaarig auf

der Bühne standen und

Bursche und Mädchen

erst durch lautes Zurufen

„Da bin ich” wieder

zusammen fanden. Auslandsauftritte

waren

besondere Höhepunkte,

ob in Bamberg, wo

es sehr bieder zuging

und die Frauen der kalen Tanzgruppe während der Auf-

lotrittspausen

Socken für die Enkelkinder

strickten, oder in Antwerpen, wo

mir nur mehr die vielen Biersorten in

Erinnerung blieben. Geheiratet wurde

natürlich auch. Bei einer Hochzeit

in Fresach probten wir am Platz vor

einem Stall. Gerald steht unter dem

Vordach und erteilt seine Anweisungen,

eine Schwalbe ist damit nicht einverstanden

und lässt ein Batzerl auf

seine Glatze fallen, das langsam von

dort auf das blütenweiße Hemd rinnt.

Die Hochzeit war sehr lustig.

Die Mitternachtseinlage für das AV

Kränzchen in der Turnhalle wurde

auch von der VTG gestaltet. Geralds

Auftritt als röhrender, brünftiger

Hirsch ist legendär.

© AV-Villach (4)

Karl Kuchar

8 ALPENVEREIN SEKTION VILLACH 2020|01

Transport auf die Bertahütte

Hildegard und Gerald Krall


Herzlichen Dank für Ihre Spende!

Damit leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Bewahrung der ursprünglichen Bergwelt und

zur Erhaltung unserer Hütten sowie Wege. Gleichzeitig helfen Sie mit, die Schönheit und

Einzigartigkeit der Natur auch für folgende Generationen zu erhalten.

Anna Maria ADAMI

Theodora ADAMI

Dkfm. Helfried ADAMIK

Resi ADAMITSCH

Mag. Karin AICHINGER

Dr. Günter ALPI

Adolf APPE

Heimo ARTL

Dipl. Ing. Walter AUERNIG

Christian BACHER

Mag. Hans BACHITSCH

Ewald BARTA

Günter BAUMGARTNER

Wolfgang BERGEN

Gerald BERGER

Luzia BERGER

Mag. Gernot BILDSTEIN

Josefine BLAICH

Mag. a Gertraud BÖHLER

Gerd BRABECK

Veronika BRANDSTÄTTER

Peter BREYER

Peter BRODEGGER

Irmgard BÜCHSNER

Gerlinde BUHL

Elfriede Herta BUTCHERS

Mag. Arnold BUZZI

Martha CHMELAR

Mag. a Astrid DIETL

Gerlinde DÜSS

Ing. Karl-Heinz EBERHARD

Herwig EDER

Gertraud EGGARTER

O.I.R. Herbert FABRITZ

Dagmar FEND-WUNSCH

Dr. in Julianna FILLAFER

Michaela FILLAFER

DI Peter FISCHER

Dr. Kurt FORISCH

Brigitta FRANK

Günther FRANK

Mag. a Petra FREIDL

Dr. Peter FRITZ

Dr. in Sabine GABOR

Gerhard GAJSCHEK

Dipl.VW Hans Jörg GALLER

Friedrich GALSTERER

Wolfgang GANGNUS

Marcus GEHLE

Franz GELAUTZ

Mag. a Helga GFREINER

DI Joachim GFREINER

Hannes GLAWISCHNIG

Dr. Peter GRADISCHNIG

DI Dr. Hubert GREGORI

Ingeborg GRUBER

Sandra GRUTSCHNIG

Ing. Arnulf GUNZER

Birgit GUT

DI Klaus HAFNER

Johann HAGER

Gerlinde HANDL

Dr. in Ursl HIRSCHLER-LAMINGER

Walter HOHENBERGER

Dr. Fritz HORN

Gertrude HRAST

Elisabeth HUBER

Dr. in Berta HUEBER

Ing. Hermann INSELSBACHER

DI in Edith JÄGER

DI Edgar JERMENDY

Ingrid JERMENDY

Walter JERONITSCH

Armin JONACH

Siegfried JOST

Simon KAIMER

Gerd KARNER

DI Rudolf KEIMEL

Dr. Wilfried KLAMMER

Heinz KLEMM

Christine KNABL

DI Andreas KNITTEL

Dipl.Ing. Günther KNOLL

Ing. Johannes KÖCHEL

Dr. Benno KÖCHL

Mag. Uwe KÖNIG

Franz KOPPETTER

Franz KRALL

Hildegard KRALL

Dr. Erwin KRAUTHAUF

Mag. a Heide-Marie KRAUTHAUF

Mag. a Brigitte KRAWANJA

Mag. a Irmtraud KRETSCHMANN

Gerhard KRIPPNER

Huberta KROISENBACHER

Hans KRÖPFL

Andrea KUGI

DI Helmut LANG

Waltraud LILG

DI Heiner LUDESCHER

Wolfgang MAIER

Brigitte MARKATSCH

Barbara MARTINSCHITZ

Kurt MASCHKE

DI Hellmut MAY

Ganz besonders bedanken wir uns bei Familie Munz und den Spendern,

die im Sinne unserer verstorbenen Ursula Munz die Spenden dem

Alpenverein Villach zukommen ließen.

Margit MELCHER

Herma MESCHIK

DI Dr. Michael MESCHIK

Dr. Thomas MICHOR

Trude MIGGITSCH

Sylvia MÖDRITSCH

Hans NADRAG

Dr. Dieter NEUMANN

Tiphaine PELISSET

Alois PERSON

Mag. Ingeborg PFEIFER

Ing. Leopold PIECHL

Friedrich PIRON

Gottfried PLATZNER

Johann PÖCHER

Wilhelm POHL

Renate PRESSINGER

Dr. Orthulf PRUNNER

DI Christian RACHOY

Dr. in Barbara RANGETINER

Günter RANK

Renate RAUNIG

Gernot RETTL

Wolfgang RÖHRENBACHER

DI Dieter ROTH

Franz RUNGG

DIPL.-MIN. Sebastian SACHSE

Silke SACHSE

Helmut SAILER

Stefanie SANDRIESSER

Dr. Peter SCHEIBNER

Erhard Karl SCHIECHL

Marianne SCHILLER

Adelheid SCHMIDT

Wolfgang SCHMÖLZER

Michael SCHUHMACHER

Lotte SCHUHMANDL

Sylvia SCHWARZ

Heinz SITTER

Ingrid SPANNRAFT

Ing. Guenter STANGELMAIER

Hanna STEIGER

Robert STEINER

Ing. Heinz STERNIG

Thomas STRUCKL

Prof. Franz STÜRZER

Mia TINKLER

Dr. Walter TISCHLER

Ida TOMASCHITZ

Dr. Michael TREU

DI Otmar TRIPP

Elfriede TUSCH

Mag. a Martina UHL

Christian ULBING

Herbert UNTERWEGER

Ing. Helmut URCH

Walpurga URSCHITZ

Mag. a Sandra VENUS

Herlinde WALLNER

Maria WALLUSCHNIG

Alarich WARMUTH

Annemarie WEBER

Bernhard WEBER

Maria Christiane WENGER

Dr. in Birgit WERNEGGER

Fritz WERNER

Monika WESCHTA

Ing. Franz WIESER

Ing. Josef WILLROIDER

Mag.(FH) Manfred WIMMER

Alexa WINKLER

Basilius WINKLER

Manfred WINKLER

Franz WIRNSBERGER

Ingeborg WIRTH

MMag. Peter WOHLGEMUTH

Uwe WOHLMUTH

Gerhard WUCHERER

Dr. Heiner ZECHMANN

Johann ZINELL

Gerhard ZLATTINGER

Holen Sie die Sonne in Ihre Küche!

Holzherde mit starker Schamottierung

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Liesertaler Herdfabrik.

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9


„ Demut gebietend und erhebend zugleich,

kaum etwas in der Natur flößt uns soviel Ehrfurcht ein

wie der Anblick von Bergen.“

Kofi Annan

© Christian Inglitsch, Triglav

Der Bergverlag Rother gratuliert uns zum Geburtstag

Wie im Heft 4-2019 schon kurz

angedeutet, stellte sich der

Bergverlag Rother (der heuer

selbst seinen 100. Geburtstag

feiert) mit einem großzügigen

Büchergeschenk bei uns ein.

Wir erhielten von ihm 20 (!)

Wander- und Schitouren führer,

die zum Teil recht alte Führer ablösen,

zum Teil aber auch Lücken

in unserer Bücherei schließen.

Wanderführer:

• Heinrich Bauregger, Berchtesgadener

Land mit Extra Tourenkarte

(16., aktualisierte Auflage 2019)

• Herbert Mayr, Bodensee – Rätikon

(6., vollständig überarbeitete Auflage 2016)

• Helmut Dumler • Gerhard Hirtlreiter •

Eugen E. Hüsler, Bozen – Kaltern

(3., aktualisierte Auflage 2018)

• Hans M. Tuschar, Cilento

(2., neu bearbeitete Auflage 2017)

• Franz Hauleitner, Dolomiten 1

Grödnertal – Villnößtal – Seiser Alm

(11., überarbeitete Auflage 2017)

• Franz Hauleitner, Dolomiten 4 Fassatal

mit Marmolada und Rosengarten

(8., aktualisierte Auflage 2018)

• Klaus und Anette Wolfsperger,

La Gomera (16., aktualisierte Auflage 2019)

• Gabriele und Christian Handl, Island

(8., aktualisierte Auflage 2018)

• Rolf Goetz, Mallorca

(17., aktualisierte Auflage 2019)

• Herbert Mayr, Montafon

(9., aktualisierte Auflage, 2018)

• Hartmut Eberlein, Mont Blanc

(5. Auflage 2017)

• Thomas Rettstatt, Provence

(7., überarbeitete Auflage 2018)

• Dorothee Sänger • Michael Gahr, Sizilien

(6., überarbeitete u. erw. Auflage 2019)

• Václav Klumpar, Hohe Tatra

(8., aktualisierte Auflage 2019)

• Wolfgang Heitzmann • André M. Winter,

Toskana Nord (6., aktual. Auflage 2019)

• Henriette Klier • Gergard Hirtlreiter,

Vinschgau (9., überarbeitete Auflage 2019)

• Silvia Sarcletti • Elisabeth Zienitzer,

Vom Gletscher zum Wein – Weitwandern

in der Steiermark (1. Auflage, 2019)

• Sepp Brandl, Wilder Kaiser

(10., erweiterte Auflage 2017)

Schitourenführer:

• Stefan Herbke, Dolomiten

(4., neu bearbeitete Auflage 2019)

• Sepp Brandl • Gerhard Hirtlreiter,

Kitzbüheler Alpen (4., vollständig

überarbeitete Auflage 2019)

Ein herzliches Dankeschön dem Bergverlag Rother!

10 ALPENVEREIN SEKTION VILLACH 2020|01


Klettern 50–99

Es war vor ein paar Jahren: Bei der Vorbesprechung meines aktuellen

Anfängerkurses sitzt unter den erwartungsvollen und gespannten Teilnehmern

eine Dame, erst kürzlich Pensionistin. „Ah, meinst du, ist das noch etwas für

mich?“, fragt sie mich leise abseits der Gruppe. „Warum nicht?“

Also startete sie bei mir den Kurs gemeinsam

mit ihrer Schwester, die das

auch schon immer einmal probieren

wollte. Ich musste lernen, meine Erwartungen

für diese Teilnehmerinnen

etwas abzuändern und andere Ideen

zu gestalten. Die Ergebnisse waren

zwei äußerst begeisterte und motivierte

Damen und meine erweckte

Neugier für das Klettern im Alter.

Ich hörte diverse Geschichten: Zum

Beispiel die eines Mannes in Wien,

der mehrmals wöchentlich mit dem

Rollator die Kletterhalle besucht,

um dort im 5. Schwierigkeitsgrad

die Wand zu erklettern …

Daraufhin startete ich meinen ersten

Kurs „Klettern 50-99“, hatte bei

der Vorbesprechung wiederum

erwartungsvolle und gespannte

Teilnehmer und – jede Menge Spaß

im Kurs. Auch die anfängliche Frage:

"Mit wem soll ich denn danach

weiterklettern, ich hab ja keinen

Partner?" war schnell gelöst: Hier

sind jede Menge Seilpartner und

Gleichgesinnte mit denselben Ambitionen.

WILTRUD WIEGELE

Warum ist Klettern im Alter so aktuell?

Nun, jede sportliche Betätigung

in den zunehmenden

Lebensjahren ist wichtig. Bewegungen,

die neu und ungewohnt

sind, lassen sich erlernen; zwar

etwas zeitaufwendiger, doch Begeisterung

verleiht bekanntlich

Flügel. Sportliche Aktivitäten

sind oft mit dem Begriff "Leistungsfähigkeit"

verbunden, ein abstoßendes

Wort. Doch darf dieser Ausdruck nicht

überbewertet werden, denn Übung

macht bekanntlich den Meister! Klettern

ist eine gesunde Mischung aus

Konzentration, Koordination, Bewegung

und Kraft. Faktoren, die unseren

Alltag erleichtern und durch regelmäßiges

Training gefördert werden. Die

Kletterhalle bzw. die Felswand sind

ein Fitnesscenter, das auch unseren

wichtigsten „Muskel“ fordert: das Gehirn.

Wie muss ich meinen Körper in der

Wand bewegen, um mit möglichst

wenig Kräfteverschleiß höher zu kommen?

Beim Klettern sind nicht nur die Hände

und Arme gefordert, der ganze Körper

wird in die Bewegung eingebunden.

Wie kann ich mich selbst überwinden,

weiterzuklettern, obwohl

unter meinen Füßen nur noch Luft ist?

Höhenangst ist eine Gewohnheit, die

sich ablegen lässt.

Wie weit darf ich meinen Körper

belasten, ohne dass ich ihn überfordere

und damit Verletzungen riskiere?

Klettern besteht zu einem nicht geringen

Teil aus Technik, mit der ich mich

kraftschonend weiterbewegen kann.

Welche Möglichkeiten habe ich,

mit allfälliger begrenzter Bewegungsfähigkeit

den nächsten Kletterzug

trotzdem zu meistern? Es gibt viele

Wege, die oft gemeinsam oder individuell

ausgebouldert werden können.

Laut einer traurigen Statistik betreiben

nur etwa 20 % der Männer zwischen

50–60 Jahren regelmäßig Sport. Bei

den Frauen sind es gar nur etwas über

17 %. Bei den über 70-Jährigen sind

es in beiden Lagern nur noch etwas

über 6 %.

Klettern ist ein ganzheitliches Training

ohne allzu große Krafteinwirkung auf

die Gelenke. Es stärkt unter anderem

die Muskeln der Arme und Schultern,

des Rückens und des Bauches sowie

der Beine und Füße und sorgt für

eine gekräftigte Körperhaltung. Auch

ungeliebte Rückenprobleme können

minimiert werden. Die unterschiedlichen

Bewegungsmuster trainieren

Koordination und Gleichgewicht. Bei

regelmäßiger Praxis bauen sich einzelne

Muskelgruppen auf, sodass sich

stets ein Tritt, ein Klimmzug oder

eine ganze Route mehr schaffen

lässt. Gerade im Alter ist der Erhalt

von Kraft, Beweglichkeit und Koordination

sehr wichtig, da diese

Schutzfaktoren unsere Gesundheit

und Selbständigkeit plegen. Viele

Gründe für die Beliebtheit dieses

Sports, denn ganz nebenbei wird

die körperliche und die geistige

Fitness trainiert. Unsere Umgebung

bietet viele Möglichkeiten für den

passenden Level im Sportklettern.

Kärnten ist mit Felswänden und

Kletterhallen ebenso gut ausgestattet

wie unsere südlichen Nachbarn

Friaul und Slowenien.

Jedoch beinhaltet Klettern ein gewisses

Suchtpotential. Die Erfahrung,

eine Route zu meistern, in der die

körperlichen und psychischen Grenzen

ausgereizt werden, fordert Wiederholung.

Bei jedem Versuch werden

diese Grenzen erweitert mit dem

anschließenden Gefühl eines persönlichen

Sieges. Manchmal wird das Interesse

an den Mehrseillängenkursen

geweckt und so erfreute sich der eine

oder andere Teilnehmer auch schon

an alpine Routen im Gebirge. Und die

beiden besagten Damen sind nach wie

vor aktiv und lassen sich von diversen

Alterserscheinungen nicht der Aktivitäten

in der Vertikalen berauben.

© Gernot Kasebacher

11


30.

Karstfahrt

CAI Gorizia & Alpenverein Villach

Am Sonntag, dem 10. November 2019, war es wieder so weit: der Villacher

Alpenverein startete um 6:30 Uhr seine alljährliche „Karstfahrt“. Dieses Mal

war es ein kleines Jubiläum, fand sie doch das 30. Mal in ununterbrochener

Reihenfolge statt.

KLAUS KUMMERER

12

Dieses Jubiläum soll auch kurz die Gelegenheit

für einen Rückblick bieten.

Entstanden ist es aus dem Grundgedanken

des internationalen Drei-Ländertreffens,

die Kontakte innerhalb

der 3 Nachbarn Slowenien, Friaul-

Julisch Venetien und Kärnten aufzubauen

und zu intensivieren. Eine Initiative

dazu wurde gemeinsam von

Villach und Görz geboren. Diese hat

voll eingeschlagen, was ja nach 30 Jahren

noch immer bewiesen wird.

ges den Führer der Görzer Freunde,

Fabio Algadeni mit Frau Fabia.

Nach einer kurzen Kaffeepause versuchten

wir auf verschiedenen Straßen

nach San Martino del Carso zu gelangen,

was aber aufgrund der Länge des

Busses und des Gewichts zuerst nicht

gelang. Schlussendlich kamen wir von

Sagrado aus ein Stück des Berges hinauf,

mussten dann aber endgültig

kapitulieren. Inzwischen waren weitere

Görzer Freunde eingetroffen, mit

denen wir dann zu Fuß weitergingen.

Zuerst ein kurzes Stück auf der Asphaltstraße,

doch kurz danach konnten

wir diese verlassen und auf Feldwege

ausweichen. Bald waren wir von der

herbstlich bunten Farbenvielfalt des

Karstes fasziniert. So ging es gemütlich

vorbei an Gedenkstätten des 1.

Weltkrieges bis nach San Martino del

Carso und hinauf zum Monte San Michele,

einer für Italien sehr wichtigen

Bastion der „Grande Guerra“, wie die

Italiener den 1. Weltkrieg bezeichnen.

Nach kurzer Einführung in die Bedeutung

dieses Monte San Michele ging

es zurück nach San Martino del Carso,

wo der Bus inzwischen nach langen

Umwegen eingetroffen war.

Nun war die Spannung vorbei und wir

fuhren zu unserem Restaurant, in

dem von den Görzer Freunden für das

Mittagessen reserviert war. Dieses

fand bei ausgezeichneter Stimmung

Die heurige Fahrt wurde von unserem

Vorsitzenden Dr. Klaus Dalmatiner mit

Assistenz unserer Rechtsberaterin Dr.

Roswitha Ortner in Zusammenarbeit

mit unseren Görzer Freunden organisiert

und durchgeführt. Über 60 Alpenvereins-Mitglieder

nahmen daran

teil und erlebten einen wunderschönen

Tag. Nach einer 2-stündigen Fahrt trafen

wir in Redipuglia am Fuße des Kriegerfriedhofs

für die Opfer des 1. Weltkrie-

statt und war durch die Begrüßungen

durch den Präsidenten Mauro Gaddi

aus Görz und durch Klaus Dalmatiner,

der sich mit Geschenken für die Bemühungen

unserer Görzer Freunde

bedankte, bereichert.

Gegen 17Uhr30 hieß es Abschied von

unseren Görzer Freunden zu nehmen.

Wir danken ihnen nochmals sehr

herzlich für ihre großartigen Bemühungen.

Ich möchte diese Gelegenheit

aber auch nützen, um mich bei

meinem Freund Paolo Geotti, einem

ehemaligen Präsidenten aus Görz,

aber auch seit über 40 Jahren Mitglied

unserer Sektion, zu bedanken, der mit

mir diese Idee der Karstfahrten mitbegründet

und auch mit mir die ersten

20 Fahrten organisiert hat.

Schlussendlich

darf ich noch einen

Wunsch zu Papier

bringen: Mögen

solche Initiativen

weiterhin im

Sinne der grenzüberschreitenden

Nachbarschaft und

Zusammenarbeit

bestehen, ja sogar

ausgebaut werden.

© CAI Görz (3), Klaus Dalmatiner (2)


ALOIS GOLLER

Rückblick auf das Lawinen Update 2019/20

© Tomaž Druml (6)

Das heurige Lawinen Update von Michael Larcher war wieder DIE

Gelegenheit, sich direkt über neue Erkenntnisse aus jüngsten

Lawinenabgängen sowie den aktuellen Stand von Stop-or-Go

zu informieren.

In bewährter Manier hat Michael den gesamten Saal für seinen

Vortrag genutzt, nicht nur die Bühne. Und die Smartphones

durften eingeschaltet bleiben, um beim Voting interaktiv

mitzumachen. Eine ganz tolle Sache, die für unmittelbares

Feedback sorgt. Michael hat aber nicht nur von aktuellen

Lawinenabgängen erzählt und was man daraus lernen kann.

Wir haben auch einen Crash-Kurs zu Stop-or-Go, DER Lawinen-

Entscheidungsstrategie erhalten. Und zu guter Letzt hat Michael

auch neue Verwendungsmöglichkeiten von Rettungsdecken

praxisnahe vorgestellt. Über 550 Interessierte hatten so einen

perfekten Start in die Wintersaison.

13


Notfall Lawine

und der bewusste Umgang mit dem Risiko

Schitourenkurs des AV-Villach

CHRISTINE LASTIN

Juchu, es schneit unaufhörlich und fürs Wochenende ist schönes Wetter angesagt.

Wir freuen uns auf rassige Schitouren. Es ist einiges an Schnee gefallen, der Wind

hat sein Bestes gegeben und der Lawinenwarndienst meldet Warnstufe drei. Der

„todgeile Dreier“ – wie er von Werner Munter bezeichnet wird. Aber was bedeutet

das für uns? Können wir jetzt problemlos zu einer Schitour aufbrechen?

Für jeden Schitourengeher, der sich im

freien Schiraum bewegt, ist die Auseinandersetzung

mit möglichen alpinen

Gefahren unerlässlich. Dazu gehören

das Erlernen der für Schitouren nötigen

Technik, das Wissen um die Vorbereitung

und Planung einer Tour, der

Umgang mit der Notfallausrüstung

und eine Risikostrategie zur Vermeidung

eines Lawinenunglücks.

Je mehr Wissen in der Gruppe,

umso besser

Es freut uns ungemein, dass das Interesse

unserer AV-Mitglieder an dem

angebotenen Schitourenkurs weiterhin

steigt und damit Selbstverantwortung

wahrgenommen wird. Diese ist

ohnehin die wichtigste Voraussetzung

für alle Spielarten im alpinen Gelände.

Der erste Teil des Schitourenkurses

2019/2020 fand wie immer an zwei

Terminen auf dem Dobratsch statt.

Neu – wir haben uns weiterentwickelt

Der Ablauf wurde mittels Stationenbetrieb

konzipiert. Dazu wurden neun

unterschiedliche „Lernstationen“

vorbereitet, wobei sechs Gruppen zu

je acht Teilnehmern die Stationen besuchten.

Die Stationen boten drei große Blöcke

mit den dazugehörigen Fach themen:

1. Material und Technik (Schiausrüstung,

Notfallausrüstung, Rucksack

packen, Kennenlernen LVS-Gerät

samt seiner Funktion)

2. Üben der Einzelphasen (praktisches

Vorzeigen des Gesamtablaufes, Signalsuche,

Grobsuche, Feinsuche,

efizientes Schaufeln)

3. Gesamtablauf und Mehrfachverschüttung

Im Lesachtal ging´s weiter

Alle Teilnehmer haben bis zum Schluss

sehr motiviert mitgemacht und freuen

sich auf den zweiten Kursteil im Lesachtal

mit den Schwerpunktthemen

Schitourentechnik, Risikostrategie

des ÖAV „Stop-or-Go“, Wiederholung

LVS Suche, Tourenplanung inkl. Kartenkunde

sowie Orientierung; und

natürlich auf zwei schöne Schitouren

mit Umsetzung des theoretisch erlernten

Wissens in der Praxis.

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Der Name ist wohl darauf zurückzuführen, dass der Gipfel sehr

frühzeitig sichtbar wird und es trotzdem noch ziemlich lange

dauert, bis man ihn erreicht.

SAUKOPF – davon gibt es gleich mehrere:

In der Kreuzeckgruppe (2.421 m), in der Schober gruppe

(2.749 m) und in der Goldberggruppe (2.786 m)

Ob die Bezeichnung von der Form abgeleitet wurde oder

aus Ärger entstand, lässt sich nicht eruieren.

BÖSES WEIBL (3.119 m) Schobergruppe

In diesem Fall basiert der Name auf einer Sage:

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Fantasie der Bergbewohner das Wetter beeinflussten.

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schauen? Spaß haben?

Zeit: 7. März 2020, Vormittag

Ort: vorauss. Dreiländereck

Kursinhalte: Einführung in

die Telemark-Ausrüstung und

-Skitechnik, die Telemark-Stellung

und die Telemark-Kurve

Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Die Ausrüstung (Schuhe und Ski) kann ausgeborgt

werden (Dank ÖSV Telemark Referat).

Weitere Infos: www.alpenverein.at/villach

© AV-Villach (2)

Neues Bewertungsschema für unsere Touren

KONDITION

TECHNIK

Der Hauptverband empfiehlt, die Sektions-Touren mit zwei Kriterien zu bewerten, nämlich mit „Kondition“ und

„Technik“. Etliche Sektionen tun das bereits, wir wollen nun dieser Empfehlung ebenfalls nachkommen. Damit

könnt ihr, liebe Mitglieder, noch besser abschätzen, ob eine Tour für euch passend ist. Zudem gibt es eigens

dafür erstellte Icons, die wir in Zukunft im AV-Magazin und auf unserer Homepage verwenden wollen.

leicht mittel schwer

Bis 800 Hm, bis 3 Std. im Aufstieg,

bis 12 km Gesamtlänge (zu Fuß).

Gemütliches Tempo.

800 bis 1200 Hm. Zügiges Tempo (300

bis 400 Hm/h).

Beim Klettern: Bis max. 8 SL.

Über 1200 Hm und/oder über 20 km

Gesamtlänge (zu Fuß).

Flottes Tempo (über 400 Hm/h).

In größeren Höhen (> 2500 m) und bei schwererem Rucksack (bzw. Tragen des MTB) sind die Anforderungen an die

Kondition entsprechend höher. Tempo-Abweichungen werden gesondert angegeben: Z.B. „slow motion“ oder „Berglauf“.

16

Wandern /

Bergtour*

Klettersteig

leicht mittel schwer

Blaue Wege Rote Wege, Trittsicherheit Schwarze Wege, Trittsicherheit und

Schwindelfreiheit, alpine Erfahrung

* Eine Wanderung hat keinen geplanten Gipfel, eine Bergtour führt im Üblichen auf einen Gipfel. Für die Schwierigkeitsbewertung ist das einerlei.

Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Schwierigkeit A bis B, kurze Stellen bis

B/C. Kurze freie Kletterei bis UIAA I-II.

Abkürzungen

UIAA | Union Internationale d. Associations d’Alpinisme

SAC | Schweizer Alpen-Club

Trittsicherheit und Schwindelfreiheit,

alpine Erfahrung. Schwierigkeit bis C,

kurze Stellen bis C/D. Freie Kletterei bis

UIAA I-II, auch über längere Passagen.

Hm/h | Höhenmeter pro Stunde

SL | Seillängen

WTx | Schneeschuhtouren

Trittsicherheit u. Schwindelfreiheit, alpine

Erfahrung, hohe Gewandtheit im Fels.

Schwierigkeit D bis E, auch über längere

Passagen. Freie Kletterei stellenweise bis

UIAA III. Qualifikation obligatorisch.


TOURENPROGRAMM | SicherAmBerg | MÄRZ – JUNI 2020

Alpinteam | Skitouren | Schneeschuhwanderungen

VA-Nr. Datum Tour Art Kond. Technik Führung /Organisation VB

20032 07.03. Schneeschuhwanderung SSW Kirchmaier Peter Do 05.03. | 18:00

20033 07.03. Skitour AT-IT-SLO ST Lassnig Manuel Do 05.03. | 18:30

20036 14.03. Skitour AT-IT-SLO ST Herrmann Daniel Do 12.03. | 18:00

20037 15.03. Skitour AT-IT-SLO ST Jelinek Michael Do 12.03. | 18:30

20039 21.03. Forcella Sagherza ST Pfeifer Werner Do 19.03. | 18:00

20040 28.03. Skitour AT-IT-SLO ST Jelinek Michael Do 26.03. | 18:00

20041 29.03. Skitour "slow motion" ST Kirchmaier Peter Do 26.03. | 18:30

20042 01.04. Skitour AT-IT-SLO ST Lassnig Manuel Info beim TF 0676-82058823

20044 04.04. (Schneeschuh)Wanderung SSW Kirchmaier Peter Do 02.04. | 18:30

20045 05.04. Skitour AT-IT-SLO ST Imhof Gerd Info beim TF 0676-7326915

20046 11.04. Skitour AT-IT-SLO ST Lassnig Manuel Do 09.04. | 18:00

20047 12.04. Skitour AT-IT-SLO ST Leiler Michael Do 09.04. | 18:30

20048 18.04. Skitour AT-IT-SLO ST Jelinek Michael Do 16.04. | 18:00

20049 19.04. Skitour "slow motion" ST Kirchmaier Peter Do 16.04. | 18:30

20055 10.05. Skitour Kölnbreinsperre ST Imhof Gerd Info beim TF 0676-7326915

20060 17.05. Skitour Kölnbreinsperre ST Imhof Gerd Info beim TF 0676-7326915

Alpinteam | Skihochtouren

VA-Nr. Datum Tour Art Kond. Technik Führung /Organisation VB Beitrag

20043 01.–06.04. Skihochtouren Westalpen SHT Presser G. / Schnabl I. Do 26.03. | 18:30 | Anm: 15.03. FB: 200 € *)

*) Eigenanreise, Unterkunft, Verpflegung, etc. ist vor Ort selbst zu bezahlen

Alpinteam | Ski alpin

VA-Nr. Datum Tour Art Kond. Technik Führung /Organisation VB Beitrag

20084 07.03. Telemark Einführung Ski Alpin – Gorianc Giada Do 05.03. | 19:00 VB Pflicht! KB: 25 €

20034 08.03. Schwungdesigntag am Katschberg Ski Alpin – – Lamatsch Elmar Info beim TF 0664-4550452 KB: 35 €

Alpinteam | Wanderungen | Bergtouren | Rad

VA-Nr. Datum Tour Art Kond. Technik Führung /Organisation VB

20084 21.03. Bergtour AT-IT-SLO BT Brame Florian Info beim TF 0676-82057254

20085 04.04. Bergtour AT-IT-SLO BT Brame Florian Info beim TF 0676-82057254

20086 25.04. Bergtour AT-IT-SLO BT Brame Florian Info beim TF 0676-82057254

Jub01 03.05. Wanderung im historischen Gewand W Kirchmaier Peter Do 30.05. | 18:30

20087 09.05. Monte Amariana BT Proprentner Elisa Do 07.05. | 19:00

20074 16.05. Kulturwanderung (Thörl-Maglern - Seltschach) W Dalmatiner Klaus Info im AV-Büro

Abkürzungen

Ams | Anmeldeschluss

BT | Bergtour

FB | Führungsbeitrag

HT | Hochtour

K | Klettern

KB | Kursbeitrag

KSt | Klettersteig

MTB | Mountainbike

RT | Radtour

PP | Parkplatz

SHT | Skihochtour

SSW | Schneeschuhwanderung

ST | Skitour

TP | Treffpunkt

VB | Vorbesprechung

W | Wandern

MITMACHEN – ANMELDEN: Rechtzeitige Anmeldung im AV-Büro

Anmeldung: gültig nach Bezahlung d. Beitrages (Reihung nach Datum d. Einzahlung).

KONDITION: leicht mittel schwer

TECHNIK: leicht mittel schwer

17


GENAUE TERMINE/INFOS FINDEST DU AUF: WWW.ALPENVEREIN.AT/VILLACH

Alpinteam | Wanderungen | Bergtouren | Rad

VA-Nr. Datum Tour Art Kond. Technik Führung /Organisation VB

20088 16.05. Bergtour AT-IT-SLO BT Brame Florian Info beim TF 0676-82057254

20056 16.05. Frühlingswanderung W Kirchmaier Peter Do 14.05. | 18:00

20089 30.05. Bergtour AT-IT-SLO BT Brame Florian Info beim TF 0676-82057254

20090 06.06. Bergtour AT-IT-SLO BT Brame Florian Info beim TF 0676-82057254

Jub07 14.06. Radtour Pohača RT Gabriel Wolfgang Info im AV-Büro

20091 28.06. Bergtour AT-IT-SLO BT Brame Florian Info beim TF 0676-82057254

Alpinteam | Wanderungen „Unta da Wochn“, dienstags mit Resi Lepuschitz

VA-Nr. Datum Tour Art Kond. Technik Führung /Organisation VB

20075 10.03. Via Madonna della Neve (Rateče) W Lepuschitz Theresia Info beim TF 0676-82052141

20076 17.03. Soška Pot (Kobarid) W Lepuschitz Theresia Info beim TF 0676-82052141

20077 14.04. Tschekelnock (Windische Höhe) W Lepuschitz Theresia Info beim TF 0676-82052141

20078 05.05. Sinacher Gupf (Bodental) W Lepuschitz Theresia Info beim TF 0676-82052141

20079 12.05. Sagran (Uggowitz) W Lepuschitz Theresia Info beim TF 0676-82052141

20080 09.06. Spitzeck (Kadutschen) W Lepuschitz Theresia Info beim TF 0676-82052141

20081 30.06. Gasseralm (Feldbachklamm) W Lepuschitz Theresia Info beim TF 0676-82052141

20082 07.07. Hochwipfel (Rattendorfer Alm) W Lepuschitz Theresia Info beim TF 0676-82052141

20083 14.07. Lanischseen (Rennweg) W Lepuschitz Theresia Info beim TF 0676-82052141

Alpinteam | Klettersteige

VA-Nr. Datum Tour Art Kond. Technik Führung /Organisation VB Beitrag

20050 26.04. Auffrischung Kst Kurs div Macher Maj-Britt Info beim TF 0650-5122505 KB: 25 €

20052 09.05. Basics Kst Kurs – Macher Maj-Britt Do 07.05. | 19:00 VB Pflicht! KB: 40 €

20053 10.05. Tour (vsl. Pirknerklamm) Kst Macher Maj-Britt Do 07.05. | 19:00 –

20054 14.-17.05. Kletter- u. Klettersteigwochenende

für Senioren in ARCO

K+Kst Wiegele Wiltrud Do 07.05. | 18:00

ü/ Reisebüro Seidl | Pauschale 305 €

ab 19.05. Klettersteig-Abend (dienstags) Kst div Marion / Daniel Info beim jew.TF –

20058 17.05. Sicherungstechnik Kst Kurs – Köchl Marion Do 14.05. | 18:30 KB: 40 €

20059 17.05. Schwierige Stellen Kst Kurs Köchl Marion Do 14.05. | 19:00 KB: 25 €

20092 04.06. Hochstuhl Kst Lassnig Manuel Info beim TF 0676-82058823 –

20093 07.06. Tour AT-IT-SLO Kst Macher Maj-Britt Info beim TF 0650-5122505 –

20094 16.06. Klettersteig Qualifikation Kst Auer Daniel Info beim TF 0650-2492424 KB: 15 €

20095 21.06. Oberst Gressl / Senza Confini Kst Lassnig Manuel Info beim TF 0676-82058823 –

20096 30.06. Cima di Terrarossa über „Leva“ Kst Lassnig Manuel Info beim TF 0676-82058823 –

20097 14.07. Klettersteig Qualifikation Kst Auer Daniel Info beim TF 0650-2492424 KB: 15 €

20098 18.07. Basics Kst Kurs – Auer Daniel Do 16.07. | 19:00 VB Pflicht! KB: 40 €

20099 19.07. Tour (vsl. Däumling od. Mojstrovka) Kst Auer Daniel Do 16.07. | 19:00 –

20100 25.07. Sicherungstechnik Kst Kurs – Macher Maj-Britt Do 23.07. | 18:30 KB: 40 €

20101 25.07. Schwierige Stellen Kst Kurs Macher Maj-Britt Do 23.07. | 19:00 KB: 25 €

18 ALPENVEREIN SEKTION VILLACH 2020|01


ANMELDUNG BITTE IMMER BIS SPÄTESTENS ZUR VORBESPRECHUNG.

Alpinteam | Klettern Alpin | Hochtouren

VA-Nr. Datum Tour Art Kond. Technik Führung /Organisation VB Beitrag

20102 09.-10.05. Felskurs 1.Teil: Seiltechnik K Kurs – Gross Daniel Di 05.05. | 18:30 KB: 50 €

20103 16.05. Trockentraining Hochtouren HT Kurs – Goller Alois Do 14.05. | 19:00 VB Pflicht! KB: 40 €

(Pontebba)

20104 06.-07.06. Felskurs 2.Teil: Plaisirklettern K Kurs Groschacher Jörg Di 02.06. | 18:30 KB: 70 € *)

Mehrseillängen (Grazer Bergland)

20105 26.-28.06. Gletscher-/Hochtourenkurs HT Kurs – Schnabl Ines Di 23.06. | 18:30 KB: 90 € *)

20106 17.-19.07. Felskurs 3.Teil:

Alpines Klettern - mobile

Sicherungen (Falzarego-Pass)

*) Eigenanreise, Unterkunft, Verpflegung, etc. ist vor Ort selbst zu bezahlen

Alpinteam | Kurse Frühjahr

K Kurs Presser Gerhard Di 14.07. | 18:30 KB: 70 € *)

VA-Nr. Datum Tour Art Kond. Technik Leitung VB Beitrag

20111 11.03. Tourenplanung mit Open Street Map Vortrag – – Hradetzky Alexander 17-20 Uhr, AV-Turm KB: 15 €

und Garmin Basecamp

20112 25.03. Tourenplanung m. alpenvereinaktiv.com Vortrag – – Hradetzky Alexander 17-20 Uhr, AV-Turm KB: 15 €

20113 30.03. Orientierungslauf – Schnuppern OL – – Goller Alois Info beim TF: 0650-7006010 –

20070 06.04. Hatha Yoga Erwachsene

– – Katzler Corinna 7 Einheiten á 1,5 Std. KB: 90 €

(Kletterhalle Villach)

(18-19:30)

20115 15.04. Orientierungswandern W – – Goller Alois 17-20 Uhr, Gasthaus KB: 15 €

Dobner (Maria Gail)

20114 29.04. Basics Kartenkunde Vortrag – – Hradetzky Alexander 17-20 Uhr KB: 15 €

Sportklettern

VA-Nr. Datum Tour Art Kond. Technik Führung VB Beitrag

20067 24.04. Klettern 50-99

Indoor & Outdoor

K Wiegele Wiltrud VB: Di 07.04. | 18:30 | exkl. Halleneintritt

10 Einheiten à 2 Std (17:30-19:30)

KB: 160 €

20069 22.-23.05. Umstieg von Halle auf Fels K Anderwald Harald 2 Einheiten à 2,5 Std. KB: 50 €

Jub05 29.05.-01.06. Sportkletterausflug

Baška (Krk)

Jub08 20.06. Sportkletterausflug

Bovec (SLO)

K Groschacher Jörg Di 26.05. | 18:30 Uhr

K Anderwald Harald Do 18.06. | 18:30 Uhr

Sportkletter-/Wettkampfteam

VA-Nr. Starttermin Zielgruppe Kursleitung Einheiten Dauer Beitrag

18065 Einstieg Hoffnungsteam Hausherr Hannes 2 x pro Woche 2 Std 250 €

18066 jederzeit Nachwuchsteam Hausherr Hannes 2–3 x pro Woche 2 Std 250 €

18067 möglich Wettkampfteam Hausherr Hannes 3 x pro Woche 2 Std 250 €

WELTWEIT VERSICHERT:

Vor Rückholung (Unfall, Krankheit) oder Überführung

unbedingt Kontakt mit Tyrol Air Ambulance aufnehmen:

Tel.: +43 512 22 422; Fax: 288 888

KNOX Versicherungsmgt GmbH: Tel.: +43 512 238 300

BERGRETTUNG: 140 EURO-NOTRUF: 112

1. Mobiltelefon einschalten

2. Statt PIN-Code „112“ wählen

3. Verbindungstaste wählen

19


GENAUE TERMINE/INFOS FINDEST DU AUF: WWW.ALPENVEREIN.AT/VILLACH

Alpinteam | Mountainbike Kurse

VA-Nr. Datum Tour Art Kond. Technik Leitung VB Beitrag

20107 18.-19.04. MTB Basic MTB – Hradetzky Alexander Info beim Kursleiter T:0650-6662539 KB: 80 €

20108 18.-19.04. E-Bike Basic MTB – Stricker Joachim Info beim Kursleiter T:0664-73124302 KB: 80 €

20109 09.-10.05. MTB Basic MTB – Unterlechner Georg Info beim Kursleiter T:0680-3150144 KB: 80 €

20110 09.-10.05. E-Bike Basic MTB – Stricker Joachim Info beim Kursleiter T:0664-73124302 KB: 80 €

PowerCard-Wandern | Anmeldung u. Information Diethard Rauter, T: 0664-738 81 909

Datum Tour Art Kond. Technik Führung

14.03. Oswaldiberg W Renate u. Diethard Rauter

18.04. Dobratsch-Rundwanderweg (Abschn. 4) W Renate u. Diethard Rauter

10.-17.05. Wanderwoche Korsika W Renate u. Diethard Rauter

06.06. Pfannnock W Renate u. Diethard Rauter

27.06. Staff (Jubiläums-Tour) W Renate u. Diethard Rauter

Ortsgruppe Unteres Drautal | Anmeldung u. Information bei/m jew. TourenführerIn

Datum Tour Art Kond. Technik Führung Anmeldung

14.03. Hirneck und Karlhöhe (Hafnergruppe) ST Cwioro Tanja T: 0650-9710555

21.03. Sauereggennock (Nockberge) ST Jester Udo T: 0676-6068970

28.03. Bielschitza (Karawanken) ST Scharf Hubert T: 0660-5290597

04.04. Große Zirknitzscharte (Sonnblickgruppe) ST Brandstätter Georg T: 0650-9710111

09.05. Monte Schenone (Julische Alpen) BT Mainhart Jutta T: 0664-3114833

16.05. Falkert (Klettersteige B-D) Kst Scharf Hubert T: 0660-5290597

23.05. Kölnbreinspitze (Hafnergruppe) BT Mainhart Jutta T: 0664-3114833

20.06. Mussen-Schatzbichl (Gailtaler Alpen) BT Steiner Edi T: 0664-73064780

TERMINE

Alpenverein Jugend

Datum Tour *) Jahrgang 2006–2009 Führung

jeweils freitags Betreutes Klettern – Kletterhalle /

Arnoldstein

07. od. 08.03.2020 Familienklettern Halle Tarvisio oder

Villach oder Hermagor (10:00–13:00)

21. od. 22.03.2020 Wanderung 3 verlassene Dörfer

(Friaul)

Junge STEINBÖCKE ab 8 Jahre

Familiengruppe STEINBÖCKE *)

Familiengruppe STEINBÖCKE *)

Genaue Termine/Infos findest du auf:

www.alpenverein.at/villach/jugend

Infos bei Marc [marc@ steinboecke.at]

mit Marc und Silke [marc@ steinboecke.at]

mit Silke und Marc [silke@ steinboecke.at]

28.03.2020 Kleine Runde beim Kloster Wernberg für Kinder ab 0 Jahre mit Peter Polak [avjugendvillach@gmx.at]

18.04.2020 Klettern im Soča Tal Familiengruppe STEINBÖCKE *) mit Marc und Silke [marc@ steinboecke.at]

25.04.2020 Sonnenwanderung bei Wollanig für Kinder ab 0 Jahre mit Peter Polak [avjugendvillach@gmx.at]

17.05.2020 Klettersteige Familiengruppe STEINBÖCKE *) mit Marc [marc@ steinboecke.at]

30.05.2020 Stollenwanderung in Bad Bleiberg für Kinder ab 0 Jahre mit Peter Polak [avjugendvillach@gmx.at]

Wöchentlicher

Klettertreff für Eltern

20 ALPENVEREIN SEKTION VILLACH 2020|01

Kletterhalle (Sonntag abends) Familiengruppe STEINBÖCKE *) mit Marc und Silke [marc@ steinboecke.at]

Oder schreib uns einfach eine E-Mail an:

avjugendvillach@gmx.at


NEWS

Klettern geht durch den Magen?!

aus der Kletterhalle

Herzlich willkommen

Wir heißen alle neuen Mitglieder

herzlich willkommen und freuen uns

darauf, euch die schöne Bergwelt bei

unseren geführten Touren zu zeigen.

Wir gratulieren zur erfolgreich

absolvierten Ausbildung

Übungsleiter Skitouren:

Manuel Lassnig

Ich denke/hoffe, dass wir mit der KLETTERHALLE VILLACH ein gutes Angebot geschaffen haben,

mit gutem Wanddesign in den verschiedenen Bereichen und qualitativ hochwertigen Routen.

Aber so wichtig, wie das leibliche Wohl an der Wand, ist uns das leibliche Wohl nach dem Klettern

oder beim Bestaunen der Kletterer.

Unser Küchenchef Tommy zaubert jede Woche von Dienstag bis Donnerstag ein ideen- und

abwechslungsreiches Mittagsmenü und ist auch abends mit Beef-Burger, Verticalesalat und

Steinpilzrisotto bemüht, zu verwöhnen. Gutes Villacher Bier, Wein von Salatin und in Villach

gerösteter Kaffee von La Mattina …oder habt ihr schon den ZIRJITO probiert? (Zirben-Mojito

kreiert von VERTICALE Barmann Robert)

KLETTERHALLE VILLACH / VERTICALE Restaurant – Bar… immer einen Besuch Wert, ob zum

Klettern, fein Essen oder gemütlich Kaffee genießen!

VERTICALE

Mittagsmenü: Dienstag – Donnerstag, 11:30 – 14:00 Uhr

A la Carte: Dienstag – Samstag, 18:00 – 21:00 Uhr

Brunch: Sonntag, 10:00 – 14:00 Uhr

Ein letztes Berg Heil!

Dr. Wilhelm Benque

Werner Eixelsberger

Richard Gradischnig

Mag. a Brigitte Isep

Manfred Jessenitschnig

Hermann Jonach

Maria Keller

Georgia Lackner

Ursula Munz

Franz Petrik

Edith Roth

Harald Strohmaier

Imma Unteregger

Manfred Weiss

5 Minuten

GEOLOGIE & MINERALOGIE

PETER POLAK

Vor einigen Jahren durfte ich hier schon ein paar Beiträge zum Thema Geologie

schreiben. Nicht, dass sich in der Zwischenzeit in der Geologie viel geändert

hätte, aber das Thema ist für viele von uns immer wieder interessant und

daher gibt es ab diesem Heft eine überarbeitete Version der Beiträge. Dabei

habe ich mich bemüht, das Thema so zu vereinfachen, dass es für interessierte

Laien leicht verständlich ist (ein Fachmann mag vielleicht Details vermissen).

Gesteine

Gesteine sind Vereinigungen aus Mineralen,

die meisten enthalten als

Hauptelement Silizium, das sind z.B.

die Mineralien Feldspat, Quarz und

Glimmer; ein wesentlich kleinerer Teil

der Gesteine wie Kalk und Dolomit

enthält Kalzium bzw. Magnesium.

Die Einteilung der Gesteine kann

nach verschiedenen Gesichtspunkten

erfolgen, für uns Bergsteiger ist die

Einteilung nach ihrer Entstehung am

naheliegendsten. Vereinfacht gesagt

gibt es nur drei Arten: Magmatische

Gesteine, Sedimentgesteine und metamorphe

(umgewandelte) Gesteine. Die

metamorphen sind aus den ersten

beiden durch verschiedene Umwandlungsprozesse

entstanden.

Magmatische Gesteine

(Erstarrungsgesteine, Magmatite)

Die erste feste Erdoberläche entstand

quasi wie die Haut auf warmer Milch, als

sich der glühende Feuerball der Erde

abzukühlen begann. Bis heute ist die

Erdoberläche nur eine dünne Schicht,

die auf dem Magma, dem heißen, zäh-

lüssigen Erdinneren schwimmt.

Gesteine, die aus dieser „Urmasse“

Erkaltete Lavamassen am Ätna vom Ausbruch im Jahr 2002.

der Erde stammen, nennt man magmatische

Gesteine – sie werden auch heute

noch neu gebildet, wenn zum Beispiel

Lava aus einem Vulkan austritt und Basalt

bildet. Das Erkalten kann auch tief

in der Erdkruste geschehen, dann entsteht

z.B. Granit. „Reine“ Erstarrungsgesteine,

also solche, die wir so aufinden,

wie sie sich ursprünglich verfestigt

haben, sind sehr selten und meistens

nur im Bereich von Vulkanen anzutreffen.

In unseren Bergen treffen wir

die magmatischen Gesteine praktisch

immer als metamorphes (umgewandeltes)

Gestein an. So besteht z.B. die

Hochalmspitze aus Gneis, das ist Granit,

der durch hohen Druck und hohe Temperatur

umgewandelt wurde.

21

© Peter Polak


Klettern & Bouldern

HANNES HAUSHERR

Spätestens seit der Eröffnung der beiden großen Kletterhallen erreichte

das Klettern und Bouldern einen richtigen Boom. Angesichts dessen

möchte ich meine Erfahrungen der letzten Jahre zum Thema

Sicherungstechnik, Klettertechnik, Training & Mentaltraining kundgeben.

Aufmerksames

Sichern ist nicht

nur sicherer,

sondern gibt

Vertrauen & Mut.

Sicherungstechnik

Klettern in der Halle hat im Hinblick

auf die Sicherheit zwei große Nachteile:

1. Eine genormte Einrichtung, die von

Prois betrieben wird, wirkt sicher,

daher kommen oft KletterInnen in

die Hallen, die wenig Erfahrung und

Ausbildung haben.

2. In den großen Hallen ist fast immer

viel los, daher ist die Ablenkung

sehr groß, wodurch die Aufmerksamkeit

oft nicht mehr ausreichend

gegeben ist.

Dadurch ergeben sich 2 Risikogruppen:

1. Diejenigen, die im Vorstieg sichern,

obwohl sie die Sicherungstechnik

und das Sicherungsgerät nicht richtig

beherrschen und wenig bis keine

Erfahrung im Halten von Stürzen

haben.

Falsche Handhabung kann

auch bei halbautomatisch

wirkenden Sicherungsgeräten

zum Versagen führen.

Hauptfehler, die man

beobachten kann, sind:

− Fehlender oder unkorrekter Partnercheck:

90% der Bodenstürze passieren

deshalb, weil die Verbindung

zwischen Gurt und Seil versagt.

− Falsche Bedienung des Sicherungsgerätes.

Auch bei halbautomatisch

wirkenden Sicherungsgeräten gilt:

„Das Bremsseil muss immer gehalten

werden!!!“ Auch wenn diese

Sicherungsgeräte in den meisten

Fällen von selbst halten, gibt es

doch Situationen, in denen sie nicht

blockieren. Ist in diesen Fällen keine

Bremshand am Seil, kann das zu

schweren Unfällen führen.

Richtige

Gaswerkmethode

− Schlappseil: Man sieht oft erfahrene

KletterInnen, die mit viel Schlappseil

sichern. Bei einem Sturz knapp

vor dem Einhängen erschrecken

dann meist beide, wie tief man bei

so einem Sturz fällt, und es passiert

immer wieder, dass solche Stürze

mit einem harten Aufprall am Boden

oder an der Wand enden. Gehen

diese Stürze ohne Verletzung einher,

bekommen die Stürzenden oft

Angst und verlieren das Vertrauen

in ihren Sicherungspartner.

Wichtig dabei ist: Ein weicher

Sturz ist nicht gleich ein weiter

Sturz. Ohne Schlappseil lässt sich

sogar besser und weicher sichern,

vorausgesetzt man steht richtig und

ist aufmerksam.

− Richtiger Stand: Kontrolliert und

weich sichern funktioniert nur,

wenn man richtig steht. Das heißt,

maximal 1 m von der Wand entfernt

und möglichst im rechten Winkel

zur Kletterwand. Steht die sichernde

Person weiter weg, ist der Aufprall

für alle Teilnehmer sehr hart.

− Fehlende Aufmerksamkeit: Viele sichern,

als würde nichts passieren

können. Bei einem Fehler passiert

ihnen meist nichts, sondern der

Person, die sie sichern.

© Av-Villach (6)

2. Diejenigen, die aus Routine mit oft

(zu) wenig Aufmerksamkeit

sichern und

sich leicht ablenken lassen.

Das Video „The Sheriff“

vom Alpenverein verdeutlicht

dies auf lustige Weise.

Video „The Sheriff“: www.alpenverein.at/

portal/bergsport/sicheramberg

− Jeder, der bestmöglich gesichert

werden möchte, muss seinem Kletterpartner

dasselbe bieten. Sichern

ist Arbeit und nicht Erholung.

Um das Klettern und Sichern in Hallen

sicherer zu machen, werden vom Alpenverein

seit einigen Jahren 2x pro Jahr gratis Workshops

zum Thema „Sicher Klettern“ angeboten. Wer seine

Sicherungstechnik auf den neuen Stand bringen,

die neuesten Sicherungsgeräte ausprobieren oder

dynamisches Sichern optimieren will, der findet hier

die richtigen Infos.

Nächster Workshop: 19. März 2020

22 ALPENVEREIN SEKTION VILLACH 2020|01


Trainingslehre

Kondition – Ausdauer!

Hallo, liebe LeserInnen, recht herzlich willkommen in einer weiteren Beitragsserie, dieses Mal

zum Thema Kondition. In der ersten Ausgabe möchte ich Ihnen das Ausdauertraining zu Gemüte

führen. In weiterer Folge gibt es Artikel zu den Themen Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit.

Warum ich diese Serie schreibe? „Bewegung ist Leben“ und wir sollten „lebendig“ bleiben.

MARINA HARTLIEB

Ausdauer ist ein Faktor von Kondition,

welcher sich durch regelmäßiges

Training messbar verbessert.

Mit meinem Artikel möchte

ich den/die BreitensportlerIn ansprechen

und darauf hinweisen, dass

jedes Training individuell an den/die

AthletIn und die Sportart angepasst

werden muss.

Es handelt sich um Ausdauertraining,

wenn sich die Herzleistung verbessert

und das Lungenvolumen vergrößert.

Der Körper wird ausdauerfähiger

und kann mehr Leistung

erbringen, zudem sinkt das Risiko, an

Herz-Kreislauf-Problemen zu erkranken.

Weitere positive Effekte sind

eine Veränderung des Blutbildes, des

Energiestoffwechsels, des Immunsystems

und nicht zu vergessen eine Adaptation

der Muskulatur.

Meine Empfehlungen beziehen sich auf

eine untrainierte Person, welche beschlossen

hat, laufen zu gehen. Aller

Anfang ist schwer und es braucht ca.

6 Monate, bis sich das Training auf die

Sauerstoffversorgung des gesamten

Körpers (Lunge, Blut) auswirkt. Zu

Beginn jeder Trainingsplanung muss

ein Ziel deiniert werden. Warum

möchte ich meine Ausdauerleistung

verändern?

• Abnehmen

• Die Grundlagenausdauer

verbessern

• Sich nach einer Verletzung

wieder erholen

• An einem Wettkampf teilnehmen

• Sich fitter fühlen

• Stressabbau

Je nach Ziel wird ein Trainingsplan

erstellt, welcher sich an deinierten

Methoden orientiert, unter anderem

an:

• Dauermethode

• Intervallmethode

• Wiederholungsmethode

• Wettkampf- und Kontrollmethode

Wenn sich die/der TrainerIn für eine

Methode entschieden

hat, kann inner-

Marina Hartlieb

Ich biete physiotherapeutische Hilfe bei:

halb dieser Methode

Akuter Schmerzbehandlung • Verspannungsschmerzen • Schulterbeschwerden

• Beinachsen Korrekturen • Haltungsberatung • Geburtsvor-

teilweise messba-

an verschiedenen,

bereitung • Kieferfehlstellungen • Inkontinenztherapie mit Elektrostimulation

• Kinesio Taping

ren Parametern

gearbeitet werden:

• Ziel (Regeneration, Grundlagenausdauer,

Laktatschwelle,

Fettstoffwechsel, …)

• Intensität (Herzfrequenz, Laktat,...)

• Dauer & Umfang

Was ist Laktat? Hierbei handelt es

sich um ein Stoffwechselabfallprodukt,

welches anfällt, wenn Zucker in

Milchsäure umgewandelt wird. Das

passiert, wenn die Muskulatur mit zu

wenig Sauerstoff versorgt wird.

Sind die Ziele definiert und der Trainingsplan

erstellt, geht es ans Eingemachte.

Je nach Trainingsplan muss

2–3 Mal pro Woche trainiert werden.

Es ist wichtig, sich genau an die Parameter

zu halten, denn diese orientieren

sich an der Leistungs- und Anpassungsfähigkeit

des Sportlers/der Sportlerin.

Um die Leistung zu verbessern, müssen

Reize so gezielt eingesetzt werden,

dass der Körper in eine Hyperkompensation

kommt. Nur in dieser

Phase kommt es zu einer Veränderung

der körpereigenen Strukturen. Damit

der/die SportlerIn immer wieder

in eine Hyperkompensation kommt,

werden die Parameter kontinuierlich

gesteigert. Nach 6–8 Wochen stellt sich

schon eine deutliche Verbesserung der

Trainingsleistung ein. Meistens beginnt

man jetzt, die Trainingsmethode zu

verändern, weil der Körper sich an die

Anforderungen gewöhnt hat. SportlerInnen,

die schon seit längerem trainieren

und wissen wollen, wie es um ihre

Leistung steht, haben die Möglichkeit,

standardisierte Tests zu absolvieren

(Laktattest, Conconi). Mit den Ergebnissen

können dann wieder neue Ziele

deiniert werden.

© Marina Hartlieb (2)

Marina Hartlieb

PHYSIOTHERAPIE

Keltenweg 5 Tel.: 060 /37 22 282

9241 Wernberg hartliebmarina@gmx.at

Keltenweg 5

9241 Wernberg

Tel: 0 650/37 22 282

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen kurzen Einblick in die Materie des

Ausdauertrainings geben, und ich bin zuversichtlich, dass der eine oder die

andere jetzt daran interessiert ist, ein wenig „lebendiger“ zu werden.

23


DOBRATSCH | KOBESNOCK | OISTERNIG | AMBER

NOCK |

GERLITZEN

|

MITTAGSKOGEL

|

KAHLKOG

DOBRATSCH | KOBESNOCK

|

OISTERNIG

| AMBER

GERLITZEN | MITTAGSKOGEL | KAHLKOG

UNSER WEGBETREUER: JOHANN FRITZ

Tallach – 675

Weg 676 nördl. Kaltwasser

2,5 km 340 Hm 1:00 Std. i 0:45 Std. s

Wenn unsere Mitglieder diese Zeilen lesen, ist der Kahlkogel sicher noch weiß –

nämlich tief verschneit. Aber wenige Monate später, etwa ab Anfang Mai auf der

Südseite und ab Mitte Mai im Norden, zeigt der Berg das Weiß unzähliger Narzissen.

HELMUT LANG

Der Kahlkogel …

Rosenbach (Brücke über den Rosenbach) – 676

Kaltwasser – Quadia-Alm – Kahlkogel

6,5 km 1.280 Hm 4:00 Std. i 2:30 Std. s

Weg 603 östl. Rosenbach – 676A

Weg 676 nördl. Kaltwasser

0,8 km 145 Hm 0:25 Std. i 0:20 Std. s

Weg 678 südl. Bärenhütte – 677

Weg 676 westl. Quadia-Alm

3,6 km 370 Hm 1:15 Std. i 0:50 Std. s

Kraftwerk Bärental – Bärenhütte 678 = 603A

Rosenkogelhütte – Rosenbachsattel

6,3 km 950 Hm 3:00 Std. i 2:00 Std. s

Weg 678/603A – Kleiner Frauenkogel – 678A

Rosenkogel – Rosenbachsattel

4,3 km 520 Hm 2:30 Std. i 2:00 Std. s

…fällt mit steilen, felsdurchsetzten

Flanken

nach Norden gegen das

Rosental ab. Die in Slowe-

nien gelegene Südseite ist

wesentlich sanfter. Dort steigt

das Blühen der Narzissen auf den

Wiesen von der Planina pod Golico

im Süden Tag für Tag höher ge-

gen den Grenzkamm empor. Für die

Slowenen ist das insbesondere an

Wochenenden Anlass für Auslüge, Auslüge,

die Hunderte Wanderer auf die Golica,

wie der Kahlkogel dort heißt,

strömen lassen.

Wir wollen die ruhigere,

anspruchsvollere Nordseite

für einen Besuch dieses

Berges wählen. Der Aufstieg

ist lang; von Rosen-

bach müssen auch gute

Geher etwa 4 Stunden bis

zum Gipfel rechnen. Zudem

darf man nicht zu früh im

Jahr unterwegs sein, denn

in den steilen Hängen zum

Grenzkamm sollte kein Schnee mehr

liegen; hier ist auch unbedingt Trittsicherheit

erforderlich! Aber dann

überwältigen uns noch immer die

Pracht der Narzissen in Gipfelnähe

und der herrliche Blick zu den tief verschneiten

Julischen Alpen.

Wenn man nicht über den Weg

des Aufstiegs wieder absteigen will,

empfehle ich folgende äußerst lohnende,

aber auch mit etwa 8.00 Std.

sehr lange Rundtour: Von der Brücke

über den Rosenbach Aufstieg auf unserem

Weg 676 über die Quadia-Alm

auf den Kahlkogel, 1834 m. Nach der

Gipfelrast entlang der Staatsgrenze

zum Eckelesattel, 1487 m, wo man auf

die alpine Variante 603A des Südalpenweges

03 trifft. Nun im Osten und

im Süden durch blumenreiche Wiesen

um den Hahnkogel herum in den Rosenbachsattel,

1586 m, und über die

Rosenkogelhütte und durch den Bärengraben

zurück nach Rosenbach.

© Helmut Land (3), Björn Zedrosser (2)

24

ALPENVEREIN SEKTION VILLACH 2020|01


G | MIRNOCK | WÖLLANER

EL | HOCHALMSPITZE

|

G | MIRNOCK |

WÖLLANER

EL | HOCHALMSPITZE |

10 WEGE – 10 GIPFEL

UNSERE VILLACHER HAUSBERGE

ROUTENVORSCHLAG:

Rosenbach – Quadia-Alm – Kahlkogel –

Eckelesattel – Rosenbachsattel – Rosenbach

18,5 km 1.500 Hm 8:00 Std. i s

© KOMPASS Karten GmbH • www.kompass.de

© Kartografie KOMPASS-Karten GmbH, Lizenz-Nr. 60-0118-LVB

Nachtrag zum Bericht „Der Mittagskogel …“ vom Magazin 04/2019

Ergänzend zur namentlichen Erwähnung der Wegewarte des Mittagkogels, möchten wir sie nun auch bildlich

festhalten. Vielen Dank für den unermüdlichen Einsatz!

VON ROSENBACH:

JOHANN FRITZ

VON LEDENITZEN:

GOTTFRIED TSCHEMERNJAK

VON BAUMGARTNER ODER

OUTSCHENA: KARL NADRAG

UNTERSTÜTZT DIE WEGEWARTE:

HÜTTENWART ERNST ZEICHEN

© Harald Duller, AV-Villach (4)

25


© Florian Unterköfler

Die raue Welt der Raufußhühner

Sie zählen zur Spezies der fasanenartigen Hühnervögel und leben scheinbar

unauffällig in in Nadel- und Mischwäldern bis hinauf ins baumlose alpine Gelände.

Die scheuen Lebewesen haben besonders hohe Ansprüche an ihren Lebensraum.

Europaweit verzeichnen die Habitat-Spezialisten einen alarmierenden Rückgang,

der auf mehreren Einflussfaktoren basiert. Zu den bekanntesten heimischen Arten

zählen Hasel-, Auer-, Birk- und Alpenschneehühner.

Bestens an die Kälte angepasst tragen

sie ein dichtes Federkleid und beiederte

Beine. Mit solchen „Stiefeln“

sind sie hervorragend für extreme

Wetterverhältnisse gerüstet. Die Hähne

weisen über den Augen eine sogenannte

Rose auf, eine rote Stelle, die in

der Balzzeit deutlich anschwillt. Die

kleineren Hennen sind farblich unauffällig

und gut getarnt mit braun gesprenkeltem

Federkleid. Nur so können

sie vor Fressfeinden möglichst

unentdeckt bleiben, wenn sie am

Boden brüten und bei ihren Jungen

bleiben, bis diese lügge sind. Zu dieser

Zeit sind Eier und Jungvögel eine

leichte Beute für Raubtiere. Die Küken

sind Nestlüchter und können schnell

nach dem Schlüpfen laufen. Die Henne

beschützt ihre kleinen vor schlechten

Wetterbedingungen und leitet sie auf

Nahrungssuche. Abgesehen von den

Küken, die überwiegend eiweißreiche

Insekten fressen, um sich rasch

zu entwickeln, nehmen die Hühnervögel

größtenteils planzliche Nahrung

und mineralische Substanzen zu sich.

Im Sommer verzehren sie ein breites

Spektrum an Beeren, Kräutern, Knospen,

Gräsern, Blättern etc. Im Winter

hingegen spielen Nadelbäume die

Hauptrolle in der Ernährung.

Die Balzarena –

polygame Machos unter sich

Birk- und Auerhähne sind wegen des

besonderen Fortplanzungssystems

deutlich auffälliger und größer als die

Hennen. Sie treffen sich im Frühjahr

auf sogenannten Balzplätzen, wo sie

26 ALPENVEREIN SEKTION VILLACH 2020|01

gegeneinander kleine Reviere verteidigen

und um die Gunst der Weibchen

wetteifern. Auf diesen traditionellen

Plätzen erscheinen später die Hennen,

die sich das Schauspiel vorerst von

der Ferne ansehen und sich dann den

imposantesten Hahn aussuchen. Kommen

die Damen erstmals ins Spiel, so

ändern die Hähne ihr Verhalten. Konkurrierende

Drohgebärden weichen

dem sanften, charmanten sowie kunstvollen

Repertoire des Umwerbens

durch Flattersprünge, Imponiergehabe

und „Gesang.“ Nestbau und Brutplege

sind hingegen nicht ihr Ding.

Die Aufgabe der Aufzucht bleibt allein

der Henne überlassen. Andere Arten

sind allerdings monogam und zeigen

kein solch explizites Balzverhalten.

SCHON GEWUSST...? Haselhühner sind

wahre Versteckkünstler der niederen

Mischwälder und die kleinsten und am

wenigsten bekannten Raufuß hühner.

Sie leben sehr verborgen im Unterholz

und vermeiden offenes Gelände.

Auerhühner – eindrucksvolle

Riesen der Wälder

Auerhahn

© Karl Tschernig

Zwischen März und Juni werden die

Wälder zum Laufsteg des wohl imposantesten

und größten Hühnervogels,

des Auerhahnes. Er tritt in all seiner

Pracht auf, schillernd und selbstbewusst.

Mit seinem schwarz-bläulichen

Federkleid und dem metallisch

glänzenden Brustschild präsentiert

er tänzelnd seinen Balzgesang. Auerhühner

sind sehr anspruchsvoll, leben

solitär ohne feste Partnerbindung

und besiedeln bevorzugt unberührte

Wälder mit lichten Altbeständen,

geprägt durch Nadelbäume und gut

entwickelte Beerensträucher. Sie leben

in Baumkronen, halten sich aber

aufgrund ihrer eher schlechten Flugkünste

bevorzugt am Boden auf.

Birkhahn

FRANZ KOHLHUBER

Birkhühner – Überlebenskünstler

an der Waldgrenze

Birkhühner hingegen bevorzugen im

Gebirge offenere Flächen (Almgebiete)

und haben ein ähnliches Balzverhalten

wie ihre engen Verwandten.

Bei klirrender Kälte sind die blauschwarzen,

mit kontrastreichen weißen

Federn geschmückten Hähne in

ihrem Element. Früh im Morgengrauen

verlassen die „schwarzen Ritter“

den sicheren Schutz des Waldes und

begeben sich auf offene Lichtungen,

wo sie wochenlang um die Gunst ihrer

Hennen werben.

© Karl Tschernig


Alpenschneehühner – Meister

der Tarnung im alpinen Gelände

Das Alpenschneehuhn ist perfekt an

die Welt oberhalb der Baumgrenze

angepasst. Es ist das einzige Raufußhuhn,

das sein Federkleid im Winter

weiß färbt. Über den Sommer trägt es

ein braun/weiß/schwarz gemustertes

Geieder. Es liebt die kalten Bedingungen

und kann sich bei winterlichen Verhältnissen

nahezu überall ein Schneebett

einrichten. In der alpinen Region

ist das Huhn gut aufgehoben, denn je

mehr Schnee, desto besser. Es verändert

das Aussehen seines Federkleids

mehrmals im Jahr, ist immer perfekt

an die Umgebung angepasst und in der

offenen Landschaft nahezu unsichtbar –

bestens getarnt gegen Fressfeinde.

SCHON GEWUSST...? Die natürlichen

Fressfeinde von Raufußhühnern sind

vielfältig. Sie sind je nach Einfluss hinter

dem Gelege, den Jungvögeln oder den

adulten Hühnern her. Zu ihnen gehören:

Fuchs, Marder, Krähen, Kolkraben,

Eichelhäher, Habicht, Uhu,

Habichtskauz, Steinadler, ja sogar

Dachs, Waschbär, Wildschwein,

Hauskatzen und streunende Hunde.

Raue Zeiten für scheue Raufußhühner

In Österreich können wir uns derzeit

noch glücklich schätzen, dass alle vier

Raufußarten vorkommen. Noch, denn

Land-, Forst- und Almwirtschaft haben

sich in den letzten Jahrzehnten

so stark verändert, dass notwendige

Lebensräume für die Raufußhühner

drastisch reduziert oder umgewandelt

wurden. Extensiv genutzte Freilächen

und mangelnde Almplege führen unter

anderem zum Lebensraumverlust

von Birkhühnern. Enorme Kahlschläge

verursachen wiederum drastische

Zerschneidungen der Habitate, was

folglich zur Isolation kleiner Populationen

führt. Kleine Bestände bedeuten

indes geringere Überlebenschancen.

Großgrundbesitzer kultivieren eine zu

intensive, rein wirtschaftsorientierte

Forstwirtschaft, primär mit Fichtenmonokulturen.

Auerhühner vermeiden

geschlossene, dicht bestockte

Wälder, sondern bevorzugen Habitate

mit viel Licht am Boden, damit eine

nahrungsreiche Bodenvegetation mit

artenreichem Insektenleben gewährleistet

ist. Hier fühlt sich ein Bodenhuhn

wohl, um zu fressen und sich vor

Feinden zu verstecken. Diese Art von

© Franz Kohlhuber

Forstwirtschaft wird seit langem nicht

mehr gefördert, denn je mehr Bäume

auf einer Fläche stehen, umso besser

kann man wirtschaften. Im Fachjargon

bekannt unter: „Hinausdunkeln

der Auerhühner aus den Wäldern“.

SCHON GEWUSST...? Weitere Ursachen

für die Abnahme von Raufußhühnern:

Legale und illegale Übernutzung durch

die Jagd, Klimawandel, Kollisionen mit

Kabeln, Drähten, Zäunen (z.B. Kulturzäune),

Seilen (z.B. Lifte) und Windrädern.

Der „Feinddruck“ Mensch

(Such' das) Alpenschneehuhn

Die exponentiell gestiegene Freizeitnutzung

bringt überdies eine enorme

Beunruhigung mit sich. Störungen

durch Querfeldein-Wanderer, Kletterer,

Biker, Skitourengeher, Schneeschuhwanderer

und Schnee-Kitesurfer etc.

in den besagten Raufußhabitaten nehmen

beträchtlich zu. Insofern haben

diese sensiblen Bodenbrüter einen

besonders schweren Stand. Überwiegend

zur Balz-, Brut-, Aufzucht- und

Winterzeit. Im Winter/Frühjahr sind

es die Tourengeher, die beim Aufstieg

oder den Abfahrten überlebenswichtige

Schneehöhlen der Hühnervögel

zerstören oder sie aufscheuchen. Nahrung

zur kalten Jahreszeit ist knapp.

Ein Leben an der Grenze von Energiereserven

bedeutet, die Aktivität auf

ein Minimum einzuschränken. Flucht

bedeutet hohe Energiebelastung und

führt oftmals zum Erschöpfungstod.

In den Übergangsmonaten sowie im

Sommer belasten permanente Störungen

die Entwicklung der Küken, die

in den ersten Wochen enorm auf die

Wärme der Henne angewiesen sind.

Bei Gefahr verstecken sich die Jungvögel

und warten,

bis diese vorüber

ist. Insbesondere

nasskalte Witterungen

oder

niedrige Temperaturen

frühzeitig

am Morgen

führen zur

Auskühlung der

Küken. Sie müssen

erst wieder

von der Henne

gewärmt werden.

Eine wertvolle

Zeit, die wiederum

für die notwendige

Nahrungsaufnahme

fehlt. Daraus resultiert eine Entwicklungsverzögerung

mit geringer

Überlebenschance im Winter.

DENKANSTOSS..? Verhaltensregeln ernst

nehmen! Für Auer- und Birkhuhn und

andere Wildarten wäre es wünschenswert,

wenn zumindest gewisse Tageszeiten

eingehalten werden. Es besteht keine

Notwendigkeit, Wege zu verlassen,

zumindest nicht vor 8:00 und nach 17:00

Uhr, um beispielsweise Beeren zu sammeln

oder den Adrenalinkick am Rad zu suchen!

Der Alpenraum ist eine der größten

Tourismusregionen der Welt. Viele

Natur- oder Nationalparks schaffen

hierzu immense Infrastrukturen für

Besucher, allerdings deutlichen Stress

für die Wildtiere. Attraktive Plätze mit

gutem Überblick, wind- und wettergeschützt,

leicht zu erreichen, möglichst

sonnseitig, ohne Lawinengefahr, kein

allzu steiles Gelände usw. Dort werden

Aussichtpunkte, Rastplätze und

Bergstationen erschaffen, also genau

solche Plätze, die ebenso Wildtiere

bevorzugen. Grundsätzlich ist Naturschutz

stets mit einer gewissen Wertung

verbunden. Zuletzt entscheidet

maßgeblich die Gesellschaft, wie gewertet

wird.

In diesem Sinne: Inwieweit entsprechen

naheliegende „Natur- und

Nationalparks“ mit ihren enormen

Menschenmassen den Ansprüchen einer

stressfreien Tierwelt? Müssen wir

wirklich abseits von geführten Routen,

Wanderwegen, Skipisten etc. jegliche

Sportart ausführen? Müssen wir

unsere Freizeit in Wildzonen zu jeder

Tages- und Nachtzeit unerbittlich einfordern?

Müssen wir ...?

Hennen sind farblich unauffällig und gut getarnt.

© Florian Unterköfler

27


BERGWETTER | GERHARD HOHENWARTER

Die Berge als

Wetterscheide

Niederschlag auf der einen und Sonnenschein auf der anderen Seite

eines Gebirges. Egal, wo auf der Welt man sich befindet, Berge stellen

oft eine markante Wetterscheide dar. Die Lage zur Strömung als auch

die Höhe der Berge haben auf das Wetter eine große Auswirkung.

Die Abfolge von Hoch- und Tiefdruckgebieten

kann in den mittleren Breiten

durch Wellenbewegungen vereinfacht

dargestellt werden. Dabei kann man sich die

Wetterwellen wie Wellen in einem lachen

Meer vorstellen. Die einzelnen Wellen beeinlussen

sich gegenseitig, verstärken oder

schwächen sich ab. Jedes Hindernis in der Atmosphäre

(Berge) sorgt wie im Meer ein Riff

dafür, dass sich die Wellen verändern.

Wie auch der Strom oder der Mensch nimmt

die Wetterwelle im Regelfall den Weg des

geringsten Widerstandes. Trifft nun zum Beispiel

eine Wetterwelle von Nordwesten her

gegen die Alpen, wird die Luft einerseits gezwungen,

aufzusteigen (Staubewölkung und

Stauniederschlag), andererseits ließt die

Luft am Alpenrand nach Osten und Westen

und beginnt, die Alpen zu umströmen.

Die Luftmassen, welche auf der Nordseite

der Alpen aufsteigen, sinken südlich des

Alpenhauptkamms wieder ab (Nordföhn).

Absinkende Luft trocknet jedoch auch ab

und dadurch lösen sich die Wolken auf und

in Kärnten ist es oftmals sonnig. Genau umgekehrt

ist es nun, wenn die Luft von Süden

gegen die Alpen strömt. Dann inden die Hebungsprozesse,

welche zu Wolken- und Niederschlagsbildung

führen, an der Alpensüdseite

statt, während im Norden die Wolken

mit föhnigem Südwind aulockern.

Jetzt stellt sich nur mehr die Frage, ob es häuiger

zu Nord- oder Südstaulagen kommt und

ob im Norden oder im Süden mehr Niederschlag

fällt?

28 ALPENVEREIN SEKTION VILLACH 2020|01

Im Mittel treten mehr Nordstaulagen auf. Trotzdem

fällt im Süden in den klassischen Staulagen

ähnlich viel Niederschlag wie im Norden.

Die Erklärung dafür liefert die Entfernung

zum Meer. Denn das Meer sorgt für die größte

Feuchtquelle für Wolken und Niederschlag.

Von der Alpennordseite sind größere Wasser-

lächen (Atlantik, Nordsee) hunderte Kilometer

weit entfernt. Von den Julischen oder Karnischen

Alpen kann man das Meer an klaren

Tagen hingegen mit freiem Auge erkennen.

Die Nähe zum „warmen“ Mittelmeer sorgt

also dafür, dass eine durchschnittliche Südstaulage

mehr Niederschlag als eine durchschnittliche

Nordstaulage bringt.

Zusammenfassend kann man feststellen: Sobald

ein Gebirgszug quer zur „Wetterströmung“

liegt, wird die Luft zum Aufsteigen und

zum Umströmen des Gebirges gezwungen.

Auf der dem Wind zugewandten Seite (Luv)

kommt es aus diesem Grund zu Wolken- und

Niederschlagsbildung. Auf der dem Wind abgewandten

Seite (Lee) kommt es durch Absinkvorgänge

zum Auftrocknen der Luft. Die

Wolken lösen sich auf und oftmals weht der

Föhn.

Obwohl es im Alpenraum mehr Nordwest- als

Südwestlagen gibt, fällt im Norden und Süden

im Mittel ähnlich viel Niederschlag. Wenn es

also im Süden einmal regnet oder schneit,

dann fällt einfach mehr Niederschlag als im

Norden. Die Ursache dafür liegt in der geringen

Distanz zu Meerlächen. Der Vorteil, der

sich daraus ergibt, lässt sich an der relativ

hohen Sonnenscheindauer an der Alpensüdseite

ablesen.

Staubewölkung am

Tauernhauptkamm im Bereich

Mittlerer bzw. Großer Bärenkopf

© Gerhard Hohenwarter (2)


LESE-TIPPS VON HELMUT LANG

1 BERND MARTINSCHITZ

DOBRATSCH

Hermagoras-Verlag, Klagenfurt, 2019

In 10 Kapiteln und mit einem ausführlichen

Anhang bringt uns der Autor

den Hausberg Villachs wirklich nahe:

Von der Geographie und der Geologie

spannt er den Bogen über die Höhlen,

die Bergstürze, die Fauna und die

Flora, die Geschichte des Gebietes,

die Mythologie

des Berges und

die Kultur samt

Tourismus bis

zu den Möglichkeiten,

im Naturpark

sportlich

tätig zu

werden. Zahlreiche wunderschöne

Fotos aus neuester Zeit, aber auch

historische Aufnahmen ergänzen

den lebendig und mit großer Sachkenntnis

geschriebenen Text.

2 GERHARD & WERNER PILGRAM KOROSCHITZ | WILHELM BERGER

AUS DER ENGE

Wandern und Einkehren im

Nordwesten Friauls

Drava Verlag, Klagenfurt.

1. Auflage, 2019

Von A wie Ampezzo

bis Z wie Zuglio

laden uns die schon

von früheren Wander-Reise-Büchern

bekannten Autoren

ein, die Orte, vor allem

aber die Täler

in unserer Nachbarregion

zu erkunden.

Dabei bewegt man

sich nicht immer auf

markierten Wegen, sondern häuig

auch auf alten Saumpfaden, die aus

den engen Seitentälern zum Tagliamento

oder an den Rand der Friulanischen

Ebene führen. Genaue Wegbeschreibungen,

viele Hinweise auf

Einkehrmöglichkeiten, Routenskizzen

sowie zahlreiche Schwarz-Weiß- und

Farbfotos füllen den mit über 500 Seiten

recht „gewichtigen“ Band.

Aus unserer Bücherei

Im Namen unserer Mitglieder danke ich allen Verlagen, die uns

so wertvolle Bücher, Führer und Karten übergeben haben.

3 STEFAN HERBKE

TRAUMTOUREN

Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien, 2019

In diesem wunderschönen neuen Bildund

Textband stellt der Autor 25 außergewöhnliche

Schidurchquerungen

in den Alpen vor.

Dabei begibt er sich,

wie er es im Vorwort

zum Ausdruck

bringt, mit seiner

Auswahl spannender

und lohnender

Ziele auf „Spurensuche“.

Aus unserer

Warte besonders

erfreulich sind bereits die ersten beiden

Mehrtages-Touren: Der neue Nockberge-Trail

(auch mit der im Buch erwähnten

Lisi Fürstaller als Führerin

– siehe „Auf Tour“, Heft 2-2018) und

die „Tauerncross“ genannte 4-Tages-

Tour von Heiligenblut über den Sonnblick,

den Ankogel und die Hochalmspitze

zur Gmünder Hütte. Doch auch

alle anderen Vorschläge sind mehr als

verlockend – von der Venedigerrunde

und der Überschreitung des Piz Palü

bis zum Traum jedes Schibergsteigers,

der Haute Route in den Westalpen.

4 MAX BOSSE | KATHRIN BOSSE-STEINWEG

WANDERFÜHRER ALBANIEN

Bergverlag Rother, München.

1. Auflage, 2019

Das ehemals durch Jahrzehnte abgeschlossene

Land entwickelt sich immer

mehr zu einem begehrten Ziel

auch für Wanderer und Bergsteiger.

Der neue Wanderführer Albanien ist

dafür ein zuverlässiger Begleiter, der

folgende Gebiete erschließt: Im Süden

die Albanische Riviera samt ihrem gebirgigen

Hinterland, das an der Grenze

zu Griechenland gelegene Vjosa-Tal,

Ausführlichere Besprechungen der hier vorgestellten Werke

sowie weiterer Neuerscheinungen findet ihr auf

www.alpenverein.at/villach/Services/Bibliothek

das Korab-Gebirge im

Dreiländereck Albanien/Kosovo/Makedonien,

mit dem Korab, 2754

m, als höchstem Berg

Albaniens, und – vor allem

– die Albanischen

Alpen im Norden. Etwa

ein Sechstel des 232

Seiten starken Führers mit seinen Vorschlägen

für 44 überwiegend leichte

und mittelschwere Wanderungen ist

den für uns Mitteleuropäer wichtigen

Hinweisen für und Informationen über

Albanien gewidmet. Wie gewohnt ergänzen

Tourenkärtchen, Fotos und

GPS-Daten den von den beiden Autoren

mit viel Begeisterung

verfassten Text des Führers.

5 PETER MERTZ

MADEIRA

Wanderführer +

Extra-Tourenkarte

KOMPASS-Karten GmbH,

Innsbruck. 3. Auflage, 2019

Ebenso wie die Kanarischen Inseln

ist Madeira vulkanischen Ursprungs.

Dies drückt sich in der Oberlächengestalt

aus, die wiederum völlig andere

Anforderungen an den Wanderer

stellt als bei uns in den Alpen.

Zusätzlich gibt es einige kulturelle

und landschaftliche Besonderheiten,

die den Besuch dieser Insel so lohnend

machen. Erwähnt seien nur die

kühn in steile Felswände gehauenen,

oft durch Tunnel führenden Levadas

(Wasserkanäle mit ihren Begleitwegen

zur Wartung), die fremdartige,

üppige Vegetation oder die schroffen

Landschaftsformen mit ihren bunten

Gesteinen. Für alle Interessen und für

jedes Können bietet dieser mit großer

Sachkenntnis geschriebene und sorgfältig

gestaltete Führer insgesamt 60

Wanderungen. Eine beigelegte Tourenkarte

im Maßstab 1:40.000 zeigt

die gesamte Insel (samt ihrer Nachbarin

Porto Santo) und alle im Führer

enthaltenen Touren.

29


Resiatal Ta Lipa Pot

Ortsgruppe Unteres Drautal

SEPP MUCHITSCH

Seniorengruppe | Jahresbericht 2019

In die Berg gema gern und do gfreit si dos G`müat, wo die Almröslan

woxn und da Enzian blüaht. So wea i jetzt holt berichten über unsere

Wanderungen im Jahr 2019, es woa sehr schean ollemol.

Die Seniorengruppe der ÖAV

Ortsgruppe Unteres Drautal

war in der Wandersaison

2019 trotz einiger Ausfälle

infolge Schlechtwetters wieder sehr

erfolgreich und leißig auf Tour.

Im Zeitraum vom 19.12.2018 bis

22.10.2019 wurden insgesamt 33

Wanderungen bzw. Bergtouren, leichte

aber auch recht anspruchsvolle,

durchgeführt. An den Wanderungen

Kärntner

Storschitz

Die Touren der Seniorengruppe ÖAV-

Ortsgruppe Unteres Drautal finden jede

Woche dienstags statt. Das Tourenprogramm

ist in den Schaukästen beim Gasthof Tell in

Paternion sowie beim Gemeinschaftshaus in

Feistritz/Drau ausgehängt.

Auskünfte ausschließlich bei:

Josef Muchitsch (0676/596 84 29)

und Bergtouren haben 955 wander-

freudige Seniorinnen und Senioren,

darunter auch einige Gäste, teilgenommen.

Alle Wanderungen und

Bergtouren verliefen unfallfrei und

zur Zufriedenheit aller Teilnehmer.

Unsere Aktivitäten führten uns dieses

Jahr neben Wanderungen in der Umgebung

unserer Gemeinde auch wieder

in die Nockberge, in viele Gebirgsgruppen

in Kärnten, Osttirol, Salzburg

und Oberösterreich sowie nach Italien

und Slowenien.

Zu den schönsten Wandererlebnissen

dieses Jahres zählen wohl der Hochofenweg

Gmünd-Eisentratten, der

Wanderweg Ta Lipa Pot im Resiatal,

die Wandertage in Spital am Pyhrn

mit der Wanderung zum Gleinkersee,

der Bergwanderung von der Wurzeralm

über den Brunnsteiner See auf

den Rote Wand-Sattel, 1840 m, zur

Dümlerhütte, 1495 m, und über den

Halssattel und die Filzmoosalm zurück

zur Wurzeralm, sowie die Wanderung

v. Spital am Pyhrn durch die

Vogelgesangklamm (500 Stufen) zur

Bosruckhütte, 1042 m, die Wanderung

von Kals in das Dorfertal bis

zum Dorfersee, 1935 m, die Wanderung

in die Garnitzenklamm sowie

die Bergtouren auf den Oisternig,

Wurzeralm; Aufstieg zur Roten Wand

Grünleitennock, H. Leitenkopf, Gr.

Königstuhl und die Wanderung am

Alpe Adria Trail von Trento bis Soča,

um nur einige der schönen Wanderungen

und Bergtouren zu nennen.

Die schönen Eindrücke bei der Vielfalt

und Abwechslung bei den Wanderungen,

die herrliche Flora und auch ein

wenig Abenteuer werden uns wohl

noch lange in Erinnerung bleiben. Die

wohlverdiente Einkehr in die Gastronomie

nach anstrengender Wanderung

ist wohl ein Plichttermin.

Ein Dankeschön an alle Teilnehmer der

Wanderungen für ihren Fleiß und

ihre Freude am Wandern sowie ihr

Vertrauen zu den Wanderführern und

Mitarbeitern der Seniorengruppe.

Diesen gilt für ihren Einsatz zur sicheren

und erfolgreichen Abwicklung

der Wanderungen mein persönlicher,

wie auch der Dank der gesamten Seniorengruppe.

Und da Schnee geht bold weg und es

wird wieder schen und do wer ma bold

wieder auf die Alm aufe gehn. In diesem

Sinne freuen sich meine Wanderführer

und ich auf ein neues Wanderjahr 2020

mit der Seniorengruppe.

© Seniorengruppe der ÖAV Ortsgruppe Unteres Drautal (3)

30 ALPENVEREIN SEKTION VILLACH 2020|01


Barta ImmoBIlIentreuhand GmBh

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GRUPPE KUNTERBUNT

Am Beginn der Skitourensaison sollte man sich

nicht nur physisch vorbereiten, auch die Auseinandersetzung

mit der Notfall-Ausrüstung ist immer

wieder ganz wichtig:

• Ausrüstung kontrollieren,

• das Handling üben,

• Wissen austauschen und erweitern.

MARION&GEORG UNTERLECHNER

Üben ist angesagt ...

Bei Anfängern kommt noch dazu, dass selbst das Gehen

mit Tourenskiern (zum Beispiel auf eisigem Untergrund)

und die Spitzkehren eine Herausforderung

darstellen. Auch das Abfahren im Gelände ist nicht für

jeden ganz einfach.

Deshalb wird bei den Kunterbunt-Skitouren immer einmal

wieder geübt. Wie viel Spaß das machen kann, könnt

ihr auf unseren Bildern erkennen.

© Georg Unterlechner (4)

31


...pain is temporary, glory is forever!

© Diethard Rauter (3)

Aktives

Palnock

DIETHARD RAUTER

Power Card Wandern

„Das Staunen über eine leuchtend schöne Blume am

Wegesrand, das Berührt-Werden von einer reizvollen

Landschaft, von verzaubernden Licht- und Wolkenstimmungen

oder einem magischen Sonnenauf- oder

-untergang, die kristallklare Bergluft, die Hingabe an

den rauschenden Klang eines Bächleins, die tiefempfundene

Zufriedenheit beim Erreichen eines Gipfels und all

die wunderbaren Begegnungen mit Gleichgesinnten in

der Natur…“ schreibt Ch. Hlade im Buch vom Wandern.

Beim Lesen musste ich daran denken, dass wir auch die

14 Tagestouren und die 2 Wanderwochen mit euch im

letzten Jahr ähnlich erlebt haben. Ein Rundgang am

„Slow Trail“ durch das artenreiche Bleistätter Moor

und eine stimmungsvolle Adventfeier beendeten unser

Wanderjahr. Dabei wurden wieder Buchpreise und

Gutscheine an die leißigsten Teilnehmer überreicht.

„Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen.“

Diesen Gedanken von Konfuzius haben wir fürs neue

Wanderjahr ausgesucht. Eine Wanderwoche auf Korsika

und die Jubiläumswanderung auf den Staff werden

zwei Höhepunkte sein.

MTB

MOUNTAINBIKEGRUPPE VILLACH

mehr Infos

WWW.BERGFAHRRAD.AT

Für die einen ist es ein nicht

zufriedenstellender Winter …

ALEXANDER HRADETZKY

... für die anderen die wahrscheinlich längste Bike-Saison

der Welt. Während sich mancherorts die Skifahrer und

Tourengeher auf den wenigen Flecken Kunstschnee und

windgepresstem Harsch auf die Schispitzen stiegen, haben

wir die Saison wieder durchgehend verlängert und bei

bestem Wetter genossen, was Friaul zu bieten hat.

Winter sind nicht mehr

das, was sie einmal waren

– Pistenskitouren

sind die neue Mode, oft

mangels brauchbarer

Alternativen. Aber: Gibt

das Leben dir Zitronen,

mach Limonade daraus

(oder frag nach Salz

und Tequila!) – man

muss lexibel sein und nehmen, was man bekommt.

Wir leben in einer gesegneten Region: Skitouren im

Norden, Biken und Bergsteigen im Süden. Was mir

heuer aber oft aufiel: „Jetzt ist Winter, jetzt machen

wir nur was mit Schnee.“ Die Einstellung schränkt

ein – aber wenn man davon mal wegkommt, ist man

unabhängig und macht einfach, was gerade am besten

geht und Spaß macht. Und spart sich das lästige

Ein-/Auswintern.

Geotrail

Bleistätter Moor

Die nächste Bike-Saison (auch für Unlexible) ist aber

deinitiv im Anrollen, die beste Vorbereitung darauf

wäre unser Fahrtechniktraining in der zweiten Aprilhälfte,

auch Kartenkunde und Tourenplanung stehen

am Programm, mehr Details bei den Terminen. Im

Sommer kommen dann die erweiterten Fahrtechnikseminare

dazu, einfach immer wieder auf der

AV-Seite oder bei WhatsApp reinschauen.

Ich wünsche euch noch eine unfallfreie Saison, wir sehen

uns am Trail, auf der Piste oder irgendwo am Berg!

© Mountainbikegruppe Villach (2)

32 ALPENVEREIN SEKTION VILLACH 2020|01


© Sportkletter-/Wettkampfteam (2)

Korak, die kleine aber

feine Boulder-Arena!

SILVIA MORITZ

Seit zig Jahren gibt es den „Boulder bunker“, wie er von Insidern liebevoll genannt wird,

ca. 200 m 2 Kletterfläche mit Campusboard, Geheimtipp für knackige Boulder, Trainingsraum

für das Wettkampfteam, Auspower stätte für viele Breitensportler, ein Treffpunkt

für Boulderbegeisterte.

Egal wann, beim Korak kann an 7 Tagen die Woche 24 Stunden gebouldert werden.

Doch war es schon lange an der Zeit, die in die Jahre gekommenen Räume zu adaptieren.

Ideen gab es viele, doch wer nimmt es in die Hand?

Unser Sportkletterreferent, Jörg Groschacher, setzte Taten. Zuerst mal raus mit dem

alten Inventar. Weg mit der Schiebetür und den umrahmenden

Rigipswänden. Welch ein Wow-Effekt, Licht bis in die hinterste

Ecke. Das motiviert! Nun noch ein neuer Anstrich im

Vorraum. Wohin mit den Rucksäcken? Eine Stellage samt Garderobe

wird vom Tischler gefertigt. Sieht schon sehr passabel

aus, doch auch die Griffe und Tritte müssen verstaut werden.

Ein weiterer Kasten mit stabilen Plastikbehältern wird aufgestellt.

Nun noch Stauraum schaffen für's Trainingsequipment.

Darauf wurde speziell Hauptaugenmerk gelegt, es dient zum

Trainieren der eigenen Kletterathletik. Eine Sprossenwand

wird montiert, auch der Turnkasten indet seinen Platz. Eine

gelungene Sache! In naher Zukunft ist auch eine neue Beleuchtung

in allen Räumen geplant.

Vielen Dank für euren Einsatz! Herzlichen Dank an Jörg, seinen

Papa, Sonja und Tamy, sowie an Fam. Kowald für's Sponsern

und Montieren der Bodenleisten. Nun liegt es an jedem Einzelnen,

darauf zu achten, dass all das Neue lange neu bleibt!

Wettkampftermine

in der Kletterhalle I54 Villach:

07.03.2020 . . . . . Kidzcup

17.05.2020 . . . . . Landesmeisterschaft

Lead & Paraclimbing

Preise Korak

ABO Erwachsene: . . . . . . . . . . 100 €

ABO Jugend/Student: . . . . . . . . 80 €

ABO Light Erwachsene: . . . . . . 80 €

ABO Light Jugend/Student: . . . 60 €

Tagesgastkarte: . . . . . . . . . . . . . . 5 €

Sämtliche Installationen

Blitzschutz

Tag-und-Nacht-Störungsdienst

Gebäudetechnik

Antennenbau

Netzwerktechnik

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VILLACH, Oberer Kirchenplatz 5 neben der Stadtpfarrkirche gelegen, gemütlicher Sitzgarten, ca. 50 verschiedene Süßspeisen, Mittagsküche,

ganzjährig geöffnet: MO–SA 7.00–19.00 Uhr, SO 9.30–19.00 Uhr · Tel. 04242/243 77 · konditorei.rainer@aon.at · www.konditorei-rainer-restaurant.at


Wer bin ich?

Ich bevorzuge feuchtwarme,

besonnte Gebiete und bin am Tag

aktiv.

Im Hochsommer verlagere ich

meine Aktivität eher in die

Morgen- und Abenddämmerung.

Bei zu großer Hitze verbringe ich

die Zeit lieber im Schatten.

In den Wintermonaten verkrieche

ich mich und halte eine

fünfmonatige Winterruhe.

Große Beutetiere erdrossle ich,

kleinere zerdrücke ich zwischen

meinen Kiefern. Flink und leise

kann ich bei der Nahrungssuche

RÄTSEL

WEIHNACHTS-

WANDERUNG

SILKE

sogar auf Bäume klettern.

Benannt wurde ich nach einem

griechischen Gott und ich ziere

diverse Symbole von Medizinern

und Pharmazeuten.

Zur Tradition geworden ist

unsere Weihnachtswanderung

am 23.Dezember auf den Kanzianiberg.

Wir treffen uns bei Abenddämmerung

und bei Einbruch der Dunkelheit

zünden wir unsere Fackeln an.

Steil geht es den Berg hinauf und für

viele ist es kaum vorstellbar, dass man

früher mit so einer beschaulichen

Lichtquelle wie einer Fackel überhaupt

aus dem Haus gehen konnte.

Da wir sehr viele sind, zieht sich der

leuchtende Zug ziemlich in die Länge,

aber alle schaffen es bis zur Kirche.

Bei

Kerzenlicht

singen

wir ein Lied und hören der lieblichen

Geschichte „Weihnachten auf der Biberburg“

zu. Endlich ist das Buffet mit

Plätzchen und Kinderpunsch eröffnet.

Natürlich ist auch für die Eltern was

dabei. Bevor alle durchgefroren sind,

geht es auf dem zum Bach gewordenen

Weg schnell zum Parkplatz und

heim in die warme Stube.

© Matthias Lux (2)

Lösung: Äskulapnatter (Zamenis longissimus)


KINDERSKITOUR

AUF DEN ZEHNER (DOBRATSCH)

SILKE

Treffpunkt Parkplatz 7. Kein Parkplatzstress. Hier können

wir in Ruhe die Ausrüstung anpassen. Nach vielem

Geschraube und Felle richtig herum Montieren kann es

endlich losgehen. Mit den neuen Skiern vom Jugendausrüstungslager

sollte die Skitour problemlos möglich sein.

Die Jungs (auch die mit Schlitten) wählen den direkten

Aufstieg und müssen sich mit dem Thema „Wie mache

ich eine Spitzkehre?“ ausgiebigst auseinandersetzen. Die

Mädels nehmen die lachere und gemütlichere Variante,

dafür mit Schneehuhn-Beobachtung.

3.1.2020 | Eislaufen am Weißensee

© Matthias Lux (2)

Nach ausgiebiger Rast und Schneeballschlacht geht’s an

das Abfahren: Für die Skifahrer schnell und problemlos,

für die Schlittenfahrer endet die Fahrt mit ein paar blauen

Flecken.

8.12.2019 | Nikolaustour am Dobratsch

BEITRAG ZUM

NATUR- & VOGELSCHUTZ

TERMINE

Die Termine der AV-Jugend findet ihr im

TOUREN-PROGRAMM in der Heftmitte.

Wir freuen uns auf gemeinsame Wege ins Freie!

Mehr Berichte der Steinböcke findet ihr

auf der Website. www.steinboecke.at

Viel Spaß hatten die Schulkinder der Theodor-Körner-

Schule beim Bemalen der Vogelnistkästen. In der Nachmittagsbetreuung

haben die Kinder gemeinsam mit Betreuerinnen

und dem Alpenverein Villach (Naturschutz)

viele kleine bunte Kunstwerke geschaffen. Die liebevoll

bemalten Nistkästen werden als kleiner Beitrag zum

Natur- u. Vogelschutz aufgehängt und sollen den Singvögeln

ein neues Zuhause bieten.

35

© AV-Jugend (3)


P.b.b. GZ 02Z032447M

Verlagspostamt 9500 Villach

Retouren an 9500 OAV Villach

Schanzgasse 3

AUSBLICK | WEITERE INFOS AUF WWW.ALPENVEREIN.AT/VILLACH ODER IM AV-BÜRO

© Hans Wenzel

18.–19. APRIL 2020 oder 9.–10. MAI 2020

MTB Basic

Kurs für Anfänger

Fahrtechnik-Grundlagen

& Übungen im Parcours

• Kursbeitrag: 80 €

AB 9. MAI 2020

Klettersteigkurse

Modulsystem:

Basiskurs, Tour, Sicherungstechnik,

schwierige Stellen, Qualifikation

• Termine siehe Programmübersicht

Klettern Alpin

Klettern lernen – im Modulsystem

13. MÄRZ 2020

Eine Reise zu den höchsten

& schwierigsten Bergen der Welt

Hans Wenzl, der derzeit erfolgreichste

österreichische Höhenbergsteiger, berichtet

über seine beiden Expeditionen, die Besteigung

des Mount Everest und des K2.

• 19:30 Uhr

• Stadtsaal Spittal/Drau

18.–19. APRIL 2020 oder 9.–10. MAI 2020

E-Bike Basic

Kurs für Anfänger

• Kursbeitrag: 80 €

© Alexander Hradetzky

9.–10. MAI 2020

Felskurs 1.Teil – Seiltechnik

6.–7. JUNI 2020

Felskurs 2.Teil – Plaisirklettern

Grazer Bergland

17.–19. JULI 2020

Felskurs 3.Teil – Alpines Klettern

Dolomiten/Südtirol

• Details s. Tourenprogramm

© Jürgen Vospernik

AB 11. MÄRZ 2020

Orientierungskurse

Spezielle Vorträge und Kurse zum Thema

Orientierung und Tourenplanung

• Details s. Tourenprogramm

AB 10. MÄRZ 2020

Wanderungen

„Unta da Wochn“

dienstags, mit Resi Lepuschitz

• Termine siehe Tourenprogramm

1.–6. APRIL 2020

Skihochtouren Westalpen

mit Gerhard Presser & Ines Schnabl

• max. 6 Personen

• Anmeldeschluss: 15. März

• Führungsbeitrag: 200 € *)

16. MAI 2020

Kulturwanderung

Thörl-Maglern – Seltschach

mit Klaus Dalmatiner

Besichtigung der Kirche in Thörl.

(Fresken von Thomas von Villach)

• Abfahrt: 8.00 Uhr PP Westbhf

• Informationen im AV-Büro

14.–17. MAI 2020

Kletter- und

Klettersteigwochende

für Senioren in Arco

mit Wiltrud Wiegele

• Klettern und Klettersteigen

im leichten bis mittleren Schwierigkeitsgrad

• Veranstalter: Reisebüro Seidl

• Pauschale: 305 €

• Anmeldeschluss: 16. April

AB 19. MAI 2020

Klettersteigen am Abend

dienstags – mit Marion & Daniel

*) Eigenanreise. Unterkunft, Verpflegung, Lift, etc. sind vor Ort selbst zu bezahlen.

16. MAI 2020

Trockentraining Hochtouren

Pontebba

mit Alois Goller

• Kursbeitrag: 40 € *)

26.–28. JUNI 2020

Gletscher-/Hochtourenkurs

Oberwalderhütte

• Anmeldeschluss: 23. Juni

• Kursbeitrag: 90 € *)

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