der-Bergische-Unternehmer_03:2020

weinheimer

Das Wirtschaftsmagazin für das Bergische und den Kreis Mettmann

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE UND DEN KREIS METTMANN

03

2020

VERSTANDEN?

REDEN LERNT MAN NUR

DURCH REDEN

36 Prima Klima!?

Car-Sharing: Baustein

nachhaltiger Mobilität

42 Fokus

Altersvorsorge: In die

Pflicht genommen

50 Reise

Dresden: Barocke Schönheit

an der Elbe


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WILL

DICH

NICHT UM

JEDEN PREIS. *

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WER NIEDRIG- ODER GAR STRAFZINSEN UMGEHEN WILL,

kommt am Aktienmarkt nicht vorbei. Auch wenn die Börsen gerade aufgrund der

Corona-Epidemie eine kräftige Talfahrt hingelegt haben, sind für Anleger und

auch hinsichtlich der Altersvorsorge Wertpapiere neben Immobilien die erste

Wahl. Der Gesetzgeber plant, Selbstständige künftig zur Vorsorge für den Ruhestand

zu verpflichten. Denn eine entsprechende Vorgabe gibt es hierzulande im

Gegensatz zu vielen anderen Ländern nicht. Höchste Zeit also, sich mit dem Thema

auseinanderzusetzen. Dazu zeigt unser Fokus Möglichkeiten der Altersvorsorge

auf.

Berufliche Aus- und Weiterbildung ist der Schlüssel für eine gesicherte Zukunft -

heute mehr denn je. Dabei kann und darf die Auswahl der entsprechenden Angebote

nicht unreflektiert erfolgen. Denn die Spezialisierungen in den verschiedenen

Berufsgruppen werden immer differenzierter. Was neben fachlicher Expertise

zunehmend gefragt ist, sind die kommunikativen Fähigkeiten der Mitarbeiter und

hierbei insbesondere der Führungskräfte. Lesen Sie in unserem Titelthema, wie

Kommunikation sich verändert und wie sie trainiert werden kann.

Corona und kein Ende? In der Tat ist die Nachrichtenlage besorgniserregend: Für

die betroffenen Menschen, für die Gesellschaft und die Wirtschaft. Der weltweit

um sich greifende Virus hat gezeigt, wie sich Wirtschaftsbeziehungen in einer globalisierten

Welt verändert haben. Wie ein umfallender Dominostein reißen Produktionsstillstände,

erliegende Reisetätigkeit und Absagen großer Veranstaltungen

andere Wirtschaftszweige mit. Das nahende Frühjahr mit seinen steigenden Temperaturen

könnte für eine Atempause sorgen und den Erreger - zunächst - in seine

Schranken weisen. Diese Entwicklung wünsche ich uns allen.

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der Bergische Unternehmer 03|20 3


INHALT

20 Titel

Verstanden? Reden lernt man nur durch reden.

Auch Kommunikation kann man lernen.

36

Serie Prima Klima!?

Car-Sharing - wichtiger

Baustein nachhaltiger

Mobilität

42

Fokus:

Altersvorsorge in die

Pflicht genommen

4 www.bvg-menzel.de


48

Dresden - barocke Schönheit an der

Elbe

Namen & Nachrichten

o 6 Gute Ergebnis für die Volksbank

07 GESA bei der Woche der Umwelt

0 8 Coworkit wächst auf 1.000

Quadratmeter

08 Vom Arbeitnehmer zum Digital Scout

09 Veranstaltung: Bauen mit Holz

1 0 Marktposition behauptet

10 Schwere Zeiten für Autoindustrie

11 Firmenbesuch statt Messe

12 Kita-Neubau in Mettmann

12 Beschäftigungsbarometer sinkt

13 Bessere Inklusion am

Arbeitsmarkt

14 Smartparking in Solingen

15 Klingenberg beschließt

Maßnahmenplan

16 Schneidewind verlässt Wuppertal-

Institut

17 Fahrradstraße für Mettmann

18 CoWorkit wächst

17 Besorgter Handel in Düsseldorf

Titel

18 Verstanden? Reden lernt man nur

durch reden.

22 Interview: Auf den Zug aufspringen,

statt ihn zu verpassen

Porträt

28 Viele Spezialisten unter einem Dach

Aus der Region

30 Gastkommentar:

Arbeitsrechtliche Konflikte friedlich

lösen?

Aus der Praxis

32 Recht / Finanzen / Steuern

Serie: Prima Klima!?

36 Car-Sharing: wichtiger Baustein

nachhaltiger Mobilität

Porträt

40 Heimvorteil zwischen Köln und Düsseldorf

Im Fokus

42 Die Zukunft der Rente:

In die Pflicht genommen!

48 Unter uns: Anfangen muss jeder selbst

Für Sie entdeckt

48 Dresden - barocke Schönheit an der Elbe

Rubriken

54 Handelsregister

58 Vorschau / Impressum

RINKE_Anzeige_4c_2020.qxp_RINKE_IHK 28.01.20 14:56 Seite 3

der Bergische Unternehmer 03|20 5


Strompreis

Beschaffung, Netzentgelt, Vertrieb, Steuern,

Abgaben und Umlagen

Entwicklung der Strompreise • für die Industrie (Index 1998 =

100): • Beschaffung, Netzentgelt, Vertrieb, Steuern, Abgaben

und Umlagen (Anteil in %)

NAMEN & NACHRICHTEN

Volksbank im Bergischen Land mit gutem Ergebnis

Die Regionalbank hält am Filialnetz fest und stärkt digitale Leistungen.

Foto: Volksbank im Bergischen Land

Die Volksbank-Vorstände

Andreas Otto (Vorsitzender)

und Lutz Uwe Magney

(r.) vermelden ein gesundes

Wachstum in

2019.

Steigende

Energiekosten?

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Die Volksbank im Bergischen Land

blickt auf ein gesundes Wachstum und

einen positiven Jahresabschluss. Erneut

liegt ein gutes Jahr hinter der Volksbank

im Bergischen Land. Sie schloss ihr Geschäftsjahr

2019 mit einer Bilanzsumme

von 2,6 Milliarden Euro ab. „Wir haben

2019 eine Menge geleistet und umgesetzt“,

sagt Vorstandsvorsitzender Andreas

Otto. Der Einsatz der Mitarbeitenden

und das Vertrauen der Kunden

Strompreis

1998

2019

hätten das gute Ergebnis ermöglicht, ergänzt

Volksbank-Vorstand Lutz Uwe Magney.

Eine besondere Herausforderung stellte

die technische Umstellung der Bank-IT

im vergangenen Sommer dar. Damit wurde

der Ausbau zahlreicher digitaler Leistungen

ermöglicht. Zufrieden sind die beiden

Vorstände mit dem Kreditwachstum von

4,5 Prozent, obwohl der heimische Mittelstand

in seiner Investitionsneigung nach

wie vor zurückhaltend sei. Im Bereich

„kurzfristige Einlagen“ verzeichnet die

Volksbank ein Wachstum von knapp neun

Prozent. Der Zuwachs im Wertpapierbereich

zeige, dass auch bei den „normalen“

Sparern ein Umdenken einsetze. „Heute

setzen moderne Sparer auf chancenreichere

Geldanlagen wie Wertpapiere und Fonds“,

sagt Andreas Otto. Die Filialen sind und

bleiben für die Volksbank im Bergischen

Land eine wichtige Säule. Und so setzt sie

konsequent auf Modernisierung. 2019 wurden

die Filialen Schwelm und Velbert an

neuen Standorten eröffnet. Höhepunkt in

diesem Jahr wird die Neugestaltung der

Volkbank-Präsenz in Barmen, kündigt

Lutz Uwe Magney an. Die bisherige Filiale

und die Geschäftsstelle werden an einem

Standort in der Barmer Innenstadt konzentriert;

die Volksbank baut die Räumen des

früheren Kaufhauses Haschi für ihre Bedürfnisse

um. Die Kunden finden dort

nicht nur den Filialbereich, sondern auch

das Wuppertaler FirmenkundenCenter sowie

Teams von Private-Banking-Beratern

und Baufinanzierungsexperten. Auch an

ihrer Förderung sozialer Projekte hat die

Volksbank festgehalten. Über 320.000

Euro flossen in gemeinnützige Projekte,

soziales und bürgerschaftliches Engagement.

www.bergische-volksbank.de

6 www.bvg-menzel.de


GESA bei der „Woche der Umwelt“

Wuppertaler Sozialunternehmen überzeugt mit nachhaltigem Konzept.

Foto: GESA

Auf dem Holzenergiehof

der GESA finden regelmäßig

Führungen statt, um

Menschen zu den Themen

Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher

Teilhabe

zu informieren.

Am 9. und 10. Juni 2020 präsentiert Bundespräsident

Frank-Walter Steinmeier in

Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung

Umwelt (DBU) ausgewählte

Ideen rund um die Themen Umweltschutz

und Nachhaltigkeit im Park von Schloss

Bellevue. Mit dabei ist der Holzenergiehof

der GESA, der unter dem Motto

„Eine Welt im Wandel: Der Holzenergiehof

der GESA vereint saubere Energie mit

gesellschaftlicher Teilhabe“ das Thema

Biomasse erfahrbar macht. Eine Expertenjury

hatte aus über 440 Bewerbungen 190

Projekte ausgewählt. Die „Woche der Umwelt“

findet 2020 als etablierte Umweltmesse

bereits zum sechsten Mal statt.

Am Holzenergiehof bereiten langzeitarbeitslose

Menschen gemeinsam mit festangestellten

Mitarbeitern Schwach- und

Resthölzer aus heimischen Wäldern auf.

Kurze Transportwege und eine hohe Qualität

der Endprodukte sorgen für eine optimale

CO2-Bilanz des nachwachsenden Energieträgers.

Zu den übergeordneten Zielen

des Holzenergiehofes zählt es, Menschen

durch Arbeit ein neues Selbstwertgefühl

zu vermitteln und auf ein souveränes Leben

vorzubereiten. In diesem Sinne ist der

Holzenergiehof ein Puzzlestück der Energiewende,

kombiniert mit dem Ziel, Menschen

gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Das Konzept sei in dieser Form

deutschlandweit einzigartig, heißt es von

der GESA.

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der Bergische Unternehmer 03|20 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Fortbildung: Vom Arbeitnehmer zum Digital Scout

Im April startet die nächste Fortbildung.

Foto: U. Reinert. Picture Makers

Thomas Hendele

(4.v.l., vorne), Landrat

des Kreises Mettmann,

überreichte

die Auszeichungen

an die neuen Digital

Scouts.

20 Arbeitnehmer dürfen sich ab jetzt „Digital-Scout“

nennen. Sie sind in einer Workshop-Reihe

so ausgebildet worden, dass sie in

ihrem Unternehmen Möglichkeiten zur Digitalisierung

identifizieren können. Damit sind

sie in der Lage, besonders in kleinen und

mittelständischen Betrieben die allerersten

Schritte in Richtung digitale Innovation zu

gehen. Denn oftmals haben gerade diese Unternehmen

nicht die Kapazität, digitale Pro-

jekte umzusetzen und meist sind auch

die Widerstände in der Belegschaft groß

– aus Angst vor Arbeitsplatzverlust. Die

Regionalagentur Bergisches Städtedreieck,

das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum

eStandards und die Regionalagentur

Düsseldorf - Kreis Mettmann haben

daher eine Fortbildung umgesetzt, um

auf einfachem Weg für Digitalisierung

zu sensibilisieren. Studien hätten ergeben,

dass im Zeitraum von 2011 bis 2016

durch die Digitalisierung mehr Arbeitsplätze

geschaffen wurden als verloren

gingen, so Barbara Molitor, zuständig

unter anderem für Fachkräftesicherung

und Digitalisierung beim Ministerium

für Arbeit, Gesundheit und Soziales des

Landes Nordrhein-Westfalen bei der

Auszeichnung der DigiScouts. Bei der

knapp halbjährigen Weiterbildung ging

es im Wesentlichen darum, Ängste abzubauen

und niederschwellige Angebote

für die Annäherung an das Thema Digitalisierung

zu schaffen. Als Mitarbeiter

haben die Digital Scouts im Gegensatz

zu externen Beratern den Vorteil, dass

sie alle Abläufe im Betrieb und die Kollegen

gut kennen. Sie bringen daher

schon einen Großteil der Kenntnisse

über ein Unternehmen mit. Durch die

Weiterbildung wurden sie so geschult,

dass sie nach Möglichkeiten von Digitalisierung

Ausschau halten, Digitalisierungsstrategien

zum Beispiel zur Prozessoptimierung

entwickeln können,

aber vor allen Dingen auch befähigt

werden, sowohl die Geschäftsführung

als auch die Kollegen auf dem Weg zu

digitalen Neuerungen mitzunehmen.

Anmeldung: https://regionalagentur-d-me.de/events/auftaktveranstaltung-digital-scouts-wege-zurdigitalisierung-fuer-kmu

8 www.bvg-menzel.de


Veranstaltung:

Bauen mit Holz

Um das Thema „Bauen mit Holz“ geht es

bei einer Fachveranstaltung am Dienstag,

31. März, ab 12.30 Uhr, in der Zentralfachschule

der Deutschen Süßwarenwirtschaft

in Solingen-Gräfrath. Sie richtet

sich an alle, die im Bauwesen tätig sind

und will einen umfassenden Einblick

vermitteln, was mit dem Trendbaustoff

Holz möglich ist. Ausrichter sind die Arbeitsgemeinschaft

Erneuerbare Energien

Bergisch Land und das Zentrum für Bioenergie

in Zusammenarbeit mit der Energieagentur

Nordrhein-Westfalen. Das

Thema Klimaschutz findet derzeit in den

öffentlichen und fachlichen Diskussionen

eine immer größere Resonanz.

Das Bauwesen bietet viele Ansatzpunkte,

um Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen.

Das betrifft den Energieverbrauch

von Gebäuden und die Umweltbilanz der

verwendeten Baustoffe. Holz unterscheidet

sich in einigen grundlegenden Eigenschaften

von anderen Baustoffen, die für

vergleichbare Zwecke eingesetzt werden.

Als nachwachsender Rohstoff speichert

es große Mengen Kohlenstoff. Ein Haus

aus Holz wird damit zum CO2-Speicher.

Darüber hinaus zeichnen ein hoher Vorfertigungsgrad,

innovative Holzbausysteme

und -produkte sowie eine präzise Fertigung

und Bauausführung das Bauen

mit Holz aus. Gebäude mit hoher Wertigkeit

bis hin zu sogenannten Passivhäusern

können deshalb sehr zeitsparend errichtet

werden.

Auch bei der Sanierung des Gebäudebestandes

und in den Bereichen der energetischen

Gebäudesanierung spielt moderner

Holzbau eine Rolle.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung

bis zum 25. März per

Mail an umweltamt@remscheid.de

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Frontantrieb 2,0-l-TDCi 77 kW (105 PS), 6-Gang-Schaltgetriebe, € 229,00 netto (€ 272,51 brutto) monatliche

Leasingrate, € 0,00 netto (€ 0,00 brutto) Leasing-Sonderzahlung, bei 36 Monaten Laufzeit und 30000 km Gesamtlaufleistung.

der Bergische Unternehmer 03|20 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Stadtsparkasse Remscheid behauptet Marktposition

Große Zuwächse gab es im Immobiliengeschäft.

Foto: Stadtsparkasse Remscheid

Seit 1. Januar 2020 ist Michael

Wellershaus Vorstandsvorsitzender

der Stadtsparkasse Remscheid.

Die Stadtsparkasse Remscheid hat das

vergangene Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen.

Trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase

habe man sich weiterhin zukunftsfähig

aufstellen und das

Engagement für die Stadt festigen können,

sagte Vorstandsvorsitzender Michael

Wellershaus bei der Bilanzpressekonferenz

im Februar. Die Bilanzsumme

blieb mit über 1,6 Milliarden Euro stabil.

„Auch im Bereich Immobilien verzeichnen

wir Zuwächse. Wir konnten das gute

Ergebnis aus 2018 in 2019 steigern“, sagt

Herbert Thelen, stellvertretendes Vorstandsmitglied,

hinsichtlich des Vermittlungsvolumens

von über 15,5 Millionen

Euro – ein Plus zum Vorjahr von 65 Prozent.

Rund 75.000 Girokonten führt die

Stadtsparkasse Remscheid. Damit habe

über die Hälfte der Remscheiderinnen

und Remscheider eine Geschäftsverbindung

mit dem Institut. Dies zeige, dass

man dem Anspruch, nachhaltig in der

Region da zu sein, gerecht werde. „Wir

sind der festen Ansicht, dass Regionalbanken

auch in der Zukunft ihre Berechtigung

haben“, betonte Vorstandsvorsitzender

Wellershaus. Zudem sei man ein

Garant für die Kreditversorgung der

Remscheiderinnen und Remscheider sowie

der hiesigen Wirtschaft. Insgesamt

betrug das Kreditvolumen in 2019 knapp

1,2 Milliarden Euro. Bei den Geldanlagen

verzeichnete die Sparkasse Remscheid

im Privatkundengeschäft ein

Wachstum von mehr als 23 Millionen

Euro. Dabei wählen viele Kundinnen und

Kunden allerdings nach wie vor das Tagesgeldkonto.

Ziel müsse es sein, durch

Beratung Alternativen aufzuzeigen. Zudem

werde das digitale Angebot und damit

ein modernes, leistungsstarkes und

sicheres Online-Banking stetig weiterentwickelt.

Mit Blick in die Zukunft verhehlte

der Vorstandsvorsitzende nicht:

„Die Zeiten für Banken und Sparkassen,

aber auch für die Gesellschaft werden

nicht leichter.“ Die aktuell guten Geschäftsergebnisse

müssten das Fundament

für eine gesicherte Zukunft sein,

was notwendige wirtschaftliche Entscheidungen

einschließe.

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Schwere Zeiten für

Autoindustrie

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Die deutsche Autobranche stellt sich auf

weitere schwere Monate ein. Das geht

aus der jüngsten Konjunkturumfrage

des ifo Instituts hervor. Demnach fiel im

Februar der Nachfrage-Index der Branche

auf minus 11,8 Punkte, nach minus

2,1 im Januar. Die Exporterwartungen

sanken auf minus 15,4 Punkte, nach minus

5,2 im Januar. Der Index der Personalplanungen

sackte von minus 31,9 im

Januar auf minus 41,8 Punkte im Februar.

Die Erwartungen an die Geschäfte in

den nächsten Monaten blieben per saldo

negativ mit minus 18,9 Punkten, nach

sogar minus 26,3 Punkten im Januar.

10 www.bvg-menzel.de

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Firmenbesuch statt Eisenwaren-Messe

Drei Solinger Unternehmen punkten mit Innovationskraft.

Foto: Wirtschaftsförderung Solingen

Frank Balkenhol, Leiter der

Wirtschaftsförderung Solingen,

Michael Wirtz, Geschäftsführer

der VS Guss,

Solingens Oberbürgermeister

Tim Kurzbach sowie Prokurist

Martin Gorissen (v.l.)

Nachdem die Eisenwarenmesse in Köln wie

viele andere Großveranstaltungen mit Blick

auf eine Gefahr von Corona-Infektionen abgesagt

worden war, nutzte Solingens Oberbürgermeister

Tim Kurzbach die Gelegenheit, die

Firmen VS Guss und Lutz Blades vor Ort zu

besuchen. Die Firma VS Guss ist eine der

größeren Gießereien in der Klingenstadt,

die sich auf einem stark umkämpften

Markt hervorragend behauptet. Beeindruckend

sei der unternehmerische Mut, mit

dem Innovationen auch in Sachen Energieeffizienz

in einem dem ersten Anschein

nach traditionellen Umfeld umgesetzt würden,

so der OB. Die Firma Lutz Blades,

Spezialist für Schneidwerkzeuge, hat soeben

einen zweistelligen Millionenbetrag

in einen Neubau im Industriegebiet Piepersberg

investiert. Auch die Investition in

einen hochmodernen Maschinenpark zeige,

dass das Unternehmen mit viel Mut die

Zukunftsfähigkeit am Standort Solingen

sichert. Ein drittes Treffen gab es mit der

Firma Tecsafe, die als Experte für individuelle

Schaumeinlagen, Shadowboards

und Logistiklösungen mit hohem Wachstumspotenzial

und guter Vernetzung innerhalb

der Solinger Industrie punktet. Digitalisierung

sei in diesem Unternehmen

die Grundlage des Erfolgs, lobte Kurzbach.

der Bergische Unternehmer 03|20 11


NAMEN & NACHRICHTEN

Kita-Neubau in Mettmann

Am Düsselring soll eine neue Betreuungseinrichtung entstehen.

Foto: Kreisstadt Mettmann

Bürgermeister Thomas Dinkelmann,

Klaudia Beck, Abteilungsleiterin

Kindertagesbetreuung,

Jugendamtsleiter

Stephan Wischnewski

(2. v. l.) und Baudezernent

Kurt Werner Geschorec (l.)

schauen sich den Standort

für die neu Kita auf einem

Plan an.

2.

Regionale

Unterhalb des Düsselrings am Wandersweg

in Mettmann soll eine neue Kita gebaut werden.

Auf dem rund 4.000 Quadratmeter großen

städtischen Grundstück soll eine fünfbis

sechsgruppige Einrichtung entstehen.

„Das Grundstück ist groß genug und das

Bauvorhaben lässt sich zeitnah umsetzen“,

sagt Bürgermeister Thomas Dinkelmann.

Die Stadt brauche dringend weitere Kita-

Plätze, um den ständig wachsenden Bedarf

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an Betreuungsplätzen decken zu können.

Trotz der massiven Anstrengungen in

jüngster Vergangenheit, die Zahl der Betreuungsplätze

zu erhöhen, „ist die Situation

nach wie vor angespannt“, sagt

Klaudia Beck, Abteilungsleiterin Kindertagesbetreuung.

Eine schwierige Situation

für die Stadt, weil sie den Rechtsanspruch

auf einen Betreuungsplatz noch

nicht für jedes Kind erfüllen kann und es

eine lange Warteliste für Kinder unter

und über drei Jahre gibt, die auf einen

Betreuungsplatz warten. Die Verwaltung

rechnet auch für die kommenden Jahre

mit einer hohen Nachfrage. „Der Anfang

ist gemacht. Jetzt müssen wir die Kita

am Düsselring so schnell wie möglich

bauen, um die Situation zu entspannen“,

sagt der Bürgermeister.

Beschäftigungsbarometer

sinkt

Die deutschen Unternehmen sind bei der

Suche nach neuen Mitarbeitern deutlich

zurückhaltender geworden. Das ifo Beschäftigungsbarometer

ist im Februar auf

98,1 Punkte gefallen, von 99,6 Punkten im

Januar. Dies ist der größte Rückgang seit

Dezember 2008. Der zu Jahresbeginn

herrschende Optimismus auf dem deutschen

Arbeitsmarkt ist verflogen. Waren

die Dienstleister noch im Januar die positiven

Treiber des Barometers, so sind sie

jetzt eher die Bremser: Der Indikator fiel

auf den niedrigsten Stand seit einem halben

Jahr. Auch im Verarbeitenden Gewerbe

zeigte das Barometer nach unten. Die

Beschäftigtenzahlen sind weiter rückläufig.

Im Bauhauptgewerbe wird trotz eines

Rückgangs des Barometers weiterhin Personal

gesucht. Im Handel zeigt sich, wie

auch in den Vormonaten, wenig Bewegung

bei der Beschäftigung.

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Inklusion am Arbeitsmarkt

Mehr Jobs für Menschen mit Behinderung dank Digitalisierung.

Foto: Shutterstock

Moderne Technologie

kann die Inklusion am

Arbeitsplatz erleichtern.

Das erkennen vor allem

die Unternehmen, die in

der Digitalisierung fortschrittlich

sind.

Smartphones, barrierefreie Verwaltungssoftwares

und Lernvideos ermöglichen es,

Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung

anzupassen. Unternehmen wissen aber

häufig zu wenig über den Rechtsrahmen,

zeigt eine Studie des Instituts der deutschen

Wirtschaft (IW). Rund 55 Prozent der deutschen

Unternehmen haben in den vergangenen

fünf Jahren mindestens einen Menschen

mit Behinderung beschäftigt. Ein

bedeutsamer Teil dieser Unternehmen sieht

im Einsatz von Technologien eine Chance,

neue Jobs für diese Menschen zu schaffen.

Dabei ist die Größe von Unternehmen ein

wichtiger Faktor: Die Studie ergab, dass nahezu

100 Prozent der großen Unternehmen

Menschen mit Behinderung einstellen.

Deutlich geringer ist der Beschäftigungsanteil

in kleineren Betrieben. Mögliche Gründe

dafür könnten sein, dass größere Firmen

einerseits einen Wissensvorsprung haben,

weil sie besser über behindertengerechte

Hilfsmittel informiert sind. Andererseits

verfügen sie über mehr Ressourcen und erleichtern

so behinderten Menschen den Arbeitsalltag.

Dass Technologie die Inklusion

am Arbeitsmarkt erleichtert, erkennen vor

allem jene Unternehmen, die selbst stark digitalisiert

sind. Im Dienstleistungssektor

setzen Betriebe technische Mittel gezielt

ein, um Menschen mit Behinderung zu beschäftigen.

Im Industrie- und Bausektor

fällt die Inklusion über Digitalisierung eher

schwer. 40 Prozent der befragten Unternehmen

fühlen sich nicht ausreichend über

rechtliche Bedingungen und finanzielle Unterstützung

informiert. Auf Portalen wie

Kofa.de und Rehadat.de finden Betriebe

wesentliche Informationen, um Inklusion

am Arbeitsplatz erfolgreich umzusetzen.

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der Bergische Unternehmer 03|20 13


NAMEN & NACHRICHTEN

Smartparking in Solingen

Parkgebühren mit dem Smartphone bezahlen.

Mit Smartparking kann

die Parkzeit nach Bedarf

gestoppt oder verlängert

werden. Das vermeidet

Überzahlung

oder Verwarngelder wegen

abgelaufener Tickets.

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• Das ist zeitgemäße Mitarbeiter-Versorgung

3.

Gut

In Solingen können Autofahrer ihre Parkgebühren

per Mobiltelefon bezahlen. Dafür kooperiert

die Klingenstadt mit „smartparking“,

einer Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung.

Als Handyparken-Anbieter stehen

aktuell „EasyPark“, „PARK NOW, „moBi-

LET“, „Yellowbrick/flowbird.“ und „Parkster“

zur Auswahl. Die Parkscheinautomaten bleiben

parallel in Betrieb. Dort finden sich Informationen

mit den neuen Dienstleistern und

Anleitungen für die ersten Schritte zum Han-

Immer frisch. Immer lecker. Immer schnell.

C AS NO

SERV CE

Kielholz GmbH

für die Mitarbeiter

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dyparken. Den Parkvorgang startet der

Autofahrer per App, Anruf oder auch per

SMS. Seine Parkzeit kann er nach Bedarf

stoppen oder verlängern. So entfallen

Überzahlung und Verwarngelder wegen

abgelaufener Tickets. Für diesen Komfort

addieren die Anbieter unterschiedliche Zuschläge

auf die kommunale Parkgebühr.

Ob ein Auto ein digitales Ticket hat, erkennen

die Mitarbeiter des Ordnungsamts

am Kennzeichen, das sie mit einem zentralen

Online-System abgleichen. Die eingenommenen

Parkgebühren werden von den

Systembetreibern vollständig an die Stadt

überwiesen. Für die Stadt entstehen durch

die Einführung des Handyparkens keine

zusätzlichen Kosten, auch die städtischen

Parkgebühren ändern sich nicht. Jedoch

können, abhängig vom Anbieter, Serviceentgelte

anfallen. Smartparking unterstützt

Städte und Gemeinden bei der Einführung

von effizienten und bürgernahen

Lösungen für das bargeldlose Bezahlen

von Parkgebühren. Auf der wettbewerbsübergreifenden

Plattform gibt es eine Vielzahl

der in Deutschland zertifizierten Anbieter.

Autofahrer können sich für einen

Dienst entscheiden.

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KLINGELNBERG AG will Effizienz steigern

Der Standort Hückeswagen wird gestärkt.

Foto...................

Im Klingenberg-Werk in

Hückeswagen werden

die Produkte der Stirnradsparte

zusammengeführt.

Die Klingenberg AG verzeichnet Belastungen aus

schwachen Märkten und spürt zudem die wirtschaftlichen

Auswirkungen des Coronavirus in Asien

und weltweit. Daher wurde ein Effizienzsteigerungsprogramm

zur Kostensenkung um mehr als

10 Millionen Euro jährlich aufgelegt. Kern des Pro-

gramms des führenden Unternehmens der

Verzahnungsindustrie werden die Straffung

wesentlicher Bereiche des Unternehmens,

die Stärkung des Vertriebs sowie die Zusammenführung

von Standorten sein. Die

Zahl der Stellen wird dabei von 1.340

(Stand 30. September 2019) um ca. 200

weltweit reduziert werden. Der wesentliche

Teil dieser Reduzierung (ca. 160 Mitarbeiter)

wird im Werk Ettlingen erfolgen. Alle

Produkte der Stirnradsparte sollen zukünftig

am Standort Hückeswagen zusammengeführt

werden. Die Produktion von Standardkomponenten

und Kegelradsätzen wird

optimiert und fokussiert. Die Fertigung am

Standort Györ in Ungarn wird in dieser Folge

auslaufen, da die fortschreitende Automatisierung

etwaige Kostenvorteile des ungarischen

Standortes zwischenzeitlich

neutralisiert habe. Die Auslastung der Kapazitäten

und die Wirtschaftlichkeit des

Standortes Hückeswagen sollen damit gesichert

werden. Ettlingen als Standort werde

trotz der Veränderungen gesichert.

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Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 620 Mitgliedsunternehmen mit

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der Bergische Unternehmer 03|20 15


NAMEN & NACHRICHTEN

Schneidewind verlässt Wuppertal Institut

Der Geschäftsführer wechselt zurück an die Bergische Universität.

Foto: Wuppertal Institut/Annette Etges

Professor Dr. Uwe

Schneidewind will einen

Interessenskonflikt vermeiden.

Er möchte im

Herbst Oberbürgermeister

in Wuppertal werden.

Prof. Dr. Uwe Schneidewind, wissenschaftlicher

Geschäftsführer des Wuppertal Instituts,

wird seine Tätigkeit am Institut am 30. April

2020 beenden. Darauf haben sich das Ministerium

für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung

und Energie des Landes Nordrhein-

Westfalen und Prof. Dr. Uwe Schneidewind

einvernehmlich verständigt. Zum 1. Mai 2020

kehrt Uwe Schneidewind an die Bergische

Universität Wuppertal zurück und nimmt dort

seine Professur für „Innovationsmanagement

und Nachhaltigkeit“ wieder auf. Mit der Beendigung

des Dienstverhältnisses am Wuppertal

Institut soll jeder Interessenskonflikt

zwischen der Kandidatur Schneidewinds

bei der Oberbürgermeisterwahl in Wuppertal

und der politik-beratenden wissenschaftlichen

Arbeit des Wuppertal Instituts vermieden

werden. „Für mich ist es wichtig,

meine politische und meine wissenschaftliche

Arbeit transparent und erkennbar getrennt

zu halten. Gerade weil das Wuppertal

Institut in so politikrelevanten Feldern

arbeitet und hier die Gefahr einer wahrgenommenen

Vermischung besonders groß

ist, freue ich mich, dass wir mit der einvernehmlichen

Beendigung des Dienstverhältnisses

eine gute Lösung gefunden haben“,

sagt Schneidewind, der das Institut seit dem

1. März 2010 leitete. „Für die berufsbiographische

Entscheidung von Prof. Dr. Uwe

Schneidewind haben wir großes Verständnis.

Wir freuen uns gleichzeitig, dass mit

der Berufung von Prof. Dr.-Ing. Manfred

Fischedick zum gleichberechtigten wissenschaftlichen

Geschäftsführer zum 1. Januar

2020 die vielversprechende weitere Entwicklung

des Instituts gewährleistet ist“,

sagt Christoph Dammermann, Staatssekretär

im NRW-Wirtschaftsministerium.

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Mettmann richtet Fahrradstraße ein

Damit soll der Radverkehr im Innenstadtbereich gefördert werden.

Foto: Kreisstadt Mettmann

werden zur Förderung des Radverkehrs

eingerichtet. Sie stellen Bereiche dar, in

denen der Radverkehr begünstigt und

vorberechtigt wird. Auf einer Fahrradstraße

muss die Geschwindigkeit daher

immer den tatsächlichen Begebenheiten

angepasst sein. Die neue Regelung gilt

zunächst für ein halbes Jahr.

Die Verwaltung wird in dieser Zeit den

Straßenverkehr auf der neuen Fahrradstraße

beobachten, auswerten und in den

entsprechenden politischen Gremien

präsentieren.

w w w . m e t t m a n n . d e

Die Fahrradstraße

führt von der Breite

Straße die Johannes-

Flintrop-Straße hoch

bis zum Kreiverkehr

an der Seibelstraße.

Mettmann richtet im Bereich der Breite Straße

und der unteren Johannes-Flintrop-Straße bis

zum Kreisverkehr Seibelstraße eine Fahrradstraße

ein. Die dort eingerichtete Netztrennung

wird aufgehoben und auf den Bereich

der Schwarzbachstraße auf Höhe des Jubiläumsplatzes

verkürzt. Damit setzt die Verwaltung

einen politischen Beschluss aus der Ratssitzung

im vergangenen Dezember um. Die

Stadt weist auf die geltenden Vorschriften der

Regelung hin. Die neu eingerichtete Fahrradstraße

darf nur von Radfahrern und Anliegern

befahren werden. Busse und Taxis dürfen die

Straße wie bisher auch benutzen.

Als Fahrradstraße wird eine Straße bezeichnet,

die vorrangig dem Radverkehr vorbehalten

ist. Genau wie bei einer Fußgängerzone

dürfen andere Verkehrsteilnehmer und -arten

eine Fahrradstraße nur befahren, wenn dies

durch ein Zusatzzeichen erlaubt wird.

Im Falle der neuen Fahrradstraße in Mettmann

darf der Anliegerverkehr die Straße nutzen,

ansonsten ist die Durchfahrt weiterhin

verboten. Grundsätzlich liegt die erlaubte

Höchstgeschwindigkeit bei 30 km/h. Aufgrund

des besonderen Innenstadtcharakters

wird dort eine zulässige Höchstgeschwindigkeit

von 20 km/h beibehalten. Fahrradstraßen

INDUSTRIEBAU

WAS

BEDEUTET

KOMPETENZ?

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der Bergische Unternehmer 03|20 17


NAMEN & NACHRICHTEN

Startup-Hotspot „coworkit“ wächst auf 1.000 Quadratmeter

Am 1. April gibt es den ersten Solinger „Coworking Day“.

Foto: GuT Solingen

Phil Derichs (l.) und

Sven Wagner halten

einen Workshop für

Startups im coworkit.

Als erster Coworking Space in Solingen eröffnete das

Gründer- und Technologiezentrum Solingen am 1.

März 2016 den „coworkit – Coworking Space Solingen“

auf gerade einmal 200 Quadratmetern. Nach vier

Jahren und einem Umzug ist das coworkit jetzt auf

tausend Quadratmeter angewachsen und bietet jährlich

über 40 innovativen Startups, über 350 Gründungsinteressierten

und über 100 Coworkern und

Coworkerinnen einen Arbeitsort und Beratung an. Neben

der Beratung über das eigene Startercenter NRW-

Angebot entwickelte das Team des Gründer- und

Technologiezentrums (GuT) ein modernes Startup-

Förderprogramm. Jedes Startup solle optimale

Betreuung erhalten, erläutert GuT-Geschäftstführer

Frank Balkenhol. Auch die

Serviceangebote wurden an die Bedarfe der

Gründer angepasst. Für Starter in der Anfangsphase

stehen Coworking und klassische

Gründungsberatung zum Netzwerken

und Ideen ausarbeiten auf dem Plan. Das

„Startup Stipendium“ beinhaltet danach

vertiefende Beratung und Workshop-Angebote

aller Art. Über 30 Startup Teams haben

mit der Unterstützung des coworkit ihr innovatives

Geschäftsmodell in den letzten

Monaten weiterentwickelt. Für eine intensive

Begleitung der Arbeit am Konzept des

eigenen Startups ist 2018 das erste Accelerator

Programm im Bergischen Land an den

Start gegangen. „Mit dem 4-monatigen Programm

aus Mentorings, persönlichen Coachings

und Workshops begleiten wir intensiv

die Startups von der Idee über den

Prototypen bis zur Markteinfühung“ erläutert

GuT-Prokurist Sven Wagner. Am 21.

April lädt das GuT zum ersten Solinger

Coworking Day ein.

An diesem Tag gibt es kostenloses

Coworking für jeden Interessierten

und viele weitere Informationen.

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Umweltspuren bereiten dem Düsseldorfer Handel Sorgen

Überhastete Einführung hat dem Einzelhandel geschadet.

Foto: Stadt Düsseldorf

che Beschränkungen oder Freigabe an

Wochenenden. „Es wird durchaus anerkannt,

dass mit den Umweltspuren ein

Beitrag zur Mobilitätswende geleistet

werden sollte“, interpretiert Dr. Peter

Achten, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes,

die Umfrageergebnisse.

„Der Handel hätte sich aber gewünscht,

dass zunächst hierfür auch die Voraussetzungen

geschaffen worden wären,

nämlich attraktive Mobilitätsalternativen.

Die überhastete Einführung auch

gerade noch vor dem Weihnachtsgeschäft

hat dem Düsseldorfer Handel geschadet“,

so Achten weiter.

Die Umweltspur

sorgt nicht nur für

Unmut bei den Pendlern.

Der Handelsverband NRW-Rheinland hat im Zeitraum

9. Januar bis 10. Februar 2020 die Düsseldorfer

Einzelhändler nach ihren bisherigen Erfahrungen

mit den Umweltspuren befragt. An der

Umfrage haben insgesamt 95 Einzelhandelsunternehmen

mit teilweise mehreren Filialen teilgenommen,

die zu fast drei Vierteln in der Innenstadt

angesiedelt sind. Mehrheitlich (57 Prozent)

wird von negativen Auswirkungen berichtet. Besonders

häufig genannt werden hier Imageschäden

wegen schlechter Erreichbarkeit (70 Prozent), verschlechterte

Erreichbarkeit für Mitarbeiter (63

Prozent) und Kundenbeschwerden (50 Prozent).

Neutral bewerten 39 Prozent der Umfrageteilnehmer

die Auswirkungen der Umweltspuren, positive

Auswirkungen vermelden 4 Prozent. Von teilweise

deutlich spürbaren Frequenz- und Umsatzeinbußen

berichten 44 Prozent der teilnehmenden Einzelhändler,

während 39 Prozent angeben, Auswirkungen

nicht einschätzen zu können und 17

Prozent keine Einbußen feststellen. Nur 20 Prozent

der Umfrageteilnehmer lehnen Umweltspuren

generell ab, während 49 Prozent Umweltspuren

dann eine Sinnhaftigkeit unterstellen, wenn ausreichend

attraktive alternative Mobilitätsangebote

zur Verfügung stehen. Gefordert wird auch von einem

Fünftel der Händler, die bisherigen Umweltspuren

zu modifizieren, beispielweise durch zeitli-

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der Bergische Unternehmer 03|20 19


TITEL BILDUNG AUF HOHEM NIVEAU

Verstanden?

Reden lernt man

nur durch reden

Wer gut kommuniziert, handelt erfolgreich. Gerade in der Arbeitswelt

können Missverständnisse, sprachliche Unschärfe und falsch

verstandenes Schweigen fatale Folgen haben. Kommunikation ist besonders

im Berufsleben maßgeblich dafür, ob Ziele erreicht werden

oder eben nicht. Eine Beförderung, mehr Gehalt, aber auch eine neue

Kundenbeziehung und ein neuer Auftrag hängen ganz entscheidend

davon ab, ob mein Gesprächspartner mich richtig versteht. Genauso

werden in einer globalisierten Welt fundierte Fremdsprachenkenntnisse

im Geschäftsleben immer wichtiger. Doch die gute Nachricht

ist: Kommunizieren kann man trainieren. Wie sagte noch Cicero, der

berühmteste Redner des römischen Reichs vor mehr als 2000 Jahren:

Text: Stefanie Bona

Fotos: Shutterstock, BVG,

Berlitz Wuppertal

„Reden lernt man nur durch reden.“

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TITEL BILDUNG AUF HOHEM NIVEAU

sche Berufe gewechselt sind. Meist seien es aber

Berufe mit kommunikativen Aufgaben und im

Dienstleistungssektor, beispielsweise Vertriebsmanager

oder Personalverantwortliche, die für die Absolventen

geisteswissenschaftlicher Studien interessant

sind, so die Studie. Und: Für knapp zwei

Drittel der Unternehmen kommt es in der digitalen

Arbeitswelt vermehrt darauf an, dass sich Mitarbeiter

schnell in neue Themen einarbeiten können –

und hier punkten Geisteswissenschaftler.

Wer gut reden will,

muss gut zuhören können

Fachkundige Trainer

stellen sich in ihren

Weiterbildungsangeboten

auf die Bedarfe

der Unternehmen ein.

Wer Geisteswissenschaftlern

schlechte Berufsaussichten

und noch schlechtere Aufstiegschancen

zumisst,

liegt häufig falsch. Der

Grund: Germanisten, Philosophen,

Linguisten und Historiker sind häufig in

der Lage, gut zu kommunizieren und komplexe

Sachverhalte schnell zu verstehen. Wie eine Studie

des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und des

Stifterverbandes, gefördert von der Gerda Henkel

Stiftung, zeigt, arbeiteten im Jahr 2016 von den

insgesamt 505.000 Geisteswissenschaftlern in

Deutschland immerhin 140.000 in Führungspositionen.

Ein weiteres Studienergebnis: Geisteswissenschaftler

sind flexibel und lernfähig. Etwa jeder

Zweite arbeitet in Berufen und Branchen, die nichts

mehr mit dem geisteswissenschaftlichen Studium

zu tun haben. Besonders groß ist der Sprung bei

den rund 12.000 Geisteswissenschaftlern, die in

naturwissenschaftliche und informationstechni-

Einen klaren Mehrwert erzielen Betriebe, die

sich neben der fachbezogenen Weiterbildung

ihrer Mitarbeitenden auch auf deren kommunikative

Fähigkeiten konzentrieren.

Hier zeigt sich also einmal mehr, wie wichtig gute

Kommunikationsfähigkeit generell im Unternehmen

ist. Keine Frage: Berufliche Aus- und Weiterbildung

soll und muss sich auf fachliche Kompetenzen

konzentrieren. Einen klaren Mehrwert

werden Firmen jedoch auch verzeichnen, die die

kommunikativen Befähigungen ihrer Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter fördern. Dies gilt nicht

nur, aber in besonderer Weise für die Führungsebene.

Grundlage für eine gute Kommunikation

ist das Zuhören können. Mal ehrlich: Gibt es da

nicht genügend Beispiele von Führungskräften,

denen dies eben nicht oder nicht in ausreichendem

Maße gelingt? Wer aber seinen Mitarbeitern nicht

genügend Aufmerksamkeit schenkt, Zwischentöne

ignoriert und Aussagen falsch interpretiert,

wird möglicherweise entscheidende Aussagen, die

zum betrieblichen Erfolg der Gruppe, der Abteilung

oder der Firma beitragen, schlichtweg verpassen.

Wenn der eher als schüchtern und still bekannte

Kollege den Versuch unternimmt, einen

Verbesserungsvorschlag zu betrieblichen Abläufen

zu platzieren, mit seinem Anliegen nicht

durchkommt, versäumt seine Führungskraft unter

Umständen, der internen Struktur wichtige Impulse

zu verleihen, Kosten zu sparen und Produktionszahlen

zu steigern. Also ist „Gut zuhören“,

sensibles Beobachten und Wahrnehmen im Berufsalltag

unabdingbar. Längere Gespräche sollten

mit einer kurzen Zusammenfassung abgeschlossen

werden, damit alle Beteiligten die

Inhalte besser verinnerlichen und darauf aufbauen

können. Da aber nun mal nicht alle Menschen

kommunikative Naturtalente sind, kann es durchaus

sinnvoll sein, die eigenen Mitarbeiter durch

22 www.bvg-menzel.de


spezielle und fachlich begleitete Trainings zu qualifizieren.

Dazu können Kurse außerhalb des Unternehmen

gebucht werden oder aber man holt

sich den Referenten in den Betrieb.

Deutschkenntnisse in Wort und

Schrift

Sprachkurse

längerfristig

und berufsbegleitend

durchführen.

Zunächst um die reine Sprachkompetenz geht es

bei den Migranten in den Betrieben. Einhellig ist

die Meinung, dass Deutschland ohne Migration

den Fachkräftebedarf in den nächsten Jahren nicht

wird decken können. „Angesichts der Alterung

der Bevölkerung steht Deutschland in den kommenden

Jahren vor einem immer größeren Mangel

an Fachkräften“, sagt Panu Poutvaara, Leiter des

ifo Zentrums für Internationalen Institutionenvergleich

und Migrationsforschung. Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz

trage dazu bei, mehr

Fachkräfte zu bekommen und Deutschland als

Einwanderungsland attraktiver zu gestalten, so

die Hoffnung. Also geht es darum, Deutschkenntnisse

in Wort und Schrift in einer Qualität zu vermitteln,

dass Arbeitnehmer aus dem Ausland in

den Unternehmen eine gesicherte Perspektive finden

und gleichzeitig zur Wertschöpfung der Betriebe

beitragen. Dazu sind nach der ersten Förderung

berufsbegleitende Sprachkurse unabdingbar.

Kommunikation in einer

globalisierten Welt

Ist inner- und außerbetriebliche Kommunikation in

einer globalisierten Welt schwieriger geworden?

Fortsetzung auf Seite 26

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der Bergische Unternehmer 03|20 23


TITEL INTERVIEW BILDUNG AUF HOHEM NIVEAU

-

Auf den Zug aufspringen,

statt ihn zu verpassen

Im Dezember gab es an der Spitze des Berufsbildungszentrums der Industrie (BZI) in Remscheid einen

Wechsel. Die Geschäftsführung in dem stark expandierenden Aus- und Weiterbildungsunternehmen

ist nun zweigeteilt: Frank Schmitz kümmert sich um den betriebswirtschaftlichen Bereich,

Alexander Lampe um Vertrieb, Steuerung und Personalentwicklung. Die Erfahrungen aus seinem

eigenen Unternehmen, dem Wuppertaler Unternehmensberater und Personaldienstleister A!B!C,

kommen ihm dabei sehr zugute. Mit dem „bergischen Unternehmer“ sprach Alexander Lampe über

den rasanten Wandel in der modernen Aus- und Weiterbildung.

Herr Lampe, seit vier Monaten sind Sie neben

Frank Schmitz Geschäftsführer des BZI. Wie

haben Sie sich inzwischen eingelebt?

Die Themen Personal und Ausbildung sind mir ja

durch meine eigene Firma nicht neu. Nun lerne ich

Bildung von der Seite des Anbieters vertieft kennen.

Das ist sehr interessant und spannend. Herausragend

im BZI sind die hohe fachliche Kompetenz

der Mitarbeitenden und genauso die

Infrastruktur. Unsere technische Ausstattung muss

immer auf der Höhe der Zeit sein. Mit unserem

Neubau, den wir nach den Sommerferien eröffnen

werden, wird in dieser Hinsicht noch einmal ein

Zeichen gesetzt. Dann muss unser Ziel sein, dieses

hohe Niveau in den nächsten Jahren aufrecht zu

halten und weiterzuentwickeln. Daneben geht es

darum, dass wir neue Vertriebswege erschließen

und den Dialog mit den Firmen vertiefen, auch um

ihre Bedarfe an Aus- und Weiterbildung zu ermitteln.

Viele neue Aufgaben also, was aber bei der

Größenordnung des BZI mit über 50 Beschäftigten

auch nicht ungewöhnlich ist.

Was ist aus Ihrer Sicht das Besondere am Ausund

Weiterbildungskonzept des BZI?

Das BZI ermöglicht Aus- und Weiterbildung von

der Grundschule bis hin zum lebenslangen Lernen

mit sehr vielen unterschiedlichen Angeboten,

die bis zum Studium reichen. Das ist schon etwas

Besonderes. Wir starten mit verschiedenen Projekten

zur frühen Berufsorientierung bereits ab

der dritten Klasse. Insofern kümmern wir uns tatsächlich

sehr für um den Fachkräftemangel. Wir

zeigen den Kindern und Jugendlichen auf, dass

eine Ausbildung in einem gewerblich-technischen

Beruf eine zukunftsträchtige berufliche Perspektive

ist. Eine vergleichbare Vielfalt habe ich während

meiner gesamten Laufbahn nirgendwo erlebt.

Und das wird hier gelebt und ist nichts, was

nur auf Papier oder auf der Homepage zu finden

ist. Eine solide Basis also, die gepflegt und ausgebaut

werden will.

In diesem Jahr soll die Eröffnung Ihres Neubaus

gefeiert werden. Auf rund 5.500 Quadratmetern

wird es eine Erweiterung des Ausund

Weiterbildungsangebotes geben. Welche

Ziele verfolgen Sie damit?

Unsere Grund- und Fachausbildung sowie die

Qualifizierung werden mehr Raum und ein sehr

modernes Umfeld erhalten. Eine veränderte

Struktur wird Abläufe optimieren und die Zuwendung

zu den vom Markt geforderten Techniken

wie zum Beispiel den 3D-Druck oder die Robotik

noch besser möglich machen. Die Geschwindigkeit,

wie sich Fertigungsverfahren ändern, ist

enorm und nicht vergleichbar mit früheren Zeiten.

Dadurch, dass wir dann auch räumlich auf dem

neuesten Stand aufgestellt sein werden, möchte

ich gerne die Arbeitnehmer selbst als Zielgruppe

für unser Angebot noch mehr ansprechen. Jeder

Beschäftigte muss sich heute fragen: Was muss

ich tun, um meinen Arbeitsplatz langfristig zu sichern?

Ich würde mir wünschen, dass noch viel

24 www.bvg-menzel.de


Welche Qualifizierungen werden derzeit besonders

benötigt bzw. sind stark nachgefragt?

Das BZI war in den Bereichen CNC, SPS und Hydraulik

sowie Pneumatik immer schon herausragend

aufgestellt. Nun kommen neue Bereiche wie

Digitalisierung, KI und 3D-Druck hinzu. Diese

Themen bestimmen genauso wie die Weiterbildung

zum Technischen Betriebswirt oder zum Industriemeister

die Nachfrageseite. Gleichzeitig

geht es zunehmend um Spezialisierungen, auch in

Nischenbereichen. Und wenn spezielles Wissen in

traditionellen Verfahren wie etwa dem Sägenrichten

gefragt ist, stellen wir uns auch darauf ein.

Am Lernboard zeigt

BZI-Geschäftsführer

Alexander Lampe, wie

die Digitalisierung in

der Ausbildungswerkstatt

Einzug gehalten

hat,

mehr Arbeitnehmer auf den einfahrenden Zug

aufspringen, als ihn hinterher zu verpassen. Junge

Facharbeiter sollen sich in unseren modernen

Räumen wohlfühlen und genauso Möglichkeiten

für Austausch, Dialog und Problemlösung finden.

Personell sind wir in dieser Hinsicht mit mehreren

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die aus

der Sozialpädagogik und aus dem Coaching-Bereich

kommen, sehr gut gerüstet.

Auch die Weiterbildung ist ein weites Feld im

BZI. Woran orientieren Sie sich bei der Zusammenstellung

des Angebotes?

Unsere Bereichsleiter sind im engen Austausch

mit den Unternehmen. Unser Einzugsgebiet wird

immer größer. Das BZI als Leuchtturm wird wegen

seiner technischen Kompetenz schon lange

nicht mehr nur von den Betrieben im Bergischen

Land geschätzt. Wir müssen uns immer die Frage

stellen, welche Produkte wir anbieten, damit die

Firmen das von uns vermittelte Wissen individuell

einsetzen können. Die Kunden erwarten von

uns, dass wir in ihrem Sinne Wertschöpfung betreiben.

In Zeiten von rasantem Fortschritt und

Wandel ist das eine Herausforderung, der wir uns

erfolgreich stellen. Dazu benötigen wir das Feedback

der Unternehmen und das erhalten wir auch.

Wie nutzen Sie moderne Lernformen?

Die Vermittlung mit Hilfe der Digitalisierung

nimmt natürlich zu. Unser Ziel ist, die moderne

Arbeitswelt in die Aus- und Weiterbildung zu implementieren.

Dazu gehört zum Beispiel das digitale

Berichtsheft oder der Einsatz eines Lernboards,

um Ausbildungsschritte besser

überprüfen zu können. Wir verzichten aber auch

nicht auf die Vermittlung der Grundfertigkeiten.

Das ist einfach notwendig, um die verschiedenen

Werkstoffe kennen zu lernen.

Ein Augenmerk des BZI liegt auch auf der

Qualifizierung von Flüchtlingen.

Das stimmt, ich würde allerdings lieber von der

gesamten Gruppe der Migranten sprechen. Genauso

gehören Menschen dazu, die schon lange

nicht mehr auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß gefasst

haben. Integration ist immer dann erfolgreich,

wenn jemand in Arbeit kommt. Wir versuchen,

Erfolgserlebnisse zu bescheren. Wenn

jemand das Bewusstsein hat, mit seiner Arbeit

seine Familie ernähren zu können, fühlt er sich

nicht mehr abgehängt. Aus der Abhängigkeit von

Transferleistungen herauszukommen, ist für alle

diese Zielgruppen wichtig. Insofern sind unsere

Programme ein weiterer Beitrag, um dem Fachkräftemangel

in den Unternehmen entgegenzuwirken,

aber genauso eine Dienstleistung für die

Gesellschaft. Wir erleben hier immer wieder Erfolgsgeschichten,

an denen wir beteiligt waren.

Und wenn alle sagen, dass das Ausbildungsniveau

sinkt, sorgen wir dafür, dass viele junge

Leute dann eben doch zur Ausbildungsreife geführt

werden. Wer gut ausgebildet ist, sorgt für

seine Zukunft.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: BVG

der Bergische Unternehmer 03|20 25


TITEL INTERVIEW BILDUNG AUF HOHEM NIVEAU

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Fortsetzung von Seite 23

„Die Art in der wir miteinander kommunizieren, ob

intern oder extern, ist grundsätzlich komplexer geworden,

insbesondere durch die Digitalisierung von

Prozessen und der Internationalisierung vieler Unternehmen“,

sagt Lina Hoffmann, Center Director

bei Berlitz Wuppertal. Wie bei jedem Veränderungsprozess

stelle auch dieses Thema Unternehmen vor

größere Herausforderungen.

„Da spielt der Blick auf die eigenen Mitarbeiter eine

wesentliche Rolle: Welches Wissen benötigen sie zur

Bewältigung neuer Aufgaben und für die Nutzung

neuer Kommunikationstechnologien, die im Unternehmen

genutzt werden? Wie können wir unsere

Mitarbeiter unterstützen in der Zusammenarbeit mit

internationalen Partnern und Teams?“, ergänzt Tanya

Ringer, Berlitz Corporate Sales Manager in

Wuppertal. Sprachkompetenzen seien dabei genauso

entscheidend wie praktische und fachliche Business

Ausbildung

Weiterbildung

Berufsvorbereitung

Qualifizierung

Skills und - insbesondere für internationale Geschäfte

- ein Verständnis für andere Länder und Kulturen.

Zielsetzungen und Anforderungen

Vor über 140 Jahren startete Berlitz als Sprachinstitut.

Heute bietet der Bildungsdienstleister ein

breites Weiterbildungsangebot aus drei Kompetenzfeldern:

Sprachtrainings, interkulturelle Trainings

und Business Seminare. „Kommt ein Unternehmen

mit einer Anfrage auf uns zu, schauen wir

gemeinsam auf die Zielsetzungen und Anforderungen

und erarbeiten auf dieser Grundlage eine

passgenaue und maßgeschneiderte Lösung. Dabei

können wir uns an einem sehr großen und flexiblen

Portfolio verschiedener Formate bedienen, das

alle Anforderungen abdecken kann“, erläutert

Lina Hoffmann. Vom klassischen Face-2-Face-

Training im Einzel- oder Gruppenunterricht im

Berlitz Center oder im Unternehmen, über virtuelle

Sprachtrainings bis hin zu interkulturellen und

Business Seminaren vor Ort oder im kompakten

Online-Live-Format reiche das Angebot.

Interkulturell denken

Englisch ist auch vor dem Hintergrund weltweiter

Wirtschaftsbeziehungen bei Berlitz noch immer die

am meisten nachgefragte Sprache, gefolgt von anderen

europäischen Sprachen wie Deutsch, Französisch,

Spanisch und Italienisch. Zunehmend nachgefragt

werden Niederländisch, Flämisch und

Schwedisch, nicht zuletzt auch Mandarin. „Die zunehmenden

geschäftlichen Beziehungen der in

Deutschland ansässigen Unternehmen zu China

zeigen sich bei uns in einer vermehrten Nachfrage

nach interkulturellen Trainings. Die Nachfrage

nach Sprachkursen für Mandarin ist hingegen eher

zurückhaltend. Durch zunehmendes internationales

Recruiting der Unternehmen sind sogar eher

Deutsch- und Englischkurse für chinesische Mitarbeiter

relevant“, berichtet Tanya Ringer.

Alleine oder gemeinsam lernen

Was sich bei den Weiterbildungsinstituten geändert

hat, ist die Art der Vermittlung. Mit den rasanten

Veränderungen in der Arbeitswelt geht der

26 www.bvg-menzel.de


Form sogenannter Blended Learning Trainings.

Mit Unterstützung des Berlitz Bildungscontrolling

wird zudem der betriebswirtschaftliche Nutzen

aller Trainingsmaßnahmen für Unternehmen

konkret ermittelt. Das ist wichtig, um Effizienz

und Output einzelner Maßnahmen konkret zu beurteilen“,

erklärt die Leiterin des Wuppertaler

Standorts. Wer von welchem Angebot profitiert,

ist individuell verschieden. Im Einzelunterricht

erziele man schnellere Lernergebnisse durch eine

höherer Intensität und Individualität. Der Gruppenspirit

hingegen unterstütze beim gemeinsamen

Lernen. Das Lernen mit Gleichgesinnten, die

ebenfalls ein Sprachziel erreichen wollen, könne

motivierend wirken.

„If you want it, you can do it“

Tanya Ringer (l.) und

Lina Hoffmann sind

Kommunikationsexperten

bei Berlitz in

Wuppertal.

Wandel in der Methodik einher. Diese Vielfalt

spiegelt sich auch bei Berlitz wieder: „Alle Trainings

sind nicht nur in puncto Lerninhalte, sondern

auch in den Formaten maximal flexibel.

Unternehmen erhalten ein individuelles Weiterbildungskonzept,

das auf Präsenztraining, Online-

Einheiten oder Live-Unterricht im virtuellen

Klassenraum basiert. Zudem können Präsenzeinheiten

mit Online-Modulen kombiniert werden, in

Zum Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen im

Wirtschaftsleben kann es mitunter unabdingbar

sein, eine Fremdsprache in fortgeschrittenem Alter

zu lernen. Auch das ist möglich, sagen die Expertinnen.

Denn grundsätzlich spielen Motivation,

Lerntyp und Trainingsintensität eine wichtige

Rolle für den Erfolg eines Sprachtrainings.

„Wenn Sie eine Fremdsprache erlernen wollen,

dann können Sie sich auch dafür begeistern. Dieser

innere Treiber sowie etwas Geduld und Disziplin

helfen auf dem Weg zum Sprachziel, egal in

welchem Alter. If you want it, you can do it“, motiviert

Lina Hoffmann, das persönliche Ziel nicht

aus den Augen zu verlieren.

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der Bergische Unternehmer 03|20 27


ERFOLGREICH BERGISCH JUBILÄUM

Viele Spezialisten

unter einem Dach

Seit Generationen stark und mit Generationen stark – beide Aussagen treffen auf den

Jubilar zu. Seit 50 Jahren hat sich die Steuerberatungsgesellschaft Kaib, Galldiks

und Partner erfolgreich am Markt etabliert, indem sie sich immer zukunftsgerichtet

aufgestellt hat. Ein Rezept für stetiges Wachstum des Remscheider Beratungsunternehmens

ist die vertrauensvolle Kooperation von Jung und Erfahren. So finden die

Mandanten genau den Ansprechpartner, der zu ihnen passt.

Heute stehen vier Partner an der

Spitze der Gesellschaft: Dazu

gehört Peter Galldiks, der bereits

1982 als angestellter

Steuerbevollmächtigter bei Gerd Kaib in

Remscheid tätig war. Schon fünf Jahre

später schloss er sich mit dem Kanzleigründer

zu „Kaib und Galldiks“ zusammen.

1997 kam Dirk Kammer als Partner

der im selben Jahr neu gegründeten Steuerberatungsgesellschaft

Kaib, Galldiks

und Partner hinzu. Diplom-Finanzwirt

Marc Brocksieper war zunächst als angestellter

Steuerberater in der Kanzlei tätig,

bevor er dann 2011 als Partner einstieg.

Und schließlich ist Thomas Strycker der

Jüngste im Bunde des Partnerquartetts,

zu dem er seit drei Jahren gehört.

Mit dieser generationenübergreifenden

Betreuung greift das Unternehmen die

Struktur vieler Betriebe in der Mandantschaft

auf. Häufig stehen hier Senior und

Junior an der Spitze, vielerorts gilt es

Nachfolgefragen zu klären. „So finden

alle Beteiligten auf unserer Seite einen

Gesprächspartner, der zu ihnen passt“,

erklärt Dirk Kammer. Zudem arbeiteten

sich die jüngeren Partner während ihrer

Zeit als angestellte Berater sukzessive in

die Beratungsvorgänge ein und lernten

die betreuten Unternehmen kennen. „Somit

gibt es keinen Bruch in der Beratung.

Unsere Mandanten wissen, dass es bei

uns weitergeht“, ergänzt er.

Trotz Größe individuelle

Betreuung

Aus kleineren Anfängen hat sich die

Steuerberatungskanzlei im Laufe von

fünf Jahrzehnten von einer Einzelpraxis

zu einer der führenden mittelständischen

Kanzleien im Bergischen Land und darüber

hinaus etabliert. 50 Mitarbeitende –

darunter sechs weitere Berufsträger – betreuen

die Mandantschaft, zu der viele

bergische Familienunternehmen gehören

- kleinere und größere. Um regional breiter

aufgestellt zu sein, ist Kaib, Galldiks

und Partner seit 2011 auch in Hilden vertreten.

Dabei ist den Partnern wichtig,

dass die Betreuung trotz der inzwischen

beträchtlichen Kanzleigröße immer persönlich

und ausgerichtet auf die individuellen

Anforderungen der Mandanten ist.

Große Mandate übernehmen immer zwei

Partner, damit es für die Klienten stets einen

Ansprechpartner gibt, der sofort im

Thema ist. „Größe darf nicht dazu führen,

dass man sich nur als Nummer fühlt.

Darauf achten wir genau“, unterstreicht

Marc Brocksieper. Grundsätzlich müsse

sich jeder Mandant gut aufgehoben fühlen

– der kleine Friseursalon genauso wie

der Großbetrieb mit Millionenumsätzen.

Spezialwissen aus einer Hand

Das Leistungsportfolio reicht von der

Übernahme der Finanz- und Lohnbuchhaltung

über die Steuer- und betriebswirtschaftliche

Beratung bis hin zur

Gründungs- oder Nachfolgeberatung,

Testamentsvollstreckung und Wirtschaftsprüfung.

„Viele Beratungsthemen

können wir im eigenen Haus abdecken.

Dazu bauen wir intern Spezialwissen

auf“, sagt Dirk Kammer. Soll heißen: Unter

einem Dach arbeiten viele Spezialisten

im engen Austausch zusammen. Bei

den verschiedenen Angeboten zur Weiterbildung

werde sehr auf die Neigungen

der Beschäftigten geschaut. Denn was

man mit Spaß mache, mache man meistens

gut.

„Die Steuergesetze sind so kompliziert

geworden, dass heute eine Kanzlei mit

mehreren Partnern das Maß aller Dinge

ist“, sagt Wirtschaftsprüfer Thomas Strycker.

Zudem hat die Kanzlei mit den Jahren

ein großes Expertennetzwerk, etwa

zu Rechtsanwälten, gesponnen. So könnten

rechtliche Fragen, zum Beispiel zum

28 www.bvg-menzel.de


Insolvenz- oder Gesellschaftsrecht auf

kurzen Wegen und schnell geklärt werden.

Auf das Unternehmen und

den Unternehmer schauen

Ein wichtiger Teil der Tätigkeit ist zudem

die Beratung in der Nachfolgeplanung –

ein sensibles Thema weiß Marc Brocksieper

als Fachberater für Unternehmensnachfolge.

Natürlich gehe es dabei um die

Zukunft des Betriebs. Aber: „Man darf

nicht nur auf das Unternehmen, sondern

muss auch auf den Unternehmer schauen“,

so seine Empfehlung. Unbedingt wichtig

sei, die persönlichen Belange der abgebenden

und der übernehmenden Generation

zu berücksichtigen und auch den Blick auf

die Erbschaftssteuer nicht zu verlieren.

Nicht überall werde über das wichtige

Thema, Vermögen an die nachfolgende

Generation zu übertragen, frühzeitig gesprochen.

„Beratung heißt aber auch, dem

Mandanten möglicherweise einmal unangenehme

Wahrheiten zu sagen und in einen

kritischen Dialog zu treten. Umso besser

finden wir dann gemeinsam eine

Lösung“, so seine Erfahrung.

Für Dirk Kammer sind Transparenz und

Einfühlungsvermögen in der Steuerbera-

Das Führungsquartett arbeitet eng, vertrauensvoll

und generationenübergreifend zusammen.

V.l.: Dirk Kammer, Marc Brocksieper,

Thomas Strycker und Peter Galldiks.

tung wesentlich. „Der Mandant muss

wissen, was in seiner Steuererklärung

steht. Wir können nur miteinander ins

Gespräch kommen, wenn wir Wissen

weitergeben.“ Und natürlich müsse sich

der Kunde auf die Qualität der Dienstleistung

verlassen können: „Hier soll nichts

das Haus verlassen, was nicht einer

gründlichen Vier-Augen-Prüfung unterzogen

wurde.“

Wachstum mit Augenmaß

In den letzten Jahren ist die Gesellschaft

gewachsen und moderates Wachstum mit

Augenmaß ist auch für die Zukunft geplant.

Heute fühle man sich mit zwei

Standorten wohl. Denn Wachstum sei nur

mit „entsprechendem Unterbau möglich“,

gibt Marc Brocksieper zu bedenken. Dass

die Strukturen im eigenen Haus stimmen,

dafür sorgt die Kanzlei, indem sie sich

als guter, moderner Arbeitgeber präsentiert.

So gibt es Angebote zur Gesundheitsvorsorge

genauso wie verschiedene

Arbeitszeitmodelle und die Möglichkeit

zum Homeoffice. Konsequent setzt Kaib,

Galldiks und Partner auch auf die Ausbildung

des eigenen Nachwuchses. Den

Fachkräftemangel gebe es nicht nur bei

Ingenieuren oder in gewerblich-technischen

Berufen. „Es gibt Firmen, die finden

einfach keine Buchhaltungsfachkraft“,

erzählt Dirk Kammer. Weil die

Kanzlei die entsprechende Größe habe,

könne man die Übernahme der Buchhaltung

anbieten – auf Dauer oder so lange,

bis der Betrieb eine entsprechende Mitarbeiterin

bzw. einen Mitarbeiter gefunden

habe.

Keine Angst vor KI

Bereitet die Digitalisierung den Partnern

Sorge? Das sehen die Steuerberater realistisch.

Sicher würden der Steuerberatungsbranche

Tätigkeiten, die automatisierbar

seien, abgenommen, glaubt

Thomas Strycker. Die eigentliche Steuerberatung

aber bleibe gerade bei komplexen

und komplizierten Sachverhalten

eine Sache der fachkundigen Beurteilung.

Dies werde auch Künstliche Intelligenz

auf absehbare Zeit nicht ersetzen

können.

Text: Stefanie Bona

foto: Ulrik Eichentopf

der Bergische Unternehmer 03|20 29


AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Arbeitsrechtliche Konflikte

friedlich lösen?

Arbeitsrechtliche Konflikte sind für Unternehmen mit betriebswirtschaftlichen

Nachteilen verbunden. Sie kosten

nicht nur Geld, sondern auch Zeit, die dann nicht für die unternehmerischen

Ziele zur Verfügung steht. Sie haben nicht

nur Auswirkungen für die unmittelbar Beteiligten, sondern

beeinträchtigen oft auch die Situation im gesamten Team oder

zum Kunden. Hat eine gute Fachkraft aufgrund eines Konfliktes

das Unternehmen verlassen, ist adäquater Ersatz häufig

schwer zu finden Viele Branchen sind zudem aufgrund ihrer

Spezialisierung so überschaubar, dass sich ehemaliger

Arbeitgeber oder Arbeitnehmer morgen schon als Geschäftspartner

oder Kunden gegenüberstehen können. Viele Gründe

also, arbeitsrechtliche Konflikte friedlich zu lösen.

Wenn ein Konflikt eskaliert, sind die Beteiligten oft persönlich

involviert. Dies verstellt die Sicht auf eine innerbetriebliche

Lösung. Die objektive Sicht eines Dritten auf den Konflikt

ermöglicht es, den Sachverhalt zu strukturieren,

arbeitsrechtlich zu bewerten und so Objektivität und einen

Perspektivenwechsel in die Situation zu bringen.

Die VBU© leistet für ihre Mitgliedsunternehmen diese Unterstützung.

Ob als Berater im Hintergrund oder Seite-an-

Seite im Gespräch. Erfahrene Juristen bewerten nicht nur

die Rechtslage, sondern entwickeln pragmatische und interessengerechte

Lösungen, damit es da, wo es möglich ist, gar

nicht erst zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung

kommt. Die Arbeitgeber wissen dann, wie sie sich in der

Verhandlungssituation verhalten sollen und welche Einwendungen

zu erwarten sind. Da in der Mitgliedschaft auch die

komplette Rechtsberatung eingeschlossen ist, können Fragen

und Probleme so frühzeitig besprochen werden, ohne

dass zusätzliche Kosten entstehen. Zu einer Eskalation

kommt es daher dann nicht. Lässt sich ein arbeitsgerichtliches

Verfahren nicht vermeiden, kann ein so genanntes Güterichterverfahren

angeregt werden, indem ein Richter eine

Mediation durchführt. Auch hier findet eine kompetente Begleitung

und Beratung statt, so dass sich trotz Gerichtsverfahren

häufig einvernehmliche Lösungen finden lassen.

Foto: BVG

Kjell Arne Zähler LL.M.

Rechtsanwalt (Syndikusrechtsanwalt),

VBU® Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände

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Informationsveranstaltungen zu Themen wie Konfliktmanagement,

Mitarbeiterführung sowie zahlreichen arbeitsrechtlichen

Themen machen die Personalabteilungen fit, die Personalarbeit

so zu gestalten, dass Konflikte vermieden werden

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möchten, dabei aber auf die Begleitung

durch erfahrene Investmentexperten

Wert legen, können im Rahmen der

Portfolioberatung der Deutschen Bank

auf ein kompetentes Beratungsteam

zurückgreifen.

„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine

lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

Die größten Herausforderungen für den

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut

an Informationen bewältigen und Markttrends

erkennen, um ihr Depot zum

richtigen Zeitpunkt an sich verändernde

Rahmenbedingungen anzupassen.

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Kauf und Verkauf von Wertpapieren.

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Chef-Anlagestrategen werden auf Basis

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sogenannte Orientierungsdepots

entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf

die Bedürfnisse wertpapieraffiner Kunden

zugeschnitten ist. Ändert sich die

Marktsituation, werden die Orientierungsdepots

angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.

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nicht nur Chancen zum Direkteinstieg

in Aktien. „Renditemöglichkeiten

gibt es auch auf der Zertifikate-Seite,

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und Branchentrends. Darüber hinaus

bekommt er regelmäßig umfangreiche

Aufstellungen über die Entwicklung und

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt

letztlich beim Anleger. Damit kann

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen

Präferenzen beeinflussen. Auch bei der

Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

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Anlagethemen.”

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sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

Im Mittelpunkt der Portfolioberatung

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dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Renten,

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Daniel Anderheggen

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für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Beratungsform

vom Kunden definierten Chance-Risiko-

der Bergische trifft Unternehmer der Anleger 03|20 alle wich- Profil und dem aktuellen Marktumfeld:

31


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Nachträglicher Wegfall der

Erbschaftsteuerbefreiung für

ein Familienheim

Fotos: MEV

Unter bestimmten Voraussetzungen ist

die Übertragung einer selbstgenutzten

Wohnung (Familienheim) im Wege der

Erbfolge auf den überlebenden Ehepartner

oder die Kinder steuerfrei. Dies setzt

neben dem Übergang des Eigentums voraus,

dass die Wohnung zur Selbstnutzung

durch den Erben bestimmt ist.Die Steuerbefreiung

entfällt rückwirkend, wenn der

Erwerber das Familienheim innerhalb

von 10 Jahren nach dem Erwerb nicht

mehr zu Wohnzwecken selbst nutzt, es

sei denn, er ist aus zwingenden Gründen

¬daran gehindert. (1)Fraglich war bisher,

ob es sich bei einer nach-folgenden Übertragung

des Eigentums innerhalb von 10

Jahren (z. B. auf die Kinder des Erben)

unter Vorbehalt eines Nießbrauchsrechts

um einen schädlichen Vorgang handelt,

obwohl das Familien-heim regelmäßig

weiterhin „selbst genutzt“ wird. Der

Bundesfinanzhof (2) hat hierzu klargestellt,

dass auch in diesen Fällen die

Steuerbefreiung rückwirkend wegfällt.

Nach Ansicht des Gerichts spricht der

Gesetzes-wortlaut „Selbstnutzung zu eigenen

Wohnzwecken“ dafür, dass sowohl

die Nutzung als auch das Eigentum innerhalb

des 10-Jahres-Zeitraums bestehen

bleiben müssen. Diese Voraussetzung

ist bei einer Übertragung unter

Vorbehalt eines Nieß-brauchsrechts innerhalb

von 10 Jahren regelmäßig nicht

erfüllt; daher entfällt die Steuerbefreiung

rückwirkend.

(1) § 13 Abs. 1 Nr. 4b und 4c ErbStG.(2)

Urteil vom 11.07.2019 II R 38/16.

(Quelle: Rinke Treuhand)

Steuerliche Auswirkungen des

Brexits

Mit Ablauf des 31.1.2020 ist Großbritannien

aus der Europäischen Union ausge-

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treten und damit kein Mitgliedstaat mehr.

Dies hat bis zum Ende des Jahres 2020

wegen einer Übergangsregelung für die

steuerliche Praxis jedoch keine wesentlichen

Auswirkungen. In dieser Übergangsphase

bleibt Großbritannien vorerst

im Binnenmarkt und in der Zollunion.

Ungewiss ist noch, wie die Rechtslage

nach Ablauf der Übergangszeit sein wird.

Hierzu haben die Verhandlungen begonnen.

Die Verhandlungsphase kann sich

über das Jahr 2020 hinaus bis Ende 2022

verlängern. Ohne die Vereinbarung neuer

Regelungen käme es zu einem „harten

Brexit“. Unternehmen sollten bei ihren

Geschäftsbeziehungen zu Groß-britannien

auch diese Möglichkeit berücksichtigen.

(Quelle: Treumerkur Dr. Schmidt und

Partner KG)

Keine Mieterhöhung

Energetisch saniert und gleichzeitig

das Gegenteil getan

Im Prinzip hat der Gesetzgeber vorgesehen,

dass Immobilieneigentümer die

Kosten für die energetische Sanierung

eines Objekts auf die Mieter umlegen

können. Es gibt aber laut Infodienst

Recht und Steuern der LBS auch Ausnahmen

– zum Beispiel dann, wenn die

durchgeführten Energiesparmaßnahmen

mit anderen Umbauten einhergehen, die

das Gegenteil bewirken.

(Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Aktenzeichen

202 C 374/17).

(Quelle: LBS Infodienst Recht und Steuern)

Fiskus half geprelltem

Immobilienkäufer

Es gibt für einen Immobilienkäufer kaum

etwas Schlimmeres, als einem Betrüger

auf den Leim zu gehen, der mit seinem

Geld auf Nimmerwiedersehen verschwindet.

Doch in dieser Situation darf

der Betroffene – ein kleiner Trost – nach

Auskunft des Infodienstes Recht und

Steuern der LBS wenigstens darauf hoffen,

dass er seine Verluste steuerlich geltend

machen kann. Der Fall: Ein Kaufinteressent

wollte zu Vermietungszwecken

eine stattliche Villa erwerben. Er übergab

einem Betrüger, der es verstand, sich

als vom Eigentümer beauftragter Makler

darzustellen, einen Betrag von fast vier

Millionen Euro. Doch der „Makler“ verschwand

mit dem Geld und verwendete

es für sich. Anschließend musste der Interessent

die Immobilie ein zweites Mal

kaufen – und auf ordentlichem Wege. Es

stellte sich die Frage, ob und wie er die

verlorene Summe steuerlich absetzen

könne. Er vertrat die Meinung, es handle

sich um Werbungskosten. Das Urteil:

Wenn bei einem derartigen gescheiterten

Geschäft eine klar nachweisbare Vermietungsabsicht

des Käufers vorgelegen

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ERFAHRUNG. ENGAGE MENT. ERFOLG.

der Bergische Unternehmer 03|20 33


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

habe, dann kämen tatsächlich Werbungskosten

wegen vorab entstandener vergeblicher

Aufwendungen in Frage, entschied

der BFH. Allerdings sei zu prüfen, wann

genau der Betroffene eindeutig wusste,

dass er sein Geld nicht mehr zurückerhält.

Denn erst ab diesem Zeitpunkt handelt

es sich um sofort absetzbare Werbungskosten.

Vorher muss man von einer

zeitanteiligen Absetzung für Abnutzung

(AfA) ausgehen. (Bundesfinanzhof, Aktenzeichen

IX R 24/16)

(Quelle: LBS Infodienst Recht und Steuern)

Abzinsung von unverzinslichen

Darlehen

Werden Darlehen für betriebliche Zwecke

gewährt und ist keine Verzinsung

vereinbart, ist das Darlehen in der Bilanz

des Darlehensempfängers mit einem

Zinssatz von 5,5 % abgezinst zu

passivieren, wenn die Laufzeit mindestens

ein Jahr beträgt (§ 6 Abs. 1 Nr. 3

EStG). Dies führt zu einem sofortigen

steuerlichen Ertrag in Höhe der Differenz

zwischen Nennwert und abgezinstem

Wert des Darlehens. Um eine Abzinsung

zu vermeiden, ist regelmäßig

eine geringfügige Verzinsung ausreichend.

(1)Wie der Bundesfinanzhof (2)

bestätigt hat, reicht die nachträgliche

Vereinbarung einer Verzinsung nicht

aus, um die Abzinsung zu vermeiden;

für Bilanzstichtage vor dem Abschluss

einer rückwirkenden Zinsverein¬barung

bleibt es in diesen Fällen bei der Abzinsung.Bei

der gesetzlich vorgeschriebenen

Abzinsung stellt sich die Frage, ob

der bereits seit dem Jahr 1999 (3) geltende

Zinssatz vor dem Hintergrund der

seitdem deutlich gesunkenen Zinsen

noch sachgerecht ist.

Diese Frage hat der Bundesfinanzhof

bejaht, er hält den gesetzlich festgelegten

Zinssatz von 5,5 % für verfassungsgemäß.

Das Urteil betrifft allerdings das

Jahr 2010; ob die Entscheidung aufgrund

der weiter gesunkenen Zinssätze

auch aktuell gilt, hatte das Gericht nicht

zu entscheiden. (1) Vgl. BMF-Schreiben

vom 26.05.2005 – IV B 2 – S 2175 –

7/05 (BStBl 2005 I S. 699), Rz. 13.(2)

Urteil vom 22.05.2019 X R 19/17 (BStBl

2019 II S. 795).(3) Eingeführt durch

das Steuerentlastungsgesetz (StEntlG)

1999/2000/2002 vom 24.03.1999

(BGBl 1999 I S. 402).

(Quelle: Rinke Treuhand)

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Ein IT-Mitarbeiter – im zugrunde liegenden

Fall handelte es sich um einen SAP-

Berater – ist verpflichtet, sensible Kundendaten

zu schützen, und darf diese

nicht zu anderen Zwecken missbrauchen.

Ein Verstoß gegen diese Pflichten rechtfertigt

in der Regel eine fristlose Kündigung

durch den Arbeitgeber.

Auch für das Aufdecken vermeintlicher

Sicherheitslücken bei den Kunden dürfen

deren Daten nicht missbraucht werden,

zumal wenn der Arbeitgeber zuvor von

dem Arbeitnehmer nicht über bestehende

Sicherheitslücken bei den Kunden infor-

34 www.bvg-menzel.de


miert worden ist. (Urteil des Arbeitsgerichts

Siegburg vom 15. Januar 2020, 3

Ca 1793/19)

Änderungen im

elektronischen Verfahren der

A1-Bescheinigung

Für Personen, die außerhalb ihres Heimatlandes

arbeiten, kann der Nachweis, dass

sie in ihrem Heimatland krankenversichert

sind, nur mit der sog. A1-Bescheinigung

geführt werden. Wird die Bescheinigung

nicht vorgelegt oder weist sie nicht

den korrekten Zeitraum aus, so können

sofort Sozialversicherungsabgaben im europäischen

Ausland fällig werden. Die

A1-Bescheinigung muss der Selbstständige

für sich bzw. der Arbeitgeber für den

Arbeitnehmer rechtzeitig (mind. drei

Tage) vor Aufnahme der Auslandsbeschäftigung

beantragen. Das Antrags- und

Bescheinigungsverfahren erfolgt seit Juli

2019 elektronisch über das Entgeltabrechnungsprogramm

des Arbeitgebers oder

über eine Ausfüllhilfe im Internet. Folgende

Änderungen sind ab dem 1.1.2020

zu berücksichtigen: Der Arbeitgeber erhält

eine Antragsbestätigung, in der der

Zeitpunkt der Antragstellung bescheinigt

wird. Angaben zu Beginn und Ende der

Entsendung sowie zum Wohnsitz des Arbeitnehmers

im Heimatland sind verpflichtend.

Als Beschäftigungsstaaten

können nur noch die Mitgliedstaaten der

Europäischen Union und des Europäischen

Wirtschaftsraums sowie die

Schweiz ausgewählt werden.Anträge ohne

die zuvor genannten Angaben sind nur

noch bis zum 29.2.2020 zulässig.

(Quelle: Treumerkur Dr. Schmidt und

Partner KG)

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SERIE PRIMA KLIMA!?

Wichtiger Baustein

Wir tragen

Verantwortung

nachhaltiger

Mobilität

Steffen lebt in München. Er hat dort studiert und mittlerweile seine erste Stelle angetreten. In einem

international agierenden Beratungsunternehmen hat er einen Job gefunden, Reisetätigkeit quer durch

Europa inklusive. Auf die schöne, teure Mietwohnung in der Stadtmitte mag der 30-Jährige nicht verzichten.

Auf ein eigenes Auto aber schon. Wenn es was zu fahren gibt, steht das nächste Leihauto nämlich

gleich um die Ecke. Gerade für die junge Generation ist ein eigenes Fahrzeug nicht mehr dasselbe

Statussymbol wie für die Generation ihrer Eltern. Doch funktioniert das, was in Großstädten wie der

bayerischen Landeshauptstadt beinahe normal ist, auch in der Provinz?

Gerade in den Metropolen verzichten

immer mehr Menschen auf ein Auto

und nutzen Car-Sharing. Der Parkraum

ist knapp und vielfach kostenpflichtig,

die Lebenshaltungskosten sind hoch – da kann

man sich ein eigenes Fahrzeug sparen. So wächst

das Angebot ständig, Stationen für Leihwagen

gibt es beinahe in jeder Innenstadtstraße. Der Zuwachs

ist beträchtlich. Derzeit werden rund

25.000 Autos mittels Car-Sharing verliehen, das

sind über 25 Prozent mehr als noch im letzten

Jahr. Und die deutsche Car-Sharing-Branche

wächst weiter, wie eine aktuelle Statistik des Bundesverbands

CarSharing e.V. (bcs) verdeutlicht.

100 Orte mehr als im vergangenen

Jahr

Im vergangenen Jahr haben sich danach 45 weitere

Anbieter auf dem Car-Sharing-Markt etabliert.

Ein weiteres Angebot ist das so genannte „freefloating

Car-Sharing“. Dabei sind die Mietwagen

nicht an feste Stationen gebunden, sondern können

innerhalb eines fest gelegten Bereiches überall

ausgeliehen und auch abgestellt werden. Die

Standorte werden den Nutzern telefonisch oder

online mitgeteilt. Viele Anbieter stellen dazu kostenlose

Apps zur Verfügung. 226 Car-Sharing-

Unternehmen, -Genossenschaften und -Vereine

bieten laut dem Bundesverband Anfang des Jahres

2020 an 840 Orten in Deutschland CarSharing

an. Das sind 100 Orte mehr als im vergangenen

Jahr. Die Expansion in neue Städte und Gemeinden

wird allerdingfs von den stationsbasierten

Car-Sharing-Anbietern getragen. Die Zahl der

Städte und Gemeinden mit einem reinen Freefloating-Angebot

blieb mit jetzt 17 Orten gegenüber

dem Vorjahr fast unverändert.

Mehr Wettbewerb auf dem

Free-floating-Markt

Gleichwohl ist die Fahrzeugflotte im vergangenen

Jahr beim Free-floating besonders stark gewachsen.

Hier werden jetzt 13.400 Fahrzeuge bereitgestellt.

Das sind 4.400 Fahrzeuge mehr als noch im

Vorjahr, ein Plus von 48,9 Prozent. Der Grund für

diesen massiven Anstieg der Fahrzeugzahlen ist

nach Ansicht des Verbands vor allem im Markteintritt

neuer, großer Anbieter aus der Automobil-

36 www.bvg-menzel.de


In Großstädten ist

Car-Sharing bereits

ein etabliertes Angebot-

Doch auch der

ländliche Raum verzeichnet

Zuwächse.

industrie und der klassischen Autovermietung begründet.

Da die Zahl der Orte mit einem

Free-floating-Angebot sich nicht verändert habe,

entwickele sich hier ein zunehmender Wettbewerb.

Wachstum auch im ländlichen Raum

Inzwischen ist das Angebot auch nicht mehr nur

in den Großstädten gefragt. Auch in kleineren

Städten und im ländlichen Raum stößt Car-Sharing

auf Interesse. Zu Jahresbeginn standen in

46,8 Prozent aller Orte mit einer Einwohnerzahl

zwischen 20.000 und 50.000 CarSharing-Fahrzeuge

zur Verfügung. Und auch in 445 Orten mit weniger

als 20.000 Einwohnern gibt es mittlerweile

stationsbasierte Car-Sharing-Angebote. Ein tragfähiges

Geschäftsmodell sei damit aber im ländlichen

Raum noch nicht gegeben, werden die Angebote

doch oft von ehrenamtlichen Vereinen

getragen oder von Kommunen mitfinanziert,

schränkt der Verband ein.

Wird der Verkehr in den Innenstädten

weniger?

Je mehr sich das Angebot in der Fläche verbreitet,

desto mehr Autofahrer und -fahrerinnen

können auf ein eigenes Auto verzichten.

Blickt man mit der Klimaschutzbrille auf den Car-

Sharing-Trend ist zu sagen, dass mehr als jedes

zehnte Leih-Auto bereits elektrisch fährt. Andererseits

ist die Frage noch nicht abschließend beantwortet,

ob der Verkehr in den Innenstädten tatsächlich

weniger wird, wenn nicht mehr jeder

Haushalt ein oder sogar mehrere eigene Autos hat.

Denn mit wachsender Nachfrage nach Car-Sharing

wird es eben auch eine wachsende Anzahl

von Leih-Fahrzeugen geben. Gleichwohl ist Gunnar

Nehrke, Geschäftsführer des Bundesverband

CarSharing, überzeugt: „Car-Sharing ist ein wichtiger

Baustein nachhaltiger Mobilität. Je mehr sich

das Angebot in der Fläche verbreitet, desto mehr

Autofahrer und Autofahrerinnen können ihr eigenes

Auto abschaffen, ohne sich in ihrer Mobilität

einschränken zu müssen.“

der Bergische Unternehmer 03|20 37


SERIE PRIMA KLIMA!?

Wir tragen

Verantwortung

Ein Car-Sharing-Auto ersetzt

20 private Pkw

Weil das Modell aber die ökologische Alternative

zum privaten Pkw sei, sollten Bund, Länder und

Kommunen das Car-Sharing als vierte Säule des

Umweltverbunds systematisch fördern“, so die

Forderung des Verbandsgeschäftsführers. Gerade

die Kommunen müssten möglichst flächende-

ckend Car-Sharing-Stellplätze im öffentlichen

Raum einrichten. Ziel müsse sein, dass kein Bewohner

eines innenstadtnahen Wohngebiets weiter

als 400 Meter von einer Car-Sharing-Station

entfernt lebt. „Das stationsbasierte CarSharing

hat die höchste verkehrsentlastende Wirkung.

Ein stationsbasiertes Car-Sharing-Fahrzeug ersetzt

bis zu 20 private Pkw. Deswegen ist das

Wachstum hier von besonderer verkehrspolitischer

Bedeutung“, betont Nehrke.

Car-Sharing Ranking

Karlsruhe ist Deutschlands CarSharing-Hauptstadt

2019. Auf 1.000 Einwohner kommen

in Karlsruhe 3,2 CarSharing-Fahrzeuge. Das

Karlsruher CarSharing-Angebot wird vor allem

von einem stationsbasierten Anbieter getragen,

der seit 2019 zusätzlich Fahrzeuge im

free-floating CarSharing bereitstellt. Auf den

weiteren Rängen folgen München, Hamburg

und Berlin. Alle drei Städte konnten ihre

Position gegenüber 2017 deutlich verbessern.

Das liegt vor allem daran, dass hier neue

Anbieter von free-floating CarSharing mit

großen Flotten in den Markt eingestiegen

sind. In München stehen derzeit bezogen auf

1.000 Einwohner 2,1 CarSharing-Fahrzeuge zur

Verfügung, in Berlin sind es 1,6 Fahrzeuge.

Die Millionenstädte haben damit im Ranking

gegenüber 2017 aufgeholt. Insgesamt gibt es

in Deutschland 740 Städte und Gemeinden

mit einem CarSharing-Angebot. Leverkusen

liegt im Ranking des Bundesverbands CarSharing

an 55. Stelle, Bergisch Gladbach auf Platz

68 noch vor Wuppertal (Rang 69) und Düsseldorf

(72).

Für Unternehmen kann Car-Sharing eine Alternative

oder Ergänzung zum eigenen Fuhrpark

sein. Diese Option muss allerdings gründlich

geprüft und durchgerechnet werden.

Car-Sharing für Unternehmen

Nicht nur im privaten Bereich ist Car-Sharing

eine Überlegung wert. Ob sich derlei Angebote

für Unternehmen aber rechnen, muss individuell

durchdacht werden. Ein Handwerksbetrieb, der

seine Autos permanent nutzt, wird Car-Sharing

nicht in Erwägung ziehen. Ein Versicherungsbüro

in Innenstadtlage mit knappem und kostenpflichtigem

Parkraum, dessen Mitarbeitende im

Wesentlichen am Schreibtisch arbeiten und nur

zur Begutachtung von Schäden außer Haus fahren,

könnte Car-Sharing effektiv und kostengünstiger

als eigene Pkw nutzen. Die betriebliche Nutzung

von öffentlichen Car-Sharing-Angeboten ist

also dann zu empfehlen, wenn die Fahrzeuge des

eigenen Fuhrparks nicht durchweg ausgelastet

sind. In diesem Fall sind die Fixkosten firmeneigener

Fahrzeuge meist höher als die Kosten einer

gelegentlichen Anmietung. Auch als eine Alternative

zum Dienstwagen kann dieses Modell interessant

sein. Voraussetzung ist allerdings, dass

es Stationen in der Nähe des Unternehmensstandortes

gibt. Wenn die Mitarbeiter erst kilometerlang

laufen müssen, um zu ihrem Leihfahrzeug

zu gelangen, wird die Akzeptanz für Car-Sharing

nicht erreicht werden. Wer daran Interesse

hat, sollte sich also mit einem Car-Sharing-Anbieter

in Verbindung setzen. Angeboten werden

nämlich auch Lösungen und Rahmenverträge für

gewerbliche Kunden, die auf individuelle Bedürfnisse

zugeschnitten sind.

Text: Stefanie Bona

Fotos: Bundesverband CarSharing

38 www.bvg-menzel.de


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39


AUS DER REGION PORTRÄT

Heimvorteil zwischen

Köln und Düsseldorf

Wir sind regional verwurzelt

und das ganz bewusst.

Denn nur dann kennt man

den Markt gut genug, um

zielgerichtet anbieten zu können“, sagt

Geschäftsführer Dr. Alfred Laufenberg

hinsichtlich der geknüpften guten Netzwerke

und Kontakte. Diese Einschätzung

bezieht sich sowohl auf die Standorte mit

ihren unterschiedlichen Märkten und

Mentalitäten als auch auf die Zeit, in der

das Unternehmen sich als nach eigenen

Angaben größter Immobilienvermittler

zwischen Köln und Düsseldorf etabliert

hat. Vor bald 25 Jahren machte Petra Laufenberg

aus ihrer Leidenschaft für Immobilien

ein Geschäftsmodell. Wenig später

wurde die erste Mitarbeiterin als Verstärkung

eingestellt, 2008 stieg ihr Mann Dr.

Alfred Laufenberg als weiterer Gesellschafter

ins Unternehmen ein. Sukzessive

vergrößerte sich die Firma, erhielt

Auszeichnungen sowohl als erfolgreicher

Makler als auch für ihr Engagement in

der Berufsausbildung. Heute beschäftigt

Laufenberg-Immobilien knapp 30 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter an drei

Standorten. Alle seien sozialversicherungspflichtig

beschäftigt und nicht von

Provisionszahlungen abhängig, sondern

erhielten sichere Festgehälter, betont der

Chef. Dies schaffe Vertrauen und trage

zu langfristigen Kundenbeziehungen bei.

Haus- und Wohnungsverkäufer, Bauträger,

Investoren und Vermieter fragen die

Leistungen nach und profitieren vom

Laufenberg-Filialnetz.

Immobilien sind ein Thema mit

vielen Facetten, das seit Jahren

mehr und mehr in den

Blickpunkt gerät. Entsprechend

der Diskussion um den

Mangel an bezahlbarem

Wohnraum ist der Markt gehörig

in Bewegung geraten –

auch in unserer Region. Niedrige

Zinsen machen Haus- und

Wohnungseigentum für viele

Menschen möglich, deshalb

sind Immobilien auch als Anlageobjekte

stark gefragt.

Wer sich für Kauf oder Verkauf

interessiert, braucht einen

starken Partner an seiner

Seite. Hier hat sich Laufenberg-Immobilien

mit seinen

Standorten Dormagen, Langenfeld

und Neuss einen Namen

gemacht.

Gelebte Kundenorientierung

Die guten Marktkenntnisse sind das eine,

interne Strukturen das andere, was nachweislich

zum Unternehmenserfolg beiträgt.

Dazu gehört eine eigene, selbst entwickelte

IT, die auf das Unternehmen

zugeschnitten ist und stetig durch kompetente

eigene Fachleute weiterentwickelt

wird. „Die Teams haben Zugriff auf alle

notwendigen Daten“, erklärt Gabriel Czajor,

Leiter der Langenfelder Filiale. Gearbeitet

werde genauso stets an der Optimierung

von Prozessen, die für alle

Beschäftigten verbindlich sind. „Dazu

gehört zum Beispiel, dass wir unsere

Kunden immer am selben Tag zurückrufen“,

erklärt Alfred Laufenberg. Hinzu

kommt ein umfangreicher Service, wie

die Begleitung bei Besichtigungen, sonstigen

Vereinbarungen, beim Beurkundungstermin

und bei der Übergabe. Auf

Wunsch können diese Termine auch komplett

durch den Immobilienmakler übernommen

werden. Kundenorientierung

werde vom ganzen Team gelebt, versichern

die Fachleute. Weiterhin steht eine

innovative Technik bereit, um Objekte

attraktiv zu vermarkten, ohne aber die

Realität zu verkennen. Natürlich bemühe

man sich, die zum Verkauf stehenden

Häuser und Wohnungen ansprechend in

Szene zu setzen. Fotos sollten den Zustand

einer Immobilie real vermitteln,

nicht aber die Wirklichkeit verblenden, so

das Credo. Dafür gibt es die Möglichkeit,

Räume in 3D-Technik aufzunehmen, so

40 www.bvg-menzel.de


dass Interessenten – auch am heimischen

PC – ein virtueller Rundgang erlaubt

wird. Neben guten Markt- und Fachkenntnissen

spielten Psychologie und

Einfühlungsvermögen im Immobiliengeschäft

eine große Rolle. Man müsse sich

in Anbieter und Nachfrager hineinversetzen

können. „Wir wollen den Menschen

helfen, die richtige Entscheidung zu treffen,

mit der sie dann auf Dauer zufrieden

und im besten Fall glücklich sind. Das

macht unseren Beruf so spannend“, ergänzt

der Diplom-Kaufmann.

Fingerspitzengefühl gefragt

Bei Immobiliengeschäften geht es meistens

um bedeutende Vermögenswerte und

dies trifft auf Käufer und Verkäufer gleichermaßen

zu. „Man kauft selten etwas

Teureres im Leben als eine Immobilie“,

bestätigt Gabriel Czajor. Daher gehen

dem ersten Besichtigungstermin ausführliche

Beratungsgespräche voraus, um

Wünsche, Ziele und Bedürfnisse richtig

einschätzen zu können. „Der Verkäufer

möchte einen guten Preis erzielen und Sicherheit

haben, dass das Geld auch wirklich

fließt“, erläutert Dr. Laufenberg. Der

Käufer hingegen bekomme eine realistische

Vorstellung von dem, was der Markt

hergebe. Mitunter müsse man sich von

eigenen Vorstellungen verabschieden und

in eine neue Richtung denken. „Wer un-

Dr. Alfred Laufenberg (l.) und Gabriel

Czajor sind Kenner des Immobilienmarktes

zwischen Köln und Düsseldorf.

sere Hilfe beim Immobilienkauf sucht,

kann bei uns kein Schnäppchen machen,

erhält aber eine ehrliche Beratung. Wir

machen auch auf Dinge aufmerksam, die

problematisch sind und an die der Kunde

vielleicht gar nicht gedacht hat.“ Gar

nicht mal so selten sind die Hintergründe

bei Kauf oder Verkauf kompliziert. Etwa,

wenn es dabei um getrennte Partner oder

uneinige Erbengemeinschaften geht.

Dann ist Fingerspitzengefühl gefragt, damit

die Abwicklung möglichst zu mehr

Einigung zwischen den Parteien führt

und nicht zu mehr Differenzen.

Keine großen Preissprünge

mehr

Wie schätzen die Experten die Entwicklungen

am Immobilienmarkt und bei den

Preisen ein? Im internationalen Vergleich

sei Deutschland immer noch ein günstigerer

Markt – sogar in den Metropolen,

urteilen Alfred Laufenberg und Gabriel

Czajor. So sei hierzulande auch nicht mit

einer Immobilienblase zu rechnen. „Wer

jetzt kauft, wird nächstes Jahr nicht viel

billiger an ein Objekt kommen. Und wer

verkauft, kann in einem Jahr keinen nennenswert

größeren Preis erzielen“, glaubt

Alfred Laufenberg. So werde sich das

Preisniveau nur noch moderat entwickeln,

riesige Preissprünge seien in der

Region nicht mehr zu erwarten. Anders

sehe die Sache bei den Grundstückspreisen

aus, die teilweise erheblich über dem

Bodenrichtwert lägen. So sind die Laufenberg-Experten

auch für Kapitalanleger

sowie für Anbieter und Nachfrager von

Gewerbeimmobilien gefragte Ansprechpartner

– sowohl was Kauf und Verkauf

als auch Vermietung angeht. Gehe man

vom Zuwachs von Einwohnern und der

doch trägen und vergleichsweise sehr

teuren Neubautätigkeit aus, blieben Bestandsimmobilien

im Fokus des Interesses.

Bewegte Zeiten für Laufenberg-Immobilien

und das große Beratungs-Team.

Text: Stefanie Bona

fotos: BVG

Laufenberg-Immobilien GmbH

Frankenstraße 24

41539 Dormagen

Fon 0 21 33/97 59 88-0

Mail info@laufenberg-immobilien.de

Net www.laufenberg-immobilien.de

der Bergische Unternehmer 03|20 41


IM FOKUS DIE ZUKUNFT DER RENTE

Nach den neuesten Informationen ist es in diesem Sommer mit der

Entscheidungsfreiheit vorbei. Denn sollte die geplante Altersvorsorgepflicht

für Selbständige tatsächlich im Juli in Kraft treten, bleibt nicht

mehr viel Zeit zum Handeln. Daher macht es Sinn, die verbleibenden

Wochen zu nutzen, um ein maßgeschneidertes Investment für die

persönliche Absicherung im Alter zu finden und auszuwählen.

In die Pflicht

genommen

42 www.bvg-menzel.de


Bundesarbeitsminister Hubertus

Heil hortet die Pläne schon lange

in der Schublade. Jetzt sollen sie

also wirklich herausgenommen

und umgesetzt werden. Ein

Grund, künftig Selbständige zur

Altersvorsorge zu verpflichten, liegt im Umstand,

dass hierzulande im Unterschied zu fast allen anderen

europäischen Ländern für selbständig Tätige

keine umfassende gesetzliche Vorgabe besteht,

für das Alter vorzusorgen. Dies birgt die Gefahr

einer erhöhten Altersarmut für diese Gruppe, die

immerhin einen Anteil von über zehn Prozent aller

Erwerbstätigen in Deutschland ausmacht. Vor

diesem Hintergrund steht zu befürchten, dass auf

die Gesellschaft in Folge zusätzliche Belastungen

zukommen, wenn bedürftige Selbständige steuerfinanzierte

Grundsicherungsleistungen in Anspruch

nehmen.

Erste Eckpunkte der Planung

Nach den Vorstellungen des Bundesministeriums

für Arbeit und Soziales könnten wesentliche Eckpunkte

einer gesetzlichen Regelung folgendermaßen

aussehen:

• Grundsätzlich sollen alle Personen, die eine

selbständige Tätigkeit erwerbsmäßig und nicht

nur vorübergehend ausüben, verpflichtet sein,

für das Alter vorzusorgen. Ausgenommen

sind Personen, die bereits in anderen obligatorischen

Systemen abgesichert sind. Etwa Ärzte,

Rechtsanwälte, Architekten, aber auch

Landwirte oder Künstler und Publizisten.

• Selbständige, die bei Inkrafttreten der Vorsorgepflicht

bereits das 50. Lebensjahr vollendet

haben, sollen der Vorsorgepflicht nicht unter-

„In Vorsorgefragen

einen Partner haben.“

Ihr unabhängiger Ansprechpartner für die Altersvorsorge

nah • ehrlich • offen

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der Bergische Unternehmer 03|20 43


IM FOKUS DIE ZUKUNFT DER RENTE

Das Gesetz soll vermeiden, dass bedürftige

Selbstständige Grundsicherungsleistungen

in Anspruch nehmen müssen.

liegen. Wer das 30. Lebensjahr vollendet hat,

muss zumindest die künftigen höheren Anforderungen

an eine Vorsorge nicht erfüllen. Hier

genügt der Nachweis, dass Beiträge zur Lebens-

oder Rentenversicherungsverträgen gezahlt

werden oder über entsprechendes Vermögen

für eine ausreichende Basisabsicherung

im Alter verfügt wird.

• Die bisherigen Versicherungspflichtregelungen

für Selbständige in der RV sollen entfallen.

Dies gilt nicht für die besondere Versicherungspflicht

von Künstlern und Publizisten in

der RV.

• Ziel der Altersvorsorgepflicht soll lediglich

eine Basisabsicherung sein, so dass verpflichtend

nur so viele Beiträge zu zahlen wären,

dass eine vergleichbare Sicherung wie nach 45

Beitragsjahren erreicht werden kann – und

zwar etwas oberhalb des Grundsicherungsniveaus.

Die entspricht nach ersten Schätzungen

einem Monatsbeitrag zwischen 250 und 300

Euro sowie von zusätzlich 100 Euro zur Absicherung

gegen Erwerbsminderung.

• Die Versicherungsansprüche sollen nicht vererblich

und nicht übertragbar sein. Außerdem

dürfen die Leistungen nicht beliehen, nicht

veräußert und nicht kapitalisiert werden.

• Die Anforderungen gelten uneingeschränkt

für diejenigen, die nach Beginn der Vorsorgepflicht

eine selbständige Tätigkeit aufnehmen

www.laufenberg-immobilien.de

bzw. zu diesem Zeitpunkt noch nicht das 30.

Lebensjahr vollendet haben.

• Für das Erfassen der Vorsorgepflichtigen und

die Überwachung der Einhaltung der Zahlungen

soll die DRV Bund zuständig sein.

Mit anderen Worten: Zahlreiche Einzelheiten sind

noch nicht geklärt. Trotzdem sollte das Thema

nicht auf die lange Bank geschoben werden. Denn

im Moment stehen Unternehmern und Freiberufler

noch viele Möglichkeiten offen, um sich individuell

nach eigenen Vorstellungen und finanzieller

Leistungskraft abzusichern.

Immer früher zur Rentenkasse

Das deutsche Rentensystem steht vor erheblichen

Herausforderungen. Eine davon: 90 Prozent der

zwischen 1955 und 1969 Geborenen wollen vorzeitig

in den Ruhestand gehen und nicht das gesetzlich

vorgegebene Rentenalter abwarten. Ein

Trend mit steigender Tendenz: Haben 2017 bereits

11.620 Versicherte mit Sonderbeiträgen spätere

Rentenminderungen ausgeglichen, so waren es

ein Jahr später schon 17.080 Versicherte. So eine

aktuelle Bestandsaufnahme der Deutschen Rentenversicherung

Bund. Diese wachsenden Sonderzahlungen

spülen zudem immer mehr Geld in die

Rentenkasse. 2017 lagen die Einnahmen noch bei

207 Millionen Euro; 2018 waren es bereits 291

Millionen. Befördert wird der Boom zu Extra-

Zahlungen durch das Flexirentengesetz, auf dessen

Basis Versicherte seit dem 1. Juli 2017 schon

vom 50. Lebensjahr an mit freiwilligen Beiträgen

Rentenabstriche ausgleichen können. Allerdings

ist die Frühverrentung ein kostspieliger Spaß, den

sich nur Gutverdiener und kapitalstarke Leute leisen

können. Denn die Faustregel gilt: Für jeden

Monat, den man vom 63. Lebensjahr an früher in

Rente geht, wird ein Abschlag von 0,3 Prozent fällig.

In Zahlen: Wer beispielsweise eine Rente von

1800 Euro monatlich beziehen will und zwei Jahre

früher in den Ruhestand ohne Einbußen gehen

möchte, muss mehr als 30.000 Euro zum Ausgleich

in die Rentenkasse einzahlen. Vier Jahre

früher würden schon mit über 66.000 Euro zu Buche

schlagen.

Trotzdem. Auch für Selbständige wäre dies kein

44 www.bvg-menzel.de


schlechtes Geschäft. Denn in Zeiten von Negativzinsen

und Nullerträgen können sich Rentner über

deutliche Erhöhungen ihrer Altersbezüge freuen.

Und: Der Beitragssatz für freiwillige Einzahler

steht derzeit bei niedrigen 18,6 Prozent und wird

es wohl auch eine Zeitlang bleiben.

Blick über die Grenzen

Während die Bundesregierung noch über den richtigen

Weg in der Rentenpolitik streitet, sind andere

Länder schon weiter. Teilweise mit interessanten Lösungen,

die einen Blick über die Grenzen lohnen.

In der Schweiz basiert das Rentensystem auf drei

Säulen: Einer Basisrente für alle, einer betrieblichen

Vorsorge und einer geförderten privaten Absicherung.

Reichen die Bezüge aus diesem drei

Säulen nicht aus, um das Existenzminimum zu

Für jeden Monat,

den man vom

63. Lebensjahr

an früher in

Rente geht,

wird ein Abschlag

von 0,3

Prozent fällig.

gewährleisten, springt der Staat nach einer Bedürftigkeitsprüfung

ein. Durchschnittlich liegen

die Renten schon aus den beiden ersten Säulen

deutlich über 2.000 Euro.

Die Niederländer können sich über eines der

höchstens Rentenniveaus in Europa freuen. Danach

ist es möglich, 100 Prozent des Durchschnittseinkommens

im Alter zu erreichen. Ermöglicht wird

dies durch ein spezielles dreiteiliges Modell. Allein

mit einer von der Allgemeinheit getragenen

Grundrente und einer Betriebsrente werden schon

über 90 Prozent des vormaligen Arbeitseinkommens

als Rentenleistung erzielt. Dies führt dazu,

dass eine private Vorsorge für die meisten Holländer

nicht zwingend notwendig ist. Für Selbständige

jedoch schon, da sie keine Betriebsrente erhalten.

In Österreich werden die Pensionen durch Rentenbeiträge

und staatliche Zuschüsse finanziert.

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IM FOKUS DIE ZUKUNFT DER RENTE

Das meint der Experte

Reiner Löwe, Finanzberater aus Wuppertal, hat sich ebenfalls Gedanken gemacht, welche Alternativen

der Markt für eine sinnvolle Altersvorsorge zurzeit bietet. Seine Statements zu

Anlagen und Renditen

„Produkte, die private Anleger jahrzehntelang

nutzten, um Zinsen zu erwirtschaften,

funktionieren aufgrund der Niedrigzinspolitik

der Notenbanken nicht mehr. Institutionelle

Anleger achten daher bei ihren Investitionen

zum einen auf internationale Ausrichtung und

zum anderen auf Anlagen in Sachwerte wie

Immobilien und Infrastruktur“

Wertpapiere und Beratung

„Schaut man sich die langfristige Wertentwicklung

im Aktienmarkt an, so wurden hier

überwiegend gute Gewinne erzielt. Daher

kann man die Investition in Aktien und

Fonds grundsätzlich befürworten. Bevor aber

über Produkte nachgedacht wird, ist eine

genaue Planung unabdingbar. Hier lauern

viele Fehler. Daher gehört das Thema Anlageberatung

in die Hände von unabhängigen

Spezialisten.“

Bundesanleihen vs. Aktien und Fonds

„Bundesanleihen sorgen ganz sicher dafür,

dass das Geld auf dem Konto weniger wird.

Sie kommen in meinen Augen aktuell nicht

mehr als Geldanlage in Frage. Die Frage, ob

Aktien oder Fonds die bessere Wahl sind, ist

jedoch unmöglich zu beantworten. Ich empfehle,

sich einen vertrauenswürdigen Berater

zu suchen, der unabhängig auf verschiedene

Anlageinstrumente zugreifen und somit aus

einem Mix der unterschiedlichen Risikoklassen

und Anlageformen ein passendes Konzept

erstellen kann.“

Gold und Bitcoins

„Sicherlich ist es nicht verkehrt, auch Teile

seines Vermögens in Edelmetalle zu investieren.

Sofern man in Gold anlegen möchte,

sollte dies in physischer Form geschehen und

nicht in Form von Goldsparplänen getan werden.

Bitcoins und Kryptowährungen sind eine

spannende Spekulation und daher leider sehr

riskant. Ich persönlich würde meine Altersvorsorge

hier nicht absichern.“

Haus und Grund

„Ein Objekt, das selbst bewohnt wird, lässt

sich nur zu einem geringen Teil der Altersvorsorge

zurechnen. Anders bei Mehrfamilienhäusern,

vermieteten Wohnungen und Gewerbeimmobilien.

Sofern man ein günstiges Objekt

in einer guten Lage findet, handelt es sich

nach wie vor – trotz momentan explodierender

Phantasiepreise – um eine der sichersten

Anlageformen.“

Kunst und Antiquitäten

„Diese Form der Anlage wird nur für eine begrenzte

Anzahl von Personen in Frage kommen.

Grund ist, dass es meist an den notwendigen

Mitteln und dem entsprechenden Sachverstand

fehlt.“

In die Rentenkasse zahlen im Gegensatz zu

Deutschland sämtliche erwerbstätigen Einwohner,

also auch Selbständige und Beamte. Die Durchschnittsrente

in der Alpenrepublik liegt über 1.400

Euro; selbst Geringverdiener kommen dank einer

staatlichen Ausgleichzulage auf etwa 1.089 Euro

im Monat. Und: Während man hierzulande nur mit

einer Rente unterhalb von 773 Euro einen Antrag

auf Grundsicherung stellen kann, soll die Mindestrente

in Österreich in der nächsten Legislaturperiode

auf 1.200 Euro erhöht werden.

Text: Brigitte Waldens

Foto: Shuttersock, BVG

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der Bergische Unternehmer 03|20 47


IM FOKUS UNTER UNS

„Anfangen muss jeder selber“

Zunächst einmal müssen sich Selbständige entscheiden, überhaupt für das Alter vorzusorgen. Dies ist

die größte Hemmschwelle, die es zu überwinden gilt. Die Form der Altersabsicherung hängt letztendlich

davon ab, wie viel der Einzelne investieren will und kann. Nenad Babic, unabhängiger Versicherungsmakler

und Chef des Solinger Unternehmens „neos42“, hat sich unter anderem auf das komplexe

Thema der Altersvorsorge spezialisiert und kennt sich in der Vielfalt der Möglichkeiten gut aus. Im

folgenden Gespräch erfahren Sie mehr.

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Herr Babic, angesichts der Niedrigzinspolitik

der Notenbanken wird das Sparen zum Verlustgeschäft.

Was können Selbständige tun,

um sich trotzdem für das Alter abzusichern?

Hinsichtlich der geplanten Altersvorsorgepflicht

empfehle ich, die Sicherung auf mehreren Säulen

aufzubauen. Eine davon ist die Basisrente, die

nicht allein aus steuerlichen Gründen Vorteile beinhaltet.

Trotz einiger Einschränkungen bietet sie

beispielsweise Insolvenzsicherheit und garantiert

je nach Vorsorgeprodukt die eingezahlten Beiträge

zu gewährleisten. Zudem gilt die Basisrente derzeit

als einzige Opt-Out-Option zur gesetzlichen

Rentenversicherung, sofern die Altersvorsorgepflicht

für Selbständige kommt. Die zweite Säule

sollte auf jeden Fall eine Anlage im Kapitalmarkt

sein. Als dritte Säule hat sich die eigengenutzte

oder vermietete Immobilie bewährt, die bis zum

Eintritt ins Rentenalter allerdings abbezahlt sein

sollte. Gar nichts zu tun, wäre keine gute Idee. Ja,

die Altersvorsorge kostet Geld. Doch was wäre

denn die Alternative? Es macht also Sinn, zumindest

mit einem festgelegten Betrag anzufangen.

Zurzeit rücken Aktien vermehrt in den Fokus.

Was halten Sie davon?

Wer heute mittel- oder langfristig eine Rendite erwirtschaften

möchte, wird um den Kapitalmarkt

nicht herumkommen. Allerdings sollte sich jeder

bewusst sein, dass die Anlage in Einzelwerte zu

einem Totalverlust führen kann. Deshalb würde

ich das Spekulieren an der Börse lieber einem

Fachmann überlassen.

In den meisten Fällen reicht es nicht, für sich

allein vorzusorgen, sondern auch die Familie

abzusichern. Ihr Rat?

Um die aufgebauten privaten und unternehmerischen

Verbindlichkeiten bei einem vorzeitigen

Ableben abzudecken, rate ich zu einer Risikolebensversicherung.

Eine günstige Möglichkeit, um

die Familienangehörigen zusätzlich finanziell abzusichern.

Dabei sollte nicht vergessen werden,

die Unternehmensnachfolge für den Notfall rechtzeitig

zu regeln. Darüber hinaus sollte jeder Unternehmer

und jeder Freiberufler daran denken,

die eigene Arbeitskraft abzusichern. Ohne diese

brauchen wir über eine Altersvorsorge gar nicht

erst zu reden. An erster Stelle steht übrigens das

Krankentagegeld als die wichtigste aller Versicherungen.

Ist diese Lücke geschlossen, kommt

als nächster Schritt die Versicherung gegen Berufsunfähigkeit.

Erschwerend kommt hinzu, dass bei Selbständigen

die Geschäfte nicht immer gleich gut

laufen und Einnahmen daher schwanken. Vor

diesem Hintergrund wäre mehr Flexibilität bei

der Altersvorsorge wünschenswert.

In der Tat. Hinsichtlich der geplanten Altersvorsorgepflicht

für Selbständige befürchte ich jedoch,

dass wir nur einen sehr engen Spielraum

haben werden. Ich könnte mir hier die Zahlung

eines Mindestbeitrags vorstellen, der zu einem

festen Zeitpunkt nach Prüfung der Einkommensverhältnisse

je nach dem mit einem Einmalbetrag

aufgestockt wird. Klar, dass hierfür Rücklagen

gebildet werden müssen. Die Frage ist, ob Unternehmer

dies auch tun werden.

Wie sehen Sie die aktuellen Rahmenbedingungen

für die Altersvorsorge von Selbständigen?

Im Moment sind die Selbständigen noch frei in

der Wahl ihrer Altersabsicherung. Sie müssen nur

48 www.bvg-menzel.de


Nenad Babic empfiehlt

die Alterssicherung

auf mehreren

Säulen

aufzubauen.

damit anfangen. Sollte jedoch die Altersvorsorgepflicht

wirklich bis Mitte des Jahres beschlossen

werden, dann ändern sich für viele die Rahmenbedingungen.

Was da genau auf uns zukommt, ist

noch nicht bekannt.

Sind die gesetzlichen Rentenangebote für

Selbständige überhaupt interessant?

Ich würde sagen, interessant ist anders. Der Gesetzgeber

bietet hier nicht allzu viele Optionen.

So kann ein Selbständiger zwar freiwillig in die

gesetzliche Rentenversicherung einzahlen und

sich darüber hinaus zusätzliche Anwartschaften

aufbauen, was ab einem bestimmten Alter bestimmt

sinnvoll ist. Einen Ertrag erzielt er aber

nicht. Außerdem gibt es die Möglichkeit, in die

Rürup-Rente einzuzahlen, wobei je nach Produkt

und Vertrag durch die Zahlung einer zusätzlichen

Summe die spätere Rente erhöht werden kann.

Was halten Sie von einer Bürgerversicherung,

in die alle einzahlen müssen?

Ehrlich gesagt, nicht viel. Mich beschleicht ein

ungutes Gefühl bei der Vorstellung, wie erwirtschaftete

Überschüsse zumeist versickern und

wie lange es dauern wird, bis die Bürgerversicherung

trotz Gewinnen ein Defizit aufweisen wird.

Wohlgemerkt von Geldern, die den Versicherten

gehören.

In Ihrer Vortragsreihe vor Unternehmern sprechen

Sie über die Vorsorgepflicht für Selbständige

Warum gibt es den Ruf nach Zwang?

Zwang ist natürlich ein hartes Wort. Da ich jedoch

viel mit Einzelunternehmern und Mittelständlern

zu tun habe, muss ich gestehen, dass

das Wort Zwang bei vielen mehr als angebracht

ist. Denn leider haben zu viele Unternehmer

kaum oder gar nicht für ihr Alter vorgesorgt.

Nicht aus Unkenntnis vor einer drohenden Altersarmut.

Nein, vielmehr investieren sie in ihre Unternehmen,

um zu wachsen. Oder es bleiben einfach

nicht genügend Mittel, um ausreichend für

ihr Alter vorzusorgen. Deswegen ist die Altersvorsorgepflicht

für zahlreiche Unternehmer – gerade

für die Einzelkämpfer unter ihnen - tatsächlich

existenzbedrohend. Aber ohne Vorsorge

würden sie im Rentenalter vom Staat abhängig

sein.

Lässt sich das Thema Altersabsicherung generell

verallgemeinern – gibt es ein Patentrezept?

Nein, definitiv nicht. Die Planung der Altersvorsorge

ist immer davon abhängig, wie der Betreffende

bereits vorgesorgt hat, welches Ziel er noch

erreichen möchte und wie viel Geld er bereit ist,

dafür zu investieren. Eines ist jedoch sicher: Die

Altersvorsorge kostet Geld und das nicht zu

knapp. Wer viel erreichen will, wird heute auf

mehr verzichten müssen.

Ab wann und in welcher Höhe muss ein Selbständiger

mit der Vorsorge anfangen, um im

Alter einigermaßen zurechtzukommen?

Die Frage ab wann ist einfach zu beantworten –

so früh wie möglich. Im Alter einigermaßen zurechtzukommen

ist dagegen ein sehr dehnbarer

Begriff. Aber machen wir mal eine Beispielrechnung

auf: Investiert ein 30-Jähriger bis zum 67.

Lebensjahr jeden Monat 1.000 Euro in seine Altersvorsorge

in Form einer Fondsanlage, steht

ihm bei Erreichen der Altersgrenze ein Kapital in

Höhe von ca. 440 TSD Euro bzw. eine monatliche

Rente von 1.300 Euro zur Verfügung – und zwar

abhängig vom Anbieter und ohne Berücksichtigung

einer Fondsentwicklung oder Inflation. Dieselbe

Anlage bei einem 40-Jährigen ergibt schon

einiges weniger. Hier stehen am Ende nur ca. 320

TSD Euro oder eine Monatsrente von etwa 1.000

Euro. Eines ist heute schon klar: Aufgrund der

niedrigen und vermutlich weiter sinkenden Garantiezinsen

kostet die Altersvorsorge mehr als

vor 20 Jahren.

Das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: BVG

der Bergische Unternehmer 03|20 49


FÜR SIE ENTDECKT DRESDEN - BAROCKE SCHÖNHEIT

Dresden -

barocke Schönheit

an der Elbe

Die Dresdner lieben ihre Stadt, aber mehr noch ‚ihre‘ Elbe. 1748 schuf der venezianische

Maler Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, mit seinem Panoramabild „Dresden vom

rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke“ eine der berühmtesten An- und Aussichten

auf die Stadt Dresden überhaupt. Heute gibt es den „Canalettoblick“ live von den

Elbwiesen unterhalb des Hotels The Westin Bellevue. Dem gemalten Original hingegen

steht man in der Gemäldegalerie ‚Alte Meister‘ gegenüber.

Und schon sind wir mitten drin in der

Historie: der Stadt, ihrer Persönlichkeiten,

ihrer Baudenkmäler, ihrer Geschichte

im Wandel des letzten Jahrhunderts.

Hört man nur das Wort Dresden, hat

jedermann ein eigenes Bild vor Augen.

Und das deshalb, weil die Stadt, der konzentrierte

Kern der Altstadt und seine Umgebung zur Elbe

ein offen begehbares Freiluftmuseum sind.

Dresden ist nicht nur die Frauenkirche, die Semperoper

und der Zwinger mit all seinen zu bewundernden

Gemälden und unschätzbaren Werten.

Die Stadt lädt ein, sie zu erobern, zu Fuß, per

Bike oder vom Wasser aus, am besten in einer geführten

Tour. Der perfekte Start für einen Rundgang

ist natürlich der Neumarkt mit seiner Frauenkirche,

deren Schicksal mit Zerstörung im 2.

Weltkrieg und späterem Wiederaufbau jedem bekannt

ist. Die steinerne Kuppel zählt zu den größten

Kirchenkuppeln Europas und wer den sportlichen

Aufstieg auf die Laternenplattform wagt,

wird mit einem erhebenden Ausblick auf die zu

Füßen liegende barocke Pracht belohnt.

Schönster Milchladen der Welt

Über die Brühlsche Terrasse, „Europas Balkon“ -

eine 500 Meter lange Promenade an der Elbe -

geht es zur Altstadt. Angesichts der Übermacht

an historischen Denkmälern dreht man auf dem

Theaterplatz vor Begeisterung Pirouetten oder

besorgt sich sofort Karten für die Semperoper.

Sinnvollerweise sollte man dies jedoch vor Antritt

der Reise bereits online in Angriff genommen

haben - aber es gibt ja immer noch den Versuch

an der guten alten Abendkasse. Ob man die

Museen alle besichtigen möchte, entscheiden sowohl

Zeit als auch Wetter und natürlich der

Schwerpunkt des Besuchs. Aber die Umgebung

um Dresden ist so charmant, dass wir uns etwas

intensiver deren Betrachtung widmen:

Ein sehr ergiebiges und kaum anstrengendes

Kennenlernen der Stadt wird durch die Große

Stadtrundfahrt „Hop on - Hop off“ ermöglicht.

An 22 Haltestellen kann man aussteigen - und

nach einem Verweilen und Besichtigen vor Ort -

in einen der nächsten Busse wieder einsteigen

50 www.bvg-menzel.de


und weiterfahren. Die angenehmste und individuellste

Art der Führung durch eine Stadt.

So haben wir die Molkerei Pfunds in der Bautzner

Straße 79 entdeckt: Die Molkerei wurde 1880 von

den Gebrüdern Pfund gegründet und gilt als

„schönster Milchladen der Welt“. Handgemalte Majolikafliesen

verzieren die Wände, den Boden und

den Verkaufstresen mit fantasievollen Fabelwesen,

floralen Elementen und Motiven aus der Milchwirtschaft.

Fabrikant ergriff die Initiative

Es passt alles: die knarrenden Dielen, die Wandfliesen,

die Theke mit all den fantastischen Produkten,

die „Kostüme“ der Mitarbeiterinnen, das

gesamte Ambiente. Nehmen Sie ausreichend Zeit,

Geld und Hunger mit! Erste Anregungen findet

man online unter www.pfunds.de

Ein weiterer Tipp ist ein Museum der etwas anderen

„Meister“: das Deutsche Hygienemuseum

Dresden (DHMD). Europaweit einzigartig in Idee

und Ausführung: „VOM GESUNDHEITSTEMPEL

ZUM MUSEUM VOM MENSCHEN“. Die Gründung

des Deutschen Hygiene-Museums (1912) geht

zurück auf eine Initiative des Dresdner Industriellen

und Odol-Fabrikanten Karl August Lingner

(1861-1916). Lingner hatte 1911 zu den Hauptakteuren

der ersten Internationalen Hygiene-Ausstellung

gehört, zu der über fünf Millionen Besucher

nach Dresden gekommen waren. Diese Ausstellung

hatte mit modernsten Techniken und in einer bis

dahin unbekannten Anschaulichkeit Kenntnisse

zur Anatomie des Menschen vermittelt, aber auch

Fragen der Gesundheitsvorsorge oder Ernährung

behandelt. Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft

trug das Museum während der Weimarer

Republik mit seinen allgemeinverständlichen Präsentationsformen

maßgeblich zu einer Demokratisierung

des Gesundheitswesens bei. Nach 1933

stellte das Museum seine hoch entwickelten modernen

Vermittlungsmethoden in den Dienst der

nationalsozialistischen Rassenideologie. Beim

Bombenangriff auf Dresden im Februar 1945 wurden

große Teile des Museumsgebäudes und ein

Großteil seiner wertvollen Sammlungsbestände

vernichtet. In der DDR nahm das Museum eine

vergleichbare Aufgabe wahr, wie die Bundeszent-

der Bergische Unternehmer 03|20 51


FÜR SIE ENTDECKT DRESDEN - BAROCKE SCHÖNHEIT

Vorherige Seite:

Altar und Orgel in der

Dresdner Frauenkirche

Seite 52:

links: der Neumarkt

unten: das Deutsche Hygiene-Museum

Dresden

und

der Zwinger mit dem

Kronentor

Seite 53:

Einen Besuch wert:

Das Geschäft der Gebr.

Pfund in der Bautzner

Straße (foto oben links)

Eine fantastische Aussicht

von der Bastei-

Brücke auf das Elbtal

(Foto oben rechts).

Imposant: Schloss Pillnitz

(unten)

Nach 1991 erhielt

das Hygiene-Museum

eine völlig veränderte

Konzeption.

rale für gesundheitliche Aufklärung in der Bundesrepublik.

Nach 1991 erhielt das Deutsche Hygiene-Museum

als Museum vom Menschen eine

vollkommen neue Konzeption, die mit zeitgemäßen

Mitteln an den innovativen Ansatz seiner

Gründerjahre anknüpft.

Nach so viel Erkundung zu Fuß auf dem Land

wird es Zeit, die Elbe als Aussichtsplattform für

die Stadt zu verwenden und Dresden vom Wasser

aus zu erleben. Die Stadtfahrt zu Wasser erfolgt

mit der Sächsischen Dampfschifffahrtsgesellschaft

„Rund um Dresden“. Bis zu drei Mal täglich

legen die Ausflugsboote vom Terrassenufer

in der Dresdner Altstadt ab. Die Schifffahrt

startet flussaufwärts bis zur bekannten

Loschwitzer Brücke, genannt das „Blaue Wunder“

in Blasewitz. Man sieht die historische Altstadt,

die Elbbrücken, die romantischen Elbschlösser,

Weinberge und eindrucksvolle Villen.

Schon von weitem entdeckt man die drei historischen

Elbschlösser: Schloss Albrechtsberg,

Lingnerschloss und Schloss Eckberg wurden ab

1850 innerhalb von 11 Jahren auf dem Gelände

eines Weinbergs errichtet. Danach folgt das

wohl bekannteste Schloss Pillnitz, die frühere

Sommerresidenz von Kurfürst August der Starke.

Eigentlich war das Schloss sein Geschenk an seine

damalige Maitresse, Gräfin Cosel. Leider

nahm er ihr nach Beendigung der Liaison auch

das Anwesen wieder weg, so einfach war das damals....

Doch den Besuch darf man sich nicht

entgehen lassen. Eine wunderschöne Parkanlage,

im chinesischen Stil errichtet, spiegelbildlich angelegt

und mit einem Lustgarten verbunden.

Dazu die Orangerie und das Palmenhaus. Im

Wasserpalais findet man das dort ansässige

Kunstgewerbemuseum.

Atemberaubender Blick

Nun hat man die Qual der Wahl: Weiter in die

Natur oder zurück zu unseren Prachtbauten. Wen

es zu einer Wanderung drängt, dem sei die Bastei-Brücke

in der Sächsischen Schweiz empfohlen.

Der atemberaubende Blick auf die Schlucht

der Elbe, über die die Brücke hoch ragt, wird für

immer in Erinnerung bleiben. Die Bastei ist die

berühmteste Felsformation der Sächsischen

Schweiz und daher auch das beliebteste Aus-

52 www.bvg-menzel.de


flugsziel der Region. Einst trieben hier Raubritter

ihr Unwesen, dann kamen die Romantiker.

Von der Basteiaussicht aus bietet sich ein einmaliges

Panorama mit Blick auf zahlreiche Sehenswürdigkeiten

wie den Lilien- oder den Königstein.

Durch die Felsformation zieht sich eine

76,5 Meter lange Brücke. Ein Besuch der Bastei

lässt sich wunderbar in einen Tagesausflug durch

die Sächsische Schweiz einbinden. Viele Wanderrouten

führen rund um die Bastei. Die Zufahrt

zur Bastei und zu den dortigen Parkmöglichkeiten

erfolgt über den Ort Lohmen, den man

als Ziel in das Navi eingeben sollte, wenn man

auf eigene Faust hinfahren möchte. Von Dresden

aus ist es eine Fahrt von einer knappen Stunde.

Gespenster und Vagabunden

Gehen wir zurück in die Altstadt und erleben

eine ganz spezielle Atmosphäre, wenn die Dämmerung

aufzieht. Vielleicht besucht man ein Orgelkonzert

in der Frauenkirche, lauscht den

Klängen von Bach und nimmt die außergewöhnliche

Stimmung des barocken Kirchenschiffs in

sich auf. Und wenn man auf den Theaterplatz

tritt, hat man mit etwas Glück ein musikalisches

Erlebnis der anderen Art: manchmal steht dort

ein Flügel, mit Lichterketten geschmückt und ein

Pianist spielt Elton John, Michael Jackson, Adele

oder Mozart. Man tauscht die Kirchenbank mit

der Parkbank und bleibt an diesem magischen

Ort, diesmal die Frauenkirche von außen betrachtend.

Vielleicht hat man Lust, einen Rundgang

mit einem Nachwächter zu unternehmen

und seinen Anekdoten zu lauschen, in denen

auch gerne mal ein Gespenst auftauchen kann.

Von dunkelsten Ecken mit Vagabunden und

Ein Rundgang

mit dem Nachtwächter

beschert

Geschichtliches

und Anekdoten.

zwielichtigen Charakteren ist die Rede, was sich

eben so bei Einbruch der Nacht tummelt. Wir haben

bewusst auf die detaillierte Beschreibung

der bekannten Baudenkmäler verzichtet, denn

jeder Dresden-Besucher wird sich mit all den

baulichen Stätten beschäftigen. Allen Reisenden

sei eine geführte Tour ans Herz gelegt, denn begleitend

zu den architektonischen Besonderheiten

gehen ja immer auch die historischen Persönlichkeiten

ihrer Zeit mit einher. Einen

Übernachtungstipp haben wir noch: das unserer

Meinung nach bestens für Erkundungen gelegene

Hotel ist das Maritim Hotel Dresden gegenüber

der Frauenkirche. Zentraler kann man nicht

logieren. Wir wünschen eine Zeitreise voller Erlebnisse,

voller Eindrücke, voller Geschehnisse

und voller Ehrfurcht.

Text: Katja Weinheimer

Fotos: Katja Weinheimer, dhmd/Oliver Killig

der Bergische Unternehmer 03|20 53


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VERLAGSGESELLSCHAFT MENZEL

GMBH & CO. KG

14.02.2020 HRB 30551: Teijin Automotive

Center Europe GmbH, Wuppertal,

Kasinostraße 19-21, 42103

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.01.2020. Geschäftsanschrift:

Kasinostraße 19-21,

42103 Wuppertal. Gegenstand: Forschungs-,

Entwicklungs- und Marketingdienstleistungen,

Ingenieur- und

Planungsleistungen sowie die Produktion

und der Vertrieb von Automobilteilen

und anderen Produkten.

Stammkapital: 200.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Higashiyama, Hirotsugu,

4450-096 Matosinhos /

Portugal, *22.08.1972, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

14.02.2020 HRB 30547: Markus

Thrun Holding GmbH, Wuppertal,

Heidestraße 11, 42349 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

31.01.2020. Geschäftsanschrift: Heidestraße

11, 42349 Wuppertal. Gegenstand:

das Halten von Beteiligungen

und die Geschäftsführung von

Tochterunternehmen bzw. Unternehmen,

an denen eine Beteiligung besteht.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Thrun, Markus,

Wuppertal, *18.02.1967, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

17.02.2020 HRB 30553: Röpack

GmbH, Wuppertal, Simonshöfchen

32a, 42327 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

13.07.1990, mehrfach geändert. Die

Gesellschafterversammlung vom

20.08.2019 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziffer

(1) und (2) (Firma und Sitz) und mit

ihr die Änderung der Firma und die

Sitzverlegung von Jeßnitz (bisher

Amtsgericht Stendal HRB 10320)

nach Wuppertal beschlossen. Geschäftsanschrift:

Simonshöfchen

32a, 42327 Wuppertal. Gegenstand:

Die Herstellung und der Vertrieb

von Verpackungsmitteln aller Art.

Stammkapital: 600.000,00 DEM.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Dr. Rösler, Wolfgang,

Düsseldorf, *29.04.1936; Rösler, Olivia,

Düsseldorf, *13.05.1968, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Einzelprokura:

Gottwald, Uwe, Pouch. Der

mit der Dr. Rösler & Weiss Papierverarbeitung

KG mit dem Sitz in

Wuppertal (Amtsgericht Wuppertal,

HRA 15429) als herrschender Gesellschaft

am 21.01.2013 geschlossene

Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

wurde mit Vertrag vom

06.09.2013 geändert. Die Gesellschafterversammlung

hat mit Beschluss

vom 06.09.2013 zugestimmt.

18.02.2020 HRB 30555: Gut Hülsen

Verwaltungs GmbH, Wülfrath, c/o

Vorwerk & Co. KG, z. Hd. Sekretariat

des Beirats, Mühlenweg 17-

37, 42270 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.01.2020. Geschäftsanschrift:

c/o Vorwerk & Co.

KG, z. Hd. Sekretariat des Beirats,

Mühlenweg 17-37, 42270 Wuppertal.

Gegenstand: Die Übernahme

der persönlichen Haftung bei der

Gut Hülsen GmbH & Co. KG, deren

Gegenstand ist (i) die Tier- und Pferdezucht,

die Pensionspferdehaltung

sowie die Haltung und Ausbildung

von Sportpferden, die Ausbildung

von Reitern, der Handel mit Pferden,

der Handel mit jeglichem Zubehör

zum Reitsport, zur Pferdezucht und

zur Pferdehaltung sowie andere dem

Zweck dienliche Aktivitäten, insbesondere,

aber nicht ausschließlich,

die Vermittlung von weiteren der

Ausbildung von Pferd und Reiter dienenden

Angeboten und die Ausrichtung

von Turnieren oder Vermittlung

und Organisation von Sponsoring

sowie (ii) die allgemeine Immobilienberatung,

das Interior-Design, die

Bauherrenvertretung im Zuge von

Immobilieninvestitionen und sämtliche

sonstige im Zusammenhang mit

dem Bau, der Umgestaltung, dem

Betrieb, der Verwaltung, der Vermarktung

und dem allgemeinen Management

von Immobilien stehende

Tätigkeiten und Dienstleistungen.

Die Tätigkeit der Gesellschaft in der

Funktion einer persönlich haftenden

54 www.bvg-menzel.de


Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

Gesellschafterin ist auf die vorbezeichnete

Personengesellschaft beschränkt

(vgl. § 3 Absatz 3 IHK-Gesetz).

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Mittelsten Scheid,

Vivica, Wuppertal, *14.09.1959, einzelvertretungsberechtigt

mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

19.02.2020 HRB 30561: Bau Partners

GmbH, Wuppertal, Windstr.

12, 42107 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.12.2019. Geschäftsanschrift:

Windstr. 12, 42107

Wuppertal. Gegenstand: Partnerschaftliche

Begleitung und Hilfe bei

allen Fragen rund um das Bauen

von der Planung über die einzelnen

Stadien der Ausführung bis zur

Fertigstellung von baulichen Anlagen

jeglicher Art durch Übernahme

von Arbeiten in Hoch- und Tiefbau,

Gartenlandschaft-Bau, Abriss und

Entsorgung Ausschachtungsarbeiten,

Pflasterarbeiten, Kanalarbeiten,

Verbauarbeiten, Kabelbau, Rohrverlegung,

Kabelverlegung, Böschungsbegradigung,

Wiederherstellung von

Straßenbelägen sowie Sanierung

und Bauleitung. Gegenstand des

Unternehmens ist weiter die Verwaltung

eigenen Vermögens mit allen

dazu erforderlichen Maßnahmen

allein oder in Zusammenarbeit mit

Dritten. Die Gesellschaft darf andere

Unternehmen gleicher oder ähnlicher

Art erwerben, vertreten oder sich an

solchen Unternehmen beteiligen. Sie

darf Vertretungen, Zweigniederlassungen

und Tochtergesellschaften

im In- und Ausland errichten. Die

Gesellschaft darf alle Geschäfte

vornehmen, die der Erreichung und

Förderung des Gesellschaftszwecks

dienlich sein können, mit Ausnahme

von Bankgeschäften im Sinne des §

1 des Gesetzes über das Kreditwesen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Bytyqi, Adonis, Wuppertal,

*10.06.1982.

19.02.2020 HRB 30559: Epitome

Elektronik GmbH, Solingen, Wittkuller

Str. 51, 42719 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 07.02.2020.

Geschäftsanschrift: Wittkuller Str.

51, 42719 Solingen. Gegenstand:

Handel sowie Produktion von elektronischen

Geräten für die Industrie.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Badhekar, Aniket,

Maharashtra / Indien, *10.12.1989;

Deshmukh, Mukund, Maharashtra /

Indien, *22.01.1957, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

21.02.2020 HRB 30564: WNI West-

Nord Immo Nr. 2 GmbH, Remscheid,

Im Loh 8, 42859 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

03.02.2020. Geschäftsanschrift: Im

Loh 8, 42859 Remscheid. Gegenstand:

Die Verwaltung eigenen Vermögens,

insbesondere von Immobilien.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Alsdorf, Martin,

Remscheid, *20.07.1962, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.02.2020 HRB 30565: Kimi GmbH,

Wuppertal, Mäuerchen 43, 42103

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 03.02.2020. Geschäftsanschrift:

Mäuerchen 43, 42103

Wuppertal. Gegenstand: Das Halten

und Verwalten von Gschäftsanteilen

an Gesellschaften. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Dr. Aghazadeh, Ali,

Wuppertal, *27.02.1966, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.02.2020 HRB 30568: Roswitha

Jaegi Verwertungsbetrieb GmbH,

Erkrath, Eickert 9d, 40699 Erkrath.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

24.09.2014 Die Gesellschafterversammlung

vom 28.01.2019 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Ziffer (2) (Firma und

Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Hilden (bisher Amtsgericht Düsseldorf

HRB 75853) nach Erkrath

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Eickert 9d, 40699 Erkrath. Gegenstand:

Verwertung für Röntgen- und

Reprofilm, Entsorgung von Röntgenchemie

und Entsorgung von

Kartei- und Aktenmaterial gemäß §

32 Abs. 2 Datenschutzgesetz sowie

die Verwertung von Kunststoffen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Jaegi, Roswitha,

Erkrath, *30.12.1961, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

26.02.2020 HRB 30572: Althaus

GmbH, Remscheid, Johann-Sebastian-Bach-Str.

3, 42853 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

14.02.2020. Geschäftsanschrift:

Johann-Sebastian-Bach-Str. 3, 42853

Remscheid. Gegenstand: Die Erbringung

von Dienstleistungen im Be-

Seit über 110 Jahren

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Hauptverwaltung

Wuppertal

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reich Sanitär und Heizung sowie Kanaltechnik.

Stammkapital: 75.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Althaus, Hans-

Jürgen, Remscheid, *31.05.1946,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Einzelprokura

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen mit

der Ermächtigung zur Veräußerung

und Belastung von Grundstücken:

Althaus, Renate Ilona, Remscheid,

*09.07.1947. Entstanden durch Ausgliederung

der Gesamtheit des von

dem Einzelkaufmann Althaus, Hans-

Jürgen, Remscheid, *31.05.1946 unter

der Firma Althaus e.K. in Remscheid

(Amtsgericht Wuppertal, HRA 21514)

betriebenen Unternehmens nach

Maßgabe des Ausgliederungsplanes

vom 14.02.2020. Die Ausgliederung

wird erst wirksam mit der Eintragung

auf dem Registerblatt des übertragenden

Rechtsträgers. Als nicht eingetragen

wird bekannt gemacht:

26.02.2020 HRB 30569: PRO-Bau

GmbH, Solingen, Beethovenstraße

113, 42655 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 18.01.2019 mit

Änderung vom 05.08.2019. Die

Gesellschafterversammlung vom

05.11.2019 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma

und Sitz) Ziffer (2) und mit ihr

die Sitzverlegung von Bergisch

Gladbach (bisher Amtsgericht

Köln HRB 98156) nach Solingen

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Beethovenstraße 113, 42655 Solingen.

Gegenstand: An- und Verkauf

von Immobilien (z.B. Grundstücke,

grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche

Räume, Wohnräume) sowie die

Vorbereitung und/oder Durchführung

von Bauvorhaben sowohl auf

eigene als auch auf fremde Rechnung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Pekuz, Adnan,

Leichlingen, *09.10.1966, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

27.02.2020 HRB 30581: IGM Bauplan

GmbH, Wuppertal, Ronsdorfer Straße

8-8a, 42119 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11.02.2020. Geschäftsanschrift:

Ronsdorfer Straße

8-8a, 42119 Wuppertal. Gegenstand:

Hoch- und Tiefbau, Einbau von genormten

Baufertigteilen und damit

zusammenhängende weitere Tätigkeiten.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

schäftsführer: Scheibeler, Alexander,

Remscheid, *26.09.1950; Scheibeler,

Florian, Remscheid, *14.02.1979, jeweils

einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

28.02.2020 HRB 30582: Elli & Kurt

Immobilien GmbH, Wuppertal, Mäuerchen

43, 42103 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.02.2020.

Geschäftsanschrift: Mäuerchen 43,

42103 Wuppertal. Gegenstand: Der

An- und Verkauf, die Renovierung

und die Vermietung von Immobilien

27.02.2020 HRB 30578: VFQPDH

Zertifizierungsgesellschaft GmbH,

Remscheid, Peterstraße 24, 42853

Remscheid. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 30.01.2020. Geschäftsanschrift:

Peterstraße 24, 42853

Remscheid. Gegenstand: Der Betrieb

einer Zertifizierungsstelle zur

Zertifizierung von Unternehmen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Ge-

rosenlöcher allein. anzeige Sind 90x60 mehrere zeichenwege.indd Geschäftsführer 2 aller Art. Stammkapital: 25.000,00 03.02.20 17:52

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Gündogdu, Muhammet,

Wuppertal, *15.09.1991, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Dr. Aghazadeh, Ali,

Wuppertal, *27.02.1966, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura mit der Ermächtigung

zur Veräußerung und Belastung

von Grundstücken: Kohlhaas,

Christian, Köln, *10.06.1982.

02.03.2020 HRB 30585: Wirbelwind

Verwaltungs-GmbH, Velbert, Fellerstraße

12, 42555 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.01.2007

mit Änderung vom 20.11.2011. Die

Gesellschafterversammlung vom

28.01.2020 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs.

(2) (Firma, Sitz) und mit ihr die

Sitzverlegung von Essen (bisher

Amtsgericht Essen HRB 23920) nach

Velbert beschlossen. Geschäftsanschrift:

Fellerstraße 12, 42555 Velbert.

Gegenstand: Die Übernahme

der persönlichen Haftung durch

Beteiligung als Komplementär an

der Kommanditgesellschaft in Firma

Spirituosen-Superbillig.de GmbH

& Co. KG mit dem Sitz in Pentling,

OT Niedergebraching. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Becker, Harald Olaf,

Burscheid, *04.04.1964, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

03.03.2020 HRB 30589: Immobilien

Stahl GmbH, Wülfrath, Goethestraße

16, 42489 Wülfrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.02.2020.

Geschäftsanschrift: Goethestraße

16, 42489 Wülfrath. Gegenstand:

Die Vermittlung von Immobilien.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Stahl, Kristin,

Wülfrath, *15.06.1970, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Entstanden durch Ausgliederung

der Gesamtheit des von

dem Einzelkaufmann Stahl, Kristin,

Wülfrath, geb. 25.06.1970 unter der

Firma Immobilien Stahl e.K. in Wülfrath

(Amtsgericht Wuppertal, HRA

25024) betriebenen Unternehmens

nach Maßgabe des Ausgliederungsplanes

vom 06.02.2020. Als nicht

eingetragen wird bekannt gemacht:

03.03.2020 HRB 30587: Krone medical

GmbH, Wuppertal, Hesselnberg

55, 42285 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 17.12.2019. Geschäftsanschrift:

Hesselnberg 55,

42285 Wuppertal. Gegenstand: Beratung

Versorgung, Service, Sanitätsfachhandel/Großhandel

einschließlich

Miederwaren und Produkte der

Gesundheitsfürsorge, sowie Pflege,

häusliche Pflege, Betreuung und damit

zusammenhängende Leistungen.

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der Rehabilitations- Medizintechnik,

Hilfsmittel im Homecarebereich.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Azrylyan, Dmytro,

Wuppertal, *17.01.1972, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

04.03.2020 HRB 30592: ER-Bau Verwaltungs

GmbH, Remscheid, Stöckenberger

Straße 18, 42859 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

07.01.2020. Geschäftsanschrift: Stöckenberger

Straße 18, 42859 Remscheid.

Gegenstand: Der Erwerb und

die Verwaltung von Beteiligungen sowie

die Übernahme der persönlichen

Haftung und der Geschäftsführung

bei Handelsgesellschaften, insbesondere

die Beteiligung an der „ER-

Bau GmbH & Co. KG“ mit dem Sitz

in Remscheid, die die Projektierung,

den Kauf und Verkauf, die Errichtung,

die Vermietung und Verpachtung von

Immobilien aller Art auf eigenen oder

fremden Grundstücken zum Gegenstand

hat. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Der oder die Geschäftsführer sind für

Geschäfte zwischen der Gesellschaft

einerseits und der ER-Bau GmbH

& Co. KG anderseits von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit.

Geschäftsführer: Ernst, Alexander,

Remscheid, *25.01.1961, einzelvertretungsberechtigt.

05.03.2020 HRB 30593: ServiceFee

Assistance UG (haftungsbeschränkt),

Solingen, Bülowstraße 37A, 42659

Solingen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 20.12.2019. Geschäftsanschrift:

Bülowstraße 37A, 42659

Solingen. Gegenstand: Dienstleistungen

und Betreuungsleistungen

gem. § SGB XI und Dienstleistungen

in Privathaushalten. Stammkapital:

300,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Schulz, Silvio, Solingen,

*11.09.1971, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

05.03.2020 HRB 30594: ROCKERS

Bikeshop GmbH, Wuppertal, Wittener

Str. 330, 42279 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

21.01.2020. Geschäftsanschrift: Wittener

Str. 330, 42279 Wuppertal. Gegenstand:

Der Verkauf von und der

Handel mit Zweirädern und Kompo-

Ihr Vertrauen

ist unsere Motivation

nenten sowie von diesbezüglichem

Zubehör. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Braselmann,

Verena Michaela, Wülfrath,

*27.04.1973, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

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06.03.2020 HRB 30595: B + K Metalltechnik

GmbH, Solingen, Merscheider

Busch 23, 42699 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 01.08.2012 mit Änderung vom

09.08.2012. Die Gesellschafterversammlung

vom 04.12.2019 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Ziffer (2) (Firma und

Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Hilden (bisher Amtsgericht Düsschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Budak,

Murat, Erkrath, *22.10.1982, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Einzelprokura:

Budak, Mehmet Naci, Hilden,

*31.12.1970.

06.03.2020 HRB 30598: ASR Robotics

GmbH, Solingen, Hatzper Straße

159, 45149 Essen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 23.09.2019.

Geschäftsanschrift: Hatzper Straße

159, 45149 Essen. Gegenstand:

Produktion und der Vertrieb von

Industrie-Roboter-Anlagen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Dündar, Ayhan, Berlin, *20.11.1971,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

07.03.2020 HRB 30600: Medeor Care

Jobs GmbH, Wuppertal, Unterdörnen

101, 42283 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.12.2019. Geschäftsanschrift:

Unterdörnen 101,

42283 Wuppertal. Gegenstand: Die

Arbeitnehmerüberlassung sowie die

Tätigkeit einer Verwaltungsgesellschaft,

die Übernahme der persönlichen

Haftung bei der Medeor GmbH

& Co. KG, deren Gegenstand die Beratung

von Pflegeeinrichtungen, der

Betrieb von Pflegeeinrichtungen sowie

die Beteiligung als Gesellschafter

an Pflegeeinrichtungen ist sowie

ferner die Ausübung aller mit dem

vorgenannten Unternehmensgegenstand

im Zusammenhang stehenden

oder dem Zweck des Unternehmens

förderlichen Tätigkeiten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Grote, Karin, Kalletal, *27.02.1967,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

seldorf HRB 68471) nach Solingen

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Merscheider Busch 23, 42699 Solingen.

Gegenstand: Herstellung,

Be- und Verarbeitung und Fertigung

von Stahlartikeln, Aluminium und

Edelstahl. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellder

Bergische Unternehmer 03|20 57


VORSCHAU

Im April 2020

IMPRESSUM

Herausgeber und Eigentümer:

Bergische Verlagsgesellschaft

Menzel GmbH & Co. KG

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42117 Wuppertal

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Titel: Recht und Steuern

Wenn der Wind entgegen bläst

Neue Serie: Prima Klima!?

Energiesparen im Unternehmen

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Redaktion:

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Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

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übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

nicht unbedingt die des Verlags wieder. Bezugspreis

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