Landkreis Oldenburg erleben! 2020

kommunikationundwirtschaft

2020

Landkreis

Oldenburg

erleben

Fotos: Peter Kratzmann

Landkreis Oldenburg im Porträt

Kultur und Freizeit

Wirtschaft und Arbeit

Wohnen und Natur

Bildung, Gesundheit und Soziales

Wissenswertes

Schutzgebühr 5,00 EUR


C hristina E mmerich, Leiterin der

LzO Harpstedt, mit ihrer Kundin

und Freundin Stefanie Beneke.

Nähe

Ne

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ttendrin tendri zu sein.

Wir gehören zur Region, als Sparkasse, als Berater, als

Freunde, als Nachbarn. Mit Ihnen teilen wir gemeinsame

Momente im Leben.

Unsere Nähe bringt tSie weit

er . Seit 1786.

Und auch in Zukunft.

lzo.com/naehe · lzo@lzo.com


Foto: Landkreis Oldenburg

Landkreis Oldenburg

erleben! 2020

Baumschulenweg 28

26127 Oldenburg

Telefon 0441 9353-0

Telefax 0441 9353-200

www.kuw.de

info@kuw.de


2 Grußwort

Mehr als 1000 Quadratkilometer

Vielfalt

Grußwort von Landrat Carsten Harings

„Da kannste was erleben!“ Der Ausspruch, der

vielleicht auch mal als Warnung entsendet wird, ist

in Bezug auf den Landkreis Oldenburg vielmehr

der Hinweis auf das tatsächlich schöne Erleben.

Denn, und das möchte ich vorwegnehmen, der

Landkreis Oldenburg besticht durch über 1000

Quadratkilometer Vielfalt. Hier kann jeder Mann

und jede Frau und jedes Kind etwas erleben. Im

wahrsten Sinne des Wortes. Das Zusammenspiel

von schöner Landschaft in der Wildeshauser

Geest und der Weltoffenheit und Bodenständigkeit

der hier lebendenden Menschen macht den

Landkreis aus. Die Menschen gehen ehrlich miteinander

um und bringen das auch zum Ausdruck.

Das passt in das Motto: „Nicht übereinander

sondern miteinander sprechen!“ Ganz mein

Credo.

Der Beginn der Geschichte als kommunale

Gebietskörperschaft datiert aus dem Jahre 1933,

als der Landkreis im Zuge der Oldenburgischen

Gebiets- und Verwaltungsreform aus Teilen der

früheren Ämter Oldenburg und Delmenhorst

sowie aus dem ehemaligen Amt Wildeshausen

gebildet wurde. Im Zusammenhang mit der

Niedersächsischen Gemeinde- bzw. Kreisreform

von 1974/77 schieden die Gemeinden Stuhr und

Hasbergen aus dem Landkreis Oldenburg aus,

während ihm die Samtgemeinde Harpstedt neu

zugeordnet wurde. Somit bilden seitdem die

Gemeinden Dötlingen, Ganderkesee, Großenkneten,

Hatten, Hude, Wardenburg, die Samtgemeinde

Harpstedt und die Stadt Wildeshausen

den Landkreis Oldenburg. Kreissitz ist seit dem

1. Juli 1988 die Stadt Wildeshausen.

Das Kreisgebiet ist fast kreisförmig und befindet

sich beiderseits der mittleren Hunte mit einer

Größe von 1063 qkm. Aufgrund seiner Lage bildet

der Landkreis Oldenburg den Schnittpunkt der ihn

umgebenden Landesteile und der Großstädte

Oldenburg und Bremen. In der Metropolregion

Bremen-Oldenburg im Nordwesten ist seine Verbindung

zu den Oberzentren von großer Bedeutung.

Der Landkeis Oldenburg verfügt über eine

hervorragende Verkehrslage. Drei Bundesautobahnen

(A 1, A 28, A 29), zwei

Bundesstraßen (212, 213) und drei

Bahnlinien stellen eine schnelle Verbindung

zum gesamten nordwestdeutschen

Raum und zu den Nachbarländern

her. Rund 280 Kilometer

Kreisstraßen werden von zirka

250 Kilometer Radwege flankiert.

Hinzu kommen zwei Wasserstraßen

(Küstenkanal und untere

Hunte), die für Europaschiffe bis

1350 Tonnen schiffbar sind, und

Flugplätze in Ganderkesee und in

der Gemeinde Hatten.

Grafik: Landkreis Oldenburg

Die reizvolle landschaftliche Vielfalt

mit Schutzgebieten und zahlreichen

Naturdenkmalen ist neben einer guten

Infrastruktur und einem ansprechenden

Siedlungsbild mit anerkannt guten Wohnund

Freizeitwerten Grund für eine steigende

Bevölkerungsentwicklung. Die Zahl der Kreiseinwohnerinnen

und Kreiseinwohner ist seit 1980

um mehr als 34 000 auf heute über 130 000 Ein-


3

Foto: Peter Kratzmann

Der Landkreis Oldenburg versteht sich als Dienstleister für alle Einwohner*innen. Bei seinen vielfältigen Ordnungs- und

Dienstleistungsaufgaben arbeitet er sachorientiert, rechtskonform, effizient und bürgernah.

wohner gestiegen. Der ländliche Raum ist für

Familien und insbesondere Kinder schlichtweg

attraktiv.

Wirtschaftlich ist der Landkreis Oldenburg, der

sich in den vergangenen Jahren sehr positiv

weiterentwickelt hat, geprägt durch einen gesunden

Branchenmix aus Landwirtschaft, Industrie,

Handel, Dienstleistung und Handwerk.

Zuwächse in den Beschäftigungszahlen, eine niedrige

Arbeitslosenzahl und ein Anstieg der

gewerblichen Unternehmen zeugen davon.

Außerdem haben die vielen kleinen und mittelständischen

Unternehmen mit ihrer starken

Anpassungsfähigkeit an die Erfordernisse des

Marktes dazu beigetragen. Die Gemeinschaft all

dieser Akteure hat sich zusammen mit Politik und

Verwaltung in den vergangenen 25 Jahren als

Teil der boomenden Nordwest-Region entwickelt.

Und das als eigener Teil und als Motor

dieser Entwicklung.

Als Teil der guten Infrastruktur steht das komplett

ausgestaltete Schulangebot zur Verfügung. Hinzu

kommt das modern eingerichtete Berufsbildungszentrum

in Wildeshausen mit weit gefächerten

Berufsfeldern. Außerdem stehen für

die Schwerpunkte Lernen und Sprache entsprechende

Förderschulen zur Verfügung. Darüber

hinaus gibt es ein inhaltlich und regional breites

Erwachsenenbildungsangebot mehrerer gemeindlicher

Volkshochschulen und sonstiger Bildungsträger.

Hervorgehoben durch seine attraktive Lage im

Naturpark Wildeshauser Geest ist der Landkreis

Oldenburg ein überregional bekanntes und

gern besuchtes Wander- und Radwandergebiet

für Tages- und Übernachtungsgäste.

Die gut ausgebauten Radwege

laden zu ausgiebigen Touren

ein.

Inmitten dieser Landschaft mit reizvollem

Charme, der die Flussläufe

der Hunte, Delme und Lethe sowie

zahlreiche natürliche und künstliche

Seen den besonderen Akzent verleihen,

befinden sich eine beeindruckende Vielzahl

prä- und kulturhistorischer Sehenswürdigkeiten

als eindrucksvolle Zeugen einer wechselvollen

Vergangenheit. Wasser- und Windmühlen, zum

Teil als Restaurant, Museum oder Galerie

genutzt, interessante Museen und Sammlungen

sind sehr beliebt.

Alles in allem ist der Landkreis Oldenburg sehr

vielfältig und bietet eine Vielzahl an Vorzügen.

Unsere Wirtschafts- und Innovationskraft braucht

keine Vergleiche zu scheuen. Und für den Standort

sprechen auch die weichen Faktoren. Die Lebensqualität

ist hoch, das Bildungs-, Sport- und Freizeitangebot

groß.

Ich lade Sie herzlich ein, den Landkreis Oldenburg

selber zu „erleben“. Zahlreiche weitere

Informationen bietet unsere Internetseite www.

oldenburg-kreis.de.



Carsten Harings

Landrat

Foto:

Landkreis Oldenburg

Landrat

Carsten Harings


Foto: Landkreis Oldenburg


INHALTSVERZEICHNIS 5

14

Foto: wikipedia Corradox

50

16

Fotos: Peter Kratzmann

36

■ GRUSSWORT

Mehr als 1000 Quadratkilometer Vielfalt 2

Grußwort von Landrat Carsten Harings

■ LANDKREIS OLDENBURG IM PORTRÄT

Eine starke Gemeinschaft 6

Willkommen im Landkreis Oldenburg

■ KULTUR UND FREIZEIT

Urlaubsregion Landkreis

Oldenburg mit dem Rad erkunden 12

Reise durch Niedersachsens reizvollstes

Landschaftsgebiet

Kulturangebot der Extraklasse 14

„Klassische Quadratmeile der Vorgeschichte“ –

ungebrochene Faszination der Großsteingräber

Sportlicher Landkreis 16

Von der „Mucki-Bude“ bis zum Vereinssport von

Weltrang

■ WIRTSCHAFT UND ARBEIT

Die Wirtschaft im Oldenburger Land 18

Innovativ und dynamisch in die Zukunft mit etabliertem

Branchenmix

TOP-Unternehmen aus dem Landkreis Oldenburg 24

Bauernhof war früher 36

Wie moderne Landwirtschaft von heute aussieht

■ WOHNEN UND NATUR

Liebenswerte Lebensqualität allerorten 38

Wohnen im Landkreis Oldenburg

Klimaschutz als Querschnittsaufgabe 42

Mit eigenen Konzepten bundesweite Ziele erreichen

Einzigartige Vielfalt zwischen Hunte und Weser 46

Die Natur- und Kulturlandschaft im Landkreis Oldenburg

ist geprägt durch die letzten Eiszeiten

■ BILDUNG, GESUNDHEIT UND SOZIALES

Alles für die Zukunft 48

Familienfreundlicher Landkreis Oldenburg

bietet vielfältiges Schul- und Ausbildungsangebot

Vorbildliche medizinische Versorgung 50

Wo die Gesundheit zu Hause ist

Leben im Alter 52

Noch nie so lange jung wie heute

Inklusives Miteinander entwickeln und fördern 54

Sprachrohr für Menschen mit Behinderungen

und deren Familien

■ WISSENSWERTES

Netzwerk 56

Gewachsene Partnerschaft – die Freundschaft

zum Landkreis Nowomiejski

Der Landkreis und seine Aufgaben 58

Kreispolitik und Kreistag – vom Landkreis

Oldenburg für den Landkreis Oldenburg

Veranstaltungen im Landkreis Oldenburg 60

Events für jeden Geschmack

■ ADRESSEN

Interessante und hilfreiche Adressen 64

Inserentenverzeichnis und Impressum 68


6 LANDKREIS OLDENBURG IM PORTRÄT

Eine starke Gemeinschaft

Willkommen im Landkreis Oldenburg

Gemeinde Dötlingen

– Ort für Kulturentdecker

Eingebettet in eine reizvolle Landschaft liegt die

Gemeinde Dötlingen, die sich ideal zum Wandern

und Radfahren eignet. So lässt sich die abwechslungsreiche

Gegend am besten erkunden. Der

Dorfkern von Dötlingen sticht mit zahlreichen historischen

Fachwerkhäusern hervor. Direkt neben der

aus Feldsteinen erbauten Dorfkirche steht der reetgedeckte

Tabkenhof. Ein Spaziergang auf dem

Wanderweg „Huntepadd“ entlang der Hunte und

über das Großsteingrab „Glaner Braut“ sollte bei

einem Besuch in Dötlingen ebenfalls nicht fehlen,

denn die eindrucksvolle Landschaft inspiriert seit

1900 und noch heute zu künstlerischem Schaffen.

Gehen Sie doch mal auf Entdeckungstour durch die

Galerien und Ateliers.

Für einen vielseitigen und abwechslungsreichen

Tag gibt es einige Angebote in und um Dötlingen.

So können Sportliebhaber eine Partie Swin-Golf

spielen, für Familien steht ein Ausflug in den

Wild- und Freizeitpark Ostrittrum auf dem Programm

und Theaterfreunde kommen in der „Neerstedter

Bühne“ auf ihre Kosten. Wer es gerne

etwas sportlicher mag, der kann Dötlingen von der

Hunte aus per Kanu erkunden. Die zahlreichen

gastronomischen Angebote laden zum Verweilen

ein. Garten- und Kunstfreunde kommen bei der

Dötlinger Gartenkultour auf ihre Kosten, an deren

Tagen Gärtner, Künstler und Galeristen ihre Pforten

öffnen.

Wer gern mehr erfahren möchte, lässt das Dötlinger

Gästeführerteam eine Führung zu individuellen

Themen organisieren.

Info:

Einwohner: rund 6300

Fläche: 101,86 km²

Gemeinde Dötlingen

Hauptstraße 26

27801 Dötlingen

Tel. 04432 950-0

www.doetlingen.de

Tourist-Info:

Mona Ehmen

Tel. 04432 950-112

mona.ehmen@doetlingen.de

Sehenswürdigkeiten:

• Feldsteinkirche

St. Firminus

• Dorfkirche Dötlingen

• Künstlerkolonie

• Großsteingräber

• Tapkenhof

Gemeinde Ganderkesee

– Paradies für Kurzurlauber

Malerisch gelegen, bestens verbunden – das

zeichnet die Gemeinde Ganderkesee aus. Die

rund 31700 Einwohner – Tendenz steigend –

leben in 25 Ortsteilen. Mit rund 9600 Einwohnern

Der Landkreis Oldenburg mit historischen Baumbestand: Die tausendjährige Eiche im Dorfzentrum ist Dötlingens Wahrzeichen.

Foto: Peter Kratzmann


7

Foto: Gemeinde Ganderkesee

Bei einem Besuch in Ganderkesee

lohnt sich eine Stippvisite in die

rund 1000 Jahre alten Gaukirche

St. Cyprian und Cornelius.

ist der größte und als Faschingshochburg

bekannte Hauptort zugleich Namensgeber der

Gemeinde.

Oldenburg und Bremen sind dank der optimalen

Verkehrsanbindung schnell zu erreichen. Vom

Anschluss an die A 28 profitieren Unternehmen

wie auch Pendler. Durch die Gemeinde verlaufen

gleich zwei Bahnstrecken. In der Nähe

des Hauptortes befindet sich zudem ein Flugplatz.

Wer Ganderkesee besucht, sollte unbedingt eine

Stippvisite in der rund 1000 Jahre alten Gaukirche

St. Cyprian und Cornelius einplanen. In

der Kirche erklingt regelmäßig die berühmte

Arp-Schnitger-Orgel aus dem Jahr 1699. Seit

2012 ist Ganderkesee mit dem SaunaHuus

um eine Attraktion reicher. Nach einer kompletten

Renovierung steht das angrenzende Freibad

ab Mai 2020 wieder allen Besuchern

offen.

Das Leben in der Gemeinde Ganderkesee ist

durch über 100 aktive Vereine geprägt. Ob

Fußball, Reiten, Fitness oder Schwimmen –

Sportbegeisterte kommen zu ihrem Recht. Wanderer

und Radfahrer erwartet ein gut ausgebautes

und ausgeschildertes Wegenetz, das die

Geest mit ihren Wäldern erschließt – so auch

den Hasbruch mit seinen uralten Eichen. Für

eine Erfrischung kehren viele auf ihren Erkundungstouren

gerne in eines der drei Melkhüser

ein.

Mit Geest, Marsch, Moor und Wald ist Ganderkesee

landschaftlich abwechslungsreich und vor

allem für Tagesausflüge und Kurzurlaube gefragt.

Aber auch für längere Aufenthalte begeistern

sich immer mehr Gäste, insbesondere Campingurlauber

am Falkensteinsee.

Großenkneten – Wirtschaftliches

Schwergewicht am Städtedreieck

Die Gemeinde Großenkneten liegt im Städtedreieck

„Bremen–Oldenburg–Osnabrück“ und

bietet viele Anreize. Über die Autobahnen A1 und

A29 ist die Gemeinde mit Kraftfahrzeugen schnell

erreichbar. Durch die drei Bahnhöfe in Ahlhorn,

Großenkneten und Huntlosen ist auch bahnseitig

eine sehr gute Anbindung gegeben. Sogar ein

regionaler Flughafen ist in Ahlhorn vorhanden.

Insgesamt sind derzeit rund 300 Hektar Gewerbeund

Industriefläche ausgewiesen, über 1300

Gewerbebetriebe registriert und rund 3600 sozialversicherungspflichtige

Arbeitsplätze vor Ort vorhanden.

Schwerpunkte sind der Energiesektor,

das Nahrungsmittelgewerbe, das Baugewerbe

und der Logistikbereich. Neben verschiedenen

Gewerbeflächen wird derzeit der ehemalige militärische

Fliegerhorst in Ahlhorn zu einem der größten

Logistik-, Industrie- und Gewerbeparks im

Nordwesten Deutschlands entwickelt.

Optimale Verkehrsanbindungen und günstiges

Bauland sind Standortvorteile für Bürger*innen

und Gewerbetreibende. Eine hervorragende

Betreuungs- und Bildungsinfrastruktur sowie

medizinische Versorgung, vielfältige Sport- und

Freizeitmöglichkeiten, ein reges Vereins- und Kulturleben

sowie eine hohe Wohn- und Aufenthaltsqualität

machen die Gemeinde Großenkneten

darüber hinaus äußerst attraktiv.

>>>

Info:

Einwohner: rund 31 700

Fläche: 138,24 km²

Rathaus:

Mühlenstraße 2-4

27777 Ganderkesee

Tel. 04222 44-0

www.gemeindeganderkesee.de

Sehenswürdigkeiten:

• Gaukirche St. Cyprian und

Cornelius

• Arp-Schnitger-Orgel

• uralte Eiche

Foto: Gemeinde Großenkneten

Eine Teilfläche des Flugplatzgeländes von 45 Hektar der insgesamt zirka 307 Hektar Fläche wird

heute zur Stromerzeugung durch Photovoltaik genutzt.


Foto: Gemeinde Harpstedt

8 LANDKREIS OLDENBURG IM PORTRÄT

Im denkmalgeschützten, liebevoll restaurierten Wasserschloss Amtsfreiheit ist nicht nur die Verwaltung der Samtgemeinde

Harpstedt untergebracht, hier kann man sich auch trauen lassen.

>>>

Dies alles sind sicherlich gute Gründe für die äußerst

positive Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde.

Info:

Einwohner: 17400

Fläche: 176,26 km²

Rathaus: Markt 1

26197 Großenkneten

Tel. 04435 600-0

www.grossenkneten.de

Sehenswürdigkeiten:

• Ahlhorner Fischteiche und

Urwald Baumweg

• Großsteingräber: Heidenopfertisch, Visbeker

Bräutigam und Ahlhorner Kellersteine

• St. Briccius Kirche Huntlosen und

St. Marienkirche Großenkneten

• Schafkoben Bissel

• Natur erleben an der Hunte,

im Hegeler Wald, im Huntloser Moor

und beim Sager Meer

Samtgemeinde Harpstedt

– Ideal zum Wohnen und Leben

Ruhe inmitten der ländlichen Idylle des Naturparks

Wildeshauser Geest mit großen zusammenhängenden

Waldflächen machen die Samtgemeinde

Harpstedt zu einem beliebten Wohnort. Sie ist

landwirtschaftlich geprägt und verfügt über leistungsfähige

Groß- und Einzelhandelsunternehmen

sowie eine vielseitige handwerkliche Struktur. Das

gut ausgebaute Radwegenetz und mehrere überörtliche

Radwanderrouten laden zu ausgedehnten

Touren ein.

Ein vielfältiges kulturelles Angebot lassen auch

Kunst- und Kulturliebhaber ganz auf ihre Kosten

kommen. Doch nicht nur für Touristen ist die Samtgemeinde

Harpstedt attraktiv. Auch als Wohn- und

Wirtschaftsstandort zeichnet sie sich aus. Mit

Sporthallen, Erholungs-, Spiel- und Sportanlagen

finden Sie hier viele Möglichkeiten, Freizeit zu

gestalten. Trotz der ländlichen Idylle ist eine sehr

gute Verkehrsanbindung zu umliegenden Städten

gegeben. Dies macht die Samtgemeinde auch

zu einem sehr ansprechenden Wirtschaftsstandort.

Mehrere Anbindungen an die A 1 und die

Nähe zur A 28 stellen gute Bedingungen an einen

Gewerbestandort für Unternehmen dar.

In Beckeln gilt das Motto: „Hier wird Dorfgemeinschaft

noch gelebt.“ Der jährlich stattfindende

Hökermarkt in Colnrade am 3. Oktober ist immer

ein Highlight. Dünsen punktet mit seinen schönen

und ruhigen Wohngegenden. Die reizvolle Landschaft

Groß Ippeners und die historische Kleinbahn

Jan Harpstedt sind echte Hingucker.

Zu den Besonderheiten des Fleckens Harpstedt

zählen der über 250 Jahre alte Amtshof, die barocke

Christuskirche, die Harpstedter Windmühle und

das Scheunenviertel „Koems“. Das beliebte

Rosenfreibad bietet angenehm temperiertes

Wasser zum Schwimmen. Kirchseelte punktet

mit einem historischen Ambiente und schönen,

alten Bauernhäusern. Eine große Besonderheit

in Prinzhöfte ist das Naturschutzgebiet Wunderburger

Moor im Süden der Gemeinde. Absolut

sehenswert in Winkelsett sind die Reckumer

Steine, zwei neolithische Großsteingräber, sowie

der „Essbare Garten“ im Ortsteil Barjenbruch.

Info:

Einwohner: 11 000

Fläche: 210 km²

Rathaus:

Amtshof, Amtsfreiheit 1

27243 Harpstedt

Tel. 04244 82-0

www.harpstedt.de


9

Foto: Gemeinde Hatten

Zu den berühmten Köpfen der Gemeinde Hatten gehört der Autor und Verleger Peter Suhrkamp. Sein Geburtshaus steht

noch heute in Kirchhatten, wo er mit seinen Geschwistern aufgewachsen ist.

Sehenswürdigkeiten:

• Historisches Scheunengelände „Koems“

• Harpstedter Windmühle

• Museumsbahn Jan Harpstedt

• Christuskirche Harpstedt mit Bibelgarten

• Amtshof Harpstedt (Sitz der Verwaltung)

• Historisches Ambiente (Kirchseelte)

• Naturschutzgebiet Wunderburger Moor

(Prinzhöfte)

• Reckumer Steine (Winkelsett)

• Essbare Garten (Barjenbruch)

Gemeinde Hatten

– Familienfreundlich und gut erreichbar

Südlich der Stadt Oldenburg, inmitten des gleichnamigen

Landkreises liegt die Gemeinde Hatten

mit ihren insgesamt elf Bauernschaften mitten im

Naturpark Wildeshauser Geest. Sie ist heute eine

moderne, zukunftsorientierte Großgemeinde mit

den Grundzentren Kirchhatten und Sandkrug.

Hatten blickt bereits auf eine lange Geschichte

zurück, die bereits im 7. und 8. Jahrhundert urkundlich

erwähnt wurde. Hatten ist ein Paradies

für alle, die die Natur zu schätzen wissen: ob zu

Fuß, mit dem Fahrrad oder auf dem Wasser – quer

durch das Waldgebiet Barneführer Holz mit seinen

„Osenbergen“, auf Feldwegen und entlang oder

auf der Hunte, in Hatten ist für jeden etwas dabei.

Familien profitieren außerdem von ausreichend

Kindertagesstätten, drei Grundschulen, einer

Oberschule, der Volkshochschule Hatten + Wardenburg

und der Nähe zur Universität Oldenburg.

Das Freizeitzentrum mit einem Freibad, Minigolf

und Kletterpark runden das tolle Angebot für

Familien in der Gemeinde ab.

Die Wirtschaft in Hatten ist geprägt von mittelständischen,

zumeist inhabergeführten Gewerbebetrieben

in einem gesunden Branchenmix aus Handel,

Produktion und Dienstleistung. Derzeit sind

rund 1200 Gewerbetreibende in der Kommune

gemeldet, Tendenz steigend.

Über die Grenzen der Gemeinde hinaus hat sich

Hatten im kulturellen Bereich einen Namen

gemacht: Unterschiedlichste Konzerte an verschiedenen

Orten, Großveranstaltungen wie „Woodstock

lebt“, Open-Air-Veranstaltungen im Rahmen

des Gartenkultur Musikfestivals oder auch die jährlich

stattfindenden Osenfestspiele locken immer

wieder viele Kulturinteressierte nach Hatten.

Info:

Einwohner: 14 926

Fläche: 103 km²

Rathaus: Hauptstraße 21

26209 Hatten

Tel. 04482 922-0

www.hatten.de

Sehenswürdigkeiten:

• St. Ansgari-Kirche, Kirchgasse 5

• Thingstätte in Dingstede, Alter Postweg

• Hünengrab in Sandhatten, südlich der

Haferkampstraße

• Barneführer Holz mit "Osenbergen"

• Dünenlehrpfad in Sandkrug, rückwärtig am

Auvers-le-Harmon-Platz

Gemeinde Hude (Oldb)

– Lebensraum für alle Generationen

In der Gemeinde Hude (Oldb) erwartet die Besucher

eine einzigartige und abwechslungsreiche

Landschaft inmitten von Moor, Geest und uralten

Wäldern in herrlicher Natur zwischen den Städten

Oldenburg und Bremen. Die mehr als 16 000 Einwohner

verteilen sich auf insgesamt 23 Bauerschaften,

wobei hiervon rund 8000 im Ortskern

>>>


10 LANDKREIS OLDENBURG IM PORTRÄT

Das 1232 gegründete Kloster Hude ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Gemeinde Hude, deren Baulichkeiten

zum Teil erhalten sind.

Foto: Peter Kratzmann

>>>

von Hude und rund 3000 im Bereich von Wüsting

leben.

Das touristische Highlight ist die historische Klosterruine,

ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung.

Im Urwald Hasbruch ist die mächtige rund

1200 Jahre alte Friederikeneiche bei einem idyllischen

Spaziergang zu bestaunen, immerhin die

zweitälteste Eiche in Niedersachsen.

Abwechslungsreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten

bieten Spiel, Spaß und interessante Erlebnisse

für alle Generationen. Das Kulturangebot mit zahlreichen

überregionalen Veranstaltungen sorgt für

viele Besucher von nah und fern. Das Ehrenamt ist

in den unterschiedlichen Vereinen stark ausgeprägt.

Insgesamt fünf Städtepartnerschaften

beleben insbesondere den Austausch von Jugendlichen.

Aufgrund der idealen Infrastruktur mit drei Autobahnanschlüssen

sowie einem Eisenbahnknotenpunkt

in Hude und einem zusätzlichen Zughalt in

Wüsting hat sich die Gemeinde Hude (Oldb) zu

einem interessanten Gewerbestandort entwickelt.

Info:

Einwohner: 16 248

Fläche: 124,64 km²

Rathaus Hude

Parkstraße 53

27798 Hude,

Tel. 04408 9213-0

www.hude.de

Sehenswürdigkeiten:

• St.-Elisabeth-Kirche

• Kloster Hude

• Skulpturenufer

• Planetenlehrpfad

Gemeinde Wardenburg – „Wo man

singt, da lass dich ruhig nieder ..."

Die rund 17 000 Einwohner zählende Gemeinde

Wardenburg besteht aus 18 Ortsteilen auf einer

Fläche von 118 km² und ist landschaftlich geprägt

durch Moore, Marsch und Geest sowie die beiden

Flüsse Hunte und Lethe. Die geschichtliche Herleitung

des Ortsnamens beruht auf dem Bau einer

Burg an der Lethe beim damaligen Ort Wardenberge

im Jahr 1270. Aus Wardenberge wurde schließlich

das heutige Wardenburg, dessen Wahrzeichen

der hier abgebildete Glockenturm ist.

Eine solide Infrastruktur und gute Verkehrsanbindungen

machen die Gemeinde zu einem attraktiven

Wohnort in unmittelbarer Nachbarschaft zur

Stadt Oldenburg und auch zu einem zukunftsorientierten

Wirtschaftsstandort.

Die Gemeinde Wardenburg verfügt zudem über

ein vielschichtiges Kulturangebot sowie lebendige

Vereinsstrukturen mit zahlreichen Menschen, die

sich aktiv in politische und soziale Prozesse einbringen

und so maßgeblich zur Attraktivität Wardenburgs

beitragen.

Info:

Einwohner: 16 012

Fläche: 118,67 km²

Gemeindeverwaltung/Rathaus:

Friedrichstraße 16

26203 Wardenburg

Tel. 04407 73-0

www.wardenburg.de


11

Foto: Gemeinde Wardenburg

Wardenburgs Wahrzeichen – der Glockenturm – wurde nach bestehenden Kenntnissen im 13. Jahrhundert

erbaut.

Sehenswürdigkeiten:

• Wassermühle Wardenburg

• Marienkirche

• Glockenturm

• Storchendenkmal

• Ziegeleimuseum

Kreisstadt Wildeshausen

– Wo die Tradition gepflegt wird

Als älteste Stadt im Oldenburger Land hat Wildeshausen

als Kreisstadt und als Luftkurort

geschichtlich viel zu erzählen und zu bieten. Überall

in der Stadt finden sich Hinweise auf die

Geschichte und die Verbindung zur Wildeshauser

Schützengilde, die jedes Jahr zu Pfingsten ihr traditionelles

Gildefest feiert. Im Jahr 1270 erhielt

Wildeshausen die Bremer Stadtrechte, sodass

2020 das 750-jährige Stadtjubiläum gefeiert werden

kann.

Die hier ansässigen, meist mittelständischen

Unternehmen schätzen das familiäre Miteinander

und die sehr gute Infrastruktur in der

Stadt. Wildeshausen verfügt dabei über eine

hervorragende Verkehrsanbindung über die A 1

und hält unter anderem gut auf-einander abgestimmte

Bildungsangebote, eine herausragende

medizinische Versorgung und gute Wohnquartiere

für die Einwohner*innen vor. Als Kreisstadt

ist Wildeshausen Sitz des Landkreises Oldenburg

sowie wichtiger Behörden und bietet

neben kurzen Wegen auch optimale Voraussetzungen

als Wirtschaftsstandort.

Info:

Einwohner: 19 959

Fläche: 89,48 km²

Stadthaus: Am Markt 1

27793 Wildeshausen

www.wildeshausen.de

Tourist-Info: Tel. 04431 6564

Sehenswürdigkeiten:

• Alexanderkirche aus dem 13. Jahrhundert

(einzige Basilika im Oldenburger Land)

• 25 Großsteingräber/Gräberfelder rund um

Wildeshausen „Kleinenkneter Steine“,

„Visbeker Braut“, „Pestruper Gräberfeld“ (das

größte Hügelgräberfeld im nördlichen Mitteleuropa)

Landkreis Oldenburg

In der von einem Wallring umgebenen Altstadt ist das historische Rathaus mit einem hochgotischen

Treppengiebel aus dem 13. bis 15. Jahrhundert sehenswert.

Foto: Stadt Wildeshausen


12 KULTUR UND FREIZEIT

Urlaubsregion Landkreis

Oldenburg mit dem Rad erkunden

Reise durch Niedersachsens reizvollstes Landschaftsgebiet

INFO

Gästeservice

Naturpark Wildeshauser Geest

Delmenhorster Str. 6

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 85351

info@wildegeest.de

Aktueller

Veranstaltungskalender:

www.wildegeest.de

Ob als Naherholungsuchender, Kurzurlauber,

Durchreisender oder auch kulturell interessierter

Mensch, die beste Art und Weise den Landkreis

Oldenburg und damit ein Stück eines der reizvollsten

Landschaftsgebiete in Niedersachsen zu

erfahren, sind Radtouren. Ob auf eigene Faust

oder nach ausgearbeiteten Radrouten, die im

Fachhandel erhältlich sind und zum Teil schon

GPS-unterstützt und auch online angeboten werden,

oder aber mit dem eigenen Fahrzeug, immer

sollte Zeit eingeplant werden.

Es gibt aber durchaus auch Touren, die nur einen

Nachmittag in Anspruch nehmen, miteinander

kombiniert werden können oder einfach selber

geplant werden. So lässt sich beispielsweise von

der Kreisstadt Wildeshausen aus bestens in die

umliegenden Gemeinden starten.

Doch, wer erst einmal in die Historie und Lebensart

in Wildeshausen eintaucht, der ist schon

schnell einen Tag und mehr gebunden. Angefangen

beim Historischen Rathaus am ebenso alt ehrwürdigen

Marktplatz mit Brunnen und dem Waltbertdenkmal.

Oder das Gildefest der Wildeshauser

Schützengilde, die sich der Traditionspflege verschrieben

hat. General der Gilde ist der jeweilige

Bürgermeister der Stadt.

Gleich dazu nur einige hundert Meter entfernt, ist

die Alexanderkirche ein Anlaufpunkt. Es handelt

sich um ein spätromanisches Kirchengebäude. Die

Kirche gilt als das älteste sakrale Gebäude und

als die einzige erhaltene Basilika im Oldenburger

Land. Gerade wird die alte Stiftskirche mit

viel ehrenamtlichem und finanziellem Aufwand

über einen eigens gegründeten Verein umgestaltet.

Aber auch die Burgwiese und die alten Burganlagen

sind nicht zu vergessen. Auch nicht

die Führungen, die über die Gästeführung buchbar

sind. Sogar ein Gang mit dem Nachtwächter

zu später Stunde ist möglich und gilt als unvergesslich.

Geschichte „erradeln“

Daneben wird auch die Umgebung Wildeshausens

als „Quadratmeile der Vorgeschichte“ genannt.

Zeugen einer frühen Besiedlung gibt es viele. Die

„Kleinenkneter Steine“, „Visbeker Braut“, das „Pestruper

Gräberfeld“ oder auch das „Steingrab“ in

Dötlingen sind Grabanlagen aus der Zeit vor Christi

Geburt. Seit Mai 2009 ist die Straße der Megalithkultur

ausgeschildert. Ein Wegweiser-System an

dem sich auch ortsfremde bestens orientieren

können und zu allen Punkten der Frühgeschichte

geführt werden.

Mit dem Projekt „Kiek in’t Land“ wurden Themenradwege zur Landwirtschaft im Landkreis Oldenburg und den Städten

Delmenhorst und Oldenburg erarbeitet und eingerichtet.

Foto: Peter Kratzmann


13

Foto oben links: Freie Fahrt seit September 2019 für Fahrradfahrer auf dem Radweg-Lückenschluss zwischen der K 237

am Stedinger Weg in Klattenhof mit der K 236 in Neerstedt. Foto unten links: Tourismusinformation in Wildeshausen.

Foto rechts: Vor dem neuen Fahrradmuseum in Colnrade: Die Teilnehmer bereiteten sich stilgerecht mit ihren Rädern

auf die Rad-Oldie-Ausfahrt nach Lohmühle vor. Fotos: Peter Kratzmann

Wer mehr über Flora und Fauna erfahren möchte,

der ist gut beraten die 25 Naturschutzgebiete im

Kreisgebiet in Augenschein zu nehmen. Angefangen

von den Ahlhorner Fischteichen bis zum Waldgebiet,

dem Staatsforst Stühe, gibt es nicht nur

viel zu sehen, sondern auch zu erfahren.

Außerdem weist der Landkreis Oldenburg auf der

Fläche von 420,2 Hektar insgesamt 350 Naturdenkmale

im Kreisgebiet aus. Sie erstrecken sich

über alle Mitgliedsgemeinden im Landkreis.

Erfasst sind daneben geschützte Landschaftsbestandteile

und Landschaftsschutzgebiete.

In jeder Gemeinde ein Highlight

Betrachtet man die acht Kreisgemeinden so wird

die Gemeinde Dötlingen oftmals als „Perle des

Landkreises“ bezeichnet. Der älteste Ort der

Gemeinde ist Dötlingen und wurde 1203 urkundlich

erstmals erwähnt. Aufgrund des Alters entsprechend

wechselvoll ist die Geschichte, aber

auch die Einflussnahme von Staat und Kirche. Seit

1933 gehören der Gemeinde 15 Bauerschaften an.

Der Ort Dötlingen kann auch auf eine Künstlerkolonie

verweisen und hat sich dem Wahlspruch

der Dötlingen Stiftung „Ohne Vergangenheit keine

Zukunft“ verschrieben. Kunst und Kultur werden

hier großgeschrieben. Dreimal im Jahr wird zur

Gartenkultour an Aktionstagen in Galerien, Gastronomie

und Pflanzenbaubetrieben eingeladen.

Daneben ist das einzige von einem Verein unterhaltene

Theater in der Gemeinde Dötlingen in

Betrieb.

Die Gemeinde Ganderkesee ist staatlich Anerkannter

Erholungsort. 25 Bauerschaften gehören

ihr an. Weit über die Gemeinde- und Kreisgrenzen

bekannt ist der „Fasching um den Ring“ mit

einem großen Festumzug, gespickt mit Mottowagen.

Landwirtschaft und rege Vereinskultur sind

Eckpunkte der Gemeinde in Nachbarschaft zur

kreisfreien Stadt Delmenhorst.

Mit 176 Quadratkilometern gilt die Gemeinde

Großenkneten zu den weitläufigsten in Niedersachsen.

Auch hier gibt es zahlreiche frühgeschichtliche

Funde, erhaltene Großsteingräber und

Kellersteine deuten auf Besiedelung schon in der

Steinzeit hin, wie in der Ahlhorner Heide 8000

bis 3000 vor Christi. Auch hier gibt es wie in

Wildeshausen und Großenkneten ein gut funktionierendes

Gästeführer-System.

Jüngstes Mitglied der Kreisgemeinden ist die

Samtgemeinde Harpstedt. Hügelgräber, Bodenfunde

und zwei „Sonnensteine“ deuten auf eine

frühzeitliche Besiedelung hin. Bekannt ist die

Samtgemeinde für die historische Kleinbahn „Jan

Harpstedt“, die in den Sommermonaten Gäste bis

nach Delmenhorst unter Dampf transportiert.

Nicht zu vergessen ist das Bürgerschützenfest

über Pfingsten.

Die Gemeinde Hatten punktet mit Wald, Wiesen,

Beerenwein und 20 Meter hohen Sanddünen. Mitten

im Naturpark Wildeshauser Geest bilden zehn

Ortschaften das anerkannte Erholungsgebiet.

Moor und Geest rahmen die Gemeinde Hude ein.

Besonders erwähnenswert ist hier der gut erhaltene

Klosterbezirk. Weiteres Naturhighlight ist der

Hasbruch, eine rund 630 Hektar große geschlossene

Waldfläche. Hier ist die eindrucksvollste noch

wachsende 1200 Jahre alte Eiche im Urwald zu

finden, die Friederikeneiche.

Die Gemeinde Wardenburg grenzt im Norden

unmittelbar an die Stadt Oldenburg. Moor, Geest

und Marsch charakterisieren im Gemeindebild die

Norddeutsche Tiefebene. 18 Ortschaften zählen

zur Gemeinde.

Peter Kratzmann ■


14 KULTUR UND FREIZEIT

Kulturangebot der Extraklasse

„Klassische Quadratmeile der Vorgeschichte“ –

ungebrochene Faszination der Großsteingräber

Das Pestruper Gräberfeld ist Fundort

einer der bedeutendsten Begräbnisstätten

der Bronze- und Eisenzeit

in Nordeuropa, auf der sich etwa

500 Grabhügel verschiedener

Größenordnungen befinden.

Im Landkreis Oldenburg ist kulturell sowohl das

Traditionelle als auch das Innovative zu Hause. Hier

gibt es die kleine Autorenlesung im Garten, aber

auch das Konzert für ein großes Publikum. Heimatgeschichtliche

Museen erzählen vom Leben in früheren

Zeiten und Theater gibt es auch mal auf Plattdeutsch.

Orte wie die Klosterruine des ehemaligen

Zisterzienserklosters Hude (1240–1280) oder die

Alexanderkirche in Wildeshausen aus dem 13. Jahrhundert

laden die Besucher zur inneren Einkehr ein.

Außerdem bieten große Volksfeste die Möglichkeit

zum ausgelassenen Feiern.

„Klassische Quadratmeile der Vorgeschichte“

nennt man im Landkreis Oldenburg die Wildeshauser

Geest. Es ist auch das Land der Großsteingräber.

Diese ungewöhnlich vielen und ungewöhnlich

großen Steinsetzungen gelten als die ältesten

erhaltenen Bauwerke Nordwestdeutschlands.

Jene jungsteinzeitlichen Monumentalbauten, auch

Megalithgräber (griech: mega=groß, lithos=Stein)

genannt, legen beredtes Zeugnis über den intensiven

Jenseits-Glauben unserer Vorfahren ab. Zwischen

3500 und 2700 vor Chr. errichtet, sind sie

älter als die Pyramiden von Gizeh und gaben ihren

Nachfahren zu allen Zeiten Rätsel auf.

Nirgendwo spricht die Geschichte unserer Vorfahren

und das Werden des heimatlichen Landes so

unmittelbar und so zu Herzen gehend an, wie beim

Anblick dieser in die Heide gebetteten oder von

alten Eichen umgebenen Grabhügel oder Riesensteinsetzungen.

Der Besucher betritt heiligen

Boden, wenn er sich dieser Steindenkmale nähert,

in deren Bannkreis Ruhe geboten ist. Auch sollten

ihre Steine für unsere Hände unberührbar sein

und der ihnen nahe Wald- oder Heideboden für

unsere Füße als unbetretbar gelten.

Die Wildeshauser Geest ist, wie Kossinna bereits

1912 hervorhebt, „der klassische Boden von Wildeshausen,

der einen solchen Reichtum bedeutendster

Funde aus allen Perioden der Vorzeit aufweist,

wie sich dessen nur wenige Gegenden rühmen

können“.

Hermann Lübbing sagt im Buch „Geschichte der

Stadt Wildeshausen“: … Die Gegend um Wildeshausen

gilt als klassische Quadratmeile der Vorund

Frühgeschichte…

Ernst Sprockhoff schreibt in seinem Werk „Die

Nordische Megalithkultur“ 1938: Was heute an

Riesensteingräbern in Deutschland noch vorhanden

ist, sind dürftige Reste. Kostbare Quellen für

die Erkenntnis dieser Kultur sind sinnlos vernichtet

worden. Der Rest bedarf schonendster Behandlung.

Insgesamt gibt es heute in Deutschland

noch rund 900 Riesensteingräber (die Zahl ist bis

in unsere heutigen Zeit weiterhin gesunken) in

mehr oder weniger gut erhaltenem Zustand.

Es entfallen etwa 190 auf Schleswig-Holstein, 140

auf Mecklenburg, 120 auf Pommern, neun auf

Brandenburg, rund 100 auf Sachsen nebst Anhalt,

zwei auf Braunschweig, 280 auf Hannover, 63 auf

Oldenburg, drei auf Westfalen. Dazu kommen 54

in Holland. In dänischen Gebieten sind weit mehr

erhalten. Nordschleswig allein besitzt noch über

mehrere hundert Riesensteingräber.

Jungsteinzeit

Die Jungsteinzeit ist geprägt von einer Bevölkerung

sesshaft gewordener Menschen. Die auffälligsten

Hinterlassenschaften dieser Bewohner

sind die in unserem Raum recht zahlreich vorhandenen

Großstein- oder Megalithgräber. Besonders

eindrucksvoll sind die Anlagen von erheblichem

Umfang wie „Visbeker Braut“, „Visbeker Bräutigam“,

„Glaner Braut“ und die von Kleinenkneten.

Großsteingräber, auch Megalithgräber genannt,

finden sich nicht nur im norddeutschen Raum,

sondern auch in küstennahen Bereichen von Süd-


15

Fotos: Peter Kratzmann

Feierliche Zeremonie zum offiziellen Auftakt der Gilde-Festwoche in Wildeshausen: Burgwiese wird zur Konzertwiese

skandinavien, Polen, in den Niederlanden, Frankreich,

Großbritannien, Irland, Spanien, Süditalien

und Nordafrika. Großsteingräber wurden über

lange Zeiträume errichtet. Die Anfänge reichen

nach dem heutigen Stand wissenschaftlicher

Kenntnis in das vierte vorchristliche Jahrtausend

zurück. Daneben sind aus der Jüngeren Steinzeit

auch Flachbestattungen und Hügelgräber bekannt.

Es gibt also keine einheitliche Großsteingrabkultur,

sondern wohl eher eine Großsteingrabreligion, die

in verschiedenen Kulturen Eingang fand.

Jedoch wird man sich kaum vorstellen, dass eine

Stammessippe, z. B. bei der „Glaner Braut”, urplötzlich

die Idee hatte, ein Hünenbett mit einer Grabkammer

zu bauen. Gewisse Vorkenntnisse und

Techniken musste man schon beherrschen.

Zunächst muss ja auch nach dem Sinn einer solchen

gigantischen Grabanlage gefragt werden. So

ist wohl die Theorie berechtigt, dass es Bauleute

für solche Anlagen gegeben haben muss, die in

den Bereichen der Küsten bis in die Flussläufe

hinein, ihre Großsteingrabkultur – ihre Art der religiösen

Vorstellungen – mitbrachten.

Nicht nur dafür geeignete Findlingsblöcke wurden

aus der Landschaft zusammengetragen, sondern

auch der Ort und die Himmelsrichtung waren von

Bedeutung. Als Grabbeigaben entdeckte man

Waffen, Schmuck und Gebrauchsgegenstände,

sowie Nahrung. Diese Dinge sollten den Weg in

die andere Welt begleiten.

Die Erstellung der Großsteingräber setzt bei ihren

Erbauern erhebliche technische Kenntnisse voraus.

Dies tritt mit besonderer Deutlichkeit hervor, vergegenwärtigt

man sich, dass beispielweise bei

den Kleinenkneter Steinen ein einziger Deckstein

ein Gewicht von 500 Zentnern erreicht. Zur Frage

des Transports der Findlingsblöcke existieren

unterschiedliche Theorien, von denen vor allem

zwei größere Beachtung gefunden haben. Die

eine geht von der Fortbewegung der Steine auf

hölzernen Rollen mithilfe von Hebelwirkungen

aus, die andere vermutet ein Schleifen der Steine

über gefrorenen, zusätzlich vereisten Boden mithilfe

von Zugseilen. Allerdings lassen beide Theorien

noch einige Fragen offen, z. B. erklären sie

nicht ausreichend, wie man die Decksteine auf

den Trägersteinen so genau platzieren konnte.

Warum wurden sie gebaut?

Über den Sinn der Megalithbauten nach Art der

„Großen Steine“ von Kleinenkneten gibt es verschiedene

Deutungen. Unumstritten ist es aber

bewiesen, dass sie als Grabanlagen dienten.

Andere Erklärungen wie Altäre, Opfertische und

Thingplätze sind nur noch forschungsgeschichtlich

von Interesse. Es liegt nahe, dass sie als heiliger

Ort für die Verstorbenen auch den Platz einnahmen,

um ihren Göttern ein Dankopfer zu bringen,

oder verschiedene andere kultische Handlungen

durchzuführen. Zwar dienten einige Großsteingräber

als Thingplätze, d. h. Versammlungsorte von

regionalen germanischen Verbänden zur Pflege

der Rechtsprechung. Aber für diese Bestimmungen

wurden die megalithischen Denkmäler nicht

gebaut, diese Funktion erhielten sie erst in späterer

Zeit.

Studien sollen bewiesen haben, dass der menschliche

Organismus tatsächlich auf diese Orte reagiert.

Vielleicht ist es ganz einfach das Landschaftsbild,

eben ein Zusammenspiel zwischen

Steinen, Bäumen und einer Bodenerhebung. Geomanten

und viele andere, die sich mit Ruten und

Pendel beschäftigen, spüren Energie in Form von

durchströmenden Kraftfeldern, Linien, die zum

Grab hinführen, aber auch in andere Richtungen

weiterführen. Meistens findet sich im Bereich der

Grabkammer ein Punkt, an dem die Kraft steil nach

oben aufsteigt.

Vorsicht ist geboten! Jeder der meint, dass er nun

zu einem Großsteingrab geht und während der

Meditation positive Einflüsse in sich auf nehmen

kann, um Energie zu sammeln, kann auch negative

Erfahrungen machen. Nicht jeder Steh- oder

Sitzplatz wirkt sich positiv aus. Es bedarf einige

Zeit, den richtigen Standort für sich selbst aufzuspüren,

der einem gut tut und positiv Geist und

Seele beeinflusst.

Dirk Faß, GIM ■

INFO

Buchtipps:

Hermann Lübbing,

„Geschichte der Stadt

Wildeshausen“

ISBN-13: 978-3873580381

Dirk Faß,

Geheimnisvolle Großsteingräber:

Die Faszination

unserer Frühgeschichte

ISBN-13: 978-3730814215

Neues von Ermittlerin Ann

Kathrin Klaasen gab Krimiautor

Klaus-Peter Wolf auch schon in

Wildeshausen zum Besten.


16 KULTUR UND FREIZEIT

Im schweizerischen Winterthur wurde die 15. Faustball-Weltmeisterschaft

der Männer ausgetragen. Auf den erfolgreichen

Faustballer Tim Albrecht wartete ein feierlicher Empfang.

Fotos: Peter Kratzmann

„In den Disziplinen Dressur und Springen ist es eine wichtige

Voraussetzung, dass Pferd und Reiter eine Einheit bilden“,

weiß erfolgreiche Reitsportlerin Sandra Auffarth.

Sportlicher Landkreis

Von der „Mucki-Bude“ bis zum Vereinssport von Weltrang

INFO

Kreissportbund Oldenburg

Schultredde 17b

26209 Hatten

Tel. 04481 9373341

www.kreissportbundol-land.de

Stadtsportbund

Delmenhorst e.V.

Sulinger Str. 103

27751 Delmenhorst

Tel. 04221 13255

www.stadtsportbunddelmenhorst.de

217 Vereine mit mehr als 62 000 Mitgliedern bilden

die Sportregion Delmenhorst/Oldenburg-

Land. Eine imposante Anzahl sportbegeisterter

Menschen, die der Kreissportbund Landkreis

Oldenburg e. V. zusammen mit dem Stadtsportbund

Delmenhorst vertreten und koordinieren.

Sie bieten ein vielseitiges und umfassendes Angebot

im Landkreis. Dazu kommen auf privater

Ebene verschiedene Anbieter, volksnah oft als

„Mucki-Buden“ betitelt, die Konditionstraining,

Sport als Wellness oder auch Leistungstraining

für Fitness mit und ohne Trainer betreuen. Treffpunkte

für Menschen, die sich körperlich trainieren

möchten, aber nicht unbedingt in einer Mannschaft

oder im Verein Sport treiben wollen.

Dem breiten Spektrum an Vereinen tragen die

Gemeinden im Landkreis mit einer großen Dichte

an Sportanlagen Rechnung. Die Förderung des

Sportstättenbaus in Zusammenarbeit von Kreissportbund

und dem Landkreis Oldenburg gehen

dabei Hand in Hand. Eine gedeihliche Zusammenarbeit,

die sich in modernen Sportplätzen aber auch

einem umfangreichen Hallenangebot niederschlägt.

Die Schlagzeilen beherrschen dabei immer wieder

Nachrichten um gewonnene Deutsche Meisterschaften,

Abstellung von Spielern für Kader in Sachen

Europa-, aber auch Weltmeisterschaft. Gemeint ist

der Faustballsport. Was andernorts eher eine untergeordnete

Rolle spielt, wird im Landkreis ganz großgeschrieben.

Vor allem der Turnverein Brettorf und der

Ahlhorner Turnverein haben hier die Nase vorn.

Wie die Namen der Vereine mit dem Zusatz Turnverein

schon verraten ist der Faustballsport unter

der Rubrik Turnen angesiedelt. Und diese Sparte

steht in der Sportartenrangliste des Kreissportbundes

im Landkreis an einsamer Spitze. In 51

Vereinen sind 16 321 Personen sportaktiv. Davon

5793 Männer und 10 438 Frauen.

Die Geschichte des Faustballspielens reicht weit

zurück. Johann Wolfgang von Goethe schrieb

im September 1786 in seinem Reisebericht „Italienische

Reise“ von Ball schlagenden vier Spielern,

den Veronesern, denen ebenso viele Vicentiner

gegenüber standen. Erst 1870 sollte der

Faustballsport in Deutschland Einzug halten. Er

wurde hauptsächlich von Turnern als Ballsport

zum Ausgleich betrieben. Der Faustball entwickelte

sich schnell zur Turniersportart und wurde

1986 in Dresden erstmals bei einem Deutschen

Turnfest offiziell vorgestellt. Damals unterschied

sich das Faustballspiel vom heutigen Faustballsport.

Beim Turnfest 1913 in Leipzig wurde die

erste Deutsche Meisterschaft der Männer ausgetragen.

In Deutschland gibt es heute eine zweigeteilte

Faustball-Bundesliga Nord und Süd. Die drei bestplatzierten

Teams spielen in einem separaten Turnier

die Deutschen Meister aus. Und hier kommen

dann auch wieder die beiden Faustball-Spitzenvereine

Brettorf und Ahlhorn ins Spiel. 205-mal nahmen

Brettorfer Faustballer an Meisterschaften teil.

82 Endspiele wurden bestritten und 141 Halbfinals.

40-mal brachten die Brettorfer Gold, 42-mal

Silber und 34-mal Bronze mit nach Hause.

Die Ahlhorner Faustballer fuhren gerade ihren 90.

ASV-Gold-Titel ein. Die weibliche U-18 holte aktuell

den DM-Titel. Auch hier ist die Bilanz beachtlich.


17

Ein farbenfroher Auftritt auf der Bühne ist nichts Außergewöhnliches

für die „Green Spirits“. Sie zählen zu den

erfolgreichsten Showgruppen Deutschlands.

Sportlicher Landkreis: In 51 Vereinen sind 16 321 Personen

sportaktiv. Bei den Sparten darf Fußball natürlich

nicht fehlen.

Wie die Brettorfer stellen auch die Ahlhorner

immer wieder Spieler*innen für die Kader bei

Europa- und Weltmeisterschaften.

Alles zusammen betrachtet, erklärt die Beliebtheit

des Faustballsports im Landkreis, ein Sport zum

Anfassen und Mitfiebern. Spitzenreiter-Sportarten

wie Fußball oder Handball werden auf die weiteren

Plätze verdrängt. Auf Platz zwei landen die

großen Vereine mit ihren Fußballabteilungen. In

31 Vereinen treten 7803 Spieler aber auch Spielerinnen

das Leder. Große Vereine wie der VfL

Wildeshausen, TSV Großenkneten, Ahlhorner SV,

VfR Wardenburg, TV Dötlingen, FC Huntlosen und

FC Hude, TSV Ganderkesee sowie Spielvereinigungen

in Harpstedt sind hier unter anderem zu

nennen.

Schaut man weiter in die Rangliste, so zeigt sich

eine weitere Besonderheit in der Sportartenrangierung.

In 33 Vereinen haben sich 969 Männer

und 3744 Frauen dem Reitsport verschrieben. In

der Summe sind es 4713 Reitsportler, die Turniere

besuchen oder das Reiten als Breitensport betreiben.

Die Belange der Reiterei vertritt der Kreisreiterverband

Oldenburg, in dem die Vereine organisiert

sind und der jährlich ein gut besuchtes Cup-

Reiten anbietet. Gedacht für den Nachwuchs, um

erste Turniererfahrungen zu sammeln.

Daneben hat der Kreisreiterverband Delmenhorst

mit den Vereinen RC Hude und RV Ganderkesee

ebenfalls sehr erfolgreiche Reitsportler herausgebracht.

Allen voran Mannschafts-Olympiasiegerin,

Siegerin im Einzel und der Mannschaft der Weltreiterspiele,

Team-Europameisterin und Deutsche

Meisterin Sandra Auffarth. Sowie Siegerin der

Berufsreiter im Deutschen Championat der

Springreiter.

Auf dem vierten Platz in der Sportrangliste landen

dann nicht etwa die Handballer im Kreis, sondern

die Schießsportler, mit immerhin 22 Vereinen und

3970 Mitgliedern. Erst dann sind die Handballvereine,

16 an der Zahl, zu finden. Organisiert sind

3022 Sportler in dieser Gruppe.

Auf den weiteren Plätzen folgen Tennis (1586 Mitglieder/13

Vereine), Tischtennis (1502/16), Behindertensport

(1409/16), Rettungsschwimmen/

DLRG (1294/5), Leichtathletik (795/13), Golf

(761/2), Badminton (538/10), Volleyball (523/9),

Judo (408/9), Klootschießen (156/3), Basketball

(139/4), Luftsport (114/2), Kanu (113/2), Petanque

(95/2), Karate (94/3), Tanzsport (85/3), Taekwon-Do

(74, 2), Rudern (71, 1), Schach (55/3), Triathlon

(41/2), Kickboxen (23/1), Ju Jutsu (16/1), Kegeln

(11/1), Radsport (9/2).

Am Ende liegt es aber an jedem Einzelnen, das

richtige Angebot oder die passende Motivation für

sich zu finden. Sei es im Verein, im Freundeskreis

oder ganz individuell.

Peter Kratzmann ■

Kanufahrer am Anleger in

Huntlosen: Das Sportvereinsleben

im Landkreis Oldenburg bietet

zahlreiche Möglichkeiten zur

sportlichen Betätigung.


18 WIRTSCHAFT UND ARBEIT

Die Wirtschaft im Oldenburger

Land

Innovativ und dynamisch in die Zukunft mit etabliertem

Branchenmix

Der Landkreis Oldenburg gehört seit Jahren zu

den wachstumsstarken Landkreisen. Das wird

zum einen durch die Oberzentren Bremen und

Oldenburg und die kreisfreie Stadt Delmenhorst

begünstigt. Andererseits ist die Wirtschaft im

Landkreis eine solide Mischung aus Handel, Handwerk,

Industrie und Dienstleistung.

Erfolgreicher Mittelstand

Gerade im Dienstleistungsbereich haben sich in

den vergangenen Jahren viele Unternehmen im

Landkreis Oldenburg niedergelassen. Mit der

Folge, dass sowohl die Zahl der Beschäftigten als

auch die Wertschöpfung in diesem Bereich kontinuierlich

steigt. Das zeigen auch die regelmäßigen

Statistiken der IHK Oldenburg.

Die beiden Oberzentren Bremen und Oldenburg bilden

zugleich aber auch eine Zange um den Landkreis.

Denn noch immer pendeln von den 54 343

sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Landkreis

34 595 oder 63,7 Prozent zur Arbeit in einen

anderen Kreis. Gleichzeitig pendeln 15 653 Beschäftigte,

die in einem anderen Kreis wohnen, zur sozialversicherungspflichtigen

Beschäftigung in den

Landkreis Oldenburg. Der Saldo von Aus- u nd Einpendlern

beläuft sich damit auf Minus 18 942.

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MOTEC GmbH Rohr- und Rippenrohrwärmetauscher an. Die Ein spa -

rung des Treibhausgases CO ² durch THERMOTEC-Wärmetauscher ist

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19

Foto: Peter Kratzmann

In der Kreisstadt Wildeshausen – wie im Gewerbepark – liegen die Schwerpunkte auf der gewerblichen und industriellen

Wirtschaft.

Die Industrie stellt dabei etwa ein Viertel der

Arbeitsplätze. „In diesem Spannungs- und Konkurrenzfeld

bewegen wir uns“, erläutert Hans-Werner

Aschoff, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft

für den Landkreis Oldenburg

(WLO). Die Unternehmen im Landkreis Oldenburg

stellen sich diesen Rahmenbedingungen. Die

Wirtschaft ist geprägt durch einen soliden Mittelstand.

Vor allem in der Kreisstadt Wildeshausen, in Ganderkesee,

Hude und Wardenburg finden sich die

Schwerpunkte der gewerblichen und industriellen

Wirtschaft. In den übrigen Kommunen im Kreisgebiet

spielt eher die Landwirtschaft eine größere

Rolle. Eine Ausnahme bildet dabei die Gemeinde

Großenkneten. Dort ist die Konversion des ehemaligen

Fliegerhorstes der Bundeswehr zum

Industrie- und Gewerbepark erfolgreich gelungen.

Zu den erfolgreichen Mittelständlern im Landkreis

gehören unter anderem der Baumaschinenhersteller

Atlas und Meyer Technik in Ganderkesee.

Die AMAZONEN-WERKE produzieren in Hude,

BÜFA in Altmoorhausen. In Aldrup bei Wildeshausen

hat mit Agrarfrost einer der größten deutschen

Hersteller von tiefgefrorenen Lebensmitteln

auf Kartoffelbasis seinen Stammsitz. Die

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Aus der eigenen Garage auf den Weltmarkt

Die erste Produktionsstätte des 1987 gegründeten Maschinenbaubetriebs

war die eigene Garage in Hude. Dort begann die

Erfolgsgeschichte mit der Herstellung von Trichtern und Behältern.

Heute ist daraus das mittelständische Unternehmen

Hartgen GmbH Maschinen- und Mühlenbau geworden, dass sich

auf Fördertechnik und Sondermaschinenbau spezialisiert hat.

Geschätzt für höchste Präzision und innovative Nischenlösungen,

die weltweit eingesetzt werden. Neben der Entwicklung und

Fertigung von Förderanlagen für die Schüttguttechnik stehen

Anlagen zur Getreidebearbeitung und -verarbeitung, sowie Anlagen

für die Ziegelindustrie im Portfolio. Besonders erfolgreich

setzt Hartgen seine mechanische und pneumatische Fördertechnik

auch in der Lebensmittelindustrie ein. Für die Zukunft ist

Hartgen mit einer vor einigen Jahren neu erbauten Halle gut aufgestellt.

Hier werden neue Produktionslinien und Tätigkeitsfelder

entwickelt mit dem Ziel, das Feld der Industriekunden weiter

auszubauen. Helma Hartgen: „Flexible Einzelanfertigungen und

Nischenprodukte, das ist unsere Zukunft.“

Hartgen GmbH Maschinen- und Mühlenbau

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20 WIRTSCHAFT UND AR BEIT

Foto: Peter Kratzmann

Bereits im Altertum hat man die Windenergie zu nutzen gewusst. Was damals die Windmühlen leisteten, übernehmen

heute Windkraftanlagen und sorgen für nachhaltige Energieversorgung.

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HIT Hafen und Industrietechnik betreibt von Wardenburg

aus ihr internationales Geschäft im Bereich

der Steuerungs- und Automatisierungstechnik für

Industrie und Wirtschaft.

Hochwertige Küchenausstattungen entstehen bei

der Firma Roland in Harpstedt. Produkte aus dem

Hause Roland findet man in über 200 gastronomischen

Einrichtungen und mehr als 60 Mega-

Yachten. Im Gewerbepark Simmerhausen hat mit

REMONDIS einer der großen deutschen Abfallentsorger

eine Niederlassung. Gleich nebenan sitzt

mit WADEN ein moderner Eierkoch- und Schälbetrieb.

GRÄPER in Ahlhorn in der Gemeinde Großenkneten

produziert mit langjähriger Erfahrung Trafostationen

für die Versorgungswirtschaft, Betonfertigteile und

Kalksandsteinprodukte.

Der Maschinenbau ist einer der wichtigen Wirtschaftszweige.

In den Kommunen im Landkreis

sind außerdem Elektroindustrie, Feinmechanik,

Optik oder auch die Verarbeitung von Steinen und

Erden zu finden. Allen Unternehmen gemein ist

die Tatsache, dass viele Innovationen und Entwicklungen

von diesen Mittelständlern auf den Weg

gebracht werden – oftmals in Kooperation mit

den Universitäten der Region, wie der Uni Oldenburg,

der Jade Hochschule oder der Hochschule

Emden/Leer.

Insgesamt wertete Hans-Werner Aschoff die Wirtschaft

im Landkreis auf einer soliden Basis. Mit Blick

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Dialog, Innovation und Nachhaltigkeit zeichnen Hoffrogge aus

Hoffrogge ist ein mehrfach ausgezeichnetes und klimaneutrales

Software- und Beratungsunternehmen. Unser 60-köpfiges Team

unterstützt Kunden aus Industrie und Handel wie z. B. Coca-Cola,

Anheuser-Busch InBev, Mondelez, Jacobs Douwe Egberts, Mars,

Rewe, Edeka und Douglas.

Wir beraten und begleiten unsere Kunden bei der Planung und

Umsetzung von Category Management Projekten und Vertriebsaktivitäten,

auch international. Dafür entwickelt unser Team die

voll integrierte Software-Suite Category Management Toolkit und

Shopper Activation Mobile, die in unserer Branche ihresgleichen

suchen. Im agilen Scrum-Prozess übersetzen wir Anforderungen

der Projekte in Lösungen. Skalierbarkeit, Effizienz und User Experience

stehen dabei im Fokus.

Unsere durch Great Place to Work ® ausgezeichnete Unternehmenskultur

ist geprägt durch einen dialog-orientierten Umgang

miteinander. Der moderne Firmensitz im schönen Spascher Sand

Resort bietet dafür hervorragende Arbeitsbedingungen sowie

beste Perspektiven für die Zukunft.

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21

Foto: © Gina Sanders – stock.adobe.com

Einer der wichtigen Wirtschaftszweige ist der Maschinenbau. Auch in diesem Bereich wurden bereits zahlreiche Innovationen

entwickelt.

auf den Arbeitsmarkt herrscht quasi Vollbeschäftigung.

In der Region ist deutlich der Mangel an gut

ausgebildeten Arbeitnehmern spürbar.

Erstes interkommunales Gewerbebiet

Landrat Carsten Harings sieht den Landkreis mit

seinem breiten Mittelstand gut aufgestellt. „Das

macht den Landkreis robuster in kritischen Situationen

und war die Grundlage dafür, dass wir die

Bankenkrise 2008/2009 so schnell hinter uns

gelassen haben. Gut aufgestellt bedeutet aber

nicht, dass wir nachlassen dürfen, die vorhandenen

Potenziale der Wirtschaft zu fördern und zu unterstützen.“

Das zeigt sich auch in den historisch niedrigen

Arbeitslosenzahlen, die im ersten Halbjahr

2019 bei 3,2 Prozent lag.

Zu den Anstrengungen gehört die Ausweisung

von weiteren Industrie- und Gewerbeflächen.

Aschoff zitiert dazu den chinesischen Philosophen

Laotse: „Du kannst in deinem Sandkasten die

schönsten Schaufeln, die größten Eimer und die

buntesten Förmchen haben und findest doch keinen

Spielkameraden, wenn kein Sand im Kasten

ist.“

Er unterstreicht damit, dass die wirtschaftliche

Entwicklung im Landkreis nur weitergeht, wenn

entsprechende Flächen vorgehalten werden. In

Hockensberg in der Gemeinde Dötlingen entsteht

vor diesem Hintergrund das erste interkommunale

Gewerbegebiet, welches von Dötlingen, der Stadt

Wildeshausen und der Gemeinde Prinzhöfte

gemeinsam entwickelt wird.

Martin Siemer ■

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Vechtaer Straße 35 · 26197 Großenkneten · Tel. 04435 386990

info@metropolpark-hansalinie.de · www.metropolpark-hansalinie.de

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Spedition Wichmann GmbH

Als innovatives Logistikunternehmen sind wir seit vielen Jahrzehnten

im Dienst unserer Kunden tätig und sind hinsichtlich

der Digitalisierung in Zusammenarbeit mit Logis.net (Uni Osna -

brück) im ständigen Entwicklungsprozess sowie nach ISO 9001

zertifiziert. Unsere eigenen Fernzüge sind bundesweit und im

nahen Ausland unterwegs. Zusätzlich setzen wir europaweit

ausreichend Subunternehmer-Fahrzeuge ein.

Historie: Mit Pferdefuhrwerken begann vor mehr als 100 Jahren

Dietrich Wichmann das Transportgeschäft. 1955 setzte

August Wichmann das Unternehmen erfolgreich fort. Heute leitet

in der 3. Generation Dieter Wichmann das Unternehmen und

wird von Dipl.-Oec. Ralph Wichmann (4. Generation) als Steuerberater

unterstützt. Zurzeit erarbeiten wir mit Kooperations -

partnern die Arbeitsgemeinschaft ‘PHÖNIX’ – damit auch die

5. Generation, die derzeit studiert, den bisherigen Slogan weiter -

entwickeln kann.

Spedition Wichmann GmbH

Schehnberger Weg 11 · 26203 Wardenburg · Tel. 04407 71477-0 · Fax 04407 71477-50

info@spedition-wichmann.de · www.spedition-wichmann.de


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23

unsere

unterschiedlichkeit

macht uns

besser für sie!

Natürlich bündeln sich bei schuette viele Kompetenzen.

Selbstverständlich erwartet Sie eine 360°-

Beratung rund um Steuern, Finanzen und Recht.

Außergewöhnlich ist, dass wir alle in anderen

Schuhen stecken. Wir sind unterschiedlich im

besten Sinne: verschiedene Generationen, Persönlichkeiten,

Ausbildungswege. Das ergibt in der

Summe eine einzigartig lebendige Beratung – von

Mensch zu Mensch. Ihr Ansprechpartner hat ein

hellwaches, multitalentiertes Team im Rücken,

das sich gemeinsam für Sie engagiert. So gewinnen

Sie durch alle unsere Stärken – und das seit

mehr als 60 Jahren und mit mittlerweile mehr als

150 Köpfen.

schuette Treuhand KG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Ahlhorner Straße 28 · 27793 Wildeshausen

Tel. 04431 891–0 · info@schuette.co

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STAROFIT – Der Partner des Röhrenhandels

Seit der Gründung im Jahr 1975 versteht sich das Unternehmen

STAROFIT Klose GmbH & Co. KG als Partner des Röhrenhandels.

Der Fokus liegt dabei auf der Lagerhaltung und dem weltweiten Vertrieb

von Rohrbogen und Schweißfittings aus Stahl und Edelstahl.

Die Einsatzbereiche der Rohrformstücke sind vielfältig. Vorwiegend

werden die Fittings weltweit in überwachungspflichtigen Bereichen,

im Anlagenbau, in Chemieanlagen, im Stahlbau und Rohrleitungsbau

sowie in der Petrochemie eingesetzt. Auf rund 70 000 m² Betriebsfläche

in Ganderkesee bei Bremen lagern wir eine einzigartige Vielfalt

von Rohrformstücken in über 50 000 Abmessungen sowie in

mehr als 100 verschiedenen Werkstoffen. Die einzigartige Produktvielfalt,

Zuverlässigkeit, höchste Qualität, der exzellente Service

sowie innovatives Denken und Handeln sind für STAROFIT heute

noch so selbstverständlich wie am Gründungstag. STAROFIT bildet

seit 1981 seinen Nachwuchs selber aus und wurde für die hochwertige

Beraufsausbildung von der Industrie und Handelskammer als

eines der ersten Unternehmen im Kammerbezirk mit dem Qualitätssiegel

"TOP AUSBILDUNG" ausgezeichnet.

STAROFIT Klose GmbH & Co. KG

Güterstraße 3 · 27777 Ganderkesee · Tel. 04222 9440-0

info@starofit.de · www.starofit.com


24 WIRTSCHAFT UND ARBEIT

TOP-UNTERNEHMEN

AUS DEM LANDKREIS SIND UNTER ANDEREM:

Agrarfrost GmbH & Co. KG,

Wildeshausen

AMAZONEN-WERKE H. Dreyer GmbH & Co. KG,

Hude

Assmy & Böttger Electronic GmbH & CO. KG,

Huntlosen

Atlas GmbH,

Ganderkesee

Atlas Weyhausen GmbH,

Wildeshausen

Beton- und Energietechnik Heinrich Gräper GmbH & Co. KG,

Großenkneten

BORCHERS Transportlogistik Nordwest GmbH,

Prinzhöfte

BRUNO Der Oldenbäcker GmbH,

Hatten

BÜFA Chemikalien GmbH & Co. KG,

Hude-Altmoorhausen

Dr. Dietrich Müller GmbH,

Großenkneten

Dynapac GmbH,

Wardenburg

Gerhard Meyer KG,

Ganderkesee

HAWART Sondermaschinenbau GmbH,

Ganderkesee

Heidemark GmbH,

Ahlhorn

Heinrich Schröder Landmaschinen KG,

Wildeshausen

HIT Hafen- und Industrietechnik GmbH,

Wardenburg

(k)nord GmbH,

Ganderkesee

Krankenhaus Johanneum,

Wildeshausen

Landbäckerei Tönjes GmbH & Co. KG,

Ganderkesee

Palfinger Tail Lifts GmbH,

Ganderkesee

REMONDIS GmbH & Co. KG, Region Nord,

Prinzhöfte

Roland GmbH,

Harpstedt

WADEN GmbH,

Prinzhöfte

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Ein Unternehmen – jede Menge neue Chemie.

Der Name BÜFA steht für Digitalisierung, für Innovation, für Nachhaltigkeit

in der Chemiebranche und für einen Partner und Arbeitgeber,

der seine Kunden und Mitarbeiter fest im Blick hat. Verwurzelt

in Oldenburg, ist BÜFA in der Welt zu Hause und in drei

Geschäftsfeldern erfolgreich tätig:

Im Geschäftsfeld Chemicals beliefern wir unsere Kunden mit über

1000 verschiedenen chemischen Produkten. Dabei ist nicht nur die

immense Auswahl beeindruckend, sondern auch der perfekte

Service in puncto Lagerhaltung, Konfektionierung und Distribution.

Im Geschäftsfeld Cleaning versorgen wir Unternehmen weltweit

mit innovativen Reinigungsprodukten. Ausgeklügelte Systemlösungen

für die Anwendungs- und Dosiertechnik ergänzen dabei unser

Produktportfolio.

Im Geschäftsfeld Composites erhalten unsere Kunden maßgeschneiderte

Reaktionsharz-Spezialitäten und Komplettlösungen.

Als Systemanbieter überzeugen wir mit unserem herausragenden

technischen Service sowie umfassendem Maschinen- und Applikations-Know-how.

BÜFA GmbH & Co. KG

Stubbenweg 40 · 26125 Oldenburg · Tel. 0441 9317-0

info@buefa.de · www.buefa.de


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25

Logistik für jetzt und morgen

Als leistungsstarker, neutraler Speditions- und Logistikpartner

können wir bundesweit entscheidende Vertriebsvorteile durch

konsequente Logistik realisieren. Durch unsere speditionellen,

nationalen Aktivitäten sind Transportorganisation und Lagerbewirtschaftung

an allen Plätzen in Deutschland möglich. Zur Organisation

Ihres Transportbedarfes steht Ihnen ein hochwertiger,

vielseitiger Fuhrpark zur Verfügung. Vom Sprinter bis zum Schwerlast-Volumenfahrzeug

wird jeder Transport für Sie individuell

durchgeführt.

Full Service Lösungen aus einer Hand: Nicht nur im Bereich

unserer Kernkompetenz, der Getränkelogistik, sondern auch für

andere Industriekunden, generieren wir Synergien entlang der

Produktionskette. Große Stärke der Borchers NordWest im

Bereich der Kontraktlogistik ist die Variabilität. Von der Dienstleistung

nur für eine Saison, bis hin zur Konzeption, Ausführung

und dem Betrieb eines Logistikzentrums, ist jede Variante realisierbar.

Borchers Transportlogistik NordWest GmbH

Am Gewerbering 1 · 27243 Prinzhöfte · Tel. 04431 739620

info@borchers-nordwest.de · www.borchers-nordwest.de

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Maßgeschneiderte Leistung ist unsere Leidenschaft

Wann immer ein Entwickler auf der Welt neue Produkte im Bereich

der Elektronik- und der Elektrotechnik entwickelt, findet er früher

oder später Lösungen der Firma Dr. Dietrich Müller GmbH aus Ahlhorn:

Das Unternehmen liefert Lösungen für Batterien der Elektromobilität

in Form von Batterie-Separatorfolien, Membranfolien der

Marken Sonophan, Aryphan und Pokalon für Lautsprecher- und

Kopfhörerhersteller sowie Spezialfolien für die Medizintechnik, um

nur einige Beispiele zu nennen. Selbst die Königin von England hat

bereits Dichtungen aus Ahlhorn bezogen.

Die Dr. Dietrich Müller GmbH produziert Hightech-Komponenten

aus Elektro-Isolierstoffen, Wärmeleitfolien, Dichtungen und technischen

Folien für den Weltmarkt. Hier werden Innovationsprojekte

jenseits von Kundenprojekten vorangetrieben, mit dem Ziel, Produkte

und Produktionsverfahren zu entwickeln, die wenig mit den

derzeitigen Produkten und Verfahren zu tun haben, um dem Kundenkreis

überraschend neue Lösungen bieten zu können.

Die Unternehmensleitung des Unternehmens setzt auf konsequente

Digitalisierung der internen und externen Geschäftsprozesse.

Dr. Michael Müller

Geschäftsführer

Dr. Dietrich Müller GmbH · info@mueller-ahlhorn.com · www.mueller-ahlhorn.com

Werk Flexibles · Zeppelinring 18 · 26197 Ahlhorn · Tel. 04435 9710-10 · Fax 04435 9710-11

Werk Composites · Zeppelinring 26 · 26197 Ahlhorn · Tel. 04435 9710-318 · Fax 04435 9710-11

Werk Converting · Malscher Straße 16 c · 76448 Durmersheim · Tel. 07245 93839-10 · Fax 07245 93839-11


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ATLAS 140W blue – der

einzige Bagger dieser

Klasse mit Straßen TÜV.

ATLAS auf der BAUMA 2019 –

der größten Baumaschinenmesse

der Welt.

Auch die Polizei in

Hamburg ist mit dem

ATLAS Ladekran

206.3E ausgestattet.

ATLAS Ladekrane – kraftvoll

und kompatibel für jeden

Einsatzbereich.

© Bofram NL

Die ATLAS GmbH – innovativ seit über 100 Jahren

Es gehört zu den besonderen Merkmalen unserer Region, dass ihre

wirtschaftliche Leistungsfähigkeit geprägt ist von einer Anzahl be -

kannter Traditionsunternehmen. Wobei nur wenige von ihnen auf ein

über 100-jähriges Bestehen zurückblicken können. Denen das trotzdem,

durch alle unternehmerischen, aber auch (wirtschafts-) politischen

Höhen und Tiefen hindurch gelang, ist die ATLAS GmbH, mit

ihrem Hauptsitz und dem Baggerwerk in Ganderkesee sowie den

weiteren Niederlassungen in Vechta, Delmenhorst und Bradford/

England.

Die ATLAS-Erfolgsstory begann 1919, als Hinrich Weyhausen (1890-

1969) einen Stall des elterlichen Bauernhofes in Hasbergen, Delmenhorst,

zu einer kleinen Werkstatt für landwirtschaftliche Geräte

umbaute. Damit schuf er die Basis für ein heute weltweit bekanntes

und geschätztes Unternehmen. Denn was in der heutigen Diktion,

als „Start-up“ begann, entwickelte sich zunächst zur treibenden

Kraft in der Landwirtschaft, später in den Bau- und Industriebranchen

und ist seither Garant für die Entwicklung und Fertigung zeitgemäßer

Technologien bei Ladekranen, Umschlagmaschinen, Radladern,

Mobil-, Raupen- und Zweiwegebaggern.

Hinrich Weyhausen nämlich war es, der den damals noch weitgehend

unbekannten Einsatz von Hydraulik und die Entwicklung dieser

Methode erstmalig in der Landwirtschaft einsetzte. Damit bereitete

er den Weg für den heute selbstverständlichen und weltweit genutzten

Fortschritt in den betreffenden Branchen und darüber hinaus,

denn seither beweist ATLAS, was auf diesen Gebieten möglich ist.

Seit April 2012 firmiert das Weyhausen-Erbe als ATLAS GmbH. Zur

Unternehmensgruppe gehören die AGS GmbH (Atlas Group Services

GmbH), die SPS (Spare Part Services GmbH), die ATLAS Kompakt

GmbH und Atlas Cranes UK in Bradford, England. Inhaber ist Fil

Filipov, als verantwortlicher Geschäftsführer zeichnet Brahim Stitou

seit Anfang 2018 verantwortlich.

Noch nie zuvor in der Menschheitsgeschichte war ein Jahrhundert

derart innovativ von industriellen und technologischen Entwicklungen

geprägt wie das vergangene. Und dass die heutige ATLAS

GmbH einen nicht unwesentlichen Teil an diesem Fortschritt für sich

in Anspruch nehmen kann, ist nicht zuletzt das Fazit einer ständigen

Nähe zu den Kunden. Ihnen gegenüber hat die ATLAS GmbH sich zu

dem Qualitätsversprechen verpflichtet „...unsere Kunden mit Produk -

ATLAS Zweiwegebagger heute – das

Basismodell ist eine Erfindung von

Hinrich Weyhausen.

ATLAS-Innovation:

Der erste Zweiwege-

Bagger weltweit

© Timo Lutz


27

Fil Filipov –

Inhaber der

ATLAS GmbH.

ATLAS und der

THW ist maximale

Power.

ATLAS Geschäftsführer

Brahim

Stitou

© THW/Andreas Baumann

ten und Dienstleistungen von höchster Qualität zu versorgen. Maßstab

für Qualitätsstandards und Kundenzufriedenheit sind Serviceleistung,

Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit. Unsere Unternehmensphilosophie,

-ziele und -grundsätze sind darauf ausgerichtet, nach kontinuierlichen

Prozessverbesserungen zu streben, um im Kostendruck des Wettbewerbs

zu bestehen; dabei verbessern wir ständig die Qualität unserer

Produkte und Servicestandards, sodass wir zu den Besten in

unserer Industrie gehören. Seit Hinrich Weyhausen stand immer der

Nutzen im Vordergrund. An dieser Wertvorstellung hat sich bei uns

nichts verändert, denn Kundenzufriedenheit hat bei uns Priorität!“

Nach betrieblichen Turbulenzen in den Jahren zwischen 1999 und

2010 waren diese Zusicherungen ein Ehrenwort – und das wurde so

auch in der Branche angenommen. Denn das Vertrauen zu der

Marke ATLAS war ungebrochen. Nun galt es „nur noch“, dass die

neuen Verantwortlichen das Unternehmen im Spiegel der honorigen

Tradition wiederbeleben würden. „Wir haben jeden Stein umgedreht“,

erinnert sich Brahim Stitou und hatte das Ergebnis dieser

Bemühungen bereits nach neun Monaten in Form schwarzer Bilanzzahlen

vor sich liegen.

Stitou und ergänzt, dass diese Einflüsse sich auf eine ganze

Produkt linie auswirken können.

ATLAS-Kunden können sich darauf verlassen, dass ihre Sonderwünsche

zu 100 Prozent umgesetzt werden – sodass technisch, um -

weltgerecht und rechtlich möglich ist, denn auch diese Verantwortungen

nimmt man bei der ATLAS GmbH selbstverständlich wahr. In

der hochmodernen Fertigung laufen derzeit jährlich 800 bis 1000

Bagger und Radlader sowie rund 2000 Ladekrane vom Band und im

Entwicklungszentrum bestimmen Entwicklung und Tests neuartiger

Kran- und Baggertechnologien den Rhythmus des Innovationskarussells.

Und das in über 100-jähriger Tradition – das ist das Renommée

der ATLAS GmbH, weltweit. (Autorin: Ulla Schmitz)

Hinrich Weyhausen (rechts)

und ein Kunde auf einer der

ersten Landwirtschaftsmessen.

Seither ist ATLAS zurück. Effizienter als zuvor, weil mit Fil Filipov

und Brahim Stitou die richtigen Männer kompromisslos an den

symbolisch richtigen Schrauben gedreht haben. Die Orderbücher

sind voll, angefüllt mit Aufträgen aus 50 Ländern der Erde, 40 Prozent

von Kunden in Deutschland. „Wir stellen Premiumqualität

,Made in Germany’ her“, sagt Brahim Stitou und resümiert den

Erfolg der heutigen ATLAS-Produkte auch aufgrund der engen Kommunikation.

So sind Kunden und Händler regelmäßig zum direkten

Austausch ins Werk eingeladen. „Bei der Diskussion um die Perfektionierung

eines Produkts ist es ideal, wenn maßgebliche Erkenntnisse

direkt in der Fertigung gewonnen werden“, erklärt Brahim

ATLAS GmbH

Atlasstraße 6 · 27777 Ganderkesee · Tel. 04222 954-0

info@atlasgmbh.com · www.atlasgmbh.com


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Am PALFINGER Standort in Ganderkesee werden

Hubladebühnen und Personeneinstiegssysteme für

Kunden auf der ganzen Welt produziert

PALFINGER Tail Lifts GmbH – ein Traditionsunternehmen,

das Kundennähe und Innovation verbindet

Seit über einem halben Jahrhundert werden am PALFINGER Standort

in Ganderkesee/Hoykenkamp Hubladebühnen sowie Personeneinstiegssysteme

für den weltweiten Einsatz entwickelt, produziert

und vermarktet. Lange war das Unternehmen unter dem Namen

MBB (Messerschmitt-Bölkow-Blohm) bekannt, bis es 2007 von der

PALFINGER Gruppe übernommen wurde.

Die PALFINGER Gruppe gehört zu den weltweit führenden Anbietern

von Hebelösungen für Nutzfahrzeuge und den maritimen Sektor.

Das breite Produktspektrum reicht von Ladekranen über Hub -

arbeitsbühnen, Abroll- und Absatzkipper, Eisenbahnsysteme,

Brückeninspektionsgeräte, Hubladebühnen und Personeneinstiegs -

systeme bis hin zu Mitnahmestaplern.

Lifetime-Excellence – der Unterschied zum Wettbewerb

So vielfältig das Angebot, so einheitlich das Versprechen, das hinter

dem gesamten Produktportfolio von PALFINGER steht: Lifetime-

Excellence. Gemeint sind hiermit Produkte, die ihren Preis wert

sind, die durch langlebige Komponenten und hervorragende Verarbeitung,

minimale Ausfallzeiten und neueste Technik überzeugen.

Genau diese Kombination wird von der PALFINGER Tail Lifts GmbH

geboten und in die täglichen Konstruktions-, Produktions- und Vertriebsprozesse

integriert.

Das zwischen Oldenburg und Bremen gelegene Unternehmen ist

auf Hubladebühnen spezialisiert, die sich durch außerordentliche

Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und technische Innovation auszeichnen

– und das ein Produktleben lang.

Der Kunde im Vordergrund

Besonderes Augenmerk wird bei PALFINGER auf die Zuverlässigkeit

der Produkte im täglichen Einsatz sowie die Wirtschaftlichkeit

für den Endnutzer gelegt. PALFINGER Hubladebühnen bieten Premium-Qualität

und Sicherheit und werden in vielen Branchen, wie

z. B. der Logistik sowie Getränke- und Lebensmittelbranche eingesetzt,

um das Be- und Entladen von Lkws zu erleichtern. Das Ange-

Einfach und umkompliiert

Ersatzteile im Onlineshop

bestellen (www.eetk.eu)

Seit 2018 werden bei der

Produktion von Aluminiumplattformen

Schweißroboter

eingesetzt


29

Das Produktportfolio von PALFINGER Tail Lifts ist sehr vielseitig und erfüllt

jegliche Kundenanforderungen: von Standard Hubladebühnen für die

Bau- oder Logistikbranche über Spezialanwendungen für die Feuerwehr

bis hin zu Personeneinstiegssystemen für den öffentlichen Verkehr

bot von PALFINGER erstreckt sich auf unterschiedliche Bühnen -

typen mit einer Tragkraft von 500 bis 3000 Kilogramm. Je nach

Anwendungsgebiet gibt es für jeden Endnutzer das richtige und

für seine individuellen Ansprüche passende Produkt, das bei der

Bewältigung täglicher logistischer Herausforderungen unterstützt.

Ob in der „Last-Mile“ Zustellung oder in der Formel 1 – PALFINGER

bietet immer maßgeschneiderte Lösungen und lässt somit keinen

Kundenwunsch offen.

Innovation

Unter Einbezug modernster Produktionstechnologien ist PALFINGER

Tail Lifts das Kompetenzzentrum für die Aluminiumverarbeitung.

Durch u. a. den Einsatz eines Schweißroboters und das erst vor

kurzem modernisierte Bearbeitungszentrum für Aluminiumbauteile,

können hohe Qualitätsstandards eingehalten sowie die Durchlaufzeit

innerhalb der Plattformproduktion gering gehalten werden.

Hiervon profitiert insbesondere der Kunde, der sein bestelltes Produkt

so innerhalb kürzester Lieferzeiten erhält. Stetig werden

außerdem Optimierungen hinsichtlich der Arbeitsplatz ver bes se -

rung, u. a. durch Investitionen in die Ergonomie sowie Arbeitserleichterung

durch „Visual Management“ über Monitore unternommen,

um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein gesundes

Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sie produktiv ihrer Arbeit nachgehen

können.

PALFINGER Tail Lifts bildet

erfolgreich Industriemechaniker/-innen

und Industriekauffrauen/-männer

aus

Die eigene Zukunft gestalten bei PALFINGER Tail Lifts

Mit rund 250 Mitarbeitern gehört PALFINGER Tail Lifts, nicht nur

aufgrund der hervorragenden Verkehrs- und Bahnanbindung, zu

einem der attraktivsten Arbeitgebern der Region und setzt vor allem

auf die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Sowohl Auszubildende (Industriemechaniker/-in oder Industriekauffrau/-mann)

als auch Werksstudenten haben bei PALFINGER

Tail Lifts die Möglichkeit innerhalb eines international tätigen Unternehmens

in ihr Berufsleben einzusteigen. Dabei bietet PALFINGER

beste Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten und ganz nebenbei

ein Arbeitsumfeld, indem man sich vor allem aufgrund der familiären

Atmosphäre rundum wohlfühlt. Außerdem können PALFIN-

GER-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von einer unterstützten Mitgliedschaft

im Fitnessstudio oder z. B. von dem Angebot von Englischunterricht

profitieren.

PALFINGER Tail Lifts GmbH

Fockestraße 53 · 27777 Ganderkesee · Tel. 04221 853-0

infombb@palfinger.com · www.palfinger.com


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Spezialist für Kartoffelprodukte

Die Agrarfrost GmbH & Co. KG aus Aldrup/Wildeshausen ist ein

expansives, weltweit agierendes, mittelständisches Unternehmen

der Nahrungsmittelindustrie. An seinen beiden Standorten Aldrup und

Oschersleben bei Magdeburg verarbeitet der Mittelständler mit über

700 Mitarbeitern jährlich ca. 550.000 t Kartoffeln zu ca. 250.000 t Kartoffelfertigerzeugnissen.

Bei einem Jahresumsatz von über 250 Mio. €

zählt das Familienunternehmen zu den Marktführern der Branche.

Der Schwerpunkt der Produktion liegt auf tiefgekühlten Kartoffelprodukten

gefolgt von Kartoffelsnacks sowie Kartoffelflocken, die national

und weltweit vermarktet werden.

Seit gut einem halben Jahrhundert widmet sich Agrarfrost dem regionalen

Kartoffelanbau. Vor diesem Hintergrund avancierte das Unternehmen

nicht nur zu einem weltweit geschätzten Kartoffel-Experten,

sondern auch zu einem der größten Produzenten tiefgekühlter

Produkte aus nachhaltigem Kartoffelanbau. Rund 80 % der verarbeiteten

Kartoffeln stammen von eigenen Vertragslandwirten in Deutschland.

Selbstverständlich verzichtet Agrarfrost in seinen Rezepturen

auch bewusst auf Zusätze wie künstliche Aromen, Farbstoffe und

Geschmacksverstärker.

Agrarfrost bietet die Möglichkeit für eine Karriere über Hierarchieebenen

hinweg in einem dynamischen Umfeld. Mit den beiden

Unternehmensstandorten sowie einem weltweit agierenden Vertrieb

braucht das Unternehmen Mitarbeiter, die sich mühelos in verschiedenen

Kulturen und Teams bewegen können.

Dabei setzt der Mittelständler auf eine offene, integrative und leistungsfördernde

Unternehmenskultur mit Mitarbeitern, die Verantwortung

übernehmen und unternehmerisch denken.

Das Unternehmen bietet zudem ein vielfältiges Angebot an Ausbildungsplätzen.

Mit einer erhöhten Anzahl an Auszubildenden wirkt

das Unternehmen seit Jahren schon bewusst dem Fachkräftemangel

entgegen und zählt zu einem der größten Ausbildungsbetriebe in der

Region.

Agrarfrost GmbH & Co. KG

Aldrup 3 · 27793 Wildeshausen · Tel. 04434 87-0

info@agrarfrost.de · www.agrarfrost.de


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31

TECHNOLOGIE MIT ZUKUNFT

ELEKTRONIK-DIENSTLEISTER UND SYSTEMPARTNER

AUS DER REGION

Wir, die Firma A+B Electronic mit Sitz in Großenkneten-Hunt losen,

stehen seit 50 Jahren als der starke Technologiepartner in der

Elektronikbranche. Mit inzwischen 160 Mitarbeitern sind wir als

EMS-Dienstleister tätig. Wir zeichnen uns durch Kundennähe aus

und stellen uns jeder Aufgabe mit hoher Flexibilität und höchstem

technologischen Niveau.

Wir bieten ein umfangreiches Kompetenzprofil von der Bestückung

von Leiterplatten, über Schaltschrankbau und Komplettgerätefertigung,

bis zum Bauteil- und Leiterplattenhandel. Wir unterstützen

unsere Kunden bei der Entwicklung ihrer Produkte und versuchen

schon in der Entwicklungsphase mit dem Kunden die Leiterplatten

fertigungsoptimiert zu gestalten, um so das Produkt günstig fertigen

zu können. Unser internationaler Einkauf beschafft alle nötigen

Komponenten zum optimalen Preis.

Über 300 Kunden aus allen Bereichen der Elektronik werden von uns

bedient. Sie finden unsere gefertigten Produkte in vielen Anwendungen

wieder, von der kleinen Leseleuchte im Flugzeug bis zum großen

Schaltschrank zur Steuerung der Tierfütterung in der Landwirtschaft.

Qualität und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren

Kunden stehen für uns an erster Stelle. Dies können zahlreiche Kunden

aus den Bereichen der Agrarindustrie, der Automobiltechnik, der

LED-Lichttechnik, der Medizintechnik, des Maschinenbaus, in der

Automatisierung, der Luft- und Raumfahrt sowie der Sicherheitstechnologie

bestätigen.

Wir können auch Ihrem Unternehmen im Bereich Elektronik helfen!

A+B Gebäude Luftansicht Leiterplatten Zubehör

Assmy & Böttger Electronic GmbH

Am Sportplatz 12–14 · 26197 Großenkneten-Huntlosen · Tel. 04487 9283-0

Fax 04487 9283-20 · info@aundb-electronic.de · www.aundb-electronic.de


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KRAFTVOLL. PRÄZISE.

VERLÄSSLICH.

weycor by Atlas Weyhausen entwickelt, baut und

verkauft seit 50 Jahren Radlader, Tandemwalzen und

Walzenzüge – Baumaschinen für den Einsatz im Bauhauptgewerbe,

in der Landwirtschaft, im Garten- und

Landschaftsbau, Materialumschlag, Recyclingbereich

oder auch in den Kommunen. Dabei gehen wir

immer ans Limit, denken und handeln über übliche

Grenzen hinaus.

Die besondere Flexibilität eines mittelständischen

Unternehmens und der herausragende Teamgeist,

der unsere Mitarbeiter und Händler verbindet,

gewährleisten Ihnen ein hohes Leistungspotenzial

unserer Produkte. Trotz der mittlerweile über 550

Mitarbeiter im Stammwerk in Wildeshausen und im

Tochterwerk in Kaposvár (Ungarn) haben wir uns

eine schlanke Struktur erhalten, mit der wir

besonders effizient agieren – für eine vielseitige Produktpalette

zu marktgerechten Konditionen.

Seit 2015 verkaufen wir unsere Produkte unter dem

Markennamen weycor. Mit einem neuen Markenauftritt,

der 50 Jahre Qualität, Innovationskraft und

Zuverlässigkeit verbindet, fahren wir als weycor by

Atlas Weyhausen in Zukunft erfolgreich weiter nach

vorn.

ATLAS WEYHAUSEN GMBH

27793 Wildeshausen · Tel. 04431 9810

info@weycor.de · www.weycor.de


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33

Foto: Matthias Rebel

„windpower in motion“

Seit über 25 Jahren ist HAWART aus Ganderkesee ein fester Begriff

in der Windbranche. Als mittelständisches Unternehmen im Bereich

Stahl- und Maschinenbau fertigen wir ein breites Spektrum an Speziallösungen

für Windenergieanlagenhersteller in der ganzen Welt.

Neben der Entwicklung und Konstruktion gehören auch die Fertigung

am Standort Ganderkesee und eine weltweite Montage zu

unserem Aufgabenbereich.

Wir legen Wert auf die persönliche Beratung und übernehmen mit

unserem heutigen Team von insgesamt mehr als 100 qualifizierten

und engagierten Mitarbeitern die Projektierung für Transport- und

Logistikkomponenten, Produktionsvorrichtungen und Fertigungsmittel

sowie Montagewerkzeuge und Hebemittel.

Kundenorientiertes Denken und Handeln steht bei uns im Mittelpunkt.

Höchste Qualität und Nachhaltigkeit sind das Leitmotiv für

unsere Produkte und Leistungen. Auch die kontinuierliche Weiterentwicklung

hat in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert,

um den wachsenden Erwartungen unserer Kunden an technischen

Innovationen und steigender Leistungsfähigkeit gerecht zu werden.

In der Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern und Geschäftspartnern

legen wir großen Wert auf eine vertrauensvolle und kooperative

Basis und stellen uns unserer sozialen, ökologischen und ethischen

Verantwortung.

„windpower in motion“ ist für uns nicht nur ein Schlagwort, sondern

unsere Leidenschaft.

HAWART Sondermaschinenbau GmbH

Handwerksweg 8 · 27777 Ganderkesee · Tel. 04222 94139-0

info@hawart.de · www.hawart.de


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Willkommen beim Marktführer Pute in Europa!

Seit der Gründung im Jahr 1969 hat sich Heidemark dank höchster

Ansprüche an das Tierwohl, die Produktqualität und die Nachhaltigkeit,

zum wichtigsten Branchenvertreter für Putenprodukte in ganz

Europa entwickelt. Präzise aufeinander abgestimmte Verarbeitungsschritte,

höchste Flexibilität und maximale Zuverlässigkeit in Qualität

und Volumen bilden die Basis für ein nachhaltiges, vertrauensvolles

und partnerschaftliches Wirtschaften. Heidemark erfüllt gewissenhaft

kurzfristige Kundenanforderungen und garantiert jederzeit höchste

Warenverfügbarkeit. Den Kunden werden dabei aktive Impulse

für ein marktgerechtes und zeitgemäßes Sortiment gegeben. Aus

dem niedersächsischen Ahlhorn, wo Heidemark den größten und

leistungsfähigsten Schlachthof Europas betreibt, beliefert der Putenspezialist

nationale und internationale Kunden in ganz Europa.

Heidemark schafft als Familienunternehmen in dritter Generation

den richtigen Rahmen für die Erfolgsgeschichte eines jeden Mitarbeiters.

Das Unternehmen fördert Karrieren und bietet interessante

und herausfordernde Möglichkeiten, die vielfältige Entwicklungschancen

eröffnen. Heidemark ist ein Arbeitgeber mit flachen Hierarchien,

einer Open-Door-Mentalität und einer Strategie, die nicht nur

den wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch die langfristige Sicherheit

jedes einzelnen Arbeitsplatzes im Blick hat.

Heidemark – Stationen des Erfolgs

• 1969: Durch den Bau einer Putenschlachterei in Garrel wird

der Grundstein gelegt.

• 1975: Reinhold Kalvelage wird mehrheitlicher Inhaber des

Schlachtbetriebs.

• 1980: Kalvelage benennt sein Unternehmen in Heidemark um.

• 1983: Gründersohn Bernd Kalvelage tritt in das Unternehmen ein.

• 1988: Kalvelage Senior überträgt das Unternehmen seinem

Nachfolger.

• 1990: Heidemark etabliert eine Elterntier- und Brütereiproduktion.

• 2007: Das Unternehmen kauft den Ahlhorner Schlachthof.

• 2015: Christopher Kalvelage übernimmt Heidemark in dritter

Generation.

• 2017: Standorte im Ausland festigen die Internationalisierungsstrategie.

HEIDEMARK GMBH

Lether Gewerbestraße 2 · 26197 Ahlhorn · Tel. 04435 9730-0

heidemark@heidemark.de · www.heidemark.de


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35

[k]nord · Ihr kompetenter Partner in Umwelt- & Lärmschutz

Angesiedelt im niedersächsischen Ganderkesee ist [k]nord ein

mittelständischer Umwelt-Dienstleister mit derzeit 63 Beschäftigten.

Eine über 30-jährige Erfahrung in Transport, Verwertung und Behandlung

von Abfällen sowie der Entwicklung innovativer Umwelttechnik

machen uns zu Ihrem kompetenten Ansprechpartner – regional, überregional

und international.

Entsorgungsdienstleistungen/Logistik

Als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb (TÜV Nord) transportieren,

entsorgen und verwerten wir Ihre Abfälle/Abwässer fachgerecht

und gesetzeskonform. Mit unserem umfangreichen Fuhrpark haben

wir für nahezu jede Abfallart das geeignete Transportsystem. Ganz

gleich, ob fest, pastös oder flüssig.

Kompostierung/Wertstoffhof

Im Kompostwerk in Ganderkesee verwertet [k]nord Strauch- und

Baumschnitt und weitere Grünabfälle aus gewerblicher und privater

Anlieferung. Daraus entstehen bei uns hochwertige gärtnerische

Substrate mit gütegesicherten Eigenschaften. Am Standort des Kompostwerkes

unterhält [k]nord für den Landkreis Oldenburg zudem

den Wertstoffhof und die Problemstoff-Sammelstelle (PROSA).

Lärmschutzwände – professionell/kreativ/kostengünstig – alles

aus einer Hand

Lärm beeinträchtigt zunehmend die Lebensqualität des Menschen

und kann zu gravierenden gesundheitlichen Schäden führen. [k]nord

bietet mit seinen Lärmschutzsystemen Lösungen für nahezu alle

baulichen Anforderungen. Von der Planung bis zur Fertigstellung –

wir machen Ihre Umgebung ruhiger.

Ingenieurdienstleistungen

[k]nord bietet angepasste, intelligente Lösungen für die Bereiche

Abfallbehandlung, Kompostierung, Abwasser- und Ablufttechnik.

Inklusion

Inklusion wird bei [k]nord als ein stetiger Prozess verstanden, der

vor vielen Jahren begann und auch zukünftig weitergeführt werden

wird. Wesentlicher Kern ist die Einbindung von Menschen mit

Beeinträchtigungen in die Arbeitsprozesse am Standort Ganderkesee.

Insbesondere hier bietet sich die Möglichkeit zur Mitarbeit

von Menschen mit Beeinträchtigungen, für die keine Facharbeiter-

Ausbildung erforderlich ist.

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36 WIRTSCHAFT UND ARBEIT

Bauernhof war früher

Wie moderne Landwirtschaft von heute aussieht

Niedersachsen ist Agrarland. Ein Land im Zeichen

sich wandelnder moderner Landwirtschaft und

damit im Fokus der Nation und gesellschaftlicher

Diskussion. Ein Land, in dem die Landwirte schon

lange die Zeichen der Zeit erkannt haben und,

trotz immer wieder neuer Vorgaben – wie jüngst

die Düngeverordnung – schon auf freiwilliger

Ebene Bestimmungen eingehalten haben.

Mitten in diesem Spannungsfeld befindet sich der

Landkreis Oldenburg. Die Landfläche umfasst

einen Querschnitt typischer Marsch-, Moor, Altmoränen-

und Auenlandschaften im Nordwesten und

liegt damit im Bereich atlantischer und subatlantischer

Klimazonen. Weite Teile entfallen auf den

Naturpark Wildeshauser Geest.

Während es im Jahr 1949 4276 Betriebe (über

zwei Hektar) im Landkreis Oldenburg gab, waren

2010 noch 1092 aktiv. Drei Viertel der Betriebe

gaben auf. Ein Trend, der sich fortsetzt. Der Wandel

der Landwirtschaft – auch im Landkreis Oldenburg

– ist in den vergangenen Jahren erheblich

vorangeschritten. Immer weniger Höfe sorgen für

die Nahrungsproduktion, aber auch immer mehr

für alternative Energieversorgung. Als weiteres

Standbein konzentrieren sich etliche Betriebe auf

die Verwertung nachwachsender Rohstoffe

(NAWARO). Der Bauboom der Biogasanlagen ist

gerade im Landkreis an den meist grünen Kuppeln

von Betonrundbecken zu erkennen. Mehr als 70

Anlagen sind notiert.

Allerdings hat diese Entwicklung bei den Bürgern

für Diskussion gesorgt. Hektarweise Anpflanzungen

von Mais führten zum Schlagwort „Vermaisung“.

Die Folge, steigende Landpreise wegen Verknappung,

Verteuerung von Futtersorten und

anderen Getreidearten. Inzwischen wurden die

Anlageninputs verändert. Mittlerweile sind die Neuanlagen

am Status Quo angelangt. Die Genehmigungsmöglichkeiten

sind weitestgehend ausgereizt.

Auswirkungen auf Artenvielfalt, Bodenfruchtbarkeit

und das Grundwasser werden untersucht.

Ähnlich sieht es bei der Windenergie aus. Sprangen

die „Spargelstangen mit Flügeln“ sprichwörtlich

aus dem Boden, zum Teil entstanden als Bürgerwindanlagen

auf Flächen der Landwirte oder

als Eigenanlagen, hat die Änderung der Genehmigungsverfahren

nach dem neuen Erneuerbare-

Energien-Gesetz (EEG) fast zu einem Baustopp

geführt. Das sogenannte Bieterverfahren bedarf

eines riesigen Genehmigungsaufwandes.

Außerdem haben sich immer mehr Bürgerinitiativen

formiert, die die ansonsten umweltfreundlichste

alternative Energieproduktion, nicht vor der

eigenen Tür haben wollen.

Während der Ausbau der Biogasanlagen eine

direkte Konkurrenz um die landwirtschaftliche Fläche

darstellt, sind die Flächenanforderungen für

Sonne und Wind gering. Im Solarbereich bieten

sich Dächer landwirtschaftlicher Gebäude an. Aller-

Mitten in der Marsch- und Moorlandschaft gelegen, hat sich die Landwirtschaft auch im Landkreis Oldenburg gewandelt.


37

Fotos: Peter Kratzmann

Die Zahl der Betriebe, die ökologischen Anbau betreiben, ist in den vergangenen Jahren gestiegen.

dings gibt es auch Photovoltaik-Freiflächenanlagen

(zwei in der Gemeinde Dötlingen, eine im Gewerbepark

Ahlhorn). Ein Flächenverbrauch, den die

Landwirtschaftskammer nicht unterstützt.

Weiteres Standbein, das zum Teil auch zur Aufgabe

oder Umnutzung von Betrieben führte, ist

der Tourismus. Urlaub auf dem Bauernhof, Hof-

Cafés und Melkhäuser bis hin zu Swin-Golfanlagen

und mehr sind hier Beispiele, die zeigen, wie

sich Landwirte neben der traditionellen konventionellen

Bewirtschaftung der Ackerflächen mit

Getreide und Kartoffeln sowie der Tierproduktion

wie Milchviehhaltung, Rindermast, Schweine- und

Geflügelwirtschaft (Putenmast und Hühnermast

und Legehennenhaltung) neue Einnahmequellen

erschließen. Daneben gibt es Betriebe, die sich

mit Pferdezucht und -haltung beschäftigen. Seit

1970 hat sich der Landkreis Oldenburg von überwiegender

Grünlandnutzung (53 Prozent) zu einer

ackerbauorientierten Region entwickelt. Überwiegend

ist der Anbau von Getreide und Mais dominierend.

Heute ist der Getreideanbau im Landkreis

rückläufig aufgrund vermehrten Maisanbaus, der

nun auf 37 Prozent der Flächen steht, sich aber

seit 2013 nicht weiter erhöht hat.

Einen positiven Trend zeigt der ökologische Anbau

auf: 26 Betriebe mit einer Fläche von 1316 Hektar,

durchschnittliche Größe 51 Hektar, wurden 2015

verbucht. Trend steigend, obwohl auch zahlreihe

Aufgeber zu Buche schlagen. Peter Kratzmann ■

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38 WOHNEN UND NATUR

Liebenswerte Lebensqualität

allerorten

Wohnen im Landkreis Oldenburg

Der Landkreis Oldenburg zählt zu den Regionen in

Deutschland, die sich auch in den kommenden

Jahren positiv entwickeln werden. Die aktuelle

Bevölkerungszahl von etwa 130 000 (Stand 31.

Dezember 2018) wird demnach weiter anwachsen.

Das liegt zum einen an der verkehrsgünstigen

Lage zwischen den Autobahnen A1, A28 und A29.

Zum anderen durchqueren die Bahnlinien Osnabrück

Oldenburg – Wilhelmshaven und Osnabrück

– Wildeshausen – Bremen das Kreisgebiet. Diese

Verkehrsanbindungen machen den Landkreis als

Wohnort interessant für Berufstätige aus den

Oberzentren Oldenburg und Bremen.

Die dortigen Immobilienpreise sind in den vergangenen

Jahren erheblich angestiegen. Zwar verzeichnet

der alljährliche Immobilienbericht des

Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung

Niedersachsen auch für die Gemeinden

im Landkreis Oldenburg anhaltende Preissteigerungen.

Doch noch sind im Landkreis Oldenburg

Bauland und Eigentumswohnungen einigermaßen

bezahlbar. Der Anstieg der Immobilienpreise,

gerade auch auf dem Mietsektor, indes ist

spürbar.

Die Gemeinden weisen allerdings kontinuierlich

neue Baulandflächen aus, wenngleich die Nachfrage

schier unerschöpflich zu sein scheint.

Besonders in den Randlagen von Bremen, Delmenhorst

und Oldenburg sind in den Gemeinden

Ganderkesee, Hude oder Wardenburg in den vergangenen

Jahren zahlreiche neue Wohnquartiere

entstanden. Aber auch die Kreisstadt Wildeshausen

entwickelt innerhalb ihrer Städtebaulichen

Entwicklungsmaßnahme stetig neue Wohnbauflächen.

In den vergangenen Jahren wurde verstärkt der

Fokus auch auf bezahlbare Mietwohnungen

gelegt. Der Landkreis, aber auch die Kommunen

arbeiten in diesem Bereich unter anderem mit der

GSG Oldenburg und weiteren Anbietern von

Wohneigentum zusammen. Dadurch sind bereits

jetzt zahlreiche neue Mitwohnungen entstanden,

die auch für Menschen mit einem geringeren Einkommen

bezahlbar sind.

Das trägt auch dazu bei, dass junge Menschen,

die nach der Schule ihre Ausbildung beginnen, im

Landkreis wohnen bleiben und nicht abwandern.

Viele dieser jungen Menschen kehren nach dem

Studium aber auch in ihre Heimat zurück. Auch

dann ist es wichtig bezahlbare Wohnungen anbieten

zu können.

Vor Ort ausreichend Wohnraum vorzuhalten

zahlt sich für die Gemeinden und letztlich für

den Landkreis auch finanziell aus. Je mehr Menschen

im Kreisgebiet wohnen, desto größer ist

der Anteil am Einkommenssteueraufkommen,

welcher den Kommunen zufließt. Dies wiederum

erhöht die Einnahmen der kommunalen

„Pflichttermin“ beim Gildefest: Viele Gäste versuchen auch am Dienstag nach Pfingsten auf der Herrlichkeit dem Rockappell

der Wache und dem anschließenden Parademarsch vor dem Offizierskorps der Gilde beizuwohnen.


39

Fotos: Peter Kratkzmann

Lebendiger Landkreis Oldenburg: Bei der Veranstaltung „Dötlinger entdecken Dötlingen“ entdecken Einheimische ihre

Umgebung jedes Mal neu.

Haushalte, was wiederum Investitionen in Schulen,

Kindergärten oder auch neue Baugebiete

ermöglicht.

Der Landkreis Oldenburg als Bauordnungsbehörde

unterstützt die Kommunen bei der Planung und

Ausweisung neuer Bauflächen. Bauwillige finden

im Kreishaus ebenso kompetente Ansprechpartner.

Lebenswerter Landkreis

Bei allen Planungen geht es immer auch um ein

ausgeglichenes Verhältnis von neuen Baugebieten

und dem Erhalt von Landschaft und Natur.

Denn der Landkreis Oldenburg liegt inmitten des

größten niedersächsischen Naturparks Wildeshauser

Geest mit Mischwäldern, Heidelandschaften

und Flusstälern. Gerade diese Natur macht

das Leben im Landkreis so lebenswert. Die Wildeshauser

Geest ist jedoch nicht nur ein Tourismusmagnet.

Auch für die Menschen, die hier

leben, ist sie ein Quell der Erholung und des Ausgleichs.

Um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu

halten bedarf es heute mehr als attraktiver

Gehaltsangebote. Vor allem die sogenannten

weichen Faktoren gewinnen eine immer größere

Bedeutung. Dazu zählen gut ausgestattete Kindertagesstätten

und Schulen ebenso wie eine

funktionierende Infrastruktur. Hier hat der Landkreis

in den vergangenen Jahren große Anstrengungen

unternommen und große Summen in

seine Schulen investiert.

Beim Ausbau der Kindertageseinrichtungen

unterstützt der Landkreis die Kommunen auf vielfältige

Weise. Und auch beim Ausbau des Breitbandnetzes

für eine schnelle digitale Kommunikation

arbeiten Landkreis und Gemeinden eng

zusammen. Nur wenn der Anschluss an die

schnelle Datenautobahn nicht verpasst wird, ist

auch in Zukunft sichergestellt, dass der Landkreis

Oldenburg als Wohn- und Arbeitsmittelpunkt

weiterhin von Bedeutung ist.

Zu den weichen Faktoren gehört aber auch ein

ansprechendes Kulturangebot. Davon gibt es im

Landkreis gleich eine ganze Palette. Angefangen

von klassischen Konzerten über Jazz und Irish

Folk bis hin zu Kunstausstellungen. Dazu gesellen

sich die traditionellen Volksfeste wie der Fasching

in Ganderkesee oder das Wildeshauser Gildefest.

Im Landkreis Oldenburg ist im Bereich Kultur für

fast jeden Geschmack etwas zu finden.

Und wer Konzerte oder Gastspiele internationaler

Größen sucht, der hat es vom Landkreis aus nicht

weit. Zum Glück gibt es einen gut ausgebauten

öffentlichen Personennahverkehr, mit dem man

auch spät nachts noch von Bremen oder Oldenburg

zurück nach Wildeshausen kommt. Wer im Landkreis

Oldenburg lebt und wohnt, der findet liebenswerte

Lebensqualität allerorten. Martin Siemer ■

Am Badesee in Westrittrum in der Gemeinde Großenkneten führen die Kirchengemeinden Hundlosen, Kirchhatten und

Dötlingen einmal im Jahr einen Taufgottesdienst durch.


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42 WOHNEN UND NATUR

Klimaschutz als

Querschnittsaufgabe

Mit eigenen Konzepten bundesweite Ziele erreichen

Durch den Klimawandel ändern sich zukünftig auch

die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – für

Landwirtschaft und Forsten, für Industrie und

Gewerbe sowie jeden einzelnen Menschen. Klimaschutz

gehört daher zu den aktuellen politischen

Herausforderungen – weltweit und für den Landkreis

Oldenburg.

„Wir für gutes Klima“ ist das Motto und die Motivation

für den Landkreis Oldenburg, sich aktiv für

den Klimaschutz in unserer Region einzusetzen.

Bereits in 2014 wurde unter Beteiligung vieler

Bürger*innen ein integriertes Klimaschutzkonzept

für den Landkreis und seine Kommunen erstellt,

das mithelfen soll, die Klimaschutzziele der Bundesregierung

zu erreichen. In diesem Klimaschutzkonzept

sind viele Maßnahmen und Aktivitäten zu den

Handlungsfeldern „Energieeffizienz und erneuerbare

Energien in Unternehmen“, „Mobilität im

ländlichen Raum“, Klimaschutz in der Landwirtschaft“,

„Kommune als Vorbild“ und „Bildung und

Öffentlichkeitsarbeit“ erarbeitet worden. Auf Grundlage

dieses Maßnahmenkatalogs initiiert und

begleitet ein engagiertes Klimaschutzteam bereits

seit Jahren erfolgreich viele Klimaschutzprojekte.

Bundesweites Aufsehen erregte ein Projekt im

Handlungsfeld „Kommune als Vorbild“. Das regionale

Energiemanagement „REM kommunal“

zwischen dem Landkreis Oldenburg, dem Regionalen

Umweltzentrum Hollen e. V. und weiteren

Kommunen zum Thema „verhaltensorientiertes

Energiesparen in Schulen“ zielt vor allem auf den

Aufbau eines Energieverbrauchs-Controllings, der

Durchführung pädagogischer Maßnahmen mit Schülern

zum Thema Energiesparen und Klimaschutz

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43

Foto: Peter Kratzmann

Opfern atomarer Verstrahlung die

eigene Solidarität zum Ausdruck

bringen und dem Klimawandel

entgegentreten – das wollen die

Teilnehmer der Mahnwachen in

Harpstedt.

sowie der Abstimmung und Durchführung von nichtund

geringinvestiver Maßnahmen. Dieses interkommunale

Projekt wurde im Jahre 2015 mit dem höchsten

nationalen Preis „Kommunaler Klimaschutz“

ausgezeichnet.

Klimaschutz mit Maßnahmen leben

Der Landkreis Oldenburg ist eine von der Landwirtschaft

stark geprägte Region. Im Handlungsfeld

„Klimaschutz in der Landwirtschaft“ initiierte

der Landkreis Oldenburg – gemeinsam mit der

Landwirtschaftskammer Niedersachsen und dem

Kreislandvolkverband Oldenburg e. V. – das Projekt

„Klimaallianz in der Landwirtschaft“. Dabei

werden einzelbetriebliche Klimaschutzberatungen

für landwirtschaftliche Betriebe und Vorträge bei

landwirtschaftlichen Veranstaltungen angeboten.

Im Rahmen der individuellen Klimaschutzberatungen

erfahren teilnehmende Landwirte, wie klimaschonend

sie in ihrem Betrieb im Vergleich zu

anderen Betrieben wirtschaften.

Auf Grundlage von Klimabilanzen überlegen

Landwirte und Berater gemeinsam, wo noch Verbesserungsmöglichkeiten

bestehen. Bei den Vorträgen

werden die generellen Ursachen und die

Auswirkungen von Klimaveränderungen – auch

und vor allem für die Landwirtschaft – sowie wirkungsvolle

Klimaschutzmaßnahmen vorgestellt.

Auch dieses erfolgreiche Projekt erhielt nationale

Bedeutung durch den Gewinn des Bundeswettbewerbs

„Klima-aktive Kommune 2017“.

Im Handlungsfeld „Mobilität im ländlichen

Raum“ gilt es, unter anderem die Attraktivität der

>>> Seite 45

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44 WOHNEN UND NATUR


45

Foto: Peter Kratzmann

Aktionstag für den Klimaschutz: „Dötlingen in Bewegung – Energieradtour durch die Gemeinde.

Seite 43 >>>

E -Mobilität zu steigern. Der Ausbau der E-Ladeinfrastruktur

ist ein wichtiger Baustein dazu. Der

Landkreis Oldenburg installierte bereits 2017 die

ersten E-Ladestationen in den kreisangehörigen

Kommunen. Weitere Ladestationen und zwei

Solarcarports kamen im Jahr 2018 dazu mit dem

Ziel, dass nunmehr in allen Kommunen im Landkreis

Oldenburg E-Ladestationen im öffentlichen

Raum zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus rollen im Landkreis Oldenburg

elektrisch betriebene Bürgerautos. Das vom

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und

nukleare Sicherheit geförderte Modellprojekt

ermöglicht es den teilnehmenden Gemeinden,

Elektrofahrzeuge als Bürgerautos einzusetzen

und mit diesen über teils ehrenamtliche

Fahrer*innen die Mobilität im ländlichen Raum zu

stärken. Die zusätzliche Beschaffung eines elektrisch

angetriebenen Dienstfahrzeuges für den

Hausmeisterdienst der Berufsbildenden Schulen

in Wildeshausen dient gleichzeitig als Anschauungsobjekt

in der dortigen Kfz- bzw. Mechatroniker-Ausbildung,

um auch den künftigen Fachkräften

einen Einblick in Elektroantriebe als Alternative

zu Verbrennungsmotoren zu ermöglichen.

Auch die permanente Steigerung der Energieeffizienz

beim Bauen und Sanieren erhält Unterstützung

vom Klimaschutzteam. Nicht nur werden

Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern

bei Bedarf zum möglichen Nutzen von Solarenergie

oder zur optimalen Heizungseinstellung

neutral beraten. Unter dem Motto „aus der

Praxis für die Praxis“ prämiert der Landkreis

Oldenburg zudem Hauseigentümer, die besonders

energieeffizient gebaut oder saniert haben,

mit der „Grünen Hausnummer“. Diese soll die

Gebäude auch optisch als gute Beispiele klimafreundlichen

Bauens kenntlich machen und andere

Bauherren und Hausbesitzer zum Nachahmen

anregen.

Mit der Devise „Reparieren statt Wegwerfen!“

haben sich sehr erfolgreich in fast allen Kommunen

im Landkreis Oldenburg Repair-Cafés etabliert.

Bei den regelmäßigen und kostenlosen

Veranstaltungen kommen Besucher*innen und

Reparaturkenner*innen bei Kaffee und Kuchen

zusammen, um kaputte Gegenstände bestenfalls

gemeinsam zu reparieren.

Klimaschutz heißt aber auch, klimafreundlicheres

Verhalten der Menschen zu forcieren. Hierfür

werden zum einen öffentliche Vorträge mit

hochkarätigen Referenten wie z. B. TV-Moderator

Sven Plöger oder dem bekannten Klimaforscher

Prof. Dr. Mojib Latif und auch Projekte wie

der Fahrradwettbewerb „STADTRADELN“ angeboten.

Landkreis Oldenburg

INFO

Auf der Homepage

www.wir-für-gutes-klima.de

werden die aktuellen

Klimaschutzprojekte des

Landkreises Oldenburg

dargestellt.

Neu eröffnet: Das Repair-Café im

Jugendzentrum in Wildeshausen

richtet sich an Jung und Alt. Im

Vordergrund steht dabei der nachhaltige

Umgang mit unseren

Ressourcen.


46 WOHNEN UND NATUR

Einzigartige Vielfalt zwischen

Hunte und Weser

Die Natur- und Kulturlandschaft im Landkreis Oldenburg ist vor allem

durch die letzten Eiszeiten grundlegend geprägt worden. Heute wird

sie zum einen durch die flachwellige Geest und zum anderen durch

die ebenen Marschen im äußersten Norden charakterisiert.

Neben Mooren, Schlatts (mit Wasser gefüllte Ausblasungsmulden

aus der Eiszeit), Nass- und

Feuchtwiesen, Heiden und Trockenrasen, neben

Trockenwäldern mit Eiche über Buchenwälder bis

Feuchtwälder mit Esche, neben Wallhecken, kleineren

Bächen und der Hunte als größten Fluss

kommen verschiedenste weitere Biotope vor, die

je nach Ausprägung, Lage und Größe wiederum

Lebensraum für teilweise seltene Tier- und Pflanzenarten

bieten. Dabei ist das Vorhandensein „wilder“

Natur mit den vielfältigen Altersstrukturen

ebenso wichtig für die heimische Artenvielfalt wie

der unterschiedlich starke Einfluss des Menschen.

So benötigen einige Wiesenvogelarten vor allem

bei der Nahrungssuche kurzrasige Wiesen. Auch

bei der Fortpflanzung und Jungenaufzucht sind

solche Wiesen zu bestimmten Zeitpunkten ein

wichtiger Lebensraum. Besonders im Aubereich

der Unteren Hunte sind letzte Rückzugsbereiche

für Kiebitz, Rotschenkel und Co. zu finden.

Dagegen ist der Einfluss des Menschen im Bereich

der Ahlhorner Fischteiche und Sager Meere unterschiedlich

stark. Die eher extensiv genutzten Fischteiche

bieten der herausragenden Art der Sibirischen

Winterlibelle einen der letzten Lebensräume

in Niedersachsen. Daneben herrscht hier ein außerordentlicher

Reichtum an Amphibien. Außerdem kommen

in der Lethe und ihren Aubereichen Arten wie

Fischotter und Kammmolch vor. Herausragende

Bedeutung hat dieser Bereich außerdem für eines

der letzten Steinkauzvorkommen.

Zwischen Wildeshausen und Oldenburg nimmt

die Natur an der Hunte wiederum eines ihrer wildesten

Gesichter an und bietet so vom Menschen

weitestgehend unbeeinflusste Strukturen. Hier

können sich nicht nur Fischotter und Biber allmählich

wieder ansiedeln, sondern es sind auch wichtige

Bruthabitate für Eisvogel und Nachtigall zu

finden. Die vorhanden Sandbänke bieten außerdem

einen wichtigen Lebensraum für eines der

nordwestlichsten Vorkommen der Grünen Flussjungfer.

Doch nicht nur diese Libellenart findet im Landkreis

Oldenburg die Verbreitungsgrenze. Auch

Arten wie Feuersalamander, Schlingnatter, Grauspecht

oder Bachmuschel besitzen hier ihre nordwestlichste

Heimat. Andere Arten wie beispielsweise

der Uhu sind nach ihrer vollkommenen Ausrottung

wieder auf dem Vormarsch.

Ahlhorner Fischteiche wird ein

465 Hektar großes Naturschutzgebiet

im Westen des Naturparks

Wildeshauser Geest in Niedersachsen

genannt.

Foto: © wikipedia, Cec-clp


47

Foto: © wikipedia, conny Foto: Peter Kratzmann

Foto oben: Die Natur nimmt sich den Platz, den sie

braucht. Foto unten: Auch für Arten wie Feuersalamander

bietet der Landkreis Lebensraum.

Das zweiteilige Sager Meer liegt in der Ortschaft Bissel in

der Gemeinde Großenkneten: das Große Sager Meer und

das Kleine Sager Meer. Foto: Peter Kratzmann

Insgesamt ist der Landkreis Oldenburg vielgestaltig

und bietet somit verschiedenste Lebensräume.

Dabei sind vom naturnahen Garten oder kleinbäuerlichen

Höfen über Heideflächen und artenreiche

Wiesen bis hin zum totholzreichen Eichenwald

oder naturnahen Kleinmoor verschiedene Gesichter

der Natur- und Kulturlandschaft vorhanden.

Das Kreisgebiet weist eine Vielzahl von sogenannten

Schutzgebieten auf. Dies sind Räume, in denen

ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft

zur Erhaltung von Lebensgemeinschaften oder

Lebensstätten wildwachsender Pflanzen und wildlebender

Tiere notwendig ist.

Insgesamt gibt es acht verschiedene Formen von

unter Schutz gestellten Gebieten. Im Landkreis

Oldenburg kommen davon fast alle vor: Naturschutzgebiete,

Landschaftsschutzgebiete, Naturdenkmale,

Natura 2000-Gebiete, geschützte Landschaftsbestandteile

und gesetzlich geschützte

Biotope, und das auch noch in großer Vielzahl im

Einklang mit besiedelten und wirtschaftlich wie

auch landwirtschaftlich genutzten Lebensräumen.

Naturschutzgebiete dienen vorrangig dem Schutz

von besonderen Lebensräumen und Lebensgemeinschaften.

Im Landkreis Oldenburg gibt es

25 Naturschutzgebiete mit einer Gesamtgröße

von rund 3000 Hektar. Sie wurden hoheitlich von

der Bezirksregierung Weser-Ems ausgewiesen.

Mit der Verwaltungsreform 2004 ist diese Aufgabe

auf die Landkreise übergegangen. Aufgabe der

unteren Naturschutzbehörde ist neben der Neuausweisung

von Naturschutzgebieten insbesondere

deren Pflege, Erhaltung und Entwicklung.

Ein Naturdenkmal ist eine markante Einzelschöpfung

der Natur. Im Vordergrund steht immer das

einzelne zu schützende Objekt in seiner individuellen

Bedeutung, das sich gegenüber anderen

Vertretern seiner Art besonders auszeichnet. Die

Vielfalt der Naturdenkmaltypen entspricht der Vielfalt

der Naturerscheinungen in einem Naturraum

wie der Geest, dem Moor oder der Marsch.

Der Landkreis Oldenburg ist reich an Einzelschöpfungen

der Natur, die als Naturdenkmale unter

Schutz gestellt wurden. Dabei handelt es sich um

eindrucksvolle alte Einzelbäume oder Baumreihen

und Alleen, Findlinge, Kleinmoore oder Schlatts,

Heideflächen, Sandtrockenrasen, Binnendünen,

Feuchtwiesen mit Vorkommen gefährdeter Pflanzenarten,

alte Torfkanäle, Altarme, Braken oder

Tonkuhlen. Auch außergewöhnliche geologische

Formationen, alte Befestigungswälle, ausgeprägte

Wallhecken, Kratteichenwälle, kleine Wälder oder

seltene Pflanzenvorkommen zählen dazu. Zurzeit

sind 350 Objekte geschützt, die insgesamt eine

Fläche von 420,2 Hektar einnehmen.

Die vielfältige Landschaft und Natur im Landkreis

zeichnet das Kreisgebiet aus. Landkreis Oldenburg

Die Vielfalt, Eigenart und Schönheit, die kulturhistorische

Bedeutung der Landschaft oder die besondere

Bedeutung für Erholung sind einige Gründe,

die für ein Landschaftsschutzgebiet sprechen.

Landschaftsschutzgebiete sind in der Regel flächenmäßig

wesentlich größer als die Naturschutzgebiete

und unterliegen geringeren Schutzbestimmungen.

Die ordnungsgemäße land- und forstwirtschaftliche

Bodennutzung kann in der Regel fortgeführt

werden. Im Landkreis Oldenburg finden sich

zurzeit 58 ausgewiesene Landschaftsschutzgebiete

mit einer Gesamtgröße von etwa 23 173 Hektar.

Hunte bei Huntlosen: Kleine

Stromschnellen sorgen für Spaß

bei Kanu-Fahrern. Foto: Peter Kretzmann


48 BILDUNG, GESUNDHEIT UND SOZIALES

Alles für die Zukunft

Familienfreundlicher Landkreis Oldenburg bietet

vielfältiges Schul- und Ausbildungsangebot

Wer nicht nur für die Schule, sondern auch fürs

Leben lernen möchte, ist im Landkreis Oldenburg

gut aufgehoben.

Aufbauend auf einer soliden Bildungsinfrastruktur

in den ländlich geprägten Mitgliedskommunen

Dötlingen, Harpstedt, Großenkneten, Hude, Ganderkesee,

Wardenburg und Hatten, sind insbesondere

in der Kreisstadt Wildeshausen sämtliche Bildungsformen

vereint. Sie sorgen für einen fließenden

Übergang bis zum Einstieg in den Beruf.

Beginnend mit der frühkindlichen Erziehung in der

Kinderkrippe oder Musikschule, geht es weiter

über den Kindergarten, die Grundschule und den

Kinderhort bis in die weiterführende Schule, wo

der Haupt- oder Realschulabschluss, das Fachabitur

oder die allgemeine Hochschulreife (Abitur)

erlangt werden kann.

Als attraktive Alternative zu den herkömmlichen

Oberschulen mit Gymnasialzweig bzw. allgemeinbildenden

Gymnasien, wie man sie in Wildeshausen,

Ganderkesee oder Ahlhorn findet, entpuppt

sich mehr und mehr das Berufliche Gymnasium in

der Kreisstadt. Dieses dreijährige Fachgymnasium

bietet mit den Fachrichtungen Wirtschaft, Technik

(Schwerpunkt Mechatronik) sowie Gesundheit

und Soziales (Schwerpunkt Gesundheit-Pflege)

drei besonders zukunftsträchtige und interessante

Bildungsgänge an. Mit Millionenbeträgen hat der

Landkreis in den vergangenen Jahren die Schulen

in seiner Trägerschaft modernisiert und optimiert.

Wer nach seinem Schulabschluss an die Berufsbildenden

Schulen in der Kreisstadt bzw. in einen

Ausbildungsbetrieb wechseln möchte, hat ebenfalls

eine große Auswahl und gute Chancen,

danach in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen

zu werden. Hiesige Schwerpunktbranchen

sind Gesundheitseinrichtungen, der Spezialmaschinenbau,

die Verarbeitung landwirtschaftlicher

Erzeugnisse und das Handwerk.

Und wer lieber studiert, muss auch keine weiten

Wege gehen. Attraktive Unis oder Fachhochschulen

gibt es zum Beispiel in Oldenburg, Osnabrück,

Bremen oder Vechta.

Kultur- und Bildungseinrichtungen

Dass die Schullandschaft im Landkreis Oldenburg

nicht nur vielfältig, sondern auch bunt ist, beweisen

„Exoten“ wie die Freie Humanistische

Schule Huntlosen in der Gemeinde Großenkneten,

eine kleine allgemeinbildende Ersatzschule in

freier Trägerschaft, oder das Zentrum Prinzhöfte

in der Samtgemeinde Harpstedt, das Mitte der

1980er-Jahre von Pädagogen aus dem Raum

Bremen als Erfahrungsort für Permakultur und

Freinetpädagogik gegründet wurde und sich der

nachhaltigen Landwirtschaft und dem ganzheitlichen

Lernen verschrieben hat. Das Seminarhaus

ist inzwischen einige Kilometer weiter auf

die Große Höhe gezogen und nennt sich nun

Ausbildung bei ExxonMobil: Arbeiten bei einem der weltweit größten privaten Energieunternehmen, das auf fünf

Kontinenten Erdgas- und Erdölvorkommen sucht, verarbeitet und veredelt.


49

Fotos: Peter Kratzmann

Die Schüler*innen des Gymnasiums können neben

abwechslungsreichen Zusatzangeboten im Freizeitbereich

auch verschiedene Austauschprogramme wahrnehmen.

Die Berufsbildenden Schulen des Landkreises Oldenburg

in Wildeshausen vereinen als Bündelschule Angebote aus

verschiedenen Berufsfeldern unter einem Dach.

„Mikado“. Dort hat sich auch die Wildnisschule

angesiedelt. Die Freie Schule ist stark angewachsen

und aus Platzgründen nach Bassum

gezogen.

Ein weiterer besonderer Anziehungspunkt ist die

Privatschule Gut Spascher Sand. Sie wurde 2004

auf dem Gelände eines historischen Gutshofes bei

Wildeshausen gegründet. Die wunderschön gelegene

Einrichtung, die sich der Montessori-Pädagogik

verschrieben hat, besteht aus einem Kindergarten

mit Krippe, einer Grundschule und einer Integrierten

Gesamtschule. Kleine Klassen, Projektunterricht,

ein großes musisch-künstlerisches

Angebot, eine Farmschule und Auslandsaufenthalte

gehören zum Schulprofil. Eine eigene Busflotte

unterstützt den Schülertransport aus der

Umgebung.

Und wenn die Eltern der Spascher Privatschüler

ebenfalls ihr Herz für das schöne Areal entdecken,

können sie gleich nebenan auf dem Gelände des

Spascher Sandes einziehen. Dieses exklusive

Wohnviertel vor den Toren der Stadt Wildeshausen

ist nach dem Vorbild internationaler Wohnresorts

konzipiert und bietet ein umfangreiches Serviceangebot.

Über die Schulen hinaus gibt es im Landkreis

Oldenburg eine Vielzahl von Bildungs- und Kulturangeboten.

Zu nennen sind hier zum Beispiel die

diversen Musik- und Volkshochschulen sowie

Büchereien mit ihren umfangreichen Bildungs-,

Fortbildungs- und Medienangeboten. Gerade an

die Jugend richtet sich auch die „Junge VHS“, die

der Volkshochschule Wildeshausen angegliedert

ist. Hier werden vielfältige Kurse in den Bereichen

Sprache, PC, Natur, Handarbeiten, Sport, Malerei

und vielem mehr angeboten.

Ein Vorzeigeprojekt – gerade im Zuge der aktuellen

Klimaschutzdiskussion – ist zudem das Regionale

Umweltbildungszentrum (RUZ) im Ganderkeseer

Ortsteil Hollen, das für den Landkreis Oldenburg

und die Stadt Delmenhorst zuständig ist.

Hier wird seit 1996 in reizvoller Lage Umweltbildung

mit den Schwerpunkten Wald und Natur,

Ernährung und Landwirtschaft, Energiesparen

sowie Naturwissenschaften angeboten. Lehrer,

die ein umweltrelevantes Projekt in ihren Unterricht

integrieren möchten, können die Einrichtung

mit ihren Schülern besuchen oder von ihr besucht

werden.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang als

weitere Einrichtung das Seminar- und Tagungshaus

der Ökologischen Akademie Hosüne am waldigen

Ortsrand von Huntlosen.

Es fehlt also an keiner Facette im Bildungsangebot,

um sich im Landkreis Oldenburg rundum gut

aufgehoben zu fühlen. Aber testen Sie selbst,

denn auch hier gilt: Probieren geht über Studieren.

Uta-Maria Kramer ■

Wildnispädagogik, Coyote Mentoring, Gemeinschaftsbildung, Rituale, Wildnisaus- und Weiterbildungen – das sind die

Angebote der Wildnisschule Wildeshausen.


50 BILDUNG, GESUNDHEIT UND SOZIALES

Fotos: Krankenhaus Johanneum

In der Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe geben

moderne Verfahren zur Überwachung und Behandlung

während Schwangerschaft und Geburt Sicherheit.

Vorbildliche medizinische

Versorgung

Wo die Gesundheit zu Hause ist

Mit seiner vielfältigen Landschaft, der guten Luft

und der modernen medizinischen Infrastruktur ist

der Landkreis Oldenburg mit seinen acht Mitgliedskommunen

ein Ort zum Wohlfühlen.

Insbesondere die Kreisstadt Wildeshausen hat

eine lange Kurorttradition. Bereits 1908 gab es

eine Lungenheilanstalt für Tuberkulosekranke in

einem Waldgebiet in der Nähe der Innenstadt.

Hier wurde die sogenannte Luftkur durchgeführt,

bei der die Patienten mehrere Stunden täglich auf

Liegestühlen im Freien oder in offenen Liegehallen

lagen. Auf diese Form der Kur geht auch die

Bezeichnung Luftkurort zurück, die in Deutschland

von Kurorten geführt werden darf, deren Klima als

besonders gesundheitsfördernd gilt. Dazu zählt

heute noch Wildeshausen.

Inzwischen wird das Gelände der ehemaligen Lungenheilstätte

seit Jahrzehnten von der Diakonie

Himmelsthür als Lebensort für Menschen mit

Beeinträchtigungen genutzt. Die Einrichtung

selbst befindet sich derzeit im Zuge der Inklusion

in einem langfristigen Dezentralisierungsprozess,

möchte jedoch mit knapp 100 von einstmals rund

400 Bewohnern auch vor Ort bleiben.

Die herausragende Gesundheitseinrichtung in Wildeshausen

und Umgebung ist das Krankenhaus

Johanneum mit dem angegliederten Medizinischen

Versorgungszentrum (MVZ). Als einziges

Krankenhaus für die ambulante und stationäre Versorgung

im Landkreis Oldenburg hat es einen weiten

Einzugsbereich und befindet sich seit Jahren

in einem millionenschweren Modernisierungsprozess,

um auf Augenhöhe mit dem medizinischen

Fortschritt zu bleiben.

Vorgehalten werden Abteilungen für Allgemein-,

Viszeral-(Bauch-) und Gefäßchirurgie, Orthopädie

und Unfallchirurgie sowie Innere Medizin, Belegabteilungen

für Gynäkologie und Geburtshilfe,

Urologie, HNO.

Zum Angebot gehören sowie regelmäßige öffentliche

Fachvorträge der Ärzte zu Themen wie Knieproblemen,

Schlaganfall-Prophylaxe und Geburtshilfe,

Fitness- und Massagekurse sowie Pflegeberatungsgespräche.

Zahlreiche niedergelassene

Haus- und Fachärzte sowie alternative Heilverfahren

wie die chinesische Medizin vervollständigen

das Repertoire in der Kreisstadt. Ergänzend dazu

besitzt Wildeshausen eine hohe Dichte an

Therapeuten – vom konventionellen Physiotherapeuten

bis hin zum alternativen Heilpraktiker.

Das von der Stadt getragene Prädikat „Luftkurort“

beinhaltet regelmäßige Untersuchungen der Luft

nach Schadstoffen, medizinische Gutachten und

eine besondere Infrastruktur wie den Kurpark mit

Kneippanlagen und Konzertmuschel, in der im

Sommer die Sonntagskonzerte locken, die Tourist-

Information sowie ein umfangreiches Kulturangebot.


51

Foto: wikipedia Corradox

EndoProtethikZentrum: Das interdisziplinäres Team praktiziert

Endoprothetik mit Augenmaß nach einer intensiven

Nutzen-Risiko-Abwägung.

Neben der medizinischen Versorgung gibt es im Landkreis

Oldenburg diverse Möglichkeiten zur Gesunderhaltung wie

zum Beispiel beim Verweilen an frischer Luft.

Ein wichtiger Faktor ist zudem das Hallen- und

Freibad. Das Schwimmbad liegt mitten im bewaldeten

Sport- und Freizeitzentrum „Krandel“. Dieses

umfasst mehrere Sportplätze, einen Trimmdich-Pfad,

das Kinderspielparadies „Rämmi

Dämmi“, eine Kinder-/Beachsportanlage, einen

Bouleplatz, eine Skateranlage sowie das moderne

Sport- und Wellness-Center „Auszeit“.

Das Hallenbad wurde 2014 neu erbaut und

besteht aus einem Schwimmer- und einem Kursbecken.

Es ist direkt verbunden mit dem Freibad,

das derzeit ebenfalls erneuert wird. Eine großzügige

Liegewiese mit gewachsenem Baumbestand

sorgt für eine natürliche Wohlfühlatmosphäre.

Um den Stellenwert der Kreisstadt als Luftkurort

und Gesundheitszentrum noch stärker herauszustellen,

wird seit einigen Jahren immer Anfang

Mai ein großes „Wohlfühlfest“ in der Innenstadt

rund um die Themen Gesundheit, Wellness, regionale

Produkte und Klimaschutz gefeiert. Dabei

präsentieren sich die verschiedensten Gesundheits-

und Therapieeinrichtungen, Beratungsunternehmen

und Sportvereine mit Aktionsständen

sowie Vorführungen.

Doch nicht nur die Kreisstadt selbst, auch die

umliegenden Gemeinden sind gesundheitlich gut

aufgestellt. Das gilt insbesondere für Ganderkesee,

wo mit der Fachklinik für Orthopädie Stenum

Ortho sowie der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie

des Wichernstiftes gleich zwei medizinische

Aushängeschilder beheimatet sind.

Initiative zur Gesundheitsförderung

und Prävention

Ergänzend dazu kümmern sich in allen Landkreisgemeinden

Allgemein-, Fach- und Zahnärzte, Apotheken

und Therapeuten vor Ort um das Wohlergehen

der kleinen und großen Patienten. Und um gar

nicht erst krank zu werden, bieten viele Sportvereine

Präventions- und Fitnesskurse an.

Besonderheiten wie das gerade für Allergiker sehr

geeignete Naturbad in Hude oder das „Sauna-

Huus“ in Ganderkesee ergänzen das Angebot.

Ein Geheimtipp ist achtsames Yoga und Qi Gong

im wunderschönen Ambiente eines denkmalgeschützten

Bauernhauses in Dötlingen.

Damit die Versorgung der ländlichen Region auch

in Zukunft auf diesem Level bleibt, wurde Anfang

2015 die Gesundheitsregion des Landkreises Oldenburg

ins Leben gerufen (siehe ergänzend nachfolgenden

Artikel: „Leben im Alter“). Die Gesundheitsregion

sieht ihre Kernaufgabe darin, die

wohnortnahe medizinische Versorgung zu verbessern

sowie die Gesundheitsförderung und die

Prävention zu stärken.

Im urwüchsigen Landkreis Oldenburg möchte man

eben auch weiterhin gesund leben! Uta-Maria Kramer ■


52 BILDUNG, GESUNDHEIT UND SOZIALES

Leben im Alter

Noch nie so lange jung wie heute

Mit kreativen Initiativen und Projekten den demografischen

Wandel meistern

Vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden

Bevölkerung hat 2015 die Gesundheitsregion

des Landkreises Oldenburg ihre Arbeit aufgenommen

und eine entsprechende Koordinierungsstelle

im Gesundheitsamt eingerichtet. In diversen

Arbeitsgruppen engagieren sich unterschiedlichste

Akteure aus dem Kreisgebiet, um die

gesundheitliche Versorgung der Region zu sichern.

So widmet sich eine Arbeitsgruppe der medizinischen

Versorgung vor dem Hintergrund des demografischen

Wandels. Als Landkreis im ländlichen

Raum möchte man das Risiko der medizinischen

Unterversorgung abwenden. Ein bereits umgesetztes

Projekt zur Verbesserung der Versorgung

ist „ERLEBEN – Erhöhung der Überlebensrate

nach Herzstillstand“. Ziel ist es, mit einer Informations-App

die Überlebensrate nach einem Herz-

Kreislauf-Stillstand zu erhöhen, indem die App

nach Alarmierung der Rettungsleitstelle Ersthelfer

zu Notfällen in ihrer Nähe leitet, um schnellstmöglich

mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung zu

beginnen.

Eine weitere Arbeitsgruppe widmet sich dem

Thema „Personal in der Pflege“, um das Image der

Pflegeberufe zu verbessern, mit Vorurteilen aufzuräumen

und mehr (junge) Menschen in der Region

für Berufe in der Pflege zu begeistern. In diesem

Zusammenhang entstand zum Beispiel das Projekt

„Ihr seid unsere Zukunft – Schüler im Landkreis

Oldenburg stellen sich dem Abenteuer Pflege“,

das im November 2018 sogar mit dem Niedersächsischen

Gesundheitspreis ausgezeichnet

wurde. Im Zuge dieses Projekts wird Zehntklässlern

in Form von Arbeitsgemeinschaften an der

BBS in Zusammenarbeit mit verschiedenen Pflegeeinrichtungen

der Pflegeberuf vorgestellt.

Weitere Arbeitsgruppen widmen sich der psychischen

Gesundheit in allen Lebensaltern, der Prävention

sowie dem Thema „Mobilität und Infrastruktur“.

Ausgehend von den Fragen, wie insbesondere

ältere Menschen zum Arzt kommen bzw.

welche alternativen Mobilitätsformen zukünftig

denkbar sind, ist hier zum Beispiel das Modellprojekt

„EMiLO – Elektro-Mobilität im Landkreis

Oldenburg“ entwickelt worden, das einen Überblick

über die Elektro- bzw. Bürgerautos in Dünsen,

Kirchseelte, Dötlingen, Ganderkesee und

Wildeshausen gibt.

Doch auch abseits von dieser zukunftsgerichteten

Projektarbeit zeigt sich der Landkreis Oldenburg

bei den aktuellen Pflege- und Freizeitangeboten

für Senioren gut aufgestellt. Dabei profitiert er

zum einen von seiner intakten Vereinsstruktur, die

von den Landfrauen über die Arbeiterwohlfahrt

bis zur Seniorenunion reicht. Hinzu kommen die

Kirchengemeinden mit ihren beliebten Treffpunkten

sowie engagierte Begegnungsstätten wie das

Die Gesundheitsregion sieht ihre Kernaufgabe auch darin, die Gesundheitsförderung und die Prävention mit attraktiven

Angeboten zu stärken. Foto: Peter Kratzmann


53

Foto: Peter Kratzmann

Aus einer Protestaktion gegen einen Pflegeheimbau wurde ein Verein, der sich dafür einsetzt, die Gemeinde

zukunftssicher für die unterschiedlichen Generationen und deren Bedürfnisse zu machen.

Mehrgenerationenhaus des Deutschen Roten

Kreuzes in Wildeshausen, die jedem offenstehen

und an fast keinem Wochentag Langeweile zulassen.

Das Angebot reicht vom ganzheitlichen

Gedächtnistraining über gemeinsames Handarbeiten

und Selbsthilfegruppen bis zum geselligen

Beisammensein.

Zudem halten Bildungseinrichtungen wie die

Volkshochschule Wildeshausen, die regioVHS

Ganderkesee-Hude oder die Ländliche Erwachsenenbildung

ein attraktives Programm für jung gebliebene

Ältere bereit.

Anlaufstelle für alle Fragen

Doch auch wenn die Mobilität nachlässt, dürfen

sich Senioren im Landkreis Oldenburg angesichts

zahlreicher Pflege- und Betreuungsangebote

gut aufgehoben fühlen. Eine wichtige

Adresse ist in diesem Zusammenhang die „Leitstelle

Älterwerden“ des Landkreises Oldenburg.

Aufgabengebiete sind neben der Heimaufsicht

die Vernetzung der bestehenden Altenhilfeangebote

in den einzelnen Gemeinden sowie die

Öffentlichkeitsarbeit. Die „Leitstelle Älterwerden“

arbeitet eng mit dem Pflegestützpunkt des

Landkreises Oldenburg und dem Sozialhilfeträger

sowie den Pflegekassen zusammen.

Spezielle Anfragen von Senioren oder deren

Angehörigen werden an die zuständigen Stellen

vermittelt.

Die Bandbreite der vorgehaltenen Pflegeeinrichtungen

ist groß. Beispielhaft zu nennen sind

hier das Kreisaltenheim mit seinem im Zuge

von zunehmenden Demenzerkrankungen immer

stärker gefragten Spezialzweig Gerontopsychiatrie,

der schmucke Wohnpark an der Hunte

oder das Pflegezentrum Johanneum in Wildeshausen,

das einen fließenden Übergang vom

selbstbestimmten Wohnen bis hin zur Vollpflege

bietet.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgen die Geest Höfe

in Wildeshausen. Dieses neue Wohnprojekt beinhaltet

eine Pflegestation, deren Dienste bei

Bedarf von den Mietern bzw. Besitzern der umliegenden

Wohnungen und Reihenhäuser gebucht

werden können.

Doch nicht nur in der Kreisstadt, sondern auch in

den Mitgliedskommunen wird das Thema „Wohnen

und Leben im Alter“ rege diskutiert und

dabei insbesondere auf ehrenamtliche Seniorenbegleiter

gesetzt. In diesem Zusammenhang entstand

in Dötlingen der Arbeitskreis „Wi helpt di“,

der Unterstützung für die älteren Mitbürger bietet,

die die eine oder andere Aufgabe nicht mehr

ganz alleine schaffen können. Beispielhaft zu nennen

ist hier u. a. Seniorenservicebüro in Großenkneten

mit seinen diversen Angeboten vom

ehrenamtlichen Handwerkerdienst bis zur Nachbarschaftshilfe

– und das alles gerne „up platt”.

Uta-Maria Kramer ■

Immer schön neugierig bleiben: Der Landkreis Oldenburg bietet ein attraktives Bildungsangebot für jung gebliebene

Ältere. Foto: © Monkey Business – stock.adobe.com


54 BILDUNG, GESUNDHEIT UND SOZIALES

Inklusives Miteinander

entwickeln und fördern

Sprachrohr für Menschen mit Behinderungen

und deren Familien

INFO

Mehr Informationen sind

auf der vom KBR

geführten Homepage

www.kreisbehindertenratlandkreis-oldenburg.de

zusammengestellt.

Behindertenbeauftragte

Rita Rockel

Tel. 04431 85-473

rita.rockel@oldenburg.kreis.de

Im Landkreis Oldenburg berät seit 2001 eine

hauptamtliche Behindertenbeauftrage Menschen

mit Behinderungen und deren Familien in allen

Lebenslagen. Sie stellt eine Anlaufstelle vor Ort

mit einer „Wegweiserfunktion“ dar. Ihre Arbeit

basiert auf Umsetzung der UN-Konvention über

die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Zu

Ihren Netzwerkpartnern gehören z. B. Politik,

Kreis- und Gemeindeverwaltungen, Integrationsamt,

Arbeitsvermittlungen, Einrichtungen der

Behindertenhilfe, Schulen, Behindertenbeiräte

und -beauftragte im Landkreis, regional und landesweit,

Selbsthilfegruppen und unabhängige

Teilhabeberatungsstellen nach dem Bundesteilhabegesetz.

Themen der Beratung sind häufig Fragen zur

Beantragung eines Behindertenausweises und

den Nachteilausgleichen, fehlende Mobilität,

Arbeitslosigkeit, fehlender barrierefreier Wohnraum,

Leben am Existenzminimum, Akzeptanz

von Behinderung in der Gesellschaft.

Ausgezeichnete lokale Projekte

Als Geschäftsstelle unterschützt die Behindertenbeauftragte

die Arbeit des Kreisbehindertenrates

(KBR), der im Jahr 2007 erstmals im Landkreis

Oldenburg gewählt wurde und nun in seiner dritten

Wahlperiode tätig ist. Die Mitglieder des KBR

wohnen im Landkreis Oldenburg, sind ehrenamtlich

tätig und beraten die Kreisgremien bzgl. der

Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen.

Der KBR setzt sich für eine gleichberechtigte und

selbstbestimmte Teilhabe behinderter Menschen

in allen Lebensbereichen ein. Das Gremium ist

somit ein „Sprachrohr“ behinderter Menschen im

Landkreis Oldenburg. Schwerpunkte sind unter

anderem der Abbau von Barrieren, Gestaltung

eines für mobilitätsbehinderte Menschen nutzbaren

öffentlichen Personennahverkehrs, eine

stärkere Integration behinderter Menschen in

Schule, Freizeit und Arbeitswelt.

Um die Entwicklung eines inklusiven Miteinanders

zu fördern und lokale Projekte zu würdigen verleiht

der Landkreis Oldenburg seit 2017 einen

Inklusionspreis. Die Einrichtung inklusiver Lebensräume,

das heißt die gleichberechtigte Teilhabe

aller Menschen, insbesondere von Menschen mit

Beeinträchtigungen, ist eine gesamtgesellschaftliche

Aufgabe. Die Verleihung rückt diese Aufgabe

immer wieder ins öffentliche Licht und sensibilisiert

somit hierfür.

Ein weiterer Service für Menschen mit Behinderungen

ist die Einrichtung einer Sprechstunde des

Landessozialamtes im Kreishaus. Diese Sprechstunde

findet jeden zweiten Monat und dann am

zweiten Mittwoch von 10 bis 12 Uhr im Kreishaus

statt.

Rita Rockel ■

Preisträger mit Laudatoren und Landrat: Der Landkreis Oldenburg hat im August 2019 im Kreishaus Wildeshausen

zum dritten Mal den Inklusionspreis vergeben.

Foto: NWZ


Anzeige

55

Die Lebenshilfe Delmenhorst und Landkreis Oldenburg

– für Menschen in der Region

Gegründet im Jahr 1964 von Eltern behinderter Kinder als Interessenvertretung

für Menschen mit Beeinträchtigung, bietet die Lebenshilfe

Delmenhorst und Landkreis Oldenburg heute Dienstleistungen

für ca. 1100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne

Behinderung und für deren Angehörige. Mit über 500 Mitarbeitern ist

die Lebenshilfe beratend, pädagogisch und therapeutisch tätig. Die

Lebenshilfe Delmenhorst und Landkreis Oldenburg versteht sich als

Selbsthilfevereinigung.

Wie alle Bürger haben Menschen mit geistiger Beeinträchtigung

Anspruch auf Achtung ihrer Menschenwürde, auf den Persönlichkeits-

und Gleichheitsschutz und auf alle anderen Grundrechte.

Somit bildet das Übereinkommen über die Rechte von Menschen

mit Behinderungen und das Grundgesetz die Leitlinie für die Arbeit

der Lebenshilfe. Aus dem individuellen „Sosein“ von Menschen mit

geistiger Beeinträchtigung ergibt sich auf dieser Grundlage eine

besondere Verantwortung. Unterstützt und gefördert wird der

Wunsch nach Selbstbestimmung, Mitwirkung und Mitbestimmung.

Die Lebenshilfe hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Maßnahmen

und Einrichtungen, die eine wirksame Hilfe für Menschen mit einer

geistigen Beeinträchtigung aller Altersstufen und deren Familien

bedeuten können, anzubieten und zu fördern:

• Heilpädagogische Frühförderung

• Familienstützender Dienst

• Sozialpädagogische Familienhilfe

• Kindertagesstätten

• Heilpädagogische Kindertagesstätten

• Katenkamp-Schule

• Schulassistenz

• Offene Hilfen

• Wohnangebote

• Tagesstrukturierendes Angebot

• Freizeit

• Bildung und Beratung

• Fachberatung Mobiles Lernen

• Ambulante Autismusspezifische Förderung

Lebenshilfe Delmenhorst und Landkreis Oldenburg e. V.

und gemeinnützige GmbH Bismarckstraße 21 · 27749 Delmenhorst · Tel. 04221 1525-0

geschaeftsstelle@lebenshilfe-delmenhorst.de · www.lh-del.de


56 WISSENSWERTES

Netzwerk

Gewachsene Partnerschaft – die Freundschaft

zum Landkreis Nowomiejski

Bereits 1972 hat der Landkreis Oldenburg mit

einer Urkunde die Patenschaft für die in der

Bundesrepublik Deutschland lebenden früheren

Einwohner*innen des Kreises Neumark/Westpreußen

– dem heutigen Landkreis Nowomiejski –

übernommen. In den Folgejahren traf man sich

regelmäßig bei den sogenannten „Heimatkreistreffen“

in Hude mit früheren Bewohnern des

Kreises Neumark.

Aus diesen Zusammenkommen heraus entwickelten

sich freundschaftliche Kontakte, und es

entstand dabei die Idee, die Beziehungen zwischen

den Landkreisen Oldenburg und Nowomiejski

fortan zu intensivieren. Maßgeblich daran

beteiligt war der Vorsitzende des Heimatkreises

Neumark/Westpreußen, Prof. Stephan Freiger.

Auf Theorie folgte Praxis: 1999 kamen erstmals

Jugendliche aus beiden Landkreisen zu einem

gemeinsamen Zeltlager in Hude zusammen.

Im Rahmen des deutsch-polnischen Jugendzeltlagers

besprachen Vertreter beider Landkreise,

wie in verschiedenen Bereichen zusammengearbeitet

werden kann. Mit der Absicht, die Beziehungen

zwischen den Landkreisen Nowomiejski

und Oldenburg auf einem kooperativen Fundament

zu forcieren, sich kennenzulernen und Themen

zu besprechen, erfolgten mehrere Besuche

mit Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft, Jugend

und Sport in beiden Ländern.

Mit der feierlichen Unterzeichnung der Verständigungserklärung

über die Aufnahme partnerschaftlicher

Zusammenarbeit im August 2001 vom

damaligen Landrat Hermann Bokelmann und

Oberkreisdirektor Wolfgang Haubold sowie für

die polnische Seite vom Landrat Waclaw Derlicki

und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Kreistages

Grzegorz Dembek wurde diese Zusammenarbeit

besiegelt.

Reger Austausch der Jugend

Um die Zusammenarbeit in den Bereichen der

Wirtschaft zu fördern und Informationen über

Investitionen und Geschäftsfelder auszutauschen,

schloss man im Mai 2002 in Polen eine Kooperationsvereinbarung

zwischen der Wirtschaftsförderungsgesellschaft

für den Landkreis Oldenburg

und der Wirtschaftskammer in Biskupiec. Weitere

offizielle Begegnungen bahnten die ersten

Jugendbegegnungen an. Am Europatag, 5. Mai

2004, unterzeichneten die damaligen Landräte

Foto: Landkreis Oldenburg

Die beiden Landkreise Oldenburg und Nowomiejski haben sich vor 15 Jahren für eine Zusammenarbeit in Freundschaft

und Frieden als Beitrag für eine friedliche Entwicklung der Völker in Europa ausgesprochen.


57

Foto: KFV LKO

„Unter den Augen der polnischen Freunde giessen Peter Sparkuhl (links) und Andreas Tangemann (rechts) von der

Kreisfeuerwehr symbolisch die Freundschaftsbäume auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr in Nowe Miasto Lubawski

mit mitgebrachten Huntewasser.“

schließlich im Landkreis Nowomiejski den Partnerschaftsvertrag.

Nachdem bei den folgenden Besuchen neben

dem Ausbau der bestehenden Kontakte häufig

noch Besichtigungen von sozialen Einrichtungen,

Schulen und Unternehmen auf dem Programm

standen, sind es heute besonders die diversen

Jugendaustausche, die den Schwerpunkt der

Begegnungen bilden.

Auch die Schulen kooperieren

Die ersten Jugendbegegnungen zwischen der

Oberstufe des Lyceums in Nowe Miasto Lubawskie

und dem Beruflichen Gymnasium der Berufsbildenden

Schulen in Wildeshausen wurden 2010

vereinbart, ebenfalls die Teilnahme an dem Zeltlager

der Kreisjugendfeuerwehr in Oldenburg.

Die Schüler*innen des Beruflichen Gymnasiums

und des Lyceums besuchten sich bereits einige

Male und nahmen unter anderem an einem

deutsch-polnischen Geschichtsworkshop in Danzig

teil.

Ebenso intensiv hat sich der Austausch zwischen

dem Fachbereich Gastronomie der Berufsbildenden

Schulen in Wildeshausen und der Berufsschule

in Kurzȩtnik entwickelt. Unter der Leitung

erfahrener und engagierter Lehrkräfte werden in

beiden Landkreisen Berufspraktika in gastronomischen

Betrieben absolviert. Die Praktika dauern in

der Regel 14 Tage.

Ein weiteres Standbein bildet der Austausch des

Jugendcircusses Sternchen aus Sandkrug mit der

Circusschule Heca. Im Jahr 2014 lernten sich die

Akteure bei einem Besuch im Landkreis Oldenburg

kennen und verstanden sich auf Anhieb

prächtig. Nach einer tollen Vorstellung des Circusses

Sternchen auf einer Veranstaltung in Sandkrug

sprach die damalige Landrätin Ewa Dembek

sogleich eine Einladung zu einem Besuch des

Circusses in Polen aus. Bis heute hält der Kontakt

der beiden Circusschulen an.

Besonders engagiert und freundschaftlich finden

die Austausche der Jugendfeuerwehren statt.

Bereits seit 2011 besuchen sich die Jugendlichen

der Kreisjugendfeuerwehren aus dem Landkreis

Oldenburg und dem Landkreis Nowomiejski

gegenseitig in regelmäßigen Abständen zu ihren

Zeltlagern. Eifrig absolvieren die jungen Feuerwehrleute

die Wettkämpfe und haben eine

schöne und abwechslungsreiche Zeit mit Spiel,

Spaß und Sport.

Mit der IGS Am Everkamp aus Wardenburg knüpfte

eine weitere Schule Kontakte nach Polen und

zwar zur Gesamtschule in Bielice. Die ersten

Schülergruppen besuchten sich im Jahre 2018

und seither wird der Austausch st etig vertieft.

Landrat Carsten Harings legt großen Wert auf die

Jugendbegegnungen, denn sie sind es, die eine

Partnerschaft lebendig gestalten. Jüngst blickten

die beiden Landkreise auf 15 Jahre Partnerschaftsvertrag

zurück. Bei einem Besuch im Mai

2019 ließen Landrat Harings und sein polnischer

Amtskollege Andrzej Ochlak die vergangenen

Jahre Revue passieren. Übereinstimmend sind

beide Landräte der Auffassung, dass die gemeinsame

Partnerschaft im Zeichen von gelebten und

geschlossenen Freundschaften steht. Ganz im

Sinne des europäischen Gedankens.

Landkreis Oldenburg


58 WISSENSWERTES

Der Landkreis Oldenburg

erstreckt sich südlich von

Oldenburg und hat annähernd

kreisförmige Gestalt im Ausmaß

von etwa 35 × 40 Kilometern.

Grafik: Landkreis Oldenburg

Der Landkreis und seine

Aufgaben

Kreispolitik und Kreistag – vom Landkreis Oldenburg für den

Landkreis Oldenburg

Foto: Landkreis Oldenburg

Jeder Bürger kennt seinen Landkreis und fühlt

sich dort zu Hause. Doch viele Bürger fragen sich,

welche Aufgaben ein Landkreis überhaupt hat.

Der Kreistag ist das Hauptorgan des Landkreises

Oldenburg. Er setzt sich zusammen aus 50 Kreistagsabgeordneten

und dem Landrat. Sie werden

von den Bürger*innen bei den Kommunalwahlen

gewählt. Die Kreistagsabgeordneten spiegeln

somit die Stimme des Volkes wider und vertreten

mit ihrer Arbeit in der Kreispolitik die Bürger*innen.

Zusammen setzt sich der aktuell agierende Kreistag

durch acht Fraktionen und Gruppen. Die aktuelle

Wahlperiode begann 2016 und endet 2021.

Öffentliche Beschlüsse

In der Regel tagt das Gremium vierteljährlich und

die Beratungen zu vielfältigen Themen sind

grundsätzlich öffentlich. Dies dient der Transparenz

der Beschlüsse. Ebenso gibt es vor und nach jeder

Sitzung eine Einwohnerfragestunde, in der anwesende

Einwohner*innen ihre Fragen an die Kreispolitik

stellen können. Die Kreistagssitzungen werden

von dem Vorsitzenden des Kreistages geleitet.

In der aktuellen Wahlperiode ist Kreistagsabgeordneter

Hartmut Post aus Harpstedt Vorsitzender.

Seine Aufgaben sind es, die Verhandlungen

zu leiten, die Sitzungen zu öffnen und zu

schließen sowie für die Aufrechterhaltung der

Ordnung zu sorgen und das Hausrecht auszuüben.

Aufgabe des Landrates ist in diesem Zusammenhang

neben seinen sonstigen Tätigkeiten, zur Sitzung

zu laden, die Beschlüsse vorzubereiten und

auszuführen.

Zur Vorbereitung seiner Beschlüsse hat der Kreistag

verschiedene Kreistagsausschüsse. Insgesamt

handelt es sich zurzeit um acht Fachausschüsse

und den Kreisausschuss. Vor jedem

Kreistag tagt in der Regel ein Kreisausschuss,


59

Foto: Landkreis Oldenburg

Zuvor in Oldenburg, ist die Verwaltung des Landkreises Oldenburg seit 1988 in Wildeshausen ansässig. Am 1. Juli 1993

änderte sich der Name von Landkreis Oldenburg (Oldenburg) in Landkreis Oldenburg.

der die Beschlüsse des Kreistages vorbereitet.

Die Sitzungen des Kreisausschusses sind nicht

öffentlich.

Die verschiedenen Fachausschüsse beschäftigen

sich mit unterschiedlichen Themenbereichen wie

zum Beispiel Bau, Finanzen und Soziales. Die Sitzungen

dieser Fachausschüsse sind ebenfalls

öffentlich und bieten den Einwohnern nochmals

die Gelegenheit, an der Kreispolitik teilzuhaben.

Dies ist für die Bürger*innen von besonderer

Relevanz, wenn ihre persönlichen Interessen

betroffen sind. Beispiel hierfür sind unter anderem

Schulen, Sanierungen oder der Neubau von

kreiseigenen Straßen. Hinzu kommt außerdem,

dass in einigen Fachausschüssen nicht nur Kreistagsabgeordnete

Mitglieder sind, sondern auch

sogenannte „Hinzugewählte“ an den Sitzungen

teilnehmen. Diese beraten die Kreispolitik mit

ihrem Fachwissen.

Neben diesen Ausschüssen arbeiten die Kreistagsabgeordneten

ebenfalls in Arbeitsgruppen und

vertreten den Landkreis Oldenburg in den Organen

der verschiedenen Organisationen/Unternehmen/

Einrichtungen. Zu diesen Mitgliedschaften zählt

zum Beispiel die Musikschule des Landkreises

Oldenburg gGmbH oder die Wirtschaftsförderungsgesellschaft

mbH für den Landkreis Oldenburg.

In der Vergangenheit gab es viele große Themen,

die die Kreispolitik des Landkreises Oldenburg

stark geprägt haben. In den Jahren 2015/16

zählte zu diesen Themen die Flüchtlingswelle.

Manche Themen wie zum Beispiel der Schuldenabbau,

Schulen und Breitbandausbau spielen

immer eine große Rolle. In der Zukunft ist damit

zu rechnen, dass der Klimaschutz in der Kreispolitik

aufgrund der Aktualität und Erstellung eines

neuen Klimaschutzkonzeptes an Aufmerksamkeit

gewinnt.

Landkreis Oldenburg

INFO

Sitzverteilung im Kreistag

des Landkreises Oldenburg,

Stand 2.07.2019

CDU (Christlich Demokratische

Union Deutschlands)

15 Sitze

SPD (Sozialdemokratische

Partei Deutschlands)

14 Sitze

GRÜNE (Bündnis 90/

DieGrünen) 6 Sitze

FDP (Freie Demokratische

Partei) 5 Sitze

AfD (Alternative für

Deutschland) 4 Sitze

Linke (Die Linke) 3 Sitze

UWG (Unabhängige

Wählergemeinschaft) 2 Sitze

FW Freie Wähler 1 Sitz


60 WISSENSWERTES

Roter Kussmund für Heini Boning vom Gilde-Gericht: Schon seit Jahrzehnten sind die Gilde-Gerichte immer mehr zu einer

humoristischen Veranstaltung geworden.

Fotos: Peter Kratzmann

Veranstaltungen im Landkreis

Oldenburg

Events für jeden Geschmack

INFO

Tourist-Information umtref

Wardenburg e. V.

Oldenburger Straße 228

26203 Wardenburg

Tel. 04407 20907

www.touristinfo--

wardenburg.de

Dötlinger Gartenkultour

Die Dötlinger Gartenkultour ist seit vielen Jahren

ein beliebtes Ziel für Kurz-Urlauber und Wochenend-Besucher.

An drei Tagen im Jahr öffnen Privatgärten,

Kunsthandwerker, Künstler, Galerien,

Gartenbetriebe und Musiker ihre Pforten für die

Besucher und geben ihnen Einblicke in Arbeit und

Berufung.

Fasching um den Ring in

Ganderkesee

Eine Hochburg des Frohsinns ist Ganderkesee

nicht nur zur Faschings-Session – aber dann ganz

besonders. Vom 11.11. an bis zum Faschings-

Wochenende im Februar sorgt die Narrenschar

für eine abwechslungsreiche Zeit. Höhepunkt ist

jeweils der Samstag vor Rosenmontag mit dem

Faschingsumzug durch den Ort.

Kneter Markt

Nicht aus der Gemeinde Großenkneten wegzudenken

ist der Kneter Markt, der alljährlich im

Frühjahr stattfindet. denn den Markt gibt es nachweislich

seit 1888. Er hat somit eine lange Tradition.

Heute lebt der Markt vor allen Dingen von

dem vielfältigen Rahmenprogramm für Jung und

Alt.

Schiebenscheeten der Harpstedter

Bürgerschützen von 1509

Ihr jährliches Schützenfest feiern die Harpstedter

Bürgerschützen immer zu Pfingsten. Es ist ein

Fest der ganzen Ortschaft, an dem sich Jung und

Alt beteiligt. So wird am Pfingstmontag das Kinderschützenfest

gefeiert und einen Tag später

sind die Erwachsenen dran.

Sandyfest in Sandkrug

Das Sandyfest in Sandkrug ist eines der größten

Ortfeste im Landkreis Oldenburg. Feste Bestandteile

des zweitägigen Trubels, der vom Orts- und

Bürgerverein Sandkrug mitorganisiert wird, sind

Musik mit DJ und Live-Bands sowie eine reichhaltige

Tombola.

GartenKultur-Musikfestival

Das GartenKultur-Musikfestival ist ein regionales

Kooperationsprojekt. Kommunen oder ihre Insti-


61

Der letzte Höhepunkt der Ganderkeseer Faschingszeit ist der große Festumzug am Samstag vor Rosenmontag.

Dabei darf die Landjugend natürlich nicht fehlen.

tutionen, Vereine oder kulturelle Einrichtungen –

ganz verschiedene Interessengemeinschaften

arbeiten unter dem Dach des Kommunalverbunds

Niedersachsen/Bremen e. V. zusammen,

um den Besuchern ein Festival für alle Sinne zu

bieten.

Italienische Nacht in Hude

„Dolce Vita“ auf Hudes Hauptstraße ermöglicht

das zweitägige Fest „Italienische Nacht“. Steht

der Samstag ganz im Zeichen stimmungsvoller

Geselligkeit mit mediterranem Flair, kann am darauffolgenden

verkaufsoffenen Sonntag ausgiebig

gebummelt werden. Präsentiert wird das facettenreiche

Volksfest, das in der Klostergemeinde

längst feste Tradition ist, vom Gewerbe- und Verkehrsverein.

Wardenburger Sommerlauf

Der Wardenburger Sommerlauf ist einer der großen

Landschaftsläufe im Oldenburger Land. Die

Hauptläufe führen sowohl durch den Ort Wardenburg

und einiger zugehörigen Ortschaften sowie

landschaftlich reizvoll entlang der Hunte. Veranstalter

ist der Wardenburger Sommerlauf e. V.

Gildefest Wildeshausen

Der festliche Höhepunkt im Jahreskalender der

Kreisstadt Wildeshausen ist zweifelsohne das

Gildefest der Wildeshauser Schützengilde. Offiziell

eröffnet wird es am 1. Pfingsttag auf der

Burgwiese mit dem Großen Zapfenstreich und

einem Feuerwerk. Am Dienstag folgt dann mit

dem Marsch des Regimentes, dem Königsschießen

und der Verkündung des neuen Schaffers der

Höhepunkt.

Landkreis Oldenburg

INFO

Touristik-Palette Hude e. V.

Parkstraße 53 a

27798 Hude (Oldb)

Tel. 04408 8090950

www.touristikpalette-hude.de

Straßenfeste wie die Italienische

Nacht und das Bürgerfest sind in

Hude Publikumsmagneten.


62


63

Der Landkreis Oldenburg vereint eine einmalige

Landschaftsvielfalt. Foto:Landkreis Oldenburg


64 INTERESSANTE UND HILFREICHE ADRESSEN

n Landkreis

Landkreis Oldenburg

Delmenhorster Str. 6

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 85-0

www.oldenburg-kreis.de

n Die Gemeinden

Gemeinde Dötlingen

Hauptstr. 26

27801 Neerstedt

Tel. 04432 950-0

www.doetlingen.de

Gemeinde Ganderkesee

Mühlenstr. 2–4

27777 Ganderkesee

Tel. 04222 44-0

www.gemeindeganderkesee.de

Gemeinde Großenkneten

Markt 1

26197 Großenkneten

Tel. 04435 600-0

www.grossenkneten.de

Gemeinde Hatten

Hauptstr. 21

26209 Hatten

Tel. 04482 922-0

www.hatten.de

Gemeinde Hude

Parkstr. 53

27798 Hude

Tel. 04408 9213-0

www.hude.de

Gemeinde Wardenburg

Friedrichstr. 16

26203 Wardenburg

Tel. 04407 73-0

www.wardenburg.de

Stadt Wildeshausen (Kreisstadt)

Am Markt 1

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 88-0

www.wildeshausen.de

Samtgemeinde Harpstedt

Amtsfreiheit 1

27243 Harpstedt

Tel. 04244 82-0

www.harpstedt.de

Mitgliedsgemeinden der

Samtgemeinde Harpstedt:

Gemeinde Beckeln

Meyerhof 1

27243 Beckeln

Tel. 04244 8525

www.beckeln.de

Gemeinde Colnrade

Hauptstr. 6

27243 Colnrade

Tel. 04434 1239

www.colnrade.de

Gemeinde Dünsen

Weidegasse 5

27243 Dünsen

Tel. 04244 7572

www.duensen.de

Gemeinde Groß Ippener

Mühlenweg 47

27243 Groß Ippener

Tel. 04224 374

www.gross-ippener.de

Flecken Harpstedt

Amtsfreiheit 1

27243 Harpstedt

Tel. 04244 82-0

www.harpstedt.de

Gemeinde Kirchseelte

Groß-Ippener-Weg 1

27243 Kirchseelte

Tel. 04206 6600

www.kirchseelte.de

Gemeinde Prinzhöfte

Alte Dorfstr. 3

27243 Prinzhöfte

Tel. 04224 680

www.prinzhoefte.de

Gemeinde Winkelsett

Harjehausen 1

27243 Winkelsett

Tel. 04431 2458

n Öffentlicher Personalverkehr,

Kfz

Bahn

Drei Bahnlinien bedienen die

insgesamt 13 Bahnhöfe des

Landkreises.

Regionalbus

Liniennetzpläne für den Landkreis

Oldenburg unter:

www.vbn.de

Stadtbus

Die an die Stadt Oldenburg

angrenzenden Gemeinden sind

über die Stadtbusse der VWG mit

der Stadt Oldenburg verbunden.

Linienfahrpläne unter: www.vbn.de

Flugplatz Ganderkesee

Otto-Lilienthal-Str. 23

27777 Ganderkesee

Tel. 04222 805460

www.flugplatz-ganderkesee.de

Flugplatz Oldenburg-Hatten

Wulfsweg 6

26209 Hatten

Tel. 04481 927976

www.edwh.de

Auto-/Kfz-Zulassungsstelle

Landkreis Oldenburg

Straßenverkehrsamt

Delmenhorster Str. 6

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 85698

www.oldenburg-kreis.de

Außenstellen der Zulassungsstelle

befinden sich in den

Rathäusern der Gemeinden

Ganderkesee, Großenkneten,

Hude und Wardenburg.

n Tourist-Informationen

Tourist-Information Ganderkesee

Mühlenstr. 2–4

27777 Ganderkesee

Tel. 04222 44-207

www.ganderkesee.de

Tourist-Information

Großenkneten

Markt 1

26197 Großenkneten

Tel. 04435 600-117

www.grossenkneten.de

Kultur & Tourismus Hatten e. V.

Hauptstr. 21

26209 Hatten

Tel. 04482 922-200

www.hatten.de

Tourist-Palette-Hude e. V.

Parkstr. 53 a

27798 Hude

Tel. 04408 8090950

www.tourist-palette-hude.de

Tourist-Information umtref

Wardenburg e. V.

Oldenburger Str. 228

26203 Wardenburg

Tel. 04407 20907

www.touristinfo-wardenburg.de

Tourist-Information Wildeshausen

Am Markt 1 a

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 6564

www.wildeshausen.de

n Tourismus

Naturpark Wildeshauser Geest

Landschaft aus Wäldern, Moor und

Heide mit Jahrtausende alten Großsteingräbern

und vielem mehr

Zweckverband Naturpark

Wildeshauser Geest

Delmenhorster Str. 6

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 85 351

www.wildegeest.de

Weitere Ausflugstipps siehe auf

den Internetseiten der einzelnen

Gemeinden

n Museen,

Ausstellungen und

Theater

Gemeinde Dötlingen

Atelier und Skulpturengarten

Hof Hollmann

Zum Wittensand 4

27801 Dötlingen

Tel. 04487 333

www.anne-hollmann.de

Bildhauer Razag

Schulweg 30

27801 Dötlingen

De Moler Friedrich Lüers

Oher Kirchweg 26

27801 Dötlingen

Tel. 04433 1551

www.demolerdoetlingen.de

Galerie Tusculanum

Rittrumer Kirchweg 5

27801 Dötlingen

Tel. 04433 969655

www.tusculanum.eu

Geveshauser Blickfänge –

Gerd Battermann

Huntloser Str. 14

27801 Dötlingen

Tel. 04432 567

www.gerdman.de

Geveshauser Blickfänge –

Brigitte Becker

Huntloser Str. 14

27801 Dötlingen

Tel. 04432 567

www.farbverflechtung.de

Goldschmiede

Heideweg 14

27801 Dötlingen

Tel. 0176 24061548

Kunsthaus Dötlingen

Dorfring 12

27801 Dötlingen

Tel. 04433 9699622

www.kunsthaus-doetlingen.de

Mein Malhaus

In den Bergen 11

27801 Aschenstedt

Tel. 04433 9698400

www.mein-malhaus.de

Müller-vom-Siel-Kate

Rittrumer Kirchweg 1 b

27801 Dötlingen

Tel. 04432 547

www.doetlingen-stiftung.de

Gemeinde Ganderkesee

Heimatstube Orts- und Heimatverein

Ganderkesee e. V.

Fahrener Weg 52

27777 Ganderkesee

Tel. 04222 3588

Kulturhaus Müller

Ring 24

27777 Ganderkesee

Tel. 04222 44444

www.kulturhaus-mueller.de

Gemeinde Großenkneten

Ahlhorner Stellwerk

Vechtaer Str. 29

26197 Großenkneten

Gemeinde Hatten

Atelier 5

Huntloser Str. 5

26209 Sandhatten

Tel. 04482 8132

www.atelier5.info

Galerie Vier-in-zwanzig

Poststr. 20

26209 Hatten

Tel. 04481 7341

Galerie Zebra

Heidepfad 16

26209 Hatten

Tel. 04481 1004

Glaserei Hinrich Wolfgang

Goldangelweg 3

26209 Hatten

Tel. 04482 9805035

Künstlerkreis Hatten e.V.

Winterweg 15

26209 Hatten

Tel. 04481 1790

KunsTRaum

Atelier Alte Molkerei

Wildeshauser Str. 21

26209 Hatten

Martin McWilliam

Auf dem Kötjen 1

26209 Hatten

Tel. 04482 8372


65

Gemeinde Hude

Galerie Am Stall

Am Ebenesch 4

27798 Hude

Tel. 04408 8099848

www.galerie-am-stall.de

Kulturhof Hude

Parkstr. 106

27798 Hude

Tel. 04408 923156

www.kulturhof-hude.de

Skulpturenhaus

Von-Witzleben-Allee 3

27798 Hude

Tel. 04408 7777

www.wolf-e-schultz.de

Vielstedter Bauernhaus

Am Bauernhaus 1

27798 Hude-Vielstedt

Tel. 04408 369

www.vielstedterbauernhaus.de

Gemeinde Wardenburg

Alte Ziegelei Westerholt

Ziegeleiweg 11

26203 Wardenburg

Tel. 04407 716156

www.ziegeleimuseumwesterholt.de

Moor- und Bauernmuseum

Benthullen

Zu den Birken 15

26203 Wardenburg-Benthullen

www.moorundbauernmuseum.net

Museum Rauchhaus Wille

Achtern Busch 69

26203 Wardenburg-

Achternmeer

Tel. 04407 1455

Schreibmaschinenmuseum

Oldenburger Str. 219

26203 Wardenburg

Tel. 0441 85750

www.sammler-und-hobbyforum.de

Stadt Wildeshausen

Dampfkornbranntweinbrennereimuseum

Wittekindstr. 2

27793 Wildeshausen

Tel. 04222 6517

www.brennerei-museumwildeshausen.de

Druckereimuseum

Bahnhofstr. 13

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 6564

www.wildeshausen.de

n Baudenkmäler

Kirchen

Gemeinde Dötlingen

St. Firminuskirche

Dorfring 25

27801 Dötlingen

Tel. 04432 912672

www.ev-kirche-doetlingen.de

Gemeinde Ganderkesee

St. Cyprian- und Cornelius-Kirche

Ring 14

27777 Ganderkesee

Tel. 04222 9420-0

www.kirche-ganderkesee.de

St. Katharinen Kirche

Schönemoorer Dorfstr. 10

27777 Ganderkesee

Tel. 04221 40464

www.kirche-schoenemoor.de

Gemeinde Großenkneten

St.-Marien-Kirche

Markt 2

26197 Großenkneten

Tel. 04435 5633

www.kirchengemeindegrossenkneten.de

Samtgemeinde Harpstedt

Christuskirche

Kirchstr. 2

27243 Harpstedt

Tel. 04244 452

Katholische Kirche

Am Kirchhof 7

27239 Twistringen

Tel. 04243 933020

St. Marien Kirche

Pastorengarten 4

27243 Colnrade

Tel. 04344 250

Gemeinde Hatten

Evangelische Freie Gemeinde

Sandkrug

Ludwig-Erhard-Str. 2

26209 Sandkrug

Tel. 04481 937744

www.efg-sandkrug.de

Ev.-luth. Kirchengemeinde

Hatten

Wildeshauser Str. 2

26209 Hatten

Tel. 04482 329

www.kirche-hatten.de

Ev.-luth. Kirchengemeinde

Sandkrug

Bahnhofstr. 14

26209 Hatten-Sandkrug

Tel. 04481 927330

www.sandkrug.kirche-oldenburg.de

Kath. Pfarramt St. Ansgar

Sandkrug Filialkirche St. Ansgar

Bahnhofstr. 36

26209 Hatten

Tel. 04481 1848

www.st-josef-ol.de

Gemeinde Hude

Ev.-lutherische Kirchengemeinde

Hude

Vielstedter Str. 48

27798 Hude

Tel. 04408 923192

Freikirche der Siebenten-Tags-

Adventisten

Rebhuhngang 10

27798 Hude

Tel. 04408 9889923

Katholische Pfarrgemeinde Hude

St. Marien

Breslauer Str. 18

27798 Hude

Tel. 04408 923356

Kloster Hude

Von-Witzleben-Allee 1 a

27798 Hude

Tel. 0152 36246253

www.klosterhude.de

Neuapostolische Kirche

Hohelucht 20

27798 Hude

St. Elisabeth Kirche

Kirchstr. 4, 27798 Hude

www.ev-kirche-hude.de

Gemeinde Wardenburg

Marienkirche Wardenburg

Friedrichstr. 55

26203 Wardenburg

Tel. 04407 8905

www.ev-kirche-wardenburg.de

Stadt Wildeshausen

Alexanderkirche

Herrlichkeit 6

27793 Wildeshausen

St. Peter Kirche

Burgstr. 19

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 92660

n Mühlen

Gemeinde Dötlingen

Wassermühle Ostrittrum

Möhlenvereen Ostrittrum

Am Brink 3

27801 Ostrittrum

Tel. 04487 7039

www.ostrittrum.de

Gemeinde Ganderkesee

Windmühle Habbrüge

„De lütje Anja“

Familie Westphal

Am Ohlande 5

27777 Ganderkesee-Habbrügge

Tel. 04222 6347

www.windmuehle-habbruegge.de

Gemeinde Wardenburg

Wassermühle Wardenburg

Wassermühlenweg 14

26203 Wardenburg

Tel. 04407 919800

www.wassermuehlewardenburg.de

n Sport und Freizeit

Kreissportbund Oldenburg

Schultredde 17 b

26209 Hatten

Tel. 04481 9373341

www.kreissportbund-ol-land.de

Eine Übersicht über die

Sportvereine im Landkreis

Oldenburg finden Sie auf den

Homepages:

www.doetlingen.de

www.gemeindeganderkesee.de

www.grossenkneten.de

www.harpstedt.de

www.hatten.de

www.hude.de

www.wardenburg.de

www.wildeshausen.de

n Medizinische

Versorgung

Gesundheitsregion

Landkreis Oldenburg

Delmenhorster Str. 6

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 85-517

www.oldenburg-kreis.de

Landkreis Oldenburg

Gesundheitsamt

Kreishaus

Delmenhorster Str. 6

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 85-510

www.oldenburg-kreis.de

Rettungswache

Ahlhorn

Johanniter Unfall Hilfe e. V.

Königsbergerstr. 10

26197 Ahlhorn

Tel. 04435 9305-91

www.juh-ahlhorn.de

Rettungswache

Bookholzberg

Malteser Hilfsdienst gGmbH

Stedinger Str. 23

27777 Ganderkesee

Tel. 04223 3807022

www.malteser-offizialatsbezirk.de

Rettungswache

Ganderkesee

Malteser Hilfsdienst gGmbH

Urneburgstr. 6 a

27777 Ganderkesee

Tel. 04222 4000019

www.malteser-offizialatsbezirk.de

Rettungswache Harpstedt

Malteser Hilfsdienst

gGmbH

Freistr. 22

27243 Harpstedt

Tel. 04244 93580

www.malteser-harpstedt.de

Rettungswache Hude

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.

Hinterm Reiherholz 3

27798 Hude

Tel. 04408 3089609

www.johanniter.de

Rettungswache Sandkrug

Malteser Hilfsdienst gGmbH

Bümmersteder Str. 37

26209 Hatten-Sandkrug

Tel. 04481 93580

www.malteser-sandkrug.de

Rettungswache Wildeshausen

Malteser Hilfsdienst gGmbH

Deekenstr. 16

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 93580

www.malteser-wildeshausen.de


66 INTERESSANTE UND HILFREICHE ADRESSEN

n Krankenhäuser

Krankenhaus Johanneum

Feldstr. 1

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 982-0

www.krankenhausjohanneum.de

STENUM Ortho GmbH

Fachklinik für Orthopädie

Heilstättenweg 1

27777 Ganderkesee

Tel. 04223 710

www.stenum-ortho.de

n Wirtschaft und Arbeit

Agentur für Arbeit

Wildeshausen

Bahnhofstr. 24

27793 Wildeshausen

Tel. 0800 4555500 (Arbeitnehmer)

Tel. 0800 4555520 (Arbeitgeber)

www.arbeitsagentur.de

ExistenzgründungsAgentur

für Frauen – EFA

Geschäftsstelle Wildeshausen

Delmenhorster Str. 6

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 85472

www.existenzgruendungsagenturfuer-frauen.de

Gemeinde Dötlingen

Wirtschaftsförderung

Delmenhorster Str. 6

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 85-438

www.wlo.de

Gemeinde Ganderkesee

Wirtschaftsförderung

Mühlenstr. 2–4

27777 Ganderkesee

Tel. 04222 44-201

www.gemeindeganderkesee.de

Gemeinde Großenkneten

Wirtschaftsförderung

Markt 1

26197 Großenkneten

Tel. 04435 600-170

www.grossenkneten.de

Samtgemeinde Harpstedt

Wirtschaftsförderung

Amtsfreiheit 1

27243 Harpstedt

Tel. 04244 82-0

www.harpstedt.de

Gemeinde Hatten

Wirtschaftsförderung

Hauptstr. 21

26209 Hatten

Tel. 04482 922-266

www.hatten.de

Gemeinde Hude

Wirtschaftsförderung

Rathaus Nebengebäude

Parkstr. 53 a

27798 Hude

Tel. 04408 9213-84

www.hude.de

Gemeinde Wardenburg

Wirtschaftsförderungsverein

Wardenburg e. V.

Oldenburger Str. 250

26203 Wardenburg

Tel. 04407 919910

www.wfv-wardenburg.de

Handwerkskammer Oldenburg

Theaterwall 32, 26122 Oldenburg

Tel. 0441 232-0

www.hwk-oldenburg.de

Jobcenter Landkreis Oldenburg

Standort Bookholzberg

Apfelallee 1

27777 Ganderkesee

Tel. 04223 70953150

Jobcenter Landkreis Oldenburg

Standort Sandkrug

Bümmersteder Str. 47

26209 Hatten

Tel. 04481 90516188

Jobcenter Landkreis Oldenburg

Standort Wildeshausen

Delmenhorster Str. 6

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 85-0

www.oldenburg-kreis.de

Koordinierungsstelle Frauen

und Wirtschaft

Delmenhorster Str. 6

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 85472

www.frauen-und-wirtschaft.de

Kreishandwerkerschaft

Delmenhorst/Oldenburg-Land

Am Grünen Kamp 1 b

27749 Delmenhorst

Tel. 04221 962550

www.handwerk-delmenhorst.de

Landwirtschaftskammer

Außenstelle Bezirksstelle

Oldenburg-Süd

Sannumer Str. 3

26194 Großenkneten

Tel. 04487 92840

www.lwk-niedersachsen.de

Oldenburgische Industrieund

Handelskammer

Moslestr. 6

26122 Oldenburg

Tel. 0441 2220-0

www.ihk-oldenburg.de

Stadt Wildeshausen

Wirtschaftsförderung

Am Markt 1

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 88-608

www.wildeshausen.de

WLO – Wirtschaftsförderungsgesellschaft

für den Landkreis Oldenburg

Delmenhorster Str. 6

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 85438

www.wlo.de

n Familienservicebüros

In den Familienservicebüros des

Landkreises und der kreisangehörigen

Kommunen erhalten Sie

Informationen rund um das Thema

Kinderbetreuung.

Landkreis Oldenburg

Tel. 04431 85-257

www.oldenburg-kreis.de

Gemeinde Dötlingen

Tel. 04432 950-0

www.doetlingen.de

Gemeinde Ganderkesee

Tel. 04222 44-401

www.gemeindeganderkesee.de

Gemeinde Großenkneten

Tel. 04431 85-263 und -461

www.oldenburg-kreis.de

Samtgemeinde Harpstedt

Tel. 04244 82-0

www.harpstedt.de

Gemeinde Hatten

Tel. 04482 922-216 und -211

www.hatten.de

Gemeinde Hude

Tel. 04408 9213-85 und -95

www.hude.de

Gemeinde Wardenburg

Tel. 04407 73-0

www.wardenburg.de

Stadt Wildeshausen

Tel. 04431 88-510

www.wildeshausen.de

n Beratungs- und

Informationsstellen

In der Broschüre „Wer Wo Was“

finden Sie Anschriften und Telefonnummern

von vielen Anlaufstellen,

die Rat und Unterstützung bei

unterschiedlichen Problemen geben

können. Zu finden auf der Seite

www.oldenburg-kreis.de im

Bereich „Jugend und Familie“.

n Schulen und Bildung

Gemeinde Dötlingen

Grundschule Dötlingen

Karkbäk 11

27801 Dötlingen

Tel. 04433 252

www.grundschule-doetlingen.de

Grundschule Neerstedt

Am Sportplatz 2

27801 Neerstedt

Tel. 04432 525

www.grundschule-neerstedt.de

Förderschule Sprache Neerstedt

Am Sportplatz 2

27801 Neerstedt

Tel. 04432 1218

www.foerderschule-sprache-neerstedt.de

Gemeinde Ganderkesee

Grundschule Bookholzberg

Übern Berg 10 a

27777 Ganderkesee

Tel. 04223 442

www.grundschule-bookholzberg.de

Grundschule Dürerstraße

Dürerstr. 2 a

27777 Ganderkesee

Tel. 04222 1517

www.gs-duererstrasse.de

Grundschule Habbrügge

Alter Postweg 1

27777 Ganderkesee

Tel. 04222 8300

www.gs-habbruegge.de

Grundschule Heide

Schulweg 64

27777 Ganderkesee

Tel. 04221 41038

www.grundschule-heide.de

Grundschule Lange Straße

Lange Str. 9

27777 Ganderkesee

Tel. 04222 2571

www.grundschule-langestrasse.de

Grundschule Schierbrok

Trendelbuscher Weg 1

27777 Ganderkesee

Tel. 04221 82527

www.grundschule-schierbrok.de

Gymnasium Ganderkesee

Am Steinacker 12

27777 Ganderkesee

Tel. 04222 2223

www.gymnasiumganderkesee.de

Förderzentrum am

Habbrügger Weg

Habbrügger Weg 4

27777 Ganderkesee

Tel. 04222 2358

www.foerderzentrumganderkesee.de

Oberschule Ganderkesee

Am Steinacker 9

27777 Ganderkesee

Tel. 04222 80622-10

www.obs-ganderkesee.de

Schule an der Ellerbäke

Oberschule

Stedinger Str. 5

27777 Ganderkesee

Tel. 04223 925340

www.obs-bookholzberg.de

Wichern-Schule

Oldenburger Str. 333

27777 Ganderkesee

Tel. 04221 852297

www.wicher-schule.info

Gemeinde Großenkneten

Grundschule Ahlhorn

Schulstr. 1, 26197 Großenkneten

Tel. 04435 9319-0

www.gs-ahlhorn.de

Grundschule Großenkneten

Am Esch 1–3

26197 Großenkneten

Tel. 04435 3884-11

www.gs-grossenkneten.de

Grundschule Huntlosen

Bahnhofstr. 84

26197 Großenkneten

Tel. 04487 491

www.gs-huntlosen.de

Grundschule Sage

„Peter-Lehmann-Schule“

Sager Str. 12

26197 Großenkneten

Tel. 04435 5715

www.pls-sage.de

Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium

Westerholtkamp 2

26197 Großenkneten

Tel. 04435 9160-0

www.dbg-ahlhorn.eu


67

contrastwerkstatt – stock.adobe.com

Über die Schulen hinaus gibt es im

Landkreis Oldenburg eine Vielzahl

an Bildungs- und Kulturangeboten.

Freie Humanistische Schule

Am Sportplatz 33

26197 Großenkneten

Tel. 04222 2358

www.freie-humanistischeschule.de

Graf-von-Zeppelin-Schule

Oberschule Ahlhorn

Am Lemsen 27

26197 Großenkneten

Tel. 04435 9313-0

www.graf-von-zeppelin-schule.de

Janusz-Korczak-Schule

Ahlhorn

Im Sandhofe 2

26197 Großenkneten

Tel. 04435 9160574

www.bethel-im-norden.de

Samtgemeinde Harpstedt

Grundschule Harpstedt

Schulstr. 10–12

27243 Harpstedt

Tel. 04244 7217

www.grundschule-harpstedt.de

Oberschule Harpstedt

Schulstr. 14–16

27243 Harpstedt

Tel. 04244 650

www.oberschule-harpstedt.de

Gemeinde Hatten

Grundschule Kirchhatten

Schulstr. 9, 26209 Hatten

Tel. 04482 1797

www.grundschulekirchhatten.de

Grundschule Sandkrug

Sommerweg 36

26209 Hatten

Tel. 04481 8714

www.grundschule-sandkrug.de

Grundschule Streekermoor

Schulweg 80

26209 Hatten

Tel. 04481 1307

www.grundschule-sandkrug.de

Waldschule Hatten

Oberschule

Schultredde 17

26209 Hatten

Tel. 04481 1598

www.wsh-hatten.de

Gemeinde Hude

Grundschule Hude-Süd

Glatzer Str. 15, 27798 Hude

Tel. 04408 1394

www.gs-hude-sued.de

Grundschule Jägerstraße

Jägerstr. 22, 27798 Hude

Tel. 04408 923033

www.grundschulejaegerstrasse.de

Grundschule Wüsting

An der Schule 31, 27798 Hude

Tel. 04484 439

www.gs-wuesting.de

Katholische Grundschule Hude

Dresdener Str. 5

27798 Hude

Tel. 04408 2382

www.katholische-gs-hude.de

Förderschule Vielstedter Straße

Vielstedter Str. 39

27798 Hude

Tel. 04408 7979

www.fs-hude.de

Peter-Ustinov-Schule Hude

Oberschule mit gymnasialem Zweig

Vielstedter Kirchweg 15

27798 Hude

Tel. 04408 80990-0

www.hrs-hude.de

Peter-Ustinov-Schule Hude

Nebenstelle Hohelucht

Hohelucht 13

27798 Hude

Tel. 04408 80990-200

www.hrs-hude.de

Gemeinde Wardenburg

Grundschule Achternmeer

Korsorsstr. 181

26203 Wardenburg

Tel. 04407 8147

www.gs-achternmeer.de

Grundschule Hohenfelde

Zum Reitplatz 59

26203 Wardenburg

Tel. 04407 8798

www.grundschule-hohenfelde.de

Grundschule Hundsmühlen

Rosenallee 9

26203 Wardenburg

Tel. 0441 501248

www.gshundsmuehlen.de

Grundschule Wardenburg

Litteler Str. 3

26203 Wardenburg

Tel. 04407 20825

www.gswardenburg.de

IGS Am Everkamp

Integrierte Gesamtschule

Am Everkamp 1

26203 Wardenburg

Tel. 04407 7174-0

www.igs-am-everkamp.de

Stadt Wildeshausen

Grundschule Holbeinschule

Holbeinstr. 1

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 707993

www.holbeinschule.de

Grundschule St.-Peter-Schule

St.-Peter-Str. 3

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 709793

www.st-peter-schulewildeshausen.de

Grundschule Wallschule

Im Hagen 4

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 709811

www.wallschule.de

Gut Spascher Sand

Privatschule und

Kindergarten

Spasche 1

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 9486-0

www.gut-spascher-sand.de

Gymnasium Wildeshausen

Humboldtstr. 3

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 938150

www.gymnasium-wildeshausen.de

Hauptschule Wildeshausen

Humboldtstr. 1

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 9381-10

www.hauptschulewildeshausen.de

Realschule Wildeshausen

St.-Peter-Str. 2

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 938130

www.realschule-wildeshausen.de

Berufsbildende Schulen des

Landkreises Oldenburg

Feldstr. 12, 27793 Wildeshausen

Tel. 04431 93610

www.bbswildeshausen.de

Fachschule Heilerziehungspflege

Dr.-Klingenberg-Str. 96 a

27793 Wildeshausen

Tel. 04431 9456964

www.akademie-fuerrehaberufe.de

Stadt Oldenburg

Graf-Anton-Günther-Schule

Gymnasium

Schleusenstr. 4

26135 Oldenburg

Tel. 0441 21852-0

www.gymnasium-gag.de

Irrtümer und Änderungen in der

Adressliste vorbehalten – Kein

Anspruch auf Vollständigkeit.


68 INSERENTEN UND IMPRESSUM

Inserentenverzeichnis

© gudrun – stock.adobe.com

• Agrarfrost GmbH & Co. KG, Wildeshausen 30

• Assmy & Böttger Electronic GmbH,

Großenkneten-Huntlosen 31

• ATLAS GmbH, Ganderkesee 26/27

• ATLAS WEYHAUSEN GMBH,

Wildeshausen 32

• Borchers Transportlogistik NordWest GmbH,

Prinzhöfte 25

• BÜFA GmbH & Co. KG, Oldenburg 24

• Dr. Dietrich Müller GmbH, Ahlhorn 25

• EWE Aktiengesellschaft, Oldenburg 40

• ExxonMobil Production Deutschland GmbH,

Hannover 42

• Gebr. Sauer GmbH, Wildeshausen 18

• Genossenschaftsbanken Oldenburg

Land und Delmenhorst 41

• Hartgen GmbH Maschinen- und

Mühlenbau, Hude 19

• HAWART Sondermaschinenbau

GmbH, Ganderkesee 33

• HEIDEMARK GMBH, Ahlhorn 34

• Hoffrogge GmbH, Wildeshausen 20

• [k]nord GmbH, Ganderkesee 35

• Landessparkasse zu Oldenburg,

Oldenburg Umschlagseite 2

• Lebenshilfe Delmenhorst und Landkreis

Oldenburg e. V. und gemeinnützige GmbH

Delmenhorst 55

• Lothar Börries GmbH, Neerstedt 37

• MARC Engineering GmbH & Co. KG,

Wildeshausen 21

• Metropolpark Hansalinie GmbH,

Großenkneten 22

• PALFINGER Tail Lifts GmbH,

Ganderkesee 28/29

• schuette Treuhand KG, Wildeshausen 23

• Spedition Wichmann GmbH,

Wardenburg 22

• STAROFIT Klose GmbH & Co. KG,

Ganderkesee 23

• THERMOTEC GmbH, Wildeshausen 18

• Unternehmensgruppe GRÄPER, Ahlhorn 43

Impressum

Landkreis Oldenburg erleben

Nach zum Teil amtlichen Unterlagen und

verlagseigenen Erhebungen bearbeitet.

Herausgeber:

Baumschulenweg 28

26127 Oldenburg

Tel. 0441 9353-0

Fax 0441 9353-300

info@kuw.de

www.kuw.de

Redaktion: Oliver Galeotti, Landkreis Oldenburg

Uta-Maria Kramer, Peter Kratzmann,

www.fotofilm-report.de, Dirk Faß,

Martin Siemer, www.msi-medien.de,

Gisela Müller, Kommunikation &

Wirtschaft GmbH

Herstellung: Ilka Sievers

Das Manuskript ist Eigentum des Verlages.

Alle Rechte vorbehalten.

Der Nachdruck, auch auszugsweise, jede

Art der Vervielfältigung oder das gewerbsmäßige

Abschreiben von Anschriften zum Zwecke der

Weiterveräußerung, die Benutzung von Ausschnitten

zur Werbung von Anzeigen sind

verboten und werden als Verstoß gegen das

UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb)

und als Verletzung des Urheberrechts

strafrechtlich verfolgt. Hiervon abweichende

Nutzungserlaubnisse bedürfen der vorherigen

schriftlichen Einwilligung des Herausgebers.

Printed in Germany 2019

Druck: Gutenberg Beuys Feindruckerei GmbH

Hans-Böckler-Straße 52

30851 Langenhagen

ISBN-Nummer: 978-3-88363-410-4


Foto: Peter Kratzmann


Foto: Peter Kratzmann

„Portus sanctae Mariae – das Kloster Hude

ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in

der Gemeinde Hude, deren Baulichkeiten

zum Teil erhalten sind.

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