Hänicher Bote | März-Ausgabe 2020

Verlagshaus.Heide.Druck

Hänicher Bote | März-Ausgabe 2020
mit den gewerblichen Sonderthemen "fit & gesund" sowie "Bauen & Wohnen"

Mit Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen. | 7. Jahrgang | Nummer 3 | 18. März 2020

www.haenicher-bote.de

BEWEGUNG IN ZSCHOR-

NEWITZ – Der Verein „Forum

Rathenau“ für die weitere

Nutzung des Kraftwerks

hat sich gegründet. Seite 2

Hänicher

heimatverbunden l informativ kritischBote

l

ERLEBNIS KANADA– Die

Dessauer Heike Setzermann

und Dirk Vorwerk zeigten

ihre Multivisionsshow in

Gräfenhainichen. Seite 8

Bote

UNTER VIER AUGEN–

Die Heimatzeitung besuchte

den langjährigen Hundezüchter

Hubert Aust aus

Möhlau. Seite 24

Heute mit den Sonderthemen

&

FIT & GESUND

BAUEN &

WOHNEN

Arbeitsgruppe „Umnutzung Gebäudekomplex Grundschule“ nimmt Arbeit auf

Was wird aus dem Möhlauer Schulgebäude?

(Möhlau/HäBo/db). Mit der Eröffnung

des Schulneubaus 1979/80 in

Golpa verbesserten sich die Bedingungen

für die Möhlauer Schulkinder.

Im Juni 2013 kam für die Grundschule

nach 33 Jahren dann das Aus

als Schulstandort. Über sieben Jahre

dauern nun schon die Bemühungen

an, dass Gebäude einer tragbaren

Weiternutzung zuzuführen.

Erste Ideen, die Kindertagesstätte

in diesem Gebäude

unterzubringen,

wurden

verworfen,

da die Kosten

zum Umbau

des Gebäudes

aufgrund

der zu erreichenden

Qualitätsstandards

unverhältnismäßig

hoch gewesen wären. Die

Intension, aus der Schule ein Vereinshaus

zu machen, scheiterte an

baurechtlichen Notwendigkeiten und

den Kosten für die laufende Unterhaltung.

Seit einiger Zeit sind nun

das Bürgermeisterbüro und die Bibliothek

im untersten Geschoss der

ehemaligen Schule untergebracht.

Die Wählergemeinschaft Möhlau

(WGM) hatte die Entwicklung eines

Nutzungskonzepts für die Grundschule

in Möhlau in ihr Wahlprogramm

zu den Ortschaftsratswahlen

Heute

im

Blatt

» Goitzsche » Muldestausee » Gröberner See

Goitzsche-Zweckverband erhöht

Gebühren

Parken am Wasser

wird teuer

Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich nun mit der Umnutzung

der ehemaligen Möhlauer Schule.

Fotos: (HäBo) Bebber

Unsere

Osterausgabe

erscheint am 8. April

Kultur- und Erlebnisnacht

Coronavirus zwang

zur Absage

(Gräfenhainichen/HäBo). Wie die

Veranstalter der KulturBande am Freitagmorgen

auf ihrer Homepage mitteilten,

wurde die für letzten Samstag

geplante 16. Kultur- und Erlebnisnacht

aufgrund der aktuellen Entwicklung

des Coronavirus abgesagt. Es soll einen

Nachholtermin geben. Die Karten

behalten ihre Gültigkeit.

„Es wird versucht, dass die einzelnen

Künstler im Laufe des Jahres zu

Ersatzveranstaltungen nach Gräfenhainichen

kommen“, hieß es aus der

Stadtverwaltung.

THEMA CORONA

Alle wichtigen Informationen auf

www.landkreis-wittenberg.de

im Frühjahr

2019 aufgenommen.

Im

Herbst des

letzten Jahres wurde nun durch

die WGM der Antrag zur Bildung

einer Arbeitsgruppe (AG) „Umnutzung

Gebäudekomplex Grundschule“

im Ortschaftsrat eingebracht,

welcher durch die Anwesenden die

Bestätigung fand.

In der darauffolgenden konstituierenden

Sitzung wurde festgelegt,

dass der Vorsitz der Arbeitsgruppe

durch Peter Pätz (Vorsitzender des

Bau- und Ordnungsausschusses) und

Jenny Scholtbach (Fraktionsvorsitzende

der WGM) wahrgenommen

wird. Weiter arbeiten in der AG Gordon

Kutzke als Leiter des Bau- und

Ordnungsamts und Ortsbürgermeister

Marek Pannicke mit, sodass eine

enge Abstimmung mit Verwaltung

und Stadtrat gewährleistet ist.

Ziel der AG ist der Erhalt des kommunalen

Gebäudes im Ortsteil Möhlau

und die Entwicklung von realistischen

Nutzungskonzepten. Bisher wurden

eine Bestandsaufnahme und eine Ist-

Analyse durchgeführt. Diese zeigen

auf, welche Leistungen erbracht werden

müssten, um das Gebäude in entsprechendem

Maße zu ertüchtigen.

Sicher gibt es schon Ideen zur Nutzung

des Gebäudes. Etwa durch

Vereine oder die Errichtung einer

Heimatstube. Auch ein Gemeinschaftsraum

für die allgemeine Nutzung

wäre denkbar. „Es wäre schade,

wenn das Haus verloren geht, denn

es würde ein Stück der bestehenden

Ortsstrukturen wegfallen. Deshalb

wäre es nicht schlecht, wenn die

Schule als Gebäude erhalten bleibt“,

sagt Pätz.

Die Arbeitsgruppe wünscht sich

deshalb auch eine Beteiligung der

Bürgerschaft von Möhlau und möchte

mit ihr in einen ergebnisoffenen

Dia log über mögliche Ideen eintreten.

Wer solche hat, darf sich gern

beim Ortsbürgermeister (E-Mail:

marek-pannicke@t-online.de) oder

bei der Fraktionsvorsitzenden ( jenny.

scholtbach@freenet.de) melden.

Zu bedenken gilt aber auch, dass

das alte Heizungssystem einen nicht

zu unterschätzenden Risiko- und

Kostenfaktor darstellt. Bevor also

überhaupt ein Euro in die Hand genommen

werden kann, muss unverrückbar

feststehen, wie das Haus

betrieben wird. Da reichen also nicht

nur Absichtserklärungen. „Eines

müsste aber auch allen Beteiligten

klar sein, es wird ein langer Weg

werden“ gibt Bürgermeister Enrico

Schilling zu bedenken.


2 AUS DER VERBANDSGEMEINDE

Freiwillige Feuerwehren Gräfenhainichen

Im Einsatz mit neuer Funktechnik für 60.000 Euro

Peter von Geyso, Enrico Schilling, Siegfried Borgwardt und Steffen Pluhm-Jude

(v.l.) ließen sich die neue Funktechnik von Rafael von Malottki (m.) erklären.

Foto: (HäBo) Bebber

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Die

Kameraden der Gräfenhainichener

Feuerwehren können sich glücklich

schätzen, denn sie wurden im Landkreis

als erstes mit der neuen Funktechnik

ausgerüstet. Neue Sicherheitsbestimmungen

zwangen zum

Austausch der Technik und so lösen

jetzt die Geräte MTP 3500 (für Einsatzkräfte)

und das MTP 6650 (für

die Führungskräfte) der Marke Motorola

die alten Handfunkgeräte vom

Typ Sepura 3900 ab.

Die neuen Geräte zeichnet vor allem

eine höhere Bedienerfreundlichkeit

in jeder Hinsicht aus. Es entfällt jetzt

zum Beispiel der lästige Aus- und

Einbau der Batterien für einen Ladevorgang.

Die Geräte überzeugen

aber auch mit einer höheren Akku-,

Sende- und Empfangsleistung und

damit verbunden auch einer besseren

Sprachqualität. Zudem ist die

Reichweite praktisch unbegrenzt.

Möglich macht das der Digitalfunk

für Behörden und Organisationen

Kraftwerk Zschornewitz

Verein „Forum Rathenau“ gegründet

Blick auf das Denkmal mit Maschinenhaus und Schaltwarte

(Zschornewitz/HäBo/db). Mitte Februar

wurde im Kraftwerk Zschornewitz

der Verein Forum Rathenau e.V. gegründet.

Dazu bedarf es zum besseren

Verständnis einiger Hintergrundinformationen.

Seit der 100-Jahr-Feier der

Netzschaltung im Jahr 2015 war das

Kraftwerksgelände für Besucher und

die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.

Im letzten Jahr ist es dann gelungen,

aus Anlass des Tags des offenen

Denkmals das Kraftwerk zumindest

für einen Tag zu öffnen. Die LEAG

als Eigentümer der Fläche und damit

auch des Kraftwerksdenkmals ist an

einer perspektivischen Nutzung und

Entwicklung der Fläche interessiert. Im

Zuge der Diskussionen und der politischen

Ergebnisse im Zusammenhang

mit dem Ausstieg aus der Braunkohleverstromung

wurden Mittel für den

Strukturwandel festgeschrieben.

Die Gründungsmitglieder des Vereins

waren neben der LEAG als Eigentümer,

das Fraunhofer Institut, der Chemiepark

Bitterfeld, Science to public

und Privatpersonen. Das Ziel ist es,

mit dem Trägerverein eine nachhaltige

Struktur für das Kraftwerksdenkmal

zu entwickeln und im weiteren

Verlauf am Standort Zschornewitz

eine „Think-Tank“ (Denkfabrik) mit

Hänicher Bote

mit Sicherheitsaufgaben, auch als

„BOSNet“ bezeichnet. Das basiert

auf „Tetra“, einem Standard für digitalen

Bündelfunk.

Für die 70 Handfunksprechgeräte

samt Zubehör mussten von der Stadt

60.000 Euro investiert werden, die

zu 50 Prozent vom Land Sachsen-

Anhalt gefördert wurden.

Der Landtagsabgeordnete Siegfried

Borgwardt zeigte sich begeistert

von der neuen Technik: „Ich freue

mich für die Kameraden der Feuerwehr,

dass sie einen Bürgermeister

haben, der sich für die Anschaffung

der Ausrüstung so stark ins Zeug

gelegt hat.“ Dieser gab das Lob jedoch

postwendend weiter an seinen

Stadtrat. „Einen großen Anteil an

der Umsetzung des Vorhabens hatte

nicht nur das Land mit seiner Förderung,

sondern auch unsere Stadträte“,

betonte Gräfenhainichens Bürgermeister

Enrico Schilling bei der

Übergabe der Geräte durch Rafael

von Malottki von der gleichnamigen

Firma für Sicherheitstechnik.

„Es war eine weise Entscheidung,

im letzten Jahr mit der Aufnahme

der Kosten in den Haushalt den voll-

Foto: (HäBo) Bebber

dem Fraunhofer Institut und LEAG

zu etablieren, um perspektivisch dort

Kohlenstoff-Wasserstoff-Kreisläufe

zu initialisieren. Optimales Ziel wäre

die Belebung und Wiederentwicklung

des Kraftwerksgeländes als Industriegelände

der „Neuzeit“.

In diesem Jahr soll das Kraftwerk-

Denkmal am Tag der Industriekultur

am 19. April und am Tag des offenen

Denkmals am 13. September wieder

geöffnet werden und der Öffentlichkeit

zugänglich sein. Das zumindest

stellte Dr. Helmar Rendez als LEAG-

Vorstand am Gründungstag des Vereins

in Aussicht.

Bote

Achtung

Der nächste

erscheint

bereits am

8. April!

Hänicher Bote

18. März 2020

Bote

ständigen Austausch auf den Weg zu

bringen“.

Nachdem Steffen Pluhm-Jude und

Peter von Geyso von der Stadtwehrleitung

die Geräte nun in Empfang

nehmen konnten, geht es jetzt unter

der fachkundigen Anleitung durch

die Gerätewarte der einzelnen Ortsfeuerwehren

an den Einbau der

Technik, um sie schließlich auch

nutzen zu können.

www.haenicher-bote.de

Städtepartnerschaft

Begegnung mit

Franzosen fällt aus

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Die

Städtepartnerschaftsbegegnungen

haben eine lange Tradition, bei der

schon viele persönliche Freundschaften

entstanden sind. Nun war aber zu

erfahren, dass die für den 14. bis 17.

Mai geplante Städtepartnerschaftsbegegnung

in Elancourt durch das dortige

Partnerschaftskomitee abgesagt

werden musste.

Als Begründung wurde mitgeteilt,

dass ein finanzieller Zuschuss bei

der Europäischen Kommission beantragt,

aber nicht bewilligt wurde. Voraussetzung

für einen Zuschuss war

unter anderem die Erarbeitung eines

Programms, welches auf der Teilnehmerzahl

der letzten Begegnungen

basierte. Der Antrag wurde bereits im

September vergangenen Jahres eingereicht.

Noch bevor die letzten beiden

Teilnehmerlisten aus den Partnerstädten

Laubach und Gräfenhainichen

vorlagen, wurde die Teilnehmerzahl

so weit überschritten, dass das vorbereitete

Programm weder angepasst

noch entsprechend geändert werden

konnte.

Hinzu kam, dass der Zuschuss nicht

bewilligt wurde. Infolgedessen sah

das Komitee keine andere Möglichkeit,

die Begegnung in Elancourt bedauerlicherweise

annullieren zu müssen

und es eventuell in das nächste

Jahr zu verschieben.

2021 wäre Gräfenhainichen wieder

planmäßig Gastgeber. Sollte also das

Treffen von Elancourt verschoben

werden, hieße das auch: Gräfenhainichen

ist erst 2022 an der Reihe. Ob

das so kommen wird, darüber besteht

aber noch Unklarheit.


18. März 2020

Hänicher Bote

Bote

Freiwilligen Feuerwehren Gräfenhainichen

Julia Matzke bleibt Stadtjugendwartin

AUS DER VERBANDSGEMEINDE

§ ?

„Familien- und

„Familien- und

Erbrechtprobleme“?

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3

Bürgermeister Enrico Schilling, Stadtjugendwartin Julia Matzke, Lutz Biermann

aus Tornau, der neue Stellvertreter Frank Richter und Stadtwehrleiter Steffen

Jude-Pluhm (v.l.) nach der Wahl

Foto: (HäBo) Bebber

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Am 7.

März hatten sich die Jugendwarte der

Ortsfeuerwehren der Stadt Gräfenhainichen

getroffen, um einen neuen Stadtjugendwart

aus ihren Reihen zu bestimmen.

Der Stadtjugendwart hat gleichgelagerte

Aufgaben wie ein Stadtwehrleiter zu

erfüllen, wie zum Beispiel das Koordinieren

der Ausbildung oder das Organisieren

von Wettkampfteilnahmen. Nach

dem Wahlprozedere stand fest, dass mit

Julia Matzke die alte auch wieder die

neue Stadtjugendwartin sein wird. Ihr

neuer Stellvertreter ist jetzt Frank Richter,

Jugendwart in Zschornewitz. Er

übernahm die Funktion von Lutz Biermann,

der sich weiter seiner Funktion als

Jugendwart in Tornau widmen will. Die

beiden müssen nur noch durch den Stadtrat

in ihr Ehrenamt berufen werden. Erst

mit diesem letzten Akt wären sie befugt,

ihre vierjährige Amtszeit anzutreten.

Gräfenhainichen und seine Ortsteile müssen sauberer werden

Ein Thema, das uns alle angeht

(Gräfenhainichen/HäBo/db). In Sachen

Sauberkeit bewegen derzeit mehrere Themen

die Einwohner und die Verwaltung

der Stadt gleichermaßen. Da sind zum

Beispiel die Containerplätze. Manche

Leute kommen einfach nicht mit der

Handhabung zurecht und werfen die

IMPRESSUM

Herausgeber:

Verlagshaus „Heide-Druck“

Neuhofstraße 22 –23

04849 Bad Düben

Tel.: 034243/24602, Fax: 24603

E-Mail: info@heide-druck.com

Redaktion: Dietmar Bebber (db)

ViSdP: Alexander Schütz (as)

Layout: Jane Goldstein

Anzeige: Sybille Spielbühler

Druck: MZ Druckerei, Halle

Erscheinungsweise:

jeden 3. Mittwoch

im Monat

Auflage:

9.000 Exemplare

kostenlos an die Haushalte

im Einzugsgebiet.

Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter

Änderungen in Anzeige

und Redaktion übernimmt der Verlag

keine Gewähr, für unverlangt eingesandtes

Material keine Haftung. In

Leserbriefen geäußerte Meinungen

müssen nicht mit jener der Redaktion

übereinstimmen.

Der Hänicher Bote gibt keine Garantie,

dass die angekündigten Veranstaltungen

aufgrund der Corona-Krise stattfinden.

Redaktionsschluss

für den nächsten HäBo ist der 3.04.,

Erscheinung der 8.04.

Flaschen oder Kleidersäcke nicht in,

sondern vor die Container. Doch wenn

die Container voll sind, warum kann

man dann nicht einfach den nächstgelegenen

Container aufzusuchen, anstatt

den Müll einfach in der Öffentlichkeit

zu entsorgen?

Aus dem Rathaus ist zu hören, dass

mittlerweile rechtliche Möglichkeiten

geprüft werden, wie Teile dieser Plätze

mit Kameratechnik überwacht werden

können. Diese dadurch entstehenden

zusätzlichen Kosten könnten jedoch

eingespart werden, wenn sich alle an die

Grundsätze des Miteinanders halten.

Ebenso sollte jedem Bürger die Straßenreinigung

wichtig sein. Diese wird

übrigens in der Satzung über die Straßenreinigung

der Stadt Gräfenhainichen

ganz klar geregelt. Schließlich ist doch

der Zustand vor dem eigenen Haus quasi

das Aushängeschild für den Besitzer.

Deswegen gilt auch hier: Wer sich derzeit

mit dem Problem Müll oder Straßenreinigung

befasst, kommt schnell zu dem

Schluss, dass man immer bei sich selber

anfangen muss, um etwas zu ändern.

Es bewegen die Einwohner in allen

Ortsteilen aber noch ganz andere Probleme.

Inmitten unserer schönen Natur

verschandeln immer wieder Müllhaufen

die Idylle unserer Heimat. Dabei können

viele der illegal entsorgten Dinge wie

Sperrmüll, Elektroschrott und Grünschnitt

kostenlos in Strohwalde abgegeben

werden. Der Wald muss also nicht

verschandelt werden. Es scheint, dass das

Bewusstsein für eine ordnungsgemäße

Müllentsorgung bei einigen Mitmenschen

nicht besonders stark ausgeprägt

ist. Diese Bequemlichkeit und Ignoranz

verursachen immense Kosten, die alle

Steuerzahler tragen müssen. Abgesehen

von diesen Kosten nimmt die Natur

Schaden. Deshalb sollten die Mitbürger

den Mut haben, entweder die Müllsünder

anzusprechen oder, wenn dies nicht hilft,

sich an die Stadtverwaltung zu wenden

und bei Bedarf als Zeuge zur Verfügung

zu stellen.

Ein anderes Ärgernis stellt der Hundekot

dar. „Wir mögen Hunde, aber nicht

ihre Hinterlassenschaften“, erklärt dazu

Ordnungsamt-Mitarbeiterin Katrin Hilprecht.

„Schon gar nicht auf Gehwegen,

Spielplätzen und öffentlichen Plätzen,

wo sie nicht nur zu einer Belastung der

Allgemeinheit, sondern auch zu einer

Gesundheitsgefahr werden.“ Durch diese

„Häufchen“ können Krankheiten auf

Mensch und Tier übertragen werden.

Hunde können sich durch Beschnüffeln

oder Aufnehmen dieser „Häufchen“

infizieren, Menschen übertragen die

Parasiten mit den Schuhen. Leider gibt

es immer wieder rücksichtslose Hundehalter,

die mit ihrem Liebling Gassi gehen

und dessen Hinterlassenschaften einfach

liegen lassen.

Hier sei also noch einmal an die Vernunft

der Hundehalter appelliert. Keiner würde

seinen Hund auf dem eigenen Rasen

oder Blumenbeet ein Haufen machen

lassen, ohne dafür zu sorgen, dass

dieses so schnell wie möglich beseitigt

wird. Warum dann also nicht auch im

öffentlichen Bereich, auf Gehwegen und

angrenzenden Grünstreifen? Einfach

Tüte überstülpen, Haufen aufnehmen

und bei nächster Gelegenheit mit dem

Restmüll entsorgen! Immer wieder

erleben es die mit der Grünlandpflege

beauftragten Mitarbeiter, dass der Kot

vom Rasenmäher aufgenommen und

durch die Luft geschleudert wird. Eine

äußerst ekelerregende Situation.

Den Uneinsichtigen sei aber auch gesagt,

dass Hinterlassenschaften auf öffentlichen

Flächen kein Kavaliersdelikt,

sondern eine Ordnungswidrigkeit sind,

welche mit einem Bußgeld geahndet

wird. Deshalb gilt auch hier: Sprechen

sie den Hundehalter an oder wenden sie

sich an die Stadtverwaltung.

Wenn Sie also mit Ihrem Hund Gassi

gehen, lassen Sie bitte seine Hinterlassenschaften

wieder verschwinden!

Der Containerplatz in der Schützenstraße macht keinen guten Eindruck.

Foto: (HäBo) Bebber


4 GEMISCHE SEITE

Dübener-Heide-Produkte im Netz

Bald neuer Online-Marktplatz

(Dübener Heide/Wsp). Ein Online-

Marktplatz mit regionalen Produkten

der Dübener Heide startet im Frühjahr.

Auf diesem können Produzenten im

Bereich des Naturparks Dübener Heide

und der Landkreise Nordsachsen,

Wittenberg und Anhalt-Bitterfeld ihre

Köstlichkeiten anbieten. Der Kunde

kann dann bequem die Waren online

bestellen und bekommt sie auf dem

Postweg zugestellt.

Betreiberin der Internetplattform ist

Theresia Stadtler-Philipp aus Kemberg.

Die 62-Jährige hat schon viel Zeit

und Energie in den Online-Marktplatz

gesteckt, der unter der Domain Kramer

und Konsorten zu finden sein wird.

Theresia Stadtler-Philipp stellt selbst

Gewürzmischungen und Brotaufstriche

her.

Das Land Sachsen-Anhalt fördert die

Erstellung des Online-Marktplatzes

zu 100 Prozent, da es ein modellhaftes

Projekt ist, das auch in anderen

Regionen in dieser Form laufen

könnte. In Zahlen ausgedrückt sind

das rund 30.000 Euro. Das Geld

fließt zudem in die Suchmaschinenoptimierung.

Außerdem sind noch

15 stationäre Regale in der Region

geplant, unter anderem in touristischen

Einrichtungen, Pensionen

oder Poststellen. Diese präsentieren

eine Auswahl sämtlicher Produkte.

Vierter Baustein ist ein Wettbewerb

zur Förderung kulinarischer Innovationen,

bei dem nur Tandems antreten

können, die verarbeitete Produkte

kreieren: Landwirt und Veredler,

Veredler und Koch oder Designer und

Lebensmitteltechniker.

Kontakt: Theresia Stadtler-Philipp

Tel.: 034921 / 608060

Mobil: 0160 / 94709266

Neubau der Förderschule

Bauliche Bewegung in der Lindenallee

Der Schulgarten wird förmlich dem Erdboden gleichgemacht.

Hänicher Bote

Scherzecke

Scherzecke

Foto: (HäBo) Bebber

Bote

IHR SPEZIALIST FÜR EINBAUKÜCH

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BEI EINER KÜCHE ZÄHLT JEDES DETAIL. VOR ALLEM SIE!

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18. März 2020

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Reges

Treiben herrscht rings um die Förderschule

in der Gartenstraße. Bäume

werden abgesägt, ein Schulgarten

förmlich dem Erdboden plattgemacht.

Das hat auch einen guten Grund, denn

der Landkreis beabsichtigt, am Standort

der Förderschule Lindenallee ein

neues Schulgebäude zu errichten.

Dazu wurde in der zurückliegenden

Woche das Baufeld freigemacht. Dies

ist durch umfangreiche Fällungen

sichtbar.

Im Vorfeld der Baumaßnahme müssen

umfangreiche Leitungen für Fernwärme,

Abwasser, Gas, Strom umverlegt

werden. Dazu wird es am Freitag

einen Termin mit allen Beteiligten

und dem Landkreis vor Ort geben.

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18. März 2020

Hänicher Bote

Bote

Tourist-Information Gräfenhainichen

Gerüstet für die neue Saison

(Gräfenhainichen/HäBo/db).

Pünktlich zum Start in die neue Saison

hat die Tourist-Information der

Stadt Gräfenhainichen das Sortiment

erweitert.

Neben den schon bekannten und beliebten

Dingen wie Magneten mit

Stadtmotiven oder der als Sammlerobjekt

beliebte Zollstock, Notizblöcken

oder auch Aufklebern wird es ab

Anfang April – also noch passend als

Ostergeschenk – eine neue Tasse zu

kaufen geben.

Das Besondere

an ihr ist,

dass jetzt

alle Ortsteile

auf

diesem

Trinkgefäß

vertreten

sind.

Ebenfalls

neu im Sortiment

ist die in Gräfenhainichen hergestellte

Seife. Übrigens weisen die

Mitarbeiter der Tourist-Information

schon jetzt darauf hin, dass sich von

April bis September wieder die Öffnungszeiten

ändern.

Mo. 9 bis 12 Uhr

Di., Mi. u. Fr. 9 bis 16 Uhr

Do.

9 bis 18 Uhr

Sa.

9 bis 12 Uhr

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Marit Schaller von der Tourist-Information zeigt exklusiv für den Hänicher Boten die neue Tasse mit allen Ortsteilen als

Motiv.

Foto: (HäBo) Bebber

STECKBRIEF

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besteht aus insgesamt 7 Unternehmen aus 4 verschiedenen Ländern.

Gründung: 1998

Mitarbeiter: 120 bei EBAWE, 600 innerhalb der Gruppe

Ausbildungsberufe:

Industriemechaniker, Mechatroniker, Elektroniker

Ausbildungsplätze: 3 Ausbildungsplätze und 2 Studienplätze

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Berufsschule: Industriemechaniker: Karl-Heine-Schule Leipzig, Mechatroniker:

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im ZAW Leipzig

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Konstruktion, Fertigung, Programmierung, Auslieferung, Montage und Inbetriebnahme

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Tätigkeiten, Verantwortung und vielfältige Entwicklungschancen.

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Ansprechpartner: Franziska Jarke, Tel.: 03423 665 162

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6 AUS DER REGION

Wirtschaftsstammtisch der MIT des CDU-Kreisverbands Wittenberg

Hänicher Bote

Bote

18. März 2020

Digital, aber sicher – Datensicherheit und Datenschutz im Unternehmen

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Der

Wirtschaftsstammtisch der Mittelstandsvereinigung

des CDU-Kreisverbands

Wittenberg im Gräfenhainichener

Restaurant Hollywood mit

der Thematik Datensicherheit und

Datenschutz erweckte erneut sehr

großes Interesse.

Kein Wunder, denn jeder hat

schließlich in irgendeiner Form Berührungspunkte

mit der Thematik,

ob als Privatperson oder als Unternehmer.

Deshalb hatte man sich

Sebastian Nielebock vom Kompetenzzentrum

an der Otto-von-Guericke-Universität

Magdeburg als Gast

eingeladen. Er sprach zum Thema

„Digital, aber sicher – Datensicherheit

und Datenschutz in Ihrem Unternehmen“.

Er versuchte, einen ersten Weg für

Unternehmen aufzuzeigen, wie mit

Datensicherheit und Datenschutz

umgegangen werden sollte. Da stand

die Frage nach dem Schutz von personenbezogenen

Daten an erster

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Sebastian Nielebock vom Kompetenzzentrum der Guericke-Universität in Magdeburg.

Foto: (HäBo) Bebber

Verteilungsgebiet

Verteilungsgebiet

Möhlau

Jüdenberg

Zschornewitz

Gräfenhainichen

Burgkemnitz

Gossa

Strohwalde

Gröbern

Hänicher Bote

Bote

Schmerz

Krina

Mescheide

Radis

Buchholz

Hohenlubast

Schköna

Tornau

Stelle oder aber was eigentlich ein

Datenschutzkonzept für eine Firma

ist und vor allem wie erstellt man ein

solches.

Es zeigte sich zunehmend, dass es

ein schwieriges Thema ist und vor

allem kleine Firmen sich damit teilweise

überfordert fühlen. Ein Beleg

dafür war die Frage, ab wann man

in einem Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten

benötige. Dies

ist nämlich erst der Fall, wenn in

einem Unternehmen 20 oder mehr

Mitarbeiter ständig mit personenbezogenen

oder sensiblen Daten arbeiten.

Immer wieder schwang auch

die große Sorge mit, in irgendeiner

Form mit der am 25. Mai 2018 in

Kraft getretenen Datenschutzgrundverordnung

(DSGVO) in Konflikt zu

geraten. Nielebock sah für den Mittelstand

durch künstliche Intelligenz

und damit verbundenen mobilen

Sprechstunden durchaus Chancen,

sich Schritt für Schritt der Problematik

zu bemächtigen. Und immer

wieder rückte er den Leitsatz „Datenschutz

ist kein Zustand, es ist ein

Prozess. Aber mit diesem Prozess

muss man auch anfangen“ in den

Mittelpunkt seiner Ausführungen.

Dennoch blieben an diesem Abend

vor allen rechtliche Fragen unbeantwortet.

Schließlich könne er keinerlei

Rechtsberatung abgeben. Dafür

müssen sich die Unternehmen wie

schon zuvor einen rechtlichen Beistand

an die Seite holen. Trotzdem

zeigte der ironische Zwischenruf

„Die einfachste Lösung wird sein,

ich wurschtle so weiter wie bisher

und hoffe, nicht ertappt zu werden“

eine gewisse Verzweiflung und Unsicherheit.

Abschließend gab es von

Nielebock noch einmal den Hinweis,

unbedingt die Unterstützung des

Kompetenzzentrums in Anspruch

zu nehmen.

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18. März 2020

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Donnerstag

19. März

Sittig-Apotheke Bitterfeld

Tel. 0800 / 8 80 95 00

Freitag

20. März

Linden-Apotheke Gräfenhainichen

Tel. 034953 / 2 26 26

Samstag

21. März

Apotheke am Kornhausplatz Bitterfeld

Tel. 03493 / 3 76 60

Sonntag

22. März

Robert-Koch-Apotheke Wolfen

Tel. 03494 / 4 41 28

Montag

23. März

City-Apotheke

Wolfen

Tel. 03494 / 2 11 96

Dienstag

24. März

Glückauf-Apotheke Zschornewitz

Tel. 034953 / 8 83 21

Mittwoch

25. März

Flora-Apotheke Bitterfeld

Tel. 03493 / 2 23 68

Donnerstag

26. März

Bernstein-Apotheke Friedersdorf

Tel. 03493 / 5 16 98 28

Freitag

27. März

Adler-Apotheke Gräfenhainichen

Tel. 034953 / 2 20 31

Samstag

28. März

Apotheke im Real Bitterfeld

Tel. 03493 / 92 24 77

(jeweils 18 – 8 Uhr)

Kleinanzeigen

ab 50 Cent/Wort.

„Verschenke...“-Anzeigen

sind kostenfrei.

Anzeigenannahme in der Geschäftsstelle in GHC

oder per E-Mail: info@heide-druck.com

Sonntag

29. März

AVIE-Apotheke

Gossa

Tel. 034955 / 41 64 95

Montag

30. März

Turm-Apotheke

Wolfen

Tel. 03494 / 50 42 30

Dienstag

31. März

Sittig-Apotheke

Wolfen

Tel. 03494 / 4 41 68

Mittwoch

1. April

Adler-Apotheke

Jeßnitz

Tel. 03494 / 7 28 10

Donnerstag

2. April

Nord-Apotheke

Wolfen

Tel. 03494 / 2 10 45

Freitag

3. April

Löwen-Apotheke Bitterfeld

Tel. 03493 / 2 31 08

Samstag

4. April

AVIE-Apotheke Muldenstein

Tel. 03493 / 5 05 70

Sonntag

5. April

Stadt-Apotheke Bitterfeld

Tel. 03493 / 2 21 04

Montag

6. April

Turm-Apotheke Gräfenhainichen

Tel. 034953 / 2 90 48

Dienstag

7. April

Paracelsus-Apotheke Raguhn

Tel. 034906 / 2 02 84

Mittwoch

8. April

Sittig-Apotheke Bitterfeld

Tel. 0800 / 8 80 95 00

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„Frühlingserwachen

in Möhlau“

von Marlies Friedrich

Vorbei ist der Winter, der keiner war,

Schneeschieben mussten wir nicht in diesem Jahr.

Auch Möhlau stellt sich auf den Frühling ein

und jeder wartet hier auf den Sonnenschein.

Morgens ist es auch schon zeitig heller,

der Puls beschleunigt sich wohltuend schneller.

Die Gedanken werden freier und lichter,

fröhlich lächeln die bleichen Wintergesichter.

Fast jeder zeigt sich mit guter Laune

Und kommt früh leichter aus der Daune.

Man grüßt sich froh, macht sich bekannt,

schwatzt miteinander, reicht sich die Hand.

Der Karnevalsverein hängt die Kostüme in den Spind

und dann bereits über das neue Programm nachsinnt.

Schon laufen für die Möhlauer und seine Gäste

die Vorbereitungen zu unseren Sommerfesten.

Und im Stadion sehen wir unsere kleinen und großen Fußballspitzen,

viel ausgelassen über den sorgfältig kurz geschorenen Rasen flitzen.

Auf unserem Möhlauer See, den schönen,

lassen sich all unsere Sinne verwöhnen.

Die Schwäne gleiten darüber mühelos in stolzer Eleganz,

die Haubentaucher beginnen verliebt mit ihrem Hochzeitstanz.

Auch Blesshühner und Enten kann man hören,

sie lassen sich bei ihrer Balz keineswegs stören.

Eiderenten und mal ne Kanadagans machen Rast

und erholen sich hier bei uns von des Fluges Last.

Und gleich, so ganz dicht daneben,

erwacht der Campingplatz zu neuem Leben.

Da wird gehämmert, gesägt, geharkt und gekehrt,

damit jeder Camper gern nach Möhlau fährt.

Und nun zum Schluss ein lieber Gruß

„Frühling lässt sein blaues Band flattern durch die Lüfte,

süße wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land…“

so sagte schon Eduard Möricke, der Dichter

und zauberte damit ein Glanz in alle Gesichter.


8 AUS DER REGION

Multivisionsshow der Dessauer Heike Setzermann und Dirk Vorwerk

(Gräfenhainichen/HäBo/db). So

ungewöhnlich wie das Land Kanada

ist, so ungewöhnlich ist die Entstehungsgeschichte

des Reiseberichts.

2008 unternahmen Heike Setzermann

und Dirk Vorwerk ihre erste private

Urlaubsreise in das nordamerikanische

Land. Diese Reise beeindruckte

die beiden so sehr, dass im Jahr

2014 für vier Wochen eine weitere

folgte. Nach diesem Trip durch die

beeindruckenden Landschaften mit

einer überaus reichen Flora und Fauna

entstand die Idee, ihre Erlebnisse

mit anderen zu teilen und so zogen sie

die Gäste mit ihrer

Multivisionsshow

in der Gräfenhainichener

Paul-

Gerhardt-Kapelle

in den Bann.

Über

Stationen

wie Vancouver,

Vancouver Island

und Victoria, der Provinzhauptstadt

British Columbias ging es kreuz

und quer durchs Land. Auch konnten

die Gäste in die Nationalparks

der kanadischen Rocky Mountains

eintauchen und die selbsternannte

„Lachs-Hauptstadt“ Campbell River

kennenlernen. Dort ist auch das Maskottchen

einer Tourismuszeitschrift,

das Vancouver-Island-Murmeltier

beheimatet. Sie sind eine Unterart,

von denen nur noch wenige Hundert

zu finden sind.

Ob „kanadischer Sonnenbrand“ oder

ein Baumfriedhof im Park, all diese

Hänicher Bote

Bote

Kanada – das Land, das bei vielen als das bessere Amerika gilt

Gräfenhainicher Carneval Club

Heike Setzermann und Dirk Vorwerk

nahmen die Besucher mit auf die Reise

nach Kanada.

Foto: (HäBo) Bebber

Bilder riefen mer wieder Bewunderung bei den

im-

Zuschauern hervor. Diese wissen nun

auch, was der entscheidende Unterschied

zwischen einem Schwarzbären

und einem Grizzly ist. Eigentlich

könnte das ja so einfach sein – ein

Braunbär ist braun und ein Schwarzbär

ist schwarz. Leider ist es nicht so

einfach, da die Fellfarbe kein ausreichendes

Unterscheidungsmerkmal

ist! Die Fellfarbe von Schwarzbären

reicht von schwarz bis weiß. Dasselbe

gilt auch für Braunbären. Der einzige

Unterschied ist, dass Schwarzbären

ein glattes Fell haben, während

Grizzlies ein eher

gekraustes Fell mit gräulichen bzw.

helleren Spitzen besitzen. Da man

aber nun nicht so nah an die Tiere

herankann, um diesen Unterschied zu

erkennen, gilt für beide Arten gleichermaßen:

Gefährlich können sie für

den Menschen immer werden, hält

man sich nicht an gewisse Regeln.

Die beiden Vortragenden scheinen

diese immer berücksichtigt zu haben,

denn sonst hätten sie auch nicht

darüber berichten können, dass der

Weißkopfseeadler nicht nur eine majestätische

Erscheinung am Himmel

Kanadas und Wappentier der USA,

Narren verabschiedeten sich mit Rosensonntagsumzug

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Wie in

jedem Jahr endete die karnevalistische

Zeit mit dem Rosensonntagsumzug

durch Gräfenhainichen. Während die

Pendants in den Hochburgen Köln und

Düsseldorf wegen des stürmischen

Wetters abgesagt wurden, feierten der

Gräfenhainicher Carneval Club (GCC)

zusammen mit den befreundeten Karnevalsvereinen

und der Bevölkerung

das Ende der 46. Session. Das konnte

dann auch der Dauerregen nicht verhindern.

Den hatten die Möhlauer Narren in

ihrem „MFC-Narrenkarren“ jedoch

unbeschadet überstanden. Anders

war es da schon beim Prinzenpaar

Ulli I. und Peppi I. Sie mussten

in eine Rikscha umsteigen, denn

Kutschen und Pferde waren nicht

genehmigt. Nichtsdestotrotz konnten

sie viele Gäste begrüßen. Der 1.

SV Finken Raguhn hatten bei seiner

Premierenteilnahme sogar das eigene

Prinzenpaar „Marco und Ronny“

mitgebracht.

Selbst die „Bürgerinitiative Jüdenberg“

war am Start und natürlich war

hier die geplante Deponie in Ferropolis

Thema Nummer eins. Mit Sprüchen

wie „Hier ruht der Tourismus – er

starb viel zu früh“ oder „Kommt die

Deponie – Das verzeih‘n uns unsere

Kinder nie“ wiesen sie einmal mehr

auf das brennendste Thema hin.

Ähnliche Sorgen plagten „Spiegel’s

Weiber“, denn „Die Bonpflicht macht

die Wälder kahl, ein Virus unseren

Narrensaal“. Keine Sorgen hatte

scheinbar Gräfenhainichens Bürgermeister

Enrico Schilling. Trotz

bestehender Pflicht zu Haushaltskonsolidierung

verteilte er diesmal die

Geschenke mit vollen Händen. Die

Feuerwehren der Stadt Gräfenhainichen

hatten sich als Motto „Retten

– löschen – bergen – schützen“ auf die

Fahnen geschrieben.

Die anderen waren aber in erster

Linie zum Feiern angereist. Ob der

Foto: (HäBo) Bebber

Das schlechte Wetter konnte auch den Ratselfen des GCC nichts anhaben.

18. März 2020

sondern nach dem Kalifornischen

Kondor auch der zweitgrößte Greifvogel

Nordamerikas ist. Oder aber,

dass für Amerikaner bei Kanadabesuchen

immer wieder ein Whisky mit

Gletschereis das Highlight ist. Selbst

bei Asiaten steht das Land sehr hoch

im Kurs und so kann es schnell passieren,

dass aus der entspannten Ruhe

eine touristische Unruhe wird.

Beeindruckend waren auch die Erzählungen

über Nationalparks, speziell

dem Nationalpark Banff in

den kanadischen Rocky Mountains.

Es war schon ein bisschen wie eine

Reise in den „wilden

Westen“, in

den einen die Reiseschilderungen

entführten. Aber

auch persönliche

Episoden wie die

von den in einer

Toilette versenkten

und dann wieder geretteten Aus-

weispapieren gehörten dazu.

Nach den etwas mehr als eineinhalb

Stunden ohne Pause – Kondition war

also auch hier gefragt – war klar: Die

beiden Weltenreisenden hatten nicht

zu viel versprochen als sie ankündigten:

„Lassen Sie sich entführen in den

spektakulären Westen Kanadas und

entdecken Sie auf einer spannenden

Reise das Geheimnis der Felsen am

Horizont“. Wer bis hier noch kein

Anhänger von Kanada war, war es

spätestens nach den bildlichen Erlebnissen

an diesem Abend.

Söllichauer Karnevalsverein 1973,

die Ranjeboomer Narrengilde und

die Schleesener Weiber oder der RCC

(„Rot-Gelb-Rehsen“) zusammen mit

dem Faschingsklub Schlaitz, keiner

ließ sich die gute Laune vom Wetter

verderben und feierte mit Musik und

ihren Schlachtrufen ausgiebig mit

den am Straßenrand stehenden Zuschauern.

Besonders ins Zeug gelegt haben

sich neben den Möhlauern auch der

Zschornewitzer Ruderclub mit seinem

„musikalischen“ Schlagmann Falk

Brämer. Dass die Zschornewitzer

Tanzgirls und -boys was vom Feiern

verstehen, haben sie schon oft genug

unter Beweis gestellt. Dagegen konnte

der GCC zum ersten Mal auch die

den Jüdenberger Schützenverein und

die Historische Bauschlosserei und

Schmiedewerkstatt August Reinhard

beim Umzug willkommen heißen. Der

endete wie gewohnt mit der obligatorischen

After-Show-Party im Saal des

Sportforums.


18. März 2020

Die Lieblings-Zeitung

einfach immer

griffbereit –

egal wo!

haenicher-bote.de

Hänicher Bote

Bote

Lesung der Ortschronik

Was hat die Burg Pouch mit Schköna zu tun?

(Schköna/HäBo/db). „Eine Chronik

schreibt nur der, dem die Gegenwart

wichtig ist“, erkannte schon Johann

Wolfgang von Goethe und so inspiriert

es immer wieder Heimathistoriker und

Ortschronisten, ihre nähere und weitere

Heimat zu erforschen. Die historische

Entwicklung, oftmals beginnend

bei den ersten Siedlungsfunden des

Neolithikums, Zeit der Burgen, Klöster

und Schlösser, der Entstehung von

mittelalterlichen Ostsiedlungen bis

hin zum industriellen Aufschwung

des 19. Jahrhunderts und zur neuesten

Zeit zeigen Chroniken auf. Diese Art

der Geschichtsschreibung leistet nicht

allein einen Beitrag zum Bewusstwerden

über die eigene Identität. Sie ergänzt

auch den Blick auf die nationale

und sogar die Weltgeschichte.

Auch Schköna verfügt über eine solche

Ortschronik, in den letzten Jahren

geführt von Hannelore Ristok.

Um zu erfahren, was diese alles an

Informationen bereithält, lädt Ortsbürgermeisterin

Katja Uhlig am kommenden

Freitag (20.03.) ab 19 Uhr

zur „Buchlesung“ in die Schule ein.

Gemeinsam will sie mit allen Gästen

in einem Band der Ortschronik

schnuppern. Dieser umfasst die Zeit

vom Dreißigjährigen Krieg bis zum

Jahr 1984. Eine Schulchronik aus

dem Jahre 1746, sie muss noch komplett

übersetzt werden, berichtet zum

Beispiel davon, dass in dem höchstgelegenen

Ort im Naturpark Dübener

Heide einmal 240 Kinder die Schule

besucht haben sollen.

Es ist aber auch die Frage offen, ob

Schköna tatsächlich etwas mit der

Burg Pouch zu tun haben könnte.

Eine ganz andere Frage stellt sich Uhlig

selbst: „Ich hoffe, dass unsere 30

Plätze reichen werden. Es sind jedenfalls

alle Interessierten eingeladen“.

WAS – WANN – WO

Frühlings-

Fest

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28. + 29.

März 2020

10 – 16

Uhr

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Kabarett mit den Mitgliedern des Ensembles

der academixer „TRENN DICH“...

(HäBo). Oder: Wenn Du aus der

Mode kommst, dann geh ich mit.

Stellen wir uns vor, die Zivilisation

sei ein hübsch eingerichtetes Zimmer:

Die Möbel sind geschmackvoll

und durchdacht arrangiert, der

Teppich passt farblich perfekt, die

Tapete ist ein Traum und die dekorativen

Blumensträuße verleihen

dem Ganzen eine heitere und frische

Note.

Steht uns das Bild

deutlich vor Augen?

Ja?

Dann wird uns

sofort klar: Der

Mann passt nicht

in die Zivilisation.

Was nicht geht –

geht nicht, denn,

die Zivilisation,

wie oben beschrieben,

wurde von

den Frauen erfunden.

Ihr eigentliches

Ziel war und

ist die Zähmung

der Männer…

Das trendige Programm

„Trenn

dich“ mit den

Mitgliedern des

Ensembles der

Leipziger Kult-

Kabarettisten academixer

Carolin Fischer und Ralf

Bärwolff sowie Jörg Leistner am

Klavier können Sie am 10. Mai um

17 Uhr im Kursaal des Heide Spa

erleben.

Karten ab 19 Euro sind im Heide Spa

an der Kasse zur Badelandschaft

und Saunawelt sowie online oder

unter Telefon 034243 / 33633 erhältlich.www.heidespa.de

Der Hänicher Bote verlost 2 x 2 Freikarten!

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Heimatverein Radis

Nächster Vortrag zu

Wilhelm Traugott Krug

(Radis/HäBo/db). Nachdem im Februar

der erste Vortrag über den vor

250 Jahren in Radis geborenen Wilhelm

Traugott Krug unter der Thematik

„Vom Steppke zum Filou“ ein

großer Erfolg war, sollte man sich

auch den zweiten Teil der Reihe nicht

entgehen lassen. Diesmal wird sich

die Ortschronistin Isabella Weber mit

der Person Wilhelm Traugott Krug,

dem Reformrektor in einer großen

Umbruchszeit unter dem Thema „Der

Professor und Soldat“ beschäftigen.

Aus diesem Anlass lädt der Heimatverein

Radis wieder alle Interessierten

ganz herzlich am morgigen Donnerstag

(19.03.) in den Vortragsraum

der „Nr. 16“ (Radiser Bahnhofstraße

16). Starten wird der rund einstündige

Vortrag um 19 Uhr.

Wilhelm Traugott Krug

Frühlingsanfang in Radis

Backofentag am 4. April

(Radis/HäBo/db). Pünktlich zum Frühlingsanfang

startet der Radiser Heimatverein

mit dem ersten Backofentag in

das Jahr. Dann gibt es am 4. April, ab 14

Uhr, auf dem Gutshof (Radiser Bahnhofstraße

16) aus dem Holzbackofen

wieder Gutshof- und Osterbrot.

Letzteres ist ein lockeres, süßliches

Weißbrot aus Hefeteig, welches ausgezeichnet

zu Honig oder Marmelade

schmeckt. Nach einer Tasse Kaffee

mit frischem Blechkuchen, ebenfalls

aus dem Holzbackofen, gibt es auf

dem Gutshof reichlich zu sehen und

bestaunen.

Die Heimatstuben und auch die Töpferwerkstatt

werden wieder geöffnet

sein. Zudem zeigt die Radiser Klöppelgruppe

ihr Können, während im

Kreativraum Selbstgemachtes für Ostern

entsteht.

Der Heimatverein Radis heißt wieder

alle Besucher aus nah und fern zum

Start in den Frühling willkommen.

Galerie-Café Tornau

Kinder können

Vogelhäuser bemalen

(Tornau/HäBo). Am 5. April, ab 15

Uhr sind wieder die Hobbymaler aus

dem Glauchaer Malcafé im Tornauer

Galerie-Café zu Gast. Interessierte

können ihnen bei Kaffee und Kuchen

über die Schulter schauen oder es

selbst einmal probieren.

Es gibt zudem das Malprojekt „Bemale

ein kleines Vogelhaus“ für kleine

Künstler. Mitzubringen sind 2 Euro

und los geht’s. Anleitung und Hilfestellung

gibt die Tornauerin Barbara

Kaiser.


10 VOM SPORTGESCHEHEN

Skilager der Ruderjungend Sachsen-Anhalt

Drei Zschornewitzer in Schnett mit dabei

(Schnett/Zschornewitz/HäBo). 60

Sportler und Trainer aus den Vereinen

Weißenfels, Halle, Wittenberg

und Zschornewitz machten

sich auf den Weg ins thüringische

Schnett, um dort gemeinsam eine

Woche mit Skifahren zu verbringen.

Unsere Unterkunft, die DJH

Schnett, befand sich auf dem Simmersberg

auf 780 Metern.

Für uns überraschend gab es Schnee

und gleich am Nachmittag des Anreisetags

ging es auf die Ski. Die

Bedingungen waren nicht so gut,

aber auf einem Übungsplatz gab es

noch für uns ausreichend Schnee

und jeder konnte seine Fähigkeiten

auf dem Ski ausprobieren. Willi

Saar und Alia Harnisch sind schon

alte Hasen. Für Lisa Pfeif ging es

zum ersten Mal auf die Ski.

Am zweiten Tag beim Sturmtief

„Sabine“ mussten wir gezwungenermaßen

in der Unterkunft trainieren,

da es regnete. Dafür kamen

die mitgebrachten Sprungseile,

Gymnastikmatten und Ergometer

zum Einsatz.

Am dritten Tag ging es erst mit den

Skistöckern durch den Wald und

am Nachmittag konnten wir wieder

auf dem Übungsplatz unsere Langlaufqualitäten

verbessern, da es geschneit

hatte.

Am letzten Trainingstag, gab es

einen Skiwettkampf. Die Startnummer-Verlosung

war am Abend

zuvor. Eingeteilt in Jahrgängen

mussten unterschiedliche Wettkampfstecken

absolviert werden.

Am Abend gab es die Siegerehrung:

Lisa Pfeif (Altersklasse 11)

landete auf dem zweiten Platz und

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SV Turbine Zschornewitz

Über 70 Teilnehmer beim traditioneller Kinderfasching

(Zschornewitz/HäBo). Am Rosenmontag

trafen sich die Sportler

der Abteilungen Fußball, Rudern,

Kegeln und Tanzen zu ihrem Kinderfasching.

Der Saal der Imerys

Fused Minerals Zschornewitz war

voll mit kleinen Karnevaljecken.

Stimmung ohne Ende und der DJ

Olaf Költzsch heizte ordentlich ein.

Jugendwartin Andrea Senst organisierte

diesen Fasching.

Ihr zur Seite standen viele fleißige

Helfer der einzelnen Abteilungen.

Süßigkeiten, Getränke und Bockwurst

mit Brötchen gab es für alle

Sportler. Über 70 junge Sportler

tanzten und hatten Freude bei den

Hits vom DJ.

Er hatte in gewohnter Weise die

Meute vom Feuerwehrhauptmann,

Cowboy, Clowni, Prinzessin und

viele andere Jecken im Griff. Polonaise,

Limbo- und Stuhltanz waren

die Renner an diesem Tage. Der

ehemalige Schlachtruf des Zschornewitzer

Karnevals „Zschorn-

0 %

FINANZIERUNG

bis zu

48 Monate

Feuerwehrhauptmann, Cowboy, Clowni, Prinzessin und viele andere Jecken nahmen am Kinderfasching teil. Foto: privat

ser Asche“ aus den 60er bis 90er

Jahren wurde wieder angestimmt.

Alia Harnisch, Lisa Pfeif und Willi Saar (v.l.) vertraten Zschornewitz beim Skilager

der Ruderjugend Sachsen-Anhalt.

Foto: privat

Willi Saar (AK 14) wurde Vierter.

Alia Harnisch (AK 13) konnte

krankheitsbedingt nicht leider teilnehmen.

Am Abend bedankten wir uns

Wieder ein kulturelles Erlebnis im

Kinder- und Jugendsport des SV

noch bei Familie Schramm für die

gute Bewirtung sowie Unterbringung

und freuen uns schon auf das

nächste Jahr.

Andrea Senst

„Turbine“ Zschornewitz.

Andrea Senst


INFORMATIONEN, MITTEILUNGEN

UND BEKANNTMACHUNGEN

der Stadt Gräfenhainichen

Nr. 3/2020

18. März 2020

Allgemeine Verwaltung

NACHRUF

Die Stadt Gräfenhainichen trauert um

JOACHIM HOHMANN

der am 14. Februar 2020 im Alter von 77 Jahren verstorben ist.

Joachim Hohmann war zwei Jahrzehnte lang Mitglied im Stadtrat,

Vorsitzender der CDU-Fraktion und in verschiedenen Ausschüssen

vertreten.

Während dieser Zeit hat er sich in seinen kommunalpolitischen

Ehrenämtern Anerkennung und Wertschätzung auch über die

Ortsgrenzen hinweg erworben.

Sein fachlich kompetenter Rat war gefragt,

sein freundliches Wesen wurde von allen gleichermaßen geschätzt.

Für seine Arbeit zum Wohle seiner Mitmenschen sind wir ihm dankbar.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.

Wir werden ihm in unserer Mitte ein ehrendes Andenken bewahren.

In stiller Trauer

Stadtrat und Verwaltung

der Stadt Gräfenhainichen

Sprechzeiten der Schiedsstelle

Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Stadt Gräfenhainichen finden an jedem

2. Donnerstag im Monat von 17 bis 17.30 Uhr im Rathaus in Gräfenhainichen,

Markt 1, im Erdgeschoss (Haupteingang), Zimmer 1 a, statt. Die Schiedsstelle

ist zu diesen Sprechzeiten auch telefonisch für Sie erreichbar: 034953 / 357-21

Die Termine für das Jahr 2020 ergeben sich damit wie folgt:

Donnerstag, 9. April 2020 Donnerstag, 14. Mai 2020

Donnerstag, 11. Juni 2020 Donnerstag, 9. Juli 2020

Donnerstag, 13. August 2020 Donnerstag, 10. September 2020

Donnerstag, 8. Oktober 2020 Donnerstag, 12. November 2020

Donnerstag, 10. Dezember 2020

D. Hellmann

Vorsitzende der Schiedsstelle

Bauamt

Attraktive Baugrundstücke in unserer

Kleinstadt-Metropole

Mitten in der wunderschönen Seenlandschaft, im „Wohnpark am Barbarasee“

im neu erschlossenen Baugebiet „Seeadlerweg“ bietet die Kleinstadt-Metropole

Gräfenhainichen Baugrundstücke für Wohnbebauung oder nicht störendes

Gewerbe zum Verkauf an.

Die Bestimmungen aus dem vorliegenden Bebauungsplan sind unter dem folgenden

Link einsehbar:

https://www.graefenhainichen.de/pages/wohngebiet.html .

Der Quadratmeterpreis für den vollerschlossenen Grund und Boden beträgt

58,55 Euro.

Die Verkaufsverhandlungen für eine Vielzahl der begehrten Baugrundstücke

sind bereits abgeschlossen. Der günstige Preis und die tolle Lage sind Grund

für die hohe Nachfrage.

Wer noch sein Traumgrundstück sucht, ist hier an der richtigen Adresse und sollte

sich schnellstmöglich bei der Stadt Gräfenhainichen, im Bereich Liegenschaften

unter der Telefonnummer 034953 / 357-73 oder per E-Mail an liegenschaften@

graefenhainichen.de wenden.


54

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48

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5

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D

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Koordinaten

Rechtswert

737843.02

737834.48

737830.91

737834.48

737805.90

737806.15

737818.15

737822.14

737836.15

737840.39

Kartengrundlage:

124

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16

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Hochwert

106

5735825.39

5735817.80

5735814.61

5735794.10

5735814.46

5735820.99

5735838.44

5735848.88

5735899.67

5735896.75

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1

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1

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1

104

2

105

15

Bestandsangaben nach DIN 18702 (Auszugsweise)

229

89

2

vorhandene bauliche Anlagen

vorhandene Flurstücksgrenzen

Bezeichnung vorhandener Flurstücke

Bezeichnung der Flur

vorhandene Flurgrenzen

KV

90°

106

1

102

7

105

3

105

18

102

9

102

5

350

Liegenschaftskarte

des Landesamtes für Vermessung

und Geoinformation Land Sachsen-Anhalt

Stadt

Gräfenhainichen

Gemarkung Gräfenhainichen

Flur 16, 17, 18, 19

Maßstab 1 : 1.000

Stand der Plangrundlage (Monat/Jahr) 01/2017

Vervielfältigungserlaubnis erteilt

durch das Landesamt für Vermessung

und Geoinformation Land Sachsen-Anhalt

von 2010

Aktenzeichen A18-135-2010-7

263

88

5

105

2

KV

347

264

107

G

105

1

KV

TK

G

349

öff.

153

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TK

G

105

5

154

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2

270

öff.

340

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7

1054

352

252

E

D

H

233

öff.

260

TK

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501

341

232

14

19

229

5,00

7,50

502

5,00

10,00

KV

G

503

231

KV

KV

G

G

TK

TK

AW

öff.

TK

priv.

11

17

504

228

15

261

2

40

St/N

öff.

AW

15

507

230

10

2

43

227

1

KV

13

508

2

45

509

226

258

26

100

131

275

9

380

11

510

180

511

312

6

204

201

222

2

203

202

200

9

225

313

163

28

100

125

G

213

199

363

7

7

179

5

212

2

49

5

256

205

G

30

4

100

101

3

358

100

129

379

TK

238

178

4

324

325

6 B

255

68 B

1

6 A

32

184

206

198

100

96

241

242

243

254

E

D

H

3

E

D

H

11

244

245

276

100

120

100

122

100

91

100

100

97

100

277

247

278

10

248

177

362

279

250

251

252

183

208

253

34

97

19

2

100

187

12

4

3

266

6

100

118

8

10

176

96

89

268

12

248

97

16

182

197 196

14

16

100

116

18

18 A

24

20

97

17

22

1

96

81

öff.

87

96

80

96

91

186

211

13

2

39

361

97

2

96

45

96

47

96

50

96

93

96

85

267

öff.

36

14

96

73

96

64

96

87

öff.

154

181

100

114

8

15

209

97

3

96

95

95

19

1

22

2

96

41

96

42

96

43

96

44

öff.

100

78

96

48

96

49

96

83

153

185

1

4

96

51

96

53

96

63

210

5

7

9

96

36

11

13

15

1

95

3

38

17

19

3

1

20

155

166

195 194

5,00

100

88

100

112

100

67

100

74

100

77

96

72

250

249

100

65

100

75

96

71

96

54

1

13

7

2

4

25

96

60

1

15

6

3

152

334

96

35

364

1

8

96

55

335

96

59

189

100

108

100

63

97

4

96

70

5

40

151

265

96

46

1

6

190

100

64

7

156

150

191

2

10

100

41

100

52 100

96

69

96

40

96

56

95

5

2

13

5

10

192

96

34

45

193

12

96

57

17

15

42

18

273

96

68

13

9

19

97

6

96

39

11

95

4

8

2

44

3

165

12

96

58

139

96

32

18

408

149

7

2

1

40

12

2

43

1

11

2

46 2

39

öff.

100

37

100

42

E

D

H

10,00

100

32

100

38

11

100

39

7

100

29

96

33

96

58

95

6

4

9

2

42

168

44

11

10

148

138

96

26

öff.

öff.

100

31

96

16

96

22

96

31

95

7

8,00

96

37

18

96

27

29

111

100

30

26

96

29

E

D

H

96

15

16

24

112

14

96

7

20

5

146

8,00

St/N

12

2

51

100

96

8

2

47

147

10

143

97

8

2

41

46

137

96

18

27

20

21

24

96

62

95

9

95

8

159

öff.

E

D

H

6

22

110

97

9

96

14

113

96

30

96

78

2

36

97

10

9

144

96

9

96

25

136

22

2

35

97

11

95

10

2

26

48

96

28

20

2

37

2

38

145

96

76

96

21

20

36

95

11

160

25

109

97

12

2

33

5,00

21

22

146

114

2

18

96

79

95

13

E

D

H

97

13

96

74

2

96

61

96

23

2

29

2

27

2

25

96

20

50

95

12

161

18

108

14

294

96

30

4

2

67

30

2

28

4

68

2

24

2

49

96

77

4

65

4

66

4

69

133

132

134

34

23

131

135

115

4

71

26

4

70

96

12

130

4

64

16

96

75

52

4

63

4/62

4

60

96

5

4

61

4

59

4

83

129

24

162

107

127

128

5,00

E

D

H

96

6

96

11

126

19

21

4

57

116

95

14

4

50

4

51

4/52

4

53

4

17

E

D

H

4

54

125

15

13

14

4

55

106

4

85

96

4

1

124

11

4

56

9

167

7

291

96

5

3

86

164

12

117

516

4

105

289

96

290

96

515

4

79

2

12

287

96

288

96

514

100

6 A

118

119

120

286

96

95

15

121

2

4

81

101

10

104

122

99

102

4

5

öff.

öff.

5,00

E

D

H

4

6

407

5,00

6 B

4

19

4

7

8

127

42

103

3,00

priv.

175

4

123

4

22

127

43

127

58

4

15

307

306

321

4

25

31

127

57

127

56

4

16

378

127

56

4

18

303

Seite 12 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 18. März 2020

Dornewitzer Straße

Teil A

FLUR 19

FLUR 18

5,00

Rosa-Luxemburg-Str.

(Gräfe.)

5,00

1,50

Planzeichenerklärung (PlanZV)

2

TK G

1,50

2

3

R

1,00

2

FLUR 17

5,00

3,00 3,00

5,00

LG

Nutzungsschablone und ihre Bedeutung

Überhaken gleicher Baugebietsfestsetzungen

KV

KV

MI

0,6

II

o

5,00

MI

0,6 o II

1,50

KV

3,00 5,00

Art der baulichen Nutzung (§ 9 (1) Nr. 1 BauGB und §§ 1 bis 11 BauNVO)

WA

MI

SO

Allgemeine Wohngebiete

Mischgebiete

Sonstiges Sondergebiet mit der Zweckbestimmung "Handel"

Maß der baulichen Nutzung (§ 9 (1) Nr. 1 BauGB und § 16 BauNVO)

0,4

II

OK 8 m

Grundflächenzahl

Geschossflächenzahl

Zahl der Vollgeschosse, als Höchstmaß

Höhe baulicher Anlagen in m über Bezugspunkt, als Höchstmaß

Bauweise, Baulinien, Baugrenzen (§ 9 (1) Nr. 2 BauGB und § 23 BauNVO)

o

a

offene Bauweise

abweichende Bauweise

nur Einzelhäuser zulässig

nur Doppelhäuser zulässig

nur Hausgruppen zulässig

Baugrenze

Verkehrsflächen (§ 9 (1) Nr. 11 BauGB)

FR

Straßenverkehrsflächen, öffentlich

Verkehrsfläche besonderer Zweckbestimmung; hier:

Öffentliche Parkfläche

Fuß- und Radweg

2

1,50

3,00

Nachtiga lenweg

WA

0,4

II

3,00

4,75

FLUR 19

Rosa-Luxemburg-Straße

Ein- und Ausfahrten und Anschluss anderer Flächen an die Verkehrsflächen (§9 (1) Nr. 4, 11

BauGB)

Bereiche ohne Ein- und Ausfahrt

o

16 A

V

16 B

3,00

FR

5,00

16 C

FLUR 16

16 D

1,00

45,00

2

16 G

16 E

16 F

16 I

16 H

Taubenweg

Flächen für Versorgungsanlagen, für die Abfallentsorgung und Abwasserbeseitigung sowie für

Ablagerungen (§ 9 (1) Nr. 12, 14 BauGB)

Flächen für Versorgungsanlagen

Elektrizität / Trafo

Pumpstation

3,00

3,00

V

MI

0,4

I

3,00

3,50

SO

0,8 a I

OK 8 m

8,00

o

KV

16 K

10,00

5,00

V

MI

0,4

I

2

1,50

1,50

3,00

3,00 7,50 3,00

10,00

o

V

2,00

2,00

3,60

5,00

3,00

17 A

3,00

7,50

5,00

5,00

2,00

15 A

LG

505 506

3,00

V

KV

14,00

2

5,00

4,75

3,00

1,50

13 A

Seeadlerweg

7,50

7,00

2,00

3,00

Parkstraße

9,00

KV

Nachtiga lenweg

9 A

Taubenweg

V

5,00

7,50

KV

15,00

5,00

7 A

10,00

1,50

7,50

V

WA

0,4

II

WA

0,4

I

2 A

5,00

5,00

5,00

o

Rotkehlchenweg

o

2,00

5,00

2

5,00

5,00

12,50

10,00

14,50

V

5,00

GG

FLUR 14

90 100

2 B

5,00

5,00

KV

V

1

6,00

Hauptversorgungs- und Hauptabwasserleitungen (§ 9 (1) Nr.13 BauGB)

unterirdisch

Elektrizität (Nieder-/ Mittelspannung)

5,00

Parkstraße

5,00

5,00

V

5,00 7,50

Parkstraße

5,00

5,00

3,00

Rotkehlchenweg

16 A

Amselweg

14 2

WA

0,4

I

Schwalbenweg

16 B

MI

0,6

I

3,00

51 97

Finkenweg

Finkenweg

WA

0,4 II

o

157 158

140 141 142

V

o

o

5,00

unterirdisch; außerhalb Plangeltungsbereich

Elektrizität (Nieder-/ Mittelspannung); außerhalb Plangeltungsbereich

Gas (Hoch-/Niederdruck)

Gas (Hoch-/Niederdruck); außerhalb Plangeltungsbereich

Flächen für die Landwirtschaft und Wald (§ 9 (1) Nr. 18 BauGB)

Flächen für Wald

Planungen, Nutzungsregelungen, Maßnahmen und Flächen für Maßnahmen zum Schutz, zur

Pflege und zur Entwicklung von Natur und Landschaft (§ 9 (1) Nr. 20, 25 BauGB)

R

Telekommunikation

Telekommunikation; außerhalb Plangeltungsbereich

Abwasser

Grünflächen (§9 (1) Nr. 15 BauGB)

V

Grünflächen, öffentlich

Grünflächen, privat

Spielplatz

Begleitgrün / Verkehrsbegleitgrün

Grünanlage

Verkehrsgrün

Sonstige Gärten, Grabeland

Retentionsfläche zur Oberflächenwasserversickerung, teilweise mit Unterflurversickerungsanlage,

siehe textl. Festsetzungen

Umgrenzung von Flächen zum Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und sonstigen

Bepflanzungen (§ 9 (1) Nr. 25 a und (6) BauGB)

zu pflanzender Baum

WA

0,4

I

7,50

FLUR 17

o

3,00

WA

0,4

I

5,00

22 100

o

Parkstraße

E

D

H

WA

0,4

I

3,00

5,00

8 o

Kranichweg

Sonstige Planzeichen

1

2

3

LG

5,00 7,50

5,00

5,00 7,00 10,00

32 2 31

5,00 5,00

V

WA

0,4

I

WA

0,4

I

An der Windmühle

o

19,00

o

58 4

5,00

Kranichweg

5,00 7,50

7,50

V

WA

0,4

II

5,00

3,00

o

3,00

5,00

Dornewitzer Straße

Der Kessel

Mit Geh-, Fahr- und Leitungsrechten zu belastende Flächen (§ 9 (1) Nr. 21BauGB)

Begünstigte:

Eigentümer / Anlieger Flurstücke 241, 242, 243, 244, 245, 247, 248, 250, 251, 252, 253,

267, 276, 277, 278, 279 Flur 16 sowie Ver- und Entsorgungsträger, Feuerwehr und

Rettungsdienst

Eigentümer, Versorgungsträger

Eigentümer, Anlieger, Versorgungsträger

Umgrenzung von Flächen für Stellplätze und Nebenanlagen (§ 9 (1) Nr. 4 BauGB)

Bereiche mit Anteilen befestigter, wasserundurchlässiger Oberfläche und Unterflurversickerungsanlagen

Umgrenzung der Flächen, die von der Bebauung freizuhalten sind

(§ 9 (1) Nr. 10 BauGB); hier: Lärmschutzwall

Abgrenzung unterschiedlicher Nutzung (Bezug: Planzeichen nach 15.14 PlanZV)

Grenze des räumlichen Geltungsbereiches des Bebauungsplanes (§ 9 (7) BauGB)

informelle Darstellungen

1. Änderung - Stand 1997; Änderung der Bauvorschriften über die Gestaltung

2. Änderung - Stand 2006

3. Änderung - Stand 2007; Änderung der Bauvorschriften über die Gestaltung

4. Änderung - Stand 2017

5. Änderung - Stand 2019

Die Grünflächen wurden im Rahmen der Digitalisierung mit Symbolen zur Unterscheidung

der Nutzungsarten ergänzt.

Teil B 1. – 4. ÄNDERUNG

Textliche Festsetzungen (BauGB, BauNVO)

1. Art der baulichen Nutzung

Die Art der baulichen Nutzung für das gesamte Gebiet wird als Wohn- und

Mischgebiet festgelegt.

1.1 Allgemeines Wohngebiet WA

Die Baulichkeiten im Allgemeinen Wohngebiet WA werden entsprechend

§ 4 BauNVO festgelegt.

1.2 Mischgebiet MI

Entsprechend § 6 BauNVO werden die Baulichkeiten für das Mischgebiet

MI festgelegt. Nicht zugelassen werden Anlagen gemäß § 6 (2) Nr. 7 und 8

BauNVO.

2. Maß der baulichen Nutzung gemäß § 16 BauNVO

2.1 Das Maß der baulichen Nutzung ist durch die GRZ, GFZ und Geschossanzahl

(siehe Planzeichnung) festgelegt.

2.2 Die überbaubaren Grundstücksflächen sind durch Baugrenzen festgelegt.

2.3 Auf den nicht überbaubaren Grundstücksflächen sind je eine Zufahrt für

die Grundstücksparzellen, Stellflächen und Garagen zulässig.

3. Grünordnerische- und Ausgleichsmaßnahmen

Gemäß § 8 des Bundesnaturschutzgesetzes werden folgende grünordernische

und Ausgleichsmaßnahmen festgesetzt:

3.1 Entsprechend dem Planeintrag sind als baubegleitende sowie grundstückseinfriedende

Baumbepflanzungen Laubbäume (Hochstamm 2x verpflanzt

mit Ballen 8 – 10 cm Stammumfang) zu pflanzen und auf Dauer zu erhalten.

3,00

Die Auswahl der Gehölze hat nach der Pflanzenliste zu erfolgen. Für Bäume

ist eine offene Bodenfläche von mindestens 4 m² vorzusehen.

3.2 Die Vorgärten sind gärtnerisch anzulegen und auf Dauer zu erhalten. Die

Auswahl der Gehölze hat nach der Pflanzenliste zu erfolgen. Mindestens 60

Prozent der nicht überbauten Grundstücksflächen sind zur Verbesserung der

ökologischen Verhältnisse als Vegetationsflächen anzulegen und zu erhalten. Ein

Drittel dieser Flächen ist mit Bäumen und Sträuchern gemäß Pflanzenliste zu

bepflanzen. Es können auch heimische Obstgehölze angepflanzt werden. Ziergehölze

dürfen einen Anteil von 30 Prozent Anpflanzung nicht überschreiten.

3.3 Im Mischgebiet MI sind je angefangene vier Stellplätze ein großkroniger

Baum in der Mindestqualität Hochstamm mit einem Stammumfang 16 – 18

cm zu pflanzen.

3.4 Die Fläche des Spielplatzes darf nicht versiegelt werden, soweit nicht nach

anderem Rechtsvorschriften eine Versiegelung des Bodens erforderlich

ist. Ihre Eingrünung mit Gehölzen hat nach den empfohlenen Arten der

Pflanzenliste zu erfolgen.

3.5 Die Grüngestaltung hat nach den grünordnerischen Festsetzungen in Verbindung

mit der Pflanzenliste zu erfolgen und ist nach Beendigung der

Baumaßnahmen in den Baugrundstücken zu beginnen. Als First wird der

darauf folgende Pflanztermin von November bis April festgelegt.

3.6 Pflanzenliste (Gehölzartenverwendung)

a) Im Bereich von Grün- und Freiflächen, Straßen und Stellplätzen und auf

den privaten Grundstücken sind zu pflanzen:

Bäume

Sträucher

Betula pendula Sandbirke Cornus sanguinea Roter Hartriegel

Carpinus betulus Hainbuche Crataegus oxycantha Zweigr. Weißdorn

Fagus selvatica Rotbuche Crataegus monogyna Eingr. Weißdorn

Populus tremula Zitterpappel Prunus spinosa Schlehe

Quercus robur Stieleiche Rosa spp. Einheimische

Wildrose

Quercus petraea Taubeneiche Rubus fruticosus

agg.

Einheimische

Brombeere

Sorbus aucuparia Vogelbeere Rubus saxatilis Steinbeere

Tilia cordata Winterlinde Salix caprea Salweide

Ulmus minor

Veredelte Obstbäume

Feldulme

Weitere Arten

Apfel Corylus avellana Hasel

Birne Malvus silvestri Wildapfel

Pflaume Pyrus communis Wildbirne

Süßkirsche

Sauerkirsche

b) Als Hecken sind zu pflanzen:

Carpinus betulus

Hainbuche

Crataegus monogyna

Hainbuche

und oxycantha

c) Zur Begrünung von Außenwänden, Mauern und Zäunen sind zu pflanzen:

Clematis sinensis

Gemeine Waldrebe

Hedera helix

Efeu

Parthenocissus quinquefeo Wilder Wein

Klimmerarten

4. Anforderungen an die Regenwasserbehandlung

4.1 Das unbelastete Oberflächenwasser ist vor Ort, unter Beachtung der

wasserrechtlichen Bestimmungen und der hydrologischen Verhältnisse,

zu versickern. Nicht versickerbare Dachwässer sind in hauseigenen

Kleinzisternen aufzufangen.

Teil B 5. ÄNDERUNG

Textliche Festsetzungen (BauGB, BauNVO)

Art der baulichen Nutzung

1. a) Innerhalb des Sonstigen Sondergebietes SO „Handel“ ist gemäß § 1 (6)

Nr. 4 BauGB ein der Nahversorgung dienender großflächiger Einzelhandelsbetrieb

in der Betriebsform eines Lebensmitteldiscountmarktes

gemäß § 11 (3) Ziff. 2 BauNVO, mit einer max. Verkaufsfläche von 1.100

m² (entspricht ca. 1.700 m² Bruttogeschossfläche) zulässig.


18. März 2020 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen

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b) Für den Lebensmitteldiscountmarkt wird der Handel mit den nahversorgungsrelevanten

Sortimenten Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren

und Drogerieartikel als zulässig festgesetzt.

2. Darüber hinaus ist zu den gemäß Ziff. 1. b) aufgeführten Sortimenten als

Haupthandelsnutzung auf max. 100 m² der Verkaufsfläche der Handel mit

weiteren, branchenüblichen zentrenrelevanten Sortimenten gemäß Ziff. 2.1,

als Randsortiment zulässig.

2.1 Der Begriff „Zentrenrelevante Sortimente“ umfasst für den vorliegenden

Bebauungsplan den Einzelhandel entsprechender Sortimente der Sortimentsliste,

wie nachfolgend festgesetzt:

Zentrenrelevanten Sortimente:

• pharmazeutische Artikel (Apotheken), medizinische, orthopädische und

kosmetische Artikel

• Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Schreibwaren und Bürobedarf

• Textilien

• Bekleidung

• Schuhe und Lederwaren

• Beleuchtungsartikel

• Haushaltsgegenstände (einschließlich Campingmöbel)

• Keramische Erzeugnisse und Glaswaren

• Holz-, Kork-, Flecht- und Korbwaren

• Heimtextilien

• Elektrische Haushaltsgeräte, Geräte der Unterhaltungselektronik und

Musikinstrumente

• Uhren, Edelmetallwaren und Schmuck

- Spielwaren

- Blumen, Pflanzen und Saatgut, ausgenommen Beetpflanzen, Wurzelstöcke

und Blumenerde

• Zoologischer Bedarf

• Computer, Computerteile, periphere Einheiten und Software

• Telekommunikationsendgeräte und Mobiltelefone

• Fahrräder, Fahrradteile und -zubehör

• Sport- und Campingartikel (ohne Campingmöbel), ausgenommen Sportund

Freizeitboote und Zubehör

• sonstiger Facheinzelhandel, ausgenommen Büromöbel und Brennstoffe

Quelle: „Klassifikation der Wirtschaftszweige“ (Statistisches Bundesamt,

2003), redaktionell angepasst

3. Der Einzelhandel mit nicht zentrenrelevanten Sortimenten an Endverbraucher

ist im Sonstigen Sondergebiet SO „Handel“ als branchenübliches

Randsortiment zulässig.

4. Das Mischgebiet MI wird gemäß § 1 (5) BauNVO eingeschränkt: Im Mischgebiet

MI sind die allgemein zulässigen Nutzungen Gartenbaubetriebe gemäß

§ 6 (2) Nr. 6 BauNVO, Tankstellen gemäß § 6 (2) Nr. 7 BauNVO und Vergnügungsstätten

im Sinne des § 4a (3) Nr. 2 gemäß § 6 (2) Nr. 8 BauNVO

unzulässig.

5. Die gemäß § 6 (3) BauNVO innerhalb des Mischgebietes MI ausnahmsweise

zulässigen Nutzungen werden gemäß §1 (6) BauNVO ausgeschlossen.

6. Sämtliche Freiflächen im Plangeltungsbereich der 5. Änderung mit unbefestigter

Oberfläche sind mindestens extensiv zu begrünen. Hierzu zählen auch

die Überhangbereiche außen liegender Stellplatzreihen. Sie sind mindestens

flächendeckend mit Landschaftsrasen einzugrünen und je nach Raumangebot

mit standortgerechten Gehölzen gemäß Artenliste zu bepflanzen,

vorhandene vitale Baumbestände sind in die Neuanlage zu integrieren.

Ergänzungsanpflanzungen sind mit Bäumen und Sträuchern gemäß Artenliste

durchzuführen.

Maß der baulichen Nutzung, überbaubare Grundstücksfläche

7. Die im Sonstigen Sondergebiet SO „Handel“ als Höchstmaß festgesetzten

Höhen baulicher Anlagen dürfen gemäß § 16 (6) BauNVO durch folgende

Nebenanlagen auf den Baukörpern, rechtwinklig zur Dachoberfläche, bis

zu einer Höhe von 1,50 Meter überschritten werden: heizungs- und klimatechnische

Anlagen, elektrotechnische Anlagen, technische Aggregate.

8. Der Bezugspunkt für die Höhe baulicher Anlagen ist die mittlere Höhenlage

in Straßenmitte, der den jeweiligen Baugrundstücken als Haupterschließung

zugeordneten öffentlichen Verkehrsfläche (Parkstraße).

9. Im Sonstigen Sondergebiet SO „Handel“ ist gemäß § 21 a (3) BauNVO eine

Überschreitung der zulässigen Grundflächenzahl durch überdachte Stellplatzanlagen

und Garagen um bis zu 0,1 ausnahmsweise zulässig.

10. Die Baugrenzen dürfen im Mischgebiet MI im Bereich von Vordächern,

Erkern, Kellerlichtschächten und Balkonen bis zu 1 Meter, im Bereich von

Dachüberständen bis zu 0,50 Meter überschritten werden (gemäß § 23 (3)

BauNVO). Ein Hervortreten von Gebäudeteilen vor das Maß des Dachüberstandes,

ist mit Ausnahme von Treppen bzw. Haustritten unzulässig.

Bauweise, Baulinien, Baugrenzen

11. Abweichend von der offenen Bauweise ist gemäß § 22 (4) BauNVO in dem

Sonstigen Sondergebiet SO „Handel“ die Errichtung von Gebäuden über 50

Meter Länge zulässig.

12. Im Bereich des Sonstigen Sondergebietes SO „Handel“ ist die Errichtung

baulicher Anlagen mit mindenstens 3 Meter Abstand zur westlichen Grundstücksgrenze

zum Flurstück 270, Flur 16, Gemarkung Gräfenhainichen

zulässig.

Stellplätze, Garagen und Nebenanlagen

13. Überdachte Stellplätze und Garagen gemäß § 12 BauNVO sind innerhalb des

Sonstigen Sondergebietes SO „Handel“ und des Mischgebietes MI jeweils

nur auf den überbaubaren Grundstücksflächen zulässig. Nicht überdachte

Stellplätze sind innerhalb des Sonstigen Sondergebietes SO „Handel“ im

Bereich der Umgrenzung für Stellplätze und auf den überbaubaren Grundstücksflächen

zulässig. Im Mischgebiet MI sind nicht überdachte Stellplätze

auf den nicht überbaubaren Grundstücksflächen zulässig.

14.

a) Nebenanlagen gemäß § 14 (1) BauNVO sind im gesamten Geltungsbereich

nur auf den überbaubaren Grundstücksflächen zulässig.

b) Zudem sind im Sonstigen Sondergebiet SO „Handel“ im Bereich der Umgrenzung

für Nebenanlagen als Nebenanlagen gemäß § 14 (1) BauNVO

ausschließlich Einkaufswagenunterstände und eine Werbeanlage, welche

in Bezug zur Grundstücksnutzung steht, zulässig.

15. Die Stellplätze sind im Sonstigen Sondergebiet SO „Handel“, mit Ausnahme

ihrer Zufahrten, gemäß § 9 (1) Nr. 20 BauGB nur mit versickerungsfähiger

Oberfläche bei einem Abflussbeiwert von mindestens 60 Prozent zulässig.

Die Nutzung der Stellplatzzufahrten im Sonstigen Sondergebiet SO „Handel“

als Anlieferzufahrten ist zulässig.

16. Im Bereich der Umgrenzung von Flächen für Stellplätze ist im Rahmen der

Retentionserfordernisse für Oberflächenwasser, abweichend von einer anteiligen

Begrünung mit Landschaftsrasen und Bodendeckern, eine befahrbare

Befestigung der Oberfläche zulässig. Die Oberflächenwasserversickerung

ist hier in Form von Sickeranlagen unter Flur (LG) zulässig. Der Inhalt der

textlichen Festsetzung Ziff. 15 bleibt von Vorstehendem unberührt.

Hinweis:

Die Versickerung von Niederschlagswasser, welches von befestigten Flächen

abläuft, stellt einen Tatbestand der Gewässerbenutzung nach § 9 Wasserhaushaltsgesetz

(WHG) dar. Dieser bedarf gemäß § 8 WHG einer wasserrechtlichen

Erlaubnis der unteren Wasserbehörde.

Planungen, Nutzungsregelungen und Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege

und zur Entwicklung von Natur und Landschaft

17. Die Vorgärten im Mischgebiet MI sind gärtnerisch anzulegen und auf

Dauer zu erhalten. Die Auswahl der Gehölze hat nach der Pflanzliste zu

erfolgen. Mindestens 60 Prozent der nicht überbauten Grundstücksflächen

sind zur Verbesserung der ökologischen Verhältnisse als Vegetationsflächen

anzulegen und zu erhalten. Ein Drittel dieser Flächen ist mit Bäumen und

Sträuchern gemäß Artenliste zu bepflanzen. Es können auch heimische

Obstgehölze angepflanzt werden. Ziergehölze dürfen einen Anteil von 30

Prozent Anpflanzung nicht überschreiten.

18. Die Retentionsfläche zur Oberflächenwasserversickerung ist mit Landschaftsrasen

zu begrünen und extensiv zu pflegen. Die Oberflächenwasserversickerung

ist in diesem Bereich in Form von Sickeranlagen unter Flur

zulässig.

19. Im Mischgebiet MI sind je angefangene vier Stellplätze ein großkroniger

Baum in der Mindestqualität Hochstamm mit einem Stammumfang 16 – 18

cm zu pflanzen.

20. Je angefangene fünf Stellplätze ist im Sonstigen Sondergebiet SO „Handel“

ein Laubbaum zu pflanzen, dafür sind verpflanzte Hochstämme mit durchgängigem

Leittrieb zu verwenden, alternativ können Gruppen aus mindestens

je drei kleinkronigen Solitärgehölzen oder Großsträuchern gebildet werden.

21. Neupflanzungen sind mit standortgerechten Arten gemäß Artenliste durchzuführen.

Die Artenwahl und der Pflanzstandort sind, sofern nicht durch

Pflanzgebot festgesetzt, unter Berücksichtigung der Lichtverhältnisse und

des Raumangebotes zu treffen. Vorhandene Gehölze sind zu erhalten, ggf.

durch Pflegemaßnahmen in ihrer Vitalität zu stärken. Abgängige Gehölze

sind gemäß Artenliste zu ersetzen.


Seite 14 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 18. März 2020

Hinweis:

• Ergänzungspflanzungen können aus gestalterischen Gründen mit Solitärgehölzen

und Sonderformen durchgeführt werden, ebenfalls zulässig ist die

Anlage von Schmuckpflanzungen, Beeten oder Rabatten mit repräsentativem

Charakter.

• Der Vollzug der grünordnerischen Festsetzungen hat nach Beendigung der

Baumaßnahmen zu erfolgen. Als Frist wird der darauf folgende November bis

April festgelegt.

Artenliste

a) Im Bereich von Grün- und Freiflächen, Straßen und Stellplätzen und auf

den privaten Grundstücken sind zu pflanzen:

Bäume

Sträucher

• Traubeneiche (Quercus petraea) • Salweide (Salix caprea)

• Sandbirke (Betula pendula) • Schlehe (Prunus spinose)

• Vogelbeere (Sorbus aucuparia) • Roter Hartriegel (Cornus sanguinea)

• Hainbuche (Carpinus betulus) • Eingr. Weißdorn (Crataegus monogyna)

• Feldulme (Ulmus minor) • Einheimische Brombeere (Rubus

fructicosus agg.)

• Zitterpappel (Populus tremula) • Zweigr. Weißdorn (Crataegus oxyacantha)

• Stieleiche (Querus robur) • Steinbeere (Rubus saxatilis)

• Winterlinde (Tilia cordata) • Einh. Wildrose (Rosa spp.)

• Rotbuche (Fagus selvatica )

Weitere Arten

Veredelte Obstbäume

• Hasel (Corylus avellana) • Apfel

• Himbeere (Rubus idaeus) • Birne

• Wildapfel (Malvus silvestri) • Pflaume

• Wildbirne (Pyrus communis) • Süßkirsche

• Sauerkirsche

b) Als Hecken sind zu pflanzen:

• Weißdorn (Crataegus monogyna u. oxycantha)

• Hainbuche (Carpinus betulus)

c) Zur Begrünung von Außenwänden, Mauern und Zäunen sind zu Pflanzen:

• Wilder Wein (Parthenocissus quinquefolia)

• Gemeine Waldrebe (Clematis sinensis)

• Efeu (Hedera helix)

• Klimmerarten

Hinweise zu Pflanzgrößen und Qualitäten

• Für Strauchgruppen sind verpflanzte Sträucher mit mindestens drei Trieben

zu verwenden. Baumpflanzungen in Gruppen oder Einzelstand sowie im

Stellplatzbereich sind mit dreimal verpflanzten Hochstämmen ab 14 – 16 cm

Stammumfang (gemessen in 1 Meter Höhe) durchzuführen.

Umgrenzung der Flächen für besondere Anlagen und Vorkehrungen zum

Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes

22. Das Sonstige Sondergebiet SO „Handel“ wird gemäß § 11 (1) BauNVO i.v.m.

§ 9 (1) Nr. 24 BauGB wie folgt eingeschränkt:

Im Sonstigen Sondergebiet SO „Handel“ sind nur Betriebe und Anlagen

mit mischgebietstypischen Emissionen, die das Wohnen nicht wesentlich

stören, im Sinne der städtebaulichen Orientierungswerte nach Beiblatt 1 zu

DIN 18005 „Schallschutz im Städtebau“, zulässig.

Hinweise:

• Die allgemeinen Öffnungszeiten des Lebensmitteldiscountmarktes für den

Verkauf ist aus Immissionsschutzgründen nur von 7.00 bis 21.00 Uhr zulässig.

• Die Warenanlieferung für den Lebensmitteldiscountmarkt ist nur von 6.00

bis 22.00 Uhr zulässig.

• Die nächstgelegene schützenswerte Wohnbebauung außerhalb des Plangeltungsbereiches

ist als Allgemeines Wohngebiet gemäß § 4 BauNVO zu

beurteilen. Entsprechend der Schutzbedürftigkeit ist nach TA Lärm für jedes

relevante Einzelvorhaben der Nachweis der Einhaltung der Immissionsrichtwerte

im Baugenehmigungsverfahren zu führen.

Rechtsgrundlagen der Bebauungsplanung

• Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. November

2017 (BGBl. I S. 3634)

• Verordnung über die bauliche Nutzung der Grundstücke (Baunutzungsverordnung

– BauNVO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. November

2017 (BGBI. I S. 3786)

• Verordnung über die Ausarbeitung der Bauleitpläne und die Darstellung des

Planinhaltes (Planzeichenverordnung – PlanZV) vom 18. Dezember 1990

(BGBI. I S. 58), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 4. Mai

2017 (BGBl. I S. 1057)

• Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushaltes (Wasserhaushaltsgesetz – WHG) in

der Fassung vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2585), zuletzt geändert durch Artikel

2 des Gesetzes vom 4. Dezember 2018 (BGBL. I S. 2254)

• Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigung,

Geräusch, Erschütterung und ähnliche Vorgänge (Bundes-Immissionsschutzgesetz

– BlmSchG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 17.

Mai 2013 (BGBl. I S. 1274), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom

8. April 2019 (BGBl. I S. 432)

• Wassergesetz für das Land Sachsen-Anhalt (WG LSA) vom 16. März 2011

(GVBl. LSA 2011, S. 492), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom

17. Februar 2017 (GVBl. LSA S. 33)

• Verordnung über den Landesentwicklungsplan 2010 des Landes Sachsen-Anhalt

(LEP ST 2010) vom 16. Februar 2011, in Kraft seit 12. März 2011 (GVBI.

LSA 2011, S. 160)

• Regionaler Erntwicklungsplan die Planungsregion Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg

vom 14. September 2018, in Kraft seit dem 27. April 2019

Satzung der Stadt Gräfenhainichen über den

Bebauungsplan Nr. 006 Wohn- und Mischgebiet

„Am Barbarasee“, 1. Änderung

Die 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 006 Wohn- und Mischgebiet „Am

Barbarasee“, bestehend aus den Bauvorschriften über die Gestaltung, wurde

vom Stadtrat der Stadt Gräfenhainichen am 18. Februar 1997 als Vereinfachte

Änderung nach § 13 (1) BauGB beschlossen.

Der Beschluss wurde ortsüblich bekanntgemacht.

Satzung der Stadt Gräfenhainichen über den

Bebauungsplan Nr. 006 Wohn- und Mischgebiet

„Am Barbarasee“, 2. Änderung

Die Erteilung der Genehmigung der 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr.

006 Wohn und Mischgebiet „Am Barbarasee“ sowie die Stelle, bei der der

Plan auf Dauer während der Dienststunden von jedermann eingesehen werden

kann und über den Inhalt Auskunft zu erhalten ist, sind in der Zeit vom 8.

Februar bis 23. Februar 2006 durch ortsüblichen Aushang bekannt gemacht

worden. In der Bekanntmachung ist auf die Geltendmachung der Verletzung

von Verfahrens- und Formschriften und von Mängeln der Abwägung sowie auf

die Rechtsfolgen (§ 215, Absatz 2 BauGB) und weiter auf die Fälligkeit und Erlöschen

von Entschädigungsansprüchen (§§ 44, 83, 246a Absatz 1, Satz 1, Nr.

9 BauGB) hingewiesen worden.

Die Satzung ist mit Veröffentlichung in Kraft getreten.

Gräfenhainichen, den 15. Juni 2006

Der Bürgermeister

Satzung der Stadt Gräfenhainichen über den

Bebauungsplan Nr. 006 Wohn- und Mischgebiet

„Am Barbarasee“, 3. Änderung

Die 3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 006 Wohn- und Mischgebiet „Am

Barbarasee“, bestehend aus den Bauvorschriften über die Gestaltung, wurde vom

Stadtrat der Stadt Gräfenhainichen am 18. Dezember 2007 als Satzung beschlossen.

Der Beschluss wurde nach § 10 (3) BauGB ortsüblich bekanntgemacht.


s oxyacantha)

18. März 2020 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen

Seite 15

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Bl. LSA 2011, S. 492),

33)

(GVBl. LSA 2011, S. 492),

SA -Anhalt S. 33) (LEP ST 2010)

hsen-Anhalt (LEP ST 2010)

t "Am Barbarasee",

ebiet Stadtrat "Amder Barbarasee", Stadt

GB ombeschlossen.

Stadtrat der Stadt

BauGB beschlossen.

Satzung der Stadt Gräfenhainichen über den

Bebauungsplan Nr. 006 Wohn- und Mischgebiet

„Am Barbarasee“, 4. Änderung

Die Stelle, bei der der Plan und die Begründung auf Dauer von jedermann eingesehen

werden kann und über den Inhalt Auskunft zu erhalten ist, ist mit Aushang

vom 26. Juni bis 10. Juli 2017 gemäß § 10 (3) BauGB ortsüblich bekannt gemacht

worden. In der Bekanntmachung ist der Hinweis auf § 214 BauGB i.V.m. § 215

BauGB erfolgt.

Mit dieser Bekanntmachung ist der Bebauungsplan Nr. 006, Wohn- und Mischgebiet

„Am Barbarasee“, 4. Änderung, in Kraft getreten.

Gräfenhainichen, den 11. Juli 2017

Der Bürgermeister

Satzung der Stadt Gräfenhainichen über den

Bebauungsplan Nr. 006 Wohn- und Mischgebiet

„Am Barbarasee“, 5. Änderung

9. Die Stelle, bei der der Plan und die dazugehörige Begründung, einschließlich

Umweltbericht und deren Anlagen sowie die zusammenfassende Erklärung gemäß

§ 10 a BauGB auf Dauer von jedermann eingesehen werden kann und über den

Inhalt Auskunft zu erhalten ist, ist mit Aushang vom 22. Juli bis 5. August 2019

gemäß § 10 (3) BauGB ortsüblich bekannt gemacht worden.

In der Bekanntmachung ist ein Hinweis auf § 214 BauGB i.V.m. § 215 BauGB

erfolgt.

Die Satzung ist am 22. Juli 2019 in Kraft getreten.

Gräfenhainichen, den 23. Juli 2019

Der Bürgermeister

Ifd. Nr.

FS

2/2020

FS

3/2020

FS

5/2020

FS

34/2019

Fundbüro

Bekanntmachung von Fundsachen

Februar / März2020

Stand: 4. März 2020

Tag der

Anzeige

Fundgegenstand Fundort Ende

Verwahrfrist

30.01.2020 Damenrad mit

Korb

24.01.2020 Damenfahrrad

26er, Firma Giro

13.02.2020 MTB

BTWIN

26.02.2020 zwei einzelne

Schlüssel

Abgabe ins

Fundbüro

04.03.2020

Fahrrad 26er

MC Kenzie

Wald Pöplitz,

Gräfenhainichen

OT Zschornewitz

Bahnhofstraße,

Gräfenhainichen

Poetenweg,

Gräfenhainichen

Kirchplatz,

Gräfenhainichen

Jüdenberger

Hauptstraße,

Gräfenhainichen

OT Jüdenberg

Rechtsgrundlagen:

BGB §§ 965-984

Allgemeine Gebührenverordnung des Landes Sachsen-Anhalt

30.07.2020

24.07.2020

13.08.2020

26.05.2020

17.05.2020

Die Verlierer werden hiermit aufgefordert, die oben genannten Fundgegenstände

bei der Stadt Gräfenhainichen im Bürgerservice zu den Sprechzeiten abzuholen.

Wird die Fundsache nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist nicht durch den Eigentümer

abgeholt, wird die Fundsache Eigentum der Stadt Gräfenhainichen

oder dem Finder.

Bei Abholung einer Fundsache ist ein gültiger Personalausweis oder Reisepass

vorzulegen.

Stadt Gräfenhainichen

Bürgerservice

– Fundbüro –

Tel.: 034953 / 35740

Markt 1, 06773 Gräfenhainichen

Bebauungsplan Nr. Nr. 006 006

Wohn- und und Mischgebiet

"Am Barbarasee"

ebiet t "Am "Am Barbarasee", Barbarasee",

om Stadtrat Stadtrat der der Stadt Stadt

Gewerbeamt

Firmenjubiläen

Die herzlichsten Glückwünsche zum Firmenjubiläum senden wir den folgenden

Unternehmen unserer Stadt:

10-jähriges Firmenjubiläum

• Mario Zach im Ortsteil Zschornewitz am 1. April 2020

20-jähriges Firmenjubiläum

• EDEKA-Markt Olaf Dietrich e. K. in Gräfenhainichen am 9. April 2020

UNGSPLAN NR. 006

GSPLAN NR. 006

G

Top. Karte 1:10.000 Sachsen- Anhalt, ohne Maßstab

Landesamt für Top. Vermessung Karte 1:10.000 und Geoinformation Sachsen- Anhalt, Sachsen-Anhalt,

ohne Maßstab

Landesamt Erlaubnisnummer: für Vermessung LVermGeo/A18-135-2010-7, und Geoinformation Sachsen-Anhalt,

von 2010

Erlaubnisnummer: LVermGeo/A18-135-2010-7, von 2010

STADT GRÄFENHAINICHEN

STADT GRÄFENHAINICHEN

BEBAUUNGSPLAN NR. 006

WOHN- UND MISCHGEBIET BEBAUUNGSPLAN "AM BARBARASEE" NR. 006

WOHN- UND MISCHGEBIET "AM BARBARASEE"

DIGITALISIERUNG

DER 1. BIS DIGITALISIERUNG

5. ÄNDERUNG

DER 1. BIS 5. ÄNDERUNG

M 1:1.000 20.12.2019

m 0 10 20 30 40 50

M 1:1.000 20.12.2019

Büro für Stadtplanung GbR Dr. Ing. W. Schwerdt, Humperdinckstraße 16, 06844 Dessau-Roßlau

m 0 10 20 30 40 50

Tel. 0340/613707 Fax: 0340/617421 E-mail: bfs-dessau@dr-schwerdt.de

Büro für Stadtplanung GbR Dr. Ing. W. Schwerdt, Humperdinckstraße 16, 06844 Dessau-Roßlau

Tel. 0340/613707 Fax: 0340/617421 E-mail: bfs-dessau@dr-schwerdt.de

25-jähriges Firmenjubiläum

• Grünanlagen- und Gehölzpflege, Winterpflege – Heidi Schneider in

Gräfenhainichen am 1. März 2020

Kultur

Veranstaltungskalender der Stadt

Gräfenhainichen mit den Ortsteilen Jüdenberg,

Möhlau, Schköna, Tornau, Zschornewitz

März 2020

20.03. 18 Uhr Newrozfest

Gräfenhainichen, Räume der Volkssolidarität, Gartenstr.

Veranstalter: IG offen-bunt-anders


Seite 16 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 18. März 2020

20.03. 19 Uhr Lesung aus der Schkönaer Chronik

Schköna

21.03. 8.30 Uhr 3. DVAG-Cup

Hallenfußballturnier der Freizeitkicker

Gräfenhainichen, Sporthalle Mescheider Straße

28.03. 4. Gräfenhainicher Rocknacht mit After-Show-Party

Einlass: 19.00 Uhr

Gräfenhainichen, Sportforum

April 2020

04.04. 9 Uhr 18. Tischtennisturnier im Frauen-Einzel

Gräfenhainichen, Sporthalle Hainmühlenweg

04.04. 9–12 Uhr 24. Kinderkleiderbörse

Zschornewitz, Saal der Imerys Fused Minerals

Zschornewitz GmbH

Jeder Anbieter kann sich per E-Mail unter

kleiderboerse3@yahoo.de oder telefonisch unter

0170 / 4388392 (in der Zeit von 18 bis 19 Uhr) soweit

verfügbar eine Anbieternummer geben bzw. bestätigen

lassen.

04.04. 11–14 Uhr Flohmarkt

Gräfenhainichen, Sportforum

Veranstalter: IG offen-bunt-anders

04.04. Abendführung mit Menü

Gräfenhainichen, Ferropolis

Einlass: 18.45 Uhr, Beginn Menü: ab 19.30 Uhr

Baggerführung: ca. 21 – ca. 22 Uhr

Preis: 59 Euro

Buchung: Frau Feller,

Tel.: 034953 / 35125

10.04. 13 Uhr Skatturnier

Schköna, Schule

Veranstalter: Angelverein, OG Schköna

Anmeldungen bei Herrn Scholz, Tel.: 0173 / 3743905

11.04. 15.30 Uhr Großes Ostereiersuchen mit anschließendem

Osterfeuer

Gräfenhainichen, Vehsenmühle

11.04. Osterfeuer

Schköna, Platz am Teufelstein

11.04. Osterfeuer

Möhlau, Naturcampingplatz „Möhlauer See“

12.04. 12–15 Uhr Ostern auf dem Naturcampingplatz „Möhlauer See“

Räucherfischverkauf

Eierverstecke für Kids

Möhlau, Naturcampingplatz „Möhlauer See“

18.04. 9 Uhr Tischtennisturnier der bisherigen Medaillenträger,

Männer-Einzel Ü60

Gräfenhainichen, Sporthalle Hainmühlenweg

19.04. 13. Tag der Industriekultur

Rad-Aktionstag auf der

Kohle | Dampf | Licht | Seen-Route

Ziel: Muldesstausee, Heide-Camp Schlaitz

25.04. 8.30 Uhr 28. Dübener-Heide-Cup

Hallenfußballturnier der Freizeitkicker

Gräfenhainichen, Sporthalle Mescheider Straße

25.04. 52. Zschornewitzer Frühjahrs-Regatta

Zschornewitz, Ruderzentrum

25.04. Abendführung mit Menü

Gräfenhainichen, Ferropolis

Einlass: 18.45 Uhr, Beginn Menü: ab 19.30 Uhr

Baggerführung: ca. 21 – ca. 22 Uhr

Preis: 59 Euro

Buchung: Frau Feller,

Tel.: 034953 / 35125

30.04. 15 Uhr Zschornewitzer Rancherfest

Zschornewitz, Str. des Friedens (Kinokurve)

Veranstalter: Fjord Fahrsport Zschornewitz e.V

Änderungen vorbehalten! (Stand: 3. März 2020)

Paul-Gerhardt-Kapelle

Comedy-Kabarett Ralph Richter

„Scherzmuskeltraining“

Freitag, 29. Mai 2020, 19.00 Uhr

Mit Ach und Lach schafft es der Kabarettist

noch auf die Bühne. Dort setzt

er wieder zu geistigen Höhenflügen

an, die aber nur lustige Tiefflüge sind.

Er will in zwei Stunden beweisen, das

sich hinter seiner kuschelgemütlichen

Fassade eigentlich ein rumpelstilziger

Gemeinling versteckt.

Und wenn er guckt, als hätte er gerade

in eine Zitrone gebissen, heißt

das nur: Seht her, was ich für einen

Spaß habe!

Wenn man als rüstiger Mittfünfziger

nach 10.000 Schritten am Tag

den kleinen Hunger kriegt, wenn

früher sowieso alles besser wird

und wenn der Blaukittel wieder

hausmeistert, dann wäre das eigentlich

zum Heulen, wenn man nicht drüber lachen müsste.

Diplomatisch und bauchmiezelich wird das alles nicht, dafür aber wie immer

unverschämt. Also werfen Sie ein Auge drauf. Wenn‘s geht, ein Lachendes!

Wenn man nur schnell genug stillsteht, dann sieht es fast so aus,

als würde man sich bewegen.

Oliver Kalkofe


18. März 2020 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen

Seite 17

Personalamt

Bundesfreiwillige gesucht!

Für Interessierte, die sich im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich im

Bundesfreiwilligendienst engagieren möchten, bietet die Stadt Gräfenhainichen

ab sofort vielfältige Einsatzmöglichkeiten in

• städtischen Kindertageseinrichtungen

• Grundschulen

• Paul-Gerhardt-Kapelle

• Sportkomplex Lindenallee

an.

Voraussetzungen:

Es kann sich jeder bewerben, der die allgemeine Schulpflicht erfüllt hat. Ansonsten

gibt es keine Altersbegrenzung.

Umfang und Bedingungen:

Der Bundesfreiwilligendienst umfasst

• praktische Hilfstätigkeiten für die Dauer von zwölf Monaten

• regelmäßige Arbeitszeit von 30 Stunden/Woche (Ausnahmen sind bei Freiwilligen,

welche das 27. Lebensjahr vollendet haben, unter Umständen

möglich)

• Bezahlung eines Taschengeldes von 200 Euro je Monat (steuerfrei)

Nähere Auskünfte erhalten Sie vom Personalbüro unter der Telefonnummer:

034953 / 35745.

Ihre Bewerbung mit Ihrem Lebenslauf senden Sie bitte an die

Stadt Gräfenhainichen

Personalabteilung

Markt 1

06773 Gräfenhainichen

oder per Mail an: bewerbungen@graefenhainichen.de

Enrico Schilling

Bürgermeister

Tourist-Information

Tourist-Information

Gräfenhainichen

R1 Servicestelle

August-Bebel-Straße 24

06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 25 76 20

Fax: 034953 / 25 76 19

touristinformation@graefenhainichen.de

tourist-info@graefenhainichen.de

www.graefenhainichen.de

Die Tourist-Information hält folgende neue Publikationen kostenlos für

Sie bereit:

• Veranstaltungskalender Naturpark Dübener Heide März / April 2020

• Terminübersicht „Sonderfahrten Grubenbahnromantik“

• „Mit Tölpel durch die WelterbeRegion“, Reiseführer für Kindert und

Familien

• „Ferienland Dübener Heide“ Frühlingsausgabe – mit Veranstaltungen

von März bis Mai 2020

• Reisejournal Sachsen-Anhalt 2020

• Flyer „Sommerkonzerte 2020 im Schloss Mosigkau“

Neu im Verkauf:

• Emailletassen Motiv Ferropolis 12,90 €

• Schlüsselanhänger Ferropolis 7,90 €

• Zollstock (Motive Ferropolis und GHC) 4,50 €

• handgefertigte Naturseifen aus Gräfenhainichen ca. 4 €/Stück

Für folgende Veranstaltungen können Sie in unserer Tourist-Information

Eintrittskarten im Vorverkauf erwerben:

• Jahreskarten für den Besuch der Baggerstadt Ferropolis

Kartenpreis: 7 €

• 4. Gräfenhainicher Rocknacht am Sa., 28.03.2020

Einlass: 19 Uhr, Kartenpreis: 10 €

• Theaterfahrten ins Anhaltische Theater Dessau

„Im weißen Rößl“

Operette von Ralph Benatzky

Sonntag, 29. März 2020, 17 Uhr

Kartenpreis: 33 €

„Die Macht des Schicksals“

Oper von Giuseppe Verdi

Samstag, 25. April 2020, 17 Uhr

Kartenpreis: 33 €

„Der Barbier von Sevilla“

Komische Oper von Giocchino Rossini

Freitag, 22. Mai 2020, 19.30 Uhr

Kartenpreis: 33 €

• Kabarett „Scherzmuskeltraining“ mit Ralph Richter

am Freitag, 29. Mai 2020, 19.00 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kapelle

Gräfenhainichen

Kartenpreis: 15 € (Abendkasse: 18 €)

• Theaterfahrten ins Anhaltische Theater Dessau

„Die Schöne und das Biest“

Ballett von Stefano Giannetti

Samstag, 13. Juni 2020, 17 Uhr

Kartenpreis: 33 €

• Pyro Games

Samstag, 5. September 2020 | Gräfenhainichen, Ferropolis

Kartenpreise: 28 € Sitzplatz / 18,25 € Stehplatz /

81,50 € Familienticket Sitzplatz (2 Erwachsene +

max. 2 Kinder 7 – 17 Jahre) /

55,25 € Familienticket Stehplatz (2 Erwachsene +

max. 2 Kinder 13 – 17 Jahre)

• Ticketverkauf für regionale Veranstaltungen,

z.B. Kulturhaus Bitterfeld-Wolfen

Weitere Informationen erhalten Sie in der Tourist-Information!

August-Bebel-Straße 24

06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 25 76 20

Fax: 034953 / 25 76 19

E-Mail: tourist-info@graefenhainichen.de

Wir sind Partner der WelterbeCard!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Öffnungszeiten der Tourist-Information

April – September

Oktober – März

Mo 9 – 12 Uhr 9 – 12 Uhr

Di 9 – 16 Uhr 9 – 16 Uhr

Mi 9 – 16 Uhr 9 – 16 Uhr

Do 9 – 18 Uhr 9 – 18 Uhr

Fr 9 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr

Sa

9 – 12 Uhr


Seite 18 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 18. März 2020

Wo:

Wann:

Wer:

Energieberatung

Anbieterunabhängige Energieberatung

der Verbraucherzentrale in Gräfenhainichen

06773 Gräfenhainichen

Wittenberger Straße 67a (Stadtbibliothek)

jeden 2. Dienstag im Monat von 15 bis 18 Uhr nach telefonischer

Voranmeldung sowie nach Vereinbarung

Energieberater Dipl.-Ing. Harald Nitzschke

telefonische Terminvergabe: 0800 / 809 802 400

kostenfrei aus deutschen Netzen

Für einkommenschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die

Beratungsangebote kostenfrei.

Wichtige Rufnummern

Stadtverwaltung Gräfenhainichen

Markt 1, 06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 3 56 • Fax: 034953 / 3 57 29

Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserbehandlung

Gräfenhainichen

Am Hain 10, 06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 2 21 09 • Fax: 034953 / 2 14 06

kostenfreie Störungshotline: 0800 / 11 880 11

Geburtstagsgratulationen

Gräfenhainichen mit allen Ortsteilen

Die herzlichsten

Geburtstagsglückwünsche allen

Jubilaren, die im Erscheinungszeitraum

dieser Ausgabe des „Hänicher Boten“

ihren Geburtstag begehen.

März

70. Geburtstag

Herrn Ferenc Diosi (Zschornewitz), Frau Dr. Christel Kober (Möhlau),

Herrn Norbert Rusetzki (Möhlau), Herrn Siegfried Schwerdt,

Herrn Wilfried Harras (Zschornewitz), Frau Petra Hohaus, Herrn Jürgen

Frenzel (Möhlau), Frau Bärbel Gellert, Herrn Jürgen Lorenz (Schköna),

Frau Sybille Fuß (Zschornewitz)

75. Geburtstag

Herrn Emil Gottwald, Herrn Klaus-Dieter Schenkenberger (Schköna),

Herrn Jochen Irmscher, Herrn Hubert Kitzmann (Möhlau), Herrn Günter

Prehl (Tornau), Frau Helga Schlinke

80. Geburtstag

Frau Herta Illing (Zschornewitz), Frau Christa Pobbig (Möhlau),

Herrn Johannes Herzog, Frau Christa Pawellek (Zschornewitz)

85. Geburtstag

Herrn Werner Richter, Herrn Klaus Kunze (Zschornewitz),

Frau Ursula Sadler (Zschornewitz), Frau Helene Frank, Herrn Wolfgang

Ogieglo, Frau Gisela Kriening, Frau Waltraud Ottlepp (Zschornewitz)

90. Geburtstag

Frau Gisela Franke (Tornau)

101. Geburtstag

Frau Irma Migura

April

70. Geburtstag

Herrn Bernhard Hagedorn (Möhlau)

75. Geburtstag

Herrn Helmut Bielawny (OT Buchholz), Frau Siegrid Eube

80. Geburtstag

Herrn Helmut Rosenau, Herrn Friedhelm Buhle (Zschornewitz)

85. Geburtstag

Herrn Hans Pätzold (Möhlau)

95. Geburtstag

Herrn Lothar Horn (Hohenlubast)

Sonstiges

Blickpunkt Auge – Beratung in Gräfenhainichen

„Blickpunkt Auge“ ist ein kostenloses und neutrales Beratungsangebot, das sich

an Menschen mit Sehbeeinträchtigungen und ihre Angehörigen wendet, unabhängig

von der Erkrankung und dem aktuellen Sehvermögen des Betroffenen.

Wir fahren mit unserem Beratungsmobil in vorher festgelegten Routen quer

durch Sachsen-Anhalt. An Bord befinden sich unter anderem viele Informationsmaterialien,

ein Bildschirmlesegerät, ein Vorlesegerät sowie viele weitere

Hilfsmittel und Verkehrsschutzmittel.

Am 31. März 2020 machen wir auch Halt

in Gräfenhainichen

Uhrzeit: 10 – 12 Uhr

Ort: auf dem Marktplatz

Wir informieren, beraten und unterstützen zu

verschiedensten Themen rund um die Augenerkrankung

und das Leben mit einer Seheinschränkung wie z.B.:

• optische und weitere Hilfsmittel,

• Tipps und Hilfen für den Alltag mit einer Sehbeeinträchtigung,

• rechtliche und finanzielle Ansprüche

• Rehabilitationstraining (Orientierung und Mobilität, Lebenspraktische

Fertigkeiten),

• berufliche Rehabilitation und

• Krankheitsbewältigung.

Weiterhin bieten wir Orientierung und Hilfe durch den Austausch mit

Gleichbetroffenen, Seminare und Kurse.

Bei Bedarf vermitteln wir an Fachleute. Wir weisen Ratsuchende ausdrücklich

darauf hin, dass unsere Beratung nicht den Weg zum Augenarzt ersetzt.

Straßenverkehrszählung 2020

Alle 5 Jahre führen der Bund und die einzelnen Länder Straßenverkehrszählungen

durch. In diesem Jahr ist es wieder soweit. Das Ingenieurbüro

Uhlig & Wehling ist für 2020 vom Land Sachsen-Anhalt für die Umsetzung

beauftragt worden.

Die Zählungen erfolgen auf Bundes- und Landesstraßen an festgelegten

Standorten. Für diese Tätigkeit werden aktuell Verkehrszähler gesucht. Von

Mai bis September sind daher am Straßenrand immer wieder Personen in

Warnwesten und mit Kugelschreibern zu beobachten.

Die Ergebnisse der Zählungen geben Aufschluss über die Verkehrsentwicklung.

Sie sind zudem eine wesentliche Grundlage für alle Planungen und

Baumaßnahmen im Straßennetz. Die Erfassung der Fahrzeuge erfolgt mit

Hilfe von Strichlisten. Hierbei werden Fahrräder, Pkw und Lkw separat

erfasst, um Aussagen über die Zusammensetzung der Fahrzeuge auf den

Straßen treffen zu können.

An Abschnitten mit höherer Verkehrsbelastung wird die Zählung von mehreren

Personen gemeinsam durchgeführt.

Bevor im Mai die Zählungen beginnen, werden die Teilnehmer im April

geschult. Eine Zählung dauert drei Stunden und findet während des Berufsverkehrs

statt.

Weitere Informationen sowie das Bewerbungsformular finden Sie unter:

www.svz.uhlig-wehling.de oder 03727 / 976381

Die Ländliche Erwachsenenbildung AG Anhalt-Wittenberg

e.V. (LEB) bietet ab März Kurse und Einzelveranstaltungen

zu verschiedenenThemen zur Freizeitgestaltung in Gräfenhainichen

an.

Veranstaltungsangebot der LEB im April 2020

• Alte Handwerkstechnik aus der Dübener Heide – Töpfern

Sie interessieren sich für die alte Handwerkstechnik des Töpferns? Sie

möchten diese Technik erlernen und selbst Gefäße, Skulpturen, allerlei

Nützliches für Haus und Garten gestalten und dabei ihre Fantasie und Kreativität

frei entfalten?


18. März 2020 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen

Seite 19

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit das bei uns zu lernen!

Nutzen Sie unsere Töpferkurse!

Kurs I Montag – Beginn am 6. April 2020 von 13 bis 16.15 Uhr (6 x)

Kurs II Mittwoch – Beginn am 8. April 2020 von 17 bis 20.15 Uhr (6 x)

Die TeilnehmerInnen lernen Material und Techniken, sowie Einzelheiten

zur Farbgestaltung und Dekoration kennen. Die Kurse umfassen jeweils

sechs Veranstaltungen mit jeweils vier Unterrichtsstunden und finden jeweils

im LEB-Bildungszentrum Gräfenhainichen statt.

• Kreatives Nähen

Kursbeginn ab Dienstag, 7. April 2020, 18.30 bis 20.45 Uhr

Sie können schon mit der Nähmaschine umgehen? Sie brauchen aber noch

Tipps und Tricks? Dann kommen Sie zu uns! Erlernen Sie unter fachlicher

Anleitung lustige Figuren und praktische Utensilien aus Stoffresten für Ihr

Haus zu gestalten. Bringen Sie bitte, wenn möglich, Ihre eigene Nähmaschine

mit, denn diese kennen Sie am besten.

Der Kurs umfasst sechs Veranstaltungen mit jeweils drei Unterrichtsstunden.

• Smartphone – Sprechstunde

Beginn ab Mittwoch, 15. April 2020 (12 UStd.), 9 bis 11.15 Uhr

Teilnahmebeitrag: 30 Euro, Anmeldeschluss bis zum 9. April 2020

Sie haben ein neues Smartphone? Telefonieren, Fotos machen können Sie

schon? Was kann Ihr Smartphone noch? Ist Ihr Smartphone sicher? Finden

Sie es unter Anleitung heraus. Lassen Sie sich in die Welt Ihres Handys entführen.

Nützliche Tipps und Antworten auf Ihre Fragen zur Bedienung über

die Grundeinstellung bis hin zu den Apps vermittelt dieser Kurs.

Veranstaltungsangebot der LEB im Mai 2020

• Telefonseelsorge – Zuhören ist die Aufgabe

Veranstaltung am Dienstag, 26. Mai 2020, 17 bis ca. 20.15 Uhr

Teilnahmegebühr: 1 Euro, Anmeldeschluss: 18. Mai 2020

Anonym, vertraulich und kompetent.

Wer kann TelefonseelsorgerIn werden? Informationen zur Ausbildung und

Unterstützung der Ehrenamtlichen

Nähere Informationen erhalten Sie bei der Ländlichen Erwachsenenbildung

AG Anhalt-Wittenberg e.V. (LEB) Gutenbergplatz 1, 06773 Gräfenhainichen

oder telefonisch unter 034953 / 22751 oder im Internet unter www.saa.leb.de

unter Regionen Anhalt-Wittenberg.

Eine Anmeldung zu den Kursen ist erforderlich! Bitte sprechen Sie uns an!

Wir beraten Sie gern!

Frau Möller, Sachbearbeiterin

Osterbasteln am Sonntag vor Ostern im

„Haus am SEE“ in Schlaitz zum Heidesonntag

am 5. April 2020 von 11 bis 17 Uhr

Passend zum Osterfest stehen ganz unterschiedliche Modelle für Körbchen

aus Peddigrohr zur Auswahl, die Sie dann selbst flechten.

Ferienprogramm „Haus am See“ in Schlaitz vom Montag, 6. April bis Freitag,

9. April 2020 von 10 bis 16 Uhr

6. April Osterkörbchen aus Peddigrohr flechten

7. April Baumscheiben gestalten

8. April Acryleier mit Seidenpapier und Serviettentechnik gestalten

9. April Brandmalerei und Schmuckkästchen

Gipsfiguren stehen an jedem Ferientag zur Bemalung bereit. Änderungen

behalten wir uns vor.

Eintritt: 2 € für Erwachsene und 1 € für Kinder; Unkostenbeitrag für Bastelmaterial

Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet,

aber kein Kreativprogramm.

Weitere Informationen unter Tel.: 034955 / 21490,

www.informationszentrum-hausamsee-schlaitz.de

Impressum

Informationen der Stadt Gräfenhainichen

Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeister der Stadt Gräfenhainichen

Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben

Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine Garantie für

ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.

Informationen der Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Anhalt-Bitterfeld | Dessau | Wittenberg mbH

24. März 2020 Beratungssprechtag der Investitionsbank Sachsen-Anhalt

für UnternehmerInnen und ExistenzgründerInnen

Die Investitionsbank des Landes Sachsen-Anhalt bietet Sprechtage zu Finanzierungs-

und Fördermöglichkeiten in der Lutherstadt Wittenberg an. Am jeweils

vierten Dienstag im Monat können sich interessierte UnternehmerInnen und

ExistenzgründerInnen in einem individuellen Gespräch informieren. Der nächste

Beratungstag findet am 24. März 2020 in der Zeit von 13 bis 16 Uhr statt. Eine

telefonische Anmeldung ist unter 03491 / 462253 erforderlich.

17. März 2020 NEU: Existenzgründerberatung für Migrantinnen und

Migranten

Ab dem Jahr 2020 findet in Wittenberg einmal im Monat ein offener Beratungstag

für Migrantinnen und Migranten statt. Diese kostenfreien Existenzgründerberatungen

werden über das geförderte Projekt „EMI – Koordinierungs- und

Beratungszentrum für Existenzgründung, Migration & Integration“ der ePlan

consult GmbH aus Magdeburg ermöglicht und werden auch in den Sprachen

Arabisch, Farsi, Englisch und Russisch angeboten.

Ziel des Projekts ist es, potenzielle Gründerinnen und Gründer mit Migrationshintergrund

bei einer möglichen Neugründung oder Firmenübernahme zu

begleiten. Das interkulturelle, mehrsprachige Team von ePlan consult GmbH

berät in Bezug auf vorhandene Fähigkeiten, erworbene Qualifikationen und ihre

Anerkennung in Deutschland. Es unterstützt Migrantinnen und Migranten

bei der Entwicklung der Gründungsidee, der Erstellung eines Konzepts inkl.

der Finanzierungsplanung sowie bei der Überwindung bürokratischer Hürden.

Die individuellen Beratungsgespräche finden am jeweils dritten Dienstag im

Monat von 10 bis 15 Uhr in den Geschäftsräumen der Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Anhalt-Bitterfeld | Dessau | Wittenberg mbH in Wittenberg, Markt

20, 06886 Lutherstadt Wittenberg statt. Der nächste Beratungstag ist am 21.

April 2020. Fragen und Anmeldungen nehmen wir unter 03491 / 462253 oder

wittenberg@wfgabdw.de entgegen. Weitere Termine und Informationen unter

www.wirtschaftsfoerderung-wittenberg.de

23. März 2020 Gründerqualifizierung

Den Existenzgründerinnen und Existenzgründern im Land Sachsen-Anhalt

stehen Fördermittel für die Qualifizierung zur Verfügung. Die Qualifizierung

beinhaltet solche Themengebiete wie: Unternehmenskonzeption, Gründungsvorbereitung,

Kalkulation und Preisgestaltung, Büroorganisation, Rechnungswesen/

Buchführung, Steuern, Controlling etc.

Als finanzielle Unterstützung in der Nachgründungsphase erhalten Teilnehmer

maximal 100 Euro je acht absolvierter Qualifizierungsstunden (eine Auszahlung

erfolgt nur nach tatsächlicher Anwesenheit). Die Vorgründungskurse dauern 60

Stunden, die Nachgründungskurse 200 Stunden.

Ein Nachgründungskurs startet am 23. März 2020, der nächste Vorgründungskurs

startet am 15. April 2020. Beide Kurse finden im TGZ, Kühnauer Straße 24,

in 06844 Dessau-Roßlau statt. Nähere Informationen und Anmeldung über die

EWG Anhalt-Bitterfeld mbH, Projektleiterin Frau Bosse unter 03494 / 638365

oder ego.pilot@ewg-anhalt-bitterfeld.de.

24. März 2020 Unternehmerfrühstück in Coswig (Anhalt)

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Anhalt-Bitterfeld | Dessau | Wittenberg

mbH lädt interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Raum

Coswig (Anhalt) am Dienstag, den 24. März 2020 um 10 Uhr zu einem Unternehmerfrühstück

in das Hotel „Waldschlößchen“, Kliekener Hauptstraße 10 in

06869 Coswig (Anhalt) ein. Wir möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen und

Sie über aktuelle Förderprogramme und Finanzierungsmöglichkeiten informieren.

Dazu haben wir eine kompetente Ansprechpartnerin der Investitionsbank

Sachsen-Anhalt eingeladen und Raum für individuelle Fragen und Gespräche

eingeplant.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten um Ihre Anmeldung per E-Mail

unter wittenberg@wfgabdw.de oder telefonisch unter 03491 / 462253.

Der Kostenbeitrag für das Frühstücksbuffet inkl. Kaffee und Tee (weitere Getränke

à la carte) beläuft sich auf 9,90 Euro p.P. und ist vor Ort zu entrichten.

24. März 2020 Arbeitsrecht in der Praxis – Wissenswertes für die Arbeitgeber

Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau lädt herzlich zum Jessener

UnternehmerDIALOG zu den Themen Arbeitsrecht und Mitarbeitermotivation

am Dienstag, den 24. März 2020, 14 Uhr in die Volksbank Elsterland Baderhag

6, 06917 Jessen (Elster) ein. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine

Anmeldung bis zum 20. März 2020 unter dessau@halle.ihk.de wird gebeten.

Mehr Informationen unter 03491 / 670121 (Andreas Baer).


20 AUS DER REGION

Tischtennis: 4. Stadtmeisterschaften im Kinder- und Jugendbereich

Kayo Voigt holt drittes Gold am Stück

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Am

22. Februar wurde in der Turnhalle

im Hainmühlenweg zum vierten Mal

die Tischtennis-Stadtmeisterschaften

im Kinder- und Jugendbereich ausgetragen.

Das Turnier organisierte wie

schon in den Jahren zuvor der FSV

Gräfenhainichen 83. Insgesamt zwölf

Teilnehmer aus dem Paul-Gerhard-

Gymnasium (PGG) und der Ferropolis-Schule

(Ferro) spielten in zwei

Altersklassen um die Titel.

Im Einzel der Jungen in der Altersklasse

(AK) 10 – 13 landete Mathis Schönland

(PGG) auf dem obersten Treppchen.

Seine Bilanz lautete drei Siege

bei einem Satzverhältnis von 6:2.

Eine Überraschung gab es beim zweiten

Platz. Im Vorjahr noch Sechster,

verbesserte sich Luca Störer (Ferro)

2020 deutlich und holte Silber.

Die Bronzemedaille erhielt Jakobus

Kleinert (PGG). Dahinter folgte Toni

Schumann (Ferro).

In der nächsthöchsten Altersklasse,

die sich bis 17 Jahre erstreckt, waren

acht Teilnehmer am Start. Das

wiederum ermöglichte es dem Veranstalter,

nach dem Modus „Jeder

gegen jeden“ spielen zu lassen. Insgesamt

konnte eingeschätzt werden,

dass diese Meisterschaft mit Spielen

auf hohem Niveau aufwartete. Der

positive Nebeneffekt war eine hohe

Spannung, da fast die Hälfte aller

Spiele erst im dritten Satz entschieden

wurde.

Kayo Voigt vom gastgebenden FSV

beendete den Wettkampf mit einer

makellosen Bilanz. Er gewann alle

Spiele und musste dabei nicht einen

Satz abgegeben. Im Endspiel gegen

Eric Schönfeld lauteten die äußerst

knappen Ergebnisse 11:9 und 13:11.

Wie bei den Teilnahmen 2018 und

2019 war Kayo in seiner AK ganz

vorn dabei, was er auch im Jahr 2020

bestätigen konnte.

Hänicher Bote

Gut in Form zeigte sich diesmal

Max Bödler (Ferro), denn es reichte

bei ihm mit vier Punkten und 10:7

Sätzen zum Bronzeplatz. Nick Stolze

(Ferro), im Vorjahr noch Bester,

schaffte es diesmal aufgrund des

schlechteren Satzverhältnisses nur

auf den vierten Platz. Auch Eric

Maruschke (Ferro) hatte sich für

dieses Turnier sehr viel vorgenommen,

aber es sollte nicht alles nach

Bote

Corona-Virus macht Zwangspause unerlässlich

Volksschwimmhalle Gräfenhainichen schließt vorsorglich

(Gräfenhainichen/HäBo). Nach

Abstimmung mit dem Bürgermeister

der Stadt Gräfenhainichen, Enrico

Schilling, bleibt die Volksschwimmhalle

Grafenhainichen seit Montag,

geschlossen. Damit reagiere man auf

die aktuelle Entwicklung bei der Verbreitung

des neuartigen Corona-Virus

und die jüngsten Entscheidungen, etwa

zur Schließung der Schulen.

„Wir haben diese Entscheidung als

präventive Maßnahme im Sinne der

Gesundheit unserer Badegäste, deren

Angehöriger und nicht zuletzt unserer

Mitarbeiter getroffen”, erklärt Catrin

Janke, die zuständige Niederlassungsleiterin

der MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft

in Mitteldeutschland

mbH. Die MIDEWA-Tochter INFRA

Service Sachsen-Anhalt GmbH betreibt

geschlossen

Die Volksschwimmhalle Gräfenhainichen bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

Foto: MIDEWA

die Schwimmhalle. Am Wochenende

sind bereits sämtliche Schwimmkurse

So sehen Gewinner aus! Die Platzierten posierten mit Bürgermeister Enrico Schilling.

18. März 2020

abgesagt worden und auch der gesamte

Saunabetrieb wurde eingestellt.

Die Mitarbeiter um Schwimmhallenleiterin

Nancy Bauer kümmern sich in

den nächsten Tagen um Reinigungsund

Erneuerungsarbeiten im und am

Objekt und halten die Anlage betriebsbereit.

Niemand, so Catrin Janke,

könne im Augenblick sagen, wie lange

man den Badbetrieb einstellen müsse.

Es sei – wie viele Entscheidungen in

diesen Tagen – eine Maßnahme im

Sinne der Allgemeinheit. Aktuelle

Informationen befinden sich auf der

Internetseite der Schwimmhalle, wo

die Besucher auch über einen möglichen

Wiedereröffnungstermin in

Kenntnis gesetzt werden.

Foto: (HäBo) Bebber

Wunsch laufen. Bei vier Niederlagen

reichte es in der Endabrechnung

nur zum fünften Rang. Auf den weiteren

Plätzen reihten sich Philipp

Lange (Ferro), David Pfeif (PGG)

und Simon-Philipp Schröder (Ferro)

ein.

Gräfenhainichens Bürgermeister

Enrico Schilling ließ es sich auch hier

nicht nehmen, den Besten persönlich

zu ihrem Erfolg zu gratulieren.


18. März 2020

Löbnitz

Schköna

Schwemsal

Schnaditz

Roitzschjora

Tiefensee

Hänicher Bote

Wellaune

Hohenprießnitz

Bote

SV Glück-Auf Möhlau

Möhlauer Kegler haben Nachwuchssorgen

(Möhlau/HäBo/db). Seit 1950 wird

in Möhlau gekegelt, seit 1968 auf der

jetzigen Anlage. Sie waren erfolgreich,

die Frauenmannschaft spielte

sogar in der 1. und 2. Bundesliga

und machten Möhlau über die Landesgrenzen

hinaus bekannt. Doch das

ist schon ein paar Spielzeiten her.

Auch wenn jetzt die Männermannschaft

des SV Glück-Auf Möhlau als

Kreis oberliga-Meister in der neuen Saison

eine Liga höher spielen will, machen

sich im Verein die Sorgen breit.

Es fehlt der Nachwuchs und wenn es

ganz dumm läuft, könnte es sogar passieren,

dass in Möhlau in absehbarer

Zeit keine Kugel mehr rollt. Aber noch

ist es nicht soweit. Derzeit halten 16 aktive

Erwachsene die Fahne hoch.

„Als Kegler muss man schon ein

bisschen verrückt sein“, klärt Marek

Pannicke auf. Vor gut 20 Jahren sah

alles noch ganz anders aus. Über 45

Sportler spielten aufgeteilt in drei

Männer-, zwei Frauen- und eine Jugendmannschaft

um Punkte und Siege.

Momentan aber sieht es so aus,

dass Carola Kögler und Franziska

Angerstein nur fünf junge Leute im

Alter von 11 bis 14 Jahre trainieren.

Trotz der wenigen Nachwuchsspieler

können aber auch hier Erfolge

gefeiert werde. Phyllis Kuhner und

Rösa

Brösa

Dübener Wochenspiegels

Verteilungsgebiet

Verteilungsgebiet des

des Dübener Wochenspiegel

Bad Düben

Tornau

Glaucha

Söllichau

Görschlitz

Pristäblich

Gruna

Mörtitz

Kossa

Authausen

Laußig

Wöllnau

Bad

Schmiedeberg

Durchwehna

Pressel

Battaune

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VOM SPORTGESCHEHEN

Ihre Medien in der Dübener Heide +++ Ihre Medien in der Dübener Heide

: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch :

Dübener

Erik Engelhardt nahmen zum Beispiel

an den Landesmeisterschaften

teil und schlugen sich dort recht

achtbar. Schwierig gestaltet sich

natürlich auch, mit dem Nachwuchs

einen Wettkampfbetrieb zu organisieren.

Der Grund ist einfach, es gibt

zu wenig oder kaum Mannschaften,

gegen die man spielen könnte. Hinzu

kommt die Tatsache, dass Kinder erst

ab 10 Jahren aktiv kegeln dürfen. Da

auch keine Schule mehr im Ort ist,

kann man nur im Kindergarten für

den Kegelsport Werbung betreiben.

Auch beim Sommerfest am 4. Juli

will man mit einem Kegelturnier

ordentlich Werbung machen für die

Sportart. Im Teilnehmerfeld wird übrigens

ein Überraschungsgast erwartet.

Es soll ein namhafter Bundesligist

sein. Mehr wollte Pannicke aber

noch nicht verraten. Um das Rätsel

zu lösen, hilft nur eins – zum Sommerfest

auf dem Platz erscheinen.

Vielleicht kann sich ja der eine oder

andere Interessierte für den Kegelsport

erwärmen. „Wir freuen uns

über jedes neue Mitglied“, frohlockt

Nachwuchstrainerin Carola Kögler,

die zu ihren aktiven Zeiten übrigens

Deutsche Meisterin war. Sie verrät

zudem: „Nachwuchstraining ist immer

am Freitag ab 16 Uhr.“

www.duebener-wochenspiegel.de

WOCHENSPIEGEL

Heimatzeitung für Bad Düben und Umgebung

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Heimatzeitung für Gräfenhainichen und Umgebung

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Verteilungsgebiet

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Jüdenberg

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Burgkemnitz

Gossa

Strohwalde

Gröbern

Hänicher Bote

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Schmerz

Krina

Mescheide

Radis

Buchholz

Hohenlubast

Schköna

Tornau

21

Phyllis Kuhner und Erik Engelhardt nahmen erfolgreich an den Landesmeisterschaften

teil.

Foto: (HäBo) Bebber


22

AUS DER REGION

Historische Bauschlosserei und Schmiedewerkstatt

August Reinhardt stellt alte Berufe

vor – Teil 8: Uhrmacher

Ein Blick in eine Uhrmacherwerkstatt,

zu besichtigen in der Historische Bauschlosserei

und Schmiedewerkstatt August

Reinhard in Gräfenhainichen

Foto: (HäBo) Bebber

Zunftzeichen der Uhrmacher

(Gräfenhainichen/HäBo). Der Uhrmacher

ist ein sehr alter Handwerksberuf,

den es schon seit Hunderten

Jahren gibt. Der Schwarzwald mit

seinen Kuckucksuhren oder bestimmte

Regionen in der Schweiz

sind berühmt für ihr Uhrmacherhandwerk.

Aber auch im malerischen

Erzgebirge gibt

es weltberühmte

Uhr-Manufakturen.

Hier schart

sich in einem

7.000-Seelen-

Örtchen namens

Glashütte das

Nonplusultra der

Deutschen Uhrmacherei.

Keine

Stadt, in der sich

die Hersteller deutscher

Luxusuhren so tummeln wie

dort. Was Wunder, dass sich die ansässigen

Betriebe stolz mit dem Ortsnamen

schmücken.

Bis Mitte des letzten Jahrhunderts

haben viele Uhrmacher eigene Uhren

entwickelt und mit der Hand Zahnrad

für Zahnrad hergestellt. In den letzten

50 Jahren hat sich das Berufsbild dahingehend

verändert, dass viele eher

im Verkauf, der Wartung und Reparatur

tätig sind.

Man höre und staune: Die ersten

Uhrmacher waren Schlosser und

Schmiede. Auch nachdem Mitte des

16. Jahrhunderts Uhrmacherzünfte

entstanden waren, hatten Schlosser

das Recht, Uhren zu bauen. Uhrmacherei

zählte zunächst zu den Künsten,

später zum Kunsthandwerk. Die

Uhrmacher waren die Pioniere der

Feinmechanik.

Ein Uhrmacher ist ein Erfinder,

Kons trukteur oder Erbauer, speziell

mechanischer Uhrwerke und deren

Zubehörteile.

Einer der bekanntesten

deutschen Uhrmacher

und Feinmechaniker

war

Peter Henlein (um

1479/80 – 1542)

aus Nürnberg.

Wahrscheinlich

als Erster

in Deutschland

entwickelte und

fertigte er kleine,

am Körper tragbare Zeitmesser. Seine

Miniaturisierung der Bauteile ermöglichten

erst die Fertigung einer

Taschenuhr. Ihm wird, offensichtlich

fälschlicherweise, die Erfindung des

„Nürnberger Ei“ zugeschrieben.

Der Beruf beinhaltet auch die Wartung

und Pflege von Uhren aller Art

und beschäftigt sich mit der Mechanik

von beispielsweise Messinstrumenten,

Waagen und Barometern,

deren Anzeigen im weitesten Sinne

von der Zeitanzeige bei Uhren abgeleitet

sind.

Es ist ja wohl allgemein bekannt,

dass Uhren Messgeräte sind, die die

aktuelle Zeit anzeigen oder eine Zeitspanne

messen. In ihrer Jahrtausende

umfassenden Entwicklungsgeschichte

von der einfachen Elementar- bis

zur hochpräzisen Atomuhr stand sie

in vielschichtiger Wechselwirkung

zur kulturellen, technischen und gesellschaftlichen

Entwicklung der

Menschheit.

Elementaruhr ist der Oberbegriff für

Uhren, die unter Nutzung der Elemente

oder astronomisch die Zeit

messen. Hierzu gehören Sand-, Wasser-,

Feuer-, Sonnen- sowie Sternuhren

und das Astrolabium. Der Begriff

steht in Abgrenzung zu mechanischen

Räderuhren und zu vollelektronischen

Digital-Quarzuhren, die

keine mechanischen Teile mehr aufweisen.

Zwar haben Elementar- und

Räderuhren ihre zentrale Bedeutung

zur Zeitmessung verloren, erfreuen

sich aber immer noch großer Beliebtheit

bei Enthusiasten, Sammlern von

antiken Stücken und zudem als Wertanlage.

Unser Dank gilt der Familie Sommer,

die uns eine Vielzahl Exponate für

unsere historische Uhrmacherwerkstatt

zur Verfügung gestellt hat.

Hänicher Bote

(Vockerode/HäBo/db). Mitte Februar

fand im Dessau-Wörlitzer Gartenreich

eine vielbeachtete Baumpflanzaktion

statt. Initiator des Ganzen war

der Bundestagsabgeordnete Sepp

Müller (CDU) zusammen mit der

Jungen Union Sachsen-Anhalt. Die

Zielstellung an diesem Tage lautete,

5.000 Eichensetzlinge zu pflanzen.

Da sich wider Erwarten gut 300 Teilnehmer

eingefunden hatten, waren

innerhalb von drei Stunden alle Setzlinge

eingepflanzt.

Bote

Uns finden Sie auch bei:

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Kinder- und Jugendwehren mit am Start

5.000 Bäume fürs Klima

18. März 2020

Unter den vielen Helfern waren auch

die Kinder- und Jugendfeuerwehren

der Stadt Gräfenhainichen vertreten.

Der Gräfenhainicher Abordnung

gehörten an diesem Tag 32 Kinderund

Jugendliche sowie 15 Betreuer

an. Für die Floriansjünger war es

nicht nur ein etwas anderer Dienst

als sonst üblich, sondern auch ein

bleibendes Erlebnis. Viel Spaß hat

es ihnen auf jeden Fall bereitet. Das

berichtete Stadtjugendwartin Julia

Matzke.

Die Kinder- und Jugendfeuerwehren im vollem Einsatz an der Klimafront.

Foto: (HäBo) Bebber

Hänicher Bote

Bote

So erreichen Sie uns:

mittwochs 15 – 16 Uhr

Gottfried-Galle-Str. 1

in Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 81 48 00

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18. März 2020

Mehr Se(h)en

» Goitzsche

» Muldestausee

» Gröberner See

Hänicher Bote

Bote

23

Goitzsche-Zweckverband erhöht Gebühren

Parken am Wasser wird teuer

(Pouch/HäBo). Der Zweckverband

Goitzsche dreht an der Gebührenschraube

und macht das Parken auf

seinen Flächen am Pegelturm und in

Mühlbeck teurer. Für die erste und

zweite Stunde werden 1,50 statt 1

Euro fällig. Die dritte Stunde kostet

wie bisher einen Euro. Es folgt das

Tagesticket, das weiterhin für fünf

Euro zu haben ist.

Aber warum dreht der Zweckverband

überhaupt an der Gebührenschraube?

Es geht natürlich um Einnahmen.

Der kommunale Verband

finanziert sich in der Regel aus den

Umlagen seiner Mitglieder – des

Landkreises Anhalt-Bitterfeld, der

Städte Bitterfeld-Wolfen, Sandersdorf-Brehna

und der Gemeinde Muldestausee.

Die zahlen zusammen

jährlich 225.000 Euro. Parkgebühren

sind die einzige weitere Einnahmequelle.

In guten Jahren waren bis zu

110.000 Euro drin. Geld, das nicht

zuletzt in der Region reinvestiert

wird. Geschäftsführer Klaus

Hamerla und Verbandschef

Lars-Jörn Zimmer (CDU) verweisen

auf die Bewirtschaftung

von Wegen und Anlagen,

erinnern aber auch an

das Pegelturm-Jubiläum,

das am 5. Juni groß gefeiert

wird.

Brunnen gefährden Bau der Poucher Freizeitanlage

Erst die Brunnen, dann der Spaß

(Pouch/HäBo). Über Jahrzehnte

haben Brunnen dafür gesorgt, dass

Braunkohle in Tagebauen trockenen

Fußes gefördert werden konnte. Nun

drohen sie in Pouch zum Stolperstein

für die geplante generationenübergreifende

Freizeitanlage zu werden.

Muldestausee-Bürgermeister Ferid

Giebler (parteilos): „Sie müssen verschlossen

werden. Erst dann kann die

Entlassung des betroffenen Gebietes

aus dem Bergrecht erfolgen“. Ohne

die sogenannte Brunnenverwahrung

- das Entfernen der oberirdisch sichtbaren

Technik und das Verfüllen der

Bohrlöcher - bleibt das Poucher Goitzscheufer

streng genommen Bergbaugelände.

Und dort darf nicht gebaut

werden: kein Wohngebäude, kein Betrieb

und auch keine Freizeitanlage.

Einfach genauer hinschauen

Doch muss wirklich so viel löhnen,

wer am Wasser parken möchte? Gibt

es vielleicht günstigere oder gar kostenlose

Möglichkeiten, das Fahrzeug

abzustellen? Ein Vor-Ort-Besuch

gibt Aufschluss.

Wer nur ans Kurzeitparken denkt, für

den sind der Pegelturm und Mühlbeck

die teuren Plätze. Unter 1,50

Euro geht hier gar nichts. Zwischen

Marina, Villa am Bernsteinsee und

Lodgepark an der Goitzsche sind

hingegen für 30 Minuten 50 Cent fällig.

Eine Stunde kostet einen Euro.

Noch günstiger kommt der Besucher

des Park- platzes im Bitterfelder

Stadthafen davon. Er

kann sich den Ticketpreis

in den anliegenden

gastronomischen

Einrichtungen erstatten

lassen.

Langzeitparker

haben nicht die

schlechtesten

Karten.

Günstig kommen Besucher am Bitterfelder Stadthafen zum Parkplatz.

Das

verwundert

nicht.

Denn

d i e

Regi-

In Pouch wäre das ein Horrorszenario.

Denn die Anlage mit Skatepark, Workoutbereich

und diversen anderen Angeboten

steht hoch im Kurs. Und nun?

„Wir waren immer am Ball, haben mit

den Verantwortlichen der LMBV gesprochen“,

erklärt Giebler.

Die Lausitzer und Mitteldeutsche

Bergbauverwaltungsgesellschaft erkannte

die Poucher Nöte und handelte.

Um die öffentliche Sicherheit zu

gewährleisten, hat das Unternehmen

die Verwahrung der Brunnen auf den

Weg gebracht. Ausschreibung und

Vergabe sind abgeschlossen. Im April

sollen die Arbeiten an insgesamt

sieben Brunnen anlaufen. Ende Juni

sollen sie abgeschlossen sein. „Im

Anschluss wird die ordnungsgemäße

Verwahrung dem Bergamt angezeigt

Zwei Euro für den ganzen Tag: Die Parkflächen der Goitzsche-Tourismus sind

etwas für Langzeitparker.

Fotos: HäBo

on baut auf Gäste und will möglichst

viele Besucher möglichst lang an

der Goitzsche halten. Genau deshalb

kommen Langzeitparker im Verhältnis

auch am besten über die Runden.

Doch auch hier sollte man genau

hinschauen. Die Goitzsche-Tourismusgesellschaft

hat große Flächen

für das Parken vorgesehen. Dazu

gehören die geschotterten Stellplätze

auf der Halbinsel Pouch und dem sogenannten

Spargelfeld an der B 100

in Bitterfeld sowie ein Gebiet zwischen

Wasserzentrum, Marina und

Villa am Bernsteinsee. Hier öffnen

sich die Schranken erst, wenn zwei

Euro gezahlt worden sind. Wechselgeld

gibt es nicht, dafür aber auch

kein explizit ausgewiesenes

Parkzeitende.

Gerade am

Spargelfeld

scheint das

Angebot in

der warmen

Jahreszeit

vor allen

Dingen un-

und mit einer Abschlussdokumentation

die Beendigung der Bergaufsicht

beantragt“, erklärt LMBV-Sprecherin

Claudia Hermann auf Nachfrage. Wie

lange dieser Prozess dauern wird,

bleibt offen.

Unabhängig davon wird in der Gemeinde

Muldestausee weiter am Vorhaben

gearbeitet. Im Gemeinderat

steht die Diskussion um den Bebauungsplan

an. „Wir wollen möglichst

im März/April im Rat den Beschluss

dazu fassen“, betont Bürgermeister

Giebler. Danach wird der beschlossene

Plan dem beim Amt für Landwirtschaft,

Flurneuordnung und Forsten

gestellten Antrag auf Fördergeld nachgereicht.

Die Kommune hofft, von

dort 250.000 Euro öffentlichen Zuschuss

zu bekommen.

ter Nutzern von Wohnmobilen beliebt.

Paradox: Wer ein Tagesticket

auf Flächen der Stadtentwicklungsgesellschaft

zieht, hat fünf Euro zu

zahlen. Kaum mehr als einen Steinwurf

entfernt, kommt die Zwei-Euro-

Variante der Goitzsche-Tourismus

zum Tragen.

Sparfüchse aufgepasst

Auch Sparfüchse kommen nicht zu

kurz. Und kostenloses Parken ist

nicht einmal eine Angelegenheit für

diejenigen, die weite Wege nicht

scheuen oder keinen Bogen um Buckelpisten

machen. Beispiel Sportpark

Süd in Bitterfeld. Hier finden

sich geschotterte Flächen und ein

akkurat angelegter Parkplatz. Es gibt

eine große Übersichtskarte zur Goitzsche,

blaue Bank, schwimmende

Häuser und den Stadtstrand vor der

Nase. Alles kostet nicht einen Cent.

Das gilt auch für die Parkflächen

unterhalb des Bitterfelder Bogens

in der Parkstraße. Allerdings ist hier

der Weg zur Goitzsche ein weiter.

Solche Brunnen gibt es viele in der Region.

Foto: HäBo


Hänicher Bote

Bote

24 18. März 2020

(Möhlau/HäBo/db). Am 29. Januar

schloss sich für Hubert Aust der

Kreis, denn er wurde für seine 50-jährige

Amtsausübung in der Ortsgruppe

durch den Verein für Deutsche

Schäferhunde geehrt. Im allgemeinen

Sprachgebrauch würde man wohl sagen:

50 Jahre ehrenamtliche Arbeit.

Doch bis zu diesem Tag war es ein langer

und ereignisreicher Weg für den

1940 in Hochweiler im Raum Breslau

geborenen Aust. Es sollte nur eine kurze

Zeit in seinem Geburtsort werden,

denn im Alter mit fünf Jahren zog er in

den Kriegswirren zusammen mit seiner

Mutter in einem Flüchtlingstreck

nach Westen. Es sollte die Beiden in

den Kreis Weißenfels verschlagen, wo

ihn als 13-Jähriger mit dem Tod seiner

Mutter der nächste Schicksalsschlag

ereilte.

In Naumburg hat er dann schließlich

Dreher gelernt und auch 20 Jahre in

dem Beruf gearbeitet. „Eigentlich

wollte ich Lehrer werden. Aber damals

lief das alles ein bisschen anders“,

berichtet Hubert Aust. Durch den Armeedienst

verschlug es ihn dann 1958

nach Wolfen. Gewohnt hat Aust jetzt

in Wachtendorf und dort begann quasi

seine Karriere als Hundezüchter.

Auf den Hund gekommen

Es sollten aber noch ein paar Jahre ins

Land gehen, bevor sich Hubert Aust im

Jahr 1966 als jetzt 26-Jähriger den ersten

Schäferhund mit Papieren zulegte.

„Cilly von der Fleischerzunft“ war nun

sein ganzer Stolz. Dieser Stolz kostete

Aust aber die für damalige Verhält-

nisse stolze Summe von 250

Mark.

Nur vier Jahre,

nachdem

Aust

„auf den Hund

gekommen“

war,

begann

er

auch

Schäferhunde

zu

züchten.

„Ich hatte ein richtig schönes Hundeleben“

„Unter vier Augen“ heute mit Hubert Aust

Hubert Aust war viele Jahre Vorsitzender der Ortsgruppe Möhlau im Verein für Deutsche Schäferhunde e.V.

Fotos: (HäBo) Bebber

Im Jahr 1973 wurde er nicht nur Bürger

von Möhlau, sondern auch Hausbesitzer,

um dann nur zwei Jahre später

mit anderen Gleichgesinnten die

Ortsgruppe Möhlau des Dienst- und

Gebrauchshundewesens zu gründen.

Seinen größten Erfolg als Züchter erlebte

Aust im Jahr 1982 mit „Lena von

der Hubertusklause“. Dieser Erfolg

ist übrigens nachzulesen in der

Jubiläumszeitschrift „100

Jahre Deutscher Schäferhund“.

Mittlerweile

hatte

der erfolgreiche

Züchter

seine

Arbeitsstelle

gewechselt.

Faktisch

vor der

Haustür

Anfang des Jahres wurde Aust für ein halbes Jahrhundert Amtstätigkeit ausgezeichnet.

war er nun im damaligen Ferienstützpunkt

„German

Titow“ als Hausmeister

und stellvertretender

Leiter

tätig. „Das waren

schon schöne Zeiten“,

erinnert Aust

sich zurück. „Damals

zahlten die

Kinder aus dem

Es geht auch ohne

Hund.

Kreis Gräfenhainichen 5 Mark pro Tag

für eine Übernachtung mit Vollverpflegung“.

1991 wurde dann aus dem Ferienstützpunkt

ein Schullandheim und es kam

der Tag, wo das Berufsleben zu Ende

ging. Seine Liebe zum Schäferhund

aber blieb. Im Alter von 75 Jahren

hörte er dann auch mit der Zucht auf

und verzichtete fortan auch auf einen

eigenen Hund. Was er wohl selbst nie

gedacht hatte, trat nun ein. „Es geht

auch ohne Hunde“, sagt er mit einem

Lächeln im Gesicht.

Trotzdem ist er zwei- bis dreimal auf

dem Hundeplatz draußen, gesteht er.

Bis 2017 war er auch noch Vorsitzender

der Ortsgruppe. Den Staffelstab hat

er da an seine langjährige Stellvertreterin

Heike Cersowsky übergeben.

Nun kann er auf eine lange, erfolgreiche

Zeit nicht nur als Vereinsvorsitzender,

sondern auch als Züchter zurückblicken.

Über 50 Würfe belegen

seine Erfolge. Mehr als 100 Hunde –

sie kamen unter anderem aus Mexiko,

Frankreich oder Norwegen – hat Aust

zudem in seiner

aktiven Zeit ausgebildet

und war zugleich

auch Kreiszuchtwart

für die

Kreise Bitterfeld

Hubert Aust und Gräfenhainichen.

Jetzt aber bevorzugt

er viel mehr

eine zünftige Skatrunde. Für seine

Verdienste um die Gemeinde Möhlau

wurde am 14. Dezember 2010 zum Ehrenbürger

ernannt. Das nächste Großereignis

ist nun auch nicht mehr weit

entfernt, denn im Juli will er mit all

seinen Freunden und Bekannten den

80. Geburtstag feiern. Wo? natürlich

auf dem Hundeplatz!

Kurz gefragt!

Lieblingsessen:

Nudelsuppe

Lieblingsrestaurants:

Gaststätte „Möhlauer See“

Lieblingsurlaubsort:

Zinnowitz und Bulgarien

Lebensmotto:

Organisation ist alles

i

Drei Personen, mit denen Sie gern

einmal zu Abend essen würden:

Da fällt mir eigentlich nur Wladimir

Putin ein.


18. März 2020

Hänicher Bote

Ferropolis – die Stadt aus Eisen

Bote

Wenn aus Schrott Kunst wird

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Im

Jahr 2003 startete ein von der damaligen

Kunstlehrerin Susanne Spies initiiertes

Projekt: der „Kunstpfad“ der

Ferropolisschule.

Entlang des Gremminer Sees wurden

seitdem auf einer Länge von mehr als

zwei Kilometern 38 Kunstwerke ausgestellt,

die allesamt aus Schrott hergestellt

wurden.

Geschaffen wurden diese Werke von

den Schülern und Lehrern der Gräfenhainicher

Schule mit Unterstützung

des ortsansässigen Windanlagenhersteller

Ambau und der Stadt

Gräfenhainichen.

Doch mit der Insolvenz des Unternehmens

im Februar 2019 stand nicht nur

der Betrieb, sondern auch das Projekt

vor dem Aus. Das hatte auch zur Folge,

dass 2019 keine weiteren Ausstellungsobjekte

hinzugekommen sind.

„Doch in diesem Jahr geht es wieder

weiter“, berichtete die Projektverantwortliche

der Schule, Kat len Dyballa.

„Zum Glück konnten wir die Jüdenberger

Firma Metallerzeugnisse Uwe

Stockmann GmbH für eine Zusam-

menarbeit gewinnen.“

Das Unternehmen beschäftigt sich

mit verschiedensten Metallbauarbeiten.

Geländerbau, Lärmschutzwände,

leichter und mittlerer Stahlbau oder

Sonderkonstruktionen, mit all diesen

Arbeiten hat sich die Firma deutschlandweit

einen Namen gemacht. Noch

in diesem Jahr sollen die ersten zwei

Kunstwerke für den Skulpturenpfad

entstehen. Zwei, da es in diesem Jahr

zwei 10. Klassen an der Ferropolisschule

gibt und von jeder Klasse zwei

Schüler eine Skulptur entwerfen und

mit Unterstützung eines Mitarbeiters

schleifen, schneiden und schweißen.

„Vielleicht findet einer der Schüler

ja Gefallen an unserem Unternehmen

und will hier anheuern“, schmunzelt

Uwe Stockmann. Wer sich nämlich

etwas mit der Firma beschäftigt, wird

feststellen, dass hier auch andere

von Designern entworfene Objekte

entstehen, die man sogar in Ferropolis

bestaunen und benutzen kann.

Gemeint sind nicht die Geländer der

Arena, welche MEZ mit aufgebaut

AUS DER REGION

25

hat, sondern eine Fahrradstation des

Radwegs Deutsche Einheit.

Die Jüdenberger Firma ist deutschlandweit

das einzige Unternehmen,

welches solche Stationen baut. Momentan

warten die nächsten fertiggestellten

Stationen auf dem Firmengelände,

um an ihren zukünftigen

Standorten in Kassel, Neukirchen,

Weißenthurm bei Koblenz, Blankenburg

oder Beelitz aufgestellt und der

Nutzung übergeben werden zu können.

Vier verschiedene Ausführungen der

Radstationen gibt es für den Radweg

Deutsche Einheit, der von Bonn nach

Berlin geht. Es werden also noch einige

hinzukommen, denn alle 35 Kilometer

ist eine Station für den Weg

geplant.

Nun aber sind erst einmal alle Beteiligten

gespannt, welche Ideen die

Schüler für die Kunstobjekte 39 und

40 haben werden. „Die Schüler sind

immer mit Begeisterung dabei und

überraschen mit ihren neuen Ideen“,

freut sich Katlen Dyballa schon jetzt.

Solche Radstationen wie die am Radweg Deutsche Einheit in Ferropolis baut die

Firma Metallerzeugnisse Uwe Stockmann.

Foto: (HäBo) Bebber

Freiwillige Feuerwehr Tornau

Radstation

Bad Harzburg

„Heidespatzen“ besuchten Kameraden

(Tornau/HäBo/db). Wer kennt nicht die

Berufswünsche der Kinder wie Polizist,

Tierarzt, Lokführer oder Feuerwehrmann.

Seit dem Besuch der Kita „Heideknirpse“

im Feuerwehrgerätehaus der

Tornauer Feuerwehr dürfte wohl jetzt

der Traum vom Beruf des Feuerwehrmanns

an erster Stelle gerückt sein.

Bevor aber die Kleinen die Feuerwehrautos

zu Gesicht bekamen, wurde erst

einmal ordentlich gefrühstückt. Das

hatten Petra Schuster, Laura Seiboth,

Karin Guthe und Julia Matzke von der

Frauenabteilung zuvor liebevoll zubereitet.

Nicht nur die kleinen Schnittchen

mit Wurst und Marmelade, sondern

auch die Möhren und der Kohlrabi waren

dann auch ruckzuck verputzt. Da

staunte selbst Kita-Leiterin Jana Ratsch

zusammen mit ihren Kolleginnen Maria

Theinert und Diana Waßkowiak über

den großen Appetit ihrer kleinen Schützlinge.

Einzig Anja Hildebrandt konnte

das nicht erleben, denn sie musste in der

Kita schon das Mittagessen vorbereiten.

Nachdem dann alle satt waren, hatte

das Warten ein Ende und es ging in den

Nebenraum an die Technik. Da standen

sie nun, die großen Kinderträume in rot.

Dass es aber nicht nur die bei den Kindern

beliebten roten Autos, sondern auch

lebenswichtige Ausrüstungsgegenstände

bei einer Feuerwehr gibt, das erfuhren

die Kleinen zuvor vom Ortswehrleiter

Matthias Guthe. Der ging übrigens in

seiner Rolle als Gastgeber vollends auf.

Kein Wunder, kümmert er sich doch zusammen

mit Barbara Frömmichen auch

um die Jugendfeuerwehr des Heidedorfs.

Bei der Vorführung der Ausrüstung

staunten die Kleinen nicht schlecht, wie

aus ihrer Erzieherin Schritt für Schritt

eine richtige Feuerwehrfrau wurde. Dafür

musste Diana Waßkowiak gleich mal

als Model herhalten. „Das wiegt schon

allerhand“, staunte sie, „da muss man ja

immer fit sein.“

In voller Ausrüstung wurde gleich noch

vorgeführt, wie man in ein Feuerwehrauto

richtig ein- und aussteigt. Dann

aber war endlich der große Moment für

Rubi, Ella, Ida, Charly, Frieda, Benno

und ihre Freunde gekommen, denn sie

durften selber einmal im Feuerwehrauto

Jüdenberger Hauptstr. 40a

06773 Gräfenhainichen

sitzen. Was ein Feuerwehrmann alles am

Einsatzort können muss, demonstrierte

ihnen der kleine Edgar. Für ihn ist die

Wache quasi sein zweites Zuhause und

das kommt auch nicht von ungefähr.

Schließlich ist er der Sohn des stellvertretenden

Wehrleiters André Schuster.

Nachdem er dann vor den Augen seiner

kleinen Freunde gekonnt einen Schlauch

ausgerollt hatte, wollten sich natürlich

Tel.: 03 49 53 / 377 - 0

Fax: 03 49 53 / 377-29

Radstation

Fuldatal

auch die anderen darin probieren. Viel zu

schnell war die Zeit des Besuchs wieder

vorbei und es ging auf den Weg zurück

in die Kita. „Wir sind einmal im Jahr

mit den Kindern zu Besuch bei unserer

Feuerwehr. Das ist immer ein erlebnisreicher

Tag für unsere Schützlinge“,

berichtete Ratsch am Ende und vergaß

auch nicht, sich noch einmal recht herzlich

für die Einladung zu bedanken.

Erzieherin Diana Waßkowiak bei der Anprobe der Einsatzkleidung

Foto: (HäBo) Bebber


26

Hänicher Bote

Bote

Fit & Gesund

18. März 2020

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Praxis für Ergotherapie und klinische

Lerntherapie Claudia Kursawe

Frau Kursawe, nach zehn Monaten am

neuen Standort, was gibt es Neues bei

Ihnen?

Ich begehe in diesem Jahr das zehnjährige

Bestehen meiner Selbstständigkeit.

Darauf bin ich sehr stolz und möchte dies mit

meinen derzeitigen und ehemaligen Patienten,

meinem Team, Ärzten, Freunden und der

Familie feiern, eben mit allen, die mich in den

zehn Jahren unterstützt und begleitet haben.

Dazu möchte ich am Nachmittag des 2. Mai mit

einer bunten Jubiläumsfeier für Groß und Klein

allen danken und auch denen, die noch nicht in

unseren neuen Räumlichkeiten waren, die Möglichkeit

geben, dort einmal Einblick zu nehmen.

Wenn Sie auf die vergangenen zehn Jahre

zurückblicken, wie gestaltete sich die

Entwicklung Ihrer Selbstständigkeit?

In jungen Jahren, am 3. Mai 2010, habe ich mich

entschieden, in der Rudolf-Breitscheid-Straße

4, der ehemaligen Poliklinik, eine Praxis für

Ergotherapie und klinische Lerntherapie zu

eröffnen.

Fast vier Jahre war ich dort allein tätig. Dann

waren wir rund eineinhalb Jahre zu zweit und

dann wuchs das Team stetig bis zu aktuell fünf

Ergotherapeutinnen.

Da die Räumlichkeiten daher auch langsam

zu klein wurden, war ich auf der Suche nach

einem geeigneten neuen Standort und befand

das Gelände und die Platzmöglichkeiten in der

Johann-Gottfried-Galle-Straße 1b für geeignet.

So entschied ich mich zur Vergrößerung und

zu einem zweiten neuen Abschnitt in meiner

Selbstständigkeit.

Da jetzt fast viermal mehr Platz zur Verfügung

steht und sich in den zehn Jahren auch viel in

Bezug auf Therapieinhalte sowie Therapiemittel

verändert hat bzw. fortschrittlicher geworden

ist, war hier die Möglichkeit, dies bestmöglich

umzusetzen und den Patienten auch durch

Anschaffung von neuen Geräten eine spezifische

therapeutische Versorgung zu bieten.

Unsere Räumlichkeiten sind jetzt gezielt

unterteilt und wir können den vielschichtigen

Krankheitsbildern mit unserer Vielzahl

an Therapiemöglichkeiten und dem Wissen

der Therapeuten eine gezielte Behandlung

zukommen lassen.

Jens Müller

Geschäftsführer und Trainer von SlimFit

Worin besteht das Angebot von SlimFit?

Unser Angebot erstreckt sich vom individuellen

Kraft-Ausdauer-Training bis zu den verschiedensten

Kursen wie z.B. Spinning, Hot Iron, Bauch-

Beine-Po, Steppaerobic und einem Tanzkurs.

Beim Training geht es uns ganz speziell um die

Verbesserung der Ausdauer, der Kraft und der

Koordination. Einfach um fit zu werden für den

Alltag. Durch einseitige Bewegung im Beruf haben

wir z.B. sehr oft mit Rücken-Problemen zu tun. Ein

wesentlicher Bestandteil dieses Trainings ist eine

Kräftigung der Rückenmuskulatur.

Was möchten Sie in naher Zukunft noch

verändern?

Zum einen möchte ich unser Angebot durch verschiedene

Kurse für Kinder und Erwachsene vergrößern,

zum anderen steht in naher Zukunft

Und natürlich spielt dabei vielfach auch die

Gewichts-Reduktion eine große Rolle. Dabei spielt

es keine Rolle ob Anfänger oder nicht. Es gibt für

jeden das passende Angebot.

Arbeiten Sie auch mit den Krankenkassen

zusammen?

Ja, wir führen mehrmals in der Woche Rehabilitationssport

durch. Dieser wird vom Arzt verschrieben

und die Kosten von den Krankenkassen

übernommen. Dabei haben wir uns vor allem auf

die Generation ab 40 Jahre aufwärts bis ins hohe

Alter spezialisiert. Dadurch können wir jedem die

Möglichkeit zur Teilnahme garantieren.

Wer kann Ihr Angebot nutzen?

Grundsätzlich alle , die Spaß an der Bewegung

haben und sich körperlich sowie geistig fit halten

wollen. Es gibt bei uns keine Altersbeschränkung.

Unsere Kunden sind Männer und Frauen bis ins

hohe Alter. Unsere ältesten Teilnehmer sind weit

über 70 hinaus.

Interessenten können sich gern auch am Telefon

informieren.

die Anschaffung eines Bewegungszentrums für

Kinder im Mittelpunkt.

Hierbei liegt der Fokus auf der Schulung und

Stimulation verschiedener motorischer Fähigkeiten

wie Koordination.

Der nächste

erscheint am

8. April 2020

mit der

Osterausgabe

ambulant betreute Wohngemeinschaften

in Burgkemnitz und Zschornewitz

Verein Forsthaus e.V.

OT Burgkemnitz

Am Tunnel 13, 06774 Muldestausee

Telefon: 03 49 55 / 4 08 40

Senioren- und Krankenpflege

Hauptstraße 9

06774 Muldestausee, OT GOSSA

Tel.: 03 49 55 / 2 02 53

Fax: 03 49 55 / 2 02 77

www.pflegedienst-koerbitz.de

E-Mail: koerbitz@pflegedienst-koerbitz.de


28

Hänicher Bote

Bote

Fit & Gesund

18. März 2020

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Herzlich willkommen in unserer Praxis

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Rehabilitations- und

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06774 Krina

Die Kurse sind Krankenkassengestützt.

Telefon:

03 49 55 / 41 58 48

Felix Dittrich

Apotheker in der Lindenapotheke

Der Frühling hat begonnen, die Tage werden länger

und trotz alledem ist die Erkältungszeit noch

längst nicht überstanden. Auch jetzt sollte die

Stärkung des eigenen Immunsystems nicht außer

Acht gelassen werden. Dass ausreichend Bewegung

im Alltag, eine ausgewogene Ernährung

und erholsamer Schlaf die wohl wichtigsten Faktoren

für ein gesundes Leben sind, ist allgemein

bekannt. In folgendem Interview wollen wir Tipps

und Tricks aufzeigen, die Ihnen helfen, sich noch

effektiver gegen Bakterien und Viren zu schützen.

Was genau ist eigentlich Vitamin D und

welche Rolle spielt es im Zusammenhang

mit unserem Immunsystem?

Der Begriff „Sonnenvitamin“ beschreibt bereits

die Besonderheit des Vitamin D – rund 90 Prozent

des täglichen Bedarfs können eigens vom

Körper produziert werden. Notwendig dafür

ist allerdings der direkte Kontakt unserer Haut

mit Sonnenlicht. Die dafür erforderliche UV-B-

Strahlung wird durch Fensterglas gefiltert, sodass

eine Umwandlung in die aktive Form nicht

stattfinden kann. Vitamin D trägt dazu bei, dass

ausreichend Calcium aus dem Darm resorbiert

und in die Knochen eingebaut wird.

Zum anderen führt es zur Aktivierung der weißen

Blutkörperchen und trägt somit positiv zur

Beeinflussung des Immunsystems bei. Häufig

reichen die Speicher in Fett- und Muskelgewebe

nicht aus, um einen Mangel – gerade in der

dunklen Jahreszeit – zu verhindern. Besonders

betroffen sind meist Säuglinge, die vor der direkten

Sonne geschützt werden, ebenso wie

ältere Menschen, deren körpereigene Vitamin-

D-Produktion auf Grund einer veränderten

Hautbeschaffenheit abgenommen hat. Erkennbar

wird dieser Mangel durch etwaige Knochenschmerzen,

Stimmungsschwankungen

und eine erhöhte Infektanfälligkeit – besonders

der Atemwege. Unter solchen Voraussetzungen

kann es sinnvoll sein, auf ergänzende Präparate

zurückzugreifen. Besonders geeignet dafür ist

die Kombination von Vitamin D3 mit Vitamin

K2, da sich beide Inhaltsstoffe in ihrer Wirkung

ergänzen. Die empfohlene Dosierung an Vitamin

D für Kinder und Erwachsene beträgt täglich

800 I.E (entsprechend 20 µg), die für Säuglinge

500 I.E (entsprechend 12,5 µg). Gesunde

Erwachsene und Kinder müssen sich in der Regel

aber keine Sorgen machen – bereits ein

halbstündiger Aufenthalt an der Sonne reicht

aus um den notwendigen Bedarf zu decken.

Stimmt es, dass man in Stresssituationen

häufig anfälliger für Infektionen ist?

Wenn ja, woran liegt es?

Hier muss man grundsätzlich zwischen akutem

und chronischem Stress unterscheiden. Tatsächlich

ist es so, dass evolutionsbiologisch bedingt

kurzzeitiger Stress die unspezifische Immunabwehr

aktiviert, um so vor Gefahren und möglichen

Wundinfektionen zu schützen. Grund

dafür ist das Stresshormon Cortisol, welches an

zahlreichen Stoffwechselvorgängen des Körpers

beteiligt ist.

Bei langanhaltendem Stress allerdings unterdrückt

Cortisol die körpereigene Immunabwehr

und das Immunsystem wird anfälliger für Infektionen.

Eine ruhige Lebensweise, viel Schlaf

und gutes Stressmanagement sind deshalb

essentiell zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte.

Wieso treten Erkältungswellen ausgerechnet

verstärkt im Winter auf – vermehrt

sich das Virus eher bei kühlen Temperaturen?

Das ist tatsächlich nicht der Grund für die Häufigkeit

der Erkrankungen, sondern die trockene

kalte Luft. Niestropfen verdunsten blitzschnell

und bilden dadurch hochkonzentrierte Virenpartikel,

die stundenlang in der Luft zirkulieren

können.

Hinzu kommt, dass die Nasenschleimhaut wesentlich

empfindlicher gegenüber Erregern ist,

da die trockenen Flimmerhärchen die Bakterien

und Viren nur schlecht herausfiltern können.

Außerdem ist die trockene Schleimhaut wesentlich

geringer durchblutet und das Immunsystem

kann somit nur langsam auf Erreger reagieren.

Eine ausreichende Luftfeuchtigkeit durch Wasserschalen

auf der Heizung, Inhalieren von

Wasserdampf, Trinken warmer Getränke oder

befeuchtende Kochsalznasensprays können helfen,

die Nasenschleimhaut feucht zu halten und

somit Infektionen vorbeugen.

Hänicher Bote – regional stark!

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Liebe Patientinnen und Patienten,

jahrelange Praxiserfahrung befähigt uns, Menschen mit unterschiedlichsten

Erkrankungen zu helfen, indem wir sie auf physiotherapeutischer Basis begleiten.

Wir möchten Sie bei dem Erkennen und Verstehen Ihrer Beschwerden unterstützen,

Ihre Selbstheilungskräfte aktivieren und Sie zur heilsamen Teamarbeit ermutigen.

Wir freuen uns auf Sie! Karola Henning & Ilka Wolf

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Tel.: 034955 / 40 66 55 | heidepraxis-krina@t-online.de | www.heidepraxis-krina.de

Öffnungszeiten: Montag – Donnerstag 7 – 12 Uhr & 13 – 19 Uhr | Freitag 7 – 12 Uhr und nach Vereinbarung


18. März 2020

Bauen & Wohnen

Hänicher Bote

Bote

21. August 2019

29

Herzlich willkommen zu unserem Sonderthema „Bauen & Wohnen“.

Liebe Leser!

Erfahren Sie auf den folgenden Seiten

Interessantes und Wissenswertes zu den

Themen Energieeinsparung, modernes

Bedachungsmaterial, beliebte Bodenbeläge

und Sicherheit in den eigenen vier

Wänden mittels Rauchmeldern.

Das Team des Hänicher Boten

wünscht Ihnen viel Spaß!

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• Mauer- und Pfeilerabdeckungen

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Im Frühling nimmt die Lust auf Farbe zu

(HäBo). Kunst kommt von Können

und Können will gelernt sein – das

gilt auch und insbesondere für Meisterbetriebe

im Malerhandwerk.

Zur wahren Meisterschaft gehören

aber nicht nur harte Lehrjahre,

sondern vor allem Leidenschaft und

Liebe zum Beruf. Das alles ist in

der Maler Einheit GmbH aus Gräfenhainichen

vereint. Deshalb wird

sie Ihnen auch immer ein guter und

zuverlässiger Partner sein.

Gisela Hermann ist die Geschäftsführerin

des Unternehmens, welches

Tradition und handwerkliches Geschick

als Markenzeichen versteht.

1958 wurde die Firma als Produktionsgenossenschaft

des Handwerks

gegründet, um sie dann 1992 in eine

GmbH umzuwandeln.

Geblieben ist der Anspruch, mit

Qualität und Kreativität zu überzeugen.

Die Maler scheuen nicht

vor neuen Wegen. Immer wieder

haben sie zum Beispiel im Bereich

62

Jahre

der Wärmedämmung und Fassadengestaltung

von sich reden gemacht.

Regelmäßig sucht die Maler Einheit

GmbH beim Fassadenwettbewerb

der Innung den Vergleich mit anderen

Anbietern der Branche und das

Wir führen für Sie folgende Arbeiten aus:

• Maler- und Tapezierarbeiten

• Fassadenvollwärmeschutz

• Fußbodenverlegearbeiten

Rosa-Luxemburg-Straße 31 • 06773 Gräfenhainichen

Telefon 034953 / 2 22 03

E-Mail: hermann@maler-einheit-gmbh.de

Diese Hortfassade wurde von der Maler Einheit GmbH gestaltet.

Foto: Maler Einheit GmbH

wiederholt mit Erfolg – den größten

feierte man mit dem Siegerpreis

für die Gestaltung der Außenhülle

des Hauses III des Paul-Gerhardt-

Gymnasium.

Auch jetzt hofft das Unternehmen

wieder mit einem positiven Ausgang

und damit verbunden vorderen Platzierung

beim aktuellen Wettbewerb

der für den Zeitraum 2017 bis 2019

eingereichten Projekte.

Aber Fassadenarbeiten ist nur ein

Spezialgebiet, was die Maler Einheit

GmbH anbietet. Weiter zählen zur

Angebotspalette Bodenleger- und

Malerarbeiten im Innenbereich.

Das bei der Ausführung der Aufträge

in jeder Hinsicht Verlass auf die

Heidestädter ist, davon haben sich

schon zahlreiche Auftraggeber wie

die Gräfenhainicher Wohnungsgesellschaft

und -Wohnungsgenossenschaft

genauso wie die WIWOG

Wittenberg auf der einen Seite wie

auch die Stadt Bernburg als Auftraggeber

für die Maler- und Fußbodenverlegearbeiten

im Rathaus und

der Kita „Löwenzahn“ überzeugen

können.

Vertrauensvoll ist auch die Zusammenarbeit

mit der Gräfenhainicher

Niederlassung der kerapid GmbH,

einem Hersteller von individuellen

Fertignasszellen. Aber nicht nur

gewerbliche, sondern auch private

Kunden können davon profitieren.

„Die Anzahl der Privatkunden ist

seit einiger Zeit wieder ansteigend“,

berichtet die Geschäftsführerin des

Unternehmens – ein eindeutiger

Beleg für die Qualität, mit welcher

die Aufträge abgearbeitet werden.

Derzeit kann Gisela Hermann auf

ein 18-Mitarbeiter-Team samt Maler-

Azubi bauen.

Maler Einheit GmbH

Rosa-Luxemburg-Straße 31

06773 Gräfenhainichen

Geschäftsführerin:

Gisela Hermann

Tel.: 034953 / 2 22 03

www.maler-einheit-gmbh.de

Öffnungszeiten

Mo. – Do. 6.45 bis 15.30 Uhr

Fr. 6.45 bis 13.00 Uhr


30

Hänicher Bote

Bote

* Umbau & Modernisierung

* Zaunbau & Erdarbeiten

* Pflasterarbeiten

* Trockenbau

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Tel.: 0177 - 70 74 014

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Tel.: 034903/68720

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Nicht digital aus der Ferne sondern mit dem Fachmann vor Ort

(HäBo). Verkauf ich meine Immobilie

oder behalte ich Sie? Wer

vor dieser Frage steht, hat meistens

wichtige familiäre, wirtschaftliche

oder auch gesundheitliche Gründe.

Um die Frage jedoch entscheiden

zu können, steht jeder dann vor

der nächsten Frage: Was ist meine

Immobilie wert?

Natürlich hat man heutzutage die

Möglichkeit, auch im Internet eine

Antwort zu finden. Hat sich aber

jeder schon einmal gefragt, wie

beispielweise ein Einfamilienhaus

digital auf korrekte und aussagekräftige

Weise aus dem Internet

bewertet werden kann?

Oftmals wird der Endverbraucher

im Internet mit einem kurzen Fragenbogen

gelockt. Die Daten des

Verkäufers sind hierbei schnell registriert,

aber kennt man die Person,

denen man die persönlichen Daten

anvertraut? Glaubt man, dass dies

nur mit künstlicher Intelligenz und

mathematischen Algorithmen zu

bewätigen ist?

Ich sage nein! Ohne Detailinformationen

und der Begutachtung

vor Ort kann es keine hochwertige

Verkaufswerteinschätzung geben.

Gleiches gilt im Übrigen für die Annahme,

ich schaue mal ins Internet,

wie Immobilien in meiner Region

angeboten werden. Natürlich kann

man einen groben Überblick erlangen,

jedoch handelt es sich hierbei

um Angebotspreise und nicht um

die tatsächlichen Verkaufserlöse,

die teilweise erheblich vom Abgebot

abweichen.

Seit 1992 bin ich als Immobilienmakler

und Mitglied im IVD auch

Berichterstatter für den jährlich erscheinende

Immobilienpreisspiegel

des IVD für die Region Sachsen

und Sachsen-Anhalt. Dabei wird auf

Grund von Kaufpreissammlungen

der Immobilienmakler ein konkreter

Überblick über die Entwicklung der

Immobilenpreise im Berichtszeitraum

gegeben.

Sachsen-Anhalt ist sehr ländlich

geprägt, rund 80 Prozent der Bervölkerung

lebt im ländlichen Raum. Es

gibt sehr unterschiedliche Entwicklungen,

von Anfragenüberhang bis

hin zu Regionen, die förmlich leer

gezogen sind. Wer also die oben

gestellte Frage mit Zufriedenheit beantwortet

haben möchte, sollte sich

an den Fachmann vor Ort wenden.

Vereinaren Sie einen Termin!

Ihr Bernd Rosenblatt

P.S.: Als Bürger von Gräfenhainichen

noch ein Hinweis in eigener

Sache: Ohne Prophet zu sein, würde

sich der Bau einer Mülldeponie

in Jüdenberg mit Sicherheit nicht

positiv auf die Immobilienpreise in

dieser Region auswirken.

Sie wollen

Ihr Haus verkaufen?

Als IVD-Fachmakler bewerten und verkaufen wir Ihre Immobilie

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(HäBo/akz). Ob als Terrassen- oder Balkonbelag,

als Pool-Umrandung oder für den

Hauszugang und Eingangsbereich: Mit dauerhaft

schönen sowie robusten Oberflächen

werden Outdoorfliesen immer beliebter.

Optisch versprüht das vielfältige Design der

neuen Kollektionen, die auf naturnahe,

lebendige Oberflächen setzen, Wohlfühl-

Flair. Im Alltag bietet Keramik viele praktische

Vorzüge: Sie ist dicht geschlossen

und kratzfest; Moos und Algen können

sich auf der gebrannten Oberfläche ebenso

wenig festsetzen wie Rotweinflecken oder

Fettspritzer. „Bei der Auswahl der passenden

Terrassenfliese sollten Bauherren darauf

achten, dass die Produkte frostbeständig

sind und über eine ausreichende Rutschhemmung

verfügen“, empfiehlt Jens Fellhauer

vom Bundesverband Keramische Fliesen e.V.

Wer sich auf Dauer an einer schönen Terrasse

erfreuen möchte, sollte auf einen

normgerechten Konstruktions-Aufbau

sowie die Einhaltung des vorgeschriebenen

Gefälles achten. So empfehlen die

deutschen Fliesenhersteller, die Verlegung

von Terrassenfliesen unbedingt einem

qualifizierten Fliesenleger, sprich: einem

Meister- beziehungsweise Innungsbetrieb

anzuvertrauen. Denn Fachbetriebe arbeiten

mit bewährten Verlege-Materialien und

zertifizierten Systemkomponenten – und

gestalten damit dauerhaft schöne Terrassen.

Unter www.deutsche-fliese.de finden sich

weitere Informationen, eine Fotogalerie

mit zahlreichen Inspirationen sowie eine

bundesweite Fachverlegersuche.

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aus einer dauerhaft gefalteten Stoffbahn. Bei dieser

Variante sind die Stofffalten nur 15 mm breit.

In Kombination mit nur 16 mm schmalen Bedienschienen

passt es sich perfekt an enge Glaszwischenräume

an. Das innovative S-Plissee-System

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(HäBo/db). Bei der in Gräfenhainichen

ansässigen Firma Bley Baustoffe

GmbH ist man in vielerlei

Hinsicht bestens aufgehoben, denn

sie verfügen neben einem riesigen

Angebot an Baumaterialen auch

über einen Mietpark, der in der Region

seinesgleichen sucht.

Über 750 Mietgeräte und Baumaschinen

stehen bereit, um Sie für Ihr

Bauvorhaben egal welcher Größe

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Von der Arbeitsbühne (bis 16

Meter ausfahrbar) über verschiedenste

Bagger (bis zu 3 Tonnen),

Radlader oder der Putzmaschine

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– es gibt kaum ein Gerät oder eine

Maschine für Bau- und Sanierungsarbeiten,

welches bei Bley Baustoffe

nicht gemietet werden kann.

Nach der zuletzt ins Gerätesortiment

aufgenommenen Kernbohrmaschine

und der Stubbenfräse hält

das Unternehmen seit geraumer Zeit

auch den Holzzerkleinerer A530 L

Jensen für seine Kunden bereit. Er

bewältigt Holz mit einem Durchmesser

von bis zu 15 Zentimeter bei

stufenloser Einzugsgeschwindigkeit.

Und das Bes te an dem Gerät:

Es verfügt über eine Kugelkopf-Anhängerkupplung,

sodass der Häcksler

mit dem Pkw bewegt werden

kann.

Zusätzlich plant Bley Baustoffe,

ab Jahresmitte einen Rollenrüttler

VPR 450 zum Abrütteln von Pflastersteinen

sowie Gehweg- und Rasengitterplatten

in den Mietpark

aufzunehmen. In Planung ist auch

der Erwerb einer noch größeren Arbeitsbühne,

die dann bis 22 Meter

ausfahrbar ist. Aber auch bei kleinsten

Geräten, Werkzeugen wie Bohrmaschinen

oder ganz einfach nur

Montage- oder Transporthilfsmittel

werden sie hier weiterhin fündig.

Vor Ort werden sie dann vom Fachpersonal

beraten und an der Technik

eingewiesen, wobei allgemein der

31

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Grundsatz gilt, dass man in der Lage

sein sollte, die Geräte zu bedienen.

Nur bei vereinzelter Technik, wie

zum Beispiel der Kettensäge sind

entsprechende Befähigungsnachweise

erforderlich.

Durch den vorhandenen Fuhrpark

können idealerweise zusammen mit

der Baustofflieferung die gemieteten

Geräte angeliefert werden. Wie lange

sie die Technik nutzen können,

liegt ganz daran, was sie vereinbart

haben. Mieten kann hier jeder, ob

Privatperson oder Firma. Am besten

fragen sie direkt in der Firma während

der Öffnungszeiten nach oder

sie informieren sich auf der Internetseite

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(Gräfenhainichen/HäBo). Als tief

betroffener umweltbewusster Bürger

wende ich mich in Sorge wider einmal

an Ihr heimatverbundenes Sprachorgan,

um meinen ganz persönlichen

Protest gegen die in letzter Zeit im

Stadtgebiet durchgeführten Baumfällungen

anzubringen. Vielleicht kann

jemand der Verantwortlichen für diesen

Baumfrevel mal eine plausible

Erklärung dafür abgeben, warum zuletzt

in der Lindenallee, vorher bereits

am Poetenweg und um die Blöcke in

der Gremminer Straße völlig gesunde

Bäume der Kettensäge zum Opfer

fallen mussten. Haben diese Leute

bereits vergessen, welchen Wert ein

schattenspendener Baum im Sommer

bei eventuell wieder über 40 °C besitzt,

ganz abgesehen von seiner Wirkung

als Sauerstoffspender und CO 2

-

Verbraucher? Die Welt verurteilt mit

Recht die Waldbrandrodungen in Brasilien

und anderen Entwicklungsländern,

passt das mit unserem Verhalten

im reichen, hochzivilisierten Deutschland

zusammen?

Mein Vorschlag: Wie wäre es, wenn

auch für

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Leserpost

„Sinnlose Baumfällungen“ in Hänichen

das zuständige Ordnungsamt der Stadt

statt der aus meiner Sicht sinnlosen

Grünlanddezimierung mal dem Problem

der immer stärker zunehmenden

Vermüllung der Uferregion des

Gremminer Sees und anderen Stadtregionen

etwas Aufmerksamkeit zuwenden

würde. Was soll nur aus unserem

Wohngebiet in Zukunft werden, wenn

mal kein „dummer“ Rentner (80) mehr

den Wohlstandsmüll unserer Jugend

und anderer Mitbürger ehrenamtlich

ohne öffentliche Kenntnisnahme entsorgt?

Sicher übertrieben, aber zum

Nachdenken geeignet: Solange bei

vielen die Hände noch frei sind zur

Nutzung des Smartphones, solange

wird der Müll von niemandem als

störend empfunden – und wenn man

selbst bis zur Taille darin versinkt!

Armes Deutschland, kann man dazu

nur kommentieren.

Hubert Hennig, Gräfenhainichen

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