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Josef Ober: NEUE STADT FELDBACH macht Sinn

... wenn wir unser Leben, unsere Gemeinschaft und unseren Lebensraum mit vereinten Kräften inwertsetzen und zukunftsfähig gestalten!

... wenn wir unser Leben, unsere Gemeinschaft und unseren Lebensraum mit vereinten Kräften inwertsetzen und zukunftsfähig gestalten!

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... wenn wir unser Leben, unsere

Gemeinschaft und unseren Lebensraum

mit vereinten Kräften inwertsetzen und

zukunftsfähig gestalten!

Josef Ober

acht Sinn


Wir brauchen Gemeinschaften,

deren Mitglieder einander einladen,

ermutigen und inspirieren, über

sich hinauszuwachsen.

Gerald Hüther

2


Die Neue Stadt

Feldbach

macht Sinn

Dank meiner Mutter und meines Vaters, die mir,

meiner Zwillingsschwester und weiteren fünf Geschwistern,

das Leben geschenkt haben, dank meiner

lieben Frau, meiner Kinder, Schwieger- und Enkelkinder,

dank sehr vieler wichtiger Wegbegleiterinnen und

Wegbegleiter hat das Leben für mich in den vergangenen

60 Jahren so manche Herausforderung und sehr

viel Gutes bereit gehalten.

Als Dank für all das, was ich lernen und erfahren durfte,

möchte ich anlässlich meines Geburtstages Ihnen,

meine lieben Bürgerinnen und Bürger, dieses Buch

„Die Neue Stadt Feldbach macht Sinn“ als unser gemeinsames

Anliegen widmen.

In Dankbarkeit

Bürgermeister Josef Ober

3


Feldbach macht Sinn, wenn

wir erkennen, dass wir die

Deutungshoheit haben und die

Bedeutung bestimmen.

Feldbach

macht Sinn


Menschen und

Lebensräume brauchen

ein gemeinsames Anliegen.

Bedeutung

kommt von

Deutung

Gerald Hüther

Die „Zuvielisation“* ohne Sinn und Wert ergibt Sinnund

Wertlosigkeit! Ohne Deutung ist das Wertvollste

bedeutungslos. Ohne innere und äußere Vorbereitung

geht die beste Gelegenheit an uns vorüber.

Wir brauchen als Gesellschaft ein gemeinsames inneres

Anliegen. Wir brauchen eine gemeinsame Haltung,

an der wir unser tägliches Tun ausrichten. Wir haben in

den vergangenen Jahren gezeigt, dass Sinn der Treibstoff

für unser tägliches Tun ist. Wir haben erkannt, dass

Sinn gemeinsam mit der Verstehbarkeit und Lösbarkeit

jene Kraft ist, die ein gelingendes Leben verspricht.

Wir haben die Deutungshoheit über uns, unser Tun

und unseren Lebensraum. Wir bestimmen über die

Bedeutung, die wir uns, unserem Tun und unserem

Lebensraum geben.

*Zuvielisation: Wortkreation, die den Begriff der „Zivilisation“

mit dem „Zuviel“ vieler Menschen verwebt. Meist geht das Zuviel

an Materiellem mit einem Mangel an Immateriellem (Werten,

Spiritualität etc.) einher. Das führt zu Unzufriedenheit.

Die Erkenntnis daraus: Keine noch so große äußere materielle

Fülle kann unsere innere seelisch-spirituelle Leere ersetzen.

5


Feldbach macht Sinn, wenn wir

unserem Leben und Lebensraum

Beachtung schenken.

Inwertsetzung

des Lebens


Durch die Inwertsetzung unseres

Lebens schwindet das Verlangen,

andere zu erniedrigen, um sich selbst

besser zu fühlen. Josef Ober

Das Leben

INWERT

setzen

Die Inwertsetzung der Neuen Stadt Feldbach ist

eine Entscheidung für eine langfristige Entwicklung

(für die Beharrlichkeit) und basiert auf einer Doppelstrategie:

die Wertschätzung des Bestehenden und

darauf aufbauend, die Schaffung neuer Zukunftswerte.

Es geht um die Beachtung (damit steigt die Achtung)

des Bestehenden und die „Innovierung“ unseres Lebens

und unseres Lebensraumes. Dieser Inwertsetzungsprozess

basiert auf vier Stufen:

1. Erkennen des Wertes des Bestehenden: Die Ist-Situation

analysieren und würdigen. Sehen was ist und erkennen,

dass es gut ist, so wie es ist.

2. Darauf aufbauend das Erkennen bzw. Herleiten von

Visionsräumen – von Bildern der Zukunft. Mit dem Ziel der

Aktivierung maximaler Handlungsfähigkeit.

3. Transformation der Vision. Hier sind alle guten Kräfte

gefordert: Sprechen wir in der Familie und in unserer

Gemeinschaft über uns, unseren Lebensraum und

unser Anliegen positiv, um die Vision Wirklichkeit werden

zu lassen. Damit geben wir ihr Energie.

4. Als Ergebnis wird das innere Bild zur äußeren Wirklichkeit.

Das Visionsbild folgt der mentalen Beharrlichkeit.

7


Feldbach macht Sinn, wenn

wir unseren Lebensraum mit

unseren Worten segnen.

„An Hoagl“

und „a Hahl

hob´n“


So wie wir über uns und unsere

Mitmenschen reden, so sind wir.

Wertvollem

„an Hoagl“

geben

Wir müssen wieder lernen, mit uns und allem, was

uns umgibt, „an Hoagl“ zu haben. Erinnern Sie

sich an Ihre Eltern und Großeltern, die so wenig hatten

und mit dem Wenigen eine große Zufriedenheit erreichten?

Heute haben wir enorm viel. Wir müssten also

über die Maßen glücklich sein! Warum ist das nicht

so? Unser Streben versperrt uns den Blick auf das Bestehende,

auf das Gelungene, auf das Geschaffene.

Doch erst dieser Blick und die damit erreichte Zufriedenheit,

schafft die Basis für eine gute Zukunftsentwicklung.

Dieser Blick macht das Erreichte wertvoll

und lehrt uns, auf das Bestehende gut zu schauen.

Wenn wir das Bestehende heiligen, kehrt Zufriedenheit

und die Fähigkeit, sich „gesund“ weiterzuentwickeln,

ein. Es liegt an Ihnen, Ihr Leben und Ihren Lebensraum

wert(e)voll und bedeutungsvoll zu machen.

benedicere Das lateinische Wort für „segnen“ lautet „benedicere“.

Wörtlich übersetzt heißt das „Gutes sprechen“.

Wenn wir über uns und andere gut sprechen, werden wir

uns und andere gut entwickeln. Das ist das Geheimnis einer

erfolgreichen Entwicklung von Menschen und Lebensräumen.

9


Feldbach macht Sinn, wenn wir

erkennen: Wie wir über unsere

Neue Stadt denken, so ist sie!

Vor den Toren

der Neuen Stadt

Feldbach


Erst durch die Wertschätzung

entsteht der Wert.

Vor den

Toren der

Stadt

Josef Ober

Ein alter Mann saß vor den Toren der Stadt. Alle

Menschen, die in die Stadt gingen, kamen an ihm

vorbei. Ein Fremder blieb stehen und fragte ihn:

„Du kannst mir sicher sagen,

wie die Menschen in dieser Stadt sind?“

Der Alte sah ihn freundlich an und fragte:

„Wie waren sie dort, wo du zuletzt warst?“

„Furchtbar! Unfreundlich und arrogant.“

Der alte Mann antwortete:

„Ich fürchte, so sind sie auch in dieser Stadt!“

Später kam ein anderer Fremder zum alten Mann:

„Sag mir, Alter, wie sind die Menschen in dieser Stadt?“

Der Alte fragte auch ihn:

„Wie waren sie dort, wo du zuletzt warst?“

„Freundlich, hilfsbereit und großzügig.

Sehr angenehme Menschen“, antwortete der Fremde.

„Genau so sind sie auch in dieser Stadt!“

Das freute den Fremden und mit einem Lächeln

ging er durch das Stadttor.

Verfasser unbekannt

11


Feldbach macht Sinn, wenn sich

viele beteiligen und die Neue Stadt

gemeinsam sinnerfüllt gestalten.

Feldbach

verstehen,

gestalten und

mit Sinn erfüllen


Resilienz ist die Fähigkeit, Krisen zu

bewältigen und sie durch Rückgriff auf

persönliche und sozial vermittelte Ressourcen

als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Wikipedia

verstehbar,

gestaltbar,

sinnvoll

Unser Leben und unser Lebensraum stehen im

Spannungsfeld dreier großer Herausforderungen.

Für ein gelingendes Leben müssen wir die Welt verstehen,

sie als gestaltbar wahrnehmen und das eigene Tun als sinnvoll

erachten. Das nennt die Wissenschaft Salutogenese.

Wenn wir in der Neuen Stadt Feldbach diese drei

Herausforderungen meistern, werden wir als Menschen,

als Gemeinschaft und als Lebensraum „resilient“, widerstandsfähig

gegen alle negativen Einflüsse von außen.

„Meine Welt ist verständlich, stimmig, geordnet; auch Probleme und Belastungen,

die ich erlebe, kann ich in einem größeren Zusammenhang sehen.“

„Das Leben stellt mir Aufgaben,

die ich lösen kann. Ich verfüge über

Ressourcen, die ich zur Meisterung

meines Lebens, meiner aktuellen

Probleme mobilisieren kann.“

„Für meine Lebensführung ist

jede Anstrengung sinnvoll.

Es gibt Ziele und Projekte, für

die es sich zu engagieren lohnt.“

Quelle: Modell nach Aaron Antonovsky

13


Feldbach macht Sinn, wenn

wir uns selbst als wertvollen Teil

des Lebensraumes erkennen.

Salutogenese

Die Entstehung

der Gesundheit


Es liegt in Ihrer Hand, welchen Wert

Sie sich selbst, Ihrem Tun und Ihrem

Lebensraum geben. Josef Ober

Gesunde

Lebenseinstellung

Dem israelisch-amerikanischen Medizinsoziologen

Aaron Antonovsky verdanken wir einen ganz

neuen Blick auf die Gesundheit und das Wohlergehen

des Menschen. Antonovsky wertete 1970 eine Erhebung

über die Anpassungsfähigkeit von Frauen an

die Menopause aus. In jener Gruppe, die in einem

NS-Konzentrationslager interniert gewesen war, wurden

immerhin 29 % als psychisch und physisch nicht

gesundheitlich beeinträchtigt beurteilt, während es in

der Kontrollgruppe 51 % waren. Dass 29 % der KZ-

Überlebenden trotz unvorstellbarer Qualen als gesund

beurteilt wurden, überraschte Antonovsky. Er ging der

Frage nach, was diesen Frauen geholfen hatte, die unmenschlichen

Bedingungen zu überleben. So wurde

die Frage nach der Entstehung von Gesundheit in die

Wissenschaft gebracht und von Antonovsky als „Salutogenese“

bezeichnet. In der Entwicklung seiner „salutogenetischen

Prinzipien“ beschäftigt ihn nicht so sehr

die Frage der „Pathogenese“, warum also und woran

ein Mensch erkrankt, sondern die Frage, warum ein

Mensch trotz widriger Umstände gesund bleibt. Für

Antonovsky bewegt sich der Mensch ständig

...

auf einem

Kontinuum zwischen Gesundheit und Krankheit.

15


Feldbach macht Sinn, wenn wir

unsere Gestaltungskraft für eine

gute Zukunft entdecken.


... Für

ein

gesundes

Leben

Damit sich das Verhältnis beider

Variablen im Gleichgewicht befindet,

oder vielleicht mehr in Richtung

Gesundheit ausschlägt, nutzt er

verschiedene, ihm zur Verfügung stehende

Ressourcen. Antonovsky beschreibt die Fähigkeit

der Menschen, die gebotenen Ressourcen zu

nutzen, um sich gesund zu halten. Dabei ergibt sich

die Frage, warum zwei Menschen, die dem gleichen

Stress ausgesetzt sind und dieselben Ressourcen zur

Verfügung haben, so grundsätzlich verschieden reagieren?

Eine Person wird krank, die andere bleibt gesund.

Das Zusammenwirken von Verstehbarkeit, Sinnhaftigkeit

und Gestaltbarkeit sind dafür verantwortlich.

Ins tägliche Leben übersetzt bedeutet das:

1. Verstehbarkeit: Je mehr ein Mensch verstehen kann,

was in ihm und um ihn herum vor sich geht, umso eher kann er

Belastungen ertragen und an diesen sogar wachsen.

2. Gestaltbarkeit: Je mehr ein Mensch dort, wo er seinen Alltag

lebt, diesen Alltag mitgestalten kann und je weniger er sich als

„nützlicher Idiot“ von Mitmenschen und „Fachidioten“ für deren

Zwecke missbraucht fühlt, desto besser wird er sich fühlen und

umso höher wird die Wahrscheinlichkeit sein, dass er gesund bleibt.

3. Sinnhaftigkeit: Je mehr ein Mensch in dem, was er beruflich

oder privat tut, einen Sinn erkennen kann, je mehr er sich also in

einem größeren Ganzen beheimatet fühlt und mit dem, was er tut,

zu dieser Beheimatung beitragen kann, desto besser wird es ihm

gehen, umso eher wird er gesund sein und es auch bleiben können.

Quelle: Mit dem Herzen atmen, Arnold Mettnitzer, Styria Verlag

17


Feldbach macht Sinn, wenn wir

unser Leben und unseren Lebensraum

zukunftsfähig gestalten.

Feldbach

zukunftsfähig

gestalten


Die Menschen im Steirischen Vulkanland

haben sich selbst und ihrem Lebensraum

wieder Würde, Wert und Zukunft gegeben.

wirtschaftlich,

menschlich,

ökologisch

Josef Ober

Das Steirische Vulkanland strebt nach der menschlichen,

ökologischen und regionalwirtschaftlichen

Zukunftsfähigkeit.

Die Neue Stadt Feldbach bekennt sich zu diesem Anliegen

und integriert dieses Visionsbild in die eigene

strategische Ausrichtung. Denn eine zukunftsfähige

Gesellschaft geht mit den Grundlagen ihrer Existenz

achtsam und wertschätzend um.

Zukunftsfähigkeit

menschlich - ökologisch - wirtschaftlich

Lebenskultur

Lebensraum

Regionalwirtschaft

Verfeinerung des Lebensstils, lebenslange

Kultivierung, Mut und Wertschätzung,

Ehrenamt und Vorbild, Eigenverantwortung,

Dankbarkeit, besondere Festkultur und

regionaler Konsum.

Wertschätzung und achtsamer Umgang

betreffend die Grundlagen unserer Existenz,

ökologisch und nachhaltig bewirtschaften,

Landschaftsbild, Geomantie und

harmonische Baukultur.

Neue Wirtschaftskultur, Regionalmarkt,

Kreativität, Verantwortung, Positionierung

von Kulinarik, Handwerk und Lebenskraft,

Image, 100 % eigene Energie, Ethik,

Zusammenarbeit, Jugendausbildung.

19


Feldbach macht Sinn, wenn wir

die Vielfalt als Chance und

Bereicherung erkennen und

ihre Vorzüge nutzen.


Die seelisch-spirituelle Leere

lässt sich durch eine noch so

große äußere, materielle Fülle

nicht ersetzen. Josef Ober

Ein gutes

Leben

in Vielfalt

Feldbach macht Sinn, wenn wir mit der Vielfalt umgehen

lernen. Die Individualisierung hat eine enorme

Vielfalt erzeugt. Die großen menschlichen Errungenschaften

machen sie erst möglich. So kann jede

und jeder von uns die Vorzüge der Vielfalt täglich nutzen.

Und jede und jeder von uns erzeugt täglich mit ihrem

und seinem Tun Vielfalt. Damit wir aber in der Fülle

der Möglichkeiten nicht untergehen, müssen wir unser

Leben auf eine starke Wertebasis stellen. Um mit der

gebotenen Vielfalt richtig umgehen zu können, brauchen

wir eine langfristige Orientierung, ein Bild von der

Zukunft, das uns führt, ein inneres Anliegen, das uns

ermutigt, nur jene Puzzle-Teile in unserem Leben zu

sehen und zu ergreifen, die in das von uns gezeichnete

Bild einer verheißungsvollen Zukunft passen.

VIELFALT stärken Aus der Vielfalt resultierende Potenziale

entfalten, gemeinsame Zukunftsperspektiven schaffen,

Zugang zu Bildung fordern und fördern.

VIELFALT leben Miteinander statt nebeneinander - Schaffung

von Begegnungsräumen und Begegnungsmöglichkeiten zum

Umgang mit der Vielfalt in allen Lebensbereichen.

VIELFALT anerkennen Wir müssen den Umgang mit der

Vielfalt lernen, Vorurteile abbauen, Ängsten mit Lösungen und

Bewusstseinbildung begegnen.

21


Feldbach macht Sinn, wenn wir

die besten Gelegenheiten nicht

an uns vorbeiziehen lassen.

Gelegenheit

macht Glück


Das Glück deines Lebens hängt

von der Beschaffenheit deiner

Gedanken ab. Marc Aurel

Mit guter

Vorbereitung

ins Glück

Oft heißt es, die oder der

hat schon wieder Glück gehabt.

Doch was ist Glück?

Glück ist, wenn eine gute innere und äußere

Vorbereitung auf eine Gelegenheit trifft.

Sehr oft ist es so, dass Menschen, die Glück haben,

sich sehr lange und sehr intensiv mit ihrer Zukunft

beschäftigen. Sie entwickeln dadurch die Fähigkeit,

das Neue und die Möglichkeiten zu erkennen.

Während hingegen unvorbereitete Menschen an den

besten Gelegenheiten vorbeigehen, weil sie diese

nicht als solche erkennen können.

23


Feldbach macht Sinn, wenn

wir als Gemeinschaft unsere

Potenziale entfalten.

Potenziale

entfalten


Wir brauchen Gemeinschaften,

deren Mitglieder einander einladen,

ermutigen und inspirieren, über sich

hinauszuwachsen. Gerald Hüther

zugehörig

geborgen

sicher

Potentiale zu entfalten heißt nichts weniger, als gemeinsam

über sich hinauszuwachsen. Das heißt,

wir sind nur innerhalb einer Gemeinschaft in der Lage,

die in uns angelegten Potentiale zu entfalten. In einer

Gemeinschaft, in der wir uns zugehörig, geborgen und

sicher fühlen“, so Gerald Hüther.

Machen wir die Neue Stadt Feldbach zu einem Raum

der Potenzialentfaltung. Geben wir all unserem Tun

Sinn und bereichern wir damit unser eigenes Leben

und das Leben unserer Mitmenschen. Feldbach

macht Sinn, wenn wir gemeinsam unsere Potenziale

entfalten.

Potenzialentfaltung bedeutet aber auch Eigenverantwortung.

Durch voreiliges Helfen rauben wir den Menschen

ihre Selbstverantwortung. Deshalb müssen wir

zwischen Helfen, Fordern und Fördern genau unterscheiden.

25


Feldbach macht Sinn, wenn wir

gemeinschaftlich ein positives

Klima schaffen.

Sehen/Säen

wir Gutes


Die positive Entwicklung unserer

Gemeinschaft und unseres Wirtschaftsstandortes

hängt vom Klima und

dem Geist ab, den wir schaffen. Josef Ober

Wir ernten,

was wir

säen

Was haben ein Kirschkern, ein Mensch und eine

Stadt gemeinsam? Setzt man einen Kirschkern

in fruchtbare Erde, so wohnt ihm alles inne, um ein großer

Kirschbaum mit reichen Früchten zu werden. Wird

ein Mensch geboren, so wohnen ihm alle notwendige

Veranlagung und Intelligenz inne, die ihn zu einem besonderen

Menschen für ein erfülltes Leben machen.

In einer Stadt leben unterschiedliche Menschen zusammen.

In diesen Menschen schlummert ein enormes

Entwicklungspotenzial.

Nun stellt sich die Frage: Was lässt den Kirschkern

zum großen Kirschbaum reifen? Was führt Menschen

in ein erfülltes Leben? Was veranlasst Menschen in

einer Stadt, ihr Potenzial zu entfalten? Kirschkerne,

Menschen aber auch Städte brauchen ein besonderes

Klima, um sich zu entfalten. Ein Kirschkern, in einem

zu rauen Klima gepflanzt, wird nicht groß werden und

kaum Früchte tragen. Ein Mensch in ein schlechtes

menschliches Klima hineingeboren, wird sich schwer

tun, seine Talente zu entfalten. Eine Stadt mit schlechtem

Klima veranlasst niemanden, darin das eigene Potenzial

zu entfalten.

27


Feldbach macht Sinn, wenn

wir mit uns und unserem

Lebensraum achtsam umgehen.

Achtung

vor der

Schöpfung


Achte auf Deine Gedanken,

denn sie werden Worte.

Achte auf Deine Worte, denn sie

werden Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen,

denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten,

denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter,

denn er wird Dein Schicksal.

Achtung

durch

Beachtung

Aus dem Talmud

Erst durch die Beachtung entsteht die Achtung – vor

uns selbst, vor den Menschen und der Schöpfung,

die uns umgibt.

Achtsame Gedanken sind die Basis für eine achtsame

Sprache, für ein achtsames Tun und schließlich

für eine achtsame persönliche und gemeinschaftliche

Entwicklung.

Einander zu sehen, wahrzunehmen und Beachtung zu

schenken, ist die Basis einer respektvollen Gemeinschaft.

29


Feldbach macht Sinn, wenn wir

wertschätzend miteinander und

übereinander sprechen.

Von der

Achtsamkeit

der Sprache


Die Grenzen deiner Sprache

sind die Grenzen deiner Welt.

Sokrates

und die drei

Siebe

Ludwig Wittgenstein

In all unserem Tun und Reden sollten wir immer darauf

achten, dass unser Umgang miteinander die

Qualität der Gemeinschaft bestimmt.

Zu Sokrates kam ein Mann und sagte: „Höre, ich muss

dir etwas Wichtiges über deinen Freund erzählen!“

„Warte ein wenig“, unterbrach ihn der Weise, „hast du

schon das, was du mir erzählen willst, durch die drei

Siebe hindurch gehen lassen?“

„Welche drei Siebe?“, fragte dieser. „So höre: Das

erste Sieb ist das der Wahrheit. Hast du dich von der

Sache vergewissert?“„Nein, ich habe es von anderen

gehört“, erwiderte der Mann.

„Nun denn, das zweite Sieb ist das der Güte. Ist die

Ursache dafür, dass du diese Nachricht weitergeben

willst, einem gütigen Motiv deines Herzens entsprungen?“

Der Mann musste schweigen.

„Das dritte Sieb schließlich ist das der Nützlichkeit.

Glaubst du, dass diese Nachricht meinem Freund

oder mir von Nutzen sein wird?“

Der Mann drehte sich wortlos um und ging.

aus Dr. Adelbert Mühlschlegels Unterlagen

31


Feldbach macht Sinn, wenn wir

trotz der Herausforderungen des

Alltags, die Zukunft nicht aus

den Augen verlieren.

Das

Zwei-Hände-

Modell


Jede und jeder hat die Chance,

vom Lebensverwalter zum

Lebensgestalter zu werden.

Neben Alltag,

Zukunft

gestalten

Josef Ober

Auch wenn wir mit unserem Alltag gut ausgefüllt

sind, dürfen wir nicht darauf vergessen, einen Teil

unserer Zeit der Zukunft zu widmen. Das Zwei-Hände-

Modell sagt uns, dass es unsere Aufgabe ist, mit einer

Hand die Herausforderungen des Alltags zu bewältigen,

während wir mit der anderen Hand an den Bildern

unserer Zukunft arbeiten. Dieses Modell gilt für

die Stadtentwicklung genauso wie für unsere ganz

persönliche, menschliche Entfaltung.

In einer subjektiv empfunden, zunehmend schneller

werdenden Zeit, laufen wir Gefahr, dass uns der Alltag

zu 100 Prozent beschäftigt. Wenn

wir uns über Jahre

mit der Alltagsbewältigung beschäftigen, verlieren wir

den Sinn unseres Tuns aus den Augen, wir verlieren

die Freude an der Arbeit und die dafür notwendige Lebensenergie.

Operative Hektik

ist ein Zeichen

geistiger Windstille.

Josef Ober

33


Feldbach macht Sinn, wenn

wir beginnen, aus der

Vorstellung heraus zu leben.

Bild von der

Zukunft


Sobald der Geist auf ein Ziel

gerichtet ist, kommt ihm vieles

entgegen.

Die Vision

beflügelt

uns

Johann Wolfgang von Goethe

Ohne Vision ebbt unsere persönliche Entwicklung

ab und wir bringen unser Entwicklungspotenzial

nicht zur Entfaltung. Ohne ein inneres Anliegen, ein tief

in uns grundgelegtes Streben, wird jeder Tag zum Alltag.

Die Magie des Lebens versiegt.

Was ist eine Vision? Sie ist die deutlichste Offenbarung

der Vorstellungskraft und die hauptsächliche Triebfeder

menschlichen Handelns. Sie ist das Vermögen,

über unsere gegenwärtige Realität hinauszublicken,

etwas noch nicht Existierendes zu erfinden und zu erschaffen,

als Mensch bzw. als Stadt etwas zu werden,

was wir noch nicht sind. Die Vision verleiht uns die

Fähigkeit, nicht aus unserer Erinnerung, sondern aus

unserer Vorstellung heraus zu leben.

Eine Vision ist eine richtungsweisende, erneuernde

Zukunftsvorstellung! Ein Bild von der Zukunft, das so

magisch und inspirierend ist, dass es uns aus dem

Alltag herauskatapultiert und uns in unserem Denken,

Reden und Tun die Zukunft vorwegnehmen lässt.

35


Feldbach macht Sinn, wenn wir

als Menschen und Gemeinschaft

nach Entfaltung streben.

Von der

Raupe

zum

Schmetterling


Mit der Sehnsucht im Herzen und mit

dem Bild des Schmetterlings vor Augen,

lohnt sich die Anstrengung für eine neue

menschliche Entfaltung und Lebensqualität.

Das eigene

Leben

entfalten

Raupen könnten die Welt kahl fressen. Ihr Hunger

scheint unstillbar. Auch die Menschheit hat einen

unstillbaren Konsum- und Rohstoffhunger. Doch

die Raupe hört auf zu fressen. An einem bestimmten

Punkt ihres Lebens schließt sie sich, getrieben von einem

inneren Bild, in einem Kokon ein. Ihre bestehende

Identität löst sich auf. Ein neuer Geist bestimmt ihr

Sein. Sie definiert sich neu. Etwas Wunderbares entsteht:

Ein Schmetterling. Mit der Entfaltung seiner Flügel

ist der Veränderungsprozess vollzogen.

Was kann dieses Bild für uns bedeuten? Die eigene

Unzufriedenheit, die wir trotz materieller Fülle erleben,

muss zur Triebfeder werden, in uns zu gehen,

einen Kokon zu bilden und in uns die Sehnsucht nach

menschlicher, ökologischer und wirtschaftlicher Zukunftsfähigkeit

reifen zu lassen. Ein neuer Geist führt

uns in ein neues Bewusstsein und zu einer neuen Identität.

Unser Lebensstil verändert sich.

Beharrlichkeit und Entbehrung sind die Begleiter des

Wandels. Aber mit der Sehnsucht im Herzen und mit

...

dem Bild des Schmetterlings vor Augen, lohnt sich

die Anstrengung für eine neue menschliche Entfaltung

und Lebensqualität.

37


Feldbach macht Sinn,

wenn wir erkennen,

dass wir nicht am Ende,

sondern am Beginn

menschlicher Entfaltung

und Lebensqualität

stehen.


...

Wir stehen am

Beginn der

Entfaltung

Die einseitig materielle Orientierung löst sich auf. Eine

neue Achtsamkeit und Wertschätzung für die Grundlagen

unserer Existenz entsteht. Wir beginnen unseren

liebgewonnenen Lebensraum ökologischer und nachhaltiger

zu bewohnen und zu bewirtschaften.

Die Erkenntnis daraus: Wenn wir diesen Weg gehen,

stehen wir nicht am Ende, sondern am Beginn

menschlicher Entfaltung und Lebensqualität. Treiben

wir den Prozess der gemeinschaftlichen und persönlichen

Entfaltung voran.

Die wunderbare Botschaft dieser Geschichte:

In jedem Menschen und in jeder Gemeinschaft

schlummert ein Schmetterling,

der auf Entfaltung drängt.

39


Feldbach macht Sinn, wenn wir

erkennen, dass wir eine unendliche

schöpferische Kraft haben.

Der Mann

mit den

Bäumen


Jede und Jeder kann Großartiges

bewirken – im Kleinen wie im Großen.

Hoffnung und Glück kann jeder pflanzen.

Ein unendlich

wertvolles

Leben

In einem weiten Tal lebt in die Einsamkeit zurückgezogen

ein alter Mann. Das Tal gleicht einer Wüste, ist

wasser- und baumlos. Die wenigen noch dort wohnenden

Menschen ziehen weg. Zu trostlos ist die Gegend.

Der alte Mann in der Einsamkeit erkennt, dass diese

Landschaft keine Zukunft hat, wenn keine Bäume

wachsen. So besorgt er sich Eicheln. Er untersucht sie

mit großer Sorgfalt und scheidet alle schlechten aus.

Die guten legt er in einen Eimer mit Wasser, damit sie

sich richtig vollsaugen können. Mit einer Eisenstange

begibt er sich auf den beschwerlichen Weg durch das

Tal und stößt in regelmäßigen Abständen Löcher in die

Erde, in die er je eine Eichel legt. Innerhalb von drei

Jahren pflanzt der alte Mann 100.000 Eichen. Er hofft,

dass von denen, die getrieben haben, 10.000 übrigbleiben.

Und er hofft, dass Gott ihm noch so lange das

Leben schenkt, bis er so viele Eichen gepflanzt haben

wird, dass diese 10.000 wie ein Tropfen im Meer sind.

Die Veränderung, die geschieht, geht so langsam vor

sich, dass niemandem im Tal das Werk dieses Mannes

auffällt, geschweige denn ein Dorn im Auge ist. Er bleibt

unbeachtet. Eine Laune der Natur, denken die vorbeikommenden

Reisenden. Eine derartige Beharrlichkeit

...

und Selbstlosigkeit kann sich niemand vorstellen.

41


...

Die Wurzeln der Bäume halten den Regen und saugen

das Wasser an. Die ausgetrockneten Bäche füllen sich

wieder mit frischem, sauberem Wasser. Es entstehen

Weiden und Wiesen und die Blumen blühen wieder.

Vögel und Insekten kehren in das Tal zurück. Sogar

die Luft verändert sich. Der Wind trägt den Duft der

Blumen und das leise Rauschen des Wassers mit sich.

In den Dörfern werden die zerfallenen Häuser weggeräumt.

Die leerstehenden Häuser füllen sich wieder

mit Leben. Die Menschen erfreuen sich an der Landschaft.

Sie lachen und haben Freude an den ländlichen

Festen.

Die Erkenntnis:

Ein einziger Mensch mit seinen vermeintlich schwachen

Kräften hat genügt, um aus einer Wüste ein Stück

„gelobtes Land“ zu machen. Ein Zeichen dafür, dass

Menschen eine unglaubliche schöpferische Kraft in

sich tragen.


Jedes Leben

ist unendlich

wertvoll

Diese Geschichte vom Mann mit den Bäumen soll Leitfaden

und Vision sein. Sie soll vor allem eines zeigen:

Man muss keine großartigen, außerordentlichen Talente

haben, um erfolgreich zu sein. Vielmehr bedarf es

eines beharrlichen Festhaltens an den einmal gesteckten

Zielen. Dann stellt sich der Erfolg von selbst ein.

Die Geschichte zeigt auch, dass jedes Leben und jeder

Beruf einen unendlichen Wert hat. Hoffnung und

Glück kann jeder pflanzen. Viele träumen davon, hier

auf Erden das Paradies zu schaffen und zerbrechen

an den äußeren Widerständen und der eigenen Ungeduld.

Das selbstlose Tun eines alten Mannes wird zum

Beispiel für die gute Tat, die den Egoismus überwindet

und zum Samen für eine neue Wirklichkeit wird.

Als Elzeard Bouffier im Alter von 89 Jahren stirbt, hat

er einen der schönsten Eichenwälder Frankreichs geschaffen.

nach einer Geschichte von Jean Giono

43


Feldbach macht Sinn, wenn

wir die Herausforderungen des

Lebens als Kompliment des

Schicksals an die eigene

Lösungsfähigkeit sehen.

Ohne

Herausforderung

und Anstrengung

keine

Veränderung


„Manchmal sind Anstrengungen und

das Überwinden von Hindernissen

genau das, was wir in unserem Leben

brauchen, um uns gut zu entwickeln.

Was wir vom

Schmetterling

lernen

Eines Tages entdeckt ein Mensch an einem Zweig

die Puppe eines Schmetterlings. Weil er neugierig

ist, welcher Schmetterling wohl herausschlüpfen wird,

beobachtet er die Puppe. Und tatsächlich … bald wird

eine kleine Öffnung sichtbar und der Mensch wird

Zeuge, wie sich der Schmetterling über viele Stunden

abmüht, seinen Körper durch die schmale Öffnung zu

zwängen.

Nach einer gewissen Zeit erscheint es dem Menschen,

als ginge es nicht mehr weiter. Es sieht so aus, als ob

der Schmetterling keine Kraft mehr hätte, und daher

fasst der Mensch den Entschluss, dem Schmetterling

zu helfen. Vorsichtig vergrößert er das Loch in der

Puppe. Der Schmetterling wird dadurch schnell befreit.

Aber irgendetwas stimmt nicht. Der Schmetterling hat

einen geschwollenen Körper und verschrumpelte Flügel.

Der Mensch beobachtet den Schmetterling weiter

und erwartet, dass sich der Körper langsam zusammenziehen

wird und dass sich die Flügel entfalten.

Aber nichts dergleichen passiert. Der Schmetterling

...

krabbelt mit seinem dicken Körper herum. Mit seinen

deformierten Flügeln ist er nicht in der Lage zu fliegen.

45


...

Was der Mensch in seiner Hilfsbereitschaft und Ungeduld

nicht versteht, ist, dass die Natur es vorsieht,

Wandlungsprozesse immer mit Anstrengungen und oft

auch mit Schmerzen verbunden sein zu lassen. Durch

die Anstrengung, die der Schmetterling unternehmen

muss, um die Puppe zu verlassen, wird die Flüssigkeit

im Körper in seine Flügel befördert, sodass er die Fähigkeit

zum Fliegen erreicht, sobald er sich endgültig

von seiner Hülle befreit hat. Manchmal sind Anstrengungen

und das Überwinden von Hindernissen genau

das, was wir in unserem Leben brauchen – auch wenn

wir im Moment der Herausforderung dies nicht als

wünschenswert, gerecht und angenehm empfinden.

Und so lernt der Mensch zu begreifen: Wenn ich um

Kraft bitte, kommen nicht selten Schwierigkeiten, um

mich stark zu machen. Wenn ich um Weisheit bitte,

werden mir immer wieder Probleme gegeben, um sie

zu lösen. Wenn ich um Wohlstand bitte, wird mir bewusst,

dass ich ein Gehirn und Muskelkraft besitze,

um mir Wohlstand zu erarbeiten. Wenn ich um Liebe

bitte, kreuzen immer wieder besorgte, unruhige und

schwache Menschen meinen Weg, damit ich ihnen

beistehen kann.

Zu guter Letzt versteht er und sagt zu sich: Das Leben

meint es gut mit mir, es gibt mir nicht, was ich will, aber

alles, was ich brauche!

Quelle: Mit dem Herzen atmen, Arnold Mettnitzer, Styria Verlag


„Der Neue Feldbacher Weg:

Wir ernten, was wir säen.

Erwarten wir Gutes!

1. Auflage: 26. Jänner 2018

10.000 Exemplare

Copyright © 2018

Bürgermeister Ing. Josef Ober

Fotos: Bernhard Bergmann, Fotolia.de, Pixabay.com

Umschlaggestaltung, Satz und Layout:

Markenagentur Roman Schmidt, Auersbach

Druck: Druckhaus Scharmer, Feldbach

03

Gedruckt nach der Richtlinie des

Österreichischen Umweltzeichens

"Druckerzeugnisse",

Druckhaus Scharmer, UW-Nr. 950

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Die von uns, aber auch von vielen Menschen, die uns

begegnen, geäußerte Unzufriedenheit, ist in Wahrheit

eine oft zutiefst innere Unzufriedenheit in einer

meist bestens ausgestatteten Welt.

Diese zutiefst innere Unzufriedenheit ist ein Aufschrei

unserer Seele, die sich nach menschlicher Erfüllung

sehnt. Die vernachlässigte, immaterielle

Wertebildung kann nur durch die Inwertsetzung

unseres persönlichen und gemeinschaftlichen

Lebens gelingen.

Doch wer soll das tun? Wer soll damit beginnen?

Erwarten Sie es nicht von anderen. Damit vergeuden

Sie wertvolle Zeit.

Meine Erkenntnis: Erst die Inwertsetzung und

Veränderung in uns, bewirkt die Veränderung um uns.

... jene Veränderung, nach der wir uns so sehr sehnen.

eldbach

Josef Ober

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