Gemeindebrief_202003_internet

cweber16

Gemeindebrief

Frühjahr 2020


Seht die Vögel unter dem Himmel an:

Sie säen nicht, sie ernten nicht, und

euer himmlischer Vater ernährt sie

doch.

Aus der Bergpredigt

Seite

3 Editorial

4 Angedacht

6 Start im neu gewählten Kirchengemeinderat

8 Kirchenrenovierung in Untermünkheim,

Übrigshausen und Enslingen

12 Wahlen in der Landessynode

14 Ideenschmiede zur Sorgenden Gemeinde

15 Konfirmation 2020

16 Bericht Church Night

18 Gottesdienst ErLebt

19 Schulkooperation

20 VJG Christbaumsammlung

21 Binokelabend im Gemeindehaus

22 Jung und Alt an einem Tisch

24 Einladung Fepro und Vater­Kind­Camp 2020

26 Osternacht ­ Ostergottesdienste

27 Aktion 7 Wochen ohne

28 Bericht Kochereck Plus 3.0

30 Angebot Handletteringworkshop und Gitarrenkurs

31 Teenkreis ab 13 Jahren

32 Bericht Familien­Ski­Freizeit

33 Einladung M.A.N.

34 Gottesdienstplan, Termine und Impressum

38 Der rote Faden

39 Gottesdienst für Klein und Groß

44 Einweihung der renovierten Kilianskirche

1. Ausgabe 2020, 11. Jahrgang, Nr.51


Editorial

3

Liebe Leserinnen und Leser,

die diesjährige Jahreslosung aus dem

Markusevangelium hat bei mir einen

Nerv getroffen. „Ich glaube, hilf

meinem Unglauben.“ Dieser Satz

stammt aus dem Mund eines Vaters,

der seinen vermutlich an Epilepsie

erkrankten Sohn zu Jesus bringt. Jesus

ist seine letzte Hoffnung! Er hat schon

viel Gutes von Jesus gehört, aber kann

er seinem Sohn wirklich helfen? Gegen

seine inneren Zweifel kommt er nicht

an. Daher: Hilf meinem Unglauben!

Ich weiß nicht, wie es Ihnen manchmal

geht, aber wenn ich die neuesten

Nachrichten in der Zeitung oder im Internet

lese oder auf die Zeitgeschichte

allein der letzten 100‐200

Jahre zurückblicke, dann zweifle, ja

verzweifle ich an Gott. In Rot am See

sterben 6 Menschen, auf den Straßen

werden glückliche Familien innerhalb

eines Augenblicks durch rücksichtslose

Raser ausgelöscht und die

Herrschenden dieser Welt treiben ihr

skrupelloses Spiel um Geld und Macht.

Hitler überlebte mehr als 30 Attentate

und konnte so mehr als 6 Millionen

Juden, Menschen mit Behinderung

oder politische Gegner in Konzentrationslagern

ermorden. Warum reiht

sich bei manchen Menschen Leid an

Leid und andere stehen immer auf der

Sonnenseite des Lebens? Warum bin

ich im Deutschland der Nachkriegsjahre

und des wirtschaftlichen Aufschwungs

geboren und andere

ertrinken auf der Flucht vor Krieg und

Elend im Mittelmeer? Warum wird der

eine gesund und für einen anderen

gibt es keine medizinische Hilfe? Ich

habe keine Antworten auf diese Fragen.

Sie lassen mich hilflos zurück.

Und doch möchte ich glauben! Ja, hilf

meinem Unglauben! Denn tief in

meinem Inneren spüre ich, dass ich

ohne diesen Glauben nicht leben

kann.

Was mir dabei nicht hilft, sind

fromme Sprüche. Ich möchte diese

Zweifel auch mal stehen lassen und

wünsche mir Lebenserfahrungen, die

mich an Gott glauben lassen. Als

Mitarbeiter der Kirchengemeinde

habe ich einen kleinen Geburtstagsbrief

erhalten. Dort steht ein Wort

von Gerhard Engelsberger: „Ich

glaube; hilf meinem Unglauben. Ich

zweifle; gerne würde ich meinem

Glauben vertrauen. Ich wollte alles

verstehen und bin mir selbst ein

Rätsel geblieben… Ich glaube, Christus

wird meine Rätsel lösen.“ Vielleicht

auch ein frommer Spruch,

doch mein Zweifel kommt darin vor.

Und so vertraue ich darauf. Was

bleibt mir anderes übrig! Ich möchte

glauben, hilf meinem Unglauben!

Karfreitag und Ostern: Verrat, Tod

am Kreuz und Auferstehung. Selbst

ein Jünger Jesu wie Thomas kam da

ins Grübeln und Zweifeln und dann

ins Staunen. Wir wünschen Ihnen

deshalb gerade an den Osterfeiertagen

gute Glaubenserfahrungen.

Rüdiger Klotz


4

Angedacht

Eines Mittags im Januar stand sie

plötzlich da, im Garten vor der Kirche

in Steinbach:

Eine Stele – selbst gestaltet und gebaut

– zur aktuellen Jahreslosung

2020.

ICH GLAUBE HILF MEINEM

UNGLAUBEN.

Unten: Ein schwarzes Brett – mit

weißer Schrift.

UNGLAUBEN.

Wenn wir ganz unten sind – und nur

noch schwarzsehen – wenn wir keine

Hoffnung sehen – und die Welt nicht

mehr verstehen – und Gott auch

nicht, dann wird das Gefühl für Gott

brüchig. Ja, solche Momente gibt es

im Leben. Manchmal sind es ganze

Abschnitte.

Manchmal geht uns auch schlicht der

Platz für Gott verloren in unserer

allzu nüchternen Welt aus Zahlen und

Formeln, die scheinbar alles erklären.

Mitten zwischen Chats und Meetings

haben wir den Kontakt zu Gott verloren.

Kein Glaube mehr da. Unglaube.

Oben: zwei leuchtend orangene

Wörter:

ICH GLAUBE

Oben – wenn ich obenauf bin – in den

Sternstunden meines Lebens. Da berühren

sich Himmel und Erde. Da

fühle ich mich geborgen bei Gott. Ich

staune über seine Wunder. Im Frühling,

wenn die ersten Blumen blühen.

Und ich spüre, dass mein Leben

einen Sinn hat. Dann fällt mir

Glauben leicht,

Ich glaube – ein Tun‐Wort, eine

lebendige Beziehung zu Gott, die im

Alltag Früchte trägt.

Dazwischen zwei Worte:

„HILF MEINEM“

Da müht sich jemand und ruft: Hilf

mir! Unterstütze mich! – Ein Vater

ruft diesen Satz in Mk 9, dessen

Sohn schwer krank ist, der viele

negative Erfahrungen gemacht hat:

Niemand konnte ihm helfen. Ausgerechnet

ihn fragt Jesus: „Glaubst

du? Dass ich dir helfen kann?“

Der Vater ruft ganz verzweifelt

diese 5 Worte: „Ich glaube! Hilf

meinem Unglauben.“

Manchmal ist da beides zugleich,

ganz intensiv: Hoffnungslosigkeit

und hoffen wollen; Glauben und Unglauben;

Mut der Verzweiflung,

Schatten und Lichtblick.

Erst bei genauerem Hinschauen

habe ich entdeckt:

Die beiden Wörter „ICH GLAUBE“

werden von zwei Händen getragen.

Das fand ich besonders schön und

gelungen an dieser Stele: Der

Glaube ruht in einem Gefühl von

Geborgenheit, gerade auch heute in

unserer schnelllebigen Welt.

Auch am Ende der biblischen

Geschichte nimmt Jesus den Jungen

bei der Hand und richtet ihn auf,

greift ihm mit seinen Händen unter

die Arme.


5

Das wünsche ich Ihnen und mir:

dass wir uns begleitet und

getragen fühlen von guten

Händen, Menschenhänden und

Gotteshänden.

Gerade jetzt durch die Passionszeit

hindurch bis Ostern.

ICH GLAUBE HILF MEINEM

UNGLAUBEN.

Ihr Pfarrer Holger Stähle

P.S. Während ich dies schreibe,

klingelt es an der Tür:

zwei slowakische Bettler. Sie

wollen Geld.

Einer war schön öfters hier. Das

letzte Mal sagte ich: Das war

jetzt das letzte Mal! ‐ Er

erzählt mir eine rührende

Geschichte. Glauben? – Ich

bleibe hart ‐ glauben: Ich habe

ihm zwei Schmalzbrote

geschmiert.

– War das zu kleingläubig?

– Ich weiß es nicht.


6

Start im neu gewählten Kirchengemeinderat

Am 12. Januar 2020 wurden die neu

gewählten Kirchengemeinderäte von

Pfarrer Engelhart in einem Gottesdienst

in ihr Amt eingeführt. Die

sechs neu Gewählten (Jan Beck,

Anemone Bullinger, Melanie Dremel,

Robin Koppenhöfer, Simone Rottler

und Dirk Schäfer) wurden einzeln per

Handschlag verpflichtet. Die bisher

schon im Amt Gewesenen (Lorenz

Kraft, Beate Müller, Walter Wannenwetsch,

Christof Weber und Birgit

Zorn) wurden gemeinsam eingesetzt

und ihr Dienst unter den Segen Gottes

gestellt.

Dem neuen Gremium gehören die

genannten elf gewählten Kirchengemeinderäte

an sowie zusätzlich

Dieter Zimmermann als Kirchenpfleger

und Pfarrer Stefan Engelhart.

In der konstituierenden Sitzung am

13. Januar wurden die Ämter neu

verteilt. Einstimmig wurde Lorenz

Kraft zum 1. Vorsitzenden der

Kirchengemeinde gewählt. Die

Sitzungsvorbereitung wird durch

Pfarrer Engelhart, Lorenz Kraft und

Beate Müller erfolgen.

Im Verwaltungsausschuss sind Kraft

Amtes der Kirchenpfleger Dieter Zimmermann,

Pfarrer Stefan Engelhart

und KGR‐Vorsitzender Lorenz Kraft

tätig, hinzugewählt wurden Beate

Müller und Dirk Schäfer. Sie werden

die Haushaltspläne und verwaltungstechnischen

Fragen für die

Sitzung vorbereiten.

Der Bauausschuss setzt sich wie

folgt zusammen: Lorenz Kraft, Walter

Wannenwetsch, Christof Weber,

Dieter Zimmermann als Kirchengemeinderäte

und als zugewählte

Fachkräfte Siegfried Brenner und

Tobias Renz. Bau‐ und Verwaltungsausschuss

sind beratende Ausschüsse,

entschieden wird dann in

den öffentlichen Sitzungen des

Kirchengemeinderates.

In den Vorstand des Vereins für

Jugendarbeit und Gemeindeaufbau

ließen sich Simone Rottler,

Robin Koppenhöfer und Dirk Schäfer

berufen, im Stiftungsrat werden

zukünftig als Vertreter des KGR

sein: Lorenz Kraft, Dieter Zimmermann

und Robin Koppenhöfer.

Walter Wannenwetsch und Dirk

Schäfer werden sich die Aufgabe

des Protokollführers teilen. In der

Bezirkssynode werden Dieter Zimmermann

und Birgit Zorn unsere

Gemeinde vertreten.


7

Kirchengemeinderatswochenende in

Hohebuch

Am 18. und 19 Januar verbrachten

wir neuen Kirchengemeinderäte

zusammen mit den interessierten

Ehepartnern ein gemeinsames

Wochenende in Hohebuch. Als Referenten

hatten wir Tobias Schneider,

den Leiter der Missionarischen Dienste

unserer Landeskirche, eingeladen.

Bei der Vorstellungs‐ und

Kennlernrunde wurde deutlich, dass

das neue Gremium vom Altersspektrum

her sowie von beruflichen und

hobbymäßigen Interessen sehr bunt

und vielfältig zusammengesetzt ist.

Thematisch ging es um das Thema

„Volkskirche“. In welchem großen

Zusammenhang steht unsere örtliche

Kirchengemeinde? Wo verorten wir

uns selbst? Was bedeutet es, geistliche

Leitung wahrzunehmen in dem

uns vorgegebenen volkskirchlichen

Rahmen?

Folgende Punkte waren Grundlage für

Gespräche in kleinen Gruppen und

für weiterführende Überlegungen zur

Frage, wie wir unsere Verantwortung

als Kirchengemeinderatsgremium

wahrnehmen wollen. Als wichtig

nannte unser Referent:

1. die Aufgabe, das Evangelium von

Jesus Christus zu kommunizieren,

2. das Aushalten von Pluralität und

verschiedenen Meinungen,

3. die Gestaltung von Veränderungsprozessen,

4. die Ermöglichung der Arbeit anderer,

5. die Entwicklung einer

wertschätzenden und partizipativen

(Anteil gebenden) Leitungskultur und

6. die Entwicklung einer Kultur

selbstkritischer Reflexion.

Nach so viel gedanklicher Arbeit war

es für alle entspannend, am Samstagabend

mit Dirk Schäfer einen

fröhlichen Spieleabend zu erleben.

Am Sonntagmorgen feierten wir

einen eigenen Gottesdienst, in der

die Geschichte der Brotvermehrung

im Mittelpunkt stand. Ausgehend

von dem Bild des kleinen Jungen,

der seine Fische und Brote Jesus

gab und Jesus dann viele hungrige

Menschen satt machte, wurden wir

ermutigt, Jesus das anzuvertrauen,

was er uns an Gaben gegeben hat in

der Hoffnung, dass dadurch viel

Gutes für die Gemeinde entsteht.

Ansonsten war das Wochenende geprägt

von viel Begegnung, gegenseitigem

tieferen Kennenlernen und

fröhlichem Beisammensein, so dass

wir mit Lust und Vorfreude auf gemeinsames

Arbeiten in die neue

Kirchengemeinderatsperiode

starten können.

Dank an die ausscheidenden

Kirchengemeinderatsmitglieder

Am 12. Januar wurden auch die

ausscheidenden Mitglieder des

Kirchengemeinderates verabschiedet.

Pfarrer Stefan Engelhart

bedankte sich bei allen bisherigen

Ratsmitgliedern für ihr außerordentliches

Engagement und die

tatkräftige Mitarbeit im Gremium

und in der Gemeinde. Folgende Personen

schieden aus dem Amt als

Kirchengemeinderat aus: Dorothea

Klotz, Günter Mogler und Eberhard

Horlacher (nach jeweils 18 Jahren)

und Jochen Heiner, Karin Beisswenger

und Hermann Stapf (nach

jeweils 6 Jahren).

Beate Müller


8

Im Plan

Die Bauarbeiten in der Kilianskirche

laufen auf Hochtouren. Bis zur Konfirmation

soll alles fertig sein. Am

10.05. soll der Abschluss der

Arbeiten mit einem Festgottesdienst

gefeiert werden.

Eine solche Baustelle hat unsere altehrwürdige

Kilianskirche seit den

1960er Jahren nicht mehr erlebt. Zu

dieser Zeit wurde letztmals eine umfangreiche

Innenrenovierung durchgeführt.

Damals wurden die Malereien

im Innern freigelegt.

Bei der nun laufenden Innenrenovierung

soll nicht nur wieder ein Mittelgang

im Kirchenschiff entstehen, sondern

auch die gesamte Heizung und

Elektrik erneuert werden. Auch eine

neue Beleuchtung ist geplant, ebenso

wie eine neue Abtrennung zum Kirchsaal

und der Einbau einer Kapelle

hinter dem Altar. Darüber hatten wir

im Gemeindebrief bereits ausführlicher

berichtet.

Der Kirchengemeinderat hat im

Herbst alle erforderlichen Arbeiten

vergeben, so dass das Großprojekt,

das mit 490.000€ veranschlagt ist, im

November starten konnte. Viele

fleißige Hände waren beim Ausräumen

behilflich. Mittlerweile sind sowohl

die Rohbauarbeiten als auch

die Rohinstallation erfolgt, so dass

mit dem Ausbau der Kapelle begonnen

werden konnte und Restauratorin

Anette Bischoff fleißig mit

dem Reinigen der Malereien

beschäftigt ist. In der Kirche ist es

sehr kalt, so dass mittlerweile eine

Bauheizung installiert werden

musste, um die diffizilen Arbeiten

ausführen zu können. Insbesondere

der Anstrich der Wände in weiß hat

gezeigt, wie notwendig die Renovierung

ist. Man kann schon so etwas

wie Vorfreude auf die renovierte

Kirche spüren.

Große Überraschungen gab es

während der bisherigen Arbeiten

glücklicherweise keine, auch wenn

es das ein oder andere kleine Problem

zu meistern gab. Die Arbeiten

liegen voll im Plan, wenngleich auch

die wenigen Wochen bis zur ersten

Konfirmation Ende April knapp werden

dürften.

Aber dann wird unsere Kirche wieder

strahlen. Freuen Sie sich darauf,

herzlich willkommen!

Lorenz Kraft


9

[...]

Dankesschreiben für die Untermünkheimer Kirchenbänke


10

„Sabine“ schadlos überstanden.

Kurz vor Weihnachten war es endlich

so weit. Die Arbeiten am Dach an der

Martinskirche konnten abgeschlossen

werden. Dem gingen bewegte Wochen

voraus. Aber der Reihe nach…

Die letzten Jahre waren im Hinblick

auf unsere Übrigshäuser Kirche immer

mit einem bangen Blick zum Himmel

verbunden, wenn Gewitter oder

Stürme angesagt waren. Mehrere Male

mussten nach einem Sturm in den

letzten Jahren Reparaturen vorgenommen

werden, um das Dach wieder

dicht zu bekommen. Die Ziegel – insbesondere

die auf dem Turmdach –

waren dem Wetter nicht mehr gewachsen.

Starke Ausblühungen und

fehlende „Nasen“ haben die Ziegel im

wahrsten Sinn des Wortes „mürbe“

gemacht. So kam es, dass der

Kirchengemeinderat sich vor zwei

Jahren entschlossen hat, die

Dachsanierung anzugehen. Angesichts

des Zustandes der Latten, vor allem

der Befestigung derselben am Dach

des Kirchenschiffs, war schnell klar, es

reicht nicht, nur das Turmdach neu

einzudecken. Und so kommt dann

eines zum anderen. Wenn man schon

die ganze Kirche einrüsten muss, dann

kann man die Fassade auch mit

streichen, zumal auf den Wetterseiten

der alte Anstrich nahezu

abgewittert war. Die Zifferblätter

waren rostig, hässliche Laufspuren

unter den Uhren waren von weither

sichtbar. Entsprechende Anträge

wurden an den Oberkirchenrat und

bei der unteren Denkmalbehörde

beim Landratsamt gestellt.

Beim Abdecken der alten Ziegel

haben viele engagierte ehrenamtliche

Helfer unter der Anleitung von

Walter Wannenwetsch mit angepackt.

Dadurch konnte viel Geld

eingespart werden. Trotz Hochkonjunktur

im Baugewerbe haben die

Zimmerei Lang aus Michelfeld und

unser örtlicher Malerbetrieb Baum

dann in aller Kürze ganze Arbeit

geleistet und pünktlich vor Weihnachten

die Arbeiten zum Abschluss

gebracht. Unsere Kirche strahlt

wieder in neuem Glanz. Dass die

fast 90.000€, die die Arbeiten

gekostet haben, sinnvoll angelegt

waren, hat sich vor wenigen

Wochen gezeigt, als unsere Marienkirche

dem Sturmtief „Sabine“

ohne jeglichen Schaden trotzen

konnte.

Lorenz Kraft


Nach über 50 Jahren eine neue Heizung

11

Es ist noch gar nicht lange her, dass die

St. Bricciuskiurche in Enslingen außen

renoviert wurde. Nun stehen die nächsten

Arbeiten an: Heizung und

Elektroinstallation müssen erneuert

werden.

Jeder kennt es, wenn man durchgefroren

vom Gottesdienst heimkommt.

So ein kleines bisschen Wärme möchte

man in unseren historischen Kirchengebäuden

doch auch verspüren. Nachdem

die elektrische Bankheizung in Enslingen

mehr als 50 Jahre auf dem Buckel

hat, gibt es immer wieder die Situation,

dass Bankheizkörper ausfallen

und nicht mehr repariert werden

können. Um eine neue Bankheizung

einbauen zu können, müssen aber auch

die Kabel erneuert werden, da diese

nicht mehr dem Stand der Technik

entsprechen und eine neue

Bankheizung an die Verkabelung aus

den 1960er‐Jahren aus Sicherheitsgründen

nicht mehr angeschlossen

werden darf und kann. Eine Erneuerung

der Glockensteuerung, die die

Kirchengemeinde schon eine ganze

Weile vor sich herschiebt, ist in diesem

Zusammenhang ebenfalls geplant.

Unsere historischen Kirchengebäude

sind unser Erbe. Dabei sind sie auch

unsere „guten Stuben“, in denen wir

Gott in besonderer Weise beim

Gottesdienst begegnen. Wir wollen

sie erhalten und immer wieder

erneuern, um sie für künftige Generationen

erlebbar und nutzbar zu

machen. Nach den Dacharbeiten an

der Martinskirche in Übrigshausen

und der großen Innenrenovierung

der Kilianskirche ist das nun das

dritte große Bauprojekt innerhalb

weniger Jahre, das die Kirchengemeinde

zu stemmen hat. Mit insgesamt

100.000€ sind die Arbeiten

veranschlagt. Ausgeführt werden

sollen die Arbeiten im Frühjahr und

Sommer, wenn nicht mehr geheizt

werden muss. Um das Projekt realisieren

zu können, sind Eigenleistungen

erforderlich, dafür haben sich

schon ein paar Helfer bereit erklärt.

Für weitere Helfer und Spenden sind

wir dankbar.

Lorenz Kraft

Die Kilianskirche während der Bauarbeiten


12

Die Synode – für mich: eine ganz neue Welt

Eigentlich ist sie noch gar nicht offiziell

gestartet – die Landessynode.

Während ich dies schreibe, sind es

noch 10 Tage, bis am 15. Februar die

Eröffnungssitzung stattfindet. Aber

die Synode hat in meinem Leben

schon tüchtig Wellen geschlagen!

13 Jahre war ich ganz Gemeindepfarrer

an der Basis – das war meine

Welt. Stuttgart war weit weg. Plötzlich

nun ganz neue Themen und Horizonte:

Kirche und Digitalisierung ...

Nachwuchs im Pfarramt ... klimaneutrale

Kirche ... missionarische

Aufbrüche ... . Ich merke, wie ich

alles, was ich lese und höre, plötzlich

auch im Horizont „Landeskirche“

höre.

Meine ersten Eindrücke vom ersten

Treffen in Bad Boll:

In der Synode ...

... sitzen tolle, engagierte Leute:

Landwirtin, Bürgermeister, Professor,

Diakonin, aus Wirtschaft, Jugendwerk,

Kirchenmusik ...

... von 22 Jahren bis 69 Jahren

... alle mit viel Basiserfahrung aus

den Kirchengemeinden und Kirchenbezirken.

... gibt es 4 durchaus verschiedene

Gesprächskreise und doch auch eine

größere übergeordnete Aufgabe:

zusammen mit dem Oberkirchenrat

und Landesbischof unsere Kirche gut

in die Zukunft zu leiten.

... sitzt man nach Alter – so werde

ich neben Andrea Bleher sitzen, weil

wir fast gleich alt sind.

Erste neue Akzente:

Ökologie und Zukunft, Digitalisierung

und der kommende Pfarrer‐Engpass

werden große Themen sein, ein Kongress,

auch kirchenferne Milieus zu

erreichen, wurde angeregt.

Aus dem Wahlkampf habe ich mitgenommen:

Der Kontakt zu jungen

Erwachsenen zwischen 20 und 40

muss uns ein Herzensanliegen sein.

Hier bröckelt der Kontakt, viele in

diesem Alter treten aus.

Hier müssen wir an unserem Image

als Kirche arbeiten: Kirche muss pfiffiger

auftreten.

Für unseren Kirchenbezirk erfreulich:

Andrea Bleher wird stellvertretende

Synodalpräsidentin!

Annette Sawade wird Vorsitzende des

Ausschusses für Gesellschaft und

Zukunftsfragen werden.

Ich selbst werde im Ausschuss für

Bildung und Jugend mitarbeiten – wie

Herr Schatz in der letzten Synode.

Holger Stähle

Gesprächskreisleitung „Lebendige Gemeinde“


13

Synode – vertraut und doch ganz neu

Am 15. Februar hat sich die 16.

Synode in Stuttgart konstituiert.

Das bedeutet, dass alle Ämter offiziell

gewählt und eingesetzt sowie die

Aufgaben zugeordnet wurden. Drei

Wochen vorher wurden diese

sorgfältig und dem Wählerwillen

entsprechend in einer Klausurtagung

ausgehandelt.

Ich starte nun also in die dritte Legislaturperiode

und erfahre, dass von

den Vertretern mit zwölf Jahren Synodalerfahrung

viel Wissen und Verantwortungsübernahme

erwartet

wird.

Es macht mir immer noch Freude,

Kirche mitzugestalten. Im neuen Amt

der stellvertretenden Präsidentin und

als Mitglied im Finanzausschuss will

ich mich auch die nächsten 6 Jahre

mit voller Kraft einsetzen.

Wichtig ist für die Zukunft der Kirche,

der nächsten Generation in Kindergarten,

Kinderkirche und Religionsunterricht

den Glauben erlebbar

nahezubringen. Es geht darum, junge

Menschen, Jugendliche, Konfirmanden

für ein Leben mit Jesus zu

begeistern. Kirche muss Kirche für die

Menschen von heute sein und zwar

auf dem Land und in den Städten. Das

Evangelium von Jesus allen zu sagen

in Wort und Tat, das soll die christlichen

Gemeinden und unsere Kirche

kennzeichnen: durch unsere Diakonie

und unsere Gemeinden für andere da

zu sein, den Schwachen zu helfen,

den Heimatlosen Heimat zu geben im

Glauben. Die vielen Gaben und Begabungen

der Menschen in den Gemeinden

als großes Geschenk nehmen,

um damit Kirche zu bauen und

beständig zu erneuern, das wünsche

ich mir.

Am meisten faszinieren mich die

Menschen. Zu Beginn einer neuen

Synode ist das besonders eindrücklich,

und bei Zweidrittel neuer Synodaler

auch sehr spannend. Ich

staune über das hohe Engagement

jedes einzelnen Synodalen. Keiner

und keine ist dabei, die kein weiteres

Ehrenamt bekleidet oder Verantwortung

an einer anderen Stelle trägt,

ganz abgesehen von den vielen unterschiedlichen

beruflichen Bezügen

und dem dortigen hohen Engagement.

Die Motivation, Kirche zu erneuern

und zu bewegen, ist nahezu greifbar

in der Luft in diesen ersten Treffen

im großen Plenum und in meinem

Gesprächskreis.

Ich freue mich sehr auf die Neuen

und auf die Impulse und auch

Herausforderungen, die wir meistern

müssen, und die Themen, die wir in

den nächsten sechs Jahren miteinander

bewegen und für die Mitglieder

der ganzen Kirche beschließen werden.

Bewahrung der Schöpfung,

Schutz des Lebens am Anfang und am

Ende, Frieden und Gerechtigkeit sind

wichtige gesellschaftliche Themen,

die uns als Kirche herausfordern,

Stellung aus dem Licht des Evangeliums

zu beziehen.

Mich begleitet in allem, auch in der

Synode, der Ruf, mit dem jede Jungschar‐Stunde

endete: Mit Jesus

mutig voran!

Gesprächskreisleitung „Lebendige Gemeinde“

Andrea Bleher


14

Untermünkheim auf dem Weg zur Sorgenden Gemeinde

Wie geht es weiter auf diesem Weg,

nachdem in den drei Bürgercafés die

Ergebnisse der Umfrage über ein

gutes Zusammenleben in der Gemeinde

vorgestellt und bewertet

wurden? Was wird aus den Ideen? Wie

können sie umgesetzt werden?

Diese Fragen führten zur

Ideenschmiede, die am Samstag, 25.

Januar 2020, im Vereinsheim im

Steinach stattfand. Um die dreißig interessierte

Bürgerinnen und Bürger

aus allen Ortsteilen beschäftigten

sich intensiv mit acht Themenbereichen

aus den Ergebnissen der

Umfrage. Dabei wurden wir von vier

Engagierten aus anderen Gemeinden

unterstützt, die bereits ähnliche Projekte

und Ideen umgesetzt haben. Sie

ließen uns an ihren Erfahrungen teilhaben

und gaben wertvolle Tipps.

Dank der kreativen Moderation von

Herrn Keller‐Combé führten die Gespräche

an den Tischgruppen zu

Ergebnissen, an denen nun konkret

weitergearbeitet werden kann. Im

Wesentlichen sind dies die Themen:

Hilfe rund ums Haus, zentrale An‐

sprechstelle, Mobilität sowie Offene

Treffs zur Begegnung. Zudem wurde

über eine Tauschbörse nachgedacht

und über die vielleicht noch etwas

ungewöhnliche Idee des Parkplatz‐

Teilens.

Beeindruckend war an diesem

Nachmittag, wie konzentriert und

kreativ zusammengearbeitet wurde,

quer durch alle Altersgruppen. Bei

den Gesprächen während der Kaffeepause

wurde deutlich, dass die Idee

der Sorgenden Gemeinde angekommen

ist. Im nächsten Schritt soll es

um die Umsetzung einzelner Projekte

gehen. Auch dazu brauchen wir noch

professionelle Unterstützung. Deshalb

hat der Verein für Diakonie und

Seelsorge bei der Allianz für Beteiligung

des Landes Baden‐Württemberg

einen weiteren Antrag auf Förderung

gestellt. Wir alle vom Projektsteuerkreis

hoffen, dass der Antrag

berücksichtigt wird, damit die ersten

Ziele auf dem Weg zur Sorgenden

Gemeinde bald erreicht werden.

Magdalene Zimmermann


15

KONFIRMATION 2020

Am Sonntag, den 26.04.2020

werden konfirmiert:

Marius Burk, Hannah Frank, Mara

Kühnlein, Paul Kümmerer, Ruben

Lang, Levin Otterbach, Marlene Seiler

und Fredrik Setzer

Am Sonntag, den 03.05.2020

werden Konfirmiert:

Fynn Breuninger, Amelie Dautaj,

Juliane Egner, Lisa Götz, Amelie

Horlacher, Noah Käpplinger, Finnja

Marlok, Hannah Marx, Alina

Otterbach und Sarah Seitz

Beide Gottesdienste beginnen um

9.30 Uhr in der Kilianskirche in

Untermünkheim. Für die Musik sind

am 26.4. der Posaunenchor

Enslingen und TEN SING

Untermünkheim zuständig, am 3.5.

musizieren der Posaunenchor

Untermünkheim und ebenfalls TEN

SING.

Wir danken allen, die die

Konfirmanden das Jahr über

begleitet haben und allen, die an

den Konfirmationen mitwirken.

Unseren Konfirmandinnen und

Konfirmanden wünschen wir Gottes

reichen Segen und begrüßen sie als

konfirmierte Glieder unserer

Gemeinde. Wie schön, dass Ihr da

seid!


16

Church Night 2019#

Social life ohne Filter

Laut einer Studie besitzen 95% der

Jugendlichen in Deutschland zwischen

12‐18 Jahren ein Smartphone.

Man kann mit einem Smartphone fast

alles machen. So hat auch Bex, Rebekka

Eggeler, die Jugendlichen

aufgerufen, ihr Smartphone

herauszunehmen und an einer Umfrage

teilzunehmen. Die Jugendlichen

mussten sich mit der Frage auseinandersetzen,

wie viele Stunden am

Tag sie eigentlich ihr Smartphone

nutzen und womit sie sich dann am

meisten beschäftigen. Das Geraune in

der Menge ging los. Man merkte, wie

sich die Jugendlichen selbst unsicher

waren, wie viel Zeit sie am Handy

verbringen. So was zu schätzen ist

nicht einfach. Es kam heraus, dass

doch die meisten sehr viel Zeit mit

ihrem Smartphone verbringen. Die

meisten nutzen es zur Kommunikation,

was an sich eine gute Sache ist.

Dennoch ist es so, dass wir inzwi‐

schen von unserem Smartphone geprägt

werden, denn alles, womit

wir viel Zeit verbringen, wie z.B.

mit Eltern, Lehrern, Freunden usw.,

prägt uns. Aber was ist es für eine

Prägung, wenn man mehrere Stunden

am Handy sitzt und zockt oder

Videos schaut? Gibt das uns Kraft,

Motivation oder einen Sinn fürs

Leben? Hast du dir jemals schon

Gedanken darüber gemacht, wovon

du dich prägen oder beeinflussen

lassen willst? In Römer 12,2 steht:

„Und stellt euch nicht dieser Welt

gleich, sondern ändert euch durch

Erneuerung eures Sinnes, auf dass

ihr prüfen könnt, was Gottes Wille

ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige

und Vollkommene [LUT

2017].“ Paulus sagt uns in diesen

Zeilen, dass wir uns von Gottes Willen

prägen lassen sollen, was er für

gut und wichtig hält. Oft geht es

einem so, dass man seinen Wert aus


17

dem zieht, was andere Menschen uns

zusprechen oder wie sie leben, was

gerade der Lifestyle ist, den wir auch

leben wollen. Aber wir dürfen uns

von den Werten Gottes prägen

lassen, die er uns in der Bibel zuspricht.

Johannes 1,12: „Die ihn aber

aufnahmen und an ihn glaubten, denen

gab er das Recht, Kinder Gottes

zu werden. Das wurden sie nicht,

weil sie zu einem auserwählten Volk

gehörten, auch nicht durch menschliche

Zeugung und Geburt. Dieses

neue Leben gab ihnen allein Gott“

[GNB]. Vor Gott brauchen wir keine

Bearbeitungsfilter, Gott liebt dich

so, wie du bist. Er macht dich unabhängig

von den Meinungen der Welt.

Lass dich prägen von der Bibel. Bex

endete mit dem Satz: „Durch Gott

können wir bessere Menschen werden

und wir haben eine Kraftquelle

für die Herausforderungen in unserem

Leben.“

Euer Church Night ‐Team


18

Gottesdienst ErLebt

Nun wer‐ det ihr

euch bestimmt fragen,

was ist denn das für ein

Gottesdienst?

Dieser Gottesdienst ist ein Projekt, in

dem sich Jugendliche mit der Thematik

Gottesdienst auseinandersetzen.

In einem Team von 15 jungen

Leuten planen wir immer eine Session

von 3‐4 Gottesdiensten. Unser

Wunsch ist es, dass alle von Jung bist

Alt zu uns in den Gottesdienst kommen.

Einfach alle, die sich für die

Themen interessieren. Dieses

Frühjahr gibt es drei Gottesdienste,

in denen wir uns mit der

Thematik: „Christen aus aller

Welt: Was verbindet uns?“

beschäftigen. Dazu haben wir verschiedene

christliche Missions‐

Organisationen eingeladen. Den

Auftakt machte Jürgen Burst vom

Kinderwerk Lima.

Mit einem kurzen Vortrag über

das Werk und einem Impuls

zum Thema wurden unterschiedliche

Seiten der

Thematik beleuchtet.

An unserem ersten

Gottesdienst am

02.02.20 ging es um 1.

Johannes 5,4: „Wer

kann die Welt besiegen?

Wer im Glauben

daran festhält, dass Jesus

der Sohn Gottes ist.“ Mit einzigartigen

Beispielen aus seiner

Arbeit in Lima hat Jürgen uns in

seinem Impuls diese Aussage

nähergebracht. Wir freuen uns

schon auf den nächsten Gottesdienst

am 29.03.20 mit „Overseas‐Training“,

die uns von ihren Hoffnungsträgern

erzählen. Weitere Informationen

zu den ErLebt ‐ Gottesdiensten

könnt ihr dem Flyer entnehmen.

Ihr seid alle herzlich eingeladen.

Euer ErLebt ‐Team


Schulkooperation

19

Warum hängen wir in der

Weihnachtszeit eigentlich Sterne auf?

Mit dieser Frage begann Doro Klotz

diesen Nachmittag mit den

Grundschulkindern, und alle 10

Kinder wollten etwas dazu sagen. Sie

erläuterte, dass dieser Brauch auf

den hell leuchtenden Stern

zurückgeht, der den drei Weisen aus

dem Morgenland den Weg nach

Bethlehem gewiesen hat. Es ist der

Stern, der über dem Stall steht.

Nach einer kurzen Auffrischung der

biblischen Geschichte aus dem

Matthäus‐ Evangelium begann auch

schon die Einführung in das Projekt:

Sterne nageln. Mit viel Freude am

Hämmern wurde der adventliche

Nachmittag fortgesetzt. Nach dem

ersten Stern wurde dann noch ein

zweiter gebastelt, und manche

waren so fleißig, dass sie bis zu vier

Sterne bastelten. In einer netten,

sehr geschäftigen Atmosphäre

verliefen die Gespräche von der

Lieblingszahl über das Lieblingsfach

bis hin zu der Debatte, dass man,

wenn mal einmal Kinder hat, auch

als Junge (Mann!) die Windeln

wechseln muss. Und ab und an

hörte man ein „Aua“, wenn der

Hammer statt auf dem Nagel auf

dem Finger landete. Aber das hielt

die fleißigen Handwerker nicht

davon ab, weiterzumachen, so dass

wunderschöne Sterne für

Weihnachten entstanden.

Doro Klotz holt die Kinder im

Schulalltag ab und gibt ihnen auf

diese Weise das Evangelium weiter.

Wir sagen danke, Doro, für deinen

Einsatz.

Die Bereichsleitung Jugend

i.A. Thatjana Majer

Jugendreferentin


20

Christbaumsammlung

Am 11. Januar war es wieder so weit,

wir trafen uns zur jährlichen Christbaum‐

Sammelaktion.

Mit drei Schleppern, vielen Konfis,

Jugendlichen und Erwachsenen waren

wir unterwegs. Auch die ganz Kleinen

waren fleißig dabei.

Die Anhänger wurden immer voller,

bis wir fast keinen Platz mehr hatten.

Aber die Stimmung war sehr lustig.

Immer wieder mussten wir auf‐ und

absteigen.

Termin Mitgliederversammlung VJG:

30. März 19:30 Uhr im

Gemeindehaus Untermünkheim

Am Ende sind wir dann alle gemeinsam

im Gemeindehaus in den Jugendräumen

eingetrudelt und

haben den Vormittag mit einem

leckeren Essen abgeschlossen.

Der Verein für Jugendarbeit und

Gemeindeaufbau sagt: Danke!

Thatjana Majer

Jugendreferentin


Binokelabend

21

Am 1. Februar war es wieder so weit.

Mehr als 40 Binokelspieler, die bei

Herz ASS nicht zuerst an ein Medikament

denken, trafen sich im

Obergeschoss des Gemeindehauses.

Die Altersspanne reichte dabei von

Schulkindern bis zu älteren Routiniers.

Besonders schön war, dass

auch Familien mit Enkel, Vater und

Großvater am Start waren.

Nach Begrüßung und Einführung

durch Lorenz Kraft wurde dann

kräftig gesteigert, gezockt, gemeldet,

gewonnen, wurden Spiele in den

Sand gesetzt, und es wurde um jedes

Auge gekämpft. Zwischen den drei

Spielrunden gab es leckeres Finger

Food und Gemüse, und die Gulaschsuppe

war eine gute (Nerven)‐

Stärkung.

Nach 27 Partien an 16 Spieltischen

standen die Gewinner fest. Mit

sagenhaften 6380 Punkten erreichte

Dirk Abel den 1. Platz, gefolgt von

Magnus Kraft mit 5470 Punkten und

Eberhard Horlacher auf dem dritten

Platz mit 5310 Punkten. Für die ersten

3 Plätze wurde jeweils ein

Pizzeria ‐ Gutschein überreicht.

Nach einem kurzen Impuls über das

Thema „Gute‐Karten‐schlechte

Karten“ machten sich am Ende lauter

Gewinner auf den Heimweg,

denn wir hatten viel Spaß und einen

fröhlichen Abend voller Emotion und

schönen Begegnungen genossen.

Hartmut Müller


22


Jung und Alt an einem Tisch

23

Wohnen Sie in Untermünkheim und

möchten nicht immer alleine für sich

kochen?

Würden Sie gerne ab und zu in froher

Runde an einem gedeckten Tisch

sitzen, sich mit anderen Senioren

und Schulkindern das Essen schmecken

lassen, schöne Kontakte knüpfen

und nette Gespräche führen?

Dann sind Sie bei unserer Gruppe

„Jung und Alt an einem Tisch“ genau

richtig!

Wir laden Sie

ganz herzlich

ein, zu uns in die

alte Schule zu

kommen. Hier

treffen wir uns

jeden Dienstag

(nicht in den Ferien)

von 12:00 –

ca. 13:30 Uhr.

Mit unserem

Seniorenbus

können Sie auch

aus den Teilorten

bequem von Haus

zu Haus gebracht

werden.

Wir fünf Mitarbeiterinnen

wechseln uns

wöchentlich ab, so dass ein

reibungsloser Ablauf möglich ist: Ingeborg

Kress, Rose Kuch, Dorothee

Küspert, Elsbeth Leyrer und Renate

Offenhäußer. Wenn Sie dienstags an

unserem Essen teilnehmen möchten,

melden Sie sich bitte am Samstag

vorher unter einer dieser Telefonnummern

an:

Ingeborg Kress: 0791 856004

Rose Kuch: 0791 8800

Renate Offenhäußer: 0791 89288

Für den Schülermittagstisch ist Frau

Orsovai zuständig. Die gute

Zusammenarbeit mit ihr ergibt ein

harmonisches Miteinander.

10‐jähriges Jubiläum

Bei unserer Weihnachtsfeier im

Dezember 2019 konnten wir auf 10

Jahre „Jung und Alt an einem Tisch“

zurückblicken.

Wir trafen uns in dieser Zeit etwa

400 mal zu unserem gemeinsamen

Essen.

Eine Seniorin

(Frau der ersten

Stunde)

fehlte nur einmal

und saß mit

uns 399 mal am

Mittagstisch.

Immer wieder

beteuert sie

beim Abschied:

„I frei me scho

uffs nägschde

mol.“

Wir freuen uns

im Team ebenso

auf weitere

schöne Treffen

mit Kindern,

Senioren, Mitarbeitenden

und ganz besonders mit

neuen Teilnehmern.

Rose Kuch


24


25


26


27


28

Bericht Kochereck Plus 3.0

Die Posaunenchöre von Enslingen,

Eschental, Geislingen, Orlach,

Steinkirchen und Untermünkheim

haben sich zum dritten Mal zusammengeschlossen,

um zwei große

Konzerte zu spielen, bei denen sie die

Erlöse für die Orgelrenovierung in

Eschental und das ev. Freizeitheim in

Braunsbach spendeten.

Da die Kooperation Kochereck plus

aus sechs verschiedenen Posaunenchören

besteht, wechselt auch

der Aufführungsort jedes Mal. In der

Burgenlandhalle fand schon im Jahr

2015 das erste Konzert der Bläser

statt. Da diese durch das Hochwasser

in Braunsbach zerstört und jetzt

grunderneuert wurde, hat man sich

dazu entschieden, in Rückbesinnung

auf das erste Konzert, ein zusätzliches

Konzert dieses Jahr in der Burgenlandhalle

zu geben.

Als Dirigent der vielen Blechbläser

konnte der Landesposaunenwart

Hans‐Ulrich Nonnenmann gewonnen

werden. Er hat es geschafft, mit den

Bläsern durch gemeinsame Proben

Bestleistungen zu erzielen, und den

Zuhörern dadurch wundervolle

Klangerlebnisse zu bescheren. Zudem

hat Herr Nonnenmann das Leitmotto

der Konzerte durch persönliche Erfahrungen

und Gedanken den

Zuhörern bildlich vor Augen geführt.

Die Auftritte standen dieses Jahr

unter dem Motto der Jahreslosung

2019. „Suche Frieden und jage ihm

nach.“ Auch die Lieder waren nach

diesem Leitsatz ausgewählt und hatten

alle etwas mit Frieden zu tun.

Sie handelten von Optimismus und

Lebensfreude, die von Krieg oder

gewaltsamen Auseinandersetzungen

wenig zu halten schienen. So

spekulierte Herr Nonnenmann beispielsweise,

dass das Stück „La

paix“ von Georg Friedrich Händel

aus dem Jahre 1748 auch als

Wachruf an die damaligen Herrscher

gedacht war, um auszudrücken: „Wir

als Bevölkerung haben genug von

Krieg und Hunger. Wir wollen

Frieden.“ Es zeigt sich, dass in

vielen verschiedenen Jahrhunderten

Lieder zum Thema Frieden geschrieben

wurden. Ob in religiöser

oder nationaler Hinsicht, der Friede

ist ein zentrales Bedürfnis, das die

unterschiedlichsten Menschen über

die Jahrtausende hinweg immer

wieder verfolgt und bewegt hat und

dem noch heute große Bedeutung

zukommt.


29

Das Motto der Konzerte wurde gut ausgewählt

und auch die Aufführungsorte

waren denkwürdig. Auf der einen Seite

war da die Kirche in Eschental, die

mehreren Generationen an Friedenssuchenden

Schutz gewährt hat und auf

der anderen Seite die Burgenlandhalle,

die bis 2016 grunderneuert werden

musste und ihre Vergangenheit dennoch

nicht vergessen hat. So erklärte der Architekt

der Halle, dass früher, da wo

sich momentan der Rosensteinsaal befindet,

von 1732 an 206 Jahre lang eine

Synagoge gestanden hatte. Nach etlichen

Zerstörungen und Erneuerungen

wird die Halle heute als Sport‐ und

Festhalle genutzt.

Nach den Aufführungen gab es jeweils

noch die Möglichkeit, Snacks zu essen

und etwas zu trinken oder sich mit den

Bläsern oder Bekannten zu unterhalten.

Viele Zuhörer bekundeten, dass das

Konzert ihre Erwartungen erfüllt

oder sogar übertroffen hatte. Auch

für viele Bläser war die Zusammenarbeit

mit dem Dirigenten und den

Bläsern aus anderen Gemeinden ein

positives Erlebnis. Ein Mitwirkender

sagte auch: „Was mich am meisten

begeistert hat, ist der Dirigent“.

Das Gelingen der Konzerte war wohl

dem Zusammenspiel der Bläser und

Bläserinnen, dem Dirigenten, aber

auch den vielen Helfern zu verdanken.

Kleine Details, wie eine

Tuba als Spendendose, waren auch

besondere Blickfänge.

Es lässt sich nur hoffen, dass ein so

großartiges Konzert im Rahmen von

Kochereck plus in zwei Jahren

wieder stattfinden wird.

Johanna Kümmerer

Posaunenchor Untermünkheim

Gemeinsam zum LAPO 2020 mit dem Posaunenchor Untermünkheim:

Gemeinsam zum LAPO 2020 mit dem

Posaunenchor Untermünkheim:

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

der Posaunenchor lädt Sie ein, gemeinsam

zum Landesposaunentag am 28.

Juni nach Ulm zu gehen. Abfahrt mit

dem Bus ist um ca. 6 Uhr und Rückkehr

um ca. 20 Uhr. Die Kosten für den Eintritt,

den Bus und das Lunchpaket betragen

ca. 30€ und für Kinder unter 12

Jahren 15€. Der Tag beginnt mit einem

Gottesdienst, danach folgt ein

vielfältiges Programm und endet mit

der Abschlussfeier auf dem Münsterplatz

mit einer beeindruckenden Anzahl

von Bläsern. Weitere

Informationen finden Sie unter: https://landesposaunentag.de/programm/.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei:

Jan Buck, Telefon: 0157/53419894

oder E‐Mail: jan26.07.1991@googlemail.com


30


31


32

Familien­Ski­Freizeit

Tolle Gemeinschaft, gutes Essen und interessante Gespräche

... bei durchwachsenem Wetter

In den Faschingsferien im Kleinwalsertal

fand wieder die Skifreizeit

unserer Kirchengemeinde statt. Unser

Haus lag in dem Ort Mittelberg und ist

ein ehemaliges Gasthaus, das als

Selbstversorgerhaus vermietet wird.

Wir haben dort mit 40 Teilnehmern

eine tolle Gemeinschaft erlebt und

wurden durch unsere Köchin sehr gut

versorgt. Das Thema der Bibelarbeiten

war der Umgang mit Sorgen

und wie wir Kraft und Zuversicht aus

dem Glauben an Jesus erhalten.

Tagsüber waren wir auf der Piste.

Von Sonnenschein über Regen,

Schnee und Sturm erlebten wir eine

insgesamt durchwachsene Woche.

Die Abende sind mit Spielen und

interessanten Gesprächen viel zu

schnell vergangen.

Eberhard Horlacher


33


Gottesdienstplan



36


Impressum

37

Pfarramt Untermünkheim

Stefan Engelhart

( Geschäftsführender Pfarrer )

Hohenloher Str. 22

74547 Untermünkheim

0791 6805

stefan.engelhart@elkw.de

Pfarrer zur Dienstaushilfe

Holger Stähle

0791 3892

holger.staehle@elkw.de

Pfarramt Enslingen

­ Vakant ­

Vertretung Pfarramt Untermünkheim

Vorsitzender

Kirchengemeinderat

Lorenz Kraft

Im Bühl 15, Untermünkheim

0791 97 150 17

lorenz.kraft@kraft­sha.de

Jugendreferentin

Thatjana Majer

25.06. ‐ 02.07.2017

0177 1637364

jugendreferentin2@gmail.com

Kirchenpflege/Finanzen

Dieter Zimmermann

Moorstein 47, Obermünkheim

0791 6523

Sekretariat in Untermünkheim

Andrea Munz

Öffnungszeiten:

Di.+Do. 08.30 ­ 11.30 Uhr

Do. 14:30 ­ 16:00 Uhr

0791 6805

pfarramt.untermuenkheim@elkw.de

Bankverbindung:

Kto.: 60 077 000 IBAN: DE33 6229 0110 0060 0770 00

BLZ: 622 901 10 BIC: GENODES1SHA

VR­Bank Schwäbisch Hall

Gemeindebriefredaktion

V.i.S.d.P: Pfr. Holger Stähle

Team: Helga Elsässer, Oliver Kraft, Dirk Schaefer,

Christof Weber, Birgit Zorn

gemeindebrief.untermuenkheim@t­online.de

www.kirchengemeinde­untermuenkheim.de


38


39


Der Bläserchor beim Konzert am 1.11. in der Kilianskirche Eschental

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine