Gemeindebrief März-Juli 2020

MedienwerkstattGER

Gemeindebrief der Prot. Friedenskirchengemeinde Wörth am Rhein | Ausgabe März-Juni 2020

Prot. Friedenskirchengemeinde

Wörth-Dorschberg

Gemeindebrief

März - Juni 2020

1


Liebe Leserinnen und Leser,

liebe Gemeinde,

fast ein halbes Jahr ist vergangen und ich bin in der

Kirchengemeinde Friedenskirche angekommen. An

dieser Stelle bedanke ich mich von Herzen bei allen, die

mir mit offenem Herzen begegnet sind. Auch bedanke

ich mich für das Vertrauen der Presbyterinnen und

Presbyter, mit denen zusammen ich die Geschicke unserer Kirchengemeinde

leite.

Neu ist für mich, die Verantwortung für einen Kindergarten zu haben. Das

bringt viel Arbeit mit sich, bringt aber viel Freude, zu sehen, wie gut es den

Kindern bei uns geht und wie gewissenhaft, sorgsam und liebevoll die

Erzieherinnen sich um die Kinder kümmern. Neben einem Gitarrenkurs für

eine Gruppe Erzieherinnen werden in der kommenden Zeit noch weitere

Schwerpunkte im Bereich musikalische Früherziehung dazukommen. Eine

erste Kostprobe unserer gemeinsamen Bemühungen konnte jeder am ersten

März im Verabschiedungsgottesdienst für Frau Claudia Burger erleben.

Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, hat Jesus gesagt, dann werdet ihr

nicht hineinkommen in Gottes Reich, dann werdet ihr diese Erfahrung

nicht machen. Also können wir von den Kindern so viel lernen, in jeder

Beziehung. Im Gottesdienst wurde Herr Daniel Deutsch symbolisch der

Schlüssel von Frau Burger übergeben – was eine sehr herzliche und schöne

Geste war.

Eigentlich wollten wir Herr Daniel Deutsch auch offiziell mit einem

Gottesdienst einführen und für ihn beten, um Gottes Segen bitten. Dies fällt

aber nun alles aus!

Ebenso wie alles, was wir geplant hatten für die nächsten Wochen ausfallen

muss wegen der CORONA PANDEMIE:

Keine Passionszeit – obwohl wir unter alle dem schon sehr zu leiden

haben …

Keine Gottesdienste in der nächsten Zeit, auch kein Osterfest!!

Keine Konfirmation 14 Tage nach Ostern!

Alle Versammlungen, Gruppen und Kreise ruhen, das Gemeindeleben

ist komplett heruntergefahren.

Was bleibt uns nun noch? Ich darf niemanden mehr besuchen – nur im

Notfall, oder auf dem Sterbebett. Beerdigungen dürfen nur eingeschränkt

stattfinden.

Wo führt das alle noch hin?

2


Ich habe darauf keine verbindlichen Antworten, zumal es viel vom

besonnenen Handeln aller abhängt, wie lange diese Situation weitergeht.

Nichts scheint mehr sicher, doch eines ist felsenfest:

GOTT steht zu uns in aller Not, die uns jetzt und in den nächsten Tagen

und Wochen betreffen mag.

WIR BLEIBEN IM GEBET: Im Gebet füreinander, für die Menschen,

die wir lieben und für alle, die unserer Fürbitte bedürfen.

WIR SIND IN GOTTES HAND! Was immer geschehen mag, so halten

wir daran fest. Sein Geist und seine Liebe mögen uns leiten in diesen

Tagen, damit wir in allem nach seinem Willen fragen, um seinen Willen

zu erfüllen.

Beten wir jeden Tag mindestens einmal das VATERUNSER, vielleicht

auch laut, zusammen mit der Familie, und stehen wir einander bei in

Gesundheit und Krankheit. Wer ein gutes Wort braucht, möge in der

Bibel und in den Psalmen Trost und Zuversicht suchen: Der PSALM 23

ist hier besonders hervorzuheben: „Und ob ich auch wanderte im

finsteren Tal, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir!“

Ich werde versuchen jeden Tag wenigstens ein paar Stunden im

Pfarrbüro zu sein. Wer mich besuchen mag, bitte vorher anrufen!

Ich bin sicher erreichbar über meine Mobil-Nummer: 0160-1661166

Ich wünsche ihnen trotz allem segensreiche Begegnungen und

Erfahrungen in der Passions- und Osterzeit und viel Kraft und Gottes

Segen, für alles, was sie erwarten mag.

Ihr Pfarrer

Walter Riegel

Gottesdienste sind vorerst leider nicht

mehr erlaubt.

Für Menschen, die den Gottesdienst

vermissen, gibt es Möglichkeiten wie

bspw. den Fernsehgottesdienst:

Jeden Sonntagmorgen um 9:30 Uhr

überträgt das ZDF einen Gottesdienst.

Hier wechseln sich katholische und

evangelische Gottesdienste ab. Im Anschluss gibt es den

Gottesdienst eine Woche lang in der Mediathek zum Nachschauen.

Weitere Informationen und Möglichkeiten auf www.evkirchepfalz.de

3


Kasualien

Bestattungen

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal,

beharrlich im Gebet. (Römer 12,12)

In den Monaten Juli bis November wurden 8 Gemeindeglieder

bestattet.

Statistik

2019 2018 2017

Taufen 15 11 6

Konfirmanden 5 10 5

Trauungen 1 0 0

Bestattungen 17 29 22

Kirchenaustritte 23 16 13

Kircheneintritte 0 0 1

Gemeindeglieder 1.338 1.381 1.443

4


Konfirmanden

2020 werden in unserer Gemeinde konfirmiert:

KONFIRMATIONSWUNSCH

Alina Eckert, Elias Mozingo,

Michelle Dron, Marie Schinke,

Olivia Johanna Frey, Daniel

Langolf und Vincent Goldschmidt

Herausgewachsen bist du aus

den Kinderschuhen

und gehst deinen eigenen

Weg.

Freude wünsche ich dir an

Kraft und Können,

Phantasie, die Zukunft zu

erträumen,

Mut, neues Land zu betreten,

Lust, die Welt zu gestalten.

Menschen wünsche ich dir,

die es gut mit dir meinen,

die dich begleiten und

unterstützen,

und dir wenn`s sein muss,

auch mal die Meinung geigen.

Dass du behütet gehst,

wünsche ich dir,

unter einem weißen Himmel,

gehalten von Gottes Hand.

(Tina Willms)

Brot für die Welt

Herzlichen Dank allen Spendern !

Ergebnis der Sammlung 2019: 4.340,00 €.

Der Spendenbetrag setzt sich wie folgt zusammen:

Kollekten der Weihnachtsgottesdienste: 830,00 €

Persönlich abgegebene Spendentüten: 3.250,00 €

Überwiesene Spenden: 260,00 €

Alle Spenden fließen in vollen Umfang in die

Hilfsprojekte von „Brot für die Welt“.

Die Verwaltungskosten werden aus Kirchensteuermitteln

finanziert.

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Weltgebetstag 2020

„Kommt, Alles ist bereit“

Ökumenischer Gottesdienst

Fand am Freitag, 6. März 18:30 Uhr

in der Friedenskirche statt.

Die Gottesdienstordnung hatten Christinnen aus Zimbabwe verfasst.

Anschließend gab es ein Beisammensein mit landestypischen Speisen.

"Besuchsdienstkreis

Liebe Jubilarinnen, liebe Jubilare,

Mit 70 Jahren fühlen sich viele tatsächlich noch nicht so alt, dass sie als

Jubilare besucht werden wollen. Diese Reaktion hat unser Team wiederholt

erhalten. Daher haben wir bei unserer letzten Sitzung beschlossen, nicht

mehr zum 70., sondern erst ab dem 75. Geburtstag regelmäßig zu

besuchen. Ab März also werden alle, die ihren 70. Geburtstag feiern, nicht

mehr persönlich besucht.

Dem Besuchsdienst gehören derzeit an: Christel Beutler, Erika Hess, Sigrid

Kloss, Traudel Masannek, Ute Paul, Birgit Maczek.

Das nächste Treffen wird noch bekannt gegeben.

Wer für diese Arbeit aufgeschlossen ist darf sich gerne persönlich

informieren und dazukommen.

Café Friedenskirche

Herzliche Einladung zum

„Café Friedenskirche“

jeweils am 1.Montag im Monat,

14:30 Uhr im Gemeindesaal

Gemütliches Beisammensein für

Jedermann, Frauen und Männer,

Alleinstehende und Paare, egal welchen

Alters oder welcher Konfession.

Bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen können wir uns unterhalten,

spielen, singen und auch mal etwas vorlesen.

Die nächsten Termine: Vielleicht wieder am 8.06. / 6.07./ 3.08

6


Unser traditioneller Osterbrunch entfällt!

Traditioneller Osterbrunch am Ostermontag, den 13. April

kann leider auch nicht stattfinden!

Nach der Familienkirche, sollte 11:30 Uhr, im Gemeindesaal ein Buffet

aufgebaut werden, an dem sich alle stärken können - Kinder und Eltern,

Singles und Paare und alle anderen, die Hunger haben und gerne

beisammen sein wollen.

Leider dürfen wir das dieses Jahr nicht

genießen, wir erinnern uns aber dankbar für

alles, was vergangenes Jahr möglich war.

Gott segne das Osterfest in unseren Familien!

"Christi Himmelfahrt

„Gottesdienst im Grünen“

an der Grillhütte – fällt auch aus!

Der schon zur Tradition gewordene Christi-

Himmelfahrtsgottesdienst an der Wörther

Grillhütte hätte stattgefunden am

Donnerstag, 21. Mai, 10:00 Uhr.

Leider mussten wir auch diese Veranstaltung absagen

„Ökumenische Taizé-Andacht“

Pfingstmontag, 1. Juni,

19:00 Uhr, Friedenskirche Wörth

Wir wollen auch am diesjährigen Pfingstfest

miteinander und konfessionsverbindend beten

und singen in der Form des Taizé-Gebets, wie

es die christliche Gemeinschaft von Taizé

praktiziert. Einen besonderen Schwerpunkt

bilden dabei die Taizé-Lieder. Sie laden uns in

ihrer meditativen Weise ein, zur Ruhe und

Besinnung zu kommen.

7


Pfarrer-Johann-Schiller-Haus

Das Pfarrer-Johann-Schiller-Haus überzeugt mit

besonderen modernen Wohn- und

Betreuungskonzepten. Die Pflege und Betreuung richtet

sich nach den Bedürfnissen und Wünschen der

Bewohnerinnen und Bewohner und ist optimal auf die

Lebenssituation im hohen Alter angepasst.

87 Plätze für die vollstationäre Pflege, 3

seniorengerechte Wohnungen sowie 5

Kurzzeitpflegeplätze sind in der Einrichtung untergebracht. Im Garten der

Sinne finden die Bewohnerinnen und Bewohner duftende Kräuterbeete,

einen Hühnerstall und ein Wasserspiel. Der Wörther Bürgerpark lädt zu

ausgedehnten Spaziergängen ein.

Seelsorge ist ein fester Bestandteil in unserer Einrichtung. Die

Gemeindepfarrerinnen und -pfarrer bieten den Bewohnerinnen und

Bewohnern und ihren Angehörigen seelsorgerliche Begleitung. Regelmäßig

feiern wir evangelische Gottesdienste und katholische Messen.

Anderen Glaubensrichtungen und Wertevorstellungen begegnen wir offen

und mit Respekt. Bewohnerinnen und Bewohner anderer Ausrichtungen und

Anschauungen sowie nicht Gläubige sind ebenso willkommen wie christlich

orientierte Menschen. Das ist eine wichtige Voraussetzung zum Austausch

zwischen den Religionen und Kulturen

Gottesdienste beider Konfessionen entfallen bis auf weiteres.

Eventuell wieder ab Juni!??

Dienstag, 9. Juni, 15:15 Uhr

Samstag, 20. Juni, 15:15 Uhr

evangelisch mit Abendmahl

Sommerfest mit Ökum. Gottesdienst

Kindergottesdienst

Kindergottesdienst mit Workshops und Mittagsimbiss

einmal im Monat samstags von 10:00 – 13:00 Uhr in der

Friedenskirche.

Die nächsten Termine müssen leider auch entfallen.

Vielleicht wieder am 20.06. ??

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Gottesdienstplan März – Juni 2020

Sonntag, 22. März 10:00 Pfr. Walter Riegel

Sonntag, 29. März 10:00 Pfr. Walter Riegel

Sonntag, 5. April 10:30 Familienkirche mit Einführung von Daniel

Deutsch, Leiter des Friedenskindergartens

Gründonnerstag,

9. April

19:00 Gottesdienst mit Abendmahl

Pfr. Walter Riegel

Karfreitag,

10. April

10:00 Gottesdienst mit Abendmahl

Pfr. Walter Riegel

Ostersonntag,

12. April

10:00 Gottesdienst mit Abendmahl

Pfr. Walter Riegel

Ostermontag,

13. April

10:30 Familienkirche

Team, anschl. Osterbrunch

Sonntag, 19. April 10:00 Pfr.i. R. Hermann Hecky

Sonntag, 26. April 10:00 Konfirmation, mit Abendmahl

Pfr. Walter Riegel

Sonntag, 3. Mai 10:30 Familienkirche, Team

Sonntag, 10. Mai 10:00 Pfr. Walter Riegel

Sonntag, 17. Mai 10:00 Pfr. Walter Riegel

Christi

10:00 Wörther Grillhütte, mit Chören,

Himmelfahrt,

Pfr. Walter Riegel

21. Sonntag, Mai 24. Mai 10:00 Pfr. i.R. Reinhard Kalker

Pfingstsonntag, ??

31. Mai

10:00 Gottesdienst mit Abendmahl

Pfr. Walter Riegel

Pfingstmontag, 19:00 Ökumenische Taizé-Andacht

1. Juni

Sonntag, 7. Juni 10:30 Familienkirche, Team

Sonntag, 14. Juni 10:00 Pfr. Walter Riegel

Sonntag, 21. Juni 10:00 Pfr. Walter Riegel

Sonntag, 28. Juni 10:00 Pfr. Walter Riegel

Mit Rot markierte Gottesdienste müssen leider entfallen!

9


Aus dem Presbyterium

Es klingt alt und ist es auch. Das älteste Amt der Kirche.

Darum die halbwegs kurze Erklärung der langen Geschichte:

Das Presbyterium ist das Parlament der Kirchengemeinden. Darin sitzen die

„Presbyter“. Das Wort klingt, nun ja, etwas alt. Es ist altgriechisch und

bedeutet „Ältester“. Inzwischen sind die Ältesten oft jung und weiblich. Aber

sie heißen dennoch „Presbyterin“. Denn das Amt ist eins der wichtigsten in

der Kirche.

MITbestimmen. Schon bei Mose…

Schon Mose mag nicht allein der Bestimmer sein. Er führt das Volk Israel

aus Ägypten. Mit Gottes Hilfe und mit Hilfe 70 Ältester, die er auswählt (4.

Mose 11,24). Später, in den ersten Christengemeinden ist „Presbyter“ bereits

ein Titel und Ehrenamt: „Die Ältesten, die gut vorstehen, die halte man

zweifacher Ehre wert…“ (1. Timotheus 5, 17).

Zu den geehrten Presbytern kommen bald weitere Ehrenämter. Etwa

Diakone, die im Gottesdienst mithelfen – darunter auch einige Frauen. In den

ersten Gemeinden werden die Aufgaben auf Viele verteilt. Es wird oft auch

gestritten, über Glaubensfragen. Und wo es lang gehen soll mit der Kirche.

In der Zeit, als die Christen in Rom verfolgt werden, rückt man näher

zusammen. Man sucht die Einheit und einen, der das Sagen hat. Der

Priester wird wichtig. Er gilt als Vermittler zwischen Gott und Mensch. Es

entstehen die Weiheämter: Priester, Bischof und Papst. Diese Geistlichen

leiten die Kirche. Der Papst wird Oberhaupt der Römisch-Katholischen

Kirche. Er soll in allen Glaubensfragen allein bestimmen können.

MITbestimmen. Nach Luther…

Erst die Reformation entdeckt die Demokratie in der

Kirche neu und hinterfragt die Ämterlehre. Martin Luther,

Ulrich Zwingli und später Johannes Calvin wollen die

Kirche erneuern. Sie erinnern an die Anfänge der

Kirche. Und betonen: Nur einer war und ist das

Oberhaupt der Kirche. Allein Christus. Allein die Bibel

soll bestimmen, was wir glauben. Kein Papst, Bischof

oder Priester.

Luther spricht vom „Priestertum aller Gläubigen“. Das

heißt: Wer getauft ist, kann selbst beten, Bibel lesen

und auch Nächstenliebe üben. Das ist das „Amt“ jedes

Christen. Die Pfarrer sollen darum die Bibel deutsch und verständlich

auslegen. Sie sollen ihre Gemeinde begleiten und anleiten. Aber nicht allein

die Gemeinde leiten. Das Kirchenvolk soll mitbestimmen. Bis heute gilt das

in allen Kirchen der Reformation.

10


Aus dem Friedenskindergarten

Am 1. März 2020 hat die langjährige pädagogische Leiterin, engagierte

Erzieherin und Namensgeberin des Friedenskindergartens, Frau Claudia

Burger, nach 34 Dienstjahren ihren wohlverdienten Ruhestand

angetreten.

Sie wurde im Rahmen des Familiengottesdienstes von ihrem Team,

Eltern, Kindern und der Friedenskirchengemeinde gebührend

verabschiedet.

„Niemals geht man so ganz, etwas von dir bleibt hier…“ – Frau Burger

hinterlässt Spuren: Advokat für kindliche Belange, Motivationscoach für

Teamprozesse und Elternratgeberin. Über die Jahre vermochte Claudia

Burger einem sich wandelnden Anforderungsprofil gerecht zu werden.

Zahlreiche Themen wurden unter ihrer Anleitung implementiert: Die

Achtsamkeit für Natur und Schöpfung, gesunde Ernährung,

alltagsintegrierte Sprachförderung, interkulturelles Miteinander,

musikalische Früherziehung, Schwimmkurse, Waldprojekte, das

mittlerweile etablierte Bärlauch-Fest – um lediglich exemplarisch

Meilensteine ihrer Arbeit zu benennen – sind bis dato integrale

Bestandteile der pädagogischen Konzeption. Der Friedenskindergarten

war nicht nur die erste Kindertagesstätte in Wörth mit dem Angebot der

Ganztagsbetreuung, sondern auch die erste Einrichtung mit intensivem

Tierkontakt. Die Hündin „Leni Burger“ war über die Jahre für Groß und

Klein treue Alltagsbegleiterin, Ruhepol, Entertainerin und nicht selten

Barriere-Brecher. Wir sind dankbar für das Engagement des

Leitungstandems und verbleiben mit besten Zukunftswünschen.

Bianca Acar im Namen des gesamten Teams vom Friedenskindergarten.

Am Sonntag, den 5. April (Palmsonntag)

wollte der Friedenskindergarten

sein diesjähriges Bärlauchfest feiern.

Das Fest, mit Gottesdienst zur

Einführung von Daniel Deutsch

als neuen Leiter des

Friedenskindergartens,

muss leider ausfallen,

bzw. verschoben werden

11


Vielleicht: findet das Konzert statt !???

Samstag, 20. Juni, 19:00 Uhr

Gemeinsames Konzert

vom Ensemble Hikari

und OMP-Duo aus Japan–

„Cool Mandolin!"

Das Ensemble Hikari wurde im August 2013 gegründet:

Denise Wambsganss (Mandoline), Marion Klag (Mandoline), Christian

Weyhofen (Mandola), Yasuyoshi Naito (Mandoloncello/Bass), Michael

Schwitzke (Gitarre), Nobuhiro Uchimoto (Gitarre), Leo Ruf (Schlagwerk)

In dem Konzert präsentiert das Ensemble Klangraritäten auf

Zupfinstrumenten und Mandolinenspielkunst auf hohem Niveau.

Répertoire des Ensembles ist hauptsächlich in Japan sehr bekannte

originale Mandolinenmusik, die in Deutschland nicht oft gespielt

werden.

Gastmusiker ist OMP(Orii-Mandolin-Projekt) -DUO (Kiyosumi

Orii, Mandoline und Jun Munesue, Gitarre) aus Japan, der zu diesem

Konzert aus Japan anreisen wird.

OMP-DUO spielt weltbekannte schöne unterhaltsame Musik mit der

eigener Bearbeitung für die Besetzung von Mandoline und Gitarre.

Jugendband

Aus unserer Sa_kristei ist vorübergehend eine

ROCK_Kristei geworden. Ein komplettes

Schlagzeug ist dort aufgebaut und andere

Instrumente und Ver-stärker stehen daneben. Ein

Konfirmand wird am Elektro-Bass ausgebildet,

andere versuchen Key-boards oder sonstigen

Klangmaschinen Töne zu entlocken. Pfr. Riegel

stellt seine Instrumente zur Verfügung, um mit den

Präparanden zu musizieren. Das Angebot wird

gerne angenommen.

Evelyn Ruf übernimmt die Stimmausbildung und den Chorgesang, sie nimmt

sich dafür alle 14 Tage Zeit (dienstags um 16:30 – 18:00 Uhr).

Es wird dringend ein Proberaum gesucht..

Proben ruhen derzeit auch!

Die nächsten Termine sind zu erfragen bei Pfarrer Riegel.

12


Diakonie Pfalz

Wir beraten. Wir befähigen. Wir begleiten.

Seit mehr als 50 Jahren setzt sich die Diakonie Pfalz

für Menschen ein – unabhängig von Weltanschauung,

Konfession oder Herkunft:

Für Kinder und Jugendliche, Familien, Schwangere.

Für ältere, pflegebedürftige oder kranke Menschen.

Für Menschen mit Behinderungen oder psychischen

Erkrankungen.

Für Schwerstkranke und Sterbende.

Für Migranten und Flüchtlinge.

Für Menschen mit finanziellen Problemen oder

Suchtproblemen.

Direkte Hilfe für Menschen in Not- und

Krisensituationen leisten beispielsweise die Sozial- und

Lebensberatungsstellen in den Häusern der Diakonie.

Sie vermitteln bei Bedarf auch in spezialisierte

Beratungsangebote wie Schuldner- und

Insolvenzberatung, Erziehungsberatung oder

Suchtberatung. Dort begleiten Fachberater*innen die

Menschen oft über einen längeren Zeitraum in

verschiedener Weise. Sie informieren und helfen, den

Überblick im Bürokratiedschungel aus Anträgen,

Berechnungsgrundlagen und Zuständigkeiten zu behalten. Sie unterstützen

betroffene Familien im Kontakt mit den Behörden. Sie überprüfen

Bescheide und erläutern den Inhalt. Sie helfen bei der Vermittlung einer

Kinder- und Jugenderholung. Sie entlasten und stärken Familien – nicht nur

durch Gespräche, sondern auch durch konkrete Unterstützung zum

Beispiel, wenn ein Schulkind kein warmes Mittagessen bekommt.

Als sozialer Dienst der evangelischen Kirche begegnet die Diakonie dabei

allen auf Augenhöhe und mit Wertschätzung. Gemeinsam mit den

Betroffenen sucht sie nach Lösungen für die vielfältigen Probleme und

Konflikte, die zu bewältigen sind. Nah bei den Menschen zu sein, die Hilfe

und Unterstützung benötigen, ist für die Diakonie ein zentrales Anliegen.

Ökumenische Sozialstation Hagenbach-Kandel-Wörth e.V.

Arthur-Nisio-Str. 23, 76744 Wörth

Tel.: 07271/76080 / Fax: 07271/760827

www.sozialstation-woerth.de

Bitte helfen Sie uns helfen. Damit wir weiter Gutes tun können.

Spendenkonto: IBAN: DE50 5206 0410 0000 0025 00

Evangelische Bank eG

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Em Kerchediener Gottlieb Rank

sei liewi, gudi Fraa is krank!

Seit Woche fehlt’se schun im

Haus

Un dementsprechend siehst’s a

aus!

Was is’ der Mann so iwwel dra(n)

Mit zwölf Kafruse, ohne Fraa! –

Durch Zufall heert’s de Parre

Schwinn,

dass’ Ranke ohne Mudder sin,

drum geht er heit als Chrischt,

als echte,

un guckt bei dänne noochem

Rechte

un ausgerechnet, ‘s muss so

sei(n):

Er platzt ins Mittagesse nei!

En jeder will grad nei jetzt

haache,

do heert mer ernscht de Parre

saache:

“Wie wär’s mit so’me Dischgebet,

bevor’s ans große Schpachtle

geht?

Zum Schmunzeln - E Dischgebet

Na, Fritzel, du, du bischt de

Klänschte, du machscht des

sicher a am Schänschte!”

grad wie en Blitz kummt

d’Antwort glei:

“Herr Parre, mer fallt garnix

ei(n)!”

“Horch, Biewel” helft de Parre

nooch,

“ich schtell dir jetzert mol e

Frooch:

Was saacht die Mamme, wann

se schebbt

und jedem uff de Deller gebbt?”

De Fritzel duht sich korz

besinne....

Dann strahlt er pletzlich so vun

inne,

er falt die Händ un senkt de

Blick

un saacht ganz deitlich Stick fer

Stick,

mit Aache, die vor Inbrunscht

lahmen:

“Hee, dropsen nit, ehr Drecksai!

A M E N”

Von Waltraud Meißner

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Kontakt zu Gemeindegruppen und -kreisen

Kreativtreff – monatlich am 1. Montag, 14:00 Uhr,

Kontakt Ursula Mock 2483 und Nicole Zufall, 8172

Café Friedenskirche – monatlich am 1. Montag 14:30 Uhr,

Kontakt Ursula Mock 2483 und Nicole Zufall, 8172

Bibelgesprächskreis – 14-tägig dienstags 20:00 Uhr bei Fam. Kloß

Geranienstr. 2, Kontakt Joachim Würth, 9812555

Besuchsdienstkreis - alle 2 Monate donnerstags 17:30 Uhr, Kontakt Ute Paul,

12319

„Speakeasy“ – Frauen sprechen Englisch, Kontakt Bettina Eign 8693

Frauenfrühstück - alle 3 bis 4 Monate mittwochs 9:30 Uhr, abwechselnd in

St. Theodard und Friedenskirche, Kontakt Bettina Eign, 8693

Team Familienkirche - monatlich montags 20:00 Uhr,

Kontakt Pfarrer Walter Riegel, 8255

Kindergottesdienst – monatlich samstags, 10:00 – 12:30 Uhr

Kontakt Corinna Kloß, 767197

Jugendband –14-tägig dienstags 16:30 – 18:00 Uhr, Pfr. Walter Riegel und

Evelyn Ruf, Kontakt Pfarrer Walter Riegel, 8255

Jugendstammtisch, 14-tägig, mittw. 18:00 – 19:30 Uhr, Gemeindehaus

Christuskirche, Ottstr.16, Kontakt: Miriam Böser, boesermiriam@web.de

Krabbelgruppe – wöchentlich freitags 10:00 – 11:30 Uhr,

Kontakt Marie Sitzler, E-mail: Marie.Sitzler@gmx.de

Versammlung russlanddeutscher Gemeindeglieder - wöchentlich sonntags

13:00 Uhr Friedenskirche

Die aktuellen Termine werden im Amtsblatt der Stadt Wörth „Kirche“ veröffentlicht.

Impressum und Herausgeber:

Prot. Friedenskirchengemeinde, V.i.S.P. Pfr. Walter Riegel,

Mozartstr. 6, 76744 Wörth, Tel. 07271/8255, Fax 07271/2041

E-Mail: pfarramt.woerth.dorschberg@evkirchepfalz.de

Homepage: www.friedenskirche-woerth.de

Gemeindebürozeiten: dienstags von 9:00 – 12:00 Uhr

donnerstags von 14:00 – 16:00 Uhr

Mitwirkung: Traudel Masannek, Bianca Acar, Gerhard Hilpert

Unsere Kontonummer für Spenden und Überweisungen:

Prot. Verwaltungszweckverband Speyer-Germersheim

IBAN: DE 28 5485 1440 0020 0111 10 BIC: MALADE51KAD

Sparkasse Germersheim-Kandel, Verwendungszweck: Friedenskirche Wörth

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