Kinderzeitungs-Spezial zum Thema Corona

noz98065

Wir bleiben

zu Hause!

Das Corona-Virus stellt die Erde

auf den Kopf. Was du jetzt wissen solltest.

Fragen und Antworten

zum Corona-Virus

Bastel- und Rezept-

Tipps: Mach mit!

Kniffelig!

Oster-Rätselspaß


2

UMFRAGE

Hallo!

Bestimmt steht euer Alltag auch gerade kopf. Die Schulen

sind geschlossen, ihr müsst von zu Hause aus Unterricht

machen, dürft nicht mit euren Freunden spielen,

und Oma und Opa sollt ihr auch nicht mehr besuchen.

Niemand hätte vor wenigen Wochen geglaubt, dass ein

kleines fieses Virus unser Leben so sehr verändern könnte.

Jetzt müssen wir alle Abstand zueinander halten, um

zu verhindern, dass das Corona-Virus sich weiterverbreitet

und noch mehr Menschen krank macht. In dieser

Sonderausgabe der Kinderzeitung möchten wir euch erklären,

was das Corona-Virus eigentlich ist, wo es herkommt

und welche Auswirkungen es hat. Wahrscheinlich

habt ihr jetzt auch viel Zeit

– und vielleicht auch Langeweile.

Da haben wir etwas für euch: zum

Beispiel Bewegungs- und Basteltipps,

Rätselspaß und ein leckeres

Flammkuchen-Rezept zum Nachmachen.

Ich bin mir sicher: Wenn wir jetzt alle zusammenhalten,

dann können wir Corona aufhalten!

Bleibt gesund und viel Freude beim Lesen!

Eure Theresa

Schulen zu, aber Unterricht

NACHGEFRAGT: Schluss mit Schule – Unterricht von zu Hause machen,

wie findest du das? Wir haben Kids nach ihrer Meinung gefragt.

Felix (10 Jahre)

Ich weiß noch nicht, wie ich

es finde. Es ist schön, mehr

Zeit zu haben – aber wenn

kein Sport stattfindet und

viele andere Sachen abgesagt

sind, kann es auch langweilig

werden. Alleine oder mit meinen

Eltern lernen zu müssen

finde ich auch nicht so gut.

Aber es wird schon gehen.

Schön ist, dass ich mehr PS4

spielen kann.

Sophia (9 Jahre)

Ich bin mir nicht sicher. So

lange zu Hause zu bleiben

kann öde werden. Ich freue

mich natürlich, dass ich meine

Zeit frei einteilen kann und

dazu komme, Sachen zu machen,

für die ich sonst wenig

Zeit habe. Ich möchte zum

Beispiel gern unserem Hund

noch neue Tricks beibringen –

und es ist gut, dafür dann Zeit

zu haben.

Leopold (9 Jahre)

Ich finde es eigentlich schade,

dass die Schule zu ist –

ich gehe nämlich gerne hin.

Und mir gefällt auch nicht,

dass ich meine Freunde jetzt

weniger sehen kann. Aber

es ist natürlich gut, dass jetzt

mehr Zeit zum Spielen und

mit der Familie ist – ich mache

beispielsweise gerne Gesellschaftsspiele,

und dafür ist

jetzt ja eine Menge Zeit.

Ella (10 Jahre)

Ich finde es gut, dass wir uns

die Zeit für die Schulaufgaben

zu Hause so einteilen

können, wie wir wollen, und

morgens nicht so früh rausmüssen.

Etwas schade ist,

dass ja viele Feste und weitere

Aktivitäten ausfallen.

Außerdem finde ich es blöd,

dass ich meine Mitschüler

nicht sehe, und ich werde sie

bestimmt vermissen.

Verantwortlich für diese Zeitung (Impressum)

Die noz Kinderzeitung erscheint am ersten Freitag im

Monat und kostet 1,80 Euro.

Weitere Infos: www.noz.de/kinderzeitung

Verlag: Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG,

Breiter Gang 10–16, 49074 Osnabrück;

Verantwortlich i. S. d. P.: Ralf Geisenhanslüke

(Chefredakteur);

Druck: NOZ Druckzentrum GmbH & Co. KG,

Weiße Breite 4, 49084 Osnabrück

Realisation: NOW-Medien GmbH & Co. KG,

www.now-medien.de

Redaktion: T. Boenke (Ltg.), O. Hofen (Ltg.), J. Lintel

Produktion: L. Fontes, J. Fredebeul, A. Lindenblatt,

K. Rothenpieler, S. Rudolf

Anschrift für Kinderpost:

Neue Osnabrücker Zeitung,

NOZ-Kinderzeitung, Große Straße 17–19,

49074 Osnabrück, E-Mail: ole@noz.de

Bildnachweise: istockphoto, Klinikum Osnabrück,

T. Boenke, J. Lintel


EIN NEUES VIRUS 3

Unsichtbare Gefahr

Ein Virus breitet sich aus

Das Corona-Virus hat das Leben auf der ganzen

Welt in kurzer Zeit sehr verändert. Rasant hat es

sich über Kontinente hinweg ausgebreitet.

Wie konnte das passieren?

Gerade dreht sich alles um dieses Corona-

Virus. Aber woher kommt es eigentlich

so plötzlich? Aufgetaucht ist das neue

Virus zum ersten Mal im Dezember

2019 in der chinesischen Stadt Wuhan.

Und zwar auf einem Fisch- und Geflügelmarkt.

Ein Wildtier, das dort

verkauft wurde, trug das unbekannte

Virus wahrscheinlich in sich. Möglicherweise

war es ein Schuppentier, aber das

ist bisher nicht genau bekannt. Menschen,

die diese Tiere gekauft oder angefasst

haben, haben sich mit dem Virus

angesteckt. Das weiß man, weil die

ersten Menschen, bei denen das neue

Corona-Virus festgestellt wurde, vorher

auf dem Markt in Wuhan waren.

Auf der ganzen Welt verbreitet

Inzwischen gibt es viele Menschen auf

der ganzen Welt, die sich mit dem Virus

angesteckt haben. Wie konnte das

passieren? Die Menschen reisen viel –

in den Urlaub oder für die Arbeit. Mit

Flugzeugen, dem Auto, Schiffen oder

dem Zug sind sie unterwegs. Manche

Menschen, die sich mit dem Corona-

Virus angesteckt haben, sind auch

verreist und haben es an andere Orte

mitgebracht. Das Tückische am Virus:

Gerade jüngere Menschen merken oft

gar nicht, dass sie sich infiziert haben.

Ohne es zu wissen, haben sie andere

Menschen angesteckt. Und die haben

das Virus auch wieder an andere weitergegeben.

Und so weiter. So hat sich das

Virus in kurzer Zeit immer mehr ausgebreitet.

In China in Asien gibt es die

meisten Corona-Patienten. Mittlerweile

ist das Virus aber in nahezu allen Ländern

der Erde angekommen. Manche

Erst wenige, dann viele: Das Corona-Virus wurde in China auf den Menschen

übertragen. Von dort aus hat es sich schnell über viele Länder ausgebreitet.

Länder in Europa sind besonders betroffen:

insbesondere Italien. Aber auch

Frankreich, Spanien und Deutschland

hat es stark getroffen.

Warum so schnell?

Nicht jeder, der das Virus in sich trägt,

ist auch krank. Außerdem dauert es

manchmal eine Zeit, bis sich überhaupt

Beschwerden zeigen – etwa ein bis sieben

Tage nach der Ansteckung. Das

Corona-Virus setzt sich außerdem in

den Atemwegen fest und nicht weiter

unten in der Lunge, sodass es bei jedem

Husten in die Luft gerät und dort lange

schweben kann. Darum ist es jetzt

auch so wichtig, Abstand zu halten.

Man kann nämlich davon ausgehen,

dass alle Menschen, die das Virus in

sich tragen und nichts davon wissen,

zwei weitere Menschen infizieren. Nach

drei Wochen können dann bis zu 400

Neuerkrankte dazukommen. Das nennt

man exponentielles Wachstum. Wichtig

ist, dass wir durch die Einschränkung

von sozialen Kontakten es schaffen,

dass jeder Kranke nur eine weitere

Person ansteckt. Dann kämen nach drei

Wochen nicht 400, sondern nur etwa

sechs Neuerkrankte hinzu. Das nennt

man lineares Wachstum. Durch diese

Verlangsamung der Erkrankung können

dann auch alle schwerer kranken

Patienten gut behandelt werden.


4

FAKTENCHECK

Das Corona-Virus

Ein Experte hat Antworten

Was ist ein Virus?

Ein Virus ist ein winzig kleines Teilchen, das man mit dem bloßen

Auge nicht erkennen kann. Es schwirrt in der Luft herum, weil

jemand geniest oder gehustet hat, und man kann es einatmen.

Oder man ist damit in Berührung gekommen und hat sich dann

ins Gesicht gefasst. So gelangen Viren in den Mund, die Nase

oder die Augen: Man steckt sich an. Wenn es Viren gelingt, in

unseren Körper einzudringen, können sie es schaffen, sich immer

weiter zu vermehren. Sie docken an Zellen in unserem Körper an

und bringen sie dazu, neue Viren herzustellen. Die neu entstandenen

Viren befallen dann weitere Zellen, und so breitet sich das

Virus aus. Dadurch können wir krank werden. Krankheiten, die

von Viren ausgelöst werden, sind etwa Erkältungen, Grippe oder

die neue Corona-Krankheit.

Überall auf der Welt

machen sich die Menschen

zurzeit Sorgen

wegen des Corona-

Virus. Damit du gut darüber

informiert bist, haben wir Dr. Hagen Vorwerk

vom Klinikum Osnabrück gefragt. Der 43-Jährige

hat selber zwei Kinder im Alter von 5 und

8 Jahren und kennt sich mit Lungenerkrankungen

besonders gut aus. Er ist Chefarzt der

Abteilung für Lungenerkrankungen und gehört

zu den Spezialisten, die jetzt auch Patienten

mit der neuen Krankheit behandeln. Auf dem

Foto kannst du ihn sehen.

Wie funktioniert das Immunsystem?

Das Immunsystem ist ein Schutz des eigenen Körpers, der dafür sorgt, dass Viren und andere Krankheitserreger beseitigt

werden und sich nicht weiter ausbreiten können. Es gibt ein angeborenes und das erworbene Immunsystem, das für

Grippe-Viren und jetzt für das neue Corona-Virus zuständig ist. Es funktioniert wie eine Körperpolizei, die nach Krankheitserregern

sucht und dann Spezialeinheiten ausschickt, um sie zu bekämpfen. Wenn das passiert, kann es sich darin äußern,

dass wir Fieber bekommen. Gegen Erreger, die unser Körper bereits kennt oder die so ähnlich sind, kann das Immunsystem

schnell vorgehen, und es kann sein, dass wir gar nichts von ihnen merken. Aber das Corona-Virus ist neu, und es dauert

einige Zeit, bis eine körpereigene Immunabwehr entsteht – etwa eine Woche bis zehn Tage. Bei gesunden Menschen und

auch bei Kindern funktioniert das gut, aber ältere oder geschwächte Menschen können sehr krank dabei werden.

Welche Beschwerden macht Corona?

Einige Menschen werden gar nicht krank von

dem Virus. Die Krankheit äußert sich durch trockenen

Husten und hohes Fieber. Weitere Symptome

sind Schüttelfrost, Muskelschmerzen,

Bauchweh und Durchfall. Bei Menschen, deren

Körperabwehr geschwächt ist, weil sie zum Beispiel

schon eine andere Krankheit haben, kann

das Virus eine Überreaktion des Immunsystems

auslösen. Und das kann Folgen haben, die für sie

bedrohlich sind. Aber nach unseren Erkenntnissen

sind Kinder davon nicht betroffen. Gegen die

Krankheit gibt es bisher kein Medikament und

keinen Impfstoff, aber es kann beispielsweise mit

einem fiebersenkenden Medikament oder Hustensaft

etwas gegen die Symptome getan werden.

Es dauert etwa ein bis zwei Wochen lang,

bis Covid-19 überwunden ist, wie bei einer Grippe.

Unser Immunsystem produziert in dieser Zeit

Antikörper, die gegen das Virus vorgehen.

Was bedeuten Sars-Cov-2 und Covid-19?

Das sind die Namen, die dem Erreger und der Krankheit gegeben

wurden, die er auslösen kann. Das Virus heißt „Sars-Cov-2“.

Das ist eine englische Abkürzung, die auf Deutsch „Schweres

akutes Atemwegssyndrom Coronavirus 2“ bedeutet. Darin verbirgt

sich das lateinische Wort Corona, das „Krone“ oder „Kranz“

heißt und das Aussehen und die Art des Virus beschreibt. Der

Corona-Erreger heißt so, weil er einem Strahlenkranz um die

Sonne ähnelt. Die Krankheit, die das Virus auslösen kann, wird

Covid-19 genannt. Das ist auch eine englische Abkürzung,

die „Coronavirus Disease 2019“ bedeutet. „Disease“ heißt

Krankheit.

Was ist eine Pandemie?

Davon spricht man, wenn sich ein Virus oder eine Erkrankung

weltweit ausbreitet. Wenn eine Krankheit etwa auf ein

bestimmtes Gebiet begrenzt ist, ist im Gegensatz dazu von

einer Epidemie die Rede.

Text: J. Lintel


FÜNF REGELN 5

So machen wir das!

Schütz dich und andere vor Corona!

Erst einmal: KEINE PANIK! In den meisten Fällen verläuft die Covid-19-Erkrankung

wie eine Erkältung. Die Krankheit geht vorbei. Für schwache und kranke Menschen

kann sie aber lebensgefährlich werden. Um die zu schützen, müssen sich

jetzt alle an diese wichtigen Regeln halten:

1.

Vorsicht beim Begrüßen:

Man sollte sich nicht die Hand

geben und einen Abstand von 1,5,

besser sogar von 2 Metern zueinander

einhalten. Es sei denn, es sind

Mama, Papa oder die Geschwister.

Freundlich „Hallo“ sagen sollte man

natürlich immer.

2.

Nach dem Nachhausekommen

immer direkt gründlich die

Hände waschen. (Auf der rechten

Seite findest du eine Anleitung dazu.)

3.

Wenn du husten oder niesen

musst, dann bitte in die Armbeuge

oder in ein Taschentuch. Das

solltest du nur einmal verwenden und

dann direkt wegwerfen.

4.

Wer nicht arbeiten gehen, zum

Arzt, zur Apotheke oder etwas

Wichtiges im Supermarkt einkaufen

muss, bleibt zu Hause.

5.

Hast du Husten, 38 Grad Fieber,

fühlst dich nicht fit oder

hast den Verdacht, auch Covid-19 zu

haben, dann fahre nicht mit deinen

Eltern zum Arzt. Ihr solltet erst mal

beim Hausarzt oder unter der 116

117 anrufen und fragen, was ihr jetzt

tun solltet.

So geht richtig

Hände waschen

Husch, fusch die Hände unters Wasser halten

und dann nur kurz an der Hose trockenreiben.

Was Mama davon hält, weißt du selbst ganz

genau. Aber gerade in Zeiten des Corona-Virus

reicht das so auf keinen Fall. Wer sich und andere

schützen will, sollte sich so oft wie möglich

gründlich die Hände waschen. Am besten

stündlich, um es sich anzugewöhnen – aber

immer, sobald man von draußen in die Wohnung

kommt. So funktioniert‘s:

1. Fließendes Wasser einschalten, die Hände

überall nass machen und dann ausreichend Seife

nehmen. Gründlich einseifen und waschen.

Dabei muss es gut schäumen.

2. Wichtig ist es, die Fingerzwischenräume

gründlich zu säubern und mindestens bis zum

Handgelenk zu waschen. Auch die Daumen

nicht vergessen! Fingerspitzen und Nägel werden,

nötigenfalls mit der Bürste, extra gereinigt.

3. Das Händewaschen sollte deutlich länger als

sonst dauern, mindestens etwa 30 Sekunden

lang.

4. Danach werden die Hände gründlich abgespült,

und zum Schließen des Wasserhahns sollte

möglichst nicht die Hand, sondern etwa der

Ellbogen oder ein Taschentuch genutzt werden.

5. Nach dem Waschen werden die Hände

gründlich abgetrocknet. Zu Hause benutzt

jeder sein eigenes Handtuch. Auf öffentlichen

Toiletten werden Papierhandtücher genutzt,

ohne jedoch den Spender zu berühren. Auch die

Türklinke anschließend nicht anfassen, sondern

ein sauberes Papierhandtuch oder den Ellenbogen

nutzen.


6

WIE? WAS? WARUM?

W-Fragen

und Antworten

Wie gefährlich ist Corona?

Die Krankheit läuft in den meisten Fällen eher

wie eine Erkältung ab. Erste Studien besagen: Kindern

wird das Virus kaum gefährlich, und auch für die meisten

Erwachsenen ist es eher harmlos. Trotzdem ist Covid-19

gefährlich. Gerade für ältere und schwache Menschen

ab 65 Jahren oder Leute mit bestimmten Vorerkrankungen

kann das Virus zur Gefahr werden. Diese Menschen

müssen wir jetzt schützen! Das gilt auch für deine Großeltern.

Selbst wenn es schwerfällt, sollten Oma und Opa

zu Hause bleiben und auch den direkten Kontakt zu den

Enkelkindern vermeiden. Trotzdem sollte man sich um

die Großeltern kümmern, zum Beispiel kann man für sie

einkaufen und sie regelmäßig anrufen.

Warum sollen wir zu Hause bleiben?

Für ganz Deutschland gilt: Wir sollen so wenig

Kontakt wie möglich zu anderen Menschen haben und

zu Hause bleiben. Aber noch immer halten sich nicht

alle daran, weil sie glauben, dass das Virus ihnen nichts

anhaben kann. Deshalb gibt es mittlerweile strenge

Ausgangsbeschränkungen. Die Polizei kontrolliert, ob

diese eingehalten werden. Wer das nicht tut, muss mit

hohen Strafen rechnen. Zu Hause bleiben heißt aber

nicht, ganz alleine zu sein, oder gar nicht rausgehen zu

dürfen. Frische Luft ist nämlich für jeden wichtig. Draußen

Sport machen, spielen oder spazieren gehen ist in

den meisten Bundesländern trotzdem erlaubt, aber nur

allein oder mit den Eltern und Geschwistern!

Was wird gegen eine Ausbreitung getan?

Die Ausbreitung des Corona-Virus soll sich verlangsamen,

damit möglichst wenige von den schwer

Erkrankten gleichzeitig ins Krankenhaus kommen. Denn

hier gibt es nur eine begrenzte Zahl an Betten, um sie

bestmöglich zu behandeln. Auch die Zahl der Ärzte und

Pfleger ist begrenzt – und die haben ja auch noch viele

andere Patienten. Deshalb wird nun alles, wobei viele

Menschen auf engerem Raum zusammenkommen,

verboten. Das sind zum Beispiel Konzerte, Fußballspiele

oder Messen. Inzwischen sind aber auch Cafés, Restaurants,

Hotels und Läden geschlossen. Auch alle Schulen

und Kitas bleiben zu. Außerdem wird die Einreise nach

Deutschland und auch die Ausreise stark kontrolliert

und eingeschränkt.

Was, wenn ich mich angesteckt habe?

Hat man das Gefühl, dass man sich angesteckt

hat, sollte man beim Arzt oder unter der Nummer 116

117 anrufen. Gemeinsam wird besprochen, wie es weitergeht.

Wenn der Verdacht auf Covid-19 besteht, dann

wird ein Test gemacht. Der tut nicht weh: Mit einem

Wattestäbchen wird eine Probe im Mund-, Nasen- oder

Rachenraum genommen und in ein Labor geschickt. Hat

man die Krankheit, wird man isoliert. Das heißt, dass

man allein untergebracht wird, damit man niemanden

ansteckt. Wenn man sich nicht sehr krank fühlt, bleibt

man einfach zu Hause. Auch diejenigen, mit denen man

Kontakt hatte, kommen in Quarantäne – also zum Beispiel

Eltern und Geschwister. Ungefähr 14 Tage dauert

es, bis man nicht mehr ansteckend ist.

W

er entscheidet über die Regeln für alle?

Deutschland hat einen eigenen Minister, der sich

darum kümmert, dass viel für die Gesundheit der Bevölkerung

getan wird. Dieser Minister heißt Jens Spahn. Er

berät sich gerade mit Wissenschaftlern, Virus-Experten

und Ministern aus anderen Ländern zum Thema Corona-Virus.

Bisher durfte er als Bundesgesundheitsminister

nur Ratschläge an die Bundesländer aussprechen. Zum

Beispiel: Spielplätze sollen geschlossen werden! Bundesländer

und die Gesundheitsämter in den Städten konnten

dann entscheiden, ob sie diesen Ratschlag befolgen.

Viele wünschten sich aber einheitliche Regeln für alle.

Die Regierung von Deutschland hat also entschieden,

dass sie ab sofort über alle Maßnahmen im Kampf gegen

das Virus für alle entscheidet.

Wann wird es wieder besser?

Das kann man leider noch nicht sagen. Am

wichtigsten ist es jetzt, weitere Ansteckungen mit dem

Virus zu vermeiden. Dazu müssen die Menschen die

Regeln beachten und Abstand zueinander halten. Die

Forscher hoffen: Wenn alle mitmachen, kann die Verbreitung

des Virus so eingeschränkt werden, dass wir

unsere Freunde und Verwandte bald wieder ganz normal

treffen können. Man schätzt aber, dass wir noch

mehrere Wochen durchhalten müssen. Die Forscher

behalten jeden Tag genau im Blick, ob und wie stark

sich das Virus ausbreitet. Dann wollen sie noch einmal

entscheiden, wie es weitergeht. Alle hoffen, dass wir

in ein paar Wochen langsam mit dem normalen Leben

wieder beginnen können.


KURZ NOTIERT 7

Ein mulmiges

Gefühl

Das Miteinander ist wichtig

Sich an der Hand halten, sich umarmen

oder in einem Team Sport machen – das ist

eigentlich ganz normal. Seitdem das Corona-Virus

unterwegs ist, sollen wir das nicht

mehr. Wir gehen auf Abstand zu Menschen,

mit denen wir im Alltag sonst viel zu tun haben.

Das nennen Leute soziale Distanz. Sozial

ist ein anderes Wort für gesellschaftlich.

Das führt dazu, dass wir das, was für uns

bisher selbstverständlich war, bewusster

wahrnehmen. Vielen fehlt gerade zum

Beispiel die Nähe von bestimmten Personen

oder einfach das Fußballtraining mit

den Kumpels. Und deshalb hat diese Zeit

vielleicht auch etwas Gutes: Wir erkennen

nämlich, wie wichtig uns das Miteinander

ist. Daraus können wir für die Zeit nach

Corona lernen.

Die Schule schließt, Feiern

werden abgesagt, die Gesundheit

von Menschen ist

in Gefahr: Alles wegen eines

Virus. Das klingt unheimlich.

Wenn du deshalb ein

mulmiges Gefühl im Bauch

hast, ist das ganz normal.

Damit bist du nicht allein.

Auch Erwachsenen geht es

so. Wichtig ist: Wenn dich

etwas beunruhigt, tut es

gut, darüber zu reden. Am

besten sprichst du mit deinen

Eltern und machst etwas

Schönes mit ihnen. Oder du

rufst mal einen Freund an.

EM wird

verschoben

Sorge um den Arbeitsplatz

Viele Hotels, Geschäfte, Restaurants und

Touristenattraktionen bleiben gerade wegen

Corona geschlossen. Veranstaltungen

werden abgesagt. Manche Firmen können

auch nicht mehr ihre Produkte herstellen,

weil ihnen Material dazu fehlt, das nicht

mehr geliefert werden kann. Es wird gerade

weniger gekauft und daher auch weniger

Geld verdient. Und das wiederum

trifft auch viele andere Menschen. Einige

können ihrer Arbeit nicht mehr so nachgehen

wie vorher. All das führt dazu, dass

sich manche Leute Sorgen um ihre Arbeit

und ihr Geld machen. Niemand aber soll

seinen Arbeitsplatz verlieren, und Firmen

sollen auch nicht pleitegehen. Deswegen

brauchen Betroffene schnell Hilfe. Einige

Unterstützung kommt nun vom Staat.

In weniger als drei Monaten

hätte sie losgehen

sollen: die Fußball-Europameisterschaft.

Doch wegen

des Corona-Virus wurde

die EM um ein ganzes Jahr

verschoben. Die EM hätte

in zwölf verschiedenen europäischen

Ländern stattgefunden.

Sie soll nun im

Sommer 2021 stattfinden.

Das betrifft übrigens auch

die Olympischen Spiele. Sie

finden nun auch ein Jahr

später im Sommer nächsten

Jahres statt.


8

DANN ERST NÄCHSTES JAHR

Mini-Falco: Luca hat

sich sehr auf seinen

Auftritt im Falco-

Musical gefreut. Nun

hofft er, nächstes Jahr

auftreten zu können.

Der große Auftritt

wird nachgeholt

Der zehnjährige Luca hätte im großem Falco-Musical mitmachen dürfen. Doch das

Corona-Virus kam dazwischen. Mit Glück darf er nun nächstes Jahr dabei sein.

Für den zehnjährigen Luca Teckert aus

Osnabrück ist das Corona-Virus sozusagen

doppelt gemein. So wie die meisten

Kinder findet er es doof, dass die Schule

geschlossen ist und er viele gewohnte

Aktivitäten nicht ausüben kann. Luca ist

aber auch traurig, dass zurzeit keine Veranstaltungen

stattfinden dürfen. Genau

in der Woche, in der Veranstaltungen

generell abgesagt wurden, hätte Luca

nämlich in einem großen Musical auftreten

dürfen. Das sollte in der Osnabrück-

Halle – einer großen Konzerthalle in der

Stadt – vor fast 1500 Zuschauern aufgeführt

werden.

Geplant war, dass Luca im ersten Musikstück

des Musicals über den österreichischen

Sänger Falco mit anderen

Darstellern auf der Bühne stehen und

als Tänzer in der Show mitwirken sollte.

Der Junge, der auch in seiner Freizeit

Hip-Hop tanzt, hatte sich an einer

Aktion der Neuen Osnabrücker Zeitung

und der Osnabrücker Nachrichten beteiligt

und war ausgesucht worden.

Luca hatte sich so sehr auf den Auftritt

als „Mini-Falco“ gefreut. „Erst kam

morgens die Schulschließung, dann

habe ich mittags erfahren, dass auch

der Auftritt abgesagt war. An dem Tag

ist für mich ein bisschen die Welt zusammengebrochen“,

erzählt Luca in einem

Telefonat. „Ich bin natürlich traurig

– aber für mich ist es ja nur dieser

eine Auftritt und nicht weiter schlimm.

Aber für die vielen Tänzer und Schauspieler,

die jetzt nicht auftreten können,

hat es ja eine ganz andere Bedeutung.“

Luca findet es natürlich doof, dass er

zurzeit so viel zu Hause bleiben muss.

„Ich finde es schade, dass ich nicht in

die Schule und meine Freunde nicht sehen

kann. Zu Hause lernen geht natürlich

auch – aber es ist doch viel Stoff,

und es macht nicht so viel Spaß“, sagt

Luca, der in eine fünfte Klasse am Gymnasium

„In der Wüste“ in Osnabrück

geht. „Bei uns zu Hause ist die Stimmung

gut“, sagt Luca. „Wir spielen

viel ,Risiko‘, ich baue Hindernisstrecken

für meinen Hamster und habe meiner

Mutter beim Aufräumen des Kellers

geholfen.“ Der Schüler ist zuversichtlich:

„Insgesamt sechs Wochen keine

Schule – das wird hart und vermutlich

auch etwas langweilig werden. Aber

die Zeit wird schon vergehen. Ich finde

es nur doof, dass ich nicht so viel raus

kann und dass auch unser Urlaub in

den Ferien nicht stattfinden kann.“

Auch wenn es blöd ist für ihn – Luca

findet es richtig, dass alles geschlossen

ist, damit sich das Corona-Virus nicht

so ausbreitet. „Dass wir zu Hause bleiben

müssen, finde ich richtig – es ist ja

wichtig, dass man versucht, sich und

andere zu schützen.“ Kim Lisa Dallügge

vom Konzertbüro Stratmann aus Bielefeld

hatte noch eine gute Nachricht für

Luca: Wenn nächstes Jahr ein weiteres

Gastspiel des Falco-Musicals in Osnabrück

organisiert wird, dann darf Luca

auftreten. Als er davon am Telefon

erfuhr, hätte es ihn fast umgehauen.

„Das ist wirklich toll. Darüber freue ich

mich sehr. Jetzt hoffe ich natürlich sehr,

dass das Falco-Musical nächstes Jahr

noch einmal kommt.“ Text: J. Lintel


SPORT 9

Auch allein

in Bewegung bleiben

Wer zu Hause bleiben muss, kann trotzdem Sport machen: Die Kinderbewegungsstadt

und die Ballschule Osnabrück bieten gemeinsam Tipps, um sich fit zu halten.

Link: https://www.youtube.com/channel/UChODkKludqNG0NZXjfhbafg/featured

Jenny Uetrecht (links) sowie Stefan Wessels (hinten, Mitte) mit weiteren Akteuren

und Förderern der offenen Sportangebote.

Auf Instagram oder Youtube gibt es

kurze Videos mit Sport-Tipps zu finden.

Wegen des Corona-Virus können die

offenen Sportangebote der Kinderbewegungsstadt

und der Ballschule Osnabrück

zwar zurzeit nicht stattfinden

– bei ihnen mitmachen kann man aber

wie gewohnt! Seit die Sport- und Spielplätze,

auf denen ihre Angebote normalerweise

laufen, geschlossen bleiben

müssen, laden die Trainer der regionalen

Bewegungsinitiative täglich per Internet

zu „sportlichen“ Aktivitäten ein.

Die lassen sich ohne Ausrüstung in der

Wohnung oder im Garten machen.

„Wir wollen dafür sorgen, dass es ohne

Schule, Sport und Freunde zu Hause

nicht langweilig wird. Dazu laden wir

jeden Tag kleine Videos mit Anleitungen

für sportliche Übungen hoch, die

auch für drinnen geeignet sind und

auch Spaß machen, wenn man sie allein

macht“, erklärt Jenny Uetrecht,

die Projektkoordinatorin der Kinderbewegungsstadt.

Trainer Stefan Wessels

und sein Team von der Ballschule

Osnabrück bieten sonst jeden Tag offene

Sportangebote für Kinder an, die

in allen Teilen der Stadt und in vielen

Landkreisgemeinden auf Sport- und

Bolzplätzen laufen. Jeder kann einfach

kommen und mitmachen.

Weil die Sportstunden nun aber ausfallen

müssen, gibt es nun die neuen

Internetangebote als Ersatz. Neben

den Filmen sollen fortlaufend noch kurze

Texte mit weiteren Tipps für Spiele

und Übungen erscheinen. „Die Anleitungsfilme

werden von Stefan Wessels

und seinen Trainern gemacht, und wir

ergänzen sie noch um weitere Spieltipps.

Die Filme und unsere Tipps werden

dann von der Ballschule, von der

Kinderbewegungsstadt und von der

Bürgerstiftung bei Facebook, Instagram

und auf unseren Internetseiten

veröffentlicht, sodass sie jeder abrufen

kann“, sagt Jenny Uetrecht.

„Es gibt zu Hause viele Möglichkeiten,

bei denen man sich bewegen und wie

beim Sport auch seine Geschicklichkeit

oder die Koordination trainieren kann.“

Zum Beispiel kann mit einem Schaumstoffball

auch in der Wohnung geworfen

werden, ohne dass etwas zu Bruch

geht. „Mit einem Eimer und einem

solchen Ball kann ein lustiges Zielwerfen

gemacht werden. Und wer keinen

Ball hat, kann auch ein Säckchen oder

Socken füllen oder ausstopfen und ihn

zum Werfen nutzen. In jeder Wohnung

findet sich auch etwas, mit dem sich

eine Übungsstrecke fürs Balancieren

gestalten lässt. Wichtig ist, dass alle

gesund und gut gelaunt bleiben. Wir

wollen ein bisschen helfen, indem wir

Ideen liefern, wie sich die Zeit vertreiben

lässt.“

Text: J. Lintel


10 RÄTSEL

Oster-Rätsel

6

1

Um das Lösungswort

zu finden, musst du die

passenden Begriffe

zu den Bildern in die

Kästen eintragen. Die

Buchstaben in den

Kästchen mit den

Zahlen ergeben das

Lösungswort.

Viel Spaß beim Rätseln!

2

3

7

4

5

ö = oe

ü = ue

Lösungswort:

1 2 3 4 5 6 7

Rätsel-Auflösung

Findest du die fünf Fehler?

Auflösung Großes

Rätsel:

Osterei

Auflösung Fehlerbild:

An der linken Seite

des Kuchens fehlt eine

Karotte, auf der rechten

Seite auch. Auf dem Gras

fehlt eine gelbe Blüte,

dahinter sind zwei neue

Blüten. Vorm rechten Fuß

des Hasen fehlt eine rote

Blüte.

Was für ein toller Osterkuchen! Der ist fast schon zu schön, um ihn zu verputzen. Doch

schau genau hin, im rechten Bild haben sich fünf Fehler eingeschlichen. Die Lösung steht in

der linken Spalte.


BASTELN

11

Schattenspiel

Büchermonster

mit einer Klopapierrolle

haben Seiten zum Fressen gern!

Was du brauchst: Klopapierrolle, Gummiband, etwas Frischhaltefolie,

eine Schere, Papierblätter, Buntstifte, einen Klebestift

oder Klebestreifen und eine (Handy-)Taschenlampe.

Was du brauchst: Viereckiges buntes Papier (zum Beispiel

12 x 12 Zentimeter), weiteres buntes Papier, Schere, Kleber,

Filzstift.

1. Zunächst brauchst du kleine Motive zum Ausschneiden.

Die kannst du dir am PC in einem Dokument zusammenstellen

und ausdrucken, oder du malst selbst welche auf

Papier.

1. Dies ist die Grundanleitung für ein Lesezeichen, das

man auf eine Buchseite setzen kann: Falte ein quadratisches

Stück Papier diagonal zu einem Dreieck. Falte nun

die linke Ecke zur unteren Mitte hin.

2. Nun schneide deine Motive mit einer Schere vorsichtig

aus. Dann kannst du sie noch bunt bemalen. Schneide

etwas Frischhaltefolie zurecht und klebe eines der Motive

mit einem Klebestreifen oder etwas Kleber mittig darauf.

2. Nun falte auch die rechte Ecke zur unteren Mitte hin.

Dann entfalte beides wieder. Falte nun die mittlere Ecke

nach oben, nimm dazu aber nur die obere Lage Papier

(siehe Foto rechts).

3. Nimm die Folie und lege sie mittig auf die Klopapierrolle

auf. Zieh sie an den Seiten so herunter, dass sie über

der Öffnung spannt, und wickele dann das Gummiband

herum.

3. Jetzt greifst du die oberen Ecken – jeweils links und

rechts – und steckst sie in die entstandene „Tasche“, die du

zuvor gefaltet hast (siehe Foto Mitte). Alle gefalteten Stellen

gut andrücken. Dann ist das Basis-Lesezeichen fertig!

4. Such dir ein dunkles Zimmer. Dann kannst du mit der Taschenlampe

durch die offene Seite der Rolle leuchten. Richte

sie auf eine Wand. Du wirst dein Motiv entdecken. Je weiter

du dich von der Wand entfernst, desto größer wird es!


12

COMIC


VOLL COOL

13

Langeweile

macht Sinn!

Keine Schule und viel Zeit zu Hause: Hallo liebe Langeweile! Statt sie zu vertreiben,

solltest du die Langeweile ruhig mal zulassen. Warum? Wir verraten es dir!

Sie ist lästig und schwer zu ertragen:

die Langeweile. Wenn wir über einen

längeren Zeitraum etwas Eintöniges

machen müssen, dann ist sie da. Auch

wenn wir gezwungen sind, nichts zu

tun, oder auf etwas warten. Langeweile

möchte man nicht haben, weil

sie sich zieht wie Kaugummmi. Und

das fühlt sich oft richtig unangenehm

an. Deshalb versuchen wir, die Langeweile

immer zu vertreiben,

mit Fernsehen schauen,

PC-Spielen oder mit dem

Smartphone zum Beispiel.

In einer Studie wollten

Forscher der Universität von

Waterloo in Kanada wissen,

was in Menschen vorgeht, wenn sie

sich langweilen. Dazu zeigten sie Personen

ein Video. Darin zu sehen: zwei

Männer, die Kleidungsstücke auf eine

Wäscheleine aufhängen. Vier Minuten

lang passiert nichts anderes, nur das.

Puhhhh gähhn, da ist einem ja schon

bei der Vorstellung ganz langweilig,

oder? Und so ging es auch den Zuschauern.

Sie waren quälend angeödet,

aber so richtig. So sehr,

dass ihr Herz schneller

schlug und sie gestresst

waren. Während ihnen

immer langweiliger wurde,

fühlten sie sich innerlich

unruhig. Sie wollten der Situation

entkommen, konnten aber nicht.

Das ist wie eine juckende Stelle am Rücken,

an die man nicht

herankommt.

Langeweile macht

uns also erst einmal

ziemlich unzufrieden.

Sie erinnert

uns daran,

dass wir unsere Zeit

gerade sinnlos vergeuden.

Das soll sich unbedingt ändern!

Oft suchen wir dann nach

Ablenkung, um diesen leeren

Moment zu füllen.

Langeweile auszuhalten lohnt sich

aber. Denn wenn wir nichts tun, passiert

oft etwas richtig Gutes: Wir müssen

uns auf nichts konzentrieren, nichts

lenkt uns ab. Unser Kopf ist sozusagen

ganz frei. Das Gehirn hat Zeit, die

Gedanken einfach mal wandern

zu lassen und ins Unterbewusstsein

abzutauchen. Forscher haben

herausgefunden, dass der Mensch

genau dann besonders kreativ sein

kann und auf Ideen kommt. So kann

es sogar klappen, dass man ganz unbewusst

Probleme löst. Eine Grammatikoder

Matheregel, die man die

ganze Zeit nicht verstanden hat,

scheint plötzlich glasklar zu sein.

Oder man hat plötzlich eine

tolle Idee, zu einer Geschichte

oder was man Schönes mit dem

Freund unternehmen könnte.

Also: Wenn du einfach

mal den Laptop, den

Fernseher, das Smartphone

oder das Buch

aus- und zulässt, einfach

mal aus dem Fenster

schaust oder durch die

Natur läufst, wirst du sicher auf

verrückt gute Gedanken kommen. Wie

aus dem Nichts sind sie da – und meist

richtig gut! Schalt dich doch auch mal

ab. Langeweile lohnt sich manchmal!


14

SELBST GEMACHT

Süß oder salzig

Mini-Flammkuchen backen

Sie sehen aus wie Pizza und werden auch im

Ofen gebacken. Trotzdem schmecken sie anders,

aber mindestens genauso gut! Flammkuchen

kannst du ganz einfach selber backen. Viel Zeit

und viele Zutaten brauchst du dafür nicht.

Was du brauchst: 200 g Mehl,

1 EL Öl, 100 ml Wasser und ca. 1 TL Salz

oder Vanillezucker (je nach Variante).

Für den süßen Belag: z.B. Schmand, Beeren,

sauren Apfel, Zimt, Vanillezucker.

Für den pikanten Belag: z.B. Kräuterquark,

Tomaten, Zucchini, Zwiebel.

1. Das Mehl, das Öl, das Wasser und das Salz oder den

Zucker zu einem Teig kneten. Nun den Teig auf einer

bemehlten Fläche mit einer Teigrolle möglichst dünn

ausrollen. Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.

2. Mithilfe eines Bechers oder eines Glases kleine Kreise

aus dem Teig ausstechen. Die Mini-Flammkuchen auf ein

mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Teigreste

kannst du noch einmal ausrollen und ausstechen.

Süß

Salzig

Zum Beispiel einen Becher Schmand (200 ml) mit

Zimt und Vanillezucker anrühren und mit einem

Löffel auf die Flammkuchen

streichen. Darauf kannst du

dünne Apfelscheiben oder

Beeren wie Himbeeren oder

Blaubeeren legen. Dann die

Flammkuchen circa 10 bis 15

Minuten backen, bis sie am

Rand etwas braun sind.

Zum Beispiel Quark mit Kräutern und Gewürzen

anrühren und diesen mit einem Löffel auf die Flammkuchen

streichen. Darauf

kannst du klein geschnittene

Tomaten-, Zucchini- und

Zwiebelstückchen legen.

Dann die Flammkuchen

circa 10 bis 15 Minuten

backen, bis sie am

Rand etwas braun sind.

Tipp: Du hast eher Lust auf einen großen Flammkuchen? Dann spar dir doch einfach die Ausstech-Arbeit

und belege den ausgerollten Teig direkt mit deinen Zutaten. Übrigens: Den süßen

oder pikanten Flammkuchen kannst du auch mit anderen Zutaten belegen, die dir schmecken!


MACH MIT 15

Oles Kinderclub

Jetzt gibt‘s Ole

auf die Ohren!

Du magst Hörspiele, hörst gerne

Radio und bist immer gut informiert?

Dann kannst du dich freuen:

Denn Ole gibt‘s bald auch zum

Hören. Im März startet der neue

Kinder-Podcast der NOZ: „Ole

schaut hin.“ Wie der Name schon

verrät, wirft Ole dabei einen Blick

auf die Themen, die Kinder interessieren.

Hier beantworten wir dir die

wichtigsten Fragen zum Podcast:

Was ist eigentlich ein Podcast?

Einen Podcast kannst du dir vorstellen

wie eine Radiosendung –

nur, dass du ihn dir jederzeit aus

dem Internet herunterladen und

anhören kannst. Oft berichten

Moderatoren darin über ein bestimmtes

Thema, zum Beispiel über die neuesten

Nachrichten, Fußball oder Musik.

Manche Pod casts richten sich auch

speziell an Kinder. Das Wort Podcast

ist zusammengesetzt aus zwei anderen,

englischen Wörtern: „Broadcast“

für Rundfunksendungen und „Pod“

kommt vom tragbaren iPod.

Wo kannst du den Podcast hören?

„Ole schaut hin“ erscheint ab dem

28. März auf der Internetseite www.

noz.de/ole. Außerdem kannst du ihn

bei Spotify, Apple oder Google Podcasts

und bei Deezer hören. Deine Eltern haben

sicher schon eine dieser Apps auf

ihrem Smartphone – oder können sie

sich im Apple- oder im Google-

Play-Store herunterladen.

Wie kannst du beim Podcast mitmachen?

Du kannst Ole deine Fragen stellen.

Beschäftigt dich ein Thema

aus der Schule? Hast du Fragen

zu den Nachrichten im Radio oder

Fernsehen? Oder willst du besser

verstehen, was vor deiner Haustür

passiert? Dann melde dich, und Ole

geht deiner Frage auf den Grund.

Schick uns einfach eine Sprachnachricht

und deinen Namen

an die folgende E-Mail-Adresse:

ole@noz.de Deine Eltern können dir

bestimmt dabei helfen!

Scann den QR-Code und

du kommst zur Seite der

NOZ Kinderzeitung:


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Junge Entdecker dürfen sich freuen auf:

• Einblicke in eine spannende Welt

des Wissens

• Berichte aus der Region

• Bastelideen und Aktionen zum

Mitmachen

• Interessante Interviews, Rätsel

und Comics

• Eine kostenlose Mitgliedschaft in Oles

Kinderclub mit eigener Clubkarte und

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Telefonisch unter 05 41/310–320

Online unter noz.de/kinderzeitung

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