Gsungen&Gspielt 01/2020

tirolervolksmusikverein

P.b.b. 02Z032291 M | Abs: TVM, Haus der Musik Innsbruck, Universitätsstraße 1 | 6020 Innsbruck € 5,50

TIROLER VOLKSMUSIKVEREIN | SÜDTIROLER VOLKSMUSIKKREIS

INNSBRUCK – BOZEN 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020

„Alles NUI –

hui oder pfui?“

Foto:Seesick Visuals | Musikant: Johannes Maria Pittl


TIROLER BRAUCHTUM

ÜBER GENERATIONEN HINWEG.

Die TT und der Tiroler Volksmusikverein.

Ein Stück Tiroler Identität im 21. Jahrhundert.

www.tt.com

© T. ERICHSEN


TONLEITER

Foto: T. Erichsen

Neues und Tradition – ein unüberwindbarer

Gegensatz? Der Hefttitel

unserer vorliegenden G’sungen und

G’spielt-Ausgabe lädt ein zu polarisieren.

Mit einem „Hui“ oder einem „Pfui“ – an

der richtigen Stelle angebracht, hat man

auf gut tirolerisch „olles g’sogt“ und klar

Stellung bezogen. Aber wie so oft im Leben

liegt die Wahrheit wohl höchstwahrscheinlich

irgendwo dazwischen. Deshalb

ist es nicht ungeschickt und vermutlich

sogar sehr ratsam, sich nicht vorschnell

mit seiner Meinung in eine Extremposition

zu begeben. Jeder von uns weiß, dass

sich die Dinge oftmals nach näherer Betrachtung

und einem gewissen zeitlichen

Abstand anders darstellen als ursprünglich

angenommen. So ist es auch im Umgang

mit kultureller Tradition und neuen

Strömungen.

Ein pauschales, unreflektiertes Vorverurteilen

und Ablehnen von Innovationen

und Beschreiten neuer Wege ist ebenso

abzulehnen wie das unkritische Aufspringen

auf jeden neuen Trend, ohne daraus

resultierende nachhaltige Wirkungen und

Entwicklungen zu bedenken. Zusammenfassend

möchte ich euch ein Zitat des

Salzburger TV-Moderators Bertl Göttl

mit auf den Weg geben. Er, so denke ich,

findet hier die richtigen Worte: „Vertrauen

auf die Überlieferung und mit Augenzwinkern

in die Zukunft. Glück auf!“

Foto: privat

Alles neu, macht der ... nein, auf den

Monat Mai lassen wir Sie nicht warten.

Der März ist sozusagen der neue Wonnemonat

und wie sie sehen und lesen werden,

hat die Frühlingsausgabe des bereits

45. Jahrgangs neben Altbewährtem auch

ein paar (optische) Neuerungen zu bieten.

Dieses Mal haben wir besonders viel

nachg’fragt und Meinungen zu neuen

Trends in der Volksmusik eingeholt,

Instrumente entdeckt, die neue Töne

anschlagen, und Musiker vermeintlich

neuer Klangwelten befragt. Im

Haus der Musik Innsbruck, dem neuen

Zuhause des Tiroler Volksmusikvereins,

haben wir uns zu neuen Wegen und

Kooperationen umgehört, stellen neue

Fortbildungsmöglichkeiten, u.a. am

Konservatorium in Bozen, bis hin zu

unseren Neuzugängen im Redaktionsteam

– Leah Maria Huber und Michael

Hackhofer – vor.

Jedem Anfang liegt ja bekanntlich ein

Zauber inne und ich hoffe, dass ein/e

jede/r von Ihnen beim Lesen der ersten

Ausgabe dieses neuen Jahrgangs vom

Zauber des Neuen inspiriert wird – ob zu

neuen musikalischen Expeditionen mit

traditionsreichen Instrumenten, zum Singen

neuer Volkslieder, zu neuen musikalischen

Kooperationen oder schlicht zum

Neuentdecken alter Traditionen.

Schönen Frühling(sbeginn),

Foto: privat

Hereinspaziert… heißt es wieder bei

den zahlreichen Fortbildungsmöglichkeiten

und Veranstaltungen rund um

die Volksmusik in allen Tiroler Landesteilen.

Nutzt sie rege und freut euch in

jeder Hinsicht. Ladet eure Freunde dazu

ein mitzumachen und geht mit gutem

Beispiel voran. Es ist wirklich was los,

wenn jede*r in seinem/ihrem Umfeld

musikaktiv wird.

Hochbetrieb ist heuer auch in Sachen

Volksmusik und Wettbewerb in Tirol:

Der 7. Tiroler Volksliedwettbewerb im

Februar, der 5. Südtiroler Volksmusikwettbewerb

im April und der 24. Alpenländische

Volksmusikwettbewerb im Oktober.

Alles gleichermaßen Treffpunkte

und „Messstationen“, Austausch- und

Begegnungsmöglichkeiten junger Volksmusikliebhaber.

Wird das Alte leichter neu oder das Neue

schneller alt? Das HUI und das PFUI in

Bezug auf NUI hängt von jedem selbst

ab und ist geprägt von der persönlichen

Sicht der Dinge und der eigenen Lebenserfahrung.

Wer viel probiert, macht

hin und wieder Fehler – und das ist

gut so. Fehler gehören bekanntlich zur

Übung: Wer sich Gutes tut und sich freut,

schenkt es auch gerne weiter.

Peter Margreiter

Obmann Tiroler Volksmusikverein

Johanna Pidner

Redaktionsleitung

Gernot Niederfriniger

Obmann Südtiroler Volksmusikkreis

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020 3


SEITENWEIS

INT´RESSANTERWEIS

5 Alles NUI – hui oder pfui?

8 HUI: Das Saxophon als Klangfarbe

10 Nachg’fragt: Die Knoedel

13 Nachg’fragt: Faltenradio

15 HUI: Welche neuen Wege die Volksmusik

in Tirol gehen kann

17 „Neue Volkslieder“ – neu entstandene Lieder

in Tirol und Südtirol

20 NUI: Hochschule der Volksmusik

22 NUI: AKM – Sondervereinbarung

STÜCKWEIS

32 A Tog ohne Sunn

33 Und af a niåds Kindl

33 Kehlburger-Jodler

34 La záprla

PROBEWEIS

38 Seminare

MANNSBILD

48 Michael Hackhofer

RÜCKSICHT

24 HUI: 50 Jahre Muttertagskonzert

25 JUHUI: Luis Holaus und der Reschenhof

unterstützen Volksmusikjugend!

BILDLWEIS

26 HUI: Impressionen Volksliedwettbewerb

WEIBSBILD

49 Leah Maria Huber

VEREINSMEIEREI

51 Südtiroler Volksmusikkreis - Mitglied werden

52 Tiroler Volksmusikverein - Mitglied werden

53 „Tiroler Notenstandl“

STELLT'S ENK VOR

54 „Brauchbar“

28 HaHaHa-Musig

29 NUI: Harmonikabau Munda entwickelt

Sondermodel „Ganslhaut“

VORSICHT

55 Veranstaltungen 2020

62 Volksmusik im Radio und TV

IMPRESSUM

G‘sungen & G‘spielt – Mitteilungen des Tiroler Volksmusikvereins und des Südtiroler Volksmusikkreises Herausgeber: Tiroler Volksmusikverein, ZVR: 742355401, Haus

der Musik Innsbruck, Universitätsstraße 1, 6020 Innsbruck, Tel.: +43 (0)512 395 566, E-Mail: tvm@tiroler-volksmusikverein.at, www.tiroler-volksmusikverein.at Bürozeiten

Nordtirol: Mo, 10:00 – 12:00 Uhr & 15:00 – 17:00 Uhr; Di bis Do, 10:00 – 12:00 Uhr Redaktionsleitung: Johanna Pidner, johanna.pidner@gmail.com Redaktionsteam: Theresa

Frech, Sabrina Haas, Michael Hackhofer, Franz Hermeter, Leah Maria Huber, Günther Laimböck, Johanna Mader, Anna Rausch Beiträge aus Südtirol: Südtiroler Volksmusikkreis,

Dominikanerplatz 7, 39100 Bozen, Tel.: +39 0471 970555, Fax 980922, E-Mail: info@volksmusikkreis.org, www.volksmusikkreis.org Bürozeiten: Montag bis

Freitag, 8:00 bis 12:00, 13:00 bis 15:00 Uhr Druck: Niederösterreichisches Pressehaus, Druck- und Verlagsges. mbH, Gutenbergstraße 12, 3100 St. Pölten Auflage: 2.500

Stück Redaktionsschluss für das Juni-Heft: 15. April 2020. Die Redaktion behält sich Kürzungen und das Redigieren der zugesandten Beiträge vor Titelfoto: Seesick-

Visuals. Die mit Namen des Verfassers gekennzeichneten Artikel sind nicht unbedingt als Meinung des Herausgebers anzusehen.

Tiroler Volksmusikverein: www.tiroler-volksmusikverein.at | Südtiroler Volksmusikkreis: www.volksmusikkreis.org

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


INT´RESSANTERWEIS

Alles NUI – hui oder pfui?

In einer Zeit, in der ein aktueller Trend morgen schon nicht mehr modern ist und

alte Traditionen teilweise überarbeitet oder sogar neu erfunden werden, wollen wir mit der

aktuellen Ausgabe unserer Mitgliederzeitschrift genauer hinschauen, ob dieses Phänomen

auch in der Volksmusik zutrifft, und haben gleich zu Beginn bei Expertinnen und Experten

nachgefragt, wie diese die Veränderungen in bestimmten Bereichen der Volksmusik bewerten:

Text: Theresa Frech | Foto: SeesickVisuals | Musikant: Johannes Maria Pittl

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020 5


INT´RESSANTERWEIS

Foto: Marco Riebler

Foto: Ralph Kapavik

Foto: Privat

Neue Volksmusik – hui oder pfui?

Johanna Dumfart –

Professorin für Steirische Harmonika

am Tiroler Landeskonservatorium

Hui und pfui sind starke Worte für

Musik – Musikgeschmack ist etwas

sehr Persönliches und meist sehr

subjektiv. Wir Musikanten & Musiker

sind kreative Menschen, die sich oft ein

Leben lang für eine Sache einsetzen und

aufopfern. Deswegen aber eine andere

Richtung konsequent abzulehnen, halte

ich persönlich für den falschen Weg.

Ich kann natürlich sagen, dass mir dieses

oder jenes nicht gefällt – aber die Musik

deswegen als „schlecht“ oder „pfui“ abzustempeln,

ist nach meiner Ansicht und

persönlichen Erfahrung nicht ganz fair.

Viele von uns spielen auch gerne verschiedene

Stile – probieren sich in etwas

Neuem aus – und bleiben trotzdem unseren

Wurzeln weiterhin treu, da uns – je

nach Gefühlslage – eine fetzige Polka,

ein ruhiger Jodler oder ein geistliches

Volkslied vielleicht auf eine ganz andere

Art und Weise berührt als z.B. „neue

Volksmusik“.

Fazit: Hui und pfui liegen im Auge des

Betrachters – Scheuklappen nutzen in

den seltensten Lebenslagen.

Neue Volkslieder –

hui oder pfui?

Gernot Niederfriniger –

Obmann Südtiroler Volksmusikkreis

„Frisch gesungen, froh gelaunt, und so

meistert man das Leben, dass man selber

staunt.“ – Dieser Text eines Kanons

könnte uns sagen:

„Mach dir nicht zu viel

Gedanken über WAS und

WIE und WO du singst,

sondern tu’s einfach.“

Im Idealfall hat man sich früher durch

tägliches Singen einen immensen Melodien-

und Textschatz angeeignet und ist

relativ unbekümmert mit neuen Einflüssen

umgegangen. Der Lebensalltag hat

die „nicht tauglichen“ Lieder von selbst

wieder „ausgemustert“. Heute wirkt

durch die vielen medialen Möglichkeiten

das Einfache oft zu banal und erst das Besondere

gibt den „Kick“.

Das Hui erklingt im Selbersingen, im alltäglichen

Gebrauch, im Freudebringen in

der menschlichen Begegnung. Das Pfui

mag vielleicht im reinen Konsumieren

von selbst nicht ausführbaren Klang-,

Harmonie- und Rhythmuseffekten sein.

Selbst den Mund aufmachen und zu singen

ist wichtiger als hui oder pfui.

Neue Kleidung in der Volksmusik –

hui oder pfui?

Christine Frech –

Mitarbeiterin im Tiroler Heimatwerk

Es gibt in der Trachtenmode mittlerweile

die verschiedensten Stilrichtungen

– der Trend, in Tracht bzw.

trachtig gekleidet die unterschiedlichsten

Veranstaltungen zu besuchen, wird bei

uns im Alpenraum immer mehr angenommen.

Die Tracht in ihrer traditionellen

Form, mit dem passenden Zubehör,

hat speziell in Tirol einen Sonderstatus,

da sie die Zugehörigkeit zu einer Region

bzw. unserer Herkunft anzeigt.

Die freche, trendige, individuelle Trachtenmode

für Kinder, Mädels, Burschen,

Frauen und Männer wird gerne getragen,

um die Persönlichkeit sowie die Figur zur

Geltung zu bringen. Selbstverständlich

sollte sie an die Veranstaltung angepasst

sein. Die Individualität wird mit einem

Trachtenoutfit bestens unterstrichen bzw.

hervorgehoben. Bei den Stoffen kann aus

dem Vollen geschöpft werden. Hochwertige

Materialien wie Wolle, Seide, Leinen

und Leder sind natürliche Begleiter und

unterstützen den Tragekomfort. Die passenden

Accessoires sollte man entsprechend

dem Anlass abstimmen und runden

ein trachtiges Outfit perfekt ab. In diesem

Sinne ist die trachtige Kleidung für alle

ein Gewinn – für Musikanten und Publikum

gleichermaßen HUI.

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INT´RESSANTERWEIS

Foto: Privat

Neue Tänze in der Volksmusik –

hui oder pfui?

Alexander Schatz –

Landesverbandsobmann Stv.

des Tiroler Landestrachtenverbandes

A

Volksmusik man hört erklingen und

viele gleich das Tanzbein schwingen.

So ist es auch nicht ganz verkehrt,

dass den beiden Unzertrennlichkeit erfährt.

Drum ist des Musikanten größter Applaus,

wenn die Tanzfläche gibt koan Platz mehr

aus und ohne Musig gibt’s koan Tanz, weil

der Bewegung fehlt der Glanz.

„Auch neue

Melodien uns Tänzer

beglücken und mit einem

,Hui’ das Publikum

entzücken.“

So dürfen neue Tänze entstehen, aber

immer im Einklang mit der Volksmusik

geh’n. Doch manche wollen die Bühne

rocken und uns Tiroler damit locken, unsere

Tänze zu verkaufen, für Ruhm und

Geld an groaßn Haufn, des alles tuat uns

gar nit schock´n, sondern nur a lautes

„Pfui“ entlocken.

Der Volkstanz und die Volksmusik ist

Brauchtum und Kultur, das schwören wir

ein Leben lang auf unsere Heimat nur.

Foto: Privat

Neue Instrumente in der Volksmusik –

hui oder pfui?

Peter Reitmeir – Ehrenobmann

des Tiroler Volksmusikvereins

Seit der Mensch begonnen hat zu musizieren,

hat er seine Instrumente

ständig weiterentwickelt. Aus dem Musikbogen

sind allmählich die Harfe und

auch die lautenartigen Instrumente hervorgegangen,

aus Tierhörnern die Blechblasinstrumente,

aus Knochen- oder

Rohrflöten Quer- und Blockflöten sowie

Rohrblattinstrumente, aus einfachen

Baumtrommeln Pauken und Trommeln

usw. Ständig war man bestrebt, die Instrumente

weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Bedeutende Instrumentenbauer

wie Theobald Böhm (Querflöte und Klarinette),

Cyrill Demian (Ziehharmonika),

Matthias Hohner (Akkordeon und Mundharmonika),

Jacob Hochbrucker (Pedalharfe)

und noch viele andere haben die

Instrumente immer mehr perfektioniert.

Die Geige hat ihre Perfektion schon im

17. und 18. Jh. durch die italienischen

Geigenbauer, unter anderem Amati, Stradivari,

Guarneri und auch Jakob Stainer

aus Tirol, erreicht. In der Volksmusik haben

sich oft ältere Entwicklungsformen

der Instrumente erhalten: Das Raffele als

Vorform der Zither, die Schwegelpfeife

als einfache Querflöte, die Hakenharfe

und die einfache Pedalharfe, die diatonische

Harmonika als Entwicklungsstufe

zum Akkordeon, Fiedel und Drehleier

als einfache Streichinstrumente, das Alphorn

als urtümliches Blechblasinstrument.

Aber auch hier wird getüftelt und

ständig verbessert. Dabei haben alte Instrumente

oft einen besonderen Reiz

wie z.B. der etwas stumpfe Klang einer

alten Bradl-Harfe oder das bekannte Alphorn-Fa,

der etwas zu tiefe 11. Naturton.

Allerdings gibt es meiner Meinung

nach auch Fehlentwicklungen: Bei diatonischen

Harmonikas werden oft eine

Reihe von Zusatztasten angebracht und

auch manchmal Register, um die Spielmöglichkeiten

zu erweitern. Hier wäre

es doch viel sinnvoller, gleich das Akkordeon

zu verwenden, das noch viel mehr

ermöglicht.

„Unsere Volksmusik vermittelt

ein besonderes

Klangbild, das auf dem

natürlichen Klang der

Instrumente beruht.“

Elektronisch verstärkte oder verfremdete

Instrumente stören den gewohnten Klang

und werden in der überlieferten Volksmusik

vermieden. Keyboard und E- Gitarre

sind da fehl am Platz. An sich ist beinahe

jedes Instrument für die Volksmusik geeignet,

wenn es entsprechend eingesetzt

und gespielt wird, auch das Saxophon.

Wir bedanken uns für die verschiedenen

Beiträge und Meinungen und bewerten

diesen Einsatz für unsere Mitgliederzeitschrift

mit einem eindeutigen HUI.

Foto: Matthias Fehr

ZUR AUTORIN

Theresa Frech

Volksschullehrerin,

Musikschullehrerin,

ORF-Moderatorin und

Schriftführer Stellvertreterin

des TVM

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020 7


INT´RESSANTERWEIS

HUI: DAS SAXOPHON

ALS KLANGFARBE

Ausgezeichnetes Musizieren am Beispiel

der Familienmusik Wallnöfer aus Tisens/Südtirol

Text: Gernot Niederfriniger

Ein besonderes Instrument

Das Saxophon gehört der Definition

nach, anders als sein metallischer

Korpus aus Messing vermuten lässt,

zur Familie der Holzblasinstrumente,

da sein Ton mit Hilfe eines Rohrblatts

erzeugt wird.

Von Adolphe Sax erfunden und 1846

patentiert, wurde das Saxophon anfänglich

in der Jazz-Musik und in den

Swing-Orchestern verwendet und hat

heute seinen festen Platz und bereits

lange Tradition sowohl in den Blasorchestern,

als auch in der klassischen

Musik. Das Saxophon ist ein klangliches

Bindeglied zwischen Holzund

Blechregister: Einerseits hat das

Saxophon die Beweglichkeit eines

Holzblasinstrumentes, andererseits

steht es der Lautstärke eines Blechblasinstrumentes

kaum nach.

Familienmusik Wallnöfer bei „Aufg’horcht“ in Innsbruck: Renate, Thomas, Hannes, Sonja und Stefan

© Thomas Erichsen

Eher hui als pfui

Dass man auf allen Arten von Instrumenten

auch Volksmusik spielt,

ist eigentlich keine neue Erfindung,

sondern alte Praxis, die man einfach

tut, indem man es ausprobiert und in

das eigene Musizieren integriert. Der

Geiger und Seitlpfeifer Alois Blamberger,

„Blan Lois“ (1912-1989) bekam

zum 70. Geburtstag ein Saxophon

geschenkt und schwärmte vom

besonders schönen Klang beim Weisenblasen.

Der legendäre Osttiroler

Sepp Huter (1929-2001) musizierte

Jahrzehnte mit seiner Großglocknerkapelle

Kals. Bei seinem Boarischen

„Der Lachende“ kommt das Saxophon

besonders neckisch und wirkungsvoll

zur Geltung. Im Schweizer Engadin

musiziert der von den „Fränzlis da

Tschlin“ allseits bekannte Klarinettist

Domenic Janett auch gerne mit

dem Saxophon. Besonders bekannt

ist die Tanzmusikformation „Engadi-

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


INT´RESSANTERWEIS

ner Ländlerfründa“ mit ihrem Walzer

„Der Gockel“, in dem das Saxophon

eine zentrale Rolle hat und mit dem

Klarinettenklang sanft verschmilzt.

Familienmusik Wallnöfer

Was tun, wenn in einer fünfköpfigen

Familie alle ein unterschiedliches Instrument

spielen, in verschiedenen

Gruppen und Musikkapellen mitwirken

aber das gemeinsame Musizieren

als ganze Familie schwierig erscheint?

Mutter Renate ist Musikschullehrerin

für Querflöte und spielt die Harfe.

Ihr Wunsch war es immer, mit ihren

Kindern musizieren zu können. Die

Kinder spielten verschiedene Instrumente,

die so nicht wirklich in eine

Volksmusikgruppe passten.

Auf Volksmusikseminaren wie die Jugendsing-

und Musizierwoche oder die

Alpenländische Sing- und Musizierwoche

lernten sie die gemeinschaftliche

Art der Volksmusik kennen, hatten

viele unvergessliche Erlebnisse

und schlossen viele Bekanntschaften.

Im Gespräch mit ihrem Bruder Robert

Schwärzer erzählte Renate von ihrem

großen Traum einer Familienmusik.

Aber wie sollte das funktionieren?

Probieren geht über Studieren

Robert ermutigte die Familienmitglieder:

„Probiert es aus! Ihr mögt nur

tun.“ Vater Hannes spielt normalerweise

Euphonium und übernahm nach

längerem Überreden von Frau und

Tochter mit der Tuba die Bassfunktion.

Sohn Thomas wechselte von Trompete

auf Flügelhorn. Tochter Sonja blieb

beim Saxophon und Sohn Stefan bei

der Zugposaune. Mutter Renate hält

mit ihrer Harfe alles harmonisch zusammen.

Nun galt es auszuprobieren…

Durch die Vielseitigkeit und Modellierfähigkeit

im Ton versteht es Sonja

mit dem Saxophon hervorragend, einerseits

mit dem Flügelhorn geschmeidig

die Melodie zu führen, andererseits

in der tiefen Lage mit der Posaune zu

harmonieren.

Bei manchen Stellen übernimmt das

Saxophon sogar Trillerstimmen wie

bei einer Piccoloflöte. Die Gegenstimmen

in der Tenorlage sind durch die

Zugposaune nicht so legato möglich

wie mit einer Ventilposaune. Aber

auch da gilt es auszuprobieren und

Lösungen zu finden.

Spielgut alt und neu

Bei den Spielstücken klingen neben

traditionellen Stücken besonders neu

entstandene Melodien wie der „Umeser

Landler“ von Franz Xaver Kofler,

der „Edelweiß Boarische“ von

Thomas Wallnöfer (benannt nach

dem Hausnamen der Wallnöfers) und

auch der „Tisner Marsch“ von Robert

Schwärzer. Jedes Stück wurde zurechtgespielt,

ausprobiert und schließlich

in die optimale Form gebracht.

Die Kinder spielen die Melodieinstrumente,

die Eltern übernehmen die Begleitung.

Genau wie im „wirklichen“

Leben.

Alpenländischer

Volksmusikwettbewerb

Im Oktober 2018 nahm die Familienmusik

Wallnöfer schließlich beim 23.

Alpenländischen Volksmusikwettbewerb

in Innsbruck teil. Sie überzeugte

die aufmerksame und kritische Jury

und die sehr zahlreichen gespannten

Zuhörer mit ihrer originellen Besetzung

und ihrem feinfühligen, tänzerischen

und freudvollen Musizieren.

Für ihren „ausgezeichneten“ Auftritt

und dem harmonischen Gesamt-Erscheinungsbild

erhielt die Familienmusik

von der Gesamtjury und der

Wettbewerbsleitung beim Festabend

im Congress Innsbruck den begehrten

„Herma Haselsteiner-Preis“ in der

Kategorie „Musizierende Familie“.

Foto: Ralph Kapavik

24. ALPENLÄNDISCHER

VOLKSMUSIKWETTBEWERB /

HERMA-HASELSTEINER PREIS

22.-25. OKTOBER 2020

Congress Innsbruck /

„Aufg’horcht in Innsbruck“

ZUM AUTOR

Gernot Niederfriniger

lebt in Mals/Südtirol,

Musiklehrer, Chorleiter,

Musikant, Obmann beim

Südtiroler Volksmusikkreis,

Juror beim Alpenländischen

Volksmusikwettbewerb

WERTUNGSSPIELE

• Volksmusik in der Innsbrucker Innenstadt

• Musikantentreffen „G’sungen und G’spielt“

• Volkstanzabend mit der Altmatreier

Tanzmusik und der Weinbergmusi

• Festabend mit Verleihung der Herma

Haselsteiner-Preise

• Große Noten-, Trachten- und Instrumentenverkaufsausstellung

• Radio-Abschlussgottesdienst im

Innsbrucker Dom

• Volksmusikfrühschoppen

INFOS, AUSSCHREIBUNG &

BEWERBUNGSFORMULAR, SOWIE

KARTENVORVERKAUF:

www.tiroler-volksmusikverein.at

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020 9


INT´RESSANTERWEIS

Nach 17 Jahren Pause wurde es 2019 mit dem Album „Still“ wieder laut um die KNOEDEL.

NACHG’FRAGT: DIE KNOEDEL

Der ursprüngliche Name „Die verkochten Tirolerknödel“ wurde ihnen bei ihrem ersten

Auftritt von einem Wiener Veranstalter verpasst. Die Gruppe dachte sich nichts dabei,

später haben ihn die Musiker allerdings auf „Die Knödel“ verkürzt und das erste Album

„Verkochte Tiroler“ genannt.

Text: Anna Rausch / Fotos: Lukas Beck

Walter Seebacher, Gründungsmitglied

und Klarinettist der „Band“,

beantwortete mir einige Fragen zum

Thema „Neue Volksmusik“:

Wie würdest du den Musikstil/die

Richtung deiner Gruppe beschreiben?

Trifft der Begriff „Neue Volksmusik“

auf euch zu?

Ich kann mit dem Begriff „Neue Volksmusik“

eigentlich nicht viel anfangen.

Dass wir in unseren Anfangszeiten, den

frühen 90ern, mit unserer Band damit

in Verbindung gebracht wurden, hatte

vielleicht damit zu tun, dass unsere

ersten Stücke so genannte „bodenständige

Tanzsuiten“ waren, mit Stücken

wie: Koa Boarischer, Landler, Walzer

und der Knödelpolka. Diese Stücke waren

auch in dieser traditionellen Form

und in den typischen Taktarten, aber

in ein bisschen freizügigerer Harmonik

geschrieben. Dazu kam aber auch,

dass wir bei unseren ersten Auftritten

kurze Lederhosen und Dirndln trugen.

Wir fanden das damals lustig, wie auch

unseren Bandnamen, und dachten über

das eventuell damit verbundene Image

nicht weiter nach. Aus dieser Zeit ist

uns ein RAI - Interview in Südtirol mit

Robert Schwärzer in Erinnerung. Er

fragte uns eingangs, was es mit „ unserem

Ungelege“ auf sich hätte! Wir

waren jedenfalls erstaunt, dass er das

so besonders fand, wir wollten jedenfalls

nie jemanden damit provozieren,

spielten die meisten von uns doch mit

ihren Familien daheim oder auch miteinander

zum Beispiel bei der Gruppe

ganz begeistert traditionelle Volksmusik

und tun das gelegentlich auch

heute noch.

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


INT´RESSANTERWEIS

Giardino Armonico und andererseits

mit zeitgenössischer, Neuer Musik

in Ensembles wie Klangforum Wien

oder Phace beschäftigt. Und diese Erfahrungen

von uns beeinflussen auch

wieder, was Christof für uns schreibt.

„Improvisation ist

bei unserer Musik kein

großes Thema, die meisten

Stücke sind auskomponiert,

nur gelegentlich

gibt es Teile für

freie Improvisation.“

Walter Seebacher – Gründungsmitglied und Klarinettist der KNOEDEL

„Unsere Musik würde ich

ganz einfach mit Kammermusik

beschreiben, in

einer so großen Besetzung,

dass es gerade noch ohne

DirigentIn funktioniert.“

Gibt es Elemente, die an die Volksmusik

erinnern, oder ist euer Spielstil

so weit von der Alpenländischen

Volksmusik entfernt, dass man sie

nicht mehr „spüren“ kann?

Natürlich war es am Anfang unser Instrumentarium,

was ja zum Teil aus typischen

Volksmusikinstrumenten wie

der Volksharfe, dem Hackbrett, dem

hölzernen Glachter, ja sogar aus der

Okarina und dem Raffele bestand.

Glachter und Hackbretter verwenden

wir immer noch. Margret spielt inzwischen

auf einer Barockharfe, dafür ist

die Zither von Christof dazugekommen.

Weil unser Repertoire am Anfang

nicht abendfüllend war, haben wir

ganz traditionelle Volksmusikstücke in

Tanzlmusig- und Geigenmusigbesetzung

gespielt und sogar das ein oder

andere Volkslied eingestreut. Das alles

ist heute nicht mehr vorstellbar.

Damals war es eine Riesengaudi.

Welche anderen Musikrichtungen

prägen eure Musik? Wie entstehen

die Stücke, die ihr spielt?

Unsere Musik entsteht so, dass Christof

sie für jeden Einzelnen von uns

komponiert. Christof hat immer wieder

gesagt, dass ihn als Komponist alles

geprägt hat, was er bisher gehört

hat – das ist natürlich im Lauf eines

interessierten Musikerlebens sehr viel

Verschiedenes und betrifft in der Folge

auch uns alle. Die meisten von uns

sind mit der Volksmusik aufgewachsen,

studiert haben wir alle klassische

Musik, viele von uns spielen seit Jahren

in diversen Orchestern. In unserer

17-jährigen „Knödel-Pause“ haben

sich die meisten von uns entweder mit

„Alter Musik“ in so genannten Originalklang

Ensembles wie Concentus

Musicus, Freiburger Barockorchester,

Wie schätzt du die Zukunft der

bodenständigen Alpenländischen

Volksmusik ein?

Was ich mitbekomme, gibt es mehr

musizierende Jugendliche als je zuvor,

was vielleicht auch mit der tollen

Qualität an den Tiroler Musikschulen

zu tun hat. Mich persönlich geprägt

und berührt haben in der Volksmusik

immer wieder einzelne besondere MusikantInnen

und SängerInnen, eine

solche eigenständige Identität muss

sich jeder aber selber finden.

Herzlichen Dank für das Interview!

DAS ENSEMBLE „KNOEDEL“ BE-

STEHT AUS ACHT MUSIKERINNEN

UND MUSIKERN:

Cathi Aglibut

Margret Köll

Alexandra Dienz

Walter Seebacher

Andreas Lackner

Michael Öttl

Charlie Fischer

Christof Dienz

Violine

Tripelharfe

Kontrabass

Klarinette

Trompete

Gitarre

Schlagwerk

Komposition,

Fagott, Zither

Neuestes Album: „STILL“ (2019)

www.dienz.at/die-knoedel-en/

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020 11


INT´RESSANTERWEIS

NACHG'FRAGT: FALTENRADIO

Eine Musik, die in keine Schublade passt oder „ein Flirt mit der Musikgeschichte, der

anregender nicht sein hätte können“. So könnte man den Musikstil der Gruppe Faltenradio

beschreiben. Eines ist sicher: Das Publikum gerät bei Auftritten von Faltenradio

ins Schwärmen.

Text: Anna Rausch

„Neue Volksmusik“ ist ein weiter

Begriff. Was sagt er für dich

eigentlich aus?

Natürlich könnte man an dieser Stelle

definieren, welche musikstilistischen

Einflüsse oder musiktheoretischen Erweiterungen

die Volksmusik zu einer

„Neuen Volksmusik“ machen. Viel

wichtiger ist für mich die Beobachtung,

dass das „Drumherum“ variantenreicher

wurde – man kann in Tracht

musizieren oder auch nicht, man kann

im Konzerthaus musizieren oder im

Wirtshaus, man kann im musikalischen

Arrangement schlichte Eleganz

walten lassen oder eben auch experimentieren.

„Faltenradio lebt

mitunter von der Idee,

die variantenreiche

Klarinettenfamilie

mit der Steirischen

Harmonika musikalisch

zu fusionieren.“

Auf zu neuen diatonischen Expeditionen: Faltenradio. © Lukas Beck

Die vier Gruppenmitglieder aus Salzburg

und der Steiermark sind Alexander

Maurer, Stefan Prommegger,

Alexander Neubauer und Matthias

Schorn und setzen mit ihrer Musik

völlig neue Maßstäbe. Bei ihren Auftritten

werden die Instrumente gewechselt

wie die Hemden. Die vier

Musiker sind eben alles: Kabarettisten,

hochbegabte und gut ausgebildete

Musikanten, in Volkstänzen bewanderte

Akrobaten und allesamt Comedians,

die für eine gute Bühnenshow

die seltsamsten Positionen einzunehmen

bereit sind. So stellen sich die

vier Musiker auf ihrer Homepage vor

(www.alexandermaurer.com). Einem

von ihnen, Alexander Maurer, Dozent

für Steirische Harmonika an der

Bruckner Universität in Linz, durfte

ich einige Fragen stellen:

Welche Rolle spielt die Alpenländische

Volksmusik in eurer Gruppe

und für euren Spielstil?

Faltenradio lebt mitunter von der Idee,

die variantenreiche Klarinettenfamilie

mit der Steirischen Harmonika musikalisch

zu fusionieren. Es gibt wohl

kaum ein Instrument, das noch enger

mit unserer Volksmusik verbunden ist,

als dieses wunderbare Handzuginstrument.

Schon alleine deswegen ist

Volksmusik ein wesentliches Element

in unseren Bühnenprogrammen.

Welche anderen Musikrichtungen

prägen eure Musik?

Faltenradio versucht das Beste aus

verschiedenen Welten gleichberechtigt

auf die Bühne zu bringen. Filmmusik

von John Williams genauso wie Kom-

12

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


INT´RESSANTERWEIS

positionen von Friedrich Gulda, Robert

Schumann oder Béla Bartók und

natürlich auch heimatliche Volksmusik.

„Die Steirische

Harmonika bietet

Fluch und Segen

zugleich.“

Wie entstehen die Stücke,

die ihr spielt?

„Die Steirische Harmonika bietet Fluch

und Segen zugleich.“ Alpenländische

Volksmusik lässt sich darauf relativ

unkompliziert umsetzen, dafür eignet

sich das Instrument bestens. Im Laufe

der vergangenen zehn Jahre unseres

Bestehens mussten wir immer wieder

feststellen, dass andere Stilrichtungen

aufgrund der Wechseltönigkeit am Instrument

nur bedingt spielbar sind. Unser

großes Glück ist, einen äußerst versierten

Arrangeur im Ensemble zu haben.

Stefan Prommegger schreibt uns seine

Arrangements maßgeschneidert „auf

den Leib“.

Welche Rolle spielt in eurer Gruppe

die Improvisation beim Musizieren?

Als klassisch ausgebildete Orchestermusiker

sind vor allem Matthias Schorn

(Wiener Philharmoniker) und Alexander

Neubauer (Wiener Symphoniker) meisterlich,

wenn es darum geht, klassische

Musik bestmöglich zu reproduzieren/

interpretieren. Die Volksmusik ist in ihrem

Wesen allerdings der improvisierten

Musik näher als der reproduzierenden.

So hat man gerade auf der Steirischen

Harmonika immer wieder die Freiheit,

Teile einmal so und einmal anders zu

begleiten. Und natürlich haben wir auch

Passagen in unseren Stücken, die offen

sind für tonale Improvisation.

Alexander Maurer, Dozent für Steirische Harmonika an der Bruckner Universität in Linz,

mit seinem „Faltenradio“. © Dora Neubacher

„Qualität setzt sich durch -

in der musikalischen

Ausbildung,

bei der Wahl des

Instruments, im Leben.“

(Alexander Maurers Tipp

an junge Muskantinnen

und Musikanten)

Wer sind die Besucher eurer Konzerte?

Tretet ihr nur konzertant auf oder

gibt es hin und wieder die ein oder

andere „Wirtshaus-Session“?

Nach rund 300 gemeinsam gespielten

Konzerten zwischen Wien, Hamburg und

Meran kann man glücklicherweise nicht

„schubladisieren“, welches Publikum

in unsere Konzerte kommt. Wir wollen

mit unserer Musik möglichst viele unterschiedliche

Menschen erreichen. In den

Wiener Musikverein kommt klarerweise

ein anderes Publikum als in den Hamburger

Mojo-Club oder zum Woodstock

der Blasmusik. In erster Linie musizieren

wir konzertant auf der Bühne - angeblich

gab es aber auch schon die

eine oder andere nächtliche Session im

Wirtshaus und anderen Etablissements.

Was für eine Zukunft hat die bodenständige

Alpenländische Volksmusik?

Es gab noch nie so gut ausgebildete Musikanten

wie heute. Die Möglichkeiten

einer gediegenen Aus- und Weiterbildung

sind enorm. So gesehen blicken wir

froh und neugierig in die Zukunft.

Ich danke Alexander Maurer für die

interessanten und aufschlussreichen

Antworten.

Foto: Armin Kindl

NACHGFRAG’T

HAT ...

Anna Rausch

Lehrerin für Deutsch,

Biologie und Musik an

der NMS Sölden

Gruppe: Jung und Frisch

Instrumente: Klassik-

Geige im Orchester;

Zither, Steirische

Harmonika, Gitarre

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020 13


INT´RESSANTERWEIS

HUI: WELCHE NEUEN WEGE

DIE VOLKSMUSIK IN TIROL

GEHEN KANN

Im Juli 2018 ist der Tiroler Volksmusikverein als erster Mieter in das neue Haus

der Musik in Innsbruck einzogen. Durch die Übersiedelung von den Räumlichkeiten in

der Innsbrucker Rennerschule in das geräumige Haus ergeben sich neue Möglichkeiten

für den Tiroler Volksmusikverein und die Volksmusik ganz allgemein.

Text: Markus Stegmayr

Es ist ein schlicht und ergreifend riesengroßer

Möglichkeitsraum. Das

markante Haus der Musik, das 62,7

Mio. Euro kostete, besticht allein schon

auf der Faktenebene. Auf einer Fläche

von 15.700 m² und einer Nutzfläche von

12.900 m² bleibt den acht Nutzern viel

Platz für Ideen, Projekte und Kooperationen.

Der große Saal, der von den sesshaft

gewordenen Vereinen und Institutionen

bespielt werden kann, bietet 515,9 m² und

508 Plätze, der kleine Saal immerhin noch

90 Plätze auf 117,3 m².

Foto: Rupert Larl

„MAN TRIFFT SICH

GEZWUNGENER-

MASSEN IM LIFT ODER

IM RESTAURANT.“

Wolfgang Laubichler

Direktor Haus der Musik

Foto: Angelika Stegmayr

Verständlich, dass der Direktor des Hauses,

Wolfgang Laubichler, angesichts solcher

Zahlen schon kurz vor der offiziellen

Eröffnung am 6. Oktober das Haus als

einen Ort sehen wollte, der neue Synergien

ermöglicht. „Der Tiroler Volksmusikverein

oder die Innsbrucker Festwochen

der Alten Musik sollen etwa von der örtlichen

Nähe profitieren“, wünschte sich

der Hausherr bereits damals im Interview

mit der APA. „Einiges wird im Haus von

selbst funktionieren, man trifft sich ja gezwungenermaßen

im Lift oder im Restaurant“,

ergänzte er.

Unter „man“ darf in diesem Fall das Tiroler

Landestheater, das Tiroler Symphonieorchester,

die Innsbrucker Festwochen

der Alten Musik, die Meister & Kammerkonzerte,

die Universität Mozarteum, das

Tiroler Landeskonservatorium, das Institut

für Musikwissenschaft der Universität

Innsbruck, der Blasmusikverband Tirol,

der Tiroler Sängerbund & der Tiroler

Volksmusikverein verstanden werden.

Ungewöhnliche Nachbarschaft

Zwei Monate nach dem Tiroler Volksmusikverein

bezogen im September 2018

auch die Innsbrucker Festwochen der Alten

Musik ihr Quartier im Haus der Musik.

Damit war die Nachbarschaft von zwei

recht unterschiedlichen Mietern besiegelt.

Ein Zusammentreffen aber, das der

Obmann des Tiroler Volksmusikvereins

sehr positiv bewertet. „Mit den Festwochen

der Alten Musik hatten wir bislang

kaum Kontakt. Bald nach dem Einzug

haben wir ein gemeinsames Treffen aller

Mitarbeiter organisiert und gemeinsam

musiziert und gesungen“, zeigt sich Peter

Margreiter überaus erfreut.

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


INT´RESSANTERWEIS

Das Neue Haus der Musik in Innsbruck.

Foto: Günther Egger

Foto: Ana Caballero

„BEVOR ES GEMEIN-

SAME KONZEPTE UND

IDEEN GIBT, IST DER

MENSCHLICHE KON-

TAKT WICHTIG.“

Eva-Maria Sens

Betriebsdirektorin

Innsbrucker Festwochen

der Alten Musik

Auch Eva-Maria Sens, Betriebsdirektorin

der Innsbrucker Festwochen der

Alten Musik, sieht diese unerwartete

Nachbarschaft überaus positiv. „Bisher

glaubte man ja, dass wir kaum Berührungspunkte

haben“, meint sie. Jetzt

habe es im Sommer 2019 schon ein

erstes musikalisches Zusammentreffen

der Volksmusikwelt mit der Welt der

Alten Musik gegeben. „Die Stubaier

Freitagsmusig hat die Premierenfeier

unserer Opernproduktion ‚La Dori’ von

Pietro Antonio Cesti musikalisch umrahmt“,

erzählt Sens. Die ersten Reaktionen

des Festwochen-Publikums sei zwar

„Verwunderung“ gewesen, letztlich habe

man aber „bis um 2.00 Uhr in der Früh

gemeinsam getanzt“, so die Betriebsdirektorin.

Sowohl Margreiter als auch Sens betonen,

dass es zwischenmenschlich

zwischen den Mitarbeitern des Tiroler

Volksmusikvereins und der Innsbrucker

Festwochen für Alte Musik glänzend

funktioniert. „Unsere Nachbarschaft

klappt wunderbar“, hält etwa Sens fest,

während Margreiter meint, dass das

„tägliche Miteinander sehr gut funktioniert“.

Neue Projekte, außer dem

anfänglichen Beschnuppern bei der

Premierenfeier, hat es aber noch nicht

gegeben. „Bevor es gemeinsame Konzepte

und Ideen gibt, ist der menschliche

Kontakt wichtig“, erklärt Sens.

Konzepte und Luftschlösser

Ein handfestes Projekt mit dem Tiroler

Volksmusikverein gibt es schon bei den

sogenannten „Kuschelkonzerten“, die

vom „Haus der Musik“ selbst veranstaltet

werden. „Bei diesen Konzerten, die

sich an 0 bis 2-Jährige und ihre Eltern

richten, kommt unter anderem die Volksmusik

zum Zug“, erklärt Laubichler.

Auch bei diversen Feiern im Haus erklang

laut Laubichler bereits Volksmusik

verschiedenster Ausprägung. Ansonsten

sei man in Bezug auf Kooperationen generell

„noch am Anfang“. Laubichler hat

aber bereits konkrete Projekte im Kopf.

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020 15


INT´RESSANTERWEIS

„Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass

es einen Kompositionsauftrag für ein

klassisches Ensemble und ein Volksmusikensemble

geben wird“, hebt er hervor.

„Ich fände es spannend, wenn man

Volksmusik und elektronische Musik

zusammenbringt“, ergänzt der Direktor.

„SOWOHL BAROCKMUSIK ALS AUCH

VOLKSMUSIK SIND SEHR TANZLASTIG.“

Wolfgang Laubichler

Direktor Haus der Musik

Laubichler glaubt auch, zurückkommend

auf die Nachbarschaft von den Festwochen

der Alten Musik und dem Tiroler

Volksmusikverein, dass sich diese beiden

Institutionen über Konzepte annähern

könnten. „Sowohl Barockmusik als

auch Volksmusik sind sehr tanzlastig“,

führt Laubichler aus. Sens hält solcherart

konzeptionell gefasste gemeinsame

Veranstaltungen, so betont sie, zukünftig

ausdrücklich für möglich. „Es ist auch

denkbar, dass wir in Zukunft gemeinsam

verstärkt darüber diskutieren werden, an

welchen Traditionskernen man festhalten

muss und wie sehr man davon ausgehend

Experimente wagen kann und soll“,

denkt Sens laut nach.

Harfe

Hackbrett

Zither

Neue Wege für die Volksmusik

Aber allein schon die Positionierung im

Haus der Musik hat einen Beitrag geleistet,

um den allgemeinen Blick auf die

Tiroler Volksmusik zu verändern. „Die

Vorteile des neuen Büros liegen ganz klar

in der zentralen Lage mitten in der Stadt

und in der räumlichen Nähe zu unseren

Partnerinstitutionen.

„Die Volksmusik

ist ein großes

Stück mehr im

Bewusstsein der

kulturinteressierten

Menschen in unserem

Land angelangt“

führt Margreiter aus. Doch was jetzt, da

die Tiroler Volksmusik vertreten durch

den Tiroler Volksmusikverein im Zentrum

der Stadt und umrahmt von zahlreichen

interessanten und potentiell befruchtenden

Institutionen angelangt ist?

Soll sie sich Hals über Kopf hinein ins

Experiment und in ein Abenteuer mit

unbekanntem Ausgang stürzen?

Wir sind umgezogen!

Produktion, Verkauf und Service:

Salzburger Straße 21a

A-6382 Kirchdorf in Tirol

Tel. +43 5352 64008

info@muernseer.at

Foto: T. Erichsen

„DIE VOLKSMUSIK IST

EIN GROSSES STÜCK

MEHR IM BEWUSST-

SEIN DER KULTURIN-

TERESSIERTEN MEN-

SCHEN IN UNSEREM

LAND ANGELANGT.“

Peter Margreiter

Obmann Tiroler

Volksmusikverein

Thomas Nussbaumer, Professor für

Volksmusikforschung am ebenfalls im

Haus ansässigen Department für Musikpädagogik

der Universität Mozarteum

Salzburg, streut Peter Magreiter jedenfalls

Rosen. „Der Verein ist mit der Zeit

gegangen, was auch daran liegt, dass Peter

Margreiter sehr offen und an vielen

musikalischen Stilen interessiert ist“, so

Nussbaumer.

Nussbaumer glaubt aber auch zugleich,

dass es die Aufgabe des Tiroler Volksmusikvereins

sei, „Volksmusikpflege“ zu

betreiben. „Die Entwicklung der Volksmusik

wird eher von einzelnen Musikern

ausgehen, von denen einige Institutionen

eher meiden“, hält er fest.

Welchen Weg wird der Tiroler Volksmusikverein

in dieser Hinsicht einschlagen?

Das scheint noch ein wenig offen zu sein.

Aber er ist definitiv dort angekommen,

wo er hingehört: Im Zentrum der Tiroler

Landeshauptstadt, im Mittelpunkt der

Aufmerksamkeit von Öffentlichkeit und

anderen Institutionen und damit am Musiknotenpunkt

Westösterreichs.

Töne, auf Schwingen getragen...

www.muernseer.at

ZUM AUTOR

Dr. Markus Stegmayr

Studium Vergleichende

Literaturwissenschaft und

Philosophie; seit 2013

selbständige Tätigkeit als

freier Journalist (u.a. APA,

TT, der brutkasten, Skug),

Werbetexter, Programmbuch-Redakteur

und

Pressebetreuer

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


INT´RESSANTERWEIS

„NEUE VOLKSLIEDER“ –

NEU ENTSTANDENE LIEDER

IN TIROL UND SÜDTIROL

Unzählige Lieder und Jodler sind uns in diversen volksmusikalischen Sammlungen

überliefert. Trotzdem gibt es Personen, die aufgrund eines bestimmten Anlasses oder

auch einfach aus persönlicher Inspiration heraus, selbst Lieder schreiben.

Text: Sabrina Haas

Sechs dieser Personen haben uns

freundlicherweise verschiedene Fragen

beantwortet und geben uns so einen

Einblick in die Entstehung von neu geschaffenen

Liedern. Vielleicht ist dieser

Beitrag Motivation für jemanden, neue

Lieder zu schreiben!

WAS IST DIR BEI

EINEM VON DIR

GEMACHTEN

LIED WICHTIG?

Ernst Thoma

Mals im Vinschgau

Viele Lieder sind zu einem bestimmten

Anlass geschrieben worden und da ist es

natürlich wichtig, dass Musik und Text

zum Thema passen. Manchmal will man

auch eine Botschaft verpacken („Zug um

Zug“), oder seinem Unmut über etwas

Luft machen („Pferdekanon“) oder einfach

nur Freude und Harmonie schaffen

(z.B. Tischlieder) .

Peter Kostner

Hatting

Die Melodie muss gut singbar und auch

im Satz logisch und nicht gekünstelt

sein. Melodik, Rhythmus und Harmonik

müssen dem Textinhalt entsprechen, zum

Beispiel ist ein weihnachtliches Wiegenlied

ruhig, eventuell im wiegenden 6/8

Takt, ein Tanzlied dementsprechend bewegt

und belebt.

Foto: Privat

Fritz Feyrsinger

Reith bei Kitzbühel

Für mich ist es wichtig, dass das Lied authentisch

klingt. Es muss sprachlich zu

den Sängern passen, die Melodie muss

sich gut einfügen und darf nicht zu kitschig

sein. Am besten ist es, wenn sich

das Lied so anhört, als ob es schon 50

Jahre existieren würde. Bei der Melodie

ist es ebenfalls wichtig, dass man nicht in

alte Muster hineinfällt. Das Schreiben von

Liedern hat bei mir erst langsam wachsen

müssen. Vor allem durch das Singen bei

den Kitzbüheler Trachtensängern kam es

dazu, dass oft dieselben Lieder auf Veranstaltungen

gesungen wurden und ich daher

etwas Unbekannteres singen wollte.

So kam es dazu, dass ich selbst zu schreiben

begann.

Sepp Oberhöller

St. Lorenzen im Pustertal

Es ist mir immer wichtig, dass meine Lieder

sich an den echten Volksliedern unserer

Vorfahren orientieren. Die Einfachheit

– auch zum Singen für andere – ist dabei

wesentlich. Und man muss leben, was

man singt!

Robert Schwärzer

Gais im Ahrntal

Bei Liedern gibt es zusätzlich zur ‚Melodieebene’‚

noch eine ‚Textebene‘ und

diese hat für mich eine sehr große Bedeutung.

Wenn die Aussage des Liedes

– also die Geschichte, die erzählt wird –

von einer schönen Melodie getragen wird,

dann ist es ein gutes Lied. Eine möglichst

große Übereinstimmung und Harmonie

von Text und Melodie sind für mich die

wesentlichen Grundlagen.

Peter Reitmeir

Telfs

„Der Text muss gut

sein, das heißt, er benötigt

eine gewisse Poetik –

so wie die Sprache im überlieferten

Volkslied – mit

Metaphern, also Bildern

z.B. aus der Natur.“

Er soll in kurzen Worten viel aussagen,

wie z.B. "Sennrin, geh lass da sagn, tua

di nit grabn (=grämen), kimmt eh unt a

der Bua her über d'Labn." oder " Und

znagst hats ma's draht, hats ma's Wegal

vawaht und bei hellliachtn Tag, dass

grad mögli sein mag." Diese Texte regen

die Fantasie an. Viele Bilder entstehen

da in meinem geistigen Auge. Oft sind

Texte von Mundartdichtern viel zu ausführlich,

zu wortreich in der Aussage.

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020 17


INT´RESSANTERWEIS

WIE KOMMST DU ZU

DER MELODIE FÜR DEINE

LIEDER, WIE ZUM TEXT?

Fällt dir davor der Text oder die Melodie ein?

Ernst Thoma

Es ist nie dieselbe Situation. Manchmal

fällt mir ein Satz mit gutem Rhythmus

und mit Melodie ein. Manchmal steht

der Text und die Melodie wird gesucht.

Das kann auch manchmal lange dauern.

Peter Kostner

Für manche Lieder habe ich einen Text

übernommen, weil er so schön und berührend

war, einige wenige Lieder habe ich

selbst getextet, weil mich der Anlass dazu

inspiriert hat. Dementsprechend ist eigentlich

immer der Text zuerst vorhanden.

Foto: Privat

Fritz Feyrsinger

Mein erstes Lied „De Frühjahrszeit

kimmb scho daher“ habe ich vor meinem

Haus geschrieben. Dort gab es

noch keine Straße und die Landschaft

und Umgebung hat mich einfach inspiriert.

Alle meine darauffolgenden Lieder

entstanden aus selbstgeschriebenen

Gedichten. Oft habe ich bereits beim

Schreiben dieser Texte die Melodie im

Kopf. Diese nehme ich dann auf ein

Tonband auf, da ich selbst keine Noten

schreiben und lesen kann. Die Aufnahmen

schicke ich meist zu Peter Reitmeir,

der mir die Lieder im vierstimmigen

Satz aufschreibt.

Foto: Privat

Sepp Oberhöller

Wenn eine neue Melodie oder Text entsteht,

dann ist meistens vorher ein Gedankenbild

in meinem Inneren. Das kann oft

spontan geschehen, z.B. in der Natur oder

auf der Alm, in einer Kirche oder im Stall

während dem Melken. Zuerst braucht es

immer den Text: Was will ich damit ausdrücken…?

Die Melodie kommt dann

meist ganz von allein…

Robert Schwärzer

Es gibt für mich immer einen Anlass – ein

Ereignis, das seinen musikalischen Ausdruck

findet. Und fast immer sind zuerst

die Worte da, die dann in Klang gesetzt

werden. Ein gutes Beispiel dafür ist das

Wiegenlied für meine Kinder „Und af a

niads Kindl“. In der Sammlung von Maria

Vinzenz Süß habe ich die erste Strophe

gefunden und war tief beeindruckt

davon. Eine halbe Stunde und etliche

Wörter und Töne später, beim Schlafengehen

am Abend konnte ich gleich überprüfen,

ob das Lied auch funktioniert.

Viele empfinden es vielleicht als wenig

schmeichelhaft, wenn die Zuhörer bei ihren

musikalischen Einfällen einschlafen,

für mich war dies aber ein untrügliches

Zeichen, dass es doch nicht ganz schlecht

sein kann. Noch ein Wort zum Begriff

Volkslied in der Frage. Es sind nur Lieder,

die mir einfallen, keine Volkslieder.

Doch es würde mich sehr freuen, wenn

irgendwann einmal ein Lied von mir als

„Volkslied“ bezeichnet werden könnte.

Foto: Privat

Peter Reitmeir

Zum Text komme ich durch Zufall.

Manchmal gibt mir auch jemand einen

Text, der mich anspricht. Die Melodie entsteht,

indem ich versuche, den Inhalt musikalisch

auszudrücken. Ich spreche den

Text durch und schaue, dass ich ihn in

den entsprechenden Rhythmus bringe. Es

ist also immer der Text vorher vorhanden.

18

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


INT´RESSANTERWEIS

WIE STEHST DU ZU

„NEUEN VOLKSLIEDERN“ IM

VERGLEICH ZU ÜBERLIEFERTEN?

Foto: Günther Schöpf

Ernst Thoma

Schon das Wort „Volkslied“ scheint

mir immer problematischer. Was ein

Volkslied ist, sollte das Volk entscheiden

– das war nicht immer so. Da

wurde immer schon herummanipuliert.

Wenn ich im Gasthaus, im Altersheim

oder wo auch immer ein Lied anstimme

und die Leute singen mit, ist

es mir recht, und ich frage mich nicht

„meh“, ob das alpenländisch oder

Volkslied ist. Wir singen einfach drauf

los, aus purer Freude am gemeinsamen

Singen. Da mache ich keinen Unterschied

zu überlieferten oder zu neuen

Liedern. Das Volk hat das Wort, auch

wenn mir nicht alles gefallen muss.

Foto: Kary Wilhelm

Sepp Oberhöller

Auch in der heutigen Zeit entstehen

immer wieder neue Lieder, das ist auch

gut so. Volksmusik muss leben und

sich dementsprechend entwickeln. Nur

sollte man darauf achten, dass man das

neue Lied einfach belässt, sodass auch

das „Volk“ diese Lieder mehrstimmig

singen und einlernen kann. Nur in

der Freude am Singen und in der Einfachheit

lebt das Volkslied und kann als

Volkslied bezeichnet werde.

Peter Kostner

Es gibt wunderbare Beispiele für neue

Volkslieder, mit schönen Texten und

Melodien – zum Glück!! Es gibt auch

sonst sehr viele neue Lieder und Liedgattungen.

Wenn es ein neues Volkslied

ist, dann muss es halt im Rahmen der

überlieferten musikalischen Tradition

sein – sonst ist es eventuell ein sehr

schönes und gutes Lied, aber halt kein

Volkslied mehr. Es ist hochinteressant,

was es hier an neuen Entwicklungen

im Dialektbereich gibt (inhaltlich und

auch in der musikalischen Umsetzung

– von einigen Liedermachern bis zum

Austropop). Manche Dinge als „neue

Volksmusik" zu bezeichnen, halte ich

allerdings mitunter für verfehlt.

Peter Reitmeir

Die überlieferten Lieder bevorzuge

ich meistens. Viele neue Lieder sind

mir zu sentimental, aber es gibt auch

einige gute.

Robert Schwärzer

Mit dieser Frage tu’ ich mich sehr

schwer… Für mich gibt es viele Parameter,

die ein Volkslied ausmachen,

etwa: ‚in vielen verschiedenen Varianten

verbreitet’, ‚über einen längeren

Zeitraum beliebt und gesungen’ – um

nur zwei davon zu erwähnen. Unter

diesem Gesichtspunkt sind die vielen

Neuschöpfungen, auch wenn sie sich

stilistisch an alten Volksliedern orientieren,

für mich zuerst ,nur‘ Lieder, die mir

gut, ganz gut oder auch etwas weniger

gut gefallen. Und ich würde mich niemals

trauen, ein Urteil darüber abzugeben.

Deshalb habe ich auf diese Frage

eigentlich keine wirkliche Antwort.

Fritz Feyrsinger

Das Schreiben von Liedern gelingt

nicht immer gleich. Wenn es innerhalb

der ersten fünf Minuten nicht funktioniert,

muss ich meine Idee vorerst

beiseitelegen. Meiner Meinung nach

gibt es auch bei überlieferten Liedern

gelungene und weniger gelungene, von

denen sich die besseren viel schneller

verbreiten. So ist es auch bei neu geschriebenen

Liedern.

Foto: Viktoria Hofmarcher

ZUR AUTORIN

Sabrina Haas

Musiklehrerin, Studentin

und Jugendreferentin

des TVM

Musikgruppen:

4kleemusig und Afelder

Dreigesang

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020 19


INT´RESSANTERWEIS

NUI: HOCHSCHULE

DER VOLKSMUSIK

Die volksmusikalische Ausbildung am Konservatorium Claudio Monteverdi in Bozen findet

sehr guten Zuspruch. Das – noch relativ junge – Studium unterzog sich bereits mehreren

Veränderungen, um noch besser auf die Bedürfnisse der Studierenden bzw. auf die

Unterrichtspraxis einzugehen.

Text: Stefanie Unterberger / Fotos: Reinhard Winkler

Seit Herbst 2019 ist die volksmusikalische

Ausbildung auch als akademisches

Diplom auf 2. Ebene möglich.

Die Studieninhalte beschäftigen

sich wesentlich fundierter mit den

Aspekten aus dem Bereich der Alpenländischen

Volksmusik in Theorie und

vor allem auch der Praxis.

Hier ein Einblick in das Fächerangebot:

Hauptinstrument Steirische Harmonika,

Hackbrett oder Zither

Der Unterricht des gewählten Hauptinstrumentes

ermöglicht – durch die

beachtliche Stundenanzahl von 60

Stunden – viel Freiraum für individuelle

Betreuung. Im Mittelpunkt stehen

diverse Tanzstücke unterschiedlicher

Gattungen, Werke aus verschiedenen

Stilepochen sowie das Arrangieren

verschiedener Partituren und Ausloten

der Grenzen.

Unterrichtspraxis für gemeinsames

Musizieren für Gesang und Instrumente

im Volksmusikbereich

Die Studierenden werden in den Unterrichtsalltag

spezifisch im Umgang mit

Ensembles eingeführt, die Unterrichtsstunden

vom Betreuer begleitet sowie

gemeinsam vor- und nachbereitet. Eine

praxisnahe Methode um viel Unterrichtserfahrung

zu sammeln.

20

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


GROSSE

AUSWAHL AN

TIROLER

DIRNDLN U N D

ANZÜGEN

Stegreif-Begleitung Gitarre in der alpenländischen

Volksmusik

Das Basiswissen rund um die Begleitung von Alpenländischer

Volksmusik, Tanz und Lied auf der Gitarre wird

vermittelt und in all seinen Facetten und Ausprägungen

thematisiert: funktionales Begleiten der Hauptstufen,

Liedbegleitung (geistliches als auch weltliches Liedgut),

etc.

Volksmusikalisches Ensemblespiel

Studierende aller Instrumentenklassen können sich hier

beteiligen; gemeinsam werden in verschiedenen Besetzungen

Mehrstimmigkeit, Stimmverteilung, Improvisation

etc. in die Praxis umgesetzt. Besonders das Aufeinandereingehen

ist musikalisch und menschlich gesehen eine

große Bereicherung.

Ein großes Fächerangebot wird geboten, u.a. noch Arrangement,

Transkription und Analyse des Repertoires im

Bereich Instrumente und Volkslieder, Vokalstile, Jodlersingen,

Volkstanzen usw.

Jeder ist herzlich eingeladen, zum Hospitieren zu kommen

oder sich über Inhalte des Studiums sowie Aufnahmeprüfungen

zu informieren:

Kontakt

Stefanie Unterberger

T +39 3370 84 17 80

stefanie.unterberger@cons.bz.it

TRACHTENMODE VON RAUSCHER

LEOPOLDSTRASSE 28, INNSBRUCK

MO – FR: 9 – 18 UHR, SA: 9 – 13 UHR

ERSTER SAMSTAG IM MONAT BIS 17 UHR

DIREKT AM WILTENER PLATZL

ORF/ Anton Wieser

ZUR AUTORIN

Stefanie Unterberger

Dozentin für Volksmusik (Steirische Harmonika,

Hackbrett, Ensemblespiel u.a.) am Konservatorium

Claudio Monteverdi in Bozen

Referentin/Kursleitung bei verschiedenen Volksmusikseminaren

in Südtirol, Österreich & Bayern

Musikantin bei den Gruppen: BrunVerdi und den

Tassilo Musikanten

HEUUNDSTROH.COM


INT´RESSANTERWEIS

NUI: AKM –

SONDERVEREINBARUNG

Für Mitglieder des Tiroler Volksmusikvereines

Seit 1. Jänner 2020 gehen das Österreichische

Volksliedwerk und der

Tiroler Volksmusikverein in Sachen

AKM gemeinsame Wege! Mitglieder

des Tiroler Volksmusikvereines können

durch die neue Kooperation den

Rahmenvertrag des Österreichischen

Volksliedwerkes mit der AKM nutzen.

Dies bringt viele Vorteile und

Vergünstigungen mit sich, ist aber natürlich

auch an einige Bedingungen

gebunden.

Grundsätzlich sind alle Musikveranstaltungen

meldepflichtig, auch

wenn keine geschützten Werke zur

Aufführung kommen!

Es gelten folgende Regelungen:

• Der Veranstalter muss Mitglied

des Tiroler Volksmusikvereines sein.

• Wenn eine Gruppe als Veranstalter

auftritt, muss diese eine Gruppenmitgliedschaft

beim TVM besitzen.

• Jede Veranstaltung muss gemeldet

werden, auch wenn keine geschützten

Werke aufgeführt werden.

• Die Veranstaltungsmeldung erfolgt

termingerecht durch den Veranstalter

per AKM-Formular an das Büro

des Tiroler Volksmusikvereins. Das

Formular muss spätestens 7 Arbeitstage

vor Beginn der Veranstaltung im

TVM Büro eingelangt sein und den

Vermerk „Mitglied Tiroler Volksmusikverein“

enthalten!

Wir prüfen die Meldung und schicken

sie an die AKM weiter.

• Der Tiroler Volksmusikverein haftet

nicht für Strafen seitens der AKM

durch nicht gemeldete Veranstaltungen

seiner Mitglieder.

v.l.: Geschäftsführerin ÖVLW Mag. Irene Egger, Alt-LH/OÖ Josef Pühringer, Volker Derschmidt

Übersicht AKM-Rahmenvertrag

entgeltfrei

• Kleinveranstaltungen bis 100

Personen ohne Programm,

Musikerhonorar und Eintritt/

Spende (z.B. Musikantenhoangarte,

offenes Singen, etc.)

• gelegentliches, spontanes

Musizieren

• Benefizveranstaltungen

• private Festlichkeiten

• bürgerliche Feierlichkeiten

(z.B. Ehrungen)

• musikalische Umrahmungen

von religiösen Feiern

ermäßigt

• Veranstaltungen über 100 Personen

mit oder ohne Tanz

• Veranstaltungen mit bezahlten

Musikgruppen, Programm mit

oder ohne Eintritt

Veranstaltungen, die entgeltfrei sind

• musikalische Umrahmungen religiöser

Feiern mit liturgischer Handlung

• bürgerliche Feierlichkeiten (z.B. Ehrrungen)

• private Festlichkeiten (wenn keine

geschützten Werke aufgeführt werden)

• Benefizveranstaltungen, bei dem der

gesamte Reinerlös (Musik bekommt

keine Honorare bzw. Fahrtkosten)

einem wohltätigen Zweck dient

(dies soll am Plakat/Flyer stehen)

• gelegentliches, spontanes Musizieren

(wenn kein gewerblicher Zweck

vorliegt)

• Kleinveranstaltungen, z.B. offene

Singen, Sänger- und Musikantenstammtische

(wenn keine Spenden

und kein Eintritt verlangt wird, kein

Musikerhonorar vorliegt, bis zu einem

Fassungsvermögen von max.

100 Personen)

• Sollte es sich um eine Veranstaltungsreihe

handeln (z.B. wiederkehrender

Musikantenhoangart), reichen

je nach Anzahl der Veranstaltungen

1- 4 formlose Meldungen pro Jahr

mit Veranstaltungsort- und Zeitangaben

im Vorhinein.

Foto: ÖVLW

22

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


INT´RESSANTERWEIS

Ermäßigte Veranstaltungen

Veranstaltungen mit bezahlten Musikgruppen,

Programm, Vorankündigungen

und Eintritt: (z.B.: Volksmusikkonzerte,

Bälle, etc.)

Werden geschützte Werke aufgeführt,

gewährt die AKM eine 40 %-Ermäßigung

auf den Gesamtpreis. Dieser errechnet

sich aus dem Eintrittspreis und

dem Fassungsvermögen des Veranstaltungsraumes.

Sofern es sich um Veranstaltungen

mit traditioneller Volksmusik

oder besonderem Bildungscharakter

(Seminare u.ä.) handelt, werden 50 %

gewährt. Liegt der Anteil der geschützten

Werke unter 30 % kann es zu einer

pro rata-Berechnung kommen (Abrechnung

nach Anzahl der gespielten,

geschützten Werke). Eine Liste der

gespielten Musiktitel (inkl. Quellenangaben)

muss innerhalb von 14 Tagen

direkt an die zuständige AKM-Geschäftsstelle

geschickt werden.

Veranstaltungen mit bezahlten Musikgruppen,

aber ohne Eintritt/ freiwillige

Spenden (z.B.: Volkmusikkonzerte,

Bälle…)

Hier ist die Bemessungsgrundlage das

Honorar der Musikgruppen, sprich hohe

Honorare hohe, niedrige Honorare niedrige

Vorschreibung. Auch Fahrtspesen

gelten als Honorar. Werden geschützte

Werke aufgeführt, gewährt die AKM

eine 40 %-Ermäßigung auf den Gesamtpreis.

Eine Liste der gespielten

Musiktitel (inkl. Quellenangaben) muss

innerhalb von 14 Tagen direkt an die

zuständige AKM-Geschäftsstelle geschickt

werden.

Die Formulare für Veranstaltungsmeldungen

finden Sie unter www.akm.at

Das ausgefüllte Formular schicken Sie

dann an das Büro des Tiroler Volksmusikvereines,

tvm@tiroler-volksmusikverein.at

oder per Post, Universitätsstraße

1, 6020 Innsbruck. Programmlisten

sind direkt an die AKM- Geschäftsstelle

in Innsbruck (gest.innsbruck@akm.

at, Grabenweg 72, 6020 Innsbruck) zu

senden. Bei Postsendungen bitte auch

die Dauer des Postweges einrechnen

und die Urlaubszeiten des TVM-Büros

beachten! Für Auskünfte steht Ihnen

Frau Martina Burgstaller während

der Bürozeiten gerne zur Verfügung:

0512/395566

Das Österreichische Volksliedwerk

Das Österreichische Volksliedwerk ist

der Dachverband der Volksliedwerke der

Bundesländer mit Standort in Wien. Die

finanzielle Basis ist durch das zuständige

Ministerium für Kunst und Kultur gesichert.

Die Volksliedwerke und Mitgliedervereine

in den Bundesländern sind

eigenständige, von den Bundesländern

getragene, unterschiedlich strukturierte

Einrichtungen, in denen hauptamtliche

und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter als Forschende, Musizierende,

Lehrende, etc. für ihre Vereinsmitglieder,

aber auch die interessierte Öffentlichkeit

tätig sind. Hauptaufgabe sind

Sammlung, Archivierung, Dokumentation

und Vermittlung der musikalischen

Volkskultur in vergangenen und gegenwärtigen

Erscheinungsformen. Die Funktion

des Österreichischen Volksliedwerks

als Dachverband der Bundesländer liegt

in der Schaffung von Rahmenbedingungen

und der Koordination gemeinsamer

Anliegen und Projekte auf regionaler bis

hin zu internationaler Ebene.

Wir möchten uns an dieser Stelle

beim Österreichischen Volksliedwerk,

insbesondere bei seiner Geschäftsführerin

Frau Mag. Irene Egger und

der AKM für die gute Zusammenarbeit

bedanken.

v.l.: mit Gitarre Christina Kellner, mit Schwegel Geschäftsführerin ÖVLW Mag. Irene Egger,

Geige Volker Derschmidt, Gesang Sepp Gmasz, © ÖVLW

AKM Innsbruck

Grabenweg 72, 6020 Innsbruck

T: 050717 17588

Mail: gest.innsbruck@akm.at

Öffnungszeiten:

Montag – Donnerstag: 08:30 – 16:30

Freitag: 08:30 bis 12:00

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020 23


RÜCKSICHT

Beim 1. Muttertagskonzert 1971 wirkten mit: Brüder Rehm, Sponsel Stubenmusik, Geschwister Pfab, Duo Anzenberger, Stanglwirtstrio,

Kitzbüheler Nationalsänger – Toni Praxmair, Mitterhögl-Hausmusik

HUI: 50 JAHRE

MUTTERTAGSKONZERT

Text: Andreas Feller / Foto: Archiv Andreas Feller

Im Jahr 1971 feierte Kitzbühel 700 Jahre

Stadterhebung. Der Gemeinderat

beschloss, das Jubiläumsjahr mit verschiedensten

Veranstaltungen zu feiern.

Andreas Feller hatte damals mit seiner

Tanzkapelle „Die lustigen Kitzbüheler“

nach 14-jähriger, erfolgreicher Tätigkeit

aufgehört und kehrte mit den gleichen

Musikanten zurück zur historischen Besetzung

der Mitterhögl Hausmusik. Bei

einem Auftritt beim Stanglwirts-Sängertreffen

hatte man die Brüder Rehm kennengelernt,

von denen eine Einladung

nach Garmisch erfolgte. Dort erlebten die

Mitterhögler eine Veranstaltung, die ihresgleichen

suchte. Verschiedenste Gruppen

unter der Moderation von Bibi Rehm zauberten

eine für die Mitterhögler neue Art

von Programm auf die Bühne. Das war

für Andreas Feller der Anstoß, zum Jubiläumsjahr

1971 in Kitzbühel ebenfalls so

eine Veranstaltung zu organisieren.

Im Frühjahr 1971 fand im Festsaal der

Doppelhauptschule Kitzbühel der erste

Abend unter dem Titel „Volkslied und

Volksmusik“ statt. Der Kartenvorverkauf

wurde vom Stainerhaus (gute Freunde der

Musikanten) organisiert und der Abend

war bald ausverkauft. Die Bauern in der

Gruppe mussten am Veranstaltungstag

noch mit ihren Traktoren Sessel anliefern,

weil es aufgrund der Nachfrage viel zu

wenig Sitzplätze im Saal gab.

Die Bauern in der Gruppe

mussten am Veranstaltungstag

noch mit ihren Traktoren

Sessel anliefern, weil es aufgrund

der Nachfrage viel zu

wenig Sitzplätze im Saal gab.

Diese Veranstaltung war es auch, bei der

die Mitterhögler zum ersten Mal als Tanzlmusig

und Sänger auftraten. Der Volksmusikabend

war ein derartiger Erfolg,

dass eine Fortsetzung in den folgenden

Jahren ins Auge gefasst wurde. Da der

Zeitpunkt immer Anfang Mai war, entstand

daraus das Muttertagskonzert. Einige

Jahre gab es auch noch ein Adventkonzert

in der gleichen Art, aufgrund der

Vielzahl an Adventveranstaltungen wurde

dies aber wieder fallengelassen. Wie

viele Sänger und Musikanten im Lauf

der vergangenen 50 Jahre in Kitzbühel

dabei waren, ist nicht mehr nachvollziehbar.

Es werden an die Tausend gewesen

sein, darunter viele legendäre Gruppen

aus dem gesamten Alpenraum.

Wir laden zum 50. Muttertagskonzert

am 9. Mai, 20 Uhr, Saal der Wirtschaftskammer

Kitzbühel recht herzlich

ein!

Foto: Privat

ZUM AUTOR

Andreas Feller

Ehrenmitglied des TVM,

Ehrenobmann der Stadtmusik

Kitzbühel, Träger

des Tiroler

Volkskulturpreises 2019

und Mitglied der

Mitterhögler Tanzlmusig

24

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


RÜCKSICHT

JUHUI: LUIS HOLAUS UND DER

RESCHENHOF UNTERSTÜTZEN

VOLKSMUSIKJUGEND!

Text: Peter Margreiter, Foto: Kendlbacher/Bezirksblätter

Rund 36.250 Zuhörer, 5.700 SängerInnen

und MusikantInnen und

25 Jahre eifrige Organisationsarbeit

– das sind die Erfolgszahlen von Luis

Holaus, der am 17. Oktober 2019 zu

seinem Jubiläumssänger- und musikantentreffen

lud. Jeden dritten Donnerstag

veranstaltet er gemeinsam mit

den Wirtsleuten des Hotels Reschenhof

dieses Treffen.

Freiwillige Spenden

für junge Volksmusik

Luis ist vor allem der Volksmusiknachwuchs

ein großes Anliegen und so rief

er beim Jubiläumshoangart das zahlreich

erschienene Publikum auf, besonders

tief in die Tasche zu greifen und

sein Herz zu öffnen. So kam eine stolze

Summe von 1200,- Euro an freiwilligen

Spenden zusammen. Dass auch

den Wirtsleuten vom Reschenhof die

jungen Musikantinnen und Musikanten

ein Anliegen sind, haben sie einmal

Scheckübergabe: v.li.: Wirtsleute Günter und Martina Oberhofer, TVM-Obmann Peter Margreiter,

Musikantenhoangartorganisator Luis Holaus, Seniorchef Robert Oberhofer

mehr unter Beweis gestellt, indem sie

die Spendensumme auf 2000,- Euro erhöht

haben. Herzlichen Dank für diese

großzügige Geste!

Unterstützungsmöglichkeit für

Jugendliche und Familien

Die Gesamtsumme von 2000,- Euro

wurde dem Tiroler Volksmusikverein

zweckgebunden zur Unterstützung von

JungmusikerInnen und Familien zur

Verfügung gestellt.

Ab sofort kann für die Teilnahme von

Fortbildungsveranstaltungen mit Kinder-

und Jugendbeteiligung des TVM

(z.B. Kinder- und Jugendsing- und

-musiziertage, Tiroler Musizierwoche,

Tiroler Singwoche) unbürokratisch,

vertraulich und formlos bei der jeweiligen

Organisationsleitung schriftlich um

Unterstützung angesucht werden. Der

Tiroler Volksmusikverein bedankt sich

bei Luis Holaus und dem Reschenhof

recht herzlich für diese tolle Aktion!

HERZLICH WILLKOMMEN

Der ideale Einkehrschwung findet im Reschenhof**** in Mils statt. Egal ob in unseren gemütlichen Gaststuben

oder auf der Sonnenterrasse, wir servieren Ihnen Köstlichkeiten aus der traditionellen österreichischen Küche

sowie internationale Schmankerln, Pizzen oder eine deftige Jause –

eben alles, was das Herz begehrt.

Ein Besuch im Reschenhof**** lohnt sich immer!

v107 Zimmer

vkostenloses WLAN

v Schauschnapsbrennerei und urige Reschenalm

v großer hauseigener Parkplatz

v Busse herzlich willkommen!

Bundesstraße 7 | A-6068 Mils/Tirol

Tel. +43 (0) 5223/5860-0 | offce@reschenhof.at

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020 25

www.reschenhof.at


BILDLWEIS

HUI: IMPRESSIONEN

7. TIROLER VOLKSLIED-

WETTBEWERB

1. Februar 2020

26

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


BILDLWEIS

„A Liadl lasst’s hearn!"

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020 27

Fotos: Felicitas und Joachim Stecher, Reinhold Sigl


STELLT´S ENK VOR

HAHAHA-MUSIG

Unsere gemeinsame musikalische Reise startete 2013, anfangs nur als ein Projekt für prima

la musica – gut „eingefädelt“ von unseren Eltern und Musiklehrern. Doch aus dieser

klassischen Zweckgemeinschaft wurde ziemlich schnell eine große Musikantenfreundschaft.

Wir, die Geschwister Carina und Mathias Jenewein aus Sistrans sowie die Neustifterin

Anna-Lena Larcher, musizieren seither gemeinsam als HaHaHa-Musig.

Text: Anna-Lena Larcher / Foto: Lukas Pfurtscheller

Warum eigentlich HaHaHa-Musig?

Die uns wohl am häufigsten gestellte

Frage lässt sich sehr schnell beantworten:

HaHaHa-Musig: keine Lachnummer

– sondern ein Ha-ufen an

Instrumenten: 3-Mal „Ha“ für Harfe,

Hackbrett und Harmonika.

Der Name stimmt heute eigentlich nicht

mehr ganz, da im Laufe der Jahre noch

einige Instrumente dazugekommen

sind. So kann es manchmal passieren,

dass wir vor einem Auftritt über 240

Saiten stimmen müssen (Hackbrett(er),

Harfe, Gitarre, Kontrabass, …)

Unseren Gruppennamen haben wir

aber trotzdem behalten – er passt ja

auch deshalb sehr gut zu uns, weil

wir es immer sehr lustig miteinander

haben und viel lachen.

Wir umrahmen mit unserer Musik verschiedene

Feiern, wie Geburtstage,

Hochzeiten oder Firmenfeste und spielen

bei Musikantentreffen oder Almfesten.

„Unser Repertoire

besteht überwiegend aus

traditioneller Volksmusik

mit ein paar Ausflügen

in die ‚Neue Volksmusik’

und die Unterhaltungsmusik.“

Wir konnten seit 2013 auch bei einigen

Wettbewerben erfolgreich teilnehmen.

So wurden wir zwei Mal

bei prima la musica mit dem Sonder-

preis für Volksmusik ausgezeichnet,

ebenso beim Alpenländischen Volksmusikwettbewerb

und vor kurzem

durften wir uns über den „Traunsteiner-Lindl“

freuen. Zwei unserer Highlights

im Jahr 2020 sind das Mitwirken

beim Start up!-Vorkonzert von

Faltenradio am 21. März im Haus der

Musik und unser Lindlhoangart im

kommenden Sommer.

Natürlich hat sich in unseren gemeinsamen

6 Jahren vieles verändert –

unverändert ist aber unsere Freude

am Musizieren und der Spaß am

Entdecken neuer Facetten der Volksmusik.

Kontakt:

Anna-Lena Larcher

anna-lena.larcher@aon.at

Die HaHaHa-Musig: Anna-Lena, Mathias und Carina (v.l.)

28

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


STELLT´S ENK VOR

NUI: HARMONIKABAU MUNDA

ENTWICKELT SONDERMODEL

„GANSLHAUT“

Der slowenische Harmonikabauer Zlatko Munda baut seit Jahren erfolgreich Steirische

Harmonikas. In letzter Zeit hat er sich mit seinem Team verstärkt dem Bereich der

traditionellen Volksmusik gewidmet. Herausgekommen ist dabei das Modell „Ganslhaut“.

Text und Fotos: Munda Harmonika

Von den Oberkrainern

zur Stubenmusig

Im Hause Munda ist in den vergangenen

Monaten in Zusammenarbeit mit

Volksmusikexperten eine ganz besondere

Harmonika entwickelt worden.

Es geht um die Symbiose von Technik,

Akustik, Architektur und Musik, durch

die ein natürlicher Klang entsteht.

Das Modell „Ganslhaut“ wird aus

Massivholz hergestellt und drückt heimisches

Gefühl, Wärme und Weichheit

aus. Eine Kombination von verschiedenen

Holzarten ergibt zwei ganz

unterschiedliche Klangcharaktere.

„Vom fachlichen Standpunkt

ist es uns wichtig, im

Harmonikabau die Tradition,

den Ausdruck und die

Fundamente der Volksmusik

zu erhalten.“

Einerseits verleiht die Verwendung

von Abonusholz, das zwischen 1500

und 2000 Jahre alt ist, dem Instrument

einen klaren und reinen Klang,

andererseits bringt Nadelholz eine

weitere interessante Färbung ins

Spiel. Die gerade Bassmechanik und

die präzise entwickelte Basskammer

aus Klangfichtenholz in Kombination

mit Ahornholz ermöglichen sehr reaktionsfähige

Instrumente und einen

Firmenchef Zlatko Munda

niedrigen Luftverbrauch. Die Abmessungen

des Gehäuses von 380x215

mm begünstigen den Einbau von 10

großen Bässen und 10 Akkordbässen.

Die Bassstimmstöcke sind für jedes

einzelne Basshelikon hinsichtlich des

Luftbedarfs hergestellt. In der Basstabelle

erstrecken sich die Bässe bis

zum unteren F.

Die Harmonika verfügt über eine

spezielle Luftklappe mit zweifachem

Luftstrom, die ein schnelles Balgwechseln

ermöglicht. Die reaktionsfähige

Mechanik mit neu entwickelten

Klappen gewährleistet ein exaktes,

genaues Bassspiel.

Das Bassregister lässt sich beliebig

belegen und somit steht unterschiedlichen

harmonischen Ansprüchen

nichts im Wege.

Im Diskant verfügt die Harmonika

über bis zu 50 Töne und 2 Zusatzknöpfe

in der fünften Reihe. Zusätzlich

zur traditionellen Belegung sind

noch weitere 8 Halbtöne möglich. Das

Modell „Ganslhaut“ ist mit besonders

ergonomischen Riemen versehen, die

sich bequem dem Körper anpassen.

Besonders das Holzverdeck mit Jalousie

verleiht dem Instrument einen

natürlichen und sanften Klang.

Mittels Magneten lässt sich ein schneller

Austausch, beispielsweise mit einem

Metallverdeck, bewerkstelligen.

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020 29


STELLT´S ENK VOR

Was wäre die Harmonika

ohne Spieler?

Zlatko Munda legt größten Wert auf die

Auswahl der richtigen Stimmplatten.

Auf der Diskantseite werden beim beschriebenen

Modell Amano-Stimmplatten

des italienischen Herstellers Voci

armoniche verwendet, auf der Bassseite

baut er Amano-Stimmplatten aus hauseigener

Erzeugung ein. Beide gewährleisten

eine sehr dynamische Spielweise.

Die Verwendung eines sehr flachen

Tremolos ist bei diesem Sondermodell

grundlegend.

„Der Musiker muss sein

Instrument verstehen und

sich bereits im besten Fall

nach den ersten Tönen

in seinen Klang verlieben.“

Das neue Modell „Ganslhaut“ kann am

Freitag, den 3. und Samstag, den 4. April

2020 bei MusikTirol in Wörgl sowie

vom 22. bis zum 25. Oktober 2020 in

Innsbruck beim Alpenländischen Volksmusikwettbewerb

getestet werden

Ebenfalls wird die Fa. Munda bei der

12. Internationalen Volksmusikmesse in

Regen vom 30. Mai bis einschließlich 1.

Juni 2020 und im Oktober bei „Musik

AUSTRIA“ in Ried vertreten sein.

Von der Werkstatt auf den Tanzboden

„Zwei Parameter sind am

wichtigsten – Mensch und

Musikinstrument.“

Das Modell "Ganslhaut"

Davon ist Zlatko Munda überzeugt. Besonders

stolz ist er auf die hauseigene

Produktion. Sein Team setzt sowohl auf

traditionelle, überlieferte Handwerksmethoden,

als auch auf neueste Herstellungstechniken,

um eine breite Palette

an Instrumenten anbieten zu können.

„Unsere verschiedenen Harmonika-Modelle

spiegeln die unterschiedlichen

Wünsche unserer Kundschaft wider.

Wir bemühen uns passende Instrumente

für unterschiedliche Geschmäcker und

Anforderungen anzufertigen. Besonders

im alpinen Raum ist die Nachfrage nach

hochwertigen Instrumenten mit hervorragenden

Klangeigenschaften groß.

Dieser Aufgabe stellen wir uns sehr gerne

und wir sind stolz, mit unserer Arbeit

zur Erhaltung der volksmusikalischen

Tradition und des Erbes unserer Vorfahren

beitragen zu können.“

Munda Harmonika

Prerad 43c

SI-2257 Polenšak

Slovenija

+43 (0) 663 062 55 122

+386 (0) 2 755 50 22

+386 (0) 41 703 115

info@mundaharmonike.si

www.mundaharmonike.si

30

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STÜCKWEIS

STÜCKWEIS

Damit’s nicht immer dasselbe Lied ist:

Hier gibt’s stückweise Zusammengetragenes zum Erproben –

vielleicht bei einem der angekündigten Seminare?


#

STÜCKWEIS

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A Tog ohne Sunn

Worte, Weise und Satz: Sepp Oberhöller

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3.Wenn die

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Re - gn,

blieh - n,

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und der

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Was - ser

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Lebn,

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1. Herz

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32

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


STÜCKWEIS

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1865, S. 4, Nr. 7

2. + 3. St

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Kehlburger-Jodler

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Astrid Bär, Gais 2005

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entnommen aus: "A neus Liadl singat i gern", 12 neue Tiroler Lieder

Hrsg.: Südtiroler Sängerbund, Südtiroler Volksmusikkreis, Tiroler Sängerbund, Tiroler Volksmusikverein

als Beitrag zum Tiroler Gedenkjahr, 2009

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020 33


#

STÜCKWEIS

Boarischer

1.St. A 2 4

2.St. A 2 4

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Viktor Canins

St. Ulrich/Gröden

13.07.2008, Op. 113

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2. Teil

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Alle Rechte vorbehalten

Abdruck mit freundlicher Genehmigung.

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Das beliebte Mühle - Brettspiel heißt auf grödnerisch "la záprla".

La záprla kann aber auch ein sehr nervöses, unruhiges Mädchen sein...

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020 35


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n Attraktive monatliche Zusatzprämien

n Über 4.500 Euro Prämien während der Lehrzeit

n Gratis B-Führerschein

n Lehre mit Matura möglich

*Die Lehrlingsentschädigung beträgt ab September 2020

750 Euro (+50 Euro Lehrberuf Feinkost).

Schnuppern ist jederzeit möglich!

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PROBEWEIS

ANMELDUNG NORDTIROL

Die Anmeldeformulare für alle Seminare

in Nordtirol finden Sie auf der Homepage

des Tiroler Volksmusikvereins:

http://www.tiroler-volksmusikverein.at.

Bei Bedarf können die Anmeldeformulare

auch zugeschickt werden. Bitte wenden

Sie sich in diesem Fall an das Vereinsbüro:

E-Mail: tvm@tiroler-volksmusikverein.at,

Postadresse: Tiroler Volksmusikverein,

Haus der Musik, Universitätsstraße 1,

6020 Innsbruck, Tel.: +43 (0)512 395566.

Büroöffnungszeiten: Mo, 10:00–12:00 Uhr &

15:00–17:00 Uhr; Di bis Do, 10:00–12:00 Uhr

ANMELDUNG SÜDTIROL

Die Anmeldeformulare für alle Seminare

in Südtirol finden Sie zum Ausdrucken auf

der Homepage des Südtiroler Volksmusikkreises:

http://www.volksmusikkreis.org.

Bei Bedarf können die Anmeldeformulare

auch zugeschickt werden. Bitte wenden

Sie sich in diesem Fall an das Vereinsbüro:

E-Mail: info@volksmusikkreis.org, Postadresse:

Südtiroler Volksmusikkreis,

Dominikanerplatz 7, I-39100 Bozen,

Tel.: +39 0471 970555, Fax 980922.

Büroöffnungszeiten: Mo bis Fr, 08:00 bis

12:00 Uhr, 13:00 bis 15:00 Uhr

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020 37


PROBEWEIS

SING- UND JODELWORKSHOP

MIT JOHANNA DUMFART

Die Arbeitsgruppe Osttirol des Tiroler Volksmusikvereins veranstaltet einen

dreistündigen Singworkshop mit Jodelschwerpunkt im Gemeindesaal Thurn.

Als Referentin konnte die junge Vollblutmusikerin Johanna Dumfart, Professorin

für Diatonische Harmonika am Tiroler Landeskonservatorium, gewonnen werden.

Sie ist unter anderem bekannt durch ihr Mitwirken beim Mühlviertler Quintett, bei

Tschejefem und beim Dumfart Trio. Alle Sing- und Jodelbegeisterten können sich

auf einen Abend voller lustiger Volkslieder und alpenländischer Jodler freuen.

Beim abschließenden gemütlichen Hoagaschtn und gemeinsamen Musizieren in der

„Zentrale“ in Thurn wird sicher auch der ein oder andere erlernte Jodler erklingen.

Termin:

Ort:

Freitag, 27.03.2020, 18:00 Uhr

Gemeindesaal Thurn

Foto: Marco Riebler

Kursbeitrag:

15 € pro Person

Anmeldungen: helmut.niederwieser@gmx.at oder unter Tel. +43 (0) 680 1329758

Anmeldeschluss: 18.03.2020

13. WEISENBLÄSER- UND TANZLMUSIGSEMINAR

Termin: Freitag, 17.04. und Samstag, 18.04.2020

Ort:

Referenten:

Mieders im Stubaital

Stefan Neussl (Flh., Tr.), Patrick Hofer (Flh., Tr.),

Engelbert Wörndle (Pos., Th.), Michael Schöpf (Kl.),

Robert Schwärzer (Flh., Tr.), sowie Gastreferenten aus der

Schweiz/Alphorn: Mike Maurer, Markus Cavelti u.a.

Foto: Florian Walder

Seminarbeitrag: 75 € für Erwachsene, 70 € Mitglieder des Tiroler Volksmusikvereines

Für Mitglieder des Tiroler Blasmusikverbandes übernimmt der Verband den Kursbeitrag!

(20 € Selbstbehalt für Einzelteilnehmer; 50 € Selbstbehalt für Ensembles)

Zielgruppe:

Rahmenprogramm:

Beginn:

Ende:

Anmeldung:

bestehende Weisenbläser- und Tanzlmusiggruppen in den verschiedensten Besetzungen,

Einzelmusikanten, Holzbläser, Alphornbläser

Eröffnung mit offenem Podiumsdiskurs zum Thema „Tanzlmusig quo vadis?“: Peter Margreiter

diskutiert mit Prof. Peter Moser, Patrick Hofer und Theresa Schapfl (Lkpm.st.in/BVT)

über Geschichte und Entwicklungsmöglichkeiten der Tiroler Tanzlmusigszene.

Freitag, 17.04.2020, 19:00 Uhr

Samstag, 18.04.2020, nach dem Abschlussabend

18.04., 18:00 Uhr: A Weis’ für’s Dorf mit allen Seminarteilnehmern

18.04., 20:00 Uhr: A Tanzl, a Weis’ mit den Tiroler Tanzmusikanten

ausschließlich online www.tiroler-volksmusikverein.at

Anmeldeschluss: 20.03.2020 – Begrenzte Teilnehmerzahl!

Auskünfte:

s.steuma@gmail.com oder unter Tel. +43 (0) 664 50 61 850, Mo – Fr bis 17:00 Uhr

Die Anmeldung verpflichtet zur Anwesenheit während der gesamten Seminardauer!

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


PROBEWEIS

WOCHENENDLEHRGANG FÜR KLEINE SINGGRUPPEN

Eingeladen sind alle kleinen Singgruppen sowie Musikant*innen als Liedbegleiter.

Ziel ist es, neben der Stimmpflege das Singen in kleinen Gruppen zu beleben

und zu fördern. Weltliche und geistliche Lieder, Lieder aus dem überlieferten

alpenländischen Liedgut stehen auf dem Programm. Das Seminar wird in Zusammenarbeit

mit dem Südtiroler Chorverband durchgeführt.

Termin: Freitag, 24.04. – Sonntag, 26.04.2020

Ort:

Pension Summererhof Mellaun/St. Andrä bei Brixen

Kursleitung: Otto Dellago

Foto: Otto Dellago

Referenten:

Reinhard Innerhofer, Eugen Reinthaler, Clara Sattler, Angelika Stecher

Seminarbeitrag: 150 € Erwachsene

140 € Mitglieder des SVMK und des Südtiroler Chorverbandes

95 € Jugendliche unter 18 Jahren

Anmeldeschluss: 10.04.2020

Infos/Anmeldung: Südtiroler Volksmusikkreis, Tel. +39 0471 97 05 55, www.volksmusikkreis.org

Südtiroler Chorverband, Tel. +39 0471 97 18 33, www.scv.bz.it

26. GITARRESEMINAR /MUSIZIEREN OHNE NOTEN

5 Referenten und ca. 30 Teilnehmer musizieren, probieren, singen und genießen die

schöne Gegend. Am Freitag nach dem Abendessen starten wir mit einer Vorstellrunde in

der Speckbacherstubn – zum Kennenlernen und Aufwärmen.

Termin: Freitag, 29.05. – Sonntag, 31.05.2020

Ort:

Inhalte:

Thierbach Gasthof Sollererwirt

Melodien und Stückl auswendig spielen, freies Dazuspielen

und Begleiten, Zigeunerisch musizieren, Liedbegleitung und

einspielen, Kontragitarre

Foto: Stanis B.

Referenten:

Beginn:

Ende:

Klaus Karl, Stefan Hackl, Sabrina Haas, Sabine Spöck, Joch Weißbacher

Freitag 18:30 Uhr, gemeinsames Abendessen

Sonntag nach dem Mittagessen ca.14 Uhr. Am Samstag ist ab 20 Uhr findet

ein gemütlicher Gitarrenmusizierabend statt, bei dem auch Gäste/Zuhörer sehr willkommen sind!

Kurskosten: 60 € (Mitglieder des Tiroler Volksmusikvereins 55 €)

Übernachtung

mit Vollpension:

Auskünfte:

Anmeldung:

48 €/Tag und Person (im DZ oder Dreibettzimmer im Nebenhaus – neu renoviert)

43 €/Tag und Person (im DZ oder Dreibettzimmer im Gasthaus – einfach ausgestattet)

Sabine Spöck, Tel. + 43 (0) 650 88 843 34 oder s.spoeck@tsn.at

ausschließlich online unter www.tiroler-volksmusikverein.at

Anmeldeschluss: 10.04.2020. Begrenzte Teilnehmerzahl!

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020

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PROBEWEIS

MUSIZIEREN, SINGEN UND HOCHALPINES WANDERN

IN DEN SÜDTIROLER BERGEN

Treffpunkt in Innerpflersch, Verladen der Instrumente für die Materialseilbahn,

gemeinsamer Aufstieg ca. 3 Std. bis zur Magdeburger Hütte.

Unterrichtsangebot: Singen, Volksmusikalisches Musizieren auf sämtlichen

Instrumenten, auch Blasmusik und Tanzlmusik (Anfänger und Fortgeschrittene).

Freitag und Samstag am Vormittag je eine geführte Wanderung mit Bergführern

im alpinen Gelände in 2 Schwierigkeitsgraden. Donnerstag, Freitag und Samstag

am Nachmittag Unterricht und am Sonntagvormittag Frühschoppen. Am Abend

gemeinsames Musizieren mit Hüttenflair.

Termin: Donnerstag, 04.06. – Sonntag, 07.06.2020

Ort:

Magdeburger Hütte (2423 m) in Pflersch

Foto: Lisi Friesenbichler

Kursleitung:

Referenten:

Lisi Friesenbichler

Johanna Dumfart, Johanna Mader, Elias Mader

Seminarbeitrag: 325 € / 315 € für Mitglieder des SVMK

inkl. 3 Nächtigungen im Mehrbettzimmer mit 3/4 Pension sowie Unterrichtung und geführte Touren

Anmeldeschluss: 15.05.2020

Infos/Anmeldung: friesi.lisi@hotmail.com und Südtiroler Volksmusikkreis (www.volksmusikkreis.org)

2. ANGERBERGER VOLKSMUSIKTAGE

Termin: Freitag, 12.06. – Samstag, 13.06.2020

Ort:

Schwerpunkt:

Angebot:

Zusatzangebot:

Angerberg Volksschule

Musizieren in Gruppen und Ensembles in jeder Besetzung

und allen Altersgruppen

Ensemble- bzw. Gruppenunterricht (450 Minuten)

für Soatnmusig, Geigenmusig, gemischte Ensembles,

Tanzlmusig, Weisenbläser, Gesangsgruppen, Duos, Trios;

wenn noch Platz ist Einzelunterricht (425 Minuten)

Gemeinsames Üben, Gemeinsames Singen, Zualosn geh´– offener Unterricht, auf Wunsch Kinderbetreuung

in den Pausen, Vorspielen am Abend (Freitag, 18:30 Uhr, Wirtshausmusizieren im Gasthof

Baumgarten und Samstag, 19:00 Uhr, Volksmusikabend der Teilnehmer in der Volksschule Angerberg)

Foto: Michaela Thurner

Info/Rückfragen: Sabine Spöck, Tel. + 43 (0) 650 88 84 334 oder info@ziachorgel.at

Anmeldung:

www.tiroler-volksmusikverein.at

Anmeldeschluss: 10.04.2020

Die Anmeldung verpflichtet zur Anwesenheit während der gesamten Seminardauer!

Erst nach Erhalt einer Anmeldebestätigung seitens der Organisatoren werden genauere Infos und die Kontodaten

zur Überweisung der Kursgebühr per Email übermittelt.

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


PROBEWEIS

15. VINSCHGER MUSIZIERTAGE

AM GLIESHOF

Das Almhotel Glieshof präsentiert sich bei den 15. Vinschger Musiziertagen

im neuen Kleid. Nach einem Umbau stehen in diesem Jahr noch

mehr Zimmer für TeilnehmerInnen und ReferentInnen zum ausgelassenen

Üben und Musizieren zur Verfügung. Die Abgeschiedenheit am hinteren

Ende des Matschertales bietet immer wieder perfekte Voraussetzungen

für die MusikantInnen, um sich ganz ihrem Instrument zu widmen.

Neben dem Einzelunterricht wird wieder ein großer Schwerpunkt auf

das gemeinsame Musizieren und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm

mit Gesang und Tanz gelegt. Den Schlusspunkt der Musiziertage

bildet der beliebte Hoangart am Sonntag, 28. Juni, nachmittags.

Termin: Donnerstag, 25.06. – Sonntag, 28.06.2020

Ort:

Matsch, Glieshof – Mein Almhotel

Foto: Christof Amenitsch

Kursleitung:

Christof Amenitsch

Referenten: Martin Eschgfäller, Mattia Demetz, Martin Toller, Hanna Beikircher, Magdalena Saringer, Martin Weger, u.a.

Seminarbeitrag: 295 € / 280 € für Mitglieder des SVMK / 220 € für Jugendliche unter 18 Jahren

Anmeldeschluss: 22.05.2020

Infos/Anmeldung: Südtiroler Volksmusikkreis, Tel. +39 0471 97 05 55, www.volksmusikkreis.org, info@volksmusikkreis.org

39. SÜDTIROLER SINGTAGE

Singen, jodeln, tanzen, muszieren –

ein Genuss!

Im Mittelpunkt dieser Tage steht das Singen alpenländischer Volkslieder

weltlicher und geistlicher Art. Gesungen wird im gemischten Chor und

auf Wunsch in kleinen Gruppen. Das Volkstanzen bringt uns in Schwung

und schafft den nötigen Ausgleich zum Singen. MusikantInnen können

in verschiedenen Besetzungen zusammenspielen und die Sänger und

Tänzer begleiten. Jugendliche und Kinder ab dem 8. Lebensjahr (in Begleitung

eines Erwachsenen) sind herzlich eingeladen zum Mitmachen.

Termin: Freitag, 09.07. – Sonntag, 12.07.2020

Foto: Ilse Unterlechner

Ort:

Tisens, Fachschule für Hauswirtschaft „Frankenberg“

Seminarbeitrag: 170 € / 160 € für Mitglieder des SVMK / 100 € für Jugendliche unter 18 Jahren

Anmeldeschluss: 03.06.2020

Infos/Anmeldung: Südtiroler Volksmusikkreis, Tel. + 39 0471 97 05 55, www.volksmusikkreis.org, info@volksmusikkreis.org

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020

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PROBEWEIS

30. JUGENDSING- UND MUSIZIERWOCHE

VOLKSMUSIK GEMEINSAM ERLEBEN

Du musizierst gern gemeinsam mit anderen? Probierst gern Neues auf deinem Instrument

aus? Du bist zwischen 9 und 16 Jahre alt und hast Freude an der traditionellen

alpenländischen Volksmusik? Dann bist du bei der „JuSiMu“ genau richtig! Eine

Woche lang singen, tanzen, musizieren und dazu jede Menge Sport und Spiele – da

wird dir bestimmt nicht langweilig. Referenten aus dem In- und Ausland geben ihr

Wissen weiter und garantieren ein besonderes, spannendes, musikalisches Erlebnis.

Termin: Sonntag, 12.07. – Samstag, 18.07.2020

Ort:

Kursleitung:

Referenten:

Haus der Familie in Lichtenstern am Ritten

Johanna und Elias Mader

Viktor Canins, Simon Falkner, Günther Hopfgartner,

Leah Maria Huber, Renate Schwärzer Wallnöfer

Foto: Eva Hackhofer

Betreuer:

Robert Schwärzer, Martin Toller, Sonja Wallnöfer, Eva Hackhofer, Michael Hackhofer, Robin Mader

Seminarbeitrag: 220 € / 190 € für Geschwister

Anmeldeschluss: 15.04.2020

Infos/Anmeldung: Südtiroler Volksmusikkreis, Tel. +39 0471 97 05 55,

www.volksmusikkreis.org, info@volksmusikkreis.org

4. KINDER- UND JUGENDSING-

UND -MUSIZIERTAGE (KIJUSIMU)

Bereits zum 4. Mal bemühen sich erfahrene Referenten, den Teilnehmenden die

Freude und Begeisterung an der traditionellen Volksmusik weiterzugeben.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt am gemeinsamen Singen und Musizieren, deshalb

wird bei diesem Seminar vorwiegend Gruppenunterricht angeboten. Herzlich

eingeladen sind Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 16 Jahren.

Termin: Mittwoch, 15.07., 13:00 Uhr – Samstag, 18.07.2020

Ort:

Haushaltungsschule Imst (NEU!)

Foto: Felicitas Stecher

Referenten:

Katharina Kuen, Sarah Loukota, Teresa Klingler, Magdalena Außerlechner, Simon Kluckner,

Norbert Loukota (Betreuung) – das Referententeam wird nach Bedarf erweitert

Kurskosten: Seminarbeitrag mit Vollpension 220 €, für TVM Mitglieder 200 €

Geschwisterermäßigung 10 % (das zweite Familienmitglied bekommt 10 % Rabatt)

Infos:

Anmeldung:

Katharina Kuen, kat.kuen@tsn.at

www.tiroler-volksmusikverein.at

Anmeldeschluss: 15.06.2020

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


NEU BEI THREE SAINTS RECORDS

BORDUNMUSIKTAGE

AM NONSBERG

Vier Tage lang tauchen wir in die faszinierende Welt der

Bordunmusik ein. Vermittelt werden Grundlagen für Anfänger*innen

und vertiefende Inhalte für Fortgeschrittene auf

dem Dudelsack. Beim Ensemblekurs sind alle Instrumente

und Musiker*innen mit wenig bis viel Spielerfahrung willkommen.

Foto: Giacomo Paniz

Passend zu Ihrem im Herbst 2019 veröffentlichten Album ‚Flowers‘

gibt es nun das Notenheft mit 13 Stücken von Katrin Unterlercher

für Tiroler Volksharfe zum Nachspielen.

Neu sind heuer ein Workshopkurs für Geigerinnen und Geiger.

Das Stichwort dazu: Die Geige als Tanzmeisterin sowie

ein Tanzworkshop mit Tänzen aus dem Trentino, aus Italien

und der Renaissance. Mit den Referenten aus Österreich,

Deutschland und Italien wird es einen musikalischen Mix

aus der österreichischen, deutschen und italienischen Musiktradition

geben.

Termin: Donnerstag, 16.07. –

Sonntag, 19.07.2020

Ort:

Kursleitung:

Unsere liebe Frau im Walde

Volker Klotz

Herbert Pixner Projekt auf Jubiläumstour 2020! Finden Sie alle

Termine und Infos auf www.herbert-pixner.com!

Musikalische

Leitung:

Referenten:

Johanna Springeth

Walter Rizzo, Peter Rabanser,

Veronika Kopf, Irma-Maria Troy,

Marco Paniz

Seminarbeitrag: 300 € / 280 € für Mitglieder des SVMK

200 € für Jugendliche unter 18 Jahren

Anmeldeschluss: 20.06.2020

Infos:

Südtiroler Volksmusikkreis,

Tel. +39 0471 97 05 55,

www.volksmusikkreis.org,

info@volksmusikkreis.org oder

volker@pasui.org,

www.pasui.org

Mit ‚Frei wie der Wind‘ veröffentlichen Tirolerisch g‘spielt ihr neues

Album bei Three Saints Records. Die jungen Musiker mischen Traditionelles

mit Modernem und kreieren damit einen unverwechselbaren

Musikstil.

Alle Infos auf: www.threesaintsrecords.com


PROBEWEIS

TIROLER MUSIZIERWOCHE

Die Tiroler Musizierwoche lädt Familien, bestehende Gruppen und auch gerne

einzelne MusikantInnen und SängerInnen ein, ihre musikalischen Fertigkeiten

zu festigen und weiterzuentwickeln. Vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen

ist jeder/e herzlich willkommen. Unser erfahrenes Referententeam bietet

Einzelunterricht auf verschiedensten Instrumenten, Ensemble-, Gruppen- sowie

Theorieunterricht, Singen in kleinen Gruppen und im Chor, Stimmbildung,

gemeinsames Tanzen und Musizieren an. Fünf Tage lang erleben wir Tiroler

Volksmusik – musizierend, singend und tanzend.

Foto: Ralph Kapavik

40 Jahre Tiroler Musizierwoche!

Als Florian Pedarnig 1981 die erste Tiroler Musizierwoche ins Leben gerufen hat, hätte er wohl kaum geglaubt, dass

dieses Seminar einmal das Aushängeschild im Fortbildungsbereich des Tiroler Volksmusikvereines werden würde.

Die erste Musizierwoche startete mit einem kleinen Team in Osttirol, doch bald wurde mit der Landwirtschaftlichen Lehranstalt

in Rotholz der ideale Rahmen für volksmusikbegeisterte Musikantinnen und Musikanten gefunden. Im Laufe der Jahrzehnte

waren viele klingende Namen der Volksmusikszene, wie zum Beispiel Franz Posch, Peter Moser, Peter Reitmeir, Andreas Feller,

Otto Ehrenstrasser und natürlich Florian Pedarnig selbst, als erfahrene Ratgeber engagiert tätig. Aus diesem Grunde laden wir

am Dienstag, den 21. Juli, zu einem Festabend mit MusikantInnen, Bildern und Geschichten der letzten 40 Jahre ein.

Im umfangreichen Rahmenprogramm finden sich viele weitere Höhepunkte, wie eine gemeinsame Wanderung, die Nacht

der Tracht, Grillabend, abendliches Musizieren der ReferentInnen mit den TeilnehmerInnen, Vorträge, Schluss-Andacht

und natürlich der festliche Abschlussabend.

Auch auf die Kinder- und Jugendbetreuung legen wir großen Wert. Kindersingen, jede Menge Spiel und Spaß,

sowie das hauseigene Schwimmbad stehen zur Verfügung!

Termin: Sonntag, 19.07., 15:00 Uhr – Freitag, 24.07.2020

Ort:

LLA Rotholz, Rotholz 46, 6200 Rotholz

Infos: Kathrin Witschnig, Tel. +43 (0) 664 57 00 752,

kathrin.witschnig@tsn.at

Anmeldung:

www.tiroler-volksmusikverein.at

Anmeldeschluss: 15.05.2020

OSTTIROLER SING- UND MUSIZIERWOCHENENDE 2020

Die Arbeitsgruppe Osttirol des Tiroler Volksmusikvereins lädt wieder alle volksmusikbegeisterten

MusikantInnen und SängerInnen zu einem Wochenend-Seminar in die Landwirtschaftliche

Lehranstalt in Lienz ein. Erfahrene ReferentInnen aus Kärnten, Nord-, Ost- und Südtirol

betreuen die Teilnehmer hauptsächlich in Gruppen auf allen gängigen Instrumenten.

Weitere Informationen folgen in Kürze: www.tiroler-volksmusikverein.at

Termin: Freitag, 04.09., 16:00 Uhr – Sonntag, 06.09.2020

Ort:

Lienz, Landwirtschaftliche Lehranstalt

Weitere Infos: Eva Weiler, tvm-osttirol@outlook.com

Anmeldeschluss: 20.07.2020

Foto: AG Osttirol

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


PROBEWEIS

SCHWEGEL PLUS … GEIGE, HARFE,

OSTTIROLER HACKBRETT, BASSGEIGE

Dieses intensive Seminar ist ein ideales Angebot, das Musizieren auf der Schwegelpfeife in

all ihren Möglichkeiten kennenzulernen. Beliebt ist die Schwegel als Wander-, Hosensackund

Rucksackinstrument und wird gern als Ergänzung und Erweiterung zu bereits erlernten

Instrumenten gespielt. Wir widmen uns neben dem musikalischen Handwerk (Haltung, Anblasen,

Griffweise) auch dem Musizieren in verschiedenen Stilen (Märsche, Tänze, Weisen)

und dem Zusammenspiel mit den mitgebrachten Instrumenten. Ob Anfänger oder Fortgeschrittene,

für jeden Neugierigen ist etwas dabei. Das musikantische Leben im Gasthaus soll

beim Singen, Tanzen und Aufspielen nicht zu kurz kommen.

Termin: Donnerstag, 30.07. – Sonntag, 02.08.2020

Foto: Martina Springeth

Ort:

Kusleitung:

Kosten:

Musikschule Mals, Gasthaus Iris

Gernot Niederfriniger

240 € / 230 € für Mitglieder des SVMK / 190 € für Jugendliche unter 18 Jahren

Anmeldeschluss: 15.06.2020

Infos/Anmeldung: Südtiroler Volksmusikkreis, Tel. +39 0471 97 05 55, www.volksmusikkreis.org, info@volksmusikkreis.org

13. DURNHOLZER VOLKSMUSIKTAGE

Der Südtiroler Volksmusikkreis veranstaltet diesen Sommer die 13. Durnholzer Volksmusiktage

in Reinswald im Sarntal. Sänger*innen und Musikant*innen, die volksmusikalische

Hilfen und Tipps brauchen und neue Lieder und Stücke kennen lernen wollen,

sind herzlich eingeladen. Erfahrene Referenten bieten Einzel- und Gruppenunterricht an.

Termin:

Ort:

Kursleitung:

Donnerstag, 23.07. – Sonntag, 26.07. 2020 (Vormittag)

Reinswald/Sarntal, Hotel Hohenegg

Hannes Premstaller, Markus Hochkofler

Seminarbeitrag: 260 € / 250 € für Mitglieder des SVMK und Jugendliche

unter 12 Jahren

Foto:Marlene Silbernagl

Anmeldeschluss: 25.05.2020

Infos/Anmeldung: Südtiroler Volksmusikkreis, Tel. +39 0471 97 05 55, www.volksmusikkreis.org, info@volksmusikkreis.org

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020

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PROBEWEIS

45. TIROLER SINGWOCHE

Foto: Ralph Kapavik

Alle, die gerne singen, sind herzlich zur 45. Tiroler Singwoche in Dietenheim / Südtirol eingeladen! Teilnehmerinnen

und Teilnehmer aus allen Landesteilen Tirols und darüber hinaus sind zu dieser Gesamt-Tiroler-Singwoche

willkommen. Ziel ist es, alle Facetten des gemeinsamen volksmusikalischen Singens zu erproben und zu erleben:

Das Singen im Chor oder in der Kleingruppe für Jung und Alt mit schwungvollen bis besinnlichen Liedern,

Tanzliedern und Jodlern, ergänzt mit Musizieren und Tanzen. Ein besonderes Anliegen von uns ist es, das Singen

in „Kleinen Gruppen“ zu fördern und dafür bei der Singwoche Zeit und Betreuung bereitzustellen. Schon bestehende

Singgruppen sind dazu herzlich eingeladen, aber auch neue Singgruppen können direkt bei der Woche gebildet werden.

Auch für TeilnehmerInnen am 24. Alpenländischen Volksmusikwettbewerb/ Herma Haselsteiner-Preis

eine ideale Möglichkeit zur Vorbereitung auf den Wettbewerb.

Termin: Sonntag, 16.08. – Samstag, 22.08.2020

Ort:

Leitung:

ReferentInnen:

Kostenbeitrag:

Veranstalter:

Hinweis:

Fachschule für Land- und Hauswirtschaft, Dietenheim / Südtirol

Waltraud Reitmeir, Gernot Niederfriniger

Gernot Niederfriniger: Seminarleitung, Gesamtchor, Singen in kl. Gruppen, Musizieren

Waltraud Reitmeir: Seminarleitung, Kinderchor, Singen in kl. Gruppen, Musizieren

Marian Polin: Männerchor, Singen in kl. Gruppen, Musizieren

Anna Kluckner: Singen in kl. Gruppen, Musizieren, Kinderprogramm

Lisa Strickner: Frauenchor, Singen in kl. Gruppen, Musizieren

Sabrina Haas: Kindertanzen, Singen in kl. Gruppen, Musizieren, Kinderprogramm

Hubert Kuppelwieser: Volkstanzen

360 € / 350 € für Mitglieder des TVMV und SVMK

320 € für Jugendliche von 14 bis 18 Jahren

270 € für Kinder bis 13 Jahre

Tiroler Volksmusikverein, www.tiroler-volksmusikverein.at

Südtiroler Volksmusikkreis, www.volksmusikkreis.org

Kinder unter 14 Jahren können nur in Begleitung ihrer Eltern oder anderer Aufsichtspersonen teilnehmen.

Infos/Anmeldung: www.tiroler-volksmusikverein.at

Mail: waltraud.reitmeir@gmail.com, Tel. +43 (0) 680 23 44 980

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Wir bitten um baldige Anmeldung, spätestens bis zum 1. Juni 2020. Nach Anmeldeschluss

werden alle Teilnehmer schriftlich verständigt.

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


SCHEIBCHENWEIS

"DIE SUNNSEITIGEN"

Liebe Musikkolleginnen und Musikkollegen!

Es ist so weit… Wir, „Die Sunnseitigen“ aus Patsch, laden

Euch herzlich zu unserer CD-Präsentation ein! Wir möchten

damit unsere gemeinsamen musikalischen Stunden der vergangenen

6 Jahre festhalten, in denen wir auf einzigartige

und besondere Erlebnisse zurückblicken dürfen. Mit dieser

CD wollen wir unsere gemeinsame Leidenschaft – die Musik

– zum Ausdruck bringen und mit Euch teilen.

Foto: Madeleine Gabl Photographie

KONZEPT • AUFNAHME • GRAFIK • MARKETING • VERTRIEB • VERLAG • NOTEN

★ TraditionellesFamilienunternehmenseit1967

★ GroßraumstudiosinZirl/TirolundEschen/Liechtenstein

(durchdieGrößegeeignetauchfürBlasmusikaufnahmen)

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Sie planen eine professionelle CD-Aufnahme?

Besuchen Sie uns im TYROLIS Großraumstudio in Zirl.

Bitte um vorherige Terminvereinbarung.

FRANZPOSCH

&SEINEINNBRÜGGLER

AktuelleCDundNotenheft:

ORF-Moderator Martin Papst wird uns durch das abwechslungsreiche

Programm in Form eines Wunschkonzertes

führen. Musikalisch werden wir vom „Naviser Viergesang“

unterstützt. Der Eintrittist frei und für leibliches Wohl ist

bestens gesorgt.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Bis dahin einen sonnigen Frühlingsbeginn,

Eure Sunnseitigen

Wann: 05.04.2020

Essen ab 11:00 Uhr

Beginn 12:00 Uhr

Wo: Gemeindesaal Patsch

CD auf Anfrage ab April 2020 erhältlich

(die.sunnseitigen@gmx.at)

DieOriginalNoten

erhaltenSieexklusiv

beiTyrolis/

TirolMusikverlag!

DieaktuelleProduktion:

CD353445„Hochhinaus“(19Titel)

Unsere Notenverlage (eigener Notenvertrieb):

ÖSTERREICH: Fon:05238/515-0 •Fax: 05238/515-51

DEUTSCHLAND: Fon:08823/926545•Fax: 08823/926842

SCHWEIZ: Fon:00423/3775050 •Fax:00423/3775051

Mail:info@tyrolis.com•noten@tyrolis.com

www.tyrolis.com • www.tirolmusikverlag.at


MANNSBILD

MICHAEL HACKHOFER

Als zweites von vier Kindern wird Michael am 4. Mai 1995

in eine musikalische Familie hineingeboren und wird

im idyllischen Aufkirchen bei Toblach mitten in den

Dolomiten groß. Schon früh findet er Zugang zur Musik

und im Besonderen zur Volksmusik.

Text: Leah Maria Huber, Foto: privat

Mit fünf Jahren beginnt er, Geige zu

spielen. Seinem ersten Lehrer, Erich

Feichter, bleibt er bis zur Matura am

Pädagogischen Gymnasium in Bruneck

treu. Sein Instrument allerdings

scheint mit Michael mitzuwachsen:

Schon bald wird aus dem jungen Geigerlein

ein leidenschaftlicher Bratscher

und als während eines Sommerkurses

akuter Kontrabassmangel herrscht und

auch der letzte Schüler noch ausfällt,

springt Michael – inzwischen Student

der Fächer Musikerziehung und

Deutsch Lehramt – bereitwillig ein

und findet zu seiner neuen großen Liebe:

Ein Jahr lang nimmt er Unterricht

in der Musikschule Innsbruck, bevor

er sein drittes Studium, IGP Kontrabass,

aufnimmt.

Vielbeschäftigt und vielbegeistert

Vielbeschäftigt und vielbegeistert lebt

und studiert Michael momentan in

Innsbruck und hat in diesem Schuljahr

zudem noch seine erste Unterrichtsstelle

an den Musikschulen Toblach

und Ritten angetreten. Die Zeit, die

neben alldem noch bleibt, verbringt

er am liebsten in den Bergen – lesend

oder fotografierend – und als Vollblutmusiker

natürlich mit Musik in all

ihren Formen und Farben.

Eine besondere Stellung in seiner musikalischen

Aktivität nimmt zweifelsohne

die Thalmann Hausmusik ein, in

der er sich mit seiner Mutter und seinen

drei Geschwistern der alpenländischen

Volksmusik widmet. Zudem ist Michael

Mitglied der Puschtra Vielsaitigen und

immer wieder begeistert bei den Projekten

des Brunecker Streichensembles

StringArt unter der Leitung von Erich

Feichter dabei. Dass Vorarlberger Jodler

und finnische Tunes sich wunderbar

vereinen lassen, beweist er in seiner

neuesten Gruppe, der Band IRma, die

mit Volksmusik aus aller Welt experimentiert.

Michael ist ein Fan von Listen und Tiramisù,

Kaffeefeinschmecker und -genießer

und ein absoluter Morgenmensch.

Sein Lieblingsstockwerk ist das Dachgeschoss,

sein Drittlieblingsvogel das Sommergoldhähnchen

und sein neuestes Amt

Redakteur für G’sungen und G’spielt.

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WEIBSBILD

LEAH MARIA HUBER

Das Wichtigste zuerst: Rechtshänderin, Schuhgröße 39,

Blutgruppe unbekannt – trotz Medizinstudium.

Text: Michael Hackhofer, Foto: Andreas Huber

Traum der Harfe bleibt auch nicht unverwirklicht,

sie lernt Harfe bei Brunhild

Gasser. Wie so oft ist das familiäre

Umfeld auch für das Hineinwachsen

in die Volksmusik ausschlaggebend.

Mit den beiden Instrumenten und im

Zusammenspiel in der Familie, wo

Geige, Bratsche, Cello, Flöte, Steirische,

Kontrabass oder Gitarre ebenso

anzutreffen sind wie das gemeinsame

Singen, wird Leah zur Vollblutvolksmusikantin.

Als exzellente Tänzerin

und Referentin ist sie schon sehr früh

in Volksmusikseminaren anzutreffen.

Aber Mal von vorne: Leah Maria Huber

kommt im September 1998 in Luttach

zur Welt. Sie ist die Älteste von

vier Kindern: die Brüder Samuel und

Elias, eingebettet zwischen zwei Mädchen,

Leah und der jüngsten, Esther.

In eine musikalische Familie geboren,

träumt sie als Kind vom Harfespielen,

beginnt dann aber vorerst mit der Geige

– einem Instrument, welches sie

von Tante und Cousine kennt.

Ihr Weg beginnt bei Barbara Palfrader,

bald aber lernt sie in der Musikschule

Bruneck bei Patrizia Oberschmied

und dann bei Erich Feichter. Der frühe

Zwischen Famulieren und Terzeln,

Tonleitern und Gedichten

Nach ihrer Matura am Sprachengymnasium

zieht Leah nach Innsbruck in die

künstlerisch anmutende Glasmalereistraße.

Sie studiert Konzertfach Violine

bei Ivana Pristasova und als Ausgleich

dazu Medizin – oder umgekehrt.

Neben der Familienmusik, welche

2016 den Herma Haselsteiner-Preis erspielt,

ist Leah außerdem mit den Teldra

Soatngsonggitschn unterwegs und

mit der Band Point Nemo Project, die

Electro-Sounds mit Streicherklängen

verbindet.

Leah liebt Pastelltöne und Schokolade,

Reclambücher mit Gedichten und Theaterspielen,

aber lieber abends als morgens.

Bei so vielen Aktivitäten braucht

es einen strukturierten Kopf und den

hat Leah allemal. Und weil zwischen

dem Famulieren und Terzeln, den Tonleitern

und Gedichten tatsächlich noch

etwas Zeit bleibt, schreibt Leah nun

für „G´sungen und G´spielt“. Tipp am

Rande: Leahs Gerstensuppe!

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020

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-


VEREINSMEIEREI

SÜDTIROLER VOLKSMUSIKKREIS

Lebendige Volkskultur singen – tanzen – musizieren

Als ehrenamtlicher Verein haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, mit vielfältigen Initiativen die Begeisterung für die

alpenländische Volksmusik und das Volkslied zu wecken und zu fördern. Mit verschiedensten Veranstaltungen, Kursen,

musikalischen Begegnungsmöglichkeiten für Jung und Alt und nicht zuletzt mit unserem modern und aktuell gestalteten

Mitgliedermagazin möchten wir musikalische Volkskultur stets spannend und attraktiv vermitteln.

Vorteile der Mitgliedschaft

• Vergünstigte Teilnahme an zahlreichen Seminaren

• Regelmäßige Information über Veranstaltungen

• Kostenloses Abo Mitgliedermagazin

G’SUNGEN & G’SPIELT

• Instrumentenverleih

• Nur 20,00 € Mitgliedsbeitrag pro Jahr

• Unterstützung bei der Realisierung neuer musikalischer

Initiativen im eigenen Umfeld

Bring dich ins Spiel! Werde Mitglied!

Vorname/Zuname

geboren am

in

Straße/Hausnummer

PLZ/Ort/Land

Telefon

E-Mail

Ich bin damit einverstanden, dass der Südtiroler Volksmusikkreis

die angegebenen Daten vertraulich und im Sinne der

Datenschutz-GVO 679/2016 verarbeitet.

Datum

Unterschrift

Kontakt Südtiroler Volksmusikkreis

Dominikanerplatz 7

I-39100 Bozen

Tel +39 0471 970555

info@volksmusikkreis.org

www.volksmusikkreis.org

ZUWENDUNG DER 5‰ DER EINKOMMENSSTEUER AN EHRENAMTLICHE VEREINE

Jede*r Steuerpflichtige in Italien kann die Zuwendung von 5 Promille der Einkommenssteuer

selbst bestimmen. Der Vorstand des SVMK freut und bedankt sich, wenn möglichst

viele diesen Anteil bei der Steuererklärung dem SVMK gutschreiben lassen.

Bitte angeben: Südtiroler Volksmusikkreis EO, Steuernummer: 94002990219

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Tiroler

Volksmusikverein

JETZT NEU!

Mitgliedschaft für

Musikgruppen, Gesangsgruppen

und Chöre möglich!

Aufgrund der großen Nachfrage können ab sofort Musik- und Gesangsgruppen sowie Chöre eine

Mitgliedschaft beim Tiroler Volksmusikverein beantragen.

VORTEILE

Jedes Gruppenmitglied

• erhält vier Mal pro Jahr die Mitgliederzeitschrift

„G‘sungen & G‘spielt“

• erhält eine Mitgliedskarte und somit Vergünstigungen bei ausgewählten

Veranstaltungen,

Seminaren und Fortbildungen

• erhält Sonderkonditionen bei unseren Partnerbetrieben

• erhält Ermäßigungen beim „Tiroler Notenstandl“

• erhält einen monatlichen Newsletter mit Veranstaltungshinweisen

und Informationen

• erhält ein Mitgliederabzeichen

• hat die Möglichkeit, Leihinstrumente zu mieten

… jedes Gruppenmitglied ist somit Vollmitglied!

Jede Gruppe bzw. jeder Chor

• erhält eine exklusive Präsentationsmöglichkeit

auf der Homepage des Tiroler

Volksmusikvereines (es werden ausschließlich

nur Mitgliedergruppen des TVM aufgelistet

und im Netz vorgestellt)

• kann sich im Rahmen eines Selbstportraits

in der Rubrik „Stellt’s enk vor“ im Mitgliedermagazin

präsentieren

• erhält die Möglichkeit der Vorstellung von

CD-Neuerscheinungen im Mitgliedermagazin

„G’sungen & G’spielt“

• erhält kostenlose Beratung, Hilfestellung

und Auskunft in volksmusikalischen Fragen

Mitglied werden ... zahlt sich aus!

Mitgliedertarife:

Einzelmitgliedschaft 20,00 € Familienmitgliedschaft 35,00 €

Gruppe/2 Personen 35,00 € Gruppe/3 Personen 50,00 €

Gruppe/4 Personen 65,00 € Gruppe/5 Personen 80,00 €

Gruppe/6 Personen 95,00 € Gruppe/7 Personen 110,00 €

Gruppe/8 Personen 125,00 €

Chor (bis 20 Personen) 150,00 € Chor (ab 21 Personen) 250,00 €

Infos & Online-Anmeldung unter www.tiroler-volksmusikverein.at

Mach mit und werde Mitglied!

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


VEREINSMEIEREI

„TIROLER NOTENSTANDL“

Notenhefte, CDs, DVDs und Bücher rund um die Tiroler Volksmusiklandschaft

finden Sie unter: https://www.tiroler-volksmusikverein.at/shop

Alpenländischer Volksmusikwettbewerb/

Herma Haselsteiner-Preis, Ausgabe 2

Ausgezeichnete Gruppen und Herma Haselsteiner-Preisträger

des 23. Alpenländischen Volksmusikwettbewerbes/Herma Haselsteiner-Preis 2018

Mitwirkende:

Geigenmusi hoib und hoib, Bayern / Afelder Dreigesang, Tirol /

d’Saitn-Knopf Musi, Salzburg / Zeitlang-Gsang, Bayern /

Familienmusik Wallnöfer, Südtirol / KonseQuent, Kärnten /

Früahdirndl, Bayern / Kammerlmusig, Tirol

18,00 Euro

Tiroler Notenstandl, Heft 33

Mein erstes Harfenheftl

Aller Anfang ist schwer, mit der vorliegenden Ausgabe von

einfachen Harfenstücken dürfte dem erfolgreichen Start

mit dem Spiel auf der Tiroler Volksharfe jedoch nichts entgegenstehen.

Barbara Oberthanner hat ein praktisches Harfenheft mit einfachen Stückln

von ihr, aber auch von KollegInnen wie Simone Roithmayr, Erna Bodner,

Otto Ehrenstrasser sowie Waltraud und Peter Reitmeir zusammengestellt.

19,00 Euro

A neus Liadl singat i gern

12 neue Tiroler Lieder von Astrid Bär, Florin Pallhuber,

Robert Schwärzer, Sepp Unterhofer, Florian Pedarnig u.a.,

Notensatz: Peter Reitmeir

6,00 Euro

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BRAUCHBAR

„BRAUCHBAR“

Vom nicht mehr gebrauchten, aber funktionstüchtigen Tonabnehmer bis hin zum vielleicht

nicht ganz sprichwörtlich gemeinten „Begleitservice“: Hier findet sich allerlei Brauchbares

für den volksmusikalischen Alltag.

Bücherflohmarkt:

Abzuholen im Tiroler Volksliedarchiv, Tiroler Landesmuseen, Museumstr. 15 (Zugang seitlich über die Verwaltung), Innsbruck.

Versand gegen Gebühr. Kontakt: Tel. 0043-(0)512-59489-DW 125, E-Mail: volksliedarchiv@tiroler-landesmuseen.at

Kammerhofer-Aggermann, Ulrike Masken Kalender 2010: Masken der Slg. Baumgartner (Salzb. Beiträge zur Volkskunde, 18), Salzburg 2019

Petermayr, Klaus (Hg.) u.a. Streifzüge 1: Beiträge zur oberösterr. Musikgeschichte, Linz 2007

Petermayr, Klaus (Hg.) u.a. Streifzüge 2: Beiträge zur oberösterr. Musikgeschichte, Linz 2011

Bezirk Oberbayern (Hg.) Musikalische Volkskultur in Südtirol (3. Teil): Auf den Spuren der Volksmusiksammler K. und G. Horak, München 2014

Volkskultur NÖ (Hg.) Allerley Umzüge How long can you go?, Atzenbrugg 2001

Petermayr, Klaus u. Gaisbauer, Übergang: Kommunikation in der Stadt und an ihren Rändern [mit CD], Linz 2010

Stephan (Hg.)

Bresgen, Cesar Fein sein, beinander bleiben, Salzburg 1947

Koch, Adalbert Tiroler Liederbuch, Innsbruck 1959

Ploner, Josef Eduard Tirol=Vorarlberg Chorbuch für drei gleiche oder gemischte Stimmen, Wien 1943

Reiter, Josef 32 Heimatlieder (8. Liederhf. des dt. Volksliedvereines Wien), Partitur, Wien u. Leipzig 1912

Pommer, Josef

33 Deutsche Volkslieder für gemischten Chor (7. Liederhf. des dt. Volksliedvereines Wien), Wien 1923, 5. unveränd. Aufl.

Fuchs, Franz (Hg.) Der Herr Papa ist farbenblind. Liederflohmarkt einer Klosterneuburger Familie, Klosterneuburg 1987

Jülg, Hermann (Hg.) Tiroler-Volksmusik. 1. Folge: Aus Beiträgen bäuerlicher Musikanten u. alten Tanzbücheln, Wien 1954

Jülg, Hermann Tiroler Volksmusik. 1. Folge. Tanzbeschreibungen, Innsbruck 1952

Pommer, Josef

16 Volkslieder aus den deutschen Alpen (Flugschriften und Liederhefte, 6), Wien 1922, 3. Aufl.

Liebleitner, Karl

Dreißig echte Kärntnerlieder ( Flugschriften und Liederhefte, 8), Wien 1930, 3. Aufl.

Pommer, Josef

44 deutsche Volkslieder für Gemischten Chor (Flugschriften und Liederhefte, 9), Wien 1929, 4. Aufl.

Pommer, Josef 25 Volkslieder aus Franken (Flugschriften und Liederhefte, 16), Wien 1924

[Pommer, Hemuth]

Das Brünnlein - deutsche u. österreichische Volkslieder aus 4 Jahrhunderten.

Schlußsingen der 29. Singgemeinschaft am deutschen Volkslied unter Prof. Helmuth Pommer, Bregenz /

am Freitag, den 2. August 1963, 19.30 Uhr im Wildbadsaal zu Weißenburg, Weißenburg 1963

[Wolters, Gottfried] Was ist DAS SINGENDE JAHR? ... eine Liedblatt=Reihe [Register], Wolfenbüttel o. J.

Bayr, Jörg u. Wallner, Norbert (Hg.) Südtiroler Volkstänze aus dem Fersental (Deutsche Volkstänze, Heft 36), Basel u.a. 1937

Dentinger, Sepp Zithermusik um 1900, Heft 1c, Bozen 2011

Pommer, Helmuth Liederhefte der 19., 20. und 27. Singgemeinschaft am deutschen Volkslied [Wülzburg, Rotholz], 1953, 1954, 1961

Steirisches Volksliedwerk (Hg.) Steirisches Liederblatt (in 3 Mappen), Graz 1981-1996

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


VORSICHT

FALTENRADIO - „LANDFLUCHT“

Faltenradio gastiert erstmals im Haus der Musik! Bereits 2014 und

2017 gastierten die fulminanten Musiker von Faltenradio bei der Jeunesse

in Innsbruck und begeisterten das Publikum mit einer genialen

Melange aus Klassik, Jazz, Volks- und Weltmusik. Die musikalische

Bandbreite der Vier ist enorm: Mit ihren Klarinetten spielen sie in

renommierten Orchestern wie den Wiener Symphonikern und den

Wiener Philharmonikern. Aber insgeheim gilt ihre große Liebe den

Faltenradios, wie sie ihre Ziehharmonikas nennen. Alexander Maurer,

Alexander Neubauer, Stefan Prommegger und Matthias Schorn

freuen sich schon darauf im Haus der Musik auftreten zu dürfen.

„Landflucht“ mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Hannes

Wader, Friedrich Gulda, John Williams, Béla Bartók, Michael Lowenstern,

Robert Schumann, Ludwig Hirsch u.a.

Foto: Lukas Beck

Samstag, 21.03.2020, 20:00 Uhr, Haus der Musik Innsbruck

Vorkonzert: HaHaHa-Musig, 19:00 Uhr

Eintrittspreise inkl. Vorkonzert: Vollpreis 19 €, TVM-Mitglied 17 €, Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher

bis zum vollendeten 26. Lebensjahr 8 €. Achtung: Nehmen Sie bitte einen Lichtbildausweis mit, wenn Sie diese

Veranstaltung mit einer Jugendkarte besuchen! Begrenztes Kartenkontingent!!!

Infos & Kartenvorverkauf: www.tiroler-volksmusikverein.at

44. OBERLÄNDER SÄNGER- UND MUSIKANTENTREFFEN

Foto: Nauderer Schupfamusig

In der 44. Auflage des traditionsreichen Oberländer Sänger- und Musikantentreffens

treffen wieder erlesene Volksmusikgruppen aus ganz Tirol aufeinander. Die

Nauderer Schupfamusi wird ebenso mit dabei sein wie die Rainer Hausmusig aus

dem Außerfern. Der Schwaizer Zwoagsang wird mit seinen humorvollen Liedern

für gute Stimmung im Saal sorgen, wie auch die Sängervereinigung Wolkensteiner.

Auch auf die feinen Frauenstimmen von Echt Stark aus dem Paznauntal, sowie

auf die musikalischen Beiträge der Geschwister Schwaigl aus Wildermieming

und des Harfenduos Neyer/ Roithmayer darf man gespannt sein. Durch die Veranstaltung

führen in bewährter Weise Nikolaus Köll und Peter Margreiter.

Sonntag, 22.03.2020, 15.30 Uhr, Zirl, Kultur- und Veranstaltungszentrum B4

Eintritt: 11 €, TVM Mitglieder 10 € (Vorlage Mitgliedsausweis),

Kinder/Jugendl. bis 16 Jahre 6 €, freie Platzwahl

Kartenreservierung: www.tiroler-volksmusikverein.at

MIT FRISCHER

ENERGIE

INS BERG-

ERLEBNIS!

// Entdecken Sie unendliche Möglichkeiten

rund um die Serles: von Genusswanderern

bis hin zu Gipfelstürmern, von Wasserratten

bis hin zu gemütlichen Spaziergängern, es

ist für jeden das passende Naturglück dabei.

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gibt es auf der 2.8 km langen Sommerrodelbahn

Stubai in Mieders. Einfach Gas

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020 55

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VORSICHT

39. JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

DES SÜDTIROLER VOLKSMUSIKKREISES

Der SVMK lädt herzlich ein zur 39. Jahreshauptversammlung am Samstag, 28.03.2020 in Bozen Gries.

16:30 Uhr Gottesdienst in der Alten Grieser Pfarrkirche in

Bozen mit Pfarrer Ulrich Kössler. Musikalische

Gestaltung durch den Grieser Frauenxong, die

Wangener Musikaten und SEDEZIM. Kurze

Probe für alle zum Mitsingen um 16:10 Uhr.

18:00 Uhr Jahreshauptversammlung im Kulturheim Gries.

Die organisatorische und musikalische Gestaltung

erfolgt durch den Bezirk Bozen und Überetsch/Unterland.

Heuer finden wieder Neuwahlen statt und wir bitten um

Kandidatenvorschläge. Auskünfte gibts im Vereinsbüro.

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme, vielseitige

Begegnung und regen Informationsaustausch!

Hinweis: Protokoll der Jahreshauptversammlung 2019

Das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2019 kann zur

Einsicht auf der Homepage des Südtiroler Volksmusikkreises

heruntergeladen werden bzw. wird auf Anfrage zugesandt.

Foto: privat

Südtiroler Volksmusikkreis

Dominikanerplatz 7, I-39100 Bozen

Tel. 0039 0471 970555, Fax 0039 0471 980922

info@volksmusikkreis.org,

www.volksmusikkreis.org

Samstag, 28.03.2020, 16:30 Uhr

Bozen Gries, Alte Grieser Pfarrkirche und

Kulturheim Gries

Foto: Franz Hermeter

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


VORSICHT

OFFENES PASSIONSSINGEN IN SCHLUDERNS

Der SVMK Bezirk Vinschgau lädt herzlich ein zum Offenen Passionssingen

für alle. Um 14:00 Uhr ist Treffpunkt und kurze Probe in

der Pfarrkirche von Schluderns, anschließend Gang zu den Stationen

und Kapellen am Kalvarienberg mit Pfarrer Paul Schwienbacher und

Ernst Thoma. Wir singen aus dem Liederheft „Passionslieder, Offenes

Passionssingen am Kalvarienberg in Schluderns". (Erhältlich für

eine kleine Spende.)

Sonntag, 29.03.2020, 14:00 Uhr

Schluderns, Pfarrkirche und Kalvarienberg

Foto: Martin Moriggl

5. SÜDTIROLER VOLKSMUSIKWETTBEWERB

Wenn der Südtiroler Volksmusikwettbewerb bereits zum 5.

Mal stattfindet, ist dies ein erfreuliches Zeichen und zeugt

vom ungebrochenen Interesse der Kinder, Jugendlichen und

jungen Erwachsenen für die Volksmusik in all ihren Facetten.

Interessierte ZuhörerInnen kommen den ganzen Tag über auf

ihre Kosten, bei den Wertungsspielen ab 8:30 Uhr, über Mittag

beim Offenen Singen/Musizieren und abends um 19:30 Uhr

bei der festlichen Abschlussveranstaltung. Jeder ist herzlich

willkommen!

Foto: RVM

Samstag, 04.04.2020, ab 8:30 Uhr

Musikschule und Grundschule Auer

49. MARIASTEINER HARFENSPIELERTREFFEN

Beim Gottesdienst um 11:00 Uhr wird in der Wallfahrtskirche

Mariastein an die verstorbenen HarfenspieleInnen gedacht.

Musikalische Gestaltung: Saitenhupfer mit der Besetzung

Theresa Frech, Theresa Schapfl, Claudia und Michael Wurzer.

Ab 13:30 Uhr bis ca. 17:00 Uhr stehen die Harfen und ihre

SpielerInnen im Mittelpunkt, begleitet von den verschiedensten

Instrumenten und SängerInnen. Anschließend wird in den

Stuben noch schneidig aufgespielt und gesungen. Durch das

Programm führt ORF-Moderator Dr. Peter Kostner.

Sonntag, 05.04.2020, 11:00 Uhr,

Mariastein, Wallfahrtskirche/Mariasteinerhof

Eintritt frei!

Infos: Maria Radinger, hotel@mariasteinerhof.at

Foto: T. Frech

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VORSICHT

A TANZL, A WEIS’ – ZUALOSN, TANZN, HOANGARTN!

Unter diesem Motto laden wir Volksmusikfreunde, Tanzwillige und auch Tanzmuffel

zu einem Volksmusikabend mit den Tiroler Tanzmusikanten ein. Ebenfalls werden

weitere anwesende MusikantInnen des Weisenbläser- und Tanzlmusigseminares aus

Nord-, Süd- und Osttirol sowie aus Bayern und der Schweiz flott aufspielen.

Samstag, 18.04.2020, ab 19:30 Uhr (Saaleinlass ab 18:45 Uhr)

Gemeindesaal Mieders

Eintritt: freiwillige Spenden

Keine Sitzplatzreservierung vorab möglich!

Foto: Thomas Erichsen

A WEIS’ FÜRS DORF – WEISENBLASEN RUND

UM DEN KALVARIENBERG IN MIEDERS

Im Rahmen des 13. Weisenbläser- und Tanzlmusigseminares

des Tiroler Volksmusikvereines und des Blasmusikverbandes

Tirol erklingt auch dieses Jahr wieder

„A Weis’ fürs Dorf“. MusikantInnen aus allen Teilen

Tirols, Bayern und der Schweiz werden Mieders wieder

für eine Stunde in eine volksmusikalische Klangwolke

eintauchen und rund um den beschaulichen

Kalvarienberg feine Bläserweisen erklingen lassen.

Wir laden herzlich zum Verweilen und Zuhören ein!

Foto: TVM

Samstag, 18.04.2020, 18:00 Uhr

Kalvarienberg, Mieders

GESAMTTIROLER MAITANZ

Bereits seit dem Jahre 1991 treffen sich die VolkstänzerInnen

aus Nord- und Südtirol einmal jährlich zu einem

gemeinsamen Tanzfest. Diese tänzerische Begegnung,

die immer abwechselnd dies- und jenseits des Brenners

ausgetragen wird, findet heuer zum 30. Mal statt. Dazu

lädt die Volkstanzgruppe Kaltern-Eppan anlässlich ihres

60-Jahr-Jubiläums nach Eppan ein. Auf dem Programm

stehen sowohl Rundtänze als auch verschiedenste Volkstänze

aus allen Teilen Tirols, gespielt von der Latscher

Tanzlmusig.

Samstag, 23.05.2020, 20:00 Uhr

Raiffeisensaal Eppan

Foto: Birgit Stampfl

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VORSICHT

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

DES TIROLER VOLKSMUSIKVEREINS

Foto: Hotel Post

Der Tiroler Volksmusikverein lädt zur

heurigen Jahreshauptversammlung ins

Tiroler Oberland ein!

Um 17:00 Uhr treffen wir uns in der Pfarrkirche Prutz

„Unserer Lieben Frau Mariä Himmelfahrt“ zum traditionellen

Mariensingen (Parkmöglichkeit beim Hotel

Post).

Mitwirkende:

Oberg’richtler Tanzlmusi

Echt Stark

Bläser der Tiroler Wirtshausmusi

QuartFiss

Oberländer Soatnmusi

D’Waldinger

Verbindende Worte:

Dekan Franz Hinterholzer

Im Anschluss treffen wir uns ab 18:30 Uhr im Hotel

Post zur Jahreshauptversammlung. Alle Mitglieder,

Freunde der Volksmusik und Interessierte sind herzlich

willkommen!

Hinweis: Die Protokolle der letzten Jahreshauptversammlung

finden sie auf der Homepage des Tiroler

Volksmusikvereins unter:

www.tiroler-volksmusikverein.at

Sonntag, 17.05.2020, 17:00 Uhr

Pfarrkirche Prutz

Hotel Post, Prutz

Foto: Leitzsche/ Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, Prutz Foto: privat

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VORSICHT

HOANGART AUF SCHLOSS TIROL

Zum 30. Mal findet heuer der beliebte Hoangart auf Schloss Tirol statt. SängerInnen und

MusikantInnen spielen im Schlosshof und im Rittersaal auf und die Volkstanzfreunde

können ihr Tanzbein schwingen. Auf euer Kommen freut sich der Volkstanz und Volksmusikkreis

Burggrafenamt in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Schloss Tirol.

Sonntag, 24.05.2020, ab 14:00 Uhr

Schloss Tirol

Foto: Frieder Blickle

ALMERISCH G’SUNGEN UND G’SPIELT

Zum volksmusikalischen Tag mit almerischen Liedern

und Weisen sind alle herzlich eingeladen. Nach

dem Gottesdienst um 9:00 Uhr in der Pfarrkirche

St. Ulrich/Gröden geht es ab ca. 10:00 Uhr mit der

Seilbahn auf die Seiseralm (reduzierter Preis für

Hin- und Rückfahrt) zum Bergrestaurant Mont Sëuc.

Hier sind alle Sing- und Musiziergruppen zum freien

Singen und Musizieren eingeladen. Bei Schönwetter

kann auch auf der Terrasse getanzt werden,

Ausweichmöglichkeit im großen Saal des Berggasthofes.

Um 17:00 Uhr ist die letzte Talfahrt.

Foto: Viktor Canins

Sonntag, 07.06.2020

St. Ulrich, Pfarrkirche, 09:00 Uhr

Seiser Alm, Bergrestaurant Mont Sëuc, ab 10:00 Uhr

60

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VORSICHT

VOLKSMUSIK AUF SCHLOSS PRÖSELS

Foto: Franz Hermeter

Einmal im Jahr soll die Vielfalt an Klängen und Farben der Südtiroler Volksmusik

im festlichen Rahmen von Schloss Prösels gefeiert werden. Sängerinnen

und Sänger, Musikantinnen und Musikanten aus allen Landesteilen

Südtirols singen, musizieren und tanzen. Sie zeigen ihre Eigenheiten der

Mundart im Gesang und beim Musizieren in verschiedensten instrumentalen

Besetzungen. Im Mittelpunkt stehen Gesang, Musik und Tanz als Ausdruck

der Freude und der menschlichen Begegnung. Mit dabei: Bordunmusik

Pasui, Grödner Frauendreigesang mit Otto Dellago, Menglstuadl Musi,

VTG Oberbozen und "Die Schmissigen". Moderation: Franz Hermeter

Sonntag, 14.06.2020, 14:30 Uhr

Prösels, Schloss Prösels

SYMPOSIUM 2020 DER INTERNATIONALEN

SCHULMUSIKWOCHEN LEO RINDERER SALZBURG

Für Pädagoginnen und Pädagogen der Vorschule, Grundschule, Realschule,

Mittel-und Hauptschule, des Gymnasiums und der Musikschule.

Für Chorleiterinnen und Chorleiter, Studierende und Interessierte.

Donnerstag, 30.07. – 07.08.2020

Heffterhof, Salzburg

Anmeldung/Infos: Christine Rinderer-Frisch (Kursleitung),

Tel. +43 (0) 512 29 24 40,

info@schulmusik-rinderer.at,

www.schulmusik-rinderer.at

Foto: Martina Frisch

åftang:

Zwoa echte

Tyroler.

Hell & Zwickl

61


VORSICHT

VOLKSMUSIK IN RADIO UND TV

WOCHENPROGRAMM:

MONTAG 18:05 – 19:00 UHR

“A Tanzl, a Weis“: Volksmusiksendung mit

Hörerwünschen und Veranstaltungshinweisen,

abwechselnd gestaltet von Franz Hermeter,

Heidi Rieder, Hannes Premstaller und Christine

Wieser

DIENSTAG 17:05 – 18:00 UHR

Achtung Volksmusik: Zu Gast bei

Christine Wieser

MITTWOCH 17:05 – 18:00 UHR

zweiwöchig - "Hör mal !": Neue Volksmusik

auf Rai Südtirol mit Mareike Sölch

MITTWOCH 18:05 – 19:00 UHR

“A Tanzl, a Weis“: Volksmusiksendung mit

Hörerwünschen und Veranstaltungshinweisen,

abwechselnd gestaltet von Hannes Premstaller,

Franz Hermeter und Heidi Rieder

DONNERSTAG 18:05 – 19:00 UHR

“Unser Land“: Kultur & Natur in Südtirol – Ein

Wochenmagazin zur Landeskunde gestaltet von

Heike Tschenett (Wiederholung am Samstag

um 10:05 Uhr und am Sonntag um 14:00 Uhr)

FREITAG 17:05 – 18:00 UHR

“Alpin“: Das Berg- und Wandermagazin mit

Judith Edler (alle 14 Tage)

18:05 – 19:00 UHR

Blasmusik zum Feierabend, eine Sendung mit

Dieter Scoz

SAMSTAG 10:05 – 11:00 UHR

“Unser Land“: Kultur & Natur in Südtirol - Ein

Wochenmagazin zur Landeskunde gestaltet von

Heike Tschenett (Whg: am Sonntag um 14:00 Uhr)

11:05 – 12:00 UHR

“Alpin“: Das Berg- und Wandermagazin mit

Judith Edler (alle 14 Tage, Whg:)

SONNTAG 08:15 – 09:00 UHR

“A Musig und a Liadl für di“ – Volksmusik am

Sonntagmorgen: abwechselnd gestaltet von

Luisa Jäger, Franz Hermeter, Heidi Rieder,

Christine Wieser und Sigrun Falkensteiner

11:05 – 12:00 UHR

Sunntigsweis‘: mit Roland Walcher-Silbernagele

11:05 – 12:00 UHR

Unterwegs mit Rai Südtirol: Alp. Volksmusik

aus Südtiroler Ortschaften von und mit Markus

Laimer. Sonntags (nach Vereinbarung)

13:15 – 14:00 UHR

“Zwa Fiedeln, a Klampfn und an schian

Gsång“: eine Sendung mit Peter Altersberger

14:00 – 15:00 UHR

“Unser Land“: Kultur & Natur in Südtirol - Ein

Wochenmagazin zur Landeskunde gestaltet von

Heike Tschenett

Live-Stream für Hörer im Ausland über:

www.raisuedtirol.rai.it

MÄRZ 2020 – MAI 2020

JEDEN MONTAG 18:00 – 19:00 UHR

„Tiroler Weis“ – Volksmusik & Volkskultur

gestaltet von Stefanie Holaus

und Christian Margreiter

JEDEN MONTAG 19:00 – 20:00 UHR

„Musikanten spielt´s auf“ -

Volksmusik aus unserem Archiv

JEDEN DIENSTAG 18:00 – 19:00 UHR

„Tiroler Weis & Blasmusik“ -

Volksmusik und Blasmusik gestaltet

von Peter Kostner

JEDEN DIENSTAG 18:00 – 19:00 UHR

„Musikanten spielt´s auf“ -

Volksmusik aus unserem Archiv

JEDEN MITTWOCH 19:00 – 20:00 UHR

„Musikanten spielt´s auf“ -

Blasmusik aus unserem Archiv

JEDEN DONNERSTAG 19:00 – 20:00 UHR

„Tiroler Weis“ – Volksmusik & Volkskultur

gestaltet von Gabriela Arbeiter

und Theresa Frech

JEDEN FREITAG 18:00 - 19:00 UHR

„Dahoam in Tirol“ – Volksmusik & Tiroler

Lebensart zum Wochenende gestaltet

von Gabriela Arbeiter, Christa Mair-Hafele,

Peter Kostner und Peter Margreiter

JEDEN FREITAG 19:00-20:00 UHR

„Kraut & Ruabn“ – Die Alpine Welle

neue Volksmusik, gestaltet von Claudia Sala

(Wiederhlg. Sonntag 19:00 Uhr)

JEDEN FEIERTAG 18:00 - 19:00 UHR

„DAS PLATZKONZERT“,

gestaltet von Peter Kostner

JEDEN FEIERTAG 19:00-20:00 UHR

Volksmusik aus Tirol,

gestaltet von Peter Kostner

„CHORSENDUNG VIELSTIMMIG“

13.04.20, 19:00 – 20:00 UHR

01.05.20, 19:00 – 20:00 UHR

„VERANSTALTUNG IM STUDIO 3:"

Um Voranmeldung wird gebeten:

studio3.tirol@orf.at oder Tel. 0512 566533

24.04.20, Vielstimmig, STD3 (Waltraud Kiechl)

20.05.20, Musikantenpodium, STD3

(Theresa Frech)

„MEI LIABSTE WEIS"

28.03.20, Kirchschlag in der Buckligen Welt

23.05.20, Kapfenberg

HÖRFUNK RADIO

OSTTIROL

JEDEN FREITAG 16:00 – 17:00 UHR:

Volksmusik Hoagascht (Wh. Sonntag 20:00 –

21:00 Uhr)

JEDEN SONN- UND FEIERTAG 10:00 – 11:00

UHR: Blasmusik mal 3, Andreas Nemmert und

Erich Pitterl (Wh. Donnerstag 20:00 - 21:00 Uhr)

Radio Osttirol ist auch online zu

empfangen: osttirol-online.at

62

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


VORSICHT

VERANSTALTUNGEN 2020

MÄRZ 2020

Fr, 06.03., 19:30 Uhr: Musikantenwerkstatt.

Dorf Tirol, Gasthaus Mair am Turm

Fr, 13.03., 20.15 Uhr: Offenes Singen.

Bruneck, Hannes Müller Haus, Pfarrsaal

Mo, 16.03., 15:00 Uhr: Offenes Singen. Bozen

Grieserplatz Altmannhaus.

Mitwirkende: Interessierte Sängerinnen und

Sänger

Do, 19.03., 09:30 Uhr: Schitour & Volksmusik.

Franz Senn Hütte.

Mitwirkende: Johanna Dumfart, Fabian Steindl

Sa, 21.03., 09:00 Uhr: Vereinsfit.Tirol Veranstaltungen:

Recht, Steuer, AKM. Haus

der Musik Innsbruck. Mitwirkende: Martin

Krumschnabel & Helmut Schuchter

Foto: Ralph Kapavik

Do, 26.03., 19:00 Uhr: Ötztaler Sängerund

Musikantenstammtisch. Gasthof Krone,

Umhausen.

Mitwirkende: SchülerInnen sowie LehrerInnen

der Landesmusikschule Ötztal stellen ihr

Können unter Beweis und laden zum traditionellen

Musikantenstammtisch ein. Alle, die

gerne zuhören oder selbst musizieren, sind

herzlich willkommen!!

Fr, 27.03., 18:00 Uhr: Sing- und Jodelworkshop

mit Johanna Dumfart. Gemeindesaal

Thurn. Mitwirkende: Johanna Dumfart

– Alle Sing- und Jodelbegeisterten sind

willkommen!

So, 05.04., 11:00 Uhr: 49. Mariasteiner

Harfenspielertreffen. Mariastein, Wallfahrtskirche/

Mariasteinerhof.

Mitwirkende: Alle Musikanten und Sänger

kommen unangemeldet, spielen ein, zwei Stücke

und überlassen die Bühne des Mariasteinerhofes

dem Nächsten.

So, 05.04., 14:30 Uhr: 28. Breitenwanger

Sänger- und Musikantentreffen. Breitenwang

- Veranstaltungszentrum.

Mitwirkende: Sänger und Musikanten aus dem

Außerfern und den benachbarten Regionen

Do, 16.04., 19:00 Uhr: Ötztaler Sänger- und

Musikantenstammtisch. Gasthof Bergzauber,

Sölden. Mitwirkende: SchülerInnen

sowie LehrerInnen der Landesmusikschule

Ötztal stellen ihr Können unter Beweis und

laden zum traditionellen Musikantenstammtisch

ein. Alle, die gerne zuhören oder selbst

musizieren, sind herzlich willkommen!!

Sa, 21.03., 13:00 Uhr: Vereinsfit.Tirol Projektplanung

VAmanagement Sponsoring.

Haus der Musik Innsbruck.

Mitwirkende: Peter Mörwald

Sa, 21.03., 20:00 Uhr: Faltenradio „Landflucht“.

Haus der Musik Innsbruck.

Mitwirkende: HaHaHa-Musig (Vorkonzert,

19:00 Uhr), FALTENRADIO

So, 22.03., 11:00 Uhr: CD-Präsentation der

AusHALLtigen. Altes Gericht, 6065 Thaur.

Mitwirkende: Dr. Peter Kostner (Moderation),

Die AusHALLtigen, Trachtenverein Inntaler

Thaur, Musikkapelle Thaur

So, 22.03., 15:30 Uhr: 44. Oberländer Sänger-

und Musikantentreffen. Zirl, Veranstaltungszentrum

B4.

Mitwirkende: Nauderer Schupfamusi, Schwaizer

Zwoagsang, Echt Stark, Geschwister Schweigl,

Sängervereinigung Wolkensteiner, Rainer Hausmusig,

Harfenduo Neyer/Roithmayr, Moderation:

Nikolaus Köll, Peter Margreiter

Sa, 28.03., 18:15 Uhr: Jahreshauptversammlung

des Südtiroler Volksmusikkreises.

Bozen Gries, Kulturheim

So, 29.03., 14:00 Uhr Sänger- und Musikantenwallfahrt

mit Passionssingen von

Gratsch/Meran über den Kapellensteig

nach St. Peter. Anschließend Hoangart beim

Gasthof Schattmair St. Peter/Dorf Tirol

So, 29.03., 18:00 Uhr Passionssingen. Bozen,

Alte Grieser Pfarrkirche

Di, 31.03., 20:00 Uhr: Offenes Singen.

Sterzing, Hotel Sterzingermoos

APRIL 2020

Do, 02.04., 20:00 Uhr: Gmiatlich & Fein.

Matrei am Brenner, Gasthof Lamm. Mitwirkende:

Sänger und Musikanten aus der

Region

Fr, 03.04., 19:30 Uhr: Musikantenwerkstatt.

Dorf Tirol, Gasthaus Mair am Turm

Sa, 04.04., 20:30 Uhr: SichtBar musikantisch

3.0! SichtBAR in Fügen/Zillertal. Mitwirkende:

Tiroler Tanzmusikanten, Dumfart Trio

Fr, 17.04., 18:00 Uhr: 13. Weisenbläserund

Tanzlmusigseminar. Mieders.

Mitwirkende: ReferentInnen, Weisenbläserund

Tanzlmusiggruppen in den verschiedensten

Besetzungen

Fr, 17.04., 20:15 Uhr: Offenes Singen.

Bruneck, Hannes Müller Haus, Pfarrsaal

Sa, 18.04., 18:00 Uhr: A Weis fürs Dorf.

Mieders, Kalvarienberg.

Mitwirkende: Weisenbläsergruppen aus allen

Teilen Tirols, der Schweiz und Bayerns

Sa, 18.04., 19:30 Uhr: A Tanzl, a Weis –

zualosn, tanzn, hoangartn! Mieders, Gemeindesaal.

Mitwirkende: Tiroler Tanzmusikanten

und Tanzlmusiggruppen aus allen

Teilen Tirols. Durch den Abend führt Peter

Margreiter.

Mo, 20.04., 15:00 Uhr: Offenes Singen. Bozen

Grieserplatz Altmannhaus. Mitwirkende:

Interessierte Sängerinnen und Sänger

Mi, 22.04., 20:30 Uhr: Volksmusikabend.

Dorf Tirol, Vereinshaus

Sa, 25.04., 09:00 Uhr: Vereinsfit.Tirol – Öffentlichkeitsarbeit.

Haus der Musik Innsbruck.

Mitwirkende: Judith Haaser

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020

63


VORSICHT

Sa, 25.04., 13:00 Uhr: Vereinsfit.Tirol –

Website, Social Media und Applikationen.

Haus der Musik Innsbruck. Mitwirkende:

Patricia Köll

Sa, 25.04., 20:00 Uhr: Volksmusikabend

„G’sungen und G’spielt“. Neustift, Saal

Franz-Senn.

Mitwirkende: Männerchor Neustift, Holbe

Johr-Partie, StuWi-Musig und junge VolksmusikantInnen

aus der Region. Durch den Abend

führt Peter Margreiter.

Di, 28.04., 20:00 Uhr: Offenes Singen.

Sterzing, Hotel Sterzingermoos

Fr, 08.05., 20.15 Uhr: Offenes Singen.

Bruneck, Hannes Müller Haus, Pfarrsaal

Fr, 08.05., 19:30 Uhr: Musikantenwerkstatt.

Dorf Tirol, Gasthaus Mair am Turm

So, 17.05., 17:00 Uhr: Mariensingen zur

JHV des Tiroler Volksmusikvereines.

Pfarrkirche Prutz. Mitwirkende: Oberg’richtler

Tanzlmusi, Echt Stark, Bläser der Tiroler

Wirtshausmusi, QuartFiss, Oberländer Soatnmusi,

D’Waldinger, verbindende Worte: Dekan

Franz Hinterholzer.

So, 17.05., 18:30 Uhr: Jahreshauptversammlung

des Tiroler Volksmusikvereines.

Prutz, Gasthof Post. Mitwirkende: Alle

Mitglieder, Freunde der Volksmusik und Interessierte

sind herzlich willkommen!

Thierbach Gasthof Sollererwirt. Mitwirkende:

Referenten: Klaus Karl, Stefan Hackl,

Sabrina Haas, Sabine Spöck, Joch Weißbacher,

ca. 30 Teilnehmer

JUNI 2020

Fr, 05.06., 19:30 Uhr: Musikantenwerkstatt.

Dorf Tirol, Gasthaus Mair am Turm

Fr, 05.06., 20:00 Uhr: Lange Nacht der

Kirchen – Volksmusik in der Kirche. Pfarrkirche

Grafendorf. Mitwirkende: Schlagsaitenmusig,

Kirchenchor Grafendorf, Osttiroler

Geigenmusig, Osttiroler Dreigsong und weitere

Gruppen

Foto: Privat

Foto: Bernhard Weishaupt

Mi, 29.04., 20:00 Uhr: Kons goes Wipptal.

Matrei/Pfons, Bildungshaus St.Michael.

Mitwirkende: StudentInnen und Lehrkräfte

des Tiroler Landeskonservatoriums, SolistInnen

und Ensembles der Landesmusikschule.

Durch das Programm führt der Obmann

des Tiroler Volksmusikvereins Peter

Margreiter.

Do, 30.04., 20:00 Uhr: Volksmusikstammtisch.

Moosalm

Mitwirkende: SchülerInnen und LehrerInnen

der Landesmusikschule Telfs

MAI 2020

Do, 07.05., 20:00 Uhr: Gmiatlich & Fein.

Matrei am Brenner, Gasthof Lamm. Mitwirkende:

Sänger und Musikanten aus der Region.

So, 17.05., 20:00 Uhr: Mariensingen. Riffian,

Wallfahrtskirche

So, 17.05., 20:00 Uhr: Mariensingen. Neumarkt-Vill,

Kirche „Unsere liebe Frau“

Mo, 18.05., 15:00 Uhr: Offenes Singen. Bozen

Grieserplatz Altmannhaus. Mitwirkende:

Interessierte Sängerinnen und Sänger

Fr, 22.05., 20:00 Uhr: Hoangårt. Klobenstein/Ritten,

Hotel Ansitz Kematen

Sa, 23.05., 20:00 Uhr: Gesamttiroler Maitanz

und 60 Jahre Volkstanzgruppe Kaltern-Eppan,

Eppan Raiffeisensaal

So, 24.05., 14:00 Uhr: Jubiläumshoangart

„30 Jahre“ Schloss Tirol

Di, 26.05., 20:00 Uhr: Offenes Singen.

Sterzing, Hotel Sterzingermoos

Do, 28.05.-Mo, 01.06.: drumherum – Das

Volksmusikspektakel. Regen, Niederbayern.

Mitwirkende: Sänger und Musikanten

aus Bayern und drumherum. Der Tiroler

Volksmusikverein wird wieder mit einem Informationsstandl

und einigen Musikgruppen

(u.a. Obmann-Musi, Stubaier Freitagsmusig,

Vier zu Oans-Musig u.a.) vertreten sein!

Fr, 29.05., 18:30 Uhr: 26. Gitarreseminar

in Thierbach „Musizieren ohne Noten“.

So, 07.06.,: Almerisch g’sungen und

g’spielt. 09:00 Uhr Gottesdienst in der

Pfarrkirche St. Ulrich/Gröden. Ab 10:00

Uhr freies Singen und Musizieren auf der

Seiser Alm Bergrestaurant Mont Sëuc

Di, 09.06., 19:00 Uhr: Ötztaler Sänger- und

Musikantenstammtisch. Haiminger Hof.

Mitwirkende: SchülerInnen sowie LehrerInnen

der Landesmusikschule Ötztal stellen ihr

Können unter Beweis und laden zum traditionellen

Musikantenstammtisch ein. Alle, die

gerne zuhören oder selbst musizieren, sind

herzlich willkommen!!

Fr, 12.06., 8:30 Uhr: 2. Angerberger

Volksmusiktage. Angerberg Volksschule.

Mitwirkende: Johannes Puchleitner, Sabine

Spöck, Michaela Thurner, Florian Asang,

Martin Kiesenhofer, Katharina Kuen, Stefan

Neussl, Gernot Niederfriniger, Barbara Oberthanner,

Florin Pallhuber

Pfarre Grafendorf, Foto: privat

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 45. JAHRGANG | HEFT 01 | MÄRZ 2020


Harmonikas

die begeistern!

Fr, 12.06., 20.15 Uhr: Offenes Singen.

Bruneck, Hannes Müller Haus, Pfarrsaal

AUGUST 2020

So, 14.06., 14:30 Uhr: Volksmusik auf

Schloss Prösels. Schloss Prösels

Do, 18.06., 20:00 Uhr: Volksmusikstammtisch.

Moosalm, Barwies Nr. 350. Mitwirkende:

SchülerInnen und LehrerInnen der

Landesmusikschule Telfs

Fr, 14.08., 11:30 Uhr: Spielleit & Pumpersudl

– Mythos Serles. Mieders/ Serlesbahnen.

Märchen – Sagen – Mundart Fest

Sa, 15.08., 20:00 Uhr: Einklang in den Almklang.

Neustift im Stubaital. Mitwirkende:

SängerInnen und MusikantInnen aus dem gesamten

Alpenraum

JULI 2020

So, 05.07., 12:00 Uhr: Alm-Hoangascht.

Mecki's Dolomiten-Panoramastubn. Mitwirkende:

Alle Musikanten, Sänger und Zuhörer

sind herzlich eingeladen!

Mi, 15.07., 13:00 Uhr: 4. Kinder- und Jugendsing-

und -musiziertage (KiJuSiMu). Haushaltungsschule

Imst (NEU!). Mitwirkende: Referenten:

Katharina Kuen, Sarah Loukota, Teresa

Klingler, Magdalena Außerlechner, Simon

Kluckner, Norbert Loukota (Betreuung) – das

Referententeam wird nach Bedarf erweitert

Sa, 18.07., 15:00 Uhr: Abschlusskonzert der 4.

KIJUSIMU. Mehrzwecksaal Hak Saal Imst.

Mitwirkende: TeilnehmerInnen der 4. KIJUSIMU

So, 16.08., 11:30 Uhr: 24. Stubaier Almklang,

Neustift im Stubaital. Mitwirkende: SängerInnen

und MusikantInnen aus dem gesamten

Alpenraum

So, 16.08., 15:00 Uhr: 45. Tiroler Singwoche.

Land- und Hauswirtschaftsschule Dietenheim/

Bruneck. Mitwirkende: ReferentInnen

und TeilnehmerInnen der Tiroler Singwoche

SEPTEMBER 2020

Fr, 04.09., 16:00 Uhr: Osttiroler Sing- und

Musizierwochenende 2020. Lienz, Landwirtschaftliche

Lehranstalt. Mitwirkende: Erfahrene

ReferentInnen aus Kärnten, Nord-, Ostund

Südtirol

So, 19.07., 15:00 Uhr: Tiroler Musizierwoche.

LLA Rotholz, 6200 Rotholz.

Mitwirkende: ReferentInnen und TeilnehmerInnen

der Tiroler Musizierwoche

Di, 21.07., 20:00 Uhr: Jubiläumsabend 40 Jahre

Tiroler Musizierwoche. LLA Rotholz, 6200

Rotholz.

Mitwirkende: Volksmusikgruppen aus Tirol

Do, 23.07., 19:30 Uhr: Nacht der Tracht. LLA

Rotholz, 6200 Rotholz.

Mitwirkende: TeilnehmerInnen der 40. Tiroler

Musizierwoche

Fr, 24.07., 19:30 Uhr: Abschlussabend 40.

Tiroler Musizierwoche. LLA Rotholz, 6200

Rotholz. Mitwirkende: TeilnehmerInnen der

40. Tiroler Musizierwoche

Haben auch Sie eine volksmusikalische

Veranstaltung anzukündigen?

Dann geben Sie bitte Ihren Termin

direkt auf unserer Webseite unter www.

tiroler-volksmusikverein.at/veranstaltungen/vorschlagen/

ein. Termine für

Südtirol senden Sie bitte direkt per

E-Mail an info@volksmusikkreis.org. Wir

kümmern uns gerne um eine Veröffentlichung!

Wichtig: Bilder können nur

mit Informationen zum Bild (abgebildete

Personen, Bildrechte) abgedruckt

werden! Alle Angaben ohne Gewähr. Den

aktuellen Kalender und detaillierte Informationen

zu den Veranstaltungen finden

Sie auf unseren Homepages:

www.tiroler-volksmusikverein.at und

www. volksmusikkreis.org

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inkl. Zusatzausstattung

www.kaerntnerland.at

www.musiktirol.com

Telefon: 05332/73355


VEREINSMEIEREI


24. Alpenländischer

Volksmusikwettbewerb

Foto: Bernhard Stelzl Photography

Herma Haselsteiner-Preis

22. – 25. Oktober 2020 | Congress Innsbruck

Veranstalter

Tiroler Volksmusikverein

Südtiroler Volksmusikkreis

Tiroler Musikschulwerk

Autonome Provinz Bozen, Bereich Deutsche

und ladinische Musikschulen

Verein für Volkslied und Volksmusik e.V., Bayern

Infos & Anmeldung

Tiroler Volksmusikverein

www.tiroler-volksmusikverein.at

s.steuma@gmail.com

Tel. +43 (0)664 5061850

In Zusammenarbeit mit den ORF - Landesstudios, BR und Rai Südtirol.


Kunst ist

Teil unserer Kultur.

Kunst und Kultur sind eine Bereicherung für Geist und Seele.

Aus diesem Grund fördert Raiffeisen etablierte Institu tionen

sowie junge Talente der Musik, Bühne und bildenden Kunst.

So stärken wir die Region und erhalten das kulturelle Erbe

Österreichs. raiffeisen-tirol.at

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