Rühle: Landeskirche ohne Gott

betanienverlag

Wolfgang Rühle

Landeskirche

ohne Gott

Die Ergebnisse eines Kirchenkampfes


Gleichstellungshinweis

Mit generellen Bezeichnungen, die umgangssprachlich in der männlichen Form stehen,

sind in der Regel beide Geschlechter gemeint.

Zitathinweis

Alle wörtlich zitierten Bibelstellen entstammen der revidierten Lutherübersetzung von

1984

© Copyright der Ausgabe 2013 by Wolfgang Rühle

Vertrieb über Betanien Verlag e.K.

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Tel. 05237 899090 · Fax 05237 899091

Umschlaggestaltung: Oleksandr Hudym, Berlin

Satz & Layout: Oleksandr Hudym, Berlin


Inhalt und Zielgruppe

Wolfgang Rühle führte in den letzten drei Jahren seiner Mitgliedschaft

in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, 2007 – 2009, anfangs

als Kirchvorsteher, mit kirchlichen Amtsträgern eine intensive Auseinandersetzung

um eine Kirche, in der die gesamte Bibel als Gottes

Wort gilt, nannte dies einen Kirchenkampf und dokumentierte ihn

sorgfältig. In diesem Buch fasste er die Ergebnisse seines Kirchenkampfes

zusammen und wendet sich damit an Landeskirchler, deren

Glaube sich ebenfalls nicht auf Menschenweisheit, sondern auf

Gottes Kraft gründet, die Jesus Christus ihren Herrn nennen und

seinem Worte folgen wollen.

Hier zwei Auszüge aus dem Buch. Der erste nennt die zentrale Frage,

der zweite die Absicht des Autors:

„Ist eine Landeskirche, in der sich die übergroße Mehrheit aller Mitglieder

von der Bibel sowie dem schriftgemäßen Glauben, von der

Gemeinschaft mit den Gläubigen sowie vom Gemeindeleben verabschiedet

hat, bereits von Gott dahingegeben, oder ist sie noch reformierbar?“

„Diese Schrift soll helfen, Bibelgläubige, die noch Mitglied einer

evangelischen Landeskirche Deutschlands sind, wach zu rütteln. Sie

möchte ihnen Argumente und Anregungen dazu liefern, sich mit

aller Konsequenz bei lebendigen „Vollkost-Gemeinden“ unter der

Leitung von bibelfesten sowie bibeltreuen Hirten und Ältesten einzufinden,

oder sich zu solchen zusammenzufinden. Möge Gott dazu

helfen!“


Autor

Wolfgang Friedrich Eberhard Rühle. Geboren 1954 in Bautzen als

dritter Sohn des Gastwirts Siegfried Rühle (Sachse) und seiner Frau

Meta, geb. Kuhrau (Ostpreußin), bald nach seiner Geburt traditionell

in die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens „hineingetauft“. Humanistisch

gebildetes, politisch aufgeklärtes und landeskirchlich liberales

Elternhaus, unbeschwerte Kindheit und Jugend auf dem Lande,

Christenlehre und Kinderglaube, atheistische Indoktrinierung in der

sozialistischen Schule, aus der Kirche „herauskonfirmiert“.

Baufacharbeiterlehre mit Abitur, den Grundwehrdienst bei der Nationalen

Volksarmee als Soldat beendet, mit 19 zum Glauben an Jesus

Christus zurück gefunden, zweieinhalb Jahre „Universität des Lebens“

als politisch Unangepasster, Fernstudium der Forstwirtschaft

aufgrund der Delegierung durch einen katholischen Forstbetrieb bei

gleichzeitiger Ausbildung in diesem Betrieb.

Glücklich verheiratet, drei Söhne. Seit seinem 22. Lebensjahr bekennender

Lutheraner, Bibelleser, Kirchgänger, Tagungsbesucher. Aktiv

in verschiedenen kirchlichen Leitungsgremien auf Gemeinde- und

Kirchenbezirksebene. Zu DDR-Zeiten als Revierförster im Dienste

zweier katholischer Klöster in der östlichen Oberlausitz.

An der politischen Wende in seinem Wohnort aktiv beteiligt. Nach

der politischen Wende einige Stationen in der Forstverwaltung des

Freistaates Sachsen. Seit 1998 an der Staatlichen Fortbildungsstätte

des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft,

zunächst als Dozent und Trainer für Förster, seit 2004 Seminarbereichsleiter

für forstliche Fortbildung, seit 2006 Seminarbereichsleiter

für Forsten, Natur- und Bodenschutz. 2007 - 2009 geistliche Konfrontation

mit landeskirchlichen Amtsträgern (sein Kirchenkampf), 2009

Austritt aus der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, 2011 Eintritt in die

Selbstständig Ev.-Luth. Kirche, Dreieinigkeitsgemeinde Dresden.


Inhaltsverzeichnis

Geleitwort von Dr. Bernhard Kaiser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Vorwort des Autors. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

I. Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

II. Der Abfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

III. Die Folgen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

IV. Der Kirchenkampf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

V. Die Trennung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

VI. Für und Wider . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

VII. Der Aufruf. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75

6 Literaturempfehlungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79

20 Anlagen zum Thema Kirchenkampf. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81


Landeskirche ohne Gott


Zum Geleit

Wolfgang Rühle, ein treuer Sohn und aktives Mitglied der Ev.-Luth.

Kirche in Sachsen, musste in einem jahrelangen und schmerzvollen

Prozess zu der Einsicht kommen: Diese Kirche ist eine falsche Kirche.

Weil sie Gottes Wort, die Heilige Schrift, nicht mehr hören will,

hat sie Gott verloren und Christus verleugnet. Kirchenglieder, die

die Treue zu Schrift und Bekenntnis anmahnen, werden abgestoßen,

weil sich sowohl der lokale Pfarrer als auch die Kirchenleitung dem

pluralistischen Zeitgeist angepasst haben und mit dem politischen

Mainstream schwimmen. Sie wollen die Kritik von Seiten der rechtmäßigen

Glieder der Kirche nicht hören.

Der Autor hat richtig beobachtet, dass es die sinnentleerende Interpretation

der Bibel ist, die die Kirchen zu falschen Kirchen macht.

Die biblischen Begriffe werden zwar beibehalten, so dass alles richtig

und biblisch zu sein scheint. Davon lassen sich wohlmeinende

Christen blenden, doch sie bemerken nicht, dass die Schultheologie

den Wirklichkeitsbezug der Bibel längst aufgegeben hat. Die Bibel

berichtet dieser Theologie zufolge nicht mehr Wahrheit und geschichtliche

Wirklichkeit, sondern nur religiöse Vorstellungen und

Deutungen. Mit anderen Worten, Christus ist nicht leibhaftig auferstanden,

sondern er ist nur in den Glauben der Jünger hinein auferstanden,

denen nach dem Tod Jesu in einem religiösen Erlebnis das

Licht aufging, dass er auferstanden sei. Dann klingt es noch ganz

fromm, die Auferstehung als Glaubenswahrheit auszugeben. Doch

es ist offensichtlich, dass eine solche Rede von der Auferstehung so

leer ist wie Bohnenstroh.


Landeskirche ohne Gott

Die praktische Konsequenz kann nur sein, einer Kirche, die an solchen

irrigen Anschauungen festhält, Solidarität und Unterstützung

zu versagen. Wer eine vom Wort Gottes abgefallene Kirche verlässt

und sich zu einer Gemeinde hält, in der das Evangelium rein verkündet

wird und die Sakramente recht verwaltet werden, hat sich

mitnichten von Leib Christi getrennt, sondern beweist vielmehr seine

Treue zu Christus.

Die Tatsache, dass in den Großkirchen noch vereinzelt bibeltreue

Pfarrer tätig sind, rechtfertigt weder den Abfall von Schrift und Bekenntnis

bei der großen Mehrzahl noch das blinde Festhalten an

einer Kirche, die angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung ein

Auslaufmodell ist. Christen haben Besseres verdient: Kirche, die

wieder für Schrift und Bekenntnis einsteht.

Bernhard Kaiser

Reiskirchen, Ostern 2013


Vorwort

Alles was ich hier geschrieben habe, kann nur von denen verstanden

werden, für welche die Bibel als von Gott geoffenbartes Wort

der Maßstab für alles Denken, Glauben und Handeln ist. Wer diese

Überzeugung nicht teilt und trotzdem weiter liest, kann zumindest

erfahren, was einen bibeltreuen Christen im Blick auf die Landeskirche

umtreibt. Liberale Landeskirchler werden sich darüber ärgern,

Atheisten darüber lachen. Die bibelgläubigen Leser bitte ich, alles an

den Schriften der Bibel zu prüfen, so wie es einst die Leute von Beröa

mit der Verkündigung von Paulus und Silas machten (Apg 17,10-

12). Tun sie das, wird sie das Weitere nicht unberührt lassen!

Meine geistliche Heimat ist die Lutherische Gemeinschaft in Bautzen,

eine Gemeinschaft innerhalb der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens.

Durch die gute geistliche Pflege und Ernährung in dieser Gemeinschaft

wurde ich zum bibellesenden Aktivmitglied der genannten

Kirche. 33 Jahre lang durfte ich mich als Mitglied verschiedener Gemeinden

und Leitungsgremien dieser Kirche kritisch und konstruktiv

in das Gemeindeleben und die Organisation einbringen. In dem

Maße, wie meine jeweiligen haupt- und ehrenamtlichen Mitstreiter

gewahr wurden, dass für mich die Bibel als von Gott geoffenbartes

Wort der absolute Maßstab ist, nahm ihre Annahme meines Einsatzes

immer wieder ab. In den letzten drei Jahren verdichtete sich meine

Auseinandersetzung mit den Amtsträgern der Landeskirche um

eine Kirche, in der die gesamte Bibel als Gottes Wort gilt, zu einem

regelrechten Kirchenkampf durch alle Instanzen.

Am Ende dieses Kampfes hatte ich die schriftliche Bestätigung, dass

alle landeskirchlichen Theologen, mit denen ich mich auseinander-


Landeskirche ohne Gott

gesetzt habe, bis hin zur Kirchenleitung, von Gottes Wort und damit

von Gott selbst abgefallen sind. Keiner von ihnen wollte sich von

einem Laien etwas sagen lassen, der die Bibel in ihrem schlichten

Wortsinn für Gottes unfehlbares Wort hält und damit in ihren Augen

nur ein Vulgärtheologe ist. Wer meine Schriften einsehen möchte

(Anlagen 1-20), kann feststellen, dass ich es dabei an Freundlichkeit

und Sachlichkeit nicht fehlen ließ. Natürlich ließ ich es auch nicht

an Entschlossenheit fehlen. Schließlich ging es ja nicht um meine

Weisheit und Ehre, sondern um das Wort Gottes und SEINE Ehre.

Bezogen auf die Lehre der Apostel bezeugte der Apostel Johannes in

1Jh 4,6: „Wir sind von Gott, und wer Gott erkennt, der hört uns; wer

nicht von Gott ist, der hört uns nicht. Daran erkennen wir den Geist

der Wahrheit und den Geist des Irrtums.“

Keiner der von mir zur Rede gestellten Theologen tat Buße über die

von ihm vertretenen unbiblischen Lehren. Gott hat sie offensichtlich

in ihren verkehrten Sinn dahingegeben. Keiner der Gemeindevertreter

und Kirchvorsteher, die mit mir ihr Amt ausübten, war willens

und fähig, mich im Kirchenkampf zu unterstützen oder sich wenigstens

konsequent auf meine Seite zu stellen.

So erfuhr ich schmerzhaft wie es in einer Gemeinde ist, deren Leiter

an sich selbst Genüge haben und die Jesus Christus draußen vor

der Tür stehen und vergeblich anklopfen lassen (Offb 3,14-22). Es

ist meiner Meinung nach eine einseitige Schriftauslegung, in dem

Sendschreiben Christi an die Gemeinde in Laodizea die Tür, vor welcher

der Herr steht und anklopft, nur als die „Herzenstür“ eines von

IHM angesprochenen Menschen zu verstehen. Meine „Herzenstür“

war schon seit meiner Bekehrung offen, aber das Öffnen der „Kirchentür“

für Christus und sein Wort wurde weder anderen noch mir

gegeben, auch nicht unter inbrünstigem Gebet. Schließlich gelangte

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Vorwort

ich zu der Einsicht, dass ich aus dieser Kirche rausgehen muss, wenn

ich bei meinem Herrn und Heiland Jesus Christus sein will.

Im Frühjahr 2009 trat ich im Alter von 55 Jahren aus der Ev.-Luth.

Landeskirche Sachsens aus und wurde mit Beginn des Jahres 2011

Mitglied der Selbstständigen Ev.-Luth. Kirche (SELK), Dreieinigkeitsgemeinde

Dresden. Nun könnte man meinen, hatte meine Seele

Ruh´. Dem ist nicht so! Die Gedanken an die mir nahe stehenden

Glaubensgeschwister, welche in der Landeskirche verharren, immer

noch auf Besserung hoffend, lassen mich nicht zur Ruhe kommen.

Bei den gläubigen Kirchenmitgliedern ist hinsichtlich ihrer ungläubigen

Pfarrer und verweltlichten Gemeindeveranstaltungen eine

Abstimmung mit den Füßen deutlich wahrnehmbar. Trotzdem halten

sie formal an ihrer Kirchenmitgliedschaft fest. Die Motive dafür

erscheinen mir sehr unterschiedlich: Treue, Leidensbereitschaft,

Harmoniebestreben, Kompromissbereitschaft, Gewöhnung, Bequemlichkeit,

Ängstlichkeit, Unsicherheit, Resignation u.a.m.

Dieses Verharren bleibt nicht ohne Folgen. Die ihrer ursprünglichen

Bestimmung nach geistlichen Zusatzveranstaltungen, wie Gemeinschafts-

und Bibelstunden, wurden für sehr viele landeskirchlich gebundene

Pietisten zu Gottesdienst-Ersatzveranstaltungen. Vielfach

werden diese von geistlich unterschiedlich geprägten Gastrednern

bestritten. In der Regel finden sie am Abend statt, wo das menschliche

Aufnahmevermögen bei vielen schon nachgelassen hat. Nicht

wenige frustrierte Kirchenmitglieder zogen sich in familiäre Hauskreise

zurück. Das Heilige Abendmahl unterliegt sehr oft einem

unseligen Fasten. Für froh machende Gottesdienste zu familiären

Anlässen, müssen sich bibeltreue Kirchenmitglieder einen gläubigen

Pfarrer suchen. Die geistliche „Zusatzernährung“ besteht aus

ebenfalls recht unterschiedlich geprägten evangelikalen Schriften.

Vervollständigt wird diese Notversorgung durch die Teilnahme an

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Landeskirche ohne Gott

bibelorientierten Tagungen oder Rüstzeiten, wo sich das geistliche

Aufleben trainieren lässt. Nach jedem Kurzaufenthalt in einer geistlichen,

meist ferngelegenen Oase geht es dann wieder für lange Zeit

zurück in die geistliche Steppe oder Wüste.

Gläubige Kirchenmitglieder sind wie Schafe, die keinen Hirten haben.

In der Bekenntnis-Orientierung gibt es keine klare Linie, persönliche

Seelsorge ist nahezu unbekannt. Bei den Älteren nimmt

bewusst oder unbewusst der Frust zu, ihre Kinder und Kindeskinder

fallen nach und nach vom Glauben ab. Auf der anderen Seite finden

junge, bibeltreu ausgebildete und reformatorisch bekennende Theologen,

für die in den Landeskirchen kein Platz ist, für ihre Anstellung

innerhalb Deutschlands so gut wie keine freie Gemeinde. Das

mit anzusehen, tut mir in der Seele weh!

Diese Schrift soll helfen, Bibelgläubige, die noch Mitglied einer

evangelischen Landeskirche Deutschlands sind, wach zu rütteln. Sie

möchte ihnen Argumente und Anregungen dazu liefern, sich mit

aller Konsequenz bei lebendigen „Vollkost-Gemeinden“ unter der

Leitung von bibelfesten sowie bibeltreuen Hirten und Ältesten einzufinden,

oder sich zu solchen zusammenzufinden. Möge Gott dazu

helfen!

Allen, die mich beim Schreiben beraten haben, möchte ich an dieser

Stelle von Herzen danken!

Wolfgang Rühle

Malter, August bis November 2012

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I. Einführung

Schon seit längerem erhitzen sich die Gemüter bibelgläubiger Mitglieder

der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, die mit den geistlichen

Verhältnissen in ihrer Kirche unzufrieden sind, an der Frage, ob oder

wie lange man dieser Kirche noch die Treue halten kann. Ganz sicher

steht diese Frage auch in anderen evangelischen Landeskirchen

Deutschlands. Auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen stößt

man auf die nächste, alles entscheidende Frage: Ist eine Landeskirche,

in der sich die übergroße Mehrheit aller Mitglieder von der Bibel

sowie dem schriftgemäßen Glauben, von der Gemeinschaft mit

den Gläubigen sowie vom Gemeindeleben verabschiedet hat, bereits

von Gott dahingegeben, oder ist sie noch reformierbar?

Für die soeben getroffene, ungeheure Aussage bezogen auf die übergroße

Mehrheit aller Kirchenmitglieder der Ev.-Luth. Landeskirche

Sachsens verbürge ich mich als langjähriges Mitglied in fünf verschiedenen

Gemeinden innerhalb vier verschiedener Kirchenbezirke

und als Mitarbeiter in fünf verschiedenen Leitungsgremien

dieser Kirche. Meine Aussage ist weder die polemische Behauptung

eines Außenstehenden, noch die hochmütige Verurteilung der unwissenden

und ungläubigen Kirchenmitglieder, sondern nur eine

ungeschminkte Feststellung der landeskirchlichen Wirklichkeit.

Mit dieser Schrift versuche ich deutlich zu machen, dass die Ev.-

Luth. Landeskirche Sachsens, hinsichtlich ihrer Stellung zu Gottes

Wort und Willen nicht reformierbar, also offensichtlich von Gott

dahingegeben ist. Wohlgemerkt nicht die wenigen Ausnahmen

unter Hirten, Ältesten und Gemeinden, auch nicht das einfache

Kirchenmitglied, sondern das System Landeskirche. Soweit ich es

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Landeskirche ohne Gott

überblicke, teilt die sächsische Landeskirche damit das Schicksal der

anderen evangelischen Landeskirchen in Deutschland. Ich benenne

die entscheidenden Irrlehren der in allen evangelischen Landeskirchen

Deutschlands vorherrschenden Theologie und beschreibe die

gegenwärtige allgemeine Situation der Landeskirchen als Folge dieser

Irrlehren. Wegen der zulässigen Vergleichbarkeit ist im nächsten

Kapitel nur von der Landeskirche die Rede.

Menschen, die Jesus Christus nachfolgen wollen, sollen erkennen,

dass es an der Zeit ist, sich aktiv und konsequent von einer Organisation

zu trennen, die schon lange nicht mehr den Leib Christi repräsentiert.

Weil diese Erkenntnis aber viele Hürden zu überwinden

hat, nehmen in dieser Schrift die immer wieder genannten Begründungen

für den Verbleib in der Landeskirche großen Raum ein. Ich

stelle sie mit geistlichen Argumenten in Frage und ermahne dazu,

sie noch einmal mit Gottes Hilfe zu überdenken.

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II. Der Abfall

Die Tatsache, dass die übergroße Mehrheit aller Mitglieder der Landeskirche

im biblischen Sinne ungläubig ist, findet noch eine böse

Steigerung. Die landeskirchlichen Hirten und Ältesten sind fast alle

vom biblischen Glauben abgefallen oder, was eher zutreffen wird,

nie zu ihm bekehrt worden. Mit Hirten und Ältesten sollen hier

folgende Personen und Ämter gemeint sein: Bischof, Kirchenräte,

Synodale, Pröpste, Superintendenten, Pfarrer/Pastoren, Prediger/

Prädikanten, Gemeindepädagogen, Dozenten, Lehrer, Seelsorger,

Diakone, Kirchvorsteher/Gemeindekirchen-räte/Presbyter usw.,

also alle haupt- und ehrenamtlichen Führer und Helfer einer evangelischen

Landeskirche in Deutschland. Fast alle sind sie im biblischen

Sinne ungläubig, das heißt sie haben Gottes Wort zu Menschenwort

und die menschliche Vernunft zu ihrem Gott gemacht. Mit ihrer

Unbelehrbarkeit und Unbußfertigkeit beweisen sie, dass Gott sie in

ihren verkehrten Sinn dahingegeben hat. Auch für diese Aussage

verbürge ich mich mit meinen über dreißig Jahre lang aktiv gesammelten

Kenntnissen und Erfahrungen in einer solchen Landeskirche.

Bis auf sehr wenige Ausnahmen lassen sich die landeskirchlichen

Theologen und Pfarrer im Wesentlichen nach vier Grundtypen unterscheiden.

Grundtypen landeskirchlicher Theologen und Pfarrer:

1. Irrlehrer im besonderen Dienst des Teufels; der Herr Jesus nennt

sie „Wölfe im Schafspelz“ (Mt 7,15ff):

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Landeskirche ohne Gott

Damit sind die führenden liberalen Theologen der Landeskirchen

gemeint, die mit ihren eigenen Lehren sowie denen ihrer

Vorgänger den Mitarbeiter-Nachwuchs prägen und darauf achten,

dass kein anderer eingestellt wird. Sie filtern die Schriften

der Bibel mit ihrer Vernunft, deuten Gottes Wort um, kürzen

und entkräften es nach ihrem Gutdünken. Als falsche Propheten

verkündigen sie aus einem anderen Geist einen anderen Jesus

und ein anderes Evangelium (2Ko 11, 4). Selbstverständlich meinen

sie damit, Gott zu dienen.

Ihre geistliche Beurteilung erhielten sie von Jesus Christus nach

Lk 11,52: „Weh euch Schriftgelehrten! Denn ihr habt den Schlüssel

der Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen

und habt auch denen gewehrt, die hinein wollten.“

2. Gutmenschen, die sich für ein reichhaltiges Gemeindeleben im

religiösen Gewand aufreiben; der Apostel Paulus nennt sie „Eiferer

für Gott, aber ohne Einsicht“ (Rö 10,2-4):

Bei ihnen handelt es sich um humanistisch gebildete, idealistisch

gesinnte und kulturvolle Aktivisten, im aufopfernden Einsatz um

Frieden in der Welt, irdische Gerechtigkeit sowie Natur- und Umweltschutz

und für die Pflege des kulturellen Erbes der Menschheit.

Sie leisten ihren Einsatz für ein besseres Leben und eine

schönere Zukunft und meinen damit auch, Gott zu dienen. Ihre

Ausrichtung ist aber ganz und gar diesseitig. Dabei ist in ihrem

Streben Jesus Christus das größte Vorbild. Sie arbeiten aus eigener

Kraft, bis hin zum Burnout, dem Gemütsabsturz in die Depression.

Ihre Hilfe suche sie dann bei Psychologen.

Ihre geistliche Beurteilung erhielten sie durch den Apostel Paulus

im 1Ko 15,19: „Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so

sind wir die elendesten unter allen Menschen.“

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II. Der Abfall

3. Verwalter der kirchlichen Vermögenswerte und Traditionen,

fleißig und gewissenhaft wie Martha, die Schwester von Maria

und Lazarus (Lk 10,38-42):

Die Vertreter dieses Grundtyps sind ebenfalls aufopfernd aktiv.

Wofür sie Verantwortung übertragen bekommen haben, setzen sie

sich bis zur Erschöpfung ein. Ihre Aufgabenschwerpunkte sehen sie

in der Führung, manchmal auch Gängelung, der hauptamtlichen

Mitarbeiter, in der Gebäudebewirtschaftung, in der Friedhofsbewirtschaftung,

in der Finanzbuchhaltung, in der Auftragsvergabe

und Materialbeschaffung, in der Leitung von Vorstands- und

Ausschusssitzungen, in der Organisation von Konzerten und Kulturveranstaltungen

und dergleichen mehr. Für die ausreichende

Predigtvorbereitung und Gemeindeseelsorge finden sie kaum

Zeit. Die Sorge um den gut funktionierenden Kirchenbetrieb ist

ihr Gottesdienst und bringt sie gelegentlich um den gesunden

Schlaf. Auch sie arbeiten vielfach bis zum Ausgebrannt Sein. Und

auch sie suchen dann ihre Hilfe bei einem Psychologen.

Ihre geistliche Beurteilung erhielten sie durch den Apostel Petrus

im 2Pe 2,17: „Das sind Brunnen ohne Wasser und Wolken, vom

Windwirbel umhergetrieben, ihr Los ist die dunkelste Finsternis.“

4. Intellektuelle ohne ausgeprägter Dienstgesinnung, die einen

sicheren Job gefunden haben; der Herr Jesus nennt sie „Mietlinge“

(Jh10,12f):

Sie lassen sich beschreiben als leidenschaftslose und auf sich bezogene

Arbeitnehmer, die mehr auf ihre tarifliche Freizeit ausgerichtet

sind, in der sie ihre Hobbys pflegen und eventuell auch ihren

Süchten frönen. Gleichzeitig sind sie auf ihre finanziellen Bezüge

orientiert und wissen immer, was ihnen zusteht und was man ihnen

vorenthält. Während ihrer „Dienstzeit“ machen sie sich keinen

Stress. Ihre Überzeugungen haben sie der herrschenden Kirchen-

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Landeskirche ohne Gott

meinung angepasst, so wie diese sich dem Zeitgeist angepasst hat.

Ihre Gottesdienste arbeiten sie ab nach den Vorgaben ihrer übergeordneten

Dienststellen. Kommen viele, ergibt sich daraus für

sie keine besondere Gelegenheit, sie kriegen ja auch nicht mehr

Gehalt dafür. Kommen wenige, können sie damit leben, ihr Gehalt

ist ja auch nicht so hoch. Kommt niemand, können sie es auch

nicht ändern, ihr Gehalt ist ihnen trotzdem sicher. Im Unterschied

zu den Vorgenannten haben sie es schwerer, der Gemeinde ihre

Wichtigkeit zu beweisen. Die besten Gelegenheiten dazu finden

sie immer noch bei den kirchlichen Trauerveranstaltungen.

Ihre geistliche Beurteilung erhielten sie durch den Apostel Petrus

im 2Pe 2,2b-3: „um ihretwillen wird der Weg der Wahrheit verlästert

werden. Und aus Habsucht werden sie euch mit erdichteten

Worten zu gewinnen suchen. Das Gericht über sie bereitet sich seit

langem vor, und ihr Verderben schläft nicht.“

In der landeskirchlichen Wirklichkeit kommen diese vier Grundtypen

natürlich in den verschiedensten Mischungen vor. Ihre Arbeit

ist nicht „für die Katz´“, sondern, im biblischen Sinne, für den Wolf,

der die Schafe frisst. Ihre schlechten Früchte weisen sie aus als des

Teufels Mitarbeiter auf dem Erntefeld der Religionen.

Unter Hirten, Ältesten und Mitgliedern der Landeskirche überwiegen

hinsichtlich der Bibel als dem unfehlbaren Wort Gottes Unglaube

und Ungehorsam. Dabei ist der allgemeine Unglaube nicht die

Ursache für den Unglauben der kirchlichen Führer, sondern deren

Folge. Wie konnte es soweit kommen? Gott wäre es doch ein Leichtes,

die Situation zu ändern. Warum ließ ER solchen Abfall zu? Darauf

weiß ich im letzten Grunde keine andere Antwort als 2Th 2,9-12:

„Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer

Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung

zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil

18


II. Der Abfall

sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, dass sie gerettet

würden. Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung,

so dass sie der Lüge glauben, damit gerichtet werden alle, die der

Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.“

Unumstößlich steht es fest, dass der dreieinige Gott den Glauben

und alle sich daraus ergebenden Segnungen nur über die schriftgemäße

Verkündigung seines biblischen Wortes bewirkt (Rö 10,14-21).

Damit beauftragt er von ihm wiedergeborene Menschen in von ihm

gestifteten Ämtern, also Hirten und Älteste. Kann denn also Gott in

der Landeskirche kaum noch etwas ausrichten, weil er dort nicht

mehr über genügend gute Hirten und Älteste verfügt? So würde nur

der Unglaube fragen. Denn Gott kann sich jederzeit und unter allen

Umständen genügend fähige Mitarbeiter für die Arbeit in seinem

Weinberg zurüsten. Tatsache ist jedoch, dass ER dies schon seit Jahrzehnten

in keiner einzigen landeskirchlichen oder landeskirchlich

anerkannten Ausbildungsstätte mehr geschehen lässt! Auch studentische

Selbsthilfegruppen, wie z.B. der „Theokreis“ an der theologischen

Fakultät der Universität in Leipzig, können diesen Umstand

nicht ausgleichen.

Die bibelkritische und damit gottlose Ausbildung der landeskirchlichen

Theologen beweist, dass hier nicht nur etwas aus dem Ruder

gelaufen ist, sondern dass Gott mit seinen Führern das ganze System

Landeskirche dahingegeben hat. Die Organisation Landeskirche war

zwar noch nie gleichzusetzen mit dem Leib Christi auf Erden. Trotzdem

gab es Zeiten, in welchen sie von vielen Gliedern des Leibes

Christi auf Erden repräsentiert wurde. Diese segensreichen Zeiten

gingen in dem Maße vorbei, wie sich die führenden landeskirchlichen

Theologen nicht mehr Christus und seinem biblischen Wort

unterordneten. Die wenigen bibelgläubigen Hirten, Älteste und Ge-

19


Landeskirche ohne Gott

meindemitglieder werden im gesamtkirchlichen Kanon nicht mehr

gehört.

Führende und irregeführte Theologen der Landeskirche vertreten

im Wesentlichen folgende

Irrlehren, die der Bibel und den reformatorischen Bekenntnisschriften

widersprechen:

1. Es gilt nicht die Schrift allein, also nur die Bibel als gottgegebene

Norm und Maßstab für alle kirchliche Lehre und als Autorität,

durch die Gott wahren Glauben schafft und seine Kirche baut,

sondern über ihr die Kompetenz der auf die historisch-kritische

Methode geprägten Theologen.

2. Es gilt nicht der schriftgemäße Christus allein, also seine Vergebung

und Gerechtigkeit, sondern ein humanistischer Jesus ist

nur ein Weg, eine Wahrheit und ein Lebensangebot im Kanon der

Weltreligionen.

3. Es gilt nicht der schriftgemäße Glaube allein, sondern hauptsächlich

die kirchliche Taufe, die Zahlung von Kirchensteuer und

Kirchgeld und am Ende ein kirchliches Begräbnis.

4. Es gilt nicht die schriftgemäße Gnade allein, sondern viel mehr

Einsatz und Verdienst um die irdische Gerechtigkeit, den Frieden

in der Welt und die Bewahrung der nur noch so genannten Schöpfung.

5. Es geht nicht allein um die Ehre Gottes, sondern zuerst um das

Wohl des Menschen.

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II. Der Abfall

6. Es geht nicht um den schriftgemäßen Ruf zur Buße (Mt 4, 17;

Apg 3, 19), also zur Umkehr der Herzensgesinnung von gottloser

Selbstbestimmung zur Annahme Jesu Christi als persönlichen

Herrn und Heiland, sondern um die Versicherung von Gottes allumfassender

Liebe.

7. Es geht nicht um die schriftgemäße Nachfolge Jesu und Hingabe

(Mk 8, 34-37), also um Kreuztragen und Selbstverleugnung,

sondern um Selbstfindung und Selbstverwirklichung mit kirchlicher

Umrahmung.

8. Es geht nicht um die schriftgemäße Errettung aus dem kommenden

Gericht Gottes über alle unbußfertigen Menschen (Rö 2,

5) und das ewige Leben im Reiche des dreieinigen Gottes (Rö 6,

23), sondern um ein ehrbares, angenehmes und gelingendes Leben

in der Welt.

Die erstgenannte Irrlehre ist der Ausgangspunkt für alle anderen,

die nicht jeder liberale Theologe gleichermaßen zu vertreten braucht.

Letzteres macht den Schaden aber nicht geringer, da nach dem Zeugnis

der Bibel jede einzelne dieser Irrlehren ausreicht, Menschen den

Weg in den Himmel zu verbauen.

Die schriftübergreifende Auslegung der Bibel mit der Bibel gilt den

meisten liberalen Theologen als intellektuell unredlich.

Grundlegende biblische Befunde, die von der liberalen Theologie

geleugnet werden:

1. die historische Wahrheit der vollkommenen und sündfreien

Schöpfung von Raum, Zeit und Alter, von Himmel und Erde, von

allen Lebewesen in ihrer Art und von dem ersten Menschenpaar,

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Landeskirche ohne Gott

genannt Adam und Eva (alles war sehr gut und ohne Not und

Tod)

2. die historische Wahrheit des Sündenfalles von Adam und Eva

im Garten Eden (Paradies, nur ein Verbot, Verführung durch die

Schlange, Ungehorsam, Vertreibung)

3. die Realität des geistlichen Todes, dem Adam und Eva mit ihrer

ersten Sünde verfielen, und dem jeder ihrer Nachkommen von

seiner Zeugung an unterworfen ist (Erbsünde)

4. die Realität der durch den Sündenfall von Adam und Eva verursachten

Gefallenheit der gesamten Schöpfung (Welt) in Vergänglichkeit,

Ängste, Leiden und leiblichen Tod (die Erde als

Herrschaftsgebiet des Teufels, der Tod als Widerspruch zum Leben)

5. die sich daraus ergebende Erlösungs-Bedürftigkeit sowie

Selbsterlösungs-Unfähigkeit von Mensch und Schöpfung (Römerbrief)

Die Frage Martin Luthers nach einem gnädigen Gott wurde in der

Landeskirche umgekehrt zur Frage, wie Gott heute noch von den

Menschen freundlich anerkannt werden könnte.

Aus allen genannten Gründen ist in den nächsten drei Kapiteln nur

von der abgefallenen Kirche die Rede.

22


III. Die Folgen

Jesus Christus spricht zum Abschluss seiner Bergpredigt nach Mt

5-7 in Kapitel 7,15f:

„Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern

zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren

Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von

den Dornen oder Feigen von den Disteln?“

Die allgemeinen praktischen Folgen der genannten Irrlehren werden

sehr gut sichtbar, wenn man die Situation der abgefallenen Kirche

mit einem grundlegenden Bestandteil ihrer Verfassung vergleicht.

Die Augsburger Konfession von 1530, auch Augsburger Bekenntnis

(A.B.) oder Confessio Augustana (CA, so im Weiteren) genannt.

Artikel 7 CA definiert den Begriff Kirche so:

Von der Kirche

Es wird auch gelehrt, dass allezeit eine heilige, christliche Kirche sein

und bleiben muss, die die Versammlung aller Gläubigen ist, bei denen

das Evangelium rein gepredigt und die heiligen Sakramente

laut dem Evangelium gereicht werden (Hervorhebungen durch WR).

Denn das genügt zur wahren Einheit der christlichen Kirche, dass das

Evangelium einträchtig im reinen Verständnis gepredigt und die Sakramente

dem göttlichen Wort gemäß gereicht werden. […]

Diese Definition wird von allen evangelischen Landeskirchen in

Deutschland anerkannt und ist deshalb auch samt den anderen zeitlosen

Artikeln der CA in jedem neueren evangelischen Gesangbuch

(allgemeine Quellenangabe) abgedruckt. Sie soll nach dem Willen

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