04.04.2020 Lindauer Bürgerzeitung

achja23
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LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

ANSICHTEN

Hans-Jörg

Apfelbacher,

Geschäftsführer

Lindauer

Bürgerzeitung

Lindau hat gewählt und

hat jetzt einen neuen

Stadtrat und eine neue

Oberbürgermeisterin. Wir

gratulieren allen Gewählten

ganz herzlich und

wünschen ihnen Sachverstand,

Mut, Weitsicht und

Durchhaltevermögen, die

Herausforderungen, die

sich ihnen stellen, zu meistern:

Gemeinsam für Lindau!

Wir bedanken uns beim

scheidenden Stadtrat für

das Vertrauen, das er uns

entgegengebracht hat. Seit

mehr als 17 Jahren ist das

Amtsblatt der Stadt Lindau

ein wichtiger Bestandteil

der Lindauer Bürgerzeitung.

Wir sind gern auch verlässlicher

Partner für den neuen

Stadtrat und das neue

Stadtoberhaupt - in guten

wie in schlechten Zeiten.

Schwierige Zeiten erfordern

neue Maßnahmen. Auch

die Bürgerzeitung trifft die

Corona-Krise - wie viele

andere Unternehmen - mit

voller Wucht. Trotzdem

versuchen auch wir - wie

viele andere - in dieser Zeit

und trotz Kurzarbeit weiterhin

für Sie da zu sein und

Ihre Lindauer Bürgerzeitung

herauszugeben. Das geht

nicht ohne Einschränkungen.

Deshalb haben wir uns

entschieden, den Umfang

der BZ zu reduzieren. Wir

werden, wenn die Krise

überstanden ist, wieder zu

gewohnten Umfängen zurückkehren

und Sie auf vielen

Seiten mit vielen interessanten

Informationen

aus Lindau versorgen. Wir

hoffen auf Ihr Verständnis

und wünschen uns, dass

Sie gesund bleiben. Wer

auch jetzt für Sie da ist, lesen

Sie in der BZ, vor allem

auf den Seiten 5-7.

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 18.04.2020

Samstag, 02.05.2020

Dr. Claudia Alfons ist die neue

Oberbürgermeisterin der Stadt

Lindau. Die von der FDP, der

Lindau Initiative (LI) und der

Bürgerunion (BU) nominierte

parteilose Kandidatin siegte in

der Stichwahl gegen Mathias

Hotz, den Kandidaten der Jungen

Aktiven, der Freien Bürger

und der CSU.

Dr. Alfons vereinte 52,7 Prozent

der gültigen Stimmen auf

sich. Hotz erreichte lediglich

47,3 Prozent. Die Wahlbeteiligung

lag mit 59,2 Prozent erfreulich

hoch. Zum Vergleich:

Bei der letzten Stichwahl im

Jahr 2012 lag sie bei 51,7 Prozent.

Die Juristin wird ihr Amt

am 1. Mai antreten. Sie folgt

damit auf Dr. Gerhard Ecker,

der die Stadt acht Jahre geführt

hat. Er beendet seine zweite

Wahlperiode vorzeitig zum 30.

April, damit die Wahlen zum

Oberbürgermeisteramt und

zum Stadtrat wieder parallel

stattfinden können. Der SPD-

Politiker war zur Wahl nicht

mehr angetreten.

Stichwahl wird zum Kraftakt

Die Stichwahl, die erstmals

in der Geschichte des Freistaats

kurzfristig in eine reine

Briefwahl umfunktioniert

wurde, war für die Stadtverwaltung

ein enormer Kraftakt.

Ungefähr 50 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter waren mit der

Vorbereitung beschäftigt, ungefähr

100 mit der Wahl selbst.

Zum enormen Zeitdruck kamen

auch die personellen Folgen

der Coronakrise und Probleme

bei der postalischen

Zustellung der Wahlunterlagen.

Deshalb absolvierten die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

des Wahlbüros Sonderschichten,

so dass die betroffenen

Wählerinnen und Wähler

ihre Unterlagen auch noch am

Samstag und Sonntag abholen

konnten. Ungefähr 130 Wahlberechtigte

machten von dieser

Möglichkeit Gebrauch.

Besonders betroffen waren

die Insel und hier die Namen

4. April 2020 · Ausgabe KW 14/20 · an alle Haushalte

Dr. Claudia Alfons gewinnt Wahl

Die Juristin ist nach dem Sieg über Mathias Hotz neue Oberbürgermeisterin

Sie ist die neue Oberbürgermeisterin von Lindau: Dr. Claudia Alfons.

vom Buchstaben „L“ aufwärts.

Allerdings auch nicht durchgängig.

Die genaue Fehleranalyse

dauert derzeit noch an.

„Wir haben die Vorgaben

des Freistaats umgesetzt und

eine geordnete Wahl ermöglicht“,

sagt die Wahlleiterin

Tanja Bohnert. Darauf lasse

auch die hohe Wahlbeteiligung

schließen.

Kurze Vorbereitung bringt

Mehrarbeit

Schon zuvor hatte die kurze

Vorbereitungszeit für erhebliche

Mehrarbeit gesorgt. So

konnten Wahlunterlagen erst

am Freitag, 20. März, fertiggestellt

werden, weil die Firma

Komuna für den Fall der Briefwahl

aller Wähler erst am

Mittwoch, 18. März, das Programm

ändern konnte und die

Stadt erst am Donnerstag mit

dem Drucken der 20.000

Wahlscheine beginnen konnte.

Der Verlag konnte die durch

die reine Stichwahl zusätzlich

erforderlich werdenden und

noch zu bestellenden Briefwahlunterlagen

erst bis Freitagfrüh

liefern. Sodann haben

städtische Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter unterschiedlicher

Ämter und Einrichtungen

bis Samstagabend 19 Uhr

alles eingetütet (200 Briefwahlunterlagen

gingen bereits

am 20. März aus dem Haus).

Sämtliche restliche Briefwahlunterlagen

gingen Montag,

23. März, um 8 Uhr aus

dem Haus, sie wurden eigens

von der Post abgeholt.

BZ-Foto: Stefan Alfons

Die ersten Unterlagen gingen

dann bereits am Dienstag

bei den Bürgern ein, die letzten

leider erst am Donnerstag

– die Post fuhr wegen Corona

in zwei Schichten täglich.

Nach Rücksprache mit der Post

hatte diese Freitagmorgen keine

Wahlunterlagen mehr zur

Verteilung.

Die Fehlersuche läuft. „Wir

müssen sehen, ob es an unserem

neuen Wahlprogramm

lag, oder ob es andere Gründe

gibt. Diese Analyse wird dauern.

Laut unserem Wahlprogramm

sind für alle Wahlberechtigten

Wahlscheine gedruckt

worden“, fasst Bohnert

zusammen.

Jürgen Widmer

Wir sind auch jetzt für Sie da

Eine Liste, in der wir Ihnen viele Dienstleister

zusammengefasst haben, die auch in

dieser Krisenzeit für Sie da sind, finden Sie

auf BZ-Seite 5 und unter: www.bz-lindau.de

▶ Helfer in der Not

Wann immer und wofür

Sie Hilfe brauchen: Hier

finden Sie viele wichtige

Telefonnummern S. 10

▶ Wunschmenü frei Haus

BRK-Menüservice „Essen

auf Rädern“ ist seit 35

Jahren ein gut und gern

genutztes Angebot S. 7


2 4. April 2020 • BZ Ausgabe KW 14/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Paulas und Ottos Bilder sind da

Eröffnungstermin der Sonderausstellung 2020 weiter unklar

Es sind spannende – fast schon

feierliche Augenblicke, wenn

die Klimakisten geöffnet werden

und die Schätze zum Vorschein

kommen. Im Lindauer

Kunstmuseum am Inselbahnhof

werden in diesen Tagen die

Bilder für die Sonderausstellung

„Paula & Otto – Kunst

und Liebe im Aufbruch“ ausgepackt

und aufgehängt. Für Kulturamtsleiter

Alexander Warmbrunn

und Kuratorin Dr. Sylvia

Wölfle sind diese Momente vor

jeder Ausstellung ganz besondere.

Nach den Präsentationen

von Picasso, Chagall, Matisse,

Miró, Klee, Nolde und Macke ist

es für Lindau die zehnte Sonderausstellung

und trotzdem

ist dieses Mal alles anders.

Denn wann die Bilderschau eröffnen

kann, steht aufgrund der

Corona-Krise in den Sternen.

Dass sich das Team des Lindauer

Kulturamtes dennoch dazu entschlossen

hat, die Ausstellung

fertig zu stellen, so dass man

dann, am Tag X, nur noch den

Schlüssel umdrehen und die Türen

öffnen braucht, hat nichts

damit zu tun, dass man die aktuelle

Situation ignorieren würde.

„Im Gegenteil, wir haben uns

viele Gedanken gemacht und

entscheiden jeden Tag neu über

unser weiteres Vorgehen“, sagt

Museumsleiter Alexander

Warmbrunn.

„Wir sind sehr traurig darüber,

dass wir die Ausstellung

nicht wie geplant Anfang April

eröffnen können, immerhin arbeiten

wir seit Monaten mit viel

Engagement und Leidenschaft

auf diesen Termin hin.“ Und Kuratorin

Sylvia Wölfle ergänzt

„Aber da geht es uns wie vielen

Menschen, die aktuellen Ereignisse

stellen unsere Realität

komplett auf den Kopf.“

Und so soll auch ein Zeichen

gesetzt werden: „Wir sind zuversichtlich,

dass diese Ausstellung,

die uns wirklich eine Herzensangelegenheit

ist, zu einem späteren

Zeitpunkt eröffnet werden

kann und wir glauben auch, dass

das wichtig ist, denn die Bilder

können vielen Menschen Kraft

und Lebensfreude spenden, etwas,

was wir in dieser Zeit alle

brauchen“, sagt Warmbrunn.

Auch Wölfle ist überzeugt. „Die

Botschaft unserer Ausstellung

passt gut in diese Zeit – denn sie

zeigt nicht nur die Werke des berühmten

Malerehepaares Paula

Modersohn-Becker und Otto

Modersohn, sie erzählt auch die

Geschichte von Paula und Otto

und dokumentiert, wie die beiden

aneinander gewachsen sind

und einander geholfen haben –

auch in Krisenzeiten. Es geht also

um gegenseitige Unterstützung

und darum, wie Beziehungen

tragen können - Themen,

die in unserer Zeit wichtiger sind

denn je.“

Und es gibt einen weiteren

Grund, die Ausstellung fertig zu

stellen: „Wir konnten die Bilder

ja unmöglich auf unbestimmte

Zeit in den Klimakisten lassen“,

erklärt Kunsthistorikerin Wölfle.

Denn natürlich gibt es genaue

Vorgaben, wie die sensiblen

Werke behandelt werden müssen.

Insgesamt viermal begutachten

Fachleute beispielsweise die

Gemälde auf ihrer Reise von den

Leihgebern zum Lindauer Museum

und zurück. Der Zustand

wird jeweils vor dem Einpacken

und nach dem Auspacken von

Fachleuten begutachtet und dokumentiert

und dasselbe geschieht,

wenn die Bilder wieder

eingepackt und auf die Heimreise

geschickt werden.

Katalog ist da

Der Katalog zur Sonderausstellung

„Paula & Otto

– Kunst und Liebe im Aufbruch“

ist da.

So können sich alle, die

den Tag herbeisehnen, an

dem die Ausstellung im

Kunstmuseum Lindau endlich

eröffnet wird, auf die Bilderschau

einstimmen. Der

Katalog bietet nicht nur einen

Überblick über die rund

50 Originalwerke von Paula

Modersohn-Becker und Otto

Modersohn, die in der Lindauer

Ausstellung zu sehen

Diese Arbeit übernimmt in

Lindau derzeit ein externes Restauratoren-Team

aus München,

das hochkonzentriert bei der Arbeit

ist. Aufgrund der aktuellen

Situation gilt aber auch hier, wie

bei allen Vorbereitungsarbeiten,

dass der angemessene Abstand

zu anderen Menschen eingehalten

wird.

Transportiert werden die

Werke zum Großteil in sogenannten

Klimakisten, die gewährleisten,

dass die Schätze

sind, Kuratorin Dr. Sylvia

Wölfle beschreibt auch die

spannende Beziehung des

Künstlerpaares. Der Katalog

kostet 15 Euro (zuzüglich

Versandkosten) und kann

unter kulturamt@lindau.de

bestellt werden.?

INFORMATION

Kunstmuseum am

Inselbahnhof

Maximilianstraße 52,

88131 Lindau (B)

museum@lindau.de

www.kultur-lindau.de

Natur in Lindau pflanzt 25 neue Bäume

Kirsch- und Ahornbäume wachsen jetzt am Schützinger Weg

Pünktlich zum Frühjahrsbeginn

blühen 25 neue Kirschund

Ahornbäume auf der Hinteren

Insel in Lindau. Im Zuge

der Bauarbeiten der neuen

Schützinger Promenade für die

Gartenschau in Lindau werden

die Bäume eingepflanzt.

„Die Bäume sollen mit der bereits

bestehenden Baumreihe

am Ufer als grünes Band im

Hinblick auf die zukünftige Bebauung

wirken“, erklärt Gartenschau-Geschäftsführer

Meinrad Gfall und führt fort:

„Kirschbäume gelten als Symbol

für Frühling und Leben und

sollen dort in Zukunft neben

der Aufenthaltsqualität auch

vielen Insekten und Vögeln einen

neuen Lebensraum bieten.“

Die Firma Börner hebt die

Bäume mit ihren großen Erdballen

mit Hilfe eines Baggers

in die Pflanzgruben und füllt

diese anschließend mit einem

speziellen Baumsubstrat auf.

„Die Gruben werden bewässert

Auch wenn derzeit noch völlig offen ist, ob und wann die Sonderausstellung „Paula & Otto – Kunst und

Liebe im Aufbruch“ eröffnet werden kann, wird im Kunstmuseum für den Tag X schon mal alles vorbereitet.

Im Bild: (von links nach rechts) Kulturamtsleiter Alexander Warmbrunn, Kuratorin Dr. Sylvia

Wölfle und Techniker Wolfgang Kuen.

Bild: Stefanie Bernhard-Lentz

und belüftet, damit die Bäume

gut anwachsen können“, erklärt

Gartenschau-Geschäftsführer

Meinrad Gfall.

Um die Schützinger Promenade

aufzuwerten, werden in

den nächsten Wochen außerdem

neue Sitzmöbel entlang

des Weges aufgestellt. „Dadurch

schaffen wir zwischen

den Bäumen schattige Ruheplätze

mit einer tollen See- und

Bergsicht“, sagt Gfall.


Natalie Schneider

weder durch Licht, Temperatur-

Schwankungen oder etwa

Feuchtigkeit beeinträchtigt werden.

Die Holzboxen sind zum

Teil um ein Vielfaches größer als

die Bilder selbst, denn die Werke

werden darin aufgehängt, damit

sie zum Beispiel auch vor Erschütterungen

geschützt sind.

In Lindau angekommen mussten

die Bilder erst einmal einige

Tage ruhen, bis sie sich an die

neue Umgebung gewöhnt haben.

Dass die Werke nur mit Baumwollhandschuhen

angefasst

werden, versteht sich von selbst.

Die moderne Klimaanlage sorgt

außerdem dafür, dass die Luftfeuchtigkeit

bei 55 Prozent liegt

und die Raumtemperatur bei 20

Grad – so herrschen für die

Kunstwerke die besten Bedingungen.

Zu den Leihgebern gehören

neben der Paula-Modersohn-

Becker-Stiftung die Otto-Modersohn-Stiftung

und das renommierte

Von der Heydt-Museum

Wuppertal, das Hauptwerke von

Paula Modersohn-Becker für die

Lindauer Ausstellung geschickt

hat. Außerdem werden auch bei

dieser Sonderausstellung Bilder

privater Kunstsammler zu sehen

sein, die sonst nicht an das Licht

der Öffentlichkeit kommen. „Es

ist immer wieder ein großer Vertrauensbeweis,

dass die Leihgeber

ihre Schätze für diese Zeit in

unsere Hände geben“, freut sich

Sylvia Wölfle. „Da Paula Modersohn-Becker

schon mit 31 Jahren

starb, gehören ihre Werke zu

den begehrten Schätzen des frühen

20. Jahrhunderts – entsprechend

hoch sind die Versicherungssummen,

deswegen haben

wir auch die höchsten Sicherheitsstandards

im neuen

Kunstmuseum“, sagt Warmbrunn.

Auch die Techniker des

Museums, Christian Bandte,

Christian Schmid und Wolfgang

Kuen haben seit Wochen

ihre Vorarbeit geleistet.

Wände wurden in den Museumsräumen

neu eingezogen

und gestrichen, Verkleidungen

für Monitore gebaut. Kulturamtsleiter

Alexander

Warmbrunn ist stolz auf sein

Team: „In anderen Museen

werden dafür externe Firmen

engagiert, wir machen das alles

selbst, und erreichen

trotzdem ein Niveau, das

Weltklasse hat.

Stefanie Bernhard-Lentz

Insgesamt 25 neue Ahorn- und Kirschbäume werden eingepflanzt.


Foto: Natur in Lindau/Schneider


3 4. April 2020 • BZ Ausgabe KW 14/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Haushalt genehmigt

Kämmerer kennt die Haushaltsrisiken

Das Landratsamt Lindau hat mit

Schreiben vom 23.3.2020 die

Haushaltssatzung der Stadt für

das Jahr 2020 genehmigt. Die

Genehmigung umfasst sämtliche

Kreditaufnahmen und Verpflichtungsermächtigungen

im Kernhaushalt,

bei den Garten- und

Tiefbaubetrieben (mit Abwasserwirtschaft

und Neubau der

GTL bei der Kläranlage) und im

Eigenbetrieb Bäder (Neubau des

Grundversorgungsbads).

Das Landratsamt gibt der Stadt

wie in den Vorjahren auf, den

Kostendeckungsgrad aller städtischen

Einrichtungen zu überprüfen

sowie Zuschussbeträge

aus dem allgemeinen Haushalt

zu begrenzen. Darüber hinaus

müsse der Schuldenstand strikt

im Auge behalten werden. Die

Auflagen aus der letzten Haushaltsgenehmigung

2019 habe

die Stadt erfüllt. Damit sei die

dauernde Leistungsfähigkeit

des Haushalts noch gegeben.

Schließlich weist das Landratsamt

auf Folgendes hin:

Durch die Corona-Krise sei

zu befürchten, dass es zu wesentlichen

Änderungen in den

Haushaltsansätzen (z. B. Steuereinnahmen)

kommen könnte.

Die Genehmigung der Kreditaufnahmen

und der Verpflichtungsermächtigungen

erfolge

unter der gesetzlichen Vorgabe,

dass die dauernde Leistungsfähigkeit,

nach den bisher vorgelegten

Unterlagen, gegeben ist.

Bei einer Verschlechterung der

Haushaltslage wäre diese neu zu

bewerten.

„Diese Haushaltsrisiken sind

uns bewusst“, sagt Kämmerer

Felix Eisenbach. „Wir gehören

zu den wenigen Kommunen,

die ihren Haushalt, so wie es der

Gesetzgeber vorsieht, rechtzeitig

vor Beginn eines Haushaltsjahrs

verabschieden. Deshalb

konnten wir die aktuell schwierige

Situation natürlich noch

nicht berücksichtigen. Wir können

aber, falls nötig, mit einem

Nachtragshaushalt darauf reagieren.“

Oberbürgermeister Dr. Gerhard

Ecker verweist darauf, dass

in seiner Amtszeit Lindaus

Schulden im Kernhaushalt trotz

zahlreicher großer Investitionen

um Millionen Euro reduziert

wurden. „Wir haben in den vergangenen

Jahren aufgrund der

günstigen Rahmenbedingungen

und des Rats vieler Finanzexperten

sowie der Bundes- und

Landespolitik gezielt investiert

und sind jetzt von unserer Infrastruktur

her auch für härtere Zeiten

gerüstet.“

Er verweist unter anderem

auf die neue Inselhalle. „Jetzt,

da die Kongressteilnehmer wegen

der Coronakrise zeitweise

ausbleiben, sehen wir, was passiert

wäre, hätten wir die Halle

nicht modernisiert. Die Inselhalle

ist das städtische Konjunkturprogramm

für Dienstleistung,

Gastronomie, Hotellerie,

Handel und Handwerk.“

Angesprochen auf die Pro-

Kopf-Verschuldung Lindaus, die

höher als der Landesdurchschnitt

liegt, erklärt Dr. Ecker:

„Hier werden Gemeinden, die

vollkommen unterschiedlich

sind in einen Topf geworfen. Gemeinden,

die von ihrer Infrastruktur

und Aufgabenstellung,

sowie ihrer historischen Entwicklung

und geografischen Lage

nicht unterschiedlicher sein

könnten. Von daher ist diese

Zahl nur ein geringer Teil der

Realität.“

Die finanzielle Lage der Stadt

sei gut genug, dass sie auch im

Jahr 2020 ungefähr 13,4 Millionen

Kreisumlage bezahlen werde

und auch gut genug, dass

unser Haushalt 2020 zu genehmigen

war. Auf die alljährlichen,

immer gleichen, schulmeisterlichen

Ausführungen

des Landratsamts kann man

gerne verzichten.

JW

Die Wahlleiterin der Stadt Lindau (B

Bekanntmachung des abschließenden Ergebnisses

der Oberbürgermeister-Stichwahl

am 29. März 2020

Der Wahlausschuss hat in seiner Sitzung am 30.03.2020 folgendes abschließendes Ergebnis der Oberbürgermeister-

Stichwahl festgestellt

1. Die Zahl der Stimmberechtigten: 19939

Die Zahl der Personen, die gewählt haben: 11802

Die Zahl der insgesamt abgegebenen gültigen Stimmen: 11687

Die Zahl der insgesamt abgegebenen ungültigen Stimmzettel: 115

Dabei entfielen auf die einzelnen Bewerberinnen und Bewerber:

Ordnungs

-

zahl

01

06

Name des

Wahlvorschlagsträgers

Christlich-Soziale Union (CSU)/

Freie Bürgerschaft Lindau (FB)/

Junge Aktive Lindau e.V. (JA)

Freie Demokratische Partei (FDP)

/ Lindau Initiative (LI) e.V. (LI) /

Bürgerunion Lindau (BU)

Bewerberin oder Bewerber

(Familienname, Vorname, Beruf oder

Stand, evtl. akademische Grade,

kommunale Ehrenämter, sonstige Ämter)

Hotz, Mathias/

Rechtsanwalt / Stadtrat, Kreisrat

Dr. Alfons, Claudia/

Richterin am Landgericht

Gesamtzahl

der

gültigen

Stimmen

5526

2. Der Wahlausschuss hat festgestellt, dass

(Familienname, Vorname)

Dr. Alfons, Claudia mit 6161 gültigen Stimmen mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat

und damit zur Oberbürgermeisterin gewählt ist.

Die gewählte Person

hat die Wahl wirksam angenommen

kann das Amt nicht antreten, weil ein Amtshindernis vorliegt. Es findet daher eine Neuwahl statt.

hat die Wahl wirksam abgelehnt; es findet daher eine Neuwahl statt.

beide Personen die gleiche Stimmenzahl erhalten haben und deshalb ein Losentscheid stattfand.

Lindau (B), 30. März 2020

gez. Bohnert

Gemeindewahlleiterin

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

6161

AUF EIN

WORT

Lindau hat gewählt und damit

eine neue Oberbürgermeisterin:

Dr. Claudia Alfons

wird die Stadt in den kommenden

sechs Jahren führen.

Ihr wünsche ich gutes

Gelingen, denn es ist meist

eine Freude, Amtsinhaber in

unserer schönen Stadt zu

sein.

Es ist auch ein anspruchsvolles

Amt. Und durch die Corona-Krise

wird es nicht einfacher

werden. Wenn es meiner

Nachfolgerin gelingt, im

Stadtrat einstimmige Entscheidungen

herbeizuführen

oder wenigstens konstruktive

Mehrheiten zu bilden,

dann wird es auch gelingen,

in schwierigen Zeiten Vieles

zum Wohle unserer schönen

Stadt zu gestalten. Zumal sie

sich auf sachkundige, loyale

und motivierte Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter in

Die Stadt Lindau (B) weist darauf

hin, dass wegen der aktuellen

Einschränkungen wegen

des Corona-Virus (Ausgangsbeschränkungen,

Ladenschließungen,

Schließung von Gaststätten

und Freizeiteinrichtungen

etc.) der ab dem 1. April

geplante Shuttlebus-Betrieb ab

dem Parkplatz P1 Blauwiese /

P2 zwischen Lindaupark und

der Stadtverwaltung verlassen

kann, die in den vergangenen

Jahren eine Vielzahl lange ruhender

Projekte umgesetzt haben.

Ich möchte auch allen Kandidatinnen

und Kandidaten für

ihren fairen Wahlkampf danken.

Ich denke, damit haben sie

Werbung für das politische

Miteinander in Lindau gemacht.

Mit Sorge habe ich auch

bemerkt, dass von einer Seite

eine Schmutzkampagne gestartet

werden sollte. Dies zeigt,

dass unsere Demokratie auch in

Lindau wachsam sein muss.

Hier gilt: Wehret den Anfängen!

Ihr

Dr. Gerhard

Ecker,

Oberbürgermeister

Shuttle-Service verschoben

Schnelle Aufnahme möglich

Lidl bis auf Weiteres noch nicht

in Betrieb genommen wird.

Sobald sich abzeichnet, dass

die aktuell bestehenden, staatlichen

Einschränkungen wieder

aufgehoben werden können,

kann der Shuttlebus-Betrieb

gegebenenfalls kurzfristig

aufgenommen werden. Die

Stadt wird hierüber rechtzeitig

vorab informieren. JW

Stadt Lindau

(Bodensee)

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Für die Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) suchen wir zum nächstmöglichen

Zeitpunkt einen

Teamleiter Elektrotechnik (m/w/d)

für den Fachbereich Abwasserwirtschaft

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 22. April 2020

Stadt Lindau (B), Personalabteilung, Bregenzer Str. 6,

88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108

www.stadtlindau.de

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und du weißt mehr!


4 4. April 2020 • BZ Ausgabe KW 14/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

LTK kann der Corona-Krise trotzen

Geschäftsführer Carsten Holz setzt auf breites Portfolio und das Jahr 2021

„Natürlich trifft Corona auch

die Lindauer Tourismus – und

Kongress-GmbH empfindlich“,

sagt LTK-Geschäftsführer

Carsten Holz, aber wir sind

breit aufgestellt.“ Holz befürchtet

für das Jahr 2020 einen

Umsatzrückgang im mittleren

sechsstelligen Bereich.

Dieser könne noch wachsen.

Allerdings stünden ihm sinkende

Kosten gegenüber. Zudem

muss er sich auf die Suche

nach einem neuen Caterer und

Betreiber für das Inselhallenrestaurant

machen.

Katastrophenstimmung verbreitet

Holz nicht: „Unsere

Strategie ist klar auf die Zukunft

ausgerichtet“, sagt er. So

sei es gelungen, einmalige Veranstaltungen

auf das kommende

Jahr zu verschieben. „Wir

sind mit allen Kunden im engen

Kontakt und schnüren mit

ihnen individuelle Pakete“, so

Holz. „Zudem hatten wir bislang

sehr gute Zahlen und auch

die Buchungslage für 2021 ist

bereits jetzt sehr gut“, ist er

eher hoffnungsvoll.

Der LTK kommt jetzt zu Gute,

dass sie bereits mit einem

relativ knappen Personalstamm

arbeiten musste.

Einen Wechsel wird es bei

der Gastronomie geben. Bereits

im Februar hatte der Pächter

wegen der Möglichkeit einer

vorzeitigen Vertragsauflösung

angefragt. Neben wirtschaftlichen

Gründen gebe es offensichtlich

auch triftige persönliche

Gründe.

„Parallel arbeiten wir an einem

Gastronomie-Konzept für

die Nachfolgelösung. Dabei

werden wir das wertvolle Feedback

unserer Kunden sowie die

Erfahrungen der vergangenen

Jahre einfließen lassen. Das

bisherige Exklusiv-Pächter-Modell

steht dabei auf dem Prüfstand.

Unser Ziel ist es, mit dem

neuen Angebot einige Verbesserungen

herbeizuführen und

mehr Flexibilität für unsere

Kunden zu ermöglichen. “, so

Holz.

Und er fügt an. „Die LTK ist

bereichsübergreifend, dezentral

und dabei sehr kompakt

aufgestellt. Im Unterschied zu

anderen Städten vereinen wir

Tourist-Information, Marketing,

Inselhalle und auch bald

einen Campingplatz in einer

Gesellschaft. Die im Vergleich

zu anderen Städten verhältnismäßig

geringe Fixkostenstruktur

hilft uns in der Krise.“

Holz sieht sich auch den Betrieben

in Lindau gegenüber in

der Verantwortung: „Als Wirtschaftsförderungsbetrieb

unternehmen

wir größtmögliche

Anstrengungen, um das Tourismus-

und Kongressgeschäft

schnellstmöglich wieder anlaufen

zu lassen. Heutige Kulanz

sichert den Gast von morgen,

das merken wir jetzt schon

an den positiven Reaktionen

unserer Tagungskunden. Somit

halten wir die langfristigen

Kundenbeziehungen fest im

Blick – und zwar mit voller Verantwortung

gegenüber der

langfristigen finanziellen Leistungsfähigkeit

der Stadt und

unseres Unternehmens.“

Mit den Lindauer Hoteliers

habe es bereits in den letzten

Monaten sehr regelmäßige Gespräche

gegeben, zudem ein

kurzfristig angesetztes Corona-

Krisen-Gespräch am 13. März.

„Hier sind wir in einem sehr

konstruktiven Austausch.

Wenn hoffentlich 2021 Normalität

einzieht, stehen wir vor

einem erfolgreichen und lebendigen

Tagungs- und Tourismusjahr.

Zumal wir damit

rechnen, dass der Deutschlandtourismus

noch an Gewicht

zunehmen wird“, blickt

Holz voraus.

JW

Amtsblatt Stadt Lindau


(Bodensee)

Bekanntmachung

der Haushaltssatzung

Aufgrund der Art. 63 ff. der Gemeindeordnung hat der Stadtrat

am 18.12.2019 folgende Haushaltssatzung für das Jahr 2020

beschlossen, die hiermit gemäß Art. 65 Abs. 3 der Gemeindeordnung

in Verbindung mit Art. 26 Abs. 2 der Gemeindeordnung

bekannt gegeben wird:

I.

§ 1

Der als Anlage beigefügte Haushaltsplan für das Haushaltsjahr

2020 wird hiermit festgesetzt; er schließt

und

ab.

im Verwaltungshaushalt

in den Einnahmen und Ausgaben mit

im Vermögenshaushalt

in den Einnahmen und Ausgaben mit

65.663.988 Euro

29.672.018 Euro

§ 2

(1) Der Gesamtbetrag der Kreditaufnahmen für Investitionen

und Investitionsförderungsmaßnahmen wird auf

7.150.000 Euro festgesetzt.

(2) Der Gesamtbetrag der Kredite zur Finanzierung von Ausgaben

nach dem Vermögensplan des Eigenbetriebes Gartenund

Tiefbaubetriebe Lindau ( B) wird auf 15.504.000 Euro

festgesetzt.

(3) Der Gesamtbetrag der Kredite zur Finanzierung von Ausgaben

nach dem Vermögensplan des Eigenbetriebes Bäder

wird auf 4.541.000 Euro festgesetzt.

(4) Kredite zur Finanzierung von Ausgaben nach dem Vermögensplan

des Eigenbetriebes Immobilienmanagement

Lindau werden nicht festgesetzt.

(5) Kredite zur Finanzierung von Ausgaben nach dem Vermögensplan

des Senioren- und Pflegeheimes Reutin werden

nicht festgesetzt.

(6) Kredite zur Finanzierung von Ausgaben nach dem Vermögenshaushalt

des Regiebetriebes Krematorium werden

nicht festgesetzt.

(7) Der Gesamtbetrag der Kredite zur Finanzierung von Ausgaben

nach dem Vermögenshaushalt des Regiebetriebes

Parkraumbewirtschaftung wird auf 300.000 Euro festgesetzt.

(8) Kredite zur Finanzierung von Ausgaben nach dem Vermögenshaushalt

des Regiebetriebes Grundstücksmanagement

werden nicht festgesetzt.

(9) Kredite zur Finanzierung von Ausgaben nach dem Vermögenshaushalt

des Regiebetriebes Gebäude- und Energiemanagement

werden nicht festgesetzt.

§ 3

(1) Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen im

Vermögenshaushalt wird auf 54.083.000 Euro festgesetzt.

(2) Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen im

Vermögensplan des Eigenbetriebes Garten- und Tiefbaubetriebe

Lindau ( B) wird auf 11.800.000 Euro festgesetzt.

(3) Verpflichtungsermächtigungen im Vermögensplan des Eigenbetriebes

Bäder werden nicht festgesetzt.

(4) Verpflichtungsermächtigungen im Vermögensplan des Eigenbetriebes

Immobilienmanagement Lindau werden nicht

festgesetzt.

(5) Verpflichtungsermächtigungen im Vermögensplan des Senioren-

und Pflegeheimes Reutin werden nicht festgesetzt.

(6) Verpflichtungsermächtigungen im Vermögenshaushalt des

Regiebetriebes Krematorium werden nicht festgesetzt.

(7)Verpflichtungsermächtigungen im Vermögenshaushalt des

Regiebetriebes Parkraumbewirtschaftung werden nicht

festgesetzt.

(8) Verpflichtungsermächtigungen im Vermögenshaushalt des

Regiebetriebes Grundstücksmanagement werden nicht

festgesetzt.

(9) Verpflichtungsermächtigungen im Vermögenshaushalt des

Regiebetriebes Gebäude- und Energiemanagement werden

nicht festgesetzt.

§ 4

Die Steuersätze (Hebesätze) für nachstehende Gemeindesteuern

werden wie folgt festgesetzt:

1. Grundsteuer

a) für land- und forstwirtschaftliche

Betriebe

(A) 325 v.H.

b) für Grundstücke (B) 405 v.H.

2. Gewerbesteuer 410 v.H.

§ 5

(1) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen

Leistung von Ausgaben nach dem Haushaltsplan wird auf

4.000.000 Euro festgesetzt.

(2) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung

von Ausgaben nach dem Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes

Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau ( B) wird auf

800.000 Euro festgesetzt.

(3) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung

von Ausgaben nach dem Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes

Bäder wird auf 500.000 Euro festgesetzt.

(4) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung

von Ausgaben nach dem Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes

Immobilienmanagement Lindau wird auf 68.000

Euro festgesetzt.

(5) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen

Leistung von Ausgaben nach dem Wirtschaftsplan des Senioren-

und Pflegeheimes Reutin wird auf 130.000 Euro

festgesetzt.

(6) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung

von Ausgaben nach dem Haushaltsplan des Regiebetriebes

Krematorium wird auf 100.000 Euro festgesetzt.

(7) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung

von Ausgaben nach dem Haushaltsplan des Regiebetriebes

Parkraumbewirtschaftung wird auf 200.000 Euro

festgesetzt.

(8) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen

Leistung von Ausgaben nach dem Haushaltsplan des Regiebetriebes

Grundstücksmanagement wird auf 30.000 Euro

festgesetzt.

(9) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen

Leistung von Ausgaben nach dem Haushaltsplan des Regiebetriebes

Gebäude- und Energiemanagement wird auf

30.000 Euro festgesetzt

§ 6

Diese Haushaltssatzung tritt mit dem 01. Januar 2020 in Kraft.

II.

Das Landratsamt Lindau ( B) hat als Rechtsaufsichtsbehörde

die Haushaltssatzung samt Haushaltsplan geprüft und soweit

erforderlich mit Schreiben vom 23.03.2020 genehmigt.

III.

Die Haushaltssatzung samt ihren Anlagen liegt gemäß Art.

65 Abs. 3 der Gemeindeordnung in Verbindung mit der Bekanntmachungsverordnung

vom 19.01.1983 bis zur nächsten

amtlichen Bekanntmachung einer Haushaltssatzung im Verwaltungsgebäude

Toskana, Zimmer Nr. 4.0.04, innerhalb der

allgemeinen Geschäftsstunden zur Einsicht bereit

Lindau (B), den 26. März 2020

STADT LINDAU (BODENSEE)

Dr. Gerhard Ecker

Oberbürgermeister


WISSENSWERTES 4. April 2020 · BZ Ausgabe KW 14/20

Wir sind auch jetzt für Sie da

Welche Geschäfte vor Ort außer

den Supermärkten haben noch geöffnet?

Welche haben geschlossen,

aber bieten einen Lieferservice an?

Und was wird geliefert? Kann ich

mir außer Pizza beim Lieferdienst

auch Speisen in meinem Lieblingsrestaurant

bestellen? Und wenn ja:

Werden die mir bis an die Tür gebracht

oder darf ich sie abholen?

Und was tun, wenn Fahrrad oder

Auto streiken, die Brille kaputt

ist oder das Hörgerät eingestellt

werden muss? Schauen Sie mal

auf unseren BZ-Seiten, welche

Einzelhändler und Gastronomiebetriebe

vor Ort auch jetzt in dieser

schwierigen Zeit alles versuchen,

um weiterhin für Sie da zu sein.

Eine Auflistung finden Sie nicht

nur in dieser BZ-Ausgabe, sondern

auch auf unserer Homepage: www.

bz-lindau.de

Lokal kaufen

Lokal kaufen, regionale Produkte

bevorzugen, Lieferdienste

in Anspruch nehmen: Das

alles kann in der derzeitigen

Corona-Krise einigen Geschäftsleuten

vor Ort helfen,

dass ihre Umsätze nicht völlig

einbrechen und Läden und

Restaurants vielleicht für

immer geschlossen bleiben.

Lieferservice nutzen

Und Lieferservices sparen

Ihnen jeden nicht unbedingt

notwendigen Weg außer Haus.

Das ermöglicht den Kunden,

die Ansteckungsgefahr für sich

selbst weiter zu verringern und

es tut allen Erzeugern, Händlern,

Gastronomen und Dienstleistern

vor Ort gut, von denen

sich jetzt viele einiges einfallen

lassen, um nach ihren Möglichkeiten

weiterhin für ihre Kunden

da zu sein.

Bäckerei Zeh hilft Tafel-Kunden

Jeder nach seinen Möglichkeiten

heißt in dieser Zeit aber

auch, diejenigen nicht zu vergessen,

die nicht einfach in

den nächsten Supermarkt gehen

oder einen Lieferdienst in

Anspruch nehmen können.

„Zur Zeit haben alle Tafelläden

geschlossen, auch der in Lindau

kann nur eine Notversorgung

außerhalb der Tafel-Räumlichkeiten

aufrecht erhalten.

Somit haben aber viele Bedürftige

unter uns keine Möglichkeit

mehr, vergünstigte Lebensmittel

zu erhalten. Seit Tagen

haben wir uns deshalb Gedanken

gemacht, wie wir hier helfen

können und haben nun

zusammen mit dem Caritasverband

für den Landkreis Lindau

eine Lösung gefunden“,

sagt Karl-Hermann Zeh, Inhaber

der Naturbäckerei Zeh aus

Kressbronn. Die Bäckerei Zeh

betreibt auch in Lindau-

Aeschach eine Filiale und in

Zech bis zur Fertigstellung des

Neubaus ihrer Produktionsstätte

einen Verkaufs-Pavillon.

„Bis zur Wiedereröffnung des

Lindauer Tafelladens bekommt

jeder in unseren beiden Lindauer

Filialen (Friedrichshafener

Str. 7 und Verkaufspavillon

neben dem Best Western Hotel

in der Josephine-Hirner-Straße),

der seinen Tafel-Einkaufsausweis

vorzeigt, eine kostenlose

Tüte „Gutes vom Vortag“ mit

verschiedenen Backwaren – so

lange der Vorrat reicht“, verspricht

der Bäckermeister.

Bücher und Stoffstücke

Außer dass die Altemöllerschen

Buchhandlungen vor

ihrem Gutenbergladen in der

Grub auf der Insel kostenlos

Bücher und Spiele zum Mitnehmen

auslegen (siehe BZ

12/20 auf S. 18), gibt‘s dort jetzt

auch Stoffstücke, die man kostenlos

mitnehmen darf (bitte

nur eins pro Person). „Die Stoffstücke

bestehen aus beschichtetem

Stoff. Aus den dreieckig zugeschnittenen

Stoffteilen kann

man sich leicht selbst einen

Mundschutz nähen oder binden,

siehe auf Youtube unter

Furoshiki-Technik. Für besonders

Gefährdete übernehmen

ich und meine Kolleginnen auf

Wunsch auch das Nähen des

Mundschutzes. Selbstverständlich

ist auch das kostenlos. Bestellungen

bitte unter der Handy-Nr.

0 15 11/1 58 68 52, gern

auch per WhatsApp“, sagt Eva

Altemöller.

HGF

Werkstatt

geöffnet!

Schulstraße 28 · Lindau

Telefon 08382 - 79870

www. radsport-jausovec.de

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Selbstbedienung

Viel Gesundheit!

Bleicheweg 25, T. 08382/6126

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88131 Lindau (B) – Cramergasse 11-13


*nach Absprache, in unserem Einzugsgebiet, bis auf weiteres

Poststr. 9 · Lindau/Bad Schachen

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Mobil + WhatsApp : 0160/4102824

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WIR HALTEN SIE MOBIL.

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Kemptener Straße 105, 88131 Lindau

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Autohaus Unterberger

Peter-Dornier-Straße 2, 88131 Lindau

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Optikhaus Strohm

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Tel. 08382/7121

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Tel. 08382/5111,

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Tel. 08382/25079 od. 0176/23773329

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Werkstatt geöffnet

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Hofladen geöffnet

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Hofladen geöffnet

Lieferservice

Werkstatt geöffnet

www.bmw-unterberger.de

Laden geöffnet

www.obstbau-nueberlin.de

Laden geöffnet

www.optikhaus-strohm.de

Um Mobilität sicherzustellen, bleibt unsere

Werkstatt bis auf weiteres geöffnet. Damit

leisten wir gerne unseren Beitrag zur Grundversorgung.

Gleichzeitig möchten wir dabei direkte Kontakte

reduzieren: Nutzen Sie bitte nach Möglichkeit

auch tagsüber unser 24h-Serviceterminal.

Werfen Sie hier Ihren Fahrzeugschlüssel zusammen

mit dem ausgefüllten Auftragsformular ein.

Zur Klärung des detaillierten Auftragsumfangs

melden wir uns telefonisch bei Ihnen.

Vor allem Kundinnen und Kunden, die zu den

bekannten Risikogruppen zählen, empfehlen wir

dringend diese Art der Fahrzeugabgabe.

Natürlich können Sie so auch Ihren Wagen

zum anstehenden Räder- oder Reifenwechsel

bringen. Vereinbaren Sie dazu einfach einen

Termin per Telefon 08382 9658-0 oder online.

Radstation

Kemptener Str. 16, 88131 Lindau

Tel. 08382/21261,

info@radstation-lindau.de

Werkstatt geöffnet

www.fahrradstation-lindau.de

Bioland Gärtnerei Seiler

Eichbühlweg 1, 88131 Lindau

Bayerische Rotes Kreuz

Rotkreuzplatz 1, 88131 Lindau

Blumen Sagawe

Bleicheweg 25, 88131 Lindau

Tel. 0171/2094087,

www.garten-harmonie.de

Tel. 08382/2770 - 0,

info@kvlindau.brk.de

Tel. 08382/6126

mobil 0179/7561610

Hofladen geöffnet

Lieferdienst

www.brk-lindau.de

Lieferservice

Selbstbedienung

Autohaus Unterberger GmbH

www.unterberger.group

Peter-Dornier-Str. 2 | 88131 Lindau | Tel. 0 8382 9658-0


6 4. April 2020 · BZ Ausgabe KW 14/20

WIR SIND AUCH JETZT FÜR SIE DA








Asklepios Klinik Lindau bedankt sich für die Unterstützung

Die weitere Ausbreitung des Coronavirus

ist für alle eine große

Herausforderung. „Unsere Mitarbeiter/-innen

der Asklepios Klinik

Lindau leisten auch in dieser

schwierigen Zeit eine hervorragende

Arbeit und sind rund um die

Uhr für die Patienten im Einsatz.

Dafür erreicht die Klinik viel Zuspruch,

Hilfsbereitschaft und Unterstützung

aus der Bevölkerung

und von lokalen Einzelhändlern.

Für so viel Solidarität möchte ich

mich im Namen aller Mitarbeiter/-

innen bedanken. Der Zuspruch ist

in diesen schwierigen Zeiten sehr

wichtig“, betont der Geschäftsführer

der Asklepios Klinik Lindau,

Boris Ebenthal.

Pizza vom Ristorante La Gondola

in Nonnenhorn, Pizza und Blumen

vom Hotel Bayerischer Hof Lindau,

Blumen von der Gärtnerei Baumgartner

in Wasserburg, eine Kuchenspende

von Round Table Lindau –

das sind nur einige der großzügigen

Aufmerksamkeiten, die das

Team der Asklepios Klinik Lindau

aus der Region erhalten hat. Hinzu

kommen viele positive Zuschriften

aus der Bevölkerung. Sie alle sollen

sagen: Ein großes Dankeschön

an die Kolleginnen und Kollegen,

die sich auch in Zeiten der

Covid-19 Pandemie rund um die

Uhr um die Patienten kümmern.

Darüber hinaus melden sich auch

viele externe Pflegekräfte, Ärzte

und Medizinstudenten, die im

Notfall mithelfen wollen.

„Unterstützen Sie uns bitte

weiter im Kampf gegen Corona!

Pflegekräfte, Ärztinnen, Ärzte oder

Medizinstudenten – wer im Notfall

mithelfen kann und möchte,

kann sich gerne bei uns melden.

Schicken Sie uns einfach Ihre

Kontaktdaten per Mail!“

E-Mail Personalabteilung:

m.ulmer@asklepios.com

BZ-Fotos: Asklepios

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Wir haben für

Sie geöffnet

Mo. bis Fr. von 10 bis 16 Uhr

Sa. von 10 bis 14 Uhr





Aktuelle Informationen wegen Corona-Virus

- Waren Sie in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet?

- Waren Sie in engem Kontakt mit Jemandem, bei dem eine Infektion mit dem Coronavirus

bestätigt wurde?

- Wurde Ihnen geraten, sich selbst zu isolieren bzw. unter Quarantäne zu stellen?

Falls Sie eine der o.g. Fragen bejaht haben, müssen wir derzeit eine

augenoptische Versorgung leider ablehnen.

Mehr Informationen finden Sie auch unter www.optikhaus-hammer.de

HOFLADEN geöffnet!

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WIR SIND AUCH JETZT FÜR SIE DA 4. April 2020 · BZ Ausgabe KW 14/20

Das Wunschmenü wird frei Haus geliefert

Essen auf Rädern BRK Lindau bietet seit 35 Jahren den Menüservice an – Neu: Jetzt auch im oberen Landkreis

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK)

im Landkreis Lindau bietet seit

35 Jahren für Menschen, die sich

zwischendurch aus Zeitgründen

mühsames Einkaufen und langwieriges

Essenkochen ersparen

wollen oder sich nicht mehr

selbst versorgen können, den Menüservice

„Essen auf Rädern“ an.

Der Mahlzeitendienst ist ein

wichtiger Baustein in der Versorgung

und beim BRK heute

nicht mehr wegzudenken. „Es

geht darum, so gut wie möglich

die Versorgung zu Hause

sicherzustellen und auch Angehörige

zu entlasten“, sagt Susanne

Übelher, Leiterin Kundenservice

beim Roten Kreuz. Die

Idee entstand vor 35 Jahren.

Der Menüservice bringt das

Wunschmenü direkt ins Haus:

tiefgefroren oder bereits verzehrfertig

erwärmt.

„Unser Angebot richtet sich

vor allem an Senioren, die

nicht mehr so mobil sind, dass

sie den Einkauf oder auch das

Kochen problemlos bewältigen

können. Die Nachfrage ist

groß. Und die gute Nachricht:

Wir nehmen gern auch neue

Kunden auf“, sagt BRK-Kreisgeschäftsführer

Hans-Michael

Fischer.

Das Rote Kreuz versorgt bundesweit

täglich rund 170.000

Menschen mit leckeren Menüs.

Rund 1.500 Beschäftigte

in 480 Einrichtungen kümmern

sich darum, das qualitativ hochwertige

Essen an die Kunden

zu liefern. Etwa 12.000 Essen

liefert allein der BRK Kreisverband

Lindau jedes Jahr im

Landkreisgebiet an Tischgäste

aus. Und die sind sehr zufrieden.

Bisher war der Menüdienst

des Roten Kreuzes nur im unteren

Landkreis erhältlich. Neu

ist, dass ab sofort der BRK-

Mahlzeitendienst auch Kunden

im oberen Landkreis um

Lindenberg – zunächst mit

Tiefkühlgerichten – beliefert.

Aus über 200 Gerichten kann

jeder sich seinen eigenen Wochenplan

zusammenstellen und

dann sein Essen zu Hause zubereiten.

„Unser Menüservice verhilft

nicht nur zu einem regelmäßigen

Mittagessen, sondern unsere

Mitarbeiter sehen bei ihrem

Besuch, ob bei den Tischgästen

alles in Ordnung ist“, so

Carsten Henschke vom Menüservice

des Roten Kreuzes in

Lindau. Dabei können sich die

Leute mit ihren Anliegen und

Problemen immer an die Rotkreuzler

wenden. „Das ist heutzutage,

wo viele ältere Menschen

alleine zu Hause leben, auch

ein wichtiger Sicherheitsaspekt“,

ergänzt Übelher. Zu bestimmten

Anlässen wie Ostern, Weihnachten,

Spargel- oder Oktoberfestzeit

werden die Kunden

mit speziellen Aktionen zusätzlich

„verwöhnt“.

Emilia Osial (oben rechts im

Bild) leistet seit kurzem ihr

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

beim Roten Kreuz und ist Fahrerin

bei „Essen auf Rädern“.

Sie bestätigt, dass ihre Kunden

immer wieder betonen, wie

gut gekocht wird. „Auch, wenn

wir nicht viel Zeit haben, weil

der nächste Kunde schon auf

uns wartet - ein kleiner Ratsch

geht immer. An manchen Tagen

sind wir für einige unserer Essenskunden

die einzigen Ansprechpartner“,

weiß Emilia.

Auch Carsten Henschke findet

den persönlichen Kontakt

zu den Tischgästen wichtig. So

erfahre man, wo und wie der

BRK Kreisverband eventuell

helfen kann. „Das hat auch

was mit Kundenzufriedenheit

zu tun“, sagt er.

Für den Menüdienstservice

beim Roten Kreuz besteht grundsätzlich

keine Vertragsbindung.

Jeder Kunde bestellt

nach Bedarf und genau das aus

dem großen Menü-Angebot,

was er gerne essen möchte. BZ

BZ-Foto: BRK Lindau

Bei Interesse wenden Sie sich

bitte an den BRK-Kreisverband

Lindau, Abteilung Menüdienst,

Tel.: 0 83 82/27 70 15.

Es besteht die Möglichkeit,

ein Probeessen zu erhalten.

Keine Vertragsbindung.

Bestellung nach Bedarf.

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Samstag Lindau

Mittwoch Wangen

Abo Hotline 0171-20 94 087


8 4. April 2020 · BZ Ausgabe KW 14/20

GESUND LEBEN

In welche Klinik muss ich?

Waldburg-Zeil Kliniken Interprofessioneller Ansatz in Bad Wurzach macht es Patienten leichter

In der Waldburg-Zeil Rehabilitationsklinik

Bad Wurzach werden

Patienten mit schweren

Schädigungen des zentralen

und peripheren Nervensystems

in der neurologischen Rehabilitation

der Phasen C und D therapiert.

Seit anderthalb Jahren leitet

Dr. Markus Schlomm als Chefarzt

die Klinik für Neurologie

an der Reha-Klinik Bad Wurzach.

Er schätzt an der Waldburg-Zeil

Klinik deren interdisziplinären

Ansatz: „Mit Fachärzten

für Orthopädie, Altersmedizin

und Neurologie sind

wir passgenau für die Anforderungen

der älter werdenden

Gesellschaft aufgestellt“, so

der Chefarzt.

„Wir diskutieren regelmäßig

mit unseren Kollegen aus den

Bereichen Geriatrie und Orthopädie,

wie wir für jeden

Patienten eine Rehabilitation

individuell gestalten können“,

erläutert der Mediziner. „Meine

Fachärzte und ich unterstützen

wiederum die Kollegen der

anderen Abteilungen, wenn

neurologische Störungen und

Defizite in Erscheinung treten

oder in der Vergangenheit aufgetreten

sind. Patienten brauchen

sich bei uns also nicht

mehr fragen: ‚In welche Klinik

muss ich?‘ Vielmehr geht es für

sie darum: ‚Welche Beschwerden

habe ich und welches Behandlungskonzept

wird für meine

speziellen Bedürfnisse erstellt‘“,

umreißt Dr. Schlomm die Vorteile

des Waldburg-Zeil Hauses.

„Unsere neurologische Klinik

arbeitet mit einem modernen,

multimodalen Therapiekonzept,

bei dem die klassischen Therapiedisziplinen

wie Physiotherapie,

Ergotherapie und Logopädie

mit jüngeren Konzepten

der medizinischen Trainingstherapie,

der physikalischen Therapie,

der Neuropsychologie und

der Musiktherapie eine Einheit

bilden. So lassen sich auch komplexeste

Störungen des Gehirns,

des Rückenmarks sowie der

peripheren Nerven behandeln.

Mit einer Akzentuierung auf

diesen multimodalen Ansatz

bleiben unsere Kliniken eine

sinnvolle Anlaufstelle für Patienten

nahezu jeden Alters“,

fasst Dr. Markus Schlomm

zusammen. BZ/BZ-Fotos: WZK

Waldburg-Zeil Kliniken

Rehabilitationsklinik Bad Wurzach

Karl-Wilhelm-Heck Str. 6

88410 Bad Wurzach

Telefon: 0 75 64/30 10

E-Mail: info@rehabilitationsklinikbad-wurzach.de

@ www.rehabilitationsklinikbad-wurzach.de

In Bad Wurzach werden Patienten mit schweren Schädigungen des zentralen

und peripheren Nervensystems der Phasen C und D therapiert.

Interdisziplinärer Ansatz

Die Rehabilitationsklinik Bad Wurzach

ist eine 1968 gegründete Fachklinik.

Sie verfügt über 210 Betten.

210 Mitarbeiter/-innen betreuen hier

jährlich 3.300 Patienten.

Die Klinik für Orthopädie und Rheumatologie

unter Chefarzt Thomas Pöttgen

verfügt über 110 Betten.

Die Klinik für Altersmedizin unter

Chefarzt Dr. med. Stefan Grammer

umfasst 43 Betten.

Die Klinik für neurologische Rehabilitation

unter Chefarzt Dr. rer. nat. Markus

Schlomm verfügt über 19 Betten der

Phase C und 38 Betten der Phase D.

Der 43-jährige Mediziner Markus

Schlomm aus Werl in Westfalen (rechts

im Bild) ist

Facharzt für

Neurologie und

hat die Zusatzbezeichnung

Sozialmedizin

erworben.

Nach dem Studium

der Biologie

und Medizin

in Göttingen

promovierte

er im Bereich

Toxikologie und schloss seine medizinische

Dissertation im Bereich Prionenforschung

ab.

Seine Erfahrungen als Mediziner

sammelte er unter anderem in Bern,

Aarau und Dresden.

BZ

Hirninfarkt häufigste Ursache für schwere Behinderung

Mehr als eine Viertelmillion Deutsche

erleiden jedes Jahr einen Schlaganfall.

Auch wenn seit 1990 nur noch halb so

viele Menschen daran sterben,

sind Schlaganfälle nach wie vor

gefährliche Ereignisse.

Selten gleicht das Leben danach dem

Leben davor – denn ein Hirninfarkt ist

immer noch die häufigste Ursache für

eine schwere Behinderung bei

Erwachsenen.

Nach der Behandlung auf einer Stroke

Unit beginnt die eigentliche „Arbeit“

während der Reha.

Die einzelnen Behandlungsphasen

werden nach Schwere in die Phasen

B bis F eingeteilt.

In den Waldburg-Zeil Kliniken in Bad

Wurzach und Wangen werden Patienten

in den so genannten Phasen B, C und D

behandelt.

Eine Reha dauert in Abhängigkeit von

der Schwere der erlittenen Schädigung

sowie deren Rückbildung meist wenige

Wochen bis ca. drei Monate.

Ärzte, Physio-, Musik- und Ergotherapeuten,

Logopäden, Neuropsychologen

und -pädagogen sowie die Pflegekräfte

kennen die speziellen Bedürfnisse von

Schlaganfallpatienten.

Sie gehen behutsam auf jeden einzelnen

Patienten ein, um seine individuellen

Stärken herauszufinden und die Defizite

gezielt zu behandeln.

So wird jeder Patient optimal gefördert.

BZ

Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen sichtbar machen

Caritas-Bundesverbandes Kinder- und Jugendreha Buket Koyutürk in den Vorstand gewählt

Die Kaufmännische Leiterin der

Rehabilitationsklinik für Kinder

und Jugendliche an den Waldburg-Zeil

Fachkliniken Wangen,

Buket Koyutürk, wurde kürzlich

für den Vorstand des Caritas-

Bundesverbandes Kinder- und

Jugendreha bestätigt.

Buket Koyutürk (4.v.li.) von den Waldburg-Zeil Fachkliniken Wangen gehört

dem Vorstand des Caritas-Bundesverbandes Kinder- und Jugendreha an.

Das Gremium mit Sitz in Freiburg

engagiert sich seit mehr

als 80 Jahren für Kinder und

junge Menschen, die von gesundheitlichen

Beeinträchtigungen

oder chronischen Erkrankungen

betroffen sind.

„Ich freue mich, unsere Erfahrungen

als langjähriger Rehaträger

für Kinder und Jugendliche

in diesen Fachverband einbringen

zu können“, so Vorstandsmitglied

Koyutürk nach

ihrer Wahl. „Die gesundheitlichen

Bedürfnisse von Kindern

und Jugendlichen werden oft

übersehen. Das hat langfristig

verheerende Auswirkungen auf

die Gesellschaft. Hier versuchen

wir, politisch Einfluss zu

nehmen.“

Seit 1924 ist der CKR anerkannter

Fachverband des Deutschen

Caritasverbandes. Er versteht

sich als Lobby der Kirche

für Kinder und Jugendliche, die

für ihre Lebensbewältigung wegen

ihrer physischen oder psychischen

Belastungen gezielte

Maßnahmen der Prävention

oder Rehabilitation benötigen.

Der Verband versteht sich als Vertreter

für die Belange der Kinder

und Jugendlichen sowie der

Einrichtungen durch:

• politische Ativitäten auf Bundesebene

im staatlichen, verbandlichen

und kirchlichen

Bereich

• Veranstaltung von zentralen

Bundesfachtagungen zu aktuellen

Themen

• Zusammenarbeit mit anderen

Fachorganisationen und Gremien

auf Bundesebene

• Kooperation mit den an der

Arbeit beteiligten Stellen im

Bereich der Vorsorge- und

Rehabilitation

• Öffentlichkeitsarbeit, Herausgabe

von fachlichem Material

Unterstützung der dem Fachverband

angeschlossenen Einrichtungen

durch:

• Beratung in fachlichen, verbandlichen

und politischen

Fragen

• Förderung der Weiterentwicklung

der medizinischen

Vorsorge- und Rehabilitation

für Kinder und Jugendliche

• Unterstützung der Beratungsund

Vermittlungsstellen der

Caritas und kath. Verbände,

die ihrerseits als Begleiter und

Ansprechpartner bei der Beantragung

zur Verfügung stehen

Weitere Informationen:

@ www.kinder-reha.de

BZ

Caritas-Bundesverband

Kinder- und Jugendreha e.V. (CKR)

Karlstraße 40

79104 Freiburg

Telefon:

07 61/20 09 02

E-Mail:

kinderreha@caritas.de


WISSENSWERTES 4. April 2020 · BZ Ausgabe KW 14/20

9

EXPERTEN-TIPP

Im-Ohr-Hörsysteme

Hörgeräteakustikmeister

Reinhold Kreutle

Neben normalen Hörsystemen gibt

es auch klitzekleine Im-Ohr-Hörsysteme,

die sogenannten CIC-Geräte

(Completely in Canal = komplett

im Gehörgang sitzend) oder

die noch kleineren IIC-Geräte, die

im Gehörgang arbeiten.

Sie haben nicht nur den Vorteil,

dass sie unsichtbar sind. Durch

den sehr tiefen Sitz im Gehörgang

treten auch viele Probleme, über

die Träger normaler Hörsysteme

klagen, gar nicht auf. Schweiß,

wie er z.B. beim Sport entsteht,

gibt‘s im Gehörgang nicht.

Rückkopplungen treten seltener

auf. Durch eine geringere

Belüftung ist eine bessere

Lärmdämpfung möglich.

Kaugeräusche treten bei wirklich

tiefem Sitz nicht auf, weil

sich der innere Teil des Gehörgangs

nicht bewegt. Durch die

optimale Mikrofonposition ist

das Richtungshören besser.

Und durch die Nutzung der

Ohrmuschelakustik ist der

Klang natürlich.

RK

Optik Kreutle

Langenweg 33, Lindau

Tel.: 0 83 82/53 99

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Zwischen 400 und 500 Anrufe

von Handwerksbetrieben gehen

täglich bei der HWK Schwaben

ein. Montag bis Donnerstag

von 8 bis 17 Uhr und Freitag

von 8 bis 13.30 Uhr ist sie

erreichbar: 08 21/3 25 90

Damit die Betriebe zusätzlich

zu den normalen Servicezeiten

einen Ansprechpartner haben,

richtet die HWK Schwaben eine

Corona-Hotline ein: Freitag von

13.30 - 17 Uhr/Samstag von

10 - 15 Uhr: 08 21/32 59 12 00

Hier gibt‘s Auskünfte zu Soforthilfe,

Kurzarbeit, Arbeitsrecht,

Kredite und Bürgschaften, Steuerund

Sozialversicherungs-Stundungen

usw. Infos auf: www.

hwk-schwaben.de/newscorona

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zu werden. Nutzen Sie dazu

ein kostenloses Tool. Auf

www.keyword-tools.org

können Sie sich wichtige

Schlüsselbegriffe anzeigen

lassen. Geben Sie zum Beispiel

„Jalousien“ ein. Nach we-

nigen Sekunden erhalten Sie

eine Auflistung aller verwandten

Suchbegriffe. Es

wird Sie vielleicht erstaunen,

dass die meisten Menschen

nicht nach „Jalousien“ suchen,

sondern nach „Plissee“.

Danach folgen „Markise“ und

„Rollo“. Als Anbieter sollten

Sie diese Begriffe auf Ihrer

Webseite verwenden. DH

Workshop

„Onlinemarketing to go“

am 15.06. und 14.07.2020

19 bis 21 Uhr, Inselhalle Lindau

Info & Anmeldung:

0 83 82/5 04 32 05

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Ralf Petzold Ihr Ansprechpartner vor Ort

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Zum Jägerweiher 20 | 88099 Neukirch | Tel. 07528 9218178


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Nummern für alle Fälle

Polizei -Notruf 110

Polizeiinspektion 08382/910-0

Lindau(B)

Feuerwehr

112

Rettungsdienst /Notarzt

Giftnotruf 089/19 240

Krankenhaus Lindau(B) 08382/276-0

Storchentaxi

Krankentransporte 0831/9 22 2

Ärztlicher Notdienst 116 117

Zahnärztliche Bereitschaft 0180/5059991

Wasserschutzpolizei 110 (A:113; CH:117)

Wasserwacht

112 (A:144; CH:144)

Telefonseelsorge 0800/1110111

Elterntelefon 0800/1110550

Kinder u. Jugendtelefon 0800/1110333

Strom- /Wasser/- Gasver- 08382/704222

sorgung (SWLi)

ADAC

ADAC mobil

018072222222

222222

Kartensperr-Notruf 116 116

Schlüsselnotdienst 08382/6950

Wasserabschleppdienst 0172/8582747

Tierheim 08382/72365

Apotheken-Notdienst 22833

Behördenrufnummer 115

Kummer-Nr. für Jugendliche 116 111

Telefonseelsorge 0800/1110111








TAG UND NACHT

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SERVICE 4. April 2020 • BZ Ausgabe KW 14/20

11

Tierliebe

Tierheim Bewohner vermissen die Besucher

Tierheimkater Miez Miez hält Ausschau nach Besuchern.

„Aktuell ist die Situation für jeden

Mitbürger nervenaufreibend, viele

machen sich große Sorgen und

hoffen das Beste. Auch unsere

Fellnasen spüren die Veränderung:

Gassigänger und Besucher,

die sonst Abwechslung und die

Chance auf ein neues Zuhause bedeuten,

dürfen das Gelände vorerst

nicht mehr betreten“, heißt es

aus dem Tierheim Lindau.

Sternenkinder

Manfred & Manuel Breyer GbR

Bregenzer Straße 23, D-88131 Lindau

Telefon 0 83 82 / 94 70 64

www.bestattungen-breyer.de

BZ-Foto: JR

Auch im Lindauer Tierheim

versucht man alles zu tun, um

die Mitarbeiter/-innen vor einer

Erkrankung mit dem neuartigen

Virus zu schützen und

so die Versorgung der Tiere aufrecht

zu erhalten.

„In dieser schwierigen Zeit

ist es wichtig, dass Sie keinesfalls

ihr Tier als möglichen

Überträger des Covid-19 Virus

sehen, denn dies wurde offiziell

ausgeschlossen und trotzdem

halten sich die Gerüchte.

Aus diesem Grund hoffen wir

inständig, dass keine Katze

und kein Hund deswegen ausgesetzt

oder abgegeben werden“,

schreibt Janine Rachuj

vom Tierheim LIndau an die

BZ. „Unsere Haustiere sind

treue Wegbegleiter, stehen

uns in schweren Zeiten bei

und benötigen unsere Fürsorge.

Wer Schwierigkeiten bei

der Versorgung seiner geliebten

Tiere hat: Inzwischen wurden

beispielsweise über soziale

Netzwerke Gruppen gegründet,

in denen helfende

Hände ihre Unterstützung anbieten.

Einfach da mal nachschauen!“

Das Tierheim Lindau hat

aufgrund der akuten Lage und

den Regelungen der Regierung

beschlossen, das Frühlingsfest

für dieses Jahr abzusagen und

die anstehende Osteraktion zu

verändern. Auch die Jahreshauptversammlung

wird zu

einem anderen Zeitpunkt als

gewohnt stattfinden.

Die Corona Pandemie bedeutet

auch für das Tierheim

Lindau Einbußen, da keine

Tiere vermittelt oder in die

Pension aufgenommen werden

können. „Falls Sie also

uns und die hiesigen Fellnasen

in der jetzigen Zeit unterstützen

möchten, so werfen

Sie vor Ostern einen Blick auf

unsere Homepage. Hier können

Sie unseren felligen

Freunden eine kleine, liebevolle

Osterüberraschung hinterlassen.

Wir danken Ihnen

herzlichst für Ihr Verständnis

und hoffen, unsere Pforten

bald wieder öffnen zu können.

Aber vor allem: Bleiben

Sie gesund“, wünschen die

Mitarbeiter/-innen des Tierheims

allen Lindauern.


BZ

FAMILIENNACHRICHTEN

GEBURTEN

18.02.2020: Diya Balaji,

Ramya Ganesan und Balaji

Selvam, Lindau (B)

01.03.2020: Oliver Alexandrescu,

Cristina-Ioana Alexandrescu

geb. Popa und Alexandru-Adrian

Alexandrescu, Lindau (B)

02.03.2020: Selomie Habtegiorgis,

Lewam Efrem Fishaye, Lindau (B)

und Eyob Habtegiorgis,

Loxstedt-Stotel

06.03.2020: Leart Toshi,

Dorentina Toshi geb. Tota und

Fatos Toshi, Weißensberg

09.03.2020: Luisa Nathalie Bittorf,

Verena Melanie Bittorf

geb. Kunstmann und Burghard

Renee Bittorf, Lindau (B)

09.03.2020 Ida-Marie Buck,

Stephanie Margit Buck geb. Heine

und Christian Paul Ferdinand

Buck, Lindau (B)

10.03.2020: Liam Noel Schropp,

Julia Milena Schropp geb. Hammer

und Christopher Sebastian

Schropp, Sigmarszell

11.03.2020: Arif Moustafa,

Gamze Siaban und Erdal Moustafa,

Bodolz

11.03.2020: Emma Taube,

Verena Taube und Enrico Queck,

Hergatz

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Bleicheweg 13 88131 Lindau (B) www.bestattungen-schwitzer.de

bestattungsinstitut-schwitzer@web.de TAG & NACHT 0 83 82 97 52 40

STERBEFÄLLE

9.3. – 22.3.2020

12.03.2020: Elisa Philine Mathys,

Julia Mathys geb. Krause und

Jonas Leonard Mathys, Diepoldsau,

Schweiz

15.03.2020 Marleen Lehle,

Sarah Ursula Lehle geb. Riederer

und Thomas Lehle, Achberg

EHESCHLIESSUNGEN

20.03.2020: Dorina-Mirela

Pietrar und Thierry Rousseau,

Lindau (B)

06.03.2020: Rolf Willi Schröder,

Lindau (B)

09.03.2020: Hans Dieter Grath,

Lindau (B)

12.03.2020: Paul Martin Bodler,

Lindau (B)

13.03.2020: Josef Martin Zeltinger,

Lindau (B)

15.03.2020: Josefa Hepp,

Lindau (B)

17.03.2020: Richard Steffl,

Wasserburg (B)

18.03.2020: Gisela Litke

geb. Zepp, Wasserburg (B)

18.03.2020: Waltraud Hildegard

Walterham geb. Zlotosch,

Lindau (B)

Impressum

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 22

vom 01.03.2020. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 e/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,– e/Jahr

Anzeigen

GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

APOTHEKEN

Vorwahl Lindau: 0 83 82/...

Sa., 04. April 2020:

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,

Kressbronn, Tel.: 0 75 43/5 49 83

So., 05. April 2020:

Möven-Apotheke, Hemigkofener

Str. 10, Kressbronn,

Tel.: 0 75 43/86 41

Mo., 06. April 2020:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

Insel, Tel.: 0 83 82/44 41

Di., 07. April 2020:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 0 83 82/27 53 12

Mi., 08. April 2020:

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 1,

Aeschach, Tel.: 0 83 82/59 51

Do., 09. April 2020:

Montfort-Apotheke,

Marktplatz 12, Langenargen,

Tel.: 0 75 43/23 57

Fr., 10. April 2020:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 0 83 82/84 51

Sa., 11. April 2020:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Reutin, Tel.: 0 83 82/7 39 62

So., 12. April 2020:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 0 83 82/2 68 66

Mo., 13. April 2020:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,

Insel, Tel.: 0 83 82/58 14

Di., 14. April 2020:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 0 83 82 / 88 76 50

Mi., 15. April 2020:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Sigmarszell,

Tel.: 0 83 89/9 81 12

Do., 16. April 2020:

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 2A,

Aeschach, Tel.: 0 83 82/2 21 21

Fr., 17. April 2020:

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,

Kressbronn, Tel.: 0 75 43/5 49 83

IM NOTFALL

Rettungsdienst112

Notaufnahme

KASSENÄRZTL.

BEREITSCHAFT

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis

Friedrichshafener Str. 80A (Li)

Auskunft unter Tel.: 116 117

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr

ZAHNÄRZTL.

BEREITSCHAFT

An Wochenenden und

Feiertagen im unteren Kreis

Lindau: 01 80/5 05 99 91

Sie werden automatisch mit dem

diensthabenden Zahnarzt verbunden.

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende

Kosten entstehen.)

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.

Liste im Internet:

www.zahnaerzte-lindau.de


12 4. April 2020 · BZ Ausgabe KW 14/20

WISSENSWERTES

Corona-Zelt für Betroffene eingerichtet

Lindauer Ärzte haben in Zusammenarbeit

mit der Asklepios Klinik

Lindau und dem Landratsamt

in Lindau ein Corona-Zelt für Betroffene

eingerichtet. Das Zelt

steht auf einem Parkplatz an der

Friedrichshafener Straße gegenüber

der Asklepios Klinik Lindau.

Nur, wer einen Termin sowie eine

Überweisung seines Hausarztes

oder des Gesundheitsamtes hat

oder aber über die Hotline

116 117 einen Termin für die

Sprechstunde erhalten hat, kann

dort getestet werden.

Terminberechtigt sind diejenigen,

die akute Symptome aufweisen

und es damit konkrete Hinweise

auf eine Infektion gibt. Wichtig:

Bitte die Versichertenkarte mitbringen,

da bei begründeten Verdachtsfällen

der Test von der

Krankenkasse bezahlt wird.

„Das Corona-Zelt ist als Entlastung

für die niedergelassenen Ärzte gedacht.

Patienten, die nicht so

schwer erkrankt sind, dass sie die

Wohnung nicht verlassen können,

können hier getestet werden“,

so Landrat Elmar Stegmann.

Die Patienten erhalten die Termine

zeitversetzt, so dass sie

sich im Zelt nicht begegnen.

Ohne Termin kein Test! Flächendeckend

zu testen, ist nicht leistbar,

da die Kapazitäten bei den

Ärzten und Laboren für diejenigen

gebraucht werden, die tatsächlich

erkrankt sind, so das Landratsamt.

Der Landrat dankt allen,

die beim Aufbau des Corona-

Zeltes mitgewirkt haben: den

beteiligten Ärzten, dem Verwaltungspersonal

des MVZ Lindau-

Lindenberg, der Asklepios Klinik

Lindau sowie dem THW Lindau.

Die niedergelassenen Ärzte

haben mit dem Corona-Zelt eine

Alternative für leichtere Fälle und

die Krankenhäuser können sich

auf die Patienten konzentrieren,

die so schwer erkrankt sind, dass

sie stationär versorgt werden

müssen.

BZ-Foto: LRA Lindau

VIELEN DANK FÜR IHR

VERTRAUEN UND IHRE

UNTERSTÜTZUNG!

Einem jungen Storch hat die Nisthilfe in Motzach gefallen und er hat sie bezogen. Nun hoffen alle, die am Bau

des künstlichen Nestes beteiligt waren, dass der „junge Mann“ seine „Herzensdame“ findet und sich bald alle

über Storchennachwuchs freuen können.

BZ-Fotos: Bund Naturschutz

Projekt Nisthilfe ist geglückt

Stadtwerke und Bund Naturschutz hoffen auf Storchennachwuchs

„Das Corona-Virus stellt unser

Leben auf den Kopf und uns

alle vor große Herausforderungen.

Umso mehr freuen wir uns

in diesen turbulenten Zeiten

über die Nachricht vom Bund

Naturschutz, dass die von uns

unterstützte Aktion Storchen-

Nisthilfe in Motzach geglückt

ist“, erklärt Roland Schäfler,

Leiter Bau und Betrieb Planung

Strom bei den Stadtwerken

Lindau. Ein junges beringtes

Männchen ist Anfang März eingezogen.

Anzeigen

Ich freue mich auf meine neue Aufgabe

und die Zusammenarbeit mit Ihnen allen.

Gemeinsam und mit einer Portion

Zuversicht werden wir die aktuellen

Herausforderungen bewältigen können.

Anzeigen

Zur Erinnerung: 2017 haben

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Stadtwerke Lindau

zusammen mit dem Bund

Naturschutz in Lindau und

weiteren Mitstreitern auf einem

Privatgrundstück ein

„künstliches“ Storchennest als

zukünftigen Standort für die

Tiere aufgebaut.

„Störche sind baufaul und

nehmen vorgefertigte Nester

gerne als Starthilfe“, nennt Silke

Schielin, Mitglied beim Bund

Naturschutz den Grund. Sie

hatte damals mit ihrer Familie

ein Eisengestell geschweißt und

es mit einem stabilen Boden

versehen. Den dazugehörigen

„Nestkranz“ – welcher als Starthilfe

dient – flochten fünf Mädchen

und Jungen vom BN aus

Apfelzweigen und Weidenruten

unter Anleitung der Geschäftsstellenleiterin

des Bunde Naturschutz,

Claudia Grießer.

Um der Nisthilfe die notwendige

Höhe und Stabilität zu

geben, stellte das Stadtwerke-

Team rund um Roland Schäfler

einen gebrauchten Holzmast

von zehn Metern Höhe bereit,

verankerten diesen fest im

Boden und sorgten so für einen

sicheren Stand des Masts. Jetzt

hofft er wie alle Beteiligten, dass

der noch einsame Jungstorch

bald ein Weibchen findet.

Wenn der „junge Mann“

jedoch auch dieses Jahr wieder

keine Partnerin von sich überzeugen

kann und es auch dieses

Mal nicht zum ersten Familienglück

kommt, dann heißt es:

Weiter warten! In Wangen hat

es auf dem Erba-Gelände fünf

Jahre bis zum Storchennachwuchs

gedauert...

BZ

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Wir sind für

Sie da!

Montag-Freitag 8.30-17.00 Uhr

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