Unsere Klinik im Grünen - Kreiskrankenhaus Weilburg gGmbH

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Unsere Klinik im Grünen - Kreiskrankenhaus Weilburg gGmbH

Ausgabe 2·2011 Unsere Klinik im Grünen

Unsere Klinik im Grünen

Zeitung des Fördervereins Kreiskrankenhaus Weilburg

Themenübersicht

11 Seite 2

10 Jahre Praxis für Neurochirurgie

Seiten 3 und 5

Missionarin

auf Zeit Seite 8

Diabetologe Dr. Markus

Hofmann Seite 11

Senioren haben Spaß

am Musizieren Seite 12

Fördervereinsvorstand

wiedergewählt Seite 14

Wo finde ich was im

Krankenhaus? Seite 16

Erster Spatenstich am 17. August 2011

Wo sie stehen, wird bald die Baustelle für das Fachärztezentrum sein (von links): Orthopädie-Chefarzt Dr. Gerd Balser,

Fördervereins-Vorsitzender Heinz Pfeiffer, Pflegedienstleiter Stefan Eckert, Verwaltungsdirektor Willi Wagner, Klinik-

Geschäftsführer Peter Schermuly, der Ärztliche Direktor Dr. Volker Thorn, Oberarzt Dr. Uwe Brenner, Dr. Hans-Werner

Wüstenberg sowie die Oberäzte Dr. Stefan van Briel und Dieter Janiczek. (Foto: Birk)

Es geht los mit dem Facharztzentrum

Dem Baubeginn für das Facharztzentrum

am Kreiskrankenhaus Weil -

burg steht nichts mehr im Wege.

Am Mittwoch, 17. August, wird mit

dem ersten Spatenstich offiziell der

Startschuss gegeben.

Die zukünftig enge Zusammenarbeit

zwischen der Weilburger orthopädischen

Praxis Dr. med. Hans-Werner

Wüstenberg und dem Kreiskrankenhaus

Weilburg ist seit wenigen

Tagen vertraglich besiegelt. Dies war

auch Grundlage für die Entscheidung

von Dr. Wüstenberg, sich künftig

im Facharztzentrum am Krankenhaus

niederzulassen. Geschäftsführer

Peter Schermuly hatte diesbezüglich

zu einer kleinen Feierstunde auch

Chefarzt Dr. med. Gerd Balser sowie

seine Oberärzte, Dr. Uwe Brenner,

Dr. Stefan van Briel und Dieter Janiczek

eingeladen.

So wird Dr. Wüstenberg nach Fertigstellung

des Facharztzentrums am

Krankenhaus einerseits die Röntgenabteilung

des Krankenhauses für

seine Praxis mit nutzen, andererseits

sich aber auch als teilzeitangestellter

Arzt im Krankenhaus um die konservative

Orthopädie kümmern. „Dies

stellt eine hervorragende Ergänzung

zur eher operativ ausgerichteten

Fachabteilung unter Leitung von

Chefarzt Dr. Balser dar,“ so Geschäftsführer

Peter Schermuly.

Voraussetzung für eine solche Zusammenarbeit

war die Veränderung

der gesetzlichen Rahmenbedingungen,

nach denen niedergelassene

Ärzte bis zu 13 Stunden auch in

einem Krankenhaus angestellt werden

dürfen. Die zuständigen Kassenärztlichen

Vereinigungen tragen solche

Projekte mit. Hiermit geht das

Kreiskrankenhaus Weilburg nun

neue Wege der Zusammenarbeit mit

den niedergelassenen Ärzten, die zukünftig

auch noch viel weiter ausge-

baut werden sollen. Der Standort

einer fachärztlichen Praxis bietet sowohl

für die Praxen als auch für das

Krankenhaus durch die Nutzung von

gemeinsamen Ressourcen viele Vorteile.

In erster Linie aber profitieren

hiervon die künftigen Patientinnen

und Patienten aus der Region, die

dann an einem Standort ein umfangreiches

Angebot der Versorgung

vorfinden werden. Auch Chefarzt Dr.

Balser und sein Team freuen sich

über die künftige Zusammenarbeit

mit Dr. Wüstenberg. „Dies ist eine

Bereicherung für meine Abteilung

und unser Krankenhaus“, so Dr. Balser.

Darüber hinaus teilte Geschäftsführer

Peter Schermuly mit, dass nun

zwischenzeitlich alle Fachärzte ihre

Mietverträge für das Facharztzentrum

am Krankenhaus unterschrieben

haben und es nun bald losgehe.

Die Freude war um so größer, da es

doch im Vorfeld erhebliche Störfeuer

bezüglich der Umsetzung des Projektes

gegeben hatte. So hatten externe

Investoren (hier unter anderem

ein Arzt des Rhönklinikums Gießen)

versucht, die Weilburger Fachärzte,

aber auch niedergelassene Allgemeinmediziner

für ein eigenes Projekt

abzuwerben.

„Die Mitglieder der Geschäfts- und

Krankenhausleitung sind sehr froh

darüber, dass der Standort einer solchen

Einrichtung am Krankenhaus

hier doch den Ausschlag auch im

Sinne der Oberlahnbevölkerung gegeben

hat“, so Geschäftsführer Peter

Schermuly. Auch der Vorsitzende

des Aufsichtsrates, Landrat Manfred

Michel, der das Projekt Facharztzentrum

am Krankenhaus maßgeblich

unterstützt hat, ließ seinen Dank

allen Beteiligten mitteilen. Er konnte

aus terminlichen Gründen an der

Veranstaltung nicht teilnehmen.

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Unsere Klinik im Grünen Ausgabe 2·2011

Auf diesem Gelände neben dem ehemaligen Schwesternwohnheim entsteht das Fachärztezentrum. (Foto: Pfeiffer)

Gesundheitstag am Samstag, 1. Oktober 2011

Nach Live-OPs für Fachpublikum

Bevölkerung eingeladen

Zwei Live-Operationen stehen im

Mittelpunkt des Gesund heits -

tages am 1. Oktober 2011 im

Kreiskrankenhaus Weilburg. Angesprochen

werden sollen dabei

ärztliche Kolleginnen und Kollegen

sowie Krankengymnasten.

Nach den Operationen informieren

in der Cafeteria und im Foyer die

Bevölkerung verschiedene Ab -

teilungen der Klinik. Auch ist wieder

ab Mittag ein kostenloser Gesundheitscheck

möglich, bei dem

die Besucher ihre aktuellen Werte

von Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin

erfahren können.

Bei der ersten Operation (Beginn

8.30 Uhr) ist die Implantation einer

anatomischen Schultergelenkstotalendoprothese

zu sehen, OP-Zeit

etwa eine Stunde. Bei der zweiten

Operation (von 11 Uhr bis 12.30

Uhr) steht die Implantation einer inversenSchultergelenkstotalendoprothese

auf dem Plan.

Die Schulterchirurgie ist in der

ortho pädisch/unfallchirurgischen

Abteilung des Kreiskrankenhauses

Weilburg eine der wesentlichen

Kernkompetenzen und darüber

hinaus auch hat die Abteilung

überregionale Bedeutung in der

Schulterchirurgie. Bei der Veranstaltung

soll die Indikation, operative

Besonderheiten und sich daraus

ergebenen Nachbehandlun-

gen am Beispiel der anatomischen

Schulter gelenks total endoprothese

und der inversen Schultergelenks -

total endo pro these dargestellt werden.

Es wird den Ärzten und Krankengymnasten

durch die Direkt-Übertragung

aus dem OP ermöglicht,

über Headset-Gegensprechanlage

mit dem OP-Team direkt zu reden

und dem Operationsverlauf zu folgen.

Damit erhalten sie für die eigene

tägliche Arbeit in der Praxis

wesentliche Detail-Informationen.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt

ist, werden die interessierten Ärzte

und Krankengymnasten gebeten,

sich vorher anzumelden.

Die Anerkennung als Fortbildungs-

Veranstaltung wird bei der Landesärztekammer

beantragt. EntsprechendeTeilnahmebescheinigungen

werden vorbereitet.

Fragen an das Team Ortho pädie/

Unfallchirurgie, die bei der Veranstaltung

beantwortet werden sollen,

können vorab dem Sekretariat

für Orthopädie/Unfallchirurgie des

Kreiskrankenhauses Weilburg zugeleitet

werden.

Bei der Veranstaltung wird auch

die Möglichkeit bestehen, mit

Patienten zu reden, die in unserer

Klinik bereits operativ mit einer

Schulterprothese versorgt worden

sind.

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Krankenhausbehält die Gynäkologie

Dr. Stefan Jansen kommt

Die Gynäkologische Abteilung

an der Weilburger Hessenklinik

bleibt. Kurz vor Ablauf der vom

Aufsichtsrat festgelegten Frist

hat sich die Geschäftsführung

mit dem niedergelassenen Frauenarzt

Dr. Stefan Jansen auf

einen Belegarzt-Vertrag verständigt.

Das haben Klinik-Geschäftsführer

Peter Schermuly und Landrat

Manfred Michel (CDU) nach einer

Sitzung des Aufsichtsrats mitgeteilt.

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Eine letzte Hürde gelte es dabei

noch zu überwinden: Der Belegarzt-Vertrag

muss noch von der

Kassenärztlichen Vereinigung (KV)

abgesegnet werden. „Wir sind

guter Hoffnung, dass dies im Juni

geschehen wird“, sagte Michel.

Bis dahin werde der Betrieb

auf der Station mit den bisherigen

Honorar-Ärzten aufrecht erhalten.

Sie hätten sich ebenfalls

bereit erklärt, mit dem Weilburger

Krankenhaus einen Belegarzt-Vertrag

abzuschließen; die

Verhandlungen liefen aber noch,

so Michel und Schermuly.

Beide betonten, dass die Klinik

erhebliche finanzielle Mittel zum

Weiterbetrieb der Gynäkologie

aufwende.

„Zu einem regionalen

Krankenhaus gehört

die Geburtshilfe“

Michel begründete das damit,

dass zu einem regionalen Krankenhaus

„eine Geburtshilfeabtei-

lung einfach dazugehört.“ Er

werde alles daran setzen, dass

das auch so bleibe.

Der Fortbestand der gynäkologischen

Abteilung war fraglich geworden,

nachdem der potenzielle

Nachfolger von Dr. Georg Puhalla

trotz Vertragsabschluss Weilburg

einen Korb gegeben hatte. Danach

hatte ein fieberhafte Suche nach

Ersatz begonnen, die also nun von

Erfolg gekrönt worden ist.

(Aus dem Weilburger Tageblatt

vom 21.06.2011)

Die Mitarbeiter des Weilburger

Krankenhauses halten sich fit

Die Mitarbeiter des Weilburger

Kreiskrankenhauses halten sich

fit. Das bewies beispielsweise

das „Team Orthopädie“, das sich

bei der Staffel im Rahmen des

Weilburger Stadtlaufs beteiligte

und es mit guten 55 Minuten immerhin

auf Platz 23 schaffte (an

der Spitze im Bild rechts Dr. Gerd

Balser).

Oberarzt Dieter Janiczek (rechts

neben Dr. Balser) ist übrigens regelmäßig

auf einer Laufstrecke.

So gehörten er, seine Frau Gaby

und Sohn Martin auch dem Team

an, das im Rahmen des Weilburger

Jubiläumsjahres „1100 Jahre

König-Konrad“ im Juni einen

Langstreckenlauf nach Forchheim

unternahm.

Mit rund 35 bis 40 Mitstreitern im

Alter von zehn bis 70 Jahren

führte dieser „König-Konrad-

Lauf“ in die Stadt.

Im Jahre 911, also vor 1100 Jahren,

war der aus Weilburg stammende

erste deutsche König

Konrad gekrönt worden. In mehreren

Veranstaltungen erinnert

die Stadt Weilburg an diesen

Anlass.

(Text und Fotos: Margit Bach)

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Unsere Klinik im Grünen Ausgabe 2·2011

Dr. Barbara Steinthal und Dr. Ilona Schroth sind ein erfolgreiches Team

Praxis für Neurochirurgie besteht 10 Jahre

Die im ehemaligen Schwesternwohnheim

des Weilburger Krankenhauses

ansässige „Praxis für

Neurochirurgie“ Dr. med. Barbara

Steinthal, die seit sechs Jahren

zusammen mit Dr. med. Ilona

Schroth als Gemeinschaftspraxis

geführt wird, feiert ihr zehnjähriges

Bestehen: Am Samstag, 20.

August 2011, findet ab 18 Uhr

ein gemütliches Beisammensein

in internem Rahmen mit Freunden

und Kollegen vom Krankenhaus

statt.

„Damit wollen wir unseren Kolleginnen

und Kollegen ein kleines

Dankeschön aussprechen“, sagen

die beiden Ärztinnen. „Manche

von ihnen sind sich gar nicht darüber

bewusst, was für „wertvolle

Perlen“ sie eigentlich sind. Engagiert

und motiviert haben sich alle

auf uns eingelassen und sich weiterentwickelt,

denn mit der Neurochirurgie

ist im OP und auf den Stationen

ein neues Fachgebiet eingezogen.

Mit welchem Engagement

sich das Pflegepersonal, die

Anästhesisten, das OP-Personal,

die Mitarbeiter der Röntgenabteilung

bis hin zur Krankengymnastik

und dem Sozialdienst in diese, für

Das Praxis-Team (von links).: Traudel Eichert, Dr. Barbara Steinthal, Dr. Ilona Schroth, Susanne Müller und Alexandra

Pfeffer. (Fotos: Amling)

sie anfangs neuen Krankheitsbilder

eingearbeitet haben, ist einfach

Klasse“, freuen sich Dr. med. Barbara

Steinthal und Dr. med. Ilona

Schroth.

Beide schätzen die Vorzüge einer

kleineren Klinik gegenüber großen

Krankenhäusern sehr: „Hier werden

die Patienten persönlich und

individuell betreut, das ist von unschätzbarem

Wert

und nur in solchen

kleineren Kliniken

möglich“. Und auch

die aktive Unterstützung

durch die Verwaltung

sei hervorragend,

was sie anderswo

noch nicht

erlebt hätten, sagen

die beiden.

Über so viele lobende

Worte für unser

Weilburger Krankenhaus

können sich

alle freuen, sowohl

die Patienten als

auch die Mitarbeiter.

Man kann Dr. Barbara

Steinthal getrost

als „Pionierin“ der

auf dem Land niedergelassenenNeurochirurgenbezeichnen.

Die in USA geborene,

in Belgien

und Deutschland

aufgewachsene Tochter eines

amerikanischen Ehepaares war zuletzt

am Offenbacher Krankenhaus

tätig. Sie suchte bundesweit nach

einem schönen Platz in der Nachbarschaft

einer Klinik, um eine

selbstständige Praxis zu eröffnen

und die nahe Klinik für Operationen

mitnutzen zu können.

Von Dresden bis Aachen und anderswo

war die bei Usingen lebende

Fachärztin auf der Suche. Und

als sie zufällig eines Tages das

Weilburger Krankenhaus entdeckte,

war ihr das sofort sympathisch.

„Auch die erste Begegnung mit

dem Geschäftsführer Peter Schermuly

stimmte: unser beider Interessen

und die vorhandene medizi-

Dr. Ilona Schroth. Dr. Barbara Steinthal.

nische Ausstattung passten gut zusammen“,

blickt sie heute zurück,

„nun ging es nur noch darum, ob

man Patienten aus den großen

Zentren auch in das Kleine, ins

Grüne, holen kann“.

Und die Leute kamen. Sie schätzten

den persönlichen Umgang, die

individuelle Betreuung und im Fall

der stationären Aufnahme die

hervorragende Versorgung im

Krankenhaus. Der gute Ruf bewirkte,

dass immer mehr Patienten

kamen – bis es eines Tages für

Dr. Barbara Steinthal etwas zu viel

wurde. „Und dann kam zufällig

Frau Doktor Schroth vorbei“,

blickt Barbara Steinthal lächelnd

zurück.

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Ausgabe 2·2011 Unsere Klinik im Grünen

Auch hier stimmte die „Chemie“

sofort. Dr. med. Ilona Schroth war

Oberärztin an der Uniklinik in Gießen

und suchte nach einer beruflichen

Veränderung. „Ich habe mir

vieles angeschaut, bevor ich Weilburg

fand“, erzählt die in Gießen

lebende Ärztin, „und hier war alles

so sympathisch, dass wir beide den

Faden geknüpft und unseren Kontakt

gepflegt haben, bis dann 2005

der Zeitpunkt gekommen war, in

die Praxis mit einzusteigen“.

Seitdem bilden die beiden Fachärztinnen

ein harmonisches Team -

zusammen mit ihren drei Mitarbeiterinnen

Traudel Eichert, Susanne

Müller und Alexandra Pfeffer.

Wer die Praxis im ehemaligen

Schwesternwohnheim am Krankenhaus

betritt, wird sofort von der

überaus angenehmen Atmosphäre

umfangen: mediterranes Flair,

wunderschöne Gemälde an den

Wänden, ein angenehmes Licht,

liebevolle Accessoires und ein

Blick auf Wiese und Wald vermitteln

Geborgenheit und ein gut-aufgehoben-Sein.

Blick in die Praxis.

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In den zurückliegenden zehn Jahren

konnte in der Praxis 17 500 Patienten

aus einem Umkreis von 60

Kilometern geholfen werden, rund

4500 haben sich einer Operationen

unterzogen.

Das Leistungsspektrum der Gemeinschaftspraxis

für Neurochirurgie Dr.

med. Barbara Steinthal und Dr. med.

Ilona Schroth umfasst die Behandlung

von degenerativen Erkrankun-

Im Operationssaal.

gen der Wirbelsäule mit Schwerpunkt

in minimal-invasiven Verfahren,

mikrochirurgischen Eingriffen

und die Operation von peripheren

Nervenkompressionssyndromen.

Zusätzlich kann die Diagnostik und

Beratung vom gesamten Spektrum

der Neurochirurgie, wie Hirntumoren,

cerebralen Aneurysmen, Hydrocephalus

und vieles mehr in der

Praxis erfolgen.

Weitere Informationen sind unter

www.neurochirurgie-weilburg.de

erhältlich.

Gemeinschaftspraxis

für Neurochirurgie

Dr. med. Barbara Steinthal

und Dr. med. Ilona Schroth,

Am Steinbühl 4 (an der Hessenklinik),

35781 Weilburg,

Telefon (0 64 71) 9 18 90.

Margit Bach

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Unsere Klinik im Grünen Ausgabe 2·2011

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für langjährige Dienste geehrt

Jubilare im Krankenhaus

Im Rahmen einer Feierstunde im

Kreiskrankenhaus Weilburg wurden

fünf Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter im Beisein der Krankenhausleitung

und des Betriebsrates

von Geschäftsführer

Peter Schermuly für ihr 25-jähriges

Dienstjubiläum geehrt.

Gudrun Benischke-Höhn, Masseurin

und med. Bademeisterin

machte ihre Ausbildung von 1983

bis 1984 an der Massageschule Bad

Endbach und von 1984 bis 1985 ein

Anerkennungsjahr in der Hohenfeldklinik

Bad Camberg. Durch verschiedenen

Fortbildungen und Seminaren

erlernte sie u.a. die Lymphdrainage,

Grundlagen der Phlebologie

sowie Integrale Physikalische

Medizin/Manuelle Gelenkdrainage.

Frau Benischke-Höhn führt seit 1998

Wassergymnastikkurse durch.

Seit dem 1. Februar 1986 ist sie als

Masseurin und med. Bademeisterin

im Krankenhaus beschäftigt.

Hildegard Döhring-Lißfeld, Krankengymnastin,

begann in 1981

ein Krankenpflegepraktikum im Johanniter-Krankenhaus

in Duisburg-

Rheinhausen, von Oktober 1981 bis

September 1983 machte sie ihre

Ausbildung an der staatlich anerkannten

Lehranstalt für Krankengymnastik

am Kreiskrankenhaus

Detmold.

Durch verschiedene Fortbildungen

und Seminare erwarb sie sich Kenntnisse

in Theroie und Praxis der funktionellen

Bewegungslehre sowie in

der manuellen Mobilisation der Extremitätengelenke.

Sie nahm teil an

verschiedenen Seminaren zur Arbeitssicherheit

und Unfallverhütung,

Endoprothetik, Wirbelsäulengymnastik,

Rückenschule, Befundaufnahme

und Behandlung nach dem

Bobath-Konzept, Aqua-Schulung,

Sturzprophjylaxe in der Geriatrie,

Neurogeriatrie -.innovative Ansätze

in Diagnostik und Therapie neurologischer

Erkrankungen im Alter sowie

Hock-Methode.

Frau Döhring-Lißfeld wurde am

25. Mai 2006 die fachliche Leitung

der Physiotherapie übertragen. Seit

1988 ist sie mit Unterbrechungen

durch Kindererziehungszeiten in

den Betriebsrat gewählt. Sie ist seit

dem 1. Februar 1985 im Kreiskrankenhaus

Weilburg beschäftigt.

James Jacobsen, Leitender Oberarzt

der chirurgisch-gefäßchirurgischen

Abteilung, absolvierte sein

Medizinstudium von 1971 bis 1981.

Vom Mai 1981 bis zum Mai 1982

war er als Stationsarzt im Brüderkrankenhaus

Frankfurt a.M. beschäftigt.

Als Assistenzarzt arbeitete er

vom 1. Mai 1982 bis 30. Juni 1988

am St. Marienkrankenhaus Frankfurt

a. M. und vom 1. Juli 1987 bis

30. September 1992 war er als

wissenschaftlicher Assistent der Johann-Wolfgang

Goethe-Universität

Frankfurt tätig.

Seine Approbation als Arzt erhielt er

am 9. September 1982, die Anerkennung

als Arzt für Chirurgie am

7. Oktober 1987 sowie die Anerkennung

als Arzt für Chirurgie mit Teilgebietsbezeichnung

Gefäßchirurgie

am 18. September 1991. Im Kreiskrankenhaus

Weilburg ist er seit

dem 1. Oktober 1992 beschäftigt.

Carmen Endler ist seit dem 1. Dezember

2009 als Pflegefachkraft im

Seniorenzentrum Fellersborn in

Löhnberg beschäftigt. Sie absolvierte

ihre Ausbildung vom 1. Oktober

1982 bis 28. August 1985 an der

Krankenpflegeschule des Kreiskrankenhauses

Weilburg. Vom 29. August

1985 bis 30. Juni 1989 war sie

als Krankenschwester in der Inneren

Abteilung des Kreiskrankenhauses

Weilburg tätig. Vom 1. Juli 1989 bis

zum 30. November 2009 leistete sie

ihren Dienst in der Heilpädagogischen

Einrichtung Vitos Weilmünster.

Katy Hott war in Vorbereitung auf

die Krankenpflegeausbildung als

Vorschülerin vom 1. August 1984 bis

30. September 1985 im Kreiskrankenhaus

Weilburg tätig. Die anschließendeKrankenpflegeausbildung

absolvierte sie an der haus -

eigenen Krankenpflegeschule vom

1. Oktober 1985 bis 30. September

1988. Nach Ende ihrer Ausbildung

erfolgte ein kurzer Wechsel vom

1. Oktober 1988 bis zum 31. Dezember

1988 in die Kliniken des

Main-Taunus-Kreises.

Zum 1. September 1989 erfolgte die

Einstellung als examinierte Krankenschwester

im Kreiskrankenhaus

Weilburg. Ihr Einsatzort als Krankenschwester

war und ist die chirurgische

Station, wo sie auch während

ihres Erziehungsurlaubes im Rahmen

einer geringfügigen Beschäftigung

vom 29. Juni 1995 bis 31. Januar

1998 als Aushilfe tätig war.

Nach dem Ende der Erziehungszeit

nahm sie am 1. Februar 1998 ihren

Dienst als teilzeitbeschäftigte Mitarbeiterin

wieder auf.

Geschäftsführer Peter Schermuly

sowie Pflegedienstdirektor Stefan

Eckert überreichten die Anerkennungsurkunden

im Namen der

Kreiskrankenhaus Weilburg gGmbH

und bedankten sich bei den Jubilaren

für ihre langjährige Treue zum

Betrieb sowie für ihre beispielhafte

Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft.

Frau Renate Michel vom Betriebsrat

sprach den Geehrten hierfür

ihren Dank im Namen des Betriebsrates

aus.

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Ausgabe 2·2011 Unsere Klinik im Grünen

OP-Mitarbeiterinnen geehrt

Für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum,

wurden Christa Hübinger,

Sabine Kring und Beatrix Hildmann

im Beisein Ihrer Kolleginnen

und Kollegen geehrt. Geschäftsführer

Peter Schermuly,

sowie der Pflegedienstdirektor

Stefan Eckert dankten den Mitarbeiterinnen

für ihr langjähriges,

motiviertes Engagement in der

OP-Abteilung.

Pflegedienstdirektor Eckert führte

aus, dass an die Mitarbeiter/innen

im OP besondere Anforderungen

gestellt werden. Dabei stellt die

Einhaltung der Patientensicherheit

durch hygienisches und steriles

Arbeiten einen wesentlichen

Schwerpunkt der Arbeit dar. Das

erfolgreiche Durchführen von

Operationen erfordert vor, während

und auch nach Operationen

einen hohen, zeitlichen sowie

technischen Aufwand. Für die

richtige Handhabung ist das Wissen

und Können der Mit -

arbeiter/innen in der Operationsabteilung

die wichtigste Voraussetzung.

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Im Rahmen der operativen Assistenz

kommt es auf gute Fähigkeiten in der

Teamarbeit als auch auf das schnelle

Erkennen und Reagieren in Gefahrensituationen

an. Für die 24-Stunden

Versorgung der Patientinnen

und Patienten leisten die Mitarbeiter/innen

der Operationsabteilung

neben ihrem Regeldienst zusätzlich

Bereitschafts- und Rufdienste.

Christa Hübinger absolvierte ihre

Ausbildung an unserer Krankenpflegeschule

vom 1. August 1983 bis

31. August 1986. Zuvor war sie

schon als Vorschülerin von 1982 bis

Ausbildungsbeginn in unserem

Hause tätig. Nach der Ausbildung

erfolgte die direkte Übernahme zunächst

auf einer internistischen Station

und anschließend erfolgte ihr

Einsatz in der OP-Abteilung.

Frau Hübinger wechselte zum 1. Januar

1987 ins Kreiskrankenhaus

Wetzlar, wo sie die zweijährige

Fachweiterbildung zur Operationsschwester

vom 1. Oktober 1989 bis

30. September 1991 absolvierte.

Vom 1. Dezember 1994 bis 15. August

1999 erfolgte ein weiterer

Wechsel an die Universitätskliniken

in Gießen, wo sie weitere Erfahrungen,

insbesondere in der Herzchirurgie,

sammelte.

Ihr erneuter Einsatz im Kreiskrankenhaus

Weilburg erfolgte zum 16. August

1999.

Sabine Kring absolvierte ihre Ausbildung

vom 1. April 1983 bis 25.

Februar 1986 im Kreiskrankenhaus

Gelnhausen und wechselte nach der

Ausbildung am 26. Februar 1986 bis

31. Dezember 1988 als Kranken-

schwester ins Krankenhaus Bad

Soden Salmünster. Ihre zweijährige

Fachweiterbildung zur Operationsschwester

absolvierte sie vom

1. November 1988 bis 31. Oktober

1990 in den städtischen Kliniken Offenbach.

Anschließend wechselte

Frau Kring als OP-Schwester in das

Krankenhaus Wetzlar und trat am

1. Januar 1994 in den Dienst des

Kreiskrankenhauses Weilburg ein.

Beatrix Hildmann absolvierte ihre

Ausbildung vom 1. April 1985 bis

31. März 1988 an der Krankenpflegeschule

Schwalbach/Ts. und

wurde ab 1. April 1988 als Mitarbeiterin

der Kliniken des Main-Taunus-

Kreises mit Standort Hofheim eingestellt.

Während dieser Zeit nahm sie

an der Fachweiterbildung zur Operationsschwester

teil und trat am 1.

April 1997 in den Dienst des Kreiskrankenhauses

Weilburg ein. Frau

Hildmann ist neben dem Einsatzgebiet

in der OP-Abteilung auch intermittierend

in der Endoskopie-Abteilung

tätig.

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Unsere Klinik im Grünen Ausgabe 2·2011

Roswitha Schermuly

im Ruhestand

Die langjährige Mitarbeiterin des

Kreiskrankenhauses Weilburg,

Roswitha Schermuly, wurde in

den Ruhestand verabschiedet.

Roswitha Schermuly war seit 1. August

1978 bis zu ihrem Renteneintritt

am 31. Januar 2011 als Küchenhilfe

in der krankenhauseigenen

Küche eingesetzt. Hier übernahm

sie alle anfallenden Arbeiten im

Küchenbereich sowie in der Essen -

ausgabe der Personalcafeteria. Sie

war bei den Vorbereitungen der

täglichen Patientenessen sowie

dem Personalessen eingesetzt.

Roswitha Schermuly war in Vollzeit-

Ulrike Wagner

verabschiedet

Im Rahmen einer gemeinsamen

Feierstunde im Beisein zahlreicher

Mitarbeiterinnen wurde Ulrike

Wagner anlässlich ihres Rentenbeginnes

durch den Pflegedienst -

direktor Stefan Eckert, welcher

auch die besten Grüße des Geschäftsführers

sowie der Betriebsleitung

übermittelte, und dem

Betriebsratsvorsitzenden Günter

Henche verabschiedet.

Frau Ulrike Wagner begann ihre

Tätigkeit 1968 im St.-Josefs-Krankenhaus

in Gießen, wo sie zunächst

als Vorschülerin begann und dann

von 1970 bis 1973 ihre Krankenpflegeausbildung

mit Erfolg absolvierte.

Direkt nach der Ausbildung

folgte die Übernahme als Krankenschwester

in die Operations -

beschäftigung am Kreiskrankenhaus

Weilburg tätig. Am 1. August 2003

konnte sie ihr 25-jähriges Dienstjubiläum

im Kreiskrankenhaus Weilburg

begehen.

Die Geschäfts- und Krankenhausleitung,

der Betriebsrat sowie die Kolleginnen

und Kollegen sprachen

Roswithe Schermuly ihren Dank für

ihre langjährige und jederzeit zuverlässige

Tätigkeit aus. Geschäftsführer

Peter Schermuly dankte Roswitha

Schermuly auch im Namen von

Landrat Michel für die geleistete

Arbeit und wünschte ihr für ihren

Ruhestand alles erdenklich Gute.

abteilung des St.-Josefs-Krankenhauses.

Innerhalb der nächsten

Jahre kam es dann noch zu Wechsel

auf eine chirurgische sowie internisti-sche

Station.

Der Eintritt von Frau Ulrike Wagner

ins Kreiskrankenhaus Weilburg erfolgte

am 1. März 1995 zunächst

auf eine orthopädische Station. Innerhalb

des Hauses wechselte sie

dann auf eine gemischt internistische

und orthopädische Station.

Mit Einführung der Geriatrie an

der Kreiskrankenhaus Weilburg

gGmbH wechselte Frau Ulrike

Wagner in das neue Fachgebiet

und zeichnete sich dort durch ihr

großes Engagement bei der Versorgung

unserer Patienten sowie

ihrer guten Teamfähigkeit aus.

Laura Abel geht für ein Jahr nach Tansania

Missionarin

auf Zeit

In ganz Deutschland stehen in

den nächsten Wochen die Abschlussprüfungen

der Schülerinnen

und Schüler in der Gesundheits-

und Krankenpflege auf den

Unterrichtsplänen der Gesundheitsfachschulen.

Auch an der

Krankenpflegeschule Weilburg

am Kreiskrankenhaus.

Doch was kommt nach der Ausbildung?

Viele streben eine Tätigkeit

in der Klinik, in der ambulanten

Pflege oder ein weiterführendes

Studium an. Die aus Obertiefenbach

stammende Krankenpflegeschülerin

Laura Abel hat sich für ein

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) entschieden,

bei dem sie die Möglichkeit

hat, neue Erfahrungen sowohl

im beruflichen als auch im privaten

Leben zu sammeln. Sie ist auf ein

Angebot der Pallottinerinnen gestoßen,

für ein Jahr als Missionarin

auf Zeit in einem Entwicklungsland

zu leben und zu arbeiten.

Es ist ein Einsatz, der das Bewusstsein

von jungen Menschen für Ungerechtigkeit

in anderen Ländern

stärken soll. Seit inzwischen 20 Jahren

werden junge Frauen und Männer

von den Pallottinerinnen in verschiedenen

Projekten auf allen

Kontinenten eingesetzt. Diese Missionarinnen

auf Zeit setzen sich für

eine gerechtere Welt ein - sie

leben aus ihrem christlichen Glauben

und werden so zu einer Brücke

zwischen Menschen verschiedenster

Kulturen.

Laura wird Ende September nach

Arusha in Tansania gehen. Das

Land liegt südlich der Sahara und

ist einer der wichtigsten Partner

der deutschen Entwicklungspolitik

in Afrika. Einer der Schwerpunkte

ist die Gesundheitshilfe, insbesondere

die AIDS-Prävention. Etwa 40

Prozent der Gesundheitsdienste

werden in Tansania durch private,

vorwiegend kirchliche Institutionen

gestellt.

In einem dieser kirchlichen Krankenhäuser

wird Laura in diesem

Jahr arbeiten und in verschiedenen

Bereichen des Krankenhauses ein-

gesetzt. Zum Beispiel in einem

Mutter-Kind-Haus oder in einem

AIDS-Zentrum für Kinder. Bereits

jetzt wird sie von den Pallottinerinnen

auf ihren Auslandseinsatz vorbereitet.

Auch während des Einsatzes

wird Laura unterstützt. Daher

ist dieser Einsatz mit Kosten verbunden,

die die Pallottinerinnen

nicht alleine tragen können.

Durch die Anerkennung als Weltwärts-Entsendeorganisation

wird

ein Großteil der Kosten finanziert.

Trotzdem bleibt noch eine Eigenbeteiligung

von mindestens 25

Prozent der Gesamtkosten, die von

den jeweiligen Sozialdienstleistenden

aufgebracht werden müssen.

Darum baut sich jede einen eigenen

Solidaritätskreis auf, der ihn

ideell und finanziell während des

Einsatzes unterstützt. Die ideelle

Unterstützung ist zum Beispiel der

Briefkontakt und Rundbriefe. Die

finanzielle Unterstützung besteht

aus Spenden.

Auch Laura möchte ihren Solidaritätskreis

noch weiter ausbauen.

Wer Interesse an einer Unterstützung

von Laura Abel hat, kann sie

gerne unter laura.tansania@google -

mail.com kontaktieren, auch um

weitere Informationen zu erhalten.

Wer Laura finanziell unterstützen

möchte, kann dies mit einer Spende

tun. Die Bankverbindung lautet:

Pallottinerinnen / MaZ, Kontonummer

10 218 39 35, BLZ 750 903 00

bei der LIGA Bank München.

www.krankenhaus-weilburg.de


Ausgabe 2·2011 Unsere Klinik im Grünen

Ein Notfallpaket nach Weilburg

Ilona Hirschhäuser aus Weilburg, Frankfurter

Straße 10, hat beim Kreuzworträtsel

der letzten Ausgabe der Krankenhauszeitung

ein Notfallpaket gewonnen.

Das Lösungswort hieß „Frühling“. Die Beteiligung

an dem Rätselwettbewerb war

wieder sehr groß. In jeder Ausgabe kommen

die Rätselfreunde zu ihrem Recht.

Diesmal können sie das Buch von Arno

Geiger „Der alte König in seinem Exil“

und die CD „AIR“ von Andreas Vollenweider

gewinnen. Lesen Sie dazu auch unse-

Auflösung des Rätsels

der letzten Ausgabe

www.krankenhaus-weilburg.de

res Lese- und Hörtipp auf Seite 15. Wenn

Sie das Kreuzworträtsel gelöst haben,

dann schicken Sie uns eine Postkarte mit

dem Lösungswort an folgende Adresse:

Förderverein Kreiskrankenhaus, Am Steinbühl

2, 35781 Weilburg, Stichwort „Unsere

Klinik im Grünen“, oder ein Fax unter

(0 64 71) 31 32 21. Die E-Mail-Adresse:

unsereklinik@krankenhaus-weilburg.de

Einsendeschluss ist Donnerstag, 8. September

2011.

Viel Erfolg!

Horst Schreiner aus Odersbach (rechts) hat beim vorletzten Rätselwettbewerb

ein Notfallpaket gewonnen, das ihm Fördervereins -

vorsitzender Heinz Pfeiffer überreichte.

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Unsere Klinik im Grünen Ausgabe 2·2011

Krankenpflegeschule Weilburg im Universitätsklinikum München-Großhadern

9000 Angestellte – 2300 Patienten

Die Gruppe vor dem Haupteingang des Universitätsklinikums.

Die diesjährigen Absolventinnen

der Krankenpflegeschule Weilburg

besuchten innerhalb einer

fünftägigen Studienreise das Klinikum

Großhadern der Ludwig-Maximilians

Universität München.

Traditionell werden Studienfahrten

an der Krankenpflegeschule

Weilburg in die dreijährige Ausbildung

mit eingebunden, um so den

Teilnehmern die Arbeitsabläufe in

großen Gesundheitseinrichtungen

nahezubringen.

In den vergangenen Jahren wurden

auch bereits das Deutsche Herzzen-

Lexikon

trum in München und Großkliniken

in Amsterdam und London besucht.

Unter dem Dach der Universität in

München finden sich in Großhadern

45 Kliniken, Institute und Abteilungen

aus allen medizinischen Fachbereichen.

9000 Angestellte, davon

3000 Pflegekräfte, stellen die medizinische

Versorgung der über 2300

Patienten sicher. Das Klinikum verfügt

über einen eigenen U-Bahn Anschluss

und ist neben der Berliner

Charité das zweitgrößte Krankenhaus

Deutschlands. Die am Campus

Großhadern gelegene staatliche Be-

Neurochirurgie

Die Neurochirurgie umfasst als eigenständiges

medizinisches Fachgebiet

die Erkennung und operative

Behandlung von Erkrankungen,

Fehlbildungen und Folgen von Verletzungen

des zentralen und peripheren

Nervensystems. Das zentrale

Nervensystem besteht aus Gehirn

und Rückenmark – Nervenbahnen

die weder dem Gehirn noch

dem Rückenmark zuzuordnen sind

werden als peripheres Nervensystem

bezeichnet.

Zu den Aufgaben der Neurochirurgie

gehören neben den operativen

auch die konservativen – nicht operativen

– Behandlungsverfahren

sowie die medizinische Rehabilitation

von Erkrankungen des Nervensystems.

Elmar Frink

rufsfachschule der Universität bietet

einen Ausbildungsplatz für 180

Schülerinnen und Schüler und ist die

größte bayerische Fachschule für

Gesundheits- und Krankenpflege.

Die Gruppe aus Weilburg besichtigte

verschiedene Abteilungen, es

wurden die zentrale Notfallaufnahme

und die Anästhesie-Abteilung

vorgestellt. Auch hatten einige der

Fachschüler Gelegenheit, in einem

der zahlreichen Operationssäle bei

einem Eingriff zu hospitieren. Die

Fertigstellung des neuen und größten

europäischen Operationstraktes

am Klinikum Großhadern ist für das

Jahr 2014 vorgesehen.

Einige Schülerinnen im OP-Trakt.

Weitere Besuchsziele waren das

ehemalige Konzentrationslager

und jetzige Gedenkstätte Dachau

sowie das Museum „Mensch &

Natur“ mit einer Dauerausstellung

zum menschlichen Nervensystem.

Eine besondere Beziehung zur

bayerischen „Weltstadt mit Herz“

konnte bei einer Stadtführung hergestellt

werden, welche am Chinesischen

Turm im Englischen Garten

endete. Der ab 1789 entstandene

„Volkspark“ wurde vom in Weilburg

geborenen Gartenarchitekten

Friedrich Ludwig von Sckell geplant

und ausgestaltet. Ein Denkmal

im Englischen Garten erinnert

an ihn. Bei strahlendem Sonnenschein

und blauem Himmel besuchte

die Gruppe zum Abschluss

der Klassenfahrt den südlich von

München gelegene Ammersee mit

einer Wanderung zum Kloster Andechs.

Für die Ausbildung in der Gesundheits-

und Krankenpflege nimmt

die Krankenpflegeschule Weilburg

ab September Bewerbungen für

das Jahr 2012 entgegen. Ausbildungsbeginn

ist der 1. Oktober

2012. Das Bewerberauswahlverfahren

beginnt im Herbst.

Schriftliche Bewerbungen richten

Sie bitte an folgende Adresse:

Krankenpflegeschule Weilburg

Am Steinbühl 2, 35781 Weilburg.

Weitere Informationen zur

Ausbildung finden Sie im Internet:

www.krankenhaus-weilburg.de/

krankenpflegeschule und

www.hessische-kliniken.de

Elmar Frink

www.krankenhaus-weilburg.de


Ausgabe 2·2011 Unsere Klinik im Grünen

Zusatzbezeichnung „Diabetologe“ für Dr. Markus Hofmann

Weilburger Klinik ein guter Standort für

Behandlung von Diabetes-Patienten

Dr. Markus Hofmann verfügt jetzt

auch über die Zusatzbezeich nung

„Diabetologie“ der Landesärztekammer

Hessen. Der Leitende

Oberarzt und Facharzt für Innere

Medizin / Gastroenterologie ist

damit berechtigt, Patienten mit

Diabetes zertifiziert zu behandeln

und zu schulen.

Er beschäftigt sich mit diesem

Thema bereits seit zehn Jahren und

hat zahlreiche Kurse und Fortbildungen

sowie Hospitationen in Gießen,

Fulda und Bad Nauheim absolviert.

Um die Zusatzbezeichnung „Diabetologie“

nun endgültig zu erlangen,

Werden Sie

Mitglied

im

Förderverein

Kreis -

krankenhaus

Weilburg

www.krankenhaus-weilburg.de

waren nur noch wenige, aber entscheidende

Schritte notwendig.

„Unser Weilburger Krankenhaus ist

ein guter Standort für die Behandlung

von Patienten mit Diabetes“,

sagt Dr. Markus Hofmann. Außerdem

trage dies auch wieder ein

Stück zur Zukunfts-Sicherung der

Klinik bei.

Seit fast einem Jahr wird die Diabetologie

am Kreiskrankenhaus Weilburg

grundlegend neu ausgerichtet.

Wichtig dabei war die Gründung

eines Diabetes-Teams. Ein

entscheidender Schritt war die Verpflichtung

der Diabetesassistentin

DDG Petra Mettenmeyer, die in

Teilzeit angestellt ist. Sie ist spezialisiert

auf die Schulung von Diabetes-Patienten

und zuständig beispielsweise

für Spritztechniken und

die Insulin-Dosisanpassung. Der

wichtige Teil Ernährung/Ernährungsberatung

wird von dem Team

rund um Antje Saverschel abgedeckt,

die als Diätassistentin hierfür

prädestiniert ist.

„Diabetes schädigt den ganzen

Körper, von Kopf bis Fuß, kann

beispielsweise zur Erblindung und

Dialysepflichtigkeit führen“, weiß

der Spezialist. Von der „Volkskrankheit“

Diabetes Typ 2 sind in

Deutschland mehr als acht Millionen

Menschen betroffen. Man unterscheidet

zwischen dem Typ 1,

den meist schon junge Menschen

haben, und den Typ 2, unter dem

häufig ältere und meist ein wenig

dickere Menschen leiden.

„Die Dunkelziffer wird aber genau

so hoch eingeschätzt“, sagt Dr.

Hofmann, „außerdem zeigt sich

gerade in den letzten Jahren eine

Zunahme des Typ 2 Diabetes bei

jüngeren Menschen und vereinzelt

schon bei Kindern“. Es sei ein er-

heblicher finanzieller Aufwand zu

leisten, um Diabetes und die damit

assoziierten Folgeschäden zu behandeln.

Da dabei die Gefäße geschädigt

würden, sei Diabetes

durch die Folgen Herzinfarkt und

Schlaganfall „ein großer Killer“

unter den Volkskrankheiten.

Im Rahmen der Schädigung kleinerer

Gefäße und der Nerven kommt

es bei Diabetes mellitus beispielsweise

häufig zu schlecht heilenden

Wunden an den Füßen, dem sogenannten

„diabetischen Fußsyndrom“.

Dies stellt einen erheblichen

Einschnitt in das Leben der

Betroffenen dar.

Das Diabetes-Team am Weilburger

Krankenhaus hat es sich zur Aufgabe

gemacht, Diabetes-Patienten

schon vor Ort zu schulen. Die Patienten

sollen Anteilnahme spüren,

Ängste genommen und Mut

gemacht bekommen, denn der

richtige Umgang mit der Krankheit

kann viel Gutes bewirken. „Wir

wollen jedem Patienten eine individuelle

Beratung und Behandlung

gewährleisten“, sagt Dr. Markus

Hofmann.

(Text und Foto: Margit Bach)

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Unsere Klinik im Grünen Ausgabe 2·2011

Kerstin Jackson spendete Klavier für Fellersborn

Senioren haben Spaß am Musizieren

„Ein Klavier schafft Atmosphäre

und sorgt für eine gewisse Heimeligkeit

im Raum“, sagt die Musikpädagogin

Kerstin Jackson,

die die Senioren im Wohnheim

„Fellersborn“ mit regelmäßig

stattfindenden Musikkreisen erfreut.

„Zum anderen kann jeder, der Lust

hat, darauf spielen und es bringt

Fröhlichkeit, Spaß und Freude ins

Haus“. Neuste wissenschaftliche

Untersuchungen würden zudem

aufzeigen, dass sich das „Klavierspiel"

insbesondere bei an Demenz

erkrankten Menschen sehr

positiv auf das Krankheitsbild auswirke.

Insofern könne das Instrument

ebenfalls beispielsweise für therapeutische

Einzelsitzungen mit be-

Kerstin Jackson bringt Musik in den Alltag der Senioren.

treffenden Senioren genutzt werden.

Kerstin Jackson, die auch Leiterin

der Musikschule „Powwow

Music-House“ in Niedershausen

ist, hat Anfang 2011 an der Fachhochschule

Münster, (University of

Applied Studies) die Weiterbildung

zur „Musikgeragogin" mit

sehr gutem Erfolg absolviert. Die

Ausbildung zum Musikgeragogen

orientiert sich an den emotionalen

und kulturellen Bedürfnissen älterer

Menschen.

Ihre Projektarbeit dafür hat sie im

Seniorenzentrum Fellersborn

durchgeführt und unter das Thema

„Chancen und Nachteile einer Segregation

in der Musikgeragogik

mit Menschen mit und ohne dementielle

Syndrome“ gestellt.

Dass im Haus Fellersborn über-

haupt ein Klavier Einzug gehalten

hat, ist ebenfalls der engagierten

und leidenschaftlichen Musikerin

und Musiklehrerin zu verdanken.

Denn das „Powwow Music-House“

bekam das Instrument selbst geschenkt

und hat es an die Senioren

weiter gegeben. Transport- und

Stimmkosten übernahm das Haus

Fellersborn.

Im Aufbau sind auch in Kooperation

mit der Gemeinde Löhnberg regelmäßige

Treffen zwischen Senioren

und Kindern, die einmal im

Monat zusammen musizieren. Und

die Musik macht den Bewohnern

große Freude - ob mit Klang- und

Rhythmus-Instrumenten oder auch

mal „sitztänzerisch“ mit schwingenden

Tüchern.

(Text und Fotos: Margit Bach)

www.krankenhaus-weilburg.de


Ausgabe 2·2011 Unsere Klinik im Grünen

Löhnberger Vereine helfen im Seniorenzentrum Fellersborn

Cafeteria findet viel Anklang

Das „Pilotprojekt“ Cafeteria im

Seniorenzentrum Fellersborn ist

im Sommer sehr gut gestartet:

mit leckeren, selbst gebackenen

Kuchen und Torten der Löhn -

berger Landfrauen verwöhnten

Elisabeth Leszyk, Elke Schuster

und Rosita Kroh, die Vorsitzende

des Landfrauenvereins, an

Muttertag die zahlreich erschienenen

Gäste.

Bewohner des Hauses Fellersborn

und deren Angehörige sowie Besucher

und auch zufällig vorbeigekommene

Spaziergänger nutzten

die Gelegenheit, sich in der Cafeteria

verwöhnen zu lassen.

Denn die Löhnberger Vereine wollen

dazu beitragen, dass sich die

Bewohner des Seniorenzentrum

Fellersborn noch wohler fühlen.

Als Ergebnis eines Gespräches

von Vertretern des Vereinsringes

und Peter Schermuly, dem Ge-

www.krankenhaus-weilburg.de

schäftsführer des Kreiskrankenhauses

Weilburg als Träger der

Einrichtung sowie der Heim-

Pflegedienstleiterin Daniela Ott

war der Entschluss gefallen,

Die Prinzengarde und die „Sauerbornspatzen“ mit Harald Schäfer unterhielten die Gäste.

immer mal wieder an Sonntagen

eine Cafeteria mit Kaffee und Kuchen

anzubieten.

Allerdings kann das nur mit einer

ganzen Reihe von Ehrenamtlichen

und Angehörigen geleistet werden,

sonst wird auf Dauer die Belastung

für die Freiwilligen zu hoch.

Auch zum Sommerfest des Seniorenzentrums

Ende Juni kamen

viele Gäste. Unterhalten wurden

sie von aktiven des Llöhnberger

Karnevals: Den „Sauerbornspatzen“,

der Prinzengarde und Harald

Schäfer, der durch das Programm

moderierte.

Wer sich engagieren möchte und

Kuchen backen oder mithelfen will

– auch wenn es nur ab und zu ist –

kann sich gerne bei Daniela Ott,

Telefon (0 64 71) 51 67 30 oder bei

Kornelia Beck in der Krankenhausverwaltung,

Telefon (0 64 71) 31 32

96 melden. Die nächsten Termine

für die Sonntags-Cafeteria werden

rechtzeitig bekannt gegeben.

(Text Margit Bach,

Fotos: Margit Bach

und Heinz Pfeiffer)

13


14

Unsere Klinik im Grünen Ausgabe 2·2011

Jahreshauptversammlung bestätigte Vorstand in seinem Amt

Förderverein steht der Klinik zur Seite

Der engere Vorstand (von links): Schriftführer Peter Schermuly, Vorsitzender

Heinz Pfeiffer, Schatzmeister Willi Uhl und 2. Vorsitzende Marlies Heß.

Der Vorstand des Fördervereins

Kreiskrankenhaus Weilburg wurde

im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung

in der Cafeteria der Klinik

in seinen Ämtern komplett bestätigt.

Somit steht weiterhin

Heinz Pfeiffer an der Spitze, als

Stellvertreterin wirkt Marlies Heß,

als Schatzmeister Willi Uhl und als

Schriftführer Peter Schermuly. Die

Aufgaben als Beisitzer werden

weiterhin Günter Henche, Dr.

Klaus Schiebold, Dr. Volker Thorn,

Dr. Dietrich Weiß, Hermann Hepp

und Siegried Jung ausüben. Zum

zweiten Kassenprüfer wurde

Friedhelm Bender berufen.

Das große Interesse an der Versammlung

zeuge von der Unterstützung,

durch die Menschen der

Region, sagte der Vorsitzende bei

seiner Begrüßung. Der Förder -

verein besteht nun seit 14 Jahren

und zählt 352 Mitglieder. Mehr

als 300.000 Euro konnten in den

zurückliegenden Jahren für Anschaffungen

bereit gestellt werden.

Im letzten Jahr hatte der Weil -

burger Musikpädagoge Martin

Sommer eine Benefizaktion organisiert

und 8000 Euro zusammengetragen,

die für die Ausstattung im

Seniorenzentrum Fellersborn, das

vom Krankenhaus betrieben wird,

bereit gestellt wurden.

Derzeit läuft eine Aktion von zehn

Fleischerfachbetrieben in der Region,

die den Kauf von zwei Elektrobetten

finanzieren wollen. Von der

Kreissparkasse Weilburg hat der

Förderverein 4000 Euro aus Mitteln

des PS-Losverkaufs erhalten. So finanzierte

der Förderverein einen

speziellen Pflegestuhl für die Intensivstation

zur Mobilisation von intensivpflegebedürftigen

Patienten

im Wert von 1645 Euro.

„Es zeigt sich heute wie zur Zeit der

Vereinsgründung, dass es wichtig

ist, der Klinik als größter Arbeitgeber

der heimischen Re gion und seinen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

zur Seite zu stehen“, sagte der

Vorsitzende. Denn einerseits

könne die Klinik auf eine positive

Entwicklung in wirtschaftlicher Hinsicht

und auf die Belegung der Patientenbetten

verweisen.

Auch seien alle erleichtert, dass der

Bau des Fachärztezentrums, für das

vor zwei Jahren mit einer Unterschriftenaktion

gekämpft worden

sei, nun bald begonnen werde.

Auch habe das Krankenhaus eine

Stärkung erfahren, weil die Ärztli-

che Notdienstzentrale in Klinikräume

eingezogen sei.

Aber andererseits stelle die Rettung

der Gynäkologie und der Geburtshilfe

ein großes Problem dar.

Zu dessen aktuellem Stand informierte

Peter Schermuly.

Für den Bau des Facharztzentrums

wurden bereits die Bäume gefällt

und bald soll der erste Spatenstich

erfolgen. „Wir sind guter Hoffnung

für dieses Projekt“, sagte Peter

Schermuly. Die ersten Fachärzte

hätten bereits Verträge unterschrieben.

So würden Praxen für

Urologie, Orthopädie, Innere Medizin,

Haut, Augen und Hals,

Nasen und Ohren einziehen. Weiterhin

ein Sanitätshaus, eine Apotheke,

therapeutische Bereiche mit

Praxen für Physiotherapie und Logopädie

sowie eine geriatrische

Tagesklinik.

Das Gebäude werde einen Verbindungsgang

zum Krankenhaus erhalten,

um Patienten bequem zu

den jeweiligen Bereichen transportieren

zu können.

Inzwischen sei die Röntgenabteilung

digitalisiert, damit auch die Ärzte zukünftig

die Röntgenabteilung nutzen

können. Außerdem werde das CT

nun endlich für Notfälle 24 Stunden

zur Verfügung stehen.

Heinz Pfeiffer schließlich wies noch

darauf hin, dass der letzte Gesundheitstag

im Spätsommer wieder

ein schöner Erfolg war und der

nächste für den 1. Oktober 2011

geplant werde.

(Text und Foto: Margit Bach)

Impressum

Herausgeber: Förderverein Kreis -

krankenhaus Weilburg

Vorsitzender: Heinz Pfeiffer

Am Steinbühl 2, 35781 Weilburg

Tel. (06471) 313 296, Fax 313 221

E-Mail Förderverein:

info@Foerderverein-KKHWeilburg.de

Homepage:

www.Förderverein-KKHWeilburg.de

E-Mail Redaktion:

unsereklinik@krankenhaus-weilburg.de

Redaktion: Margit Bach, Kornelia Beck,

Michael Chladik, Elmar Frink,

Heinz Pfeiffer, Peter Schermuly

Layout und Satz: Studio X2 ,

35794 Mengerskirchen-Winkels

Druck: wd print + medien GmbH & Co. KG,

35578 Wetzlar

www.krankenhaus-weilburg.de


Ausgabe 2·2011 Unsere Klinik im Grünen

Sanitätshaus Kern

spendet mobiles

Sauerstoffgerät

Die Geriatriestation im Kreisskrankenhaus im Kreiskrankenhaus Weilburg besitzt

jetzt ein neues mobiles Sauererstoffgerät. Es wurde vom Sanitätshaus

Kern gespendet. Der Chef Carl-Rudolf Kern überreichte es der Station, wo das

Geschenk natürlich mit großer Freude aufgenommen wurde. Auf dem Foto

von links Schwester Christel Weier, Gunter Reuling, Leiter der Abteilung,

Oberärztin Dr. Lisa Waidner, Peter Hoffmann, technischer Leiter der Klinik,

und Carl-Rudolf Kern. (Foto: Pfeiffer)

www.krankenhaus-weilburg.de

Lese- und Hörtipp

Arno Geiger:

Der alte König in seinem Exil

Carl Hanser Verlag, 2011,

192 Seiten,

Gebunden mit Schutzumschlag

ISBN 978-3446236349

Preis: 17,90 Euro

Arno Geiger hat ein tief berührendes

Buch über seinen Vater

geschrieben, der trotz seiner Alzheimerkrankheit

mit Vitalität,

Witz und Klugheit beeindruckt.

Die Krankheit löst langsam seine

Erinnerung und seine Orientierung

in der Gegenwart auf, lässt

sein Leben abhandenkommen.

Arno Geiger erzählt, wie er nochmals

Freundschaft mit seinem

Vater schließt und ihn viele Jahre

begleitet. In nur scheinbar sinnlosen

und oft so wunderbar poetischen

Sätzen entdeckt er, dass

es auch im Alter in der Person

des Vaters noch alles gibt:

Charme, Witz, Selbstbewusstsein

und Würde. Geigers Alter

König ist trotz der Konfrontation

mit dem unwiederbringlichen

Verlust ein lebendiges, oft komisches

Buch und handelt von

einem Leben, das es immer noch

zutiefst wert ist, gelebt zu werden.

Der 42jährige österreichische

Schriftsteller Arno Geiger („Alles

über Sally“) erhielt im Frühjahr

2011 den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Seine

Bücher zeugen von einer Ethik

der sozialen Verantwortung in

der alternden Gesellschaft. „Der

alte König in seinem Exil“ steht

seit Erscheinen auf allen Bestsellerlisten

im deutschsprachigen

Raum.

Andreas Vollenweider:

AIR

Content Re (Edel Records),

2009, CD

Musik, leidenschaftlich entspannt

und kompromisslos schön - maßgeschneidert

für Menschen mit

dem Bedürfnis wieder einmal tief

durchzuatmen. Musik für den

schützenden Abstand zu den

überwältigen Fluten von Eindrücken,

Informationen, Erwartungen

- zu Druck und Gegendruck.

„Air“ trifft den Nerv unserer Zeit,

indem es ein wirksames Mittel anbietet

gegen die Atemlosigkeit

des Alltags. Vollenweider: „Musikhören

ist die beste „Ausrede“,

um sich für einen Moment auszuklinken

aus diesem wahnwitzigen

Karussell von Tempo und Erwartungen.

Musikhören ist sozusagen

eine „erlaubte Auszeit“, für

die uns wohl niemand kritisieren

würde... Musik – auf diese Weise

genutzt – ist eine Art Geheimtüre

zu einem ganz persönlichen inneren

Raum der Gedanken und Gefühle.

Genau dafür haben wir Air

gemacht.“

Vor mehr als drei Jahrzehnten hat

der Schweizer Musiker Andreas

Vollenweider das Harfenspiel neu

erfunden. Es gibt diesen Sound

nur einmal auf dieser Welt. „Air“

kommt weitgehend ohne großflächige,

orchestrale Klanglandschaften

aus und lässt den Hörer

die Subtilität, Raffinesse und Musikalität

seines innovativen Spiels

wirklich erkennen und genießen.

Sowohl das Buch als auch die CD

können Sie beim Preisausschreiben

unserer aktuellen Ausgabe

(Seite 9) gewinnen. Elmar Frink

15


16

Unsere Klinik im Grünen Ausgabe 2·2011

Wo finde ich was im Krankenhaus?

Internet:

www.krankenhaus-weilburg.de

Pforte (06471) 313 0

Besuchszeiten Allgemeinstation:

täglich von 10 bis 12 Uhr und 14

bis 19.30 Uhr

Besuchszeiten Intensivstation:

täglich von 15 bis 16 Uhr und von

18.30 bis 19.30 Uhr

Cafeteria, Kiosk u. TV-Mietservice:

Erdgeschoss; (06471) 313 402

Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. von

9 bis 17 Uhr; Samstag und Sonntag

von 14 bis 17 Uhr

Gottesdienste:

Erdgeschoss; Di. um 18 Uhr im

Kapellenraum; evangelisch/katholisch

im wöchentlichen Wechsel

Patientenfürsprecherin:

Zimmer E19a (Erdgeschoss);

(06471) 313 414; Di. von 15 bis

16 Uhr

Zur Terminvergabe bitten wir um eine telefonische Rücksprache:

Pflegeüberleitung/Sozialdienst

Zimmer E27a; (06471) 313 245

oder 3130

Mo., Di., Do. von 10 bis 15 Uhr;

Mi. von 16.30 bis 18Uhr; Fr. von

10 bis 12 Uhr

Sekretariat Anästhesie

(06471) 313 276

Chefarzt Joachim Sturm

Sekretariat Chirurgie

(06471) 313 286

Sprechstunden:

Chefarzt Dr. med. Hans-Walter

Müller; Di. 10 bis 13 Uhr; Do. 13

bis 16 Uhr

Oberarzt Dr. med. Klaus Schiebold,

Kinderchirurgie; Di. ab 15.30 Uhr

Oberarzt James Jacobsen; Di. von

13 Uhr bis 16 Uhr; Do. von 10 bis

13 Uhr

Sekretariat Orthopädie - Unfallchirurgie

(06471) 313 455 oder

313 291

Sprechstunden:

Orthopädische Sprechstunde

Chefarzt Dr. Gerd Balser

Di. 16 bis 18 Uhr; Do. 14 bis

17 Uhr

Hand- und Schultersprechstunde

Mo. 13 bis 15 Uhr ; Mi. 12.30 bis

15 Uhr; und Fr. 8 bis 11.30 Uhr

Nur nach Terminvereinbarung

Sekretariat Innere Medizin

(06471) 313 281

Sprechstunden:

Chefarzt Dr. med. Volker Thorn;

Mo. und Do. 15 bis 17 Uhr

Di. 13.30 Uhr Schrittmachersprechstunde;

Mi. 10 bis 12.30

Uhr; Do. 9.30 bis 11.15 Uhr,

14.30 Uhr für Angehörige; Fr. 10

bis 13 Uhr

Sekretariat Innere Medizin/

Geriatrie

(06471) 313 281

Die SV UnfallPolice Aktiv 50+

Sekretariat Gynäkologie /

Geburtshilfe

(06471) 313 228

Belegarzt Dr. med. Georg Puhalla

Hebammenzentrum

(06471) 313 243;

Sprechstunden:

Mo. bis Fr. 9 bis 16 Uhr

Physiotherapie

(06471) 313 318

Behandlungstermine Mo. bis Sa.

Neurochirurgie (Nebengebäude)

Dr. med. Barbara Steinthal

und Dr. med. Ilona Schroth;

(06471) 313 346

oder (06471) 91890

Sprechstunden: Di. bis Fr. 8 bis

12 Uhr und 14 bis 18 Uhr

Dialysezentrum und

Patienten-Heimversorgung

(PHV) (Nebengebäude)

(06471) 313 410

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Maßgeschneiderte Leistungen

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Die heutige Generation 50plus ist fit wie Praktische Hilfe im Alltag

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und Kostenübernahme

und Services für Menschen ab 50

nie zuvor! Zum „alten Eisen“ gehört sie

noch lange nicht. Sie ist sportlich aktiv,

reist gerne und viel, begeistert sich für

technische Innovationen und geht ihren

Hobbys nach. Kurzum: Sie hat Lust am

Leben. Eine aktive Lebensgestaltung birgt

jedoch immer auch hohe Unfallrisiken. Die

SV Sparkassen-Versicherung bietet die

"SV UnfallPolice Aktiv 50+" an und reagiert

damit auf die besonderen Bedürfnisse

dieser Zielgruppe.

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Was wäre, wenn Sie morgen einen Unfall hät-

��������������������������

ten und ins Krankenhaus müssten? Unfallrisiken

nehmen mit dem Alter zu, Verletzungen

������� �������������� und Krankheiten verlaufen häufig schwerer

und der Heilungsprozess ist langwieriger. Sie

könnten eine Zeit lang eingeschränkt sein,

beispielsweise durch ein Gipsbein oder eine

verletzte Schulter. Dann wäre es schwierig

den Haushalt, den Garten oder die Einkäufe

wie bisher zu erledigen. Meist sind die Kinder

der über 50jährigen bereits aus dem

Haus und leben nicht immer in der Nähe.

Oder sie führen selbst ein aktives Leben,

haben nicht die zeitliche Kapazität, um den

Haushalt der Eltern mitzuführen.

Unfallversicherung mit Service – ein Plus

für älter werdende Menschen

Hier können Sie sich auf die „SV UnfallPolice

Aktiv 50+“ der SV SparkassenVersicherung

verlassen. Für Menschen ab 50 kombiniert

diese Unfallversicherung einerseits den Basisschutz

der klassischen Unfallversicherung

mit speziellen, altersspezifischen Zusatz- und

Hilfeleistungen. Diese Hilfeleistungen erhalten

Sie unabhängig davon ob eine Hilfsbedürftigkeit

durch einen Unfall oder eine

�������������������������������������������������������

Krankheit eingetreten ist.

Mit den so genannten Assistance-Leistungen

bekommen Sie Hilfeleistungen, mit denen

Sie die Folgen eines Unfalls oder einer Krankheit

erheblich besser bewältigen, Ihre Lebensqualität

und die gewohnte Mobilität erhalten

können. Die SV SparkassenVersicherung

vermittelt zum Beispiel eine Haushaltshilfe

oder die ambulante häusliche Pflege.

Nach einem Krankenhausaufenthalt oder

auch nach einer ambulanten Operation, erstattet

die SV zudem die Kosten für umfangreiche

Hilfeleistungen. Also beispielsweise

Fahrdienste zu Ärzten und Behörden bis 100

Kilometer pro Woche, tägliche Menüanlieferungen,

zwei Mal wöchentliche Erledigung

der Einkäufe, Wäscheservices, wöchentliches

Putzen der Wohnung und noch vieles mehr.

Diese Leistungen können bis zu drei Monate

nach dem Unfall in Anspruch genommen

werden.

Wie wichtig eine Unfallversicherung grundsätzlich

ist, weiß eigentlich jedes Kind. Denn

statistisch gesehen hat jeder neunte Bundesbürger

im Laufe des Jahres einen Unfall.

Etwa 75 Prozent aller Unfälle passieren im

Haushalt und in der Freizeit. Ältere Menschen

sind davon sogar noch häufiger betroffen.

Eine private Unfall-Police schützt vor den

finanziellen Folgen – notfalls ein Leben lang.

Wird der Versicherte in eine Pflegestufe der

gesetzlichen Pflegeversicherung eingestuft,

zahlt die SV, je nach Pflegestufe, eine erhöhte

Unfallrente – und dies sogar bis zum doppelten

Betrag der versicherten Unfallrente.

Haben Sie Fragen zur SV UnfallPolice Aktiv

50+ oder zu anderen Versicherungen? Wir

beraten Sie gerne: Kreissparkasse Weilburg,

Tel. 06471/3120

www.krankenhaus-weilburg.de

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