Rundfunk in Stuttgart 1934 - Mediaculture online

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Rundfunk in Stuttgart 1934 - Mediaculture online

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Der Ü- Wagen von Radio Stuttgart im Donautal auf dem Weg zu einer Reportage

über das Kloster Beuron, 1947

Der Zeitfunk unterwegs: ein Techniker an den Reglern im Ü- Wagen "Theophil"

Beim kulturellen Wort wurde damals zwischen dem literarischen Programm – im

wesentlichen Dichterlesungen - , dem künstlerischen Wort – vor allem dem

Hörspiel – und dem wissenschaftlich- kulturellen Vortragswesen unterschieden.

Zum literarischen Programm stellte der Bericht über "Vier Jahre Radio Stuttgart"

fest, das Bestreben der verantwortlichen Mitarbeiter gelte der "Vermittlung

dichterischer Ewigkeitswerte wie der Vermittlung zeitgenössischen Schaffens".

Schon eine flüchtige, auf exakte Analyse und quantitative Auswertung

verzichtende Durchsicht erhellt, daß der Schwerpunkt nicht auf der

Gegenwartsliteratur lag. Die Reihen "Dichter lesen aus ihrem Werk" bzw. die

"Stunde der Dichtung" orientierten sich insgesamt an Bewährtem, setzten aber

auch einige neue Akzente bei der Vorstellung der Literatur des Auslandes. Die

nach der Währungsreform im Programm plazierte Sendung "Kunst dieser Zeit",

seit dem 20. Oktober 1948 "Unsere Nachtsendung", machte mehrfach mit der

"Stimme der Jungen" bekannt, etwa mit Gedichten und Prosa von Heinz Friedrich,

Rolf Thies, Wolfgang Borchert, Wolf- Dietrich Schnurre sowie mit dem "Lied der

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