Frühlingsausgabe_2020

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49 I APRIL 2020 INTERVIEW BELLAMY BROTHERS I MALBUNER WEIHNACHTSZAUBER

panorama

Das Liechtensteiner Alpenmagazin

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Getränke

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Industriestrasse 32 • FL-9487 Bendern

Tel. +423 373 13 55


Impressum

Unabhängiges Magazin

des Vereins PANORAMA

Herausgeber:

Verein PANORAMA,

Eibenweg 5, 9490 Vaduz

info@panorama-alpenmagazin.li

www.panorama-alpenmagazin.li

Redaktion:

Words & Events, PR-Anstalt

Eibenweg 5, 9490 Vaduz

Markus Meier,

Tel. +423/791 05 58

textwerkstatt@words.li

Marketing:

Seven Ps Anstalt,

Schellenbergstrasse 52, 9491 Ruggell

Cordula Riedi, Markus Schaper

Tel.: +423/373 00 60

Fax: +423/373 00 61

info@seven-ps.li

Gestaltung und Druck:

Reinold Ospelt AG,

Landstrasse 49, 9490 Vaduz

Tel.: +423/239 98 00

office@ospeltdruck.li

Fotos:

Markus Meier, Klaus Schädler,

Rainer Kühnis, Div.

Korrektorat:

Barbara Vogelsang

Auflage:

20´000 Expl.

Erscheint:

3 bis 4 x jährlich

Offizielles Publikumsorgan:

- Bergbahnen Malbun AG

- Fischereiverein Liechtenstein

- Liechtensteiner Jägerschaft

- Liechtenstein Marketing

- Vereinigung Bäuerlicher

Organisationen im

Fürstentum Liechtenstein (VBO)

- Stiftung zur Förderung

eines lebendigen Malbun

- Gemeinde Triesenberg

- Triesenberg-Malbun-Steg-

Tourismus

INHALT

Vorwort Seite 3

Interview «The Bellamy Brothers» Seite 4/5

Schneeschnitzertage Seite 6

Malbuner Weihnachtszauber Seite 8/9

Liechtensteiner Winterspiele Seite 10

Fasnacht im Alpengebiet Seite 12-17

Voranzeige 3. Gampriner Oldienight Seite 18

Bergbahnen Malbun Seite 20/21

Triesenberg–Malbun–Steg–Tourismus Seite 22

Wettbewerb Seite 23

Liechtensteiner Jägerschaft Seite 24-26

Fischereiverein Liechtenstein Seite 28-30

Vereinigung Bäuerlicher Organisationen (VBO) Seite 32/33

PR – Jonny Sele AG Seite 34

Kurz und fündig Seite 35

«Hotzenplotz» Die PANORAMA Kinderseite Seite 36

Wann, Was, Wo … Seite 37

In den Mund gelegt Seite 38

Serviceseite Seite 39

Voranzeige – 11. Rock around Malbun Seite 40

Titelbild

Rainer Kühnis ist es gelungen, einen Schwalbenschwanz und eine Honigbiene

auf einem Bild zu vereinen. Beide Insekten bemühen sich in der frühen Jahreszeit

um den Nektar am Weidenkätzchen.

Bitte unterstützen Sie uns, und sichern Sie damit

den Fortbestand des Alpenmagazins PANORAMA.

Verein PANORAMA, Eibenweg 5, 9490 Vaduz

IBAN LI18 0881 0000 1965 8102 6, LGT Bank in Liechtenstein AG

Für Ihre Spenden danken wir im Voraus sehr herzlich!

2 I PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020


VORWORT

MASSVOLL UND MIT

MENSCHENVERSTAND

Wer die unterschiedlichen Meinungen

über die Nutzung unseres Naherholungsgebiets

Malbun-Steg in

der Politik verfolgt, wird sich zu

Recht seine Gedanken machen. Da

werden teilweise extreme Positionen

in unterschiedliche Richtungen

eingenommen.

Ich habe die Entwicklung von Malbun

und Steg hautnah miterlebt,

seit ich meinen Fuss 1958 erstmals

auf diese Welt gesetzt habe. Unser

Naherholungsgebiet liegt mir daher

besonders am Herzen.

Meine diesbezügliche Haltung ist klar:

Die Biodiversität nimmt überall ab.

Und das Artensterben nimmt zu – die

Natur soll nirgends mehr Platz haben.

Sie wird zugepflastert und zerschnitten.

Wildtiere sind gewissen Leuten

ein Dorn im Auge und sollen rücksichtslos

eliminiert werden. Die Nachhaltigkeit

rückt in den Hintergrund.

An dieser Stelle zitiere ich gerne und

zum wiederholten Mal die Cree-Indianer:

«Erst wenn der letzte Baum

gerodet, der letzte Fluss vergiftet,

der letzte Fisch gefangen ist, werden

die Menschen feststellen, dass man

Geld nicht essen kann.»

Falls aber, aus welchen Gründen auch

immer, dennoch ausgebaut und erweitert

werden soll, dann bitte dort,

wo bereits entsprechende Infrastrukturen

bestehen. Es kann nicht sein,

dass der Raubbau an der Natur noch

die letzten unberührten Refugien von

Fauna und Flora angreift. Die Aufteilung,

wie sie meines Wissens nie

definiert wurde, aber sehr wohl

praktiziert wird, wonach Malbun der

eher lebendige Ort ist und Steg der

eher ruhige, gefällt mir ganz gut!

Malbun ist gewachsen. Und das ist

gut so. Aber weiter aktiv ausbauen?

Alles auf dem Altar des Kommerz’

opfern? Da setze ich schon ein sehr

grosses Fragezeichen.

Was ich letztlich sagen will. Mit der

Zeit gehen, ja. Den Bedürfnissen entsprechen,

ja. Aber alles in einem massvollen

Rahmen und mit gesundem

Menschenverstand. Alles andere wäre

meines Erachtens kontraproduktiv.

Geschätzte Leserinnen und Leser,

trotz der Coronakrise, von der auch

der Verein PANORAMA betroffen ist,

wünsche ich Ihnen im Namen des

gesamten Teams schöne und erholsame

Osterfeiertage.

Bleiben Sie gesund!

Markus Meier

PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020 I 3


Der Vorverkauf ist aufgrund der Coronakrise vorläuf ig gestoppt.

Die Durchführung der Konzerte findet vorbehaltlich der Entwicklung bzw. der Vorschriften statt.

Bei einer allfälligen Absage werden die Tickets rückvergütet oder umgebucht.

Informationen folgen rechtzeitig. Danke für Ihr Verständnis!

INTERVIEW

«WIR SIND GLÜCKLICH, ENDLICH IN

LIECHTENSTEIN SPIELEN ZU DÜRFEN!»

You Have a Beautiful Body», «Redneck

Girl», «Reggae Cowboy» und

viele andere. Wir werden an unserem

Konzert während 90 Minuten

Lieder spielen, die unsere Fans kennen

und begeistern werden.

Howard und David Bellamy über ihren Auftritt an der 3. Gampriner Oldienight

Am 6. Juni gibt das weltberühmte Duo «The Bellamy Brothers» in der Freizeitanlage

Grossabünt ein Konzert. PANORAMA hat mit den Brüdern Howard

und David Bellamy im Vorfeld ein Interview geführt.

Howard, ihr werdet im Rahmen der

Gampriner Oldienight am 6. Juni

in Gamprin auftreten. Wir wissen,

dass ihr schon in der Schweiz gewesen

seid. Ward ihr auch schon

in Liechtenstein?

Ja. Wir waren schon in Liechtenstein,

sind aber leider nur durchgefahren

auf der Route von einem ins

andere Land. Schon vor vielen Jahren

sind wir durch Europa gereist,

vor allem durch die Schweiz. Daher

wissen wir auch, dass Liechtenstein

ein kleines, aber sehr schönes Land

ist. Im Juni wird also unser erster

fixer Aufenthalt in eurem Land sein.

Ist das Konzert in Gamprin

ein Teil eurer Europatournee?

Ja, genau. Im Juni werden wir in einigen

europäischen Ländern auftreten.

Darunter befinden sich neben Liechtenstein

Norwegen, die Faröer-Inseln,

Österreich und die Schweiz. Es ist

möglich, dass in den nächsten Wochen

noch andere dazukommen.

David, seit wann tretet ihr

als «The Bellamy Brothers» auf?

Seit 1976. Und unser erster Hit «Let

your Love flow» war im selben Jahr

weltweit auf Spitzenpositionen in

den Pop-Hitparaden.

«Let your Love flow» ist wahrscheinlich

euer bekanntester Song.

Howard, werdet ihr diesen Titel

in Gamprin spielen? Und was für

weitere Lieder bekommen die Fans

zu hören?

Selbstverständlich. Und wir werden

weitere Songs spielen wie «If I Said

David, ihr habt mit europäischen

Stars zusammengearbeitet wie

Göla, Peter Reber oder DJ Ötzi.

Wie kam es dazu?

Wir hatten das Glück, im Rahmen

einer Tournee am Trucker und Country

Festival in Interlaken auftreten

zu können. Der dortige Veranstalter

hat uns mit Gölas Manager zusammengebracht

und wir fanden, dass

wir vieles gemeinsam haben. In der

Folge haben wir ein gemeinsames

und sehr erfolgreiches Album aufgenommen.

Und wir machten zwei

grossartige Tourneen zusammen.

Peter Reber und DJ Ötzi haben wir

durch denselben Kontakt kennengelernt.

Wollt ihr euren Fans in Liechtenstein,

von denen wir wissen,

dass sie euch mit grosser Freude

erwarten, etwas mitteilen?

Nachdem wir so viele Jahre durch

euer schönes Land gefahren sind,

sind wir glücklich, endlich auch für

die Fans in Liechtenstein spielen zu

dürfen. Wir sind überzeugt, dass

viele unserer Fans aus Liechtenstein,

aber auch aus den umliegenden

Ländern an unser Konzert kommen

werden.

4 I PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020


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Ausserdem haben wir in den letzten drei Jahren eine Reality TV Show gemacht.

«Honky Tonk Ranch» wird nun auf Circle Network ausgestrahlt und

ab dem Sommer wird die Show weltweit gesendet. Wir laden euch herzlich

ein, einen Blick reinzuwerfen: www.honkytonkranch.tv

25 Jahre

«Nie mehr Rasen mähen»

Wie die Zeit vergeht! Seit nunmehr

25 Jahren nehmen uns die

fleissigen Helfer im Garten auch

das Rasenmähen ab.

Der Husqvarna Automower® ist

heute noch die Nummer 1 unter

den Mährobotern und weist eine

Flotte an Mähern auf, die für jeden

Garten den passenden Helfer bietet,

von der kleinsten Rasenfläche

bis zum komplexen, steilen Garten

bis 70% Steigung. Das entspricht

dem Gefälle einer Sprungschanze.

Vom Frühling bis zum Spätherbst

mäht der Automower Ihren Rasen.

Einmal die Fläche mit einem Begrenzungskabel

eingefasst, die

der Mäher bearbeiten soll, können

Sie das Mähen ruhig vergessen.

Gleichzeitig sorgt das feine

Schnittgut als natürlicher Dünger

für ein gesundes Wachstum des

Rasens, sodass Sie auf Rasendünger

verzichten können. Und

wenn Sie den Wunsch haben,

Ihre Margeriten im Frühsommer

länger stehen zu lassen, so grenzen

Sie einfach den Bereich aus,

den der Mäher temporär nicht

bearbeiten soll.

PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020 I 5


IN EIGENER SACHE

SCHNEESCHNITZERTAGE ABGESAGT

Zu wenig Schnee für den Benderer Kirchhügel in Malbun

Trotz enormer Bemühungen der Bergbahnen Malbun AG und weiterer involvierter

Stellen konnte dieses Jahr in Malbun leider kein geeigneter Schnee,

das heisst ausreichend und in guter Qualität, für die Schneeschnitzertage zur

Verfügung gestellt werden.

Schweren Herzens musste der Verein

PANORAMA als Veranstalter den

Anlass zunächst um 14 Tage verschieben

und schliesslich absagen.

Der Verein hat beschlossen, die für

2020 geplanten Schneeschnitzertage

mit dem Benderer Kirchhügel

als Motiv auf nächsten Winter zu

verschieben.

Unser Dank für ihr Verständnis gilt

in erster Linie den Schneeschnitzern

aus Tirol sowie sämtlichen

Gönnern und Sponsoren, die unser

Projekt teilweise seit Jahren grosszügig

unterstützen.

Herzlichen Dank!

Herzlichen Dank!

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MALBUNER WEIHNACHTSZAUBER

Im Rahmen eines kleinen, aber feinen Markts fand am 21. Dezember 2019 die

Eröffnung der Wintersaison 2019/2020 in Malbun statt. Zahlreiche Gäste

wohnten der Veranstaltung bei und liessen sich von den Standbetreibern verwöhnen.

Im Angebot fanden sich Köstlichkeiten wie Raclette, Hirschwürste

und Glühwein oder Marroni und ein Schnäpschen. Darüber hinaus Mützen,

Handschuhe und andere nützliche Utensilien. Die kostenlosen Kutschfahrten

erfreuten insbesondere die Kinderherzen. Musikalisch umrahmt wurde der

Anlass von den Fürstensteig-Musikanten. Triesenberg-Malbun-Steg-Tourismus

verloste darüber hinaus Saisonkarten und Gutscheine, die in Malbuner

Hotels, Restaurants und Geschäften einlösbar sind.

8 I PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020


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Es wird Frühling

Der Garten ist sicher der wunder -

barste Ort, an dem wir den wesentlichen

Dingen des Lebens begegnen.

Hier finden wir alles, was

Körper und Seele brauchen, um

sich zu entwickeln. Sonne, Schatten,

Bewegung, Ruhe, Stille, Klang,

Nahrung, Düfte, Farben, Geborgenheit

und Freiheit. Jetzt hält

uns nichts mehr im Haus, in den

Gärten zieht der Frühling ein. Geniessen

wir in vollen Zügen das

wieder erwachte Leben im Garten!

Mit am schönsten kündigt sich

der Frühling durch die Blüte der

Zwiebelblumen an. Frühlingsboten

wie Wildtulpen, Winterlinge,

Schneeglöckchen ... sind schon seit

einiger Zeit sichtbar, auch die ers -

ten Blütensträucher zeigen Farbe.

Die Gartenküche im Trend

Heute ist der Garten ein erweiterter

Wohnraum. Er wird zum Lebensraum,

den man in seine Alltagsgewohnheiten

einschliesst. Die

Zeit im Grünen soll genossen werden.

Die Innenküche samt allen

Funktionen bahnt sich ihren Weg

nach draussen. Grillen im Garten

gehört zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten.

Wer mehr als nur

grillen möchte, entscheidet sich

für eine Outdoor-Küche.

PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020 I 9


WIR SEHEN UNS WIEDER

IN MALBUN UND IN STEG!

Die 8. Liechtensteiner Winterspiele waren ein Erfolg

Rund 165 Athleten, 80 Coaches und 30 Gäste aus sechs Nationen waren Mitte

Februar zu Gast in Malbun und in Steg. Eingeladen wurden sie von Special

Olympics Liechtenstein (SOLie) zur Teilnahme an den Winterspielen, die bereits

das achte Mal in unserem Skigebiet ausgetragen wurden.

59 Sportler und Trainer reisten jedoch schon zwei Tage vor den Bewerben an.

Sie nahmen bereits am Trainingscamp am Donnerstag und Freitag teil und

nutzten so die Gelegenheit, auf eigene Kosten einige zusätzliche Tage in unserem

schönen Alpengebiet zu verbringen.

Samstag und Sonntag, den 15. und 16. Februar, fanden dann die Bewerbe in

Ski Alpin (Malbun) und Langlauf (Steg) bei schönstem Wetter statt. Eine

glückliche Fügung, hatten doch die Schnee- und Wetterverhältnisse vorab

Anlass zur Sorge gegeben. So aber konnten die Rennen bei guten Pistenverhältnissen

und dank bewährter Vorbereitung und Organisation reibungslos

durchgeführt werden.

Die Stimmung unter den Teams, den Gästen und allen Beteiligten war rundherum

positiv, die Sportler waren motiviert und haben ihr Bestes gegeben.

Die 18 Ski- wie auch die 6 Langlauf-Athleten von SOLie standen mehrmals

auf dem Podest und konnten mit ihren Leistungen sehr zufrieden sein.

So lange und intensiv die Vorbereitungszeit

gewesen war, so kurzweilig

und schnell gingen die 8. Liechtensteiner

Winterspiele dann vorbei.

Die durchwegs positiven Feedbacks,

die das OK-Team erhalten hat, zeigen,

dass SOLie gemeinsam mit den

langjährigen Kooperationspartnern

und freiwilligen Helfern gute Arbeit

geleistet haben. Die Rückmeldungen

zeigen auch, dass sich die Gemeinde

Triesenberg dank dem Einsatz aller

Beteiligten von seiner besten Seite

zeigen konnte. Viele der Gäste freuen

sich schon heute auf die Liechtensteiner

Winterspiele 2022 und darauf,

wiederum schöne Tage in Malbun

und Steg zu verbringen.

Bei Sonnenschein in Malbun warten

die Athleten gespannt auf die nächs -

ten Siegerehrungen.

Team Special Olympics Liechtenstein vor dem olympischen Feuer bei der Eröffnungsfeier

der 8. Winterspiele.

Super-G und Riesenslalom galt es zu

bestreiten: Lukas Foser mit seinem Begleitfahrer

Daniel Foser im Einsatz.

10 I PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020


Herzlich willkommen

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SO VIEL PUBLIKUM WIE NOCH NIE

Malbuner Fasnachtsumzug am 22. Februar

Bei besten Rahmenbedingungen fand der 13. Malbuner Fasnachtsumzug

statt. 30 Gruppen, so viele nahmen noch nie teil, davon 6 Guggenmusiken

aus dem In- und Ausland sowie Prinzessin Gina und Prinz Xaver sorgten beim

zahlreich anwesenden Publikum für ausgelassene Fasnachtsstimmung.

Gleichzeitig fanden die traditionellen Gemeinderatswahlen statt, aus der

«s Konrädli» (Nicole Konrad) als Bürgermeisterin hervorging. Vizebürgermeis -

terin wurde Pretty Betty (Bernadette Nigg), Weibel «s Hans-Odis Silvan» und

Vermittler Pippo Hälg.

12 I PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020


PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020 I 13


NEUER STÄGER RAT IM AMT

Vlnr: Martina Hilti (alte Vorsteherin), Olav Beck (neuer Vorsteher), David Ac ker -

mann (GR), Ivan Hilbe (GR), Martin Gassner (GR)

Steger Fasnacht am 23. Februar

Der Fasnachtssonntag war in fester Hand der Steger Narren. Leider waren

weniger Gäste als üblich anwesend, dennoch war die Stimmung gut und die

Ergebnisse der Stäger Ratswahlen wurden im Restaurant Seeblick mit Spannung

erwartet. Am frühen Abend konnte Altvorsteherin Martina Hilti dann

das Resultat bekannt geben. Zu ihrem Nachfolger wurde Olav Beck gewählt.

14 I PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020


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In Triesenberg klang am Fasnachtsdienstag die Fasnicht aus

Wie gewohnt zog am Fasnachtsdienstag der Narrentross vom Rotenboden

ins Zentrum «vam Bäärg». Ein farbenfroher, lautstarker und schöner Umzug

begeisterte das Publikum, welches bei schönstem Wetter zahlreich vertreten

war. Mit von der Partie natürlich auch das Prinzenpaar Othmar Wohlwend

und Carina Wenzel Konrad. Die Liechtensteiner Fasnacht klang in den Gasthäusern

von Triesenberg und im Dorfsaal fröhlich aus …

16 I PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020


PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020 I 17


Der Vorverkauf ist aufgrund der Coronakrise vorläuf ig gestoppt.

Die Durchführung der Konzerte findet vorbehaltlich der Entwicklung bzw. der Vorschriften statt.

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VORANZEIGE

THE BELLAMY BROTHERS IN

DER GAMPRINER GROSSABÜNT

Nach zwei erfolgreichen Konzerten mit «Smokie» und «The Sweet» legt

der Verein PANORAMA die dritte Ausgabe der Gampriner Oldienight auf.

Am 6. Juni findet die 3. Gampriner Oldienight in der Grossabünt statt. Mit den

Bellamy Brothers konnte der Veranstalter eine amerikanische Musikikone gewinnen,

die seit Jahrzehnten weltweit ihr Publikum begeistert. Die aus Florida

stammenden Brüder sind seit ihrer ersten Single «Spiders and Snakes» erfolgreich,

die 1973 erschien. Später erreichten sie Top platzierungen in den Charts

mit «Let your Love Flow», die englische Originalversion von «Ein Bett im Kornfeld»

oder «I need more of you». Bekannt wurde das Duo auch durch die erfolgreiche

Zusammenarbeit mit dem Schweizer Musiker Gölä.

Im Vorprogramm wird die Rhein Valley Show Group auftreten.

Die Tickets für die 3. Gampriner Oldienight sind seit dem 23. September 2019

zum Preis von CHF 60.00 bei der Gemeinde Gamprin (Tel. +423 375 91 00,

info@gamprin.li) bei der Reinold Ospelt AG in Vaduz (Tel. +423 239 98 00, office@ospeltdruck.li)

und bei der Seven PS Anstalt in Ruggell (Tel. +423 373

00 60, info@seven-ps.li) erhältlich.

Die Organisatoren sind überzeugt, dass auch die dritte Auflage der Gampriner

Oldienight ein absoluter Hammer wird und heissen alle Besucher herzlich willkommen

in der Gampriner Freizeitanlage Grossabünt!

Verein PANORAMA

Unterhaltung mit der Rhein Valley

Show Group

Im Vorfeld des Konzerts der Bellamy

Brothers bietet die Rhein Valley

Show Group mit DJ Lizzy ab 16 Uhr

freies Tanzen für alle an. Es folgt um

17 Uhr ein Tanz-Workshop. Anschliessend

wieder freies Tanzen,

bevor die Gäste um 18 Uhr mit einem

Show Block unterhalten werden:

16 Uhr Freies Tanzen

17 Uhr Tanz-Workshop

18 Uhr Show Block

Seit 2002 – als eine der ersten Showgruppen

im Line Dance in der Schweiz

und Liechtenstein – begeistert die

Rhein Valley Show Group das Publikum

mit ihren fetzigen, rassigen Tänzen

und zahlreichen Outfits. Die Chefin

und Gründerin Elisabeth Elkuch-Heid

(Lizzy) selbst tanzt seit 1989 diesen

Tanzstil und kann somit auf fast 30

Jahre Erfahrung zurückgreifen!

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BERGBAHNEN MALBUN

EIN STÄNDIGER KAMPF

MIT DER NATUR

Wenig Schnee, viel Wind und viel Regen – so fasst Betriebsleiter Benjamin

Eberle von den Bergbahnen Malbun die sehr schwierigen äusseren Umstände

in der Wintersaison 2019/20 zusammen. Anders tönt es bei Anita Banzer,

die sich als Geschäftsführerin erfreut über die guten Umsätze und hohen

Gästezahlen zeigt. Ein Widerspruch? Ja, aber was war schon normal in diesem

aussergewöhnlichen Winter.

«Für das Betriebspersonal der Bergbahnen Malbun war dieser Winter vom ers -

ten Tag an ein ständiger Kampf mit der Natur», umschreibt Benjamin Eberle

die am 15. März wegen der Corona-Pandemie frühzeitig abgeschlossene Saison

in Malbun. Bereits Mitte November konnten die Schneekanonen ein ers -

tes Mal in Betrieb genommen werden, doch kaum angeworfen, bestimmte der

Föhn für den Rest des Monats das Wetter. Und so war es danach den ganzen

Winter. Viel zu mild mit ganz wenigen kalten Tagen, viel Regen und kaum je

Schneefall ohne Sturm, so präsentierte sich das Wetter und erschwerte die

Arbeitsbedingungen für die Bahnangestellten extrem. «Oft hat das Wetter unsere

Arbeit an den Pisten umgehend wieder kaputt gemacht. Das war nicht

gerade motivierend und dennoch haben wir es geschafft, unseren Gästen ein

durchwegs sehr gutes Angebot zur Verfügung zu stellen», schüttelt Benjamin

Eberle fast ungläubig den Kopf. «Wir hatten immer wieder das Glück, dass es

genau zur rechten Zeit geschneit hat oder kalt genug war, um die Schneekanonen

in Betrieb zu nehmen», so der Betriebsleiter der Malbuner Bergbahnen

über diesen aussergewöhnlichen Winter, der sich mit verschneiter Landschaft

für die Gäste optisch fast immer als sehr schön präsentiert hat.

Und diese Gäste kamen in Scharen,

was Anita Banzer mit Freude zur

Kenntnis genommen hat. «Schon der

Vorverkauf, den wir erstmals bei

Vaduz on Ice durchgeführt haben,

lief sehr gut», blickt die Geschäftsführerin

der Bergbahnen zurück,

«danach hatte wir ein hervorragendes

Weihnachtsgeschäft, schöne

Wochenenden im Januar und auch

bis Ende Februar immer erfreuliche

Gästezahlen.» Wesentlichen Anteil

an den guten Zahlen haben gemäss

Anita Banzer die vielen Schulklassen,

die ins Malbun zum Skifahren

kommen. «Wir haben zusammen mit

Liechtenstein Marketing ein Angebot,

das sich Schulplausch nennt und

bei Schulklassen aus Liechtenstein

und der Schweiz sehr gut ankommt»,

erklärt die kaufmännische Leiterin

den guten Geschäftsverlauf auch an

Wochentagen.

Dass nicht nur Liechtensteiner, sondern

Gäste von überall her das Malbun

besuchen, hat nicht zuletzt mit

der hervorragenden Pistenqualität

zu tun. Verantwortlich für den weissen

Teppich sind Gino Gelsomino

und seine Fahrerkollegen, die jeweils

bis spät in die Nacht hinein

alles dafür tun, um die Gäste am

nächsten Morgen zufriedenzustellen.

«Der Aufwand, den wir heuer betreiben

mussten, war schon enorm»,

meint Gino Gelsomino. «Immer wieder

mussten wir die Pisten retten,

indem wir den Schnee vom Pistenrand

zusammengekratzt haben, aber

20 I PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020


wir haben es geschafft, sogar das Sareis

in gutem Zustand offenzuhalten»,

freut sich der junge Bahnangestellte.

Zufriedene Gäste, die nicht mit Komplimenten

an die Pistencrew sparen,

waren für Gino Gelsomino und

sein Team immer wieder Motivation,

herausragende Arbeit zu leisten.

die Pisten voll sind, als wenn sie leer sind. «Da unsere Pisten an vielen Tagen

stark befahren waren», so Normann Bühler, «könnte das der Grund sein, weshalb

die Leute gut aufgepasst haben und es zu weniger Unfällen kam.»

Aber wie bei Benjamin Eberle, Anita Banzer und Gino Gelsomino hinterlässt

der aussergewöhnliche Winter 2019/20 auch bei Normann Bühler ein achselzuckendes

Lächeln: Glück gehabt!

Eine verrückte Wintersaison also:

Deutlich weniger Schnee als in den

Vor jahren, viel Aufwand, ein vorzeitiges

Saisonende und dennoch ein

gutes Ergebnis! Ebenso wichtig wie

der wirtschaftliche As pekt ist schliesslich

auch der Verlauf der Saison in

Bezug auf Unfallereignisse.

Normann Bühler, der bei den Bergbahnen

Malbun für die Rettung von

verunfallten Gästen zuständig ist, zieht

eine positive Bilanz. «Wir haben

deutlich weniger Unfälle zu verzeichnen

als in den Vorjahren.» Mit Sicherheit

wisse man nie genau, was der

Grund sei, doch erwiesenermassen

würde vorsichtiger gefahren, wenn

PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020 I 21


TRIESENBERG-MALBUN-STEG-TOURISMUS

DAS 6. SAGENFEST

MUSSTE ABGESAGT WERDEN!

Leander Schädler von Triesenberg-

Malbun Steg-Tourismus gibt

Auskunft

Das Triesenberger Sagenfest fiel als

eine von vielen Veranstaltungen der

Coronakrise zum Opfer. PANORAMA

hat sich mit dem geschäftsführenden

Präsidenten von Triesenberg-

Malbun-Steg-Tourismus, Leander

Schädler, über die Absage und die

Aussichten unterhalten.

Leander Schädler, welches sind die

genauen Gründe, dass das 6. Sagenfest

abgesagt werden musste?

Zur Verlangsamung der Ausbreitung

des Coronavirus hat die Regierung

völlig richtige Massnahmen ergriffen,

und unter anderem wurden Veranstaltungen

verboten. Auch wenn

diese Regelung bis am 26. April aufgehoben

würde, wäre eine Durchführung

unmöglich. Es wäre viel zu gefährlich,

Proben abzuhalten. Geplant

war nämlich ein grosses Aufgebot

an Profi- und Laienschauspielern und

dazu die Kinder vom Young Star Chor.

Was für ein Programm wäre am

26. April vorgesehen gewesen?

Bei passender Witterung hätte es eine

Wanderung auf dem WalserSagenweg

gegeben. Als besondere Spezialität

hätte der Young Star Chor Sagen

gesungen. Dazu hätte es Stationstheater

gegeben. Am Nachmittag

war das Sagenfest im Dorfsaal geplant.

Mit Verpflegungs- und Verkaufsständen

einheimischer Produzenten.

Wie weit waren die Vorbereitungen

fortgeschritten?

Die Sage «Der gute Geist» und die

Sage vom heiligen Theodul waren

gesetzt. Die Texte sind geschrieben

und die Schauspieler waren engagiert.

Die Verpflegungs- und Verkaufsstände

waren besetzt. Das

Programmheft war in Bearbeitung

und wir hatten bereits wieder die

Inseratezusagen unserer treuen

Unterstützer. Wir wollten gerade

mit der Feinabstimmung starten, als

uns Corona COVID-19 einen Strich

durch die Rechnung machte.

Wird das Sagenfest verschoben?

Nein. Nach längerer Beratung und Abwägungen

sehen wir von einer Verschiebung

ab. Sofern eine Durchführung

im Herbst überhaupt möglich

wäre, würde es eine Kollision mit

anderen Veranstaltungen geben.

Wahrscheinlich besteht dann ein

Nachholbedarf. Besonders an Veranstaltungen,

die durchgeführt werden

müssen, wie zum Beispiel Generalversammlungen.

Haben sich die Organisatoren

schon Gedanken über das Programm

im Jahr 2021 gemacht?

Ja, das Sagenfest wird am Samstag,

den 1. Mai 2021 durchgeführt. Wir

werden das geplante Programm von

diesem Jahr umsetzen. Wir garantieren

sagenhafte Unterhaltung mit

Theatern und Gesangseinlagen. Der

künstlerische Leiter, Andy Konrad,

wird mit den Darstellern authentische

und amüsante Vorführungen

einstudieren. Die Auftritte des Young

Star Chors werden begeistern.

Das Sagenfest hat sich in den vergangenen

sechs Jahren etabliert,

es scheint, als würde sich der Anlass

zu einer Tradition entwickeln.

Wie schätzen Sie das ein?

Wir sind tatsächlich auf einem guten

Weg. Andy Konrad hat das Sagenfest

erfunden und zuerst alleine

umgesetzt. Durch die Zusammenarbeit

mit Triesenberg-Malbun-Steg-

Tourismus wurde das Projekt weiterentwickelt.

Das Sagenfest ist immer

sehr gut besucht. Laienschauspielern

wird eine Auftrittsmöglichkeit

geboten, die gerne genutzt wird.

Einheimische Unternehmen können

ihre Produkte vorstellen. Also ein

stimmiges Gesamtpaket, das bestimmt

weiterhin Bestand haben wird. Da

kann man nur noch sagen: «Chomat

wagger uaha-willkomma am Bäärg»!

22 I PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020


WETTBEWERB APRIL 2020

WER KUNNT DRUUS, WER KENNT SI UUS?

Wann wurde die Friedenskapelle

– sie gilt als Symbol für die Kriegsverschonung –

in Malbun erbaut?

1. Nach dem Ersten Weltkrieg

2. Nach dem Ehekrieg

3. Nach dem Zweiten Weltkrieg

Gewinnen Sie

1 Gutschein für ein Steinsteak

im Hotel Restaurant Turna,

im Wert von CHF 55.–

1 Gutschein für das REC Ruggell,

im Wert von CHF 50.–

1 Gedichtband «Met Ross und Waga»

im Wert von CHF 24.–

Bitte die entsprechende Lösungs-Nr. einsenden.

Schicken Sie die Lösungs-Nr. per Postkarte bis spätestens 30. April 2020 an:

Alpenmagazin PANORAMA, Eibenweg 5, 9490 Vaduz, oder per E-Mail an:

info@panorama-alpenmagazin.li

Pro Teilnehmer ist nur eine Einsendung möglich.

Die Gewinner werden

schriftlich benachrichtigt.

Herzlichen Glückwunsch!

Gewinner des letzten Rätsels

der Winterausgabe:

Die Lösung des letzten Rätsels lautet

Nr. 3: Z Balzers domma. Im Schtääg

dinna. Z Fäldkiarch dunna.

Unter den richtigen Zusendungen

wurden folgende Gewinner gezogen:

1. Claudia Jehle, Gamprin

2. Sandra Foser, Gamprin

3. Helen Wenaweser, Schaan

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020 I 23


LIECHTENSTEINER JÄGERSCHAFT

40 000 STUNDEN FRONARBEIT

Jagd sind also weit über 200 Personen

in Liechtenstein ganzjährig eingebunden.

Es handelt sich dabei durchwegs

um Naturliebhaber, die ihre

Freizeit sehr gerne opfern und sich

mit viel Herzblut und Engagement

einsetzen – alles unentgeltlich, freiwillig

und mit grosser Freude. Dafür

wenden die Jäger und ihre Helfer

jährlich über 40 000 Stunden auf.

Fronarbeit, die für Liechtenstein

und seine Natur erbracht wird.

Jäger setzen sich kostenlos für den Schutz der Natur ein

Die liechtensteinischen Jäger regulieren die hiesigen Schalenwildbestände

und tragen zur Bekämpfung von Tierseuchen (z. B. Räude oder Staupe usw.)

bei. Sie übernehmen viele Leistungen für verschiedene Amtsstellen wie Probenentnahmen

bei Wildtieren für das Veterinäramt, Bestandeserhebungen

für das Amt für Umwelt (Nachttaxationen und Winterbestandsschätzung

beim Rotwild, Herbstzählungen beim Gamswild, Frühjahrszählung beim Birkwild

und ganzjährige Kontrollen und Beobachtungen der Fauna). Des Weiteren

sind die Jagdaufseher rund um die Uhr erreichbar, um bei Wildunfällen

zu handeln. Um Rehkitze vor den Mähwerken zu schützen und dadurch Tierleid

zu verhindern, sind die Jäger im Frühsommer wochenlang mit Verblenden

der Wiesen etc. beschäftigt. Die enorm aufwendige Pflege von Magerwiesen

und Äsungsflächen dient der Entlastung des Waldes und der

Aufwertung der Lebensräume. Die Liechtensteiner Jägerschaft leistet Öffentlichkeitsarbeit

im Interesse der Natur und die Jäger liefern durch die

waidgerechte Jagd nicht zuletzt das wohl natürlichste aller Lebensmittel,

nämlich hervorragendes Wildfleisch für Metzger, Restaurants und Private.

In Liechtenstein gibt es etwas mehr als 100 Jagdpächter sowie derzeit 21

Jagdaufseher. Es werden ca. 170–180 Jahresjagdkarten und eine unbekannte

Anzahl von Gastjagdkarten vom Amt für Umwelt ausgestellt. Bei den oben

beschriebenen, nicht jagdlichen Tätigkeiten wie der Kitzrettung, den Mäh-und

Biotoparbeiten, dem Unterhalt von Reviereinrichtungen usw. helfen noch unzählige

weitere Personen ohne Jagdkarte mit. In die Tätigkeiten rund um die

Das von der Regierung kürzlich beschlossene

Massnahmenpaket zur

Verbesserung der Waldverjüngung

sieht vor, mindestens vier weitere

staatliche «Wildhüter» anzustellen.

Diese sollen gemäss Massnahmenpaket

einen Grossteil der oben beschriebenen

Tätigkeiten übernehmen.

Ob und wie vier Staatsangestellte

diese 40 000 Stunden erbringen sollen,

ist uns unerklärlich. Dafür wären

unseres Erachtens mindestens 25–35

Vollzeitstellen nötig. Soll der Staatshaushalt

hierfür mit jährlich wiederkehrenden

Millionenbeträgen belas -

tet werden? Übrigens: Dass diese

Arbeit durch Staatsangestellte besser

gemacht wird als durch ehrenamtliche

Bürger, stellen wir infrage.

Die Liechtensteiner Jägerschaft bedankt

sich bei allen Jägern und Helfern

für die unzähligen Stunden Fronarbeit

in den letzten Jahren und

Jahrzehnten und hofft weiterhin auf

grosse Unterstützung im Sinne von

Natur und Umwelt.

24 I PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020


INFORMATIVE UND GEMÜTLICHE

HEGESCHAU

Dank gemeinsamer Anstrengungen fand die diesjährige Hegeschau im Vaduzer

Saal erstmals wieder in einem würdigen Rahmen statt. Neben den Grussworten

von Regierungschef-Stv. Daniel Risch und den Abschusszahlen des

Jagdjahrs 2019/20, die von Olivier Nägele vorgetragen wurden, stand insbesondere

auch ein hochinteressanter Vortrag von Adrian Arquint über den

«Wolf in der Kulturlandschaft» im Mittelpunkt. Im offiziellen Teil spielten die

Jagdhornbläser der Liechtensteiner Jägerschaft auf, die am 5./6. September

in Triesenberg ihr 60-jähriges Bestehen feiern.

Erstmals seit langer Zeit wurde wieder verstärkt auf die Dekoration und das

Rahmenprogramm geachtet. Dieses wurde durch die Ausstellung «Vögel der

Rietlandschaft» mit Präparaten von Peter Niederklopfer und mit Bildern von

Rainer Kühnis bereichert. Im Unterhaltungsprogramm fanden sich das Trio

«D Fätzer» sowie Markus Meier mit humoristischen Einlagen.

V.l.n.r.: Daniel Risch, Regierungschef-Stv., Michael Fasel, Präsident der Liechtensteiner

Jägerschaft, Adrian Arquint, Amt für Jagd und Fischerei Graubünden.

Olivier Nägele, Abteilungsleiter

Wald und Landschaft.

PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020 I 25


LIECHTENSTEINER JÄGERSCHAFT

60 JAHRE JAGDHORNBLÄSER

Fürstliche Jagdhornbläsergruppe

Anlässlich des 75. Geburtstags S.D.

Fürst Hans-Adam II. – seit 50 Jahren

Mitglied der Liechtensteiner Jägerschaft

– überbrachten die Jagdhornbläser

unserem Staatsoberhaupt einen

musikalischen Gruss auf Schloss Vaduz.

Im Zuge dessen erteilte Seine Durchlaucht

der Formation die Erlaubnis, den

Titel «Fürstliche Jagdhornbläsergruppe

der Liechtensteiner Jägerschaft» zu verwenden,

worauf sie besonders stolz sind.

Die Fürstliche Jagdhornbläsergruppe feiert Jubiläum.

Gustav und Hermann Ospelt brachten 1959 von einer Veranstaltung des Ordens

«Der Silberne Bruch» aus Deutschland zwei Fürst-Pless-Hörner für die

Gebrüder Emil und Peter Amann mit. Und 1960 wurde die Jagdhornbläsergruppe

als Unterorganisation der Liechtensteiner Jägerschaft gegründet.

Peter und Emil Amann bildeten zusammen mit August Laukas bis 1968 ein

Terzett. Die kleine Gruppe konnte in den Folgejahren unter der Leitung von

Peter Amann kontinuierlich auf acht Mitglieder aufgestockt werden. Erich

Nipp folgte als Obmann und musikalischer Leiter nach. Als Alex Ospelt 1994

das Amt des Obmannes übernahm, wurde die musikalische Leitung erstmals

in separate Hände gegeben. Nach Reinold Hasler und Kurt Poll übernahm

Marcel Noser die musikalische Leitung, der diese anspruchsvolle Aufgabe seit

1994 wahrnimmt.

Jagdsignale dienten ursprünglich der

gegenseitigen Verständigung. Noch

heute wird beim Zusammentreffen

die «Begrüssung» geblasen oder wenn

ein Stück Wild erlegt wurde, «Hirsch

tot» oder «Gams tot» gespielt. Die

traditionellen Signale haben sich erhalten,

doch umfasst das Repertoire

unserer Jagdhornbläser heute auch

Märsche, Fanfaren oder Lieder, die

weit über das Signal als Mittel der

Verständigung hinausgehen.

Im Jubiläumsjahr zählt die Jagdhornbläsergruppe der FL-Jägerschaft 12 Mitglieder.

Mit Oihana Konrad, was besonders erfreulich ist, steht auch eine aktive

Jagdhornbläserin in den Reihen der strammen Burschen.

Unsere Jagdhornbläser – sie gelten als Botschafter jagdlichen Brauchtums –

sind sehr gefragt. Sie umrahmen zahlreiche erfreuliche Anlässe und sorgen

damit für manche «Ganslhaut» in den Reihen der Zuhörer.

Jubiläumsfeier

Am 5./6. September findet in Triesenberg

das überregionale Jagdhornbläsertreffen

statt. Gleichzeitig feiert

die Fürstliche Jagdhornbläsergruppe

der Liechtensteiner Jägerschaft ihr

60-jähriges Bestehen.

26 I PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020


züchts?

Zeit für eine

clevere Fenstersanierung.

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Erfahrung ist unser Fundament

PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2016 I 27


FISCHEREIVEREIN LIECHTENSTEIN

Liebe Leserin, lieber Leser

Mit dem 1. April startet in Liechtenstein

jedes Jahr die Fischereisaison

am Liechtensteiner Binnenkanal.

Für die Fischerinnen und Fischer ist

dies immer ein wichtiger Tag, den

sich viele schon Monate im Voraus

als Urlaubstag einplanen. Das ganze

Jahr über kümmern sich die Verantwortlichen

des FVL um die Hege

und Pflege der Gewässer und deren

Bewohner. Am 1. April hoffen aber

alle auf den einen schönen Fang,

ähnlich einem Lohn für die vielen

Bemühungen rund um die Lebensräume.

Leider hat aber auch die Fischerei

ihre Sorgen. Der Klimawandel

und die starke Zunahme der

Kormoranbestände machen unseren

heimischen Fischen, darunter

insbesondere den Äschen, sehr zu

schaffen. In dieser Ausgabe finden

Sie dazu einen ausführlichen Bericht.

In vielen Bereichen ist der Mensch in

Sachen Natur sehr gefordert. Es ist

an uns, die Natur zu schützen und ihr

mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Sinnbildlich dazu stellen wir auf dieser

Seite auch den Fisch des Jahres

2020 vor. Die Seeforelle steht dieses

Jahr ganz besonders in unserem

Fokus. Auch ihr gilt als stark gefährdete

Fischart der höchste Schutz.

Wir dürfen nicht wegsehen, wenn

Arten verschwinden. Auch die heimischen

Fische haben ein Recht auf

Leben, nicht nur Tiere, die man über

Wasser beobachten kann.Die Fische

gehören ebenso zur Fauna des Alpenraums

und sind Teil unseres kulturellen

Erbes.

Mit Petri-Heil-Grüssen

Rainer Kühnis, Präsident FVL

Der Fischereiverein setzt sich seit Jahrzehnten für die Verbesserung des Lebensraum Wasser ein.

28 I PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020


FISCH DES JAHRES 2020

IST DIE SEEFORELLE

Mit bis zu einem Meter Länge und

einem Gewicht von 10 bis 15 Kilogramm

gehört die Seeforelle zu den

grössten Fischen in unserer Region.

Sie ist eine wahre Schönheit. Ihr

Schuppenkleid schimmert am Rü c k -

en schwarz-braun oder grau mit

blau-grün, die Flanken glänzen silbern

und sind mit schwarzen Tupfen

versehen. Der Kopf der Seeforelle

ist gross und die Maulspalte lang

gezogen, sodass sie als wahre Räuberin

deutlich erkennbar ist. Der

Fisch des Jahres 2020 gehört zu den

Salmoniden, also zur Familie der

Lachse. Als Wanderfisch lebt die

Seeforelle sowohl im Bodensee als

auch in den Fliessgewässern des Alpenrheins.

Als stark gefährdete Fischart

gilt der Seeforelle höchster Schutz.

Bis 1950 war ihr Vorkommen noch

sehr zahlreich. Ältere Semester unter

den Fischern erinnern sich noch gut,

wie sie früher mit Rheinlanken, wie

man sie hierzulande auch nennt, reiche

Beute machten.

Seit zwei Jahrzehnten unternehmen

Behörden und Fischereiverbände

viel, um die Zahl der Seeforellen

wieder zu erhöhen; durchaus mit

Erfolg. Auch der Fischereiverein

Liechtenstein beteiligt sich stark in

diesen Programmen.

Mit der Seeforelle kürt der Fischereiverein

Liechtenstein nun bereits

zum fünften Mal einen Fisch des

Jahres. Die Bachforelle machte 2016

den Anfang. Danach folgten die Rotfeder,

die Elritze und die Schleie. Mit

dem Fisch des Jahres soll das Augenmerk

der Öffentlichkeit auf die

jeweils gekürte eine Fischart im

Speziellen sowie auf die Anliegen

der Fischerei, der Gewässer und seiner

Bewohner im Allgemeinen gerichtet

werden.

Die Seeforelle ist Fisch des Jahres 2020.

PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020 I 29


FISCHEREIVEREIN LIECHTENSTEIN

KLIMA UND KORMORANE

BEDROHEN FISCHBESTÄNDE

Mit grosser Sorge beobachtet die

Arbeitsgemeinschaft der Fischereiverbände

der Alpenländer (ARGEFA),

der auch der FVL angehört, die Zunahme

der Kormorane im Alpenraum.

Besonders alarmierend ist die

Situation in Baden-Württemberg

und in der Schweiz, wo die Brutbestände

in den letzten 20 Jahren massiv

zunehmen. Die Auswirkungen

dieser Entwicklung sind für die Fische

dramatisch. Äschen und Forellen

werden in einigen Gewässern praktisch

komplett dezimiert. Die Gefrässigkeit

der Kormorane kennt keine

Grenzen. Einzig in Bayern konnten

die Bestände durch ein konsequentes

Kormoranmanagement stabilisiert

werden. Neue Brutkolonien

werden dort nicht toleriert. Anlässlich

der Delegiertenversammlung

der ARGEFA in Schaffhausen wurden

deutliche Forderungen formuliert:

«Eine wirkungsvolle Ursachenbekämpfung

statt einer aufwendigen

und teuren Symptombekämpfung.»

Zusätzlich machen den Fischen die

durch den Klimawandel versursachten

laufend wärmeren Temperaturen

zu schaffen. Gerade die Äschen

bringt diese Entwicklung an den

Rand des Aussterbens. Als Mitgliederverband

der ARGEFA fordern

auch wir konkrete Massnahmen.

Dazu zählen unter anderem die Vermeidung

von Sunk-Schwall und Restwasserstrecken

bei Wasserkraftanlagen,

der Verzicht auf den Bau von

Wasserkraftwerken in intakten Gewässern,

die Verbesserung der Gewässerstrukturen,

ein zeitgemässer

und naturnaher Gewässerunterhalt

und die Reduktion der Kormoranbestände

auf ein Mass, das nachhaltig

Fischbestände zulässt.

VEREINSAKTIVITÄTEN /

TERMINKALENDER

Fischen im Stausee

Im Stausee bietet der FVL eine schöne

Fischereigelegenheit für erfahrene

Angler und Neueinsteiger. Auskünfte

über die Ausgabe von Fischereiberechtigungen

sowie Preisen finden sich auf

der Homepage des FVL www.fischen.li

unter der Rubrik «Karten».

Weitere Informationen: www.fischen.li

30 I PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020


Der Vorverkauf ist aufgrund der Coronakrise vorläuf ig gestoppt.

Die Durchführung der Konzerte findet vorbehaltlich der Entwicklung bzw. der Vorschriften statt.

Bei einer allfälligen Absage werden die Tickets rückvergütet oder umgebucht.

Informationen folgen rechtzeitig. Danke für Ihr Verständnis!

3. GAMPRINER

OLDIE

NIGHT

6. J UN I 2020 I GR O SSAB Ü N T

16.00 UHR TÜRÖFFNUNG PREIS CHF 60.–

AB 16.00 UHR RHEIN VALLEY SHOW GROUP

20.30 UHR

BELLAMY

BROTHERS


VEREINIGUNG BÄUERLICHER

ORGANISATIONEN IM FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN

LANDWIRTSCHAFT STÄRKEN –

ERNÄHRUNG SICHERN

Der Coronavirus bewegt die ganze Welt und hält uns alle in Atem. Mit grossen

Anstrengungen versuchen die Regierungen der betroffenen Länder dessen

Verbreitung zu verlangsamen und in Schach zu halten. COVID-19 führt uns

vor Augen, wie anfällig die Gesellschaft und die Wirtschaft sind und wie

schnell der Ausnahmezustand erreicht ist. Neben den vielen Absagen von

Veranstaltungen sind es leere oder stark dezimierte Lebensmittelregale, die

uns auffallen. Damit wird eines überdeutlich: Die Versorgungssicherheit,

auch bei Lebensmitteln, ist nicht selbstverständlich und bekommt wieder

einen neuen Stellenwert.

Liechtenstein verfügt über eine eigene und produzierende Landwirtschaft.

101 anerkannte Landwirtschaftsbetriebe produzieren tierische und pflanzliche

Rohwaren. Im Thema Versorgung und Ernährungssicherheit spielen aber

auch die Liechtensteiner Lebensmittelunternehmen eine wichtige Rolle.

Schätzungsweise 60 Prozent der in unserem Land produzierten Rohstoffe

werden auch hier verarbeitet. Der Selbstversorgungsgrad in Liechtenstein

beträgt ca. 40 Prozent. Rund 85 Prozent der konsumfertigen Produkte im

Detailhandel stammen dabei aus der Schweiz.

Wir tun also gut daran, wenn wir in

unserem Land Sorge zur Landwirtschaft

tragen. Die bäuerlichen Familienbetriebe

in Liechtenstein produzieren

auf etwa einem Drittel der

Landesfläche Milch, Fleisch, Eier,

Honig, Getreide, Hackfrüchte, Hülsenfrüchte,

Ölfrüchte, Gemüse, Beeren,

Obst und Trauben. Diese Produkte

werden nach den weltweit höchsten

Standards hergestellt. Nirgends sonst

sind die Anforderungen an das Tierwohl

und die Restriktionen bezüglich

Hilfsstoffeinsatz höher. In Liechtenstein

sind die Transportwege kurz und

die Produzenten bekannt. 40 Prozent

unserer Landwirtschaftsbetriebe

produzieren dabei nach den strengen

Bio-Suisse-Richtlinien.

32 I PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020


Ernährungssicherheit

nicht selbstverständlich

Wir sind es gewohnt, dass wir uns

das ganze Jahr über mit allen erdenklichen

Nahrungsmitteln der Welt

eindecken können. Vor dem Hintergrund

von Klima, Handel, Produktionsbedingungen

und Ressourcen

denken aber immer mehr Konsumenten

kritisch über diese Möglichkeiten

nach. Viele dieser Produkte sind reiner

Luxus und deren Konsum ist im

Grunde verzichtbar. Unverzichtbar

jedoch ist die Versorgung mit den

Grundnahrungsmitteln. Diese stellen

die Grundversorgung mit Kohlenhydraten,

Eiweiss und Fett dar.

Zu den weltweit wichtigsten Grundnahrungsmitteln

gehören Getreide

wie Weizen, Reis und Mais, Speicherwurzeln

(Knollen, Rhizomen) wie Kartoffeln

oder Yams, Hülsenfrüchte wie

Linsen, Bohnen und Früchte. Ebenfalls

zu den Grundnahrungsmitteln

gezählt werden Fisch, Fleisch, Milch

und Eier, die neben Hülsenfrüchten

zu den meist konsumierten Eiweissquellen

zählen. Aber auch Gemüse

nimmt beim heutigen Konsum einen

immer wichtigeren Stellenwert ein.

Eine ausgewogene Ernährung bedeutet,

sich abwechslungsreich und nach

Möglichkeit saisonal und regional zu

ernähren. Es geht darum, seinen Bedarf

an allen Nährstoffen, wie Kohlenhydrate,

Eiweiss, Fett sowie allen Vi -

taminen und Mineralstoffen zu decken.

Die ständige Verfügbarkeit von Lebensmitteln

und die Ernährungs -

sicherheit sind nicht einfach selbstverständlich.

Dabei geht es nicht nur

um Krisen, wie sie die Welt wegen

COVID-19 gerade erlebt, sondern auch

um Produktions- und Rahmenbedingungen

für die Landwirtschaft.

Damit die Landwirtschaft ihrem Urauftrag

nachkommen kann, braucht

sie fruchtbare Böden und sie muss

von der Gesellschaft getragen sein.

Dafür setzt sich die VBO ein.

Die VBO kümmert sich um die Belange der Land- und Alpwirtschaft und

damit um die Interessen der Bäuerinnen und Bauern. Die VBO setzt sich

für die Erhaltung und Sicherung der landwirtschaftlichen Nutzflächen bzw.

Böden ein, welche die Produktionsgrundlage unserer Nahrungsmittel sind.

www.vbo.li

PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020 I 33


PR

ATTRAKTIVEN LEBENSRAUM

GESCHAFFEN

Das Liechtensteinische Gymnasium hat im letzten Jahr den Auftrag erteilt,

im Aussenbereich den Teich (Kleinbiotop) und dessen Umgebung zu erneuern

und zu renovieren. Dies mit der Zielvorgabe, das bestehende Biotop zu

einem attraktiven Lebensraum für Mensch, Flora und Fauna umzugestalten.

Die Jonny Sele AG hat diesen Auftrag erfolgreich durchgeführt.

Heutzutage stehen bei solchen Projekten folgende Themen und Anforderungen

bei der Realisation im Vordergrund: Lebensraum für alle zu schaffen, Naturnähe,

Bewahrung der Artenvielfalt, Berücksichtigung als Lebensraum von

einheimischen Tieren und Pflanzen, Verwendung regionaler Kiese und Stein.

Dank der sehr guten und professionellen Zusammenarbeit aller an diesem

Projekt Beteiligten konnte dieses erfolgreich und sehr gut abgeschlossen

werden. Besucht man nun das neue Biotop, so kann man mit Freude feststellen,

dass die Natur sich ihren angestammten Lebensraum sehr rasch wieder

zurückgeholt hat.

Damit ein solches Projekt auch den

gewünschten Erfolg bringt, ist eine

gewisse Vorlaufzeit unabdingbar.

Denn verschiedene Faktoren gehören

frühzeitig in die Planung mit einbezogen

und sind vorgängig an Ort

und Stelle zu beurteilen und zu prüfen.

Ganz wichtig sind dabei vorab

auch das Stellen und die Beantwortung

folgender Fragen:

a) Was wollen wir am Ende unserer

Arbeiten erreicht haben und

b) Wo liegen unsere Möglichkeiten?

Bei der Umsetzung eines solchen

Projektes gilt es auch, folgende wichtige

Punkte zu beachten:

Sonneneinstrahlung, Beschattung

. Einflüsse aus angrenzenden

Liegenschaften

Zugänglichkeit, Korridore

Windverhältnisse

Frost und Schneeverhältnisse

Fauna und Flora im Umkreis

. etc.

Gerne beraten wir auch Sie in Sachen

Umgebungsgestaltung, Erneu -

erungen von Zufahrten, Plätzen,

Wegen und Grünflächen sowie Trock -

enmauern bis hin zum Erstellen

oder Umgestalten von Biotopen.

Das neue Biotop beim Liechtensteinischen Gymnasium ist zu einem attraktiven

Lebensraum für Mensch, Flora und Fauna geworden.

34 I PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020


KURZ & FÜNDIG

NATURBILDER

Ausstellungen von Zech, Schädler, Kühnis und Jäger

In diesen Wochen haben verschiedene Künstler, darunter zwei Fotografen und zwei Maler, ihre Bilder öffentlich gemacht.

Gerlinde Zeck sowie Rainer Kühnis und Georg Jäger haben im Schaaner Domus zur Vernissage eingeladen, die

Nachfahren von Josef Schädler im Landesspital Vaduz.

Josef Schädler

Die Ausstellung «Josef Schädler» im Landesspital zeigt, dass der Triesner

Künstler nicht nur ein begnadeter «Berg-Maler» war, sondern sein Schaffen

eine unglaubliche Breite abzudecken vermochte. Die bis 16. August dauernde

Werkschau (Infos gibt es dazu am Eingang zum LLS) ist täglich von 10 bis

19.30 Uhr zu sehen, sofern die Besuchersperre im LLS aufgrund der Corona-

Entwicklung wieder aufgehoben wird.

Weggefährten und Freunde des Künstlers treffen sich am 3. Juni nachmittags

zu «Erinnerungen», dazu zählen zum Beispiel Alfons Schädler und Ilse Islitzer,

hier vor einem Porträt des Künstlers. Mehr dazu auf www.josefschaedler.li

77 Einblicke in die Natur Liechtensteins

77 Einblicke in die Natur Liechtensteins gewährten Rainer Kühnis und Georg

Jäger. Die beiden Freunde und ausgewiesenen Naturfotografen hatten ihre

Arbeiten vom 16. Januar bis 16. Februar 2020 im Domus, Schaan, ausgestellt.

Ihre Fotoausstellung erlaubte einen tiefen Einblick in Liechtensteins Landschaften

mit ihren Tierwelten, angefangen von Unterwasseraufnahmen von

Fischen und Lurchen in Ruggell über Vögel, Insekten, Schlangen, bis hin zum

höchsten Punkt des Landes, den Grauspitz.

Farbiges Schaffenswerk

Gerlinde Zech aus Schaan lädt vom 5. März bis 5. April 2020 in die Domus-

Galerie ein. Die Künstlerin zeigt dort unter dem Titel «Farbiges Schaffenswerk»

einen Teil ihrer umfassenden Arbeiten. Ihr breites Spektrum an Werken

umfasst Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen, Akte, bunte Blumen,

verschiedene Landschaften sowie Themen aus Fauna und Flora.

Bemerkenswert ist, wie Gerlinde Zech all ihre Bilder mit unterschiedlichen

Maltechniken und Stilrichtungen ausführt. Es ist ein Vergnügen, ihr vielfältiges

Schaffen zu betrachten.

PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020 I 35


HOTZENPLOTZ

DIE PANORAMA KINDERSEITE

Liabi Kinder

Dr Singeri, än Maa vo Vadoz hät amol gseet:

«S Gäld wörd jätz denn abgschafft.

I ha amol scho kääs mee!»

Wia goots Eu? Hender no?

I wüüsch Eu schööni Oschtera!

Euer Max Frechdax

36 I PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020


2020

WANN WAS WO …

Da bei der Vorbereitung dieser Publikation aufgrund der Coronakrise ein weitestgehendes Veranstaltungsverbot galt,

sind hier Anlässe erst ab 1. Mai 2020 aufgeführt. Dies ist jedoch keine Garantie, dass die geplanten Veranstaltungen auch

stattfinden. Bitte orientieren Sie sich über die Durchführung in den Tagesmedien. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

1. Mai 25. Triesenberger Frühling Verein Triesenberger Konzerte Triesenberg

9. Mai Passivkonzert MGV Kirchenchor Triesenberg

16. Mai Dorfcafé Gemeinde Triesenberg

16. Mai Altpapier-Sammlung Pfadfinder Triesenberg

16. Mai Vereinsausflug Verein Ahnenforschung

16. Mai Motorradsegnung Pfarrei/Motorradfreunde Triesenberg

31. Mai Feierliche Erstkommunion Pfarrei Triesenberg

5. Juni Autosegnung Pfarrei Triesenberg

6. Juni 21. LGT-Alpin-Marathon LGT-Alpin-Marathon-Verein Bendern-Malbun

11. Juni Fronleichnam-Feierlichkeiten Pfarrei/Vereine/Veranstaltungsk. Triesenberg

19. Juni Firmlingsabend Pfarrei Triesenberg

20. Juni Firmung Pfarrei Triesenberg

20. Juni 11. Rock around Malbun Verein PANORAMA Malbun

27. Juni Gemeindesportfest Fussballclub Triesenberg Triesenberg

27. Juni Zwiebelturm Open Air Veranstaltungskommission Triesenberg

VORANZEIGE

Datum: Samstag, 30. Mai 2020

Treffpunkt: 9.00 Uhr beim Heizwerk

Mitbringen: gutes Schuhwerk und Handschuhe

Anschliessend Verpflegung durch den Gemeinderat Malbun,

unterstützt durch die Gemeinde Triesenberg

Bei unsicherer Witterung wird über Facebook informiert

Malbuner Gemeinderat

PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020 I 37


IN DEN MUND GELEGT

WAS UNSERE PROMINENTEN

WIRKLICH NICHT GESAGT HABEN

Olivier, jätz säg du mirrrr amol:

Wia ka ma vo 155 Schtock Rrrrootweld,

wo ma zellt hät,

380 Schtock awägg schüüssa?

Weischt, Daniel,

äns vrschteischt du nid …

DAMALS… VADUZ IM 20. JAHRHUNDERT

ist vor allem das Tempo, in dem sich

die Gesellschaft und die Wirtschaft

ebenso wie die Kultur und soziale

Errungenschaften gewandelt haben.

Zahlreiche Fotografen haben Vaduz

im Laufe von 100 Jahren in Bildern

festgehalten – ein unschätzbarer

Wert für die Nachwelt!

Am Montag, den 6. April erscheint

ein neuer Bildband «Damals … Vaduz

im 20. Jahrhundert» von Markus

Meier. Das rund 170 Seiten starke

Buch im Format A4 quer zeigt Vaduz

von 1900 bis 2000 in vier Kapiteln.

Es gab wohl kaum eine Epoche, die

unsere Welt, unser Land, die Gemeinden

derart verändert hat wie

das 20. Jahrhundert. Beeindruckend

Sichtbare Zeichen der Veränderung

in Vaduz sind etwa öffentliche Gebäude,

Dienstleistungs- und Industriebauten,

neuere Wohnbauten

wie die Terrassensiedlung im Möliholz,

neu geschaffene Erholungszonen,

verbliebene Plätze und Ecken,

die unseren Alltag in der Gemeinde

prägten und prägen.

Jedenfalls – und das ist das Ziel der

Publikation – ist es höchst interessant,

das heutige Vaduz mit den Ortsbildern

längst vergangener Jahrzehnte

zu vergleichen.

Dank einer Fülle an Fotografien ist

es möglich, einen aussagekräftigen

und repräsentativen Querschnitt

durch die Bau- und Siedlungsgeschichte

von Vaduz zu zeigen.

Der Bildband «Damals … Vaduz im

20. Jahrhundert» ist in den Buchhandlungen

und Papeterien zum

Preis von CHF 50.– erhältlich.

38 I PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020


SERVICESEITE

FÜR SIE IM DIENST

DAS NÄCHSTE PANORAMA

ERSCHEINT AM 18. JUNI 2020

Gottesdienste am Sonntag

• Kapelle Masescha, 10.30 Uhr

• Kapelle Steg, 09.00 Uhr

• Kapelle Malbun

Vorabendmesse: 17.30 Uhr

(samstags und am Tag vor Feiertagen)

Notrufnummern

112 Europäischer Notruf

117 Polizeinotruf

144 Sanitätsnotruf

143 Die dargebotene Hand

118 Feuerwehrnotruf

(Brand, Öl- und

Chemieunfälle)

1414 Rettungshelikopter

187 Lawinenbulletin

232 74 03 Liecht. Bergrettung

236 71 11 Landespolizei

265 50 25 Gemeindepolizei

Triesenberg

792 26 61 Gemeindepolizist

Jochen Bühler

235 44 11 Krankenhaus Vaduz

380 02 03 Frauenhaus Liechtenstein

233 31 31 Sorgentelefon für Kinder

Ärzte

Dr. Singer & Jedl Ärzte-AG

Dr. med. Gernot Singer

Facharzt für Allgemeinmedizin,

Anästhesie und Intensivmedizin

sowie Diplom für Akupunktur

und Notfallmedizin

Dr. Christian Jedl

Facharzt Allgemein- und

Notfallmediziner

Tel. +423 262 99 55

Fax +423 262 99 39

Post

Das Alpengebiet ver fügt über Brief -

kästen, die von der Liech ten stei ni -

schen Post AG zu nach stehenden

Zeiten täglich geleert werden:

• Malbun, bei der Talstation

Sesselbahn Sareis: 8.30 Uhr

• Malbun Sport: 8.30 Uhr

• Altes Zollhaus, Steg: 8.00 Uhr

• Mehrzweckgebäude Masescha:

8.15 Uhr

Kehrichtsammelstellen

Steg und Masescha

Die Sammelstellen sind dauernd ge -

öffnet. Es dürfen ausschliesslich Keh -

richtsäcke mit aufgeklebten Gebüh -

renmarken deponiert werden.

Papier, Bruchglas, Ganzglas müssen

bei der Sammelstelle Guferwald ent -

sorgt werden.

Wertstoffsammelstelle Malbun

Die Sammelstelle ist dauernd ge öff -

net. Ausschliesslich Privat haus halte

dürfen hier Kehrichtsäcke mit auf -

geklebten Gebührenmarken, Papier,

Bruchglas, Ganzglas deponieren.

Für alles andere steht die Sammel -

stelle Guferwald zur Verfügung.

Walsermuseum Öffnungszeiten

Montag bis Freitag:

7.45 bis 12.00 Uhr

13.30 bis 17.45 Uhr

Samstag:

8.00 bis 11.00 Uhr

Eintritt:

Erwachsene Fr. 4.–

Gruppen Fr. 2.– (ab 10 Personen)

www.triesenberg.li

PANORAMA FRÜHLINGSAUSGABE 2020 I 39


Der Vorverkauf ist aufgrund der Coronakrise vorläuf ig gestoppt.

Die Durchführung der Konzerte findet vorbehaltlich der Entwicklung bzw. der Vorschriften statt.

Bei einer allfälligen Absage werden die Tickets rückvergütet oder umgebucht.

Informationen folgen rechtzeitig. Danke für Ihr Verständnis!

20. JUNI 2020

11.

ROCK

AROUND MALBUN

DIE ULTIMATIVE OLDIES-PARTY

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