Gemeindemitteilung Kirchanschöring 2020-1

boandl

An alle Haushalte

2020, Ausgabe I

Gemeindemitteilung

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das erste Quartal dieses Jahres wird in den Städten und Gemeinden

überlagert von den Kommunalwahlen am 15. März.

Diese Wahlen des Landrats, Kreistags, Bürgermeisters und

Gemeinderats sind immer etwas Besonderes.

Alle sechs Jahre bestimmen die Wahlberechtigten, wer zukünftig

darüber bestimmt, was in unserem unmittelbaren Umfeld passiert

und wie sich unsere Gesellschaft vor Ort entwickeln kann.

Diese Entscheidungen sind für uns oft noch wichtiger als die Gesetzgebung

der „großen“ Politik, da sie uns meist direkt betreffen.

Daher bitte ich Sie alle: Nutzen Sie die Möglichkeit und gehen Sie zur

Wahl!

Denn es haben sich wieder viele gute Bewerberinnen und Bewerber bereit erklärt, Verantwortung

zu übernehmen. Vielen herzlichen Dank für dieses Engagement!

Ich wünsche uns allen ein faires Werben um die Zustimmung an der Wahlurne und nach der Wahl

wieder ein konstruktives Zusammenarbeiten auf allen Ebenen und über alle Gruppierungsgrenzen

hinaus!

Euer Bürgermeister


Wichtige Anschriften, Öffnungszeiten und Telefonnummern

Gemeindeverwaltung Kirchanschöring

Rathausplatz 2, 83417 Kirchanschöring

www.kirchanschoering.info

Öffnungszeiten:

Montag - Mittwoch, Freitag: 8:00-12:00 Uhr

Donnerstag: 9:00-12:00 Uhr & 14:00-18:00 Uhr

Zentrale/Vermittlung

Telefon: 08685 / 77 939 - 0 / Telefax: 08685 / 77 939 - 30

gemeinde@kirchanschoering.de

1. Bürgermeister

Hans-Jörg Birner

Tel.: 08685 / 77 939 - 10

buergermeister@kirchanschoering.de

Personalsachbearbeitung

Michaela Palliardi

Tel.: 08685 / 77 939 - 13

palliardi-michaela@kirchanschoering.de

Mo., Di., Mi.: 8:00 - 12:00 Uhr

Do.: 9:00 - 12:00 Uhr

Kindergarten- und Krippenbeiträge, Kanalgebühren

Sophia Reitschuh

Tel.: 08685 / 77 939 - 28

reitschuh-sophia@kirchanschoering.de

Mo., Mi., Fr.: 8:00 - 12:00 Uhr

Gemeindemitteilung

Petra Obermeier

gemeindeanzeiger@gmx.de

Geschäftsleitung

Peter Schuster

Tel.: 08685 / 77 939 - 14

schuster@kirchanschoering.de

Kämmerei

Sabine Strohhammer

Tel.: 08685 / 77 939 - 15

strohhammer-sabine@kirchanschoering.de

Ansprechpartner für Bautechnik

Josef Parzinger

Tel.: 08685 / 77 939 - 27

parzinger-josef@kirchanschoering.de

Bauamt

Margot Aicher

Tel.: 08685 / 77 939 - 12

aicher-margot@kirchanschoering.de

Mo., Di., Fr.: 8:00 - 12:00 Uhr / Do.: 9:00 - 12:00 Uhr

Vorzimmer Bürgermeister

Ramona Aicher

Tel.: 08685 / 77 939 - 21

aicher-ramona@kirchanschoering.de

Einwohnermeldeamt

Sabine Inneberger & Theresa Aicher

Tel.: 08685 / 77 939 - 17 ( Sabine Inneberger)

Tel.: 08685 / 77 939 - 19 (Theresa Aicher)

ewo@kirchanschoering.de

Sozialwesen

Michaela Stockhammer

Tel.: 08685 / 77 939 - 18

stockhammer@kirchanschoering.de

Mo., Di., Mi.: 8:00 - 12:00 Uhr

Do.: 9:00 - 12:00 Uhr

Kassenwesen

Irene Prechtl

Tel.: 08685 / 77 939 - 28

kasse@kirchanschoering.de

Martina Waldherr

Tel.: 08685 / 77 939 - 16

waldherr-martina@kirchanschoering.de

Sozialbüro

Anja Straßer

Öffnungszeiten

Mo., Di., Mi., Fr.: 08:00 - 12:00 Uhr

Do.: 9:00 - 12:00 Uhr und nach Vereinbarung

Telefon: 08685 / 77 939 - 26 / Telefax: 08685 / 77 939 - 30

sozialbuero@kirchanschoering.de

Postfiliale

Nicole Meinelt & Hubert Franken

Öffnungszeiten

Mo. - Fr.: 9:00 - 12:00 Uhr / Sa: 9:00 - 11:00 Uhr

Tel.: 08685 / 77 939 -11

Tourist-Information und VHS

Sieglinde Gaugler

Öffnungszeiten

Mo., Di., Fr: 8:00 - 12:00 Uhr / Do.: 9:00 - 12:00 Uhr

Tel.: 08685 / 77 939 - 20 / info@kirchanschoering.de

G‘wandladen - der Kleidermarkt für Jedermann

Öffnungszeiten

Di.: 14:30 -16:30 Uhr, Do.: 10:00 - 12:00 Uhr

Fr.: 14:30 - 16:30 Uhr, Sa.: 10:00 - 12:00 Uhr

Wertstoffhof

Öffnungszeiten

Di., Fr.: 15:00 -18:00 Uhr / Sa.: 8:00-12:00 Uhr

Gemeindebücherei St. Michael

Öffnungszeiten

Di.: 16:00 - 18:30 Uhr, Do.: 10:00 - 11:00 Uhr

So.: 9:30 - 10:30 Uhr

Tel.: 08685 / 77 86 363

buecherei.kirchanschoering@gmail.com

Abgabe für die nächste Ausgabe:

9. März 2020

Seite 2


Der Bürgermeister informiert

Damit die Natur in Siedlungen eine Chance kriegt

Großzügige Zuschüsse zum Pflegemanagement öffentlicher Flächen

Nicht zuletzt die Diskussion um das Volksbegehren „Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern - Rettet die

Bienen“ hat deutlich gemacht, dass alle Nutzergruppen etwas für den Erhalt der Arten leisten müssen und zudem

Eile geboten ist. Der öffentlichen Hand, auch den Kommunen, fällt hier eine Schlüsselrolle zu. Denn ihnen

obliegt die ökologische Gestaltung und Pflege der kommunalen Grünflächen.

Diese Grünflächen, die man an öffentlichen Spielplätzen, Sportanlagen, Friedhöfen oder am gemeindlichen

Straßenverkehrsgrün inklusive Straßenbäumen sieht, rücken immer mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit, da

sie vielfältige Dienste leisten. Insbesondere tragen sie zur Regulierung des Klimas bei und beherbergen vielfältige

Lebens- und Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen, welche durch Grünflächenplanung und -pflege

unbedingt geschützt werden sollen. Ein „Ökologisches Grünflächen-Management für Kommunen“, das einer

breiten Palette von Anforderungen genügen muss, kann dabei wertvolle Dienste leisten.

Doch dafür brauchen die Gemeinden zunächst einen Gesamtüberblick, ein kartografisches Verzeichnis über

die Flächen und eine Übersicht über Pflegezuständigkeiten. Zudem müssen die Nutzung und die notwendigen

Maßnahmen eindeutig definiert und der Pflegeaufwand bezüglich Kosten und Arbeitszeit eruiert und

offengelegt werden. Damit die Verwaltungen eine klare Übersicht erhalten und einen konkreten Pflegeplan

erarbeiten können, benötigen sie fachliche Begleitung und Unterstützung, weil ja beispielsweise im Jahresverlauf

unterschiedliche Pflegearbeiten auf den verschiedenen Grundstücken anfallen, die zudem kontrolliert

werden müssen.

Ein ökologisches Grünflächen-Management enthält ein Grünraumkataster, das digital erfasst ist und es den

Gemeinden wesentlich erleichtert, ihre Flächen, Pflegemaßnahmen und Pflanzungen besser zu erfassen und

zu steuern, was letztlich in einem Planwerk für jede beteiligte Gemeinde mündet. Langfristig können sie damit

Pflegekosten reduzieren und die Bepflanzungen an die geänderten Klimabedingungen und Bedürfnisse

moderner Pflege anpassen. Konkret heißt dies, dass die Flächen nicht mehr wie bisher nur nach ästhetischen

Gesichtspunkten angelegt und instandgehalten werden, damit sie langweilig und „schön aufgeräumt“ ausschauen,

sondern so, dass sie pralles Leben bieten und damit die ökologische Funktion erhalten. So soll auch

die Natur in Siedlungen eine echte Chance erhalten, damit Kleintiere wie Insekten ausreichend Nahrung und

ungestörte Plätze zum Nisten finden.

Für ein gemeinsames Etablieren dieses Ökologischen Grünflächen-Managements haben sich die regionale

LEADER-Aktionsgruppe (LAG) „Traun-Alz-Salzachtal“ zusammen mit dem LAG Berchtesgadener Entwicklungsforum

und der LAG Chiemgauer Seenplatte schon vor einiger Zeit ausgesprochen. Unter der Federführung

von Kirchanschörings Bürgermeister Hans-Jörg Birner wurde eine Konzeptidee erstellt, einen ökologischen Pflegeplan

für kommunale Grünflächen in allen beteiligten Kommunen zu erstellen.

Oberste Prämisse dabei war die partizipative Erarbeitung von Maßnahmen und Zielen. Dadurch kamen

Grundstücke von insgesamt rund 322 Hektar, also 3.220.000 Quadratmetern zusammen, deren Pflege nach

ökologischen Gesichtspunkten weit über die Pflichtaufgaben von Gemeinden hinausgehen. Schon deshalb

galt es, das Projekt finanziell gut auszustatten.

So stellten die Aktionsgruppen einen Antrag zur Förderung aus dem gemeinsamen EU- und Freistaat-Förderprogramm

LEADER, mit dem das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die

ländlichen Regionen finanziell fördert. Das für LEADER-Förderungen zuständige Amt bewertete dieses innovative

Umwelt- und Artenschutz-Projekt nun als so vorbildlich und förderfähig, dass es ihm nun mit einem Zuschuss

von 122.850 Euro entgegenkommt. Weitere 60.000 Euro legte der Bayerische Naturschutzfonds drauf,

der den Kommunen mit Geld für das Engagement um die biologische Vielfalt auf arten- und blütenreichen

Seite 3


Der Bürgermeister informiert

Flächen unter die Arme greift. Insgesamt darf sich die Region also über mehr als 180.000 Euro an Zuschüssen

freuen. Damit lassen sich rund 80 Prozent der Gesamtkosten decken.

Vor Kurzem wurde der entsprechende Zuwendungsbescheid in Kirchanschöring übergeben. In Empfang nehmen

durften sie der Vorsitzende der LAG „Traun-Alz-Salzachtal“, Konrad Schupfner, Bürgermeister in Tittmoning,

und sein Stellvertreter und Projektleiter, Hans-Jörg Birner.

Über die Förderung freuten sich aber auch Geschäftsführer Stefan Neiber vom LAG Berchtesgadener Entwicklungsforum,

Konrad Schupfner, Bürgermeister der Stadt Tittmoning und Vorsitzender der Traun-Alz-

Salzachtal-LAG, sowie Pittenharts Bürgermeister und LAG-Vorsitzender der Chiemgauer Seenplatte, Josef

Reithmeier. Alle drei LAGs arbeiten hier in einem Kooperationsprojekt zusammen.

122.850 Euro gibt LEADER für das Ökologische Grünflächen-Management für Kommunen aus. Der Bayerische Naturfonds legt nochmal

60.000 Euro drauf, was für freudige Gesicher sorgt bei (von links): LAG-Managerin Elke Ott, LEADER-Koordinator Sebastian Wittmoser,

Bürgermeister Hans-Jörg Birner, Pallings 3. Bürgermeister Andreas Wimmer, Bürgermeister Konrad Schupfner,

Bürgermeister Josef Reithmeier und dem Bayerischen Naturschutzfonds-Vorstand Georg Schlapp.

Mitfreuen dürfen sich auch der Geschäftsführer des Berchtesgadener Entwicklungsforums, Stefan Neiber, Elfriede Winkler vom Bayerischen

Naturschutzfonds und Fridolfings 3. Bürgermeisterin Monika Fuchs, die zum Führungsgremium der LAG Traun-Alz-Salzachtal gehört.

Sebastian Wittmoser, Landwirtschaftsdirektor und LEADER-Koordinator beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft

und Forsten Rosenheim, überreichte den Zuwendungsbescheid und erinnerte daran, dass es mittlerweile der

Dritte sei, den er den Kirchanschöringern aushändigen dürfe. Über LEADER sei nicht nur das Bienenhaus, sondern

auch die Machbarkeitsstudie zum Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkel gelaufen. Wittmoser betonte,

dass es höchst begrüßenswert sei, dass es diese LEADER-Gruppen gibt, „die hervorragend zusammenarbeiten.“

Hans-Jörg Birner verdiene großen Respekt für seine Leistungen. Das Projekt entspreche voll und ganz

den LEADER-Zielen und sei ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz. Wittmanns Lob galt auch der Chiemgauer

Seenplatte. Diese LAG habe schon sehr früh damit begonnen, auf kommunaler Ebene etwas für Bienen und

Wildbienen zu tun, indem sie das interkommunale Gemeinschaftsprojekt „Die Chiemgauer Seenplatte blüht

auf“ ins Leben gerufen hat.

Seite 4


Der Bürgermeister informiert

Birner erläuterte in seinem Grußwort den Sinn des Projekts, das auf einem Vorschlag der Ökomodellregion

Waginger See-Rupertiwinkel beruht. Es ergänze die vielen Initiativen, die der Landkreis Traunstein zum Erhalt

und zur Verbesserung der Ökosysteme und zum Schutz der Bienen und Insekten leiste. Birner verwies auch

auf die bereits laufenden Aktionen der Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land. So nannte er unter

anderem die Projekte „Blühender Landkreis Traunstein“, „Blühender Landkreis Berchtesgadener Land“, „Der

Rupertiwinkel summt“ oder „Die Wildbiene schützen“.

„Durch die naturnahe Umgestaltung und Umsetzung naturschutzfachlicher Maßnahmen wollen die Gemeinden

und Landkreise ihre Vorbildrolle für die Bevölkerung wahrnehmen.“ Gerade mit diesem Projekt sei man

am Zug der Zeit.

Bürgermeister Konrad Schupfner blies ins gleiche Horn. Zudem bestätigte er, dass es sich um das bislang größte

Kooperationsprojekt in der Region handle und schon daher etwas Besonderes sei. Eine grenzüberschreitende

Zusammenarbeit halte er in allen gesellschaftlichen Bereichen für wichtig.

Der Bayerische Naturschutzfonds fördert ebenfalls den Schutz, die Pflege und die Entwicklung von Natur und

Landschaft innerhalb des Freistaats. Vorstand Georg Schlapp betonte, das Vorhaben sei ganz im Sinne seiner

Organisation. Die Krefelder Studie habe einen erschreckenden Rückgang von Insekten festgestellt. Überall

herrsche nun Handlungsbedarf, nicht nur auf landwirtschaftlichen Grundstücken. Die Kommunen seien neben

den Naturschutzverbänden die wichtigsten Partner im Kampf gegen das Artensterben.

Stefan Neiber, der die Grüße von BGL-Landrat Georg Grabner übermittelte, erinnerte an die gute Kooperation

zwischen den LAG Berchtesgadener Entwicklungsforum und der Traun-Alz Salzachtal und dankte LEADER-

Managerin Elke Ott, die viel Arbeit in dieses neue Projekt steckt.

Text & Foto: Anneliese Caruso

Kommunalwahl 2020

Es ist wieder soweit - die Kommunalwahlen stehen an! Am 15. März 2020 wird gewählt!

Mit Ihren Stimmen entscheiden Sie darüber, wer in den kommenden sechs Jahren die Verantwortung für die

Entwicklung von Kirchanschöring und dem Landkreis Traunstein erhalten soll. Sie tragen zur künftigen Gestaltung

Ihres unmittelbaren Lebensumfelds bei - Ihre Stimmen sind daher wichtig!

Damit Ihnen keine wichtigen Stimmen aufgrund von Formfehlern verloren gehen, möchten wir Ihnen die

wichtigsten Eckdaten und eine Kurzanleitung mit auf den (Wahl-)Weg geben.

Es werden bei der Wahl vier verschiedene Stimmzettel ausgeben

Wahl

Höchstmögliche

Stimmenanzahl

Farbe

1.

Erster Bürgermeister

1

gelb

2.

Landrat

1

hellblau

3.

Gemeinderatsmitglieder

16

hellgrün

4.

Kreistagsmitglieder

70

weiß

Seite 5


Der Bürgermeister informiert

Wahl des Ersten Bürgermeisters

Sie haben eine Stimme zu vergeben. Da es nur einen Wahlvorschlag geben wird, kann dieser oder eine andere

Person gewählt werden, die dann handschriftlich in eindeutiger Weise (Name und z.B. Beruf) auf dem

Stimmzettel eingetragen werden muss. Im Gegensatz zur letzten Kommunalwahl kann der vorgedruckte Bewerber

nicht mehr durch leere Abgabe des Stimmzettels gewählt werden.

Wahl des Landrats

Sie haben eine Stimme zu vergeben. Wie auch bei den anderen Wahlen muss der Stimmzettel eindeutig gekennzeichnet

sein. Es gibt mehrere Wahlvorschläge. Streichungen unerwünschter Bewerber gelten nicht als

Kennzeichnung für den übrig gebliebenen evtl. gewünschten Bewerber.

Wahl der Gemeinderäte und Kreisräte

Sie haben so viele Stimmen, wie Sitze zu vergeben sind. Die Sitze richten sich nach der Einwohnerzahl der

Gemeinde bzw. des Landkreises.

Sie haben die Möglichkeit einzelnen Bewerbern bis zu 3 Stimmen zu geben (kumulieren) und Sie können Bewerber

auf verschiedenen Listen ankreuzen (panschieren). Wenn Sie nicht alle Stimmen für einzelne Bewerber

verwenden möchten, können Sie zusätzlich auch eine Liste ankreuzen. Die restlichen Stimmen werden dann

als Einzelstimmen von oben nach unten auf die noch nicht gekennzeichneten Bewerber verteilt.

Mehrfach aufgeführte Bewerber werden mehrfach berücksichtigt. Sollten Sie jemanden aus der Liste nicht

wählen wollen, können Sie diesen Kandidaten auch streichen.

Bitte vermeiden Sie Fehler und berücksichtigen Sie bei allen Wahlen, dass ...

die Abgabe leerer Stimmzettel

die Abgabe mehrerer Stimmen als den erlaubten

Bemerkungen und Hinweise auf den Stimmzetteln

das Anbringen von Aufklebern auf den Stimmzetteln

die Vergabe mehrerer Listenkreuze

die Ausschöpfung der Anzahl der zu vergebenen Stimmen und Markierung eines Listenkreuzes eines anderen

Wahlvorschlagsträgers

... zur Ungültigkeit Ihres Stimmzettels führen und alle Ihre darauf abgegebenen Stimmen unberücksichtigt

bleiben.

Verloren sind im Übrigen Ihre Stimmen auch, wenn Sie einzelnen Bewerbern mehr als drei Stimmen geben. Alle

übersteigenden Stimmen sind verloren.

Noch ein Hinweis für die Briefwähler

Vergessen Sie bitte nicht, den beizufügenden Wahlschein zu unterschreiben und nicht in einen der

Stimmzettelumschläge zu geben, sondern diesen zusammen mit den Stimmzettelumschlägen im

allgemeinen Briefwahlumschlag abzugeben.

Die jeweiligen Stimmzettel sind in die vorgesehenen farblich abgestimmten Umschläge zu packen.

Ansonsten können Ihre Stimmen bei der Wahl nicht berücksichtigt werden!

Ihre Stimmen sind wichtig - versuchen Sie deshalb Fehler zu vermeiden!

Seite 6


Ökomodellregion & ILE

Verbraucher und Landwirtschaft zusammenbringen

Radeln auf den Spuren biologischer Erzeugung - Zu Besuch bei Bio-Pionier

Einen „unvergesslichen Bio-Tag“ hatte die Ökomodellregion

Waginger See - Rupertiwinkel versprochen,

und die 30 Teilnehmer der Radltour wurden

nach eigener Aussage nicht enttäuscht. Bei zunehmend

sonnigem Herbstwetter lernten sie im Rahmen

der bayerischen „Bio-Erlebnistage“ hautnah

die kulinarische Vielfalt der Region kennen.

Ziel war es, „die Verbraucher zur Landwirtschaft

und unsere Produkte zum Verbraucher zu bringen“,

wie Marlene Berger-Stöckl, die Projektmanagerin

der Ökomodellregion, erklärte.

Dazu hatte sie ein abwechslungsreiches Programm

zusammengestellt: Vom gemeinsamen Frühstück

am Waginger Bauernmarkt ging es zur Obstbrennerei

Franz Gramminger in Mauerham, wo der

junge Betriebsleiter durch seine Brennerei und den

seit 2019 bio-zertifizierten Obstgarten führte. In zwei

großen Fässern lagert hier der erste Bioschnaps aus

Äpfel und Birnen, der bis zur Genussreife noch mindestens

zwei Jahre braucht.

„Bei uns entsteht der milde Geschmack durch

hochwertiges Obst, den handwerklichen Brand

und die richtige Lagerung, wie in fast allen Kleinbrennereien,

und nicht durch den Zusatz von Zucker

und Aromastoffen, wie sie bei Produkten großer

Brennereien enthalten sein dürfen“, erläuterte

Franz Gramminger jun. Ein Potenzial für seine neue

Bioschiene sieht er künftig in sortenreinen Obstbränden,

für die er mindestens 150 kg Obst pro

Sorte braucht. „Hier hoffen wir auf Unterstützung

durch die Ökomodellregion und den Landschaftspflegeverband

beim Koordinieren, damit wir auch

die notwendigen Mengen an Obstsorten von zertifizierten

Obstwiesenbesitzern einsammeln können“,

so Gramminger.

Franz Gramminger erklärt die Brennereitechnik.

(Foto: Touristinfo Waging)

Seite 7


Ökomodellregion & ILE

Einen kurzen Aufenthalt gab es an der Bäckerei

Wenig in Tengling, die sich, wie auch die Bäckerei

Huber aus Waging, vor kurzem dem Biobäckernetzwerk

in der Ökomodellregion neu angeschlossen

hat und seither Brote und Spezialitäten aus Getreide

vom benachbarten Ökobauern anbietet. „Wir

müssen es schaffen, dass sich regionale Kreisläufe

wieder schließen, dass der Bäcker wieder vom Bauern

beliefert wird, solang es noch Betriebe gibt, die

handwerklich backen und mit den schwankenden

regionalen Qualitäten auch umgehen können,

und das am besten in Bio“, so Berger-Stöckl zu den

Zielen der Ökomodellregion.

An der Wallfahrtskirche St. Coloman stärkte sich die

Gruppe mit einer Brotzeit mit bäuerlichen Produkten

aus der Ökomodellregion und genoss den wunderbaren

Blick über den Tachinger See, hoch über

dem südseitig gelegenen Streuobstanger. Bärbel

Forster, Sprecherin der Arbeitsgruppe Ernährung

der Ökomodellregion, hatte ein vielfältiges Buffet

angerichtet. „Die Zubereitung von Gerichten mit

Urgetreide ist nicht nur äußerst gesund, sondern

auch überraschend einfach, abwechslungsreich

und wenig zeitaufwendig“, so Forster. Einhellig

befanden die Besucher das Biobrotangebot aus

Laufener Landweizen, Emmer und Buchweizen als

saftig und schmackhaft.

Sigi Müller, pensionierter Geschichtslehrer aus

Tengling, stellte in einer informativen Führung seine

Nachforschungen zur Geschichte der gotischen

Kirche St. Coloman vor, insbesondere zur Bedeutung

des „Umgang-Altars“, und seine erfolgreiche

Klärung der lateinischen Sinnsprüche aus dem 16.

Jahrhundert. „Der ungeklärte Spruch gab mir lange

Zeit Rätsel auf und weist jetzt nach seiner Entzifferung

auf frühe Verbindungen aus Laufen, dem

Entstehungsort unseres Altars, nach Nürnberg hin“,

so der passionierte Heimatforscher.

Auf schönen Feldwegen - die Strecke war wie jedes

Jahr ehrenamtlich von Tourenführerin Diana

Linner aus Fridolfing geplant worden - ging es weiter

zur nächsten Station, dem Naturlandbetrieb der

Familie Gebhard-Kecht in Jakobspoint.

Anneliese und Sepp Gebhard-Kecht leiten einen

Bio-Milchviehbetrieb mit 20 Kühen und sind beteiligt

am „Waginger See Kas“. Über die mobile Käserei

Chiemgau lassen sie frisch gemolkene Milch

direkt ab Hof verkäsen. Außerdem können Kindergartenkinder,

die teilweise bis aus München anreisen,

Ferientage auf dem Hof verbringen. „Hier haben

die Kinder oft das erste Mal Kontakt zu Tieren

und zur Landwirtschaft. Wir können uns vor Anfragen

kaum retten“, so Anneliese Gebhard-Kecht.

„Ein gutes Modell, damit Kinder wieder lernen, wo

die Lebensmittel herkommen“, fand auch Landtagsabgeordnete

Gisela Sengl, die an der Radtour

teilnahm.

Zum Abschluss besichtigte die Gruppe den Biokreis-Betrieb

von Simon Angerpointner in der Ortsmitte

von Taching, „einem Bio-Pionier unserer

Region“, wie Berger-Stöckl betonte. Simon Angerpointner

baut seit fast vierzig Jahren den Laufener

Landweizen an sowie weitere historische Sorten,

wie den Tassiloweizen, die er an Bäcker in der Umgebung

liefert. Seine Milchviehhaltung hat er vor

Jahren aufgegeben und auf eine Mutterkuhherde

mit Pinzgauern umgestellt. „Die Herde kann inzwischen

bis Ende November auf der Weide bleiben,

hier macht sich der Klimawandel bemerkbar“, so

Angerpointner, der neben der Biolandwirtschaft

auch ein profunder Kenner der Hofgeschichte ist.

Die Wurzeln des Angerpointner-Hofs und der zugehörigen

Hofmühle reichen zurück bis ins zehnte

Jahrhundert. Faszinierend war für die Teilnehmer

der Einblick in die mehrstöckigen baulichen Anlagen

der historischen Mühle, die 1972 im Zuge des

großen Mühlensterbens aufgegeben wurde, aber

immer noch funktionsfähig ist.

Das große Mahlwerk mahlt Mehl, Dunst und Gries.

(Foto: Ökomodellregion)

Seite 8


Ökomodellregion & ILE

Die Radtour endete im Strandkurhaus Waging, einem

wichtigen Teilnehmer des Bio-Wirtenetzwerks

seit 2018 und gefragtem Abnehmer für mehrere

Bioerzeuger aus der Region.

Text: aus der Südostbayerischen Rundschau vom 08.10.2019

- Hans Eder

Die Auswirkungen von Pestiziden werden unterschätzt

Vortrag von Prof. Johann Zaller über die Folgen von Pestiziden für das Ökosystem

Zu einem Vortrag von Dr. Johann Zaller lud das Agrarbündnis

Traunstein-Berchtesgadener Land in Kooperation

mit der Ökmodellregion Waginger See -

Rupertiwinkel ins Gasthaus Glück nach Ledern ein.

Im Fokus des Abends standen die Auswirkungen

von Pestiziden auf die Bodenfruchtbarkeit, das Bodenleben

und die Artenvielfalt. Über diese Fragen

klärte Johann Zaller, Professor für Ökologie an der

Universität für Bodenkultur in Wien, auf.

Haushalt ohne Pestizide, vom Schneckenkorn bis

zum Insektenspray oder Ameisenköder“, so Zaller.

Am Beispiel von Neonicotinoiden, einem Beizmittel

für Mais und weitere Kulturen, das sich von der Wurzel

bis zu den Pollen in der ganzen Pflanze verteilt

und so jedes beißende, saugende oder auch nur

wasserleckende Insekt erreicht, erläuterte Dr. Zaller

die enorme Schädlichkeit bestimmter Pestizidgruppen

für Bienen und Wasserorganismen.

„Drei dieser Mittel sind inzwischen bei uns verboten,

weitere bleiben im Einsatz“, so Zaller.

Einen informativen Vortrag hielt Prof. Dr. Zaller

über die Auswirkungen von Pestiziden

Was sind überhaupt Pestizide, wer verwendet sie

und wo befinden sich diese?

Pestizide werden eingeteilt in Insektizide (gegen Insekten),

Herbizide (gegen Pflanzen), Fungizide (gegen

Pilze) und viele weitere. In Deutschland sind

1.581 zugelassene Produkte mit 277 Wirkstoffen erhältlich.

Rund 101.372 Tonnen werden pro Jahr allein

in Deutschland verbraucht. Pro Kopf entspricht

das 1,2 kg Pestizide.

„Pestizide finden sich überall - in der Antarktis, im

Hochgebirge, Naturschutzgebieten, Flüssen und

Seen, im Trinkwasser, bis hin zur Schokolade, Honig

oder im Blut“, sagte Dr. Zaller. „Es gibt kaum einen

Lösungsansätze hob Prof. Dr. Zaller in seinem Vortrag

besonders hervor. Dazu gehöre grundsätzlich

politischer Mut, den Pestizidverbrauch zu reduzieren.

Neben einem Werbeverbot und einer Steuererhebung

auf Pestizide, wie sie in einigen Nachbarsländern

bereits wirksam praktiziert wird, sollten

für die Verbraucher auf Lebensmitteln die verwendeten

Pestizide angegeben werden. Pestizide im

privaten Garten sollten ganz untersagt werden, da

sie meist nur aus ästhetischen Gründen eingesetzt

werden. „Haben Sie Mut zur „Schlampigkeit“, es

muss nicht immer alles perfekt sein, sondern natürlich“,

empfahl Dr. Zaller. Zukünftig müsse der Biolandbau

viel mehr gefördert werden.

Auch wenn in Europa Höchstgrenzen für Pestizidrückstände

gelten, sei es kritisch zu betrachten,

wie diese Richtlinien festgelegt werden. Es gibt

Mindestgrenzen nur für einzelne Gifte, nicht aber

für Kombinationen. Das Vorsorgeprinzip einer guten

fachlichen Praxis, Pestizide nur bei Überschreitung

von Schadschwellen einzusetzen, geht in der

Praxis oft unter, weil ein Bild vom sauberen Acker

oder sogar der Randstreifen propagiert wird. Der

Einsatz eines Pestizids zieht aber oft weitere Einsätze

mit sich, weil das natürliche Gleichgewicht von

Seite 9


Ökomodellregion & ILE

Schädlingen und Nützlingen aus dem Takt gerät.

Ökobauern bekämpfen Unkräuter mechanisch

und versuchen, durch eine intelligente Fruchtfolge

Schädlinge einzudämmen und die Bodengesundheit

zu erhalten. Selbst die Bio-Lebensmittel sind

allerdings wegen möglicher Abdrift nicht immer

pestizidfrei.

Marlene Berger-Stöckl von der Ökomodellregion

als Diskussionsleiterin lud Bio-Bauer Hans Empl, der

vor rund acht Jahren umsattelte, ein, den Interessierten

über seine Erfahrungen beim Umstieg in die

Biolandwirtschaft zu berichten. Es sei relativ einfach

gewesen, sich umzuorientieren, so der Landwirt

aus Trostberg. „Im Getreide habe ich anfangs

gestriegelt, inzwischen spare ich mir oft auch das

Striegeln. Die meisten Unkräuter, auf die ich achtgebe,

können den Ertrag deutlich mindern. Das

Wichtigste ist für mich ein gesundes Bodenleben,

es soll nicht durch Fungizide oder ähnliche Gifte

beeinträchtigt werden“, so Empl. Er empfiehlt jungen

Bauern „mehr Gelassenheit und eine gewisse

Grundtoleranz“.

Pestizide werden mit einer steigenden Anzahl an

Erkrankungen in Verbindung gebracht, wie z.B.

Störungen des Immunsystems, des Hormonsystems,

Unfruchtbarkeit bei Männern u.v.m.

Bei Glyphosat zum Beispiel besteht der Verdacht

auf Krebserkrankungen, Fungizide im Weinbau

werden mit Parkinson korreliert. Von schädlichen

Wirkungen der Pestizide betroffen seien vor allem

auch die Landwirte selbst und deren Familien.

„Sollen wir die Gesundheit eines Berufsstandes für

die Erzeugung von Lebensmitteln opfern?“, so der

Experte.

Leonhard Strasser, Sprecher des Agrarbündnisses,

bedankte sich bei Prof. Dr. Zaller für den inhaltsreichen

Vortrag. Die Erkenntnis des Abends: Es wird

höchste Zeit, sich gründlich mit dieser Thematik

auseinanderzusetzen - schließlich betrifft es uns

alle.

Text: aus der Südostbayerischen Rundschau vom 15.11.2019

- Brigitte Sojer -

Foto: Brigitte Sojer

Biodiversität für mehr Leben

Landwirte diskutieren über die Bedeutung vernetzter Naturräume für die Artenvielfalt

Eine 30-jährige Hecke wurde beim Hof von Matthias Spiegelsberger in Wimmern bei Teisendorf von einigen Teilnehmern begutachtet.

Der Abschnitt im Bild wurde letztes Jahr auf den Stock gesetzt.

Seite 10


Ökomodellregion & ILE

Es war ein einfaches, effektives Beispiel für eine Vernetzung

von Lebensräumen: eine vielfältige naturnahe

Wildstrauchhecke, die zwei weit auseinander

gelegene Waldstücke wie ein Wanderkorridor für

Wildtiere verbindet und bei einer Besichtigung vorgestellt

wurde. Sie zeigt, wie mit simplen Methoden

die Biodiversität stark gefördert werden kann.

Leider seien solche Hecken weitgehend abhanden

gekommen, so Luise Antwerpen von der UNB,

durch den Zwang zur Bewirtschaftung größerer Flächen

und durch ungünstige Förderbedingungen

würden sie oft nur noch als Hindernisse wahrgenommen

anstatt als ökologische „Hot spots“.

45 Teilnehmer waren der Einladung der Projektleiterin

der Ökomodellregion Waginger See - Rupertiwinkel,

Marlene Berger-Stöckl, zum Thema

„Biodiversität - gemeinsame Wege mit der Landwirtschaft“

gefolgt; ein Teil davon traf sich zur Vorexkursion

auf dem Hof von Matthias Spiegelsperger

in Wimmern bei Teisendorf.

Gefolgt waren der Einladung neben vielen Landwirten

auch der Leiter des AELF (Amt für Ernährung,

Landwirtschaft und Forsten) Traunstein, Alfons

Leitenbacher, der Sachberater am selben Amt,

Georg Linner, Jürgen Sandner vom Landschaftspflegeverband

Traunstein, Beate Rutkowski, Kreisvorsitzende

des Bund Naturschutz Traunstein, der

ehemalige Pflanzenbauberater Alois Lohwieser

und Luise Antwerpen als Vertreterin der Unteren

Naturschutzbehörden.

Thomas Gasser, 1. Bürgermeister Teisendorfs, meinte

zur Begrüßung: „Viele unserer Landwirte mit ihren

klein strukturierten Höfen leisten wichtige Beiträge

zur Biodiversität, die wir in der Öffentlichkeit

noch stärker herausstellen müssen“.

Bei der Besichtigung der seit 30 Jahren bestehenden

Hecke in der Nähe des Hofes erläuterte

Matthias Spiegelsperger den Nutzen und die Wirksamkeit

solcher Hecken für die Biodiversität. Er

habe die Hecke mit Zustimmung seines Nachbarn

genau auf die Grenze gesetzt.

Hecken wie diese beugen Bodenerosion durch

Witterungseinflüsse, wie Wind und Wasser, vor und

böten zahlreichen Insekten, Wildbienen, Vögeln

und Kleintieren Unterschlupf. Sie würden nicht nur

Verbindungen zwischen Wildtierlebensräumen

schaffen, sondern einen Beitrag zur Regulierung

des Wasserhaushalts leisten. Mindererträge direkt

neben der Hecke würden durch Mehrerträge ein

paar Meter weiter oft ausgeglichen, ergänzte

Vroni Wolf, Naturlandberaterin.

Bürgermeister Thomas Gasser (3. von links) nahm an der

Besichtigung teil und begrüßte die Teilnehmer zum

„Workshop“-Nachmittag, 2. von rechts: Matthias Spiegelsperger

„Schon wenige Jahre nach der Pflanzung sind

Goldammer und Neuntöter zurückgekehrt“, so

Spiegelsperger, „Ihnen haben Brut- und Nahrungsmöglichkeiten

gefehlt.“

Auch für das Aufkommen von Nützlingen sind Hecken

wichtig. Viel Arbeit macht es allerdings, wenn

ich die dornige Hecke abschnittsweise alle zehn

Jahre mit der Hand auf den Stock setzen muss“,

so der Biolandwirt, der das anfallende Schnittgut

als Hackschnitzel verwendet und daneben seinen

Krautacker angesiedelt hat. „Hier könnte man

doch einen Patenschaft mit Naturschutzverbänden

schließen, um die Landwirte etwas zu entlasten“,

schlug Traudl Kraus, eine der Teilnehmerinnen,

vor.

„Wenn Landwirte die Freiheit haben, künftig neu

angepflanzte Hecken bei Bedarf wieder zu versetzen,

sodass die Gesamtlänge an Hecken erhalten

bleibt, kämen wir hier einen großen Schritt weiter“,

so Raphael Röckenwagner vom Maschinenring

Traunstein. „Bisher wachsen die Hecken in den

Schutz als Landschaftselement hinein, das schreckt

manche Bauern trotz der ökologischen Vorteile

ab“.

Seite 11


Ökomodellregion & ILE

Nach der Besichtigung trafen sich die Interessenten

im Gasthof Helminger in Rückstetten, um sich

dort über bestehende Programme zur Förderung

der Biodiversität zu informieren und bisherige Leistungen

der Landwirte vorzustellen.

Georg Linner stellte bestehende und neue Maßnahmen

im bayerischen Kulturlandschaftsprogramm

(KuLaP) vor. Martin Dandl aus Waging

praktiziert seit Langem den Anbau von Zwischenfrüchten

als eine der Maßnahmen aus dem Ku-

LaP, denn Zwischenfrüchte schützen vor Erosion,

fördern Humusaufbau und Bodenstruktur und sie

bringen Abwechslung in seine Fruchtfolge aus Getreide

und Mais. Auf geeignete Mischungen und

Anbaumethoden für Zwischenfrüchte ging Alois

Lohwieser ein.

Luise Antwerpen von der Naturschutzbehörde

warb für Maßnahmen des Vertragsnaturschutzes,

mit denen der Mehraufwand für besonders wertvolle,

häufig nasse Flächen wie z.B. Iriswiesen oder

auch Maßnahmen zum Kiebitzschutz gefördert

würden, die allerdings an eine Gebietskulisse gebunden

seien. „Diese Flächen sind Teil der Kulturlandschaft

und von Landwirten durch die Bewirtschaftung

geschaffen worden“, so Antwerpen,

„sie enthalten besonders schöne Wildblumen“.

„Die Förderung für die Pflege von Streuwiesen hat

sich zum Glück verbessert“, so Hans Abstreiter,

Landwirt aus Rückstetten, der selbst mehrere Streuwiesen

pflegt „auch wenn die Pflege mühsam

bleibt, weil das Mähgut nach dem Schnitt auf anderen

Flächen getrocknet werden muss. Ich mache

das aber aus Überzeugung“.

„Es gibt einige moderne Stallsysteme, für die noch

Einstreu verwendet werden kann“, meinte Berger-

Stöckl, „solche Ställe wären ein wichtiger Beitrag,

um Streuwiesen auch künftig zu erhalten“.

„Wir brauchen noch weitere Landwirte, die sich mit

Landschaftspflege ein Standbein aufbauen“, appellierte

Jürgen Sandner vom Landschaftspflegeverband

Traunstein. Vorbildliches Beispiel sei eine

große Streuwiese südöstlich des Waginger Sees,

die heuer gemeinsam mit Nebenerwerbslandwirt

Matthias Junger und der Zustimmung weiterer

Grundstücksbesitzer entbuscht, entschilft und aufgewertet

worden sei.

Anhand zweier direkt angrenzender Wiesen mit

gleichem Boden auf seinem Betrieb erklärte Alois

Lohwieser, wie eine intensive (11 Arten) oder aber

eine extensive Bewirtschaftung (49 Arten) zum Artenschwund

oder zur Artenvermehrung im Grünland

beitragen. „Wir brauchen intensive gräserreiche

Wiesen, um viel heimisches Eiweißfutter zu

erzeugen“, so Lohwieser, „aber jeder Betrieb kann

auch kräuterreiches Futter von Extensivwiesen auf

seinem Betrieb sinnvoll nutzen“.

„5-15 % extensive Wiesen“, das sei das Ziel einer

„standortgerechten Grünlandnutzung“, die vom

Amt inzwischen propagiert werde, um die akut gefährdeten

heimischen Blühwiesen nicht ganz verloren

gehen zu lassen, ergänzte Alfons Leitenbacher.

„Von mir aus kann ich als Landwirt auch gern Naturschutz

erzeugen anstatt Lebensmittel“, meinte

Anderl Seehuber, der in Waging mit seinem Sohn

einen Milchviehbetrieb betreibt, „nur muss es so

bezahlt werden, dass wir davon leben können“.

Sehr wichtig für die Artenvielfalt sei die klassische

Weidewirtschaft, für die sein Betrieb ein Beispiel sei.

„Da ist jeder Kuhfladen ein Insektenbiotop und es

fällt weniger Gülle an“. Die eher intensive Kurzrasenweide

passe für ihn nicht, für ihn sei sein System

mit extensiver Standweide und Koppelwirtschaft

ideal.

„Als Waldbesitzer plädiere ich auch für das Vertragsnaturschutzprogramm

Wald“, warf Leonhard

Straßer aus Wonneberg ein. „Mit Nichtstun kann

ich hier Geld verdienen, mit dem Stehenlassen und

Fördern von Totholz und Biotopbäumen“, so der

Sprecher des Agrarbündnisses Traunstein - Berchtesgadener

Land.

Beate Rutkowski sprach über die Dringlichkeit einer

Vernetzung von Lebensräumen zum Nutzen der Artenvielfalt.

Insellösungen hätten nicht die gleiche

Wirkung. Dazu zählten neben Hecken auch Baumgruppen,

Altgrasstreifen, Totholzinseln, Waldsäume

u.a.m. Für dieses Vorhaben seien aber nicht nur

Landwirte in der Pflicht, sondern genauso Kommunen

und weitere Grundstücksbesitzer.

Seite 12


Ökomodellregion & ILE / Gemeindeverwaltung

In seiner Zusammenfassung zu Maßnahmen des

Volksbegehrens zur Artenvielfalt meinte Alfons Leitenbacher,

es bringe nichts, sich leidenschaftlich

für oder gegen dieses Begehren einzusetzen. Viel

besser sei es, gemeinsam die Fakten zu begutachten

und danach mit effizienten und durchführbaren

Maßnahmen überzeugend zu handeln.

Abschließend bedankte sich Marlene Berger-Stöckl

herzlich bei allen Teilnehmern für die rege Diskussion

und gab ihrer Hoffnung Ausdruck, der Nachmittag

würde auch in der Praxis Früchte tragen.

Text: aus der Südostbayerischen Rundschau vom 12.12.2019

- Alois Albrecht -

Fotos: Alois Albrecht

Gefunden

Bekleidung / Schmuck

25.09.2019 Zwieselstraße Kleinkindermütze, rot-blau-türkis mit Blumenmuster

05.12.2019 Schule/Fahrradpavillon Schuh „Salomon Speed Cross M&S Contragrip“, schwarz-grün

Fahrräder

09.10.2019 Margeritenstraße Damenfahrrad, weiß, Lenker orange

09.10.2019 Schule/Fahrradpavillon Jugendmountainbike, Technobike, orange-schwarz, Reifen kaputt

09.10.2019 Schule/Fahrradpavillon Mountainbike, Zweirad Berger, lila mit schwarzen Bullhörnern

09.10.2019 Bahnhof Damenfahrrad „Staiger-Downtown“, grün mit pinker Aufschrift

22.10.2019 Bio-Michi Fahrrad „Pegasus“, schwarz-weiß

22.12.2019 Grüngut Hiebl Damenfahrrad „Bavaria“, weinrot

Sonstiges

21.10.2019 vor Rathaus Samsung Galaxy Duos Gold

30.12.2019 Gehweg Friedhof Geldschein

24.10.2019 Schilf Lamp. Uferseite Boot

02.01.2020 zw. Roth und Kirchstein Geldbeutel, schwarz, mit Inhalt

17.01.2020 Pfarrheim kleiner silberner Schlüssel „APEM“

Wichtige Information

In letzter Zeit kam es vermehrt zu

Fahrrad-Diebstählen.

Fahrräder wurden aus Einfahrten sowie aus

Garagen gestohlen.

Bitte denken Sie daran,

Ihre Fahrräder zu sichern

und Garagen abzuschließen.

Gestohlene Fahrräder

müssen bei der Polizei gemeldet werden!

Seite 13


Neues aus der Gemeindeverwaltung

Verloren

Huawei P9 light, schwarz

verloren Mitte Oktober

Lederarmband, gold,

vermisst seit Anfang Januar

3 Schlüssel mit schwarzen Schlüsseletui „Bree“

vermisst seit Mitte Oktober

Personalausweis

vermisst seit 16.01.2020

Geldbeutel mit Inhalt, schwarz

vermisst seit 28.11.2019

Autoschlüssel „KIA“

vermisst seit KW 50 - 2019

Kindermütze rot-grün,

handgestrickt, mit rotem Bommel

vermisst seit 02.12.2019

Herrenmountainbike „Ghost“, weinrot mit schwarzer

Aufschrift

vermisst seit 03.01.2020

Seniorenhandy „Alligator“

vermisst seit 20.01.2020

Geldbeutel aus Leder, braun, mit Inhalt

vermisst seit 4. KW

Parka „H&M“, schwarz, Gr. 158 oder 164

mit Kordelzug und Teddyfließ

vermisst seit 03.12.2019

Geldbeutel mit Inhalt, schwarz

vermisst seit 14.12.2019

Damen e-Bike „Hibike“, schwarz-lemon

vermisst seit 23.01.2020

Herrenmountainbike „Cab“, anthrazit mit schwarzer

Aufschrift

vermisst seit 23.01.2020

Seite 14


Neues aus der Gemeindeverwaltung

Seite 15


Neues aus der Gemeindeverwaltung

Seite 16


Neues aus der Gemeindeverwaltung

Bekanntmachung

Die Bürgerversammlungen 2020

werden zu nachfolgenden Terminen einberufen

(gemäß Art. 18 Abs. 1 GO)

am Dienstag, den 28. April 2020 im Gasthaus Kraller in Roth

und

am Mittwoch, den 29. April 2020 im Salitersaal in Kirchanschöring

Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.

Bei den Bürgerversammlungen wird folgende Tagesordnung behandelt:

1. Ausführlicher Rechenschaftsbericht des Bürgermeisters

2. Erläuterung der geplanten Maßnahmen

3. Aussprache

Bis Freitag, 10.04.2020 besteht die Möglichkeit Fragen,

die in der Bürgerversammlung erörtert werden sollen, bei der Gemeindeverwaltung

(Tel.: 08685 / 77 939 - 0, gemeinde@kirchanschoering.de oder persönlich im Rathaus)

zu melden.

Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Zukunftskommune Kirchanschöring

Kirchanschöring

wurde als Zukunftskommune

ausgezeichnet, da bei uns mehrere

kommunale

Nachhaltigkeitstransformationsprojekte

erfolgreich abgeschlossen worden sind.

Kirchanschöring wird als beispielgebend

für andere deutsche und internationale

Kommunen auf der Internetseite

https://zukunftskommunen.de

portraitiert.

Schauen Sie rein!

Seite 17


Neues aus der Gemeindeverwaltung

Problem Hundekot - Gefahr für Kühe

Jedes Jahr zu Beginn der Erntezeit wenden

sich besorgte Landwirte an das Veterinäramt

und beklagen sich über das Unverständnis

von Hundebesitzern, die vor allem in der

Nähe von Siedlungsgebieten den vierbeinigen

Freund sein Geschäft auf ihren Wiesen

verrichten lassen.

Die Grundstücksbesitzer sind mit ihren Beschwerden

durchaus im Recht, im wahrsten

Sinne des Wortes. Sowohl aus abfall- als auch

aus naturschutzrechtlichen Gründen ist dieses

Verhalten der Hundebesitzer eigentlich

nicht erlaubt.

Während der Nutzzeit, bei Grünland also der Zeit des Aufwuchses, gilt das ansonsten garantierte Betretungsrecht

für landwirtschaftliche Flächen nämlich nicht. Hundekot muss außerdem als Abfall unschädlich beseitigt

werden. Mit gutem Grund: Hundekot auf landwirtschaftlichen Nutzflächen beeinträchtigt nicht nur die Futterqualität,

sondern stellt eine konkrete gesundheitliche Gefährdung von Mensch und Tier dar.

Auf Feldern und Wiesen werden Lebensmittel in Form von Getreide oder Gemüse produziert oder es wird

Futter für Nutztiere gewonnen, von denen wiederum die Lebensmittel Milch und Fleisch stammen. Die Verschmutzung

dieser Flächen mit Hundekot widerspricht daher den Grundsätzen einer hygienischen Futter- bzw.

Lebensmittelgewinnung. Mit dem Hundekot können Bandwurmeier und einzellige Parasiten ausgeschieden

werden, die bei landwirtschaftlichen Nutztieren und auch bei Menschen Erkrankungen hervorrufen (Echinokokkose,

Coenurose oder Toxoplasmose beim Menschen, Aborte bei Rindern). Vor allem der Einzeller Neospora

caninum ist inzwischen auch bei uns zu einem nicht unerheblichen Prozentsatz Ursache von Erkrankungsfällen

in Rinderbeständen.

Die Erreger werden mit dem Hundekot ausgeschieden und vom Rind mit verunreinigtem Futter aufgenommen.

Sie parasitieren zeitlebens im Tierkörper. Bei trächtigen Kühen können die Parasiten in der Gebärmutter

bis zum ungeborenen Kalb vordringen. Mögliche Folgen sind Früh- und Totgeburten, die Geburt lebensschwacher

Kälber, Nachgeburtsverhalten und Fruchtbarkeitsstörungen. Die betroffenen Kühe geben weniger Milch,

eine Weiternutzung ist meist nicht mehr wirtschaftlich und die Schlachtung zwangsläufig. Der Parasit kann sich

über mehrere Generationen in einem Rinderbestand halten und ein beständiges Problem bleiben.

Auch für die betroffenen Rinder sollte der Tierschutzgedanke gelten - eine nicht unerhebliche Zahl von erkrankten

Rindern, Totgeburten und lebensschwachen Kälbern könnte bei verantwortungsbewusstem Verhalten

einiger weniger Hundebesitzer vermutlich vermieden werden. Eine regelmäßige Entwurmung der Hunde

bietet in diesem Fall übrigens keinen Schutz, weil einzelllige Parasiten durch die gängigen Wurmmittel nicht

abgetötet werden.

Den betroffenen Landwirten entsteht zudem erheblicher wirtschaftlicher Schaden durch Erlöseinbußen, Tierarztkosten

und nicht mehr verwertbares Futter. Das Veterinäramt appelliert daher aus Gründen des Tierschutzes

und der Lebensmittelhygiene an alle Hundehalter, ihre Tiere nur auf dem eigenen Grundstück die Notdurft

verrichten zu lassen oder die Häufchen mittels Entsorgungstüte mitzunehmen.

Seite 18


Neues aus der Gemeindeverwaltung

Unsere Hundekotbeutel bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen (Zuckerrohr). Für die Herstellung wird nur

halb so viel Material benötigt wie für konventionelle „Bio“-Beutel. Produktionsabfälle und Restbestände können

zu 100 % recycelt werden.

Die Gemeinde bittet alle Hundebesitzer, die vorhandenen Hundetoiletten zu nutzen und die Hinterlassenschaften

ihrer Vierbeiner in den dafür vorgesehenen Beuteln verpackt in die Hundetoiletten einzuwerfen. An

folgenden Orten sind Hundetoiletten aufgebaut:

Hipflhamer Straße (Höhe Hans-Straßer-Halle)

Hipflham, Nähe Bolzplatz

Bannpointstraße bei Kaitlsteg

Blumenstraße (Friedhof, Richtung Spielplatz)

Götzinger Straße, Einfahrt Kläranlage

Weingartenstraße

Wolkersdorf, Richtung Gut Horn

Wolkersdorf, Richtung Kronwitt

Lampoding, Kiesstraße, Richtung Waginger See

Kirchenweg, Einfahrt Kirchsteiner Straße (bei Brunnen)

Lieslmoosstraße

Birkenstraße, Richtung Voglaich

Dorfplatz

Leobendorfer Straße, Einfahrt Kiesstraße Redl

Roth, Richtung Bernreut

Lackenbach, Einfahrt Seerosenweg

Wichtige Infos aus der Gemeindeverwaltung

Hinweis zur Entsorgung von Gartenabfällen und Asche

Die Gemeindeverwaltung weist darauf hin, dass Gartenabfälle wie Rasenschnitt, Grünabfälle und Zweige

aus Obstbaumschnitt und Strauchschnitt nicht im Wald entsorgt werden dürfen, u.a. aus folgenden Gründen

Durch Gartenabfälle wird die Nährstoffzusammensetzung des Waldbodens empfindlich gestört.

Durch Gartenabfälle gelangt Nitrat in den Waldboden. Das Salz findet sich letztendlich im Grundwasser

wieder.

Insbesondere bei der Ablagerung von Rasenschnitt u.ä. sind die Mikroorganismen und Kleinstlebewesen

nicht mehr in der Lage, die zusätzliche Biomasse in Humus umzuwandeln. Schimmel-, Gärungs- und Fäulnisprozesse

unterbrechen den natürlichen Nährstoffkreislauf im Wald.

Gartenabfälle können Wurzeln, Zwiebeln, Knollen oder Samen von nicht einheimischen, konkurrenzstarken

Pflanzen enthalten, die sich ausbreiten und unsere heimischen Pflanzen verdrängen (z.B. indisches Springkraut“).

Seite 19


Neues aus der Gemeindeverwaltung

Durch Gärungsprozesse könnte es zu Überhitzungen und Selbstentzündungen kommen. Waldbrände

könnten entstehen.

Es wird dringend gebeten, Gartenabfälle und Rasenschnitt im Rahmen der Öffnungszeiten bei Grüngutentsorgung

Hiebl anzuliefern.

Asche nicht im Kompost oder im Grüngut-Container entsorgen!

Weil Asche Blei, Cadmium und Eisen enthalten kann, soll sie nicht im Grüngut-Container und auch nicht auf

dem Kompost entsorgt werden. Asche muss, nachdem sie mehrere Tage in einem Metallbehälter mit Deckel

ausgekühlt ist, über die Restmülltonne entsorgt werden.

Achtung neue Öffnungszeiten

Da wir unser Humuswerk in Kirchanschöring für Sie erweitern, möchten wir uns jetzt schon für etwaige

Unannehmlichkeiten entschuldigen und um Ihr Verständnis bitten.

Da Sie während der Sommeröffnungszeiten ganztägig Humus beziehen und Grüngut entsorgen

können, werden wir schon um 17:00 Uhr schließen.

Unser Öffnungszeiten lauten

Montag bis Freitag:

Samstag:

7:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:00 Uhr

8:00 - 12:00 Uhr

Sichtfelder einhalten

Die Eigentümer von Grundstücken, die an

öffentliche Straßen und Grundstücke angrenzen,

haben dafür Sorge zu tragen, dass

Sträucher, Hecken und Bäume bis an die

Grundstücksgrenze ausgeschnitten / zurückgeschnitten

werden.

Durch in den Verkehrsraum wachsende

Sträucher und Hecken entstehen Risikobereiche

für die Verkehrsteilnehmer.

Der Grundstückseigentümer kann, bei Nichtbeachtung

der oben erläuterten Regeln, zur

Haftung herangezogen werden. Insbesondere für LKWs und Busse ist eine freie Höhe im Straßenraum von

4,50 m auf Straßen und von 2,50 m auf Geh- und Radwegen nötig.

Auch bei landwirtschaftlich genutzten Flächen (z.B. Maisfeldern) sind Sichtfelder einzuhalten, um die Anfahrsicht

zu gewährleisten. Laut Art. 29 Abs. 2 BayStrWG dürfen Anpflanzungen aller Art und Zäune sowie Stapel,

Seite 20


Gemeindeverwaltung / Sozial- und Rentenversicherungsamt

Haufen und ähnliche mit dem Grundstück nicht festverbundene Gegenstände nicht angelegt werden, soweit

sie die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs beeinträchtigen können. Soweit sie bereits vorhanden

sind, haben die Eigentümer und Besitzer die Beseitigung zu dulden.

Die Straßenbaubehörde hat den Betroffenen die Beseitigung von Anlagen mindestens 14 Tage zuvor schriftlich

anzukündigen, es sei denn, es ist Gefahr in Verzug (Art. 29 Absatz 3 BayStrWG). Die Betroffenen können

diese Maßnahmen im Benehmen mit der Straßenbaubehörde selbst durchführen.

Diese Dreiecke berechnen sich anhand der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten der vorfahrtberechtigten

Straße:

100 km/h

90 km/h

80 km/h

70 km/h

60 km/h

-

-

-

-

-

Schenkellänge 200 m

Schenkellänge 170 m

Schenkellänge 135 m

Schenkellänge 110 m

Schenkellänge 85 m

Im Sinne der Verkehrssicherheit sollten an vielbefahrenen Kreuzungsbereichen und Bahnübergängen keine

hohen Pflanzen (Mais, Sonnenblumen usw.) zu nahe an den Fahrbahnrand bzw. an den Gleisen angebaut

werden. Ein vernünftiger Abstand kann Ärger ersparen und vor allem die Verkehrssicherheit nicht negativ

beeinträchtigen. Es gab schon Fälle, in denen der Landwirt im Juli / August von der Kommune oder Landkreis

aufgefordert wurde, den Mais am Kreuzungsbereich (Sichtdreieck) zu entfernen.

(Auszug aus dem Rundschreiben Nr. 03-2015 des Maschinen- und Betiebshilfsring Laufen e.V.)

Der kurze Draht zur Pflegekasse

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau informiert

Unter der Telefonnummer 0561 / 785 - 20 33 bietet die Landwirtschaftliche Pflegekasse (LPK) ab sofort einen

besonderen Telefonservice für Versicherte und deren Angehörige.

Anrufer werden dort direkt von kompetenten Mitarbeitern in allen Fragen zur Pflegeversicherung beraten.

Telefonate müssen nicht mehr wie bisher über Telefonzentralen an die zuständigen Sachbearbeiter weitervermittelt

werden. Leistungsanträge können so schneller bearbeitet werden, ohne dass die Beratungsqualität

am Telefon leidet.

Die neue Servicenummer ist montags bis donnerstags von 8:00 bis 16:00 Uhr sowie freitags von 8:00 bis 13:00

Uhr erreichbar.

Die Versicherten der LPK in Bayern kennen den neuen Telefonservice bereits. Aufgrund ihrer Rückmeldungen

während der Testphase konnte das Angebot weiter verbessert werden. Jetzt kann die LPK diesen Service

bundesweit anbieten.

Informationen über die Leistungen der Pflegeversicherung sind online unter www.svlfg.de/pflegekasse zu finden.

Auch Michaela Stockhammer hilft Ihnen sehr gerne weiter (Tel.: 08685 / 77 939 - 18)

Seite 21


Aus dem Sozial- und Rentenversicherungsamt

Tolle Spenden für den Sozialfonds

1000 Euro Spende der KLJB Kirchanschöring

Auch heuer nutzten ca. 60 Familien am 5. Dezember

den Nikolausservice der Jugendlichen und

den dabei erzielten Erlös über 1000 Euro spendete

die KLJB an den Sozialfonds der Gemeinde.

Ein herzliches Vergelt‘s Gott an die vier Nikoläuse

(Rüdiger Koslik, David Otter, Sebastian Eder und

Adrian Hillebrand) und die Krampusse und Engel,

die diese begleiteten.

Unser Bild zeigt v.l.: Adrian Hillebrand, Larissa Niederwinkler,

Stefanie Heiß, Veronika Reschberger, Veronika Stadler,

Corinna Heiß, Carolin Otter, Johannes Gerl mit

Bürgermeister Hans-Jörg Birner und Michaela Stockhammer

Dartclub spendet 300 Euro an den Sozialfonds

Die Erlöse der Gemeindemeisterschaft 2019

nahm der Dartclub Kirchanschöring zum Anlass,

um den Sozialfonds der Gemeinde zu unterstützen

und damit bedürftigen Gemeindebürgern

finanziell unter die Arme zu greifen.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei

Hubert Grabner, der den Geldbetrag

an Michaela Stockhammer übergab,

und den restlichen Vereinsmitgliedern!

300 Euro für den Sozialfonds

Mit einer Spende von 300 Euro unterstützt der

Friseursalon Andrea Zeif den Kirchanschöringer

Sozialfonds. Frau Zeif, Inhaberin des Salons,

konnte im Rahmen ihrer Weihnachtsaktion

(Losverkauf mit von ihr gesponserten Preisen)

diese Summe erzielen und an Bürgermeister

Hans-Jörg Birner sowie der Sozialfondsverwalterin

Michaela Stockhammer übergeben.

Beide freuten sich besonders darüber, dass sich

Unternehmen immer wieder so solidarisch gegenüber

hilfebedürftigen Gemeindebürgern zeigen.

Seite 22


Aus dem Sozial- und Rentenversicherungsamt

KfW-Fördermittel auf 100 Millionen Euro aufgestockt

Förderungen für Barrierereduzierung beim Wohnen aufgestockt

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat die

Fördermittel für Maßnahmen zur Barrierereduzierung für dieses Jahr

auf 100 Millionen Euro erhöht. Bislang standen dafür 75 Millionen Euro

bereit. Die Zuschüsse können ab sofort bei der KfW beantragt werden.

BMI und die KfW reagieren damit auf die anhaltend hohe Nachfrage

nach Barrierereduzierung.

Bundesminister Horst Seehofer: „Niemand sollte umziehen müssen, nur

weil seine Wohnung nicht altersgerecht gestaltet ist. Deshalb stocken

wir die Förderung für Baumaßnahmen, mit denen Barrieren reduziert werden, deutlich auf. Davon profitieren

ältere Menschen, Familien mit Kindern, aber auch Bürgerinnen und Bürger, die in ihrer Mobilität eingeschränkt

sind.“

Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe: „Die hohe Nachfrage nach KfW-Zuschüssen für

die Barrierereduzierung zeigt die große Relevanz dieser Förderung. Ich freue mich, dass wir das Produkt nun

mit höheren Mitteln fortführen können und dadurch noch mehr Menschen in Deutschland in Wohnkomfort

investieren und sich einen längeren Verbleib in der gewohnten Umgebung sichern können.“

Das BMI und die KfW fördern mit Investitionszuschüssen von bis zu 6.250 Euro bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden,

mit denen Barrieren im Wohnungsbestand reduziert und die Sicherheit erhöht werden. Seit 2009

wurden knapp 410.000 Wohneinheiten mit einem Zusagevolumen von 3,85 Milliarden Euro mithilfe der Förderung

umgebaut. Allein im Jahr 2019 waren es 63.000 Wohneinheiten mit einem Fördervolumen von fast

400 Millionen Euro. Zu den typischen Modernisierungsmaßnahmen zählen der Einbau einer bodengleichen

Dusche, das Entfernen von Türschwellen oder der Einbau von Aufzügen.

Für einzelne Maßnahmen vergibt die KfW Zuschüsse in Höhe von 10 Prozent der förderfähigen Kosten (max.

5.000 Euro). Wer sein Haus zum Standard „Altersgerechtes Haus“ umbaut, bekommt 12,5 Prozent der förderfähigen

Kosten (max. 6.250 Euro) von der KfW erstattet.

Private Bauherren und Mieter können ihren Förderantrag vor Beginn der Vorhaben im KfW-Zuschussportal

online stellen und erhalten innerhalb weniger Augenblicke ihre Förderzusage.

Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Internetseite www.kfw.de/455-b oder über das KfW-

Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 539 9002 erhältlich.

Seite 23


Das Sozialbüro informiert

Pflegeberatung der AOK im Sozialbüro

Am 04. März 2020 ist die Pflegeberatung der AOK

von 14:00 bis 17:00 Uhr

im Sozialbüro (Haus der Begegnung - Georg-Rinser-Weg 3½)

Frau Reichthalhammer, langjährige Pflegeberaterin der AOK, steht für AOK-Versicherte zur Pflegeberatung im

Sozialbüro zur Verfügung.

Wann ist ein Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung sinnvoll?

Wie können Leistungen der Pflegeversicherung individuell zielführend verwendet werden?

Welche Entlastungsangebote stehen zur Verfügung?

All diese und weitere Fragen rund um die Pflege können in einem persönlichen Gespräch mit Frau Reichthalhammer

geklärt werden.

Bitte reservieren Sie über Anja Straßer, Sozialbüro Kirchanschöring, einen Termin.

Tel.: 08685 / 77 939 - 26

strasser.sozialbuero@kirchanschoering.de

Veranstaltungen der Traunsteiner Elternwerkstatt

Fragen?! Anruf unter Tel.: 0861 / 58 147 - wir beraten Sie gern!

Wie viel Eltern braucht das Kind?

Über Babysitter, Krippenerziehung, Großelternbetreuung und

Tagesmütter

Merkmale guter Kleinkindbetreuung

Kindgerechte Gestaltung des Übergangs Familie - Kindertagesbetreuung

Betreuungsmöglichkeiten im Landkreis Traunstein

Donnerstag, 19. März 2020 von 19:00 - 21:00 Uhr - Traunstein, Gesundheitsamt - ohne Anmeldung

Referent aus Kindertagesstätten und vom Tagespflegefachdienst des Landratsamtes Traunstein

Seite 24


Das Sozialbüro informiert

Ein Kinderarzt steht für Ihre Fragen rund um das Wohlergehen von Säuglingen bis zum 3. Lebensjahr zur

Verfügung.

Mit einer Zahnärztin können Sie alles rund um die ersten Milchzähne Ihres Kindes besprechen.

Kinderarzt

Notfälle vermeiden und erkennen

Bei welchen Krankheiten müssen wir zum Kinderarzt?

Schnupfen bei Säuglingen

Impfungen

Schreien

Durchschlafen und vieles mehr

Zahnarzt

Zahnen

Richtige Wahl des Schnullers

Zähneputzen von Anfang an

Vermeidung von Zahnerkrankungen im Milchgebiss

(z.B. Flaschenkaries)

Verhalten bei Frontzahnunfällen

Ihre Fragen

Donnerstag, 23. April 2020 von 19:00 - 21:00 Uhr - Traunstein, Gesundheitsamt - ohne Anmeldung

Referenten: Kinderarzt und Zahnärztin

Das größte Vergnügen

im Leben ist,

etwas zu tun,

was man

nach Meinung der Leute

nicht erreichen kann.

- Walter Bagehot -

Seite 25


Das Sozialbüro informiert

Veranstaltungen des Selbsthilfezentrums Traunstein

Wann: Jeden 3. Freitag des Monats um 19:00 Uhr

Gruppentreffen

Wo:

Klinikum Traunstein, in den Räumen der Schmerztagesklinik

Inhalt: Gespräche, Austausch von Informationen, Vorträge, kleine Aktivitäten wie z.B. Entspannungsübungen

oder Phantasiereisen usw.

Feste feiern, ...

Je nach Wunsch der Mitglieder auch zusätzliche Treffen wie gemütliches Beisammensein mit

Essen (Stammtisch), spazieren- oder Kaffeetrinken gehen

Kontakt & Leitung

Petra Raab (mobil: 0171 / 243 66 91)

Alexandra Reichel (mobil: 0174 / 785 89 28)

kontakt@schmerzpunkt-traunstein.de

Wann: Regelmäßige Monatstreffen

Gruppentreffen

Wo:

auf Anfrage

Inhalt: Verschiedene Freizeitangebote wie Ausflüge, Besichtigungen, Behindertenwallfahrten,

gemeinsame Urlaube u.v.m.

Erfahrungsaustausch, Selbstvertrauen stärken, Öffentlichkeitsarbeit und nicht zuletzt Gemeinschaft

erleben

Kontakt

Malteser Hilfsdienst (Tel.: 0861 / 98 66 00)

Selbsthilfezentrum (Tel.: 0861 / 204 66 92)

Seite 26


Das Sozialbüro informiert

Herzliches Dankeschön an den Gesangverein

Das Sozialbüro und die Mieterinnen und Mieter sowie die

Angehörigen des Haus der Begegnung danken

dem Gesangverein Kirchanschöring ganz herzlich für einen

wundervollen Nachmittag.

Am 7. Dezember besuchte der Gesangverein Kirchanschöring

das Haus der Begegnung und bescherte den Bewohnerinnen

und Bewohnern sehr schöne Stunden mit Liedern,

Gedichten und Geschichten zur Weihnachtszeit.

Bei Plätzchen, Kaffee und Punsch durften wir die Zeit

gemeinsam mit den rund 20 erschienenen

Vereinsmitgliedern genießen.

Bei der Verabschiedung wurde versprochen,

dass wir spätestens in der nächsten Adventszeit

wieder besucht werden!

Darauf freuen wir uns schon heute!

Seite 27


Schulnachrichten

Schulsozialarbeit an der Schule in Kirchanschöring

Seit November 2018 ist Marie Weckbecker von Startklar Soziale Arbeit Oberbayern als Schulsozialarbeiterin für

die Grundschule Kirchanschöring und der 5./6. Klasse der Mittelschule Salzachtal, am Schulstandort Kirchanschöring,

tätig.

Das Angebot der Schulsozialarbeit ist kostenlos und befasst sich mit schulischen, familiären, entwicklungsbedingten

Fragestellungen und steht SchülerInnen und deren Eltern beratend zur Seite.

Schulsozialarbeit verfolgt das Ziel, Schülerinnen und deren Eltern in belasteten Situationen schnell und unbürokratisch

zu helfen.

Zu den Aufgaben von Frau Weckbecker zählen:

Stärkung sozialer und emotionaler Kompetenzen

Prävention

Projekte mit Schulklassen

Beratung

Zusammenarbeit mit SchülerInnen, Eltern, Lehrkräften und Beratungsstellen

Krisenintervention

Konfliktbewältigung

Marie Weckberger

Pädagogin (BA)

Gemüsesuppe & Kartoffelkönig

Eines Tages im November roch es fantastisch durch das Schulhaus ….

In der Schulküche waren fleißige Leute am Werk: Die Damen von Gartenbauverein kochten mit den Schülern

der 2. Klasse und der Kombiklasse eine Kartoffelsuppe.

Zuerst wurden die Hände sauber gewaschen.

Dann kam die Hauptarbeit: schälen und klein schneiden von einer Menge Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln,

Sellerie und Lauch. Das Gemüse im Topf musste immer wieder umgerührt werden.

Zum Abschluss erzählte Frau Babinger die Geschichte vom Kartoffelkönig und jedes Kind durfte seine „Kartoffelfigur“

basteln.

Am nächsten Tag konnten alle Schüler des Hauses von der leckeren Suppe essen.

Vielen Dank an den Gartenbauverein für die gelungene Aktion.

Seite 28


Schulnachrichten

Vom Apfel zum Saft

Seite 29


Schulnachrichten

Die Gemeinde in Schülerhand

Mühlenbesuch in Eizing

Seite 30


Schulnachrichten

Vom Korn zum Brot ...

Seite 31


Schulnachrichten

Tolle Unterstützung für Menschen in Not

Seite 32


Schulnachrichten

„Wahrscheinlich war die Bewerbung unschlagbar“

Grund- und Mittelschule begrüßen ihren neuen Rektor Thomas Stehböck

er lachend hinzu: „Wahrscheinlich war die Bewerbung

einfach unschlagbar, gell?“

Der „Tom“ habe schon damals als Lehrer und Konrektor

immer gute Ideen gehabt, stellte Schild fest.

Er habe nicht nur geredet, sondern seine Pläne

auch umgesetzt. Dabei habe er aber immer eine

gewisse Balance gehalten, etwas Neues zu erschaffen,

jedoch das Alte zu bewahren. In seiner

damaligen Zeit in Fridolfing sei das Agenda21-Logo

entworfen worden, die Wintererlebniswochen wurden

eingeführt und er habe den „Tag der Berufe“

mitorganisert. Ebenso sei er aktiv an der Ernennung

zur Mittelschule beteiligt gewesen und habe selbst

den ersten Jahrgang der M-Klasse mit Herzblut zu

ihrem Abschluss geführt. Noch heute höre er von

ehemaligen Schülern, wie hervorragend sie von

Stehböck unterstützt und motiviert wurden. „Tom,

ich möchte dich ganz herzlich im Schulverband

Salzachtal und der Grundschule Fridolfing begrüßen.“

In der feierlich geschmückten Aula der Mittelschule

Salzachtal in Fridolfing wurde die offizielle

Begrüßung des neuen Rektors Thomas Stehböck

gefeiert. Stehböck ist ab diesem Schuljahr für die

Mittelschule Salzachtal mit ihren drei Standorten

in Fridolfing, Kirchanschöring und Tittmoning sowie

die Grundschule Fridolfing zuständig.

Bürgermeister Hans Schild begrüßte die zahlreichen

Anwesenden herzlich und betonte: „Tom, wir

freuen uns unbandig, dass du zu uns als neuer Rektor

in deine Heimatgemeinde zurückgekehrt bist.“

Schild erzählte, dass Thomas Stehböck nicht nur

als Schüler bereits in Fridolfing die Grundschule besuchte,

sondern im Jahr 1999 als Lehramtsanwärter

und Lehrer an „seine“ Schule zurückkehrte. Später

habe er sogar das Amt des Konrektors übernommen,

bis er nach zwölf Jahren eine Rektorenstelle

in Tacherting übernommen habe.

„Und jetzt ist er wieder bei uns,“ freut sich das Gemeindeoberhaupt.

„Wir hätten keinen Besseren

kriegen können.“

In Richtung des Schulamtsdirektors Otto Mayer fügte

Dann betrat Schulamtsdirektor Otto Mayer das

Podium. „370 Schüler, 18 Klassen und 30 Lehrkräfte

haben jetzt einen neuen Schulleiter,“ stellte er

fest. Der Wechsel eines Schulleiters sei ein besonderes

und auch seltenes Ereignis. Dies bedeute für

die Schüler, wie auch die Lehrer, dass sie sich auf

eine neue Führung einstellen müssten. Dies bringe

Neugier, Hoffnung, Erwartung oder auch gewisse

Ängste mit sich. Doch Mayer ist sich sicher, dass

dieser Wechsel ein positiver sei. Denn mit Thomas

Stehböck habe man einen Mann mit engen Verbindungen

zu diesem Haus, der fachliches Knowhow

und Führungskompetenz besitze. Ebenso sei

es ein Plus, dass Stehböck „alle Ecken als Schüler,

Lehrer und Konrektor“ kenne.

Mayer bat das ganze Team, gut mit ihm zusammenzuarbeiten:

„Seid‘s nett und unterstützt‘s ihn

mit eurer quantitativen und qualitativen Mitarbeit.“

An die drei Bürgermeister der Schulstandorte gerichtet,

bedankte sich der Schulamtsdirektor herzlich

für die tolle finanzielle Unterstützung für die

Schule: „Es wird ja nicht alles subventioniert und

Seite 33


Schulnachrichten

wir sehen, was ihr hier Großes leistet. Vielen Dank

dafür.“

Dann überreichten Maria Bachmayer von der

Grundschule Kirchanschöring und Sandra Kufner

von der Grundschule Tittmoning einen Geschenkkorb

an den neuen Rektor.

Sichtlich gerührt bedankte sich Thomas Stehböck

für das Geschenk und die netten Worte aller Redner.

Er sei sehr herzlich willkommen geheißen worden,

so Stehböck lächelnd. Er freue sich schon sehr

auf seine Aufgabe: „Es geht darum, unsere Schüler

bestmöglich zu fördern und zu fordern. Ich wünsche

mir und euch viel Spaß und Arbeit die nächsten

Jahre.“

Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde noch lange

bei Sekt und Häppchen gefeiert.

Die Schulen in der Umgebung stellen sich vor

Wie jedes Jahr ist der Übertritt in eine andere Schule ein großes Thema für Kinder und Eltern. Um einen Überblick

zu schaffen, stellen sich die Schulen in unserer Umgebung in dieser Ausgabe vor.

Lernen im Haus der unbegrenzten Möglichkeiten

Mit unserem besonderen Berufs- und Studienorientierungskonzept machen wir

Dich fit für einen guten Start in die Berufswelt.

Du weißt noch nicht, was Du einmal werden willst?

Die Mittelschule Salzachtal verfügt über ein breit gefächertes Netzwerk aus

regionalen Firmen, die Dir einen Einblick in viele verschiedene Berufe ermöglichen.

Strebst Du nach Deinem Schulabschluss eine Lehre an oder willst Du eine weiterführende Schule besuchen?

Wir unterstützen Dich! Alle Türen stehen Dir offen - im Haus der unbegrenzten Möglichkeiten.

Bestens ausgestattete Klassenzimmer und Fachräume

Klassenlehrerprinzip

Optionale Ganztagsbetreuung

Jugendsozialarbeit

Unsere Vorteile auf einen Blick

Eigenes Berufs- und Studienorientierungskonzept

Sprachreisen nach Englang

Schüleraustausch mit Finnland

Wohnortnah zu Quali und Mittlerer Reife

In der Mittelschule Salzachtal wirst Du entdecken, was in Dir steckt. Ein großes, engagiertes Schul-Team unterstützt

Dich dabei. Finde heraus, was Dich glücklich macht. Wir begleiten Dich mit viel pädagogischem Geschick zu

einem erfolgreichen Schulabschluss, der Dir weitere

schulische und berufliche Chancen eröffnet.

Mi telschule Salzachtal - Dein Startplatz zum Erfolg

Seite 34


Schulnachrichten

Walter W a l t e r - MMohr o h r - R- eRealschule a l s c h u l e TTraunreut

r a u n r e u t

Die Walter-Mohr-Realschule ist eine junge Schule am Südrand von Traunreut,

die sich die Stärkenförderung eines jeden einzelnen Schülers zum pädagogischen

Ziel gesetzt hat.

Für die 5. und 6. Klassen bieten wir Sportler-, Forscher-, Chor- und Theaterklassen

an. Ab der 7. Klasse sucht sich Ihr Kind aus vier Wahlpflichtfächergruppen

diejenige aus, die am besten zu ihm passt.

iCan/Kompass: Selbstkompetenz, Sozialkompetenz und Methodenkompetenz, auch im digitalen Bereich, werden gezielt

durch ein einmaliges Curriculum in einer zusätzlichen iCan/Kompass-Stunde in jeder Jahrgangsstufe trainiert und gefördert.

Im Schuljahr 2018/19 wurde unsere Schule für ihre fortschrittliche Arbeit beim Einsatz von digitalen Lahr- und Lernmitteln

beim bayerischen Schulentwicklungspreis isi DIGITAL mit einem 3. Platz ausgezeichnet.

MINT: Come with ME in Zusammenarbeit mit der Firma Heidenhain, Roboterbauprojekt bei der Firma BSH Haushaltsgeräte

GmbH, Wahlfach „Jugend forscht“ u.v.m.

Internationale Kontakte: Pasch-Projekt - Berufsorientierter Schüleraustausch mit China, Russland und Mexiko:

Schüler_innen erhalten Einblicke in deutsche Betriebe im Ausland und arbeiten mit einer Partnerschule an einem Umweltprojekt;

Erasmus+: Seit 2008: enge Zusammenarbeit mit Schulen aus vielen Teilen Europas

Musikwahlfächer: Chor, Percussion, Keyboard, Big Band, Schulband, ...

Weitere Highlights: Schullandheim, Skilager, Englandfahrt, Probentage der Musikwahlfächer, Studienfahrt der Abschlussklassen,

Tutorenbegleitung in den 5. Klassen, umfassendes Angebot zur Berufsvorbereitung, Offene Ganztagsbetreuung

Kennenlernnachmittag - Donnerstag, 23. April 2020 von 16:00 bis 18:00 Uhr - Wir freuen uns auf Sie!

Informationen zur Anmeldung siehe Homepage www.realschule-traunreut.de

Reiffenstuel-Realschule, Staatl. Realschule

Wasserburger Str. 46, 83278 Traunstein

Tel.: 0861 166178-0, E-Mail: info@rs-traunstein.de

WIR

WIR

SIND

SIND

seit

seit

über

über

50 Jahren

50 Jahren

eine moderne,

eine moderne,

weltoffene

weltoffene

staatliche Realschule

staatliche

mit

Realschule

580 Schülerinnen

mit 580

und

Schülern Schülerinnen der Schulstadt und Schülern Traunstein, Partnerschule der Schulstadt des Wintersports Traunstein, und Partnerschule Fair-Trade-School. des

Wintersports und Fair-Trade-School.

WIR

WIR

BIETEN

BIETEN

dir

dir

eine

eine

gute

gute

Ausbildung

Ausbildung

mit

mit

dem

dem

Ziel des

Ziel

erfolgreichen

des erfolgreichen

Realschulabschlusses,

Realschulabschlusses,

der dir

der

den

Weg

dir

in

den

zahlreiche

Weg in

gehobene

zahlreiche

Berufe

gehobene

und an

Berufe

weiterqualifizierende

und an weiterqualifizierende

Schulen öffnet.

Schulen

DU WÄHLST immer öffnet. entsprechend deiner Interessen und Begabungen aus: Bandklasse oder Sportklasse

DU WÄHLST in immer der 5. Klasse, entsprechend Wahlpflichtfächergruppen deiner Interessen ab und der 7. Begabungen Klasse (mit den aus: Profilfächern Bandklasse Mathematik,

Sportklasse BWR, Französisch, in der 5. Klasse, Kunsterziehung), Wahlpflichtfächergruppen Talentgruppe Werken ab der mit 7. 5. Klasse AP-Fach (mit und den aus

oder

unseren Profilfächern zahlreichen Mathematik, weiteren BWR, Angeboten: Französisch Geschichte und bilingual, Kunsterziehung), Mountainbike, Talentgruppe Klettern,

Erste Werken Hilfe, mit Fitness- 5. AP-Fach und Krafttraining, und aus Skating unseren und zahlreichen Skilanglauf, English weiteren Film-and-Drama-

Angeboten:

Club Geschichte und vieles, bilingual, vieles mehr Mountainbike, … Klettern, Erste Hilfe, Fitness- und Krafttraining,

Skating und Skilanglauf, English Film-and-Drama-Club, und vieles, vieles mehr …

DU BEKOMMST Tutoren an deine Seite, Beratung für deine Schullaufbahn, schulpsychologische und schulpädagogische

Tutoren an deine Unterstützung, Seite, Beratung Ganztagesbetreuung für deine Schullaufbahn, und vor allem schulpsychologische eine lebendige, vielseitige und

DU BEKOMMST

Schulgemeinschaft, schulpädagogische die Unterstützung, dich trägt! Ganztagesbetreuung und vor allem eine

lebendige, vielseitige Schulgemeinschaft, die dich trägt!

WIR

WIR

FREUEN

FREUEN

UNS

UNS

AUF

AUF

DICH!

DICH!

Besuch

Besuch

uns

uns

am

am

Tag

Tag

der

der

offenen

offenen

Tür:

Tür:

17.

17.

März

März

2020

2020

ab 16:00

ab 16.00

Uhr

Uhr

und und auf auf unserer unserer Website: Website: www.realschule-traunstein.de

www.realschule-traunstein.de

Seite 35


Schulnachrichten

Erzbischöfliche Mädchenrealschule

Franz von Assisi in Freilassing

An der Erzbischöflichen Mädchenrealschule Franz von Assisi in

Freilassing, als Ort der Wissensvermittlung aber auch als Lebens- und

Verantwortungsraum für Schülerinnen,

ist das christliche Menschenbild

die Grundlage für ein solidarisches

Miteinander verschiedener

Kulturen und Religionen.

Neue Wege des Lernens legen

Wert auf ganzheitliche Entwicklung

unserer Schülerinnen und stellen Selbstverantwortung und Selbstorganisation

in den Mittelpunkt, um den Weg in die Berufswelt und

an weiterführende Schulen zu bereiten.

Der Übertritt an die Erzb. Fachoberschule Franz von Assisi in

Freilassing bietet sich hier innerhalb des Schulstandortes.

Vier Wahlpflichtfächergruppen -

naturwissenschaftlich, sprachlich,

kaufmännisch-wirtschaftlich und

hauswirtschaftlich sowie ein breitgefächertes

Zusatz- und Förderangebot

im musischen, künstlerischen,

Ein guter Weg zu Beruf und Studium

sportlichen und sprachlichen Bereich machen die Schule zu einer

attraktiven Bildungseinrichtung, in der auch soziales Engagement

gefördert wird.

Der Einsatz der Schülerinnen als

Tutorinnen, Schülerlotsinnen, als

Mitglieder der Umweltgruppe oder

als Praktikantinnen in sozialen Einrichtungen

genießt über die Stadtgrenze

hinaus großes Ansehen.

Informationsabend für Eltern und mit ihren Töchtern:

Montag, 17.02.2020, 18:00 Uhr

Tag der offenen Tür:

Freitag, 13.03.2020, 15:00 - 17:00 Uhr

Anmeldung:

Montag, 11.05. bis Freitag, 15.05.2020,

jeweils 08:00 -16:00 Uhr, Di bis 18:00 Uhr

Weitere Infos unter www.mrs-freilassing.de

Realschule im Rupertiwinkel

Kerschensteinerstr. 8

83395 Freilassing

www.rs-rupertiwinkel.de

Die Realschule umfasst die Jahrgangsstufen 5 bis 10. Sie vermittelt eine fundierte Allgemeinbildung und schafft die

Grundlagen sowohl für eine berufliche als auch eine schulische Weiterqualifizierung. Im Unterricht der Realschule

werden gleichwertig theoretische und praktische Fähigkeiten vermittelt. Die Realschule schafft mit dem

Realschulabschluss (einem sog. „mittleren Schulabschluss“) die schulischen Voraussetzungen für eine Vielzahl von

Berufen; darüber hinaus eröffnet sie auch weitere Bildungswege zur Hochschule.

An unserer Realschule gibt es ab der 7. Jahrgangsstufe folgende Ausbildungsrichtungen:

I

mathematischnaturwissenschaftlich

II

wirtschaftlich -

kaufmännisch

IIIa

fremdsprachlich

(Französisch)

IIIb

gestalterisch

(Werken)

Weitere Angebote:

Speziell für die 5. Klassen: 3. Sportstunde – zusätzliche Fußball- / Forscherstunde – wöchentliche Klassleiterstunde –

Ergänzungsunterricht in D, M, E – LRS-Training – „Lernen lernen“ – Tutoren

Außerdem:

Wahlfächer (Orchester, Klettern, Robotik, Französisch, Sanis, Schulgarten, Schulspiel, Technikteam, Fitnessboxen, …)

– Konversationstunden (E, F) – GGM-Team („Gemeinsam gegen Mobbing“) – KoJaS (Kommunale Jugendsozialarbeit

an Schulen) – GATA (Ganztagsangebot)

Tag der offenen Tür: Samstag, 7. März 2020, 9 bis 12 Uhr

Digitale Schule – MINTfreundliche Schule – Partnerschule des Schülerforschungszentrums – KOMPASS-Schule

Seite 36


Schulnachrichten

Erzbischöfliche Maria-Ward-Mädchenrealschule Traunstein / Sparz

Gemeinschaft erleben. Fürs Leben lernen.

Gemeindezeitung Kirchanschöring (184x120)

Wir freuen uns, Sie am 24. April 2020 von 15:30 bis 18:30 Uhr

an unserem Tag der offenen Tür begrüßen zu dürfen.

Besuchen Sie auch unsere Homepage unter www.sparz.de.

Barbarossastraße 16

83410 Laufen

Tel. 0 86 82/89 32-0

www.rgl-bgl.de

Das Rottmayr-Gymnasium …

… ist ein modernes und offenes Gymnasium mit

einem sprachlichen und einem naturwissenschaftlich-technologischen

Zweig.

… bietet durch seine überschaubare Größe (etwa

600 Schülerinnen und Schüler) Lernen in

familiärer Atmosphäre.

… verfügt über Klassen- und Fachräume, in denen

die Kinder mit Hilfe neuester Technik lernen

können.

… pflegt viele internationale Kontakte zu anderen

Schulen und externen Partnern.

… legt als Umweltschule mit drei Sternen und fairtrade-Schule

sehr großen Wert auf nachhaltiges

und verantwortliches Handeln.

… fördert durch sein breit gefächertes

Wahlkursangebot individuelle Talente.

Um unsere Schule kennenzulernen, sind Sie

und Ihr Kind herzlich eingeladen zum

Informationsabend zum Übertritt

(mit „Schnupper-Programm“ für die Kinder)

Er findet am Dienstag, den 17. März 2020, von

18 bis ca. 20 Uhr statt.

Weitere Informationen zum

Übertritt finden Sie auf unserer

Homepage www.rgl-bgl.de.

Seite 37


Schulnachrichten

Tag der offenen Tür am Annette-Kolb-Gymnasium

Unter dem Motto „Schulgemeinschaft erleben“ lädt das Annette-Kolb-Gymnasium am Mittwoch, den

25. März 2020 ab 15:00 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Mit einer vielseitigen Auswahl an Aktivitäten,

Ausstellungen, Vorführungen und Gesprächsmöglichkeiten wollen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte

und Eltern einen Eindruck von dem vermitteln, was an dieser Schule umgesetzt wird.

Weitere Infos zum Programm findet man unter

www.akg-traunstein.de

Tag der offenen Tür im Chiemgau-Gymnasium Traunstein

am Mittwoch, 11. März 2020, ab 15:00 Uhr

Treffpunkt: Neue Aula

Zu dieser Veranstaltung sind Eltern mit ihren Kindern herzlich eingeladen

um das Chiemgau-Gymnasium besser kennen zu lernen. Beim „Tag der

offenen Tür“ gewähren Unterrichtsstunden, Mitmachaktionen („Sport und

Spiel“) und Vorführungen Einblicke in den schulischen Alltag. Schulleitung,

Lehrkräfte, Elternbeirat und Schüler beantworten gerne alle anstehenden

Fragen.

Naturwissenschaftlich-technologischer und sprachlicher Schulzweig am ChG bieten beide

Latein oder Englisch als erste Fremdsprache.

Interessierte Kinder können ab der 5. Jahrgangsstufe die Theaterklasse, eine Bläserklasse,

eine Forscherklasse oder den SPORTplus-Kurs zum Kennenlernen vieler Sportarten besuchen.

Umfassende Betreuung gewährleistet das Ganztagsangebot.

Chiemgau-Gymnasium

Brunnwiese 1 - 83278 Traunstein

Tel.: 0861 / 166700 - sekretariat@chg.bayern.de - www.chg-traunstein.de

Seite 38


Schulnachrichten

Infoveranstaltung für Eltern

am Di, 10.3.2020 um 19.00 Uhr

Probeunterricht

vom 19.5.2020

bis 22.5.2020

Schnuppernachmittag für die Kinder

am Fr, 13.3.2020 um 15.00 - 17.30 Uhr

Anmeldungen für das Schuljahr 2020/2021

von Montag, 11.5.2020 bis Freitag 15.5.2020

Mo - Do von 7.15 -13.00 Uhr und 14.00 -16.00 Uhr

Fr von 7.15 bis 12.00 Uhr

Johannes-Heidenhain-Gymnasium

Adalbert-Stifter-Str. 36 | 83301 Traunreut

Tel: 08669 2405 | www.jhg-traunreut.de

Bitte bringen Sie mit: Übertrittszeugnis (Original), Passfoto

(nur Fahrschüler), Geburtsurkunde oder Stammbuch (zur Vorlage)

Seite 39


Neues aus dem Kindergarten

Neuer Elternbeirat und Spende für den Kindergarten

Wie jedes Jahr bekommt der Kindergarten „Haus

für Kinder St. Elisabeth“ am Anfang des neuen Kindergartenjahres

einen neuen Elternbeirat. Zu dieser

Wahl fanden sich zahlreiche Mütter und Väter

zum ersten Elternabend im Haus für Kinder ein.

Sieber, Katrin Pätzold, Elisabeth Riedel, Madeleine

Weingarten, Magdalena Eder, Kristina Haar, Maria

Schneider, Angelika Weidenspointner, Christine

Kirchhofer und Barbara Obermeier im neuen Elternbeirat

vertreten.

Im „Wirtshaus“ des Kindergartens wurde eng zusammengerückt

und die Leitung des Kindergartens,

Tine Neuer, konnte ihre Belegschaft und die

Eltern mit einigen Informationen rund um das kommende

Jahr begrüßen. Die aktuelle Elternbeiratsvorsitzende

Franziska Straßer erläuterte daraufhin

kurz die Projekte aus dem vergangenen Jahr und

die generellen Aufgaben des Elternbeirats.

Zum Abschluss des alten Kindergartenjahres erhielten

alle Beiratsmitglieder ein kleines Dankeschön

für die tolle Zusammenarbeit.

Über mangelnde Beteiligung an der neuen Wahl

konnte sich danach keiner beschweren, denn erfreulicherweise

ließen sich gleich 16 Mütter aufstellen.

Nach der Abstimmung durften sich die interessierten

Eltern auf ihre einzelnen Gruppenräume

verteilen. Dort bekamen sie von den jeweiligen

Erzieher/-innen mehr Informationen bezüglich des

Tagesablaufs ihres Kindes im Kindergarten, konnten

Fragen loswerden oder durften auch die ein

oder andere kleine Bastelaufgabe übernehmen.

Sehr erfreulich für das noch so junge Kindergartenjahr

ist, dass sich das Haus für Kinder St.

Elisabeth über einen tollen Spendenscheck

in Höhe von 500 Euro von der Firma Meindl &

Sohn Metzgereimaschinen freuen darf.

Aufgrund der Tatsache, dass der Kindergarten dieses

Jahr um eine Kindergarten- und Hortgruppe

gewachsen ist, wurde in einer kurzen Abstimmung

beschlossen, dass alle 16 Mütter, die zur Wahl angetreten

waren, ab sofort im Elternbeirat vertreten

sind. Zur ersten Vorsitzenden wurde erneut die

routinierte Franziska Straßer gewählt. Neben dem

zweiten Vorsitz, erneut übernommen von Stefanie

Schmid, sind noch Anna Maria Wörndl, Karin Manzinger,

Sophia Reitschuh, Christina Winkler, Claudia

Familie Meindl

von der Fa. Meindl & Sohn Metzgereimaschinen

übergibt den Spendenscheck an Tine Neuer,

Leiterin des Kindergartens

Das gesamte Kindergartenteam

und der neu gewählte Elternbeirat

freuen sich auf ein gesundes und schönes

Kindergartenjahr 2019 / 2020!

Text: Sophia Reitschuh

Seite 40


Neues aus dem Kindergarten

Gelungener Martinsumzug in Kirchanschöring

Wenn die dunkle Jahreszeit anbricht, bedeutet das für die Kinder des Kindergartens „Haus für Kinder St. Elisabeth“,

dass es an der Zeit ist, endlich die bunten Laternen für den St. Martinsumzug zu basteln.

Am Montag, den 11. November um 17 Uhr war es endlich soweit und unzählige Kinder machten sich mit ihren

liebevoll geschmückten Laternen auf den Weg Richtung Achenpark.

Eine Stunde früher als im Vorjahr wurde das St. Martinsfest von den Kirchanschöringer Jungbläsern eröffnet.

Zahlreiche Kinder, Eltern und Großeltern hatten sich mit bunten Laternenautos, Fackeln, leuchtenden Kraken

oder schimmernden Fliegenpilzen zu einem großen Kreis rund um den frierenden Bettler (Jonas Schmid)

eingefunden. Kindgerecht erzählte Pastoralreferent Georg Ziegltrum die Geschichte vom heiligen St. Martin,

während dieser (gespielt von Emma Brüderl) auf einem weißen Schimmel reitend, den roten Mantel teilte und

somit den Bettler vor dem Erfrieren rettete.

Bei den Laternenliedern wurde von allen Kindern laut mitgesungen und somit trugen sie zu einer tollen Stimmung

im Achenpark bei. Zum Schluss wurden die Kinderlaternen und die vielen selbst gebackenen Martinsgänse

der Eltern mit Weihwasser gesegnet.

Im Anschluss zogen alle gemeinsam hinter dem heiligen St. Martin auf seinem weißen Pferd einmal rund um

den Lapperanger zur Schule. Die Jungbläser hatten sich in der Zwischenzeit im Vorhof der Schule postiert und

begleiteten den Umzug mit einigen Liedern. Der Verkehr wurde für den St. Martinszug von der Freiwilligen Feuerwehr

Kirchanschöring geregelt.

Nach dem kleinen Marsch konnten sich alle kleinen und großen Laternenträger am Stand des Eine-Welt-Kreises

mit Glühwein, Punsch und Wienerwürstel versorgen. Und natürlich durften auch heuer wieder die leckeren

selbstgebackenen Martinslebkuchen, verteilt durch das Kindergartenteam, nicht fehlen.

Ein Dank geht an Georg Ziegltrum, die Freiwillige Feuerwehr, die Jungbläser,

den „St. Martin und den Bettler“, alle fleißigen Bäckerinnen und Bäcker, den Eine-Welt-Kreis

und natürlich an alle Laternenträger, die zu diesem wunderschönen Laternenumzug beigetragen haben.

Text: Sophia Reitschuh

Seite 41


Kindergarten / Geschäftsleben

85 Päckchen für „Junge Leute helfen“

Auch heuer im Advent unterstützte der Kindergarten

St. Elisabeth die Chiemgau-Weihnachtsaktion

„Junge Leute helfen“. Bei dieser tollen

Aktion werden Hilfstransporte in Krisengebiete

wie z.B. Kosovo, Albanien

oder Bosnien-Herzegowina organisiert.

Der Weitertransport der fertigen

Geschenkkartons wurde

durch die KLJB Kirchanschöring,

zusammen mit den diesjährigen

Firmlingen, übernommen.

Um auch in ärmeren Gebieten zu

Weihnachten für strahlende Augen

und glückliche Kindergesichter zu

sorgen, werden vor Ort die weihnachtlichen

Päckchen in Schulen und Kindergärten

verteilt. Ganze 85 Päckchen, liebevoll und

weihnachtlich von den Kindergartenkindern und deren

Eltern gepackt, kamen zusammen!

Besonders hervorzuheben ist hier noch das Engagement des Stoa Perchten e.V. Waging am See: 12 der 85

Päckchen kamen nämlich über diesen Verein zustande.

Die einzelnen Geschenkpakete, gefüllt mit Schreibutensilien, Mütze, Handschuhe, Zahnbürste, Gummibärchen,

Schokolade und einem kleinen Spielzeug gingen auf die Reise. Es ist immer wieder schön, dass die

Adventszeit dazu beiträgt, an andere, hilfsbedürftige Mitmenschen zu denken und diese zu unterstützen.

Text: Sophia Reitschuh

Vorbildlicher Ausbildungsbetrieb

Kirchanschöringer Metallbearbeitungsfirma von Frank Wojtinowski wurde ausgezeichnet

Seit 2012 zeichnet die Arbeitsagentur Traunstein

Betriebe aus, die sich im besonderen Maße um die

berufliche Ausbildung junger Menschen verdient

gemacht haben.

Die Arbeitsagentur, deren Zuständigkeitsbereich

sich über die Landkreise Mühldorf, Altötting, Traunstein

und Berchtesgadener Land erstreckt, vergibt

diese Auszeichnung nur einmal jährlich pro Landkreis.

Heuer darf sich die Kirchanschöringer Metallbearbeitungsfirma

von Frank Wojtinowski über diese

besondere Ehrung freuen.

„Frank Wojtinowski kümmert sich in besonderer

Weise um seine Auszubildenden und hat jetzt so-

gar eine eigene Lehrwerkstatt eingerichtet, in der

er seine aktuell fünf Auszubildenden ideal auf ihren

zukünftigen Beruf als Zerspanungsmechaniker vorbereitet.“

Diese neue Lehrwerkstatt ist eine separate

Räumlichkeit in der neuen Firmenhalle, die gerade

im Gewerbegebiet an der Leobendorfer Straße

in Kichanschöring gebaut wird. Da die Werkstatt

Teil der Halle ist, die kurz vor der Fertigstellung steht,

ist die Ausbildungsarbeit voll in den Produktionsprozess

integriert.

Während sich Frank Wojtinowski in den Anfangsjahren

des Betriebes meist noch selbst von mor-

Seite 42


Aus dem Geschäftsleben

gens bis abends an die Werkbank stellte und den

Lehrlingen zeigte, wie sie das Material bearbeiten

müssen, kümmern er und seine Frau Doris sich mittlerweile

mehr um die Organisation und Leitung

dieses relativ jungen Unternehmens, das 1995 als

Ein-Mann-Betrieb im örtlichen Bahnhofsgebäude

begonnen hat und heute 20 Mitarbeiter beschäftigt.

CNC-Werkzeugmaschinen und bringen ihnen

computertechnisches Know How bei.

Damit ein Präzisionswerkstück auftragsgemäß gefertigt

werden kann, muss nämlich die Werkzeugmaschine

vorher genau programmiert werden.

Danach spannt man das zu bearbeitende Metallstück

fachmännisch ein, startet die Maschine und

überwacht den Fertigungsprozess. Falls es dabei

trotz aller Sorgfalt einmal haken sollte, sollte der

Zerspanungsmechaniker die Ursache beheben

können, erzählt Frank Wojtinowski bei einem Rundgang

durch das Haus, der schließlich in die neue

Lehrwerkstatt führt. Diese ist so ausgestattet, dass

jeder an seiner eigenen Werkbank mit den neuesten

Werkzeugen arbeiten kann. Zudem befinden

sich dort auch eine CNC-Fräsmaschine, eine konventionelle

Drehbank und universale Drehmaschinen,

eine Bohrmaschine, eine Säge oder etwa ein

Höhenanreißgerät.

Stolz auf die Auszeichnung wird die Urkunde gezeigt

(stehend von links): Ausbilder Hermann Hiebl;

die Firmeninhaber Frank und Doris Wojtinowski;

die Chefin der Arbeitsagentur Traunstein, Jutta Müller

und ihre Mitarbeiterin,

die Arbeitgeber-Vermittlerin Susanne Reichert.

(kniend von links): Die Azubis, die aktuell eine Ausbildung

bei der Firma Wojtinowski machen: Karlo Marojevic,

Felix Fellner, Milena Kolb und Tobias Huber

(nicht auf dem Bild ist Amer Azem)

Die Chefin der Arbeitsagentur, Jutta Müller, und

ihre Mitarbeiterin, die Arbeitgeber-Vermittlerin,

Susanne Reichert, zeigten sich durchaus angetan,

als sie die lichtdurchflutete, hell und freundlich

wirkende Halle samt Lehrwerkstatt betraten. Alles

roch hier noch nach „Neu“ und frischer Farbe und

die Azubis, die beim Einrichten selbst mit Hand angelegt

haben, lobten die guten Arbeitsbedingungen

bei Wojtinowski.

Zu ihnen gehören auch Hermann Hiebl, der sich als

Ausbilder jetzt um die Nachwuchskräfte im Unternehmen

bemüht und ihnen all das beibringt, was

sie manuell oder maschinell zu erledigen haben,

damit ein Fertigungsauftrag nach den Wünschen

der Kunden erledigt werden kann. Dies beginnt mit

einer Grundausbildung, in der zum Beispiel der korrekte

Umgang mit Werkzeugen vermittelt wird. Dieser

Grundausbildung folgt eine produktive Qualifizierung,

bei der Fertigungsaufträge erledigt und

beispielsweise Einzelstücke anzufertigen sind.

In einem dritten Ausbildungsabschnitt erfahren die

jungen Leute dann eine Projektausbildung.

Während ihrer dreieinhalbjährigen Lehrzeit machen

Hiebl und Wojtinowski sie auch vertraut mit

Felix Fellner beschäftigt sich in der Lehrwerkstatt gerade

mit dem Feilen von U-Stahl

Seite 43


Aus dem Geschäftsleben

Jutta Müller und Susanne Reichert hatten nun Gelegenheit,

den jungen Leuten, darunter auch ein

Mädchen, bei der Arbeit zuzuschauen. Vier Burschen

und ein Mädchen in unterschiedlichen Ausbildungsjahren

waren gerade dabei U-Stahl zu feilen.

Man merkte, dass die Feil-Übung ein wertvolles

Training darstellt. Denn der hauptsächliche Lernzweck

bei dieser zeit- und kräfteraubenden und

zermürbenden Übung ist, Auszubildenden ein Bewusstsein

für den Effekt ausdauernder Arbeit beizubringen.

Sie sollen vor allem Geduld lernen, und

sich auch bei monotonen Aufgaben konzentrieren

und genau arbeiten.

Darüber hinaus soll monotone Tätigkeit das Qualitätsbewusstsein

nicht geringer werden lassen.

Gerade im metallverarbeitenden Gewerbe komme

es häufig auf sehr hohe Präzision an, während

manche Arbeiten im Beruf auch durchaus mal

langweilig sein können, sagt Frank Wojtinowski.

Ein Zerspanungsmechaniker müsse Längen,

Flächen, Rauminhalte und Winkel berechnen können

- dafür brauche er zwar gute Mathe-Kenntnisse,

„ich erwarte aber keine Eins“.

Viel wichtiger als eine Top-Mathenote sei ihm ein hohes

technisch-praktisches Verständnis und vor allem

räumliches Denkvermögen, betonte Wojtinowski,

der seine Lehrlinge später auch übernimmt.

Er habe großes Interesse an möglichst langfristigen

Arbeitsverhältnissen. „Und das beruht auf Vertrauen.“

Dass man in der Vergangenheit jeden Ausbildungsplatz

besetzen konnte, sei auch ein Verdienst

der Arbeitsagentur in Traunstein, mit der er sehr gut

zusammenarbeite.

Im Anschluss an den Rundgang überreichte die

Chefin der Arbeitsagentur, Jutta Müller dann als

Anerkennung für die Verdienste des Firmeninhabers

eine Ehrenurkunde der Agentur.

In ihrer Laudatio hob Müller hervor, dass dieser

wettbewerbsfähige Betrieb zum einen dafür ausgezeichnet

werde, weil Frank Wojtinowski mit

diesem Lernraum und den Lernmitteln ganz besondere

Rahmenbedingungen schaffe, und zum

anderen, weil er sich um die Auszubildenden in

vorbildlicher Art bemüht.

„Für diese Ausbildung spricht auch, dass die Arbeit

sehr abwechslungsreich ist und bleibt.“

Text & Foto: Anneliese Caruso

Seite 44


Aus dem Geschäftsleben

Filialkonzept am Puls der Zeit

VR Bank gestaltet Büroräume für Kirchanschöringer neu

Bankfilialen drohen Raritäten

zu werden - auch in unserer

Region.

Die Volksbank Raiffeisenbank

Oberbayern Südost setzt in

ihrem Geschäftsmodell nicht

auf den Rückzug. Ein flächendeckendes

Filialkonzept gehört

für die örtliche VR Bank

genauso zu einem erfolgreichen

Geschäftsmodell wie

das ganzheitliche Angebot

von digitalen Lösungen.

Das veränderte Kundenverhalten

kann als Bedrohung

des klassischen Filialkonzepts

Für Sie wie gewohnt vor Ort in Kirchanschöring:

gesehen werden. Die Volksbank

Raiffeisenbank Ober-

Servicemitarbeiterin Franziska Wallner, Filialleiter Florian Seehuber,

Bereichsleiter Daniel Schader und Privatkundenberaterin Birgit Wimmer

bayern Südost nutzt diese

Veränderung als Chance, um

ihren Kunden Leistungen auf unterschiedlichen Wegen wie Filialen, SB-Filialen, über OnlineBanking und die

VR BankingApp anzubieten, um so „immer und überall“ für ihre Kunden da zu sein. So auch in Kirchanschöring.

Aktuell wird die Filiale in der Götzinger Straße für Sie umgebaut und modernisiert. Die Geschäftsräume werden

umgestaltet und so entstehen helle und freundliche Räume für die genossenschaftliche Beratung. Für

Kirchanschöringer Kunden ändert sich allerdings sonst nichts. Mit unveränderten Öffnungszeiten und den bekannten

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort setzt die VR Bank hier ein klares Zeichen für ihren Standort

in Kirchanschöring.

Die Umbauarbeiten sollen bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein. „Ihre Bankgeschäfte können Sie bis dahin

wie gewohnt in der Götzinger Straße in Kirchanschöring erledigen. Wir sind für Sie während dem Umbau in

Containern auf dem Parkplatz erreichbar“, so Filialleiter Florian Seehuber.

Für eventuelle Einschränkungen oder Unannehmlichkeiten während der Bauphase bittet die VR Bank um

Verständnis.

Die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost ist fest davon überzeugt, dass die persönliche Beratung

vor Ort nicht durch moderne Technik ersetzt werden kann. Die Neueröffnung der Filiale Kirchanschöring wird

nach Fertigstellung mit einem Tag der offenen Tür sowie tollen Eröffnungsangeboten für Sie gefeiert.

Kommen Sie vorbei, lernen Sie uns kennen und machen Sie sich ein Bild von Ihrer neuen VR Bank Filiale.

Es lohnt sich!

Seite 45


Aus dem Geschäftsleben

Die Naturheilpraxis Sonnleiten stellt sich vor

NATURHEILPRAXIS

SONNLEITEN

LEBEN

LEICHTER

MACHEN

CLAUDIA KREUZEDER

K I N D E R & J U G E N D C O A C H

CLAUDIA KREUZEDER

Kinder- und Jugendcoach

www.leben-leichter-machen.de

T: +49 170 9663843

• Coaching

... ist viel mehr als nur Reden

über Probleme

• Lerncoaching

... und plötzlich macht Mathe

wieder Spaß

• Reflexintegraon

... hocheffizientes Bewegungsprogramm

bei Lern- und Verhaltensproblemen

• Potenzialtraining

... fit für die kleinen und großen

Herausforderungen des Lebens

Ich unterstütze Kinder und Jugendliche

dabei, dass sie mug

ihren eigenen Weg gehen können.

Die Kids lernen wertvolle Methoden,

wie sie Lösungen selber

finden können. Sie werden selbstbewusster,

Blockaden und Ängste

werden gelöst.

MARION HOFMEISTER

Staatl. geprüe Heilprakkerin

seit 2007

www.marion-hofmeister.de

T: +49 8685 7799956

• Kinesiologie

• Familien- und Systemaufstellungen

• Pflanzliche Heilmiel:

Spagyrik, Bachblüten, Homöopathie

• Microkinesi -Therapie

(stammt aus der Osteopathie)

• Erholungsmeditaonen

• Ganzheitliche Planung und

Gestaltung von Häusern, Wohnund

Arbeitsräumen nach Feng

Shui

Mit meinem guten Gefühl für das

Wesentliche, helfe ich großen und

kleinen Paent/-innen körperlich

und seelisch gesund zu werden

und gesund zu bleiben.

KARINA OBERMAYER

Beratungspraxis

www.beratungspraxisobermayer.de

T: +49 8685 1675

Ausgebildete Instrumentalmusikpädagogin,

Lerncoach, Bachblütenberaterin

und Numerologin.

Meine tägliche Arbeit widmet sich

der Unterstützung von Kindern im

Lernalltag, der Bachblütenarbeit,

aber auch dem interessanten Bereich

der Geburtsdatenanalyse mit

ihren Potenzialen.

Ich freue mich darauf, euch auf die

eine oder andere Weise helfen zu

können.

NATURHEILPRAXIS SONNLEITEN

Sonnleiten 22

83417 Kirchanschöring / Hipflham

Seite 46


Von anderen Stellen

Bayerischer Denkmalpflegepreis 2020 ausgelobt

Ab sofort sind private und öffentliche Bauherren sowie am Bau beteiligte Ingenieure aufgerufen, sich mit ihren

Projekten um den Bayerischen Denkmalpflegepreis 2020 zu bewerben. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro

dotiert und wird in den beiden Kategorien „Private Bauwerke“ und „Öffentliche Bauwerke“ in Gold, Silber und

Bronze vergeben. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau und das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege

loben den Preis seit 2008 im Zwei-Jahres-Turnus aus.

„Nahezu alle Bereiche der Denkmalpflege - von der Bestandsaufnahme über die Standsicherheit bis zu bauphysikalischen

Betrachtungen - betreffen originäre Aufgabenfelder der im Bauwesen tätigen Ingenieure.

Deswegen liegt bei der Prämierung ein besonderes Augenmerk auf den Leistungen der beteiligten Ingenieure“,

erklärt Prof. Dr. Norbert Gebbeken, der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau.

Generalkonservator Prof. Dipl.-Ing. Architekt Mathias Pfeil, Leiter des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege,

erklärt: „Mit dem Bayerischen Denkmalpflegepreis zeichen wir Menschen aus, die sich in herausragender

Weise um die Denkmallandschaft im Freistaat gekümmert haben. Der Erhalt unseres gebauten kulturellen

Erbes ist ein Gewinn für uns alle und ein Geschenk an die Zukunft.“

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 8. Mai 2020. Die Gewinner werden in einem Festakt am 17. September 2020

in Schloss Schleißheim geehrt. Voraussetzung für die Bewerbung ist, dass die eingereichten Bauwerke in der

Bayerischen Denkmalliste eingetragen sind oder die Voraussetzungen dazu erfüllen. Die baulichen Maßnahmen

zur Instandsetzung oder (Um-)Nutzung müssen nach dem 1. Januar 2014 begonnen worden und bis zum

30. April 2020 abgeschlossen sein. Um die herausragenden Leistungen der Bauherren und beteiligten Partner

öffentlich sichtbar zu machen, wird an den Sieger-Objekten eine Ehrentafel angebracht.

Mehr Informationen unter www.bayerischer-denkmalpflegepreis.de

Pressemitteilung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau

Tipps der Energieagentur Südostbayern GmbH

„Too old to Rock and Roll“ - Der Haushaltsgeräte Check

Foto: Energieagentur Südostbayern GmbH

Ist der Austausch eines alten Haushaltsgeräts durch ein

neues effizienteres Gerät sinnvoll?

Ob in privaten Haushalten, betrieblichen Gemeinschaftsküchen

oder sonstigen Einrichtungen: Haushaltsgeräte

sind in vielen Bereichen unverzichtbar. Doch oftmals sind

diese Geräte schon in die Jahre gekommen und verbrauchen

wesentlich mehr Energie als neue Geräte.

Mit dem Online-Rechner „Haushaltsgeräte-Check“ für

Kühlschränke, Gefrierschränke, Geschirrspülmaschinen,

Waschmaschinen und Wäschetrockner kann berechnet

werden, wann es sich lohnt, ein altes aber funktionstüchtiges

Haushaltsgerät gegen ein neues effizientes Gerät auszutauschen.

Seite 47


Von anderen Stellen

Der Online-Rechner zeigt, wann der Gerätetausch dem Geldbeutel zugutekommt und wann die Energie

eingespart wurde, die für die Herstellung des Neugeräts eingesetzt werden musste. Auch Neugeräte verschiedener

Effizienzklassen und Preise sind mit dem „Haushaltsgeräte-Check“ möglich.

Der Rechner ist online unter folgendem Link zu finden:

https://www.energieatlas.bayern.de/buerger/stromsparen/haushaltsgeraetecheck.html

Komfortlüftungsanlagen - Gewinn für Mensch und Umwelt

Verbrauchte Raumluft sorgt im wahrsten Sinne des Wortes für dicke Luft - sei es auch nur die ewige Streitfrage,

ob das Schlafzimmerfenster in der Nacht offen oder geschlossen bleiben soll. Der Vorteil beim offenen

Fenster: Frische Luft steigert das Wohlbefinden. Allerdings bringt es auch Nachteile mit sich: Im Winter geht viel

Wärmeenergie verloren und die Raumluft trocknet aus. Bei Wohnungen an stark befahrenen Straßen ist die

Belastung mit Lärm und Staub hoch und Pollen sorgen bei Allergikern für schlaflose Nächte.

Achtung Schimmelbefall

Wird nicht oder nicht richtig gelüftet, kann es zu Schimmelbefall kommen und sogar gesundheitsschädliche

Folgen haben, wie etwas Kopfschmerzen, gereizte Schleimhäute und Atemwege.

Um diesen Risiken vorzubeugen, sollte eine optimale Luftqualität

im Wohnraum sichergestellt werden. Schließlich

verbringt ein Mensch den Großteil seines Lebens in Innenräumen.

Komfortlüftungsanlagen können in vielen Haushalten

die Lösung für frische gesunde Atemluft sein und

Heizenergie sparen.

Zentrale und dezentrale Anlagen

Lüftungsanlagen gibt es als zentrale und als dezentrale

Anlagen sowie in verschiedenen Ausführungen. Eine sogenannte

Abluftanlage wird im Bad, in der Küche oder

Toilette installiert und befördert die verbrauchte Luft nach

draußen. Frische Luft strömt über Einlässe in die Wohnung,

wobei die Zuluft nicht temperiert wird. Ebenso ist in der

Regel kein Staub- oder Pollenfilter vorhanden.

Querschnitt einer dezentralen Lüftungsanlage

Foto: Energieagentur

Wärmerückgewinnung nutzen

Bei einer Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung (Komfortlüftungsanlage) führen Ventilatoren Frischluft

zu und saugen gleichzeitig die verbrauchte Luft ab. Bis zu 90 Prozent der Wärme aus der Abluft können

zurückgewonnen werden. Das erhöht den Komfort und spart Heizkosten. Zusätzlich wird die Zuluft durch einen

Filter von Allergenen und Staub gereinigt.

Die Entscheidung für eine bestimmte Lüftungsanlage sollte gut durchdacht und individuell auf die Bedürfnisse

und Bausituation abgestimmt werden. Eine Komfortlüftungsanlage ist in der Anschaffung meist teuer, kann

sich allerdings aufgrund der verringerten Energieverluste langfristig bezahlt machen. Ob die Grundmotivation

nun Energiesparen, Komfort oder der Werterhalt der Immobilie ist - eine gut geplante Lüftungsanlage lohnt

sich auf jeden Fall. Dafür stellt das Bayerische Landesamt für Umwelt in der neuen Broschüre „Richtig lüften mit

Komfortlüftungsanlagen“ umfangreiche Infomaterialien zu Lüftungskonzepten, Planung und Bauausführung,

Kosten-Nutzen-Analyse sowie Wartung und Betrieb zur Verfügung.

Infobroschüre erhältlich bei der Energieagentur (Tel.: 0861 / 58 - 70 39)

Text: Anahit Chachatryan und Stefan Kreidenweis, Bayerisches Landesamt für Umwelt

Seite 48


Von anderen Stellen

8 Mythen über Komfortlüftungsanlagen

Im Alltag entsteht in allen Wohnräumen Luftfeuchtigkeit, eine häufige Ursache für Schimmelbildung. Wer richtig

lüftet, kann nicht nur Schimmel vorbeugen, sondern steigert auch das körperliche Wohlbefinden zu Hause.

Doch „richtig“ lüften - was bedeutet das überhaupt?

Wie oft und wie lange gelüftet werden soll, hängt von vielen Faktoren ab: Luftfeuchtigkeit, Gerüche und Kohlendioxidgehalt

in der Wohnung sowie Windverhältnisse und Außentemperatur. Als Orientierung gilt: zwei bis

fünf Minuten im Winter, im Sommer eher 30 Minuten, dabei mehrere Fenster öffnen und stoßlüften - und das

Ganze im Idealfall alle zwei Stunden.

Die Nachteile liegen auf der Hand: Unangenehme Kälte und Wärmeverluste im Winter mit hohen Heizkosten.

Komfortabler und energieeffizienter geht es mit einer Lüftungsanlage. Doch dazu kursieren viele Mythen.

1. Ich habe das Fenster immer auf Kipp. Das muss reichen.

Nein, tut es nicht! Dunkle Verfärbungen außen über

dem Fenster sind ein Indiz für falsche Wohnraumlüftung.

Der Grund dafür ist oft die Kipplüftung im Winter.

Gekippte Fenster begünstigen nicht nur die Schimmelbildung,

sie entfalten nur eine geringe Lüftungswirkung

und gleichzeitig geht Heizwärme verloren. Nicht zuletzt

sind sie gute Einstiegspunkte für Einbrecher.

Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung kann

die Lösung sein: Alle Fenster können geschlossen bleiben

und trotzdem ist die Luft frisch und die Raumtemperatur

angenehm.

Zentrale Lüftungsanlage

2. Ein Leben hinter verschlossenen Fenstern.

Das will niemand! Natürlich können Sie die Fenster trotz Lüftungsanlage öffnen, wann immer Ihnen danach

ist - aber Sie müssen nicht. Allergiker profitieren so besonders in der Pollenzeit.

3. Ein Leben im Windkanal.

Von wegen! Wenn die Anlage und die Luftauslässe richtig ausgelegt sind, spüren Sie keinerlei Luftzug.

Praxistipp: Großzügige Luftöffnungen, die nicht direkt auf Aufenthaltsbereiche wie Bett oder Sofa gerichtet

sind, verhindern wirksam, dass es zieht.

4. Zu laut, um ein Auge zuzubekommen.

Sie schlafen ruhig. Denn werden die Lüftungsanlagen richtig geplant und ausgeführt, hören Sie keine

Anlagen-Geräusche im Wohnbereich. Auch Außenlärm nehmen Sie weniger wahr, da die Fenster geschlossen

bleiben können. Optimal sind zentrale Lüftungsanlagen.

Praxistipp: Stellen Sie zentrale Lüftungsanlagen außerhalb der Wohnbereiche auf, z.B. im Keller, Dachboden

oder Technikraum. Achten Sie bei dezentralen Anlagen, die im Wohnraum installiert sind, auf ein

besonders leises Modell.

5. Lüftungsrohre sind Bazillenschleudern und es staubt gewaltig.

Im Gegenteil: Wenn der Einbau und der Betrieb sachgerecht erfolgen, verbessert die Anlage die Raumluftqualität.

Denn die zugeführte Luft enthält weniger Staub und Pollen. Das Wichtigste dabei ist der regelmäßige

Tausch der Filter - ein- bis dreimal im Jahr.

Praxistipp: Runde Rohre ohne Abzweigungen können Sie sogar mit einem Haushaltsstaubsauger und einem

flauschigen Schaumstoffball reinigen.

Seite 49


Von anderen Stellen

6 . Lüftungsanlagen sind Stromfresser!

Zu kurz gedacht! Zunächst einmal verbraucht die Anlage Strom. Die Energie, die Sie durch die eingebaute

Wärmerückgewinnung sparen, ist hingegen etwa achtmal so hoch wie der Stromverbrauch der Anlage.

Auch sparsame Motoren und sorgfältige Planung reduzieren den Stromverbrauch.

Praxistipp: Rohre und Ventile sollten großzügig ausgelegt und kurz gehalten werden. Die sogenannte Kaskadenlüftung

reduziert zusätzlich den notwendigen Luftwechsel. Bei der Kaskadenlüftung wird die frische

Luft z.B. im Schlafraum zugeführt und gelangt weiter über das Wohnzimmer in die Ablufträume wie Küche

und Bad. Über diese Luftführung muss weniger Luft mit einem geringeren Energieaufwand ausgetauscht

werden. Ideal ist auch eine Anlage mit Sensorsteuerung, die nur nach Bedarf lüftet. So wird die Leistung

gedrosselt, wenn Sie nicht zu Hause sind; und die Luftqualität ist gut, wenn viele Gäste im Haus sind.

7 Lüftungsanlage sind riesig und können im Nachhinein nicht mehr eingebaut werden.

Nicht ganz. Es gibt DIN A4 große, dezentrale Lüftungsanlagen, die einfach in die Außenwand eingebaut

werden können - auch im Nachhinein! Bei einer Sanierung finden die Lüftungsrohre von zentralen Anlagen

zum Beispiel in einer nachträglich abgehängten Flurdecke Platz. Zentrale Lüftungsanlagen für ein

Einfamilienhaus verbrauchen etwa so viel Platz wie ein freistehender Kühlschrank. Sie können zum Beispiel

im Keller, im Technikraum oder in die Küchenzeile eingebaut werden.

8 . Ich werde die lästigen Gerüche nicht mehr los.

Ein Gerüch(t)! Es gibt ein Zuluftrohr, das frische Luft hineinbringt. Und es gibt ein Abluftrohr, das die unangenehmen

Gerüche aus Bad und Küche hinausführt. Diese beiden Rohre sind an keiner Stelle verbunden.

Zu- und Abluft vermischen sich somit nie. Ihr Zuhause ist herrlich frisch.

Text: Anahit Chachatryan und Stefan Kreidenweis, Bayerisches Landesamt für Umwelt / Bild: Energieagentur Südostbayern GmbH

Bei allen Fragen rund um das Thema Energieeffizienz hilft die Energieberatung

der Energieagentur Südostbayern GmbH und der Verbraucherzentrale Bayern

gerne. Die Energieberatung ist für die Bürgerinnen und Bürger der Landkreise

Berchtesgadener Land und Traustein kostenfrei und findet an verschiedenen

Standorten in beiden Landkreisen statt.

Info und Anmeldung unter Telefon 0861 / 58 - 70 39

Die Termine für die Energieberatung im ersten Halbjahr 2020 stehen auch schon fest und sind

in Form von Terminkarten online unter www.energieagentur-suedost.bayern einzusehen.

Seite 50


Von anderen Stellen

Das Jahr 2019 in der Gemeindebücherei St. Michael

Das Team der Bücherei bestand 2019 aus 10 ehrenamtlichen

Mitarbeiterinnen.

Gemeinsam haben alle in ihrer Freizeit über 865

Stunden für die Bücherei investiert.

Das Team war nicht nur während der 4,5 Öffnungsstunden

pro Woche für die zahlreichen Besucher

da, auch Angebote für Kinder und Buchausstellungen

wurden organisiert, zusätzliche Öffnungszeiten

für die Schule eingeräumt, Fortbildungen besucht,

Besprechungen mit Mitarbeitern und den Büchereiträgern

durchgeführt und vieles mehr.

Zusätzlich wurden alte Medien aussortiert und über

540 neue eingekauft, katalogisiert, eingebunden

und einsortiert.

Über 6000 Medien (Bücher, Zeitschriften, Spiele,

CDs und DVDs) standen den Lesern zur Verfügung.

542 Medien wurden in diesem Jahr eingekauft.

Zusätzlich können tiptoi-Stifte und eBook-Reader

(tolino) ausgeliehen werden.

548 Leser nutzten dieses Angebot, davon waren 74

Neuanmeldungen.

Bei einer Jahresöffnungszeit von 226 Stunden kamen

pro Stunde 19 Besucher in die Bücherei. Dabei

haben sie 11.817 Medien mitgenommen, das heißt

pro Stunde wurden 52 Medien ausgeliehen, mussten

wieder zurück genommen werden, vielleicht

gereinigt oder repariert und wieder einsortiert werden.

Kleinkinderbücher

Vom kleinen Siebenschläfer, der nicht aufwachen

wollte

Kinderbücher

Die drei !!! - Legende der Einhörner

Tiptoi-Bücher

Unserer Jahreszeiten

Unterwegs mit der Feuerwehr

Spiele

Schnappt Hubi

CDs

Der kleine Drache Kokosnuss

Sternenschweif - Funkenzauber

Sachbücher

Nicola Schmidt - Geschwister als Team

Romane

Katharina Herzog - Zwischen dir und mir

Lucinda Riley - Die Mondschwester

Jürgen Seibold - Volltreffer

Nele Neuhaus - Muttertag

Lisa Graf-Riemann - Steckerlfisch

Kristina Ohlsson - Bruderlüge

Seite 51


Von anderen Stellen

Sämtliche Medien aus der Bücherei können bequem

von zuhause aus, oder von unterwegs über

den Online-Katalog BVS eOpac eingesehen, vorgemerkt

oder verlängert werden.

Die Onleihe-Plattform LEO-SUED bietet darüber hinaus

ohne zusätzliche Kosten weitere 62.596 Bücher,

Zeitschriften und Hörbücher zum Downloaden sowie

Online-Kurse aus den Bereichen Wirtschaft,

Computernutzung, Bildbearbeitung und Sprachlernkurse.

Vorlesen

Sieben Mal luden wir Kinder ab 3 Jahren zu einer

Vorlesestunde mit dem Kamishibai-Erzähltheater

ein. Nach dem Vorlesen konnten die Kinder noch

basteln oder spielen.

Sowohl die Ausleihzahlen in der Bücherei als auch

in der Onleihe sind gestiegen.

59 Leser nutzten die Onleihe im Jahr 2019, davon

13 zum ersten Mal. Es gibt eine kleine Zahl reiner

Online-Leser, viele nutzen beide Angebote.

Mit 2102 Entleihungen hat die Onleihe nun einen

Anteil von 15 % an den Gesamtentleihungen.

Gerade im Bereich der Zeitschriften und Reiseführer

bietet die Onleihe ein umfangreiches und aktuelles

Angebot, das wir mit unseren Mitteln vor Ort nicht

bieten können. Das neue eLearning-Angebot mit

Online-Kursen für die berufliche und private Weiterbildung

macht diesen Bereich noch attraktiver.

Ferienprogramm

Die Bücherei beteiligte sich am Ferienprogramm

mit einer Bücherrallye.

Buchausstellungen

Jeweils im Frühjahr und im Herbst wurden die Neuanschaffungen

präsentiert.

Sommerferien-Leseclub

Beim Sommerferien-Leseclub nahmen 38 Kinder

teil und konnten bei der Herbst-Buchausstellung

tolle Preise gewinnen.

Zur Erstkommunion wurden Bücher, Gotteslob und

Erinnerungsalben angeboten.

Antolin

Die Bücherei unterstützt die Schule beim Leseförder-

Programm durch die Ausleihe passender Bücher.

Die Klasse mit den meisten Ausleihen wurde zum Eis

essen eingeladen.

Seite 52


Von anderen Stellen

Auch 2020 führen wir unsere bewährten Aktionen

fort.

Die Umgestaltung der Kinderecke steht an, ein

neuer Bücherei-Flyer ist bereits in Arbeit und unser

PC sowie das Büchereiprogramm werden erneuert.

Einander beistehen am Ende des Lebens

Letzte-Hilfe-Kurs in Kirchanschöring

Das Sterben einer nahestehenden Person macht uns als Mitmenschen

oft hilflos. In den vergangenen Jahrzehnten ist früher selbstverständliches

Wissen zur Sterbebegleitung verloren gegangen und damit das Zutrauen,

als Mensch und als Gesellschaft Sterbenden beistehen zu können.

Sterbebegleitung ist aber kein Expertenwissen, das gänzlich Institutionen

überlassen werden muss, sondern ist auch in Familie und Nachbarschaft

möglich und notwendig. Denn viele Menschen möchten zu Hause sterben,

umgeben von vertrauten Menschen.

Der Letzte-Hilfe-Kurs will ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden, denn Zuwendung ist das, was wir am

Lebensende am meisten brauchen. Letzte-Hilfe-Kurse vermitteln Basiswissen und Orientierungen sowie einfache

Handgriffe.

Es werden zentrale Themen behandelt:

Sterben gehört zum Leben: Wann beginnt Sterben? Wie erkennt man, dass ein Mensch stirbt?

Vorsorgen und Entscheiden: Wie kann ich die Behandlung am Ende beeinflussen? Wer soll mich vertreten?

Leiden lindern: Körperliche Beschwerden lindern - mit psychischen, sozialen und spirituellen Nöten umgehen

- Essen und Trinken am Lebensende

Übersicht über die Versorgungsstrukturen im Landkreis Traunstein / BGL

Abschied nehmen vom Leben: Abschied und Rituale - Bestattung und Bestattungsvorsorge

Letzte Hilfe

richtet sich an ALLE Menschen, die sich über die Themen rund um das Sterben, Tod und Palliativversorgung

informieren wollen

schafft Grundlagen und hilft mit, die allgemeine ambulante Palliativversorgung zu verbessern

ist das Basiswissen für eine sorgende Gesellschaft

wendet sich an Einzelpersonen, Gruppe, Vereine und Betriebe

Der Kurs findet voraussichtlich ganztägig an einem Samstag im September statt und beinhaltet vier Module.

Die Moderation erfolgt durch erfahrene und zertifizierte KursleiterInnen mit Erfahrung in der Hospiz- und Palliativversorgung.

Seite 53


Von anderen Stellen / Vereinsleben

Modul 1: Sterben als Teil des Lebens

Modul 2: Vorsorgen und entscheiden

Modul 3: Leiden lindern

Modul 4: Abschied nehmen

Das Projekt Letzte-Hilfe-Kurse hat 2015 den „Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung“

der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin erhalten. Stifter des Preises ist die Firma Grünenthal GmbH.

Das Projekt Letzte Hilfe ist Teil von Last Aid International - The Last Aid Movement. Mehr Informationen zu

Letzte-Hilfe-Kursen unter: www.letztehilfe.info

Der Kurs findet voraussichtlich Mitte / Ende September an einem Samstag statt. Kosten: 20,00 €.

Eine Anmeldung ist ab sofort Bei Elfriede Allerberger unter Telefon 08685 / 1657 möglich.

Dart-Gemeindemeisterschaft 2019 ein voller Erfolg

Achtjähriger Noah Fial wird Gemeindemeister in der Jugendwertung

Vom 24. September bis 2. Oktober wurde die Dart-Gemeindemeisterschaft gespielt. Dabei waren so viele

Jugendliche wie noch nie.

Mit 18 Teilnehmern im Alter von acht bis 16 Jahren gewann der jüngste Teilnehmer Noah Fial (8 Jahre) mit 402

Punkten den Jugendbewerb.

Bei den Damen erreicht die Mutter von Noah, Melanie Fial, mit 373 Punkten ebenfalls den 1. Platz und ist somit

auch Gemeindemeisterin.

Den höchsten Wurf 2019 mit 521 Punkten erzielte Roland Lunz. Auch ihm konnten wir zum Titel „Gemeindemeister

2019“ gratulieren.

Die Ergebnisse im Einzelnen

Mit über 100 Teilnehmern wurde wieder eine erfolgreiche Dart-Gemeindemeisterschaft gespielt.

Der Dart Club Kirchanschöring bedankt sich bei allen Teilnehmern und Sponsoren.

Eine Spende von 300 Euro konnte wieder dem Sozialfond der Gemeinde übergeben werden.

Seite 54


Aus dem Vereinsleben

Einladung zur 46. Gemeindemeisterschaft 2020

- Luftgewehr und Luftpistolenschießen -

Schießzeiten: Dienstag, 14.04.2020 bis Freitag, 17.04.2020 - je ab 18:30 Uhr

Preisverteilung: Sonntag, 19.04.2020 um 19:30 Uhr in der Hans-Straßer-Halle

Einlage: 5,00 Euro (enthalten: 5 Schuss Probe & 20 Schuss Mannschaft / Dorfkönig / Dorfmeister mit Sachpreise)

Nachkauf: 10 Schuss à 1,00 Euro (unbegrenzt)

Wertungen:

Dorfkönig / Dorfmeister mit Sachpreisen

Mannschaftswertung

Blattlwertung (1. Platz Scheibe, dann ca. 15 Sachpreise)

Ringwertung (Summe der besten zwei 10er Serien)

Bestimmungen

Passive Schützen

Die Teilnehmer müssen mindestens 6 Jahre alt sein. Von 6 bis 11 Jahren wird mit dem Lichtgewehr geschossen,

ab 12 Jahren mit dem Luftgewehr.

Die Teilnehmer von 12 bis 69 Jahren schießen stehend aufgelegt, ab 70 Jahre kann sitzend aufgelegt geschossen

werden. Spezielle Schießbekleidung ist nicht erlaubt.

Startberechtigt sind alle örtlichen Vereine, Firmen, Stammtische, Familien, Gesellschaften, Straßen usw. (um

Fairness bei der Mannschaftsgestaltung wird gebeten).

Passiver Schütze ist, wer die letzten drei Jahre nicht aktiv geschossen hat.

Die Anzahl der Mannschaftsmitglieder ist unbegrenzt. Die besten fünf Schützen werden gewertet.

Pro Mannschaft können beliebig viele aktive Schützen schießen, wobei nur die besten zwei aktiven Schützen

gewertet werden (extra Wertung: Jugend-, Damen-, allgemeine Mannschaften)

Mehrfachstarts sind erlaubt. Jeder Schütze kann jedoch nur einen Sachpreis gewinnen.

Aktive Schützen

Aktive Schützen schießen nach den nach den Bestimmungen des BSSB und DSB.

Der Teilerfaktor wird für Pistole mal 0,33 - für Gewehr Auflage mal 1,66 angewendet.

Der Gemeindemeister wird freistehend ausgeschossen.

Für den Nachkauf auf die Mannschaft / Dorfkönig können auch die aktiven Schützen aufgelegt schießen,

dann jedoch wird auf die Wertung Dorfkönig der Teilerfaktor 1,66 angewendet.

Preise

Meistpreis: Für die drei Mannschaften mit den meisten Teilnehmern gibt es 30, 20 und 10 Liter Bier.

Jede Mannschaft erhält einen Preis, Platz 1 bis 3 höherwertig.

Die Preise müssen am Abend der Preisverteilung persönlich abgeholt werden. Bei Nichterscheinen werden

die Preisträger nach hinten verschoben.

Dorfkönig (aktive Schützen) wird das beste Blattl, anschließend gibt es ca. 15 Preise.

Dorfmeister (passive Schützen) wird das beste Blattl, anschließend gibt es ca. 20 Preise.

Die SG „Schützenlust“ Kirchanschöring freut sich auf euer Kommen

und wünscht allen „GUT SCHUSS“ und „Schützen Heil“!

1. Schützenmeister Hans Rosmer (Tel.: 08685 / 7047)

Anmeldung bei 2. Schützenmeister Florian Hollinger (Tel.: 08685 / 536)

Seite 55


Aus dem Vereinsleben

Fachvortrag Apitherapie - Faszination Biene und Produkte

Zu oben genanntem Fachvortrag lädt der Imkerverein Kirchanschöring am Freitag, den 13. März 2020 um

19:00 Uhr in den Salitersaal ein.

Apitherapie - Die Biene als Therapeutin

Apitherapie (lateinisch „Apis“ = Biene) ist die Anwendung von Bienenprodukten

wie Honig, Bienengift, Propolis, Pollen, Gelée Royale

und Bienenwachs zur Vorbeugung und Heilung von Krankheiten und

Störungen, die krankhafter Natur sind.

Für die Erzeugnisse aus dem Bienenvolk trifft wohl wie kaum woanders

der Satz von Paracelsus zu: „Eure Lebensmittel sollen Heilmittel und

eure Heilmittel sollen Lebensmittel sein.“

Die Apitherapie ist weltweit im Aufbruch, vorwiegend in der Prävention,

gezielt durch die Ärztin, den Arzt ausgeführt. So wird Honig unter anderem in der Wundbehandlung

eingesetzt - auf diesem Gebiet gibt es einzigartige Erfolge.

Imkermeister Anton Reitinger ist Referent für Apitherapie im Österreichischen Imkerbund und Präsident der

ÖGA - der Österreichischen Gesellschaft für Apitherapie. Er ist seit Jahrzehnten, auch international, als begeisternder

Vortragender bekannt und gilt als Pionier der Qualitätsschiene und Produktentwicklung. Er wird uns

in seinem Vortrag bestechende Beispiele der Wertigkeit der Bienenprodukte in der Prävention und Medizin

bringen.

Dieser Vortrag richtet sich an Imker als auch an Nichtimker!

Der Eintritt ist frei.

Weitere Info bei 1. Vorstand Helmut Hofmeister, Wolkersdorf 29, Tel.: 08685 / 45 122

Text: Anton Reitinger - Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Apitherapie

Seite 56


Aus dem Vereinsleben

Aktionstag zur Anwerbung von Nachwuchskräften

Die Feuerwehr Kirchanschöring veranstaltet am 21.03.2020 ab 14:00 Uhr mit dem Kreisfeuerwehrverband

übungen können sich die Interessenten auch selbst im Umgang mit Strahlrohr und Rettungsgeräten ver-

Die Feuerwehr Kirchanschöring veranstaltet am 21.03.2020 ab 14:00 zusammen mit

dem Kreisfeuerwehrverband Traunstein einen Aktionstag zur Anwerbung von

Nachwuchskräften für den Ehrenamtlichen Feuerwehrdienst.

Diese Aktion richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren, die Interesse an einer Aufnahme,

haben.

zunächst in die Jugendgruppe der Feuerwehr, später in den aktiven Dienst der freiwilligen

Feuerwehr Kirchanschöring haben.

Es wird hier ein Einblick in die Jugendarbeit und in den Aktiven Feuerwehrdienst gegeben.

suchen.

Neben Schauübungen können sich die Interessenten auch selbst im Umgang mit Strahlrohr

Auch ältere Jahrgänge sind herzlich willkommen.

und Rettungsgeräten versuchen.

Es sind auch ältere Jahrgänge Nähere Infos herzlich unter kreisfeuerwehrverband-traunstein.de

willkommen.

Nähere Infos auch unter kreisfeuerwehrverband-traunstein.de

Traunstein einen Aktionstag zur Anwerbung von Nachwuchskräften für den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst.

Diese Aktion richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren, die Interesse an einer Aufnahme, zunächst in

die Jugendgruppe der Feuerwehr, später in den aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Kirchanschöring

Es wird hier ein Einblick in die Jugendarbeit und in den aktiven Feuerwehrdienst gegeben. Neben Schau-

Erfolgreich im Brandschutz und bei der Technischen Hilfe

Seite 57


Aus dem Vereinsleben

Um sich zusätzlich zur monatlichen Standard-Ausbildung weiterzubilden, absolvierten 20 aktive Feuerwehrmänner

und -frauen der Feuerwehr Kirchanschöring die beiden Leistungsprüfungen im Brandeinsatz und bei

der Technischen Hilfeleistung.

Die neu überarbeiteten Prüfungen in den beiden Kernaufgaben des Feuerwehrdienstes sind in der FwDV 3

geregelt und beschreiben äußerst praxisnah das taktische Vorgehen und Arbeiten der Löschgruppe. Die

Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ wurde am 18. Oktober in der sogenannten Variante B absolviert,

bei der neben dem praktischen Aufbau zur Personenrettung bei einem Verkehrsunfall auch etliche Truppaufgaben

mit technischen Geräten und eine Gefahrenmatrix zu absolvieren waren.

Am 24. Oktober wurde von einer weiteren Löschgruppe die Prüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ abgelegt.

Neben einem Löschangriff bei dem drei Strahlrohre zur Brandbekämpfung vorgenommen werden müssen,

gilt es in einer vorgegebenen Zeit eine Saugleitung zur Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer aufzubauen.

Ebenfalls enthalten sind zahlreiche feuerwehrtechnische Knoten / Stiche und ein Fragebogen.

Nach erfolgreicher Beendigung aller Prüfungsaufgaben an beiden Abenden würdigte das Schiedsrichterteam

unter Führung von Kreisbrandmeister Hans Heinrich die hervorragenden Leistungen der Anschöringer

Kameraden. Er sei in Kirchanschöring nichts anderes gewohnt, so Heinrich.

Kommandant Kirchhofer bedankte sich zum Abschluss bei seiner Mannschaft und den Gruppenführer für die

zusätzlich zum normalen Übungs- und Einsatzdienst investierte Zeit, die in dieser speziellen Ausbildung erbracht

wurde.

Text: Christoph Hofmann

Seite 58


Aus dem Vereinsleben

Stefanikonzert zeigt Musikkapelle Kirchanschöring im besten Licht

Wie beliebt die Musikkapelle Kirchanschöring ist,

zeigte einmal mehr die voll besetzte Turnhalle beim

Stefanikonzert und die Zuhörer wurden für ihr Kommen

mit dem Programm der Kapelle bestens belohnt.

Kapellmeister Rüdiger Koslik und seine Musikanten

hatten wieder ein sehr ansprechendes, abwechslungsreiches,

qualitativ hochwertiges Programm

zusammengestellt, das auch in seiner Ausführung

keine Wünsche offen ließ. Zudem gab es, wie immer

in der Pause, Chancen zur Ersteigerung schöner

Dinge.

Als Sprecher konnte Rüdiger Koslik diesmal den, ansonsten

selbst für die Musikkapelle Aufham spielenden

und als Moderator von Blasmusiksendungen

in Radio und Fernsehen bekannten Georg Kamml

vorstellen. Wie sich während des Konzertes immer

wieder zeigen sollte, eine gute Wahl, denn Kamml

stellte nicht nur die Stücke, mit vielen Informationen

darüber vor, sondern brachte die Besucher

mit seinen humorvollen Geschichten immer wieder

zum Lachen.

Der Vorstand der Kapelle, Rupert Roider, erwähnte

in seiner Begrüßung sowohl die 1. und 2. Bürgermeister,

Hans-Jörg Birner und Franz Portenkirchner, als

auch Pfarrer Alois Holzner und Ehrenkapellmeister

Karl Straßer. Willkommen geheißen wurden auch

die Vorstände der Ortsvereine und Kapellmeister

der Musikkapellen aus den umliegenden Orten.

Den Anfang zum Konzert machte danach die Jugend

der Musikkapelle Kirchanschöring. Bei dem

Talent das die, von der Frau des Kapellmeisters, Susan

Koslik, offensichtlich bestens geschulten Nachwuchsmusikanten

der Kapelle zeigten, brauchen

sich die Kirchanschöringer keine Sorgen über einen

Klasseverlust ihrer Musik machen.

Die Jungmusikanten begeisterten mit einigen Stücken die

Zuschauer und lassen hoffnungsvoll in die Zukunft blicken

Sehr kompetent kommentierte Georg Kamml die Stücke des

Konzertes und sorgt mit humorvollen Geschichten für gute Laune

bei den Zuhörern

Zwischen den Stücken der Musikkapelle würde

auch der Familiengesang Hogger aus Rückstetten,

Mutter Elisabeth und Töchter Elisabeth und Katharina,

mit gesanglichen Einlagen unterhalten.

Zu hören bekamen die Besucher „The Power of

Brass“ von Gert Kürner und den amerikanischen

Weihnachtsohrwurm „Rudolph the red-nosed reindeer“,

von Johnny Marks, arrangiert von Kees Vlak.

Zusammen mit der Kapelle der Erwachsenen spielten

die Jungmusikanten noch „Stille Nacht“.

Sehr passend für den Anfang begann die Musikkapelle

mit dem schwungvollen Marsch „Dir zum

Gruß“ von Sepp Neumayr, dem Landeskapellmeister-

Stellvertreter des Bundeslandes Salzburg.

Mit ihren gemütvollen, zumeist sehr gut zur Weihnachtszeit

passenden Liedern, setzte der Familiengesang

Hogger sehr gut vorgetragene Kontrapunkte

zu den Stücken der Kapelle. So auch mit

dem ersten dieser „O liabste Braut“.

Seite 59


Aus dem Vereinsleben

Johannes Kleinwötzl

Susan Koslik

Kathrin Vordermayer

Markus Egenhofer

Michael Sarlette

Mit ihren gefühlvollen Gesangseinlagen

setzte der Familiengesang Hogger schöne Kontrapunkte

zu den schwungvollen Stücken der Kapelle

Etwas „konzertaner“ war die folgende Ouvertüre

„Musikantenleben“ von dem aus Lofer stammenden

Sepp Leitinger. In dieser Ouvertüre kommen

fast alle Facetten der Blasmusik zur Geltung und

auch die einzelnen Instrumente werden dabei

nacheinander hervorgehoben. Die Kirchanschöringer

zeigten das auch in meisterhafter Manier.

Bei der „Louis Polka“ von Sebastian Meierl, ging

Moderator Kamml vor Allem auf das variantenreiche

Musikantenleben der Arrangeurs, Timo

Dellweg ein, vom Militärmusikanten, über eine Reihe

von Blas- und Tanzmusikkapellen, bis zum Flügelhornisten

und Haus- und Hofkomponisten bei Michael

Maier und seinen „Blasmusikfreunden“.

Mit dem gefühlvollen Walzer „Milovana“ von

Metodej Prajka, zeigten die Kirchanschöringer in

bester Weise wie böhmisch-mährische Musik klingen

soll. Obwohl etwas schneller und energischer,

ließ auch die Polka „Ein Egerländer Traum“ von

Alexander Pfluger unmissverständlich ihre böhmischen

Wurzeln erkennen.

Bei den Ehrungen für langjährige Zugehörigkeit

zu den aktiven Musikanten der Kapelle konnten

Kapellmeister Koslik und Vorstand Roider Urkunden,

das Maskotten „Blasius“ und Geschenke an

folgende Mitglieder überreichen.

Matthias Kirchhofer

Michael Strohmeier

Mehrere der Geehrten bekleiden neben ihrer

musikalischen Tätigkeit zudem administrative Aufgaben

in der Vorstandschaft.

Mit Urkunden und kleinen Geschenken wurden langjährige,

aktive Musikanten von Vorstand Rupert Roider (l.)

und Kapellmeister Rüdiger Koslik (2.v.l.) bedacht.

Die Musikanten waren (v.l.n.r.) Michael Sarlette,

Kathrin Vordermayer, Johannes Kleinwötzl, Markus Egenhofer,

Matthias Kirchhofer, Susan Koslik und Michael Strohmeier

Das nächste Stück, im ersten Teil des Konzertes,

der Marsch „Scharfschützen“ von dem in Karlsbad

geborenen Erwin Trojan, arrangiert von Willibald

Tatzer, entstammte ebenfalls der böhmisch-mährischen

Musikgattung, die es versteht, auch bei

Polkas und Märschen einen weichen, angenehm

sympathischen Ton zu finden.

Wie immer wurden nach der Unterbrechung durch

eine für das „Ratschen“ unter den Besuchern reservierte

Pause, Versteigerungen von Brotzeiten, aber

auch recht wertvollen Dingen, wie Schuhen und

sogar einer schönen Lederhose, vorgenommen.

Rupert Roider erwies sich in dieser Kapazität ebenso

erfolgreich wie als Vorstand und verstand es, die

Seite 60


Aus dem Vereinsleben

Finanzen der Kapelle sicher um Einiges aufzubessern,

für den Kauf von Instrumenten und Kleidungsstücken.

Bei den Versteigerungen brachte Rupert Roider (l.) auch diese,

von Rüdiger Koslik gehaltene, schöne Lederhose an den Mann

Mit Märschen und Polkas ging das Konzert danach

weiter, bis zu Einlagen von „Best of Vicky Leandros“

mit Hits wie „Theo, wir fahrn nach Lodz“ und weiteren,

arrangiert von Adrian Falk.

Auch das nächste Medley befasste sich mit absoluten

Hits aus den sechziger Jahren des vergangenen

Jahrhunderts und war folgerichtig betitelt mit

„Golden Sixties“, arrangiert von Mike Sutherland.

Dabei waren „Tie a yellow ribbon“, „Little arrows“

und „Those were the days“.

Abgeschlossen wurde der offizielle Teil des Stefanikonzerts

mit der Polka „Mein bester Freund“,

komponiert und arrangiert von Mathias Rauch aus

Schwendau in Tirol. Rauch ist nicht nur Komponist

von etwa 480 Stücken volkstümlicher Blasmusik,

sondern mit seinem Glanzstück „Tuba Wahnsinn“

zudem Gewinner des 1. Preises von einer Fachjury

in New York als „Best Composition for Solo and

Brassensemble“.

Bei der Qualität des während des gesamten Konzerts

Gehörten, gaben sich die Besucher nicht zufrieden

und verlangten mit stürmischem Applaus

und Füßestampfen nach Zugaben.

Die Blaskapelle Kirchanschöring bediente sie dann

auch mit dem Marsch „Flotte Burschen“ von Erwin

Trojan, wiederum arrangiert von Willibald Tatzer

und sehr passend „Guten Abend, gute Nacht“ von

Alexander Stütz.

Text und Bilder: Alois Albrecht

Sichtlich erfreut über den wohlverdienten Applaus verabschiedeten sich Kapellmeister Rüdiger Koslik (l.)

und die Musikanten der Blaskapelle Kirchanschöring aus dem Stefanikonzert

Seite 61


Aus dem Vereinsleben

Christbaumtauchen bei der Wasserwacht Kühnhausen

Auch im Jahr 2019 brachte der Neptun wieder einen hell erleuchteten

Christbaum aus den Tiefen des Waginger Sees

hervor. Ganz schwarz bekleidet mit langem roten Haar und

Bart, einer goldenen Krone auf dem Kopf sowie einem umgehängten

Fischernetz stieg er aus dem Wasser und hielt in der

einen Hand den Christbaum und in der anderen Hand seinen

Dreizack.

Die Wasserwacht Kühnhausen veranstaltete nach ein paar

Jahren Pause wieder das Christbaumtauchen. Trotz des stürmischen

Wetters kamen viele Leute nach Kühnhausen, um

dem Spektakel beizuwohnen. Begleitet wurde der Neptun

durch einen Zieharmonikaspieler der Wasserwachtjugend.

Für die Besucher gab es vor und nach dem Erscheinen des

Neptuns Waffeln und Bosna zu essen und warmen Punsch und

Glühewein zu trinken.

Um sich aufzuwärmen, wurden Holzöfen aufgestellt und eingeheizt,

an welchen man seine Getränke und Speisen verzehren

konnte und nicht frieren musste.

Für die Kinder war es ein besonderes Erlebnis, als sie den Neptun

hinter dem Schilf herauskommen sahen und er vor ihnen

aus dem Wasser stieg. Dort sprach er noch mit ihnen und hatte

für jedes Kind ein kleines Päckchen mit Süßigkeiten dabei.

Ursprünglich kommt die Idee aber aus dem Salzkammergut.

In Gmunden am Traunsee und am Mondsee ist das Ganze

schon zum vorweihnachtlichen Brauch geworden. Vor zehn

Jahren meinte der Vorstand der Wasserwacht Kühnhausen,

man könne dies doch auch in Kühnhausen veranstalten ... so

war das Christbaumtauchen am Waginger See geboren.

Seite 62


Vereinsleben / Seitenblicke

Aktuelle Spieltermine des SVK in der Bayernliga

Sa.

21.03.2020

14:00

SVK

-

SV Donaustauf

Sa.

28.03.2020

15:00

Türkspor Augsburg

-

SVK

Mitfahrgelegenheit für Fans

Sa.

04.04.2020

15:00

SVK

-

FC Pipinsried

Sa.

11.04.2020

14:00

TSV 1865 Dachau

-

SVK

Sa.

18.04.2020

15:00

SVK

-

TSV 1860 München U21

So.

26.04.2020

15:00

TSV Schwabmünchen

-

SVK

Mitfahrgelegenheit für Fans

Sa.

02.05.2020

15:00

SVK

-

FC Ingolstadt U21

Sa.

09.05.2020

15:00

FC Deisenhofen

-

SVK

Sa.

16.05.2020

14:00

SVK

-

SpVgg Hankofen-Hailing

Sa.

23.05.2020

14:00

TSV Kottern / Allgäu

-

SVK

Mitfahrgelegenheit für Fans

Maibaum 2020

Die Dorfgemeinschaft Wolkersdorf stellt am 1. Mai 2020 wieder einen Maibaum in der Dorfmitte auf.

Der entsprechende Baum - gestiftet von Herbert Stief aus Schnöbling - wurde am 30. Dezember gefällt.

Dem anstehenden Fest steht somit nichts mehr im Wege.

Seite 63


Seitenblicke

Das war der Anschöringer Adventszauber

13

24

Wir bedanken uns

von Herzen bei allen,

die so viel Zeit und Arbeit

investiert haben, um den

Anschöringer Adventszauber

zu etwas ganz Besonderen

werden zu lassen.

Seite 64


Seitenblicke

20

Seite 65


Seitenblicke

Aktion Junge Leute helfen

Seite 66


Infos der vhs

vhs macht Bildung vor Ort

Die Volkshochschule Kirchanschöring ist selbständige Außenstelle der Volkshochschule Traunstein e.V. Selbstverständlich

können alle Angebote der Außenstelle Kirchanschöring auch über die Homepage der Volkshochschule

Traunstein e.V. online gebucht werden.

Bitte beachten Sie:

Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Volkshochschule Traunstein e.V.

Kursgebühren werden aus organisatorischen Gründen nach Kursbeginn per Lastschrift von Ihrem Konto abgebucht.

Eine Barzahlung ist nur noch in der vhs-Geschäftsstelle in Traunstein möglich.

Anmeldung vor Ort

Sieglinde Gaugler (Tourist-Info)

Tel.: 08685 / 77 939 - 20 / Fax: 08685 / 77 939 - 30

E-Mail: info@kirchanschoering.de

www.kirchanschoering.info/Kultur-Bildung

Montag, Dienstag, Freitag von 8:00 – 12:00 Uhr

Donnerstag von 9:00 - 12:00 Uhr

vhs-Geschäftsstelle Traunstein

Stadtplatz 38 a - 83328 Traunstein

Telefon: 0861 / 90 97 166 – 0

Fax: 0861 / 90 97 166 – 10

E-Mail: info@vhs-traunstein.de

www.vhs-traunstein.de

Online-Anmeldungen über www.vhs-traunstein.de

vhs-Kurse

Freude am Tanzen - Tanzen ist unser Hobby!

Wir sind eine gesellige Truppe, die sich regelmäßig

trifft. Wir freuen uns über tanzfreudige Paare, die gern

mal bei uns reinschauen.

Keine Anmeldung erforderlich!

Termine:

16.02. / 01.03.2020 - jeweils um 18:00 Uhr

05.04. / 19.04. / 03.05. / 17.05. / 21.06. / 05.07. / 19.07.

jeweils um 19:00 Uhr

Pro Person und Tanzabend wird eine Gebühr von

€ 2,00 direkt vor Ort erhoben.

Teilhauptschule Kirchanschöring, Mehrzweckraum

2 Termine

Samstag 21.03. und Sonntag, 22.03.2020

jeweils 14:00 - 16:00 Uhr

Grund- und Teilhauptschule Kirchanschöring

EG, Mehrzweckraum

Dozentin: Petra Weizbauer

Kursgebühr: € 59,00

Seite 67


Infos der vhs

Es wird nicht nur gewandert, es werden unterwegs an schönen Plätzen in der Natur gemeinsam in der Gruppe Übungen

gemacht, die die Koordination, Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Entspannung verbessern können.

Die Wanderstrecke beträgt zwischen drei und fünf Kilometer und dabei ist die Gruppe etwa eineinhalb Stunden aktiv.

Gesundheitswandern richtet sich an alle, die körperlich fit bleiben oder werden wollen und lieber im Freien als in der

Sporthalle trainieren.

Gesundheitswandern bedeutet

behutsam die Ausdauer zu trainieren

lernen, sich in Wald und Feld sicher zu bewegen

beim Wandern den Alltag hinter sich zu lassen

einzelne Muskelpartien zu kräftigen

Tipps und Tricks für mehr Bewegung im täglichen

Leben zu erhalten

Bitte mitbringen: Festes Schuhwerk, geeignete Kleidung & Getränk

5 x Montag, 30.03. - 11.05.2020 von 9:00 - 10:30 Uhr

Treffpunkt: Parkplatz „Heidewanderung“, Schönramer Filz, Schönram

Dozentin: Agnes Wiedemann

Kursgebühr: € 40,00

Erfahrungen mit Gleichgesinnten auszutauschen

die Natur im Wandle der Jahreszeiten zu erleben

sich selbst etwas Gutes zu tun

das Gewicht im Zaum zu halten

seine Grenzen zu erweitern

die Seele baumeln zu lassen

Hochsensibel zu sein ist ein großer Segen - eine Gabe.

Denn Sie haben besondere Fähigkeiten in Bezug auf

Ihre Sinneswahrnehmungen.

Da wir in der Welt der Polarität leben, hat die Hochsensibilität

auch ihre Schattenseiten. Deshalb möchte

die Dozentin in diesem Vortrag sowohl auf die Lichtals

auch auf die Schattenanteile der Hochsensibilität

eingehen.

Sie erhalten außerdem lebenspraktische Tipps, wie

Sie die Herausforderungen des Alltags mit Ihrer Hochsensibilität

erfolgreich meistern können.

Vortrag in zwei Teilen am Montag 02.03. & 09.03.2020

jeweils von 18:00 - 19:30 Uhr

Haus der Begegnung, EG, Gemeinschaftsraum

Dozentin: Kathrin Schäfer

Kursgebühr: € 25,00

Hochsensible Menschen werden oft als dünnhäutig

bezeichnet. Das sind sie auch.

Daraus resultiert die Gabe viel nuancenreicher zu

empfinden als andere Menschen. Jedoch fällt es

Hochsensiblen oft schwerer, sich genügend abzugrenzen.

Eine „dünne Haut“ ist nun mal durchlässiger.

Doch es gibt vielfältige Ebenen der Abgrenzung, die

mit Hilfe unterschiedlicher Techniken erlernbar sind.

Dazu gehören die gedankliche, körperliche, sprachliche,

energetische, soziale Abgrenzung und die Grenze

der Zeit. Wie das im Alltag gelingen kann, erfahren

Sie in diesem Vortrag.

Vortrag in zwei Teilen

am Montag 16.03. und Mittwoch, 18.03.2020

jeweils von 18:00 - 19:30 Uhr

Haus der Begegnung, EG, Gemeinschaftsraum

Dozentin: Kathrin Schäfer

Kursgebühr: € 25,00

Seite 68


Infos der vhs

Textiles Gestalten

8 x Dienstag, 10.03. - 12.05.2020

jeweils 19:00 Uhr - 21:30 Uhr

Grund- und Teilhauptschule Kirchanschöring

Handarbeitsraum

Dozentin: Sandra Schäfer

Kursgebühr: € 95,00

8 x Montag, 11.05. - 13.07.2020

jeweils 19:00 Uhr - 21:30 Uhr

Grund- und Teilhauptschule Kirchanschöring

Handarbeitsraum

Dozentin: Sandra Schäfer

Kursgebühr: € 95,00

Kultur & Gesellschaft

Bei diesen Kurseinheiten gestalten die Kinder frei, ohne Notendruck und ohne Vorgabe (Vorlagen wenn gewünscht).

Jedes Kind gestaltet aus eigener spielerischer Idee und Motivation in einer kleinen Gruppe mit maximal drei bis fünf

Kindern. Die Kunsttherapie ist eine Form der therapeutisch gestalterischen Therapie, die mit verschiedenen Materialien

arbeitet. Kunst und Malerei bietet Kindern die Möglichkeit, ihren feinen Gefühlen und Gedanken einen Ausdruck zu

verleihen. Sowohl unausgesprochene Themen als auch unbewusste Probleme können so besser verarbeitet werden.

Die Dozentin bietet für Kinder an vier Nachmittagen, auch separat buchbar, ein kreatives und spielerisches Angebot

an. Wir werden dabei z.B. Übungen aus der Kunsttherapie mit verschiedenen Farben machen (in Einzel- und Gemeinschaftsarbeit),

mit Ton arbeiten, Geschichten mit Comics erfinden, vorgelesene Märchen malen, darüber reden und

was uns sonst noch so einfällt.

Bitte mitbringen: Kleidung, die schmutzig werden darf.

4 x Freitag, 13.03., 27.03., 07.04. und 14.04.2020 jeweils von 15:00 - 17:30 Uhr

Grund- und Teilhauptschule Kirchanschöring,

UG, Werkraum - Raum 33

Dozentin: Margit Wagner

Kursgebühr: 1 Termin: € 25,00

2 Termine: € 50,00

3 Termine: € 70,00

4 Termine: € 90,00

inkl. Farbe, Papier, Ton und Werkzeug

plus Rohbrandkosten

(die Tonware kann auf Wunsch glasiert und

ein zweites Mal gebrannt werden.

Seite 69


Impressum

Mit 40 Jahren schlenderte Franz Kafka (1883-1924), der nie geheiratet und keine Kinder hatte, durch den

Berliner Steglitz-Park, als er ein junges Mädchen traf, das sich die Augen ausweinte, weil es seine Lieblingspuppe

verloren hatte. Sie und Kafka suchten erfolglos nach der Puppe. Kafka sagte ihr, sie solle ihn am

nächsten Tag dort treffen und sie würden wieder suchen.

Am nächsten Tag, als sie die Puppe immer noch nicht gefunden hatten, gab Kafka dem Mädchen einen

von der Puppe "geschriebenen" Brief, in dem stand: "Bitte nicht weinen. Ich bin auf eine Reise gegangen,

um die Welt zu sehen. Ich werde dir von meinen Abenteuern schreiben."

So begann eine Geschichte, die bis zum Ende von Kafkas Leben weiterging.

Als sie sich trafen, las Kafka seine sorgfältig verfassten Briefe mit Abenteuern und Gesprächen über die

geliebte Puppe vor, die das Mädchen bezaubernd fand.

Schließlich las Kafka ihr einen Brief mit der Geschichte vor, die

die Puppe nach Berlin zurückbrachte, und er schenkte

ihr dann eine Puppe, die er gekauft hatte.

"Die sieht meiner Puppe überhaupt nicht ähnlich",

sagte sie. Kafka übergab ihr einen weiteren

Brief, in dem er erklärte: "Meine Reisen, sie

haben mich verändert." Das Mädchen umarmte

die neue Puppe und nahm sie mit

nach Hause. Ein Jahr später starb Kafka.

Viele Jahre später fand das nun erwachsene

Mädchen einen Brief in einer unbemerkten

Spalte der Puppe.

In dem winzigen, von Kafka unterschriebenen

Brief stand: "Alles, was du liebst,

geht wahrscheinlich verloren,

aber am

Ende wird die

Liebe auf eine

andere Art zurückkehren."

Verantwortlich im Sinne des

Pressegesetzes:

1. Bürgermeister Hans-Jörg Birner

Koordination: Petra Obermeier

Das Amtsblatt mit den offiziellen Veröffentlichungen

ist die Südostbayerische Rundschau

Satz und Layout: Petra Obermeier

Korrektur: Juliane Reising

Gemeinde Kirchanschöring,

Rathausplatz 2

Druck: OH Druck GmbH, Laufen

Abgabeschluss

für die nächste

Ausgabe ist der

9. März 2020

gedruckt auf Recyclingpapier aus 100 % Altpapier

Seite 70


Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Der Bürgermeister informiert

Zuschüsse zum Pflegemanagement

Kommunalwahl 2020

Ökomodellregion & ILE

Verbraucher & Landwirtschaft zusammenbringen

Vortrag über Pestizide

Biodiversität für mehr Leben

Seite 3

Seite 5

Seite 7

Seite 9

Seite 10

Schulnachrichten

Schulsozialarbeit an der Schule

Gemüsesuppe & Kartoffelkönig

Vom Apfel zum Saft

Die Gemeinde in Schülerhand

Mühlenbesuch in Eizing

Vom Korn zum Brot

Grund- und Mittelschule begrüßt neuen Rektor

Die Schulen in der Umgebung stellen sich vor

Seite 28

Seite 28

Seite 29

Seite 30

Seite 30

Seite 31

Seite 33

Seite 34

Neues aus der Gemeindeverwaltung

Fundamt

Gratulationen, Geburten & Sterbefälle

Bürgerversammlung

Zukunftskommune Kirchanschöring

Problem Hundekot

Hinweis zur Entsorgung von Gartenabfällen

Sichtfelder einhalten

Sozial- und Rentenversicherungsamt

Der kurze Draht zur Pflegekasse

Tolle Spenden für den Sozialfonds

Förderungen für Barrierereduzierungen Wohnen

Das Sozialbüro informiert

Pflegeberatung der AOK im Sozialbüro

Veranstaltungen der Elternwerkstatt

Veranstaltungen des Selbsthilfezentrums

Dankeschön an den Gesangverein

Seite 13

Seite 14

Seite 17

Seite 17

Seite 18

Seite 19

Seite 20

Seite 21

Seite 22

Seite 23

Seite 24

Seite 24

Seite 26

Seite 27

Neues aus dem Kindergarten

Neuer Elternbeirat & Spende

Gelungener Martinszug

Päckchen für „Junge Leute helfen“

Aus dem Geschäftsleben

Vorbildlicher Ausbildungsbetrieb

VR Bank gestaltet Büroräume neu

Naturheilpraxis Sonnleiten stellt sich vor

Von anderen Stellen

Bayerischer Denkmalpflegepreis 2020

Tipps der Energieagentur Südostbayern

Jahresrückblick der Bücherei

Letzte Hilfe Kurs in Kirchanschöring

Aus dem Vereinsleben

Dart-Gemeindemeisterschaft voller Erfolg

Gemeindemeisterschaft „Schützenlust“

Fachvortrag „Apitherapie“

Aktionstag Feuerwehrnachwuchs

Erfolgreiche Feuerwehr Kirchanschöring

Stefanikonzert der Blaskapelle

Christbaumtauchen der Wasserwacht

Spieltermine des SVK - Bayernliga

Seite 40

Seite 41

Seite 42

Seite 42

Seite 45

Seite 46

Seite 47

Seite 47

Seite 51

Seite 53

Seite 54

Seite 55

Seite 56

Seite 57

Seite 57

Seite 59

Seite 62

Seite 63

Seitenblicke

Maibaum 2020

Collage Adventsfenster

Aktion Junge Leute helfen

Seite 63

Seite 64

Seite 66

Infos der vhs

vhs-Kurse Seite 67

Seite 71


Veranstaltungskalender

Do, 20. Februar ab 15:00 Uhr

Mo, 24. Februar

Do, 27. Februar um 20:00 Uhr

Fr, 28. Februar um 19:00 Uhr

Sa, 29. Februar um 9:00 Uhr

So, 1. März

Fr, 6. März um 20:00 Uhr

Sa, 7. März um 19:30 Uhr

Di, 10. März

Fr, 13. März um 20:00 Uhr

Fr, 13. März um 19:30 Uhr

Fr, 13. März um 19:00 Uhr

Sa, 20. März um 20:00 Uhr

So, 15. März

Mo, 16. März um 18:00 Uhr

Sa, 21. März ab 14:00 Uhr

Sa, 21. März um 19:00 Uhr

Di, 24. März um 19:30 Uhr

Fr, 27. März um 19:30 Uhr

Fr, 27. März um 19:30 Uhr

Sa, 28. März ab 18:30 Uhr

Fr, 3. April ab 18:30 Uhr

Fr, 3. April

Sa, 4. April

Sa, 4. April um 20:00 Uhr

Mo, 13. April um 10:15 Uhr

Mo, 13. April ab 18:30 Uhr

Di, 14. - Do, 17. April je ab 18:30 Uhr

So, 19. April

Fr, 24. April um 20:00 Uhr

Sa, 25. April um 20:00 Uhr

Sturm aufs Rathaus & Wirtshaustour (RemmiDemmiMusi) / TP: Schützenheim

Ball der Vereine beim Meisterfranzl

Jahreshauptversammlung im Gasthof Alpenblick Weibh. (ZG Warmblut Süd-Ost)

Jahreshauptversammlung beim Unterwirt Petting (Wasserwacht)

Jugendversammlung bei der Kletterwand / Gymnasium (DAV Laufen)

Jugendgottesdienst mit Fastensuppenessen in der Alten Schule (PGR Kirchstein)

Jahreshauptversammlung beim Saliterwirt (Verein zur Förderung der Blaskapelle e.V.)

Jahreshauptversammlung beim Rothlerwirt (Feuerwehr Lampoding)

Frühstück im Vereinsheim (GTEV)

Jahreshauptversammlung beim Saliterwirt (Fischerverein)

Jahreshauptversammlung (DAV)

Fachvortrag „Apitherapie“ im Salitersaal (Imkerverein)

Jahreshauptversammlung beim Rothlerwirt (Burschenverein und KSK)

Kommunalwahl / eventuelle Stichwahl am 29. März

Gemeindemeisterschaft Tischkegeln im Salitersaal / auch: Di bis Fr je 18:00 Uhr

Erzählnachmittag für Jung und Oid in der Alten Schule (PGR Kirchstein)

Jahreshauptversammlung im Salitersaal (Gartenbauverein Kirchanschöring)

Frühjahrsversammlung beim Rothlerwirt (Gartenbauverein Kirchstein)

Siegerehrung Gemeindemeisterschaft Tischkegeln beim Saliterwirt

Infoabend: Gründung des Kinderfördervereins Kirchanschöring im Haus d. Begegnung

Wattturnier (Feuerwehr Kirchanschöring)

Jahreskartenausgabe beim Saliterwirt (Fischerverein)

Nacht der Musik

Umwelttag

Jahreshauptversammlung beim Rothlerwirt (GTEV)

Messegestaltung (Gesang- und Musikverein)

Oascheibn im Vereinsheim (GTEV)

Gemeindemeisterschaft (Schützenlust) / Siegerehrung: So, 19.04. um 19:30 Uhr

Tag der Vereine in Kirchanschöring

Jahreshauptversammlung im Salitersaal (SV Kirchanschöring)

Frühlingskonzert im Pfarrsaal (Gesang- und Musikverein)

Seite 72

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine