18.04.2020 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

ANSICHTEN

Hans-Jörg

Apfelbacher,

Geschäftsführer

Lindauer

Bürgerzeitung

Schwierige Zeiten erfordern

neue Maßnahmen. Das

mussten wir in den letzten

Wochen alle lernen. Auch

die Bürgerzeitung trifft die

Corona-Krise - wie viele

andere Unternehmen - mit

voller Wucht. Trotzdem

versuchen wir - wie viele

andere - in dieser Zeit und

trotz Kurzarbeit und Homeoffice

weiterhin für Sie da

zu sein und Ihre Lindauer

Bürgerzeitung herauszugeben.

Das geht leider nicht

ohne Einschränkungen.

Deshalb haben wir uns entschieden,

den Umfang der

BZ zu reduzieren.

Das betrifft nicht nur unsere

beliebten Wandertipps

oder den Veranstaltungskalender,

sondern z.B.

auch die Seite, die die Lindauer

Bürgerzeitung üblicherweise

den Stadträten

kostenfrei für ihre Beiträge

zur Verfügung stellt.

Wir werden, wenn die Krise

überstanden ist, selbstverständlich

so schnell es geht

wieder zu gewohnten Umfängen

zurückkehren und

Sie auf vielen Seiten mit

vielen interessanten Informationen

aus Lindau versorgen.

Die Stadträte erhalten

von uns rechtzeitig

eine Information, ab

wann wir den Service der

Stadtratseite wieder anbieten

– mit allen Infos, die

sie benötigen, wenn sie

das Angebot der Lindauer

Bürgerzeitung nutzen und

einen Beitrag für die Stadtratseite

einreichen möchten.

Wir hoffen sehr auf Ihr

Verständnis.

Bis dahin: Bleiben Sie bitte

oder werden Sie wieder

gesund und bleiben Sie

uns gewogen!

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 02.05.2020

Samstag, 16.05.2020

18. April 2020 · Ausgabe KW 16/20 · an alle Haushalte

Lindau ist wunderschön

OB Dr. Gerhard Ecker zieht persönliche Bilanz

Etwas mehr als acht Jahre hat

Dr. Gerhard Ecker die Geschicke

Lindaus als Oberbürgermeister

Lindaus gelenkt. In

einem Interview zieht er eine

persönliche Bilanz.

Acht Jahre und ein Monat. Ist

Ihnen Ihre Zeit als OB in Lindau

eher lang oder kurz vorgekommen?

Die Zeit verging wie im

Flug. Ich bin ja erst relativ spät

mit schon 45 Jahren als Stadtdirektor

und berufsmäßiger

Stadtrat hauptberuflich mit

Kommunalpolitik befasst worden.

Zunächst knapp 10 Jahre

in Augsburg und nun seit über

8 Jahren als OB in Lindau. Meine

Aufgaben waren in all den

Jahren so vielfältig und abwechslungsreich,

dass es nie

langweilig werden konnte.

Manches liegt Jahre zurück

und kommt mir doch vor, als

sei es vorigen Monat oder erst

letzte Woche gewesen.

Was waren die prägenden Erfahrungen,

die wichtigsten Ereignisse?

Neben all den erfolgreichen

Projekten, die wir in den letzten

Jahren umsetzen konnten

oder auf einen guten Weg gebracht

haben, waren es vor allem

die vielen persönlichen

Begegnungen und Erfahrungen,

die mein OB-Amt so interessant

gemacht haben.

Gerne beginne ich mit meinen

Führungskräften in den

Ämtern, Abteilungen, Betrieben

und Gesellschaften. Sie

haben sich individuell weiterentwickelt,

sind an unseren

Aufgaben gewachsen und haben

auch einen tollen Mannschaftsgeist

entwickelt. Man

hilft und unterstützt sich gegenseitig,

arbeitet nicht mehr

nebeneinander her oder gar

gegeneinander, wie das andernorts

leider nicht selten der

Fall ist.

Es gab aber sicher auch einige

Enttäuschungen?

Nach acht Jahren übergibt Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker sein Amt.

Das bleibt in einem so vielfältigen

Amt natürlich nicht

aus. Zum Glück vergisst man

die negativen Erlebnisse

schneller als die positiven.

Und manches ist als Personalsache,

sei es im Stadtrat, sei es

in der Belegschaft, nicht für

die Öffentlichkeit bestimmt.

Hinderlich waren unzuverlässige

Vertragspartner und die

jahrelange Hochkonjunktur

im Baugewerbe. Vieles konnte

daher erst mit Verzögerungen

und höheren Kosten zu Ende

gebracht werden. Dennoch

überwiegt das Positive bei weitem,

da Werte geschaffen wurden,

die wir nie wieder so

preiswert bekommen werden.

Und jetzt auch noch die Entwicklungen

mit Corona?

Noch vor kurzem hätten

wir nicht im Traum daran gedacht,

unter welchen Umständen

diese Ratsperiode im

April 2020 zu Ende geht. Die

ganze Welt befindet sich im

eisernen Griff der Corona-

Pandemie und ein Ende der

größten Krise seit dem Zweiten

Weltkrieg ist nicht abzusehen.

Wir arbeiten derzeit, bei

einigen Personalausfällen wegen

Kinderbetreuung, Quarantäne,

Krankheit etc. im

Zwei-Schichtbetrieb, um die

wichtigsten Strukturen aufrechtzuerhalten

und wenigstens

die Aufgaben zu erledigen,

die nicht aufgeschoben

werden können.

Ich bin auch davon überzeugt,

dass uns diese Krise unserer

Wohlstandsgesellschaft

noch Monate intensiv beschäftigen

wird und wir noch

Jahre die Folgen aufarbeiten

werden. Auch der zwischenmenschliche

Umgang miteinander

wird sich wohl dauerhaft

stark verändern.

Einige Lindauer(innen) verstehen

zwar, dass Sie nach acht Jahren

ihr OB-Amt aufgeben, nicht

aber, dass Sie Ihren Hauptwohnsitz

nach Augsburg zurückverlegen?

Foto: BoB

Lindau ist eine wunderschöne

Stadt, mit hohem Freizeitwert,

den ich als Pensionist

nun tatsächlich erst richtig

genießen kann.

Daher werden wir bis zum

Ende des Sommers auch unsere

Lindauer Mietwohnung behalten.

Mein Abschied aus Lindau

ist auch stark persönlich motiviert.

Meine Frau und ich

waren nun acht Jahre sehr im

Rampenlicht der Öffentlichkeit.

Wir möchten zurück in

die anonymere Umgebung

der Großstadt, in der wir

schon vor Lindau Jahrzehnte

lang in unserem Familienhaus

gewohnt haben, wo

noch ein Teil meiner Familie

wohnt und viele alte Freunde.

Das schließt natürlich

nicht aus, dass wir gerne weiterhin

häufig in Lindau sein

werden, um hier gewonnene

Freundschaften zu pflegen

und ohne Aufgabe am einen

oder anderen Ereignis teilzunehmen.

BoB

Wir sind auch jetzt für Sie da

Eine Liste, in der wir Ihnen viele Dienstleister

zusammengefasst haben, die auch in dieser

Krisenzeit für Sie da sind, finden Sie auf

Seite 7, noch mehr unter: www.bz-lindau.de

▶ BRK-Retter:

„Wie auch immer sich die außergewöhnliche

Lage weiter entwickeln

wird, auf das Rote Kreuz

im Landkreis Lindau können sich

die Menschen verlassen –

versprochen! S. 12

▶ ESA als Testzentrum

In der Lindauer Eissporthalle

wurde ein Corona-Testzentrum

eingerichtet, in dem

Menschen mit akuten Atemwegsproblemen

untersucht

und getestet werden S. 6


2 18. April 2020 • BZ Ausgabe KW 16/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Kulturamt Lindau bringt Kunst nach Hause

In der Corona-Krise: Der liebe Augustin zum Hören - Paula & Otto zum Ausmalen

„Kunst kann gerade in schwierigen

Zeiten Kraft und Mut

spenden“, davon ist das Team

des Lindauer Kulturamtes

überzeugt. Darum startete das

Kulturamt noch vor Ostern eine

Initiative, um Kunst und

Kultur nach Hause zu bringen.

Die Lindauer dürfen sich darauf

freuen, dass der bekannte

Schauspieler Mike Maas ihnen

gratis die Geschichte vom Lieben

Augustin vorliest. Außerdem

können sie sich die Zeit

mit Ausmalbildern vertreiben

und dabei einiges über die

Künstler Paula Modersohn-

Becker und Otto Modersohn

erfahren.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Bekanntmachung

Prüfung der Grabsteine auf Standsicherheit

Die Grabsteine auf den städtischen Friedhöfen werden im Zeitraum:

20.04. – 15.05.2020 durch Bedienstete der GTL (Friedhofsgärtner) auf ihre

Standsicherheit geprüft.

Die Überprüfung erfolgt mit Drucktester und dient ausschließlich der

Sicherheit und der Verhütung von Unfällen durch nicht mehr standsichere

Grabsteine. Bei festgestellten Mängeln werden die Grabnutzungsberechtigten

von der Friedhofsverwaltung angeschrieben.

Lindau (B) den 18.04.2020

M. Rankl, Leiterin der Friedhofsverwaltung

Nachruf

Kulturamt bringt Kunst nach

Hause: Vor dem Kulturamt steht

seit kurzem eine Kultur-Kiste,

darin liegt eine Kunstmappe, die

die wissenschaftliche Volontärin

des Kulturamtes, Pia Mayer

zusammen gestellt hat.


Foto: Stefanie Bernhard-Lentz

Mit großer Trauer haben wir vom Tod unseres Cheller Freundes

erfahren.

Robert Boucher

Er verstarb am Karsamstag im Alter von 87 Jahren im Krankenhaus in

Chelles.

Robert-Boucher war seit vielen Jahren Mitglied des Comité de Jumelage

und seit 2015 der Vize-Präsident. Auch als Präsident des Cheller Heimkehrerverbandes

war er der Partnerschaft unserer beiden Städte mit ganzem

Herzen verbunden.

Für sein unermüdliches Engagement für Frieden und Freundschaft wurden

ihm die Partnerschafts-Bürger-Ehrenmedaille sowie die Silberne Stadtmedaille

der Stadt Lindau verliehen.

Erst im vergangenen Jahr hatten wir die Freude das 55-jährige Städtepartnerschafts-Jubiläum

zusammen mit ihm zu feiern.

Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren und trauern mit

seiner Gattin.

Dr. Gerhard Ecker

Stadt Lindau (B)

In Zeiten, in denen Museen

schließen, Theater leer bleiben

und Konzerte abgesagt werden

müssen, sorgt das Lindauer

Kulturamt dafür, dass die Kultur

zu den Lindauern nach

Hause kommt. Denn „Wir sind

überzeugt, dass gerade in Krisenzeiten

Kunst Kraft und Mut

geben kann,“ sagt Kulturamtsleiter

Alexander Warmbrunn.

Darum überlegen sich die

Verantwortlichen von Theater,

Museum und den anderen

Bereichen des Lindauer Kulturlebens

gerade, wie sie den

Lindauern Kunst und Inspiration

nach Hause bringen können,

solange die Corona-Krise

die Freizeitgestaltung einschränkt.

Ein besonderes Geschenk

für die Ostertage und die Zeit

danach ist dabei, dass das Hörbuch

„Der liebe Augustin“ auf

der Homepage des Lindauer

Kulturamtes www.kultur-lindau.de

herunter geladen werden

kann. „Die Geschichte

von Horst Wolfram Geißler ist

die Lindauer Mut-Mach-Geschichte

schlechthin“, so

Warmbrunn, denn auch der

liebe Augustin, dessen Geschichte

ja vor allem in Lindau

spielt, hat viele Höhen und Tiefen

erlebt und diese stets mit

viel Humor und Zuversicht gemeistert

– ein Musterbeispiel

für Resilienz.

Das Lindauer Kulturamt arbeitet

seit vielen Jahren mir Mike

Maas zusammen, der Schauspieler

ist unter anderem aus

Fernseh- und Kino-Produktionen

bekannt. 16 Tage lang bekommen

die Besucher der Homepage

das Hörbuch in exklusiv

dafür geschnittenen Kapiteln

präsentiert – los ging es am

Karfreitag, 10. April., das 16.

Kapitel wird am 25. April. bereit

gestellt.

Selber kreativ werden können

die Lindauer mit der Kunstmappe,

die die Wissenschaftliche

Volontärin des Kulturamtes

Pia Mayer zusammengestellt

hat. Ausmalbilder, eine

Spielanleitung und Informationen

über Otto und Paula

sind nicht nur Zeitvertreib für

Kinder, auch Erwachsene können

hier einiges über das

Künstlerehepaar erfahren und

Wandertag abgesagt

Verkaufsoffener Sonntag fällt aus

Die Stadt Lindau und das Technische

Hilfswerk haben den

Lindauer Wandertag 2021 am

21. Mai abgesagt. Eigentlich

hätten in diesen Tagen die Vorbereitungen

beginnen sollen.

Doch das Technische Hilfswerk

(THW), das die Traditionsveranstaltung

in diesem Jahr zum

letzten Mal auf die Beine stellen

wollte, ist derzeit durch die

Corona-Krise mit anderen Aufgaben

ausgelastet.

Der Schauspieler Mike Maas liest die Geschichte vom Lieben Augustin.

Auf der Seite des Lindauer Kulturamts (www.kultur-lindau.de),

kann seit dem 10. April täglich ein Kapitel runtergeladen werden.


Foto: Janine Guldner

Spielplatz wird umgebaut

Der „Eiserne Josef“ hat eine neue Heimat gefunden

Die Bauarbeiten am Sina-Kinkelin-Platz

haben begonnen.

Der Spielplatz wird umgestaltet.

In Zukunft soll unter

anderem ein großes Klettergerüst

die Kinder anlocken. Der

Umbau findet im Hinblick auf

die Gartenschau 2021 statt

und ist Bestandteil des Grünund

Freiflächenkonzepts der

Stadt.

Während der kleine Elefant abgebaut

wurde und neu lackiert

wird, bevor er wieder an den

Sina-Kinkelin-Platz zieht, hat

der „Eiserne Josef“ eine neue

Heimat gefunden. Er steht jetzt

am Alpengarten. GTL-Mitarbeiter

haben die Dampfwalze,

mit der viele Lindauer Kindheitserinnerungen

verbinden,

dorthin versetzt.

Der Spielplatz am Sina-Kinkelin-Platz

war bereits wegen

der Maßnahmen gegen den

Corona-Virus gesperrt. Jetzt

müssen auch die direkt angrenzenden

Wege gesperrt

werden. Die Wegeverbindungen

vom Aeschacher Ufer kommend

in Richtung Bahnhof,

sich auf die Sonderausstellung

„Paula & Otto – Kunst und Liebe

im Aufbruch“ , die hoffentlich

noch im Sommer im

Kunstmuseum eröffnet werden

kann, einstimmen. Die Kunstmappe

kann ebenfalls auf der

Homepage des Kulturamtes

heruntergeladen werden. Ausgedruckte

Exemplare liegen zudem

in einer Kultur-Kiste vor

dem Kulturamt (Linggstraße 3)

und können kostenfrei mitgenommen

werden.

Stefanie Bernhard-Lentz

„Das bedauern wir sehr, zumal

es das letzte Mal für uns gewesen

wäre. Viele THW-Angehörige

haben seit Jahren den Lindauer

Wandertag alljährlich zu

einem Höhepunkte im Jahreslauf

gemacht. Aber die aktuelle

Situation lässt uns keine Wahl“,

sagt THW-Leiter Meinrad Gfall.

„ Momentan scheint es zudem

mehr als unwahrscheinlich,

dass zum geplanten Zeitpunkt

am 21. Mai bereits wieder

größere Veranstaltungen

zugelassen sind“, ergänzt der

Eventmanager der Stadt, Arnold

Weiner. Andere Städte sagen

Ihre Veranstaltungen im

Mai ebenfalls ab, wie Weingarten

den Blutritt und Lindenberg

den Huttag.

Deshalb hätten sich die Verantwortlichen

in Lindau darauf

verständigt, den diesjährigen

Wandertag abzusagen.

Weiner weist auch darauf

hin, dass der LSC bereits die Regatta

„Rund Um“ abgesagt habe.

Und er fügt an: Da die Lindauer

Gartentage (1. – 3. Mai

2020) abgesagt wurden und der

verkaufsoffene Sonntag aus

rechtlichen Gründen nur in

Verbindung mit einer Großveranstaltung

(hier die Gartentage)

stattfinden darf, muss die

Stadt leider auch den verkaufsoffenen

Sonntag am 3. Mai absagen.“


Jürgen Widmer

über die Thierschbrücke in

Richtung der westlichen Insel

sowie zur Altstadt und zur

Zwanzigerstraße bleiben geöffnet.

Eine durchgängige Wegeverbindung

entlang des Ufers

ist bis auf weiteres nicht möglich.

Die Bootsanlegestellen und

Bootsverleih werden von

Osten her erreichbar bleiben.

Dauern wird die Gesamtmaßnahme

nach bisherigen Planungen

bis November 2020.


Natalie Schneider


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 18. April 2020 • BZ Ausgabe KW 16/20

3

Bekanntmachung des abschließenden Ergebnisses

der Wahl des Stadtrats am 15. März 2020

Der Wahlausschuss hat in seiner Sitzung am 30.03.2020 folgendes abschließendes Ergebnis der Wahl des Stadtrats

festgestellt:

1. Die Zahl der Stimmberechtigten: 19.939

Die Zahl der Personen, die gewählt haben: 10.317

Die Zahl der insgesamt abgegebenen gültigen Stimmen: 269.602

Die Zahl der insgesamt abgegebenen ungültigen Stimmzettel: 325

2. Insgesamt sind 30 Stadtratssitze zu vergeben.

3. Auf die einzelnen Wahlvorschläge entfallen folgende Stimmenzahlen und Sitze:

Ordnungszahl

Name des Wahlvorschlagsträgers (Kennwort)

Gesamtzahl der

gültigen Stimmen

Anzahl

der Sitze

01 Christlich-Soziale Union (CSU) 48.576 5

04 Alternative für Deutschland (AfD) 5.159 1

05 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 32.746 4

06 Freie Demokratische Partei (FDP) 14.563 2

07 Bunte Liste Lindau (Bunte) 57.807 6

08 Junge Aktive Lindau e.V. (JA) 26.699 3

09 Freie Bürgerschaft Lindau (FB) 22.669 3

10 Lindau Initiative (LI) e.V. (LI) 12.731 1

11 Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) 12.366 1

12 Freie Wähler Lindau e.V. (FW) 16.323 2

13 Bürgerunion Lindau (BU) 19.963 2

4. Die Namen der Gewählten und der Listennachfolger aus den einzelnen Wahlvorschlägen sowie deren Stimmenzahl

sind in der Anlage zu dieser Bekanntmachung abgedruckt.

Lindau (B), 30. März 2020

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

AUF EIN

WORT

Dieses Ostern wird uns allen

in zwiespältiger Erinnerung

bleiben: Lindau präsentierte

sich von seiner schönsten

Seite. Die Sonne schien, der

See funkelte. Gleichzeitig lag

eine unwirkliche Atmosphäre

über der Stadt: die Straßen

leergefegt, die Cafés geschlossen.

Zunächst möchte ich mich

bei allen Lindauerinnen und

Lindauern bedanken, dass sie

sich weitgehend an die Regeln

gehalten haben. Ich

weiß, dies fällt nicht immer

leicht. Es ist aber notwendig.

Keine Frage, die Folgen des

Corona-Virus werden noch

lange andauern. Wir als Stadt

versuchen zu helfen, wo es

geht. Allerdings haben wir

wenig Möglichkeiten. Auch

für den städtischen Haushalt

werden Belastungen kommen.

Schon jetzt zeichnen

sich Rückgänge bei der Gewerbesteuer

und dem Anteil

an der Einkommensteuer ab.

Bei der Lösung dieser Probleme

hilft aber kein Aktionismus,

sondern nur ein kühler

Kopf. Unser Kämmerer, Felix

Eisenbach, arbeitet derzeit die

Zahlen auf. Mitte Mai dürften

wir klarer sehen. Allerdings

wird diese Aufgabe dann bereits

der neuen Oberbürgermeisterin

und dem neuen Stadtrat

zufallen. Ich bin optimistisch,

dass sie diese zusammen mit

der Verwaltung lösen werden.

Meinen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern gilt auch mein

Dank. Zum einen für die Arbeit

der vergangenen Wochen, zum

anderen für die enormen Anstrengungen

in den vergangenen

Jahren. Zusammen mit einer

konstruktiven Mehrheit im

Stadtrat und dem Engagement

vieler Bürgerinnen und Bürger

durften wir Lindau ein gewaltiges

Stück voranbringen.

Engagieren Sie sich weiter für

unsere schöne Stadt. Für mich

war es eine Ehre hier Oberbürgermeister

sein zu dürfen und

ich bleibe Lindau lebenslang

verbunden.

Ihr

Dr. Gerhard

Ecker,

Oberbürgermeister

Lindau (B), 16. März 2020

gez. Bohnert

Gemeindewahlleiterin

Die Namen der Gewählten und der Listennachfolger aus den einzelnen Wahlvorschlägen sowie deren Stimmenzahl sind

auf unserer Internetseite unter www.stadtlindau.de und in den Schaukästen Bregenzer Straße 6 und 12 einzusehen.

Bekanntmachung zur einmaligen Änderung der Genehmigungspraxis

für Sondernutzungserlaubnisse für Gaststätten und Einzelhandelsbetriebe

für das Jahr 2020

Auf Grund der Corona-Epidemie und der damit einhergehenden erheblich negativen Auswirkungen auf den Einzelhandel

und das Gaststättengewerbe beabsichtigt die Stadt Lindau (B) für das Jahr 2020 ihre Genehmigungspraxis

bezüglich der Sondernutzungserlaubnisse einmalig zu ändern. Die Änderung der Genehmigungspraxis für dieses

Jahr soll als Beitrag der Verwaltung verstanden werden, damit Lindauer Gaststätten und Einzelhändler möglichst

flexibel angesichts der andauernden Corona-Epidemie agieren können. Konkret ist folgendes vorgesehen:

Bestehende Gaststättenbetriebe und Einzelhändler können im Umfang der Sondernutzungserlaubnisse 2019 Sondernutzungen

aufnehmen, soweit anderweitige Vorschriften, wie etwa das Bayerische Infektionsschutzgesetz oder

die Allgemeinverfügung „Vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie“, diesen nicht (mehr)

entgegen stehen. Die Aufnahme der Nutzung ist der Stadt Lindau (B) unmittelbar noch am selben Tag anzuzeigen

und ein entsprechender formloser Sondernutzungsantrag im Umfang der Genehmigung des Jahres 2019 bei der

Stadt Lindau (B) für das Jahr 2020 zu stellen, bauordnung-verwaltung@lindau.de. Aufgrund der besonderen Umstände

kann die Bearbeitung des Antrages längere Zeit in Anspruch nehmen. Gegen Sondernutzungen, die im Rahmen

der Genehmigung von 2019 liegen und für die trotz Antragstellung noch kein Genehmigungsbescheid erlassen

wurde, wird nicht eingeschritten, wenn nicht Umstände eintreten, die zu einem möglichen Widerruf der Sondernutzungserlaubnis

führen können.

Diese Vorgehensweise bezieht sich auf folgende Sondernutzungen:

- Flächen für eine gastronomische Außenbestuhlung sowie

- Aufstellflächen für Waren usw.

Die Stadt Lindau (B) stellt die Rechnungen über die Sondernutzungsgebühren gegen Ende der Saison 2020 zu.

Abgerechnet werden gem. § 17 (2) der Sondernutzungssatzung nur die Monate ab erstmaliger Nutzungsaufnahme.

Neuanträge sind in üblicher Form bei der Stadt Lindau (B) einzureichen. Auch hinsichtlich der Neuanträge werden

für das Jahr 2020 Gebühren nur ab dem Zeitpunkt der erstmaligen Nutzungsaufnahme erhoben.

Die geänderte Genehmigungspraxis gilt nur für das Jahr 2020.

Lindau (B), 09.04.2020

Gez. Koschka

Leiter Abt. Stadtplanung und

Bauordnung

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau

(Bodensee)

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Sie möchten Teil unseres Teams in der Straßenverkehrsbehörde werden,

dann bewerben Sie sich als

stv. Abteilungsleiter m/w/d

BesGr. A10 bzw. EG 9c TVöD

Sachbearbeiter m/w/d

EG 8 bzw. EG 9a TVöD

Ausführliche Stellenanzeigen finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de

Ende der Bewerbungsfrist ist der 24. Mai 2020.

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08

Stadt Lindau

(Bodensee)

Bekanntmachung

Absage der Versteigerung von Fundfahrrädern

Die Fahrradversteigerung, die am Samstag, den 09.05.2020, beim Bauhof

im Bleicheweg 14 in Lindau (B) stattfinden sollte, muß leider abgesagt

werden. Alle Entwicklungen deuten darauf hin, dass das öffentliche Leben

noch länger beinträchtigt sein wird und mit einer Verlängerung der Veranstaltungsverbote

über den 19.04.2020 hinaus zu rechnen ist.

Ein eventueller Ersatztermin im Herbst 2020 steht noch nicht fest.

Lindau (B) den 07.04.2020

Gez. Dr. Gerhard Ecker, Oberbürgermeister


4 18. April 2020 • BZ Ausgabe KW 16/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Bekanntmachung

Bebauungsplan Nr. 63a “Oberes Rothenmoos”,

ergänzendes Verfahren nach § 214 Abs. 4 BauGB

– erneute öffentliche Auslegung nach § 4a (3) Baugesetzbuch (BauGB) –

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat in seiner öffentlichen Sitzung am

27.02.2020 den überarbeiteten Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 63a „Oberes

Rothenmoos“, ergänzendes Verfahren gebilligt. Zugleich wurde vom Stadtrat

der Stadt Lindau (B) die erneute Öffentlichkeitsbeteiligung und die erneute

Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß §

4a Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen.

Die erneute Auslegung ist erforderlich, da sich im Laufe des Planungsprozesses

inhaltliche Planänderungen ergeben haben. Außerdem soll auf Anregungen

aus den Stellungnahmen im Rahmen der schon erfolgten öffentlichen Auslegung

reagiert werde.

Ziel und Zweck der Planung

Die GWG, Lindauer Wohnungsgesellschaft mbH beabsichtigt, im Plangebiet

eine Wohnbebauung zu entwickeln.

Hierzu wurde bereits im September 2017 der zur planungsrechtlichen Sicherung

der Bebauung notwendige Bebauungsplan als Satzung beschlossen. Aufgrund

dessen, dass sich zwischenzeitlich die immissionsschutzrechtlichen

Gegebenheiten in Bezug auf das umliegende Gewerbe geändert haben, wird

der Bebauungsplan in einem ergänzenden Verfahren nochmals überarbeitet.

In diesem Zuge wird ebenfalls nochmals die bestehende sowie die künftig geplante

Verkehrsführung auf Alternativen untersucht.

Ziel des Bebauungsplanes ist weiterhin die planungsrechtliche Sicherung der

vorgesehenen Entwicklung im Plangebiet als allgemeines Wohngebiet sowie in

Verbindung die Schaffung einer großzügigen Ein- und Durchgrünung.

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Das Plangebiet befindet sich im Stadtteil Reutin. Das Plangebiet wird begrenzt

- im Norden und Westen durch die bestehende Bebauung „Auf der Hasenbank“

und des „Hammerwegs“

- im Süden durch landwirtschaftliche Flächen

- im Osten durch eine bestehende gewerbliche Bebauung sowie eine Obstanlage

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst die Grundstücke Fl.-Nrn.

139, 139/2, 139/3, 139/4, 139/5, 139/6, 139/7, 139/8, 139/9, 139/10, 142,

142/1, 142/2, 142/3, 142/4, 143, 145, 145/1, 146, 146/1, 146/2, 146/3,

148/1, 148/2, 148/3, 148/4, 148/5, 155 und 598/1 724/1, 725/4, 725/6,

725/7, 725/8, 739, 741/1 und 741/2 der Gemarkung Reutin und weist eine Größe

von ca. 2,65 ha auf.

Geltungsbereich zum Entwurf des Bebauungsplans Nr. 63a „Oberes Rothenmoos“

und verkleinerte Darstellung des Entwurfes, unmaßstäblich

Angabe verfügbaren Arten umweltbezogener Informationen

Es werden zusätzlich folgende bisher verfügbaren umweltbezogenen Informationen

mit ausgelegt:

Umweltbericht (Bestandteil der Planunterlagen) mit Untersuchungen zu

- dem Schutzgut Boden mit Aussagen zur Versiegelung des Bodens

- dem Schutzgut Wasser mit Darstellung der Auswirkungen der Planung auf

den Grundwasserspiegel

- dem Schutzgut Klima/Luft mit Darstellung der Auswirkungen des Vorhabens

auf lokalklimatische Funktionen, Kaltluftentstehung und Lufthygiene

- den Schutzgütern Biotope/Pflanzen/Tiere mit Darstellung der Aussagen

zu Biotopen und Naturschutzgebieten sowie zu artenschutzrechtlichen

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Verbots tatbeständen

- dem Schutzgut Landschaftsbild mit Lagedarstellung des Vorhabens im Landschaftsraum

sowie die Ein- und Durchgrünung des Plangebietes

- dem Schutzgut Mensch und die Auswirkungen der zu erwartenden verkehrlichen

und lärmbedingten Auswirkungen sowie der Vorbelastung durch die

Immissionen aus den umliegenden landwirtschaftlichen Flächen

- den Kultur- und Sachgütern im Hinblick auf Denkmale und den Verlust der

landwirtschaftlichen Flächen

Schalltechnische Untersuchung des Büros pm Akustik (Stand 29.07.2019 und

13.01.2020) mit Aussagen zu

- den künftig vorhandenen Schallquellen sowie den schalltechnischen Auswirkungen

des Vorhabens auf die geplante und umliegende Bebauung

Artenschutzrechtliche Einschätzung des Büros Umweltkonzept, Dipl. Biologin

Tanja Irg (Stand Juni 2016, ergänzt am 24.10.2019) mit Aussagen zu

- artenschutzrechtlichen Verbotstatbeständen (Vögel und Fledermäuse)

Verkehrsgutachten des Büros Besch und Partner (Stand 29.07.2019) mit Aussagen

zu

- möglichen Erschließungsvarianten des Plangebietes sowie den zu erwartenden

Verkehrsmengen

Umweltinformationen aus verfügbaren Stellungnahmen der Behörden und der

sonstigen Träger öffentlicher Belange (Landratsamt Lindau (B) Immissionsschutz,

Landratsamt Lindau (B) Bodenschutz, Landratsamt Lindau (B) Untere

Naturschutzbehörde, Landratsamt Lindau (B) Wasserrecht, BUND, Wasserwirtschaftsamt

Kempten, Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten) mit

Informationen

- zum Immissionsschutz im Hinblick auf den Umgang mit dem zu erwartenden

Verkehrslärm

- zum Umgang bzw. der Beseitigung des anfallenden Niederschlagswassers

- zu Notwendigkeit einer Eingriffs-/Ausgleichsbilanzierung

- zum Flächenverbrauch von landwirtschaftlichen Flächen

Umweltinformationen aus verfügbaren Stellungnahmen der Öffentlichkeit

(Schreiben von Bürgern)

- zur Flächeninanspruchnahme der östlich angrenzenden Obstplantage

- zur geplanten Verkehrserschließung insbesondere im Bereich des nördlichen

Hammerwegs

Die diesen Informationen zugrunde liegenden Unterlagen liegen ebenfalls aus.

Öffentliche Auslegung nach § 4a (3) BauGB

Der Bebauungsplanentwurf in der Fassung vom 27.02.2020 liegt mit seiner

Begründung in der Zeit von

Montag, 30.03.2020 bis einschließlich Freitag, 17.04.2020

im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B), Bregenzer Straße 8, während

der Öffnungszeiten öffentlich aus. Die Öffnungszeiten sind von Montag

bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und zusätzlich am Mittwoch von 14.00

Uhr bis 17.30 Uhr sowie nach Vereinbarung. Auf Wunsch wird die Planung erläutert.

Stellungnahmen können während dieser Frist schriftlich oder während

der Dienststunden zur Niederschrift abgegeben werden.

Die Planunterlagen können auch im Internet, auf der Homepage der Stadt

Lindau (B) (unter Bürger, Politik & Verwaltung – Planen & Bauen – Öffentliche

Auslegungen) eingesehen werden.

Stellungnahmen können nur zu den geänderten und ergänzten Teilen abgegeben

werden. Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind,

können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan Nr. 63a “Oberes

Rothenmoos” unberücksichtigt bleiben, sofern die Stadt Lindau deren Inhalt

nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit

des Bebauungsplans nicht von Bedeutung ist (§ 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB,

§ 4a Abs. 6 BauGB).

Ihre Stellungnahmen im Rahmen dieser öffentlichen Auslegung werden vom

Stadtbauamt überprüft und anschließend dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt.

Der Stadtrat entschließt hierbei, ob die Stellungnahmen zu einer Änderung

oder Ergänzung des Bebauungsplanes führt.

Für Fragen zum Inhalt des Entwurfs des Bebauungsplanes können Sie sich an

das Stadtbauamt Lindau, Stadtplanung, Selina Schöller-Mann, unter der Telefonnummer

08382 / 918 614 oder an stadtplanung@lindau.de wenden.

Ihre Stellungnahme können Sie per Post an folgende Adresse senden:

Stadtbauamt Lindau (B)

Abt. Stadtplanung und Bauordnung

Bregenzer Straße 8

88131 Lindau (B)

oder per E-Mail an:

stadtplanung@lindau.de

Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage der Art.

6 Abs. 1 Buchstabe e (DSGVO) i. V. mit § 3 BauGB und dem BayDSG. Sofern

Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben abgeben, erhalten Sie keine

Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung. Weitere Informationen entnehmen

Sie bitte dem Formblatt “Datenschutzrechtliche Informationspflichten im Bauleitplanverfahren”

das ebenfalls öffentlich ausliegt.

Lindau (B), den 08.04.2020

STADT LINDAU (B)

gez. Dr. Gerhard Ecker

Oberbürgermeister

Eisenbahndamm ist

wieder begehbar

Der Eisenbahndamm ist seit

Donnerstag, 9. April, wieder

für Fußgänger und Radfahrer

geöffnet. Grund für die Sperrung

waren die Arbeiten für

die Elektrifizierung und die

deshalb notwendige Anpassung

der Wegeführung für Fußgänger

und Radfahrer, da die

neuen Fundamente der Oberleitungsmasten

in den Radweg

in Richtung Insel hereinragen.

Der momentane Zustand ist

nur eine Übergangslösung. Die

Verantwortlichen bei der Stadt

Lindau erarbeiten derzeit Varianten

zur Wegeführung in Anlehnung

an das Nahmobilitätskonzept

der Stadt Lindau. Diese

Planungen werden dann in

Kürze den notwendigen Gremien

zur Abstimmung vorgelegt.

Die fünf gefällten Bäume

können an ihrem ursprünglichen

Standort aus Sicherheitsgründen

nicht mehr gepflanzt

werden. Deshalb wird es Ersatzpflanzungen

an einem alternativen

Standort geben. JW

Parkplatz am Lindenhof

kostet wieder Gebühren

Der Frühling ist da und damit

endet auch wieder die parkgebührenfreie

Zeit am Lindenhofbad.

Laut Rechtsverordnung

über die Festsetzung der

Parkgebühren besteht für den

Parkplatz Lindenhofbad in der

Zeit vom 1. Mai bis 31. Oktober

jeden Jahres Parkgebührenpflicht.


BoB

Schützingerweg ist

wieder auf

Der Schützingerweg auf der

Hinteren Insel ist wieder auf

einer Breite von ungefähr

zwei Metern zwischen Eilguthalle

und Karlsbastion begehbar.

Gleichzeitig beginnen die

Bauarbeiten im Luitpoldpark

und für den zukünftigen Bürgerpark.

Insgesamt wurde der früher

nur zwei Meter breite Weg zu

einer 25 Meter breiten Promenade

erweitert. Ende März

wurden zudem 25 Ahornund

Kirschbäume im Bereich

der neuen Promenade gepflanzt.

Bei den Bauarbeiten, die unter

archäologischer Begleitung

stattfanden, war es besonders

wichtig, dass alles, was auf die

historische Bahntechnik gefunden

wurde, in die Promenade

integriert und auch genau

dokumentiert wurde.

Jetzt muss noch die wassergebundene

Wegedecke vervollständigt

werden und die

Bänke aufgestellt. Bis die Lindauerinnen

und Lindauer

den Weg vollkommen genießen

können, dauert es aber

noch. Denn derzeit gelten die

strengen Corona-Ausgangsregeln.

Jürgen Widmer


ENERGIE, VERKEHR UND KOMMUNIKATION 18. April 2020 · BZ Ausgabe KW 16/20

5

– Anzeige –

Stabile und schnelle Verbindungen

Glasfasertechnik von der Telekommunikation Lindau

Eine wichtige Voraussetzung für

das Arbeiten von zu Hause aus ist

eine stabile und schnelle Internetverbindung.

Ewiges Warten

oder ständige Ausfälle nerven –

so macht das Homeoffice keinen

Spaß. „Wer Kunde bei der Telekommunikation

Lindau ist, hat es da

gut“, sagt Christian Gams, der Leiter

des TK-Kundenservices: „Das

flutscht. Und wenn nicht, dann

starten wir durch und suchen den

Fehler und supporten unkompliziert.

Da sind wir sehr ehrgeizig!“

„Plötzlich im Homeoffice“ heißt

es aufgrund der Corona-Krise

auch für viele Mitarbeiter/-

innen der Stadtwerke. „Stadtwerke

gelten als sogenannte ‚kritische

Infrastruktur‘ und da

haben wir sehr schnell und

früh reagiert“, berichtet Geschäftsführer

Hannes Rösch.

„Die Möglichkeit und die technischen

Voraussetzungen, mobil

zu arbeiten, gibt es bei den

Stadtwerken schon lange. Aufgrund

der Corona-Krise haben

wir das sehr forciert. Ganz einfach,

um die Teams zu teilen

und möglichst gut durch den

Lockdown zu kommen. Das hat

sich jetzt ausgezahlt. Auf einmal

arbeiten auch Mitarbeiter/-

innen von zu Hause aus, die

das unter ‚normalen Bedingungen‘

eher nicht tun würden

und lieber von ihrem festen

Arbeitsplatz aus wirken.“

Die „Lindauer Teletubbies“

sind vor Ort

1998 als 100-prozentiges Tochterunternehmen

der Stadtwerke

gegründet, haben sich die „Stadtwerke-Teletubbies“

(so der werksinterne

Sprachgebrauch) prächtig

entwickelt. Aktuell beschäftigt

die TK Lindau rund 30 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter.

Viele Kilometer Glasfaserkabel

wurden in Lindau, Wangen

und einigen Allgäuer Gemeinden

im Laufe der Jahre

verlegt und brachten Unternehmen

und Privatkunden so

schnelles und stabiles Internet,

später auch superscharfes HD-

Fernsehen.

„Wir sind für unsere Kundinnen

und Kunden da und wir

beraten fair, kompetent und

ganz wichtig: persönlich beim

Kunden“, sagt Vertriebsleiter

Sascha Metzdorff. „Wir geben

gern am Telefon wertvolle Tipps.

Aber da wir vor Ort sind, können

wir selbstverständlich auch

vorbei kommen, wenn‘s Schwierigkeiten

gibt. Das hat sich herumgesprochen

und das belegen

auch die stetigen Kundenzuwächse.

Mit innovativen Produkten,

mit Bandbreiten bis zu 1.000 Mbit

im Download oder bestem HD-

Entertainment durch IP-TV

gehen wir auf alle Kundenwünsche

ein.“

Leistungsstark für die Zukunft

Bisher sind Glasfasernetze in

den meisten Fällen nicht bis

zum Verbraucher, also zu Privatkunden

und Unternehmen, verlegt,

sondern bilden quasi das

Rückgrat (das sogenannte Backbone)

des Kommunikationsnetzes.

Die letzten Meter der Daten

Top-Entertainment von der TK Lindau: IP-TV mit superscharfer

Bildqualität.

Von überall arbeiten können macht nur Spaß, wenn die Verbindung schnell und stabil ist.

laufen oft über die schon vorhandenen

Telefon-Kupfer-Doppeladern.

Beim Übergang von

den Glasfaserkabeln in die Kupferleitungen,

wird das ankommende

optische Signal in den

entsprechenden Verteilerkästen

durch Umwandler in ein elektrisches

Signal transformiert, das

dann in die Wohnungen weitergeleitet

wird. „Da geht natürlich

immer Geschwindigkeit verloren“,

sagt Sascha Metzdorff.

„Richtig schnell läuft es dann,

wenn Glas bis in die Wohnung

verlegt ist. Unsere Berater/-innen

erarbeiten gerne individuelle

Angebote zum Anschluss an das

superschnelle Glasfasernetz.“

Die Vorteile der Glasfaser-

Technik sind eindeutig: Sie ist

leistungsstark, zukunftsfähig und

die Datenübertragung erreicht

Geschwindigkeiten im Gigabit

Bereich (bis zu 1.000 Megabit

pro Sekunde). Das ist für viele

Firmen mittlerweile ein wichtiges

Standortkriterium.

Oberreitnau weiter ausbauen

Ein wichtiges Projekt 2020 ist

der weitere Glasfaser-Ausbau

Die wichtigsten Fachausdrücke bei den Anschlüssen:

FTTH (Fiber To The Home):

Glasfaser direkt bis in jede einzelne Wohnung eines Gebäudes.

FTTB (Fiber To The Building):

Glasfaser bis in den Keller des Gebäudes. Von dort aus verläuft

die Verteilung über die Kupferkabel im Haus.

FTTC (Fiber To The Curb):

Ein Kabelverzweiger (KVZ) wird mit Glas erschlossen. Von dort

aus wird über bestehende Kupferleitungen verteilt.

von Oberreitnau. Geschäftsführer

Hannes Rösch erklärt: „Als

Unternehmen aus der Region

liegt unser Schwerpunkt natürlich

auf dem lokalen Breitbandausbau.

Dass wir nun Oberreitnau

auch bei dem nächsten

wichtigen Schritt – Glasfaser bis

ins Haus – unterstützen können,

freut uns sehr.“

Neben Internet, Telefon und

HD-TV Produkten verfügt die

Telekommunikation Lindau

auch über ein eigenes zertifiziertes

Rechenzentrum, das

neben vielseiteigen IT-Dienstleistungen

dafür sorgt, dass die

Bei den Stadtwerken Lindau

sind Sie gut aufgehoben –

bei allen Fragen rund um

Telekommunikation,

Energie und Verkehr.

Alle Informationen rund um

Ihre Versorgung finden Sie auf:

@ www.sw-lindau.de

BZ-Fotos: SWLi

Kundendaten sicher und in

Deutschland gespeichert werden.

manu


6 18. April 2020 · BZ Ausgabe KW 16/20

WISSENSWERTES

TAG UND NACHT

Neue Gashochdruckleitung

Die Rohr- und Tiefbauarbeiten für eine

neue Gashochdruckleitung im Bereich

Streitelsfingen wurden erfolgreich abgeschlossen.

„Wir haben den neuen Leitungsabschnitt

in das bestehende Gasnetz eingebunden

und in Betrieb genommen“, informiert

Peter Knill von der TWS Netz

GmbH, die die überregionale Versorgungsleitung

im Auftrag der Gasversorgung

Oberschwaben (GVO) betreibt. Aufgrund

einer Hangrutschung und der geologischen

Verhältnisse im Bereich der bisherigen

Trasse musste auf einer Länge von

rund 600 Metern die Gashochdruckleitung

im Bereich Pulvertobelweg bis an

den Ortseingang von Streitelsfingen umgelegt

werden. In diesem Zuge wurden

im Netzbereich in Streitelsfingen auch

eine mechanische Armaturengruppe

durch elektrische Stellantriebe ausgetauscht.

Armaturengruppen machen verchiedene

Schaltvorgänge im Netz möglich.

So können kleinere Teilabschnitte abgegrenzt

und bei Störungen oder Arbeiten

am Gasnetz die Schieber in der Armaturengruppe

geschlossen werden. Diese

Schaltungen steuert die Leitstelle des

Netzbetreibers fernwirktechnisch. BZ

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Wir haben für

Sie geöffnet

Mo. bis Fr. von 10 bis 16 Uhr

Sa. von 10 bis 14 Uhr

Corona-Testzentrum in Eissporthalle

Ärzte untersuchen und nehmen Abstriche nur mit Anmeldung

Die Anzahl der Menschen, die

sich mit dem Corona-Virus infiziert

haben, steigt täglich. Entsprechend

zugenommen hat

auch die Anzahl der durchgeführten

Tests. Die Lindauer

Ärzte haben deshalb in der

Lindauer Eissporthalle ein Corona-Testzentrum

eingerichtet,

in dem Menschen, die akute

Atemwegsprobleme haben, untersucht

und gegebenenfalls

getestet werden können, teilt

das Landratsamt Lindau in einer

Pressemeldung mit. Es hat

nach den Osterfeiertagen seinen

Betrieb aufgenommen.

Zuvor hatte man für die Abnahme

von Abstrichen ein

Zelt auf dem Parkplatz der

Asklepios Klinik Lindau aufgebaut.

Allerdings war dort

keinerlei Infrastruktur oder

fließendes Wasser vorhanden.

„Wir brauchen eine zentrale

Stelle, an der die niedergelassenen

Ärzte die notwendigen

Untersuchungen professionell

und mit der nötigen Infrastruktur

ausgestattet durchführen

können. Die Eissporthalle

bietet hierfür ideale

Verhältnisse – auch aufgrund

der guten Entlüftung“, erklärt

Landrat Elmar Stegmann.

Die Patienten, die in das Testzentrum

kommen, melden

sich an einem Schalter an

und warten dann in ihrem

Auto, bis sie per Handy aufgerufen

werden. So werde es vor

dem Eisstadion keine größeren

Ansammlungen von Menschen

geben, heißt es weiter

in der Pressemitteilung des

Landratsamtes Lindau.

Wichtig: Nur wer einen

Termin sowie eine Überweisung

seines Hausarztes oder

des Gesundheitsamtes hat

oder aber über die Hotline

116 117 einen Termin für die

Sprechstunde erhalten hat,

kann dort untersucht und

getestet werden!

Terminberechtigt sind diejenigen,

die akute Symptome

aufweisen und es damit konkrete

Hinweise auf eine Infektion

gibt. Bitte die Versichertenkarte

mitbringen, da

bei begründeten Verdachtsfällen

der Test von der Krankenkasse

bezahlt wird.

Wer ohne Termin zum Zelt

kommt, muss leider weggeschickt

werden. Flächendeckend

zu testen, sei nach wie

vor nicht leistbar, da die Kapazitäten

bei den Ärzten und

Laboren für diejenigen gebraucht

werden, die tatsächlich

erkrankt sind, so das

In der Lindauer Eissportarena wurde ein Corona-Testzentrum

eingerichtet.

BZ-Foto: LRA Lindau

Landratsamt. Der Landrat

dankt allen, die beim Aufbau

des Corona-Testzentrums mitgewirkt

haben: den Ärzten, dem

Verwaltungspersonal des

MVZ Lindau-Lindenberg, den

Bäderbetrieben, dem Förderverein

Eissportarena, der Stadt

Lindau, der Asklepios Klinik

Lindau, der Polizei sowie dem

THW Lindau. „Es ist wichtig,

dass wir Strukturen so stärken,

dass sich jeder auf die Arbeit

konzentrieren kann, die in

seinem Bereich wichtig ist –

die niedergelassenen Ärzte

ebenso wie die Krankenhäuser“,

so Stegmann. Die niedergelassenen

Ärzte haben mit dem

Corona-Testzentrum eine

Alternative für leichtere Fälle

und die Krankenhäuser kön-

Aktuelle Informationen wegen Corona-Virus

- Waren Sie in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet?

- Waren Sie in engem Kontakt mit Jemandem, bei dem eine Infektion mit dem Coronavirus

bestätigt wurde?

- Wurde Ihnen geraten, sich selbst zu isolieren bzw. unter Quarantäne zu stellen?

Falls Sie eine der o.g. Fragen bejaht haben, müssen wir derzeit eine

augenoptische Versorgung leider ablehnen.

Mehr Informationen finden Sie auch unter www.optikhaus-hammer.de

nen sich mit voller Kraft auf

die Patienten konzentrieren,

die so schwer erkrankt sind,

dass sie im Krankenhaus stationär

versorgt werden müssen.

„Beide Krankenhäuser sind

gemäß den Vorgaben des RKI

gut vorbereitet und haben

interne Vorgehensweisen für

den Umgang mit potentiellen

Coronavirus Verdachtsfällen,

die aufgrund der Schwere der

Symptome eine stationäre

Weiterbehandlung im Krankenhaus

benötigen, erarbeitet.

Entsprechende vordefinierte

Bereiche zur Behandlung

von Verdachtsfällen sind eingerichtet“,

heißt es abschließend

in der Information aus

dem Landratsamt. BZ

Telefonische Beratung und Hilfen für Familien, Schwangere und Opfer von Gewalt

Familien mit Kindern

können sich wenden an

‣ das Team „Erste Schritte“:

Branka.Bilgeri@landkreislindau.de;

0 15 20/8 67 92 42

Heike.Motz@landkreis-lindau.de

Tel.: 0 15 22/2 67 67 07

Anke.Fischer@landkreislindau.de;

0 15 22/2 67 67 12

Mo.-Fr. 9 - 12 Uhr u. 16 - 18 Uhr

‣ an die Fachkräfte der

Elterngruppe für Familien mit

Kindern jeden Alters:

Wolfgang Albrecht, Telefon:

0 15 20/3 49 21 90

Mo.-Fr. 14 - 18 Uhr; Sa./So./

Feiertag 10 - 12 Uhr

Christina Scheytt, Telefon:

01 76/22 87 08 31

täglich 10 - 14 Uhr

‣ den Kinderschutzbund

Lindau: 0 83 82/37 06

Mo.-Fr. 8.30 bis 12 Uhr

Psychologische Beratung

„Krisentelefon“ der Ehe-,

Familien- und Lebensberatung

und der KJF Erziehungs-, Jugend-

und Familienberatung:

0 83 82/41 90 oder 55 68

Mo.-Fr. 9 - 12 Uhr Vermittlung

von Telefonterminen;

per E-Mail: efl-lindau@

bistum-augsburg.de

eb.lindau@kjf-kjh.de

Unterstützung für Schwangere

allgemeine Schwangerenberatung

per E-Mail:

burglind.tanz@landkreislindau.de

per Tel.: 0 83 82/27 01 63

Schwangerschaftskonfliktberatung:

0 83 82/27 01 62

Unterstützung für Opfer von

Gewalt

• www.staerker-als-gewalt.de

(bündelt bestehende Hilfsangebote

für gewaltbetroffene

Frauen und Männer)

• Hilfe für Frauen in Not e.V.

unterstützt alle Frauen bei

häuslicher Gewalt

unterer Landkreis, Telefon:

01 72/8 85 14 83)

oberer Landkreis, Telefon:

01 72/2 19 79 52

• Hilfetelefon „Gewalt gegen

Frauen“: 0 80 00/11 60 16

(rund um die Uhr und in 18

Sprachen erreichbar)

• AETAS Kinderstiftung

Beratung: 0 89/9 97 40 90 20

Mo.-Fr. 10 - 14 Uhr

• Trauma Hilfe Zentrum

München e. V. Krisentelefon:

0 89/4 13 27 95 23) BZ

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WISSENSWERTES 18. April 2020 · BZ Ausgabe KW 16/20

7

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Welche Geschäfte vor Ort außer

den Supermärkten haben noch

geöffnet? Welche haben geschlossen,

aber bieten einen Lieferservice

an? Und was wird geliefert?

Kann ich mir außer Pizza beim Lieferdienst

auch Speisen in meinem

Lieblingsrestaurant bestellen? Und

wenn ja: Werden die mir bis an

die Tür gebracht oder darf ich sie

abholen? Und was tun, wenn Fahrrad

oder Auto streiken, die Brille

kaputt ist oder das Hörgerät eingestellt

werden muss? Schauen Sie

mal auf unseren BZ-Seiten, welche

Einzelhändler und Gastronomiebetriebe

vor Ort auch jetzt in dieser

schwierigen Zeit alles versuchen,

um weiterhin für Sie da zu sein.

Eine Auflistung finden Sie nicht

nur in dieser BZ-Ausgabe, sondern

Sie erhalten noch mehr Infos auch

auf unserer Homepage: www.bzlindau.de

Lokal kaufen

Lokal kaufen, regionale Produkte

bevorzugen, Lieferdienste

in Anspruch nehmen: Das

alles kann in der derzeitigen

Corona-Krise einigen Geschäftsleuten

vor Ort helfen, dass ihre

Umsätze nicht völlig einbrechen

und Läden und Restaurants

vielleicht für immer

geschlossen bleiben.

Lieferservice nutzen

Und Lieferservices sparen

Ihnen jeden nicht unbedingt

notwendigen Weg außer Haus.

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Das ermöglicht den Kunden,

die Ansteckungsgefahr für sich

selbst weiter zu verringern und

es tut allen Erzeugern, Händlern,

Gastronomen und Dienstleistern

vor Ort gut, von denen

sich jetzt viele einiges einfallen

lassen, um nach ihren Möglichkeiten

weiterhin für ihre Kunden

da zu sein.

Wir können Ihnen in der BZ

und auf unserer Homepage nur

eine Auswahl von Geschäften,

Dienstleistern, Gastronomiebetrieben

und Handwerkern präsentieren,

die auch während der

Corona-Ausgangsbeschränkungen

geöffnet haben bzw. arbeiten

dürfen oder Abhol- und Lieferservices

anbieten.

Wir hoffen gemeinsam mit

den Geschäftsleuten und Ihnen,

liebe BZ-Leser, dass wir schrittweise

wieder zu mehr Normalität

zurückkehren dürfen. Sehen

Sie es uns aufgrund unserer

14-täglichen Erscheinungsweise

bitte nach, wenn wir nach

Drucklegung der BZ-Ausgabe

18. April vielleicht nicht mehr

auf eventuelle Änderungen bei

den bundesweiten oder bayerischen

Verordnungen zum Thema

Corona-Pandemie und damit

verbundenen Änderungen

der Ausgangs- und Geschäftseinschränkungen

reagieren konnten.

Was jetzt schon feststeht ist

aber: Ihre nächste BZ kommt

am 2. Mai.

HGF

Pflegekurs für Angehörige online

Wer einen Angehörigen zu Hause

pflegt, hat meist viele Fragen.

Antworten liefern kann jetzt der

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8 18. April 2020 · BZ Ausgabe KW 16/20

LEBEN UND WOHNEN

Umweltbewusstsein ist hier gelebte Realität

GWG Lindauer Wohnungsgesellschaft Von energetischer Modernisierung bis Umstellung der Heizungsanlagen

Nachhaltigkeit, Klimaschutz und

umweltbewusstes Handeln sind

Begriffe, die derzeit in aller Munde

sind, so dass sich durchaus

die Frage stellt: Wie engagiert ist

hier die GWG Lindau?

Das Lindauer Wohnungsunternehmen

beschäftigt sich

schon lange mit diesen Themen

und setzt diese auch in

großem Maßstab um. So wurden

im Laufe der Jahre in vielen

Wohnobjekten die Heizungsanlagen

auf Biomasse

umgestellt und Pellets anstelle

von Öl und Gas verwendet.

„2018 konnten dadurch mehr

als 876 Tonnen CO 2

eingespart

werden. Bei Verwendung von

Pellets anstelle von Erdgas

liegt das Einsparpotenzial bei

223 g/kWh (90,1 Prozent), also

eine enorme Chance, etwas zu

bewegen“, heißt es bei der

GWG Lindau.

Durch die aktuell geplanten

Erweiterungen der Heiznetze

„Zech Nord“, „Zech Süd“ sowie

der Neuerrichtung des Heiznetzes

„Grenzsiedlung“ kann

der GWG-Wohnungsbestand

in Zech nach Fertigstellung zu

80 Prozent mit Biomasse beheizt

werden. Diese Maßnahmen

sind laut GWG-Geschäftsführer

Alexander Mayer im

Verhältnis zu einer konventionellen

Heizung teurer. Jedoch

profitierten die GWG-Mieter

durch geringere Heizkosten.

Dieser Effekt werde sich durch

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Die Photovoltaikanlage auf dem Gebäude der GWG mit einer Leistung von 17,68 kWp.

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die CO 2

-Steuer noch verstärken.

Energetisches Modernisieren

des Altbestandes sei ein

weiterer Aspekt. Es wäre manchmal

profitabler, alte Mietshäuser

mit einem nicht mehr zeitgemäßen

Wohnstandard abzureißen.

Doch ist es nachhaltig,

dies zu tun und stattdessen

Neue Einbauschränke

Möbel, Türen etc. renovieren

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einen großen Wohnblock hinzustellen,

wenn die Substanz

noch gut und erhaltenswert

ist, fragt man sich dann bei der

GWG? Viele Altbestände wurden

und werden deshalb nach

und nach auf den neuesten

Stand gebracht. Gelungene

Beispiele sind die Häuser in

der Reutiner Straße 13, 15 und

17. Immer wieder wird Alexander

Mayer gefragt, warum er trotz

der kostenintensiveren Modernisierungen

diese Objekte

nicht abgerissen hat. „Es war

mir wichtig, die Häuser von

1924 und 1930 wegen des Straßenbildes

und der Identität

unserer Heimatstadt zu erhalten“,

begründet er den Entschluss.

Seit 2010 wurden insgesamt

37 Photovoltaikanlagen auf die

Dächer von GWG-Häusern montiert.

So konnten seit der ersten

Installation insgesamt rund

2,88 GWh saubere Energie erzeugt

werden. Den Strom, der

mit der Photovoltaikanlage

auf dem GWG-Gebäude in der

Schulstraße erzeugt wird, nutzt

das Unternehmen zum großen

Teil selbst für das Bürogebäude

sowie das Aufladen der vier

Elektrofahrzeuge. An guten

Tagen werden mit dieser Anlage

98 Prozent des GWG-eigenen

Strombedarfs abgedeckt.

(Fortsetzung nächste Seite)

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WISSENSWERTES 18. April 2020 · BZ Ausgabe KW 16/20

„Jeder noch so kleine Beitrag hilft“

GWG Lindau beweist: Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind auch in der Wohnungswirtschaft möglich

* Das heißt, die GWG Lindau deckte 2017 mit ihrer Photovoltaikanlage 47,8% des eigenen Jahresverbrauches,

2018 waren es 57% und 2019 53%.

BZ-Grafiken S. 9 und Foto S. 8: GWG Lindau

Fortsetzung:

Die vier Elektroautos im

Fuhrpark des Lindauer Wohnungsunternehmens

wurden

bewusst anstelle eines mit Benzin

oder Diesel betriebenen

Fahrzeugs angeschafft. Denn

sie werden hauptsächlich im

Stadtverkehr, also auf kurzen

Strecken eingesetzt. Somit wird

auch hier der CO 2

-Ausstoß verringert.

Dass Bäume einen Beitrag

zu Klimaschutz leisten ist bekannt.

Sie entziehen der Atmosphäre

CO 2

und setzen den

Unterstützung für Familien

Auch wenn die Türen beim Familienzentrum

„minimaxi“ e.V. geschlossen

sind, ist der Familienstützpunkt

in dieser besonderen

Situation bei Fragen rund um den

Familienalltag sowie zur Unterstützung

in vielen Bereichen per

Telefon erreichbar:

Karin Stark 01 51/20 79 92 93

Daria Ehrmann 01 51/41 65 08 02

E-Mail: fsp@minimaxi-lindau.de

Facebook: Familienstützpunkt

Lindau

Für Fragen zu den „minimaxi“-

Sauerstoff (O 2

) wieder frei.

„Die rund 700 Bäume auf den

GWG-Grundstücken nehmen

jährlich ca. 6,7 Tonnen Kohlendioxid

auf und tragen somit zu

einem angenehmen Wohnumfeld

bei. Darüber hinaus werden

feinste Wassertröpfchen

durch die Blätter freigesetzt,

was zu einer Kühlung der Umgebung

beiträgt“, so die GWG.

Im Zuge ihres 90. Firmenjubiläums

wird die GWG Lindau

2020 zusätzlich zu den bereits

geplanten 31 Pflanzungen weitere

90 Jubiläumsbäume setzen

lassen. Somit erhöht sich

Kinderkrippen ist Elisabeth Stoffers

tägl. zwischen 10 und 11 Uhr unter

Tel.: 0 83 82/38 97 zu erreichen.

Fragen, Ideen und Anregungen

rund um die offenen Treffs, Aktionen

oder das Haus: Katrin Höferlin

10 bis 14 Uhr, Tel.: 0 83 82/36 90

oder per E-Mail: info@minimaxilindau.de

Familien können bei einem Spaziergang

bemalte Steine vor dem Haus

ablegen. Darüber setzt ein Regenbogen

im Fenster ein Zeichen der

Hoffnung und Verbundenheit für

alle Familien. Ein Eimer mit Straßenkreide

lädt Kinder dazu ein, ihre

Kunstwerke auf die Pflastersteine

zu malen. Ein kleines Sonderheft

mit vielen Spielideen für Kinder

gibt‘s als kostenlosen Download auf

www.minimaxi-lindau.de, weitere

Infos, Tipps und Anregungen auf

der Facebookseite. BZ-Foto: KH

der Bestand der GWG Lindau

auf rund 830 Bäume.

2019 wurden vermehrt Rotkastanien

und Linden gepflanzt.

Denn die Blüten beider Bäume

sind eine ergiebige Nahrungsquelle

für Nektar sammelnde

Insekten. In Ergänzung dazu wurden

mehrere Blühwiesen angelegt,

unter anderem in der

Lugeck-, Wiedemann-, Nobelund

Wackerstraße sowie am

Kopernikusplatz und in der

Grenzsiedlung. Diese werden

nur einmal im Jahr gemäht

und bieten somit lange eine

Nahrungsquelle für viele

Insekten.

Genuss in drei Farben

Spargelsaison Eine Fülle an gesunden Inhaltsstoffen

Während sich der Beginn der Spargelzeit

nach dem Wetter richtet,

steht das Ende der Saison jedes

Jahr fest: Bis zum Johannestag am

24. Juni wird in Deutschland üblicherweise

Spargel gestochen.

Das Königsgemüse bietet dem

Körper eine Fülle an gesunden

Inhaltsstoffen. Es enthält reichlich

Vitamin C, Folsäure, Kalium

sowie weitere Vitamine und

Mineralstoffe. Mit 500 Gramm

Spargel decken Frauen die empfohlene

Tageszufuhr an Vitamin

C zu 105 Prozent, Männer

zu 91 Prozent. Die empfohlene

Tagesmenge an Folsäure wird

zu 180 Prozent gedeckt. „Vitamin

C trägt vor allem zur normalen

Immunfunktion bei

und Folsäure ist an der Blutbildung

beteiligt. Kalium regelt

die Aufrechterhaltung eines

normalen Blutdrucks und ist

wichtig für die Muskelfunktion“,

erklärt Dr. Annette Neubert,

Ernährungswissenschaftlerin

im Nestlé Ernährungsstudio.

Darüber hinaus ist Spargel für

energiebewusste Genießer ideal:

Frischer Spargel besteht zu

93 Prozent aus Wasser. 500

Gramm haben nur 90 Kalorien.

Botanisch gesehen ist Spargel

der Stängelspross der Pflanze.

Die weiße Sorte wächst

komplett unter der Erde und

zeichnet sich durch ein besonders

mildes und zartes Aroma

aus. Der Französische Spargel

wird geerntet, wenn die Köpfe

schon einige Zentimeter aus

der Erde herausragen, seine

Spargel

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Alexander Mayer weiß, dass

in der Wohnungswirtschaft

Nachhaltigkeit und Klimaschutz

nicht von heute auf

morgen umsetzbar sind. Dennoch

hat die GWG Lindau

schon vor vielen Jahren begonnen,

hierzu ihren Beitrag

zu leisten. „Denn“, so der

Geschäftsführer, „jeder noch

so kleine Beitrag hilft. Und

dazu tragen wir als GWG Lindau

gerne weiterhin bei.“

BZ

Spargel ist kalorienarm und kann

vielfältig zubereitet werden.

Spitzen sind daher vom Licht

violett gefärbt. Er schmeckt

etwas kräftiger und herber als

die weiße Variante. Grüner

Spargel wächst über der Erde

und hat ein würziges Aroma.

Egal ob roh im Salat, mit

einem Dip als Rohkost oder gekocht

als Suppe oder Ragout -

auch kombiniert mit frischen

Kartoffeln, gekochtem Schinken

oder Schnitzel schmeckt

Spargel lecker. Selbst zusammen

mit anderen Gemüsearten,

Rinderfilet, Fisch und Reis

oder Risotto können Spargelfreunde

köstliche und figurfreundliche

Gerichte zaubern.

Die Zugabe von Zucker zum Kochwasser

kann mögliche Bitterstoffe

mildern. Da sich die

Kochzeiten nach der Dicke der

Stangen richten, beträgt die

Garzeit bei weißem und violettem

Spargel 10 bis 25 Minuten.

Grüner Spargel ist bereits nach

etwa 8 bis 15 Minuten gar.

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BZ-Fotos: sarsmis - Fotolia/Nestlé (1); Pixabay

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Mi.-So. von 11.30-14.00 Uhr

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10 18. April 2020 · BZ Ausgabe KW 16/20

WISSENSWERTES

EXPERTEN-TIPP

Psychologische Beratung per Telefon

Heilpraktikerin

für

Psychotherapie

Barbara

Michaela Hux

Wir alle sind zur Zeit sehr in

unserer Freiheit eingeschränkt

und hoffen inständig, dass dieser

Zustand nicht mehr lange

andauert. Nicht nur alte, kranke

oder behinderte Menschen

belastet diese Pandemie, auch

gesunde Menschen kommen

schon seit Wochen psychisch

und physisch an ihre Grenzen

und brauchen dringend Hilfe.

Wo diese im persönlichen Kontakt

zum Schutz beider Parteien

nicht möglich ist, kommt sie

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eben über das Telefon.

Psychologische Beratung

kann u.a. bei akuten Beziehungskrisen,

Ehe- und

Partnerschaftsproblemen,

Schwierigkeiten im Beruf,

Arbeits- und Leistungsstörungen,

bei Selbstwertoder

Erziehungsproblemen

helfen.

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Praxis für Psychotherapie

nach dem Heilpraktikergesetz

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Tel.: 0 83 82/2 54 11

Mobil: 0 15 73/2 17 76 53

E-Mail: barbara.hux@tele2.de

@ www.barbara-hux.de

Kfz-Zulassungsstelle geöffnet

Die Kfz-Zulassungsstelle im

Heuriedweg 38 in Lindau hat

wieder für den Kundenverkehr

geöffnet – allerdings

eingeschränkt und nur nach

vorheriger Terminvereinbarung

(per E-Mail: zulassungsstelle@

landkreis-lindau.de oder telefonisch:

0 83 82/27 00).

„Wer ohne Terminabsprache

kommt, kann nicht bedient

werden“, heißt es in einer

Pressemitteilung aus dem

Landratsamt.

Termine erhalten in erster

Linie Hilfsorganisationen und

Gewerbetreibende, welche der

Daseinsvorsorge dienen oder

Personen, die in einem systemkritischen

Beruf arbeiten und

das Fahrzeug für den Weg zur

Arbeit benötigen.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Kfz-Zulassungsstelle

sind bemüht, so viele

Kunden wie möglich zu bedienen.

Derzeit sind jedoch

Zulassungen und Wiederzulassungen

von Zweitfahrzeugen

sowie Saisonfahrzeugen wie

Oldtimern und Motorrädern

nicht möglich“, heißt es weiter

in der Information aus dem

Landratsamt.

Personen, die vorab einen

Termin vereinbart haben,

gelangen nur in die Zulassungsstelle,

wenn sie aufgerufen

werden. Die Schalter im

Erdgeschoss sind bis auf den

Informationsschalter geschlossen.

Hier finden die

Überprüfung des vereinbarten

Termins sowie die Nummernvergabe

statt.

BZ

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Clowns verzaubern Menschen im Altenheim

Im Lindauer Altenheim

Maria-Martha-Stift haben die

therapeutischen Clowns Pipa

und Mina mit ihrem heiterpoetischen

Auftritt für einen

Lichtblick in dunkler Zeit

gesorgt – und zwar mit Abstand

im wahrsten Sinne des Wortes:

Im sonnendurchfluteten Garten

haben die beiden mit ihrer berührenden

Darbietung gezeigt,

dass Lächeln und Lachen lebenswichtig

sein können – und

damit den Beweis geführt, dass

selbst Clowns systemrelevant

sind. Die beiden Spaßmacherinnen

gehören zum Verein der

Ravensburger Clowns, die unter

normalen Umständen auch in

Kliniken den Alltag von kranken

Kindern mit einem Lachen aufhellen.

Der Verein schult seine

Clowns speziell und bereitet

sie gezielt auch auf schwierige

Situationen vor, denen sie dann

mit Respekt begegnen, um sie

in Humor aufzulösen. BZ-Foto: Diakonie

Besserer Grip? Weniger Verbrauch?

Testreihe zeigt: Der richtige Reifendruck ist entscheidend

Die Temperaturen steigen: Es ist

Zeit für den Wechsel auf Sommerreifen.

Wer das selbst macht, stellt

sich sicher die Frage: Welchen

Fülldruck stelle ich ein? „Zu dieser

Frage geistern eine Vielzahl von

Mythen und Halbwahrheiten durch

die Welt“, so DEKRA Reifenexperte

Christian Koch.

„Der eine fährt mit einem

geringeren Fülldruck für den

vermeintlich besseren Grip, der

andere erhöht ihn um 0,5 bar,

um den Rollwiderstand und so

den Kraftstoffverbrauch zu verringern“,

weiß Koch. DEKRA

hat in Zusammenarbeit mit der

Dualen Hochschule Baden-

Württemberg das Brems- und

Fahrverhalten mit unterschiedlichen

Reifendrücken auf trockener

Fahrbahn getestet. „Mehrere

hundert Bremsungen haben

ergeben: Je geringer der

Fülldruck, desto kürzer wird der

Bremsweg. Das ist aber eben nur

die eine Seite der Medaille“, gibt

der Reifenexperte zu bedenken.

„Denn unsere Fahrversuche,

z.B. Slalomfahrten und Ausweichmanöver,

haben umgekehrt

gezeigt: Mit dem geringeren

Fülldruck nimmt auch die

Lenkpräzision spürbar ab. Das

Fahrgefühl wird schwammig.

Das Fahrzeug reagiert sehr

schwerfällig auf die Lenkbefehle

des Fahrers. Bei höheren Geschwindigkeiten

wird es unbeherrschbar.

Zudem kehrt sich

das Verhalten des Reifens auf

nasser Fahrbahn um: Hier ergibt

ein hoher Fülldruck die kürzesten

Bremswege“, so Koch.

Die Ergebnisse der Testreihe

sind für den Reifenexperten

keine Überraschung: „Die Anforderungen,

die an einen Reifen

gestellt werden, sind sehr

vielfältig. Deshalb stellt selbst

der beste Reifen immer einen

Zielkompromiss dar, der verschiedene

Anforderungen möglichst

gut unter einen Hut bringen

muss.“ Seine klare Empfehlung

an Fahrzeughalter und

Fahrer ist deshalb: „Verwenden

Sie den Fülldruck, den Fahrzeughersteller

und Reifenhersteller

gemeinsam für den jeweiligen

Beladungszustand des

Fahrzeugs vorgeben.“ Diese Vorgaben

sind in der Regel auf einem

Aufkleber in der Tankklappe

oder an der B-Säule im Bereich

der Fahrertür verzeichnet.

Die meisten neuen Fahrzeuge

sind mit einem Reifendruck-Kontrollsystem

(RDKS) ausgerüstet,

das nach dem Wechsel auf die

Sommerbereifung neu kalibriert

werden muss. „Dazu sind zunächst

die Reifen auf den entsprechenden

Fülldruck einzustellen

– und zwar immer in kaltem

Zustand der Reifen.“ Zudem

sollten Reifen vor der Montage

immer auf Verschleiß kontrolliert

werden. Wer die Reifen im

Fachbetrieb einlagern und montieren

lässt, hat es leichter. Dort

wird alles kontrolliert, montiert,

befüllt und kalibriert. BZ

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SERVICE 18. April 2020 • BZ Ausgabe KW 16/20

11

Standsicherheit

Überprüfung der Grabsteine auf dem Friedhof

Der Verwaltung des Evangelischen Friedhofs Reutin lässt die Standsicherheit

der Grabsteine überprüfen.

BZ-Foto: Friedhofsverwaltung

Auch in diesem Jahr lässt der

evangelische Friedhof Reutin

die Standsicherheit der Grabsteine

überprüfen.

Frost, Regen, Senkungen und

Einwirkungen von Wurzelwerk

können die Standsicherheit

von Grabmalen erheblich beeinträchtigen,

ohne dass sichtbare

Schäden entstehen. Jährlich

ereignen sich bundesweit

rund 100 Unfälle, welche auf

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lose Grabmale – die zum Teil

mehrere hundert Kilogramm

wiegen - zurückzuführen sind.

„Durch die regelmäßige Prüfung

der Standsicherheit wird

gewährleistet, dass auf unserem

Friedhof keine Gefährdung

von Personen durch lose

Grabsteine ausgeht und somit

Unfälle verhindert werden“,

heißt es in einer Pressemitteilung

der Friedhofsverwaltung

Evangelischer Friedhof Lindau-Reutin

an die Lindauer

Bürgerzeitung.

„Nach der Rechtsprechung

des Bundesgerichtshofes müssen

die Friedhofsträger im Rahmen

ihrer Verkehrssicherungspflicht

einmal im Jahr die

Standfestigkeit der Grabmale

überprüfen“, schreibt darin

Friedhofsverwalterin Anne

Knütter.

Die Nutzungsberechtigten

von Gräbern, die nicht mehr

standsicher sind, werden von

der Friedhofsverwaltung angeschrieben

und zur Beseitigung

der Gefahrenlage aufgefordert.

Bei Fragen zu dieser Überprüfung

darf man sich gern an

die Friedhofsverwalterin Anne

Knütter wenden. Sie ist telefonisch

erreichbar unter der

Nummer 01 72/4 89 84 87.


BZ

FAMILIENNACHRICHTEN

GEBURTEN

14.02.2020: Aurelia Woz’nicka,

Justyna Małgorzata Woz’nicka geb.

Cierpin’ska und Łukasz Woz’nicki,

Weiler-Simmerberg

15.03.2020: Arjen Rony Șiğva,

Beyan Șiğva geb. Budak und

Bilal Șiğva, Lindau (B)

19.03.2020: Maja Deubele,

Marie-Louise Deubele geb. Rohde

und Simon Deubele, Gestratz

23.03.2020: Gerald Korek,

Julia Osipova und Łukasz

Sebastian Korek, Lindau (B)

24.03.2020: Louisa Marie Mertz,

Corinna Ramona Mertz geb. Zapf

und André Ulrich Mertz, Bodolz

24.03.2020: Moritz Huber,

Marion Huber geb. Schiegg und

Gregor Huber, Lindenberg i.A.

24.03.2020: Nelio Michael Buntz,

Selina Hagg und Hannes Tobias

Buntz, Hergensweiler

25.03.2020: Noah Eugen Bron stein,

Eugenia Bronstein und Eugen

Zwinger geb. Kaniščev, Lindau (B)

28.03.2020: Liz Ellen Bethmann,

Larissa Bethmann geb. Malsch

und René Bethmann, Lindau (B)

29.03.2020: Emmi Elsa Tappert,

Nicola Sara Strausdat und

Pascal Tappert, Lindau (B)

30.03.2020: Hannes Brombeis,

Karin Simone Brombeis geb.

23. 3. – 5. 4. 2020

Schmidt und Stefan Manuel

Brombeis, Lindau (B)

30.03.2020: Aenna Keller,

Johanna Keller geb. Schäfer und

Dominik Keller, Lindau (B)

01.04.2020: Jakob Mätzler,

Bettina Mätzler geb. Flachs und

Johannes Mätzler, Röthenbach (i. A.)

EHESCHLIESSUNGEN

28.03.2020: Anja Petra Lang

geb. Simroß und Volker Karl Birk,

Breite Straße 21 A, 88131 Lindau

(B)

20.03.2020: Rosmarie Helga Eckart

geb. Genning, Langenargen

28.03.2020: Arnulf Einsiedler,

Lindau (B)

28.03.2020: Gerhard Kohl,

Bodolz

28.03.2020: Ella Anna Gertrud

Kuhlmey geb. John, Lindau (B)

29.03.2020: Hans-Peter Michael

Simnacher, Lindau (B)

29.03.2020: Annemarie Wengelnik

geb. Wiehrer, Lindau (B)

30.03.2020: Rudolf Georg

Sendldorfer,

Lindau (B)

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37

Bleicheweg 13 88131 Lindau (B) www.bestattungen-schwitzer.de

bestattungsinstitut-schwitzer@web.de TAG & NACHT 0 83 82 97 52 40

STERBEFÄLLE

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 22

vom 01.03.2020. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 e/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,– e/Jahr

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GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

APOTHEKEN

Vorwahl Lindau: 0 83 82/...

Sa., 18. April 2020:

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer Str.

51, Lindau, Tel. 0 83 82/58 21

So., 19. April 2020:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

Insel, Tel.: 0 83 82/44 41

Mo., 20. April 2020:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 0 83 82/27 53 12

Di., 21. April 2020:

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 1,

Aeschach, Tel.: 0 83 82/59 51

Mi., 22. April 2020:

Montfort-Apotheke,

Marktplatz 12, Langenargen,

Tel.: 0 75 43/23 57

Do., 23. April 2020:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 0 83 82/84 51

Fr., 24. April 2020:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Reutin, Tel.: 0 83 82/7 39 62

Sa., 25. April 2020:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 0 83 82 / 88 76 50

So., 26. April 2020:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,

Insel, Tel.: 0 83 82/58 14

Mo., 27. April 2020:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 0 83 82 / 88 76 50

Di., 28. April 2020:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Sigmarszell,

Tel.: 0 83 89/9 81 12

Mi., 29. April 2020:

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 2A,

Aeschach, Tel.: 0 83 82/2 21 21

Do., 30. April 2020:

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,

Kressbronn, Tel.: 0 75 43/5 49 83

Fr., 01. Mai 2020:

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer Str.

51, Lindau, Tel. 0 83 82/58 21

IM NOTFALL

Rettungsdienst112

Notaufnahme

KASSENÄRZTL.

BEREITSCHAFT

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis

Friedrichshafener Str. 80A (Li)

Auskunft unter Tel.: 116 117

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr

ZAHNÄRZTL.

BEREITSCHAFT

An Wochenenden und

Feiertagen im unteren Kreis

Lindau: 01 80/5 05 99 91

Sie werden automatisch mit dem

diensthabenden Zahnarzt verbunden.

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende

Kosten entstehen.)

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.

Liste im Internet:

www.zahnaerzte-lindau.de


12 18. April 2020 · BZ Ausgabe KW 16/20

WISSENSWERTES

Auch unter erschwerten Bedingungen immer im Einsatz

BRK-Retter: „Es macht betroffen, wenn man sieht, dass es manchen infizierten Menschen wirklich sehr schlecht geht“

Die aktuelle Covid-19-Situation

bedeutet für die meisten Beschäftigten

im Gesundheitswesen eine

enorme Herausforderung und ist

für alle neu. Außergewöhnliche

Zeiten erfordern besondere Maßnahmen

und es ist damit zu

rechnen, dass heute erteilte Regelungen

morgen schon keine

Gültigkeit mehr haben. Standardverfahren

greifen hier nicht,

daher müssen sich haupt- und ehrenamtliche

Rettungsdienstmitarbeiter

des Roten Kreuzes im

Landkreis Lindau permanent an

die Lage, an neue Erkenntnisse

und an die sich ändernden Rahmenbedingungen

anpassen.

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Sie sind immer im Einsatz, wenn Menschen aus gesundheitlichen Gründen Hilfe brauchen: die Mitarbeiter

und Mitarbeiterinnen des Rettungsdienstes. Ist ihre Arbeit ohnehin schon anspruchsvoll, stellen die

besonderen Maßnahmen während der Corona-Krise auch sie vor spezielle Herausforderungen. Denn sie

sind nah dran an jedem Patienten, dem sie zu Hilfe eilen.

BZ-Foto: BRK

„Hierbei sind auch aufwendige

persönliche Schutzmaßnahmen

zu beachten, wobei ein Restrisiko

für die Mitarbeiter immer

besteht“, sagt Hans-Michael

Fischer, BRK-Kreisgeschäftsführer.

Rettungsdienstleiter Christian

Skibak ergänzt, dass derzeit ein

besonderes Verhalten im Umgang

mit der persönlichen

Schutzausrüstung (PSA) gelte.

Auch an den Schutz der Patienten

sei zu denken. Deshalb

sind bei jedem Patientenkontakt

vorsorglich ein Mund-

Nasen-Schutz (MNS), Schutzhandschuhe

und eine Schutzbrille

– und bei Verdacht oder

einer bestätigten Covid-19-Infektion

eine FFP-2-Maske zu

tragen. Auch für jeden Patienten

steht ein Mund-Nasen-

Schutz zur Verfügung.

In ihrem ohnehin fordernden

Beruf sind die „Retter“ derzeit

noch zusätzlichen Belastungen

ausgesetzt – sowohl in

körperlicher als auch in psychischer

Hinsicht. Aus eigener

Erfahrung kann Skibak berichten,

wie anstrengend ein Einsatz

unter Vollschutzbedingungen

abläuft. „Durch die Schutzanzüge,

die unsere Mitarbeiter

bei bestätigten Corona-Fällen

oder Verdachtsfällen tragen müssen,

ist die eigene Atmung erschwert,

das Sichtfeld zum Teil

durch angelaufene Schutzbrillen

eingeschränkt und man

gerät sehr schnell ins Schwitzen.

Wir Retter sind zwar einiges

gewöhnt, trotzdem müssen

wir natürlich bei Rettungsmaßnahmen

anstrengende Tätigkeiten

ausführen und beispielsweise

Patienten die Treppe

hinuntertragen“, berichtet

der Rettungsdienstleiter, der

seit November 2019 die Verantwortung

für den Rettungsdienst

im Landkreis Lindau

trägt.

Der BRK-Kreisverband Lindau

unternimmt große Anstrengungen,

um Infizierungen

des Rettungsdienstpersonals

zu vermeiden. „Für unsere

Einsatzkräfte wurde ein besonderes

einsatztaktisches Handlungskonzept

in Zusammenarbeit

mit den Hygienebeauftragten

und den Chefärzten

des Kreisverbandes erstellt, das

von der Ankunft an der Einsatzstelle

bis hin zum Kontakt

mit dem Patienten alle Möglichkeiten

umfasst, um den

bestmöglichen Schutz für

unsere Kolleginnen und Kollegen

zu gewährleisten“, erklärt

Skibak.

Ein besonderer Schutz gilt

auch für die Rettungswachen

in Lindau und Lindenberg.

Hier darf sich nur noch diensthabendes

Personal aufhalten.

Täglich müssen in den Räumlichkeiten

Kontaktflächendesinfektionen

z.B. an Türklinken

und Lichtschaltern durchgeführt

werden. Schutzjacken,

die im Einsatz getragen wurden,

dürfen nicht in die Aufenthaltsräume

der Rettungswache

mitgenommen werden.

Corona-Infizierungen von

Patienten, falls keine klaren

Symptome vorliegen, sind in

zeitkritischer Rettungssituation

schwer zu erkennen. Gerade

bei der Bewältigung von lebensbedrohlichen

Einsatzlagen

wie einem Herzinfarkt, einem

Schlaganfall oder einem Verkehrsunfall

muss sofort Hilfe

geleistet werden. Durch ihren

Beruf sind die BRK-Rettungskräfte

generell einem höheren

Infektionsrisiko ausgesetzt als

in nicht-medizinischen Berufen.

Sie haben täglich mit erkrankten

Personen Kontakt und ihre

Arbeit führt sie permanent in

Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen.

„Das

beschäftigt viele unserer Mitarbeiter.

Sie befürchten, sich

früher oder später selbst und

dann auch ihre Angehörigen

anzustecken“, sagt Kreisgeschäftsführer

Fischer. Zudem

beeinflussten die berufsbedingten

Erfahrungen die Wahrnehmung

einseitig. Denn der Rettungsdienst

komme vor allem

mit jenen Corona-Patienten in

Kontakt, bei denen besonders

schwere Verläufe auftreten und

die ins Krankenhaus transportiert

werden müssen. „Das nimmt

Wir sind für

Sie da!

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einen schon mit und macht betroffen,

wenn man sieht, dass

es manchen infizierten Menschen

wirklich sehr schlecht

geht“, berichtet Matthias Albinger,

Notfallsanitäter und langjähriger

Mitarbeiter der Rettungswache

Lindau. „Auch wenn es

paradox klingen mag und für

den Laien kaum nachvollziehbar

scheint: Wir beim Rotkreuz-

Rettungsdienst im Landkreis

Lindau spüren die Auswirkungen

der Corona-Krise am Rückgang

von Krankentransporten.

Einerseits kamen 40 Covid-

19-Transporte dazu (Zeitraum

Januar bis 8. April 2020).

Davon wurden 16 durch den

Rettungsdienst Lindau und 24

von der Rettungswache Lindenberg

durchgeführt. Andererseits

ist die Einsatzfrequenz

von Krankentransporten niedriger

als normal. Im Zeitraum

Februar 2020 bis 6. April 2020

wurden 689 Krankentransporte

durchgeführt. Das ist ein

Rückgang von 335 Transporten

im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

mit noch 1.024 Krankentransporten.“

Als Gründe

für die stark zurückgegangene

Krankentransportauftragslage

sieht der Rettungsdienstleiter

unter anderem, dass es weniger

Einweisungen in Kliniken

gebe und viele ältere Menschen

wollten einfach aus Angst

nicht in ein Krankenhaus oder

zum Arzt.

„Wie auch immer sich die

außergewöhnliche Lage weiter

entwickeln wird, auf das Rote

Kreuz im Landkreis Lindau

können sich die Menschen verlassen“,

versprechen die Mitarbeiter/-innen

des Rettungsdienstes.

Wir sagen: VIELEN DANK!

BZ

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