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SONDERSEMINARE FÜR

THERAPIE UND BERATUNG

Zentrum für Psychotraumatologie e.V.


Das Traumazentrum

Einführungsseminar – Grundlagen Psychotrauma

Liebe Interessent*innen an unseren Fortbildungen,

vor 20 Jahren gründeten wir das Zentrum für

Psychotraumatologie e.V. Kassel. Unser Anliegen:

Menschen nach traumatischen Erlebnissen zu

unterstützen. Dazu zählt auch, Menschen in helfenden

Berufen fortzubilden, die mit traumatisierten Personen

arbeiten. In dieser Broschüre finden Sie Seminare, die sich

aus unserer langjährigen Erfahrung in der Arbeit mit Traumatisierten und in

der Fortbildung von Fachberater*innen entwickelt haben. Erstmals haben

wir auch ein Seminar speziell für Psychotherapeut*innen im Programm.

Wir freuen uns, Sie in unseren Seminaren begrüßen zu dürfen.

Regine Land, Fachfortbildung

Das Zentrum für Psychotraumatologie e.V.

bietet jährlich an:

Mehrstufige Fachfortbildung

„Fachberater*in

Psychotraumatologie“

DeGPT* anerkannt

Für Angehörige von Berufsgruppen, die mit traumatisierten

Menschen arbeiten oder dies in Zukunft vorhaben.

Infos und Anmeldung:

www.traumazentrum-kassel.de - Fortbildung

Das Seminar gibt einen Überblick in das Thema

Psychotraumatologie: Was kennzeichnet traumatische

Erlebnisse und wie äußern sich die Folgen? Es werden Ideen

vermittelt für einen angemessenen und unterstützenden

Umgang mit Menschen, die unter den Folgen traumatischer

Erfahrungen leiden oder die in einem von solchen

Erfahrungen geprägten Umfeld aufgewachsen sind. Wie

können begleitende Personen betroffenen Menschen

Orientierung und Sicherheit vermitteln? Die Teilnehmer*innen

erhalten Anregungen für Beratungssituationen und

Informationen darüber, welche weiteren Angebote und

Vernetzungsmöglichkeiten es gibt.

Das Seminar ist auch Einführungstag für die Fachfortbildung

„Fachberater*in Psychotraumatologie e.V.“.

Besonders empfohlen für: Interessent*innen an

der Fachfortbildung, Ärzt*innen, Berater*innen,

Psychotherapeut*innen, alle Berufsgruppen, die mit

traumatisierten Menschen arbeiten

Referentinnen: Friedegunde Bölt, Regine Land, Sabine Schrader

Dauer: 1/2 Tag

Kosten: 65 €



Neurobiologie und Trauma

Schmerz und Trauma

Welche Auswirkungen haben komplexe Traumata auf die Hirn-

Körperschmerz = Seelenschmerz: Körperschmerzen sind häufig Ausdruck

entwicklung und Plastizität des Gehirns? Welche strukturellen

seelischer Not, oft können keine akuten körperlichen Ursachen gefunden

Veränderungen des Gehirns finden sich bei komplex traumati-

werden, was Betroffene zusätzlich belastet. Für das bessere Verständnis

sierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen? Wie verändern

von Schmerz, Schmerzverarbeitung und Schmerzgedächtnis werden

Traumata und Bindungsstörungen das vegetative Nervensys-

neurophysiologische und psychologische Verständnismodelle vorgestellt.

tem? Wie beeinflussen Traumata das Gedächtnis? Und wie funk-

Außerdem wird auf Schmerz als Folge traumatischer Erfahrungen eingegangen:

tioniert das Schmerzgedächtnis des Körpers? Mit diesen Fragen

Wie wirken sich Folter und Misshandlung aus? Wie entsteht und äußert

beschäftigt sich das Seminar „Neurobiologie und Trauma“. Au-

sich somatoforme Dissoziation? Fallbesprechungen, Besonderheiten in der

ßerdem wird beleuchtet, welche neurologischen Veränderungen

Gegenübertragung und praktische Übungen für den Umgang mit Schmerz

durch Psychoedukation und Therapie möglich sind.

runden das Seminar ab.

Referentin: Dorothea Grodd

Besonders empfohlen für: Berater*innen, Teilnehmer*innen

der Fachfortbildung, Psychotherapeut*innen

Referentin: Pia Heckel

Dauer: 1 Tag, Kosten: 140 €

Besonders empfohlen für: Berater*innen, Teilnehmer*innen der

Fachfortbildung, Psychotherapeut*innen, Ärzt*innen

Dauer: 1 Tag

Kosten: 140 €



Flucht und Trauma

Der Holocaust / Die Schoah aus psychotraumatologischer Sicht

Viele geflüchtete Menschen haben im Krieg oder auf

bei den Geflüchteten als auch bei den traumatisierten

„Das Wort „Holocaust“ stammt von dem griechischen Wort

von Traumafolgen durch die Schoah thematisiert und der Frage

der Flucht Schreckliches erlebt und sind traumatisiert.

Nachkriegsgenerationen in Deutschland, die nun mit

„holókaustus“ und bedeutet „völlig verbrannt“. Der Begriff wird

nachgegangen, wie sich weiterhin traumatogen wirksame Fak-

Aufgrund des ungeklärten Aufenthaltsstatus sind

Geflohenen konfrontiert werden? Diesen Fragestellungen

verwendet, wenn von der systematischen Vernichtung ganzer

toren bis in die Gegenwart und unseren Alltag auswirken.

sie auch in Deutschland häufig nicht sicher, was zu

widmet sich das Seminar in Theorie und Praxis.

Bevölkerungsgruppen während des Nationalsozialismus ge-

fortgesetztem Stress führt. Die Arbeit mit Geflüchteten

sprochen wird. Im Hebräischen spricht man von „Schoah“, was

*Bundesdeszentrale für politische Bildung, bpb

birgt besondere Herausforderungen für die Helfer*innen:

Besonders empfohlen für: Berater*innen, Teilnehmer*innen

auch „große Katastrophe“ bedeutet.“ *

Kulturelle Unterschiede wollen berücksichtigt werden und

der Fachfortbildung, Psychotherapeut*innen, Ärzt*innen und

Besonders empfohlen für: Teilnehmer*innen der

sprachliche Barrieren erschweren die Kommunikation.

alle anderen Helfer*innen, die mit Geflüchteten arbeiten

Dieses Seminar beschäftigt sich mit Thesen zum gesellschafts-

Fachfortbildung, Psychotherapeut*innen, Mitarbeiter*innen

Wie kann die Zusammenarbeit mit Dolmetscher*innen

historischen Zusammenhang der Judenverfolgungen. Wie

von Seniorenheimen und Pflegediensten; Ärzt*innen

gelingen? Welche besonderen Hilfen benötigen geflüchtete

Referentin: Sabine Schrader

konnte es zur Entstehung des Holocaust kommen und wie sich

Kinder und Jugendliche, die zum Teil ohne ihre Eltern nach

Dauer: 1 Tag

dessen zerstörerische Dynamik entwickeln? Dies wird aus ei-

Referentin: Friedegunde Bölt

Deutschland gekommen sind? Welche Auswirkungen hat

Kosten: 140 €

nem psychotraumatologischen Blickwinkel heraus untersucht.

Dauer: 1 Tag

die transgenerationale Weitergabe von Trauma – sowohl

Außerdem werden die Transgenerationalität und die Tradierung

Kosten: 140 €



Transgeneration und Trauma

Geburt und Trauma

Das Ende des 1. Weltkrieges jährte sich 2018 zum 100.

Mal, der 2. Weltkrieg ging vor über 70 Jahren zu Ende.

Doch beide Kriege beeinflussen nicht nur die direkt

betroffenen sondern auch die folgenden Generationen bis

heute. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es

zwischen damaligen Flucht- und Vertreibungserfahrungen

und aktuellen? Was geschieht, wenn Menschen mit

solchen Erfahrungen mit der heutigen Fluchtsituation

konfrontiert werden? Und wie werden traumatische

Erlebnisse von einer Generation zur nächsten innerhalb

von Familien weitergegeben? Das Seminar setzt sich mit

intergenerationalen Bewältigungsstrategien auseinander

wie auch mit der Weitergabe von Werten und Haltungen.

Die Themen „Was ist gut und was böse“, „Verantwortung

und Schuld“ sowie „Täter – und Opferdynamiken“ werden

diskutiert.

Besonders empfohlen für: Teilnehmer*innen der

Fachfortbildung, Psychotherapeut*innen, Mitarbeiter*innen

von Seniorenheimen und Pflegediensten, Erzieher*innen

Referentinnen: Friedegunde Bölt, Regine Land

Dauer: 1 Tag

Kosten: 140 €

Alle Eltern wünschen sich eine reibungslose Geburt. In der Realität

kommt es jedoch immer wieder zu – für Mutter und Kind – kritischen

Situationen. Außerdem kann das Geburtserlebnis triggernd bei Frauen

mit bereits vorhandenen Traumaerfahrungen wirken. Solche Situationen

stellen für alle Beteiligten besondere Herausforderungen dar. Nach

einem kurzen Einstieg über die Grundlagen der Psychotraumatologie

behandelt dieses Seminar die psycho traumatologischen Besonderheiten

rund um Geburt und Geburtshilfe. Es werden Reorientierungs- und Stabilisierungstechniken

für Mütter, Väter, Babys und Fachpersonal vermittelt.

Besonders empfohlen für: Berater*innen, Teilnehmer*innen

der Fachfortbildung, Psychotherapeut*innen, Gynäkolog*innen,

Hebammen, Mitarbeiter*innen von Familienberatungsstellen

Referentin: Stefanie Müller

Dauer: 1 Tag, Kosten: 140 €



Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen

Arbeit mit männlichen Jugendlichen Mit Hilfe von Wildnispädagogik

Etwa jedes siebte Kind oder Jugendlicher erlebt sexuellen Missbrauch. Gewalt

„Hauptanliegen der Wildnispädagogik ist es, den Zugang zur

gen förderlich gestalten? Außerdem werden die Möglichkeiten

und Vernachlässigung in der Herkunftsfamilie sind weitere häufige Ursachen für

Natur wieder zu öffnen. Ein übergreifendes Ziel ist die Förde-

des Einsatzes von Wildnispädagogik in der Ambulanten Ju-

Traumatisierungen. Traumatische Erfahrungen haben tiefgreifende Auswirkun-

rung von Achtsamkeit gegenüber dem Leben, einem Verständ-

gendhilfe vorgestellt. Der praktische Teil findet im Freien statt.

gen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Welche Besonderheiten

nis für die komplexen Zusammenhänge in den ökologischen

Hier werden Übungen aus der Wildnispädagogik ausprobiert.

sind in der Arbeit mit ihnen zu beachten? Welche Symptome sind typisch? Und

Systemen und das Entwickeln einer Verbundenheit zwischen

wie wirken sich akute traumatische Erlebnisse auf Kinder und Jugendliche aus?

Mensch und Natur, aber auch zwischen Mensch und Mensch.“

Besonders empfohlen für: Berater*innen, Teilnehmer*innen

In diesem Seminar werden Ursachen und Folgen früher Traumatisierung und

der Fachfortbildung, Mitarbeiter*innen von

Vernachlässigung thematisiert. Außerdem werden Diagnostik-Methoden und

Über Übungen aus der Wildnispädagogik wird es möglich, Zu-

Familienberatungsstellen und der ambulanten Jugendhilfe,

Möglichkeiten des weiteren Vorgehens besprochen.

gang zu traumatisierten Jungen und männlichen Jugendlichen

Kinder- und Jugendpsychotherapeut*innen, Erzieher*innen

zu gewinnen. Das Seminar beinhaltet einen theoretischen Teil,

Besonders empfohlen für: Berater*innen, Teilnehmer*innen der Fachfortbildung,

in dem auf die Besonderheiten der Arbeit mit traumatisierten

Referent: M. Wegener

Mitarbeiter*innen von Familienberatungsstellen und Jugendämtern, Kinder- und

Referentin: Marianne Challier

Jungen eingegangen wird. Welche Rolle spielt unsere Haltung

Dauer: 1 Tag

Jugendpsychotherapeut*innen, Erzieher*innen, Ärzt*innen

Dauer: 2 Tage, Kosten: 250 €

für das Vermitteln von Sicherheit? Wie lassen sich Beziehun-

Kosten: 140 €



Kognitive Beeinträchtigung und Trauma

Die Dissoziative Identitätsstörung als Folge systematischer Gewalt

Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen werden mindestens

Bei der Dissoziativen Identitätsstörung (DIS) übernehmen

Täterstrukturen zu unterstützen? Welche Grenzen gibt es

ebenso oft traumatisiert, wie Nicht-Behinderte. Vor allem bei einge-

verschiedene Persönlichkeitszustände abwechselnd die

dabei? Anhand von Fallbeispielen können Fragen erörtert

schränkten Möglichkeiten der Kommunikation fällt es häufig schwer zu

Kontrolle über das Denken, Fühlen und Handeln eines

werden.

erkennen, welche Verhaltensweisen und Symptome Folgen einer Trau-

Menschen. Diese Persönlichkeiten verfügen über eigene

matisierung sind und welche Ausdruck von Behindert-Sein oder Werden.

Charaktereigenschaften, Verhaltensweisen, Fähigkeiten,

Besonders empfohlen für: Berater*innen, Teilnehmer*innen

Welche Möglichkeiten der Diagnostik gibt es? Und wie kann man eine

Wahrnehmungs- und Denkmuster. Schwerwiegende

der Fachfortbildung, Psychotherapeut*innen,

stabilisierende Umgebung schaffen? Möglichkeiten der stabilisierenden

traumatische Erlebnisse, wie rituelle Gewalt mit Abrichtung

Krankenpfleger*innen psychiatrischer Einrichtungen,

Begleitung sowie einfache Körperübungen und leichte Sprache sind

und Programmierung der Opfer, gelten als Ursache. In der

Ärzt*innen, Psychotherapeut*innen

ebenfalls Inhalt. Außerdem werden hilfreiche Materialien vorgestellt.

Fortbildung werden verschiedene Grundlagenmodelle der

Entstehung von DIS vorgestellt sowie die Auswirkungen

Referentin: Sylvia Schramm

Besonders empfohlen für: Berater*innen, Teilnehmer*innen der

auf den Lebensalltag der Betroffenen. Im Rollenspiel wird

Dauer: 1 Tag

Fachfortbildung, Psychotherapeut*innen, Mitarbeiter*innen von

Referentin: Karla Seehausen

das Erleben von DIS nachempfunden. Welche Möglichkeiten

Kosten: 140 €

Wohnheimen, Behindertenwerkstätten u.ä., Lehrer*innen

Dauer: 1 Tag, Kosten: 140 €

haben Helfer*innen, Betroffene beim Ausstieg aus komplexen



Stabilisierende Begleitung bei Menschen mit selbstverletzendem

Verhalten

Selbstschädigendes Verhalten ist meist Ausdruck größter Not. Selbstverletzungen

wirken auf Helfer*innen häufig erschreckend, bringen den Betroffenen

aber zumindest kurzfristig Entlastung. Im theoretischen Teil des

Seminars werden verschiedene Erklärungsansätze für Selbstschädigung

erläutert sowie die unterschiedlichen Problemebenen, die im selbstschädigenden

Verhalten enthalten sein können. Wie erstellt man eine Problemanalyse

und welche Veränderungsansätze resultieren daraus für die stabilisierende

Begleitung? Im praktischen Teil werden Methoden eingeübt und

ein Trainingsprogramm zur Modifizierung von Copingstrategien vermittelt.

Besonders empfohlen für: Berater*innen, Teilnehmer*innen der

Fachfortbildung, Psychotherapeut*innen, Krankenpfleger*innen

Referentin: Friedegunde Bölt

psychiatrischer Einrichtungen, Ärzt*innen

Dauer: 1 Tag, Kosten: 140 €

Möglichkeiten der unterstützenden

Körperarbeit in der Beratungssituation

Der Körper spielt bei Traumatisierungen eine zentrale Rolle: in

Form körperlicher Verletzungen als auch körperlicher Symptome.

Deshalb ist es in vielen Beratungssituationen sinnvoll, den

Körper mit einzubeziehen und darüber den Klient*innen weitere

Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen. In diesem Seminar

werden körpertherapeutische Methoden vorgestellt, die sich

für das Beratungssetting eignen, in Abgrenzung zum therapeutischen

Setting. Die Teilnehmenden lernen Sicherheit gebende

und stabilisierende körperorientierte Angebote kennen.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf Ressourcen stärkenden und

„alltagstauglichen“ Angeboten, die sowohl in der Beratung

angewendet werden können als auch von den Klient*innen in

Eigenregie. Es wird geübt, eigene körperliche Übertragungs-

und Gegenübertragungsmomente wahrzunehmen und damit

umzugehen.

Besonders empfohlen für: Berater*innen, Teilnehmer*innen der

Fachfortbildung, Physiotherapeut*innen, Körpertherapeut*innen

Referentin: Rosi Nussgräber

Dauer: 1 Tag

Kosten: 140 €



Körperorientierte Methoden in der Traumatherapie

Sekundärtraumatisierung

„Mein Körper gehört mir gar nicht!“ – eine Aussage, die viele

er zu verstehen - als wichtiges Diagnoseinstrument.

Angehörige helfender und sozialer Berufe, die mit traumatisierten Men-

Menschen mit frühen traumatischen Erfahrungen bestätigen

schen arbeiten, können ebenfalls Traumasymptome entwickeln. Durch die

würden. Sich des eigenen Körpers und seiner Grenzen (wieder)

Je achtsamer und feinfühliger der /die Therapeut*in in diesem

Erzählungen der erlebten Schrecken durch die Klient*innen oder durch das

bewusst zu werden, ist ein wichtiger Teil im Therapie- und

Prozess ist, desto besser kann sie/ er auf die nonverbalen

Hinzugezogenwerden in Akutsituationen werden sie zu Zeug*innen. Die

Heilungsprozess. In diesem Seminar werden Aspekte und

Botschaften des Gegenübers reagieren und unterstützende

Teilnehmenden setzen sich mit persönlichen Risikofaktoren auseinander.

Methoden der Psychotraumatologie, des Somatic Experien-

Angebote einbringen. Der Schwerpunkt des Seminars liegt in

Wie unterscheiden sich Symptome der Sekundärtraumatisierung von

cing (SE), der Neuroaffektiven Persönlichkeitsentwicklung

den praktischen Übungen, Basiswissen der Psychotraumato-

Symptomen eines Burnouts? Welche Möglichkeiten der Prävention und

(NAP) und der tiefenpsychologisch fundierten Körpertherapie

logie und Bereitschaft zu Selbsterfahrung sind Voraussetzun-

der Selbstfürsorge gibt es?

miteinander in Verbindung gebracht.

gen zur Teilnahme.

Verkörperte Erfahrungen, die sich zum Beispiel in der Haltung

ausdrücken, werden betrachtet. Es wird geübt, die Wechselwirkung

der emotionalen und körperlichen Reaktionen genau-

für: Psychotherapeut*innen

Referentin: R. Land, Dauer: 2 Tage, Kosten: 250 €

Besonders empfohlen für: Berater*innen, Teilnehmer*innen der

Fachfortbildung, Psychotherapeut*innen, Ärzt*innen, Helfer*innen, die mit

Geflüchteten arbeiten, Einsatzkräfte, Seelsorger*innen, Mitarbeiter*innen

von Jugendämtern

Referentin: Sabine Schrader

Dauer: 1 Tag

Kosten: 140 €



Trauma und Spiritualität

Traumatische Erlebnisse und schwere Krankheiten bringen

auf vielen Ebenen eine Veränderung mit sich. Existenzielle

Fragen tauchen auf: Warum ich? Welchen Sinn kann

das haben? Was gibt Halt? Wer bin ich jetzt – mit dieser

Erfahrung? Diese Frage stellen sich im therapeutischen

Prozess und bewegen auch die Begleiter*innen. Da die

Begegnung mit schweren Krisen, traumatischen Erfahrungen

und Krankheiten fast immer auch die eigene Sinnsuche und

die Sehnsucht nach Heilung aufwirft, kann es hilfreich sein,

sich diesen Fragen in einem geschützten Raum und mit

Anderen im Austausch zu stellen. In diesem Seminar wird ein

offener Umgang mit spirituellen Fragen gesucht und über

sanfte Körper- und Meditationsübungen der eigene innere

Prozess erforscht. Ein weiterer Aspekt der angesprochen wird,

sind Grenzerfahrungen, die durch Meditation oder andere

spirituelle Praktiken erlebt werden, und die manchmal in tiefe

Krisen führen können.

Besonders empfohlen für: Therapeut*innen, Seelsorger*innen,

Berater*innen, Teilnehmer*innen der Fachfortbildung,

Ärzt*innen

Referentin: Regine Land

Dauer: 1 Tag

Kosten: 140,-€

Hilfe für Retter – Psychosoziale Notfallversorgung nach

Einsätzen

Tatorte nach Gewalt, Unfälle, Brände und andere Katastrophen:

Einsatzkräfte von Rettungsdiensten, Feuerwehr und

Polizei werden mit Situationen konfrontiert, die psychisch stark

belasten und traumatisierend wirken können. Deshalb richtet

sich das Seminar an diese Berufsgruppen. Wie erkennt man

frühzeitig, dass bei sich selbst oder Kolleg*innen Grenzen der

Belastbarkeit überschritten wurden? Wie kann innerhalb der

Organisation eine Resilienz stärkende Psychosoziale Notfallversorgung

bzw. Prophylaxe installiert werden? Was kann ich

für mich selbst tun oder für betroffene Kolleg*innen? Welche

weiterführenden Hilfen gibt es? Als Hintergrund werden Grundkenntnisse

über die Verarbeitung traumatischer Erlebnisse

vermittelt. An den Erfahrungen der Teilnehmenden orientiert

werden Notfallpläne und andere Strategien entwickelt. Ziel ist,

eine „Kultur der Achtsamkeit“ zu schaffen, um rechtzeitig tiefgreifenden

Schäden vorzubeugen. Ebenfalls Inhalt des Seminars

sind Achtsamkeits- und stabilisierende Übungen, um mit

belastenden Erlebnissen besser umgehen zu können.

für: Einsatzkräfte von Rettungsdiensten, Feuerwehr und

Polizei, Bundeswehr und ähnlichen Institutionen.

Referent*innen: Jens Kühn, Sabine Schrader

Dauer: 2 Tage

Kosten: 250 €



Unsere Referent*innen

Friedegunde Bölt, Psychologische

Marianne Challier, Dipl.-Soz. Arbeiterin,

Jens Kühn, Feuerwehrmann, Polizei-

Regine Land, Dipl.-Soz. Arbeiterin, Kör-

Psychotherapeutin; tiefenpsycholo-

Kinder- u. Jugendpsychotherapeutin;

vollzugsbeamter, Rettungsassistent,

perpsychotherapie, Klinische Hypnose,

gisch-fundierte Einzel- u. Gruppenthe-

Integrative Therapie und Tanzthera-

Suchtkrankenhelfer; Einsatznachsorge

Traumatherapie, EMDR, SE, Psychoon-

rapie sowie Musiktherapie, Verhaltens-

pie, Köper-Trance und Musiktherapie,

bei der Berufsfeuerwehr, Fachberater

kologie, NAP (nach M. Bentzen). Seit

therapie, Traumatherapie, EMDR, MPC,

verschiedene Körpertherapiemethoden.

im Zentrum für Psychotraumatologie

1999 Mitarbeiterin des Zentrums für

hypnotherapeutische Techniken.

EMDR, Zen-Meditation.

e.V.

Psychotraumatologie e.V.

Dorothea Grodd, Fachärztin für Psycho-

Pia Heckel, Heilpraktikerin; Ego-State

Stefanie Müller, Hebamme, Tätigkeit in

Rosi Nussgräber, Dipl. Soz.- Pädago-

therap. Medizin, Psychiatrie und Psy-

Therapie, Referentin für traumaspezifi-

Kliniken im In- und Ausland; seit 2001

gin, Körpertherapeutin; Tanztherapie,

chotherapie, EMDR-Facilitatorin-Su-

sche Themen an verschiedenen Institu-

in eigener Praxis; Homöopathie und

integrative Bewegungstherapie (FPI),

pervisorin, spez. Psychotraumatherapie

tionen. Traumafortbildungen seit 2005.

craniosacrale Osteopathie, Fachberate-

Stressmanagement, Yoga, Qi Gong,

DeGPT, tiefenpsych. fundiert. Langjähri-

Gründerin des Instituts für Psychotrau-

rin Psychotraumatologie; z. Zt. Ausbil-

Schematherapie, Traumatherapie, Sys-

ge Vorstandsfrau im Zentrum.

matologie in Hamburg.

dung in EMDR

temische Beratung



Organisatorisches

Sabine Schrader, Dipl.-Soz. Pädagogin,

Sylvia Schramm, Psychologische

Zugangsvoraussetzungen: Am Einführungstag können alle

Die Anmeldung erfolgt über ein Onlineformular. Sie finden

Heilpraktikerin für Psychotherapie,

Psychotherapeutin; Tiefenpsychologie,

Interessent*innen teilnehmen. Für die anderen Sonderse-

es unter www.traumazentrum-kassel.de – Fortbildung. Dort

Therapeutin für angewandte Physio-

Psychodrama, Traumatherapie, EMDR,

minare sind Grundkenntnisse in Psychotraumatologie erfor-

finden Sie auch die Geschäfts- und Rücktrittbedingungen

logie und Kinesiologie; Systemische

Einzel- und Gruppenpsychotherapeu-

derlich. Die Sonderseminare zu Körpertherapieverfahren und

Beratung, Fachberaterin im Zentrum für

tin, Referentin und Autorin im Bereich

zur Psychosozialen Einsatznachsorge sind nur für die dort

Psychotraumatologie e.V.

Organisierte Rituelle Gewalt

aufgeführten Berufsgruppen gedacht.

Bei Fragen rund um Fachfortbildung und Sonderseminare

wenden Sie sich bitte an

Karla Seehausen, Dipl.-Motologin,

Mathias Wegener, Erzieher, Natur- und

Seminarort: Zentrum für Psychotraumatologie,

Rehabilitationspädagogin; Lösungso-

Wildnispädagoge, Fachberater Psycho-

Lange Straße 85, 34131 Kassel.

Barbara Peschke

rientierte Trainerin für Soziale Kompe-

traumatologie, Pädagoge in der stati-

Fachfortbildungsorganisation

tenzen, Fachberaterin für Psychotrau-

onären Jugendhilfe, Sicherheitsbeauf-

Alle Seminare können auch extern gebucht werden, von Ins-

fortbildung@traumazentrum-kassel.de

matologie

tragter der Jugendhilfe Paderborn und

titutionen und ähnlichen Einrichtungen. Bei Interesse fordern

Telefon: +49(0)561 816 40 550

Wünnenberg-Haaren

Sie bitte ein Angebot an.



Zentrum für Psychotraumatologie e.V.

Lange Straße 85

34131 Kassel

www.traumazentrum-kassel.de

fortbildung@traumazentrum-kassel.de

Telefon +49 (0)561 81640550


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