Witten - Stadtmagazin

stadtmag.de

Witten - Stadtmagazin

Anzeige

resoberfläche liegen können. Das stellt hohe

Anforderungen an die zur Ölexploration verwendeten

Werkzeuge. Die Deutschen Edelstahlwerke

blicken auf mehr als 25 Jahre

Erfahrung in der Entwicklung der dafür

verwendeten Spezialstähle zurück. Im Krefelder

Bearbeitungsbetrieb stellen sie daraus

z. B. Drill collars her. Diese Bauteile mit einer

Länge von 9,5 Metern und einem Innendurchmesser

von 50 bis 80 Millimetern befinden

sich in der Umgebung des

Bohrkopfes von hochintelligenten Öl-Bohrsystemen.

Sie müssen aus nichtmagnetisierbaren

Stählen gefertigt sein, damit über das

Magnetfeld der Erde die genaue Position

und Richtung des Bohrers unter dem Deckgebirge

eingestellt werden kann.

Trotz aller technologischen Fortschritte bei

der Erdölgewinnung sind alternative Energien,

z. B. Windkraft, auf dem Vormarsch.

Die Deutschen Edelstahlwerke stellen hierfür

u. a. einbaufertige ›Lochscheiben‹ für

Windradgetriebe her. Von der Erschmelzung

über die Warmformgebung bis zur Bearbeitung

findet alles in den eigenen Betrieben

statt. Da die Rotorblätter eines Windrads

über 100 Meter lang sind und bei böigem

Wind schlagartig beansprucht werden, muss

auch das Material der Getriebe verschleißund

dauerfest sein, eine hohe Zähigkeit und

Homogenität besitzen. Dazu bedarf es eines

speziellen Verhältnisses bestimmter Legierungselemente,

eines aufwendigen Schmiedeprozesses

und einer gezielten Wärmebehandlung

der Edelstahl- stäbe, die

abschließend gebohrt und in Scheiben gesägt

werden.

Wenn Fachkompetenz

auf moderne Technik trifft

Die Herstellung solcher Hightechlösungen

erfordert moderne Anlagen und Maschinen.

Jeder der vier Hauptstandorte der Deutschen

Edelstahlwerke in Witten, Siegen,

Krefeld und Hagen bietet eine technische

Kernkompetenz, die das Gesamtportfolio optimal

ergänzt – eine wichtige Voraussetzung

Traditionsunternehmen in Witten 41

für den Unternehmenserfolg. Deshalb präsentieren

die Deutschen Edelstahlwerke der

Wittener Bevölkerung in einem zweiten Trementino-Graffiti

– direkt vor dem Kommunikationszentrum

an der Herbeder Straße –

einen Auszug von den wichtigsten technischen

Anlagen der Standorte, z. B, eine der

weltweit größten Langschmiedemaschinen

in Krefeld oder die Drahtfertigung in Hagen.

Doch Technik allein führt nicht zum langfristigen

Erfolg an den stark umkämpften

Märkten dieser Welt. Die Fachkompetenz,

das Know-how und die Erfahrung qualifizierter

Mitarbeiter sind mindestens genauso

wichtig. Daher will sich das heute rund

4.000 Mitarbeiter starke Unternehmen mit

einer überdurchschnittlichen Aus- und Weiterbildung

die Fachkräfte von morgen sichern.

In den Lehrwerkstätten der Deutschen

Edelstahlwerke Karrierewerkstatt,

ein Tochterunternehmen der Deutschen

Edelstahlwerke, erlernen Auszubildende an

modernen Maschinen die Fertigkeiten, die

sie beim späteren Einsatz in den Betrieben

brauchen. Auch andere Unternehmen der

Region können ihren Nachwuchs dort ausbilden

oder Mitarbeiter weiterbilden lassen.

Die Deutschen Edelstahlwerke haben es vorgemacht:

Wer den Spagat zwischen Tradition

und Zukunft dauerhaft schaffen will,

muss flexibel und beweglich sein. Und es

auch bleiben, denn eine Welt ohne Edelstahl

ist nicht mehr denkbar.

Deutsche Edelstahlwerke GmbH

Auestr. 4 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 29 0

Fax 0 23 02 / 29 40 00

E-Mail: info@dew-stahl.com

www.dew-stahl.com

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine