Witten - Stadtmagazin

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Traditionsunternehmen in Witten

History!

Plaudereien aus dem Nähkästchen

Vivat! Alles Gute zum 75.! Der Jubilar, er lebe hoch, hoch, hoch! So

oder so ähnlich lauten Reden zum historischen Jahrestag. Zugegeben,

wir schummeln grad ein wenig. Auch wenn für die Mitarbeiter

und vielleicht auch manchen Leser ein Leben ›vor dem Stadtmagazin

kaum denkbar sein mag, 75 Lenze hat Wittens erstes Hochglanzmagazin

nun doch noch nicht auf dem Buckel. Dafür aber 75

Redaktionsschlüsse, 75 Korrekturplots, 75 Verteilerlisten. 75-mal

Hektik, Stress und blankliegende Nerven. 75-mal neugieriges Bangen,

wenn der erste vorsichtige Blick in das frisch gedruckte Medium

geworfen wird, 75-mal Stolz und Freude über das glänzende Ergebnis

und ab und an ein ärgerliches Seufzen »Das hätten wir doch

sehen müssen!«. Auf jeden Fall ist uns die 75. Ausgabe Anlass genug,

einen kleinen historischen Rückblick vorzunehmen: auf Highlights,

besondere Momente und die ein oder andere Anekdote.

Stadtmagazin, die erste im Mai 1999. Tja, die guten

alten Maitage gibt es nun auch schon länger nicht

mehr.

Mein Gott, Walter!

Wir erinnern uns noch gut an mehr oder

weniger wohlmeinende Tipps und Ratschläge

in der Planungsphase vor 13 Jahren.

»Ein farbiges Hochglanzmagazin?

Das wird nichts!« »Noch eine Zeitung für

Witten? Wer will das lesen? Und wer da-

rin inserieren?« Na, denen haben wir es

aber gezeigt! Vor allem haben Sie es Ihnen

gezeigt! Denn Sie lesen unser Stadtmagazin,

das erfahren wir immer wieder

mit großer Freude durch die vielen positiven

Rückmeldungen! Und wir erfahren es

zugegebenermaßen dann besonders deutlich,

wenn nicht ganz so positive Rückmeldungen

kommen. Denn auch das

kommt vor und zeigt uns gleichzeitig, wie

aufmerksam Sie, werte Leserin und werter

Leser, sind. Kleines Beispiel gefällig?

In der letzten Ausgabe haben wir bei unseren

beliebten Rätselfragen zwei Namen

verwechselt. Das Ergebnis: Wir hatten

37 % mehr Einsendungen als üblich –

natürlich nicht eine einzige ohne einen

freundlichen, ernsten, lustigen oder belehrenden

Hinweis auf unseren Faux Pas.

Und spätestens nach der dritten Mail und

der sechsten Postkarte haben wir den Namensdreher

dann endlich auch registriert.

Ärgerlich, das ist uns wirklich

durchgegangen! Aber längst nicht so ärgerlich

wie ein weit peinlicherer Fehler,

der vor vielen Jahren passiert ist. Da hat

die Reporterin (Asche auf mein Haupt) es

Eine kleine Statistik

75 Ausgaben Stadtmagazin Witten bedeuten:

6.564 layoutete Seiten

2.025 kg Druckerfarbe

47.260,8 t Papier

Bereits Ende 1999 wurde das Titelbild-Layout etwas

verändert. Dieses Motiv gefiel uns übrigens

besonders gut.

Im Mai 2002 wurde das Logo erstmalig

überarbeitet.

glatt geschafft, den allseits geschätzten

Walter Baltes in einem Portrait abwechselnd

mal Werner, mal Walter zu nennen.

Sie können uns glauben, das war uns ausgesprochen

unangenehm. Uns allen!

Denn wir haben das Bravourstück hinbekommen,

dass es weder der Autorin noch

den zwei Korrektoren aufgefallen ist. Allerdings

Herrn Baltes selbst! Noch Jahre

später bekamen wir dieses Malheur bei

zufälligen oder geplanten Begegnungen

mit ihm auf dem Silbertablett präsentiert

– zu Recht!

Deutsche Sprache, schwere Sprache

Jetzt fragt man sich natürlich: Wie kann

so etwas passieren? Warum schaffen es

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