Stadtmagazin

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7. Jahrgang Ausgabe 34 | Februar 2020 | kostenlos

für CLOPPENBURG & umzu

© Websi auf Pixabay

Ein ganzes Magazin voller Geschichten

aus Cloppenburg & umzu


Inhaltsverzeichnis

Blickpunkt 3

Das Jugendparlament 4

Bernd Engelke – Grüne Kreuze 8

Hochzeit – so schön! 10

Kulturbahnhof 20

Beverbrucher Begegnung 22

Für Mensch und Vierbeiner 24

Stapelfelder Fototage 25

Reise Bulgarien 30

Quadro 32

Ausgekratzt 34

Cloppenburger Frühling 35

Nordic Walking / Müllfrevel 38

Stadtgeschichte Jüdische Familie Heiersberg 42

Klimaschutz Den eigenen Garten ... 44

Gesundheit 46

Gründung des CCV 48

St. Pius-Stift 50

Rezepte 52

Aus dem Staub gemacht 54

Buchtipp Oldenburger Münsterland 55

Klimaschutz Müll vermeiden, Müll trennen 56

Soziale Arbeitsstätte Altenoythe 58

Im Land der 1001 Nacht 62

Kunsthandwerkermarkt Cloppenburg 68

Liebe Leserinnen

und Leser,

heute freuen wir uns an dieser Stelle einfach mal und

zwar sehr, da es uns nun schon im siebten Jahr als Stadtmagazin

für Cloppenburg & umzu gibt – und das, ohne irgendwelche

Ermüdungserscheinungen!

Die es jedoch auch gar nicht geben kann, denn wir erfahren

nach jeder Ausgabe immer neue Impulse für immer

neue Inhalte. Wir gewinnen neue Autor*innen und Fotograf*innen

dazu und erhalten viel Zuspruch dafür, dass

wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten jeder Thematik

stellen.

Natürlich ernten wir damit auch Kritik, denn die eine und

andere Ansicht passt nicht jedem unserer Leser*innen.

Doch genau das und die vielen anders gearteten Zustimmungen

haben uns jenen Rückenwind gegeben, der uns

bis hierher gepuscht hat.

Dabei haben wir im Rahmen der Recherchen zu den einzelnen

Beiträgen viel gelernt – Geschichtliches, Aktuelles,

Meinungen… Haben vor allen Dingen aber die Menschen

dazu kennengelernt und sind jedem von ihnen dankbar

für ihre Offenheit.

In diesem Sinne also los in die nächsten sieben Jahre, mit

herzlichen Grüßen und besten Wünschen für einen kunterbunten,

frischen und schnuckeligen Frühling,

Ihr Team des Stadtmagazins für Cloppenburg & umzu

Senioren on Kultur im Hansa Theater, Hamburg 69

Alloheim 72

Radeln nach Zahlen 74

Basteltipps für Ostern 76

Veranstaltungskalender 78

Impressum 82

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Editorial

3



Das Jugendparlament

DER VORSTAND

Der Vorstand besteht fünf Personen. Er wird angeführt

von dem 1. Vorsitzenden, Hannes Deeken. Unterstützt wird

Hannes von den zwei stellvertretenden Vorsitzenden, Justus

Hellmann und Verena Meyer. Ergänzt wird der Vorstand

durch einen weiteren wichtigen Bestandteil, dem Schriftführer,

Justin Backhaus. Als beratende und betreuende Person

im Vorstand vollendet Marion Heidkamp die Gemeinschaft.

Marion fungiert als Bindeglied zwischen der Verwaltung und

dem Jugendparlament.

DER ARBEITSKREIS WERBUNG

Der Arbeitskreis Werbung kümmert sich in erster Linie um

das öffentliche Erscheinungsbild des Parlaments. Dies wird

durch verschiedene Social Media Plattformen und auch

durch persönliche Aktionen umgesetzt. Zum einen ist das

Jugendparlament auf Instagram und auf Facebook vertreten.

Zum anderen wird durch kleine Aktionen, wie die am

21.12.2019, geworben. Dort hat der Arbeitskreis Werbung

sich als Weihnachtsmann und Helfer verkleidet und Nikoläuse

verteilt mit denen wir ein frohes Fest und einen guten

Rutsch in das neue Jahr gewünscht haben. Nicht nur um

Werbung zu machen, sondern auch um den Cloppenburgern

ein Lächeln ist Gesicht zu zaubern.

Das Jugendparlament

Das Jugendparlament besteht aus 21 gewählten Jugendparlamentariern,

die sich für Kinder und Jugendliche

aus der Stadt Cloppenburg und deren

Bedürfnisse sowie Interessen einsetzen. Alle sechs Wochen

trifft sich das „JuPa“ zu seinen Sitzungen um dort Ideen, Veranstaltungen

und deren Umsetzungen zu besprechen. Neben

den Sitzungen gibt es auch noch zusätzliche Treffen - die

Arbeitskreise.

Durch die verschiedenen Arbeitskreise wird versucht so viele

Themenbereiche wie möglich abzudecken und Ideen auszuarbeiten.

Sie werden in der Ausarbeitung dem gesamten

Parlament vorgestellt, mit dem Ziel, die Themen so schnell

es geht in die Tat umzusetzen – und damit das Ziel zu erreichen.

Im Durchschnitt besteht ein Arbeitskreis aus ungefähr

sechs Leuten, die sich mit einem bestimmten Grundthema

beschäftigen und Ideen zu diesem Thema zu erarbeiten.

Aktuell sind in dem Parlament vier Arbeitskreise integriert:

Arbeitskreis Werbung, Arbeitskreis Umwelt, Arbeitskreis Ferienpass

und der Arbeitskreis Verkehr & digitale Infrastruktur.

Geleitet wird das Gremium vom Vorstand. Der hat sich auf

die verschiedenen Aufgabenbereiche aufgeteilt und agiert,

im übertragenen Sinne, wie ein Magnet, der das Gremium

zusammenhält. Auf der Seite gegenüber stellen wir den Vorstand

und die Arbeitskreise vor.

Termine der Sitzungen:

20. Februar 2020

26. März 2020

07. Mai 2020

25. Juni 2020

27. August 2020

26. November 2020

Ihr könnt das Jugendparlament auch

in den einzelnen Sitzungen

besuchen und euch gerne mal

anschauen, wie in einer

Sitzung so geschieht.

Eine weitere Aufgabe besteht darin, dass die Parlamentarier

Artikel, wie diesen im Stadtmagazin, verfassen und gestalten.

Desweiteren erarbeiten sie verschiedene Werbemittel,

mit welchen sie das Parlament repräsentieren wollen und

stellen diese in den Sitzungen vor: beispielsweise Kugelschreiber,

Jacken, Flyer etc.

ARBEITSKREIS VERKEHR

UND DIGITALE INFRASTRUKTUR

Der Arbeitskreis Verkehr hat es sich zur Aufgabe gemacht,

die aktuelle Verkehrssituation in Cloppenburg zu verbessern.

Hierbei geht es überwiegend um den Umgang im Straßenverkehr,

unabhängig davon ob der Verkehrsteilnehmer nun

ein Autofahrer, ein Fahrradfahrer oder doch ein Fußgänger

ist. Die Sicherheit der einzelnen Personen steht hier im Vordergrund.

Aktuell befasst sich der 1. Vorsitzende gerade mit

einem Antrag zur Errichtung neuer Laternen um einige, noch

nicht beleuchtete Fuß- bzw. Radwege in Cloppenburg zu

verbessern.

Hier agieren: Luis Korte, Alina Siemer, Anton Hollah, Hannes

Deeken 05, Justus Hellmann, Hannes Deeken 99

Justus Hellmann, Hannah Fangmann, Alina Siemer, Anton Hollah,

Finja Stöckmann, Idea Zuckschwerdt, Hannes Deeken 99

4

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Das Jugendparlament

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Das Jugendparlament

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Modische Farben und trendy Formen

ARBEITSKREIS UMWELT

Der Arbeitskreis Umwelt beschäftigt sich mit dem Grundgedanken,

die Stadt Cloppenburg umweltbewusster zu

machen und Anregungen für umweltbewusstes Handeln

zu schaffen. Beispielsweise stehen auf der Agenda des Arbeitskreises

die Errichtung auffälliger Mülleimer im Stadtpark

oder die Mülltrennung im Rathaus. Dies sind einige

von vielen Vorschlägen, die in den vergangenen Sitzungen

gemacht wurden.

Ein großes Thema ist aktuell das KlimaDinner. Bei diesem

Dinner besteht der Schwerpunkt darin, so umweltfreundlich

zu kochen wie möglich. Zum Beispiel durch eine umweltfreundliche

Küchenausstattung und ebensolche Materialien.

Mit diesem Thema hat sich das vorherige Jugendparlament

LETZTES PROJEKT DES JUGENDPARLAMENTS

Es ist geschafft! Das Jugendparlament hat zusammen mit

Vertretern der Stadtverwaltung nun endlich die gemeinsame

neu eingerichtete Graffiti-Wand im Mehrgenerationenpark

zur Nutzung freigegeben. Auf einer Fläche von 2 x 6

Metern können Künstlerinnen und Künstler jeden Alters zukünftig

an der Wand kreativ werden.

Der Wunsch nach einer Graffiti-Wand wurde in den vergangenen

Jahren oft an die Stadtjugendpflege herangetragen.

Als unter Beteiligung von Vereinen und Institutionen sowie

Vertretern der Politik die Planungen für den Mehrgenerationenpark

aufgenommen wurde, war für das Jugendparlament

schnell klar: Wir möchten uns im Sinne aller Kinder

und Jugendlichen für die Schaffung einer Graffiti-Wand

einsetzen. Das Jugendparlament stellte offiziell über den

Kultur-Sport- und Marktausschuss einen Antrag an den Rat.

Dieser beschloss am 1. Juli 2019 einstimmig die Einrichtung

einer Graffiti-Wand im Mehrgenerationenpark.

schon beschäftigt und dieses Thema soll wieder aufgegriffen

werden. Wichtig ist dabei, dass Kinder und Jugendliche

sowie auch Erwachsene mit einbezogen sind.

Soweit dieser Bericht und nun unsere Bitte: Wenn ihr Anregungen

habt oder Ideen, mit denen sich das Jugendparlament

beschäftigen und auseinandersetzen soll, dann lasst

uns das bitte wissen! Meldet euch bitte, entweder über Instagram

Direct und Facebook oder ihr besucht Marion Heidkamp

im Rathaus. Natürlich könnt ihr auch jeden einzelnen

von uns JuPa´s ansprechen.

Autoren: Justus Hellmann, Hannah Fangmann, Alina Siemer,

Anton Hollah, Finja Stöckmann, Idea Zuckschwerdt, Hannes

Deeken 99

me der Jugend in unserer Stadt. Sowohl die Vertreter der

ersten Wahlperiode als auch die in diesem Jahr neu gewählten

Vertreter haben sich mit viel Engagement für die Graffiti-Wand

eingesetzt. Das zeigt, wenn alle an einem Strang

ziehen, kann man gemeinsam viel erreichen.“

Die Kosten für die Graffti-Wand belaufen sich auf circa 7000

Euro. Das Jugendparlament hat sich mit einer Summe in

Höhe von 500 Euro an der Einrichtung beteiligt.

So präsentiert sich heute die Mode

im Kinderbrillenbereich. Eine

Kinderbrille ist aber nicht nur

schön, sondern hilft dem Kind auch,

sich beim Spielen, in der Schule und

im Straßenverkehr besser zurecht zu

finden. Ein Plus an Sicherheit durch

gesundes Sehen! Als Spezialist für gutes

Sehen wissen wir, worauf bei der

Brille für den Nachwuchs zu achten

ist: Sie muss der Anatomie des Kindergesichts

möglichst gut entsprechen

und die richtige Passform haben. Ein

sehr nützliches Ausstattungsmerkmal

sind Federscharniere an den Bügeln.

Die Brille sitzt dadurch wesentlich bequemer

und beim Abnehmen mit nur

einer Hand kann sich die Brille nicht

so leicht verbiegen. Weiche Nasenstege

aus hautfreundlichem Kunststoff

schützen empfindliche Kindernasen

vor Druckstellen.

Bei Modellen für ältere Kinder findet

man meistens zwei weiche Nasenpads.

Diese lassen sich leicht der individuellen

Nasenform anpassen. Für

besonders empfindliche Kindernasen

z.B. bei Babies, gibt es spezielle Nasenauflagen.

Durch die Silikoneinlage

sitzen sie weich auf der Nase. Zudem

sind sie sehr rutschfest. Für sehr aktive

Kinder gibt es Modelle aus besonders

strapazierfähigen und hochflexiblen

Werkstoffen – diese Fassungen können

dadurch einen Tick mehr aushalten,

als die herkömmlichen Brillen. Die

Spezial-Produkte machen fast jeden

Dreh und / oder Verwindung mit, ohne

aus der Form zu kommen. „Unkaputtbar“

sind sie allerdings nicht.

Tipp: Lassen Sie Ihr Kind die Brille

selbst aussuchen. Dann identifiziert es

sich viel schneller damit und es fördert

seinen Besitzerstolz. Freuen Sie sich

gemeinsam! Irgendwann gibt jede

Lötstelle einmal hohen Beanspruchungen

nach. Einen aktiven Kinderalltag

überstehen sie jedoch mit Bravour.

Für Schul-, Ball- oder Leistungssport

sind normale Brillenfassungen jedoch

nicht gemacht! Dafür finden Sie eine

Auswahl spezieller Schulsportbrillen.

Die sind robust und machen alles mit.

Schüler bewegen sich dadurch freier

und die motorischen Fähigkeiten des

jungen Brillenträgers werden durch

eine Sehkorrektur verbessert. So steigen

die Leistungsfähigkeit und der

Spaß im Sport. Eine Schulsportbrille

schützt den Brillenträger vor möglichen

Verletzungen. Brillengläser In

eine Kinderbrille gehören in jedem Fall

dünne Brillengläser aus Kunststoff. Sie

sind leicht, die Brille drückt dann nicht

mehr so schnell und die Bruchgefahr

ist geringer. Damit reduziert sich die

Gefahr von Augenverletzungen. Keine

Angst vor Kratzern: Eine zusätzliche

Hartschicht auf Kunststoffgläsern

macht deren Oberfläche fast so widerstandsfähig

wie die eines Mineralglases

und ermöglicht damit eine lange

Lebensdauer der Gläser. Sie müssen

nicht so schnell ausgetauscht werden.

Besonders für Schulkinder ist eine Glasentspiegelung

empfehlenswert. Sie

reduziert die Reflexe auf den Gläsern.

Solche Brillengläser wirken in ihrem

Gesamteindruck viel unauffälliger und

ermöglichen den Kleinen einen offenen

Blickaustausch.

Babys brauchen spezielle Brillen.

Kaum auf der Welt, benötigt manches

Baby schon eine Brille. Denn je früher

das korrekte Sehen der Augen trainiert

wird, desto besser ist es für das Kind.

Selbstverständlich gibt es spezielle

Anforderungen an Babybrillen. Babies

liegen zwar noch die meiste Zeit

des Tages auf ihrer Kuscheldecke oder

im Kinderwagen, doch wechseln sie

oft von der Rückenlage über die Seite

auf den Bauch, um eine neue Sicht

auf die Welt zu bekommen. Eine Brille

fürs Baby sollte zwar fest am Kopf

sitzen, darf aber nicht drücken, wenn

der Kopf des kleinen Lieblings mal

Deckenkontakt hat. Ein weiches Silikon-Polster

am Nasensteg als Auflage

auf dem noch nicht ausentwickelten

Nasenrücken des Kindes gibt den nötigen

Halt. Damit die Brille nicht ins

Rutschen kommt, umschließen weiche

Bügel das Ohr.

Von der Babybrille bis zum Teenager;

bei Optik Bergner finden Sie die

perfekte Beratung rund um die Kinderbrille.

e. K.

Begeistert zeigte sich von zu dem Projekt auch Bürgermeister

Dr. Wolfgang Wiese: „Das Jugendparlament ist die Stim-

Foto: Stadt Cloppenburg, Benita Meyer

6 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Das Jugendparlament

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige

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reportage

Landwirte fordern mehr Wertschätzung und

faire Preise für Lebensmittel

In der letzten Ausgabe des Stadtmagazins hatten wir Landwirte eingeladen, mit uns

über die grünen Kreuze und den Protest, der da hinter steht, zu reden. Ein erster Gesprächspartner

ist Bernd Engelke aus Bartmannsholte.

Landwirt Bernd Engelke hat sein grünes Kreuz im letzten

September gut sichtbar aufgestellt. Damals war das geplante

Agrarpaket bekannt geworden. „Als ich mich darüber informiert

habe, was laut Agrarpaket auf uns zukommt, war ich

entsetzt und auch sauer“, erklärt Engelke und die Verärgerung

ist ihm noch immer anzumerken.

„Einige Punkte des Agrarpaketes verbauen mir die Zukunft

und ich fühle mich in gewisser Weise enteignet“, kritisiert

er das Maßnahmenpaket, das die Bundesregierung

geschnürt hat. Auch sei die Sprache in der Politik und in der

Öffentlichkeit rauer geworden und würde einen ganzen Berufsstand

verunglimpfen, kritisiert Bernd Engelke. „Das merken

wir schon, wenn wir unsere Tochter in den Kindergarten

bringen. Der Beruf Bauer wird negativ betrachtet. Überall

gibt es schwarze Schafe, aber bei uns wird gleich der gesamte

Berufsstand an den Pranger gestellt. Dabei liegt uns das

Wohl unserer Tiere und auch die Gesundheit unserer Böden

sehr am Herzen. Wir leben mit und auch von den Tieren und

der Natur. Es ist unser ureigenstes Interesse, dass dies auch in

Zukunft möglich ist.“

Dem Landwirt fehlt es aktuell an Planungssicherheit.

„Vielleicht sind die Anforderung, die heute für die Schweinehaltung

bestehen, morgen schon überholt. Das kann ich

mir aber aufgrund der hohen Investitionssummen, die ein

Stallumbau mit sich bringt, nicht leisten. Das macht unseren

Familienbetrieb kaputt“, so der 34-Jährige, der seinen Hof in

vierter Generation bewirtschaftet und ihn auch gerne für die

nächste Generation erhalten möchte.

Der Hof in Bartmannsholte, auf dem er mit seiner Frau und

den drei Kindern sowie seinen Eltern lebt, ist ein landwirtschaftlicher

Mischbetrieb mit Zuchtsauen sowie Schweineund

Bullenmast. Zusätzlich wird hier auf 81 Hektar neben

Wintergerste und Winterweizen auch Silomais als Viehfutter

angebaut.

Beim Thema Herbizid-Einsatz vertritt der Landwirt eine klare

Meinung: „Glyphosat gehören nicht in Laienhand!“ „Auf unserem

Hof haben wir Glyphosat nur gezielt zur Bekämpfung

der Quecke eingesetzt – sonst nicht. Wir müssen uns regelmäßig

weiterbilden, damit wir Herbizide einsetzen dürfen.

Private Gartenbesitzer setzen es aber vollkommen willkürlich

ein, ohne jede Qualifizierung und ohne Rücksicht auf die Belastung

für den Boden und das Grundwasser“, so Engelke.

Der Hof Engelke liegt in einem roten Bereich. Rot bedeutet:

Die Landwirte müssen den Düngereinsatz pauschal um

20 Prozent reduzieren, da der Nitratgehalt im Boden zu hoch

ist. 20 Prozent weniger Düngemittel hätten in Zukunft Missernten

zur Folge, da ist sich der Landwirt sicher. Denn die

Nährstoffe, die dem Boden durch das Wachstum der Pflanzen

entzogen werden, könnten dann nicht mehr ausreichend

ersetzt werden. Dies würde eine Abwärtsspirale bei

den Ernteerträgen nach sich ziehen, warnt Engelke. „Dann

muss das Getreide in Zukunft über weite Transportwege

aus dem Ausland importiert werden, wo vielleicht weniger

strenge Richtlinie gelten. Das sollte sich die Politik und jeder

einzelne gut überlegen, ob er das möchte“, so Engelke.

Außerdem fordert er mehr Wertschätzung für die Arbeit

des Landwirtes und für landwirtschaftliche Erzeugnisse.

„Wenn im Supermarkt Schweinefilet, das edelste Stück

Fleisch, für unter fünf Euro verramscht wird und der Handel

immer noch dickere Gewinne macht, dann kann das nicht

richtig sein“, so Engelke und betont, dass hier ein Umdenken

beim Verbraucher gefragt sei.

Denn nur wenn der Verbraucher bereit sei, für mehr Tierwohl

und einen verbesserten Naturschutz einen höheren

Preis für die landwirtschaftlichen Erzeugnisse zu bezahlen,

dann könnten die anstehenden Herausforderungen gemeinsam

geschultert werden.

Sigrid Lünnemann

Eine lange Kolone Trecker rollt über die Landstraße und

biegt auf die Autobahn Richtung Bremen. Die Proteste

werden auch im Landkreis Cloppenburg immer lauter

und sind mittlerweile nicht mehr zu überhören und zu übersehen.

„Ihr entscheidet an der Ladentheke“, „Geiz ist nicht

geil! Lebensmittel brauchen einen fairen Preis“, „Ohne Bauern

ist Hopfen und Malz verloren“ oder „Ist der Bauer ruiniert,

wird dein Essen importiert“ ist auf den Transparenten, die

vorne an den Treckern prangen, zu lesen. Die Demonstranten

wollen wachrütteln und fordern mehr Aufmerksamkeit

für ihre Anliegen, für ihren Protest und sie hoffen auf mehr

Verständnis aus der Bevölkerung.

Die Landwirte wollen ihren Unmut über das Agrarpaket

der Bundesregierung und ein, ihrer Meinung nach, falsches

Bild in der Öffentlichkeit kundtun und fordern mehr Wertschätzung

für ihren Berufsstand ein. „Wir sind noch da. Redet

mit uns – nicht über uns!“ lautet ihre Devise. Mit ihren

Aktionen suchen sie den Kontakt zum Verbraucher, denn

letztendlich entscheidet er an der Ladentheke, wie es mit der

Landwirtschaft in Deutschland weitergeht.

Das Agrarpaket sieht für die Landwirtschaft strengere Auflagen

beim Einsatz von Herbiziden, eine Verschärfungen im

Düngerecht und die Einführung eines zunächst freiwilligen

Tierwohllabels bei Schweinefleisch vor. Außerdem sollen

Fördergelder in Zukunft stärker an Umweltschutzauflagen

gebunden werden.

Die Trecker-Konvois, die sich in den Innenstädten zeigen,

sind nicht der einzige Protest der Landwirte. Die grünen

Kreuze, die an Hofeinfahrten und entlang der Landstraßen

zu finden sind, werden von immer mehr Bauern als stiller

Protest aufgestellt.

Auch im Landkreis Cloppenburg sind immer mehr grüne

Kreuze zu finden. Die Landwirte wollen mit dieser Protest-Aktionen

die Öffentlichkeit auf ihre Probleme aufmerksam

machen, mit denen vor allem mittelständische

Familienunternehmen zu kämpfen haben. Die Landwirte

befürchten massive Einkommensverluste, einen landwirtschaftlichen

Strukturwandel und schließlich ein massives

Höfe-Sterben.

8 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

9



Romantische, schöne, verrückte und skurrile

Bräuche rund um den schönsten Tag im Leben.

©Pixabay

denn, die Ehefrau hat schon Grund mit

ihrem (einstigen) Traumprinzen radikal

abrechnen zu wollen. Denn sollte

der schon in den ersten Monaten der

Ehe nicht nach ihren Vorstellungen

agiert haben, dürfte der Aufprall nach

dem Wurf ungemütlich werden. Wer in

Matsunoyama die symbolischen Hosen

anhat, ist damit auch geklärt.

BRASILIEN

In Brasilien geht es auf dem Junggesellenabschied

hingegen lustiger zu.

Es wird zusammen gefeiert und die zukünftige

Braut erhält von jedem Gast

ein Geschenk. Soweit so schön, doch

darf sie diese nicht einfach auspacken.

Zuvor gilt es den Inhalt des Geschenkes

zu erraten. Sie hat nur drei Versuche,

doch wenn sie errät, was sich in

der Verpackung befindet, darf sie das

Geschenk behalten. Liegt sie jedoch

dreimal daneben, muss sie sich eines

Kleidungsstückes entledigen. Für diese

Feier sollte die Braut also mit reichlich

Kleidung ausgestattet sein und

allgemein wäre es klug, die Gästeliste

nicht allzu üppig anzulegen – einfach,

damit die Braut am Ende der Feier

nicht im Evakostüm dasteht, denn dieser

Anblick sollte doch eigentlich dem

Bräutigam vorbehalten sein.

KENIA

In Kenia sind es die Frauen, die einige,

für uns sonderbar wirkende Prüfungen

zu bewältigen haben. Bei den

Massai beispielsweise wird die Braut

von ihrem Vater mit Milch bespuckt.

Natürlich macht der Vater dies nicht

aus Boshaftigkeit, sondern ganz im

Gegenteil soll dies Fruchtbarkeit in die

Ehe bringen. Auf dem Weg zu ihrem

zukünftigen Mann läuft sie über Steine

und Flüsse hinweg und darf nicht zurückschauen,

Hilfe erhält sie von den

männlichen Verwandten ihres Bräutigams.

Die wahre Herausforderung

erwartet sie aber noch, denn von den

weiblichen Verwandten des Mannes

wird sie beleidigt und mit Kuhdung

im Gesicht beschmiert. Diese Proze-

dur, beziehungsweise die Reaktion der

jungen Frau, soll Aufschluss darüber

geben, wie sie sich später der Ehe verhalten

wird.

THAILAND

In Thailand hingegen wird es eng im

Schlafgemach der frisch Vermählten,

da nach den Feierlichkeiten alle Hochzeitsgäste

das Brautpaar begleiten, um

deren Ehebett zu segnen. Hierfür legt

sich das älteste Ehepaar für einige Zeit

in das Bett. Nach altem Brauch wird anschließend

das Bett mit unterschiedlichen

Gegenständen präpariert, unter

anderem mit Sesam, Reis und einer,

mit Regenwasser, gefüllten Schüssel.

Die Gegenstände symbolisieren Wohlstand

und Fruchtbarkeit und sollen

so den Frischvermählten eine lange

Ehe schenken. Drei Tage lang bleiben

diese Utensilien nun dort liegen. Romantik

ist vielleicht etwas anderes,

doch wenn die Prozedur Glück bringt,

lohnen sich die drei Tage Wartezeit

allemal.

usch

Was sich liebt, das heiratet – auf der ganzen Welt! Das war schon immer so und wird vermutlich bis in alle Zeiten

modern bleiben. Da jedoch verschiedene Kulturen verschiedene Bräuche pflegen, trifft diese Vielfalt auch auf die

des Heiratens zu. Einerseits, um die Wichtigkeit des Ereignisses hervorzuheben, und wird damit oft durch eine

mystische Bedeutung charakterisiert. So soll, auf verschiedene Weise, Glück für das Paar herbeigerufen und böse Geister vertrieben

werden. Dass dabei selbstverständlich auch das fröhliche Miteinander und das Feiern eine große Rolle spielt – auch das

ist gute Sitte, Tradition und bester Brauch.

Blick über den hochzeitlichen Tellerrand

SCHOTTLAND

In Schottland regiert ein Hochzeitsbrauch,

dem ein sehr alter Aberglaube

zugrunde liegt. So darf am Tage der

Hochzeit niemand aus der Hochzeitsgesellschaft

die Farbe Grün tragen, da

diese Farbe ausschließlich den „fairies“

vorbehalten ist. Natürlich will niemand

an einem solch festlichen Tag dieses

hochgeachtete, in ganz Schottland

und Irland ansässige Volk der Elfen

verärgern. Ohnehin sind sie leicht zu

verstimmen, also gehen die Schotten

auf Nummer sicher und verzichten sogar

auf Blattgrün in der Deko und auf

den Salat beim Buffet. Die einzige Ausnahme

an diesem Tag bildet der Brautstrauß.

Soweit bekannt ist, hat sich bisher

noch keine Elfe darüber aufgeregt.

RUMÄNIEN

In Rumänien sollte der Bräutigam gut

trainiert und vor allen Dingen schwindelfrei

sein, denn nach alter Tradition

muss er den Brautkranz von der Krone

eines hohen Baumes herunterholen.

Selbstverständlich erhält er Unterstützung

von Freunden oder Familienmitgliedern,

indem sie eine menschliche

Pyramide bilden. Wenn der Bräutigam

den Kranz vom Baum geborgen hat,

darf er ihn seiner Zukünftigen auf das

Haupt setzen. Einer glücklichen Ehe

steht nun nichts mehr im Wege.

JAPAN

In Matsunoyama in Japan wird bereits

seit 300 Jahren ein Brauch gepflegt,

der einzigartig auf der Welt sein

dürfte, schließlich wirft die Braut ihren

Bräutigam von einem steilen Steilhang

herunter. Dieser „Bräutigamweitwurf“

oder auf Japanisch „Mukonage“, soll

dem Brautpaar Glück für die Ehe bringen.

Selbstverständlich nimmt der

Bräutigam keinen Schaden, da dieses

Ritual erst im Januar nach der Hochzeit

stattfindet, weil zu dieser Jahreszeit

das männliche Wurfgeschoss weich

im Schnee landet. Allerdings wird man

diese Sitte aufgrund der Klimaerwärmung

überdenken müssen – es sei

©Pexels

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©Teksomolika, Freepik

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Hochzeit

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Hochzeit 11



Wir „trauen“ uns, an außergewöhnlichen Orten.

Damit dieser Tag unvergesslich bleibt, gilt es, neben allen anderen organisatorischen Dingen, zu überlegen wo denn

eigentlich geheiratet werden soll. Statt des örtlichen Standesamtes nämlich gibt es besondere Orte, die diesem wichtigen

Ereignis einen ungewöhnlichen Rahmen verleihen.

Direkt vor der Haustür

Auch in Cloppenburg kann man romantisch schön heiraten und zwar im

Museumsdorf

Bezauberndes Ambiente

EINSENHÜTTE IN AUGUSTFEHN

Seit 2014 besteht die Möglichkeit, im liebevoll restauriertem

Trauzimmer im Turm zu heiraten. Die Eisenhütte mit den

unterschiedlichen Räumlichkeiten bietet zudem den perfekten

Rahmen für die anschließenden Feierlichkeiten.

HENGSTFORDER MÜHLE

Neben dem Turmzimmer der Eisenhütte, bietet die Gemeinde

Apen noch ein Trauzimmer in der Hengstforder

Mühle an. Die Mühle befindet sich direkt am Aper Tief in der

Bauerschaft Hengstforde und wurde bis zum Jahr 2000 akribisch

restauriert. Zu dem Zeitpunkt wurde auch das elegant-urige

Trauzimmer bereitgestellt.

HAUS ARKENSTEDE

Das historische Herrenhaus (Baujahr 1684) stand ursprünglich in Groß-Arkenstede

im mittleren Niederstift Münster, in unmittelbarer Nähe, der zum Fürstbistum

Osnabrück gehörenden, Stadt Quakenbrück. Der Wiederaufbau des Hauses

Arkenstede im Museumsdorf Cloppenburg erfolgte in den Jahren 1936-1937.

Heute kann man sich hier das Ja-Wort geben. Die standamtliche Trauung findet im

herrschaftlichen Trauzimmer des Herrenhauses statt.

Terminabsprachen erfolgen über das Standesamt der Stadt Cloppenburg,

Tel.: 04471 185116 oder 04471 185117.

@ Eisenhütte Augustfen

Ausführliche Informationen über Trauungen in der Gemeinde:

www.apen.de oder telefonisch unter: 04489 7374

@ Apen Touristik

Ausführliche Informationen über Trauungen in der Gemeinde:

www.apen.de oder telefonisch unter: 04489 7374

Für Romantiker:

DER RITTERSAAL IM SCHLOSS BAD IBURG

Der barocke Rittersaal mit den zauberhaft perspektivischen

Deckengemälden bietet eine ungewöhnliche Kulisse für den

schönsten Tag im Leben. In dieser prunkvollen Atmosphäre

ahnt man noch den Hauch der Vergangenheit, hat hier doch

die berühmte Tochter Bad Iburgs, Sophie Charlotte, die erste

Königin Preußens, ihre Kindheit verbracht. Ein weiterer Pluspunkt

für das Fest: Hier können bis zu 120 Personen Zeuge

der Eheschließung werden.

DORFKIRCHE KLEIN–ESCHERDE

Seit dem Frühjahr 2016 lädt die Dorfkirche aus Klein-Escherde (Landkreis Hildesheim)

zu kirchlichen Trauungen ein. Der idyllische Fachwerkbau aus dem Jahre

1699 wurde 1977 originalgetreu im Museumsdorf wieder aufgebaut. Die Kirche

verfügt über maximal 55 Sitzplätze. Auf der Empore befindet sich ein mechanisches

Harmonium, welches für den musikalischen Rahmen genutzt werden kann.

Terminabstimmungen und Rückfragen über Tel.: 04471 948411 oder

Tel.: 04471 9484 20

DORFKRUG IM MUSEUMSDORF CLOPPENBURG

In welchem der beiden historischen Häuser der Bund der Ehe geschlossen wird,

obliegt dem Brautpaar. Für die anschließende Feier bietet sich der Dorfkrug im Museumsdorf

an. Die Traditionsgaststätte mit den historischen Räumlichkeiten sorgt

für einen gelungenen Abschluss dieses ganz besonderen Tages.

Weitere Informationen: www.dorfkrugimmuseumsdorf.de oder telefonisch

unter 04471 2726

www.facebook.com/Modehaus Schwarte

@ Tourist-Information Bad Iburg

Ausführliche Informationen über Trauungen in Bad IBurg:

www.badiburg.de oder telefonisch unter: 05403 40417

@Michael Stephan

@Michael Stephan

@Eckhard Albrecht

Wir sind Ihr Begleiter am schönsten

Tag Ihres Lebens!Ihr Modehaus

Schwarte ist der erstklassige

Modeberater für den Bräutigam

und alle Gäste. Außerdem fahren

wir Sie auch gerne ins Glück -

mit unserem hauseigenen Hochzeits-

Rolls-Royce. Sprechen Sie uns

an, wir beraten Sie gerne!

Ihre Familie Hencke

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Hochzeit Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Hochzeit 13

49661 Cloppenburg

13



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Heiraten und Feiern im 81EigthyONE

Vielen ist der Name „Neue Heimat“

aus der Vergangenheit noch bekannt.

Das ehemalige Geschäftsgebäude

wurde 2018 aufwendig modernisiert

und seit einiger Zeit unter dem Namen

„81/EightyOne“ als Event-Location

genutzt. Ende 2018 wurden bereits

Events erfolgreich veranstaltet und

im laufenden Jahr folgten die ersten

Hochzeitsfeiern.

Die Location hat mehrere einzelne

Räume, die individuell nach Bedarf

und Gruppengröße genutzt werden

können. Ab 40 Personen bis zu 250

Personen – für jeden Gruppengröße

ist etwas dabei.

In den Sommermonaten steht der

großzügige und schön gestaltete Garten,

der im vollen Umfang genutzt

werden kann, zur Verfügung.

Ein weiterer großer Vorteil besteht darin,

dass sich in dem Gebäude einige

Hotelzimmer befinden, die ebenfalls

81Eightyone

Die Event Location im Landkreis Cloppenburg

für Gäste zur Verfügung stehen. Auf

dem Außengelände befinden sich genügend

Parkplätze, die kostenfrei genutzt

werden können.

Für jede individuelle Veranstaltung

wird ein spezielles Konzept erstellt,

dabei sind den Möglichkeiten kaum

Grenzen gesetzt.

81EightyOne

Thüler Straße 81

26169 Mittelsten Thüle

04495 / 92 99 588

info@81EightyOne.de

www.81EightyOne.de

Osterbrunch

Ostersonntag

12. April von 10-13 Uhr

24,90 €

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anmelden!

@ Actionssport Nordhausen

Maritime Hochzeiten

SUNDHÄUSER SEE

Abtauchen für das Ja-Wort? Aber ja,

denn das ist kein Problem beim Tauchsportzentrum

direkt am Nordufer des

Sundhäuser See.

Einzelheiten erfahren Sie auf

www.actiosport-nordhausen.de

oder telefonisch unter 03631 471272

DIE „DICKE BERTA“

Ein Leuchtturm darf es sein? Na bitte,

dann heiraten Sie doch auf der „Dicken

Berta“, der Traumblick über die Elbe

ist garantiert. Nicht zu vergessen die

symbolträchtige Atmosphäre, die ein

Leuchtturm verbreitet. Denn wer auf

der „Dicken Berta“ heiratet, dem sollte

es zukünftig ein Leichtes sein, den hohen

Klippen auszuweichen, an denen

eine Ehe zerschellen könnte.

Nähere Informationen erteilt das Standesamt

Cuxhaven, www.cuxhaven.de

und per Telefon 04721 700719

@ Pixabay

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Hochzeit

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Heuerhäuser in bakum

@ Heimatverein Bakum

Heuerhaus von Glasow Räumlichkeiten im Heimathaus Der Innenhof beim alten Heuerhaus lädt zum Verweilen ein

Heuerhäuser in Bakum

Über mehrere Jahrhunderte hinweg prägten Heuerleute

mit ihren kleinen, meist sehr kargen Häusern auch

die Gemeinde Bakum. Heuerleute waren Landarbeiter

und damit ein fester Bestandteil der ländlichen Region, denn

sie leisteten einen maßgeblichen Beitrag zur Kultivierung der

Landwirtschaft. Das Leben der Heuerleute, unter der Herrschaft

der Bauern, war oft mühsam und auch leidvoll. Mit

dem Wandel der Landwirtschaft wurde das Heuerlingswesen

beendet. Viele Jahre standen die nicht bewohnten Heuerhäuser

auch in den Bauerschaften der Gemeinde Bakum leer

und wurden in der Folge nach und nach abgerissen.

Jedoch nicht alle und das ist eine gute Nachricht. Darum

ist der Heimatverein derzeit dabei, die Standorte der Heuerhäuser

zu erfassen und zu kartographieren. Hierzu ist der

Verein auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen, denn

diese umfangreiche und zeitraubende Arbeit kann der Heimatverein

alleine nicht stemmen. „Wir sind auf die Mithilfe

der Bevölkerung angewiesen“, so der Vorsitzende Franz-Josef

Göttke, da viele Bewohner der Gemeinde Bakum sich heute

sicher noch gut an bestimmte Heuerhäuser in der Nachbarschaft

oder im Freundeskreis erinnern können.

Natürlich würde der Heimatverein sich ebenso freuen,

wenn auch Eigentümer und ehemalige Bewohner der Heuerhäuser

sich bei den Mitarbeitern des Heimatarchivs melden

würden. Darüber hinaus hat der Verein bereits wertvolle

Hinweise von einigen Bezirksvorstehern bekommen.

Angaben nehmen Werner Kreutzmann (Tel. 04446-274),

Hubert Kröger (Tel. 04446-339) und Franz-Josef Göttke (Tel.

04446- 266) gerne telefonisch oder jeden Donnerstag von

08.30 Uhr bis 12.30 Uhr persönlich im Archiv des Heimathauses

entgegen.

Zu recht stolz ist der Heimatverein auf das älteste Haus der

Gemeinde Bakum, das mit Unterstützung vieler ehrenamtlicher

Arbeitsstunden der Mitglieder und mit Bakumer Handwerksbetrieben

beim Heimathof wieder aufgebaut werden

konnte. Das Heuerhaus auf dem Heimathof ist somit ein würdiges

Denkmal für das Leben und Wohnen vieler Einheimischer

in der Vergangenheit.

usch/Heimatverein Bakum

Auf der Homepage vom Heimatvereins Bakum

ist zu diesem Bericht auch ein Video zu sehen.

@ Pixabay

Besonders schöne und kreative

Hochzeitskerzen aus den

Caritas Werkstätten in Altenoythe

Die drei wichtigsten Worte, bevor Frau oder Mann die

berühmte Frage nach dem „Willst Du...“ stellen, lauten auf

derganzen Welt anders und meinen doch dasselbe

„Ich liebe Dich“:

Afrikaans ............................................................................Ek het jou Lief

Arabisch ..........................................................................................Ohibok

Bulgarisch................................................................................Obicham te

Dänisch.................................................................................Jeg elsker dig

Finnisch..............................................................................Rakastan sinua

Französisch ..................................................................................Je t‘aime

Griechisch.......................................................................................S‘ayapo

Holländisch........................................................................Ik hou van jou

Irisch ...................................................................................Taim ingra leat

Japanisch............................................................................Ai shite imasu

Kroatisch.........................................................................................Volim te

Mazedonisch .............................................................................Te ljubam

Philippinisch..............................................................................Mahal kita

Rumänisch ..................................................................................Te iubesc

Russisch..............................................................................Ja ljublju tebja

Spanisch ......................................................................................Te quiero

Thailändisch.................................................................. Khao Raak Thoe

Tunesisch ........................................................................................Nhebek

Ukrainisch .....................................................................Ya tebe kokhayu

Seit 2012 bietet das Standesamt Trauungen im ältesten

Gebäude der Gemeinde Bakum an. Nach der Trauung

schreitet das frisch vermählte Paar durch die

geöffnete Dielentür. Das Gelände des Heimatvereines

mit dem wunderschönen Innenhof lädt zum

Verweilen ein. Auch für die Kinder gibt es dort viel zu

entdecken, so wird es nicht lanweilig

für die kleinen Gäste.

Interessierte Paare sind willkommen, sich an das

Standesamt der Gemeinde Bakum,

Tel.: 04446 890 zu wenden.

@ Caritas Altenoythe

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Hochzeit Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Hochzeit 17



reportage

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Daniela Wilke

DESIGN

WITH LOVE

Ein Tag, zwei Menschen,

und ganz viel Liebe.

Zwei Menschen wollen heiraten. Das

ist leicht gesagt, doch bei der Planung

einer Hochzeit gilt einiges zu beachten.

Ich freue mich, wenn ich euch etwas

oder auch etwas mehr unterstützen

darf. Gemeinsam setzen wir uns

hin und denken uns ein geschmackvolles

Farb- und Gestaltungskonzept

aus, dass ich dann für euch komplett

durchdekliniere.

Ihr entscheidet, wie und wobei ich

euch helfen darf:

• Individuelle Save-the-Date und

Einladungskarten, passende Kirchenhefte

und Menükarten

• Moderne und wildromantische

Blumengestecke

• Deko-Ausstattung aus meinem

Verleih-Fundus.

PAPETERIE

Von der Save-the-Date-Karte über die

Einladungskarte bis hin zu passenden

Kirchenheften und Menükarten – liebevoll

zusammengestellt zu einem

Gesamtkonzept und alles andere als

von der Stange. Ich helfe euch aus der

Fülle an Inspiration genau die Paperterie

zu erstellen, die euch als Paar widerspiegelt.

Mein Ziel ist es, Momente

zu schaffen, an die ihr euch

ein Leben lang erinnert.

DEKOVERLEIH

Etwas Neues. Etwas Gebrauchtes. Etwas

Blaues. Eine schöne amerikanische

Tradition, die Glück bringen soll

und auch bei uns immer mehr Nachahmer

findet. Für das „Gebrauchte“ bin

ich gerne behilflich. Bei mir findet ihr

moderne Hochzeits- und Eventdekoration

im Vintage- und Bohemian Style.

Denn seien wir doch einmal ehrlich:

Vasen und Kerzenständer, die man

nach dem großen Tag nie wieder verwendet,

müssen nicht unbedingt neu

sein. Das ist nicht nur gut für den Geldbeutel,

sondern auch die Umwelt.

Nachhaltigkeit

Einen besonderen Fokus setze ich bei

meinen Arbeiten auf das Thema Nachhaltigkeit.

Bei mir gilt: Leihen statt

kaufen, langlebig statt Wegwerfqualität.

Außerdem versuche ich aus Importware

aus Südamerika und Afrika

zu verzichten. Natürlich bedeutet

das Kompromisse, denn Pfingstrosen

wachsen nicht im Dezember. Aber zu

„Design with love“ gehört eben auch,

dass wir das schützen, was wir lieben.

Gerne erarbeite ich mit Euch ein stimmiges

Gesamtkonzept, das verschiedene

Komponenten aus Floristik,

Papeterie und Dekoration zusammenbringt.

Dabei passt alles harmonisch

zueinander. Nachdem alles besprochen

ist, könnt ihr euch entspannt zurücklehnen

und müsst nur noch eines

tun: Genießt euren Tag!

Junggesellinnenabschied

Flowercrowns zum Junggesellinnenabschied?

Ich zeige euch, wie ihr euren

ganz individuellen eigenen Flower

Crown, sprich Blumenhaarkranz, kreieren

könnt. Wenn ihr möchtet, könnt

ihr euch eine Farbe wünschen und ich

stelle euch je nach Jahreszeit die passenden

Blumen zusammen. So könnt

ihr eure Haarkränze später auch trocknen

und sie erinnern euch noch lange

Zeit an diesen unvergesslichen Tag.

Gerne mache ich euch auch ein individuelles

Angebot für Workshops in

Kleingruppen.

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Fotos: Ann-Christin Bert

18 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige



Stadtgeschichte

Ein Blick in vergangene Tage: Wo einst Fahrkarten gekauft

wurden, ist jetzt Kunst und Kultur zu Hause

Mechthild Antons und Dr. Klaus Weber erinnern sich gerne an die turbulenten Jahre der

Planungen und des Umbaus vom maroden Bahnhof zum beliebten Kulturbahnhof

Kulturbahnhof

Ehrenamtliches Engagement bringt Kultur in die Stadt

Eine Menge zu erzählen haben Dr. Klaus Weber und

Mechthild Antons, der langjährige und die aktuelle Vorsitzende

des Cloppenburger Kulturforums, wenn sie an die turbulente

und nervenaufreibende Phase der Planung und Umsetzung

des Cloppenburger Kulturbahnhofs zurückdenken.

Damals hatte der Vorstand des Kulturforums es sich zum Ziel

gesetzt, Kunst und Kultur in Cloppenburg ein neues Zuhause

zu geben. Das war vor sieben Jahren und ist darum Anlass

genug, diese nicht immer einfache, aber immer spannende

Zeit noch einmal Revue passieren zu lassen.

Alles fing damit an, dass Landschaftsarchitekt

Antonius Bösterling, der gemeinsam mit

Dr. Weber im Vorstand des Cloppenburger

Kulturforums aktiv war, diesen auf das verfallende

Baudenkmal „Bahnhof Cloppenburg“

hinwies. Dr. Weber erinnert sich noch gut daran,

denn da es nur noch wenige historische

Baudenkmäler in der Kreisstadt gibt, drängte

Bösterling auf den Erhalt des gesamten Bahnhofensembles

– und die Idee eines Kulturbahnhofs

war entstanden! Die Mitglieder des

Kulturforums – als Dachverband von circa 60

Kulturinitiativen, Kulturvereinen sowie Kulturschaffenden –

unterstützte den Gedanken, denn es ließ sich nicht verleugnen,

dass in der Kreisstadt der notwendige Raum für kulturelle

Angebote fehlte.

„Wir wollten nie eine Konkurrenz zur Stadthalle sein, was

zu Beginn oft befürchtet wurde. Die Stadthalle mit ihren

mehr als 700 Sitzplätzen holt ganz andere Künstler und

Veranstaltungen auf die Bühne. Wir wollten einen Platz für

Theateraufführungen oder Kulturveranstaltungen im eher

kleinen Rahmen mit etwa 100 bis 150 Gästen“, so Dr. Weber.

Außerdem sollte für die örtlichen Gruppen und Vereine ein

Ort geschaffen werden, an dem sie zu günstigen Konditionen

kulturelle Veranstaltungen durchführen können. Aber

auch Konzerte, Kleinkunst und Theateraufführungen, Podiumsdiskussionen,

Vorträge und Kunstausstellungen sollten

hier ihre Bühne finden. Aus dieser Vielfalt und ihren verschieden

gearteten Ansprüchen bei der Umsetzung, resultiert die

Dreiteilung des Kulturbahnhofes in einen Multifunktionsund

Theatersaal, eine Kulturkneipe und die Kunsthalle.

Doch bis es zwei Jahre später so weit war, dass dieses

ehrgeizige Projekt zu seinem erfolgreichen Abschluss kam

– bis dahin hatten die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder

des Kulturforums noch

eine arbeitsreiche Zeiten vor sich: Zunächst

einmal machten sie sich auf den Weg, um

verschiedene Kulturzentren und Theater zu

besichtigen und informierten sich vor Ort

über deren Konzepte sowie über die technischen

und baulichen Ausstattungen. Auch

wurde eine Befragung der Cloppenburger

Kulturschaffenden zu ihrem Bedarf an

Veranstaltungs- und Probeflächen durchgeführt.

Das Ergebnis war eindeutig Pro

Kulturbahnhof als multifunktional nutzbarer

Veranstaltungsraum. Schon die ersten Analysen daraus

machten den Initiatoren deutlich, dass der Kulturbahnhof

eine hohe Auslastung haben würde.

So weit so positiv und auch die Deutsche Bahn, als damaliger

Eigentümer, war nach ersten Vorgesprächen durchaus

bereit, den Bahnhof zu verkaufen und als Mieter einen

kleinen Bereich des Objekts weiterhin zu nutzen. Allerdings

sollte sich der Verkauf dann doch schwieriger gestalten als

anfänglich erhofft. Es musste mit vier verschiedenen Bahngesellschaften

langwierig verhandelt werden und abschließend

hatte auch noch das Eisenbahn-Bundesamt seine Einwilligung

zu geben.

Aber dann konnte man endlich loslegen und es entstand

in Zusammenarbeit mit dem Architekten Georg Wieghaus

im Januar 2012 ein erster Entwurf für ein „Soziokulturelles

Projekt in und für Cloppenburg“, aufgrund dessen städtische

Zuschüsse beantragt wurden. Nach langen und durchaus

kontroversen Diskussionen im Stadtrat gab es schließlich

grünes Licht für den Umbau des alten Bahnhofsgebäudes zu

einer modernen Kulturstätte – selbstverständlich immer mit

Rücksicht auf den bestehenden Denkmalschutz.

„Die Stadt hat uns finanziell sehr großzügig unterstützt

und auch viele private Spender und Gruppen haben einen

erheblichen Beitrag geleistet. Dafür waren und sind wir sehr

dankbar. Ohne diese vielfältige Unterstützung wäre das Projekt

nicht zu realisieren gewesen“, betont Dr. Weber. Sein

Dank gilt auch seiner Mitstreiterin Mechthild Antons, die als

die damalige Vorsitzende des Fördervereins mit unermüdlichem

Einsatz und Ideenreichtum Finanzmittel akquirierte.

So wurden beispielsweise Stuhlpatenschaften verkauft – ein

Projekt, das sehr gut angenommen wurde. 2016 trat Mechthild

Antons dann die Nachfolge von Dr. Klaus Weber an und

ist seitdem die Vorsitzende des Kulturforums. Dr. Weber

wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Zahlreiche Sponsoren und private Spender – wie z.B. die CM

Cloppenburg Marketing GmbH und die Wirtschaftsgemeinschaft

Cloppenburg e.V. – unterstützten den Umbau

Von Beginn an war klar, dass zum Kulturbahnhof auch eine

Kneipe gehören sollte und so kam auch der langjährige Wirt

der Kulturkneipen „Briefkasten“ und „Bebop“, Peter Blase

mit ins Boot. Ein Glücksgriff, denn als erfahrener Organisator

von hochkarätigen Jazz- und Blueskonzerten machte er die

„Kulturkneipe Bahnhof“ in der Folgezeit zu einem beliebten

Veranstaltungsort.

Doch zurück zu der Aufbauphase, denn aufgrund der

hohen Anforderungen an die Statik und den Brandschutz

sowie der Beauftragung von Gutachten zur Lärmemission

und nicht zuletzt der konjunkturell bedingten Kostensteigerungen

für die einzelnen Gewerke wegen, reichten die ursprünglich

veranschlagten circa zwei Millionen Euro (wobei

1,1 Millionen Euro von der Stadt kommen sollten) schon bald

nicht mehr aus. „Da der Beginn der Bauarbeiten in eine Niedrigzinsphase

fiel, sind wir mitten in den Bauboom geraten.

Das führte zu einem Preisanstieg von gut 20 Prozent bei den

einzelnen Gewerken – wenn wir denn überhaupt Handwerker

bekamen. Und auch die ständig steigenden Kosten für

den maroden Dachstuhl aufgrund der Statik-Probleme haben

uns einige schlaflose Nächte bereitet“, erinnert Mechthild

Antons sich noch gut.

Also wurden, da die finanziellen Mittel kaum mehr ausreichten,

die Planungen für den Umbau des alten Güterschuppens

zur neuen KunstHalle erst einmal auf Eis gelegt.

Doch dann kam ihnen ein glücklicher Zufall zur Hilfe: Der damalige

MdL (Mitglied des Landtags) Clemens große Macke

machte Mechthild Antons darauf aufmerksam, dass kurzfristig

Europamittel zur Verfügung stünden. Voraussetzung

allerdings sei, dass die Antragssteller die gleiche Summe

zusätzlich selbst aufbringen müssten. Das war kein Problem,

dank der erneuten großzügigen Unterstützung privater

Spender, denn sie machten es möglich, den Eigenanteil der

Fördermittel erfolgreich einzuwerben. Damit war auch der

Umbau des alten Güterschuppens zur modernen KunstHalle

mit ihrem ganz besonderen architektonischen Charme gesichert.

Was lange währt, wird endlich gut – dieses Sprichwort

bewahrheitete sich schließlich auch bei der Wandlung des

historischen, aber maroden Bahnhofs der Kreisstadt in den

„Kulturbahnhof Cloppenburg“. Trotz mancher Schwierigkeiten,

baulicher Überraschungen und einigem Gegenwind

rückte der Eröffnungstermin immer näher. Insgesamt wurden

rund 2,7 Millionen Euro in den Umbau des maroden

Bahnhofs zum modernen Kulturbahnhof investiert, von denen

ungefähr 1,5 Millionen Euro von der Stadt Cloppenburg

kamen. Die laufenden Kosten werden durch Mieteinnahmen

gedeckt, denn die Nordwest-Bahn unterhält hier ein Kundencenter

und der Heimatbund Oldenburger Münsterland

hat im Obergeschoss sein Büro eingerichtet.

Am 20. Juni 2015 war es schließlich soweit, dass der „Kulturbahnhof

Cloppenburg“ im Rahmen einer Eröffnungswoche

eingeweiht und gleich in Betrieb genommen werden

konnte: Mit einem langen Zug von Musik- und Tanzgruppen

und Mitgliedern der verschiedenen Kulturvereine durch die

Stadt und einem bunten Kultur- und Veranstaltungsprogramm.

Mit Rudelsingen, Kindertheater, Kabarett und plattdeutschem

Theater bis hin zu Zirkus und Varieté, sowie einer

Kunst-Auktion und mitreißendem Bigband-Sound. Schon in

dieser Woche zeigte sich, dass das Interesse der Cloppenburger*innen

am Kulturbahnhof riesig war. Bis heute ist es

ungebrochen, wird, im Gegenteil immer größer. „Unser Kulturbahnhof“

ist aus Cloppenburg nicht mehr wegzudenken.

Davon mehr, und von der KunstHalle berichten wir in einer

nächsten Stadtmagazin-Ausgabe.

Sigrid Lünnemann

20

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Kulturbahnhof

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Kulturbahnhof

21



reportage

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Beverbrucher Begegnung

Nachbarschaftshilfe ermöglicht gemeinsames Altwerden

Alle sitzen am einladend gedeckten Tisch und beim gemeinsamen

Frühstück wird tüchtig geschnackt, über

den letzten Ausflug, vergangene Zeiten und gemeinsame

Bekannte. Die Senior*innen fühlen sich sichtlich wohl

und auch die Helferinnen haben viel zu erzählen. Das ist Betreuung

in heimatlicher und familiärer Umgebung und genau

das hat sich der Verein „Beverbrucher Begegnung“ von

Anfang an zum Ziel gesetzt.

Aus persönlicher Erfahrung wurde Otto Witte-König vor

einigen Jahren bewusst, dass vor Ort ein Treffpunkt und

eine Betreuungsmöglichkeit für Seniorinnen und Senioren

fehlt, damit diese möglichst lange selbstbestimmt in ihrem

gewohnten Umfeld leben können. Daraufhin wurde er aktiv

und rief im Oktober 2015 den Verein „Beverbrucher Begegnung“

ins Leben, der es sich zum Ziel gesetzt hat, eine verbindliche

und effektive Nachbarschaftshilfe zu organisieren.

Gemeinsam mit vielen Unterstützern wurde das Projekt „Altwerden

in Beverbruch“ in die Tat umgesetzt.

Es sollte aber nicht nur eine Begegnungsstätte für Senior*innen,

sondern auch für Familienangehörige und alle

Dorfbewohner von jung bis alt entstehen. Ziel war es, einen

Ort der Begegnung für die ganze Gemeinde zu schaffen, betont

Otto Witte-König. Bald waren die passenden Räumlichkeiten

mitten in der kleinen Ortschaft gefunden – allerdings

wartete noch eine Menge Arbeit auf die Vereinsmitglieder.

Doch mit Unterstützung des niedersächsischen Landesamtes

und durch Spenden entstand aus dem ehemaligen Lagerraum

des örtlichen Supermarktes eine gemütliche Begegnungsstätte.

„Viele Beverbrucher haben uns unterstützt. Wir brauchten

nur zu sagen, dass wir Hilfe benötigen und schon waren

Freiwillige da und haben dort kräftig mitangepackt. Ohne

diese Eigenleistungen wäre das Projekt nicht zu realisieren

gewesen“, freut Witte-König sich noch heute über die große

positive Resonanz, auf die der Verein gestoßen ist. Heute gibt

es dem ehemaligen Lagerraum des örtlichen Supermarktes

einen gemütlichen und großzügig eingerichteten Gruppenraum

mit angeschlossener Küche. Zusätzlich konnte ein

Ruheraum mit Pflegebetten und Pflegestuhl, ein behindertengerechtes

Badezimmer und Gäste-WC sowie ein Büro eingerichtet

werden. Alles barrierefrei, hell und lichtdurchflutet

gestaltet – ein Ort zum Wohlfühlen. Außerdem stehen den

Senior*innen eine Terrasse und ein Garten zur Nutzung zur

Verfügung.

Mit einem großen Einweihungsfest, zu dem die ganze

Gemeinde eingeladen war, wurde die Begegnungsstätte im

September 2017 eröffnet. Das Betreuungsangebot richtet

sich an ältere Menschen mit Demenz und körperlichen Beeinträchtigungen

oder alleinlebende, einsame Seniorinnen

und Senioren mit oder ohne Pflegegrad. Mit dem Angebot

sollen auch pflegende

Angehörige entlastet werden. Die hauptamtlichen Betreuerinnen

haben eine spezielle Schulung absolviert und sich

auch als Betreuungshelferinnen für Demenzkranke weiterbilden

lassen. Auch die ehrenamtlichen Helferinnen haben

einen Kursus für ehrenamtliche Seniorenbegleiter absolviert.

Doch ist es ihnen nicht möglich, die Pflege von schwerstbehinderten

Personen zu übernehmen.

An vier Tagen in der Woche treffen sich bei der „Beverbrucher

Begegnung“ ältere Menschen aus der Gemeinde

und umzu und verbringen einen schönen gemeinsamen

Tag. Der beginnt mit einem gemeinsam Frühstück und mit

Gesprächen über aktuelle Ereignisse oder gemeinsame

Erinnerungen. Dabei wird natürlich platt geschnackt, das

geht allen flüssig über die Lippen und auch die Betreuerinnen

schnacken fleißig mit. „Bei uns sind alle Senior*innen

mit oder ohne Pflegegrad herzlich willkommen. Wir kochen

gemeinsam das Mittagessen, trinken gemütlich Kaffee und

Kuchen, gehen spazieren oder vertreiben uns die Zeit mit

Gesellschaftsspielen, Bastel-Aktionen und vielem mehr“, betont

Christa Backhaus, die als eine von drei hauptamtlichen

Betreuerinnen die älteren Menschen unterstützt.

Der Verein befindet sich in der komfortablen Lage, dass

aktuell den 12 Senior*innen ebenso viele ehrenamtliche

Helferinnen zur Seite stehen. Sie unternehmen mit den älteren

Mitmenschen regelmäßig Ausflüge, begleiten sie zu

den Gottesdiensten, feiern mit ihnen die christlichen Feste,

und auch die seniorengerechte Gymnastik zur Erhaltung der

Beweglichkeit und der geistigen Fitness darf natürlich nicht

fehlen. Einmal im Monat findet eine Frühstückrunde für Männer

Ü70 statt und auch die Frauen Ü70 treffen sich monatlich

zum gemeinsamen Frühstück. Der örtliche Kindergarten und

die Grundschule sind ebenfalls regelmäßige und gern gesehene

Besucher und bringen mit kleinen Aufführungen oder

Spielen Abwechslung und Leben ins Haus.

Wenn jemand nicht allein

zu dem Treffen kommen

kann, dann genügt meist ein

Anruf und Hilfe wird organisiert,

denn unbürokratische

und schnelle Unterstützung

zeichnet den Verein aus.

Durch die Anschaffung eines

behindertengerechten

Fahrzeugs können nun auch

Senior*innen im Rollstuhl

transportiert werden. Acht

ehrenamtliche Fahrer übernehmen nach einem selbstorganisierten

Tourenplan die Fahrten und bringen die Senioren

zu den Treffen, gemeinsamen Veranstaltung und Ausflügen.

Gegen einen kleinen Kostenbeitrag werden die Senioren

nach Absprache auch nach Garrel oder Cloppenburg zu Einkäufen,

Arztbesuchen oder sonstigen Erledigungen gefahren.

Dieses Engagement wurde jetzt sogar bei der Vergabe

des Caritas Sozialpreises 2019 geehrt. Das niedrigschwellige

Betreuungsangebot und die von

Ehrenamtlichen organisierte Nachbarschaftshilfe wurde

bei der Preisverleihung in Vechta mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Der Verein ist berechtig mit der Pflegekasse abzurechnen

und die ehrenamtlichen Helfer*innen informieren

und unterstützen gerne bei der Beantragung eines Pflegegrades.

Für die Zukunft haben die Mitglieder des Vereins noch

weitere Pläne. Sie möchten gerne eine Senioren-WG in Beverbruch

einrichten. Die Senioren sollen gemeinsam wohnen

und sich gegenseitig unterstützen, damit sie noch lange

ein selbstbestimmtes Leben in und mit der Gemeinde leben

können. Für Fragen, Anmeldungen und Informationen über

die entstehenden Kosten stehen die Verantwortlichen der

Beverbrucher Begegnung, Beverbrucher Damm55a, unter 0

44 74/50 529 71 zur Verfügung. Oder kommen Sie einfach

bei einem Treffen dazu. Besucher sind herzlich willkommen.

Sigrid Lünnemann

Mut zum Anbieterwechsel

Der Blick auf die jüngste Strom- oder Gasabrechnung kann einem

schon mal die Tränen in die Augen treiben. „Das muss nicht sein“, sagt

Lars Düser und ermutigt seine Kunden zum jährlichen Wechsel des

Tarifanbieters, um die persönlichen Energiekosten spürbar zu senken

und bares Geld zu sparen.

In den vergangenen Jahren seien die Preise, insbesondere für Strom

und Erdgas, kontinuierlich gestiegen. Der Markt sei ständig in Bewegung,

Preise vergleichen lohne sich daher immer, meint Düser. Viele

Menschen würden jedoch, vielleicht aus Bequemlichkeit oder Gewohnheit,

nicht wechseln – oder sie schrecken vor einem Anbieterwechsel

zurück, weil sie Angst haben, auf einmal ohne Strom und Gas

dazustehen, wenn der Anbieter insolvent wird.

Das Portfolio des Engerievermittlers Lars Düser umfasst mittlerweile

rund 70 Tarifanbieter. „Durch die Analyse der aktuellen Verträge kann

ich für den Kunden ein, auf ihn und seine Bedürfnisse zugeschnittenes

Angebot erstellen und ihm sein Sparpotenzial aufzeigen.“ Jeder Vertrag

wird außerdem auf Wiedervorlage gelegt, um den Verbrauch im

Auge zu behalten und flexibel auf Veränderungen am Energiemarkt

reagieren zu können. Lars Düser unterstützt seine Kunden unter anderem

beim Ausfüllen und der Übermittlung des Wechselantrags, bei

der Kündigung des zu teuren Anbieters und bei allen Fragen rund um

Energieverträge und Abrechnung. Für den gelernten Einzelhandelskaufmann

ist es wichtig, unabhängig zu beraten, als persönlicher Ansprechpartner

zur Verfügung zu stehen und als Vermittler zwischen

Kunden und Anbietern zu agieren. „Ich arbeite auf Empfehlung und

komme nur dann zum Kunden nach Hause oder in den Betrieb, wenn

dies auch gewünscht wird.“

Generell rät Lars Düser davon ab, Verträge am Telefon oder der Haustür

abzuschließen, da man in diesem Moment das Angebot nicht objektiv

prüfen kann.

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22 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

23



reportage

AB HIER: PURE FASZINATION...

Reportage

Foto: djd/keinesorgen.de/Shutterstock

Für Mensch und Vierbeiner

Haftpflichtversicherung für Hundehalter schützt vor unkalkulierbaren Risiken

Hunde sind für viele Menschen wichtige und treue Lebensbegleiter.

Die meisten Halter kümmern sich intensiv um

die Erziehung und das Wohlergehen ihrer Vierbeiner. Doch

auch die beste Erziehung kann nicht verhindern, dass Hunde

ihrer Natur folgen und dabei etwa Gegenstände beschädigen.

"Hunde sind über die Privathaftpflicht ihrer Besitzer

nicht mitversichert", erklärt Thomas Heumann von der Oberösterreichischen

Versicherung AG. Hundebesitzer können

deshalb eine spezielle Hundehalter-Haftpflichtversicherung

abschließen, in einigen deutschen Bundesländern ist diese

für alle Hunderassen gesetzlich vorgeschrieben. "Die Versicherung

greift grundsätzlich dann, wenn der Vierbeiner

Personen-, Sach- oder Vermögensschäden verursacht", so

Heumann. Der Versicherungsnehmer ist damit vor unkalkulierbaren

Risiken geschützt, die vom Hund ausgehen können.

Kein Leinenzwang

Bei der Hundehalter-Haftpflichtversicherung der Oberösterreichischen

Versicherung beispielsweise sind der Hundehalter

sowie seine Familienangehörigen plus alle im Haushalt

mit dem Hundehalter lebenden Personen versichert

- auch Tierhüter. Sie deckt auch Schäden ab, die der Hund bei

einem bis zu einem Jahr dauernden Auslandsaufenthalt verursacht.

Unter www.keinesorgen.de gibt es alle weiteren Infos.

Generell besteht bei der Versicherung kein Anleinzwang.

Sie wird in zwei Deckungskonzepten angeboten, der Kunde

kann jeweils Deckungssummen von fünf oder zehn Millionen

Euro wählen.

©Dieter Mahlke

Steinkauz im Anflug auf Sitzwarte bei Sonnenuntergang

Lofoten

Schäden sind schnell passiert

Durch Hunde verursachte Schäden gibt es immer wieder.

Border Collie Brummer etwa spielt mit der achtjährigen Mia

im Hof. Das Tor zur Straße steht offen. Mia wirft einen Ball,

der auf die Straße fliegt. Brummer rennt vom Grundstück

über den Bordstein auf die Straße, um den Ball zu bekommen,

dabei trifft er ein fahrendes Auto an der Stoßstange

vorne. Die Stoßstange und ein Scheinwerfer des Autos werden

beschädigt. Brummer ist zum Glück nur leicht verletzt.

Die Tierhalterhaftpflicht zahlt den Schaden am Auto. Zweites

Beispiel: Zum Jahreswechsel ist die ganze Familie bei

den Nachbarn zum Feiern. Labrador-Mischling Krümmel ist

alleine im gemieteten Haus. Als um Mitternacht Böller und

Raketen gezündet werden, erschreckt Krümmel so sehr,

dass er den Holzparkettboden und die Tür zerkratzt. "Mieter

sollten sich also vergewissern, dass auch Mietsachschäden

durch die Versicherung abgedeckt sind. In diesem Fall wird

der Mietsachschaden dann über die Versicherung reguliert",

erläutert Thomas Heumann.

Mit einer Hundehalter-Haftpflichtversicherung sind der Versicherungsnehmer

und seine Angehörigen vor unkalkulierbaren

Risiken, die vom Vierbeiner ausgehen, geschützt.

24 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

©Willi Rolfes



© Dr. Ferry Böhme

Die Kalligraphie der Natur

©Theo Bosboom ©Stephan Fürnrohr

©Willi Rolfes

Portrait einer Libelle

Shaped by the sea

Lofoten

Der Libelle ins Auge geblickt

Stapelfelder Fototage begeistern mit Poesie und Ästhetik

Mit der inspirierenden und poetischen Kraft der Fauna

und Flora faszinieren Natur- und Landschaftsfotografen

die Besucher der Stapelfelder Fototage,

die gerade zu Ende gegangen sind, immer wieder aufs Neue.

Willi Rolfes, renommierter Naturfotograf und geschäftsführender

Direktor der Katholischen Akademie (KAS), ist es

auch in diesem Jahr wieder gelungen, einige der besten Naturfotograf*innen

aus Europa nach Stapelfeld zu holen. In

faszinierenden Vorträgen präsentierten sie an drei Tagen die

ganze Bandbreite der fotografischen Ausdrucksmöglichkeiten

und gewährten einmalige und sehr persönliche Einblicke

in die Entstehungsweise ihrer beeindruckenden Bilder.

Die Akademie wäre aber nicht die Akademie, wenn die

Fototage nicht mehr wären als eine reine Präsentation von

Naturfotografien. Kunsthistoriker und Pädagogischer Direktor

Dr. Martin Feltes sowie Theologie-Dozent Dominik Blum

begleiteten die Veranstaltung und gaben Impulse, die zum

Nachdenken anregten. Das abwechslungsreiche Vortragsprogramm

wurde durch vertiefende Workshops der Referenten

ergänzt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit der Ausstellung „Poetik

Stripes“ der Fotografin Tabea Vahlenkamp, die noch bis

Anfang Mai in der Akademie zu sehen sein wird. Bilder und

Poesie gehen dabei eine künstlerische Symbiose ein. Dem eigentlichen

Landschafts- oder Naturfotos ordnet Tabea Vahlenkamp

sogenannte „Colour Transects“ zu. Der schottische

Naturfotograf Niall Benvie entwickelte diese Darstellungsvariation,

bei der die im Bild enthaltenen Farben selektiert und

gesondert nach einem speziellen System aufgelistet werden.

Diese selektierten Farben kombiniert Tabea Vahlenkamp mit

poetischen Texten, so dass ein Gesamtwerk entsteht, das

zum Betrachten und Nachdenken anregt.

Kleine Anmerkung: Niall Benvie wird diese Technik im Mai

in einem sicher sehr spannenden KAS-Fotoworkshop vermitteln.

Mit ihrer auch in einem Bildband erschienen Entdeckungsreise

durch Niedersachsen zeigen die vielfach ausgezeichneten

Naturfotografen Jürgen Borris, Bernhard Volmer und

Willi Rolfes die beeindruckende Schönheit der „Wildnis Niedersachsen“.

Die fotografische Reise führt vom Wattenmeer

über die sagenumwobenen Mittelgebirge, bis in die Flussniederungen

der Elbe und zur einzigartigen Lebenswelt der

norddeutschen Moore und vermittelt faszinierende Bilder

von der Ästhetik und Wildheit dieser einmaligen Landschaften.

Die es, als wertvolles und einzigartiges Naturerbe, akribisch

zu schützen gilt.

Poetik Stripes

©Tabea Vahlenkamp

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Der Libelle ins Auge geblickt

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Das zarte Erwachen der Natur im Frühjahr

©Dieter Mahlke

©Monika Lawrenz

©Jan Piecha

©Klaus Tamm

Blaumeise im Flug im Winter

Morgen im Wald

Waschbär

Einen Einblick in die schroffe Schönheit der Lofoten im

Winter haben Willi Rolfes und sein Sohn Johannes Rolfes gemeinsam

erkundet. Auf ihrer Reise in den Norden Norwegens

entstanden beeindruckende Aufnahmen von atemberaubenden

Landschaften im Wechselspiel der Farben. Sie zeigen

die raue und wilde Natur nördlich des Polarkreises und die

geheimnisvolle Farbenpracht der Nordlichter, die in flackernden

Bahnen über den nächtlichen Himmel ziehen. Während

der Vater sich auf die klassische Landschaftsfotografie konzentrierte,

sammelte der Sohn Material für einen Kurzfilm.

Auf diese Weise zeigen sie auf beeindruckende Art und Weise

die Möglichkeiten und Grenzen der beiden Medien Videound

Fotografie auf.

Stephan Fürnrohr sind unter dem Motto „Die Kalligraphie

der Natur“ faszinierende Drohnenaufnahmen aus dem Altaigebirge

gelungen. Das Wälzen von Atlanten und das Durchsuchen

von Satellitenbildern auf der Suche nach passenden

Motiven stand am Beginn dieses Fotoprojektes. Im russischen

Teil des Altai-Gebirges wurde Stephan Fürnrohr schließlich

fündig. Hier entstanden mit Hilfe von Drohnen einmalige Fotografien

von bizarren Landschaftsformen, mäandrierenden

Flussläufen in beeindruckender Farbigkeit und Bilder einer

atemberaubenden, fast unwirklich scheinenden Natur.

Einen Einblick in die Ästhetik und Faszination der Makrofotografie

geben hingegen die Bilder des Naturfotografen Dr.

Ferry Böhme. In seinen Bildern präsentiert er vor allem die

filigrane Schönheit von Libellen. Dem Tierarzt und leidenschaftlichen

Fotografen gelingt es auf eindrucksvolle Art

diese Schönheit der „Königin der Lüfte“ im Bild festzuhalten.

Der Betrachter ist fasziniert von den schillernden Farben, der

Anmut dieser Tiere und den dicken Tautropfen, die auf den

filigranen Flügeln in der Morgensonne glitzern.

Das Meer und seine Küste im steten Wandel von Gezeiten

und Lichtstimmungen sind die Lieblingsmotive des niederländischen

Naturfotografen Theo Bosboom, der die gestalterische

Kraft des Meeres in seiner Bildreihe „Shaped by the

Sea“ festgehalten hat. Für die außergewöhnlichen und stimmungsvollen,

ja poetischen Fotografien ist der vielfach ausgezeichnete

Fotograf durch ganz Europa gereist und wurde

sowohl an der Küste Norwegens als auch an der portugiesischen

Atlantikküste fündig. Es entstanden beeindruckende

Bilder, die die formende Kraft des Meeres in ihrer oft bizarren

Schönheit zeigen.

Die jungen Nachwuchsfotografen Jan Piecha und Dominik

Janoschka sind den Waschbären auf ihren nächtlichen Streifzügen

durch Kassel, der „deutschen Hauptstadt der Waschbären“,

gefolgt. Bei der Eroberung des neuen Lebensumfeldes

sind sehenswerte Bilder dieser nachtaktiven und oft scheuen

Tiere entstanden.

Eine märchenhaft verträumte Natur zeigen die Bilder von

Klaus Tamm, der eine stimmungsvolle Fotoreise durch die

Wildnis Europas unternommen hat. Das zarte Erwachen der

Natur im Frühjahr vor unserer Haustür hält er in seinen künstlerischen

Bildern ebenso fest wie die raue Natur Spitzbergens.

Wichtig ist ihm, die Menschen für die Natur zu sensibilisieren.

Mit den Einkünften aus Vorträgen, Bild- und Buchverkäufen

unterstützt er die Aufwind gGmbH zur Realisierung von Natur-

und Umweltschutzprojekten.

Einen ganz besonderen Weg beschreitet Dieter Mahlke.

Mit seiner hochtechnischen Highspeed-Fotografie stoppt er

schnelle Bewegungsabläufe, die ansonsten dem menschlichen

Auge verborgen bleiben. So friert er in seinen Bildern

Vögel, Fledermäuse und Insekten im Flug förmlich ein und

präsentiert faszinierende Einblicke in die komplexen Bewegungsabläufe

dieser Tiere.

Ein außergewöhnliches Projekt sind der Fotografin Monika

Lawrenz und der Pianistin Janka Simowitsch gelungen. In

ihrer gemeinsamen Multivisions-Show „Der Baum voll von

Liedern“ gehen die beiden Kunstformen Musik und Fotografie

eine stimmungsvolle Symbiose ein. In ihren Bildern fängt

Monika Lawrenz ganz besondere Lichtstimmungen ein und

zeigt die zarte Ästhetik der Natur, wenn das erste Licht durch

die Baumkronen bricht oder sich Nebelschwaden langsam

auflösen. Diese stimmungsvollen Naturaufnahmen untermalt

die Pianistin Janka Simowitsch mit gefühlvoll vorgetragener

klassischer Musik zu einem einzigartigen, inspirierenden

Erlebnis. Dieses und die anderen Begegnungen aus der

Welt atemberaubender Fotokunst vermitteln Impressionen

von ungeahnter Schönheit – für immer unvergesslich.

SIGRID LÜNNEMANN

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Bulgarien

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Sprache verstehen wie Normalhörende?

Neueste Studien zeigen, dass Hörgeschädigte

mit Oticon Opn S genauso

gut in lärmigen Situationen

verstehen wie ihre normalhörenden

Altersgenossen.

Fotos: Albena-AG/akz-o (Wenn nicht anders angegeben)

Bulgarien einmal anders erleben

Ein Paradies für Sportler

Wasser-Funsport, Klettern, Wandern, Mountainbiking, Paragliding, Reiten,

Segeln – diese Liste zeigt auf, welche vielfältigen Sportangebote das

Land Bulgarien bietet. Sie ließe sich noch um einiges erweitern. Denn

das 111.000 Quadratkilometer große Land punktet nicht nur mit einer rund 380 Kilometer

langen Küste am Schwarzen Meer. Schon seit den 1970er-Jahren ist das

Land als Touristenregion beliebt – neben den klassischen Badegästen kommen hier

vor allem sportlich aktive Besucher voll auf ihre Kosten.

FASZINATION UNTERWASSERWELT

Ganz oben auf der Liste der Sportangebote steht der Wassersport – kein Wunder,

die Wassertemperaturen sind von Juni bis in den Oktober hinein mild. Segeln,

Tauchen und Surfen werden in den Küstenorten angeboten. Jet- oder Wasserski

kann man leihen, auch Touren mit dem Bananaboot gibt es. Wellenreiter und Windsurfer

können sich mit Surfbrettern und Bodyboards amüsieren. Ambitionierte

Wassersportler finden schnell hoch qualifizierte Tauchzentren, die Kurse nach internationalen

Zertifikaten anbieten. Große Yachthäfen vermieten Boote, in Burgas,

Nessebar und Baltschick und an anderen Orten wird man schnell fündig. Mit der

passenden Schnorchelausrüstung können Taucher die sehenswerte Unterwasserwelt

des Schwarzen Meeres kennenlernen.

WEITE TIEFEBENEN, HOHE PLATEAUS UND GEBIRGSZÜGE

Aktivurlauber genießen das einzigartige Balkangebirge, dessen Ausläufer bis an

die Küste heranreichen. Wandern, Klettern oder Mountainbiken sorgen für viel Adrenalin,

auch der Reitsport blickt in Bulgarien bereits auf eine lange Tradition zurück.

Und wer noch mehr erleben will, kann sich auch einmal in Sachen Paragliding

versuchen. Für Wanderer gibt es im ganzen Land ein übersichtlich markiertes Netz

von Wanderwegen: 30.000 Kilometern stehen zur Auswahl. Darüber hinaus finden

sich unzählige Berghütten, sodass das Wandern auf bulgarischem Boden sehr sicher

ist.

Kennen Sie das? Sie sind auf einer Geburtstagsfeier.

Die Stimmung ist ausgelassen.

Sie unterhalten sich angeregt

mit ihrem Gegenüber. Wenn

jemand anderes etwas sagt, müssen

Sie sich sehr anstrengen, etwas zu verstehen

oder sogar ganz passen. Das

liegt daran, dass bei einer Hörminderung

Sprache und Klänge unvollständiger

an das Gehirn übertragen

werden. Genau hier setzt das Hörgerät

Oticon Opn S an und sorgt dafür,

dass Sie ihren Aktivitäten wieder

mit Freude nachgehen können, auch

wenn es mal etwas lauter wird.

In Lärm Verstehen

wie Normalhörende

Gutschein

Für Sie kostenlos und unverbindlich:

• Eine individuelle Hörberatung

Mit Oticon Opn S hören Sie so natürlich

wie mit keinem anderen Hörgerät

zuvor. Mit der innovativen 360°-Technologie

nehmen Sie Stimmen und

Klänge aus allen Richtungen ganz beiläufig

wahr. Sie können Gespräche mit

mehreren Personen in lauter Umgebung

leichter meistern uns sich entspannter

einbringen. Neueste Studien

zeigen, dass Hörgeschädigte mit Oticon

Opn S genauso gut in lärmigen

Situationen verstehen wie ihre normalhörenden

Altersgenossen.

Patentierte Spitzentechnologie,

die das Gehirn unterstützt

Wie hören mit den Ohren, aber Verstehen

ist ein Vorgang, den das Gehirn

vornimmt: Es trennt Wichtiges von

Unwichtigem und fokussiert sich auf

das, was Sie verstehen möchten. Um

das Gehirn bestmöglich zu unterstützen,

arbeitet das Oticon Opn S mit

zwei weltweit einmaligen BrainHearing-Technologien.

Der OpenSound

Navigator ist dafür zuständig, dass

Sie wie beim natürlichen Hören jederzeit

die 360° Klangkulisse wahrnehmen

können, währen der OpenSound

Optimizer für bis zu 30% mehr Sprachdetails

und natürlichen Klang sorgt.

Ein lohnendes Investment in

ihre Hörgesundheit

Die Entlastung des Gehirns durch gutes

Hören wirkt sich positiv auf das

Wohlbefinden aus. Eine Studie zeigt,

dass die Behandlung einer Hörminderung

im mittleren Lebensabschnitt

das Demenzrisiko stärker senkt als

alle anderen Maßnahmen, wie z.B. mit

dem Rauchen aufzuhören oder sich

mehr zu bewegen. Deshalb lohn es

sich, mit Oticon Opn S in ihre Hörgesundheit

zu investieren.

AUSGESUCHTE SPORTZENTREN

• Ein professioneller Hörtest

subbotsky/stock.adobe.com/Albena-AG/akz-o

Die meisten Sportanlagen befinden sich in Albena, einen guten Überblick bietet

www.flamingotours.de. Der Ferienort kombiniert eine sehr gute Lage, Hotels in allen

Kategorien und das große Spa & Wellness- Zentrum „Medica-Albena“: Über 40

Sportarten, alleine 19 Tennisplätze, ein Platz für Feldhockey mit olympischer Größe

und vieles mehr locken Profisportler ebenso wie Sportfans – alle zusammen relaxen

abends gerne in den Bars und am knapp 4 Kilometer langen Strand.

akz-o

• Hörgeräte der Firma Oticon unverbindlich zum

Probetragen in Ihrem persönlichen Umfeld

Bitte kommen Sie mit diesem Gutschein zu uns oder

vereinbaren Sie einen Termin. Der Gutschein ist übertragbar.

49661 Cloppenburg • Bahnhofstr. 4 • www.brillen-reher.de

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Unsere Öffnungszeiten:

09:00−18:00 Uhr • Samstag: 10:00−14:00 Uhr

Sie benötigen einen Termin außerhalb der Öffnungszeiten? Gerne, rufen Sie uns einfach an: Tel. 04471 3788

30 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | | Bulgarien

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige

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reportage

QUADRO 2030

Während andere Unternehmen Anfang 2020 das

kommende Jahr durchplanten, stand bei QUADRO

in Langförden am 06. Januar das komplette Jahrzehnt

bis 2030 auf der Agenda. QUADRO 2030 – sich darauf

einzulassen, das erfordert in erster Linie Selbstbewusstsein

und – Mut, wobei diese Charaktereigenschaften bekannt

QUADRO-like sind. Denn hier, in der „anderen Werbeagentur“

in Langförden ist „Schwellenangst etwas für Weicheier“.

Punkt! Also scheut man sich auch nicht in die Zukunft zu

blicken, denn die Erfahrungen aus den Jahren seit der Gründung

von QUADRO 2004 sind die beste Basis für eine kontinuierliche

Weiterentwicklung des QUADRO-Konzepts. So

sieht man das hier, denn was auch immer schiefgelaufen ist

oder sogar radikal daneben ging – auch diese Dinge werden

beim Namen genannt. Bei den 27 QUADROs werden Fehler

nicht unter den Tisch gekehrt, sondern obendrauf gelegt

und bleiben da so lange, bis sie behoben sind UND bis jeder

begriffen hat, wie so etwas in Zukunft zu vermeiden ist.

Dabei beherrscht ausnahmslos ein fairer und respektvoller

Umgang auch dieses Miteinander. Da kann es noch so sehr

rappeln – der Mensch steht immer im Vordergrund, in einem

Umfeld von gelebter Toleranz.

Sich diesen Anforderungen zu stellen, dazu gehört Unterstützung.

In erster Linie aus dem QUADRO-Team selbst,

das sich natürlich aus verschiedenen Professionen zusammensetzt,

darüber hinaus jedoch als Gemeinschaft funktioniert.

In der man immer eine Lösung findet, gestützt auf

Verlässlichkeit und ehrlichen Umgang miteinander. In der jeder

dem anderen auch mal Arbeit vom Schreibtisch nimmt,

wenn der sich sprichwörtlich biegt. Wobei Cordula Richter

und Ingo Malinowski, die beiden Geschäftsführer von QUA-

DRO, immer und immer wieder sagen, dass doch bitte jeder

sich melden soll, wenn die Arbeit quantitativ zu viel ist! Allerdings

ist das etwas, was nicht konsequent umgesetzt wird.

`Schließlich sind die anderen im Team auch ausgelastet und

nerven will man sie schon gar nicht,´ mag da gedacht werden.

Dann allerdings kann es schnell rigoros werden, ausgehend

von den Kollegen oder in letzter Konsequenz von

Cordula und Ingo. Auch sie haben solche Situationen immer

im Blick und agieren im Sinne des Ganzen: Dem des Einzelnen

und damit dem des Teams und damit dem der Klientel.

Denn „Qualität ist die beste Werbung“ und die lässt sich nur

realisieren, wenn alle an einem Strang ziehen.

Geschäftsführung Cordula, Ingo

Das will gelernt sein, denn „Manche Dinge brauchen eben

ihre Zeit“, doch auf diese Erkenntnis wurde beim QUAD-

RO-Teamtreffen am 06. Januar gleich die Antwort gegeben:

„Dranbleiben“. Sich immer wieder mit den Herausforderungen

auseinandersetzen und erkennen, dass einmal formulierte

Parolen nicht ewig ihre Aussagekraft behalten – diese

Erkenntnis und ihre konsequente Umsetzung ist typisch

QUADRO. Hier erkennt man den wechselnden Zeitgeist,

geht mit ihm, lässt sich jedoch von schnelllebigen Modernen

nicht mitreißen. Bleibt dafür bodenständig, verlässlich,

wiedererkennbar, ausdauernd und immer ehrlich. Dazu gehören

auch die Veränderungen innerhalb der Teamaufstellung

in den vergangenen Jahren. In denen sich, nach den

ersten „mageren Jahren des Aufbaus“, eine kontinuierliche

Entwicklung des Auftragsvolumens und ihrer Realisierung

beweist. Indem beispielsweise aus zwei Jobs in einem Ressort

vier gemacht und auch andere Stellen ausgebaut wurden.

Auf keinen Fall beliebig, denn die QUADROs legen Wert

darauf, gemeinsam zu wachsen und eine Einheit zu sein. „Es

findet sich, was zusammengehört.“

Dass dieser Anspruch sich nur mit persönlicher Zufriedenheit

abdecken lässt, ist kein Geheimnis, im verantwortungsvollen

Umgang miteinander. Dabei definiert jeder die

Aspekte von Zufriedenheit auf seine Weise – wie also macht

man daraus ein Team? Die Antwort gaben sich die QUADROs

bei dem Meeting am 06. Januar selbst, indem sie die für sie

bestimmenden Faktoren zusammenfassten:

• Bedeutung und Sinn der Arbeit.

• Das Gefühl, die Arbeit unter Kontrolle zu haben.

• Die Qualität der Führungskräfte.

• Das Gefühl tatsächlich etwas bewegen zu können

und das Sagen zu haben.

• Das Ziel und den Fortschritt der Arbeit

daraufhin zu sehen.

• Das gute Klima zwischen den Kolleginnen

und Kollegen.

• Ausgeglichenheit zwischen Arbeit und

Privatleben.

Wieder nimmt das Menschsein und das Mensch-bleiben-können

denselben Stellenwert wie die Arbeitsleistung

ein und schafft damit die Basis für das Leben der QUAD-

RO-Werte und ihrer Vision: „Durch unser tägliches Handeln

und einer gemeinsamen Weiterentwicklung wollen wir das

Netzwerk aus Vertrauen und Empathie zwischen Kollegen

und Kunden festigen. Also fragen wir nach und denken weiter,

weil wir unsere Kunden und Kollegen verstehen wollen

und ihnen vertrauen.“

QUADRO, das bedeutet in der Branche „Präzision, Verlässlichkeit

und Weitsicht!“ Das Neue wagen und mit den Ideen

dazu offensiv umgehen. Den Kunden dort abholen, wo er

sich befindet. Ihm keine „neuen Kleider“ verpassen wollen,

sondern darstellen, wie ideal das bestehende Outfit ist –

wenn es von QUADRO richtig angepasst wird. Das ist dann

eben ein neues Image, aber keines, das den Werten des Unternehmens

ihre Identität nimmt. Egal, ob es sich bei dem

Objekt um ein alteingesessenes Familienunternehmen handelt

oder um junge Wilde, die mitten in Norddeutschland

phantastischen Whisky brennen. „Wenn das nicht so wäre,

wär´s halt anders“, ist eine weitere Erkenntnis, die an diesem

Team-Treff am 06. Januar festgestellt wurde und Ausdruck

ist für die Flexibilität des QUADRO-Systems. Die Menschen

da abholen, wo sie sich befinden, was sie sind. Siehe oben,

denn das gilt auch für das Team. Das sich im jüngsten Stepp

nun auch zur Werbeagentur mit eigener Produktion im Bereich

von Foto, Film und Web-Design entwickelt hat. Die darstellende

Produktion wird mit assoziierten Fotografen und

Filmern umgesetzt, das Web-Design = in house.

Ohnehin ist die konsequente Digitalisierung von QUADRO

zukunftsbestimmend und damit, logischerweise, zukunftsfördernd.

Hinzu kommt, dass eine digitalisierte Arbeitswelt

die Vorhersehbarkeit des Joballtags und von anstehenden

Arbeitsaufgaben minimalisiert, damit die Kontrolle über den

Job maximiert und so, ganz automatisch, eine optimistische

Herangehensweise an neue Herausforderungen kreiert.

Ganz ohne Stress, dafür mit viel Platz, die Welt der QUAD-

RO-Zukunft mitzugestalten. Bevor der industrielle und gesellschafts-politische

Wandel mit einer unleugbaren und

nie dagewesenen Geschwindigkeit auftrifft und Lücken im

Wissen darum, Arbeitsplätze kosten könnten! Das wird es

bei QUADRO nicht geben, solange das Team weiterhin aufmerksam

ist, lernbegierig, weltoffen und als Team besteht.

Dazu werden jede Woche in der so genannten „KVP-Sitzung“

(KVP = Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) jede

und jeder gehört. Auch, wenn es richtig knallt und der

„Druck aus dem Kessel genommen werden muss!“ wie Ingo

Malinowski diese Pflicht-meetings nennt. Die, im Übrigen, so

lange dauern, bis alles gesagt und ausgesprochen, bis alles

wieder bereinigt wurde. Im Sinne des Leitbildes, das von allen

QUADROs formuliert ist: Wir leben unser Leitbild. Unser

Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Kollegen und Kunden

das Jetzt und die Zukunft erfolgreich zu gestalten: WIR SIND

QUADRO!

Ulla Schmitz

P.S. von der Autorin: Wenn es ein Team gibt, das diesen

Anspruch bis ins Detail lebt, dann ist das QUADRO in Langförden.

Von denen wir schon so viel berichtet haben, bei denen

sich jedoch immer wieder, bisher unbekannte Aspekte

auftun. Wir bleiben dran, Sie können darauf gespannt sein!

Verkauf & Beratung (v.l.n.r.) Angi, Linda, Patrick

Auszubildende (v.l.n.r.) Carolin, Anna, Katja

Werbetechnik (v.l.n.r.) Marc, Andrea, Mirco

Neuzugang in der Werbetechnik John

Wareneingang (v.l.nr.) Beate, Jessica

32 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

33



reportage

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Ganz einfach per Smartphone-App oder Fernbedienung das Auto vorwärmen und die Scheiben abtauen lassen: Eine Standheizung

bedeutet viel Komfort in der kalten Jahreszeit.

Ab heute hat‘s sich ausgekratzt

Eine Standheizung fürs Auto macht Schluss mit vereisten Scheiben und Warmzittern

Schnell noch die Kids in den Kindergarten bringen, während

im Büro bereits das erste Meeting ansteht: Frühmorgens

ist die Zeit oft chronisch knapp. Zu ärgerlich, wenn es dann

über Nacht auch noch geschneit hat oder die Autoscheiben

von einer dicken Eisschicht überzogen sind. Fürs Kratzen hat

man jetzt gar keine Zeit, und die Aussichten auf einen eisigen

Innenraum sind ebenfalls wenig erfreulich. Einen bequemeren,

zeitsparenden Start in den Tag ermöglicht jetzt eine

Standheizung fürs Auto. Sie sorgt zur vorher programmierten

Wunschzeit – per Fernbedienung oder Smartphone-App

–für freie Scheiben und einen vorgewärmten Innenraum. Die

Nachrüstung ist einfach und schnell in Fachwerkstätten vor

Ort möglich.

Mehr Sicherheit mit freier Sicht

Das Vorwärmen des Fahrzeugs bedeutet nicht nur einen

erheblichen Zeit- und Komfortgewinn. Autofahrer tun damit

auch etwas für mehr Sicherheit bei jedem Wetter. Schließlich

kann ein eilig freigekratztes, kleines Guckloch nie eine

vollständig eis- und schneefreie Scheibe ersetzen. Und das

Vorwärmen des Innenraums verhindert zudem, dass direkt

nach dem Losfahren das Glas von innen beschlägt oder vereist.

Auch die Winterjacke oder gar Handschuhe braucht

man im Auto nicht mehr. Standheizungen etwa von Webasto

sind auch für den Motor von Vorteil, denn Kaltstarts, die den

Kraftstoffverbrauch in die Höhe schnellen lassen, fallen weg.

Zudem wird der Antrieb geschont. Unter www.standheizung.de

gibt es mehr Infos und Adressen von Fachwerkstätten

vor Ort, die den Einbau, auch kurzfristig, übernehmen.

Bequeme Bedienung per App

Für die Bedienung der Standheizung gibt es verschiedene

Möglichkeiten. Die ThermoConnect-App etwa bietet zahlreiche

nützliche Funktionen in Verbindung mit dem Smartphone,

PC oder Laptop. Heizvorgänge lassen sich individuell

programmieren, indem man die geplante Abfahrtszeit

eingibt. Eine integrierte GPS-Funktion informiert bei Bedarf

darüber, wo das Fahrzeug aktuell unterwegs ist oder wo es

geparkt wurde – praktisch etwa im Wintersporturlaub oder

wenn mehrere Familienmitglieder das Auto gemeinsam nutzen.

(djd)

Foto: djd/Webasto/Derek Henthorn

Der Januar ist vorbei, der Februar auch schon bald, hier und da haben die Schneeglöckchen schon Krokussen und Narzissen

Platz gemacht und Tulpen blühen auch schon überall – wenn im Garten noch nicht, so doch in den Vasen auf

den Fensterbänken, ach, überall wo Platz ist! Und überhaupt: Ist der Frühling nicht die schönste Zeit des Jahres? Doch,

denn mit dem erneuten Erwachen der Natur, den ersten wärmenden Sonnenstrahlen und dem zarten Grün an allen Bäumen

bekommt unser Alltag wieder Schwung: Nichts wie raus!

• Unfallinstandsetzung

@Pixabay

34 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Cloppenburger Frühling 35



Cloppenburger Frühling

Da werden die Terrassen geschrubbt

und die Blumenbeete umgegraben;

Gartenmöbel entstaubt, Grills von ihren

Abdeckungen befreit und das, was am

Haus und im Garten die ganze, kalte und

regnerische Zeit über nicht in Ordnung

gebracht werden konnte – das hat jetzt

Priorität! Wer das Glück hat, einen Swimmingpool

sein Eigen zu nennen oder ein

Boot, der sieht zu, dass auch diese Besitztümer

wieder nutzungs- einsatzbereit

sind und schnell mal testen, ob das Cabrio

noch topless gefahren will, auch das muss

sein! Unbedingt sogar. Also: Mütze auf

den Kopf, dicken Schal um den Hals und

die Winterjacke noch mal angezogen und

los geht´s: Hinein in den CLOPPENBUR-

GER FRÜHLING, wo es zu all den genannten

und noch mehr Themen dieser Art die

besten Anregungen und Tipps gibt.

Von Fachleuten, die einem kein X für ein

U vormachen, denn die gut 130 Aussteller

dieser beeindruckenden Frühjahrsmesse

sind ebenso bodenständig und ehrlich

wie man in Cloppenburg & umzu nun

mal ist – da ist gucken, abwägen, beratschlagen,

zuhören, diskutieren, nachfragen

und echte Antworten bekommen die

Basis der Begegnungen zwischen Besuchern

der Messe und den ausstellenden

Profis. Die sich in einer Gartenschau präsentieren,

mit Konsumgütern und Gütern

aus Handwerk und Industrie; Handel, Freizeit

und Hobby sind ebenso vertreten wie

auch Automobile, Möbel, Bekleidungen

und sogar die Möglichkeiten der Telekommunikation.

Und klar, dass Geschenkideen,

Porzellan- und Glasschönheiten

auch nicht fehlen.

@Free Pik

@Pixabay

E-Bike Reinigungstechnik

Center

Zur Schlagge 21 49681 Garrel

Besuchen Sie uns !

Freigelände (22)

Der CLOPPENBURGER FRÜHLING ist ein

besonderer Event, nicht nur eine Schau,

sondern ein interaktiver Platz für alle, die

den Frühling als das begreifen, was er ist:

Der Beginn der schönsten Jahreszeiten,

Sommer und goldener Herbst eingeschlossen!

EIN TIPP zum Schluss: Schauen Sie doch

mal beim ADAC Infomobil vorbei, denn

da gibt’s kostenlose Kartensets – so lange

der Vorrat reicht!

ULLA SCHMITZ

36 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Cloppenburger Frühling

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Cloppenburger Frühling 37



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Seit Langem schon bekannt und

bewährt – aber nie unmodern:

Nordic-Walking!

Gesund bleiben, fit werden oder die Muskulatur stärken

– viele Menschen wissen, wie wichtig Bewegung

für das eigene Wohlbefinden ist. Um ihr Herz-Kreislauf-System

in Schwung zu halten, laufen bereits jetzt viele

Sportbegeisterte „am Stock“. Denn Nordic-Walking – Gehen

auf die nordische Art – erweist sich als effektives Ganzkörper-Training.

Für Anfänger, Gelegenheitssportler und Profis

hat N&W curve ein innovatives Stockmodell entwickelt, das

sich optimal an die Biomechanik des Gehens anpasst.

Müllfrevel

Überall Müllfrevel, überall muss dagegen angegangen werden

und allmählich kümmert sich auch die Politik, wie jetzt in

Garrel, darum. Gottseidank, denn privat fehlen einem die Handhabe

und im wahrsten Sinne auch die Worte, wenn man solche

Schweinereien sieht. Wie just in Emstek, wo es einem oder gleich

mehreren Idioten zu viel Arbeit war, den Deckel des Altkleider-Containers

zu öffnen, die Kleider dort hineinzustecken und

den Deckel wieder zu schließen.

Oder war es so, dass der Container schon bis zum Rand gefüllt

war? Das wäre aber so was von einer Unverschämtheit gewesen,

nach dem Motto: „Was, hier werde ich meinen alten Kram nicht

los? Dann schmeiße ich ihn doch einfach in die Landschaft!“

Denn jetzt zum nächsten Altkleider-Container zu fahren - da

würde die Gesellschaft zu viel verlangen! Sollen die, die es stört,

doch sehen, wie sie mit dem Zeug fertig werden!

Antwort der Gesellschaft: „Unnützes Pack, das Sie sind! Wüssten

wir, wer diesen Schwachsinn veranstaltet hat, wir würden

dafür sorgen, dass Sie empfindlich dafür bestraft würden. Doch

leider stehen Menschen wie Sie nicht zu dem, was sie tun. Denn

auch das wäre laut Ihrem mickrigen Verständnis von Ästhetik,

sozialer Verantwortung und Umweltschutz zu umständlich und

unbequem. Unnütz, hässlich und dumm wie Sie sind! usch

NEUE GENERATION VON LAUFSTÖCKEN

Gefertigt aus Aluminium, liegt der Laufstock Ergocurve

besonders leicht in der Hand und hält gleichzeitig allen Belastungen

stand. In der Laufbewegung verlagert eine spezielle

Doppelbiegung den Aufsetzpunkt der Stockspitze nach

vorne und erlaubt so eine sichere Positionierung auf dem

Boden. Einwärts gedrehte Griffe unterstützen eine natürliche

Haltung der Hände, wodurch Schulter- und Handgelenke

entlastet werden. Neben dem Einsatz im Freizeit- und Profisport

findet das Trainingstool auch in der Rehabilitation

Verwendung, indem es den natürlichen Bewegungsablauf

schonend unterstützt und für ein Abfedern der Schritte

sorgt. Je nach Körpergröße und -bau ist das Modell Ergocurve

in verschiedenen Maßen erhältlich. Durch ein doppeltes

Verriegelungssystem passen Nutzer dessen Länge individuell

an. Für den Transport lässt sich der ergonomische Laufstock

ganz einfach in zwei Teile zerlegen. So können Nordic-Walking-Enthusiasten

ihren Trendsport überall frei ausleben.

Vom Nichtschwimmer zur Wasserratte

Schwimmen lernen, bevor

der Sommer kommt.

Das macht Kindern nicht nur Spaß – es ist lebenswichtig.

Die DLRG, Vereine und private

Schwimmschulen bieten deshalb auch im

Frühjahr verstärkt Kurse an. Damit die Kleinen

fit werden für Pool, Strand und Freibad.

Jeder zweite Grundschulabgänger ist kein

guter Schwimmer, ergab eine von der DLRG

in Auftrag gegebene Umfrage. Und nur 40

Prozent der Schüler haben das Bronzeabzeichen

– den „Freischwimmer“. Zwar ist

Schwimmunterricht Pflicht im Lehrplan, viele

Schulen können den aber nicht in vollem

Umfang anbieten, weil immer mehr Bäder

schließen. „Umso wichtiger ist es, dass Eltern

aktiv werden und ihre Kinder möglichst früh

zum Schwimmkurs anmelden“, sagt Melanie

Gestefeld von der IKK classic. Die Krankenkasse

unterstützt ihre Mitglieder dabei und

bezuschusst die Kurse mit bis zu 50 Euro pro

Kalenderjahr. Nach dem Kurs sollte weiterhin

regelmäßig geübt werden, damit die Kinder

Ausdauer und Sicherheit trainieren können.

„Das klingt einfach, doch da es immer mehr

Spaßbäder gibt, in deren Becken die Kinder

stehen können, sollten Eltern eine Vereinbarung

treffen“, rät Gestefeld. „Erst ein paar

Bahnen schwimmen, dann in den Spaßbereich

abtauchen.“

Zwischen vier und fünf Jahren können die

meisten Kinder mit einem Schwimmkurs beginnen.

Ab diesem Alter ist die nötige Koordinationsfähigkeit

vorhanden. Rund 20

Übungsstunden sind nötig, damit sich die

Kleinen sicher im Wasser bewegen können.

Ideal sind Gruppengrößen von maximal

zehn Teilnehmern. Sinnvoll sind vorher Kurse

zur Wassergewöhnung oder Babyschwimmen,

bei denen die Kinder das Element spielerisch

kennenlernen. Auch hierfür zahlen

manche Krankenkassen Zuschüsse. Einfach

nachfragen!

Familien

freundlich!

Bis zu 50% Vergünstigung

für Familienpassinhaber

und bis zu 20% beim

Erwerb unserer Wertcoins.

Kinder-Kurse 2020

Wassergewöhnung

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Schwimmkurs

Babyschwimmen

Informationen und weitere Kurs-Angebote:

www.soestebad.de

Hagenstraße 28 49661 Cloppenburg Tel. 04471-2218 www.soestebad.de

38 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Müllfrevel

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Stahl-Loft-Türen

Filigran gebaute Glastüren und Raumtrenner verkörpern

zeitlose Eleganz und modernen Minimalismus

reportage

Metallbau Kordes

Metallbau KORDES ist ein Familienunternehmen im Herzen

des Oldenburger Münsterlands, das auf eine langjährige

erfolgreiche Firmengeschichte zurückblicken kann.

Seit 1962 wird hier nach dem höchsten Stand der Technik

gearbeitet und individuelle Metallbau-Konstruktionen nach

Maß gefertigt. Dabei wurde von Anfang an größter Wert auf

beste handwerkliche Ausführung, nachhaltige Qualität und

hervorragenden Service gelegt. Dieser Unternehmensphilosophie

fühlen sich auch Konrad und Simon Böske verpflichtet,

die das Unternehmen gemeinsam in zweiter und dritter

Generation leiten.

Die Bandbreite der Unternehmensleistungen sind vielfältig

und reichen von Vordächern und Haustüren über individuell

gestaltete Wintergärten bis zur kompletten Fassadengestaltung

von Großprojekten.

Mit Präzision und handwerklicher Qualitätsarbeit werden

bei der Gestaltung von Türen, Fenstern, Lichtdächern und

Überdachungen sowie beim Fassaden- und Wintergartenbau

höchste Ansprüche an Technik und Design realisiert –

dafür steht der Name Metallbau KORDES seit fast 60 Jahren.

Das Metallbauunternehmen fertigt aber nicht nur die einzelnen

Werkstücke in ihrem eigenen, mit der modernsten

CNC-Technik ausgestatteten Betrieb, sondern übernimmt

auch die schlüsselfertige Montage vor Ort. So greifen Produktion,

Auslieferung und Montage harmonisch ineinander

und der Kunde bekommt alles aus einer Hand – für mehr Sicherheit,

Zuverlässigkeit und Qualität.

– Design und Qualität aus einer Hand

Das Frühjahr ist der perfekte Zeitraum, um sich den oft

lange gehegten Traum von einem hellen, lichtdurchfluteten

Wintergarten oder einer stilvollen Terrassenüberdachung zu

erfüllen. Das erfahrene Team von Metallbau KORDES plant

und realisiert Terrassendächer und Wintergärten ganz nach

den Vorstellungen und Vorlieben ihrer Kunden.

Mit einem Terrassendach ist das ganze Jahr über Gartenund

Terrassenzeit. So kann auch bei kühlerer Witterung oder

einsetzendem Regen der Aufenthalt auf der Terrasse und

der Blick in den Garten mit Freunden und Familie genossen

werden. Wintergärten bieten nicht nur ganzjährig einen zusätzlichen

lichtdurchfluteten Wohnraum, sondern schaffen

neue Wohn- und Lebensqualität für jedes Zuhause. Jeder

Wintergarten ist dabei ein individuell geplantes Einzelstück.

Die Experten von Metallbau KORDES empfehlen als Konstruktionsmaterial

hochwertige und langlebige Aluminium-Profile,

die aufgrund der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten

perfekt auf die unterschiedlichen Baustile und

Grundrisse abgestimmt werden können.

Aluminium hat sich auch bei der Konstruktion von Haustüren

sowie Fenstern und Fassaden vielfach bewährt, denn

sie überzeugen durch modernste Technik und anspruchsvolles

Design. Die Fachleute von Metallbau KORDES beraten

ausführlich und sorgen für die beste Lösung.

Hier gibt es alles aus einer Hand. Ein maßgeschneidertes

Beschattungssystem mit außen oder innen montierten

Markisen, Jalousien, Lamellen oder Raffstores sorgt auch an

heißen Sommertagen für ein angenehmes Wohlfühl-Klima.

Auch nach Abschluss der Bau- und Installationsarbeiten

lässt Metallbau KORDES seine Kunden nicht allein. Service-Mitarbeiter

sorgen schnell und zuverlässig dafür, dass

Reparaturen, Umbauten oder Erweiterungen schnell und

zuverlässig durchgeführt werden. Ein Anruf genügt!

Design und Innenraum in Harmonie mit Glas und Stahl

Was machen Stahl-Loft-Türen so besonders? Sie schaffen eine moderne, zurückhaltende

Verbindungen zwischen den Räumen und sorgen für viel Licht, sowie

Wärme- und Schalldämmwirkung in Ihrem Zuhause oder Büro. Der feine, schmale

Stahl verleiht dem Design eine klassische Linie und wirkt optisch leicht - das Glas

unterstützt diese Wirkung.

Die hochwertige Verarbeitung der Türelemente, Stahltüren und Glastrennwände

stehen für höchste Qualität und individuelle Lösungen passend zu Ihrem Interieur.

Unsere Designs sind speziell auf die Innenarchitektur des Raumes angepasst

und fügen sich dadurch perfekt ein.

Bei der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt. Stahl-Loft-Türen können als Drehtür

mit einem oder zwei Flügel oder auch als Schiebetür konstruiert werden. Auch

Anzahl und Stärke der glasteilenden Sprossen kann frei gewählt werden.

Die Türen können im Rohstahllook oder mit einer Pulverbeschichtung in RAL-Farben

nach Wahl bestellt werden.

Zur Verstärkung suchen wir:

Auszubildende zum 01.08.2020

Technischer Systemplaner

Metallbauer FR Konstruktionstechnik

Metallbauer / Tischler

zur Montage von Tagesbaustellen

für die Fertigung verschiedener Aluminiumkonstruktionen

Montagehelfer / Servicehelfer

zur Montage von Tagesbaustellen

Sigrid Lünnemann

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige

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Stadtgeschichte

reportage

Jüdische Familien in Cloppenburg

Die Gedenkfeiern zum 75. Jahrestag der Befreiung des

Konzentrationslagers Auschwitz machen auf eindringliche

Weise deutlich, dass das Erinnern an die

Gräueltaten der Nationalsozialisten nicht nachlassen darf.

Zugleich ist es wichtig, an das Leben der jüdischen Mitmenschen

zu erinnern, die mitten unter uns wohnten. Intoleranz

und Hass dürfen nie wieder zu Ausgrenzung, Vertreibung

und Vernichtung führen.

Die jüdische Familie Heiersberg (früher Heyersberg) war

in das gesellschaftliche Leben Cloppenburgs über Generationen

fest integriert. Die Familie war bereits seit Mitte des

18. Jahrhunderts in Cloppenburg ansässig und führte ein gut

gehendes Manufakturwarengeschäft in der Lange Straße 42.

Schneider Hermann Heiersberg und seine Frau Frederike,

geb. de Beer, hatten zwei Kinder und in ihrem Haushalt

lebte auch der ledige Bruder Julius Heiersberg, der ebenfalls

Schneider war. Von 1932 bis 1939 war Hermann Heiersberg

Vorsteher der kleinen jüdischen Gemeinde in Cloppenburg

und genoss hohes Ansehen nicht nur in der jüdischen Gemeinde.

Er hatte im Ersten Weltkrieg als Soldat gekämpft

und war mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet worden.

Auch im Vereinsleben der heutigen Kreisstadt war Hermann

Heiersberg ein aktives und geschätztes Mitglied. Er war

Mitglied des Obst- und Gartenbauvereins sowie des „Deutschen

Gelehrten Clubs“.

Familie Heiersberg

Sohn Alexander erlernte ebenfalls das Schneiderhandwerk

und war mit Gerta Süskind verheiratet, die auch aktives

Mitglied im Turnverein TV Cloppenburg war. Aufgrund

seines guten Rufes und seines handwerklichen Geschicks

bildete Alexander Heiersberg zahlreiche Schneidergesellen

aus. Der jüngere Sohn und spätere Diplomingenieur Erich

Heiersberg gehörte zum ersten Abiturjahrgang des Cloppenburger

Realgymnasiums im Jahr 1923. Er emigrierte

aufgrund der wachsenden Repressalien bereits 1933 nach

Südafrika.

Der wachsende Antisemitismus und die nationalsozialistische

Gesetzgebung machten Familie Heiersberg das Leben

zunehmend unerträglich. Nach dem Aufruf zum Boykott aller

jüdischen Geschäfte am 1. April 1933 wurden auch vor ihrem

ehemals gut gehenden Geschäft Plakate mit Nazi-Parolen

angebracht und in der Folgezeit blieb die ehemals treue

Kundschaft aus.

In der Reichspogromnacht vom 9. November 1938

brannte in Cloppenburg, ebenso wie in vielen anderen

Städten, die Synagoge nieder. Die Feuerwehr rückte zwar

an, sorgte aber nur dafür, dass die Flammen nicht auf andere

Gebäude übergriffen. Am folgenden Tag schändeten

Schulklassen, die von ihren Lehrern angeführt wurden,

den jüdischen Friedhof und stürzten zahlreiche Grabsteine

um.

SA-Mitglieder stürmten in die Wohnungen der jüdischen

Familien und verhafteten willkürlich die anwesenden Männer,

die wie Schwerverbrecher abgeführt und eingesperrt wurden.

Anschließend verschleppten Hitlers Schergen die meisten von

ihnen ins KZ Sachsenhausen bei Oranienburg, wo sie unter

unvorstellbaren Bedingungen inhaftiert wurden. Wenn sie es

dennoch schafften, nach Cloppenburg zurückzukehren, versuchten

sie nach Möglichkeit das Land zu verlassen.

Auch das Geschäft und die Wohnung der Familie Heiersberg

wurde gestürmt und geplündert. SA-Männer holten den

75-jährigen Hermann Heiersberg sowie seinen ältesten Sohn

und seinen Onkel Julius Heiersberg gewaltsam aus dem Haus.

Für Hermann Heiersberg brach eine Welt zusammen. „Warum

machen Sie das? Das können Sie doch nicht machen! Ich bin

doch Deutscher. Ich war Soldat und habe das Eiserne Kreuz“,

soll er seinen Peinigern zugerufen haben.

Das Geschäft der Familie wurde vollständig geplündert. Die

Ware und das Inventar wurden auf einen Lastwagen verladen

und vor den Augen der Cloppenburger Nachbarn fortgeschafft.

Anschließend wurde das gestohlene Gut der Nationalsozialistischen

Volkswohlfahrt (NSV) übergeben.

Nach den schrecklichen Vorkommnissen in der Reichspogromnacht

erhob der damalige Cloppenburger Vikar Ernst

Henn in einer Predigt in der alten St. Josef-Kirche, als einer

von wenigen, seine Stimme gegen den nationalsozialistischen

Terror: „Vor Gott ist Brandstiftung Brandstiftung. Raub ist Raub

und bleibt ganz gewöhnlicher Straßenraub, auch wenn die

Beute solcher Raubzüge für die Wohlfahrtspflege sichergestellt

wird“.

Seine offene Kritik an den Nationalsozialisten blieb für Vikar

Henn nicht ohne Folgen. Er wurde verhört und ein Strafverfahren

wurde gegen ihn eingeleitet. (s. Kasten)

Nachbarn wollten in der Folgezeit die Familie Heiersberg

heimlich unterstützen. Diese lehnte aber jedes Hilfsangebot

ab, da sie befürchteten ihre Freunde könnten dadurch selbst in

Konflikt mit den Nationalsozialisten geraten. Die Familie musste

ihr Geschäft verkaufen, und es wurde Ende 1938 aus der

Handwerksrolle gelöscht. Als letzter Vorsteher der jüdischen

Gemeinde übertrug Hermann Heiersberg im Februar 1939

das Gelände der Synagoge sowie des jüdischen Friedhofs der

Stadt Cloppenburg.

Im gleichen Jahr wanderte die Familie nach Südafrika aus,

wo bereits ihr Sohn Erich lebte. Hermann Heiersberg starb im

Jahr 1956. Sein Bruder Julius war bereits kurz nach der Emigration

1940 verstorben.

Sigrid Lünnemann

Vikar Ernst Henn

Der Cloppenburger Kaplan Ernst Henn fand nach

der Reichspogromnacht deutliche und kritische Worte

in seiner Predigt in der alten St. Josef-Kirche: „Vor

Gott ist Brandstiftung Brandstiftung. Raub ist Raub

und bleibt ganz gewöhnlicher Straßenraub, auch

wenn die Beute solcher Raubzüge für die Wohlfahrtspflege

sichergestellt wird. Es ist eine der vier himmelschreienden

Sünden, den Witwen und Waisen das

zum nackten Leben Notwendige brutal vorzuenthalten.

Was wird einmal sein, wenn die gigantische Lüge

unserer Tage am Ende der Welt der Herrlichkeit und

eisernen Gerechtigkeit Gottes gegenübersteht? An

jenem Tage wird diese gigantische Lüge zerplatzen

wie eine buntschillernde Seifenblase. Wehe dann

den armen, betörten Unglücksmenschen, die ihrer

Verführungskunst erlagen! Wehe dann auch uns,

dass wir ihnen nicht in den Arm fielen und sie vom

Verbrechen zurückrissen! Auch wir haben vieles wiedergutzumachen.“

Infolge dieser deutlichen Worte wurde ein Strafverfahren

gegen Vikar Ernst Henn eingeleitet. Um

ihn an weiteren Predigten zu hindern, in denen er

klar Stellung gegen die Verbrechen der Nationalsozialisten

beziehen würde, wurde Ernst Henn im Mai

1940 zur Wehrmacht einberufen. Als Sanitäter an der

Ostfront erkrankte er schwer und trat nach mehrmonatigem

Lazarettaufenthalt im November 1943 seinen

Dienst als Vikar in der Pfarrgemeinde St. Vitus in

Löningen an.

Als am 11. April 1945 die Stadt unter Beschuss durch

die Britische Armee geriet, hisste er die Weiße Flagge

und bewahrte auf diese Weise die Stadt Löningen,

und vor allem das Krankenhaus, vor der Zerstörungen.

Dabei wurde der mutige, unerschrockene und

unbeugsame Mann selbst von einem Granatsplitter

tödlich verwundet.

In Gedenken an seine Menschlichkeit und Zivilcourage

erhielt der Platz vor der St.-Andreas-Kirche

in Cloppenburg seinen Namen. Im Jahr 2014 wurde

Ernst Henn in das Verzeichnis der deutschen Katholischen

Märtyrer, dem deutsche Martyrologium des

20. Jahrhunderts, aufgenommen.

42 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Stadtgeschichte

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Stadtgeschichte

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Klimaschutz

Den eigenen Garten zum

Klimaschutzgebiet machen:

F@reePik

@FreePik

Die eigene Ernte genießen

Das ist gar nicht so schwer, wie es sich im ersten Moment

anhören mag. Doch gerade in unserer Gegend,

wo genügend Platz im Garten ist, macht es Sinn, sein

eigenes Gemüse und Obst anzupflanzen. Das geht auch

schon auf kleinstem Raum wie beispielsweise auf dem Balkon

oder der Dachterrasse. Und wer mitten in der City überhaupt

kein Fleckchen für etwas Eigenanbau findet, der kann

sich im Bekanntenkreis umhören. Sicher hat der eine oder

andere einen Garten und meist ist dort Platz genug für ein

vielleicht gemeinsames „Pflanz- und Ernte-Projekt“. Die Ergebnisse

sind nicht nur gesünder, sie schmecken auch besser.

Zudem hat das Ganze den Effekt, dass man sich häufiger

trifft. Also: Wo ein Wille ist, ist ein Garten nicht weit. Schauen

Sie mal auf www.gartenpaten.org – wo man seinen eigenen

Garten übrigens auch teilweise zum Bewirtschaften bereitstellen

kann…

Denn in einem Nutzgarten steckt viel Arbeit, darum sollte

man lieber erst einmal klein anfangen. Und damit nicht

gleich der Frust überhandnimmt, weil die Schädlinge die Ernte

gefressen haben, bevor wir stolz darauf sein und sie selbst

genießen konnten, empfiehlt es sich, schon bei der Gartengestaltung

das Verhältnis von Nützlingen und Schädlingen

in ein Gleichgewicht zu stellen – mit dem Schwerpunkt auf

Nutzen. Das Zauberwort hierfür ist „naturnahe Gestaltung“.

Die hier genannten Bücher sind wahre Fundgruben dafür.

So kann man auch locker auf chemische Pflanzenmittel verzichten

und wenn dann noch Fragen offen sind, werden sie

sicher vom Gärtner des Vertrauens beantwortet. Hier gibt’s

übrigens auch Auskunft über die unterschiedlichen Krankheiten,

woher sie kommen und wie man, beziehungsweise

unser Gemüse und Obst sie wieder loswerden – ohne die

chemische Keule!

Auch hier noch ein Wort zum Wasser, denn da auch in unseren

Regionen das Wasser zunehmend knapper, Regenfälle

immer spärlicher und die Sommer von Jahr zu Jahr heißer

werden, lohnt es sich einen Platz für Regentonnen zu schaffen,

da man mit diesem, dann gesammelten Wasser, den Garten

bewässern kann. Abends, wenn die Tageshitze auch die

Pflanzen nicht mehr allzu sehr strapaziert.

Eine weitere clevere Idee ist eine Kompostvorrichtung im

Garten. Ein Haufen oder ein großer Verschlag. Weit weg vom

Haus oder geschickt um die entlegenste Hausecke platziert –

da bleibt der „Duft“ unter sich und die Essensreste können

sich ungestört und ausgiebig zu ökologischem Dünger und

Humus verwandeln. Was wiederum dem eigenen Garten der

beste Dünger ist.

Der eigene Garten ist eine feine Sache, Sie werden es erleben.

Er hält fit, schenkt gutes, wohlschmeckendes Essen, und

so ganz nebenbei hilft der eigene Anbau von Gemüse und

Obst nachhaltig, die Umweltbelastung zu verringern. Summa

summarum: Tut gut!

ULLA SCHMITZ/KARIN NIEMÖLLER

Markus Phlippen

Becker Joest Volk Verlag, 2019

gebunden

ISBN 978-3954531530

Preis: € 39,90

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René Wadas

Rowohlt Verlag, 2019

Taschenbuch

ISBN 978-3499634581

Preis: € 12,00

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Klimaschutz

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Klimaschutz 45



Gesundheit

Eltern wissen wenig

über Allergieprävention

Das Immunsystem kann in den ersten drei

Lebensjahren maßgeblich gestärkt werden

Die Nase läuft, die Augen jucken: Allergien machen vielen

Menschen das Leben schwer. Das Immunsystem reagiert

hier sensibel auf Stoffe, die an sich harmlos sind. Das können

zum Beispiel Blütenpollen oder bestimmte Lebensmittel

sein. Der Grundstein für die Entwicklung einer Allergie

wird bereits im frühkindlichen Alter, insbesondere im ersten

Lebensjahr gelegt. Gleichzeitig liegt hier auch die größte

Chance zur Prävention. Doch wie eine aktuelle Umfrage

zeigt, wissen das nicht alle Eltern.

Allergien vorbeugen

Die YouGov-Umfrage im Auftrag von Aptawelt unter 1.025

Eltern vom Juni 2019 zeigt: Fast die Hälfte aller Eltern (49 Prozent)

informiert sich nicht über ein mögliches Allergierisiko

ihres Kindes. Zudem hat sich nur jedes vierte Elternpaar (23

Prozent) (sehr) viel damit beschäftigt, wie sich das Allergierisiko

senken lässt - ein gravierendes Ergebnis im Hinblick auf

die hier vergebene Chance zur Prävention. Denn ein durch

die erbliche Vorbelastung erhöhtes Allergierisiko bedeutet

nicht, dass ein Kind zwangsläufig eine Allergie entwickeln

muss. Vor allem das äußere Umfeld kann zur Prävention

beitragen. Vermieden werden sollte beispielsweise eine

Raucher-Umgebung oder die Neuanschaffung einer Katze.

Das Allergierisiko sinkt hingegen, wenn das Immunsystem

frühzeitig mögliche Allergene wie Pollen oder Lebensmittelallergene

kennenlernt.

Die Ernährung im ersten Lebensjahr

Bereits in der Schwangerschaft kann eine vielseitige Ernährung,

die auch potenzielle Lebensmittelallergene wie

Fisch beinhaltet, dazu beitragen, das Allergierisiko zu reduzieren.

Irrtümlicherweise sehen es jedoch 62 Prozent der

befragten Eltern als (eher) wirksam an, Allergene vorsorglich

zu meiden, solange keine diagnostizierte Allergie besteht.

In den ersten sechs Lebensmonaten sollte ein Säugling ausschließlich

gestillt werden. Denn Muttermilch ist von Natur

aus reich an Antikörpern und fördert den Aufbau eines starken

Immunsystems. Wird ein Säugling nicht voll gestillt, sollten

Eltern nach Rücksprache mit dem Kinderarzt oder der

Hebamme auf eine HA-Anfangsnahrung zurückgreifen. Diese

enthält ein hydrolysiertes Eiweiß und kann einer Kuhmilcheiweißallergie

vorbeugen.

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des Jahres fernab der Heimat – bestmöglich geschützt. Damit

Sie ganz entspannt verreisen können, beteiligen wir uns

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Wenn Allergien wie Heuschnupfen kein Thema werden

sollen, muss das Immunsystem des Kindes von Anfang

an gestärkt werden.

Auch die richtige Beikosteinführung unter dem Schutz

des Stillens kann zur Allergieprävention beitragen. Diesen

Zusammenhang sehen ebenfalls rund 63 Prozent der Eltern

als (eher/sehr) wirksam. Auch Kinder mit Allergierisiko sollten

zwischen der 17. und 26. Lebenswoche den ersten Brei

bekommen. Dieser darf auch mögliche Allergene wie Fisch

oder Hühnerei enthalten.

(djd)

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46 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

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47



Gründung des CCV

Carneval 1976:

(v.l.) Helmut Südbeck,

Carl Niemann,

Paula Imsiecke

(Prinzessin von 1939),

Gerd Lauwer,

Bernd Becker

1977: Die Sieger für die besten Kostüme erhielten

je eine Freifahrt mit dem CCV zum Rhein

Die ersten Jecken 1975

Einmarsch des

Elferrates 1976:

Helmuth Südbeck,

Ewald Schlüter,

Gerd Schöning,

Philip Hinternesch,

Josef Rohde,

Josef Bünger,

Wolfgang Imsiecke,

Boris Vasahlo,

Egon Druhmann,

Ulli Heydt

Funkenmarie

Cornelia Bünger

verliest die

Verordnung zum

11.11.1978.

1976: Das „Männerballett der Pielepoggen“ löste wahre Lachstürme aus

Ehrentanz mit Bügermeister

Thonemann auf dem Tisch

des Rathauses

11.11.1978 um 11:11 Uhr: Ein kurzer

Umzug durch die Stadtmitte und

Auftakt der Karnevalsaison

Seit 1975 – CCV

Zwar ist die diesjährige Prunksitzung schon vorbei, doch

das Jubiläum des CCV noch nicht, denn man schrieb den 01.

November 1975, als der „Cloppenburger Carneval-Verein

von 1975 e.V.“ im Hotel Taphorn gegründet wurde!

Offiziell und darum ist der CCV in diesem Jahr 45 Jahre alt.

Im besten Alter also, daran kann kein Zweifel bestehen!

Dabei wurde die Wiederbelebung des Karnevals in

Cloppenburg schon einige Zeit vorher in Angriff genommen.

In diesem Zusammenhang muss man unbedingt

einen Namen nennen: Helmuth Südbeck, denn er gilt

als der Urvater des Cloppenburger Carneval-Vereins.

An jenem Gründungstag des CCV saßen die fünf Gründungsmitglieder

im Hotel Taphorn zusammen: Sabine

Taphorn, Helmuth Südbeck, Klaus Imsiecke, Ewald Schlüter

und Boris Vasahlo. Es galt nämlich ein Problem zu lösen, das

auf den noch gar nicht gegründeten Verein zukam. Doch

jetzt erst einmal alles der Reihe nach, denn Helmuth Südbeck

machte damals mit seiner „Cloppenburger Tanzkapelle“ die

Musik auf den Galasitzungen in Quakenbrück. Somit hatte er

guten Kontakt zu dem dortigen Präsidenten Günther Dunze

und weil er schon die ganze Zeit über die Idee hatte, „den Karneval

wieder nach Cloppenburg zu holen“, sprach Südbeck

Günther Dunze an und fragte, ob der benachbarte Verein,

die „Pielepoggen KG“ aus Quakenbrück, nicht eine Sitzung

in Cloppenburg abhalten könnten. Das, versprach Südbeck

sich, würde das Interesse für den Karneval in Cloppenburg

wieder wecken. Die „Pielepoggen“ sagten zu und damit hatte

Südbeck eine große Hürde genommen. Seine Zusage zu

diesem Unternehmen war, dass er einen Tag später im Hotel

Taphorn eine Kindersitzung in Eigenregie veranstalten würde.

Diese nunmehr anstehenden Karnevalsitzungen wollte

Helmuth Südbeck in Verbindung mit dem 1. Zug des Bürgerschützenvereins

Cloppenburg veranstalten. Südbeck, ebenso

wie Gründungsmitglied Klaus Imsiecke und Philipp

Hinternesch, waren im Vorstand des 1. Zuges, und der machte

jedes Jahr ein Herbstfest. Jetzt aber, das war die Idee der drei

Männer, sollte stattdessen eine karnevalistische Veranstaltung

durchgeführt werden. Mit dem damaligen Vorstand des

1. Zuges, Zugführer Falk Eschrich waren Imsiecke (Stellvertreter)

sowie Hinternesch (Kassierer) und Südbeck sich schnell

einig. Doch als der Vorstand des Schützenvereins davon erfuhr,

gab es massiven Gegenwind: „Wir sind ein Schützenund

keine Karnevalverein!“ hieß es aus deren Reihen. Also

stand der Zugvorstand enorm unter Druck und musste zum

Schluss die Idee der Karnevalveranstaltung absagen.

Da Helmuth Südbeck aber „seine“ Galasitzung schon bis ins

Kleinste vorbereitet hatte, wurde es für ihn jetzt richtig eng.

Also lud er kurzerhand an eben jenem 01. November 1975

zu einer „Arbeitssitzung Karneval“ ins Hotel Taphorn ein. Mit

dem Ergebnis, dass im Laufe des Abends die fünf Gründungs-

11.11.1977 um 11:11 Uhr:

Stürmung des Rathauses

Präsident Südbeck als

Schlafwagenschaffner

mitglieder beschlossen, einen Carneval-Verein zu gründen.

Denn so war man unabhängig! Südbeck stellte seine Mannschaft

zusammen – vom Elferrat über Büttenredner bis hin

zu den Tanzmariechen: Er hatte alles voreinander. Schon im

Dezember 1975 fand die erste Hauptversammlung des CCV

statt, bei der ein geschäftsführender Vorstand gewählt wurde.

Nämlich Helmuth Südbeck, Heinz Diekhaus, Ewald Schlüter,

Philipp Hinternesch, Ulli Heydt, Gerd Schöning und Klaus

Imsiecke. Zum Beirat wählte die Versammlung Hildegard

Südbeck, Christel Imsiecke, Ruth Schlüter, Gisela Südbeck,

Harald Grams und Wolfgang Imsiecke. Auf dieser Versammlung

wurde außerdem die Satzung des CCV verlesen und von

den anwesenden Mitgliedern genehmigt.

Anfang 1976 dann kam es zur Einberufung einer außerordentlichen

Generalversammlung, bei der dann auch der erste

Elferrat gewählt wurde: Helmuth Südbeck als Präsident;

Philipp Hinternesch, Gerd Schöning, Josef Rhode, Rolf Zels,

Ulli Heydt, Wolfgang Imsiecke, Josef Bünger, Ewald Hermes,

Boris Vasahlo. Zum erweiterten Vorstand und zum Beirat

gehörten Klaus und Christel Imsiecke, Hildegard und Gisela

Südbeck und Maria Witte.

Nun konnte also nichts mehr schiefgehen: Der CCV war gegründet.

Am 28. Februar 1976, anlässlich der 1. Galasitzung,

brachten dann die „Pielepoggen KG“ aus Quakenbrück das

Cloppenburger Narrenschiff auf den richtigen Kurs. Die

Sitzung wurde vom Pielepoggen-Präsidenten Dunze und

vom CCV-Präsidenten Helmuth Südbeck geleitet. Der Saal

im Hotel Taphorn war bis auf den letzten Platz ausverkauft;

es war ein voller Erfolg, zumal der CCV nicht nur die erste

Funkengarde mit Maria Witte vorstellte, nein, er hatte auch

schon mit Helmuth Südbeck, Klaus Imsiecke und Kunibert

Bahlmann die ersten Büttenredner auf der Bühne.

Im Laufe der folgenden Jahre kamen aus eigener Reihe

mit Rolf Dölling, Egon Framme, Christoph Gassel, Elisabeth

Ahrens, Inge Wübbelmann, Elfriede Becker, Brüni Bünger,

Friedel Jankowski, Ulla Grever, Heinz-Dieter Grein, Inge

Schöning, Josef Riesenbeck, Karl Middendorf und Udo

Cloer CCV-Eigengewächse in die Bütt – womit für Frohsinn

und Spaß während aller folgenden Galasitzungen bestens

gesorgt war. Und das wird auch in Zukunft so sein!

Cloppenburg Helau!

(Dieser Artikel von der Gründung des CCV wurde von Klaus

Imsiecke, einem der Gründungsmitglieder, zusammengestellt.)

Jahresorden 1976

Der CCV wurde am

1. November 1975 gegründet

und Helmuth Südbeck war

Ideengeber dieses heute noch

bestehenden Cloppenburger

Carneval-Vereins.

48 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Gründung des CCV

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Gründung des CCV 49



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Besonders und doch normal leben...

...in der neuen Senioren-Wohngemeinschaft des St. Pius-Stiftes.

Marion Knoll und Katharina Haske freuen sich über die neuen Töpfe vom Förderkreis.

v. l.: Monika Südbeck-Hörmeyer (stellvertretende Vorsitzende), Dr. Rudolf Behnes (Vorsitzender),

Brigitta Lüske (Schatzmeisterin), Aloys Freese (Pflegedienstleitung), Marion Knoll (Gruppenleitung),

Peter Sandker (Schriftführer), Katharina Haske (stellvertretende Gruppenleitung)

Der Förderkreis

freut sich immer über

neue Mitglieder und

Spenden.

Nähere Informationen

erhalten Sie

unter : 04471 183-0

Selbstbestimmtes und unabhängiges Leben in den

eigenen vier Wänden bis zum Lebensende, das wünschen

sich wohl die meisten Menschen. Mit zunehmendem

Alter und gesundheitlichen Problemen gestaltet

sich dies in der Wohnung oft zunehmend schwieriger. Denn

auch baulich entspricht das Eigenheim oft nicht mehr den

veränderten Anforderungen an technischer Ausstattung und

Barrierefreiheit.

Eine gute Alternative bietet hier der moderne Neubau des

St. Pius-Stiftes, direkt am ZOB. Die zentrale Lage der Senioren-Wohngemeinschaften,

sorgt für kurze Wege zu Ärzten,

Therapeuten, Apotheken, Banken oder Einkaufsmöglichkeiten.

Auch der Bahnhof, sowie die Bushaltestellen sind in nur

wenigen Gehminuten erreichbar.

Das St. Pius-Stift ist ausschließlich Vermieter und nicht Betreiber

der Wohngemeinschaft. Jeder Mieter schließt einen

eigenen Mietvertrag ab und verfügt in den Wohngemeinschaften

jeweils über ein circa 26 m² großes barrierefreies

Apartment mit eigenem Bad. Das Apartment kann nach

eigenen Wünschen und Bedürfnissen gestaltet und eingerichtet

werden. Gemeinsam mit den anderen Mietern nutzen

sie die Gemeinschaftsflächen wie die modern ausgestattete

Wohnküche, sowie das geräumige und helle Wohnzimmer.

Das neue Konzept des St. Pius-Stiftes schafft ein echtes

Zuhause-Gefühl. Autonomie und Selbstbestimmung bilden

die Stützpfeiler dieser Konzeption, so ist es möglich für die

Bewohner der Wohngemeinschaft ein vertrautes Umfeld

zu schaffen, in dem sie ihren ganz normalen Alltag leben

können. Jeder Mieter kann seinen Tagesablauf sowie den

Umfang der pflegerischen Betreuung ganz nach seinen persönlichen

Wünschen und Bedürfnissen bestimmen. Kleine

Handgriffe zum Beispiel bei der Wäscheversorgung können

mit Unterstützung der Präsenzkräfte durch die Mieter auch

gerne selbst übernommen werden.

In der großen Gemeinschaftsküche wird zusammen gekocht,

gegessen und erzählt. Gäste sind jederzeit in der

Wohngemeinschaft herzlich willkommen. Auch die Übernachtung

von Angehörigen in den Zimmern und ihre Teilnahme

an den Mahlzeiten ist kein Problem. Angehörige und

Betreuer sind ausdrücklich eingeladen, das Leben in der

Gruppe aktiv mitzugestalten.

Die Präsenzkräfte sind bis zu 24-Stunden am Tag vor Ort

und kümmern sich um die Mieter. Gemeinsam wird ihnen

eine abwechslungsreiche und sinnvolle Tagesgestaltung

geboten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas

Sozialstation St. Pius-Stift / St.-Josefs-Stift sind speziell geschult

in den Bereichen Biografie-Arbeit, personenzentrierte

Betreuung und Mobilitätsförderung. So werden motorische

und kognitive Ressourcen erhalten, die individuellen Bedürfnisse

und Kompetenzen gefördert und die Tendenz zu Rückzug,

Depression und Apathie vermieden.

Die Pflegekräfte, die zur individuellen Betreuung in die

Wohngemeinschaft kommen, verstehen sich ausdrücklich

als Gäste. Bei einer Erhöhung der Pflegebedürftigkeit wird

durch die umfassende Versorgungsstruktur der Caritas Sozialstation

St. Pius-Stift/ St.-Josefs-Stift sichergestellt, dass der

Mieter bis zu seinem Lebensende in seiner vertrauten Wohnund

Lebensgemeinschaft verbleiben kann.

Wie in jeder Wohngemeinschaft üblich, bestimmt die Mieterversammlung,

die sich hier aus den Mietern sowie gegebenenfalls

den Interessensvertretern und Betreuern zusammensetzt,

über alle wichtigen Fragen. So entscheiden sie

zum Beispiel auch, wer in die Wohngemeinschaft einzieht.

Wir suchen noch

Pflegehilfskräfte für den Tagdienst

in der Senioren - Wohngemeinschaft

SELBSTBESTIMMT LEBEN

IM ALTER

v.l.: Gerhard Tönies, Brigitta Lüske, Peter Sandker, Aloys Freese,

Marion Knoll, Katharina Haske, Dr. Rudolf Behnes, Monika

Südbeck-Hörmeyer, Walter Kemper und Arnulf Steinhart

49661 CLOPPENBURG

Ebenfalls vom Förderkreis gespendet wurden einige

Gesellschaftsspiele, unter anderem das beliebte „Bingo“

Gemütliche Wohnküche in der WG von Walter Kemper,

Gerhard Tönies und Arnulf Steinhart

WIR BERATEN SIE GERNE!

Marion Knoll:

Caritas Sozialstation St. Pius-Stift / St.-Josefs-Stift

Wilke-Steding-Straße 4 • 49661 Cloppenburg

Tel. 0151 41439287 • E-mail marion.knoll@pius-stift.de

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Skrei, der Winterwanderer

Rezept

Skrei, der Winterwanderer -

jedoch nur von Januar bis April

Skrei“ heißt auf Norwegisch „Wanderer“ und als ein solcher

ist der weiß- und festfleischige, fettarme Edelfisch

bekannt. „Wanderer“, weil der „Winterkabeljau“

ab seinem geschlechtsreifen Alter mit

ungefähr fünf bis sieben Jahren alljährlich

gut 1000 Kilometer von der arktischen Barentssee

bis zu den Lofoten-Inseln im Norden

Norwegens zurück legt, um in den

dortigen Golfstromgewässern zu laichen.

Anfang Januar bis Ende April und nur dann erscheint Skrei

in riesigen Schwärmen vor den Küsten Norwegens, dennoch

wird das Objekt der Begierde eines jeden Gourmets und so

auch eines jeden ausgezeichneten Gourmetpapstes in sei-

nem Gourmettempel nicht in der kommerziell-üblichen Art

gefischt. Dafür mit Leinen und Angeln und gerade so viel,

dass der natürliche Bestand nicht dezimiert und somit auch

die Besonderheit des geheimnisvollen Winterwanderers

namens „Skrei“ erhalten bleibt.

usch

Skrei mit Schwarzwurzeln und

Rosenkohl an frischer Kräutersauce

Zutaten

600 g Filets vom Skrei

400 g Schwarzwurzeln

300 g Rosenkohl

2 Bund frische Kräuter, gehackt

oder 3 Pck. gehackte Kräuter TK

100 ml Crème fraîche

4 EL Kernöl

Salz & schwarzen Pfeffer aus der Mühle

Beilagen wie man sie mag

Zubereitung

Rosenkohl putzen, Schwarzwurzeln schälen, in ein wenig Wasser

etwa 5 Min. blanchieren und abgießen. Die gewählte Beilage zubereiten

und warm stellen.

Die Fischfilets waschen und trocken tupfen. Im heißen Öl auf der

Hautseite anbraten, die Hitze auf „mittel“ reduzieren, die Kräuter

und das abgetropfte Gemüse dazu geben. Langsam, etwa 5 Min.

weiter garen. Fisch und Gemüse herausnehmen, die Crème fraîche

in den Fond einrühren und alles zusammen heiß servieren.

Grünkohl, gebraten mit Strauß in

malziger Biersoße an KartoffelPüree

(Malzbiersoße ist auch ganz fein dazu)

Zutaten

500 g Grünkohl

600 g Straußensteak

je 300 g süße und mehlig

kochende Kartoffeln

300 ml Gemüsebrühe

2 EL Honigsenf

0,7 ml stark gemalztes Bier

(z. B. Malzbier)

8 EL Butterschmalz

Salz & Pfeffer aus der Mühle

2 EL Crème fraiche

50 g Butter

Zubereitung

Am einfachsten ist es, frischen gehackten Grünkohl zu verwenden.

Der ist geputzt und muss nur noch gewaschen

werden. Danach in die Salatschleuder zum Trocknen und

fertig ist der Kohl zum Braten. Das geht ganz schnell, darum

nehmen wir uns zunächst den Strauß vor: Die Steaks in

nicht zu schmale Streifen schneiden und in 4 EL Butterschmalz

von allen Seiten anbraten. Salzen, pfeffern und mit der

Hälfte des Biers ablöschen. Auf mittlerer Hitze köcheln und

die andere Hälfte des Biers dazu geben, bevor der Bratensud

einkocht. Das dauert etwa 30 Min.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen, in Salzwasser

nicht zu lange kochen. Das Wasser abgießen und mit der

Butter zusammen grob zerstampfen.

Das restliche Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen, den

Grünkohl dazu geben und unter Umrühren sanft anbraten

lassen. Nicht zu energisch, da der Kohl schnell braun und damit

lappig, unansehnlich und leicht bitter wird. Die Gemüsebrühe

mit dem Senf vermischen, über den Kohl gießen, salzen,

pfeffern und auf kleiner Hitze noch etwa 5 Min. brutzeln

lassen.Die Bratensoße mit der Crème fraiche abbinden und

das Ganze heiß servieren.

Da wundert man sich, wie lecker das Traditionsgericht

„Grünkohl“ auch anders zubereitet schmeckt!

52 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Skrei, der Winterwanderer

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Rezept

53



reportage

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reportage

Aus dem Staub gemacht?

Hausstaubmilben effektiv bekämpfen

Juckende Nase, tränende Augen und Atemwegsbeschwerden

– für viele Hausstauballergiker entwickelt sich

der Aufenthalt in den eigenen vier Wänden schnell zur Qual.

Im Vergleich zu einer Pollenallergie treten die Symptome bei

Betroffenen das ganze Jahr über auf. „Obwohl sich Staubpartikel

aus verschiedenen Bestandteilen zusammensetzen,

reagiert ein Großteil der Allergiker vor allem auf die darin

enthaltenen Hausstaubmilben, oder vielmehr auf deren

Ausscheidungen“, weiß Tobias Heine von der Eltidia GmbH.

Laut Deutschem Allergie- und Asthmabund klagt jeder

Zehnte über entsprechende Beschwerden, daher sind sowohl

Betroffene als auch Forschung und Entwicklung stets

auf der Suche nach innovativen Lösungen.

Ungeliebte Bettgenossen

Hausstaubmilben gehören zur Gattung der Spinnentiere.

Sie ernähren sich größtenteils von menschlichen Hautschuppen,

die vor allem in Matratzen, Kissen und Decken

zu finden sind. Daher zeigt sich der Milbenbefall im Schlafzimmer

besonders ausgeprägt. „Wer nicht auf Textilien im

Wohn- und Schlafbereich verzichten möchte, sollte grundsätzlich

auf eine gute Raumhygiene achten“, rät Tobias Heine.

„Kopfkissen, Bettwäsche und -decke sollten regelmäßig

bei mindestens 60 Grad Celsius gewaschen werden.“ Spezielle

Bezüge für Matratze, Kopfkissen und Co., sogenannte

Encasings, verringern den Kontakt zum allergieauslösenden

Kot. „Wer regelmäßig stoßlüftet und Raumtemperatur sowie

Luftfeuchtigkeit im Schlafbereich möglichst niedrig hält,

kann einem allzu starken Befall entgegenwirken. Dennoch

ist keine Wohnung frei von den winzigen Parasiten“, weiß

der Experte.

©Wikilmages auf pixabay.com_mite.jpg

Wenn gar nichts mehr hilft, folgt häufig der Griff zu Antihistaminika.

Überwiegend eingenommen in Form von

Tabletten, schwächt das Antiallergikum die beschwerlichen

Symptome. Gleichzeitig lassen sich immer mehr Betroffene

hyposensibilisieren. Im Rahmen einer spezifischen Immuntherapie

werden dem Organismus regelmäßig Antigene in

Form von Tabletten oder als Spritze zugeführt. Über einen

Zeitraum von durchschnittlich drei Jahren wird die Dosierung

langsam gesteigert: eine langwierige Prozedur, die unterschiedliche

Erfolge aufweist.

Milben aktiv bekämpfen

Anstatt sich selbst zu therapieren, besteht für Allergiker

auch die Möglichkeit, den häuslichen Eindringlingen auf

den Pelz zu rücken. Milbensprays auf pflanzlicher Basis machen

deren Nahrungsquelle, das heißt die menschlichen

Hautschuppen, ungenießbar, chemische Mittel wiederum

greifen die Parasiten direkt an. Beide Varianten versprechen

letztendlich eine abtötende Wirkung. Leider sind viele vor

allem anorganische Inhaltsstoffe wie Permethrin, Esbiothrin

und Pyrethrum gesundheitlich nicht ganz unbedenklich.

Gerade bei sensiblen Personen können durch deren

Verwendung Taubheitsgefühle in den Gliedmaßen sowie

Jucken oder Brennen als Reaktion auftreten − immerhin

verbringen Menschen rund ein Drittel ihrer Lebenszeit im

Bett. Als technische Errungenschaft gelten kleine Sensoren

wie Miteless, die Ultraschallwellen emittieren. „Mittels

Aussendung hoher Frequenzen, die über 40 Kilohertz (kHz)

liegen, werden die Milben an ihrer Fortpflanzung gehindert

und können schon nach drei bis sechs Wochen aussterben“,

erklärt Tobias Heine. „Für Menschen und Tiere sind diese

Frequenzen nicht wahrnehmbar.“ Wer noch schneller Ergebnisse

erzielen möchte, kann den Ultraschallstecker auch

in Verbindung mit Kieselgur anwenden. „Bei der Kieselgur

handelt es sich um ein feines Pulver aus fossilen Kieselalgen,

das rein physikalisch wirkt“, berichtet der Experte. „Es setzt

sich an den Milben fest und immobilisiert sie.“ Einmal unter

das Bettlaken gestreut, trocknet es vorhandene Parasiten

aus und Allergiker können wieder aufatmen.

©PublicDomainPictures auf pixabay.com_allergy.jpg

Oldenburger Münsterland –

Eine kleine Landeskunde

Zum 100-jährigen Bestehen

stellte der Heimatbundes Oldenburger

Münsterland die

Vielfältigkeit und den Facettenreichtum

der Region in dem Sammelband

„Eine kleine Landeskunde“ dar.

„Unsere Absicht ist es, den Leserinnen

und Lesern einen möglichst lebendigen

Eindruck von der ganzen

Schönheit und Eigenart, von den Stärken

und manchmal auch Schwächen

zu vermitteln und ihnen Augen und

Herz für die Heimat zu öffnen“, erklären

im Vorwort Andreas Kathe und Martin

Pille, in deren Händen Konzeption, Zusammenstellung

und Redaktion lag.

Mit Unterstützung von 30 Autor*innen

und Fotograf*innen haben sie eine

„kritische Liebeserklärung“ an die Region

verfasst.

Zwei Jahren lang wurde intensiv recherchiert

und geschrieben. In zehn

Kapiteln und auf 304 Seiten wird nicht

nur die Geschichte des Oldenburger

Münsterlandes und des Heimatbundes

beleuchtet, denn darüber hinaus kommen

viele Südoldenburger zu Wort. Sie

schildern ihre persönliche – durchaus

auch kritische – Sicht auf das Oldenburger

Münsterland. Themen wie Natur,

Landwirtschaft, Kunst, Kultur und

Bildung sowie Wirtschaft und Arbeitswelt

werden aus verschiedenen Blickwinkeln

beleuchtet.

So berichtet beispielsweise Inge Fiss,

die sich heute selbst in der Flüchtlingshilfe

engagiert, über ihre Erlebnisse

als evangelisches Flüchtlingskind im

streng katholischen Südoldenburg.

Damals durften die anderen Kinder im

Dorf nicht mit ihr spielen. Sie durfte

als evangelisches Flüchtlingskind nicht

einmal die Toilette in der katholische

Dorfschule benutzen! Auf der anderen

Seite erzählt Roula Shareef aus Damaskus,

wie sie hier eine neue Heimat für

sich und ihre Familie gefunden hat. Besonders

wichtig ist ihr dabei, dass ihre

Kinder hier eine Chance auf ein Leben in

Frieden und eine gute Bildung haben.

In 29 kleinen Geschichten wird 29

Mal Geschichte des Oldenburger

Münsterlandes vermittelt. An das entbehrungsreiche

Leben der Moorsiedler

im „Schaopsdonnerland“, an die

dreijährige Herrschaft der Franzosen

und an Maria Brand, die 1919 als erste

Abgeordnete im Oldenburger Landtag

für eine Sensation sorgte, wird ebenso

erinnert, wie an die Demonstrationen

im Jahr 1969 gegen die geplante Zusammenlegung

der beiden Landkreise

– die Beiträge sind informativ und abwechslungsreich.

Kritische Themen wie Gülleverordnung,

Tierwohl, Nitratbelastung des

Trinkwassers und das massive Artensterben

im Pflanzen- und Tierreich

werden nicht ausgeblendet, sondern

kritisch hinterfragt. In diesem Zusammenhang

darf selbstverständlich auch

ein umfassender Blick auf die wirtschaftliche

Entwicklung der Region

und ihre Perspektive nicht fehlen. Über

die Herausforderungen der Zukunft

machen sich Schüler*innen ihre ganz

eigenen Gedanken – denn sie sind die

Zukunft!

Ein Buch für alle Südoldenburger, die

Neues und Interessantes über ihre alte

Heimat entdecken möchten und für

alle Zugezogenen, die einen authentischen

und facettenreichen Blick in ihre

neue Heimat werfen möchten.

SIGRID LÜNNEMANN

Hrsg.: Heimatbund für das Oldenburger

Münsterland: Oldenburger Münsterland –

Eine kleine Landeskunde.

Konzeption und Redaktion:

Andreas Kathe und Martin Pille.

ISBN 978-3-88441-274-9.

Euro 17,90

54 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Buchtipp

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Klimaschutz

reportage

Müll vermeiden und Müll trennen –

ja bitte, aber richtig!

@FreePik

@FreePik

Fast Food und Kaffee im “To Go” Modus aus Pappbechern

mit Plastikdeckel – wir verbrauchen viel zu viele Verpackungen!

In Deutschland allein fielen laut der Statistik

des Umweltbundesamtes im Jahr 2017, unglaubliche 18,7

Millionen Tonnen Verpackungsabfall an! 18, 7 Tonnen, das

sind 187 Millionen Kilogramm, das sind auf damals etwa 80

Millionen Einwohner gut 2.400 Kilogramm pro Person im

Jahr, das sind fast sieben Kilogramm pro PERSON pro TAG,

mit ständig steigender Tendenz – völlig verrückt, doch leider

wahr!

Unser Konsumverhalten stellt die Umwelt auf eine harte

Probe. Dank Onlineshops zum Beispiel können wir zu jeder

Zeit alles bekommen was wir möchten – doch zu welchem

Preis für die Umwelt und damit auch für das eigene Wohlbefinden?

Der Transport unterschiedlicher Waren von hier

nach da und nicht selten rund um den Erdball verursacht

schädliches CO2, allein auf den Zustellungswegen. Hinzu

kommt, dass aufgrund der Verpackungen Berge von Müll

entstehen, der letztendlich entsorgt werden muss. Doch

auch ohne unsere Konsumbedürfnisse mithilfe von Bestellungen

zu befriedigen, liegen wir in Deutschland ganz weit

vorne bei der Verursachung von Müll aller Arten und Sorten.

Aber: Wir sind, laut unabhängiger Umfragen, auch die

Weltmeister im Müll trennen. Und es war eine deutsche

Firma, die sich zum ersten Mal Gedanken über ein duales

System machte. Der „Grüne Punkt“ baute 1990 neben der

öffentlich-rechtlichen Müllverwertung ein zweites duales

System zur Abfallentsorgung auf.

Doch zurück zu uns selbst, denn die Frage nach der Genauigkeit

bei der Trennung der eigenen Abfälle, sollte man

auch optimal beantworten können. Sonst nutzt das Ganze

ja nichts. Denn: Nur vorschriftsmäßig getrennter Müll kann

recycelt werden kann. Denn: Es geht dabei um Wiederverwertbarkeit

und um die Gewinnung von Rohstoffen für

einen funktionierenden Wirtschaftskreislauf. Das war nie

wichtiger als heute, denn schon lange geht es nicht nur um

unseren Müll auf der Müllkippe in sichtbarer Nähe, sondern

um Müllberge in Malaysia, den Philippinen, in Indien, in Afrika

und in ALLEN Weltmeeren. Von dort, wo unser Speisefisch

herkommt, der, aufgrund der Verschmutzung der Ozeane,

versetzt ist mit Plastikpartikeln. Ist das noch lecker? Unsere

eigenen Plastiktüten aufzuessen?

Es schadet nicht, unser Konsumverhalten zu überdenken.

Muss es wirklich die billige Jacke im Onlineshop sein, die

ihren Weg über tausende von Kilometern zu uns antreten

muss? Wo es im Secondhand-Laden doch ein viel schickeres

Modell, sogar mit echtem Designer-Label viel preiswerter

gibt. Wenn es denn „nicht teuer“ sein soll. Ansonsten wäre ein

Shoppingtrip durch die Läden der Stadt ja auch mal wieder

was Feines. Und nein, wir müssen im Winter keine frischen

Erdbeeren essen. Die ohnehin nicht schmecken, aber mit unvorstellbar

hohem Wasserverbrauch unter Plastikplanen gezüchtet

wurden. Das ist gruselig und hat nichts mit Natur zu

tun. Darum, einfach mal schauen, ob ein ähnliches Produkt

nicht von vor Ort zu bekommen ist. Und wenn nicht, sich darauf

freuen, dass die Erdbeeren in wenigen Wochen bei uns

wieder reif sind.

ULLA SCHMITZ/KARIN NIEMÖLLER

WELCHE TONNE DARF ES DENN SEIN?

In welche Tonne der Müll gehört, ist nicht nur geregelt

sondern für uns farblich gekennzeichnet. Uns stehen

die Gelbe, Blaue, Braune, und Schwarze Tonne zur

Verfügung

Wer sich nicht sicher ist, welcher Müll in welche Farbe

gehört, kann sich unter www.lkclp.de informieren.

„Weniger ist mehr“ – erst recht bei

der Verursachung von Müll und

„Augen auf“ bei der Trennung!

• Mehrweg-Glasflaschen nutzen statt Einwegflaschen.

• Papierverschwendung vermeiden.

Beim Einpacken beispielsweise, aber auch nicht alles ausdrucken, was

man geschrieben bekommt. Papier ist ein wertvoller Rohstoff. Die Herstellung

eines Blattes Papier führt zu CO2 Emission und setzt einen hohen

Wasserverbrauch voraus.

• Aufkleber „Keine Werbung, bitte“

an den Briefkasten anbringen, denn wir holen uns diese Infos doch ohnehin

aus dem Internet.

• Gelesene Bücher teilen statt sammeln.

@Pixabay

@FreePik

• Großpackungen kaufen, statt Portionsverpackungen.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Kaffeesahne. Statt der Plastikportionsverpackungen

lieber das große Tetrapack kaufen und um Kaffee und zum Tee

schick im Milchkännchen auf dem Tisch anrichten. Das hat Stil und das

Gedeck sieht nicht aus, wie in der Autobahnraststätte.

56

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Klimaschutz

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Klimaschutz

57



Reportage

reportage

Einfach Mensch sein – Soziale Arbeitsstätte

bietet gesellschaftliche Teilhabe

Es wird fleißig gesägt, gefräst,

montiert und auch gekocht – in

der Sozialen Arbeitsstätte des

Caritasvereins Altenoythe erhalten

Menschen mit geistiger und/oder körperlicher

Beeinträchtigung die Möglichkeit

zur Teilhabe am Arbeitsleben.

Arbeit ist für jeden Menschen ein

wichtiger Teil seines Lebens. Arbeit

befähigt zu einem selbständigen

und selbstbestimmten Leben, schafft

gesellschaftliche Anerkennung und

stärkt das eigene Selbstwertgefühl.

Der Arbeitsplatz ist auch ein wichtiger

Ort der Kommunikation, der Begegnung

und der Teilhabe am sozialen

Leben.

Einfach Mensch sein – ist das zentrale

Motto des Caritas-Vereins Altenoythe

e.V., zu dem die Soziale Arbeitsstätte

in Altenoythe und die Werkstatt Cloppenburg,

sowie die Einrichtung „Calo“

gehören.

Die Soziale Arbeitsstätte bietet rund

320 Beschäftigten einen Arbeitsplatz

und setzt damit den gesellschaftlichen

Auftrag zur Teilhabe um. Die

Werkstätten „Calo“ in Cloppenburgund

Friesoythe haben sich zudem auf die

Bedürfnisse psychisch Erkrankter spezialisiert.

Insgesamt sind dem Caritas-

Verein Altenoythe über 40 soziale Einrichtungen

angeschlossen. Von der

Frühförderung bis zum Rentenalter

werden etwa 2000 Menschen betreut.

„Für die Beschäftigten ist die Tätigkeit

in den Werkstätten sehr wichtig.

Es bedeutet für sie, dass sie ein Teil der

Gesellschaft sind und ihren Beitrag

leisten. Es gibt eine hohe Identifikation

mit der geleisteten Arbeit. Denn

hier können sie zeigen: Ich verrichte

meine Arbeit! Ich leiste etwas!“, erklärt

Martina Stalljann, stellvertretende

Werkstattleitung, die Bedeutung des

Arbeitsplatzes für die Beschäftigten.

Die pädagogische Betreuung ermöglicht

eine individuelle Förderung und

Begleitung der hier arbeiteten Menschen.

Ziel ist es, sie auf ihr Berufsleben

vorzubereiten und sie im Rahmen ihrer

Möglichkeiten in das alltägliche Arbeits-

und Sozialleben zu integrieren.

Dafür ist der Caritas Verein auf die Betriebe

aus der Region angewiesen, die

mit der Vergabe von Aufträgen sowie

der Bereitstellung von Praktikumsplätzen

die Arbeit und Weiterbildung in

den Werkstätten unterstützen. Der Caritas

Verein arbeitet hier mit verschiedenen

Unternehmen, Institutionen

und Dienstleistern eng zusammen.

Die Arbeit in den Werkstätten ist

vielfältig und erstreckt sich von der

Metall- und Holzverarbeitung über die

Herstellung von elektrischen Bauteilen

oder der Garten- und Landschaftspflege

bis hin zu hauswirtschaftlichen

und kreativen Arbeiten. So werden

hier Phasen-Prüfer in verschiedenen

Arbeitsgruppen hergestellt, Metallarbeiten

an der CNC-Fräse durchgeführt

oder auch Kerzen und Babyartikel produziert.

In der hauseigenen Großküche

werden täglich circa 500 Portionen

wechselnde Mittagsgerichte für weitere

Caritas-Einrichtungen zubereitet.

Einer der Höhepunkte im Jahreskalender

sind sicherlich die immer gut

besuchten Basare, auf denen jedes

Jahr am ersten Adventssonntag selbstgefertigte

Weihnachtsdekorationen

und vieles, vieles mehr einen reißenden

Absatz finden.

Das ganze Jahr über bietet der eigene

Werkstatt-Laden handwerklich

hochwertige Eigenprodukte aus Holz

und Metall, selbstgefertigte Kerzen,

Gartenfackeln, Baby-Krabbeldecken,

Taschen, Dekorationsartikel und zahlreiche

andere Artikel an. Auch coole

Taschen, zum Teil aus recycelten

Stoffen, alten Werbebannern oder

58

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

59



Anzeige

Liegen, wie Sie schon immer

liegen wollten und dann gleich

wieder anders.

Ganz gleich wie Sie liegen, ihr Körper wird durch

das WERKMEISTER Schlafsystem immer perfekt

unterstützt, lässt ihren Schlaf frei zur Entfaltung

kommen und ist genau auf Sie zugeschnitten. Es ist natürlich

und wichtig, dass der Körper sich im Schlaf ab und

zu bewegt. Dadurch wird die Körpertemperatur reguliert,

die Durchblutung gefördert und die Muskulatur aktiviert.

WERKMEISTER Komfortschaum-Matratzen und die selbstregulierenden

Unterfederungen ermöglichen ein ausgeprägtes

Einsinken im Schulterbereich und bieten gleichzeitig

optimale Unterstützung im Beckenbereich. Somit

ist dieses Schlafsystem auch für Menschen mit starken

Schulterproblemen geeignet. Wenn Sie ein WERKMEIS-

TER-Schlafsystem „Probeliegen“ möchten, sollten Sie bei

Betten Schlömer in Lastrup vorbeischauen, um den einmaligen

Liegekomfort zu genießen.

„Wir freuen uns auf Ihren Besuch und beraten Sie gerne!“

Die WERKMEISTER Nackenstützenkissen

• In höchstem Maße anschmiegsam

und stützend

• Besonders atmungsaktiv

• Mehrfach in der

Höhe variabel

ausgedientem Segeltuch gehören zum Angebot. Besonders

beliebt sind die Krabbeldecken im Patchwork-Design, wobei

die Kunden die Farbkombinationen und den persönlichen

Schriftzug freiwählen können. Auch individuell gestaltete

Tauf-, Kommunion- oder Hochzeitskerzen erfreuen sich großer

Beliebtheit. Sie werden von den Beschäftigten in Handarbeit

und mit viel Liebe zum Detail hergestellt.

Für Menschen mit einem besonderen Bedürfnis nach Ruhe

und einer reizarmen Umgebung gibt es speziell eingerichtete

Arbeitsbereiche. Das Haus Emma ist zudem für Menschen

mit Autismus eingerichtet und bietet ihnen die notwendigen

geregelten Strukturen und Ruhe.

Die ungefähr 70 Mitarbeiter*innen werden im pädagogischen

und handwerklichen Bereich fleißig von jungen Schulabgängern

unterstützt, die hier ihr freiwilliges Soziales Jahr

beziehungsweise ihren Bundesfreiwilligendienst absolvieren.

In den verschiedenen Arbeitsgruppen der Sozialen Arbeitsstätte

bereichern sie mit ihrem Engagement und neuen

Ideen die Arbeit und ihre „helfenden Hände“ sind eine wichtige

Unterstützung. Viele dieser FSJler/BFDler entscheiden

sich anschließend bewusst für eine Ausbildung im sozialen

Bereich. Jedes Jahr werden sie mit einem bunten Fest unter

dem Motto „Ab in den Urlaub!“ mit einem lachenden und einem

weinenden Auge von den Beschäftigten und Mitarbeiter*innen

verabschiedet.

Auch das soziale Miteinander und die gemeinsame Freizeitgestaltung

kommen hier nicht zu kurz. So gibt es in den

Pausen Gelegenheit zu privaten Gesprächen im von den

Beschäftigten selbstbetreuten Café oder beim Billardspiel,

sowie verschiedenste Sport-, Kreativ- und Musikangebote.

Diese Kurse können die Beschäftigten ganz nach ihren

individuellen Vorlieben und Fähigkeiten frei wählen. Seit

vielen Jahren musizieren in der „Caritas Band Altenoythe“

Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam und

treten auch auf öffentlichen Veranstaltungen auf. Wer eher

sportliche Ambitionen hegt, kann unter einem breitgefächerten

Sportangebot wählen und eine Gruppe nimmt auch

regelmäßig auf regionaler und nationaler Ebene an den „Special

Olympics“ teil. Wer aber lieber entspannen möchte, der

wird unter bunten Lichtern im Snoozle-Raum sicher zur Ruhe

kommen.

SIGRID LÜNNEMANN

Kennen Sie das?

Oft kribbeln nach dem Aufwachen Ihre Hände, die

Schmerzen in den Schultern vom Vortag sind noch da

und sogar schlimmer geworden und selbst die Verspannungen

im Nacken haben nicht nachgelassen?

Dagegen hilft in vielen Fällen die Optimierung des

Schlafsystems, doch was damit im Einzelnen gemeint

ist, diese Beurteilung sollte man konsequent den Profis

überlassen. Denn Sie wissen ja: Nichts ist wichtiger als

ein erholsamer, gesunder Schlaf!

60 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige

61



Blick über den Tellerrand

Die Sultan Quabos Moschee

Der handgeknüpfte

Perserteppich ist 4.263

Quadratmeter groß und

bietet Platz für 6.000

Gläubige – im Schein

der wunderschönen

Kronleuchter,

von denen jeder mit 1.122

Lampen eine magische

Helligkeit verbreitet.

Eigentlich sollte er im Februar 2020 das achte Mal stattfinden,

mein Besuch im Oman. Doch die derzeitige politische

Lage im Nahen Osten, insbesondere im Iran, hat mich davon

abgehalten dieses Mal in das Land der „1001 Nacht“ zu reisen.

Hinzu kommt der kürzliche Tod des vom Volk hochverehrten

Sultan Quabos. Sein Nachfolger, sein Vetter Haitham bin Haitham

bin Tarik Al Said, hat allerdings versprochen, die Politik

seines Vorgängers fortzusetzen.

Am 23. Juli 1970 setzte Quabos seinen Vater durch einen

Staatsstreich ab und führte anschließend das Land vom Mittelalter

in die Moderne. Bis dahin hatte es nur drei Schulen

gegeben und die Analphabetenquote war immens. Heute

hingegen soll die Sultan Quabos Universität sogar eine Männerquote

eingeführt haben, weil so viele junge Frauen an

die Uni strömen. Für sie besteht auch keine Verschleierungs-

oder Kopftuchpflicht. Denn wie heißt es so richtig: „Ungebildete

Frauen können keine freien Kinder aufziehen, und vernachlässigte

Frauen können nie richtig für andere Menschen

sorgen. Wenn Frauen für ihre Aufgabe nicht ausgebildet sind,

können sie nichts zum Fortschritt dieses Landes beitragen.“

Oman ist islamisch geprägt. Die Mehrzahl der Omanis gehören

der Glaubensrichtung der Sunniten und der Ibaditen

an. Ibaditen gelten als tolerant und friedlich, sie sind quasi

die Verkörperung eines freundlichen Islam! In der Sultan

Quabos Moschee beten Sunniten, Schiiten und Ibaditen einträchtig

zusammen. Das ist einmalig in der islamischen Welt!

Aber auch Versammlungsstätten anderer Religionsgemeinschaften

sind im Oman zu finden, darunter die der Hindus

und der Christen. Es gibt einen Religionsminister, der sagt:

„Wir glauben im Islam an alle Religionen. Wir glauben an

Jesus und an Moses – wer als Moslem nicht dazu steht, der ist

kein echter Moslem“. Bewusst wurde das Religionsministerium

eingeführt und so benannt. Zitat: „Denn sonst würden

wir die anderen Religionen herabsetzen. Und das würde unserem

Glauben und unserer Praxis widersprechen.“

So weit diese Einblicke und was ist darüber hinaus so begeisternd

am faszinierenden Sultanat Oman? Was zieht mich

immer wieder in das Land im südlichen Teil der arabischen

Halbinsel? Nun, ich habe selten ein Volk erlebt, das so freundlich,

zurückhaltend und höflich gegenüber Fremden, aber

auch untereinander ist. Umgeben von diesen atemberaubenden

Landschaften, die von der Wüste, über die Berge bis

zu 3.000 Meter hoch reichen; zu den endlos weiten Stränden

bis zur grünen fruchtbaren Batinah-Ebene im Norden des

Omans – diese Welt ist unbeschreiblich schön.

Der Umbau des Landes ist dem Sultan gelungen. Oman hat

von seiner Faszination aus 1001 Nacht wenig verloren. Man

sagt ihm nach: „Die Vulgarität Dubais und die Brutalität Irans

sind nicht sein Stil“. Dennoch: Es entdecken immer mehr Touristen

dieses für viele Europäer noch unbekannte Sultanat.

Die großen Kreuzfahrtschiffe im kleinen Hafen von Maskat,

der Hauptstadt des Omans, zeugen von einer boomenden

Touristikbranche. Oman ist auf den Tourismus angewiesen

und fördert ihn, denn die Politiker wissen, dass die Ölquellen

in naher Zukunft versiegen werden.

Bei meinem ersten Besuch Ende der 1990er Jahre war ich

fast alleine als Europäer unterwegs. Eine ausgearbeitete Reiseroute

führte mich durch den Norden des Landes. So näherte

ich mich dem Land und der Bevölkerung und konnte

abseits der sonst üblichen Sehenswürdigkeiten Kontakt mit

den Menschen aufnehmen. Ein auf der Reiseroute nicht geplanter

Schulbesuch war für mich als Pädagoge ein Erlebnis.

Selbstverständlich wurde ich herzlich aufgenommen, durfte

Schulklassen besuchen und mit den Lehrerinnen und Lehrern

ins Gespräch kommen. Morgens gehen die Mädchen,

nachmittags die Jungen zur Schule. Heute „wagt“ man das

Experiment des koedukativen Unterrichts, die gemeinsame

Erfrischungen direkt von der Palme. Exklusives Picknick am Strand. Mittagsgebet am Strand.

62 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Blick über den Tellerrand

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Blick über den Tellerrand

63



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Bildung von Jungen und Mädchen.

Was ein weiterer Schritt ist zur Öffnung

des Landes und zur Gleichberechtigung

von Mann und Frau.

Die Menschen im Oman fühlen sich

frei, dennoch ist das Land von einer

Demokratie, wie wir sie verstehen,

weit entfernt. Es gibt Wahlen für ein

Parlament, das aber keine Macht in

unserem Sinne hat. Männer und Frauen

genießen das aktive und das passive

Wahlrecht. Der Sultan regiert mit

einem Beraterstab per Dekret.

Schon die erste Begegnung mit dem

Land und den Menschen war für mich

so eindrucksvoll, dass quasi während

der ersten Tour die zweite schon im

Kopf geplant war. Das zweite Mal ging

es mit einem Wagen und per Allradantrieb

wieder durch den Norden des

Landes. So ausgerüstet konnte ich

auch in die entlegensten Ecken, in die

Berge und durch die Wadis (unterirdische

Flussläufe) fahren. Abenteuergleich

ging es durch eine bizarre Wüsten-

und Berglandschaft bis zum Dorf

Wakan in gut 2.000 Metern Höhe. Hier

empfingen mich ein idyllisches Dorf

mit blühenden Kirsch- und Aprikosenbäumen

und eine wohltuende Ruhe.

In der Mittagspause traf ich auf eine

Gruppe Männer, die sich bei Kaffee,

verfeinert mit Kardamom, im Schatten

eines Baumes niedergelassen hatten.

Dass ich eingeladen wurde, war eine

Selbstverständlichkeit. Der Kaffee war

orientalisch wohlschmeckend und die

Unterhaltung auf englisch klappte sehr

gut. Auch ich nahm in einer Art Schneidersitz

Platz und achtete genau darauf,

wie meine Fußhaltung war. Denn jemanden

die Fußsohlen zu zeigen zeugt

von größter Missachtung. Gut, dass ich

das aus der Literatur wusste, und ich

mich auch an den Schuhwurf eines irakischen

Journalisten gegen Präsident

Bush erinnerte. Sowohl bei der Begrüßung

als auch bei der Verabschiedung

erhoben sich die Omanis und bestätigten

auch damit ihre ausgesuchte

Höflichkeit. Ein „Salem-aleikum“ (Friede

sei mit dir) zur Begrüßung öffnet Tore,

und man zeigt Respekt gegenüber den

Einheimischen. Dazu und zu den Impressionen

der weiteren Reise, auch

nach Musandam, dem „Norwegen des

Oman“ (s. Foto) berichte ich in der

nächsten Ausgabe des Stadtmagazins.

MARTIN KESSENS

Martin Kessens in der Exklave

Musandam, dem „Norwegen des Oman“.

Von Frankfurt fliegt man circa

sechs Stunden direkt nach

Maskat, zu einem innerhalb zwei

Jahren neu erbauten Flughafen.

Ein Visum, online beantragt, ist

erforderlich.

Tipps für eine sichere Skisaison

Auch in diesem Winter wird es unzählige

Sportbegeisterte aus dem Oldenburger

Münsterland auf die Skipisten

ziehen. Wer dabei das Verletzungsrisiko

reduzieren möchte, der sollte einige

Tipps beherzigen. „Idealerweise

treibt man mindestens sechs Wochen

vor dem Skiurlaub verstärkt Sport, um

dort Überlastungen zu vermeiden. Ratsam

ist eine Mischung aus Ausdauer-

und Krafttraining, das insbesondere

die Bein- und Rumpfmuskulatur

stärkt. Das hilft, den Körper stabil zu

halten, was das Verletzungsrisiko auf

der Piste verringert“, sagt Achim Goldenstein,

Geschäftsführer der BARMER in

Cloppenburg. Schließlich belasteten rasante

Abfahrten die Muskeln und Gelenke

ganz erheblich. Das Risiko sei umso

größer, wenn Hobbyfahrer nicht nur unzureichend

trainiert auf die Bretter stiegen,

sondern dabei auch noch die eigenen

Fähigkeiten überschätzten.

Auf passende Skiausrüstung

achten

Im Vorfeld des Urlaubes sollten Skifahrer

bei der Ausrüstung vor allem zwei Dinge

beachten. Zum einen solle man sich

einen gut sitzenden hochwertigen Helm

zulegen, um das Risiko lebensbedrohlicher

Verletzungen bei Stürzen zu reduzieren.

„Kopfverletzungen sind im

Skisport zwar seltener als Knieverletzungen,

dafür aber schwerwiegender.

Bei Kollisionen oder Stürzen kann es zu

Schädel-Hirn-Traumata unterschiedlicher

Schwere kommen“, sagt Goldenstein.

Zum anderen sollten Skifahrer ihre

Skier und Bindungen einmal jährlich durch

Fachleute überprüfen lassen. „Wenn

beispielsweise die Bindung bei den

Skiern zu hart eingestellt ist, steigt das

Risiko von Knieverletzungen bei einem

Sturz stark an, weil die Skier nicht oder

zu spät öffnen“, so Goldenstein.

Achim Goldenstein, Geschäftsführer

der BARMER in Cloppenburg

Dehnübungen vor der ersten

Abfahrt und nach der Mittagspause

Vor der ersten Abfahrt sei es wichtig, sich

ausreichend aufzuwärmen. „Nur eine

aufgewärmte Muskulatur beugt einem

Muskelfaserriss wirksam vor. Skifahrer

sollten daher ihren Körper mindestens

zehn Minuten durch lockere Bewegungen

auf die Belastung vorbereiten. Eine

gut durchblutete Beinmuskulatur stabilisiert

die Kniegelenke und schützt so

vor Verletzungen“, erklärt Goldenstein.

Dabei solle man sich auch nach der Mittagspause

auf der Hütte in gleicher Weise

auf die kommenden Abfahrten vorbereiten.

Ich pflege – auch mich

Ein Ausgleich zum Pflegealltag

Wer eine nahestehende Person pflegt, meistert jeden Tag neue Herausforderungen.

Wir bieten Ihnen zur Unterstützung 4 Tage lang Austausch,

Workshops, Informationen und Entspannung für Ihren Umgang mit den

pflegerischen Anforderungen.*

Wo?

Bad Sassendorf,

Nordrhein­Westfalen

Rangsdorf bei Berlin,

Brandenburg

Anmeldung

Telefon 0800 333004 99­2991**

E­Mail pause@barmer.de

Mehr Infos unter

www.barmer.de/s050126

* Eine Teilnahme ist unabhängig von der Kassenzugehörigkeit möglich.

** Anrufe aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz sind für Sie kostenfrei.

– Pflegekasse –

64 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Blick über den Tellerrand

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige

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ausbildung. Sie beinhaltet unter anderem

die Vermittlung von Kenntnissen

der allgemeinen Grundlagen von Physik,

Chemie und Biologie sowie zu den

Themen Sicherheit und Gesundheitsschutz

bei der Arbeit, zum Umweltschutz,

und auch Rechtsvorschriften

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aus Lindern bekämpft effizient und

so schonend wie möglich alle Schädlinge

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und landwirtschaftlichen

Betrieben.

Der ausgebildete und IHK-geprüfte

Schädlingsbekämpfer verfügt über

langjährige Berufserfahrung und

weiß, wie belastend das Auftauchen

von Schädlingen oder Schadnagern –

wie Ratten oder Mäuse – für die betroffenen

Menschen sein können. Dabei

können auch in den saubersten und

gepflegtesten Haushalt Schädlinge

auftreten. Wichtig ist in diesen Fällen

eine schnelle und wirksame Bekämpfung,

denn ein Herauszögern oder der

Einsatz von uneffektiven Hausmitteln

vergrößern das Problem meist nur.

Schädlingsbekämpfung im Privathaushalt

oder dem gewerblichen beziehungsweise

landwirtschaftlichen

Betrieb gilt noch immer als ein Tabu.

Niemand spricht gerne darüber, dabei

hat Schädlingsbefall nichts mit Unsauberkeit

oder Vermüllung zu tun. Selbst

im saubersten und gepflegtesten

Haushalt können Schädlinge auftreten,

weiß der Experte.

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sind auch nicht auf der firmeneigenen

Homepage zu sehen. Die Mitarbeiter

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sind bei ihrer Tätigkeit diskret, freundlich

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ist neben einem seriösen und

freundlichen Auftreten gegenüber

den Kunden, sowie guter Teamfähigkeit

auch fachliche Kompetenz und

Sachkunde gefragt. Die Ausbildung

erstreckt sich auf die Bereiche Gesundheits-

und Vorratsschutz, Holz- und

Bautenschutz oder Pflanzenschutz.

Die Aus- beziehungsweise Weiterbildung

zum Schädlingsbekämpfer erfolgt

im Rahmen einer Umschulung

oder einer zweijährigen dualen Berufs-

Seit Jahren sind Schadnager wie

Ratten und Mäuse massiv auf dem

Vormarsch. Milde Winter sowie trockene

Frühjahrs- und Sommermonate

bieten ihnen, aber auch vielen anderen

Schädlingen in Haus, Garten und

Landwirtschaft ideale Lebensbedingungen

und haben zu einem starken

Anwachsen der Ratten- und Mäusepopulation

gesorgt.

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arbeitet eng mit dem Erfinder Georg

Bünker aus Freren zusammen und

vertreibt als einzige Schädlingsbekämpfer

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geschützte Markenprodukt.

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umfasst je nach Bedarf das

ganze Haus vom Keller über die Wohnräume

bis zum Dach. Ein wachsendes

Problem stellt auch die zunehmende

Ausbreitung von Küchenschaben,

Ameisen, Motten, Fliegen, Flöhen und

auch Bettwanzen dar.

Der Schrecken aller Hausbesitzer

sind Holzwurm und Holzbock. Sie können

erhebliche Schäden am Dachstuhl

verursachen, sodass die Stabilität und

damit die Sicherheit des Dachstuhls

nicht mehr gegeben ist. Gerade hier

sind Prophylaxe und regelmäßige

Kontrollen wichtig, damit ein eventueller

Befall rechtzeitig eingedämmt

werden kann.

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exklusiv in der Region zur effektiven Bekämpfung von Schadnagern eingesetzt

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die Vergrämung von Mardern oder

Tauben sowie die Entrümpelung,

Reinigung und Desinfektion von zugemüllten

Messie-Wohnungen und

entfernt dort gleichzeitig sämtliche

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Informationen gibt es auf der Homepage

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Holthöher Str. 10 . 49699 Lindern

Telefon: 05957 967447 . Mobil: 0151 64313825

Fax: 05957 967056 . E-Mail: info@pl-sbs.de

Sigrid Lünnemann

66

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige

67



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Senioren on Kultour

Kunsthandwerkermarkt in Cloppenburg

Große Frühjahrsausstellung in der Münsterlandhalle mit über 100 Ausstellern!

Am Sonntag, dem 29. März 2020 wird in Cloppenburg

der Frühling eingeläutet. Dann nämlich, wenn der beliebte

Kunsthandwerkermarkt erneut seine Pforten in der Münsterlandhalle

öffnet. Mehr als 100 Aussteller werden ihr

kunsthandwerkliches und produzierendes Geschick einmal

mehr präsentieren. Auf dieses bunte, fröhliche Event freuen

sich Cloppenburger und Besucher von weit umzu.

so ist in diesem Jahr auch ein Drechsler mit von der Partie.

In wunderschöner Handarbeit hergestellte Gestecke und

Dekorationsartikel sowie farbenfrohe kunsthandwerkliche

Textilgestaltung machen Lust auf den kommenden Frühling.

Das breit gestreute Angebot bietet für jeden etwas und

für die Besseresser und Schmecklecker unter den Besuchern

sogar reinen Honig direkt vom Imker.

Rot-goldene Pracht im Saal verbreitet eine ganz besondere Atmosphäre

Eingangsbereich des Hansa-Theaters

in den 1960ern

Die Veranstalter versprechen, dass auch dieses Mal die

Besucher wieder voll auf ihre Kosten kommen werden. Was

bei einer Angebotspalette von Glasbläserei bis Tiffanyglaskunst,

über Malerei und zahlreiche andere Kunsthandwerke

für bare Münze genommen werden darf. Natürlich dürfen

auch die Schmuck- und die Holzverarbeitung nicht fehlen,

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Hut des Türstehers im Saal

Josephine Baker

So ruft man hier den Kellner

Natürlich sind die Künstler, Anbieter und Aussteller gerne

bereit, Tipps für die „häusliche Bastelstunde“ oder vielleicht

auch zum Gärtnern zu geben oder zum Selbstnähen oder

Malen oder, oder... Denn auf dem Kunsthandwerkermarkt in

Cloppenburg ist immer Zeit für ein interessantes Gespräch.

Also nichts wie hin zum Kunsthandwerkermarkt in Cloppenburg.

Den Frühling willkommen heißen und ein schönes

Kunst-Stück davon mit nach Hause nehmen!

Der diesjährige Frühlings-Kunsthandwerkermarkt findet

in der Münsterlandhalle in Cloppenburg am 29. März 2020 in

der Zeit zwischen 11:00 – 18:00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt

2,50 EUR pro Person. MUSTER Kinder bis zum 14. Lebensjahr haben

freien Zutritt.

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Information zu dieser Veranstaltung erhalten Sie unter

Tel.: 05481/6358 und www.veranstaltungsbuero-grawe.

de oder auf www.facebook.com/GO.Veranstaltungen

MUSTER

Die gute Seele Hamburgs,

wird das Hansa-Varieté-Theater im Stadtteil St. Georg liebevoll genannt.

Das Hansa-Theater ist Deutschlands ältestes Varieté,

ein Ort voller Geschichten und bis heute Inbegriff für

erstklassige Akrobatik und feinste Unterhaltungskunst

aus aller Welt. Seit über 120 Jahren entführen Kabarettisten,

Schauspieler, Akrobaten und Musiker der Extraklasse

das Publikum in die bunte Welt des Varieté.

Begonnen hat die glorreiche Geschichte des Hansa-

Theaters im Jahre 1894, als der Brauereibesitzer Paul Wilhelm

Grell sich entschloss, den „Hansa-Concert-Saal“ zu

kaufen. Er hatte das richtige Händchen bei der Wahl seiner

Künstler und so verzauberten internationale Stars, wie die

umschwärmten Tänzerinnen Cléo de Mérode, La Belle Otéro,

oder Lola Montez um die Jahrhundertwende das Publikum.

Die Liste der Künstler, die seither

dem Traditionshaus die Ehre gaben

ist lang und ebenso beeindruckend.

In den 1920er Jahren geriet das Publikum

außer Atem wenn die skandalumwobene

Josephine Baker aus den USA, nur mit einem Bananenröckchen

bekleidet, ihre laszive Tanznummer

darbot. Der unvergessliche Hans Albers begann seine

Karriere auf eben dieser Bühne, nur eine Straße von

seinem Geburtsort „Lange Reihe“ entfernt. Später

sorgten die Comedian Harmonists mit ihren frivolen

Liedern für Stimmung und der einzigartige

Houdini versetzte die Besucher scharenweise

in Erstaunen.

68 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Senioren on KulTour

69



Senioren on Kultour

Zeckenabwehr

ohne Chemie

Leider blieb auch die „Perle

Hamburgs“ während des 2. Weltkrieges nicht verschont

und wurde bei einem schweren Luftangriff

1943 völlig zerstört. Zehn Jahre später erstrahlte das

Hansa Theater jedoch mit neuer Showbühne und

integriertem Restaurant in seiner typischen

rot-goldenen Pracht.

Den Glanz dieser vergangener Zeiten erlebten

auch rund 60 Senioren der Kulturfahrten

um Elfriede Lange. Dabei stellten

sie unisono fest, dass das legendäre Haus

trotz seiner wechselhaften Geschichte nichts

von seinem Charme eingebüßt hat. Vom Eingangsbereich

mit dem Türsteher in Uniform

bis hin zu dem prächtigen Theatersaal-Ambiente,

das seit 1953 unverändert ist. Einmal Platz genommen,

kann man den Kellner noch, wie in alten

The Magic-Pearls

Zeiten, mit einem Rufschalter an seinen Platz bitten und die

Bestellung abgeben.

An jenem Abend, als die Cloppenburger Senioren im Hansa-Varieté-Theater

Platz genommen hatten, begleitete Conferencier

Robert Kreis die Gäste des Hauses durch ein phantasievolles

Programm mit unglaublicher Artistik, atemlos

verfolgt von den Anwesenden. Dazu schmückte Robert Kreis

seine Ansagen zu den Künstlern mit humorvollen Pointen

aus und gab, begleitet von der Varieté Kapelle, Lieder aus

den 1920ern und 30ern zum Besten. Tosender Applaus waren

ihm und den Künstlern sicher.

Am Ende des Abends war man sich einig, dass Elfriede Lange

einmal mehr die richtige Wahl für einen nachhaltig beeindruckenden

und unterhaltsamen Abend getroffen hatte und

dass man „die Perle Hamburgs, die gute Seele“ auf jeden Fall

gerne noch einmal besuchen möchte.

Ursula Röhrs/Karin Niemöller

Project-Halves

Oleg Izossimov

Willer Nicolodi

Senioren-Erinnerungsfoto mit dem uniformierten Türsteher vor dem Theater

Klein aber oho! Längst hat die Wissenschaft

die optisch unscheinbare Zecke als gefährlichen

Krankheitsüberträger enttarnt. Als

anpassungsfähiger und widerstandsfähiger Zeitgenosse

erobert sie immer mehr Gebiete in Deutschland.

Bereits ein einziger Stich birgt ein hohes

Infektionsrisiko für FSME oder Borreliose, welche

wiederum zu unangenehmen Folgekrankheiten

und sogar zum Tod führen können. Fieber, Trägheit,

Kopf- und Muskelschmerzen − oft lassen sich

die ersten Symptome kaum von einer einfachen

Erkältung unterscheiden, was die Behandlung erschwert.

Präventiv können daher unterschiedliche

Maßnahmen ergriffen werden. So bietet Tickless

Human allen Menschen, die es regelmäßig an die

frische Luft zieht, eine chemiefreie Lösung zur Zeckenabwehr:

Der wenige Zentimeter große Ultraschallsender

lässt sich mittels Clip ganz einfach an

Kleidung, Gürtel oder Tasche befestigen und wirkt

dort über einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten.

SCHNELL, EINFACH, UNKOMPLIZIERT

Zecken verlassen sich auf der Suche nach dem

nächsten Wirt auf das sogenannte Hallersche Organ,

welches sich an den Enden ihrer Vorderbeine

befindet. Dabei handelt es sich um Rezeptoren, die

chemische Verbindungen wie Kohlendioxid oder

Ammoniak im Atem oder Schweiß von Säugetieren

wahrnehmen. Die Funktionsweise dieses Sinnesorgans

wird von Tickless Human gestört, indem der

Sender im Umkreis von zwei Metern Ultraschallimpulse

abgibt. Als Folge verlieren Zecken bei der

Beutesuche ihre Orientierung. Da die Ultraschallwellen

im Bereich von über 40 kHz liegen, sind sie

für Menschen und andere Säugetiere nicht mehr

hörbar. Frei von Chemikalien eignet sich Tickless

Human auch für Kinder. Ein

integrierter Spritzwasserschutz

macht die kleinen

Sender zum idealen

Outdoor-Begleiter.

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Raus in die Natur

mit Tickless Human

Duo Rodriguez

Duo Tribertis

70 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Senioren on KulTour Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Senioren on KulTour

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Wir dienen Ihrer

Lebensqualität

Das ALLOHEIM Team:

v.l. Marcel Dierks, Stellvertretende Residenzleitung

Marion Wendel, Hauswirtschaftsleitung

Robert Paessler, Küchenleitung

Marco Skubski, Haustechnik

Susanne Rumpke, Pflegedienstleitung

Martin Guderle, Residenzleitung

Wiebke Ummen, Verwaltungskraft

ALLOHEIM Senioren Residenz

im Cloppenburger „Pieper Quartier“

Eine Seniorenresidenz mit Geschichte und viel Herz für die Bewohner.

Die erste Alloheim-Residenz in Bad Marienberg wurde

1973 von Alois Mollik gegründet. Aus dessen Spitznamen

„Allo“ wurde dann „Alloheim“ und daraus ein

Begriff für Lebensqualität im Alter. Seit seiner Gründung

vor nunmehr 47 Jahren wuchs das Unternehmen stetig und

wurde immer wieder neu konzipiert – wobei im Vordergrund

immer die Bewohner der Einrichtungen stehen, ihr Wohlbefinden,

ihre Umsorgung, ihre Lebensqualität.

Das Cloppenburger „Alloheim“ wurde im November 2018

an der Friedrich-Pieper-Straße in Cloppenburg eröffnet. Das

dortige „Pieper Quartier“ profitiert von dem langjährigen

Entwicklungsprozess, den die Alloheime seit der Gründung

der ersten Residenz durchlaufen haben. Auf innovative Weise

werden auch an dem neuen Standort Leben und Wohnen

mit Betreuung und Pflege verbunden. Die liebevoll ausgestattete,

komfortable Einrichtung sowie die freundlichen

Mitarbeiter sorgen für eine behagliche, familiäre Atmosphäre,

in der man sich sofort zu Hause fühlt. Zusätzlich erhalten

die Bewohner eine umfassende und persönlich abgestimmte

Pflege. So dass hier niemand auf Individualität und Selbstbestimmung

verzichten muss.

Um eben diese hervorragende Versorgung zu gewährleisten,

sowie die Intimsphäre des Einzelnen zu schützen, ist das

Haus in sieben kleine Wohnbereiche unterteilt. Jeder Bereich

umfasst circa 15-17 Zimmer. Die Einzelzimmer sind im Durchschnitt

etwa 17 bis 21 Quadratmeter groß, hinzu kommt ein

großzügig bemessenes Bad von 4,5 Quadratmetern. Jeder

Wohnbereich verfügt über einen eigenen Speisesaal und

eine Einbauküche. Dem gemeinsamen Kochen oder Backen

mit den Betreuungskräften steht also nichts im Wege.

Selbstverständlich ist es nicht erforderlich, selber handanzulegen.

Die Küchenleitung kommt aus der Hotelgastronomie

und hält täglich zwei Gerichte zur Auswahl bereit. Bei

deren Zubereitung werden sowohl gesundheitliche als auch

religiöse Bedürfnisse berücksichtigt. Damit das Speiseangebot

auch in Zukunft zufriedenstellend gestaltet werden

kann, freut sich das Küchenteam über ein Feedback sowie

über Anregungen.

Übrigens, auch für Außenstehende

bietet die Küche einen Mittagtisch an,

hierfür ist nichts mehr als eine Anmeldung nötig.

Senioren treffen sich im Café auf eine Runde

„Mensch ärgere dich nicht“.

Ein weiterer wichtiger Punkt auf dem Zettel der Residenzleitung

ist ein gut funktionierendes soziales Umfeld. Hier

wirkt ein einzigartiges multifunktionales Konzept unterstützend.

Die Senioren bleiben nicht sich selber überlassen, ganz

im Gegenteil, denn Vereine, Schüler, Verwandte und Freunde

kommen gerne zu Besuch. Sie haben die Möglichkeit, sich in

dem hellen und freundlichen Café im Erdgeschoss zu begegnen.

Das Café bietet Platz für circa 40 Gäste und kann auch

für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden. Im Sommer

lädt zudem eine großzügige Terrasse zum Verweilen ein. Der

multifunktionale Charakter des Hauses, trägt positiv zum

Wohlbefinden der Wohngemeinschaften bei.

Im Vordergrund gilt es, den Bewohnern des „Alloheims“

eine höchst mögliche Lebensqualität, trotz möglicher körperlicher

Einschränkungen, zu erhalten. Mit diesem Ziel vor

Augen, ermöglicht das Team von Martin Guderle allen Bewohnern

einen maximal angenehmen Aufenthalt, mit der

bestmöglichen Versorgung. „Wir dienen Ihrer Lebensqualität“

ist in der neuen Senioren-Residenz als gelebte Philosophie

zu verstehen. So lässt es sich im Alter gut leben.

ENTSCHEIDEN SIE SICH FÜR LEBENSQUALITÄT

Es freut uns, wenn wir Ihr Interesse an unserer neuen

Senioren-Residenz wecken konnten. Um Ihnen einen

persönlichen Eindruck vermitteln zu können, bieten wir

gerne Besichtigungstermine nach Absprache an.

Unsere Leistungen im Überblick:

• Stationäre Pflege

• Kurzzeitpflege

• Verhinderungspflege

• Pflege bei Demenz

UNSER SERVICE: SCHNELL ZUR GUTEN PFLEGE!

Wer Pflege braucht, sollte sie möglichst schnell und einfach

bekommen. Leider sieht die Realität oft anders aus und viele

Menschen, die für sich oder für einen Angehörigen Pflege

benötigen, fühlen sich angesichts der Fülle von Paragrafen,

Formularen und Fachbegriffen zu Recht überfordert.

Wenden Sie sich in solch einem Fall am besten direkt an uns im

„Alloheim“. Wir helfen Ihnen bei der Klärung Ihrer Ansprüche

und beim Ausfüllen der Formulare. Auch bei Behördengängen

oder Gesprächen mit den Kostenträgern (Pflege- und Krankenkassen

sowie Sozialhilfeträger) unterstützen wir Sie gerne.

Weitere Informationen finden Sie unter www.alloheim.de

FREIE STELLEN IM ALLOHEIM!

Wir schätzen unsere Mitarbeiter und wissen, dass Ihre Arbeit

nicht immer einfach ist. Deshalb setzen wir alles daran, Ihnen

ein möglichst ein positives Arbeitsumfeld zu bieten. In jedem

Fall bringt Ihnen die Entscheidung, anderen Menschen Lebensqualität

zu schenken, viele Vorteile: Einen sicheren Arbeitsplatz

bei einem führenden Unternehmen der Branche, interessante

berufliche Perspektiven und vor Allem das gute Gefühl, wirklich

gebraucht zu werden und einen sinnvollen Beitrag zu leisten.

Wir suchen Fachkräfte im

Bereich Pflege und Betreuung

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Bewerbung!

Diese senden Sie bitte per E-Mail an: martin.guderle@alloheim.de

Telefon:

04471 88280

Marion Wendel kommt aus dem Hotelfach und hat auch ein Händchen für

liebevolle Deko. So schafft sie für die Bewohner eine gemütliche Atmosphäre.

Marcel Dirks,

stellvertretende Residenzleitung.

Angenehm gestalteter

Aufenthaltsbereich im Obergeschoss.

Jan-Hendrik Tempel, einer der

Pfleger, serviert das Essen.

72 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige 73



reportage

reportage

Weite Heidelandschaften, Wälder, Seen und Moore wechseln sich im Landschaftsbild der Wildeshauser Geest immer wieder ab.

Foto: djd/Naturpark Wildeshauser Geest/Arne Kunz

Foto: djd/Naturpark Wildeshauser Geest/Frank Seidel

Radeln nach Zahlen

Auf 20 Routen und über 1.000 Kilometern die Wilde Geest erkunden

Weite Heidelandschaften und Wälder, dunkle Moore

und Seen: Abwechslung ist Alltag im Naturpark

Wildeshauser Geest. Die kulturelle und landschaftliche

Vielfalt macht die Region im Nordwesten Niedersachsens,

unweit von Oldenburg und Bremen, bei Ausflüglern

und Urlaubern so beliebt. Vor allem Radwanderer

fühlen sich auf ausgebauten Strecken von gut 1.000 Kilometern

Gesamtlänge pudelwohl. Mit 20 Themenrouten findet

dabei wohl jeder seinen Favoriten, von Naturhighlights

über Kulturhistorisches bis hin zu kulinarischen Genüssen.

Foto: djd/Naturpark Wildeshauser Geest/Andrea Lehmkuhl

Die Skulptur „Goldregen“ überspannt das Flüsschen Hunte zwischen Goldenstedt und Twistringen.

Foto: djd/Naturpark Wildeshauser Geest/Jensen-Gentsch

Baudenkmäler wie die Heinefelder Mühle sind entlang der abwechslungsreichen

Radrouten immer wieder zu entdecken.

Foto: djd/Naturpark Wildeshauser Geest/Gallmeister

Heide, Moor und Hügelgräber

Hat man Lust auf schmackhafte Verlockungen frisch vom

Land? Will man Fischteiche und Seen besuchen oder die

Geheimnisse des Moores erkunden? Lieber mehr über die

Kulturgeschichte der Region erfahren? Oder stattdessen

auf den Spuren unserer Steinzeiturahnen wandeln und

uralte Hügelgräber entdecken? Mit den 20 Themenrouten

von 33 bis 110 Kilometern Länge wird jeder Aufenthalt in

der Wilden Geest zu einem neuen Erlebnis - gut geleitet

durch die Ausschilderung der attraktiven Routen, die allesamt

mit einem eigenen Logo gekennzeichnet sind. Wer

es noch individueller mag, kann beim "Radeln nach Zahlen"

schon zu Hause eigene Radwandertouren planen.

Das gesamte Streckennetz weist dazu 150 Knotenpunkte

auf, die die verschiedenen Routen miteinander verbinden.

So können die Urlauber an einem Tag genüsslich entlang

Da geht‘s lang: 20 neu entwickelte Themenrouten sorgen für

eine einfache Orientierung und viel Abwechslung beim Radwandern

in der Wilden Geest.

des Flüsschens Hunte radeln und sich ein paar Tage später

durch Wald und Heide zu den idyllisch gelegenen Megalithgräbern

aufmachen. Unter www.wildegeest.de gibt es alle

Details zu den 20 Themenrouten, Kartenmaterial und ein

druckfrisches Routenheft.

Spontan von einer Themenroute zur

nächsten wechseln

Der Star ist bei jeder Tour die sanft geschwungene Landschaft

des größten Naturparks Niedersachsens. Flusstäler,

Ein beliebtes Fahrradausflugsziel ist die Klosterruine

in der Gemeinde Hude.

Wälder, Moore, Sanddünen und Heide wechseln sich ab.

Denkmäler aus Steinzeit und Mittelalter, Wasser- und Windmühlen,

schöne Gärten und Galerien laden zu Besichtigungen

ein. Ein Erlebnis sind auch die zahlreichen Feste, die

während der warmen Jahreszeit in den schmucken Orten

der Wilden Geest starten. Bei einer Gesamtstrecke von über

1.000 Kilometern bietet der Naturpark Radelerlebnisse für

die ganze Familie - und für mehr als einen Urlaub.

(djd)

74 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

75



Tipps

Ein Fest für Bastelfans

Anregungen für eine farbenfrohe Osterdeko

mit dem Osterhasen als Mittelpunkt

Für Bastelfans ist Ostern ein ganz besonderes Fest: Zur Begrüßung

des Frühlings kann man nach Herzenslust mit Farben

und Formen spielen und die Wohnung dekorieren. Der Osterhase

darf dabei nicht fehlen, er kann auf vielfältige Weise in die

Gestaltung integriert werden. Viele Bastelanregungen für die

Osterzeit findet man etwa unter www.kreativ-mit-ferrero.de,

alle Ideen sind mit gängigen Materialien und ausführlichen Erklärungen

einfach umzusetzen. Hier sind zwei Anleitungen für

eine fantasievolle Osterdeko.

(djd)

Der "Federleichte Willkommensgruß" wird

mit rosafarbenem Schleifenband an der

Tür aufgehängt.

Basteltipp 2:

Doppeltes Hasenglück

Das braucht man: 2 ovale Spanschachteln, etwa 10 mal 7

Zentimeter (Bastelbedarf), goldenen Sprühlack, weißes Seidenpapier,

verschiedene Schmuckperlen (Bastelbedarf),

goldene Sticker-Bordüre (Bastelbedarf), hellgrünes und rosafarbenes

Samtband, goldenen Basteldraht, doppelseitiges

Klebeband, Schere, Osterhasen von Ferrero Rocher (100 g).

So wird es gemacht: Spanschachteln mit goldenem

Sprühlack einfärben und trocknen lassen. Ränder der Spanschachteln

mit goldener Sticker-Bordüre verzieren. Grünes

und rosafarbenes Samtband je zweimal auf eine Länge von

jeweils einen Meter zuschneiden. Je ein Band der Länge und

der Breite nach um die Schachteln zu Schlaufen legen und

am Boden sowie an den Seiten mit doppelseitigem Klebeband

fixieren. Basteldraht durch die Löcher der Schmuckperlen

fädeln, vorsichtig an der Längsseite der Spanschachteln

um die Samtbänder legen und auf der Rückseite verknoten.

Spanschachteln mit Seidenpapier auskleiden und in jedes

Nest einen Osterhasen setzen. Die Enden der Samtbänder

mit Basteldraht zusammenfassen und an gewünschter Stelle

aufhängen.

Aus weißer Modelliermasse wird der "Persönliche

Osterteller" geformt und danach dekoriert.

Basteltipp 1:

Bunte Eierbox

Das braucht man: Eierkarton, weiße Hühnereier, Größe

L (selbst ausgeblasen oder Deko-Bedarf), gefärbte Eier in

Rosa und Rot, Größe L, rosa Acrylfarbe, Pinsel, acht weiße

Muffinförmchen, rosafarbenes Masking-Tape, weißen

Bastelkarton, schwarzen Filzstift, scharfes Messer, Schere,

Mon Chéri, Keramikhasen von Mon Chéri.

So wird es gemacht: Acrylfarbe mit Pinsel auf den Eierkarton

auftragen und trocknen lassen. Für stärkere

Deckkraft den Vorgang wiederholen. Nach Vorlage zwei

Etiketten aus weißem Bastelkarton ausschneiden, mit

Grußbotschaft beschriften und mit Masking-Tape im

Inneren des Deckels befestigen. Das obere Drittel der

ausgeblasenen Eier mit einem scharfen Messer vorsichtig

abtrennen, dann die Eier von innen reinigen. Muffinförmchen

in schmale Streifen schneiden, leicht zusammenknüllen

und damit als Ostergras die Eier auskleiden.

Pralinen darauf platzieren. Eierbox mit gefärbten Eiern

dekorieren. Als Blickfang des Arrangements den Keramikhasen

in der gefüllten Eierbox platzieren.

Bei der "Bunten Eierbox" verwandelt sich der Eierkarton in ein

farbenfrohes Arrangement.

Foto: djd/Ferrero/Silke Zander

Der "Edle Körbchenstrauß" wird zusammen mit

Oster-Accessoires in Szene gesetzt.

76

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Basteltpp

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Basteltipp

77



reportage

Veranstaltungen

Februar

19. Februar 2020

Neue und bestehende Förderprogramme

für Energiemaßnahmen.

Energieberatung, mit Dipl.-Phys.

Klaus Nottebaum.

10:15–17:45 Uhr

Haus des Handwerks

Garten im Klimawandel

Referent Aloys Pöhler

19:00–21:30 Uhr

Akademie Stapelfeld

20. Februar 2020

Nadelklappern für einen guten

Zweck – Stricken, Häkeln und

Nähen in geselliger Runde

15:00–17:00 Uhr

Bildungswerk Cloppenburg e.V.

21. Februar 2020

Philosophische Bestseller

entdecken, mit Pfarrer

Dr. Marc Röbel.

19:30–21:30 Uhr

Akademie Stapelfeld

Lesezeit für Lesezwerge, für

Mütter und Väter mit

Kleinkindern ab 1 Jahr.

So viele Farben

04./06. März 2020

Bilderbuchkino für

Kindergartenkinder

Elmars großer Tag.

19. Februar 2020

Häuptling Dicke Backe.

18. März 2020

Haus Edith Stein

Löninger Str. 12

Tel. 04471 7014990

Vorlesezeit für Kinder ab 4 Jahren

Das NEINhorn.

13. März 2020

Silent Reading Party für

Erwachsene.

Stilles Schmökern – Endlich mal

wieder in Ruhe ein Buch lesen...

26. März 2019

19:30–22:00 Uhr

Beginn immer um 16:00 Uhr

Wir bitten um

telefonische Anmeldung

22. Februar 2020

"Oh Gott, mein Hund wird alt"

Ein Tag für Freunde

grauer Schauzen, mit

Dr. med. vet. Meral Steinberg.

09:00–17:00 Uhr

Akademie Stapelfeld

Handball 1. Herren Oberliga

Nordsee: TVC – VfL Fredebeck

19:30 Uhr

TVC Halle, Schulstraße

23. Februar 2020

Fest- und Feierkulturen in

Nordwestdeutschland.

Vortrag von Dr. Eike Lossin

14:30 Uhr

Museumsdorf Cloppenburg

24. Februar 2020

Ratssitzung – Informationen:

www.cloppenburg.de

16:00 Uhr

Rathaus Cloppenburg

25. Februar 2020

Café Alzheimer: "HUT tut gut",

Fest zum Faschingsdienstag

15:00 Uhr

Haus der Senioren

Quellen & Horizonte –

Glauben im Gesprächskreis.

Referent Heinrich Dickerhoff

18:30–20:30 Uhr

Mehrgenerationenhaus

26. Februar 2020

Politischer Aschermittwoch

"Würde – Was uns stark macht –

als Einzelne und als Gesellschaft"

mit Prof. Dr. Gerald Hüther

17:00–20:00 Uhr

Akademie Stapelfeld

29. Februar 2020

Jeder Schnitt bringt Triebe –

Obstbaumschnitt. Praxisseminar

mit Antonius Bösterling

09:00–15:00 Uhr

Akademie Stapelfel

März

01. März 2020

Volleyball 3. Liga West,

Damen. TVC – TV EH Bremen

16:00 Uhr

Sporthalle, Leharstraße

Stefan Gwildis

"Live zu dritt – Best of"

19:00 Uhr

Stadthalle

02. März 2020

Montagswanderung

für Jedermann

(ca. 10 km, Dauer: 2 Stunden)

09:00–11:00 Uhr

Vor der KÖB, Löninger Straße

03. März 2020

Frühstückstreff – Vorstellung

der Informationsplattform für

Senioren.

Leitung Theresia Ostrowski

09:15 Uhr

Haus der Senioren

Unterbrechung –

Ein Rückblick auf die Theologie

von Johann Baptist Metz. Referent

Prof. Dr. Jürgen Werbick, Nottuln

19:30–21:30 Uhr

Akademie Stapelfeld

04. März 2020

Heizen mit Solarenergie, Umweltwärme

oder Holz - Technik und

Fördermittel. Energieberatung

mit Dipl.-Phys. Klaus Nottebaum

10:15–17:45 Uhr

Haus des Handwerks

05. März 2020

24. Fachtagung für pädagogische

Fachkräfte in Krippe und Kita.

Referentin Johanna Nolte, Gast

Kultusminister Grant Hendrik

Tonne (Anmeldung erforderlich!)

08:30 Uhr

VHS

06. März 2020

"Wie wir wurden, wer wir sind!"

Persönlichkeiten aus Cloppenburg

und der Umgebung

stellen sich vor. Zu Gast ist

Michael Terwelp von der

Buchhandlung Terwelp.

(Anmeldung erforderlich)

18:00 Uhr

Haus der Senioren

Handball Oberliga Nordsee

Herren. TVC – HSG Delmenhorst

19:30 Uhr

Sporthalle, Schulstraße

07. März 2020

90er Jahre Party

21:00 Uhr

Stadthalle

10. März 2020

Café Alzheimer: Die Talsperre

im Wandel der Jahreszeiten –

eine fotografische Reise

mit Eckhard Albrecht

15:00 Uhr

Haus der Senioren

Natasha Koroleva.

Russischsprachiges Konzert

19:30 Uhr

Stadthalle

11. März 2020

"Use Pingel Anton" Vortrag mit

Präsentation Klaus Steinkamp

(Anmeldung erforderlich)

19:00 Uhr

VHS

Stapelfelder Philosophicum –

Leben als Wiederholungsschleife?

Kino-Zeit mit Nietzsche.

Leitung Pfarrer Dr. Marc Röbel

19:30–21:45 Uhr

Akademie Stapelfeld

12. März 2020

Die Schöne und das Biest –

Das Familien-Musical

16:00 Uhr

Stadthalle

14. März 2020

Repair-Café Cloppenburg

«Selbsthilfewerkstatt»

zur Reparatur defekter

Gebrauchsgegenstände

14:00–17:00 Uhr

Schwedenheim

Hobbymarkt

08:00 –14:00 Uhr

Münsterlandhalle

15. März 2020

Chorkonzert zur Passionszeit.

Werke von Dvorak, Mendelssohn

unter anderem mit Heinrich kl.

Siemer (Bass), Karsten Klinker

(Orgel), Vokalensemble Molto

Cantabile Kirche St. Bernhard,

Emstekerfeld

2. Cloppenburger

Küken- und Kleintiermarkt

08:00–14:00 Uhr

Münsterlandhalle

Musical Highlights Vol. 13.

Das Beste aus über 20 Musicals

18:00 Uhr

Stadthalle

16. März 2020

Annemarie Soltenberg:

Aus Liebe zum Lesen

19:00 Uhr

EWE ServicePunkt Cloppenburg

17. März 2020

Frühstückstreff – So geht Zeitung

heute. Referent Oliver Hermes

09:15 Uhr

Haus der Senioren

18. März 2020

Technologietag

09:00 Uhr

Stadthalle

Heizkosten zu hoch?

Welche Maßnahmen helfen.

Energieberatung mit

Dipl.-Phys. Klaus Nottebaum

10:15–17:45 Uhr

Haus des Handwerks

Ökologie und Philosophie.

Leben im Kosmos, Teilhard de

Chardin – Denker der Ganzheit.

Leitung Dr. Franziska Zumbrägel

und Pfarrer Dr. Marc Röbel

19:30–21:30 Uhr

Akademie Stapelfeld

MIT MACH ANGEBOT FÜR KINDER

Beginn immer 14:00 Uhr

Eine kleine Reise in die

Vergangenheit

01./15. /29. März 2020

Mit Gänsekiel und Tintenfass

23. Februar 2020

08./15. März 2020

Essen wie damals

22. März 2020

HANDWERK ERLEBEN

Bäckerei ab 10:00 Uhr

29. März 2020

Töpferei ab 13:00 Uhr

01./29. März 2020

Eine Mühle ab 10:00 Uhr

08. /22. /29.März 2020

Spinnstube ab 12:00 Uhr

Schmiede ab 12:00 Uhr

Drechslerei ab 10:00 Uhr

15. März 2020

VORTRÄGE UND FÜHRUNGEN

Beginn immer 14:30 Uhr

Fest- und Feierkulturen in

Nordwestdeutschland.

23. Februar 2020

Cocktailkleid und Glitzerstiefel.

Besondere Kleidungsstücke

für Feiern und Feste.

08. März 2020

Die Erdhütte ist der Anfang

aller Cultur - Von Plaggenhütten,

Kluten und Pullenbuden.

15. März 2020

"Land der Alleen" – Die

schönsten und wertvollsten

Alleen in Niedersachsen.

Ausstellungseröffnung mit

einer Einführung von Nora Kraack

14:30 Uhr

Die Sammlung Jennebach –

Ein neuer Blick auf alte

Gewänder.

29. März 2020

78 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Veranstaltungen

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Veranstaltungen 79



Veranstaltungen

Veranstaltungen

KUNSTHALLE

23. Februar 2020

Eden Zwo Labor – Installationen

Künstlerische Naturforschung

von Barbara Schmitz-Becker.

17:00 Uhr

Die Ausstellung ist Mittwochs,

Samstags und Sonntags von

15:00-18:00 Uhr geöffnet

KULTURBAHNHOF THEATERSAAL

28. Februar 2020

Poetry Slam am Gleis mit

Sebastian Butte und Simeon Buß.

Interessenten*innen können

sich bewerben, über

kulturforum@cloppenburg.de

19:00 Uhr

07. März 2020

The Nuh(u)ssel Orchestra.

Konzert – Globalisierender

Sound, tanzbare Grooves und

treibende Melodien, das ist

Hamburgs #1 Fusion Kollektiv

20:00 Uhr

08. März 2020

Anne Folger – Selbstläufer

20:15 Uhr

11. März 2020

Tomas Cramer

"Kennzeichen D" – frostland"

Autorenlesung mit Musik

19:00 Uhr

20./22./24./27. März 2020

"Frühlings Erwachen"

von Frank Wedekind

19:30 Uhr

08. März 2020

Fest zum Internationalen

Frauentag

17:00 Uhr

KULTURKNEIPE CLOPPENBURG

22. Februar 2020

It´s only Rock´n Roll mit DJ José

20:00 Uhr

29.Februar 2020

Go Music, Konzert

21:00 Uhr

19. März 2020

AnSehen: Familienbilder auf

dem Prüfstand – Chancen und

Herausforderungen von

Frauen zwischen Familie und

Beruf. Referentin Prof. Dr.

Uta Meier-Gräwe, Freiburg

17:30–21:00 Uhr

Akademie Stapelfeld

20. März 2020

Cloppenburger Kaufrausch

08:00–19:00 Uhr

21. März 2020

08:00–16:00 Uhr

Münsterlandhalle

Cloppenburg putz(t)munter!

08:00–13:00 Uhr

21. März 2020

10:00–13:00 Uhr

Cloppenburger Stadtgebiet

"Binnenland trifft Waterkant"

Chorkonzert mit dem Cloppenburger

Shantychor, Die Knurrhähne,

dem Shanty-Chor Oldenburg

und der Dinklager Stimmungsband

"Kölsch und Klüngel"

19:30 Uhr

Museumsdorf Cloppenburg

Chaplin – Das Musical

20:00 Uhr

Stadthalle

21. März 2020

Mit Fingerdruck gegen den

Schmerz. Tagesseminar mit

Jacek Skarbek, Heilpraktiker

(Anmeldung erforderlich!)

10:00–17:00 Uhr

VHS

Nouruz – Kulturfest

14:00 Uhr

Stadthalle

22. März 2020

Antikmarkt

10:00–17:00 Uhr

2. Termin 29. März 2020

Stadthalle

Wir übernehmen keine Verantwortung für die

Korrektheit der angegebenen Termine.

Sie stammen aus folgenden Quellen:

www.cloppenburg.de, www.museumsdorf.de,

www.buecherei-cloppenburg.de, Stadthalle

Cloppenburg, Kulturbahnhof, Volkshochschule

Bildungswerk, www.dpg-oldenburg.de

Herbert Knebels Affentheater

18:00 Uhr

Stadthalle

23. März 2020

Control Yourself 3 –

Suchtpräventives Projekt von

Jugendlichen für Jugendliche,

Ausstellungseröffnung.

Ausstellung der Fachstelle für

Sucht und Suchtprävention.

Die Ausstellung geht bis zum

07.05.2020.

18:00 Uhr

Foyer des Kreishauses

24. März 2020

Café Alzheimer:

Damals war`s... – Sich erinnern,

erzählen, spielen und mehr

15:00 Uhr

Haus der Senioren

26. März 2020

Zero Waste Wie gelingt es,

weniger Müll zu produzieren?

Leitung Dr. Franziska Zumbrägel

19:00–21:00 Uhr

Akademie Stapelfeld

27. März 2020

Sherlock, John & Mycroft.

Livelesung mit Christoph

Tiemann und dem

Theater ex libris

19:00–22:00 Uhr

Akademie Stapelfeld

Mia Julia

20:00 Uhr

Stadthalle

"Wem die Stunde schlägt"

Geschichte und Geschichten

vom Nachtwächter mit Rundgang

durch die nächtlichen Straßen

und Plätze und in die "Unterwelt"

der Stadt, gemeinsamer

Schlummertrunk.

20:00–22:30 Uhr

Soestebrücke, Mühlenstraße,

Cloppenburg

28. März 2020

Timemachine – 30 Jahre

Kult-Hits aus allen Diskotheken

Barnes, Pogo, Bebop, Dorfkrug &

Neue Heimat

21:00 Uhr

Stadthalle

Übrigens: Haben Sie schon

einmal überlegt, als

Dozent/In zu arbeiten?

Melden Sie sich gerne bei uns.

HIGHLIGHT:

05. März 2020

Unterwegs - Lesung mit

Franz Müntefering

Lesung des 79-jährigen ehemaligen

Politikers über die spannende Zeit

nach dem Berufsleben. Zuversichtlich

spricht er über dasÄlter werden.

19:00–21:15 Uhr • Eintritt: 5,- €

11. März 2020

Ökoroutine:

Erlöst die Konsumenten!

Vortrag des Umweltwissenschaftlers

Dr. Michael Kopatz. Mit einem anderen

Ansatz zum Thema Klimaschutz.

19:00–21:15 Uhr • Eintritt: 10,- €

AUS DEM KURSPROGRAMM:

25. Februar 2020

PARENS - Begleitung im ersten

Lebensjahr (1061)

Sinnesanregung, Austausch und

Begleitung für eine glückliche

Beziehung

15:00–16:30 Uhr

@DPG

18. Februar -17. März 2020

Selbstbehauptung und Selbstverteidigung

für 10-16 jährige

Mädchen und Jungen (2020)

17:00–19:30 Uhr

18. Februar 2020

Sucht in der Mediennutzung

Fragen und Antworten (1025)

19:00–20:30 Uhr

21. Februar 2020

30 Minuten Küche 1 Termin (8005)

18:30–21:30 Uhr

25. Februar - 05. März 2020

Fasten verändert

mein Leben (4017)

19:00–20:30 Uhr

25. Februar - 03. März 2020

Digitale Bildbearbeitung

Grundkurs. 2 Termine (5011)

Eigene Fotos gekonnt bearbeiten

mit Adobe Photoshop Elements

18:30–21:45 Uhr

AUSZUG: VERANSTALTUNGEN DER

DEUTSCH POLNISCHEN GESELLSCHAFT OLDENBURG

Osterbrunch

Am 15. März 2020 wird die DPG OL den alljährlichen Osterbrunch

ausrichten. Im Anschluss findet die Mitgliederversammlung statt,

zu der auch Nicht-Mitglieder herzlich eingeladen sind. Der Ort

wird kurzfristig auf der Facebook Seite der DPG bekannt gegeben

Hans Bollinger

Am 25. April 2020 kommt Hans Bollinger nach Oldenburg und

wird sein Buch „Unterwegs in Polen“ vorstellen. Auch hier werden

der Ort und weitere Informationen kurzfristig auf Facebook bekannt

gegeben.

Tauschbibliothek

Vor kurzem wurde eine Tauschbibliothek für polnischsprachige

Bücher eingerichtet. Die Auswahl lohnt!

@DPG

@Pixabay

INFORMATIONEN UND ANMELDUNGEN

Graf-Stauffenberg-Straße 1-5

49661 Cloppenburg

Telefon: 04471 9108-0

www.bildungswerk-clp.de

04. - 06. März 2020

Knigge-Training (2003)

mit Erfolg, Sicherheit

und guten Umgangsformen

im Berufsleben

Dreitageskurs.

09:00 - 16:30 Uhr

19. März 2020

Wir bekommen ein Baby (1033)

Infoabend zu Fragen

rund um Leistungen

während und nach

der Schwangerschaft

19:00-21:15 Uhr

19. und 23. März 2020

Erste Hilfe bei

Kindernotfällen (1035/1037)

Lernen Sie akute

Gefahren für

Kinder erkennen

und im Notfall

1. Hilfe leisten

19. März 19:00 - 21:15 Uhr,

23. März 19:00 - 21:15 Uhr

Die Deutsch-Polnische

Gesellschaft (DPG)

Oldenburg e.V. wurde

am 11. Mai 1983 gegründet.

Seither engagieren sich

für sie Menschen polnischer

wie deutscher Herkunft

verschiedener Alters- und

Berufsgruppen, mit Interesse

an polnischer Kultur,

Wirtschaft und Lebensart.

Weitere Informationen

und ständig Neues:

www.dpg-oldenburg.d

Telefon: +49 441 350 64 875

kontakt@dpg-oldenburg.de

80 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Veranstaltungen

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Veranstaltungen 81



IMPRESSUM

Herausgeber:

SEC GmbH – Hasan Mutlu, Geschäftsführer

Mühlenstraße 10, 49661 Cloppenburg

Redaktion/Gestaltung/Realisierung:

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu

Redaktion: Ulla Schmitz (V.i.S.P.)

E-Mail: redaktion@das-stadtmagazin.com

Anzeigen:

Jürgen Heins, Tel. 04471 / 900 51 60, Fax 04471 /900 61 39

0151 / 253 17 498, E-Mail: media@das-stadtmagazin.com

Grafik:

Daniela Wilke, E-Mail: d.wilke@das-stadtmagazin.com

Druck:

Druckerei Silber Druck oHG, Otto-Hahn-Straße 25, 34253 Lohfelden

Fotonachweise, wenn nicht anders ausgezeichnet:

Sigrid Lünnemann, Karin Niemöller, Martin Kessens, Archiv Heimatbund

Oldenburger Münsterland, Archiv Metallbau Kordes, Archiv

Schädlingsbekämpfung Plümper, Archiv Mechthild Antons, Archiv

Caritasverein Altenoythe e.V., Archiv Beverbrucher Begegnung e.V.,

Archiv Jugendparlament, Archiv Stadtverwaltung Cloppenburg,

Ulla Schmitz, Archiv Heimatverein Bakum e.V., Archiv Cloppenburger

Museumsdorf, Ann-Christin Bert, Archiv Quadro, Archiv Dirk Lanfermann,

Archiv Soziale Arbeitsstätte Altenoythe, Archiv Hansa-Theater

Hamburg, Archiv Kunsthandwerkermarkt.

Literaturnachweise:

Denis, Walter: Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Cloppenburg,

Blaue Reihe. Herausgegeben vom Heimatbund für das Oldenburger

Münsterland 2003.

Anna Maria Zumholz, Michael Hirschfeld, Klaus Deux (Hg.): Biografien

und Bilder aus 575 Jahren Cloppenburger Stadtgeschichte, Münster

2010.

Urheber- und Verlagsrecht

Das Magazin und alle in ihm enthaltenen Beiträge und Abbildungen

sind urheberrechtlich geschützt. Mit Annahme des Manuskriptes

gehen das Recht zur Veröffentlichung sowie die Rechte

zur Übersetzung, zur Vergabe von Nachdruckrechten, zur Elektronischen

Speicherung in Datenbanken, zur Herstellung von Sonderdrucken,

Fotokopien und Mikrokopien an den Verlag über.

Jede Verwertung außerhalb der durch das Urheberrechtsgesetz

festgelegten Grenzen ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig.

In der unaufgeforderten Zusendung von Beiträgen und Informationen

an den Verlag liegt das jederzeit widerrufliche Einverständnis,

die zugesandten Beiträge bzw. Informationen in

Datenbanken einzustellen, die vom Verlag, von kooperierenden

Verlagen und kooperierenden Dritten geführt werden. Die Inhalte

der Anzeigen stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

dar.

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Do. 9.00 bis 20.00 Uhr | Sa. 9.00 bis 16.00 Uhr

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