PROMAGAZIN April 2020

pVSpro360

Die Themen in der April-Ausgabe des PROMAGAZIN: Wir halten zusammen. Gemeinsam durch die Krise in Heilbronn-Franken. Interviews, Meinungen, Strategien: So reagieren die Unternehmen der Region.

für die Region Heilbronn-Franken.

04 I 20

20. Jahrgang | 3,20 Euro | 52856

Top-Thema:

Exklusiv-Interview

mit Reinhold Würth

zur

Corona-Krise

Heilbronn-Franken.

Gemeinsam durch die Krise.

Interviews, Meinungen, Strategien: So reagieren Unternehmen der Region I pro-magazin.de


EDITORIAL

PIONIERGEIST MADE IN CRAILSHEIM.

MIT WEITSICHT UND AUSDAUER.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

„Die Grundwerte eines Unternehmens sind in Krisenzeiten entscheidend“,

sagt Reinhold Würth. Er muss es wissen. Im Laufe

seines Lebens – er wurde am 20. April 85 Jahre alt – hat er als

Unternehmer mehrfach Wirtschaftskrisen erlebt und erfolgreich

überstanden. Im Alter von 19 Jahren übernahm er nach dem Tod

des Vaters dessen Schraubenhandlung. Den Zweimannbetrieb

entwickelte er mit Leidenschaft und Leistungsorientierung zum

Weltmarktführer für Montage- und Befestigungsmaterial. Persönliche

Kundenbeziehungen und engagierte Mitarbeiter haben ihm

bei seinem Geschäftserfolg geholfen. Exklusiv in dieser Ausgabe

spricht er im Interview ab Seite 8 darüber, wie wichtig ein starker

Zusammenhalt ist, um die Corona- Krise zu meistern – in

Heilbronn- Franken, in Deutschland, in Europa, in der Welt.

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Unternehmen der

Region sind höchst unterschiedlich, obwohl alle betroffen sind.

Die Unternehmen Ziehl-Abegg und EBM-Papst wurden durch

ihre Werke in China sehr frühzeitig mit dem Coronavirus konfrontiert.

Wie sie sich auf die Pandemie vorbereitet haben und mit

welchen Strategien sie die Gesundheit ihrer Mitarbeiter schützen

und die Produktion aufrecht erhalten, erfahren Sie ab Seite 10.

Der größte Arbeitgeber der Region, Audi, musste in den Werken

Neckarsulm und Ingolstadt Kurzarbeit anmelden. Dennoch unterstützt

er seine Heimatregionen mit Spenden und stellt in der

Corona-Krise fünf Millionen für humanitäre Hilfe auf nationaler

und internationaler Ebene bereit. Diese und viele weitere Beispiele

von Unternehmen, die trotz der Krise kämpferisch und

hilfsbereit sind, finden Sie im aktuellen Heft.

Kontakt

Sie haben Anmerkungen, Wünsche

oder Fragen? Melden Sie sich!

dirk.taeuber@pro-vs.de

Gerhard Schubert GmbH,

Werk Crailsheim ist die

Fabrik des Jahres 2018

Wer eine ganze Branche verändern möchte, braucht nicht nur eine Vision.

Sondern auch den Mut und die Ausdauer, sie umzusetzen. So wie

Gerhard Schubert, der 1966 begann, die Verpackungsmaschinenbranche

zu revolutionieren. Dieser Pioniergeist prägt unser Handeln bis heute.

Seit vielen Jahren gehört die Schubert Gruppe zu den weltweit führenden

Unternehmen für Verpackungsmaschinen, 2018 wurde unser Werk

Crailsheim als Fabrik des Jahres ausgezeichnet. Wir hören nicht auf,

die Zukunft weiterzuentwickeln. Mit Visionen, Mut und Ausdauer.

www.schubert.group

Unter dem Motto „Wir halten zusammen“ möchten wir Ihnen mit

dieser Ausgabe Mut machen. Ab Seite 22 zeigen zahlreiche

regionale Unternehmen und Institutionen gemeinsam Flagge

und senden die ermutigende Botschaft: Heilbronn-Franken ist

stark – wir stehen das gemeinsam durch.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre. Bleiben Sie gesund.

Ihr

Dirk Täuber

Chefredakteur

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TITEL | Wir halten zusammen

Wir halten zusammen | TITEL

TOP-ARBEITGEBER

IN DIESER AUSGABE

STELLEN SICH VOR

Wir halten zusammen

Eine Übersicht der Arbeitgeber auf

portrait.jobstimme.de

Finden Sie alles auf einen Blick

Kurzportrait des

Arbeitgebers

Ansprechpartner

für Bewerbungen

Finanzielle

Sonderleistungen

Beruf, Familie

und Perspektiven

05 Erste Lockerungsübungen

So wirkt sich Corona auf Heilbronn-Franken aus

08 Verantwortung in Krisenzeiten

Reinhold Würth im Exklusiv-Interview

12 „Der Laden brummt“

Wie Ziehl-Abegg-Chef Peter Finkl die Lage bewertet

14 Gesundheitsschutz hat Vorrang

Wie Stefan Brandl die EBM-Papst-Mitarbeiter schützt

16 Bewegung im Stillstand

Kommunikation ist in der Krise wichtiger denn je

18 Virenschutz aus der Region

Ein Desinfektionsmittel aus Wasser, Salz und Strom

20 Mehr Kapazität für Krankenhäuser

Temporäre Bauten schaffen Platz für Patienten






22 Wir halten zusammen

Heilbronn-Franken geht gemeinsam durch die Krise

Große Arbeitgeber

32 Lichtblicke trotz ernster Lage

So reagieren Unternehmen der Region auf die Krise

34 Flexibel aus der Ferne führen

| |

Bei Rommelag klappt Management im Homeoffice

|

36 Cloudservice für Handwerker

Digitale Tools von Würth IT versprechen Zeitersparnis

38 Der Neue im Team

Schubert entwickelt kollaborative Roboter

40 Jetzt zählt der Zusammenhalt

Die Stadt Heilbronn engagiert sich für das Gemeinwohl

Foto: Andreas Veigel

Einkaufen in Corona-Zeiten: Wochenlang durften nur Läden öffnen, die der notwendigen Grundversorgung dienen.

Erste Lockerungsübungen

Der Ausbruch des Coronavirus stellt Heilbronn-Franken auf eine

harte Probe. Das öffentliche Leben und Teile der Wirtschaft sind zum

Erliegen gekommen – doch es gibt Hoffnung auf Besserung.

dete Bundesgesundheitsminister Jens

Spahn am 17. April als Zwischenfazit

nach einem Monat Ausnahmezustand.

42 Helden im Alltag

Mediziner und Pflegekräfte im Corona-Einsatz

Azubi-Börse

43 Lernen im Homeoffice

Auszubildende eignen sich Wissen digital an

Rubriken

03 Editorial

21 Wir sind Heilbronn-Franken

46 Ausblick & Impressum

Seit Wochen befinden wir uns in

Heilbronn-Franken in einer Ausnahmesituation,

in der das neuartige

Coronavirus Sars-CoV-2 das öffentliche

Leben bestimmt. Das Arsenal

an tiefgreifenden Maßnahmen, das

von der Regierung angeordnet wurde,

um die Ausbreitung einzudämmen,

hätte zuvor kaum jemand für möglich

gehalten. Kindergärten, Schulen und

Hochschulen geschlossen, Veranstaltungen

wie Messen und Kongresse

oder Theater, Kino und Konzerte verboten,

der Zutritt zu Spielplätzen und

Sportanlagen untersagt – kurz gesagt:

Alle Aktivitäten, bei denen Menschen

auf engem Raum zusammenkommen,

wurden auf Basis des Infektionsschutzgesetzes

weitestgehend unterbunden,

um den rasanten Anstieg der Infektionen

zu bremsen.

Die harten Einschnitte zeigen Erfolg

und geben Anlass zur Hoffnung.

Gab es bis Mitte März noch eine sehr

dynamische Entwicklung, hat die

„Vollbremsung“ dazu geführt, dass,

die Fallzahlen nicht mehr exponentiell

ansteigen sondern ein lineares

Wachstum aufzeigen. „Der Ausbruch

ist beherrschbarer geworden“, verkün-

DER TANZ BEGINNT

Für eine Entwarnung ist es deutlich zu

früh. Das Virus ist keineswegs besiegt.

Erst ein Impfstoff würde die Lage

grundlegend ändern. Bis dahin bleibt

die Unsicherheit bestehen. Dennoch

treten wir nun in eine Phase ein, in der

die harten Eindämmungsmaßnahmen

schrittweise gelockert werden.

Eine Strategie für den langfristigen

Umgang mit der Corona-Pandemie

hat US-Autor und Manager Tomas

Pueyo in seinem vielbeachteten Papier

„Der Hammer und der Tanz“ skizziert.

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April 2020

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Wir sagen Danke

Heilbronner Innenstadt: Viele Einzelhändler dürfen seit 20. April wieder öffnen.

Erst kommt der Hammer, eine Phase

extrem harter Maßnahmen, um das Virusgeschehen

massiv zu unterdrücken

und einen Kollaps der Gesundheitssysteme

zu vermeiden. Danach folgt der

Tanz, eine Phase, in der die Maßnahmen

schrittweise gelockert werden,

damit die Wirtschaft wieder Fahrt aufnehmen

kann. Sollten dadurch die Corona-Fallzahlen

erneut in die Höhe

schnellen, müssten die Einschränkungen

wieder verschärft werden.

ERSTE SCHRITTE

Nach der wochenlangen Schließung

aller Einzelhandelsgeschäfte – mit Ausnahme

systemrelevanter Bereiche wie

etwa dem Lebensmittelhandel – dürfen

seit dem 20. April Ladenlokale wieder

öffnen, deren Verkaufsfläche nicht

größer als 800 Quadratmeter ist. Autohäuser,

Fahrradhändler und Buchhandlungen

dürfen unabhängig von

ihrer Größe den Betrieb wieder aufnehmen.

Auflagen zur Hygiene, zur

Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung

von Warteschlangen müssen dabei

wie in Supermärkten eingehalten

werden, um die Ansteckungsgefahr so

niedrig wie möglich zu halten.

„Dies ist ein erster wichtiger

Schritt in die richtige Richtung“, kommentiert

Harald Unkelbach, Präsident

der Industrie- und Handelskammer

(IHK) Heilbronn-Franken die Entscheidung.

„Es reicht allerdings nicht

aus, denn für die meisten Betriebe bleiben

die Perspektiven nach wie vor unklar.

Weitere schrittweise Öffnungsmaßnahmen

– immer unter der

Prämisse eines größtmöglichen Gesundheitsschutzes

– sind daher notwendig,

um den Wiedereinstieg in ein

normales Wirtschaftsgeschehen zu ermöglichen.“

HÄRTEN BESTEHEN WEITER

Foto: Mario Berger

Die Auswirkungen des Stillstands auf

die regionale Wirtschaft sind massiv.

„90 Prozent unserer Unternehmen

spüren negative Auswirkungen der Corona-Krise

und 30 Prozent der Unternehmen

rechnen mit einem Umsatzrückgang

von 50 Prozent und mehr für

dieses Jahr“, konstatierte Elke Döring,

Hauptgeschäftsführerin der IHK Heilbronn-Franken,

bereits Anfang April

anhand der Ergebnisse einer Umfrage.

„Vielen Unternehmen sind die Geschäfte

regelrecht weggebrochen.“

Besonders schwer getroffen ist

das Hotel- und Gaststättengewerbe,

zumal noch kein Ende der Einschränkungen

in Sicht ist und die Verluste

durch den Stillstand auch später kaum

kompensiert werden können. Im Gegensatz

zu Gewerben, die bei erstarkender

Nachfrage höhere Stückzahlen

produzieren und absetzen können, lassen

sich Zimmer und Tische jeweils

nur einmal vergeben. Der Hotel- und

Gaststättenverband Dehoga warnt vor

zehntausenden Pleiten. Ähnlich düster

sieht es im Kultur- und Eventbereich

aus. Großveranstaltungen bleiben zunächst

bis Ende August verboten.

Auch das Handwerk bleibt nicht

verschont. Gewerke leiden unter stornierten

Aufträgen und fehlender Nachfrage.

Ulrich Bopp, Präsident der

Handwerkskammer (HWK) Heilbronn-Franken,

appelliert deshalb an

die Kunden, Aufträge nicht vorschnell

zurückzuziehen und lokalen Betrieben

wie Bäckereien, Metzgereien und

Werkstätten die Treue zu halten. „Solidarität

ist in der aktuellen Lage wichtiger

denn je. Die Handwerker achten

bei ihrer Arbeit darauf, die bestehenden

Vorschriften zum Infektionsschutz

umzusetzen“, betont Bopp.

Jörg Ernstberger, Geschäftsführer

der Arbeitgeberverbände Heilbronn-

Franken, stellt fest: „Unsere Mitgliedsunternehmen

sind von Beginn an sehr

verantwortlich mit der Pandemie umgegangen.

So hat jedes Unternehmen

frühzeitig interne Sicherheitsvorkehrungen

im Wege von Pandemie-Richtlinien

ausgearbeitet, welche die Arbeitgeber

und Arbeitnehmer konsequent

und erfolgreich im Betrieb umsetzen.

Hier seien betriebliche Krisenstäbe,

Hygiene- und Abstandsregelungen,

wechselseitige Schichten, Homeoffice

sowie interne Vertretungsregelungen

als Teilmaßnahmen erwähnt.“

HOHER ZUSAMMENHALT

Die Agenturen für Arbeit Schwäbisch

Hall-Tauberbischofsheim und Heilbronn

arbeiten eng mit IHK und HWK

zusammen, um Unternehmen und

Menschen schnell und unbürokratisch

zu helfen. Unter anderem sorgen sie

dafür, dass die finanziellen Hilfen, die

zur Krisenbewältigung bereitgestellt

werden, schnellstmöglich ankommen.

Wie stark die Region zusammenhält,

zeigt sich auch an der Spendenbereitschaft

vieler Unternehmen, die

mit Geld und Schutzausrüstung die

medizinischen und sozialen Einrichtungen

in Heilbronn-Franken unterstützen.

Dieses gemeinsame Engagement

trägt dazu bei, die Auswirkungen

der Corona-Krise auf die Region abzufedern.

Zusammenhalt und Durchhaltevermögen

sind weiterhin gefordert.

Das Virus ist noch da und der Tanz mit

ihm wird andauern. Dirk Täuber

Wir sagen allen unseren Mitarbeitern und Zustellern

DANKE

Wir bleiben vernetzt

und informieren Sie täglich.

Die Arbeit der Medien ist während der Corona-Pandemie von enormer Bedeutung.

Denn die Bevölkerung ist gerade in Krisenzeiten in besonderer Weise auf verlässliche

Informationen zum aktuellen Geschehen angewiesen.

Wir danken allen, die in unserem Medienunternehmen unermüdlich im Einsatz

für unsere Kunden und Leser sind und dafür sorgen, dass wir dieser wichtigen

Aufgabe tagtäglich nachkommen können und die Tages- und Wochenzeitungen im

Briefkasten ankommen.

Gemeinsam werden wir diese Krise bewältigen.

Medienunternehmen Heilbronner Stimme

6 April 2020

Wir sagen Danke


TITEL | Wir halten zusammen

Wir halten zusammen | TITEL

Reinhold Würth wurde am

20. April 85 Jahre alt. Die

Adolf Würth GmbH & Co.

KG, die er zum Weltmarktführer

entwickelte, gibt es

seit 75 Jahren. Statt

der Festwoche im

Juni wird im stillen

Rahmen gefeiert.

Verantwortung

in Krisenzeiten

Foto: Würth/Frank Blümler

Reinhold Würth ist Unternehmer,

Gründer, Sammler, Weltbürger:

Exklusiv im PROMAGAZIN spricht

er darüber, wie wichtig starker

Zusammenhalt statt Egoismus

ist, um Krisen zu bewältigen.

Hohenlohe, Ihre Heimat, ist von der

Ausbreitung des Coronavirus verhältnismäßig

stark betroffen. Wie erleben

Sie die Situation in der Region? Wie

gehen Sie persönlich damit um?

Reinhold Würth: Nun ist diese Pandemie

ja etwas nie Dagewesenes. Eine so

globale Verbreitung eines Virus in einer

solch kurzen Zeitspanne haben wir

bisher noch nicht erlebt. Das sorgt

weltweit für große Verunsicherung.

Und doch handeln die meisten Bürger

mittlerweile sehr verantwortungsbewusst.

So erlebe ich es auch hier in der

Region. Die Menschen wissen, dass sie

mit Einhaltung der vorgegebenen

Maßnahmen nicht nur sich selbst

schützen können, sondern vor allem

auch ihre Familien und Lieben. Das

dürfen wir auch in den nächsten Monaten

nicht vergessen – die Einschränkung

unseres Lebens wird uns noch so

lange begleiten, bis die Wissenschaft

einen Impfstoff entwickelt hat. Auch

wenn es uns sehr schwer fällt, hilft jetzt

nur durchzuhalten. Auch persönlich

nehme ich die Situation sehr ernst und

halte mich an alle Maßnahmen, um

mich so gut es geht vor einer Infektion

zu schützen.

Welche Ihrer Lebenserfahrungen empfinden

Sie als hilfreich im Umgang mit

der gegenwärtigen Lage?

Würth: Ich habe als kleiner Junge die

letzten Monate des Zweiten Weltkriegs

noch in Erinnerung. Das Unternehmen

haben wir unter den schwierigen

Bedingungen der Nachkriegszeit aufgebaut.

Wirtschaftliche Krisen haben

wir auf der Welt immer wieder erlebt:

Beispielsweise die globale Finanzkrise,

die 2007 als Immobilienkrise in den

USA begann und deren Auswirkungen

über mehrere Jahre zu spüren waren.

Letztlich hat sich gezeigt, dass es die

Grundwerte eines Unternehmens

sind, die in Krisenzeiten entscheidend

sind. Ein hohes Engagement der Mitarbeiter,

der Zusammenhalt im Unternehmensverbund,

aber auch unsere

dezentrale Struktur in der Würth-Gruppe

haben uns durch verschiedene wirtschaftliche

Krisen getragen. Daran halten

wir auch jetzt fest und sehen, dass

unsere Aufstellung über mehrere Länder

und Branchen hinweg dabei hilft,

die Auswirkungen einer solchen Krise

auszugleichen und abzumildern.

Wie geht die Würth-Gruppe mit dieser

besonderen Belastung um?

Würth: Die Gesundheit unserer Mitarbeiter

zu schützen, ist derzeit unsere

oberste Priorität. Gleichzeitig müssen

wir das Geschäft am Laufen halten,

weil wir es als unsere Pflicht verstehen,

die Handwerker in ihrer täglichen Arbeit

so gut wir können zu unterstützen.

Sie tragen einen entscheidenden Teil

dazu bei, unsere Infrastruktur aufrechtzuerhalten

wie Krankenhäuser

oder auch Versorgungseinrichtungen.

Dafür brauchen sie Werkzeug und Material.

Das ist sowohl unserem Management

als auch unseren Mitarbeitern

bewusst. Und ich bin sehr dankbar

Hohenlohe

hält zusammen.

Gemeinsam schaffen wir das.

dafür, dass die Mitarbeiter in der Logistik,

im Außendienst und in den Niederlassungen

so engagiert weiterarbeiten,

wenn auch unter ungewohnten

Bedingungen und mit vielen Sicherheitsvorkehrungen.

Im Verkauf und im

Außendienst hilft uns unsere Multikanalstrategie.

Der Verkäufer berät nun

eben per Telefon und hält so den Kontakt

zum Kunden. Das ist gerade jetzt

besonders wichtig. Wir alle sehnen uns

nach dem persönlichen Gespräch – alleine

das hilft schon immens.


Die Grundwerte

eines Unternehmens

sind in Krisenzeiten

entscheidend.

Reinhold Würth


Sie sind ein Freund und Förderer von

Kunst und Musik. Die Veranstaltungsverbote

treffen die Kulturlandschaft

sehr hart. Welche Möglichkeiten sehen

Sie, um Künstler zu unterstützen?

Würth: Mir ist bewusst, dass diese Situation

auch die Kulturlandschaft in

erhebliche Bedrängnis bringt. Die

Künstler und Kultureinrichtungen, die

mein Unternehmen unterstützt, auch

hier in der Region, teilweise seit Jahrzehnten,

weil wir wissen, wie wichtig

deren Arbeit ist, können sich darauf

verlassen, dass wir auch zukünftig versuchen,

sie nicht im Stich zu lassen.

Genauso wie unser Publikum sich darauf

verlassen kann, dass die Museen

Würth wieder ihre Tore öffnen und die

Würth Philharmoniker wieder ihre

wunderbaren Konzerte spielen werden,

sobald die Durchführung von

Kulturveranstaltungen wieder verantwortbar

ist. Natürlich können wir dann

den Hebel nicht einfach umlegen und

alles ist plötzlich wieder wie zuvor.

Aber diese Krise zeigt ja auch, dass

Kultur kein Luxus ist, sondern der

Mensch die schönen Künste zurzeit

vermisst und gerne wieder hätte, wie

sein täglich Brot.

Die Festwoche zu Ihrem Geburtstag

und zum Firmenjubiläum wurde verschoben

und soll nachgeholt werden,

wenn sich die Situation entspannt hat.

Wie wichtig sind Feierlichkeiten nach

der Krise für den Zusammenhalt und

als Signal des Aufbruchs?

Würth: Leider mussten wir die Feierlichkeiten

verschieben, doch das ge-

Wir stehen zusammen, auch

wenn wir Abstand halten müssen.

Um Sie bei der Beantragung benötigter

Fördermittel zu unterstützen, sind unsere

Firmenkundenberater telefonisch und digital

für Sie da. Genau wie Sie arbeiten auch wir

unter besonderen und nie dagewesenen

Bedingungen – im HomeOffice, mit

Homeschooling und weiteren neuen

Herausforderungen jeden Tag.

Wir stehen Ihnen zur Seite. Bleiben Sie gesund.

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April 2020

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TITEL | Wir halten zusammen

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bietet die Verantwortung, die wir den

Gästen, Mitarbeitern und Freunden

gegenüber haben. Doch irgendwann

wird die Menschheit auch diese Krise

überstanden haben und viele Soziologen

prophezeien für die Zeit nach Corona

ja bereits einen Ausbruch an Lebensfreude,

wie wir ihn selten erlebt

haben. Dann ist auch die richtige Zeit

zu feiern. Denn dann haben wir alle

viel Geduld gezeigt, auf vieles verzichtet,

uns eingeschränkt und durchgehalten.

Darauf dürfen die Menschen

am Ende stolz sein und feiern, dass es

nun wieder weitergeht und wir es alle

gemeinsam geschafft haben.

Seit dem Ausbruch des Coronavirus

sind viele EU-Länder mit Alleingängen

und Grenzschließungen in nationale

Egoismen verfallen. Schwächt das den

Zusammenhalt in Europa? Oder glauben

Sie, dass die EU gestärkt aus dieser

Situation hervorgehen kann?

Würth: Tatsächlich brachte die Covid-19-Pandemie

leider zutage, wie

egoistisch eigentlich alle Mitglieder

der Europäischen Union denken, nämlich

gar nicht so unterschiedlich von

Präsident Trump: „America first!“ Jetzt

kommt ans Licht, wie die meisten europäischen

Regierungen die Europäische

Union nur als einen volkswirtschaftlichen

Verein gesehen haben

– siehe vor allem Großbritannien– und

das Hauptziel, nämlich Europa ideologisch

zu einem Bundesstaat weiter zu

entwickeln, komplett ignorieren. Ich

schäme mich, wenn ein italienischer

Bürger im Fernsehen erklärt: „Jetzt

wissen wir, was wir von der Deutschen

Freundschaft und Europa zu halten

haben.“ Da wird die Lieferung von

Schutzmasken von Deutschland nach

Italien von der deutschen Regierung

blockiert, dafür liefern uns die Chinesen

ganze Frachtflugzeuge gefüllt mit

Masken. Im gleichen Tenor läuft der

Buchhalterstreit um die Herausgabe

von Eurobonds. Die Frage muss lauten:

„Wollen wir nun ein Vereinigtes

Europa oder nicht?“ Wenn ja, dann gehört

auch allseitiges Vertrauen und der

unbändige Wille dazu, dass wir Europäer

in 20 Jahren überhaupt noch geopolitisch

gegen die Machtblöcke China,

Russland und USA mitzureden

haben. Seit über 50 Jahren bin ich in

Italien, seit über 40 Jahren in Spanien

tätig und habe dort meine Mitarbeiter

als außergewöhnlich loyal und fleißig

kennengelernt. Nehmen wir doch –

bildlich gesprochen – unsere Freunde

aus den anderen EU-Ländern fast liebevoll

an der Hand und arbeiten an einer

massiven Stärkung der Europäischen

Union, die in der Coronakrise

wahrlich ein mickriges Bild abgegeben

hat. Emmanuel Macron wäre der richtige

Mann gewesen, um den „Europäischen

Laden“ zusammenzuhalten.

Welche grundsätzlichen Lehren für die

Zukunft sollten Ihrer Ansicht nach aus

der Corona-Situation gezogen werden?

Würth: Die Erkenntnis aus dieser Pandemie

muss sein, dass wir im Grunde

die Erde als Raumschiff betrachten

müssen. Die Bevölkerungszahl ist derart

groß, dass wir Ideen von Weltherrschaft

und Beherrschung der einen

Völker durch die anderen schlicht aufgeben

sollten. Mein finaler Traum

wäre, die Vereinten Nationen tatsächlich

zur Weltregierung mit allen demokratischen

Vollmachten auszubauen –

ein Traum, dessen Realisierung wir nie

erleben werden. Interview: dt/den

Kultur ist kein Luxus: Reinhold Würth ist überzeugt, dass der Mensch die schönen Künste braucht wie sein täglich Brot.

Foto: Würth/Peter Petter

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April 2020


TITEL | Wir halten zusammen

Wir halten zusammen | TITEL

„Der Laden brummt“

Wieso beim Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg die Produktion auf

Hochtouren läuft, wie dennoch die Mitarbeiter geschützt werden

und welche Eigenschaften dabei helfen, die Ausnahmesituation zu

bewältigen, erklärt der Vorstandsvorsitzende Peter Fenkl.

Maßnahmen zur Eindämmung des

Coronavirus haben Teile der Wirtschaft

zum Stillstand gebracht. In welchem

Maße ist Ihr Unternehmen betroffen?

Peter Fenkl: Es mag kurios klingen, ist

aber salopp formuliert so, dass bei uns

der Laden in Deutschland brummt.

Die Produktion ist zu Sonderschichten

gezwungen, weil wir die Bedürfnisse

nach Ventilatoren für Kliniken oder

Quarantäne-Stationen erfüllen wollen.

Aber Messebau, Marketing oder Kantine

und andere Bereiche sind in Kurzarbeit.

Daher trifft dies einzelne Mitarbeiter

und Bereiche stärker, aber nicht

die Produktion an und für sich – sofern

auch weiterhin unsere Lieferanten ihre

Verpflichtungen erfüllen können.

Peter Fenkl ist Vorstandsvorsitzender

des Ventilatorenherstellers

Ziehl-Abegg mit

Hauptsitz in Künzelsau.

Die Langfassung des Interviews

finden Sie im Internet auf

www.pro-magazin.de

Das Virus hat sich in Hohenlohe stark

verbreitet, auch in der Belegschaft kam

es in der Folge zu Ansteckungen. Vor

welche Herausforderungen haben

Krankheitsausfälle den Betrieb gestellt?

Fenkl: Da wir auch in China ein Werk

haben, sind wir frühzeitig mit dem Coronavirus

und seinen Auswirkungen

auf das eigene Unternehmen, auf die

Volkswirtschaft sowie die Gesellschaft

konfrontiert worden. Wir haben das

Thema daher schon vor dem ersten Infektionsfall

im deutschen Unternehmen

sehr ernst genommen und alles

Machbare unternommen, um die Mitarbeiter

zu schützen und die Betriebsabläufe

aufrecht zu erhalten. Letztlich

ist es fürs Unternehmen übrigens egal,

Foto: Ziehl-Abegg

ob ein Mitarbeiter wegen Krankheit

oder „nur“ wegen Quarantäne fehlt. Es

galt und gilt daher, die Fehlzeiten zu

reduzieren. Infektionen haben, das

will ich auch erwähnen, in den meisten

Fällen außerhalb der Arbeit stattgefunden.

Eine große Herausforderung

war daher, die direkten Kontakte

am Arbeitsplatz zu verhindern oder zu

reduzieren. Daher haben wir Mitarbeiter

schon im Februar frühzeitig vorsorglich

in Quarantäne geschickt –

auch ohne behördliche Anordnung.

Durch rigoroses und geplantes Vorgehen

ist es uns dann schnell gelungen,

die Zahl der Kontaktpersonen signifikant

zu verringern.

Welche Eigenschaften brauchen Ihrer

Ansicht nach Unternehmenslenker, um

die derzeitige Ausnahmesituation gut

zu bewältigen?

Fenkl: Die Stärken von Ziehl-Abegg als

mittelständischem Unternehmen sind

die Flexibilität und die langfristig orientierte

Unternehmensstrategie. Als

Unternehmenslenker muss ich gerade

in unvorhersehbaren Krisen schnell

die richtigen Mitarbeiter an die richtige

Stelle setzen, diese mit Kompetenzen

ausstatten und mich selbst ergebnisoffen

informieren und beraten

lassen. Daher habe ich früh ein funktionierendes

Krisenteam unter meiner

Führung und Verantwortung ins Leben

gerufen. Ich muss auch bereit sein zu

erkennen, dass Entscheidungen von

gestern bereits heute schon überholt

und morgen sogar falsch sind. Diese

Denke sollte bei Unternehmenslenkern

immer vorherrschen; in einer Krise

ist sie aber noch wichtiger. Außerdem

empfiehlt es sich, Flagge zu zeigen

und präsent zu sein: Wenn die Mitarbeiter

in der Produktion zur Arbeit erscheinen,

dann begrüßen sie es auch,

wenn der Chef sich nicht ausnimmt

und ins Homeoffice verabschiedet.

Interview: Dirk Täuber

April 2020

Danke,

HandWerk!

Es sind die Handwerker, die dafür sorgen,

dass in diesen Zeiten wichtige technische

Infrastruktur funktioniert, Einsatzfahrzeuge

einsatzbereit sind und dringende Reparaturen

erledigt werden.

Ihr haltet unser Land zusammen.

Danke dafür.

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B00525_03/20


Die Langfassung des Interviews

finden Sie im Internet auf

www.pro-magazin.de

Stefan Brandl ist Vorsitzender der Geschäftsführung der EBM-Papst-Gruppe, die

Luft- und Antriebstechnik produziert. Hauptsitz ist Mulfingen.

Gesundheitsschutz

hat Vorrang

Wie er die wirtschaftliche Lage einschätzt und warum der Schutz

der Gesundheit seiner Mitarbeiter eng mit den Unternehmenszielen

verknüpft ist, erläutert Stefan Brandl im Interview.

Je länger der Ausnahmezustand

dauert, desto gravierender werden die

Folgen für die Wirtschaft sein. Wie

beurteilen Sie die Lage für die Region?

Stefan Brandl: In der Wirtschaftsregion

Heilbronn-Franken sind viele starke

Unternehmen beheimatet. Neben

der Lebensmittelindustrie sind auch

viele Weltmarktführer aus dem Bereich

Maschinenbau und Handel hier ansässig,

zu denen wir als EBM-Papst gehören.

Die Lebensmittelbranche und die

IT-Industrie könnten zu den wenigen

Gewinnern dieser Krise gehören. Davon

wird auch die Region profitieren.

Ich denke, wir sind alle froh, dass die

Versorgung in diesen Bereichen momentan

so gut funktioniert.

Für produzierende Hightech-

Unternehmen wie unseres, mit globalen

Lieferketten, ist die Lage sehr angespannt.

Länder schließen ihre Grenzen

und internationale Kunden haben die

Produktion stillgelegt. Neben der Sicherstellung

der finanziellen Basis des

Unternehmens und der Bedienung

unserer Kunden hat die Gesundheit

unserer Mitarbeiter und deren Familien

höchste Priorität. Eine Folge davon

ist, dass, genau wie bei vielen anderen

Unternehmen in der Region, ein

Teil unserer Mitarbeiter kurzarbeitet.

Für Heilbronn-Franken hoffe ich, dass

die Region am Ende glimpflich durch

diese Krise kommt. Und dass wir uns

hier alle zukunftsorientiert weiterentwickeln:

Unternehmen, Organisationen,

Schulen.

Wie herausfordernd ist es, umfassenden

Gesundheitsschutz und Unternehmensziele

in Einklang zu bringen?

Brandl: Wir haben bereits in der Frühphase

in China genau verfolgt, was für

Auswirkungen das Virus haben kann

und welche Schutzmaßnahmen sinn-

Foto: EBM-Papst

voll sind. Der Geschäftsführer unserer

chinesischen Tochtergesellschaft hat

mir regelmäßig Updates über die Situation

im Land, über die Auswirkungen

auf EBM-Papst China und über seine

getroffenen Maßnahmen geschickt.

Bereits im Januar haben wir in internationalen

Krisenteams täglich die

Lage analysiert, bewertet und Aufgaben

beschlossen. Als es die ersten Fälle

in Deutschland gab, wussten wir, dass

wir ab jetzt sehr vorsichtig sein müssen

und haben bereits zu einer Zeit Entscheidungen

in puncto Gesundheitsschutz

getroffen, als die meisten anderen

Unternehmen das Thema noch

nicht auf dem Radar hatten. Zum

Glück haben wir bis heute nur eine

Handvoll Infektionsfälle gehabt, die

wir alle sofort isolieren konnten.

Der Gesundheitsschutz unserer

Mitarbeiter steht über den Unternehmenszielen.

Ganz klar: Ohne ein gesundes

Team sind Unternehmensziele

nicht realisierbar. Umgekehrt habe

ich am Beispiel unserer chinesischen

Tochtergesellschaft gesehen, wie

schnell man sich wieder auf die Unternehmensziele

fokussieren kann, wenn

man den Gesundheitsschutz ernst

nimmt. Unsere Werke dort laufen jetzt

wieder mit voller Auslastung.

Wie zuversichtlich sind Sie, dass die

Wirtschaft hierzulande nach der Krise

schnell wieder Fahrt aufnehmen kann?

Brandl: Ich bin Optimist und damit zuversichtlich.

Diese Situation bringt

eine traurige Gerechtigkeit mit sich:

Alle sind gleichermaßen betroffen. Im

Umkehrschluss bedeutet das aber

auch: Alle haben die gleichen Chancen,

das Beste daraus zu machen. Es

kommt jetzt darauf an, dass wir die

richtigen Entscheidungen treffen, den

Mut haben, klar zu priorisieren und

außerdem wendig und auch zu einem

gewissen Grad resilient sind. Wichtig

ist, dass die Kontaktbeschränkungen

und Grenzschließungen nur so lange

gelten, wie es aus gesundheitlicher

Sicht absolut notwendig ist, um die

wirtschaftlichen Schäden so gering wie

möglich zu halten. Interview: dt

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oder aufsprühen, mindestens 30 Sekunden einwirken lassen und gegebenenfalls abwischen. Vor

der Anwendung Materialverträglichkeit an unauffälliger Stelle prüfen. Wirkt korrosiv auf Metalle.

Längere Einwirkung auf farbigen Kunststoffober ächen kann zum Bleichen führen.

Warnhinweise:

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Nicht schlucken. Augenkontakt vermeiden. Bei Augenkontakt

mit reichlich Wasser spülen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Darf nicht mit anderen

Produkten (Desinfektions- und Reinigungsmitteln), Stoffen (Säuren und Laugen) und anderen Lösungen

gemischt werden. Bei Reizungen ist ärztlicher Rat erforderlich.

Lagerungshinweise

Kühl und dunkel (UV-geschützt) lagern. Nach dem Öffnen zügig verbrauchen.

Entsorgung

Biologisch abbaubar. Nur völlig restentleerte Behälter in die Wertstoffsammlung geben.

Haltbarkeit

Mindestens 8 Wochen nach Produktion. Um die volle Wirksamkeit zu erhalten,

muss das Produkt innerhalb dieser Zeit verwendet werden.

BAuA-Reg-Nr. N-88499

Hersteller/Inverkehrbringer

99,

Bleiben Sie Gesund !

Es bese

Umweltfreundliche Ober ächendesinfek

Es beseitigt 99,9 % der Bakterie

Umweltfreundliche Ober ächendesinfektion nach PT 1, PT 2, PT

HOFRA DES-Rapid ® ist ein pH-neutrales Produkt auf Wasserbasis und enthält

den Wirkstoff Natriumhypochlorit. Es ist frei von Lösemittel (wie Alkohol),

Tensiden, Konservierungs- sowie Farb- und Duftstoffen.

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den Wirkstoff Natriumhypochlorit. Es ist frei von Lösemittel (wie Alkohol),

Tensiden, Konservierungs- sowie Farb- und Duftstoffen.

Zusammensetzung

mindestens 99,3% Wasser; maximal 0,1% aktives Chlor, hergestellt durch

Elektrolyse aus Kochsalz; maximal 0,6% Natriumchlorid (Kochsalz)

Zusammensetzung

mindestens 99,3% Wasser; maximal 0,1% aktives Chlor, hergestellt durch

Elektrolyse aus Kochsalz; maximal 0,6% Natriumchlorid (Kochsalz)

Wirkstoffe

Natriumhypochlorit (CAS-Nr. 7681-52-9, EC-Nr. 231-668-3), aktives Chlor

freigesetzt aus hypochloriger Säure (CAS-Nr. 7790-92-3, EC-Nr. 232-232-5)

Wirkstoffe

Natriumhypochlorit (CAS-Nr. 7681-52-9, EC-Nr. 231-668-3), aktives Chlor

freigesetzt aus hypochloriger Säure (CAS-Nr. 7790-92-3, EC-Nr. 232-232-5)

pH Wert: 7-7,4 Redox: 750-850 mV ppm: 450-500 FAC

Durch Durch ein ein spezielles spezielles Elektrolyseverfahren Elektrolyseverfahren wird aus Wasser wird und aus Natriumchlorid

Wasser

Durch (Salz) und Natriumchlorid diese ein spezielles hochwirksame Elektrolyseverfahren (Salz) Desinfektions-Lösung diese hochwirksame wird aus hergestellt.

Wasser und Desinfektions-

Natriumchlorid

(Salz) Lösung diese hergestellt. hochwirksame Biologisches Desinfektions-Lösung Produkt hergestellt.

ohne Alkohol.

pH Wert: 7-7,4 Redox: 750-850 mV ppm: 450-500 FAC

Schnelle und zu 99,9% sichere Beseitigung von

Schnelle Viren, Bakterien, und zu 99,9% Pilze und sichere Sporen

Beseitigung von

Viren, Bakterien, Pilze und Sporen

Wirksam gegen

Coronaviren

Vielseitig einsetzbar, z. B.

• Vielseitig in öffentlichen einsetzbar, Einrichtungen z. B.

und und Kommunen

• in Landwirtschaft öffentlichen Einrichtungen und und weiteren und Bereichen

Kommunen

• in Gastronomie Landwirtschaft und und Tourismus

weiteren Bereichen

• in Industrie Gastronomie und und Gewerbe

Tourismus

• im in Industrie Gesundheitsbereich

Gewerbe

• im Privathaushalt

Gesundheitsbereich

• im Privathaushalt

Überall dort, wo Oberflächen, Böden

Überall und Wände dort, desinfiziert wo Oberflächen, werden,

Böden

und Wände zur Handdesinfektion.

desinfiziert werden,

und zur Handdesinfektion.

Hersteller/Inverkehrbringer

der Bakterien,

Pilze und Viren

Anwendungshinweise:

Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen. HOFRA DES-Rapid® ist gebrauchsfertig

zur Ober ächendesinfektion. Die Lösung unverdünnt auf feucht behandelbare Ober ächen auftragen

oder aufsprühen, mindestens 30 Sekunden einwirken lassen und gegebenenfalls abwischen. Vor

der Anwendung Materialverträglichkeit an unauffälliger Stelle prüfen. Wirkt korrosiv auf Metalle.

Längere Einwirkung auf farbigen Kunststoffober ächen kann zum Bleichen führen.


pH-neutrale hautschonende


pH-neutrale Desinfektion hautschonende

auf Wasserbasis mit

Desinfektion Hypochlorsäure auf als Wasserbasis Wirkstoff

mit

Hypochlorsäure als Wirkstoff


Nur 15 - 30 Sekunden Einwirkzeit


Nur 15 - 30 Sekunden Einwirkzeit

Warnhinweise:

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Nicht schlucken. Augenkontakt vermeiden. Bei Augenkontakt

mit reichlich Wasser spülen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Darf nicht mit anderen

Produkten (Desinfektions- und Reinigungsmitteln), Stoffen (Säuren und Laugen) und anderen Lösungen

gemischt werden. Bei Reizungen ist ärztlicher Rat erforderlich.

Wirksam gegen

Lagerungshinweise

Kühl und dunkel (UV-geschützt) lagern. Nach dem Öffnen zügig verbrauchen.

Coronaviren

Entsorgung

Biologisch abbaubar. Nur völlig restentleerte Behälter in die Wertstoffsammlung geben.

BAuA Reg.-Nr.: N-88499

BAuA Reg.-Nr.: N-88499

Haltbarkeit

Mindestens 8 Wochen nach Produktion. Um die volle Wirksamkeit zu erhalten,

muss das Produkt innerhalb dieser Zeit verwendet werden.

BAuA-Reg-Nr. N-88499

Hersteller/Inverkehrbringer

99,9 %

Biozide Produkte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch

stets Etikett und Produktinformation lesen.

ALLGEMEINE INFORMATION:

ALLGEMEINE INFORMATION:

der Bakterien,

Pilze und Viren

Anwendungshinweise:

Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen. HOFRA DES-Rapid® ist gebrauchsfertig

zur Ober ächendesinfektion. Die Lösung unverdünnt auf feucht behandelbare Ober ächen auftragen

oder aufsprühen, mindestens 30 Sekunden einwirken lassen und gegebenenfalls abwischen. Vor

der Anwendung Materialverträglichkeit an unauffälliger Stelle prüfen. Wirkt korrosiv auf Metalle.

Längere Einwirkung auf farbigen Kunststoffober ächen kann zum Bleichen führen.

Warnhinweise:

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Nicht schlucken. Augenkontakt vermeiden. Bei Augenkontakt

mit reichlich Wasser spülen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Darf nicht mit anderen

Produkten (Desinfektions- und Reinigungsmitteln), Stoffen (Säuren und Laugen) und anderen Lösungen

gemischt werden. Bei Reizungen ist ärztlicher Rat erforderlich.

Wirksam gegen

Lagerungshinweise

Kühl und dunkel (UV-geschützt) lagern. Nach dem Öffnen zügig verbrauchen.

Coronaviren

Entsorgung

Biologisch abbaubar. Nur völlig restentleerte Behälter in die Wertstoffsammlung geben.

Haltbarkeit

Mindestens 8 Wochen nach Produktion. Um die volle Wirksamkeit zu erhalten,

muss das Produkt innerhalb dieser Zeit verwendet werden.

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99,9

der Bakterien,

Pilze und Viren

Das CORONA-VIRUS gehört zu den behüllten

Das

Viren CORONA-VIRUS und kann Magen-Darm-Infektionen gehört zu den behüllten

und

Atemwegsinfektionen

Viren und kann Magen-Darm-Infektionen auslösen. Der häufigste

und

Atemwegsinfektionen

Infektionsweg ist die Tröpfcheninfektion.

auslösen. Der häufigste

Infektionsweg ist die Tröpfcheninfektion.

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14 April 2020

www.hofra-gmbh.com


TITEL | Wir halten zusammen

Wir halten zusammen | TITEL

Videokonferenz statt Kundenbesuch: Kommunikation bleibt auch in Zeiten körperlicher Kontaktsperren sehr wichtig.

Zur Person

Stephan Kurz (46) ist einer von drei

Geschäftsführern von querformat –

Agentur für MarkenChancen. Seine

Leidenschaft ist Marken- und Strategieentwicklung.

Seit 2002 realisiert er

mit den weiteren beiden Geschäftsführern

Ellen Brenner und Matthias

Messerer und ihrem 16-köpfigen Team

Kommunikation für namhafte

Unternehmen der

Region. Für ihre Arbeiten

wurde die Agentur

mehrfach ausgezeichnet,

zuletzt mit dem

German Design Award.

16

Bewegung im

Stillstand

Die Corona-Krise ist wie ein Brennglas. Sie führt uns Schwächen vor

Augen, die früher schon da waren, und sich nun stärker auswirken.

Man mag zuerst an den Pflegenotstand denken, aber es ist auch der

Rückstand der Digitalisierung in der Wirtschaft.

Von Stephan Kurz

Pandemie, Quarantäne, Kontaktsperre,

Stillstand der Wirtschaft:

Corona wirkt sich auf alle Lebensbereiche

aus und offenbart die Schwächen

unseres Systems. Doch wodurch

wurde die Schwäche zum Schmerz?

Wenn der Vertrieb auf persönlichen

Kontakt setzt, also wie bei einem

Ladengeschäft, wie bei Kundenbesuchen,

Events oder Messeauftritten,

dann reißt die Kontaktsperre zur Eindämmung

des Virus eine Lücke auf.

Die Alternative dazu liegt in der

Digitalisierung. Statt Kundenbesuchen

und Meetings geht es plötzlich ohne

Reisen und dafür mit Videokonferenzen.

Anstelle abgesagter Events werden

Webinare beliebter. Und die Messe

für die Präsentation der Neuheiten?

Produkte können auch online präsentiert

werden: mit Videos, durch Konfiguratoren,

auf Microsites und mehr.

Aber geht es nur darum, einen digitalen

Ersatz für frühere Vertriebswe-

April 2020

Foto: Adobe Stock/bnenin

ge zu finden? Nein, nicht allein. Im

Grunde geht es den Unternehmen darum,

sogenannte Leads zu generieren.

KUNDEN ANSPRECHEN

Ein Mensch, der sich für eine Firma

oder ein Produkt interessiert und dabei

seine Kontaktdaten für einen weiteren

Dialog hinterlässt, wird Lead genannt.

Zum Beispiel hat er als Interessent eine

Anfrage gesendet oder seine E-Mail-

Adresse für einen kostenlosen Download

eingegeben. Bei einem Lead ist es

sehr wahrscheinlich, dass er auch ein

Kunde wird.

Leadgenerierung gibt es schon

seit rund 100 Jahren. Heutzutage, kombiniert

mit Online- und Content-Marketing

sowie Social Media, ergeben

sich viele neue Möglichkeiten. Hier

mal ein Post auf Facebook, dort eine

News auf der Website, dann ein Video

auf Youtube, nebenher noch ein paar

Ads und „ist Tiktok was für uns?“. Man

ahnt, was noch fehlt: Strategie.

STRATEGIE ENTWICKELN

Ein Weg durch das Labyrinth der Möglichkeiten

und Zielsetzungen (Bekanntheit,

Image, Umsatz, …) muss gefunden

werden. Was ist das Produkt?

Was ist der besondere Nutzen? Wer

braucht das? Wo erreichen wir diesen

Menschen? Was braucht er, damit er

alles Entscheidende weiß und dass er

vertraut? Wie kann er handeln, also

beispielsweise in Kontakt treten, anfragen

oder schließlich kaufen?

WERBUNG MACHEN

Wer einen Weg hat, kann in eine Richtung

losgehen. Und so kommen wir

zum Stichwort „Bewegung“ aus der

Überschrift. Ja, gerade in Zeiten des

Stillstands ist es wichtig, wieder Fahrt

aufzunehmen. Seien es neue oder bestehende

Produkte, Neukundengewinnung

oder die Pflege von Bestandskunden.

Modell:

moule

Design:

Roland Meyer-Brühl

bruehl.com

Schmezer GmbH

Einrichtungshaus

Robert-Bosch-Str. 1

Schmezer GmbH

74653 Künzelsau-Gaisbach

Einrichtungshaus

Telefon (0 Robert-Bosch-Str. 79 40) 5 11 33 1

74653 Fax (0 Künzelsau-Gaisbach

79 40) 5 11 09

Telefon www.schmezer.de

(0 79 40) 5 11 33

Fax (0 79 40) 5 11 09

www.schmezer.de

Dazu gehört auch, mit Werbung

und Inhalten präsent zu sein. Schließlich

müssen die Menschen da draußen

erfahren, dass es bei Ihnen eine Lösung

für deren Bedarf gibt.

Der Disziplin Marketing kommt

dabei eine entscheidende Rolle zu. Es

ist die Verbindung von Produkt, Vertrieb

und Kommunikation, also das

Sprachrohr nach außen.

Apropos Sprachrohr. Welchen

Ton schlagen wir beim Kommunizieren

an? „Achtung. Corona-Notfall-Paket!

Jetzt schnell kaufen!“ Aha, ist das

Produkt nur in der Corona-Krise nützlich

und danach nicht mehr? Das trifft

nicht mal auf Mundschutz zu. Da ist es

hilfreich, wenn das Unternehmen seine

Marke gut entwickelt hat. Sie beinhaltet

alles, was es braucht, um Vertrauen

aufzubauen, den Bauplan für

die Kommunikation und schließlich

auch den Grund, warum Kunden bei

uns kaufen sollen.

Marketing ist kein buntes Beiwerk

für erfolgreiche Zeiten, sondern

eine Maschine, die gut geölt sein will,

damit es in schwierigen Phasen verlässlich

weiter geht - damit auf Stillstand

umso mehr Bewegung folgt.

Lust auf das Original?

moule, das Original: Seit 2003 überzeugt das Erfolgsmodell

moule mit innovativen Verwandlungsfunktionen, legermoderner

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Separat zum Entspannen vorschwenkbare Sitze und

stufenlos absenkbare Arm- und Rückenlehnen ermöglichen

vielfältige Entspannungspositionen – bis hin zum

bequemen Liegen.

17


TITEL | Wir halten zusammen

Virenschutz aus der Region

Nicht nur Schutzausrüstung wie Masken, auch Desinfektionsmittel

sind Mangelware. Um dauerhaft für Nachschub zu sorgen, produziert

die Hofra GmbH ein keimtötendes Mittel, das in der Landwirtschaft

bereits erfolgreich für Hygienemaßnahmen eingesetzt wird.

wandern negativ geladene Chlor-Ionen

zum Pluspol, zur Anode, und positiv

geladene Natrium-Ionen zum Minuspol,

zur Kathode. Dabei entstehen

Chlor, Wasserstoff und Natronlauge. Es

können aber auch weitere Reaktionen

hervorgerufen werden. „Per ECA lässt

sich eine pH-neutrale Anolytelösung

mit hypochloriger Säure als aktivem

Wirkstoff erzeugen. Diese Lösung ist in

der Lage, bereits nach 15 bis 30 Sekunden

Viren, Bakterien und Pilze abzutöten“,

erläutert Lechner. Die Wirksamkeit

sei wissenschaftlich gut belegt.

Das Team der Hofra GmbH steigert jetzt die Produktion von Desinfektionsmittel:

(von links) Mirjam und Jakob Lechner, Sabine Gräter und Nicola Tuma.

Die Zutaten sind denkbar einfach:

reines Wasser und Salz. Mittels

Elektrolyse lässt sich daraus ein

Desinfektionsmittel herstellen, das

wirksam krankmachende Keime wie

Bakterien, Pilze und Viren abtötet,

auch Coronaviren. Dieses Verfahren

nutzt die Hofra GmbH, ein Tochterunternehmen

der Unabhängigen Erzeugergemeinschaft

Hohenlohe- Franken,

kurz UEG, um in Adolzhausen bei Niederstetten

Desinfektionsmittel zu produzieren.

„Unser Ziel ist, die Situation

in der Region dauerhaft zu entspannen“,

sagt Jakob Lechner von Hofra.

Doch wie gewinnt man Desinfektionsmittel

aus Wasser und Salz? Das

Verfahren nennt sich Elektro-Chemische

Aktivierung (ECA). Wer sich an

den Chemieunterricht erinnert, kennt

das Prinzip der Elekrolyse: Fließt Strom

durch eine wässrige Kochsalzlösung,

Foto: Hofra GmbH

ERPROBTES MITTEL

In der Landwirtschaft nutze die UEG,

die vor allem für Qualitätsferkel bekannt

ist, das Mittel zur Flächendesinfektion,

zur Tränke- und Wasserentkeimung,

für die Klauenhygiene bei

Rindern, Schweinen und Geflügel und

vielem mehr. Das Mittel sei nicht nur

umweltfreundlich, sondern auch hautschonend,

weshalb es in der Medizin

mit Erfolg zur Wundbehandlung eingesetzt

werde, etwa bei Diabetikern.

Um die Produktion in größerem

Maßstab durchzuführen, hat die UEG-

Tochter Hofra eine Abfüllanlage installiert.

„Damit sind wir jetzt in der Lage,

200 Liter der Flüssigkeit in der Stunde

herzustellen“, sagt Lechner. Geplant

ist, das Desinfektionsmittel in Gebinden

von 200 Millilitern bis zehn Litern

abzufüllen, um es in der gesamten Region

den Kommunen, Schulen, Unternehmen

und auch Privatleuten zur

Verfügung zu stellen.

Da Desinfektionsmittel aufgrund

der Knappheit und des hohen Bedarfs

teils zu horrenden Preisen gehandelt

wurden, gibt Lechner Entwarnung:

„Preislich ist das Mittel einiges günstiger

als andere Produkte dieser Art.“

Der Profit stehe nicht im Vordergrund,

Gesundheitsschutz solle für alle erschwinglich

sein. Dirk Täuber

18

April 2020


TITEL | Wir halten zusammen

WIR SIND HEILBRONN-FRANKEN

Medizinische Notfalleinrichtung: Mit temporären Raumlösungen lassen sich in

kurzer Zeit erweiterte Versorgungsmöglichkeiten realisieren.

Mehr Kapazität für

Krankenhäuser

Im Kampf gegen das Coronavirus unterstützt Losberger De Boer

medizinische Einrichtungen weltweit mit mobilen Raumlösungen,

um kurzfristig mehr Platz für Patienten bereitzustellen.

Je schneller sich das Coronavirus

ausbreitet, desto schwieriger wird

es für Krankenhäuser weltweit, die

wachsende Zahl der Infizierten zu versorgen.

Wird mehr Platz für Patienten

benötigt, sind schnelle Lösungen gefragt.

„Aus dem medizinischen Bereich

kommen verstärkt Anfragen für temporäre

Einheiten, die als Feldkrankenhäuser

genutzt werden“, berichtet

Onno Koole, Marketingdirektor von

Losberger De Boer.

Das Unternehmen mit Hauptsitz

in Bad Rappenau ist Anbieter von modularen

Raumlösungen. Als Spezialist

für Zelte, Hallen, Container und aufblasbare

Einheiten ist seine Expertise

nicht nur bei Events und in der Industrie

gefragt, sondern kommt auch im

Bereich der humanitären Hilfe und des

Kata strophenschutzes zum Einsatz.

Das Traditionsunternehmen, das 1919

in Heilbronn gegründet wurde, unterstützt

weltweit Krankenhäuser, lokale

Regierungen und Hilfsorganisationen

mit Notfalleinrichtungen.

„In diesen Zeiten spürt man die

Notwendigkeit, bei der Bekämpfung

der Krise zu helfen, und wir sind in der

Lage, genau das zu tun“, sagt Koole und

führt aus: „Mit unseren modularen

Raumlösungen und unserem operati-

Foto: Losberger De Boer

ven Know-how können wir innerhalb

kürzester Zeit schnell errichtbare Unterkünfte

dahin liefern, wo sie benötigt

werden, damit sie Patienten zur Verfügung

stehen, die dringend auf medizinische

Hilfe angewiesen sind. Dies geschieht

manchmal sogar innerhalb

eines Tages.“

UMFASSENDE LÖSUNGEN

Die Möglichkeiten reichen von einfachen

Zelten über modulare Einheiten

und mittelgroße Strukturen für Triageund

Testeinrichtungen bis hin zu großen

Strukturen, die für Isolierstationen

verwendet werden. „Bei Bedarf stellen

wir voll funktionsfähige, schlüsselfertige

Notunterkünfte zur Verfügung, die

mit Heiz- und Klimatechnik, Beleuchtung

und medizinischem Equipment

unserer Kunden und Partner ausgestattet

werden können“, sagt Koole.

Die Notfalleinrichtungen können

durch die Niederlassungen von Losberger

De Boer in Europa, Nordamerika,

dem Nahen Osten und Asien aus in

kurzer Zeit rund um den Globus zur

Verfügung gestellt werden. Verschiedene

Produkte und Lösungen seien im

Zuge der Corona-Pandemie in Spanien,

Italien, Frankreich, Belgien, Rumänien,

Großbritannien, USA, den Niederlanden

sowie in China, Südkorea

und Katar zum Einsatz gekommen.

In Deutschland wurden aufgrund

der guten Versorgungslage bis Mitte

April nur Drive-in- Teststationen angefordert.

Sollte sich der Bedarf ändern,

könne umgehend reagiert werden.

„Wir verfügen über einen großen Bestand

an Mietmaterial“, sagt Koole.

Eine weitere Form der Unterstützung

leisten die Näherinnen des Unternehmens.

Sie produzieren einfache

Mund- Nasen-Masken aus kochfester

Baumwolle, die an die Mitarbeiter

und ihre Familien sowie an Hilfsorganisationen

und soziale Einrichtungen

verteilt werden. Ziel sei, die Nachfrage

nach medizinischen Schutzmasken zu

verringern, damit diese vor allem den

Krankenhäusern und Arztpraxen zur

Verfügung stehen. Dirk Täuber

Kontaktlos – doch ganz nah

Ja, zur Region

Heilbronn-Franken

Werden Sie jetzt Mitglied in der „Bürgerinitiative

pro Region Heilbronn-Franken

e. V.“.

Fördern Sie das „Wir-Gefühl“ in der Region

Heilbronn-Franken und setzen Sie sich für

ihre Belange ein. Nutzen Sie unseren Verein

als Plattform für den Meinungsaustausch von

Bürgern und Gremien.

Als Dankeschön lesen Sie das PROMagazin

ein halbes Jahr kostenlos.

Ihr Jochen K. Kübler,

Oberbürgermeister a. D.,

Vorsitzender

Wir vom TG Forchtenberg haben

gerade sowieso zu viel

Zeit und Energie.“ Mit dieser

Nachricht wendet sich der Forchtenberger

Sportverein in Internet, Gemeindeblatt

und Zeitung an die Einwohner

der Gemeinde. Daher ihr

Angebot: kontaktloses Einkaufen für

alle, die Unterstützung brauchen.

Die Turngemeinschaft macht ihrem

Namen in Corona-Zeiten alle

Ehre. „Es haben sich sofort über ein

Dutzend Leute gefunden, die ihre Hilfe

angeboten haben“, berichtet Vorstand

Moritz Winkler. Über eine Whats app-

Gruppe verteilen sie die eingegangenen

Hilfsgesuche. Die Zahl ist zu Beginn

noch überschaubar. Eine

erkrankte Familie bittet darum, Mittagessen

vom Café im Ort geliefert zu bekommen.

Andere Forchtenberger sind

erleichtert, ihre Einkaufsliste gegen einen

vollen Korb mit Lebensmitteln

tauschen zu können – abgelegt vor der

Haustür, ohne direkten Kontakt.

Nach Winklers Geschmack hätten

sich noch mehr Bürger melden

können, gleichzeitig ist er vom familiären

Zusammenhalt in dem Kocherstädtchen

begeistert: „Schön, dass die

Leute sich in den Familien so gut organisieren

können.“ Auch er selbst wechselt

sich mit seinen Familienmitgliedern

mit dem Einkaufen für alle ab.

Kontakte weitgehend zu vermeiden,

hält er – wie es die Politik empfiehlt –

für die wichtigste Maßnahme zur Eindämmung

des Coronavirus. Für Menschen,

die keine Familienmitglieder

oder Nachbarn zum Einkaufen schicken

können, ist das Angebot der TG

daher eine echte Hilfe.

Neben dem Einkaufsservice bietet

die Turngemeinschaft auf Facebook

und Instagram ein tägliches Sportprogramm

an. Moritz Winkler demonstriert

die Übungen bei sich zu Hause im

Garten. Zuschauer können sie nachturnen.

Jeden Tag steht eine andere

Körperzone im Fokus, die trainiert

werden soll. Mit Tages-Challenges

werden die User herausgefordert, sich

körperlich fit zu halten.

„Wir bekommen sehr viel positives

Feedback“, erzählt Winkler. „Die

Leute finden die Übungen gut. Zudem

sind sie froh zu sehen, dass noch etwas

passiert, dass nicht alles stillsteht.“ den

Beitrittserklärung

Hiermit erkläre ich ab sofort meinen Beitritt zur „Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e. V.“.

Als Dankeschön lese ich das PROMagazin sechs Monate lang kostenlos. Der Mitgliedsbeitrag ist steuerlich

absetzbar.

Formular bitte ausfüllen, ausschneiden und an folgende Adresse senden oder faxen:

Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e. V. | c/o Adolf Würth GmbH & Co. KG

Postfach 74650 Künzelsau | Fax 07940 15-4669 | info@pro-region.de | www.pro-region.de

Ich/Wir ermächtige/n den Verein „Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e. V.“ den Jahresbeitrag

in Höhe von

10 Euro (Nicht Erwerbstätige) 30 Euro (Erwerbstätige) ______ Euro (juristische Pers., mind. 100 Euro)

von meinem/unseren Konto abzubuchen. Die Abbuchungsermächtigung ist widerruflich.

Firma/Name, Vorname

PLZ, Ort

Foto: privat

Der volle Einkaufskorb wird vor der Tür

abgestellt: Die Mitglieder der Turngemeinschaft

Forchtenberg gehen bei

Bedarf für ihre Mitbürger einkaufen.

Eine Aktion der Bürgerinitiative

pro Region Heilbronn-Franken e.V.

www.pro-region.de

Straße

Geburtsdatum

E-Mail (für Vereinspost)

Bankinstitut

Konto-Nr.

Bankleitzahl

20

April 2020

Ort/Datum

Unterschrift


WIR HALTEN ZUSAMMEN | Heilbronn-Franken. Gemeinsam durch die Krise.

„Wir halten zusammen“

Die Unternehmen und Institutionen in Heilbronn-Franken tun ihr

Möglichstes, um die Krise zu meistern. Wir zeigen auf den folgenden

Seiten, dass die Region in dieser schwierigen Zeit zusammensteht.

Denn eines ist klar: Irgendwann ist die Krise überwunden.

Wir schaffen es gemeinsam!

suchten auch schon vor der nun

schrittweisen Lockerung der Maßnahmen,

mit kreativen Geschäftsideen das

Beste aus der Situation zu machen und

ihre Waren an die Kunden zu bringen.

So war von Catering-Unternehmen

zu lesen, die normalerweise Veranstaltungen

mit Essen und Getränken

versorgen und jetzt Menschen in

Quarantäne beliefern. Oder von Tanzschulen,

die Video-Tanzkurse anbieten,

und von Hofläden, die online bestellte

Waren direkt in den Kofferraum

der Kunden laden – ohne dass jemand

aussteigen muss.

VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim eG

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74523 Schwäbisch Hall

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w w w . v o e r o k a . d e

Das Coronavirus hat die Welt im

Griff. Es hat Heilbronn-Franken

im Griff. Es beherrscht unseren

Alltag, unser Arbeitsleben, unsere

Wirtschaft. Wie es weitergeht, weiß

keiner so ganz genau. Prognosen sind

schwierig, besonders wenn sie die Zukunft

betreffen, heißt es. Dieses geflügelte

Wort gilt mehr denn je.

Bei Erscheinen dieser Ausgabe

läuft das Wirtschaftsleben in der Region

langsam wieder an. Kleine und

mittlere Läden dürfen unter bestimmten

Vorgaben öffnen, Cafés und Eisdielen

dürfen außer Haus verkaufen, Friseure

bald wieder Haare schneiden.

Gesellschaftlich und wirtschaftlich

wird Heilbronn-Franken schrittweise

wieder hochgefahren, wenngleich es

Kontaktbeschränkungen und ähnliche

Maßnahmen vermutlich noch über

Monate geben wird.

Viele Industriebetriebe konnten

schon bislang ihre Produktion unter

Berücksichtigung von Sicherheitsregeln

– und teilweise Kurzarbeit – aufrechterhalten.

Andere Wirtschaftszweige

müssen weiter relativ untätig

abwarten. Wann Hotels ihren normalen

Betrieb wieder aufnehmen können,

lässt sich nicht abschätzen. Wann

Großveranstaltungen wieder stattfinden

werden ebenso wenig. Jede Branche

und jedes Unternehmen steht vor

individuellen Herausforderungen.

KAMPFGEIST

Damit das Virus nicht die gesamte

Wirtschaft niederstreckt, setzt der Staat

auf Kredite, Kurzarbeitergeld und Investitionen.

Regelungen wie das

KfW-Sonderprogramm, Soforthilfen

für Kleinstselbstständige und Steuererleichterungen

sollen helfen, die Krise

abzufedern. Ein Bündel an Maßnahmen

wurde geschnürt.

Viele Unternehmen sind ohnehin

nicht bereit, kampflos aufzugeben.

Mit Engagement und Mut trotzen sie

der Krise. Manch kleinere Firmen ver-

EINE STARKE REGION

Doch all diese Maßnahmen und Berichte

können bekanntlich nicht darüber

hinwegtäuschen, dass die Corona-Krise

die Wirtschaft durchrüttelt

und für manche Menschen – und Unternehmen

– auch in Heilbronn-Franken

die Existenz auf dem Spiel steht.

Wir vom PROMAGAZIN sind für

die Region da. Uns ist es wichtig, gemeinsam

mit den Unternehmen und

Institutionen auf den folgenden Seiten

zu zeigen: Wir in Heilbronn-Franken

halten zusammen.

Ganz gleich, ob es sich um kleine

und große Firmen, Städte und Gemeinden,

Institutionen, Restaurants,

Läden und ihre Beschäftigten handelt.

Uns alle eint die Überzeugung: Wir

sind eine starke Region. Wir verlieren

nicht den Mut. Wir schaffen es gemeinsam

durch die Krise! Und, sobald es

möglich ist: Wir sind bereit, wieder voll

durchzustarten!

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22 April 2020

23


WIRTSCHAFT | Mutmacher

WIR HALTEN ZUSAMMEN | Heilbronn-Franken. Gemeinsam durch die Krise.

Familien unterstützend –

Generationen verbindend!

Familien unterstützen –

Generationen verbinden!

WIR HALTEN ZUSAMMEN

Beste Danke Bedingungen für das gemeinsam für Erreichte,

✔ Kinder miteinander und Familie, Neues möglich machen.

✔ Bildung und Arbeit,

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WIRTSCHAFT | Große Arbeitgeber

Große Arbeitgeber | WIRTSCHAFT

Audi-Standort in Neckarsulm: Der größte Arbeitgeber in Heilbronn-Franken musste für einen Teil der Belegschaft Kurzarbeit

anmelden. Nichtsdestotrotz unterstützt der Automobilhersteller die Region mit umfangreichen Spenden.

Lichtblicke trotz ernster Lage

Der Ausbruch des Coronavirus stellt nicht nur eine Gefahr für die

Gesundheit dar. Durch die Eindämmungsmaßnahmen geraten auch

viele Unternehmen in Bedrängnis. Mit verschiedenen Mitteln sorgen

Arbeitgeber der Region dafür, dass Arbeitsplätze langfristig erhalten

bleiben und Produktionen gesichert werden.

Zu den wichtigsten Instrumenten

zur Sicherung von Arbeitsplätzen

gehört laut Bundesarbeitsminister

Hubertus Heil derzeit das

Kurzarbeitergeld. Und das Mittel wird

intensiv genutzt: 725 000 Anzeigen von

Betrieben lagen bis zum 13. April bundesweit

vor. Die Lösung mit dem Kurzarbeitergeld

ist für die Arbeitnehmer

zwar nicht die schönste, sorgt aber in

den meisten Fällen dafür, dass ihr Arbeitsplatz

erhalten bleibt. Nur darum

geht es.

Im Audi-Werk in Neckarsulm

sind seit dem 23. März rund 10 000 Mitarbeiter

in Kurzarbeit. Nach Verlängerungen

ist diese bis zum 3. Mai ausgeweitet

worden. Nichtsdestotrotz gibt es

bei Audi in dieser Krisenzeit einige

Lichtblicke, die zeigen, dass Kurzarbeit

und Hilfsbereitschaft Hand in Hand

gehen können und kein Widerspruch

in sich sind.

HILFEN FÜR DIE REGION

Audi spendete am 30. März 600 000

Euro an die Kliniken der Heimatstandorte:

400 000 Euro an das Klinikum Ingolstadt,

200 000 Euro an die SLK-Kliniken

Heilbronn. Darüber hinaus hat

Audi für Ingolstadt 10 000 medizinische

Masken zur Verfügung gestellt,

Foto: Audi AG

für Neckarsulm 5000. Am Rande der

Spendenübergabe sagte Produktionsvorstand

Peter Kössler: „Uns erreichen

täglich Anfragen von Organisationen

aus unseren Heimatregionen. Es ist

uns ein Herzensanliegen, in dieser

schwierigen Situation zu helfen. In einem

ersten Schritt haben wir vor allem

medizinische Ausrüstung an Kliniken

und Dialysezentren geschickt, diese

Spendenübergabe ist nun ein weiterer

Schritt.“

Doch damit nicht genug: Audi

stellt für humanitäre Hilfe auf nationaler

und internationaler Ebene fünf Millionen

Euro bereit. Markus Duesmann,

seit 1. April neuer Vorstandsvorsitzender

der Audi AG, sagt: „Die Corona-

Pandemie stellt uns alle weltweit vor

extreme Herausforderungen – uns als

Unternehmen und die Gesellschaft als

Ganzes.“ Peter Mosch, Gesamtbetriebsratsvorsitzender

der Audi AG, ergänzt:

„Indem wir aktiv beim Thema

Spendenvergabe mitarbeiten, kommen

wir unserer großen Verantwortung

gegenüber den Regionen unserer

Standorte nach.“

OPTIMISTISCHER AUSBLICK

Erstmals in ihrer Untenehmensgeschichte

musste die Förch-Gruppe am

6. April auf die Maßnahme der Kurzarbeit

zurückgreifen. Als Direktvertrieb

für Werkstatt-, Montage- und Befestigungsartikel

für Handwerk und Industrie

betreibt Förch bundesweit Center,

eines davon in Heilbronn. Die Unternehmenszentrale

befindet sich in Neuenstadt.

Das Angebot des Handwerksausstatters

ist stark auf die Kfz- und

Baubranche ausgerichtet.

Zur langfristigen Sicherung von

Arbeitsplätzen beträgt der Kurzarbeits-Anteil

für einen Zeitraum von

sechs Wochen 30 Prozent der regulären

Arbeitszeit. Das Management leistet

einen entsprechenden Gehaltsverzicht.

Die Maßnahme gilt bundesweit

für 1620 Beschäftigte im Innen- und

Außendienst. „Da für unsere Produkte

jedoch auch nach der Krise weiterhin

Bedarf besteht, sind wir optimistisch,

Foto: Bausch+Ströbel

Bausch+Ströbel in Ilshofen unterstützt seine Kunden mit einer Hotline und einem

Expertenteam, das mit digitalen Werkzeugen die Maschinen am Laufen hält.

diese Zeit ohne Stellenabbau durchzustehen

und nach der Krise schnell wieder

in die Erfolgsspur zurückzufinden“,

lautet die offizielle Aussage des Unternehmens.

MASKEN AUS DER HEIMAT

Das Unternehmen Wrapping Solutions

aus Rosengarten bei Schwäbisch Hall

ist darauf spezialisiert, Innenausstattungen

für Autos herzustellen. Nun hat

sich die Firma im Angesicht der Corona-Krise

entschieden, Mund-Nasen-

Masken herzustellen. Seit 23. März

werden an 20 Arbeitsplätzen maximal

24 000 Masken pro Tag genäht. Geplant

ist, auf 40 Näharbeitsplätze aufzustocken

und im Zwei-Schicht-Betrieb zu

produzieren. „Laut Schätzungen werden

in Deutschland rund 14 Millionen

Schutzmasken pro Tag benötigt“, sagt

Geschäftsführer Wolfgang Schaller.

Bei der Optimierung der Arbeitsvorgänge

unterstützt das Unternehmen

Optima den Betrieb. Der Sondermaschinenbauer

hat eine Vorrichtung

für das Falten der Mundschutzmasken

entwickelt. Zuvor erfolgte dieser Arbeitsschritt

von Hand und war zeitraubend.

Durch diese technische Unterstützung

wurde die Maskenproduktion

deutlich beschleunigt. Auch über eine

mögliche Automatisierung dieses Prozesses

werde nachgedacht.

Abfüll- und Verpackungsprozesse

für die pharmazeutische Industrie sind

das Spezialgebiet von Bausch+Ströbel

in Ilshofen. Das Unternehmen hat eine

eigene Covid-19-Hotline für seine Kunden

eingerichtet. So soll die Produktion

in Zeiten des Coronavirus gesichert

werden. Die Hotline unterstützt Betriebe

bei allerlei Fragen: Wie schütze ich

die Gesundheit meiner Mitarbeiter?

Wie stelle ich meine Produktionskapazität

sicher? Was mache ich bei einem

Maschinenstillstand, wenn kein Techniker

vor Ort kommen kann?

PRODUKTIONEN GESICHERT

Im Kompetenzzentrum in Ilshofen hat

Bausch+Ströbel ein Expertenteam eingesetzt,

das bei Problemen mit Produktionsanlagen

Hilfe leistet. Die Experten

kommen auf digitalem Weg zu den

Kunden, etwa bei Störungen oder gar

Maschinenstillstand. Montageeinsätze

werden, so verspricht es das Unternehmen,

schnell und unkompliziert mit

Hilfe multimedialer Werkzeuge ausgeführt.

Zu den Leistungen gehören beispielsweise

mechanische Einstellungen,

Anpassungen der Parameter oder

Testläufe für Sortiereinrichtungen.

Auch in Zeiten von Corona gibt es

Lichtblicke bei vielen Unternehmen.

Manchmal muss man nur etwas genauer

hinsehen. Timo Lämmerhirt

32

April 2020

33


WIRTSCHAFT | Große Arbeitgeber

Große Arbeitgeber | WIRTSCHAFT

„Ich lasse meinen Mitarbeitern so viel

Freiraum wie möglich und setze stark

auf ihre Eigenverantwortung“, sagt

Krieger. Ihr ist wichtig, dass ihre Mitarbeiter

Ideen einbringen und in ihrer

Kreativität nicht beschränkt werden.

„Mein Führungsstil ist die Basis einer

agilen Führungskultur“, sagt die 33-Jährige.

Manche Führungskräfte seien

noch durch hierarchische Strukturen

geprägt, aber momentan vollziehe sich

ein Wandel der Führungskultur.

Petra Krieger ist in ein Projekt

eingebunden, das agile Führung in der

Unternehmensgruppe vorantreiben

soll. „Das Ziel ist, dass sich jeder Mitarbeiter

seiner Verantwortung bewusst

ist und einen gewissen Freiraum erhält,

selbstständig Entscheidungen zu

treffen. Je stärker sich die Mitarbeiter

mit ihrer Tätigkeit identifizieren, desto

bestrebter sind sie, ihre Arbeitsprozesse

und Workflows optimal auszurichten“,

ist Krieger überzeugt.

Die Unternehmenskultur wandle

sich auch durch die Einflüsse von Digitalisierung

und Industrie 4.0, aber im

Kern bleibe Rommelag ein Familienunternehmen.

„Die Arbeitsatmosphäre

ist sehr kollegial und freundlich“, berichtet

die zweifache Mutter, die dank

familienfreundlicher Strukturen ihren

Beruf und die Kinderbetreuung gut in

Einklang bringen kann. Seit der Geburt

ihres jüngsten Kindes nimmt sie ihre

Führungsrolle in Teilzeit wahr.

Petra Krieger hatte früh den

Wunsch, eine Position mit Verantwortung

zu übernehmen. Rommelag CMO

lernte sie als Praktikantin während ihres

Pharmaziestudiums kennen. Mit

dem Abschluss in der Tasche, beschloss

sie, zurückzukehren und bei

Rommelag Karriere zu machen. Sich

hochzuarbeiten, fiel ihr leicht. „Ich war

wohl zur richtigen Zeit am richtigen

Ort“, sagt sie bescheiden und betont:

„Jeder, der Engagement und Potenzial

mitbringt, hat die Möglichkeit, in der

Rommelag-Gruppe aufzusteigen und

Verantwortung zu übernehmen.“ Das

klappt auch im Homeoffice. dt

Die Rommelag-Gruppe

Rommelag ist der Erfinder der

Blow-Fill-Seal-Technologie (BFS) und

Marktführer im aseptischen Abfüllen

von Flüssigkeiten und halbfesten Stoffen

auf „bottelpack“-Anlagen. Eingesetzt

werden die Anlagen vorwiegend

in der pharmazeutischen, chemischen

und lebensmittelverarbeitenden Industrie.

Die Dachmarke Rommelag vereint

neun eigenständige Unternehmen,

verteilt auf die Bereiche

Engineering, CMO, Flex und Service.

Rommelag CMO hat sich auf Lohnabfüllungen

aseptischer Flüssigkeiten

spezialisiert. Die Rommelag-Gruppe

beschäftigt weltweit über 2.000 Mitarbeiter.

In Deutschland sind dies knapp

1.800 Mitarbeiter, davon rund 700

Frauen – eine beachtliche Quote für

ein technisch geprägtes Unternehmen.

Das Team aus dem Homeoffice zu leiten ist für Petra Krieger, Abteilungsleiterin bei Rommelag CMO, kein Problem, weil ihre

Mitarbeiter Ziele und Verantwortung haben.

Foto: privat

Flexibel aus der Ferne führen

Agiles Management, ein Führungsstil, der Mitarbeitern Freiräume

und Verantwortung gibt, und der Ansporn, etwas zu verbessern: Das

zeichnet die Arbeit von Petra Krieger aus.

Verbessern lässt sich immer etwas

– und genau das ist die Aufgabe

von Petra Krieger. Sie leitet

seit 2016 bei Rommelag CMO, einer

Division der Rommelag-Gruppe, die

Abteilung KVP. Das Kürzel steht für

„Kontinuierliche Verbesserungsprozesse“.

Das KVP-Team agiert als interner

Dienstleister, ist als Stabsstelle der

technischen Geschäftsführung unterstellt

und unterstützt alle Abteilungen,

die mit der Produktion betraut sind.

„All unsere Projekte und Aktivitäten

zielen darauf ab, die Produktqualität

zu erhöhen und die Prozesse so auszurichten,

dass ihre Effizienz gesteigert

wird“, berichtet Krieger. Dabei komme

die Methodik des Lean Management

zum Einsatz, um entlang der gesamten

Wertschöpfungskette Verschwendung

und Verluste zu vermeiden und im

Idealfall höchste Effizienz zu erzielen.

Ihre Rolle als KVP-Leiterin sowie

die Arbeit ihrer Abteilung weiß Krieger

zu schätzen: „Wir haben tiefen Einblick

ins Unternehmen und können

Veränderungsprozesse aktiv mitgestalten.“

Ihr Team, bestehend aus drei

Frauen und drei Männern, führt sie

derzeit aus dem Homeoffice heraus.

Das dient dem Schutz vor dem Coronavirus,

ist aber nicht neu für sie. Als

Mutter zweier Kinder nutzte sie bereits

zuvor die Möglichkeiten von Gleitzeit

und Homeoffice.

Das Führen aus der Ferne funktioniert,

weil es klare Ziele und Regeln

für die Bearbeitung der Projekte gibt.

Komm in unser Team!

• SAP Beratung – Entwicklung – Support

• Systemadministration

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34

April 2020

35


WIRTSCHAFT | Große Arbeitgeber

Große Arbeitgeber | WIRTSCHAFT

Cloudservice für Handwerker

Für Handwerksbetriebe bietet Würth IT digitale Services aus der

Cloud an. Die ersten Applikationen sollen die wichtigsten Geschäftsprozesse

vereinfachen. Die Daten bleiben sicher in Deutschland.

Die Zukunft liegt in der Cloud. Die

großen Anbieter wie Microsoft,

Google, Amazon und Co. sitzen

alle im Ausland. Projekte wie Gaia-X

sollen ein europäisches Gegengewicht

schaffen – und es gibt Entwicklungen

direkt aus Heilbronn-Franken.

In Sachen Cloud Computing arbeitet

Würth IT seit Juli 2019 an einer

Plattformlösung für externe Kunden.

Unter dem Arbeitstitel „Handwerkercloud“

bietet das Unternehmen erste

Tools an, um Handwerkern künftig den

Arbeitsalltag zu erleichtern.

„Unser Ziel ist, Handwerkern

mehr Zeit zu schenken, indem wir sie

bei der Digitalisierung unterstützen

und in Bereichen wie Büromanagement,

Fotodokumentation, Kommunikation

und vielem mehr entlasten“,

sagt Wolf Drexel, Bereichsleiter für

Handwerkerlösungen und Customer

Cloud Solutions. „Unser USP ist, dass

wir das Angebot aus einer deutschen

Private Cloud heraus zur Verfügung

stellen. Die Daten liegen nicht im Ausland,

sondern bleiben geschützt hier

in der Region“, erläutert Drexel.

Die ersten verfügbaren Tools, die

über einen eigenen Appshop vertrieben

werden, entstanden in Kooperation

mit Handwerkern. „Es gibt viele

Handwerker, die Digitalisierung als

Mehrwert erkannt und neben ihrem

Kerngeschäft Start-ups gegründet haben“,

berichtet Drexel. „Die Software

wurde von Handwerkern speziell für

ihre eigenen Bedürfnisse entwickelt.“

Präsentierten die Cloudlösung auf der Messe „Digital Bau“: Christian Hürter,

Anne Anders, Wolf Drexel, Robert Wismet, Silvia Erhard und Daniel Jahnke (v.l.).

Foto: Würth IT

Die Community etwa basiere auf

deinhandwerk.de, dem Projekt eines

Dachdeckerbetriebs aus Sachsen. Rein

durch Mundpropaganda seien bereits

viele Registrierungen erfolgt und jetzt

in der Coronakrise biete das Portal großen

Mehrwert. Alle wichtigen Infos zu

Hilfsangeboten für Betriebe werden

dort gebündelt zur Verfügung gestellt.

„Das ist ein Sammeltopf an Informationen,

damit nicht jeder mühsam selbst

recherchieren muss“, sagt Drexel.

Zeitersparnis verspricht auch die

App für Büromanagement: Angebote

abgeben, Aufträge schreiben, Rechnungen

erstellen, Kundendaten und

Materialwirtschaft pflegen und viele

weitere Funktionalitäten sind mit der

Software möglich. Auch alle erforderlichen

Schnittstellen zu Steuerberater

und Co. sind verfügbar.

Für die Kommunikation gibt es

einen Messenger, der eine sichere und

vertrauliche Kommunikation mit den

Mitarbeitern gewährleiste, weil keine

Daten über ausländische Server verschickt

werden. Er ermögliche unter

anderem auch das Teilen von Plänen,

Leistungsständen und Bildern.

Bilder wiederum können mit der

Fotodokumentation qualifiziert werden:

Geodaten für eine Referenzierung

zur Baustelle, Projektnummer und Bemerkungen

lassen sich revisionssicher

mit Fotos verknüpfen und machen sie

schnell wieder auffindbar.

Weitere Funktionalitäten sollen

folgen, etwa Tools für Übersetzungen

oder Aufmaß. Das Wichtigste sei aber

die Vernetzung. So soll es bald möglich

sein, Auftragsdaten aus dem Büromanagement

heraus per Messenger an

die Mitarbeiter im Außendienst zu

schicken, Fotos von der Baustelle zu

erhalten, die automatisch mit dem

Projekt verknüpft werden, und vieles

mehr. „Der Fokus liegt auf der Integration,

um die Kommunikation zwischen

Büro und Baustelle zu optimieren und

Zeit zu sparen“, bekräftigt Drexel.dt

Danke

an alle, die zusammenhalten

und in diesen Zeiten das

öffentliche Leben in Heilbronn

aufrecht erhalten.

Komm auch Du in unser tolles

Team der Stadt Heilbronn!

WWW.HEILBRONN.DE/KARRIERE

eilbronner

euch?

Lokalhelde

36

April 2020

37


WIRTSCHAFT | Große Arbeitgeber

heim. „Wir haben viele Freiheiten,

aber wir müssen auch zeigen, wie erfolgreich

die neue Schwarm-Organisationsform

sein kann.“ Im Januar 2019

war der offizielle Projektstart für die

Cobot-Entwicklung. Ein Jahr zuvor begann

die Voruntersuchung. Mit neun

Ingenieuren und vier Studenten arbeitet

das Team. Für Mai stehen nun die

ersten Testläufen bei Kunden an.

Das Führungsteam des Cobot-Projekts (v.l.n.r.): Daniel Greb, Software and Vision,

Volker Haaf, Strategy and Marketing, und Achraf Ben Salem, Mechanics and Drives.

Der Neue im Team

Die beste Waffe im Kampf gegen Corona? Nicht ansteckbar sein.

Am besten schafft das der Kollege aus Metall. An kollaborativen

Robotern tüftelt das Unternehmen Gerhard Schubert aus Crailsheim.

Den Menschen die Arbeit wegnehmen?

Diese Sorgen sind unberechtigt,

wenn es um den Cobot

geht. Der kollaborative Roboter hat

den Zweck, Mitarbeitern lästige Arbeiten

abzunehmen. Er übernimmt einfache,

sich wiederholende Tätigkeiten,

auf die niemand wirklich Lust hat. Daher

findet er auch bei der älteren Belegschaft

schnell Anklang, weiß Volker

Haaf. Er ist bei der Gerhard Schubert

GmbH zuständig für die strategische

Ausrichtung des neuen Cobot-Teams.

Und die Jungen? „Gerade die

sind begeistert. Die Generation Smartphone

ist sofort fasziniert.“ Sie verstehen

schnell, wie der Cobot funktioniert

und übernehmen die Konfiguration.

Die ist denkbar einfach: Künstliche Intelligenz

gepaart mit einem visuellen

System führt dazu, dass der Metallkollege

quasi von allein lernt. Gespeist

durch das große Rechenzentrum, kann

er sich neue Funktionen aneignen.

Ein wenig Skepsis bleibt: Der Cobot

arbeitet ohne den sonst bei Robotern

üblichen Schutzzaun um ihn herum.

Haaf erläutert, dass durch

redundante Systeme ein Zwischenfall

ausgeschlossen ist – Systeme, die sich

gegenseitig überwachen. „Im Zweifelsfall

schaltet sich der Cobot ab“, so Haaf.

So kann es zu keiner Bedrohung für die

menschlichen


Kollegen kommen.

In den Unternehmen

bekommen die Cobots

oft Namen, sie werden

Teil der Belegschaft.

Volker Haaf


Das Cobot-Team um Volker Haaf ist

eine Art Start-up innerhalb des etablierten

Verpackungsmaschinenherstellers

Gerhard Schubert in Crails-

Fotos: Gerhard Schubert GmbH

Foto: Würth Elektronik eiSos

NEULAND AUF DEM MARKT

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Task Force für Medizintechnik

Würth Elektronik stellt priorisierte Belieferung sicher

Neben umfassenden Maßnahmen

zum Schutz von Mitarbeitern und

zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit

hat die Würth Elektronik eiSos Gruppe

eine Task Force ins Leben gerufen,

um die bevorzugte Versorgung von

Herstellern medizinischer Geräte zu

Würth Elektronik eiSos beliefert jetzt

bevorzugt Medizintechnikhersteller.

Das Team feilt an den letzten Feinheiten. Im Mai gehen die ersten Cobots zu Testläufen

zu Kunden.

gewährleisten. Als einer der größten

europäischen Anbieter von Elektronikbauteilen

will das Waldenburger Unternehmen

damit sicherstellen, dass

die Produktion weltweit dringend benötigter

Medizintechnik weiter ausgebaut

werden kann.

„Einige unserer Elektronikbauteile

sind wichtige Komponenten in der

Medizintechnik, teilweise auch im Bereich

der Intensivmedizin. Unsere Task

Force ist die zentrale Anlaufstelle für

Medizintechnikhersteller und Unternehmen,

die aktuell ihre Fertigung auf

dringend benötigte Geräte umstellen.

Die Task Force arbeitet eng mit diesen

zusammen, ermittelt deren vielfach

stark gewachsenen Bauteilebedarf und

priorisiert die entsprechenden Auslieferungen“,

sagt Oliver Konz, CEO der

Würth Elektronik eiSos Gruppe.

„Wir haben schon einige Anfragen von

Unternehmen bekommen, die nicht

zur bisherigen Schubert Kundschaft

gehören“, berichtet Volker Haaf. „Unternehmen,

die zu klein sind für große

Verpackungsmaschinen oder Roboter.“

Ein Chocolatier aus der Schweiz beispielsweise,

erzählt der studierte Informatiker,

habe Probleme gehabt, Mitarbeiter

für seine Produktion zu finden.

Die Arbeit sei zu monoton. Diese Aufgaben

werden nun bald von einem Cobot

übernommen.

Eigentlich wollte Schubert seine

Innovation auf der Leitmesse der Verpackungsindustrie,

der Interpack in

Düsseldorf, im Mai vorstellen. Diese

wurde jedoch aufgrund der Corona-Krise

auf kommendes Jahr verschoben.

Solange wartet das Unternehmen

mit der Präsentation. „So weit ich weiß,

hat noch niemand etwas vergleichbares

in Entwicklung, daher heben wir

uns die Vorstellung noch auf, bis die

Cobots die große Bühne bei der Interpack

Ende Februar 2021 bekommen“,

verspricht Haaf. Denise Fiedler

„Als Bauteilhersteller sind wir

wichtiger Teil vieler Lieferketten. Mit

einer bevorzugten, zuverlässigen Belieferung

können wir unseren Beitrag

leisten, um den vor dem Hintergrund

der Corona-Krise ausgelösten Mehrbedarf

an Medizintechnik zu decken“,

fügt Alexander Gerfer, CTO der Würth

Elektronik eiSos Gruppe, hinzu.

Info

KONTAKT

Würth Elektronik eiSos

GmbH & Co. KG

Max-Eyth-Straße 1

74638 Waldenburg

Tel. 07942/945-0

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38

April 2020

39


WIRTSCHAFT | Große Arbeitgeber

Große Arbeitgeber | WIRTSCHAFT

TOP-Unternehmen

der Region

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1949 - 2019

Teammitglieder der Stadt Heilbronn: Das Gemeinschaftsgefühl ist groß, obwohl Corona neue Abstandsregeln erfordert.

Jetzt zählt der Zusammenhalt

Die Ausbreitung des Coronavirus stellt Städte und Kommunen vor

besondere Herausforderungen. Die Stadtverwaltung Heilbronn

erfüllt ihr Aufgabenspektrum weiterhin – mit Vorsichtsmaßnahmen.

Das Leben in Heilbronn war in

den vergangenen Wochen spürbar

anders: Zur Eindämmung

des Coronavirus wurden per Rechtsverordnung

des Landes Schulen, Kitas

und weitere öffentliche Einrichtungen

geschlossen, Veranstaltungen verboten

und vieles mehr eingeschränkt.

Bereits Ende Februar wurden ein

Verwaltungsstab und eine Lenkungsgruppe

als Stab für außergewöhnliche

Ereignisse, beide unter Vorsitz von

Oberbürgermeister Harry Mergel, eingerichtet.

Zur Bewältigung der Krisensituation

arbeiten darin alle relevanten

Ämter und Stabsstellen zusammen,

um Entscheidungen zu treffen und alle

notwendigen Maßnahmen zum Schutz

der Bevölkerung zu koordinieren.

Der Dienstbetrieb läuft mit Anpassungen

weiter, denn der Gesundheitsschutz

hat oberste Priorität. Die

Verwaltung wurde für den freien Publikumsverkehr

geschlossen, zudem hat

das Personal- und Organisationsamt

kurzfristig etwa 800 zusätzliche Home -

office- Möglichkeiten geschaffen. Für

die Kommunikation werden vermehrt

Telefon- und Videokonferenzen genutzt.

Bürgern steht die Verwaltung

über digitale Medien und Hotlines sowie

nach Terminvereinbarung weiterhin

als Dienstleister zu Verfügung.

Hochbetrieb herrscht beispielsweise

im Gesundheitsamt. Die Mitarbeitenden

werden kollegial von anderen

Ämtern an der Hotline in der

Beratung unterstützt. Auch das städtische

Ordnungsamt ist gefordert. Es

kontrolliert die Einhaltung der Vorschriften,

etwa den Sicherheitsabstand

oder die Vorgabe, dass maximal zwei

Personen gemeinsam unterwegs sein

dürfen, die nicht in einer häuslichen

Gemeinschaft zusammenleben.

Bei allen Maßnahmen steht das

Gemeinwohl im Vordergrund. „Unsere

Stärke ist die Gemeinschaft, die gegenseitige

Unterstützung und Rücksichtnahme“,

sagt OB Harry Mergel. Das gesamte

Team arbeitet an praktikablen

Lösungen, um die Krise zu bewältigen.

Das ermunternde Zwischenfazit lautet:

„Heilbronn hält zusammen.“ dt

Heilbronn als Arbeitgeber

Die Stadt Heilbronn gehört zu den

größten Arbeitgebern der Region. Über

3000 Menschen in mehr als 200 verschiedenen

Berufsgruppen sind bei

der Stadt beschäftigt. In rund 30 Ausbildungsberufen

bildet die Stadt mehr

als 180 Azubis aus. Mehr Infos unter

www.heilbronn.de/karriere

Foto: Stadt Heilbronn

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April 2020

WIR sind Heilbronn-Franken

Ihr Ansprechpartner: Robert Sworski | Sales Manager | Tel. 0791 95061-8320 | robert.sworski@pro-vs.de

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WIRTSCHAFT | Große Arbeitgeber

Ausbildungsplätze in Heilbronn-Franken | ABI-BRSE

Ausbildungsplätze in Heilbronn-Franken | ABI-BRSE

Helden im Alltag

Wie arbeiten derzeit Mediziner und Pflegekräfte? Welchen Problemen

und Herausforderungen stellen sie sich Tag für Tag? Und gibt es

gerade jetzt auch besonders schöne Momente? Von Denise Fiedler

AZUBI-BÖRSE

Ausbildungsplätze in Heilbronn-Franken I pro-magazin.de

Alexander Vöckler, selbst ständiger

Zahnarzt, Heilbronn

Dr. Holger Wolff, komm. Chefarzt

Anästhesie, Krankenhaus Öhringen

Tanja Kison, Pflegedienstleitung im

Seniorenzentrum Waldenburg

Wegen der Corona-Krise haben

wir in der Praxis besondere

Maßnahmen ergriffen, um

das Infektionsrisiko für Patienten und

uns selbst so gering wie möglich zu

halten. Wir führen nur medizinisch

absolut notwendige Behandlungen

durch und solche, bei denen Aerosol

entstehen kann, reduzieren wir auf ein

Mindestmaß. Wir haben unsere Organisationsstruktur

angepasst, damit die

Patienten direkt von der Praxistür in

den Behandlungsraum gelangen.

Die Beschaffung von Schutzausrüstung,

wie der speziellen FFP2 Masken,

oder Desinfektionsmitteln ist

schwierig, weil diese Dinge kaum noch

bei Händlern zu bekommen sind – und

wenn, dann zu sehr hohen Preisen.

Ich versuche mich, auch durch

den Austausch mit Kollegen, stets über

die aktuelle Entwicklung und entsprechende

Maßnahmen auf dem Laufenden

zu halten und das auch an mein

Team weiterzugeben.

Viele Patienten sind froh, dass

wir für sie da sind – und daran wird

sich auch erstmal nichts ändern. Meine

Verantwortung ihnen gegenüber

nehme ich sehr ernst. Sehr schön war,

dass mir Patienten Schutzmasken angeboten

haben, falls wir keine mehr

bekommen könnten.

Der Alltag hat sich sehr verändert,

wir müssen uns täglich neu auf

die aktuellen Erfordernisse einstellen.

Die Arbeitsbelastung abends

und nachts bei den Einsätzen auf der

Intensivstation ist hoch. Dazu kommt

die Sorge um Schutzmaterial und die

notwendigen Beatmungskapazitäten.

Rein medizinische Probleme

sind recht gut zu bewältigen, da das

Krankheitsbild einheitlich ist und mittlerweile

viele Empfehlungen existieren.

Allerdings ist die Belastung für alle

Kollegen in der Intensivstation hoch.

Die Arbeit mit der Schutzausrüstung

ist anstrengend. Dazu kommen Angst

und Unsicherheit, wie lange diese Situation

noch andauern wird.

Wir erfahren viel Dankbarkeit

aus der Bevölkerung. Das motiviert natürlich.

Die Solidarität und Zusammenarbeit

der Mitarbeiter untereinander

ist trotz der hohen Anstrengungen

enorm. Plötzlich helfen sich Kollegen,

die vorher nicht einmal genau wussten,

was die Aufgabe des anderen ist.

Es konnten schon mehrere Patienten –

die wir aus Platzmangel in umliegende

Krankenhäuser verlegen mussten – in

verbessertem Zustand zurückkehren.

Es ist ein phantastisches Gefühl, wenn

man sieht, dass die eigene Arbeit sinnvoll

und erfolgreich ist.

Es ist jeden Tag höchste Flexibilität

gefragt. Wir treffen Entscheidungen

und Evaluieren in kurzer Zeit.

Das Arbeitspensum ist hoch, nicht nur

in der Pflege, sondern auch bei der Dokumentation

und der täglichen Organisation

der Dienste, etwa wenn ein

Kollege wegbricht, weil er in Quarantäne

muss. Die Mitarbeiter täglich aufs

Neue zu motivieren und für sie da zu

sein, nimmt viel Zeit in Anspruch.

Zu der Sorge um Schutzausrüstung,

die Versorgung mit Desinfektionsmitteln

und Abfallbehältern für infektiösen

Müll sowie um die Ausfälle

von Kollegen, kommt die Sorge um die

Bewohner, die seit Wochen keinen Besuch

empfangen dürfen und sozial isoliert

sind. Das setzt den älteren Menschen

auf Dauer schwer zu.

Wir in der Pflege merken, dass

wir alle in einem Boot sitzen, egal ob

Seniorenzentrum oder Krankenhaus.

Wir arbeiten zusammen und lösen

Probleme gemeinsam. Die Bewohner

und Mitarbeiter sind sehr dankbar und

zeigen es auch. Die Bevölkerung ist

zum großen Teil sehr bemüht, uns zu

unterstützen, sei es mit guten Wünschen,

Spenden von Süßigkeiten oder

mit seelischem Beistand. Die Führungsebene

begegnet mir persönlich

sehr wertschätzend, das gibt mir Kraft.

Fotos: privat

LH

Die Schulschließungen betreffen auch die Berufsschulen. Azubis

können aber am Arbeitsplatz oder von zu Hause aus Lernen. Unternehmen

haben schnell Wege gefunden, ihre Azubis zu unterstützen.

Corona macht auch vor der Ausbildung

nicht Halt. Azubis sind in

doppelter Weise betroffen: Die

Berufsschulen sind geschlossen und

auch am Arbeitsplatz kann es zu Einschränkungen

kommen.

Unternehmen sind bemüht, ihren

Azubis bestmöglich durch die Krise

zu helfen. Der Audi-Nachwuchs

beispielsweise, schreibt das Unternehmen,

lernt mobil. Zum Ausbildungsstart

2019 wurde eine Lernplattform

eingeführt, die standortübergreifenden

Zugriff auf Lerninhalte ermöglicht.

„Schon seit einigen Jahren kommen in

der Ausbildung bei Audi digitale Lehrmethoden

zum Einsatz – das zahlt

sich jetzt in der Coronakrise aus“, sagt

Christoph Hermreck, Verantwortlicher

für die Koordination der Berufsaus-

Foto: Adobe Stock/Rymden

bildung. Er ergänzt: „Wir erleben bei

Audi gerade einen regelrechten Push

in punkto digitales Lernen.“

Dank moderner Technik kann auch von

zu Hause aus gelernt werden.

Der Ventilatorenhersteller EBM-Papst

schickt seine Azubis im Wechsel eine

Woche ins Homeoffice und eine Woche

in den Betrieb. „Auch die Ausbilder

haben sich in A- und B-Teams aufgeteilt,

damit eine durchgehende

Betreuung der Auszubildenden gewährleistet

ist, selbst wenn wir einen

Infektionsfall bekommen sollten“, sagt

Bernd Ludwig, Leiter Aus- und Weiterbildung.

Zudem gebe es eine digitalen

Lernplattform. Für die Zeit, in der sie

nicht am Arbeitsplatz sind, erhalten

beide Gruppen Arbeitspakete. Ermöglicht

wird dieses Konzept auch von den

Berufsschulen, die weiterhin dafür

sorgen, dass die theoretischen Ausbildungsinhalte

vermittelt werden. „Die

Berufsschulen haben sich schnell auf

die neue Situation eingestellt“, sagt

Ludwig. „Die Lehrer haben in Rekordgeschwindigkeit

digitale Lernmaterialien

für die Schüler erarbeitet.“ So soll

ein regulärer Ausbildungsabschluss

ermöglicht werden.

den

42

April 2020

43


AZUBI-BÖRSE | Ausbildungsplätze in Heilbronn-Franken

Ausbildungsplätze in Heilbronn-Franken | AZUBI-BÖRSE

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Job-Börse wird digital

Die Azubi-Messe muss ins Internet verlegt werden.

Und noch ein Opfer der Corona-Pandemie:

Die Job-Börse muss leider

als Veranstaltung vor Ort ausfallen. Da

die VR Bank trotzdem die Unternehmen

in der Region bei der Suche nach

Auszubildenden und Nachwuchskräften

unterstützen will, wird die Messe

kurzerhand ins Internet verlegt.

Unter www.vrjobboerse.de finden

sich vom 16. bis 30. Mai 2020 alle

Aussteller und Berufe: Hier zeigen über

70 Unternehmen, Behörden, Innungen

und (Hoch-)Schulen über 200 verschiedene

Berufsbilder. Insgesamt stehen

rund 2500 Ausbildungsplätze zur Wahl.

Das Spektrum ist breit: Es reicht

von kaufmännischen und sozialen über

gewerbliche und technische Berufe, bis

hin zu Stellen im gehobenen Verwaltungsdienst

und Studienplätzen an Dualen

Hochschulen. Nach wie vor sind

fundierte Informationen eine wesentliche

Voraussetzung bei der Suche nach

einem Ausbildungsplatz. Dass sich die

Überlegungen der VR Bank bestätigen,

zeigt die Resonanz auf die Messe in

den letzten Jahren: Rund 2500 Besucher

pro Ausstellung sprechen für sich.

Der Trend zum Studium entwickelt

sich allerdings immer stärker zum

Problem: Dem Handwerk fehlen die

dringend benötigten Fachkräfte. In vielen

Branchen gibt es volle Auftragsbücher,

die nicht abgearbeitet werden

können.

Zu wenig Nachwuchs bedeutet in

Zukunft auch weniger Menschen, die

die vorhandenen Betriebe weiterführen

könnten. Mit einer dualen Ausbildung

haben junge Menschen sehr gute

Chancen auf dem Arbeitsmarkt, darin

sind sich alle Fachleute einig.

Ziel der Job-Börse digital ist es, Jugendliche

und Unternehmen zusammenzubringen

und einen ersten Kontakt

herzustellen: Sie können sich – wie

bei einer „echten“ Messe – über die Unternehmen

informieren und die angebotenen

Ausbildungsberufe oder dualen

Studiengänge anschauen.

Zwar ist es in den letzten Jahren

für die Jugendlichen leichter geworden,

eine Lehrstelle zu finden. Trotzdem

kommt nicht jeder in seinem

Wunschberuf zum Zug. Da es aber

meist nicht den einen Lieblingsjob gibt,

sind Alternativen gefragt. Durch die

große Zahl der teilnehmenden Unternehmen

haben die Schüler die Möglichkeit,

sich schnell sowie kompakt zu

orientieren und die wichtigsten Anbieter

in der Region kennenzulernen unter

www.vrjobboerse.de.

Ausbildung oder Tätigkeit in der

Altenpflege ❘ Freiwilliges Soziales

Jahr ❘ Bundesfreiwilligendienst ❘

Praktikum

im AWO-Pflegeheim am Leinbach

Eppinger Straße 20, 74211 Leingarten

Telefon: 07131 594280

E-Mail: krotz@awo-wuerttemberg.de

im AWO-Seniorenzentrum Kesseläcker

In den Kesseläckern 16, 74613 Öhringen

Telefon: 07941 60660

E-Mail: kreeb@awo-wuerttemberg.de

#wirmachenweiter

Die AWO ist krisenerprobt! In ihrer über 100-jährigen

Geschichte hat sie schon so manche Krise gemeistert.

Gerade in Zeiten von Corona bieten wir den uns

anvertrauten Menschen liebevolle und professionelle

Pflege und Betreuung. Machen Sie mit!

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Job-Börse digital

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Alle Infos unter: www.awo-wuerttemberg.de

44 April 2020

45


AUSBLICK

Wir sind und bleiben eine wirtschaftsstarke Region

Unter dem Coronavirus leidet auch die Wirtschaft. Doch die Basis des Erfolgs ist

immer noch vorhanden: Qualitätsbewusstsein, Erfindungsreichtum und

Leistungsfähigkeit. PRO WIRTSCHAFT NEUSTART stellt starke Unternehmen

vor, die Heilbronn-Franken auch in Krisenzeiten prägen.

Digital − was sonst?

Unternehmen kommunizieren per

Videokonferenz, Lehrer unterrichten

auf Online-Plattformen: Die Corona-

Krise gibt der Digitalisierung einen

ordentlichen Schub. Wie die

Zusammenarbeit im „Digital Office“

gelingen kann und wie Rechner und

Netzwerke leistungsfähig werden,

erklären wir im Themenschwerpunkt

„Heilbronn-Franken digital“.

Die nächste

Ausgabe

erscheint ab

27. Mai

Fotos: Adobe Stock/Igor Link, Rymden2; Gerhrad Schubert GmbH

Impressum

Offizielles Organ der Bürgerinitiative

pro Region Heilbronn-Franken e. V.;

www.pro-region.de

Herausgeber

pVS - pro Verlag und Service GmbH & Co. KG

Geschäftsführer

Marcus Baumann, Tilmann Distelbarth

Leitung Produkt- und Projektmanagement

Beate Semmler

Chefredakteur

Dirk Täuber

Redaktion

Denise Fiedler, Louisa Holz

Redaktionelle Mitarbeit

Timo Lämmerhirt

Gastautoren

Stephan Kurz

Layout und Grafik

Heilbronner Stimme Medienproduktion

Anzeigenleitung

Rainer Paschke

Telefon 0791 95061-8323

rainer.paschke@pro-vs.de

Sales Management

Heike Bischoff, Dunja Moll, Robert Sworski

Es gilt die Anzeigenpreisliste

Nr. 20 vom 1.1.2020

Vertrieb

Natalie Toth

Telefon 0791 95061-8300

Erscheinungsweise: monatlich

Bezugsbedingungen

Das Jahresabo beträgt 38,16 Euro.

Nachdruck und Vervielfältigung – auch

auszugsweise – nur mit Genehmigung

des Verlages.

Verlags- und Redaktionsanschrift

pVS - pro Verlag und Service GmbH & Co. KG

Stauffenbergstraße 18

74523 Schwäbisch Hall

Telefon 0791 95061-8300

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Als Weltmarktführer der Blow-Fill-Seal-Technologie, moderner Lohnabfüller sowie als erfahrener

Entwickler und Produzent von Folienverpackungen leidet unsere Unternehmensgruppe unter

denselben Schmerzen, wie die meisten sogenannten „Hidden Champions“ in Deutschland: Noch

zu wenige Menschen kennen uns! Dabei bieten wir engagierten Einsteigern, Aufsteigern und

Überfliegern vielfältige Möglichkeiten, sich mit uns weiterzuentwickeln. Ob als Ingenieur, als

Maschinenführer oder Servicespezialist, als Facharbeiter, Lagerlogistiker oder Produktentwickler,

als Betriebswirt, Vertriebsmitarbeiter, oder, oder, oder …

Infos und Bewerbung: www.rommelag.com/karriere

Wir halten

zusammen.

Gemeinsam durch

die Krise.

#zuhausebleiben

#gesundbleiben

Frisch verpackt

Nachhaltiger, flexibler, schneller:

Die Verpackungsindustrie in der

Region hat in diesem Frühjahr wieder

ihre Neuheiten präsentiert. Wir werfen

einen Blick auf neue Produkte und

Prozesse und stellen außerdem die

Frage: Welche Auswirkungen hat

Covid-19 auf die Branche? Antworten

gibt es in der kommenden Ausgabe.

Druck und Herstellung

Möller Druck und Verlag GmbH

Zeppelinstraße 6, 16356 Ahrensfelde

Telefon 030 41909-0, Fax 030 41909-299

Gedruckt auf umweltfreundlichem UltraMag

Plus Silk-Recyclingpapier aus 100% Altpapier,

zertifiziert mit den Umweltsiegeln „Der Blaue

Engel“, „EU-Ecolabel“ sowie FSC- und PEFC-

Siegel.

ISSN 2509-5528

www.pro-magazin.de

2.000 Mitarbeiter

100 Azubis

9 Firmen

1 Familienunternehmen

46

April 2020


„WENN DIE MUSIK

DER LIEBE NAHRUNG IST,

SPIELT WEITER!“

WILLIAM SHAKESPEARE

Wenn wir auch zu unser aller Schutz

unsere Museen derzeit geschlossen halten

müssen und manches Konzert nicht gespielt

werden kann: besuchen Sie uns und unsere

Vorhaben bitte auf www.kultur.wuerth.com.

Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!

Ihr Team KULTUR bei WÜRTH

Laufende Ausstellungen

30.09.2019 bis 20.09.2020

täglich 10 – 18 Uhr

KUNSTHALLE WÜRTH | Lust auf mehr.

Neues aus der Sammlung Würth zur Kunst nach 1960

22.10.2019 bis 10.01.2021

täglich 11 – 18 Uhr

MUSEUM WÜRTH | Zwischen Pathos und Pastos –

Christopher Lehmpfuhl in der Sammlung Würth

23.11.2019 bis 26.04.2020

Mi – So und an Feiertagen 11 – 17 Uhr

HIRSCHWIRTSCHEUER | (na fritze?) lakritze.

Das Universum Dieter Roth in der Sammlung Würth

Informationen zu den Veranstaltungen

erhalten Sie unter www.kultur.wuerth.com,

T 07940 15-6200 oder kultur@wuerth.com.

Dauerausstellung

Di – So 11 – 17 Uhr

JOHANNITERKIRCHE | Alte Meister in der Sammlung Würth

unter besonderer Berücksichtigung der Holbein Madonna und

des Falkensteiner Altars.

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