Vorläufige Ausgabe – IDEENKAPITAL Leistungsbilanz 2009
Vorläufige Ausgabe – IDEENKAPITAL Leistungsbilanz 2009
Vorläufige Ausgabe – IDEENKAPITAL Leistungsbilanz 2009
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<strong>IDEENKAPITAL</strong><br />
<strong>Leistungsbilanz</strong> <strong>2009</strong>.<br />
<strong>Vorläufige</strong> <strong>Ausgabe</strong>
Inhaltsverzeichnis.<br />
4 <strong>IDEENKAPITAL</strong>-Porträt<br />
7 Markt<br />
12 Fondsübersicht<br />
14 Immobilienfonds<br />
16 Validia 1<br />
18 Validia 2<br />
20 Validia 3<br />
22 MEGA 4<br />
24 Validia Immac<br />
26 LWB 3<br />
28 DEGEWO 1<br />
30 DEGEWO 2<br />
32 WBM<br />
34 Validia Schweiz<br />
36 Metropolen Europa<br />
38 US Professional Portfolio Invest 1<br />
40 US Professional Portfolio Invest 2<br />
42 US Portfolio Invest<br />
46 US Properties Value Added<br />
50 IK Australia Core +<br />
54 Medienfonds<br />
56 Mediastream 1<br />
58 Mediastream 2<br />
60 Mediastream 3<br />
62 Mediastream 4<br />
64 Private-Equity-Fonds<br />
66 Platinia<br />
68 Britische Zweitmarkt-Lebensversicherungsfonds<br />
70 Prorendita 1<br />
72 Prorendita 2<br />
74 Prorendita 3<br />
76 Prorendita 4<br />
78 Prorendita 5<br />
80 Schiff sfonds<br />
82 Navalia 1<br />
84 Navalia 2<br />
86 Navalia 3<br />
88 Navalia 4<br />
90 Navalia 5<br />
92 Navalia 6<br />
94 Navalia 7<br />
96 Navalia 8<br />
98 Navalia 9<br />
100 Navalia 10<br />
102 Navalia 11<br />
104 Navalia 12<br />
106 Navalia 13<br />
108 Aufgelöste Fonds<br />
108 ProVictor 1<br />
110 ProVictor 2<br />
112 ProVictor 3<br />
114 IAW Washington<br />
116 ProVictor 7<br />
118 ProVictor 4<br />
120 ProVictor 5<br />
122 ProVictor 6<br />
124 Seldac 5<br />
125 Immobilien Europa<br />
126 Testat des Wirtschaftsprüfers<br />
127 <strong>IDEENKAPITAL</strong> auf einen Blick<br />
131 Impressum<br />
3 LEISTUNGSBILANZ <strong>2009</strong>. INHALTSVERZEICHNIS.
<strong>IDEENKAPITAL</strong>-PORTRÄT.<br />
Profi l<br />
Innovationskraft, Markterfahrung und eine effi ziente Organisationsstruktur<br />
<strong>–</strong> das sind die charakteristischen Merkmale<br />
von <strong>IDEENKAPITAL</strong>. Diese Merkmale vereinigt <strong>IDEENKAPITAL</strong><br />
seit vielen Jahren auch in seinen Beteiligungsangeboten.<br />
Seit 1994 erfolgreich am Markt<br />
Seit 1994 hat <strong>IDEENKAPITAL</strong> 47 geschlossene Immobilienfonds,<br />
Medienfonds, UK-Lebensversicherungsfonds sowie<br />
Schiff sbeteiligungen und einen Private-Equity-Fonds für<br />
mehr als 73.000 Anleger aufgelegt. Seit 1994 konnten rund<br />
2,8 Mrd. EUR Eigenkapital im deutschen Beteiligungsmarkt<br />
platziert werden, ein überwältigender Vertrauensbeweis der<br />
Anleger. Dieses Vertrauen ist für <strong>IDEENKAPITAL</strong> auch Verpfl<br />
ichtung, die bisherige sicherheitsorientierte Produktstrategie<br />
weiterzuverfolgen: mit starken Investmentpartnern,<br />
einem starken institutionellen Hintergrund, solide konzipierten<br />
Produkten und qualifi zierten Mitarbeitern. Denn auch<br />
künftig will <strong>IDEENKAPITAL</strong> seinen Investoren überdurchschnittliche<br />
Investitionschancen eröff nen.<br />
Neue Fonds etabliert, erfolgreiche Produktreihen fortgesetzt<br />
Das <strong>IDEENKAPITAL</strong>-Produktportfolio umfasste vor allem<br />
den ersten reinen Büro- und Gewerbeimmobilienfonds mit<br />
hochwertigen Core-Immobilien in Europa, „<strong>IDEENKAPITAL</strong><br />
Metropolen Europa“, sowie die Fortsetzung der Produktlinie<br />
der „Navalia“-Schiff sbeteiligungen mit dem Massengutfrachterfonds<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Navalia 13.<br />
Starke Partner für neue Fonds<br />
Die Innovationskraft des Emissionshauses zeigt sich unter<br />
anderem darin, dass <strong>IDEENKAPITAL</strong> seit mittlerweile 16 Jahren<br />
erfolgreich Beteiligungsangebote entwickelt. Bis 2004<br />
gehörten auch Medienfonds zu den Produktkonzepten.<br />
Einen Schwerpunkt der vergangenen Jahre bildeten US-<br />
Investments. Im Sommer 2007 wurde die Produktpalette<br />
um einen Australien-Fonds erweitert, der in Büro- und Gewerbeimmobilien<br />
in den Städten Sydney, Melbourne und<br />
Brisbane investiert. Wie bei den aktuellen US-Fonds mit dem<br />
Investmentpartner Hines kooperiert <strong>IDEENKAPITAL</strong> auch in<br />
Australien mit einem renommierten Partner: dem australischen<br />
Investmentmanager Valad. Denn stets setzt IDEENKA-<br />
PITAL auf erfahrene Manager vor Ort, die mit ihrer Expertise<br />
und langjährigen Erfahrung nicht nur investieren, sondern<br />
die Objekte auch verwalten.<br />
Fonds mit großem Gewinn aufgelöst<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> bietet seinen Anlegern solide konzipierte,<br />
eher sicherheitsorientierte und dabei doch renditestarke Investmentlösungen:<br />
Besonders erfolgreich war unser Fonds<br />
ProVictor VI. 2008 wurde das Objekt Chrysler Building dieses<br />
US-Immobilienfonds zu einem sehr guten Preis veräußert.<br />
Insgesamt erhielten die Anleger seit Fondsaufl age im Jahr<br />
2001 nach Steuern bis zu 196 Prozent ihrer Einlagen über<br />
Ausschüttungen und Rückzahlungen zurück. Auch die aktuelle<br />
Produktpalette von <strong>IDEENKAPITAL</strong> kann sich sehen<br />
lassen: Alle Investments sind wettbewerbsfähig und solide<br />
konzipiert. Die <strong>IDEENKAPITAL</strong>-Strategie, auf eine möglichst<br />
breite Risikostreuung zu setzen, zahlt sich gerade in schwierigen<br />
Zeiten aus.<br />
Zweitmarkt britischer Lebensversicherungen<br />
Die Prorendita-Fonds investieren über den Zweitmarkt in<br />
britische Lebensversicherungen, die aufgrund der britischen<br />
Versicherungsaufsicht und Einlagensicherung als sicher und<br />
rentabel gelten. Seit vielen Jahrzehnten ist der Zweitmarkt<br />
für derartige Policen in Großbritannien etabliert. Im Zuge<br />
der weltweiten Finanzkrise sind die Handelstätigkeiten auf<br />
dem Zweitmarkt für Lebensversicherungen zum Ende des<br />
Geschäftsjahres 2008 weitgehend zum Erliegen gekommen.<br />
Auch <strong>2009</strong> war ein Handel größtenteils nicht möglich. IDE-<br />
ENKAPITAL hat sich intensiv darum bemüht, die erheblichen<br />
Auswirkungen der Marktverwerfungen auf die Fonds<br />
zu begrenzen. Unter anderem wurde für einen Großteil der<br />
Fondsreihe (Prorendita II bis IV) eine Finanzierungsverlängerung<br />
bis September 2011 als zusätzliche Planungssicherheit<br />
erreicht.<br />
Medienfonds<br />
Die Fonds der Mediastream-Reihe sind unternehmerisch<br />
geprägte Beteiligungsangebote, die dem Anleger eine Beteiligung<br />
an den Chancen und Risiken des Wirtschaftsguts<br />
„Film“ bieten. Bei sämtlichen Beteiligungsangeboten wurde<br />
darauf geachtet, die wirtschaftlichen Risiken über geeignete<br />
Sicherheitskonzepte zu begrenzen.<br />
<strong>2009</strong> hat die Finanzverwaltung überraschend ihre langjährige<br />
steuerliche Einschätzung von Medien- beziehungsweise<br />
Filmfonds rückwirkend geändert. Daraus ergeben sich hohe<br />
Belastungen für die Anleger dieser Fonds. <strong>IDEENKAPITAL</strong> teilt<br />
die neue steuerliche Bewertung nicht und empfi ehlt seinen<br />
Anlegern, auf dem Rechtsweg dagegen vorzugehen.
<strong>IDEENKAPITAL</strong>-PORTRÄT.<br />
US-Immobilienfonds<br />
Die Finanzmarktkrise hat auch im US-Gewerbeimmobilienmarkt<br />
für einen deutlichen Preisrückgang bei den Objekten<br />
gesorgt. Auch unter solchermaßen erschwerten Bedingungen<br />
hat sich die Investitionsstrategie der <strong>IDEENKAPITAL</strong>-US-<br />
Fonds als richtig erwiesen: Im Mittelpunkt stehen hochwertige<br />
Büroimmobilien in den Büro- und Geschäftszentren<br />
(Central Business Districts, CBDs) von US-Metropolen oder in<br />
den Vororten der Ballungszentren.<br />
Die Portfolios der Zielfonds sind nach geografi schen Gesichtspunkten<br />
und in Bezug auf die Mieterstruktur diversifi -<br />
ziert. Zudem liegt der Vermietungsstand weiterhin über dem<br />
Durchschnitt.<br />
Der vor zwei Jahren aufgelegte Fonds „US Properties Value<br />
Added“ (USPVA) mit seinem dynamischen Portfolio aus US-<br />
Büroimmobilien setzt auf das Wertsteigerungspotenzial<br />
bestehender Immobilien durch Revitalisierung. In der globalen<br />
Finanzkrise hat dieser Bereich der Immobilien überproportional<br />
gelitten. Genau wie die Fonds der „US Professional<br />
Portfolio Invest“-Reihe wird auch der USPVA-Fonds von<br />
Hines, einem der weltweit erfolgreichsten privaten Investment-<br />
und Immobilienmanager, verwaltet. Daher sind wir<br />
zuversichtlich, dass es Hines gelingen wird, die aus der Krise<br />
resultierenden Herausforderungen großteils zu bewältigen.<br />
Australien-Fonds<br />
Renditeorientierte Investitionsziele verfolgt auch der „IK<br />
Australia Core+“ mit Gewerbeimmobilien in Down Under.<br />
Ende 2008 wurde der Fonds wie geplant geschlossen. Auch<br />
in Australien machten sich 2008 erste Auswirkungen der<br />
globalen Wirtschaftskrise bemerkbar. Dennoch wuchs die<br />
Wirtschaft auch im vergangenen Jahr noch um rund 2 Prozent.<br />
Selbst 2008 lag die Arbeitslosenquote mit 4,5 Prozent<br />
weiterhin auf niedrigem Niveau. Australien profi tiert von seinem<br />
soliden Staatshaushalt und seiner niedrigen Staatsverschuldung<br />
von nur 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.<br />
Zwar stiegen auch in den Metropolen Melbourne, Brisbane<br />
und Sydney die Leerstandsraten, sie fallen aber vergleichsweise<br />
moderat aus. <strong>IDEENKAPITAL</strong> beteiligt sich mit dem<br />
Fonds IK Australia Core+ an einem australischen Zielfonds.<br />
Gemanagt wird der Zielfonds von einem Unternehmen der<br />
Valad Property Group. Valads Marktkenntnisse zahlen sich<br />
aus: Für das Fondsgebäude Gold Fields House in Sydney<br />
haben die Behörden die ersten Genehmigungen zur teilweisen<br />
Umwandlung des bisher reinen Bürogebäudes in<br />
Wohnraum erteilt. Hierdurch dürfte sich das Wertsteigerungspotenzial<br />
erheblich vergrößern.<br />
Schiff sbeteiligungen<br />
Bisher hat <strong>IDEENKAPITAL</strong> 13 Schiff sfonds aufgelegt. Die Fonds<br />
Navalia 1 bis 7 haben in jeweils einen Produkten- beziehungsweise<br />
Chemikalientanker investiert. Mit dem Jahreswechsel<br />
2008/<strong>2009</strong> gingen die Charterraten für Tanker deutlich<br />
zurück. Bereits im Jahr 2005 beschloss <strong>IDEENKAPITAL</strong> den<br />
Aufbau einer Flotte von Massengutfrachtern (Bulkern) und<br />
wurde damit zum Trendsetter der Branche. Im Geschäftsjahr<br />
2008 wurde die erfolgreiche Serie von Bulkern mit den Fonds<br />
Navalia 10 bis 13 fortgeführt. Durch den Rohstoff hunger der<br />
aufstrebenden Staaten, insbesondere Chinas, erholten sich<br />
die Raten in der Bulkschiff fahrt seit Beginn des Jahres auf<br />
ein gutes Niveau. Diese Strategie von <strong>IDEENKAPITAL</strong> ist erfolgreich:<br />
Die Hälfte der Schiff e wird in spotmarktähnlichen<br />
Beschäftigungsverhältnissen eingesetzt. Die andere Hälfte<br />
fährt zu festen Charterraten mit renommierten Charterern<br />
wie der Nordhval Pte. Ltd., Singapur, einer Tochter der DS<br />
Norden A/S. Das sichert berechenbare Einnahmen und ermöglicht<br />
zugleich, von steigenden Charterraten zu profi tieren.<br />
Obwohl sich die <strong>IDEENKAPITAL</strong>-Flotte vergleichsweise<br />
krisenresistent zeigt, ist die Anlegernachfrage nach Schiff sfonds<br />
stark zurückgegangen. Das Unternehmen hat daher<br />
dafür gesorgt, dass alle drei bestellten Schiff e im Gesamtwert<br />
von rund 120 Mio. USD nicht abgeliefert werden.<br />
Fonds im Jahr 2010<br />
Im Geschäftsjahr 2010 erweiterte <strong>IDEENKAPITAL</strong> sein Produktportfolio<br />
um einen Büro- und Gewerbeimmobilienfonds<br />
mit ausschüttungsorientierten Objekten in europäischen<br />
Großstädten sowie einen mit Einzelhandelsimmobilien.<br />
Diese Anlageklassen bilden auch den Schwerpunkt der weiteren<br />
Produktentwicklung im Jahr 2010. Innovationskraft,<br />
Markterfahrung und eine effi ziente Organisationsstruktur<br />
<strong>–</strong> auf diese Kernkompetenzen setzt <strong>IDEENKAPITAL</strong> auch in<br />
Zukunft. Denn auch künftig will <strong>IDEENKAPITAL</strong> seinen Investoren<br />
überdurchschnittliche Investitionschancen eröff nen.<br />
Das meinen wir mit unserer zentralen Botschaft:<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> <strong>–</strong> Ihr Kapital hat gute Anlagen.<br />
Die vorliegende <strong>Leistungsbilanz</strong> beschränkt sich auf das abgelaufene<br />
Geschäftsjahr <strong>2009</strong>. Mögliche Auswirkungen der<br />
Finanzkrise auf das Jahr 2010 können nicht hier, sondern nur<br />
in der <strong>Leistungsbilanz</strong> 2010 dargestellt werden.<br />
Testat<br />
Die <strong>Leistungsbilanz</strong> <strong>2009</strong> erscheint in zwei Aufl agen. Die vorliegende<br />
<strong>Leistungsbilanz</strong> ist die vorläufi ge <strong>Ausgabe</strong> für das<br />
Berichtsjahr <strong>2009</strong>.<br />
5 LEISTUNGSBILANZ <strong>2009</strong>. <strong>IDEENKAPITAL</strong>-PORTRÄT.
Markt.<br />
Vertrieb geschlossener Fonds weiterhin<br />
schwierig<br />
Schwieriges Geschäftsjahr für geschlossene Fonds<br />
Nach einem recht schwierigen Jahr 2008 musste die Branche<br />
der geschlossenen Fonds im Geschäftsjahr <strong>2009</strong> einen<br />
empfi ndlichen Einbruch hinnehmen. Die Subprime-Krise<br />
des amerikanischen Immobilienmarkts hat eine weltweite<br />
Wirtschafts- und Finanzkrise ausgelöst. Deren negative Folgen<br />
machten sich in praktisch allen Investmentbereichen<br />
bemerkbar. Dementsprechend sank das Platzierungsergebnis<br />
der Branche gegenüber dem Vorjahr nochmals drastisch<br />
auf 5,14 (Vorjahr 8,3) Mrd. EUR 1) . Die gesamte Branche hat<br />
damit nur etwa halb so viel Eigenkapital platzieren können<br />
wie im Jahr 2007, dem Jahr vor der Krise.<br />
Unter allen Anlageklassen erfreuten sich Immobilienfonds<br />
immer noch der größten Beliebtheit, jedoch ging selbst ihr<br />
Platzierungsergebnis gegenüber dem Vorjahr laut Scope<br />
um 19,18 Prozent auf 2,47 Mrd. EUR zurück. Das Platzierungsergebnis<br />
bei den Schiff sbeteiligungen sank wesentlich<br />
stärker, nämlich um 70,55 Prozent auf 0,74 Mrd. EUR. Bei<br />
den LV-Sekundärmarktfonds war der Einbruch am stärksten:<br />
Mit 0,1 Mrd. EUR konnte weniger als die Hälfte des Vorjahresvolumens<br />
von 0,3 Mrd. EUR platziert werden.<br />
Zwar sind viele Anleger immer noch skeptisch gegenüber<br />
unternehmerischen Beteiligungen wie geschlossenen<br />
Fonds. Doch es gibt auch wieder erste positive Anzeichen.<br />
Bei vielen reift jedoch inzwischen die Erkenntnis, dass mit<br />
den gegenwärtig historisch niedrigen Zinsen eine sinnvolle<br />
Kapitalanlage kaum möglich ist. Überdies werden die Milliarden<br />
aus den staatlichen Stützungspaketen für die Wirtschaft<br />
einen Nebeneff ekt haben: Infl ation!<br />
Über kurz oder lang dürfte diese Entwicklung die Investition<br />
in Sachwerte mindestens so interessant machen wie vor der<br />
Krise. Denn der Anlagebedarf ist weiterhin vorhanden. Mehr<br />
als jemals zuvor zählt dann vor allem eines: die Qualität eines<br />
Anlageprodukts und seines Initiators.<br />
12<br />
10<br />
8<br />
6<br />
4<br />
2<br />
0<br />
2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 <strong>2009</strong><br />
Plaziertes Eigenkapital im Gesamtmarkt in Mrd. EUR<br />
1) Quelle: Scope; Jahresstudien 2000<strong>–</strong><strong>2009</strong><br />
2) Quelle: Scope (2008: Umstellung bei Scope von eigener Erhebung auf VGF-Marktzahlen)<br />
Jahr Platziertes Eigenkapital<br />
2000 9,40<br />
2001 7,73<br />
2002 7,17<br />
2003 7,97<br />
2004 10,33<br />
2005 10,52<br />
2006 9,33<br />
2007 9,90<br />
2008 8,32 2)<br />
<strong>2009</strong> 5,14<br />
Immobilienmarkt<br />
US-Wirtschaft<br />
Das Ende des Jahres <strong>2009</strong> scheint der Wendepunkt der globalen<br />
Finanz- und Wirtschaftskrise gewesen zu sein. Im dritten<br />
Quartal <strong>2009</strong> verzeichnete die US-Wirtschaft nach vier<br />
vorausgegangenen negativen Quartalen wieder ein leichtes<br />
Wachstum. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs mit<br />
einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,2 Prozent.<br />
Für 2010 erwarten Wirtschaftsexperten wegen der hohen<br />
Arbeitslosigkeit und dem Auslaufen der Konjunkturprogramme<br />
einen noch recht holprigen Erholungsprozess. Die<br />
US-amerikanische Zentralbank (Fed) hat ihre Wachstumsprognosen<br />
Ende <strong>2009</strong> aufgrund der vielversprechenden<br />
Entwicklungstendenzen nach oben korrigiert. Die Zentralbanker<br />
erwarten ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts<br />
im Jahr 2010 zwischen 3,2 und 3,7 Prozent, wie einem veröffentlichten<br />
Protokoll des Off enmarktausschusses vom Juni<br />
2010 zu entnehmen ist. Für die Folgejahre 2011 und 2012<br />
erwartet man für die USA sogar noch höhere Wachstumsraten.<br />
Allerdings sieht die Fed auch Risiken wie die schleppende<br />
Kreditvergabe der Banken und die im Zuge der Krise<br />
gestiegene Arbeitslosigkeit. Seit Beginn der Rezession hatte<br />
sich die Arbeitslosenquote von 5 auf circa 10 Prozent nahezu<br />
verdoppelt. Aber auch auf dem Arbeitsmarkt, der unter<br />
anderem einen großen Einfl uss auf den Markt für gewerblich<br />
genutzte Immobilien hat, sind Erholungstendenzen zu<br />
erkennen. So nahm im April 2010 die Zahl der Beschäftigten<br />
in den USA um rund 290.000 zu. Damit stieg die Anzahl der<br />
Beschäftigten den vierten Monat in Folge und spiegelt den<br />
stärksten Anstieg seit 2006 wider.<br />
US-Büroimmobilienmarkt<br />
Der US-Gewerbeimmobilienmarkt beginnt sich in einzelnen<br />
Regionen wie zum Beispiel Washington D. C. wieder zu erholen.<br />
Auch New York hat off enbar die schlimmsten Auswirkungen<br />
der Finanz- und Arbeitsmarktkrise überstanden. Die<br />
7 LEISTUNGSBILANZ <strong>2009</strong>. MARKT.
Markt.<br />
Preise für gewerblich genutzte Immobilien sind seit Beginn<br />
der Rezession in den USA zwar deutlich gesunken, sollten<br />
sich aber in diesem Jahr auf einzelnen Märkten erstmals wieder<br />
moderat erholen. In erster Linie hat bereits das Premium-Segment<br />
mit Büroobjekten in den sogenannten Core-<br />
Märkten bester Qualität erste Preissteigerungen erfahren.<br />
Dort sind die entsprechende Nachfrage und Finanzierung<br />
vorhanden, gleichzeitig ist das Angebot an Neubaufl ächen<br />
überschaubar. Aber auch die Märkte für Gewerbeimmobilien<br />
in San Francisco und Houston scheinen gemäß dem Immobilienunternehmen<br />
Jones Lang LaSalle die Talsohle überwunden<br />
zu haben. 1) Bislang kommt es zwar immer noch<br />
zu vergleichsweise wenigen Immobilienverkäufen. In den<br />
gesamten Vereinigten Staaten stieg das gehandelte Immobilienvolumen<br />
im dritten Quartal <strong>2009</strong> jedoch gegenüber<br />
dem Vorjahr um 15 Prozent. 2)<br />
Die Nachfrage nach Bürofl ächen blieb auch im vierten Quartal<br />
<strong>2009</strong> noch relativ zurückhaltend. Allerdings hat sich der<br />
Leerstand im Vergleich zu den Vorquartalen nur noch marginal<br />
erhöht. Experten gehen aufgrund dieser Entwicklung<br />
davon aus, dass der Höchststand in der zweiten Jahreshälfte<br />
2010 erreicht sein wird und danach mit wieder ansteigender<br />
Nachfrage zu rechnen ist.<br />
Auch das Fremdfi nanzierungsvolumen ist aufgrund der<br />
angespannten Situation der amerikanischen Banken nach<br />
wie vor sehr niedrig. Die Fed trägt deshalb durch weitere<br />
monetäre Maßnahmen zur Verbesserung der Refi nanzierungsmöglichkeiten<br />
von Büroimmobilien bei. 3) Diese Entwicklung<br />
dürfte die Lage in den USA im Jahr 2010 ebenfalls<br />
wieder leicht entspannen und zu einem stärkeren Handel<br />
von Gewerbeimmobilien führen.<br />
Australien <strong>–</strong> Wirtschaft<br />
Entgegen dem weltweiten Trend konnte Australien als<br />
einziger OECD-Staat mit 0,8 Prozent Steigerung ein Wirtschaftswachstum<br />
verzeichnen. Die Arbeitslosigkeit scheint<br />
ihren Höhepunkt Mitte <strong>2009</strong> erreicht zu haben und sank<br />
zum Ende des Jahres bereits wieder auf 5,7 Prozent. 4) Mit<br />
zunehmender Wirtschaftsleistung wird wieder mit einer erhöhten<br />
Nachfrage bei Bürofl ächen gerechnet.<br />
Der Büroimmobilienmarkt Australien<br />
Auch wenn die Auswirkungen der weltweiten Krise in Australien<br />
eher moderat ausgefallen sind, waren die Veränderungen<br />
an den sechs wichtigsten Hauptimmobilienstandorten <strong>–</strong> Sydney,<br />
Brisbane, Melbourne, Canberra, Adelaide und Perth <strong>–</strong> zu<br />
spüren. Die Leerstände von Büroimmobilien stiegen an.<br />
1) Quelle: JLL <strong>–</strong> North America Office Outlook Q1 2010<br />
2) Quelle: JLL <strong>–</strong> North America Office Outlook Q1 2010<br />
3) Quelle: FTD.de, 18.02.2010<br />
4) Quelle: Auswärtiges Amt, www.auswaertiges-amt.de<br />
Australiens größter Markt für Büroimmobilien ist Sydney.<br />
Dort sind die Leerstandsraten Ende <strong>2009</strong> auf rund 8,2 Prozent<br />
angestiegen. Der Höchststand wurde zur Jahreshälfte mit<br />
rund 8,9 Prozent Leerstand erreicht und ist seitdem rückläufi<br />
g, ein weiteres Indiz für das positive Wirtschaftsklima.<br />
Bei den Mieten setzt sich der Trend des Vorjahres fort. In<br />
den Hauptgeschäftszentren (dem sogenannten Central<br />
Business District = CBD) gaben die Mieten im Jahresverlauf<br />
<strong>2009</strong> moderat nach um rund 3,6 Prozent im Vergleich zum<br />
Vorjahr.<br />
In Brisbane, der Hauptstadt des Bundesstaates Queensland,<br />
sind viele Niederlassungen großer Firmen angesiedelt. Bereits<br />
Anfang <strong>2009</strong> zeichneten sich als Folge der Wirtschaftskrise<br />
steigende Leerstände ab. Dabei stieg die Leerstandsrate<br />
in Brisbane CBD im Verlauf des Jahres <strong>2009</strong> rasant um 6 Prozentpunkte<br />
auf zuletzt 10,2 Prozent Ende <strong>2009</strong> an. Auch bei<br />
den Mieten macht sich die sinkende Nachfrage bemerkbar.<br />
So stiegen die aufzubringenden Vergünstigungen für Mieter,<br />
während parallel auch die zu erzielenden Mieten um gut<br />
16 Prozent zurückgingen.<br />
Melbourne, die Hauptstadt des Bundesstaates Victoria,<br />
zeichnet sich <strong>–</strong> ähnlich wie Sydney und Brisbane <strong>–</strong> durch<br />
die Präsenz verschiedener großer australischer Firmen aus.<br />
Die Leerstandsrate in den Geschäftszentren von Melbourne<br />
lag mit 6,4 Prozent zwar über der von Ende 2008 (5,2 Prozent),<br />
jedoch immer noch unter der durchschnittlichen<br />
Leerstandsrate der australischen Büromärkte von 8 Prozent.<br />
In Anbetracht der wirtschaftlichen Unsicherheiten wurden<br />
nur wenige neue Projekte in Melbourne fertiggestellt. Da<br />
dadurch die Angebotsseite weitgehend unverändert blieb,<br />
sind auch die Mieten im Premium-Sektor mit 418 AUD/m²<br />
im Jahr <strong>2009</strong> stabil geblieben.<br />
Wirtschaft Europa<br />
Der Negativentwicklung der Weltwirtschaft in den ersten<br />
sechs Monaten im Jahr <strong>2009</strong> schloss sich ein starker Aufwärtstrend<br />
der Konjunktur und der Finanzmärkte an, nachdem<br />
unter anderem off enkundig gerworden war, dass die<br />
Europäischen Union (EU) entschlossen ist, einen Kollaps<br />
des Euro zu verhindern. Von einem sich selbst tragenden<br />
Aufschwung kann allerdings immer noch keine Rede sein.<br />
Der Erholungsprozess der Wirtschaft wird noch einige Zeit<br />
in Anspruch nehmen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der<br />
Eurozone wies im ersten Quartal 2010 erstmals wieder ein<br />
Wachstum von circa 0,2 Prozent aus. Das Wachstum Großbritanniens<br />
lag im selben Zeitraum mit einem Zuwachs<br />
von 0,3 Prozent geringfügig über dem des europäischen
Markt.<br />
Festlands. Das zweite Quartal wird voraussichtlich durch ein<br />
leicht höheres Wirtschaftswachstum (+0,6 Prozent) in der<br />
Eurozone gekennzeichnet sein. Auf das gesamte Jahr hochgerechnet<br />
gehen Experten davon aus, dass das BIP insgesamt<br />
um 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zulegen könnte. 1)<br />
Büroimmobilien Europa<br />
Die Ereignisse an dem europäischen Markt für Büroimmobilien<br />
bargen für Investoren diverse Überraschungen. Während<br />
die Mieten erwartungsgemäß unter Druck gerieten, zeigten<br />
sich bei den Immobilienbewertungen bereits wieder erste<br />
Beruhigungstendenzen. Ob ein Anstieg der Immobilienpreise<br />
anhält, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Die<br />
weitere Entwicklung dürfte zum einen vom Arbeitsmarkt abhängen.<br />
Die Arbeitslosenzahlen sind im ersten Halbjahr 2010<br />
zurückgegangen. Des Weiteren wird es von entscheidender<br />
Bedeutung sein, ob die Banken der Immobilienbranche wieder<br />
genügend Geld für Finanzierungen bereitstellen.<br />
Der deutsche Immobilienmarkt<br />
Der Bürofl ächenumsatz in den fünf größten deutschen Büromärkten,<br />
Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München,<br />
lag im vergangenen Jahr bei knapp 2 Mio. m². Dies ist<br />
der niedrigste Wert der letzten zehn Jahre. Gegenüber 2008<br />
ging der Flächenumsatz um circa 30 Prozent zurück. Infolge<br />
der Umsatzschwäche sanken die Spitzenmieten in allen<br />
Märkten <strong>–</strong> am stärksten in Berlin und Frankfurt. Auch das<br />
durchschnittliche Mietniveau wies zumeist eine Abwärtstendenz<br />
auf und stieg nur dort an, wo sich die Flächennachfrage<br />
stärker als zuletzt auf die Innenstadt und die zentralen<br />
Geschäftsviertel konzentrierte. Die Leerstandsquote stieg im<br />
Durchschnitt aller Märkte auf 9,5 Prozent an. Im laufenden<br />
Jahr wird die 10-Prozent-Marke überschritten. In deutsche<br />
Büroimmobilien wurden im vergangenen Jahr etwa 3,7<br />
Mrd. Euro investiert. Verglichen mit dem Jahr 2008 bedeutet<br />
dies einen Rückgang um circa 24 Prozent. Trotz dieser deutlichen<br />
Volumenverringerung entwickelte sich der Büroimmobiliensektor<br />
damit besser als der Gesamtmarkt. Da sich<br />
die Nachfrage der Investoren sehr stark auf hochwertige<br />
und langfristig vermietete Objekte in guten Lagen konzentrierte,<br />
blieben die Spitzenrenditen im Jahresverlauf relativ<br />
stabil und wiesen zum Jahresende allenfalls eine leichte<br />
Abwärtstendenz auf. Wegen der bereits vorhandenen und<br />
sich vermutlich weiter verschärfenden Knappheit bei langfristig<br />
vermieteten Immobilien an guten Standorten (Core-<br />
Immobilien) ist eine Nachfrageverschiebung in riskantere<br />
Risikoklassen wahrscheinlich. 2)<br />
1) Quelle: Hines <strong>–</strong> European Offica Market Update H1 2010<br />
2) Quelle: Savills Research, Büromarkt Deutschland <strong>2009</strong><br />
3) Quelle: www.mpaa.org, www.ffa.de<br />
Der Schweizer Immobilienmarkt<br />
Die Finanzkrise hat auch in der Schweiz die Realwirtschaft<br />
erreicht. Die Auswirkungen sind in den einzelnen Branchen<br />
bisher noch unterschiedlich stark zu spüren. Die Baubranche<br />
hatte bisher noch relativ wenig unter der Krise zu leiden.<br />
Dies ist wenig erstaunlich, da der Bau von langfristigen Aufträgen<br />
lebt und sich die Auswirkungen einer Rezession erst<br />
mit einiger Verzögerung bemerkbar machen. Die rückläufi<br />
gen Baugesuche im Wohnungsbereich lassen aber erwarten,<br />
dass auch dieser Sektor in absehbarer Zeit mit Problemen<br />
konfrontiert werden wird. Die Nachfrage nach Wohnraum<br />
ist nach wie vor sehr hoch. Im Jahr <strong>2009</strong> blieb der Leerstand<br />
wiederum unter 1 Prozent.<br />
Kino- und Home-Entertainment-Markt<br />
Kino-Rekordergebnis <strong>2009</strong><br />
Von der weltweiten Wirtschaftskrise hat die Kinobranche<br />
wenig gespürt. Nachdem bereits im Vorjahr die Umsätze<br />
an den Kinokassen einen historischen Höchststand erreicht<br />
hatten, stieg das Ergebnis <strong>2009</strong> nochmals um 7,6 Prozent<br />
auf 29,9 Mrd. USD an (2008: 27,8 Mrd. USD). Die Einspielergebnisse<br />
in den USA konnten sogar um 10,1 Prozent auf<br />
10,6 Mrd. USD gesteigert werden (Vorjahr 9,6 Mrd. USD).<br />
Ähnlich positiv entwickelte sich auch das Geschehen in der<br />
deutschen Kinobranche. Nach einem erfolgreichen Jahr<br />
2008 konnte sie auch <strong>2009</strong> wieder erhebliche Steigerungen<br />
erzielen: Die Besucherzahlen stiegen um 13,1 Prozent<br />
im Vergleich zum Vorjahr, die Umsatzzahlen in Deutschland<br />
sogar um 22,8 Prozent. 146 Millionen Besucher gingen ins<br />
Kino (Vorjahr 129 Mio.), der Umsatz stieg auf 976 Mio. EUR<br />
(Vorjahr 794,7 Mio. EUR). 3)<br />
DVD-Verkauf auf konstant hohem Niveau<br />
Der Absatz von Home-Entertainment-Produkten weist in<br />
Deutschland ein konstant hohes Niveau auf. Die Branche<br />
erreichte mit einer Umsatzsteigerung von knapp 6,7 Prozent<br />
im Vergleich zum Vorjahr das zweitbeste Ergebnis seit 2000.<br />
Der DVD-Verkauf konnte um 5 Prozent auf 107 Millionen<br />
Stück gesteigert werden. Der Anteil der neuen Medienformate<br />
wie Blu-ray und HD-DVD wuchs im Vergleich zum Vorjahr<br />
um über 100 Prozent. Die Prognose zum Blu-ray-Verkauf<br />
von über 100 Mio. EUR wurde mit tatsächlichen 119 Mio.<br />
EUR Umsatz sogar noch übertroff en.<br />
Home-Entertainment wird immer wichtiger<br />
Die deutsche Home-Entertainment-Branche (Verkauf und<br />
Verleih) konnte insgesamt rund 1,65 Mrd. EUR nach 1,56<br />
9 LEISTUNGSBILANZ <strong>2009</strong>. MARKT.
Markt.<br />
Mrd. EUR im Jahr 2008 erwirtschaften. Damit ist der Umsatz<br />
in diesem Markt immer noch um 0,68 Mrd. EUR höher als<br />
das Einspielergebnis der Kinovermarktung von 0,976 Mrd. EUR<br />
in Deutschland. 1) Die Free- und Pay-TV-Sender sind ein weiterer<br />
wichtiger Bestandteil der Vermarktungskette. So gab es<br />
<strong>2009</strong> in Deutschland 12.092 Sendetermine von Kinofi lmen<br />
im Free-TV insgesamt, davon 547 Filmpremieren. 2)<br />
Der Private-Equity-Markt<br />
Erste Erholungen in der Weltwirtschaft sind in der<br />
Private-Equity-Branche zu spüren<br />
Die Weltwirtschaft hat sich im Jahr <strong>2009</strong> gegenüber dem<br />
historischen wirtschaftlichen Einbruch des Vorjahres etwas<br />
erholt. Trotzdem ist es verfrüht, bereits jetzt das Ende der<br />
Wirtschaftskrise auszurufen, vielmehr ist ihre nachhaltige<br />
Beendigung noch nicht ausgemacht. Die zwischenzeitliche<br />
Erholung der Aktienmärkte wirkt sich auch auf die Bewertungen<br />
von Portfoliounternehmen aus. Da die Manager der<br />
Anlageprogramme häufi g Marktwerte für den Zeitwert ihrer<br />
Investments verwenden, haben die steigenden Aktienmärkte<br />
die Bewertungen von Portfoliounternehmen im Jahr<br />
<strong>2009</strong> generell stabilisiert. Dieser Zusammenhang mit der<br />
Entwicklung der Aktienmärkte ist typisch für die Volatilität in<br />
den Portfolios von Private-Equity-Anlageprogrammen.<br />
Fundraising in Deutschland erneut rückläufi g<br />
Wie schon 2008 wurden auch <strong>2009</strong> nur noch wenige neue<br />
Fonds initiiert. Die unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen<br />
und die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise<br />
haben viele Beteiligungsgesellschaften dazu<br />
gezwungen, ihr Fundraising zu verlängern oder zu verschieben.<br />
Institutionelle Investoren zeigten nur wenig Bereitschaft,<br />
in Private-Equity-Fonds zu investieren. Zwar wurden<br />
annähernd alle neuen Mittel des Jahres <strong>2009</strong> im Zuge des<br />
unabhängigen Fundraisings bei institutionellen und privaten<br />
Investoren eingeworben. Im Vergleich zum Vorjahr, als<br />
unabhängige deutsche Fonds 1.837 Mio. EUR einwarben,<br />
gingen sie jedoch um ein Drittel auf 1.206 Mio. EUR zurück.<br />
Das Volumen der Beteiligungsverkäufe in Deutschland (zu<br />
Anschaff ungskosten) erreichte 1.595 Mio. EUR, was einem<br />
Rückgang von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert<br />
von 2.262 Mio. EUR entspricht. 3)<br />
US-Transaktionsvolumen hat sich leicht erholt<br />
Nachdem die Zahl der Desinvestments in Amerika durch<br />
IPOs 2008 dramatisch abgefallen war, hat sich der Markt<br />
<strong>2009</strong> wieder gefestigt. Insgesamt wurden mit zwölf IPOs<br />
1) Quelle: bvv-medien<br />
2) Quelle: www.spio.de<br />
3) Quelle: www.bvk-ev.de<br />
4) Quelle: www.nvac.org<br />
5) Quelle: www.handelsblatt.com<br />
doppelt so viele Unternehmen an die Börse gebracht wie<br />
im Vorjahr. Das Volumen erhöhte sich von 470,2 Mio. USD<br />
auf 1.642,1 Mio. USD <strong>2009</strong>. Dagegen haben Unternehmensfusionen<br />
und der Erwerb von Unternehmensanteilen<br />
(Mergers and Acquisitions, M&A) im Jahr <strong>2009</strong> weiter abgenommen<br />
<strong>–</strong> von 348 Transaktionen auf 263. 4)<br />
Branche kann 2010 mit einer leichten Erholung rechnen<br />
Nach Einschätzung der Wirtschaftprüfungsgesellschaft<br />
Ernst & Young hat der Private-Equity-Markt im zweiten<br />
Halbjahr <strong>2009</strong> seinen Tiefpunkt überwunden und kann<br />
2010 mit einem leichten Wachstum rechnen. Dennoch wird<br />
die Finanzierung auch im laufenden Jahr das Hauptproblem<br />
darstellen. Die Banken stellen den Finanzinvestoren<br />
nur relativ wenig Mittel zur Verfügung. Laut Ernst & Young<br />
zwingt die Geldknappheit die Investoren, sich auf kleinere<br />
Transaktionen zu konzentrieren oder mehr eigenes Kapital<br />
einzubringen. Börsengänge als Weg zum Ausstieg blieben<br />
wegen mangelnden Interesses allerdings seit Anfang 2008<br />
versperrt. Viele Finanzinvestoren wollen ihre Beteiligungsunternehmen<br />
mit Gewinn an die Börse bringen. Sollten<br />
Börsengänge wieder möglich sein, könnte das auch der Beteiligungsbranche<br />
einen kräftigen Schub geben. 5)<br />
Zweitmarkt für britische Lebensversicherungen<br />
Finanzkrise hinterlässt Spuren beim Wert britischer<br />
Versicherungspolicen<br />
Großbritannien ist hinter den USA und Japan der drittgrößte<br />
Markt für Lebensversicherungen und damit der größte<br />
Lebensversicherungsmarkt in Europa. Britische Lebensversicherungen<br />
gelten dank der britischen Versicherungsaufsicht<br />
und Einlagensicherung als besonders sicher und<br />
rentabel. Vorzeitig von den Versicherten verkaufte Policen<br />
werden bereits seit Jahrzehnten im britischen Zweitmarkt<br />
gehandelt. Der Käufer erwirbt die Policen am Zweitmarkt<br />
über ihren Rückkaufswerten, jedoch deutlich unter ihrem<br />
kalkulierten „inneren Wert“. Die Schnittstelle zwischen Policenverkäufern<br />
und -käufern bilden die sogenannten Market<br />
Maker. Diese bewerten die angebotenen Policen und geben<br />
anschließend ein Kaufangebot ab.<br />
Fehlende Refi nanzierungsmöglichkeiten führen zum<br />
Erliegen der Handelstätigkeiten und sinkenden Rückkaufswerten<br />
Im Geschäftsjahr <strong>2009</strong> fand weiterhin kaum Handel auf dem<br />
Zweitmarkt mit britischen Lebensversicherungen statt. Institutionelle<br />
Anleger sahen sich durch die Finanzkrise und
Markt.<br />
die damit einhergehenden Kreditrestriktionen nicht in der<br />
Lage, zu investieren. Besonders im ersten Halbjahr des Berichtsjahres<br />
waren die Versicherungsnehmer durch die Wirtschafts-<br />
und Finanzkrise weiterhin verunsichert und es kam<br />
zu erhöhten Policenrückgaben an die Versicherungsgesellschaften.<br />
Durch die Finanzkrise gingen des Weiteren die<br />
freien Reserven der Versicherungsgesellschaften in großem<br />
Umfang zurück. Der im ersten Halbjahr beginnende und bis<br />
Ende des Berichtsjahres <strong>2009</strong> anhaltende Aufwärtstrend bei<br />
den Vermögenswerten der Deckungsstöcke zeigte daher<br />
nur wenig Wirkung auf die Rückkaufswerte. Erst Ende <strong>2009</strong><br />
begannen die ersten Versicherungsgesellschaften auch die<br />
Rückkaufswerte ihrer Policen wieder anzuheben, nachdem<br />
sie wieder Gewinne in die freien Reserven einfl ießen lassen<br />
konnten. Insgesamt haben die Versicherer im Jahr <strong>2009</strong> die<br />
Rückkaufswerte erneut um weitere rund 3 Prozent reduziert<br />
<strong>–</strong> trotz fortlaufender Prämienzahlungen in Höhe von durchschnittlich<br />
3,5 Prozent.<br />
Ertragsglättung (Smoothing) federt schwache Renditen ab<br />
Die jährlichen Renditen vor Steuern der Sondervermögen<br />
der zehn größten Versicherungsgesellschaften entwickelten<br />
sich im abgelaufenen Geschäftsjahr <strong>2009</strong> wie folgt:<br />
Versicherungsgesellschaft 2006 2007 2008 <strong>2009</strong><br />
Standard Life 10,4 5,5 <strong>–</strong>10,2 7,2<br />
Friends Provident 8,0 5,0 <strong>–</strong>10,5 9,3<br />
Prudential 12,4 7,2 <strong>–</strong>15,8 18,3<br />
Prudential (Scottish Amicable) 11,8 6,5 1) 18,4<br />
AVIVA (Norwich Union) 10,7 5,8 <strong>–</strong>12,3 8,3<br />
Clerical Medical and General 9,8 1,9 <strong>–</strong>12,4 8,6<br />
Legal & General 11,2 5,0 <strong>–</strong>18,0 14,0<br />
Scottish Widows 10,0 5,0 <strong>–</strong>17,5 11,1<br />
Scottish Provident 5,8 5,2 <strong>–</strong>11,2 9,3<br />
AVIVA (Commercial Union) 10,7 5,8 <strong>–</strong>11,9 8,3<br />
Durchschnitt 10,1 5,7 <strong>–</strong>13,3 11,3<br />
Quelle: Veröff entlichungen Versicherungsgesellschaften<br />
1) Es liegen für das Jahr 2008 keine Veröffentlichungsdaten vor.<br />
Schiff fahrtsmärkte<br />
Die Entwicklung der Schiff fahrtsmärkte im Geschäftsjahr<br />
<strong>2009</strong> ist von einem deutlichen Unterschied zwischen den<br />
einzelnen Schiff stypen geprägt. Auf der einen Seite die Containerschiff<br />
fahrt mit ihren sehr geringen Charterraten, die<br />
bei einigen Schiff en nicht mal die Betriebs- und Zinskosten<br />
deckten, was einige Reeder veranlasste, Schiff e auf Reede zu<br />
legen. Auf der anderen Seite die Bulkschiff fahrt, die durch<br />
den starken Rohstoff hunger der aufstrebenden Staaten wie<br />
China und Indien die Finanzkrise so gut wie ohne größere<br />
Probleme bewältigen konnten. Ein gemischtes Bild gab<br />
die Tankschiff fahrt ab. Waren Anfang <strong>2009</strong> die Charterraten<br />
noch auf einem auskömmlichen Niveau, begann im zweiten<br />
Quartal der starke Ratenverfall. Nur langsam erholte sich<br />
die Tankschiff fahrt von den niedrigen Charterraten und hat<br />
zum Ende <strong>2009</strong> wieder ein einigermaßen auskömmliches<br />
Niveau erreicht.<br />
Produktentankerfahrt<br />
Das Geschäftsjahr <strong>2009</strong> war weitgehend gekennzeichnet<br />
von den Auswirkungen der Finanzkrise, die zum bisher<br />
schwersten Einbruch der Weltwirtschaft geführt hat. Die<br />
Welthandelsproduktion ging um 1,1 Prozent und der Welthandel<br />
insgesamt um 11,5 Prozent zurück. Dieser Entwicklung<br />
konnte sich die Produktentankschiff fahrt nicht entziehen:<br />
Der Chartermarkt für Produktentanker startete im Jahr<br />
<strong>2009</strong> von einem ausgesprochen hohen Niveau und verschlechterte<br />
sich im Jahresverlauf kontinuierlich. Waren die<br />
Charterraten in den ersten zwei Quartalen mit einem Wert<br />
von knapp unter 15.500 USD/Tag, verglichen mit anderen<br />
Schiff stypen, noch auf einem auskömmlichen Niveau, fi elen<br />
die Raten im dritten Quartal auf weniger als 5.500 USD/Tag.<br />
Diese Entwicklung ist im Wesentlichen dem weltweiten<br />
Rückgang im Transportvolumen für Raffi nerieerzeugnisse<br />
geschuldet. Für die Navalia-Produktentanker der Handysize-<br />
und MR-Größe konnten durch die Beschäftigung im<br />
Glencore-Pool bessere Ergebnisse erzielt werden als am<br />
Spot-Markt.<br />
Massengutfahrt<br />
Die Massengutfahrt war 2008 unmittelbar von der Finanzkrise<br />
betroff en. Die Raten fi elen für Superhandymax-Schiff e auf<br />
ein Niveau von unter 7.000 USD pro Tag und waren damit<br />
nicht mehr auskömmlich. Eine kontinuierliche Erholung des<br />
Marktes setzte jedoch bereits mit Beginn des Jahres <strong>2009</strong><br />
ein. Nachdem die Spot-Raten für das erste Halbjahr <strong>2009</strong> bei<br />
rund 12.000 USD pro Tag lagen, konnte im zweiten Halbjahr<br />
bereits ein durchschnittliches Niveau von rund 18.000 USD<br />
pro Tag erzielt werden. Im Dezember <strong>2009</strong> wurden teilweise<br />
sogar über 25.000 USD pro Tag erzielt (Quelle: Clarksons).<br />
Auch der Baltic Dry Index (BDI) spiegelt diese Entwicklung<br />
wider: Der BDI erreichte im vierte Quartal seinen Jahreshöchststand<br />
mit 4.661 am 19. November <strong>2009</strong> und hat seit<br />
Jahresanfang deutlich an Wert zugelegt (Stand 2. Januar<br />
<strong>2009</strong>: 772).<br />
11 LEISTUNGSBILANZ <strong>2009</strong>. MARKT.
Fondsübersicht.<br />
Fonds Kumulierte Kumuliertes steuerl. Anfängliches Invest.-<br />
Ausschüttungen Ergebnis Eigenkapital Volumen<br />
(ohne Agio)<br />
Soll Ist Soll Ist Ist Ist<br />
Immobilienfonds TEUR TEUR<br />
Validia 1 59,50 % 56,45 % 29,24 % 31,26 % 61.300 184.574<br />
Validia 2 56,51 % 39,84 % 32,72 % <strong>–</strong>4,66 % 10.480 23.245<br />
Validia 3 48,75 % 56,49 % 20,76 % 8,91 % 22.500 47.224<br />
MEGA 4 GbR 60,00 % 11,80 % <strong>–</strong>24,26 % <strong>–</strong>70,99 % 74.720 78.456<br />
Validia Immac 49,00 % 28,06 % 5,93 % 9,89 % 5.705 13.662<br />
LWB 3 40,15 % 40,15 % <strong>–</strong>64,60 % <strong>–</strong>58,95 % 50.618 73.794<br />
DEGEWO 1 5,00 % 3,00 % <strong>–</strong>212,65 % <strong>–</strong>213,01 % 17.517 59.770<br />
DEGEWO 2 5,00 % 0,00 % <strong>–</strong>217,32 % <strong>–</strong>206,98 % 10.428 31.411<br />
WBM 10,50 % 10,50 % <strong>–</strong>201,89 % <strong>–</strong>195,56 % 36.126 113.494<br />
Gesamt 289.394 625.630<br />
TCHF TCHF<br />
Validia Schweiz 35,00 % 35,00 % keine Prognose 9,02 % 25.445 55.445<br />
Gesamt 25.445 55.445<br />
TUSD TUSD<br />
US Professional Portfolio Invest 30,00 % 18,00 % 9,70 % <strong>–</strong>9,21 % 130.986 138.023<br />
US Professional Portfolio Invest 2 15,30 % 6,00 % keine Prognose; DBA 124.764 131.002<br />
US Portfolio Invest 12,00 % 0,00 % keine Prognose; DBA 85.714 90.000<br />
US Properties Value Added 0,00 % 0,00 % keine Prognose; DBA 90.058 94.561<br />
Gesamt 431.522 453.586<br />
TAUD TAUD<br />
IK Australia Core + keine Prognose 0,00 % keine Prognose; DBA 58.400 61.320<br />
Gesamt 58.400 61.320<br />
Medienfonds TEUR 1) TEUR<br />
Mediastream 1 124,01 % 143,10 % 24,01 % 50,08 % 76.334 76.334<br />
Mediastream 2 82,80 % 0,00 % <strong>–</strong>16,16 % <strong>–</strong>95,14 % 141.400 141.609<br />
Mediastream 3 68,00 % 21,20 % <strong>–</strong>31,53 % <strong>–</strong>74,08 % 292.405 292.712<br />
Mediastream 4 51,46 % 76,18 % <strong>–</strong>68,10 % <strong>–</strong>23,26 % 231.497 231.668<br />
Gesamt 741.636 742.323<br />
Private-Equity-Fonds TEUR TEUR<br />
Platinia keine Prognose 53,25 % keine Prognose 3,79 % 9.469 9.942<br />
Gesamt 9.469 9.942<br />
Britische Lebensversicherungs-Zweitmarktfonds TEUR TEUR<br />
Prorendita 1 31,00 % 14,00 % <strong>–</strong>15,47 % <strong>–</strong>18,15 % 50.827 100.618<br />
Prorendita 2 12,00 % 0,00 % <strong>–</strong>15,72 % <strong>–</strong>28,96 % 50.000 104.739<br />
Prorendita 3 12,00 % 0,00 % <strong>–</strong>9,11 % <strong>–</strong>35,66 % 77.000 146.932<br />
Prorendita 4 6,00 % 0,00 % <strong>–</strong>10,46 % <strong>–</strong>37,95 % 102.000 183.324<br />
Prorendita 5 0,00 % 0,00 % <strong>–</strong>9,58 % <strong>–</strong>22,97 % 54.679 57.413<br />
Gesamt 334.506 593.026<br />
1) Mediastream 2 bis 4 inklusive obligatorischer Namensschuldverschreibung.
Fondsübersicht.<br />
Fonds Kumulierte Kumuliertes steuerl. Anfängliches Invest.-<br />
Ausschüttungen Ergebnis Eigenkapital Volumen<br />
(ohne Agio)<br />
Soll Ist Soll Ist Ist Ist<br />
Schiff sfonds TEUR TEUR<br />
Navalia 1 44,00 % 22,00 % <strong>–</strong>39,24 % <strong>–</strong>28,85 % 10.791 28.263<br />
Navalia 2 40,00 % 32,00 % <strong>–</strong>39,53 % <strong>–</strong>32,14 % 12.773 30.669<br />
Navalia 3 51,00 % 24,00 % <strong>–</strong>39,07 % <strong>–</strong>25,02 % 10.198 27.251<br />
Navalia 4 40,00 % 24,00 % <strong>–</strong>34,48 % <strong>–</strong>25,22 % 13.350 31.965<br />
Navalia 5 41,00 % 32,00 % <strong>–</strong>41,44 % <strong>–</strong>34,18 % 12.601 30.161<br />
Navalia 6 40,00 % 32,00 % <strong>–</strong>32,80 % <strong>–</strong>22,60 % 13.202 31.342<br />
Navalia 7 40,00 % 16,00 % <strong>–</strong>35,42 % <strong>–</strong>24,25 % 10.515 27.595<br />
Navalia 8 24,00 % 24,20 % 102,00 % 1,05 % 30.721 70.669<br />
Navalia 9 16,00 % 15,92 % 0,99 % 0,75 % 31.307 71.676<br />
Navalia 10 10,00 % 10,00 % 0,47 % 0,47 % 14.725 33.831<br />
Gesamt 160.183 383.422<br />
TUSD TUSD<br />
Navalia 11 10,00 % 3,00 % 0,44 % 0,46 % 19.900 46.891<br />
Navalia 12 7,00 % 7,00 % 0,22 % 0,22 % 20.054 48.554<br />
Navalia 13 2,00 % 2,00 % 0,07 % 0,04 % 13.808 47.796<br />
Gesamt 53.762 143.241<br />
Aufgelöste Fonds<br />
Aufgelöst TUSD TUSD<br />
ProVictor 1 2003 60,50 % 178,69 % 36,30 % 66,48 % 28.500 44.925<br />
ProVictor 2 2005 60,50 % 142,30 % 43,50 % 38,58 % 36.750 81.874<br />
ProVictor 3 2005 51,00 % 257,06 % 25,70 % 152,92 % 83.550 174.505<br />
IAW Washington <strong>–</strong> Georgetown 2006 84,00 % 282,21 % 44,10 % 177,25 % 11.600 22.180<br />
ProVictor 7 2006 28,00 % 128,06 % 6,70 % 28,29 % 118.050 315.793<br />
ProVictor 4 2007/2008 67,00 % 242,89 % 32,70 % 155,65 % 194.900 322.018<br />
ProVictor 5 2007/2008 59,00 % 453,79 % 20,40 % 375,50 % 122.300 128.415<br />
ProVictor 6 2008 51,00 % 193,43 % 20,00 % 157,16 % 145.450 177.405<br />
Gesamt 741.100 1.267.115<br />
TEUR TEUR<br />
Seldac 5 2006 30,00 % 1) <strong>–</strong>18,75 % <strong>–</strong>60,46 % 39.000 40.945<br />
Immobilien Europa <strong>2009</strong> 0,00 % 2) keine Prognose 0,00 % 83.200 87.360<br />
Gesamt 122.200 128.305<br />
Gesamt<br />
TUSD 1.226.384 1.863.942<br />
TAUD 58.400 61.320<br />
TCHF 25.445 55.445<br />
TEUR 1.658.265 2.484.381<br />
1) Ausschüttung des gesamten EK inklusive Agio unter Berücksichtigung der steuerlichen Ergebniszuweisung und Ausschüttung zuzüglich einer Pro-rata-Verzinsung.<br />
2) Ausschüttung des bis dahin eingeworbenen EK inklusive Agio zuzüglich einer Pro-rata-Verzinsung.<br />
13 LEISTUNGSBILANZ <strong>2009</strong>. FONDSÜBERSICHT.
Immobilienfonds.<br />
Die Immobilienfonds von <strong>IDEENKAPITAL</strong>:<br />
Investition in Sachwerte an lohnenden Standorten<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> bietet seinen Anlegern aussichtsreiche Immobilieninvestments<br />
in verschiedene Regionen und Marktsegmente.<br />
So umfasste die Produktfamilie der IDEENKA-<br />
PITAL-Immobilienfonds im Geschäftsjahr <strong>2009</strong> neben den<br />
Beteiligungen an deutschen Gewerbeimmobilien auch US-<br />
Fonds sowie Immobilien, die gemeinsam mit kommunalen<br />
Partnern entwickelt wurden.<br />
Die Deutschland-Fonds<br />
Die <strong>IDEENKAPITAL</strong>-Beteiligungsangebote mit dem Anlageschwerpunkt<br />
Deutschland zeichnen sich vor allem durch<br />
ihre Anlagestrategie aus: Sie investieren in Objekte, die<br />
zum einen gut vermietet sind und die zum anderen einen<br />
guten Standort haben. Die Fondsgesellschaften erzielen daraus<br />
Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung und sind<br />
so konzipiert, dass sie ihren Gesellschaftern einen Mix aus<br />
Infl ationsschutz, Sicherheit und solider Wertentwicklung<br />
bieten.<br />
Die Fondsreihe Validia I bis III sowie der Validia-Immac-Fonds<br />
bieten den Gesellschaftern zum einen stetige Erträge, zum<br />
anderen auch langfristige Sicherheit. Die Voraussetzungen<br />
dafür sind langfristige Verträge mit bonitätsstarken Mietern.<br />
So ist etwa das Objekt Hufelandstraße in München bis zum<br />
Jahr 2020 an die BMW AG vermietet, das Büroobjekt in Bensheim<br />
an eine Tochtergesellschaft der SAP AG.<br />
Bei den Mietimmobilien des Fonds MEGA 4 in Berlin trägt<br />
eine große Zahl von Mietwohnungen und Gewerbeobjekte<br />
dazu bei, langfristig den Erfolg der Gesellschaft zu sichern.<br />
Sowohl im Gewerbe- als auch im Wohnimmobilienbereich<br />
konnte die Geschäftsführung der Fondsgesellschaft den Vermietungsstand<br />
erhöhen.<br />
Auch bei den gemeinsam mit kommunalen Partnern entwickelten<br />
DEGEWO-I- und -II-Fonds zahlt sich die langfristig<br />
ausgelegte Investmentstrategie aus: Im Immobilienportfolio<br />
bestehen keine strukturellen Leerstände. Es herrscht<br />
vielmehr eine konstante Wohnungsnachfrage im Berliner<br />
Stadtteil Köpenick.<br />
Immobilienfonds Schweiz<br />
Die Anleger der IKFE Properties I AG sind an einem sechsstöckigen<br />
Bürogebäude im Zürcher Stadtteil Oerlikon beteiligt.<br />
Das Gebäude ist bis zum Jahr 2018 an die Allreal-<br />
Gruppe vermietet. Diese verbindet ein ertragsstabiles<br />
Immobilienportfolio mit der Tätigkeit des Generalunter-<br />
nehmers (Projektentwicklung, Realisation, Kauf und Verkauf<br />
von Liegenschaften). Ein Gebäudegutachten von Ende 2007<br />
attestiert dem Gebäude einen tadellosen Zustand und hebt<br />
die hochwertige Materialqualität und die lange Lebensdauer<br />
der Komponenten hervor.<br />
Immobilienfonds USA<br />
Die Immobilienfonds USA haben schwerpunktmäßig in<br />
hochwertige Büroimmobilien investiert. Mit Hines, einer<br />
der größten international agierenden Immobilienfi rmen der<br />
Welt, hat <strong>IDEENKAPITAL</strong> einen strategischen Partner gefunden,<br />
der auf jahrzehntelanges Know-how und umfangreiche<br />
Marktkenntnisse zurückgreifen kann, wenn es darum geht,<br />
hochwertige Immobilien am Markt zu identifi zieren und zu<br />
verwalten.<br />
Investitionsschwerpunkte der <strong>IDEENKAPITAL</strong>-US-Fonds sind<br />
primär hochwertige Büroimmobilien in den Büro- und Geschäftszentren<br />
(Central Business Districts, CBDs) von US-Metropolen<br />
oder in den Vororten der Ballungszentren.<br />
Die Immobilienportfolios der Zielfonds sind nach geografi -<br />
schen Gesichtspunkten und in Bezug auf die Mieterstruktur<br />
breit diversifi ziert, sodass neben Mietern aus dem Finanzsektor<br />
auch nahezu alle anderen Dienstleistungsbranchen<br />
darunter vertreten sind.<br />
Wie wichtig die geografi sche Streuung ist, zeigt sich bei<br />
einem Blick auf die Entwicklung einzelner Regionen und<br />
Städte in den USA. Dabei wird deutlich, dass die Immobilienmärkte<br />
im Jahr <strong>2009</strong> weiter mit den Auswirkungen der<br />
Wirtschafts- und Finanzmarktkrise zu kämpfen hatten. In<br />
Chicago <strong>–</strong> dem wichtigsten Standort der Fonds US Portfolio<br />
Professional Invest, US Portfolio Professional Invest 2 und US<br />
Portfolio Invest <strong>–</strong> stieg der Leerstand für Büroimmobilien im<br />
Geschäftszentrum zum Jahresende <strong>2009</strong> auf 13,8 Prozent<br />
an. Landesweit stieg der Leerstand deutlicher an und lag<br />
am Jahresanfang 2010 bei 16,6 Prozent.<br />
Immobilienfonds Europa<br />
Im Jahr <strong>2009</strong> wurde der erste regional breit gestreute IDEEN-<br />
KAPITAL-Europafonds aufgelegt. Wie auch bei den US-Fonds<br />
setzt <strong>IDEENKAPITAL</strong> beim Beteiligungsangebot IDEENKAPI-<br />
TAL Metropolen Europa auf die Expertise und das Knowhow<br />
der Immobilienfi rma Hines. Die Investition in ein breit<br />
diversifi ziertes Immobilienportfolio wurde darauf ausgerichtet,<br />
die Abhängigkeit von einzelnen Mietern, Gebäuden<br />
und Standorten weitestgehend zu reduzieren. Der Zielfonds<br />
(Hines Pan-European Core Fund) investiert ausschließlich in<br />
sogenannte Core-Immobilien. Diese zeichnen sich in erster
Immobilienfonds.<br />
Linie durch einen guten baulichen Zustand, eine attraktive<br />
Lage und eine langfristige Vermietung aus.<br />
Die bereits getätigten Investitionen des Zielfonds bestehen<br />
zum gegenwärtigen Zeitpunkt aus sechs Büroimmobilien<br />
und einer Logistikimmobilie. Die Objekte befi nden sich in<br />
den wirtschaftlich starken Regionen des europäischen Kontinents.<br />
Auf Deutschland als wirtschaftliches Zugpferd in<br />
Europa entfallen mehr als 60 Prozent des Portfolios.<br />
Das Beteiligungsangebot befi ndet sich gegenwärtig noch<br />
in der Platzierung.<br />
Immobilienfonds Australien<br />
Im Jahr 2007 wurde der erste australische Immobilienfonds<br />
der <strong>IDEENKAPITAL</strong> aufgelegt. Mit Valad, einem international<br />
tätigen Fonds- und Assetmanager, der sich auf Mehrmieterobjekte<br />
der Nutzungsarten Büro und Industrie spezialisiert<br />
hat, steht der Fondsgesellschaft ein erfahrener Partner zur<br />
Seite. Das Immobilienportfolio des Zielfonds, das sich derzeit<br />
immer noch im Aufbau befi ndet, hat seinen Anlageschwerpunkt<br />
in den drei Bundesstaaten New South Wales, Victoria<br />
und Queensland mit ihren Hauptstädten Melbourne, Sydney<br />
und Brisbane. Der Fonds investiert vornehmlich in bestehende<br />
Büro-, Industrie- und Einzelhandelsobjekte, die<br />
entsprechende Vermietungseinkünfte generieren. Bei dem<br />
Zielfonds handelt es sich um einen Doppelfonds, einen<br />
sogenannten „Stapled Unit-Trust“ mit zwei separaten Unit-<br />
Trusts. Die beiden Unit-Trusts verfolgen unterschiedliche<br />
Anlagestrategien und unterliegen einer unterschiedlichen<br />
Besteuerung in Australien. Während der Investitionsschwerpunkt<br />
des einen Unit-Trusts auf dem längerfristigen Halten<br />
von Immobilien liegt, fokussiert der zweite Unit-Trust auf<br />
den Erwerb von Objekten, deren Wertsteigerungspotenziale<br />
innerhalb einer eher kurzen Haltedauer von bis zu fünf Jahren<br />
durch einen schnellen Weiterverkauf realisiert werden.<br />
15 LEISTUNGSBILANZ <strong>2009</strong>. <strong>IDEENKAPITAL</strong> IMMOBILIENFONDS.
Immobilienfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
K&P Objekt München Hufelandstraße Immobilienfonds<br />
GmbH & Co. KG, Düsseldorf<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
1.423<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2001 I 2002<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung/<br />
Einkünfte aus Kapitalvermögen<br />
Investitionsobjekt/Lage des Objekts<br />
Verwaltungsgebäude der BMW AG in München,<br />
Hufelandstraße<br />
Mietfl äche<br />
Grundstücksgröße: 40.000 m²; zehn Einzelgebäude, davon<br />
acht Verwaltungs- und zwei Technik-/Funktionsgebäude,<br />
gesamt 86.939 m²/600 Tiefgaragenstellplätze sowie 400<br />
weitere Parkplätze<br />
Fertigstellung/Übernahme/Renovierung<br />
Zwischen 1971 und 1993<br />
Mieter<br />
BMW AG I Vodafone D2 GmbH (Mobilfunk-Sendeanlage)<br />
Laufzeit Mietverträge<br />
Bis 30.09.2020; Sonderkündigungsrecht ab 01.10.2010 gegen<br />
eine Abstandszahlung von mehreren Jahresbruttomieten<br />
Kaufpreis gemäß Prospekt<br />
144.848.990 EUR<br />
Komplementär<br />
K&P Objekt München Hufelandstraße GmbH, Dingolfi ng<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
IK FE Fonds Management GmbH, Düsseldorf<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Fonds Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Bericht<br />
Die Fondsgeschäftsführung ist mit dem Verlauf des Geschäftsjahres<br />
<strong>2009</strong> zufrieden. Bereits im April 2010 konnte<br />
für das Geschäftsjahr <strong>2009</strong> eine Vorabausschüttung in prospektierter<br />
Höhe von 7,0 Prozent der Kommanditeinlage<br />
durchgeführt werden.<br />
Der Jahresabschluss <strong>2009</strong> ist mit dem uneingeschränkten<br />
Bestätigungsvermerk versehen. Für das Berichtsjahr konnte<br />
ein Jahresüberschuss von 4.669.993 EUR erwirtschaftet<br />
werden.<br />
Wie bereits erläutert, verläuft die Darlehensrückführung<br />
während der aktuellen Zinsbindungsfrist bei beiden Banken<br />
in unterschiedlicher Höhe. Bei der Sparkasse KölnBonn wurde<br />
eine Sondertilgung zum Ausgleich der unterschiedlichen<br />
Darlehensverläufe vereinbart. Die notwendige Liquidität ist<br />
bereits angespart worden.<br />
Der Mietvertrag mit BMW ist als Triple-Net-Vertrag abgeschlossen<br />
worden. Das bedeutet, dass alle Nebenkosten<br />
sowie Kosten der Instandhaltung an Dach und Fach vom<br />
Mieter übernommen werden. In den Jahren 2001 bis 2008<br />
hat der Mieter insgesamt rund 4,36 Mio. EUR in das Objekt<br />
investiert.<br />
Der Telekommunikationsanbieter Vodafone hat auf dem<br />
Dach des Verwaltungsgebäudes eine Mobilfunk-Sendeanlage<br />
errichtet. Die Vodafone D2 GmbH zahlt für die Nutzung<br />
monatlich 250,00 EUR. Die ordentliche Kündigung des<br />
Vertrags ist erstmals mit Wirkung zum 31. Dezember 2020<br />
möglich.<br />
Sämtliche Mietzahlungen sind in der vertraglich vereinbarten<br />
Höhe und termingerecht eingegangen.
Immobilienfonds.<br />
(Angaben in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 61.300 61.300 0<br />
Agio 3.065 3.064 <strong>–</strong>1<br />
FK 120.210 120.210 0<br />
Gesamt 184.575 184.574 <strong>–</strong>1<br />
Mittelverwendung<br />
Nettokaufpreis für die Objekte 144.849 144.849 0<br />
Sonstige Kosten Investitionsphase 38.024 38.057 33<br />
Liquiditätsreserve 1.702 1.668 <strong>–</strong>34<br />
Gesamt 184.575 184.574 <strong>–</strong>1<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Darlehen 120.210 120.210 0<br />
Tilgung 24.342 24.017 <strong>–</strong>325 1)<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 95.868 96.193 325<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Mieteinnahmen 11.325 11.328 3 93.111 94.013 902 2)<br />
Sonstige Einnahmen 178 421 243 1.279 2.655 1.376 3)<br />
Instandhaltung/Objektkosten <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong><br />
Fondskosten 391 420 29 2.583 2.778 195<br />
Sonstige Aufwendungen <strong>–</strong> 343 343 0 1.837 1.837 4)<br />
Darlehenszinsen 3.369 3.280 <strong>–</strong>89 31.833 31.803 <strong>–</strong>30 5)<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 3.760 4.043 283 34.416 36.418 2.002<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 7.743 7.706 <strong>–</strong>37 59.974 60.250 276<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 3.302 3.270 <strong>–</strong>32 24.342 24.017 <strong>–</strong>325<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 3.302 3.270 <strong>–</strong>32 24.342 24.017 <strong>–</strong>325<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 4.441 4.436 <strong>–</strong>5 35.632 36.233 601<br />
Liquiditätsergebnis nach Ausschüttung<br />
im Folgejahr, Prospektdarstellung 1.948 1.354 <strong>–</strong>594 1.948 1.354 <strong>–</strong>594<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+)) <strong>–</strong> <strong>–</strong>48,77 <strong>–</strong><br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis Investitionsphase in % des EK <strong>–</strong>35,62 <strong>–</strong>35,70 <strong>–</strong>0,08<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK 8,16 8,72 0,56 29,24 31,26 2,02 6)<br />
Ausschüttungen absolut 4.291 4.291 0 36.474 34.603 <strong>–</strong>1.871 7)<br />
Ausschüttungen in % des EK 7,00 7,00 0,00 59,50 56,45 <strong>–</strong>3,05<br />
1) Die im Emissionsprospekt vereinbarte Tilgungserhöhung im Februar 2006 wurde von beiden Banken unterschiedlich umgesetzt. Eine Bank erhält aktuell eine geringere Tilgung, die<br />
andere eine höhere Tilgung gegenüber Prognose. Bezogen auf die Restdarlehensstände am Ende der Festzinsvereinbarung tilgt die Fondsgesellschaft die Darlehen bis 2011 um circa<br />
320 TEUR unter Prognose. 2) Nicht im Prospekt kalkulierte Einnahmen aus der Vermietung der Mobilfunk-Sendeanlage in Höhe von 3 TEUR p. a., darüber hinaus begann die Vermietungsphase<br />
bereits am 1. Januar 2001 und somit früher als geplant. 3) Durchgeleitete Erlösposition mit Aufwand in gleicher Höhe unter anderem aus Mietumlagen. 4) Siehe Punkt 3; darüber<br />
hinaus sind sonstige Fondsverwaltungskosten sowie Zinszahlungen für kurzfristige Inanspruchnahmen in Höhe von zusätzlich rund 250 TEUR angefallen. 5) Betriff t nur das Darlehen der<br />
Objektfi nanzierung inklusive der damit verbundenen SWAP-Finanzierungen. 6) Es wurde unterstellt, dass die Gesellschafter sowohl handels- als auch steuerrechtlich ein Ergebnis von<br />
7 Prozent in den Jahren 2001 und 2002 zugewiesen bekommen haben. Hierbei handelt es sich um die garantierte Zuweisung während der Platzierungsphase gemäß Gesellschaftsvertrag.<br />
Die kumulierten Werte enthielten im Vorjahr Additionsdiff erenzen, die bereinigt wurden. 7) Die Ausschüttungen wurden in der Platzierungsphase 2001 und 2002 pro rata temporis auf das<br />
jeweilige gezeichnete Kapital geleistet, dadurch kommt die absolut geringere Ausschüttung zustande.<br />
17 IMMOBILIENFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> VALIDIA 1.
Immobilienfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
K&P Objekt Hamburg, Hamburger Straße Immobilienfonds<br />
GmbH & Co. KG, Düsseldorf<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
168<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2002 I 2003<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung/Einkünfte aus<br />
Kapitalvermögen<br />
Investitionsobjekt/Lage des Objekts<br />
Holmes Place Fitness- und Lifestyle-Club, Außenalster;<br />
Bostelreihe 2, Hamburg-Barmbek<br />
Mietfl äche<br />
Grundstück circa 4.963 m², Nutzfl äche circa 5.500 m², eigener<br />
Zugang zum Parkhaus<br />
Fertigstellung/Übernahme<br />
2001 bis 03/2003<br />
Mieter<br />
Holmes Place Lifestyle Clubs GmbH, Berlin<br />
Laufzeit Mietvertrag<br />
25 Jahre fest bis 31.03.2028; nach Ablauf der fest vereinbarten<br />
Mietlaufzeit Verlängerung um jeweils zwei Jahre<br />
Kaufpreis gemäß Prospekt<br />
1.150.400 EUR (Grundstück)<br />
Nettobaukosten gemäß Prospekt<br />
16.361.300 EUR<br />
Komplementär<br />
K&P Objekt Hamburg Hamburger Straße GmbH, Düsseldorf<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
IK FE Fonds Management GmbH, Düsseldorf<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Fonds Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Betriebsprüfung<br />
Eine steuerliche Außenprüfung (Betriebsprüfung) für die<br />
Geschäftsjahre 2002 bis 2004 wurde im Jahr 2007 abgeschlossen.<br />
Bericht<br />
Der Jahresabschluss <strong>2009</strong> ist mit dem uneingeschränkten<br />
Bestätigungstestat versehen. Für das Berichtsjahr konnte<br />
ein Jahresüberschuss von 307.981,22 EUR erwirtschaftet<br />
werden.<br />
Mit der genehmigten Mietreduktion hat die Geschäftsführung<br />
empfohlen, die Ausschüttungen bis voraussichtlich<br />
2010 auf 5 Prozent zu reduzieren. Für das Geschäftsjahr <strong>2009</strong><br />
wurde von der Möglichkeit der Vorabausschüttung Gebrauch<br />
gemacht und im Mai 2010 eine Ausschüttung von<br />
5 Prozent, bezogen auf das gezeichnete Kommanditkapital<br />
(ohne Agio), durchgeführt.<br />
Nach der Zustimmung durch die Gesellschafterversammlung<br />
ist für den Zeitraum Juli 2007 bis Dezember 2010 mit<br />
Holmes Place die Mietreduktion vereinbart worden. Die<br />
Mieterin zahlt seitdem die reduzierte Pacht in vereinbarter<br />
Höhe. Eine Indexierung ist für den genannten Zeitraum ausgesetzt.<br />
Die Neugestaltung des angrenzenden Einkaufscenters wurden<br />
im April 2010 beendet.<br />
Turnusgemäß sind alle drei Jahre Pfl ichtprüfungen an den<br />
technischen Einrichtungen durch den TÜV vorzunehmen.<br />
Bei den Nachprüfungen im August 2008 wurden sicherheitsrelevante<br />
Schäden festgestellt. Die Mängelbeseitigungen<br />
erfolgten bis April 2010.
Immobilienfonds.<br />
(Angaben in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK Gründungsgesellschafter 615 615 0<br />
EK 9.865 9.865 0<br />
Agio 493 493 0<br />
FK 12.271 12.271 0<br />
Zinsen 0 1 1<br />
Gesamt 23.244 23.245 1<br />
Mittelverwendung<br />
Nettobaukosten 16.361 17.793 1.432 1)<br />
Grundstückskosten 1.150 1.128 <strong>–</strong>22<br />
Sonstige Kosten Investitionsphase 5.387 6.075 688 1)<br />
Liquiditätsreserve 346 <strong>–</strong>1.751 <strong>–</strong>2.097<br />
Gesamt 23.244 23.245 1<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Darlehen 12.271 12.271 0<br />
Tilgung 2.351 2.472 121 2)<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 9.920 9.799 <strong>–</strong>121<br />
Zweckgebundenes Darlehen <strong>–</strong> 3.265 3.265 3)<br />
Tilgung <strong>–</strong> 3.265 3.265<br />
Zweckgebundenes Darlehen per Stichtag <strong>–</strong> 0 0<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Mieteinnahmen 1.769 1.432 <strong>–</strong>337 11.511 9.889 <strong>–</strong>1.622 4)<br />
Sonstige Einnahmen 38 69 31 218 4.148 3.930<br />
Instandhaltung/Objektkosten 31 52 21 61 577 516<br />
Fondskosten 104 111 7 620 608 <strong>–</strong>12<br />
Sonstige Aufwendungen <strong>–</strong> 86 86 0 1.474 1.474 6)<br />
Darlehenszinsen 338 310 <strong>–</strong>28 2.615 2.480 <strong>–</strong>135<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 473 559 86 3.296 5.139 1.843<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 1.334 942 <strong>–</strong>392 8.433 8.898 465<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 378 405 27 2.351 2.472 121<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 3.265 3.265 3)<br />
Tilgungssaldo 378 405 27 2.351 5.737 3.386<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 956 537 <strong>–</strong>419 6.082 3.161 <strong>–</strong>2.921<br />
Liquiditätsergebnis nach Ausschüttung<br />
im Folgejahr, Prospektdarstellung 507 <strong>–</strong>38 <strong>–</strong>545 507 <strong>–</strong>38 <strong>–</strong>545<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+)) <strong>–</strong> <strong>–</strong>61,81 <strong>–</strong><br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis Investitionsphase in % des EK <strong>–</strong>23,57 <strong>–</strong>32,18 <strong>–</strong>8,61<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK 9,28 5,35 0,00 32,72 <strong>–</strong>4,66 <strong>–</strong>37,38<br />
Ausschüttungen absolut 865 524 <strong>–</strong>341 5.922 4.175 <strong>–</strong>1.747 7)<br />
Ausschüttungen in % des EK 8,25 5,00 <strong>–</strong>3,25 56,51 39,84 <strong>–</strong>16,67<br />
1) 2) Durch eine verlängerte Platzierungs- und Bauphase kam es zu Mehrkosten und abweichenden Kosten für Zwischenfi nanzierung und Rechtsberatung. Durch eine zeitliche Verschiebung<br />
des Tilgungsbeginns liegt der Tilgungsstand geringfügig über Plan; innerhalb des mit den Darlehensgebern vereinbarten Tilgungsrahmens liegt die Tilgung im Plan. 3) Beinhaltet<br />
Baukostenzuschüsse in Höhe von 3.265 TEUR. 4) Mit dem Mieter wurde wegen fi nanzieller Schwierigkeiten eine geringere Miete vereinbart. 5) Beinhaltet unter anderem Zinserstattung der<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Financial Engineering AG aus dem zusätzlichen Darlehen (siehe Punkt 3) sowie Erlöse aus Mietumlagen aus den Vorjahren. 6) Beinhaltet unter anderem Zinszahlungen aus<br />
dem zusätzlichen Darlehen (siehe Punkt 3) sowie Aufwendungen aus zusätzlichen Rechtsberatungskosten aus der Bauphase. 7) Die Ausschüttung wurde im Jahr 2003 pro rata temporis<br />
auf das jeweilige gezeichnete Kapital geleistet, dadurch kommt unter anderem die absolut geringere Ausschüttung zustande.<br />
19 IMMOBILIENFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> VALIDIA 2.
Immobilienfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
IK Objekt Bensheim Immobilienfonds GmbH & Co. KG, Düsseldorf<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
540<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2002 I 2004<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung/Einkünfte aus<br />
Kapitalvermögen<br />
Investitionsobjekt/Lage des Objekts<br />
Anteil von 100 Prozent an der IK Objektgesellschaft Bensheim<br />
GmbH & Co. KG, die wiederum das Bürogebäude auf<br />
der Albert-Einstein-Allee, Bensheim, errichtet hat<br />
Mietfl äche<br />
Grundstück circa 40.000 m², Nutzfl äche 18.900 m²<br />
Fertigstellung/Übernahme<br />
2002 bis 03/2003<br />
Mieter<br />
SAP Deutschland AG & Co. KG<br />
Laufzeit Mietvertrag<br />
31.03.2015;<br />
Option Vermieter: Verlängerung bis zum 31.03.2018;<br />
Option Mieter: Verlängerung um jeweils fünf Jahre bis<br />
30.03.2030<br />
Kaufpreis gemäß Prospekt<br />
2.844.000 EUR, Objektgesellschaft (Grundstück)<br />
Nettobaukosten gemäß Prospekt<br />
33.629.000 EUR, Objektgesellschaft (Nettobaukosten, Darlehen<br />
an Mitgesellschafter)<br />
Komplementär<br />
IK Objekt Bensheim GmbH, Düsseldorf<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
IK FE Fonds Management GmbH, Düsseldorf<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Fonds Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Betriebsprüfung<br />
Noch keine abgeschlossene Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Die Fondsgeschäftsführung ist mit dem Verlauf der Geschäftsentwicklung<br />
im Berichtsjahr <strong>2009</strong> zufrieden. Für das<br />
Geschäftsjahr <strong>2009</strong> konnte die Fondsgesellschaft bereits<br />
Ende April 2010 eine Vorabausschüttung in prospektierter<br />
Höhe von 7,5 Prozent durchführen.<br />
Die Jahresabschlüsse der Fonds- und Objektgesellschaft<br />
<strong>2009</strong> sind mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk<br />
versehen. Für das Berichtsjahr konnte die Fondsgesellschaft<br />
einen Jahresüberschuss von 1.395.214 EUR erwirtschaften.<br />
Die Fondsgesellschaft hat per Ende Juni 2008 den 5,2-prozentigen<br />
Anteil der Dietz AG an der IK Objektgesellschaft<br />
Bensheim GmbH & Co. KG übernommen und ist seitdem<br />
alleinige Kommanditistin der Objektgesellschaft. Folglich ist<br />
der Einnahmenüberschuss aus der Objektgesellschaft vollständig<br />
der Fondsgesellschaft zuzuweisen.<br />
Die IK Objektgesellschaft Bensheim GmbH & Co. KG klagt<br />
seit 2007 vor dem Landgericht Darmstadt gegen die Firma<br />
Heitkamp Bauholding GmbH. Die Objektgesellschaft klagt<br />
die Kosten ein, die für die Beseitigung diverser Mängel bei<br />
der Errichtung des Objekts entstanden sind. Da bezüglich<br />
des hier betroff enen Objekts ein weiteres Parallelverfahren<br />
durch die Rechtsvorgängerin der Klägerin geführt wird, sind<br />
die Vergleichsverhandlungen im hiesigen Verfahren derzeit<br />
noch nicht konkretisiert worden. Aus prozessökonomischen<br />
Gründen wird eine teilweise Rücknahme der Klage geprüft.
Immobilienfonds.<br />
(Angaben in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 22.500 22.500 0<br />
Agio 1.125 1.124 <strong>–</strong>1<br />
FK 23.600 23.600 0<br />
Gesamt 47.225 47.224 <strong>–</strong>1<br />
Mittelverwendung<br />
Objektgesellschaft (Nettobaukosten, Darlehen an Mitgesellschafter)<br />
Objektgesellschaft Grundstück 36.273 35.305 <strong>–</strong>968 1)<br />
Sonstige Kosten Investitionsphase 10.202 11.632 1.430<br />
Liquiditätsreserve 750 287 <strong>–</strong>463<br />
Gesamt 47.225 47.224 <strong>–</strong>1<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Darlehen 23.600 23.600 0<br />
Tilgung 2.946 2.770 <strong>–</strong>176 2)<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 20.654 20.830 176<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Objektgesellschaft Bensheim KG<br />
Mieteinnahmen 3.352 3.107 <strong>–</strong>245 20.653 19.927 <strong>–</strong>726<br />
Garantiemieten 0 1 1 0 333 333<br />
Sonstige Einnahmen 0 47 47 0 619 619<br />
Objektausgaben 107 58 <strong>–</strong>49 522 305 <strong>–</strong>217<br />
Sonstige Aufwendungen 17 221 204 251 1.060 809 3)<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 124 279 155 773 1.365 592<br />
Einnahmenüberschuss aus dem Objekt 3.228 2.876 <strong>–</strong>352 19.880 19.514 <strong>–</strong>366<br />
Fondsgesellschaft Bensheim KG<br />
Anteiliges Ergebnis aus der Objektgesellschaft 2.131 2.299 168 12.578 14.938 2.360<br />
Entnahme aus der Objektgesellschaft 3.059 2.874 <strong>–</strong>185 18.845 17.771 <strong>–</strong>1.074 4)<br />
Zinsen aus Darlehensgewährung 168 0 <strong>–</strong>168 1.034 565 <strong>–</strong>469 5)<br />
Sonstige Einnahmen 132 49 <strong>–</strong>83 694 380 <strong>–</strong>314<br />
Fondskosten 109 113 4 606 763 157<br />
Sonstige Kosten 0 21 21 0 77 77<br />
Darlehenszinsen 667 582 <strong>–</strong>85 4.607 3.986 <strong>–</strong>621<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 776 716 <strong>–</strong>60 5.213 4.826 <strong>–</strong>387<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 2.583 2.207 <strong>–</strong>376 15.360 13.890 <strong>–</strong>1.470<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 707 690 <strong>–</strong>17 2.946 2.770 <strong>–</strong>176<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 707 690 <strong>–</strong>17 2.946 2.770 <strong>–</strong>176<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 1.876 1.517 <strong>–</strong>359 12.414 11.120 <strong>–</strong>1.294<br />
Liquiditätsergebnis nach Ausschüttung<br />
im Folgejahr, Prospektdarstellung 2.275 2.863 588 2.275 2.863 588<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+)) <strong>–</strong> <strong>–</strong>67,89 <strong>–</strong><br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis Investitionsphase in % des EK <strong>–</strong>19,66 <strong>–</strong>21,16 <strong>–</strong>1,50<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK 7,35 6,24 <strong>–</strong>1,11 20,76 8,91 <strong>–</strong>11,85<br />
Ausschüttungen absolut 1.688 1.686 <strong>–</strong>2 10.547 9.502 <strong>–</strong>1.045 6)<br />
Ausschüttungen in % des EK 7,50 7,49 <strong>–</strong>0,01 48,75 56,49 7,74<br />
1) 2) Abweichend vom Prospekt werden hier die Investition in das Grundstück, das Darlehen an Mitgesellschafter und die Nettobaukosten zusammengefasst. Durch eine zeitliche Verschiebung<br />
des Tilgungsbeginns liegt der Tilgungsstand geringfügig unter Plan; innerhalb des mit den Darlehensgebern vereinbarten Tilgungsrahmens liegt die Tilgung im Plan. 3) Die<br />
Abweichungen resultieren insbesondere aus höheren Gewährleistungsaufwendungen. Die Fondsgesellschaft prüft derzeit die Möglichkeit, diese an den Generalunternehmer weiterzubelasten.<br />
4) Die Abweichung resultiert aus der 2003 gegenüber Plan um 1,8 Mio. EUR geringeren Entnahme. 5) Die Dietz AG zahlt für das planmäßig gewährte Darlehen abweichend von<br />
der Prospektdarstellung erst jeweils jährlich nachträglich die zu leistenden Zinsen. 6) Die Ausschüttung wurde in den Jahren 2003 und 2004 pro rata temporis auf das jeweilige gezeichnete<br />
Kapital geleistet, dadurch kommt die absolut geringere Ausschüttung zustande.<br />
21 IMMOBILIENFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> VALIDIA 3.
Immobilienfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
Immobilienfonds MEGA 4 GbR, Berlin<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
1.523<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
1997 I 1998<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung/Einkünfte aus<br />
Kapitalvermögen<br />
Investitionsobjekt/Lage der Objekte<br />
Beteiligung zu 94,9 Prozent an vier Grundbesitzgesellschaften<br />
ebenfalls in der Form einer GbR. Dies sind im Einzelnen:<br />
Grundbesitzgesellschaft Block 11 GbR, Block 12 GbR, Block<br />
18 GbR, Grundbesitzgesellschaft Block 20 GbR, alle Berlin;<br />
Standort Stadtteilzentrum Berlin-Hellersdorf „Helle Mitte“<br />
Fertigstellung/Übernahme<br />
Viertes Quartal 1997 bis Frühjahr 1998<br />
Mietfl äche<br />
Gesamte vermietbare Fläche 45.140,43 m², davon: 6.384,75<br />
m² Bürofl äche, 22.562,91 m² Läden, 6.252,19 m² Rathaus,<br />
9.940,58 m² Wohnungen; insgesamt stehen 392 Tiefgaragenstellplätze<br />
zur Verfügung<br />
Mieter<br />
Da insgesamt eine Vielzahl sowohl gewerblicher als auch<br />
privater Mieter in den Objekten eingemietet sind, wird auf<br />
eine einzelne Darstellung verzichtet. Die Block 20 GbR hat<br />
ihr Objekt zu 90 Prozent an das Land Berlin über gesamt 20<br />
Jahre vermietet, über die weiteren Flächen wurden langfristige<br />
Verträge mit Banken abgeschlossen.<br />
Generalmieter gemäß Prospekt<br />
MEGA AG, da diese jedoch seit 2002 insolvent ist, sind die<br />
Untermietverträge auf die vier Grundbesitzgesellschaften<br />
übergegangen. Diese erzielen nunmehr lediglich die tatsächlich<br />
erwirtschafteten Mieten.<br />
Mietgarantie<br />
Da durch die Förderung der Mietwohnungen eine Generalvermietung<br />
dort nicht zulässig war, hat die MEGA AG die<br />
Mieterträge vom 01.05.1998 bis 31.12.2000 garantiert.<br />
Investitionsvolumen in den GbRs<br />
74.444.098 EUR in den Objektgesellschaften<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
MEGA 4 Management GmbH, Berlin<br />
Anlegerverwaltung<br />
Ossenbach Immobilien-Betreuungs GmbH, Berlin<br />
Betriebsprüfung<br />
Die Betriebsprüfung wurde für die Jahre 1998 bis 2003 abgeschlossen.<br />
Insgesamt veränderte sich das zugewiesene<br />
Ergebnis um <strong>–</strong>3,12 Prozent<br />
Bericht<br />
Die MEGA 4 GbR ist zu rund 94,9 Prozent an den vier Grundbesitzgesellschaften<br />
Block 11 GbR, Block 12 GbR, Block 18<br />
GbR und Block 20 GbR beteiligt. Nachdem die MEGA AG, die<br />
als Generalmieter vorgesehen war, 2002 Insolvenz anmelden<br />
musste, können in den Grundbesitzgesellschaften nur<br />
noch die tatsächlich erzielten Mieten vereinnahmt werden.<br />
Die Immobilienkrise hat sich erwartungsgemäß auch auf<br />
den Standort „Helle Mitte“ niedergeschlagen. Insbesondere<br />
im Gastronomiebereich hat sich der Druck nicht zuletzt<br />
auch durch das in Berlin stringent durchgesetzte Nichtrauchergesetz<br />
erhöht. Durch aktives Mietmanagement blieb<br />
der Rückgang der Mieten trotz schwieriger Marktbedingungen<br />
gering. Schlüsselmieter werden frühzeitig auf mögliche<br />
Vertragsverlängerungen angesprochen. Die Leerstandsquote<br />
betrug Ende <strong>2009</strong> 8,4 Prozent. Die Darlehen mit der<br />
Victoria Lebensversicherungs AG und der Sparkasse wurden<br />
vorzeitig per 1. Januar 2010 zu günstigen Konditionen verlängert.<br />
Die fällige Lebensversicherung der Victoria fl oss als<br />
Teiltilgung im März 2010 in die Darlehen ein.<br />
Trotz stabiler Liquiditätssituation wurde <strong>2009</strong> wie auch in<br />
den Jahren zuvor auf eine Ausschüttung verzichtet. Eine<br />
Ausschüttung innerhalb der nächsten Jahre erscheint eher<br />
unwahrscheinlich.<br />
Aufteilung in den einzelnen Grundbesitzgesellschaften, Stand 30.06.2010<br />
Objekte Block 11 GbR Block 12 GbR Block 18 GbR Block 20 GbR<br />
Vermietbare Fläche in m 2 9.307,88 17.368,54 11.309,56 6.973,27<br />
Vermietet in m 2 7.851,19 16.562,35 10.072,88 6.973,27<br />
Vermietete Fläche in % 84,35 95,36 89,07 100<br />
1) 2) Abweichend vom Prospekt fi elen Kosten der Steuerberatung erst ab 1998 an. Die höhere Darlehensaufnahme resultiert aus einem der GbR Block 20 von der GbR Block 18 gewährten Darlehen.<br />
Durch höhere Tilgungen sowie die geringer als geplant ausgefallenen Auszahlungen aus Aufwendungsdarlehen konnte die Abweichung in den Fremdmitteln kumuliert teilweise wieder ausgeglichen<br />
werden. 3) Die für <strong>2009</strong> vorgesehene Sondertilgung aus der fälligen Lebensversicherung wurde erst im März 2010 durchgeführt. Danach reduzierte sich die Darlehensaufnahme um rund 7,7<br />
Mio. EUR. 4) Seit 2007 erhöhte sich der prozentuale Beteiligungsanteil der MEGA 4 GbR an den Beteiligungsgesellschaften infolge des Ausschlusses eines Gesellschafters.
Immobilienfonds.<br />
(Angaben in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 74.720 74.720 0<br />
Agio 3.736 3.736 0<br />
FK 0<br />
Gesamt 78.456 78.456 0<br />
Mittelverwendung / Beteiligung an den Grundbesitzgesellschaften<br />
Block 11 zu 94,887 % 16.750 16.750 0<br />
Block 12 zu 94,887 % 19.224 19.224 0<br />
Block 18 zu 94,8959 % 31.465 31.465 0<br />
Block 20 zu 94,809 % 7.005 7.005 0<br />
Sonstiges 4.012 3.773 <strong>–</strong>239 1)<br />
Liquiditätsreserve 0 239 239 1)<br />
Gesamt 78.456 78.456 0<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Die Darlehen wurden ausschließlich auf Ebene der Objektgesellschaft aufgenommen.<br />
Darlehen 66.380 67.229 849 2)<br />
Ausgezahltes Aufwendungsdarlehen 189 43 <strong>–</strong>146<br />
Tilgung 3.224 4.335 1.111<br />
LV-Prämie 6.136 6.136 0<br />
Sondertilgung 9.459 0 <strong>–</strong>9.459 3)<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 53.886 62.937 9.051<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Objektgesellschaften: Angaben in Höhe der prozentualen Beteiligungen 4)<br />
Mieteinnahmen 8.902 5.203 -3.699 94.180 68.717 <strong>–</strong>25.463 5)<br />
Aufwendungszuschüsse 140 137 <strong>–</strong>3 2.357 2.349 <strong>–</strong>8<br />
Einnahmen aus Mietgarantien <strong>–</strong> <strong>–</strong> 0 <strong>–</strong> 194 194<br />
Sonstige Einnahmen 71 1.839 1.768 558 22.184 21.626 6)<br />
Objekt- und sonstige <strong>Ausgabe</strong>n 515 3.660 3.145 5.558 41.735 36.177 7)<br />
Zinsaufwendungen 2.620 2.654 34 31.394 30.417 <strong>–</strong>977<br />
Afa 1.398 1.923 525 16.321 19.140 2.819<br />
Fondsgesellschaft MEGA 4 GbR<br />
Zinserträge <strong>–</strong> 10 10 <strong>–</strong> 218 218<br />
Kosten der Gesellschaft 205 123 <strong>–</strong>82 2.071 1.450 <strong>–</strong>621<br />
Sonstige liquide Ab- (+) / Zufl üsse (<strong>–</strong>) <strong>–</strong> 2 2 <strong>–</strong> <strong>–</strong>9 <strong>–</strong>9<br />
Summe der <strong>Ausgabe</strong>n 205 125 <strong>–</strong>80 2.071 1.441 <strong>–</strong>630<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 5.773 750 <strong>–</strong>5.023 58.072 20.069 <strong>–</strong>38.003<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 812 1.470 658 9.360 10.471 1.111<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 <strong>–</strong>189 <strong>–</strong>43 146<br />
Tilgungssaldo 812 1.470 658 9.171 10.428 1.257<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 4.961 <strong>–</strong>720 <strong>–</strong>5.681 48.901 9.641 <strong>–</strong>39.260<br />
Liquiditätsreserve unter Berücksichtigung der Ford. und<br />
Verbindl. per Stichtag, kumuliert für alle Gesellschaften 1.420 680 <strong>–</strong>7,40<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+)) <strong>–</strong> <strong>–</strong>52,48 <strong>–</strong><br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis Investitionsphase in % des EK <strong>–</strong>71,98 <strong>–</strong>74,05 <strong>–</strong>2,07 8)<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK 5,56 <strong>–</strong>1,57 <strong>–</strong>7,13 <strong>–</strong>24,26 <strong>–</strong>70,99 <strong>–</strong>46,73 8)<br />
Ausschüttungen absolut 4.724 0 <strong>–</strong>4.724 47.243 8.807 <strong>–</strong>38.436 9)<br />
Ausschüttungen in % des EK 6,00 0,00 <strong>–</strong>6,00 60,00 11,80 -48,20<br />
5) Da der Generalmieter ausgefallen ist, können nur noch die tatsächlich erwirtschafteten Mieten vereinnahmt werden; schlechter Vermietungssituation und wegen Zugeständnissen bei den Mieten<br />
weichen diese insbesondere bei den Gewerbemieten und Parkfl ächen ab. 6) In dieser Position sind neben Zinserträgenunter anderem auch Betriebskosten enthalten, denen entsprechende<br />
Aufwandspositionen gegenüberstehen. 7) In dieser Position sind unter anderem die Betriebskosten enthalten, aber auch Kosten der Instandhaltung, Verwaltungskosten der Gebäude, Fondsverwaltungskosten,<br />
sonstige Zinsen sowie sonstige Beratungskosten. 8) Die Betriebsprüfung für die Jahre bis 2003 wurde abgeschlossen. Gegen zwei Bescheide wurde Einspruch eingelegt. Insgesamt<br />
wurden den Anlegern 3,12 % mehr Verluste als ursprünglich erklärt zugewiesen. 9) Die liquide Situation des Fonds ließ seit 2000 nur eine verringerte und ab 2003 gar keine Ausschüttung zu.<br />
23 IMMOBILIENFONDS. MEGA 4.
Immobilienfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
K&P Pfl egezentrum Uelzen IMMAC Renditefonds GmbH &<br />
Co. KG, Rendsburg<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
29<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2003 I 2004<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung/Einkünfte aus<br />
Kapitalvermögen<br />
Investitionsobjekt/Lage des Objekts<br />
Pfl egeheim St. Viti Uelzen, Am Schützenplatz 2, Uelzen<br />
Mietfl äche<br />
Grundstück 5.112 m², Nettogeschossfl äche 5.090 m²; vier<br />
Vollgeschosse mit 99 Pfl egezimmern sowie Aufenthalts-,<br />
Funktionszimmern und Pfl egebädern<br />
Fertigstellung/Übernahme/Renovierung<br />
30.09.2002<br />
Mieter<br />
CURANUM AG, Maximilianstraße 35 c, München; Börsennotierung<br />
WKN 52 40 70<br />
Laufzeit Mietvertrag<br />
30.09.2032; nach Ablauf der fest vereinbarten Mietlaufzeit<br />
Option zur Verlängerung um fünf Jahre bis 30.09.2037; danach<br />
Verlängerung um je ein Jahr<br />
Kaufpreis Grundstück gemäß Prospekt<br />
920.300 EUR<br />
Nettobaukosten gemäß Prospekt<br />
7.499.900 EUR<br />
Komplementär<br />
K&P Pfl egezentrum Uelzen GmbH, Rendsburg<br />
IK Pfl egezentrum Uelzen GmbH, Düsseldorf<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
IK FE Fonds Management GmbH, Düsseldorf<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Fonds Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine abgeschlossene Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Die Fondsgeschäftsführung stuft die Geschäftsentwicklung<br />
im Berichtsjahr <strong>2009</strong> als angespannt ein. Der Jahresabschluss<br />
<strong>2009</strong> ist mit dem uneingeschränkten Bestätigungstestat<br />
versehen. Für das Berichtsjahr wurde ein Jahresfehlbetrag<br />
von 19.535,71 EUR erwirtschaftet.<br />
Zur Sicherung der Liquidität ist die Ausschüttung für das<br />
Geschäftsjahr <strong>2009</strong> ausgesetzt.<br />
Der Vergleichsvorschlag vom Finanzgericht wurde durch die<br />
Gesellschafterversammlung mehrheitlich angenommen.<br />
Der Pächter zahlt seit dem 1. Oktober 2002 vertragsgemäß<br />
die Pacht. Aufgrund der Indexentwicklung in den vergangenen<br />
Jahren konnte erst mit Wirkung zum 1. Dezember 2005<br />
eine Pachterhöhung erzielt werden. Die CURANUM AG zahlt<br />
seitdem eine um monatlich 4.096,97 EUR höhere Pacht von<br />
monatlich 71.537,33 EUR (brutto).<br />
Hinweis: Aufgrund des zum Prospekt zeitlich verschobenen<br />
Platzierungsverlaufs war für 2003 keine Ausschüttung<br />
zu leisten, da im Jahr 2003 keine ausschüttungsberechtigten<br />
Gesellschafter beigetreten waren. Für 2004 war eine<br />
nur zeitanteilige Ausschüttung zu leisten, jedoch mit prospektierter<br />
Quote. Insofern erfolgen die Ausschüttungen<br />
prospektgemäß. Wegen der geforderten Vergleichbarkeit<br />
zum Prospekt wird jedoch eine Abweichung ausgewiesen,<br />
die tatsächlich nicht vorliegt!
Immobilienfonds.<br />
(Angaben in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 5.700 5.705 5<br />
Agio 285 285 0<br />
FK 7.465 7.465 0<br />
Sonstiges 0 207 207<br />
Gesamt 13.450 13.662 212<br />
Grundstückskosten 920 920 0<br />
Nettobaukosten 7.491 7.558 67<br />
Sonstige Kosten Investitionsphase 4.810 5.253 443 1)<br />
Liquiditätsreserve 229 <strong>–</strong>69 <strong>–</strong>298 2)<br />
Gesamt 13.450 13.662 212<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Darlehen 7.465 7.465 0<br />
Tilgung 1.171 1.215 44<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 6.294 6.250 <strong>–</strong>44<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Mieteinnahmen 903 858 <strong>–</strong>45 5.955 5.847 <strong>–</strong>108<br />
Sonstige Einnahmen 11 0 <strong>–</strong>11 60 188 128<br />
Instandhaltung /Objektkosten 27 120 93 179 129 <strong>–</strong>50<br />
Fondskosten 63 194 131 380 729 349<br />
Sonstige Aufwendungen <strong>–</strong> 1 1 0 309 309 3)<br />
Darlehenszinsen 190 167 <strong>–</strong>23 1.440 1.422 <strong>–</strong>18<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 280 482 202 1.999 2.589 590<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 634 376 <strong>–</strong>258 4.016 3.446 <strong>–</strong>570<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 229 242 13 1.171 1.215 44<br />
Aufnahme (-)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 229 242 13 1.171 1.215 44<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 405 134 <strong>–</strong>271 2.845 2.231 <strong>–</strong>614<br />
Liquiditätsergebnis nach Ausschüttung<br />
im Folgejahr, Prospektdarstellung 313 68 <strong>–</strong>245 313 68 <strong>–</strong>245<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+)) <strong>–</strong> <strong>–</strong>77,07 <strong>–</strong><br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis Investitionsphase in % des EK <strong>–</strong>25,57 <strong>–</strong>18,08 7,49<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK 6,22 2,64 0,00 5,93 9,89 3,96 4)<br />
Ausschüttungen absolut 399 0 <strong>–</strong>399 2.793 1.601 <strong>–</strong>1.192 5)<br />
Ausschüttungen in % des EK 7,00 0,00 <strong>–</strong>7,00 49,00 28,06 <strong>–</strong>20,94 5)<br />
1) 2) 3) Zwischenfi nanzierungszinsen und langfristige Darlehenzinsen für veränderten Platzierungszeitraum. Sichergestellte Liquidität, aufgrund späterer Fälligkeit der Kosten. Beinhaltet<br />
kurzfristige Verbindlichkeiten für den veränderten Platzierungszeitraum. 4) Aufgrund des veränderten Platzierungszeitraums bezogen sich die Ergebnisse in der Anfangsphase nicht auf<br />
das gesamte EK. 5) Ausschüttungsverzicht im Jahr <strong>2009</strong>. Nähere Erläuterungen siehe Hinweis Seite 24.<br />
25 IMMOBILIENFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> VALIDIA IMMAC.
Immobilienfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
LWB GmbH & Co. Dritter Denkmalfonds Leipzig KG (LWB 3),<br />
Leipzig<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
579 atypisch stille Gesellschafter<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
1998 I 1999<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Investitionsobjekt/Lage der Objekte<br />
Drei Wohnanlagen in Leipzig<br />
Mietfl äche<br />
Circa 48.000 m² Wohnfl äche<br />
Fertigstellung/Übernahme/Renovierung<br />
20er-/30er-Jahre/Modernisierung 1998 abgeschlossen<br />
Mieter<br />
Mietmanagementvertrag mit der LWB Leipziger Wohnungsund<br />
Baugesellschaft mbH (100-Prozent-Tochter der Stadt<br />
Leipzig); diese garantiert die Mieten über 18 Jahre; eine Aufteilung<br />
der Mieteingänge nach tatsächlichen Mieten und<br />
Mietgarantien erfolgt daher auf Fondsebene nicht.<br />
Laufzeit Mietvertrag<br />
Der Mietvertrag läuft bis zum 29.02.2016. Für die gesamte<br />
Laufzeit von 18 Jahren hat die LWB Mietgarantien ausgesprochen.<br />
Sollte die Fondsgesellschaft von ihrem Andienungsrecht<br />
keinen Gebrauch machen, läuft der Mietvertrag<br />
ohne Garantie weiter.<br />
Erbbauzinszahlung<br />
Circa 9.430.779 EUR<br />
Erbbau Bestandsbauten<br />
Circa 12.271.005 EUR<br />
Andienungsrecht<br />
(an Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH)<br />
Zum 29.02.2016 zu mindestens 100 Prozent.<br />
Anteilsfi nanzierung<br />
Angebot einer Anteilsfi nanzierung in Höhe von 56 Prozent<br />
der Zeichnungssumme; hierfür wurde ein endfälliges Darlehen<br />
mit 18-jähriger Zinsfestschreibung aufgenommen.<br />
Komplementär<br />
LWB Verwaltungsgesellschaft mbH, Leipzig<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> erste Investoren Service GmbH, Düsseldorf<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
LWB Verwaltungsgesellschaft mbH, Leipzig<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> erste Investoren Service GmbH, Düsseldorf<br />
Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> erste Investoren Service GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
Victoria Verwaltungs GmbH, Düsseldorf<br />
Betriebsprüfung<br />
Die Betriebsprüfung für die Jahre 1998 bis 2002 ist abgeschlossen<br />
und führte zu einer kumulierten Abweichung von<br />
+5,98 Prozent im steuerlichen Ergebnis.<br />
Bericht<br />
Entgegen dem deutschlandweiten Trend verzeichnet Leipzig<br />
seit Jahren ein kontinuierliches Bevölkerungswachstum.<br />
Aufgrund der stark gesunkenen Zahl der Wohnungsabbrüche<br />
stieg der Wohnungsbestand <strong>2009</strong> erstmals seit Beginn<br />
des Stadtumbaus leicht an. Die Vermietungssituation der<br />
LWB wird auch durch das schwierige Marktumfeld beeinfl<br />
usst <strong>–</strong> insbesondere durch den trotz Wohnungsabbrüchen<br />
vorhandenen Angebotsüberhang sowie das stagnierende<br />
durchschnittliche Haushaltseinkommen. Trotzdem konnte<br />
die Vermietungsquote in den Fondsobjekten <strong>2009</strong> von<br />
94 Prozent auf 96 Prozent gesteigert werden. Die Darlehen<br />
wurden <strong>2009</strong> planmäßig getilgt. Die Gesellschaft hat<br />
mit LWB Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH<br />
einen Mietmanagementvertrag abgeschlossen, der bis zum<br />
29. Februar 2016 feste Mieteinnahmen garantiert. Wie<br />
geplant wurden 3,65 Prozent an die Gesellschafter ausgeschüttet.<br />
Die Geschäftsführung geht davon aus, dass sich die Fondsgesellschaft<br />
auch weiterhin planmäßig entwickeln wird.
Immobilienfonds.<br />
(Angaben in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 50.618 50.618 0<br />
Agio 255 387 132<br />
FK 20.452 22.778 2.326<br />
Zinsen 0 11 11<br />
Gesamt 71.325 73.794 2.469<br />
Mittelverwendung<br />
Erbpacht 9.431 9.436 5<br />
Bestandsbauten 12.271 12.271 0<br />
Modernisierung 40.522 40.706 184<br />
Sonstige Kosten Investitionsphase 8.791 8.877 86<br />
Liquiditätsreserve 310 2.504 2.194<br />
Gesamt 71.325 73.794 2.469<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Darlehen 20.452 22.778 2.326<br />
Tilgung 2.236 6.450 4.214<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 18.216 16.328 <strong>–</strong>1.888<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Finanzmiete 3.890 3.890 0 38.091 38.091 0<br />
Zins- und sonstige Einnahmen 15 28 13 122 1.168 1.046<br />
Sonstige Fondskosten 428 438 10 4.268 4.827 559<br />
Darlehenszinsen 1.384 1.014 <strong>–</strong>370 11.358 9.614 <strong>–</strong>1.744<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 1.812 1.452 <strong>–</strong>360 15.626 14.441 <strong>–</strong>1.185<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 2.093 2.466 373 22.587 24.818 2.231<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 238 625 387 2.236 6.450 4.214<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 238 625 387 2.236 6.450 4.214<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 1.855 1.841 <strong>–</strong>14 20.351 18.368 <strong>–</strong>1.983<br />
Liquiditätsreserve unter Berücksichtigung der<br />
Forderungen und Verbindlichkeiten per Stichtag 341 1.280 939<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>) / freies Kapital (+)) 0 <strong>–</strong>27,96 0 2)<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK 3,00 3,69 0,69 <strong>–</strong>64,60 <strong>–</strong>58,95 5,65 1)+3)<br />
Ausschüttungen absolut 1.848 1.848 0 20.323 20.324 1<br />
Ausschüttungen in % des EK 3,65 3,65 0,00 40,15 40,15 0,00 1)<br />
1) Bezogen auf das gesamte EK, ohne Anteilsfi nanzierung. 2) Keine Prognose. 3) Das steuerliche Ergebnis ist vorläufi g, da die steuerliche Veranlagung noch nicht erfolgt ist.<br />
27 IMMOBILIENFONDS. LWB 3.
Immobilienfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
GGIL Geschäftsführungs-Gesellschaft für Immobilien-Leasing<br />
mbH & Co. Beteiligungs KG (DEGEWO I); Berlin<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
258<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
1998 I 1999<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Investitionsobjekt/Lage der Objekte<br />
Modernisierung von Altbauten und Nachkriegsbauten in Tafelbauweise<br />
in Berlin-Köpenick, Erwerb von Neubauten und<br />
drei Beteiligungen an Grundstücksgesellschaften in Berlin-<br />
Falkensee<br />
Mietfl äche<br />
Alle Objekte haben zusammen circa 34.960 m² vermietbare<br />
Fläche (einschließlich 100 Prozent der GbR-Anteile)<br />
Fertigstellung/Übernahme/Renovierung<br />
Objekte in Köpenick zwischen 1912 und 1990/<br />
Modernisierung 1999<br />
Mieter<br />
Generalmieter degewo AG<br />
Laufzeit Mietvertrag<br />
31.12.2014; sollte die gewobe (Gründungskommanditist)<br />
von ihrem Kündigungsrecht keinen Gebrauch machen,<br />
kann der Finanzmietvertrag mit der degewo AG bis zum<br />
31.12.2022 verlängert werden<br />
Mietverträge in den GbR-Beteiligungen/Kündigungsrecht<br />
31.12.2012; zu dem Zeitpunkt existiert ein Sonderkündigungsrecht<br />
der GbR-Anteile<br />
Erbbauzinszahlung gemäß Prospekt<br />
6.576.999 EUR (= 12.863.493 DEM)<br />
Altsubstanz vor Modernisierung gemäß Prospekt<br />
3.395.838 EUR (= 6.641.682 DEM)<br />
Ankaufsrecht (der gewobe)<br />
Zum 31.12.2014 zu 82 %<br />
Andienungsrecht<br />
Zum 31.12.2022 zu 114 %<br />
Komplementär/Fondsgeschäftsführung<br />
GGIL Geschäftsführungs-Gesellschaft für Immobilien Leasing<br />
mbH<br />
Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Client Service GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
VICTORIA Verwaltungs GmbH, Düsseldorf<br />
Betriebsprüfung<br />
Die Betriebsprüfung für die Jahre 1998<strong>–</strong>2001 wurde abgeschlossen.<br />
Hierbei wurde ein kumuliertes Ergebnis in<br />
Höhe von <strong>–</strong>138,33 Prozent festgestellt (vorläufi g veranlagt:<br />
<strong>–</strong>147,58 Prozent)<br />
Bericht<br />
Strukturelle Leerstände bestehen nicht, da eine konstante<br />
Nachfrage am Markt besteht. Die deutliche Reduzierung<br />
des Leerstandes basiert zum einen auf dem Bevölkerungswachstum<br />
in Berlin, von dem der Bezirk Treptow-Köpenick<br />
überproportional profi tiert, und zum anderen am Wachstum<br />
der Haushaltsanzahl, da die Anzahl der Personen pro<br />
Haushalt weiter abnimmt. Die positiven Impulse für die Region<br />
Berlin-Köpenick der Vergangenheit halten weiter an.<br />
In Berlin-Falkensee bestanden per Dezember <strong>2009</strong> bei den<br />
Reihenhäusern keine Leerstände, zwei Wohnungen in den<br />
Stadtvillen waren nicht vermietet. Bei den GbR-Beteiligungen<br />
stand eins der 16 Reihenhäuser leer. Die Leerstände der<br />
Wohnimmobilien in Berlin-Köpenick beliefen sich per 31.<br />
Dezember <strong>2009</strong> auf 22 Wohnungen (von 431) und eine Gewerbeeinheit<br />
(von sieben).<br />
Da sowohl die Fondsgesellschaft als auch die GbR-Gesellschaften<br />
mit der degewo AG einen Finanzmietvertrag abgeschlossen<br />
haben, der die Mieten garantiert, entstehen<br />
der Fondsgesellschaft durch den Leerstand keine fi nanziellen<br />
Nachteile. Bonität des Finanzmieters degewo AG: Das Jahresergebnis<br />
<strong>2009</strong> konnte nach Steigerungen in den Vorjahren erneut<br />
gesteigert werden (14,9 Mio. EUR nach 14,5 Mio. EUR).<br />
Das Darlehen wurde im Berichtszeitraum prospektgemäß<br />
getilgt. <strong>2009</strong> konnte die Fondsgeschäftsführung prospektgemäß<br />
1,5 Prozent an die Anleger ausschütten.
Immobilienfonds.<br />
(Angaben in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 17.517 17.517 0<br />
Agio 820 820 0<br />
FK 41.433 41.433 0<br />
Gesamt 59.770 59.770 0<br />
Mittelverwendung<br />
Grundstück (Erbbaurechte, EK-Anteil<br />
Beteiligungen, Altbausubstanz) 14.440 14.440 0<br />
Baukosten (Neubau Falkensee,<br />
Modernisierung Köpenick) 35.671 35.669 <strong>–</strong>2<br />
Sonstige Kosten Investitionsphase 6.584 6.636 52<br />
Liquiditätsreserve 3.075 3.025 <strong>–</strong>50<br />
Gesamt 59.770 59.770 0<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Darlehen 41.433 41.433 0<br />
Tilgung 4.146 4.144 <strong>–</strong>2<br />
Darlehenvaluta per Stichtag 37.287 37.289 2<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Finanzmiete 3.075 3.081 6 26.054 26.059 5<br />
Liquiditätsausschüttungen GbR 214 190 <strong>–</strong>24 2.080 1.984 <strong>–</strong>96<br />
Sonstige Einnahmen 6 18 12 304 731 427 1)<br />
Sonstige Fondskosten 166 170 4 1.477 1.630 153<br />
Darlehenszinsen 2.110 2.110 0 15.419 15.413 <strong>–</strong>6<br />
Sonstiges 0 0 0 9.272 10.028 756<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 1.019 1.009 <strong>–</strong>10 2.270 1.703 <strong>–</strong>567<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 624 616 <strong>–</strong>8 4.146 4.144 <strong>–</strong>2<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong><br />
Tilgungssaldo 624 616 <strong>–</strong>8 4.146 4.144 <strong>–</strong>2<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 395 393 <strong>–</strong>2 <strong>–</strong>1.876 <strong>–</strong>2.441 <strong>–</strong>565<br />
Liquiditätsreserve unter Berücksichtigung<br />
der Ford. und Verbindl. 324 1.086 762<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+)) <strong>–</strong> 10,18 <strong>–</strong><br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK 3,44 3,20 <strong>–</strong>0,24 <strong>–</strong>212,65 <strong>–</strong>213,01 <strong>–</strong>0,36 2)3)<br />
Ausschüttungen absolut 263 263 0 876 524 <strong>–</strong>352<br />
Ausschüttungen in % des EK 1,50 1,50 0,00 5,00 3,00 <strong>–</strong>2,00<br />
1) 2) Zwischenfi nanzierungszinsen aus den Jahren 2000 bis 2002. Im Rahmen der Betriebsprüfung für die Jahre 1998 bis 2001 erhöhte sich das steuerliche Ergebnis um insgesamt 9,25<br />
Prozent. 3) Das steuerliche Ergebnis enthält noch Schätzwerte für den Anteil des GbR-Ergebnisses und ist daher vorläufi g.<br />
29 IMMOBILIENFONDS. DEGEWO 1.
Immobilienfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
GGIL Geschäftsführungs-Gesellschaft für Immobilien-Leasing<br />
mbH & Co. Zweite Beteiligungs KG (DEGEWO II), Berlin<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
177<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
1999 I 1999<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Investitionsobjekt/Lage der Objekte<br />
Altbausanierung von denkmalgeschützten Siedlungsbauten<br />
in Oberschöneweide sowie Modernisierung eines Doppelwohnhochhauses<br />
in Salvador-Allende-Viertel II, jeweils in<br />
Berlin-Köpenick<br />
Mietfl äche<br />
Alle Objekte haben zusammen circa 24.434 m² Wohnfl äche.<br />
Fertigstellung/Übernahme/Renovierung<br />
Siedlungsbauten, 30er-Jahre-Modernisierungsfertigstellung:<br />
Fertigstellungsgarantie bis 1999 für alle Objekte<br />
Mieter<br />
Generalmieter degewo AG<br />
Laufzeit Mietvertrag<br />
31.12.2014; sollte die gewobe (Gründungskommanditist)<br />
von ihrem Kündigungsrecht keinen Gebrauch machen, kann<br />
der Finanzmietvertrag mit der degewo bis zum 31.12.2022<br />
verlängert werden.<br />
Mieten gemäß Prospekt<br />
1.500.376 EUR im Jahr 2006; die gesamte Wohnfl äche <strong>–</strong><br />
circa 24.434 m² <strong>–</strong> ist zu 100 % an die degewo AG über einen<br />
Generalmietvertrag vermietet.<br />
Erbbauzinszahlung gemäß Prospekt<br />
4.391.588 EUR<br />
Erbbau Bestandsbauten gemäß Prospekt<br />
1.571.148,82 EUR<br />
Ankaufsrecht (der gewobe)<br />
Zum 31.12.2014 zu über 103 %<br />
Andienungsrecht<br />
Zum 31.12.2022 zu circa 120 %<br />
Komplementär/Fondsgeschäftsführung<br />
GGIL Geschäftsführungs-Gesellschaft für Immobilien Leasing<br />
mbH<br />
Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Client Service GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Financial Service AG, Düsseldorf (ehemals<br />
GVP AG)<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine abgeschlossene Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Der Geschäftsbericht <strong>2009</strong> lag zum Zeitpunkt der Drucklegung<br />
der <strong>Leistungsbilanz</strong> noch nicht vor.
Immobilienfonds.<br />
(Angaben in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 10.428 10.428 0<br />
Agio 489 489 0<br />
FK 20.494 20.494 0<br />
Gesamt 31.411 31.411 0<br />
Mittelverwendung<br />
Grundstück (Erbbaurechte, Altbausubstanz) 5.963 5.963 0<br />
Modernisierungsaufwand 19.411 19.411 0<br />
Sonstige Kosten Investitionsphase 4.133 4.165 32 1)<br />
Liquiditätsreserve 1.904 1.872 <strong>–</strong>32<br />
Gesamt 31.411 31.411 0<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Darlehen 20.494 20.494 0<br />
Tilgung 1.742 1.742 0<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 18.752 18.752 0<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Finanzmiete 1.650 1.650 0 12.131 12.131 0<br />
Sonstige Einnahmen 2 15 13 149 188 39 2)<br />
Sonstige Fondskosten 94 103 9 694 822 128<br />
Darlehenszinsen 1.060 160 <strong>–</strong>900 11.170 10.314 <strong>–</strong>856<br />
Sonstiges <strong>–</strong> 0 0 <strong>–</strong> 372 372 3)<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 498 1.402 904 416 811 395<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 292 292 0 1.742 1.742 0<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel <strong>–</strong> 0 0 <strong>–</strong> 0 0<br />
Tilgungssaldo 292 292 0 1.742 1.742 0<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung<br />
Liquiditätsreserve unter Berücksichtigung der<br />
206 1.110 904 <strong>–</strong>1.326 <strong>–</strong>931 395<br />
Forderungen und Verbindlichkeiten per Stichtag<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
58 343 285<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+)) <strong>–</strong> 3,47 <strong>–</strong><br />
Stand 2008<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK <strong>–</strong>8,83 <strong>–</strong>0,34 8,49 <strong>–</strong>217,32 <strong>–</strong>206,98 10,34 4)<br />
Ausschüttungen absolut 209 0 <strong>–</strong>209 521 0 <strong>–</strong>521<br />
Ausschüttungen in % des EK 2,00 0,00 <strong>–</strong>2,00 5,00 0,00 <strong>–</strong>5,00<br />
1) 2) Die Zwischenfi nanzierungszinsen fi elen höher als geplant aus. Gleiches gilt für die Grunderwerbsteuer; die Notar- und Gerichtskosten fi elen geringer aus. Der Fondsgesellschaft wurde<br />
zur Liquiditätssicherung ein Darlehen von der GGIL mbH bis zur maximalen Höhe von 200 TEUR zur Verfügung gestellt, hiervon waren per 31. Dezember 2007 33 TEUR in Anspruch<br />
genommen. Die Auszahlung wurde unter Einnahmen, die Rückführung liquiditätsmäßig unter Sonstiges erfasst. 3) Beinhaltet Zwischenfi nanzierungszinsen aus den Jahren 1998 bis 2001.<br />
4) Nach abgeschlossener Betriebsprüfung für die Jahre 1998 bis 2001 ist das kumulierte steuerliche Ergebnis um 14,23 Prozent höher als vor der Betriebsprüfung.<br />
31 IMMOBILIENFONDS. DEGEWO 2.
Immobilienfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
Berlin-Anlagen-Agentur Mitte GmbH & Co. Dritte<br />
Beteiligungs KG, Berlin<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
570<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
1999 I 2000<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Investitionsobjekt/Lage der Objekte<br />
Modernisierung von Wohngebäuden in Großtafelbauweise<br />
in Berlin-Mitte: Alexanderstr. 1<strong>–</strong>3, 4<strong>–</strong>9 und 10<strong>–</strong>12; Berolinastr.<br />
9<strong>–</strong>11 und 12<strong>–</strong>14; Engeldamm; unter anderem<br />
Mietfl äche<br />
Gesamte Wohnfl äche circa 89.691 m²; zu 100 Prozent an die<br />
WBM über Finanzmietvertrag vermietet<br />
Fertigstellung/Übernahme<br />
Modernisierungsfertigstellung: Fertigstellungsgarantie für alle<br />
Objekte bis 1999<br />
Mieter<br />
Finanzmieter: WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte<br />
GmbH, Berlin (100-Prozent-Gesellschafter: Land Berlin)<br />
Laufzeit Mietvertrag<br />
31.12.2014; bedingtes einseitiges Optionsrecht der Fondsgesellschaft<br />
auf Verlängerung des Finanzmietvertrags mit<br />
der WBM bis zum 31.12.2022<br />
Erbbauzinszahlung gemäß Prospekt<br />
5.112.919 EUR/einmalig<br />
Erbbaurecht Bestandsbauten gemäß Prospekt<br />
17.816.221 EUR<br />
Ankaufsrecht (der WBM)<br />
31.12.2014: zu 97,6 Prozent<br />
Andienungsrecht (der Kommanditisten an die WBMI Real<br />
Estate GmbH)<br />
31.12.2022: zu circa 130 Prozent<br />
Komplementär/ Fondsgeschäftsführung<br />
B.A.A.M. Berlin-Anlagen-Agentur Mitte GmbH, Berlin<br />
Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Client Service GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
Victoria Verwaltungs GmbH, Düsseldorf<br />
Betriebsprüfung<br />
Die Betriebsprüfung ist bis einschließlich 2005 erfolgt. Die<br />
Prüfung für den Zeitraum 2003 bis 2005 führte zu einen geringen<br />
Abweichung von <strong>–</strong>2,54 Prozent über die drei Jahre.<br />
Bericht<br />
Die Stabilisierung des Wohnungsmarktes in Berlin führte<br />
dazu, dass in Abhängigkeit von Ausstattung und Lage frei<br />
werdende Wohnungen relativ zügig neu vermietet werden<br />
können. Die Leerstände lagen bei den Wohnimmobilien bei<br />
2,45 Prozent, bei den Gewerbeimmobilien bei rund 4,13 Prozent.<br />
Aufgrund des mit der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-<br />
Mitte mbH (WBM) zunächst bis zum Jahr 2014 für sämtliche<br />
Fondsobjekte geschlossenen Finanzmietvertrags sind die<br />
Einnahmen der Fondsgesellschaft relativ unabhängig von der<br />
Immobilienmarktentwicklung. Dagegen hat die Bonität der<br />
WBM unter Umständen Einfl uss auf die Liquiditätssituation.<br />
Der WBM-Konzern hat sich trotz des schwierigen Wirtschaftsjahrs<br />
<strong>2009</strong> positiv weiterentwickelt. Die Zahlungsfähigkeit<br />
des Konzerns war jederzeit gesichert. Der Fondsgesellschaft<br />
gegenüber ist der Generalmieter seinen Zahlungsverpfl ichtungen<br />
stets nachgekommen.<br />
Die vereinbarten Kreditkonditionen liegen unter dem im<br />
Prospekt geplanten Schuldendienst, sodass gemäß dem<br />
Finanzmietvertrag das Anpassungsrecht hinsichtlich der<br />
Höhe der Finanzmiete ausgeübt wurde. Die Anpassung<br />
der Finanzmiete führt zu einer Senkung der Einnahmen der<br />
Fondsgesellschaft, wobei aufgrund der gleichzeitigen <strong>Ausgabe</strong>nsenkung<br />
das Liquiditätsergebnis unbeeinfl usst bleibt.<br />
Vielmehr lag das steuerliche Ergebnis um rund 340 TEUR<br />
über den Prognosen.<br />
Die Darlehen valutieren mit 60.312 TEUR rund 286 TEUR unter<br />
den geplanten Werten.<br />
Insgesamt soll für das Geschäftsjahr <strong>2009</strong> die geplante Ausschüttung<br />
in Höhe von 2 Prozent bezogen auf das Kommanditkapital<br />
durchgeführt werden.
Immobilienfonds.<br />
(Angaben in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 33.844 33.844 0<br />
EK Gründungsgesellschafter 2.282 2.282 0<br />
Agio 1.692 1.692 0<br />
FK 74.736 75.676 940<br />
Gesamt 112.554 113.494 940<br />
Mittelverwendung<br />
Einmalzahlung auf das Grundstück 5.113 5.113 0<br />
Einmalzahlung auf die vorhandene Substanz 17.816 17.816 0<br />
Modernisierungskosten 69.109 69.109 0<br />
Sonstige Kosten Investitionsphase 19.647 16.644 <strong>–</strong>3.003 1)<br />
Liquiditätsreserve 869 4.812 3.943 1)<br />
Gesamt 112.554 113.494 940<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Darlehen 74.736 75.676 940<br />
Tilgung 14.137 15.363 1.226<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 60.599 60.313 <strong>–</strong>286<br />
Zwischenfi nanzierungsdarlehen Wohnungsbaugesellschaft<br />
Berlin Mitte mbH <strong>–</strong> 0 <strong>–</strong><br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Finanzmiete 6.213 5.533 <strong>–</strong>680 57.520 55.234 <strong>–</strong>2.286 2)<br />
Zinseinnahmen 71 50 <strong>–</strong>21 618 1.246 628<br />
Sonstige Fondskosten 252 262 10 2.305 2.611 306<br />
Darlehenszinsen 3.845 2.679 <strong>–</strong>1.166 36.585 37.686 1.101 3)<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 4.097 2.941 <strong>–</strong>1.156 38.890 40.297 1.407<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 2.187 2.642 455 19.248 16.183 <strong>–</strong>3.065<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 1.604 2.123 519 14.137 15.363 1.226<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong><br />
Tilgungssaldo 1.604 2.123 519 14.137 15.363 1.226<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 583 519 <strong>–</strong>64 5.111 820 <strong>–</strong>4.291<br />
Liquiditätsreserve unter Berücksichtigung der<br />
Ford. und Verbindl. per Stichtag einschließlich<br />
Zwischenfi nanzierung WBM GmbH 2.197 1.136 <strong>–</strong>1.061<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+)) <strong>–</strong> <strong>–</strong>0,42 <strong>–</strong><br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK 4,50 5,46 0,96 <strong>–</strong>201,89 <strong>–</strong>195,56 6,33<br />
Ausschüttungen absolut 723 720 <strong>–</strong>3 3.793 3.791 <strong>–</strong>2<br />
Ausschüttungen in % des EK 2,00 2,00 0,00 10,50 10,50 0,00 4)<br />
1) 2) Diverse Kosten wie zum Beispiel Grunderwerbsteuer, Notar- und Gerichtskosten fi elen erst zu einem späteren Zeitpunkt an. Prospektgemäß musste die Finanzmiete den aufgrund<br />
besserer Konditionen niedrigeren Darlehenszinsen angepasst werden. 3) Nicht geplante Zwischenfi nanzierungszinsen. 4) Vorbehaltlich der Zustimmung der Gesellschafter.<br />
33 IMMOBILIENFONDS. WBM.
Immobilienfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
IKFE Properties I AG, Zürich, Schweiz<br />
Anzahl der Aktionäre<br />
189<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2003 I 2004<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
In den ersten 14 Jahren ausschließlich Zinserträge aus Aktionärsdarlehen;<br />
danach Dividendenzahlung der Gesellschaft;<br />
mögliche Veräußerungsgewinne. Darüber hinaus erhalten<br />
die Aktionäre Einkünfte aus der Rückführung der Anleihe.<br />
Investitionsobjekt/Lage des Objekts<br />
Kauf von Namensaktien der IKFE Properties I AG sowie Erwerb<br />
von Anleiheobligationen in gleicher Stückhöhe der<br />
Namensaktien. Die IKFE Properties I AG ist Eigentümerin<br />
eines Büro- und Verwaltungsgebäudes in Zürich-Oerlikon,<br />
Schweiz.<br />
Mietfl äche<br />
Grundstück circa 3.000 m²; sechsgeschossiges Verwaltungsund<br />
Bürogebäude mit circa 9.366 m² Fläche, circa 104 PKW-<br />
Tiefgaragenplätze<br />
Fertigstellung/Übernahme/Renovierung<br />
2002<br />
Mieter<br />
100 Prozent Allreal Generalunternehmung AG<br />
(eine Tochtergesellschaft der Allreal Holding AG, Schweiz)<br />
Laufzeit Mietvertrag<br />
31.01.2018; Verlängerung der Mietlaufzeit um zweimal je<br />
fünf Jahre; danach Verlängerung auf unbestimmte Zeit mit<br />
einer Kündigungsfrist von zwölf Monaten zum Halbjahr<br />
Kaufpreis gemäß Prospekt<br />
46.174.721 CHF exkl. MwSt.<br />
Verwaltungsrat<br />
Dr. Jürg C. Plattner (Präsident)/Hans-Peter Arnold/<br />
Marc Schlotterbeck<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
Jean Frei Revisions- und Treuhand AG, Schweiz<br />
Treuhänder/Anlegerbetreuung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Client Service GmbH, Düsseldorf<br />
Platzierungsgarant<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Bericht<br />
Die Geschäftsführung und Verwaltung der Gesellschaft wird<br />
durch die Jean Frei Revisions- und Treuhand AG wahrgenommen.<br />
Die Prüfung des Jahresabschlusses <strong>2009</strong> erfolgte<br />
durch die Grant Thornton AG, Zürich. Mit Datum 1. Februar<br />
2010 hat die Prüferin ihren Bericht ohne Einschränkungen<br />
oder Bemerkungen abgegeben. Das Geschäftsjahr <strong>2009</strong> wurde<br />
erfolgreich abgeschlossen. Mit einem Jahresgewinn von<br />
402.480 CHF wurde das geplante Ergebnis von 314.386 CHF<br />
um 88.094 CHF übertroff en.<br />
Für das Geschäftsjahr <strong>2009</strong> wurde erneut eine Ausschüttung<br />
von 5 Prozent geleistet. Sofern keine unerwarteten Ereignisse<br />
eintreten, können die Investoren auch für das Jahr<br />
2010 wieder mit einer Ausschüttung in Höhe von 5 Prozent<br />
rechnen.<br />
Das gesamte Geschäftshaus ist an die Allreal Generalunternehmung<br />
AG vermietet. Die Muttergesellschaft, die Allreal<br />
Holding AG mit Sitz in Baar, ist an der Schweizer Börse notiert.<br />
Die Bonität der Allreal-Gruppe ist trotz Wirtschaftskrise<br />
sehr gut. Im ersten Halbjahr <strong>2009</strong> erzielte die Allreal-Gruppe<br />
einen Umsatz von 270,9 Mio. CHF und ein Unternehmensergebnis<br />
von 39,4 Mio. CHF. Die Eigenkapitalquote lag bei<br />
40,3 Prozent. Die Börsenkapitalisierung ist per 30. Juni <strong>2009</strong><br />
um 20,6 Prozent auf 1.464 Mio. CHF. gestiegen. Die Mietzinszahlungen<br />
sind durch eine unwiderrufl iche, bis 31. Juli<br />
2018 laufende Bankgarantie einer Schweizer Kantonalbank<br />
gesichert.<br />
Bei der Mieterin sind keine Bonitätsprobleme erkennbar.<br />
Alle Anzeichen sprechen somit für eine weitere positive<br />
Entwicklung der IKFE Properties I AG.
Immobilienfonds.<br />
(Angaben in TCHF)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
Aktionärsdarlehen/Anleihenobligationen 14.075 14.075 0<br />
Aktienkapital 11.270 11.270 0<br />
Aktienkapital Gründungsaktionäre 100 100 0<br />
Fremdkapital 30.000 30.000 0<br />
Gesamt 55.445 55.445 0<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis des Objekts 46.175 46.175 0<br />
Sonstiges 8.695 8.761 66<br />
Liquiditätsreserve 575 509 <strong>–</strong>66<br />
Gesamt 55.445 55.445 0<br />
Entwicklung Obligationsanleihe Soll Ist Abweichg.<br />
Anleihe 14.075 14.075 0<br />
Tilgung 5.970 5.996 26 1)<br />
Anleihenvaluta per Stichtag 8.105 8.079 <strong>–</strong>26 1)<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Darlehen 30.000 30.000 0<br />
Tilgung 0 0 0<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 30.000 30.000 0<br />
Gesamte Tilgungsleistung abzügl. zusätzl. Fremdmittel 0 0 0<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Mieteinnahmen 2.939 2.886 <strong>–</strong>53 18.337 18.006 <strong>–</strong>331 2)<br />
Sonstige Einnahmen 91 67 <strong>–</strong>24 644 667 23<br />
Sonstige Fondskosten 583 356 <strong>–</strong>227 3.599 2.872 <strong>–</strong>727 2)<br />
Anleihenzinsen 273 262 <strong>–</strong>11 2.267 2.286 19<br />
Darlehenszinsen 1.160 1.149 <strong>–</strong>11 6.960 6.974 14<br />
<strong>Ausgabe</strong>n ohne Tilgung 2.016 1.767 <strong>–</strong>249 12.826 12.132 <strong>–</strong>694<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 1.014 1.186 172 6.155 6.541 386<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 0 0 0 0 0 0<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 0 0 0 0 0 0<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 1.014 1.186 172 6.155 6.541 386<br />
Liquiditätsreserve (nach Ausschüttung) unter<br />
Berücksichtigung der Ford. und Verbindl. per Stichtag 1.269 1.558 289<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+)) <strong>–</strong> <strong>–</strong>71,43 <strong>–</strong><br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK <strong>–</strong> 1,03 <strong>–</strong> <strong>–</strong> 9,02 <strong>–</strong><br />
Ausschüttungen absolut 1.267 1.217 <strong>–</strong>50 8.237 8.282 45 3)<br />
Ausschüttungen in % des EK 5,00 5,00 0,00 35,00 35,00 0,00<br />
1) 2) Rückzahlung der Anleihe erfolgt in geplanter Höhe zeitversetzt im Folgejahr. Teuerungsrate ist nicht wie geplant angestiegen, somit kein Anpassung der Miete. Diff erenz wurde durch<br />
niedrigere Aufwendung kompensiert. 3) Ausschüttung auf EUR-Basis; währungsbedingte Abweichungen. Laufzeitbeginn des Fonds war der 1. Juli 2003. Die Ausschüttung für 2003 wurde<br />
pro rata temporis für ein halbes Jahr geleistet.<br />
35 IMMOBILIENFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> VALIDIA SCHWEIZ.
Immobilienfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Metropolen Europa GmbH & Co. KG, Düsseldorf<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
27<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
<strong>2009</strong> I in der Platzierung<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Kapitalvermögen; für die Besteuerung der Erträge<br />
der Anleger aus ihrer Beteiligung an der Fondsgesellschaft<br />
sind die Vorschriften des InvStG anzuwenden.<br />
Investitionsobjekt<br />
Die <strong>IDEENKAPITAL</strong> Metropolen Europa GmbH & Co. KG<br />
beteiligt sich mittelbar über die Hines Real Estate Master<br />
FCP-FIS an einem Büroimmobilienportfolio in Europa. Das<br />
in den Zielfonds eingebrachte Kapital wurde wie geplant<br />
zur Erweiterung des Immobilienportfolios verwendet. Per<br />
Ende <strong>2009</strong> hat die Gesellschaft nahezu 210 Mio. EUR in den<br />
Aufbau des Portfolios investiert, das zum Stichtag aus sechs<br />
hochwertigen Immobilien besteht.<br />
Stand Beteiligung<br />
Die Investitionsphase der Fondsgesellschaft ist noch nicht<br />
abgeschlossen und die Zielbeteiligung an der US-Gesellschaft<br />
erreicht.<br />
Komplementär<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Metropolen Europa Verwaltungsgesellschaft<br />
mbH, Düsseldorf<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
IK FE Fonds Management GmbH, Düsseldorf<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
IK Property Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Immobilienverwalter<br />
Hines Real Estate Master FCP-FIS, Luxembourg<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Entgegen den ursprünglichen Planungen war die Fondsgesellschaft<br />
im Jahr <strong>2009</strong> noch nicht investiert, da seitens des<br />
Zielfonds noch keine Kapitalabrufe erfolgt waren. Ende Juli<br />
2010 war die Fondsgesellschaft mit rund 12,9 Mio. EUR und<br />
einer Quote von rund 5,6 Prozent des abgerufenen Kapitals<br />
am Zielfonds beteiligt und in entsprechender Höhe ausschüttungsberechtigt.<br />
Die noch nicht abgerufenen Mittel<br />
aus den gegenüber dem Zielfonds zugesagten Kapitaleinlagen<br />
(insgesamt 50 Mio. EUR) betragen derzeit noch rund<br />
37,1 Mio. EUR.<br />
Die Fondsgesellschaft hat den bereits im Jahr <strong>2009</strong> beigetretenen<br />
Gesellschaftern am 10. Juli 2010 eine ihrer Beteiligungsdauer<br />
entsprechende, zeitanteilige Ausschüttung in<br />
prospektgemäßer Höhe von 6,25 Prozent (bezogen auf die<br />
jeweilige Kommanditeinlage) ausgezahlt.<br />
Das Immobilienportfolio des HECF bestand zum Stichtag<br />
31. Dezember <strong>2009</strong> aus sechs Büroimmobilien und einer<br />
Logistikimmobilie mit einer Gesamtmietfl äche von circa<br />
84.730 m². Die Objekte befi nden sich in Deutschland, England<br />
und Frankreich. Alle Objekte des Zielfonds-Portfolios<br />
waren zum 31. Dezember <strong>2009</strong> zu 100 Prozent vermietet.<br />
Per 31. März 2010 betrug der Bruttowert des Gesamtportfolios<br />
einschließlich des Objekts in Hamburg 299,0 Mio. EUR.<br />
Das Immobilienportfolio des HECF wird quartalsweise von<br />
unabhängigen Gutachtern nach international gebräuchlichen<br />
Richtlinien bewertet.<br />
Im März 2010 wurde eine neue, langfristig vermietete Immobilie<br />
erworben, die Domkaskaden im Herzen der Hansestadt<br />
Hamburg. Das moderne zwölfstöckige Gebäude mit seinen<br />
7.969 m² Mietfl äche wurde erst im Jahr <strong>2009</strong> fertiggestellt.<br />
Hauptmieter ist die Deutsche Schiff sbank AG, eine Tochter<br />
der Commerzbank.
Immobilienfonds.<br />
(Angaben in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 57.500 877 <strong>–</strong>56.623 1)<br />
Agio 2.875 44 <strong>–</strong>2.831<br />
Sonstiges 0 812 812 2)<br />
Gesamt 60.375 1.733 <strong>–</strong>58.642<br />
Beteiligung am HECF 50.000 0 <strong>–</strong>50.000 3)<br />
Sonstige Kosten Investitionsphase 8.888 1.229 <strong>–</strong>7.659<br />
Liquiditätsreserve 1.487 504 <strong>–</strong>983<br />
Gesamt 60.375 1.733 <strong>–</strong>58.642<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Keine Fremdfi nanzierung <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong><br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Der Verzicht auf den Soll-Ist Vergleich bei Blind-Pool-Konstruktionen in der Bewirtschaftungsphase entspricht den VGF-<br />
Leitlinien. Bei Blind-Pool-Konstruktionen sind keine detaillierten Prognosen üblich. Der Fonds befand sich <strong>2009</strong> noch nicht<br />
in der Bewirtschaftungsphase.<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK keine Prognose; DBA keine Prognose; DBA<br />
Ausschüttungen absolut 0 2 2 0 2 2<br />
Ausschüttungen in % des EK 0,00 6,25 6,25 0,00 6,25 6,25<br />
1) Die Platzierung begann Ende <strong>2009</strong>. 2) Es besteht eine Zwischenfi nanzierungslinie über insgesamt 45 Mio. EUR. Die Inanspruchnahme per 31. Dezember <strong>2009</strong> wird oben ausgewiesen.<br />
3) Es wurden noch keine Kapitalabrufe getätigt.<br />
37 IMMOBILIENFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> METROPOLEN EUR0PA.
Immobilienfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
IK US Portfolio Invest GmbH & Co. KG, Düsseldorf<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
4.167<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2005 I 2006<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
In den USA Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, in<br />
Deutschland aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens<br />
nicht zu versteuern; die Einkünfte unterliegen aber<br />
dem Progressionsvorbehalt; die Zinserträge aus den liquiden<br />
Mitteln sind in Deutschland als gewerbliche Einkünfte<br />
anteilig zu versteuern.<br />
Investitionsobjekt<br />
Die IK US Portfolio Invest GmbH & Co. KG beteiligt sich mittelbar<br />
über die Hines US Core Offi ce Properties LP an einem<br />
Büroimmobilienportfolio in den USA. Das in die US-Gesellschaft<br />
eingebrachte Kapital wurde wie geplant zur Erweiterung<br />
des Immobilienportfolios verwendet. Per Ende <strong>2009</strong><br />
hat die US-Gesellschaft rund 3,8 Mrd. USD in den Aufbau<br />
des Portfolios investiert, das aus 36 hochwertigen Immobilien<br />
besteht.<br />
Stand Beteiligung<br />
Die Investitionsphase der Fondsgesellschaft ist vollständig<br />
abgeschlossen und die Zielbeteiligung an der US-Gesellschaft<br />
erreicht. Die Beteiligungsquote an der US-Gesellschaft<br />
betrug Ende <strong>2009</strong> unverändert rund 7,5 Prozent.<br />
Portfolio<br />
Detaillierte Informationen zum Portfolio siehe Seite 44/45<br />
Komplementär<br />
IK US Portfolio Invest Verwaltungs-GmbH, Düsseldorf<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
IK US Portfolio Invest Verwaltungs-GmbH, Düsseldorf<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Treuhand US Real Estate Eins GmbH, Düsseldorf<br />
Immobilienverwalter<br />
Hines US Core Offi ce Fund LP, Houston, USA<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Das Portfolio besteht weiterhin aus insgesamt 36 Bürogebäuden<br />
mit einer Gesamtmietfl äche von 1,2 Mio. m². Im<br />
Berichtsjahr fanden keine Immobilienkäufe oder -verkäufe<br />
statt. Aktuell beträgt der Gesamtwert des Portfolios knapp<br />
3,0 Mrd. USD (Akquisitionskosten: 3,8 Mrd. USD).<br />
Im Berichtsjahr konnte die Fondsgesellschaft wegen der ausgebliebenen<br />
Ausschüttungen des Zielfonds keine nennenswerten<br />
Einnahmen verzeichnen. Infolge des sehr niedrigen<br />
Zinsniveaus für US-Dollar waren auch kaum Zinseinnahmen<br />
zu verbuchen. Aufgrund der weiterhin herausfordernden<br />
Rahmenbedingungen hat sich die Fondsgeschäftsführung<br />
dazu entschieden, unter anderem zur Liquiditätssicherung<br />
die Ausschüttung weiterhin auszusetzen.<br />
Die US-Gesellschaft ist trotz der aktuell uneinheitlichen<br />
Marktentwicklung und der deutlichen Bewertungsabschläge<br />
auch zukünftig solide aufgestellt. Die breite regionale<br />
Streuung sowie die Fokussierung auf das Core-Segment<br />
haben sich vor dem Hintergrund der aktuellen Marktlage<br />
bislang als gute Entscheidungen erwiesen.<br />
Die Fondsgeschäftsführung geht davon aus, dass im Zuge<br />
einer Marktberuhigung wieder höhere Bewertungen der<br />
Immobilien zu erwarten sind. Wie stark die Immobilienpreise<br />
infolge eines wirtschaftlichen Aufschwungs wieder<br />
ansteigen, kann derzeit nicht prognostiziert werden. Sobald<br />
der Wert des Portfolios des Zielfonds wieder ansteigt,<br />
kann bei dem Beteiligungsansatz eine entsprechende<br />
Wertaufholung verbucht werden. Innerhalb der ersten<br />
beiden Quartale 2010 stieg der Nate-Asset-Value (NAV)<br />
von 407 USD/Anteil auf 540 USD/Anteil, was einer Steigerung<br />
von circa 32 Prozent entspricht.
Immobilienfonds.<br />
(Angaben in TUSD)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 120.000 130.986 10.986 1)<br />
Agio 6.000 6.549 549<br />
Sonstiges 0 488 488<br />
Gesamt 126.000 138.023 12.023<br />
Mittelverwendung<br />
Beteiligung an US-Gesellschaft 105.000 114.800 9.800 1)<br />
Kosten des Erwerbs 770 316 <strong>–</strong>454<br />
Sonstige Kosten Investitionsphase 19.900 22.314 2.414 1)<br />
Liquiditätsreserve 330 593 263<br />
Gesamt 126.000 138.023 12.023<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Keine Fremdfi nanzierung 0 0 0<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr kumuliert seit Beginn<br />
Ausschüttungen aus Beteiligungsgesellschaft 7.350 557 <strong>–</strong>6.793 36.750 19.083 -17.667 2)<br />
Sonstige Einnahmen 77 12 <strong>–</strong>65 385 2.527 2.142 3)<br />
Asset Management Fee <strong>–</strong> 517 517 <strong>–</strong> 2.076 2.076<br />
Fondsverwaltung 240 373 133 1.200 1.725 525<br />
Steuer- und Rechtsberatung 79 219 140 383 740 357<br />
Sonstige Kosten <strong>–</strong> 11 11 <strong>–</strong> 2.937 2.937<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 319 1.120 801 1.583 7.478 5.895<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 7.108 <strong>–</strong>551 <strong>–</strong>7.659 35.552 14.132 <strong>–</strong>21.420<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 0 0 0 0 0 0<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 0 0 0 0 0 0<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 7.108 <strong>–</strong>551 <strong>–</strong>7.659 35.552 14.132 <strong>–</strong>21.420<br />
Liquiditätsreserve unter Berücksichtigung der<br />
Forderungen und Verbindlichkeiten per Stichtag 330 2.700 2.370<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr kumuliert seit Beginn<br />
In % des EK 1,94 <strong>–</strong>0,48 <strong>–</strong>2,42 9,70 <strong>–</strong>9,21 <strong>–</strong>18,91 4)<br />
Ausschüttungen absolut 7.108 0 <strong>–</strong>7.108 35.490 11.824 <strong>–</strong>23.666 4)<br />
Ausschüttungen in % des EK 5,90 0,00 <strong>–</strong>5,90 30,00 18,00 <strong>–</strong>12,00 4)<br />
1) Von einer Erhöhung gemäß Gesellschaftsvertrag wurde Gebrauch gemacht. Aufgrund des im Vergleich zur Planung höheren Eigenkapitals fi elen die von der Höhe des eingeworbenen<br />
Kapitals abhängigen Positionen (wie zum Beispiel Kapitalvermittlung) in gleicher Relation höher aus.<br />
2) Da 2006 und 2007 das Kapital noch nicht vollständig abgerufen wurde, konnte die Fondsgesellschaft nur anteilige Ausschüttungen vereinnahmen.<br />
3) Die im Jahr 2004 angefallenen Darlehenszinsen sowie der variable Anteil des Schuldbeitritts wurden in den Jahren 2005 und 2006 durch die <strong>IDEENKAPITAL</strong> AG übernommen.<br />
4) Für den Soll-Ist-Vergleich (steuerliches Ergebnis sowie Ausschüttung) wurde der vorsichtige Ansatz aus dem Prospekt gewählt.<br />
39 IMMOBILIENFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> US PROFESSIONAL PORTFOLIO INVEST 1.
Immobilienfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
IK US Portfolio Invest ZWEI GmbH & Co. KG, Düsseldorf<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
4.073<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2006 I 2008<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
In den USA Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, in<br />
Deutschland aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens<br />
nicht zu versteuern; die Einkünfte unterliegen aber<br />
dem Progressionsvorbehalt; die Zinserträge aus den liquiden<br />
Mitteln sind in Deutschland als gewerbliche Einkünfte<br />
anteilig zu versteuern.<br />
Investitionsobjekt<br />
Die IK US Portfolio Invest ZWEI GmbH & Co. KG beteiligt<br />
sich mittelbar über die Hines US Core Offi ce Properties LP<br />
an einem Büroimmobilienportfolio in den USA. Das in die<br />
US-Gesellschaft eingebrachte Kapital wurde wie geplant<br />
zur Erweiterung des Immobilienportfolios verwendet. Per<br />
Ende <strong>2009</strong> hat die US-Gesellschaft rund 3,8 Mrd. USD in den<br />
Aufbau des Portfolios investiert, das aus 36 hochwertigen<br />
Immobilien besteht.<br />
Stand Beteiligung<br />
Die Investitionsphase der Fondsgesellschaft wurde im Geschäftsjahr<br />
2008 vollständig abgeschlossen und die Zielbeteiligung<br />
an der US-Gesellschaft in Höhe von 107,0 Mio.<br />
USD erreicht. Dies entsprach zum Jahresende <strong>2009</strong> unverändert<br />
einer Beteiligungsquote an der US-Gesellschaft von<br />
rund 6,44 Prozent.<br />
Portfolio<br />
Detaillierte Informationen zum Portfolio siehe Seite 44/45<br />
Komplementär<br />
IK US Portfolio Invest ZWEI Verwaltungs-GmbH, Düsseldorf<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
IK US Portfolio Invest ZWEI Verwaltungs-GmbH, Düsseldorf<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Treuhand US Real Estate Eins GmbH, Düsseldorf<br />
Immobilienverwalter<br />
Hines US Core Offi ce Fund LP, USA<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Das Portfolio besteht weiterhin aus insgesamt 36 Bürogebäuden<br />
mit einer Gesamtmietfl äche von 1,2 Mio. m². Im<br />
Berichtsjahr fanden keine Immobilienkäufe oder -verkäufe<br />
statt. Aktuell beträgt der Gesamtwert des Portfolios knapp<br />
3,0 Mrd. USD (Akquisitionskosten: 3,8 Mrd. USD).<br />
Im Berichtsjahr konnte die Fondsgesellschaft wegen der ausgebliebenen<br />
Ausschüttungen des Zielfonds keine nennenswerten<br />
Einnahmen verzeichnen. Infolge des sehr niedrigen<br />
Zinsniveaus für US-Dollar waren auch kaum Zinseinnahmen<br />
zu verbuchen. Aufgrund der weiterhin herausfordernden<br />
Rahmenbedingungen hat sich die Fondsgeschäftsführung<br />
dazu entschieden, unter anderem zur Liquiditätssicherung<br />
die Ausschüttung weiterhin auszusetzen.<br />
Die US-Gesellschaft ist trotz der aktuell uneinheitlichen<br />
Marktentwicklung und der deutlichen Bewertungsabschläge<br />
auch zukünftig solide aufgestellt. Die breite regionale<br />
Streuung sowie die Fokussierung auf das Core-Segment<br />
haben sich vor dem Hintergrund der aktuellen Marktlage<br />
bislang als gute Entscheidungen erwiesen.<br />
Die Fondsgeschäftsführung geht davon aus, dass im Zuge<br />
einer Marktberuhigung wieder höhere Bewertungen der<br />
Immobilien zu erwarten sind. Wie stark die Immobilienpreise<br />
infolge eines wirtschaftlichen Aufschwungs wieder ansteigen,<br />
kann derzeit nicht prognostiziert werden. Sobald<br />
der Wert des Portfolios des Zielfonds wieder ansteigt, kann<br />
bei dem Beteiligungsansatz eine entsprechende Wertaufholung<br />
verbucht werden. Innerhalb der ersten beiden Quartale<br />
2010 stieg der Net-Asset-Value (NAV) von 407 USD/Anteil<br />
auf 540 USD/Anteil, was einer Steigerung von circa 32 Prozent<br />
entspricht.
Immobilienfonds.<br />
(Angaben in TUSD)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 120.000 124.764 4.764<br />
Agio 6.000 6.238 238<br />
Sonstiges 0 0 0<br />
Gesamt 126.000 131.002 5.002<br />
Mittelverwendung<br />
Beteiligung an Hines-Sumisei 107.000 111.250 4.250 1)<br />
Sonstige Kosten Investitionsphase 18.700 19.729 1.029<br />
Liquiditätsreserve 300 23 <strong>–</strong>277<br />
Gesamt 126.000 131.002 5.002<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Keine Fremdfi nanzierung <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong><br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Der Verzicht auf den Soll-Ist Vergleich bei Blind-Pool-Konstruktionen in der Bewirtschaftungsphase entspricht den<br />
VGF-Leitlinien. Bei Blind-Pool-Konstruktionen sind keine detaillierten Prognosen üblich.<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK keine Prognose; DBA keine Prognose; DBA<br />
Ausschüttungen absolut 6.624 0 <strong>–</strong>6.624 19.472 3.228 <strong>–</strong>16.244 2)<br />
Ausschüttungen in % des EK 5,10 0,00 <strong>–</strong>5,10 15,30 6,00 <strong>–</strong>9,30 2)<br />
1) 2) <strong>2009</strong> wurden die restlichen 4,25 Mio. USD vom Zielfonds abgerufen. Als Soll-Wert ist die untere Grenze des Ausschüttungsziels vorgegeben; im Vorjahr wurde irrtümlich ein höherer<br />
Wert angegeben.<br />
41 IMMOBILIENFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> US PROFESSIONAL PORTFOLIO INVEST 2.
Immobilienfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
IK US PORTFOLIO INVEST Drei GmbH & Co. KG, Düsseldorf<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
2.908<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2006 I 2007<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
In den USA Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, in<br />
Deutschland aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens<br />
nicht zu versteuern; die Einkünfte unterliegen aber<br />
dem Progressionsvorbehalt; die Zinserträge aus den liquiden<br />
Mitteln sind in Deutschland als gewerbliche Einkünfte<br />
anteilig zu versteuern.<br />
Investitionsobjekt<br />
Die IK US PORTFOLIO INVEST Drei GmbH & Co KG beteiligt<br />
sich mittelbar über die Hines US Core Offi ce Properties LP<br />
an einem Büroimmobilienportfolio in den USA. Das in die<br />
US-Gesellschaft eingebrachte Kapital wurde wie geplant<br />
zur Erweiterung des Immobilienportfolios verwendet. Per<br />
Ende <strong>2009</strong> hat die US-Gesellschaft rund 3,8 Mrd. USD in den<br />
Aufbau des Portfolios investiert, das aus 36 hochwertigen<br />
Immobilien besteht.<br />
Stand Beteiligung<br />
Die Investitionsphase der Fondsgesellschaft wurde im Geschäftsjahr<br />
2008 vollständig abgeschlossen und die Zielbeteiligung<br />
an der US-Gesellschaft in Höhe von 77,5 Mio.<br />
USD erreicht. Die Beteiligungsquote an der US-Gesellschaft<br />
betrug Ende <strong>2009</strong> unverändert rund 4,7 Prozent.<br />
Portfolio<br />
Detaillierte Informationen zum Portfolio siehe Seite 44/45<br />
Komplementär<br />
IK US Portfolio Invest DREI Verwaltungs-GmbH, Düsseldorf<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
IK US Portfolio Invest DREI Verwaltungs-GmbH, Düsseldorf<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
IK Property Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Immobilienverwalter<br />
Hines US Core Offi ce Fund LP, USA<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Das Portfolio besteht weiterhin aus insgesamt 36 Bürogebäuden<br />
mit einer Gesamtmietfl äche von 1,2 Mio. m². Im<br />
Berichtsjahr fanden keine Immobilienkäufe oder -verkäufe<br />
statt. Den aktuellen Bewertungen entsprechend beträgt<br />
der Gesamtwert des Portfolios knapp 3,0 Mrd. USD (Akquisitionskosten:<br />
3,8 Mrd. USD).<br />
Im Berichtsjahr konnte die Fondsgesellschaft wegen der<br />
ausgebliebenen Ausschüttungen des Zielfonds keine nennenswerten<br />
Einnahmen verzeichnen. Infolge des sehr niedrigen<br />
Zinsniveaus für USD waren auch kaum Zinseinnahmen<br />
zu verbuchen. Aufgrund der weiterhin herausfordernden<br />
Rahmenbedingungen hat sich die Fondsgeschäftsführung<br />
dazu entschieden, unter anderem zur Liquiditätssicherung<br />
die Ausschüttung weiterhin auszusetzen.<br />
Die US-Gesellschaft ist trotz der aktuell uneinheitlichen<br />
Marktentwicklung und der deutlichen Bewertungsabschläge<br />
auch zukünftig solide aufgestellt. Die breite regionale<br />
Streuung sowie die Fokussierung auf das Core-Segment<br />
haben sich vor dem Hintergrund der aktuellen Marktlage<br />
bislang als gute Entscheidungen erwiesen.<br />
Die Fondsgeschäftsführung geht davon aus, dass im Zuge<br />
einer Marktberuhigung wieder höhere Bewertungen der<br />
Immobilien zu erwarten sind. Wie stark die Immobilienpreise<br />
infolge eines wirtschaftlichen Aufschwungs wieder ansteigen,<br />
kann derzeit nicht prognostiziert werden. Sobald<br />
der Wert des Portfolios des Zielfonds wieder ansteigt, kann<br />
bei dem Beteiligungsansatz eine entsprechende Wertaufholung<br />
verbucht werden. Innerhalb der ersten beiden Quartale<br />
2010 stieg der NAV von 407 USD/Anteil auf 540 USD/Anteil,<br />
was einer Steigerung von circa 32 Prozent entspricht.
Immobilienfonds.<br />
(Angaben in TUSD)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 105.000 85.714 <strong>–</strong>19.286 1)<br />
Agio 5.250 4.286 <strong>–</strong>964<br />
Sonstiges 0 0 0<br />
Gesamt 110.250 90.000 <strong>–</strong>20.250<br />
Mittelverwendung<br />
Beteiligung an Hines-Sumisei 92.918 77.500 <strong>–</strong>15.418 1)<br />
Sonstige Kosten Investitionsphase 17.032 13.929 <strong>–</strong>3.103<br />
Liquiditätsreserve 300 <strong>–</strong>1.429 <strong>–</strong>1.729 2)<br />
Gesamt 110.250 90.000 <strong>–</strong>20.250<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Keine Fremdfi nanzierung 0 0 0<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Der Verzicht auf den Soll-Ist Vergleich bei Blind-Pool-Konstruktionen in der Bewirtschaftungsphase entspricht den<br />
VGF-Leitlinien. Bei Blind-Pool-Konstruktionen sind keine detaillierten Prognosen üblich.<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK keine Prognose; DBA DBA<br />
Ausschüttungen absolut 6.300 0 <strong>–</strong>6.300 12.600 0 <strong>–</strong>12.600 3)<br />
Ausschüttungen in % des EK 6,00 0,00 <strong>–</strong>6,00 12,00 0,00 <strong>–</strong>6,00 3)<br />
1) 2) Da das eingesammelte EK bis zur Fondschließung geringer ausfi el, reduzierte sich auch die tatsächliche Beteiligung am Zielfonds. Während der Betriebsphase 2008 wurden bereits<br />
Ausschüttungen vom Zielfonds vereinnahmt, sodass keine Darlehensaufnahme nötig wurde. 3) Als Soll-Wert ist eine durchschnittliche Ausschüttung über zehn Jahre angegeben.<br />
43 IMMOBILIENFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> US PORTFOLIO INVEST.
Immobilienfonds.<br />
Informationen zum Portfolio<br />
Verteilung der Gesamtmietfl äche auf die Städte<br />
9,0%<br />
9,3%<br />
3,1%<br />
7,6%<br />
9,7%<br />
5,7%<br />
7,2%<br />
8,1%<br />
Fälligkeiten Mietverträge<br />
Die nachfolgende Grafi k der Restlaufzeiten verdeutlicht die hohe Stabilität der Mieterträge des gesamten Portfolios.<br />
So laufen in den nächsten drei Jahren die Verträge von jeweils weniger als 10 % der Mietfl ächen aus.<br />
in % 1)<br />
20<br />
10<br />
0<br />
2,0 %<br />
Leerstand<br />
(<strong>2009</strong>)<br />
1) In % der vermietbaren Fläche<br />
2010<br />
7,1%<br />
31,3%<br />
2011<br />
Atlanta<br />
Charlotte<br />
Chicago<br />
Houston<br />
Los Angeles<br />
Phoenix<br />
Richmond<br />
Sacramento<br />
San Diego<br />
San Francisco<br />
Seattle<br />
2012 2013 2014 2015 2016<br />
2017<br />
Objekt/Gebäude Standort Anzahl der Beteiligungshöhe der<br />
Gebäude US-Gesellschaft<br />
One Shell Plaza, Houston Houston 1 50 %<br />
Two Shell Plaza, Houston Houston 1 50 %<br />
The KPMG Building, San Francisco San Francisco 1 100 %<br />
101 Second Street, San Francisco San Francisco 1 100 %<br />
Three First National Plaza, Chicago Chicago 1 80 %<br />
333 West Wacker Drive, Chicago Chicago 1 80 %<br />
Golden Eagle Plaza, San Diego San Diego 1 100 %<br />
720 Olive Way, Seattle Seattle 1 80 %<br />
One Atlantic Center, Atlanta Atlanta 1 100 %<br />
Warner Center, Los Angeles Los Angeles 5 80 %<br />
Riverfront Plaza, Richmond Richmond 2 100 %<br />
Wells Fargo Center Sacramento 1 80 %<br />
Roseville Corporate Center Sacramento/Roseville 1 80 %<br />
Johnson Ranch Corporate Center Sacramento/Roseville 5 80 %<br />
The Summit at Douglas Ranch I & II Sacramento/Roseville 2 80 %<br />
Douglas Corporate Center I & II Sacramento/Roseville 2 80 %<br />
Olympus Corporate Center Sacramento/Roseville 4 80 %<br />
Charlotte Plaza Charlotte 1 100 %<br />
Carillon Tower Charlotte 1 100 %<br />
Renaissance Square Phoenix 2 100 %<br />
UBS Tower (One North Wacker) Chicago 1 100 %<br />
2018<br />
2019
Immobilienfonds.<br />
Branchenverteilung der Mieter<br />
6,4%<br />
4,2%<br />
4,8%<br />
6,7%<br />
3,7%<br />
4,0%<br />
2,1%<br />
31,5%<br />
Immobilienstandorte<br />
Seattle<br />
32,9%<br />
Sacramento/Roseville<br />
San Francisco<br />
Los Angeles<br />
San Diego<br />
Immobilienstandorte des Portfolios<br />
Rechtsberater<br />
Banken und Versicherungen<br />
WP/Steuerberater<br />
Energiesektor<br />
Dienstleistungen<br />
Andere<br />
Denver<br />
Phoenix<br />
Dallas<br />
Minneapolis<br />
Houston<br />
Chicago<br />
Behörden<br />
EDV-Unternehmen<br />
Makler/Immobilienverwaltung<br />
Produktion<br />
Gastronomie<br />
Verwaltung<br />
Atlanta<br />
Washington, D. C.<br />
Richmond<br />
Charlotte<br />
Fertigstellung Übernahme durch Hines Vermietungsstand<br />
US Core Offi ce Fund LP der Objekte<br />
1970 Mai 2004 100,0 %<br />
1972 Mai 2004 98,2 %<br />
2002 September 2004 87,6 %<br />
2000 September 2004 84,1 %<br />
1981 März 2005 89,3 %<br />
1983 April 2006 76,7 %<br />
1969 August 2005 95,7 %<br />
1981 Januar 2006 77,5 %<br />
1987 Juli 2006 75,5 %<br />
2001<strong>–</strong>2005 Oktober 2006 91,3 %<br />
1990 Juli 2006 95,3 %<br />
1992 Juli 2007 92,2 %<br />
1999 März 2007<br />
1992<br />
2004<br />
März 2007<br />
März 2007<br />
62,4 %<br />
1990 März 2007<br />
1992<strong>–</strong>1996 März 2007<br />
1981 Juni 2007 93,0 %<br />
1989 Juli 2007 78,6 %<br />
1987<strong>–</strong>1989 November 2007 87,7 %<br />
2001 Februar 2008 96,5 %<br />
Miami<br />
Boston<br />
New York<br />
45 IMMOBILIENFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> US PROFESSIONAL PORTFOLIO INVEST 1<strong>–</strong>2 / <strong>IDEENKAPITAL</strong> US PORTFOLIO INVEST.
Immobilienfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
US PROPERTIES VA GmbH & Co. KG, Düsseldorf<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
1.767<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2007 I <strong>2009</strong><br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
In den USA Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, in<br />
Deutschland aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens<br />
nicht zu versteuern; die Einkünfte unterliegen aber<br />
dem Progressionsvorbehalt; die Zinserträge aus den liquiden<br />
Mitteln sind in Deutschland als gewerbliche Einkünfte<br />
anteilig zu versteuern.<br />
Investitionsobjekt<br />
Beteiligung an der Hines U.S. Offi ce Value Added Fund II,<br />
L.P. (US-Gesellschaft). Die US-Gesellschaft wiederum erwirbt<br />
ein Portfolio von sogenannten Value-add-Immobilien mit<br />
entsprechendem Wertschöpfungspotenzial. Die Immobilien<br />
zeichnen sich in der Regel durch erhöhte Leerstände,<br />
technische Mängel, einen Sanierungs- oder Renovierungsbedarf<br />
oder ein fehlerhaftes Management aus. Um eine<br />
Wertverbesserung erreichen zu können, sind Investitionen,<br />
die bereits beim Erwerb der Immobilie berücksichtigt werden,<br />
notwendig.<br />
Stand Beteiligung<br />
Die Zielbeteiligung an der US-Gesellschaft beträgt per<br />
31.12.<strong>2009</strong> 72,3 Mio. USD. Die maximale Beteiligungssumme<br />
wurde auf 90,29 Mio. USD reduziert.<br />
Portfolio<br />
Detaillierte Informationen zum Portfolio siehe Seite 48/49<br />
Komplementär<br />
US PROPERTIES VA Verwaltungs-GmbH, Düsseldorf<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
US PROPERTIES VA Verwaltungs-GmbH, Düsseldorf<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
IK Property Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Immobilienverwalter<br />
Hines U.S. Offi ce Value Added Fund II, L.P., USA<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Das Jahr <strong>2009</strong> war nach der Schließung des Fonds für die US<br />
PROPERTIES VA GmbH & Co. KG im Wesentlichen weiterhin<br />
durch die Auswirkungen der Finanzkrise gekennzeichnet.<br />
Analog zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat auch<br />
der Zielfonds seit Beginn der Krise eine schwere Zeit durchlebt.<br />
Bewertungen der Objekte per Dezember <strong>2009</strong> sind der<br />
Grund für eine Reduzierung des aggregierten Buchwertes<br />
um circa 28 Prozent. Bezogen auf den Wert des eingesetzten<br />
Eigenkapitals entspricht dies gegenüber dem Vorjahr<br />
einem nicht realisierten Wertverlust in Höhe von 51 Prozent.<br />
Das Management des Zielfonds ist jedoch davon überzeugt,<br />
dass nach diesem Prozess der Wertberichtigungen nun weitere<br />
Korrekturen ausgeschlossen sind, da man sich bereits<br />
im Rahmen der Neubewertung für einen sehr konservativen<br />
Wertansatz entschieden hat.<br />
Trotz der schwierigen Bedingungen konnte der Vermietungsstand,<br />
entgegen der allgemeinen Marktentwicklung<br />
im zweiten Jahr der Wirtschaftskrise, weiterhin nahezu konstant<br />
gehalten werden. Im Geschäftsjahr 2010 stehen circa<br />
13 Prozent der bestehenden Mietverträge zur Verlängerung<br />
an. Daher führt die US-Gesellschaft bereits seit Ende <strong>2009</strong><br />
Gespräche mit den entsprechenden Mietern, um möglichst<br />
frühzeitige Vertragsverlängerungen zu erreichen und so das<br />
Risiko steigender Leerstände, insbesondere für die Folgejahre<br />
2011 und 2012, zu reduzieren.<br />
Im derzeitigen Marktumfeld ist es generell eine große Herausforderung,<br />
das Geschäftsmodell der US-Gesellschaft<br />
umzusetzen. Dies hat dazu geführt, dass sich beabsichtigte<br />
Abverkäufe verzögern und ausschüttungsfähige Erträge<br />
später als geplant einstellen werden.
Immobilienfonds.<br />
(Angaben in TUSD)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 114.000 90.058 <strong>–</strong>23.942 1)<br />
Agio 5.700 4.503 <strong>–</strong>1.197<br />
Zwischenfi nanzierung 0 0 0 1)<br />
Gesamt 119.700 94.561 <strong>–</strong>25.139<br />
Mittelverwendung<br />
Beteiligung an Hines-Sumisei 100.000 72.292 <strong>–</strong>27.708 2)<br />
Kosten Investitionsphase 19.271 17.155 <strong>–</strong>2.116<br />
Liquiditätsreserve 429 5.114 4.685<br />
Gesamt 119.700 94.561 <strong>–</strong>25.139<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Keine Fremdfi nanzierung 0 0 0<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Der Verzicht auf den Soll-Ist Vergleich bei Blind-Pool-Konstruktionen in der Bewirtschaftungsphase entspricht den VGF-<br />
Leitlinien. Bei Blind-Pool-Konstruktionen sind keine detaillierten Prognosen üblich.<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK keine Prognose; DBA DBA<br />
Ausschüttungen absolut 0 0 0 0 0 0<br />
Ausschüttungen in % des EK 0,00 0,00 0 0,00 0,00 0 3)<br />
1) 2) 3) Die Platzierung des Fonds endete im Oktober <strong>2009</strong>. Das Kapital war vom Zielfonds noch nicht vollständig abgerufen. Das Anlageziel ist eine durchschnittliche Ausschüttung von<br />
5 Prozent. Da die US-Gesellschaft aufgrund der insbesondere marktbedingten Situation in naher Zukunft keine Ausschüttungen in Aussicht gestellt hat, gilt dies analog für die Fondsgesellschaft.<br />
Erst wenn sich die Immobilienmärkte nachhaltig erholt haben und die US-Gesellschaft erste gewinnbringende Verkäufe tätigen konnte, sind Ausschüttungen zu erwarten.<br />
47 IMMOBILIENFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> US PROPERTIES VALUE ADDED.
Immobilienfonds.<br />
Informationen zum Portfolio<br />
Immobilienstandorte<br />
Seattle<br />
Großraum San Francisco 1)<br />
Sacramento<br />
Los Angeles<br />
Orange County<br />
San Diego<br />
Objekte<br />
Phoenix<br />
Denver<br />
Immobilienportfolio im Überblick<br />
Austin<br />
101 North Wacker<br />
Irving/Dallas<br />
Houston<br />
Chicago<br />
Washington, D. C.<br />
Doral/Miami<br />
Boston<br />
New York<br />
Immobilienstandorte des Portfolios<br />
1) Foster City<br />
Redwood City<br />
Sunnyvale<br />
Fremont<br />
San José<br />
Campbell<br />
Santa Clara<br />
Belmont<br />
Gebäude/Portfolio Standort Anzahl Gebäude<br />
bzw. Einzelstandorte<br />
Baujahr Kaufdatum<br />
Nothern California Portfolio San Francisco, CA 17 1974 <strong>–</strong> 1997 11/06<br />
Doral Corporate Center Miami, FL 2 1985/1991 12/06<br />
Two MacArthur Ridge Dallas, TX 1 1999 02/07<br />
Sacramento Portfolio Sacramento, CA 17 1971 <strong>–</strong> 1998 05/07<br />
2100 M Street Washington D.C. 1 1969 05/07<br />
101 North Wacker Chicago, IL 1 1980 08/07<br />
12100 Wilshire Los Angeles, CA 1 1985 11/07<br />
600 Clipper San Francisco, CA 1 1995/2000 12/07<br />
444 South Flower Los Angeles, CA 1 1981 09/08<br />
Summe/Gesamt 42
Immobilienfonds.<br />
2100 M Street<br />
909 Hidden Ridge Drive<br />
Besitzanteil Kaufpreis Bewertung zum Gesamtfl äche Anteil am Vermietungs-<br />
(Ebene in Mio. USD 31.12.09 (m2 ) Portfolio stand der Objekte<br />
US-Gesellschaft) in Mio. USD (Gesamtfl äche) 31.12.<strong>2009</strong><br />
67,50 % 237,90 139,10 149.033 29 % 72 %<br />
100,00 % 55,75 30,70 25.662 5 % 80 %<br />
100,00 % 41,25 22,50 23.041 5 % 57 %<br />
100,00 % 269,80 120,00 97.574 19 % 75 %<br />
100,00 % 152,50 122,70 27.771 5 % 95 %<br />
100,00 % 129,50 87,80 55.689 11 % 68 %<br />
100,00 % 225,00 135,50 32.594 6 % 77 %<br />
100,00 % 50,00 26,40 14.822 3 % 0 %<br />
100,00 % 277,20 218,90 82.782 16 % 92 %<br />
1.438,90 903,60 508.968 100 % 75 %<br />
49 IMMOBILIENFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> US PROPERTIES VALUE ADDED.
Immobilienfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
IK Australia Property Eins GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
1.332<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2007 I 2008<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
In Australien aus Kapitalvermögen/in Deutschland aufgrund<br />
eines Doppelbesteuerungsabkommens nicht zu versteuern;<br />
die Einkünfte unterliegen aber dem Progressionsvorbehalt.<br />
Die Zinserträge aus den liquiden Mitteln sind in Deutschland<br />
als gewerbliche Einkünfte unter Anrechnung der in Australien<br />
gezahlten Steuern anteilig zu versteuern.<br />
Investitionsobjekt<br />
Beteiligung in Höhe von 50 Mio. AUD an dem Zielfonds<br />
Valad Core Plus Fund, einem australischen Immobilienfonds<br />
in der Rechtsform eines sogenannten „Stapled Unit-Trust“. Der<br />
Zielfonds wird durch den Manager Valad Core Plus Management<br />
Ltd. verwaltet und erwirbt gewerbliche Immobilien,<br />
vornehmlich Büro- und Industriegebäude mit einem regionalen<br />
Fokus auf den australischen Bundesstaaten New South<br />
Wales, Victoria und Queensland.<br />
Investitionsvolumen<br />
Die IK Australia Property Eins GmbH & Co. KG ist seit dem Jahr<br />
2007 mit 50 Mio. AUD vollständig in den Zielfonds investiert.<br />
58.400.000 AUD EK (Agio 2.920.000).<br />
Portfolio<br />
Detaillierte Informationen zum Portfolio siehe Seite 52/53<br />
Komplementär<br />
IK Property Eins Verwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
IK FE Management GmbH, Düsseldorf<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
IK Property Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Manager des Zielfonds<br />
Valad Core Plus Management Ltd.<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Das Portfolio setzte sich per Dezember <strong>2009</strong> weiterhin aus<br />
insgesamt zwölf Objekten zusammen, die für rund 582 Mio.<br />
AUD erworben wurden. Aufgrund der zwischenzeitlich unsicheren<br />
Marktverhältnisse haben die regelmäßigen Bewertungen<br />
der Immobilien des Zielfondsportfolios zu Abschlägen<br />
beim Gesamtwert geführt.<br />
Die von der Fondsgesellschaft erworbenen Gesellschaftsanteile<br />
an dem Zielfonds wurden zu einem Preis von 1,00 AUD/<br />
Anteil erworben. Dieser Wert sank per 31. Dezember <strong>2009</strong><br />
nach Angaben des Zielfondsmanagements auf 0,81 AUD/<br />
Anteil. Der Rückgang des Anteilswertes ist unter anderem in<br />
den gesunkenen Immobilienbewertungen begründet.<br />
Die Geschäftsführung der Fondsgesellschaft hat sich wie im<br />
Vorjahr auch für das Geschäftsjahr <strong>2009</strong> dafür entschieden,<br />
aufgrund der immer noch schwierigen gesamtwirtschaftlichen<br />
Situation die vorhandene Liquidität in der Fondsgesellschaft<br />
zu belassen und keine Ausschüttung vorzunehmen.
Immobilienfonds.<br />
(Angaben in TAUD)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 58.400 58.400 0<br />
Agio 2.920 2.920 0<br />
Sonstiges 0 0 0<br />
Gesamt 61.320 61.320 0<br />
Mittelverwendung<br />
Beteiligung an Valad 50.000 50.000 0<br />
Kosten Investitionsphase 10.416 10.566 150<br />
Liquiditätsreserve 904 754 <strong>–</strong>150<br />
Gesamt 61.320 61.320 0<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Keine Fremdfi nanzierung <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong><br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Der Verzicht auf den Soll-Ist Vergleich bei Blind-Pool-Konstruktionen in der Bewirtschaftungsphase entspricht den<br />
VGF-Leitlinien. Bei Blind-Pool-Konstruktionen sind keine detaillierten Prognosen üblich.<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK keine Prognose; DBA keine Prognose; DBA<br />
Ausschüttungen absolut k. Prog. 0 <strong>–</strong> k. Prog. 0 <strong>–</strong><br />
Ausschüttungen in % des EK <strong>–</strong> 0,00 <strong>–</strong> <strong>–</strong> 0,00 <strong>–</strong> 1)<br />
1) Die Kapitalrückfl üsse können über die Laufzeit der Beteiligung im Bereich von 160 bis 180 Prozent des eingesetzten Kapitals vor Steuern liegen. Aufgrund der Entwicklung an den<br />
Kapitalmärkten lässt sich eine verlässliche Wertentwicklung derzeit nicht vorhersagen; infolge der Entwicklung der Kapital- und Immobilienmärkte konnten nur geringe Einnahmen aus<br />
dem Zielfonds vereinnahmt werden. Eine Ausschüttung an die Gesellschafter wurde nicht geleistet.<br />
51 IMMOBILIENFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> IK AUSTRALIA CORE +.
Immobilienfonds.<br />
Informationen zum Portfolio<br />
Verteilung der Mietfl ächen<br />
Die Investitionskriterien des Zielfonds sehen vor, in gewerbliche<br />
Immobilien zu investieren, insbesondere Büro- und<br />
Industriegebäude an der Ostküste Australiens in den Bundesstaaten<br />
New South Wales, Victoria und Queensland mit<br />
ihren Großstädten Sydney, Melbourne und Brisbane. Per<br />
31. Dezember <strong>2009</strong> umfasste das Immobilienportfolio des<br />
Zielfonds zwölf Gebäude mit einer anteiligen Gesamtmietfl<br />
äche von rund 154.331 m2 . Hauptinvestitionsstandort ist<br />
der Bundesstaat New South Wales, wo rund 57 Prozent der<br />
Mietfl äche liegen. Rund 32 Prozent der Mietfl äche des Zielfonds<br />
befi nden sich im Bundesstaat Queensland, die restlichen<br />
11 Prozent der Mietfl äche im Bundesstaat Victoria.<br />
Objekte<br />
Vermietung<br />
Die Mieterstruktur der Gebäude ist breit diversifi ziert. Die<br />
Mieter stammen aus unterschiedlichen Branchen; es handelt<br />
sich beispielsweise um Banken, Behörden, Unternehmen<br />
aus dem Energie- und Versorgungsbereich oder Telekommunikationsunternehmen<br />
sowie eine Fluggesellschaft.<br />
Mehr als die Hälfte der aktuellen Mietverträge laufen erst<br />
nach dem Jahr 2014 aus, sodass eine langfristige Basisvermietung<br />
gegeben ist. Während der Fondslaufzeit werden<br />
immer wieder größere vermietbare Flächen frei, die nach<br />
erfolgreicher Aufwertung der Immobilien über den aktuellen<br />
Mietpreisen neu vermietet werden können.<br />
575 Bourke Street, Melbourne Airport Central, Mascot, Sydney<br />
Objekt Fertigstellung Gesamte Mietfl äche Beteiligungshöhe<br />
des Gebäudes in m 2 des Zielfonds<br />
Gold Fields House, Sydney 1966 24.062 39,1 %<br />
227 Elisabeth Street, Sydney 1976 16.937 100,0 %<br />
132 Arthur Street, Sydney 1969 7.850 100,0 %<br />
575 Bourke Street, Melbourne 1987 16.017 100,0 %<br />
200 Creek Street, Spring Hill, Brisbane 1995 7.676 100,0 %<br />
217 George Street, Brisbane, QLD 1970 4.039 100,0 %<br />
231 George Street, Brisbane, QLD 1958 3.027 100,0 %<br />
60 Queen Street, Brisbane, QLD 1987 3.109 100,0 %<br />
Airport Central, Mascot, Sydney 1992 19.856 100,0 %<br />
750 Princes Highway, Tempe, Sydney 1950.2003 13.071 100,0 %<br />
4 Pioneer Avenue, Tuggerah, bei Sydney 2006 11.985 100,0 %<br />
1979 Ipswich Road, Rocklea circa 1970 26.702 100,0 %<br />
154.331
Immobilienfonds.<br />
Immobilienstandorte<br />
Western Australia<br />
Immobilienstandorte des Portfolios<br />
1) Rocklea, Milton<br />
Northern<br />
Territory<br />
South<br />
Australia<br />
Queensland<br />
New South<br />
Wales<br />
Victoria<br />
Melbourne<br />
Anteilige Mietfl äche Anteil Mietfl äche Übernahme durch Vermietungsdes<br />
Zielfonds am Gesamtportfolio den Zielfonds stand<br />
9.408 7 % 08 2006 89 %<br />
16.937 12 % 06 2007 80 %<br />
7.850 6 % 03 2006 85 %<br />
16.017 11 % 12 2005 98 %<br />
7.676 5 % 04 2007 79 %<br />
4.039 3 % 06 2008 80 %<br />
3.027 2 % 06 2008 50 %<br />
3.109 2 % 06 2008 75 %<br />
19.856 14 % 12 2007 100 %<br />
13.071 9 % 08 2006 100 %<br />
11.985 9 % 10 2005 100 %<br />
26.702 19 % 06 2007 43 %<br />
139.677 100 % 82 %<br />
Sydney<br />
Brisbane 1)<br />
53 IMMOBILIENFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> IK AUSTRALIA CORE +.
Medienfonds.<br />
Medienfonds der <strong>IDEENKAPITAL</strong>-Gruppe<br />
Die Fonds der Mediastream-Reihe sind unternehmerisch<br />
geprägte Beteiligungsangebote, die dem Anleger eine Beteiligung<br />
an den Chancen und Risiken dieses Wirtschaftsgutes<br />
bieten. Bei sämtlichen Beteiligungsangeboten wurde<br />
darauf geachtet, die möglichen Risiken über entsprechende<br />
Sicherheitskonzepte zu begrenzen.<br />
Die Ausschüttungen der Fonds resultieren aus den erzielten<br />
Vermarktungserfolgen auf den unterschiedlichen Verwertungsebenen<br />
(Kino, Video/DVD, Pay-TV/Free-TV), wobei die<br />
Vermarktungsergebnisse in den ersten Jahren in der Regel<br />
am höchsten sind. Dennoch ist die Ware „Film“ ein relativ<br />
langlebiges Wirtschaftsgut und wird oftmals in mehreren<br />
aufeinanderfolgenden Verwertungszyklen vermarktet, die<br />
jeweils fünf bis sechs Jahre dauern können.<br />
Die in den Beteiligungsangeboten Mediastream I und Mediastream<br />
II befi ndlichen Spielfi lme werden durch das Hollywood-Studio<br />
Universal Studios International vermarktet.<br />
Bei den Beteiligungsangeboten Mediastram III und Mediastream<br />
IV fungiert Twentieth Century Fox als Partner für die<br />
weltweite Filmvermarktung. Wegen der inzwischen geänderten<br />
steuerlichen Einschätzung der Filmfonds durch die<br />
Finanzämter hat sich die <strong>IDEENKAPITAL</strong> Media Finance AG<br />
inzwischen aus diesem Markt zurückgezogen.<br />
55 LEISTUNGSBILANZ <strong>2009</strong>. <strong>IDEENKAPITAL</strong> MEDIENFONDS.
Medienfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
Mediastream Film GmbH & Co. Productions KG, Grünwald<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
1.128<br />
Emissionsjahr/Jahr der Schließung<br />
2000/2001<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Investitionsobjekt/produzierte Filme<br />
„The Fast and the Furious“<br />
Einkünfte<br />
Beteiligung zu 30 Prozent an Nettoerlösen des Films<br />
Lizenznehmer<br />
Universal Studios International B.V., Amsterdam, Niederlande<br />
Laufzeit Lizenzvertrag<br />
31.03.<strong>2009</strong><br />
Gesamte bankgarantierte fi xe Lizenzerlöse und fi xer<br />
Ankaufspreis<br />
Circa 60.975.181 EUR<br />
Variabler Kaufpreis<br />
5,1 Mio. EUR<br />
Komplementär<br />
Mediastream Film GmbH, Grünwald<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
Mediastream Film GmbH, Grünwald<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> MediaTreuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
ERGO Trust GmbH, Düsseldorf<br />
Betriebsprüfung<br />
Die Betriebsprüfung wurde bis einschließlich 2007 abgeschlossen.<br />
Die Geschäftsführung hat gegen die Ergebnisse<br />
Einspruch eingelegt. Bis zur endgültigen Klärung der<br />
Sprungklage bei Mediastream I wird auf die Darstellung des<br />
Ergebnisses verzichtet.<br />
Bericht<br />
Die Mediastream Film GmbH & Co. Productions KG ist zu<br />
30 Prozent an den Erlösen aus der Auswertung des Spielfi<br />
lms „The Fast and the Furious“ beteiligt, die jeweils um<br />
Vorkosten bereinigt werden. Bei diesen Vorkosten handelt<br />
es sich in der Regel um Kosten, die im Rahmen der Filmvermarktung<br />
entstehen.<br />
Die Fondsgesellschaft hat planmäßig im Berichtsjahr fi xe<br />
Lizenzzahlungen in Höhe von 844 TEUR verbuchen können.<br />
Zusätzlich wurden im Jahr <strong>2009</strong> variable Lizenzzahlungen in<br />
Höhe von 1.185 TEUR vereinnahmt. Darüber hinaus konnte<br />
die Fondsgesellschaft planmäßig 33.979 TEUR aus der fi xen<br />
Schlusszahlung sowie weitere 5.093 TEUR aus dem Netto-<br />
Verkaufspreis aus der Veräußerung der Filmrechte vereinnahmen.<br />
Für das Geschäftsjahr <strong>2009</strong> konnte die Fondsgesellschaft<br />
insgesamt 50,00 Prozent an die Gesellschafter ausschütten.<br />
Zum Ende des Geschäftsjahres <strong>2009</strong> sind kumuliert insgesamt<br />
143,10 Prozent der Kommanditeinlagen durch<br />
Ausschüttungen an die Kommanditisten zurückgefl ossen.<br />
Für den gleichen Zeitraum wurden Rückfl üsse von 124,01<br />
Prozent prognostiziert. Somit beträgt die positive Diff erenz<br />
19,09 Prozent!<br />
Für diese Gesellschaft wurde die Betriebsprüfung bis einschließlich<br />
2007 abgeschlossen. Es kam zu einer teilweisen<br />
Aberkennung der steuerlichen Verluste der Fondsgesellschaft<br />
im Jahr 2001. Da gegen die Bescheide Einspruch eingelegt<br />
wurde, werden zurzeit die ursprünglich veranlagten<br />
steuerlichen Ergebnisse dargestellt. Die Fondsgeschäftsführung<br />
hat Sprungklage gegen die von der Finanzverwaltung<br />
getroff enen Entscheidungen eingereicht. Sobald die Klage<br />
endgültig entschieden ist, werden die Ergebnisse entsprechend<br />
der dort getroff enen Entscheidung angepasst. Über<br />
die Dauer des Finanzgerichtsprozesses ist derzeit keine Prognose<br />
möglich.
Medienfonds.<br />
(Angaben in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 76.334 76.334 0<br />
FK <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong><br />
Gesamt 76.334 76.334 0<br />
Mittelverwendung<br />
Gesamtkosten der Filme 62.851 62.851 0<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 13.276 13.290 14<br />
Liquiditätsreserve 207 193 <strong>–</strong>14<br />
Gesamt 76.334 76.334 0<br />
Darlehensstand (Namensschuldverschreibung) Soll Ist Abweichg.<br />
0 0 0<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Fixe Lizenzerlöse 844 844 0 26.997 26.997 0<br />
Variable Lizenzerlöse 420 1.186 766 29.978 54.310 24.332<br />
Fixe Kaufpreise 33.979 33.979 0 33.979 33.979 0<br />
Variable Kaufpreise 5.093 14.958 9.865 5.093 14.958 9.865<br />
Sonstige Einnahmen 0 125 125 <strong>–</strong> 1.594 1.594<br />
Verwaltungskosten 170 294 124 1.855 2.042 187<br />
Sonstige Kosten <strong>–</strong> 10.152 10.152 <strong>–</strong> 10.631 10.631 1)<br />
Gewerbesteuer <strong>–</strong> 106 106 <strong>–</strong> 933 933 2)<br />
Summe der <strong>Ausgabe</strong>n 170 10.552 10.382 1.855 13.606 11.751<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 40.166 40.540 374 94.192 118.232 24.040<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres (NSV) 0 0 0 0 0 0<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 0 0 0 0 0 0<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 40.166 40.540 374 94.192 118.232 24.040<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. 0 4.046 4.046<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+)) 35,77 22,76 <strong>–</strong>13,01<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis Investitionsphase in % des EK <strong>–</strong>91,95 <strong>–</strong>96,71 <strong>–</strong>4,76<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK 52,62 53,29 0,67 24,01 50,08 26,07 4)<br />
Ausschüttungen absolut in EUR 40.311 38.167 <strong>–</strong>2.144 94.662 109.234 14.572<br />
Ausschüttungen in % des EK 52,81 50,00 <strong>–</strong>2,81 124,01 143,10 19,09<br />
1) Diverse Kosten, Prüfungskosten und Kosten der Berichterstattung; diese waren in der prospektierten Liquiditätsreserve berücksichtigt. Zusätzlich war ein Teil des Bruttoverkaufserlöses<br />
zurückzuführen. 2) Zum Zeitpunkt der Prospektaufl egung bestand keine Gewerbesteuerpfl icht. 3) Die Ergebnisse sind vorläufi g. Die Ergebnisse aus der Betriebsprüfung wurden wegen des<br />
schwebenden Finanzgerichtsverfahrens nicht berücksichtigt.<br />
57 MEDIENFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> MEDIASTREAM 1.
Medienfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
Mediastream Zweite Film GmbH & Co. Productions KG,<br />
Grünwald<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
2.659<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2000 I 2001<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Investitionsobjekt/produzierte Filme<br />
Produktion „The Truth about Charlie“ und „Big Fat Liar“<br />
Einkünfte<br />
Beteiligung zu 30 Prozent an Nettoerlösen der Filme<br />
Lizenznehmer<br />
Universal Studios International B.V., Amsterdam, Niederlande<br />
Laufzeit Lizenzverträge<br />
30.12.2010<br />
Gesamte bankgarantierte fi xe Lizenzerlöse und fi xer<br />
Ankaufspreis<br />
99.070.965 EUR<br />
Variabler Kaufpreis (in USD, da Ausübung der Option<br />
durch den Lizenznehmer erst 2010 möglich ist)<br />
Circa 4,5 Mio. USD (Stand 12/<strong>2009</strong>)<br />
Komplementär<br />
Mediastream Zweite Film GmbH, Grünwald<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
Mediastream Zweite Film GmbH, Grünwald<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> MediaTreuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
ERGO Trust GmbH, Düsseldorf<br />
Betriebsprüfung<br />
Die Betriebsprüfung wurde bis einschließlich 2007 abgeschlossen.<br />
Die Geschäftsführung hat gegen die Ergeb-<br />
nisse Einspruch eingelegt. Bis zur endgültigen Klärung der<br />
Sprungklage bei Mediastream I wird auf die Darstellung des<br />
Ergebnisses verzichtet.<br />
Bericht<br />
Die Mediastream Zweite Film GmbH & Co. Productions KG<br />
ist zu 30 Prozent an den Erlösen aus der Auswertung der<br />
produzierten Spielfi lme beteiligt, die jeweils um Vorkosten<br />
bereinigt werden. Bei diesen Vorkosten handelt es sich in<br />
der Regel um Kosten, die im Rahmen der Filmvermarktung<br />
entstehen.<br />
Mit dem Beteiligungsangebot war eine obligatorische Namensschuldverschreibung<br />
zur Fremdfi nanzierung eines<br />
Teils der Einlage verbunden, die bereits per 31. Dezember<br />
2004 planmäßig nach Ausübung der Kaufoption für die sogenannten<br />
„Foreign Rights“ durch den Lizenznehmer Universal<br />
aus dem fi xen Kaufpreis zurückgeführt wurde.<br />
Die beiden produzierten Spielfi lme konnten die in sie gesetzten<br />
Erwartungen nicht erfüllen. Trotz der im Vorfeld<br />
berücksichtigten vielversprechenden Elemente <strong>–</strong> zum Beispiel<br />
handelt es sich beim Regisseur von „The Truth about<br />
Charlie“ um den Oscar-Gewinner Jonathan Demme („Das<br />
Schweigen der Lämmer“) <strong>–</strong> blieb die erwartete Akzeptanz<br />
beim internationalen Publikum aus. So konnten <strong>2009</strong> lediglich<br />
Lizenzerlöse in Höhe von 255 TEUR gegenüber prospektierten<br />
2.717 TEUR vereinnahmt werden.<br />
Auch für diese Gesellschaft wurde die Betriebsprüfung bis<br />
einschließlich 2007 abgeschlossen. Es kam zu einer teilweisen<br />
Aberkennung der steuerlichen Verluste der Fondsgesellschaft<br />
im Anfangsjahr. Da gegen die Bescheide Einspruch<br />
eingelegt wurde, werden zurzeit die ursprünglich veranlagten<br />
steuerlichen Ergebnisse dargestellt. Nach endgültigem<br />
Abschluss der im Fall von Mediastream I eingereichten<br />
Sprungklage gegen die Finanzverwaltung werden die Ergebnisse<br />
entsprechend der dort getroff enen Entscheidung<br />
angepasst. Über die Dauer des Finanzgerichtsprozesses ist<br />
derzeit keine Prognose möglich.
Medienfonds.<br />
(Angaben in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 77.289 77.289 0<br />
FK/Namensschuldverschreibung (NSV) 64.111 64.111 0<br />
Sonstiges 0 209 209<br />
Gesamt 141.400 141.609 209<br />
Mittelverwendung<br />
Gesamtkosten der Filme 121.438 121.438 0<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 19.198 19.298 100<br />
Liquiditätsreserve 764 873 109<br />
Gesamt 141.400 141.609 209<br />
Darlehensstand (Namensschuldverschreibung) Soll Ist Abweichg.<br />
0 0 0<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Fixe Lizenzerlöse 173 173 0 10.552 10.552 0<br />
Variable Lizenzerlöse 2.717 255 <strong>–</strong>2.462 63.094 5.645 <strong>–</strong>57.449<br />
Fixer Kaufpreis 0 0 0 64.111 64.111 0 4)<br />
Sonstige Einnahmen <strong>–</strong> 32 32 897 715 <strong>–</strong>182<br />
Verwaltungskosten 167 174 7 2.003 2.071 68<br />
Sonstige Kosten <strong>–</strong> 109 109 <strong>–</strong> 454 454 1)<br />
Gewerbesteuer <strong>–</strong> 0 0 <strong>–</strong> 3.058 3.058 2)<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 167 283 116 2.003 5.583 3.580<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 2.723 177 <strong>–</strong>2.546 136.651 75.440 <strong>–</strong>61.211<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres (NSV) 0 0 0 73.278 73.278 0 4)<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 0 0 0 73.278 73.278 0<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 2.723 177 <strong>–</strong>2.546 63.373 2.162 <strong>–</strong>61.211<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. 801 3.552 2.751<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+)) <strong>–</strong>4,30 <strong>–</strong>48,03 <strong>–</strong>43,73<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis Investitionsphase in % des EK <strong>–</strong>181,09 <strong>–</strong>180,89 0,20<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK 3,52 0,23 <strong>–</strong>3,29 <strong>–</strong>16,16 <strong>–</strong>95,14 <strong>–</strong>78,98 3)<br />
Ausschüttungen absolut 2.717 0 <strong>–</strong>2.717 63.991 0 <strong>–</strong>63.991<br />
Ausschüttungen in % des EK 3,52 0,00 <strong>–</strong>3,52 82,80 0,00 <strong>–</strong>82,80<br />
1) 2) Diverse Kosten, Prüfungskosten und Kosten der Berichterstattung; diese sind planmäßig duch die Liquiditätsreserve gedeckt. Zum Zeitpunkt der Prospektaufl egung bestand keine<br />
Gewerbesteuerpfl icht. 3) Das Ergebnis ist vorläufi g. Da gegen die Ergebnisse der Betriebsprüfung Klage eingereicht wurde, bleiben die Änderungen aus der Betriebsprüfung bislang<br />
unberücksichtigt. 4) Die vereinnahmten fi xen Kaufpreise sind prospektgemäß für die Tilgung der Namensschuldverschreibung verwendet worden.<br />
59 MEDIENFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> MEDIASTREAM 2.
Medienfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
Mediastream Dritte Film GmbH & Co. Beteiligungs KG,<br />
Grünwald<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
5.714<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2002 I 2002<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Investitionsobjekt/produzierte Filme<br />
Produktion „Just Married“, „League of Extraordinary Gentlemen“,<br />
„Down with Love“, „Catch that Kid“, „The Clearing“<br />
Einkünfte<br />
Beteiligung zu 30 Prozent an Nettoerlösen der Filme<br />
Lizenznehmer<br />
Twentieth Century Fox Film Corporation, Los Angeles, USA<br />
Laufzeit Lizenzverträge<br />
27.12.2012<br />
Gesamte bankgarantierte fi xe Lizenzerlöse und fi xer<br />
Ankaufspreis<br />
221.278.972 EUR<br />
Variabler Kaufpreis (in USD, da Ausübung der Option<br />
durch den Lizenznehmer erst 2012 möglich ist)<br />
Circa 16,0 Mio. USD (Stand 12/<strong>2009</strong>)<br />
Komplementär<br />
Mediastream Dritte Film GmbH, Grünwald<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
Mediastream Dritte Film GmbH, Grünwald<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> MediaTreuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
ERGO Trust GmbH, Düsseldorf<br />
Betriebsprüfung<br />
Die Betriebsprüfung wurde bis einschließlich 2007 abgeschlossen.<br />
Die Geschäftsführung hat gegen die Ergebnisse<br />
Einspruch eingelegt. Bis zur endgültigen Klärung der<br />
Sprungklage bei Mediastream I wird auf die Darstellung des<br />
Ergebnisses verzichtet.<br />
Bericht<br />
Die Mediastream Dritte Film GmbH & Co. Beteiligungs KG<br />
ist zu 30 Prozent an den Erlösen aus der Auswertung der<br />
produzierten Filme beteiligt, die jeweils um Vorkosten bereinigt<br />
werden. Bei diesen Vorkosten handelt es sich in der<br />
Regel um Kosten, die im Rahmen der Filmvermarktung entstehen.<br />
Mit dem Beteiligungsangebot war eine obligatorische Namensschuldverschreibung<br />
zur Fremdfi nanzierung eines<br />
Teils der Einlage verbunden, die per 31. Dezember 2005 planmäßig<br />
nach Ausübung der Kaufoption für die sogenannten<br />
„Foreign Rights“ durch den Lizenznehmer Twentieth Century<br />
Fox aus dem fi xen Kaufpreis zurückgeführt wurde.<br />
Mit 2,2 Mio. EUR lagen die Einnahmen aus fi xen und variablen<br />
Lizenzerlösen <strong>2009</strong> erneut über den prospektierten<br />
Einnahmen (1,0 Mio. EUR).<br />
Für das Geschäftsjahr <strong>2009</strong> wurden 3,00 Prozent ausgeschüttet.<br />
Kumuliert sind bisher insgesamt 21,20 Prozent,<br />
bezogen auf die eigenfi nanzierte Kommanditeinlage, ausgeschüttet<br />
worden.<br />
Auch für diese Gesellschaft wurde die Betriebsprüfung bis<br />
einschließlich 2007 abgeschlossen. Es kam zu einer teilweisen<br />
Aberkennung der steuerlichen Verluste der Fondsgesellschaft<br />
im Anfangsjahr. Da gegen die Bescheide Einspruch<br />
eingelegt wurde, werden zurzeit die ursprünglich veranlagten<br />
steuerlichen Ergebnisse dargestellt. Nach endgültigem<br />
Abschluss der im Fall von Mediastream I eingereichten<br />
Sprungklage gegen die Finanzverwaltung werden die Ergebnisse<br />
entsprechend der dort getroff enen Entscheidung<br />
angepasst. Über die Dauer des Finanzgerichtsprozesses ist<br />
derzeit keine Prognose möglich.
Medienfonds.<br />
(Angaben in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 173.289 173.289 0<br />
FK/Namensschuldverschreibung (NSV) 119.116 119.116 0<br />
Sonstiges 0 307 307<br />
Gesamt 292.405 292.712 307<br />
Mittelverwendung<br />
Gesamtkosten der Filme 248.633 248.633 0<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 42.517 42.624 107<br />
Liquiditätsreserve 1.255 1.455 200<br />
Gesamt 292.405 292.712 307<br />
Darlehensstand (Namensschuldverschreibung) Soll Ist Abweichg.<br />
0 0 0<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Fixe Lizenzerlöse 551 551 0 21.922 21.922 0<br />
Variable Lizenzerlöse 454 1.684 1.230 114.243 47.649 <strong>–</strong>66.594<br />
Fixer Kaufpreis 0 0 0 119.116 119.116 0 5)<br />
Sonstige Einnahmen 0 115 115 21.465 2.783 <strong>–</strong>19.136 1)<br />
Verwaltungskosten 404 352 <strong>–</strong>52 3.098 2.431 <strong>–</strong>315<br />
Sonstige Kosten <strong>–</strong> 218 218 <strong>–</strong> 1.320 1.320 2)<br />
Gewerbesteuer <strong>–</strong> 9 9 <strong>–</strong> 7.446 7.446 3)<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n vor Tilgung 404 579 175 3.098 11.549 8.451<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 601 1.771 1.170 273.648 179.467 <strong>–</strong>94.181 3)<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres (NSV) 0 0 0 137.183 137.183 0 5)<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> 0 <strong>–</strong><br />
Tilgungssaldo 0 0 0 137.183 137.183 0<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 601 1.771 1.170 136.465 42.284 <strong>–</strong>94.181<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. 799 7.515 6.716<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+)) <strong>–</strong>9,63 <strong>–</strong>35,07 <strong>–</strong>25,44<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert nach NSV<br />
Steuerl. Ergebnis Investitionsphase in % des EK <strong>–</strong>167,38 <strong>–</strong>167,20 0,18<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK nach NSV 0,35 1,03 0,68 <strong>–</strong>31,53 <strong>–</strong>74,08 <strong>–</strong>42,55 4)<br />
Ausschüttungen absolut 798 5.193 4.395 117.839 36.732 <strong>–</strong>81.107<br />
Ausschüttungen in % des EK 0,46 3,00 2,54 68,00 21,20 <strong>–</strong>46,80<br />
1) Im Prospekt wurde die Aufl ösung einer besonderen Liquiditätsreserve im Jahr 2005 kalkuliert. Aufgrund der geringer ausgefallenen Lizenzerlöse konnte diese nicht aufgebaut werden.<br />
Daher kommt es zu einer Abweichung in den sonstigen Einnahmen. 2) Diverse Kosten, Prüfungskosten und Kosten der Berichterstattung; diese waren prospektgemäß in der Liquiditätsreserve<br />
berücksichtigt. 3) Zum Zeitpunkt der Prospektaufl egung bestand keine Gewerbesteuerpfl icht. 4) Das Ergebnis ist vorläufi g. Die Ergebnisse aus der Betriebsprüfung wurden wegen<br />
des laufenden Finanzgerichtsverfahrens eines anderen Mediastream-Fonds nicht berücksichtigt. 5) Der vereinnahmte fi xe Kaufpreis ist prospektgemäß für die Tilgung der Namensschuldverschreibung<br />
verwendet worden.<br />
61 MEDIENFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> MEDIASTREAM 3.
Medienfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
Mediastream Vierte Film GmbH & Co. Vermarktungs KG,<br />
Grünwald<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
4.680<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2003 I 2003<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb; nach Auff assung des Finanzamts<br />
unterliegt die Fondsgesellschaft nach Umstrukturierung<br />
nicht mehr der Gewerbebesteuerung.<br />
Investitionsobjekt/produzierte Filme<br />
Vermarktung „Welcome to Mooseport“, „Dodgeball <strong>–</strong> A true<br />
Underdog Story“, „I, Robot“<br />
Einkünfte<br />
Beteiligung zu 30 Prozent an Nettoerlösen der Filme<br />
Lizenznehmer<br />
Twentieth Century Fox Film Corporation, Los Angeles, USA<br />
Laufzeit Lizenzverträge<br />
30.12.2013<br />
Gesamte bankgarantierte fi xe Lizenzerlöse und fi xer<br />
Ankaufspreis gemäß Prospekt<br />
201.799.180 EUR<br />
Variabler Kaufpreis (in USD, da Fälligkeit erst 2013, die Kaufoption<br />
wurde im Rahmen der 2004 erfolgten Umstrukturierung<br />
durch den Rechteverwerter bereits ausgeübt)<br />
Circa 25,2 Mio. USD (Stand 12/<strong>2009</strong>)<br />
Komplementär<br />
Mediastream Vierte Medien GmbH, Grünwald<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
Mediastream Vierte Medien GmbH, Grünwald<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> MediaTreuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Platzierungsgarant<br />
ERGO Trust GmbH, Düsseldorf/<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine abgeschlossene Betriebsprüfung; allerdings<br />
stehen die Steuerbescheide der Jahre 2003 und 2004<br />
nicht mehr unter dem Vorbehalt der Nachprüfung und sind<br />
somit endgültig.<br />
Bericht<br />
Im Rahmen der 2004 durch die Fondsgesellschafter beschlossenen<br />
Umstrukturierung wurden die erworbenen<br />
Einzelverwertungsrechte veräußert. Die Mediastream Vierte<br />
Film GmbH & Co. Vermarktungs KG ist auch nach erfolgter<br />
Umstrukturierung im Oktober 2004 weiterhin zu 30 Prozent<br />
an den Erlösen aus der Vermarktung der Filme „I, Robot“,<br />
„Dodgeball“ sowie „Welcome to Mooseport“ beteiligt. Die<br />
Vermarktungserlöse werden jeweils um vertraglich defi -<br />
nierte Vorkosten bereinigt. Die Beteiligung der Fondsgesellschaft<br />
gilt für alle Auswertungsstufen und in sämtlichen<br />
Territorien weltweit.<br />
Mit dem Beteiligungsangebot war eine obligatorische Namensschuldverschreibung<br />
zur Fremdfi nanzierung eines<br />
Teils der Einlage verbunden, die im Rahmen der Umstrukturierung<br />
aus den Veräußerungserlösen vorzeitig im Oktober<br />
2004 zurückgeführt wurde.<br />
Im abgelaufenen Geschäftsjahr <strong>2009</strong> konnte die Fondsgesellschaft<br />
rund 2,8 Mio. EUR aus dem variablen Kaufpreis I<br />
vereinnahmen. Dabei fl ossen aus der Vermarktung des Films<br />
„Dodgeball“ rund 1,1 Mio. EUR und aus dem Film „I, Robot“<br />
rund 1,6 Mio. EUR. Für den Film „Welcome to Mooseport“<br />
konnte die Fondsgesellschaft im Jahr <strong>2009</strong> Erlöse aus dem<br />
variablen Kaufpreis I in Höhe von rund 0,1 Mio. EUR erwirtschaften.<br />
Für das Geschäftsjahr <strong>2009</strong> konnte an die Fondsgesellschafter<br />
eine Ausschüttung in Höhe von 2,5 Prozent gegenüber<br />
kalkulierten 1,93 Prozent vorgenommen werden. Kumuliert<br />
wurden im noch immer laufenden Vermarktungszeitraum<br />
bereits 76,18 Prozent an die Gesellschafter ausgeschüttet.<br />
Hinweis: Wegen der in der Vorjahresleistungsbilanz ausführlich<br />
erläuterten beschlossenen Umstrukturierung<br />
und des vorzeitigen Verkaufs der Rechte lassen sich die<br />
Prospektdaten nur noch sehr eingeschränkt mit den tatsächlich<br />
erreichten Werten vergleichen!
Medienfonds.<br />
(Angaben in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 145.843 145.843 0<br />
FK/Namensschuldverschreibung (NSV) 85.654 85.654 0<br />
Fixe Lizenzgebühr 11 11 0<br />
Sonstiges 0 160 160<br />
Gesamt 231.508 231.668 160<br />
Mittelverwendung<br />
Erwerbskosten Auswertungsrechte 34.580 34.580 0<br />
Gebühr Fertigstellungsgarantie 346 346 0<br />
Vermarktungs- und Vertriebskosten 162.920 162.920 0<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 33.412 33.496 84<br />
Liquiditätsreserve 250 326 76<br />
Gesamt 231.508 231.668 160<br />
Darlehensstand (Namensschuldverschreibung) Soll Ist Abweichg.<br />
Darlehen (NSV) 85.654 85.654 0 1)<br />
Tilgung 0 85.654 85.654<br />
Darlehensvaluta (NSV) per Stichtag 85.654 0 <strong>–</strong>85.654<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Fixe Lizenzerlöse 4.383 0 <strong>–</strong>4.383 26.297 3.470 <strong>–</strong>22.827 1)<br />
Variable Lizenzerlöse/variabler Kaufpreis I 2.587 2.796 209 88.291 61.549 -26.742 2)<br />
Veräußerungspreis aus Rechteverkauf nach<br />
Umstrukturierung <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> 139.394 139.394 1)<br />
Sonstige Einnahmen <strong>–</strong> 130 130 <strong>–</strong> 16.605 16.605 1)<br />
Verwaltungskosten 484 428 <strong>–</strong>56 2.997 2.647 <strong>–</strong>350<br />
Sonstige Kosten <strong>–</strong> 119 119 <strong>–</strong> 18.046 18.046 3)<br />
Zinsen Namensschuldverschreibung 3.794 0 <strong>–</strong>3.794 22.777 3.014 <strong>–</strong>19.763 1)<br />
Abschreibungen 512 0 <strong>–</strong>512 18.159 14.517 <strong>–</strong>3.642<br />
Ausbuchung Restbuchwerte bei Umstrukturierung <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> 26.176 26.176 1)<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 4.790 547 <strong>–</strong>4.243 43.933 64.400 20.467<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 2.692 2.379 <strong>–</strong>313 88.814 197.311 108.497<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres (NSV) 0 0 0 0 85.654 85.654 1)<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel <strong>–</strong> 0 0 <strong>–</strong> 0 0<br />
Tilgungssaldo 0 0 0 0 85.654 85.654<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 2.692 2.379 <strong>–</strong>313 88.814 111.657 22.843<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. 363 1.526 1.163<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+)) 0,51 <strong>–</strong>11,38 <strong>–</strong>11,89<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis Investitionsphase in % des EK <strong>–</strong>130,00 <strong>–</strong>13,68 116,32<br />
Steuerliches Ergebnis in % des EK 3,73 1,54 <strong>–</strong>2,19 <strong>–</strong>68,10 <strong>–</strong>23,26 44,84<br />
Ausschüttungen absolut 2.814 3.643 829 89.649 111.103 21.454<br />
Ausschüttungen in % des EK 1,93 2,50 0,57 61,46 6) 76,18 14,72<br />
1) 2) Die Diff erenzen ergeben sich aus der durchgeführten Umstrukturierung und wurden in den Vorjahren ausreichend erläutert. Wegen der unter Plan verlaufenden Vermarktung der<br />
Filme weichen die Ergebnisse ab. 3) Diese Position beinhaltet unter anderem IHK-Beiträge, Kosten der Rechtsberatung, Aufwendungen aus Währungsdiff erenzen und Positionen in Zusammenhang<br />
mit der Umstrukturierung.<br />
63 MEDIENFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> MEDIASTREAM 4.
Private-Equity-Fonds.<br />
Private-Equity-Fonds der <strong>IDEENKAPITAL</strong>-<br />
Gruppe<br />
Der <strong>IDEENKAPITAL</strong>-Private-Equity-Fonds PLATINIA world<br />
wide equity Erste Beteiligungs-GmbH & Co. KG hat sein<br />
Kommanditkapital in die DONATOR Dresdner Kleinwort<br />
Benson Private Equity GmbH & Co. KG (DONATOR) investiert.<br />
Die Anleger sind darüber an 15 Anlageprogrammen beteiligt.<br />
Als Dachfonds streut DONATOR das Beteiligungsrisiko durch<br />
eine breite Diversifi kation in Unternehmen verschiedener<br />
Branchen, Länder und Finanzierungsphasen.<br />
DONATOR befi ndet sich <strong>–</strong> wie die meisten seiner Anlageprogramme<br />
<strong>–</strong> im Übergang von der Reife- in die Desinvestitionsphase.<br />
Kapitalabrufe seitens der Anlageprogramme<br />
erfolgen hierbei in einem wesentlich geringeren Maße als<br />
Ausschüttungen und sind meist Anschlussfi nanzierungen<br />
der Unternehmensbeteiligungen. DONATOR steuerte vor<br />
diesem Hintergrund im vergangenen Jahr vor allem das<br />
Liquiditätsmanagement des Beteiligungsprogramms sowie<br />
die Überwachung der 15 Anlageprogramme.<br />
Zum Jahresende <strong>2009</strong> betrug nach Beteiligungsverkäufen<br />
die Zahl der indirekt von DONATOR gehaltenen Unternehmen<br />
161 (Vorjahr 192).<br />
65 LEISTUNGSBILANZ <strong>2009</strong>. <strong>IDEENKAPITAL</strong> PRIVATE-EQUITY-FONDS.
Private-Equity-Fonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz, Register)<br />
PLATINIA world wide equity Erste Beteiligungs-GmbH & Co.<br />
KG, Tölzer Str. 5, 82031 Grünwald, AG München HRA 76901<br />
Rechtsform der Gesellschaft<br />
GmbH & Co. KG<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
324<br />
Jahr der Emission/Jahr der Schließung<br />
2000/2001<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Kapitalvermögen<br />
Investitionsobjekt<br />
DONATOR Dresdner Kleinwort Benson Private Equity GmbH<br />
& Co. KG, München<br />
Investition in Anlageprogramme aus dem Bereich Buy-out<br />
und Venture Capital<br />
Anlagekriterien<br />
Investitionen zu 60<strong>–</strong>80 Prozent in Europa, zu 20<strong>–</strong>30 Prozent<br />
in den USA und bis zu 15 Prozent in anderen Ländern; hierbei<br />
circa 40<strong>–</strong>50 Prozent in Venture Capital und 50<strong>–</strong>60 Prozent in<br />
Buy out; außerdem maximal 50 Prozent in Anlageprogramme<br />
unter dem Management der Dresdner-Bank-Gruppe oder nahestehender<br />
Unternehmen.<br />
Eigenkapital/davon Beteiligung Zielfonds<br />
9.469.000 EUR/8.620.000 EUR<br />
Stand Kapitaleinzahlungen/Kapitalabrufe<br />
90 Prozent = 7.758.000 EUR; der letzte Abruf erfolgte 2007<br />
Geplante Laufzeit<br />
31.12.2010; Verlängerungsoption wurde einmalig ausgeübt,<br />
Verlängerung der Laufzeit bis 31.12.2012, nochmals zweimal<br />
zwei Jahre<br />
Sonstige Angaben<br />
Komplementär<br />
PLATINIA Verwaltungs-GmbH, Grünwald<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
PLATINIA Verwaltungs-GmbH, Grünwald<br />
Vertreten durch: Marc Schlotterbeck/Daniela Schulte<br />
Mediastream Consulting GmbH, Grünwald<br />
Vertreten durch: Marc Schlotterbeck/Daniela Schulte/Uwe<br />
Schott<br />
Dresdner Kleinwort Capital GmbH, München<br />
Vertreten seit dem 01.08.<strong>2009</strong> durch: Dr. Rainer Husmann/<br />
Dr. Tino Preissler/Dietrich von Mylius<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Betriebsprüfung<br />
Eine Betriebsprüfung bis einschließlich 2003 ist abgeschlossen,<br />
Beanstandungen gab es nicht.<br />
Bericht<br />
Wie im Vorjahr bestand im Geschäftsjahr <strong>2009</strong> der Schwerpunkt<br />
in der Desinvestitionsphase. Die Reifephase ist bedingt<br />
durch das im abgelaufenen Jahr vorherrschende<br />
Marktumfeld aufgehalten worden.<br />
Die Zahl der indirekt gehaltenen Beteiligungen hat sich von<br />
192 Unternehmen Ende 2008 auf 161 Ende <strong>2009</strong> zwar verringert.<br />
Jedoch repräsentieren die restlichen Portfoliounternehmen<br />
noch gut ein Viertel des eingezahlten Kapitals und<br />
damit noch einen erheblichen Wert, den es über die neu<br />
festgelegte Laufzeit zu steigern bzw. zu realisieren gilt.<br />
Die wechselvollen Kapitalmärkte beeinfl ussten wie im Vorjahr<br />
den Private-Equity-Markt. Trotzdem war die Entwicklung<br />
auf Gesamtportfolioebene gesehen <strong>2009</strong> sehr stabil.<br />
Dies gilt für das Verhältnis Gesamtwert zu Einzahlungen<br />
(Total Value to Paid in, TVPI) sowohl für die Spätphasen- als<br />
auch für die Frühphasenprogramme. Innerhalb der Frühphasenprogramme<br />
gab es jedoch starke Schwankungen.<br />
Werttreiber sind eindeutig die Spätphasenprogramme. In<br />
dieser Hinsicht geht die DONATOR-Geschäftsführung davon<br />
aus, dass letztlich nicht jedes Frühphasenprogramm<br />
dem Fonds Geld einbringen wird Die größeren Erwartungen<br />
hinsichtlich einer Performance-Verbesserung sowie<br />
weiteren Ausschüttungen ruhen somit auf den ohnehin gut<br />
laufenden Spätphasenprogrammen.<br />
Wegen der schwierigen Marktverhältnisse konnte <strong>2009</strong> keine<br />
Ausschüttung geleistet werden.<br />
Der nachstehend aufgeführte Soll-Ist-Vergleich kann wegen<br />
des Verzichts auf eine Prognoserechnung im Prospekt nur<br />
mit eingeschränkter Aussagekraft erfolgen.
Private-Equity-Fonds.<br />
(Angaben in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 9.469 9.469 0<br />
Agio 473 473 0<br />
Gesamt 9.942 9.942 0<br />
Mittelverwendung<br />
Gesamtinvestition DONATOR 8.617 8.620 3<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 1.325 1.464 139 1)<br />
Liquiditätsreserve <strong>–</strong> <strong>–</strong>142 <strong>–</strong>142 1)<br />
Gesamt 9.942 9.942 0<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Keine Fremdfi nanzierung <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong><br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Vereinnahmte Ausschüttungen<br />
aus Beteiligung Zielfonds <strong>–</strong> 0 <strong>–</strong> <strong>–</strong> 1.678 <strong>–</strong><br />
Kapitalrückzahlung nach IDW-Standard <strong>–</strong> 0 <strong>–</strong> <strong>–</strong> 3.592 <strong>–</strong> 2)<br />
Sonstige Einnahmen <strong>–</strong> 1 <strong>–</strong> <strong>–</strong> 550 <strong>–</strong><br />
Verwaltungskosten 81 54 <strong>–</strong>27 691 490 <strong>–</strong>201<br />
Sonstige Kosten 8 12 4 66 67 1<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 89 66 <strong>–</strong>23 757 557 <strong>–</strong>200<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase <strong>–</strong> <strong>–</strong>65 <strong>–</strong> <strong>–</strong> 5.263 <strong>–</strong><br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong><br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong><br />
Tilgungssaldo <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong><br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung <strong>–</strong> <strong>–</strong>65 <strong>–</strong> <strong>–</strong> 5.263 <strong>–</strong><br />
Liquiditätsreserve (nach Ausschüttung<br />
für das Geschäftsjahr) <strong>–</strong> 73 <strong>–</strong><br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+)) <strong>–</strong> <strong>–</strong>48,64 <strong>–</strong><br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK <strong>–</strong> 0,01 <strong>–</strong> <strong>–</strong> 3,79 <strong>–</strong> 4)<br />
Ausschüttungen absolut <strong>–</strong> 0 <strong>–</strong> <strong>–</strong> 5.042 <strong>–</strong> 2)<br />
Ausschüttungen in % des EK <strong>–</strong> 0,00 <strong>–</strong> <strong>–</strong> 53,25 <strong>–</strong> 2)<br />
1) Es kam zu Abweichungen im Bereich Ausgleichszinsen und Rechts- und Beratungskosten; tatsächlich war die Liquidität gewährleistet, da die Investition in zeitversetzten Kapitalabrufen<br />
erfolgte. 2) In der GuV wird nur derjenige Teil der Ausschüttung als Ertrag behandelt, der anteilig auf PLATINIA entfallend im Jahresabschluss der DONATOR festgestellt wird. Der darüber<br />
hinausgehende Teil wird in Übereinstimmung mit einer IDW-Stellungnahme als Kapitalrückzahlung behandelt. 3) Im Vorjahr wurden 10 TEUR zu wenig geplante Beratungskosten in den<br />
Soll-Werten ausgewiesen. 4) Das steuerliche Ergebnis 2008 und <strong>2009</strong> beinhaltet noch nicht das steuerliche Ergebnis aus der Beteiligung an der DONATOR KG und kann sich daher noch<br />
ändern. Die steuerlichen Werte der DONATOR werden rund zwei Jahre zeitversetzt geliefert, da die Ermittlung aufgrund der Beteiligung der DONATOR an mittelbar circa 162 Einzelunternehmen<br />
und über 15 Anlageprogrammen weltweit entsprechend aufwendig ist.<br />
67 PRIVATE-EQUITY-FONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> PLATINIA.
Britische Lebensversicherungs-<br />
Zweitmarktfonds.<br />
Britische Zweitmarktpolicen der<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong>-Gruppe<br />
Mit dem Beteiligungsangebot der Prorendita-Reihe von<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> partizipieren deutsche Anleger am Zweitmarkt<br />
für britische Lebensversicherungen. Im Geschäftsjahr<br />
<strong>2009</strong> umfasste die Familie der Prorendita-Fonds fünf Beteiligungsangebote.<br />
Mit dieser Reihe ist <strong>IDEENKAPITAL</strong> auch im<br />
Jahr <strong>2009</strong> Marktführer dieser Anlageklasse in Deutschland.<br />
Die Prorendita-Fonds investieren in laufende britische Lebensversicherungen.<br />
Seit vielen Jahrzehnten ist in Großbritannien<br />
ein Zweitmarkt für derartige Policen etabliert. Im<br />
Zuge der weltweiten Finanzkrise sind Ende 2008 die Handelstätigkeiten<br />
auf diesem Zweitmarkt weitgehend zum<br />
Erliegen gekommen. Auch im Geschäftsjahr <strong>2009</strong> war ein<br />
Handel nicht möglich. Erst im ersten Quartal des Geschäftsjahres<br />
2010 waren die ersten kleineren Handelsaktivitäten<br />
auf dem Zweitmarkt zu beobachten.<br />
Die Fondsportfolios waren zu Beginn des Geschäftsjahres<br />
<strong>2009</strong> voll investiert (Prorendita 1<strong>–</strong>4). Partner von IDEENKAPI-<br />
TAL für den An- und Verkauf von Policen in Großbritannien<br />
ist bei allen fünf Fonds einer der führenden Marktteilnehmer,<br />
die Firma Surrenda-link Investment Management.<br />
Für die Prorendita-Fonds gelten umfassende Sicherheitskonzepte:<br />
So beauftragt die Fondsgeschäftsführung zum<br />
Beispiel unabhängige Prüfi nstanzen, die Investments zu begutachten.<br />
Unter anderem dadurch sollen die Risiken des<br />
Marktes weiter begrenzt werden.<br />
Prorendita-Anleger erhalten Ausschüttungen aus den von<br />
den Fonds erzielten Verkaufs- und Handelserfolgen. Die<br />
Wertentwicklung der von den Fonds gehaltenen Lebensversicherungen<br />
ist unter anderem beeinfl usst von der Entwicklung<br />
der Aktienmärkte sowie der allgemeinen Nachfrage<br />
nach Zweitmarkt-Kapitallebensversicherungen. Langfristig<br />
spiegelt die Wertentwicklung der Lebensversicherungen<br />
die Performance der Sondervermögen britischer Versicherungsgesellschaften<br />
wider. Die Versicherer kümmern sich<br />
ihrerseits um die Wertentwicklung ihrer Sondervermögen.<br />
Sie verwalten darin eine Mischung verschiedener Anlageformen<br />
aus Aktien, festverzinslichen Wertpapieren und Immobilien.<br />
Im Vergleich zu deutschen Versicherungsgesellschaften<br />
legen sie einen größeren Teil in Aktien an.<br />
69 LEISTUNGSBILANZ <strong>2009</strong>. <strong>IDEENKAPITAL</strong> BRITISCHE LEBENSVERSICHERUNGS-ZWEITMARKTFONDS.
Britische Lebensversicherungs-<br />
Zweitmarktfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
PRORENDITA EINS GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
2.333<br />
Jahr der Emission l Jahr der Schließung<br />
2004 I 2005<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb; die Einkünfte sind unter Progressionsvorbehalt<br />
von der deutschen Steuer freigestellt,<br />
soweit sie gemäß Art. 3 Abs. 2 DBA der Betriebsstätte in<br />
Großbritannien zuzurechnen sind. Teile der Einkünfte, die<br />
nach territorialem Steuerrecht nicht einer ausländischen<br />
Betriebsstätte zuzuordnen sind, werden der deutschen Besteuerung<br />
zugrunde gelegt.<br />
Investitionsgegenstand<br />
100-Prozent-Beteiligung an der PRORENDITA ONE Limited<br />
Partnership (LP) mit Sitz in Großbritannien. Die LP erwirbt<br />
und handelt ein Portfolio britischer Zweitmarkt-Kapitallebensversicherungen.<br />
Art des Portfolios<br />
Aufteilung der zugrunde liegenden Assets in den Sondervermögen<br />
der Versicherungsgesellschaften:<br />
Aktien 33,9 Prozent I Schuldverschreibungen 46,1 Prozent I<br />
Immobilien 11,8 Prozent I Sonstiges 8,2 Prozent<br />
Versicherungsgesellschaften l Anteil am Portfolio<br />
Durch eine Vielzahl an Versicherungsgesellschaften, vorwiegend<br />
im Ratingbereich A<strong>–</strong> bis AA+, ist eine breite Risikostreuung<br />
gewährleistet. Versicherungsunternehmen, deren Anteil<br />
über 10 Prozent am Gesamtportfolio liegt:<br />
Standard Life 18,8 Prozent I Prudential 13,2 Prozent I Prudential<br />
(Scottish Amicable) 11,9 Prozent I Friends Provident<br />
11,5 Prozent<br />
Anzahl der Policen<br />
Circa 2.425<br />
Restlaufzeiten<br />
Breit gestreut mit Fälligkeiten zwischen <strong>2009</strong> und 2018 (und<br />
länger), wobei derzeit der Schwerpunkt in den Jahren 2011<br />
bis 2013 liegt.<br />
Investitionsvolumen<br />
50.827.000 EUR EK (Agio 2.541.100 EUR);<br />
42.500.546 EUR FK (geplant)<br />
Komplementär/Fondsgeschäftsführung<br />
PRORENDITA EINS Verwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> PRORENDITA EINS Treuhandgesellschaft<br />
mbH, Düsseldorf<br />
Market Maker<br />
Surrenda-link Investment Management Ltd., Chester, Großbritannien<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Die deutsche Fondsgesellschaft PRORENDITA EINS GmbH &<br />
Co. KG ist zu 100 Prozent an der PRORENDITA ONE Limited<br />
Partnership, einer Personengesellschaft nach britischem<br />
Recht, beteiligt. Diese wiederum erwirbt und handelt ein<br />
Portfolio britischer Zweitmarkt-Kapitallebensversicherungen.<br />
Durch die Banken- und Finanzmarktkrise war im Berichtsjahr<br />
<strong>2009</strong> der Markt für den Handel mit Versicherungspolicen<br />
nicht existent. Dadurch war die PRORENDITA ONE LP<br />
gezwungen, zum Aufrechterhalten der Prämien- und Zinszahlungen<br />
Policen an die Versicherungsgesellschaften zurückzugeben.<br />
Dies war nur zu den stark gesunkenen Rückkaufswerten<br />
möglich.<br />
Die britische Wirtschaft braucht länger, um sich von der<br />
Finanzkrise zu erholen, als die deutsche. Erst im vierten<br />
Quartal <strong>2009</strong> hat sie die Rezessionsphase abschließen können.<br />
Das nachfolgende Wachstum ist noch instabil und deutlich<br />
schwächer als von Wirtschaftsexperten zunächst erwartet.<br />
Bisher haben die ersten Erholungstendenzen noch keine<br />
positiven Impulse auf den Zweitmarkt für britische Lebensversicherungspolicen<br />
setzen können. Dies liegt auch darin<br />
begründet, dass die fi nanzierenden Banken nach wie vor<br />
keine neuen Kreditmittel zu akzeptablen Konditionen für<br />
den Zweitmarkthandel mit Policen zur Verfügung stellen.<br />
Für <strong>2009</strong> wird die Geschäftsführung der Fondsgesellschaft<br />
aufgrund der Nachwirkungen der Finanzmarktkrise vorschlagen,<br />
die prospektierte Auszahlung nicht durchzuführen.
Britische Lebensversicherungs-<br />
Zweitmarktfonds.<br />
(Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in TEUR)<br />
Investitionsphase 1)+2) Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK (ohne Agio) 50.827 50.827 0<br />
Agio 2.541 2.541 0<br />
FK 42.501 47.250 4.749 2)<br />
Gesamt 95.869 100.618 4.749<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis initiales LV-Portfolio 85.994 83.558 <strong>–</strong>2.436<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 9.857 9.092 <strong>–</strong>765<br />
Liquiditätsreserve 18 7.968 7.950<br />
Gesamt 95.869 100.618 4.749<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
FK Jahresanfang 53.126 57.000 3.874<br />
Auszahlung 446 0 <strong>–</strong>446<br />
Tilgung 0 18.450 18.450<br />
FK Jahresende 53.572 38.550 <strong>–</strong>15.022<br />
In Darlehenswährung TGBP<br />
FK Jahresanfang 35.418 38.000 2.582<br />
Auszahlung 298 0 <strong>–</strong>298<br />
Tilgung 0 12.300 12.300<br />
FK Jahresende 35.716 25.700 <strong>–</strong>10.016<br />
Aufgrund Gesellschaftsvertrag mögliche Darlehensaufnahme<br />
Wert Policenportfolio TEUR 58.942<br />
Möglicher/tatsächlicher maximaler Kreditbetrag 38.312 38.550 238<br />
Wert Policenportfolio TGBP 39.295<br />
Möglicher/tatsächlicher maximaler Kreditbetrag 25.542 25.700 158 3)<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Erlöse aus Policen 11.716 18.970 7.254 38.247 35.329 <strong>–</strong>2.918 4)<br />
Sonstige Einnahmen <strong>–</strong> 2 2 <strong>–</strong> 415 415<br />
Laufende Prämienzahlungen 2.774 1.912 <strong>–</strong>862 14.810 10.433 <strong>–</strong>4.377<br />
Kosten Aktuar 121 22 <strong>–</strong>99 581 235 <strong>–</strong>346<br />
Verkaufsgebühren 77 168 91 294 352 58<br />
Sonstige Fondskosten 944 428 <strong>–</strong>516 4.472 3.585 <strong>–</strong>887<br />
Zinsaufwendungen 3.172 2.762 <strong>–</strong>410 13.489 9.999 <strong>–</strong>3.490 5)<br />
Sonstige <strong>Ausgabe</strong>n <strong>–</strong> 49 49 <strong>–</strong> 107 107<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 4.628 13.631 9.003 4.601 11.033 6.432<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 0 0 0 0 0 0<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 0 0 0 0 0 0<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 4.628 13.631 9.003 4.601 11.033 6.432 6)<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. 0 444 444<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK <strong>–</strong>0,41 <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong>15,47 <strong>–</strong>18,15 <strong>–</strong>2,68 7)<br />
Ausschüttungen absolut 5.075 0 <strong>–</strong>5.075 15.733 7.116 <strong>–</strong>8.617<br />
Ausschüttungen in % des EK 10,00 0,00 <strong>–</strong>10,00 31,00 14,00 <strong>–</strong>17,00<br />
1) Analog dem Prospekt werden die Einnahmen und <strong>Ausgabe</strong>n der KG und der LP kumuliert betrachtet. Die Umrechnung der Einnahmen und <strong>Ausgabe</strong>n der LP erfolgt mit dem jeweiligen<br />
Mittelkurs (<strong>2009</strong> EUR/GBP 0,89). Alle anderen Angaben wie zum Beispiel Darlehensstände und Policenportfolio wurden mit dem Prospektkurs von EUR/GBP 0,66667 berücksichtigt.<br />
2) 3) Das Eigenkapital wurde auf 50.827 TEUR erhöht. Alle anderen Angaben wurden an das erhöhte Investitionsvolumen angepasst. In Abstimmung mit der fi nanzierenden Bank wurden<br />
die vorgegebenen Maximalkreditbeträge kurzfristig überschritten, um Wertverluste durch Verkäufe aufgrund der aktuellen Marktsituation zu vermeiden. 4) Das Ergebnis weicht aufgrund<br />
der Fondskonzeption ab, da für Käufe und Verkäufe Handelschancen auf dem Markt ergriff en werden, die von dem im Prospekt unterstellten Musterverlauf abweichen können. Ein direkter<br />
Soll-Ist-Vergleich ist erst zum Ende der Fondslaufzeit möglich. 5) Das Darlehen wurde erst später als geplant in Anspruch genommen, woraus geringere Zinszahlungen resultieren. 6) Die Liquidität<br />
wird wie geplant durch variable Darlehensinanspruchnahmen gesichert. 7) Die Ergebnisse sind vorläufi g. Für <strong>2009</strong> lag das Ergebnis zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht vor.<br />
71 BRITISCHE ZWEITMARKT-LEBENSVERSICHERUNGSFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> PRORENDITA 1 <strong>–</strong> BRITISCHE LEBEN.
Britische Lebensversicherungs-<br />
Zweitmarktfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
PRORENDITA ZWEI GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
2.347<br />
Jahr der Emission l Jahr der Schließung<br />
2005 I 2006<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb; die Einkünfte sind unter Progressionsvorbehalt<br />
von der deutschen Steuer freigestellt,<br />
soweit sie gemäß Art. 3 Abs. 2 DBA der Betriebsstätte in<br />
Großbritannien zuzurechnen sind. Teile der Einkünfte, die<br />
nach territorialem Steuerrecht nicht einer ausländischen<br />
Betriebsstätte zuzuordnen sind, werden der deutschen Besteuerung<br />
zugrunde gelegt.<br />
Investitionsgegenstand<br />
100-Prozent-Beteiligung an der PRORENDITA TWO Limited<br />
Partnership (LP) mit Sitz in Großbritannien. Die LP erwirbt<br />
und handelt ein Portfolio britischer Zweitmarkt-Kapitallebensversicherungen.<br />
Art des Portfolios<br />
Aufteilung der zugrunde liegenden Assets in den Sondervermögen<br />
der Versicherungsgesellschaften:<br />
Aktien 33,9 Prozent I Schuldverschreibungen 47,3 Prozent I<br />
Immobilien 12,2 Prozent I Sonstiges 6,6 Prozent<br />
Versicherungsgesellschaften l Anteil am Portfolio<br />
Durch eine Vielzahl an Versicherungsgesellschaften, vorwiegend<br />
im Ratingbereich A<strong>–</strong> bis AA+, ist eine breite Risikostreuung<br />
gewährleistet. Versicherungsunternehmen, deren<br />
Anteil über 10 Prozent am Gesamtportfolio liegt:<br />
Standard Life 18,3 Prozent I AVIVA (Norwich Union) 13,7 Prozent<br />
I Prudential (Scottish Amicable) 10,7 Prozent<br />
Anzahl der Policen<br />
Circa 2.019<br />
Restlaufzeiten<br />
Breit gestreut mit Fälligkeiten zwischen <strong>2009</strong> und 2018 (und<br />
länger), wobei derzeit der Schwerpunkt in den Jahren 2013<br />
bis 2015 liegt.<br />
Investitionsvolumen<br />
50.000.000 EUR EK (Agio 2.499.750 EUR);<br />
40.906.000 EUR FK (geplant)<br />
Komplementär/Fondsgeschäftsführung<br />
PRORENDITA ZWEI Verwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> PRORENDITA EINS Treuhandgesellschaft<br />
mbH, Düsseldorf<br />
Market Maker<br />
Surrenda-link Investment Management Ltd., Chester, Großbritannien<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Die deutsche Fondsgesellschaft PRORENDITA ZWEI GmbH &<br />
Co. KG ist zu 100 Prozent an der PRORENDITA TWO Limited<br />
Partnership, einer Personengesellschaft nach britischem<br />
Recht, beteiligt. Diese erwirbt und handelt ein Portfolio britischer<br />
Zweitmarkt-Kapitallebensversicherungen.<br />
Durch die Banken- und Finanzmarktkrise war im Berichtsjahr<br />
<strong>2009</strong> der Markt für den Handel mit Versicherungspolicen<br />
nicht existent. Dadurch war die PRORENDITA TWO LP<br />
gezwungen, zum Aufrechterhalten der Prämien- und Zinszahlungen<br />
Policen an die Versicherungsgesellschaften zurückzugeben.<br />
Dies war nur zu den stark gesunkenen Rückkaufswerten<br />
möglich.<br />
Die britische Wirtschaft braucht länger, um sich von der<br />
Finanzkrise zu erholen, als die deutsche. Erst im vierten<br />
Quartal <strong>2009</strong> hat sie die Rezessionsphase abschließen können.<br />
Das nachfolgende Wachstum ist noch instabil und<br />
deutlich schwächer als von Wirtschaftsexperten zunächst<br />
erwartet. Bisher haben die ersten Erholungstendenzen<br />
noch keine positiven Impulse auf den Zweitmarkt für britische<br />
Lebensversicherungspolicen setzen können. Dies liegt<br />
auch darin begründet, dass die fi nanzierenden Banken nach<br />
wie vor keine neuen Kreditmittel zu akzeptablen Konditionen<br />
für den Zweitmarkthandel mit Policen zur Verfügung<br />
stellen.<br />
Für <strong>2009</strong> wird die Geschäftsführung der Fondsgesellschaft<br />
aufgrund der Finanzmarktkrise vorschlagen, die prospektierte<br />
Auszahlung nicht durchzuführen.
Britische Lebensversicherungs-<br />
Zweitmarktfonds.<br />
(Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in TEUR)<br />
Investitionsphase 1)+2) Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK (ohne Agio) 50.000 50.000 0<br />
Agio 2.500 2.500 0<br />
FK 40.906 52.239 11.333 2)<br />
Gesamt 93.406 104.739 11.333<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis initiales LV-Portfolio 83.792 88.853 5.061<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 9.468 9.189 <strong>–</strong>279<br />
Liquiditätsreserve 146 6.697 6.551<br />
Gesamt 93.406 104.739 11.333<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
FK Jahresanfang 55.274 49.160 <strong>–</strong>6.114<br />
Auszahlung 1.936 0 <strong>–</strong>1.936<br />
Tilgung 0 19.775 19.775<br />
FK Jahresende 57.210 29.385 <strong>–</strong>27.825<br />
In Darlehenswährung TGBP<br />
FK Jahresanfang 36.849 32.774 <strong>–</strong>4.075<br />
Auszahlung 1.291 0 <strong>–</strong>1.291<br />
Tilgung 0 13.183 13.183<br />
FK Jahresende 38.140 19.590 <strong>–</strong>18.550<br />
Aufgrund Gesellschaftsvertrag mögliche Darlehensaufnahme<br />
Wert Policenportfolio TEUR 47.151<br />
Möglicher/tatsächlicher maximaler Kreditbetrag 30.648 29.385 <strong>–</strong>1.263<br />
Wert Policenportfolio TGBP 31.434<br />
Möglicher/tatsächlicher maximaler Kreditbetrag 20.432 19.590 <strong>–</strong>842<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Erlöse aus Policen 9.313 21.534 12.221 25.182 38.544 13.362<br />
Sonstige Einnahmen <strong>–</strong> 1 1 <strong>–</strong> 1.016 1.016<br />
Laufende Prämienzahlungen 3.972 1.894 <strong>–</strong>2.078 17.597 7.917 <strong>–</strong>9.680<br />
Kosten Aktuar 94 22 <strong>–</strong>72 402 124 <strong>–</strong>278<br />
Verkaufsgebühren 66 220 154 192 340 148<br />
Sonstige Fondskosten 1.028 269 <strong>–</strong>759 4.137 2.668 <strong>–</strong>1.469<br />
Zinsaufwendungen 3.090 3.884 794 11.386 8.601 <strong>–</strong>2.785 3)<br />
Sonstige <strong>Ausgabe</strong>n <strong>–</strong> 54 54 0 92 92<br />
Frühzeichnerbonus 0 0 0 1.771 1.472 <strong>–</strong>299<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 1.063 15.192 14.129 <strong>–</strong>10.303 18.346 28.649<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 0 0 0 0 0 0<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 1.063 15.192 14.129 <strong>–</strong>10.303 18.346 28.649<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. <strong>–</strong> 18 18 4)<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK <strong>–</strong>3,36 <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong>15,72 <strong>–</strong>28,96 <strong>–</strong>13,24 5)<br />
Ausschüttungen absolut 3.000 0 <strong>–</strong>3.000 6.000 0 <strong>–</strong>6.000<br />
Ausschüttungen in % des EK 6,00 0,00 <strong>–</strong>6,00 12,00 0,00 <strong>–</strong>12,00<br />
1) Analog dem Prospekt werden die Einnahmen und <strong>Ausgabe</strong>n der KG und der LP kumuliert betrachtet. Die Umrechnung der Einnahmen und <strong>Ausgabe</strong>n der LP erfolgt mit dem jeweiligen<br />
Mittelkurs (<strong>2009</strong> EUR/GBP 0,89). Alle anderen Angaben wie zum Beispiel Darlehensstände und Policenportfolio wurden mit dem Prospektkurs von EUR/GBP 0,66667 berücksichtigt. 2) Das<br />
Eigenkapital wurde auf 50.000 TEUR erhöht. Alle anderen Angaben wurden an das erhöhte Investitionsvolumen angepasst. 3) Die Fondsgesellschaft war verpfl ichtet bei Überschreitung<br />
der Beleihungsgrenze Swaps zu reduzieren. Hieraus ergaben sich im Geschäftsjahr <strong>2009</strong> Zahlungen von 1.629.173 GBP. 4) Die Liquidität wird wie geplant durch variable Darlehensinanspruchnahmen<br />
gesichert. Eine zusätzliche Liquiditätsreserve wird im Modell nicht benötigt. 5) Die Ergebnisse sind vorläufi g. Für <strong>2009</strong> lag das Ergebnis zum Zeitpunkt der Drucklegung<br />
noch nicht vor.<br />
73 BRITISCHE ZWEITMARKT-LEBENSVERSICHERUNGSFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> PRORENDITA 2 <strong>–</strong> BRITISCHE LEBEN.
Britische Lebensversicherungs-<br />
Zweitmarktfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
PRORENDITA DREI GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
3.978<br />
Jahr der Emission l Jahr der Schließung<br />
2006 I 2006<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb; die Einkünfte sind unter Progressionsvorbehalt<br />
von der deutschen Steuer freigestellt,<br />
soweit sie gemäß Art. 3 Abs. 2 DBA der Betriebsstätte in<br />
Großbritannien zuzurechnen sind. Teile der Einkünfte, die<br />
nach territorialem Steuerrecht nicht einer ausländischen<br />
Betriebsstätte zuzuordnen sind, werden der deutschen Besteuerung<br />
zugrunde gelegt.<br />
Investitionsgegenstand<br />
100-Prozent Beteiligung an der PRORENDITA THREE Limited<br />
Partnership (LP) mit Sitz in Großbritannien. Die LP erwirbt<br />
und handelt ein Portfolio britischer Zweitmarkt-Kapitallebensversicherungen.<br />
Art des Portfolios<br />
Aufteilung der zugrunde liegenden Assets in den Sondervermögen<br />
der Versicherungsgesellschaften:<br />
Aktien 33,3 Prozent I Schuldverschreibungen 47,1 Prozent I<br />
Immobilien 12,2 Prozent I Sonstiges 7,4 Prozent<br />
Versicherungsgesellschaften l Anteil am Portfolio<br />
Durch eine Vielzahl an Versicherungsgesellschaften, vorwiegend<br />
im Ratingbereich A<strong>–</strong> bis AA+, ist eine breite Risikostreuung<br />
gewährleistet. Versicherungsunternehmen, deren<br />
Anteil über 12 Prozent am Gesamtportfolio liegt:<br />
Standard Life 15,4 Prozent I AVIVA (Norwich Union) 13,9 Prozent<br />
I Legal and General 13,2 Prozent I Scottish Amicable<br />
Life Insurance Society 12,4 Prozent<br />
Anzahl der Policen<br />
Circa 3.004<br />
Restlaufzeiten<br />
Breit gestreut mit Fälligkeiten zwischen <strong>2009</strong> und 2018 (und<br />
länger), wobei derzeit der Schwerpunkt in den Jahren 2012<br />
bis 2014 liegt.<br />
Investitionsvolumen<br />
77.000.000 EUR EK (Agio 3.849.750 EUR);<br />
63.607.596 EUR FK (geplant)<br />
Komplementär/Fondsgeschäftsführung<br />
PRORENDITA DREI Verwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> PRORENDITA EINS Treuhandgesellschaft<br />
mbH, Düsseldorf<br />
Market Maker<br />
Surrenda-link Investment Management Ltd., Chester, Großbritannien<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Die deutsche Fondsgesellschaft PRORENDITA DREI GmbH &<br />
Co. KG ist zu 100 Prozent an der PRORENDITA THREE Limited<br />
Partnership, einer Personengesellschaft nach britischem<br />
Recht, beteiligt. Diese erwirbt und handelt ein Portfolio britischer<br />
Zweitmarkt-Kapitallebensversicherungen.<br />
Durch die Banken- und Finanzmarktkrise war im Berichtsjahr<br />
<strong>2009</strong> der Markt für den Handel mit Versicherungspolicen<br />
nicht existent. Dadurch war die PRORENDITA THREE<br />
LP gezwungen, zum Aufrechterhalten der Prämien- und<br />
Zinszahlungen Policen an die Versicherungsgesellschaften<br />
zurückzugeben. Dies war nur zu den stark gesunkenen<br />
Rückkaufswerten möglich.<br />
Die britische Wirtschaft braucht länger, um sich von der<br />
Finanzkrise zu erholen, als die deutsche. Erst im vierten<br />
Quartal <strong>2009</strong> hat sie die Rezessionsphase abschließen können.<br />
Das nachfolgende Wachstum ist noch instabil und deutlich<br />
schwächer als von Wirtschaftsexperten zunächst erwartet.<br />
Bisher haben die ersten Erholungstendenzen noch keine<br />
positiven Impulse auf dem Zweitmarkt für britische Lebensversicherungspolicen<br />
setzen können. Dies liegt auch darin<br />
begründet, dass die fi nanzierenden Banken nach wie vor<br />
keine neuen Kreditmittel zu akzeptablen Konditionen für<br />
den Zweitmarkthandel mit Policen zur Verfügung stellen.<br />
Für <strong>2009</strong> wird die Geschäftsführung der Fondsgesellschaft<br />
aufgrund der Finanzmarktkrise vorschlagen, die prospektierte<br />
Auszahlung nicht durchzuführen.
Britische Lebensversicherungs-<br />
Zweitmarktfonds.<br />
(Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in TEUR)<br />
Investitionsphase 1)+2) Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK (ohne Agio) 77.000 77.000 0<br />
Agio 3.850 3.850 0<br />
FK 63.608 66.082 2.475<br />
Gesamt 144.458 146.932 2.475<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis initiales LV-Portfolio 129.387 128.686 <strong>–</strong>7015 3)<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 14.764 13.958 <strong>–</strong>806<br />
Liquiditätsreserve 307 4.288 3.982<br />
Gesamt 144.458 146.932 2.475<br />
Darlehensentwicklung auf LP-Ebene Soll Ist Abweichg.<br />
FK Jahresanfang 87.342 67.665 <strong>–</strong>19.677<br />
Auszahlung 38.162 0 <strong>–</strong>38.162<br />
Tilgung 0 21.509 21.509<br />
FK Jahresende 125.505 46.156 <strong>–</strong>79.349<br />
In Darlehenswährung TGBP<br />
FK Jahresanfang 58.228 45.110 <strong>–</strong>13.118<br />
Auszahlung 25.442 0 <strong>–</strong>25.442<br />
Tilgung 0 14.340 14.340<br />
FK Jahresende 83.670 30.771 <strong>–</strong>52.899<br />
Aufgrund Gesellschaftsvertrag mögliche Darlehensaufnahme<br />
Wert Policenportfolio TEUR 72.735<br />
Möglicher/tatsächlicher maximaler Kreditbetrag 47.277 46.156 <strong>–</strong>1.121<br />
Wert Policenportfolio TGBP 48.490<br />
Möglicher/tatsächlicher maximaler Kreditbetrag 31.518 30.771 <strong>–</strong>747 4)<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Erlöse aus Policen 14.665 26.283 11.618 21.088 48.579 27.491 3)<br />
Sonstige Einnahmen <strong>–</strong> 29 29 <strong>–</strong> 2.134 2.134 5)<br />
Laufende Prämienzahlungen 6.783 3.024 <strong>–</strong>3.759 20.295 8.586 <strong>–</strong>11.709 6)<br />
Kosten Aktuar 141 22 <strong>–</strong>119 415 111 <strong>–</strong>304<br />
Verkaufsgebühren 151 172 21 224 332 108<br />
Sonstige Fondskosten 1.549 579 <strong>–</strong>970 5.002 2.951 <strong>–</strong>2.051 7)<br />
Zinsaufwendungen 5.238 5.903 665 13.059 10.459 <strong>–</strong>2.600 8)<br />
Sonstige <strong>Ausgabe</strong>n <strong>–</strong> 56 56 <strong>–</strong> 98 98<br />
Frühzeichnerbonus <strong>–</strong> 0 0 401 759 358<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 13.862 9.756 <strong>–</strong>4.106 39.396 23.296 <strong>–</strong>16.100<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 803 16.556 15.753 <strong>–</strong>18.308 27.417 45.725<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 0 0 0 0 0 0<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 0 0 0 0 0 0<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 803 16.556 15.753 <strong>–</strong>18.308 27.417 45.725<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. <strong>–</strong> <strong>–</strong>780 <strong>–</strong>780<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK <strong>–</strong>4,75 <strong>–</strong> <strong>–</strong> <strong>–</strong>9,12 <strong>–</strong>35,66 <strong>–</strong>26,54 9)<br />
Ausschüttungen absolut 4.620 0 <strong>–</strong>4.620 9.239 0 <strong>–</strong>9.239<br />
Ausschüttungen in % des EK 6,00 0,00 <strong>–</strong>6,00 12,00 0,00 <strong>–</strong>12,00<br />
1) Analog dem Prospekt werden die Einnahmen und <strong>Ausgabe</strong>n der KG und der LP kumuliert betrachtet. Die Umrechnung der Einnahmen und <strong>Ausgabe</strong>n der LP im Jahr 2007 erfolgt mit dem jeweiligen<br />
Mittelkurs (<strong>2009</strong> EUR/GBP 0,89). Alle anderen Angaben wie zum Beispiel Darlehensstände und Policenportfolio wurden mit dem Prospektkurs von EUR/GBP 0,66667 berücksichtigt. 2) Im Rahmen<br />
des Gesellschaftsvertrags wurde das Eigenkapital auf 77.000 TEUR erhöht. Die Soll-Angaben des Prospekts in Bezug auf die geplanten Erlöse und Kosten wurden prozentual entsprechend an<br />
das erhöhte Investitionsvolumen angepasst. 3) Entgegen der Planung konnten bereits erste Erlöse aus den Policen erwirtschaftet werden. 4) Das Darlehen wird auf Ebene der LP aufgenommen. Eine<br />
Aufnahme des Darlehens ist bis zu einer Höhe von 65 Prozent der Rückkaufswerte des Policenportfolios möglich. 5) Es handelt sich im Wesentlichen um Zinseinkünfte. 6) Da der Handel mit Policen<br />
im Vergleich zur Planung erst verspätet aufgenommen wurde, ist eine Vergleichbarkeit mit den Prospektdaten nur bedingt möglich. 7) Innerhalb der Kostenpositionen wurden Neuzuordnungen<br />
vorgenommen. Daraus kommt es zu geringfügigen Abweichungen in den kumulierten Werten. 8) Die Fondsgesellschaft war verpfl ichtet bei Überschreitung der Beleihungsgrenze Swaps zu reduzieren.<br />
Hieraus ergaben sich im Geschäftsjahr <strong>2009</strong> Zahlungen von 2.085.591 GBP. 9) Die Ergebnisse sind vorläufi g. Für <strong>2009</strong> lag das Ergebnis zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht vor.<br />
75 BRITISCHE ZWEITMARKT-LEBENSVERSICHERUNGSFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> PRORENDITA 3 <strong>–</strong> BRITISCHE LEBEN.
Britische Lebensversicherungs-<br />
Zweitmarktfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
PRORENDITA VIER GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
5.370<br />
Jahr der Emission l Jahr der Schließung<br />
2006 I 2008<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb; die Einkünfte sind unter Progressionsvorbehalt<br />
von der deutschen Steuer freigestellt,<br />
soweit sie gemäß Art. 3 Abs. 2 DBA der Betriebsstätte in<br />
Großbritannien zuzurechnen sind. Teile der Einkünfte, die<br />
nach territorialem Steuerrecht nicht einer ausländischen<br />
Betriebsstätte zuzuordnen sind, werden der deutschen Besteuerung<br />
zugrunde gelegt.<br />
Investitionsgegenstand<br />
100-Prozent-Beteiligung an der PRORENDITA FOUR Limited<br />
Partnership (LP) mit Sitz in Großbritannien. Die LP erwirbt<br />
und handelt ein Portfolio britischer Zweitmarkt-Kapitallebensversicherungen.<br />
Art des Portfolios<br />
Aufteilung der zugrunde liegenden Assets in den Sondervermögen<br />
der Versicherungsgesellschaften:<br />
Aktien 34,0 Prozent I Schuldverschreibungen 47,4 Prozent I<br />
Immobilien 11,9 Prozent I Sonstiges 6,7 Prozent<br />
Versicherungsgesellschaften l Anteil am Portfolio<br />
Durch eine Vielzahl an Versicherungsgesellschaften, vorwiegend<br />
im Ratingbereich A<strong>–</strong> bis AA+, ist eine breite Risikostreuung<br />
gewährleistet. Versicherungsunternehmen, deren<br />
Anteil über 9 Prozent am Gesamtportfolio liegt:<br />
Standard Life 22,8 Prozent I Legal and General 11,5 Prozent I<br />
AVIVA (Norwich Union) 9,0 Prozent I Friends Provident 8,9 Prozent<br />
Anzahl der Policen<br />
Circa 5.383<br />
Restlaufzeiten<br />
Breit gestreut mit Fälligkeiten zwischen <strong>2009</strong> und 2018 (und<br />
länger), wobei derzeit der Schwerpunkt in den Jahren 2012<br />
bis 2014 liegt.<br />
Investitionsvolumen<br />
102.000.000 EUR EK (Agio 5.099.850 EUR)<br />
94.351.042 EUR FK (geplant)<br />
Komplementär/Fondsgeschäftsführung<br />
PRORENDITA VIER Verwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> PRORENDITA EINS Treuhandgesellschaft<br />
mbH, Düsseldorf<br />
Market Maker<br />
Surrenda-link Investment Management Ltd., Chester, Großbritannien<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Die deutsche Fondsgesellschaft PRORENDITA VIER GmbH &<br />
Co. KG ist zu 100 Prozent an der PRORENDITA FOUR Limited<br />
Partnership, einer Personengesellschaft nach britischem<br />
Recht, beteiligt. Diese erwirbt und handelt ein Portfolio britischer<br />
Zweitmarkt-Kapitallebensversicherungen.<br />
Durch die Banken- und Finanzmarktkrise war im Berichtsjahr<br />
<strong>2009</strong> der Markt für den Handel mit Versicherungspolicen<br />
nicht existent. Dadurch war die PRORENDITA FOUR<br />
LP gezwungen, zum Aufrechterhalten der Prämien- und<br />
Zinszahlungen Policen an die Versicherungsgesellschaften<br />
zurückzugeben. Dies war nur zu den stark gesunkenen<br />
Rückkaufswerten möglich.<br />
Die britische Wirtschaft braucht länger, um sich von der Finanzkrise<br />
zu erholen, als die deutsche. Erst im vierten Quartal<br />
<strong>2009</strong> hat sie die Rezessionsphase abschließen können.<br />
Das nachfolgende Wachstum ist noch instabil und deutlich<br />
schwächer als von Wirtschaftsexperten zunächst erwartet.<br />
Bisher haben die ersten Erholungstendenzen noch keine<br />
positiven Impulse auf dem Zweitmarkt für britische Lebensversicherungspolicen<br />
setzen können. Dies liegt auch darin<br />
begründet, dass die fi nanzierenden Banken nach wie vor<br />
keine neuen Kreditmittel zu akzeptablen Konditionen für<br />
den Zweitmarkthandel mit Policen zur Verfügung stellen.<br />
Für <strong>2009</strong> wird die Geschäftsführung der Fondsgesellschaft<br />
aufgrund der Finanzmarktkrise vorschlagen, die prospektierte<br />
Auszahlung nicht durchzuführen.
Britische Lebensversicherungs-<br />
Zweitmarktfonds.<br />
(Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in TEUR)<br />
Investitionsphase 1)+2) Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK (ohne Agio) 102.000 102.000 0<br />
Agio 5.100 5.100 0<br />
FK 94.351 76.224 <strong>–</strong>18.127<br />
Gesamt 201.451 183.324 <strong>–</strong>18.127<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis initiales LV-Portfolio 182.770 160.717 <strong>–</strong>22.053<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 18.200 18.417 217<br />
Liquiditätsreserve 481 4.190 3.709 2)<br />
Gesamt 201.451 183.324 <strong>–</strong>18.127<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
FK Jahresanfang 108.737 76.224 <strong>–</strong>32.513<br />
Auszahlung 9.569 474 <strong>–</strong>9.095<br />
Tilgung 0 0 0<br />
FK Jahresende 118.306 76.699 <strong>–</strong>41.607<br />
In Darlehenswährung TGBP<br />
FK Jahresanfang 72.492 50.817 <strong>–</strong>21.675<br />
Auszahlung 6.379 316 <strong>–</strong>6.063<br />
Tilgung 0 0 0<br />
FK Jahresende 78.871 51.133 <strong>–</strong>27.738<br />
Aufgrund Gesellschaftsvertrag mögliche Darlehensaufnahme<br />
Wert Policenportfolio TEUR 122.348<br />
Möglicher/tatsächlicher maximaler Kreditbetrag 79.526 76.699 <strong>–</strong>2.827<br />
Wert Policenportfolio TGBP 81.566<br />
Möglicher/tatsächlicher maximaler Kreditbetrag 53.018 51.133 <strong>–</strong>1.885 3)<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Erlöse aus Policen 14.951 14.545 <strong>–</strong>406 14.951 15.323 372<br />
Sonstige Einnahmen 0 0 0 0 1.117 1.117 4)<br />
Laufende Prämienzahlungen 9.953 4.626 <strong>–</strong>5.327 18.167 7.946 <strong>–</strong>10.221<br />
Kosten Aktuar 94 22 <strong>–</strong>72 208 78 <strong>–</strong>130<br />
Verkaufsgebühren 134 144 10 133.712 148 <strong>–</strong>133.564 5)<br />
Sonstige Fondskosten 1.507 934 <strong>–</strong>573 3.978 3.095 <strong>–</strong>883<br />
Zinsaufwendungen 6.713 5.233 <strong>–</strong>1.480 10.149 6.295 <strong>–</strong>3.854 6)<br />
Sonstige <strong>Ausgabe</strong>n 0 43 43 0 65 65<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 18.401 11.002 <strong>–</strong>7.399 166.214 17.627 <strong>–</strong>148.587<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase <strong>–</strong>3.450 3.543 6.993 <strong>–</strong>151.263 <strong>–</strong>1.187 150.076<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 0 0 0 0 0 0<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 0 0 0 0 0 0<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung <strong>–</strong>3.450 3.543 6.993 <strong>–</strong>151.263 <strong>–</strong>1.187 150.076 7)<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. 0 <strong>–</strong>97 <strong>–</strong>97<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK <strong>–</strong>5,63 <strong>–</strong>8,70 <strong>–</strong>3,07 <strong>–</strong>10,46 <strong>–</strong>37,95 <strong>–</strong>27,49 8)<br />
Ausschüttungen absolut 6.120 0 <strong>–</strong>6.120 6.120 0 <strong>–</strong>6.120<br />
Ausschüttungen in % des EK 6,00 0,00 <strong>–</strong>6,00 6,00 0,00 <strong>–</strong>6,00<br />
1) Analog dem Prospekt werden die Einnahmen und <strong>Ausgabe</strong>n der KG und der LP kumuliert betrachtet. Die Umrechnung der Einnahmen und <strong>Ausgabe</strong>n der LP erfolgt mit dem jeweiligen<br />
Mittelkurs (<strong>2009</strong> EUR/GBP 0,89). Alle anderen Angaben wie zum Beispiel Darlehensstände und Policenportfolio wurden mit dem Prospektkurs von EUR/GBP 0,66667 berücksichtigt. 2) Da nicht<br />
alle Aufwandsposition proportional mit der Erhöhung des EK anstiegen, entstand eine Liquiditätsreserve. 3) Das Darlehen wird auf Ebene der LP aufgenommen. Eine Aufnahme des Darlehens<br />
ist bis zu einer Höhe von 65 Prozent der Rückkaufswerte des Policen-Portfolios möglich. 4) Beinhaltet Zinseinkünfte aufgrund der hohen Liqidität. 5) Entgegen der Prognose konnten bereits erste<br />
Policen gehandelt werden. 6) Die Fondsgesellschaft war verpfl ichtet bei Überschreitung der Beleihungsgrenze Swaps zu reduzieren. Hieraus ergaben sich im Geschäftsjahr <strong>2009</strong> Zahlungen von<br />
1.255.191 GBP. 7) Die Liquidität wird wie geplant durch variable Darlehensinanspruchnahmen gesichert. 8) Die Ergebnisse sind vorläufi g.<br />
77 BRITISCHE ZWEITMARKT-LEBENSVERSICHERUNGSFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> PRORENDITA 4 <strong>–</strong> BRITISCHE LEBEN.
Britische Lebensversicherungs-<br />
Zweitmarktfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
PRORENDITA FÜNF GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
2.900<br />
Jahr der Emission l Jahr der Schließung<br />
2007 I 2008<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb; die Einkünfte sind unter Progressionsvorbehalt<br />
von der deutschen Steuer freigestellt,<br />
soweit sie gemäß Art. 3 Abs. 2 DBA der Betriebsstätte in<br />
Großbritannien zuzurechnen sind. Teile der Einkünfte, die<br />
nach territorialem Steuerrecht nicht einer ausländischen<br />
Betriebsstätte zuzuordnen sind, werden der deutschen Besteuerung<br />
zugrunde gelegt.<br />
Investitionsgegenstand<br />
100-Prozent-Beteiligung an der PRORENDITA FIVE Limited<br />
Partnership (LP) mit Sitz in Großbritannien. Die LP erwirbt<br />
und handelt ein Portfolio britischer Zweitmarkt-Kapitallebensversicherungen.<br />
Art des Portfolios<br />
Aufteilung der zugrunde liegenden Assets in den Sondervermögen<br />
der Versicherungsgesellschaften:<br />
Aktien 33,6 Prozent I Schuldverschreibungen 48,1 Prozent I<br />
Immobilien 11,6 Prozent I Sonstiges 6,7 Prozent<br />
Versicherungsgesellschaften<br />
Durch eine Vielzahl an Versicherungsgesellschaften, vorwiegend<br />
im Ratingbereich A<strong>–</strong> bis AA+, ist eine breite Risikostreuung<br />
gewährleistet. Versicherungsunternehmen, deren Anteil<br />
über 8,0 Prozent am Gesamtportfolio liegt:<br />
Standard Life 27,8 Prozent I Prudential (Scottish Amicable)<br />
11,4 Prozent I Friends Provident 9,2 Prozent I Legal and<br />
General 8,9 Prozent<br />
Anzahl der Policen<br />
Circa 1.860<br />
Restlaufzeiten<br />
Breit gestreut mit Fälligkeiten zwischen <strong>2009</strong> und 2018 (und<br />
länger), wobei derzeit der Schwerpunkt in den Jahren 2011<br />
bis 2013 liegt.<br />
Investitionsvolumen<br />
56.678.000 EUR EK (Agio 2.783.900 EUR)<br />
21.998.421 EUR FK (geplant)<br />
Komplementär/Fondsgeschäftsführung<br />
PRORENDITA FÜNF Verwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> PRORENDITA EINS Treuhandgesellschaft<br />
mbH, Düsseldorf<br />
Market Maker<br />
Surrenda-link Investment Management Ltd., Chester, Großbritannien<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Die deutsche Fondsgesellschaft PRORENDITA FÜNF GmbH<br />
& Co. KG ist zu 100 Prozent an der PRORENDITA FIVE Limited<br />
Partnership, einer Personengesellschaft nach britischem<br />
Recht, beteiligt. Diese erwirbt und handelt ein Portfolio britischer<br />
Zweitmarkt-Kapitallebensversicherungen.<br />
Durch die Banken- und Finanzmarktkrise war im Berichtsjahr<br />
<strong>2009</strong> der Markt für den Handel mit Versicherungspolicen<br />
nicht existent.<br />
Die britische Wirtschaft braucht länger, um sich von der<br />
Finanzkrise zu erholen, als die deutsche. Erst im vierten<br />
Quartal <strong>2009</strong> hat sie die Rezessionsphase abschließen können.<br />
Das nachfolgende Wachstum ist noch instabil und deutlich<br />
schwächer als von Wirtschaftsexperten zunächst erwartet.<br />
Bisher haben die ersten Erholungstendenzen noch keine<br />
positiven Impulse auf dem Zweitmarkt für britische Lebensversicherungspolicen<br />
setzen können. Dies liegt auch darin<br />
begründet, dass die fi nanzierenden Banken nach wie vor<br />
keine neuen Kreditmittel zu akzeptablen Konditionen für<br />
den Zweitmarkthandel mit Policen zur Verfügung stellen.<br />
Für <strong>2009</strong> wird die Geschäftsführung der Fondsgesellschaft<br />
aufgrund der Finanzmarktkrise vorschlagen, die prospektierte<br />
Auszahlung nicht durchzuführen.<br />
Bisher war es nicht möglich, eine Finanzierung zu annehmbaren<br />
Konditionen abzuschließen.
Britische Lebensversicherungs-<br />
Zweitmarktfonds.<br />
(Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in TEUR)<br />
Investitionsphase 1) + 2) Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK (ohne Agio) 54.678 54.679 1<br />
Agio 2.734 2.734 0<br />
FK 48.113 0 <strong>–</strong>48.113 3)<br />
Gesamt 105.525 57.413 <strong>–</strong>48.112<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis initiales LV-Portfolio 95.383 49.769 <strong>–</strong>45.614<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 9.862 9.964 102<br />
Liquiditätsreserve 280 <strong>–</strong>2.320 <strong>–</strong>2.600<br />
Gesamt 105.525 57.413 <strong>–</strong>48.112<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
FK Jahresanfang 31.476 0 <strong>–</strong>31.476<br />
Auszahlung 29.118 0 <strong>–</strong>29.118<br />
Tilgung 0 0 0<br />
FK Jahresende 60.594 0 <strong>–</strong>60.594<br />
In Darlehenswährung TGBP<br />
FK Jahresanfang 20.984 0 <strong>–</strong>20.984<br />
Auszahlung 19.412 0 <strong>–</strong>19.412<br />
Tilgung 0 0 0<br />
FK Jahresende 40.396 0 <strong>–</strong>40.396 2)<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Erlöse aus Policen 0 177 177 0 177 177<br />
Sonstige Einnahmen 0 14 14 0 369 369<br />
Laufende Prämienzahlungen 4.264 1.275 <strong>–</strong>2.989 5.343 1.467 <strong>–</strong>3.876<br />
Kosten Aktuar 77 22 <strong>–</strong>55 77 47 <strong>–</strong>30<br />
Verkaufsgebühren 0 0 0 0 0 0<br />
Sonstige Fondskosten 939 528 <strong>–</strong>411 2.711 838 <strong>–</strong>1.873<br />
Zinsaufwendungen 3.348 0 <strong>–</strong>3.348 3.553 380 <strong>–</strong>3.173<br />
Sonstige <strong>Ausgabe</strong>n 0 29 29 0 55 55<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 8.628 1.854 <strong>–</strong>6.774 11.684 2.787 <strong>–</strong>8.897<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase <strong>–</strong>8.628 <strong>–</strong>1.663 6.965 <strong>–</strong>11.684 <strong>–</strong>2.241 9.443<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 0 0 0 0 0 0<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 0 0 0 0 0 0<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung <strong>–</strong>8.628 <strong>–</strong>1.663 6.965 <strong>–</strong>11.684 <strong>–</strong>2.241 9.443<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. 0 514 514 5)<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK <strong>–</strong>7,53 <strong>–</strong>2,11 5,42 <strong>–</strong>9,58 <strong>–</strong>22,97 <strong>–</strong>13,39 4)<br />
Ausschüttungen absolut 0 0 0 0 0 0<br />
Ausschüttungen in % des EK 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00<br />
1) Analog dem Prospekt werden die Einnahmen und <strong>Ausgabe</strong>n der KG und der LP kumuliert betrachtet. Die Umrechnung der Einnahmen und <strong>Ausgabe</strong>n der LP erfolgt mit dem jeweiligen<br />
Mittelkurs (<strong>2009</strong> EUR/GBP 0,89). Alle anderen Angaben wie zum Beispiel Policenportfolio wurden mit dem Prospektkurs von EUR/GBP 0,66667 berücksichtigt. 2) Das Darlehen wird auf<br />
Ebene der LP aufgenommen. Eine Aufnahme des Darlehens ist bis zu einer Höhe von 65 Prozent der Rückkaufswerte des Policen-Portfolios möglich. Zum 31. Dezember <strong>2009</strong> wurden<br />
noch keine Darlehen aufgenommen. 3) Gemäß Prospektplanung wird eine Liquiditätsreserve nicht vorgehalten, negative Liquidität wird durch Kreditinanspruchnahmen ausgeglichen. Die<br />
Abweichung resultiert aus noch nicht in Policen investiertem Kapital. 4) Die Einkünfte sind unter Progressionsvorbehalt von der deutschen Steuer freigestellt, soweit sie gemäß Art. III Abs. 2<br />
DBA durch die Betriebsstätte in Großbritannien erwirtschaftet werden und nur für Zwecke des Progressionsvorbehalts in der Einkommensteuererklärung als Einkünfte erfasst worden.<br />
79 BRITISCHE ZWEITMARKT-LEBENSVERSICHERUNGSFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> PRORENDITA 5 <strong>–</strong> BRITISCHE LEBEN.
Schiff sfonds.<br />
Schiff sbeteiligungen der <strong>IDEENKAPITAL</strong>-Gruppe<br />
Bisher hat die <strong>IDEENKAPITAL</strong> Marine Finance AG 13 Schiff sfonds<br />
aufgelegt. Die <strong>IDEENKAPITAL</strong>-Gruppe begann ihre<br />
erfolgreiche Serie der Schiff sbeteiligungen im Jahr 2003 mit<br />
dem ersten Produktentanker. Damals wurde das MT „PORT<br />
LOUIS“ gekauft. Die Produktentankerfl otte von <strong>IDEENKAPITAL</strong><br />
umfasst heute sieben Schiff e der Handysize-/Medium-Range-<br />
Klasse.<br />
2006 beschloss <strong>IDEENKAPITAL</strong> den Aufbau einer Flotte von<br />
Massengutfrachtern (Bulkern) und wurde damit zum Trendsetter<br />
der Branche. Früher als andere Emissionshäuser hatte<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> das Marktpotenzial dieser Schiff sart erkannt.<br />
Nach dem erfolgreichen Start von Navalia 8 wurden 2007<br />
mit dem Beteiligungsangebot Navalia 9 zwei weitere Super-<br />
Handymax-Massengutfrachter initiiert. Bei der Auswahl der<br />
Schiff e wurde unter anderem darauf geachtet, dass sie über<br />
ein eigenes Ladegeschirr verfügen. Dadurch können sie<br />
auch unabhängig von landseitigen Verladeeinrichtungen<br />
be- und entladen werden, was die Einsatzmöglichkeiten der<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong>-Bulker erhöht.<br />
Im Geschäftsjahr <strong>2009</strong> wurde mit der „PORT ELISABETH“ der<br />
bisher letzte von acht Bulkern abgeliefert. Dank des großen<br />
Rohstoff bedarfs der aufstrebenden Staaten, insbesondere<br />
Chinas, waren die Raten in der Bulkschiff fahrt auch während<br />
der Finanzkrise auf einem guten Niveau. Die Güte von Investitionen<br />
in diese Art von Schiff en zeigt sich besonders<br />
in der Beschäftigungsstrategie von <strong>IDEENKAPITAL</strong>. Das Unternehmen<br />
setzt auch bei seinen Schiff sfonds auf eine enge<br />
Zusammenarbeit mit international erfahrenen Partnern:<br />
Die eine Hälfte der Bulker fährt zu festen Charterraten beim<br />
renommierten Charterer Nordhval Pte. Ltd., Singapur, einer<br />
Tochter der DS Norden A/S. Die andere Hälfte der Schiff e<br />
nutzt die Chancen spotmarktähnlicher Beschäftigung.<br />
81 LEISTUNGSBILANZ <strong>2009</strong>. <strong>IDEENKAPITAL</strong> SCHIFFSFONDS.
Schiff sfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
„PORT LOUIS“ GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
209<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2003 I 2004<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Investitionsobjekt<br />
Produkten-/Chemikalientanker<br />
(IMO-III-Doppelhülle); 37.823 tdw<br />
Charterer<br />
ST Shipping & Transport Inc., CH-6341 Baar, Schweiz (seit<br />
10.02.<strong>2009</strong>)<br />
Chartervertrag<br />
Laufzeit voraussichtlich bis Februar 2012,<br />
Charterrate: 20.250 USD/Tag,<br />
Einnahmepool mit Schwesterschiff en MT „PORT RUSSEL“ (seit<br />
März <strong>2009</strong>) und MT „PORT STEWART“ (seit September <strong>2009</strong>).<br />
Option auf Tonnagesteuer<br />
Rückwirkend zum Januar 2007 erfolgt<br />
Kaufpreis<br />
28.550 TUSD<br />
Werftablieferung l Übernahme, Indienststellung<br />
April 2002 I 17.11.2003<br />
Komplementär/Fondsgeschäftsführung<br />
Verwaltungsgesellschaft „PORT LOUIS“ GmbH, Hamburg<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Schiff sfonds Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Bereederungsvertrag<br />
Stella Marine Services GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine abgeschlossene Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Das MT „PORT LOUIS“ ist seit dem 10. Februar <strong>2009</strong> an ST<br />
Shipping & Transport Inc. verchartert. Dieser Chartervertrag<br />
läuft über drei Jahre.<br />
Im Berichtsjahr <strong>2009</strong> war das MT „PORT LOUIS“ an 321 Tagen<br />
beschäftigt. Die Schiff sbetriebskosten überstiegen die<br />
prospektierten Kosten um 1.583 TUSD. Hauptursachen sind<br />
die weiterhin hohen Kosten für Heuern und den Schmieröl-<br />
und Gasölverbrauch sowie Sonderaufwendungen<br />
für die Instandhaltung des Schiff es. Der Darlehensstand<br />
zum 31. Dezember <strong>2009</strong> betrug inklusive eines Betriebsmittelkredits<br />
in Höhe von 1.500 TUSD insgesamt 12.914<br />
TUSD. Aufgrund der negativen Entwicklung des USD/EUR-<br />
Wechselkurses und der fi nanziellen Belastung der Schiff sinstandhaltung<br />
wurde für das Geschäftsjahr <strong>2009</strong> keine<br />
Ausschüttung vorgenommen.
Schiff sfonds.<br />
(Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK (ohne Agio) 10.620 10.791 171<br />
Agio 531 539 8<br />
FK (Schiff shypothek, brutto) 17.857 16.933 <strong>–</strong>924 1)<br />
Gesamt 29.008 28.263 <strong>–</strong>745<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis 25.491 24.466 <strong>–</strong>1.025<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 3.056 3.054 <strong>–</strong>2<br />
Liquiditätsreserve 461 743 282<br />
Gesamt 29.008 28.263 <strong>–</strong>745<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
FK 17.857 16.933 <strong>–</strong>924<br />
Tilgung 7.115 7.237 122<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 10.742 9.696 <strong>–</strong>1.046<br />
In Darlehenswährung TUSD<br />
FK 20.000 20.000 0 2)<br />
Tilgung 8.211 8.586 375<br />
Konvertierung in CHF 0 2.609 2.609<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 11.789 8.805 <strong>–</strong>2.984 3)<br />
FK aus Konvertierung TCHF <strong>–</strong> 3.325 3.325 2)<br />
Tilgung <strong>–</strong> 0 0<br />
Darlehensvaluta per Stichtag <strong>–</strong> 3.325 3.325<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Kalk. Einsatztage 360 321 <strong>–</strong>39 2.210 2.123 <strong>–</strong>87<br />
Chartereinnahmen 4.580 3.699 <strong>–</strong>881 26.020 22.331 <strong>–</strong>3.689<br />
Sonstige Einnahmen <strong>–</strong> <strong>–</strong> 0 <strong>–</strong> 528 528<br />
<strong>Ausgabe</strong>n Bereederung/Befrachtung 240 246 6 1.366 1.244 <strong>–</strong>122<br />
Schiff sbetriebskosten 1.285 2.206 921 8.139 10.328 2.189 6)<br />
Verwaltungsaufwendungen 78 76 <strong>–</strong>2 465 513 48<br />
Sonstige Aufwendungen <strong>–</strong> 34 34 <strong>–</strong> 172 172<br />
Zinsaufwendungen 749 458 <strong>–</strong>291 4.677 3.862 <strong>–</strong>815<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 2.352 3.020 668 14.647 16.119 1.472<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 2.228 679 <strong>–</strong>1.549 11.373 6.740 <strong>–</strong>4.633<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 1.275 1.205 <strong>–</strong>70 7.115 7.237 122<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 <strong>–</strong>781 <strong>–</strong>781 0 <strong>–</strong>781 <strong>–</strong>781 6)<br />
Tilgungssaldo 1.275 424 <strong>–</strong>851 7.115 6.456 <strong>–</strong>659<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 953 255 <strong>–</strong>698 4.258 284 <strong>–</strong>3.974<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. 220 <strong>–</strong>594 <strong>–</strong>814<br />
Gebundenes Kapital in % des EK<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+))<br />
Tranche 2003 <strong>–</strong>37,34 <strong>–</strong>61,80 <strong>–</strong>24,46 4)<br />
Tranche 2004 <strong>–</strong>39,96 <strong>–</strong>62,92 <strong>–</strong>22,96 4)<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis Invest.-Phase Tranche 2003 in % des EK <strong>–</strong>39,24 <strong>–</strong>28,85 10,39<br />
Steuerl. Ergebnis Invest.-Phase Tranche 2004 in % des EK <strong>–</strong>26,31 <strong>–</strong>25,54 0,77 4)<br />
Steuerl. Ergebnis Tranche 2003/2004 in % des EK 0,25 1,41 1,16 <strong>–</strong>41,10 <strong>–</strong>36,39 4,71 4)<br />
Ausschüttungen Berichtsjahr absolut 956 0 <strong>–</strong>956 4.671 2.373 <strong>–</strong>2.298 6)<br />
Ausschüttungen in % des EK 9,00 0,00 <strong>–</strong>9,00 44,00 22,00 <strong>–</strong>22,00<br />
1) 2) Diff erenz aufgrund des günstigen USD-Kurses. Kurs bei USD-Kreditaufnahme EUR/USD 1,1811, Bewertungskurs gemäß Bilanz EUR/USD 1,1811, Kurs bei CHF-Konvertierung EUR/CHF 1,5440,<br />
Bewertungskurs gemäß Bilanz EUR/CHF 1,4864. 3) Für eine Tranche in Höhe von 2.609 TUSD wurde eine Konvertierung in CHF vorgenommen, daher USD-Darlehensstand weit unter Plan.<br />
4) Abweichungen kommen durch geänderte Auff assung des Finanzamts zustande; Rechtsverfahren sind in anderen Fällen anhängig; zur Vermeidung von Kosten wurde auf die Aussetzung der<br />
Vollziehung verzichtet. 5) Im ursprünglichen Prospekt war noch keine Aufteilung in zwei Tranchen vorgesehen, der Wert im Soll wurde der Aufteilung angepasst. 6) Erläuterung siehe Bericht.<br />
4)+5)<br />
83 SCHIFFSFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> NAVALIA 1.
Schiff sfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
„PORT MOODY“ GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
320<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2004 I 2005<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Investitionsobjekt<br />
Produkten-/Chemikalientanker<br />
(IMO-III-Doppelhülle), 45.999 tdw<br />
Charterer<br />
ST Shipping & Transport Inc., CH-6341 Baar, Schweiz, Garantie<br />
des Chartervertrags durch Glencore International AG,<br />
Anteil an der ST Shipping 100 %<br />
Chartervertrag<br />
Laufzeit bis September 2011,<br />
Charterrate 21.750 USD/Tag<br />
Seit Januar <strong>2009</strong> mit den Schwesterschiff en MT „PORT MOODY“<br />
und MT „PORT STANLEY“ im Einnahmepool<br />
Option auf Tonnagesteuer<br />
Rückwirkend zum Januar 2007 erfolgt<br />
Kaufpreis<br />
33.350 TUSD<br />
Werftablieferung l Übernahme, Indienststellung<br />
Oktober 2002 I 03.02.2004<br />
Komplementär/Fondsgeschäftsführung<br />
Verwaltungsgesellschaft „PORT MOODY“ mbH, Hamburg<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Schiff sfonds Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Bereederungsvertrag<br />
Stella Marine Services GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine abgeschlossene Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Das MT „PORT MOODY“ war im gesamten Geschäftsjahr <strong>2009</strong><br />
unverändert an ST Shipping & Transport Inc., Baar, Schweiz,<br />
verchartert. Seit dem 14. September 2008 fährt das Schiff in<br />
einer neuen Festcharter für 36 Monate für 21.750 USD/Tag<br />
bei demselben Charterer.<br />
Im Berichtsjahr <strong>2009</strong> fuhr das MT „PORT MOODY“ ohne Off -<br />
Hire-Tage. Die Schiff sbetriebskosten überstiegen die prospektierten<br />
Kosten um 1.001 TUSD. Hauptursachen sind die<br />
weiterhin hohen Kosten für Heuern und den Schmierölund<br />
Gasölverbrauch sowie Sonderaufwendungen für die<br />
Instandhaltung des Schiff es. Durch Mehreinnahmen aus der<br />
Vercharterung konnte die Gesellschaft die prospektierten<br />
8 Prozent auf das Nominalkapital am 29. Dezember <strong>2009</strong> an<br />
die Gesellschafter auszahlen.
Schiff sfonds.<br />
(Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK (ohne Agio) 12.700 12.773 73<br />
Agio 635 635 0<br />
FK (Schiff shypothek, brutto) 17.261 17.261 0<br />
Gesamt 30.596 30.669 73<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis 26.622 26.522 <strong>–</strong>100<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 3.631 3.645 14<br />
Liquiditätsreserve 343 502 159<br />
Gesamt 30.596 30.669 73<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
FK 17.261 17.261 0<br />
Tilgung 6.781 7.637 856<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 10.480 9.624 <strong>–</strong>856<br />
In Darlehenswährung TUSD<br />
FK 21.700 21.700 0 1)<br />
Tilgung 8.525 9.600 1.075<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 13.175 12.100 <strong>–</strong>1.075 2)<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Kalk. Einsatztage 360 365 5 2.121 2.139 18<br />
Chartereinnahmen 4.464 4.497 33 25.150 25.926 776<br />
Sonstige Einnahmen <strong>–</strong> 1 1 <strong>–</strong> 127 127<br />
<strong>Ausgabe</strong>n Bereederung/Befrachtung 234 294 60 1.113 1.294 181<br />
Schiff sbetriebskosten 1.209 1.827 618 7.440 8.432 992 5)<br />
Verwaltungsaufwendungen 85 89 4 455 491 36<br />
Sonstige Aufwendungen <strong>–</strong> 3 3 <strong>–</strong> 37 37<br />
Zinsaufwendungen 707 351 <strong>–</strong>356 4.489 4.663 174 3)<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 2.235 2.564 329 13.497 14.917 1.420<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 2.229 1.934 <strong>–</strong>295 11.653 11.136 <strong>–</strong>517<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 1.233 1.770 537 6.781 7.637 856<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 11 11 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 1.233 1.781 548 6.781 7.637 856<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 996 153 -843 4.872 3.499 <strong>–</strong>1.373<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. 96 405 309<br />
Gebundenes Kapital in % des EK<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+))<br />
Tranche 2004 <strong>–</strong>41,02 52,69 93,71 4)<br />
Tranche 2005 <strong>–</strong>42,22 53,66 95,88 4)<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis Invest.-Phase Tranche 2004 in % des EK <strong>–</strong>39,53 <strong>–</strong>32,14 7,39 5)<br />
Steuerl. Ergebnis Invest.-Phase Tranche 2005 in % des EK <strong>–</strong>39,73 <strong>–</strong>30,70 9,03 5)<br />
Steuerl. Ergebnis Tranche 2004/2005 in % des EK 0,23 0,66 0,43 <strong>–</strong>46,66 <strong>–</strong>37,78 8,88 4)<br />
Ausschüttungen absolut 1.016 1.022 6 5.080 4.088 <strong>–</strong>992 5)<br />
Ausschüttungen in % des EK 8,00 8,00 0,00 40,00 32,00 <strong>–</strong>8,00<br />
1) 2) 3) Kurs bei USD-Kreditaufnahme EUR/USD 1,2572, Bewertungskurs gemäß Bilanz EUR/USD 1,2572. Es wurden Sondertilgungen vorgenommen. Abweichungen resultieren insbesondere aus<br />
Währungsschwankungen zu Prospektangaben sowie im Jahr 2005 höher als geplant ausgefallenen EK-Zwischenfi nanzierungszinsen. 4) Abweichungen kommen durch geänderte Auff assung<br />
des Finanzamts zustande; Rechtsverfahren sind in anderen Fällen anhängig; zur Vermeidung von Kosten wurde auf die Aussetzung der Vollziehung verzichtet. Die Abweichung des Ergebnisses<br />
aus der Investitionsphase 2004 im Vergleich zum Vorjahr kommt durch die nunmehr mitgeteilte Veranlagung zustande. 5) Erläuterung siehe Bericht.<br />
85 SCHIFFSFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> NAVALIA 2.
Schiff sfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
„PORT RUSSEL“ GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
289<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2004 I 2005<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Investitionsobjekt<br />
Produkten-/Chemikalientanker<br />
(IMO-III-Doppelhülle), 37.808 tdw<br />
Charterer<br />
ST Shipping & Transport Inc., CH-6341 Baar, Schweiz (seit<br />
April <strong>2009</strong>)<br />
Chartervertrag<br />
Laufzeit voraussichtlich bis April 2012,<br />
Charterrate variabel abhängig von Marktraten<br />
Einnahmepool mit Schwesterschiff en MT „PORT LOUIS“ (seit<br />
März <strong>2009</strong>) sowie MT „PORT STEWART“ (seit September <strong>2009</strong>)<br />
Option auf Tonnagesteuer<br />
Rückwirkend zum Januar 2007 erfolgt<br />
Kaufpreis<br />
28.550 TUSD<br />
Werftablieferung l Übernahme, Indienststellung<br />
September 2002 I 07.04.2004, Übernahme um sieben Tage<br />
verspätet<br />
Komplementär/Fondsgeschäftsführung<br />
Verwaltungsgesellschaft „PORT RUSSEL“ GmbH, Hamburg<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Schiff sfonds Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Bereederungsvertrag<br />
Stella Marine Services GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine abgeschlossene Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Das MT „PORT RUSSEL“ ist seit dem 13. April <strong>2009</strong> an ST Shipping<br />
& Transport PTE. Ltd., Singapur, verchartert.<br />
Vor der Übergabe des Schiff es in die neue Charter, befand<br />
sich das Schiff in Piräus im Dock und absolvierte eine kurze<br />
Reisecharter bei CSSA Chartering and Shipping Service,<br />
Genf, Schweiz.<br />
Im Jahr <strong>2009</strong> wurde das Schiff an 346 Tagen eingesetzt. Die<br />
Off -Hire-Zeiten resultieren aus der Trockendockung und<br />
Wartezeiten zwischen den Beschäftigungen.<br />
Durch stark gestiegene Personal- und Ersatzteilkosten sowie<br />
Aufwendungen für die Umrüstung der Ladetanks auf den<br />
IMO-III-Standard überschritten die Schiff sbetriebskosten<br />
das prospektierte Budget um 1.685 TUSD.<br />
Die Dockungs- und Wartezeiten zwischen den Beschäftigungen<br />
sowie die stark gestiegenen Betriebskosten haben<br />
dazu geführt, dass für das Geschäftsjahr <strong>2009</strong> keine Auszahlung<br />
an die Gesellschafter möglich war.
Schiff sfonds.<br />
(Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK (ohne Agio) 10.000 10.198 198<br />
Agio 500 506 6<br />
FK (Schiff shypothek, brutto) 16.000 16.547 547<br />
Gesamt 26.500 27.251 751<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis 22.840 23.508 668<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 3.119 3.112 <strong>–</strong>7<br />
Liquiditätsreserve 541 631 90<br />
Gesamt 26.500 27.251 751<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
FK 16.000 16.547 547<br />
Tilgung 6.479 6.203 <strong>–</strong>276<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 9.521 10.344 823<br />
In Darlehenswährung TUSD<br />
FK 20.000 20.000 0 1)<br />
Tilgung 7.854 7.497 <strong>–</strong>357<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 12.146 12.503 357 2)<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Kalk. Einsatztage 360 346 <strong>–</strong>14 2.080 2.036 <strong>–</strong>44<br />
Chartereinnahmen 4.474 3.573 <strong>–</strong>901 23.372 20.935 <strong>–</strong>2.437<br />
Sonstige Einnahmen <strong>–</strong> 0 0 <strong>–</strong> 1.209 1.209<br />
<strong>Ausgabe</strong>n Bereederung/Befrachtung 235 207 <strong>–</strong>28 1.227 1.132 <strong>–</strong>95<br />
Schiff sbetriebskosten 1.226 1.985 759 7.094 10.004 2.910 5)<br />
Verwaltungsaufwendungen 75 79 4 424 433 9<br />
Sonstige Aufwendungen <strong>–</strong> 14 14 <strong>–</strong> 112 112<br />
Zinsaufwendungen 691 433 <strong>–</strong>258 3.829 3.729 <strong>–</strong>100 3)<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 2.227 2.718 491 12.574 15.410 2.836<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 2.247 855 <strong>–</strong>1.392 10.798 6.734 <strong>–</strong>4.064<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 1.242 1.182 <strong>–</strong>60 6.479 6.203 <strong>–</strong>276<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 <strong>–</strong>680 <strong>–</strong>680 0 <strong>–</strong>680 <strong>–</strong>680<br />
Tilgungssaldo 1.242 502 <strong>–</strong>740 6.479 5.523 <strong>–</strong>956<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 1.005 353 <strong>–</strong>652 4.319 1.211 <strong>–</strong>3.108<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. 200 361 161<br />
Gebundenes Kapital in % des EK<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+))<br />
Tranche 2004 <strong>–</strong>42,32 <strong>–</strong>60,07 <strong>–</strong>17,75 4)<br />
Tranche 2005 <strong>–</strong>48,07 <strong>–</strong>67,01 <strong>–</strong>18,94<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis Invest.-Phase Tranche 2004 in % des EK <strong>–</strong>39,07 <strong>–</strong>25,02 14,05 4)<br />
Steuerl. Ergebnis Invest.-Phase Tranche 2005 in % des EK <strong>–</strong>39,30 <strong>–</strong>29,12 10,18 4)<br />
Steuerl. Ergebnis Tranche 2004/2005 in % des EK 0,27 1,22 0,95 -45,60 -38,64 6,96 4)<br />
Ausschüttungen absolut 1.000 0 <strong>–</strong>1.000 4.660 1.731 <strong>–</strong>2.929 5)<br />
Ausschüttungen in % des EK 10,00 0,00 <strong>–</strong>10,00 51,00 24,00 <strong>–</strong>27,00<br />
1) 2) Kurs bei USD-Kreditaufnahme EUR/USD 1,2087, Bewertungskurs gemäß Bilanz EUR/USD 1,2087. 2005 erfolgte die Tilgung planmäßig; das Schiff wurde später als geplant angeliefert,<br />
dadurch wurde abweichend vom Plan im Jahr 2004 nur eine Tilgung fällig. 3) Der Kredit wurde durch verspätete Übernahme des Schiff es erst später in Anspruch genommen, dadurch<br />
fi elen im Jahr 2004 für eine geringeren Zeitraum Zinsen an; weitere Diff erenzen kommen durch Währungsschwankungen zustande. 4) Abweichungen kommen durch geänderte Auff assung<br />
des Finanzamts zustande; Rechtsverfahren sind in anderen Fällen anhängig; zur Vermeidung von Kosten wurde auf die Aussetzung der Vollziehung verzichtet. Die Abweichung des<br />
Ergebnisses aus der Investitionsphase 2004 im Vergleich zum Vorjahr kommt durch die nunmehr mitgeteilte Veranlagung zustande. 5) Für 2004 hatten nur die Anleger der im Jahr 2004<br />
aufgelegten Tranche einen Ausschüttungsanspruch. Daraus resultiert die absolut geringere Ausschüttung im Verhältnis zum gesamten EK.<br />
87 SCHIFFSFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> NAVALIA 3.
Schiff sfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
„PORT STANLEY“ GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
396<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2004 I 2005<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Investitionsobjekt<br />
Produkten-/Chemikalientanker<br />
(IMO-III-Doppelhülle), 45.999 tdw<br />
Charterer<br />
ST Shipping & Transport Inc., CH-6341 Baar, Schweiz, Garantie<br />
des Chartervertrags durch Glencore International AG,<br />
Anteil an der ST Shipping 100 %<br />
Chartervertrag<br />
Laufzeit voraussichtlich bis Januar 2011,<br />
Charterrate: Spotmarktäquivalent<br />
Einnahmepool seit Januar <strong>2009</strong> mit den Schwesterschiff en<br />
MT “PORT STANLEY und MT “PORT SAID“.<br />
Option auf Tonnagesteuer<br />
Rückwirkend zum Januar 2007 erfolgt<br />
Kaufpreis<br />
33.350 TUSD<br />
Werftablieferung l Übernahmedatum, Indienststellung<br />
Februar 2003 I 22.06.2004<br />
Komplementär/Fondsgeschäftsführung<br />
Verwaltungsgesellschaft „PORT STANLEY“ GmbH, Hamburg<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Schiff sfonds Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Bereederungsvertrag<br />
Stella Marine Services GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine abgeschlossene Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Das MT „PORT STANLEY“ war im gesamten Geschäftsjahr<br />
<strong>2009</strong> unverändert an ST Shipping & Transport Inc., Baar,<br />
Schweiz, verchartert. Neben der Grundcharter in Höhe von<br />
14.500 USD/Tag erhielt das Schiff aus der Poolung mit zwei<br />
Schwesterschiff en durchschnittlich 2.012 USD/Tag.<br />
Im Jahr <strong>2009</strong> war das MT „PORT STANLEY“ 365 Tage für den<br />
Charterer im Einsatz. Die auf 2008 vorgezogene Trockendockung<br />
ermöglichte zehn zusätzliche Einsatztage.<br />
Durch die positive Entwicklung der Chartermärkte haben<br />
sich das Heuerniveau und die Preise für Ersatzteile erhöht.<br />
Trotz der Überschreitung der prospektierten Schiff sbetriebskosten<br />
war es der Fondsgesellschaft möglich, eine prospektierte<br />
Auszahlung an die Gesellschafter durchzuführen.
Schiff sfonds.<br />
(Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK (ohne Agio) 13.350 13.350 0<br />
Agio 668 665 <strong>–</strong>3<br />
FK (Schiff shypothek, brutto) 17.950 17.950 0<br />
Gesamt 31.968 31.965 <strong>–</strong>3<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis 27.635 27.679 44<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 3.863 3.812 <strong>–</strong>51<br />
Liquiditätsreserve 470 474 4<br />
Gesamt 31.968 31.965 <strong>–</strong>3<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
FK 17.950 17.950 0<br />
Tilgung 6.783 6.731 <strong>–</strong>52<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 11.167 11.219 52<br />
In Darlehenswährung TUSD<br />
FK 21.700 21.700 0 1)<br />
Tilgung 8.138 8.138 0<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 13.562 13.562 0<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Kalk. Einsatztage 355 365 10 1.982 1.998 16<br />
Chartereinnahmen 4.793 4.340 <strong>–</strong>453 24.721 23.668 <strong>–</strong>1.053 2)<br />
Sonstige Einnahmen <strong>–</strong> 1 1 <strong>–</strong> 82 82<br />
<strong>Ausgabe</strong>n Bereederung/Befrachtung 252 248 <strong>–</strong>4 1.081 1.127 46<br />
Schiff sbetriebskosten 1.551 1.695 144 7.264 8.006 742 5)<br />
Verwaltungsaufwendungen 84 88 4 450 487 37<br />
Sonstige Aufwendungen <strong>–</strong> 10 10 <strong>–</strong> 92 92<br />
Zinsaufwendungen 552 454 <strong>–</strong>98 4.153 4.381 228 3)<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 2.439 2.495 56 12.948 14.093 1.145<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 2.354 1.846 <strong>–</strong>508 11.773 9.657 <strong>–</strong>2.116<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 1.292 1.282 <strong>–</strong>10 6.783 6.731 <strong>–</strong>52<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 1.292 1.282 <strong>–</strong>10 6.783 6.731 <strong>–</strong>52<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 1.062 564 <strong>–</strong>498 4.990 2.926 <strong>–</strong>2.064<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. 120 613 493<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+))<br />
Tranche 2004 <strong>–</strong>41,64 <strong>–</strong>59,79 <strong>–</strong>18,15 4)<br />
Tranche 2005 <strong>–</strong>42,68 <strong>–</strong>60,55 <strong>–</strong>17,87 4)<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis Invest.-Phase 2004 in % des EK <strong>–</strong>34,48 <strong>–</strong>25,22 9,26 4)<br />
Steuerl. Ergebnis Invest.-Phase 2005 in % des EK <strong>–</strong>34,74 <strong>–</strong>30,16 4,58 4)<br />
Steuerl. Ergebnis Tranche 2004/2005 in % des EK 0,22 1,00 0,78 <strong>–</strong>45,55 <strong>–</strong>39,32 6,23 4)<br />
Ausschüttungen absolut 1.068 1.068 0 5.340 3.204 <strong>–</strong>2.136 5)<br />
Ausschüttungen in % des EK 8,00 8,00 0,00 40,00 24,00 <strong>–</strong>16,00<br />
1) 2) Kurs bei USD-Kreditaufnahme EUR/USD 1,2089, Bewertungskurs gemäß Bilanz EUR/USD 1,2089. In USD wurden dank der höheren Einsatztage höhere Chartereinnahmen erzielt. Aufgrund<br />
des im Vergleich zum Prospekt schlechteren EUR/USD-Wechselkursverhältnisses fallen die Einnahmen in EUR geringer aus. 3) Aufgrund des allgemein gestiegenen Zinsniveaus lagen<br />
die Zinsen für das Hypothekendarlehen in USD über dem Planansatz, die EK-Zwischenfi nanzierungszinsen fi elen 2005 höher als geplant aus. 4) Abweichungen kommen durch geänderte<br />
Auff assung des Finanzamts zustande; Rechtsverfahren sind in anderen Fällen anhängig; zur Vermeidung von Kosten wurde auf die Aussetzung der Vollziehung verzichtet. Die Abweichung<br />
des Ergebnisses aus der Investitionsphase 2004 im Vergleich zum Vorjahr kommt durch die nunmehr mitgeteilte Veranlagung zustande. 5) Erläuterung siehe Bericht.<br />
89 SCHIFFSFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> NAVALIA 4.
Schiff sfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
„PORT UNION“ GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
376<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2004 I 2005<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Investitionsobjekt<br />
Produkten-/Chemikalientanker<br />
(IMO-III-Doppelhülle), 45.999 tdw<br />
Charterer<br />
ST Shipping & Transport Inc., CH-6341 Baar, Schweiz, Garantie<br />
des Chartervertrags durch Glencore International AG,<br />
Anteil an der ST Shipping 100 %<br />
Chartervertrag<br />
Laufzeit bis zum 09.03.2011, Charterrate: Spotmarktäquivalent<br />
Option auf Tonnagesteuer<br />
Rückwirkend zum Januar 2007 erfolgt<br />
Kaufpreis<br />
33.350 TUSD<br />
Werftablieferung l Übernahme, Indienststellung<br />
Januar 2003 I 20.02.2004<br />
Komplementär/Fondsgeschäftsführung<br />
Verwaltungsgesellschaft „PORT UNION“ mbH, Hamburg<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Schiff sfonds Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Bereederungsvertrag<br />
Stella Marine Services GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine abgeschlossene Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Das MT „PORT UNION“ war im gesamten Geschäftsjahr <strong>2009</strong><br />
unverändert an ST Shipping & Transport Inc., Baar, Schweiz,<br />
verchartert. Seit dem 9. März 2008 fährt das Schiff in einer<br />
spotmarktähnlichen Charter. Hierdurch konnten im Berichtsjahr,<br />
inklusive korrigierter Chartereinnahmen aus 2008,<br />
Mehrerlöse von 265 TUSD vereinnahmt werden.<br />
Das MT „PORT UNION" wurde an 363 Einsatztagen durch<br />
den Charterer betrieben. Die Schiff sbetriebskosten übersteigen<br />
die prospektierten Kosten um 567 TUSD. Die positive<br />
Entwicklung der Chartermärkte hat in den letzten Jahren<br />
einen sehr starken Druck auf die Kosten, besonders Heuern<br />
und Instandhaltungskosten, ausgelöst.<br />
Durch die hohen Kosten für den Schiff sbetrieb und den<br />
schwächeren USD-Kurs war es der Gesellschaft nur möglich,<br />
den Kommanditisten für das Berichtsjahr eine Auszahlung<br />
in Höhe von 5 Prozent auf das Nominalkapital auszuzahlen.<br />
Diese Auszahlung ging den Gesellschaftern am 22. April<br />
2010 zu.
Schiff sfonds.<br />
(Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK (ohne Agio) 12.600 12.601 1<br />
Agio 630 628 <strong>–</strong>2 1)<br />
FK (Schiff shypothek, brutto) 17.137 16.932 <strong>–</strong>205<br />
Gesamt 30.367 30.161 <strong>–</strong>206<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis 26.245 26.082 <strong>–</strong>163<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 3.972 3.959 <strong>–</strong>13<br />
Liquiditätsreserve 150 120 <strong>–</strong>30<br />
Gesamt 30.367 30.161 <strong>–</strong>206<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
FK 17.137 16.932 <strong>–</strong>205<br />
Tilgung 6.926 7.432 506<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 10.211 9.500 <strong>–</strong>711<br />
In Darlehenswährung TUSD<br />
FK 21.700 21.700 0<br />
Tilgung 8.525 9.525 1.000<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 13.175 12.175 <strong>–</strong>1.000 2)<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Kalk. Einsatztage 355 363 8 2.105 2.119 14<br />
Chartereinnahmen 4.793 4.353 <strong>–</strong>440 25.689 25.333 <strong>–</strong>356<br />
Sonstige Einnahmen <strong>–</strong> 2 2 <strong>–</strong> 193 193<br />
<strong>Ausgabe</strong>n Bereederung/Befrachtung 252 261 9 1.142 1.209 67<br />
Schiff sbetriebskosten 1.530 1.730 200 7.466 8.401 935 4)<br />
Verwaltungsaufwendungen 89 95 6 480 532 52<br />
Sonstige Aufwendungen <strong>–</strong> 3 3 <strong>–</strong> 76 76<br />
Zinsaufwendungen 748 188 <strong>–</strong>560 4.558 4.224 <strong>–</strong>334<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 2.619 2.277 <strong>–</strong>342 13.646 14.442 796<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 2.174 2.078 <strong>–</strong>96 12.043 11.084 <strong>–</strong>959<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 1.292 1.988 696 6.926 7.432 506<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 1.292 1.988 696 6.926 7.432 506<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 882 90 <strong>–</strong>792 5.117 3.652 <strong>–</strong>1.465<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. 100 1.096 996<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>) / freies Kapital (+))<br />
Tranche 2004 <strong>–</strong>37,56 <strong>–</strong>52,09 <strong>–</strong>14,53 3)<br />
Tranche 2005 <strong>–</strong>38,69 <strong>–</strong>53,13 <strong>–</strong>14,44 3)<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis Invest.-Phase Tranche 2004 in % des EK <strong>–</strong>41,44 <strong>–</strong>34,18 7,26 3)<br />
Steuerl. Ergebnis Invest.-Phase Tranche 2005 in % des EK <strong>–</strong>41,80 <strong>–</strong>36,00 5,80 3)<br />
Steuerl. Ergebnis Tranche 2004/2005 in % des EK 0,23 0,65 0,42 <strong>–</strong>52,75 <strong>–</strong>45,62 7,13 3)<br />
Ausschüttungen absolut 1.134 1.008 <strong>–</strong>126 5.166 4.032 <strong>–</strong>1134 4)<br />
Ausschüttungen in % des EK 9,00 8,00 <strong>–</strong>1,00 41,00 32,00 <strong>–</strong>9,00<br />
1) 2) Gemäß § 5 Abs. 3 mussten die im Gesellschaftsvertrag in § 4 Abs. 2a<strong>–</strong>c genannten Kommanditisten für die Höhe von insgesamt 45 TEUR kein Agio leisten. Kurs bei USD-Kreditaufnahme<br />
EUR/USD 1,2816, Bewertungskurs gemäß Bilanz EUR/USD 1,2816. 3) Abweichungen kommen durch geänderte Auff assung des Finanzamts zustande; Rechtsverfahren sind in anderen<br />
Fällen anhängig; zur Vermeidung von Kosten wurde auf die Aussetzung der Vollziehung verzichtet. Die Abweichung des Ergebnisses aus der Investitionsphase 2004 im Vergleich zum<br />
Vorjahr kommt durch die nunmehr mitgeteilte Veranlagung zustande. 4) Erläuterung siehe Bericht.<br />
91 SCHIFFSFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> NAVALIA 5.
Schiff sfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
„PORT SAID“ GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
382<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2004 I 2005<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Investitionsobjekt<br />
Produkten-/Chemikalientanker<br />
(IMO-III-Doppelhülle), 45.999 tdw<br />
Charterer<br />
ST Shipping & Transport Inc., CH-6341 Baar, Schweiz,<br />
Garantie des Chartervertrags durch Glencore International<br />
AG, Anteil an der ST Shipping 100 %<br />
Chartervertrag<br />
Seit Januar <strong>2009</strong> bis voraussichtlich Januar 2012 mit variabler<br />
Vergütung; Einnahmepool (seit Ende Januar <strong>2009</strong>) mit den<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong>-Schwesterschiff en MT „PORT STANLEY“ und<br />
MT „PORT MOODY“<br />
Option auf Tonnagesteuer<br />
Rückwirkend zum Januar 2007 erfolgt<br />
Kaufpreis<br />
33.350 TUSD<br />
Werftablieferung l Übernahme, Indienststellung<br />
März 2003 I 13.07.2004<br />
Komplementär/Fondsgeschäftsführung<br />
Verwaltungsgesellschaft „PORT SAID“ GmbH, Hamburg<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Schiff sfonds Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Bereederungsvertrag<br />
Stella Marine Services GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine abgeschlossene Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Das MT „PORT SAID“ war im gesamten Geschäftsjahr <strong>2009</strong><br />
an ST Shipping & Transport Inc., Baar, Schweiz, verchartert.<br />
Das Schiff wurde vom Charterer an 365 Tagen eingesetzt.<br />
Die positive Entwicklung der Chartermärkte hat in den<br />
letzten Jahren die Heuern und Instandhaltungskosten<br />
ansteigen lassen. Durch die erhöhten Betriebskosten des<br />
Schiff es und den weiterhin schwachen USD-Kurs war es<br />
der Gesellschaft nur möglich, für das Geschäftsjahr <strong>2009</strong><br />
eine Auszahlung in Höhe von 4 Prozent auf das Nominalkapital<br />
zu leisten. Diese ging den Gesellschaftern am<br />
22. April 2010 zu.
Schiff sfonds.<br />
(Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK (ohne Agio) 13.200 13.202 2<br />
Agio 660 660 0<br />
FK (Schiff shypothek, brutto) 17.480 17.480 0<br />
Gesamt 31.340 31.342 2<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis 26.889 26.940 51<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 4.175 4.096 <strong>–</strong>79<br />
Liquiditätsreserve 276 306 30<br />
Gesamt 31.340 31.342 2<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
FK 17.480 17.480 0<br />
Tilgung 6.376 6.244 <strong>–</strong>132<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 11.104 11.236 132 1)<br />
In Darlehenswährung TUSD<br />
FK 21.700 21.700 0<br />
Tilgung 7.750 7.750 0<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 13.950 13.950 0 2)<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Emission<br />
Kalk. Einsatztage 355 365 10 1.961 1.932 <strong>–</strong>29<br />
Chartereinnahmen 4.793 4.296 <strong>–</strong>497 24.092 22.653 <strong>–</strong>1.439<br />
Sonstige Einnahmen <strong>–</strong> 0 0 <strong>–</strong> 95 95<br />
<strong>Ausgabe</strong>n Bereederung/Befrachtung 252 246 <strong>–</strong>6 1.050 1.077 27<br />
Schiff sbetriebskosten 1.530 1.424 <strong>–</strong>106 7.095 7.336 241<br />
Verwaltungsaufwendungen 82 87 5 440 480 40<br />
Sonstige Aufwendungen <strong>–</strong> 4 4 <strong>–</strong> 90 90<br />
Zinsaufwendungen 631 477 <strong>–</strong>154 4.107 4.306 199 3)<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 2.495 2.238 <strong>–</strong>257 12.692 13.289 597<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 2.298 2.058 <strong>–</strong>240 11.400 9.459 <strong>–</strong>1.941<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 1.292 1.292 0 6.376 6.244 <strong>–</strong>132<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 1.292 1.292 0 6.376 6.244 <strong>–</strong>132<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 1.006 766 <strong>–</strong>240 5.024 3.215 <strong>–</strong>1.809<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. 20 829 809<br />
Gebundenes Kapital in % des EK<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+))<br />
Tranche 2004 <strong>–</strong>42,06 <strong>–</strong>56,82 <strong>–</strong>14,76 4)<br />
Tranche 2005 <strong>–</strong>43,04 <strong>–</strong>57,51 <strong>–</strong>14,47 4)<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis Invest.-Phase Tranche 2004 in % des EK <strong>–</strong>32,80 <strong>–</strong>22,60 10,20 5)<br />
Steuerl. Ergebnis Invest.-Phase Tranche 2005 in % des EK <strong>–</strong>32,98 <strong>–</strong>27,66 5,32 5)<br />
Steuerl. Ergebnis Tranche 2004/2005 in % des EK 0,22 0,76 0,54 <strong>–</strong>44,69 <strong>–</strong>37,52 7,17 4)<br />
Ausschüttungen absolut 1.056 1.056 0 5.280 4.224 <strong>–</strong>1.056 5)<br />
Ausschüttungen in % des EK 8,00 8,00 0,00 40,00 32,00 <strong>–</strong>8,00<br />
1) 2) Kurs bei USD-Kreditaufnahme EUR/USD 1,2414, Bewertungskurs gemäß Bilanz EUR/USD 1,2414. Der kalkulatorische Umrechnungskurs für die Soll-Zahlen gemäß Prospekt beträgt EUR/USD<br />
1,24. 3) Die EK-Zwischenfi nanzierungszinsen fi elen höher als geplant aus. 4) Abweichungen kommen durch geänderte Auff assung des Finanzamts zustande; Rechtsverfahren sind in anderen<br />
Fällen anhängig; zur Vermeidung von Kosten wurde auf die Aussetzung der Vollziehung verzichtet. Die Abweichung des Ergebnisses aus der Investitionsphase 2004 im Vergleich zum Vorjahr<br />
kommt durch die nunmehr mitgeteilte Veranlagung zustande. 5) Erläuterung siehe Bericht.<br />
93 SCHIFFSFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> NAVALIA 6.
Schiff sfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
„PORT STEWART“ GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
281<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2004 I 2005<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Investitionsobjekt<br />
Produkten-/Chemikalientanker<br />
(IMO-III-Doppelhülle), 38.877 tdw<br />
Charterer<br />
ST Shipping & Transport Inc., CH-6341 Baar, Schweiz, Garantie<br />
des Chartervertrags durch Glencore International AG, Anteil<br />
an der ST Shipping 100 %<br />
Chartervertrag<br />
Voraussichtlich bis Januar 2012 mit variabler Vergütung<br />
Option auf Tonnagesteuer<br />
Rückwirkend zum Januar 2007 erfolgt<br />
Kaufpreis<br />
29.250 TUSD<br />
Werftablieferung l Übernahme, Indienststellung<br />
Juni 2003 I 24.06.2004<br />
Komplementär/Fondsgeschäftsführung<br />
Verwaltungsgesellschaft „PORT STEWART“ mbH, Hamburg<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Schiff sfonds Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Bereederungsvertrag<br />
Stella Marine Services GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine abgeschlossene Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Das MT „PORT STEWART“ war Geschäftsjahr <strong>2009</strong> an ST Shipping<br />
& Transport Pte. Ltd., Singapur, verchartert.<br />
Das Schiff wurde vom Charterer an 365 Tagen eingesetzt.<br />
Die positive Entwicklung der Chartermärkte hat in den<br />
letzten Jahren einen starken Druck auf die Kosten ausgelöst.<br />
Die steigenden Kosten sowie der Kontokorrentkredit<br />
in Höhe von 1.500 TUSD führten zu einer Situation, die im<br />
Geschäftsjahr <strong>2009</strong> eine Ausschüttung an die Gesellschafter<br />
verhinderte.
Schiff sfonds.<br />
(Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK (ohne Agio) 10.500 10.515 15<br />
Agio 525 524 <strong>–</strong>1 1)<br />
FK (Schiff shypothek, brutto) 16.528 16.556 28<br />
Gesamt 27.553 27.595 42<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis 24.202 24.171 <strong>–</strong>31<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 3.108 3.064 <strong>–</strong>44<br />
Liquiditätsreserve 243 360 117<br />
Gesamt 27.553 27.595 42<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
FK 16.528 16.556 28<br />
Tilgung 6.248 6.225 <strong>–</strong>23<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 10.280 10.331 51<br />
In Darlehenswährung TUSD<br />
FK 20.000 20.000 0<br />
Tilgung 7.497 7.697 200<br />
Konvertierung <strong>–</strong> 4.000 4.000 3)<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 12.503 8.303 <strong>–</strong>4.200 2)<br />
FK aus Konvertierung TCHF <strong>–</strong> 5.134 5.134<br />
Tilgung <strong>–</strong> 0 0<br />
Darlehensvaluta per Stichtag <strong>–</strong> 5.134 5.134 2)<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Kalk. Einsatztage 355 365 10 1.979 1.961 <strong>–</strong>18<br />
Chartereinnahmen 4.184 3.630 <strong>–</strong>554 22.454 20.062 <strong>–</strong>2.392<br />
Sonstige Einnahmen <strong>–</strong> 0 0 <strong>–</strong> 128 128<br />
<strong>Ausgabe</strong>n Bereederung/Befrachtung 196 179 <strong>–</strong>17 927 850 <strong>–</strong>77<br />
Schiff sbetriebskosten 1.467 1.780 313 6.875 9.386 2.511 5)<br />
Verwaltungsaufwendungen 78 82 4 431 436 5<br />
Sonstige Aufwendungen <strong>–</strong> 82 82 <strong>–</strong> 173 173<br />
Zinsaufwendungen 537 459 <strong>–</strong>78 3.978 3.874 <strong>–</strong>104<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 2.278 2.582 304 12.211 14.719 2.508<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 1.906 1.048 <strong>–</strong>858 10.243 5.471 <strong>–</strong>4.772<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 1.190 1.178 <strong>–</strong>12 6.248 6.225 <strong>–</strong>23<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 <strong>–</strong>16 <strong>–</strong>16 0 <strong>–</strong>2.075 <strong>–</strong>2.075<br />
Tilgungssaldo 1.190 1.162 <strong>–</strong>28 6.248 4.150 <strong>–</strong>2.098<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 716 <strong>–</strong>114 <strong>–</strong>830 3.995 1.321 <strong>–</strong>2.674<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. 38 <strong>–</strong>909 <strong>–</strong>947<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+))<br />
Tranche 2004 <strong>–</strong>41,06 <strong>–</strong>67,55 <strong>–</strong>26,49 4)<br />
Tranche 2005 <strong>–</strong>42,13 <strong>–</strong>68,28 <strong>–</strong>26,15 4)<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis Invest.-Phase Tranche 2004 in % des EK <strong>–</strong>35,42 <strong>–</strong>24,25 11,17 5)<br />
Steuerl. Ergebnis Invest.-Phase Tranche 2005 in % des EK <strong>–</strong>35,68 <strong>–</strong>31,13 4,55 5)<br />
Steuerl. Ergebnis Tranche 2004/2005 in % des EK 0,26 1,19 0,93 <strong>–</strong>46,88 <strong>–</strong>39,07 7,81 4)<br />
Ausschüttungen absolut 840 0 <strong>–</strong>840 4.200 1.682 <strong>–</strong>2.518 5)<br />
Ausschüttungen in % des EK 8,00 0,00 <strong>–</strong>8,00 40,00 16,00 <strong>–</strong>24,00<br />
1) 2) Gemäß § 5 Abs. 3 mussten die im Gesellschaftsvertrag in § 4 Abs. 2a<strong>–</strong>c genannten Kommanditisten für die Höhe von insgesamt 45 TEUR kein Agio leisten. Kurs bei USD-Kreditaufnahme<br />
EUR/USD 1,2080, Bewertungskurs gemäß Bilanz EUR/USD 1,2080, Kurs bei CHF-Kreditaufnahme EUR/CHF 1,5451, Bewertungskurs gemäß Bilanz EUR/CHF 1,4864. 3) Ein Teil des Darlehens<br />
wurde von USD in CHF konvertiert. 4) Abweichungen kommen durch geänderte Auff assung des Finanzamts zustande; Rechtsverfahren sind in anderen Fällen anhängig; zur Vermeidung<br />
von Kosten wurde auf die Aussetzung der Vollziehung verzichtet. Die Abweichung des Ergebnisses aus der Investitionsphase 2004 im Vergleich zum Vorjahr kommt durch die nunmehr<br />
mitgeteilte Veranlagung zustande. 5) Erläuterung siehe Bericht.<br />
95 SCHIFFSFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> NAVALIA 7.
Schiff sfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
„PORT NELSON“ GmbH & Co. KG Hamburg,<br />
„PORT MOUTON“ GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
906<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2006 I 2007<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Investitionsobjekt<br />
Bulkcarrier/Massengutfrachter, 53.553 tdw<br />
Bulkcarrier/Massengutfrachter, 53.284 tdw<br />
Charterer<br />
Das MS „PORT NELSON“ ist seit Februar <strong>2009</strong> im Klaveness-<br />
Bulkhandling-Pool beschäftigt.<br />
Das MS „PORT MOUTON“ fährt im Einnahmepool mit dem<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong>-Schiff „PORT MELBOURNE“. Das Fondsobjekt<br />
war ebenfalls im Klaveness-Bulkhandling-Pool beschäftigt<br />
(bis Oktober <strong>2009</strong>); Oldendorff GmbH & Co. KG bis Ende Juli<br />
2010, danach Spotmarktbeschäftigung.<br />
Chartervertrag<br />
„PORT NELSON“ GmbH & Co. KG: Laufzeit unbegrenzt, Kündigungsfrist<br />
drei Monate; Charterrate 15.847 USD/Tag netto<br />
nach Poolung<br />
„PORT MOUTON“ GmbH & Co. KG: Laufzeit Juli 2010,<br />
Charterrate 21.500 USD/Tag brutto<br />
Option auf Tonnagesteuer<br />
Optierung bei Übernahme der Schiff e erfolgt<br />
Kaufpreis<br />
30.000 TUSD I 42.800 TUSD<br />
Werftablieferung l Übernahme, Indienststellung<br />
Februar 2001 I 20.02.2006<br />
Dezember 2005 I 12.12.2005<br />
Komplementär/Fondsgeschäftsführung<br />
Verwaltungsgesellschaft „PORT NELSON“ mbH, Hamburg<br />
Verwaltungsgesellschaft „PORT MOUTON“ mbH, Hamburg<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Schiff sfonds Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Bereederungsvertrag<br />
Stella Marine Services GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine abgeschlossene Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Die beiden Fondsschiff e in Navalia 8 waren im Geschäftsjahr<br />
<strong>2009</strong> wie folgt beschäftigt:<br />
Das MS „PORT NELSON“ wird seit Februar <strong>2009</strong> auf unbestimmte<br />
Zeit im Klaveness-Bulkhandling-Pool beschäftigt.<br />
Das MS „PORT MOUTON“ fuhr bis zum Oktober <strong>2009</strong> auf<br />
Spotmarkt-Basis im Klaveness-Bulkhandling-Pool. Hiernach<br />
schloss sich eine siebenmonatige Charter mit der Oldendorff<br />
GmbH & Co. KG an. Die Einnahmen des MS „PORT<br />
MOUTON“ werden mit denen des vergleichbaren IDEEN-<br />
KAPITAL-Schiff es MS „PORT MELBOURNE“ gepoolt. Das MS<br />
„PORT MELBOURNE“ fährt ebenfalls bei Oldendorff . Durch<br />
den Ratenverfall am Beginn des Berichtsjahres sind die<br />
durchschnittlichen Chartererlöse der beiden Schiff e unter<br />
den prospektierten Werten geblieben.<br />
Für beide Schiff e waren im Jahr <strong>2009</strong> insgesamt zehn Ausfalltage<br />
kalkuliert. Die Schiff sbetriebskosten überschritten<br />
die prospektierten Aufwendungen wegen der stark gestiegenen<br />
Kosten für Schiff sbesatzungen und Schmieröle.<br />
Aufgrund der um 966 TUSD niedrigeren Chartereinnahmen<br />
und den um 1.289 TUSD höheren Betriebskosten war die<br />
Gesellschaft nicht in der Lage, die prospektierten Auszahlungen<br />
durchzuführen. Seit Aufl egen des Fonds hat der Fonds<br />
die insgesamt prospektieren Auszahlungen geleistet.
Schiff sfonds.<br />
(Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK (ohne Agio) „PORT NELSON” 12.280 12.301 21<br />
EK (ohne Agio) „PORT MOUTON“ 18.420 18.420 0<br />
Agio „PORT NELSON“ 614 612 <strong>–</strong>2<br />
Agio „PORT MOUTON“ 921 918 <strong>–</strong>3<br />
FK (Schiff shypothek, brutto) „PORT NELSON” 15.984 17.404 1.420 1)<br />
FK (Schiff shypothek, brutto) „PORT MOUTON“ 22.034 21.014 <strong>–</strong>1.020 1)<br />
Gesamt 70.253 70.669 416<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis „PORT NELSON“ 24.590 25.297 707<br />
Kaufpreis „PORT MOUTON“ 36.271 36.010 <strong>–</strong>261<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 8.382 8.411 29<br />
Liquiditätsreserve 1.010 951 <strong>–</strong>59<br />
Gesamt 70.253 70.669 416<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
FK 35.772 35.768 <strong>–</strong>4<br />
Betriebsmittelkredit 2.246 2.238 <strong>–</strong>8<br />
Zuschreibung aus Umbewertung/Konvertierung <strong>–</strong> 125 125 2)<br />
Tilgung 11.895 13.999 2.104 3)<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 26.123 24.132 <strong>–</strong>1.991<br />
In Darlehenswährung TUSD<br />
FK 42.800 42.800 0 4)<br />
Tilgung 10.541 13.134 2.593<br />
Konvertierung 11.200 11.200 0 4)<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 21.059 18.466 <strong>–</strong>2.593<br />
FK aus Konvertierung USD/JPY <strong>–</strong> 1.343.876 <strong>–</strong> 4)<br />
Tilgung <strong>–</strong> 280.745 <strong>–</strong><br />
Darlehensvaluta per Stichtag <strong>–</strong> 1.063.131 <strong>–</strong><br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Kalk. Einsatztage „PORT NELSON“ 360 359 <strong>–</strong>1 1.386 1.401 15<br />
Kalk. Einsatztage „PORT MOUTON“ 360 365 5 1.440 1.451 11<br />
Chartereinnahmen 9.988 8.066 <strong>–</strong>1.922 36.189 41.271 5.082<br />
Sonstige Einnahmen <strong>–</strong> 3 3 <strong>–</strong> 277 277<br />
<strong>Ausgabe</strong>n Bereederung/Befrachtung 398 480 82 1.425 1.774 349<br />
Schiff sbetriebskosten 2.204 2.781 577 8.477 9.682 1.205<br />
Verwaltungsaufwendungen 175 179 4 750 617 <strong>–</strong>133<br />
Sonstige Aufwendungen <strong>–</strong> 5 5 <strong>–</strong> 74 74<br />
Zinsaufwendungen 1.430 640 <strong>–</strong>790 7.193 6.153 <strong>–</strong>1.040<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 4.207 4.085 <strong>–</strong>122 17.845 18.300 455<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 5.781 3.984 <strong>–</strong>1.797 18.344 23.248 4.904<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 3.111 2.698 <strong>–</strong>413 11.895 13.860 1.965<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 2.670 1.286 <strong>–</strong>1.384 6.449 9.388 2.939<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. 234 728 494<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+)) <strong>–</strong>77,57 <strong>–</strong>77,39 0,18<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis Invest.-Phase in % des EK 0,26 0,26 0,00 1,02 1,05 0,03<br />
Ausschüttungen absolut 2.456 0 <strong>–</strong>2.456 7.368 7.431 63<br />
Ausschüttungen in % des EK 8,00 0,00 <strong>–</strong>8,00 24,00 24,20 0,20<br />
1) Inklusive des geplanten Betriebsmittelkredits. 2) Bewertung aus konvertierter Tranche „PORT MOUTON “, Umrechnung USD (6.200 TUSD) in EUR und Umrechnung JPY (750.076 TJPY) in EUR.<br />
3) 4) Inklusive der variablen Tilgung und Inanspruchnahme der Betriebsmittelkredite. Die Darlehen in USD wurden zum Anschaff ungskurs mit EUR/USD 1,1801 beziehungsweise 1,3981, die<br />
Darlehen in JPY wurde zum Anschaff ungskurs mit EUR/JPY 142,08 bzw 126,43 bewertet. Detaillierte Soll-Daten zum YEN-Darlehen liegen nicht vor.<br />
97 SCHIFFSFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> NAVALIA 8.
Schiff sfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
„PORT MORESBY“ GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
„PORT MELBOURNE“ GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
1.130<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2007 I 2007<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Investitionsobjekt<br />
Bulkcarrier/Massengutfrachter, 53.553 tdw,<br />
Bulkcarrier/Massengutfrachter, 53.284 tdw<br />
Charterer<br />
„PORT MORESBY“ GmbH & Co. KG: Klaveness-Bulkhandling-<br />
Pool<br />
„PORT MELBOURNE“ GmbH & Co. KG: bis Januar 2010 Mitglied<br />
im Klaveness-Bulkhandling-Pool; seit Januar verchartert bei<br />
Oldendorff GmbH & Co. KG für sechs Monate; Einnahmegemeinschaft<br />
mit dem <strong>IDEENKAPITAL</strong>-Schiff „PORT MOUTON“<br />
Chartervertrag<br />
„PORT MORESBY“ GmbH & Co. KG: seit Februar <strong>2009</strong> im<br />
Klaveness-Bulkhandling-Pool; Laufzeit unbegrenzt, Kündigungsfrist<br />
drei Monate<br />
„PORT MELBOURNE“ GmbH & Co. KG: Oldendorff GmbH &<br />
Co. KG; Laufzeit Juli 2010, Charterrate 23.500 USD/Tag brutto<br />
Option auf Tonnagesteuer<br />
Optierung bei Übernahme der Schiff e erfolgt<br />
Kaufpreis<br />
30.750 TUSD I 42.800 TUSD<br />
Werftablieferung l Übernahme, Indienststellung<br />
Mai 2002 I 16.02.2006<br />
November 2005 I 07.11.2005<br />
Komplementär/Fondsgeschäftsführung<br />
Verwaltungsgesellschaft „PORT MORESBY“ mbH, Hamburg<br />
Verwaltungsgesellschaft „PORT MELBOURNE“ mbH, Hamburg<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Schiff sfonds Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Bereederungsvertrag<br />
Stella Marine Services GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine abgeschlossene Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Die beiden Fondsschiff e in Navalia 9 waren im Geschäftsjahr<br />
2008 wie folgt beschäftigt:<br />
Das MS „PORT MORESBY“ ist seit Februar <strong>2009</strong> im Klaveness-<br />
Bulkhandling-Pool auf Spotmarkt-Basis beschäftigt. Das MS<br />
„PORT MELBOURNE“ fährt auf Spotmarkt-Basis im Klaveness-<br />
Bulkhandling-Pool. Seit Januar 2010 befi ndet sich das Schiff<br />
in einer sechsmonatigen Charter mit der Oldendorff GmbH<br />
& Co. KG. Die Einnahmen des MS „PORT MELBOURNE“ werden<br />
mit denen des vergleichbaren <strong>IDEENKAPITAL</strong>-Schiff es<br />
MS „PORT MOUTON“ gepoolt, das ebenfalls bei Oldendorff<br />
beschäftigt ist. Bei beiden Schiff en waren die Chartereinnahmen<br />
durch die Charterratenrückgänge im Verlauf der<br />
Finanzkrise unterhalb des prospektierten Niveaus.<br />
Im Berichtsjahr <strong>2009</strong> konnte das MS „PORT MORESBY“ wegen<br />
eines Schadens am Kran und der Überholung des Seewasserkühlsystems<br />
an 25 Tagen nicht eingesetzt werden.<br />
Die „PORT MELBOURNE“ war an einem Tag off hire.<br />
Im Jahr <strong>2009</strong> wurde aufgrund der Schäden an der „PORT<br />
MORESBY“ und der daraus resultierenden Off -Hire-Zeiten<br />
sowie der schwächeren Charterraten eine Auszahlung in<br />
Höhe von 4,1 Prozent auf das Nominalkapital geleistet.
Schiff sfonds.<br />
(Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK (ohne Agio) „PORT MORESBY“ 12.833 12.848 15<br />
EK (ohne Agio) „PORT MELBOURNE“ 18.467 18.459 <strong>–</strong>8<br />
Agio „PORT MORESBY“ 642 642 0<br />
Agio „PORT MELBOURNE“ 923 923 0<br />
FK (Schiff shypothek, brutto) „PORT MORESBY“ 15.174 15.123 <strong>–</strong>51<br />
FK (Schiff shypothek, brutto) „PORT MELBOURNE“ 20.983 20.819 <strong>–</strong>164<br />
Betriebsmittelkredit/Sonstige 2.974 2.862 <strong>–</strong>112<br />
Gesamt 71.996 71.676 <strong>–</strong>320<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis „PORT MORESBY “ 25.921 25.771 <strong>–</strong>150<br />
Kaufpreis „PORT MELBOURNE “ 36.009 35.684 <strong>–</strong>325<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 8.394 8.427 33<br />
Liquiditätsreserve 1.672 1.794 122<br />
Gesamt 71.996 71.676 <strong>–</strong>320<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
FK 36.155 35.902 <strong>–</strong>253<br />
Betriebsmittelkredit 2.281 1.158 <strong>–</strong>1.123<br />
Tilgung inkl., Betriebsmittelkredit 12.127 15.817 3.690<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 26.309 21.243 <strong>–</strong>5.066<br />
In Darlehenswährung TUSD<br />
FK 45.500 44.181 <strong>–</strong>1.319 1)<br />
Tilgung 15.462 16.832 1.370<br />
Konvertierung 0 11.200 11.200 1)<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 30.038 16.149 <strong>–</strong>13.889<br />
FK aus Konvertierung USD/JPY <strong>–</strong> 1.316.460 <strong>–</strong> 1)<br />
Tilgung <strong>–</strong> 275.793 <strong>–</strong><br />
Darlehensvaluta per Stichtag <strong>–</strong> 1.040.667 <strong>–</strong><br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Kalk. Einsatztage „PORT MORESBY“ 360 340 <strong>–</strong>20 1.400 1.366 <strong>–</strong>34<br />
Kalk. Einsatztage „PORT MELBOURNE“ 360 364 4 1.440 1.446 6<br />
Chartereinnahmen 9.443 7.798 <strong>–</strong>1.645 34.673 41.069 6.396<br />
Sonstige Einnahmen <strong>–</strong> 6 6 <strong>–</strong> 359 359<br />
<strong>Ausgabe</strong>n Bereederung/Befrachtung 377 548 171 1.364 1.838 474<br />
Schiff sbetriebskosten 2.043 2.573 530 8.166 10.523 2.357<br />
Verwaltungsaufwendungen 171 179 8 740 624 <strong>–</strong>116<br />
Sonstige Aufwendungen 0 55 55 0 600 600<br />
Zinsaufwendungen 1.438 1.091 <strong>–</strong>347 8.373 7.279 <strong>–</strong>1.094 2)<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 4.029 4.446 417 18.643 20.864 2.221<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 5.414 3.358 <strong>–</strong>2.056 16.030 20.564 4.534<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 3.239 3.899 660 12.127 15.817 3.690 3)<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 3.239 3.899 660 12.127 15.817 3.690<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 2.175 <strong>–</strong>541 <strong>–</strong>2.716 3.903 4.747 844<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. 1.032 715 <strong>–</strong>317<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals (gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+)) <strong>–</strong>85,08 <strong>–</strong>85,15 <strong>–</strong>0,07<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis Invest.-Phase in % des EK 0,25 0,25 0,00 0,99 0,75 <strong>–</strong>0,24<br />
Ausschüttungen absolut 2.504 1.292 <strong>–</strong>1.212 5.008 4.984 <strong>–</strong>24<br />
Ausschüttungen in % des EK 8,00 4,13 <strong>–</strong>3,87 16,00 15,92 <strong>–</strong>0,08<br />
1) Das Darlehen bei „PORT MELBOURNE“ in USD wurde zum Anschaff ungskurs mit EUR/USD 1,1935, das Darlehen bei „PORT MORESBY“ wurde in USD zum Anschaff ungskurs mit EUR/<br />
USD 1,1928 umgerechnet, in JPY wurde zum Anschaff ungskurs mit EUR/JPY 1,3863 bewertet. Detaillierte Soll-Daten zum YEN-Darlehen liegen nicht vor. Die Beträge in USD verstehen<br />
sich inklusive der zugesagten beziehungsweise in Anspruch genommenen Betriebmittelkredite. 2) Einschließlich der Zinsen aus der Eigenkapitalzwischenfi nanzierung. 3) In den Tilgungen<br />
sind auch Kursdiff erenzen enthalten.<br />
99 SCHIFFSFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> NAVALIA 9.
Schiff sfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
„PORT MAUBERT“ GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
535<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2007 I 2008<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Investitionsobjekt<br />
Bulkcarrier/Massengutfrachter, 53.000 tdw<br />
Charterer<br />
Norden Shipping Pte. Ltd., Singapur; Garantie des Chartervertrags<br />
durch DS Norden A/S, Kopenhagen<br />
Chartervertrag<br />
Laufzeit bis März 2011, Charterrate 18.281 USD/Tag netto<br />
Option auf Tonnagesteuer<br />
Bei Übernahme des Schiff es erfolgt<br />
Kaufpreis<br />
40.500 TUSD<br />
Werftablieferung l Übernahme, Indienststellung<br />
29.03.2008<br />
Komplementär/Fondsgeschäftsführung<br />
Verwaltungsgesellschaft „PORT MAUBERT“ mbH, Hamburg<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Schiff sfonds Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Bereederungsvertrag<br />
Stella Marine Services GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine abgeschlossene Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Das MS „PORT MAUBERT“ fährt seit 29. März 2008 in einer<br />
dreijährigen Festcharter bei Norden Shipping Pte. Ltd., Singapur,<br />
einem Tochterunternehmen der Dampskibsselskabet<br />
(DS) Norden A/S zu 18.750 USD/Tag.<br />
Im Jahr <strong>2009</strong> war das MS „PORT MAUBERT“ 362 Tage für den<br />
Charterer im Einsatz. Trotz der Reparatur eines Bordkrans<br />
fuhr das Schiff im Vergleich zur ursprünglichen Planung mit<br />
insgesamt zwei Einsatztagen mehr. Die laufenden Schiff sbetriebskosten<br />
übersteigen die prospektierten Kosten um<br />
467 TUSD. Diese Überschreitung resultiert vorwiegend aus<br />
dem weltweit nach wie vor sehr hohen Personalkostenniveau<br />
sowie dem Einkauf wichtiger Ersatzteile.<br />
Für das Geschäftsjahr <strong>2009</strong> leistete die Fondsgesellschaft<br />
eine Ausschüttung von 7 Prozent.
Schiff sfonds.<br />
(Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in TEUR)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK (ohne Agio) 14.700 14.725 25<br />
Agio 735 736 1<br />
FK (Schiff shypothek, brutto) 19.260 18.370 <strong>–</strong>890 1)<br />
Sonstige Mittel 0 0 0<br />
Gesamt 34.695 33.831 <strong>–</strong>864<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis 30.000 26.766 <strong>–</strong>3.234<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 4.515 4.470 <strong>–</strong>45<br />
Liquiditätsreserve 180 2.595 2.415<br />
Gesamt 34.695 33.831 <strong>–</strong>864<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
FK 18.371 18.370 <strong>–</strong>1<br />
Betriebsmittelkredit 889 429 <strong>–</strong>460<br />
Tilgung inkl. Betriebsmittelkredit 3.394 3.523 129<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 15.866 15.276 <strong>–</strong>590<br />
In Darlehenswährung TUSD<br />
FK 26.000 24.800 <strong>–</strong>1.200 4)<br />
Tilgung 4.581 3.115 <strong>–</strong>1.466 3)<br />
Konvertierung 0 6.200 6.200 2)<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 21.419 15.485 <strong>–</strong>5.934<br />
In Darlehenswährung TJPY<br />
FFK aus Konvertierung USD/JPY <strong>–</strong> 638.600 638.600<br />
Tilgung <strong>–</strong> 64.714 64.714 4)<br />
Darlehensvaluta per Stichtag <strong>–</strong> 573.886 573.886<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Kalk. Einsatztage 360 362 2 632 641 9<br />
Chartereinnahmen 4.875 4.739 <strong>–</strong>136 8.558 8.123 <strong>–</strong>435<br />
Sonstige Einnahmen <strong>–</strong> 10 10 <strong>–</strong> 32 32<br />
<strong>Ausgabe</strong>n Bereederung/Befrachtung 175 172 <strong>–</strong>3 307 381 74<br />
Schiff sbetriebskosten 945 1.256 311 1.638 2.388 750<br />
Verwaltungsaufwendungen 91 89 <strong>–</strong>2 196 196 0<br />
Sonstige Aufwendungen 0 27 27 0 51 51<br />
Zinsaufwendungen 770 1.061 291 1.427 1.734 307<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 2.894 2.144 <strong>–</strong>750 4.990 3.405 <strong>–</strong>1.585<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 1.720 2.603 883 3.394 3.523 129<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 1.720 2.603 883 3.394 3.523 129<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 1.174 <strong>–</strong>459 <strong>–</strong>1.633 1.597 <strong>–</strong>118 <strong>–</strong>1.715<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. 308 512 204<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+)) <strong>–</strong>90,67 <strong>–</strong>90,67 0,00<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis Invest.-Phase 2007/2008 in % des EK 3,95 4,61 0,66<br />
Steuerl. Ergebnis Betriebsphase in % des EK 0,27 0,27 0,00 0,47 0,47 0,00<br />
Ausschüttungen absolut 1.029 1.031 2 1.470 1.473 3<br />
Ausschüttungen in % des EK 7,00 7,00 0,00 10,00 10,00 0,00<br />
1) 2) 3) Inklusive des geplanten Betriebsmittelkredits. Bewertung aus konvertierter Tranche , Umrechnung USD (6.200 TUSD) in EUR und Umrechnung JPY (638.600 TJPY) in EUR. Inklusive der<br />
variablen Tilgung und Inanspruchnahme der Betriebsmittelkredite. 4) Die Darlehen in USD wurden zum Anschaff ungskurs mit EUR/USD 1,5728 beziehungsweise 1,3981, die Darlehen in<br />
JPY wurde zum Anschaff ungskurs mit EUR/JPY 160,783 beziehungsweise 126,43 bewertet. Detaillierte Soll-Daten zum YEN-Darlehen liegen nicht vor.<br />
101 SCHIFFSFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> NAVALIA 10.
Schiff sfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
„PORT MENIER“ GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
488<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2007 I 2008<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Investitionsobjekt<br />
Bulkcarrier/Massengutfrachter, 53.000 tdw<br />
Charterer<br />
Nordhval Pte. Ltd., Singapur; Garantie des Chartervertrags<br />
durch DS Norden A/S, Kopenhagen<br />
Chartervertrag<br />
Laufzeit bis Oktober 2010, Charterrate 18.047 USD/Tag netto<br />
Option auf Tonnagesteuer<br />
Bei Übernahme des Schiff es erfolgt<br />
Kaufpreis<br />
40.500 TUSD<br />
Werftablieferung l Übernahme, Indienststellung<br />
16.10.2007<br />
Komplementär/Fondsgeschäftsführung<br />
Verwaltungsgesellschaft „PORT MENIER“ mbH, Hamburg<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Schiff sfonds Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Bereederungsvertrag<br />
Stella Marine Services GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine abgeschlossene Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Das MS „PORT MENIER“ ist nach der Ablieferung im Jahr<br />
2007 für drei Jahre an Nordhval Pte. Ltd., Singapur, einem<br />
Tochterunternehmen der Dampskibsselskabet (DS) Norden<br />
A/S, verchartert. Die Charterrate beträgt 18.750 USD/Tag.<br />
Im Jahr <strong>2009</strong> war das MS „PORT MENIER“ an 363 Tagen für<br />
den Charterer weltweit in der Bulkerfahrt im Einsatz. Damit<br />
fuhr das Schiff im Vergleich zur ursprünglichen Planung mit<br />
insgesamt drei zusätzlichen Einsatztagen.<br />
Die laufenden Schiff sbetriebskosten übersteigen die prospektierten<br />
Kosten um 344 TUSD. Diese Überschreitung<br />
resultiert vorwiegend aus dem weltweit nach wie vor sehr<br />
hohen Personalkostenniveau.
Schiff sfonds.<br />
(Angaben in TUSD)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK (ohne Agio) 19.900 19.900 0<br />
Agio 995 991 <strong>–</strong>4 1)<br />
FK (Schiff shypothek, brutto) 24.800 24.800 0<br />
Sonstige Mittel 1.200 1.200 0<br />
Gesamt 46.895 46.891 <strong>–</strong>4<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis 40.500 40.500 0<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 5.880 5.812 <strong>–</strong>68<br />
Liquiditätsreserve 515 579 64<br />
Gesamt 46.895 46.891 <strong>–</strong>4<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
FK 24.800 24.800 0<br />
Betriebsmittelkredit 1.200 1.200 0<br />
Tilgung 5.418 5.368 <strong>–</strong>50 2)<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 20.582 20.632 50<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Kalk. Einsatztage 360 363 3 780 806 26<br />
Chartereinnahmen 6.497 6.554 57 14.317 14.543 226<br />
Sonstige Einnahmen <strong>–</strong> 3 3 0 360 360<br />
<strong>Ausgabe</strong>n Bereederung/Befrachtung 236 239 3 512 530 18<br />
Schiff sbetriebskosten 1.275 1.556 281 2.726 3.824 1.098<br />
Verwaltungsaufwendungen 120 144 24 400 330 <strong>–</strong>70<br />
Sonstige Aufwendungen <strong>–</strong> 59 59 0 160 160<br />
Zinsaufwendungen 1.531 1.824 293 3.792 4.144 352 3)<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 3.162 3.822 660 7.430 8.988 1.558<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 3.335 2.735 <strong>–</strong>600 6.887 5.915 <strong>–</strong>972<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 2.346 3.046 700 5.418 5.368 <strong>–</strong>50<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 70 70 0 0 0 2)<br />
Tilgungssaldo 2.346 3.116 770 5.418 5.368 <strong>–</strong>50<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 989 <strong>–</strong>381 <strong>–</strong>1.370 1.469 547 <strong>–</strong>922<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. 108 672 564 4)<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+)) <strong>–</strong>97,25 <strong>–</strong>97,31 <strong>–</strong>0,06<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK 0,20 0,20 0,00 0,44 0,46 0,02<br />
Ausschüttungen absolut 1.393 0 <strong>–</strong>1.393 1.990 597 <strong>–</strong>1.393<br />
Ausschüttungen in % des EK 7,00 0,00 <strong>–</strong>7,00 10,00 3,00 <strong>–</strong>7,00<br />
1) 2) Gründungskommanditisten waren nicht zur Entrichtung des Agios verpfl ichtet. Entgegen der Prognose wurde das Darlehen 2007 noch nicht getilgt. Aufnahme des Darlehens zum<br />
Oktober 2007. 3) Einschließlich der Kosten für die Zinssatzswaps bei den langfristigen Schiff sfi nanzierungsdarlehen. 4) Summe aus freier Liquidität Betriebsphase und Liquiditätsreserve<br />
Investitionsphase.<br />
103 SCHIFFSFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> NAVALIA 11.
Schiff sfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
„PORT KELANG“ GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
532<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2008 I 2008<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Investitionsobjekt<br />
Bulkcarrier/Massengutfrachter, 53.500 tdw<br />
Charterer<br />
Nordhval Pte. Ltd., Singapur; Garantie des Chartervertrags<br />
durch DS Norden A/S, Kopenhagen<br />
Chartervertrag<br />
Laufzeit bis November 2011, Charterrate 19.000 USD/Tag<br />
netto<br />
Option auf Tonnagesteuer<br />
Bei Übernahme des Schiff es erfolgt<br />
Kaufpreis<br />
41.250 TUSD<br />
Werftablieferung l Übernahme, Indienststellung<br />
28.11.2008<br />
Komplementär/Fondsgeschäftsführung<br />
Verwaltungsgesellschaft „PORT KELANG“ mbH, Hamburg<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Schiff sfonds Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Bereederungsvertrag<br />
Stella Marine Services GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine abgeschlossene Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Das MS „PORT KELANG“ ist für drei Jahre mit zwei Verlängerungsoptionen<br />
zu je einem Jahr an Nordhval Pte. Ltd., Singapur,<br />
verchartert. Die Charterrate beträgt 19.000 USD/Tag.<br />
Das MS „PORT KELANG“ war im Geschäftsjahr <strong>2009</strong> an 365<br />
Tagen für den Charterer in der weltweiten Bulkschiff fahrt im<br />
Einsatz.<br />
Die laufenden Schiff sbetriebskosten übersteigen die prospektierten<br />
Kosten um 87 TUSD. Diese Überschreitung<br />
resultiert vorwiegend für Ausrüstungen, Schmieröle sowie<br />
Betriebsstoff e.<br />
Für das Geschäftsjahr <strong>2009</strong> leistete die Fondsgesellschaft<br />
eine prospektierte Auszahlung von 7 Prozent.
Schiff sfonds.<br />
(Angaben in TUSD)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK (ohne Agio) 20.000 20.054 54 1)<br />
Agio 1.000 1.000 0<br />
FK (Schiff shypothek, brutto) 26.300 26.300 0<br />
Sonstige Mittel 1.200 1.200 0<br />
Gesamt 48.500 48.554 54<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis 41.750 41.750 0<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 6.446 6.482 36<br />
Liquiditätsreserve 304 322 18<br />
Gesamt 48.500 48.554 54<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
FK 26.300 26.300 0<br />
Betriebsmittelkredit 1.200 1.200 0<br />
Tilgung 2.886 2.553 <strong>–</strong>333 2)<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 24.614 24.947 333<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Kalk. Einsatztage 360 365 5 390 399 9<br />
Chartereinnahmen 6.840 6.935 95 7.410 7.576 166<br />
Sonstige Einnahmen <strong>–</strong> 2 2 0 52 52<br />
<strong>Ausgabe</strong>n Bereederung/Befrachtung 274 277 3 297 303 6<br />
Schiff sbetriebskosten 1.387 1.474 87 1.505 1.732 227<br />
Verwaltungsaufwendungen 173 165 <strong>–</strong>8 224 221 <strong>–</strong>3<br />
Sonstige Aufwendungen <strong>–</strong> 52 52 0 94 94<br />
Zinsaufwendungen 1.347 1.477 130 1.400 1.688 288 3)<br />
Summe <strong>Ausgabe</strong>n 3.181 3.445 264 3.426 4.038 612<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 3.659 3.492 <strong>–</strong>167 3.984 3.590 <strong>–</strong>394<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 2.258 2.353 95 2.886 2.553 <strong>–</strong>333 2)<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 2.258 2.353 95 2.886 2.553 <strong>–</strong>333<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 1.401 1.139 <strong>–</strong>262 1.098 1.037 <strong>–</strong>61<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. 1 1.386 1.385 1 1.386 1.385 4)<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+)) <strong>–</strong>100,01 <strong>–</strong>100,01 0,00<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK 0,20 0,20 0,00 0,22 0,22 0,00<br />
Ausschüttungen absolut 1.400 1.404 4 1.400 1.404 4 1)<br />
Ausschüttungen in % des EK 7,00 7,00 0,00 7,00 7,00 0,00<br />
1) 2) Es wurde im Vergleich zum Prospekt mehr EK eingeworben. Entgegen der Prognose wurde das Darlehen 2008 noch nicht getilgt. Aufnahme des Darlehens zum November 2008.<br />
3) 4) Einschließlich der Kosten für die Zinssatzswaps bei den langfristigen Schiff sfi nanzierungsdarlehen. Summe aus freier Liquidität Betriebsphase und Liquiditätsreserve Investitionsphase.<br />
105 SCHIFFSFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> NAVALIA 12.
Schiff sfonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
„PORT ELISABETH“ GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
472 (Stand Ende Dezember <strong>2009</strong>)<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2008 I 2010<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Investitionsobjekt<br />
Bulkcarrier/Massengutfrachter, 55.500 tdw<br />
Charterer<br />
Nordhval Pte. Ltd., Singapur; Garantie des Chartervertrags<br />
durch DS Norden A/S, Kopenhagen<br />
Chartervertrag<br />
Laufzeit bis November 2012, Charterrate 18.750 USD/Tag<br />
netto<br />
Option auf Tonnagesteuer<br />
Bei Übernahme des Schiff es erfolgt<br />
Kaufpreis<br />
41.500 TUSD<br />
Werftablieferung l Übernahme, Indienststellung<br />
08.11.<strong>2009</strong><br />
Komplementär/Fondsgeschäftsführung<br />
Verwaltungsgesellschaft „PORT ELISABETH“ mbH, Hamburg<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Schiff sfonds Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Bereederungsvertrag<br />
Stella Marine Services GmbH & Co. KG, Hamburg<br />
Betriebsprüfung<br />
Bis dato noch keine abgeschlossene Betriebsprüfung<br />
Bericht<br />
Das MS „PORT ELISABETH“ wurde am 8. November <strong>2009</strong><br />
durch die Fondsgesellschaft übernommen. Anschließend<br />
hat es eine circa dreijährige Festcharter zu 18.750 USD/<br />
Tag bei Nordhval Pte. Ltd., Singapur, angetreten. Nordhval<br />
Pte. Ltd. ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der DS<br />
Norden A/S, Kopenhagen, die auch für die Erfüllung des<br />
Chartervertrags garantiert.<br />
Den Gesellschaftern wurde im Mai 2010 die prospektierte<br />
Auszahlung in Höhe von 2 Prozent ausgezahlt.
Schiff sfonds.<br />
(Angaben in TUSD)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK (ohne Agio) 20.600 13.808 <strong>–</strong>6.792 1)<br />
Agio 1.030 688 <strong>–</strong>342<br />
FK (Schiff shypothek, brutto) 27.000 27.000 0 2)<br />
EK Zwischenfi nanzierung 0 6.300 6.300 1)<br />
Sonstige Mittel 0 0 0<br />
Gesamt 48.630 47.796 <strong>–</strong>834<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis 41.500 41.500 0<br />
Sonstiges Investitionsvolumen 6.373 5.225 <strong>–</strong>1.148<br />
Liquiditätsreserve 757 1.071 314<br />
Gesamt 48.630 47.796 <strong>–</strong>834<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
FK 25.800 25.800 0 25.800 25.800 0<br />
Betriebsmittelkredit 1.200 0 <strong>–</strong>1.200 1.200 0 <strong>–</strong>1.200<br />
Tilgung 0 0 0 0 0 0<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 27.000 25.800 <strong>–</strong>1.200 27.000 25.800 <strong>–</strong>1.200<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Kalk. Einsatztage 90 53 <strong>–</strong>37 90 53 <strong>–</strong>37<br />
Chartereinnahmen 1.688 987 <strong>–</strong>701 1.688 987 <strong>–</strong>701 4)<br />
Sonstige Einnahmen <strong>–</strong> 3 3 <strong>–</strong> 17 17<br />
<strong>Ausgabe</strong>n Bereederung/Befrachtung 68 39 <strong>–</strong>29 68 39 <strong>–</strong>29<br />
Schiff sbetriebskosten 350 367 17 350 367 17<br />
Verwaltungsaufwendungen 83 175 92 83 231 148<br />
Sonstige Aufwendungen <strong>–</strong> 36 36 <strong>–</strong> 36 36<br />
Zinsaufwendungen 0 293 293 0 293 293<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 1.187 80 <strong>–</strong>1.107 1.187 38 <strong>–</strong>1.149<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 0 0 0 0 0 0<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 0 0 0 0 0 0<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 1.187 80 <strong>–</strong>1.107 1.187 38 <strong>–</strong>1.149<br />
Liquiditätsreserve inkl. Ford. und Verbindl. 1.533 977 <strong>–</strong>556 1.533 977 <strong>–</strong>556<br />
Gebundenes Kapital in % des Eigenkapitals<br />
(gebundenes Kapital (<strong>–</strong>)/freies Kapital (+)) <strong>–</strong>98,12 <strong>–</strong>98,11<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis in % des EK 0,07 0,04 <strong>–</strong>0,03 0,07 0,04 <strong>–</strong>0,03<br />
Ausschüttungen absolut 412 275 <strong>–</strong>137 412 275 <strong>–</strong>137<br />
Ausschüttungen in % des EK 2,00 2,00 0,00 2,00 2,00 0,00<br />
1) 2) Der Fonds war zum 31. Dezember <strong>2009</strong> noch nicht voll gezeichnet. Prospektgemäß endete die Zeichnungsphase am 31. März 2010. Inklusive des geplanten Betriebsmittelkredits.<br />
3) 4) Die Darlehen in USD wurden zum Anschaff ungskurs mit EUR/USD 1,4872 bewertet. Entgegen der Annahme, dass das Schiff schon Anfang Oktober abgeliefert werden konnte, ist es<br />
tatsächlich erst am 9. November <strong>2009</strong> von der Werft abgeliefert worden. Hierdurch ergeben sich Mindereinnahmen.<br />
107 SCHIFFSFONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> NAVALIA 13.
Aufgelöste Fonds.<br />
Fondsdaten (Stand 2004)<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
EastWest Property Fund, L. P., Atlanta, Georgia<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
1997 I 1998<br />
Jahr der Liquidation<br />
2003/2004<br />
Investitionsobjekt<br />
Saks Building in San Francisco/Exeter Building in Boston<br />
Bericht<br />
Der Fonds war Eigentümer der beiden Objekte Saks Building,<br />
San Francisco, und Exeter Building, Boston. Bereits im Jahr<br />
2003 wurden die Fondsobjekte verkauft und die Fondsgesellschaft<br />
im Anschluss liquidiert. Die Darlehen wurden mit<br />
dem Verkauf der Fondsobjekte vollständig getilgt.<br />
Für die Fondsobjekte konnte insgesamt ein Bruttoverkaufserlös<br />
von 51 Mio. USD erzielt werden. Aus der Liquidation<br />
konnte an die Gesellschafter eine Ausschüttung in<br />
Höhe von 135,19 Prozent des eingesetzten Eigenkapitals<br />
zurückgezahlt werden.<br />
Insgesamt konnten 178,69 Prozent des Eigenkapitals über<br />
Ausschüttungen an die Anleger zurückgeführt werden.
Aufgelöste Fonds.<br />
(Angaben in TUSD)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 28.500 28.500 0<br />
Agio 1.425 1.425 0<br />
FK 15.000 15.000 0<br />
Gesamt 44.925 44.925 0<br />
Ergebnisse<br />
Kumuliert 1997<strong>–</strong>2004 Soll Ist Abweichg.<br />
Steuerl. Ergebnis auf US-Basis in % des EK 36,30 66,48 30,18<br />
Ausschüttungen in % des EK 60,50 178,69 118,19<br />
Ausschüttungen inkl. Veräußerungserlösen in % auf das jeweilige gebundene EK<br />
Zeitraum 1)<br />
Ausschüttung Kommanditkapital (USD) Durchschnitt p. a.<br />
1997<strong>–</strong>2001 1) 35,00 % 28.500.000 1) 7,00 %<br />
2002<strong>–</strong>2004 1) 143,69 % 14.500.000 47,90 % 1)<br />
Gesamt 178,69 % 22,34 %<br />
1) Ohne Berücksichtigung von US-Steuern und Steuerberatungsgebühren.<br />
109 AUFGELÖSTE FONDS. PROVICTOR 1.
Aufgelöste Fonds.<br />
Fondsdaten (Stand 2006)<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
Star Property Fund, LP, Atlanta, Georgia<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
769<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
1997 I 1999<br />
Jahr des Objektverkaufs l Jahr der Liquidation<br />
2005 I 2006<br />
Kaufpreis gemäß Prospekt<br />
38.500.000 USD I 30.500.000 USD<br />
Verkaufspreis der Objekte vor Kosten<br />
38.300.000 USD I 47.300.000 USD<br />
General Partner<br />
Star Property Management, LLC, Atlanta<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
Star Property Management, LLC, Atlanta<br />
Treuhänder/Anlegerbetreuung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Client Service GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
ProVictor Immobilien GmbH, Düsseldorf<br />
Bericht<br />
Der Fonds war Eigentümer der beiden Objekte 555 North<br />
Michigan Avenue und Beverly Mercedes Place. Bereits im<br />
Jahr 2005 wurden die Fondsobjekte verkauft und die Fondsgesellschaft<br />
im Anschluss liquidiert. Die Darlehen wurden<br />
mit dem Verkauf der Fondsobjekte vollständig getilgt.<br />
Für die Fondsobjekte konnte insgesamt ein Bruttoverkaufserlös<br />
von 85,6 Mio. USD erzielt werden. Aus der Liquidation<br />
konnte an die Gesellschafter eine Ausschüttung in Höhe<br />
von 113 Prozent des eingesetzten Eigenkapitals zurückgezahlt<br />
werden.<br />
Insgesamt konnten 142,30 Prozent des Eigenkapitals über<br />
Ausschüttungen an die Anleger zurückgeführt werden.<br />
Objekte Kaufpreis der Verkaufspreis der Fertigstellung Verkauft<br />
Objekte (USD) Objekte vor Kosten (USD)<br />
Beverly Mercedes Place 38.500.000 38.300.000 1990 Januar 2005<br />
555 North Michigan Avenue 30.500.000 47.300.000 1998 Mai 2005
Aufgelöste Fonds.<br />
(Angaben in TUSD)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 36.750 36.750 0<br />
Agio 1.838 1.838 0<br />
FK 42.000 42.000 0<br />
Sonstige 0 1.286 1.286 1)<br />
Gesamt 80.588 81.874 1.286<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis Beverly Mercedes Place 38.500 38.500 0<br />
Kaufpreis 555 North Michigan Avenue 30.500 30.500 0<br />
Sonstige Kosten Investitionsphase 11.188 10.592 <strong>–</strong>596 2)<br />
Liquiditätsreserve 400 2.282 1.882 2)<br />
Gesamt 80.588 81.874 1.286<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Darlehen 42.000 42.000 0<br />
Tilgung 1.779 42.000 40.221<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 40.221 0 <strong>–</strong>40.221<br />
Bewirtschaftungsphase<br />
Kumuliert 1997<strong>–</strong>2005 Soll Ist Abweichg.<br />
Mieteinnahmen 54.002 42.097 <strong>–</strong>11.905<br />
Veräußerungspreis 0 85.600 85.600<br />
Sonstige Einnahmen 1.737 1.030 <strong>–</strong>707<br />
Sonstige Kosten 5.703 10.134 4.431<br />
Darlehenszinsen 24.163 25.754 1.591<br />
Liquiditätsüberschuss der Gesellschaft 24.095 48.420 24.325<br />
Liquiditätsreserve unter Berücksichtigung der<br />
Forderungen und Verbindlichkeiten per Stichtag 2.208 5.019 2.811<br />
Ergebnisse<br />
Kumuliert 1997<strong>–</strong>2005 Soll Ist Abweichg.<br />
Steuerl. Ergebnis auf US-Basis in % des EK 43,50 38,58 <strong>–</strong>4,92<br />
Ausschüttungen absolut 16.659 46.397 29.738<br />
Ausschüttungen in % des EK 60,50 142,30 81,80<br />
Ausschüttungen inkl. Veräußerungserlösen in % auf das jeweilige gebundene EK<br />
Zeitraum Ausschüttung Kommanditkapital (USD) Durchschnitt p. a.<br />
1998<strong>–</strong>2005 3) 142,30 % 36.750.000 3)<br />
17,79 %<br />
Gesamt 142,30 % 17,79 %<br />
1) 2) In der Investitionsphase fi elen nicht kalkulierte Einkünfte an. Im Zusammenhang mit der Insolvenz des Mieters All Star Café und den daraus resultierenden Neuvermietungskosten<br />
haben die beteiligten Partner Kosten der Syndizierung in Höhe von insgesamt 3,8 Mio. USD erstattet. Die zusätzliche Liquidität ist der im Finanz- und Investitionsplan ausgewiesenen<br />
Liquiditätsreserve hinzuzurechnen. 3) Ohne Berücksichtigung von US-Steuern und Steuerberatungsgebühren.<br />
111 AUFGELÖSTE FONDS. PROVICTOR 2.
Aufgelöste Fonds.<br />
Fondsdaten (Stand 2006)<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz, Register)<br />
Prime Property Fund, L.P., Atlanta, Georgia<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
1.525<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
1998 I 1999<br />
Jahr des Objektverkaufs l Jahr der Liquidation<br />
2005 I 2006<br />
Kaufpreis gemäß Prospekt<br />
36.250.000 USD I 112.915.912 USD<br />
Verkaufspreis der Objekte vor Kosten<br />
78.750.000 USD I 190.000.000 USD<br />
General Partner<br />
Prime Property Management, LLC, Atlanta<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
Prime Property Management, LLC, Atlanta<br />
Treuhänder/Anlegerbetreuung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Client Service GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
ProVictor Immobilien GmbH, Düsseldorf<br />
Bericht<br />
Der Fonds war Eigentümer der beiden Objekte Rhinelander<br />
Mansion in New York und 1200 K Street in Washington.<br />
Bereits im Jahr 2004 wurde der Verkauf der beiden<br />
Fondsobjekte und die daran anschließende Liquidierung<br />
beschlossen. Der Verkauf der Objekte wurde im Jahr 2005<br />
durchgeführt. Aufgrund langfristig gesicherter Einnahmen<br />
sowie der günstigen Kapitalmarktlage konnte insgesamt<br />
ein Bruttoverkaufserlös von 268,75 Mio. USD gegenüber einem<br />
Kaufpreis von 149,2 Mio. USD erzielt werden.<br />
Die Darlehen wurden mit dem Verkauf der Fondsobjekte<br />
vollständig getilgt.<br />
Aus der Liquidation konnte an die Gesellschafter eine Ausschüttung<br />
in Höhe von 214,04 Prozent des eingesetzten Eigenkapitals<br />
zurückgezahlt werden.<br />
Insgesamt konnten 257,06 Prozent des Eigenkapitals über<br />
Ausschüttungen an die Anleger zurückgeführt werden.<br />
Objekte Kaufpreis der Verkaufspreis der Fertigstellung Verkauf<br />
Objekte (USD) Objekte vor Kosten (USD)<br />
Rhinelander Mansion, New York 36.250.000 78.750.000 1898; renoviert 1986 April 2005<br />
1200 K Street, Washington D.C. 112.916.000 190.000.000 1991 April 2005
Aufgelöste Fonds.<br />
(Angaben in TUSD)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 83.550 83.550 0<br />
Agio 4.178 4.178 0<br />
FK 83.000 82.410 <strong>–</strong>590<br />
Sonstiges 0 4.367 4.367 1)<br />
Gesamt 170.728 174.505 3.777<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis Rhinelander Mansion 36.250 36.250 0<br />
Kaufpreis 1200 K Street 112.916 112.916 0<br />
Sonstige Kosten Investitionsphase 20.062 25.978 5.916 2)<br />
Liquiditätsreserve 1.500 <strong>–</strong>639 <strong>–</strong>2.139<br />
Gesamt 170.728 174.505 3.777<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Mögliche Darlehenshöhe 83.000 83.000 0<br />
Darlehensinanspruchnahme 82.410 82.410 0<br />
Tilgung 1.800 82.410 80.610<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 80.610 0 <strong>–</strong>80.610<br />
Bewirtschaftungsphase<br />
Kumuliert 1998<strong>–</strong>2005 Soll Ist Abweichg.<br />
Mieteinnahmen 81.651 76.825 <strong>–</strong>4.826<br />
Veräußerungspreis 0 268.750 268.750<br />
Sonstige Einnahmen 3.634 7.656 4.022<br />
Sonstige Kosten 7.054 12.496 5.442<br />
Darlehenszinsen 31.693 34.452 2.759<br />
Liquiditätsüberschuss der Gesellschaft 35.422 205.882 170.460<br />
Liquiditätsreserve unter Berücksichtigung der<br />
Forderungen und Verbindlichkeiten per Stichtag 9.864 7.637 <strong>–</strong>2.227<br />
Ergebnisse<br />
Kumuliert 1998<strong>–</strong>2005 Soll Ist Abweichg.<br />
Steuerl. Ergebnis auf US-Basis in % des EK 25,70 152,92 127,22<br />
Ausschüttungen absolut 35.927 212.843 176.916<br />
Ausschüttungen in % des EK 51,00 257,06 206,06<br />
Ausschüttungen inkl. Veräußerungserlösen in % auf das jeweilige gebundene EK<br />
Zeitraum Ausschüttung Kommanditkapital (USD) Durchschnitt p. a.<br />
1999<strong>–</strong>2005 3) 257,06 % 83.550.000 3)<br />
36,72 %<br />
Gesamt 257,06 % 36,72 %<br />
1) 2) In der Investitionsphase wurde ein nicht kalkulierter Einnahmenüberschuss erzielt. Nicht kalkulierte Zwischenfi nanzierungszinsen ausgeglichen durch reduzierte Auszahlungsansprüche<br />
(anteilig gemäß Beitrittsdatum). 3) Ohne Berücksichtigung von US-Steuern und Steuerberatungsgebühren.<br />
113 AUFGELÖSTE FONDS. PROVICTOR 3.
Aufgelöste Fonds.<br />
Fondsdaten (Stand 2007)<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
Georgetown Center Property Fund, L. P., Atlanta, Georgia<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
227<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
1996 I 1996<br />
Jahr des Objektverkaufs l Jahr der Liquidation<br />
2006 I 2007<br />
Kaufpreis gemäß Prospekt<br />
18.400.000 USD<br />
Verkaufspreis des Objekts vor Kosten<br />
36.000.000 USD<br />
General Partner<br />
Georgetown Center Management, LLC, Atlanta<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
Georgetown Center Management, LLC, Atlanta<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Client Service GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
ProVictor Immobilien GmbH, Düsseldorf<br />
Bericht<br />
Der Fonds war Eigentümer des Objektes 3040 M Street in<br />
Washington. Das Gebäude wurde im Jahr 2006 verkauft und<br />
die Gesellschaft im Anschluss daran liquidiert. Die Darlehen<br />
wurden vollständig zurückgeführt.<br />
Für das Fondsobjekt konnte insgesamt ein Bruttoverkaufserlös<br />
von 36 Mio. USD erzielt werden. Aus der Liquidation<br />
konnte an die Gesellschafter eine Ausschüttung in Höhe<br />
von 227,59 Prozent des eingesetzten Eigenkapitals zurückgezahlt<br />
werden.<br />
Insgesamt konnten 282,21 Prozent des Eigenkapitals über<br />
Ausschüttungen an die Anleger zurückgeführt werden.<br />
Objekt Kaufpreis des Verkaufspreis des Fertigstellung Verkauf<br />
Objekts (USD) Objekts vor Kosten (USD)<br />
Georgetown Center nebst 18.400.000 36.000.000 renoviert 1995; Fertigstellung März 2006<br />
neu errichtetem Anbau Anbau ebenfalls 1995
Aufgelöste Fonds.<br />
(Angaben in TUSD)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 11.600 11.600 0<br />
Agio 580 580 0<br />
FK 10.000 10.000 0<br />
Gesamt 22.180 22.180 0<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis Grundstück und Gebäude 18.400 18.400<br />
Sonstige Kosten Investitionsphase 3.500 3.910 410 1)<br />
Liquiditätsreserve 280 <strong>–</strong>130 <strong>–</strong>410 1)<br />
Gesamt 22.180 22.180 0<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Darlehen 10.000 10.000 0<br />
Aufstockung bei Umfi nanzierung 500 0 <strong>–</strong>500<br />
Tilgung 650 10.000 9.350<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 9.850 0 <strong>–</strong>9.850<br />
Bewirtschaftungsphase<br />
Kumuliert 1996<strong>–</strong>2006 Soll Ist Abweichg.<br />
Mieteinnahmen 19.362 16.844 <strong>–</strong>2.518<br />
Veräußerungspreis 0 36.000 36.000<br />
Sonstige Einnahmen 436 317 <strong>–</strong>119<br />
Sonstige Kosten 1.285 2.253 968<br />
Darlehenszinsen 8.328 7.508 <strong>–</strong>820<br />
Liquiditätsüberschuss der Gesellschaft 9.534 32.992 23.458<br />
Liquiditätsreserve unter Berücksichtigung der<br />
Forderungen und Verbindlichkeiten per Stichtag 1.121 1.963 842<br />
Ergebnisse<br />
Kumuliert 1996<strong>–</strong>2006 Soll Ist Abweichg.<br />
Steuerl. Ergebnis auf US-Basis in % des EK 44,10 177,25 133,15<br />
Ausschüttungen absolut 8.715 32.540 23.826<br />
Ausschüttungen in % des EK 84,00 282,21 198,21<br />
Ausschüttungen inkl. Veräußerungserlösen in % auf das jeweilige gebundene EK<br />
Zeitraum Ausschüttung Kommanditkapital (USD) Durchschnitt p. a.<br />
1997<strong>–</strong>2006 282,21 % 2) 11.600.000 28,22 2)<br />
Gesamt 282,21 % 28,22 %<br />
1) 2) Nicht kalkulierte Zwischenfi nanzierungszinsen ausgeglichen durch reduzierte Auszahlungsansprüche (anteilig gemäß Beitrittsdatum). Ohne Berücksichtigung von US-Steuern und<br />
Steuerberatungsgebühren.<br />
115 AUFGELÖSTE FONDS. IAW WASHINGTON.
Aufgelöste Fonds.<br />
Fondsdaten (Stand 2007)<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
ProVictor Property Fund VII, L. P., Atlanta, Georgia<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
2.327<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2003 I 2003<br />
Jahr des Objektverkaufs l Jahr der Liquidation<br />
2006 I 2007<br />
Kaufpreis gemäß Prospekt<br />
248.000.000 USD<br />
Verkaufspreis des Objekts vor Kosten<br />
294.000.000 USD<br />
General Partner<br />
ProVictor Property Fund VII Management, Inc., Atlanta<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
ProVictor Property Fund VII Management, Inc., Atlanta<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Client Service GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
ProVictor Immobilien GmbH, Düsseldorf<br />
Bericht<br />
Die Fondsgesellschaft war zu 100 Prozent an der Objektgesellschaft<br />
181 West Madison, L.P. beteiligt. Diese wiederum<br />
war Eigentümerin des Objektes 181 West Madison in Chicago.<br />
Das Gebäude wurde im Jahr 2006 verkauft und die<br />
Gesellschaft im Anschluss daran liquidiert. Die Darlehen<br />
wurden vollständig zurückgeführt.<br />
Für das Objekt der Beteiligungsgesellschaft konnte insgesamt<br />
ein Bruttoverkaufserlös von 294 Mio. USD erzielt werden.<br />
Aus der Liquidation konnte an die Gesellschafter eine<br />
Ausschüttung in Höhe von 107,06 Prozent des eingesetzten<br />
Eigenkapitals zurückgezahlt werden.<br />
Innerhalb eines Zeitraums von nur vier Jahren seit Emission<br />
konnten insgesamt 128,06 Prozent des Eigenkapitals über<br />
Ausschüttungen an die Anleger zurückgeführt werden.<br />
Objekt Kaufpreis des Verkaufspreis des Fertigstellung Verkauf<br />
Objekts (USD) Objekts vor Kosten (USD)<br />
100-%-Anteil an der Objektgesellschaft 248.000.000 294.000.000 1990 April 2006<br />
181 West Madison, L.P., Chicago, Illinois,<br />
Eigentümerin der Immobilie 181 West Madison
Aufgelöste Fonds.<br />
(Angaben in TUSD)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 118.050 118.050 0<br />
Agio 5.903 5.903 0<br />
FK 163.012 163.012 0<br />
Sonstige Einnahmen 2.130 28.828 26.698 1)<br />
Gesamt 289.095 315.793 26.698<br />
Mittelverwendung<br />
Gesamtkaufpreis der Fondsobjekte 248.000 248.000 0<br />
Sonstige Kosten Investitionsphase 33.398 54.705 21.307 2)<br />
Liquiditätsreserve 7.697 13.088 5.391<br />
Gesamt 289.095 315.793 26.698<br />
Darlehensentwicklung nur auf<br />
Ebene der Objektgesellschaft Soll Ist Abweichg.<br />
Darlehen 163.012 163.012 0<br />
Darlehenserhöhung 12.618 677 <strong>–</strong>11.941<br />
Mietereinbauten QRM 1.026 0 <strong>–</strong>1.026<br />
Tilgung 4.612 163.689 159.077<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 172.044 0 <strong>–</strong>172.044<br />
Bewirtschaftungsphase<br />
Kumuliert 2003<strong>–</strong>2006 Soll Ist Abweichg.<br />
Mieteinnahmen 91.012 70.826 <strong>–</strong>20.186<br />
Veräußerungspreis 0 294.000 294.000<br />
Sonstige Einnahmen 79.826 53.343 <strong>–</strong>26.483<br />
Objektausgaben 76.951 59.282 <strong>–</strong>17.669<br />
Sonstige <strong>Ausgabe</strong>n 25.504 25.333 <strong>–</strong>171<br />
Darlehenszinsen 0<br />
Liquiditätsüberschuss der Gesellschaft 24.098 127.700 103.602<br />
Liquiditätsreserve unter Berücksichtigung der<br />
Forderungen und Verbindlichkeiten per Stichtag 8.863 10.660 1.797<br />
Ergebnisse<br />
Kumuliert 2003<strong>–</strong>2006 Soll Ist Abweichg.<br />
Steuerl. Ergebnis auf US-Basis in % des EK 6,70 28,29 21,59<br />
Ausschüttungen absolut 12.739 78.654 65.914<br />
Ausschüttungen in % des EK 28,00 128,06 100,06<br />
Ausschüttungen inkl. Veräußerungserlösen in % auf das jeweilige gebundene EK<br />
Zeitraum Ausschüttung Kommanditkapital (USD) Durchschnitt p. a.<br />
2003<strong>–</strong>2006 128,06 % 3) 118.050.000 32,02 % 3)<br />
Gesamt 128,06 % 32,02 %<br />
1) 2) Da die Investitionsphase bis einschließlich 2003 andauerte, sind hier auch die Einnahmenüberschüsse aus 2002 und 2003 erfasst. Abweichungen kommen hauptsächlich in den Bereichen<br />
der nach US GAAP zu kapitalisierenden Kaufnebenkosten zustande (zum Beispiel Rückstellung für Grundsteuer, Bewertung der bestehenden Mietverträge). Darüber hinaus fi elen<br />
aufgrund der Veräußerung der Immobilie nur noch anteilige Mieteinkünfte an. 3) Ohne Berücksichtigung von US-Steuern und Steuerberatungsgebühren.<br />
117 AUFGELÖSTE FONDS. PROVICTOR 7.
Aufgelöste Fonds.<br />
Fondsdaten (Stand 2008)<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
ProVictor Property Fund IV, L.P., Atlanta, Georgia<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
4.357<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
1999 I 2001<br />
Jahr des Objektverkaufs l Jahr der Liquidation<br />
2007 I 2008<br />
General Partner<br />
ProVictor Property Fund IV Management, Inc., Atlanta<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
ProVictor Property Fund IV Management, Inc., Atlanta<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Client Service GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
ProVictor Immobilien GmbH, Düsseldorf<br />
Bericht<br />
Der Fonds war Eigentümer der Objekte 333 Bush Street<br />
in San Francisco sowie 1200 New Hampshire und 2300 M<br />
Street in Washington.<br />
Im Umfeld der günstigen Marktsituation wurden 2007 Verkaufsverhandlungen<br />
zu den Objekten aufgenommen.<br />
Dabei konnten die Objekte erfolgreich veräußert werden.<br />
Insgesamt wurden durch die Verkäufe rund 512 Mio. USD<br />
erzielt und somit rund 96 Prozent mehr als die ursprünglichen<br />
Kaufpreise der Objekte.<br />
Im Jahr 2008 wurde eine letzte Ausschüttung in Höhe von<br />
4 Prozent, bezogen auf das Eigenkapital, ausgeschüttet.<br />
Objekt Kaufpreis des Verkaufspreis des Fertigstellung Verkauf<br />
Objekts (USD) Objekts vor Kosten (USD)<br />
333 Bush Street 152.500.000 281.000.000 1986 Juni 2007<br />
1200 New Hampshire Avenue 81.300.000 164.995.661 1980 Oktober 2007<br />
2300 M Street 30.250.000 66.058.339 1984 Oktober 2007
Aufgelöste Fonds.<br />
(Angaben in TUSD)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 194.900 194.900 0<br />
Agio 9.745 9.766 21<br />
FK 121.000 121.000 0<br />
Sonstiges 0 <strong>–</strong>3.648 <strong>–</strong>3.648 1)<br />
Gesamt 325.645 322.018 <strong>–</strong>3.627<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis 333 Bush Street 152.500 147.407 <strong>–</strong>5.093<br />
Kaufpreis 1200 New Hampshire Ave. 81.300 81.300 0<br />
Kaufpreis 2300 M Street 30.250 30.250 0<br />
Sonstige Kosten Investitionsphase 56.595 65.296 8.701 2)<br />
Liquiditätsreserve 5.000 <strong>–</strong>2.235 <strong>–</strong>7.235 2)<br />
Gesamt 325.645 322.018 <strong>–</strong>3.627<br />
Darlehensentwicklung Soll Ist Abweichg.<br />
Darlehen 121.000 121.000 0<br />
Tilgung 5.970 121.000 115.030<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 115.030 0 <strong>–</strong>115.030<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Mieteinnahmen 29.250 12.735 <strong>–</strong>16.515 193.682 194.642 960 3)<br />
Sonstige Einnahmen 909 4.081 3.172 7.314 8.387 1.073<br />
Verkaufserlös brutto 0 512.054 512.054 0 512.054 512.054<br />
Verkaufsnebenkosten 0 8.627 8.627 0 8.627 8.627 3)<br />
Sonstige Kosten 2.554 2.961 407 11.669 12.396 727 3)<br />
Darlehenszinsen 8.923 9.555 632 72.984 73.892 908 4)<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 18.682 507.727 489.045 116.343 620.168 503.825 3)<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 2.146 117.175 115.029 5.970 121.000 115.030<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel <strong>–</strong> 0 <strong>–</strong> <strong>–</strong> 0 <strong>–</strong><br />
Tilgungssaldo 2.146 117.175 115.029 5.970 121.000 115.030<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 16.536 390.552 374.016 110.373 499.168 388.795<br />
Liquiditätsreserve unter Berücksichtigung der<br />
Forderungen und Verbindlichkeiten per Stichtag 20.909 17.815 <strong>–</strong>3.094 5)<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis auf US-Basis in % des EK 6,50 126,72 120,22 32,70 155,65 122,95 3)<br />
Ausschüttungen absolut (2008) 15.592 7.920 <strong>–</strong>7.672 130.583 468.967 333.384 3)<br />
Ausschüttungen in % des EK (2008) 8,00 4,00 <strong>–</strong>4,00 67,00 242,89 175,89 3)<br />
1) 2) Ungeplantes Einnahmendefi zit in der Platzierungsphase. Nicht kalkulierte Zwischenfi nanzierungszinsen von 10 Mio. USD aufgrund der länger als erwartet dauernden Platzierungsphase<br />
sowie eine unkalkulierte Ausschüttung über 3 Mio. USD an den Gründungskommanditisten, die diesem vertraglich bis zum Zeitpunkt der Vollplatzierung zustand. 3) Die Objekte<br />
wurden 2007 vorzeitig veräußert, inklusive der 2008 an die Gesellschafter vorgenommenen Abschlusszahlung. Das Ergebnis 2007 ist geschätzt, da die steuerlichen Werte seitens der<br />
Fondsgeschäftsführung zum Zeitpunkt der <strong>Leistungsbilanz</strong>erstellung noch nicht mitgeteilt werden konnten. 4) Inklusive Vorfälligkeitsentschädigung. 5) Die verbliebene Liquidität wurde<br />
nach Abzug der verbliebenen Kosten 2008 an die Gesellschafter ausgezahlt. Aufgrund der Liquidation des Fonds 2007 wurden die Daten per Stand 2007 abgebildet. Ausnahme: Ausschüttungen.<br />
119 AUFGELÖSTE FONDS. PROVICTOR 4.
Aufgelöste Fonds.<br />
Fondsdaten (Stand 2008)<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
ProVictor Property Fund V, L.P., Atlanta, Georgia<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
3.230<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2001 I 2001<br />
Jahr des Objektverkaufs l Jahr der Liquidation<br />
2007 I voraussichtlich 2008<br />
Investitionsobjekt/Lage des Objekts<br />
37,5-%-Anteil an der Objektgesellschaft 666 Fifth, L.P., Eigentümerin<br />
der Immobilie 666 Fifth Avenue in New York<br />
Mietfl äche<br />
41-stöckiges Bürogebäude, Mietfl äche 135.860 m², Grundstück<br />
3.729 m²<br />
Fertigstellung l Übernahme<br />
1957 I Teilrenovierungen im Jahr 1999 für 39 Mio. USD sowie<br />
Renovierung von 8 der 20 Aufzüge im Jahr 2004<br />
Kaufpreis des 37,5-%-Anteils an der 666 Fifth, L.P. gemäß<br />
Prospekt<br />
90.525.000 USD<br />
Verkaufspreis des Objekts vor Kosten<br />
1.800.000.000 USD<br />
General Partner<br />
ProVictor Property Fund V Management, Inc., Atlanta<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
ProVictor Property Fund V Management, Inc., Atlanta<br />
Treuhänder/Anlegerbetreuung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Client Service GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
ProVictor Immobilien GmbH, Düsseldorf<br />
Bericht<br />
Die Fondsgesellschaft ist zu 37,5 Prozent an der Objektgesellschaft<br />
666 Fifth L.P. beteiligt. Diese wiederum ist Eigentümerin<br />
des Objekts 666 Fifth Avenue in New York.<br />
Das Objekt 666 Fifth Avenue wurde 2007 zum Rekordpreis<br />
von 1,8 Mrd. USD veräußert. Damit handelt es sich um den<br />
höchsten Kaufpreis, der jemals für ein Bürogebäude in den<br />
USA erzielt worden ist. Das Objekt wurde 2000 für 518 Mio.<br />
USD von der Objektgesellschaft erworben.<br />
Im Jahr 2008 wurde eine letzte Ausschüttung in Höhe von<br />
12,8 Prozent, bezogen auf das Eigenkapital, ausgeschüttet.<br />
Objekt Kaufpreis des Verkaufspreis des Fertigstellung Verkauf<br />
Objekts (USD) Objekts vor Kosten (USD)<br />
Immobilie 666 Fifth Avenue in New York 518.000.000 1.800.000.000 1957 Januar 2007
Aufgelöste Fonds.<br />
(Angaben in TUSD)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 122.300 122.300 0 1)<br />
Agio 6.115 6.115 0<br />
Gesamt 128.415 128.415 0<br />
Mittelverwendung<br />
Kaufpreis für den 37,5-%-Anteil an 666 Fifth, L. P. 90.525 90.525 0<br />
Sonstige Kosten Investitionsphase 34.890 34.181 <strong>–</strong>709 2)<br />
Liquiditätsreserve 3.000 3.709 709<br />
Gesamt 128.415 128.415 0<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Objektgesellschaft 666 Fifth, L. P. (Stand 2006) 3)<br />
Mieteinnahmen 84.419 78.929 <strong>–</strong>5.490 450.714 444.089 <strong>–</strong>6.625<br />
Sonstige Einnahmen 12.756 24.810 12.054 60.549 102.797 42.248<br />
Objektausgaben 35.156 43.716 8.560 186.884 213.033 26.149<br />
Darlehenszinsen 27.145 20.187 <strong>–</strong>6.958 160.072 98.622 <strong>–</strong>61.450<br />
Beteiligungsgesellschaft (Stand 2007)<br />
Anteiliger Einnahmenüberschuss aus 666 Fifth, L. P. 12.182 1.097 <strong>–</strong>11.085 71.431 105.922 34.491 4)<br />
Anteiliger Verkaufserlös aus 666 Fifth, L.P. 0 313.787 313.787 0 313.787 313.787 4)<br />
Sonstige Einnahmen 493 6.280 5.787 2.870 8.868 5.998<br />
Anteilige Objektkosten 6.390 0 <strong>–</strong>6.390 9.599 15.098 5.499 4)<br />
Fondskosten 724 287 <strong>–</strong>437 4.404 4.164 <strong>–</strong>240<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 5.561 320.877 315.316 60.298 409.315 349.017 4)<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 0 0 0 0 0 0<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel <strong>–</strong> 0 <strong>–</strong> <strong>–</strong> 0 <strong>–</strong><br />
Tilgungssaldo 0 0 0 0 0 0<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 5.561 320.877 315.316 60.298 409.315 349.017 1)<br />
Liquiditätsreserve unter Berücksichtigung<br />
der Ford. und Verbindl. per Stichtag 9.978 13.882 3.904 5)<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis auf US-Basis in % des EK 5,90 340,73 334,83 20,40 375,50 355,10<br />
Ausschüttungen absolut (2008) 9.784 12.500 2.716 72.157 436.134 363.977 6)<br />
Ausschüttungen in % des EK (2008) 8,00 12,80 4,80 59,00 453,79 394,79 6)<br />
1) Vorzeitige Kapitalrückführung im Jahr 2004 von 20 % aus Refi nanzierungserlösen der Objektgesellschaft (daher Angaben zeitanteilig ab 2004 bezogen auf restliches Eigenkapital von<br />
97,84 Mio. USD). 2) Rund 3,1 Mio. USD weniger Kosten für Umbau, Renovierung, Vermietung; rund 2,4 Mio. USD nicht kalkulierte Zwischenfi nanzierungskosten aufgrund verzögerter<br />
EK-Platzierung. 3) Aufgrund der Veräußerung des Objekts Anfang 2007 und Liquidation der Fonds KG werden die Daten auf Basis 2006 dargestellt. Das Darlehen wurde ausschließlich<br />
auf Ebene der Objektgesellschaft aufgenommen. 4) Veräußerung des Objekts Anfang 2007. 5) Die restliche Liquidität wird nach Verrechnung der restlichen Steuern und Gebühren an<br />
die Anleger ausgezahlt. 6) Kapitalrückzahlung aus Veräußerungserlös im Jahr 2007 vor Abzug der Steuern. Aufgrund der Liquidation des Fonds 2007 wurden die Daten per Stand 2007<br />
abgebildet. Ausnahme: Ausschüttungen.<br />
121 AUFGELÖSTE FONDS. PROVICTOR 5.
Aufgelöste Fonds.<br />
Fondsdaten<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz, Register)<br />
ProVictor Property Fund VI, L.P., Suite 400, Two Ravinia Drive,<br />
Atlanta, Georgia 30346 - 2104, Secretary of State des Bundesstaates<br />
Georgia<br />
Rechtsform der Gesellschaft<br />
Limited Partnership<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
3.199<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2001 I 2003<br />
Jahr des Objektverkaufs l Jahr der Liquidation<br />
2008 I voraussichtlich <strong>2009</strong><br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
In den USA Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung,<br />
in Deutschland aufgrund Doppelbesteuerungsabkommen<br />
nicht zu versteuern; die Einkünfte unterliegen aber dem<br />
Progressionsvorbehalt; die Zinserträge aus den liquiden<br />
Mitteln sind in Deutschland als gewerbliche Einkünfte anteilig<br />
zu versteuern.<br />
Investitionsobjekt<br />
75-%-Anteil an der Objektgesellschaft TST/TMW 405 Lexington<br />
L.P., Eigentümerin der Immobilie Chrysler Building in<br />
New York<br />
Mietfl äche<br />
77-stöckiges Bürogebäude, Mietfl äche 111.202 m2 Fertigstellung/Übernahme<br />
1930 als damals größtes Gebäude der Welt/<br />
zwischen 1998<strong>–</strong>2000 vollständig renoviert<br />
Kaufpreis des 75-%-Anteils an der TST/TMW 405 Lexington<br />
L.P. gemäß Prospekt<br />
133.698.140 USD<br />
Verkaufspreis des Objekts vor Kosten<br />
800.000.000 USD<br />
Sonstige Angaben<br />
General Partner<br />
ProVictor Property Fund VI Management, Inc., Atlanta<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
ProVictor Property Fund VI Management, Inc., Atlanta<br />
Präsident der Gesellschaft: David Pahl<br />
Treuhänder/Anlegerbetreuung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Client Service GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
ProVictor Immobilien GmbH, Düsseldorf<br />
Bericht<br />
Die Fondsgesellschaft war zu 75 Prozent an der TST/TMW<br />
Lexington, L.P. beteiligt. Diese wiederum war Eigentümerin<br />
an dem Objekt Chrysler Building in New York.<br />
Das Objekt Chrysler Building wurde im Juni 2008 für 800<br />
Mio. USD veräußert, die Objektgesellschaft wurde liquidiert.<br />
Nach Abzug der Kosten und Darlehensrückzahlungen beträgt<br />
der anteilige Netto-Verkaufserlös der Fondsgesellschaft<br />
vor Steuern 310.275.712 USD.<br />
Eine erste Bruttoausschüttung aus dem Verkauf wurde im<br />
August 2008 in Höhe von 151 Prozent, bezogen auf das<br />
Eigenkapital, vorgenommen. <strong>2009</strong> fl oss eine weitere Ausschüttung<br />
von 7,2 Prozent an die Anleger.<br />
Objekt Kaufpreis des Objekts (USD) Verkaufspreis des Objekts Fertigstellung Verkauf<br />
vor Kosten (USD)<br />
Chrysler Building in New York 390.000.000 800.000.000 1930 Juli 2008
Aufgelöste Fonds.<br />
(Angaben in TUSD)<br />
Investitionsphase Soll Ist Abweichg.<br />
Mittelherkunft<br />
EK 145.450 145.450 0<br />
Agio 7.273 7.273 0<br />
Mezzanine Loan 22.500 22.500 0<br />
Sonstige Einnahmen 0 2.182 2.182<br />
Gesamt 175.223 177.405 2.182<br />
Mittelverwendung<br />
Beitrittspreis für den 75%-Gesellschaftsanteil<br />
an der TST/TMW 405 Lexington, L. P. 133.698 133.743 45<br />
Sonstige Kosten Investitionsphase 34.025 37.751 3.726 1)<br />
Liquiditätsreserve 7.500 5.911 <strong>–</strong>1.589<br />
Gesamt 175.223 177.405 2.182<br />
Darlehensentwicklung auf Ebene Soll Ist Abweichg.<br />
der Objektgesellschaft<br />
Darlehen 220.000 220.000 0<br />
Tilgung 13.462 220.000 206.538<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 206.538 0 <strong>–</strong>206.538 2)<br />
Darlehensentwicklung Mezzanine Loan Soll Ist Abweichg.<br />
Beteiligungsgesellschaft<br />
Darlehen 22.500 22.500 0<br />
Tilgung 976 22.500 21.524<br />
Darlehensvaluta per Stichtag 21.524 0 <strong>–</strong>21.524 2)<br />
Bewirtschaftungsphase Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Objektgesellschaft TST/TMW 405 Lexington, L. P.<br />
Mieteinnahmen 67.779 33.953 <strong>–</strong>33.826 427.166 390.593 <strong>–</strong>36.573<br />
Sonstige Einnahmen 11.665 4.913 <strong>–</strong>6.752 52.290 93.479 41.189<br />
Objektausgaben 39.219 42.678 3.459 221.563 265.130 43.567<br />
Sonstige <strong>Ausgabe</strong>n 3.056 151 <strong>–</strong>2.905 22.612 55.661 33.049<br />
Darlehenszinsen 16.964 7.773 <strong>–</strong>9.191 122.332 108.934 <strong>–</strong>13.398 3)<br />
Beteiligungsgesellschaft<br />
Anteiliger Einnahmenüberschuss aus<br />
TST/TMW 405 Lexington, L. P. 13.035 2.172 <strong>–</strong>10.863 74.588 49.922 <strong>–</strong>24.667<br />
Sonstige Einnahmen 537 324 <strong>–</strong>212 3.118 896 <strong>–</strong>2.222<br />
Fondskosten 807 502 <strong>–</strong>305 5.175 5.119 <strong>–</strong>556<br />
Mezzanine Loan/Darlehenszinsen <strong>–</strong> 621 621 <strong>–</strong> 10.494 10.494 3)<br />
Liquiditätsergebnis der Bewirtschaftungsphase 12.765 1.374 <strong>–</strong>11.391 72.531 35.204 <strong>–</strong>37.326<br />
Darlehenstilgung des Geschäftsjahres 214 21.756 21.541 976 22.500 21.524<br />
Aufnahme (<strong>–</strong>)/Tilgung (+) weiterer Fremdmittel 0 0 0 0 0 0<br />
Tilgungssaldo 214 21.756 21.541 976 22.500 21.524<br />
Liquiditätsergebnis vor Ausschüttung 12.551 <strong>–</strong>20.382 <strong>–</strong>32.933 71.556 12.704 <strong>–</strong>58.852<br />
Liquiditätsreserve unter Berücksichtigung der<br />
Forderungen und Verbindlichkeiten per Stichtag 15.008 17.908 2.901<br />
Ergebnisse Soll Ist Abweichg. Soll Ist Abweichg.<br />
Berichtsjahr Kumuliert seit Beginn<br />
Steuerl. Ergebnis auf US-Basis in % des EK 4,60 149,37 144,77 20,00 157,15 137,15<br />
Ausschüttungen absolut 11.636 0 <strong>–</strong>11.636 74.180 334.265 260.085<br />
Ausschüttungen in % des EK 8,00 159,43 151,43 51,00 193,43 142,43<br />
1) 2) Es sind rund 3,7 Mio. USD nicht kalkulierte Zwischenfi nanzierungskosten aufgrund verzögerter EK-Platzierung angefallen. Das Objekt wurde im Juli 2008 veräußert, die Objektgesellschaft<br />
liquidiert. Angaben daher nur zeitanteilig bis zur Liquidierung. Die Darlehen wurden entsprechend getilgt. 3) Es wurden weniger Zinseinnahmen als geplant vereinnahmt.<br />
123 AUFGELÖSTE FONDS. PROVICTOR 6.
Aufgelöste Fonds.<br />
Fondsdaten (Stand 2006)<br />
Name des Fonds (Firma, Sitz)<br />
Seldac 1. Kommunaler-Rendite-Fonds GmbH & Co. KG<br />
(Seldac 5), Düsseldorf<br />
Anzahl der Gesellschafter<br />
255<br />
Emissionsjahr l Jahr der Schließung<br />
2002 I 2004<br />
Jahr der Liquidation<br />
2006<br />
Steuerliche Einkunftsart<br />
Einkünfte aus Gewerbebetrieb<br />
Ehemalige Investitionsobjekte<br />
94 %-Beteiligung an der Haus- und Grundbesitzgesellschaft<br />
Elsterwerda GmbH (HGE; Wohnimmobilien). 100-%-Alleingesellschafterin<br />
an der BioEnergie Elbe-Elster GmbH & Co.<br />
KG (BEE; Biomasseheizkraftwerk).<br />
Lage der Objekte<br />
Elsterwerda, Brandenburg<br />
Fertigstellung/Übernahme<br />
HGE: Wohnungen wurden von 1999 bis 2002 modernisiert<br />
BEE: Fertigstellung im Jahr 2004<br />
Nutzung<br />
HGE: 830 Wohnungen, 12 Gewerbefl ächen, 10 Garagen und<br />
694 PKW-Stellfl ächen in Elsterwerda<br />
BEE: Stromerzeugung<br />
Mieter<br />
Zu 100 % verpachtet über einen Generalpachtvertrag an die<br />
kommunale Verwaltungsgesellschaft Wohnungsbaugesellschaft<br />
Elsterwerda mbH (WGE<strong>–</strong>100 -prozentigen Tochtergesellschaft<br />
der Stadt Elsterwerda)<br />
Laufzeit Mietvertrag<br />
31.12.2024<br />
Kaufpreis Geschäftsanteile HGE l Kommanditkapital BEE<br />
12.271.000 EUR I 20.500.000 EUR<br />
Komplementär<br />
Seldac 1. Verwaltungs GmbH, Düsseldorf<br />
Fondsgeschäftsführung<br />
Seldac 1. Verwaltungs GmbH, Düsseldorf<br />
Treuhänder/Anlegerverwaltung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Treuhand GmbH, Düsseldorf<br />
Garantiegeber Platzierung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf<br />
Bericht<br />
Die Fondsgeschäftsführung hat 2007 den Verkauf des Biomasseheizkraftwerks<br />
durchgeführt.<br />
Da nach Veräußerung des Kraftwerks ein Teil der laufenden<br />
Erträge dauerhaft ausblieb, hat die Fondsgeschäftsführung<br />
den Gesellschaftern das Angebot zur Rückübertragung ihrer<br />
Kommanditanteile gemacht. Die Abwicklung wurde mit Wirkung<br />
zum 31. Dezember 2006 durchgeführt. Dabei wurde<br />
den Gesellschaftern ihr gesamtes Eigenkapital inklusive Agio<br />
unter Berücksichtigung der steuerlichen Ergebniszuweisungen<br />
und Ausschüttungen zuzüglich einer zeitanteiligen Verzinsung<br />
zurückgezahlt.
IK European Real Estate GmbH & Co. KG<br />
Die Platzierung der IK European Real Estate GmbH & Co. KG<br />
begann im Jahr 2008. Infolge der Unsicherheiten, die sich<br />
aus der Wirtschafts- und Finanzkrise auch auf der Seite der<br />
privaten Anleger ergaben, zeichnete sich ab, dass der Platzierungserfolg<br />
hinter den Erwartungen blieb. Der Initiator hat<br />
sich daher im November 2008 entschieden, die Platzierung<br />
zunächst auszusetzen. Im August <strong>2009</strong> wurde der Fonds<br />
nach Gesellschafterbeschluss rückabgewickelt: Die bereits<br />
eingetretenen Anleger erhielten zusätzlich zu der Rückzahlung<br />
ihrer Einlage nebst Agio eine zeitanteilige Verzinsung<br />
von 5 Prozent p. a.<br />
125 AUFGELÖSTE FONDS. <strong>IDEENKAPITAL</strong> SELDAC 5/<strong>IDEENKAPITAL</strong> IMMOBILIEN EUROPA.
Testat.<br />
Die <strong>Leistungsbilanz</strong> <strong>2009</strong> erscheint in zwei Aufl agen. Die<br />
vorliegende <strong>Leistungsbilanz</strong> ist die vorläufi ge <strong>Ausgabe</strong> für<br />
das Berichtsjahr <strong>2009</strong>. Die aufgeführten Fondsdaten wurden<br />
nach aktuellem Sachstand per September 2010 und bestem<br />
Wissen zusammengestellt. Sofern bis zum oben genannten<br />
Zeitpunkt keine aktuellen Daten vorlagen, werden zunächst<br />
die Daten des Vorjahres veröff entlicht und entsprechend<br />
gekennzeichnet. Nach Vorlage aller endgültigen Jahresabschlüsse<br />
der aufgeführten Fonds wird <strong>IDEENKAPITAL</strong> AG die<br />
endgültige und durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft<br />
testierte <strong>Leistungsbilanz</strong> <strong>2009</strong> veröff entlichen.
<strong>IDEENKAPITAL</strong> auf einen Blick.<br />
Organe der <strong>IDEENKAPITAL</strong><br />
(Stand Herausgabedatum)<br />
100 %<br />
Holding<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG<br />
ERGO<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG (Holding)<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong><br />
Financial Engineering AG<br />
Immobilien, LV,<br />
Schiffsfonds, Sonstige<br />
Produktentwicklung<br />
geschlossene Fonds<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong><br />
Financial Service AG<br />
Vertriebssteuerung<br />
Vertrieb<br />
Vorstand Aufsichtsrat<br />
Rolf Engelhardt Dr. Joachim Girnth (Vorsitzender)<br />
Michael Ide Dr. Andreas Jahn<br />
Markus Hargasser<br />
Die Ergo Versicherungsgruppe AG gehört mehrheitlich zur<br />
Münchener Rück-Gruppe (www.munichre.com)<br />
Münchener Rück<br />
Munich Re Group<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong><br />
Client Service GmbH<br />
Treuhandtätigkeit<br />
Kundenbetreuung<br />
Anlegerbetreuung<br />
Gesellschaftsdaten<br />
Wirkungsort der Vorstände jeweils Düsseldorf<br />
Gesellschaftssitz Berliner Allee 27<strong>–</strong>29, 40212 Düsseldorf<br />
Handelsregistereintrag HRB 39717, AG Düsseldorf<br />
Grundkapital 5.000.000 EUR<br />
Gesellschafter ERGO Versicherungsgruppe AG, Düsseldorf (100 %)<br />
Gründungsjahr 19. Juli 1999/letzte Satzungsänderung 14. Oktober 2005<br />
Unternehmensgegenstand der Erwerb, die Betreuung, die Fortführung und die Veräußerung<br />
von Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen sowie die<br />
Verwaltung von Unternehmen sowie die Verwaltung und Verwertung<br />
der sonstigen Vermögensinteressen der Gesellschaft<br />
94,7 %<br />
127 LEISTUNGSBILANZ <strong>2009</strong>. TESTAT / <strong>IDEENKAPITAL</strong> AUF EINEN BLICK.
<strong>IDEENKAPITAL</strong> auf einen Blick.<br />
Vertrieb<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Financial Service AG<br />
Vorstand Aufsichtsrat<br />
Marco Ambrosius<br />
Gesellschaftsdaten<br />
Rolf Engelhardt (Vorsitzender)<br />
Michael Ide<br />
Daniela Schulte<br />
Gesellschaftssitz Berliner Allee 27<strong>–</strong>29, 40212 Düsseldorf<br />
Handelsregistereintrag AG Düsseldorf HRB 35263,<br />
Grundkapital 511.291,88 EUR<br />
Mehrheitsgesellschafter <strong>IDEENKAPITAL</strong> AG (100 %)<br />
Gründungsjahr 1996<br />
Produktentwicklung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Financial Engineering AG<br />
Vorstand Aufsichtsrat<br />
Sascha Böttcher-Gutheil Michael Ide (Vorsitzender)<br />
Daniela Schulte<br />
Gesellschaftsdaten<br />
Marco Ambrosius<br />
Rolf Engelhardt<br />
Gesellschaftssitz Berliner Allee 27<strong>–</strong>29, 40212 Düsseldorf<br />
Handelsregistereintrag AG Düsseldorf HRB 39010<br />
Grundkapital 126.000 EUR<br />
Mehrheitsgesellschafter <strong>IDEENKAPITAL</strong> AG (100 %)<br />
Gründungsjahr 1998<br />
Anlegerbetreuung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Client Service GmbH<br />
Geschäftsführung Beirat<br />
Thomas Bister-Füsser<br />
Gesellschaftsdaten<br />
Rolf Engelhardt (Vorsitzender)<br />
Frank Figiel<br />
Michael Ide<br />
Gesellschaftssitz Berliner Allee 27<strong>–</strong>29, 40212 Düsseldorf<br />
Handelsregistereintrag AG Düsseldorf HRB 37165<br />
Stammkapital 26.000 EUR<br />
Mehrheitsgesellschafter <strong>IDEENKAPITAL</strong> AG (100 %)<br />
Gründungsjahr 1996<br />
Anzahl der betreuten Anleger über 63.000 (Stand 12/<strong>2009</strong>)
<strong>IDEENKAPITAL</strong> auf einen Blick.<br />
Management der Produktentwicklung<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> Financial Engineering AG, Düsseldorf<br />
Daniela Schulte<br />
1988<strong>–</strong>1991 Ausbildung zur Bankkauff rau, Stadtsparkasse Köln<br />
1991<strong>–</strong>1996 Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität in Köln,<br />
Abschluss Diplomkauff rau<br />
Studienbegleitendes Traineeprogramm, Stadtsparkasse Köln,<br />
Stipendiatin Eberle-Butschkau-Stiftung<br />
1994 Auslandsstudium, Università Luigi Bocconi, Mailand,<br />
Studiengang „Internationales Management “<br />
1996<strong>–</strong>1999 Stadtsparkasse Köln, zuletzt Bereich Interne Unternehmensberatung<br />
1999<strong>–</strong>2000 ifb GmbH, Institut für betriebswirtschaftliche Beratung von Banken<br />
2000<strong>–</strong>2005 <strong>IDEENKAPITAL</strong> AG, Düsseldorf, verschiedene Positionen,<br />
zuletzt Direktorin Finance<br />
Seit 2006 <strong>IDEENKAPITAL</strong> Financial Engineering AG,<br />
Düsseldorf, Mitglied des Vorstands<br />
Sascha Böttcher-Gutheil<br />
1997<strong>–</strong>1999 Ausbildung zum Schiff fahrtskaufmann,<br />
Maersk Deutschland GmbH, Hamburg<br />
1999<strong>–</strong>2000 Maersk Deutschland GmbH, Hamburg;<br />
Sachbearbeiter Customer Service<br />
und Kundenbetreuer Transatlantik<br />
2000<strong>–</strong>2002 Maersk KK, Tokio; Assistant Marketing Manager<br />
2002<strong>–</strong>2004 Maersk Deutschland GmbH, Hamburg;<br />
Assistant Manager E-Commerce<br />
2002<strong>–</strong>2006 Studium der Wirtschaftswissenschaften an der FOM Hamburg,<br />
Abschluss Diplomkaufmann (FH)<br />
2004<strong>–</strong>2006 Maersk Deutschland GmbH, Hamburg;<br />
Assistant Manager Sales and Business Development<br />
2006<strong>–</strong>2007 MPC Münchmeyer Petersen Steamship GmbH, Hamburg;<br />
Fondskonzeption, Projektentwicklung,<br />
2008<strong>–</strong>2010 Vorstand der <strong>IDEENKAPITAL</strong> Marine Finance AG, Hamburg<br />
Seit August 2010 Vorstand der <strong>IDEENKAPITAL</strong> Financial Engineering AG, Düsseldorf<br />
129 LEISTUNGSBILANZ <strong>2009</strong>. <strong>IDEENKAPITAL</strong> AUF EINEN BLICK.
Impressum.<br />
Impressum/Herausgeber<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG<br />
Berliner Allee 27<strong>–</strong>29<br />
40212 Düsseldorf<br />
Phone +49 (0)211/13 608-0<br />
Fax +49 (0)211/13 608-55<br />
E-Mail info@ideenkapital.de<br />
Internet www.ideenkapital.de<br />
Umfassende Informationen zur <strong>IDEENKAPITAL</strong>-Gruppe und<br />
zu ihren Produkten fi nden Sie unter www.ideenkapital.de.<br />
Dort können Sie die Leis tungsbilanz und Geschäftsberichte<br />
herunterladen und den <strong>IDEENKAPITAL</strong>-Newsletter sowie<br />
das <strong>IDEENKAPITAL</strong>-Magazin „Investiv“ kostenfrei bestellen.<br />
Herausgabedatum<br />
September 2010<br />
Haftungsausschluss<br />
Diese <strong>Leistungsbilanz</strong> wurde von uns nach bestem Wissen<br />
und Gewissen erstellt. Hierin ist eine große Anzahl von Informationen<br />
eingefl ossen, bei denen wir teilweise auch auf die<br />
Zulieferung Dritter angewiesen waren. Wir bitten um Verständnis,<br />
wenn wir daher keine Haftung dafür übernehmen<br />
können, dass die Angaben vollständig und richtig sind.<br />
Zweitmarkt<br />
Derzeit fi ndet kein Handel im Zweitmarkt statt (Stand September<br />
2010). Sollte ein Kauf oder Verkauf erwogen werden,<br />
steht die Anlegerbetreuung für Fragen zur Verfügung.<br />
Mitgliedschaft im VGF<br />
Die <strong>IDEENKAPITAL</strong> AG ist Mitglied im Verband geschlossener<br />
Fonds (VGF), der Interessenvertretung der Branche der<br />
geschlossenen Fonds (www.vgf-online.de). Die <strong>Leistungsbilanz</strong><br />
<strong>2009</strong> ist nach VGF-Leitlinien in der Fassung vom 27. Juni<br />
2007, zuletzt geändert am 1. April <strong>2009</strong>, erstellt worden.<br />
Allgemeine Hinweise<br />
Abweichungen sind rundungsbedingt möglich.<br />
Sofern zu einzelnen Positionen keine Prospektdaten vorhanden<br />
waren, werden diese mit dem Zeichen „<strong>–</strong>“ dargestellt.<br />
FK = Fremdkapital<br />
EK = Eigenkapital<br />
DBA = Doppelbesteuerungsabkommen<br />
Sofern die Betriebsprüfung noch nicht erfolgt ist, sind die<br />
steuerlichen Ergebnisse vorläufi g. Steuerliche Ergebnisse<br />
<strong>2009</strong> in der Regel vorläufi g, da noch nicht verbescheidet.<br />
131 LEISTUNGSBILANZ <strong>2009</strong>. IMPRESSUM.
MS „PORT MOUTON“, ein Super-Handymax-Bulkcarrier aus dem Beteiligungsangebot Navalia 8
DIE <strong>IDEENKAPITAL</strong> AG IST EIN UNTERNEHMEN DER ERGO VERSICHERUNGSGRUPPE.<br />
MIT 19 MRD. EUR BEITRAGSEINNAHMEN IST ERGO EINE DER GROSSEN EUROPÄISCHEN VERSICHERUNGS-<br />
GRUPPEN. ERGO IST WELTWEIT IN MEHR ALS 30 LÄNDERN VERTRETEN UND KONZENTRIERT SICH AUF DIE<br />
REGIONEN EUROPA UND ASIEN. IN EUROPA IST ERGO DIE NUMMER 1 IN DER KRANKEN- UND DER RECHTS-<br />
SCHUTZVERSICHERUNG; IM HEIMATMARKT DEUTSCHLAND GEHÖRT ERGO ZU DEN MARKTFÜHRERN. ÜBER<br />
50.000 MENSCHEN ARBEITEN ALS ANGESTELLTE MITARBEITER ODER ALS SELBSTSTÄNDIGE VERMITTLER<br />
HAUPTBERUFLICH FÜR DIE GRUPPE.<br />
ERGO BIETET EIN UMFASSENDES SPEKTRUM AN VERSICHERUNGEN, VORSORGE UND SERVICELEISTUNGEN.<br />
HEUTE VERTRAUEN ÜBER 40 MILLIONEN KUNDEN DER KOMPETENZ UND SICHERHEIT DER ERGO UND IHRER<br />
EXPERTEN IN DEN VERSCHIEDENEN GESCHÄFTSFELDERN; ALLEIN IN DEUTSCHLAND SIND ES 20 MILLIONEN<br />
KUNDEN. IHNEN BIETET ERGO INTEGRIERTE VERSICHERUNGS- UND DIENSTLEISTUNGSKONZEPTE FÜR IHRE<br />
INDIVIDUELLEN BEDÜRFNISSE.<br />
ERGO HAT FÜR JEDEN KUNDEN DEN RICHTIGEN VERTRIEBSWEG: FAST 22.000 HAUPTBERUFLICHE SELBST-<br />
STÄNDIGE VERMITTLER, MITARBEITER IM DIREKTVERTRIEB, MAKLER UND STARKE KOOPERATIONSPARTNER IM<br />
IN- UND AUSLAND SPRECHEN DIE KUNDEN AN. MIT DER EUROPÄISCHEN GROSSBANK UNI CREDIT-GRUPPE<br />
VERBINDET ERGO EINE WEITREICHENDE VERTRIEBSPARTNERSCHAFT IN DEUTSCHLAND SOWIE MITTEL- UND<br />
OSTEUROPA.<br />
ERGO GEHÖRT ZU MUNICH RE; DIE GRUPPE IST EINER DER WELTWEIT FÜHRENDEN RÜCKVERSICHERER UND<br />
RISIKOTRÄGER. UNTER DEM DACH VON MUNICH RE NUTZEN ERST- UND RÜCKVERSICHERER GEMEINSAM<br />
CHANCEN UND SCHAFFEN AUS RISIKO WERT. DIE KAPITALANLAGEN DER GRUPPE VON CIRCA 182 MRD. EUR<br />
<strong>–</strong> VON DENEN 113 MRD. EUR AUF DIE ERGO ENTFALLEN <strong>–</strong> BETREUT GANZ ÜBERWIEGEND DER GEMEINSAME<br />
VERMÖGENSMANAGER UND FONDSANBIETER MEAG.<br />
<strong>IDEENKAPITAL</strong> AG<br />
Berliner Allee 27<strong>–</strong>29<br />
40212 Düsseldorf<br />
Telefon +49 (0)211/136 08-0<br />
Fax +49 (0)211/136 08-55<br />
info@ideenkapital.de<br />
www.ideenkapital.de